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Stämpfli . sachbuch Herbst 2014


Editorial

Liebe Buchhändlerinnen und Buchhändler Geschätzte Vertreterinnen und Vertreter der Presse Es wird Ihnen rasch ins Auge fallen: Das neue Herbstprogramm widmet sich schwergewichtig Schweizer Themen, von denen wir annehmen, dass sie hierzulande auf Interesse stossen. Der biografische «Werkstattbericht» von alt Bundesrat Arnold Koller verschafft dem Leser einen so noch nicht gesehenen präzisen Einblick in die Tagesabläufe und Anforderungen einer bundesrätlichen Tätigkeit. Dann die Biografie über den «sperrigen» Ostschweizer Zeitungsverleger Hanspeter Lebrument, viel zu wenig ist bekannt, wie sehr er mit seinem Postulat der «Regionalisierung der Medien» die heutige Medienlandschaft geprägt und neu ausgerichtet hat. Spannend ist die Frage, die der Diplomat und EDA-Mitarbeiter Simon Geissbühler in seinem Werk «Die Schrumpf-Schweiz» stellt: Befindet sich die Schweiz auf dem Weg in die Mittelmässigkeit? Hier haben wir den seltenen Fall, dass sich ein politischer Insider in Sorge um das Land klar und deutlich ausdrückt – und nicht so, wie man es landläufig unter «diplomatisch» versteht. Gern lenke ich Ihre Aufmerksamkeit noch auf zwei meiner Lieblingstitel. Die in Novosibirsk geborene, in Paris lebende und an der Europäischen Wirtschaftshochschule russische Kultur unterrichtende Literaturforscherin Oxana Khlopina hat ein Werk über Blaise Cendrars verfasst, das das Einzigartige dieses Schriftstellers wieder in breiteren Kreisen bekannt macht. Und schliesslich das Buch des USA-Korrespondenten Arthur Honegger über die manchmal so anders ­tickenden Amerikaner. Damit lassen wir dann doch noch die Schweizer Grenzen hinter uns. Wohin auch immer es sie während der nächsten Monate hinzieht, wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer und viel Lesevergnügen mit all u ­ nseren Titeln.

Manfred Hiefner Geschäftsführer Stämpfli Verlag AG

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Eine Hommage an die ältere Generation Eliane Baumgartner, Sabine Schmid

Lebensbilder Früher war auch einmal heute – alte Menschen erzählen 128 Seiten, broschiert ca. CHF 35.– / ca. € 30,– Erscheint im Juni 2014 978-3-7272-1421-9

Wir alle altern. Nicht spürbar, aber stetig. Mit der Zeit werden die Spuren sichtbar, bei jedem auf eigene Art und Weise. Es gibt Menschen, die würde man auch nach Jahrzehnten erkennen. Doch selten sieht man sich erst nach so langer Zeit wieder und hat die Möglichkeit zum direkten ­Vergleich. Eliane Baumgartner macht diesen möglich: In den letzten Jahren porträtierte die Fotografin über fünfzig betagte Männer und Frauen im Kanton Bern, alle mit einem Foto, das sie als junge Erwachsene zeigt. Gleichzeitig sammelte sie die ­Geschichten der Menschen – vom Gestern zum Heute, Geschichten aus einer ihr unbekannten Zeit. So wie der Mensch sich änderte, wandelten sich auch die Lebensumstände. Die Autorin Sabine Schmid redigierte die Texte und ergänzte sie mit der Rubrik «Anno dazumal».

Die Fotografin Eliane Baumgartner (*1979) lebt in Bolligen und arbeitet als freischaffende Fotografin. Neben Auftragsarbeiten für Medien, ­Firmen und Private liegen ihr Projekte wie die Lebensbilder am Herzen. «Mich faszinieren Menschen – nicht nur die äussere Erscheinung, sondern auch ihr Innenleben.» Die Autorin Sabine Schmid (*1974) lebt mit ihrer Familie in Bätterkinden. Sie schreibt für diverse Publikationen, ist seit 2011 Mutter einer Tochter und seit 2012 Mitinhaberin der De-Jo Press GmbH in ­Solothurn. «Die Lebensbilder von Eliane Baumgartner haben mich vom ersten Augenblick an fasziniert.» Zielpublikum – für an Fotografie Interessierte – für alle, die sich mit dem Thema Altern auseinandersetzen – für alle, die gern Lebensgeschichten und Biografien haben

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Back to the World?! Es war das Ende der Welt. Der Zorn des Himmels. So muss es jedenfalls ausgesehen haben: grauschwarze Staubwolken, die vom Boden bis in den Himmel reichen. Statisch aufgeladen, von Blitzen durchzuckt. Wer in diese Hölle auf Erden gerät, kann keinen Meter weit mehr sehen – und hält besser den Atem an. So sah sie aus, die Dustbowl, die schwerste ­Umweltkatastrophe der US-Geschichte. aus dem Eintrag Dustbowl in «Abc 4 USA»

Der Homo americanus ist von Natur aus ein Fleischfresser. Traditionell heisst Fleisch in den USA vor allem: Rindfleisch. «Beef – it’s what’s for Dinner» (Rind – das gibt’s zum Abendessen) hiess jahrelang der selbstbewusste Werbeslogan der Rindfleischindustrie. Er gehört zu den bekanntesten im ganzen Land. Das Problem: Das geflügelte Wort wurde von der Realität überholt. Vom Ge­flügel, um genau zu sein. aus dem Eintrag Fleisch in «Abc 4 USA»

Wer war der grösste Präsident in der Geschichte der USA? In Umfragen landet ein Name zuverlässig an der Spitze: Abraham Lincoln (1809–1865). Und das nicht nur, weil seine überlegene Körperlänge bestens belegt ist (1,93 Meter). Seine Leistungen sind beispiellos: Sieg im Bürgerkrieg, Erhalt der Union, Abschaffung der Sklaverei. Damit bleibt er Amerika in Er­ nders ausgesehen hat als alle anderen Präsidenten – Hut, Bart, Figur –, innerung (dass er a dürfte beim Erinnern ebenfalls hilfreich sein). aus dem Eintrag Lincoln in «Abc 4 USA»

«Das ist ein Mädchen!», schnaubt der Bademeister und zeigt auf meine zweijährige Tochter. Das hat er ganz gut erkannt. Obwohl mein Schatz mit Wuschelmähne, breiten Schultern und Nemo-Schwimmwindel ohne Weiteres auch als Junge durchgehen könnte. Die rosaroten Badehosen haben sie wohl verraten. Und genau das ist offenbar das Problem. Bademeister: «Sie muss einen Badeanzug tragen!» Ich: «Aber Hosen tun‘s doch auch.» – «Nein, Mädchen müssen auch ihre Brust bedecken» – «Brust? Sie ist zwei Jahre alt.» – «Sir, das sind nun mal die Regeln hier.» Und Regeln stellt man in Amerika nicht in Frage, schon gar nicht, wenn es um die Vermeidung von Nacktheit geht. aus dem Eintrag Nackt in «Abc 4 USA»

Als er endlich kam, mit präsidialer Verspätung von 35 Minuten, fiel mir sofort der Unterschied zu allen anderen Staatsschefs auf: Die meisten von ihnen eilen am Uno-Hauptsitz geschäftig durch die Gänge; man ist wichtig, man hat Termine hier. Barack Obama aber eilte nicht. Er schlich. Selten habe ich jemanden gesehen, der sich so langsam bewegt wie der Präsident der Weltmacht am Weltgipfel. aus dem Eintrag Präsident in «Abc 4 USA»

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Warum Amerikaner anders ticken ... Arthur Honegger

Arthur Honegger

Abc 4 USA Amerika verstehen ca. 256 Seiten, broschiert ca. CHF 34.– / ca. € 29,– Erscheint im Oktober 2014 978-3-7272-1367-0

Amerika ist überall: in den Fernsehnachrichten, auf der Kinoleinwand, im Internet. Als Reiseziel gehören die USA zu den Topdestinationen der Schweizer, der Deutschen und der ­Österreicher. Gleichzeitig belasten Schnüffelaffären und geopolitische Ränkespiele regelmässig die transatlantischen Beziehungen. So geben die Vereinigten Staaten vielen Europäern Rätsel auf: Warum denken die Amerikaner so anders als wir? Dieser Frage geht «Abc 4 USA» nach. Das Buch zeigt auf, was dieses Land zu dem gemacht hat, was es heute ist. Welche Personen und Ereignisse, aber auch welche Filmfiguren, Songs und Marken haben die USA geprägt? Ein Kulturguide in alphabetischer Reihenfolge mit dreihundert ebenso informativen wie amüsanten Kurztexten, die an Zeitungskolumnen erinnern. Zum Nachschlagen, Zwischendurchlesen oder als Begleiter on the Road, auf dem nächsten Amerika-Trip.

Der Autor Arthur Honegger, geboren 1979 in Davos, lebt seit sechs Jahren in den USA. Er hat zunächst aus New York berichtet und seit 2012 aus der Hauptstadt Washington. Als Absolvent der Ringier-Journalistenschule arbeitete er mehrere Jahre als Wirtschaftsredaktor für den «Blick». Seit 2005 ist er beim Schweizer Fernsehen tätig, zuerst bei «Schweiz aktuell», ab 2008 als Korrespondent in den USA. Honegger hat über vierzig der fünfzig USBundesstaaten bereist, über den US-Wahlkampf ebenso wie über Kultur und Katastrophen berichtet. 2008 und 2009 war er Kolumnist beim «Sonntag» («Stimme aus Amerika») sowie der «Aargauer Zeitung» («What‘s up, New York?»). Zielpublikum – Amerika-Fans – USA-Freunde und USA-Skeptiker – Amerika-Touristen – Auslandschweizer – Interessierte am Zeitgeschehen – alle, die gern Kolumnen lesen

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Die Schweiz ein Hochseetanker? Simon Geissbühler

Die Schrumpf-Schweiz Auf dem Weg in die Mittelmässigkeit ca. 144 Seiten, gebunden ca. CHF 34.– / ca. € 28,– Erscheint im September 2014 978-3-7272-1420-2

Es geht der Schweiz im internationalen Vergleich nicht schlecht. Untergangsszenarien und Niedergangsphantasien sind fehl am Platz. Wir scheinen aber nicht mehr so genau zu wissen, wer wir sind und was wir wollen. Der gesellschaftliche Minimalkonsens ist brüchig geworden. Der Schweizer (Sozial-)Staat wurde kontinuierlich ausgebaut. Moralpolizisten wachen über die Einhaltung der Vorschriften des politisch Korrekten und Guten. Das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, und die Selbstverantwortung werden zunehmend beschnitten. Der Wohlstand in der Schweiz dürfte mit der ausufernden Regulierung der Wirtschaft und der Verschlechterung der Rahmenbedingungen schrumpfen. Wir benötigen mehr Freiheit. Aber der Hochseetanker Schweiz lässt sich nicht so einfach von seinem Kurs abbringen. Dieser Tanker wird nicht untergehen, doch die Schweiz wird normaler und durchschnittlicher. Es scheint, als wollten und wünschten wir uns genau das: «normaler» und «durchschnittlicher» zu sein. Das ist legitim, hat jedoch Konsequenzen: Willkommen in der Schrumpf-Schweiz!

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Der Autor Simon Geissbühler (*1973) hat an der Universität Bern und in den USA Geschichte und Politikwissenschaft studiert und doktoriert. Seit 2000 ist er Schweizer Diplomat. Von 2007 bis 2010 war er in Bukarest und von 2010 bis 2013 in Warschau auf Posten. Seit 2013 ist er wieder beim EDA in Bern. Simon Geissbühler ist publizistisch tätig. Zielpublikum – alle, die politisch interessiert sind – alle, die sich gerne auf eine Debatte einlassen – alle, die offen sind für eine kleine Provokation – alle, denen politische Korrektheit zuwider ist – alle, die sich über die Zukunft der Schweiz Gedanken machen «An Analysen und Diagnosen der Schweiz ist kein Mangel. Dennoch ist das neue Buch von Simon Geissbühler nötig. Schon sein Titel ‹Die Schrumpf-Schweiz› bringt das Entscheidende auf den Punkt: Trotz allem statistischem Wachstum schrumpft die Substanz dieses Landes, die sich – bei aller Schelte gegen den ‹Sonderfall› im öffentlichen Diskurs – von anderen Ländern unterscheidet.» Peter Ruch «Eine freiheitliche Kultur ist das effektivste Bollwerk gegen die Demagogie und die Machtansprüche der Umverteilungspolitiker. Dafür braucht es mehr Autoren wie Simon Geissbühler, die den Mut haben, Systemschwächen zu identifizieren und zu nennen.» Pierre Bessard


Stämpfli . biografien

Was macht eigentlich ein Bundesrat? Arnold Koller

Aus der Werkstatt eines Bundesrates ca. 256 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag ca. CHF 39.– / ca. € 34,– Erscheint im August 2014 978-3-7272-1419-6

Mit diesem Werkstattbericht wird den Lesenden der Beruf des Bundesrates am konkreten Fall nähergebracht. Arnold Koller schreibt über die Freuden und Leiden, die politischen Einsichten und Schlussfolgerungen, aber auch über das tägliche Handwerk. Besondere Kapitel sind der Arbeit im Bundesrat und den Aufgaben als Bundespräsident gewidmet. Berichtet wird auch über den Einfluss, den die Medien auf das Verhalten ­eines Bundesrates haben. Natürlich gibt es im Leben eines Bundesrates Höhepunkte. Den grössten Teil seiner Zeit verbringt er jedoch wie jedermann in seiner Werkstatt, das heisst bei Besprechungen mit Politikern und Mitarbeitern, Bundesrats- und parlamentarischen Kommissionssitzungen, Gesetzesberatungen im Na­ tional- und Ständerat, Abstimmungskämpfen und immer mehr auch bei Treffen mit Regierungskollegen im Ausland. Der Autor arbeitet, neben dem Handwerklichen, auch die politischen Werthaltungen heraus, die ihn bei der Gestaltung des Gemeinwesens während seiner gut zwölf Jahre im Bundesrat geleitet haben.

Der Autor Arnold Koller (*1933) studierte an der Hochschule St. Gallen Wirtschaftswissenschaften (lic. oec.) und an der Universität Freiburg Recht, wo er auch doktorierte. Praktische Berufserfahrungen machte er in der Rechtsabteilung der Generaldirektion PTT und im Sekretariat der Schweizerischen Kartellkommission. Seine juristische Ausbildung ergänzte er während eines Jahres an der Law School der University of California at Berkeley. Danach wurde er Professor für schweizerisches und europäisches Wirtschaftsrecht an der Hochschule St. Gallen. Arnold Koller wurde am 10. Dezember 1986 in den Bundesrat gewählt. Von 1987 bis 1989 stand er dem Eidgenössischen Militärdepartement (EMD) vor, von 1989 bis 1999 dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD). Er war Bundespräsident in den Jahren 1990 und 1997. Nach seinem Rücktritt am 30. April 1999 war er in mehreren schweizerischen und internationalen gemeinnützigen Organisationen tätig, davon mehrere Jahre als Chairman des Forum of Federations mit Sitz in Ottawa. Koller ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. In der Schweizer Armee war er zuletzt Oberstleutnant im Generalstab. Zielpublikum – Politikerinnen und Politiker – Studentinnen und Studenten des Rechts und der Politikwissenschaften – an Politik und jüngerer Zeitgeschichte der Schweiz Interessierte – alle, die gern Biografien lesen

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Stämpfli . biografien

Ein bissiger Appenzeller Sennenhund Christian Ruch

Hanspeter Lebrument Vom Lehrer zum Unternehmer und Präsidenten der Schweizer Verleger ca. 240 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag ca. CHF 39.– / ca. € 34,– Erscheint im Januar 2015 978-3-7272-1427-1

Der Autor Christian Ruch (*1968), Dr. phil., hat Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie studiert. Er war Mitarbeiter der BergierKommission und lebt heute als freischaffender Journalist, ­ istoriker und Soziologe in Chur. H

Hanspeter Lebrument hat wie kein Zweiter in den vergangenen Jahrzehnten die Südostschweizer Medienlandschaft geprägt und verändert. Basierend auf intensiven Gesprächen und erstmals ausgewerteten Dokumenten aus dem Unternehmensarchiv der Somedia, wird Hanspeter Lebruments Lebensweg erzählt – eine Karriere, die mit dem Beruf des Lehrers begann und ihren Höhepunkt an der Spitze eines bedeutenden Medienunternehmens und des Schweizer Verlegerverbands gefunden hat. In dieser Biografie wird Lebrument in allen Facetten seiner faszinierenden Persönlichkeit porträtiert.

«Ich habe immer den Ruf eines guten Geschäftsführers mit einem schlechten Charakter gehabt. Es hiess: ‹Auf den Siech muss man ständig aufpassen. Als Geschäftsführer kann er‘s, aber er ist ein falscher Hund.› Ich hatte mit den Besitzer­ familien nichts am Hut, ich war der Unterländer, ein bissiger Appenzeller Sennenhund.» Hanspeter Lebrument

Der Porträtierte Hanspeter Lebrument (*1941) ist ein Schweizer Verleger. Mit der Zeitung «Südostschweiz» und der ­dazugehörigen Südostschweiz Mediengruppe beherrscht er die Medienlandschaft in Graubünden, Glarus und im Rheintal. Nach einer Tätigkeit als Lehrer beschloss Lebrument, in den Journalismus zu wechseln. So wurde er 1964 Nachrichtenredaktor beim «St. Galler Tagblatt». Von 1974 bis 1980 war er Chefredaktor der «Bündner Zeitung». 1982 übernahm er deren Verlag, die damalige Gasser Druck und Verlag AG, und baute sie zur Südostschweiz Mediengruppe AG aus. Lebrument ist seit September 2003 Präsident des Verbandes Schweizer Medien. 2010 gab Lebrument die operative Führung der Südostschweiz Medien in Chur ab, um sich auf die Rolle als Verleger und Verwaltungsratspräsident zu konzentrieren. Zielpublikum – für alle, die gern Lebensgeschichten und Biografien haben – an der Medienlandschaft Interessierte

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Stämpfli . biografien

Kaspar Villiger Pendler zwischen Wirtschaft und Politik Essays und Reden 168 Seiten, gebunden CHF 39.– / € 34,– 978-3-7272-1416-5

René Lüchinger Elisabeth Kopp Zwei Leben – ein Schicksal. Aufstieg und Fall der ersten Bundesrätin der Schweiz 280 Seiten, gebunden, 2. Auflage CHF 39.90 / € 34,– 978-3-7272-1253-6

Sebastian Borger Verzockt Kweku Adoboli und die UBS 160 Seiten, gebunden CHF 39.– / € 32,– 978-3-7272-1245-1

Marcel Rohr Alex Frei König des Strafraums

Stefan Hohler Hans Ulrich Lenzlinger Fluchthelfer, Abenteurer und Lebemann

Beat Kappeler Hans Eisenring Man kann alles lernen

192 Seiten, gebunden, 2. Auflage CHF 29.80 / € 26,– 978-3-7272-1356-4

128 Seiten, gebunden CHF 29.80 / € 26,– 978-3-7272-1264-2

152 Seiten, gebunden CHF 39.– / € 34,– 978-3-7272-1319-9

Friedhelm Schwarz Peter Brabeck-Letmathe und Nestlé – ein Porträt Gemeinsam Werte schaffen

René Lüchinger / Ueli Burkhard Stephan Schmidheiny Sein langer Weg zu sich selbst

Markus Somm General Guisan Widerstand nach Schweizerart

248 Seiten, gebunden CHF 39.– / € 29,80 978-3-7272-1302-1

248 Seiten, gebunden, 4. Auflage CHF 49.– / € 34,90 978-3-7272-1346-5

118 Seiten, gebunden CHF 49.– / € 34,90 978-3-7272-1301-4

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Stämpfli . biografien

«Zeit, Zeit, was hast du aus ihnen gemacht?»

André Heller

Michel Schaer

Nachdenken, Forschen, Schreiben Ein Professorenleben vor Bologna Roland Donzé 1921–2011 176 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag ca. CHF 34.– /ca. € 29,– Erscheint im August 2014 978-3-7272-1423-3

Die Bologna-Reform hat die Studiengänge an allen Schweizer Hochschulen von Grund auf verändert. An den universitären Hochschulen bestand die grösste Veränderung darin, dass die traditionellen Lizenziats- und Diplomstudiengänge schrittweise durch eine zweistufige Ausbildung mit den Studien­ zyklen «Bachelor» und «Master» ersetzt wurden. Anhand der Karriere des Linguistik-Professors Roland Donzé beschreibt der Autor Michel Schaer, wie sich das Leben an den Universitäten vor der Bologna-Reform gestaltet hat. Es war eine Zeit der Ordinarienherrlichkeit, in der «Bildungs­ prozesse» noch nicht von Wirtschaft und Politik «gesteuert» wurden. Durch Anekdoten, Situationsbeschreibungen und Reflexionen entsteht das detailreiche Bild einer untergegangenen Welt. Aus dem Inhalt Donzé wuchs in Biel auf. Gern hätte er eine Schwester gehabt. Doch die blieb ihm versagt. Erst ein halbes Jahrhundert später schenkte er sie seinem Alter Ego Serge in den Romanen, die er mit sechzig zu schreiben begann. Donzé selbst blieb Einzelkind. Bis zu seinem achtzehnten Jahr teilte er jedoch mit der Grossmutter das Zimmer, und unter den berndeutschen Selbstgesprächen, die sie beim Auskleiden führte, fand er den Schlaf.

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Der Autor Michel Schaer, geboren 1952 in Biel. 1972–1983 Studium der ­Fächer Theologie, Psychologie, Germanistik und Theaterwissenschaft an den Universitäten Bern und Wien. Gymnasiallehrer. Dr. phil. 1971–1991 Theaterkritiker bei «Der Bund» und «Bieler Tagblatt», Opernkritiker bei Sender Freies Berlin, «Basler Zeitung», Radio Suisse Romande – Espace 2, Kulturredaktor bei Radio DRS2. Lehrbeauftragter an den Universitäten Bern und Freiburg i.Ü. 1991–1993 Dozent für Kommunikation an der Bündner Tourismusfachschule Samedan. 1994–1995 Kommunikationschef der BLS AlpTransit AG. Seit 1996 Professor der Kulturwissenschaft an der Berner Fachhochschule. Zielpublikum – alle, die gern Biografien lesen – Studierende und ehemalige Studierende – politisch und gesellschaftlich Interessierte – Bologna-Befürworter und Bologna-Gegner – Professoren – Mitarbeitende an den Universitäten


Stämpfli . belletristik

Weltliteratur neu entdecken: Blaise Cendrars Oxana Khlopina

«Moravagine» – Blaise Cendrars Schatten Übersetzung aus dem Französischen ca. 128 Seiten, gebunden ca. CHF 19.– / ca. € 17,– Erscheint im September 2014 978-3-7272-1424-0

OXANA KHLOPINA

«Moravagine» Blaise Cendrars Schatten Le cippe

Stämpfli Verlag

Die junge Literaturforscherin Oxana Khlopina nimmt uns mit auf Spurensuche eines Autors. 1904 trifft der 17-jährige Schweizer Frédéric-Louis Sauser, genannt Freddy, in Moskau ein und beginnt einen Abenteuerroman mit einem verrückten Helden namens «Moravagine», einem Monster, zu schreiben – dreissig Jahre später ist er von seinem unheimlichen Doppelgänger immer noch nicht losgekommen. Frédéric-Louis Sauser, ein ewig Herumreisender zwischen Moskau, Paris und Brasilien, legt sich bald einen neuen Namen zu: Blaise Cendrars. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs meldet er sich als Freiwilliger bei der französischen Fremdenlegion. In seiner Dienstzeit verliert er seinen rechten Arm, von nun an verfasst er seine Bücher mit der linken Hand. In der modernen Literatur ist der gebürtige Sigriswiler eine ­Legende geworden – aber wie gut kennen wir ihn heute wirklich?

Die Autorin Oxana Khlopina (*1978 in Novosibirsk) hat in Russland und Paris slawische Sprachen studiert und in französischer Literatur und Komparatistik doktoriert. Sie lebt in Paris und unterrichtet russische Kultur an der Europäischen Wirtschaftshochschule ESCP-EAP. Dieses Jahr erscheint ihre Dissertation «Blaise Cendrars, une rhapsodie russe» (Éditions Champion). Ihre Recherchen kreisen um die französisch-russischen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert oder die indigenen Völker in Sibirien. Der Schweizer Schriftsteller Blaise Cendrars (1887– 1961) schrieb zeitlebens in französischer Sprache und war weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Sein Nachlass befindet sich im Centre d’Etudes Blaise Cendrars an der Universität Bern. Die Übersetzerin Barbara Traber (*1943 in Thun) wohnt in Worb. Sie ist seit 1979 freie Schriftstellerin, Journalistin, Lektorin und Übersetzerin (aus dem Französischen und Englischen).

Zielpublikum – alle, die erleben wollen, dass Literaturwissenschaft ein Abenteuer sein kann – alle, die sich für schweizerische, französische und russische Literatur interessieren – alle, die Leben und Werk von Blaise Cendrars entdecken möchten – alle, die einen Roman der Weltliteratur verstehen wollen Stämpfli.sachbuch 11


Stämpfli . gesellschaft

Leben und leben lassen Dominik Brülisauer

Die neuesten Ratschläge vom Schallwellenreiter Leben kann jeder ca. 224 Seiten, gebunden ca. CHF 29.– / ca. € 25,– Erscheint im September 2014 978-3-7272-1429-5

Mit dem richtigen Wegweiser wird der Lebensweg zu einer Autobahn des Erfolges – bis zum Schluss. Unter anderem zeige ich dir, wie du ein anständiges Bewerbungsgespräch führen, deine langweiligen Feriengeschichten ausschmücken oder dich am Ende der Strecke begraben lassen musst. Ausserdem verrate ich dir, was Nicole Kidman mit Wikileaks zu tun hat, warum Walfische immer wieder stranden, aus welchem Grund Rockstars mit 27 sterben oder wie die Schweiz ihre Neutralität begraben und zu einer dominierenden Kraft in Europa werden kann. Dabei spielt Musik natürlich auch in meinem dritten Band eine grosse Rolle.

Der Autor Dominik Brülisauer ist 1977 geboren und in Pontresina aufgewachsen. Er hat an der ZHDK Theorie für Kunst, Medien und Design studiert und arbeitet heute als Werbetexter in Zürich. Was er liebt: wenn Leute seine Ratschläge ernst nehmen, als intelligent zu gelten und im Kino Popcorn zu essen. Was er nicht ausstehen kann: wenn andere im Kino Popcorn essen. Zielpublikum – alle, die sich für die Welt interessieren – Leute, die gerne lachen – Menschen, die keine Ratschläge brauchen «Das könnte ein neuer Stern am Schweizer ­Humoristen-Himmel sein.» Hildegard Schwaninger, «Weltwoche»

«Menschen, die nach Ratgeberliteratur stöbern, stellt man sich eher speziell vor. Und dann steht man plötzlich vor einem, der so ein Buch geschrieben hat – und ist überrascht.» Emil Bischofberger, «Tages-Anzeiger»

Ebenfalls bei Stämpfli erschienen Neue Weisheiten vom Schallwellenreiter Der wahre Liebeslebensratgeber 240 Seiten, gebunden CHF 29.– / € 25,– 978-3-7272-1256-7

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Schallwellenreiter Dank Musik besser durch den Alltag 240 Seiten, gebunden CHF 29.– / € 25,– 978-3-7272-1265-9


Stämpfli . gesellschaft

Den Menschen als Ganzes erfassen Denise A. Camenisch

Früherkennung – Zwischen Wohlbefinden und Krankheit ca. 168 Seiten, mit zahlreichen Grafiken, gebunden ca. CHF 39.– / ca. € 34,– Erscheint im Juli 2014 978-3-7272-1375-5

Die Autorin Denise A. Camenisch (*1974), hat einen Abschluss in Master Management Health Care FH und einen Executive Master of Business Administration FHO. Seit 2004 ist sie bei der Helsana Versicherungen AG als Direktionsmitglied in der fachlichen Führung der Schweiz im Care- und Casemanagement tätig.

Psychosomatische und psychische Krankheiten nehmen konstant zu, die Kosten belasten die Wirtschaft, die Kranken selbst und ihr Umfeld. Stresssituationen am Arbeitsplatz mit schwierig erkennbaren Symptomen fordern die Arbeitgeber. Die Früherkennung beschäftigt die Politik, die Gesellschaft und die Wirtschaft. Wie kann gemeinsam erreicht werden, dass krank werdende Menschen früher systematisch erkannt und kostenoptimiert bei guter Qualität betreut werden? Aus verschiedenen Blickwinkeln wird diese Frage erstmals umfassend angegangen, und es werden Lösungen für Arbeitgeber, Sozial- und Zusatzversicherer vorgestellt.

Mitautoren Olaf Schäfer, Dr. rer. nat., Diplom-Biochemiker; Jacqueline Kesseli, Sozialversicherungsexpertin und Krankenversicherungsfachfrau; Isabelle Minder, Care Managerin MAS

Zielpublikum – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – Sozial- und Zusatzversicherer, die sich mit Früherkennung beschäftigen – Case-Manager – Dozentinnen und Dozenten an Weiterbildungsinstituten

Aus dem Inhalt • Expertenberichte über Früherkennung und Integration • Neun Perspektiven über Prävention, Früherkennung, das Case-Management und mehr • Früherkennung aus Sicht der Gesellschaft und als Mensch • Rolle der Kostenträger in der Früherkennung und die Arten der Erkennung • Früherkennung aus Sicht des Arbeitgebers • Rolle des Arbeitgebers – Rechte und Pflichten • Was beinhaltet die moderne, gesamtheitliche Früherkennung?

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Stämpfli . bernensia

Der Weg ist nicht allein das Ziel Gebäudeversicherung Bern (Hrsg.)

Berner Hauswege Die schönsten Seiten des Kantons Bern

Gebäudeversicherung Bern

Die schönsten Seiten des Kantons Bern

ca. 40 Seiten, mit Routenbeschreibungen

Berner Hauswege

und farbigen Fotos, broschiert ca. CHF 14.– / ca. € 12,– Erscheint im September 2014 978-3-7272-1362-5

Stämpfli

«Hauswege», Routen zu typischen historischen Gebäuden, sind im Kanton Bern besonders zahlreich und lohnend. Zu Fuss oder per Velo unterwegs, bewundert man den Reichtum der verzierten Holzfassaden im Simmental oder den Prunk der Herrschaftssitze am Thunersee. Stimmungsvoll sind die Rebhäuser und Kirchen am Bielersee, stattlich die Höfe und Gasthäuser im Emmental, aufschlussreich die an den Künstler Paul Klee erinnernden Bauten in der Stadt Bern. Auf einmalige Weise lässt sich so sportliche Betätigung mit dem Genuss der Natur und der Entdeckung unserer vielfältigen Bautradition verbinden. Seit über zwanzig Jahren präsentiert die Gebäudeversicherung Bern «Die schönsten Seiten des Kantons Bern». Von «Berner Kirchen» und «Berner Landwirtschaft» über «Berner Schlösser» bis hin zu «Berner Rebgüter»: In dieser Reihe erzählen verschiedene Schmuckstücke aus dem Kanton Bern ihre Geschichte.

Stämpfli.sachbuch

Zielpublikum – Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons Bern – an historischen Häusern interessierte Leserinnen und Leser – alle, die gern zu Fuss in die Vergangenheit unterwegs sind – Bernerinnen und Berner

Sammelschuber mit allen elf Bänden Die schönsten Seiten des Kantons Bern CHF 74.– / € 64,– Erscheint im September 2014 978-3-7272-1425-7

Gebäudeversicherung Bern

Gebäudeversicherung Bern

Die schönsten Seiten des Kantons Bern

Die schönsten Seiten des Kantons Bern

Berner Tourismus

Berner Hauswege

Stämpfli

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Autorin und Fotograf Marie-Louise Zimmermann, freie Journalistin in Bern, ist spezialisiert auf Kultur­ berichterstattung, Reiseund Tourismusreportagen. Daneben arbeitet sie als Texterin, als Lektorin sowie als Ghostwriterin. Alexander Egger ist als freischaffender Fotograf und Künstler tätig. Gern setzt er sich mit dem öffentlichen Verkehr auseinander, ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Porträts.

Stämpfli


Highlights aus dem Frühlingsprogramm Geneviève Lüscher

Die blaue Katze Ein Frauenleben in römischer Zeit 320 Seiten, gebunden CHF 34.– / € 30,– ISBN 978-3-7272-1374-8

«Die turbulente Liebesgeschichte wird zum spannenden Leseabenteuer für alle, die zugleich mehr wissen wollen über unsere Vergangenheit.» Lukas Hartmann

Joël Luc Cachelin

Schattenzeitalter Wie Geheimdienste, Suchmaschinen und Datensammler an der Diktatur der Zukunft arbeiten 136 Seiten, gebunden CHF 39.– / € 34,– 978-3-7272-1371-7

«Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so viel Information auf so wenig Platz gelesen habe, in einer Sprache, so dass ich mich nicht anstrengen musste und trotzdem Denkanstösse erhalten habe.» Ondine Riesen, Redaktion «Zeitpunkt»

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Stämpfli . backlist

Stämpfli . kontakt

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Verlagsadresse und Auslieferung

Charles Linsmayer (Hrsg.)

Pestalozzi Schüleragenda 2014/15 320 Seiten, zahlreiche Illustrationen, leinengebunden CHF 15.80 / € 12,60

Stämpfli Verlag AG Wölflistrasse 1 Postfach 5662 CH-3001 Bern Tel. +41 31 300 66 44 Fax +41 31 300 66 88 verlag@staempfli.com

978-3-7272-1372-4 Erscheint im Juni 2014

Bruno Benz

Der Hinkende Bot 2015 Historischer Kalender oder der Hinkende Bot auf das Jahr 2015

2015

288. Jahrgang, 128 Seiten,

Vertrieb, Presse charlotte.kraehenbuehl@staempfli.com Auslieferung Deutschland, Österreich Brockhaus Commission Kreidlerstrasse 9 D-70806 Kornwestheim Tel. +49 7154 13270 Fax +49 7154 132713 bestell@brocom.de

über 60 Fotos und Illustrationen, broschiert CHF 12.90 / € 11,– 288. Jahrgang

Preis Fr. 12.90

978-3-7272-1379-3

Vertreter Schweiz

Erscheint im Juli 2014

Markus Wieser Kasinostrasse 18 CH-8032 Zürich Tel. +41 44 260 36 05 Fax +41 44 260 36 06 wieser@bluewin.ch

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Dieses Verzeichnis ist abgeschlossen auf den 1. Mai 2014. Detaillierte Angaben zu unseren Büchern finden Sie unter www.staempfliverlag.com CHF = unverbindliche Preisempfehlungen inkl. MwSt. Preisänderungen, Liefermöglichkeit und Irrtum bleiben vorbehalten. Titelseite: Bilder aus «Abc 4 USA» Wir sind auch auf Facebook und Twitter. www.staempfliverlag.com

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Vorschau Herbst 2014