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Zille-Container S.3

Tag des offenen Ateliers

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100 Jahre Biomalz

S.10/11

1,10 € Nr. 05/JG 22 Mai 2011

mit Amtsblatt für die Gemeinde Stahnsdorf und die Ortsteile Güterfelde, Sputendorf und Schenkenhorst

das Monatsjournal

Seiten 9 und 14: Feierlichkeiten zum Jubiläum der Feuerwehr


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Stahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011


Aktuelles/Inhalt

Die Gesundheit hat Vorrang Kreis fordert weitere Baugutachten

Inhalt Aktuelles • Die Gesundheit hat Vorrang

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Regionales • Die Region auf einen Blick • Tag des offenen Ateliers • Saisonbeginn im Jagdschloss Stern

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Kommunales

Dieser Container dient seit 1999 in der Heinrich-Zille-Schule als Ausweichquartier. Leider kann man noch nicht ganz auf ihn verzichten, bis zum nächsten Schuljahr wird er noch gebraucht. Foto: Richter Über Monate dauert die Misere um den gesperrten Container in der Heinrich-Zille-Schule nun schon an. Wegen eines Wasserschadens musste der Container, für den ohnehin nur eine Baugenehmigung bis 31.12.2010 vorlag, gesperrt werden. Die Klassen, die in den Räumen unterrichtet wurden, fanden in den Fachkabinetten sowie in der Lindenhof-Schule Ausweichquartiere. Eine unbefriedigende und nachteilige Situation für Schüler, Lehrer und Eltern, zumal es sich um die Kleinsten, also erste und zweite Klassen handelt. Obwohl die Gemeinde alle vermeintlich nötigen Reparaturen ausgeführt hatte, wurde der Container aber von der Genehmigungsbehörde des Landkreises nicht für eine weitere Nutzung freigegeben. Die Gesundheitsbehörde erhob hohe Auflagen. Gefordert wurden weitere Sanierungsarbeiten, unter anderem eine spezielle Wandbeschichtung gegen Schimmelpilzbefall. Die Erfüllung dieser Auflagen koste die Gemeinde etwa 70 000 Euro, sagte Bürgermeister Bernd Albers. Eine sinnlose Investition, weil der Container schon sehr alt ist und die Gemeinde die Bauvorhaben an der Schule zeitlich vorziehen wird. Das wurde in der letzten Gemeindevertretersitzung auf den Weg gebracht. Schimmel sei in dem Container derzeit nicht zu erwarten und lt. zweier Gutachten auch nicht nachweisbar, sagte Albers. Gegen den Bescheid des Kreises wurde Widerspruch eingelegt, jedoch bleibe man weiter im Gespräch mit der Behörde, so der Bürgermeister. Sollte es keine andere Möglichkeit geben, müssten die Schüler weitere zwei Monate in der Lindenhof-Schule unterrichtet werden. Das hat den Nachteil, dass sie nicht am Sportunterricht und an Arbeitsgemeinschaften teilnehmen können. Da auch Lehrkräfte mit in die Stahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011

Lindenhof-Schule abgesandt werden, kommt es zu erhöhtem Unterrichtsausfall auch in anderen Klassen der Schule. Im Juni sollen planmäßig fünf neue Räume durch die Aufstockung des Schulgebäudes fertig werden. Diese Räumlichkeiten könnten dann innerhalb der Zille-Schule als Ausweich dienen, allerdings mit Doppelnutzung im Schul- und Hortbetrieb, was wiederum einer Genehmigung bedarf. Auch Eltern wollten nicht mehr länger warten, sammelten mehr als 400 Unterschriften, die dem Landrat Wolfgang Blasig eigens übergeben wurden. Die Antwort kam in einem offenen Brief und lautete prompt „Nein“! Seit 1999 würde ein Verlängerungsantrag nach dem anderen von der Gemeinde folgen. 2005 wurde letztmalig eine Genehmigung bis 2009 für die Nutzung des Containers erteilt. Die Gemeinde hätte also fünf Jahre Zeit gehabt, um eine Lösung zu finden, heißt es in dem Brief. Hier ginge es um die Gesundheit von Kindern, die für Landrat Blasig oberste Priorität habe. Als Vorschlag zur Güte soll die Gemeinde einen unabhängigen Gutachter beauftragen, der insgesamt 35 Proben aus dem Container nehmen und diese auf Schimmelpilze testen soll. Das Ergebnis dieser Untersuchung werde zeigen, ob einer erneuten Nutzungsverlängerung bis 31.12.2015 stattgegeben werden kann. „Eltern und Schüler sind verunsichert“, sagte Bettina Reinfeld, Vorsitzende des Fördervereins der Zille-Schule und Gemeindevertreterin. „Untätigkeit kann man der Gemeindeverwaltung auch nicht vorwerfen. Immerhin wurde in diesen Jahren die Turnhalle realisiert und jetzt das eine Gebäude der Schule aufgestockt. Die Erstellung neuer Gutachten kostet Zeit. Bis zum Schuljahresende wird es so wohl keine LöB. Ri. sung für die Kinder geben.“

• Meldungen • Von der Gemeindevertretersitzung im April • Der Runde Tisch Verkehr • 2 Fragen an den Bürgermeister • Straßengespräche • 100 Jahre Feuerwehr – ein besonderes Fest • Dorffest in Sputendorf • 100 Jahre Feuerwehr und 15. Stahnsdorfer Dorffest

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Soziales • Gottesdienste • Geburtstagskinder • Mai-Programm des ClaB • Seniorenveranstaltungen

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Jugend/Bildung • Frühlingsfest in der HeinrichZille-Schule • Osterbasteleien in der Kita Mäuseburg

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Kultur • Art Event: Ist Leere sichtbar? • Digitale Kunst

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Leserpost

• Kein Hinweis auf „Rote Hilde“ 16 • Bekanntschaft mit Wildschweinen 16

Porträt • Der Entführer in die Hunde-Türkei

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Recht • Hinzuverdienst für Rentner

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Sport • Mit Spannung zum Endspurt

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Senioren/Gesundheit • Leberflecke 20 • Kinderärzte/Apotheken/SHGs 20

Heimatgeschichte • Adolf Sommerfeld wäre 125 geworden

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Aus der Region

Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf

Die Region auf einen Blick Teltow Mit der Vernissage am 10. April startete eine neue Ausstellung im Teltower Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Sören Kosanke, die bis Ende August besichtigt werden kann. Aus seiner Edition mit Siebdrucken moderner Künstler präsentiert Steffen Trodler hier Werke von Sue Hayward und Wolf-Dieter Pfenning. Den Gästen der Vernissage erläuterte er die Technik des Siebdrucks anhand einer Illustration, die ein Buch nordischer Sagen schmücken wird. Die Ausstellung in der Potsdamer Str. 62 kann zu den Öffnungszeiten des Büros (Mo 10–17 Uhr, Mi 9–14 Uhr, Do 14–17 Uhr sowie nach Vereinbarung) besichtigt werden. PM

Foto: Niebel

Sören Kosanke und Steffen Trodler (v. li.) Foto: PM

Kleinmachnow „Im Zauber der Manege bist auch Du ein kleiner Star ...“ Mit diesem Lied hieß es Manege frei. Ende März, Anfang April gastierte der 1. Ostdeutsche Projektzirkus Andre Sperlich in Kleinmachnow Dreilinden. Hier jedoch gehören Kinder in die Manege. Im Rahmen von Projekttagen erarbeiteten sie mit den Trainern um Zirkusdirektor Andre Sperlich ein Zirkusprogramm, welches dann an mehreren Tagen dem zirkusinteressierten Publikum präsentiert wurde. Von der Taubendressur über die Grundzüge des Jonglierens bis zur klassischen Clownerie konnten die Kinder aktiv erfahren, wie Zirkus gemacht wird. R.N.

Teltow Die Kinderoase feiert am 28. Mai, 15 bis 18 Uhr, ihren 5. Geburtstag. Ab Mai öffnet auch der Indoorspielplatz wieder seinen großzügigen Außenbereich mit Sinnesgarten und Wasserspielplatz. Der Fühlparcours, der Summstein, die Kräuterschnecke und vieles mehr laden zum Erforschen ein. Entspannung ist in den Hängematten angesagt. Wer möchte, kann dort Geburtstag feiern oder einfach einen wetterunabhängigen Ausflug genießen. Das Kindermuseum lädt zur Ausstellung „Die 5 Sinne“ ein. Die Kinderoase in der Bahnhofstraße 2 ist täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Kontakt: www. kinderoase.de oder (0 33 28) 30 98 11. cos

4 Duftblumen

Foto: Kinderoase

Foto: Ri. Stahnsdorf Der Ruderclub RC KST öffnete im April seine Pforten für Besucher. Mitglieder hatten zuvor bei einem Frühjahrsputz Gebäude und Gelände „auf Hochglanz“ gebracht. Wer Lust hatte, selbst einmal zu rudern, wurde unter fachkundiger Begleitung in die Boote gebeten. Eine kurze Einweisung genügte, um ein kleines Stück den Teltowkanal hinaufzufahren. Auch in dieser Saison stehen den Sportlern wieder viele Freizeitfahrten und Wettkämpfe bevor. Der diesjährige Wettbewerb der Landesruderverbände Berlin/Brandenburg beispielsweise wird im Juni beim RC KST in Stahnsdorf ausgetragen. B.Ri.

Kleinmachnow Für die Gemeinde Kleinmachnow ist die neunte Bürgerinformationsbroschüre erhältlich. In diesem Jahr steht das Heft ganz unter dem Motto „Sehenswertes Kleinmachnow“. Neben dem Ärzte- und Branchenverzeichnis, dem detaillierten Gemeindeplan mit Straßenverzeichnis oder den Kontaktdaten von Vereinen, Schulen, Kindergärten oder Freizeiteinrichtungen finden die Leser viel Informatives zu beispielsweise den weiterführenden Schulen der Region oder Kleinmachnower Kirchengemeinden. Die Bürgerinformation soll an Orten wie dem Rathaus bereit liegen und ist selbstverständlich kostenlos. R.N. Weitere Informationen unter:

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Bürgerinformation Kleinmachnow

Sehenswertes Kleinmachnow Aktuelle Servicenummern Ärzte- und Branchenverzeichnis Detaillierter Stadtplan

2011 Nr. 9

Foto: Verlag Stahnsdorf Die Selbsthilfegruppe „Behinderte und ihre Freunde“ feierte kürzlich mit Mitgliedern und Gästen ihr 15-jähriges Bestehen. In den Ansprachen zum Jubiläum wurde deutlich, wie wichtig die Arbeit der Gruppe für körperbehinderte Menschen ist. Erreichtes Ziel ist, ein Umfeld zu schaffen, das Behinderte aus der Isolation führt, wo es Ansprechpartner mit ähnlichen Erfahrungen gibt und man sich gegenseitig stärkt. Gemeinsam lassen sich Ausflüge und Aktivitäten bewältigen. Eine Bowling-, eine Bastel-, eine Kartenspielrunde sowie ein Computerclub sorgen für Abwechslung und gegenseitige Unterstützung. B.Ri.

Eine leckere Torte zum Jubiläum.

Foto: Ri.

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011


Regionales

Tag des offenen Ateliers Kunstwochenende im Land Brandenburg Auch in Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf beteiligen sich viele Künstler und Künstlerinnen an dem regionalen Kooperationsprojekt des „Kulturland Brandenburg e.V.“ und des „Arbeitskreises der Kulturverwaltungen im Land Brandenburg“ und schließen ihre Pforten auf. So können Kunstinteressierte und Besucher am 7. und 8. Mai einen Blick in Ateliers, Galerien und Werkstätten werfen und den Künstlern bei der Arbeit direkt auf die Hände sehen. Es werden nicht nur Kunstwerke zu bewundern sein, der Tag wird auch durch verschiedene Aktionen und Attraktionen an den einzelnen Orten interessant. Im Gemeinschaftsatelier in der Wilhelm-Külz-Straße 75 in Stahnsdorf sind derzeit vier Künstlerinnen kreativ tätig. Hier findet in diesem Jahr sogar die Eröffnung und Pressekonferenz für den Tag der offenen Ateliers 2011 in Brandenburg unter Schirmherrschaft von Brigitte Faber-Schmidt, Kulturland Berlin, statt. Neben zahlreichen Bildern und Collagen in Öl und Acryl ist Mode aus Seide zu sehen. Alle Werke können nicht nur bewundert, sondern auch käuflich erworben werden. Darüber hinaus wird Gabriele Daniel eigene Lyrik zu ihren Bildern vortragen. Im Atelier von Gudrun Angelika Hoffmann findet am Sonntag um 15 Uhr eine Bilderauktion statt.

In Teltow gibt es, neben vielen anderen offenen Ateliers und Galerien, die Möglichkeit, das Mattausch-Haus noch einmal in seiner Originalität zu sehen, denn hier beginnen demnächst die denkmalgerechten Sanierungsarbeiten. Frauke Schmidt-Theilig wird Besucher gern in ihrer HofAusstellung begrüßen. Auch hier hat man die Möglichkeit, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen oder sich selbst auszuprobieren. Verkauft werden vor allem neuere Werke, in denen die Künstlerin miteinander in Beziehung stehende Figuren in viele einzelne farbige Mosaikteile aufgelöst hat. Der Fantasie des Betrachters sind dabei keine Grenzen gesetzt. Weiterhin beteiligen sich in Stahnsdorf Ulrike Seide, in Teltow Hans-Jürgen Brauer, Dieter Leßnau, Angelika Watteroth, Matthias Hollefreund und in Ruhlsdorf Hanna Lindenberg. In Kleinmachnow kann man Benjamin Ortleb, Birgit Steinfeldt, Fridolin Frenzel, Petra Walter-Moll, Lydia Hurtienne und Wolff E. Braun sowie Nadine Jaskolla in ihren offenen Kunstwerkstätten besuchen. Das gesamte Programm aller Regionen des Landes Brandenburg sowie die genauen Adressen sind in der Broschüre Offene Ateliers 2011 enthalten. Diese kann auch im Internet unter www.kulturland-brandenburg.de eingesehen werden. B.Ri.

Saisonbeginn im Jagdschloss Stern in Potsdam, Jagdhausstraße, am 1. Mai 2011 Der Förderverein Jagdschloss Stern – Parforceheide e. V. lädt zum Frühlingsfest und zur Saisoneröffnung am Sonntag, den 1.Mai von 14 bis 17 Uhr ein, mit Führung durch das reizvolle Jagdschloss des Königs Friedrich Wilhelm I. und Infos über das ehemalige Jagdgebiet. Im Garten des Kastellanshauses werden bei Jagdmusik selbstgebackener Kuchen und Kaffee angeboten. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein vielseitiges VerStahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011

anstaltungsprogramm. Neben Führungen wird es erstmalig speziell für unsere jungen Besucher (5 bis 10 Jahre) Kinderführungen geben und eine Führung für Blinde und Sehschwache. Weitere Veranstaltungen sind das Sommerfest am 25.06., ein Programm am Tag des offenen Denkmals und die inszenierte Schleppjagd am 9. Oktober. Die Termine finden Sie im Internet unter www.jagdschlossstern.de. PM/SOA

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Kommunales

Meldungen Verkehrseinschränkungen in Stahnsdorf. Vom 02.Mai 2011 bis voraussichtlich 20. Mai 2011 werden im Auftrag der Gemeinde Stahnsdorf Asphaltinstandsetzungsarbeiten in der Ruhlsdorfer Str. realisiert. Deshalb wird die Fahrbahn der Ruhlsdorfer Str. in Richtung Ruhlsdorf zwischen Stahnsdorfer Hof und FIT 2000 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Stahnsdorf Wilhelm-Külz-Straße, Teltow Iserstraße zur Ruhlsdorfer Straße. Die derzeitige Einbahnstraßenregelung in der Mühlenstraße zwischen Ruhlsdorfer Straße und Schulzenstraße wird für die Dauer der Instandsetzungsarbeiten in der Ruhlsdorfer Straße aufgehoben. PM

Sprechstunde der Kreisverkehrswacht. Die Kreisverkehrswacht Potsdam-Mittelmark e.V. gibt bekannt, dass sie jeden letzten Dienstag im Monat im Agenda-Büro in Teltow in der Neuen Straße von 16 bis 18 Uhr eine monatliche Sprechstunde abhält. PM

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Südwestkirchhof.  Mit dem Frühjahr beginnen nun wieder die Führungen, Gedenkveranstaltungen und auch die bekannten Musiktage auf dem Südwestkirchof. Das umfangreiche Programm reicht von Kammermusiken, bis zu OpenAir-Veranstaltungen. Wer sich über die Veranstaltungen des Kirchhofs informieren möchte, kann dies jetzt auch wieder via Internet oder Telefon (0 33 29) 61 41 06 (Förderverein des Friedhofs) tun. Unter www. suedwestkirchhof.de können der aktuelle Veranstaltungskalender eingesehen und Reservierungen vorgenommen werden. Ri.

Von der Gemeindevertretersitzung im April Das Industriemuseum wird 2012 seinen bisherigen Standort in Kleinmachnow verlassen und umziehen. Um seine zwei hauptsächlichen gesellschaftlichen Aufgaben, eine Schüler- und Berufsorientierung zu bieten und als Museum 140 Jahre Industriegeschichte der Region zu präsentieren, weiter erfüllen zu können, müssen der Landtag und alle drei Kommunen ihre Unterstützung zusagen. Die Gemeindevertreter beschlossen mit 18 Ja-Stimmen von 21 stimmberechtigten Teilhabenden, den Verein Industriemuseum Region Teltow e.V. in den Jahren 2012 bis 2016 mit jeweils 25.000 Euro zu unterstützen. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ (KAT) möchte das Ingenieurbüro IVV GmbH damit beauftragen, ein Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept für die Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf (TKS) zu erarbeiten. Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt war eigens erschienen, um für eine gemeinschaftliche Entscheidung zu werben. Während einer regen Diskussion beklagten die Gemeindevertreter den bisherigen Informationsmangel seitens der KAT, fehlende Rahmenbedingungen und sie befürchteten zu-

dem ein Landen des Konzepts in der Schublade, weil es vielleicht keine Einigung der drei Kommunen geben wird oder Stahnsdorf etwa „hinten runterfallen“ könnte. Mit einer knappen Mehrheit von nur neun Ja-Stimmen befürworteten die Gemeindevertreter aber dann doch die Beauftragung des Ingenieurbüros. Wegen knapper Finanzen wurden dem Antrag, 300.000 Euro zusätzlich für den Turnhallenbau in Güterfelde aufzubringen, nicht zugestimmt. 292.000 Euro sollen aus dem Konjunkturpaket II fließen, 300.000 Euro Eigenanteil hat die Gemeinde bereits in den Haushalt eingestellt. Gesamtkosten von 900.000 Euro seien nicht tragbar, so die mehrheitliche Meinung. Der Antrag wurde vertagt, obwohl die Verwaltung zu bedenken gab, dass die Zeit bis zu einer möglichen Beschlussfassung nun zu lang würde, um die Frist für den Erhalt der Konjunkturmittel einzuhalten. Es soll zudem geprüft werden, ob die Mittel anderweitig verwendet werden können. (Lesen Sie dazu auch die Bürgermeisterfrage auf Seite 7.) Auch zusätzliche Parkplätze für die Kita Mäuseburg wollten die Vertreter nicht bauen lassen. 100.000 Euro zusätzlich könne

die Gemeinde nicht aufbringen, trotzdem hier nach Angaben des Kita-Vertreters ein Sicherheitsproblem für Kinder vorliegt. In der Umgebung gäbe es genügend Parkmöglichkeiten. Die Eltern müssten eben fünf Minuten Fußweg zusätzlich einplanen. Lediglich die Anwesenden von der Lindenhofschule konnten am Ende zufrieden aus der Gemeindevertretersitzung nach Hause gehen. Hier standen zusätzliche 130.000 Euro für eine Spielgeräte-Freihaltefläche auf der zweiten neu zu gestaltenden SchulhofHälfte zur Debatte. Eltern und Schüler wollen tatkräftig mithelfen und der Förderverein sucht Sponsoren. Vor der GV-Sitzung am 14. April fand sich eine Gruppe von engagierten Eltern und Schülern, die ihren schwarzen Schulhofspielsand zur Anschauung mit in die Annastraße brachten. Trotzdem wurde ordentlich gefeilscht, um wie viel Tausend Euro hier gekürzt und Geld gespart werden kann. 100.000 Euro zusätzlich wurden aber letztlich mit 18 Ja-Stimmen zugestanden. Die überplanmäßige Ausgabe von ebenfalls 100.000 Euro für die Planung eines Anbaus an das Haus C der Grundschule „Heinrich Zille“ wurde einstimmig beschlossen. B.Ri.

Der Runde Tisch Verkehr Der Runde Tisch Verkehr schlägt der Gemeindevertretung vor, auf den Lärmschutzeinrichtungen der im Bau befindlichen L40neu zusätzlich Solarpaneele zu installieren. Sie erhöhen die Lärmschutzwand und verstärken so den aktiven Schutz. Die mit den Paneelen gewonnene erneuerbare Energie kann die Extra-Kosten wieder einspielen. Die Gemeindevertretung/Gemeindeverwaltung wird aufgefordert, für die Bergstraße zwischen Bahnhof- und Friedrich-Naumann-Straße von Mon-

tag bis Freitag, 7 und 16 Uhr, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zu beantragen, um die Sicherheit der Kinder zu gewähren. Eine ganztägige Begrenzung ist nicht erforderlich. Sollte dieser Beschluss nicht realisiert werden können, regt der Runde Tisch die Aufstellung eines Freiwillig-30-Schildes zur optischen Verstärkung des Gefahrenbereiches zu Schülerverkehrszeiten an. Das Vorhaben der KAT, ein integriertes Verkehrskonzept für den TKS-Raum zu erstellen wird

vom Runden Tisch Verkehr unterstützt. Klar ist aber auch, dass dieses Projekt wenigstens 15 Jahre zu spät kommt und dass es zielgenau ausgerichtet werden muss. Das reine Zusammenschreiben verschiedener Konzepte der Gemeinden ist nicht hilfreich. Die Öffentlichkeit sollte zudem an der Erarbeitung des Konzeptes beteiligt werden, wofür der Runde Tisch seine Mithilfe in der Lenkungsgruppe anbietet. Thomas Michel, Vorsitzender/ SOA Stahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011


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Kommunales

Fragen an den Bürgermeister

SOA: Die überplanmäßige Ausgabe von 300.000 Euro für den Bau der Turnhalle in Güterfelde wurde in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung mehrheitlich abgelehnt. Dabei sind 292.000 Euro aus dem Konjunkturmittelpaket II bewilligt worden und 300.000 Euro gemeindeeigene Mittel in den Haushalt eingestellt worden. Wie kommen diese Mehrkosten und die gigantische Gesamtsumme von fast 900.000 Euro zustande und was zieht die Entscheidung der Gemeindevertreter nach sich? Gibt es noch eine Möglichkeit für das Projekt? Bernd Albers: Mit der Planung des Turnhallenbaus in Güterfelde wurde ein Ingenieurbüro beauftragt. Dieses hat eine Kostenschätzung zu einem ersten Entwurf der Turnhalle auf der Grundlage eines berechneten Bedarfs an Baustoffen und Preisen von Turnhallenbauten aus dem Jahr 2009 erstellt. Nachdem die ersten Ausschreibungen von einzelnen Leistungen erfolgt waren, zeichneten sich erhebliche Mehrkosten aufgrund von Kostenerhöhung bei den Angeboten der teilnehmenden Unternehmen ab. Zum einen sind die Preise für Bauleistungen insgesamt durch die stark erhöhte Nachfrage durch das Konjunkturpaket II erheblich angestiegen. Hinzu kommen die gestiegenen Preise für Rohöl und Stahl. Zum anderen stellte die Genehmigungsbehörde gegenüber bisherigen Verfahren erhöhte Forderungen bei den Außenanlagen Stahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011

hinsichtlich Aufstellflächen für die Feuerwehr sowie der Rettungswege. Gleiches gilt für Forderungen hinsichtlich der Bereitstellung von Löschwasserbrunnen und der Sicherheitstechnik für den Brandschutz im Bereich der Elektrik. Ärgerlich ist, dass die Mehrkosten durch die Preissteigerungen die Konjunkturpaketmittel komplett konsumieren. Ich denke, dieser Umstand in Verbindung mit der Gesamtsumme von 0,9 Mio. Euro hat die Gemeindevertreter inne halten lassen. Problematisch ist, dass die Gemeinde bis zum 31.12.2011 das Vorhaben komplett fertiggestellt und abgerechnet haben muss, wenn wir die Konjunkturmittel erhalten wollen. Insoweit ist höchste Eile geboten, wenn das Projekt noch realisiert werden soll. SOA: In der Lindenhofgrundschule soll für 250.000 Euro der Schulhof neu gestaltet werden? Ist so viel Geld allein für einen Schulhof gerechtfertigt? Bernd Albers: Die Lindenhofgrundschule ist 103 Jahre alt. Der Schulhof hat abgesehen von einem Gehweg im wesentlichen noch keine Gestaltung erhalten. Zudem wird er nicht nur während der Schulzeit, sondern auch während der Ferien und nach Schulschluss von den Hortkindern genutzt. Vor allem haben sich hier aber die Kinder der Schule und viele engagierte Eltern intensiv mit eingebracht. Ausgehend von einem Ideenwettbewerb, den die Vorsitzende des Sozialausschusses Regina Schwarz initiiert hatte, führte der Prozess über von den Schülern gefertigte Zeichnungen und Modelle, die dann Studenten der Landschaftsarchitektur als Vorlage für einen Entwurf dienten, von denen dann schließlich einer ausgewählt wurde. Dieser Siegerentwurf erfährt nunmehr modifiziert seine Umsetzung. Möge der neue Schulhof ein Baustein in unserem familienfreundlichen Stahnsdorf sein.

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Straßengespräche

Vom Anbaden und Ausbaden In diesem Frühjahr feiert das Kleinmachnower Freibad Kiebitzberge sein 35. Jubiläum – Dass es am 1. Mai 2011 seine Pforten überhaupt noch einmal öffnen kann, stand lange in Frage. Seit Jahren wissen die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf um den schlechten Zustand des Bades und um die Notwendigkeit einer Sanierung. Einigen konnte man sich bisher jedoch lediglich darauf, das Freibad erhalten zu wollen und die dazu erforderlichen Arbeiten gemeinsam zu finanzieren. In welcher Form, ist allerdings noch immer unklar.

Um in diesem Jahr überhaupt öffnen zu können, musste die Gemeinde Kleinmachnow bereits über 100 000 Euro in Ausbesserungsarbeiten investieren. Die komplette Sanierung würde mehrere Millionen in Anspruch nehmen. Der Stahnsdorfer Ortsanzeiger wollte von den Bürgern in der Region wissen, ob sich eine Sanierung des Freibades Kiebitzberge überhaupt lohnt, was sie zur Uneinigkeit in puncto Finanzierungs- und Betreibermodell sagen und ob sie eventuell sogar eigene Vorschläge zur Erhaltung des Bades haben.

Wilfried Rossbach, Stahnsdorf

Heike Schmidtchen, Kleinmachnow

Dieter Gossow, Teltow

Sven Kaschta, Stahnsdorf

Es ist sicherlich eine politische Entscheidung. Die drei Bürgermeister werden sich einfach nicht einig. Jeder will seine eigenen Interessen durchsetzen. Notwendig ist eine Sanierung auf jeden Fall. Es müsste viel getan werden, denn das Becken und die Heizung sind defekt. Nicht, dass es am Ende noch gesperrt werden muss. Hier in der Gegend haben wir doch nichts Derartiges. Es wird so viel Geld für unnütze Projekte herausgeworfen, dabei sollte man es für gemeinnützige Sachen in die Hand nehmen. Vielleicht sollte man sich bei der Freibad-Sanierung auch einmal ans Land wenden.

Ich verfolge das Thema auch in der Zeitung und befürworte eine Sanierung des Freibades sehr. Es wird doch heute jedes Haus und jeder Turm erhalten, Einrichtungen für die Allgemeinheit kommen aber oft zu kurz. Ich bin der Meinung, dass die, die das Bad am meisten nutzen, also Zehlendorfer, Kleinmachnower, Teltower und Stahnsdorfer sich prozentual an den Kosten beteiligen sollten. Warum sollte Kleinmachnow das allein tragen? Unser Bürgermeister macht gute Angebote und auch aus Teltow kommt ein positives Signal. Nur in Stahnsdorf fehlt noch etwas die Richtung.

Wir sind erst kürzlich nach Teltow gezogen und haben das Freibad bisher nur von außen gesehen. Aber die Liegewiese sieht schon sehr gut aus. Um sich ein Urteil über den Zustand des Bades zu erlauben, müsste man es sich erst einmal angucken. Von außen kann man das Schwimmbecken ja nicht erkennen. Wir würden uns freuen, wenn das Bad saniert wird, da wir ganz in der Nähe wohnen. Kleinmachnow ist doch eigentlich eine wohlhabende Gemeinde und müsste Geld dafür aufbringen können. Angeblich befinden wir uns doch wirtschaftlich im Aufschwung.

Ich bin der Ansicht, dass es auf jeden Fall Sinn macht, das Freibad zu erhalten. Wir als Familie nutzen es sehr gern. Gerade für Kinder ist das Schwimmen sehr wichtig. Außerdem ist das Angebot attraktiv und die Lage sehr schön. Darüber, welche Interessen in den Gemeinden bezüglich der Sanierung aufeinandertreffen, bin ich jedoch nicht ausreichend informiert. Wir nutzen das Bad jedenfalls auch in seinem jetzigen Zustand. Trotzdem wären wir natürlich froh, wenn es komfortabler werden würde.

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Kommunales

100 Jahre Feuerwehr – ein besonderes Fest Rückblick auf die Historie der Stahnsdorfer Feuerwehr, Teil 3

Mit dem historischen Tag der Maueröffnung hat sich auch das Wirken der Feuerwehren in unserer Region geändert. Eine besondere Ehrung erfuhr unser langjähriger Führer der Stahnsdorfer Wehr, Jürgen Kuhlmey, der zum Leiter der am 01. Mai 1991 gegründeten Städtischen Feuerwehr Teltow, einer Freiwilligen Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften, als Brandamtsrat berufen wurde. Aus seinem Bericht über das Feuerwehrjahr 1991 ist zu entnehmen, dass im Zusammenhang mit der zunehmenden Verkehrsdichte eine steigende Zahl der Einsätze der Feuerwehr u.a. wegen der Beseitigung von Umweltgefahren zu verzeichnen war. Die angespannte Arbeitsmarktsituation wirke sich dramatisch auf die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren des Territoriums aus. Die Wirksamkeit in der Tagesbereitschaft, in den Abendstunden und an den Wochenenden sei nicht gewährleistet. Die Geschicke der Freiwilligen Feuerwehr Stahnsdorf lagen ab 1991 in den Händen von Brandmeister Klaus-Dieter Maier. Er forderte

wehr Hamburg-Volksdorf, kam es 1995 zu einem „Handschlag – Patenschaftsvertrag“, mit dem vorrangigen Ziel die Jugendarbeit zu forcieren. Die Jugendfeuerwehr steht ab 1997 unter Leitung vom Jugendwart Heinz Schmidt. Als Hauptbrandmeister gab Klaus-Dieter Maier 1997 die Leitung der Wehr ab. Zuerst kommissarisch übernahm Thomas Steinecker die Leitung, ab 1999 Löschmeister, 2001 Brandmeister, und ist damit als Vertreter der vierten Generation Steinecker, davon drei Generationen in der FFW Stahnsdorf, nach deren Gründung tätig! schon bald, der ErfülAm 09. März 2002 verstirbt Bernd lung der Sollstärke der Wilke, seit 1998 Kreisbrandmeister, Wehr Rechnung tragend, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbanvon der Gemeindeverwaltung, Bürdes Potsdam-Mittelmark e.V., Träger des Feugermeister, bei Neueinstellungen von tech- erwehr-Ehrenkreuzes des Landesfeuerwehrnischem Personal auf deren Mitarbeit in der verbandes Brandenburg e.V. Bernd Wilke trat Freiwilligen Feuerwehr einzuwirken. 1959 der FFW Stahnsdorf bei, 1996 AmtswehrAm 18. Juni 1994 ging ein lang gehegter führer Stahnsdorf. Wunsch in Erfüllung, das neue Feuerwehrge- Löschmeister, dann Oberlöschmeister Heinz rätehaus, Dorfplatz 2, wurde übergeben, bes- Schmidt 2002 – 2004, Oberbrandmeister Marsere Schulungs-, Arbeitsbedingungen, eine tin Maier, Sohn von Klaus-Dieter Maier, 2005– sichere Unterbringung der feuerwehrtechni- 2006 sind die darauffolgenden Wehrleiter. schen Geräte garantierend. Sebastian Diwiszek übernahm am 12. JanuMit dem Tag der Übergabe des neuen Gerä- ar 2007 als Oberlöschmeister und ab 2009 als tehauses wurde auch die Jugendfeuerwehr Oberbrandmeister die Leitung, die bis zum Stahnsdorf aus der Taufe gehoben. Unter Lei- heutigen Tag in seinen rührigen Händen liegt. tung des Kameraden Wolfgang Schwarzberg Seit 2001 wird eine komplette Erneuerung waren 25 Kinder bereit, sich das feuerwehr- des Feuerwehrfuhrparks mit Nachdruck volltechnische Rüstzeug anzueignen. zogen. Ein großes Ereignis stellte die ÜbergaEin „Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr be einer generalüberholten Drehleiter DLK Stahnsdorf“, mit den im Vordergrund stehen- 23/12 dar. Diese moderne Ausrüstung macht den Zielen, der Unterstützung der Jugendar- die Stahnsdorfer Freiwillige Feuerwehr nicht beit, Festigung der materialtechnischen Basis, nur einsatzkräftiger, sondern auch für die gründete sich. Mit der Freiwilligen Feuerwehr- Nachwuchsgewinnung und Sicherung der Einsatzstärke attraktiv. Mit Zunahme der jährlichen EinSie finden uns bei sätze ist ein stetes Anwachsen der Ihrem Gärtner technischen Hilfeleistungen gegenüber der ursächlichen Arbeit NEXRAM einer Feuerwehr, der Brandbekämpfung, zu beobachten. In jüngster Zeit aufgekommene Meinungen, Freiwillige Wehren in den Ortsteilen abzuschaffen, füh• Spannrahmen ren schon zu großer Verwunde• Schieberahmen rung über den wohl nicht vorhan• Lichtschachtabdeckungen denen Sachverstand. Einmal die • Türen Verhinderung eines kurzzeitigen • Rollos Einsatzes, aber auch das fehlende Gespür für den sozialen Aspekt Amendestraße 109 gerade einer eine lange Tradition 13409 Berlin verkörpernden Einrichtung aufTel.: (0 30) 4 11 71 39 zeigend. Fax: (0 30) 49 87 26 51 Jürgen Böhm, Foto: FFW-Archiv

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Topthema des Monats

Bedeutendes Industriedenkmal der Region w  Sanierung des historischen Fabrikstandortes Biomalz zum großen Teil abgeschlossen

Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf“, schreibt der Berliner Historiker Dr. Alexander Ruoff. Über viele Jahre haben die historischen Fabrikgebäude im Herzen des Teltower Biomalz Gewerbehofes an der Iserstraße ein Schattendasein gefristet. Klinkersteine bröckelten aus den Fassaden, Stromleitungen zogen sich planlos von Haus zu Haus und Fenster waren zum Teil kaputt. All das gehört der Vergangenheit an. Im Jahr 2005 wurde ein sogenannter Masterplan für den gesamten Gewerbehof entwickelt. Seit 2008 werden die denkmalgeschützten Bauwerke

10 Das Labor

o Patermann engründer Myr

Firm

saniert. Inzwischen ist der überwiegende Teil der Instandsetzung des historischen Kerns abgeschlossen – pünktlich zum Jubiläum, denn das GebäudeEnsemble wird in diesem Juli 100 Jahre alt. Der Rundgang über den historischen Fabrikstandort beginnt vor

dem Haus 1, dem „Alten Kontorhaus“. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein dreigeschossiges Bauwerk, das direkt an die zwei auffälligen Rundbögen am ehemaligen Fabrik-Eingang grenzt. Auch das alte Pförtnerhäuschen ist noch erhalten geblieben. Darin befindet sich heute der Kostümverkauf der Tanzschule Kurrat. „Im Alten Kontorhaus hatte einst der Firmengründer Myro Patermann sein Büro“, erläutert Juliane Karsten von der Biomalz Gewerbehof GmbH. Die Firma ist für die Hausverwaltung des gesamten Gewerbehofes zuständig. Myro Patermann (Foto: oben rechts) gründete gemeinsam mit seinen Brüdern 1907 die „BiomalzFabrik Gebr. Patermann“ in Teltow. Vier Jahre später konnte die Fabrikanlage eingeweiht werden. „Mit ihrer roten Backsteinfassade gehört sie zu den bedeutendsten Industriedenkmälern der Region

Die Fabrik sei einst ein mustergültiger Betrieb zur Produktion von Malz-Erzeugnissen gewesen. Mit den eigenen Ländereien sowie der Tischlerei und Schlosserei habe das Unternehmen absolut eigenständig arbeiten können. Die Fabrikkonstruktion in Skelettbauweise sei für die damalige Zeit hochmodern gewesen und orientierte sich an den Erfordernissen einer effizienten Produktion. „Wenn Herr Patermann einmal nach seinen Arbeitern schauen wollte, konnte er trockenen Fußes in die Fabrik gehen“, verrät die Hausverwalterin weiter. Denn über den Torbögen befinde sich ein überdachter Gang. Er führe direkt ins Haus 2, in die „Alte Fabrik“. Dort befand sich früher die Produktionsstätte der Biomalz-Produkte. Eines der Haupterzeugnisse war der aus Gerste gewonnene Malzextrakt. Heute haben in der Alten Fabrik unter anderem die Teltower Außenstellen der Kreismusikschule und Kreisvolkshochschule von Potsdam-Mittelmark Stahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011


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Buchtipp des Verlags Bildband „Gleiskultur” Eisenbahn-Geschichte(n) in der Bildenden Kunst

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Der Gesellschafter-Geschäftsführer der Firma Biomalz-Gewerbehof GmbH ist Erhard Wigand, Stadtverordneter von Teltow und Nachfahre des Firmengründers. Seine Mutter, Margarethe Wigand, ist die Tochter von Myro Patermann. Zu DDR-Zeiten wurde der Fabrikbesitzer enteignet und der Betrieb in Volkseigentum überführt, schreibt der Historiker Alexander Ruoff weiter. Fortan trug die Fabrik den Namen „VEB Biomalz Walter Schütz“ und zählte zu den größten Arbeitgebern der Region. „Nach der Wende traten die Erben von Patermann einen langen Kampf um die Rückgabe der Fabrik an“, so Ruoff. Die ungeordneten Eigentumsverhältnisse seien zunächst ein Hemmschuh für jegliche Investitionen gewesen. Erst mit dem Masterplan habe man mit der Neuentwicklung und Strukturierung des Fabrikstandortes beginnen können. Die ehemalige Firma Biomalz, die mittlerweile den Namen „Teltomalz“ trägt, produziert und vertreibt bis heute Biomalz, Bonbons und Backmischungen.

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„Uns ist es wichtig, dass sich neben kommerziellen Unternehmen hier auf dem Gelände auch künstlerische, kulturelle und soziale Institutionen ansiedeln“, sagt Karsten. Denn der Standort, der insgesamt 36.000 Quadratmeter groß ist, soll kein reines Gewerbegebiet sein. Inzwischen hätten etwa 50 Mieter unter dem Dach des Biomalz-Gewerbehofes eine neue Heimstätte gefunden. Zum gesamten Areal zählen neben den historischen Häusern auch zahlreiche Neubauten.

stand der Vergänglichkeit hervorgeholt und wieder sichtbar gemacht wurden. Die Werke erzählen von sich und ihren Schöpfern. Sie dokumentieren eine Vergangenheit, die unwiederbringlich vorbei ist. Deren Motive bedürfen in der heutigen Zeit durchaus einer Erklärung. So haben sie in diesem bislang einzigartigen Bildband zusammen gefunden. Das ganz besondere Geschenk für alle, die gern zweigleisig fahren – Technik und Kunst in einem Band.

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Weiter geht der Rundgang zum Haus 3, dem „Alten Kesselhaus“. Die Sanierung des 300 Quadratmeter großen Gebäudes ist noch nicht beendet. „Hier soll später einmal eine Veranstaltungshalle für etwa 180 Gäste entstehen“, erklärt Juliane Karsten. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Haus 8, das ebenfalls zum historischen Kern gehört. In der „Alten Quellmühle“, wo einst die Gerste gemahlen wurde, werden künftig die Schüler der Computerschule „media4kids“ unterrichtet.

Die 175 Jahre alte Eisenbahn im Lichte der Kunst. In Stahl- und Holzstichen, in Lithografien und Holzschnitten, in Radierungen, Gemälden, Aquarellen und Pastellen zeichnen diejenigen der Zunft und ihrer Zeit, die Geschichte der Eisenbahn nach, die dieses Gefährt liebten und in ihren Werken verewigten. Dabei handelt es sich um professionelle Maler, ebenso wie um Laien- und Feierabendkünstler, die weitgehend vergessen sind – deren Bilder nun aus dem Zu-

Kontaktdaten:

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„Ich finde es angenehm, in einem so schönen Ambiente zu arbeiten“, beschreibt Liliane Schilling, Leiterin des Bereiches Hauswirtschaft und der Kantine der USE. Der Klinkerbau des Fabrikgebäudes habe etwas Natürliches und Ursprüngliches. Es sei wichtig, solche Gebäude für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Die USE bietet psychisch kranken und behinderten Menschen Bildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Berlin und Brandenburg. Speziell in Teltow gibt es unter anderem eine Buchbinderei, einen Digitaldruck- und Lettershop, eine Werkstatt für Metallbau sowie eine Schneiderei.

Das fünfte Gebäude, das zum Ensemble der ehemaligen Fabrik gehört, ist das Haus 6, das „Alte Kutscherhaus“. Anfangs waren hier die Pferde, später die Kutschen untergebracht. Die obere Etage wurde zu einer Wohnung ausgebaut. Heute befindet sich hier das Büro des Eigentümers des Biomalz-Gewerbehofes, die Salem Grundstücksgesellschaft. „In die Sanierung der historischen Gebäude sind bis jetzt rund 2,3 Millionen Euro geflossen“, erläutert Florian Lewens, Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft.

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sowie die gemeinnützige Union Sozialer Einrichtungen (USE) ein neues Zuhause gefunden.

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Soziales

Gottesdienste Ev. Kirchengemeinde Stahnsdorf So., 01. Mai, Quasimodogeniti, 10 Uhr, Edert, Gottesdienst mit Abendmahl Sa., 07. Mai, Konfirmation 1, 14 Uhr, Edert So., 08. Mai, Konfirmation 2, 10 Uhr, Edert Sa., 14. Mai, Konfirmation 3, 14 Uhr, Edert So., 15. Mai, Konfirmation 4, 10 Uhr, Edert So., 22. Mai, Cantate, 10 Uhr, Edert, Taufe So., 29. Mai, Rogate, 10 Uhr, Edert, Taufe

In den Ortsteilen: So., 1. Mai, 9.30 Uhr, Quasimodogeniti Kirche Güterfelde, Kulla So., 8. Mai, 9.30 Uhr, Miserikordias Domini, Gemeindehaus (GHS) Güterfelde, Kulla So., 8. Mai, 11 Uhr, Miserikordias Domini Kirche Sputendorf, Kulla So., 15. Mai, 9.30 Uhr, Jubilate Gemeindehaus (GHS) Güterfelde, Duschka So., 22. Mai, 9.30 Uhr, Kantate GHS Güterfelde, Kulla So., 22. Mai, 11 Uhr, Kantate Kirche Schenkenhorst, Kulla So., 29. Mai, 11 Uhr, Rogate Kirche Schenkenhorst, Kulla So., 29. Jan., 17 Uhr, Rogate, Konzert GHS Güterfelde

Kath. Pfarreigemeinde Ss. Eucharistia

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1. Allgemeine Gottesdienste Sonntag: Teltow 9.00 Uhr Kleinmachnow 10.30 Uhr Montag: Teltow 8.30 Uhr Dienstag: Teltow 8.45 Uhr Mittwoch: Klm. 8.30 Uhr Donnerstag: Klm. 18.30 Uhr, (ab 18 Uhr Rosenkranzgebet) Freitag: Teltow 18.30 Uhr, (ab 18 Uhr Rosenkranzgebet) Samstag: Klm. 18 Uhr (Vorabendmesse)

Mai-Programm des ClaB Kreatives

Körperkultur und Sport

• Mo., 15.30 Uhr „Der Holzwurm“ Handwerkliches Gestalten • Di., 15 Uhr Keramik • Mi., ab 15 Uhr Kreativmix • Do., 16 Uhr Keramik 16 Uhr Action – Tag • Fr., 16 Uhr, Keramik (Eltern, Oma, Opa, Kind)

Futtern wie bei Muttern • Di., 16.00 Uhr, Einfach kochen – lecker und trotzdem gesund! Unkostenbeitrag 1,50 Euro/Tag (Anmeldung ist erforderlich)

• Tägliche Nutzung der Muckibude ab 13 Uhr • Di., 17.00 Uhr, Ladies-Fitness • Fr., 15.00 Uhr, Hallenfußball, Basketball, Radsport-AG, Zille-Sporthalle

Beratung & Hilfe • Di., 15 Uhr, Hausaufgabenhilfe, 16 Uhr Jugendberatung (n. V.) 17 Uhr Der PC-Doktor hilft • 10.05./24.05., 18.30–20 Uhr, SHG ADHS

Geburtstagskinder und Jubilare im Mai „Herzlichen Glückwunsch...“ Stefanie Scholz Rosemarie Römmler Jutta Velde Willy Sandmann Margarete Winterfeldt Ehepaar Hans und Jutta Braune

a m 05. zum 85. Geburtstag am 11. zum 75. Geburtstag am 13. zum 75. Geburtstag am 23. zum 80. Geburtstag am 24. zum 80. Geburtstag am 06. zum 50. Ehejubiläum

OT Güterfelde Jürgen Laack Mariechen Nägel Samuel Deutschländer Irmgart Müller Erika Kübler Johanna Behnke Ursula Müller Manfred Cordes Rosa Rieck Martin Hattwig

am 06. zum 75. Geburtstag am 10. zum 88. Geburtstag am 12. zum 80. Geburtstag am 12. zum 89. Geburtstag am 14. zum 80. Geburtstag am 16. zum 90. Geburtstag am 18. zum 75. Geburtstag am 23. zum 80. Geburtstag am 23. zum 80. Geburtstag am 28. zum 75. Geburtstag

OT Sputendorf Erika Rübisch

am 27. zum 75. Geburtstag

OT Schenkenhorst Johanna Schulze

am 19. zum 88. Geburtstag

Seniorenveranstaltungen Mittwoch, den 18. Mai 14 Uhr, „CluB“ Jugend- und Freizeitzentrum Grillen – gesund und schnell Mittwoch, den 25. Mai 14 Uhr, Gemeindezentrum Annastr. 3, Raum D 09 Der Schulchor der „Heinrich-Zille-Schule“ singt Mittwoch, den 25. Mai Ausflug nach Zehdenick, Schifffahrt durch die Zehdenicker Tonstichlandschaft, Treffpunkt 12 Uhr Waldschänke, Rückkehr ca. 19 Uhr, Kosten: 35 Euro. Bitte vorher telefonisch bei Frau Arnold unter 03329/64 62 77 anmelden!

Highlights

Der Clubrat trifft sich Mittwoch, 11.05.11 16.00–17.00 Uhr • Vorbereitungen des Modell-

autorennens • Projekte für die Ferien • Ideen für unsere Actions tage im Juni Eure Ideen sind gefragt!

Urban Dance 18.00–19.00 Uhr Du kannst zu Deiner Wunschmusik tanzen und Dir eine Choreografie ausdenken. Denise unterstützt Dich dabei!

Blutspende Freitag, 06.05.11 ab 15 Uhr

Frühlingsfest Modellautorennen Samstag, 14.05.11 13.00–18.00 Uhr Rope Skipping • Let´s Dance vom JFZ „ClaB“ • Chor der Zille-Grundschule • Jump In • „7 Zwerge“ mit der Pusteblume e.V. • Kreativangebote • Schminke • Kistenklettern • Hopsburg • Quadfahren • Tombola • Infomobil der Jägergesellschaft • Leckere Speisen. Viel Spaß, wir freuen uns auf Euch! Die aktiven Fahrer beachten bitte die Ausschreibung.

Sponsorenfest in der LindenhofGrundschule Samstag, 07.05.11 10.30 Uhr Wir treffen uns um 10.30 Uhr zum Basteln. Der Erlös der Bastelarbeiten kommt der Lindenhof-Grundschule für die Gestaltung ihres Schulhofes zugute!

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Stahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011


Kommunales

Dorffest in Sputendorf Am Samstag, dem 21. Mai 2011, veranstalten die Sputendorfer auf dem Anger zwischen den beiden Dorfteichen ihr diesjähriges Dorffest und laden alle herzlich dazu ein. Auch Gäste aus den umliegenden Orten sind hier gern gesehen und willkommen. Beginn ist 15 Uhr und das Ende wurde für 24 Uhr festgelegt. Neben Live-Musik und Ochse am Spieß sind jede Menge Highlights geplant. Die Kinder können rei-

ten, auf dem Husky-Wagen eine Runde drehen oder ferngesteuerte Autos crossen lassen. Um 16 Uhr gibt es eine Zaubervorführung. Kunsthandwerker zeigen, wie ein Chippendale-Geflecht auf einem alten Stuhl hergestellt, wie Kränze geflochten und Gestecke dekorativ arrangiert werden. Die „Kurmärkische Landwehr 1813 e.V.“ aus Großbeeren wird in ihren alten Uniformen vor Ort sein und wenn es gelingt, eine Ge-

nehmigung zu bekommen, kann man erleben, wie mit historischen Waffen geschossen wurde. Das Heimatmuseum ist natürlich auch geöffnet. Eine Tombola, eine Modellflugzeugschau und die Vorführung der Feuerwehr werden dieses bunte Fest bereichern. Ein schwimmendes Lagerfeuer auf dem großen Teich begleitet schließlich alle durch die Nacht. SOA

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Programm der Festveranstaltungen auf dem Dorfplatz Die Vorbereitungen zum 100-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Stahnsdorf laufen auf Hochtouren. Der gesamte Dorfplatz wird sich in eine große Festwiese verwandeln, weshalb dieser vom 27. Mai, 18 Uhr, bis 29. Mai, 20 Uhr, für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Etwa 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und den befreundeten Feuerwehren aus dem Kreis sowie der Region werden zur Eröffnung am Freitag, dem 27. Mai, um 19 Uhr, erwartet. Highlight am Samstag, dem 28. Mai, wird ein Fahrzeugkorso mit historischer und moderner Technik und Ausstattung sein, der vom Hamburger Ring kommend zwischen 10 und 12 Uhr zum Dorfplatz führt. Nach den Ansprachen des Bürgermeisters, der Wehrführung und verschiedener Gäste wird um 12.15 Uhr die Fahnenweihe vollzogen. Die Fahne weist mit den Jahreszahlen 1911 und 2011 auf der einen Seite auf die 100-jährige Tradition der Stahnsdorfer Wehr hin und symbolisiert auf der anderen Seite mit dem bekannten Spruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ die tiefe inhaltliche Bedeutung und Tätigkeit der Feuerwehrleute. So ist diese Fahne Ausdruck der Gemeinschaft und Kameradschaft: Nicht alleine zu sein, sondern Menschen um sich zu haben, die füreinander einstehen und miteinander beStahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011

stimmte Ziele und Ideale verfolgen. Die Fahne ist Bekenntnis und Wegweiser zugleich. Die abgebildeten Zeichen und Schriften stehen für Werte, zu denen sich die Gemeinschaft bekennt, mit welchen Zielen man sich verbunden und welchem kulturellen Erbe man sich verpflichtet fühlt. Ab 13 Uhr beginnen dann die Rundfahrten mit verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen. Im Feuerwehrdepot ist eine Ausstellung zur Feuerwehrhistorie zu sehen und Förder- sowie Heimatverein sind mit Info-Ständen präsent. Weiterhin gibt es zwei Bühnen: Während auf der vorderen Bühne Hortkinder, die „Theatergruppe am Weinberg“ und Tanzgruppen Stücke aufführen und das Jugendblasorchester der Musikschule zu hören ist, treten auf der 2. Bühne „Die Buskers“ mit handgemachter Musik aus Country, Bluegrass und Irish-Folk auf. Beim Tanz im großen Festzelt schwingt die Stimmung bis zum krönenden Abschluss der Feierlichkeiten um 22 Uhr mit einem Feuerwerk mit. Am darauf kommenden Sonntag kann man sich ab 11 Uhr zu einem Frühschoppen im Festzelt treffen.

gen sowie freie Gruppen wurden dazu im Vorfeld zu einem Zeichenwettbewerb aufgerufen. Die eingereichten Arbeiten werden zum Fest auf dem Platz ausgestellt. Ein Handwerkermarkt, Info-, Bastel- und Verkaufsstände von Vereinen sowie ein buntes Bühnenprogramm umrahmen das Fest, das wieder vom Soziokulturellen Verein 1a veranstaltet wird. Mit dabei sind Sambatrommeln, die Tanzgruppe „Pusteblume“, der Chor der Zille-Schule, eine Modenschau, eine Lesung, eine Folkband sowie viele Spielangebote. Clown Filou, Kinderreiten, Wikingerschach und der Bonbonregen der FFW sind Highlights für die kleinen Gäste. Im Bibliothekszelt erwartet diese zudem eine Signierstunde mit den Machern des Bilderbuches „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“. In der Kirche findet ein Gospelkonzert statt und im Pfarrgarten empfängt Sie eine Kaffeetafel. PM/SOA

Dorffest am 29. Mai Das Stahnsdorfer Dorffest steht 2011 unter dem Motto: „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“. Alle Kitas, Schulen, Horteinrichtun-

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Jugend und Bildung

Frühlingsfest in der Heinrich-Zille-Schule

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Nachdem in der Heinrich-Zille-Schule ordentlich geputzt wurde, konnte zünftig gefeiert werden. Mit Osterbastelangeboten, Bratwurststand, Kuchenbasar und einer Tombola begrüßten Schüler, Eltern und Lehrer den Frühling.

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Die Turnhalle stand für jede Menge Spaß und sportliche Spiele zur Verfügung. Mit einem beeindruckenden Programm stellte sich hier die neue AG Rope Skipping vor. Text und Fotos: B. Ri.

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Kultur

Ist Leere sichtbar?

Gartentipp von Gärtnermeister Wiesner

Einladung zum 11. Art Event

Spaß mit der Herzgurke

Im Hof und Hofgebäude der Breiten Straße 28 in Teltow wird in diesem Jahr das 11. Art Event stattfinden. Es steht unter dem Motto Vacat = Leere. Schon einige Zeit haben sich die Künstler Gedanken gemacht, wie man Vacat in einem Hof am besten darstellen kann. In der Woche vom 23. bis 27. Mai kann das Entstehen von Kunstwerken Schritt für Schritt miterlebt werden. Die Künstler sind in dieser Woche von 10 bis 15 Uhr auf dem Hof anzutreffen und freuen sich über reges Interesse aller Kunstinteressierten.

Wer nach einem lustigen Gag für’s Partybuffet sucht, oder seinen Kindern das grüne Gemüse schmackhaft machen möchte, kann mit einem einfachen Trick Gurken in Herzform wachsen lassen. Besonders einfach gelingt das mit der Schlangengurke ‚Midios‘. Die Früchte werden etwa 20–25 cm lang und schmecken besonders fruchtig. Sie sind bitterfrei und können ungeschält verzehrt werden. Die Pflanzen sind von Natur aus resistent gegen Krankheiten der Gurke, sogar gegen den Echten Mehltau, der ältere Sorten häufig befällt. Sobald die halbreifen Früchte etwa 15 cm lang geworden sind, werden sie in die beiden Schalenhälften der Herzgurkenform aus Kunststoff eingefügt. (Firma Nebelung/Kiepenkerl, erhältlich im Gartencenter.) Schon nach weiteren drei bis vier Tagen Reifezeit präsentiert sich die Gurke beim Aufschneiden in Herzform: ein origineller Gag, der Erstaunen bei Familie und Gästen garantiert. Zum Gemüse sind die passenden Kräuter ein Muss. Die Aussaat ist aber langwierig und gelingt nicht immer. Deshalb wird ein großes Kräutersortiment in Töpfen angeboten, das Sie sofort pflanzen und ernten können.

Vernissage wird am 28. Mai ab 15 Uhr sein und die bestimmt sehenswerte Ausstellung ist in der darauf folgenden Woche vom 29. Mai – 05. Juni geöffnet. Abschluss des Art Events ist dann eine Finissage am 05. Juni ab 15 Uhr. Mitwirkende Künstler aus der Region sind: Emma-Maria Lange, Michael M. Heyers, Anke Fountis, Steffen Trodler, Julia Ehrt, Beate Lein-Kunz, Frauke Schmidt-Theilig, Jessi Kobek, Helma Hörath, Anke Mühlig und Hartmut Sy. B.Ri.

Digitale Kunst Ausstellung „Abstraktes und Konkretes“

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kräuter- und Gemüsetage vom 15. bis 17. Mai

Gabriel Schneider (Künstlername: Yakpa) erstellt digitale Kunst aus Fotografien. Die Kombination von verschiedenen Computertechniken liefert manchmal überraschende Ergebnisse. Vieles entsteht absichtslos und zufällig. Es ist interessant zu erleben, wie farbliche und strukturelle Veränderungen von Bildern die Wirkung stark verändern können, unscheinbare Bilder können auf einmal interessant und voller Energie sein. Für Yakpa hat alles mit Wahrnehmung zu tun. Licht ist das Medium der visuellen Wahrnehmung. Wir nehmen nicht die Welt als solche wahr, sondern wir sehen die Spuren, die sie in unseren Augen und unserem Bewusstsein hinterlässt. Visuelle Kunst kann dazu dienen, dieses Verhältnis auf unterschiedliche Weise zu reflektieren. Dann können wir auch, vor allem bei abstrakten Stahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011

Bildern, verschiedene Dinge und Figuren hineinsehen. Bilder können auf diese Weise neue Welten entstehen lassen und unsere Vorstellung von Realität erweitern. Gezeigt werden eine Reihe von konkreten Abbildungen mit Szenen aus Berlin Mitte. Weiter gibt es konkrete und abstrakte Landschaften zu sehen. Der grössere Teil der Bilder ist abstrakt und meist sehr farbig. Gabriel Schneider lebt und arbeitet in Rafz (Schweiz) und Stahnsdorf. Er ist als Informatik-Trainer tätig und beschäftigt sich seit 2009 mit digitaler Kunst. Mehr Infos unter www.yakpa.net Die Ausstellung wird am 6. Mai um 18.30 Uhr eröffnet und kann bis 30. Juni 2011 zu den Öffnungszeiten des Gemeindezentrums Stahnsdorf besucht werden. Das Ausstellungsgespräch findet am 29. Juni um 19 Uhr statt. PM

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Bild: Gabriel Schneider

• Informationen zur Kräuterverwendung • Riesenauswahl an Gemüsepflanzen und Kräutern • Am 14. Mai ganztägig Beratung zu Naschgemüse • Vorstellung der Neuheit „Herzgurke“ • Vorführung + Infos zum Grillen und Kochen mit Kräutern

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Leserpost

Zur Heimatgeschichte „Das Grab Benjamin“ (SOA 4/2011):

Kein Hinweis auf „Rote Hilde“ Mit Interesse las ich Ihren Beitrag über Emil und Pauline Benjamin, die Eltern von Georg und Walter Benjamin, die auf dem Wilmersdorfer Waldfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden haben – zumal mir der Sohn Walter Benjamin mit seinem Wirken nicht unbekannt ist. Der Leidensweg des Sohnes Georg Benjamin und seiner Ehefrau Hilde, geborene Lange, während der NS-Herrschaft stößt auf ein großes Mitgefühl: Georg Benjamin kommt im KZ 1942 um. Die in die jüdische Familie eingeheiratete Hilde Benjamin überlebte die Gewaltherrschaft des Dritten Reiches und wurde bald nach Ende des Krieges eine Angst und Schrecken verbreitende Oberste Richterin – später Innenministerin der DDR-Diktatur: Von der NS-Diktatur selbst lebensgefährlich bedroht, stabilisierte sie in ihrem Amt als Richterin ohne jede Nachsicht die Kommunistische Gewaltherrschaft der DDR, die ihre Gerichtsbarkeit vorbehaltlos in den Dienst der schonungslosen Parteidiktatur stellte. Bald erwarb Hilde Benjamin

als gnadenlose Richterin eine traurige Berühmtheit in der Bevölkerung. Man nannte sie im Volksmund u.a. „Rote Hilde“, „Bluthilde“ oder „die rote Guillotine“. Zu ihren Opfern gehörten u.a. auch die Religionsgemeinschaften der Zeugen Jehovas und freiheitlich gesinnte Studenten. Ein kurzer prägnanter Abriss zum Schrecken verbreitenden Wirken der Ehefrau von Georg Benjamin darf in einem solchen zeitgeschichtlichen Beitrag nicht außer acht gelassen werden, zumal ein solcher die Geschichte der Familie Benjamin mitprägt oder wurde das menschenverachtende Wirken der Richterin Hilde Benjamin vom Verfasser als störend empfunden? Auch ein klarer schonungsloser Hinweis über obige DDRRichterin, der Schwiegertochter des Ehepaares Emil und Pauline Benjamin hätte den Beitrag auch zeitlich nicht gesprengt, zumal der Verfasser bis zum Jahr 1976 für nicht zeitgeschichtlich orientierte Leser Hilde Benjamin als brave überzeugte Kommunistin charakterisiert. Hans Weber, Teltow

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Bekanntschaft mit Wildschweinen Dankeschön an beide Ortsjäger Das mehrere Hektar große Areal der Stahnsdorfer Jugendund Freizeiteinrichtung „ClaB“ reicht unmittelbar bis an die Bäkeniederung heran. Hier ist der Boden feucht und morastig. Genau richtig für Wildschweine, die manchmal bis auf die ClaB-Wiese kommen und alles umwühlen. Waidmann Willi Otrzonsek und Jürgen Ziehut sind seit 2009 Stahnsdorfs ernannte Ortsjäger. Sie dürfen in befriedeten Bezirken, auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen des Ortes jagen – auch auf dem Gelände des ClaB. Im Jagdjahr 2010/2011 haben sie schon 37 Wildschweine, vier Füchse und zwei Rehe innerhalb des Ortes zur Strecke gebracht. Kommen die beiden Jäger in den ClaB, sprechen sie gern mit den Kindern und Jugendlichen. Sie geben Tipps zum Verhalten, wenn man einem oder gar mehreren Tieren begegnet. In etlichen Veranstaltungen für Kinder und Eltern haben sie immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass das Füttern unbedingt zu unterlassen ist. Sie erklärten, was auf den Komposthaufen gehört und was nicht, gaben Tipps wie der eigene Garten eingezäunt sein sollte, um nicht von Wildschwein-Rotten heimgesucht zu werden. An Projekttagen, auf Sommerfesten und Herbsthobbytheken sind die beiden Waidmänner inzwischen gern gesehene Gäste. Und beim Mo-

dellautorennen im vorigen Juni gab es sogar Wildschweingulasch aus der Gulaschkanone. Der Erlös kam dem ClaB zugute. Aufklärung ist heutzutage unbedingt notwendig, wissen die Jäger. Früher, als Willi Otrzonsek und Jürgen Ziehut noch Kinder waren, war Stahnsdorf ein Dorf, in dem Landwirtschaft betrieben wurde. Die Wildschweine fanden auf Wiesen und Feldern genug Nahrung. Heute sind viele Felder verschwunden und Häuser wurden gebaut. Deshalb suchen sie nun ihre Nahrung im Ort. „Sie haben einen sehr guten Geruchssinn. Schon über hunderte von Metern entfernt riechen sie, ob es im Garten Blumenzwiebeln gibt oder Küchenabfälle auf dem Komposthaufen liegen“, erzählte Jäger Ortzonsek den zuhörenden Kindern. „Sie fressen auch weggeworfenen Stullen und gehen sogar an die gelben Säcke“, berichtete er. Wer den eigentlich recht scheuen Tieren begegnet, sollte sich ruhig verhalten und sie vor allem nicht füttern oder streicheln. Den beiden Ortsjägern sei an dieser Stelle für ihre Aufklärungsarbeit ein herzliches Dankeschön gesagt. Die Jungen und Mädchen vom ClaB freuen sich schon darauf, mit den beiden Jägern auch zukünftig, auf Fährtensuche zu gehen. Bärbel Severin/SOA

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Porträt

Der Entführer in die Hunde-Türkei Harald Kretzschmar passt mit dem Stift Nasen an, beschreibt Künstlerparadiese und wird 80

Sie ist etwas geschwollen, die rechte Hand, und so zieht er sie, gerade rechtzeitig noch vor kräftigem Händedruck, flugs zurück und beschränkt sich schmunzelnd auf eine rein mündliche Begrüßung. Nein, gebrochen ist sie nicht, nur verstaucht und gezerrt, erklärt Harald Kretzschmar zum Interviewtermin. Beim Gärtnern sei das passiert. Aber das ist in diesem Moment egal, er soll ja jetzt nicht zeichnen oder schreiben. An jenem windigen Dienstagnachmittag im April soll er das tun, was er neben diesen in vielen Publikationen ausgewiesenen Fähigkeiten ebenfalls brillant beherrscht – er soll plaudern. Er soll plaudern, und zwar über sich. Der Karikaturist und Autor wird 80. 55 Jahre davon lebt er bereits in Kleinmachnow. Am 23. Mai 1931 in Berlin-Steglitz geboren, war 1951 wegen angeblicher Wirtschaftsvergeverbrachte Kretzschmar Kindheit und Jugend hen verhaftet und verurteilt worden. Nach der bis zum Abitur 1950 in Dresden. Den Einstieg Haftentlassung hatte er der DDR den Rücken bei der ostdeutschen Satiregekehrt und zog nach Berlin„Selbst als ich die Hand mal zeitschrift Eulenspiegel hatCharlottenburg. Die Mutter, gebrochen hatte, hab ich mit te er bereits während seiDorothea Kretzschmar, verlinks weiter gezeichnet.“ nes letzten Studienjahres an starb im Dezember 1951. (Harald Kretzschmar) der Leipziger Hochschule Zur Beisetzung musste der für Graphik und Buchkunst in der Tasche. Und Vater in Polizei-Begleitung erscheinen. „Von so war es keine Frage, sich irgendwie wieder in Leipzig nach Charlottenburg“, so plausibiliRichtung Berlin zu orientieren. „Allerdings“, siert Kretzschmar, „da lag Kleinmachnow auf so lässt er mit seinem hintergründigen Lächeln der Strecke. Und dann stellte sich heraus, dass verlauten, „ich habe das noch mal getestet. ich ja nun Vater wurde und heiraten musste“. 1955 war ich in Hamburg, und hab versucht, ob Sein Faible fürs karikative Porträtieren hatich nicht dort was zuwege bringen kann.“ Aber te Harald Kretzschmar bereits in der Dresdedie westdeutsche Hauptstadt der Printmedi- ner Schulzeit entdeckt. Naturalmente waren en hatte seinerzeit nicht gewartet – auf Harald Lehrer die ersten „Models“. Allerdings fischKretzschmar. Und so war die Selbstlegitimation te seine Mutter schon 1944 eine Hitler-Karifür den Beginn seiner DDR-Satire-Karriere eine katur aus dem Papierkorb des Filius – brisant, einfache, wie logische: „Wenn die dich beim brisant. Nach Kriegsende waren es ZeitungskiEulenspiegel, wo die sowieso schon so viele tol- oske auf dem Schulweg, die die Hand mit dem le Zeichner haben, wenn die dich da wollen, spitzen Stift inspirierten. „Beim Gymnasium in dann wird das schon was zu bedeuten haben.“ Dresden, 1945, war so ein Kiosk. Da gab es eiDer Einzug ins „Künstlerparadies“ Kleinmach- nen Titel mit den ganzen Kriegsverbrechern. now 1956 hatte dann neben der geografi- Und 1948 gab es einen Kiosk, wo ich umsteigen schen Nähe zum Verlag in Berlin auch famili- musste, um zur Schule zu kommen. Da hatten äre Gründe. Der Vater, Hermann Kretzschmar, sie die New York Times, den Telegraph oder Stahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011

den Tagesspiegel“, erinnert sich Kretzschmar. „Da beschloss ich, meine Briefmarkensammlung zu verkloppen, um mir regelmäßig die Zeitung kaufen zu können. Unter anderem hab ich Molotow gezeichnet.“ Dass sich Politgrößen auch selbst in den Papierkorb befördern, zeigt die Humorlosigkeit und mangelnde Selbstreflexion autoritärer politischer Führungsfiguren. Bisweilen ist es eben schwer, sich an die eigene Nase zu fassen, gerade wenn man diese karikiert bekam. Walter Ulbricht beispielsweise passte seine Nase nicht und er musste aus einem Kretzschmarschen Gruppenbild entfernt werden. Aber Kretzschmar liebt den schnellen Strich, das Zeichnen aus der Bewegung. In einer Leipziger Einkaufspassage entstanden erste Skizzen. „Wenn ich Leute von hinten sah, wusste ich schon, wie sie von vorne aussehen.“ Auch wenn Harald Kretzschmar heute Bücher und Kolumnen mit seinen Erkenntnissen aus dem Kleinmachnower Künstlerparadies füllt, so ganz paradiesisch kann die DDR-Enklaven-Existenz nicht immer gewesen sein. „Meine Frau hat mir noch jahrelang Vorwürfe gemacht, in was für eine HundeTürkei ich sie da verschleppt hätte“, flachst er, und sie bietet uns Tee an. Mit seinem finanziell „zusammengestoppelten“ Moskvich, einem gut gefederten Automobil sowjetischen Fabrikats, musste er nach dem Mauerbau schließlich eine Stunde Fahrumweg in Kauf nehmen, um über die „bucklige Landstraße“ – über Mahlow und Adlershof – zum Eulenspiegel-Verlag zu kommen. Die Gründung des Joliot-Curie-Klubs, der anfangs noch mondän auf der Neuen Hakeburg residierte, war eine intellektuelle Erfrischung im eingemauerten „Künstlerparadies“. Statt Kretzschmar nur bisweilen dort ausstellen zu lassen, trug man ihm gleich die Verantwortung für derartige Exibitionen an. Heute veröffentlicht der Jubilar noch mehr oder minder regelmäßig in Presseprodukten, wie dem Neuen Deutschland oder der Zweiwochenschrift Ossietzky. Die Ergebnisse seiner Heimatforschung erschienen als „Paradies der Begegnungen – Der Künstlerort Kleinmachnow“ bereits in der zweiten Auflage. Und meist, wenn der umtriebige Pensionär unterwegs ist, hat er kleine gefaltete selbst geschnippelte Zettel in der Tasche, die er bei jeder Gelegenheit mit Porträts vollkrickelt. „Das ist so das Manische beim Zeichnen. Selbst als ich die Hand mal gebrochen hatte, hab ich mit links weiter gezeichnet.“ Schwer zu glauben, dass die distorsierte rechte Hand dem Gärtnern geschuldet ist. Herzlichen Glückwunsch Harald Kretzschmar! Text/Foto: Rolf Niebel

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den – allerdings nur bis zum Doppelten des ursprünglichen monatlich erlaubten Hinzuverdienstes. Zurzeit wird über eine Erhöhung der gesetzlichen Hinzuverdienstgrenzen für Arbeitnehmer, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze eine Rente beziehen, diskutiert. Künftig sollen diese zusätzlich so viel hinzuverdienen dürfen, dass sie mit der Rente maximal das letzte Bruttogehalt erreichen. Die geplanten Änderungen sollen noch in 2011 umgesetzt werden. Hinzuverdienst bei Bezug von Erwerbsminderungsrente Auch bei der Erwerbsminderungsrente gibt es Hinzuverdienstgrenzen. Bei der vollen Erwerbsminderungsrente können ebenfalls grundsätzlich 400 Euro ohne Auswirkung hinzuverdient werden. Wird die volle Erwerbsminderungsrente nur teilweise oder nur eine teilweise Erwerbsminderungsrente gewährt, sind die Hinzuverdienstgrenzen auch hier individuell zu bestimmen. Wird die jeweilige Hinzuverdienstgrenze überschritten, wird die Rente nur anteilig ausgezahlt. Auch hier bleibt ein zweimaliges Überschreiten des erlaubten Hinzuverdienstes ohne Folgen. Mit Informationen absichern Um böse Überraschungen zu vermeiden, empfehlen die ARAG Experten die Informationsangebote des Deutschen Rentenversicherungsbunds, zu nutzen die Auskunft über die genauen gesetzlichen Grenzen des Hinzuverdienstes und Möglichkeiten der verschiedenen Teilrenten anbieARAG, Foto: Archiv ten. Stahnsdorfer Ortsanzeiger 05 2011

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Sport

Große Sternfahrt. Auch in diesem Jahr führt die Route aus Ludwigsfelde kommend durch die Ortsteile der Gemeinde Stahnsdorf. Los geht es um 10.15 Uhr am Bahnhof in Ludwigsfelde, dann über Sputendorf, Schenkenhorst, Güterfelde, Stahnsdorfer Damm über die derzeitige Baustelle an der Querung der im Bau befindlichen L40neu durch den Ortskern von Stahnsdorf nach Kleinmachnow. Sollte keine behördliche Genehmigung für diese Strecke erteilt werden, verläuft die Route als Westumfahrung über das Güterfelder Eck nach Stahnsdorf. Von Kleinmachnow Kreuzung Th.-Müntzer-/Zehlendorfer Damm soll es gegen 11.40 Uhr weitergehen nach Zehlendorf und auf der AVUS in das Berliner Zentrum. Gegen 14 Uhr wird der Große Stern erreicht. Die Teilnahme an der Sternfahrt steht jedermann offen. Die Fahrgeschwindigkeit ist für einen Durchschnitt von nur 13 km/h kalkuliert. Die Straßen werden von der Polizei für den Kfz-Verkehr gesperrt, auch die AVUS! Die endgültigen, von den Behörden genehmigten Routen und Abfahrtszeiten sind spätestens in den Tagen vor der Sternfahrt auf www.adfc-berlin.de zu finden oder beim hiesigen ADFC unter stahnsdorf@adfc.de oder der Telefonnummer (0 33 29) 69 67 79 abrufbar. PM

Mit Spannung zum Endspurt Fußballer der Region vor dem Saisonfinale

A. Puhl (re) hatte gegen Werder III alles im Griff, hier im Hinspiel. Foto: Lukas Die Fußballsaison 2010/11 neigt sich dem Ende zu. Mitte Juni werden die Entscheidungen gefallen sein. In allen Spielklassen ist deshalb das Bestreben erkennbar, Versäumtes nachzuholen oder Erkämpftes zu verteidigen. Die vergangenen Wochen zeigten bis hinunter in den Kreisfußball, dass es ans Eingemachte geht. Auch der Tabellenführer der Landesklasse Mitte, RSV Eintracht Teltow, bekommt nun Druck zu spüren. Nach den ersten beiden Saisonniederlagen droht der Vorsprung zu den Stahnsdorfern zu schmelzen. Sie galten eigentlich schon als sichere Aufsteiger, doch nach einer 0:2-Heimniederlage gegen Bestensee und einer folgenden 0:3-Pleite im mit Spannung erwarteten Derby beim Teltower FV wittern die Verfolger plötzlich ihre Chance. Und die Eintracht hat Probleme, weil gerade in dieser finalen Zeit

eine Verletzungsmisere die Männer von der Heinrich-Zille-Straße heimsucht. Im Gegensatz dazu steht der Lokalrivale vor einem ruhigen Saisonende. Beim TFV 1913 hatte man sich vorab einen ordentlichen Mittelfeldplatz auf die Fahnen geschrieben, und diesen scheinen die Männer um die Brüder Ingo und Edgar Hecht auch sicher anzusteuern. Der 3:0-Derby-Sieg vor rund 450 Zuschauern an der Jahnstraße war daher fraglos der Höhepunkt dieser Spielzeit. In der Kreisliga könnte auf die Fans der Region hingegen noch ein spannendes Finale mit purem Abstiegskampf zukommen. Der Aufsteiger SV Ruhlsdorf 1893 punktet sich mühsam wie ein Eichhörnchen zum Klassenerhalt. Allerdings konnten sich die Ruhlsdorfer bislang nicht entscheidend ins Mittelfeld der Tabelle absetzen, wobei die halbe

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Liga noch Sorgen hat. Düsterer sind da die Aussichten beim RSV Eintracht Teltow II. Aber die Eintracht-Zweite hat zu kämpfen gelernt und nun in der Rückrunde auch Siege eingefahren. Vielleicht ist es noch nicht zu spät. Mit dem 4:3-Sieg in Werder wurde der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen hergestellt. In der 2. Kreisklasse macht der RSV Eintracht Teltow III derzeit ähnliche Erfahrungen. Die jüngsten drei Siege in Folge gegen Paulinenaue (3:1), Glindow II (6:1) und in Werder (3:2) zeigen, dass es erst keiner so dramatischen Lage bedurft hätte, wenn man rechtzeitig mit dem Punkten begonnen hätte. Da ist der Teltower FV II derzeit doch etwas besser dran. Nach dem Winter gelangen in Glindow (4:3) und gegen Werder III (5:1) bislang zwar nur zwei Siege. Doch Punkte aus den Spielen gegen Groß Behnitz (2:2), Friesack II (1:1) und in Falkensee (1:1) kommen hinzu, und man hatte im Herbst eben auch schon vorgesorgt. So dürfen sich die Teltower acht Runden vor Schluss beim ausstehenden Restprogramm mit sechs Heimspielen in der Tabelle eher nach oben orientieren. Spannung pur! Volk. Veranstaltungsmagazin der Tourist Information Teltow

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Nicht immer bergen sie Gefahr Leberflecke und Muttermale sind oft vollkommen ungefährlich. Jedoch können einst harmlose Flecken im Laufe der Jahre zu Melanomen werden. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe steigt die Rate der Hautkrebserkrankungen in Deutschland jährlich an. Deshalb empfehlen Hautärzte besonders hellhäutigen Menschen, sich selbst monatlich auf Hautveränderungen zu untersuchen. Beurteilen kann man die Flecken nach einigen wichtigen Kriterien, die sich für die Selbstdiagnose eignen: • Melanome haben oft eine ungleichmäßige Form, daher ist der Aspekt der Asymmetrie ein frühes Warnsignal. • Sie haben meist ausgezackte oder fransige Ränder (Border).

Kinderärzte Bereitschaftsdienst: Montag–Freitag: 17–19 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10–12 Uhr Nach 19 Uhr: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: (0 18 05) 5 82 22 31 30, im akuten Notfall: 112 02.05.–08.05.2011 Dipl.-Med. Grundig (0 33 28) 42 73 13 09.05.–15.05.2011 Dr. Block-Schmidt (03 32 03) 86 26 40 16.05.–22.05.2011 Dr. Schramm (0 33 29) 69 63 22 23.05.–29.05.2011 Frau Grit Thieme (0 33 28) 47 07 12

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Stahnsdorf AWO-Kontakt- & Info.stelle für Selbsthilfegruppen (KIS), Gemeindezentrum, Annastraße 3 • Weil unsere Kinder anders sind: 2.5., 19 Uhr; neue Interessenten bitte anmelden: (0 33 29) 61 23 25 Treff im „ClaB“, Bäkedamm 2, 14532 Stahnsdorf • SHG AD(H)S: 10.5. und 24.5., 18.30 bis 20 Uhr VBF Beratungsstelle im Gemeindezentrum Stahnsdorf, Annastraße 3, 14532 Stahnsdorf • Verein Behinderter u. ihrer Freunde e.V. Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf: Sprechzeiten: Montag, 15 bis 17.30 Uhr, Tel.: (0 33 29) 61 19 78

Ist ein Fleck glatt abgrenzbar und geht nicht zackenförmig ins Gewebe über, ist dies ein gutes Zeichen. • Vorsicht, wenn Leberflecke oder Muttermale plötzlich dunkler werden. Auch eine ungleichmäßige Färbung mit schwarzen, braunen und weißen Stellen gibt Anlass zur Besorgnis. • Leberflecke, Muttermale oder andere Hautveränderungen, die sehr schnell größer werden und einen Durchmesser von mehr als zwei Millimeter haben, sollten in jedem Fall von einem Hautarzt kontrolliert werden. • Erhabene Flecke, die aus der Haut herausragen, sind deutliche Warnzeichen, ebenso eine zerklüftete Oberfläche. B.Ri.

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Heimatgeschichte

Adolf Sommerfeld wäre 125 geworden Bürgerhaussiedlung und Häuser für Arbeitslose im Grünen Schweiz, wo er zunächst lebte, aus der Gesellschaft ausgeschlossen und als Unperson gebrandmarkt geblieben. Nach seiner Emigration über Palästina nach England nahm er den Namen Andrew Sommerfield an. Er kehrte nach dem Krieg zeitweilig nach Deutschland zurück und wirkte ab 1952 als Bauunternehmer auch in Berlin weiter. Da sein Haus im Krieg zerstört worden war und die Stadt Berlin zunächst mehr mit Wiederaufbau und Reparatur und weniger mit Siedlungsneubau beschäftigt war, fand er in der Waldstadt Karlsruhe ein größeres Projekt für seine Haus und Heim Wohnungsbau-AG. Noch in seinem 77. Lebensjahr startete der Unternehmer in Berlin Wannsee ein Großprojekt mit 70 Wohnungen. Für seine Verdienste wurde dort 1966 der Sommerfieldring nach ihm benannt. Er starb am 18. Februar 1964 in der Schweiz, wo er auch begraben ist.

Keiner konnte ahnen, dass aus dem kleinen Jungen, der vor 125 Jahren am 4. Mai 1886 in Kolmar, dem polnischen Chodziez geboren wurde, einmal ein so bedeutender Mann für die Stadtentwicklung Berlins und für die Bürgerhaussiedlung in Kleinmachnow werden sollte. Gerade wegen seines starken sozialen und sozialdemokratischen Engagements haben die Nazis ihn, den umtriebigen jüdischen Unternehmer und „Netzwerker“ bereits wenige Wochen nach ihrer Machtübernahme durch einen inszenierten Anschlag auf sein Haus in der Limonenstraße am 31.3.1933 zur Flucht aus Deutschland gezwungen. Die ihm von den Nazis auferlegte Reichsfluchtsteuer über 800 000 Reichsmark, deretwegen er steckbrieflich gesucht wurde, hat er nach langen Verhandlungen bereinigt und bezahlt, denn sonst wäre er in Frankreich und in der

Impressum Stahnsdorfer Ortsanzeiger – Allgemeine Monatszeitschrift für die Gemeinde Stahnsdorf

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Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel.: (0 33 28) 31 64 50, Fax: (0 33 28) 31 64 72, www.teltower-stadtblatt.de; Herausgeber: Andreas Gröschl

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, nach der Volksschule, wurde Adolf Sommerfeld zur Zimmermannslehre nach Rixdorf, damals noch bei Berlin, geschickt. 1907 machte er nach vier Studiensemestern seinen Abschluss als Bauwerksmeister, was soviel heißt, dass er alle Gewerke des Bauens erlernt hatte und sich für das rationelle Bauen interessierte. Ja, es war wohl sein Stolz und sein stetes Bemühen, das Häuserbauen weitestgehend zu rationalisieren und zu mechanisieren, wofür er auch eine Reihe von Patenten anmeldete. Mit 24 Jahren gründete Sommerfeld seine eigene Firma, nachdem er mehre Jahre als Polier auf dem Bau gearbeitet hatte. In dieser Zeit um 1910 gab es einen großen städtebaulichen Wettbewerb zur Entwicklung der Metropolregion Berlin und aus diesen Planungen heraus begann die Erschließung immer weiterer Gebiete zwischen Berlin und Potsdam. Erster Weltkrieg, Inflation und die Wirtschaftskrise um 1930 bremsten diese Entwicklung kurzzeitig und führten zu manchen Rückschlägen. Doch Sommerfelds breit gestaffeltes Unternehmen war so aufgestellt, dass man in Krisenzeiten sogar Häuser im Grünen für Erwerbslose zu bauen plante. Seine Schaf-

Verantwortliche Redakteurin: Beate Richter Redaktion: Cornelia Schimpf, Rolf Niebel, Anett Kirchner, Stephanie Oehme Tel.: (0 33 28) 31 64 - 68, Fax: - 76, E-Mail: redaktion@stahnsdorfer-ortsanzeiger.de Grafik, Layout: Claudia Heinze, Nicole Arndt Titelgestaltung: Nicole Arndt Anzeigen: Rita Freimund, Tel.: (0 33 28) 31 64 - 50, Fax: - 72, E-Mail: rita_freimund@stadtblatt-online.de

fenszeit fiel in Epochen rasanten Wirtschaftswachstums, aber auch tiefgreifender wirtschaftlicher Rezession. Und so ist auch das Entstehen der Bürgerhaussiedlung in Kleinmachnow nach 1932 eher eine Notlösung als das unternehmerische Ziel gewesen. Denn bereits 1927 hatte Sommerfeld von Dietloff von Hake die 100 ha große Fläche zwischen Steinweg und Hohe Kiefer bzw. Spandauer Weg (Karl-Marx-Straße) gekauft, die nun entwickelt wurden. Die Ideen von Bauhaus-Architekt Walter Gropius, mit dem Sommerfeld befreundet war, wurden verworfen, da die potenziellen Siedler eher ein traditionelles Ambiente bevorzugten. So hat sein Architekt Alfred Schild die Pläne so überarbeitet, dass eine von kurzen Sichtachsen und kleinen Grünflächen geprägte Siedlung entstand, die keinen Typenbaueindruck hinterließ, da die Baulinien versetzt angelegt wurden und die Giebelverschalung, der Putz und die Aufteilung der Räume im Inneren in einem guten Maße variierten, was man ja heute noch vorfinden kann. Um 1988 haben seine Erben die Geschäftsanteile verkauft. Heute nehmen wir Sommerfeld als eine interessante und wichtige Episode in Kleinmachnows Entwicklung wahr. Die Gemeindevertretung hat deshalb auch eine Erhaltungssatzung für das Gebiet beschlossen. Der Heimatverein wird am 4. Mai um 10 Uhr am Gedenkstein für Sommerfeld, An der Stammbahn/Meisenbusch in Kleinmachnow zusammen mit dem Bürgermeister ein ehrendes Gebinde niederlegen. Soeben ist ein neues Buch über das spannende Leben Adolf Sommerfelds erschienen: „Adolf Sommerfeld/Andrew Sommerfield. Bauen für Berlin 1910–1970“. Die Autorin Dr. Celina Kress wird am 31. Mai 2011 um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Kleinmachnow mit einem Lichtbildvortrag ausführlich darüber berichten. Axel Müller, Foto: Privat

Druck: Druckerei Grabow Zur Zeit gilt die Anzeigenliste 01/11 und die Kleinanzeigenliste Nr. 04/09. Für unaufgeforderte Zuschriften, Bilder und Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei der Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder in Fällen höherer Gewalt und Streiks kein Entschädigungsanspruch.

Abonnement: für Ortsansässige 12,00 Euro, für Auswärtige 24,00 Euro (inkl. Porto). Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Termine für die Juniausgabe des Stahnsdorfer Ortsanzeigers Redaktionsschluss: 16.05.2011 Anzeigenschluss: 17.05.2011

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