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SWZkundennah

ZEITZnah

Schöne Preise zu gewinnen

Ihr Kundenmagazin der Stadtwerke Zeitz • Ausgabe 02/2012

Wenn Sie das Lösungswort errätselt haben, schreiben Sie es auf eine Postkarte (Name, Absenderadresse und Telefonnummer nicht vergessen) und schicken Sie diese an Stadtwerke Zeitz GmbH Geußnitzer Straße 74 06712 Zeitz Kennwort: Rätsel Einsendeschluss: 14. Juni 2012. Preise: Zu gewinnen gibt es 4 x eine 10er-Karte für Bädereinrichtungen der Stadt Zeitz. Die Gewinner werden benachrichtigt. Mitarbeiter der Stadtwerke Zeitz GmbH sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Barauszahlung des Gewinns nicht möglich.

Frühlingsfrisch: Eier-Spargel-Salat Im Mai und Juni ist Spargelzeit. Das leckere Gemüse lässt sich vielfältig in der Küche verwenden – zum Beispiel in einem frischen, leichten Salat mit Ei. Das Rezept stammt von Wenke Dübener aus Teutschenthal und wurde dem Rezeptheft „Leckere Grillrezepte“ aus der Reihe „Probieren und Genießen mit der Mitteldeutschen Zeitung“ entnommen. Das Heft mit Leserrezepten (2,90 Euro) gibt es im MZ-Service Center und im Internet: www.mz-web.de/shop.

l a n o i g e R Ko

t n e t mpe

Ku n

h a n den

Zutaten ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

1 kg Spargel 1 TL Zucker, Salz 4 Eier 1 Dose Mandarinenfilets 1 Bd. Frühlingszwiebeln 5 EL Mayonnaise 5 EL Sahne 1 EL Puderzucker 1 EL mittelscharfer Senf 1 EL Zitronensaft

■ ■

Basilikum, gehackt Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung Spargel schälen und in 5 cm lange Stücke schneiden. Wasser mit etwas Salz und Zucker zum Kochen bringen

und den Spargel darin nicht zu weich kochen. Herausnehmen und auf Küchenkrepp auskühlen lassen. Eier hart kochen. Mandarinenfilets abtropfen lassen. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Für die Soße Mayonnaise, Sahne, Puderzu-

cker, Senf, etwas Salz, weißen Pfeffer und Zitronensaft glatt rühren. Basilikum unter die Soße mischen. Eier schälen und in Scheiben schneiden. Spargel, Zwiebelringe, Mandarinenfilets und EiScheiben auf Tellern anrichten. Soße darüber verteilen.

E-Bike -St a t io n

En e r gie w e n d e

Tr in kw a sse r

Stadtwerke setzen in Zeitz ein Zeichen. Seite 3

Neue Chancen für mehr Regionalität. Seiten 4/5

Rohrnetzspülung sichert hohe Q ualität. Seite 9


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SWZkundennah

SWZkompetent

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Mobil am Gewandhaus

Impulse für die Region

Neue Zeiten im Servicepunkt

Liebe Leserinnen und Leser, eine Premiere ist immer etwas Besonderes. Mein jüngstes Erlebnis dieser Art liegt wenige Wochen zurück. Zur Eröffnung der E-Bike-Station auf dem Zeitzer Altmarkt bin ich zum ersten Mal auf ein Elektrorad gestiegen und habe unterstützt von einem Elektromotor in die Pedale getreten. Mein Eindruck: eine ungewohnte Leichtigkeit. Und das sowohl am Berg als auch auf ebener Strecke. Die ganze Testfahrt war mir ein Vergnügen, eines, das durchaus Lust auf Wiederholung des Erlebnisses auf einer längeren Tour macht. Als moderner Energiedienstleister haben die Stadtwerke Zeitz gern die Initiative ergriffen und die Elsterstadt mit diesem kleinen Schritt zu einem Vorreiter in Sachen E-Mobilität im Burgenlandkreis gemacht. Schließlich ist diese E-Bike-Station die erste im Landkreis, die von einem Stadtwerk in Partnerschaft mit der Kommune betrieben wird. Das beachtliche Interesse an den Elektrorädern freut uns. Es bestärkt uns in unserer Auffassung, dass wir mit der Station nicht nur einem Trend folgen, sondern darüber hinaus einen Anstoß geben für den Aufbau eines E-mobilen Netzwerkes zur weiteren touristischen Erschließung des Burgenlandkreises. In Zeitz wird das Angebot zunehmend genutzt, die Elektroräder für Tagestouren oder übers Wochenende zu mieten. Die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und aufgeschlossen zu sein für innovative Lösungen, sind Herausforderungen, vor denen unser Unternehmen immer wieder steht. Vor dem Hintergrund des rasant wachsenden Wettbewerbs auf dem Energiemarkt setzen wir besonders auf die Stärken, die uns gegenüber anderen Energieanbietern auszeichnen. Wir sind mehr als ein Energielieferant. Wir sind der verlässliche Partner vor Ort und leisten einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der Region. Diesem Anspruch wollen wir mit konzeptionellen Energielösungen ebenso gerecht werden wie mit unserem gesellschaftlichen Engagement. Seit Jahren gehört dazu die Unterstützung der Schwarzbiernacht in Zeitz, die wir in wenigen Tagen erneut feiern. Wer in diesem Jahr dabei ist, lesen Sie in dieser Ausgabe von Zeitznah. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung beim Lesen unseres Kundenmagazins und einen angenehmen Sommer.

In Zeitz gibt es jetzt die erste E-Bike-Station im Burgenlandkreis, die von einem lokalen Energieunternehmen in Zusammenarbeit mit der Stadt betrieben wird. Die Stadtwerke Zeitz GmbH initiierten und finanzierten dieses touristische Projekt. Als innovatives Unternehmen will es zeigen, was mit kreativer Nutzung von Energie möglich ist. Und Elektromobilität ist ein Thema, mit dem sich in Zukunft viele Haushalte beschäftigen werden.

Ihr Andreas Huke, Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz GmbH

Aus dem Inhalt Die Waschmaschine ist kaputt und ein Neukauf steht an? Wir haben Ihnen Expertentipps zusammengestellt zu den Themen Neukauf, Energieeffizienz und Energiesparen beim Waschen. Seite 7

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Editorial

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SWZ bieten neuen E-Bike-Service an

4/5

Andreas Huke im Interview zum Thema Energiewende

6

Konzessionsverträge bleiben im Gespräch

7

Kauf- und Energiespartipps für Waschmaschinen

8

Auszubildender Thomas Elbrandt im Porträt

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Wartungsarbeiten am Trinkwassernetz

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Prominente Musiker kommen zur Schwarzbiernacht

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Kulturkalender mit Terminen in und um Zeitz

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Gewinnen und Verkosten – Preisrätsel und Rezepttipp Impressum Kundenmagazin der Stadtwerke Zeitz GmbH

Die Band „Silly“ – hier mit Anna Loos und Uwe Hassbecker – eröffnet im Schlosspark Moritzburg am 2. Juni die diesjährige Schwarzbiernacht . Seite 10

Das Beratungsangebot der Stadtwerke Zeitz im Servicepunkt auf dem Neumarkt 12 wird es künftig an drei Tagen in der Woche geben. „Wir haben die Kundenströme analysiert. Die Nachfrage nach unserem Service konzentriert sich deutlich auf Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Deshalb werden wir künftig an diesen drei Tagen persönliche Beratung im Servicepunkt anbieten“, sagt SWZVertriebsleiter Dieter Zschiesche. Er schließt nicht aus, die Servicezeiten bei veränderter Kundennachfrage anzupassen. Servicepunkt, Neumarkt Beratungszeiten SWZ: Di, Do: 8.30 - 18 Uhr Mi: 8.30 - 17 Uhr SWZ-Kundencenter, Geußnitzer Straße 74: Mo, Mi, Do: 7 - 15.45 Uhr Di: 7 - 18 Uhr, Fr: 7 - 13.45 Uhr www.stadtwerke-zeitz.de

Herausgeber: Stadtwerke Zeitz GmbH, Geußnitzer Straße 74, 06712 Zeitz Tel.: (0 34 41) 8 55-0 E-Mail: swz@stadtwerke-zeitz.de, Internet: www.stadtwerke-zeitz.de Redaktion: Hartmut Landes Gestaltung und Druck: Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus GmbH & Co.KG Fotos: Ronny Banas (Titel); Rainer Sturm/pixelio.de (S. 2 Mitte); SWZ (S. 2 ob., 3, 9); Archiv (S. 2 unt., 10 ob.); Micaela Seiferth-Wilde (Seite 8); Olaf Heine/Universal Music (S. 10 Mitte); Fotowerk BF (S. 12)

Vor der Touristinformation im Gewandhaus am Altmarkt 16 befindet sich die neue Station der Stadtwerke Zeitz, zu der vier E-Bikes gehören. Die Räder zeichnen sich dadurch aus, dass bei Bedarf ein Elektromotor zugeschaltet werden kann. Der unterstützt den Fahrer beim Indie-Pedale-treten. Gespeist wird er von einem Akku, der in Abhängigkeit vom Gelände und Unterstützungsmodus für eine Strecke von etwa 60 Kilometern Power liefert. Dank der innovativen Technik verlieren Steigungen für ungeübte Radfahrer an Schrecken. Hobbyradfahrer können längere Touren selbst im hügeligen Gelände genussvoll in Angriff nehmen. Und auch für kurze Strecken – beispielsweise zur Arbeit – sind E-Bikes eine attraktive Alternative zum Auto, verheißen sie doch leichte Aktivität an frischer Luft. Und das ganz ohne CO2-Ausstoß. Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Huke und der Zeitzer Oberbürgermeister Dr. Volkmar

Energy-M-Cup steigt im Juni

SWZ-Geschäftsführer Andreas Huke (links) und der Zeitzer Oberbürgermeister Dr. Volkmar Kunze testen die E-Bikes auf dem Altmarkt.

Kunze zeigten sich bei einer Probefahrt zur Eröffnung der Station begeistert: „Es ist ein kleiner Schritt, mit dem wir zu einer attraktiveren Stadt beitragen und die touristische Entwicklung der Region voranbringen wollen“, sagt Andreas Huke. Er schließt nicht aus, dass die Zahl der Elektroräder in Zeitz noch wächst, wenn die Nachfrage eine Erweiterung des Angebots

rechtfertigt. Deutschlandweit erfreuen sich die E-Bikes seit geraumer Zeit wachsender Beliebtheit. Die Verkaufszahlen haben sich innerhalb von vier Jahren mehr als vervierfacht. Allein 2011 waren es mehr als 300 000 Stück. In Zeitz können Interessenten aktuell zwei Damen- und zwei Herrentourenräder mieten. ❑

Elektro-Fahrvergnügen für zehn Euro pro Tag Die E-Bikes der Stadtwerke Zeitz können während der Öffnungszeiten der Touristinformation Zeitz gemietet werden. Die Tagesmiete (24 Stunden) pro Bike kostet zehn Euro, für ein Wochenende (Samstag bis Montag) zahlt man 15 Euro. Die Vermietung der Räder erfolgt an Personen ab 18 Jahre. Bei Übergabe ist der Personalausweis oder Pass vorzuweisen und pro Rad eine Kaution in Höhe von 20 Euro zu hinterlegen. Auf Wunsch erhalten Mie-

ter eine mobile Ladestation zum Bike. Sie kann an jeder Steckdose angeschlossen werden. Etwa sechs Stunden dauert es, bis ein leerer Akku wieder voll aufgeladen ist. Die Reichweite des Akkus beträgt etwa 60 Kilometer. Die Touristinformation am Altmarkt 16 hat montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Während dieser Zeiten ist die Aus- und Rückgabe der

Elektroräder möglich. Telefonisch ist die Touristinformation unter 03441 - 83292 zu erreichen. Eine telefonische Reservierung der E-Bikes ist möglich. Tipps für Touren und Radwanderkarten gibt es in der Touristinformation. Empfehlenswert sind Einstiege in der Unterstadt in den Kohleradweg, den Elsterradweg oder gemütliches Radeln entlang der Weinroute. Kontakt per Mail: tourismus@stadt-zeitz.de

Am 14. Juni, ab 9 Uhr im Puschendorfstadion spielen acht Schulfußballmannschaften aus der Region Zeitz um den Einzug ins Finale des Energy-M-Cups 2012. Dabei sein werden die Teams der Grundschulen Kretzschau, Bergsiedlung Zeitz, Droßdorf, Zeitz-Rasberg, Tröglitz und Wetterzeube sowie der 3. Grundschule Zeitz und der Grundschule Zeitz-Ost. Der Sieger des Vorrundenturniers vertritt beim Finale am 11. Juli in Aschersleben die Region. Er trifft dort auf die Sieger der Vorrundenturniere der Regionen Naumburg, Weißenfels, Eisleben, Merseburg, Quedlinburg, Bernburg, Aschersleben und Bitterfeld-Wolfen.


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SWZkompetent

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Mobil am Gewandhaus

Impulse für die Region

Neue Zeiten im Servicepunkt

Liebe Leserinnen und Leser, eine Premiere ist immer etwas Besonderes. Mein jüngstes Erlebnis dieser Art liegt wenige Wochen zurück. Zur Eröffnung der E-Bike-Station auf dem Zeitzer Altmarkt bin ich zum ersten Mal auf ein Elektrorad gestiegen und habe unterstützt von einem Elektromotor in die Pedale getreten. Mein Eindruck: eine ungewohnte Leichtigkeit. Und das sowohl am Berg als auch auf ebener Strecke. Die ganze Testfahrt war mir ein Vergnügen, eines, das durchaus Lust auf Wiederholung des Erlebnisses auf einer längeren Tour macht. Als moderner Energiedienstleister haben die Stadtwerke Zeitz gern die Initiative ergriffen und die Elsterstadt mit diesem kleinen Schritt zu einem Vorreiter in Sachen E-Mobilität im Burgenlandkreis gemacht. Schließlich ist diese E-Bike-Station die erste im Landkreis, die von einem Stadtwerk in Partnerschaft mit der Kommune betrieben wird. Das beachtliche Interesse an den Elektrorädern freut uns. Es bestärkt uns in unserer Auffassung, dass wir mit der Station nicht nur einem Trend folgen, sondern darüber hinaus einen Anstoß geben für den Aufbau eines E-mobilen Netzwerkes zur weiteren touristischen Erschließung des Burgenlandkreises. In Zeitz wird das Angebot zunehmend genutzt, die Elektroräder für Tagestouren oder übers Wochenende zu mieten. Die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und aufgeschlossen zu sein für innovative Lösungen, sind Herausforderungen, vor denen unser Unternehmen immer wieder steht. Vor dem Hintergrund des rasant wachsenden Wettbewerbs auf dem Energiemarkt setzen wir besonders auf die Stärken, die uns gegenüber anderen Energieanbietern auszeichnen. Wir sind mehr als ein Energielieferant. Wir sind der verlässliche Partner vor Ort und leisten einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der Region. Diesem Anspruch wollen wir mit konzeptionellen Energielösungen ebenso gerecht werden wie mit unserem gesellschaftlichen Engagement. Seit Jahren gehört dazu die Unterstützung der Schwarzbiernacht in Zeitz, die wir in wenigen Tagen erneut feiern. Wer in diesem Jahr dabei ist, lesen Sie in dieser Ausgabe von Zeitznah. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung beim Lesen unseres Kundenmagazins und einen angenehmen Sommer.

In Zeitz gibt es jetzt die erste E-Bike-Station im Burgenlandkreis, die von einem lokalen Energieunternehmen in Zusammenarbeit mit der Stadt betrieben wird. Die Stadtwerke Zeitz GmbH initiierten und finanzierten dieses touristische Projekt. Als innovatives Unternehmen will es zeigen, was mit kreativer Nutzung von Energie möglich ist. Und Elektromobilität ist ein Thema, mit dem sich in Zukunft viele Haushalte beschäftigen werden.

Ihr Andreas Huke, Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz GmbH

Aus dem Inhalt Die Waschmaschine ist kaputt und ein Neukauf steht an? Wir haben Ihnen Expertentipps zusammengestellt zu den Themen Neukauf, Energieeffizienz und Energiesparen beim Waschen. Seite 7

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Editorial

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SWZ bieten neuen E-Bike-Service an

4/5

Andreas Huke im Interview zum Thema Energiewende

6

Konzessionsverträge bleiben im Gespräch

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Kauf- und Energiespartipps für Waschmaschinen

8

Auszubildender Thomas Elbrandt im Porträt

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Wartungsarbeiten am Trinkwassernetz

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Prominente Musiker kommen zur Schwarzbiernacht

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Kulturkalender mit Terminen in und um Zeitz

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Gewinnen und Verkosten – Preisrätsel und Rezepttipp Impressum Kundenmagazin der Stadtwerke Zeitz GmbH

Die Band „Silly“ – hier mit Anna Loos und Uwe Hassbecker – eröffnet im Schlosspark Moritzburg am 2. Juni die diesjährige Schwarzbiernacht . Seite 10

Das Beratungsangebot der Stadtwerke Zeitz im Servicepunkt auf dem Neumarkt 12 wird es künftig an drei Tagen in der Woche geben. „Wir haben die Kundenströme analysiert. Die Nachfrage nach unserem Service konzentriert sich deutlich auf Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Deshalb werden wir künftig an diesen drei Tagen persönliche Beratung im Servicepunkt anbieten“, sagt SWZVertriebsleiter Dieter Zschiesche. Er schließt nicht aus, die Servicezeiten bei veränderter Kundennachfrage anzupassen. Servicepunkt, Neumarkt Beratungszeiten SWZ: Di, Do: 8.30 - 18 Uhr Mi: 8.30 - 17 Uhr SWZ-Kundencenter, Geußnitzer Straße 74: Mo, Mi, Do: 7 - 15.45 Uhr Di: 7 - 18 Uhr, Fr: 7 - 13.45 Uhr www.stadtwerke-zeitz.de

Herausgeber: Stadtwerke Zeitz GmbH, Geußnitzer Straße 74, 06712 Zeitz Tel.: (0 34 41) 8 55-0 E-Mail: swz@stadtwerke-zeitz.de, Internet: www.stadtwerke-zeitz.de Redaktion: Hartmut Landes Gestaltung und Druck: Mitteldeutsches Druck- und Verlagshaus GmbH & Co.KG Fotos: Ronny Banas (Titel); Rainer Sturm/pixelio.de (S. 2 Mitte); SWZ (S. 2 ob., 3, 9); Archiv (S. 2 unt., 10 ob.); Micaela Seiferth-Wilde (Seite 8); Olaf Heine/Universal Music (S. 10 Mitte); Fotowerk BF (S. 12)

Vor der Touristinformation im Gewandhaus am Altmarkt 16 befindet sich die neue Station der Stadtwerke Zeitz, zu der vier E-Bikes gehören. Die Räder zeichnen sich dadurch aus, dass bei Bedarf ein Elektromotor zugeschaltet werden kann. Der unterstützt den Fahrer beim Indie-Pedale-treten. Gespeist wird er von einem Akku, der in Abhängigkeit vom Gelände und Unterstützungsmodus für eine Strecke von etwa 60 Kilometern Power liefert. Dank der innovativen Technik verlieren Steigungen für ungeübte Radfahrer an Schrecken. Hobbyradfahrer können längere Touren selbst im hügeligen Gelände genussvoll in Angriff nehmen. Und auch für kurze Strecken – beispielsweise zur Arbeit – sind E-Bikes eine attraktive Alternative zum Auto, verheißen sie doch leichte Aktivität an frischer Luft. Und das ganz ohne CO2-Ausstoß. Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Huke und der Zeitzer Oberbürgermeister Dr. Volkmar

Energy-M-Cup steigt im Juni

SWZ-Geschäftsführer Andreas Huke (links) und der Zeitzer Oberbürgermeister Dr. Volkmar Kunze testen die E-Bikes auf dem Altmarkt.

Kunze zeigten sich bei einer Probefahrt zur Eröffnung der Station begeistert: „Es ist ein kleiner Schritt, mit dem wir zu einer attraktiveren Stadt beitragen und die touristische Entwicklung der Region voranbringen wollen“, sagt Andreas Huke. Er schließt nicht aus, dass die Zahl der Elektroräder in Zeitz noch wächst, wenn die Nachfrage eine Erweiterung des Angebots

rechtfertigt. Deutschlandweit erfreuen sich die E-Bikes seit geraumer Zeit wachsender Beliebtheit. Die Verkaufszahlen haben sich innerhalb von vier Jahren mehr als vervierfacht. Allein 2011 waren es mehr als 300 000 Stück. In Zeitz können Interessenten aktuell zwei Damen- und zwei Herrentourenräder mieten. ❑

Elektro-Fahrvergnügen für zehn Euro pro Tag Die E-Bikes der Stadtwerke Zeitz können während der Öffnungszeiten der Touristinformation Zeitz gemietet werden. Die Tagesmiete (24 Stunden) pro Bike kostet zehn Euro, für ein Wochenende (Samstag bis Montag) zahlt man 15 Euro. Die Vermietung der Räder erfolgt an Personen ab 18 Jahre. Bei Übergabe ist der Personalausweis oder Pass vorzuweisen und pro Rad eine Kaution in Höhe von 20 Euro zu hinterlegen. Auf Wunsch erhalten Mie-

ter eine mobile Ladestation zum Bike. Sie kann an jeder Steckdose angeschlossen werden. Etwa sechs Stunden dauert es, bis ein leerer Akku wieder voll aufgeladen ist. Die Reichweite des Akkus beträgt etwa 60 Kilometer. Die Touristinformation am Altmarkt 16 hat montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Während dieser Zeiten ist die Aus- und Rückgabe der

Elektroräder möglich. Telefonisch ist die Touristinformation unter 03441 - 83292 zu erreichen. Eine telefonische Reservierung der E-Bikes ist möglich. Tipps für Touren und Radwanderkarten gibt es in der Touristinformation. Empfehlenswert sind Einstiege in der Unterstadt in den Kohleradweg, den Elsterradweg oder gemütliches Radeln entlang der Weinroute. Kontakt per Mail: tourismus@stadt-zeitz.de

Am 14. Juni, ab 9 Uhr im Puschendorfstadion spielen acht Schulfußballmannschaften aus der Region Zeitz um den Einzug ins Finale des Energy-M-Cups 2012. Dabei sein werden die Teams der Grundschulen Kretzschau, Bergsiedlung Zeitz, Droßdorf, Zeitz-Rasberg, Tröglitz und Wetterzeube sowie der 3. Grundschule Zeitz und der Grundschule Zeitz-Ost. Der Sieger des Vorrundenturniers vertritt beim Finale am 11. Juli in Aschersleben die Region. Er trifft dort auf die Sieger der Vorrundenturniere der Regionen Naumburg, Weißenfels, Eisleben, Merseburg, Quedlinburg, Bernburg, Aschersleben und Bitterfeld-Wolfen.


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Was heißt Energiewende? Der Begriff „Energiewende“ steht für den Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Energieversorgung Deutschlands bis zum Jahr 2050 überwiegend durch erneuerbare Energien gewährleistet werden soll. Dies erfordert einen grundlegenden Umbau der Energieversorgungssysteme, der Deutschland vor ökonomische und technologische Herausforderungen stellt. Das Energiekonzept vom 28. September 2010 und die Beschlüsse zur Beschleunigung der Energiewende vom Sommer 2011 beschreiben den Weg in das neue Energiezeitalter mit konkreten Zielen, einem Monitoring-Prozess und solidem Finanzierungsplan sowie insgesamt etwa 180 Einzelmaßnahmen – so zum Beispiel zur Kernenergienutzung. Hier wurde im Rahmen einer Änderung des Atomgesetzes der Ausstieg klar und rechtsverbindlich mit einem Stufenplan festgelegt. Spätestens Ende 2022 soll das letzte Kernkraftwerk vom Netz gehen.

Regierung bündelt Kräfte Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sind sich einig: Das im Sommer 2011 beschlossene Maßnahmenpaket zur Energiewende wird weiter zügig umgesetzt. Bei der Auftaktsitzung des neu eingerichteten Steuerungskreises Energiewende im April wurden unter dem gemeinsamen Vorsitz von Staatssekretär Stefan Kapferer (BMWi) und Staatssekretär Jürgen Becker (BMU) mit den anderen beteiligten Ressorts die nächsten konkreten Schritte abgestimmt. Staatssekretär Kapferer: „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung der Energiewende. Der Fokus liegt dabei in den fünf Handlungsfeldern Netzausbau, erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Kraftwerke sowie Energieforschung und Speichertechnologien.“ Der neu eingerichtete Steuerungskreis soll halbjährlich zusammentreten. Dabei berichten die Ressorts über den Stand zur Umsetzung der Energiewende, ziehen Zwischenbilanz und beraten die nächsten Schritte. Mehr Informationen gibt es im Internet: www.bmu.de

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Als regionaler Partner Nähe ist ein Wort, das Andreas Huke im Gespräch besonders häufig verwendet. Die Nähe zu den Kunden – im gewerblichen wie privaten Bereich – ist dem Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz GmbH besonders wichtig. Er will mit seinem Unternehmen Gesicht zeigen und sich für die Region einsetzen. Er weiß, was den Markt und seine Heimat, den Burgenlandkreis, bewegen. Im Interview spricht er über die Energiewende im Großen, die Entwicklungen vor Ort und den Unterschied von Stadtwerken und privaten Anbietern. Herr Huke, wie bewerten Sie die politische Energiewende? Andreas Huke: Da stellt sich die generelle Frage, wie man damit umgeht. Letztendlich müssen aber alle erkennen, dass man die politisch straffe Richtung, die vorgegeben wird, am Ende umsetzen muss. Die Zeit, in der die Energiebranche die Politik dominiert hat, ist vorbei. Wie gehen Sie als kommunaler Versorger mit der aktuellen Entwicklung um? Andreas Huke: Die Stadtwerke Zeitz haben sich schnell daran gewöhnt, dass es eine energiepolitische Neuausrichtung gibt. Hier waren wir manchmal auch schneller, als sich das unsere Gesellschafter vorstellen wollten. In jeder Veränderung stecken Chancen. Diese Chancen zu erkennen und zu nutzen, das kostet Kraft und auch Geld. Das Energiewirtschaftgesetz lässt viele Möglichkeiten zu, um den Markt im Burgenlandkreis mitzugestalten. Daran arbeiten wir. Wie nutzen die Stadtwerke die Chancen vor Ort? Andreas Huke: Wir versuchen, das Thema Regionalität nach vorn zu bringen. Dies begann mit der Gründung unserer Tochtergesellschaft Burgenland Energie GmbH vor drei Jahren. Ziel war es von Anfang an, in der Region, die um die 200 000 Einwohner zählt und eine ordentliche Durchmischung an Industrie aufweist, eine gute Energieversorgung zu ge-

währleisten und langfristige Geschäftskontakte zu entwickeln. Da setzen wir auf Zusammenarbeit: Denn es steckt viel Zukunft drin, wenn man etwas gemeinsam macht. Dafür müssen wir vor Ort präsent sein.

etwa 150 Kilometer um Zeitz herum zu erweitern. Mit Erfolg: Im Gewerbekunden-Bereich können wir in diesem Wirtschaftsjahr drei Mal so viel Strom verkaufen, wie in unserem ursprünglichen Wettbewerbsgebiet.

Können Sie das genauer erläutern? Andreas Huke: Für mich hat Priorität, dort Energie zu erzeugen, wo sie gebraucht wird: direkt beim Kunden. Der Energiebilanz vor Ort hilft es nicht, wenn ich in Zeitz Öko-Energie einspeise und sie in Bremen nutze. Wir wollen nah dran sein an den Unternehmen. Damit vermindern wir auch die viel beklagten Netzausbaukosten, die die Kunden schultern müssen. Mit unserem Herangehen stärken wir die Region und machen die Betriebe im Burgenlandkreis wettbewerbsfähiger.

Mittlerweile agieren Sie dabei nicht nur als Energielieferant ... Andreas Huke: Uns geht es nicht darum, unendlich viele Kunden zu generieren und den schnellen Euro zu machen. Wir wollen uns von anderen unterscheiden, indem wir der Wirtschaft ein enger Partner sind. Wir wollen, dass unsere Kunden merklich einen Vorteil spüren, wenn wir uns um sie kümmern. Das heißt, dass wir uns fortlaufend fragen, wie beziehen sie ihre Energie und wie wird sie optimal angewandt im Unternehmen? Dabei ist die konzeptionelle Energieberatung ein wesentlicher Bestandteil unserer Leistungen.

Wie beurteilen Sie Ihre Marktsituation? Andreas Huke: Es hat sich im südlichen Sachsen-Anhalt ein sehr intensiver Wettbewerb entwickelt. Ungefähr 180 Stromhändler bieten hier Strom an. Daneben sind 80 Erdgasanbieter tätig. Hinzu kommt in Zeitz eine anhaltend negative demografische Entwicklung. Die Bevölkerungszahlen sind rückläufig. Da muss man als regionaler Energiedienstleister schauen, wie man wirtschaftlich stabil bleibt. Eine wichtige Etappe auf diesem Weg war, unser Verbreitungsgebiet mit der Burgenland Energie auf

Zur Energiewende gehören die erneuerbaren Energien: Wie sind Sie hier aufgestellt? Andreas Huke: Wir haben die Beziehungen des Landkreises zum österreichischen Burgenland genutzt und arbeiten mit dem dortigen Europäischen Zentrum für erneuerbare Energien zusammen. Im Januar haben wir zudem unsere Tochter, die Burgenland ECO Energie GmbH, gegründet. Sie bietet spezielle Lösungen im Bereich Wind, Solar oder Biomasse. Man braucht dabei Profis, ... weiter auf Seite 5

Erneuerbare Energie: Die Stadtwerke Zeitz GmbH haben im September 2011 auf dem Dach ihres Firmensitzes eine Photovoltaikanlage errichtet. Foto: SWZ

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Zukunft gestalten

113 Aussteller auf der AMI in Leipzig Am 2. Juni öffnet in Leipzig auf dem Gelände der Neuen Messe die 21. Automobil International (AMI). Bis zum 10. Juni werden 113 Aussteller auf der einzigen internationalen Pkw-Messe in Deutschland und wichtigsten Branchenmesse in Mitteleuropa vertreten sein und ihre Produktneuheiten präsentieren. Mit einem eigenen Stand dabei ist der Initiativkreis Sachsen-SachsenAnhalt mit dem Erdgas-Gemeinschaftsstand in Halle 1, Stand 38. Dort können sich Besucher von den neuesten Erdgasmodellen des VW Passat, der Mercedes-Benz E-Klasse, dem Opel Zafira Tourer, dem Fiat Doblo und dem VW Schirocco ein Bild machen und in einigen dieser Fahrzeuge eine Probefahrt unternehmen. Als Exponat am Gemeinschaftsstand ist auch das Schnittmodell eine Audi A3 TCNG zu sehen. Mehr zu Ausstellern, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen: www.ami-leipzig.de

Andreas Huke, Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz GmbH, im Interview.

... die aus guten Lösungen das Optimale herausholen. Auch hier gilt: Wir wollen Projekte zusammen mit der regionalen Wirtschaft etablieren. Wir werden keine Freiflächen mit Solaranlagen bebauen, um Strom ins Netz einzuspeisen. Wie stark beeinflusst die „kleine“ Politik Ihr Geschäftsmodell? Andreas Huke: Die Stadt Zeitz hält die Hälfte der Anteile am Unternehmen. Ich kann jedoch keine negativen Einflüsse der Kommunalpolitik auf den Geschäftsbetrieb feststellen. Die Gesellschafter vertrauen darauf, dass das Unternehmen vernünftig wirtschaftet. Vor allem durch den Zeitzer Oberbürgermeister und natürlich auch durch die im Aufsichtsrat der Stadtwerke Zeitz GmbH vertretenen Stadträte erhalten wir eine sehr intensive Unterstützung. Sehen Sie darin Vorteile gegenüber privaten Wettbewerbern? Andreas Huke: Natürlich hat die Marke Stadtwerke eine Bedeutung, die wir gern nutzen. Wir haben ein Gesicht in der Region. Die Kunden wis-

sen, wo sie hingehen müssen, wenn sie einen Ansprechpartner in Energiefragen suchen. Das ist ein Vorteil. Die anderen hingegen können agieren, wo sie wollen, machen ein kurzes Geschäft und

Foto: SWZ

sind niemandem gegenüber verpflichtet. Das gilt nicht für alle, aber das Engagement für die Region ist charakteristisch und eine besondere Stärke der Stadtwerke. ❑

Wachstum mit Zwei-Marken-Strategie Die Stadtwerke Zeitz GmbH bieten ein breites Angebot an Service und Versorgung in den Bereichen Strom, Wärme, Gas, Trink- und Abwasser. Neben dem Kerngebiet Zeitz versorgt das Unternehmen gewerbliche Kunden aus Chemnitz, Dresden oder Jena. Dabei baut die Stadtwerke-Zeitz-Gruppe auf eine Zwei-Marken-Strategie: Während die Stadtwerke ein Dienstleistungscenter für den Querverbund bilden, sind die Tochterunternehmen Burgenland Energie GmbH (für mittelgroße Gewerbekunden), Burgenland ECO Energie GmbH (für den Bereich Erneuerbare Energien) und die REDINET GmbH (örtlicher Netzbetrieb) für das Geschäft außerhalb des Kernversorgungsgebietes zuständig. Gesellschafter der Stadtwerke Zeitz GmbH sind die Stadt Zeitz (50 Prozent), die

Gelsenwasser AG (24,5 Prozent), die envia Mitteldeutsche Energie AG (24,5 Prozent) und die Stadtwerke Detmold GmbH (ein Prozent). In den Unternehmen der Stadtwerke-Zeitz-Gruppe sind 107 Mitarbeiter und zehn Auszubildende tätig. Kundencenter Geußnitzer Straße 74 06712 Zeitz Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag: 7.00 - 15.45 Uhr Dienstag: 7 - 18 Uhr Freitag: 7 - 13.45 Uhr Service.Punkt Neumarkt 12 06712 Zeitz Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag: 8.30 - 18 Uhr Mittwoch: 8.30 - 17 Uhr

Schwachstellen auf der Spur Im Sommer handeln und im Winter von einem tollen Serviceangebot der Stadtwerke Zeitz GmbH profitieren. Diese Chance haben jetzt Haus- und Wohnungseigentümer im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Zeitz. Denn die Stadtwerke Zeitz bieten in Zusammenarbeit mit einem Servicepartner auch in der Heizperiode 2012/2013 Gebäudethermografien in hoher Qualität und mit unterschiedlichem Leistungsumfang an. Mit dem Thermografieverfahren werden energetische Schwachstellen aufgrund fehlender Dämmung und undichte Stellen an Türen und Fenstern aufgespürt. Solche Energielecks kosten in der kalten Jahreszeit tausende Kilowattstunden Heizenergie und damit viel Geld. Da in der nächsten Heizperiode nur ein begrenzter Zeitraum für die Durchführung der Gebäudethermografie zur Verfügung steht, raten die Stadtwerke Zeitz Interessenten, sich rechtzeitig registrieren zu lassen. Nähere Informationen zur Gebäudethermografie erteilt bei den Stadtwerken Zeitz Energieberater Jörg Papsdorf, Telefon 03441 - 855 261. www.stadtwerke-zeitz.de


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Was heißt Energiewende? Der Begriff „Energiewende“ steht für den Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Energieversorgung Deutschlands bis zum Jahr 2050 überwiegend durch erneuerbare Energien gewährleistet werden soll. Dies erfordert einen grundlegenden Umbau der Energieversorgungssysteme, der Deutschland vor ökonomische und technologische Herausforderungen stellt. Das Energiekonzept vom 28. September 2010 und die Beschlüsse zur Beschleunigung der Energiewende vom Sommer 2011 beschreiben den Weg in das neue Energiezeitalter mit konkreten Zielen, einem Monitoring-Prozess und solidem Finanzierungsplan sowie insgesamt etwa 180 Einzelmaßnahmen – so zum Beispiel zur Kernenergienutzung. Hier wurde im Rahmen einer Änderung des Atomgesetzes der Ausstieg klar und rechtsverbindlich mit einem Stufenplan festgelegt. Spätestens Ende 2022 soll das letzte Kernkraftwerk vom Netz gehen.

Regierung bündelt Kräfte Die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sind sich einig: Das im Sommer 2011 beschlossene Maßnahmenpaket zur Energiewende wird weiter zügig umgesetzt. Bei der Auftaktsitzung des neu eingerichteten Steuerungskreises Energiewende im April wurden unter dem gemeinsamen Vorsitz von Staatssekretär Stefan Kapferer (BMWi) und Staatssekretär Jürgen Becker (BMU) mit den anderen beteiligten Ressorts die nächsten konkreten Schritte abgestimmt. Staatssekretär Kapferer: „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung der Energiewende. Der Fokus liegt dabei in den fünf Handlungsfeldern Netzausbau, erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Kraftwerke sowie Energieforschung und Speichertechnologien.“ Der neu eingerichtete Steuerungskreis soll halbjährlich zusammentreten. Dabei berichten die Ressorts über den Stand zur Umsetzung der Energiewende, ziehen Zwischenbilanz und beraten die nächsten Schritte. Mehr Informationen gibt es im Internet: www.bmu.de

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Als regionaler Partner Nähe ist ein Wort, das Andreas Huke im Gespräch besonders häufig verwendet. Die Nähe zu den Kunden – im gewerblichen wie privaten Bereich – ist dem Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz GmbH besonders wichtig. Er will mit seinem Unternehmen Gesicht zeigen und sich für die Region einsetzen. Er weiß, was den Markt und seine Heimat, den Burgenlandkreis, bewegen. Im Interview spricht er über die Energiewende im Großen, die Entwicklungen vor Ort und den Unterschied von Stadtwerken und privaten Anbietern. Herr Huke, wie bewerten Sie die politische Energiewende? Andreas Huke: Da stellt sich die generelle Frage, wie man damit umgeht. Letztendlich müssen aber alle erkennen, dass man die politisch straffe Richtung, die vorgegeben wird, am Ende umsetzen muss. Die Zeit, in der die Energiebranche die Politik dominiert hat, ist vorbei. Wie gehen Sie als kommunaler Versorger mit der aktuellen Entwicklung um? Andreas Huke: Die Stadtwerke Zeitz haben sich schnell daran gewöhnt, dass es eine energiepolitische Neuausrichtung gibt. Hier waren wir manchmal auch schneller, als sich das unsere Gesellschafter vorstellen wollten. In jeder Veränderung stecken Chancen. Diese Chancen zu erkennen und zu nutzen, das kostet Kraft und auch Geld. Das Energiewirtschaftgesetz lässt viele Möglichkeiten zu, um den Markt im Burgenlandkreis mitzugestalten. Daran arbeiten wir. Wie nutzen die Stadtwerke die Chancen vor Ort? Andreas Huke: Wir versuchen, das Thema Regionalität nach vorn zu bringen. Dies begann mit der Gründung unserer Tochtergesellschaft Burgenland Energie GmbH vor drei Jahren. Ziel war es von Anfang an, in der Region, die um die 200 000 Einwohner zählt und eine ordentliche Durchmischung an Industrie aufweist, eine gute Energieversorgung zu ge-

währleisten und langfristige Geschäftskontakte zu entwickeln. Da setzen wir auf Zusammenarbeit: Denn es steckt viel Zukunft drin, wenn man etwas gemeinsam macht. Dafür müssen wir vor Ort präsent sein.

etwa 150 Kilometer um Zeitz herum zu erweitern. Mit Erfolg: Im Gewerbekunden-Bereich können wir in diesem Wirtschaftsjahr drei Mal so viel Strom verkaufen, wie in unserem ursprünglichen Wettbewerbsgebiet.

Können Sie das genauer erläutern? Andreas Huke: Für mich hat Priorität, dort Energie zu erzeugen, wo sie gebraucht wird: direkt beim Kunden. Der Energiebilanz vor Ort hilft es nicht, wenn ich in Zeitz Öko-Energie einspeise und sie in Bremen nutze. Wir wollen nah dran sein an den Unternehmen. Damit vermindern wir auch die viel beklagten Netzausbaukosten, die die Kunden schultern müssen. Mit unserem Herangehen stärken wir die Region und machen die Betriebe im Burgenlandkreis wettbewerbsfähiger.

Mittlerweile agieren Sie dabei nicht nur als Energielieferant ... Andreas Huke: Uns geht es nicht darum, unendlich viele Kunden zu generieren und den schnellen Euro zu machen. Wir wollen uns von anderen unterscheiden, indem wir der Wirtschaft ein enger Partner sind. Wir wollen, dass unsere Kunden merklich einen Vorteil spüren, wenn wir uns um sie kümmern. Das heißt, dass wir uns fortlaufend fragen, wie beziehen sie ihre Energie und wie wird sie optimal angewandt im Unternehmen? Dabei ist die konzeptionelle Energieberatung ein wesentlicher Bestandteil unserer Leistungen.

Wie beurteilen Sie Ihre Marktsituation? Andreas Huke: Es hat sich im südlichen Sachsen-Anhalt ein sehr intensiver Wettbewerb entwickelt. Ungefähr 180 Stromhändler bieten hier Strom an. Daneben sind 80 Erdgasanbieter tätig. Hinzu kommt in Zeitz eine anhaltend negative demografische Entwicklung. Die Bevölkerungszahlen sind rückläufig. Da muss man als regionaler Energiedienstleister schauen, wie man wirtschaftlich stabil bleibt. Eine wichtige Etappe auf diesem Weg war, unser Verbreitungsgebiet mit der Burgenland Energie auf

Zur Energiewende gehören die erneuerbaren Energien: Wie sind Sie hier aufgestellt? Andreas Huke: Wir haben die Beziehungen des Landkreises zum österreichischen Burgenland genutzt und arbeiten mit dem dortigen Europäischen Zentrum für erneuerbare Energien zusammen. Im Januar haben wir zudem unsere Tochter, die Burgenland ECO Energie GmbH, gegründet. Sie bietet spezielle Lösungen im Bereich Wind, Solar oder Biomasse. Man braucht dabei Profis, ... weiter auf Seite 5

Erneuerbare Energie: Die Stadtwerke Zeitz GmbH haben im September 2011 auf dem Dach ihres Firmensitzes eine Photovoltaikanlage errichtet. Foto: SWZ

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Zukunft gestalten

113 Aussteller auf der AMI in Leipzig Am 2. Juni öffnet in Leipzig auf dem Gelände der Neuen Messe die 21. Automobil International (AMI). Bis zum 10. Juni werden 113 Aussteller auf der einzigen internationalen Pkw-Messe in Deutschland und wichtigsten Branchenmesse in Mitteleuropa vertreten sein und ihre Produktneuheiten präsentieren. Mit einem eigenen Stand dabei ist der Initiativkreis Sachsen-SachsenAnhalt mit dem Erdgas-Gemeinschaftsstand in Halle 1, Stand 38. Dort können sich Besucher von den neuesten Erdgasmodellen des VW Passat, der Mercedes-Benz E-Klasse, dem Opel Zafira Tourer, dem Fiat Doblo und dem VW Schirocco ein Bild machen und in einigen dieser Fahrzeuge eine Probefahrt unternehmen. Als Exponat am Gemeinschaftsstand ist auch das Schnittmodell eine Audi A3 TCNG zu sehen. Mehr zu Ausstellern, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen: www.ami-leipzig.de

Andreas Huke, Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz GmbH, im Interview.

... die aus guten Lösungen das Optimale herausholen. Auch hier gilt: Wir wollen Projekte zusammen mit der regionalen Wirtschaft etablieren. Wir werden keine Freiflächen mit Solaranlagen bebauen, um Strom ins Netz einzuspeisen. Wie stark beeinflusst die „kleine“ Politik Ihr Geschäftsmodell? Andreas Huke: Die Stadt Zeitz hält die Hälfte der Anteile am Unternehmen. Ich kann jedoch keine negativen Einflüsse der Kommunalpolitik auf den Geschäftsbetrieb feststellen. Die Gesellschafter vertrauen darauf, dass das Unternehmen vernünftig wirtschaftet. Vor allem durch den Zeitzer Oberbürgermeister und natürlich auch durch die im Aufsichtsrat der Stadtwerke Zeitz GmbH vertretenen Stadträte erhalten wir eine sehr intensive Unterstützung. Sehen Sie darin Vorteile gegenüber privaten Wettbewerbern? Andreas Huke: Natürlich hat die Marke Stadtwerke eine Bedeutung, die wir gern nutzen. Wir haben ein Gesicht in der Region. Die Kunden wis-

sen, wo sie hingehen müssen, wenn sie einen Ansprechpartner in Energiefragen suchen. Das ist ein Vorteil. Die anderen hingegen können agieren, wo sie wollen, machen ein kurzes Geschäft und

Foto: SWZ

sind niemandem gegenüber verpflichtet. Das gilt nicht für alle, aber das Engagement für die Region ist charakteristisch und eine besondere Stärke der Stadtwerke. ❑

Wachstum mit Zwei-Marken-Strategie Die Stadtwerke Zeitz GmbH bieten ein breites Angebot an Service und Versorgung in den Bereichen Strom, Wärme, Gas, Trink- und Abwasser. Neben dem Kerngebiet Zeitz versorgt das Unternehmen gewerbliche Kunden aus Chemnitz, Dresden oder Jena. Dabei baut die Stadtwerke-Zeitz-Gruppe auf eine Zwei-Marken-Strategie: Während die Stadtwerke ein Dienstleistungscenter für den Querverbund bilden, sind die Tochterunternehmen Burgenland Energie GmbH (für mittelgroße Gewerbekunden), Burgenland ECO Energie GmbH (für den Bereich Erneuerbare Energien) und die REDINET GmbH (örtlicher Netzbetrieb) für das Geschäft außerhalb des Kernversorgungsgebietes zuständig. Gesellschafter der Stadtwerke Zeitz GmbH sind die Stadt Zeitz (50 Prozent), die

Gelsenwasser AG (24,5 Prozent), die envia Mitteldeutsche Energie AG (24,5 Prozent) und die Stadtwerke Detmold GmbH (ein Prozent). In den Unternehmen der Stadtwerke-Zeitz-Gruppe sind 107 Mitarbeiter und zehn Auszubildende tätig. Kundencenter Geußnitzer Straße 74 06712 Zeitz Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag: 7.00 - 15.45 Uhr Dienstag: 7 - 18 Uhr Freitag: 7 - 13.45 Uhr Service.Punkt Neumarkt 12 06712 Zeitz Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag: 8.30 - 18 Uhr Mittwoch: 8.30 - 17 Uhr

Schwachstellen auf der Spur Im Sommer handeln und im Winter von einem tollen Serviceangebot der Stadtwerke Zeitz GmbH profitieren. Diese Chance haben jetzt Haus- und Wohnungseigentümer im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Zeitz. Denn die Stadtwerke Zeitz bieten in Zusammenarbeit mit einem Servicepartner auch in der Heizperiode 2012/2013 Gebäudethermografien in hoher Qualität und mit unterschiedlichem Leistungsumfang an. Mit dem Thermografieverfahren werden energetische Schwachstellen aufgrund fehlender Dämmung und undichte Stellen an Türen und Fenstern aufgespürt. Solche Energielecks kosten in der kalten Jahreszeit tausende Kilowattstunden Heizenergie und damit viel Geld. Da in der nächsten Heizperiode nur ein begrenzter Zeitraum für die Durchführung der Gebäudethermografie zur Verfügung steht, raten die Stadtwerke Zeitz Interessenten, sich rechtzeitig registrieren zu lassen. Nähere Informationen zur Gebäudethermografie erteilt bei den Stadtwerken Zeitz Energieberater Jörg Papsdorf, Telefon 03441 - 855 261. www.stadtwerke-zeitz.de


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Konzessionen bleiben eine gute Lösung

Der Sinn einer Konzession wird klar, wenn man sich anschaut, wie Versorgungslösungen ohne sie aussähen. Jeder Strom- oder Gasanbieter würde seine eigenen Leitungen verlegen, was neben Verkehrschaos mit volkswirtschaftlichen Folgekosten einherginge: Hausanschlüsse müssten ständig neu erstellt oder abgebunden werden, eine Vielzahl von Störungspotenzialen führte regelmäßig zu Straßenaufbrüchen, volkswirtschaftliches Vermögen würde verschwendet. Ist hier nur ein Unternehmen verantwortlich, können alle Leistungen deutlich effizienter erbracht werden. Durch ein Auswahlverfahren und Regelungen im Konzessionsvertrag stellt die Gemeinde sicher, dass nur verantwor-

tungsbewusste und kompetente Partner ausgewählt werden. Begrenztes Gewinnpotenzial An den Konzessionär werden hohe Anforderungen gestellt. Dazu gehören die sichere und effiziente Versorgung von Bürgern und Wirtschaft, die pünktliche und vollständige Zahlung der Konzessionsabgaben an die Kommunen und das Mitspracherecht dieser bei allen die Infrastrukturpolitik betreffenden Entscheidungen. Daneben steht der Konzessionär vor dem grundsätzlichen Problem, dass seine Investitionen innerhalb der Vertragslaufzeit in der Regel nicht zurück verdient werden können – die Amortisationszeit von Leitungsinvestitionen beträgt mehr als 20 Jahre. Um unter diesen Voraussetzungen überhaupt einen Anreiz für die Übernahme von Konzessionen zu schaffen, erhält der Konzessionär ein „Monopol“ auf Zeit. Seine Einnahmen werden im Rahmen des Ener-

ner die einzige Chance, die Wäsche auch elektrisch zu trocknen. Bei gerade einmal 50 000 verkauften Exemplaren ist die Auswahl klein, der Preis dagegen meist hoch.

Steht der Neukauf einer Waschmaschine an, können Käufer aus einer Vielzahl von Modellen wählen. Die Stiftung Warentest gibt Tipps.

giewirtschaftsgesetzes und weiterer Regelungen festgelegt und in Grenzen abgesichert. Da zugleich aber der Verbraucher als „Zwangskunde“ nicht über Gebühr belastet werden soll, hat der Gesetzgeber den Gewinnmöglichkeiten enge Grenzen gesetzt. Die Preisfindung wird durch die zuständigen Bundesbzw. Landesnetzagenturen wettbewerbsnah gesteuert. Gewinn darf ein Konzessionär nur im Rahmen der ihm zugestandenen Netzentgelte erzielen und nur in Höhe der von der Behörde akzeptierten Zinssätze. Wer unwirtschaftlich oder zu Lasten der Qualität arbeitet, wird dies durch Gewinnkürzung oder gar Verluste rasch spüren. Ja, auch Verluste sind möglich – nicht zuletzt durch Regulierungseingriffe. Dennoch sehen Unternehmen in der Netzübernahme die Möglichkeit, mit dem vorhandenen Vermögen eine relativ konstante, wenngleich moderate

Die REDINET GmbH Die REDINET GmbH ist der Netzbetreiber für das örtliche Stromverteilnetz in der Stadt Zeitz sowie in den Ortsteilen Theißen, Nonnewitz, Kayna, Würchwitz, Geußnitz, Pirkau und Luckenau und für die örtlichen Gasverteilnetze in der Stadt Zeitz einschließlich der Ortsteile Theißen und Nonnewitz sowie für die Gemeinden Göbitz, Tröglitz, Bornitz

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Neue Waschmaschine nötig?

Derzeit wird die Zukunftsfähigkeit des Konzessionsmodells diskutiert, da deutschlandweit viele Konzessionsverträge für Strom- und Gasnetze auslaufen. Im Vordergrund stehen dabei die Chance, „Geld zu verdienen“, und die Frage nach dem angemessenen Anteil für die Kommunen. Konzessionen sind ein übliches Vertragskonstrukt zur Versorgungssicherung; ihre Vergabe erfolgt im Wettbewerb nach überprüfbaren Kriterien. Für den Konzessionär beinhalten sie das Recht, öffentliche Verkehrswege, insbesondere die darunterliegenden Bodenstrukturen zur Verlegung von Leitungen zu nutzen. Im Gegenzug muss er die Bürger der Gemeinde an die Versorgungsstruktur anschließen sowie die Infrastruktur in Abstimmung mit der Gemeinde instand halten und entwickeln. Zudem hat die Kommune Anspruch auf die Zahlung von Konzessionsabgaben.

SWZkompetent

und Grana. Die REDINET GmbH ist verantwortlich für den Betrieb, die Wartung und den Ausbau dieser Verteilnetze. Das Unternehmen ist eine 100%ige Tochter der SWZ. In der Wasserversorgung ist die REDINET GmbH für die Stadtwerke Zeitz als Dienstleister tätig. Telefon: 03441 - 855 191 www.redinet.de; info@redinet.de

Geschäftsführer: Andreas Rösler

Verzinsung zu erwirtschaften. Dabei sind die Erfolgschancen am größten, wenn man schon lange Erfahrungen mit Konzessionen hat. Kommunalisierung als Alternative? In manchen Kommunen gibt es Überlegungen, die Versorgungssicherung – trotz der damit verbundenen hohen Investitionen in das Leitungsnetz – selbst in die Hand zu nehmen. Aber: Vielen Kommunen fehlt es dafür an Know-how und Erfahrung. Im Vordergrund der Entscheidung für eine Kommunalisierung steht meist der Wunsch, die Infrastruktur eigenverantwortlich zu entwickeln. Zugleich verbindet man damit eine zusätzliche Einnahmequelle. Lediglich die Kredite müssen bedient werden können und ein kleiner Überschuss für den Haushalt soll bleiben. Daher sind Kommunen grundsätzlich eher mit den von der Regulierung vorgesehenen Verzinsungsmöglichkeiten zufrieden. Dagegen stehen jedoch die mit der Netzübernahme verbundenen Risiken, wobei hier die fehlende Erfahrung und das Risiko von Verlusten nicht hoch genug bewertet werden können. So ist das „alte“ Konzessionsmodell auch heute noch die zuverlässigste Versorgungslösung, von der alle Beteiligten profitieren: Verbraucher, Kommunen und Unternehmen. ❑

Die optimale Trommelgröße Waschmaschinen mit großer Trommel verbrauchen mehr Strom und Wasser als kleine Maschinen. Bezogen auf ein Kilogramm Wäsche sind sie dennoch sparsam. Es passt mehr hinein. Je größer der Haushalt, desto eher lohnt sich eine große Waschmaschine. Umgekehrt gilt: Wer die Trommel nie ganz voll füllt, verschwendet Strom und Wasser. Kleinhaushalte sollten daher eine 6-KiloMaschine bevorzugen.

Geht die alte Waschmaschine kaputt, muss schnell eine neue her. Doch welche ist die richtige? Die Stiftung Warentest testet Waschmaschinen regelmäßig – von der 6Kilo-Maschine für den Kleinhaushalt bis zum Großgerät für die WG, vom einfachen Basismodell bis zur teuren Spitzentechnik. Die Anforderungen sind immer gleich: Die Waschmaschine soll sauber waschen, möglichst lange halten und sparsam sein. Waschversuche, ein Dauertest und das Messen von Stromverbrauch und Wasserverbrauch sind deshalb obligatorisch. Die meisten Haushalte entscheiden sich für einen Frontlader.

Frontlader oder Toplader? Die meisten Haushalte entscheiden sich für einen freistehenden Frontlader. Rund 2,5 Millionen Geräte verkauft der Handel jährlich. Die Modellauswahl ist bei Frontladern besonders üp-

pig, die Preise breit gestreut, alle Markenanbieter vertreten. Toplader, die sich von oben befüllen lassen, sind weniger gefragt. Sie machen nur rund zehn Prozent des

Angebots aus. Noch seltener kommen Waschtrockner vor. Sie zählen zu den Exoten unter den Waschmaschinen. Doch in einer beengten Wohnung bietet ein Waschtrock-

Energiesparen beim Wäschewaschen Energielabel: Das Energielabel ist eine gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformation. Um den Energieverbrauch von Waschmaschinen einschätzen und vergleichen zu können, wurden die Geräte bisher in Energieeffizienzklasse A bis G eingeteilt. Jetzt gibt es die zusätzlichen Klassen A+, A++ und A+++ oberhalb von A, um den technischen Fortschritt darstellen zu können. Ein „A“-Gerät ist somit nur noch viertklassig, was den Energieverbrauch angeht. Die durchschnittliche Einsparung von A+++ gegenüber A beträgt 32 Prozent. Bei Waschmaschinen wird zusätzlich die wichtige Gebrauchseigenschaft Schleuderleistung in Klassen von A bis G eingestuft. Die bisherige Angabe der Waschwirkung entfällt beim neuen Energielabel, da eine Mindestwaschwirkung vorgeschrieben ist, die der besten Klasse A entspricht.

Energiespartipps zum Waschen: ✓ Bevorzugen Sie Maschinen mit der Effizienzklasse A+++ für Energieverbrauch, Wasch- und Schleuderwirkung. ✓ Sollte Ihre Warmwasserbereitung über eine andere Energie als Strom erfolgen, nutzen Sie die Möglichkeit, die Maschine über ein Vorschaltgerät an den Warmwasseranschluss anzuschließen. Das Aufheizen des Wassers z. B. mit Erdgas ist kostengünstiger als mit Strom. ✓ Nutzen Sie das Fassungsvermögen Ihres Gerätes aus. Halb befüllte Trommeln verbrauchen genauso viel Wasser und Strom wie volle. ✓ Nutzen Sie das Vorwaschprogramm nur bei wirklich stark verschmutzter Wäsche. ✓ Waschen Sie bei niedrigeren Temperaturen. Dank moderner Waschmittel genügen bei Buntwäsche 30-40 °C, bei Kochwäsche 60 °C. 60 °C statt 95 °C spart 25 %, 30 °C statt 95 °C sogar 75 % Energie.

Foto: Archiv

Wie viele Schleudertouren? Je schneller sich die Trommel im Schleudergang dreht, um so mehr Feuchtigkeit wird aus der Wäsche gepresst. Das spart Strom beim elektrischen Wäschetrocknen. Soll die Wäsche nach dem Waschen in den Wäschetrockner, sollte die Waschmaschine 1 400 Schleudertouren oder mehr haben. ❑ Quelle/Information: www.stiftung-warentest.de


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Konzessionen bleiben eine gute Lösung

Der Sinn einer Konzession wird klar, wenn man sich anschaut, wie Versorgungslösungen ohne sie aussähen. Jeder Strom- oder Gasanbieter würde seine eigenen Leitungen verlegen, was neben Verkehrschaos mit volkswirtschaftlichen Folgekosten einherginge: Hausanschlüsse müssten ständig neu erstellt oder abgebunden werden, eine Vielzahl von Störungspotenzialen führte regelmäßig zu Straßenaufbrüchen, volkswirtschaftliches Vermögen würde verschwendet. Ist hier nur ein Unternehmen verantwortlich, können alle Leistungen deutlich effizienter erbracht werden. Durch ein Auswahlverfahren und Regelungen im Konzessionsvertrag stellt die Gemeinde sicher, dass nur verantwor-

tungsbewusste und kompetente Partner ausgewählt werden. Begrenztes Gewinnpotenzial An den Konzessionär werden hohe Anforderungen gestellt. Dazu gehören die sichere und effiziente Versorgung von Bürgern und Wirtschaft, die pünktliche und vollständige Zahlung der Konzessionsabgaben an die Kommunen und das Mitspracherecht dieser bei allen die Infrastrukturpolitik betreffenden Entscheidungen. Daneben steht der Konzessionär vor dem grundsätzlichen Problem, dass seine Investitionen innerhalb der Vertragslaufzeit in der Regel nicht zurück verdient werden können – die Amortisationszeit von Leitungsinvestitionen beträgt mehr als 20 Jahre. Um unter diesen Voraussetzungen überhaupt einen Anreiz für die Übernahme von Konzessionen zu schaffen, erhält der Konzessionär ein „Monopol“ auf Zeit. Seine Einnahmen werden im Rahmen des Ener-

ner die einzige Chance, die Wäsche auch elektrisch zu trocknen. Bei gerade einmal 50 000 verkauften Exemplaren ist die Auswahl klein, der Preis dagegen meist hoch.

Steht der Neukauf einer Waschmaschine an, können Käufer aus einer Vielzahl von Modellen wählen. Die Stiftung Warentest gibt Tipps.

giewirtschaftsgesetzes und weiterer Regelungen festgelegt und in Grenzen abgesichert. Da zugleich aber der Verbraucher als „Zwangskunde“ nicht über Gebühr belastet werden soll, hat der Gesetzgeber den Gewinnmöglichkeiten enge Grenzen gesetzt. Die Preisfindung wird durch die zuständigen Bundesbzw. Landesnetzagenturen wettbewerbsnah gesteuert. Gewinn darf ein Konzessionär nur im Rahmen der ihm zugestandenen Netzentgelte erzielen und nur in Höhe der von der Behörde akzeptierten Zinssätze. Wer unwirtschaftlich oder zu Lasten der Qualität arbeitet, wird dies durch Gewinnkürzung oder gar Verluste rasch spüren. Ja, auch Verluste sind möglich – nicht zuletzt durch Regulierungseingriffe. Dennoch sehen Unternehmen in der Netzübernahme die Möglichkeit, mit dem vorhandenen Vermögen eine relativ konstante, wenngleich moderate

Die REDINET GmbH Die REDINET GmbH ist der Netzbetreiber für das örtliche Stromverteilnetz in der Stadt Zeitz sowie in den Ortsteilen Theißen, Nonnewitz, Kayna, Würchwitz, Geußnitz, Pirkau und Luckenau und für die örtlichen Gasverteilnetze in der Stadt Zeitz einschließlich der Ortsteile Theißen und Nonnewitz sowie für die Gemeinden Göbitz, Tröglitz, Bornitz

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Neue Waschmaschine nötig?

Derzeit wird die Zukunftsfähigkeit des Konzessionsmodells diskutiert, da deutschlandweit viele Konzessionsverträge für Strom- und Gasnetze auslaufen. Im Vordergrund stehen dabei die Chance, „Geld zu verdienen“, und die Frage nach dem angemessenen Anteil für die Kommunen. Konzessionen sind ein übliches Vertragskonstrukt zur Versorgungssicherung; ihre Vergabe erfolgt im Wettbewerb nach überprüfbaren Kriterien. Für den Konzessionär beinhalten sie das Recht, öffentliche Verkehrswege, insbesondere die darunterliegenden Bodenstrukturen zur Verlegung von Leitungen zu nutzen. Im Gegenzug muss er die Bürger der Gemeinde an die Versorgungsstruktur anschließen sowie die Infrastruktur in Abstimmung mit der Gemeinde instand halten und entwickeln. Zudem hat die Kommune Anspruch auf die Zahlung von Konzessionsabgaben.

SWZkompetent

und Grana. Die REDINET GmbH ist verantwortlich für den Betrieb, die Wartung und den Ausbau dieser Verteilnetze. Das Unternehmen ist eine 100%ige Tochter der SWZ. In der Wasserversorgung ist die REDINET GmbH für die Stadtwerke Zeitz als Dienstleister tätig. Telefon: 03441 - 855 191 www.redinet.de; info@redinet.de

Geschäftsführer: Andreas Rösler

Verzinsung zu erwirtschaften. Dabei sind die Erfolgschancen am größten, wenn man schon lange Erfahrungen mit Konzessionen hat. Kommunalisierung als Alternative? In manchen Kommunen gibt es Überlegungen, die Versorgungssicherung – trotz der damit verbundenen hohen Investitionen in das Leitungsnetz – selbst in die Hand zu nehmen. Aber: Vielen Kommunen fehlt es dafür an Know-how und Erfahrung. Im Vordergrund der Entscheidung für eine Kommunalisierung steht meist der Wunsch, die Infrastruktur eigenverantwortlich zu entwickeln. Zugleich verbindet man damit eine zusätzliche Einnahmequelle. Lediglich die Kredite müssen bedient werden können und ein kleiner Überschuss für den Haushalt soll bleiben. Daher sind Kommunen grundsätzlich eher mit den von der Regulierung vorgesehenen Verzinsungsmöglichkeiten zufrieden. Dagegen stehen jedoch die mit der Netzübernahme verbundenen Risiken, wobei hier die fehlende Erfahrung und das Risiko von Verlusten nicht hoch genug bewertet werden können. So ist das „alte“ Konzessionsmodell auch heute noch die zuverlässigste Versorgungslösung, von der alle Beteiligten profitieren: Verbraucher, Kommunen und Unternehmen. ❑

Die optimale Trommelgröße Waschmaschinen mit großer Trommel verbrauchen mehr Strom und Wasser als kleine Maschinen. Bezogen auf ein Kilogramm Wäsche sind sie dennoch sparsam. Es passt mehr hinein. Je größer der Haushalt, desto eher lohnt sich eine große Waschmaschine. Umgekehrt gilt: Wer die Trommel nie ganz voll füllt, verschwendet Strom und Wasser. Kleinhaushalte sollten daher eine 6-KiloMaschine bevorzugen.

Geht die alte Waschmaschine kaputt, muss schnell eine neue her. Doch welche ist die richtige? Die Stiftung Warentest testet Waschmaschinen regelmäßig – von der 6Kilo-Maschine für den Kleinhaushalt bis zum Großgerät für die WG, vom einfachen Basismodell bis zur teuren Spitzentechnik. Die Anforderungen sind immer gleich: Die Waschmaschine soll sauber waschen, möglichst lange halten und sparsam sein. Waschversuche, ein Dauertest und das Messen von Stromverbrauch und Wasserverbrauch sind deshalb obligatorisch. Die meisten Haushalte entscheiden sich für einen Frontlader.

Frontlader oder Toplader? Die meisten Haushalte entscheiden sich für einen freistehenden Frontlader. Rund 2,5 Millionen Geräte verkauft der Handel jährlich. Die Modellauswahl ist bei Frontladern besonders üp-

pig, die Preise breit gestreut, alle Markenanbieter vertreten. Toplader, die sich von oben befüllen lassen, sind weniger gefragt. Sie machen nur rund zehn Prozent des

Angebots aus. Noch seltener kommen Waschtrockner vor. Sie zählen zu den Exoten unter den Waschmaschinen. Doch in einer beengten Wohnung bietet ein Waschtrock-

Energiesparen beim Wäschewaschen Energielabel: Das Energielabel ist eine gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformation. Um den Energieverbrauch von Waschmaschinen einschätzen und vergleichen zu können, wurden die Geräte bisher in Energieeffizienzklasse A bis G eingeteilt. Jetzt gibt es die zusätzlichen Klassen A+, A++ und A+++ oberhalb von A, um den technischen Fortschritt darstellen zu können. Ein „A“-Gerät ist somit nur noch viertklassig, was den Energieverbrauch angeht. Die durchschnittliche Einsparung von A+++ gegenüber A beträgt 32 Prozent. Bei Waschmaschinen wird zusätzlich die wichtige Gebrauchseigenschaft Schleuderleistung in Klassen von A bis G eingestuft. Die bisherige Angabe der Waschwirkung entfällt beim neuen Energielabel, da eine Mindestwaschwirkung vorgeschrieben ist, die der besten Klasse A entspricht.

Energiespartipps zum Waschen: ✓ Bevorzugen Sie Maschinen mit der Effizienzklasse A+++ für Energieverbrauch, Wasch- und Schleuderwirkung. ✓ Sollte Ihre Warmwasserbereitung über eine andere Energie als Strom erfolgen, nutzen Sie die Möglichkeit, die Maschine über ein Vorschaltgerät an den Warmwasseranschluss anzuschließen. Das Aufheizen des Wassers z. B. mit Erdgas ist kostengünstiger als mit Strom. ✓ Nutzen Sie das Fassungsvermögen Ihres Gerätes aus. Halb befüllte Trommeln verbrauchen genauso viel Wasser und Strom wie volle. ✓ Nutzen Sie das Vorwaschprogramm nur bei wirklich stark verschmutzter Wäsche. ✓ Waschen Sie bei niedrigeren Temperaturen. Dank moderner Waschmittel genügen bei Buntwäsche 30-40 °C, bei Kochwäsche 60 °C. 60 °C statt 95 °C spart 25 %, 30 °C statt 95 °C sogar 75 % Energie.

Foto: Archiv

Wie viele Schleudertouren? Je schneller sich die Trommel im Schleudergang dreht, um so mehr Feuchtigkeit wird aus der Wäsche gepresst. Das spart Strom beim elektrischen Wäschetrocknen. Soll die Wäsche nach dem Waschen in den Wäschetrockner, sollte die Waschmaschine 1 400 Schleudertouren oder mehr haben. ❑ Quelle/Information: www.stiftung-warentest.de


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Praxis macht Freude

Der 22-jährige Zeitzer hatte zu diesem Zeitpunkt schon einige wichtige Stationen auf dem Weg ins „elektrotechnische“ Berufsleben absolviert:

Für die Hälfte der Bürger im Kerngebiet der Stadt Zeitz wird es zwischen 4. und 15. Juni Einschränkungen in der Trinkwasserversorgung geben. Der Grund sind Rohrnetzspülungen in Leitungen auf einer Gesamtlänge von 44,5 Kilometern. Thomas Elbrandt ist 22 Jahre und absolviert gerade seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Pläne für die Zukunft hat er schon.

gust im Unternehmen ist und seit 1. Januar 2012 im Tochterunternehmen der Stadtwerke, der REDINET GmbH, angestellt, freut ihn sehr. Die Ausbildung laufe gut. Seit anderthalb Jahren. Abitur am Fachgymnasium für Elektrotechnik der Berufsbildenden Schulen in Zeitz, drei Semester an der Fachhochschule in Merseburg, handfeste Jobs im Handel und Werkstattbereich für Elektrotechnik. „Ich brauche den Praxisbezug“, sagt Thomas Elbrandt, deswegen habe er sich im Jahr 2010 für einen freien Ausbildungsplatz bei den Stadtwerken Zeitz GmbH beworben. Dass die Bewerbung angenommen wurde und er seit Mitte Au-

„Gerade hatten wir Zwischenprüfung. Dabei musste eine Motorschaltung aufgebaut beziehungsweise erweitert werden“, erzählt Thomas Elbrandt. „Die praktische Vorbereitung in der Lehrwerkstatt in Altenburg war sehr fundiert. Ich habe ein gutes Gefühl“, antwortet er auf die Frage nach dem möglichen Prüfungsergebnis. Der theoretische Teil der Prüfung sei ihm ebenfalls leicht gefallen, sagt er und schmunzelt: „Ich habe ja Vorlauf durch das Fachgym-

nasium und die Studienzeit.“ Seit zwei Wochen nun ist er – nach der Ausbildungszeit in Altenburg – wieder in Zeitz und arbeitet bei REDINET im Bereich Strom. Drei Wochen Praxis, eine Woche Berufsschule – immer im Wechsel bis zur Abschlussprüfung. Thomas Elbrandt will seine Ausbildung vorfristig abschließen, denn er hat schon Zukunftspläne: „Eine Qualifizierung zum Techniker oder weiterstudieren, ich habe mich noch nicht entschieden, will aber schon noch höher hinaus.“ Wenn das bei den Stadtwerken Zeitz möglich wäre, würde ihn das freuen: „Ich würde gern im Unternehmen bleiben, die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind nett, ich fühle mich wohl hier.“ ❑

Stadtwerke ermöglichen jetzt auch duales Studium Die Stadtwerke Zeitz GmbH sind ein in der Region begehrter Ausbildungsbetrieb. Seit 1997 widmet sich das Unternehmen der Ausbildung des beruflichen Nachwuchses. Ausbildungsleiterin Michaela Nowka ist regelmäßig auf der jährlich stattfindenden Berufsbildungsmesse in Zeitz (Berufsschule) vertreten und informiert am Stand der SWZ über die Inhalte der angebotenen Ausbildungsberufe und die Anforderungen, die an Bewerber gestellt werden. 29 junge Leute wurden

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Kraftakt im Wasserleitungsnetz

Thomas Elbrandt fehlte der Praxisbezug. Deshalb brach der junge Mann sein AutomatisierungstechnikStudium an der Fachhochschule Merseburg ab und begann eine Ausbildung bei den Stadtwerken Zeitz GmbH. Thomas Elbrandt hat den vorzeitigen Wechsel von einer Hochschule in ein Unternehmen nicht bereut. „Zu viel Theorie, zu wenig Praxis“, begründet er mit nur sechs Worten seine Entscheidung, das Studium der Automatisierungstechnik an der Fachhochschule in Merseburg nach anderthalb Jahren abzubrechen und eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik bei den Stadtwerken Zeitz GmbH zu beginnen.

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seit 1997 im Betrieb für ihre berufliche Zukunft fit gemacht, 9 befinden sich derzeit in Ausbildung. 15 ehemalige Auszubildende sind befristet/unbefristet beschäftigt bei SWZ beziehungsweise der Tochter REDINET GmbH. Die Stadtwerke Zeitz bilden in verschiedenen Fachrichtungen aus: Bürokauffrau/-mann, Fachkraft für Abwassertechnik, Elektroniker für Betriebstechnik und Anlagenmechaniker. Das Unternehmen setzt auf qualifiziertes Fachpersonal.

Deshalb ergänzen die Stadtwerke Zeitz ab 2012 ihre Ausbildungspalette mit dem Angebot eines dualen Studiums. Dabei können Bewerber mit Hochschulreife die praktische Ausbildung mit einem Studium kombinieren. Der doppelte Abschluss eröffnet ihnen doppelte Perspektiven und sie können ihre Potenziale optimal ausschöpfen. So werden sie in kürzester Zeit zu gefragten Spezialisten im kaufmännischen Bereich oder in der Elektrotechnik. Generell sind Bewerber/innen genau richtig, die Leistungsstär-

ke, Engagement und Belastbarkeit mitbringen. Für Studenten in technischen und kaufmännischen Fachrichtungen bietet das Unternehmen mehrwöchige Praktika an oder betreut als Praxispartner studentische Abschlussarbeiten, die dem Profil der Stadtwerke Zeitz entsprechen. Bei Fragen zu Ausbildungsmöglichkeiten bei SWZ: Tel.: 03441 - 855 290 Praktikumsangebote im Internet: http://www.praktika-blk.de/

„Saugspülverfahren“ heißt der Kraftakt, mit dem in der ersten Junihälfte Trinkwasser in Leitungen unter Zeitz richtig in Schwung gebracht wird. Dabei werden abschnittsweise Ablagerungen wie Rost und Eisen gelöst und zusammen mit Schwebstoffen aus den Rohren entfernt. „Mit diesen Netzspülungen, die im Abstand von vier bis fünf Jahren vorbeugend durchgeführt werden müssen, sichern wir die hohe Qualität unseres Trinkwassers“, sagt Siegmar Wunderlich, Leiter Netzbetrieb Gas/ Wasser der REDINET GmbH, einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Zeitz GmbH. Von den anstehenden Wartungsarbeiten sind etwa 2 000 Hausanschlüsse betroffen, mit denen annähernd 12 000 Bürger versorgt werden. Um die Beeinträchtigungen für die Abnehmer so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in den Nachtstunden zwischen 21 Uhr und 5 Uhr durchgeführt. In dieser Zeit darf kein Wasser aus den Leitungen entnommen werden. Das schließt auch

die Benutzung der Toilettenspülung ein. Da es durch die Arbeiten im Versorgungsgebiet zu Druckschwankungen und Braunfärbungen im Trinkwasser kommen kann, sollte in den betroffenen Nachtstunden auch nicht gewaschen werden. „Wir bitten eindringlich, unseren Empfehlungen zu folgen, um Folgeschäden an den Installationsanlagen zu vermeiden“, sagt Siegmar Wunderlich. Er verweist unter anderem darauf, dass sich bei Wasserentnahme in den betroffenen Nachtstunden Filter mit den gelösten Ablagerungen zusetzen können. So beispielsweise in Spülkästen, Waschmaschinen oder Warmwasserboilern. Zudem können durch Braunfärbung des Wassers Schäden an der Wäsche entstehen. Deshalb sei es wichtig, dass sich die Bürger in dem betroffenen Versorgungsgebiet jeweils in den Abendstunden ausreichend mit Trinkwasser für die Nacht bevorraten. „Wir haben intensiv geprüft, wie wir die Beeinträchtigungen für die Bürger so gering wie möglich halten können. Der Spielraum allerdings ist

gering. Denn vom Hochbehälter Beethovenstraße werden sehr viele Haushalte versorgt“, erklärt Bereichsmeister Andreas Scheffel. Eine Eingrenzung auf einzelne Straßenzüge sei auf Grund der Netzspezifik nicht möglich, aber eine Unterteilung der Wartungsarbeiten in der Versorgungszone Beethovenstraße in zwei Abschnitte (siehe: Ablaufplan). Durch diese Trennung sei es auch machbar, die Versorgung während des gesamten Wochenendes zwischen den Rohrnetzspülungen in vollem Umfang zu gewährleisten. Der genaue Zeitplan für die Rohrnetzspülung wird in den lokalen Anzeigenblättern ortsüblich bekannt gemacht. Zudem finden sich alle Angaben – einschließlich Empfehlungen zum Verhalten während der Wartungsarbeiten im Internet auf der Homepage der Stadtwerke Zeitz unter www.stadtwerkezeitz.de Gewerbetreibende im betroffenen Versorgungsgebiet erhalten noch eine gesonderte Information von den Stadtwerken Zeitz über die Wartungsarbeiten. ❑

Bei Problemen erreichen Sie die Leitzentrale der Stadtwerke Zeitz rund um die Uhr kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 - 855 2220; während der Geschäftszeiten auch über 0800 - 855 1210.

Ablaufplan Abschnitt 1: Im Zeitraum vom 4. bis 8. Juni, jeweils in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr, erfolgen die Arbeiten in den Bereichen K.-Liebknecht-Straße, Schützenplatz, An der Molkerei, Rasberg, Schwarzer Weg, Rasberger Straße, Am Schwanenteich, Steintorvorstadt; Brühl, Altenburger Straße, Kalkstraße, Brüderstraße, Steinsgraben, Am Kalktor, Schulstraße, Scharrenstraße, Querstraße, Besenstraße, Freiheit, Lindenplatz, Röntgenstraße, Richterstraße, Zeppelinstraße, Humboldtstraße, Bornpromenade, G.-agricola-Straße, R.Koch-Straße, Semmelweisstraße, Kaltefeld, R.-Leißling-Straße, Stephanstraße, Brühl, Johannisteich, Weinbergstraße, Weinbergpromenade, Hoellingstraße, Geraer Straße, Spangenbergstraße, L.-Lange-Straße, Friedensstraße, Forststraße, Elsterhang, Waldweg, Feldweg, Am Wiesengrund, Eulengrund, Rosenweg, Forstplatz. Abschnitt 2: Im Zeitraum vom 11. bis 15. Juni, jeweils in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr, erfolgen die Arbeiten in den Bereichen Im Stillen Winkel, I.-Kant-Straße, Carl-Benz-Straße (einschließlich gesamtes Wohngebiet Völkerfreundschaft), A.-Bebel-Straße (unterhalb K.-LiebknechtStraße), Weberstraße, Mittelstraße, Wendische Straße, Tröglitzer Straße, Freiligrathstraße, Wasserberg, Stiftsberg, Rahnestraße, Schützenplatz, Am Bettelweg, Posaer Straße, Th.Mann-Straße, Einsteinstraße, Pestalozzistraße, M.-PlanckStraße, Schillerstraße, Lessingstraße, Goethestraße, Gewandhausgasse, Salzgasse, Judenstraße, Altmarkt, Voigtsstraße, Voigtsmauer, Parzellenstraße, Turmstraße, Ritterstraße, An der Stadtmauer, Neumarkt, Kramerstraße, Luthergasse, Michaeliskirchhof, Dr.-Kurt-FloerickePromenade, Gertrudstraße, O.Benario-Straße, Auf den Gebinden, Aylsdorfer Straße, Schädestraße.


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SWZkompetent

Praxis macht Freude

Der 22-jährige Zeitzer hatte zu diesem Zeitpunkt schon einige wichtige Stationen auf dem Weg ins „elektrotechnische“ Berufsleben absolviert:

Für die Hälfte der Bürger im Kerngebiet der Stadt Zeitz wird es zwischen 4. und 15. Juni Einschränkungen in der Trinkwasserversorgung geben. Der Grund sind Rohrnetzspülungen in Leitungen auf einer Gesamtlänge von 44,5 Kilometern. Thomas Elbrandt ist 22 Jahre und absolviert gerade seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Pläne für die Zukunft hat er schon.

gust im Unternehmen ist und seit 1. Januar 2012 im Tochterunternehmen der Stadtwerke, der REDINET GmbH, angestellt, freut ihn sehr. Die Ausbildung laufe gut. Seit anderthalb Jahren. Abitur am Fachgymnasium für Elektrotechnik der Berufsbildenden Schulen in Zeitz, drei Semester an der Fachhochschule in Merseburg, handfeste Jobs im Handel und Werkstattbereich für Elektrotechnik. „Ich brauche den Praxisbezug“, sagt Thomas Elbrandt, deswegen habe er sich im Jahr 2010 für einen freien Ausbildungsplatz bei den Stadtwerken Zeitz GmbH beworben. Dass die Bewerbung angenommen wurde und er seit Mitte Au-

„Gerade hatten wir Zwischenprüfung. Dabei musste eine Motorschaltung aufgebaut beziehungsweise erweitert werden“, erzählt Thomas Elbrandt. „Die praktische Vorbereitung in der Lehrwerkstatt in Altenburg war sehr fundiert. Ich habe ein gutes Gefühl“, antwortet er auf die Frage nach dem möglichen Prüfungsergebnis. Der theoretische Teil der Prüfung sei ihm ebenfalls leicht gefallen, sagt er und schmunzelt: „Ich habe ja Vorlauf durch das Fachgym-

nasium und die Studienzeit.“ Seit zwei Wochen nun ist er – nach der Ausbildungszeit in Altenburg – wieder in Zeitz und arbeitet bei REDINET im Bereich Strom. Drei Wochen Praxis, eine Woche Berufsschule – immer im Wechsel bis zur Abschlussprüfung. Thomas Elbrandt will seine Ausbildung vorfristig abschließen, denn er hat schon Zukunftspläne: „Eine Qualifizierung zum Techniker oder weiterstudieren, ich habe mich noch nicht entschieden, will aber schon noch höher hinaus.“ Wenn das bei den Stadtwerken Zeitz möglich wäre, würde ihn das freuen: „Ich würde gern im Unternehmen bleiben, die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind nett, ich fühle mich wohl hier.“ ❑

Stadtwerke ermöglichen jetzt auch duales Studium Die Stadtwerke Zeitz GmbH sind ein in der Region begehrter Ausbildungsbetrieb. Seit 1997 widmet sich das Unternehmen der Ausbildung des beruflichen Nachwuchses. Ausbildungsleiterin Michaela Nowka ist regelmäßig auf der jährlich stattfindenden Berufsbildungsmesse in Zeitz (Berufsschule) vertreten und informiert am Stand der SWZ über die Inhalte der angebotenen Ausbildungsberufe und die Anforderungen, die an Bewerber gestellt werden. 29 junge Leute wurden

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Kraftakt im Wasserleitungsnetz

Thomas Elbrandt fehlte der Praxisbezug. Deshalb brach der junge Mann sein AutomatisierungstechnikStudium an der Fachhochschule Merseburg ab und begann eine Ausbildung bei den Stadtwerken Zeitz GmbH. Thomas Elbrandt hat den vorzeitigen Wechsel von einer Hochschule in ein Unternehmen nicht bereut. „Zu viel Theorie, zu wenig Praxis“, begründet er mit nur sechs Worten seine Entscheidung, das Studium der Automatisierungstechnik an der Fachhochschule in Merseburg nach anderthalb Jahren abzubrechen und eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik bei den Stadtwerken Zeitz GmbH zu beginnen.

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seit 1997 im Betrieb für ihre berufliche Zukunft fit gemacht, 9 befinden sich derzeit in Ausbildung. 15 ehemalige Auszubildende sind befristet/unbefristet beschäftigt bei SWZ beziehungsweise der Tochter REDINET GmbH. Die Stadtwerke Zeitz bilden in verschiedenen Fachrichtungen aus: Bürokauffrau/-mann, Fachkraft für Abwassertechnik, Elektroniker für Betriebstechnik und Anlagenmechaniker. Das Unternehmen setzt auf qualifiziertes Fachpersonal.

Deshalb ergänzen die Stadtwerke Zeitz ab 2012 ihre Ausbildungspalette mit dem Angebot eines dualen Studiums. Dabei können Bewerber mit Hochschulreife die praktische Ausbildung mit einem Studium kombinieren. Der doppelte Abschluss eröffnet ihnen doppelte Perspektiven und sie können ihre Potenziale optimal ausschöpfen. So werden sie in kürzester Zeit zu gefragten Spezialisten im kaufmännischen Bereich oder in der Elektrotechnik. Generell sind Bewerber/innen genau richtig, die Leistungsstär-

ke, Engagement und Belastbarkeit mitbringen. Für Studenten in technischen und kaufmännischen Fachrichtungen bietet das Unternehmen mehrwöchige Praktika an oder betreut als Praxispartner studentische Abschlussarbeiten, die dem Profil der Stadtwerke Zeitz entsprechen. Bei Fragen zu Ausbildungsmöglichkeiten bei SWZ: Tel.: 03441 - 855 290 Praktikumsangebote im Internet: http://www.praktika-blk.de/

„Saugspülverfahren“ heißt der Kraftakt, mit dem in der ersten Junihälfte Trinkwasser in Leitungen unter Zeitz richtig in Schwung gebracht wird. Dabei werden abschnittsweise Ablagerungen wie Rost und Eisen gelöst und zusammen mit Schwebstoffen aus den Rohren entfernt. „Mit diesen Netzspülungen, die im Abstand von vier bis fünf Jahren vorbeugend durchgeführt werden müssen, sichern wir die hohe Qualität unseres Trinkwassers“, sagt Siegmar Wunderlich, Leiter Netzbetrieb Gas/ Wasser der REDINET GmbH, einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Zeitz GmbH. Von den anstehenden Wartungsarbeiten sind etwa 2 000 Hausanschlüsse betroffen, mit denen annähernd 12 000 Bürger versorgt werden. Um die Beeinträchtigungen für die Abnehmer so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in den Nachtstunden zwischen 21 Uhr und 5 Uhr durchgeführt. In dieser Zeit darf kein Wasser aus den Leitungen entnommen werden. Das schließt auch

die Benutzung der Toilettenspülung ein. Da es durch die Arbeiten im Versorgungsgebiet zu Druckschwankungen und Braunfärbungen im Trinkwasser kommen kann, sollte in den betroffenen Nachtstunden auch nicht gewaschen werden. „Wir bitten eindringlich, unseren Empfehlungen zu folgen, um Folgeschäden an den Installationsanlagen zu vermeiden“, sagt Siegmar Wunderlich. Er verweist unter anderem darauf, dass sich bei Wasserentnahme in den betroffenen Nachtstunden Filter mit den gelösten Ablagerungen zusetzen können. So beispielsweise in Spülkästen, Waschmaschinen oder Warmwasserboilern. Zudem können durch Braunfärbung des Wassers Schäden an der Wäsche entstehen. Deshalb sei es wichtig, dass sich die Bürger in dem betroffenen Versorgungsgebiet jeweils in den Abendstunden ausreichend mit Trinkwasser für die Nacht bevorraten. „Wir haben intensiv geprüft, wie wir die Beeinträchtigungen für die Bürger so gering wie möglich halten können. Der Spielraum allerdings ist

gering. Denn vom Hochbehälter Beethovenstraße werden sehr viele Haushalte versorgt“, erklärt Bereichsmeister Andreas Scheffel. Eine Eingrenzung auf einzelne Straßenzüge sei auf Grund der Netzspezifik nicht möglich, aber eine Unterteilung der Wartungsarbeiten in der Versorgungszone Beethovenstraße in zwei Abschnitte (siehe: Ablaufplan). Durch diese Trennung sei es auch machbar, die Versorgung während des gesamten Wochenendes zwischen den Rohrnetzspülungen in vollem Umfang zu gewährleisten. Der genaue Zeitplan für die Rohrnetzspülung wird in den lokalen Anzeigenblättern ortsüblich bekannt gemacht. Zudem finden sich alle Angaben – einschließlich Empfehlungen zum Verhalten während der Wartungsarbeiten im Internet auf der Homepage der Stadtwerke Zeitz unter www.stadtwerkezeitz.de Gewerbetreibende im betroffenen Versorgungsgebiet erhalten noch eine gesonderte Information von den Stadtwerken Zeitz über die Wartungsarbeiten. ❑

Bei Problemen erreichen Sie die Leitzentrale der Stadtwerke Zeitz rund um die Uhr kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 - 855 2220; während der Geschäftszeiten auch über 0800 - 855 1210.

Ablaufplan Abschnitt 1: Im Zeitraum vom 4. bis 8. Juni, jeweils in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr, erfolgen die Arbeiten in den Bereichen K.-Liebknecht-Straße, Schützenplatz, An der Molkerei, Rasberg, Schwarzer Weg, Rasberger Straße, Am Schwanenteich, Steintorvorstadt; Brühl, Altenburger Straße, Kalkstraße, Brüderstraße, Steinsgraben, Am Kalktor, Schulstraße, Scharrenstraße, Querstraße, Besenstraße, Freiheit, Lindenplatz, Röntgenstraße, Richterstraße, Zeppelinstraße, Humboldtstraße, Bornpromenade, G.-agricola-Straße, R.Koch-Straße, Semmelweisstraße, Kaltefeld, R.-Leißling-Straße, Stephanstraße, Brühl, Johannisteich, Weinbergstraße, Weinbergpromenade, Hoellingstraße, Geraer Straße, Spangenbergstraße, L.-Lange-Straße, Friedensstraße, Forststraße, Elsterhang, Waldweg, Feldweg, Am Wiesengrund, Eulengrund, Rosenweg, Forstplatz. Abschnitt 2: Im Zeitraum vom 11. bis 15. Juni, jeweils in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr, erfolgen die Arbeiten in den Bereichen Im Stillen Winkel, I.-Kant-Straße, Carl-Benz-Straße (einschließlich gesamtes Wohngebiet Völkerfreundschaft), A.-Bebel-Straße (unterhalb K.-LiebknechtStraße), Weberstraße, Mittelstraße, Wendische Straße, Tröglitzer Straße, Freiligrathstraße, Wasserberg, Stiftsberg, Rahnestraße, Schützenplatz, Am Bettelweg, Posaer Straße, Th.Mann-Straße, Einsteinstraße, Pestalozzistraße, M.-PlanckStraße, Schillerstraße, Lessingstraße, Goethestraße, Gewandhausgasse, Salzgasse, Judenstraße, Altmarkt, Voigtsstraße, Voigtsmauer, Parzellenstraße, Turmstraße, Ritterstraße, An der Stadtmauer, Neumarkt, Kramerstraße, Luthergasse, Michaeliskirchhof, Dr.-Kurt-FloerickePromenade, Gertrudstraße, O.Benario-Straße, Auf den Gebinden, Aylsdorfer Straße, Schädestraße.


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„Silly“ eröffnet Schwarzbiernacht Die Schwarzbiernacht in Zeitz wirft ihre Schatten voraus. Am 2. Juni ist es soweit. Eröffnet wird das musikalische Ereignis des Jahres von der Band „Silly“ im Schlosspark Moritzburg. Eines der größten Nachtfestivals, die „Schwarzbiernacht“, kommt am Samstag, 2. Juni 2012 wieder in die Zeitzer Innenstadt – nun zum 15. Mal. Für nur 12 Euro im Vorverkauf (bis Samstag, den 26. Mai, danach kostet das Bändchen 15 Euro) kann man wirkliche Top-Acts erleben – allen voran Silly & Anna Loos, aber auch die Vollmershainer Schalmeien, die Original Köstritzer Jazzband, Die Harzbuben, Extraherb, CC Rider oder Speibls Helprs – die beliebteste AC/ DC Tributband. Region stark dabei Mit dabei sind zudem große regionale Bands wie Horizont,

Swagger und Biba & Die Butzemänner. Für Begeisterung werden auch Schwanethal & Max sorgen. Vater Frank und Sohn Max, der mittlerweile mit David Müller als Duo Schw.adde für Furore sorgt, spielen feinen Rock. Die Nacht der Nächte startet um 18 Uhr im Schlosspark Moritzburg mit den größten Hits von Silly, unter anderem „Bataillon d' Amour”, „Mont

in diesen Tagen angeschrieben. Es sind: Susanne Paschwitz, Brigitte Schuhmacher, Gerhard Schumann, Ines Neidhold und Barbara Säring. Alle Gewinner stammen aus Zeitz.

Klamott“, „So 'ne kleine Frau“, „Hurensöhne“, „Verlorene Kinder“ oder „Alles rot“ und endet nach rund zehn Stunden Pop, Rock, Jazz, Soul, Funk, Reggae, Ska, Rock 'n' Roll, Comedy, Erotik und House/Elektro, am frühen Morgen in den Clubs der Stadt.

Vorverkauf bis 26. Mai Automobile Baumann Friedensstraße 98 06712 Zeitz Tel.: 03441 - 63 20

Mit der Band „Silly“ sind echte Stargäste dabei. Die Band wurde 1978 in der DDR gegründet. Anna Loos – sie stammt aus Brandenburg – wurde vom Fan zum Bandmitglied. Nach dem Comeback der Band trat sie „Silly“ vor fünf Jahren bei, ersetzte die ursprüngliche Sängerin Tamara Danz, die vor 16 Jahren an Krebs gestorben ist. Ihr letzter Wille: Die Band muss weiterspielen. Und die Musiker Uwe Hassbecker, Ritchie Barton und Jäcki Reznicek hielten Wort. Mit Anna Loos veröffentlichten sie das Album „Alles Rot“, das innerhalb von Wochen Gold-Status erreichte.

MediMax Friedensstraße 19 06712 Zeitz Tel.: 03441 - 22 814 0

22 Bands an 22 Orten Am 2. Juni ist die ganze Innenstadt von Zeitz in Bewegung, wenn – neben „Silly“ noch 22 weitere Bands an 22 verschiedenen Orten Musik machen. Die Zeitzer Innenstadt ist dann für den Verkehr gesperrt. Ein extra eingerichteter Schwarzbiernacht-Shuttle-Bus hilft, von Ort zu Ort zu kommen. ❑

online übers Internet: www.schwarzbiernacht.de Mit dem online-VIP-Ticket für 15 Euro geht es bequem zur Zeitzer Schwarzbiernacht! Für Inhaber gibt es einen separaten Eingang + 1 Köstritzer Schwarzbier vom Fass. Die Online-Tickets müssen an der Kasse im Schlosspark Moritzburg – Eingang Albrechtstraße – gegen Bändchen getauscht werden.

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Kulturerlebnis in der Region Neben der Schwarzbiernacht ist auch sonst jede Menge los in und um Zeitz. Ein paar Termine im Mai und Juni haben wir aufgeschrieben.

SWZ haben Bändchen verschenkt Fünf Kunden der Stadtwerke Zeitz GmbH hatten das Glück, bei einem Gewinnspiel jeweils 2 kostenlose Schwarzbiernacht-Bändchen zu erhalten. Die Gewinner sind bereits ermittelt und wurden

SWZkundennah

28. Mai, 14 Uhr Familiennachmittag im Mühlenhof der Blumenmühle Würchwitz – mit Aufführung des Theaterstückes „Der Geistergärtner“ – eine Sage über die Blumenmühle, gespielt von Laien aus Kayna 29. Mai, 19.30 Uhr Orgelkonzert „Orchester auf der Orgel“ in der Michaeliskirche 1. Juni, ab 9 Uhr 9. Zeitzer Kinderfest Fest für die ganze Familie im Schlosspark Moritzburg 10. Juni, ab 10 Uhr Japanischer Tag mit viel Wissenswertem rund um das Land Japan im Schlosspark Moritzburg

14. Juni, ab 15 Uhr Kinderduathlon für Kindertagesstätten und Grundschulen am Neumarkt 16. bis 24. Juni 161. Kleefest in Würchwitz 17. Juni, ab 10 Uhr Mittsommerfest im Schlosspark Moritzburg 22. bis 24. Juni, ab 10 Uhr Gartentage im Gartentraum Schlosspark Moritzburg 23. Juni, 21 Uhr Mittsommernacht in der Brikettfabrik Hermannschacht Theater Zeitz im Capitol Das Theater Zeitz im Capitol ist am 2. Juni zur Schwarzbiernacht – neben anderen Orten – Veranstaltungsstätte. Wer hier aufspielt, wird noch nicht verraten. Lassen Sie sich überraschen! Nach der Schwarzbiernacht ist im Theater erst einmal Sommerpause. Für die Monate Oktober bis Dezember 2012 gibt es bereits zahlreiche Veranstal-

Wieder mit Badewannenrennen: Das 161. Kleefest in Würchwitz lockt alle Erlebnishungrigen. Die Badewannen starten am 22. Juni, 18 Uhr. Foto: Privat

tungstermine. Wir haben einige für Sie ausgewählt. 7. Oktober „Das humoristische ManniFEST“ – Kabarett Sanftwut, Leipzig 13. Oktober The Big Chris-Barber-Band 2. November David Knopfler & Harry

Chelsea und Ticket Shop Rossmarkt 22 06712 Zeitz Tel.: 03441 - 71 19 10

Bogdanovs – Live And Acoustic Tour 4. November Rudy Giovannini Gala 10. November CAVEWOMEN Änderungen vorbehalten! Kontakt: Stadt Zeitz, SG Kultur und Tourismus Tel.: 03441 - 68800

Gewinner ermittelt

Globus Handelshof Theißen Zeitzer Straße 39 06727 Theißen Tel.: 03441 - 683 0

Die Stadtwerke Zeitz GmbH haben unter Ausschluss des Rechtsweges die Gewinner des Preisrätsels der Ausgabe 1/2012 des Kundenmagazins ZEITZnah gezogen. Das Lösungswort „Weltwassertag“ hatten fast alle der zahlreichen GewinnspielTeilnehmer gefunden.

Molto Bene Wendische Straße 19 06712 Zeitz Tel.: 03441 - 25 15 40 Mitteldeutsche Zeitung Roßmarkt 4 06712 Zeitz Tel.: 03441 - 226 59 71

Über zwei Eintrittskarten für die Lesung mit Wladimir Kaminer am 17. März 2012 im Theater Capitol konnte sich Christa Jäckel aus Zeitz freuen. 2 Eintrittskarten für die Veranstaltung „Radioballett“ mit dem Kabarett Herkuleskeule im Theater Capitol gewann Annett Süß, ebenfalls aus Zeitz.

Am 17. Juni wird im Schlosspark Moritzburg wieder mit Klein und Groß das Mittsommerfest gefeiert (Foto vom 1. Mittsommerfest 2006). Musik, Tanz und geselliges Miteinander machen das Fest zu einem Höhepunkt. Foto: Archiv/Krimmer

Die Stadtwerke Zeitz gratulieren den Gewinnern und danken der Agentur cine Event für ihre Unterstützung bei der Bereitstellung der Preise.


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„Silly“ eröffnet Schwarzbiernacht Die Schwarzbiernacht in Zeitz wirft ihre Schatten voraus. Am 2. Juni ist es soweit. Eröffnet wird das musikalische Ereignis des Jahres von der Band „Silly“ im Schlosspark Moritzburg. Eines der größten Nachtfestivals, die „Schwarzbiernacht“, kommt am Samstag, 2. Juni 2012 wieder in die Zeitzer Innenstadt – nun zum 15. Mal. Für nur 12 Euro im Vorverkauf (bis Samstag, den 26. Mai, danach kostet das Bändchen 15 Euro) kann man wirkliche Top-Acts erleben – allen voran Silly & Anna Loos, aber auch die Vollmershainer Schalmeien, die Original Köstritzer Jazzband, Die Harzbuben, Extraherb, CC Rider oder Speibls Helprs – die beliebteste AC/ DC Tributband. Region stark dabei Mit dabei sind zudem große regionale Bands wie Horizont,

Swagger und Biba & Die Butzemänner. Für Begeisterung werden auch Schwanethal & Max sorgen. Vater Frank und Sohn Max, der mittlerweile mit David Müller als Duo Schw.adde für Furore sorgt, spielen feinen Rock. Die Nacht der Nächte startet um 18 Uhr im Schlosspark Moritzburg mit den größten Hits von Silly, unter anderem „Bataillon d' Amour”, „Mont

in diesen Tagen angeschrieben. Es sind: Susanne Paschwitz, Brigitte Schuhmacher, Gerhard Schumann, Ines Neidhold und Barbara Säring. Alle Gewinner stammen aus Zeitz.

Klamott“, „So 'ne kleine Frau“, „Hurensöhne“, „Verlorene Kinder“ oder „Alles rot“ und endet nach rund zehn Stunden Pop, Rock, Jazz, Soul, Funk, Reggae, Ska, Rock 'n' Roll, Comedy, Erotik und House/Elektro, am frühen Morgen in den Clubs der Stadt.

Vorverkauf bis 26. Mai Automobile Baumann Friedensstraße 98 06712 Zeitz Tel.: 03441 - 63 20

Mit der Band „Silly“ sind echte Stargäste dabei. Die Band wurde 1978 in der DDR gegründet. Anna Loos – sie stammt aus Brandenburg – wurde vom Fan zum Bandmitglied. Nach dem Comeback der Band trat sie „Silly“ vor fünf Jahren bei, ersetzte die ursprüngliche Sängerin Tamara Danz, die vor 16 Jahren an Krebs gestorben ist. Ihr letzter Wille: Die Band muss weiterspielen. Und die Musiker Uwe Hassbecker, Ritchie Barton und Jäcki Reznicek hielten Wort. Mit Anna Loos veröffentlichten sie das Album „Alles Rot“, das innerhalb von Wochen Gold-Status erreichte.

MediMax Friedensstraße 19 06712 Zeitz Tel.: 03441 - 22 814 0

22 Bands an 22 Orten Am 2. Juni ist die ganze Innenstadt von Zeitz in Bewegung, wenn – neben „Silly“ noch 22 weitere Bands an 22 verschiedenen Orten Musik machen. Die Zeitzer Innenstadt ist dann für den Verkehr gesperrt. Ein extra eingerichteter Schwarzbiernacht-Shuttle-Bus hilft, von Ort zu Ort zu kommen. ❑

online übers Internet: www.schwarzbiernacht.de Mit dem online-VIP-Ticket für 15 Euro geht es bequem zur Zeitzer Schwarzbiernacht! Für Inhaber gibt es einen separaten Eingang + 1 Köstritzer Schwarzbier vom Fass. Die Online-Tickets müssen an der Kasse im Schlosspark Moritzburg – Eingang Albrechtstraße – gegen Bändchen getauscht werden.

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Kulturerlebnis in der Region Neben der Schwarzbiernacht ist auch sonst jede Menge los in und um Zeitz. Ein paar Termine im Mai und Juni haben wir aufgeschrieben.

SWZ haben Bändchen verschenkt Fünf Kunden der Stadtwerke Zeitz GmbH hatten das Glück, bei einem Gewinnspiel jeweils 2 kostenlose Schwarzbiernacht-Bändchen zu erhalten. Die Gewinner sind bereits ermittelt und wurden

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28. Mai, 14 Uhr Familiennachmittag im Mühlenhof der Blumenmühle Würchwitz – mit Aufführung des Theaterstückes „Der Geistergärtner“ – eine Sage über die Blumenmühle, gespielt von Laien aus Kayna 29. Mai, 19.30 Uhr Orgelkonzert „Orchester auf der Orgel“ in der Michaeliskirche 1. Juni, ab 9 Uhr 9. Zeitzer Kinderfest Fest für die ganze Familie im Schlosspark Moritzburg 10. Juni, ab 10 Uhr Japanischer Tag mit viel Wissenswertem rund um das Land Japan im Schlosspark Moritzburg

14. Juni, ab 15 Uhr Kinderduathlon für Kindertagesstätten und Grundschulen am Neumarkt 16. bis 24. Juni 161. Kleefest in Würchwitz 17. Juni, ab 10 Uhr Mittsommerfest im Schlosspark Moritzburg 22. bis 24. Juni, ab 10 Uhr Gartentage im Gartentraum Schlosspark Moritzburg 23. Juni, 21 Uhr Mittsommernacht in der Brikettfabrik Hermannschacht Theater Zeitz im Capitol Das Theater Zeitz im Capitol ist am 2. Juni zur Schwarzbiernacht – neben anderen Orten – Veranstaltungsstätte. Wer hier aufspielt, wird noch nicht verraten. Lassen Sie sich überraschen! Nach der Schwarzbiernacht ist im Theater erst einmal Sommerpause. Für die Monate Oktober bis Dezember 2012 gibt es bereits zahlreiche Veranstal-

Wieder mit Badewannenrennen: Das 161. Kleefest in Würchwitz lockt alle Erlebnishungrigen. Die Badewannen starten am 22. Juni, 18 Uhr. Foto: Privat

tungstermine. Wir haben einige für Sie ausgewählt. 7. Oktober „Das humoristische ManniFEST“ – Kabarett Sanftwut, Leipzig 13. Oktober The Big Chris-Barber-Band 2. November David Knopfler & Harry

Chelsea und Ticket Shop Rossmarkt 22 06712 Zeitz Tel.: 03441 - 71 19 10

Bogdanovs – Live And Acoustic Tour 4. November Rudy Giovannini Gala 10. November CAVEWOMEN Änderungen vorbehalten! Kontakt: Stadt Zeitz, SG Kultur und Tourismus Tel.: 03441 - 68800

Gewinner ermittelt

Globus Handelshof Theißen Zeitzer Straße 39 06727 Theißen Tel.: 03441 - 683 0

Die Stadtwerke Zeitz GmbH haben unter Ausschluss des Rechtsweges die Gewinner des Preisrätsels der Ausgabe 1/2012 des Kundenmagazins ZEITZnah gezogen. Das Lösungswort „Weltwassertag“ hatten fast alle der zahlreichen GewinnspielTeilnehmer gefunden.

Molto Bene Wendische Straße 19 06712 Zeitz Tel.: 03441 - 25 15 40 Mitteldeutsche Zeitung Roßmarkt 4 06712 Zeitz Tel.: 03441 - 226 59 71

Über zwei Eintrittskarten für die Lesung mit Wladimir Kaminer am 17. März 2012 im Theater Capitol konnte sich Christa Jäckel aus Zeitz freuen. 2 Eintrittskarten für die Veranstaltung „Radioballett“ mit dem Kabarett Herkuleskeule im Theater Capitol gewann Annett Süß, ebenfalls aus Zeitz.

Am 17. Juni wird im Schlosspark Moritzburg wieder mit Klein und Groß das Mittsommerfest gefeiert (Foto vom 1. Mittsommerfest 2006). Musik, Tanz und geselliges Miteinander machen das Fest zu einem Höhepunkt. Foto: Archiv/Krimmer

Die Stadtwerke Zeitz gratulieren den Gewinnern und danken der Agentur cine Event für ihre Unterstützung bei der Bereitstellung der Preise.


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Schöne Preise zu gewinnen

Ihr Kundenmagazin der Stadtwerke Zeitz • Ausgabe 02/2012

Wenn Sie das Lösungswort errätselt haben, schreiben Sie es auf eine Postkarte (Name, Absenderadresse und Telefonnummer nicht vergessen) und schicken Sie diese an Stadtwerke Zeitz GmbH Geußnitzer Straße 74 06712 Zeitz Kennwort: Rätsel Einsendeschluss: 14. Juni 2012. Preise: Zu gewinnen gibt es 4 x eine 10er-Karte für Bädereinrichtungen der Stadt Zeitz. Die Gewinner werden benachrichtigt. Mitarbeiter der Stadtwerke Zeitz GmbH sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Barauszahlung des Gewinns nicht möglich.

Frühlingsfrisch: Eier-Spargel-Salat Im Mai und Juni ist Spargelzeit. Das leckere Gemüse lässt sich vielfältig in der Küche verwenden – zum Beispiel in einem frischen, leichten Salat mit Ei. Das Rezept stammt von Wenke Dübener aus Teutschenthal und wurde dem Rezeptheft „Leckere Grillrezepte“ aus der Reihe „Probieren und Genießen mit der Mitteldeutschen Zeitung“ entnommen. Das Heft mit Leserrezepten (2,90 Euro) gibt es im MZ-Service Center und im Internet: www.mz-web.de/shop.

l a n o i g e R Ko

t n e t mpe

Ku n

h a n den

Zutaten ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

1 kg Spargel 1 TL Zucker, Salz 4 Eier 1 Dose Mandarinenfilets 1 Bd. Frühlingszwiebeln 5 EL Mayonnaise 5 EL Sahne 1 EL Puderzucker 1 EL mittelscharfer Senf 1 EL Zitronensaft

■ ■

Basilikum, gehackt Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung Spargel schälen und in 5 cm lange Stücke schneiden. Wasser mit etwas Salz und Zucker zum Kochen bringen

und den Spargel darin nicht zu weich kochen. Herausnehmen und auf Küchenkrepp auskühlen lassen. Eier hart kochen. Mandarinenfilets abtropfen lassen. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Für die Soße Mayonnaise, Sahne, Puderzu-

cker, Senf, etwas Salz, weißen Pfeffer und Zitronensaft glatt rühren. Basilikum unter die Soße mischen. Eier schälen und in Scheiben schneiden. Spargel, Zwiebelringe, Mandarinenfilets und EiScheiben auf Tellern anrichten. Soße darüber verteilen.

E-Bike -St a t io n

En e r gie w e n d e

Tr in kw a sse r

Stadtwerke setzen in Zeitz ein Zeichen. Seite 3

Neue Chancen für mehr Regionalität. Seiten 4/5

Rohrnetzspülung sichert hohe Q ualität. Seite 9

ZEITZnah - 2/2012  

Kundenmagazin der Stadtwerke Zeitz - 2. Quartal 2012

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