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Pilgerreise nach Athos

S. 13

Winter in der Region

S.10/11

Heimatgeschichte

S. 22

1,10 € Nr. 02/JG 21 Februar 2011

mit Amtsblatt für die Gemeinde Stahnsdorf und die Ortsteile Güterfelde, Sputendorf und Schenkenhorst

das Monatsjournal

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Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011


Aktuelles/Inhalt

Windenergienutzung in und um Stahnsdorf Südosten des Gemeindegebietes und nehmen eine Fläche von 62,1 ha ein. Diese Flächen, die direkt an den Windpark Genshagener Heide anschließen, können etwa acht bis neun Windenergieanlagen dieser Größe aufnehmen. Günstig sei auch die Nähe zum Umspannwerk. Andere Flächen kämen wegen der Nähe zu Wohngebieten oder der Nähe zu nachbargemeindlichen Bauflächen nicht in Frage. Tabu sei auch das Gebiet zwischen Markgrafshof und Güterfelde, denn dort würden seltene Vögel, wie zum Beispiel der Rote Milan, brüten. Thomas Michel vom Bündnis 90/ Die Grünen hielt den Vorschlag Innerhalb der blau gekennzeichneten Konzentrationszonen des Planungsbüros für eine gute wäre die Errichtung von Windenergieanlagen zulässig. Kompromisslösung. Trotzdem er Karte: Gemeinde Stahnsdorf sich für den Schutz der Landschaft und der Natur vehement einsetDas Oberverwaltungsgericht Berlin-Bran- ze, sei Windenergie der richtige Weg für die denburg hatte im September vorigen Jahres Zukunft. Auch Silke Kuck-Schellhammer den von der Regionalen Planungsgemein- von der SPD schloss sich dem an und sagte, schaft Havelland-Fläming beschlossenen mit der Anzahl von acht bis neun Windkraft„Teilplan Windenergienutzung“ für unwirk- anlagen könne man eventuell leben. Sie frasam erklärt. Die Kläger Berliner Stadtgüter ge sich aber besorgt, ob der Investor sich darGmbH und Investor „Plan 8 GmbH“ rieben auf einlässt. Schenkenhorsts Ortsvorsteherin sich die Hände. Gemeinsam wollten sie 29, Karin Steingräber meinte zu wissen, dass der 150 Meter hohe Windkraftanlagen auf den Investor füher beginnen wolle, als der sachliRieselfeldern zwischen Schenkenhorst und che Teilflächenplan beschlossen werden könSputendorf errichten. Inzwischen gibt es von ne. Das Planungsbüro stellte aber in Aussicht, Seiten des Investors einen Vorschlag, der der einer Genehmigung des Antrages der „Plan 8 Gemeinde und den Anwohnern entgegen- GmbH“ zuvorkommen zu können. kommen soll: Es werden nur 20 bis 23 Wind- Dirk Jesaitis, Investor und Geschäftsführer räder gebaut, dafür aber mit einer Höhe von der „Plan 8 GmbH“, sagte gegenüber dem 175 Metern. Stahnsdorfer Ortsanzeiger, dass er bereit sei, Während die Regionale Planungsgemein- den Bürgern entgegenzukommen. Auch habe schaft an einem neuen „Teilplan Windenergie- er mit den Bürgermeistern und einer kleinen nutzung“ arbeitet, sucht die Gemeinde nach Runde der Gemeindevertretung bereits Geeiner Kompromisslösung. Ein Planungsbü- spräche geführt, die ihn zuversichtlich gero wurde deshalb beauftragt, zusätzlich zum stimmt hätten. „Jetzt mit einem ,Sachlichen Flächennutzungsplan einen „Sachlichen Teil- Teilflächennutzungsplan‘ unserem Vorhaben flächennutzungsplan“, der mit den Teilre- zuvorkommen zu wollen, finde ich sehr ungionalplänen vergleichbar ist, aufzustellen. schön. Wenn Stahnsdorf nicht einhakt, werDurch solch einen „Sachlichen Teilflächen- den wir eben den ersten Plan ohne Rücksicht nutzungsplan Windenergienutzung“ kön- durchziehen und 29 Windkraftanlagen bauen. ne die Gemeinde die Zulässigkeit von privi- Dafür haben wir die Genehmigung in drei bis legierten Außenbereichsvorhaben effektiv vier Monaten. Für die höheren Anlagen könnsteuern. te es schon noch sechs bis sieben Monate dauDas Planungsbüro hat dem Bauausschuss im ern.“ Und siegesgewiss fügte er hinzu, „wir Januar seinen Entwurf vorgestellt und nach sind rechtlich in guter und komfortabler Situnäherer Betrachtung zwei der geeigneten ation, wir haben vor dem OberverwaltungsFlächen als Konzentrationszonen gekenn- gericht überlegen gewonnen, notfalls werden zeichnet (siehe Karte). Sie befinden sich im wir wieder streiten.“ B. Richter Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011

Inhalt Aktuell/Regionales • Windenergienutzung in und um Stahnsdorf • Regionaler Überblick • Fluglroutenmodellbau

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Kommunales • Neue Kämmerin in der Verwaltung • Die Freiwillige Feuerwehr blickt zurück auf 2010 • 2 Fragen an den Bürgermeister • Straßengespräche Winterdienst • Lotto, Zeitschriften, Theater karten • Mitteilungen • Top-Thema: Ist dieser Winter noch normal?

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Soziales • Gottesdienste • Februar-Programm des ClaB • Jubiläen

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Leserpost • Pilgerreise nach Athos • Einsatz am See

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Jugend und Bildung • Ausbildungsmesse Teltow

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Kultur • Kunstausstellung bringt Farbe an die Bäke • Buchvorstellung

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Porträt des Monats • Plattform für mehrsprachige Kinderbetreuer

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Gesundheit • Tagesklinik in Teltow • Das ändert sich 2011 • Selbsthilfegruppen/ Bereitschaftsdienste

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Sport • Rudern entspannt • Angst vor dem Winter

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Heimatgeschichte • Beginnfreudige Momentauf nahmen oder wie die kleine Stadt Teltow tickt

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Aus der Region

Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf

Die Region auf einen Blick Stahnsdorf Am 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, waren deutschlandweit wieder eine halbe Million Kinder als Sternsinger unterwegs. Eine Gruppe besuchte die Gemeindeverwaltung Stahnsdorf. Als Heilige Drei Könige verkleidet sangen die Kinder und überbrachten die Weihnachtsbotschaft. Und unter dem diesjährigen Motto „Kinder zeigen Stärke“ konnten Spenden für langfristige Kinder-Hilfsprojekte in aller Welt gesammelt werden. Beim anschließenden Besuch des Pflegeheims in der Wannseestraße ging es ausschließlich darum, die Weihnachtsbotschaft, Freude und Segen für das Jahr zu überbringen. Text/Foto: B.Ri.

Während der Spendenübergabe in Stahnsdorf Region Das druckfrische Programm der Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule für das Frühjahrssemester 2011 liegt ab sofort in den Ämtern, den Tourismusinformationen, öffentlichen Gebäuden, in den Dienststellen des Landkreises und natürlich in der Volkshochschule/Musikschule aus. Einführend mit einem Spruch aus Birma „Ein Mensch, der wenig gelernt, ist wie ein Frosch, der seinen Tümpel für einen großen See hält.“, findet man auf den folgenden Seiten der Publikation eine Reihe von weiteren allgemeinen Informationen beider Bildungseinrichtungen. PI/KLMZ

4 Abb.: VHS

Foto: NextiraOne, Text: cos

Kleinmachnow Der 22. Januar stand in der Region ganz im Zeichen der Bildung. Neben der mehr als gut besuchten Ausbildungsmesse im OSZ Teltow, öffneten auch die dortige Mühlendorf Oberschule sowie die Freie Waldorfschule Kleinmachnow ihre Türen. Zahlreiche junge Familien nutzten die Angebote, um sich ausführlich über die potenzielle neue Schule ihrer Kinder zu informieren. Auch viele Schüler und Lehrer standen den interessierten Eltern und Kindern mit Rat und Tat zur Seite. Die Waldorfschule präsentierte freien Unterricht und lud die Besucher in der eigenen Cafeteria zum Verweilen ein. cos

Teltow In einem Atemzug mit Paris genannt – NextiraOne, einer der führenden herstellerunabhängigen Integratoren für Kommunikationslösungen und -services in Europa, ist nach Teltow gezogen. Der neue Firmenstandort im Techno Terrain, Rheinstraße 10 b, bietet den 360 Mitarbeitern flexible Büroeinheiten, helle Besprechungsräume sowie zahlreiche Meeting Points. Darüber hinaus zeichnet sich der neue Standort durch kurze Wege zu Kunden und Partnern in der Wirtschaftsregion Berlin-Brandenburg aus. Mit dem Vermieter wurde ein langfristiger Vertrag abgeschlossen, um mehr Raum für das geplante Wachstum zu schaffen.

Schüler der Waldorfschule

Foto: Archiv Heimatverein

Stahnsdorf Die Krippen-Kinder der Stahnsdorfer Kita „Waldhäuschen“ bekamen kürzlich ihr neues Spielpodest. Im großen Gruppenraum können die Allerkleinsten jetzt nach Herzenslust klettern, krabbeln, kriechen, rutschen und auf Entdeckungsreise gehen. Eine besondere Herausforderung für die Schulung der Motorik, Körperwahrnehmung und des Gleichgewichts stellt der Wellenaufgang dar – eine Treppe, die durch Schaumstoffauflagen keine feste Unterlage bildet. Das Podest ist Teil der zurzeit stattfindenden Um- und Ausbauarbeiten und stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur „Kneipp-Kita“ dar. B.Ri.

Kleinmachnow Am Donnerstag, dem 20. Januar hat das Brandenburgische Verkehrsministerium beim Verwaltungsgericht Potsdam Klage gegen den Ausbaustopp der Kleinmachnower Schleuse eingereicht. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger hält die Erfolgsaussichten zwar für ungewiss, begründet die Entscheidung aber mit dem Inkrafttreten der Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses am 21. Januar, hätte man nicht geklagt. Inwiefern der Kompromissvorschlag eines Ausbaus auf 115 Meter Schleusenkammerlänge sinnvoll ist, wird somit wohl weiter diskutiert werden müssen. Rolf Niebel

Foto: C. Schimpf

Foto: Gemeinde Stahnsdorf Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011


Regionales

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Fotos: Niebel (li), Schimpf (re) Es ist Bewegung in die Fluglärmdebatte gekommen. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) prüft alternative Flugrouten und klopft sie nach Möglichkeiten ab, Lärmbelastungen zu verringern und den geplanten Großflughafen dennoch bei aller Effizienz mit einem Höchstmaß an Sicherheit zu betreiben. Ob der Entwurf, der seit dem 6. September 2010 für massive Proteste in der Bevölkerung der potenziell betroffenen Kommunen sorgt, endgültig vom Tisch ist, wie Marela Bone-Winkel von der Bürgerinitiative „Keine Flugrouten über Berlin“ konstatiert, kann man momentan jedoch nicht hundertprozentig sagen. Die gegenwärtigen Mehrheiten in der Fluglärmkommission sehen zwar danach aus, aber festgelegt werden die Flugrouten per Rechtsverordnung von der DSF. Bis zur nächsten Sitzung der Fluglärmkommission am 14. Februar allerdings werden erst einmal diverse Routenszenarien gegeneinander abgewogen und geprüft. Erfahrungen anderer Flughäfen sollen in den Prozess der Abwägung einbezogen werden. Selbst Ausnahmeregelungen, nach denen die Flugzeuge entgegen geltender Vorschriften bei Parallelstarts doch geradeaus weiterfliegen dürfen, werden mittlerweile vom Bundesverkehrsministerium nicht ausgeschlossen. Eine derartige Ausnahmegenehmigung gibt Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011

es beim Münchener Flughafen. Doch auch weitere Modelle, die aus der Praxis anderer Flughäfen resultieren, sind in das mittlerweile breite Spektrum der Diskussion eingeflossen. Brandenburgs SPDGeneralsekretär Klaus Ness nahm das so genannte „Wiener Modell“ einer Fluglärmabgabe in den Blick, die den betroffenen Kommunen einen finanziellen Ausgleich für die Lärmbelastungen gewährleisten soll. Mit einem Obolus von einem Euro pro Fluggast könne diese finanziert werden. In Wien beträgt die Fluglärmabgabe pro Passagier tagsüber 20 und 60 Cent in der Nacht. Die Brandenburger Landesregierung stünde hinter dieser Idee. In Berlin steht man diesem Vorschlag jedoch skeptisch gegenüber. Die dortigen Regierungsfraktionen von SPD und Die Linke lehnen eine Lärmsteuer derzeit ab. Bone-Winkel hält die Abgabe zwar für eine gute Idee, verweist jedoch auf den Grundsatz der Lärmvermeidung vor Lärmentschädigung. Am Sonntag, dem 23. Januar, fand mit etwa 15 000 Teilnehmern die bislang größte Demonstration gegen Fluglärm in direkter Nähe der Baustelle des Flughafens Schönefeld statt. Unter anderem wurde ein striktes Nachtflugverbot gefordert. Doch greifbare Ergebnisse liegen immer noch nicht vor. Nach 20 Wochen Widerstand sei doch noch immer alles offen, so Bone-Winkel. Rolf Niebel

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Kommunales

Neue Kämmerin in der Verwaltung

Foto: privat Nachdem Kerstin Grohs zum Jahresende ihre Stelle gekündigt hatte und die Mitarbeiter der Verwaltung den Haushalt für 2011 allein fertigstellen mussten, gibt es nun eine neue Kämmerin in der Verwaltung.

Doris Höhne ist 51 Jahre alt und verfügt über eine langjährige und fundierte Berufserfahrung. Seit 25 Jahren arbeitet sie im öffentlichen Dienst, davon 16 Jahre als Kämmerin in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Diese Gemeinde ist kleiner, hat weniger Einwohner als Stahnsdorf und ist anders strukturiert. Sie besteht aus 23 Ortsteilen. In einem davon, in Liebätz, das liegt zwischen Luckenwalde und Trebbin, wohnt Stahnsdorfs neue Kämmerin. „Ich bin durch Zufall in diese Berufs-Richtung gegangen“, erzählt sie. „Früher war ich einmal Kassiererin und Verkaufsstellenleiterin beim Konsum, bis in der Gemeinde eine Buchhalterin gesucht wurde.“

1986 begann die Ausbildung zur Finanzkauffrau. Von 1993 bis 1995 machte sie ihren Verwaltungsfachwirt nach neuem Recht und wurde schließlich zum 1. April 1995 zur Kämmerin der ländlichen Großgemeinde bestellt. 1996 wurde Doris Höhne verbeamtet, woraufhin sie eine Beamtenanpassung für den gehobenen Dienst absolvierte. „Ich bin da reingewachsen und identifiziere mich voll und ganz mit meinem Beruf“, erzählt die sympathische Frau. Jedoch bin ich vor einiger Zeit in die Rechnungsprüfung versetzt worden. Damit war ich nicht so glücklich.“ Auf die Frage, was sie nun von ihrer Arbeit in Stahnsdorf erwarte, zählt sie auf: „Ich erwar-

te, dass hier meine Hilfe benötigt wird und dass ich gestaltend tätig sein kann. Stahnsdorf hat ja zum 1. Januar 2011 die Doppik eingeführt und die nächste Herausforderung wird es nun sein, die begonnene Eröffnungsbilanz fertigzustellen. In der Gemeinde Nuthe-Urstromtal habe ich bereits den ersten doppischen Haushalt zum 1.1.2010 erstellt.“ „Im Moment ist alles neu für mich, sogar der Verwaltungsablauf. Aber ich habe ja liebe Kolleginnen, die mich sehr nett aufgenommen haben, mir helfen und mich unterstützen. Ich möchte Spaß an meiner Arbeit finden und dadurch selbst zufrieden sein.“ Beate Richter

Freiwillige Feuerwehr blickt zurück auf 2010 Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Schenkenhorst

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Zur Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Schenkenhorst waren die meisten Kameraden der drei Ortswehren Stahnsdorfs sowie Gäste aus Kleinmachnow, Nuthetal, Ruhlsdorf und der Bürgermeister Bernd Albers gekommen. Zusammenfassend konnte Gino Toll, Stahnsdorfs Gemeindewehrführer, auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. So mussten die Kameraden in 2010 zu 234 Einsätzen ausrücken, davon waren 100 technische Hilfeleistungen, 67 Brandeinsätze und 23 Fehl­alarme. Ihre ganze Kraft gaben die Kameraden im Einsatz bei Verkehrsunfällen. Im Gemeindegebiet ereigneten sich auch einige sehr schwere mit insgesamt fünf Toten. Um solche Fälle verarbeiten zu können, steht Arne Peters den beteiligten Kameraden mit seinem Einsatznachsorgeteam zur Seite. Die Freiwillige Feuerwehr Stahnsdorf umfasst derzeit 65 Kameraden. Acht befinden sich in der Truppmannsausbildung und einige haben an Weiterbildungslehrgängen an der Kreisfeuerwehr-

Gemeindewehrführer Gino Toll (stehend) bei seinem Jahresrückblick 2010. Im Hintergrund laufen beeindruckende Bilder von Feuerwehr-Einsätzen ab. schule in Beelitz sowie an der Landesschule in Eisenhüttenstadt teilgenommen. Zur Jugendfeuerwehr gehören zehn Jungen und vier Mädchen. Die Rechenschaftsberichte der Ortswehren schafften nicht nur einen Überblick, hier wurde auch klar, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr nicht immer einer Meinung sind und dass es sogar Konkurenzverhalten zwischen den einzelnen Ortswehren gibt. Während in Stahnsdorf Ort in den baulichen

Zustand der Wache, die technische Ausrüstung und den Fuhrpark investiert wird, fühlen sich die Kameraden aus Schenkenhorst scheinbar wie das fünfte Rad am Wagen. Hier wird seit Jahren beklagt, dass sich nichts tut. Es gibt keine Umkleideräume, nur ein einziges Fahrzeug, das zudem nur beschränkt einsatzfähig ist, weil zu wenig Kameraden über den nötigen Führerschein verfügen. Mit Entsetzen, so hieß es im Bericht, habe man wahrgenommen, dass die anderen Ortswehren

Einsätze in Schenkenhorster Gebiet fuhren, während die Schenkenhorster Kameraden nicht einmal alarmiert worden seien. Gemeindewehrführer Gino Toll wollte sich dazu an diesem Tag nicht äußern, der Güterfelder Ortswehrführer Marcel Petri argumentierte dagegen, jedoch ein Kamerad aus Saarmund traf den Nagel auf den Kopf: „Mein Feuer, dein Feuer, so sollte man nicht denken. Ihr seid alle Stahnsdorfer und ihr seid eine Wehr. Nur gemeinsam seid ihr stark. Macht Euch das bewusst.“ Anschließend wurden Beförderungen von Kameraden aus Schenkenhorst und Güterfelde vorgenommen. Die Wehr von Stahnsdorf Ort hingegen, empfindet die bevorstehende 100-JahrFeier im Mai 2011 als einen angemessenen Rahmen, um ihre Kameraden zu befördern. Hier ist Gino Toll gefragt, der in seiner Funktion als Gemeindewehrführer sicher auch die Aufgabe hat, Ideen zu bündeln, für einen gemeinsamen Auftritt zu sorgen und so die Ortswehren endlich zusammenzuführen. Text u. Foto: Beate Richter Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011


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Kommunales

Fragen an den Bürgermeister

SOA: Es fällt auf, dass der Grad der Räumung der Straßen im Winterdienst in Stahnsdorf sich von Kleinmachnow und Teltow unterscheidet? Woran liegt das? Bernd Albers: Teltow und Kleinmachnow verwenden Feuchtsalz, das auch als „Salzlauge“ bezeichnet wird, bei der Bekämpfung von Schnee und Eis. Dies führt dazu, dass der Schnee taut und der Fahrbahnbelag sichtbar wird. Gleichwohl enthält die Lauge Wasser, das irgendwann auch wieder gefriert. Daher kann sich nach dem Einsatz der Salzlauge ein dünner, gefährlicher Eisfilm auf dem Fahrbahnbelag bilden. In Stahnsdorf haben in den milden Wintern der frühen 90iger Jahre die politischen Gremien der Gemeinde beschlossen, auf den Einsatz von Feuchtsalz zu verzichten, um die Straßenbäume, die Umwelt und auch die Lacke und Karosserien unserer Autos zu schonen. Deshalb wurde seit dieser Zeit nur noch der Schnee geschoben und mit einem Streugut, das als „kubisch gebrochenes Korn“ bezeichnet wird, teilweise unter Beimischung von Salz abgestumpft. Naturgemäß kann jedoch das Schiebeschild des Räumfahrzeuges nicht direkt auf dem Fahrbahnbelag aufsetzen, da ja sonst der Belag beschädigt würde. Deshalb bleibt bei der in Stahnsdorf bisher durch die beStahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011

auftragte Fremdfirma angewandten Räummethode immer etwas Schnee auf den in die Räumung einbezogenen Hauptstraßen liegen. Bei Schneemassen wie in den letzten beiden Wintern muss zusätzlich Schnee abgefahren werden, um den Straßenraum frei zu halten. Die Schneeberge von mehr als 22 Tonnen neben dem Gemeindezentrum legen hiervon auch in diesem Jahr eindrucksvoll Zeugnis ab. Letztlich müssen auch die Kommunalpolitiker ernsthaft überlegen, ob angesichts von längeren und schneereichen Wintern der Einsatz von Feuchtsalz weiterhin verzichtbar ist.

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SOA: Der größte Gewerbesteuerzahler bleibt Stahnsdorf ein weiteres Jahr erhalten. Wie sollten die hierdurch zur Verfügung stehenden Mittel Ihrer Ansicht nach verwendet werden? Bernd Albers: An der HeinrichZille Grundschule ist vor 17 Jahren als Übergangslösung, geplant für zwei Jahre, ein Container für die Schul- bzw. Hortnutzung in Betrieb genommen worden. Seitdem ist oft versprochen worden, dieses Provisorium zu ersetzen. In den letzten zwei Wintern ist nach längeren Kälteperioden jeweils Tauwasser in den Container eingedrungen. Die Substanz des in die Jahre gekommenen Containers ist eben merklich gealtert. Der seit langem geplante Hortneubau kann nun vorgenommen werden. Ich werde den Gemeindevertretern einen Beschluss zur Abstimmung vorlegen, mit dem diese die Planungsmittel bereits für dieses Jahr freigeben können. Nach erfolgter Planung könnte dann Baubeginn bereits im Jahr 2012 sein, gleich unmittelbar nach Abschluss der Aufstockung des hinteren Schulgebäudes, durch die dann drei weitere zusätzliche Räume zur Verfügung stehen werden.

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Straßengespräche

Winterdienst komplett – Ja oder Nein? Im letzten Bauausschuss am 11.1.2011 wurde aufgrund von vielen in der Gemeinde eingegangenen Beschwerden überlegt, wie der Winterdienst weiter gehandhabt werden soll. Gegenstand der Diskussion war, dass Stahnsdorf eventuell doch auf eine andere Technologie beim Streuen der Hauptstraßen umsteigen sollte. Lesen Sie aber dazu die Bürgermeisterfrage. Bei diesem Thema flammte erneut die Debatte auf, ob eventuell doch alle befestigten Straßen des Ortes in den Winterdienst mit ein-

bezogen werden sollten. Der Leiter des Fachbereiches Hauptverwaltung, Steffen Weickert, erläuterte ausführlich den Sachstand. Zur Entscheidungshilfe beauftragten die Ausschussmitglieder die Verwaltung, eine Ausschreibung durchzuführen und die Mehrkosten diesbezüglich abzufragen. Erst dann würden sie sich positionieren. Sollte die Gemeindevertretung dies dann auch irgendwann beschließen, müssten die Mehrkosten auf den Bürger umgelegt werden. Wie stehen Sie dazu? Text u. Fotos: Beate Richter

Heinz Graf

Petra Ganseforth

Johanna Herr

Günter Heinrich

Ich bin aus Teltow, sage aber dazu, dass ich auf keinen Fall mehr bezahlen würde. Wir Rentner haben schon nicht viel Geld in der Tasche und es werden alle Kosten immer höher. Wohl dem, der seinen Schnee noch allein wegschieben kann. Für mein Gefühl nicken Abgeordnete sowiso viel zu schnell zu den Vorschlägen, die da so kommen. Kleinlich verhält sich das Ordnungsamt in Teltow. Bis acht Uhr müssen die Gehwege geräumt sein. Schon zehn Minuten später gingen sie durch die Straßen und verteilten ihre Verwarnungen.

Ich bin Tagesmutti und habe fünf Kinder in meiner Obhut. In manchen Straßen fühlt sich kein Anwohner für die Schneeräumung verantwortlich. Da kommt man gar nicht durch und ich kann die Kleinen auch nicht einmal laufen lassen. Deshalb wäre es schon schöner, wenn eine Firma den Winterdienst komplett übernehmen würde. Wichtig ist aber, dass es regelmäßig und zuverlässig gemacht wird. Der Schnee darf nicht in irgendwelchen Ecken zusammengefegt werden oder den Leuten womöglich vor die Garagen geschoben werden. Dann würde ich auch Mehrkosten in Kauf nehmen.

Ich befürworte das nicht. Gebühren gibt es schon genug. Nicht nur bei älteren Menschen ist das Geld knapp, es gibt auch Familien, die sich keine Extraausgaben leisten können. Außerdem weiß ich nicht, wie man das gerecht umlegen will. Was ist mit den Leuten, die in zweiter Reihe wohnen? Sie bezahlen die Schneeräumung des Gehweges mit, haben aber ihre lange Zufahrt trotzdem allein zu schaffen.

Ja, ich würde es gut finden, wenn die Schneeräumung komplett von einer Firma übernommen wird und ich würde auch mehr dafür bezahlen. Jedoch käme es auch auf den Preis an. Auf alle Fälle möchte ich nur ausschließlich meinen Anteil von den zusätzlichen Kosten tragen. Nicht, dass einfach die Gesamtkosten auf die Bürger umgelegt werden.

Frau, Name unbekannt Die Ruhlsdorfer Straße wird schon immer von einer Firma, die die Gemeinde beauftragt hat, geräumt und wir bezahlen sowiso für die Schneeräumung. Das klappt auch ganz gut. Was ich nicht in Ordnung finde, ist, dass sich der Preis aus der Grundstücksgröße berechnet. Eigentlich müsste doch allein die Gehweglänge maßgebend sein. Sehr geärgert habe ich mich in letzter Zeit darüber, dass die gel-

ben Säcke über mehr als sechs Wochen nicht bei uns abgeholt wurden. Auf Nachfrage hieß es immer: keine Autos, die sind kaputt usw. Wir erhielten auch keine Information, wann die Säcke dann abgeholt werden. So wusste man nicht, lässt man die sie liegen? Dann sind sie bald zerfetzt und alles fliegt durch die Gegend. Räumt man sie in den Keller, stinkt es bald und man zieht sich womöglich noch Ungeziefer zu.

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Kommunales

Lotto, Zeitschriften, Theaterkarten „Kleine Läden sollten unbedingt erhalten bleiben“

Elke Machalett übernahm am 1. Dezember 2010 den kleinen Zeitungsladen am Stahnsdorfer Hof. Wie immer kann man in dem kleinen Zeitungsladen gegenüber dem Stahnsdorfer Hof seinen Lotto-Tipp abgeben und seine bevorzugte Zeitung kaufen. Etwas ist aber doch anders. Der Satz: „So wie immer bitte!“ reicht plötzlich nicht mehr aus. Seit dem 1. Dezember sind es nicht mehr die Madeés, die den LottoSchein entgegennehmen. Hinter der Kasse lacht Sie nun ein anderes Gesicht an. Das von Elke Machalett. Und sie fragt genau nach, was „wie immer bitte“ bedeutet. „Denn gerade beim Lotto-Toto muss alles genau stimmen, die Ziehung, die Tipps, die Wochen usw. Das ist eine sensible Sache“, erklärt die Stahnsdorferin. „So manch einer kennt mich schon. Die Kunden haben Madeés sehr herzlich verabschiedet, und ich war schon immer mit im

Laden. Ich gebe mir Mühe, alles in ihrem Sinne weiterzuführen.“ So kann man hier nach wie vor Zeitschriften, Zeitungen, Tabakwaren, Getränke und Süßwaren erwerben. Frische Brötchen (auf Wunsch auch belegt) und frischer Kaffee sind ebenfalls im Angebot. Neu an Elke Machaletts Geschäftsführung ist, dass sie auch einen Theater- und Ticketservice anbietet. Für alle Theater-, Konzert-, Kultur- und Sportveranstaltungen bundesweit kann man bei ihr Karten bestellen und erwerben. Elke Machalett war schon immer im Handel tätig und verfügt deshalb über jede Menge Berufserfahrung. Früher war sie Verkaufsstellenleiterin in der Kaufhalle Elbestraße Teltow und bis 2007 führte sie in Kleinmachnow eine Filiale eines großen Versand-

Mitteilungen Schiedsstelle hat neue Sprechzeiten.

Fotos: Richter

hauses mit Ticketeria und Reinigungsannahmestelle. „Kleine Läden müssen so lange es geht erhalten bleiben“, meint Elke Machalett. „Hier wird noch gehandelt, verhandelt und geredet. Das ist es, was vielen Menschen fehlt: Ein paar nette Worte. Meine Kunden sollen sich bei mir aufgehoben fühlen. Nur in Selbstständigkeit habe ich die Möglichkeit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. In einem Supermarkt gibt es das nicht.“ Ist die WunschZeitung oder Zigarettenmarke einmal nicht im Sortiment zu finden, so wird sie auf schnellstem Weg bestellt oder besorgt, verspricht die tüchtige Stahnsdorferin. Und wenn jemand mit einem freundlichen „Wie immer, bitte!“ in den Laden tritt, weiß Elke Machalett bestimmt auch bald Bescheid. B.Ri.

Die monatlichen Sprechzeiten der Schiedsstelle ändern sich ab Februar 2011. Sie wird dann jeweils am zweiten Dienstag im Monat (im Feb. ist es der 8. 2.) von 17.30 Uhr bis gegen 18.30 Uhr stattfinden. Andere Termine werden nur nach telefonischer Vereinbarung unter folgender Telefonnummer vergeben: (0 33 29) 6 46-1 20 Gemeindeverwaltung.
Der Sprechstunden- und Verhandlungsort ist immer die Jugend- und Freizeiteinrichtung „ClaB“, 14532 Stahnsdorf, Bäkedamm 2. PM/SOA

500 Euro an die Arche Potsdam übergeben. Den Erlös eines Kuchenbasars in Höhe von 500 Euro übergaben Kinder der Stahnsdorfer Kita „Im Regenbogenland“ und der Förderverein der Einrichtung am 21. Dezember 2010 an Kinder der Arche Potsdam. Mit dem Geld sollen Djembé-Trommeln angeschafft werden. Zwischen der Kita und der Arche Potsdam ist eine langfriste Patenschaft geplant. PM/SOA

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Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011

Das Ausstellungsgespräch zur Fotoausstellung

„Unterwegs in Tibet“ von Renate Birkenstaedt findet nicht wie angekündigt am 4. Februar statt, sondern erst am 18. Februar um 18.30 Uhr im Gemeindezentrum Stahnsdorf, Annastraße 3.

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Topthema des Monats

Ist dieser Winter noch normal? Trotz riesiger Schneemengen stieß man in diesem Dezember viel seltener auf Schneemänner, geriet in Schneeballschlachten oder hörte jemanden über weiße Weihnachten jubeln. Denn obwohl es in Deutschland so viel und so früh wie lange nicht mehr schneite, schien kaum noch jemand Freude an den weißen Massen zu haben, die sich ringsherum türmten. Sie blockierten Parkplätze, Gehwege oder Seitenstraßen, und man ärgerte sich über das tägliche Schneeschieben – oder wahlweise darüber, dass nicht geschoben wurde. Auf der Straße kam man nicht voran – oder wurde vom Hintermann bedrängt. Winterreifen, Schneeschieber und Streusalz waren zeitweise ausverkauft und selbst winterfeste Kleidung wurde knapp. Doch auch das anschließende Tauwetter konnte nur die Wenigsten begeistern, kam doch plötzlich – neben Schlaglöchern, Matsch und Pfützen – auch allerlei Unrat zu Tage. Ob Silvesterknallerüberbleibsel oder Hundehaufen: In den sich nun auflösenden Schneebergen hatten sich einige unschöne Überraschungen versteckt. Doch das Tauwetter hatte auch weitaus schlimmere Folgen. In vielen Bundesländern, so auch in Brandenburg, stiegen durch anhaltenden Regen und Plusgrade Flüsse teils bedrohlich an. Kann man da noch von einem normalen Winter sprechen?

Der kälteste Dezember seit 1969

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War der November des vergangenen Jahres – insgesamt gesehen – noch ein wenig zu mild, wurde es gegen Monatsende mit den ersten Minusgraden jedoch winterlich kalt. Und so sollte es den ganzen Dezember über bleiben. Doch kann man deswegen schon von einem Rekordwinter sprechen? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete nach Auswertung der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen zumindest den – mit einer Durchschnittstemperatur von -3,5 Grad Celsius – kältesten Dezember seit 1969. Durch die vor allem im Norden und Osten dominierende skandinavische Kaltluft, wurde es besonders in Berlin, Brandenburg und Sachsen eisig. Brandenburg wurde im Dezember mit einer durchschnittlichen Temperatur von -4,7 Grad sogar kältestes Bundesland. In Wiesenburg, südwestlich von Potsdam, stieg das Thermometer beispielsweise nur an vier Tagen im Dezember über den Gefrierpunkt, wie

der DWD meldete. Der Potsdamer Kälterekord aus dem Jahr 1929 mit -26,8°C war bislang trotzdem nicht in Gefahr. Zwei Rekorde konnten im letzen Monat des Jahres 2010 jedoch bereits gebrochen werden, wie Karsten Kürbis von MeteoGroup berichtete. „So gab es zum Beispiel an einer der längsten, durchgängig messenden Wetterstationen Europas, der Säkularstation Potsdam […] an einem 1. Dezember noch nie ein so niedriges Tagesmaximum wie 2010, nämlich -6,5°C. Sogar der Folgetag war mit -8,0°C Rekord.“ Doch in Berlin und Brandenburg war es nicht nur besonders kalt, auch die Zahl der Sonnenstunden war deutlich geringer im Vergleich zum Mittel der internationalen klimatologischen Referenzperiode. Die Bundeshauptstadt bekam sogar am wenigsten Vitamin D ab und wurde mit 19 Stunden Schlusslicht. In Brandenburg schien die Sonne zwar sieben Stunden länger, jedoch blieb sie auch hier unter ihrem „Soll“ von 34 Stunden. Die meisten Deutschen werden wohl trotz alledem vor allem die Schneeberge mit dem Winter 2010 in Verbindung bringen. So konnten das erste Mal seit knapp 30 Jahren wieder weiße Weihnachten im gesamten Bundesgebiet gefeiert werden. An vielen Messstellen, so berichtet der DWD, wurden zudem neue Monatsrekorde der „Maximalen Schneehöhe“ festgestellt. Ronny Büttner von MeteoGroup schrieb am 25. Dezember auf der Homepage des Wetterdienstes: „In Berlin konnte heute die höchste jemals zu Weihnachten gemessene Schneedecke vermeldet werden.“ Den Rekord hielten bis dato die 1981 gemessenen 17 Zentimeter, die 2010 locker auf 34 Zentimeter verdoppelt werden konnten. Als Anfang Januar das Tauwetter einsetzte und in Kombination mit Dauerregen die Pegel vieler deutscher Flüsse ansteigen ließ, blieb jedoch zu hoffen, dass sich die Wetter-

rekorde auf den Dezember beschränkten. Trotzdem musste Mitte des Monats beispielsweise an der Schwarzen Elster die höchste Hochwasser-Alarmstufe 4 ausgerufen werden. Darüber, dass die milden Temperaturen zum Jahresbeginn nicht von allzu langer Dauer sein sollten, waren sich Wetterexperten allerdings bereits zu diesem Zeitpunkt einig. Als „deutlich zu mild“ beschrieb beispielsweise ARDWetterredakteur Dr. Tim Staeger die erste Januarhälfte und sagte Mitte des Monats voraus, dass es noch viel zu früh sei, „den Wintermantel einzumotten“.

Seltene Gäste aus Sibirien Besonders im Rekord-Wintermonat Dezember mit hohen Minusgraden und Schneefällen hatten viele Tierfreunde in der Region und in ganz Deutschland Sorge um das Überleben der heimischen Wildtiere. Würden Wintervögel und Waldtiere genügend Nahrung finden? Der Einzelhandel schien sich jedenfalls schon im Herbst darauf eingestellt zu haben, denn bereits im September waren Meisenknödel & Co. in vielen Geschäften zu kaufen. Doch noch immer ist unter Naturfreunden und Tierschützern umstritten, ob die Fütterung der Wildvögel überhaupt zum Artenschutz beiträgt. Heidrun Schöning vom NABU Brandenburg erklärt, wer der eigentliche Nutznießer der Wintervogelfütterung ist: „Zuerst muss festgestellt werden, dass die Vögel es auch ohne die Fütterung durch den Menschen schaffen würden, jedoch es ist für die Menschen immer schön anzusehen, wenn sich die Tiere am Futterplatz versammeln.“ Besonderen Nutzen sieht sie auch für die Kinder, denen so verschiedene Vogelarten gezeigt werden könnten. Für den Artenschutz kann allerdings, laut NABU-Vogelexperte Dr. Markus Nipkow, nur ein geringer Beitrag geleistet werden, da die besonders schutzbedürftigen Vögel mit der Winterfütterung nicht erreicht werden könnten. Trotzdem würden beide NABU-Vertreter die unzähligen Vogelfreunde nicht vom Füttern abhalten wollen. „Wichtig ist, wenn einmal mit der Fütterung begonnen wurde, sollte diese auch den Winter über fortgesetzt und der Futterplatz beibehalten werden“, erklärt Heidrun Schöning. Dringend abraten müsse sie allerdings von der Fütterung im Wald lebender Tiere, wie beispielsweise der oft zu beobachtenden Rehe. „Waldtiere zu füttern ist nicht sinnvoll, da sie durch den Menschen zunächst aufgeStahnsdorfer StahnsdorferOrtsanzeiger Ortsanzeiger02 02I 2011


Topthema des Monats

schreckt werden und dadurch mehr Energie verbrauchen, was sie wiederum hungriger macht.“ Wie auch bei den Wintervögeln gilt hier vor allem das Prinzip der natürlichen Auslese. Zudem, so Schöning, fände man gerade beim Rehwild derzeit sehr hohe Bestände vor. Davon abgesehen, kämen die Tiere – sofern nicht meterhoher Schnee liegt – durch Scharren an die wichtige Nahrung heran. Andere Tiere, wie zum Beispiel Eichhörnchen würden sich ohnehin Vorräte anlegen. Extrem findet Heidrun Schöning diesen Winter nicht. „Das ist eben ein richtiger Winter, die vorhergehenden waren eher zu mild.“ Kann also Entwarnung für die freilebenden Tiere gegeben werden? „In ein paar Wochen Winter bricht noch keine Population ein. Die Tiere hatten lange genug Zeit, sich an die verschiedenen Lebensbedingungen anzupassen“, so Schöning. Eine Besonderheit in diesem Winter gab es jedoch schon. Im Rahmen der NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“, bei der im Januar mehrere Zehntausend Naturfreunde über eine Million Vögel beobachtet hatten, waren durchaus mehr Exoten aus fernen Ländern aufgetaucht. „Man kann schon sagen, dass in diesem Winter seltenere Gäste aus nördlichen Gefilden kommen“, so Schöning. Da es dort noch kälter sei, tauche hier und da auch mal ein Seidenschwanz oder eine Wacholderdrossel aus dem sibirischen Raum in deutschen Gärten auf.

Über 100 Tonnen Streusalz „So einen Winter habe ich lange nicht mehr erlebt, es kam noch mehr Schnee runter als im letzten Jahr“, sagt Jörg Wolschon vom Bauhof Kleinmachnow. Er arbeitet beim für die Schneeräumung in Teltow und Kleinmachnow zuständigen Eigenbetrieb der Gemeinde und ist dort für die Auftragsbearbeitung zuständig. Er berichtet von langen Einsätzen und Schneemengen bis 50 Zentimetern, die es wegzuräumen galt. „Trotzdem hatten wir alles soweit ganz gut im Griff“, sagt Wolschon. Jedenfalls bis die Salzlieferung nachließ. Und dabei hatte man die Vorratsmenge im Vergleich zum ebenfalls schneereichen Vorjahr schon mehr als verdoppelt – von ca. 50 auf über 100 Tonnen. Anfang Januar waren die Vorräte trotzdem fast aufgebraucht und der Deutsche Straßendienst (DSD) kam mit der Lieferung nicht nach. Für Jörg Wolschon hatte dies vor allem zwei Gründe. „In diesem Winter hat der Schneefall recht früh eingesetzt, am 2. Dezember und nicht wie im vergangenen Jahr erst am 31. Dezember“, erklärt er, „dazu kommt, dass der Schneefall

in der gesamten Bundesrepublik gleichzeitig eingesetzt hat.“ Und da der DSD nicht nur alle Städte beliefere, sondern zuerst auch die Autobahnmeistereien des Landes, hatte es zu dem Engpass kommen können. Wenigstens die Beschwerden über den Winterdienst hielten sich bislang in Grenzen. Und wenn, dann ging es um Nebenstraßen, die nicht geräumtwurden, da dort Autos unvernünftig parkten und die Räumfahrzeuge nicht passieren konnten, so Wolschon. Der letzte Winter dieser Art, läge seinem Empfinden nach schon lange zurück. Wohl im Jahr 1996, zwei Jahre nachdem er seine Arbeit beim Bauhof begonnen hatte. In diesem Jahr verschaffte die im Januar einsetzende Tauperiode den Kleinmachnower Winterdienstverantwortlichen jedoch zunächst eine kurze Verschnaufpause. An das Ende des Schneefalls in diesem Winter will Jörg Wolschon nämlich noch nicht glauben: „Ich bin zwar kein Wetterexperte, aber ich denke, da kommt noch was.“ Stephanie Oehme Fotos: Stephanie Oehme (1), Rolf Niebel (3)

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Soziales

Gottesdienste Ev. Kirchengemeinde Stahnsdorf, Dorfkirche So., 06. Feb., 10 Uhr, Eigmüller, Gottesdienst mit Abendmahl So., 13. Feb., 10 Uhr, Edert So., 20. Feb., 10 Uhr, Edert So., 27. Feb., 10 Uhr, Edert, Gottesdienst in alternativer Form

In den Ortsteilen: So., 6. Feb., 9.30 Uhr, 5. n. Epiphanias, GHS Güterfelde, Kulla So., 13. Feb., 9.30 Uhr, L. n. Epiphanias, GHS Güterfelde, Kulla So., 13. Feb., 11 Uhr, L. n. Epiphanias, Kirche Sputendorf, Kulla So., 20. Feb., 9.30 Uhr, Septuagesimä, GHS Güterfelde, Kulla So., 20. Feb., 11 Uhr, Septuagesimä, Kirche Schenkenhorst, Kulla So., 27. Feb., 9.30 Uhr, Sexagesimä, GHS Güterfelde, Kulla

Kath. Pfarreigemeinde Ss. Eucharistia 1. Allgemeine Gottesdienste Sonntag: Teltow 9.00 Uhr Kleinmachnow 10.30 Uhr Montag: Teltow 8.30 Uhr Dienstag: Teltow 8.45 Uhr Mittwoch: Klm. 8.30 Uhr Donnerstag: Klm. 18.30 Uhr, (ab 18 Uhr Rosenkranzgebet) Freitag: Teltow 18.30 Uhr, (ab 18 Uhr Rosenkranzgebet) Samstag: Klm. 18 Uhr (Vorabendmesse) Besondere Gottesdienste: 2. Februar 2011, Darstellung des Herrn 8.30 Uhr Hochamt in Kleinmachnow 18.30 Uhr, Hochamt in Teltow

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Am 1. Sonntag im Monat wird der Gemeindegottesdienst in Kleinmachnow mit eigener Kinderkatechese gehalten.

Februar-Programm des ClaB Kreatives • Mo., 15 Uhr „Der Holzwurm“ – Handwerkliches Gestalten 15.30 Uhr Keramikwerkstatt • Di., 15 Uhr Keramik • Mi., 15 Uhr Kreativmix • Do., 15.30 Uhr Keramik, 16 Uhr Action-Tag: Spaß, Spannung, Action. Eure Ideen sind erwünscht! • Fr., 16 Uhr, Keramik (Eltern, Oma, Opa, Kind)

Körperkultur und Sport • Tägliche Nutzung der Muckibude ab 13 Uhr • Di., 17.00 Uhr, Ladies-Fitness • Fr., 15.00 Uhr, Hallenfußball, Basketball, Radsport-AG, Zille-Sporthalle

Futtern wie bei Muttern • Di., 16.00 Uhr, Einfach kochen – Lecker und trotzdem gesund! Unkostenbeitrag 1,50 Euro/Tag (Anmeldung ist erforderlich)

Beratung & Hilfe • Di., 15 Uhr, Hausaufgabenhilfe, 16 Uhr Jugendberatung (n. V.) 18 Uhr Der PC-Doktor hilft • 01.02./15.02., 19–20 Uhr, SHG ADHS

Highlights

Winterferien! (Öffnungszeiten: 12.00–20.00 Uhr)

Neu im ClaB!

Musikworkshop Mittwoch, 02.02.2011 17.00–19.00 Uhr Produzieren von jeglicher Musik mit digitalem Musikstudio ohne Noten- und Instrumentekenntnisse.

Urban Dance Dienstag, 09.02.2011 18.00–19.00 Uhr Du kannst zu Deiner Wunschmusik tanzen und Dir eine Choreografie ausdenken. Denise unterstützt Dich dabei!

Tägliche Angebote • Gesprächsangebote • PC-Nutzung • kostenlose Internetnutzung • Computerspiele • Tischtennis • Fußballkicker • Billard • Kaffeelounge • große Spielwiese • Basketball, Volleyball & Fußball

Geburtstagskinder und Jubilare im Februar 2011 Herzlichen Glückwunsch

• Montag: Kreativ- und Spieletag Ihr könnt unsere AG’s ausprobieren! Vielleicht habt Ihr Lust öfter mitzumachen? Außerdem lernt Ihr neue Spiele kennen, lasst Euch überraschen! • Dienstag: Bowling 16.00–18.00 Uhr Bowlingcenter, Ruhlsdorfer Straße (ehem. OBI), 4,00 Euro und Geld für Getränke mitbringen, Treff: 15.45 Uhr am Center • Mittwoch–Freitag: Workshop „Verrückte Hüte“, 15.00–18.00 Uhr, Materialkosten: 5 Euro • Eine Nacht im ClaB!!! Es warten viele Überraschungen auf Euch! 03.02.11, ab 18.00 bis 04.02.11, ca. 9.30 Uhr. Mitmachen kann jeder ab zwölf Jahren. Ihr benötigt einen Schlafsack, eine Luftmatratze, Waschzeug, und die Erlaubnis der Eltern und 3 Euro für’s Essen! Eine Anmeldung ist unbedingt bis zum 31.01.11 im ClaB erforderlich. Dann bekommt Ihr auch den Brief für Eure Eltern und das Anmeldeformular!

• Dienstag, 16.02.11, Nähkurs 16.00–18.00 Uhr • Fr., 04.03.11: Faschings-Disco 18.00–21.00 Uhr, für alle ab 12! Mit Kostümen macht die Disco noch mehr Spaß!

Olga Leibrandt am 08. zum 86. Geburtstag Manfred Schmidt am 08. zum 80. Geburtstag Hans Stanowski am 10. zum 85. Geburtstag Andreas Geschonneck am 11. zum 80. Geburtstag Käte Rauter am 14. zum 75. Geburtstag Nora Padaszus am 15. zum 80. Geburtstag Elfriede Pohlmann am 15. zum 80. Geburtstag Ingeburg Vogel am 16. zum 80. Geburtstag Klara Höhne am 18. zum 95. Geburtstag Regina Simmack am 20. zum 80. Geburtstag Gerda Becker am 22. zum 80. Geburtstag Otto Haak am 23. zum 99. Geburtstag Ehepaar Hermann und Renate Lohkämper am 10. zum 50. Ehejubiläum Ehepaar Manfred und Rita Berke am 18. zum 50. Ehejubiläum OT Güterfelde Günther Hanack am 02. zum 89. Geburtstag Inge Deutschländer am 11. zum 75. Geburtstag OT Schenkenhorst Ilse Engel Charlotte Klein

am 26. zum 91. Geburtstag am 26. zum 87. Geburtstag Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011


Leserpost

Pilgerreise nach Athos Einsatz am See Oder: Ein langer Weg zu einem Mitschüler

Angler und Feuerwehr sorgen für Fische

Die Organisation eines Klassentreffens ließ mich den Kontakt zu einem Mitschüler aufnehmen, der Mönch auf Athos geworden war. Athos ist eine autonome Mönchsrepublik mit 20 Klöstern und liegt auf der Halbinsel Chalkidiki in Griechenland. Heute setzt eine Gemeinschaft von etwa 2 000 Brüdern die tausendjährige Tradition des Studiums und der Liturgie fort. Seit 1988 gehört Agion Oros (Berg Athos) zum Weltkulturerbe. Für mich ein weiterer Grund, eine Reise nach Athos zu unternehmen. Da aber täglich nur zehn ausländischen Männern der Aufenthalt auf der Halbinsel sowie eine Nacht in einem Kloster erlaubt wird, bedarf es einer genauen Planung. Frauen und weiblichen Haustieren wird seit dem 11. Jahrhundert der Zutritt ganz versagt. Interessant ist: Jeder Reisende gilt als Pilger. Nach der langen Anreise mit Flugzeug und Bus erreichte ich die Stadt Ouranoupolis (Himmelsstadt), die sich unmittelbar an der Grenze zur autonomen Republik befindet. Aufgrund üppiger Vegetation und wilder Tiere kann diese Grenze nicht zu Fuß überschritten werden, sondern erfolgt per Fähre von Oronopolis nach Dafni. Angekommen im Hafen von Dafni, gingen die ersten Pilger zu Fuß zu „ihren“ Klöstern. Die überwiegende Zahl fuhr mit den bereitstehenden Bussen in die Hauptstadt der Republik nach Karyes. Anschließend ging es mit „Mönchstaxis“ zu den verschiedensten Klöstern.

Am 8. Januar hatten sich die Mitglieder des Angelvereins Südwest e.  V. Wilfried Scheunemann, Bodo Rathmann, Nick Rathmann und Andreas Rose am Güterfelder See mit der Feuerwehr verabredet. Denn hier war wie fast in jedem Winter ein Einsatz zum Wohle der Fische nötig. Seit Anfang Dezember war der See zugefroren. Durch Schneefall, Antauen und wieder Gefrieren war die Eisschicht nicht klar und somit lichtundurchlässig. Wenn kein Licht einfällt, gibt es keine Photosynthese und folglich wenig Sauerstoff. Gewässerwart Bodo Rathmann führte regelmäßig Sauerstoffmessungen durch und die Ergebnisse nach etwa vier Wochen Eisschicht machten dann aus Sicht des An-

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011

Nach anderthalb Stunden abenteuerlicher Fahrt kam ich am Kloster Philotheou, dem Aufenthaltsort meines ehemaligen Mitschülers, an. Er hatte Dienst an der Klosterpforte und empfing die Pilger. An Mimik, Gestik, Sprache und Tonfall erkannte ich ihn sofort wieder, trotz Mönchskutte, Haar- und Bartpracht. Nach altem Brauch wurden wir bewirtet und ins Kloster eingewiesen. Es folgten der Eintrag in das Gästebuch, die Übergabe der Gastgeschenke und erste Gespräche. Dann besuchten wir die Kapelle, Herzstück des Klosters und Zentrum des orthodoxen Lebens – acht Stunden Arbeiten, acht Stunden Beten, acht Stunden Ruhen. Ich verbrachte drei Tage und zwei Nächte im Kloster. Ich durfte die Gastfreundschaft der Klostergemeinschaft erleben. Dort gilt der julianische Kalender. Die Uhrzeit wird bestimmt durch zwölf Stunden vor und zwölf Stunden nach Sonnenuntergang. Es folgten weitere Gespräche mit meinem gastgebenden Mönch, der private Bereich der Mönche war dabei tabu. Ich genoss die „himmlische Ruhe“, bei Tag und Nacht. Am dritten Tag verabschiedeten wir uns voneinander. Bis zum Rückflug hatte ich noch zwei Tage Zeit, um die vielen Eindrücke und das Wiedersehen mit meinem Schulkameraden zu verarbeiten. Es war eine beeindruckende, unvergessliche Reise. E.-W. M./SOA

gelvereins ein Eingreifen erforderlich. Die Vereinsmitglieder setzten eine zweite Sauerstoffpumpe ein und die Kameraden der Feuerwehr sägten zwei große Löcher in das Eis. Sie befinden sich von der Badestelle aus gesehen rechts in Richtung Dorf. Die Bereiche wurden abgesperrt. Dass die Freiwillige Feuerwehr Stahnsdorf technische Hilfeleistung erbringt, wurde im Vorfeld mit der Gemeinde abgestimmt. Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde den Angelverein nachhaltig unterstützt, indem sie die Kosten der gemeinsamen Einsätze mit der Feuerwehr und die Stromkosten für den Betrieb der Sauerstoffpumpen trug. Auch in diesem Jahr wurde die Kostenübernahme wieder zugesichert. A. Rose/SOA

Liebe Leserin, lieber Leser Die Redaktion weist darauf hin, dass Artikel, die namentlich oder als Leserpost veröffentlicht werden, nicht der Meinung der Redaktion entsprechen müssen. Verantwortlich für den Inhalt ist der Verfasser. Aufgrund der vielen und oft sehr langen Zuschriften behält sich die Redaktion das Recht der auszugsweisen Wiedergabe von Zuschriften vor. Wir bitten um Verständnis. Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Anschrift: redaktion@teltower-stadtblatt.de.

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Jugend und Bildung

Fast nicht zu toppen 4. Ausbildungsmesse mit Rekorden

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Große Nachfrage herrschte bei allen Ausstellern. Mit einer durchweg positiven Bilanz gehen Aussteller, Besucher und Veranstalter aus der 4. Ausbildungsmesse. Rund 4 000 Gäste tummelten sich am 22. Januar in den Unterrichtsräumen und Fluren des OSZ Teltow. Die Messe an einen Ort zu verlegen, der exemplarisch für Ausbildung steht, erwies sich als hervorragende Idee. Schüler deOSZ, Fachbereich Mediengestalter Bild und Ton, präsentierten sehr anschaulich ihr Können und griffen anschließend sogar selbst zu den Instrumenten. Junge Schülerinnen und Schüler konnten sich bei 65 Ausstellern

Foto: Mathias Schimpf

über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Region informieren. Die Zahlen sprachen für sich: mehr Aussteller und, besonders wichtig, mehr Besucher als im letzten Jahr. Alle Beteiligten zeigten sich mehr als zufrieden: die Aussteller über die anspruchsvollen Gespräche und die Jugendlichen über die Vielseitigkeit der Angebote. Die jüngsten Besucher wurden im Kinderwagen durch das OSZ geschoben. Man kann eben nicht früh genug damit beginnen, sich für seine Zukunft zu interessieren. Cornelia Schimpf

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Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011


Kultur

Hinter das Ortsausgangsschild geschaut: Eine „schöne“ Schnapsidee

Kunstausstellung bringt Farbe an die Bäke

„Bei Gänsekeule und Rotwein, den Blick in den idyllisch verschneiten Garten der Bäkemühle gerichtet, kam uns die Idee zu dieser winterlichen Ausstellung“, erzählten Marianne Drefs und Barbara Bock von der Künstlergruppe „K 50“. Zu den K-50Leuten zählen zwölf Künstlerinnen und Künstler aus Berlin und Kleinmachnow, die sich schon viele Jahre, seit ihrem gemeinsamen Studium an der Freien Kunstschule Berlin-Mitte kennen. Aus dieser Zeit stammt auch der Name K 50. „Es ist verblüffend, dass es uns noch immer gibt“, sagte einer der Künstler. Doch für diese Stabilität werde viel getan. Wir lachen, malen und stellen nicht nur zusammen aus, wir unternehmen auch sonst viel gemeinsam. Studienreisen wie beispielsweise in die Toscana, nach Masuren oder nach

Brasilien zählen mit zu unseren Interessen. Seit etwa vier Jahren trifft sich die Gruppe im Kleinmachnower Eichenhof am Zehlendorfer Damm und stellt im Sommer traditionell ihre Arbeiten unterschiedlichster Art im schönen, festlichen Ambiente der Bäkemühle aus. Beim Anblick der herrlichen Schneelandschaft sei die Idee geboren, dies auch einmal im Winter zu tun. Gesagt – getan. Doch war es eher eine Schnapsidee? „Es ist nicht leicht, hier in der Kälte zu stehen. Auch den Bildern tut die feuchte Witterung und der Rauch, der aus den aufgestellten Feuerschalen steigt, bestimmt nicht gut“, meint Marianne Drefs zweifelnd. „Eine gelungene Veranstaltung war es aber dennoch“, so ihr Fazit. „Das sonnige, frühlingshafte Wetter animierte viele Menschen zum Spa-

zierengehen und so wurden auch viele Gäste hier von uns begrüßt. Es macht uns einfach Spaß, interessante Gespräche zu führen, sich der Öffentlichkeit zu zeigen und Gedanken auszutauschen.“

Über die Kunst käme man mit den Menschen vor Ort in Kontakt und es fördere sehr den Zusammenhalt der Gruppe, erklärte die Künstlerin weiter, das sei vor allem das Ziel. Text/Foto: B. Ri.

Buchvorstellung aus der Redaktion Aus der Kleinmachnower Bibliothek wurde die Idee an die Redaktion herangetragen, doch auch einmal einen Buchtipp abzugeben. Darum an dieser Stelle: Jakob Hein: Herr Jensen steigt aus – empfohlen von Rolf Niebel Sollte man bei einer Buchvorstellung mit dem letzten Satz beginnen? Nein, sollte man nicht. Und doch: „Dann stand er auf, suchte einen Schraubenzieher aus der Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011

Werkzeugkiste auf dem Flur und entfernte das Namensschild von seiner Tür.“ Herr Jensen ist ganz normal – abgebrochenes Studium, irgendwie Schwierigkeiten mit den Frauen, Freunde eher wenig – aber wohl doch normal, oder? Herr Jensen ist Postbote – bis er entlassen wird – auch normal. Normal auch was dann kommt: Arbeitsamt, sozialer Rückzug, die Suche nach neuen Aufgaben und

dem Lebenssinn, Paranoia und die hohe Kunst des Nichtstuns. Es ist eine Geschichte des ganz normalen Wahnsinns. Und weil das so ist, kann am Schluss nur die Konsequenz des letzten Satzes stehen. Jakob Hein spiegelt die Absurdität des Alltags mit unschuldig bösartiger Bissigkeit – einer Komik, die einen das Gruseln lehrt. Und am Ende bleibt die Frage: Sind wir nicht alle ein bisschen Jensen?

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Automobil/Recht

Blau ja blau ...

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Auto-Service Lichtblau expandiert

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„Blau ja blau sind alle meine Kleider ...“ von der Krawatte des Chefs bis zum klassischen Blaumann des Kfz-Mechanikers in der Werkstatt. Wer kennt es nicht noch, dieses Lied aus Kindertagen, das den Stolz auf den entsprechenden Beruf zum Ausdruck bringt? Olaf Jahr, Inhaber der ASL Auto-Service Lichtblau GmbH in der Mahlower Straße 235 in Teltow, ist zurecht stolz. Als er die Firma vor drei Jahren übernahm, hatte er wohl im Traum nicht daran gedacht, so schnell zu expandieren und in Teltow ein neues Autohaus aus dem Boden zu stampfen. Heute ist sein Autohaus mit angeschlossener Service-Werkstatt der stärkste Partner des Autoherstellers Hyundai in der Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf. „Hyundai entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem sehr starken Servicepartner für die Kunden“, erklärt Olaf Jahr. Das wiederum scheint, betrachtet man die Fahrzeuge der Marke Hyundai einmal genauer, durchaus nachvollziebar. „Diese Autos werden den hohen Anforderungen unserer Kunden entsprechend ausgestattet“, so Olaf Jahr. „Und vorallem stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis. Der Kunde fragt sich doch: Was bekomme ich für mein Geld?“ Ein Sport

Utility Vehicle (SUV), also eine Geländelimousine, der Marke Hyundai ist hier beispielsweise bereits für unter 20 000 Euro zu haben. Gleichwertige Modelle anderer Marken findet man zu diesem Preisniveau nicht, es sei, man macht Abstriche bei Qualität und Ausstattung. „Wir haben Fahrzeuge in unserer Produktpalette, die andere Hersteller und Anbieter sich wünschen“, schmunzelt Olaf Jahr, der hinter den Produkten steht, die er verkauft. „Das sind praktische, funktionale und solide Autos. Sie sind chic und passen ins Preisgefüge.“ Mitte dieses Jahres eröffnet die Auto-Service Lichtblau GmbH nun ein neues Service-Zentrum in der Teltower Oderstraße 20, direkt neben dem Fußballplatz. Auf 4 800 Quadratmetern werden dann neben der größeren Verkaufsfläche eine Werkstatt mit Lackiererei, ein Leasingund Finanzierungsservice, ein Abschleppdienst, eine Autovermietung und viele Parkplätze zu finden sein. Viel Arbeit also, für Olaf Jahr und seine Mannschaft. Eins also scheint ausgeschlossen für die nächste Zeit: Blau machen gilt nicht, im Autohaus Lichtblau. ASL Auto-Service Lichtblau GmbH Mahlower Straße 235 14513 Teltow Tel: 0 33 28-33 87 90 www.asl-lichtblau.de

Veränderte Gesetze Üblicherweise gilt der Jahreswechsel als Termin für wichtige Gesetzesänderungen. Auch mit dem 1. Januar 2011 sind besonders viele und wichtige Neuerungen in Kraft getreten. Über die wichtigsten Veränderungen geben ARAG-Experten hier einen kurzen Überblick. Mehr über die Gesundheitsreform lesen Sie auf der Seite 18: Arbeitslosenversicherung: Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung erhöht sich von 2,8 auf 3,0 Prozent des Bruttolohnes.

für die Transaktion kassiert, damit der Kunde gegebenenfalls auf günstigere Geldautomaten ausweichen kann.

PKV: Der Grenzbetrag zur Versicherungspflicht sinkt von bisher 49 950 Euro jährlichem Bruttolohn auf 49 500 Euro. Der Bruttolohn muss auch nur noch ein Jahr lang bezogen worden sein statt bisher drei Jahre, um in die Private Krankenversicherung zu wechseln.

Luftverkehrssteuer: Eine Luftverkehrssteuer wird seit dem 1. Januar unabhängig vom Flugziel für alle Flüge von einem deutschen Flughafen erhoben. Der Steuersatz beträgt 8 Euro für Flüge bis zu 2 500 Kilometer, 25 Euro für Flüge bis 6 000 Kilometer und 45 Euro für alle Flüge über 6 000 Kilometer.

Elterngeld: Elterngeld wird Ehepaaren mit einem Nettoeinkommen von mehr als 1 240 Euro nur noch in Höhe von 65 Prozent des letzten Nettogehaltes gewährt, nicht wie bisher 67 Prozent. Spitzenverdienern mit mehr als 250 000 Euro jährlich wird das Eltergeld ganz gestrichen – genauso wie Hartz-IVEmpfängern.

Tabaksteuer: Der Blaue Dunst wird teurer! Die Tabaksteuer wird in den kommenden fünf Jahren schrittweise um jeweils vier bis acht Cent steigen. Mit der ersten Steigerung in 2011 will der Bund aus der Tabaksteuer rund 200 Millionen Euro mehr einnehmen.

Heizkostenzuschuss: Wohngeldempfängern wird mit Beginn des Jahres 2011 kein Heizkostenzuschuss mehr gewährt. Geldautomaten: Ab 15. Januar müssen Automaten fremder Geldinstitute jedem Abheber anzeigen, wieviel das Geldinstitut

Fisch: Erzeugnisse aus Fischerei und Aquakultur müssen ab 2011 Angaben darüber enthalten, ob die Waren zuvor eingefroren wurden. Der aus Asien stammende Pangasius wird beispielsweise grundsätzlich tiefgefroren transportiert und für den Verkauf aufgetaut. ARAG

Busche & Hartmann Rechtsanwälte

Stefan Peter Busche Strafrecht Miet- und Immobilienrecht Familienrecht

Georg Friedrich Hartmann Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht

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Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011


Porträt des Monats

Plattform für mehrsprachige Kinderbetreuer Peggy Block betreut Internet-Plattform www.bilingi.de Das kann doch wohl in dieser globalisierten Welt nicht wahr sein, dachte sich Peggy Block vor drei Jahren, als sie vergebens nach einer zweisprachigen Kinderbetreuerin Ausschau hielt. „Schließlich gibt es so viele verschiedene Kulturen in Berlin und Brandenburg“, sagt die Teltowerin. Kurzerhand baute die engagierte, junge Frau auf eigene Faust und mit ihrem eigenen Geld die Internet-Plattform www.bilingi.de auf. Das Portal bildet eine Schnittstelle zwischen Eltern und Kinderbetreuern. „Ich bin jedoch keine Vermittlerin“, stellt die 33-Jährige voran. Das könne sie zeitlich nicht leisten. Denn die junge Mutter arbeitet hauptberuflich als Sachbearbeiterin beim Diakonischen Werk. Außerdem ist sie gerade mit ihrer Familie ins eigene Häuschen nach Seehof gezogen. Ihr Projekt „bilingi“ versteht sie als eine Art Hobby, in das sie Zeit und Geld investiert, bisher jedoch keinen Cent verdient hat. „Es ist ein Idealismusprojekt“, erklärt Peggy Block. Denn sie ist davon überzeugt, dass bilinguale- und fremdsprachige Kinderbetreuer gebraucht werden. Dieser Überzeugung widmet Block fast 100 Prozent ihrer freien Zeit. Täglich beantwortet sie E-Mail-Anfragen, prüft die Registrierungen auf ihrer Webseite und akquiriert neue Nutzer. „Ich bin in der Verantwortung, die Eltern und Kinderbetreuer auf meiner Seite zu schützen“, verdeutlicht sie. Deshalb arbeite sie nur mit Profis, zum Beispiel mit einem Rechtsanwalt, Programmierer und Grafiker. Eine solche Plattform werde schnell missbraucht, weiß sie aus Erfahrung. Warum wünschte sich Peggy Block für ihre Tochter Lara einen zweisprachigen Babysitter? „Ich habe sechs Jahre im Ausland gelebt und spreche sehr gut Englisch“, erklärt sie. Besonders prägend sei für sie ein Au-pair-Aufenthalt in den U.S.A. gewesen. Mit ihrer Gastfamilie aus ChicaStahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011

go habe sie heute noch sehr guten Kontakt. „Ich möchte, dass meine Tochter eines Tages mit meinen Gasteltern sprechen kann“, erklärt Block. Darüber hinaus sei sie davon überzeugt, dass Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, im späteren Berufsleben bessere Chancen haben. Außerdem blieben mit mehrsprachigen Babysittern die Muttersprachen erhalten. Ihre Webseite soll einen Beitrag in diese Richtungen leisten. Bisher ist bilingi in Deutschland einzigartig, sagt Block. „Ich habe über meine eigene Seite zwei tolle Babysitter für Lara gefunden“, schwärmt sie. Peggy Block wurde in Weißwasser geboren. Nach der Schule machte sie eine Ausbildung zur Hotelkauffrau. 1997 folgte die lebenslustige Frau dem Ruf der großen, weiten Welt. Sie lebte abwechselnd in den U.S.A., in Griechenland, Österreich und Australien. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie sich jeweils mit Hotel-Jobs. „Die Zeit im Ausland sehe ich als wichtige Erfahrung, denn dort war ich völlig auf mich allein gestellt“, erklärt sie. Sich eine Wohnung zu suchen, mit dem Arbeitgeber und einer fremden Sprache zurecht zu kommen – all das habe sie in dieser Zeit gelernt. „Ich bin toleranter geworden“, verrät sie. 2003 kehrte Peggy Block nach Deutschland zurück und wohnte fortan in Berlin. Nach einer Weiterbildung im Bereich moderne Bürokommunikation arbeitete sie in einer Fernsehproduktionsfirma. Zur gleichen Zeit lernte sie ihren heutigen Freund und Vater von Lara kennen. „Als ich mit meiner Tochter schwanger war, ratterte es in meinem Kopf, dass es schön wäre, wenn meine Kleine zweisprachig aufwachsen könnte“, erklärt sie weiter. Aus der anfänglichen Idee sei später ein konkreter Plan geworden. Nachdem sich die engagierte und willenstarke Frau mit ihrem ersten Programmierer-Team eine blutige Nase holte, ging sie ein zweites Mal an den Start – mit neuem

Team. Herausgekommen ist die heutige Webseite; online seit Anfang 2009. In der Zwischenzeit haben sich etwa 4000 Kinderbetreuer, meist aus der Region Berlin und Brandenburg, bei bilingi registriert. Es sollen noch viele hinzukommen, wünscht sich die Initiatorin. Wer sich registrieren möchte, muss Namen, Adresse, Schulabschluss und Ausbildung sowie Sprachkenntnisse angeben. Es können sich Babysitter, Tagesmütter, Nachhilfelehrer oder Haushaltshilfen eintragen. Eltern, die einen Kinderbetreuer suchen, müssen sich ebenfalls registrieren. „Sie können nach Wohnort, Alter und Sprache einen Babysitter suchen und ihn direkt kontaktieren“, e Tischlerei

Sympathisch

erklärt Block. Das komplette Angebot ist kostenlos. „Im Moment trägt sich die Webseite jedoch leider nicht“, fährt Peggy Block fort. Deshalb zahle die 33-Jährige die laufenden Kosten aus eigener Tasche. Ein teures Hobby, das sie sich nicht mehr lange leisten kann. Aus diesem Grund braucht die Erfinderin von bilingi dringend Sponsoren und einen Kooperationspartner. „Es kann jemand aus der Branche sein, die Eltern und Kinder als Zielgruppe haben“, erklärt sie: Zum Beispiel ein Hersteller von Babyprodukten, ein Kinderbuchverlag, ein Bekleidungs- oder Spielzeughersteller. Alle Kontaktdaten finden Interessierte unter www.bilingi.de. Text/Foto: Anett Kirchner

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Gesundheit

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Tagesklinik in Teltow Bereits seit vergangenem November betreibt das Asklepios Fachklinikum Brandenburg, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, eine psychiatrische Tagesklinik mit 16 Plätzen im „Teltow Karree“ in der Rheinstraße. Räumlich und personell eng mit der Tagesklinik verknüpft ist eine psychiatrische Institutsambulanz. Damit wurde gemäß Landesauftrag die psychiatrische Versorgung der Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf aufgenommen. Das Team um die leitende Oberärztin Katharina Campbell ist auf die Behandlung von Depressionen spezialisiert. Etwa 20 Prozent der Bevölkerung leiden unter dieser Krankheit. Besonders während der dunklen Monate haben vie-

le Menschen mit einer Lichtmangeldepression, der so genannten Herbstdepression zu tun. Mithilfe einer speziellen Lichttherapie kann dieser Erkrankung entgegen gewirkt werden. Das Angebot der Tagesklinik ist weitaus größer. Um den Patienten Freude zu bringen steht bspw. im Rahmen einer Genusstherapie eine eigene Therapieküche zur Verfügung. In den Bereichen Ergo- und Sporttherapie bestehen Kooperationen mit Ärzten und Therapeuten in der Region. Immer mittwochs in den ungeraden Wochen lädt die Klinik um 15 Uhr alle Interessenten cos zum Info-Café ein. Kontakt: Rheinstraße 10, Teltow Tel.: (0 33 28) 93 60 60-0

Das ändert sich 2011

www.stahnsdorf-erleben.de · kleine Auswahl an Schnittblumen · Saisonpflanzen · Stauden und Gehölze · Inkarho – Rhododendren · Rosenstöcke · Obst- und Wildgehölze Februar 2011: Ruhezeit

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Beitragssatz – Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung wurde bei 15,5 Prozent gesetzlich festgeschrieben und ist nun wieder so hoch wie vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Arbeitnehmer und Rentner zahlen insgesamt 8,2 Prozent ihres beitragspflichtigen Einkommens, Arbeitgeber 7,3 Prozent. Einkommensunabhängige Zusatzbeiträge – Wenn Zusatzbeiträge erforderlich sind, werden sie von der Krankenkasse als einkommensunabhängiger Betrag erhoben. Über die Höhe entscheidet jede Krankenkasse selbst. Der Zusatzbeitrag ist für alle Mitglieder einer Krankenkasse gleich. Sie führen diesen Beitrag direkt an ihre Krankenkasse ab. So können sie künftig Preise und Leistungen zwischen den Krankenkassen besser vergleichen. Im Jahr 2011 wird die große Mehrheit der Krankenkassen noch keinen Zusatzbeitrag erheben müssen. Sozialausgleich – Die bisherige Deckelung der Zusatzbeiträge bei einem Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen bzw. acht Euro entfällt. Stattdessen wird ein Sozialausgleich eingeführt, der sich am

durchschnittlichen Zusatzbeitrag orientiert. Übersteigt der durchschnittliche Zusatzbeitrag zwei Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen eines Mitglieds, so greift der automatisch vom Arbeitgeber oder Rentenversicherungsträger durchzuführende Sozialausgleich, der aus Steuermitteln finanziert wird: Der einkommensbezogene Krankenversicherungsbeitrag des Mitglieds wird um den Betrag der Überforderung reduziert. Das ausgezahlte Einkommen ist entsprechend höher. 2011 liegt der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei Null Euro, deshalb wird die neue Regelung erst ab 2012 Wirkung zeigen. Beitragsbemessungsgrenze – Die Beitragsbemessungsgrenze wurde im Vergleich zu 2010 um ein Prozent abgesenkt. Im Jahr 2011 liegt sie bei 3 712,50 Euro im Monat bzw. 44 550 Euro im Jahr. Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Einkommensgrenze eines Mitglieds in der gesetzlichen Krankenversicherung, oberhalb derer das Einkommen beitragsfrei bleibt. Mehr dazu lesen Sie in der März-Ausgabe des Stahnsdorfer Ortsanzeigers. PM/SOA Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011


Gesundheit

Anzeige Was hat Parodontose mit der Allgemeingesundheit oder Diabetes zu tun?

Parodontose ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Sie wird durch Bakterien verursacht, von denen man bisher nicht genau weiß, warum sie in erhöhter Zahl auftreten und warum manche Menschen betroffen sind und andere wieder nicht. Ungefähr jeder zweite Deutsche über 35 (!) ist ernsthaft betroffen. Die Parodontose ist eine chronische Erkrankung, die unbehandelt zur Zahnlockerung und schließlich zum Zahnverlust führt. Ein Zeichen für eine beginnende Parodontose ist das Zahnfleischbluten. Ein zweites Indiz sind Zahnfleischtaschen – Spalten zwischen Zahnwurzel und Zahnfleisch, die nur der Zahnarzt feststellen kann. Sind diese entstanden, hat bereits Knochenabbau stattgefunden. Dieser Abbau ist für den Laien nicht erkennbar. Erst wenn durch zusätzlichen Rückgang des Zahnfleisches die Zähne merklich länger zu werden scheinen, wird die Erkrankung für jedermann deutlich. Dann ist es allerdings bereits zu spät, und der Zahnarzt kann nur noch versuchen, das weitere Voranschreiten der Erkrankung zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Aber nicht nur die Zahnlockerung und der Zahnverlust sind ernstzunehmende Folgen. Besonders für Diabetiker kann eine unbehandelte Parodontose zu Problemen mit der Einstellung des Blutzuckerspiegels führen. Parodontose ist umgekehrt auch eine wichtige Komplikation des Diabetes mellitus. Deshalb sollte der behandelnde Internist seinen Patienten zur Kontrolle zum Zahnarzt schicken. Eine unbehandelte Paro-

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dontose kann man mit einem „offenen Bein“ vergleichen. Dieses würde auch kein Mensch unbehandelt lassen. Eine Parodontose ist also nicht als normal oder gar altersbedingt hinzunehmen. Andere wichtige „Nebenwirkungen“ der Parodontose sind ein erhöhtes Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Somit sollten Patienten mit HerzKreislauferkrankungen wie z. B. erhöhtem Blutdruck unbedingt auf ein gesundes Zahnfleisch achten. Schwangere mit Parodontose haben wissenschaftlich nachgewiesen ein höheres Risiko für eine Frühgeburt und ein geringes Geburtsgewicht des Neugeborenen. Auch Patienten mit Osteoporose, Rheuma oder Erkrankungen der Atemwege sollten einen Zahnarzt gezielt auf Parodontose ansprechen. Wie erfolgt nun die Behandlung? Das wichtigste ist erst einmal, dass die Parodontose möglichst früh erkannt wird, z. B. durch ein Parodontose-Screening. Es müssen dann mehrere so genannte professionelle Zahnreinigungen (PZR) durch eine Zahnärztliche Prophylaxeassistentin durchgeführt werden. Die eigentliche Zahnfleischbehandlung kann erst dann sinnvollerweise erfolgen, wenn der Patient selbst in die Lage versetzt wurde, optimale Zahnpflege zu betreiben. Da Parodontose eine chronische Erkrankung ist, ist im Anschluss an eine Zahnfleischbehandlung lebenslang (i. d. R. mindestens zweimal im Jahr) eine PZR zum Erhalt der Mund- und Allgemeingesundheit notwendig!

Selbsthilfegruppen

Kinderärzte

Stahnsdorf AWO-Kontakt- & Info.stelle für Selbsthilfegruppen (KIS), Gemeindezentrum, Annastraße 3 • Weil unsere Kinder anders sind: 7.2., 19 Uhr; neue Interessenten bitte anmelden: (0 33 29) 61 23 25

Bereitschaftsdienst: Montag–Freitag: 17–19 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10–12 Uhr Nach 19 Uhr: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: (0 18 05) 5 82 22 31 30, im akuten Notfall: 112

Treff im „ClaB“, Bäkedamm 2, 14532 Stahnsdorf • SHG AD(H)S: 1.2. und 15.2., 18.30 bis 20 Uhr

31.01.–06.02.2011 Frau Grit Thieme (0 33 28) 47 07 12 07.02.–13.02.2011 Dr. Schramm (0 33 29) 69 63 22 14.02.–20.02.2011 Dipl.-Med. Grundig (0 33 28) 42 73 13 21.02.–27.02.2011 Dr. Block-Schmidt (03 32 03) 86 26 40 28.02.–06.03.2011 Dr. von Saurma (03 32 03) 7 92 98

VBF Beratungsstelle im Gemeindezentrum Stahnsdorf, Annastraße 3, 14532 Stahnsdorf • Verein Behinderter u. ihrer Freunde e.V. Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf: Sprechzeiten: Mo., 15 bis 17.30 Uhr, Tel.: (0 33 29) 61 19 78 Kleinmachnow Deutsche Rheuma-Liga e.V. AG Kleinmachnow/Stahnsdorf Kontakt: M. Schönemann, Tel. (03 32 03) 2 48 33 • Wassergymnastik mittwochs, 14-tägig im Wechsel, 11.30 Uhr, 17 und 18 Uhr; Wohnstift Augustinum, Erlenweg 72 • Trockengymnastik 14-tägig im Wechsel: mittwochs 11.30 Uhr, 12.30 und 18 Uhr; Jugendfreizeiteinrichtung Kleinmachnow, Förster-Funke-Allee 106 a; Tel.: (03 32 03) 2 48 33 AWO-Treff, AWO-Ortsverein Kleinmachnow e.V., Förster-Funke-Allee 108 • SHG Pflegende Angehörige und Angehörige von Alzheimer-Erkrankten, 16.2., 15.30 Uhr (jeden 3. Mi. im Monat) Teltow Gesundheitszentrum Teltow Potsdamer Straße 7–9, 6. Ebene • SHG Fibromyalgie: 8.2., 17 Uhr • SHG Schlaganfall: 9.2., 14 Uhr, vorher (0 33 29) 61 23 25 anrufen • SHG Alkoholkranke/Medikamentenabhängige und deren Angehörige: freitags, 18 Uhr • SHG „Leben ohne Alkohol“: mittwochs 17.30 Uhr • SHG Parkinson: 2.2. 15 Uhr, Fachvortrag und Aussprache, Referentin: Dr. med. Petra Buder, Kleinmachnow • Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs, 3.2. SHG und 24.2. Einzelgespräche, 16.30 Uhr • SHG „Menschen mit künstl. Darm- und Blasenausgang“, 8.2., 14 Uhr • SHG Diabetiker: 7.2., 9.30 Uhr • SHG Tinnitus: 15.2., 16 Uhr • SHG Epilepsie: 1.2., 18 Uhr „Epilepsie als Begleiterscheinung“ • SHG Prostatakrebs: 22.2., 16.30 Uhr

Blutspendetermine Am 7. und 28. Februar besteht zwischen 15 und 19 Uhr in der AOK, Potsdamer Straße 20 in Teltow, die Möglichkeit der Blutspende. Informationen unter (03 31) 2 84 60.

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l en vie n h I hen ft. ünsc und Kra w r i it W . ndhe naht Gesu Frühling Der 19


Sport

Rudern entspannt Den an der Schleuse ansässigen Wanderruderverein „Ruderclub Kleinmachnow Stahnsdorf Teltow“ (RC KST) gibt es schon gut zehn Jahre. Ob nach getaner Arbeit, am Wochenende oder in den Ferien: Mit diesem Breitensport kann jeder zeitweise dem Alltag entfliehen und Erholung finden. Im Boot ist ein anderer Takt bestimmend: der des Schlagmannes. Jedoch soll der Takt nicht auf kurze Distanz auspowern, sondern dem Überwinden einer längeren Strecke, dem Trainingsstand entsprechend, dienen. Konzentration wird dann von jedem im Team gefordert, denn diese dient der Kontrolle der Technik und des Krafteinsatzes. Das Rudertraining zielt aber nicht nur auf die sportliche Komponente ab. Auch wegen des Gemeinschaftsgefühls kommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene gern zur regelmäßigen Bootsfahrt. Kleine Abenteuer sind unsere Tagestouren nach Potsdam oder Berlin und die Wochenendtrips auf der Havel. Während Wochentouren in den Spreewald, auf die Elbe oder die Donau führen, fahren wir in den Ferien schon mal in Fjorde, auf die Ostsee oder ans Mittelmeer. Auch 2011 bietet der RC KST viele Attraktionen rund ums Wanderrudern. Wer Interesse an diesem Sport hat, ist herzlich eingeladen, den Ruderclub KST kennenzulernen. PM/SOA www.wanderrudern.de

Angst vor dem Winter Pause in der 2. Fußball-Kreisklasse

Wollen fit in die Rückrunde kommen und dann wieder auf grünem Rasen kicken: Peschl, Haym, Handke und Linke (v.l.) vom Teltower FV II, hier im Spiel gegen die SG Saarmund. Foto: Marcus Lukas. Während in den Fußball-Bundesligen dank Rasenheizung in den Stadien mit überdachten Zuschauerrängen bereits wieder gespielt wird, haben die Amateure der unteren Klassen wie geplant noch Winterpause. Doch ob der Start in die Rückrunde Mitte Februar tatsächlich vollzogen werden kann, ist fraglich. Die Kicker hoffen, dass ihnen der Winter keinen Strich durch die Rechnung macht. Der Spielplan ist in der 2. Kreisklasse bereits gehörig durcheinander geraten. Letztmals konnten alle angesetzten acht Partien eines Wochenendes Anfang November absolviert werden. Während der 11. Spieltag noch komplett durchgeführt werden konnte, fielen in der 12. und 13. Runde bereits einige Begegnungen aus. Von den 16 Aufeinandertreffen der letzten beiden Spieltage der Hinrunde konn-

BALLETTSCHULE

KLEINMACHNOW C. Vogl

te dann nur noch eine Partie angepfiffen werden. So hat die Tabelle bereits erhebliche Schieflagen erhalten. Auch die beiden Mannschaften unserer Region mussten jeweils zwei Spielabsagen hinnehmen. Mitte Dezember fiel selbst das Derby zwischen dem Teltower FV II und dem RSV Eintracht Teltow III den Witterungsbedingungen zum Opfer, obwohl die Gastgeber sogar versucht hatten, durch fleißiges Schippen von Hand die Spielfläche vom Schnee zu räumen. Es half nichts. Die Fußballer haben noch den Winter 2009/2010 in böser Erinnerung. Damals konnte bis Mitte März kein regulärer Spielbetrieb durchgeführt werden. Sollten auch in dieser Saison Frost und Schnee so hartnäckig sein, käme man angesichts des bereits bestehenden Rückstandes in arge Bedrängnis.

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Spiele unter der Woche wären zwangsweise die Folge. Bei zum Teil langen Anfahrtswegen sind Ansetzungen an den Wochentagen für viele Kicker, die im Erwerbsleben stehen, problematisch. Noch aber darf man hoffen, dass der Rückrundenauftakt am 12. und 13. Februar planmäßig über die Bühne gehen kann. Während der RSV Eintracht dann am Sonnabend mit dem FC Falkensee 08 einen direkten Kontrahenten im Abstiegskampf an der Stahnsdorfer Zille-Straße empfangen möchte, soll der Teltower FV II einen Tag später an der Jahnstraße Gastgeber für Tabellenführer Lok Seddin sein. Bis dahin wollen aber beide Mannschaften ein angemessenes Vorbereitungsprogramm durchziehen, wozu auch Testspiele gehören. Derweil durfte der Teltower FV II dank guter Hinrunde am Einladungsturnier der 2. und 3. Kreisklasse unter dem geschützten Hallendach in Potsdam teilnehmen. Dabei reichte es in der Vorrunde nur zu zwei Remis bei einer knappen Niederlage, womit nach den Gruppenspielen bereits Endstation war. Die Lust, dass endlich mal wieder gegen den Ball getreten werden durfte, wandelte sich so in Frust über das sportliche Abschneiden. Damit der Frühling mit insgesamt 17 Punktspielen mehr Erfolg und sodann Spaß bringen wird, müssen die Spieler aber erst einmal ein ordentliches Trainingsprogramm absolvieren – und auf einen milden Fortgang dieses Winters hoffen. Volk.

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Beginnfreudige Momentaufnahmen oder wie die kleine Stadt Teltow tickt Anmerkungen zu meinen „50 merkwürdigen Teltower Geschichten“

„Und? Hat schon jemand geklagt?“ So besorgt beginnt manch ein Gespräch mit mir, neuerdings – nachdem meine „Teltower Geschichten“ erschienen sind und um die regionalen Kirchtürme herum viele Leser gefunden haben. Allein schon deshalb will ich hier umgehend mitteilen: Nein, es hat keiner geklagt. Warum auch? Nach der Lektüre des Buches haben mir allerhand Leute zugerufen: „Einfach köstlich!“ Ein Leser hat mich sogar an einen, eine Geschichte eröffnenden Satz erinnert, in der es voll Harmlosigkeit heißt: „Das wollen wir keineswegs verheimlichen, in den frühen Abendstunden des Soundsovielten, im Jahre 2004, wurde in der Altstadt von Teltow ein Spaziergänger gesichtet.“ Nun ja, über die Jahre hin war die Verführung groß, solche Freuden des beobachteten Au-

Impressum Stahnsdorfer Ortsanzeiger – Allgemeine Monatszeitschrift für die Gemeinde Stahnsdorf

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Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel.: (0 33 28) 31 64 50, Fax: (0 33 28) 31 64 72, www.teltower-stadtblatt.de; Herausgeber: Andreas Gröschl

genblicks auszukosten. Unvergesslich die „ersten Schusswechsel im Schwarzen Adler“, die etwas von Polit-Kabarett hatten. An jenem Abend ahnte ich erstmals, wie diese Stadt Teltow tickt. Oha! Hier schienen, wie ich umgehend argwöhnte, unregierbare Kräfte am Werk zu sein, die auf unfreiwillige Situationskomik aus waren. Oder wurde nicht manch liebes Mal voll profilsüchtiger Emphase zunächst ins Mikro gebrüllt und dann nachgedacht? Eine Reihenfolge, die der Stadt nicht immer gut tat und überraschende, jähe Wendungen mit verschleißreichen Zeitverlusten heraufbeschwor. Unterdessen möchte unsereins den Stadtpolitikern nichts Schlechtes nachsagen, denn jeder gab sein Bestes (wenngleich nicht das Beste). Schon deshalb verdienen jene Akteure auf jeden Fall Respekt. Drum hier noch als Wink für all jene, die mir gegenüber inzwischen bekundet haben, die Stadtpolitiker seien viel zu gut weggekommen: Ich habe keine Kriegsfibel geschrieben. Gelegen war mir eher daran, lächelnd zurückzuschauen auf die beiden vergangenen Jahrzehnte, in denen – jawohl! – das Städtchen Teltow neu erfunden wurde, und dabei ging es freilich nicht immer wie beim Kaffeekränzchen zu. Zu den ersten Texten, die ich versuchsweise schrieb, gehörte „DUWE KOMMT“. Und siehe da: was für ein Schmaus fürs Gemüt, meine Testleser waren erfreut. Dabei gab es da gar nichts Komisches, im Grunde. Eher war diese Geschichte ein Hohelied auf die unnachgiebige Zivilcourage eines Mannes, nämlich des ers-

Verantwortliche Redakteurin: Beate Richter Redaktion: Cornelia Schimpf, Anett Kirchner, Rolf Niebel, Stephanie Oehme Tel.: (0 33 28) 31 64 - 68, Fax: - 76, E-Mail: redaktion@stahnsdorfer-ortsanzeiger.de Grafik, Layout: Marian Rolle Titelgestaltung: Melanie Tomsa Anzeigen: Rita Freimund, Tel.: (0 33 28) 31 64 - 50, Fax: - 72, E-Mail: rita_freimund@stadtblatt-online.de

ten Vorsitzenden des Teltower Heimatvereins, der gegen alle abspeisende Mentalität beharrlich antrat – und so entstand eine zum Schmunzeln einladende „Ja-Ja“-Geschichte rund um die anfänglichen planerischen Schwerfälligkeiten beim Projekt Heimatmuseum. Ähnlich widerhakige Gefühls- und Meinungslagen gab es in anderen Fällen, die, wer will es verschweigen, gelegentlich hahnenkampfartige Züge annahmen (so dass unsereins zuweilen das Gefühl hatte, doch ein Kriegsberichterstatter zu sein). Aber es gab da gleichzeitig den sehr entschiedenen Willen, aus Teltow eine Stadt zu machen, die sich sehen lassen kann, und das zählte nun einmal. So entstanden meinerseits nach und nach Momentaufnahmen, kleine Geschichten und Anekdoten voll Ecken, Kanten und zeitgeschichtlicher Bezüge. Freilich kann solch ein Buch nicht auf chronistenfleißige Vollständigkeit pochen. Dazu war das Geschehen der vergangenen beiden Jahrzehnte wohl zu turbulent, zu verwirrend, ja teilweise sogar gegenläufig. Und dann war schließlich auf die Lesbarkeit der 50 Geschichten zu achten. Schon deshalb legte ich darauf wert, ins Textsortiment auch genügend existenzielle, menschlich anrührende, ja betroffen machende, unerfundene Storys aufzunehmen. Dazu gehören solche Geschichten wie „Kreolenkönig“, „Soweit, so selig“, „Rippe und Ulchen“. Ebenso wichtig schienen mir all jene Texte zu sein, die (so der „Pinkelbuden-Report“, „Feine Gesellschaft“ und „Lobrede auf alle Verräter“) an humorlose Protokolle erinnern und doch – oder gerade deswegen? – für eine erheiternde Patina sorgen. Manfred Pieske Das 260 Seiten umfassende Buch von Manfred Pieske, erschienen im Zenkert-Verlag Mahlow, ist zum Preis von 14,80 Euro im Schreibwarengeschäft A. Kniepert in der Stahnsdorfer Lindenstraße, bei der NATURABuchhandlung in Kleinmachnow am Rathausmarkt sowie bei der Tourist Information Teltow, Potsdamer Str. 57, erhältlich. Es kann auch telefonisch unter (0 33 28) 31 64 50 bestellt werden.

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Stahnsdorfer Ortsanzeiger 02 2011


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Stahnsdorfer Ortsanzeiger19.01.11 02 2011 11:30

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mit Amtsblatt für die Gemeinde Stahnsdorf und die Ortsteile Güterfelde, Sputendorf und Schenkenhorst Meinungen dazu auf Seite 8 1,10 € Nr. 0...