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Biografien erforscht

1,10 € Januar 2011 Nr. 1/JG 22

S. 18

Regionale Projekte 2011

S. 10

Typisch Französisch

S. 20

mit Amtsblatt der Stadt Teltow

Null Bock auf Handwerk? Einigen Branchen gehen die Lehrlinge aus. Lesen Sie mehr zur 4. Teltower Ausbildungsmesse auf den Seiten 3, 5 und 8!


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Tim hat im Diktat eine Fünf.

Wenn er groß ist, will er Informatiker werden. Wissenschaftliche Studie bestätigt: LOS hilft im Lesen und Rechtschreiben * Tim war schon immer ein aufgewecktes Kind. Auch in vielen Schulfächern zeigte er gute Leistungen. Nur mit der Rechtschreibung wollte es nicht klappen: Obwohl er fleißig mit seiner Mutter übte, wirkte Tim oft unkonzentriert und machte immer wieder die gleichen Fehler. Seine Mutter war ratlos – bis Tims Lehrerin sie auf das LOS aufmerksam machte.

Gut beraten im LOS

Erfolg in der Schule

Der Weg zum LOS

Über den individuellen Förderunterricht für Ihr Kind informiert Sie Martina Welte, LOS Teltow, Rheinstraße 10c, Telefon 03328 337040.

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Inzwischen merkt Tim, wie sehr ihm das gezielte Training hilft: Seine Rechtschreibung

ist schon viel sicherer gewor­ den, sein Wortschatz hat sich erweitert und er ist wieder konzentriert bei der Sache. Auf seine Fortschritte ist er richtig stolz und das motiviert ihn weiterzumachen. Schließ­ lich will er einmal Informatiker werden – und dafür, das weiß Tim genau, braucht er gute Noten.

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Tims Mutter vereinbarte sofort einen Gesprächstermin. Im LOS wurde Tim, nach einem intensiven Gespräch mit Eltern und Kind, getestet. Es stellte sich heraus, dass Tims Pro­ bleme keineswegs von man­

gelnder Intelligenz oder Kon­ zentrationsstörungen herrüh­ ren, sondern von einer Recht­ schreibschwäche. Zweimal pro Woche kommt Tim seither ins LOS und arbeitet in seiner, von einem speziell geschul­ ten Pädagogen betreuten Fördergruppe daran, seine Rechtschreibprobleme zu meistern. Dabei werden alle sprachlichen Aspekte – die mündliche Sprache ebenso wie die schriftliche – berück­ sichtigt. Neben schriftlichen Unterrichtsmaterialien kom­ men auch Computer zum Einsatz.

Probleme erkennen

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* Infos unter www.LOSdirekt.de oder direkt im LOS

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11.09.2009 09:59:04

Teltower Stadt-Blatt 01 2011


Aktuelles/Inhalt

Die Chance nutzen

Inhalt

Unternehmen werben um die besten Köpfe

Regionales • Die Chance nutzen 3 • Die Region auf einen Blick 4 • Anschläge 5 • Firmengespräche: Lehrjahre sind keine Herrenjahre 8 • Fahrplanwechsel & Preiserhöhung 9 • Vorwurf und Rücktritt 9 • Topthema: Bewegung oder Stillstand – Was bringt das Jahr 2011 für die Region? 10 • Randglosse 13

Kommunales • Aus SVV und Hauptausschuss/ urzes/Sitzungen/Sprechzeiten K 6 • Fragen an den Bürgermeister 7 • Überraschung: Im Winter schneit es! 12 • Stilles Ende oder verbesserte Fortsetzung?: Zehn Jahre CityBus/Kurzes 13 Reger Andrang auf der Ausbildungsmesse 2010 Die passenden Auszubildenden zu finden, wird von Jahr zu Jahr schwieriger für viele Unternehmen und Institutionen. Zum einen sorgt der demografische Wandel für eine deutliche Abnahme an Bewerbern insgesamt. Zum anderen lässt zunehmend auch die Qualität der Bewerbungen zu wünschen übrig. „Wir wissen aus Gesprächen mit unseren Partnerunternehmen, dass es vielen Schulabgängern an elementaren Grundlagen fehlt“, sagt Johannes Müller vom Stadtmarketing Teltow. Es sei daher heute umso wichtiger, rechtzeitig um die besten Köpfe zu werben und diese in der Region zu halten. Aus diesem Grund veranstaltet das Stadtmarketing die Ausbildungsmesse Teltow in diesem Jahr bereits am 22. Januar 2011. „Wir gehen an den Anfang des Jahres, um den Schulabgängern und Schülern zu zeigen, dass es tolle berufliche Perspektiven in ihrer Heimat gibt, bevor diese sich andernorts orientieren“, erklärt Müller. Dass die Region um Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Ludwigsfelde eine breite Palette an Möglichkeiten zu bieten hat, beweist ein Blick auf die Teilnehmerliste für die Ausbildungsmesse 2011. Bisher sind mehr als 50 Unternehmen angemeldet, darunter namhafte Ausbilder und Institutionen wie E.ON edis, AOK, MWA, Mercedes Benz Ludwigsfelde, MTU Maintenance, die Mittelbrandenburgische Sparkasse, die IHK Potsdam oder die Union Sozialer Einrichtungen. Das Angebot reicht vom ortansässigen Mittelständler bis hin zu deutschlandweit tätigen Großunternehmen, vom klassischen Handwerksbetrieb bis zum Teltower Stadt-Blatt 01 2011

Foto: Stadtmarketing Teltow Spezialhersteller von weltweit nachgefragten Präzisionsteilen. Viele Aussteller begleiten und unterstützen die Ausbildungsmesse Teltow von Anfang an und sind zum vierten Mal dabei. Auch die Zahl neuer Interessenten steigt jährlich. „Der Anmeldestand war bereits zu einem frühen Zeitpunkt sehr gut. Wir rechnen insgesamt mit rund 60 Ausstellern für 2011“, sagt Müller. Anmelden können sich Unternehmen mit einem Formular, das unter www.ausbildungsmesse-teltow. de zu finden ist oder telefonisch beim Stadtmarketing unter (0 33 28) 31 64 79. Das Besondere: Die Teilnahme ist für die Aussteller kostenfrei. Durch dieses Konzept sollen sich auch kleinere Unternehmen angesprochen fühlen, die die Ausgaben für Standgebühren und Messetechnik bisher gescheut haben. Mit dem OSZ Technik in der Potsdamer Straße wurde für 2011 ein Standort gefunden, der nicht nur inhaltlich zum Thema Ausbildungsmesse passt, sondern durch seine zentrale Lage auch mit Bus und Auto sehr gut erreichbar ist. Am 22. Januar können sich dort Jugendliche im Alter zwischen 14 und 20 Jahren zum vierten Mal über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren. Die Veranstalter rechnen mit 4 000 Besuchern. Eröffnet wird die Messe um 10 Uhr von Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt und Martin Gorholt, dem Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Kontakt: Johannes Müller, Stadtmarketing Teltow Tel. (0 33 28) 31 63 07 www.ausbildungsmesse-teltow.de TSB

Kultur • Porträt des Monats: Jörg Maschwitz – „Der hat doch sonst nichts zu tun ...“ • Stricken für Afrika • Kirchhofstories/Buchtipps • Biografien erforscht/ “Keine Zeit, keine Zeit“ • Heimatgeschichte: Ski und Rodel teilweise gut

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Jugend/Bildung • Bänder knüpfen/Kurzes • Kreatives aus 2010

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Gesundheit • Kampf der Kopflaus • Selbsthilfegruppen/ Bereitschaftsdienste

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Querbeet • Verantwortung für ältere Bürger/Veränderungen/Kurzes • Teltow bekommt zweite Pfarrstelle/Wer in dieses Büchlein schreibt/Gottesdienste • Leserpost

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Sport • Gemeinsam im Aufwind • Die Norweger sind da/ Neue Trikots/Vereinswimpel

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Recht • Girokonto oder Sparbuch? Wir verlosen: 3 x 2 Freikarten für das 6-Tage-Rennen in Berlin auf S. 27

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Aus der Region

Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf

Die Region auf einen Blick Teltow Was wäre die Adventszeit ohne gemütliche Bummel über Weihnachtsmärkte? Die Teltower Bürger hatten im Dezember dazu gleich zweimal die Gelegenheit. Das „Unternehmen Kindertagesstätten“ lud am 6. Dezember alle Familien zum Nikolausfest auf den Marktplatz ein. Jeder Kindergarten war mit einem Stand vertreten, an denen es viele Leckereien gab. Dazu gab es ein buntes Bühnenprogramm. Am 19. Dezember wurde an gleicher Stelle sowie rund um die Andreaskirche der jährliche Weihnachtsmarkt abgehalten. Zu erleben waren eine Bastelstraße, Kunstgewerbe und zum Abschluss ein Kirchenkonzert. cos

Foto: Ri.

Kleinmachnow Aus haushaltspolitischen Gründen wurde der Beschluss zur Errichtung eines Kletterfelsens am 16. Dezember einstimmig von der Gemeindevertreterversammlung aufgehoben. Die Abgeordneten bedauerten, diese Entscheidung fällen zu müssen, da sie damit einen eigenen Beschluss kippten. Sie baten den Bürgermeister, mit Spendern und Sponsoren das Gespräch zu suchen, um eventuelle Lasten auszugleichen. Der Bürgermeister informierte, dass sich die Ausgaben der Gemeinde für Vorplanungen, Grundstücksbefreiungen und Erbbaurechtsverträge auf rund 30 000 Euro belaufen. PI GA/KLMZ

Stahnsdorf Zum Weihnachtssingen in der Kita „Mäuseburg“ waren wieder viele Eltern und Großeltern gekommen. Zuerst führten die Kinder mit Tänzen und Liedern ein kleines Programm auf. Danach hatten der Förderverein und die Kita-Leitung einen besonderen Gast eingeladen: Marcel Saibert, alias „Mars“, Schauspieler, Musiker und Sänger. Er war gemeinsam mit seinem Pianisten Peter zum Weihnachtssingen nach Stahnsdorf gekommen. „Mars“ sang auch noch einige seiner aktuellen Songs und gab zum Schluss Autogramme. Mit einem gemütlichen Zusammensein in den Gruppen bei Kuchen und Kakao klang der Nachmittag aus. Ri.

Foto: Architekturbüro Kerbl

Kleinmachnow Kurz nachdem Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer jedweden Ausbau der Kleinmachnower Schleuse gestoppt hatte, wagte Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger einen neuen Vorstoß in Richtung 115-Meter-Schleuse. Ein Aktionsbündnis aus Wirtschaftsunternehmen, Gewerkschaften und Schifffahrtsverbänden hatte am 14. Dezember bei einer Pressekonferenz in Potsdam gegen die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Ramsauer protestiert, die Erweiterungspläne für die Anlage zu stoppen. Vogelsänger brachte die 115-Meter-Schleuse nun als Kompromissvorschlag in die Diskussion. Rolf Niebel

Foto: Richter

Stahnsdorf Der Entwurf des Flächennutzungsplanes (FNP) der Gemeinde Stahnsdorf Stand Oktober 2010 wurde am 9. Dezember 2010 durch die Gemeindevertretung Stahnsdorf beschlossen. Der Entwurf des FNP wird gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 17. Januar 2011 bis einschließlich 18. Februar 2011 in der Bauverwaltung, Raum D 01, Annastraße 3 in 14532 Stahnsdorf öffentlich ausgelegt. Während dieser Auslegungszeit können von jedermann Stellungnahmen zu dem Entwurf schriftlich oder während der Dienststunden in der Gemeinde zur Niederschrift abgegeben werden. PM/Ri.

Foto: Miller

Region Trotz heftiger Kritik und Bedenken von vielen Seiten hat der Potsdamer Landtag am 16. Dezember eine umfangreiche Polizeistrukturreform beschlossen. Mit den Stimmen von SPD und Linke wurde damit eine Reform auf den Weg gebracht, die in den nächsten zehn Jahren ihre Umsetzung findet. Für diese Pläne hagelte es im Vorfeld von Opposition, Polizeigewerkschaft und Volksinitiative heftige Kritik. Nicht nur das 1 900 Stellen gestrichen werden, auch die Umstrukturierung der Reviere verunsichert die Bürger. Erst im Frühjahr wird entschieden, ob die Teltower Wache über einen 24-Stunden-Betrieb verfügt oder nicht. cos

Nikolausfest

Foto: Katrin Lippisch

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Planzeichnung

www.stahnsdorf/Aktuelles.de Teltower Stadt-Blatt 01 2011


Geben ist seliger denn nehmen. Derartige Sprüche fördert man zu Tage, wenn man mal ganz tief in Großmutters Binsenweisheitenkörbchen kramt. Am 22. Januar präsentieren sich zum vierten Mal regionale Arbeitgeber auf der Teltower Ausbildungsmesse, um potentielle ArbeitnehmerLehrlinge zu rekrutieren. Wie es nun um die Seligkeit von Arbeitgebern bestellt ist, kann an dieser Stelle nicht diskutiert werden, zumal es sich beim Arbeitgeber definitorisch eigentlich um sein genaues Gegenteil handelt. Ist er doch im guten alten marxschen Sinne der Geldbesitzer, der die Ware Arbeitskraft vom Arbeitskraftbesitzer einkauft – ergo die Arbeit nimmt und deren Ergebnis möglichst profitabel weiterverhökert. Um die Verwirrung komplett zu machen, ist also der Arbeitgeber der eigentliche Arbeitnehmer und der Arbeitnehmer wird zum Arbeitgeber. Doch zurück zur Ausbildungsmesse! Immer mehr Arbeitgeber, die ja

eigentlich die Arbeitnehmer sind, zeigen sich entsetzt von dem, was die angehenden Arbeitnehmer, die dereinst einmal ihre Arbeitskraft hergeben und zu Markte tragen sollen, zu bieten haben. Da mag das Geben noch so selig sein, wenn das, was Schulabgänger derzeit an Deutsch- und Mathematikkenntnissen offerieren, häufig hart an der Grenze zur Legasthenie und Dyskalkulie (Arithmasthenie!) vorbeischrammt. Laut einer Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages klagen fast 74 Prozent der Betriebe über mangelnde Ausbildungsreife von Bewerbern. Sucht die E.ON edis AG zum Beispiel im kaufmännischen Bereich Azubis für Bürokommunikation, dann ist es schon blöd, wenn die Aspiranten den Konjunktiv für einen Drogendealer und den Dreisatz für eine Hüpfdisziplin aus dem Sportunterricht halten. Wenn selbst Gymnasiasten in diesem Schulsystem häufig nicht in die Lage versetzt werden können, mal ´ne halbwegs präsentable Bewerbung zu Papier zubringen …? Und wenn geben tatsächlich seliger denn nehmen ist, dann sollte man an dieser Stelle vielleicht mit dem Geben anfangen. Wie wär ´s zuallererst einmal mit sich Mühe geben? Wat soll ´n dit?

Heft 28/2010

Regionales

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Kommunales

Sprechstunden Sören Kosanke.  Die nächste Sprechstunde des SPD-Landtagsabgeordneten findet am 24. Januar in der Zeit von 15 bis 18 Uhr in seinem Wahlkreisbüro, Potsdamer Straße 62, statt. Kontakt über (0 33 28) 33 73 07 oder post@soeren-kosanke.de. Hans-Peter Goetz.  Der FDP-Landtagsabgeordnete lädt am 10. Januar, um 16 Uhr, zu einer Bürgersprechstunde ein. Sie erreichen ihn in seinem Wahlkreisbüro, Geschwister-Scholl-Str. 4. Kontakt: (0 33 28) 4 79 56 83/wahlkreisbuero@hpgoetz.de. Berndt Längrich. Den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung erreichen Sie im SVV-Büro im Alten Rathaus, Am Marktplatz 2 unter (0 33 28) 4 78 12 59. DIE LINKE/BündnisGrüne. Die Mitglieder der Fraktion erreichen Sie im Stadtbüro der LINKEN in der Potsdamer Straße 74 sowie unter (0 33 28) 30 28 18. CDU. Die Bürgersprechstunden finden bis auf Weiteres nach Vereinbarung statt. Den Vorsitzenden John Kidd erreichen Sie unter (0 33 28) 30 77 66.

Sitzungen

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SVV: 26. Januar, 18 Uhr; Hauptausschuss: 17. Januar, 18 Uhr; Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Soziales: 3. Januar, 18 Uhr; Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr: 4. Januar, 18 Uhr; Ausschuss für Umwelt- und Energie: 5. Januar, 18 Uhr; Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss: 6. Januar, 18 Uhr; Werksausschuss: 12. Januar, 18 Uhr; Den genauen Ort entnehmen Sie bitte www.teltow.de.

Aus SVV und Hauptausschuss Dringlichkeitssitzung der SVV am 6. Dezember  Wie bereits in der Dezember-Ausgabe dieser Zeitung angekündigt, musste unbedingt vor Ablauf der Anmeldefrist für das neue Schuljahr (28. Februar) eine Entscheidung zur Schaffung von Schulbezirken in Teltow her. Laut Schulgesetz müssen vor einer solchen Entscheidung die Schulkonferenzen der einzelnen Grundschulen angehört werden. Verwundert zeigte sich Bürgermeister Thomas Schmidt über das Negativvotum der Ernst-vonStubenrauch-Grundschule – jener Schule, deren Stellungnahme den Stadtverordneten auf ihrer letzten regulären Sitzung am 17. November noch nicht vorlag. Nach internen Informationen könne sich die StubenrauchGrundschule des Eindrucks nicht erwehren, dass sie nicht genügend gefördert werde. SPD, CDU, FDP und freies Mandat sprachen sich dennoch für die Bildung von drei Schulbezirken aus. Gespalten zeigte sich nur die Fraktion von Die Linke/BündnisGrüne bei ihrer Entscheidungsfindung. Schon während der vorangegangenen Diskussion kritisierte Eberhard Adenstedt, dass Schulbezirke

kontraproduktiv seien und auf Kosten der Wahlfreiheit gingen. Auch Dr. Wolfgang Köhn erklärte, dass die Qualität der Schulen darunter leiden werde. Auf der anderen Seite können Schulbezirke den Schulweg einiger Kinder verkürzen, denn diesen ist es dann eher möglich, mit dem eigenen Fahrrad die Schule zu erreichen – und so den endlos erscheinenden Strom der Mutti-Taxis vor den Schulgebäuden auszudünnen. Außerdem täte vielen Kindern ohnehin mehr Bewegung gut – und besser für die Umwelt wäre es auch.

Hauptausschuss vom 6. Dezember  Mit einer Sitzung des Hauptausschusses ging das Plenumsjahr zu Ende. Auf der Tagesordnung stand die Einrichtung barrierefreier Parkplätze, die schon von vielen Seiten immer wieder gefordert wurden. Die den Antrag einreichende SPD wollte dabei besonders schnell vorgehen und umging den Bauausschuss – weil nur eine Absenkung der Bordsteine auf drei Zentimeter – falls diese noch nicht vorhanden sind – sowie Markierungsarbeiten von Nöten seien, Kostenpunkt: ca. 2 000 Euro. Aufgrund der Winterzeit

Erneute Terminquerelen Die Diskussion ist kaum abgeebbt, schon platzt die nächste Bombe: Der 6. November 2011 ist schon wieder für den Teltower Kunst-Sonntag und den Teltowkanal Halbmarathon eingeplant. Sollte genau das nicht nach den Problemen im vergangenen November vermieden werden? Aber anscheinend weiß im dafür zuständigen Fachbereich 4 der Stadtverwaltung Zimmer A noch immer nicht was Zimmer B bearbeitet und umgekehrt. Dieter Leßnau, Organisator des Kunst-Sonntages fühlt sich nicht ernstgenommen. Den Mitarbeitern der Stadt fehlen, so Leßnau, jegliche Hintergrundinformation – ob-

wohl ihnen aber alles vorliege. Als letzten Kompromiss bieten die Organisatoren des Teltower Kunst-Sonntages nun der Stadt einen Kooperationsvertrag an. In diesem Konzept wird alles aufgeführt, was den Kunst-Sonntag ausmacht und sich in den letzten Jahren bewährt hat. „Entweder, das wird akzeptiert oder wir lassen das mit dem Kunst-Sonntag sein“, erklärt ein ziemlich verärgerter Dieter Leßnau kurz vor Weihnachten. Etwas Positives hatte die Terminüberschneidung 2010 aber doch: Der RBB war vor Ort. Fallen also beide Veranstaltungen wieder auf einen Tag, könnte sich Teltow schon jetzt einer höheren medialen Aufmerksamkeit sicher sein. cos

werden, so Ronny Bereczki von der CDU, in absehbarer Zeit sowieso keine Maßnahmen begonnen, und man könne deshalb die Beratungsfolge korrekt einhalten – wie von Hans-Peter Goetz (FDP) angemerkt. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Hochmuth zog daraufhin den Antrag zurück, um diesen in den Bauausschuss zu verweisen. Die barrierefreien Parkplätze sollen in der Potsdamer Straße (gegenüber dem Diana-Kino), in der Breiten Straße (vor dem Haupteingang St. Andreas-Kirche) und im Parkbereich vor den Sparkassenfilialen Zehlendorfer Straße und Rheinstraße entstehen. Einstimmig wurde darüber befunden, dass am Marienfelder Anger nach 13 bereits errichteten nun im 2. Bauabschnitt fünf weitere Einfamilienhäuser entstehen werden. Des Weiteren wurde einstimmig die Einrichtung eines Platzes für die Zwischenpflanzung von Gehölzen (Baumschule) in der Rudolf-Virchow-Straße 5 sowie die Nutzung der Bestandsgebäude als Lager und für Verwaltung auf dem Grundstück Ruhlsdorfer Straße 107 beschlossen. cos

Neue Homepage Seit Ende Dezember präsentiert sich die Stadt Teltow mit einem neuen Auftritt im Internet. Eine übersichtliche Strukturierung lässt den Nutzer so einfach und barrierefrei wie möglich problemlos suchen und surfen. Das „Virtuelle Rathaus“ bündelt Dienstleistungen der Stadt nach dem „Lebenslagen-Prinzip“ und zeigt dem Bürger in kompakter Form auf, was er wo und von welchem Mitarbeiter erhält. Der User wird dabei über nötige Unterlagen ebenso informiert wie über Preise. Bislang wurde die Homepage vom Teltower Stadt-Blatt Verlag gepflegt, für dessen Arbeit sich Bürgermeister Thomas Schmidt an dieser Stelle bedankt. cos Teltower Stadt-Blatt 01 2011


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Kommunales

Fragen an den Bürgermeister sichern. Was drei Kommunen nicht können, können zwei Kommunen noch viel weniger – insbesondere jedoch die Tatsache, dass sich die Region als regionaler Wachstumskern etablieren will, sollte Anlass genug sein, gemeinschaftliches Agieren in den Vordergrund zu stellen. Ich persönlich bin von dem Gedanken getragen, nicht nur das Freibad Kiebitzberge, sondern auch weitere wichtige regionale Projekte gemeinsam zu erhalten oder möglicherweise auch gemeinschaftlich auf den Weg zu bringen.

Foto: Cornelia Schimpf TSB: Die Vorsitzende des Stahnsdorfer Finanzausschusses, Ruth Barthels, ließ öffentlich verlautbaren, dass Stahnsdorf sich aus finanziellen Gründen in absehbarer Zeit nicht an der Sanierung des Freibades Kiebitzberge beteiligen könne. Wird diese Äußerung den ohnehin schon schleppenden Prozess der Instandsetzung des Bades weiter verzögern? Wie positionieren Sie sich dazu? Thomas Schmidt: Grundsätzlich obliegt es dem Teltower Bürgermeister nicht, sich zu Äußerungen einer Nachbarkommune zu positionieren. Kommunale Selbstverwaltung heißt auch immer, dass nach einer geführten innerörtlichen Diskussion eine Meinungsbildung abgeschlossen wird, die seitens der Kommune nach außen zu vertreten ist. Grundsätzlich ist die Region Teltow Kleinmachnow Stahnsdorf von dem Gedanken getragen, gemeinsame Projekte zu initiieren und damit auch den Fortbestand wichtiger Infrastruktur zu

TSB: Vor gut einem Jahr wurden Sie nach dem Gebäude-Areal am Liebig-Platz befragt. Nun war in der Tagespresse zu lesen, dass im Zuge des angestrebten „Entente Florale“Projektes dieser Platz belebt werden soll. Gibt es in diesem Zusammenhang endlich auch Pläne für die drei leerstehenden Blöcke? Thomas Schmidt: Auch vor gut einem Jahr werde ich mit Sicherheit auf Ihre Frage auf die Eigentumssituation der von Ihnen näher bezeichneten Gebäude eingegangen sein. Diese befinden sich nicht im kommunalen Besitz und sind von daher auch durch die Stadt Teltow nicht unmittelbar in der Gebäudestruktur zu beeinflussen. Sofern hier Aktivitäten eingeleitet werden, sind gegebenenfalls über das kommunale Baurecht Einflussnahmen möglich und denkbar, die zur Abrundung des Stadtbildes beitragen. Unbestritten ist natürlich, dass der jetzige Zustand eher unwürdig erscheint und einer zwingenden Bearbeitung bedarf.

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Rücktritt von Steffen Heller Am 17. Dezember erklärte Steffen Heller überraschend, dass er den Vorsitz der Fraktion Die Linke/BündnisGrüne in der Stadtverordnetenversammlung aufgeben werde. Als Ursache gab er private Gründe an. Die Wahl eines neuen Fraktionsvorsitzenden erfolgt laut Heller Anfang 2011. cos Teltower Stadt-Blatt 01 2011

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Firmengespräche

Lehrjahre sind bekanntlich keine Herrenjahre – über Erfahrungen mit Azubis

Foto: J. Müller

Gerald Schulz (E.ON edis AG)

Michael Müller (Elektro Installation M. Müller GmbH)

Silvia Dentel (Personalbetreuung für Ausbildung, Mittelbrand. Sparkasse)

Gerhard Neuendorff (Bäckerei u. Konditorei Neuendorff)

„In unserem Unternehmen ist die Anzahl der Bewerber steigend. Dagegen hat die Qualität der einzelnen Bewerber in den vergangenen Jahren abgenommen. Es kommt immer wieder vor, dass sich Jugendliche mit einer vier in Mathe für einen Ausbildungsplatz im kaufmännischen Bereich bewerben oder unvorbereitet in Vorstellungsgesprächen sitzen. Aber es gibt auch Selbstläufer. Eine Mathe-Studium-Abbrecherin hat die Ausbildung bei uns mit Bravour gemeistert. Die Ergebnisse unserer Absolventen sind immer überdurchschnittlich, 2010 waren zwei IHK-Beste darunter. Bei uns werden auch alle übernommen.“

„Die Voraussetzungen für eine Ausbildung ist bei vielen Schülern nicht gegeben. Auch durch die Abschaffung der Realschule fehlt uns ein gewisses Potenzial. Und diejenigen, die was draufhaben, können wir nicht halten. Industrie und öffentlicher Dienst sind uns große Konkurrenten – auch während der Ausbildung. Erst kürzlich hat ein Azubi uns während der Probezeit verlassen. Für Schüler, die unseren Anforderungen entsprechen, sind Industrie und öffentlicher Dienst attraktiver als das Handwerk. Leider fand sich 2010 unter 84 Bewerbern für uns kein passender Azubi. Ich hoffe nun auf die Ausbildungsmesse. Dort habe ich schon zweimal Azubis gefunden.“

„Wir haben zurzeit vier Azubis in der Region. Dabei ist es egal, ob sie die Schule mit Abitur oder der 10. Klasse abgeschlossen haben. Alle müssen sich den gleichen Anforderungen stellen und vor allem motiviert für diesen Beruf sein. Der Großteil von ihnen geht gut vorbereitet in Vorstellungsgespräche und befasst sich im Vorfeld mit Anforderungen und Ausbildungsinhalten. Wir müssen unsere hohe Qualität halten, denn wir haben eine große Verantwortung gegenüber unseren Kunden. Die MBS fühlt sich aber auch der Region verpflichtet. Daher spielt für uns gesellschaftliches und soziales Engagement der Bewerber eine große Rolle. Wir achten außerdem darauf, dass diese nah ihrem Zuhause eingesetzt werden.“

„In den vergangenen 40 Jahren hatte ich insgesamt 28 Lehrlinge. Selbst der Bürgermeister stand mit 16 während seiner Kochausbildung für einige Wochen in meiner Backstube. Zwei, die bei mir gelernt haben, sind noch im Betrieb. Bisher konnte ich auch immer zwischen drei bis fünf Bewerbern wählen und den besten nehmen. In diesem Jahr hatte ich nur einen Bewerber, und den habe ich genommen. Es sind aber überall Defizite vorhanden. Viele haben nur ihre Rechte im Kopf und vergessen darüber ihre Pflichten. Ich freue mich dagegen über einen Praktikanten aus der Förderschule Kleinmachnow, der einmal wöchentlich kommt. Er wird regelmäßig gefördert und das spürt man.“

Foto: J. Müller

Foto: C. Schimpf

schulische Leistungen und mangelhafte soziale Kompetenz verwiesen. Im Vorfeld der 4. Teltower Ausbildungsmesse am 22. Januar im Oberstufenzentrum Teltow haben wir uns die Zeit genommen, einmal regionale Firmen nach ihren Erfahrungen mit Azubis und Ausbildungsplatzbewerbern zu befragen. Im Teltower Stadt-Blatt plaudern vier anerkannte Unternehmen der Region aus dem Nähkästchen. Dabei kam viel Interessantes zum Vorschein. Texte: Cornelia Schimpf

Foto: C. Schimpf

Die Chancen, nach der Schule einen Ausbildungsplatz zu bekommen, stehen heute so gut wie seit Jahren nicht mehr. Aufgrund des demografischen Wandels gibt es immer weniger Mitbewerber und damit weniger Konkurrenz pro freie Stelle. Zudem sorgt der wirtschaftliche Aufschwung dafür, dass der Bedarf an Auszubildenden zunimmt. Dennoch bleiben viele freie Stellen unbesetzt, weil die passenden Bewerber fehlen. Häufig wird in diesem Zusammenhang auf schlechte

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Regionales

Fahrplanwechsel & Preiserhöhung Kaum ging das neue TKSNetz am 12. Dezember an den Start, durfte es auch gleich unter Beweis stellen, wie schneefest es ist. Und natürlich fielen viele der zusätzlichen Busse aus, von den Verspätungen will schon keiner mehr reden. Es ist eben Winter und jeder Fahrgast stellt sich irgendwie darauf ein und nimmt lieber diese Verzögerungen in Kauf, als irgendwo im Graben zu landen. Darüber hinaus wurden die Fahrgäste aber auch mit einer saftigen Preiserhöhung konfrontiert. Der Zorn richtete sich erstmal gegen Havelbus, weil viele davon ausgegangen sind, dass hier im Zuge der Fahrplanänderung heimlich still und leise auch ein Anstieg der Preise durchgedrückt wurde. Dabei hat die Tarifanpassung nichts mit dem Fahrplanwechsel oder gar dem neuen Busnetz zu tun. „Es handelt sich um eine Tarifanpassung des VBB und seiner Mitgliedsunternehmen, die ganz Berlin und Brandenburg betrifft“, erläutert Ulrike Rehberg, Pressesprecherin der Havelbus Gesellschaft, die Situation. Der Verkehrsverbund BerlinBrandenburg informierte bereits Anfang Juni 2010 über eine Tarifanpassung ab 1. Januar 2011, wonach die Fahrpreise durchschnittlich um 2,8 Prozent steigen. Die letzte Erhöhung liege schon 33 Monate zurück – woran man wieder einmal merkt, wie schnell die Zeit vergeht. Und das wissen jetzt auch die Anwohner der Förster-Funke-Allee in Kleinmachnow: Wenn 320 Busse an ihren schönen Häusern vorbeigedonnert sind, ist wieder ein Tag vorbei. Vielleicht hätte der Start des TKS-Netzes besser in den Frühling gelegt werden sollen. Denn so bleiben neben Buslärm nur Preiserhöhung und Winterchaos im Gedächtnis hängen. cos

Teltower Stadt-Blatt 01 2011

Vorwurf und Rücktritt Gesammeltes zur Fluglärmdebatte Wie bei jedem Ereignis, das in irgendeiner Weise den Unmut größerer Teile der Bevölkerung hervorruft, rücken sie irgendwann in die Schlagzeilen: die Skandale und Skandälchen. Die Bürgerinitiative „Keine Flugrouten über Berlin“ warf der Flughafengesellschaft unlängst vor, in den Jahren 1998 und 1999 Akten gefälscht zu haben. Der Bürgerverein Brandenburg-Berlin e.V. (BVBB) spach laut Pressemeldungen von Aktenmanipulation und von verschwundenen Briefen. Das Brandenburgische Verkehrsministerium hingegen wies diese Vorwürfe scharf zurück. „Demgegenüber ist festzuhalten, dass in den Akten des Ministeriums und dementsprechend der Planfeststellungsbehörde die beiden in den Medien angesprochenen Briefe der DFS vom 20. August 1998 und 26. Oktober 1998 voll umfänglich erhalten sind und auch systematisch erfasst wurden“, teilte dazu das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft mit. Kurz zuvor hatten bereits vier Bürger aus Berlin-Lichtenrade und dem Berliner Umland Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angekündigt. Man warf den Planern des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) Tricksereien bei den Planungen des Airports vor. Es seien nur Flugrouten für Geradeausstarts und damit nicht zu genehmigende Startkorridore in den Planfeststellungsantrag aufgenommen wor-

den. Volker Ratzmann (Bündnis 90/Die Grünen) sprach gar von Betrug, wenn dies alles zuträfe. Die Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein (SPD) forderte Mitte Dezember 2010 den Rücktritt des Geschäftsführers der Deutschen Flugsicherung Dieter Kaden. Kaden sollte zunächst ab Januar 2011 den Bundesverband der Deutschen Luftwirtschaft leiten. „Wenn Dieter Kaden sowohl der Deutschen Flugsicherung als auch dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft vorsteht, können Interessenkollisionen zu Lasten der von Fluglärm betroffenen Bevölkerung nicht vermieden werden“, äußerte sich Wicklein. Eine neue Vorsitzende hingegen hat die Fluglärmkommission für den BBI. Auf der Sitzung der Kommission am 13. Dezember wurde die Leiterin der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung BerlinBrandenburg, Kathrin Schneider, als Vorsitzende gewählt. Notwendig war die Neuwahl geworden weil der bisherige Vorsitzende der Fluglärmkommission, Bernd Habermann, sein Amt am 17. November niedergelegt hatte. Die letzte große Demonstration gegen die Flugrouten-Entwürfe fand am 12. Dezember 2010 mit mehreren tausend Teilnehmern in Kleinmachnow statt. Die nächste Großdemonstration soll am 23. Januar direkt vor dem Flughafen Schönefeld/BBI stattfinden. Rolf Niebel

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Topthema des Monats

Bewegung oder Stillstand – Was bringt das Jahr 2011 für die Region? Vier kommunenübergreifende Projekte im Fokus: Regionaler Wachstumskern, Mehrzweckhalle, Freibad Kiebitzberge und Teltowkanalaue Die drei Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf sehen sich als „eine“ Region. Um ortsübergreifende Projekte besser koordinieren zu können, wurde 1999 die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ (KAT) gegründet. Einmal im Quartal findet eine öffentliche Sitzung statt. Hauptdiskussionspunkt im Moment sind die Flugrouten des neuen Großflughafens BerlinSchönefeld. Darüber hinaus gibt es jedoch noch andere Themen und Projekte, die 2011 die Region beschäftigen werden. Anhand von vier Beispielen haben wir einmal nachgefragt, was sich konkret bewegen könnte. So steht beispielsweise die Entscheidung aus, ob die Region als „Regionaler Wachstumskern“ (RWK) anerkannt wird oder nicht. 2010 hatten sich die drei Kommunen gemeinsam um den von der Landesregierung angebotenen Status beworben. Mit dem Titel RWK sind unter anderem Fördergelder verbunden. „Die Anerkennung als Wachstumskern ist für die regionale Wirtschaft ein wichtiger Standortfaktor und würde unsere Gewerbegebiete wie den Europarc, den Greenpark oder das TechnoTerrain stärken“, erklärt Michael Grubert, Bürgermeister von Kleinmachnow. Die Region sei ein prosperierender Standort in Brandenburg. Um diese Argumentation zu konkretisieren, erarbeitete das Planungsinstitut Ernst Basler und Partner im Auftrag der KAT ein Standortentwicklungskonzept. Auf dessen Grundlage bewarb sich die Region dann für den

RWK. „Aus der Landesregierung kam zwar eine positive Aufnahme unseres Gutachtens, aber noch keine Zusage“, teilt Grubert mit. Eine Entscheidung solle im Frühjahr fallen. „Dazu und zu den Chancen einzelner Kommunen, RWK zu bleiben oder zu werden, kann ich derzeit keine Aussage treffen“, formuliert Albrecht Gerber, Chef der Staatskanzlei. Der Auswertung der Ergebnisse solle nicht vorgegriffen werden. Hinsichtlich des Standortentwicklungskonzeptes von Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf verdeutlichte der Staatssekretär, dass es die Landesregierung ausdrücklich begrüßt, wenn Städte und Gemeinden auch außerhalb der derzeit bestimmten RWK Standortanalysen durchführen und daraus strategische Entwicklungsziele ableiten beziehungsweise Schlüsselmaßnahmen anstoßen. Im November 2005 hatte die Landesregierung 15 Regionale Wachstumskerne bestimmt. Dazu gehören zum Beispiel Neuruppin, Potsdam und die Region Wildau, Königs Wusterhausen und Schönefeld. Die Koalitionspartner verständigten sich in ihrer aktuellen Koalitionsvereinbarung darauf, diese Förderpolitik in der neuen Legislaturperiode fortzuführen und weiterzuentwickeln, erläutert Gerber. Die Frage, welche Standorte künftig ein RWK seien, werde auf Grundlage der Ergebnisse der Evaluation ermittelt. Die Anzahl könne allerdings nicht erhöht werden. Sollten Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf den Status erhalten, würde demnach eine andere Region diesen verlieren.

Ein weiteres Thema, das die politisch Verantwortlichen in den drei Kommunen 2011 beschäftigen wird, ist der Bau einer universell nutzbaren Sporthalle. Es gibt großen Bedarf. Sowohl der Schul- und Breiten-, als auch der Leistungssport lechzt förmlich nach einem modernen Trainingszentrum. Noch im September 2009 hatten die drei Bürgermeister und der Landrat Wolfgang Blasig große Pläne für den Bau einer Mehrzweckhalle. Im Rathaus in Teltow wurde eine Kostenvereinbarung zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie unterzeichnet. „Diese hat uns dann ja leider auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt“, schildert der Bürgermeister von Kleinmachnow, der sich als einziger von den drei Stadtvätern zu dem Thema äußerte. Die dabei ermittelten Kosten von 11,6 Millionen Euro seien derzeit nicht zu finanzieren. Eine Lösung könnte jetzt von der gemeinnützigen Hoffbauer GmbH kommen. Diese will auf dem Evangelischen Bildungscampus in Kleinmachnow eine VierFeld-Sporthalle errichten lassen. Hoffbauer betreibt dort als freier Schulträger einen Kindergarten, eine Grundschule und ein Gymnasium. „Aus Teltow, Kleinmachnow und vom Landkreis haben wir bereits die Zusagen für eine finanzielle Unterstützung“, sagt Frank Hohn, Geschäftsführer von Hoffbauer. Bis Ende des ersten Quartals 2011 rechne er mit verbindlichen Aussagen über die Zuschusshöhe. Im Juni könne dann der Bauantrag eingereicht werden. „Wenn wir bis Herbst

10 Ein regionaler Wachstumskern

Foto: Stadtmarketing Teltow

Schulterschluss für eine Mehrzweckhalle 2009

Foto: Cornelia Schimpf

Teltower Stadt-Blatt 01 2011


Topthema des Monats

Freibad Kiebitzberge im Winterschlaf die Baugenehmigung haben, findet eventuell im November bereits die Grundsteinlegung statt“, erläutert Hohn. Die Gemeinde Stahnsdorf habe zu dem Projekt jedoch leider „nein“ gesagt. Die neue Vier-Feld-Sporthalle auf dem Bildungscampus soll sieben Meter hoch werden und etwa 160 Zuschauerplätze fassen. Kostenpunkt: 5,2 Millionen Euro. Das wäre eine beträchtlich kleinere Variante als ursprünglich gedacht. Denn nach den vormaligen Plänen der drei Kommunen sollte die Halle bundesligatauglich werden, also bis zu zwölf Meter hoch und mit 1500 Plätzen. „Wichtig für Kleinmachnow ist dabei, dass die Sporthalle, wenn wir sie bezuschussen, auch für Vereine nutzbar ist“, fügt Bürgermeister Grubert hinzu. Ein anderes Thema, das seit Langem in der Region für Diskussionsstoff sorgt, ist die dringend nötige Sanierung des Freibades Kiebitzberge. Im Juli hatte ein Expertenteam aus Architekten, Technikern und Landschaftsgestaltern ein Sanierungskonzept mit Kostenschätzung auf den Weg gebracht. Darin wurden drei unterschiedlich teure Varianten präsentiert – Bronze, Silber und Gold. „Das deckt sich teilweise mit den notwendigen Arbeiten zur Erhaltung des Bades, geht aber in der Goldvariante wesentlich darüber hinaus“, schildert Hans-Peter Boettger, Sprecher des Fördervereins des Freibades. Nach Ansicht des Vereins müsse im Frühjahr 2011 die Wegesanierung durchgeführt und parallel dazu die Sanierung der Bädertechnik geplant werden. Nach Ende der Badesaison könne diese dann sofort realisiert werden. „Unser Vorschlag ist, die Bädertechnik und das Nichtschwimmerbecken im ersten Schritt und das große Becken im zweiten Schritt zu sanieren“, erklärt Boettger. So sei es möglich, den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten und die Kosten auf zwei Jahre zu verteilen. Teltower Stadt-Blatt 01 2011

Foto: Beate Richter

Auf dem Teltowkanal

„Um den Erhalt des Freibades zu sichern, ist nach wie vor die Gründung einer gemeinsamen Betreibergesellschaft erforderlich“, betont Kleinmachnows Bürgermeister. Die entsprechenden Verträge lägen seinen Kollegen vor. Allerdings werde eine finanzielle Beteiligung von Stahnsdorf mittlerweile in Frage gestellt. Aus Teltow gebe es weiterhin positive Signale. Auf Nachfrage äußerten sich die Bürgermeister Thomas Schmidt und Bernd Albers zu den Sanierungsplänen jedoch nicht. „Im neuen Jahr ist es nun dringend erforderlich, ein Sanierungskonzept zu verabschieden, denn der Zustand des Freibades duldet keinen Aufschub mehr“, fordert Michael Grubert. Der Förderverein zeigt sich schwer enttäuscht von der Arbeitsweise der drei Kommunalparlamente. Seit nunmehr sechs Jahren werde darum gerungen, eine Betreibergesellschaft zu gründen. Der Vereinsvorstand habe deshalb in seiner Beratung am 13. Dezember beschlossen, seinen Standpunkt weiterhin in den drei Kommunen darzulegen, mit dem Ziel, noch 2011 die Gesellschaft zu gründen. „Auf keinen Fall werden wir zulassen, dass das Freibad oder auch nur Teile davon für die Besucher gesperrt werden“, verspricht Boettger. Ein ebenso kommunenübergreifendes Projekt ist die Weiterentwicklung der Teltowkanalaue. Die Idee der gleichnamigen Interessengemeinschaft (IG TEK) ist es, die vorhandene Gewässeruferregion langfristig zu einem Naherholungsgebiet auszubauen. Dabei ist die Rede zum Beispiel von einem durchgängigen Fahrrad- und Fußweg, teilweise zur Promenade ausgebaut, einem Naturlehrpfad nordöstlich der Knesebeckbrücke, einem Hafen für hiesige Bootsbesitzer, Weinlokale, Eisdielen oder Restaurants mit Blick auf den Kanal, Liegewiesen, Beachvolleyballfelder und Kinderspielplätzen.

Foto: Rolf Niebel „Priorität haben jedoch die Wander- und Radwege“, sagt Dr. Manfred Kühn, Sprecher der IG TEK. Nach dem Rückzug des Bundesverkehrsministeriums aus der finanziellen Förderung hätten die drei Bürgermeister zugesagt, provisorisch die Wege mit Hilfe der Bauhöfe und Beschäftigungsinitiativen zu verbessern. „Wir haben im Herbst 2010 begonnen, den Rad- und Wanderweg am nördlichen Ufer des Machnower Sees aus eigener Kraft herzurichten“, bestätigt Michael Grubert. Wegen des Wintereinbruchs seien die Arbeiten jedoch noch nicht fertig gestellt worden. Die Vorbereitungen für den Radweg entlang der Allee am Forsthaus seien soweit vorangeschritten, dass bei Wetterbesserung sofort mit den Arbeiten losgelegt werden könne. „Die Aufträge sind jedenfalls erteilt“, so der Bürgermeister. Nach Angaben der IG TEK müsse in Stahnsdorf dann noch der südliche Uferweg weiter verbreitert und sandige Abschnitte ausgebessert werden. In Teltow sei vor allem die Strecke von der Knesebeck- bis zur Rammrathbrücke ausbauwürdig. „Für den Abschnitt zwischen der Rammrathbrücke und der ehemaligen Teltow-Werft-Brücke liegen seit Jahren Ausführungspläne in der Schublade“, meint Kühn. Aus den Rathäusern in Teltow und Stahnsdorf gab es zu dem Thema keine Stellungnahmen. In Vorbereitung auf den Deutschen Wandertag 2012 hofft Manfred Kühn zudem, dass 2011 eine einheitliche Beschilderung der Rad- und Wanderwege am Teltowkanal erfolgt. Entsprechende Schilder seien bereits vorhanden. Überdies wünsche sich die IG TEK für dieses Jahr, dass die drei Kommunen nach alternativen Fördermitteln suchten, zum Beispiel über den Landkreis und die Wirtschaftsförderung. Der Bürgermeister von Kleinmachnow dazu: „Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es doch noch eine finanzielle Förderung durch den Bund geben wird und der weitere Ausbau dann bald folgen kann.“ Anett Kirchner

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Kommunales

Überraschung: Im Winter schneit es! Haben Sie sich noch die unzähligen Schneehaufen vor Augen, die bis weit in den Frühling hinein die Seitenstreifen der Fahrbahnen zierten? Und nun, seit Anfang Dezember, nach gerade einmal acht Monaten Pause, ist der Schnee zurück in Teltow. Inzwischen glaubt wohl auch der Letzte, dass dieser sogenannte Ausnahmewinter 2009/2010 doch nicht so ganz ausnahmsweise war. Was die einen freut, ärgert die anderen maßlos. Fragen, wie „Räumt der Winterdienst auch meine Straße?“ oder „Warum sind die Radwege nicht befahrbar?“ treiben die Bürger um. Doris Johl, Rentnerin aus der neuen Wohnstadt, erinnert sich ungern an den vergangenen Winter. Wegen eines nicht geräumten Radweges war sie auf die linke Seite ausgewichen und fuhr prompt der Polizei in die Arme. Diese Kaltschnäuzigkeit der Beamten und die Schludrigkeit des Winterdienstes ärgert sie: „Wozu haben wir diese schönen Radwege, wenn man sie dann über Monate nicht nutzen kann?“, fragt Doris Johl ärgerlich. Der angefallene Strafzettel hätte ihrer Meinung nach eher ins Ordnungsamt gehört. Stattdessen wurde die Rentnerin zur Kasse gebeten. Das Ordnungsamt der Stadt Teltow ist als Auftraggeber in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass

Straßen, Fuß- und Radwege genutzt werden können und keine Gefahr für Leib und Leben besteht. Jeder Bürger zeigt durchaus Verständnis, dass, während es schneit, eine Schneeräumung wenig Sinn macht. Ja, und danach soll jede Straße natürlich die erste sein, die geräumt wird. Aber das gestaltet sich ein wenig schwierig. Dennoch scheint es, als sei der Winterdienst immer so lange bestens vorbereitet, bis die Schneesaison urplötzlich einsetzt. Da kommt die Frage auf: Werden die Streusalzvorräte des Bauhofs in Kleinmachnow ausreichen? Dazu erklärte Werkleiter Hans-

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Dieter Eggert: „Wir streuen der unbefestigten Strahaben aus dem ßen sowie Anliegerstraßen. Laut letzten Winter ge- Richterspruch sind solche Regelernt.“ Die Vorräte lungen unzulässig. Die Teltower wurden erweitert. Verwaltung wartet nun ab, ob das Standen im Winter Urteil Rechtskraft erlangt oder ob 2009/2010 noch 90 die klagende Gemeinde, MahlowKubikmeter Streu- Blankenfelde, Berufung einlegt. salz in Silos sowie Bis dahin werde man nicht, so 70 Tonnen in Bags Teltows Beigeordnete Beate Rietz bereit, sind es für gegenüber der Tagespresse, gedie aktuelle Saison gen Versäumnisse vorgehen. Verbereits 130 Tonnen. fahren könnten allerdings später Die Anzahl der Silos wieder aufgenommen werden. ist gleich geblieben. Aber wie soll dieser mögliche Aufgrund der wei- Mehrbedarf vom Winterdienst ten Wegstrecken, geleistet werden? Die Kommuist der Bedarf an zu- nen Teltow, Kleinmachnow und sätzlichen Silos ge- Stahnsdorf schwimmen bekanntgeben. Allerdings lich alle nicht mehr im Geld. Zumangelt es noch an dem kann der Räumdienst einfach neuen Standorten. nicht bis in die letzte Ecke vorrüPassend zum Wintereinbruch cken. An dieser Stelle sei deshalb wies die Stadt Teltow wie in je- an den gesunden Menschenverdem Jahr auf die Bestimmungen stand eines jeden Bewohners aphin, die in der Straßenreinigungs- pelliert, weiterhin mitanzupasatzung verankert sind. Wenn Sie cken, wo Not an Räumung ist. nicht wissen, ob Ihre Straße in Trotz dieses Schneeproblems dieser Verordnung der Winter- hielt sich ein Verkehrschaos in wartung Berücksichtigung findet, den letzten Wochen in Grenzen. schauen Sie einfach im Internet Ungeachtet der winterlichen Verunter www.teltow.de (Bürgerser- hältnisse kämpft sich der öffentlivice–Ortsrecht–Sicherheit/Ord- che Personennahverkehr bis dato nung) nach. noch halbwegs pünktlich von eiKurz darauf machte eine Ent- nem Bestimmungsort zum nächsscheidung des Potsdamer Verwal- ten – und das, obwohl gleichzeitig tungsgerichts vom 6. Dezember der Fahrplan umgestellt wurde. die Runde, die vielleicht die Tel- Jahre, in denen zur Weihnachtstower Satzung kippen könnte. zeit kein Schnee lag und überDemnach seien allein die Kom- haupt nicht daran zu denken war, munen für den Winterdienst auf dass winterliche Weihnachtsgeöffentlichen Straßen verantwort- schenke zur ersten Anwendung lich. Auch die Teltower Straßen- kamen, scheinen jedenfalls erstBallettStaerk_Anz_90x60mm_01.ai 1 09.11.10 17:00 reinigungssatzung überträgt den mal passé. Anwohnern das Räumen und BeCornelia Schimpf, Foto: Archiv

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Kommunales/Regionales

Kurzes Entsorgung von Tierkot Aufgrund der bestehenden winterlichen Verhältnisse weist die Stadt Teltow nochmals auf das Problem der Tierkotentfernung hin. Gemäß § 11 Abs. 1 der Sta dtordnung sind alle Besitzer bzw. Führer von Tieren dazu verpflichtet, etwaige Verschmutzungen oder Beschädigungen durch die mitgeführten Tiere auf öffentlichen Verkehrsflächen, in Anlagen oder fremden Vorgärten unverzüglich zu beseitigen. Ein geeigneter Behälter (Tüte) ist dabei mitzuführen. Halten sich die Besitzer nicht daran, handeln sie ordnungswidrig und können mit einer Geldbuße belegt werden. Daher bittet die Stadt, entstehende Verschmutzungen umgehend zu entfernen und nicht unter der derzeit vorhandenen Schneedecke zu entsorgen. Deshalb bietet Teltow seit geraumer Zeit einen besonderen Service. In mehreren Straßen, an insgesamt 25 Standorten, gibt es Hundekottütenspender, die es dem Besitzer ermöglichen, eventuellen Hundekot sauber aufzunehmen und zu entfernen. PM/cos

Fast zehn Jahre CityBus Teltow – Stilles Ende oder verbesserte Fortsetzung?

Rand-GLOSSE

Nach längerer Vorbereitungszeit, die maßgeblich durch die Aktivität der Lokalen Agenda 21 geprägt war, begann am 6. Januar 2001 die von allen Seiten hoch gelobte „Erfolgsstory“ der CityBus-Linie 622 in Teltow. Trotz des optimistischen Starts hatte das Projekt jedoch von Beginn an mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Die rege Teltower Bautätigkeit, das Abspringen etlicher Sponsoren, die nicht ausreichende Nutzung durch die Fahrgäste und das konsequente Festhalten am preiswerten Sondertarif führten in den Folgejahren trotz großzügiger Unterstützung durch den städtischen Haushalt immer wieder zu Kürzungen im Angebot. Nur aufgrund des enormen persönlichen Einsatzes der AgendaMitglieder gelang es, den CityBus am Leben zu erhalten. Vorläufiger Höhepunkt dieser dennoch positiven Entwicklung war die Begrüßung des Fahrgastes Nr. 1 111 111 am 28. Februar 2008, was einem mittleren werktäglichen Aufkommen von etwa 500 Fahrgästen für die gesamte Betriebszeit entspricht. Parallel zur Neustrukturierung des CityBus-Angebotes im Mai 2006 begann auch eine Diskussion um die Verbesserung des gesamten Busangebotes in der

Es lebt schon ein rebellisches Völkchen in dieser Gegend. Schneit den Leuten etwas vors Eigenheim, was die vermeintliche Speckgürtelbeschaulichkeit ramponiert, mobilisiert man zum plebiszitären Protest. Selbstredend geht man gegen zweifelhafte Großprojekte vor, die die Ruhe über den Schloten oder die suburbane Idylle vor dem Gartentor stören. Der Einzelgänger klagt kurzerhand, der eher kollektivistische Herdenmensch gründet eine Bürgerinitiative oder geht auf Unterschriftenjagd. Dass diese Form der Einmischung in die politische Willensbildung die uneffektivste nicht ist, das zeigte erst kürzlich die Einstellung des Ausbaus der Kleinmachnower Schleuse. Seit aber Stuttgart 21 bundesweit für Furore sorgt, schießen in diesem Landstrich Bürgerinitiativen und Unterschriftenaktionen wie Pilze aus dem märkischen Sand. In Kleinmachnow formiert sich neben dem Widerstand gegen Fluglärm nun auch der Unmut gegenüber öffentlicher Personennahverkehrsbelärmung in der Förster-FunkeAllee. In Teltow sammelt man seit Jüngstem Unterschriften gegen die Pappelbepflanzung in der Resedastraße. Die römischen Kaiser hatten da ein probates Mittel, den Volkszorn im Zaume zu halten. Sie nannten es „Brot und Spiele“. Da sich aufgebrachte Bürger nun hierzulande kaum mehr durch einen Vollkornlaib besänftigen lassen, sei den zur politischen Verantwortung in Teltow und Kleinmachnow Berufenen vielleicht ans Herz gelegt, schnellstmöglich die Kammerspiele oder das Diana-Lichtspielhaus wiederzubeleben. Andernfalls haben wir hier unter Umständen bald auch eine Bürgerinitiative gegen Schnee im Winter. Rolf Niebel

Region TKS. Ergebnis der Bemühungen unter Führung des Landkreises PM ist das seit 12. Dezember 2010 eingeführte neue Buskonzept „TKS 2010“, das die CityBus-Linien als Erschließungslinien zwar ohne Sondertarif und Tramp-Einstieg, dafür aber nun in allen drei Gemeinden als integralen Bestandteil anbietet. So werden sich z.B. in Teltow durch die neuen Linienführungen und das neue Wochenendangebot bei den CityLinien die Leistungen gegenüber bisher um 750 Kilometer/Woche erhöhen. Da das neue Konzept gemeinsam durch den Landkreis, die Gemeinden und die HVG vertraglich finanziert wird, gibt es auch eine größere Sicherheit für dessen Bestand. Die Nagelprobe für die Güte dieses Konzeptes wird allerdings die Akzeptanz durch die Fahrgäste werden. Die nächsten Wochen und Monate müssen zeigen, ob Havelbus ein optimales Fahrplankonzept erarbeitet hat, was allen Partnern zum Vorteil gereicht. Wir meinen, dass die Optimierung, insbesondere bei den Anschlüssen, derzeit noch nicht ausgeschöpft ist, sodass Nachbesserungen unumgänglich sein werden. Dr. Detlef Fanter Lokale Agenda 21

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Brot und Spiele?

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Leserpost

Ärger über neues TKS-Netz Wir möchten uns über das neue Verkehrskonzept, insbesondere der neuen Fahrpreisregelung, der Havelbus Verkehrsgesellschaft beschweren. Zunächst möchten wir unsere Situation beschreiben. Wir haben zwei schulpflichtige Kinder (1./4. Klasse), die die Anne-FrankGrundschule besuchen. Seitens der Schule besteht der Wunsch, die Kinder am Morgen nicht mit dem Auto zu bringen. Dies gefährdet die Sicherheit der fußläufigen und der Rad fahrenden Kinder. Sofern wir nicht gleich zur Arbeit weiter fahren, halten wir uns auch täglich an diese Regelung. Wir haben unseren Kindern früh beigebracht, das öffentliche Netz zur Schule zu nutzen. Das „Hop-on/Hop-off“-Prinzip der HVG war eine geniale Lösung. Da unsere Tochter noch in den Hort geht und von uns abgeholt wird, nutzt jedoch unser Sohn täglich auch die Rückverbindung. In der kalten Jahreszeit können die Kinder nicht mit dem Rad fahren. Wenn wir sie zu Fuß zur Schule schicken, müssten sie bereits um 6.50 Uhr das Haus verlassen, um pünktlich zu sein. Bei der Dunkelheit ist das für uns nicht tragbar. Die Buslinien wurden neu konzipiert, die Zeiten der S-Bahn angepasst. Wo ist aber der Bus geblieben, der die Kinder zur 2. Stunde zur Schule fährt? Dieser wurde einfach zeitlich wegrationalisiert. Dafür gibt es Verbindungen im 20-Minuten-Takt von 5.55 Uhr bis 7.32 Uhr. Die Antwort seitens Havelbus (Auszug): „Für die AnneFrank-Schule sind die Busse zur

zweiten Unterrichtsstunde leider einige Minuten zu spät. Dies hat seinen ursächlichen Grund in der Anschlussgewährung an den wichtigen Verknüpfungspunkten der Region. Vielleicht besteht hier von Seiten der Schule die Möglichkeit, die Unterrichtszeiten geringfügig anzupassen.“ Bereits im Vorfeld haben wir an Havelbus die Bitte gerichtet, auch die Schulzeiten der Anne-FrankGS zu berücksichtigen, da sehr viele Kinder aus dem neuen Musikerviertel/Postviertel den Bus zur 1. und 2. Stunde nutzen. Leider fand das keine Berücksichtigung. Des Weiteren haben wir feststellen müssen, dass die Buspreise exorbitant gestiegen sind. Vorher mussten unsere Kinder ein 4-Fahrten Ticket für 1,50 Euro kaufen. Heute zahlen sie 0,80 Euro pro Strecke. Das 4-er-Ticket wurde abgeschafft und somit haben wir eine Preissteigerung bei vier Fahrten von 1,50 Euro auf 3,20 Euro – um mehr als 100 Prozent! Fakt ist, das Mama-Taxi kommt morgens wieder zum Einsatz. Die Sicherheit der anderen Schüler wird aufgrund der Automassen vor der Schule gefährdet, die neue Buslinie kommt nicht durch, da die Privat-PKWs die Straße versperren, und die Umwelt wird verschmutzt. Ist das das Ziel des neuen Konzeptes? Wir würden uns sehr freuen, wenn der Bürgermeister das so angepriesene neue Konzept auch aus diesem Blickwinkel betrachten und versuchen würde, in nächsten Gesprächen, die Bedürfnisse der Bürger zu berücksichtigen. Inga & Marcus Oremek

Heimatfreunde helfen

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Seit einigen Jahren gewährt der Teltower Heimatfreundekreis bedürftigen Mitmenschen Preisermäßigungen von 20 Prozent für seine Veranstaltungen und Tagesbusreisen. So konnten 2010 sechs BürgerInnen an 32 Veranstaltungen teilnehmen, die mit einer finanziellen Zuwendung von 200,10 Euro aus der Freundeskreiskasse bezuschusst wurden. Nun in-

formierte der Freundeskreis den Bürgermeister Thomas Schmidt, dass auch 2011 InhaberInnen der Teltower Sozialkarte diese Ermäßigungen wieder nutzen können. Wir sehen darin eine schöne Gelegenheit, bedürftigen Menschen die Möglichkeit zu geben, Geselligkeit zu genießen und durch Reisen andere Regionen kennenzulernen. Horst Fleischer

Zum Leserbrief: Radwege und Kreisverkehre (TSB 12/2010):

Wo sind die Ursachen dieser Misere? Nun kommt es darauf an, die wahren Ursachen dieser Misere aufzuhellen, die zu Schuldzuweisungen oder gar Geschimpfe auf die Fahrradfahrer durch den Leserbriefschreiber G. Fischer geführt haben. Er schreibt: „Viele Radfahrer zeigen das Verlassen des Kreisverkehres nicht an und irritieren so die Auto- und Motorradfahrer“. Gerne berichte ich hier von meinen Erfahrungen als Alltagsradler: Wenn ich ungünstig gestaltete GehwegRadwege innerhalb der Teltower Kreisverkehre durchfahre, so bemerke ich, dass Kraftfahrzeugführer links neben mir auf der Fahrbahn irritiert sind. Weil sie gar nicht sehen können wie ich vorschriftsmäßig mit dem rechten Arm das Verlassen des Kreisverkehres ankündige. Dies ist nur einer der Gründe, warum es angebracht ist, zumindest innerhalb der Kreisel die Benutzungspflicht für die Gehwegradwege aufzuheben. Ausführlicheres hierzu, warum Radfahrer besonders innerhalb der Kreisel auf die Fahrbahn gehören, ist im Leserbrief vom ADFC (TSB 11/2010) enthalten. Gerne schicke ich Interessierten diesen und weitere Details zu (EMail: teltow@adfc.de). Des Weiteren führt Herr Fischer aus: „Dass Radfahrer ganz selbstverständlich die Fußwege in allen Richtungen und Radwege links benutzen, stört, außer die gefährdeten Fußgänger, ja eh niemanden mehr.“ Nun, mich stört es schon, dass die Verwaltung in Teltow unter krasser Missachtung der VwV-StVO auf dem Gehweg-Radweg an der Nordseite der Oderstraße die Fahrradfahrer in der West-Ost-Richtung mittels deplatzierter Verkehrsschilder auf diesen linken Radweg zwingt, eine Aufhebung der

Benutzungspflicht in dieser Richtung regelwidrig verweigert und es dadurch schon zu Unfällen kam. Und es stört mich sehr, dass die Verwaltung durch im Sommer 2010 regelwidrig aufgestelltem Radwegverkehrsschild die Fahrradfahrer auf den Bürgersteig vor dem Ruhlsdorfer Platz (Höhe Siggis Fahrschule) zwingt. In der Tat gefährden die Radfahrer dort deshalb die Fußgänger infolge dieser Fehlentscheidung, die den Fahrrad- und Fußgängerverkehr gleichermaßen unterdrückt. Deshalb, sehr geehrter Herr Fischergestatten Sie mir bitte, dass ich mich persönlich an Sie direkt wende: Bitte helfen Sie mit, dagegen vorzugehen, dass die Verwaltung in Teltow weiterhin nach dem verwerflichen Geist der Straßenverkehrsordnung von 1934 handelt und Radfahrer auf jetzt regelwidrige Gehwegradwege bzw. Bürgersteige zwingt. Nach der heutigen StVO gehören Fahrradfahrer innerorts im Regelfall auf die Fahrbahn, und dort sollen sie sich dann auch so verhalten wie es Kfz-Führer im Idealfall regelkonform tun. Leider weisen die Antworten der Verwaltung unter den einschlägigen Beiträgen auf der Bürgerplattform „Maerker Teltow“ der städtischen Website www.teltow.de in die entgegengesetzte Richtung. Zu den Kernpunkten der Lebensqualität in einer Stadt gehört genug Raum für die Fußgänger, ja auch für den ungestört und gemütlich flanierenden Fußgänger. Leider handelt die Verwaltung dem immer noch zuwider, indem sie innerorts Benutzungspflicht für Fahrradfahrer auf Bürgersteigen mittels Radwegverkehrsschildern erzwingt. Roland Schmid

Liebe Leserin, lieber Leser  Die Redaktion weist darauf hin, dass Artikel, die namentlich oder als Leserpost veröffentlicht werden, nicht der Meinung der Redaktion entsprechen müssen. Verantwortlich für den Inhalt ist der Verfasser. Aufgrund der vielen und oft sehr langen Zuschriften behält sich die Redaktion das Recht der auszugsweisen Wiedergabe von Zuschriften vor. Wir bitten um Verständnis. Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Anschrift: redaktion@teltower-stadtblatt.de. Teltower Stadt-Blatt 01 2011


Porträt des Monats

„Der hat doch sonst nichts zu tun ...“ Jörg Maschwitz: Ein Weltenbummler, der Brücken baut Wenn Jörg Maschwitz Fremden erzählt, dass er beruflich durch die Welt reist und ausländische Firmen bei ihren Bauvorhaben berät, erntet er oft gemischte Reaktionen. „Der hat sonst nichts zu tun, deshalb geht er wieder arbeiten“, wird gemurmelt und ihm dabei insgeheim vorgeworfen, dass er anderen den Job wegnimmt. Denn der Kleinmachnower ist knapp 70 Jahre alt und Rentner. Dennoch liegen die oben erwähnten Reaktionen nicht mal ansatzweise richtig, denn zum Einen hat er auch als Rentner genug zu tun (Sie wissen schon: Rentner haben niemals Zeit ...). Zum anderen nimmt er niemandem den Job weg, da seine weltweiten Einsätze im Namen des Senior Experten Service, kurz SES, geschehen. Der Senior Experten Service ist eine Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit und bietet interessierten Menschen im Ruhestand die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und ihr Wissen ehrenamtlich an andere im Ausland und in Deutschland weiterzugeben. Und noch einen Grund gibt es, warum Jörg Maschwitz diese Einsätze nicht als Arbeit betrachtet: Sein Job macht ihm Spaß. Und das schon seit Jahrzehnten. „Ich habe 25 Jahre lang einen interessanten und vielseitigen Job ausgeübt, habe mich spezialisiert und war immer international unterwegs“, erzählt der Diplom-Ingenieur für Bauwesen. „Das war eine tolle Sache.“ Begonnen hatte es mit seiner Lehre mit Fachhochschulreife als Betonbauer. Als graduierter Ingenieur arbeitete er mehrere Jahre in Berlin, bis er mit seiner damaligen Freundin nach Südafrika ging. Als er wenig später zurück nach Deutschland kam, war er nicht nur verheiratet, sondern auch begehrt wie Heidi Klum, allerdings wegen seiner beruflichen Qualifikationen. „Als ich mich bewarb, bekam ich Anfragen von sechzig Firmen, die Teltower Stadt-Blatt 01 2011

mich sofort einstellen wollten“, erinnert er sich. „Meine Lehre, meine Auslandserfahrungen und meine Sprachkenntnisse machten mich zu einem extrem interessanten Kandidaten, sodass ich die Auswahl hatte.“ Am Ende entschied er sich für eine Firma in München, für die er die bereits erwähnten 25 Jahre tätig war. Vor allem nach Südostasien brachte ihn die Arbeit. Wer heute in Hongkong, Bangkok oder Taiwan über eine Brücke fährt, rollt über die Arbeit von Jörg Maschwitz. Die OlympiaBrücke in Seoul, die zu den olympischen Spielen in Seoul errichtet wurde und noch heute stolz mit der symbolischen olympischen Flamme an das Ereignis erinnert, baute er ebenfalls. Dabei errichtete er mit den echten Brücken über Flüsse, Schluchten und Lagunen auch symbolische Brücken zwischen den verschiedenen Völkern. „Ich habe in den Jahren gelernt, die verschiedenen Mentalitäten zu respektieren. Andere Völker haben andere Kulturen, eine andere Art mit Ereignissen umzugehen. Man kann ihnen nicht einfach unsere Denkweise oder unser System aufzwingen“, erklärt er. Eine Erkenntnis, die er noch heute beherzigt. Denn nun ist er wieder international unterwegs, allerdings für den oben erwähnten SES. Sein erster Einsatz brachte den Kleinmachnower im Herbst 2009 nach Georgien, wo er den Bau einer Hauptgeschäftsstelle einer Bank nach deutscher Norm betreuen sollte. „Das war kein Brückenbau, da musste ich plötzlich Bohrpfahlspezialist sein“, schmunzelt er. Aber das Projekt klappte dennoch reibungslos. Drei Monate dauerte der Einsatz insgesamt. Dann brachte ihn der SES im Oktober 2010 nach Bulgarien, wo er mehrere Brücken in einem wildromantischen Tal errichten sollte, um einen Wanderweg wiederbegehbar zu machen. Dort machte er zwar eine etwas aufregende

Bekanntschaft mit dem bulgarischen Militär, aber ansonsten war auch dieser Einsatz eine Bereicherung. „Wenn man in einem Land gewesen ist, liest man danach anders darüber. Wenn ich beispielsweise vorher etwas über Georgien gehört habe, hat mich das kaum interessiert. Das war irgendein Land auf der Landkarte. Aber jetzt, wenn man das Land und ein paar Leute kennt, ist es ganz anders.“ Auch eine Menge Sprachen hat er im Laufe der Jahre kennen gelernt. „Jeder erwartet, dass man ein paar Worte der Landessprache kann“, lächelt er. „Auch die Speisekarte lesen und verstehen zu können, ist von Vorteil.“ Wohin ihn der nächste Einsatz bringen wird, weiß der Kleinmachnower noch nicht. Vielleicht nach Äthiopien, da hängt

das Projekt noch in der Schwebe. Den Einsatz beim Brückenbau in Zentral-Nigeria hat er wegen der Unruhen im Land abgelehnt. „Es macht sehr viel Spaß, Wissen weitergeben zu können“, meint Jörg Maschwitz. „Die Wirtschaft ist dumm, wenn ältere Leute mit ihrem Erfahrungsschatz einfach abgeschoben werden. Viele Menschen sind sehr wissbegierig, sie brauchen einen noch.“ Das Angenehme an den Einsätzen für den SES ist jedoch, dass man eigentlich keine Verantwortung hat, resümiert er weiter. Man gibt seinen Rat, aber entscheiden müssen die Firmen selbst. Schließlich wird ein Senior Experte auch nicht für seine Arbeit bezahlt. In diesem Sinne: Weiterhin Bon Voyage und „iqawit“ (georgisch für Tschüss)! Helke Böttger, Fotos: privat

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Kultur

Stricken für Afrika Schon seit stolzen 15 Jahren macht sich der „kleine welt e.V.“ für soziale Projekte in Namibia stark

Die Vereinsmitglieder und Gäste freuten sich über den Besuch von Mark Kofi Asamoah. Unter der Anleitung des gebürtigen Senegalesen vibrierte das AWOHaus im Rhythmus der Trommeln. Zuvor wurde ein filmischer Rückblick geboten. Fotos: Cornelia Schimpf

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„Aus einer Bemerkung zum Wetter wurde ein Gespräch und aus dem Gespräch eine Freundschaft“, erinnert sich Gertrud Hintze. Viele Besuche folgten. Dieser schon über 20 Jahre andauernden Freundschaft hat sie im Jahre 2008 das Buch „Meine namibische Schwester“ gewidmet. Gertrud Hintze engagiert sich für soziale Projekte in Namibia. Zu diesem Zwecke gründete sie vor nunmehr 15 Jahren den Verein „kleine welt“ – einen Verein für das Miteinander in Nord und Süd. Am 17. November feierte sie gemeinsam mit Mitstreitern, Unterstützern und zahlreichen Gästen dieses Jubiläum im AWO-Café. Zur Einstimmung wurde ein Film gezeigt, der viele schöne Momente aus den letzten Jahren zurückholte. Lachende Kinder waren zu sehen, die voller Stolz die mitgebrachten Spielsachen für ihren Kindergarten bestaunten oder gespannt vor den „neuen alten“ Computern in ihrer Schule saßen. Aber vor allem gab es unzählige handgestrickte Mützen auf den Köpfen der Kinder zu entdecken. Hauptsache, diese

Mützen sind ganz doll bunt und bringen Farbe in das Leben der Kinder. Der Verein „kleine Welt“ strickt seit vielen Jahren Wollknäuel um Wollknäuel, um diese anschließend in Mützenform nach Namibia zu schicken. Dort verteilen sie die bunten Kopfbedeckungen in Kindergärten und Schulen – denn auch in Afrika kann es bitterkalt werden. Der Verein hält dabei beispielsweise intensiven Kontakt zum Pendukeni Kindergarten und der Donatus-Schule in Otjiwarongo – einer kleinen Stadt 237 Kilometer nördlich der Hauptstadt Windhoek. „Wir wollen uns nicht als Hilfsverein sehen, sondern als Kontakt“, verrät Gertrud Hintze. Zu Beginn ihres Bestehens hätten sie einmal 1 000 DM direkt an eine Schule in Namibia geschickt. „Das war ein Fehler“, gibt die Vereinsvorsitzende zu, „damit hätten wir viel mehr machen können“. Die Kinder sollen zum Lernen motiviert werden. „Sie sollen wissen“, so Hintze, „da stricken fleißige Damen in Deutschland für euch, dass ihr lernen könnt.“ Die Mitgliedsbeiträge des Ver-

eins, 15 Euro im Jahr, werden gezielt eingesetzt. Arbeitsmaterialien werden gekauft oder zum Beispiel ein Schattendach finanziert. Es kommt auch vor, dass von Mitgliedern das Schulgeld für einzelne Kinder bezahlt wird. Das Engagement des Vereins wird honoriert. Bereits zweimal, 2006 und 2009, wurde „kleine Welt“ mit dem Agenda-21-Preis des Landkreises Potsdam-Mittelmark ausgezeichnet. 2009 wurden sie auch vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für das Projekt „Wasser in meiner Nähe“ geehrt. Darüber hinaus gab es schon von der Sparkasse eine finanzielle Zuwendung. „Wir arbeiten sehr fleißig“, erklärt Gertrud Hintze. „Manchmal bedarf es schon allerhand Geduld und Überzeugungskraft.“ Auch Briefmarkenspenden wurden immer gerne entgegengenommen. Allerdings gehen die Lieferungen nach Afrika viele Umwege, viel Zeit geht ins Land. Es sei immer viel Kontrolle nötig, weiß Gertrud Hintze zu berichten. Kürzlich seien Kis-

ten angekommen, die drei Monate unterwegs waren. „Aber es läuft, es kommt an“, erzählt sie glücklich. Für diesen gemütlichen Jubiläums-Nachmittag im November hatten viele einen Kuchen mitgebracht, nebenbei wurde kräftig getrommelt. Auch die umfangreiche Chronik des Vereins ging von Platz zu Platz, in der man alles nochmal in Ruhe nachlesen und viele Bilder aus der Vereinsgeschichte bestaunen konnte. Wolf Stein vom AWO-Ortsverein überreichte Gertrud Hintze zum 15. Geburtstag des Vereins ein besonderes Geschenk: einen großen Haufen Mützen, den die Gäste seines Hauses liebevoll gestrickt haben. Über diese zeigte sich die Namibia-Freundin tief gerührt: „Ich freue mich riesig über die Mützen!“ Und was wünscht sie sich für die Zukunft? „Mehr interessierte Leute im Verein, besonders mehr junge Menschen. Wir werden langsam alle älter.” Melden Sie sich! Alle nötigen Informationen erhalten Sie im Internet unter www.kleinewelt-online.de. Cornelia Schimpf Teltower Stadt-Blatt 01 2011


Kultur

Kirchhofstories

Allen Kunden ein gesundes neues Jahr

Parkführer, Lexikon u. Lesebuch in einem: 348 Seiten mit bisher unbekannten Akten, Fotos u. Plänen. Hier Max Schreck in „Nosferatu“ Foto: Archiv Peter Hahn „Am 21. November 1811 erschoss in der Klein-Machnower Haide nahe der Berliner Chaussee Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist die Ehefrau des Generalrendanten der kurmärkischen Landfeuersozietät und Landschaftsbuchhalters Herrn Friedrich Ludwig Vogel, Adolphine Sophie Henriette geborene Keber, alt 31 Jahr, und dann sich selbst in seinem 34. Jahre.“, so wurde es in dem „Stahnsdorf-Machnower Kirchenbuch“ unter dem 2. Dezember 1811 von Pfarrer Johann Gottlob Dreising notiert. Heinrich von Kleist liegt zwar nicht in Stahnsdorf begraben, sondern unterhalb des Kleinen Wannsees in Berlin-Zehlendorf, aber

auch er hat durch seinen Freitod in der Region Spuren hinterlassen. Für andere Persönlichkeiten wurden der Stahnsdorder Südwestkirchhof und der Wilmersdorfer Waldfriedhof Stahnsdorf bzw. Güterfelde zur letzten Ruhestätte. Viele Geschichten um diese Grabstätten hat der Berliner Journalist Peter Hahn in akribischen Recherchen zusammengetragen. Wenn Sie neugierig sind auf Elisabeth Baronin von Ardenne oder Max Adalbert dann kommen Sie in die Teltower Tourist Information. Dort ist Hahns Buch „Berliner Friedhöfe in Stahnsdorf“ (Oaseverlag) erhältlich (ISBN 978-3-88922065, Preis 19,80 Euro). Cornelia Schimpf

Buchtipps Elisabeth George – Wer dem Tode geweiht: Ein weit zurückliegender Mord an einem Jungen, begangen von drei weiteren Kinder, sowie ein Mord auf einem Londoner Friedhof. Gibt es einen Zusammenhang? Detective Superintendent Isabelle Ardery wird diesen Fall lösen müssen. Für sie ist dies zugleich eine Bewährungsprobe. Reihe „Freche Mädchen – freche Bücher“: Fragt man freche Mädchen in der Bücherei, finden sie die Bücher gut, weil: „wer einmal mit dem Lesen anfängt, kann nicht wieder aufhören“, „man sich gut in die Personen einfühlen kann“ und „es eine Buchreihe speziell für Teenies ist, die in der Wirklichkeit spielt“. Fotos: Fichtmüller Teltower Stadt-Blatt 01 2011

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Kultur

Biografien erforscht Eröffnung der Ausstellung „Sie waren unsere Nachbarn. Jüdisches Leben in Teltow bis 1945“

Hinter jedem Foto steckt ein Schicksal Vom 15. bis 30. Januar findet im Ernst-von-Stubenrauch-Saal des Neuen Rathauses Teltow eine Ausstellung statt, die sich der Verfolgung jüdischer Bürger Teltows im „Dritten Reich“ widmet und deren Schicksale umfassend darstellt. Erarbeitet wurde die Schau von der „Arbeitsgruppe Stolpersteine“ in Teltow, die sich 2008 auf Initiative von Rolf-Dieter Bornschein gegründet hat. „Wir wollten mit der Teilnahme an der Kunstaktion des Kölner Künstlers Günter Demnig ein Zeichen setzen in Teltow“, so der Initiator Bornschein.

Foto: AG Stolpersteine Die Teltower Historikerin Dr. Gabriele Bergner leitete die Arbeit dieser ersten wissenschaftlichen Ausstellung über einen Aspekt der Teltower Geschichte in der NS-Zeit. „Die dokumentierten Ergebnisse ließen uns auch einige Argumente im Seehofer Restitutionsverfahren in einem neuen Licht sehen“ stellte Frau Dr. Bergner fest. „Insbesondere durch die Erforschung der schrittweisen Entrechtung, Verfolgung und Enteignung bis hin zur Emigration oder Ermordung im KZ waren wir in der Gruppe oft erschüttert über die Drangsalierung und die Isolation ehe-

mals geachteter Mitbürger der Stadt Teltow“. Der Berliner Historiker Jens Leder – auch Mitglied der Arbeitsgruppe Stolpersteine – betont, dass „es einige wenige Zeichen von Hilfsbereitschaft unter diesen schwierigen Bedingungen gegeben hat“. Im Laufe der Forschungen wurde jedoch immer deutlicher, dass das bislang vorherrschende Geschichtsbild zur NS-Zeit in Teltow in einigen Punkten revidiert werden muss. Die Ausstellung, die auf umfangreichen Archivrecherchen beruht, möchte dazu Denkanstöße geben. Bereits in der April-Ausgabe des Teltower Stadt-Blatts wurde über die mühsame Recherchearbeit der AG Stolpersteine berichtet. Zu jenem Zeitpunkt im Frühjahr lagen schon mehr als 20 erforschte Biografien vor. Über wie viele Schicksale die kommende Ausstellung Auskunft geben wird, ließ Dr. Gabriele Bergner noch offen: „Wir möchten noch nicht alles verraten.“ Die Ausstellung „Sie waren unsere Nachbarn. Jüdisches Leben in Teltow bis 1945“ ist täglich – auch an den Wochenenden – von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen erhalten Sie im Internet unter www.stolpersteine-teltow.de. PM/cos

„Keine Zeit, keine Zeit“ – Kunst im politischen Raum

Foto: C. Schimpf Seit dem 19. Dezember hängen im Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Sören Kosanke Arbeiten der Neu-Teltower Künstlerin Frauke Schmidt-Theilig. Unter dem Motto „So nah – so fern“ drehen sich ihre Werke um das Thema Politik. Auf Titel für ihre Bilder verzichtet Frauke Schmidt-Theilig dabei fast immer, denn sie meine, ihre Arbeiten sprechen für sich. Zum Nachdenken anregen sollen Werke wie das Tr iptychon „Klimapolitik am Ende – vorwärts in die Katastrophe?“ Sören Kosankes Büro halte sie auch deshalb für passend, weil auch dieser, seit dem er im Landtag sitze, viel weniger Zeit habe – ähnlich wie das Kaninchen aus „Alice im Wunderland“, so die Künstlerin. Zwei der zu sehenden Bilder sind erst in der Nacht, bevor sie im Büro inderPotsdamerStraßeaufgehängt wurden, fertiggestellt worden. Die Ausstellung ist noch bis in den Frühling hinein in der Potsdamer Straße 62 zu bewundern. cos

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Jugend und Bildung

Bänder knüpfen Foto: ADRA

Kinder halfen Kindern

Die Weihnachtspäckchen-Aktion „Kinder helfen Kindern“ der Hilfsorganisation „ADRA, Deutschland hilft“ fand 2010 bereits zum 11. Mal statt. Ein Dankeschön geht an alle fleißigen Päckchenpacker aus der Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf, die mit ihrem persönlichen Einsatz an Sach- und Geldspenden diese Aktion ermöglicht haben. Unser Dank gilt insbesondere dem Evangelischen Kindergarten Mahlower Straße, der Heinrich-Zille-Schule Stahnsdorf, allen Ärzten und dem Mehrgenerationenhaus. Dadurch konnten wir Kindern, die in Serbien in bitterer Armut leben, zu Weihnachten eine kleine Freude bereiten. W. Horstmann/cos

Fotos: Kita

Laternenumzug & Weihnachtsbäckerei

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Bereits am 5. November fand unser traditioneller Lampionumzug statt. Im Vorfeld startete ein Aufruf zu einer Kürbisausstellung, die an diesem Tag auf dem Kitagelände stattfand. Viele schöne verzierte und geschnitzte Kürbisse wurden von Eltern mit ihren Kindern gestaltet und fanden einen Platz in unserem Garten, wo sie trotz Regenschauer durch Kerzenlichter leuchteten. Kinder, Eltern und Großeltern sangen das Lied „Ich gehe mit meiner Laterne“ und gingen auf unseren Lampi onumzug, der wie jedes Jahr durch den Musikwagen von „Blankenburg Beschallung“ begleitet wurde. Dieses Jahr kamen besonders viele kleine Rübchen mit, die fasziniert der Musik lauschten und stolz auf ihre Laternen waren. Ein Dankeschön geht an das Poli-

zeirevier Teltow, das uns wieder sicher über jede Straße führte. Nach unserem Umzug kehrten wir in die Kita zurück und versammelten uns bei Würstchen und leckeren Getränken um unser Schwedenfeuer und ließen den Abend ausklingen. Am 23. November besuchten die Vorschulkinder die Backstube der Bäckerei Neuendorff. Die Kinder durften Honigkuchen ausstechen, dekorieren und verzieren und anschließend mit nach Hause nehmen. Bäckermeister Neuendorff erklärte den Unterschied zwischen Weizen und Roggenmehl. Verschiedene Mehlsorten durften verkostet werden. Besonders die Teigausroll- und die Knetmaschine faszinierten die Kinder. Kita/cos

Auf Stippvisite bei einem alten Freund

Die Pädagogen in Frankreich Die Partnerschaft zwischen Teltow und Gonfreville l’Orcher wird auf allen sozialen Ebenen gelebt. Nachdem Bürgermeister Thomas Schmidt bereits mehrmals seinen Amtskollegen Jean-Paul Lecoq besucht hat, statteten jetzt Mitarbeiter des „Unternehmen Kindertagesstätten“ den französischen Kollegen einen Besuch ab. Das Sozialzentrum – ein Pendant zum Teltower Mehrgenerationenhaus „Philantow“ – stand im Mittelpunkt der Reise. „Gerade weil das Konzept ein gänzlich anderes ist, war es für uns interessant“, erklärt Katrin Lippisch von der Teltower Werkleitung. Die angereisten fünf Frauen stellten fest, dass man auch in Frankreich vieles ausprobiere, diskutiere, evaluiere und eventuell verwerfe, wieder neu

Foto: Unternehmen Kindertagesstätte entwerfe und ausprobiere. Aber auch Kitas, Tagesmütter und Eltern-Kind-Gruppen bildeten einen Programmschwerpunkt für die deutsche Delegation. „Aber der eigentliche Anlass der Reise war die Unterzeichnung des Vertrages zum jährlich stattfindenden Ferienaufenthalt der französischen Kinder in Teltow und umgekehrt“, so Werkleiterin Solveig Haller. Im Sommer fahren die Kinder gemeinsam zum Campen. Ein geeigneter Ort sei bereits in Aussicht, verriet Katrin Lippisch. Bereits am ersten Abend entstand im Wohnzimmer von Joelle und Pierre Toutain – eines der zwei Gastgeberpaare – ein nächstes Projekt: ein deutsch-französisches Kochbuch. Na dann „bon appétit“ und auf die Freundschaft. cos

Ev. Grundschule erwartet 3. Jahrgang Bis zum 10. Januar können Sie Ihr Kind an der Evangelischen Grundschule Teltow-Seehof, einer offenen Ganztagsschule in Trägerschaft des Evangelischen Diakonissenhauses, anmelden. Informationen, u.a. zum einkommensabhängigen Schulgeld, erhalten Sie unter www.diakonissenhaus.de. PM/cos

Anne-Frank-Grundschule stellt sich vor Wenn Ihr Kind ab August 2011 auf die Anne-Frank-Grundschule geht, sollten Sie den 6. Januar nicht verpassen. Von 15.30–18 Uhr findet dort ein „Tag der offenen Tür“ für zukünftige Erstklässler und Eltern statt. Dazu gibt es ein buntes Programm zum Zuhören, Zusehen und Mitmachen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Sie finden die Schule in der John-Schehr-Str. 17. PM/cos

Das Kant-Gymnasium öffnet seine Türen Am 27. Januar stellt sich das Immanuel-Kant-Gymnasium ab 16.45 Uhr mit einem umfangreichen Programm vor. Dabei können sich die zukünftigen Schüler und Eltern z.B. mit den verschiedenen Fachbereichen vertraut machen. Sie finden das Gymnasium in der Liselotte-Herrmann-Straße 4. PM/cos Teltower Stadt-Blatt 01 2011


Kreatives aus 2010 „Die Jugendkunstschule lebt weiter und wird immer vollkommener“

Schlechte Noten im Zwischenzeugnis? Kein Grund zur Panik

Die Kursleiter (v.l.n.r.): Hannelore Göhler (stellvertretend für Ines Engeßer), Christiane Aßmus, Kurt Zieger, Hans-Jürgen Brauer Foto: Oehme

So macht lernen Spaß: Intensive häusliche Einzelnachhilfe mit ABACUSNachhilfelehrern

In vorweihnachtlicher Atmosphäre wurde am 5. Dezember die 18. Jahresausstellung der Teltower Jugendkunstschule im Bürgerhaus eröffnet. Wie bereits in den vergangenen Jahren konnten sich Veranstalter, Kursleiter und Künstler erneut über großes Interesse und dementsprechend viele Gäste freuen. Schüler der Kreismusikschule „Engelbert Humperdinck“, sorgten – als um eine Person dezimiertes – Cello-Quartett für einen stimmungsvollen Auftakt der Ausstellung, bevor Bürgermeister Thomas Schmidt das Wort bekam und sich über die vielen neuen, im Jahr 2010 entstandenen Werke freute, von denen schon nicht mehr alle in den Bürgersaal passten. Zudem lobte er die Jugendkunstschule, die „weiter lebt und immer vollkommener wird“. Da dies zu einem großen Teil den Leitern der verschiedenen Kreativkurse zu verdanken ist, übergab er ihnen anschließend die Bühne. Kurt Zieger, Leiter des Kurses „Behinderte malen“ erinnerte sich bspw. an eine gehörlose Teilnehmerin, die „einfach aus der Fantasie heraus malt und manchmal drei bis fünf Arbeiten an einem Abend fertigt“. Hans-Jürgen Brauer leitete im vergangenen Jahr den Kurs „Malen und Zeichnen“ für Kin-

Mit dem Zwischenzeugnis wird im Februar die zweite „Halbzeit“ des Schuljahres eingeläutet. Für einige Schüler wird das bange Warten zur Gewissheit: Die Versetzung ist gefährdet oder die Noten reichen nicht für den Übertritt. Die gute Nachricht an dieser Stelle: Mit der Einzelnachhilfe zu Hause von ABACUS wird durch intensives Training mit ausgesuchten Lehrkräften so mancher „Wackelkandidat“ zum Champion trainiert, verrät Siegmar Schulz, Institutsleiter von ABACUS. Das Besondere am Unterricht von ABACUS ist die individuelle Anpassung an die Lerngeschwindigkeit des Kindes sowie die Aufarbei-

Teltower Stadt-Blatt 01 2011

der, Jugendliche und Erwachsene. „Vom Grundschul- bis zum Rentenalter ist alles dabei“, so Brauer, „und so unterschiedlich sind auch die Arbeiten.“ Während sich die Erwachsenen eher mit Stillleben beschäftigten, hätten sich die Kleinsten besonders auf das Fertigen von Figuren aus Pappmaché und das Gestalten ihrer Lieblingsmärchen konzentriert. Stellvertretend für Kursleiterin Ines Engeßer, die auf Grund anderer Verpflichtungen nicht anwesend sein konnte, sprach Teilnehmerin Hannelore Göhler über den „Kreativkurs ab 50“, der in den vergangenen Monaten u.a. Filzarbeiten und Seidenmalereien hervorgebracht hatte. Interessierte für diesen Kurs werden auch im neuen Jahr noch gesucht. Wer an plastischen Werken aus Keramik interessiert ist – egal ob Groß oder Klein – war im Kurs von Christiane Aßmus am besten aufgehoben. Sie, wie auch die anderen Kursleiter, konnte sich über ein Dankeschön für ihr Engagement innerhalb der Jugendkunstschule freuen. Die Tradition der Jahresausstellung wird im nächsten Jahr allerdings zum ersten Mal unterbrochen – aber nur zugunsten der Vorbereitungen einer großen Jubiläumsfeier: Der zum 20. Jahrestag der Ausstellung im Jahr 2012. Stephanie Oehme

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tung von Wissenslücken. Es wird so lange erklärt und geübt bis der Stoff sitzt! Der intensive Kontakt zwischen Lehrkraft und Schüler, aber auch der Austausch mit den Eltern gibt den richtigen „Nährboden“ für den gewünschten Erfolg. Es gibt also keinen Grund zur Panik, beruhigt Siegmar Schulz von ABACUS. Darum nutzen immer mehr Schüler den erfolgreichen Weg von ABACUS. Für ein kostenloses Beratungsgespräch wählen Sie bitte: 0800/1 22 44 88, im Internet finden Sie ABACUS unter: www.abacus-nachhilfe.de

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Die Kopfhaut juckt und ist gerötet, schuppt, nässt und kann sogar Bläschen bilden: Spätestens jetzt sollte der Kopf nach Kopfläusen abgesucht werden. Gerade in der kalten Jahreszeit haben die Blutsauger Hochsaison. Mützen, Schals und dicke Jacken machen es ihnen leicht, sich von Mensch zu Mensch zu verbreiten. Vor allem in Kindergärten und Schulen sind oft ganze Gruppen betroffen, wissen die Apotheker im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Enge Kontakte beim Spielen begünstigen die Verbreitung von Kopfläusen. Im Vergleich zu anderen Krankheiten sind Läuse zwar harmlos, aber dafür sehr lästig, weil eine sorgfältig durchgeführte Behandlung nötig ist, um sie dauerhaft zu vertreiben. „Läuse sind kein Zeichen von mangelnder Hygiene“, betont Franziska Bukowski, Pressesprecherin im Landkreis Potsdam-Mittelmark. „Normales Waschen und Kämmen vertreibt die Parasiten jedoch nicht. Sie sind Überlebenskünstler, die sich dem Menschen angepasst haben und von ihm leben.“ Eltern sollten deshalb einen Kopflausbefall nicht verschweigen. „Nach dem Infektionsschutzgesetz sind sie verpflichtet, die Einrichtung ihres Kindes zu informieren“, erklärt Bukowski. „Nicht immer macht sich ein Kopflausbefall durch Juckreiz bemerkbar“, warnt die Apothekerin. Er könne auch völlig ohne Beschwerden verlaufen und werde dann oft nur durch Zufall vom Friseur entdeckt. Kopfläuse sind schwer zu

entdecken, weil sie sich durch ihren flachen und fast durchsichtigen Körper der Haarfarbe anpassen. Läuse kitten ihre weißen Eier (Nissen) mit einer klebrigen Substanz an die Haare. Treten in Schule oder Kindergarten Läuse auf, sollte der Kopf des eigenen Nachwuchses kontrolliert werden. „Dazu müssen die Haare in einem gut beleuchteten Raum Strähne für Strähne untersucht werden“, rät Bukowski. Beliebteste Plätze für Läuse befinden sich hinter den Ohren oder direkt am Haaransatz. Wenn nötig, können die Haare auch mit einem speziellen Nissenkamm z.B. über einem hellen Handtuch ausgekämmt werden. Bestätigt sich ein Lausbefall, gibt es spezielle Mittel, Lösungen, Emulsionen oder Shampoos, die konsequent angewendet werden müssen. „Die Behandlung muss nach acht bis zehn Tagen wiederholt werden, um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen“, so die Apothekerin. Sonst legen später ausgeschlüpfte Läuse erneut Nissen ab. Auch alle engen Kontaktpersonen müssen zur Vorbeuge kontrolliert werden. Darüber hinaus müssen Bettwäsche, Kleidung und Kuscheltiere entlaust werden. Dazu werden diese bei mindestens 60 Grad gewaschen. Gegenstände, die sich nicht so heiß waschen lassen, werden zwei bis vier Wochen in einem Plastikbeutel luftdicht verschlossen oder mindestens drei Tage in der Tiefkühltruhe aufbewahrt. Apotheker im LK P.-M./TSB Teltower Stadt-Blatt 01 2011


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Kinderärzte Bereitschaftsdienst: Montag–Freitag: 17–19 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10–12 Uhr Nach 19 Uhr: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: (0 18 05) 5 82 22 31 30, im akuten Notfall: 112 01.01.2011 Dr. von Saurma (03 32 03) 7 92 98 02.01.2011 Frau Grit Thieme (0 33 28) 47 07 12 03.01.–09.01.2011 Dipl.-Med. Grundig (0 33 28) 42 73 13 10.01.–16.01.2011 Dr. Schramm (0 33 29) 69 63 22 17.01.–23.01.2011 Dr. Block-Schmidt (03 32 03) 86 26 40 24.01.–30.01.2011 Dr. von Saurma (03 32 03) 7 92 98 31.01.–06.02.2011 Frau Grit Thieme (0 33 28) 47 07 12

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Damenelferrat „Rot-Weiss“ e.V. Sichern Sie sich Ihre Karten für diese Veranstaltungen: 12. Februar: 1. Prunksitzung 19. Februar: 2. Prunksitzung 26. Februar: 3. Prunksitzung 5. März: 4. Prunksitzung Alle Kinder sollten sich den 20. Februar vormerken, denn da heißt es: Kinderfasching. Infos: www.karneval-in-telPI/cos tow.de.

Teltower Heimatfreundekreis Zur 128. „Teltower Wanderung“ lädt der Teltower Heimatfreundekreis am Samstag, dem 22. Januar, ein. Nach einem Spaziergang durch die Kanalaue und Altstadt besuchen die Gäste die Sonderausstellung des Heimatmuseums „Waschen und Plätten wie anno dunnemals“ und kehren dann zu einer gemütlichen Kaffee- und Kuchentafel ins „Böfflamott“ ein. Der 113. „Teltower Stübchenabend“ am Freitag, dem 28. Januar, im „Böfflamott“ bietet neben SchummelmäxSpielen und Glückszahl-Würfeln auch ein gemeinsames Abendessen. Kartenbestellungen bei Freundekreisleiter Horst Fleischer unter (0 33 28) 30 06 89. PM

Altstadtführung

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Ein zweistündiger Spaziergang unter alten Linden und über historisches Pflaster – unter diesem Motto wirbt der Teltower Heimatverein 2011 für seine Führungen durch die Altstadt. Peter Jaeckel, Hermann Lamprecht und Stefan Schulze laden am 15. Januar zur ersten kostenlosen Führung im neuen Jahr ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr in der Zehlendorfer Straße/Ecke Berliner Straße; Dauer ca. zwei Stunden. PM/cos

Verantwortung für die älteren Bürger Seit Jahren entwickelt die AWO Teltow die offene kommunale Seniorenarbeit. Dies ist notwendig, weil in Teltow bereits mehr als 6 000 Einwohner über 60 Jahre leben. Diese Zahl wird sich in den kommenden Jahren rasant erhöhen. Die Stadt und ihre Verantwortungsträger sind aufgerufen, die Daseinsvorsorge der älteren Bürger zeitgemäß zu gestalten. Dabei wirkt die Arbeiterwohlfahrt aktiv mit. Im Zentrum des Engagements der AWO Teltow stehen Angebote der offenen Freizeit- und Kulturarbeit, kostenfreie Begegnungsräume und aufsuchende Angebote. Hobbys nachgehen, Tanzen, Kontakt suchen und finden werden immer wichtiger, weil man heute länger fit und unternehmenslustig bleibt. Diese Angebote werden durch das Geronto-Zentrum und das Projekt JAHAA ergänzt. 95 Prozent aller älteren Bürgerinnen und Bürger leben im vertrauten Wohnviertel. Viele ältere Menschen ziehen sich zunehmend zurück. Oft wohnen die Kin-

der weit entfernt, Verwandte und Freunde sind bereits verstorben. Wichtig ist es hier, dass Einsamkeit und Rückzug keinen Raum greifen. Notwendig ist, dass jetzt und zukünftig Menschen attraktive Angebote der Kontaktaufnahme erhalten. Ein kommunaler Seniorentreffpunkt braucht „niedere Schwellen“. Öffnungszeiten am Wochenende, Abholdienste, Information, Beratung und Vermittlungen sind genauso notwendig wie Kontakte zu den ambulanten und stationären Einrichtungen der Altenhilfe. Neudeutsch spricht man heute von Sozialraumorientierung, wenn gemeint ist, dass Menschen selbstständig und unabhängig in ihrer vertrauten Umgebung leben sollen. Die AWO gibt mit ihrer Bewerbung um den Seniorentreff Antworten auf die drängenden Fragen. Mit dem ambitionierten Konzept geht es um nichts mehr und nichts weniger als die Entwicklung eines kommunalen Seniorenzentrums, das diesen Namen verdient. AWO Teltow

Veränderungen

Grosser Aufstand ist in Teltow. Keiner ist mehr brav und still, weil die Stadt die Senioren aus dem Bürgerhaus vertreiben will. Heja. heja, heja ho, Schimpf und Schande für Teltow! In Teltow rumort es seit Jahren. Man will an den Rentnern sparen. Schiebt sie hin und schiebt sie her, das missfällt den Alten sehr. Heja. heja, heja ho, Schimpf und Schande für Teltow! Leichten Herzens wird gebrochen, was man jahrelang versprochen. Dass der Seniorentreff, die Kleinigkeit, sicher ist für alle Zeit. Heja. heja, heja ho, Schimpf und Schande für Teltow! Für die Rentner sind 8 000 Euro viel zu teuro, viel zu teuro, weil in Teltow, das weiss jedes Kind, das Geld für Strassenspangen aus der Kasse rinnt. Heja. heja, heja ho, Schimpf und Schande für Teltow! Wissen die heutigen “Väter“ der Stadt nicht, wer sie nach dem Krieg aufgebaut hat? Haben sie ihr Gedächtnis verloren? Das waren die Senioren, die Senioren! Heja. heja, heja ho, Schimpf und Schande für Teltow! Schreibt die Warnung nicht in den Wind, lasst uns bleiben, wo wir sind. Dann sind alle wieder froh. Gruss und Dank dann der Stadt Teltow. Heja. heja, heja ho, Schimpf und Schande für Teltow!

Seniorentreff Teltow

Seniorentreff Bürgerhaus, Ritterstr. 10:

Montag

12.15 Uhr: Montagstreff/ Bingospiel 13 Uhr: Wandern/Handarbeitsgruppe 10. Januar 13 Uhr: Preisskat 17. Januar 12 Uhr: Treff der Skatspieler

Dienstag 9 Uhr: Theatergruppe 4. Januar 14 Uhr: Neujahrstanz 11./25. Januar 13 Uhr: Zeichenzirkel 11. Januar 13 Uhr: „Fabelhafte Geschichten“ mit Punsch, Gebäck 25. Januar 15 Uhr: Treff Heimatverein

Mittwoch 9.30 Uhr: Sport mit R. Böhm 13.30 Uhr: Chorprobe mit Frau Hensel

Donnerstag 6. Januar 13 Uhr: „Wichteln“ einmal anders – nicht gewollte Weihnachtsgeschenke sind durch Würfeln austauschbar 13. Januar 13 Uhr: „Mensch ärgere Dich nicht“ – Spielenachmittag am Samowar 20. Januar 13 Uhr: Klavier u. Violinkonzert mit J. Beck u. W. Lehmann 27. Januar 13 Uhr: „Rechte als Mieter“ (Betriebskostenabrechnung Teil 2) Referent J. Peikert

Volkssolidarität Die Ortsgruppe der Volkssolidarität wünscht allen Freunden, besonders denen, die deren Arbeit fördern und unterstützen, Gesundheit und Erfolg für das neue Jahr. In Fortsetzung der Tradition sind am 26. Januar, um 15 Uhr, wieder alle herzlich zu Tanz und Geselligkeit in die Lavendel-Residenz eingeladen. PM/TSB Teltower Stadt-Blatt 01 2011


Querbeet

Foto:s Veranstalter

... den bitte ich um Sauberkeit. Wer erinner t sich nicht an diesen einleitenden Spruch, der auf der ersten Seite eines Poesiealbums, Stammbuches und Freundschaftsbuches dick und fett, zumeist auch schön bunt gestaltet und mit Glanzbildchen versehen, geschrieben stand. Sie leben. Schüler und Lehrer der Anne-FrankGrundschule sowie das AWO-Haus Teltow bereiten zur Zeit eine Ausstellung rund um dieses beliebte Büchlein vor. Zu diesem Zwecke wird das älteste Poesiealbum von Teltow gesucht. Wer hat es und kann es der Schau zur Verfügung stellen? Eröffnet wird diese am 7. März in den Räumen der AWO, Potsdamer Straße 62. Dabei soll es um Teltower Geschichten gehen, die mit diesen kleinen Büchlein von gestern und heute verbunden sind. Wenn Sie Ihr Poesiealbum zeigen möchten und die Geschichte des Buches erzählen wollen, dann kommen Sie am 19. Januar, um 14 Uhr, zur AWO Teltow. cos

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Teltow bekommt zweite Pfarrstelle – Pfarrerin Bindemann geht in Rente

Gottesdienste Evangelische Kirchengemeinde

Foto: Archiv

Wer in dieses Büchlein schreibt,

Über Jahre ruhten im evangelischen Kirchensprengel TeltowRuhlsdorf zwei Pfarrstellen. Die einzige Pfarrerin, Ute Bindemann, ist seit 24 Jahren ständig und überall im Einsatz. Jetzt soll eine zweite Pfarrstelle wiederbelebt werden. Auf diese Stelle sind neun Bewerbungen eingegangen. Davon wurden allerdings nur fünf vom Konsistorium zur Bewerbung zugelassen. Aus diesen werden die Gremien der Kirchengemeinden im Januar einen Wahlvorschlag mit bis zu drei Bewerbern/Innen festlegen, die sich den beiden Kirchengemeinden mit einem Gottesdienst und einer gemeindepädagogischen Veranstaltung empfehlen werden. Danach werden die Gemeindekirchenräte des Pfarrsprengels über die Besetzung entscheiden. Im Vorfeld wurde nur soviel verraten, dass vier der fünf Bewerber aus der hiesigen Landeskirche kommen und einer aus der rheinischen. „Aber wir befinden uns noch immer in der Findungsphase“, erklärt Barbara Nieter, neue Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Teltow. Auch für sie ist das ganze Prozedere neu und verlangt nach sehr viel Fingerspitzengefühl. Schließlich ist ein/e Pfarrer/in die wichtigste Kontakt- und Vertrauensperson in einer Kirchengemeinde. Zudem soll der Schwerpunkt dieser neuen Pfarrstelle bei Kindern, Jugendlichen und jungen Familien liegen. „Wie genau das aussehen wird, bleibt abzuwarten“, sagt Nieter. Jeder Bewerber bringe unterschiedliche Erfahrun-

gen aus diesen Bereichen mit. Man müsse es von den Arbeitsschwerpunkten und Interessen, die der einzelne Bewerber mitbringt, und den Bedarfen der Kirchengemeinde abhängig machen. Anders als bei dieser Gemeindebesetzung verhält es sich mit der Pfarrstelle, die Ute Bindemann inne hat. „Diese Pfarrstelle wird konsistorial besetzt werden – die Landeskirche entscheidet“, so Nieter. Und dieser Fall könnte bald eintreten. Ende Februar 2011 endet offiziell die Dienstzeit von Pfarrerin Bindemann – sie wird 65. 35 Jahre war sie als Pfarrerin tätig, davon die ersten zehn Jahre nördlich von Berlin, bevor sie in diese Region wechselte. Somit steht dem Kirchensprengel TeltowRuhlsdorf bald das nächste Bewerbungsverfahren ins Haus bzw. in die Kirche. Dieser Wechsel dürfte für Teltow allerdings elementarer werden, denn Ute Bindemann ist sehr beliebt. Ist die Gemeinde darauf vorbereitet? „Auch bei uns mahlen die Mühlen langsam“, verrät Barbara Nieter. „Wir müssen sehen.“ Über kurz oder lang sind dann zwei neue hauptamtliche Pfarrer oder Pfarrerinnen für den Sprengel im Einsatz. Dabei kommt die Wiederbelebung der zweiten Pfarrstelle goldrichtig, denn die Gemeinde wächst stetig. Spätestens im Frühsommer soll die Pfarrstelle wieder besetzt sein. „Gern auch früher“, berichtet Barbara Nieter, „aber das hängt von der Verfügbarkeit des neuen Pfarrers oder der neuen Pfarrerin ab“. Cornelia Schimpf

1. Januar – Neujahr Keine Gottesdienste in Teltow. 2. Januar 10.30 Uhr: Andreaskirche, Breite Straße, Pfarrerin Bindemann, Prädikant Noack, kein Kindergottesdienst 9. Januar 10.30 Uhr: Pfarrhaus Ritterstraße 11, Pfarrerin Bindemann und Pfarrerin Albrecht, mit Abendmahl 16. Januar 10.30 Uhr: Pfarrhaus, Lektor Grundei 10.30 Uhr: Siedlungskirche, Pfarrerin Bindemann, mit Abendmahl und Kindergottesdienst 23. Januar 10.30 Uhr: Pfarrhaus, Pfarrerin Bindemann 30. Januar 10.30 Uhr: Pfarrhaus, Pfarrerin Bindemann Das nächste Kirchenkonzert findet wieder am 27. März 2011 statt.

Kirchengemeinde Ruhlsdorf Die Gottesdienste in der Ruhlsdorfer Kirche finden an jedem Sonntag um 8.45 Uhr statt.

Kath. Pfarrgemeinde Ss. Eucharistia Sonntag: 9 Uhr Montag: 8.30 Uhr Dienstag: 8.45 Uhr Mittwoch: 8.30 Uhr (Klm.) Donnerstag: 18.30 Uhr, 18 Uhr Rosenkranzgebet (Klm.) Freitag: 18.30 Uhr, 18 Uhr Rosenkranzgebet Samstag: 18 Uhr, Vorabendmesse (Klm.) Besondere Gottesdienste 1. Januar Hochfest der Gottesmutter: 9 Uhr und 18 Uhr Hochamt in Teltow 6. Januar Epiphanie – Erscheinung des Herrn: 9 Uhr Hochamt in Teltow

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Sport

Gemeinsam im Aufwind TFV II und RSV III im Spätherbst erfolgreich Die Einen standen auf Platz sieben, die Anderen trugen die „Rote Laterne“ des Schlusslichts. Als das erste Viertel der Fußballsaison 2010/11 gespielt war, sah es in der 2. Kreisklasse nicht unbedingt goldig um beide Vertreter unserer Region aus. Beim Teltower FV II musste man sich nach sieben Spieltagen zwar nicht akut um den Klassenerhalt sorgen, aber der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz betrug gerade einmal drei Punkte. Der RSV Eintracht Teltow III, der bis dahin nur ein Spiel gewonnen hatte, war hingegen als Letzter zugleich auch erster Abstiegskandidat. Einige Wochen später hat sich die Situation für beide deutlich verbessert. Der TFV II verlor seitdem gar nicht mehr, wobei es erst nur zu zwei Remis reichte. Gegen Nauen II wurde allerdings ein 0:2-Rückstand noch aufgeholt, weil Michael Handke und Steve Wehle zum 2:2-Endstand trafen. In Töplitz sah es ebenfalls zunächst nach einer Niederlage aus, doch Steve Wehle mit seinem zweiten Treffer in jener Partie und Chris Dahlmann machten in der Schlussphase den 1:3-Rückstand noch wett. Weil danach die Potsdamer Kickers III nicht antraten, wanderten drei Punkte ohne eigenes Zutun auf das Teltower Konto. Anschließend langte die von Marcus Lukas und Oliver Crone betreute Mannschaft aber „richtig“ zu.

Mit zwölf Treffern und zahlreichen Torvorlagen war er im Herbst 2010 überragend: Chris Dahlmann (vorn) vom Teltower FV II. Foto: Marcus Lukas. Bei Fortuna Babelsberg III wurde nach einem 0:1-Rückstand durch Tore des Sturm-Duos Wehle/ Dahlmann – beide trafen doppelt – sowie einen Treffer von Andreas Puhl mit 5:1 gewonnen. Dahlmann war es auch, der gegen Elstal II mit seinen beiden Toren für den 2:1-Erfolg sorgte. Den dritten Sieg in Serie gab es dann beim 3:2 in Paulinenaue. Hier trafen Steve Wehle, Johannes Tesch und Gordon Linke. Diese Serie mit insgesamt fünf Spielen ohne Niederlage brachte den TFV II im „goldenen Herbst“ auf Platz 4. Und die Favoriten spüren bereits den Teltower Atem,

denn zum zweiten Rang, der zum Aufstieg berechtigt, fehlt nicht mehr viel. Es machte zuletzt viel Spaß, der Mannschaft zuzuschauen, zumal sie wiederholt Rückschläge wegsteckte. Auch für den RSV Eintracht III ist die Lage inzwischen deutlich entspannter. Allerdings ging es erst einmal noch mit zwei weiteren Pleiten weiter. Gegen Werder III (0:5) und bei Nauen II (0:3) wurde verloren, ehe gegen Golm II (5:1) der zweite Saisonsieg gelang. Eine Woche später wurde von den Potsdamer Kickers III beim 1:1 immerhin der erste Auswärtspunkt ergaunert, und

im Anschluss daran wurde Fortuna Babelsberg III mit 4:0 nach Hause geschickt. Das folgende 0:0, das die Stahnsdorfer aus Elstal mitbrachten, war bereits das vierte Spiel ohne Niederlage in Folge. Danach kletterte der RSV III erstmals in dieser Saison auf einen Nichtabstiegsplatz: Rang 13 unter 16 Mannschaften. Beide Vertretungen unserer Region sind nun in der Winterpause. Mitte Februar beginnt die zweite Halbserie der Saison. Man darf hoffen, dass der gemeinsame Aufwärtstrend dann fortgesetzt werden kann. Volk.

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Teltower Stadt-Blatt 01 2011


Sport

Die Norweger sind da

Neue Trikots für TFV 1913

4. Nordahl Grieg Minneløp hat Gäste

Die norwegischen Gäste im Walking- und im Laufmodus Fotos: Rolf Niebel Artikel über jährlich stattfindende Veranstaltungen gleichen sich nicht selten Jahr für Jahr. Bei Gedenkläufen wird eben in erster Linie gelaufen. Beim diesjährigen Nordahl-Grieg-Gedenklauf jedoch war eine Kleinigkeit anders als sonst. Man rufe sich noch die Worte des in Berlin lebenden norwegischen Journalisten Asbjørn Svarstad aus dem letzten Jahr in Erinnerung: „Ich finde es ein bisschen peinlich, dass nicht mehr Norweger teilnehmen.“ Zum 4. Nordahl Grieg Minneløp jedenfalls war sie da, die Delegation der frisch gegründeten NordahlGrieg-Schule aus dem norwegischen Bergen. Von den vier Schülerinnen und Schülern sowie den zwei Lehrerinnen, die bereits am 2. Dezember angereist waren, nahmen fast alle am Lauf teil. Lediglich Sondre, einer der

Schüler, musste wegen einer Knieverletzung im Publikum verbleiben. Anna, Runa und die beiden Lehrerinnen Britt und Siren beteiligten sich in der Disziplin Walking und Erlend lief den 10 000-MeterKurs. Und prompt erklommen sie auch das Siegertreppchen. Erlend erlief in seiner Altersklasse den respektablen zweiten Platz und konnte die Silbermedaille mit Nordahl Griegs Konterfei nach Bergen tragen. Platz Eins bis Drei beim Walking gingen dann komplett an die Norwegerinnen von der NordahlGrieg-Schule. Runa, Siren und Britt teilten sich das Treppchen. Im Nachgang alledings bemerkte Britt schmunzelnd, dass Erlend der eigentlich verdiente Medaillengewinner sei. Die Teilnehmerzahl in der Disziplin Walking war nicht so hoch gewesen. Im nächsten Jahr werden sie wohl wieder dabei sein, die Norweger von der Nordahl Grieg videregående skole. In diesem Jahr fanden sie es großartig, sagte Britt. Rolf Niebel

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Foto: Verein Der E.ON edis Vertrieb fördert die Nachwuchskicker des Teltower FV 1913. Die 2. C-Junioren Mannschaft kann sich über neue Fußballtrikots freuen. Bereits am 4. November übergab Sigrid Höhne von E.ON edis Vertrieb die Trikots für die Spielsaison an den Verein. „Sportvereine leisten einen großen Beitrag zur Förderung junger Menschen. Das ist eine lohnende Investition in die Zukunft einer Region. Wir setzen uns gerade für die jungen Sportler ein, da diese bei ihrer Ausstattung meist auf die Finanzierung der Eltern oder Großeltern angewiesen sind“, sagte Sigrid Höhne. Die Übergabe fand auf dem Vereinsgelände statt. Mit dem Trikotsponsoring des Teltower FV 1913 engagiert sich das Unternehmen erneut für den Vereinssport in der Region Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. PM/TSB

Vereinswimpel verliehen Auf dem ersten Kleinmachnower Sportlerball am 4. Dezember 2010 vergab der Kleinmachnower Laufclub e.V. Vereinswimpel, an Personen beziehungsweise Einrichtungen, die sich im vergangenen Jahr um den Verein verdient gemacht haben. Eine der Trophäen erhielt Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert. Der zweite Wimpel ging an die Nordahl-GriegSchule im norwegischen Bergen.Laufsportler Stephan Aris erhielt den Wimpel für seine Teilnahme am Iron-Man-Triathlon auf Hawaii. Niebel

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Girokonto oder Sparbuch – Wie spart man richtig? Girokonto ungeeignet Größere Überschüsse sind auf dem Girokonto nicht optimal aufgehoben, wissen die Experten der Targobank. Auf dem Girokonto gibt es nämlich zumeist keine oder nur sehr geringe Zinsen. Welche Form der Anlage sinnvoll ist, hängt von vielen Faktoren ab. Wichtig ist z.B. die Verfügbarkeit des Geldes. Hier gilt: Je länger das Geld festgelegt wird, desto höher sind die garantierten Zinsen. Doch selbst Verbraucher, die täglich über ihre Rücklagen verfügen möchten, müssen nicht auf Zinsen verzichten. Auf einem sogenannten Tagesgeldkonto verzinsen sich auch die Ersparnisse. Wer sicher ist, dass er sein Guthaben ein Jahr oder länger nicht benötigt, erhält bei einem Festgeldkonto noch bessere Konditionen. In jedem Fall raten die Targobank-Fachleute: Mehr als ein zusätzliches Monatseinkommen sollte man nicht auf dem Girokonto belassen, sondern sich nach passenden Alternativen erkundigen. Sparbuch zur Geburt? Die Eröffnung eines Sparkontos ist als Geschenk zu Geburt oder Taufe sehr beliebt, jedoch mit Vorsicht zu genießen, wissen die Experten der Targobank. Eröffnet man nämlich ein Sparbuch auf den Namen eines fremden Kindes, haben beide Elternteile nicht nur die Pflicht, diesem Vorgang schriftlich zuzustimmen, sondern auch die Verfügungsgewalt über die Ersparnisse. Zudem bietet diese Anlageform keineswegs die beste Rendite. Eine Geldanlage auf den eigenen Namen, die dem Kind später zugute kommen soll, kann hier eine sinnvolle Alternative darstellen. Hier gilt es allerdings unter Umständen auch steuer- und erbrechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Achtung bei Kontowechsel Früher war man seiner Bank oft ein Leben lang verbunden, heute ist der Wechsel zu einem anderen Geldinstitut gängige Praxis. Erteilt der Kunde seiner neuen Bank einen Kontoeinzugs- beziehungs-

weise Kontoübertragungsauftrag, kümmert sich diese um die Kündigung des alten Girokontos und den Übertrag des Guthabens. Die Experten der Targobank raten allerdings, die alte Bankverbindung erst dann zu beenden, wenn alle Daueraufträge und Einzugsermächtigungen für Miete, Versicherungen etc. auf das neue Konto umgestellt sind. Auch zahlende Stellen wie Arbeitgeber oder Rentenanstalt müssen rechtzeitig über den Kontowechsel in Kenntnis gesetzt werden. Dies sollte stets schriftlich unter Angabe der alten und der neuen Kontonummer erfolgen. Auch Kunden-, Personal-, Vertrags- oder sonstige Identifikationsnummern sollten im Schreiben genannt sein. Will man absolut sichergehen, dass die Informationen zur Umstellung tatsächlich bei allen wichtigen Adressaten angekommen sind, kann man das alte Girokonto sicherheitshalber zwei bis drei Monate nach dem Wechsel weiter bestehen lassen. Brüche im Berufsleben gefährden Altersvorsorge Befristete Beschäftigungsverhältnisse, Teilzeitarbeit, Familienpausen und insbesondere auch Zeiten ohne Job gehören heute zunehmend zur Erwerbsbiografie. So war nach Untersuchungen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge jeder zwanzigste Deutsche zwischen 20 und 30 Jahren von 2003 bis 2007 mindestens zweieinhalb Jahre arbeitslos. Nach Informationen der Targobank wirkt sich dies auch negativ auf die zu erwartende Erwerbsrente aus, denn wer gar nicht oder nur wenig in die Rentenkasse einzahlt, erhält im Alter entsprechend geringere Bezüge. Vor diesem Hintergrund raten die Experten, sich möglichst schon während der Berufsausbildung oder des Studiums über Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge zu informieren. Wer früh beginnt, bezahlt nämlich in der Regel nur geringe Beiträge und kann so mit überschaubarem Aufwand gezielt für das Alter vorbauen. Targobank AG/TSB Teltower Stadt-Blatt 01 2011


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T H E A T O G O T T A I


Heimatgeschichten

Ski und Rodel teilweise gut An den einstigen Rodelberg in Kleinmachnow erinnert heute nur noch ein Straßenname

Kleinmachnower Rodelvergnügen in den Jahren 1947/48 (links) und 1957 (rechts) Manche Ortsgeschichten könnten beginnen wie ein Märchen der Gebrüder Grimm: Es war einmal ein Rodelberg... Im Falle des Kleinmachnower Rodelbergs scheint nicht nur der Anfang, sondern die ganze Geschichte wie eine Legende, denn nur noch eine Handvoll Alteingesessene im Ort wissen, dass es an der Hohen Kiefer, gegenüber der August-Bebel-Siedlung, wirklich mal einen Rodelberg gab. Es existieren keine Bücher über ihn, nicht einmal Einträge in den Bauakten des Gemeindearchivs. Lediglich ein paar vergilbte Fotos, ein Straßenname und vielleicht auch ein paar verheilte Knochenbrüche der wenigen verbliebenen Zeugen erinnern an den Berg, auf dem sich im Winter vor Generationen Kinder mit ihren Schlitten tummelten und ihn hinunterrodelten. So war es auch mühsam für den Kleinmachnower Heimatverein, die Fakten zum Kleinmachnower Rodelberg zusammenzutragen. Begonnen hat die Geschichte des Rodelbergs 1939. Damals wurde sowohl eine neue Wohnsiedlung für die Arbeiter der Boschwerke (die heutige August-Bebel-Siedlung) als auch ein Regenwasserauffangbecken für diese Siedlung gebaut. Tonnenweise wurde die Erde des Löschteichs rausgebaggert – und da sie sich nicht einfach in Nichts auflöst, bloß weil sie nicht mehr gebraucht wird, musste sie irgendwo hingebracht und gelagert werden. Die Lösung lag

Impressum

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Teltower Stadt-Blatt – Unabhängige Monatszeitschrift für die Stadt Teltow. Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel.: (0 33 28) 31 64 50, Fax: (0 33 28) 31 64 72, www.teltower-stadtblatt.de; Herausgeber: Andreas Gröschl Verantw. Redakteurin: Cornelia Schimpf Redaktion: R. Niebel, B. Richter, H. Böttger,

für die sportlichen Kleinmachnower auf der Hand: ein künstlicher Berg für große und kleine Schlittenfans an der Hohen Kiefer, gegenüber dieser neuen Boschsiedlung. Mit einer Kleinbahn wurde die Erde entlang der Hohen Kiefer zu ihrem neuen Bestimmungsort gebracht, eine Weiche führte direkt zum entstehenden Berg. Ein Landschaftsarchitekt kümmerte sich um die korrekte Ausführung des Projektes wie auch einige weitere Fachleute der Boschsiedlung, um die Idee in die Wirklichkeit umzusetzen. Als er schließlich fertig war, ragte er 14 Meter hoch über der Hohen Kiefer und lockte die Kinder mit ihren Schlitten zum Wintervergnügen. Sobald Schnee fiel und sich weiß und weich auf Kleinmachnow und seinen neuen Rodelberg legte, kamen sie in Scharen und rodelten den Berg hinunter. Doch der Spaß war nicht ganz ungefährlich. Am Rande des Berges ging es steil abwärts, und wer da hinunterfuhr, ging ein großes Risiko ein. Mehrere schwere Unfälle soll es gegeben haben, so dass das Rodeln auf dem Rodelberg einige Male kurz vor seinem Verbot stand. Aber nicht nur schwere Rodelunfälle brachten den Rodelberg bis kurz vor seinem Ende, auch die jeweilige politische Lage forderte Opfer von ihm. Zunächst interessierten sich neben den Schlittenfreunden auch die Nationalsozialisten für den künstlichen Berg. Noch während seiner Entstehung wurde ein Luftschutzbunker hineingebaut,

A. Kirchner, St. Oehme Tel.: (0 33 28) 31 64 66, Fax: 31 64 76 E-Mail: redaktion@teltower-stadtblatt.de Grafik, Layout: Yvonne Strauer, Melanie Tomsa Titelgestaltung: Melanie Tomsa Titelfotos (4): Johannes Müller, Unternehmen Kindertagesstätten, AG Stolpersteine, Rolf Niebel Anzeigen: Patrick Brückner, Tel.: (0 33 28) 31 64 57, Fax: 31 64 74, E-Mail: patrickbrueckner@fine-arts.de

Fotos: Heimatverein Kleinmachnow der wahrscheinlich bis zu 40 Personen fassen sollte. Nach dem Krieg bekundete die Nationale Volksarmee (NVA) ihr Interesse an dem Gelände. Das Areal wurde zur „Sicherung der Staatsgrenze“ benötigt und das Rodeln immer weniger gern gesehen. Das Schicksal des Kleinmachnower Rodelbergs schien besiegelt. Bis in die 1960erJahre konnte er sich behaupten, dann wurde er dem Erdboden gleichgemacht – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Erde wurde abgetragen, abtransportiert und zum Auffüllen des Bäketals und für den Bau der Stahnsdorfer WilhelmKülz-Straße benutzt. Danach entstand an dieser Stelle eine Kaserne mit Gebäuden, Garagen und einer Tankstelle. Statt Schlitten gab es Panzer, statt Kinderlachen Marschbefehle. Doch auch dieses Kapitel Kleinmachnower Ortsgeschichte fand ein Ende. Nach der Wende zog die NVA aus und die Bundeswehr ein, 1997 wich auch diese. Zwei der drei Kasernengebäude wurden niedergerissen, ebenso die Panzer-Garagen und die Tankstelle. Übrig blieb ein einziger Kasernenbau, in den 1998 die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Kleinmachnow (gewog) zog. In unmittelbarer Nachbarschaft entstanden mehrere Wohnungsneubauten und Reihenhäuser. Im Zuge der Besiedlung erhielt eine neue Straße den Namen „Rodelberg“ – in Erinnerung an den inzwischen schon vergessenen tatsächlichen Rodelberg. Helke Böttger

Druck: Sauer Druck & Werbung Zur Zeit gilt die Anzeigenliste 11/09 und die Kleinanzeigenliste Nr. 4/09. Für unaufgeforderte Zuschriften, Bilder und Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei der Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder in Fällen höherer Gewalt und Streiks kein Entschädigungsanspruch.

Abonnement: für Ortsansässige 12,00 Euro, für Auswärtige 24,00 Euro (inkl. Porto). Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Bankverbindung: Commerzbank AG (BLZ 16040000), Konto-Nr.: 572 12 87

Redaktionsschluss Februar: 17.01.2011 Anzeigenschluss Februar: 18.01.2011

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