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stadttheater bocholt e.V. P R O G R A M M 2 011/ 2 012

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Städtisches Bühnenhaus Berliner Platz 1

Historisches Rathaus Markt

August-Vetter-Berufskolleg Dinxperloer Straße 56

Spielstätten

INHALT 

stadttheater bocholt e.V.

Sommerkonzerte 

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Sommertheater 

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Sonderveranstaltungen 

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Seite

Vormiete Weiß 

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Vormiete Grün 

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Vormiete Blau 

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Konzerte 

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Jugendtheater 

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Kindertheater 

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Puppentheater 

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Wichtige Hinweise 

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Preise 

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Sitzplan 

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Rückblick Spielzeit 2010/2011 

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Terminkalender 2011/2012 

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stadttheater bocholt e.V.

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Spielzeit 2011 / 2012

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stadttheater bocholt e.V.

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Wir sind dann mal im Theater! 11 12

Foto: Bernd Stoverink


stadttheater bocholt e.V.

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum! Mit dem diesjährigen Motto „Wir sind dann mal im Theater“ – in Anlehnung an den Buchtitel von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ – möchten wir auf unser Theater- und Konzertprogramm aufmerksam machen.

Dass Sie eine angeregte Diskussion über die bei uns gesehenen Stücke und gehörten musikalischen Darbietungen führen, erhoffen wir uns. Ganz bewusst beziehen wir unser Kinder- und Jugendtheaterprogramm in unseren Wunsch mit ein.

Blättern Sie das Programmheft durch, und Sie werden feststellen, dass wir ein vielfältiges Programm für Sie zusammengestellt haben, das – und davon sind wir fest überzeugt – Ihren Ansprüchen genügen wird.

Nutzen Sie die Vorzüge eines Theaterabonnements, insbesondere auch die Möglichkeiten der Wahlvormiete. Für Kinder und Jugendliche konnten wir die äußerst günstigen Eintrittspreise beibehalten, im Konzertbereich sogar ausweiten.

Bei der Auswahl der gastierenden Bühnen, Orchester, Ensembles und den damit verbundenen Künstlerinnen und Künstlern haben wir großen Wert auf Qualität gelegt, denn wir sehen uns in einer Verpflichtung Ihnen gegenüber. Unter anderen können Sie die bekannten Schauspieler Martin Lüttge, Ilja Richter, Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister auf der Bühne erleben. Unser Ziel ist es, dass jede Aufführung bei Ihnen einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Wir sind stolz darauf, dass wir Ihnen – trotz aller finanziellen Engpässe – wieder eine Oper bieten können. Das Landestheater Detmold führt Verdis „La Traviata“ auf. Die Inszenierung des Intendanten Kay Metzger hat weit über Detmold hinaus für Anerkennung und Diskussion gesorgt. Der Oper in der Vormiete Weiß stehen in den anderen Ringen jeweils als Highlights das Ballett Introdans mit einem Jubiläumsprogramm und das weltberühmte Musical „Cabaret“ gegenüber.

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Theater will neugierig machen, Theater soll für Verständigung sorgen, soll berühren und uns den Spiegel vorhalten. Einen Widerspruch zwischen Anspruch und Unterhaltung sehen wir nicht. Es muss nur gut gemacht sein! Wir laden Sie also ganz herzlich zu unseren Aufführungen ein. Lassen Sie einen Theaterabend zu einem sozialen und emotionalen Ereignis werden, wenn Sie sich mit Ihren Partnern, Freunden, Bekannten, Kindern oder Enkeln über das Gesehene und Gehörte angeregt austauschen können. Und lassen Sie Ihre Besuche bei uns zur Selbstverständlichkeit werden, so dass Sie häufig sagen können: „Wir sind dann mal im Theater!“ Ihr Stadttheater Bocholt e. V.

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Mittwoch, 27. Juli 2011 Historisches Rathaus am Markt 20:00 Uhr

Sommerkonzerte in Bocholt

Tigerfest – Chanson-Abend von und mit Stephanie Rave – Gesang und mehr Manfred Sasse – Gesang und mehr Regie: Florian Bender Eintrittspreis: 10,00 €

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Ermäßigt:

8,00 €

Kartenvorverkauf: Tourist-Info Bocholt, Europaplatz 26 – 28, Tel.: 02871 – 5044. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich. Die Veranstaltung wird in Gemeinschaft mit dem Geschäftsbereich Kultur der Stadt Bocholt durchgeführt

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Programm: Chanson-Komödie mit Liedern von F. Hollaender, G. Kreisler. G. Dee, E. Kästner, Barbara u. a.

Die Dame des Hauses ist hysterisch. Da verabschieden sich kleinere Liebschaften schnell und auch die ganz große Liebe hält(s) nicht ewig (aus)! Als Nowak geht, bricht alles zusammen. Das ist der Moment der gnadenlosen Abrechnung: ein kühl kalkuliertes Fest in schwüler Sommernacht! Die Gästeliste ist atemberaubend, bleibt aber ein Geheimnis. Es gibt Musik und Tanz und Liebeleien … geliebt wird mit Nuancen, getanzt so eng, dass nicht ein einziges Salzkörnchen mehr dazwischen passt, keiner hat noch Angst vor großen Worten, großen Taten! Ein rauschendes Fest! Aber wo bleiben die Tiger? Stephanie Rave ist in Bocholt wahrlich keine Unbekannte. Sie ist in Bocholt geboren! Aber das ist alleine nicht genug: Neben ihrer Chansontätigkeit ist sie als Pianistin, Sängerin und Schauspielerin in verschiedensten Produktionen tätig. Außerdem beteiligte sie sich an Projekten wie „showtime“ und „time together“ in Bocholt.

Manfred Sasse ist zwar kein Bocholter (das macht auch nichts), konnte aber schon öfter als Pianist bei Aufführungen des Wolfgang Borchert Theaters in Bocholt bewundert werden. Nach dem Musikstudium in Münster ist er seit 1982 Klavierlehrer an der Westf. Schule für Musik. Manfred Sasse verfügt über vielfältige Erfahrungen als Liedbegleiter im Bereich Klassik und Chanson.


Sommerkonzerte in Bocholt

Mittwoch, 31. August 2011 Historisches Rathaus am Markt 20:00 Uhr

Venedig Bekannt für seine Kreativität und seinen Einfallsreichtum pflegt Florian Uhlig ein breites Repertoire, das er zu außergewöhnlich originellen Programmen bündelt. Der Pianist wurde in Düsseldorf geboren und gab mit zwölf Jahren seinen ersten Klavierabend. Er studierte bei Peter Feuchtwanger und setzte seine Studien am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London fort, wo er heute lebt. Bei Florian Uhlig verbinden sich Gegensätze auf ungewöhnliche Art und Weise. Einerseits ist er in der deutschen Musiktradition verwurzelt, mit der man Ernsthaftigkeit, Stil und Struktur verbindet. Andererseits entwickelte er während seines jahrelangen Aufenthaltes in London einen individuelleren Umgang mit dem musikalischen Werk als auf dem „Kontinent“ üblich: pointierte Freiheiten, exzentrische Repertoire-Kombinationen und Neugier auf musikalische Raritäten. Florian Uhlig gewann zahlreiche internationale Preise und wurde für hervorragende Leistun-

gen auf kulturellem Gebiet ausgezeichnet. Seine rege Konzerttätigkeit führt ihn in die bedeutendsten Säle der musikalischen Zentren. Zudem ist er auf vielen bekannten internationalen Festspielen zu hören.

Klavierkonzert mit Florian Uhlig

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Florian Uhlig ein vielgefragter Kammermusiker und Liedpianist. Er war der letzte Partner des legendären Baritons Hermann Prey und arbeitet häufig mit renommierten Sängern und Solisten zusammen.

Florian Uhlig ist „einer der individuellsten und phantasievollsten jungen Pianisten unserer Zeit“

Programm: F. Liszt - Canzone aus Venezia e Napoli, La lugubre gondola Tan Dun - Traces G.Mahler - „Tod in Venedig“ Florian Uhlig - Ravi Shankar „Venezia“ F. Liszt - Richard Wagner „Venezia“ F. Chopin - Barcarole Fis-Dur u.a.

(Musical Opinion).

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Das Programm des Sommerkonzertes zeichnet ein Bild Venedigs aus ganz unterschiedlichen musikalischen Perspektiven. Eintrittspreis: 10,00 € Ermäßigt:

8,00 €

Kartenvorverkauf: Theaterbüro im Rathaus am Berliner Platz. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich. Die Veranstaltung wird in Gemeinschaft mit dem Geschäftsbereich Kultur der Stadt Bocholt durchgeführt.

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Viel Vergnügen! 11 12

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Sommertheater in Bocholt

Freitag, 19. August 2011 Markt vor dem Historischen Rathaus 19:00 Uhr

Michael Kohlhaas Es ist Sommer! Die Bühne ist in Position gebracht worden, die Stühle sind aufgeklappt! Es ist also wieder mal Zeit für Theater auf dem Markt vor dem Historischen Rathaus mit dem N.N. Theater - Neue Volksbühne aus Köln.

frei nach Heinrich von Kleist N.N. Theater Neue Volksbühne Köln mit Irene Schwarz, Antje von Wrochem, Didi Jünemann, Oliver Schnelker, Michl Thorbecke

Das N.N. Theater braucht in Bocholt nicht Musik: Antje von Wrochem mehr vorgestellt zu werden. Seit Jahren beRegie: George Isherwood geistern die Komödianten das Publikum immer wieder mit spektakulären Inszenierungen. Nun, im Kleist-Jahr 2011, wurde die Novelle ‚Michael Kohlhaas’ dramatisiert und in ein Theaterstück verwandelt. Das N.N. Theater wird auch in dieser hochdramatischen Novelle die Fallhöhe zwischen Komik und Tragik aufspüren und dem Publikum damit erneut ein Stück „Weltliteratur“ nahebringen. Wie gewohnt unterhaltsam Einem rechtschaffenen Pferdehändler widerverpackt und völlig ‚unplugged’ – die Live fahren Unrecht und Behördenwillkür. Er ruft Musik nimmt wie immer eine tragende Rolle die Gerichte an und bemerkt schmerzhaft, ein. dass sein Widersacher von korrupten und einflussreichen Leuten geschützt wird. Er Die Veranstaltung wird gemeinsam durchgebeugt sich nicht und beschließt, sein Recht führt vom Stadttheater Bocholt e. V. und dem gewaltsam zu erzwingen. Er findet Mitstreiter, Geschäftsbereich Kultur der Stadt Bocholt. Der Eintritt ist frei. und ein blutiger Kampf beginnt.

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Sonderveranstaltungen

- ein harmonischer Dreiklang

Übersicht Cabaret

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Übernachtung

Freitag, 7. Oktober 2011

Sie residieren in einer wohltuenden Atmosphäre, die Verwöhncharakter und Erholung verspricht.

Markus Maria Profitlich Live

Gastronomie

Vier 40 – Introdans

Sie dinieren in gehobenem Ambiente - unsere Küche bietet Entspannung und Genuss für die Sinne. Kultur

Freitag, 21. Oktober 2011 Freitag, 11. November 2011

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La Traviata Samstag, 21. Januar 2012

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Piet Klocke Samstag, 28. Januar 2012

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Liebesbriefe an Hitler Montag, 27. Februar 2012

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Men EER van Manen

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Samstag, 17. März 2012 Hotel Residenz · Kaiser-Wilhelm Straße 28-32 · D - 46395 Bocholt Telefon +49 (0) 28 71 - 99 75 - 0 · Telefax +49 (0) 28 71 - 99 75 - 599 Internet: www.hotelresidenz.de · E-mail: info@hotelresidenz.de

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Herbert Knebels Affentheater Freitag, 27. April 2012

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Sonderveranstaltung

Freitag, 7. Oktober 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Cabaret Musical von John Kander und Fred Ebb Das Rheinische Landestheater Neuss mit Claudia Felix, Henning Strübbe, Stefan Schleue, Linda Riebau, Joachim Berger u. a. Regie: Bettina Jahnke „Willkommen, Bienvenue, Welcome“ begrüßt der Conferencier die Besucher des berüchtigten Berliner Kit Kat Clubs. Hier sieht der amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw am Silvesterabend die atemberaubende Sally Bowles auf der Bühne und ist wie elektrisiert. Die Pensionswirtin Fräulein Schneider duldet augenzwinkernd das frisch verliebte Paar unter ihrem Dach, ist sie doch selbst verliebt in den jüdischen Obstladenbesitzer Schultz. Bald aber verfinstert sich die hoffnungsfrohe Zukunft. Braune Schlägertrupps marodieren durch die Straßen. Cliff möchte mit Sally zurück nach Amerika, doch Sally will nicht auswandern, sie will wieder im Cabaret auftreten. Die Show muss weitergehen. „Der Tanz auf dem Vulkan“ wird immer wilder.

Heute tanzen wir und morgen brennt die Welt.

Musik: Walter Kiesbauer Choreographie: Amy Share-Kissiov

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Eintrittspreise: „Cabaret“ ist das erfolgreichste Werk von John Kander und Fred Ebb. Drei Jahre lang lief Einzelkarte: 26,00 €/ 23,00 €/ 19,00 € das Musical ununterbrochen am Broadway Wahlvormiete: 21,50 €/ 19,00 €/ 16,00 € und gewann acht Tony Awards. 1972 wurde Ermäßigung für Schüler, Studenten, Auszubildende, Prak„Cabaret“ in der Verfilmung mit Liza Minelli tikanten, Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahrs soals Sally Bowles ein Welterfolg. wie Schwerbehinderte „Das Rheinische Landestheater hat mit der Premiere des Musicals Cabaret erneut bewiesen, dass es sich für Düsseldorfer in kultureller Hinsicht auf jeden Fall lohnt, den Schritt auf die andere Rheinseite zu wagen, denn das Ensemble des Rheinischen Landestheaters hat ein Format, das dem Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses wirklich in nichts nachsteht. …“ (Nrw-depesche.de vom 22. 11. 2010)

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Freitag, 21. Oktober 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Sonderveranstaltung

Markus Maria Profitlich Live! 120 Minuten Comedy pur mit Markus Maria Profitlich! Perfekt zur Lebenshalbzeit – Profitlich ist 50 geworden – nimmt er seine Zuschauer mit auf eine rasante Achterbahnfahrt durch sein bisheriges Leben, um sich selbst und die Welt an sich auf die Schippe zu nehmen.

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Und so erinnert Profitlich sich – das Tagebuch in der Hand – an seine „schwergewichtige“ Geburt, seine Schul- und Berufserfahrungen vielfacher Art und an das Erlebnis seiner ersten Liebe. Nicht zuletzt die Darstellung der unendlichen Möglichkeiten des Fernsehens gibt allen Fans die Hoffnung, selbst ein Fernsehstar zu werden. Unterstützt durch mehrere Schauspieler und mit der musikalischen und geräuschakrobatischen Untermalung durch seinen ständigen Begleiter Andy Muhlack präsentiert Markus Maria Profitlich ein Feuerwerk an Sketchen und Liedern, die endlich die „wahre Geschichte“ von Deutschlands Komiker mit den tausend Gesichtern aufdecken. Bekannt durch vielfältige Fernsehformate und ausgestattet mit etlichen Comedypreisen für die „Beste Sketch Show“ ist Profitlich unter den Comedians wahrlich ein Schwergewicht.

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Sonderveranstaltung

Eintrittspreise: 26,00 € / 24,00 € / 22,00 € Keine Ermäßigung, keine Wahlvormiete


Sonderveranstaltung

Freitag, 11. November 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Introdans Vier 40 (Celebrate 40) Jubiläumsprogramm des Tanzensembles Introdans/Arnheim

Eintrittspreise: Einzelkarte: 26,00 €/23,00 €/19,00 €

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Wahlvormiete: 21,50 €/19,00 €/16,00 € Ermäßigung für Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten, Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahrs sowie Schwerbehinderte

Introdans feiert Geburtstag! Vor 40 Jahren gründeten Ton Wiggers und Hans Focking die in Bocholt so beliebte Tanzkompanie, und wir können an der Jubiläumsveranstaltung teilnehmen. „Über die ganze Zeit von 40 Jahren hat Introdans nie zuvor eine solch aufwendige Präsentation wie diese gezeigt.“ (Introdans/Arnheim)

Stijn Celis kreierte das eindrucksvolle Stück Les Noces für das Ballett im Jahre 2002 zur gleichnamigen Musik von Igor Strawinsky. Mit einem extragroßen Ensemble von nicht weniger als 24 Tänzern ist Les Noces eine unvergessliche Erfahrung, bei der die Tänzer in atemberaubenden Formationen über die Bühne zu schweben scheinen.

Nach der Pause wird Introdans das Stück celebrAGE zeigen. Giesela Rocha und Adriaan Luteijn sind bekannt für ihre individuellen und originellen Choreographien – hier eine Hommage an die Vergangenheit, um 40 Jahre Introdans zu feiern. Der berühmte niederländische Fotograf Erwin Olaf gestaltete einen Beitrag zum aufwendigen Bühnenbild, und die vielen eindrucksvollen Kostüme wurden von Sjaak Hullekes entworfen.

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Samstag, 21. Januar 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Sonderveranstaltung

La Traviata Oper in drei Akten von Guiseppe Verdi, Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas d.J. Landestheater Detmold

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Symphonisches Orchester, Chor, Extra-Chor und Statisterie des Landestheaters Detmold mit Daniela Bruera als Violetta Valery, Per-Håkan Precht als Alfredo Germont, Andreas Jören als George Germont Musikalische Leitung: Erich Wächter Inszenierung: Kay Metzger

Eintrittspreise:

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Sonderveranstaltung

Einzelkarte: 26,00 €/ 23,00 €/ 19,00 € Wahlvormiete: 21,50 €/ 19,00 €/ 16,00 € Ermäßigung für Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten, Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahrs sowie Schwerbehinderte

„In Verdis großartiger Musik sind die vielen Farben dieser vor aufgewühlten Gefühlslagen nur so strotzenden Oper perfekt angelegt.“ Die Prostituierte Violetta Valery entdeckt ihre wahre Liebe. Doch um den Ruf ihres Geliebten Alfredo Germont nicht zu gefährden, verzichtet sie auf Drängen seines Vaters George Germont auf ihr Glück, kehrt zurück in die Halbwelt und erliegt bald darauf einer unheilbaren Krankheit.

Verdi wählte für seine Oper ein gewagtes Sujet: Eine schwindsüchtige Kurtisane als Titelheldin – das Publikum bei der Uraufführung in Venedig war schockiert. Doch dank ihres Melodienreichtums und der bewegenden Geschichte feierte „La Traviata“ bald danach ihre ersten Triumphe und zählt heute zu den populärsten Bühnenwerken überhaupt. Schlüssig und schnörkellos komme die Inszenierung durch Regisseur Kay Metzger vom Landestheater Detmold daher, schreibt die „Neue Westfälische“: „Eine klare, edle Kulisse, vor der die innere Zerrissenheit der Protagonisten gut zur Geltung kommt.“ Endlich wieder ein großer Opernabend im Bocholter Bühnenhaus! Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit den Künstlern aus der Großen Operngala anlässlich unserer 100-Jahr Feier.


Sonderveranstaltung

Samstag, 28. Januar 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Piet Klocke und Simone Sonnenschein mit „Das Leben ist schön – gefälligst!“ Der Mann, der das sagt, muss es wissen …! Der Komödiant und Musiker Piet Klocke hat sich lange rar gemacht, doch jetzt können seine Fans ihn wieder live auf der Bühne erleben. Gemeinsam mit seiner kongenialen Partnerin Simone Sonnenschein (alias Angelika Kleinknecht) ist er mit seinem neuen Programm „Das Leben ist schön – gefälligst!“ auf Tournee. Bei uns in Bocholt sind die beiden Künstler zum ersten Mal zu Gast. Klocke schlüpft in die Rolle eines verschrobenen und verklemmten Wissenschaftlers, der vom Reichtum seiner (vermeintlich unfreiwillig komischen) Wortspiele und Gedanken ebenso erfüllt, wie von der Situation überfordert ist. Charakteristisch für seine Auftritte sind in höchster Aufregung durch Gesten unterstützte Satzfragmente und philosophische Weisheiten („Das Schicksal will auch seinen Spaß“).

An seiner Seite brilliert Fräulein Kleinknecht. Sie sitzt ohne Murren, gut erzogen, neben Herrn Klocke, ordnet versonnen den Saum ihres Kleides und verharrt weit, weit weg im Universum ihrer Gedankenwelt, bis sie, so unerklärlich wie zuvor ihr Schweigen, das Saxophon nimmt und ein virtuoses Solo bläst.

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Lassen Sie sich ergreifen von der komödiantischen Extraklasse eines Piet Klocke, der es als 1,93 Meter langer, hagerer Mann im schrillen Karo-Jackett u. a. versucht, den physikalisch eigentlich unmöglichen Flug einer kleinen moppeligen Hummel lebensecht zu demonstrieren. Eintrittspreise: € 23,00/ €21,00/ € 19,00 Keine Ermäßigung, keine Wahlvormiete

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Tipps | Kunst & Kultur | Konzerte | Termine | Vital | Mode | Schmackhaft

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Sonderveranstaltung

Montag, 27. Februar 2012

Aula des August-Vetter-Berufskollegs, Dinxperloer Straße 56 20:00 Uhr

Liebesbriefe an Hitler Szenische Lesung Landestheater Burghofbühne, Dinslaken

Die meisten Briefschreiberinnen wollten ihn nur einmal aus der Nähe sehen, seinen „gutmütigen Blick“. Sie schickten ihm selbstgebackenen Kuchen und Handarbeiten. Und manch eine schrieb sich die Finger wund, weil sich die passenden Worte nicht einstellen wollten. So nannten sie ihn dann „Purzelchen“, „Wölfchen“, „Herzensadolf“, „mein lieber zuckersüßer Adolf“ oder auch „Majestät“. Manch eines der deutschen Fräuleins wurde deutlicher und wünschte sich ein Kind

von ihm. Oder sie wollten einfach nur Sex: „Ich küsse dich auf deine vier Buchstaben und tue Front frei. Mehr Patriotismus kann man nicht verlangen. Heil Adolflein!“ Im Herbst 1945 streift der amerikanische Soldat W.C. Emker durch die zerstörten Räume der Reichkanzlei in Berlin und sammelt ein, was ihm brauchbar erscheint. Aus 8.000 Briefen, die Frauen an Adolf Hitler geschrieben haben, wählt Emker 43 aus und veröffentlicht sie in dem

mit Carsten Caniglia, Anna Haack, Tina Nicole Kaiser, Hanna Charlotte Krüger, Buch „Liebesbriefe an Hitler“. Stefanie Obermaier-Staltmeier 14 davon und einige Begleitdokumente sind für diese szenische Lesung zusammen- Einrichtung: Thorsten Weckherlin gestellt worden. Sie geben einen einzigartigen Einblick in die Gefühls- und Gedan- Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Pukenwelt derjenigen Frauen blikumsgespräch mit dem Intendanten Thorswieder, die Adolf Hitler ver- ten Weckherlin statt. ehrten. Dem Zuhörer bleibt ausreichend Raum für eigene kritische Reflexion: Was bewegte und bewegt Menschen, Diskriminierung, Folter und Mord billigend in Kauf zu nehmen?

Die szenische Lesung wird im Rahmen der Bocholter Frauentage in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten für die Stadt Bocholt veranstaltet. Einheitspreis auf allen Plätzen: 7,00 €

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Samstag, 17. März 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 17:00 Uhr

Men EER Van Manen Ballettnachmittag zu Ehren von Hans van Manen 16

Introdans ehrt Hans van Manen mit einem Programm, das mehrere große Erfolge des Meisters umfasst:

Introdans Ensemble für die Jugend, Arnheim/Niederlande Tanztheater nicht nur für die Jugend Introdans feiert seinen 40sten, Hans van Manen seinen 80sten Geburtstag: Das ergibt eine doppelte Feier im Jahr 2012.

Eintrittspreise

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Sonderveranstaltung

Eintrittspreise für Erwachsene: 

€ 11,00

Wahlvormiete für Erwachsene: 

€  9,00

Eintrittspreis für Kinder: 

€  6,00

(Einheitspreis auf allen Plätzen) Für erwachsene Inhaber eines Familienpasses keine Ermäßigung -

Das gesamte Ensemble steht in dem farbenfrohen und lebendigen Stück Polish Pieces und in der Choreographie In the Future auf der Bühne. Diese Ballettstücke sind dank des anspruchsvollen Designs des Bühnen- und Kostümbildners Keso Dekker eine Augenweide. Sticky Pieces ist ein humorvolles Duett, in dem die Tänzer miteinander verklebt scheinen, mit urkomischen Konsequenzen. Das beeindruckende Stück Squares zeigt ein Ballett mit einem plastischen Bühnenbild von Bonies, das Jung und Alt in Staunen versetzen wird. Darüber hinaus wird in der Vorstellung ein Duett gezeigt, welches noch bekannt gegeben wird.

Seit vielen Spielzeiten präsentieren wir Introdans für die Jugend in einer Vorstellung am Nachmittag. Eine ständig wachsende „Gemeinde“ von Kindern, Eltern und Großeltern lässt sich faszinieren.


Sonderveranstaltung

Freitag, 27. April 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Ernst Pichel, Ozzy Ostermann, Herbert Knebel, der Trainer – direkt aus der Kulturhauptstadt ‚Ruhrgebiet’ nach Bocholt!

Herbert Knebels Affentheater

mit dem neuen Programm: „Der Letzte macht dat Licht aus“ Schon längst hat Herbert Knebels Affentheater das 20jährige Bühnenjubiläum hinter sich und bringt mit „Der Letzte macht dat Licht aus“ das 12te Programm auf die Bühne. Und längst hat Herbert Knebel in Bocholt eine Fangemeinde. Diesmal möchte das Affentheater mit folgender Ankündigung für ein wieder ausverkauftes Haus sorgen:

„Dat darf doch wohl nich wahr sein! Schon wieder en neues Knebel-Programm, schon dat 12.! Nach all die langen Jahre! Wie kann einem nur so viel einfallen?! Aber zum Glück fällt uns ja immer noch wat ein! Zum Beispiel der Titel ‚Der Letzte macht dat Licht aus’. Mein Gott, wat fürn Titel! Da hat man sofort dat Gefühl, den kenn ich doch! Und dat macht eben en guten Titel aus! So wie ‚Doktor Schiwago’, ‚Vom Winde verweht’ oder ‚Denn sie wissen nich, wat sie tun’. Übrigens auch kein schlechter Programmtitel für unser Programm! Aber den konnten wir nich nehmen, weil wir dat Gefühl hatten, den gibt et schon. Inhaltlich geht et übrigens dadrum, wat ein Titel nich besser auszudrücken vermag! Ja dann viel Spass!“ Eintrittspreise: € 25,00/ €23,00/ € 20,00 Keine Ermäßigung, keine Wahlvormiete

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Sonder11 veranstaltung 12


Sonntag, 11. September 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 11:00 Uhr

Bühnenführung

Licht an – Vorhang auf! Wenn hier abends im Städtischen Bühnenhaus die Lichter angehen, der Vorhang aufgeht und Sie mit gespannter Erwartung im Zuschauerraum sitzen, dann sind schon einige Zutaten für einen gelungenen Theaterabend zusammen.

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Vormiete Weiß Übersicht Der Besuch der alten Dame Mittwoch, 9. November 2011

Iphigenie auf Tauris Freitag, 9. Dezember 2011

Ehe es soweit ist, muss eine Menge Arbeit geleistet werden.

La Traviata

Mit einer Bühnenführung möchten wir Sie einladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen!

Traumnovelle

Jörn Schlüsselburg (Bühnenmeister) und Rudolf Übbing (Bühnentechniker) führen Sie bis in die kleinsten Winkel des Bühnenhauses.

Samstag, 21. Januar 2012

Freitag, 2. März 2012

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Höchstteilnehmerzahl: 20 Treffpunkt: Bühneneingang

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Was ihr wollt Dienstag, 20. März 2012

Eine vorherige Anmeldung im Theaterbüro (Tel.: 0 28 71 – 1 23 09) ist erforderlich.

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Vormiete Weiß 4 Schauspiele, 1 Oper

Mittwoch, 9. November 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Der Besuch der alten Dame „Ein Meisterwerk: groteske Fabel und realistische Folgen, Lehre und Tragische Komödie Leben, Parabel und sogar Poesie sind zur unauflösbaren Einheit eines von Friedrich Dürrenmatt Landesbühne Rheinland-Pfalz / kleines Bühnenspiels geworden.“ (Georg Hensel) theater Bad Godesberg, Bonn

Die Milliardärin Claire Zachanassian besucht die Kleinstadt Güllen, in der sie ihre Jugend als mit Dagmar von Kurmin in der Titelrolle Klara Wäscher verbracht hat. Damals wurde sie von ihrem Freund Alfred Ill schwanger, dieser Regie: Rolf Heiermann leugnete jedoch seine Vaterschaft und gewann mit Hilfe bestochener Zeugen den von Klara gegen ihn angestrengten Prozess. Verarmt und entehrt verließ Klara daraufhin Güllen. Nach über 45 Jahren kehrt die alte Dame in ihren verarmten Heimatort zurück. Claire verspricht der Stadt und ihren Bewohnern eine Milliarde und verlangt dafür Gerechtigkeit. – Sie setzt das Geld auf den Kopf von Alfred Ill aus.

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Schon die Aussicht auf Reichtum korrumpiert die Bewohner: Sie verfallen in einen Rausch des Kaufens und erwarten von Ill, dass er seine „gerechte Strafe“ annehme. Der dissonante Schluss, der Triumph einer Gerechtigkeit, die letztlich Rache ist, soll schockieren. In das Grauen mischt sich unaufdringlich, doch unabweisbar Mitleid mit der Verführbarkeit des Menschen. Mit der Tragikomödie „Der Besuch der alten Dame“ aus dem Jahr 1956 erzielte Friedrich Dürrenmatt weltweiten Erfolg. Mehrfach wurde das viel gespielte Stück auch verfilmt. 1986 erhielt Dürrenmatt im Alter von 65 Jahren den Georg-Büchner-Preis. In der Titelrolle ist Dagmar von Kurmin zu sehen, die in Bocholt keine Unbekannte ist. In zahlreichen Rollen stand sie schon auf der Bühne im Städtischen Bühnenhaus. Aber auch ihre Rezitationsabende haben einen intensiven Eindruck hinterlassen.

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Freitag, 9. Dezember 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Vormiete Weiß 4 Schauspiele, 1 Oper

Iphigenie auf Tauris Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe Westfälisches Landestheater CastropRauxel mit Sophie Schmidt, Bülent Özdil, Andreas Wobing, Roni Merza, Guido Thurk

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Regie: Ralf Ebeling

„Goethes ‚Iphigenie’ ist der schöne Traum vom stillen Triumph der Wahrheit und Menschlichkeit ...“ (Georg Hensel) Die Griechin Iphigenie ist in dem barbarischen Tauris Priesterin der Diana. Sie hat den alten Brauch abgeschafft, dass jeder Fremde der Göttin geopfert wird. Als Thoas, der König der Taurier, um sie wirbt, offenbart sie ihm das Geheimnis ihrer fluchbeladenen Herkunft. Thoas aber droht, die Menschenopfer wieder einzuführen, wenn Iphigenie seine Werbung zurückweist. Zwei Fremde sind in Tauris gelandet. Iphigenies Bruder Orest und sein Freund Pylades sind gekommen, weil Apollo geweissagt hat, dass Orest von seinem Wahn geheilt werde, wenn er ‚die Schwester’ nach Griechenland zurückbringt.

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Vormiete Weiß

Goethes Versdrama ist ein Schlüsselstück des klassischen Humanitätsideals: Iphigenie findet dank ihrer Charakterstärke, ihrer Menschlichkeit und unbedingten Wahrheitsliebe den Weg zu innerer und äußerer Freiheit. Ist Apollos Schwester Diana oder Orests Schwester gemeint? Wird Iphigenie dem Drängen Orests auf Betrug und Flucht erlieIn dieser Theateraufführung können Schüler gen? Oder gibt sie sich und ihren Bruder dem für das Zentralabitur Deutsch die klassische König Thoas in die Hand und gesteht die Weltsicht Goethes erfahren. Wahrheit? Wie wird Thoas reagieren?


Vormiete Weiß 4 Schauspiele, 1 Oper

Samstag, 21. Januar 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

La Traviata Oper in drei Akten von Guiseppe Verdi, Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman „Die Kameliendame“ von Alexandre Dumas d.J. Landestheater Detmold „In Verdis großartiger Musik sind die vielen Farben dieser vor aufgewühlten Gefühlslagen nur so strotzenden Oper perfekt angelegt.“ Die Prostituierte Violetta Valery entdeckt ihre wahre Liebe. Doch um den Ruf ihres Geliebten Alfredo Germont nicht zu gefährden, verzichtet sie auf Drängen seines Vaters George Germont auf ihr Glück, kehrt zurück in die Halbwelt und erliegt bald darauf einer unheilbaren Krankheit. Verdi wählte für seine Oper ein gewagtes Sujet: Eine schwindsüchtige Kurtisane als Titelheldin – das Publikum bei der Uraufführung in Venedig war schockiert. Doch dank ihres Melodienreichtums und der bewegenden Geschichte feierte „La Traviata“ bald danach

Symphonisches Orchester, Chor, Extra-Chor und Statisterie des Landestheaters Detmold mit Daniela Bruera als Violetta Valery, Per-Håkan Precht als Alfredo Germont, ihre ersten Triumphe und zählt heute zu den Andreas Jören als George Germont populärsten Bühnenwerken überhaupt. Schlüssig und schnörkellos komme die Insze- Musikalische Leitung: Erich Wächter nierung durch Regisseur Kay Metzger vom Inszenierung: Kay Metzger Landestheater Detmold daher, schreibt die „Neue Westfälische“: „Eine klare, edle Kulisse, vor der die innere Zerrissenheit der Protagonisten gut zur Geltung kommt.“ Eintrittspreise: Endlich wieder ein großer Opernabend im Einzelkarte: 26,00 €/ 23,00 €/ 19,00 € Bocholter Bühnenhaus! Freuen Sie sich auf Wahlvormiete: 21,50 €/ 19,00 €/ 16,00 € ein Wiedersehen mit den Künstlern aus der Ermäßigung für Schüler, Studenten, Auszubildende, Großen Operngala anlässlich unserer 100- Praktikanten, Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahrs Jahr Feier. sowie Schwerbehinderte

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Freitag, 2. März 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Vormiete Weiß 4 Schauspiele, 1 Oper

Traumnovelle Schauspiel nach der Erzählung von Arthur Schnitzler Landestheater Detmold Inszenierung: Kay Metzger

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„Dichter einer versunkenen Welt“ (Urteil zu Schnitzler aus den 1920er Jahren)

Fridolin und Albertine müssen sich gestehen, dass unter der vermeintlich perfekten Oberfläche ihrer Ehe Fantasien und Begierden unerfüllt geblieben sind. Irritiert und zugleich animiert, sind beide versucht, das Versäumte nachzuholen. Während er zu nächtlichen erotischen Entdeckungen aufbricht, erträumt sie die sexuelle Erfüllung mit einer Reisebekanntschaft. Schnitzlers Text spielt gekonnt mit sexuellen Obsessionen. Und dennoch ist nicht der Blick in den Abgrund der Triebwelt das Verstörende an der „Traumnovelle“. Es ist vielmehr die Erkenntnis, dass unsere Träume nicht ursachen- und folgenlos sind, sondern die Erkundungsgänge ins Ich womöglich schmerzhaft aufzeigen, wie leicht wir das, was wir lieben, für flüchtige Erregungen aufs Spiel setzen.

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Vormiete Weiß

Spätestens in den 1960er Jahren flammte das Interesse an Schnitzler und seiner eigenständigen modernen Wirklichkeitsauffassung neu auf. Zahlreiche Bühnenbearbeitungen und Stanley Kubricks berühmte Filmversion von 1999 „Eyes Wide Shut“ zeugen davon, dass Arthur Schnitzlers intime psychologische Analysen ihre Brisanz auch in unserer heutigen, scheinbar so aufgeklärten Welt bewahrt haben. Im Zentralabitur Deutsch wird die „Traumnovelle“ Prüfungsstoff sein.


Vormiete Weiß 4 Schauspiele, 1 Oper

Dienstag, 20. März 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Was ihr wollt Komödie von William Shakespeare aus dem Englischen von B.K. Tragelehn in einer Spielfassung von Maik Hamburger Ko-Produktion von SHAKESPEARE und PARTNER aus Berlin mit dem Altonaer Theater Hamburg und Theaterhof Priessenthal, Bremen mit Martin Lüttge, Urs Stämpfli, Ivan Vrgoc, Julia Grimpe, Michael Jagusch und Dominique Lüdi

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Regie: Norbert Kentrup „Wenn die Musik Nahrung der Liebe ist, dann spielt bis zum Exzess!“ Diese Worte des liebeskranken Orsino, die ziemlich am Anfang der Komödie stehen, hat Norbert Kentrup für seine Inszenierung wörtlich genommen. Mit viel Musik, Gesang und Tanz kommt ein turbulentes, äußerst unterhaltsames Verwirrspiel auf die Bühne. Es bietet auch ein Wiedersehen mit TV-Star Martin Lüttge, der in der Rolle des Malvolio alle Register von Komik bis Tragik ziehen kann.

Wer liebt wen, wer ist wer? Keiner ist, was er vorgibt zu sein: Männer sind Frauen und Frauen sind Männer. Virtuos spielt Shakespeare mit den Rollen und Verhaltensmustern, mit dem Gegensatz zwischen der geordneten Welt des Malvolio und dem unbedachten Übermut der Liebenden.

Lassen Sie sich verführen und tauchen Sie ein in den Reigen erotischer und komischer Verwicklungen um die als Page verkleidete Viola. Viola verliebt sich in Herzog Orsino, der sie/ihn zu seiner angebeteten Gräfin Olivia schickt, die sich in sie/ihn unsterblich verliebt. Erleben Sie den Rausch der wahnsinnigen, Malvolio wiederum glaubt, Olivia sei in ihn feinsinnigen, wunderbar sonderbaren Faverliebt und ... cetten des großen Themas der Liebe!

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Vormiete Grün

Immer da, immer nah.

Übersicht

Unser Schutzengel-Tipp: Bei der Provinzial spielen Sie die Hauptrolle.

Tannöd Donnerstag, 20. Oktober 2011 Seite 25

Vier 40 – Celebrate 40 Freitag, 11. November 2011

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

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Dienstag, 20. Dezember 2011

Ihre Provinzial-Geschäftsstelle

Marco Küppers e. K. Liebfrauenplatz 4a, 46397 Bocholt Tel. 0 28 71 / 88 85 kueppers@provinzial.de

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Glaube Liebe Hoffnung Freitag, 13. Januar 2012

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Lola Freitag, 10. Februar 2012

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Vormiete Grün 4 Schauspiele, 1 Ballett

Donnerstag, 20. Oktober 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Tannöd Ein Bestseller zwischen Chronik und Alptraum Eine ganze Familie und die neue Magd wurden auf dem einsam gelegenen Hof der Danners in Tannöd in der Nacht vom 31. März zum 1. April 1922 ausgelöscht, mit einer Hacke erschlagen. Erst vier Tage nach dem Mord wurden die Leichen entdeckt. Raubmord war es nicht, denn das Geld des reichen Alt-Bauern wurde nicht gestohlen. Diesen wahren Kriminalfall hat Andrea Maria Schenkel in ihrem mehrfach preisgekrönten Debütroman „Tannöd“ aufgegriffen, der auf Anhieb die Bestsellerlisten eroberte. Die Bühnenfassung zeichnet die Psychologie der Figuren sehr genau nach und kommt deren Ängsten und Lebenslügen beklemmend nah. Neben den schauspielerischen Leistungen brachten Bühnenbild, Beleuchtung und Musik eine Nominierung für den InthegaPreis 2010 ein.

Ein Kriminalfall von Andrea Maria Schenkel, Bühnenfassung von Maya Fanke und Doris Happl Stadttheater Fürth in Kooperation mit EURO-STUDIO Landgraf, TitiseeNeustadt mit Thomas Heller, Karin Oehme, Susanne Rögner, Christiane Paulick, Katrin Griesser, Hartmut Volle, Gerd Beyer und Jörg Walter

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Regie: Maya Fanke Pressestimmen: „Brillante Inszenierung eines literarischen Kriminalfalls. Beklemmend, spannend, schauspielerisch großartig.“ (Westfälische Rundschau)

„Theater, wie man es nicht jeden Tag zu sehen bekommt. ‚Tannöd’ zog wie ein Blitz am Publikum vorbei – und dieser Blitz schlug ein.“ (Wolfsburger Nachrichten)

„Spitzenproduktion begeistert. Ovationen für bravouröses Ensemble.“ (Fuldaer Zeitung)

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Freitag, 11. November 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Vormiete Grün 4 Schauspiele, 1 Ballett

Introdans Vier 40 (Celebrate 40) Jubiläumsprogramm des Tanzensembles Introdans/Arnheim

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Introdans feiert Geburtstag! Vor 40 Jahren gründeten Ton Wiggers und Hans Focking die in Bocholt so beliebte Tanzkompanie, und wir können an der Jubiläumsveranstaltung teilnehmen. „Über die ganze Zeit von 40 Jahren hat Introdans nie zuvor eine solch aufwendige Präsentation wie diese gezeigt.“ (Introdans/Arnheim)

Eintrittspreise:

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Vormiete Grün

Einzelkarte: 26,00 €/23,00 €/19,00 € Wahlvormiete: 21,50 €/19,00 €/16,00 € Ermäßigung für Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten, Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahrs sowie Schwerbehinderte

Stijn Celis kreierte das eindrucksvolle Stück Les Noces für das Ballett im Jahre 2002 zur gleichnamigen Musik von Igor Strawinsky. Mit einem extragroßen Ensemble von nicht weniger als 24 Tänzern ist Les Noces eine unvergessliche Erfahrung, bei der die Tänzer in atemberaubenden Formationen über die Bühne zu schweben scheinen. Nach der Pause wird Introdans das Stück celebrAGE zeigen. Giesela Rocha und Adriaan Luteijn sind bekannt für ihre individuellen und originellen Choreographien – hier eine Hommage an die Vergangenheit, um 40 Jahre Introdans zu feiern. Der berühmte niederländische Fotograf Erwin Olaf gestaltete einen Beitrag zum aufwendigen Bühnenbild, und die vielen eindrucksvollen Kostüme wurden von Sjaak Hullekes entworfen.


„Was du verschenkst, Momo, bleibt immer dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren.“ (Monsieur Ibrahim)

Vormiete Grün 4 Schauspiele, 1 Ballett

Dienstag, 20. Dezember 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran Monsieur Ibrahim betreibt ein kleines Geschäft in der Pariser Rue Bleue, das zur täglichen Anlaufstelle für den jungen Moses geworden ist. Mit Hilfe seiner Weisheiten, die er dem Leben und dem Koran entnimmt, eröffnet Monsieur Ibrahim dem Jungen eine neue Welt und steht ihm beim Sammeln erster Lebenserfahrungen bei: Er zeigt, wie man Brigitte Bardot eine Flasche Wasser überteuert verkauft, offenbart das Geheimnis des Lächelns, erklärt, wie man einer Frau Komplimente macht. Das Theaterstück über Freundschaft und Liebe, über Abschied und Verlust ist von bezaubernder Leichtigkeit. Eric-Emmanuel Schmitt gilt als einer der wichtigsten neuen französischen Theaterautoren; seine Welterfolge „Kleine Eheverbrechen“, „Oskar und die Dame in Rosa“ und in der letzten Spielzeit „Der Besucher“ wurden auch in Bocholt gespielt. Für „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ erhielt Eric-Emmanuel Schmitt den Deutschen Bücherpreis 2004.

nach der gleichnamigen Erzählung von Eric-Emmanuel Schmitt Tournee-Theater THESPISKARREN, Hannover mit Ilja Richter, Irina Wrona und Thomas Henniger von Wallersbrunn Inszenierung: Paul Bäcker

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Pressestimmen zu Ilja Richter, der in einer Doppelrolle agiert: „Es ist ein großer Theaterabend für Ilja Richter, der eine brillante Leistung abliefert.“ (Der Tagesspiegel)

Ilja Richter spielt „wirklich mit größtem Geschick und beherztem Elan.“ (Berliner Zeitung)

„Ihm gelingt es mit großer Spielfreude, die Leichtigkeit des Buches auch auf der Bühne zu erwecken.“ (Delmenhorster Kurier)

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Freitag, 13. Januar 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Vormiete Grün 4 Schauspiele, 1 Ballett

Glaube Liebe Hoffnung

Ein kleiner Totentanz von Ödön von Horváth

Wolfgang Borchert Theater, Münster mit Mara S. P. Stroot, Konrad Haller, Florian Bender, Heiko Grosche, Sven Heiß, Hanni Isabell Schuster, Hans Ulrich Seffen, Sabrina vor der Sielhorst Inszenierung: Monika Hess-Zanger

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„Alle meine Stücke sind Tragödien ... sie werden nur komisch, weil sie unheimlich sind.“ (Ödön von Horváth)

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Vormiete Grün

Die junge Elisabeth ist in einen finanziellen Teufelskreis geraten: Ohne den fehlenden Gewerbeschein darf sie nicht legal arbeiten, ohne legale Arbeit fehlt ihr das Geld, um die ihr verhängte Vorstrafe abzuzahlen. In dieser prekären Situation hilft ihr ein Präparator des Anatomischen Instituts, bei welchem Elisabeth ihren Leichnam verkaufen möchte. Doch die anfängliche Großzügigkeit kehrt sich in aller Härte gegen die optimistische Frau und bringt sie in die Vollzugsanstalt. Auch die schon sicher

In Monika Hess-Zangers Inszenierung wird für Horváths Analyse über die menschlichen Sehnsüchte in unsicheren Zeiten und verschärften gesellschaftlichen Konflikten ein aktueller Bezug zu Globalisierung sowie FinanzHorváths „kleiner Totentanz in fünf Bildern“ und Wirtschaftskrise gefunden. aus dem Jahr 1932 geht auf eine wahre Begebenheit zurück. Die politischen Parabeln Sind Glaube, Liebe und Hoffnung zum richteten sich gegen die soziale UngerechtigScheitern verurteilt? keit seiner Zeit und landeten im Dritten Reich schnell auf dem Index. geglaubte Liebe scheitert auf ganz unbarmherzige Weise, so dass Elisabeth den Glauben an sich und das Gute im Menschen verliert und schließlich der Freitod als einziger Ausweg erscheint.


Vormiete Grün 4 Schauspiele, 1 Ballett

Freitag, 10. Februar 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Lola In einer deutschen Kleinstadt der späten 50er Jahre hat sich der Baulöwe Schuckert mit den Honoratioren der Gemeinde verbündet, um seinen Profit zu optimieren. Die feinen Herren treffen sich regelmäßig in einem plüschigen Etablissement, in dem auch Schuckerts Geliebte Lola als Showgirl auftritt. Als der neue Baudezernent von Bohm ankündigt, den Sumpf der Korruption trocken zu legen und für Disziplin und Ordnung sorgen zu wollen, herrscht helle Aufregung im Stadtrat. Doch von Bohm verliebt sich ausgerechnet in Lola und liefert Schuckert damit eine Steilvorlage, den unbequemen Widersacher ausschalten zu können. Mit einer Live-Band und den Schlagern aus der Wirtschaftswunderzeit lässt „Lola“ das Lebensgefühl dieser Jahre wieder lebendig werden und erzählt die Geschichte zweier Liebender, die aus Konventionen ausbrechen.

Schauspiel mit Live-Musik der 50er Jahre von Peter Märthesheimer, Pea Fröhlich und Rainer Werner Fassbinder Fassung von Bettina Jahnke und Barbara Noth Das Rheinische Landestheater Neuss mit Linda Riebau, Rainer Scharenberg, Joachim Berger, Richard Erben, Doris Dexl, Hergard Engert, André Felgenhauer, Katharina Dalichau, Melanie Vollmer

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Inszenierung: Bettina Jahnke Musik: Walter Kiesbauer

Der Film- und Theaterregisseur Rainer Werner Fassbinder verfilmte 1981 „Lola“ als dritten Teil seiner „BRD-Trilogie“ mit Barbara Sukowa, Armin Mueller-Stahl und Mario Adorf. Fassbinders Frauenfiguren wie „Maria Braun“, „Lili Marleen“ und „Lola“ gehören zu den ersten emanzipierten Frauen auf der Kinoleinwand.

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Vormiete Blau Übersicht Cabaret Freitag, 7. Oktober 2011

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Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull Mittwoch, 16. November 2011

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30 Oscar und Felix Freitag, 20. Januar 2012

Seite 33

Ladies Night (Ganz oder gar nicht) Donnerstag, 8. März 2012

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König Ödipus

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Donnerstag, 29. März 2012

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Vormiete Blau 4 Schauspiele, 1 Musical

Heute tanzen wir und morgen brennt die Welt. „Willkommen, Bienvenue, Welcome“ begrüßt der Conferencier die Besucher des berüchtigten Berliner Kit Kat Clubs. Hier sieht der amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw am Silvesterabend die atemberaubende Sally Bowles auf der Bühne und ist wie elektrisiert. Die Pensionswirtin Fräulein Schneider duldet augenzwinkernd das frisch verliebte Paar unter ihrem Dach, ist sie doch selbst verliebt in den jüdischen Obstladenbesitzer Schultz. Bald aber verfinstert sich die hoffnungsfrohe Zukunft. Braune Schlägertrupps marodieren durch die Straßen. Cliff möchte mit Sally zurück nach Amerika, doch Sally will nicht auswandern, sie will wieder im Cabaret auftreten. Die Show muss weitergehen. „Der Tanz auf dem Vulkan“ wird immer wilder. „Cabaret“ ist das erfolgreichste Werk von John Kander und Fred Ebb. Drei Jahre lang lief das Musical ununterbrochen am Broadway und gewann acht Tony Awards. 1972 wurde „Cabaret“ in der Verfilmung mit Liza Minelli als Sally Bowles ein Welterfolg.

Freitag, 7. Oktober 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Cabaret Musical von John Kander und Fred Ebb Das Rheinische Landestheater Neuss mit Claudia Felix, Henning Strübbe, Stefan Schleue, Linda Riebau, Joachim Berger u. a. Regie: Bettina Jahnke Musik: Walter Kiesbauer Choreographie: Amy Share-Kissiov

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Eintrittspreise: Einzelkarte: 26,00 €/ 23,00 €/ 19,00 € Wahlvormiete: 21,50 €/ 19,00 €/ 16,00 € Ermäßigung für Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten, Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahrs sowie Schwerbehinderte

„Das Rheinische Landestheater hat mit der Premiere des Musicals Cabaret erneut bewiesen, dass es sich für Düsseldorfer in kultureller Hinsicht auf jeden Fall lohnt, den Schritt auf die andere Rheinseite zu wagen, denn das Ensemble des Rheinischen Landestheaters hat ein Format, das dem Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses wirklich in nichts nachsteht. …“ (Nrw-depesche.de vom 22. 11. 2010)

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Mittwoch, 16. November 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Vormiete Blau 4 Schauspiele, 1 Musical

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull Schauspiel in 2 Teilen nach Thomas Mann Euro-Studio Landgraf, Titisee-Neustadt mit Andree-Östen Solvik, Wolfgang Grindemann, Claudia Wenzel, Benjamin Kernen und Anna-Maria Kuricová Regie:

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Katja Wolff

Felix Krull, von der Natur sehr freundlich ausgestattet, sehr hübsch, sehr gewinnend, ist eine Art Künstlernatur, ein Träumer, Phantast und bürgerlicher Nichtsnutz, der das Illusionäre von Welt und Leben tief empfindet. Ein erstes Kabinettstück seiner genialischen Fähigkeit, eine Illusion zu erzeugen, bietet Felix vor der Musterungskommission. Als Liftboy in einem Nobelhotel in Paris hat er mit einer Dame, die er kurz zuvor bestohlen hat, ein einträgliches Liebesverhältnis. Schließlich reist er als falscher

Marquis de Venosta durch die Welt und erobert in Lissabon Frau und Tochter des Museumsdirektors Kuckuck. Felix, das Sonntagskind, das durch seinen Namen an sein Glück glaubt, und Thomas Mann verbinden viele biographische Details. Fast 50 Jahre seines Lebens hat der Roman Thomas Mann begleitet. Als er ihn knapp ein Jahr vor seinem Tod abschließt, beginnt der bis heute ungebrochen anhaltende Siegeszug des unwiderstehlich verführerischen Gauners rund um die Welt.

„Liebe die Welt und die Welt wird dich lieben.“ (Felix Krulls Motto) Benjamin Kernen

Wolfgang Grindemann


Vormiete Blau 4 Schauspiele, 1 Musical

Freitag, 20. Januar 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Oscar und Felix – Das seltsame Paar im 21. Jahrhundert Komödie in zwei Akten von Neil Simon EURO-STUDIO Landgraf, Titisee-Neustadt mit Leonard Lansink, Heinrich Schafmeister, Dietmar Pröll, Mirjam Radovic, Katja Götz Regie:

Katja Wolff

33 Im legendären Hollywoodfilm mit Walter Matthau und Jack Lemmon! Nichts ist da, wo es sein sollte in der herrlich gemütlichen Wohnung des Sportreporters Oscar, denn dort herrscht kreatives Chaos. Jedenfalls war es so, bevor er Felix bei sich aufnahm, der nach fünfjähriger Ehe Knall auf Fall von seiner Frau vor die Tür gesetzt wurde.

– jeder Zentimeter Pflichtgefühl – Ordnung in Oscars aus Prinzip unordentliches Dasein zu bringen. Und was mindestens so schwerwiegend ist: Aus Oscars wöchentlichen Pokerrunden werden keimfreie Dinnerpartys.

Und für das Rendezvous mit den zwei heißblütigen Spanierinnen aus dem oberen Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Auch Stockwerk haben die beiden auch ganz unnicht das kleinste Staubkörnchen hat noch terschiedliche Pläne. Bestimmt! eine Chance, denn Felix putzt mit einer an den Nerv gehenden Hingabe und versucht

Auf der Bühne mit: Wilsberg – Leonhard Lansink und Manni – Heinrich Schafmeister

Längst schon ein Komödienklassiker! „Oscar und Felix“ lebt natürlich von dem Wiedererkennungseffekt der zugkräftigen Handlung. Garantiert sind wieder komödiantische Situationen und geschliffene Dialoge.

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Donnerstag, 8. März 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

Vormiete Blau 4 Schauspiele, 1 Musical

Ladies Night (Ganz oder gar nicht) Komödie in zwei Akten von Stephen Sinclair und Anthony McCarten Landestheater Detmold Inszenierung: Andreas Kloos

„You can leave your hat on“ – mehr aber nicht! 34

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Immer nur gemeinsam saufen, streiten und darüber jammern, dass man immer noch keinen neuen Job gefunden hat? Ein paar arbeitslosen Männern kommt eine verwegene Idee: Was die Chippendales machen, kann ja nicht so schwer sein. Die Hüllen fallen lassen, ein bisschen mit dem Hintern wackeln, und schon gibt es Kohle und die Frauen liegen einem zu Füßen. Das Problem ist nur, durchtrainiert ist keiner der potentiellen Profi-Stripper. Da helfen keine markigen Sprüche mehr, sondern nur noch schweißtreibende Proben. Mit viel Körpereinsatz und Galgenhumor eignen sich die Männer die tänzerischen Grundlagen an, doch je näher der große Auftritt rückt, desto mehr wächst bei der einstigen Verlierertruppe auch die Nervosität: Ob die Frauen das sehen wollen? Unter dem deutschen Titel „Ganz oder gar nicht“ war die Verfilmung ein Riesenerfolg. Auf der Bühne zeigt „Ladies Night“ nicht nur humoristisch, sondern auch nachdenklich Männer auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive und neuer Selbstachtung.

Eine Mordsgaudi mit Tiefgang!


Vormiete Blau 4 Schauspiele, 1 Musical

Donnerstag, 29. März 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

König Ödipus

Eine der bekanntesten Tragödien der Antike mal ganz anders! Es geht in der eigentlich tieftragischen Geschichte um König Ödipus´ fluchbeladene Geburt, seine Jugend, den schicksalhaften Vatermord, den Sieg über die rätselhafte Sphinx, seine Regentschaft und die Heirat mit seiner eigenen Mutter sowie um das tragische Ende des unschuldig schuldig gewordenen Helden. Die Inszenierung des Wolfgang Borchert Theaters Münster aber bringt die Geschichte in einer hochkomischen Version und in einem halsbrecherischen Tempo auf die Bühne. „Ein Stück mit viel Kuriosem und Unmengen von Anspielungen aus Film, Fernsehen, Musik, Werbung, dem World Wide Web und mit musikalischen Einlagen. Und das alles in reiner Reimform!“ Kenner des antiken Stoffes werden genauso auf ihre Kosten kommen wie alle Fans der U- und E-Kultur. Eine kathartische Wirkung wird sich fraglos einstellen; durch Zwerchfellkrämpfe und Lachanfälle werden Sie innerlich gereinigt.

Antikes neu entdeckt.

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Anarcho-Comedy von Bodo Wartke Wolfgang Borchert Theater, Münster Regie: Monika Hess-Zanger

Bodo Wartke feierte mit einer Ein-MannShow von “König Ödipus“ in der ganzen Republik große Erfolge und gewann für sein Werk zahlreiche Preise.

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Konzerte Übersicht Signum Quartett Freitag, 30. September 2011

Puschkin - Annäherung … Freitag, 18. November 2011

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18. Neujahrskonzert Sonntag, 8. Januar 2012

Violinabend

Donnerstag, 2. Februar 2012

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Alliage Quintett „Voyage Russe“ Freitag, 24. Februar 2012

Leibniz Trio

Dienstag, 6. März 2012

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do.gma chamber orchestra Sonntag, 29. April 2012

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Konzerte

Freitag, 30. September 2011 Historisches Rathaus am Markt 20:00 Uhr

Signum Quartett Kerstin Dill - Violine Annette Walther - Violine Xandi van Dijk - Viola Thomas Schmitz - Cello Die vier jungen Musiker haben sich zum Ziel gesetzt, durch ein höchstmögliches Maß an Ausdruck, Lebendigkeit und Hingabe dem hohen Anspruch des Quartettspiels gerecht zu werden.

Zimmermann, Walter Levin und Jörg Wid- gen und zahlreiche Rundfunkmitschnitte der mann prägen den künstlerischen Entwick- Konzerte belegen den künstlerischen Rang des Ensembles. lungsweg des Quartetts. Beim Deutschen Musikwettbewerb sowie bei den internationalen Wettbewerben Premio Paolo Borciani (Italien), dem ICMC Hamburg und dem London International String Quartet Competition ging das Signum Quartett als Preisträger hervor und erhielt bei letzterem zudem den begehrten Publikumspreis.

Das Programm führt von Mozarts kunstvollem Quartett in F-Dur (das „3. Preußische“) über Anton Weberns hochemotionalen, im spätromantischen Stil komponierten Quartettsatz zu Antonin Dvořáks letztem StreichIntensive Studien mit dem Alban Berg-, dem quartett. Im Charakter licht, aber auch meArtemis- und dem Melos-Quartett sowie die Ausgedehnte Konzerttourneen, Auftritte bei lancholisch ist es ganz von seiner böhmischen Zusammenarbeit mit György Kurtág, Tabea renommierten Festivals, CD-Veröffentlichun- Heimat inspiriert. Mittlerweile genießt das Signum Quartett, das seit 2007 in seiner aktuellen Besetzung spielt, den Ruf eines der vielversprechenden Ensembles seiner Generation.

Programm:

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W. A. Mozart - Streichquartett F-Dur, KV 590 Anton Webern - Langsamer Satz Es-Dur für Streichquartett Antonín Dvořák - Streichquartett G-Dur, op. 106

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Puschkin - Annäherung an einen ungekannten Dichter Bernt Hahn - Lesung Roland Krüger - Klavier

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Konzerte

Bernt Hahn war nach seiner Ausbildung an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover über dreißig Jahre als Schauspieler an verschiedenen Theatern tätig. Dazu gehören u.a. das Schauspiel Köln, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Schauspiel Frankfurt und das Bochumer Schauspielhaus.

Musik und Literatur

Roland Krüger ist Professor für Klavier an der Musikhochschule Hannover. Neben seiner vielfältigen solistischen Tätigkeit widmet er sich auch immer gerne der Kammermusik und in jüngerer Zeit musik-literarischen Projekten u.a. mit Bernt Hahn. Roland Krügers künstlerische Arbeit ist in zahlreichen Konzertmitschnitten für Rundfunk und Fernsehen Seit einigen Jahren ist er freibe- sowie in CD-Einspielungen festruflich tätig und legt den Schwer- gehalten. punkt auf die Arbeit mit Sprache. Er ist bei allen deutschen Rundfunkanstalten zu hören; ProduktiProgramm: onen zahlreicher Hörbücher sind Texte von Alexander Puschkin entstanden. Musik von P. Tschaikowski, D. Schostakowitsch, Auch mit eigenen literarischen S. Prokofiew, A. Skriabin und Programmen hat sich Bernt Hahn S. Rachmaninow im In- und Ausland etabliert.

„Ein Phänomen“ nennt ihn Nicolai Gogol. Alexander Puschkin. In ihm sei die russische Natur, der russische Charakter in einer solchen Reinheit, in einer so geläuterten Schönheit, wie sich eine Landschaft auf der gewölbten Oberfläche eines optischen Glases spiegelt. Leben und Werk dieses großen Dichters sind bis heute in Russland ungebrochen populär und unter den Literaturen der Welt eine singuläre Erscheinung. So schreibt z.B. Thomas Mann in einem Brief über Alexander Puschkin: „…ich kann Ihnen den wohltätigen Einfluss gar nicht schildern, den diese Lektüre auf mich ausgeübt hat. (...) Eine lebensgesegnete Vollkommenheit ist das Ergebnis, aus der sich die ganze nachfolgende russische Dichtung nährt. Puschkin, der slawische Lateiner, war volksecht und europäisch wie Goethe, wie Mozart.“ Die Textauswahl versucht vom Werk wie vom dramatischen Leben und Sterben Alexander Puschkins eine Ahnung, einen Klang hörbar zu machen, angefangen von seiner ungebärdigen Zeit am Zareninternat, bis hin zu seinem tragischen Duelltod; der Versuch einer Annäherung in Versen des Dichters.

Bernt Hahn

Konzerte

Roland Krüger

Freitag, 18. November 2011 Historisches Rathaus am Markt 20.00 Uhr


Konzerte

„Rosen aus dem Süden“

Sonntag, 8. Januar 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20.00 Uhr

18. Bocholter Neujahrskonzert

Emmanuel Chabiers Rapsodie Bergische Symphoniker „España“, Hector Berlioz’ „Römi- Artem Kanke - Klavier scher Karneval“, Manuel de Fallas „Nächte in spanischen Gärten“ Leitung und Moderation: Peter Kuhn Für den Jahresbeginn 2012 wird und natürlich auch „Rosen aus mediterranes Flair das Bocholter dem Süden“ von J. Strauss werden neben anderen Werken auf dem Bühnenhaus erfüllen. Programm stehen. Dank der großzügigen Unterstützung der Volksbank Bocholt e.G. kann die Tradition der Bocholter Neujahrskonzerte fortgeführt werden. Schon in den letzten beiden Jahren begeisterten die Bergischen Symphoniker mit ihren Neujahrskonzerten in Bocholt.

Peter Kuhn

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Eintrittspreise im Freiverkauf: 30,00 € / 27,00 € / 24,00 € Solist des Abends ist der junge (keine Ermäßigung, keine Wahlvormiete) Pianist Artem Kanke. Er wurde in der Ukraine geboren und absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik in Köln. Er ist Preisträger mehrerer internati- Nutzen Sie die Möglichkeit einer Konzertonaler Musikwettbewerbe. Vormiete, die den Besuch des „Bocholter Leitung und Moderation liegen in Neujahrskonzert“ mit einschließt. den bewährten Händen von Ge- Vormieten können ab dem 1. Juni 2011 im neralmusikdirektor Peter Kuhn. Theaterbüro erworben werden.

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Donnerstag, 2. Februar 2012 Historisches Rathaus am Markt 20:00 Uhr

Konzerte

Violinabend mit Kristóf Baráti - Violine Gábor Farkas - Klavier

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Konzerte

Auf dem Programm stehen vier herausragende Werke der Violinliteratur. Die „Frühlingssonate“ von L. v. Beethoven, die „Partita in d-Moll“ von J. S. Bach (mit der berühmten „Chaconne“), die „Sonate Nr. 3 in d-Moll“ von Johannes Brahms und „Introduktion und Rondo Capriccioso“ von Camille Saint-Saëns.

Programm: L. v. Beethoven - Sonate in F-Dur op. 24, „Frühlingssonate“ J. S. Bach - Partita für Violine solo d-Moll, BWV 1004 J. Brahms - Sonate Nr. 3 d-Moll op. 108 C. Saint-Saëns - Introduction et Rondo Capriccioso op. 28

„Er ist einzigartig in Bezug auf seine hervorragende Intonation, Schönheit des Tones und natürliche Musikalität, sowie Geschmack und Eleganz. Er ist ein Solist par excellence.“ (Ida Haendel)

Kristóf Baráti konzertiert regelmäßig mit dem Budapest Festival Orchester sowie mit dem Ungarischen National Philharmonic Orchestra. Des Weiteren gastiert er rund um den Globus mit reKristóf Baráti wurde 1979 in Budapest nommierten Dirigenten. geboren. Er wuchs in einer Musikerfamilie auf und verbrachte seine Kindheit weitgehend in Venezuela, wo er im Alter von acht Jahren sein erstes öffentli- Sein Partner am Klavier ist Gábor Farches Konzert gab. Baráti studierte am kas. Er begann bereits im Alter von fünf Konservatorium von Caracas und an Jahren mit dem Klavierspiel und schloss der Franz Liszt Akademie in Budapest. sein Studium an der Franz-Liszt-MusikAls er 1996 beim Jacques Thibaud akademie Budapest mit Auszeichnung Wettbewerb entdeckt wurde, begann ab. Sein außergewöhnliches Talent seine internationale Karriere. Inzwi- spiegelt sich in Erfolgen als Preisträger schen ist er Preisträger des renommier- renommierter Wettbewerbe, wie z.B. ten „Queen Elizabeth Competition“ in dem internationalen Franz Liszt KlavierBrüssel und u. a. aktueller Gewinner wettbewerb. Es folgten Einladungen zu des Sechsten Internationalen Paganini zahlreichen internationalen Festivals und Konzerten. Wettbewerbes in Moskau 2010.


Konzerte

Freitag, 24. Februar 2012 Historisches Rathaus am Markt 20:00 Uhr

„Voyage Russe“ – mit dem Alliage Quintett Daniel Gauthier – Sopransaxophon

Vier Saxophone in einer „klassischen“ Konzertreihe? Ja, Sie lesen richtig.

Eva Barthas – Altsaxophon Koryun Asatryan – Tenorsaxophon

Das Alliage Quintett stellt in sensiblen und raffinierten Arrangements berühmte Meisterwerke aller Musikepochen in den Mittelpunkt. Überraschend und faszinierend ist das Klangerlebnis, das sich durch die ungewöhnli- für die klangliche Verschmelzung von vier Saxophonen und einem Klavier zu einem unvergleichlichen fast orche Besetzung ergibt. chestralen Ensembleklang. Das Quintett trägt sein musikalisches Geheimrezept im Namen: Ohne Zweifel ist das Alliage Quintett eines der kreativs„Alliage“ (frz. Legierung) steht ten und erfolgreichsten Saxophonensembles Europas. Gegründet von Daniel Gauthier, dem Inhaber der einzigen Professur für klassisches Saxophon in Deutschland, wird das Ensemble durch hochkarätige Musiker komplettiert: darunter die jungen Mehrfach-Preisträger verschiedenster Wettbewerbe Eva

Barthas und Koryun Asatryan sowie Sebastian Pottmeier und die Pianistin Jang Eun Bae. Von seiner Wahlheimat Köln aus erobert Alliage die großen Konzertsäle Deutschlands und Europas. Der Echo-Klassik-Preis im Jahr 2005 bestätigt die Sonderstellung des Ensembles, das vom Gasteig in München über das Gewandhaus zu Leipzig bis in die Hagia Ireni in Istanbul sein Publikum wie auch die Presse zu Begeisterungsstürmen hinreißt.

Sebastian Pottmeier – Baritonsaxophon Jang Eun Bae – Klavier In diesem Programm erwartet die Hörer eine musikalische Reise durch die symphonische Musik russischer Komponisten, eingerichtet in klanglich faszinierenden Arrangements. Als unverrückbarer Bezugspunkt jeder musikalischen Reise ist darüber hinaus auch Johann Sebastian Bach vertreten. Programm: Musik von M. Glinka (Ouvertüre zu „Ruslan und Ludmilla“), P. Tschaikowsky (aus der Nussknacker-Suite), N. RimskyKorsakow („Scheherazade“), J. S. Bach, R. M. Glière, A. Liadov, D. Schostakowitsch und A. Chatschaturjan.

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Dienstag, 6. März 2012 Historisches Rathaus am Markt 20:00 Uhr

Konzerte

Leibniz Trio Hwa-Won Pyun - Violine Lena Wignjosaputro - Cello Nicholas Rimmer - Klavier

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Konzerte

Bereits ein Jahr nach seiner Gründung im Jahr 2005 erhielt das Leibniz Trio den ersten Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb, und in der folgenden Zeit errangen sie weitere Erfolge bei internationalen Kammermusikwettbewerben. Im Jahr 2010 waren sie Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs und wurden in die „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen. Intensive Förderung erfahren sie durch verschiedene Stiftungen, so auch der Stiftung „Yehudi Menuhin-Live Music Now!“, für deren Ziele sich die drei jungen Musiker besonders engagieren.

Programm u.a.: Frank Martin – Trio sur des mélodies populaires irlandaises Franz Schubert – Trio in Es-Dur op. 100

„Ensemble fasziniert mit Klangpracht und Homogenität“ (Badische Zeitung, Dezember 2009)

Hwa-Won Pyun wurde in Solingen geboren und absolvierte ihr Studium an den Musikhochschulen in Köln und Hannover. Sie war mehrfach erste Bundespreisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, sowohl in der Kammermusik – als auch in der Solowertung. 2005 gewann sie den „ESTA Student of the Year Award“ und wurde Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Seit 2007 ist sie Mitglied des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Lena Wignjosaputro wurde in Essen geboren. Sie studierte an der Hochschule für Musik in Köln und absolvierte sowohl ihre künstlerische Reifeprüfung als auch ihr Konzertexamen mit Auszeichnung. Die Cellistin erhielt erste Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, dem Violoncello-Wettbewerb der Musikhochschule Köln 2005 und beim Musikwettbewerb der WestLB und Europamusicale Stiftung 2006. Solistische Auftritte mit verschiedenen Orchestern folgten. Lena Wignjosaputro wird von verschiedenen Stiftungen gefördert, wie der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Cusanuswerk. Nicholas Rimmer stammt aus England und erhielt seine musikalische Ausbildung in Manchester, Cambridge und Hannover. Auch er ist Preisträger mehrerer Musikwettbewerbe. Eine rege und erfolgreiche Konzerttätigkeit entwickelte sich in den letzten Jahren insbesondere mit dem Bratschisten Nils Mönkemeyer, die durch verschiedene CD-Einspielungen dokumentiert ist.


Konzerte

Sonntag, 29. April 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 20:00 Uhr

do.gma chamber orchestra Leitung: Mikhail Gurewitsch

do.gma

Auf dem Programm stehen neben W. A. Mozarts „Divertimento in F-Dur“ die „Simple Symphonie“ von B. Britten und P. Tschaikowskys „Souvenir de Florence“.

Das 2004 von Mikhail Gurewitsch gegründete Kammerorchester ist in vielerlei Hinsicht anders als andere professionelle Orchester. Die 16 Musiker, Altersdurchschnitt knapp über 30 Jahre, verkörpern geradezu exemplarisch eine junge Musikergeneration, für die jenseits von überkommenen Orchesterformen einzig die Musik im Vordergrund steht. Eine „Generation Klassik“, die unkonventionell und undogmatisch ihre Begeisterung für klassische Musik lebt.

Tschaikowskys berühmtes und beliebtes Werk erklingt in einer Bearbeitung für und die vielfältigen musikalischen ErfahrunStreichorchester. gen der Orchestermitglieder werden zu einem komplexen Klangbild zusammengeführt. Diese wurde zusammen mit Tschaikowskys Streicherserenade im Herbst 2010 auf CD eingespielt, die begeisterte Reaktionen der Jenseits glattpolierter Ästhetik geht es Fachpresse hervorrief. do.gma in der Orchesterarbeit um die Ver- „ Mit ´do.ma#1´ ist dem jungen Kammerormittlung eines unverfälschten Zugangs zur chester ein fulminantes Debüt gelungen, das „Klassik“, um die intensive Suche nach inhalt- mit Spielfreude, faszinierender Frische und lich neuen Wegen, wie es sie in allen Perioden undogmatischer Leichtigkeit überrascht.“ der Musikgeschichte gegeben hat. (CLASSaktuell)

do.gma versteht sich nicht nur als eine homogene Gruppe von professionellen, international erfahrenen Musikern, die gleiche künstlerische Ansichten teilen, sondern auch als ein Ensemble von Solisten. Die Persönlichkeiten

Den geistigen wie auch emotionalen Gehalt der Musik aus dem Blickwinkel unserer Zeit freizulegen und dem Publikum diese Arbeit als einen spannenden Prozess zu vermitteln, ist ein besonderes Anliegen von do.gma.

Programm: W. A. Mozart - Divertimento F-Dur, KV 138 B. Britten - Simple Symphony P. Tschaikowsky - Souvenir de Florence op. 70

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Jugendtheater Übersicht Clyde und Bonnie Dienstag, 15. November 2011

Ich werde es sagen

Dienstag, 24. Januar 2012

Alk. Außer Kontrolle

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Dienstag, 13. März 2012

Meisterwerkstatt für Unikatschmuck

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Individuelle Anfertigungen Umarbeitungen & Reparaturen

Sandra Neyenhuys Nordstraße 15 46399 Bocholt 02871/ 88 55 078

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Dienstag, 15. November 2011 Aula des August-Vetter-Berufskollegs, Dinxperloer Straße 56 11:00 Uhr

Clyde und Bonnie Jugendtheaterstück von Holger Schober für Jugendliche ab 15 Jahren Spieldauer: ca. 70 Minuten, ohne Pause Zuschauerbegrenzung: 150 Das Rheinische Landestheater Neuss Regie: Christof Seeger-Zurmühlen

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Gemeinsam gegen den Rest der Welt! Tarantino war gestern, Clyde und Bonnie rocken heute. Bonnie heißt schon immer Bonnie – manchmal können Eltern so grausam sein. Doch Clyde heißt eigentlich Werner, aber Bonnie nennt ihn Clyde. Sie sind jung. Sie sind verliebt. Sie rauben Banken aus. Zumindest stellen sie sich das so vor. Denn was ihre berühmten Namensvorgänger können, das können Clyde und Bonnie schon lange. Schluss mit Ausbildungssorgen! Schluss mit zerrütteten Familienverhältnissen! Schluss mit Frust! Raus aus dem Sozialbau und rein in ein neues sorgenfreies Leben! Aber wenn man mit dem Feuer spielt, kann man sich verbrennen und wer sich selbst in die Schusslinie stellt, der bekommt auch hin und wieder eine Kugel ab.

„Clyde und Bonnie“ ist ein Jugendtheaterstück der neuen Generation. Schnell, frech, provokant und intelligent geschrieben, entspricht es genau dem Lebensgefühl von Jugendlichen. Die Themen Arbeitslosigkeit, Gewalt, wahre Liebe und der Wunsch, das Leben in die eigene Hand zu nehmen, werden spielerisch aufgegriffen. Holger Schobers Stück „Clyde und Bonnie“ ist mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden.

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Dienstag, 24. Januar 2012 Aula des August-Vetter-Berufskollegs, Dinxperloer Straße 56 11:00 Uhr

Jugendtheater

„Ich werde es sagen“ für Jugendliche ab 12 Jahren Spieldauer: ca. 60 Minuten Zuschauerbegrenzung: 150 Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück mit Reinhard Gesse

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Jugendtheater

Monolog mit Songs zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen, erarbeitet in Kooperation mit Dunkelziffer e. V., nach dem Ein Stück, das mit den Mitteln des Theaters Es geht um sexuellen Missbrauch von Kindern. gleichnamigen Roman von Kristian Ditlev Jensen Mut macht, Auswege zeigt, Hilfestellung gibt Den Dänen Kristian Ditlev Jensen kostete es 20 Jahre, bevor er über sein persönliches Marfür den aufrechten Gang. Ein Raum, ein Stuhl, ein Fenster, auf dem Bo- tyrium und seine Verletzungen in dem autoDas Stück wird begleitet durch ein theater- den unbeschriebene Seiten Papier. Ein Mann, biographischen Roman „Ich werde es sagen“ pädagogisches Rahmenprogramm von Dun- sein Foto aus Kindertagen, ein kleines in Zei- sprechen konnte. kelziffer e.V.: „Die Schüler waren tief beein- tungspapier gewickeltes Paket. So beginnt das Reinhard Gesse spielt diesen Kristian anrühdruckt und fragten Reinhard Gesse tausend Stück. Reinhard Gesse spielt den Mann, das rend, glaubwürdig und mit einer großen PaFragen im Anschluss.“ (W. Wohlleben) Kind, verschlossen, aufschreiend in diesem lette schauspielerischer Ausdrucksmittel. Er Die Aufführung des Theaterstückes wird in Kooperation mit dem Fachbereich Jugend, Familie und Sport der Stadt Bocholt vorgenommen.

verlassen wirkenden engen Raum. Er erzählt von Gewalt und Autorität, von Wut und den kleinen Inseln der Geborgenheit, von seiner Verzweiflung und dem Ausbruch.

fesselt das Publikum, indem er die Barriere zwischen Bühne und Zuschauerraum überwindet und auch die Besucher in die Verantwortung nimmt.


Jugendtheater

Dienstag, 13. März 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 11:00 Uhr

Alk. Außer Kontrolle „Ich bin froh über meine Wut“ (Sebastian) Die Sache, die mit seinem Freund Hendrik damals im Sommer passiert ist, nagt sehr an Sebastian, von seinen Freunden nur Marx genannt. Deswegen versucht er, sich zu erinnern, alles aufzuschreiben, zu verarbeiten, um den Sinn einer Welt zu verstehen, die ihn täglich neu wütend macht. Denn auch sein Alltag sorgt für stetigen Frust: das Abhängen und die Saufgelage mit seinen Kumpels, der Ärger mit der Polizei, mit Lehrern und nicht zuletzt seinen Eltern, die sowieso nicht verstehen, was in ihm vorgeht. Und ihm außerdem noch Moralpredigten wegen seines Alkoholkonsums halten. Doch eine Bekanntschaft macht ihm bewusst, dass er nicht alleine ist. „Komasaufen“ – erschreckend hoher und schneller Alkoholkonsum ist eine brisante Zeiterscheinung. Wie aber einer gefähr-

Jugendstück von Wolfram Hänel für Jugendliche ab 13 Jahren Spieldauer: ca.70 Minuten, ohne Pause Zuschauerbegrenzung: 400 Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel

47 Auf Wunsch ist ein Nachgespräch mit der Theaterpädagogin möglich lichen Droge begegnen, die gesellschaftlich so anerkannt ist? Fernab vom erhobenen Zeigefinger oder einem schnell konstruierten Problemstück wird sich das Westfälische Landestheater einfühlsam diesem Thema in einem Studiostück widmen. Wolfgang Hänels freche, witzige und temporeiche Bücher zeichnet ein treffsicheres Gespür für den Tonfall wie auch die Lebensund Interessenswelten seiner jugendlichen Leser aus.

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Sammeln Sie Briefmarken? Wir laden Sie ein, bei uns Mitglied zu werden. 48

Denn sicherlich möchten Sie auch eine schöne Sammlung zusammenstellen, Ihre Fachkenntnisse erweitern und mit Gleichgesinnten zusammen kommen. Die Mitglieder der

Philatelistischen Sammlergruppe Bocholt e.V. treffen sich an jeden 1. und 3. Sonntag im Monat im Vereinslokal, Kolpinghaus Bocholt, Kolpingstr. ab 10,30 Uhr.

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Kindertheater Übersicht Ein TKKG-Abenteuer Mittwoch, 5. Oktober 2011

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Eine Woche voller Samstage Mittwoch, 30. November 2011

The Boy next Door

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Die Schneekönigin

Dienstag, 17. Januar 2012

Rotkäppchen - Einsatz im Wolfsrevier

Möchten Sie persönlich eingeladen werden, dann geben Sie uns Ihre Anschrift oder wendenSie sich einfach an unseren Vorstandsvorsitzenden.

Dienstag, 7. Februar 2012

Werner Fischer Margeritenweg 2 a · 46395 Bocholt · Telefon 02871 / 44408

menEER van Manen

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Jim Knopf und die Wilde 13 Dienstag, 6. März 2012

Samstag, 17. März 2012

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Kindertheater Was braucht es, um knifflige Kri- Ob Erpressungen, Verfolgungsjagden, Entminalfälle zu lösen? Kraft, Köpf- führungen – mit Freundschaft und Teamgeist meistern sie alle Gefahren in dieser spannenchen, Kapital und Kontakte! Wo Polizei und Staatsorgane ver- den, neuen Folge der Krimiserie. Die schon in den 80er Jahren begonnene Jugendbuchreihe von Stefan Wolf – bekannt und erfolgreich auch als Hörspiel, Film und Serie – hat weiterhin Kultstatus für Jung und Tim ist der sportliche Anführer, Alt. Für die zahlreichen Fans nun auch endlich der keinerlei Verständnis für Un- live auf der Bühne! gerechtigkeit hat. sagen und aufgrund mangelnder Kreativität kapitulieren, beginnt das Abenteuer für die Vierertruppe:

Karl ist der Kopf der Vier - groß, dünn und mit einem außerordentlichen Gedächtnis ausgestattet, das ihm den Spitznamen „der Computer“ eingebracht hat.

Mittwoch, 5. Oktober 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 10:30 Uhr

Ein TKKG – Abenteuer Theaterstück - nach der berühmten Jugendbuchreihe von Stefan Wolf für Kinder ab 7 Jahren Spieldauer: ca. 70 Minuten, ohne Pause Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel

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Klößchen heißt nicht von ungefähr so, sondern wegen seiner Leibesfülle und die kommt auch nicht von ungefähr, ist er doch der Sohn eines Schokoladenfabrikanten. Gabi hat es als einziges Mädchen nicht immer leicht, weiß aber gekonnt ihren Charme und nützliche Informationen ihres Vaters, der Kriminalkommissar ist, einzusetzen.

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Mittwoch, 30. November 2011 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 10:30 und 15:30 Uhr

Kindertheater

Eine Woche voller Samstage Kinderstück von Paul Maar für Kinder ab 5 Jahren Spieldauer: ca. 65 Minuten, ohne Pause Landestheater Burghofbühne, Dinslaken

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Das Sams macht Mut und vor allen Dingen: Es kann Wünsche erfüllen. Am Sonntag schien die Sonne. Am Montag kam Herr Mon zu Besuch. Am Dienstag hatte Herr Taschenbier wie immer Dienst. Am Mittwoch war genau Mitte der Woche. Am Donnerstag donnerte es und am Freitag bekam Herr Taschenbier frei. Als er am Samstag – neugierig darauf, was ihn erwarten würde – in der Stadt auf ein eigentümliches Wesen mit Rüsselnase und blauen Punkten im Gesicht traf, war Herrn Taschenbier sofort klar: Das musste ein Sams sein. Das Sams sagte gleich „Papa“ zu Herrn Taschenbier und dann stiftete es eine Woche lang manche Verwirrung bei Herrn Taschenbiers Vermieterin, bei seinem Chef und in der Schule. Doch obwohl das Sams das Leben seines neuen Papas völlig umkrempelt, gewinnt dieser das Sams lieb und will es gar nicht mehr verlieren. Doch kann das Sams immer bei ihm bleiben? Herr Taschenbier wünscht sich dafür eine Wunschmaschine.

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Die Sams-Bücher von Paul Maar waren und sind eine Lieblingslektüre der Kinder. Aus dem Fernsehen ist vor allem die Umsetzung der ersten beiden Bücher durch die Augsburger Puppenkiste bekannt. Mehrfach wurden die Geschichten vom Sams verfilmt.


Kindertheater

Donnerstag, 1. Dezember 2011 im Klassenzimmer 10:00 und 12:00 Uhr

The Boy Next Door ein englischsprachiges Klassenzimmerstück Englische Klassenzimmerstücke für die Grundschule wie „The dreaming tree“ oder „Maggie´s holiday at the beach“ waren in der Spielzeit 2009/2010 ein großer Erfolg in verschiedenen Grundschulen Bocholts. Die Kraft des Theaters, Sprache sicht- und fühlbar zu machen, soll nun auch weiter fortgeschrittenen Schülern zugute kommen. Das Westfälische Landestheater hat ein Stück entwickelt, das mit anspruchsvollerem Vokabular und einer altersgerechten Geschichte eine spannende Unterrichtsstunde für Schüler ab Klasse 5 garantiert.

Westfälisches Landestheater CastropRauxel Eine abenteuerliche und lehrreiche Unterrichtsstunde für Schüler/innen ab 5. Klasse Dauer der Vorstellung ca. 70 Minuten einschließlich einem Nachgespräch mit der Theaterpädagogin

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Pro Termin kann höchstens vor zwei Klassen gespielt werden (Zuschauerbegrenzung auf 50 Schüler/innen). Aus organisatorischen Gründen ist es erforderlich, dass die beiden Vorstellungen in der gleichen Schule aufgeführt werden. Buchungen nach Absprache im Theaterbüro Eintrittspreis:

3,00 € pro Schüler/in

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Dienstag, 17. Januar 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 10:30 und 15:30 Uhr

Kindertheater

Die Schneekönigin Märchenstück nach Hans Christian Andersen für Kinder ab 6 Jahren Spieldauer: ca. 70 Minuten, ohne Pause Landestheater Detmold

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Eine Parabel auf die Kälte der modernen Welt Gerda und Kai wohnen bescheiden mit der Großmutter in einer kleinen Wohnung unter dem Dach. Sie mögen sich und für beide gibt es nichts Schöneres als zusammen zu spielen und zu träumen. Doch eines Tages trifft Kai auf die wunderschöne und reiche Schneekönigin. Nach einem Kuss verfällt Kai ihrer kalten Pracht und Schönheit und findet alles andere hässlich, klein und erbärmlich. Bald lebt Kai im Reich der Schneekönigin, in einem Palast aus Eis und Schnee. Als Kai im Frühling immer noch nicht zurück ist, beschließt Gerda, ihn zu suchen und zu befreien. Auf ihrer weiten Reise trifft sie viele wundersame Wesen, die das Mädchen in manchen Gefahren unter ihre Obhut nehmen und es schließlich zum Eispalast der Schneekönigin führen. Gerda findet Kai, fast schwarz gefroren vor Kälte. Sie weint um ihn und ihre Tränen lassen sein Eisherz schmelzen. Kai und Gerda können heimkehren.

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Kindertheater

Hans Christian Andersens wundervolles Märchen erzählt die Geschichte einer innigen Freundschaft und einer langen Reise zum Erwachsenwerden. Aus den vergangenen Spielzeiten wissen wir, dass das Landestheater Detmold seine Märchenstücke mit großem Aufwand und viel Liebe zum Detail inszeniert. Die jungen Zuschauer können sich auf eine ‚märchenhafte’ Aufführung freuen.


Kindertheater

Dienstag, 7. Februar 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 10:30 Uhr

Rotkäppchen – Einsatz im Wolfsrevier Oper für Kinder von Markus Koch für Kinder ab 7 Jahren Spieldauer: ca. 70 Minuten, ohne Pause Das Opernloft – Junges Musiktheater Hamburg Inszenierung: Natascha Ursuliak

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Mit Oper kann man nicht früh genug anfangen.

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Gleich zweimal ein ausverkauftes Haus – das war die Resonanz auf die Kinderoper „Die kleine Zauberflöte“ in der letzten Spielzeit. Daran knüpfen wir an. Das Opernloft Hamburg steht für moderne Inszenierungen nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen. Zur Klavierbegleitung singen auch in den Kinderfassungen professionell ausgebildete Sänger.

Rotkäppchen jedenfalls nicht. Das Mädchen hat alle Hände voll zu tun, das verrückte Treiben der Erwachsenen einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Es rettet Wolf Knut nicht nur vor dem einfältigen Jäger, sondern auch vor der skurrilen Großmutter, die dem Wolf eine Wurmkur verpassen möchte. Ganz schön pfiffig, dieses Rotkäppchen!

Opernloft bietet eine kurzweilige Neuerfindung des Grimmschen Märchens, gewürzt mit einer guten Portion Humor. Und mit Liedern und Arien von Händel über Mozart, Lorzing und Verdi bis zu Johann Strauß. Oper ist spannend und kein Museum!

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Vom Land NRW anerkannte

EDV/IT Verkauf Sprachen Controlling Datenschutz Personalwesen Steuerungstechnik Fortbildung mit Abschluss Berufsorientierung für Schüler/-innen

Tagungen Seminare Workshops Trainings Einzelschulungen Firmenschulungen

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Politische Bildung Internationale Bildung Persönlichkeitsbildung Studienseminare

Einrichtung der Weiterbildung Förderungsmöglichkeiten Akademie Klausenhof durch Dingden + Rhede Klausenhofstr. 100 46499 Hamminkeln Tel.: 02852 / 89-1337 Fax: 02852 / 3337 E-Mail: training@akademie-klausenhof.de Internet: www.akademie-klausenhof.de

Tagungsort für Ihre Gruppe / Organisation


Kindertheater

Dienstag, 6. März 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 10:30 Uhr

Jim Knopf und die Wilde 13 Eine phantasievolle Geschichte über zwei Schauspiel für Kinder nach dem Freunde, denen kein Weg zu weit und keine gleichnamigen Buch von Michael Ende Aufgabe zu schwierig ist. für Kinder ab 6 Jahren Auf Lummerland muss ein Leuchtturm her, Spieldauer: ca. 70 Minuten, ohne Pause aber für einen solchen ist die Insel doch viel zu klein. König Alfons der Viertel vor Zwölf- Landestheater Dinkelsbühl, Frankente fasst den Beschluss, den Scheinriesen Tur Schwaben Tur in sein Land zu holen, um das Problem zu mit Boris Wagner, Julia Eckers, Bernd Berleb, lösen. Jim und Lukas machen sich zusammen Janina Kutschan, Andreas Peteratzinger mit ihren Lokomotiven Emma und Molly auf den Weg zu der fernen Wüste, in der Tur Tur Regie: Jürg Schlachter wohnt. Unterwegs erleben sie eine Menge unglaublicher Abenteuer: Sie lernen die kleine Seejungfrau Sursulapitschi kennen, reparieren das Meeresleuchten im Barbarischen Meer, treffen den Halbdrachen Nepomuk und ... Wer kennt nicht die szenischen Darstellungen des Marionettentheaters „Die Augsburger Puppenkiste“ zu Michael Endes Kinderstücken. Hier gelingt es nun, die beiden berühmten Lokomotivführer Jim Knopf und Lukas in einer anschaulichen, spannenden Inszenierung auf die Bühne zu bringen!

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Samstag, 17. März 2012 Städt. Bühnenhaus am Berliner Platz 17:00 Uhr

Men EER Van Manen Introdans ehrt Hans van Manen mit einem Programm, das mehrere große Erfolge des Meisters umfasst: Das gesamte Ensemble steht in dem farbenfrohen und lebendigen Stück Polish Pieces und in der Choreographie In the Future auf der Bühne. Diese Ballettstücke sind dank des anspruchsvollen Designs des Bühnen- und Kostümbildners Keso Dekker eine Augenweide. Sticky Pieces ist ein humorvolles Duett, in dem die Tänzer miteinander verklebt scheinen, mit urkomischen Konsequenzen. Das beeindruckende Stück Squares zeigt ein Ballett mit einem plastischen Bühnenbild von Bonies, das Jung und Alt in Staunen versetzen wird. Darüber hinaus wird in der Vorstellung ein Duett gezeigt, welches noch bekannt gegeben wird.

Seit vielen Spielzeiten präsentieren wir Introdans für die Jugend in einer Vorstellung am Nachmittag. Eine ständig wachsende „Gemeinde“ von Kindern, Eltern und Großeltern lässt sich faszinieren.

Ballettnachmittag zu Ehren von Hans van Manen Introdans Ensemble für die Jugend, Arnheim/Niederlande

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Tanztheater nicht nur für die Jugend Introdans feiert seinen 40sten, Hans van Manen seinen 80sten Geburtstag: Das ergibt eine doppelte Feier im Jahr 2012.

Eintrittspreise Eintrittspreise für Erwachsene: 

€ 11,00

Wahlvormiete für Erwachsene: 

€  9,00

Eintrittspreis für Kinder: 

€  6,00

(Einheitspreis auf allen Plätzen) Für erwachsene Inhaber eines Familienpasses keine Ermäßigung -

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Puppentheater Übersicht Größer als der Mond Samstag, 28. Januar 2012

Mutig, mutig!

Dienstag, 28. Februar 2012 Mittwoch, 29. Februar 2012

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Alles erlaubt

Mittwoch, 14. März 2012 Donnerstag, 15. März 2012

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Puppentheater

Samstag, 28. Januar 2012 Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Dinxperloer Straße 173 14:30 und 16:00 Uhr

Größer als der Mond Was ist los in der Steppe Afrikas? Ein Elefant Ein afrikanisches Märchen um das Anderssein will nicht um die Führung in seiner Herde für Kinder ab 5 Jahren kämpfen. Stattdessen träumt er in den Tag Spieldauer: ca. 45 Minuten hinein und pflegt seine Steppengräser. Dabei lernt er eine kleine Maus kennen. Nach Figurentheater Marmelock, Hannover anfänglichen Hindernissen entspinnt sich eine mit Britt Wolfgramm und Rossi M. Rozin wunderbare Freundschaft zwischen den eigentlich so verschiedenen Tieren. Im Mondschein lauscht unser Elefant den aufregenden Abenteuern der Maus, während sie es sich zwischen seinen großen Ohren bequem macht.

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Doch sowohl die Elefantenherde als auch die Mäusesippe sehen das nicht gerne. Man will lieber unter sich ein. Und schon bald scheinen dem ungleichen Paar die Unterschiede unüberwindlich zu werden. … Jeder für sich trifft eine mutige Entscheidung. Eine Geschichte über das Groß- und Kleinsein. Darüber, die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln sehen zu können, und über das Liebhaben und Liebgehabt werden.

Das Puppentheater wird vom Geschäftsbereich Kultur der Stadt Bocholt in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Bocholt e.V. durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist bei jeder Veranstaltung begrenzt. Es wird deshalb empfohlen, Eintrittskarten zum Preis von E 2,50 eine Woche vor der jeweiligen Veranstaltung im Theaterbüro, Berliner Platz1, zu erwerben.

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Dienstag, 28. Februar 2012 Kreuzschule Mussum, Mussumer Esch 4 15:00 Uhr

Puppentheater

Mutig, mutig! Mittwoch, 29. Februar 2012 Michaels Treff in Suderwick, Kerkpatt 20 15:00 Uhr

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Eine wunderbar übermütige Geschichte über wahren Mut nach dem Bilderbuch „mutig, mutig“ von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer für Kinder ab 4 Jahren Spieldauer: ca. 45 Minuten Figurentheater Die Complizen, Hannover mit Ulrich Schulz

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Puppentheater

Das Puppentheater wird vom Geschäftsbereich Kultur der Stadt Bocholt in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Bocholt e.V. durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist bei jeder Veranstaltung begrenzt. Es wird deshalb empfohlen, Eintrittskarten zum Preis von E 2,50 eine Woche vor der jeweiligen Veranstaltung im Theaterbüro, Berliner Platz1, zu erwerben.

Vier tierische Freunde, Maus, Frosch, Spatz und Schnecke, sitzen gelangweilt am Teich. Da kommt der Frosch auf eine Idee. Es soll durch einen Wettkampf herausgefunden werden, wer am mutigsten ist. Jedes Tier muss eine Mutprobe bestehen, die es sich noch nie getraut hat. Tapfer beginnt die Maus. Sie taucht einmal durch den ganzen Teich hindurch. Der Frosch findet das gar nicht mutig, gesteht aber anschließend beeindruckt: „Mutig, mutig, du bist eine tolle Taucherin“. Was der Frosch dann für eine verrückte Mutprobe vorschlägt, weshalb die Schnecke plötzlich schlapp macht und warum ausgerechnet der freche Spatz nicht mitmacht, das wird hier noch nicht verraten. Begleitet wird diese übermütige Geschichte mit vielen Liedern zum Mitmachen.


Puppentheater

Mittwoch, 14. März 2012 Kreuzschule Mussum, Mussumer Esch 4 15:00 Uhr

Alles erlaubt? Donnerstag, 15. März 2012 Clemens-August-Schule, Breslauer Straße 28 15:00 Uhr Theater nach dem Kinderbuch von Nele Moost / Annet Rudolph für Kinder ab 5 Jahren

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Spieldauer: ca. 45 Minuten Theater Mario, Duisburg mit Mario Klimek „Alles erlaubt?“ – diese Frage stellen sich die jungen Zuschauer, wenn sie in der Geschichte den kleinen Raben erleben, der aus Futterneid ganz eigenwillige Tischmanieren erfindet. Das gierige Schwein schaufelt sich sooo viele Nudeln auf den Teller, dass der kleine Rabe glaubt, sein Soßenanteil sei nur durch einen Sprung in die Schüssel zu retten. Entnervt droht ihm Mutter Dachs, er bekäme keine Geburtstagsgeschenke, wenn er nicht das „brav sein“ lerne. Nachdem ihm in einem Albtraum die Geschenke davonfliegen, nimmt der kleine Rabe diese Aufgabe sehr, sehr ernst. Der „coole“ Wolf ist ihm dabei zwar keine Hilfe aber der Hase kennt dermaßen viele Regeln, das ihm bald der Kopf schwirrt. So viel sei schon hier verraten: Eine humorvolle wie ernsthafte Geschichte mit swingendem Happy End.

Das Puppentheater wird vom Geschäftsbereich Kultur der Stadt Bocholt in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Bocholt e.V. durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist bei jeder Veranstaltung begrenzt. Es wird deshalb empfohlen, Eintrittskarten zum Preis von E 2,50 eine Woche vor der jeweiligen Veranstaltung im Theaterbüro, Berliner Platz1, zu erwerben.

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Wichtige Hinweise Theaterbüro – Theaterkasse Rathaus am Berliner Platz 1, 46395 Bocholt Ihre Ansprechpartner im Theaterbüro: Frau Ilse Lüer-Moddenborg Frau Edith Fischer

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Vorverkauf:

Der Kartenvorverkauf beginnt im Theaterbüro am 15. August 2011 für sämtliche Veranstaltungen in der neuen Spielzeit. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten.

Neben dem Kauf der Eintrittskarten direkt im Theaterbüro können Sie Ihre Kartenwünsche auch telefonisch buchen. Wenn Sie den Eintrittspreis zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 1,00 € auf unser Konto (Nr.: 8000 400 bei der Volksbank Bocholt e. G. – BLZ 428 600 Telefon: 02871 / 12309 03) überweisen oder uns einen entsprechenden Verrechnungsscheck zusenden, schicken wir Telefax: 02871 / 274885 Ihnen Ihre Karten umgehend zu. Die Kartenbestellung ist auch per E-Mail möglich. Nach unserer Bestätigung überweisen Sie theaterbuero@stadttheater-bocholt.de uns den genannten Betrag auf unser Konto (siehe telefonische Bestellung). Nach Eingang der www.stadttheater-bocholt.de Überweisung schicken wir Ihnen die Eintrittskarten sofort zu. Für Ihre Internetbestellung können Sie auch den Button „Karten“ bei der jeweiligen Vorstellung anklicken. Öffnungszeiten: In Ausnahmefällen werden bestellte Eintrittskarten an der Abendkasse zurückgelegt. Die 6. Juni bis einschließlich 30. Juni 2011: Karten sollten spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung abgeholt werden. Nach dieMontag bis Donnerstag sem Zeitpunkt gehen die nicht abgeholten Karten wieder in den allgemeinen Verkauf. Nicht von 16:00 – 18:00 Uhr abgeholte Karten müssen wir Ihnen in Rechnung stellen. Soweit noch Karten vorhanden sind, können Sie Ihre Eintrittskarte auch an der Abendkasse In der Zeit vom 1. Juli 2011 bis einschließlich erhalten. Das Risiko, Ihren Wunschplatz nicht zu erhalten, ist dann allerdings hoch. 12. August 2011 bleibt das Theaterbüro Sammelbestellungen von Schulklassen/Kindergärten u. ä. Einrichtungen müssen schriftlich geschlossen! (auch per Fax oder E-Mail) erfolgen. Bestellte Eintrittskarten sind spätestens 10 Tage vor der Ab 15. August 2011 ist das Theaterbüro wie- Vorstellung abzuholen. Sie erhalten von uns eine Rechnung. Bitte überweisen Sie dann den der vor- und nachmittags geöffnet, und zwar: ausgewiesenen Rechnungsbetrag. Montag bis Freitag von 10:00 – 12:00 Uhr und Montag bis Donnerstag von 16:00 – 18:00 Uhr Außerdem ist das Theaterbüro 45 Minuten vor Beginn jeder Veranstaltung geöffnet.

Änderungen im Programm sind nicht beabsichtigt, aber möglich!


Wichtige Hinweise Ermäßigungen: Die Saaltüren werden pünktlich zum angegebenen Vorstellungsbeginn geschlossen. Wenn Sie zu spät kommen, folgen Sie bitte den Anweisungen des Einlasspersonals. Aus urheberrechtlichen Gründen sind Bild- und Tonaufnahmen nicht gestattet Bitte schalten Sie Ihr mobiles Telefon aus

Schüler, Studenten, Auszubildende, Praktikanten, Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahrs sowie Schwerbehinderte (mindestens 80 %) erhalten gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises für alle Veranstaltungen – ausgenommen sind besonders gekennzeichnete Veranstaltungen – im Theaterbüro Eintrittskarten zum halben Preis. Auch die Eintrittspreise für das Kinder- und Jugendtheater sind von dieser Regelung ausgenommen. Zu den Veranstaltungen der Vormieten erhalten Schulklassen, bzw. Oberstufenkurse und Jugendgruppen bevorzugt Eintrittskarten zum halben Preis bei rechtzeitiger Vorbestellung im Theaterbüro. Für Vorstellungen des Kinder- und Jugendtheaters erhalten die Inhaber (aber nur Kinder und Jugendliche) eines gültigen Familienpasses der Städte Bocholt, Rhede und Isselburg Eintrittskarten zum halben Preis. Der gültige Familienpass ist beim Kauf der Eintrittskarte/n vorzulegen.

Ab 18:30 Uhr ist für Theaterbesucher die kostenlose Parkplatzbenutzung am Berliner Platz gegeben.

Vormiete:

Umtausch und Rückgabe der Eintrittskarten sind ausgeschlossen.

Sichern Sie sich Ihren Platz durch eine Vormiete! Als Inhaber einer Vormiete erhalten Sie einen Rabatt von ca. 20%. Sie wissen schon im Voraus, wo Sie sitzen werden. Sie brauchen an der Abendkasse nicht anzustehen. Außerdem ist die Vormietekarte übertragbar. Eine Vormiete für einen der vier Ringe (Ring Weiß, Ring Grün, Ring Blau, Konzertring) gilt immer für die ganze Spielzeit. Sie verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit.

Bei Verlust oder Versäumnis gewähren wir keine Entschädigung!

Als Neu-Vormieter haben Sie die Gelegenheit, ab dem 1. Juni 2011 im Theaterbüro die entsprechenden Vormieten zu belegen. Bei Abschluss einer Vormiete akzeptieren Sie die Mietbedingungen. Bitte helfen Sie mit, die Vormietenabwicklung zu erleichtern, und erteilen Sie uns eine Lastschriftermächtigung. Entsprechende Formulare sind im Theaterbüro erhältlich.

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S O N N TA G S VO N 7:30-11:30 UHR GEÖFFNET

iskernbrötchen • HaferMohnbrötchen • Croissants • Kürb • Sahneteilchen • Handkrusti • Frischer Obstkuchen am h auc en • Leckerer Kuchen gemachte Brötchen • Rosinenbrötch en • Mohnbrötchen Quarkbrötchen • Sesambrötch • Haferkrusti • Frischer Croissants • Kürbiskernbrötchen Handgemachte Brötchen Obstkuchen • Sahneteilchen • tchen Frischer Obstkuchen Rosinenbrötchen • Mehrkornbrö n • Croissants • KürbisSesambrötchen • Mohnbrötche Sahnehen• tkuc Obs Frisc–her ch) sti • fris rkrussb er • Hafe imm and kernbrötc flie ix vom (...nhen hen • Rosinenbrötchen teilchen • Handgemachte Brötc ötchen Sesambrötchen Mehrkor nbrötchen • Quarkbr • Kürbiskernbrötchen Mohnbrötchen • Croissants • Handgemac hte hen tkuc Haferkrusti • Frisc her Obs nbrötchen Sahnerkor Meh • Brötchen • Rosinenbrötchen n • Croissants tche nbrö • Moh teilchen • Sesambrötchenerei Ihre Bäck rkrusti • Frischer Obstkuchen n • Hafe Kürbiskernbrötchean der Lieb frau enki rche en dgemachte Brötchen Rosinenbrötch Han • chen eteil Sahn en ötch mbr Sesa • en Leckerer Kuchen • Quarkbrötch rHafe • n tche iskernbrö Mohnbrötchen • Croissants • Kürb dHan • n Sahneteilche krusti • Frisc her Obstkuc hen 83 n / 1 23tche en lt•·Meh 28 71nbrö rötch Tel. 0 rkor nenb Bocho Rosi • 46397 · 5 hen r. Brötc acht r · Wesemannst gem reieSchröe Bäcke n tche nbrö ötchen • Moh Frischer Obstkuchen • Sesambr her Frisc e b st u• a c ksti d e r Brkru e k tnv o•r Hafe t d i rtche h k e inbrö ö g l i cisker CroissanPatsr k•m Kürb

Sonntag

ofenfrische Brötchen

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Wichtige Hinweise Bisherige Vormieter brauchen nichts weiter zu tun. Liegt uns Ihre Lastschrifteinzugsermächtigung vor, werden Ihnen die Karten per Post zugeschickt. Änderungen oder Kündigungen nehmen Sie bitte bis zum 1. Juli 2011 vor! Kündigungen bedürfen der Schriftform. Wenn Sie eine Vorstellung nicht besuchen können, geben Sie Ihre Vormietekarte bis spätestens 12:00 Uhr am Vortag der Vorstellung ab. Zwei Tage nach der Vorstellung können Sie Ihre Vormietekarte mit einem Gutschein bzw. einer Eintrittskarte für eine beliebige preisgleiche Vorstellung aus den verschiedenen Vormieten innerhalb der laufenden Spielzeit im Theaterbüro wieder abholen. Für diese Umtauschaktion berechnen wir Ihnen eine Gebühr von 1,00 € .

Das Mitbringen von Speisen, Getränken und Süßigkeiten in den Theatersaal ist nicht gestattet!

Ein Gutschein für eine Theatervorstellung ist ein ideales Geschenk zu allen erdenklichen Anlässen! Der Geschenkgutschein ist im Theaterbüro erhältlich und gilt 36 Monate.

Die Wahlvormiete ist ein ideales Angebot für alle, die sich nicht auf das feste Programm einer herkömmlichen Vormiete festlegen wollen und trotzdem einige Vorteile der festen Vormiete nutzen möchten.

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Mit der Wahlvormiete können Sie sich selbst Ihr Theaterprogramm aus den Veranstaltungen der Ringe Weiß, Grün und Blau sowie dem Konzertring (ausgenommen ist hierbei das Neujahrskonzert) zusammenstellen. Leider können Sie auch die „Sonderveranstaltungen“ mit dem Vermerk „keine Wahlvormiete“ nicht in Ihre Wahlvormiete mit aufnehmen. Es besteht kein Anspruch auf denselben Platz für die von Ihnen gebuchten Vorstellungen. Der Erwerb einer Wahlvormiete setzt die Abnahme von mindestens fünf Veranstaltungen pro Spielzeit voraus. Sie können auch gerne noch mehr Veranstaltungen buchen. Pro Vorstellung kann nur eine Eintrittskarte abgegeben werden. Die Eintrittspreise sind um ca. 20 % ermäßigt und entsprechen den herkömmlichen Vormiete-Preisen. Der Erwerb einer Wahlvormiete – gültig für eine Spielzeit – ist denkbar einfach: Sie erhalten nach Zahlung des Gesamtpreises (bar oder mittels ec-Karte) im Theaterbüro ab dem 1. Juni 2011 die Eintrittskarten für sämtliche von Ihnen ausgewählte Veranstaltungen.

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Konzerte Städt. Bühnenhaus:

e 26,– / 23,– / 19,–

Neujahrskonzert:

e 30,– / 27,– / 24,–

(Einzelkarte)

Preise Theatergastspiele

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(Einzelkarte)

Einzelkarte 1) für Veranstaltungen

Vormiete 5 Aufführungen in den Ringen

Wahlvormiete

in den Vormieten Weiß, Grün bzw. Blau

Weiß, Grün bzw. Blau

Einzelkarte1) für Veranstaltungen

Reihen 1, 4, 7, 10, 11, 12, 13 Reihe 8 Platz 26-29 Reihe 19 Platz 15-24 Galerie I Empore 1 Parterre Loge links

E 18,– / 26,–

Reihen A, B, C, 2, 5, 14, 15, 16, 17, 18 Reihe 8 Platz 1-25 Empore 2

E 16,– / 23,–

Reihen 3, 6, 9, 20, 21 Reihe 19 Platz 1-14 Galerie II

E 13,– / 19,–

Hist. Rathaus: (Einzelkarte)

(Einheitspreis auf allen Plätzen) Erwachsene 

Schüler 

Vormiete: (7 Konzerte):

e 17,– e  6,– e 113,–

Wahlvormiete: (Konzerte): Städt. Bühnenhaus: e 21,50 / 19,– / 16,– (Einzelkarte)

E 81,50

E 15,– / 21,50

Hist. Rathaus: (Einzelkarte)

(Einheitspreis auf allen Plätzen)

e 14,–

Sonderveranstaltungen

E 71,–

E 13,–/19,–

Die Preise für Sonderveranstaltungen sind im Programmheft bei den einzelnen Veranstaltungen vermerkt.

Kindertheater Einzelkarte:

e 6,–

Jugendtheater Einzelkarte:

e 7,–

(Einheitspreis auf allen Plätzen)

E 60,–

E 11,– / 16,–

Die höheren Preise gelten für Opern, Operetten, Musicals und Ballette Ermäßigungen siehe Seite 63

1)

Der Kartenvorverkauf im Theaterbüro beginnt am 15. August 2011 für sämtliche Veranstaltungen (außer Puppenspiel) dieser Spielzeit.

(Einheitspreis auf allen Plätzen)

Puppenspiel Einzelkarte:

e 2,50

(Einheitspreis auf allen Plätzen)

Garderobengebühr (pro Person)

e 1,–


BÜHNE 18

A

1

18

B

1

18

C

1

Reihen A-C nur im Schauspiel 1 2

10

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GALERIE I GALERIE II

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20

15

21

15 14

15 14

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10 10

21

6

1 2

1 1

1 2

1 1 3

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20

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13 R5

1

17

13

13

1

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14

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9 21

19

1

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R2 R3 24 23

17

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7 19 27

1

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1

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22 22

29

5

9

23 23

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4

1

1 1

EMPORE

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2

R1

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1

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1 26

1

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1

6

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1

5

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2

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4

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1

3

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3

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1

Sitzplan

5

GALERIE I GALERIE II

29

2

1

Konzertbestuhlung: 620 Sitzplätze + 7 Stellplätze für Rollstuhlfahrer Bestuhlung für Schauspiel: 674 Sitzplätze + 7 Stellplätze für Rollstuhlfahrer R = Stellplatz für Rollstuhlfahrer

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R端ckblick

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R端ckblick

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Terminkalender 2011 / 2012

Juli 2011

Mittwoch, 27. Juli 2011

Tigerfest – ein Chansonabend

4 Sommerkonzert

August 2011

Freitag, 19. August 2011 Mittwoch, 31. August 2011

Michael Kohlhaas Klavierkonzert mit Florian Uhlig

7 Sommertheater 5 Sommerkonzert

September 2011

Freitag, 30. September 2011

Signum Quartett

Oktober 2011

Mittwoch, 5. Oktober 2011 Freitag, 7. Oktober 2011 Donnerstag, 20. Oktober 2011 Freitag, 21. Oktober 2011

TKKG Cabaret Tannöd Markus Maria Profitlich

November 2011

Mittwoch, 9. November 2011 Freitag, 11. November 2011 Dienstag, 15. November 2011 Mittwoch, 16. November 2011 Freitag, 18. November 2011 Mittwoch, 30. November 2011

Der Besuch der alten Dame Vier 40 (Celebrate 40) Clyde und Bonnie Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull Puschkin – Annäherung an einen ungekannten Dichter Eine Woche voller Samstage

Donnerstag, 1. Dezember 2011 Freitag, 9. Dezember 2011 Dienstag, 20. Dezember 2011

The Boy next Door / Klassenzimmertheater Iphigenie auf Tauris Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

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Dezember 2011

37 Konzert – Vormiete 49 31/9 25 10

Kindertheater Vormiete Blau / SV Vormiete Grün Sonderveranstaltung

19 11/26 45 32 38

Vormiete Weiß Vormiete Grün / SV Jugendtheater Vormiete Blau Konzert-Vormiete

50 Kindertheater 51 Kindertheater 20 Vormiete Weiß 27 Vormiete Grün


Januar 2012

Sonntag, 8. Januar 2012 Freitag, 13. Januar 2012 Dienstag, 17. Januar 2012 Freitag, 20. Januar 2012 Samstag, 21. Januar 2012 Dienstag, 24. Januar 2012 Samstag, 28. Januar 2012 Samstag, 28. Januar 2012

Neujahrskonzert Glaube Liebe Hoffnung Die Schneekönigin Oscar und Felix La Traviata Ich werde es sagen Größer als der Mond Piet Klocke

Februar 2012

Donnerstag, 2. Februar 2012 Dienstag, 7. Februar 2012 Freitag, 10. Februar 2012 Freitag, 24. Februar 2012 Montag, 27. Februar 2012 Dienstag, 28. Februar 2012 Mittwoch, 29. Februar 2012

Violinabend mit Kristóf Baráti Rotkäppchen – Einsatz im Wolfsrevier Lola Alliage Quintett Liebesbriefe an Hitler Mutig, mutig Mutig, mutig

März 2012

Freitag, 2. März 2012 Dienstag, 6. März 2012 Dienstag, 6. März 2012 Donnerstag, 8. März 2012 Dienstag, 13. März 2012 Mittwoch, 14. März 2012 Donnerstag, 15 März 2012 Samstag, 17. März 2012 Dienstag 20. März 2012 Donnerstag, 29. März 2012

Traumnovelle Leibniz Trio Jim Knopf und die Wilde 13 Ladies Night (Ganz oder gar nicht) Alk – Außer Kontrolle Alles erlaubt? Alles erlaubt? Hans van Manen Festival Was ihr wollt König Ödipus

April 2012

Freitag, 27. April 2012 Sonntag, 29. April 2012

Herbert Knebels Affentheater Do.gma chamber orchestra

39 28 52 33 21/12 46 59 13

Konzert-Vormiete Vormiete Grün Kindertheater Vormiete Blau Vormiete Weiß / SV Jugendtheater Puppentheater Sonderveranstaltung

40 53 29 41 15 60 60

Konzert – Vormiete Kindertheater Vormiete Grün Konzert – Vormiete Sonderveranstaltung Puppentheater Puppentheater

22 42 55 34 47 61 61 57/16 23 35

Vormiete Weiß Konzert-Vormiete Kindertheater Vormiete Blau Jugendtheater Puppentheater Puppentheater Kinder / Jugend / SV Vormiete Weiß Vormiete Blau

17 Sonderveranstaltung 43 Konzert-Vormiete

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Das RESTAURANT im Rathaus

Das RESTAURANT im Handelshof

Täglich wechselnder Mittagstisch ab 4,40 € Mo.- Fr. 12.00 bis 14.15 Uhr

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Feiern Sie Ihre Feste nicht nur wie sie fallen, sondern GENIEßEN sie auch – und überlassen Sie uns die komplette Organisation. Geburtstage, Hochzeiten, Jubiläen, Partys, Tagungen, Firmenevents, Kommunionen oder Konfirmationen … Für jeden Anlass das Richtige und

Wir machen, dass es schmeckt!

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Speisekarte unter:

Jetzt auch im Handelshof! Unser beliebter Mittagstisch mit hausgemachten Gerichten und Eintöpfen täglich von 12.00 -14.15 Uhr. Ab 7.30 Uhr günstiges Frühstück & Kaffee Von 16.00-19.00 Uhr TOP-Angebote Schauen Sie doch mal vorbei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Berliner Platz 1 – 46395 Bocholt – Tel.: 02871/953-221 oder -245


Guter Service aus einer Hand !

Wir bringen

Impressum Herausgeber Stadttheater Bocholt e.V. 1. Vorsitzender: Bernd Hagmayer Stellv. Vorsitzender: Hans Joachim Morhard Geschäftsführer: Georg Ketteler Redaktion: Annette Oehmen, Hermann Oechtering, Bernd Stoverink Gesamtredaktion: Bernd Stoverink

Ihre Ideen auf‘s Papier !

Programmzusammenstellung Theater-Gastspiele: Bernd Stoverink, Hermann Oechtering Konzerte: Annette Oehmen E-Mail:

info@stadttheater-bocholt.de

Fotos

Gastspieltheater und Agenturen, Bernd Stoverink

Layout Gesamtherstellung

Werner Gertz bei Druckerei Busch, Bocholt www.Druckerei-Busch.de

Stand: 30. April 2011

Druckerei Busch GmbH Raiffeisenring 31 | D-46395 Bocholt Telefon +49 (0) 28 71 / 24 61-0 Telefax +49 (0) 28 71 / 24 61 61

www.druckerei-busch.de



Stadttheater Bocholt Spielzeit 2011 - 2012