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SWZkundennah

ZEITZnah

Rätsel und Gewinn Machen Sie mit bei unserem Rätselspaß. Die richtige Lösung finden Sie im Kundenmagazin. Es winken schöne Preise. Das Lösungswort ist aus den unten stehenden gesuchten Begriffen zu bilden. Die dafür nötigen Worte (mit Umlauten) finden Sie beim Lesen des Kundenmagazins. Schreiben Sie die Begriffe in die vorgesehenen Kästchen und bilden Sie aus den Buchstaben der farblich unterlegten Kästchen (von oben nach unten) das gesuchte Lösungswort. Schreiben Sie das Lösungswort auf eine Postkarte und schicken Sie diese an die folgende Adresse:

Stadtwerke Zeitz GmbH Geußnitzer Straße 74 06712 Zeitz Kennwort: Rätsel Vergessen Sie bitte Ihren Namen, die Absenderadresse und wenn möglich, die Telefonnummer nicht. Einsendeschluss: 16. September 2010.

weitere Preise: 5 Zuckerkalender Aus den richtigen Einsendungen ziehen wir die Gewinner. Sie werden schriftlich benachrichtigt. Mitarbeiter der Stadtwerke Zeitz GmbH sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Barauszahlung des Gewinns nicht möglich.

■ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ Flüssiges Lebenselixier

❑ ❑ ❑ ❑ ■ ❑ Erdgasauto des Herstellers Fiat

❑ ❑ ❑ ■ ❑

Klassischer Energieumwandler

❑ ❑ ■ ❑ Herbstgemüse (Mehrzahl)

❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ■

WM-Tippspiel ist ausgewertet Das von den Stadtwerken Zeitz initiierte Fußball-WMTippspiel (siehe Kundenmagazin Ausgabe 2/2010) ist beendet. Die Gewinner stehen fest. Gewonnen haben: Hauptpreis: 50 Euro Einkaufsgutschein Grundschule Zeitz-Rasberg, Klasse 3b, Jungen

l a n o i g e R

Hauptpreis: 2 Eintrittskarten für „De Randfichten“ am 24. Oktober 2010 im Hyzet Kultur- und Kongresszentrum

Vorname des Komponisten/Sängers Lakomy

❑ ❑ ❑ ❑ ❑

Ihr Kundenmagazin der Stadtwerke Zeitz • Ausgabe 03/2010

Dauerkarten für den Schlosspark Moritzburg: Grundschule Zeitz-Rasberg, Klasse 2, Jungen Cornelia Schulze; Almut Wallat; Altrud Schumann; Otto Fritzsche; Knut Gentzsch; Christian Böhm; Karin Schmidt; Uwe Gaudigs; Christian Jonietz

Herbstliche Suppe fürs Wohlbefinden Etwas Warmes braucht der Mensch – vor allem an düster-kühlen Herbstabenden. Verwöhnen kann man Leib und Seele mit einer schmackhaften, warmen Suppe. Hat man im heißen Sommer gern leichte und erfrischende Speisen zu sich genommen, kommen im Herbst und im Winter wieder öfter deftigwarme Gerichte auf den Esstisch. Sie halten an kalten und düsteren Tagen Leib und Seele warm und sorgen für Wohlbefinden. Kulinarisch ist dafür kaum etwas besser geeignet als eine schmackhafte, heiße Suppe. Ein Trend in der Suppenküche ist das Revival der Kohlrübe! Zum Nachkochen haben wir Ihnen das Rezept für eine pikante Kohlrübensuppe aufgeschrieben. Es stammt von Heidrun Bergmann aus Lüttchendorf und wurde dem Heft „Köstliche Suppen und Eintöpfe“ aus der Reihe „Probieren und Genießen mit der Mitteldeutschen Zeitung“ entnommen. Das Heft mit Rezepten von MZ-Lesern (2,90 Euro) gibt es im MZ-Service Center sowie über das Internet www.mz-web.de/shop.

Ko

t n e t mpe

Ku

h a n n nde

Zutaten ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

1 Knoblauchzehe 1 kl. Stk. frischer Ingwer 2 EL Rapsöl ½ l Gemüsebrühe 1 Kohlrübe (ca. 1 kg) 2 mehligkoch. Kartoffeln 2 mittelgroße Möhren 1 Stange Lauch 400 ml Kokosmilch Salz, Pfeffer, Chilipulver ½ TL Zimt 2 EL Currypulver 2 Sternanis 2 EL gehobelte Mandeln 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung Knoblauch und Ingwer klein hacken und in Öl andünsten, mit Gemüsebrühe auffüllen. Kohlrübe, Kartoffeln, Möhren, Lauch klein schneiden und zur Suppe geben. Kokosmilch mit den Gewürzen Salz, Pfeffer, Chili, Zimt, Curry und Sternanis in den Suppentopf geben. Alles etwa 25 Min. kochen. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten und mit klein geschnittenem Schnittlauch mit in die Suppe geben. Tipp von Frau Bergmann: Die Suppe kann auch püriert werden und mit gebratenen Garnelen serviert werden.

Neues Erdgas-Förderprogramm bietet viele O ptionen. Seite 4

Tipps für Verbraucher: Wie spare ich Wasser und Energie? Seite 5

Stadtwerke Zeitz eröffnen Karrieren für junge Menschen. Seite 10


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SWZkundennah

Wenn im Sommer in Zeitz die Kunststoffeisbahn aufgebaut wird, kommen viele kleine und große Eisläufer.

Liebe Leserinnen und Leser, ein ereignisreicher Sommer neigt sich seinem Ende zu. Deutschland hat mit Christian Wulff einen neuen Bundespräsidenten. Bei der Fußball-WM in Südafrika lieferte die deutsche Nationalmannschaft viele begeisternde Spiele. Chapeau und danke für eine tolle Weltmeisterschaft! In Zeitz war die traditionelle Schwarzbiernacht wieder Anziehungspunkt für tausende Besucher. Und auch das erste Zuckerfest fand bei den Einwohnern und Gästen großen Anklang. Immer wieder bestimmen aber auch Naturereignisse die Schlagzeilen. In der Arktis brach ein gewaltiges Stück von einem Gletscher und befindet sich nun als Eisberg auf Schmelzkurs. Heftige Regenfälle in Asien bringen Not und Elend über die dort lebenden Menschen. In Deutschland, Polen und Tschechien werden Flüsse zu reißenden Strömen und zu einer Gefahr für Leben, Hab und Gut. Sind das Folgen des Klimawandels, der Maß- und Respektlosigkeit des Menschen im Umgang mit der Natur?

Mit einem Perlstrahler an einem Wasserhahn kann bis zu 50 Prozent Wasser gespart werden. Mehr Tipps zum Energie- und Wassersparen gibt es in dieser Zeitung. Seite 5

Ihr Andreas Huke, Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz GmbH

Aus dem Inhalt 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Editorial

Neues Erdgas-Förderprogramm

Schlittschuhfahren im Sommer? Für viele klingt das utopisch – nicht aber für die Zeitzerinnen und Zeitzer. Sie konnten vom 17. Juli bis zum 1. August bei sommerlichen Temperaturen anheimelnde Wintergefühle und eine Abwechslung zum „Skaten“ genießen – und zwar auf der Kunststoffeisbahn, die im Schlosspark Moritzburg aufgebaut war.

Die Kunsteisbahn im Schlosspark von Zeitz zog bis zum 1. August viele Eislaufliebhaber an. Der Betrieb wird von SWZ unterstützt. Foto: Krimmer

Mehr als 500 Eisläufer aller Altersstufen haben das Angebot an insgesamt zehn Veranstaltungstagen begeistert wahrgenommen und kosteten die langen Öffnungszeiten (bis 21 Uhr) oft bis zur letzten Minute aus, um ihre

Runden und Pirouetten zu drehen. Möglich macht das die besondere Technik der Kunststoffeisbahn: Wie ein Puzzle zusammengesetzt, wird sie von einer speziell beschichteten Oberfläche mit

„Weltmeister“ einem glatten Film bedeckt, der den Schlittschuhläufer leicht übers „Eis“ gleiten lässt. Der Betrieb der Kunststoffeisbahn wird unterstützt von den Stadtwerken Zeitz und anderen Sponsoren.

Endspurt zur Gartenschau

Wie spare ich Wasser und Energie? Strompreis: Wie setzt er sich zusammen? SWZ helfen, Kinder stark zu machen Firmenvorstellung: 5 Jahre Mühlenbau

Noch bis 10. Oktober 2010 ist in Aschersleben die Landesgartenschau 2010 zu sehen. Unter dem Motto „Natur findet Stadt“ locken Erlebnisbereiche, Hallenschauen und bunte Bühnenprogramme. Besitzer einer ENERGY-M Kundenkarte erhalten Rabatt auf die Eintrittskarte. Info: www.landesgartenschauaschersleben.de

MUT Verein: Name ist Programm Ehemalige Auszubildende besteigt Karriereleiter Kundenbeirat startet im September Preisrätsel und Rezepttipp

Kundenmagazin der Stadtwerke Zeitz GmbH Herausgeber: Stadtwerke Zeitz GmbH, Geußnitzer Straße 74, 06712 Zeitz Tel.: (0 34 41) 8 55-0 E-Mail: swz@stadtwerke-zeitz.de, Internet: www.stadtwerke-zeitz.de Redaktion: Hartmut Landes, Frank Oehlkrug Gestaltung und Druck: Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus GmbH & Co.KG Fotos: Foto: Günter Laugisch (Titel); SWZ (S. 2 ob., S. 3, S. 8, S. 10 ob., S. 11); Agentur (S. 2 unt., S. 4 ob.re., S. 9 re.unt.); MZ-Archiv (S. 2 Mi.li., S. 5, S. 6 unt., S. 12 unt.); FIAT (S. 4 li.); MUT e.V. (S. 9); Foto Faust (S. 12);

Noch Fragen zur Energie? Zum Verkehrssicherheitstag, der am 16. Juni 2010 auf dem Schützenplatz in Zeitz stattgefunden hat, waren auch die Stadtwerke Zeitz mit einem Info-Stand vertreten. Dort klärte Energieberater Jörg Papsdorf auf über Erdgasfahrzeuge, das Erdgasförderprogramm und Energieeffizienz. Wer noch Fragen hat: Energieberater Jörg Papsdorf, Tel.: 0 34 41 / 855 261

Feuerwehr bedankt sich Anfang August wurde das Wandbild am Jugendturm der Jugendfeuerwehr Zeitz am Objekt im Steinsgraben feierlich eingeweiht. Jugendwart Rodger Wolf, der derzeit in der Jugendwehr 15 Kinder und Jugendliche betreut und ausbildet, dankte allen Helfern und den Sponsoren, zu denen die Firmen Druckhaus Blochwitz, Malerbetrieb Samel und Haustechnik Thielsch gehören. Die Stadtwerke Zeitz GmbH übergaben zum feierlichen Akt 50 Brandschutzhefte für Kinder.

Nachrichten aus den Stadtwerken Zeitz

Impressum

Reinhard Lakomy bringt seinen „Traumzauberbaum“ nach Zeitz ins Theater Capitol: Geschichten und Geschichtenlieder, skurril und poesievoll. Seite 9

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Im Sommer übers „Eis“ gleiten

„Gemeinsam für unsere Umwelt“ ist unser Leitsatz und Anspruch

Die Stadtwerke Zeitz setzen sich seit Jahren für einen schonenden Umgang mit der Natur ein. „Gemeinsam für unsere Umwelt“ heißt einer unserer Leitsätze. Diesem Anspruch folgend legen die Stadtwerke Zeitz mit dem Partner E.ON Ruhrgas ein neues Förderprogramm auf, mit dem die Anschaffung innovativer umweltschonender Technik unterstützt wird. Diesem Thema widmen wir uns in diesem Kundenmagazin ebenso wie dem Energie-Contracting, einem Modell, das Kunden ohne kostenintensive Investitionen den Weg zu modernsten, umweltfreundlichen und effizienten Energieanlagen ermöglicht. Zudem geben wir praktische Tipps zum Energiesparen und zu Angeboten in der Region. Viel Vergnügen beim Lesen!

SWZregional

Haushaltsgeräte im Wandel der Zeiten sowie Wasser als Lebenselixier stehen im Mittelpunkt von zwei Ausstellungen, die im Gebäude der SWZ zu sehen sind.

Ausstellungen bei den SWZ Zwei Ausstellungen machen derzeit im Gebäude der Stadtwerke Zeitz GmbH, Geußnitzer Straße 74, auf sich aufmerksam. Unter dem Motto „Strom hält Einzug in unser Leben“ zeigt eine kleine Dauerausstellung im oberen Stockwerk des SWZ-Gebäudes, wie sich Haushaltsgegenstände über die Jahrhunderte technisch entwickelt haben – z.B. der Weg vom Petroleum betriebenen Bügeleisen zum elektrischen Bügeleisen. Sehenswert sind ebenfalls historische Telefo-

ne (das älteste Exponat stammt aus dem Jahre 1882), Glühlampen, Kocher, Toaster, Föhn, Radio oder Tauchsieder. Die Ausstellung wurde durch die Unterstützung des Museums Schloss Moritzburg möglich. In einer zweiten Ausstellung können sich Besucher die prämierten Fotos sowie künstlerische Arbeiten anschauen, die anlässlich des SWZ-Fotowettbewerbes zum „Tag des Wassers“ (im März) entstanden sind.

stehen fest Beim Gewinnspiel „EnergieWeltmeisterschaft“ der Stadtwerke Zeitz GmbH anlässlich der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft konnten Sie ab dem 31. Mai Ihr Wissen zum Thema Energie und Fußball sowie Ihre Geschicklichkeit beim Elfmeterschießen testen. „Weltmeister“ wurden: Simone Z. aus Haardorf 1. Preis: 2 Eintrittskarten für ein Bundesliga-Heimspiel des FC Schalke 04 in der Saison 2010/ 2011 Tim S. aus Haardorf 2. Preis: 2 Eintrittskarten für ein Heimspiel des FC Carl Zeiss Jena (3. Liga) in der Saison 2010/ 2011 Detlef S. aus Haardorf 3. Preis: 1 Sporttasche Info: www.stadtwerke-zeitz.de

ENERGY-M Cup beendet Die envia Mitteldeutsche Energie AG und die ENERGY-M Vertriebspartner-Stadtwerke Aschersleben, Bernburg, Eisleben, Merseburg, Naumburg, Quedlinburg, Weißenfels, Wolfen und Zeitz richteten auch in diesem Jahr wieder in SachsenAnhalt die Juniorenfußballspiele um den ENERGY-M Cup 2010 aus. Nach Vorrundenspielen im Mai fand das Finale am 17. Juni in Eisleben statt. Als Finalistin aus Zeitz hatte sich die Grundschule Bergsiedlung qualifiziert. Die Zeitzer Fußballer errangen den 8. Platz.


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Wenn im Sommer in Zeitz die Kunststoffeisbahn aufgebaut wird, kommen viele kleine und große Eisläufer.

Liebe Leserinnen und Leser, ein ereignisreicher Sommer neigt sich seinem Ende zu. Deutschland hat mit Christian Wulff einen neuen Bundespräsidenten. Bei der Fußball-WM in Südafrika lieferte die deutsche Nationalmannschaft viele begeisternde Spiele. Chapeau und danke für eine tolle Weltmeisterschaft! In Zeitz war die traditionelle Schwarzbiernacht wieder Anziehungspunkt für tausende Besucher. Und auch das erste Zuckerfest fand bei den Einwohnern und Gästen großen Anklang. Immer wieder bestimmen aber auch Naturereignisse die Schlagzeilen. In der Arktis brach ein gewaltiges Stück von einem Gletscher und befindet sich nun als Eisberg auf Schmelzkurs. Heftige Regenfälle in Asien bringen Not und Elend über die dort lebenden Menschen. In Deutschland, Polen und Tschechien werden Flüsse zu reißenden Strömen und zu einer Gefahr für Leben, Hab und Gut. Sind das Folgen des Klimawandels, der Maß- und Respektlosigkeit des Menschen im Umgang mit der Natur?

Mit einem Perlstrahler an einem Wasserhahn kann bis zu 50 Prozent Wasser gespart werden. Mehr Tipps zum Energie- und Wassersparen gibt es in dieser Zeitung. Seite 5

Ihr Andreas Huke, Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz GmbH

Aus dem Inhalt 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Editorial

Neues Erdgas-Förderprogramm

Schlittschuhfahren im Sommer? Für viele klingt das utopisch – nicht aber für die Zeitzerinnen und Zeitzer. Sie konnten vom 17. Juli bis zum 1. August bei sommerlichen Temperaturen anheimelnde Wintergefühle und eine Abwechslung zum „Skaten“ genießen – und zwar auf der Kunststoffeisbahn, die im Schlosspark Moritzburg aufgebaut war.

Die Kunsteisbahn im Schlosspark von Zeitz zog bis zum 1. August viele Eislaufliebhaber an. Der Betrieb wird von SWZ unterstützt. Foto: Krimmer

Mehr als 500 Eisläufer aller Altersstufen haben das Angebot an insgesamt zehn Veranstaltungstagen begeistert wahrgenommen und kosteten die langen Öffnungszeiten (bis 21 Uhr) oft bis zur letzten Minute aus, um ihre

Runden und Pirouetten zu drehen. Möglich macht das die besondere Technik der Kunststoffeisbahn: Wie ein Puzzle zusammengesetzt, wird sie von einer speziell beschichteten Oberfläche mit

„Weltmeister“ einem glatten Film bedeckt, der den Schlittschuhläufer leicht übers „Eis“ gleiten lässt. Der Betrieb der Kunststoffeisbahn wird unterstützt von den Stadtwerken Zeitz und anderen Sponsoren.

Endspurt zur Gartenschau

Wie spare ich Wasser und Energie? Strompreis: Wie setzt er sich zusammen? SWZ helfen, Kinder stark zu machen Firmenvorstellung: 5 Jahre Mühlenbau

Noch bis 10. Oktober 2010 ist in Aschersleben die Landesgartenschau 2010 zu sehen. Unter dem Motto „Natur findet Stadt“ locken Erlebnisbereiche, Hallenschauen und bunte Bühnenprogramme. Besitzer einer ENERGY-M Kundenkarte erhalten Rabatt auf die Eintrittskarte. Info: www.landesgartenschauaschersleben.de

MUT Verein: Name ist Programm Ehemalige Auszubildende besteigt Karriereleiter Kundenbeirat startet im September Preisrätsel und Rezepttipp

Kundenmagazin der Stadtwerke Zeitz GmbH Herausgeber: Stadtwerke Zeitz GmbH, Geußnitzer Straße 74, 06712 Zeitz Tel.: (0 34 41) 8 55-0 E-Mail: swz@stadtwerke-zeitz.de, Internet: www.stadtwerke-zeitz.de Redaktion: Hartmut Landes, Frank Oehlkrug Gestaltung und Druck: Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus GmbH & Co.KG Fotos: Foto: Günter Laugisch (Titel); SWZ (S. 2 ob., S. 3, S. 8, S. 10 ob., S. 11); Agentur (S. 2 unt., S. 4 ob.re., S. 9 re.unt.); MZ-Archiv (S. 2 Mi.li., S. 5, S. 6 unt., S. 12 unt.); FIAT (S. 4 li.); MUT e.V. (S. 9); Foto Faust (S. 12);

Noch Fragen zur Energie? Zum Verkehrssicherheitstag, der am 16. Juni 2010 auf dem Schützenplatz in Zeitz stattgefunden hat, waren auch die Stadtwerke Zeitz mit einem Info-Stand vertreten. Dort klärte Energieberater Jörg Papsdorf auf über Erdgasfahrzeuge, das Erdgasförderprogramm und Energieeffizienz. Wer noch Fragen hat: Energieberater Jörg Papsdorf, Tel.: 0 34 41 / 855 261

Feuerwehr bedankt sich Anfang August wurde das Wandbild am Jugendturm der Jugendfeuerwehr Zeitz am Objekt im Steinsgraben feierlich eingeweiht. Jugendwart Rodger Wolf, der derzeit in der Jugendwehr 15 Kinder und Jugendliche betreut und ausbildet, dankte allen Helfern und den Sponsoren, zu denen die Firmen Druckhaus Blochwitz, Malerbetrieb Samel und Haustechnik Thielsch gehören. Die Stadtwerke Zeitz GmbH übergaben zum feierlichen Akt 50 Brandschutzhefte für Kinder.

Nachrichten aus den Stadtwerken Zeitz

Impressum

Reinhard Lakomy bringt seinen „Traumzauberbaum“ nach Zeitz ins Theater Capitol: Geschichten und Geschichtenlieder, skurril und poesievoll. Seite 9

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Im Sommer übers „Eis“ gleiten

„Gemeinsam für unsere Umwelt“ ist unser Leitsatz und Anspruch

Die Stadtwerke Zeitz setzen sich seit Jahren für einen schonenden Umgang mit der Natur ein. „Gemeinsam für unsere Umwelt“ heißt einer unserer Leitsätze. Diesem Anspruch folgend legen die Stadtwerke Zeitz mit dem Partner E.ON Ruhrgas ein neues Förderprogramm auf, mit dem die Anschaffung innovativer umweltschonender Technik unterstützt wird. Diesem Thema widmen wir uns in diesem Kundenmagazin ebenso wie dem Energie-Contracting, einem Modell, das Kunden ohne kostenintensive Investitionen den Weg zu modernsten, umweltfreundlichen und effizienten Energieanlagen ermöglicht. Zudem geben wir praktische Tipps zum Energiesparen und zu Angeboten in der Region. Viel Vergnügen beim Lesen!

SWZregional

Haushaltsgeräte im Wandel der Zeiten sowie Wasser als Lebenselixier stehen im Mittelpunkt von zwei Ausstellungen, die im Gebäude der SWZ zu sehen sind.

Ausstellungen bei den SWZ Zwei Ausstellungen machen derzeit im Gebäude der Stadtwerke Zeitz GmbH, Geußnitzer Straße 74, auf sich aufmerksam. Unter dem Motto „Strom hält Einzug in unser Leben“ zeigt eine kleine Dauerausstellung im oberen Stockwerk des SWZ-Gebäudes, wie sich Haushaltsgegenstände über die Jahrhunderte technisch entwickelt haben – z.B. der Weg vom Petroleum betriebenen Bügeleisen zum elektrischen Bügeleisen. Sehenswert sind ebenfalls historische Telefo-

ne (das älteste Exponat stammt aus dem Jahre 1882), Glühlampen, Kocher, Toaster, Föhn, Radio oder Tauchsieder. Die Ausstellung wurde durch die Unterstützung des Museums Schloss Moritzburg möglich. In einer zweiten Ausstellung können sich Besucher die prämierten Fotos sowie künstlerische Arbeiten anschauen, die anlässlich des SWZ-Fotowettbewerbes zum „Tag des Wassers“ (im März) entstanden sind.

stehen fest Beim Gewinnspiel „EnergieWeltmeisterschaft“ der Stadtwerke Zeitz GmbH anlässlich der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft konnten Sie ab dem 31. Mai Ihr Wissen zum Thema Energie und Fußball sowie Ihre Geschicklichkeit beim Elfmeterschießen testen. „Weltmeister“ wurden: Simone Z. aus Haardorf 1. Preis: 2 Eintrittskarten für ein Bundesliga-Heimspiel des FC Schalke 04 in der Saison 2010/ 2011 Tim S. aus Haardorf 2. Preis: 2 Eintrittskarten für ein Heimspiel des FC Carl Zeiss Jena (3. Liga) in der Saison 2010/ 2011 Detlef S. aus Haardorf 3. Preis: 1 Sporttasche Info: www.stadtwerke-zeitz.de

ENERGY-M Cup beendet Die envia Mitteldeutsche Energie AG und die ENERGY-M Vertriebspartner-Stadtwerke Aschersleben, Bernburg, Eisleben, Merseburg, Naumburg, Quedlinburg, Weißenfels, Wolfen und Zeitz richteten auch in diesem Jahr wieder in SachsenAnhalt die Juniorenfußballspiele um den ENERGY-M Cup 2010 aus. Nach Vorrundenspielen im Mai fand das Finale am 17. Juni in Eisleben statt. Als Finalistin aus Zeitz hatte sich die Grundschule Bergsiedlung qualifiziert. Die Zeitzer Fußballer errangen den 8. Platz.


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SWZkundennah

ImmobilienMesse lädt ein Die Stadtwerke Zeitz werden auf der Immobilienmesse der Sparkasse Burgenlandkreis am 19. September in Zeitz zur nachhaltigen und effizienten Energieversorgung im Wohnungsbau informieren. Referent des Fachvortrages ist SWZ-Vertriebsleiter Dieter Zschiesche. Zudem geben die Stadtwerke an ihrem Messestand qualifizierte Auskunft über ihre gesamte Produktpalette und ihre Dienstleistungen in Sachen Strom, Erdgas, Wasser, Wärme und Abwasserentsorgung. Die Immobilienmesse findet von 10 bis 16 Uhr in den Klinkerhallen an der Albrechtstraße statt. Der Fachvortrag zur effizienten Energieversorgung im Wohnungsbau beginnt 10.30 Uhr und dauert etwa 20 Minuten.

Be ka n n tm a c h u n g

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„Erdgas-Umweltbonus“ heißt ein neues Förderprogramm, das die Stadtwerke Zeitz gemeinsam mit dem Partner E.ON Ruhrgas auflegen werden. Der Förderzeitraum beginnt am 1. Oktober 2010 und endet mit der Ausschöpfung des zur Verfügung stehenden Erdgaskontingents, spätestens am 31. März 2012. Mit dem Programm wird der Einbau und die Anschaffung besonders innovativer und energieeffizienter, auf Erdgasbasis arbeitender Technologien unter-

STADTWERKE ZEITZ

Zur Einha ltung de r ge s e tzliche n Be s timmunge n we rde n

Ro h rn e tzs p ü lu n g e n de r Trinkwa s s e rle itunge n im Ze itra um von Mo n ta g , d e n 06. S e p t. 2010 b is Fre ita g , d e n 10. S e p t. 2010 in d e r Ze it vo n 08:00 Uh r b is 18:00 Uh r in folge nde n S tra ß e n durchge führt: - We iß e n fe ls e r S tra ß e , Fe ld s tra ß e , J o h a n n -Tra u g o tt-We is e -S tra ß e , No rd s tra ß e , Ne u e S tra ß e - Flo ß g ra b e n s tra ß e , Au g u s t-Die tzs c h o ld -S tra ß e - Be rg s tra ß e , Win d m ü h le n s tra ß e , Qu e rs tra ß e - Frie d e n s s tra ß e - Eu le n g ru n d , Wie s e n we g , Ro s e n we g - Ze itz OT Ra s b e rg R.-P u s c h e n d o rf-S tra ß e , P a u l-We g m a n n -S tra ß e , Ku rze S tra ß e , Fre ih e its s tra ß e De r ge na ue Ze itpunkt de r Rohrne tzs pülunge n wird de n b e tro ffe n e n Ku n d e n durch ge s onde rte Informa tions blä tte r mitge te ilt. Wir bitte n S ie , in die s e m Ze itra um ke in Wa s s e r zu e ntne hme n. Be a c h te n S ie , da s s in die s e m Ze itra um a uch ke in e To ile tte n s p ü lu n g be nutzt wird! Für a uftre te nde S chä de n a n Wä s che s tücke n und Ha us ha ltge rä te n könne n wir ke ine Ha ftung übe rne hme n. Bitte be vorra te n S ie s ich für de n Ze itra um de r Rohrne tzs pülung a us re iche nd mit Trinkwa s s e r. S ollte n na ch de r Rohrne tzs pülung P roble me a n Ihre n Wa s s e rve rs orgungs a nla ge n a uftre te n, e rre iche n S ie uns e re Le itze n tra le unte r de r Te l.-Nr.: 0800 855 2220. Nä he re s im Inte rne t: www.s ta d twe rke -ze itz.d e Wir bitte n S ie für die Ve rs orgungs e ins chrä nkung um Ve rs tä ndnis . S ta dtwe rke Ze itz GmbH S WZ - Mit S ic h e rh e it b e s s e r ve rs o rg t.

stützt. Dazu zählen der Einbau von Mikro-KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von maximal 2 KW und der Einbau von Gaswärmepumpen mit einer thermischen Leistung von bis 50 KW. Die Förderung beträgt jeweils 20 000 kWh pro Anlage inklusive zehn Prozent Bio-Erdgas. Gefördert wird auch die Umstellung von Heizungsanlagen von Öl, Strom, Festbrennstoffe und Flüssiggas auf Erdgas-Brennwerttechnik. Der erstmalige Einbau von Erdgas-Brennwerttechnik oder von Erdgas-Brennwerttechnik in Kombination mit einer Solarthermieanlage in Neubauten wird mit jeweils 5 000 kWh je Anlage unterstützt. Zusätzlich wird im Rahmen des neuen Förderprogramms die Unter-

stützung für Käufer eines Erdgasfahrzeuges aufgestockt. Ab 1. Oktober gibt es bei Erwerb eines solchen Fahrzeuges 500 Euro in Form einer Tankkarte. Im Zuge von „Erdgas-Umweltbonus“ werden zudem Qualifizierungsmaßnahmen für das Fachhandwerk unterstützt, das speziell für die Installation der neuen Technologien geschult wird. Deshalb werden für drei Mitarbeiter von Fachbetrieben der Sanitär-, Heizung- und Klima-Innung Lehrgangskosten für die Schulung zum SHK-Kraftwerker übernommen. Auskunft zum „Erdgas-Umweltbonus“ erteilen Mitarbeiter des Vertriebs der SWZ, Tel.: 0 34 41 / 855 307.

Neuer FIAT Doblò Cargo mit Erdgas Mit dem neuen Doblò Cargo Natural Power hat Fiat jetzt das erste serienmäßige Nutzfahrzeug mit Erdgas-Turbomotor auf den Markt gebracht. Der 120 PS starke Transporter verbindet Fahrspaß und Wirtschaftlichkeit und schont gleichzeitig die Umwelt. Denn mit seinen Verbrauchs- und Abgaswerten setzt der Fiat Doblò Cargo Maßstäbe. Durchschnittlich benötigt er nur 4,9 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer – auf einen Kilometer setzt er 134 Gramm Kohlendioxid frei. Mit dem neuen Erdgas-Turbo, der die Emissionsnorm EURO 5 erfüllt, genießen Gewerbetreibende in allen Umweltzonen freie Fahrt. Erhältlich ist der Doblò Cargo Natural Power ab sofort als Kastenwagen oder Kombi, mit kurzem (2755 Millimeter) oder langem (3105 mm) Radstand. „Wer sich für einen Erdgastransporter entscheidet, fährt zudem äußerst sparsam und entlastet die

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Wasser und Energie clever sparen

Grünes Bonbon ie Stadtwerke Zeitz engagieren sich als moderner regionaler Energiedienstleister für den Klimaschutz und unterstützen die Markteinführung neuer Erdgastechnologien wie Gaswärmepumpen und Mikro-KWKs.

SWZkompetent

Erdgasauto Doblò: Keine Rußpartikel und nahezu kein Schadstoffausstoß.

Unternehmenskasse“, betont Jörg Feulner, Vorsitzender des Initiativkreises Sachsen/ Sachsen-Anhalt. In Sachsen und Sachsen-Anhalt kostet das Kilogramm Erdgas derzeit etwa 95 Cent. Mit einer Tankfüllung im Fiat Doblò Cargo kann der Besitzer dann für nur 26 Euro rund 550 Kilometer zurücklegen. Er fährt damit um die Hälfte günstiger als mit Super-Benzin und um ein Drittel billiger als mit Diesel. Aufgrund der ausgezeichneten Umweltbilanz von Erdgas als Kraftstoff spart man außerdem bei Kfz-Versicherung und Steuer.

Allgemeine Wasserspartipps • Achten Sie beim Neukauf von Bad-Einrichtungen auf wassersparende Armaturen und Einrichtungen, wie z.B. einen Toilettenspülkasten mit Sparfunktion.

Wasser zu sparen, heißt nicht nur, achtsam mit einem Naturgeschenk umzugehen, sondern auch den Energieverbrauch zu drosseln. Beides tut der Umwelt gut.

• Wenn Sie Gemüse oder Kartoffeln kochen, ertränken Sie beides nicht im Wasserbad. Es genügt, wenn der Topfboden mit Wasser bedeckt ist, so dass die Lebensmittel im heißen Dampf garen können.

Wasser kostet Geld und Energie – vor allem warmes Wasser, weil es erst erhitzt werden muss. Die meisten Verbraucher wissen das und sparen beim Wasser. Der Trend zeigt, dass in den letzten 10 Jahren der Wasserverbrauch in Deutschland pro Kopf um 10 Liter auf 130 bis 135 Liter pro Tag zurückgegangen ist. Duschen mit Sparbrause Wasser kann nicht nur durch einen bewussten Umgang damit gespart werden, sondern auch, indem man Wasserarmaturen nachrüstet. So lohnt sich der Einbau eines DuschSparkopfes. Er hat einen wesentlich geringeren Wasserdurchlauf pro Minute als ein Standard-Duschkopf. Auf diese Weise lässt sich mit der Hälfte des Wassers duschen, ohne etwas zu vermissen. Das Wasser wird dabei – dank einer Turbulenztechnik – mit hohem Druck herausgeschleudert. So entsteht ein kräftiger Duschstrahl, wie er

• Geschirrspüler und Waschmaschinen sollten nur bei voller Auslastung angeschaltet werden. Achten Sie schon beim Kauf auf den Wasserund Energieverbrauch der Geräte (Effizienzklassen). • Benutzen Sie einen Zahnputzbecher und vermeiden Sie so das Laufenlassen des Wassers während der Zahnpflege. Mit Vergnügen nimmt ein Mann eine erfrischende Dusche. Von Experten wird empfohlen, statt Vollbädern öfter mal ein Duschbad zu nehmen, da in der Regel bedeutend weniger Wasser verbraucht wird. Durch den Einbau von so genannten Durchlaufbegrenzern kann man den Wasserverbrauch nochmals absenken.

sonst nur mit mehr als der doppelten Menge Wasser zu erreichen ist. Ein intelligentes Dosiersystem lässt wahlweise 11, 8 oder 6 Liter Wasser pro Minute durch den Brausekopf fließen anstatt 15 bis 25 Liter bei ungeregelten Brausen.

Perlstrahler am Waschtisch Am Waschbecken lohnt sich ebenfalls die Investition eines „Sparsystems“, z.B. der Einbau eines Perlstrahlers. Das ist ein Luftsprudler, der dem Wasserstrahl Luft beimengt und somit die Wasserdurchlaufzeit verringert.

• Dusche statt Vollbad: Für eine Dusche benötigt man durchschnittlich 20-40 Liter (je nach Wasserdruck, Duschkopf und -gewohnheit), für ein Vollbad braucht man 100 Liter Wasser. • Bewässern Sie Ihren Garten so oft wie möglich mit Regenwasser und auch nur dann, wenn es notwendig ist. • Reparieren bzw. tauschen Sie tropfende Wasserhähne sofort aus. ❑

Bundeseinheitliche Kehrordnung in Kraft Seit Januar 2010 ist die neue bundeseinheitliche Kehrordnung in Kraft. Die bis dahin gültige Kehrverordnung aus dem Jahr 2000 gilt nicht länger. Jedoch wurden auch in der „alten Kehrverordnung“ schon dem Stand der Technik angepasste Überprüfungsintervalle verankert und ständig aktualisiert. Brennwertanlagen werden z.B. nach wie vor alle zwei Jahre überprüft, Schornsteine von ganzjährig genutzten Festbrennstofffeuerstätten (z. B. Badeöfen) viermal gekehrt, nur in der Heizperiode genutzte Feuerstätten

(z. B. Kachelöfen) dreimal. Geändert hingegen ist die Berechnung der Gebühren für die einzelnen Tätigkeiten. Hier wurde großer Wert auf Unterscheidung der Gebühren für den tatsächlichen Aufwand an der kehr- oder überprüfungspflichtigen Anlage und dem Aufwand für Fahrten zum Kunden sowie Verwaltungsaufwand gelegt. Das erhöht die Transparenz der Rechnung für den Kunden. Zudem ist laut einer im März 2010 in Kraft getretenen Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen eine Beratung vom Schornsteinfeger ab

sofort Pflicht für alle Besitzer von Kamin- und Kachelöfen. Der Schornsteinfeger erklärt in einem kompakten Informationsgespräch, wie der Heizofen emissionsarm und Energie sparend zu bedienen ist. Außerdem prüft er die Qualität des verwendeten Brennstoffs und ob dieser richtig gelagert wird. Mit dem Grundlagengespräch soll der Schornsteinfeger helfen, Fehler zu vermeiden und die Umweltbelastungen durch falsches Heizen zu verringern. Infos bei der SchornsteinfegerInnung Sachsen-Anhalt: www.schornsteinfeger-lsa.de


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ImmobilienMesse lädt ein Die Stadtwerke Zeitz werden auf der Immobilienmesse der Sparkasse Burgenlandkreis am 19. September in Zeitz zur nachhaltigen und effizienten Energieversorgung im Wohnungsbau informieren. Referent des Fachvortrages ist SWZ-Vertriebsleiter Dieter Zschiesche. Zudem geben die Stadtwerke an ihrem Messestand qualifizierte Auskunft über ihre gesamte Produktpalette und ihre Dienstleistungen in Sachen Strom, Erdgas, Wasser, Wärme und Abwasserentsorgung. Die Immobilienmesse findet von 10 bis 16 Uhr in den Klinkerhallen an der Albrechtstraße statt. Der Fachvortrag zur effizienten Energieversorgung im Wohnungsbau beginnt 10.30 Uhr und dauert etwa 20 Minuten.

Be ka n n tm a c h u n g

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„Erdgas-Umweltbonus“ heißt ein neues Förderprogramm, das die Stadtwerke Zeitz gemeinsam mit dem Partner E.ON Ruhrgas auflegen werden. Der Förderzeitraum beginnt am 1. Oktober 2010 und endet mit der Ausschöpfung des zur Verfügung stehenden Erdgaskontingents, spätestens am 31. März 2012. Mit dem Programm wird der Einbau und die Anschaffung besonders innovativer und energieeffizienter, auf Erdgasbasis arbeitender Technologien unter-

STADTWERKE ZEITZ

Zur Einha ltung de r ge s e tzliche n Be s timmunge n we rde n

Ro h rn e tzs p ü lu n g e n de r Trinkwa s s e rle itunge n im Ze itra um von Mo n ta g , d e n 06. S e p t. 2010 b is Fre ita g , d e n 10. S e p t. 2010 in d e r Ze it vo n 08:00 Uh r b is 18:00 Uh r in folge nde n S tra ß e n durchge führt: - We iß e n fe ls e r S tra ß e , Fe ld s tra ß e , J o h a n n -Tra u g o tt-We is e -S tra ß e , No rd s tra ß e , Ne u e S tra ß e - Flo ß g ra b e n s tra ß e , Au g u s t-Die tzs c h o ld -S tra ß e - Be rg s tra ß e , Win d m ü h le n s tra ß e , Qu e rs tra ß e - Frie d e n s s tra ß e - Eu le n g ru n d , Wie s e n we g , Ro s e n we g - Ze itz OT Ra s b e rg R.-P u s c h e n d o rf-S tra ß e , P a u l-We g m a n n -S tra ß e , Ku rze S tra ß e , Fre ih e its s tra ß e De r ge na ue Ze itpunkt de r Rohrne tzs pülunge n wird de n b e tro ffe n e n Ku n d e n durch ge s onde rte Informa tions blä tte r mitge te ilt. Wir bitte n S ie , in die s e m Ze itra um ke in Wa s s e r zu e ntne hme n. Be a c h te n S ie , da s s in die s e m Ze itra um a uch ke in e To ile tte n s p ü lu n g be nutzt wird! Für a uftre te nde S chä de n a n Wä s che s tücke n und Ha us ha ltge rä te n könne n wir ke ine Ha ftung übe rne hme n. Bitte be vorra te n S ie s ich für de n Ze itra um de r Rohrne tzs pülung a us re iche nd mit Trinkwa s s e r. S ollte n na ch de r Rohrne tzs pülung P roble me a n Ihre n Wa s s e rve rs orgungs a nla ge n a uftre te n, e rre iche n S ie uns e re Le itze n tra le unte r de r Te l.-Nr.: 0800 855 2220. Nä he re s im Inte rne t: www.s ta d twe rke -ze itz.d e Wir bitte n S ie für die Ve rs orgungs e ins chrä nkung um Ve rs tä ndnis . S ta dtwe rke Ze itz GmbH S WZ - Mit S ic h e rh e it b e s s e r ve rs o rg t.

stützt. Dazu zählen der Einbau von Mikro-KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von maximal 2 KW und der Einbau von Gaswärmepumpen mit einer thermischen Leistung von bis 50 KW. Die Förderung beträgt jeweils 20 000 kWh pro Anlage inklusive zehn Prozent Bio-Erdgas. Gefördert wird auch die Umstellung von Heizungsanlagen von Öl, Strom, Festbrennstoffe und Flüssiggas auf Erdgas-Brennwerttechnik. Der erstmalige Einbau von Erdgas-Brennwerttechnik oder von Erdgas-Brennwerttechnik in Kombination mit einer Solarthermieanlage in Neubauten wird mit jeweils 5 000 kWh je Anlage unterstützt. Zusätzlich wird im Rahmen des neuen Förderprogramms die Unter-

stützung für Käufer eines Erdgasfahrzeuges aufgestockt. Ab 1. Oktober gibt es bei Erwerb eines solchen Fahrzeuges 500 Euro in Form einer Tankkarte. Im Zuge von „Erdgas-Umweltbonus“ werden zudem Qualifizierungsmaßnahmen für das Fachhandwerk unterstützt, das speziell für die Installation der neuen Technologien geschult wird. Deshalb werden für drei Mitarbeiter von Fachbetrieben der Sanitär-, Heizung- und Klima-Innung Lehrgangskosten für die Schulung zum SHK-Kraftwerker übernommen. Auskunft zum „Erdgas-Umweltbonus“ erteilen Mitarbeiter des Vertriebs der SWZ, Tel.: 0 34 41 / 855 307.

Neuer FIAT Doblò Cargo mit Erdgas Mit dem neuen Doblò Cargo Natural Power hat Fiat jetzt das erste serienmäßige Nutzfahrzeug mit Erdgas-Turbomotor auf den Markt gebracht. Der 120 PS starke Transporter verbindet Fahrspaß und Wirtschaftlichkeit und schont gleichzeitig die Umwelt. Denn mit seinen Verbrauchs- und Abgaswerten setzt der Fiat Doblò Cargo Maßstäbe. Durchschnittlich benötigt er nur 4,9 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer – auf einen Kilometer setzt er 134 Gramm Kohlendioxid frei. Mit dem neuen Erdgas-Turbo, der die Emissionsnorm EURO 5 erfüllt, genießen Gewerbetreibende in allen Umweltzonen freie Fahrt. Erhältlich ist der Doblò Cargo Natural Power ab sofort als Kastenwagen oder Kombi, mit kurzem (2755 Millimeter) oder langem (3105 mm) Radstand. „Wer sich für einen Erdgastransporter entscheidet, fährt zudem äußerst sparsam und entlastet die

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Wasser und Energie clever sparen

Grünes Bonbon ie Stadtwerke Zeitz engagieren sich als moderner regionaler Energiedienstleister für den Klimaschutz und unterstützen die Markteinführung neuer Erdgastechnologien wie Gaswärmepumpen und Mikro-KWKs.

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Erdgasauto Doblò: Keine Rußpartikel und nahezu kein Schadstoffausstoß.

Unternehmenskasse“, betont Jörg Feulner, Vorsitzender des Initiativkreises Sachsen/ Sachsen-Anhalt. In Sachsen und Sachsen-Anhalt kostet das Kilogramm Erdgas derzeit etwa 95 Cent. Mit einer Tankfüllung im Fiat Doblò Cargo kann der Besitzer dann für nur 26 Euro rund 550 Kilometer zurücklegen. Er fährt damit um die Hälfte günstiger als mit Super-Benzin und um ein Drittel billiger als mit Diesel. Aufgrund der ausgezeichneten Umweltbilanz von Erdgas als Kraftstoff spart man außerdem bei Kfz-Versicherung und Steuer.

Allgemeine Wasserspartipps • Achten Sie beim Neukauf von Bad-Einrichtungen auf wassersparende Armaturen und Einrichtungen, wie z.B. einen Toilettenspülkasten mit Sparfunktion.

Wasser zu sparen, heißt nicht nur, achtsam mit einem Naturgeschenk umzugehen, sondern auch den Energieverbrauch zu drosseln. Beides tut der Umwelt gut.

• Wenn Sie Gemüse oder Kartoffeln kochen, ertränken Sie beides nicht im Wasserbad. Es genügt, wenn der Topfboden mit Wasser bedeckt ist, so dass die Lebensmittel im heißen Dampf garen können.

Wasser kostet Geld und Energie – vor allem warmes Wasser, weil es erst erhitzt werden muss. Die meisten Verbraucher wissen das und sparen beim Wasser. Der Trend zeigt, dass in den letzten 10 Jahren der Wasserverbrauch in Deutschland pro Kopf um 10 Liter auf 130 bis 135 Liter pro Tag zurückgegangen ist. Duschen mit Sparbrause Wasser kann nicht nur durch einen bewussten Umgang damit gespart werden, sondern auch, indem man Wasserarmaturen nachrüstet. So lohnt sich der Einbau eines DuschSparkopfes. Er hat einen wesentlich geringeren Wasserdurchlauf pro Minute als ein Standard-Duschkopf. Auf diese Weise lässt sich mit der Hälfte des Wassers duschen, ohne etwas zu vermissen. Das Wasser wird dabei – dank einer Turbulenztechnik – mit hohem Druck herausgeschleudert. So entsteht ein kräftiger Duschstrahl, wie er

• Geschirrspüler und Waschmaschinen sollten nur bei voller Auslastung angeschaltet werden. Achten Sie schon beim Kauf auf den Wasserund Energieverbrauch der Geräte (Effizienzklassen). • Benutzen Sie einen Zahnputzbecher und vermeiden Sie so das Laufenlassen des Wassers während der Zahnpflege. Mit Vergnügen nimmt ein Mann eine erfrischende Dusche. Von Experten wird empfohlen, statt Vollbädern öfter mal ein Duschbad zu nehmen, da in der Regel bedeutend weniger Wasser verbraucht wird. Durch den Einbau von so genannten Durchlaufbegrenzern kann man den Wasserverbrauch nochmals absenken.

sonst nur mit mehr als der doppelten Menge Wasser zu erreichen ist. Ein intelligentes Dosiersystem lässt wahlweise 11, 8 oder 6 Liter Wasser pro Minute durch den Brausekopf fließen anstatt 15 bis 25 Liter bei ungeregelten Brausen.

Perlstrahler am Waschtisch Am Waschbecken lohnt sich ebenfalls die Investition eines „Sparsystems“, z.B. der Einbau eines Perlstrahlers. Das ist ein Luftsprudler, der dem Wasserstrahl Luft beimengt und somit die Wasserdurchlaufzeit verringert.

• Dusche statt Vollbad: Für eine Dusche benötigt man durchschnittlich 20-40 Liter (je nach Wasserdruck, Duschkopf und -gewohnheit), für ein Vollbad braucht man 100 Liter Wasser. • Bewässern Sie Ihren Garten so oft wie möglich mit Regenwasser und auch nur dann, wenn es notwendig ist. • Reparieren bzw. tauschen Sie tropfende Wasserhähne sofort aus. ❑

Bundeseinheitliche Kehrordnung in Kraft Seit Januar 2010 ist die neue bundeseinheitliche Kehrordnung in Kraft. Die bis dahin gültige Kehrverordnung aus dem Jahr 2000 gilt nicht länger. Jedoch wurden auch in der „alten Kehrverordnung“ schon dem Stand der Technik angepasste Überprüfungsintervalle verankert und ständig aktualisiert. Brennwertanlagen werden z.B. nach wie vor alle zwei Jahre überprüft, Schornsteine von ganzjährig genutzten Festbrennstofffeuerstätten (z. B. Badeöfen) viermal gekehrt, nur in der Heizperiode genutzte Feuerstätten

(z. B. Kachelöfen) dreimal. Geändert hingegen ist die Berechnung der Gebühren für die einzelnen Tätigkeiten. Hier wurde großer Wert auf Unterscheidung der Gebühren für den tatsächlichen Aufwand an der kehr- oder überprüfungspflichtigen Anlage und dem Aufwand für Fahrten zum Kunden sowie Verwaltungsaufwand gelegt. Das erhöht die Transparenz der Rechnung für den Kunden. Zudem ist laut einer im März 2010 in Kraft getretenen Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen eine Beratung vom Schornsteinfeger ab

sofort Pflicht für alle Besitzer von Kamin- und Kachelöfen. Der Schornsteinfeger erklärt in einem kompakten Informationsgespräch, wie der Heizofen emissionsarm und Energie sparend zu bedienen ist. Außerdem prüft er die Qualität des verwendeten Brennstoffs und ob dieser richtig gelagert wird. Mit dem Grundlagengespräch soll der Schornsteinfeger helfen, Fehler zu vermeiden und die Umweltbelastungen durch falsches Heizen zu verringern. Infos bei der SchornsteinfegerInnung Sachsen-Anhalt: www.schornsteinfeger-lsa.de


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Strompreis transparent gemacht Was beinhaltet der Strompreis? Wie setzen sich die Netzentgelte zusammen? Wie hoch ist die Mehrbelastung in etwa nach der kommenden Jahresverbrauchsabrechnung? Die Stadtwerke Zeitz GmbH klären auf. Was beinhaltet der Strompreis? Grundsätzlich gilt: Für Verbraucher wird der Strom seitens der Stromlieferanten in den Arbeitspreis und in den Grundpreis unterteilt. Der Arbeitspreis – oft auch als Strompreis an sich bezeichnet – stellt die Kosten für den Nutzer für die verbrauchte Menge an Strom innerhalb der Abrechnungsperiode dar. Er wird stets in Cent pro Kilowattstunde angegeben. Aus Sicht des Energielieferanten setzt sich dieser Preis aus den Komponenten Steuer und Abgaben, Netzentgelte und Beschaffungskosten zusammen. Der Grundpreis ist ein Festpreis für die Nutzung an sich. Er wird von den Stromanbietern in der Regel pro Monat oder pro Jahr angegeben und weist in erster Linie die Kosten aus, die aufgrund der Verrechnung, des Inkassos und der Messung des Stroms mit allen notwendigen Messeinrichtungen beim Stromanbieter anfallen. Während der Strompreis sich also für den Verbraucher aus zwei Komponenten zusammensetzt, spielen bei den Stromlieferanten deutlich mehr Anteile eine Rolle, die dann zusammen die Gesamtkosten ergeben, die der Energielieferant für das Produkt Strom letztendlich als Aufwand verbuchen muss. Als Erstes ist hier der Beschaffungspreis oder auch Energiepreis zu nennen. Es handelt sich dabei um den Preis, den der Stromlieferant selbst für das Produkt Strom bezahlen muss. Gehandelt wird der Strom an der EEXBörse in Leipzig und dort von den Stromanbietern einge-

kauft. Den durchschnittlichen Einkaufspreis gibt der Stromanbieter an den Verbraucher weiter. Als zweiter Kostenfaktor fällt für die Stromanbieter die Stromsteuer an. Die Stromsteuer wird durch das Stromsteuergesetz geregelt und ist unter dem Oberbegriff Ökosteuer eingeordnet. Anteilig nimmt die Stromsteuer am Strompreis rund acht Prozent ein. Der Regelsteuersatz liegt laut Stromsteuergesetz vom 24.3.1999 seit 1.1.2003 bei 2,05 ct/kWh. Als dritte Komponente fällt auf den Strompreis die gesetzlich festgelegte Mehrwertsteuer an, die derzeit bei 19 Prozent liegt. Ein weiterer Faktor bei der Ermittlung der Gesamtkosten für den Strom ist die Konzessionsabgabe. Bei der Konzessionsabgabe handelt es sich um eine Abgabe seitens des Stromanbieters an die öffentlichen Städte und Gemeinden. Diese Abgabe ist deshalb zu entrichten, weil die Stromnetze, die zur Lieferung des Stroms bis zur Wohnung des Endverbrauchers aufgebaut werden müssen, in der Regel über öffentliche Grundstücke führen. Die Konzessionsabgabe nimmt rund sechs Prozent des Strompreises ein. Eine weitere Komponente ist die

KWK-Umlage. Es handelt sich dabei um eine Abgabe, die nach dem Kraft-WärmeKopplungsgesetz (KWK) zur Modernisierung, zum Erhalt und auch zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung beitragen soll. Der Anteil dieser Abgabe beträgt allerdings nur rund ein Prozent am Strompreis (Jahresverbrauch bis 100.000 kWh: 0,1410 ct/ kWh = aktueller Wert für 2010). Eine weitere Abgabe ist die EEG-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Mit dieser Abgabe (2,047 ct/ kWh) soll ein Beitrag zur Förderung von Energieversorgungsanlagen geleistet werden, die der Gewinnung von erneuerbaren Energien dienen. Schließlich muss der Stromanbieter noch eine Netznutzungsabgabe zahlen. Diese Abgabe erhält der örtliche Netzbetreiber (im Stadtgebiet Zeitz = REDINET GmbH, im Zeitzer Umland = envia Netz GmbH) für die Weiterleitung des Stroms und für den Erhalt und Unterhalt der Netze etc. vom Stromanbieter. Das Netznutzungsentgelt wird vom Staat reguliert und beträgt rund 27 Prozent am Gesamtstrompreis.

Im Gewaltpräventionsprojekt „Nicht mit mir!“ lernen Kinder, wie sie sich stärken können zu ihrem eigenen Schutz. Kursleiter stellen im Rollenspiel Täter dar. Nach dem Kurs gibt es eine Urkunde. Fotos: Ju-Jutsu-Verband Sachsen-Anhalt, KSG „Jodan Kamae“ e.V., SWZ

Strompreisanpassung der Stadtwerke Zeitz Zum 1. Juni 2010 haben die Stadtwerke Zeitz GmbH die Strompreise angepasst. Das hat zwei Gründe. Zum einen hat der aus Klimaschutzgründen richtige und wichtige Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien seinen Preis. So ist die vom Gesetzgeber in Deutschland festgelegte Umlage für erneuerbare Energien zum 1. Januar 2010 deutlich erhöht worden – von 1,2 ct/kWh auf 2,047 ct/kWh. Zum anderen wirken sich die gestiegenen Netzentgelte, die staatlich reguliert werden, bei allen Stromversorgern auf die Preisgestaltung aus. In Mitteldeutschland ist die Einspeisung von Strom aus Windkraftanlagen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt besonders hoch. Das treibt die Kosten für den Netzausbau und die Netzsicherung in die Höhe. Ein Beispiel in Zahlen: Ein Haushaltskunde der in Zeitz im Grundversorgungstarif 2500 kWh im Jahr verbraucht, muss mit einer Mehrbelastung für die Jahresverbrauchsabrechnung 2010 von lediglich 5,70 Euro rechnen. ❑ Infos / Quelle: www.cecu.de/strompreiszusammensetzung.html

Kinder lernen, sich zu wehren „Nicht mit mir!“ – unter diesem Motto steht ein Gewaltpräventionsprojekt für Kinder, das der Ju-Jutsu-Verband Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der KSG „Jodan Kamae“ in Zeitz durchführt. Die SWZ unterstützen das Projekt. Präventionsarbeit kommt nicht von ungefähr: Immer wieder ist zu hören, dass Kinder Opfer von psychischer und physischer Gewalt geworden sind – ausgeübt von Fremden, von Bekannten und Verwandten. Dagegen Kinder stark zu machen, das ist das Anliegen eines Projektes, das es in Sachsen-Anhalt seit drei Jahren gibt: „Nicht mit mir! Starke Kinder schützen sich“, initiiert vom Deutschen Ju-Jutsu-Verband und innerhalb der Region organisiert vom Ju-Jutsu-Verband SachsenAnhalt mit Sitz in Zeitz. In die Gewaltpräventionsarbeit fest eingebunden ist die Kampfsportgemeinschaft (KSG) „Jodan Kamae“ e.V.. Sie sendet ausgebildete Kursleiter zu Kindern der 2. bis 4. Klassen sowie der 5. bis 7. Klassen in die Elsterregion. Und sie bietet jährlich einem jungen Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an, in dem er als Pro-

jektleiter arbeiten wird. In diesem Jahr kümmert sich – neben Jakob Jagusch – Franz Helbig als FSJler um die Koordinierung der Kurse. In wenigen Tagen wird Konrad Kosdon von ihm den Staffelstab übernehmen. Wenn auch die Projektleiter wechseln, die Kurse bleiben. „Mobbing und Teamarbeit, das sind für die Schüler der fünften bis siebenten Klassen beispielsweise Themen innerhalb der Präventionskurse“, sagt Franz Helbig. Dabei gehe es darum, eigene Stärken zu nutzen, neue Facetten aneinander kennen zu lernen, den Klassenzusammenhalt zu stärken, aber auch miteinander Spaß zu haben. „Den Grundschülern vermitteln wir eher, wie sie Gefahrensituationen früh erkennen können, wie sie Selbstvertrauen aufbauen, wie sie sich in unangenehmen Situationen verhalten, das Neinsagen lernen und sich notfalls selbst verteidigen“, sagt Helbig. Dafür würden z.B. Griffe und Strategien wie Nasen-

rubbler und Passivblock trainiert. Die beste Verteidigung der Kinder gegen böswillige Menschen bleibe allerdings, schnell das Weite zu suchen und Hilfe zu holen. „Hilfe“ ist ein gutes Stichwort. Ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand und von Sponsoren hätte das Projekt Gewaltprävention kaum Überlebenschancen – trotz der vielen, unermüdlich ehrenamtlich arbeitenden Trainer, Ausbilder, Kursleiter. Umso mehr freut es die KSG „Jodan Kamae“ in Zeitz, dass die Stadtwerke Zeitz auch in diesem Jahr wieder als Sponsor dabei sind. Ihre Unterschrift unter die Vertragsverlängerung setzten Andreas Huke, Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz, KSG-Vize Ralf Teuber sowie Silvio Klawonn, Präsident des Ju-Jutsu-Verbandes Sachsen-Anhalt. Und auch das Gewaltpräventionsfahrzeug trägt jetzt das SWZ-Logo. ❑ Infos: Tel: 0 34 41 / 31 00 39 www.ju-jutsu-sachsenanhalt.de


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Strompreis transparent gemacht Was beinhaltet der Strompreis? Wie setzen sich die Netzentgelte zusammen? Wie hoch ist die Mehrbelastung in etwa nach der kommenden Jahresverbrauchsabrechnung? Die Stadtwerke Zeitz GmbH klären auf. Was beinhaltet der Strompreis? Grundsätzlich gilt: Für Verbraucher wird der Strom seitens der Stromlieferanten in den Arbeitspreis und in den Grundpreis unterteilt. Der Arbeitspreis – oft auch als Strompreis an sich bezeichnet – stellt die Kosten für den Nutzer für die verbrauchte Menge an Strom innerhalb der Abrechnungsperiode dar. Er wird stets in Cent pro Kilowattstunde angegeben. Aus Sicht des Energielieferanten setzt sich dieser Preis aus den Komponenten Steuer und Abgaben, Netzentgelte und Beschaffungskosten zusammen. Der Grundpreis ist ein Festpreis für die Nutzung an sich. Er wird von den Stromanbietern in der Regel pro Monat oder pro Jahr angegeben und weist in erster Linie die Kosten aus, die aufgrund der Verrechnung, des Inkassos und der Messung des Stroms mit allen notwendigen Messeinrichtungen beim Stromanbieter anfallen. Während der Strompreis sich also für den Verbraucher aus zwei Komponenten zusammensetzt, spielen bei den Stromlieferanten deutlich mehr Anteile eine Rolle, die dann zusammen die Gesamtkosten ergeben, die der Energielieferant für das Produkt Strom letztendlich als Aufwand verbuchen muss. Als Erstes ist hier der Beschaffungspreis oder auch Energiepreis zu nennen. Es handelt sich dabei um den Preis, den der Stromlieferant selbst für das Produkt Strom bezahlen muss. Gehandelt wird der Strom an der EEXBörse in Leipzig und dort von den Stromanbietern einge-

kauft. Den durchschnittlichen Einkaufspreis gibt der Stromanbieter an den Verbraucher weiter. Als zweiter Kostenfaktor fällt für die Stromanbieter die Stromsteuer an. Die Stromsteuer wird durch das Stromsteuergesetz geregelt und ist unter dem Oberbegriff Ökosteuer eingeordnet. Anteilig nimmt die Stromsteuer am Strompreis rund acht Prozent ein. Der Regelsteuersatz liegt laut Stromsteuergesetz vom 24.3.1999 seit 1.1.2003 bei 2,05 ct/kWh. Als dritte Komponente fällt auf den Strompreis die gesetzlich festgelegte Mehrwertsteuer an, die derzeit bei 19 Prozent liegt. Ein weiterer Faktor bei der Ermittlung der Gesamtkosten für den Strom ist die Konzessionsabgabe. Bei der Konzessionsabgabe handelt es sich um eine Abgabe seitens des Stromanbieters an die öffentlichen Städte und Gemeinden. Diese Abgabe ist deshalb zu entrichten, weil die Stromnetze, die zur Lieferung des Stroms bis zur Wohnung des Endverbrauchers aufgebaut werden müssen, in der Regel über öffentliche Grundstücke führen. Die Konzessionsabgabe nimmt rund sechs Prozent des Strompreises ein. Eine weitere Komponente ist die

KWK-Umlage. Es handelt sich dabei um eine Abgabe, die nach dem Kraft-WärmeKopplungsgesetz (KWK) zur Modernisierung, zum Erhalt und auch zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung beitragen soll. Der Anteil dieser Abgabe beträgt allerdings nur rund ein Prozent am Strompreis (Jahresverbrauch bis 100.000 kWh: 0,1410 ct/ kWh = aktueller Wert für 2010). Eine weitere Abgabe ist die EEG-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Mit dieser Abgabe (2,047 ct/ kWh) soll ein Beitrag zur Förderung von Energieversorgungsanlagen geleistet werden, die der Gewinnung von erneuerbaren Energien dienen. Schließlich muss der Stromanbieter noch eine Netznutzungsabgabe zahlen. Diese Abgabe erhält der örtliche Netzbetreiber (im Stadtgebiet Zeitz = REDINET GmbH, im Zeitzer Umland = envia Netz GmbH) für die Weiterleitung des Stroms und für den Erhalt und Unterhalt der Netze etc. vom Stromanbieter. Das Netznutzungsentgelt wird vom Staat reguliert und beträgt rund 27 Prozent am Gesamtstrompreis.

Im Gewaltpräventionsprojekt „Nicht mit mir!“ lernen Kinder, wie sie sich stärken können zu ihrem eigenen Schutz. Kursleiter stellen im Rollenspiel Täter dar. Nach dem Kurs gibt es eine Urkunde. Fotos: Ju-Jutsu-Verband Sachsen-Anhalt, KSG „Jodan Kamae“ e.V., SWZ

Strompreisanpassung der Stadtwerke Zeitz Zum 1. Juni 2010 haben die Stadtwerke Zeitz GmbH die Strompreise angepasst. Das hat zwei Gründe. Zum einen hat der aus Klimaschutzgründen richtige und wichtige Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien seinen Preis. So ist die vom Gesetzgeber in Deutschland festgelegte Umlage für erneuerbare Energien zum 1. Januar 2010 deutlich erhöht worden – von 1,2 ct/kWh auf 2,047 ct/kWh. Zum anderen wirken sich die gestiegenen Netzentgelte, die staatlich reguliert werden, bei allen Stromversorgern auf die Preisgestaltung aus. In Mitteldeutschland ist die Einspeisung von Strom aus Windkraftanlagen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt besonders hoch. Das treibt die Kosten für den Netzausbau und die Netzsicherung in die Höhe. Ein Beispiel in Zahlen: Ein Haushaltskunde der in Zeitz im Grundversorgungstarif 2500 kWh im Jahr verbraucht, muss mit einer Mehrbelastung für die Jahresverbrauchsabrechnung 2010 von lediglich 5,70 Euro rechnen. ❑ Infos / Quelle: www.cecu.de/strompreiszusammensetzung.html

Kinder lernen, sich zu wehren „Nicht mit mir!“ – unter diesem Motto steht ein Gewaltpräventionsprojekt für Kinder, das der Ju-Jutsu-Verband Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der KSG „Jodan Kamae“ in Zeitz durchführt. Die SWZ unterstützen das Projekt. Präventionsarbeit kommt nicht von ungefähr: Immer wieder ist zu hören, dass Kinder Opfer von psychischer und physischer Gewalt geworden sind – ausgeübt von Fremden, von Bekannten und Verwandten. Dagegen Kinder stark zu machen, das ist das Anliegen eines Projektes, das es in Sachsen-Anhalt seit drei Jahren gibt: „Nicht mit mir! Starke Kinder schützen sich“, initiiert vom Deutschen Ju-Jutsu-Verband und innerhalb der Region organisiert vom Ju-Jutsu-Verband SachsenAnhalt mit Sitz in Zeitz. In die Gewaltpräventionsarbeit fest eingebunden ist die Kampfsportgemeinschaft (KSG) „Jodan Kamae“ e.V.. Sie sendet ausgebildete Kursleiter zu Kindern der 2. bis 4. Klassen sowie der 5. bis 7. Klassen in die Elsterregion. Und sie bietet jährlich einem jungen Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an, in dem er als Pro-

jektleiter arbeiten wird. In diesem Jahr kümmert sich – neben Jakob Jagusch – Franz Helbig als FSJler um die Koordinierung der Kurse. In wenigen Tagen wird Konrad Kosdon von ihm den Staffelstab übernehmen. Wenn auch die Projektleiter wechseln, die Kurse bleiben. „Mobbing und Teamarbeit, das sind für die Schüler der fünften bis siebenten Klassen beispielsweise Themen innerhalb der Präventionskurse“, sagt Franz Helbig. Dabei gehe es darum, eigene Stärken zu nutzen, neue Facetten aneinander kennen zu lernen, den Klassenzusammenhalt zu stärken, aber auch miteinander Spaß zu haben. „Den Grundschülern vermitteln wir eher, wie sie Gefahrensituationen früh erkennen können, wie sie Selbstvertrauen aufbauen, wie sie sich in unangenehmen Situationen verhalten, das Neinsagen lernen und sich notfalls selbst verteidigen“, sagt Helbig. Dafür würden z.B. Griffe und Strategien wie Nasen-

rubbler und Passivblock trainiert. Die beste Verteidigung der Kinder gegen böswillige Menschen bleibe allerdings, schnell das Weite zu suchen und Hilfe zu holen. „Hilfe“ ist ein gutes Stichwort. Ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand und von Sponsoren hätte das Projekt Gewaltprävention kaum Überlebenschancen – trotz der vielen, unermüdlich ehrenamtlich arbeitenden Trainer, Ausbilder, Kursleiter. Umso mehr freut es die KSG „Jodan Kamae“ in Zeitz, dass die Stadtwerke Zeitz auch in diesem Jahr wieder als Sponsor dabei sind. Ihre Unterschrift unter die Vertragsverlängerung setzten Andreas Huke, Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz, KSG-Vize Ralf Teuber sowie Silvio Klawonn, Präsident des Ju-Jutsu-Verbandes Sachsen-Anhalt. Und auch das Gewaltpräventionsfahrzeug trägt jetzt das SWZ-Logo. ❑ Infos: Tel: 0 34 41 / 31 00 39 www.ju-jutsu-sachsenanhalt.de


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Maßgeschneiderte Angebote passen genau in die Nischen weist er auf die relative Ruhe, die an diesem Wochentag in der Produktionshalle am Rasberger Feldweg herrscht. „Viele unserer Mitarbeiter sind bei der Kundschaft, warten, montieren und reparieren Maschinen“, äußert Löwe. Das sei gut so.

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ichael Löwe ist in Zeitz angekommen. Beruflich und nun auch privat mit seiner Familie. Jüngst beging der Maschinenbauingenieur aus Hamburg mit seiner Firma ein kleines Jubiläum. Denn in diesem Jahr besteht sein Unternehmen, die Mühlen-, Maschinen- und Anlagenbau GmbH Zeitz fünf Jahre. Im Frühjahr 2005 hat Michael Löwe den maroden Maschinen- und Anlagenbaubetrieb im Zeitzer Ortsteil Rasberg gekauft. „Als ich gehört habe, was die gemacht haben, dachte ich, das ist es“, erinnert er sich. Denn das Profil des Unternehmens passte zu dem, womit er sich über viele Jahre als Angestellter in metallverarbeitenden Unternehmen beschäftigte. Löwe, der reichlich Erfahrung in Vertrieb und im kaufmännischen Bereich gesammelt hatte, ging den Schritt in die Selbstständigkeit und verzeichnet seitdem mit seinem Unternehmen eine positive Entwicklung. Machte die Mühlen-, Maschinenund Anlagenbau GmbH anfangs einen Umsatz von 700 000 Euro, so betrug der im letzten Jahr mehr als das Doppelte. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist gewachsen.

Sie hat sich von gut einem Dutzend auf jetzt 25 deutlich erhöht. „80 Prozent unserer Leistungen sind Reparaturen, Wartung und Service. Lediglich 20 Prozent sind Maschinenbau, der sich nach Kundenwünschen richtet“, erklärt der Geschäftsführer. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Anlagenmontagen, Reparaturen von Maschinen und Aggregaten und auf die vorbeugende Instandsetzung. Mit ihrem Leistungsangebot besetzt die Mühlen-, Maschinen- und Anlagenbau GmbH Nischen. Und sie fährt gut damit. „Wir können mit dem, was wir an Leistungen anbieten, gut leben und haben eine gute Auftragslage“, sagt Löwe. In diesem Zusammenhang ver-

Die Kundschaft des Unternehmens ist in ganz Deutschland zu finden. Dazu gehören einige große Industrieunternehmen, vor allem aber kleine und mittelständische Betriebe aus unterschiedlichen Branchen. In zahlreichen Brauereien, in Mühlen- und Mischfutterbetrieben, in Unternehmen des Maschinenbaus, der Lebensmittelindustrie und selbst in Chemie- und Pharmazieunternehmen haben Mitarbeiter des Zeitzer Betriebes mit ihrer Arbeit positive Spuren hinterlassen.

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ür uns ist es wichtig, flexibel zu sein und auf die individuellen Kundenwünsche einzugehen“, weiß Löwe. Dabei kann er sich auf seine Beschäftigten verlassen. „Die Mitarbeiter ziehen im Unternehmen phantastisch mit“, sagt er und verweist auf flexible Arbeitszeiten und Arbeitszeitkonten, die je nach Auftragslage in Anspruch genommen werden können. Mit häufig wechselnder Belegschaft hat der Chef des Unternehmens nicht zu kämpfen. Die Fluktuation seiner Fachkräfte tendiere gegen null.

Unternehmer Löwe legt Wert auf Effizienz. „Ich habe nicht den Anspruch, Umsatz und Mitarbeiter zu verdoppeln.“ Er wolle vielmehr das Erreichte sichern und seine Position im Markt halten. Eine Voraussetzung dafür sei, seine Leute ordentlich zu bezahlen und in das Unternehmen zu investieren. Nachdem nach einer jahrelangen Hängepartie erst vor wenigen Monaten eine Entscheidung in der Eigentumsfrage fiel und Löwe in Grund und Gebäude kaufen konnte, wurden Instandsetzungsarbeiten in Angriff genommen. Rund 100 000 Euro werden 2010 dafür aufgewendet. Als erstes kam ein neues Dach auf die Werkhalle. Zudem wird die Elektrik in der Werkhalle erneuert und ein neuer Kran installiert. Michael Löwe ist überzeugt, dass er auch in den nächsten Jahren mit seinem Unternehmen einen eigenen Weg gehen muss. „Kleine und mittelständische Unternehmen hatten in den vergangenen zehn, zwanzig Jahren immer einen schwierigen Stand.“ Daran werde sich nichts ändern, auch wenn Löwe einräumt, dass es in hiesigen Verwaltungen durchaus kompetente und hilfreiche Leute gebe. Also werde er das tun, was in den vergangenen Jahren Basis für seinen unternehmerischen Erfolg war: selbst aktiv sein und sich kümmern. ❑

Kontaktdaten Mühlen-, Maschinen- und Anlagenbau GmbH Zeitz Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Michael Löwe Feldweg 1 06712 Zeitz Tel.: 0 34 41 / 22 697 - 0 Fax: 0 34 41 / 22 697 - 19 E-Mail: info@mma-zeitz.de www.mma-zeitz.de

Spielplan Theater Zeitz im Capitol September 2009

Museales Gesamtensemble Brikettfabrik Herrmannschacht: Ein Teil der historischen Drahtseilbahn, mit der die Kohle transportiert wurde, ist ebenso erhalten wie vier Dampfspeicherlokomotiven, welche einst die Kohlewagen gezogen haben.

4.9. 2010, 20 Uhr Ü-30-Party (Zum Spielzeitauftakt erhalten Sie freien Eintritt bis 21 Uhr.)

Oktober 2010

Historie mit MUT bewahren Der Verein „Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark“ e.V. (MUT) kümmert sich um den Erhalt des Industriedenkmals Brikettfabrik Herrmannschacht in Zeitz. Museum, Braunkohlenwald und Ofenausstellung sind heute Anziehungspunkte für Jung und Alt. Neuer Vorstand, neues Logo, neuer Haushaltsplan – der Verein „Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark“ e.V. hat sich sortiert, Altes ausgekehrt und einen Neustart begonnen. Das ist auch gut so, weil auf diese Weise weitergeführt werden kann, was seit der Vereinsgründung im Jahr 1994 begonnen wurde: „Der Verein kümmert sich seit 15 Jahren um die älteste erhaltene Brikettfabrik der Welt, den Zeitzer Herrmannschacht“, sagt Vorstandsvorsitzende Anke Luksch, „und er hat dabei viel geschafft.“ Auch dank seiner Mitglieder, zu denen – neben Einzelpersonen – viele Städte, Gemeinden und Betriebe gehören, die, so Anke Luksch, auf irgendeine Art und Weise eine enge Verbindung zu Kohle haben – wie die Stadtwerke Zeitz beispielsweise, die ebenfalls Mitglied sind.

Die Brikettfabrik Herrmannschacht begann im Jahre 1889 mit der Produktion, die erst Ende 1959 eingestellt wurde. Bereits seit 1961 steht der Herrmannschacht unter Denkmalschutz und ist auch aus diesem Grund heute noch gut erhalten. 1994 machte es sich der Verein MUT zum Ziel, dieses wichtige technische Industriedenkmal zu erhalten. Am 19. April 2009 wurde die Brikettfabrik feierlich in die Europäische Route der Industriekultur aufgenommen. Besucher können sich direkt vor Ort über die Braunkohlegeschichte Mitteldeutschlands informieren oder einfach nur einen spannenden Tag in einem besonderen Ambiente verbringen. Erlebbar wird die Entstehungsgeschichte der Braunkohle im extra angelegten

Informationen Mitteldeutscher Umwelt und Technikpark e.V. Brikettfabrik Herrmannschacht Naumburger Straße 99 06712 Zeitz Telefon: 0 34 41 / 22 86 55 www.mut-zeitz.com oder www.herrmanschacht.com

Braunkohlewald. Die Weiterverarbeitung der Kohle kann im Fabrikgebäude am originalen Maschinenbestand von 1873/1883 besichtigt werden. Die Ofenausstellung, bisher im ehemaligen Sozialgebäude der Fabrik, zieht gerade ins Turmhaus um, wo mehr Platz ist und noch anschaulicher gezeigt werden kann, wie der Energieträger Brikett dem Energieumwandler Ofen zugeführt wird. Eine Rampe sorgt zukünftig dafür, dass auch Rollstuhlfahrer die Ofenausstellung besuchen können (ab Mitte September). Die Grundlage für die Erbauung der Brikettfabrik legte der damalige Leiter der Zuckerfabrik Zeitz, Richard Herrmann. Er suchte nach einer Möglichkeit, die Zuckerfabrik günstig mit Brennstoffen zu versorgen. Deshalb erwarb er Kohlefelder und baute 1880/81 eine Kohleverladung an der Eisenbahn gegenüber der Zuckerfabrik. An der Verladeanlage entstand 1889 die Brikettfabrik. Besuch planen Die Brikettfabrik Herrmannschacht hat wie folgt geöffnet: Saison von April bis November: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Führungen sind jeweils um 10, 12, 14 und 16 Uhr. Weitere Termine sind nach Absprache möglich. ❑

2.10. 2010, 20 Uhr Ü-30-Party 15.10. 2010, 20 Uhr Simon und Garfunkel Revival Band „Feeling groovy“ 23.10. 2010, 15 Uhr Reinhard Lakomy: „Der Traumzauberbaum“ 29.10. 2010, 20 Uhr Travestie-Show

November 2010 5.11. 2010, 20 Uhr Herkuleskeule mit „Ein Kessel Schwarzes“ 6.11. 2010, 20 Uhr Ü-30-Party 13.11. 2010, 20 Uhr Pharo's Hypnoseshow Der Hypnotiseur aus dem Fernsehen Weitere Termine im Netz: www.theaterzeitz.de Ticket-Hotline: 0 34 41 / 22 66 55

Pharo, fernsehbekannter Hypnotiseur, kommt nach Zeitz.


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SWZregional

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Maßgeschneiderte Angebote passen genau in die Nischen weist er auf die relative Ruhe, die an diesem Wochentag in der Produktionshalle am Rasberger Feldweg herrscht. „Viele unserer Mitarbeiter sind bei der Kundschaft, warten, montieren und reparieren Maschinen“, äußert Löwe. Das sei gut so.

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ichael Löwe ist in Zeitz angekommen. Beruflich und nun auch privat mit seiner Familie. Jüngst beging der Maschinenbauingenieur aus Hamburg mit seiner Firma ein kleines Jubiläum. Denn in diesem Jahr besteht sein Unternehmen, die Mühlen-, Maschinen- und Anlagenbau GmbH Zeitz fünf Jahre. Im Frühjahr 2005 hat Michael Löwe den maroden Maschinen- und Anlagenbaubetrieb im Zeitzer Ortsteil Rasberg gekauft. „Als ich gehört habe, was die gemacht haben, dachte ich, das ist es“, erinnert er sich. Denn das Profil des Unternehmens passte zu dem, womit er sich über viele Jahre als Angestellter in metallverarbeitenden Unternehmen beschäftigte. Löwe, der reichlich Erfahrung in Vertrieb und im kaufmännischen Bereich gesammelt hatte, ging den Schritt in die Selbstständigkeit und verzeichnet seitdem mit seinem Unternehmen eine positive Entwicklung. Machte die Mühlen-, Maschinenund Anlagenbau GmbH anfangs einen Umsatz von 700 000 Euro, so betrug der im letzten Jahr mehr als das Doppelte. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist gewachsen.

Sie hat sich von gut einem Dutzend auf jetzt 25 deutlich erhöht. „80 Prozent unserer Leistungen sind Reparaturen, Wartung und Service. Lediglich 20 Prozent sind Maschinenbau, der sich nach Kundenwünschen richtet“, erklärt der Geschäftsführer. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Anlagenmontagen, Reparaturen von Maschinen und Aggregaten und auf die vorbeugende Instandsetzung. Mit ihrem Leistungsangebot besetzt die Mühlen-, Maschinen- und Anlagenbau GmbH Nischen. Und sie fährt gut damit. „Wir können mit dem, was wir an Leistungen anbieten, gut leben und haben eine gute Auftragslage“, sagt Löwe. In diesem Zusammenhang ver-

Die Kundschaft des Unternehmens ist in ganz Deutschland zu finden. Dazu gehören einige große Industrieunternehmen, vor allem aber kleine und mittelständische Betriebe aus unterschiedlichen Branchen. In zahlreichen Brauereien, in Mühlen- und Mischfutterbetrieben, in Unternehmen des Maschinenbaus, der Lebensmittelindustrie und selbst in Chemie- und Pharmazieunternehmen haben Mitarbeiter des Zeitzer Betriebes mit ihrer Arbeit positive Spuren hinterlassen.

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ür uns ist es wichtig, flexibel zu sein und auf die individuellen Kundenwünsche einzugehen“, weiß Löwe. Dabei kann er sich auf seine Beschäftigten verlassen. „Die Mitarbeiter ziehen im Unternehmen phantastisch mit“, sagt er und verweist auf flexible Arbeitszeiten und Arbeitszeitkonten, die je nach Auftragslage in Anspruch genommen werden können. Mit häufig wechselnder Belegschaft hat der Chef des Unternehmens nicht zu kämpfen. Die Fluktuation seiner Fachkräfte tendiere gegen null.

Unternehmer Löwe legt Wert auf Effizienz. „Ich habe nicht den Anspruch, Umsatz und Mitarbeiter zu verdoppeln.“ Er wolle vielmehr das Erreichte sichern und seine Position im Markt halten. Eine Voraussetzung dafür sei, seine Leute ordentlich zu bezahlen und in das Unternehmen zu investieren. Nachdem nach einer jahrelangen Hängepartie erst vor wenigen Monaten eine Entscheidung in der Eigentumsfrage fiel und Löwe in Grund und Gebäude kaufen konnte, wurden Instandsetzungsarbeiten in Angriff genommen. Rund 100 000 Euro werden 2010 dafür aufgewendet. Als erstes kam ein neues Dach auf die Werkhalle. Zudem wird die Elektrik in der Werkhalle erneuert und ein neuer Kran installiert. Michael Löwe ist überzeugt, dass er auch in den nächsten Jahren mit seinem Unternehmen einen eigenen Weg gehen muss. „Kleine und mittelständische Unternehmen hatten in den vergangenen zehn, zwanzig Jahren immer einen schwierigen Stand.“ Daran werde sich nichts ändern, auch wenn Löwe einräumt, dass es in hiesigen Verwaltungen durchaus kompetente und hilfreiche Leute gebe. Also werde er das tun, was in den vergangenen Jahren Basis für seinen unternehmerischen Erfolg war: selbst aktiv sein und sich kümmern. ❑

Kontaktdaten Mühlen-, Maschinen- und Anlagenbau GmbH Zeitz Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Michael Löwe Feldweg 1 06712 Zeitz Tel.: 0 34 41 / 22 697 - 0 Fax: 0 34 41 / 22 697 - 19 E-Mail: info@mma-zeitz.de www.mma-zeitz.de

Spielplan Theater Zeitz im Capitol September 2009

Museales Gesamtensemble Brikettfabrik Herrmannschacht: Ein Teil der historischen Drahtseilbahn, mit der die Kohle transportiert wurde, ist ebenso erhalten wie vier Dampfspeicherlokomotiven, welche einst die Kohlewagen gezogen haben.

4.9. 2010, 20 Uhr Ü-30-Party (Zum Spielzeitauftakt erhalten Sie freien Eintritt bis 21 Uhr.)

Oktober 2010

Historie mit MUT bewahren Der Verein „Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark“ e.V. (MUT) kümmert sich um den Erhalt des Industriedenkmals Brikettfabrik Herrmannschacht in Zeitz. Museum, Braunkohlenwald und Ofenausstellung sind heute Anziehungspunkte für Jung und Alt. Neuer Vorstand, neues Logo, neuer Haushaltsplan – der Verein „Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark“ e.V. hat sich sortiert, Altes ausgekehrt und einen Neustart begonnen. Das ist auch gut so, weil auf diese Weise weitergeführt werden kann, was seit der Vereinsgründung im Jahr 1994 begonnen wurde: „Der Verein kümmert sich seit 15 Jahren um die älteste erhaltene Brikettfabrik der Welt, den Zeitzer Herrmannschacht“, sagt Vorstandsvorsitzende Anke Luksch, „und er hat dabei viel geschafft.“ Auch dank seiner Mitglieder, zu denen – neben Einzelpersonen – viele Städte, Gemeinden und Betriebe gehören, die, so Anke Luksch, auf irgendeine Art und Weise eine enge Verbindung zu Kohle haben – wie die Stadtwerke Zeitz beispielsweise, die ebenfalls Mitglied sind.

Die Brikettfabrik Herrmannschacht begann im Jahre 1889 mit der Produktion, die erst Ende 1959 eingestellt wurde. Bereits seit 1961 steht der Herrmannschacht unter Denkmalschutz und ist auch aus diesem Grund heute noch gut erhalten. 1994 machte es sich der Verein MUT zum Ziel, dieses wichtige technische Industriedenkmal zu erhalten. Am 19. April 2009 wurde die Brikettfabrik feierlich in die Europäische Route der Industriekultur aufgenommen. Besucher können sich direkt vor Ort über die Braunkohlegeschichte Mitteldeutschlands informieren oder einfach nur einen spannenden Tag in einem besonderen Ambiente verbringen. Erlebbar wird die Entstehungsgeschichte der Braunkohle im extra angelegten

Informationen Mitteldeutscher Umwelt und Technikpark e.V. Brikettfabrik Herrmannschacht Naumburger Straße 99 06712 Zeitz Telefon: 0 34 41 / 22 86 55 www.mut-zeitz.com oder www.herrmanschacht.com

Braunkohlewald. Die Weiterverarbeitung der Kohle kann im Fabrikgebäude am originalen Maschinenbestand von 1873/1883 besichtigt werden. Die Ofenausstellung, bisher im ehemaligen Sozialgebäude der Fabrik, zieht gerade ins Turmhaus um, wo mehr Platz ist und noch anschaulicher gezeigt werden kann, wie der Energieträger Brikett dem Energieumwandler Ofen zugeführt wird. Eine Rampe sorgt zukünftig dafür, dass auch Rollstuhlfahrer die Ofenausstellung besuchen können (ab Mitte September). Die Grundlage für die Erbauung der Brikettfabrik legte der damalige Leiter der Zuckerfabrik Zeitz, Richard Herrmann. Er suchte nach einer Möglichkeit, die Zuckerfabrik günstig mit Brennstoffen zu versorgen. Deshalb erwarb er Kohlefelder und baute 1880/81 eine Kohleverladung an der Eisenbahn gegenüber der Zuckerfabrik. An der Verladeanlage entstand 1889 die Brikettfabrik. Besuch planen Die Brikettfabrik Herrmannschacht hat wie folgt geöffnet: Saison von April bis November: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Führungen sind jeweils um 10, 12, 14 und 16 Uhr. Weitere Termine sind nach Absprache möglich. ❑

2.10. 2010, 20 Uhr Ü-30-Party 15.10. 2010, 20 Uhr Simon und Garfunkel Revival Band „Feeling groovy“ 23.10. 2010, 15 Uhr Reinhard Lakomy: „Der Traumzauberbaum“ 29.10. 2010, 20 Uhr Travestie-Show

November 2010 5.11. 2010, 20 Uhr Herkuleskeule mit „Ein Kessel Schwarzes“ 6.11. 2010, 20 Uhr Ü-30-Party 13.11. 2010, 20 Uhr Pharo's Hypnoseshow Der Hypnotiseur aus dem Fernsehen Weitere Termine im Netz: www.theaterzeitz.de Ticket-Hotline: 0 34 41 / 22 66 55

Pharo, fernsehbekannter Hypnotiseur, kommt nach Zeitz.


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Für umweltbewusste Rechner Ausbildung bei den Stadtwerken Die Stadtwerke Zeitz GmbH gehören seit 1997 zu den ständigen Ausbildungsunternehmen in der Region. Während der mehrjährigen dualen Ausbildung erhalten Lehrlinge bei den Stadtwerken Zeitz Anleitung durch qualifiziertes Fachpersonal und Einblick in verschiedenste Unternehmensbereiche im Rahmen ihres Ausbildungsspektrums. Bis zum Juli 2010 sind 26 junge Leute zu Facharbeitern ausgebildet worden. Dazu gehören Bürokaufleute, Fachkräfte für Abwassertechnik, Anlagenmechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik und ein Bauzeichner. Vor wenigen Tagen haben drei junge Leute erfolgreich ihre Ausbildung bei den Stadtwerken abgeschlossen. Alle drei wurden in ein zunächst bis zum Jahresende befristetes Anstellungsverhältnis bei den Stadtwerken übernommen – Stefanie Rother als Bürokauffrau, Eva Rugasi als Industriekauffrau und Dominic Kirsch als Fachkraft für Abwassertechnik. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres befinden sich ab August 2010 zehn junge Leute in einer Ausbildung. Drei Jugendliche haben in dieser Woche eine Lehre begonnen. Zu ihnen gehören Tony Gänkler, der eine Lehre zum Anlagenmechaniker absolvieren wird, Thomas Hädrich sowie Thomas Elbrandt, die beide zu Elektronikern für Betriebstechnik ausgebildet werden. Die Stadtwerke Zeitz setzen auch in der Zukunft auf qualifiziertes Fachpersonal. Für Studenten in technischen und kaufmännischen Fachrichtungen bietet das Unternehmen zudem mehrwöchige Praktika an oder betreut als Praxispartner studentische Abschlussarbeiten, die dem Profil der SWZ entsprechen.

EnergiecontractingModelle eröffnen Möglichkeiten für ökonomisch und ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln. Die SWZ sind dabei.

„Ich will mich entwickeln“ Im Unternehmen ausgebildet, vom Unternehmen übernommen – Eva Rugasi hat die erste Stufe auf der Karriereleiter bei den Stadtwerken Zeitz geschafft. Die Schul- und Lehrzeit ist vorbei, das Berufsleben hat begonnen – Eva Rugasi absolviert die ersten Schritte im Arbeitsalltag mit großer Freude. „Ich bin froh, dass das Schulbankdrücken jetzt erstmal ein Ende hat, dass ich einen guten Ausbildungsabschluss erreicht habe und nun in die Praxis starten kann.“ Die große, schlanke 22-jährige Droyßigerin mit dem langen schwarzen Haar strahlt über das ganze Gesicht. Industriekauffrau ist sie jetzt – nach drei Jahren Ausbildung bei den Stadtwerken Zeitz. Und sie hat beste Aussichten, im Unternehmen bleiben zu können. Grund dafür sind sicher nicht nur ihre bisher nachgewiesenen guten Leis-

tungen in der Sekundarschule Droyßig, im Fachgymnasium für Wirtschaft Zeitz und in der Ausbildung zur Industriekauffrau bei den SWZ, sondern auch andere Kompetenzen. Die zeigen sich, wenn man mit Eva Rugasi spricht. Die junge Frau strahlt eine natürliche Freundlichkeit, große Zuversicht und ein gesundes Selbstbewusstsein aus. Und sie weiß, was sie will: „Ich möchte unbedingt im Unternehmen bleiben und zwar nicht nur, weil es in der Nähe meines Wohnortes liegt. Hier stimmt das Arbeitsklima und auch das Aufgabenfeld gefällt mir“, sagt sie. „Ich berate Kunden, erstelle Angebote, kümmere mich um den Schriftverkehr und die Kundeneugewinnung“, umreißt Eva Rugasi ihr Arbeitsgebiet. Das sei eben sehr vielfältig und vor allem der Kontakt zu den Kunden mache ihr Spaß, fügt sie an. Auch der Ausblick auf zukünftig neue Aufgaben sei vielversprechend: „Geplant ist, dass ich innerhalb der Tochtergesellschaft Burgenlandenergie die Abrechnun-

gen für Sondervertragskunden sowie Assistenztätigkeiten übernehme“, sagt die junge Frau. Auf die Frage, wo sie sich in zehn Jahren beruflich sieht, weiß Eva Rugasi die Antwort sofort: „Bis dahin habe ich einen berufsbegleitenden Studiengang in Betriebswirtschaft abgeschlossen und bin die Karriereleiter hoffentlich ein Stück höher geklettert. Ich würde mich gern bei den Stadtwerken Zeitz weiterentwickeln“, sagt sie mit Blick auf die Zukunft. Und privat? Da lacht Eva Rugasi und fragt sich selbst: „Habe ich in zehn Jahren schon Kinder? Ein Haus? Vielleicht. Ich weiß es nicht.“ Fest steht, dass sie jetzt erst einmal umziehen wird – mit dem Freund nach Geußnitz in eine gemeinsame, größere Wohnung. Fest steht auch, dass beide noch eine Weile das „ungebundene“ Leben auskosten werden: Dazu gehören entspannte Stunden mit Freunden, das Lesen und die Besuche von Musikfestivals in ganz Deutschland. ❑

In vielen Kommunen ist Geld knapp. Und deshalb wird verzichtet. Auch auf das, was wirtschaftlich sinnvoll und dringend notwendig ist: auf die energetische Sanierung kommunaler Liegenschaften wie Schulen, Kindereinrichtungen und Verwaltungsgebäude. Die Energieanlagen in solchen Gebäuden bleiben vielfach Energiefresser, sind umweltbelastend und ein erheblicher Kostenfaktor. Für solche Fälle und ebenso für Betreiber von Energieanlagen im industriellen, gewerblichen und zunehmend auch im privaten Bereich, eröffnen Energiecontracting-Modelle bezahlbare Optionen für ein ökonomisch wie ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln. Unter solchen Contractingmodellen versteht man, dass die Energieversorgung von Liegenschaften vertraglich geregelt an einen kompetenten Anbieter übertragen wird. In der Region Zeitz sind die Stadtwerke Zeitz ein solcher Anbieter. Denn das Betreiben von Energieanlagen gehört zum Kerngeschäft des

regionalen Energiedienstleisters. Die Fachleute der Stadtwerke Zeitz verfügen über das Know how und erklären Interessenten, wann und warum die Anschaffung und der Einsatz hochmoderner Technik wirtschaftlich sinnvoll ist. Dabei ist neben der Höhe der Investition auch zu beachten, dass nur durch ein genau auf den Energieverbrauch optimiertes Betreiben der Anlage die gewünschten energetischen und finanziellen Effekte zu erzielen sind. So ist schon bei der Planung und beim Bau der Anlagen hohes Fachwissen gefragt. Die Stadtwerke Zeitz bieten als Fachpartner maßgeschneiderte Contracting-Lö-

sungen. Das beginnt bei der Finanzierung der Investition und beinhaltet die Gewährleistung des gesamten störungsfreien Betriebs. Neben der Entsorgung der Altanlagen gehört ein ständiger Bereitschaftsdienst zum Leistungsumfang. Dieser Service entlastet den Kunden. Denn der bekommt ein RundumPaket, er muss sich weder um Planung und Investition, noch um Betrieb und Wartung der Anlage kümmern. Er zahlt nur die von ihm verbrauchte Energie. Contractingverträge sind zumeist langfristig angelegt. Sie haben üblicherweise eine Laufzeit zwischen fünf und 15 Jahren. Während dieser Zeit hat der Kunde quasi eine

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Der Aufruf des Unternehmens an seine Kunden, sich für eine Mitarbeit im Kundenbeirat zu bewerben, stieß auf reges Interesse. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 31. Juli gingen zahlreiche Meldungen ein. Aus ihnen

Für die Zeitzer Stadtverwaltung ist Energiecontracting kein Neuland. Mit den Stadtwerken Zeitz betreibt sie erfolgreich eine Anlage im Gewandhaus am Altmarkt. Auch das Klinikum Burgenlandkreis am Standort Zeitz wird mittels Contracting mit Energie versorgt. Demnächst sollen weitere moderne Energieanlagen auf Erdgasbasis in städtischen Liegenschaften installiert und über Contractingmodelle finanziert werden. Vorgesehen ist der Einbau im Rathaus, im Objekt der städtischen Feuerwehr im Steinsgraben und im Kindergarten „Wasserflöhe“ in der Zeppelinstraße. Der Vertriebsleiter der Stadtwerke Zeitz, Dieter Zschiesche, hält Contracting für ein zukunftsweisendes Modell: „Es ist sehr effizient. Und das nicht nur für kommunale Einrichtungen. Gleiches gilt für gewerbliche Kunden und für Mehrfamilienhäuser.“ ❑

Rathaus Zeitz: Hier wird demnächst eine neue umweltschonende und effiziente Anlage eingebaut und die Energieversorgung von Heizöl auf Erdgas umgestellt.

Kundenbeirat tritt zusammen ie Stadtwerke Zeitz werden künftig einen Kundenbeirat haben. Die konstituierende Sitzung des Gremiums findet am 29. September 2010 statt.

Versicherung für den störungsfreien Betrieb, schließlich gewährleistet der Contractor die dauerhafte Funktionsfähigkeit der Anlage.

wurden von der Geschäftsführung sieben Personen als Mitglieder des Kundenbeirates benannt, drei weitere als Ersatzmitglieder. Wesentliches Kriterium bei der Auswahl der Bewerber war, dass sie einen repräsentativen Querschnitt der Stadtwerkekundschaft abbilden sollen. Das ehrenamtlich tätige Gremium soll helfen, Kundennähe und -bindung der Stadtwerke zu stärken. Stadtwer-

ke-Geschäftsführer Andreas Huke freut sich über das Interesse der Kundschaft an einer Mitarbeit im Beirat. Er sagt: „Wir wollen unsere Kunden noch besser bedienen und erhoffen uns durch den Beirat mehr Zugang zu ihren Erwartungen an unser Unternehmen zu erhalten.“ Zudem erwartet er positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Unternehmens als moderner Energiedienstleister.

Nähere Informationen zum Energie-Contracting: Stadtwerke Zeitz GmbH Vertrieb Tel.: 0 34 41 / 855 307 E-Mail: vertrieb@stadtwerkezeitz.de

Hyzet KuK: Kulturtipps 25. September, 20 Uhr Oktober-Fete – mit Vollmershainer Schalmeien e.V. 16. Oktober, 20 Uhr DREAMS of Musical – die größten Hits, live gesungen 24. Oktober, 16 Uhr „De Randfichten – Waldarbeitertour 2010“ 30. Oktober, 16 Uhr Das Kaffeegespenst mit B.L. Lange, G. Böhnke, T. Pauls Termine November: www.hyzet-kulturzentrum.de


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SWZkompetent

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Für umweltbewusste Rechner Ausbildung bei den Stadtwerken Die Stadtwerke Zeitz GmbH gehören seit 1997 zu den ständigen Ausbildungsunternehmen in der Region. Während der mehrjährigen dualen Ausbildung erhalten Lehrlinge bei den Stadtwerken Zeitz Anleitung durch qualifiziertes Fachpersonal und Einblick in verschiedenste Unternehmensbereiche im Rahmen ihres Ausbildungsspektrums. Bis zum Juli 2010 sind 26 junge Leute zu Facharbeitern ausgebildet worden. Dazu gehören Bürokaufleute, Fachkräfte für Abwassertechnik, Anlagenmechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik und ein Bauzeichner. Vor wenigen Tagen haben drei junge Leute erfolgreich ihre Ausbildung bei den Stadtwerken abgeschlossen. Alle drei wurden in ein zunächst bis zum Jahresende befristetes Anstellungsverhältnis bei den Stadtwerken übernommen – Stefanie Rother als Bürokauffrau, Eva Rugasi als Industriekauffrau und Dominic Kirsch als Fachkraft für Abwassertechnik. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres befinden sich ab August 2010 zehn junge Leute in einer Ausbildung. Drei Jugendliche haben in dieser Woche eine Lehre begonnen. Zu ihnen gehören Tony Gänkler, der eine Lehre zum Anlagenmechaniker absolvieren wird, Thomas Hädrich sowie Thomas Elbrandt, die beide zu Elektronikern für Betriebstechnik ausgebildet werden. Die Stadtwerke Zeitz setzen auch in der Zukunft auf qualifiziertes Fachpersonal. Für Studenten in technischen und kaufmännischen Fachrichtungen bietet das Unternehmen zudem mehrwöchige Praktika an oder betreut als Praxispartner studentische Abschlussarbeiten, die dem Profil der SWZ entsprechen.

EnergiecontractingModelle eröffnen Möglichkeiten für ökonomisch und ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln. Die SWZ sind dabei.

„Ich will mich entwickeln“ Im Unternehmen ausgebildet, vom Unternehmen übernommen – Eva Rugasi hat die erste Stufe auf der Karriereleiter bei den Stadtwerken Zeitz geschafft. Die Schul- und Lehrzeit ist vorbei, das Berufsleben hat begonnen – Eva Rugasi absolviert die ersten Schritte im Arbeitsalltag mit großer Freude. „Ich bin froh, dass das Schulbankdrücken jetzt erstmal ein Ende hat, dass ich einen guten Ausbildungsabschluss erreicht habe und nun in die Praxis starten kann.“ Die große, schlanke 22-jährige Droyßigerin mit dem langen schwarzen Haar strahlt über das ganze Gesicht. Industriekauffrau ist sie jetzt – nach drei Jahren Ausbildung bei den Stadtwerken Zeitz. Und sie hat beste Aussichten, im Unternehmen bleiben zu können. Grund dafür sind sicher nicht nur ihre bisher nachgewiesenen guten Leis-

tungen in der Sekundarschule Droyßig, im Fachgymnasium für Wirtschaft Zeitz und in der Ausbildung zur Industriekauffrau bei den SWZ, sondern auch andere Kompetenzen. Die zeigen sich, wenn man mit Eva Rugasi spricht. Die junge Frau strahlt eine natürliche Freundlichkeit, große Zuversicht und ein gesundes Selbstbewusstsein aus. Und sie weiß, was sie will: „Ich möchte unbedingt im Unternehmen bleiben und zwar nicht nur, weil es in der Nähe meines Wohnortes liegt. Hier stimmt das Arbeitsklima und auch das Aufgabenfeld gefällt mir“, sagt sie. „Ich berate Kunden, erstelle Angebote, kümmere mich um den Schriftverkehr und die Kundeneugewinnung“, umreißt Eva Rugasi ihr Arbeitsgebiet. Das sei eben sehr vielfältig und vor allem der Kontakt zu den Kunden mache ihr Spaß, fügt sie an. Auch der Ausblick auf zukünftig neue Aufgaben sei vielversprechend: „Geplant ist, dass ich innerhalb der Tochtergesellschaft Burgenlandenergie die Abrechnun-

gen für Sondervertragskunden sowie Assistenztätigkeiten übernehme“, sagt die junge Frau. Auf die Frage, wo sie sich in zehn Jahren beruflich sieht, weiß Eva Rugasi die Antwort sofort: „Bis dahin habe ich einen berufsbegleitenden Studiengang in Betriebswirtschaft abgeschlossen und bin die Karriereleiter hoffentlich ein Stück höher geklettert. Ich würde mich gern bei den Stadtwerken Zeitz weiterentwickeln“, sagt sie mit Blick auf die Zukunft. Und privat? Da lacht Eva Rugasi und fragt sich selbst: „Habe ich in zehn Jahren schon Kinder? Ein Haus? Vielleicht. Ich weiß es nicht.“ Fest steht, dass sie jetzt erst einmal umziehen wird – mit dem Freund nach Geußnitz in eine gemeinsame, größere Wohnung. Fest steht auch, dass beide noch eine Weile das „ungebundene“ Leben auskosten werden: Dazu gehören entspannte Stunden mit Freunden, das Lesen und die Besuche von Musikfestivals in ganz Deutschland. ❑

In vielen Kommunen ist Geld knapp. Und deshalb wird verzichtet. Auch auf das, was wirtschaftlich sinnvoll und dringend notwendig ist: auf die energetische Sanierung kommunaler Liegenschaften wie Schulen, Kindereinrichtungen und Verwaltungsgebäude. Die Energieanlagen in solchen Gebäuden bleiben vielfach Energiefresser, sind umweltbelastend und ein erheblicher Kostenfaktor. Für solche Fälle und ebenso für Betreiber von Energieanlagen im industriellen, gewerblichen und zunehmend auch im privaten Bereich, eröffnen Energiecontracting-Modelle bezahlbare Optionen für ein ökonomisch wie ökologisch verantwortungsbewusstes Handeln. Unter solchen Contractingmodellen versteht man, dass die Energieversorgung von Liegenschaften vertraglich geregelt an einen kompetenten Anbieter übertragen wird. In der Region Zeitz sind die Stadtwerke Zeitz ein solcher Anbieter. Denn das Betreiben von Energieanlagen gehört zum Kerngeschäft des

regionalen Energiedienstleisters. Die Fachleute der Stadtwerke Zeitz verfügen über das Know how und erklären Interessenten, wann und warum die Anschaffung und der Einsatz hochmoderner Technik wirtschaftlich sinnvoll ist. Dabei ist neben der Höhe der Investition auch zu beachten, dass nur durch ein genau auf den Energieverbrauch optimiertes Betreiben der Anlage die gewünschten energetischen und finanziellen Effekte zu erzielen sind. So ist schon bei der Planung und beim Bau der Anlagen hohes Fachwissen gefragt. Die Stadtwerke Zeitz bieten als Fachpartner maßgeschneiderte Contracting-Lö-

sungen. Das beginnt bei der Finanzierung der Investition und beinhaltet die Gewährleistung des gesamten störungsfreien Betriebs. Neben der Entsorgung der Altanlagen gehört ein ständiger Bereitschaftsdienst zum Leistungsumfang. Dieser Service entlastet den Kunden. Denn der bekommt ein RundumPaket, er muss sich weder um Planung und Investition, noch um Betrieb und Wartung der Anlage kümmern. Er zahlt nur die von ihm verbrauchte Energie. Contractingverträge sind zumeist langfristig angelegt. Sie haben üblicherweise eine Laufzeit zwischen fünf und 15 Jahren. Während dieser Zeit hat der Kunde quasi eine

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Der Aufruf des Unternehmens an seine Kunden, sich für eine Mitarbeit im Kundenbeirat zu bewerben, stieß auf reges Interesse. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 31. Juli gingen zahlreiche Meldungen ein. Aus ihnen

Für die Zeitzer Stadtverwaltung ist Energiecontracting kein Neuland. Mit den Stadtwerken Zeitz betreibt sie erfolgreich eine Anlage im Gewandhaus am Altmarkt. Auch das Klinikum Burgenlandkreis am Standort Zeitz wird mittels Contracting mit Energie versorgt. Demnächst sollen weitere moderne Energieanlagen auf Erdgasbasis in städtischen Liegenschaften installiert und über Contractingmodelle finanziert werden. Vorgesehen ist der Einbau im Rathaus, im Objekt der städtischen Feuerwehr im Steinsgraben und im Kindergarten „Wasserflöhe“ in der Zeppelinstraße. Der Vertriebsleiter der Stadtwerke Zeitz, Dieter Zschiesche, hält Contracting für ein zukunftsweisendes Modell: „Es ist sehr effizient. Und das nicht nur für kommunale Einrichtungen. Gleiches gilt für gewerbliche Kunden und für Mehrfamilienhäuser.“ ❑

Rathaus Zeitz: Hier wird demnächst eine neue umweltschonende und effiziente Anlage eingebaut und die Energieversorgung von Heizöl auf Erdgas umgestellt.

Kundenbeirat tritt zusammen ie Stadtwerke Zeitz werden künftig einen Kundenbeirat haben. Die konstituierende Sitzung des Gremiums findet am 29. September 2010 statt.

Versicherung für den störungsfreien Betrieb, schließlich gewährleistet der Contractor die dauerhafte Funktionsfähigkeit der Anlage.

wurden von der Geschäftsführung sieben Personen als Mitglieder des Kundenbeirates benannt, drei weitere als Ersatzmitglieder. Wesentliches Kriterium bei der Auswahl der Bewerber war, dass sie einen repräsentativen Querschnitt der Stadtwerkekundschaft abbilden sollen. Das ehrenamtlich tätige Gremium soll helfen, Kundennähe und -bindung der Stadtwerke zu stärken. Stadtwer-

ke-Geschäftsführer Andreas Huke freut sich über das Interesse der Kundschaft an einer Mitarbeit im Beirat. Er sagt: „Wir wollen unsere Kunden noch besser bedienen und erhoffen uns durch den Beirat mehr Zugang zu ihren Erwartungen an unser Unternehmen zu erhalten.“ Zudem erwartet er positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Unternehmens als moderner Energiedienstleister.

Nähere Informationen zum Energie-Contracting: Stadtwerke Zeitz GmbH Vertrieb Tel.: 0 34 41 / 855 307 E-Mail: vertrieb@stadtwerkezeitz.de

Hyzet KuK: Kulturtipps 25. September, 20 Uhr Oktober-Fete – mit Vollmershainer Schalmeien e.V. 16. Oktober, 20 Uhr DREAMS of Musical – die größten Hits, live gesungen 24. Oktober, 16 Uhr „De Randfichten – Waldarbeitertour 2010“ 30. Oktober, 16 Uhr Das Kaffeegespenst mit B.L. Lange, G. Böhnke, T. Pauls Termine November: www.hyzet-kulturzentrum.de


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SWZkundennah

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Rätsel und Gewinn Machen Sie mit bei unserem Rätselspaß. Die richtige Lösung finden Sie im Kundenmagazin. Es winken schöne Preise. Das Lösungswort ist aus den unten stehenden gesuchten Begriffen zu bilden. Die dafür nötigen Worte (mit Umlauten) finden Sie beim Lesen des Kundenmagazins. Schreiben Sie die Begriffe in die vorgesehenen Kästchen und bilden Sie aus den Buchstaben der farblich unterlegten Kästchen (von oben nach unten) das gesuchte Lösungswort. Schreiben Sie das Lösungswort auf eine Postkarte und schicken Sie diese an die folgende Adresse:

Stadtwerke Zeitz GmbH Geußnitzer Straße 74 06712 Zeitz Kennwort: Rätsel Vergessen Sie bitte Ihren Namen, die Absenderadresse und wenn möglich, die Telefonnummer nicht. Einsendeschluss: 16. September 2010.

weitere Preise: 5 Zuckerkalender Aus den richtigen Einsendungen ziehen wir die Gewinner. Sie werden schriftlich benachrichtigt. Mitarbeiter der Stadtwerke Zeitz GmbH sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Barauszahlung des Gewinns nicht möglich.

■ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ Flüssiges Lebenselixier

❑ ❑ ❑ ❑ ■ ❑ Erdgasauto des Herstellers Fiat

❑ ❑ ❑ ■ ❑

Klassischer Energieumwandler

❑ ❑ ■ ❑ Herbstgemüse (Mehrzahl)

❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ❑ ■

WM-Tippspiel ist ausgewertet Das von den Stadtwerken Zeitz initiierte Fußball-WMTippspiel (siehe Kundenmagazin Ausgabe 2/2010) ist beendet. Die Gewinner stehen fest. Gewonnen haben: Hauptpreis: 50 Euro Einkaufsgutschein Grundschule Zeitz-Rasberg, Klasse 3b, Jungen

l a n o i g e R

Hauptpreis: 2 Eintrittskarten für „De Randfichten“ am 24. Oktober 2010 im Hyzet Kultur- und Kongresszentrum

Vorname des Komponisten/Sängers Lakomy

❑ ❑ ❑ ❑ ❑

Ihr Kundenmagazin der Stadtwerke Zeitz • Ausgabe 03/2010

Dauerkarten für den Schlosspark Moritzburg: Grundschule Zeitz-Rasberg, Klasse 2, Jungen Cornelia Schulze; Almut Wallat; Altrud Schumann; Otto Fritzsche; Knut Gentzsch; Christian Böhm; Karin Schmidt; Uwe Gaudigs; Christian Jonietz

Herbstliche Suppe fürs Wohlbefinden Etwas Warmes braucht der Mensch – vor allem an düster-kühlen Herbstabenden. Verwöhnen kann man Leib und Seele mit einer schmackhaften, warmen Suppe. Hat man im heißen Sommer gern leichte und erfrischende Speisen zu sich genommen, kommen im Herbst und im Winter wieder öfter deftigwarme Gerichte auf den Esstisch. Sie halten an kalten und düsteren Tagen Leib und Seele warm und sorgen für Wohlbefinden. Kulinarisch ist dafür kaum etwas besser geeignet als eine schmackhafte, heiße Suppe. Ein Trend in der Suppenküche ist das Revival der Kohlrübe! Zum Nachkochen haben wir Ihnen das Rezept für eine pikante Kohlrübensuppe aufgeschrieben. Es stammt von Heidrun Bergmann aus Lüttchendorf und wurde dem Heft „Köstliche Suppen und Eintöpfe“ aus der Reihe „Probieren und Genießen mit der Mitteldeutschen Zeitung“ entnommen. Das Heft mit Rezepten von MZ-Lesern (2,90 Euro) gibt es im MZ-Service Center sowie über das Internet www.mz-web.de/shop.

Ko

t n e t mpe

Ku

h a n n nde

Zutaten ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

1 Knoblauchzehe 1 kl. Stk. frischer Ingwer 2 EL Rapsöl ½ l Gemüsebrühe 1 Kohlrübe (ca. 1 kg) 2 mehligkoch. Kartoffeln 2 mittelgroße Möhren 1 Stange Lauch 400 ml Kokosmilch Salz, Pfeffer, Chilipulver ½ TL Zimt 2 EL Currypulver 2 Sternanis 2 EL gehobelte Mandeln 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung Knoblauch und Ingwer klein hacken und in Öl andünsten, mit Gemüsebrühe auffüllen. Kohlrübe, Kartoffeln, Möhren, Lauch klein schneiden und zur Suppe geben. Kokosmilch mit den Gewürzen Salz, Pfeffer, Chili, Zimt, Curry und Sternanis in den Suppentopf geben. Alles etwa 25 Min. kochen. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten und mit klein geschnittenem Schnittlauch mit in die Suppe geben. Tipp von Frau Bergmann: Die Suppe kann auch püriert werden und mit gebratenen Garnelen serviert werden.

Neues Erdgas-Förderprogramm bietet viele O ptionen. Seite 4

Tipps für Verbraucher: Wie spare ich Wasser und Energie? Seite 5

Stadtwerke Zeitz eröffnen Karrieren für junge Menschen. Seite 10


ZEITZnah - 3/2010