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1 _ 2014

Das Magazin der Stadtwerke Osnabrück

FRÜHLING IN OSNABRÜCK

OSNABRÜCK TREIBT BUNTE BLÜTEN DIE ZAUBERHAFTE ÄSTHETIK DES VERFALLS


INHALT

1 _ 2014 Liebe Leserinnen, liebe Leser, viele von Ihnen werden die folgende Aussage bestimmt bestätigen: Der Frühling ist die schönste Jahreszeit. Die Natur erwacht wieder zum Leben, die Tierwelt meldet sich zurück, die Tage werden endlich wieder länger. Ende des Monats haben wir wieder die gefühlte Stunde mehr, wenn die Zeit umgestellt wird. Und bestimmt haben einige von Ihnen bereits angegrillt. Das ist Lebensqualität pur. Eindeutig. Frühlingszeit heißt aber auch „Ärmel hochkrempeln“. Wie ist denn Ihr Garten in Schuss? Haben Sie vielleicht schon einmal darüber nachgedacht, beim „Urban Gardening“ mitzumachen? Oder ist das für Sie Neuland? Wissen Sie eigentlich, wie viele Tierarten in Osnabrück zuhause sind? Und was für ein besonderes Naturdenkmal ein historischer Friedhof wie der Hasefriedhof ist? Unsere Region hat zu dieser Jahreszeit ganz besondere Eindrücke und Erlebnisse zu bieten. Deshalb haben wir diese Ausgabe unserer hier auch unter das Motto Frühling gestellt. Genießen Sie die schönste Zeit des Jahres – und natürlich die Lektüre der hier. Viel Spaß beim Lesen!

ELEMENTAR I

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FRÜHLING IN OSNABRÜCK

Die Tage werden länger und die Sonnenstrahlen haben schon spürbar Kraft. Lesen Sie, wie Tiere und Pflanzen in Osnabrück und Umgebung dem Frühling begegnen und welche interessanten Begegnungen Sie mit ihnen machen können!

Ihre Stadtwerke Osnabrück Das Unternehmen Lebensqualität in der Region

ELEMENTAR II

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FREUDENFEUER FÜR DEN FRÜHLING

Osterfeuer sind ein Brauch mit vielen Facetten und darüber hinaus gibt es in den unterschiedlichen Regionen ebenso vielfältige Arten das Osterfest zu zelebrieren. Mit Feuer haben sie aber fast alle tun. Woran liegt das und was ist eigentlich bei der Durchführung eines Osterfeuers zu beachten? Lesen Sie dies und weitere interessante Aspekte rund um das flammende Spektakel!

VOLLER ENERGIE

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WIE EIN FISCH IM WASSER

Mehr als 950 Mitarbeiter des „Unternehmen Lebensqualität“ sorgen dafür, dass sich die Osnabrücker in ihrer Stadt wohlfühlen. Mit Kompetenz, Engagement und Leidenschaft kümmern sich die Stadtwerker Tag für Tag darum, dass es sich in Osnabrück und in der Region gut leben lässt. In unserer Rubrik „Voller Energie“ möchten wir Ihnen in jeder Ausgabe der hier einen dieser Menschen vorstellen. Den Anfang macht Andrea Zahmel, die seit mehr als 20 Jahren angehenden Wasserratten die Freude am nassen Element vermittelt.

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OSNABRÜCK IN BEWEGUNG

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OSNABRÜCK TREIBT BUNTE BLÜTEN

Garten ist überall: Seit kurzem setzt sich ein Trend aus Großstädten kommend durch. Beim urbanen Gärtnern geht es darum, ungenutzte Flächen in grüne Paradiese zu verwandeln, eine Gemeinschaft zu sein und sich zu helfen.

LIEBLINGSORTE

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ORIGINAL REGIONALr

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DIE ZAUBERHAFTE ÄSTHETIK DES VERFALLS

Der Reiz des Vergänglichen ist auf den historischen Friedhöfen in Osnabrück einfach hinreißend; lassen auch Sie sich zu einem Streifzug z.B. über den Hasefriedhof hinreißen!

„DA WIRD MAN REINGEBOREN“

In diesem Jahr findet der Frühlingsjahrmarkt vom 4. bis 13. April statt; das haben wir zum Anlass genommen, Walter Heitmann vom bewegten Leben eines Schaustellers mit Leib und Seele erzählen zu lassen.

AUSSERDEM

12 KURZ NOTIERT 20 ENTDECKT 23 GEWINNSPIELE UND IMPRESSUM

In der Heftmitte: hier erleben & Osnabrücker Wissen 03


ELEMENTAR I

FRÜHLING IN OSNABRÜCK WENN AUS TOLERANZ LIEBE WIRD Die Tage werden länger und die nun schon spürbar wärmenden Sonnenstrahlen machen unternehmungslustig. Aber nicht nur uns. Die ersten Hummeln surren über die Krokusse, die auf dem Mittelstreifen des Heger-Tor-Walls blühen. Vom Dach der Bergkirche hört man den Ruf des Turmfalken. Im Schlosspark streifen Igel durchs verwitternde Laub des Vorjahres. Endlich wieder Frühling!

Rund um den Piesberg, dem „gepiesackten Berg“, wie der Biologie Professor Herbert Zucchi einen seiner Lieblingsplätze in Osnabrück augenzwinkernd nennt, kann man der Natur bei der eigenen Regeneration und neuerlichen Entfaltung über die Schulter schauen: Dort, wo der Mensch über viele Jahrhunderte hinweg durch Steinbruch, Kohleabbau, Mülldeponie und Energiegewinnung seine Spuren hinterlassen hat, gesteht er inzwischen an vielen Stellen dem vernarbten Berg seine eigene, von jeglicher Planung befreite Entwicklung zu.

PIESBERG

Auf dem ehemaligen Bergbaugelände gedeiht mittlerweile ein immenser Reichtum an Pflanzenund Tierarten: In der jungen Wildnis des Piesbergs kann man heute um die 15 verschiedene Fledermausarten beobachten, von denen neun auch in seinen Stollen überwintern. Die Kreuzkröte fühlt sich hier genauso wohl wie der Flussregenpfeifer, die Gebirgsstelze oder der Bergmolch. Der Mauerlattich wächst hier ebenso wie die Öhrchenweide, das Schmalblättrige Greiskraut oder die Späte Traubenkirsche. „Der Piesberg steht beispielhaft für einen Lebensraum, den der Mensch über einen längeren Zeitraum sich selbst überlassen hat“, beschreibt Zucchi: „An ihm können wir erleben, welches Potenzial die Natur besitzt, wenn wir sie nicht gängeln.“ Über die Webseite www.industriekultur-museum.de können sich Interessierte über Führungen und Veranstaltungen rund um den Piesberg informieren.

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In der Stadt werkelt das Leben emsig vor sich hin. In Osnabrück soll es nach Schätzungen von Biologen um die 3.500 verschiedene Tierarten geben. Deutlich mehr als im Umland, wo eine intensive Nutzung der Flächen viele unserer einstigen Mitbewohner aus der Tier- und Pflanzengesellschaft verdrängt hat. „Früher fuhren die Städter, wenn sie die Natur erleben wollten, raus aufs Land“, sagt Herbert Zucchi, Professor für Zoologie, Ökologie, Naturschutz und Umweltbildung an der Hochschule Osnabrück: „Heute können sie die Vielfalt vor der , eigenen Haustür erleben.“

3.500

Die Vielfalt – einladend und attraktiv für Alle Ein Grund zur Freude? Gerd Mäscher, ehrenamtlicher verschiedene Tierarten soll es in Osnabrück Naturschutzbeauftragter der nach Schätzungen von Biologen geben Stadt Osnabrück, wiegt den Kopf: „Natürlich ist es schön, wenn so viele verschiedene Arten sich in unserer Stadt wohlfühlen – schließlich kommen sie ja freiwillig zu uns.“ Aber: „Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Umwelt nicht immer stärker dahingehend verändern, dass am Ende nur noch solche Arten übrigbleiben, die es dann im Schlimmen überhaupt noch mit uns aushalten.“ Mäscher und Zucchi plädieren dafür, dass bereits heute so vielfältige Osnabrück daher auch weiter konsequent als einen lebensfreundlichen und einladenden Ort zu schätzen und weiter zu gestalten. „Eine Stadt, die es schafft, einladend und reizvoll für die unterschiedlichsten Lebewesen zu sein“, ist Herbert Zucchi überzeugt, „die ist auch attraktiv für ihre menschlichen Bewohner.“ Wer fühlt sich wo am wohlsten? „In welcher Umgebung fühlen wir uns denn eigentlich wohl?“, fragt Gerd Mäscher lächelnd und schweigt vielsagend. Auf diese Frage gibt es so viele


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10 ORTE: 10 VÖGEL Der Osnabrücker Ornithologe Dr. Gerhard Kooiker gibt Tipps, an welchen Orten in Osnabrück und Umgebung sich welcher Vogel besonders gut beobachten lässt.

5 1 Gretesch, Feuchtgebiet: Sumpfrohrsänger 6 Katharinenviertel: Mauersegler 2 Feldflur Hellern: Steinkauz

7 Klärteiche, Eversburg: Reiherente

3 Lüstringer Berg: Schwarzspecht

8 Innenstadt/Dom: Uhu

4 Bürgerpark: Hohltaube

9 Pappelsee: Teichralle

5 Rubbenbruchsee: Haubentaucher

10 Heger Holz: Kleiber 7

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ELEMENTAR I

1 Gerd Mäscher, ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter der Stadt Osnabrück, und Herbert Zucchi, Professor für Zoologie, Ökologie, Naturschutz und Umweltbildung an der Hochschule Osnabrück, haben sich für unser Gespräch an der Ruine des ehemaligen Stüveschacht-Gebäudes am Piesberg getroffen.

TERRA VITA

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Mit einer Ausdehnung von rund 1.500 Quadratkilometern ist der Natur- und Geopark „TERRA.vita“ nicht nur einer der großflächigsten Naturräume der Region, sondern auch einer der strukturreichsten. Der Landkreis Osnabrück lädt auf seinem Teilgebiet des Geoparks, das geprägt ist vom sanft zerklüfteten Mittelgebirgscharakter des Osnabrücker Berglandes, zu vielfältigen Entdeckungstouren durch die Erdgeschichte sowie durch die heutige Kulturlandschaft ein: Das Angebot reicht von geführten Wanderungen zu unterschiedlichen Themenbereichen bis zu Geocaching-Touren, von fachkundiger Pilzberatung bis zum sportlichen Klettererlebnis. Auf der Webseite www.naturpark-terravita.de informiert der Verein TERRA.vita über sein aktuelles Angebot.

unterschiedliche Antworten, wie es Osnabrücker gibt: Beim Herumtoben auf einem verwahrlosten Abenteuerspielplatz? Beim Anblick gediegen arrangierter Siedlungsvorgärten? Bei einem Spaziergang durch eine verwunschene Allee aus schattenspendenden Laubbäumen? Osnabrück bietet das alles. Nur: Welches dieser Szenarien ist denn nun eigentlich auch gut für die Natur? Zucchi und Mäscher heben die Augenbrauen und atmen tief durch. Das Thema, so viel steht fest, ist komplex. Einfach mal in Ruhe lassen Herbert Zucchi vertraut darauf, dass die Natur wohl selbst am besten wisse, was ihr gut tut – wenn der Mensch sie doch bloß öfter mal in Ruhe machen ließe. Der Wissenschaftler hat dementsprechend eine eindeutige Empfehlung: „Ich kann nur dazu raten, Teilstücke von Flächen einfach mal sich selbst zu überlassen.“ Sein Vorschlag: In öffentlichen Parks zum Beispiel, könne man zunächst ermitteln, wo sich die für die Menschen attraktivsten Bereiche befänden. „Denn natürlich brauchen wir freie, gemähte Rasenflächen, auf denen man Ball spielen oder picknicken kann“, betont er. Aber Flächen, die die Menschen ohnehin kaum nutzen – „Da genügt es


2 Die junge Blaumeise erwartet gespannt die Fütterung.

3 In so einem Insektennistkasten regt sich schnell vielfältiges Leben.

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doch, wenn man die bloß zwei- oder dreimal im Jahr mäht – und den Rest der Zeit ganz bewusst die Natur Natur sein lässt.“ Es sei faszinierend zu beobachten, welcher Pflanzen- und Tierreichtum sich an solchen Orten – auch im eigenen Garten – einstelle: Von Huflattich und Veilchen bis zu Klatschmohn, von Schmetterlingen und Libellen bis zu Wildbienen. Es müssen nicht immer Geranien sein Auch wer keinen eigenen Garten zum „Teilverwildern“ hat, kann die Natur in der Stadt unterstützen: „Es müssen ja nicht immer Geranien sein“, sagt Zucchi. „Für die vielen Bienenarten, die besonders jetzt im Frühling auf ein reichhaltiges Pollen- und Nektarangebot angewiesen sind, könnte es in Osnabrück noch viel mehr Trachtpflanzen geben: Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, Blausterne oder Huflattich und andere Wildpflanzen.“ Sie ließen sich wunderbar im eigenen Blumenkasten ziehen. Und irgendwo unter dem Dachüberstand oder auf dem Balkon lasse sich sicher auch ein geeignetes Plätzchen für eine Nisthilfe finden – ganz gleich, ob für Vögel oder für Insekten.

Sein Appell: „Wir müssen den Bürgern und besonders den jungen Menschen vermitteln, dass die Natur, sich selbst überlassen, ein äußerst spannender Erlebnisraum ist, in dem sich ganz hautnah beobachten lässt, wie sich etwas aus sich selbst heraus entwickelt.“ Herbert Zucchi fasst zusammen: „Wir sollten der Natur mit mehr Toleranz begegnen.“ Er lächelt und fährt fort: „Wenn dann Toleranz in Liebe umschlägt – dann ist das doch für alle Seiten etwas sehr Schönes und Beglückendes.“

Viele der Osnabrücker Regenrückhaltebecken erfüllen diese Kriterien. Hier greifen die Verantwortlichen lediglich so viel wie nötig und so wenig wie möglich in die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt ein: Ein gutes Beispiel dafür, dass sich Funktionalität und biologische Vielfalt nicht ausschließen. Kein Wunder, dass sich außer den erholungssuchenden Bürgern auch andere Naturfreunde an den Regenrückhaltebecken einfinden: Berg- und Teichmolch, Erdkröte und Grasfrosch, Wasserfledermaus und Großer Abendsegler.

Mit ihrem Projekt „Grünes Netz“ hat sich die Stadt Osnabrück zum Ziel gesetzt, den Blick der Bürger auf Orte zu lenken, an denen der Mensch seiner Umgebung bewusst begegnen kann: um sie zu genießen, zu beobachten, um Veränderungen mitzuerleben – oder um ein Verständnis für die Hintergründe ihrer Entstehung und ihrer aktuellen Bedeutung für die Lebensqualität in Osnabrück zu entwickeln. Unter dem Motto „Natur findet Stadt“ macht Grünes Netz neugierig auf die Vielfalt lokaler Naturphänomene von Tümpelquelle bis Trockenmauer, von Industriebrache bis Streuobstwiese. Lageplan mit Erläuterungen unter www.stadt-osnabrueck.de/5901.asp. Weitere Auskünfte beim Fachbereich Grün und Umwelt der Stadt Osnabrück unter umwelt@osnabrueck.de.

DAS GRÜNE NETZ

Die Wildnis – raue Schönheit zum Erlernen „Das alles hat natürlich auch einen ästhetischen Aspekt“, gibt Gerd Mäscher zu bedenken. Wildblumen im Staudenbeet, eine sich selbst überlassene, über Monate oder Jahre nicht gepflegte Fläche – das empfinde nicht jeder als schön, auch wenn sich die Natur gerade an solchen Orten durchaus sehr entschieden wohlfühle. „Ästhetisches Empfinden beruht oft auf einem Lerneffekt“, erklärt der Naturschutzbeauftragte. „Wenn wir als Kinder überwiegend in einer gestalteten, naturfernen Umgebung aufwachsen – dann ist das trotzdem das, was wir kennen und worin wir uns aufgehoben fühlen.“

„Wenn aus Funktionsräumen, deren Vorhandensein eine technisch Notwendigkeit darstellt, naturnahe Erlebnisräume werden, ist das eine phantastische Sache“, sagt Gerd Mäscher, ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter der Stadt Osnabrück.

REGENRÜCKHALTEBECKEN

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ELEMENTAR II

Fröhliches Familienspektakel oder qualmende Umweltsünde? Heidnisches Brauchtum oder christliche Liturgie? Osterfeuer sind ein Brauch mit vielen Facetten. In vielen Ostertraditionen mischen sich christliche und vorchristliche Bräuche. Die Osterfeuer gehen vermutlich auf vorchristliche Austreibungsrituale zum Ende des Winters zurück. Als Symbol für die als Göttin verehrte Sonne wurden sie zu Beginn des Frühlings auf Hügeln und Bergen entzündet, um vom Sieg der Sonne über die Dunkelheit des Winters zu künden. Diese Symbolik findet sich auch in der Liturgie der Osternacht wieder: Das Licht der Osterkerze, die am Osterfeuer vor der Kirche entzündet wird, steht für die Überwindung des dunklen Todes durch die Auferstehung. Diesem leuchtenden Symbol folgen die Gläubigen dann in die Kirche. Während die liturgischen Osterfeuer immer in der Nacht zum Ostersonntag brennen, werden die Brauchtumsfeuer je nach Region in der Nacht des Karsamstags, am Ostersonntag, im Sauerland sogar häufig erst Ostermontag entzündet.

Weniger Qualm, mehr Geselligkeit Spätestens seit im Jahr 2009 eine stabile Inversionswetterlage dazu führte, dass der Rauch der Osterfeuer tagelang über der Region Osnabrück hing, regte sich Widerstand: „Damals brannten hier in Melle die kleinen Osterfeuer noch dicht an dicht“, erinnert sich Jürgen Krämer, Mediensprecher der Stadt Melle. Die Genehmigungspflicht brachte einen starken Rückgang, die der Pflege des alten Brauchtums jedoch keinen Abbruch tat: „Jetzt wird von unterschiedlichen Gruppen in jedem Stadtteil ein großes Osterfeuer organisiert“, so Krämer. Der Grünschnitt – früher oft qualmende Basis der privaten Osterfeuer – werde inzwischen bei der AWIGO entsorgt. Auch Heiko Brosig vom Fachbereich Umwelt bei der Stadt Osnabrück hat positive Erfahrungen gemacht, seit es klare Regelungen für die Osterfeuer gibt. Ausgewiesene Flächen am Stadtrand, Abschaffung privater Feuer und Größenbeschränkungen der Feuer hätten den Verwaltungs- und Kontrollaufwand deutlich eingeschränkt: „Die Regelungen haben sich eingespielt und bewährt. Es gibt weniger Missbräuche und Nachbarschaftskonflikte als früher“, so Brosig. „Wir haben einen guten Interessenausgleich zwischen Umweltschutz- und Brauchtumspflege gefunden.“ Die stattfindenden öffentlichen Osterfeuer – 2013 waren es 37 – seien vor allem von Vereinen und Nachbarschaften angemeldet worden.

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Heiß geliebtes Familienfest Wer ein solches Osterfeuer beantragt, zahlt ab diesem Jahr 30 Euro. Eine Liste auf den Internetseiten der Stadt informiert über die genehmigten Veranstaltungen, so dass jeder das Osterfeuer in seiner Nähe findet. Für die Bewohner des Stadtteils Wüste ist das zum Beispiel das Osterfeuer im Kleingartenverein „Deutsche Scholle“. Etwa 400 Besucher kommen je nach Wetterlage. „Das sind vor allem Menschen aus der Umgebung“, weiß Emil Zuleia, Vorsitzender des Vereins. „Wir veranstalten hier ein Fest für die ganze Familie. Die Kinder sind stolz, wenn sie auch mal ein Stück Holz ins Feuer werfen können, es gibt Würstchen und Getränke und die Stimmung ist gut.“ Das liegt sicher auch an der vergleichsweise sauberen Luft: Schnittgut wird beim Osterfeuer in der Scholle nicht verbrannt, der Verein bekommt Kaminholz, das aufgrund seiner Wuchseigenschaften keine anderen Abnehmer findet.

Flammende Symbolkraft Neben den weit verbreiteten Osterfeuern gibt es noch weitere Osterbräuche, bei denen Feuer eine Rolle spielt. So gibt es im Harz neben den als „Ostermeilern“ bezeichneteten Osterfeuern auch die Tradition des Fackelschwingens, bei dem eine brennende Fackel über dem Kopf gekreist wird. Außerdem gilt das Einschwärzen mit dem Ruß der Ostermeiler als glückbringend. In einigen bergigen Regionen Deutschlands werden hingegen Feuerräder die Abhänge heruntergerollt. In anderen Gegenden werden Puppen im Osterfeuer verbrannt, die einerseits als Symbol für den Winter, andererseits als Judassymbol interpretiert werden.

Das etwas andere Osterfeuer

TIPP

Das Oster-Leuchten in Museum und Park Kalkriese ist ein besonderes Highlight im Osnabrücker Land. Am 20. April von 17 bis 22 Uhr soll der Himmel über Kalkriese durch eine regelrechte Lichtinszenierung aus Pyrotechnik, Klanginstallationen und Feuerkunst passend zum Thema der Sonderausstellung „Mumien – Reise in die Unsterblichkeit“ in allen Farben erstrahlen. Weitere Informationen unter: www.kalkriese-varusschlacht.de

Für Besucher wird ein kostenloser Buspendelverkehr angeboten. Besucher können die Busse unentgeltlich nutzen, um nach Kalkriese zum Oster-Leuchten zu gelangen. Auf den Strecken sind mehrere Fahrten zu unterschiedlichen Zeiten vorgesehen.

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VOLLER ENERGIE

Die Nichtschwimmer, die haben es ihr besonders angetan. Die ganz jungen und die ganz alten. „Das Babyschwimmen ist meine große Leidenschaft“, erzählt Schwimmmeisterin Andrea Zahmel. Beim bloßen Gedanken an ihre munteren kleinen Schützlinge beginnt es in ihren Augen zu Blitzen. „Ich finde es aber auch total bewundernswert“, fährt sie fort, „wenn Senioren, die vielleicht unsicher sind oder es einfach nie

gemacht haben, sich vornehmen, bei uns doch noch das Schwimmen zu lernen – einfach großartig!“ Seit 20 Jahren vermittelt Andrea Zahmel kleinen und großen Menschen, ängstlichen und temperamentvollen, geübten und weniger geübten die Freude am nassen Element. Seit 2010 koordiniert die 42-Jährige zudem das Angebot von „Nettis Schwimmschule“ – der Schwimmschule der Bäder der Stadtwerke. hier: Frau Zahmel – Babyschwimmen zu unterrichten: lauter quiekende, strampelnde kleine Menschlein – ist das nicht furchtbar anstrengend? Andrea Zahmel: Aber nein! Die meisten Babys fühlen sich in dem angenehm warmen Wasser ja pudelwohl – das Blubbern und das Geplätscher erinnern sie an die Geräusche im Mutterleib. Das Gefühl, von Wasser umgeben zu sein und darin zu schweben – eine solche Umgebung war ja neun Monate lang ihr Zuhause. hier: Können Sie den Kindern denn da überhaupt etwas beibringen? Andrea Zahmel: Bei der Wassergewöhnung dreht sich alles darum, dass die Freude und das gemeinsame Erlebnis, miteinander im Wasser zu sein, Eltern und Kinder noch fester zusammenschweißt. Es ist jedes Mal wieder faszinierend mitzuerleben, wie sich die anfängliche Unsicherheit der Erwachsenen von Stunde

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zu Stunde legt und sie mit ihren Babys immer selbstverständlicher im Wasser umgehen, ihnen immer mehr zutrauen. hier: Klingt nach jeder Menge Spaß. Andrea Zahmel: Aber klar! Ohne Spaß geht hier gar nichts. Das ist auf der anderen Seite der Nichtschwimmerskala natürlich genauso: Ich betreue ja auch Schwimmkurse für Erwachsene und bewundere es sehr, wie mutig und mit welcher Begeisterung sie ihre Ängste überwinden, um dann später – oft gemeinsam mit ihren Kindern oder Enkelkindern – Schwimmen gehen zu können. Wasser bietet einfach für jeden etwas – ganz egal, wie alt einer ist. Und in Osnabrück haben wir das große Glück, dass unsere Bäderlandschaft hier einfach unvergleichlich vielfältig ist – sowohl was die Angebote, als auch was die räumlichen Möglichkeiten angeht. Als Schwimmmeisterin kann ich mich hier so richtig austoben. Und das Wichtigste: Meine Kollegen und ich – wir sind hier ein richtig tolles Team. hier: Sie schwärmen ja sehr von Ihren jüngeren und von Ihren älteren Besuchern – wie sieht es denn mit dem Mittelfeld aus? Andrea Zahmel (lacht): Die Osnabrücker Jugendlichen sind doch sowieso die reinsten Wasserratten! Aber neben unseren Sprungtürmen, Wasserrutschen und Sportbecken haben wir natürlich auch einen ganz besonderen Leckerbissen für die jungen Leute in unserem Programm: das Edutainment. hier: Was kann man sich darunter vorstellen? Andrea Zahmel: Auch wenn sich das Angebot an Schulklassen richtet – Edutainment ist alles andere als trockener Unterricht. Eine völlig andere Unterrichtsstunde im Wasser, könnte man sagen – die Betonung liegt dabei auf: erlebnisorientiert, spannend und lehrreich. Wir beschäftigen uns mit naturwissenschaftlichen Themen wie Auftrieb, Wasserdruck oder Geschwindigkeit – und probieren das dann alles direkt im Wasser aus. Warum fühlt man sich im Wasser anders als an Land? Kann ich unter Wasser einen Ballon aufpusten? Das sind Fragen, die wir im Bad erforschen. hier: Frau Zahmel, eigentlich hatten Sie ja gar keine Wahl, was Ihre Berufsentscheidung angeht, oder? Andrea Zahmel (lacht): Nein, nicht wirklich: Mein Mann ist Schwimmmeister, mein Schwiegervater ist Schwimmmeister – bei uns dreht sich alles ums Wasser. Bloß unser Hund Pompom, der ist merkwürdigerweise bis jetzt ein überzeugter Nichtschwimmer geblieben. Ich weiß gar nicht, von wem er das hat!

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KURZ NOTIERT

ENERGIE VERSCHENKEN Ab sofort können im Servicezentrum am Nikolaiort „Energie-Gutscheine“ zum Verschenken erworben werden; der Wert des Gutscheins* wird vom Beschenkten auf die Strom- bzw. Gasrechnung eingelöst. * Mindestwert 10 Euro

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* Rechtsweg ausgeschlossen

Haben Sie ein Lieblingsrezept, das Sie gerne teilen möchten? Dann machen Sie einfach mit und schicken uns Ihre besten Rezepte, damit auch andere Kunden davon profitieren können. So wird die Sammlung immer umfangreicher und ein großer Fundus der schönsten Rezepte unserer Kunden entsteht. Geben Sie Ihr Rezept entweder direkt im Servicezentrum ab, senden Sie es per Post an die Stadtwerke Osnabrück AG, Nikolaiort 3/4, 49074 Osnabrück oder per E-Mail an servicezentrum@stw-os.de Holen Sie sich dann monatlich die neuen, leckere Rezepte aus dem Servicezentrum ab – vielleicht ist Ihr neues Lieblingsgericht oder das von Ihnen eingereichte Rezept dabei! Bitte vergessen Sie nicht, sich Ihre kostenlose Sammelmappe, die bereits ein leckeres Ostermenü enthält, mit dem Coupon unten links auf dieser Seite abzuholen!

COUPON Zur Abholung Ihrer Rezept-Sammelmappe im Servicezentrum. Einfach ausschneiden und abgeben.

Schollen röllchen mit Sp

20 g Butte rsc 2 Zwiebeln hmalz 2 Knoblau chzehen 600 g TK -Blattspina t Salz, Pfeff er, Muskat 500 g Sc hollenfilet Zitronens aft Pfeffer, Sa lz 2 EL Butte rschmalz 1 EL Mehl 250 g Brüh e 150 g mitte lal 2 EL Weißw ter Gouda ein Pfeffer, Sa lz 125 g Sahn e 1 Eigelb Energiesp

artipp:

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Butterschm alz erhitz en, Gemü (einige Sp ina se andüns ten zurück las tblätter für die Fis chroulade se n ren. Fisch n), würzen und ca . 8 Minuten , säuern, wü legten Sp gainatblätter rzen, mit den zurü ck n belegen Rouladen und zu kle geau inen Auflauffor frollen. Die Fischrö m llchen in eine ten, mit Br legen. Eine Mehls chwitze be üh reiund mit We e auffüllen, Käse darin aufl in und Ge ösen würzen ab schmecke Sahne un n. d Eigelb ve rquirlen, die Sauce unterrühr über den en und Fisch gebe n. Die Auflau ffor Garen: O- m in den kalten Ba U-Hitze: ckofen ste 200°C llen. oder Um luft: 170° Garzeit: 15 C - 20 Minu ten Die Fisch röllchen mit dem Bandnude Blattspinat ln oder Pe und tersilienka rtoffeln se rvieren!

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ENERGETISCHE GEBÄUDESANIERUNG In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern bietet die Stadt Osnabrück eine Informationsreihe zur energetischen Gebäudesanierung an. Die Reihe will fundierte Informationen liefern und einen Erfahrungsaustausch ermöglichen. Selbstverständlich bekommen Kunden der Stadtwerke Osnabrück diese Infos kostenlos und jederzeit im Servicezentrum, Nikolaiort 3/4 oder unter 0541 2002-2002. Start der Reihe ab 2. April 2014, Vortragssaal der Volkshochschule Osnabrück, Bergstraße 8, 49076 Osnabrück Programm und weitere Infos : www.osnabrueck.de/gruenumwelt/77779.asp


KURZ NOTIERT

DER UMWELTSONG MIT TIPS & TAPS bit.ly/swo-song

RECHT AUF WASSER Mit der Internationalen Jugendkonferenz für das Recht auf Wasser wollen die Veranstalter den Teilnehmern die Vielfältigkeit und Bedeutung der Ressource Wasser näher bringen und sie zum gemeinsamen und sinnvollen Engagement motivieren. Workshops und Aktionen geben Einblicke in die aktuelle Problematik. 21. bis 23. März 2014 Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), An der Bornau 2, 49090 Osnabrück www.internationale-wasserkonferenz.de

TESTPERSONEN FÜR SALOUNGE-STUDIE GESUCHT Die gesundheitsfördernden Effekte der Salounge bei Allergien wollen die Stadtwerke unter die Lupe nehmen. Auch Sie können als Testperson an der geplanten Studie teilnehmen und die Salounge während der Studie kostenlos nutzen! Bei Interesse wenden Sie sich bitte per E-Mail an baeder@stw-os.de.

REISETAG am 22. März

www.streifzuege-nordwestbahn.de

bit.ly/swo-maus

loses Kosten sseme Energie Einleger im t e Bustick eben‘ in der rl e r e ‚hi itte Heftm

29.-30. MÄRZ OSNABRÜCK 13


OSNABRÜCK IN BEWEGUNG

DIE IDEE DES URBAN GARDENING WÄCHST IN UNSERER STADT Es regt sich etwas in der Stadt: Es ist grün, ökologisch, bunt, gesundheitsbewusst, um Nachhaltigkeit bemüht. Es ist der Gedanke, gemeinsam mit anderen in der Stadt Oasen zu schaffen, in denen Natur, gesunde Lebensmittel und soziales und kulturelles Leben gleichermaßen gedeihen können. Spross der Bewegung waren 1989 einige Mitglieder des BUND-Osnabrück, allen voran Christoph Repenthin. Nachdem der BUND sich gemeinsam mit den Eigentümern für den Erhalt einiger Gartenflächen in der Nähe des Bürgerparks eingesetzt hatte, verschenkten zwei ältere Schwestern ihre insgesamt 2.600 Quadratmeter Gartenfläche an den BUND. Das erste Urban Gardening-Projekt Osnabrücks war geboren, obwohl die aus den USA kommende Strömung Deutschland noch gar nicht erreicht hatte. Christoph Repenthin machte sich mit einigen Mitstreitern daran, einen naturnahen Garten zu konzipieren, in dem ökologisch gegärtnert werden sollte. Dazu veränderte er nicht viel; das Gelände war zu großen Teilen lange sich selbst überlassen worden. „Damals wurden vor allem einige Wege sowie ein Wasseranschluss angelegt und die Gebäude gesichert, die wir unter anderem für die Gartengeräte benötigen“, erklärt Ulla Feldmann vom BUND.

Garten ganz natürlich Auf den Einsatz von motorbetriebenen Hilfsmitteln wird dabei bis heute weitgehend verzichtet. Auf acht Parzellen bauen BUND-Mitglieder Kräuter, Gemüse und Blumen für den eigenen Bedarf an. Außerdem gibt es eine Kooperation mit dem Carolinum, eine weitere mit der WittekindRealschule ist geplant. Eine Kindergartengruppe der Kita „Die Wühlmäuse“ kommt ebenfalls im Sommer einmal wöchentlich in den BUND-Garten. Unterschiedliche Gemeinschaftsflächen und eine Streuobstwiese werden von allen genutzt. Dabei gelten einige Grundregeln: Es wird ökologisch gegärtnert, der Garten ist so gestaltet, dass er verschiedensten Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause bietet. Experimentiert werden darf natürlich trotzdem: Alte Sorten anbauen, Ligusterhecken blühen lassen, verschiedene Beetformen anlegen – vieles ist möglich. Bislang ist das Gelände nur für die Gärtner und nach Absprache zugänglich, aber das soll sich ändern: „Wir möchten, dass viel mehr junge Menschen die Faszination des Gartens und des Gärtnerns erleben können“, erklärt Ulla Feldmann. Deshalb hat der BUND in diesem Jahr das Projekt Jugend UmweltAktiv ins Leben gerufen. So sollen vor allem junge Leute sollen über Veranstaltungen und Einzelaktionen in die grüne Oase am Bürgerpark finden. Wie wär‘s beispielsweise mit Poetry Slam im Grünen? „Wir entwickeln gerade unterschiedliche Ideen. Menschen, die mitmachen möchten, sind herzlich willkommen“, so Feldmann. Raum für Ideen Kultur und Gärtnern, diese Idee fällt auch beim 2012 gegründeten Verein TomatOS auf fruchtbaren Boden. „Mit 35 Mitgliedern, die aktiv gärtnern, sind Gewächshaus und Parzellen ganz gut ausgelastet. Aber wir möchten noch mehr Gemeinschaftsleben in unseren Garten holen und da sind uns auch Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen sehr willkommen“, lädt der Vorsitzende, Ulrich Voss, ein. Der Verein hat optimale Bedingungen für den Anbau von Blumen, Kräutern und Gemüse. Ein Pflanztunnel, ein Gewächshaus und diverse Beete bieten unterschiedliche Möglichkeiten ökologisch zu gärtnern und vieles auszuprobieren. „Ich bin begeistert von den Prinzessinnengärten in Berlin und habe mir Ähnliches immer für Osnabrück gewünscht“, sagt Maria Kersten, der das Grundstück gehört und die TomatOS mit ins Leben gerufen hat. Ein bunter Mix aus jungen Familien, Studenten und Einzelgärtnern aus ganz Osnabrück trifft sich auf

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dem Gelände an der Bramscher Straße. Viele kommen vor allem wegen des Gemeinschaftsgefühls, einige obwohl sie noch einen eigenen Garten haben. Gegärtnert wird nachhaltig, ressourcenschonend und ökologisch, die Idee der gesunden Selbstversorgung in der Stadt spielt für viele eine wichtige Rolle. Maria Kerstens Augen strahlen, wenn sie vom Sommer 2013 berichtet. „Hier wurde einiges ausprobiert. So bepflanzte eine Gärtnerin Erdsäcke nach einer Idee der Maya mit Mais, Bohnen und einer kleinen Kürbissorte, weil jede Pflanze die andere braucht. Aber das Schönste war: Immer wenn ich in den Garten kam, habe ich zufriedene Menschen getroffen. TomatOS war und ist eine gute Idee.“ Nun wünscht sie sich ergänzende Angebote für andere Teile des Grundstücks: „Ich bin da ganz offen, aber es muss zu der Grundeinstellung von TomatOS passen. Von der Kulturinitiative bis zum ‚RepairCafé‘ ist alles denkbar.“ Offen für alle (Garten-)Kulturen Offenheit ist auch das Stichwort für den Friedensgarten. „Wir sind offen für alle Kulturen, für Einzelgärtner und Familien, Jung und Alt“, so Doris Kube, Initiatorin des Projektes. „Bei uns gärtnern Studentengruppen, Einzelpersonen aller Altersgruppen, Familien und bald auch eine Gruppe von Migrantinnen, die sicher viele neue Ideen mitbringen.“ Der Garten ist ein interkultureller Treffpunkt und Ort des Austauschs im Dreieck der Stadtteile Haste, Sonnenhügel und Dodesheide. „Am Anfang haben uns viele gewarnt. Wenn jeder hier herein könne, gebe es nichts mehr zu ernten, Vandalismus und Diebstahl würden unsere Arbeit bald ruinieren“, erinnert sich Doris Kube. „Aber es ist anders gekommen. Die Menschen sind freundlich, interessiert und hilfsbereit. Bis auf ein paar Jungenstreiche ist nichts geschehen“, lacht sie. Um den Wissensdurst zu stillen, möchte sie in Zukunft mehr Informationen über Kraut und Rüben, Blumen und Gemüse geben: „Entlang unseres Wildblumensaums möchten wir gern Infobeete anlegen und Themenveranstaltungen rund um das Thema Garten anbieten“, so ihre Pläne. „Außerdem werden wir unseren Treffpunkt schöner gestalten und einen Brunnen bohren.“ Wer den Friedensgarten, der in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hermann-Nohl-Schule und zum Großspielplatz liegt, besucht, glaubt kaum, wie „jung“ er

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ist. Einzel- und Gemeinschaftsbeete, eine Streuobstwiese, ein Geräteschuppen – das alles wurde im ersten Jahr angelegt. Es gibt ein Kartoffelbeet, das gemeinsam mit peruanischen Bauern in Rahmen eines Help-Age-Projektes angelegt wurde, ein Gemeinschaftsbeet, auf dem unter anderem Bohnen angebaut werden. 25 Mitglieder packten die ganze erste Saison lang tatkräftig mit an, schleppten kannen- und kanisterweise in der Trockenperiode Wasser zu den weit vom Anschluss gelegenen Gemeinschaftsbeeten – und hatten auch noch Spaß dabei. Der Jahresbeitrag beträgt je nach Einkommen zwischen 30 und 120 Euro, dafür stehen jedem Mitglied bis zu 60 Quadratmeter Grabeland für den ökologischen Eigenanbau sowie die Mitnutzung der Gemeinschaftsflächen zu. „Es macht den Menschen einfach Spaß, etwas gemeinsam aufzubauen und wachsen zu sehen. Deshalb kommen auch immer viele Aktive zu den Gemeinschaftsaktionen.“ Sicher auch dank der treibenden Kräfte Doris Kube und Wieland Sack. Die gelernte Landschaftsarchitektin und Umweltpädagogin reduzierte sogar ihre Arbeitszeit, um ihren GartenTraum zu verwirklichen. Die 10.000 Quadratmeter große Fläche dazu wurde den Friedensgärtnern von der Stadt zur Verfügung gestellt. Die agile Netzwerkerin hält nicht nur Kontakte zu anderen Urban Gardening-Projekten, sondern holt auch immer wieder neue Ideen und Unterstützer mit ins Boot. Die Heger Laischaft, die Hochschule, das Büro für Friedenskultur, Help Age, die Rosenplatzschule, das Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, die HermannNohl-Schule, der Verein Exil – sie alle haben irgendwie Kontakt zum Friedensgarten. „Alle, die mit uns diesen Garten zu einem Ort des Austauschs und der Solidarität, zu einem Ort gelebter Friedenskultur machen möchten, sind willkommen“, lädt Doris Kube mit Blick auf das weitläufige Gelände ein. Gärtnern im Container Im Gegensatz dazu sind die räumlichen Möglichkeiten der „Querbeet“-Gärtner deutlich begrenzt. Mitten im Herzen der Stadt, auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs haben sie ihre Beete angelegt: aufgeflexte, halbierte Flüssigkeitsbehälter gefüllt mit Erde. Urbaner kann Gärtnern in Osnabrück kaum sein. Marcia Bielkine und Ingo Bolm, zwei der fünf Kernmitglieder der Gruppe berichten, wie

1 Die Gärtner im Friedensgarten starten motiviert ins Gartenjahr 2014.

2 Vision: Das Herzstück des Gemeinschaftsgartens – ein großer Treffplatz mit Pergola – soll in einer gemeinschaftlichen Bauaktion gestaltet werden.

3 Urbaner kann Gärtnern kaum sein: aufgeflexte, halbierte Flüssigkeitsbehälter dienen bei Querbeet als Pflanzgefäße.

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Aber am alten Güterbahnhof ist dennoch Platz für Bäume oder eine Kräuterschnecke.

* Rechtsweg ausgeschlossen; keine Barauszahlung


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2010 alles begann: „Wir haben uns Gedanken gemacht, was passiert, wenn Öl als Rohstoff knapp wird. Wenn Transport-, Energie- und Verpackungskosten die Nahrungsmittelpreise in die Höhe treiben werden und wie man darauf reagieren kann.“ Deshalb wurde ein Ort gesucht, zu dem Gärtner aus der Innenstadt im Wortsinn aus eigenem Antrieb, also zu Fuß oder per Rad, kommen können. Dass die Beete aus Kunststoff – also Erdöl im weitesten Sinne – bestehen, ist eher ein Zufall. „Der Boden auf dem Gelände ist stark verdichtet und mit Schotter durchsetzt, außerdem wissen wir nicht, welche Altlasten unter unseren Füßen sind“, so Marcia Bielkine. Die halbierten Flüssigkeitsbehälter, die den Gärtnern von der Papierfabrik Schoeller, den Mineralölwerken und einer Diskothek nach gründlicher Reinigung zur Verfügung gestellt wurden, erleben nun ein Recycling der völlig anderen Art. „Zu Beginn des Jahres erstellen wir gemeinsam einen Pflanzplan“, erklärt Ingo Bolm den ersten Schritt im Gärtnerjahr. Wer möchte was ausprobieren? Was hat in der vergangenen Saison gut funktioniert? Welcher Standort ist für welche Pflanze geeignet? Mit welcher Pflanzenfolge kann ein Beet mehrfach genutzt werden? Wenn diese Fragen geklärt sind, geht es los. Gemeinsam wir gesät, gepflegt, gejätet, gegossen, geerntet und manchmal auch gekocht. „Einzelbeete gibt es bei uns nicht. Im Sommer kommen hier etwa 15 bis 20 aktive Gärtnerinnen und Gärtner zusammen. Hauptsächlich junge Leute, viele Studenten“, erklären Bolm und Bielkine. Das Querbeet-Team ist Teil des Kulturvereins Peterburg. Gemeinsam setzen sie sich für die Nutzung der urbanen Freiflächen ein. „Wir wissen um unsere unsichere Situation, was das Gelände betrifft. Aber statt deswegen in passive Starre zu verfallen, tun wir lieber etwas Sinnvolles. Alles, was wir bisher gemacht haben, hat das Gelände verbessert“, sind sich Marcia Bielkine und Ingo Bolm sicher. Sie hoffen, dass sie auch in Zukunft mit anderen zusammen ressourcenschonend gärtnern. In ihrer grünen Oase im Grau der Stadt.

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LIEBLINGSORTE

Nein, er wirkt keineswegs niedergeschlagen. Auch nicht schwermütig. Oder in sich gekehrt. Ganz im Gegenteil: Niels Biewer blinzelt vergnügt in die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne und sieht aus, wie ein sehr zufriedener junger Mann, der mit sich und der Welt durchaus im Reinen ist. Der 32-jährige Landschaftsentwickler lächelt entspannt. Aber warum um Himmels Willen dann diese Vorliebe? Wie kommt es, dass sich einer wie Biewer ausgerechnet in einen historischen Friedhof als Lieblingsplatz verguckt hat? Man kennt sich Die Strickmütze tief in die Stirn gezogen, lehnt Biewer im schlichten Eingangstor der mannshohen Mauer, die sich moos- und flechtenüberzogen an der Bramscher Straße entlang zieht. Er nimmt sich Zeit. Genießt die Ruhe, die hier wie ein sanfter Akkord in der milden Frühjahrsluft schwebt. Bedächtig lässt er seinen Blick schweifen und begrüßt beiläufig einige Passanten: Pärchen, die Hand in Hand über die sandigen Wege schlendern. Junge Mütter mit Kinderwagen. Ältere Herren mit Hund an der Leine. „Hallo, Niels – wie sieht‘s aus?“ Man kennt sich. Biewer, der Wilhelmshavener, den es vor zehn Jahren zum Studieren nach Osnabrück verschlug, ist offenbar nicht der Einzige, der oft und gern zum Hasefriedhof kommt. Schmunzeln erlaubt „Dies ist ein sehr ästhetischer Ort“, benennt er eine Facette der Faszination, die das eindrucksvolle Gelände auf ihn ausübt. Neben langen Reihen von in die Jahre gekommener Grabstellen und Denkmälern, an denen der Zahn der Zeit unbeeindruckt nagt, dehnen sich weite, offene Rasenflächen aus. Hier und da wachsen lockere Bestände aus stattlichen Bäumen und immergrünem Gebüsch. „Wer hier mit offenen Augen entlang geht“, spricht Niels Biewer aus Erfahrung, „der entdeckt immer wieder etwas Neues.“ Die bekannten Namen alteingesessener Osnabrücker Familien auf rissigen Grabplatten. Bedenkenswerte Worte in Stein gemeißelt. Filigrane Details zum Staunen, zum Bewundern – oder manchmal auch zum Schmunzeln. „Natürlich verströmt der Hasefriedhof auch einen gewissen morbiden Charme“, sagt der 32-Jährige, „aber Verfall kann ja durchaus etwas Schönes haben.“ Museum unter freiem Himmel Was mit einer beruflichen Beschäftigung als Bearbeiter eines Projekts zur nachhaltigen Nutzung des Hase- und des Johannisfriedhofs begann, ist irgendwann im Laufe der Jahre, im Laufe des Herumspazierens auf den buckeligen Natursteinwegen, im Laufe der Beschäftigung mit der Geschichte dieses Ortes – in eine Leidenschaft umgeschlagen. Niels Biewer fährt behutsam mit der Hand über die schmiedeeiserne Ranke an der Pforte zu einem der prächtigen Grufthäuser. „Auf diesem Friedhof sind sie alle versammelt“, erklärt er: „Die Menschen, die in den vergangenen 200 Jahren die Stadt geprägt haben.“ Und er meint nicht nur Politiker wie den Osnabrücker Bürgermeister Bernhard Dietrich Friedrich Möllmann. Unternehmer wie Otto Kromschröder. Den „Wegbereiter der Raumfahrt“, Raketenkonstrukteur Reinhold Tiling. „Auch die auf den ersten Blick eher unscheinbaren, bescheidenen Gräber haben viel zu erzählen.“

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Der Hasefriedhof gleichsam als verwunschenes Museum unter freiem Himmel, als eine mit den unterschiedlichsten Geschichten gefüllte Schatztruhe der städtischen Vergangenheit. „An was haben die Osnabrücker in den vergangenen 200 Jahren geglaubt? Was war ihnen über den Tod hinaus wichtig? Wie wollten sie sich der Nachwelt präsentieren?“ Von Kino bis Konzert Biewer findet es gut, dass die heutigen Osnabrücker sich dafür entschieden haben, ihre beiden historischen Friedhöfe zu bewahren. „Es gibt andere Städte, denen ihre alten Friedhöfe nicht so viel wert sind, und die sie verfallen lassen.“ Im vergangenen Jahr haben hier auf Biewers Lieblingsplatz viele Besucher Konzerten und Vorträgen gelauscht, haben an kulturhistorischen Wanderungen und naturkundlichen Führungen teilgenommen. Sogar ein alter Kinofilm ist in der Kapelle gezeigt worden. „Toll, wie offen die Osnabrücker für diese Veranstaltungen sind“, freut sich Biewer. Er hat das Programm gemeinsam mit anderen organisiert und an manchen Nachmittagen mehr als 200 Gäste gezählt. In diesem Jahr soll es weiter gehen – mit der Kultur auf dem Friedhof. „Wäre doch schade, wenn die vielen spannenden Kapitel der Geschichte, die es hier zu entdecken gibt, in Vergessenheit gerieten“, sagt Niels Biewer, lächelt – und setzt mit gelassenen Schritten seinen Spaziergang fort.

Der Hasefriedhof – in Kürze: Sowohl der Hase- wie auch der Johannisfriedhof wurden im Jahre 1808 vor den Toren der Stadt angelegt. Auf beiden Friedhöfen fanden 1995 die letzten Beisetzungen statt. Ende 2015 sollen die unter Denkmalschutz stehenden Flächen entwidmet und in Parkanlagen mit Friedhofscharakter umgewandelt werden. Der Hasefriedhof hat eine Größe von rund 10,5 Hektar und gilt – wie auch der Johannisfriedhof – als eines der wertvollsten Beispiele historischer Friedhofskultur in Niedersachsen. Mehr Informationen unter: www.hasefriedhof-johannisfriedhof.de

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ORIGINAL REGIONAL

WALTER HEITMANN – EIN SCHAUSTELLER MIT FESTEM ZUHAUSE ihren Spaß!“, fasst es Walter Heitmann zusammen. Deshalb befürwortet er die Initiative der Schausteller, die deutsche Kirmes als Weltkulturerbe einzustufen. Jahrmarkt sei etwas anderes als die um sich greifenden Events: „Wir kommen immer wieder, die Kunden finden uns auf den Plätzen sogar immer an derselben Stelle. Jahrmärkte sind eine Institution!“ Eine, die auch durch den Zusammenhalt unter den Schaustellern erhalten geblieben ist.

Momentan ist noch alles eingelagert, aber Walter Heitmann bereitet sich allmählich auf die bevorstehende Marktsaison vor.

Walter Heitmann ist ein Multitalent: Tischler, Elektriker, Mechaniker, Verkäufer und einiges mehr. Kurz: Walter Heitmann ist ein echter Schausteller. „In diesen Beruf wird man hinein geboren“, sagt der 54-Jährige, der aus einer alteingesessenen Osnabrücker Schaustellerfamilie stammt. „Sonst packt das kaum einer. Das Leben in unserer Branche ist hart!“ Heitmann ist seit seiner Geburt auf Jahrmärkten im Osnabrücker Land und im Emsland unterwegs. „Ich habe aber immer eine Schule in Osnabrück besucht“, erinnert er sich. Nach Schulschluss und in den Ferien half er seinen Eltern. „Was ich da gelernt habe, brauche ich heute noch!“ Bis er 19 Jahre alt war, betrieb die Familie eine Raupe: „Damals ein Muss für jeden Jahrmarktbesuch, denn da gab es immer die aktuellsten Hits.“ Es folgten ein kleines Holzriesenrad, ein Kinderkarussell und ein „Round Up“. Diese schnell drehende Platte an deren Rand die Passagiere im Stehen festgeschnallt wurden, war „der Renner in den 80ern.“ Doch die Zeiten wurden härter: Die Erwartungen der Besucher wuchsen ständig, die Fahrgeschäfte wurden immer aufwändiger. Hinzu kam die Konkurrenz durch Freizeitparks. Immer an die selbe Stelle „Dabei ist ein Kirmesbesuch etwas Besonderes. Zu uns kommen alle Altersgruppen und Bildungsschichten, viele unterschiedliche Nationalitäten – und alle haben

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Heute erfolgreich mit „Gastro“ Seine Frau Gabi hat Walter Heitmann „natürlich“ auf dem Jahrmarkt kennen und lieben gelernt. Sie entstammt ebenfalls einer Schaustellerfamilie. Gemeinsam sind sie vom Fahrgeschäft auf „Gastro“ umgestiegen: „Angefangen hat es mit Popcorn, jetzt sind es Champignons und Crepes – da waren wir Vorreiter.“ Zeitweise betrieben Heitmanns noch einen Verleih historischer Karussells und Buden, inzwischen haben sie zusätzlich zum mobilen Angebot auch einen festen Crepes-Stand in der L+T Markthalle. „Bereits nach einem halben Jahr war ich stellvertretender Markthallen-Leiter“, erzählt Walter Heitmann. Haus statt Wohnwagen Im Gegensatz zu den meisten Schaustellern verbringt die Familie ihre Nächte in der Regel in ihrem Haus in Wallenhorst. „Anfangs meinten ein paar Kollegen, ohne Leben im Wohnwagen seien wir keine richtigen Schausteller mehr. Inzwischen ist das für die meisten aber ganz normal.“ Sie bauten, als die Tochter in die Schule kam. Die ist jetzt mit einem Schausteller verheiratet und betreibt einen China-Nudel-Stand. In der Winterpause stehen Verkaufsstände und Wohnwagen für Aushilfen in der großen Halle neben dem Haus. Dann wird repariert, verändert und an neuen Verkaufsideen getüftelt. Außer den Gasinstallationen macht Walter Heitmann alles selbst. Er ist eben ein echter Schausteller.

Gabi und Walter Heitmann schwelgen in Erinnerungen.

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GEWINNSPIELE / IMPRESSUM

N RTE . A K HME TMITTE A N TEIL ER HEF IN D WO IST DENN MEIN QUIETSCHEENTCHEN? hier im gesamten Heft inkl. des hier erleben Einlegers? iPod touch.

GUT AUFGEPASST? Beantworten Sie unsere drei Fragen; unter allen richtigen Einsendern verlosen wir ein Apple iPad mini. 1 | Wie heißt Frau Zahmels Hund? 2 | Wo gärtnert „Querbeet“? 3 | Wann wurde der Johannisfriedhof angelegt?

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Den iPod touch erhält Sophia Schneider aus Osnabrück.

Über das iPad freut sich Lars Meier aus Quakenbrück.

IMPRESSUM

ADRESSEN AUF EINEN BLICK

Herausgeber Stadtwerke Osnabrück AG Alte Poststraße 9, 49074 Osnabrück Telefon 0541 2002-0

Servicezentrum Nikolaiort 3/4 Mo. - Fr. 10.00 bis 19.00 Uhr Sa. 10.00 bis 18.00 Uhr Fax 0541 2002-3122 E-Mail servicezentrum@stw-os.de

Chefredaktion Pia Zimmermann; v. i. S. d. P. Marco Hörmeyer Koordination Nicole Seifert Redaktion Michaela Aldenhoff Elisabeth Burghard Katja Diehl Barbara Etl Mathias von der Heide Ann-Katrin Hörnschemeyer Timo Kerßenfischer Kathrin Menkhaus Jörg Segebarth Nadine Wortmann Konzept & Gestaltung medienweite GmbH & Co. KG Fotografie Stadtwerke Osnabrück AG, BUND, TomatOS, Querbeet, Friedensgarten Osnabrück, Hermann Pentermann, Bettina Meckel, Oliver Pracht, fotolia Druck Steinbacher Druck GmbH Verteilung TAzustellservice GmbH & Co. KG

Störungsmeldungen Strom Telefon 0541 2002-2010 Gas/Wasser/Wärme Telefon 0541 2002-2020 Baustellen Telefon 0541 2002-2030 Entwässerung/Klärwerk Telefon 0541 2002-2040 Entwässerung/ Haus- und Grundstücksentwässerung Telefon 0541 2002-2050

Kundenzentrum Alte Poststraße 9 Mo. - Do. 7.00 bis 16.00 Uhr Fr. 7.00 bis 13.00 Uhr Telefon 0541 2002-2002 Fax 0541 2002-3120 E-Mail kundenservice@stw-os.de

Bäder Im Haseesch 6 Telefon 0541 2002-2250 Fax 0541 2002-2251 E-Mail baeder@stw-os.de

Mobilitätszentrum Neumarkt 10, gegenüber vom Bussteig A1 Mo. - Fr. 7.00 bis 18.00 Uhr Sa. 9.00 bis 13.00 Uhr Telefon 0541 2002-2211 Fax 0541 2002-3158 E-Mail mobilitaetszentrum@stw-os.de

Moskaubad Limberger Straße 47 Telefon 0541 2002-2290 Internet www.moskaubad.de

Umwelt-Abo Telefon 0541 2002-2244 NordWestBahn Servicebüro im Hauptbahnhof Telefon 01806 600161 (20 ct/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) Fax 0541 600-2244 E-Mail dialog@nordwestbahn.de Umzugsmeldungen/Tarifinformationen/ Energiesparberatung Telefon 0541 2002-2002

Nettebad Im Haseesch 6 Telefon 0541 2002-2270 Internet www.nettebad.de Loma-Sauna Im Haseesch 6 Telefon 0541 2002-2255 Internet www.nettebad.de Schinkelbad Im Wegrott 37 Telefon 0541 2002-2280 Internet www.schinkelbad.de

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hen! e s n e b o n o Die Stadt v 014. 2 z r ä M . 2 2 m Saisonstart a

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Sonderpreis: 5,00 Euro pro Person Heraustrennen

Nachts im Museum der Varusschlacht - wenn Frau Putzig durch die Gänge fegt Was passiert eigentlich zu später Stunde im Museum? Wenn Sie denken außer Stille nichts, liegen Sie falsch! Denn wenn Frau Putzig durch die Gänge fegt, dann geht’s im Museum erst richtig los. Folgen Sie ihr durch das Museum und lauschen Sie ihren Erzählungen von der Arbeit, den faszinierenden Fundstücken und der Geschichte der Varusschlacht. Doch woher hat Frau Putzig all die mysteriösen Informationen? Und was genau meint sie mit nächtlichen Ereignissen? Nach und nach wird klar, dass Sie und Frau Putzig nicht die Einzigen im Museum sind.

Mittwoch

Dauer ca. 1,5 h Der Energieverbrauch ist beim Kauf Die Teilnahme ist kostenfrei eines Kühl- oder zum Heraustrennen Anmeldekarte im Ausklapper Gefriergerätes ein besonders wichtiges Kriterium. Viele Kühlund Gefriergeräte werden mehr als zehn Jahre genutzt. Sie sind 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr am Stromnetz angeschlossen.

Grund genug, sich vorab über den Stromverbrauch der Geräte zu informieren. Was bedeutet in diesem Zusammenhang die Effizienzklasse auf dem Energielabel? Reicht für meinen Haushalt ein Kühlschrank mit Gefrierfach? Oder sollte ich besser doch eine Kühl-Gefrier-Kombination kaufen? Damit Sie bei den zahlreichen Geräten die richtige Auswahl treffen, geben wir Ihnen wichtige Tipps und Hinweise vor dem Kauf. Wir erklären außerdem, was sich hinter „Biofresh“, „NoFrost“ und den verschiedenen Klimaklassen verbirgt.

ANTWORT

Tragen Sie die drei Antworten auf unsere Fragen umseitig ein und senden Sie uns die Karte per Post bis zum 15. April 2014. Viel Glück!

Nachname

Nachname

Vorname

Vorname

Straße & Nr.

Straße & Nr.

PLZ & Ort

PLZ & Ort

Telefon

Telefon

E-Mail

E-Mail

Geburtsdatum

Geburtsdatum

Ich ermächtige die Stadtwerke Osnabrück AG, dass sie mich per Telefon oder E-Mail zum Zwecke von Marketingmaßnahmen informiert und meine Kontaktdaten für diesen Zweck erhebt, speichert und verwendet. Ich kann diese Regelungen jederzeit bei der Stadtwerke Osnabrück AG widerrufen. * freiwillige Angabe Einsendeschluss ist der 15.04.2014. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los; der Gewinner/die Gewinnerin wird von uns direkt benachrichtigt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Stadtwerke Osnabrück AG und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Datum, Unterschrift

10.06.2014 // 18.00 Uhr

Heizungsmodernisierung richtig angepackt

Die Kraft der Sonne – Solarstrom erzeugen und speichern

Dauer ca. 4 h

Mittwoch

Mittwoch

09.04.2014 // 19.00 Uhr

14.05.2014 // 19.00 Uhr

59,00 Euro pro Person Sonderpreis: 49,90 Euro pro Person Anmeldekarte im Ausklapper zum Heraustrenn en

Die neuen Energielabel – worauf muss ich achten?

Donnerstag

Donnerstag

11.09.2014 // 19.00 Uhr

25.09.2014 // 19.00 Uhr

Stromsparen im Haushalt – geht noch mehr? Donnerstag

„Die Energiemesse“; 29. und 30. März 2014 DBU Zentrum für Umweltkommunikation An der Bornau 2 • 49090 Osnabrück

Du möchtest den iPod touch gewinnen? Dann trage die Anzahl der Quietscheentchen in das Feld auf der anderen Seite dieser Karte ein. Hast du wirklich alle entdeckt? Sende uns die Karte per Post bis zum 15. April 2014. Viel Glück! Nachname

09.10.2014 // 19.00 Uhr

Vorname Straße & Nr.

Veranstaltungsort: Zentrale der Stadtwerke Osnabrück AG, Alte Poststraße 9, 49074 Osnabrück Melden Sie sich gleich an! Telefonisch unter: 0541 2002-2002, per E-Mail an servicezentrum@stw-os.de oder persönlich im Servicezentrum, Nikolaiort 3/4.

Die Teilnehmerzahl ist bei allen Veranstaltungen begrenzt. Bei großer Nachfrage entscheidet das Los. Wir informieren Sie ca. drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn, ob Sie zu den Teilnehmern gehören.

Energiemesse-Busticket Hin- und Rückfahrkarte am 29. und 30. März 2014 Bitte am entsprechenden Tag bei Fahrtantritt entwerten! Tarifzone 100 Osnabrück/Belm

30. März 2014

Ob kurz oder lang, weiß oder grün, die verschiedenen Sorten verlangen auch eine unterschiedliche Behandlung. Was Sie bei der Zubereitung beachten müssen und wie man ihn richtig schält, zeigt Ihnen Andreas Matthey bei einem gemütlichen Abend in kleiner Runde. Mit viel Erfahrung leitet Herr Matthey die Kochkurse der Fa. Schäffer Geschenke und öffnet nun für Stadtwerke Kunden die Türen. Lassen Sie sich zeigen, wie man Spargel köstlich und auch mal ohne Sauce Hollandaise anrichten kann und genießen Sie im Anschluss in gemütlicher Runde die zubereiteten Spargelvariationen.

Fit im Tarifdschungel – Rechnungserklärung vom Experten!

30. März 2014

Spargel ist nicht immer gleich Spargel. Und nicht jeder Spargel eignet sich für jedes Gericht.

Dienstag

ANTWORT

Weitere Vorträge 2014 Genießen Sie die Spargelvielfalt

Stadtwerke Osnabrück AG Kennwort: iPad Alte Poststraße 9 49074 Osnabrück

Bitte freimachen

Sie möchten das iPad gewinnen?

Bitte kreuzen Sie umseitig an, an welcher Veranstaltung/ welchen Veranstaltungen Sie mit wie vielen Personen gerne teilnehmen würden.

04.06.2014 // 19.00 Uhr

Bitte freimachen

10,00 Euro pro Person

Anmeldekarte im Ausklap per zum

Kühl- und Gefriergeräte heute

Stadtwerke Osnabrück AG Kennwort: iPod Alte Poststraße 9 49074 Osnabrück

15.05.2014 // 18.00 Uh r Dauer ca. 1 h

©VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH, Foto: Hermann Pentermann

Donnerstag

ANTWORT

Das Veranstaltungsprogramm exklusiv für unsere Energiekunden.

Stadtwerke Osnabrück AG Servicezentrum Alte Poststraße 9 49074 Osnabrück

Bitte freimachen

hier erleben

PLZ & Ort Telefon E-Mail Geburtsdatum

* freiwillige Angabe Teilnahme nur unter 18 Jahren möglich. Einsendeschluss ist der 15.04.2014. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los; der Gewinner/die Gewinnerin wird von uns direkt benachrichtigt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Stadtwerke Osnabrück AG und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.


Gewinnspiel

hier

Teilnahmewunsch

erleben

Ja, ich würde gerne an folgenden Veranstaltungen teilnehmen:

Nachts im Museum der Varusschlacht

15.05.2014 Bitte tragen Sie hier Ihre Antworten auf die Fragen von Seite 23 ein.

Antwort zu Frage 1

Die Teilnahme beträgt pro Person 5,00 Euro

Personenzahl

Kühl- und Gefriergeräte heute

Wie groß sind Osnabrücker Wohnungen? Wie erfrischend ist Osnabrück? Was hing bei Stüves im Salon? Das sind nur einige Fragen, die das Magazin „Osnabrücker Wissen“ sich stellt und den Lesern beantwortet. Die Themenpalette ist groß – aber immer gibt es einen Bezug zur Stadt oder der Region.

04.06.2014

Antwort zu Frage 2

Personenzahl

Genießen Sie die Spargelvielfalt

10.06.2014

Antwort zu Frage 3

Die Teilnahme beträgt pro Person 49,90 Euro

Personenzahl

Bei großer Nachfrage entscheidet das Los. Wir informieren Sie ca. drei Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin, ob Sie zu den Teilnehmern gehören.

Gewinnspiel

29. März 2014

(Enten im gesamten Heft – auch gemalte – inkl. Enten/Ente dieses Einlegers)

Hin- und Rückfahrkarte am 29. und 30. März 2014 Bitte am entsprechenden Tag bei Fahrtantritt entwerten! Tarifzone 100 Osnabrück/Belm

Prof. Dr. Marie-Luise Rehn (Vizepräsidentin Hochschule Osnabrück), Abigail M. Joseph-Magwood, B.A. (Projektmanagement, Hochschule Osnabrück) und Dr. Thorsten Stegemann (Journalist)

Das Konzept hat sich bewährt: Inzwischen erscheinen sechs Ausgaben pro Jahr mit einer Auflage von jeweils 10.000 Exemplaren, die unter anderem im Stadthaus oder der Tourist-Information kostenlos ausliegen. Da zudem die beteiligten Studierenden von Semester zu Semester wechseln und so immer neue Köpfe immer andere Fragen stellen, gibt es reichlich Inhalt für weitere Ausgaben: Deshalb wurde die Kooperationsvereinbarung der Projektbeteiligten bereits frühzeitig bis 2017 verlängert. Jede Ausgabe hat einen Themenschwerpunkt, der durch unterschiedliche Fragestellungen in verschiedenen Facetten beleuchtet wird. Weitere Themen aus Stadt und Land werden in Rubriken von „Natur und Umwelt“

ck. Osnabrü e k r e tw der Stad tkunden a iv r P r ramm fü szeit und achprog m it M e ur Jahre z iv , s r lu ie k h x r e de e PreisDas Themen pannend s n e d d n u u z n und gen end rnehme wir pass nstaltun te a n n r U e te V n ie o e b iv serer en und Alt bzgl. un en‘ dabe giegelad r b e e le h n r c e e s Für Jung s r n ie nd und Wü d die ‚h llen Tre r Sie da! gungen tützt wir re s zu aktue r n A te n t gern fü ie is U S t . r n n e io e b la ib a o am Nik ausschre egion. H ezentrum en der R n ic v o r ti e reiben S tu r ti Ins Unse isaussch ? e n r e P g r n fü u lt ekarten Veransta Teilnahm d n u n e ng anstaltu en n für Ver ier erleb te r h a r k e e d ld r e e p m p n A skla ie im Au finden S

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© Pressestelle Hochschule Osnabrück

29. März 2014

Bitte trage die Zahl der Enten hier ein

ecker-wissen. www.osnabru n-fragen.html interaktiv/frage

Die Fragen kommen von Menschen, die sonst eher befragt werden und die oder „Wirtschaft und Technik“ über „Kultur“ bis „Hochschule und selbst oft „Neu-Osnabrücker“ sind: Studierende der Hochschule OsnaKarriere“ behandelt. Jeder Artikel beginnt mit einer Ausgangsfrage, die brück, die zum Ende ihres Bachelor-Studiums im Fach BWL am Projekt auch zugleich die Überschrift bildet: „Fragen und Antworten sind das teilnehmen und in diesem Rahmen auch eine Einführung in journalistisches Schreiben belegt v.l.n.r.: Stephan Buchholz (Unternehmer, Werbeagentur mittendrin), haben. Denn hinter dem Magazin „Osnabrücker Wissen“ steckt eine ungewöhnliche Kooperation: Die Hochschule Osnabrück, der Journalist Dr. Thorsten Stegemann, der Alumni-Verein wiconnect und die Werbeagentur „mittendrin“, deren Kreativteam die Themenvielfalt in eine ansprechende Form bringt. Die Studenten bekommen durch das Medienprojekt die Chance, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen und die Region mit ihren Menschen, Unternehmen und Institutionen auf vielfältige Weise kennenzulernen. „Schon vor dem Start des Magazins mit der Pilotausgabe im Sommer 2012 haben Studierende Ideen und Strategien für Inhalte, Gliederungen aber auch für Marketing und Vertrieb entwickelt“, erklärt Dr. Thorsten Stegemann.

Mit diesem Busticket können Sie und Ihre Familie (zwei Erwachsene und alle familienangehörigen Kinder) am 29. und 30. März 2014 kostenfrei zur Energiemesse fahren. Bitte den unteren Abschnitt ausschneiden und entsprechend bei Fahrtantritt entwerten.

Energiemesse-Busticket

FRAGEN ÜBER FRAGEN

am von Fragen? Das Te Haben Sie noch h darauf: issen freut sic Osnabrücker W de/

Prinzip“, erklärt Stegemann. Beim Sammeln der Fragen stößt das Team seit der ersten Ausgabe immer wieder auf Themen, die die Stadtwerke Osnabrück betreffen: „Egal ob es technische oder historische Fragen sind – wenn es um Verkehr, Bäder, Wasser, Gas oder Strom geht, landet man immer wieder bei den Stadtwerken.“ Durch die Anfragen an Fachleute des Unternehmens entstand ein Kontakt, der jetzt intensiviert werden soll: In jeder hier wird in Zukunft ein Artikel von „Osnabrücker Wissen“ beigesteuert. Umgekehrt wird dort ein typisches Thema aus der hier präsentiert.

©VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH, Foto: Hermann Pentermann


hier - Ausgabe 1/2014  

Das Magazin der Stadtwerke Osnabrück informiert über interessante Themen rund um die Stadt und Ihre Stadtwerke.

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