Page 1

Geschichte im Netz

S. 3

Kinderfeste

S. 9

Porträt: Regina Schwarz

S. 17

1,10 € Nr. 07/JG 21 Juli 2011

das Monatsjournal

mit Amtsblatt für die Gemeinde Stahnsdorf und die Ortsteile Güterfelde, Sputendorf und Schenkenhorst

Audi


Buchtipps

Gabriele Bergner und Jens Leder (Hrsg.)

Sie waren unsere Nachbarn Jüdisches Leben in Teltow bis 1945 Katalog zur Ausstellung im Rathaus Teltow ISBN: 978-3-9809313-9-7 Katalog erscheint im Sommer 2011 kartoniert, geheftet ca. 165 Seiten mit Fotos

20,00 €

Preis: inkl. 7 % gesetzl. MwSt

Vorbestellung unter: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH Potsdamer Straße 57 14513 Teltow

Tel.: (0 33 28) 31 64 50 Fax: (0 33 28) 31 64 72 info@stadtblatt-online.de www.stadtblatt-online.de

– Jetzt vorbes

Leseprobe unte

tellen! –

r: www.stadtbla

tt-online.de

Ulrich Langner

Bildband „Gleiskultur” Die Eisenbahn als Beförderer der Bildenden Kunst Die 175 Jahre alte Eisenbahn einmal anders – zwar bebildert, aber nicht mit Fotos, sondern aus Sicht bildender Künstler. In Stahlstichen, Lithografien, Holzstichen und Holzschnitten, in Radierungen, Gemälden, Aquarellen und Pastellen zeichnen nicht die großen Meister die Geschichte der Eisenbahn nach, sondern diejenigen der Zunft und ihrer Zeit, die dieses Gefährt liebten und in ihren Werken verewigten. Dabei handelt es sich um professionelle Maler

wie ebenso auch um Laien- und Feierabendkünstler, die allerdings weitgehend vergessen, nun aus dem Zustand der Vergänglichkeit hervorgeholt und wieder sichtbar gemacht worden sind. Die Werke erzählen von sich und ihren Schöpfern. Sie dokumentieren eine Vergangenheit, die unwiederbringlich vorbei ist. Die Motive bedürfen in der heutigen Zeit durchaus einer Erklärung und haben sich deshalb in diesem Bildband zusammen gefunden.

ISBN: 978-3-9809313-8-0 kartoniert, geheftet 136 Seiten, 107 Abbildungen

29,90 €

Preis: inkl. 7 % gesetzl. MwSt.

Vorbestellungen unter: Kontaktdaten: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH Potsdamer Straße 57 14513 Teltow

Tel.: (0 33 28) 31 64 50 Fax: (0 33 28) 31 64 72 info@stadtblatt-online.de www.stadtblatt-online.de

Die

Impressum Stahnsdorfer Ortsanzeiger – Allgemeine Monatszeitschrift für die Gemeinde Stahnsdorf Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel.: (0 33 28) 31 64 50, Fax: (0 33 28) 31 64 72, www.stadtblatt-online.de; Herausgeber: Andreas Gröschl Verantwortliche Redakteurin: Beate Richter Redaktion: Cornelia Schimpf, Anett Kirchner, Rolf Niebel, Helke Boettger Tel.: (0 33 28) 31 64 - 68, Fax: - 76, E-Mail: redaktion@stahnsdorfer-ortsanzeiger.de Grafik, Layout: Yvonne Strauer, Nicole Arndt Titelgestaltung: Yvonne Straue

2

Anzeigen: Wolfgang Sittig, Tel.: (0 33 28) 31 64 - 60, Fax: - 74, E-Mail: wolfgang_sittig@stadtblatt-online.de

Druck: Druckerei Grabow

Ulrich Langner

bes – Je onder e tzt vor Gesc bes hen k tell en! idee! – Eisenbahn-Geschichte(n)

Gleiskultur in der Bildenden Kunst

Zur Zeit gilt die Anzeigenliste 01/11 und die Kleinanzeigenliste Nr. 04/09. Für unaufgeforderte Zuschriften, Bilder und Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei der Teltower StadtBlatt Verlags- und Presse GmbH. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder in Fällen höherer Gewalt und Streiks kein Entschädigungsanspruch. Abonnement: für Ortsansässige 12,00 Euro, für Auswärtige 24,00 Euro (inkl. Porto). Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Bankverbindung: Commerzbank AG (BLZ 160 400 00), Konto-Nr. 572 12 87 Termine für die Augustausgabe des Stahnsdorfer Ortsanzeigers Redaktionsschluss: 18.07.2011 Anzeigenschluss: 20.07.2011

Teltower Stadt-Blatt Verlag

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011


Aktuelles / Inhalt

Geschichte im Netz

Inhalt

Topthema: Recht oder Unrecht?

Stahnsdorf hat kein Heimatmuseum? Doch, seit Februar dieses Jahres. Sogar eins, das rund um die Uhr geöffnet ist, und keinen Eintritt kostet. Die Geschichten mehren sich, die Räume werden aber nie zu klein. Sie kosten keine Miete und kein Mitarbeiter wird benötigt, der Besucher durch die Ausstellung führt. Dennoch findet man sich leicht zurecht. Jeder – ob Schüler, Lehrer, Gäste oder Heimatverbundene – die Informationen stehen jedem zur Verfügung. Anfang des Jahres hat sich Heimatforscher Peter Reichelt einen Traum erfüllt. Ein Museum für Stahnsdorf. Ein richtiges Museum war bisher nicht zu realisieren. Doch das Internet machts möglich. „Schon lange hatte ich vor, ein Online-Museum als Plattform für die vielen Geschichten und all das Wissen über Stahnsdorf, das ich mir angeeignet habe, zu errichten. Zu Weihnachten schenkte mir dann meine Frau etwas Besonderes: die Domain“, erzählt er. „Nun konnte es losgehen und inzwischen findet man meine Seite auch über die Suchmaschinen.“ Peter Reichelt liebt alte Geschichten und lebt für die Geschichte Stahnsdorfs, wo er seit 1987 wohnt. Viel Zeit verbringt er vor dem Computer, denn er beteiligt sich ständig an Auktionen, immer auf der Suche nach wertvollen Dingen oder verloren gegangenen Kostbarkeiten der Historie. Auf diese Weise konnte Reichelt kürzlich z. B. ein Abzeichen des Kriegervereins Sputendorf ersteigern. Das sorgte für neue Erkenntnisse. Die Großmutter seiner Frau, Jg. 1902, erzählte vor ihrem Tod viele eigene Erlebnisse aus dem Bauerndorf Stahnsdorf, von den Haakes u.v.a. Durch sie bekam der 46-Jährige auch Kontakte zu anderen Leuten dieser Generation. „Die Geschichten, die ich höre, schreib‘ ich auf. Hat man einmal angefangen, schärft sich der Blick aufs Detail, erkennt man Zusammenhänge, will die Lücken füllen wie bei einem Puzzle“, erzählt er. „Ich interessiere mich nicht in erster Linie für die Geschichte, die es schon mit Jahreszahlen belegt gibt. Der Reiz liegt darin, Lücken zu schließen, Neues zu entdecken oder auch mal eine Kuriosität“, so Reichelt schwärmerisch über sein Hobby. Viele Themen hat der gebürtige Mecklenburger schon bearbeitet. Beispielsweise sind die Kirchengeschichte oder die Militärgeschichte Stahnsdorfs vor 1945 sind schon fertig. Für die Zeit nach 1945 muss sie noch aufgeschrieben werden. Hierzu sucht Reichelt umfangreiches Bildmaterial, z. B. mit der Ansicht der Kasernen o. ä. Oder: Wo war Wendisch Stahnsdorf ? Eine Frage, mit der sich Reichelt schon länger beschäftigt. Hier hofft er auf einen Zufall, der sich vielleicht einmal im Zuge der Ortsbebauung ergeben könnte. Im nächsten Jahr plant der gelernte Schiffbauer, ein Buch über die Geschichte Stahnsdorfs fertigzustellen und herauszugeben. Das Online-Museum wird unterdessen weiter gefüllt und soll eine Bereicherung für den Ort und die gesamte Bevölkerung darstellen. Wer sich dafür interessiert, ist herzlich eingeladen, das Museum unter www.stahnsdorf-geschichte.de zu besuchen und vielleicht mit eigenen Dokumenten mit zu bereichern. Live kann man Peter Reichelt übrigens noch bis zum 18. September sonntags bei Führungen in der Dorfkirche erleben. Beate Richter Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

Seite 10/11

In der Abwasser-Altanschließer-Problematik muss unbedingt eine Lösung her. Foto: Strauer

Leserpost

Seite 19

Sputendorfer kämpfen um die komplette Sanierung ihres Bürgerhauses. Foto: Richter

Heimatgeschichte

Seite 22

Günter Duwe über das einstige Damenbad am Teltower See. Repro: Strauer

Regionales

Regionaler Überblick Fluglärmdebatte

4 5

Kommunales

Geschichte im Netz 3 Von der Gemeindevertretung 6 Fragen an den Bürgermeister 7 Straßengespräche 8 Neues aus Stahnsdorfs Kindergärten 9 Das Spritzenhaus am Dorfplatz 13 Jugend / Bildung 13–14 Kultur 15 Porträt 17 Gesundheit 18–19 Leserpost 19 Sport 20 Heimatgeschichte 22

3


Aus der Region

Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf

Die Region auf einen Blick Teltow Unter dem Titel „Sehenswertes Teltow“ ist jetzt die neue Bürgerinformationsbroschüre für die Rübchenstadt erschienen. Wie gewohnt finden Sie darin alles Wissenswerte über Sehenswürdigkeiten, Geschichte, kulturelles und soziales Leben am Teltowkanal. Außerdem erwartet Sie ein ausführlicher Behördenführer der Stadt und des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Vereine, Schulen und Kindergärten sind darin ebenso vertreten, wie ein Ärzte- und Apothekenverzeichnis sowie ein detaillierter Stadtplan mit Straßenverzeichnis. Die Broschüre erhalten Sie in der Tourist Information, im Rathaus und unter www.stadtblatt-online.de. cos

Foto: GA

Kleinmachnow Am 22. Juni konnte der britische Botschafter, Seine Exzellenz Simon McDonald, bei einer feierlichen Zeremonie das Abzeichen des International Award (Internationales Jugendprogramm) erstmalig an Schülerinnen und Schüler der Berlin Brandenburg International School (BBIS) überreichen. 28 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren erhielten das weltweit anerkannte Abzeichen als Anerkennung ihrer Gesamtleistungen auf den Gebieten „Gemeinnützige Dienste“, „Talente“, „Körperliche Fitness“ und „Expeditionen“. Die Auszeichnung wird weltweit in mehr als 80 Ländern verliehen. PM

Foto: Stadt-Blatt Verlag

Kleinmachnow Am 18. Juni feierte die Kleinmachnower Jugendfreizeiteinrichtung JFE ihr diesjähriges Sommerfest. Auf die jungen Gäste wartete wie in jedem Jahr ein buntes Programm. Nicht jährlich allerdings gibt man sich einen neuen Namen. So war denn auch die feierliche Namensgebung der Höhepunkt des Tages. Die Jugendfreizeiteinrichtung heißt nun Club am Rathaus oder schlicht CARAT. Der Bürgermeister Michael Grubert entrollte das Banner mit dem neuen Namenszug persönlich und demonstrierte damit sichtbar die Nähe von Rathaus und JFE. R.N.

Foto: BBIS

Kleinmachnow Gleich zwei Bauprojekte werden derzeit auf dem Areal der Maxim-GorkiGesamtschule verwirklicht. So entsteht zum Adolf-Grimme-Ring hin ein Erweiterungsbau, der zur Umsetzung des Ganztagskonzeptes der Schule dringend benötigt wird, und westlich der Schule ragen bereits die Kräne in den Himmel, die für den Bau der neuen Sporthalle erforderlich sind. Hier erfolgte am Dienstag, den 21. Juni 2011 die Grundsteinlegung. Die Zweifach-Sporthalle, die auf dem Areal des ehemaligen Heizhauses der Schule errichtet wird, kann je nach Bedarf in zwei oder drei Felder aufgeteilt werden. R.N.

Stolze Mädchen, Jessika Friemann (re) Foto: Kapell

Stahnsdorf Die Krippenkinder in der Kindertagesstätte „Waldhäuschen“ hatten richtig zu arbeiten, denn sie halfen beim Anlegen eines Kräuterbeetes fleißig mit. Gemeinsam wurde gepflanzt, gesät und gegossen. Auch die weitere Pflege und Ernte sollen die Kinder übernehmen. So können in Zukunft die Mahlzeiten mit Kräutern aus ihrem eigenen Beet noch frischer und gesünder angerichtet werden. Gleichzeitig dienen die verschiedenen Kräuter mit ihren unterschiedlichen Düften auch als Sinnesgarten. Die kleinen Gärtner belohnten sich zum Schluss mit selbst hergestellter Melissenlimonade. SOA

Foto: GA

Teltow Die MädchenZukunftsWerkstatt legt einen eigenen Obst- und Gemüsegarten an. Dank der Initiative von Jessika Friemann, die ein soziales Jahr in der Teltower Freizeiteinrichtung absolviert, können sich die Mädchen über eine Zuwendung in Höhe von 600 Euro vom Unternehmen Lidl freuen. Für Sonja Kapell von Lidl ist es wichtig, „dass die Jugendlichen sehen, wie viel Arbeit wirklich dahintersteckt“. Man esse ganz anders, wenn man die Lebensmittel nicht im Laden kaufe, so Kapell. Der MZW-Garten wird auch eine Kräuterschnecke und eine gemütliche Sitzecke enthalten. Die dazu nötige Muttererde ist schon da. cos

Foto: m.sch.

4

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011


Regionales

„Da sind Sie schnell hin und weg“

g

iaplanun

ng · Med

elerstellu

mitt ng · Werbe tsausstattu

Geschäf

Flughafenbetreiber startet Werbekampagnen und bringt Datenpanne Für jede Zielgruppe ...

Für den perfekten Auftritt ...

Für das Besondere ...

Fine Arts – Wir geben Ihrer Werbung ein Gesicht! Design • Projektmanagement • Service Potsdamer Str. 57 • 14513 Teltow • Tel./Fax: (0 33 28) 31 64 59/- 74 info@fine-arts.de • www.finearts-fullservice.de

Ihre Gothaer Versicherungsagentur vor Ort Maßgerechter Versicherungsschutz und kundennaher Service.

Foto: Berliner Flughäfen, Pressestelle Mit diesem und anderen Slogans wie z.B. „Ein echter Brandenburger“ wirbt derzeit der Betreiber der Berliner Flughäfen für den zukünftigen Airport in Schönefeld. Mittels großer Werbetafeln wird dabei versucht, die Abkürzung BER in die Köpfe der Menschen zu kriegen. Was aber über Jahre versäumt wurde, könnte sich über kurz oder lang rächen. Denn BBI ist nach wie vor in aller Munde. So schnell ist man in dieser Region eben nicht hin und weg, gerade weil es um Fluglärm und sinkende Immobilienpreise geht. Der Betreiber fährt aber noch eine andere Kampagne auf. Um 2012 einen reibungslosen Flugablauf garantieren zu können, werden aktuell händeringend Menschen für einen sogenannten Probebetrieb gesucht. Dieser soll im Zeitraum vom 24. Januar bis 16. Mai 2012 stattfinden. Dabei soll alles so simuliert werden, als stünde eine echte Flugreise bevor. Die Passagiere auf Probe sollen einchecken, die Sicherheitskontrollen passieren und auch alle anderen möglichen Situationen bis zum Abflug bzw. nach der Ankunft durchspielen – alles unter dem Motto „Ber-

liner und Brandenburger – testet Euren neuen Flughafen!“. Wenn Sie allerdings kürzlich die dazu gehörige Homepage besuchten, wurden Sie vertröstet. Denn am letzten Juni-Wochenende kam es zu einer verheerenden Datenpanne, woraufhin die Internetseite vorläufig gesperrt wurde. Bürger, die am Probebetrieb teilnehmen und deshalb entsprechende Formulare ausfüllen wollten, entdeckten die eigentlich geheimen Daten anderer potenzieller Teilnehmer. Zwar entschuldigte sich der Flughafenbetreiber bei allen Betroffenen, aber ein gewisses Misstrauen wird wohl bleiben. Wenn Sie den neuen Großflughafen dennoch testen wollen, können Sie sich nun wieder unter http:// ber.berlin-airport.de/komparsen-gesucht-infos/anmelden. Ob die zahlreichen Bürgerinitiativen nach den ganzen Werbekampagnen dann auch hin und weg sind bleibt allerdings abzuwarten. Am 20. September wird übrigens das Klageverfahren gegen die Nachtflugregelung am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eröffnet. Es wird eine Kundgebung bzw. Demonstration geben. Cornelia Schimpf

Um dem Stahnsdorfer Ortsanzeiger die aktuellen Informationen aus der Gemeindevertreterversammlung beifügen zu können, ist die Juli-Ausgabe erst einige Tage später bei Ihnen eingetroffen.

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

Sprechen Sie mit uns: Generalagentur Hans-Joachim Schüler Dorfstrasse 15c, 15831 Diedersdorf Tel. (0 33 79) 37 92 68, Fax (0 33 79) 37 92 67 E-Mail: hans-joachim_schueler@gothaer.de www.Hans-Joachim-Schueler.gothaer.de

Meine (T)Raumdecke in nur 1 Tag! Besuchen Sie unsere Ausstellungen oder rufen Sie uns an!

Pflegeleicht und Hygienisch

Zimmerdecken Beleuchtung Zierleisten

Plameco Deckensysteme Brandenburg Besuchen Sie unser Musterstudio Mo.–Fr. 7–19 Uhr 14776 Brandenburg an der Havel Wilhelmsdorfer Landstraße 43 Tel.: (0 33 81) 63 64 11 • www.plameco.de

5


Kommunales

Mitteilung Eichenprozessionsspinner im Gemeindegebiet.  Die Gemeindever-

6

waltung teilte mit, dass der Baumbestand im Ortsgebiet vom Eichenprozessionsspinner befallen ist. Das Gleiche gab auch die Friedhofsverwaltung des Südwestkirchhofes bekannt. Eichenprozessionsspinner kommen in trocknen, warmen Gebieten vor und haben sich in den letzten Jahren auch bei uns massiv vermehrt. Hierbei handelt es sich um einen Eichenschädling, der nicht nur die Bäume durch seinen Fraß schädigt, sondern auch eine Gefahr für die Gesundheit von Menschen darstellt. Die Härchen der Raupen sind giftig und können bei Berührung oder Einatmung allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz, Husten und Asthma hervorrufen. Im Gemeindegebiet waren beispielsweise auch zwei Kindergärten betroffen, wo der Schädling sofort bekämpft wurde. Spaziergänger und Besucher des Friedhofes werden um besondere Aufmerksamkeit gebeten und sollten sich mit entsprechender Kleidung schützen. Raupen und Gespinste sollten keinesfalls berührt werden. Die Gefahr ist nach der Raupenfraßzeit nicht vorüber. Auch alte Gespinstnester, ob sie am Baum haften oder am Boden liegen, können immernoch eine Gefahrenquelle darstellen. Die Raupenhaare sind sehr lange haltbar und können sich über mehrere Jahre in der Umgebung, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs befinden. Sie bleiben durch kleine Widerhaken an Kleidung sowie an Schuhen haften und lösen bei Berührungen stets neue allergische Reaktionen aus. Beate Richter

Aus der GV Ende Juni 2011 Die Gemeindevertretung hatte in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause über die Punkte einer langen Tagesordnung zu beschließen. Ohne Aussprache beschloss die Gemeindevertretung einstimmig, mit 20 Ja-Stimmen, die Jahresrechnung 2010 einschließlich dem Rechenschaftsbericht dem Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Potsdam-Mittelmark zur Prüfung zu übergeben. Es wurde erstmals periodengerecht gebucht, d. h. Leistungen für das Jahr 2010 mit einer Fälligkeit in 2011 sind noch im Haushaltsjahr 2010 verbucht worden. Desweiteren beschloss die Gemeindevertretung mit 20 JaStimmen den Vertrag über den Vorhaben- und Erschließungsplan Nr. 10 (GREEN PARK) zu ändern. Um den Leerstand der Halle an der Ruhlsdorfer Straße, ehemals OBI-Baumarkt, zu beseitigen, wird die in dem Vertrag festgeschriebene Nutzungart als Gartencenter oder Baumarkt so ergänzt, dass hier ein Nahversorgungszentrum für die wohngebietsbezogene Versorgung entstehen kann. Seitens des Eigentümers, der GreenPark GmbH, ist durch ein Entwicklungsprogramm geplant, verschiedene kleine Geschäfte, wie beispielsweise einen Bäcker, einen Juwelier, ein Schreibwarengeschäft, einen Reitershop o.ä., unterzubringen. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 8 „Gebiet südlich der Mühlenstraße“ beabsichtigt die Gemeinde Stahnsdorf die „planungsrechtliche Sicherung einer straßenunabhängigen Rad- und Fußwegeverbindung durch Stahnsdorf-Ort, die der Schulwegverbesserung sowie der Freizeit- und Erholungsnutzung dienen soll.“ Hintergrund: „Die Verwaltung misst vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung der Gemeinde, der Verdichtung der

Wohnbebauung und der steigenden Tendenz der Einwohneranzahl der Entwicklung eines Radwegenetzes als umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Individualverkehr eine hohe Bedeutung zu. Ein wesentliches Ziel ist der Erhalt der Freiflächen, die südlich des Geltungsbereiches in die freie Landschaft übergehen.“ Dieser Bereich soll als Grünfläche oder Wald gesichert werden. Die Verwaltung wurde durch 20 JaStimmen beauftragt, den als Satzung beschlossenen Bebauungsplan Nr. 8 in der Fassung Mai 2011 zur Genehmigung bei der höheren Verwaltungsbehörde einzureichen. Die Gemeinde Stahnsdorf ist darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass in 17 Fällen auf Grundstücken im Bereich der Wohnsiedlung am Schwarzen Pfuhl bauliche Anlagen errichtet wurden, die nicht den Festsetzungen des rechtskräftigen B-Plans Nr. 16 entsprechen. Hierbei handelt es sich um Carports, Garten- und Gewächshäuser sowie um einen Pool mit Freifläche in der Größe von drei bis 36 Quadratmetern bebauter Fläche. „Aus diesem Grund wurden die Grundstückseigentümer aufgefordert, die innerhalb der festgesetzten Fläche mit Bindungen zum Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen errichteten baulichen Anlagen umzusetzen bzw. einen Antrag auf Befreiung, bei der Gemeinde Stahnsdorf einzureichen. Da die geforderten Anpflanzungen durch die Grundstückseigentümer ausgeführt wurden, „ist nach Auffassung der Verwaltung die Errichtung einer baulichen Anlage vertretbar. Die Zulassung der beantragten Befreiung ist städtebaulich vertretbar und die Umsetzung des Bebauungsplans würde zu einer nicht beabsichtigten Härte für den Grundstückseigentümer führen“, heißt es in der Begründung der Verwaltung. Die Gemeindevertretung stimmte in

jedem einzelnen Fall mit 17 bzw. 18 Ja-Stimmen zu. Die Gemeindevertreter wählten in dieser Sitzung eine neue stellvertretende Schiedsperson für die Gemeinde Stahnsdorf bis zum Ende der laufenden Wahlperiode. Mit zwölf von 20 Stimmen fiel das Ergebnis eindeutig aus. Gewählt wurde Claus-Peter Martensen, Gemeindevertreter und Fraktionsvorsitzender der CDU Stahnsdorf. Die Wahl war erforderlich, weil die jetzige stellvertretende Schiedsperson, Gerhard Petzholtz, aus Stahnsdorf wegziehen wird. Mit B-11/073 beschlossen die Gemeindevertreter mit 18 Ja-Stimmen die Ausweisung ruhiger Gebiete im Rahmen der Lärmaktionsplanung. (Lesen Sie dazu die Bürgermeisterfrage auf Seite 7). Der Beschluss zur Gründung einer Gesellschaft, die das Freibad Kiebitzberge betreibt, wurde mit 20 Ja-Stimmen und somit einstimmig befürwortet. Mit dem Beschluss soll ein Entwurf des Gesellschaftervertrages der Gemeinde Kleinmachnow lediglich zur Kenntnis genommen und zur speziell auf die Belange und Leistungsfähigkeit der Gemeinde Stahnsdorf geprüft und untersucht werden. Die vorgeschlagene und von Kleinmachnow angestrebte GmbH-Gründung ist mit finanziellen Auswirkungen verbunden. Stahnsdorf unterstützt das Freibad Kiebitzberge jährlich mit einer Summe von 30.800 Euro. Die Gemeindevertretung behält sich vor, erst nach der Überprüfung in einem gesonderten Beschluss darüber zu entscheiden, ob Stahnsdorf Teil einer GmbH werden soll. Die Gemeindevertretung beschloss für das Haushaltsjahr 2012 280 000 Euro zu binden, um die Aufstockung des Hauses C, dem Hort an der Zille-Schule, zu gewährleisten. Beate Richter Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011


2

Kommunales

Fragen an den Bürgermeister

SOA: Stahnsdorf hat im Rahmen seiner Lärmaktionsplanung ruhige Gebiete ausgewiesen. Was hat es damit auf sich? Bernd Albers: Nach der Umgebungslärmrichtlinie der EU haben Gemeinden wie Stahnsdorf grundsätzlich das Recht, ruhige Gebiete auszuweisen. Dies hat die Gemeinde Stahnsdorf jetzt in Ausübung ihrer kommunalen Selbstverwaltungshoheit getan. In Ergänzung der bereits vorhandenen Lärmaktionsplanung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz wurden jetzt Flächen nördlich der Potsdamer Allee bzw. des Potsdamer Damms zwischen Ortsausgang Stahnsdorf und der Friedenstraße in Kienwerder als ruhige Gebiete ausgewiesen. Die in diesem Bereich befindlichen Einrichtungen (Altersheim, Stabholzkirche sowie Friedhöfe) sind von herausragender Bedeutung für die Gemeinde. Die Friedhöfe genießen als kulturelle Orte des Totengedenkens einen besonderen Ruheschutz. Weist man ruhige Gebiete aus, ist es erforderlich, Maßnahmen zu definieren, die dazu führen, dass zumindest der Lärm in den ausgewiesenen Gebieten nicht zu, sondern am Besten abnimmt. Hier kommt der Gemeinde Stahnsdorf zugu-

Dienstleistungen für die Verwaltung • Straßenbau begleitende Vermessungsleistungen

te, dass die Potsdamer Allee in diesem Bereich in einigen Jahren durch das Land Brandenburg von vier auf zwei Spuren zurückgebaut wird. Hinzu kommt folgender, nicht unwichtiger Aspekt: Geräuschintensive Maßnahmen, die mit einer Lärmerhöhung innerhalb dieses Gebietes verbunden sind, sind mit ruhigen Gebieten unvereinbar; dies gilt insbesondere für eine Erhöhung des Lärmpegels durch Fluglärm. SOA: Wie geht es weiter mit der Raumsituation an der Heinrich-Zille-Grundschule? Bernd Albers: Bereits im Sommer 2011 werden die Bauarbeiten für die Aufstockung des hinteren Quergebäudes (Haus C) an unserer Heinrich-Zille-Grundschule beginnen. Im Ergebnis dieser Bauarbeiten werden dann drei neue Horträume entstehen. Diese Räume werden spätestens zum Schuljahresbeginn im August 2012 unseren Kindern zur Verfügung stehen. Noch erfreulicher ist aus meiner Sicht, dass es mir gelungen ist, Konsenz in der Gemeindevertretung dahingehend zu erzielen, dass der Hortneu- bzw. -anbau entgegen der ursprünglichen Planung zeitlich vorgezogen wird. Beginnen wollen wir nach Erhalt der notwendigen Baugenehmigung schnellstmöglich nach der Fertigstellung des Hauses C. Ein gutes Zeichen ist, dass der von der Verwaltung frühzeitig beteiligte Kita-Ausschuss des Zille-Hortes bereits dem ersten Entwurf für das Gebäude zugestimmt hat. Mit der Fertigstellung des Anbaus an das Haus C werden wir endlich in der Lage sein, den Hortbetrieb in komplett eigenen Räumen durchzuführen.

Mitte Juli erscheint die neue Bürgerinformation Stahnsdorf mit Sehenswürdigkeiten, Branchen-, Straßen und Ärzteverzeichnis und vieles mehr!

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

Dienstleistungen für den privaten Bauherren • Amtlicher Lageplan, Grundstücksteilung, Gebäudeeinmessung

Dienstleistungen für die Wirtschaft • Immobilienwertermittlung, Geografische Informationssysteme Annastraße 4 • 14532 Stahnsdorf Tel.: (0 33 29) 6 37 80 • Fax: (0 33 29) 6 37 8-30 info@vermessung-mengelkamp.de

GARTENTIPP VON GÄRTNERMEISTER WIESNER

Die Richtige Pflege im Sommer Sommerzeit ist Gartenzeit und für viele Gärtner beginnt nun die schönste Zeit im Garten. Neben den wundervoll blühenden Beeten und Rabatten entfalten sich nun auch die meisten Gehölze und Stauden in ihrer vollkommenen Schönheit. Natürlich gibt es da für den Gärtner einiges zu tun. Am wichtigsten ist das richtige Wässern der Pflanzen, sollen sie doch weder vertrocknen noch ertrinken. Wässern Sie daher nicht allzu häufig, dafür aber gründlich und lang und das möglichst in den Morgen- oder Abendstunden, um Verbrennungen vorzubeugen. Verpassen Sie Gehölzen, Stauden und Hecken jetzt den richtigen Rückschnitt, bei vielen Heckenpflanzen regt dieser die Triebe zur Verzweigung an und lässt so kompakte und lückenlose Hecken entstehen. Starkwüchsige Pflanzen wie Gladiolen oder Dahlien müssen jetzt angebunden oder gestützt werden, um ein Auseinanderfallen und Umknicken bei starken Regengüssen oder Windböen zu verhindern. Falls Sie Tomaten im Garten haben, ist besonders jetzt das regelmäßige Ausgeizen wichtig, damit die Pflanze ihre ganze Energie in das Wachstum der Früchte investieren kann.

Rosengut

grün

erleben

Am Gut 5 • 14552 Michendorf Tel.: (03 32 05) 4 66 44 E-Mail: info@rosengut.de Web: www.rosengut.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weber–Grill Seminar 15. oder 22.07.2011

• Vorbereitung & Grillen von Vor-, Haupt- und Nachspeisen • Ausstattung und Möglichkeiten moderner Grills • Verschiedene Grilltechniken • Dauer: ca. 3h, Preis: 75 € p.P. (Verpflegung & Getränke inkl.) • Reservierung & weitere Informationen: Tel.: (03 32 05) 4 66 44 TOP–Angebot: Beim Kauf eines Weber-Grills erhalten Sie einen Gutschein für das Seminar in Höhe von 50 € dazu

7


Straßengespräche

Nachträgliche Gebühren für Wasseranschlüsse – Was sagen Sie dazu? Die Debatte um die Wasseranschlussgebühren für sogenannte Altanschließer in der Region ist derzeit in aller Munde. In Teltow-Seehof haben bereits die ersten Bescheide die Haushalte erreicht. Stahnsdorf soll die nächste Gemeinde sein und Kleinmachnow wird womöglich folgen. Der Wasser- und Abwasserzweckverband „Der Teltow“ will ermitteln, ob Grundstücke bereits vor 1990 an das zentrale Wasser- und Abwassernetz angeschlossen waren. Laut einem Gerichtsurteil und einem Landesge-

setz sind solche „Altanschließer“ jetzt verpflichtet, Gebühren für die Modernisierung des Wassernetzes seit 1990 nachzubezahlen. Je nach Größe des Grundstückes würden auf die Hauseigentümer dann jeweils mehrere Tausend Euro zukommen. In Teltow-Seehof haben sich die Betroffenen bereits mehrfach zu Informationsveranstaltungen getroffen und wollen gegen die Bescheide vorgehen. Text/Fotos: Anett Kirchner

Lothar Baumgartl (62), Teltow

Eckart Kniepert (68), Stahnsdorf

Sylvia Graubner (39), Kleinmachnow

Knut Knapowski (52), Teltow

Ich wohne seit 35 Jahren hier in Teltow-Seehof und finde es absolut nicht richtig, dass jetzt Gebühren für den Wasseranschluss im Nachhinein erhoben werden. Wir haben den Anschluss doch damals offiziell bezahlt. Außerdem ist das lange verjährt. Ich frage mich ernsthaft, welche Forderung dann als Nächstes kommt. Frei nach dem Motto: Mit den Eigentümern kann man es ja machen. Außerdem gab es den heutigen Wasserverband 1990 noch gar nicht. Für mich sieht das schlichtweg nach Geldmacherei aus.

Meine Schwiegereltern haben den Wasseranschluss an unserem Haus in den 1960er Jahren in Eigeninitiative gelegt und sollen jetzt dafür zahlen? Das kann nicht sein. Wir zahlen doch Abwassergebühren, womit die Kosten gedeckt sein müssten. Ich werde mich der Bürgerinitiative in Teltow anschließen, die gegen die Forderungen vorgehen will. Außerdem erwarte ich von unserem Bürgermeister, dass er sich vor die Bürger stellt, anstatt in der Versammlung des Wasserverbandes die Gebühren mit zu tragen.

Ich bin Architektin und muss mich an viele Gesetze und Richtlinien halten. Wir alle leben auf engem Raum zusammen, und es muss eben Regeln geben. Deshalb denke ich grundsätzlich, dass vieles, was von offizieller Stelle kommt, schon seine Richtigkeit hat. Andererseits, wenn die Beitragsforderungen wirklich auf Wasseranschlüsse von vor vielen Jahren zurückgehen, ist das verjährt, finde ich. Als Hauseigentümerin würde ich auch ungern Gebühren für etwas bezahlen wollen, was vor meiner Zeit war.

Mich betreffen die geplanten Beitragserhebungen des Wasser- und Abwasserverbandes auch. Ich habe 1978 mein Haus in Seehof gebaut und wohne seitdem hier. Die Gebührenforderung halte ich für illegal und werde deshalb alle rechtlichen Mittel einsetzen, dagegen vorzugehen. Vor allem stört mich aber die Höhe der Beiträge. Ich hätte nichts dagegen, ein paar Euro zu bezahlen. Meiner Meinung nach müssten sich alle Betroffenen zusammensetzen, auch der Bürgermeister, und einen Kompromiss finden.

Praxis für Zahnheilkunde

Wir sind am Dorfplatz zu Hause. Mittwoch,den 13. Juli Samstag, 28. um Mai19.30 2011Uhr

Zeit für einen Termin? Tel: 0 33 29 - 61 22 80 Ästhetische Zahnheilkunde Wurzelbehandlung Kindersprechstunde Kiefergelenktherapie Prophylaxe/Parodontologie

8

Potsdamer Allee 3, 14532 Stahnsdorf praxis@zahnarzt-bochentin-stahnsdorf.de www.zahnarzt-bochentin-stahnsdorf.de

Mo 12–19 Uhr Di 8–16 Uhr Mi 8–16 Uhr Do 12–19 Uhr Fr 8–13 Uhr und nach Vereinbarung

Heilungsmeditation nach Patricia Cota- Robles

11:00 Uhr16. Meditation mit Erdenhüter-Kristallen Samstag, Juli von 10.00-16.00 Uhr Wasserheilungstag Mittwoch, 27. Juli um 19.30 Uhr Meditation 12:15 Uhr Ansprache und feierliche Eröffnung desmit neuen Raumes Erdenhüter-Kristallen

Ein Zuhause für den Geist Bitte melden unter: Am Dorfplatz 7a 14532 Stahnsdorf Fon 030-809 082 07 info@home4spirit.org

home4spirit Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

Anzeige 90x60 mm.Opener.indd 1

12.04.2011 16:11:23 Uhr


Erziehung/Bildung

Kneipp-Kita ist fertig Bewegung ist gefragt

Foto: Richter Mit einem Sommerfest feierten Kinder, Erzieherinnen und Eltern den Abschluss der Baumaßnahmen in der Kita „Waldhäuschen“ in Stahnsdorf. Seit 1. November 2010 wurde in Stahnsdorfs kleinster Kindereinrichtung im Tannenweg gebaut. Insgesamt 40 Kinder im Alter von acht Wochen bis zum dritten Lebensjahr werden hier betreut. Das bisher nicht genutzte Dachgeschoss wurde ausgebaut. Entstanden sind ein zusätzlicher Gruppenraum von 45 Quadratmetern, der auf Extrawunsch eine Kinderküche enthält, ein Bewegungsraum und auch ein Speisenaufzug wurde eingebaut. Die Gesamtinvestitionssumme be-

trägt ca. 318 000 Euro. Im Moment werden noch einige Restleistungen abgearbeitet. Die Fassadensanierung ist für das Jahr 2012 geplant. Die überschaubaren Gruppenstärken bieten sehr viel familiäre Atmosphäre und im Garten lässt sich die Natur hautnah erfahren. Als Kneipp-Kita wird auf die fünf Säulen des Kneipp-Prinzips besonders großen Wert gelegt. Das sind Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Lebensordnung. Alle Erzieherinnen wurden dahingehend geschult und ausgebildet. So werden z.B. Brotaufstriche selbst hergestellt und mit frischen selbstgeernteten Kräutern verfeinert. PM/SOA

Foto: Kita Im Regenbogenland Am 1. Juni feierten die Jungen und Mädchen der Kita Regenbogenland den Kindertag mit einem Sportfest auf dem H.-Zille-Sportplatz. Nach kurzen Begrüßungsworten ging es gleich mit Musik und Tanz zum Aufwärmen los. Bürgermeister Bernd Albers, der die Kinder ebenfalls herzlich begrüßte, wurde in die Bewegungsübungen mit einbezogen. Arme hoch und klatschen, dann im Kreis herumdrehen. Das machte den Kindern sichtlich viel Freude. Da kam auch der Bürgermeister ganz schön ins Schwitzen. Danach traten die Kids zum Wettkampf an. Weitsprung, Eierlaufen, Ballwerfen in eine Tonne.

Hier probierte auch Bürgermeister Bernd Albers mal sein Glück. Am anderen Ende des Sportplatzes gab es Sackhüpfen und einen Geschicklichkeits-Parcours. Auch Dreiersprung musste absolviert werden. Bei allen Stationen waren Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Konzentration gefragt. Die Zeiten bzw. die Weiten wurden genau aufgeschrieben. Zum Abschluss des Wettkampfes gab es dann für die Besten Medaillen. Und Süßes durfte am Kindertag natürlich auch nicht fehlen. Da Bewegung Schwerpunkt in der Kita Im Regenbogenland ist, hat sich das Sportfest gut in das Konzept eingeordnet. PM/SOA

Sommerfest in der „Mäuseburg“

Beim Kindertagsfest mit Sponsorenlauf in der Kita Mäuseburg. Foto: Ri. Nicht nur der Kindertag allein, war der Grund für ein großes Fest am 1. Juni in der Kita Mäuseburg, auch der Abschluss des letzten Bauabschnittes, die energetische Sanierung, wurde gefeiert. Dazu gehörte das Dach und die Inbetriebnahme der PhoStahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

tovoltaikanlage (einer flach auf dem Dach liegenden Kunststoffbahn mit integrierten Solarzellen) und die fertige Fassade des Kindergartens, die mit niedlichen Mäuselöchern verziert ist. Das alles hat 650 000 Euro gekostet. Der Strom, der mit den Solarzel-

len auf dem Dach erzeugt wird, dient in erster Linie der Eigenversorgung. Überschüssige Energie wird ins Stromnetz eingespeist. Auf einer elektronischen Anzeigetafel im Eingangsbereich kann von nun an abgelesen werden, wieviel Strom gerade in das öffentliche Netz eingespeist wird. Über mehrere Jahre hinweg wurde die Einrichtung Stück für Stück umgebaut. Die Komplettsanierung kostete insgesamt 1,3 Mio. Euro. Des weiteren konnten sich die Kinder über die Einweihung des im Herbst letzten Jahres gewonnenen Trimmy-Parcours freuen. Mit einem Sponsorenlauf waren die Kinder aufgerufen, möglichst viele Runden auf dem Gelände zu laufen, und Gerald Schulz, Leiter der E.ON edis in Teltow,

überreichte der Kita-Leiterin Heike Jankowski einen Scheck in Höhe von 200 Euro und das mit der Umbau-Planung beauftragte Architekturbüro Petzithoss Architektur sponserte der Kita 250 Euro. Das Geld wurde für die Anschaffung einer Musikanlage mit zwei großen Lautsprechern, mehreren Mikrofonen und Headsets verwendet. Trotz der umfangreichen Maßnahmen in Stahnsdorfs größter Kita bleiben noch zwei Wünsche offen. „Ein Schild am Gartenzaun mit dem Namen der Einrichtung und evtl. dem Mäuseburglogo sowie eine Lösung für das akute Parkplatzproblem der Kita wären schön“, sagte Heike Jankowski. An einer kostengünstigen Lösung für mehr Parkplätze arbeitet die Verwaltung bereits. Beate Richter

9


Topthema des Monats

Recht oder Unrecht – ein Kompromiss muss her Gebührenbescheide für Altanschließer sorgen für ein Wettertief Dunkle Gewitterwolken türmen sich am Himmel über Teltow auf. Die Bürger, die vor 1990 an das Abwassernetz angeschlossen waren, haben die Bescheide des Wasser- und Abwasserzweckverbandes (WAZV) „Der Teltow“ erhalten und werden kräftig zur Kasse gebeten. Zu Unrecht, finden viele Betroffene und laufen dagegen Sturm. Die Bürgerinitiative „Wir in Seehof“ (BIWIS) unterstützt dies und sucht nach einem Weg, sich dagegen zu wehren bzw. die Bescheide anzufechten. In Seehof gab es bereits Bürgerberatungen mit rund 350 Teilnehmern. Auch Anwälte waren zugegen und boten Rechtsbeistand an. Die Gewitterwolken ziehen unterdessen weiter Durch einen Entscheid des Oberverwaltungsgerichtes Berlin im Jahre 2007 und eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes (KAG) sind nun alle Wasser- und Abwasserzweckverbände des Landes Brandenburg in der Pflicht, auch die altangeschlossenen Grundstückseigentümer an der Refinanzierung der Herstellungskosten für die öffentliche Entwässerungsanlage zu beteiligen. Hierbei geht es nicht um Schmutzwasserleitungen in einzelnen Straßen oder Grundstücksanschlüsse, die in Eigenleistung hergestellt wurden, es geht um das gesamte System von Sammelkanälen, Pumpwerken und Überleitungen zum Klärwerk. Die Refinanzierung der Herstellungskosten des Gesamtsystems erfolgt zum einen über Anschlussbeiträge, zum anderen über laufende Gebühren. Grundstückseigentümer, die nach der Gründung des Zweckverbandes angeschlossen wurden, haben einen Anschlussbeitrag bezahlt. Die Eigentümer der Grundstücke, die schon zu DDR-Zeiten an die bestehende Einrichtung zur Schmutzwasserentsorgung angeschlossen waren, zahlten lediglich die laufenden Gebühren, was nach Auffassung der Justiz eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung darstellt. In der Vergangenheit war aufgrund der vermeintlichen Ver-

– bald werden die ersten Bescheide auch in Stahnsdorf und Kleinmachnow erwartet. In beiden Orten sind nach Angaben der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH (MWA) jeweils mehr als 300 Grundstücke betroffen. Im Gebiet Teltow-Seehof sind neben privaten Grundstücksbesitzern auch die Institute und das Evangelische Diakonissenhaus sogenannte Altanschließer. In Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf und Rehbrücke zählen beispielsweise auch Wohnungsgesellschaften dazu. Die Kommunen müssen zudem für eigene Grundstücke, u.a. für Schulen, Kindergärten und Freizeiteinrichtungen, aufkommen.

jährung eine Veranlagung der Altanschließer nicht möglich. Laut dem Gerichtsbeschluss sollen nun aber alle, Neu- und Altanschließer, gleich behandelt werden. Die Verjährungsfrist der Festsetzung beträgt vier Jahre und beginnt laut Gesetz erst dann zu laufen, wenn eine wirksame Satzung vorliegt. Diese ist für unsere Wasser- und Abwasserzweckverbände „Der Teltow“ und „Mittelgraben“, die ein gemeinsames Abwassersystem betreiben, am 1. Oktober 2009 in Kraft getreten. „Inzwischen wurden alle Daten erfasst. Das war sehr aufwändig, da jedes einzelne Grundstück geprüft werden musste“, sagte Waltraud Lenk, die bei der MWA für die Altanschließerproblematik zuständig ist und sich Mitte Juni bei einem Bürgerstammtisch der freien Wählergruppe Bürger für Bürger in Stahnsdorf den Fragen zu diesem Thema stellte. Den aufgebrachten Bürgern versuchte sie die Situation sachlich darzulegen. Dass es wieder einmal viele ehemalige DDR-Bürger trifft, die damals an das volkseigene Abwassersystem angeschlossen wurden, keine oder geringere Anschlussgebühren zahlen mussten, dafür aber oftmals in Eigenleistung gingen, dem konnte Waltraud Lenk nicht widersprechen. Jedoch legte sie dar, dass es bei Übernahme des an-

geblich „wertlosen Systems“ durch den neu gegründeten Zweckverband nur eine Anschlussquote von etwa 15 Prozent gab. Den Investitionen des Verbandes sei es geschuldet, dass heute 98 Prozent der Bevölkerung an das Abwassernetz angeschlossen sind. Weiterhin stellte sie den Bürgern in Aussicht, dass Beträge, sogar die, die aus den 1930er Jahren stammen – dem Bescheid entgegengerechnet werden könnten, wenn ein entsprechender Beleg beigebracht werden kann. Mit einer vierstelligen Summe müssen Altangeschlossene nun in etwa rechnen, Wohnungsgesellschaften und größere Einrichtungen zum Teil mit sechsstelligen Beträgen. Zu zahlen innerhalb von vier Wochen! Der genaue Beitrag ergibt sich aus der Grundstücksfläche, dem Veranlagungsfaktor (abhängig von der zulässigen Vollgeschosszahl) und dem Beitragssatz von 2,89 Euro. Bei der Kalkulation des Beitragssatzes werden entsprechend den Vorschriften des KAG die Veranlagungsflächen aller angeschlossenen und in Zukunft noch anschließbaren Grundstücke ermittelt. Die Verbandsversammlung hat diesen unter dem Maximum liegenden Betrag festgeschrieben. Dennoch ist es für viele Privatpersonen schwer, solche Beträge sofort aufzubringen.

10 Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011


Topthema

Die Kommunen haben keine Gelder in ihren Haushalten eingeplant und sogar die Finanzsäckel der Landeskasse sollen dadurch mit mehr als 80 Millionen Euro belastet werden. Waltraud Lenk rechtfertigt die Entscheidung der Verbände so: „Der Beitrag stellt eine Gegenleistung zur Inanspruchnahme der öffentlichen Einrichtung dar. Angeschlossene Grundstücke, auch die altangeschlossenen, profitieren von einem wirtschaftlichen Vorteil. Zu bedenken ist auch, dass ein Verband keine Gewinne erwirtschaften darf, deshalb werden die eingenommenen Anschlussbeiträge gebührenmindernd wirken. Das heißt, eine Beitragsveranlagung der Altanschließer führt im Endeffekt für alle Kunden zu niedrigeren Gebühren. Da der Zweckverband seine Gebühren alle zwei Jahre neu kalkuliert und der jetzige Kalkulationszeitraum im September 2011 endet, kann frühestens bei der Kalkulation für den nächsten Zeitraum Oktober 2011 bis September 2013 eine entsprechende Wirkung eintreten“, erklärte sie weiter. Dr. Andreas Wolf als sachkundiger Betroffener und sein Rechtsanwalt Burkhardt Lau aus Berlin bilden im Fall der Altanschließergebühren ein Aktionsbündnis mit der Bürgerinitiative „Wir in Seehof“ (BIWIS). Die beiden Herren und Lutz Bierbrauer, Vorsitzender der BIWIS waren ebenfalls Gäste beim Bürgerstammtisch in Stahnsdorf. Sie hielten dagegen und präsentierten Möglichkeiten und Lösungsbeispiele aus anderen Abwasserzweckverbänden. In Zehdenick habe man das Thema beispielsweise durch Privatisierung gelöst, im Verband „Nieplitz“ sei eine Zahlung innerhalb der nächsten vier Jahre eingeräumt worden, andere Abwasserzweckverbände hätten geringere Beitragssätze veranschlagt. Für das hiesige Verbandsgebiet hält das Aktionsbündnis eine Musterklage, vorausgesetzt es beteiligen sich möglichst viele Betroffene, für das geeignetste Mittel der Wehr. Ein erster Erfolg sei schon erzielt worden, sagte Dr. Andreas Wolf. Der Zweckverband müsse einer Musterklage zustimmen, was Kleinmachnows Bürgermeister und Vorsitzender des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Der Teltow“, Michael Grubert, in der Teltower Stadtverordnetenversammlung (SVV) am 25. Mai getan hat. (Nachzulesen im Protokoll auf der Homepage der Stadt.) Klar müsse aber jedem Betroffenem sein: Ein Widerspruch oder eine Klage, so Dr. Andreas Wolf, ob gemeinschaftlich oder im Alleingang, entbindet nicht von der vorläufigen Zahlungspflicht. Mitglieder der BIWIS

Foto: Strauer

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

Aufruf an alle betroffenen Bürger der Region

Leserbrief

Die Bürger dieser Region haben drei Möglichkeiten, mit dem Thema Altanschließer umzugehen: 1. Sie können die Beiträge einfach ohne Gegenwehr zahlen. 2. Jeder kann sich einzeln mit einer Klage (nach Widerspruch etc.) dagegen zur Wehr setzen und muss die entsprechenden Kosten tragen. 3. Sie können sich aber auch kostengünstig in der Musterklage gemeinsam mit anderen Betroffenen wehren. Die Musterklage muss mit möglichst vielen Bürgern gestaltet werden, um dem WAZV zu zeigen, die Bürger empfinden die Altanschließergebühren als ungerecht. Gemäß eines vorliegenden Briefes des Ministeriums des Inneren des Landes Brandenburg gibt es von Seiten des Landes keinen Zwang, Altanschließergebühren von den Bürgern zu erheben. Die Opferrolle, der WAZV sei in der Pflicht und könne nicht anders, gibt es nicht! Bei der letzen SVV am 25.5.2011 in Teltow wurden von den Bürgermeistern Thomas Schmidt und Michael Grubert in ihren Funktionen bei der MWA bzw. dem Abwasserzweckverband die Zusagen zu einer Musterklage nach mehrfachen Nachfragen abgetrotzt. (Festgehalten und nachzulesen im Protokoll dieser SVV.) Dieses gilt es nun aufzunehmen. Ferner wird ein Kompromiss gefordert, das wäre z. B., dass der WAZV die aus den Bescheiden entstehenden Beitragszahlungen für die Altanschließer bis zur Entscheidung der Musterklage zinsfrei aussetzt, damit kein Kostendruck aufgebaut wird. Dies ist laut Aussage eines Anwalts ohne weiteres im Ermessensspielraum des WAZV möglich. Es sollen sich möglichst viele der Musterklage anschließen, und zwar jetzt. Das Aktionsbündnis lebt nur von dem Zulauf der Bürger. Nur gemeinsam sind wir stark. Die Teltower, die Stahnsdorfer, die Kleinmachnower und die Betroffenen aus Nuthetal können jetzt in der Musterklage die Altanschließerthematik bürgerfreundlich klären lassen. Warten Sie nicht auf den Bescheid, Ihre Beitragspflicht ist mit der Satzung bereits 2009 entstanden. Lassen Sie sich nicht einzeln „verheizen“. Geben Sie dem WAZV nicht die Möglichkeit, einzeln und nacheinander zu bescheiden. Die Zeit, die Abwehr zu gestalten, ist jetzt. Es wird niemand unsere Rechte automatisch oder von Behördenseite vertreten, leider. Sie und nur Sie entscheiden durch Ihre Mitwirkung, ob es weitergeht oder nicht. Nähere Informationen erhalten Sie bei Lutz Bierbrauer 03328-41503, www.biwis.de, oder Dr. Andreas Wolf 03328-302450. Ferner können Sie unter www.anwalt-lau.de nachschauen. Dr. Andreas Wolf Foto: privat

Nach Redaktionsschluss: WAZV „Der Teltow“ will mit Leitverfahren zur Klärung der Rechtmäßigkeit entgegenkommen Der Vorstand des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Der Teltow“ unterbreitete nach seiner Sitzung am 23. Juni den Vorschlag, die Rechtmäßigkeit der Erhebung von Altanschlussgebühren in einigen wenigen Leitverfahren vor dem Verwaltungsgericht Potsdam klären zu lassen. Dazu will der Zweckverband einige Widerspruchsverfahren als Leitverfahren auswählen, in denen alle tatsächlichen und rechtlichen Fragestellungen behandelt werden, hieß es in der Pressemitteilung. Für diese ausgewählten Leitverfahren werden Widerspruchsbescheide erlassen, um die Klagefrist in Gang zu setzen. Zu den übrigen Widersprüchen erfolgt ein Bescheid erst nach einem rechtskräftigen Urteil des Verwaltungsgerichts. Dadurch sollen die Prozesskosten für die einzelnen Betroffenen gering gehalten und die Klageverfahren möglichst auf eine geringe Zahl beschränkt werden. Auf der nächsten Verbandsversammlung am 6. Juli soll der Vorschlag beschlossen werden. Alle Altanschließer werden dann entsprechend informiert. Wie von der BIWIS zu erfahren war, nahmen Betroffene aus Seehof diese Nachricht äußerst Beate Richter misstrauisch auf.

11


Soziales

Sommerferienprogramm im Jugendfreizeitzentrum„ClaB“ Der Förderverein der Dorfkirche Stahnsdorf beteiligte sich an der 11. Nacht der offenen Kirchen am 12. Juni und lud alle Interessierten zu einem kulturellen Programm ein. Gleichzeitig feierte der Verein in dieser Nacht sein zehnjähriges Bestehen. Ausgestellt wurde das Kirchenbuch mit einer Eintragung von Heinrich von Kleist, 1811. Text u. Fotos: B.Ri.

Täglich, Montag – Freitag, ist der „ClaB“ für Euch von 13 – 20 Uhr geöffnet. Ferieneröffnungsparty Freitag, 01.07.11, 10 bis 14 Uhr Mit Spiel, Spaß und Musik in die Ferien! Pedalo – Spielmobil, Kistenklettern, Quadfahren, und Mit-Mach-Musik. Freier Eintritt!

Sing - Star - Party Freitag, 15.07.11, 18 bis 20 Uhr

Lecker kochen und essen

Gottesdienste Ev. Kirchengemeinde Stahnsdorf So., 03. Juli, 10 Uhr, Gottesdienst mit Erwachsenentaufe u. Abendmahl, Edert So., 10. Juli, 10 Uhr , Kreibohm So., 17. Juli, 10 Uhr, Hering So., 24. Juli, 10 Uhr, Gottesdienst im Pfarrgarten, Kriebel So., 31. Juli, 10 Uhr Schwarz So., 07. Juli, 10 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, Edert

In den Ortsteilen:

12

So., 03. Juli – 2. n. Trinitatis 09.30 Uhr Gottesdienst Dorfkirche Güterfelde, Kulla 11.00 Uhr Gottesdienst Dorfkirche Sputendorf, Kulla So., 10. Juli – 3. n. Trinitatis 9.30 Uhr Gottesd. Dorfkirche Güterfelde, Pfr. Petzoldt So., 17. Juli – 4. n. Trinitatis 09.30 Uhr Gottesdienst Dorfkirche Güterfelde, Kulla So., 24. Juli – 5. n. Trinitatis 09.30 Uhr Gottesdienst Dorfkirche Güterfelde, Kulla 11.00 Uhr Gottesdienst Dorfkirche Schenkenhorst, Kulla So., 31. Juli – 6. n. Trinitatis 09.30 Uhr Gottesdienst Dorfkirche Güterfelde, Kulla 11.00 Uhr Gottesdienst Dorfkirche Sputendorf, Kulla

Dienstag, 19.07.11,Treff: 16 Uhr Unkostenbeitrag 2 Euro Anmeldung und Bezahlung bis 18.07.11

Kreativtag Freitag, 22.07.11, Ab 14 Uhr „Von Baumgeistern bis Zaubergeister“ Unkostenbeitrag 1 Euro

Fahrt in den Freizeitpark „Belantis“ nach Leipzig

Ausflug zum Kletterwald CLIMP UP nach Straußberg

Dienstag, 02.08.11 Abfahrt: 8 Uhr „ClaB“, Eingang Poststraße 1a, Treff: 7.45 Uhr Rückkehr: gegen 19 Uhr Kosten: 10 Euro Fahrtkosten für Ferienpässler frei, für andere Teilnehmer 5 Euro. Anmeldung und Bezahlung bis 25.07.11 im „ClaB“

Freitag, 05.08.11 Abfahrt: 9.30 Uhr „ClaB“, Poststraße 1a, Ankunft: ca. 16 Uhr „ClaB“ Mindestgröße: 1,30 Meter Eintritt pro Teilnehmer: 10 Euro Fahrtkosten: frei für Ferienpässler, für andere Teilnehmer: 5 Euro Anmeldung und Bezahlung bis 22.07.11 im „ClaB“

Übernachtung im ClaB mit Nachtwanderung Mittwoch, 03.08.11, Treff: 18 Uhr Ende: 04.08.11, 10 Uhr „Nachts in den Dschungel, wer traut sich mit?“ Kosten: 3,50 Euro fürs Essen Mitzubringen sind Zelt, Schlafsack, Regensachen und alles, was man für eine Nacht braucht! Anmeldung und Bezahlung bis 01.08.11

Geburtstagskinder und Jubilare im Juli „Herzlichen Glückwunsch...“ Heinz Schneider Siegfried Lemke Hildegard Haberland Ursula Schlomusch Ehepaar Klaus und Maria Oschkenat Ehepaar Karl-Heinz und Monika Jaensch Ehepaar Helmut und Renate Schober OT Güterfelde Elisabeth Rewitz Lucie Richter Gertrud Mehlhase Max Vester Hilmar Clemens OT Schenkenhorst Alwin Falkenthal Emma Rübisch OT Sputendorf Bruno Nadolni Heinz Reiche Gerhard Steinbacher

am 07. zum 95. Geburtstag am 13. zum 80. Geburtstag am 25. zum 85. Geburtstag am 26. zum 89. Geburtstag am 20. zum 50. Ehejubiläum am 22. zum 50. Ehejubiläum

Potsdam – Rallye Mittwoch, 10.08.11 Treff: 10 Uhr im „ClaB“ Ankunft: gegen 17 Uhr im JFZ „ClaB“ Gemeinsam auf Entdeckertour durch Potsdam mit tollen Überraschungen Wir fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, frei für Ferienpässler, für andere Teilnehmer 3,20 Euro. Essen und Trinken nicht vergessen und ein kleines Taschengeld! Anmeldung und Bezahlung bis 04.08.11 im „ClaB“ Anmeldungen: JFZ „ClaB“ Bäkedamm 2 14532 Stahnsdorf www.clab-stahnsdorf.de clab-stahnsdorf@jus-or.de Telefon: (0 33 29) 6 22 05

am 22. zum 50. Ehejubiläum

Kath. Pfarreigemeinde Ss. Eucharistia

am 16. zum 86. Geburtstag am 16. zum 85. Geburtstag am 17. zum 93. Geburtstag am 26. zum 75. Geburtstag am 28. zum 75. Geburtstag

1. Allgemeine Gottesdienste Sonntag: Teltow 9.00 Uhr Kleinmachnow 10.30 Uhr Montag: Teltow 8.30 Uhr Dienstag: Teltow 8.45 Uhr (Seniorenmesse) Mittwoch: Klm. 8.30 Uhr Donnerstag: Klm. 18.30 Uhr, (ab 18 Uhr Rosenkranzgebet) Freitag: Teltow 18.30 Uhr, (ab 18 Uhr Rosenkranzgebet) Samstag: Klm. 18 Uhr (Vorabendmesse)

am 04. zum 88. Geburtstag am 23. zum 75. Geburtstag am 05. zum 80. Geburtstag am 19. zum 89. Geburtstag am 20. zum 75. Geburtstag

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011


Kommunales/Jugend

Spritzenhaus am Dorfplatz Bürgermeister und Freiwillige Feuerwehr überbringen Dank

Noch ist es nicht fertig. Aber von außen strahlt es schon in neuem Glanz, das ehemalige Spritzenhaus am Dorfplatz. Die Trockenbauarbeiten sind gerade fertiggestellt, aber der komplette Innenausbau samt Fußboden fehlen noch. Manfred Unger, Inhaber einer Elektroservice GmbH, hatte die drei Grundstücke rund um das Spritzenhaus mit insgesamt 100 Quadratmetern gekauft, um für sein Unternehmen ein Ladengeschäft und einen Firmensitz zu bauen. Dass das kleine Gebäude weitestgehend so aussehen sollte wie früher, das plante Unger bereits schon vor zehn Jahren. Nun hat er das Projekt in Abstimmung mit der Denkmalbehörde realisieren können und trägt seitdem, wie er selbst sagt, drei graue Haare mehr auf dem Kopf. Denn, wer schon einmal gebaut hat, weiß, dass nicht immer alles reibungslos klappt. So

war es auch hier. Dennoch zufrieden, rechnet Unger zum Jahresende mit der Fertigstellung des Baus. Mit einem Investitionsvolumen von rund 300 000 Euro hat Manfred Unger das ehemalige Spritzenhaus neben der Tankstelle am Dorfplatz in ein wahres Schmuckstück verwandelt, das sich rein äußerlich sehr gut in den alten Dorfkern einfügt. Dafür, dass Unger sich dem historischen Gebäude am Dorfplatz und der Geburtsstätte der Feuerwehr in dieser besonderen Weise angenommen habe, dankten ihm Bürgermeister Bernd Albers, der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Stahnsdorf e.V., Manfred Kortz, und der Ortswehrführer aus Güterfelde, Marcel Petri, bei einem Besuch Anfang Juni. Das Haus aus dem Jahre 1905 befand sich in einem sehr desolaten Zustand. „Der Fußboden, ein Zie-

gelparkett, lag ohne Fundament einfach im Mutterboden. Von den Wänden konnten nur wenige Stücke erhalten bleiben und auch nur wenige Steine konnten wiederverwendet werden“, erzählt Unger, während er seine Gäste durch die neuen, großen und multifunktionalen Räume führte. Die Feuerwehr nutzte das Gebäude von ihrer Gründung 1911 an bis 1991. Zusätzlich befanden sich einst drei Arrestzellen der Gendarmerie im Haus und auch ein Verkaufsraum für Freibankfleisch. Der alte holzbeplankte Schlauchturm mit Ausguck wurde 1937 angebaut und konnte in seiner Ursprünglichkeit erhalten bleiben. Er dient, seitdem die Feuerwehr ausgezogen ist, dem Wartungsbetrieb Unger als Hochregal für lange Lichtsignalteile. Seit 1983 repariert Manfred Unger als Leiter des Außenbereichs Stahnsdorf des damaligen Volkseigenen Betriebes (VEB) Stadtbeleuchtung Potsdam die Straßenbeleuchtungen in unserer Region. 1990 ging er mit dieser Außenstelle als Magistratseigener Betrieb in die Selbstständigkeit und beschäftigt heute zehn Mitarbeiter. Auch der Jugend gegenüber macht Unger sich verdient, indem er über Jahre in seinem Betrieb Elektromonteure und Elektroinstallateure ausbildet. Text/Foto: B. Richter

Schulhofgestaltung beginnt

Hüpfspaß im Zille-Hort

Anfang Mai veranstaltete der Förderverein der Lindenhofschule in Zusammenarbeit mit der Schule, dem Hort und einem Großteil von Eltern das erste „Lindenblütenfest“. Ziel war es vorrangig, einen Eigenanteil für die Anschaffung von Spielgeräten für den Schulhof zu erwirtschaften. Viele Aktionen und ein großartiges Rahmenprogramm konnten dank Sponsoren geplant werden. Die Kinder mühten sich mittels eines Sponsorenlaufs um Aufbesserung des Kontingents. Viele Sachspenden, Elternspenden und Erlöse aus Aktivitäten innerhalb der einzelnen Klassen sind bereits in das Projekt eingeflossen. Insgesamt kamen bisher 12 000 Euro zusammen, sodass das Projekt jetzt mit Beginn der Sommerferien starten kann. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, vor allem den Organisatorinnen Bettina Löscher und Stephanie Schneider, der E.ON edis sowie dem Märkischen Foodservice. B. Ri.

Zum Kindertag hat der Förderverein der Heinrich-Zille Grundschule dem Hort eine Riesenhüpfburg im Wert von 3200 Euro übergeben. Auf 20 Quadratmetern, größer als die meisten Kinderzimmer, können sich die Zille-Schüler zu besonderen Schulfesten tummeln. Dieses Projekt konnte mit Hilfe einer Förderung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse realisiert werden. Zu Beginn des kommenden Schuljahrs will der Förderverein die Kinder befragen, was sie sich in ihrem Schulumfeld wünschen. Die Ergebnisse der Umfrage wird der Förderverein auswerten und als nächstes Ziel in Angriff nehmen. Durch den Neubau des Hortes werden außerdem noch einige große Projekte ins Haus stehen. Der Förderverein bedankt sich bei allen Mitgliedern, die durch ihren Mitgliedsbeitrag jährlich seine Arbeit wesentlich unterstützen. PM/SOA

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

4 Standorte Abhol- u. Bringeservice

(für Stahnsdorf, Kleinmachnow, Teltow nur 5,- EUR)

Zulassungen Adressummeldungen Führerscheinumtausch Kurzzeitkennzeichen, u.v.m.

seit 1994

13


Jugend und Bildung

Ich hab‘ Abitur! 183 Jugendliche freuen sich über ihre Hochschulreife

Wir geben Ihrer Werbung ein Gesicht! Design Projektmanagement Service Potsdamer Str. 57 • 14513 Teltow Tel./Fax: (0 33 28) 31 64 59/- 74 info@fine-arts.de www.finearts-fullservice.de

14

Immanuel-Kant-Gymnasium Teltow: Iska Barendt, Anika Bloch, Sven Blume, Marc Börner, Max Brandt, Philipp Bütow, Diana Deparade, Tristan Drangusch, Paul Drescher, Philip Dunitza, Sarah Dziedzina, Philipp Enders, Bianca Farchmin, Timur Gencaslan, Kathrin Sophie Graf, Joseph Grauel, Jeannine Gröpke, Franz Großmann, Michael Günther, Erik Haferland, Henriette Hausdörfer, Anna Höhle, Annemarie Hoffmann, Elisabeth Hübner, Mike Jeske, Marie-Christin Jungherz, Claudia Kaczinski, Magdalena Karbach, Kathrin Kersten, Andy Klaus, Sabrina Alexandra Knott, Bastian Kühnel, Benjamin Kuppke, Nadine Lehnert, Josephine Look, Katharina Luckow, Anne-Marie Mahn, Stephanie Maiwald, Kevin Matiszent, Maria Mayer, Finn-Ole Mehl, Guilia Mewes, Janna Mitscherling, Lilith Moritz, Maximilian Müller, Kolja Netuschil, Nora Nicolai, Nicola Pantzke, Sonja Pantzke, Stephanie Peschke, Marvin Poerschke, Dionisios Prevezanos, Sophie Purz, Christine Rumler, Adrian Schellhammer, Dirk Schleinitz, Lena Schlesewsky, Danny Schmidt, Marco Schramm, Dennis Simon, Janine Sliwa, Irina Stuckert, Berenice Thiel, Evi Tilger, Oliver Tönse, Anna Trep-

nau, Simone Völker, Joy Vogel, Christoph Weber, Maria Weinsberg, Philip Weißenberg, Vivien Wiemann, Robert Wittrin, Angelina Wuttke, Lisa Felicitas Zellner und Christin Zyma Maxim-Gorki-Gesamtschule Kleinmachnow: Kristin Bohm, Christopher Brand, Svenja Brech, Natalie Budde, Marisa Dahms, David Diekmann, Jens Feierabend, Carl Friedrich, Oliver Jonientz-Tippelt, Julia Kowalczyk, Katharina Krause, Laura Machunze, Dave Meinel, Heike Oede, Sara Philipp, Denise Raetzer, Marcus Alexander Repp, Julia Rettig, Susanne Schmidt, Julia Schneider, Lisa Sköries, Anna Skowski, Julia Steppat, Stefanie Tefelski, Anne Thomas, Kelly Marie van Look, Jessica Wojcik und Maike Zahl Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow: Marin Ahlers, Pia Bargatzki, Christina Bechtel, Fabian Blazeowsky, Josephine Boesser, Cordula Büsch, Natalie Deborah Carstens, Ricardo Euler, Alexandra Fischer, Benjamin Freitag, Maximilian Frink, Tom Fabian Fröhlich, Eva Gaul, Kira Lilith Gramitzky, Anna Grunwald, Annelie Guggemos, Frederik Hartmann, Anna Hennig, Maximili-

an Hermsdorf, Frederik Hoene, Tatjana Hollweck, Robert Hübener, Moritz Korte-Stapff, Justina Kreft, Sabrina Krüger, Jannakarena Simone Kühne, Markus Lauermann, Lisa Liebrich, Janis-Maximilian Linke, Christoph Manthey, Philip Milojevic, Daniel Mock, Laura Molitor, Mattes Mollenhauer, ThiPhuong Nguyen, Nicolas Niedrig, Marius Nitsche, Florina Obermeier, Lars Parmakerli, Zeno Pfeiffer, Charlotte Pilsl, Nina Radeki, Johannes Raible, Max Rau, Ilka Reimers, Nadja Rinke, Lisa Ritschel, Paulina Robert, Maree Rösel, Julian Rubin, Taro Sauthoff, Konstantin Schenke, Lisa Schöppner, Florian Schulze, Carsten Staacke, Yan Stegert, Sabrina Steinmann, Antonia Stiller, Maria-Victoria Teicke, Sören Ulbrich, Sophie Ullrich, Franziska Walter, Laura Weiß, Victor Wichmann, Oscar Wieland, Christian Wiezer Freie Waldorfschule Kleinmachnow: Julius Anger, Sarah Apelt, Alva Arnold, Luise Beddies, Jan-Philip Eberhardt, Julian Hirte, Raoul Janus, Robert Krause, Leonhard Löffler-Dauth, Valentin Magerstädt, Laura Neynaber, Raban Schuster und Sophia Weimar PM der Schulen

Unterwegs in den großen Ferien mit dem Schülerferienticket

Zille-Schüler laufen für Afrika

Seit Mitte Juni können Schüler bis zur 13. Klassenstufe das Schülerferienticket 2011 kaufen. Das Ticket gibt es zum Preis von 29,90 Euro und gilt während der Sommerferien vom 29. Juni bis zum 14. August 2011 für beliebig viele Fahrten in allen Bussen und Bahnen im gesamten Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Sechs Wochen Sommerferien bieten viel Zeit für Ausflüge und Entdeckertouren in Berlin und im Land Brandenburg. Mit dem Ticket können Schüler mit allen Regionalbahnen, S-, U- und Straßenbahnen, Bussen und Fäh-

Die Schüler der Heinrich-ZilleSchule unterstützen auch in diesem Jahr den bundesweiten Aktionstag „Dein Tag für Afrika“, der am 21. Juni 2011 stattfindet und von der Aktion Tagwerk initiiert wird. Es ist inzwischen zur Tradition geworden, dass innerhalb des Schul-Sportfestes ein Sponsorenlauf stattfindet. Dazu sucht sich jeder Schüler einen Sponsor und läuft so viele Runden wie möglich. Das erlaufene Geld wird zum einen Teil an die afrikanischen Bildungsprojekte der Aktion Tagwerk, zum anderen Teil als Hilfe für ein evakuiertes Dorf bei FokuRi. shima gespendet.

ren unterwegs sein. Badeseen, Skater- und Fahrradstrecken, Kunst- und Kulturevents sind so preisgünstig und bequem zu erreichen. Das Schülerferienticket gibt es in den Kundenzentren und an Schaltern des VBB, an vielen Fahrausweisautomaten und teilweise auch beim Busfahrer. Es ist nicht übertragbar und nur gültig in Verbindung mit einem Schülerausweis, dem VBB-SchülerFahrausweis oder einer Schulbescheinigung für das Schuljahr 2010/2011 bzw. 2011/2012. PM Verkehrsverbund BerlinBrandenburg GmbH

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011


Kultur

„Seele & Experiment“ Andrea Joos und Gabriele Eleonore Daniel stellen im Gemeindezentrum aus

Andrea Joos, links, und Gabriele Eleonore Daniel, rechts.

„Aufgebrochen“ – Gabriele E.Daniel

„Ascheregen“ – Andrea Joos

Eine neue Ausstellung des Soziokulturellen Vereins „Eins A“ erwartet alle Kunstinteressierte ab dem 4. Juli im Gemeindezentrum, Annastraße 3. Gabriele Eleonore Daniel und Andrea Joos, die beide Stahnsdorfer Künstlerinnen sind und ihr Atelier in der Wilhelm-Külz-Straße 75 haben, stellen ihre Malereien vor. Gabriele Eleonore Daniel ist in Nordrhein-Westfahlen geboren, lebte seit 2002 in Berlin, dann ein Jahr in Teltow und schließlich seit zweieinhalb Jahren in Stahnsdorf. Anfang der 90er Jahre begann sie zu malen. Ihre Mo-

logie zu studieren. Danach arbeitete sie zuerst mit Jugendlichen, später im Erwachsenenbereich. Sie betreute Langzeiterkrankte und psychisch Erkrankte, arbeitete in der Krisenintervention und als Mediatorin. Sie war desweiteren im Konfliktmanagement in Teams tätig, bot Outdoortrainings und Entspannungskurse an. Als Gesprächstherapeutin stellte sie bald fest, dass Worte Grenzen haben und absolvierte eine Zusatzausbildung in Tanzund Bewegungstherapie als nonverbalen Ansatz. Seit 2000 wohnt Andrea Joos in Stahnsdorf und

seit 2008 ist sie freischaffende Künstlerin im Genre experimentelle Malerei. Die Ausstellung wird bis zum 6. September zu den gewohnten Öffnungszeiten des Gemeindezentrums (Mo., Do. von 9 bis 12 Uhr und Dienstag von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr) zu sehen sein. Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 8. Juli, ab 18.30 Uhr laden die beiden Künstlerinnen alle Interessierten herzlich ein. Rosemarie Hein wird den Abend auf ihrer Harfe musikalisch begleiten. B. Richter Fotos: Beate Richter (1), privat (2)

tivation ist es, die Seele malen zu lassen. Sie möchte Menschen inspirieren, aus dem Gefühl heraus zu malen, die Seele sprechen zu lassen. Die gelernte Sparkassenbetriebswirtin und spätere Referentin für Frauenfragen mit dem Schwerpunkt pädagogische Beratung arbeitet heute als Kunsttherapeutin in ihrem Atelier in Stahnsdorf. Hier gibt sie Therapiestunden und spezielle Workshops sind in Planung. Andrea Joos kommt ebenfalls aus Nordrhein-Westfahlen. Sie zog 1983 nach Berlin, um Arbeits-, Organisations- und Sozialpsycho-

Theaterabonnement für Stahnsdorfer Kulturelles Angebot für lange Wintermonate In Kooperation mit dem Hans-Otto-Theater Potsdam möchte die Gemeindeverwaltung ein Theaterabonnement für Stahnsdorfer Bürger anbieten und auf den Weg bringen. Damit sollen die kulturellen Angebote im Ort erweitert werden. Ein Busreiseunternehmen, das die Theaterbesucher nach Potsdam und wieder zurück bringen würde, ist bereits gefunden. Auch die Ortsteile werden angefahren, sodass quasi alle fast vor der Haustür abgeholt werden. Das Hans-Otto-Theater hat für die Monate von Herbst 2011 bis Frühjahr 2012 vier Veranstaltungen vorgeschlagen. Ob Komödie, Musical, Theaterstücke oder eine Veranstaltung im SchlossTheater des Neuen Palais‘, von allem ist etwas dabei. Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

Die potenziellen Abonnenten können zwischen drei Preisklassen wählen; PK I = 124 Euro, PK II = 80 Euro und PK III = 40 Euro. Darin sind die Busfahrt und der Eintrittspreis inbegriffen. Der Unterschied besteht in der Platzierung im Theater. Im Rahmen dieses Abos sind auch kostenlose Hausführungen möglich. Damit dieses Projekt zustande kommen kann, ist die Beteiligung von mindestens 49 Personen notwendig. Alle Interessierten sollten deshalb in der Gemeindeverwaltung bei Frau Arnold, Tel. (0 33 29) 646 277, oder bei Frau Wegner, Tel. (0 33 29) 646 205, anrufen. Beate Richter

Christusrelief fertig restauriert Das von Ludwig Manzel 1908 bis 1911 geschaffene MarmorChristusrelief nahe dem Haupteingang des Südwestkirchhofes wurde anlässlich des 100. Geburtstages Manzels restauriert. Das Relief zeigt Jesus Christus und 23 Kranke, Alte und Leidende, die Barmherzigkeit suchen. Die Restaurierung kostete 16 000 Euro. Die Arbeit des Fördervereins und größere Zuwendungen zweier Sponsoren machten dies möglich. Mit einer Waldandacht wurde die Fertigstellung feierlich begangen. Als nächstes Ziel hat sich der Förderverein des Südwestkirchhofs die Restaurierung von acht Brunnenanlagen vorgenommen. B.Ri.

15


Recht

Busche & Hartmann Rechtsanwälte

, CH-Zürich Güterfelde

0_180.indd

min. 60er)

Stefan Peter Busche Strafrecht Miet- und Immobilienrecht Familienrecht

Georg Friedrich Hartmann Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht

Erbrecht

Am Rathausmarkt · Förster-Funke-Allee 104 · 14532 Kleinmachnow Tel. (03 32 03) 8 70 38 · Fax (03 32 03) 8 70 44 info@busche-hartmann.de · www.busche-hartmann.de

§

Kein Schadenersatz wegen Reisezeiten Ein Ehepaar buchte eine Pauschalreise in die Türkei. Als der Ehemann die Flugscheine erhielt, wurde ihm bekannt, dass der Hinflug in Deutschland um 22.25 Uhr starten sollte. Die Ankunft in der Türkei war für 2.25 Uhr am nächsten Morgen vorgesehen. Er wandte sich daraufhin an das Reisebüro, da aus seiner Sicht die Reisezeiten unzumutbar seien. Da eine Flugumbuchung abgelehnt wurde, stornierte er die Reise und forderte seine Anzahlung zurück. Das aufgrufene Gericht machte deutlich, dass die Verkürzung der Nachtruhe auf

wenige Stunden im vorliegenden Fall keine erhebliche Beeinträchtigung der Reise darstellt. Begründet wurde dies laut ARAG u.a. damit, dass aufgrund der späten Abflugszeit ein ausgedehnter Mittagsschlaf möglich sei. Zudem hätte während des mehrstündigen Fluges sowie des anschließenden Transfers weitere Stunden Schlaf erlangt werden können. Ferner war am nächsten Tag eine Busfahrt geplant -auch hier hätte im Bus Gelegenheit zum Ausruhen bestanden (AG München, AZ 173 C 23180/10). ARAG

Sehen und Hören: 50 Jahre Ihlefeldt

Anzeige

Güterfelder Unternehmen präsentiert drei Events zum Jubiläum

Jahre Dienstleistungen und Fachhandel für Fernsehen, HiFi und Antennen

Danke! 23. Juli 2011: Konzert Scottish Folk: Jim Malcolm 1. August 2011: Jubiläumsfeier Aktionen, Überraschungen 2. September 2011: Hofkonzert Irish Folk: InCiders Mehr auf www.ihlefeldt.de oder unter Telefon 03329 62192

Ihlefeldt OHG Berliner Straße 8 14532 Stahnsdorf OT Güterfelde

16

In diesen Tagen feiern viele Unternehmen der Region ihr 20-jähriges Bestehen. Aber was sind schon 20 Jahre! Die Firma Ihlefeld OHG aus Güterfelde blickt auf eine weitaus längere Tradition zurück. Am 1. August macht das Stahnsdorfer Unternehmen das halbe Jahrhundert voll. 1961 gründete Wolfgang Ihlefeldt sein erstes Geschäft in der Brandenburger Straße in Potsdam. Ihm zur Seite standen damals sieben Mitarbeiter. Neun Jahre später zog es das Unternehmen an seinen jetzigen Standort nach Güterfelde. Als reiner Fernseh-Reparatur-Betrieb mit Antennenbau machte sich Wolfgang Ihlefeldt dort schnell einen Namen. Kurz nach der Wende, im Jahr 1990, erweiterte die Firma ihr Sortiment um Unterhaltungselektronik. Nach einem großen Umbau 1995 spezialisierte und konzentrierte sich Ihlefeldt auf höherwertige TV- und HiFi-Geräte. Wie in einem richtigen Familienunternehmen üblich, übernimmt irgendwann die jüngere Generation die Geschäfte. So geschehen 2004, als Uwe Ihlefeldt als Geschäftsführer auf der Bildfläche erschien.

Seitdem hat sich das Angebot der Güterfelder Firma erneut gewandelt. Multimedia Anwendungen ergänzen inzwischen das Kerngeschäft TV, HiFi und Antennenbau. Auch im sozialen Bereich ist die Ihlefeldt OHG aus der Region nicht mehr wegzudenken. Das Unternehmen engagiert sich im Sportverein Güterfelde, im Ortsbeirat der Gemeinde, in der Innung Informationstechniker sowie im Unternehmerverband CIW Potsdam. Eben weil die Ihlefeldts in der Region so tief verwurzelt sind, haben sie sich zum 50. Jubiläum etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im Juli, August und September finden drei Events statt, um das Jubiläum gebührend zu feiern. Den Anfang macht ein Sonderkonzert am 23. Juli. Auf der Bühne wird Jim Malcom mit Scottish Folk zu erleben sein. Am eigentlichen Tag des Firmengeburtstages, am 1. August, findet im Geschäft eine Jubiläumsfeier mit allerhand Überraschungsgeschenken für die Kunden statt. Den Höhepunkt der Event-Reihe bildet am 2. September ein Hofkonzert mit McKinley Black und InCiders, beides Irish Folk. Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011


Porträt

Wie eine Fahrt mit dem Schnellzug Regina Schwarz engagiert sich ehrenamtlich als Gemeindevertreterin in Stahnsdorf Ihr Leben gleicht einer Fahrt mit dem Schnellzug. Regina Schwarz ist ständig unterwegs. Ehrenamt, Beruf und Familie bekommt die Stahnsdorferin offenbar locker unter einen Hut. Sie möchte etwas bewegen, am Leben, in der Gesellschaft teilnehmen, wie sie sagt. „Wer Kritik übt, sollte sich auch einbringen“, fasst die 52-Jährige kurz zusammen. Gesagt, getan: Regina Schwarz engagiert sich ehrenamtlich als Vorsitzende des Sozialausschusses in der Gemeindevertretung, ist gleichzeitig Mutter zweier Töchter und hauptberuflich Heilpraktikerin. „Eine Gemeinschaft funktioniert nur dann, wenn sich die Menschen in ihr engagieren, ähnlich, wie es auch in einer Familie ist“, erklärt sie. Das eine hänge mit dem anderen zusammen. Wenn die „große Familie“ nicht funktioniere, könne auch die kleine Familie nicht existieren. Mit dieser Devise geht Regina Schwarz durchs Leben und nimmt immer wieder neue Aufgaben in die Hand. Dementsprechend kann sie schon jetzt auf ein abwechslungsreiches Leben zurückschauen. Sie war Vorstandsvorsitzende im Förderverein, Gemeindeschwester, Altenpflegerin, Dozentin und Inhaberin eines kleinen Reiseunternehmens. Doch wie fing alles an? 1958 wurde Regina Schwarz in Stavenhagen in MecklenburgVorpommern geboren. Ihre Familie zog es schon bald nach Brandenburg. Weil ihr Vater Arzt war und oft den Arbeitsplatz wechselte, verbrachte sie ihre Kindheit abwechselnd in Bee­litz, Putlitz und Kienwerder. Stammsitz der Familie wurde schlussendlich Kienwerder, dort, wo ihr Elternhaus steht und dort, wo sie heute wieder mit ihrer Familie lebt. Nach der Schule machte Regina Schwarz eine Ausbildung zur Krankenschwester. Ihr Vorbild war dabei ihre Mutter, die ebenfalls als Gemeindeschwester in Güterfelde gearbeiStahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

tet hatte. „Meine Mama besaß einen Gesundheits-Brockhaus, den ich schon als Kind faszinierend fand“, erinnert sie sich. So entstand der Wunsch, einmal in die Fußstapfen der Mutter zu treten. „Ich wollte etwas Lebendiges machen“, schildert Schwarz. Fortan arbeitete sie in verschiedenen Krankenhäusern und wurde später Gemeindeschwester in Babelsberg. Mit dem Fall der Mauer kam jedoch das vorläufige Aus, denn das traditionelle System der Gemeindeschwestern wurde aufgelöst. Es folgte eine Umorientierung in Richtung diakonischer Pflegedienst. „Doch dieses eindimensionale System, in absurden Zeittakten die Menschen zu pflegen, gefiel mir nicht“, sagt sie offen heraus. Die medizinische und soziale Betreuung im Gleichgewicht zu halten, sei damit einfach nicht möglich gewesen. Daraufhin wechselte Regina Schwarz erneut und begann 1991 als Dozentin an einer Altenpflegeschule in Potsdam. Der schulische Koordinator dort war ein gewisser Karl Schwarz. Er wurde schließlich der Mann an ihrer Seite. Sie heirateten 1993, zwei Töchter kamen zur Welt. Privat hatte Regina Schwarz ihren Anker gefunden. Beruflich blieb sie weiterhin rastlos, arbeitete zwei Jahre als Altenpflegerin beim Arbeiter Samariter Bund in Wannsee, gründete nebenbei mit ihrem Mann ein kleines Reiseunternehmen und machte später eine Pflegedienst-Ausbildung. „Beruflich angekommen bin ich eigentlich erst jetzt“, gibt sie zu. Denn nach einer weiteren Ausbildung zur Heilpraktikerin arbeitet sie heute in ihrer eigenen Praxis in Stahnsdorf. „Hier kann ich all meine Erfahrungen einbringen.“ Und nebenbei engagiert sie sich ehrenamtlich. Als ihre Kinder zur Schule kamen, war es für Regina Schwarz nur folgerichtig, in den Förderverein einzutreten. „Viele Aufgaben in einer Schule sind nicht nur

die Angelegenheit der Kommune“, begründet sie. Das Hauptziel der Vereinsmitglieder: Geld sammeln. So konnten mit deren Hilfe zum Beispiel Tore für den Bolzplatz gekauft, ein Computerkabinett eingerichtet und ein Sommerfest gefeiert werden. 2008 wurde Regina Schwarz dann gefragt, ob sie sich vorstellen könne, in der Gemeindevertretung mitzuarbeiten. „Ja, das kann ich mir vorstellen“, habe sie spontan geantwortet. Allerdings habe sie sich nicht auf eine Partei festlegen wollen. Regina Schwarz kandidierte also und wurde prompt gewählt. Seitdem ist sie die Vorsitzende des Sozialausschusses, denn in dem Fachgebiet kennt sie sich schließlich aus. Das „Abenteuer Politik“ empfindet sie nun als sehr spannend.

„Ich habe bereits viel gelernt und versuche jeweils, Dinge zu unterstützen, die mir sinnvoll erscheinen“, sagt die 52-Jährige. So freut sie sich über den Fonds für den Förderunterricht an den Grundschulen und dessen Erhöhung im laufenden Haushaltsjahr sowie über den Fortschritt bei der Gestaltung des Schulhofes der Lindenhofschule. Darüber hinaus gründete Regina Schwarz die sogenannte Bildungsoffensive, die die lückenhafte Bildungspolitik des Landes an den Pranger stellt. Inzwischen steht ihr Leben auf drei fest verankerten Säulen: Familie, Beruf und Ehrenamt. Und wenn es ihr doch einmal zuviel wird, hat sie für sich ein Mittel entdeckt: „Ich gehe mit meinem Mann aus.“ Anett Kirchner, Foto: Privat

Gartenbau und -pflege

Uwe Genz 14513 Teltow Breitestraße 30 Tel.: 0 33 28 / 47 93 932 Fax: 0 33 28 / 47 93 931 Mobil: 0173 / 7 25 50 56

Baumpflege, Strauch- u. Heckenschnitt • Baumgutachten • Rasenpflege • Gartenund Beregnungsanlagen • Terrassen • Gartenwege • Zufahrten • Treppen • Natursteinmauern • Zaunanlagen

17


Neue Sicht auf AD(H)S AWO-Haus Teltow Wir laden Sie in unser Kultur-Café mit einem abwechslungsreichen Monatsprogramm ein. Informieren Sie sich über die Themen des Älterwerdens in unserem Geronto-Zentrum. Engagieren Sie sich in unserem bürgerschaftlichen Projekt „Junge Alte helfen alten Alten“. Die AWO-Teltow ist qualifiziert, innovativ, kompetent und zuverlässig. Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit bilden die Grundlage unseres sozialen Engagements. Unsere Angebote stehen allen Bürgern offen. Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenverantwortlich und unabhängig zu gestalten. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Potsdamer Str. 62, 14513 Teltow Tel: 03328 339777, www.awo-kulturcafe.de

„Immer Theater mit AD(H)S“ Selbsthilfe für Menschen mit ADHS „Immer Theater mit AD(H)S“ Erlebniswochenende für Kinder von 8-14 Jahre die von AD(H)S betroffen sind in Begleitung eines Elternteils. 16.09.-18.09.11 in Blossin Erlebnispädagogik, Theaterpädagogik, Soziales Kompetenztraining Info unter www.adhs-in-aktion.de eichelbaum-weil@gehaufrecht.de 03329 / 43 90 44

Erlebniswochenende für Kinder von 8–14 Jahre, die von AD(H)S betroffen sind, in Begleitung eines Elternteils.

16.09.–18.09.2011 in Blossin Erlebnispädagogik, Theaterpädagogik, Soziales Kompetenztraining

Informationen unter: E-Mail: eichelbaum-weil@gehaufrecht.de Telefon: (0 33 29) 43 90 44 Internet: www.adhs-in-aktion.de

www.stahnsdorf-erleben.de Privatpraxis

Dr. med. Alexander McDaniel Arzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie

V

Zehlendorf-Bogenhaus Tel.: (01 77) 4 19 25 90

V

www.Asthmasprechstunde.info

Migräne-Kopfschmerzen Rückenschmerzen Praxis für Akupunktur/TCM – Spezielle Schmerztherapie Dr. med.

18

Angelika McDaniel

Fachärztin für Anästhesiologie

Berlin Zehlendorf – Bogenhaus Telefon (0 30) 89 09 16 80 www.schmerz-migräne.de

„Immer Theater mit AD(H)S“ ein Erlebniswochenende für betroffene Familien vom 16.09. bis 18.09.2011 in Blossin Eingefahrene Verhaltensweisen sichtbar machen und neue Verhaltensweisen spielerisch ausprobieren. Das sind Inhalte eines Wochenendes für Kinder mit AD(H)S im Alter von 8–14 Jahren in Begleitung eines Elternteils. Für diese Veranstaltung läuft die Anmeldung bereits. Interessierte Familien sollten sich schnell per Anmeldeformular bewerben. Organisiert wird die Veranstaltung von der ADHS Selbsthilfegruppe, Regionalgruppe Stahnsdorf des ADHS Deutschland e.V.; das Projekt ist gefördert durch die AOK Nordost. „Wesentlicher Inhalt des Projektes sind der Perspektivwechsel und der Mut und Spaß, neue Impulse auszuprobieren. Ziel ist es, dem Alltag mit einer neu gewonnenen Sicht zu begegnen und statt an den Problemen zu verhaften, wieder nach neuen Lösungen zu suchen“, sagt Frau Eichelbaum-Weil, Leiterin der Selbsthilfegruppe Stahnsdorf. Stereotype, hinderliche Verhaltensweisen werden sichtbar, neue Verhaltensweisen können ausprobiert werden

und das Thema kann mit Spaß auf spielerische Weise bearbeitet werden. Ein weiterer wichtiger Inhalt ist fundiertes Basiswissen über AD(H)S und die dazu passenden Möglichkeiten für die familiäre Erziehung. In einem Workshop können die Eltern diese neuen Kenntnisse trainieren und in ihr Erziehungsverhalten einfließen lassen. Dafür werden in Workshops für Kinder und Eltern Methoden des Sozialen Kompetenztrainings sowie der Theater- und Erlebnispädagogik genutzt. „Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 21 Kinder und 20 Erwachsene begrenzt“, so Frau Eichelbaum-Weil. Um eine rechtzeitige Anmeldung wird deshalb gebeten, damit die Zusagen zeitnah verschickt werden können. Informationen zum Wochenende und zu den Anmeldeformalitäten erhalten interessierte Eltern unter www.adhs-in-aktion. de, bei der Selbsthilfegruppe unter der Telefonnummern (03329) 43 90 44 oder per E-Mail eichelbaum-weil@gehaufrecht.de

Private Krankenversicherung: Welcher Tarif ist der richtige? -txn. Die Entscheidung, in eine private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln, ist immer auch eine Entscheidung für einen bestimmten Tarif – und da gibt es eine Vielzahl von Varianten. Um die Leistungen der Privaten richtig zu nutzen und an die persönlichen Bedürfnisse anpassen zu können, empfehlen sich Tarife, die möglichst variabel sind und bei denen sich Leistungsbausteine hinzufügen lassen – idealerweise ohne erneute Gesundheitsprüfung. Ebenso wichtig ist es, bei finanziellen Engpässen in eine niedrigere

Leistungskombination wechseln zu können. Im Internet verschafft man sich am besten einen Überblick über die Möglichkeiten und Leistungen der einzelnen Tarife. Unter www. central.de beispielsweise steht ein Konfigurator für den neuen central.vario-Tarif zur Verfügung, der speziell jüngeren Interessenten hilft, Schritt für Schritt den individuell passenden Gesundheitsschutz zusammenzustellen. Zudem ist ein ausführliches Beratungsgespräch vor dem Wechsel in die private Krankenversicherung empfehlenswert. Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

Anzeige

Gesundheit/Senioren


Gesundheit/Leserpost

Selbsthilfegruppen

Kinderärzte

Stahnsdorf AWO-Kontakt- & Info.stelle für Selbsthilfegruppen (KIS), Gemeindezentrum, Annastraße 3 • Weil unsere Kinder anders sind: 4.7., 19 Uhr; neue Interessenten bitte anmelden: (0 33 29) 61 23 25

Bereitschaftsdienst: Montag–Freitag: 17–19 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10–12 Uhr Nach 19 Uhr: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: (0 18 05) 5 82 22 31 30, im akuten Notfall: 112

Treff im „ClaB“, Bäkedamm 2, 14532 Stahnsdorf • SHG AD(H)S: 12.7. und 26.7., 18.30 bis 20 Uhr

03.07.–10.07.2011 Dipl.-Med. Grundig (0 33 28) 42 73 13

VBF Beratungsstelle im Gemeindezentrum Stahnsdorf, Annastraße 3, 14532 Stahnsdorf • Verein Behinderter u. ihrer Freunde e.V. Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf: Sprechzeiten: Mo., 15–17.30 Uhr, Tel.: (0 33 29) 61 19 78 Kleinmachnow Deutsche Rheuma-Liga e.V. AG Kleinmachnow/Stahnsdorf • Wassergymnastik 14-täglich: mittwochs, 11.30, 17 und 18 Uhr; Wohnstift Augustinum, Erlenweg 72 • Trockengymnastik 14-täglich: mittwochs 11.30 Uhr, 12.30 Uhr und 18 Uhr; JFE, F.-Funke-Allee 106 a; Tel. (03 32 03) 2 48 33 Rolligruppe Teltow – Donnerstagstreff: wegen Feiertag kein Treff, ansonsten jeden 2. Do. um 14 Uhr, Rathaus Kleinmachnow, A.-Grimme-Ring 10 Einzel-, Paar-, Familien- und Lebensberatung, dienstags 9.00–11.30 Uhr nach Vereinbarung, Kath. Kirchengemeinde, Hohe Kiefer 113, Klm., Tel. (03 32 03) 2 21 82 AWO-Treff, Förster-Funke-Allee 108, Tel. (03 32 03) 8 73 64 • Pflegende Angehörige/Angehörige von Alzheimer-Erkrankten: Im Juli kein Treff • Deutsche Rheuma-Liga AG Klm./Stdf.: Im Juli und August kein Treff – Sommerpause Teltow Gesundheitszentrum Teltow Potsdamer Straße 7–9, 6. Ebene • Alkoholkranke/Medikamentenabhängige u. Angehörige (SAMT): freitags, 18 Uhr • SHG Schlaganfall: 13.07., 14 Uhr, Vorher (03329) 61 23 25 anrufen! • Leben ohne Alkohol: Mi, 17.30 Uhr • SHG Parkinson: 06.07., 15 Uhr: Vortrag „Sprechtherapie“ Referentin: Frau Richter (Dipl. Patholinguistin) • SHG Tinnitus: 19.07., 16 Uhr • Frauenselbsthilfe nach Krebs: SHG: 07.07., 16.30 Uhr; Gesprächskreis: 28.07., 16.30 Uhr

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

10.07.–17.07.2011 Dr. Schramm (0 33 29) 69 63 22 18.07.–24.07.2011 Frau Grit Thieme (0 33 28) 47 07 12 25.07.–31.07.2011 Dr. Block-Schmidt (03 32 03) 86 26 40

Blutspendetermine Am Montag, dem 11. Juli, in der Zeit von 15 bis 19 Uhr: AOK, Potsdamer Straße 20 in Teltow; Informationen erhalten Sie unter (03 31) 2 84 60.

Apotheken 1.7. August-Bebel-Apotheke Klm. 2.7. Stadt-Apotheke Teltow 3.7. A. am Rathausmarkt Klm. 4.7. Apotheke Stahnsdorf 5.7. easyApotheke Teltow 6.7. Sonnen-Apotheke Teltow 7.7. Apotheke Kleinmachnow 8.7. Apotheke im Markt Teltow 9.7. Christophorus-A. Teltow 10.7. DocMorris Apotheke Teltow 11.7. Apotheke am Fuchsbau Klm. 12.7. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 13.7. Mühlendorf-Apotheke Teltow 14.7. August-Bebel-Apotheke Klm. 15.7. Stadt-Apotheke Teltow 16.7. A. am Rathausmarkt Klm. 17.7. Apotheke Stahnsdorf 18.7. easyApotheke Teltow 19.7. Sonnen-Apotheke Teltow 20.7. Apotheke Kleinmachnow 21.7. Apotheke im Markt Teltow 22.7. Christophorus-A. Teltow 23.7. DocMorris Apotheke Teltow 24.7. Apotheke am Fuchsbau Klm. 25.7. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 26.7. Mühlendorf-Apotheke Teltow 27.7. A. am Rathausmarkt Klm. 28.7. Stadt-Apotheke Teltow 29.7. A. am Rathausmarkt Klm. 30.7. Apotheke Stahnsdorf 31.7. easyApotheke Teltow

Leben in Sputendorf Kampf um die komplette Sanierung des Bürgerhauses Wir Sputendorfer kämpfen seit Jahren um unser Bürgerhaus. Wir wünschen uns, dass sich in Sputendorf wieder mehr Leben abspielt und dazu gehört auch ein intaktes großes Gebäude als Mittelpunkt. Da wir seit der Eingemeindung nicht mehr eigenständig über Finanzen verfügen können, benötigen wir die Unterstützung der Gemeinde Stahnsdorf. In einem Brief an den Bürgermeister und mit umfassend erarbeiteten Konzepten haben wir unsere Ideen für Veranstaltungen und Nutzungsmöglichkeiten niedergeschrieben und darum gebeten, sich mit dafür einzusetzen, dass das Bürgerhaus komplett saniert wird. Im Bürgerhaus soll endlich auch für Jugendliche ein Treffpunkt geschaffen werden. Wir wollen Lesungen für Kinder und Erwachsene veranstalten und vor allem, unser Heimatmuseum vergrößern. Zur letzten Weihnachtsfeier zeigte sich, dass der bereits sanierte Raum für Feiern nicht ausreicht. Viele Sputendorfer, die zum Kaffee kamen, sind wieder gegangen, weil sie keinen Platz mehr fanden. In der Antwort der Bauverwaltung hieß es: „Das vorliegende Konzept zur Nutzung des Hauses rechtfertigt die weitere Sanierung nicht.“ Die Gemeinde schlug vor, den erst 1968 angebauten Gebäudeteil wegen des schlechten Zustandes (Feuchtigkeitsschäden durch undichtes Dach) abzubrechen und den Rest in Jahresscheiben zu sanieren. Die Sputendorfer wurden immer ungehaltener. Es ist über lange Jahre (seit 2002) kein Geld aus Stahnsdorf geflossen und nun soll ihnen ein Teil des ein-

zigen Treffpunktes auch noch genommen werden. Der Teilabriss hätte außerdem viel Geld gekostet. Es wurden viele Unterschriften für den Erhalt des Bürgerhauses gesammelt. 50 000 Euro wurden schließlich für die Dachsanierung in den Haushalt 2011 aufgenommen. Im ersten Quartal 2011 wurde das Leistungsverzeichnis erarbeitet, welches jetzt bei der Gemeinde liegt. Wir hoffen auf zügige Bearbeitung, so dass die Dachsanierung noch im Spätsommer erfolgen kann. Für die weitere Sanierung im Innenbereich werden nach Einschätzung eines Ing.-Büros nochmals ca. 100.000 Euro benötigt. Wir Sputendorfer hoffen sehr, dass diese Sanierung im Jahr 2012 realisiert werden kann und das Bürgerhaus für uns voll nutzbar wird. Wenn es um finanzielle Unterstützung geht, hat Sputendorf im Vergleich zu den anderen eingemeindeten Orten immer am schlechtesten abgeschnitten. Mit dieser Einsicht haben die Ortsvorsteher von Güterfelde und Schenkenhorst uns bei den Sitzungen mit ihrer Stimme unterstützt. Zur Zeit liegt die letzte „Konzeption zur Nutzung des Bürgerhauses Sputendorf“ im Fachbereich Soziales zur Bestätigung. Wir hoffen auf eine wohlwollende Bearbeitung, so dass wir uns zukünftig nicht mehr „wie das letzte Rad am Wagen“ vorkommen müssen. Der Bürgerverein Sputendorf, sowie aktive Alt- und NeuSputendorfer werden weiter Veranstaltungen organisieren, so dass es sich lohnt, in Sputendorf zu leben! Hannelore Schwaiger

Liebe Leserin, lieber Leser. Die Redaktion weist darauf hin, dass Artikel, die namentlich oder als Leserpost veröffentlicht werden, nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Verantwortlich für den Inhalt ist der Verfasser. Aufgrund der vielen und oft sehr langen Zuschriften behält sich die Redaktion das Recht der auszugsweisen Wiedergabe von Zuschriften vor. Wir bitten um Verständnis. Bitte nutzen Sie auch unsere EMail-Anschrift: redaktion@stahnsdorfer-ortsanzeiger.de.

19


Sport

Abschlusstabellen nach dem Spieltag am 4.6.2011 Landesklasse, Staffel Mitte: 1. RSV Eintr. T. 30 85:21 79 2. VfB Herzberg 30 110:50 69 3. VfB Trebbin 30 78:38 65 4. Un. Bestensee 30 71:41 56 5. SG Michendorf 30 53:58 46 6. SV Babelsb. III 30 71:56 45 7. SV Siethen 30 44:60 44 8. T. FV 1913 30 73:65 43 9. Borussia Belzig 30 45:41 42 10. Teupitz/Köris 30 53:61 39 11. SV Golßen 30 52:55 36 12. TSV Treuenbr. 30 52:63 31 13. Kö. Wusterh. 30 46:63 31 14. Leuthen/Gröd.30 38:69 27 15. Ruhlsd. BSC 30 35:99 15 16. Empor Dahme 30 36:102 14 Kreisliga Havelland-Mitte 1. FSV Babelsb. 74 30 92:16 77 2. SG Saarmund 30 91:32 73 3. SG Bornim 30 87:48 68 4. Brieselang 30 79:52 58 5. Pots. Kickers II 30 63:54 44 6. Werder. FC 30 53:59 43 7. Falken.-Fink. 30 51:58 36 8. TSV Perwe. 30 44:56 33 9. Caputher SV 30 46:66 33 10. Gr.Glienicke 30 45:54 32 11. Bl.-W. Beelitz 30 58:80 32 12. SV Ruhlsd. 30 43:65 31 13. Wach./Trem. 30 38:60 30 14. Bl.-W. Pessin 30 33:63 30 15. ESV Lok Els. 30 41:62 28 16. RSV Eintr. T 30 47:86 28 Die kompletten Abschlusstabellen der 2. Kreisklasse und der 3. Kreisklasse Staffel B werden in der August-Ausgabe abgedruckt. SOA

Walsleben Fanclub

Foto: privat Am 3. Juni erfuhr Philipp Walsleben, dass der ‚Philipp Walsleben Supportersclub‘ durch seinen Arbeitgeber BKCP-Powerplus offiziell genehmigt wurde. Der Gründer des Fanclubs, Kurt Augustynen, unterstützt schon seit Jahren den mehrfachen Deutschen Radcrossmeister. Philipps Sympathie und sein Talent auf dem Rad haben ihn ermutigt, den Club zu gründen. „Bei Facebook errichtete ich schon eine Fanpage für Philipp. Das war der Anfang. Bei seinem Rennen in Niel (Belgien) fragte ich ihn, ob ich eine Website über ihn machen darf, und er stimmte zu. Im Mai dieses Jahres entstand die Idee, einen offiziellen Fanclub zu gründen, dank der Erlaubnis des BKCP-Powerplus-Team wurde dies nun auch möglich gemacht”, so Augustynen. Der Fanclub ruft nun alle auf, ein eigenes Philipp-Walsleben-Logo zu entwerfen. Dieses wir dann auf verschiedenen Merchandising-Artikeln, z.B. Kappen oder T-Shirts, verwendet werden. Der Gewinner

wird Philipp Walsleben höchstpersönlich treffen. Vorschläge können bis zum 15. Juli per E-Mail an philippdermeister@hotmail.com eingesandt werden. Walsleben wird alle Logos ansehen und den Sieger selbst bestimmen. Der Kleinmachnower Philipp Walsleben, Jg. 1987, fuhr bis 2007 für Deutsche Mannschaften. 2008 kam er nach Belgien und unterschrieb einen Vertrag bei Palmans-Cras, später BKCP-Powerplus. Dort konnte er in der Saison 2008/2009 mehr als 20 Crossrennen gewinnen, u.a. wurde er Deutscher-, Europa- und auch Weltmeister in der U23-Klasse. Zur Vorbereitung auf die nächste Saison im Gelände fährt Walsleben noch etwa 15 Straßenrennen. So kann man ihn u.a. bei Delta Tour Zeeland, Boucles de la Mayenne, der Tour D‘Alsace und dem Overijse Druivenkoers” im Einsatz sehen. Natürlich wird er auch bei der Deutschen Meisterschaft in Neuwied am Start sein. Mehr Info´s auf www.philippwalsleben.be. SOA

Schüler-Schach Bereits am 28. Mai fanden auf Initiative der Kleinmachnower Steinweg-Schule die zweiten Kleinmachnower Schülermeisterschaften im Schach statt. Zum Wettstreit im Königlichen Spiel fanden sich 28 Schüler im Bürgersaal des Kleinmachnower Rathauses ein. Ausgerichtet wurde das Turnier in Kooperation der Schach-AG der Steinweg-Schule, dem Zehlendorfer Schachverein „Königsjäger Süd-West e.V.“ und der Gemeinde Kleinmachnow. Den Gesamtsieg an diesem Tag trug Alexander Shevelko von der Stahnsdorfer Heinrich-Zille-Grundschule nach Hause. „Wir wollen hier eine Kontinuität schaffen“, sagte Roland Templin, Mitorganisator der Meisterschaften und Abgeordneter in der Kleinmachnower Gemeindevertretung. So wird auch im nächsten Jahr wieder mit einem Schülerwettkampf im majestätischen Denksport zu rechnen sein. Eine dritte Runde im nächsten Jahr ist in jedem Fall schon angedacht. Der Termin wir den Schulen und allen anderen Interessierten rechtzeitig bekannt gegeben. Rolf Niebel Veranstaltungsmagazin der Tourist Information Teltow

mit großem

GEWINN Teltow · Kleinmachnow · Stahnsdorf · Berlins Süden

SPIEL

Juli 2011/6. JG.

Weitere regionale Sportveranstaltungen, Kulturtipps und Veranstaltungen für alle Altersgruppen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Veranstaltungsmagazins der Tourist Information Teltow „TIPPS & TERMINE“ Machnower Straße 17 • 14165 Berlin (Zehlendorf) Tel. (0 30) 8 15 60 76 • Fax (0 30) 8 15 50 30 www.geisler-raumausstatter.de Öffnungszeiten Mo–Fr 09.00–18.00 Uhr • Sa 09.00–14.00 Uhr

20

Gardinen • Rollos • Jalousien • Teppichböden • Wandbespannungen • Möbel • Tapeten • Atelier & Polsterwerkstatt Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011


doute mene

hankch

Kleinanzeigen/Rätsel

Reisen

Figur im Zwangs- Wind‚Zerbroverstei- bluse bankrott chenen mit Heiligenhafen TOP-NR-FEWO, gerung Kapuze Krug‘

großer Balkon, traumhafter Ostseeblick, 3 Min. zum Strand; Tel.: (0 41 01) 3 31 17 Triumphbauwerk

Freizeit dt. Erfinder

des TeleKostenlos für Frauen 50-plus, fons † Einführung in tänzerische Elehandmente, sonntags warm10 Uhr, direkt am S-Bahnhof Nikolassee, Anmeldung Wiesen- Tel.: (0 30) 3 95 32 90 erbeten!

Auflösung des Juni-Rätsels L A D K A K H S T H H U T M O S I S

N S T I P T E G Z A I L K O L A I E R S UM E A S S P T I P ON L E E R I

T A L O N

N E R O

R L S D U OR I G I E R E G GA N I E E I S E N N P L U S U L T R

A T Z S K A R T I S T B T A N T R E U L O I O T A B A N H E E I G E N T UM

A N O R A K

L A M E B L E A R S A E H

P E L L V E E I S T I L E E A G U B E O S E R T OGO E R N U I H E R U P E

pflanze

engl. Kriausminalautor leihen (Eric) www.stahnsdorf-erleben.de

kleines Gartenhaus

Kleinanzeigen eiszeit- aufgeben? 1. gelicher Höhenzug

wählter

ReichsTelefon: präsident

(0 33 28) 316 450 E-Mail:

rita_freimund@stadtblatt-online.de logisch! (ugs.)

ein

Material

Filmdt. Re- der Stoßgisseur lichtempfindzähne (Hark) lichkeit

dünnes Blättchen kleines Insekt

Bindedeutsche Vorsilbe wort größte europäische Eule süddeutsch: sowieso

Verhaftung

hohe Geländeerhebung Bergstock der AlbulaAlpen

Visitenkarten Flyer / Faltblätter Postkarten Zeitschriften Broschüren Bücher kräftig, muskulös

Zweirad

laufbehindert

Roman von Jane Austen

Taschenbücher Magazine Mappen Etiketten Folienkaschierung Plakate

Fremdwortteil: bei, daneben

Breite Straße 32 · 14513 Teltow Telefon 0 33 28 - 33 20 - 0 Telefax 0 33 28 - 33 20 - 22 e-mail: info@druckerei-grabow.de Großstadt im ZentralSudan

Geräusch bei Glasbruch Bierproduktionsbetrieb babylonische Gottheit

Präposition Füllwort im Redefluss

Inseleuropäer

ital. Geigenbauerfamilie

bengel Signaleinrichtung am Auto

www.druckerei-grabow.de

engl. Sänger (Chris de ...)

RundInitialen funkStallones empfänger deutsche Vorsilbe

dürres Astholz Figur in Wagners ‚Rheingold‘

griechifrüher, scher ehedem Buchstabe

Bodenkrume

Neffe von Abraham (A.T.) Schaumwein

R A S S W I G

Maurenburg in Spanien

indischer Großfürst

E L F F E N B E I GN

Verfasser

Krach

Kosewort für Mutter

Wurfschlinge

schwedischer Autohersteller

einer der Argonauten

unverdiente Milde

von aus- amerika- Ausgepräg- nische druck des Beter Art ‚GmbH‘ dauerns

Fußrücken südafrik. Partei (Mandela)

Buchformat

Romanfigur von Twain

engl. Staatsmann (Tony)

früherer altrömi- altathen. österr. sche RatsAdelsProvinz treffen titel Steuern, Gebühren

nordiRufname sches Völlers Göttergeschlecht

Antrieb der Raddampfer unbefugt jagen

spanischer Artikel

Kfz-Z. Erlangen

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

kleine Geige des MA. Erbauer der Arche

Berg bei Monte Carlo

Vorname der Derek

Losziehung französisch: er

Geistesblitz Pflanzenzüchterin

int. Kfz-Z. Argentinien Kfz-Z. Gelnhausen

jeden Tag

altgriech. Stadt in Lucania (Italien)

21

A L S E R D A I N C L A


Heimatgeschichte

Teltow – Ein Badeparadies Günter Duwe über das einstige Damenbad am Teltower See

Blick über den See nach Teltow von einer leichten Erhöhung an der Stadtgrenze Seit 1950 war ich, ein Berliner, im Institut für Faserstoff-Forschung in Teltow-Seehof tätig und bekam dann einige Jahre später auch eine Wohnung in Seehof. Nun war ich Seehofer, hatte aber nicht die geringste Ahnung, was sich hinter dem Namen verbarg. Das erfuhr ich 1958 in Wernigerode, wo ich zur Kur weilte. Ein Papier- und Buchhändler, ein freundlicher älterer Herr, fragte mich beim Einkauf interessiert nach meinem Herkunftsort. Ich nannte Teltow und ergänzte leise Seehof. „Ach, Sie wohnen an dem schönen See?“, fragte er. „Nein, da gibt es keinen See!“, antwortete ich. „Aber doch, ich bin ja fast täglich in dem See geschwommen!“, erwiderte er mit gehobener Stimme. Im weiteren Gespräch erfuhr ich, dass er in Lichterfelde in der Kadettenanstalt gedient hatte. Ich möge doch bald wiederkommen, er würde mir weitere Informationen über den See heraussuchen. Tatsächlich erhielt ich dann am Folgetag eine ganzseitige Zeitungsannonce (siehe Abb.) von dem am See gelegenen Kurhaus. Er hatte sie aus einem Jahresband der „Gartenlaube“ herausgetrennt. Ja, so habe ich den Teltower See kennengelernt und dann später auch Informationen über den See gesammelt, der nahe der Altstadt begann und sich bis an die Grenze von Giesendorf (heu-

22

Repro: Strauer

te Berlin) erstreckte. Die Teltower haben ihren See vielfältig genutzt: zum Wäschewaschen, aber auch um darin zu baden. Der nebenstehende Artikel stammt aus dem „Teltower Kreisblatt“ von 1896. Wir erfahren so etwas über die Situation vor 115 Jahren. Doch das Damenbad ist nur ein Teil der paradiesischen Bademöglichkeiten der Teltower. Im Folgenden gebe ich den Inhalt eines weiteren Zeitungsartikels aus dem Jahre 1896 wieder. Die Notizen habe ich schon vor 25 Jahren angefertigt. Aegirbad – Neuerrichtete Bade-Anstalt am Teltower See „Eröffnung am 23. Mai 1896 (Sonnabend) um 5 Uhr. Die Anstalt liegt am Eingang der Villenkolonie Seehof*. Es gibt 2 Bassins von je 400 m2. Das Bad ist mit allem Komfort der Neuzeit ausgestattet. Zu jeder Abteilung gibt es 14 verschließbare Zellen und eine Duschvorrichtung. Im Herrenbad ist ein Turm in Stockwerkshöhe mit Sprungbrett nach dem offenen See. Zur Einweihung war das Dorf mit Fahnen und Girlanden geschmückt. Erbauer ist der Zimmermeister Aßmann. Gemeinsame Bestrebungen waren Anlaß zur Erbauung der Anstalt. Dieselbe ist im gewissen Sinne ein Aktienunternehmen. Das zum Bau erforderliche Kapital wurde durch Anteil-

scheine aufgebracht. Jeder Besitzer eines Anteilscheines von 150 M hat auf 10 Jahre freies Baden. Der Zinsverlust von 18 M (für 3 Anteilscheine = 450 M) wäre eine mäßige Ausgabe. Das Festessen fand im Restaurant Belling statt. Der gute Ruf der Belling‘schen Küche hat sich aufs Neue bewahrt. Das Essen und Trinken war vorzüglich.“ Was sagt ihr nun?, könnte man die heutigen Vertreter der Stadt fragen. Als Teltow 4 000 Einwohner hatte, gab es hier zwei Bäder, die man fußläufig oder mit der Straßenbahn bequem erreichen konnte. Heute leben hier 22 000 Einwohner und jeder kann sich in seiner Badewanne reinigen, aber eine Möglichkeit zum Baden gibt es in der Nähe nicht. Die Busfahrt kostet nicht nur Zeit, sondern vor allem Geld. Das wird so ein teurer Badespaß. Im Text heißt es: „Das Kapital wurde durch Anteilscheine aufgebracht.“ Was man von den Alten lernen kann, ist nicht nur ihr positives Denken, sondern ihre Kreativität. Sie haben weniger geredet und mehr gehandelt. Günter Duwe * von Lichterfelde kommend Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011


Anzeigen

Inhaber: Heiko Gebert

Wintergärten Markisen,Rolltore Innentüren Rollläden Instandsetzung alter Fenster Kundendienste Reparaturen

Am Weiher 23 14532 Stahnsdorf Tel.: (0 33 29) 69 05 95 Fax: (0 33 29) 69 06 29 Funk: (01 72) 3 93 88 18 E-Mail: geme.fenster@t-online.de

Aus Platzmangel Wintergarderobe bitte dringend abholen!

TEXTILPFLEGE

Textilreinigung

Ihre Nr. 1 der Haarverlängerung in Kleinmachnow Am Rathausmarkt · Adolf-Grimme-Ring 4 14532 Kleinmachnow · Tel.: (03 32 03) 8 48 47

Wäscherei

Änderungsschneiderei

Bettwäsche *

Inh. Viktoria Plioubi

Betten

am Rathausmarkt in Kleinmachnow

· 2 Systeme zur sanften Haarverlängerung: Classic – Ultraschall · Verwendung von 100 % gesundem Echthaar aus Indien · waschen, fönen und stylen wie Ihr eigenes Haar

Gardinen Heißmangel Änderungsschneiderei vor Ort

Adolf-Grimme-Ring 4 Telefon (03 32 03) 8 67 52

Annahme von Schuhreparaturen

Mo.-Fr. 9-19 Uhr · Sa. 9-15 Uhr (auch ohne Voranmeldung bzw. nach Vereinbarung)

Schleifarbeiten aller Art

Mo–Fr 8.00–19.00 Uhr Sa 9.00–14.00 Uhr

E-Mail: info@haarverlaengerung-berlin.com · www.haarverlaengerung-berlin.com

Annahme von Teppichreinigungen aller Art * * mit Lieferung

Hausmeisterdienst

Haus- und Objektbetreuung von A–Z Markhofstraße 10, 14532 Stahnsdorf

Hermann

Tel.: (0 33 29) 61 40 40 Fax: (0 33 29) 61 57 47 Funk: (01 72) 6 00 79 20

· · · · · · ·

Garten-, Landschaftsbau Grünanlagenpflege Büroreinigung Aufgangsreinigung Zaunbau Montagearbeiten Winterdienst

NEU • NEU • NEU

Immer eine gute Geschenkidee

Natursteinplatten ab Werk zu WERKSPREISEN!

Wasser marsch in der DDR BeTeltower Rübchen ihr nicht Delikatesse kommt von „Wer mit der gemacht hat, Duwe, der Autor diekanntschaft Das sagt Günter s. wieder los.“ tvollen Büchlein feinschmecke6. ses verdiens 1970er Jahre in den geboren am den EdelGünter Duwe, einicken Während der dieses wohlschmecken uche und in Berlin-R aufgeSpurens Juli 1926 rischen Bann der ging er auf in Pankow gsschätze dorf und berufsgemüses geraten, - und Erfahrun fügte heutizog 1954 Wissens 40 n und wachsen, hob die Teltow. Über den Vorfahre anbauen bedingt nach er als Chemie– eine rübchen e nisse hinzu Jahre arbeitet für Faserge Erkennt anbauim Institut für Rübchen den Ingenieur Fundgrube über , dem späteren jene, die ie. stoff-Forschung er und all Polymerenchem mit wissen wollen. Institut für end Verzehr mehr nur ReAlter zunehm sind nicht im n nd, Sich KochEnthalte te befasse Großmutters von HeimatgeschichSpiritus Rector zepte aus auch zum sondern wurde er büchern eten Heistlern. gegründ 1990 des 1990 heutigen Kochkünonten KapiStadt Teltow matvereins useums, Neben sachbet ige Geen Heimatm wir kurzweil teln finden Märchen 1993 eröffnet den 1970er Jahren in Legenden, e.V. und des ng e und schichten, in Berühru Kleinod. Bereits en, Gedicht n-Müttern“ heute ein mit dem und Histörch das berühmte den „Rübche intensiv mit um er später kam Duwe Lieder rund tigte sich . ist Günter und beschäf emüse. Heute Teltower Rübchen der Stadt Teltower Wurzelger des Heimatvereins reins für des Förderve Ehrenvorsitzend Ehrenmitglied er Teltow sowie e.V. r Rübchen festes wurde das Teltowe r Rübchen des Teltowe Rübchenkönig gekürt. Anlässlich zum ersten im Jahre 2000

Autorenkollektiv unter der Leitung von Heinz Gläser, über 770 Seiten

54,60 €

wer Das Telto Rübchen 2. überarbeitete

Ursprung •

• Anbau • Ernte

Auflage

Historie •

Zubereitung

• Ernährung

• Rezepte

13-4-x ISBN 3-98093

tt-Verlag

Teltower Stadtbla

Preis 8,50

Ihr Studio mit Persönlichkeit.

Wannseestraße 5 · 14532 Stahnsdorf Tel./Fax.: (0 33 29) 69 8 - 9 23/- 8 74 Bester Preis · Bester Service · Individuelle Beratung

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 07 2011

Das Teltower Rübchen

Günter Duwe, über 80 Seiten mit vielen Abbildungen und Rezepten für das Teltower Rübchen

8,50 €

Alle vorgestellten Produkte erhalten Sie beim Teltower Stadt-Blatt Verlag, Potsdamer Straße 57 in Teltow.

Öffnungszeiten: Mo.–Fr.: 8.00 bis 16.30 Uhr oder unter (0 33 28) 31 64 50!

23


?

Probleme mIT

KAlK Wir enthärten Ihr Wasser! Stave Wassertechnik GmbH Ruhlsdorfer Straße 95 (Greenpark) · 14532 Stahnsdorf Telefon: (0 33 29) 60 30 - 30

OHNE ANZAHLUNG!* www.stahnsdorf-erleben.de

MICRA ACENTA 1.2 l, 59 kW (80

PS), 5-Türer

inkl. Klimaautomatik, Radio/CD, Geschwindigkeitsregelanlage, ESP, 6 Airbags, variables Innenraumsystem u.v.m.

monatliche Rate: nur Anzahlung:

€ 0,–*

€ 99,–*

50 FAHRZEUGE – KNALLHART KALKULIERT! www.autohaus-wegener.de Zossener Landstr. 12, Ludwigsfelde Tel. 03378 8585-0 F.-Zubeil-Str. 51, Potsdam Tel. 0331 74390-0 Waldemarstr. 11a, Nauen Tel. 03321 74407-0 Am Juliusturm 54-60, Berlin Tel. 030 3377380-0

24

SHIFT_ the way you move

Gesamtverbrauch l/100 km: innerorts 6,1, außerorts 4,3, kombiniert 5,0; CO2 -Emissionen: kombiniert 115,0 g/km (Messverfahren gem. EU-Norm). Abb. zeigt Sonderausstattungen. *Leasingsonderzahlung: 0,– €, mtl. Leasingrate: 99,– €, Laufzeit: 60 Monate, Kilometerleistung p.a.: 10.000 km. Ein Angebot der NISSAN LEASING zzgl. 750,– € Überführungskosten.

HEW-245-90x150-K13-4c-7933.indd 1

Stahnsdorfer Ortsanzeiger22.06.11 07 2011 19:03


SOA Juli komplett  

mit Amtsblatt für die Gemeinde Stahnsdorf und die Ortsteile Güterfelde, Sputendorf und Schenkenhorst 1,10 € Nr. 07/JG 21 Juli 2011 Porträt:...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you