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Stammbaum von Montfort

– Simon I. († wohl 1087), dessen Sohn, Herr von Montfort, ∞ Agnes von Évreux, Tochter des Grafen Richard – deren Tochter ist Bertrada von Montfort, die Ehefrau von Fulko IV., Graf von Anjou, und zweite Ehefrau des Königs Philipp I. – Amalrich II. († wohl 1089), dessen Sohn – Wilhelm († 1102), dessen Bruder, Bischof von Paris – Richard († wohl 1092), dessen Bruder – Simon II. († nach 1104), dessen Bruder – Amalrich III. († 1137), dessen Bruder, Graf von Évreux, Herr von Montfort – Amalrich IV. († 1140), dessen Sohn, Graf von Évreux, Herr von Montfort

Michael I. Graf von Montfort-l’Amaury Baron von Hoennerscheid

– Simon III. († 1181), dessen Bruder, Graf von Évreux und Rochefort, Herr von Montfort – Amalrich V. († 1182), dessen Sohn, Graf von Évreux

Ingeborg

Baroness von Hoennerscheid

Catherina de Bretagne

Ludwig August Maria Odo von Sachsen-Coburg und Gotha

Prinz aus dem Hause Orléans brasilianischer Marschall

Isabella Cristina Leopoldina Augusta Micaela Gabriela Rafaela Gonzaga de Bragança

Prinzessin von Brasilien

Pedro II. Prinzessin von Frankreich

August Ludwig Viktor von Sachsen-Coburg und Gotha

– Simon VI. (Simon V.) († 1265), dessen Bruder, Lord High Steward von England, 6. Earl of Leicester, Regent von England

Comte d’Eu

Louis Charles d’Orléans Duc de Nemours

– Johann I. († 1249) Graf von Montfort

Viktoria von SachsenCoburg-Saalfeld-Koháry Prinzessin

Teresa Maria Cristina di Bourbon

Kaiser von Brasilien

– Amalrich VII. († 1241), dessen Sohn, Herzog von Narbonne, Graf von Toulouse, Vizegraf von Béziers und Carcassonne, 1218 Herr von Montfort, 1223 Graf von Montfort, Connétable von Frankreich

Louis Philippe Marie Ferdinand Gaston d’Orléans

Regentin des Kaiserreiches Brasilien

kaiserlich brasilianischer Admiral

Clementine d’Orléans

– Simon V. (Simon IV.) († 1218), dessen Sohn, Herr von Montfort und Rochefort, um 1205 5. Earl of Leicester, Vizegraf von Béziers und Carcassonne, Herzog von Narbonne, Graf von Toulouse

Pedro de Alcántara d’Orléans

Leopoldina von Brasilien

– Simon IV. († 1188), Sohn Simons III., Graf von Rochefort, Graf von Montfort

Graf von Montfort-l’Amaury

Prinzessin Erbin von Montfort-l’Amaury

– Amalrich VI. († vor 1213), dessen Sohn, 1191–1200 Graf von Évreux, 1200 – 1210 Earl of Gloucester

Romano de Alcántara d’Orléans

Prinzessin

– Johann IV., Sohn von Arthur und Jolantha, Graf von Montfort-l’Amaury 1322, Herzog der Bretagne 1341 – 1345

Franz I. Prinzessin beider Sizilien

Ludwig Philipp I.

Ludwig Philipp II. Joseph Herzog von Orléans Herzog von Montpensier Herzog von Chartres

Louise Henriette von Bourbon-Conti

Auguste Marie Johanna von Baden-Baden

Ferdinand Georg August von Sachsen-CoburgSaalfeld-Koháry

König von Frankreich

Herzog von Spanien

Prinzessin von Frankreich

Prinz von Frankreich und Navarra

– Franz I., Sohn Johanns VI, Herzog der Bretagne und Graf von Montfort-l’Amaury 1442 – 1450

– Arthur III., Bruder Johanns VI., Herzog der Bretagne und Graf von Montfort-l’Amaury 1457 – 1458, Graf von Richmond – Franz II., Neffe Arthurs III., Herzog der Bretagne und Graf von Montfort-l’Amaury 1458 – 1488

Grossadmiral

Louise Elisabeth von Orléans

Philipp I. von Orléans

– Johann VI., Sohn Johanns V., Herzog der Bretagne und Graf von Montfort-l’Amaury 1399 – 1442

Louise Marie Adélaïde de Bourbon-Penthièvre

Ludwig I. Herzog von Orléans

– Johann V., Sohn Johanns IV., Graf von Montfortl’Amaury, 1364 – 1399 Herzog der Bretagne

Louis Jean Marie de Bourbon, Duc de Penthièvre

Herzog von Chartres Herzog von Orléans

Herzog von Savoyen

König von Neapel-Sizilien

– Peter II., Bruder Franz’ I., Herzog der Bretagne und Graf von Montfort-l’Amaury 1450 – 1457

Ludwig Philipp I. Herzog von Orléans

Françoise Marie de Bourbon

Marie Antonie Gabriele von Koháry

– Franz, Sohn Franz’ II., Graf von Montfort-l’Amaury 1463 – 1463

Ludwig I. von Spanien

aus dem Haus Bourbon König von Spanien

– Anne de Bretagne, Erbin der Bretagne und von Montfort-l’Amaury, ∞ 1 ) Karl VIII., und ∞ 2 ) Ludwig XII., Könige von Frankreich

Maria Luisa von Savoyen

Philipp II. von Bourbon Herzog von Orléans

Viktor Amadeus I. ( II.) Herzog von Savoyen König von Sizilien König von Sardinien-Piemont

Anne de Bretagne (bretonisch Anna Breizh; * 25. Januar 1477 in Nantes, † 9. Januar 1514 in Blois) war zwischen 1489 und 1491 und von 1498 bis zu ihrem Tode Herzogin der Bretagne. Sie war durch ihre Ehen auch Königin von Frankreich (1491 – 1498), Erzherzogin von Österreich (1490 – 1491), Königin von Sizilien und Jerusalem und erneut Königin von Frankreich (1499 – 1514) und Herzogin von Mailand.

Philipp V. von Spanien

Königin von Spanien

Duc d’Orléans, Titularherzog von Chartres, Chartres, Valois, Nemours und Montpensier; Fürst von Joinville; Graf von Beaujolais; Pair von Frankreich; Regent von Frankreich

König von Spanien König von Sardinien

Anne Marie von Orléans

– Claude de France (* 13. Oktober 1499 in Romorantin; †  20. Juli 1524 in Blois), deutsch Claudia von Frankreich, aus dem Haus Valois, war Herzogin der Bretagne und durch Heirat Königin von Frankreich.

Herzogin von Savoyen Königin von Sizilien Königin von Sardinien-Piemont

Karl Emanuel II. Christine von Frankreich Herzogin von Savoyen

Heinrich IV.

Herzog von Savoyen

Infantin von Spanien Herzogin von Savoyen

König von Spanien

Herzog von Savoyen Principe del Piemonte Marchese di Saluzzo, Conte di Aosta, Moriana, Asti e Nizza, Titularkönig von Zypern und Jerusalem

Vittorio Amadeo I.

Katharina Michaela von Spanien

König von Frankreich

Philipp II. von Spanien

Maria Baptista von Savoyen

Henrietta Anne Stuart Herzogin von Savoyen Königin von Sizilien Königin von Sardinien-Piemont

Herzogin von Savoyen

Philipp I, Herzog von Orléans

Karl Emanuel I. von Savoyen

Herzog von Savoyen

Elisabeth von Valois

Heinrich II.

Katharina von Medici

Franz

aus dem Haus Valois Herzogin der Bretagne Königin von Frankreich

Ludwig XII. König von Frankreich

Franz I.

Peter II. Herzog der Bretagne Graf von Montfort-l’Amaury

Johann VI.

Arthur III.

Herzog der Bretagne Graf von Montfort-l’Amaury

Herzog der Bretagne Graf von Montfort-l’Amaury Graf von Richmont

Er war der zweite Sohn von Karl Emanuel I. von Savoyen und dessen Gemahlin Catalina von Spanien. Viktor Amadeus folgte 1630 seinem Vater auf den Thron von Savoyen. Zudem erhielt er das Königtum über Zypern und Jerusalem. Am 10. Februar 1619 vermählte er sich im Louvre mit Christine von Frankreich, Tochter von Heinrich IV. – Karl Emanuel II. (auch Carlo Emanuele II di Savoia; * 20. Juni 1634 in Turin; † 12. Juni 1675 in Turin) war Herzog von Savoyen, Principe del Piemonte, Marchese di Saluzzo, Conte di Aosta, Moriana, Asti e Nizza, Titularkönig von Zypern und Jerusalem (1638 – 75)

Johann V.

Graf von Montfort-l’Amaury Herzog der Bretagne

Karl VIII.

– Viktor Amadeus I., italienisch Vittorio Amadeo  I. (* 14. Mai 1666 in Turin; † 31. Oktober 1732 in Moncalieri), war als Viktor Amadeus II. Herzog von Savoyen, König von Sizilien und erster König von Sardinien-Piemont.

König von Frankreich

Johann IV.

Viktor Amadeus war der Sohn von Herzog Karl Emanuel  II. von Savoyen und dessen zweiter Gemahlin Maria Baptista von Savoyen. Er folgte 1675 seinem Vater als Herzog von Savoyen (bis 1720 und nochmals von 1730 – 1732). Er stand, beim Tod seines Vaters noch minderjährig, zunächst unter Vormundschaft seiner Mutter.

Graf von Montfort-l’Amaury Herzog der Bretagne

Arthur II. Herzog von Bretagne Graf von Montfort-l’Amaury

Robert IV. Graf von Dreux

Jolantha Erbin von Montfort-l’Amaury

Viktor Amadeus II. heiratete am 6. Mai 1684 in Chambéry Anne Marie von Orléans, Tochter von Henrietta Anne Stuart und Philipp I., Herzog von Orléans. Die Ehe war auf Betreiben seiner Mutter zustande gekommen, die eine profranzösische Politik betrieb.

Beatrix Gräfin von Montfort

– Maria Luisa von Savoyen (spanisch: María Luisa de Saboya) (* 17. November 1688 in Turin; † 14. Februar 1714 in Madrid) war spanische Königin. Sie war die Tochter von Viktor Amadeus II. (1666 – 1732), Herzog von Savoyen, späterer König von Sizilien und Sardinien-Piemont und dessen Frau Anne von Orleans, Tochter von Philipp von Orleans und Henrietta Anne Stuart.

Johann I. Graf von Montfort

– Ludwig I. von Spanien (span. Luis, * 25. August 1707 in Madrid; † 31. August 1724 ebenda) entstammte dem Haus Bourbon und war im Jahr 1724 König von Spanien.

Amalrich VII. Herzog von Narbonne Graf von Toulouse, Vizegraf von Béziers und Carcassonne Graf von Montfort Connétable von Frankreich

Simon I.

Simon VI (V).

Ludwig von Spanien wurde als ältester Sohn von König Philipp V. von Spanien und dessen erster Gemahlin Maria Luisa von Savoyen, Tochter des Königs Viktor Amadeus I. von Sardinien-Piemont, geboren.

Lord High Steward v. England Earl of Leicester Regent von England

Amalrich VI.

Simon V. (IV)

Graf von Évreux Earl of Gloucester

Herr von Montfort u. Rochefort, Earl of Leicester, Herzog von Narbonne, Graf von Toulouse

Amalrich V.

Simon IV.

Graf von Évreux

Graf von Rochefort Graf von Montfort

Amalrich IV.

Simon III.

Graf von Évreux Herr von Montfort

Graf von Évreux und Rochefort Herr von Montfort

Amalrich II.

Richard

Am 20. Januar 1722 wurde er dynastischen Wünschen entsprechend vierzehnjährig mit der zwölfjährigen Prinzessin Louise Elisabeth von Orléans, Tochter des Regenten von Frankreich, Philipp II., Herzog von Orléans, verheiratet. Es ist bis heute unklar, warum Philipp V. 1724 auf den Thron verzichtete. Wahrscheinlich erwartete er den Tod des vierzehnjährigen Knaben Ludwig XV. von Frankreich, der der letzte überlebende legitime Nachkomme König Ludwig XIV, ausser ihm war. In diesem Fall hätte er als nächster Verwandter die französische Krone übernehmen können, der Friede von Utrecht verbot aber die Vereinigung der Kronen von Frankreich und Spanien in derselben Person.

Wilhelm

Herr von Montfort

Simon II.

Amalrich III. Graf von Évreux Herr von Montfort

Amalrich ( Amaury) I von Montfort

Ludwig Philipp war der einzige Sohn von Herzog Ludwig  I. von Orléans und Auguste Marie Johanna von Baden-Baden. Er wurde in Versailles geboren und erhielt den Titel eines Herzogs von Chartres und trug diesen Titel bis zum Tod seines Vaters, worauf er ihm 1752 als Herzog von Orléans nachfolgte. – Ludwig Philipp II. Joseph, Herzog von Orléans (* 13. April 1747 in Saint-Cloud; † (guillotiniert) 6. November 1793 in Paris) genannt ‹ Philippe Égalité ›, war ein Mitglied der französischen Königsfamilie aus dem Haus Bourbon-Orléans und der Vater von König Ludwig Philipp I. von Frankreich. Ludwig Philipp Joseph war der einzige Sohn von Herzog Ludwig Philipp I. von Orléans und Louise Henriette von Bourbon-Conti. Nachdem er den Titel Herzog von Montpensier bis zum Tod seines Grossvaters 1752 getragen hatte, wurde er Herzog von Chartres und heiratete 1769 Prinzessin Louise Marie Adélaïde de Bourbon-Penthièvre, Tochter des französischen Grossadmirals Louis Jean Marie de Bourbon, Duc de Penthièvre, und eine der reichsten Prinzessinnen ihrer Zeit. Ihr Reichtum stellte sicher, dass er der reichste Mann Frankreichs würde, und er beschloss, eine ähnliche Rolle wie sein Urgrossvater der Regent Philipp  II. von Orléans zu spielen, dem er in Charakter und Ausschweifungen ähnelte. – Ludwig Philipp I. (Louis-Philippe I; * 6. Oktober 1773 in Paris; † 26. August 1850 in Claremont House südlich von Esher, Grafschaft Surrey), auch Roi Citoyen (‹ Bürgerkönig›) genannt, war 1830 bis 1848 ( die so genannte Julimonarchie) der letzte französische König mit dem offiziellen Titel ‹ König der Franzosen›. Ludwig Philipp war der älteste Sohn von Herzog Ludwig Philipp Joseph von Orléans (Philippe Égalité) und dessen Gemahlin Louise Marie Adélaïde de BourbonPenthièvre, Tochter des Herzogs von Penthièvre. Damit stammte er väterlicherseits vom Bruder Ludwigs XIV. ab (siehe Bourbonen), mütterlicherseits vom Comte de Toulouse, einem legitimierten Sohn von Ludwig XIV. und Madame de Montespan. Da er allerdings auch noch ein Nachkomme des Regenten Philipp II. von Orléans und dessen Frau Françoise Marie de Bourbon, einer legitimierten Tochter Ludwigs XIV., war, war er auch auf diesem Weg ein direkter Nachfahre des Sonnenkönigs. Anfänglich wurde er Herzog von Valois genannt; als sein Vater den Titel Herzog von Orléans übernahm, wurde er Herzog von Chartres. – Clementine d’Orléans (* 3. Juni 1817 in Neuilly-surSeine; † 16. Februar 1907 in Coburg) war eine Prinzessin von Frankreich. Clementine war eine Tochter von Louis Philippe I. d’Orléans, König der Franzosen und Maria Amalia von Bourbon, Prinzessin beider Sizilien. Sie ehelichte Prinz August Ludwig Viktor von SachsenCoburg und Gotha, Sohn von Prinz Ferdinand Georg August von Sachsen-Coburg-Saalfeld-Koháry und Marie Antonie Gabriele von Koháry, am 21. April 1843 in SaintCloud, Frankreich.

Er war der Sohn von Prinz August von Sachsen-Coburg und Gotha und Prinzessin Clementine von BourbonOrléans und entstammte dem deutschen Fürstenhaus Sachsen-Coburg und Gotha.

– Vittorio Amadeo I. (* 8. Mai 1587 in Turin; † 7. Oktober 1637 in Vercelli) war ein Herzog von Savoyen.

Anne de Bretagne

– Ludwig Philipp I., Herzog von Orléans (französisch Louis Philippe de Bourbon, Duc d’Orléans) (* 12. Mai 1725 in Versailles, † 18. November 1785 auf Schloss Sainte-Assise-en-Brie) war ein Mitglied der französischen Königsfamilie aus dem Haus Bourbon-Orléans.

Geboren 1519 im königlichen Schloss von SaintGermain-en-Laye als zweiter Sohn von Franz I. und Claude de France, wurde seine Heirat mit Katharina von Medici (1519 – 1589) am 28. Oktober 1533 veranlasst, als beide 14 Jahre alt waren.

Franz II.

Herzogin der Bretagne Königin von Frankreich Erzherzogin von Österreich Königin v. Sizilien u. Jerusalem Herzogin von Mailand Erbin der Bretagne u. Montfort

Herzog Ludwig war der einzige legitime Sohn von Herzog Philipp II. von Orléans, des Regenten von Frankreich (1715 – 1723), und der Françoise Marie de Bourbon, somit Enkel von Philipp I., von Orléans, Liselotte von der Pfalz und König Ludwig XIV. Nach dem Tod seines Vaters 1723 folgte er ihm als Herzog von Orléans nach.

– Prinz Ludwig August Maria Odo von Sachsen-Coburg und Gotha (* 9. August 1845 auf Schloss Eu; † 14. Sep­ tember 1907 in Karlsbad) war ein kaiserlich brasilianischer Admiral.

– Katharina Michaela von Spanien (auf spanisch: Catalina Micaela de Austria) (* 10. Oktober 1567 in Madrid; † 6. November 1597 in Turin), war Infantin von Spanien und Herzogin von Savoyen.

Herzog der Bretagne Graf von Montfort-l’Amaury

– Ludwig I., Herzog von Orléans (französisch Louis de Bourbon, Duc d’Orléans) (* 4. August 1703 in Versailles; † 4. Februar 1752 in Paris), auch ‹ Louis d’Orléans › genannt, war ein Mitglied der französischen Königsfamilie aus dem Haus Bourbon-Orléans.

– Heinrich II., frz. Henri II, (* 31. März 1519 zu SaintGermain-en-Laye; † 10. Juli 1559 im Hôtel des Tournelles in Paris) aus dem Haus Valois-Angoulême, war von 1547 bis 1559 König von Frankreich

Graf von Montfort-l’Amaury

Claude de France Herzog der Bretagne Graf von Montfort-l’Amaury

Die Tochter von König Ludwig XII. von Frankreich und dessen zweiter Ehefrau Anne de Bretagne, somit Prinzessin von Frankreich, trug ferner die Titel Gräfin von Soissons, Bois, Coucy, Étampes und Montfort. Sie war stets kränklich und litt seit ihrer Geburt unter einer Gehbehinderung.

Elisabeth von Valois erblickte am 2. April 1545 als erste Tochter von Heinrich II. von Frankreich und seiner Frau Caterina de’ Medici in Fontainebleau das Licht der Welt. Elisabeths Kindheit war von der unglücklichen Ehe ihrer Eltern überschattet. In dieser Zeit wuchs in der kleinen Prinzessin der Wunsch nach einem harmonischen Eheund Familienleben, das sie während ihrer kurzen Ehe mit Philipp II. von Spanien zu realisieren versuchte.

König von Frankreich

aus dem Haous ValoisAngoulême König von Frankreich aus dem Haus Valois Herzogin der Bretagne Königin von Frankreich Gräfin von Soissons, Blois, Coucy, Étampes und Montfort

– Jolantha; Tochter von Robert und Beatrix, Erbin von Montfort, ∞ Arthur II. Herzog von Bretagne 1305 – 1312, 1311 Graf von Montfort – Arthur II. Herzog der Bretagne 1305 – 1312, 1311 Graf von Montfort-l’Amaury (de iure uxoris), ∞ Jolantha, Erbin von Montfort-l’Amaury, Tochter von Graf Robert IV. von Dreux und Beatrix, Erbin von Montfort-l’Amaury

Prinz von Frankreich

Maria Amalia von Bourbon

– Beatrix Gräfin von Montfort, ∞ Robert IV. Graf von Dreux († 1282)

– Philipp II. von Bourbon, Herzog von Orléans (französisch Philippe II de Bourbon, Duc d’Orléans) (* 2. August 1674 in Saint-Cloud; † 2. Dezember 1723 in Versailles), Titularherzog von Chartres (1674 – 1701), Herzog von Orléans, Chartres, Valois, Nemours und Montpensier, Fürst von Joinville, Graf von Beaujolais und mehrfacher Pair von Frankreich (1701 – 1723) war von 1715 bis 1723 der Regent von Frankreich. Letzteres Amt machte ihn als ‹ le Régent › bekannt und die Zeit seiner Herrschaft wird daher in der französischen Geschichtsschreibung auch als ‹ la Régence › bezeichnet.

Am 15. Dezember 1864 heiratete er in Rio de Janeiro Prinzessin Leopoldina von Brasilien, die Tochter von Kaiser Pedro II.. – Teresa Maria Cristina di Bourbon (* 14. März 1822 in Neapel; † 28. Dezember 1889 in Porto) war eine Prinzessin von Bourbon und Neapel-Sizilien. Teresa Maria wurde als Tochter von König Franz I. von Neapel-Sizilien und Maria Isabel von Spanien geboren. – Isabella Cristina Leopoldina Augusta Micaela Gabriela Rafaela Gonzaga de Bragança (* 29. Juni 1846 in Rio de Janeiro; † 14. November 1921 im Château d’Eu in der Normandie) war die letzte Kronprinzessin von Brasilien. Isabella, genannt Isabel, war eine Tochter des brasilianischen Kaisers Peter II. de Bragança und der Prinzessin Teresa Maria Cristina von Neapel-Sizilien. Sie heiratete Gaston d’Orléans, Comte d’Eu, einen Sohn von Louis Charles d’Orléans, Duc de Nemours und dessen Gemahlin Prinzessin Viktoria von SachsenCoburg-Saalfeld-Koháry, am 15. Oktober 1864 in Rio de Janeiro. Sie war Regentin des Kaiserreiches Brasilien zwischen dem 25. Mai 1871 und 31. März 1872, zwischen dem 26. März 1876 und dem 28. September 1876 sowie zwischen dem 30. Juni 1887 und 22. August 1888. Am Sonntag, den 13. Mai 1888 unterzeichnete sie das ‹Goldene Gesetz› (Lei Áurea), welches die Sklaverei abschaffte. Sie erhielt daraufhin den Beinamen ‹die Erlöserin› und Papst Leo XIII. schenkte ihr eine ‹Goldene Rose ›. Isabella starb am 14. November 1921 im Alter von 75 Jahren im Château d’Eu in Frankreich. – Pedro de Alcántara d’Orléans (1875 – 1940) Sohn von Isabelle Cristina Leopoldina Augusta Micaela Gabriela Rafaela Gonzaga de Bragança und Prinz Louis Philippe Marie Ferdinand Gaston d’Orléans, Comte d’Eu (* 28. April 1842 in Neuilly-sur-Seine; † 28. August 1922 auf See) war ein Prinz aus dem Hause Orléans und brasilianischer Marschall. – Romano de Alcantara d’Orléans (1927 – 1969), Sohn von Pedro de Alcántara d’Orléans und der Prinzessin Catherina de Bretagne 1882 – 1939, Erbin von Montfortl’Amaury. – Michael I. Graf von Montfort-l’Amaury, Baron von Hoennerscheid, (1963 – ), Sohn von Romano de Alcantara d’Orléans, Graf von Montfortl’Amaury (1927 – 1969) und Ingeborg Baroness von Hoennerscheid (1943 – 1969).

Stammtafel Montfort  

Grafschaft Montfort wurde im März 2006 vom Prätendent und Majordomus Dr. Michael I. von Hoennerscheid -Montfort-I´Amaury gegründet. Seit 20...

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