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Boomerang & Ehrenamt

1,10 € März 2011 Nr. 3/JG 21

S. 25

RSK: „Nein, jetzt erst recht!“ S. 12

MitmachParcours

S. 19

mit Amtsblatt der Stadt Teltow

Mehr über den Internationalen Frauentag und Veranstaltungen der 21. Brandenburgischen Frauenwoche finden Sie auf den Seiten 16 und 30.


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Tim hat im Diktat eine Fünf.

Wenn er groß ist, will er Informatiker werden. Wissenschaftliche Studie bestätigt: LOS hilft im Lesen und Rechtschreiben * Probleme erkennen

Tim war schon immer ein aufgewecktes Kind. Auch in vielen Schulfächern zeigte er gute Leistungen. Nur mit der Rechtschreibung wollte es nicht klappen: Obwohl er fleißig mit seiner Mutter übte, wirkte Tim oft unkonzentriert und machte immer wieder die gleichen Fehler. Seine Mutter war ratlos – bis Tims Lehrerin sie auf das LOS aufmerksam machte.

Gut beraten im LOS

Tims Mutter vereinbarte sofort einen Gesprächstermin. Im LOS wurde Tim, nach einem intensiven Gespräch mit Eltern und Kind, getestet. Es stellte sich heraus, dass Tims Probleme keineswegs von man-

gelnder Intelligenz oder Konzentrationsstörungen herrühren, sondern von einer Rechtschreibschwäche. Zweimal pro Woche kommt Tim seither ins LOS und arbeitet in seiner, von einem speziell geschulten Pädagogen betreuten Fördergruppe daran, seine Rechtschreibprobleme zu meistern. Dabei werden alle sprachlichen Aspekte – die mündliche Sprache ebenso wie die schriftliche – berücksichtigt. Neben schriftlichen Unterrichtsmaterialien kommen auch Computer zum Einsatz.

Erfolg in der Schule

ist schon viel sicherer geworden, sein Wortschatz hat sich erweitert und er ist wieder konzentriert bei der Sache. Auf seine Fortschritte ist er richtig stolz und das motiviert ihn weiterzumachen. Schließlich will er einmal Informatiker werden – und dafür, das weiß Tim genau, braucht er gute Noten.

Der Weg zum LOS

Über den individuellen Förderunterricht für Ihr Kind informiert Sie Martina Welte, LOS Teltow, Rheinstraße 10c, Telefon 03328 337040.

Inzwischen merkt Tim, wie sehr ihm das gezielte Training hilft: Seine Rechtschreibung

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Teltower Stadt-Blatt 03 2011


Aktuelles/Inhalt

Aber Hauptsache, der Strom kommt aus der Dose Regionale Stadtwerke sind erstmal passé

Inhalt Regionales • Hauptsache, der Strom kommt aus der Dose 3 • Die Region auf einen Blick 4 • Anschläge 5 • Randglosse 11 • Topthema: „Nein, jetzt erst recht!“ 12

Kommunales

• Hauptausschuss/Halbes Jahrhundert/Sitzungen/ Sprechzeiten/Kurzes 6 • Fragen an den Bürgermeister 7 • Kann die Stadt die Strompreise 8 beeinflussen? • Antworten des Bürgermeisters auf „offene Briefe“/Kurzes 9 • Schadstoffmobil/Teltow blüht auf/„Gutes Feeling für Produkte“ 10 • Fluglärmradio 11 Foto: Johannes Müller Als vor rund 50 Jahren der letzte Ort im Norden Brandenburgs stromtechnisch erschlossen wurde, war die Freude über den Elektrizitätssegen so groß, dass dort eine Woche lang ein Lichtfest gefeiert wurde. Vermutlich hätte hier ein Regionales Netzwerk für ein neuerliches Lichtfest gesorgt – wenn es nach einigen Politikern der Region gegangen wäre. In Teltow warben Linke und Grüne bis zuletzt für die Betreibung eigener Netze. „Aber die Zeiten sind vorbei, dass man mit Netzen, die man selbst betreibt, Geld verdienen kann“, erklärt Gerald Schulz, Leiter des Regionalbereichs Teltow-Fläming bei E.ON edis. Die Abgeordneten von SPD, B.I.T., FDP und CDU – allen voran Bürgermeister Thomas Schmidt – waren sich des großen wirtschaftlichen Risikos bewusst und sprachen sich gegen die Fortführung der Machbarkeitsstudie aus, deren nächste Teiluntersuchung einem Interessenbekundungsverfahren gegolten hätte. Dies hätte womöglich in ferner Zukungt ein regionales „Stadtwerk“ zur Folge gehabt. Aber diesen vorbereitenden Schritt muss jede Kommune für sich selber gehen – oder eben nicht. In Kleinmachnow geht man diesen Weg konsequent bis zum Ende. Das im Falle Teltows abgelehnte Interessenbekundungsverfahren wurde noch im Februar ausgeschrieben. „Mit der Bewertung und qualifizierten Ergebnissen rechnen wir frühestens Mitte 2011“, äußert sich dazu Jürgen Piekarski, in der Gemeinde Kleinmachnow zuständig für Regionale Zusammenarbeit/Klimaschutz/Lokale Agenda. Auch wenn Teltow aus der Nummer raus ist, verliert man in der Nachbarkommune den Wunsch nach eigenen oder gemeinsamen NetTeltower Stadt-Blatt 03 2011

zen noch nicht aus den Augen. „Die Gründung von Stadtwerken ist weiterhin möglich und gehört auf den Prüfstein der öffentlichen Diskussionen“, glaubt Piekarski. „Darunter möchte ich verstehen, dass einzelne Einrichtungen der Daseinsvorsorge unter einer gemeinsamen Steuerung integriert werden, unabhängig davon ob die Kommunen zu 100 Prozent Eigner oder nur beteiligt sind.“ Entsprechend ihres Gesellschaftervertrages behielten Einrichtungen ihren Aufgabenbereich, aber Synergieeffekte führten zu einem effizienteren, organisatorisch, wirtschaftlich und funktional optimalen System, ist sich Jürgen Piekarski sicher. „Stadtwerke sind in der Lage die Haushalte der Kommunen zu entlasten bzw. zusätzliche Einnahmen zu sichern. In allen drei Orten gibt es Einrichtungen, die hier zweckmäßigerweise integriert werden können, auch wenn Teltow keine Beteiligungsgesellschaft für die Stromnetze gründen wird“, so Piekarski weiter. Seine Kritik richtet sich an Teltow. Dort seien komplexere Aussagen oder Beschlüsse getroffen worden, ohne das vorher eine fachliche qualifizierte Betrachtung erfolgt sei. Dies führe automatisch auch zu nicht nachvollziehbaren Entscheidungen. Der Ruf nach einem regionalen Netzwerk wurde laut, weil mit dem 30. Juni 2011 die Konzessionsverträge zwischen E.ON edis und Teltow bzw. Kleinmachnow auslaufen. So schien auf den ersten Blick der Zeitpunkt für eigene Stadtwerke günstig – aus finanzieller Sicht allerdings nicht wirklich. In Teltow setzt man deshalb nun auf die Fortführung der Zusammenarbeit mit E.ON und berät über einen Wegenutzungsvertrag anstelle eines Konzessionsvertrages. Cornelia Schimpf

Kultur • Porträt des Monats: Monika Huhn-Kühnapfel – Als Frau in einer Männerdomäne • Kamel-Komödie/Veranstaltung en der Frauenwoche/Wieder Konzerte in St. Andreas • Picassos Frauen/Buchtipp • Heimat- & Titelgeschichte: Ohne Frauen ist kein Staat zu machen

15 16 17 30

Jugend/Bildung • Schlittenpreise/ Landesmeisterschaft • MitmachParcours mit echten Typen

18 19

Senioren • Hilfe auf Knopfdruck 20 • Keine Frage des Alters/Termine 21

Gesundheit • Selbsthilfegruppen/ Bereitschaftsdienste

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Querbeet • Jubiläumsjahr/Kurzes 24 • Mit Boomerang und Ehrenamt/ Gottesdienste 25 • Leserpost 14

Sport • Ab in den Frühling/Tabellen 26 • Erfolgreicher Start/Taekwondo 27

Recht • Rechtstipps

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Aus der Region

Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf

Die Region auf einen Blick Stahnsdorf Einladung zum Jahreszeitengespräch 2011. Dipl.-Ing. Bernd Mengelkamp lädt am Samstag, dem 12. März, herzlich zu einem Bericht über eine Indienreise mit etwa 50 Fotos und anschließendem Gedankenaustausch ein. Die Eindrücke der 14-tägigen Rundreise kreisen immer wieder darum, die gezeigten touristischen Highlights und die völlig fremden Lebenssituationen zu einem dem Land und den Menschen gerecht werdenden Bild zu vereinen. Beginn ist um 16 Uhr: Indien – Ein Bilderreigen durch das unglaubliche Rajasthan im GEO-Haus BrandenTSB burg, Annastraße 4 in Stahnsdorf.

Foto: Cornelia Schimpf

Kleinmachnow Mit dem Projekt „Autofreie Waldorfschule“ werden die Eltern ermuntert, ihren Kindern einen kleinen Fußweg zur Schule zu belassen. Autofahrer sollen die Schüler spätestens am Rathausmarkt absetzen und „per pedes“ zur Waldorfschule schicken. Die Waldorfschule richtet für kleinere Kinder einen Fußgängertransfer im Fünf-Minuten-Takt ein, sodass ältere Schüler die Kleineren zur Schule begleiten. Die Schule hofft, dass sich möglichst viele Eltern von diesem Konzept überzeugen lassen. Das Projekt geht vom 01. März bis zum 30. April und führt zu einer Sperrung der Parkflächen der Waldorfschule in der morgendlichen Bringezeit. PI

Foto: Mengelkamp

Teltow „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ lautet der Schwur der BuchenwaldHäftlinge, geleistet wenige Tage nach ihrer Selbstbefreiung 1945. Doch er gerät zusehends in Vergessenheit. Zählte die Ausstellung über jüdisches Leben in Teltow kürzlich sehr viele Besucher, war von einem öffentlichen Erinnern am 15. Holocaust-Gedenktag kaum etwas zu spüren. Gerade junge Leute fehlten gänzlich. Beschäftigen sich so wenig Menschen in der Region mit dieser Vergangenheit und dem Gedenken an sich? Die Resonanz auf die Kranzniederlegungen in Teltow und Kleinmachnow war jedenfalls erschreckend gering. cos

Foto: Rolf Niebel

Teltow Stephanie Heese, Leiterin der Penny-Filiale in der Lichterfelder Allee, ist stolz: Ihre Filiale trägt seit dem 14. Februar das HDEQualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“. Unabhängige Prüfer bewerteten zuvor anhand von 58 Kriterien diverse Filialen, ob dort Menschen aller Altersgruppen und mit Handicap komfortabel und barrierefrei einkaufen können. Besonders breite und helle Gänge sowie geräumige Parkplätze fielen dabei ins Gewicht. Der Handelsverband Deutschland zeichnete bundesweit 21 Penny-Filialen aus, darunter auch Teltow und Ludwigsfelde. Das Zertifikat ist auf drei Jahre befristet. cos

Foto: pixelio.de/Arno Bachert

Stahnsdorf Was sollen die Einzäunungen auf dem Feld am Stahnsdorfer Damm Richtung Güterfelde bedeuten? So manch ein Spaziergänger stant im September vorigen Jahres plötzlich vor einem Zaun, der den Durchtritt verweigerte. Nach Auskunft des Landesbetriebes für Straßenwesen wurden hier Heckenpflanzen und Straucharten gesetzt, um einen Ausgleich für Vögel, vornehmlich Bodenbrüter, und andere Tiere zu schaffen, die durch die Baumaßnahmen an der L40 in ihrem Lebensraum stark eingeschränkt wurden. Die Zäune dienen etwa fünf Jahre lang dem Schutz der Pflanzen vor Mensch und Tier. B.Ri.

Foto: Cornelia Schimpf

Kleinmachnow Am Donnerstag, dem 10. Februar, wurde um 8 Uhr eine Kindesentführung in Kleinmachnow bei der Polizei angezeigt. Ein maskierter Mann hatte der Mutter das vierjährige Mädchen auf ihrem Grundstück entrissen und war mit einem roten Renault Clio geflüchtet. Bis 550 Beamte sind daraufhin im Einsatz. Nach der Lösegeldübergabe nahe Fürstenwalde wurde das Kind um 21.20 Uhr im Kleinmachnower Stolper Weg abgesetzt. Um 21.32 kann der Täter, ein 44-jähriger Berliner Geschäftsmann, von der Polizei überwältigt werden. Das Kind blieb unverletzt. R.N.

Foto: Richter

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Regionales

Was waren das für Zeiten, als Politik und Kultur quasi noch untrennbar miteinander verbunden waren? Das Kleinmachnower Gemeindeparlament stritt seinerzeit mondän in den Kammerspielen und saß nach demokratischem Schlagabtausch einträchtig bei Bier und Wein in der gastronomischen Einrichtung des Hauses. In Teltow hielt man es anno dazumal etwas proletarischer und tagte gleich im Dämmerlicht der Kneipe. Der „Schwarze Adler“ war eine kulturelle Institution. Zu realsozialistischen Zeiten gaben sich hier zwielichtige Kapellen wie die Anarchorocker von Freygang die Klinke in die Hand und die Ostpunks von Feeling B dilettierten ihr Debütkonzert zusammen. Doch irgendwann kamen die Kommunalobrigkeiten überein, dass man würdige Zentren für die Orte brauche, mit ebenso würdevollen Repräsentativbauten für Volksvertreter nebst Verwaltungsapparat. Kultur? Die würde da auch noch unterzukriegen sein. In Teltow sa-

nierte man die heruntergekommene Altstadt pittoresk zurecht und leistete sich ein nagelneues Rathaus mit WaschbetonStubenrauch-Saal am Altstadtmarkt. In Kleinmachnow gab es bis dato gar kein Zentrum. Also flugs ebenfalls ein neues Rathaus inklusive Waschbeton-Bürgersaal auf die Wiese gebaut, und da zu einem Zentrum bekanntermaßen ein Marktplatz gehört, den Rathausmarkt als Dreingabe vorne an. Der Teltower „Schwarze Adler“ musste dem Rathaus weichen. Aus den Kammerspielen wurde ein Trauerspiel, das die Gemeinde nun nach Jahren des Privatbetriebs für teures Geld zurück erwerben will. Nur ist das teure Geld, das man für die Sanierung des maroden Baus berappen müsste, eben ein wenig zu teuer. Und so kann man sich nicht einig werden, ob man das denkmalgeschützte Traditionshaus erwirbt, oder es vergammeln lässt, wie die ebenfalls denkmalgeschützten Teltower Diana-Lichtspiele. Noch im letzten Jahrtausend gab es einen Wochenmarkt neben dem Diana-Kino. Heute stehen dienstags ein paar Buden, nein nicht auf dem Altstadtmarkt, sondern auf einem schnöden Parkplatz an einer Umgehungsstraße. Das pittoreske Marktensemble? Menschenleer! Und den Kleinmachnower Bürgersaal brandmarkte ein bekannter Künstler unlängst empört als furchtbares Surrogat für die Kammerspiele. Wat soll´n dit?

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Kommunales

Sprechstunden Sören Kosanke.  Die nächste Sprechstunde des SPD-Landtagsabgeordneten findet am Montag, dem 14. März, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, in seinem Wahlkreisbüro, Potsdamer Straße 62, statt. Kontakt über (0 33 28) 33 73 07 oder post@soeren-kosanke.de. Hans-Peter Goetz.  Der FDP-Landtagsabgeordnete lädt am Montag, dem 7. März, ab 16 Uhr, zu einer Bürgersprechstunde ein. Sie erreichen ihn in seinem Wahlkreisbüro, Geschwister-Scholl-Str. 4. Kontakt: (0 33 28) 4 79 56 83/wahlkreisbuero@hpgoetz.de. Berndt Längrich. Den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung erreichen Sie im SVV-Büro im Alten Rathaus, Am Marktplatz 2 unter (0 33 28) 4 78 12 59. DIE LINKE/BündnisGrüne. Die Stadtverordnete Ilona Herrmann führt am Mittwoch, 16. März, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, eine Bürgersprechstunde im Stadtbüro der LINKEN, Potsdamer Straße 74 durch. Die Vorsitzende des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Soziales steht für alle Fragen der Arbeit des Ausschusses aber auch für weitere Fragen der Stadtverordnetenversammlung zum Gespräch bereit. Eine vorherige Terminabsprache ist nicht nötig. Während der Sprechzeit sind auch telefonische Anfragen unter (0 33 28) 30 28 18 möglich.

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CDU. Die Bürgersprechstunden finden bis auf Weiteres nach Vereinbarung statt. Den Vorsitzenden John Kidd erreichen Sie unter (0 33 28) 30 77 66.

21. Februar: Hauptausschuss Trägerwechsel Seit September 2010 wurde beraten, diskutiert und immer wieder vertagt. Doch jetzt scheint eine Beschlussfindung unausweichlich. Am 30. März werden die Stadtverordneten endgültig über die Zukunft des Seniorentreffs entscheiden. Wenn man die kontrovers und emotional geführten Diskussionen der letzten Monate und die Empfehlung des Hauptausschusses betrachtet, ist klar: Diese Entscheidung wird mehr als knapp ausfallen. Vorbereitend sprachen sich fünf der neun Abgeordneten für eine Übernahme des Seniorentreffs durch die AWO aus. Einige Abgeordnete, u.a. Eberhard Adenstedt (Die Linke/BündnisGrüne) und Er-

hard Wigand (Freies Mandat), monierten den fehlenden finanziellen Vorteil des Wechsels sowie das nicht vorliegende Konzept für die Nutzung des Bürgerhauses in den Mittagsstunden. Die weitere Aussprache hielt sich aber in Grenzen.

Zuschüsse ohne Haushalt Weil sich die Umstellung von kameralistischer auf doppischer Buchführung als sehr aufwendig und zeitintensiv erweist, verfügt Teltow noch immer nicht über einen Haushalt für 2011. Vereine sind dennoch auf Zuschüsse angewiesen. So werden alle Beschlüsse, die finanzielle Unterstützungen nachsichziehen, vor dem Hintergrund einer vorläufi-

Halbes Jahrhundert Bürgermeister lud zum Geburtstagsimbiss und alle kamen

gen Buchführung vorgenommen. Einstimmig sagten die Mitglieder des Hauptausschusses auf diese Weise dem RSV einen Zuschuss zur Errichtung eines Wirtschaftsund Sozialgebäudes zu. Dem Industriemuseum will der Hauptausschuss die nötigen Gelder für 2012 bis 2016 gewähren. Abschließend wird darüber auf der SVV befunden. Bei diesen Mitteln für regionale Projekte, handelt es sich um Leistungen, die ebenso von Kleinmachnow und Stahnsdorf aufgebracht werden. Um später nicht aus allen Wolken zu fallen, habe der Kämmerer, alle übrigen freiwilligen Leistungen im Blick, so Bürgermeister Thomas Schmidt. cos

Neuer Kreischef Der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Goetz ist neuer Kreisverbandsvorsitzender seiner Partei. Anfang Februar wurde der Teltower auf dem Kreisparteitag als Nachfolger von Rolf-Hermann Löhr bestätigt.

2x Freies Mandat

Foto: Cornelia Schimpf Wenn einem der Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger auf der Treppe entgegenkommt, muss es im Rathaus schon etwas Besonderes geben – und damit sind nicht Fachtagungen zum Teltower Rübchen gemeint. Aus Anlass seines 50. Geburtstages empfing Bürgermeister Thomas Schmidt am Vormittag des 3. Februars unzählige Gratulanten quasi an seinem Arbeitsplatz. Politiker, Vereinsvertreter und Künstler ließen es sich nicht nehmen, das Stadtoberhaupt, das nur wenige Tage zuvor seinen Runden

begangen hatte, persönlich zu beglückwünschen. Unter den Gästen konnte man seine Amtsvorgänger Manfred Graulich und Siegfried Kluge entdecken, die wohl auch das eine oder andere Jubiläum – zu ihrer Zeit noch im Stadthaus – zelebriert haben dürften. Im Anschluss an die offizielle Feierstunde ließen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung ihren Chef dann kräftig hochleben und genossen sicherlich dabei das eine oder andere leckere Häppchen. Na dann, bis zur Schnapszahl! Cornelia Schimpf

Angelika Gebauer, Freies Mandat, hat nach der letzten SVV die Fraktion Die Linke/BündnisGrüne verlassen. Sie werde von nun an Erhard Wigand, ebenfalls Freier Mandatsträger, Gesellschaft leisten.

Sitzungen SVV: 30. März, 18 Uhr; Hauptausschuss: 21. März, 18 Uhr; Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Soziales: 7. März, 18 Uhr; Ausschuss für Bauen, Wohnen u. Verkehr: 8. März, 18 Uhr; Ausschuss für Umwelt- und Energie: 9. März, 18 Uhr; Finanz- u. Wirtschaftsförderungsausschuss: 10. März, 18 Uhr; Werksausschuss: 16. März, 18 Uhr; Den genauen Ort entnehmen Sie bitte www.teltow.de. Teltower Stadt-Blatt 03 2011


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Kommunales

Fragen an den Bürgermeister

Foto: Cornelia Schimpf TSB: Wie weit sind die Gespräche bezüglich des angedachten Umzuges des Seniorentreffs in das AWO-Haus gediehen? Thomas Schmidt: In der 6. Kalenderwoche gab es nochmals ein klärendes Gespräch zwischen den Seniorenvertretern und meiner Person. In dieser Unterhaltung wurden die Standpunkte beider Seiten wiederholt dargelegt und ausgetauscht. Der Beschlussantrag bleibt verwaltungsseitig weiterhin aufrecht erhalten. Soweit dem keine tragenden Gründe entgegenstehen, wird über den Beschlussantrag in der Stadtverordnetenversammlung am 30. März abgestimmt werden. Der Meinungsfindung der Stadtverordneten wird unsererseits mit Interesse entgegen gesehen. TSB: Kürzlich kritisierten die drei „jungen Wilden“ der SPD, darunter auch der Landtagsabgeordnete Sören Kosanke und der Ludwigsfelder Bürgermeister Frank Gerhard, die Landespartei und forderten „Erneuerung und neue Arbeitsformen“. Wie beurteilen sie die Entwicklung

der Landespartei? Thomas Schmidt: Ich vertrete die Auffassung, dass Diskussionsprozesse zu einer demokratischen Partei gehören wie Salz in der Suppe, denn nur durch diese Form kann Demokratie lebendig und glaubhaft gelebt werden. Parteipolitik ist zudem auf Kritik – auch aus den eigenen Reihen – angewiesen, denn nur aus gegensätzlichen Standpunkten, die jeden Blickwinkel mit einbeziehen, entwickeln sich zukunftsfähige Ideen. TSB: Kleinmachnow und Stahnsdorf beteiligen sich voraussichtlich nun doch nicht an der personellen Aufstockung der freiwilligen Feuerwehr? Kann Teltow die geplante Aufstockung alleine stemmen? Thomas Schmidt: In dieser Sache ist zum jetzigen Zeitpunkt aus den Nachbarkommunen kein positives Signal zu erwarten. Eine Aufstockung der freiwilligen Feuerwehr ist daher frühestens im Jahr 2012 denkbar. Eine ausschließlich durch die Stadt Teltow finanzierte Lösung wird es diesbezüglich nicht geben. Darüber hinaus sind weitere regionale Aktivitäten wie beispielweise die Finanzierung des Industriemuseums, die Akademie 2. Lebenshälfte und das Freibad Kiebitzberge geplant, anhand derer sich beweisen wird, wie ernst regional angebundene Themen genommen werden. Als positives Beispiel für kommunales Zusammenwirken kann auch die geplante Berufung eines kommunalen Klimaschutzmanagers gesehen werden, der über einen geförderten Zeitraum von drei Jahren die in den jeweiligen kommunalen Klimaschutzkonzepten verankerten Ziele umsetzen soll.

Mehr Region > www.stadtblatt-online.de Teltower Stadt-Blatt 03 2011

Holzleidenschaft

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Andreas Linnecke führt Familientradition der Eichelkrauts fort

Mit der Eröffnung seines EinMann-Betriebes sorgte der Tischler Andreas Linnecke im November 2009 für die Weiterführung einer lang währenden Familientradition. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts, seit fünf Generationen, ist die Familie Eichelkraut im Holzgeschäft tätig. Zu Beginn befand sich das Familiendomizil in der Ritterstraße. Später zog die Werkstatt in die Potsdamer Straße. An diese Werkstatt hat Andreas Linnecke konkrete Erinnerungen, verbrachte er doch als Kind viel Zeit bei seinem Großvater Ernst Eichelkraut. Seine Maschinen nutzt der angehende Tischlermeister noch heute. Eigentlich wollte Andreas Linnecke Bio-Chemie studieren. Aber

seine Leidenschaft fürs Handwerk war stärker. Nun hat er sich auf Möbelaufarbeitung und Einzelanfertigungen spezialisiert. In Linneckes Tischlerei, auf dem Grundstück des alten Familienbetriebes gelegen, entstehen aber nicht nur Einbauschränke, Tische und Türen. „Besonders große Nachfrage besteht nach passenden Badezimmermöbeln – und im Moment natürlich nach Aufarbeitung von Gartenmöbeln“, so der 30-jährige Teltower. Dabei bietet er von Vollholz über Sperrholz bis hin zu Furnierungen alles an. Eichelkraut – Meisterbetrieb des Tischlerhandwerks Bäckerstraße 11, Teltow Tel.: (0 33 28) 3 59 02 14 www.eichelkraut.eu

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Straßengespräche

Kann die Stadt die Strompreise beeinflussen? Das Thema Stadtwerke hat kürzlich die Stadtverordneten im Teltower Kommunalparlament beschäftigt. Es wurde ein Beteiligungsmodell in Kooperation mit einem privatwirtschaftlichen Partner erwogen. Allerdings stimmten die Stadtverordneten bereits gegen das Interessenbekundungsverfahren, mit dem zunächst Angebote von verschiedenen Energieversorgern eingeholt werden sollten. Befürworter der Stadtwerke sagen, dass die Bürger damit langfristig Geld

sparen könnten. Der derzeitige Betreiber in Sachen Strom ist EonEdis. Im Juni laufen die Verträge aus. Wenn ein neuer Konzessionsvertrag mit Eon-Edis abgeschlossen wird, hat Teltow kaum noch Handlungsspielraum auf dem Energiesektor, sagen Kritiker. Medienberichten zufolge hat der Anbieter zudem angekündigt, die Strompreise ab März um 1,7 Cent pro Kilowattstunde zu erhöhen. Text/Fotos: Anett Kirchner

Gisela Papst (72)

Christine Jakob (35)

Günter Hanke (81)

Katrin Slebioda (46)

Ich finde, die Stromanbieter denken nur an ihren eigenen Profit. Es ist schlimm, dass die Preise erhöht werden. Eine Gründung der Stadtwerke könnte daran auch nichts ändern. Von einem Wechsel zu einem anderen Anbieter halte ich nichts. Das ist zu kompliziert. Am Ende erhöht der neue Anbieter dann auch seine Preise, und es kommt wieder auf dasselbe heraus. Als Verbraucher ist man regelrecht ausgeliefert. Egal, wie die Zukunft auf dem Strommarkt in Teltow aussehen wird, zum Positiven wird sich nichts ändern.

Name geändert: Ich sehe da kein Problem. Wenn mir ein Stromanbieter zu teuer wird, wechsle ich. Das haben wir gemacht und sind zufrieden. Ich verstehe das Gerede nicht. Da muss man sich besser informieren. Ich kann jedem empfehlen, sich einen günstigen Anbieter zu suchen. Und ob das Problem mit einer Netzgesellschaft gelöst wird, glaube ich nicht. Egal, ob die Politik oder Wirtschaft ihre Hände im Spiel hat, das ändert nichts. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Stadt letztendlich Einfluss auf die Strompreise hätte.

Je weniger wir verbrauchen, desto mehr zahlen wir. Die Strompreise sind eine Katastrophe! Überall wird gesagt, dass wir sparen sollen, mit Sparlampen oder modernen Elektrogeräten. Und am Ende zahlen wir drauf. Das kann ich nicht nachvollziehen. Die Stromkonzerne gehören in staatliche Hand. Ich höre immer Wettbewerb. Ja, aber wir haben nichts davon! Deshalb wäre es gut, wenn die Stadt ein Auge auf den Strommarkt hätte. Allerdings bezweifle ich, dass Teltow ein solches Vorhaben finanziell verkraften würde.

Schade, dass es die neue Netzgesellschaft vorerst nicht geben wird. Ich hätte mehr Vertrauen in die Stadt als in ein Wirtschaftsunternehmen. Außerdem würde sich die Kommune dann unabhängiger auf dem Strommarkt machen. Und wir als Verbraucher könnten vielleicht das ganze Durcheinander besser verstehen. Es ist unbedingt nötig, mehr Transparenz in den Strommarkt zu bringen. Ich habe das Gefühl, die Konzerne verdienen eine Menge Geld, und wir müssen trotzdem mehr bezahlen. Das leuchtet mir nicht ein.

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Kommunales

Kurzes

Auszugsweise Antwort des Bürgermeisters Thomas Schmidt vom 5. Januar 2011 auf den offenen Brief der Bürgerinitiative „Wir in Seehof“ – abgedruckt 2/2011 im Teltower Stadt-Blatt:

Freibad Kiebitzberge.  In Teltow wartet man

Bebauungsplanverfahren für Seehof

derzeit auf Kleinmachnow. Inhaltlich habe man, so Teltows Erste Beigeordnete Beate Rietz, zum Gesellschaftervertrag Stellung genommen und erwarte nun eine Terminvereinbarung seitens Kleinmachnow, um endlich voranzukommen. TSB

Arbeitslosenverein. Betriebsbedingt haben sich in den Beratungsstellen des Teltower Arbeitslosenvereins einige Öffnungszeiten verändert. Die Teltower Einrichtung in der Isarstraße 8 (Haus 2) erreichen Sie dienstags bis donnerstags von 10 bis 14 Uhr. Im Stahnsdorfer Gemeindeamt, Annastraße 3, ist der Verein nun immer donnerstags von 9 bis 11 Uhr für Sie da. Immer am zweiten Freitag im Monat, 9.30 Uhr, wird für Arbeitslose ein kostenlosen Frühstück im ClaB Stahnsdorf, Am Bäkedamm 2, angeboten. TSB

Poltischer Aschermittwoch.  Die Linke lädt am 9. März zum diesjährigen „Politischen Aschermittwoch“ in Teltow. Mit ihrem Programm „Best Of – Die Zeit verlangt‘s“ wird die bekannte Kabarettistin Giesela Oechelhaeuser durch den Abend führen. Beginn ist um 18 Uhr im Ernstvon-Stubenrauch-Saal. Der Eintritt ist frei. TSB

Altstadtführung. Unter dem Motto „Ein zweistündiger Spaziergang unter alten Linden und über historisches Pflaster“ wirbt der Teltower Heimatverein für seine Altstadtführungen. Peter Jaeckel, Hermann Lamprecht und Stefan Schulze laden Sie am 12. März zur nächsten kostenlosen Führung ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr in der Zehlendorfer Str./ Ecke Berliner Straße. TSB

Teltower Stadt-Blatt 03 2011

(...) 1. Ein intensives Diskutieren, egal ob im politischen Raum oder in der Verwaltung, hat auch in Planungsangelegenheiten noch zu keinem Zeitpunkt einen Nachteil dargestellt. Diskursive Verfahren sind ein Bestandteil unserer demokratischen Gesellschaft und sollten von Ihnen entsprechend toleriert werden. 2. Die eigentumsrechtliche Situation wird weder in der Verwaltung, noch in den Gremien der Teltower SVV diskutiert oder in Frage gestellt. Laufende Verfahren sind Ihnen im Grundsatz bekannt. 3. Eigentumsrechte und Bauplanungsangelegenheiten sind miteinander in keiner Form zu verbinden. 4. Die von der Stadt erworbenen Grundstücke unterliegen keinerlei kommerzieller Betrachtung und sind von der Stadt aus gutem

Grund erworben worden. Vehement widersprechen möchte ich Ihrer Aussage, dass der Unterzeichner „seinen Plan“ ungehindert weiter verfolgen würde. Darüber hinaus sei vermerkt, dass der Erwerb der Grundstücke kaum rechtswidrig sein dürfte, da diese sonst hätten rückabgewickelt werden müssen. 5. Widersprüchliche Aussagen des Unterzeichners, wie von Ihnen dargestellt, entbehren jeder Grundlage. Ausdrücklich verwahre ich mich gegen die Aussage, einen „erneuten B-Plan-Erstellungsversuch“ einzuleiten. Im Ältestenrat wurde grundsätzlich über Planungsabsichten im Bereich Seehof diskutiert, da diese immer wieder dann zu Diskussionen führen, wenn einzelne Bauvorhaben aufgerufen werden. (...)

Dr. Wolfgang Köhn erklärt, dass er den offenen Brief als Privatperson und nicht im Namen der Fraktion Die Linke/BündnisGrüne unterschrieben hat.

Auszugsweise Antwort des Bürgermeisters Thomas Schmidt vom 9. Februar 2011 auf den offenen Brief „Neues TKS-Netz“ – abgedruckt 2/2011 im Teltower Stadt-Blatt:

Neues TKS-Netz (...) Sie dürfen davon ausgehen, dass wir in enger Abstimmung mit dem verantwortlichen Unternehmen Havelbus Hände ringend bemüht sind, zum nächsten Fahrplanwechsel weitere Bedarfe einzupflegen. Insofern geht auch Ihre Stellungnahme dem Havelbusunternehmen (...) zu und wird zu einer möglichen Veränderung beitragen. (...) Auf der Grundlage des Beschlusses des Kreistages Potsdam-Mittelmark vom 24. Juni 2010 wurde das kommunale Verkehrsunternehmen Havelbus beauftragt, das Ergebnis der Ausarbeitung fahrplan-, dienstplanund wagenlauftechnisch zu planen, damit zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 das neue Verkehrskonzept „TKS-2010 Die Region im neuen Takt“ umgesetzt werden konnte. Zu unserem Bedauern konnte der „CityBus Teltow“, als wie Sie sagen „verkehrspolitisches Projekt mit sozialem Touch“, aus finanziellen Gründen nicht aufrecht erhalten

bleiben. Die Linienführung soll insbesondere durch die Linie 625 weiter gewährleistet werden. Die Verlängerung der Linie 117 bzw. eine Alternativlinie über den S-Bhf hinaus zum R-Bhf wird eine Forderung der Stadt Teltow bleiben, ebenso wie die bessere Anbindung von Teltow-Seehof an SBhf Teltow-Stadt, die Verbesserung der Schulanbindungen, die Verbesserung der Fahrplantreue und des Nachtverkehrs sowie der Direktanbindung Teltow-West – BehringKrankenhaus in Zehlendorf. (...) Die Umsetzung des Verkehrskonzeptes „TKS-2010“ erfordert ein zusätzliches Finanzierungsvolumen von 761 000 Euro. Davon trägt der Landkreis 280 000 Euro. Die Stadt Teltow, die Gemeinden Kleinmachnow und Stahnsdorf übernehmen zuzüglich zu den bisherigen Zahlungen jeweils 127 000 Euro. 100  000 Euro sind durch Havelbus durch die Anwendung alternativer Bedienformen und Optimierungen zu kompensieren. (...)

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Schadstoffsammlungen Viele der im Haushalt verwendeten Produkte enthalten umweltbelastende, gefährdende und giftige Stoffe. Schon kleine Mengen an Schadstoffen, die in den Hausmüll gelangen, stellen eine Gefahr für die Umwelt dar. Am 19. und 24. März besteht für Sie die Möglichkeit, diese Schadstoffe fachgerecht entsorgen zu lassen. Ein „Schadstoffmobil“ nimmt Ihnen kleine Mengen, unter 60 Liter und 40 kg, ab. Angenommen werden: Farb- und Lackreste, Leim- und Klebemittel, Lösemittel (Verdünnungen, Benzin, usw.), Batterien, öl- und fetthaltige Abfälle, Brems- und Kühlflüssigkeit, Säuren, Laugen, Fotochemikalien, Haushaltsreiniger, Altmedikamente, verunreinigtes Öl, Quecksilber, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Spraydosen. Sie finden das Mobil am 19. März, von 10.10–11.10 Uhr, in der Bäckerstr. Ecke Breite Str., von 11.20–12.20 Uhr in der John-Schehr-Str., von 13.20–14.20 Uhr, in der Bahnstr. (Buswendeplatz), von 14.30–15.00 Uhr, in der Güterfelder Str. (Schule). Am 24. März steht das Schadstoffmobil von 15.15–16.15 Uhr in der Fritz-Reuter-Straße. Die Stadtverwaltung bittet die Bürger eindringlich darum, keine Schadstoffe unbeaufsichtigt an den Straßenrand bzw. Standplatz abzustellen. TSB

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Die Bewerbung der Stadt Teltow beim Bundeswettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“ wurde seitens Entente Florale Deutschland positiv beschieden. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Neben Teltow beteiligen sich 2011 auch die Kommunen Rheinfelden (Baden) und Ortenberg (Hessen). Bereits im Juli wird sich die Wettbewerbsjury im Rahmen eines Besuchs von den Arbeitsresultaten überzeugen. Deshalb hofft die Stadt auf eine große Beteiligung von Vereinen, Schulen, Kitas und Unternehmen. Auf einem Mitte März stattfindenden Forum haben alle die Möglichkeit, ihre Ideen darzulegen. In diesem Rahmen sollen konkrete Maßnahmen und Projektideen vorgestellt werden, die es in den kommenden Monaten umzusetzen gilt. cos

„Gutes Feeling für Produkte“ „Himbeeren in Käsekuchen sind wie Tinte auf Löschpapier“, beschreibt Bäckermeister Gerhard Neuendorff die Konsistenz einer seiner neuesten Kreationen. Insgesamt mussten aber drei Torten her, aus denen geladene Gäste ihren Favoriten für den 5. Käsekuchenwettbewerb in Berlin und Brandenburg küren sollten. Da tat sich der geschulte Gaumen wirklich sehr schwer: Neben der Käse-Himbeer-Torte gingen auch eine Käse-Cranberry-Torte sowie eine Käse-Marzipan-Torte an den Start. Und was soll man sagen, die Marzipan-Torte ging am 26. Februar in Berlin ins Rennen. Das Ergebnis des Wettbewerbes erreichte das Stadt-Blatt allerdings erst nach Redaktionsschluss. Sieg hin oder her: Teltow ist und bleibt die Hauptstadt des Käsekuchens. cos

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Der Meister mit seinen drei Werken

Foto: Cornelia Schimpf Teltower Stadt-Blatt 03 2011


Regionales

Fluglärmradio

Durch Flugrouten vereint: Bürger, Politiker und Wirtschaft. Foto: C. Schimpf Wer im fernen Passau oder Flensburg bisher nichts von den möglichen Flugrouten des neuen Berlin-Flughafens BBI und der deshalb stark erhitzten Gemüter gehört hat, weiß spätestens seit dem 9. Februar bestens Bescheid. An jenem Tag sendete der Deutschlandfunk live aus dem Teltower Rathaus – und das bundesweit. Im Rahmen der Sendung „Länderzeit“ diskutierten Vertreter aus Politik, der Wirtschaft, des Flughafens BBI und der Bürgerinitiativen über Flugrouten, Schuld und Versäumen. Die einen emotional, die anderen eher lässig, fast arrogant, wie der Sprecher der Berliner Flughäfen, Ralf Kunkel. Im Prinzip kam nichts Neues dabei raus. Es ging gegen die Deutsche Flugsicherung (DSF), die wieder einmal nicht persönlich erschienen war.

Die Gäste im Saal, allesamt betroffene Bürger, begleiteten die Aussagen mit lautem Gelächter und Zwischenrufen, wie „Lüge“. An eben jenem Tag lehnte sich der anwesende Rainer Brettschneider, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL), vor dieser kritischen Kulisse allerdings weit aus dem Fenster. Er kündigte an, dass diese Region durchaus von Fluglärm verschont bleiben könnte. Am 14. Februar erklärte sich diese Äußerung von selbst: Auf der Fluglärmkommission stellte die DFS neue Fluglärmberechnungen vor, wonach der Flugkorridor südlich von Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf vorbeiführe. Bei Abflügen gen Westen von der Nordbahn könnten die Flugzeuge zunächst weiter geradeaus fliegen, anstatt die

Routen abknicken zu lassen. Nur die West-Abflüge von der Südbahn würden dann in einem 15-GradWinkel abdrehen. Gleiches gelte auch für die Abflüge in Richtung Osten. Die DFS halte diese Variante für sehr wahrscheinlich. Mit einem solchen Kompromiss würden in Berlin und Brandenburg ein Drittel weniger vom Fluglärm betroffen sein, als nach den vorgestellten Routen vom 6. September 2010. Und wenigstens wäre damit auch die unrealistische Forderung der Initiativen vom Tisch, die nach Sperenberg verlangen. Aber warum nicht gleich so? Haben es die Verantwortlichen wirklich so nötig, sich beim Wahlvolk unbeliebt zu machen, die Länder gegen den Bund auszuspielen? Es wäre durchaus angemessen, wenn die Verursacher dieses Hickhacks Konsequenzen zögen. Bis März will die DFS einen neuen GesamtRoutenvorschlag vorlegen. Wird Zeit, bekanntlich drängt selbige, wenn man 2012 als Deadline halten will. Und so langsam kann man die grammatikalischen Fehler auf einigen Transparenten auch nicht mehr sehen. Berliner Dialekt ist ja gut und schön, aber ein bisschen mehr Sorgfalt stünde dem Ganzen gut zu Gesicht – man will ja schließlich ernst genommen werden. Cornelia Schimpf

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Rand-GLOSSE Usurpationsregion Die Region wächst zusammen, so wird es gebetsmühlenartig immer wieder durch die Medien geleiert. Leger heißt man sich TKS-Region – Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf. Regionaler Wachstumskern wollte man werden. Und auch sonst lassen die drei Bürgermeister kaum eine Gelegenheit aus, gemeinsam vor den Kameras zu posieren. Doch wenn es darum geht, gemeinsame regionale Projekte zu stemmen, verfälltman schnell mal wieder in Separatismus und Kleinkommunerei. Gemeinsame Sanierung des regionalen Freibades Kiebitzberge – Fehlanzeige – Stahnsdorf zieht sich aus der Finanzierung zurück. Regionale Stadtwerke? Schon bei der Hervorbringung dieser Wortschöpfung konnte man sich offenkundig nicht einigen, was denn nun zusammengewerkelt werden solle: was Regionales oder eben doch nur was Städtisches. Stahnsdorf war von Anfang an raus. Nun ist auch Teltow aus seiner Machbarkeitsstudie ausgestiegen. Soll sich Kleinmachnow mal alleine regionalisieren. Vorerst letzter Streich misslungener Einigkeit: Kleinmachnow und Stahnsdorf haben die bereits zugesagte Mitfinanzierung dreier hauptamtlicher Kräfte bei der Freiwilligen Feuerwehr Teltow zurückgehalten. Eigentlich sollte das Geld zum Anfang des Jahres zur Verfügung stehen. Nun allerdings kam von unerwarteter Seite Schützenhilfe in Sachen Regionalisierung. Der Pressedienst der Polizei des Schutzbereiches Potsdam vermeldete unlängst, dass des nächtens insgesamt vier Mülltonnen in Kleinmachnow gebrannt hätten – in der Potsdamer Straße und am Ruhlsdorfer Platz. Eine große Tageszeitung publizierte diese Meldung dann auch prompt. Da wollen wir doch den Ruhlsdorfer Platz mal in Teltow lassen! Oder usurpiert sich Kleinmachnow jetzt ein Großmachnow zusammen. Rolf Niebel

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Topthema des Monats

„Nein, jetzt erst recht!“ Status „Regionaler Wachstumskern“ wurde verwehrt Was tun? Dreimal hat sich die Region Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf (TKS) als Regionaler Wachstumskern (RWK) beworben, dreimal ist dies abgelehnt worden. In der Region rumort es. Die Landesregierung entschied am 15. Februar, dass alle bisherigen 15 RWK ihren Status beibehalten. Unter anderen gehören dazu Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder), Neuruppin und Potsdam. Entscheidende Argumente für die Landesregierung waren nach Angaben der Staatskanzlei die positive Entwicklung der bisherigen RWK im Vergleich zu anderen Kommunen und die Notwendigkeit zur Nachhaltigkeit der Förderstrategie. Grundlage des Beschlusses sei das von der Staatskanzlei in Auftrag gegebene Gutachten zur „Evaluation der Ergebnisse der Neuausrichtung der Förderpolitik auf RWK“, welches von der IMAG Integrierte Standortentwicklung (IMAG) ausgewertet wurde. Hierin heißt es: Eine positive Entwicklung sei der Region TKS bestätigt worden, nur für den Status RWK reiche es wegen einiger Kennzahlen nicht. Das hat zur Folge, dass nun keine zusätzlichen Fördermittel in den Straßenbau und die weitere Erschließung der Infrastruktur fließen werden.

In der Gesprächsrunde „TelTalk“ des Unternehmerverbandes Brandenburg e.V. brachte Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt es unumwunden auf den Punkt. „Diese Entscheidung war nicht gut.“ Die Landesregierung sei einfach den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. „Bei den ersten Bewerbungen stimmten die für den Status RWK vorgegebenen Einwohnerzahlen nicht, heute stimmen andere Kennzahlen nicht“, sagte er. Unsere Region nehme im Ranking des Landkreises Potsdam-Mittelmark einen vorderen Platz ein, steht aber wieder ohne RWK da, so der Bürgermeister höchst unzufrieden. Auf die Frage: „War es das jetzt, mit der regionalen Zusammenarbeit der drei Kommunen“ gab er sich gleich selbst eine Antwort: „Nein, jetzt erst recht!“ Der alte Fusionsgedanke blitzte bei ihm auf. „Wir werden uns nicht treiben lassen, wir gehen den Weg, den wir mit unseren Bürgern gehen müssen.“ Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers meinte unterdessen: „Potsdam wünscht offensichtlich neben sich keinen starken Partner. Wir sollten deshalb überlegen, ob ein Zusammenschluss mit dem RWK Ludwigsfelde mehr Erfolg in Strategie und Taktik mit sich

bringt.“ Albers unterbreitete der Staatskanzlei außerdem zwei Tage später einen Vorschlag. Um eine gerechtere Verteilung der Mittel zu bewirken, könne wie beim Fußball verfahren werden. Nachlassende RWK sollten „absteigen“ und andere entsprechend „aufsteigen“. „Was haben wir falsch gemacht, wo hätten wir mehr tun müssen?“, fragte sich auch Christian Stein, stellvertretender Landrat. Er gehörte ebenfalls zu den Gästen der Gesprächsrunde des Unternehmerverbandes Brandenburg. Die Wirtschaftsförderung und der Status RWK sei für ihn vor und nach der Entscheidung immer das erste Ziel gewesen. Er versicherte, er werde mit seinem Kabinett daran arbeiten, werde die Kriterien der Überprüfung analysieren und die Kennzahlen, die nicht stimmten, herausfinden. Gleichzeitig ermunterte er die Bürgermeister, sich 2014 erneut zu bewerben. Die Region sei ein RWK, wer Augen und Ohren offen halte, sehe das auch. „Genau deshalb kann ich die Entscheidung sogar verstehen“, sagte Hans-Peter Goetz (FDP), Mitglied des Landtags. „In Potsdam ist man offenbar der Meinung, dass wir stark genug sind, es allein zu schaffen. Und die Kriterien

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Topthema des Monats

... die Kriterien seien so nach unten korrigiert und verändert worden, dass alte inzwischen schrumpfende Wachstumskerne trotzdem im Vergleich bestanden. Das Ergebnis stand doch schon vorher fest“, mutmaßte Goetz. Die Landesregierung solle deshalb nicht von „Stärken stärken“ reden, sondern einfach die Wahrheit sagen. „Wir können uns 2013 darüber unterhalten, ob wir wirklich noch einmal antreten wollen“, gab er zu Bedenken. Doch es gibt auch ganz andere Meinungen. Eher peinlich, zu einem Wachstumskern zu gehören, fand es der Geschäftsführer der Small Apps UG, Thomas Patzelt. Firmen aus der Softwareindustrie zögen ohnehin lieber nach Berlin in große Lofts. „Ich würde es nicht als Auszeichnung empfinden, zu einem RWK zu gehören“, sagte er. Hatten wir wirklich eine Chance? Lange genug hat die Region um die Anerkennung als Wachstumskern gebuhlt. Denn: unter dem Motto „Stärken stärken“ hatte die Landesregierung ihre Förderpolitik 2004 neu ausgerichtet. Wachstumsbranchen und Standorte, deren Unternehmen innovative Leistungen hervorbringen, sollen nachhaltig gefördert werden. Auf der Grundlage von Wirtschaftsstrukturanalysen wurden außerdem Branchenkompetenzfelder ermittelt, die sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt haben und Wachstumspotentiale für die Zu-

kunft aufweisen. Diese Branchenkompetenzfelder sollen durch die Landesregierung gezielt gefördert und somit weiter entwickelt werden. Durch die RWK sollen das Wachstum gestärkt, Beschäftigung gesichert und die Fördermittel effizienter eingesetzt werden. Was wurde dafür getan? Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf hatten, unter dem Mantel der Kommunalen Arbeitsgruppe „Der Teltow“ (KAT), ein gemeinsames Standortentwicklungskonzept erarbeitet. Darin wurden konkrete Vorhaben und Maßnahmen, zum Beispiel zum Ausbau der Infrastruktur und die Entwicklung von Gewerbegebieten formuliert. Die drei Kommunen haben große Gewerbeflächen innerhalb von fünf Gewerbeparks zur freien Auswahl. Und auch sonst finden Investoren hervorragende Bedingungen, die sich passgenau auf die entsprechenden Bedürfnisse zuschneiden lassen. Die Anerkennung als RWK würde diese Gewerbegebiete stärken und für weitere Wirtschaftsansiedlungen sorgen. Regionale Gemeinschaftsprojekte wie der Bau einer Mehrzweckhalle und die Weiterentwicklung der Kanalaue zum Naherholungsgebiet scheiterten hingegen an der finanziellen Machbarkeit. Die lang diskutierte Sanierung des Freibades Kiebitzberge ist noch in der Schwebe. Laut Standortentwicklungskonzept zählen zu den Stärken der Region hauptsächlich vier

Branchenkompetenzfelder: Biotechnologie, Medien/Informations- und Kommunikationstechnologie, Metallbe- und Verarbeitung sowie Optik. In den letzten Jahren haben sich viele international agierende Unternehmen aus diesen Bereichen hier angesiedelt. Beispiel dafür sind Getemed oder Somatex im Bereich der Medizintechnik, Endress + Hauser oder Optoelektronik im Bereich der Optik und die Deutsche Telekom, ebay oder, ganz neu, Nextira One im Medienbereich. Dass die Stärken der Region TKS nun nicht durch zusätzliche Fördermittel gestärkt werden, ruft nicht nur Unmut hervor, man wird aufstehen und sich selbst weiter helfen müssen, beispielsweise mit der längst überfälligen Berufung eines Wirtschaftsförderers. Der ehemalige Wirtschaftsförderer Teltows und jetziger SPD-Landtagsabgeordneter Sören Kosanke, sagte gegenüber der Presse: „Die Region würde als bevorzugter Nachrücker gelten und man könne immerhin auf die Beratungsleistungen der Landesregierung zurückgreifen.“ Ein schwaches Trostpflaster, wenn man weiß, dass nach Aussagen von Albrecht Gerber, Chef der Staatskanzlei, die Anzahl der RWKs nicht erhöht, sondern eher reduziert werden muss, da die Mittel der Europäischen Union ebenfalls knapper werden. B. Richter Foto: J. Müller, Repro: M. Tomsa

Tag der Offenen Tür von POTSDAM TOURS am 26.03.2011

Wir laden Sie ein, kennen zu lernen, „wo die Busse von Potsdam Tours zu Hause sind“! Auf unserem Betriebsgelände in der Wilhelm-Külz-Straße 120 in Stahnsdorf (ehemaliger Betriebshof von Havelbus) stehen Ihnen am Samstag, den 26.03.2011 von 11.00 - 16.00 Uhr die Türen zu unseren Bussen genauso offen wie zu unserer Busgarage.

Unsere Busfahrer stehen Ihnen für Fragen rund um den Bus zur Verfügung. Gern können Sie auch mit der Familie Koch und ihren Mitarbeitern über das Reiseangebot für 2011 ins Gespräch kommen und sich mit anderen Kunden im geselligen Kreis über schöne Reiseerlebnisse austauschen.

Nutzen Sie die Gelegenheit einmal die Perspektive zu wechseln und sich hinter das Steuer eines Reisebusses zu setzen – ein Spaß für Groß und Klein! Natürlich wird auch für das leibliche Wohl und die Unterhaltung gesorgt sein. Außerdem sind Sie eingeladen an Bord unserer Busse eine kleine Rundfahrt durch Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf zu unternehmen, bei der sicher

Teltower Stadt-Blatt 03 2011

auch langjährige Bewohner noch die ein oder andere interessante Anekdote zu hören bekommen.

Ein kostenloser Shuttledienst mit folgenden Abfahrtsstellen und -zeiten wird für Sie eingerichtet: • Teltow, S-Bahnhof, Gonfrevillestraße 10.20 Uhr • Teltow, Warthestraße, Ri. Potsdam 10.30 Uhr • Kleinmachnow, Rathausmarkt, Ri. Hohe Kiefer 10.40 Uhr • Stahnsdorf, Waldschänke 10.50 Uhr • Potsdam, Hauptbahnhof, Fernbussteig 10.30 Uhr • Potsdam, Claudius-Straße/ H. -Mann-Allee 10.40 Uhr • Potsdam, Orion/ J.-Kepler-Platz 10.50 Uhr

Die Rückfahrt erfolgt in ähnlicher Abfolge ab ca. 16.00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tag der Offenen Tür am 26.03.2011 von 11.00- 16.00 Uhr in Stahnsdorf, Wilhelm-Külz-Str. 120

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Leserpost

BBI und der Verein „Teltow gegen Fluglärm“ Mein Mann und ich zogen im Jahr 2002 als ehemalige West-Berliner nach Teltow und sind damit sicherlich als Neu-Teltower zu bezeichnen. Allerdings begannen wir frühzeitig, uns mit der Geschichte und der gegenwärtigen Situation in unserer jetzigen Heimatstadt zu beschäftigen. Bereits ab dem Zeitpunkt der Entscheidung hierher zu ziehen, also relativ lange bevor der Umzug tatsächlich erfolgte, haben wir das „Stadt-Blatt“ abonniert und waren regelmäßig zu Fuß im Ort unterwegs. Etliche Jahre haben wir jetzt die Vorzüge Teltows genießen können: Eine Stadt, die sich im Aufbau befindet, die sich positiv entwickelt. diverse Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte für jede Fachrichtung, vielfältige kulturelle Angebote, S-Bahn-Anbindung und diverse Buslinien ... Und reichlich Natur und Ruhe. Nun droht, dass vieles von dem, was wir uns mit großem Engagement ausgesucht und aufgebaut haben, eingeschränkt oder vielleicht sogar zerstört wird. Bis September 2010 war für uns in keiner Weise zu erwarten, dass der Ausbau des Flughafens Schönefeld spürbare Auswirkungen auf unser Wohnumfeld haben könnte. Hätte diese Möglichkeit bestanden, wären wir mit Sicherheit nicht nach Teltow gezogen. Was nützen uns all die erwähnten positiven Eigenschaften der Stadt, wenn Lärm und Dreck unsere ständigen Begleiter werden? Schalldichte Fenster verbannen zwar den Lärm aus einigen geschlossenen Räumen (auch in warmen Sommernächten?). Aber was schützt im eigenen Garten? Was verhindert, dass die sehr erfolgreichen Freiluftveranstaltungen wie Frühlingsfest, Kirschblütenfest, „Die offenen Höfe“, die frisch gestarteten Konzerte auf dem Altstadtmarkt, massiv gestört werden? Die Darbietungen des Männergesangsverein

„Frohsinn“ oder des Kirchenchors, der Kammerchor „Kontrapunkt“ oder die Musikschule „Engelbert Humperdinck“ – unterbrochen von regelmäßigem Flugzeugmotorenkrach? Der geplante Kanalauen-Wanderweg oder eine Marina am Teltowkanal, das Freibad in Kleinmachnow – im Abgasdunst der Düsenjets? Und auch für die Tiere des Vogelparks und Streichelzoos der Familie Lübeck wären lärmende und stinkende Blechvögel wohl kaum eine wünschenswerte Erweiterung. Natürlich, wenn die Flugrouten nach der alten Planung verlaufen, sind andere Gemeinden von diesen Auswirkungen betroffen. Aber ich bin Teltowerin und wehre mich deshalb gegen die Missstände, die mein Leben betreffen. Ich fühle mich betrogen, angelogen, verschaukelt. Nach der Großdemo in Schönefeld kam ich im Shuttlebus mit einem „Ur-Teltower“ ins Gespräch. Unter anderem fragte ich ihn, ob er sich den Umgang mit den Bürgern in einer Demokratie so vorgestellt hatte, wie wir es heute erleben. Natürlich hatte er das nicht und konnte mir eine beschämende Einsicht vermitteln: Als Schüler hatte er bei seiner Staatskundelehrerin zu hören bekommen, dass die Mitglieder des BRD-Bundestages Marionetten des Kapitals seien. Er hielt das damals für reine Propaganda. Was sollte ich im Jahr 21 nach der Wiedervereinigung darauf erwidern? Ich will auf die bestehenden und zu erwartenden Missstände deutlich hinweisen und daran mitwirken, dass wenigstens der Versuch unternommen wird, das zu bewahren, was für mich und andere Teltower wichtig ist. Daher bin ich sofort nach dessen Gründung in den Verein „Teltow gegen Fluglärm“ (www.teltowgegenfluglaerm.de) eingetreten. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir etwa 400 Mitglieder. Leider

Zu: Unbequeme Wahrheiten (TSB 2/2011):

Für die Fortführung der Ausstellung

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Meine Frau ist die Tochter jener Else Brademann, geb. Thiemes, die Ernestine Gumpert bis zur Denunziation 1943 verstecken konnte. Unsere Familie hat Gumperts Grabstelle bis zur Auflösung gepflegt – die Kosten wurden leider zu hoch ... Wir sind der Meinung, dass diese einmalige Ausstellung fortgeführt werden sollte. Das kostet Geld und benötigt einen Raum. Allererstens sind die Nachbargemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow anzusprechen, Ähnliches zu tun. Was liegt näher? Zweitens sollte sich die Stadt Teltow darum bemühen, eine geeignete Räumlichkeit zu finden. Ich denke hier z.B. an die ehemalige Bruno-Bürgel-Schule, das verlotterte Kino oder

ein gerade freigewordenes Gewerbelokal. Und bis ein solcher Ort gefunden ist, sollte der jetzige Raum im Rathaus weiter für die Ausstellung genutzt werden. Ist ein Standort gefunden, könnte die Ausstellung erweitert werden – z.B. für Kriegsgefangene und Fremdarbeiter in Teltow und Umgebung – vielleicht auch in Zusammenarbeit mit dem Stahnsdorfer Waldfriedhof. Da liegen auch genug Rehabilitanden. Das Thema ist spannend und bedarf weiterer Aufarbeitung. Packen wir es an! Vor wenigen Tagen habe ich in Oranienburg drei Stolpersteine besichtigt, direkt vor einer Zeitungsredaktion. Es war überzeugend. Gottfried Vogel, Teltow

stellen wir im Verein fest, dass die Wahrnehmung und Würdigung unseres Daseins und Wirkens in der Teltower Öffentlichkeit noch zu wenig Beachtung findet. Obwohl wir regelmäßig mit Zettelaktionen auf Veranstaltungen und Aktivitäten hinweisen, einen informativen Internet-Auftritt haben und ein (von der Stadt zur Verfügung gestelltes) Info-Büro in der Altstadt betreiben, gibt es noch zu wenig Nachfragen und Zulauf. Speziell die „Alteingesessenen“ sind sehr zurückhaltend. Vielleicht fühlen sich, um ein Beispiel zu nennen, die Bewohner der Neuen Wohnstadt nicht so stark betroffen, da sie nicht extra hierherzogen und als Mieter relativ leicht weiterziehen könnten. Aber die von mir aufgezählten Einschränkungen im öffentlichen Leben, und da sind Bereiche wie Kitas und Schulen noch gar nicht erwähnt, beträfen mehr oder weniger alle. Und auch ein Spaziergang über die Hollandwiesen oder der Aufenthalt auf dem neuen AugustMattausch-Platz sind ohne Fluglärm erholsamer. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie in den nächsten Ausgaben des „Stadt-Blatts“ verstärkter auf die Aktivitäten des Teltower Vereins eingehen könnten. Zwar findet sich seit Oktober 2010 in fast jeder Ausgabe mindestens ein Artikel zum Thema. Aber lediglich in der Oktober-Ausgabe wird unser Verein erwähnt. Hinweise auf die Arbeit der Berliner BI „Keine Flugrouten über Berlin“ (siehe Artikel in der Februar-Ausgabe) finden sich vorzugsweise in den Berliner Tageszeitungen und Bezirksblättern. Ich denke, dass in unserem Monatsblatt Teltower Aktivitäten im Vordergrund stehen sollten. Unbenommen davon ist die Tatsache, dass alle Initiativen an einem Strang ziehen müssen! Desiree Pietsch, Teltow

Wir freuen uns auf Ihre Leserbriefe, Anregungen und Kritiken! E-Mails an: redaktion@ teltower-stadtblatt.de. Liebe Leserin, lieber Leser! Die Redaktion weist darauf hin, dass Artikel, die namentlich oder als Leserpost veröffentlicht werden, nicht der Meinung der Redaktion entsprechen müssen. Verantwortlich für den Inhalt ist der Verfasser. Aufgrund der vielen und oft sehr langen Zuschriften behält sich die Redaktion das Recht der auszugsweisen Wiedergabe von Zuschriften vor. Wir bitten um Verständnis. Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Anschrift: redaktion@teltower-stadtblatt.de.

Teltower Stadt-Blatt 03 2011


Porträt des Monats

Als Frau in einer Männerdomäne Monika Huhn-Kühnapfel führt den Handwerksbetrieb ihres Vaters und Großvaters Das Telefon klingelt. Monika Huhn-Kühnapfels fachlicher Rat wird einmal wieder dringend benötigt. Es geht um Kurbelwellen, Zylinder und Kolben von Motoren, die instand gesetzt werden müssen. Für den Laien ist das eine unbekannte Materie, für die Kfz-Meisterin aus Stahnsdorf hingegen ihr tägliches Brot. Seit 2003 führt die 48-Jährige den Familienbetrieb, der einst 1930 von ihrem Großvater Hans Kühnapfel gegründet wurde. Und seit über 30 Jahren arbeitet Monika Huhn-Kühnapfel bereits in ihrem Beruf. „Ich kann mich inzwischen wirklich gut durchsetzen“, beschreibt sie. Allerdings sei das nicht immer so gewesen. Als Frau in einer Männerdomäne habe sie im Laufe ihres beruflichen Lebens einige Hürden überwinden müssen. „Da ich im Gegensatz zu früher jetzt oft im Büro sitze, denken manche Kunden, dass ich die Vorzimmerdame bin und fragen mich nach dem Chef“, verrät die Powerfrau. Ihre Antwort sei dann immer: Der Chef sitzt vor ihnen! Wenn Monika Huhn-Kühnapfel heute an diese Zeit zurückdenkt, kann sie sich ein Lachen kaum verkneifen. Derartige Missverständnisse seien inzwischen jedoch seltener geworden. Die männlichen Kollegen wüssten ihren hohen Sachverstand mittlerweile zu schätzen. „Mein Ruf eilt mir voraus“, gibt die Kfz-Meisterin schmunzelnd zu. Und wenn sie sich selbst beschreiben müsste, würde sie sagen: „Ich bin zwar direkt, aber gerecht.“ Neben ihrer täglichen Arbeit als Firmenchefin engagiert sich Monika Huhn-Kühnapfel auch in diversen Fachgremien. Die rührige Stahnsdorferin ist u.a. Mitglied in den Gesellen- und Meisterprüfungsausschüssen. Darüber hinaus vertritt sie die Interessen der neuen Bundesländer in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Verband der Motoreninstandsetzungsbetriebe. Teltower Stadt-Blatt 03 2011

Monika Huhn-Kühnapfel wurde 1962 in Kleinmachnow geboren und wuchs in Stahnsdorf auf. Schon als Kind verbrachte sie viel Zeit in der Werkstatt ihres Vaters und Großvaters. Nach der Schule machte sie zunächst jedoch eine Ausbildung in der Betriebs-, Steuerungs- und Reglertechnik mit Abitur. „Danach wollte ich studieren, durfte es aber aus politischen Gründen nicht“, erinnert sie sich. Deshalb sei sie als KfzMechanikerin in die Fußstapfen ihres Vaters getreten und machte 1985 ihren Meisterbrief. Was viele nicht wissen: Zu ihrem Beruf gehören vor allem Fingerspitzengefühl und Augenmaß. „Wir arbeiten hier oft auf 100stel Millimeter Genauigkeit“, erklärt die Fachfrau. Anstelle schwerer Maschinen zählen deshalb eher Messuhren, sogenannte Mikrometerschrauben und Messschieber zu ihren Werkzeugen. Der Stahnsdorfer Betrieb ist keine klassische Kfz-Werkstatt. Vielmehr werden dort ausschließlich Motoren repariert. Zu den Arbeiten gehören die komplette Zylinderkopfbearbeitung, das Bohren und Honen von Motorblöcken oder das Schleifen von Kurbelwellen. „Deshalb kann ich hier jede Arbeit machen, die Männer auch machen“, beschreibt HuhnKühnapfel. Schwere Lasten würden ohnehin mit Kränen gehoben. Der Job sei bei Weitem nicht so schmutzig und schwer, wie man das für gewöhnlich denke. „Ich vergleiche manchmal die Reparatur eines Motors mit einer Operation am offenen Herzen“, sagt sie weiter. Ein Motor sei ein sensibles Konstrukt aus vielen Einzelteilen, die nur in der richtigen Position perfekt zusammen funktionierten. Besonders anspruchsvoll sei zum Beispiel die Restauration von Oldtimermotoren. „Vor Jahren haben wir einmal das ehemalige Auto von Romy Schneider instand gesetzt“, verrät die Firmenchefin. Es war ein Mercedes Cabriolet, Baujahr 1934.

Solche spektakulären Arbeiten sind allerdings selten. Im Normalfall werden die Motoren per Post oder Kurier geliefert und in Stahnsdorf repariert. „Manchmal kommen sie aus Hamburg, München, von der Ostseeküste oder von den umliegenden Autohäusern“, erklärt die 48-Jährige. Motoren gebe es in allen Größen, von etwa 50 Kubikmeter Hubraum bis 6 000 Kubikmeter und mehr. Das sind Motoren z.B. von Baumaschinen, Pkw, Booten, Heizkraftwerken, Lkw, Motorrädern oder Aggregaten aus der Land- und Forstwirtschaft. Die Stahnsdorfer Werkstatt ist der älteste noch existierende Handwerksbetrieb in der Gemeinde. „Auch zu DDR-Zeiten

wurde unser Betrieb komplett privat geführt“, erläutert Monika Huhn-Kühnapfel und ist sichtlich stolz darauf. Neben ihr arbeiten heute vier Kfz-Mechaniker in der Werkstatt, darunter auch ihr Ehemann Reinhard Huhn. Gemeinsam haben sie zwei Töchter, 24 und 21 Jahre alt. Ob die Familientradition des Kfz-Handwerks allerdings eines Tages weitergeführt wird, ist bislang nicht sicher. Eine der Töchter studiert Jura, die andere internationale Wirtschaft. „Ich versuche, sie nicht zu beeinflussen“, erklärt die Mutter. „Sie müssen ihren eigenen Weg gehen, so wie ich meinen eigenen Weg gefunden habe.“ Text/Foto: Anett Kirchner

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Kultur

Kamel-Komödie

Wieder Konzerte in St. Andreas

Veranstaltungen der Frauenwoche

Hoëcker liest in Teltow

Foto: C. Schimpf Es riecht nach Farbe, Lösungsmittel, Holz und nach sehr viel Arbeit. An allen Ecken und Enden wird in der St.-Andreas-Kirche gemalert, geschliffen und gewerkelt. Noch bis in den März hinein sind Restauratoren damit beschäftigt, die Kirche wieder herzurichten, dass diese zum Festgottesdienst, der anlässlich der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten am 20. März, 10 Uhr, begangen wird, wieder in aller Pracht erstrahlen kann. Die Predigt wird dann Bischof Dr. Markus Dröge halten. Ab dem 27. März können Sie in St. Andreas auch wieder monatliche Kirchenkonzerte erleben. Zum Auftakt präsentiert die Kantorei ein Chor- und Orgelkonzert mit Werken von Bach, Mozart, Schubert und Mendelssohn. Beginn ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen erhalten Sie unter www. kirchenmusik-teltow.de. Auch die Kirchengemeinde Ruhlsdorf ist nun im Internet, unter www.kirchengemeinderuhlsdorf.de, vertreten. cos Veranstaltungsmagazin der Tourist Information Teltow

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11.-13. März

Foto: Veranstalter Am besten Sie trainieren schon jetzt Ihre Lachmuskeln, denn ein beliebtes Fernsehgesicht macht am 24. März in der Region Station. Komiker Bernhard Hoëcker und sein Veranstaltungstechniker Tobias Zimmermann haben sich auf ein mittelgroßes Abenteuer eingelassen und lassen die Teltower daran teilhaben. Hoëcker und Zimmermann haben sich entschlossen, mit dem Team „StaubMaul“ an der „Rallye Allgäu-Orient“ teilzunehmen. Auf der skurrilsten Rallye der Welt, die einmal jährlich 500 Teilnehmer mit 20 Jahre alten Autos auf Sandwegen von Oberstaufen im beschaulichen Allgäu nach Amman in Jordanien schickt, erlebt man zehn Tage voller Nervenkitzel und Abenteuer für einen guten Zweck – und, wenn man Glück hat: ein lebendes Kamel. Die angekommenen staubigen Karossen mit einem Maximalwert von 1 111,11 Euro werden dann in Jordanien verkauft, um mit den Einnahmen eine Käserei für Beduinen zu finanzieren. Ein solch bizarres Abenteuer will natürlich verarbeitet werden. Am

besten macht man das, indem man die Reiseanekdoten in einen humorvollen Reisebericht packt und sie mit vielen Leuten an einem vergnüglichen Abend teilt. Hoëcker und Zimmermann laden ihr Publikum ein, mit ihnen auf sandige Eskapaden ihrer spannenden Reise durch dunkle Nebengassen und hügelige Wüstenpfade zu gehen. Ob und wie sie Amman erreicht haben, und ob sie letztlich auf einem Kamel nach Hause geritten sind, werden Sie am Donnerstag, dem 24. März, im Ernst-von-Stubenrauch-Saal erfahren. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt kostet für Kinder (bis 14 Jahre) und Sozialkarteninhaber 10 Euro, sonst beträgt dieser 17 Euro (VVK) und 19 Euro (AK). Karten erhalten Sie im Bürgerservice der Stadt Teltow, in der Gaststätte „Böfflamott“sowie in der Tourist Information, Potsdamer Straße 57. Info & Reservierung unter (0 33 28) 4 78 12 41 bzw. c.neumann@teltow.de. Neues Rathaus Teltow Ernst-von-Stubenrauch-Saal Marktplatz 1/3 cos

Im Rahmen der 21. Brandenburgischen Frauenwochen zum 100. Internationalen Frauentag findet Folgendes statt: 4. März: „Wie viele Brote habt ihr?“ – Weltgebetstag (Gebetsordnung stammt von Frauen aus Chile): 19.30 Uhr, Gemeindehaus, Ritterstr. 11 7. März: Wer in dieses Büchlein schreibt – Teltower Poesiealben von gestern und heute: 15 Uhr, AWO-Kultur-Café 8. März: Vernissage mit Lesung der Gruppe „blutorangen“: „Frauen im Wandel“, 16 Uhr, Bürgerhaus, Ritterstr. 10 8. März: Lesung in Erinnerung an Regine Hildebrandt: 10 Uhr, Bergholz-Rebrücke, Andersenweg 43 8. März: Von weiblicher Thermik: 17 Uhr, Bürgerhaus 8. März: „... und seht den fleißigen Waschfrauen zu“, Gesprächskreis: 15 Uhr, Heimatmuseum, Ritterstr. 14 8. März: „Ich bin – wir sind“ – und noch mal gespielt: 17 Uhr, Bürgerhaus, ab 19 Uhr: Vocal-Collage „LebensWelten“ 12. März: Papiertheater: 13 Uhr, MädchenZukunftsWerkstatt, Oderstr. 34–36 15. März: A. Leschonski liest aus „Anna, Lily u. Regine“, 19.30 Uhr, Rath. Klm. TSB

Lesung zu dritt Am 25. März, 19 Uhr, laden drei Teltower Urgesteine zur gemeinsamen Lesung ins „Böfflamott“ ein. Manfred Pieske gibt Geschichte aus seinem Buch „Als Teltow neu erfunden wurde“ zum besten, Hermann Lamprecht, alias der „Alte Fritz“, liest aus den Briefen des Preußenkönigs und Wolfgang Dahms, besser bekannt als der „Hauptmann von Köpenick“ trägt Geschichten seines Berliner Helden vor. Eintritt: 5 Euro; Bitte melden Sie sich bis 20. März unter (0 33 28) 35 12 22 an. cos

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Weitere regionale Kulturtipps finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Veranstaltungsmagazins der Tourist Information Teltow:

Teltower Stadt-Blatt 03 2011


Kultur

Picassos Frauen ... ... auf einer fiktiven Pressekonferenz

Foto: Veranstalter Neben Picasso, dem genialen Künstler, gab es immer Pablo, den leidenschaftlichen Mann, der die Frauen liebte – aber sie auch als Inspirationsquelle aussaugte. In der unterhaltsamen szenischen Lesung „Picassos Frauen“ der beiden Schauspielerinnen Barbara Geiger und Dafne-Maria Fiedler betreten vier Musen Picassos (Gaby Lespinasse, Olga Khoklova, Marie-Thérèse Walter, Dora Maar) die Bühne einer fiktiven Pressekonferenz und erzählen über das spannende, aufreibende Dasein an der Seite

des spanischen Künstlers. Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche sind Sie am Samstag, dem 12. März, um 20 Uhr, herzlich in den Ernst-von-StubenrauchSaal eingeladen, um dieser interessanten Show beizuwohnen. Der Eintritt beträgt für Sozialkarteninhaber 5 Euro, sonst 8 Euro (VVK) und 10 Euro (AK). Karten erhalten Sie im Bürgerservice der Stadt Teltow, in der Gaststätte „Böfflamott“ sowie in der Tourist Information, Potsdamer Straße 57. PM/TSB

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Schlittenpreise Zu einem ganz besonderen Kreativ-Wettbewerb rief das Projekt „Neue Arbeit“ der USE gGmbH in diesem Winter auf. Kinder und Jugendliche waren aufgefordert, Schlitten originell und individuell zu gestalten. Der Phantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt. Auf dem Teltower Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2010 wurden schließlich 24 Schlitten ausgestellt und die besten prämiert. Eine aus den Besuchern des Weihnachtsmarktes bestehende Publikumsjury vergab an jeden der ausgestellten Schlitten Foto: USE Punkte, die anschließend ausgezählt wurden. Nun endlich wurden die Preise an die Teilnehmer vergeben. Der Hauptpreis ging für den „Thron“ (siehe Foto an das Teltower Jugendhaus „Schiffer“. Dieser 1. Preis, ein gespendetes Fahrrad, dass von der Fahrradwerkstatt der USE wieder so aufgearbeitet wurde, dass es als Neu-Fahrrad überreicht werden konnte, wurde am 11. Februar währende der Abschlussveranstaltung für die beteiligten Einrichtungen im ClaB Stahndsorf übergeben. TSB

Landesmeisterschaft: Jugend des TCC auf Siegertreppchen

Die Schautanzgruppe-Jugend des Teltower Carneval Clubs (TCC) wurde Landesmeister. Am 22. Januar konnte die Jugendgruppe (6 bis 11 Jahre) bei den 14. Landesmeisterschaften in der Kategorie karnevalistischer Schautanz des Karnevalsverband Berlin-Brandenburg in Eggersdorf den 1. Platz erringen. Damit qualifizierten sie sich für die Nord-

deutschen Meisterschaften am 26. März in Kassel. In die Kinder- und Jugendarbeit investiert der TCC viel Zeit und Arbeit. Ausgebildete Trainer, aber auch das Engagement der Eltern sorgen dafür, dass die Kinder viel Spaß im Training haben. Um so größer ist die Freude, wenn sie dann auf dem Siegertreppchen stehen. TSB, Foto: TCC Teltower Stadt-Blatt 03 2011


Jugend und Bildung

MitmachParcours mit echten Typen Drogenprävention einmal anders – 300 Schüler aus der Region waren dabei Wenn man einer aktuellen Studie Glauben schenken mag, wird von Jugendlichen momentan so wenig Alkohol konsumiert, wie seit den 1970er Jahren nicht mehr. Aber Vorsicht, das bedeutet noch lange keine Entwarnung: „Es wird nur anders getrunken“, erklärt Tanja Hamschmidt. Sie leitet das Projekt „KlarSicht“-MitmachParcours zu Tabak und Alkohol der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Am 8. und 9. Februar wurde dieser Parcours zum ersten Mal in Teltow eingesetzt. Gastgeber war die Mühlendorf Oberschule. Zur Freude der Jugendlichen, die vom Kant-Gymnasium, dem Gymnasium Stahnsdorf und eben der Mühlendorf Oberschule kamen, fand das Projekt ganz und gar ohne Lehrer statt – dafür mit „echten Typen“, wie es der neue MühlendorfSchulleiter Christof Kürschner formulierte. Denn auf ausreichend pädagogische Betreuung wurde natürlich nicht verzichtet. Neben den geschulten Moderatoren der BZgA waren auch Mitarbeiter der Teltower Jugendfreizeiteinrichtungen vor Ort, deren Träger an der Vorbereitung dieser Aktionstage intensiv beteiligt waren. An fünf Stationen konnten sich die 8.- und 9-Klässler interaktiv mit dem

Zigarettenkonsum bewusst gemacht: eine Schachtel pro Tag (li), die „Trinkbar“ (re) Thema Tabak- und Alkoholkonsum auseinandersetzen. Empfangen wurden die Mädchen und Jungen jeweils von einer/m BZgA-Mitarbeiter/in sowie einem bekannten Gesicht aus den Jugendclubs. Im praktischen Selbstversuch testeten die Jugendlichen beispielsweise eine 1,3-Promille- „Rauschbrille“ oder schätzten an der „Trinkbar“ den richtigen Alkoholgehalt. Dabei kam es nicht nur zu Über-, sondern auch zu Unterschätzungen. Die Sozialarbeiter sind sich einig: Die Jugendlichen müssen für sich den richtigen Umgang finden – nur „Du, du!“, helfe nicht. Dieses konstruktive Umgehen mit dem Genuss- und Konsumverhalten sei wichtig, um

Wie in der Februar-Ausgabe des Stadt-Blatts angekündigt, wurde am 28. Januar Jürgen Voigt als Schulleiter der Mühlendorf Oberschule verabschiedet. Fast alle Direktoren der umliegenden Schulen, Schulträger, Schulrat, Eltern- und Schülersprecher, ehemalige Kollegen sowie Mitglieder von Jugendeinrichtungen und Vereinen, bereiteten ihm einen sehr würdevollen Abschied. Hier mit Michael Belkner, der in der Stadtverwaltung für Schule, Kultur und Soziales zuständig ist. cos/Foto: Mühlendorf OS Teltower Stadt-Blatt 03 2011

herauszufinden, wo die Motive liegen. „Wir müssen die Jugendlichen ernst nehmen und nicht alles verteufeln“, erklärte Thomas Lettow vom JOB e.V.. An der Zigaretten-Station erfuhr man von einigen Mädchen, dass es vorkomme, dass Nichtraucher ausgegrenzt werden. Aber handelt es sich dann um echte Freunde? Sonja Roque, Leiterin der MädchenZukunftsWerkstatt, zeigte sich „total zufrieden“ über den Projektverlauf. „Diese Methodik spricht die Jugendlichen wirklich an.“ An Benehmen und Mitarbeit

Text/Fotos: Cornelia Schimpf

der Schüler, denen häufig zu wenig Begeisterung nachgesagt wird, konnte man deutlich sehen, dass der Parcours ihnen Spaß bereitete. 90 Minuten dauerte ein Durchgang. Vielleicht sollte man beim nächsten Mal auch Eltern für die Drogenprävention gewinnen. Jugendliche spiegeln nur Erlebnisse der Welt wider, die sie tagtäglich umgebe, bemerkteThomas Lettow. Das Projekt „KlarSicht“ läuft seit 2005. Jährlich werden etwa 15 000 Schüler in 52 Städten erreicht. In der Region war der Mitmach-Parcours erstmalig zu Gast. C. Schimpf

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Senioren

Hilfe auf Knopfdruck Praxis für Logopädie und Kommunikation Staatlich geprüfte Logopädin und Lehrerin Behandlung aller Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluckstörungen Lindenstraße 32 14532 Stahnsdorf Tel.: (0 33 29) 69 93 44 Fax: (0 33 29) 6 97 98 11

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AWO-Haus Teltow Wir laden Sie in unser Kultur-Café mit einem abwechslungsreichen Monatsprogramm ein. Informieren Sie sich über die Themen des Älterwerdens in unserem Geronto-Zentrum. Engagieren Sie sich in unserem bürgerschaftlichen Projekt „Junge Alte helfen alten Alten“. zuverlässig. Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit bilden die Grundlage unseres sozialen Engageterstützen Menschen, ihr Leben eigenverantwortlich und unabhängig zu gestalten. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Potsdamer Str. 62, 14513 Teltow Tel: 03328 339777, www.awo-kulturcafe.de

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Im Alter wird das Leben für viele Menschen beschwerlich. Aus diesem Grund ist es gut zu wissen, dass es viele Angebote gibt, die den Alltag erleichtern und Sicherheit bieten können. Schnelle Hilfe im Ernstfall erfolgt ganz leicht auf Knopfdruck mit einem Hausnotrufgerät. Ein Hausnotrufdienst ermöglicht Senioren und gefährdeten Menschen in den eigenen vier Wänden Sicherheit und Service – rund um die Uhr. Auch mit gesundheitlichen Einschränkungen können die Nutzer der Geräte auf diese Weise in ihrer gewohnten Umgebung leben. Denn im Notfall ist kompetente Hilfe auf Knopfdruck sofort erreichbar. Auch für die Angehörigen ist es gut zu wissen, dass jederzeit Hilfe geleistet wird. Der Hausnotruf wird von verschiedenen Wohlfahrtsorganisationen angeboten, wie bspw. dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Ob es sich um ein Missgeschick im Haushalt, ungebetene Gäste an der Haustür oder einen ernsthaften Notfall handelt: Die Mitarbeiter in der ASB-Hausnotrufzentrale veranlassen sofort die benötigte Hilfe. Doch zuvor wird das Notrufgerät durch einen Mitarbeiter installiert, nachdem sich der Kunde bei einem ausführlichen Beratungsgespräch über

den Nutzen informieren konnte. Der Anschluss und die Bedienung des Hausnotrufgerätes sind ganz einfach: Es werden lediglich Telefon- und Stromanschluss benötigt. Das Hausnotrufsystem besteht aus zwei Einzelteilen: einer modernen Teilnehmerstation sowie dem handlichen Notrufsender. Die Station wird einfach an das Telefon mit angeschlossen. Der Notrufsender wird an einem Armband oder als Kette um den Hals getragen. Wenn der Kunde Hilfe braucht, drückt er nur den Knopf am Notrufsender. Der Alarm kann von jeder Stelle in der Wohnung ausgelöst werden. Die ASB-Hausnotrufzentrale wird dadurch sofort alarmiert, und ein Mitarbeiter meldet sich über das Hausnotrufgerät. Dieser kann mit dem Eingang des Alarms sofort die hinterlegten Informationen zum Gesundheitszustand und zu den Kontaktpersonen des jeweiligen Kunden sehen. Über die Sprechverbindung wird geklärt, ob medizinische Hilfe benötigt wird, ob z.B. ein Verwandter informiert werden soll oder ob pflegerische Hilfe gebraucht wird. Die notwendigen Maßnahmen werden ohne Verzögerung veranlasst. Den monatlichen Basispreis für den Hausnotruf übernimmt in vielen Fällen sogar die Pflegekasse. Text/Foto: ASB

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Vorträge immer mittwochs, um 9 Uhr, Oderstraße 23–25: • 2. März: Was wir von Rumänien lernen können, mit Wolf Beyer • 9. März: Obama im Jahr 2011, mit Prof. Dr. Claus Montag • 16. März: Joseph von Eichendorff, mit Dr. Edith Gaida • 23. März: Balkon, Altan, Loggien, mit Dipl.-Ing. Aribert Kutschmar • 30. März: Neue Verkehrsvorschriften, mit Ingolf Bittroff Teltower Stadt-Blatt 03 2011


Senioren

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Montag

7. März 14 Uhr: Rosenmontag 15 Uhr: Poesiealben im Wandel der Zeit 14. März 14 Uhr: Schlager o. Volkslieder 21. März 14 Uhr: „Theater, Theater“ 28. März 14 Uhr: „Sport frei“

Dienstag

1., 8., 15., 22. und 29. März 13 Uhr: Spielenachmittag

Mittwoch

2., 9., 16. und 23. März 10 Uhr: Yoga auf dem Stuhl 10 Uhr: Kunstkurs 2. März 14 Uhr: Pflanz-Tipps & Tricks 15 Uhr: Vernissage „Stadt, Land, Meer“ 9. März 14 Uhr: Tanzvergnügen zum Frauentag 16. März 14 Uhr: Flimmerstunde 23. März 14 Uhr: Fit in den Frühling

Donnerstag

3., 10., 17. und 24. März 10 Uhr: Reisen mit Herz 16 und 18 Uhr: Yoga

Freitag

4., 11., 18. und 25. März 9.30 Uhr: Ambul. Wohnhilfe 10 Uhr: Bei Kaffee und Kuchen über die Woche plaudern 10 Uhr: Gedächtnistraining

Keine Frage des Alters Angebote für Menschen, egal ob 17 oder 70 Ab welchem Alter ist man eigentlich ein Senior? Ab dem Rentenalter? Oder sobald man Enkelkinder hat? Ab 60, 70 oder 80? Nadine Ganzert, Koordinatorin im Mehrgenerationenhaus Philantow, möchte das jedenfalls nicht entscheiden. „Wir möchten nicht bestimmen, ab welchem Alter man Senior ist oder eben nicht. Fakt ist, dass die Menschen selbst entscheiden müssen, ob sie sich – beispielsweise für ein Sportangebot – fit genug fühlen.“ Aus diesem Grund richten sich die Angebote im Philantow eher nach Interessenlage als nach dem Alter. „Es ist sogar unbedingt erwünscht, dass sich die Kurse altersmäßig durchmischen“, so Nadine Ganzert, „Das ist ja der Ansatz eines Mehrgenerationenhauses.“ Trotzdem gibt es natürlich Angebote, die gern von älteren Menschen in Anspruch genommen werden, wie zum Beispiel das offene Spielzimmer, das oft von Großeltern mit ihren Enkelkindern genutzt wird. Auch Handarbeitskurse stehen hoch im Kurs. Bislang bestehen Näh- und Klöppelkreise, doch nach dem bevorstehenden Umzug ins ehemalige Café Wien könnten noch mehr hinzu kommen. Gern können sich Strick- und Häkelinteressierte melden, die ihre Fertigkei-

ten weitergeben oder einfach in Gesellschaft ihrem Hobby nachgehen möchten. Zudem ist ein Kochkurs geplant, und Nadine Ganzert ist sich sicher, dass viele schöne alte Rezepte weitergegeben werden könnten. Doch auch für die körperliche Ertüchtigung steht im Philantow einiges auf dem Programm, denn nicht nur bei Yoga- und Chi-Gong-Kursen sind Senioren herzlich willkommen. Auch für „Drums alive“ wünscht man sich im Mehrgenerationenhaus noch viele Mitstreiter. „Drums alive‘ ist eine Mischung aus Musik und Sport, bei der man auf Pezzi-Bälle trommelt und sich rhythmisch dazu bewegt“, erklärt Nadine Ganzert, die selbst schon mit großer Freude teilgenommen hat. Auch bei dem Mix aus Gymnastik, Musik und Entspannung gilt der Ansatz des altersübergreifenden Miteinanders, bei dem auch Menschen mit Behinderungen integriert werden. Alle diejenigen, die einfach in aller Ruhe einen Kaffee und ein Stück Kuchen genießen wollen, werden nach dem Umzug ins ehemalige Café Wien natürlich auch weiterhin auf ihre Kosten kommen – egal wie alt sie sind. Stephanie Oehme

Seniorentreff Bürgerhaus, Ritterstr. 10:

Montag

10.30 Uhr: Sitztanz 12.15 Uhr: Bingospiel 13 Uhr: Wandern 13 Uhr: Handarbeitsgruppe 7., 21. und 28. März 12 Uhr: Treff der Skatspieler 14. März 14 Uhr: Preisskat

Dienstag

1., 8., 15. und 22. März 9 Uhr: Theatergruppe 1. März 14 Uhr: Tanznachmittag Fasching (mit Anmeldung) 8. März 10 Uhr: Frauentagsfeier anlässlich 100 Jahre Internationaler Frauentag 15. und 22. März 13 Uhr: Zeichenzirkel 29. März 9–17 Uhr: Fahrt zur Gedenkstätte Ravensbrück (mit Anmeldung)

Mittwoch

9.30 Uhr: Sport 13.30 Uhr: Chorprobe

Donnerstag

17. März 13 Uhr: Klavier und Violinkonzert 24. März 12 Uhr: Vortrag über Gesundheit 31. März 13 Uhr: Vortrag über „Rechte als Mieter (Betriebskosten Teil 3)“ PM

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Am Mittwoch, dem 30. März, um 15 Uhr, sind Sie wieder herzlich zu Tanz und Geselligkeit in die LavendelResidenz eingeladen. Am 3. Mai, einem Dienstag, ist eine Tagesfahrt zur Schleuse Niederfinow geplant. Dort erwartet die Gäste eine Schleusenfahrt, viele Einkaufsmöglichkeiten (u.a. Fisch), ein Mittagsimbiss sowie Kaffee und Kuchen. Die Teilnehmerkarten kosten 32 Euro. Bitte melden Sie sich bis 4. April unter (0 33 28) 47 15 77 an. PM

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Parodontose ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Sie wird durch Bakterien verursacht, von denen man bisher nicht genau weiß, warum sie in erhöhter Zahl auftreten und warum manche Menschen betroffen sind und andere wieder nicht. Ungefähr jeder zweite Deutsche über 35 (!) ist ernsthaft betroffen. Die Parodontose ist eine chronische Erkrankung, die unbehandelt zur Zahnlockerung und schließlich zum Zahnverlust führt. Ein Zeichen für eine beginnende Parodontose ist das Zahnfleischbluten. Ein zweites Indiz sind Zahnfleischtaschen – Spalten zwischen Zahnwurzel und Zahnfleisch, die nur der Zahnarzt feststellen kann. Sind diese entstanden, hat bereits Knochenabbau stattgefunden. Dieser Abbau ist für den Laien nicht erkennbar. Erst wenn durch zusätzlichen Rückgang des Zahnfleisches die Zähne merklich länger zu werden scheinen, wird die Erkrankung für jedermann deutlich. Dann ist es allerdings bereits zu spät, und der Zahnarzt kann nur noch versuchen, das weitere Voranschreiten der Erkrankung zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Aber nicht nur die Zahnlockerung und der Zahnverlust sind ernst zunehmende Folgen. Besonders für Diabetiker kann eine unbehandelte Parodontose zu Problemen mit der Einstellung des Blutzuckerspiegels führen. Parodontose ist umgekehrt auch eine wichtige Komplikation des Diabetis mellitus. Deshalb sollte der behandelnde Internist seinen Patienten zur Kontrolle zum Zahnarzt schicken. Eine unbehandelte Parodon-

tose kann man mit einem „offenen Bein“ vergleichen. Dieses würde auch kein Mensch unbehandelt lassen. Eine Parodontose ist also nicht als normal oder gar altersbedingt hinzunehmen. Andere wichtige „Nebenwirkungen“ der Parodontose sind ein erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Somit sollten Patienten mit HerzKreislauferkrankungen wie z.  B. erhöhtem Blutdruck unbedingt auf ein gesundes Zahnfleisch achten. Schwangere mit Parodontose haben wissenschaftlich nachgewiesen ein höheres Risiko für eine Frühgeburt und ein geringeres Geburtsgewicht des Neugeborenen. Auch Patienten mit Osteoporose, Rheuma oder Erkrankungen der Atemwege sollten einen Zahnarzt gezielt auf Parodontose ansprechen. Wie erfolgt nun die Behandlung? Das wichtigste ist erst einmal, dass die Parodontose möglichst früh erkannt wird, z. B. durch ein Parodontose-Screening. Es müssen dann mehrere sogenannte professionelle Zahnreinigungen (PZR) durch eine Zahnärztliche Prophylaxeassistentin durchgeführt werden. Die eigentliche Zahnfleischbehandlung kann erst dann sinnvollerweise erfolgen, wenn der Patient selbst in die Lage versetzt wurde, optimale Zahnpflege zu betreiben. Da Parodontose eine chronische Erkrankung ist, ist im Anschluss an eine Zahnfleischbehandlung lebenslang (i. d. R. mindestens zweimal im Jahr) eine PZR zum Erhalt der Mund- und Allgemeingesundheit notwendig!

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Gesundheit

Selbsthilfegruppen Gesundheitszentrum Teltow Potsdamer Straße 7–9, 6. Ebene • Alkoholkranke/Medikamentenabhängige u. Angehörige (SAMT): freitags, 18 Uhr • SHG Fibromyalgie: 08.03., 17 Uhr • SHG Schlaganfall: 09.03., 14 Uhr, Vorher (03329) 61 23 25 anrufen! • Leben ohne Alkohol: Mi, 17.30 Uhr • SHG Parkinson: 02.03., 15 Uhr: Vortrag „Neues aus der Medikamentenkiste“ (Referent: Herr Peikert) • SHG Tinnitus: 15.03., 16 Uhr • Frauenselbsthilfe nach Krebs: SHG: 03.03., 16.30 Uhr; Gesprächskreis: 24.03., 16.30 Uhr • Menschen mit künstlichem Darmund Blasenausgang: 08.03., 14 Uhr • SHG Diabetiker: 02.03., 9.30 Uhr • Epilepsie: 01.03., 18 Uhr: Plang. 2011 • Prostatakrebs: 22.03., 16.30 Uhr, (Vortrag: 2. Brandenburg. Krebstag) • SHG Lungenfibrose: 21.03., 16.30 Uhr: Naturheilkundetag Klm. Hörgeräte Center Teltow, Potsdamer Straße 12 b • SHG Schwerhörige: 18.03., 14 Uhr Reha-Zentrum Seehof, Lichterfelder Allee 55 • SHG Defi-Patienten: 23.03., 17 Uhr • SHG Bipolare Störung: Do, 19 Uhr Praxis Physiotherapie im Gesundheitszentrum, Potsdamer Straße 7–9 • SHG Parkinson, Gruppengymnastik: donnerstags, 13 Uhr, Praxis John Ev. Gemeindezentrum Siedlungskirche, Mahlower Straße 150 • Elternkreis drogengefährdeter Jugendlicher: 01.03., 19 Uhr Emmaushaus, Ruhlsdorfer Straße 12 • Blaues Kreuz, Suchtkrankenhilfe: Begegnungsgruppe: Mi, 19 Uhr Familienzentrum „Philantow“, Potsdamer Straße 51 • Verwaiste Eltern, 02.03., 18 Uhr AOK Geschäftsstelle, Rheinstraße • Deutsche Rheuma Liga, AG Teltow: Trockengymnastik für Schwerstbehinderte: 08. und 22.03., 15.30–16.30 Uhr Sporthalle GS 1, Elsterstraße • Dt. Rheuma-Liga, AG Teltow: Mo, 17.30–18.30 Uhr: Trockengymnastik AWO-Haus, Potsdamer Straße 62 • Mobbing am Arbeitsplatz: 17.03., 17.30 Uhr Bürgerhaus, Ritterstraße 10 • Dt. Rheuma-Liga: 25.03., 17 Uhr (Vortrag: künstlicher Gelenkersatz)

Teltower Stadt-Blatt 03 2011

Kinderärzte Bereitschaftsdienst: Montag–Freitag: 17–19 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10–12 Uhr Nach 19 Uhr: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: (0 18 05) 5 82 22 31 30, im akuten Notfall: 112 28.02.–06.03.2011 Dr. von Saurma (03 32 03) 7 92 98 07.03.–13.03.2011 Frau Grit Thieme (0 33 28) 47 07 12 14.03.–19.03.2011 Dr. Schramm (0 33 29) 69 63 22 20.03.2011 Frau Grit Thieme (0 33 28) 47 07 12 21.03.–27.03.2011 Dipl.-Med. Grundig (0 33 28) 42 73 13 28.03.–03.04.2011 Dr. Block-Schmidt (03 32 03) 86 26 40

Blutspendetermin Am Montag, dem 21. März, besteht zwischen 15 und 19 Uhr in der AOK, Potsdamer Straße 20 in Teltow, die Möglichkeit Blut zu spenden. Informationen unter (03 31) 2 84 60.

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Impressum Teltower Stadt-Blatt – Unabhängige Monatszeitschrift für die Stadt Teltow Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel.: (0 33 28) 31 64 50, Fax: (0 33 28) 31 64 72 www.teltower-stadtblatt.de Herausgeber: Andreas Gröschl Verantwortliche Redakteurin: Cornelia Schimpf Redaktion: Rolf Niebel, Beate Richter, Helke Böttger, Anett Kirchner, Stephanie Oehme Tel.: (0 33 28) 31 64 66, Fax: 31 64 76 E-Mail: redaktion@teltower-stadtblatt.de Grafik, Layout: Yvonne Strauer, Melanie Tomsa Titelgestaltung: Melanie Tomsa Titelfotos: Repro Stadt-Blatt (2), Cornelia Schimpf, Diakonissenhaus Anzeigen: Rita Freimund, Tel.: (0 33 28) 31 64 50, Fax: 31 64 72 E-Mail: rita_freimund@teltower-stadtblatt.de Druck: Sauer Druck & Werbung Zur Zeit gilt die Anzeigenliste 01/11 und die Kleinanzeigenliste Nr. 4/09. Für unaufgeforderte Zuschriften, Bilder und Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei der Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder in Fällen höherer Gewalt und Streiks kein Entschädigungsanspruch. Abonnement: für Ortsansässige 12,00 Euro, für Auswärtige 24,00 Euro (inkl. Porto). Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Bankverbindung: Commerzbank AG (BLZ 16040000), Konto-Nr.: 572 12 87

Redaktionsschluss Februar: 17.03.2011 Anzeigenschluss Februar: 18.03.2011

Jubiläumsjahr wird vielfältig gefeiert Nachdem bereits die ersten Planungen zwischen den Städten Ahlen und Teltow Konturen annahmen, trafen sich die Mitglieder des Ahlener Vereins für Städtepartnerschaft und des Vereins „Teltow ohne Grenzen“ Mitte Februar zu einer ausführlichen Besprechung der Möglichkeiten, das 20jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zu feiern und zu unterstützen. Aus Teltow reisten Alain Gamper, Eberhard Derlig und Reinhard Frank an. Von Ahlener Seite nahmen an dem Gespräch u.a. Barbara Buschkamp und Peter Schneider teil. Übereinstimmung herrschte darin, dass das Jubiläumsjahr durchgängig mit unterschiedlichen Aktionen begangen werden soll. Neben den bereits traditionellen gegenseitigen Besuchen zum Kirschblütenfest und Stadtfest in Teltow bzw. zum Ahlener Stadtfest sowie dem Pöttkes- und Töttkenmarkt sind einige weitere Veranstaltungen geplant. So werden z.B. vom 2. bis 5. Juni mehrere Teltower Künstler/innen zu einem so genannten „Pleinair“ in Ahlen wei-

Teltower Heimatfreundekreis 1987

len, d.h., sie werden sich bestimmte Motive in Ahlen auswählen und diese dann künstlerisch darstellen. Die Werke werden dann ab dem 2. Oktober in Teltow ausgestellt und sollen im November auch in Ahlen zu sehen sein. Daneben sind zwei weitere Ausstellungen geplant: Eine mit Exponaten zur Geschichte der Städtepartnerschaft sowie eine mit Bildern Ahlener Künstler/innen, die im Laufe der Jahre bereits ihre Werke in Teltow präsentiert hatten. Zum diesjährigen Pöttkes- und Töttkenmarkt im September wird eventuell eine größere Reisegruppe die Partnerstadt Ahlen besuchen. Der offizielle Festakt zum Partnerschaftsjubiläum findet am 3. Oktober im Teltower Rathaus statt. In diesem Zusammenhang werden neben der städtischen Delegation auch etliche Mitglieder des Ahlener Partnerschaftsvereins die Reise nach Brandenburg antreten, auch um am hiesigen Stadtfest (1. bis 3. Oktober) teilzunehmen. Über die sonstigen Aktionen im Rahmen des Jubiläumsjahres wird der Verein zeitnah informieren und berichten. TSB

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Der 115. „Teltower Stübchenabend“ bietet Ihnen am 25. März im Restaurant „Böfflamott“ ein gemeinsames Abendessen und gesellige Würfelspiele. Am 26. März findet die 130. „Teltower Wanderung“ als Frühlingsspaziergang durch Teltow-Seehof statt. Anschließend erwartet Sie ein Kasslersteak-Essen in der Gaststätte „Kartoffelkiste“. Zu der viertägigen Reise „Ostern unterwegs“ durch die landschaftlich schönen Regionen Sachsens, Nordböhmens und Brandenburgs startet am 21. April ein Reisebus. Die Gäste erwartet ein umfangreiches und interessantes Programm. Ihre Anmeldungen nimmt Horst Fleischer vom Teltower Heimatfreundekreis gern unter (0 33 28) 30 06 89 entgegen. Außerdem können Sie unter dieser Nummer auch das Programm der Reise „Ostern unterwegs“ anfordern. PM

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Querbeet

Mit Boomerang und Ehrenamt Das Evangelische Diakonissenhaus wächst weiter

So soll der Grundschulneubau einmal aussehen Quelle: Thürigen + Wiedemann Architekten Der Grundriss ist schon deutlich zu erkennen. Aber nicht irgendein x-beliebiger rechteckiger Bau entsteht derzeit auf dem Gelände des Diakonissenhauses. Der Neubau der Evangelischen Grundschule Teltow-Seehof wird die Form eines Boomerangs haben, wie der Öffentlichkeitsbeauftragte Alexander Schulz miteilte. „Dieser 3-geschossige Bau wird neben zwölf Räumen (zwei für jede Klassenstufe) auch so genannte Flex-Räume fassen, die sich jede Klassestufe teilt“, so Schulz. 300 Kinder werden dann, wenn alle Klassen gefüllt sind, auf dem Gelände lernen. Noch ist die Schule zweizügig. Sie beherbergt in den ersten und zweiten Klassen jeweils 50 Schüler. Aber der Bedarf steigt. Bereits beim Start der Evangelischen Grundschule 2009 stand fest, dass die Kapazitäten nicht ausreichen werden. So wuchs schnell die Idee eines Neubaus. Seit einigen Wochen wird diese für alle immer sichtbarer. „Die Schule wird allerdings erst im Laufe des nächsten Schuljahres bezugsfertig sein“, sagt Schulz sehr bedacht. Das Diakonissenhaus ist, was Zeitangaben betrifft, vorsichtig geworden. Für Herbst 2010 war der erste Spatenstich für die neue Turnhalle, die direkt an der Lichterfelder Allee entstehen soll, angedacht. Dann traten Probleme mit der Baufirma auf und das gesamte Projekt musste neu ausgeschrieben werden. Aber Teltower Stadt-Blatt 03 2011

Alexander Schulz ist zuversichtlich, dass noch in den kommenden Wochen eine Entscheidung gefällt wird und der Bau der Einfeldhalle endlich beginnen kann. Baulich gesehen vergrößert sich das Diakonissenhaus zusehends, aber an anderer Stelle wünscht sich die Einrichtung mehr Zulauf. „Wir suchen ehrenamtliche Hospizhelfer sowie ehrenamtliche Helfer für die Betreuung von Demenzkranken und Menschen mit Behinderung“, teilt Schulz mit. Ab März bildet das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin wieder Menschen aus, die sich im Bereich „Sterben, Tod und Trauer“ engagieren wollen. Die kostenlose Ausbildung beinhaltet u.a. ein Praktikum und dauert ein Jahr. Die Koordinatorin Annemarie Kruse erreichen Sie unter (0 33 82) 76 88 03. Wenn Sie sich die Betreuung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen oder mit Behinderungen zutrauen, wenden Sie sich an Silvia Hamann unter (0 33 28) 43 33 21. Vermutlich lässt sich eher der herrschende Fachkräftemangel beheben, als die schlechte Verkehrsanbindung. Weil das Diakonissenhaus eben nicht so zentral gelegen ist, kämpfen auch dort die Mitarbeiter mit dem veränderten TKS-Netz. Von vielen Seiten wird die schlechte Anbindung Seehofs kritisiert. Diese betrifft aber nicht nur die Menschen, die in die Oderstraße zum Einkaufen wollen oder ähnli-

che Wege zu erledigen haben. Die Verantwortlichen haben wohl vergessen, dass das Evangelische Diakonissenhaus auch zu den größten Arbeitgebern in Teltow zählt. Seit einigen Wochen ist es vielen Mitarbeitern, die vor allem im Schichtdienst tätig sind, unmöglich, ihre Arbeitsstelle pünktlich zu erreichen, vom Wochenenddienst ganz zu schweigen. Die Nachbesserungen, die Havelbus Anfang Februar dann vorgenommen hat, tangieren Teltow aber kaum. Aufgrund dessen fand am 17. Februar ein erneutes Treffen der Verantwortlichen im Teltower Rathaus statt, auf welchem der Bürgermeister abermals Verbesserungswünsche geäußert hat. Aber es gibt auch erfreuliche Neuigkeiten zu vermelden. Unter dem Motto „Sieh das Gute liegt so nah“ findet am 29. Mai das 170. Jahresfest des Diakonissenhauses statt. Ab 10 Uhr wird das Jubiläum mit buntem Programm gebührend gefeiert. Und die Frauen, die nicht bis in den Mai warten können, sollten sich den 12. März notieren. Ab 9 Uhr sind Sie herzlich zum Frauenfrühstück eingeladen. Der Chefarzt der Reha-Klinik in Seehof, Prof. Michael Linden, referiert dann zum Thema „Die Weisheit und die Bewältigung von kritischen Lebenssituationen“. An dieser Stelle sei dem Diakonissenhaus gewünscht, dass die Fahrpläne bis dahin eine wirkliche Optimierung erfahren haben, sodass Mitarbeiter und Gäste die Lichterfelder Allee 45 an beiden Tagen problemlos erreichen können. Auch von der hauseigenen Werkstatt-Band „Art Gerecht“ gibt es Neues zu berichten. Die Mannen um Gruppenleiter Thomas Borchardt und Marco Focke gehen demnächst wieder ins Studio, um neue Songs aufzunehmen. Interessanterweise haben sich inzwischen auch in Frankfurt/Oder und im Siloah in Berlin Werkstatt-Bands zusammengefunden, nachdem diese „Art Gerecht“ live erlebt haben – so zu sagen „Art Gerecht“ als Initialzündung. Cornelia Schimpf

Gottesdienste Evangelische Kirchengemeinde 6. März 10.30 Uhr: Pfarrhaus, Ritterstraße 11, Pfarrerin Bindemann, mit Familiengottesdienst zur Tauferinnerung; 10.30 Uhr: Siedlungskirche, Mahlower Straße 150a, Lektor Grundei 13. März 10.30 Uhr: Pfarrhaus, Pfrn. Bindemann mit Abendmahl, gestaltet vom Jugendchor 20. März 10 Uhr: Andreaskirche, Bischof Dr. Markus Dröge, Festgottesdienst (siehe Seite 16), mit Kindergottesdienst; 27. März 10.30 Uhr: Andreaskirche, Pfarrerin Bindemann, mit Kindergottesdienst Das nächste Kirchenkonzert findet am 27. März statt (mehr auf Seite 16).

Kirchengemeinde Ruhlsdorf Die Gottesdienste in der Ruhlsdorfer Kirche finden an jedem Sonntag um 8.45 Uhr statt.

MagdalenenKirchengemeinde Sonntag, 6. März, 9.30 Uhr: Blume, Abendmahl Sonntag, 13. März, 9.30 Uhr: Sitzler-Osing Sonntag, 20. März, 10 Uhr: in St. Andreas Sonntag, 27. März, 9.30 Uhr: Karzek

Kath. Pfarrgemeinde Ss. Eucharistia Sonntag: 9 Uhr Montag: 8.30 Uhr Dienstag: 8.45 Uhr (Seniorenmesse) Mittwoch: 8.30 Uhr (Kleinmachnow) Donnerstag: 18.30 Uhr, 18 Uhr Rosenkranzgebet (Kleinmachnow) Freitag: 18.30 Uhr, ab 18 Uhr Rosenkranzgebet Samstag: 18 Uhr, Vorabendmesse (Kleinmachnow)

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Sport

Landesklasse, Staffel Mitte: 1. RSV Eintr. Teltow 50:7 49 2. VfB Trebbin 41:19 38 3. VfB Herzberg 68 45:22 31 4. FC B. Belzig 29:16 29 5. SV Babelsberg 03 III 32:24 27 6. Teltower FV 1913 37:31 27 ... 15. TSV Treuenbrietzen 22:35 10 16. TSV Empor Dahme 17:47 6 Kreisliga Havelland-Mitte: 1. FSV Babelsberg 74 54:8 43 2. SG Bornim 45:26 36 3. SG Saarmund 44:17 34 4. Gr.-Weiß Brieselang 46:30 28 5. Werderaner FC II 30:22 28 ... 12. SV Ruhlsdorf 1893 17:28 16 ... 14. TSV Perwenitz 21:29 13 15. TSV Treuenbrietzen 22:35 10 16. RSV Eintr. Teltow II 16:55 5 2. Kreisklasse: 1. ESV Lok Seddin 51:15 40 2. SV Germ. Berge 40:28 30 3. Werderaner FC III 36:23 28 4. VfL Nauen II 35:23 28 5. Teltower FV 1913 II 38:37 24 ... 14. RSV Ein. Teltow III 21:33 12 15. FC Falkensee 08 27:42 12 16. SG Golm/Töplitz II 24:44 11 3. Kreisklasse, Staffel B: 1. Seeburger SV 99 65:11 40 2. SG Michendorf III 65:15 33 3. SG Schenkenhorst 51:24 28 4. Eintr. Potsd. West I 53:18 25 5. FSV Groß Kreutz II 27:43 22 6. Schönwalder SV III 19:32 20 7. SV Dallgow 47 II 26:24 19 8. SV Ruhlsdorf 1893 II 24:39 15 ... 11. SG Saarmund III 19:25 13 (Stand: 17. Spieltag, 19./20.02.)

Ab in den Frühling! Fußballer starten in die zweite Halbserie

Mit seinen 37 Jahren noch immer unentbehrlich für den TFV II: Mathias Rupnow (li), hier im Zweikampf und assistiert von Rico Haym (re). Mit den ersten Punktspielen starteten die Fußballer unserer Region Ende Februar in die zweite Halbserie der Saison 2010/11. Während die Kicker in der Landesklasse bereits im Januar zum Nachsitzen verdammt waren und ihre im Herbst ausgefallenen Partien austrugen, konnte auf Kreisebene zunächst noch getestet und an der Form gefeilt werden. Für den Teltower FV II standen insgesamt vier Vorbereitungsspiele auf dem Programm, wobei die Gegnerschaft unterschiedliches Kaliber hatte. Erst wurde gegen den SV 05 Rehbrücke, der derzeit noch eine Spielklasse höher zu Hause ist, relativ souverän mit 4:2 gewonnen. Rico Haym, Florian Rother und Marcus Bertelmann hatten bereits eine 3:0-Führung herausgeschossen. Nach den beiden Gegentoren erzielte Andreas Puhl den Treffer zum 4:2-Endstand.

Wenige Tage später wurde gegen einen spielstarken unterklassigen Kontrahenten mit 3:6 verloren. Lok Potsdam erwies sich als eine speziell im Angriff sehr gute Mannschaft, die nach einer 4:0-Führung und den Gegentoren von Gordon Linke und Steve Wehle nur kurzzeitig in Verlegenheit geriet. Den dritten Treffer des TFV II erzielte erneut Linke, nachdem die Gäste bereits ihr halbes Dutzend herausgeschossen hatten. Dagegen waren die Teltower im Aufeinandertreffen mit der Potsdamer Sport-Union 04 sehr dominant. Der traditionsreiche Verein hatte eine Mannschaft aufgeboten, die den Teltowern eigentlich in allen Belangen unterlegen war. Für den TFV II sprangen aber nur die Tore von Rico Haym und Johannes Tesch heraus, während Union noch einen Abwehrpatzer zum 1:2-Ehrentreffer nutzen konnte.

Im letzten Vorbereitungsspiel gab es dann einen 5:2-Sieg gegen eine Vertretung des SV Ruhlsdorf 1893, die offenbar nur eine halbe Halbzeit Lust auf Fußball hatte. Die fünf Tore des TFV II gingen auf das Konto von Chris Dahlmann (2), Steve Wehle (2) und Gordon Linke, während für die Ruhlsdorfer Silvio Mattern und Nico Netzler trafen. Immerhin konnte der TFV II – wie beinahe alle Mannschaften – in diesem Jahr damit eine vernünftige Vorbereitung auf das Frühjahr absolvieren, in der sich Trainingseinheiten und Spiele einander abwechselten. In der Rückrunde stehen bis Mitte Juni insgesamt 17 Punktspiele auf dem Programm. Da wird sich zeigen, ob die Teltower an die erfolgreiche Herbstrunde anknüpfen und vielleicht sogar noch in den Aufstiegskampf eingreifen können. Vor allem die Abwehr um Routinier Mathias Rupnow wird hier gefordert sein. Im Defensivverhalten liegt nach wie vor das größte Steigerungspotenzial. Der lokale Rivale, RSV Eintracht Teltow III, steckt nach den 13 Spielen des Herbstes zwar im hinteren Tabellenfeld. Doch den Stahnsdorfern darf zugetraut werden, dass sie sich aus Abstiegsnöten befreien und im sicheren Mittelfeld landen werden. Das im Dezember ausgefallene Derby aus der Hinrunde könnte übrigens eventuell kurz vor Ostern nachgeholt werden. Volk., Foto: Marcus Lukas

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Sport

Erfolgreicher Start der LG Mittelmark Die Leichtathleten der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Mittelmark (Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf ) holten bei den Brandenburger Hallenmeisterschaften zwei Silber- und zwei Bronzemedaillien und waren damit so erfolgreich wie noch nie. Bei den Schülern C sicherte sich Florian Zimmermann mit 4,06 Metern im Weitsprung den Vizemeistertitel. In einem furiosen 1000-Meter-Rennen lief Moritz Wauer auf den zweiten Platz des Siegerpodestes. Bei den Schülerinnen B zeigte Leandra Lorenz in einem engagierten 800-Meter-Lauf den meisten ihrer Konkurentinnen die Fersen und finishte als drittschnellste Brandenburgerin ihrer Altersklasse (siehe Foto). In

der gleichen Altersklasse gelang auf der 1000-Meter-Distanz Lennart Unser in der hervorragenden Zeit von 3:18 min als Dritter ebenfalls der Sprung aufs Treppchen. „Wir freuen uns mit unseren Sportlern über diese hervorragenden Leistungen. Auch viele weitere Athleten und Athletinnen der LG Mittelmark haben bei den Meisterschaften mit persönlichen Bestleistungen und Top-Zehn-Platzierungen überzeugt“, so die Trainer Jürgen Ebner und Silvio Mack.. Zu Jahresbeginn hatten sich die Leichtathletikabteilungen des Kleinmachnower Laufclubs und des RSV Eintracht zu der LG Mittelmark zusammengeschlossen, um auf Landesebene konkurrenzfähiger zu sein. Dank der guten Trainingsbedingungen in Stahnsdorf und Kleinmachnow sowie eines enormen Zulaufes im Jugendbereich, selbst aus Berlin und Potsdam, steht zu erwarten, dass sich die LG Mittelmark als eine feste Größe der Leichtathletik in Brandenburg etablieren wird. TSB, Foto: Verein

Taekwondo-Jugend in Kleinmachnow Bereits am 22. Januar veranstalteten die Taekwondo-Bären Kleinmachnow e.V. in Zusammenarbeit mit der Taekwondo-Jugend BerlinBrandenburg (TJBB) das erste gemeinsame Wettkampftraining im neuen Jahr. Dieses fand auch erstmalig in Kleinmachnow statt. Insgesamt mehr als 50 Sportler aus acht Vereinen nahmen dafür teilweise eine Anreise von fast 200 Kilometern auf sich. Neben den zahlreich erschienenen Nachwuchssportlern kamen auch erfahrene Taekwondo-Kämpfer, unter ihnen die Organisatoren des Events, Manuel Schuchhard und Ralph Regal von der TJBB, sowie Cristina Caspari, Fritz Kasseck und Patrick Prangel von den Taekwondo-Bären. Nach einem einführenden Techniktraining konnten die erfahrenen Wettkämpfer in wettTeltower Stadt-Blatt 03 2011

kampfähnlichen Situationen wertvolle Tipps an den Nachwuchs weitergeben. Zwei Stunden intensiven Trainings hinterließen zwar, wohl wegen der Endorphine, wahre Glücksgefühle, aber auch ein wenig Ermüdung. Verletzungen gab es keine, somit konnten alle Teilnehmer zufrieden die Rückreise antreten. Alles in allem war man sich einig, dass solch ein Event in Kleinmachnow alsbald wiederholt werden sollte. Ein Dank der Bären geht nicht nur an alle Teilnehmer, sondern auch an die Trainer der Gastvereine für die Unterstützung. Wer mehr über Taekwondo erfahren möchte, findet im Internet unter www.tjbb.de bzw. www.taekwondo-baeren.de viele Informationen. Die Bären suchen übrigens noch Nachwuchs. Brömert

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Dank des technischen Fortschritts übersendet die Zentrale Bußgeldstelle des Landes Brandenburg in Gransee neuerdings mit schriftlichen Anhörungen bzw. Fahrerermittlungen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten ein sehr verlockendes Angebot. Sie macht uns als Betroffene damit neugierig, dass wir unser Beweisfoto im Internet einsehen können. Hierzu übersendet uns die Zentrale Bußgeldstelle individuelle Zugangsdaten, nämlich einen Benutzernamen und ein Kennwort. Doch kann unser drängendes Interesse nach „unserem“ Foto hier schnell zur Falle werden. Denn jede Äußerung, die ein Betroffener gegenüber der Bußgeldstelle abgibt, kann tatsächlich gegen den Betroffenen verwendet werden. Dies geht unter Umständen so weit, dass schon die Bestätigung des Empfangs des Anhörungsschreibens oder des Schreibens zur Fahrerermittlungen zum Verhängnis wird. Eine solche Bestätigung ist bereits darin zu sehen, dass der Betroffene unter Verwendung seines Benutzernamens und seines Kennworts

satz, weil sie das Grundstück mit Baumbestand für einen höheren Kaufpreis hätte verkaufen können. Die Bäume boten einen Sichtschutz auf diese Anlage. Ein fest zum Kauf entschlossener Käufer hatte nach den Baumfällarbeiten kein Interesse mehr an dem Grundstück. Die Beklagte ist zum Schadensersatz verurteilt worden. Die Beklagte hat laut ARAG schuldhaft ihre Pflichten aus dem Mietvertrag verletzt, da ein Einverständnis der Grundstückseigentümerin mit den Baumfällarbeiten nicht vorgelegen habe. Die Höhe des Schadensersatzes ergab sich aus dem entgangenen Gewinn der Klägerin durch den abgesprungenen Käufer (OLG Oldenburg, 14 U 77/09). ARAG Anzeige die persönlich für ihn hinterlegten Daten abruft. Denn klar ist dann, dass er das Anhörungsschreiben bzw. das Schreiben zur Fahrerermittlung mit den Zugangsdaten erhalten hat. Wer sich zu Unrecht der Verfolgung wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit ausgesetzt sieht und beabsichtigt, sich gegen den Vorwurf zur Wehr zu setzen, sollte daher keinesfalls auf dieses Angebot eingehen. Vielmehr gilt auch hier der aus dem Strafrecht kommende Grundsatz, dass keinerlei Aussage gegenüber der Verfolgungsbehörde erfolgt, bevor nicht der Akteninhalt bekannt ist. Akteneinsicht erhält freilich nur der Rechtsanwalt. Folglich sollte bei einer beabsichtigten Verteidigung vor jeder Kontaktaufnahme mit der Bußgeldstelle unbedingt ein Fachanwalt für Verkehrsrecht konsultiert werden. Georg Friedrich Hartmann Rechtsanwalt Fachanwalt für Verkehrsrecht Fachanwalt für Arbeitsrecht Rechtsanwälte Busche & Hartmann Tel.: (03 32 03) 8 70 38

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E I F R I G


Heimatgeschichte

Ohne Frauen ist kein Staat zu machen 100 Jahre Frauentag – In der Region auf Mission für Emanzipation

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Carola Graumann aus Teltow erinnert sich ge- heutigen Tage verspüre sie eine Abneigung gegen- wohl auch Clara Zetkin, eine ihrer prominentesnau an die ersten Jahre nach der Wiedervereini- über diesen Blumen. Welch Ironie: Die Blumen- ten Vorreiterinnen, nicht, wie sich die Frauenbegung. Damals wurde in der SVV sehr kontrovers bouquets, die Frauen später an ihren Blusen und wegung noch entwickeln würde. Aber eben jenen über eine Gleichstellungsbeauftragte diskutiert. Schürzen trugen und die Nelken bzw. die ange- Frauen ist es zu verdanken, dass am 19. März 1911 „Ihr hattet genügend Gleichberechtigung in der sprochenen Gerberas, die sie geschenkt bekamen, der erste Internationale Frauentag begangen wurde. Ein Jahr zuvor war dieser DDR, jetzt sind wir dran“, wurde ihr von männ- wurden zuvor von ihnen eiauf der Zweiten Internatiolichen Abgeordneten entgegnet. Aber die „Jean- genhändig verkauft. Häufig nalen Sozialistischen Frauenne d‘Arc von Teltow“, wie sie Manfred Pieske gern bereiteten Frauen alles für konferenz in Kopenhagen ins nennt, setzte sich so vehement für ihr Vorhaben ein, ihre männlichen Kollegen Leben gerufen worden. Erst vor, um sich anschließend dass Teltow seine „Frauenbeauftragte“ bekam. 1921 wurde der InternationaAls Marie Juchacz am 19. Februar 1919 vor die an der betrieblichen Kaffeele Frauentag auf den 8. März Weimarer Nationalversammlung trat, erleb- tafel von diesen bedienen zu festgelegt. Die Nationalsote die junge Republik einen historischen Mo- lassen. „Nach dem Motto, zialisten verboten den Fraument: „Meine Herren und Damen! Es ist das ers- macht euch einen schönen entag und etablierten statttemal, daß in Deutschland die Frau als Freie und Tag, banden sich die Männer dessen den Muttertag. 1975 Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf Schürzen um – und damit erklärten die Vereinten Nati(...).“ Juchacz ging zum damaligen Zeitpunkt da- war das Frauenproblem in onen den 8. März zum Intervon aus, dass Frauen es künftig nicht mehr nö- der DDR erledigt“, bemerkt nationalen Frauentag – auch tig haben werden, mit Versammlungen und ähn- Carola Graumann kritisch. Weltfrauentag genannt. In den 1970er-Jahren sei dann lichem um ihr Recht kämpfen zu müssen. Marion Storm dient der 8. Mit der Verkündung des freien, geheimen akti- schon einiges für Frauen pasMärz eher als Anlass, Frauven und passiven Wahlrechts für Männer und siert, wie die Einrichtung des en bewusst zu machen, was Frauen über 20 Jahren durch die provisorische bezahlten Babyjahres, berich„Damenwahl am 19. Januar“ von Gustav in ihnen steckt. Die engaReichsregierung am 12. November 1918 hat- tet Graumann weiter. te das preußische Dreiklassenwahlrecht aus- Dennoch war die Frauen- Brandt in: Kladderadatsch, Heft 3 1919 gierte Café-Betreiberin zog es vor Jahren aus dem westgedient. Aber Marie Juchacz sollte nicht ab- politik in der DDR ein zweisolut recht behalten: Wir können unzählige schneidiges Schwert. Zum einen dienten Frauen lichen Teil Norddeutschlands zuerst nach Teltow Informationen auf Mikrochips bannen, Raum- wie Rosa Luxemburg und Clara Zetkin der Pro- und dann nach Stahnsdorf. „Ich bin eine richtige schiffe ins Weltall schicken und sogar das Wetter paganda und zum anderen wurden Frauen drin- 68erin“, bekennt sie, „aber mit roten Nelken kann richtig voraussagen – aber noch immer müssen gend in der Produktion benötigt, vor allem direkt ich nichts anfangen“. „Wenn es um Wahlrecht, gleinach dem Krieg, als die Männer fehlten – ähnlich che Löhne und Beschneidung von Mädchen in AfFrauen für ihre Gleichberechtigung kämpfen. Nach aktuellen Debatten zwischen Familienminis- wie in Westdeutschland. Aus diesem Grunde konn- rika geht, setze ich mich sofort ein“. Sie wünscht terin Kristina Schröder und Arbeitsministerin Ur- ten DDR-Frauen in der Regel alles erreichen – aber sich, dass man sich wieder mehr auf die Ursprünge sula von der Leyen sprach sich Bundeskanzlerin nur bis zu einer bestimmten Ebene. Denn Zuhau- des Frauentages besinne, dass mehr die kämpferise warteten immer noch Haus- sche als die feierliche Komponente im Vordergrund Angela Merkel Anfang Fehalt und Kinder – eine Gleich- stehe. Von so genannten Ossis höre sie häufig: „Ihr bruar gegen eine Frauenstellung bzw. Frauenförderung Wessis seid so arrogant, ihr wisst gar nicht, dass der quote in Chefetagen aus. Frauentag international ist.“ als Mittel zum Zweck. So weit sind wir im 21. JahrFür Helma Hörath aus Klein- Mehr als fünf Jahre ist es her, dass sie erstmalig eine hundert gekommen: Quomachnow, zu DDR-Zeiten in Frauentagsaktion organisierte. Mit „Frauenpower ten, um Gleichheit „vorzuder Redaktion der GRW-Be- am Ruhlsdorfer Platz“ wollte Storm zeigen, wie vietäuschen“? triebszeitung (VEB Geräte- le Geschäfte von Frauen geführt werden, wie viele Zu DDR-Zeiten fanden und Reglerwerk Teltow) tätig, Möglichkeiten es überhaupt gibt. Jeder Laden bot sich weitaus mehr Frauen glich der Alltag oftmals einem an jenem Tag irgendetwas an: Frühstück, Lesung, in Männer-Domänen wieSpagat. „Weil meine Tochter Musik. Auch in diesem Jahr lädt sie Frauen zum geder als in der Bundesrepukrank war, konnte ich an einer meinsamen Frühstück in ihr „Café im Garten“ nach blik. Walter Ulbricht wussabendlichen Betriebsversamm- Stahnsdorf ein. Dazu gibt es „LIEDER-liches Kate auf jeden Fall warum: lung nicht teilnehmen. Darauf- barett von uns mit Ute Apitz als PEGASUSE“. „Wir können den Sozialishin bekam ich zu hören, dass Auch Helma Hörath engagiert sich. Seit Jahren bemus nicht nur mit Friseusen ich mein Kind doch in der be- treut sie Projekte in der „MädchenZukunftsWerkaufbauen.“ Dem entspretrieblichen Krankenstation statt“ in Teltow. Gemeinsam mit einigen Mädchen chend wurden die Frauen hätte abgeben können.“ Diese erarbeitet sie für den 8. März 2011 ein Papiertheater an ihrem Ehrentage, dem Internationalem Frauen- Clara Zetkin und Rosa Luxem- Krankenstation sei, so ihre Er- zum Thema: Frauenbild vor 50 Jahren, heute und in tag, geehrt. Der 8. März burg (1910) Foto: anonym innerung, für mehrere Werke 50 Jahren. Sie ärgert, dass besonders die Spielzeugeingerichtet worden – sozialis- industrie die alten Rollenbilder unterstütze: Barbies glich daher oft einem sozialistischen Muttertag, der wiederum aus politi- tische Vereinbarkeit von Kind und Beruf. Bis zu die- für Mädels und Bob der Baumeister für Jungs. sem Zeitpunkt habe sie sich immer gleichberech- Die Mädchen aus Helma Höraths Projektgrupschen Gründen nicht gefeiert werden konnte. pe sehen für die Frauen der Zukunft mehr FreiSchon Wochen vor dem eigentlichen Feiertag wa- tigt gefühlt. ren Blumen in der DDR Mangelware. Alles wurde Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Ruf von zeit, denn Roboter werden ihnen dann zur Seifür den Frauentag gehortet. „Es gab immer Ger- Frauen nach Wahlbeteiligung, freier Berufswahl te stehen. Und dreimal dürfen Sie raten, wer Cornelia Schimpf beras“, blickt Carola Graumann zurück. Bis zum und Frieden weltweit immer lauter wurde, ahnte diese herstellt: die Männer. Teltower Stadt-Blatt 03 2011


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