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Brandopfer stehen vor dem Nichts:

Wer ist ein Europäer?

Kleinmachnower Einfamilienhaus komplett ausgebrannt Seite 2

Trauerspiele Kleinmachow. Es sollte ein Haus für alle werden, ein kultureller Leuchtturm mit Identifikationspotential, in dem anspruchsvolle Kunst und Bürgerengagement ein Zuhause finden – das Kulturhaus Kammerspiele. Irgendwann einmal hatten sich auch alle Parteien für den Erhalt eingesetzt. Von solcher Einigkeit war auf der Gemeindevertretersitzung am 15. Dezember, aber auch schon in den Wochen, Monaten und Jahren zuvor nichts mehr zu spüren. Man stritt um aufzuwendende Summen für Kauf und Sanierung und um Betreiberakquise oder Betreiberkonzept. Was wirklich fehlte war aber offenbar eine gemeinsame Vision für das Traditionshaus. Nun hat die Debatte vorerst ein Ende. Am 15. Dezember entschieden sich die Kleinmachnower Abgeordneten mehrheitlich gegen einen Kauf. Das Berliner Unionshilfswerk hat jetzt Kaufinteresse angemeldet. R. Niebel

Nach Sanierung Museum der Europäischen Kulturen in Dahlem wiedereröffnet Seite 9

Außer Rand und Band:

Neugestalteter Schulhof der Stahnsdorfer Lindenhof-Grundschule eingeweiht Seite 9

Berlin und die Welt im Silvesterrausch

Foto: pixelio by_Gerd Altmann Berlin. „Arm – aber sexy“, so sei Berlin. Wenn es ums Feiern geht, dann ist die Haupstadt keineswegs arm dran. Dann wird es auf jeden Fall sexy und sensationell, was fast schon untertrieben klingt. Wer Silvester auf keinen Fall allein verbringen möchte,

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Regionales

Regional Rundschau 28. Dezember 2011

Ex-Justizminister Michael Braun bleibt CDU-Kreisvorsitzender

Brandopfer stehen vor dem Nichts In Kleinmachnow brannte ein Einfamilienhaus komplett aus

Der Vorstand der CDU Steglitz-Zehlendorf hat seinem Vorsitzenden das Vertrauen ausgesprochen Berlin, Steglitz-Zehlendorf. Die CDU Steglitz-Zehlendorf, der mitgliederstärkste Kreisverband in Berlin, stellt sich hinter ihren Kreisvorsitzenden Michael Braun. „Der Vorstand hat ihm einstimmig sein Vertrauen ausgesprochen“, sagt Norbert Kopp, Bezirksbürgermeister und stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes. Michael Braun war bereits elf Tage nach der Ernennung zum Berliner Justiz- und Verbraucherschutzsenator von seinem Amt zurückgetreten. Er soll während seiner früheren Tätigkeit als Notar so genannte Schrottimmobilien beglaubigt haben und geriet deshalb unter Druck. Gerüchten zufolge könnte sich das Ausscheiden aus dem Senat auch auf seine Position im Kreisverband von SteglitzZehlendorf auswirken. Dem sei aber nicht so, versicherte Norbert Kopp. Michael Braun bleibe Kreisvorsitzender. Der Vorstand der Südwest-CDU hatte sich am 19. Dezember zu einer regulären Sitzung getroffen und unter anderem über die politische Zukunft Brauns im Kreisverband diskutiert. Medienberichten zufolge sei es zwar eine kontroverse Diskussion gewesen, die jedoch zu einem einstimmigen Ergebnis geführt habe.

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Michael Braun ist seit 2005 der Kreisvorsitzende der CDU in Steglitz-Zehlendorf. Der 55-Jährige ist in Berlin geboren, machte sein Abitur am Arndt-Gymnasium in Dahlem und studierte an der Freien Universität Berlin. Der Rechtsanwalt und Notar ist verheiratet und hat zwei Kinder. Am 1. Dezember wurde Michael Braun im neuen Berliner Senat des Regierenden Bürgermeisters, Klaus Wowereit, als Justiz- und Verbraucherschutzsenator vereidigt. Am darauf folgenden 12. Dezember erklärte er seinen Rücktritt. Klaus Wowereit sagte dazu in einer Pressemitteilung: „Ich nehme die Entscheidung von Michael Braun mit Respekt zur Kenntnis. Sie schafft Klarheit und zeigt auch, welchen hohen Stellenwert der Verbraucherschutz hat.“ Nach der öffentlichen Debatte über seine Berufstätigkeit als Notar sei es eine notwendige Entscheidung gewesen. Unabhängig von der juristischen Beurteilung gehe es hier auch um die politische Bewertung der aufgeworfenen Fragen. Die Amtsgeschäfte des Justizsenators führt bis zur Ernennung eines Nachfolgers der Senator für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja. Anett Kirchner

Komplett zerstört: aus einem gepflegten Einfamilienhäuschen in Kleinmachnow wurde binnen weniger Stunden eine Brandruine.

Kleinmachnow. Bei einem Paar aus Kleinmachnow schlug das Schicksal gnadenlos zu. Zwei Tage vor Weihnachten brannte deren Einfamilienhaus im Driftkamp aus bisher noch ungeklärten Ursachen komplett aus. Zu Schaden gekommen sind die beiden Hausbewohner nicht, sie konnten sich noch rechtzeitig selbst aus dem brennenden Haus retten. Wie der direkte Nachbar einige Stunden später erzählte, muss der Bewohner des Brandhauses kurz nach vier Uhr in der Früh wach geworden sein und im Erdgeschoss das Feuer bemerkt haben. Geistesgegenwärtig weckte er seine Partnerin. Beide verließen so schnell als möglich das Haus. Mitnehmen konnten sie nichts. Barfüßig und im Schlafanzug suchten sie bei der Nachbarsfamilie Unterschlupf. Sofort wurde von dort aus die Feuerwehr alarmiert. „Gegen 4.30 Uhr erreichte uns

der Notruf“, berichtete Mario Grocholski, Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Kleinmachnow. Nach zehn Minuten seien er und sein Team von 16 Feuerwehrleuten, darunter drei Frauen, am Unglücksort in einer kleinen Nebenstraße der FörsterFunke-Allee eingetroffen. Auch die Kameraden aus Teltow und Stahnsdorf kamen zum Löscheinsatz. Zusätzlich musste die Berliner Feuerwehr mit einem größeren Einsatzwagen mit Drehleiter nachgefordert werden. „Die Feuerwehr hat Stunden gebraucht, um den Brand in Griff zu kriegen, da ist wohl einiges nicht optimal verlaufen“, äußerte der Nachbar verärgert, „die armen Leute konnten nicht mal mehr in das Haus, um noch etwas zu rauszuholen.“ Einsatzleiter Mario Grocholsky hingegen versicherte: „Der Löscheinsatz ist normal verlaufen. Morgen kommt die

Kripo, um die Brandursache zu ermitteln.“ Weil sich das Feuer schon im gesamten Haus ausgebreitet hatte, konnten die Feuerwehrleute nicht mehr rein gehen, sondern nur von außen agieren. Darum hätten sich die Löscharbeiten mehrere Stunden hingezogen. Gegen Mittag hatte die Feuerwehr die Flammen besiegt. Übrig blieb eine qualmende Ruine. Fast der gesamte Dachstuhl war zerstört. „Leider kam es zu einem Totalverlust, hier ist nichts mehr zu retten gewesen“, konstatierte Grocholski. Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert machte sich ebenfalls am Vormittag ein Bild vom Geschehen und bot Unterstützung der Gemeinde an. Doch wie zu erfahren war, ist das Paar von Verwandten in Kleinmachnow aufgenommen worden. Am Ende dieses Tages liegt das „Leben“ der beiden Bewohner in Schutt und Asche. Text/Foto: Jana Wierik

Eine Region wehrt sich

Volksbegehren als zweiter Schritt Region. Nachdem der Potsdamer Landtag am 16. Dezember der Volksinitiative zur Durchsetzung eines strengen Nachtflugverbots am künftigen Hauptstadtflughafen „Willy Brandt” (BER) in Schönefeld eine Absage erteilt hat, läuft nun alles auf ein Volksbegehren hinaus. Für die Bürgerinitiative „Teltow gegen Fluglärm e.V.“ habe der Landtag damit klar zum Ausdruck gebracht, wie wenig ihm der politische Wille von fast 40 000 Bürgern bedeute. So viele hatten sich in den letzten Monaten mit ihren Unterschriften für eine

Nachtruhe zwischen 22 und 6 Uhr stark gemacht. „Die Mehrheit der Volksvertreter pfeift auf den Schutz des Menschen und die Unversehrtheit seines Lebens und erlaubt den Flughafenbetreibern, in den drei Stunden Nachtrandzeiten bis zu 103 Maschinen über die Schlaf- und Kinderzimmer hinweg zu jagen“, klagen die Sprecher der Bürgerinitiative„Stahnsdorf gegen Fluglärm“ an. Aber die Initiativen bleiben dran. „Unser Weg in Brandenburg führt jetzt direkt zum Volksbegehren,”

macht Matthias Schubert von der Kleinmachnower Initiative klar. Für einen Erfolg sind diesmal 80 000 Stimmen notwendig, deren Sammlung voraussichtlich im Frühjahr 2012 beginnen wird. Der Landtag bereitet derzeit eine Gesetzesänderung vor, die Erleichterungen für die Durchführung von Volksbegehren vorsieht. Es liege in der Hand des Landtages, so die Bürgerinitiativen, diese Erleichterungen auch für das Volksbegehren gegen den Nachtflug gelten zu lassen. Eine Entscheidung fällt Ende Januar.

Scheitert auch ein Volksbegehren, bleibt als letzter Schritt der Volksentscheid. Bei dieser Volksabstimmung muss ein bestimmter Anteil aller Wahlberechtigten (das Quorum) mit„JA“ gegen den Nachtflug abstimmen. Schenkt man den Recherchen von „Mehr Demokratie e.V.“ Glauben, so der Kleinmachnower Michael Lippoldt, genieße der Brandenburgische Landtag den zweifelhaften Ruf, noch nie positiv über ein erfolgreiches Volksbegehren entschieden zu haben. C. Schimpf


Regionales

Regional Rundschau 28. Dezember 2011

Prominenter Patenonkel für Alexander Bundespräsident übernahm Ehrenpatenschaft für das 7. Kind Ludwigsfelde. Baby Alexander Leonidas Björn ist sieben Monate alt und hat einen prominenten Patenonkel. Bundespräsident Christian Wulff übernahm die Ehrenpatenschaft für den kleinen Ludwigsfelder, der als 7. Kind von Mutter Daniela Dittmar auf die Welt kam. Das ist mal wieder eine dankbare Aufgabe für den angeschlagenen Bundespräsidenten. Er steht bekannterweise wegen seiner Privatkreditaffäre seit Wochen in der öffentlichen Kritik. Am 20. Dezember überreichte Bürgermeister Frank Gerhard im Namen des Bundespräsidenten Christian Wulff die Ehrenurkunde an den kleinen Alexander und seine Mutter. Neben herzlichen Glückwünschen gab es vom Bundespräsidenten als Geschenk 500 Euro. Auf Initiative der Stadt Ludwigsfelde wurde mit diesem Betrag ein Kindersparbuch eröffnet, gut angelegt mit günstigen Sonderkonditionen von der regionalen Sparkasse für eine spätere Ausbildungshilfe. Zu den Gratulanten im Rathaus gehörte auch Thomas Schröter, Geschäftsführer der „Märkischen Heimat“. Dank der schnellen Hilfe der Wohnungsgesellschaft hatte die alleinerziehende Mutter mit ihren Sprösslingen im September aus der Mutter-Kind-WG im Jugendheim Siethen in eine eigene Wohnung ziehen können. Da große Wohnungen in Ludwigsfelde kaum vorhanden sind, durchbrach die „Märkische Hei-

„Den geb‘ ich nicht mehr her“ – Der sechs Monate alte Alexander findet seinen Patenonkel total gut, vermutlich weil er so ein schönes buntes Foto hat. Foto: Pressestelle Stadt Ludwigsfelde

mat“ eigens für Familie Dittmar in einem ihrer Blöcke eine Wand und baute zwei kleinere Wohnungen zu einer großen um. „Wir sind gut angekommen in unserem neuen Zuhause, die Kinder fühlen sich wohl und blühen auf“, freute sich Daniela Dittmar. „Bei Bedarf können wir auch mit gut erhaltenen, gebrauchten Möbeln aushelfen, die manchmal von Vormietern zurückgelassen werden“, war Schröters zusätzliches Angebot für die junge Mutter.

Patenkind Alexander ließ sich bei der feierlichen Zusammenkunft von den vielen Leuten um ihn herum nicht sonderlich aus der Ruhe bringen. Gut gelaunt und interessiert, verfolgte er das Geschehen. Bei sechs Geschwisterkindern ist er Trubel schließlich gewohnt. An diesem Vormittag waren die großen Geschwister jedoch in der Schule oder in der Kita. Das Nesthäkchen genoss die ganze Aufmerksamkeit für sich. PM

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Eine Stadt sucht ihre Waisen Vermächtnis über 40 000 Euro noch ohne Erben/ Ludwigsfelder Rathauses bittet um Mithilfe Ludwigsfelde. „Den armen Waisenkindern von Ludwigsfelde“ – steht im Testament geschrieben. Bereits im Jahre 2008 hat die Stadt Ludwigsfelde eine ungewöhnliche Erbschaft erhalten: Eine mit 75 Jahren verstorbene Ludwigsfelder Witwe verfügte in ihrem Testament, die Stadt möge die Summe von 40 000 Euro den Waisenkindern zu Gute kommen lassen. Klingt gar nicht so schwer, ist es aber. Der Datenschutz machte der Stadt einen Strich durch die Rechnung. So habe der Deutsche Rentenversicherungsträger keine Informationen über mögliche Waisenkinder mit Wohnsitz in Ludwigsfelde herausgerückt, erklärte René Böttcher, 1. Beigeordneter, bei einem Pressegespräch am 19. Dezember im Rathaus von Ludwigsfelde. Die Stadt könne aber erst der testamentarischen Verfügung gerecht werden, wenn sie verlässliche Daten habe. Ein weiteres Detail des testamentarischen Willens bereitet ebenso Schwierigkeiten. Denn es sollen explizit „Vollwaisen“ bedacht werden. „Wir vermuten, dass es in Ludwigsfelde vielleicht gar nicht so viele Vollwaisen gibt, nun müssen wir klären, ob auch Halbwaisen oder Sozialwaisen, die von ihren Eltern verstoßen wurden, eventuell einen Anspruch haben können,“ so Böttcher. Weil die Stadt mit ihrer Recherche nach anspruchsbe-

rechtigten Personen zunächst nicht weiter kommt, bittet sie nun die Öffentlichkeit um Mithilfe. Alle Bürgerinnen und Bürger, Familienangehörige, Pflegeeltern und Sozialarbeiter, die Informationen über Waisenkinder haben, mögen sich bitte bis 31. März 2012 bei Petra Herbst vom Sachgebiet Soziales der Ludwigsfelder Verwaltung melden: Telefon (0 33 78) 82 71 49 oder per E-Mail an petra.herbst@svludwigsfelde.de. Die Waisen dürfen nicht älter als 27 Jahre sein und müssen ihren Wohnsitz in Ludwigsfelde haben. Es werden folgende Angaben benötigt: Name, Adresse, Geburtsdatum und wenn möglich auch eine kurze persönliche Beschreibung zur Lebensgeschichte. Die Daten würden vertraulich behandelt, so Herbst. Wer steckt eigentlich hinter diesem besonderen Testament? „Wir wissen von der Erblasserin, dass sie in den Kriegswirren nach Ludwigsfelde gekommen ist und mit ihrem Mann, der im Autowerk tätig war, die Stadt mit aufgebaut hat. Zu DDRZeiten lebten sie mehrere Jahre im Irak,“ erzählte René Böttcher. Das Paar hätte sich immer Nachwuchs gewünscht, blieb aber kinderlos. Aus diesem Grund sei vermutlich dieser besondere „Herzenswusch“ erwachsen, Waisenkinder zu unterstützen. Jana Wierik

Schmuggelring zerschlagen Auch Großbeeren im Visier der Zollfahnder Berlin/Großbeeren/Koblenz. Unter der Leitung der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Organisierte Kriminalität in Frankfurt/ Oder fanden Mitte Dezember groß angelegte Durchsuchungsaktionen unter dem Decknamen „Kermit“ statt. Dabei wurden 35 Objekte, darunter mehrere Firmen und Wohnungen sowie ein Lkw in Berlin, Brandenburg und Koblenz (Rheinland-Pfalz) nach Beweismitteln durchsucht. An den Einsätzen waren mehr als 200 Zollfahnder aus Berlin und Frankfurt am Main, Bundes- und Landespolizisten aus Brandenburg und Rheinland-Pfalz sowie Zollbeamte des Hauptzoll-

amtes Frankfurt (Oder) beteiligt. Die knapp einjährigen Ermittlungen der Schwerpunktstaatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) und des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg führen zu der Zerschlagung eines international agierenden Netzwerkes krimineller deutscher Zigarettenschmuggler, die dem deutschen Fiskus durch die fortlaufende Steuerhinterziehung einen Schaden von mehr als 42 Millionen Euro zugefügt haben. Die Bande steht in dem Verdacht seit 2002 annähernd 230 Millionen Zigaretten aus Russland nach Deutschland geschmuggelt zu haben.

Dabei gelangte die Schmuggelware aus Russland mit einer in Frankfurt (Oder) ansässigen Spedition per Lkw nach Deutschland. Unter der Legalfracht, bei der es sich um Konsulargut handelte, das nicht vom Zoll kontrolliert werden darf, befanden sich die Schmuggelzigaretten. Die Transporte hatten zunächst

zwei Lagerhallen in Großbeeren und Koblenz zum Ziel, in denen die „heiße Ware“ auf Kleintransporter umgeladen wurde. Der Absatz erfolgte über bereits langfristig bestehende Verteilerstrukturen. „Das vorliegende Ermittlungsverfahren gegen Strukturen der Organisierten Kriminalität beschreibt einen besonders schweren Fall der banden- und gewerbsmäßigen

Steuerhinterziehung. Die Höchststrafe, die das Gesetz für jeden einzelnen Täter vorsieht, beträgt 10 Jahre Freiheitsstrafe“, sagte der Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg, Norbert Scheithauer. Die Menge von 230 Mio. Stück Zigaretten hat das Ladevolumen von annähernd 25 Lkws. Läge man die einzelnen Zigarettenstangen ihrer Länge nach aneinander, entspräche das mit einer Entfernung von rund 360 Kilometern der Strecke Berlin-Prag. Text: PM/R.N.; Foto: Zoll


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Regional Rundschau 28. Dezember 2011

Meldungen Berlin-Dahlem. Die Stiftung Domäne Dahlem - Landgut und Museum hat in diesem Jahr den mit 4000 Euro dotierten Förderpreis zum Thema „Ernährungskultur“ der Universität Kassel zugesprochen bekommen. Die Jury mit Vertretern aus der Wissenschaft und Wirtschaft begründete ihre Entscheidung damit, dass die Domäne Dahlem ein Leuchtturm in der Landschaft der Ernährungsbildung ist, heißt es in einer Pressemitteilung. Ausgezeichnet wurde speziell das Bildungsprogramm mit dem Leitgedanken einer Ernährungskette„vom Acker bis auf den Teller“. Das Projekt soll vermitteln, dass Ernährung viel mehr als Essen ist. Ausstellungen, Führungen, Workshops, Aktionen im Pädagogischen Garten sowie eine Lehr- und Erlebnisküche sind Angebote der Domäne Dahlem, die das Programm unterstützen. „Diese Würdigung macht uns stolz und beflügelt, dass wir unseren Bildungsansatz weiter ausbauen“, sagt der Museumsdirektor Dr. Peter Lummel. Berlin, Steglitz-Zehlendorf. Die Bezirksstadträtin für Gesundheit, Immobilien und Verkehr, Barbara Loth, ist jetzt zur Staatssekretärin für den Bereich Frauen im neuen Senat von Berlin ernannt worden. Damit wird die SPD-Politikerin künftig eng mit der Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, zusammenarbeiten. Ihre Aufgaben im Bezirksamt von Steglitz-Zehlendorf übernimmt

vorerst die Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto. Die Wahl einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers wird voraussichtlich in der BVV-Sitzung am 18. Januar 2012 stattfinden, teilt das Bezirksamt mit. Medienberichten zufolge soll Michael Karnetzki, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der BVV, das Amt des Bezirksstadtrates künftig übernehmen. Das sei in der Kreisdelegiertenversammlung der SPD im Dezember beschlossen worden. Berlin-Steglitz. Während der Silvestertage können wie jedes Jahr die Parkscheinautomaten in Steglitz nicht genutzt werden. Um die Apparaturen vor Vandalismusschäden zu schützen, werden sie vom 29. Dezember 2011 bis zum 2. Januar 2012 mit einem speziellen Silvesterschutz versehen und können deshalb nicht bedient werden. Das teilt die zuständige Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto mit. Um Ordnungswidrigkeiten in Form eines Strafzettels zu vermeiden, sollten Autofahrer, die in dieser Zeit in Steglitz parken, unbedingt die Parkscheibe ins Auto legen. Kleinmachnow/Teltow. Auf Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen möchte der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Ordnungsangelegenheiten das Parken auf der gesamten Länge und beiden Seiten der Straße am Uhlenhorst untersagen lassen. Dadurch soll die Durchlässigkeit

für Rettungskräfte, Müllabfuhr und andere öffentliche Dienstleister optimiert werden. Da alle Anlieger eine Parkfläche auf dem Grundstück vorhalten müssen, sei diese Maßnahme zumutbar. Der Vorschlag wurde der unteren Verkehrsbehörde zur Entscheidung vorgelegt. Die Stadt Teltow plant ähnliche Schritte im Musikerviertel. Teltow. Am Dienstag, dem 3. Januar findet im Teltower Rathaus, Neue Straße 3, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr die nächste Energieberatung statt. Anmeldungen bitte telefonisch unter (0 18 05) 00 40 49. Kleinmachnow. Ab sofort liegt in den Städten, Ämtern und Gemeinden, den Tourismusinformationen, öffentlichen Gebäuden, in den Dienststellen des Landkreises und natürlich in der Volkshochschule/Musikschule das druckfrische Programm mit dem Titel Bildung für das Frühjahrssemester 2012 aus. Im Bereich Kleinmachnow können Interessenten die neuen „Kurse Zeit optimal nutzen“, „Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung“, „After Work English B1 und B2“ oder „Skizzieren und Zeichnen am Weinberg“ besuchen. Region. Um den Kauf einer 5,5 Millionen teuren neu zu errichtenden Sporthalle zu finanzieren, hat die Hoffbauer-Stiftung

bei den Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf um finanzielle Beteiligung ersucht. Teltow bewilligte bereits im September 437 500 Euro. Auf der Sitzung der Kleinmachnower Gemeindevertreter vom 15. Dezember stimmten diese einem Zuschuss von 206 500 Euro zu. Mit Verweis auf die angespannte Finanzlage der Gemeinde beteiligt sich Stahnsdorf bislang nicht. Stahnsdorf. Die Stahnsdorfer SPD hat eine Arbeitsgemeinschaft Ortsmitte angeregt, die breite Zustimmung im Ort findet. Die Arbeitsgemeinschaft soll Konzepte und Strategien sowie Infrastrukturmaßnahmen für die Entwicklung des Ortskerns erarbeiten. Daraus soll ein Gesamtkonzept entstehen. Die Gemeindevertretung hatte den Vorstoß der SPD parteiübergreifend begrüßt. Ludwigsfelde. Tausende Besucher werden wieder am Samstag, den 7. Januar 2012 um 16 Uhr zum 7. Neujahrsfest auf den Rathausplatz erwartet. Der Zusammenschluss von 15 Ludwigsfelder Unternehmern im „Pro Ludwigsfelde e.V.“ hat erneut die Feuerwerker der Berliner Firma Lonestar Fireworks mit ins Boot geholt, um ein unvergessliches Schauspiel in den Himmel zu zaubern. Doch bevor es losgeht mit Lasershow und Höhenfeuerwerk sorgt dieses Mal eine Liveband für Stimmung. Die Einnahmen der Veranstaltung kommen der

Jugendfeuerwehr zu Gute. Mittlerweile werden Besucher aus der ganzen Region auf dem Rathausplatz in Ludwigsfelde erwartet. Kleinmachnow. Um den wachsenden Anforderungen durch die ständig steigenden Entleihungszahlen aufzufangen, bereitet das Team der Kleinmachnower Bibliothek derzeit die Einführung einer neuen Technik vor. Diese macht eine schnellere Erfassung der auszuleihenden Medien möglich, erfordert aber im Vorfeld einigen Aufwand, denn alle 37 000 Medien müssen mit neuen elektronischen Chips ausgestattet werden. Dazu muss die Bibliothek leider vom 2. bis 7. Januar 2012 geschlossen werden. Damit entfällt im Januar auch die Sonnabend-Öffnung. Berlin/Potsdam-Mittelmark. Gemeinsam mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark werden sich zahlreiche Unternehmen im Januar 2012 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentieren. Übergreifendes Anliegen ist es, auf den 112. Deutschen Wandertag 2012 in unserer Region aufmerksam zu machen. Die Gesamtpräsentation erfolgt unter dem Motto „Lebens( T ) raum Potsdam-Mittelmark“. und stellt die Vielfalt und Attraktivität des Lebens in den ländlichen Regionen dar. Die Internationale Grüne Woche Berlin findet vom 20. bis 29. Januar 2012 statt. aki, jaw, R.N.

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Kultur

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Regional Rundschau 28. Dezember 2011

Zeitlos schön: Schwanensee

Termine

Russisches Staatsballett gastiert am 22. und 23. Januar im Berliner Friedrichstadtpalast Berlin. Das legendäre Russische Staatsballett ist im Dezember und Januar mit dem Ballettklassiker „Schwanensee“ auf großer Deutschlandtournee. Am 22. und 23. Januar werden im Friedrichstadtpalast Stars der russischen Ballettszene ihr Publikum in den Bann ziehen und ihr tänzerisches Können auf die Spitze treiben. Mit der „Oscar“-prämierten Verfilmung „Black Swan“ wurde weltweit neue Begeisterung für das Ballett ausgelöst. Nun ist das weltberühmte, zeitlose Bühnenstück „Schwanensee“, untermalt von der großartigen Musik Tschaikowskis, in der aktuellen Inszenierung des Russischen Staatsballetts live zu erleben. Die international renommierte Kaderschmiede mit den 1. SoloTänzerinnen Anna Shcherbakova und Anastasia Gubanova präsentiert die bekannte Geschichte von einem Mädchen, das in einen weißen, unschuldigen Schwan verwandelt wird. Den Fluch kann nur die Liebe brechen, doch der Prinz verliebt sich in eine Andere, in Gestalt eines schwarzen, lustvoll-lasziven Schwans. Die beiden gegensätzlichen Charaktere darzustellen, gilt als eine

Ballerina Anna Shcherbakova Foto: Mikhail Logvinov/ Russisches Staatsballett

der anspruchsvollsten Rollen des klassischen Balletts, da sie gleichermaßen schauspielerisches wie tänzerisches Können erfordert. jaw/pm Termin: 22./23. Januar 2012, 16 und 20 Uhr, Friedrichstadtpalast, Friedrichstr. 107, 10117 Berlin. Ticket-Hotline: (0 30) 23 26 23 26.

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Sonntag, 15. Januar 18.00 Uhr Neujahrskonzert – Mit dem Akkordeonorchester Euphonia. Klassik, Tango, Polka, Csárdás und Walzer – das heitere und anspruchsvolle Konzert mit Akkordeonorchester und Cimbalom bringt u.a. Werke von Bach, Debussy, Piazzolla und Strauß zu Gehör. Die Akkordeonisten der Leo-Borchard-Musikschule Steglitz-Zehlendorf wurden international mehrfach ausgezeichnet. Als besonderen Gast hat sich das Orchester die junge Cimbalomspielerin Enikő Ginzery eingeladen. Bürgersaal Rathaus Zehlendorf, Teltower Damm 18, 14136 Berlin

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4. Januar bis 6. Februar Meistens 20.00 Uhr The Tiger Lillies FREAKSHOW – Wegen des großen Erfolgs wieder im Wintergarten zu erleben, mit noch mehr Artistik! Wo ist der Freak in uns? Wie groß oder wie klein muss ein Mensch sein, um diese Welt zu verstehen, um an ihr teilzuhaben? Reichen sechs Arme aus, um einen Menschen zu trösten? Und wie viele Herzen muss eine Frau haben, um all ihr Schicksal zu ertragen? Ist unsere Hand groß genug für all das,

was wir wollen? Wie viele rote Nasen muss man sich aufsetzen, um lustig zu sein oder muss die Nase vielleicht so groß sein wie ein Zirkuszelt? Uns versetzt ein Freak in Erstaunen, weil er nicht der Norm entspricht. Wir haben viele versammelt, den „Träumer“ den „Geldgierigen“, die Frau mit den längsten Haaren der Welt, die siamesischen Zwillinge und viele mehr. Ein wundersames, seltsam poetisches Varieté-Kunstwerk, das mit den Absonderlichkeiten und Merkwürdigkeiten der Jahrmärkte des vorigen Jahrhunderts spielt. Karten online bestellen: www.wintergarten-berlin.de oder telefonisch: (0 30) 58 84 33. Wintergarten Varieté, Potsdamer Str. 96, 10785 Berlin

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Mittwoch, 11. Januar Ab 19.30 Uhr JazzSession im Kultraum – KultRaum goes JazzRaum. Einmal im Monat können sich alle jazzbegeisterten MusikerInnen zum Improvisieren treffen. Die Kleinmachnower Jazzkapelle „Anchorgroup“ gibt den Rhythmus vor – und Sie sind mit Ihrem Instrument für den Rest zuständig. Schnappen Sie sich Ihre Klarinette, Gitarre, Triangel. Bringen Sie mit, was Sie in einer Jazz-Formation schon immer spielen wollten. Also: keine Scheu. Immer ran! Willkommen sind natürlich auch gut aufgelegte ZuhörerInnen. KultRaum, Kapuzinerweg 16, Kleinmachnow

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Kultur

Regional Rundschau 28. Dezember 2011

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Wer ist ein Europäer? Nach zweijähriger Sanierung wurde das Museum Europäischer Kulturen in Berlin-Dahlem eröffnet

Museum Europäischer Kulturen in Dahlem wieder eröffnet Foto: Kirchner

Berlin-Dahlem. Nun hat die etwa 700 Kilogramm schwere und elf Meter lange originale venezianische Gondel aus dem Jahr 1911 einen dauerhaften Platz im Museum Europäischer Kulturen in Berlin-Dahlem. Ebenfalls gilt das zum Beispiel für den etwa 130 Jahre alten erzgebirgischen Weihnachtsberg mit Motiven aus dem Leben Jesus. Nach der zwei-

jährigen Sanierung des BrunoPaul-Baus in der Arnimallee ist am 9. Dezember das Museum Europäischer Kulturen wieder eröffnet worden. Zum ersten Mal in dem Haus gibt es jetzt auch eine Dauerausstellung. „Ich bin glücklich, dass unser Museum, nachdem es zweieinhalb Jahre geschlossen war, nun einen Großteil seiner Objekte aus den

Depots und Magazinen zeigen kann“, sagt der Museumsdirektor Prof. Dr. Konrad Vanja. 20 Millionen Euro habe der Umbau insgesamt gekostet, finanziert vom Bund, da das Museum zu den Staatlichen Museen zu Berlin gehört. Allerdings habe es sich bei der Sanierung lediglich um eine„Funktionsertüchtigung“ gehandelt. Denn das Gebäude aus dem Jahr 1911 sei technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand gewesen. Deshalb wurden bspw. die elektrischen Leitungen und die Klimatisierung erneuert. Außerdem ist das Haus jetzt barrierefrei. Auch die Gestaltung und Einrichtung der Ausstellungsräume wurden komplett neu konzipiert und umgesetzt. Der derzeitige Standort des Museums Europäischer Kulturen im sanierten Bruno-Paul-Bau in Berlin-Dahlem wird jedoch nicht von Dauer sein, sagt Vanja. In etwa zehn Jahren soll der Museumsstandort Dahlem, zu dem auch das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst gehören, aufgegeben werden. Die Sammlungen werden dann nach Berlin-Mitte umziehen.

Die installierte Dauerausstellung steht nunmehr unter dem Leitgedanken: Kulturkontakte – Leben in Europa. „Es geht darum, wie Kultur unter anderem durch Reisen gebildet wird oder wie sich Kultur verändert hat, zum Beispiel beim Essen und Trinken“, erklärt Vanja. Ein weiterer wichtiger Punkt sei das Thema Identität wie die Frage: Wer ist ein Europäer? Neben der ständigen Ausstellung bietet das neu eröffnete Museum auch noch zwei weitere Ausstellungen, eine Studiensammlung mit regelmäßig wechselnden

Objektgruppen aus dem Museumsbestand und eine Sonderausstellung, derzeit unter dem Titel „Erkundungen in Europa– Visuelle Studien im 19. Jahrhundert“. Mit rund 275 000 originalen Objekten beherbergt das Museum Europäischer Kulturen eine der größten europäischen Sammlungen zur Alltagskultur und populären Kunst. Das Haus ging 1999 aus dem Zusammenschluss des damaligen Museums für Volkskunde und der Europäischen Sammlung des ehemaligen Museums für Völkerkunde hervor. Text/Fotos: Anett Kirchner

Venezianische Gondel aus dem Jahr 1910

Foto: Kirchner

Zum Dahinschmelzen:

Tenor Björn Casapietra im Nikolaisaal Potsdam. Nach den Erfolgen von 2007, 2008 und 2010 kehrt Tenor Björn Casapietra erneut nach Potsdam zurück: Am 3. Januar gastiert er um 20 Uhr im Nikolaisaal und wird mit seinen „Romantic Love Songs“ das Publikum dahinschmelzen lassen. Das neue Jahr könnte nicht schöner beginnen. Seine letzten Konzerttourneen waren vom Publikum umjubelt, von der Kritik gefeiert. In mehr als 100 Städten hat der beliebte Tenor ein anspruchsvolles Repertoire mit Lebendigkeit und

Charme auf höchstem gesanglichem Niveau dargeboten. In ausverkauften Häusern begeisterte er seine Fangemeinde. Die Presse honorierte dies mit Attributen wie „atemberaubend, einmalig“ (Sächsische Zeitung). Die Mainzer Allgemeine Zeitung schrieb von „… beeindruckender Klangfülle und Momenten der Gänsehaut“, und die Wolfsburger Nachrichten bescheinigen Casapietra eine „wunderschöne Stimme, … wandlungsfähig und sicher“.

Foto © Uwe Arens

Die international anerkannte Schweizer Konzertpianistin Sibylle Briner begleitet erneut den Tenor Casapietra auf der Bühne des Goßen Saals. Eine verblüffend neue Seite zeigen beide Künstler in ihren Duetten. Sibylle Briners leicht rauchige Stimme ist eine angenehm dezente Untermalung von Casapietras ausdrucksstarkem Tenor. Liebesduette wie die anrührenden Welthits „In The Arms Of The Angel“, „Where The Wild Roses Grow“ und Simon & Garfunkels Klassiker „Scarborough Fair“ haben das Zeug, zu Kultnummern zu werden. Was treibt Björn Casapietra an? „Wenn ich spüre, dass meine Musik die Menschen berührt und mitreißt, wenn ich es schaffe, ihre Herzen für einen Abend zum Glühen zu bringen. Ich will so singen, dass die Sterne am Nachthimmel heller leuchten, wenn das Publikum nach Hause geht.“ Hohe Ziele steckt sich da der Künstler. Aber der lyrische warme Tenor bringt alle nötigen Voraussetzungen mit, Stimme und Charme, so dass Romantik- und Klassikfans voll auf ihre Kosten kommen. jaw/pm

Nikolaisaal © Stefan Müller

Konzertinformationen Schnell die Tickets sichern, nur noch wenige Karten verfügbar: Tel. (03 31) 2 88 88 28 oder online bestellen unter: www.nikolaisaal.de. Konzerttermin: Björn Casapietra – „Romantic Love Songs“ Dienstag, 3. Januar 2012, 20.00 Uhr im Großen Saal, Nikolaisaal Potsdam, Wilhelm-Staab-Str. 10/11, 14467 Potsdam

Wer das Konzert im Januar verpassen sollte, hat noch eine Chance am Mittwoch,18. April 2012, um 20 Uhr im Berliner Admiralspalast, Friedrichstraße 101, 10117 Berlin (BHF Friedrichstraße). Tickethotline: (0 30) 47 99 74 99.


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Regionales

Regional Rundschau 28. Dezember 2011

Kleine Herzenswünsche erfüllt Wunschzettelaktion des Teltower pentahotel bescherte Kinderheim aus Ludwigsfelde viele Geschenke Teltow. Lina, 12 Jahre, wünschte sich einen Pelikan-Füller. Ein sprechender Winni Puh war ein Herzenswunsch des neunjährigen Leon und für Lucas, 5 Jahre, sollte es unbedingt eine KinderCD mit toller Party-Musik sein. Für 43 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren aus dem Märkischen Kinderdorf in Ludwigsfelde erfüllten sich in der Weihnachtszeit kleine Herzenswünsche. Das pentahotel in Teltow hatte zu einer besonderen Spendenaktion aufgerufen. In der Hotellobby stand in der Adventszeit ein Weihnachtsbaum, den viele bunte Wunschzettel schmückten. Etwa im Wert von 20 Euro durften sich alle Kinder und Jugendliche aus dem Ludwigsfelder Kinderheim ein Geschenk zu Weihnachten wünschen. Hotelgäste, aber auch Mitarbeiter des pentahotel und deren Familien haben sich vom Weihnachtsbaum Wunschzettel ausgesucht und sind dann losgezogen, um die Geschenke für die Kinder zu besorgen. Alles wurde am Ende schön eingepackt. Auf Etiketten schrieben die Leute „ihrem“ Kind noch ein paar nette Weihnachtswünsche. „Es ist einfach schön, Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, sagte Nico Locke, Verkaufsleiter vom Teltower pentahotel. Weil die Aktion so gut bei Gästen und Per-

Wunschzettelaktion war ein voller Erfolg: Das Pentahotel Teltow hat viele Geschenke für das Märkische Kinderdorf Ludwigsfelde gesammelt. Foto: Wierik

sonal ankam, werde man im nächsten Jahr vermutlich wieder einen Wunschzettelbaum aufstellen. Im Vorfeld hatte sich das Hotel mehrere soziale Kindereinrichtungen angeschaut und sich dann für das Märkische Kinderdorf in Ludwigsfelde entschieden. „Wir waren sofort begeistert von der tollen Arbeit, die das Kinderdorf leistet und wussten genau, hier kommen unsere Geschenke gut an,“ erzählte Nico Locke.

Am 15. Dezember lud dann das Pentahotel zu einer kleinen vorgezogenen Bescherung ein. Während unter‘m Weihnachtsbaum unzählige liebevoll gepackte Geschenke darauf warteten, ihre Bestimmung zu erfüllen, hatten an der Kaffeetafel bereits Hotelgäste, Mitarbeiter und deren Familien Platz genommen. Hervorzuheben ist das Engagement von Yvonne Brandowsky, Event Managerin im pentahotel, und

ihrer Familie sowie Freunden. Sie alle haben insgesamt 18 Geschenkpäckchen unter den Baum gelegt. Illona Schmitt, die Mutter von Hotelmitarbeiterin Yvonne Brandowski , erzählte, wie es dazu kam: „Weil nun mein Geburtsag auf den heutigen Tag fällt, wollte ich selbst keine Geschenke, sondern habe alle aufgerufen, bei der Spendenaktion mitzumachen, ja, und heute feiern wir einfach alle zusammen hier.“ Genau zu wissen,

wo die Geschenke und Spenden ankommen, sei besonders wichtig gewesen, war aus der Runde zu hören. Endlich traf mit einiger Verspätung eine kleine Gesandtschaft des Ludwigsfelder Kinderdorfes mit deren Leiterin Iris Wassermann ein. Anfangs waren die jungen Gäste etwas schüchtern. Als dann endlich der freudige Moment der Geschenkeübergabe kam, war das Eis gebrochen. Unter den Kindern, die sogleich ein Geschenk bekamen, war auch der siebenjährige Dennis, der es kaum erwarten kann, mit dem Zoo von Lego zu spielen. Der Junge ist vor drei Jahren mit seinen beiden Schwestern in das Märkische Kinderdorf gekommen. Sie hatten nicht bei den Eltern, sondern bei der Oma gelebt. Als diese es nicht mehr schaffte und selbst Pflege brauchte, sind die Kinder in die Obhut des Kinderdorfes gekommen. Die übrigen Geschenke wurden später mit ins Kinderdorf genommen. Dort bekamen die restlichen Kinder zu Heiligabend ihre persönlichen Päckchen. Wo es möglich ist, verbrachten die Kinder Weihnachten zu Hause – im Sinne eines kleinen Urlaubs. Aber Viele blieben zu Weihnachten im Kinderdorf, und genau wie jedes andere Kind erwarteten sie mit Spannung die Bescherung. Jana Wierik

Klein, gemütlich und übersichtlich Bezirksverordnete haben die Sanierung der historischen Ratswaage Lankwitz beschlossen Berlin-Lankwitz. Die weiße Fassade der historischen Ratswaage Lankwitz bröckelt seit Langem. An einigen Stellen, besonders unterhalb der Dachrinne, kommt bereits das bloße Mauerwerk zum Vorschein. „Im vergangenen Winter ist Feuchtigkeit eingedrungen und daraufhin hat sich im Inneren schwarzer Schimmel gebildet“, berichtet Hildegard Josten, die Frauenbeauftragte des Bezirkes. Das unter Denkmal stehende Gebäude, das gegenwärtig als Frauentreffpunkt genutzt wird, soll jetzt saniert werden. Das haben die Bezirksverordneten von Steglitz-Zehlendorf in ihrer Sitzung im Dezember beschlossen. Dementsprechend soll die Ratswaage wieder so hergerichtet werden, dass eine Gesundheitsgefährdung der Nutzerinnen und eine weitere Schädigung des Gebäudes ausgeschlossen werden können. „Ich freue mich sehr darüber, denn das ist der einzige Frauentreffpunkt, den wir in der Form im Bezirk

Die Fassade der historischen Ratswaage bröckelt – jetzt soll eine Sanierung das als Frauentreffpunkt genutzte Gebäude retten. Fotos: Kirchner

haben“, erklärt Josten. Klein, gemütlich und übersichtlich – mit diesen drei Attributen kann die Ratswaage, die sich an der Spitzkehre befindet, wo sich Elisabeth- und Charlottenstraße treffen, beschrieben werden. Der Veranstaltungsraum sei nur etwa 37 Quadratmeter klein, dazu gebe es ein Mini-Büro, eine kleine

Küchenzeile und eine Toilette. Seit 1992 treffen sich hier regelmäßig Frauen aus dem Bezirk zu Veranstaltungen oder Beratungen. Zum Beispiel Theaterworkshops, Selbsthilfegruppen, Gedächtnistraining, Vorträge, Ausstellungen oder Sprachkurse werden hier angeboten. Das Programm ist abwechslungsreich

und kann im Internet (www. steglitz-zehlendorf.de/frauenbeauftragte) herunter geladen werden. Wie es der Name jedoch verrät, war das markante Gebäude, das im Stil eines Gartenpavillons gebaut ist, ursprünglich eine öffentliche Gemeindewaage für

Kohlehändler und Güterfahrzeuge mit Getreide, Gemüse oder Vieh. Nach der Eröffnung des Güterbahnhofes Lichterfelde-Ost benötigte man eine solche Waage, um die Waren zu wiegen, weiß Wolfgang Friese vom Arbeitskreis Historisches Lankwitz. In einer Bauzeichnung aus dem Jahr 1917 des einstigen Gebäudeamtes findet die Ratswaage erstmals Erwähnung. Sie sei damals überwiegend von Frauen geleitet worden, von so genannten vereidigten Wägnerinnen. Diese wohnten mit ihren Familien in dem kleinen Gebäude. Herzstück des halbunterkellerten Hauses war der „Wiegeraum“, dessen Einrichtung als technisches Denkmal erhalten blieb. Auf der Waage konnten Fuhrwerke oder später Lastkraftwagen bis zu einem Gewicht von elf Tonnen gewogen werden. Der Betrieb der öffentlichen Ratswaage wurde jedoch 1968 eingestellt. Anett Kirchner


Soziales/Beruf

Regional Rundschau 28. Dezember 2011

Ein Erfahrungsbericht:

Heidi ist seit Langem trocken Teltow. Ich heiße Heidi und ich bin, ich war Alkoholikerin. Das Bekenntnis verschlägt einem normalen Bürger fast die Sprache. Sollte man sich abwenden? Den Kopf schütteln? Wie kann man als Frau? Dieses Verhalten von nicht Betroffenen kenne ich! Aber ich bin seit Langem trocken, d.h. abstinent. Der Weg war nicht einfach. Das Schlimmste für mich war, mir selber einzugestehen, dass ich mit Alkohol nicht umgehen konnte. Immer wieder war das Verlangen, die Sucht, stärker als mein Vorsatz oder das Versprechen, nicht mehr zu trinken. Meine Familie litt darunter, verstand oft nicht, warum ich immer wieder „musste“. Sie waren hilflos, dachten sie mussten mich vor den Freunden und Bekannten schützen – durch Ausreden und Lügen. Was war das für ein Leben! Heute, nach längerer Zeit, weiß ich, wie schön das Leben ohne Sucht ist. Ich weiß aber auch,

Außer Rand und Band

Schüler der Stahnsdorfer Lindenhof-Grundschule erobern ihren dass ich es allein nicht geschafft neugestalteten Schulhof/IKEA-Stiftung sponsort weitere 10 000 Euro hätte. Seit Langem besuche ich die Selbsthilfegruppe „Samt“ in Teltow. Wir sind wie eine große Familie, in der jeder den ehrlichen Wunsch hat, trocken zu werden und auch zu bleiben. Hier kann jeder seine Sorgen und Nöte, seine Freuden und Leiden auf den Tisch legen. Er findet offene Ohren, den einen oder anderen Hinweis, um seine Probleme zu bewältigen. Und das Wichtigste ist unsere Anonymität. Jeder muss seinen Weg gehen, aber er muss sich auch die richtigen Wegbegleiter suchen. Jeder kann es schaffen, wenn er denn wirklich ein neues, trocknes uns vor allem zufriedenes Leben führen möchte. Wir treffen uns an jedem Freitag, um 18 Uhr, im Gesundheitszentrum Teltow, Potsdamer Straße 7/9, 6. Etage im Konferenzraum 1. Heidi, trockene und zufriedene Alkoholikerin

Bürgerveranstaltungen der Stadt Ludwigsfelde · Kaffeeklatsch on tour – Der Ludwigsfelder Kaffeeklatsch hat sich mittlerweile als fester Bestandteil in der Stadt etabliert. Ein bunt gemischtes Programm mit Moderation, Tanz und Gastauftritten von Künstlern wie Dagmar Frederic, Hauff & Henkler und anderen Künstlern verleiht dieser Veranstaltung jeden Monat einen individuellen Charakter und sorgt für viel Unterhaltung. Auch im kommenden Jahr haben unsere Moderatoren Carla Karstädt und Gregor Lutz viele Überraschungen für unsere Gäste parat. Einlass: 14.00 Uhr; Beginn: 15.00 Uhr; Eintritt: 5,00 Euro; Ort: der Kaffeeklatsch on tour reist über Ludwigsfelde und seine Ortsteile. Bitte erfragen Sie den jeweiligen Veranstaltungsort.

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Für 2,00 Euro können Sie einen Hin- und Rücktransfer zum Veranstaltungsort nutzen. 11. Januar · 8. Februar · 7. März 4. April · 2. Mai · 6. Juni · 4. Juli 5. September · 10. Oktober · 14. November · 5. Dezember

Grund zum Jubeln: Die Schüler der Klasse 4b finden an ihrem neuen Schulhof vor allem den schönen hellen Sand toll. Vorher gab es nur schwarze Erde, da wurde man immer so schnell schmutzig.

Stahnsdorf. „Jaaaaa!!!“ – um die 250 Grundschüler veranstalteten am 22. Dezember einen jubelnden Höllenlärm ohnegleichen, als sie von Bürgermeister Bernd Albers und Schulleiter Jörg Pahl endlich losgelassen wurden, um den neugestalteten Schulhof zu erobern. Noch bevor die zwei ausgewählten Schülerinnen ihre ehrenvolle Aufgabe des Bandzerschneidens vollenden konnten, stürmten die Kinder los – ganz außer Rand und Band. Binnen einer Minute war das neue Klettergerüst von Kindern geradezu belagert. Dieses Spielgerät haben sie übrigens selbst ermöglicht durch den Spendenlauf zum Lindenblütenfest im Mai. Damals sind die Kinder viele Runden gelaufen,

um von den Familien Spenden zu erhalten. So sind stolze 6 100 Euro zusammen gekommen und das Klettergerüst konnte gekauft werden. Wie Bürgermeister Bernd Albers mitteilte, sind in die komplette Neugestaltung des Schulhofs 250 000 Euro aus der Stahnsdorfer Gemeindeschatulle geflossen. Es ist in kurzer Zeit gelungen, den Schulhof herzurichten. Umfangreiche Erd-, Entwässerungsund Wegearbeiten waren nötig. Neu hinzugekommen sind ein Bolzplatz und Gartenhaus. Den Mittelpunkt der Außenanlage bildet ein großzügiger, mit Sand befüllter Spielbereich. Dank der unterschiedlichen Geräte, wie Reckkombination, Federwippbalken, Doppelschaukel und dem

großen Klettergerüst, können die jungen Menschen ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Des Weiteren wurde die Beleuchtung neu konzipiert, so dass der Wege- und Spielbereich auch in der dunkleren Jahreszeit gut ausgeleuchtet ist. Pünktlich zwei Tage vor Weihnachten war, konnte noch eine große Überraschung verkündet werden: Horterzieherin Elke Grimm war es gelückt, weitere Sponsorengelder zu werben. Die IKEA-Stiftung stellt 10 000 Euro für die Erweiterung der Kletterkombination zur Verfügung. Zusammen mit dem Förderverein der Lindenhof-Grundschule konnten somit schon 23 000 Euro eingeworben werden. Text/Foto: Jana Wierik

· Kunst & Kultur in der Freiwilligen Feuerwehr Ludwigsfelde Einlass: 19.00 Uhr; Beginn: 20.00 Uhr ; Eintritt: 12,00 Euro Ort: Freiwillige Feuerwehr Ludwigsfelde

14.02. Frau Meissners Gerüchteküche; 16.10. Abschiedstournee Sündikat Endspurt für die Ritter der Merkelrunde

· Klassik Populär mit Hans Joachim Scheitzbach Erleben Sie Klassische Musik gespielt von Kammervirtuosen der Komischen Oper und der Staatsoper Berlin. Zudem verrät der Musiker Hans Joachim Scheitzbach unterhaltsame Anekdoten und Wissenswertes über die einzelnen Stücke. Einlass: 14.00 Uhr; Beginn: 15.00 Uhr; Eintritt: 10,00 Euro; Ort: Rathaussaal Ludwigsfelde 29.01. Höfische und bürgerliche Musik im 18. Jahrhundert;

29.04. Ludwig van Beethoven, Streichquartett Op. 18 und Op. 135; 23.09. Mozart auf der Reise nach Prag; 25.11. Ein musikalisches Opfer von Johann Sebastian Bach

Alle Informationen und Tickets erhalten Sie im Bürgerservice (zu finden im Rathaus Ludwigsfelde) oder unter der Tel. (0 33 78 - 82 71 44 · Öffnungszeiten: Mo 13–18 Uhr; Di 9–18 Uhr; Mi 9–12 Uhr · Do 9–19 Uhr · Fr geschlossen · Sa 10–13 Uhr

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Steuern und Recht

Regional Rundschau 28. Dezember 2011

§ § Steuern und Recht

§ §

Recht

Alle Jahre wieder – Umtausch und Reklamation ARAG. Was gab es denn dieses Jahr zu Weihnachten? Die achte blau gestreifte Krawatte. Oder doch der dritte Band von Harry Potter, der schon zweimal im Schrank steht? Die Schuhe drücken, die Socken kratzen – mit Weihnachtsgeschenken trifft man nicht immer ins Schwarze. Deshalb setzt zwischen den Feiertagen regelmäßig ein Run der Umtauschwilligen auf die Geschäfte ein. Aber kann man solche Geschenke eigentlich wieder umtauschen? Was sollte man als Schenker bereits beim Kauf beachten? Sind Geschenkgutscheine vielleicht die bessere Alternative? ARAG Experten geben Antworten: Kein Recht auf Umtausch Grundsätzlich gilt, dass es bei Nichtgefallen kein Rückgabeoder Umtauschrecht gibt. Die großen Kaufhäuser nehmen jedoch aus Kulanz gekaufte Ware zurück, die kleineren Läden häufig gegen einen Umtauschgutschein. Online-Shop Anders sieht es bei Ware aus, die in Online-Shops erworben wird. Hier räumt der Gesetzgeber grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ein, welches auch durch Rücksendung der Ware ausgeübt werden kann. Der Kunde braucht keinen Grund für die Rücksendung anzugeben. Um das Widerrufsrecht auszuüben, genügt die Rücksendung der Sache innerhalb der Frist an den Unternehmer. Anders als z. B. bei einer Kündigung reicht die rechtzeitige Absendung, der Zeitpunkt

des Zugangs beim Unternehmer ist hier nicht entscheidend. Zu beachten ist allerdings, dass Unternehmen oftmals schon für die Prüfung der Ware durch den Käufer einen Anspruch auf Wertersatz geltend machen, weil diese sich verschlechtert haben soll. Da dies gegen EU-Recht verstößt, ist seit einiger Zeit auch in Deutschland ein Gesetz in Kraft, wonach dieser Anspruch den Verbraucher nicht mehr belasten darf. Es darf also nur noch für den Fall, dass der Verbraucher die übermäßig benutzt, Wertersatz seitens des Händlers geltend gemacht werden. Gewährleistung Nicht zu verwechseln mit dem Umtausch bei Nichtgefallen sind die Rechte und Ansprüche aus Gewährleistung, wenn ein Mangel an der Kaufsache vorliegt. In so einem Fall kann der Käufer

vom Verkäufer Nacherfüllung verlangen, d.h. entweder die Beseitigung des Mangels oder die Lieferung einer mangelfreien Sache. Verweigert der Verkäufer die Nacherfüllung oder verstreicht die ihm hierfür angemessen gesetzte Frist, so kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten oder eine Kaufpreisminderung geltend machen. Wichtig: Viele Verkäufer verweisen den Kunden an den Hersteller. Dies braucht der Kunde jedoch nicht hinzunehmen, der gesetzliche Gewährleistungsanspruch richtet sich immer direkt gegen den Verkäufer. Gegenüber dem Hersteller kann höchstens ein vertraglich eingeräumter selbständiger Garantieanspruch bestehen. Geschenkgutschein Viele möchten bei der Wahl eines passenden Geschenks

dem Beschenkten eine größeren Freiraum ermöglichen und entscheiden sich für einen Geschenkgutschein. Auch hier gibt es einiges zu beachten, da es verschiedene Arten von Gutscheinen gibt und es bei der Einlösung immer wieder zu Problemen kommt, insbesondere wenn die – auf den meisten Gutscheinen vom Händler bestimmte – Frist abgelaufen ist. Wenn eine Frist durch Aufdruck gesetzt wurde, gilt diese als AGB und darf nicht zu kurz sein. Hierzu gibt es laut ARAG Experten unterschiedliche Rechtsprechungen, wobei sich alle Gerichte einig sind, dass eine Frist von unter einem Jahr nicht angemessen ist. Bei handschriftlicher Vereinbarung sollte bereits beim Kauf auf die angemessene Frist geachtet werden, da diese als individuell vereinbart gilt und nicht der

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AGB-Kontrolle unterliegt. Ist der Gutschein in Vergessenheit geraten und die Frist – gleich ob handschriftlich oder durch Aufdruck angebracht – abgelaufen, so kann man – bis zum Eintritt der Verjährung – zumindest das Geld abzüglich des entgangenen Gewinns gemäß § 812 BGB zurückverlangen, weil ansonsten der Händler ungerechtfertigt bereichert ist. Zudem ist auch gut zu wissen, dass Gutscheine von jedermann eingelöst werden können, da diese Inhaberpapiere gemäß § 807 BGB sind und es nur auf den Besitz ankommt. Selbst der Eintrag des Namen des Beschenkten ist unschädlich, da hier nur der Geschenkgutschein zu einem persönlicheren Präsent gemacht werden soll. Ist auf dem Gutschein überhaupt keine Frist vermerkt, so gilt die regelmäßige Verjährungsfrist von 3 Jahre.


Steuern und Recht

Regional Rundschau 28. Dezember 2011

§Steuern und Recht

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AUSGELASSEN FEIERN – ABER OHNE RISIKO (DVAG) Falls das Feuerwerk verrückt spielt: Die DVAG erklärt, welche Versicherung für welchen Schaden aufkommt und gibt Umgangstipps für Knaller und Co. Tischfeuerwerk, Konfettischlacht und Erdbeerbowle – bei fröhlichen Silvesterpartys geht es hoch her. Und so soll es auch sein. Kommt es aber zu einem Zwischenfall, kann die Stimmung schnell kippen. Jedes Jahr ereignen sich in der Silvesternacht Unfälle und Wohnungsbrände mit zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Der Grund: Viele gehen mit Feuerwerk leichtsinnig um und verursachen Schäden, die teuer werden können – wie etwa ein fehlgeleiteter Böller, der in einer Wohnung oder auf einem Auto landet. „Gut beraten ist, wer über einen ausreichenden Versicherungsschutz verfügt. Dazu zählen private Haftpflicht-, Hausrat- und Kfz-Versicherung“, sagen die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Die DVAG erklärt, warum die drei Policen so wichtig sind und welche Vorfälle damit abgedeckt werden. Private Haftpflichtversicherung Wenn ein Gast auf einer Silvesterparty im Wohngebäude einen Knaller anzündet und aus Versehen einen Schaden anrichtet, kommt die private Haftpflichtversicherung dafür auf – sogar für Fälle, bei denen andere Personen verletzt werden. „Wer für solche Situationen keine Police abgeschlossen hat, muss die Kosten selbst tragen“, so die Vermögensberater der DVAG. Wichtig ist: Die Versicherung zahlt nur, wenn nicht vorsätzlich gehandelt wird. Die Versicherer prüfen genau, inwieweit der Schaden selbst verschuldet ist bzw. ob grob fahrlässig gehandelt wurde. In diesem Fall kann die Versicherung den Schadensersatz verweigern oder nur teilweise übernehmen. Eltern mit minderjährigen Kindern müssen besonders aufpassen: Wenn sie ihre Kinder mit Böllern unbeaufsichtigt lassen, verletzen sie ihre Aufsichtspflicht. Damit verhalten sie sich grob fahrlässig. Hausratversicherung Verursacht eine gezündete Rakete einen Wohnungsbrand, bei dem Feuer und Löschwasser Einrichtungsgegenstände wie Möbel, Vorhänge und Teppiche oder auch Kleidung zerstören, tritt die Hausratversicherung ein.

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Müssen Rentner Steuern zahlen?

Das am 01.01.2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz beinhaltet unter anderem eine umfangreiche Neuordnung der Besteuerung von Alterseinkünften. Die Neuregelung gilt sowohl für Personen, die erst jetzt in Rente gehen oder noch im Arbeitsleben stehen, als auch für Personen, die bereits vor 2005 eine Rente bezogen haben, so genannte Bestandsrentner. Waren bisher bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren 27 % der Rente als Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil), so beträgt im Kalenderjahr 2005 der Besteuerungsanteil 50 %, d. h. die Hälfte der Rente unterliegt der Besteuerung. Seit dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt (Rentenbezugsmitteilung). Jeder Rentner sollte daher überprüfen, ob er aufgrund der Neuregelung ein zu versteuerndes Einkommen erzielt und eine Steuererklärung abgeben muss. Wir haben, um den Anforderungen der Rentner gerecht zu werden, ein spezielles Kerkmann und Kerkmann GbR Paket für Rentner entwi- Steuerbevollmächtigter – Steuerberater ckelt. Sprechen Sie uns Ludwigsfelder Straße 14 diesbezüglich an. Na14165 Berlin türlich können Sie auch Tel.: 030 / 801 73 35 in allen anderen steuerFax: 030 / 802 24 94 lichen Fragen den KonInternet: www.buero-kerkmann.de takt mit uns aufnehmen. E-Mail: kerkmann@buero-kerkmann.de

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Wohngebäudeversicherung Beschädigt eine abgefeuerte Silvesterrakete direkt Teile eines Hauses, zahlt die Wohngebäudeversicherung. „Aufgepasst – die Versicherung entschädigt nur die Fälle, bei denen der Versicherte den Schaden nicht selbst verursacht und der Verantwortliche unerkannt bleibt“, so die Vermögensberater der DVAG. Kfz-Kaskoversicherung (Teil- und Vollkaskoversicherung) Wird das eigene Auto durch Feuerwerkskörper in Brand gesetzt oder

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Grundstein für „Fontanehof“ Seniorenpflegeheim voraussichtlich im September bezugsfähig Ludwigsfelde. Mit prüfenden Blicken verfolgen derzeit viele Ludwigsfelder gespannt die Bauarbeiten gegenüber vom Kaufland in der Potsdamer Straße. Die Jüngsten bewundern besonders Kräne und Bagger, die Älteren sind vor allem neugierig, was hier entsteht und wie es aussehen wird. Die Bauarbeiten gehen zügig voran, im Oktober war Baustart und für schon für September 2012 ist die Fertigstellung des Seniorenpflegeheims geplant. Am 14. Dezember war besonders viel los auf der Baustelle, denn der Grundstein für das künftige Pflegeheim„Fontanehof“ der Casa Reha Unternehmensgruppe wurde gelegt. Eine ganze Reihe von Gästen war gekommen, um bei diesem feierlichen Anlass dabei zu sein. Neben Bauherren, Architekten, Projektentwicklern und Bauleuten waren aus der Stadt unter anderem Bürgermeister Frank Gerhard, die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Dr. Vera Paul, sowie mehrere Unternehmer und Stadtverordnete erschienen. Sogar Schauspieler Horst Krause, bekannt als Wachtmeister Krause

aus der TV Krimiserie „Polizeiruf 110“, ließ es sich nicht nehmen, das Geschehen in seiner ehemaligen Heimatstadt zu verfolgen. Bürgermeister Frank Gerhard würdigte die Grundsteinlegung als Meilenstein für die soziale Infrastruktur der Stadt. „Die Wahl des Standortes für das Seniorenheim im Herzen der Stadt ist genau richtig und beispielgebend. Es ist ein Bekenntnis, das zeigt, wie sozial wir miteinander und mit den älteren Ludwigsfelderinnen und Ludwigsfeldern umgehen.“

Fotos: Pressestelle Ludwigsfelde

184�mm

Adalbert Bauwens

Foto: Katharina Wieland Müller/pixelio.de

Man lebt so wie man wohnt, man wohnt so, wie man lebt.

Der künftige „Fontanehof“ wird über 121 Einzel- und 13 Doppelzimmer verfügen und ab Herbst kommenden Jahres 147 Bewohnern Platz bieten. Das für Rollstuhlfahrer barrierefreie Haus ist auf alle Pflegestufen eingerichtet sein, rund 100 Mitarbeiter werden hier einmal beschäftigt sein. Auch für Casa Reha war bei der Planung in Ludwigsfelde die zentrale Lage im Ort sehr wichtig.„Ein Seniorenheim gehört in die Mitte unserer Gesellschaft. Für die Bewohner und Angehörigen sind Einzelhandel, Cafés, Ärzte und Apotheken in unmittelbarer Umgebung einfach zu erreichen“, erläuterte Ralf Licht, Geschäftsführer der Casa Reha, bei der Grundsteinlegung. Ein „Blick hinter den Bauzaun“ ist für die Öffentlichkeit schon vor der Eröffnung im Sommer 2012 möglich. Dabei können sich Interessenten u. a. Musterzimmer anschauen oder auf einer Jobbörse über Arbeitsmöglichkeiten im Pflegeheim informieren. Schon heute hat das Unternehmen eine kostenlose Hotline unter Tel. (08 00) 22 72 - 1 11 eingerichtet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www. Pflegeheim-Fontanehof.de. PM

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Bauen und Wohnen

Regional Rundschau 28. Dezember 2011

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Wirtschaft in Ludwigsfelde kann sich sehen lassen Siemens investiert 66 Millionen Euro in ein Brenner-Testzentrum für Gasturbinen/25 hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen Ludwigsfelde. Der internationale Technologiekonzern Siemens errichtet in Ludwigsfelde ein neues Brenner-Testzentrum für Gasturbinen. Das Test-Zentrum soll 2014 in Betrieb gehen. Damit verbunden sind voraussichtlich 25 Arbeitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens wird das Testzentrum eine wichtige Rolle bei der Neu- und Weiterentwicklung von Siemens-Gasturbinen einnehmen. „Diese Standortentscheidung ist eine sehr gute Nachricht für Brandenburg. Sie zeigt einmal mehr die Attraktivität der deutschen Hauptstadtregion als Investitionsstandort. Diese Ansiedlung beweist zudem, dass es richtig ist, gemeinsam mit Berlin die Kräfte in länderübergreifenden Wirtschafts-Clustern zu bündeln. Diesen Kurs werden wir konsequent fortsetzen“, sagte Brandenburgs Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Ralf Christoffers. In Ludwigsfelde, etwa 15 Kilometer südlich von Berlin, hat Siemens nun ein rund 36 000 Quadratmeter großes Gelände für die Errichtung des Test-Zentrums erworben. „Wir investieren 66 Millionen Euro, um die Verbrennungsvorgänge in Gasturbinen

in unserem eigenen Zentrum untersuchen und validieren zu können. Das wird uns den Bau noch effizienterer Gaskraftwerke ermöglichen“, sagte Roland Fischer vom Siemens-Sektor Energy. „Die Verbrennungsvorgänge im Inneren von Gasturbinen stellen mit Temperaturen von 1 500 Grad Celsius und mehr höchste Anforderungen an die Werkstoffe. Die Verbrennung ist der Schlüssel zu einer noch höheren Effizienz von Gasturbinen“, erklärte Fischer. Bisher hat der Konzern bei der Entwicklung von Brennern für Gasturbinen auf externe Testeinrichtungen zurückgegriffen. Künftig wird das Unternehmen mehr Tests durchführen können. „Das Siemens-Testzentrum ist eine Top-Ansiedlung für die gesamte Hauptstadtregion. Es schafft neue Arbeitsplätze und stärkt die Kompetenz Brandenburgs und Berlins als führende Energietechnik-Region. Wenige Monate vor der Eröffnung des nahegelegenen Flughafens Berlin Brandenburg BER ist die Ansiedlung in Ludwigsfelde auch ein erfreuliches Signal für die Anziehungskraft des wirtschaftlichen Umfelds um den künftigen Flughafen“, betonte Steffen Kammradt, Sprecher der Geschäftsführung der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB), der

freut mich natürlich besonders, wenn wir traditionsreiche und große Unternehmen für unsere Kommune gewinnen können“, erklärte Frank Gerhard, Bürgermeister von Ludwigsfelde. „Das unterstreicht die Zuversicht in die wachstumsstarke Wirtschaftsregion Ludwigsfelde.“ In direkter Nachbarschaft zum künftigen Brenner-Testzentrum hat Siemens im vergangenen Jahr bereits ein Logistikzentrum für Gasturbinenteile gebaut und in Betrieb genommen.

In einer Gasturbine werden Erdgas oder andere Brennstoffe unter hohem Druck mit Luft vermischt und von bis zu 24 identischen Brennern gezündet. Das Bild zeigt den Einbau dieser Brenner in der Gasturbinenfertigung in Berlin. Die Verbrennung ist der Schlüssel zu einer noch höheren Effizienz von Gasturbinen. Foto: Siemens

Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Brandenburg. Im Rathaus Ludwigsfelde ist die Freude über den Aufschwung

in Ludwigsfelde als attraktivem Wirtschaftsstandort groß. „Erneut hat sich Siemens für den Standort Ludwigsfelde entschieden. Es

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Automobil

Regional Rundschau 28. Dezember 2011

Sicherheit für alle Fälle

Effizienz auf einen Blick

Garagentorantriebe mit einer Lichtschranke schützen auch das Auto (djd/pt). Einfach im Wagen sitzen bleiben, während sich die Garage wie von selbst öffnet: Diesen kleinen Luxus gönnen sich heute immer mehr Hausbesitzer. Ein Motorantrieb fürs Tor gehört heute fast schon zur Grundausstattung. Besonders während der kalten Jahreszeit ist es angenehm, wenn man sich nicht hinaus in Regen und Schnee begeben muss, um die kalte und schwere Tür zu öffnen.

Abschaltautomatik stoppt in der Regel das Tor Die Steuerung des Tors erfolgt heute in der Regel per Knopfdruck über einen kleinen FunkHandsender, der problemlos in den Ablagen des Autos, in der Manteltasche oder der Handtasche Platz findet und so jederzeit greifbar ist. Im Betrieb bieten diese modernen Antriebe ein hohes Maß an aktiver Sicherheit.

Wenn der Torflügel beim Öffnen oder Schließen auf ein Hindernis trifft, dann erkennt eine Abschaltautomatik dies sofort. Der Motor stoppt und sorgt dafür, dass das Tor wieder ein Stückchen zurückfährt. Spielende Kinder, Haustiere, ein vergessenes Spielzeug oder Gartengeräte sind so bestens gegen Schäden oder Verletzungen geschützt.

Lichtschranke erkennt jedes Hindernis Für den empfindlichen Lack eines Autos kommt der Bewegungsstopp allerdings oft zu spät. Wenn der Schließmechanismus des Tors versehentlich in Gang gesetzt wird, während das Fahrzeug noch nicht ganz drinnen oder draußen ist, lassen sich kleinere Lackschäden kaum mehr vermeiden. Das gilt selbst dann, wenn es nur zu einer leichten Berührung kommt. Für noch mehr Sicherheit sorgt deshalb eine Lichtschranke, die es zum Beispiel von Somfy als Set zum Nachrüsten schon für etwa 50 Euro gibt. Sie erkennt zuverlässig jedes Hindernis, bevor es zu unliebsamen Begegnungen mit dem Garagentor kommt. Sobald Menschen, Tiere, das Auto oder andere Gegenstände den Lichtstrahl der Schranke unterbrechen, stoppt das Tor sofort oder es setzt sich gar nicht erst in Bewegung. Unter www.somfy.de/ garagentor gibt es alle weiteren Informationen zu diesem zuverlässigen System. Foto: djd/somfy

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Neues Pkw-Label wird für Neuwagen zur Pflicht (djd/pt). Klimaschutz und Energieeffizienz werden auch bei Autofahrern wichtiger. Während früher für viele der Hubraum und die PS-Zahl den Ausschlag beim Neuwagenkauf gaben, rücken heute der Durchschnittsverbrauch und die CO2-Emissionen zunehmend in den Mittelpunkt. Mit dem neuen Pkw-Label können Verbraucher künftig auf einen Blick erkennen, wie energieeffizient das jeweilige Wunschmodell tatsächlich ist. Analog zu Kennzeichnungen, die man bereits von vielen Haushaltsgeräten

kennt, gibt eine farbige Skala auf einen Blick Auskunft über die CO2Effizienz. Das Label wird zum 1. Dezember 2011 verpflichtend für alle Neuwagen, die zum Verkauf oder zum Leasing angeboten werden. Unter www.pkw-label.de gibt es alle Informationen dazu.

Fahrzeuge derselben Klasse transparent vergleichen Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) rät Autokäufern, künftig verstärkt auf die neue

Kennzeichnung zu achten. „Verbraucher können dank des Labels die Wirtschaftlichkeit eines Fahrzeugs besser einschätzen. Es rückt den Energieverbrauch stärker in den Fokus, sorgt für Vergleichbarkeit und schafft so Anreize zum Kauf effizienter Fahrzeuge“, sagt Dr. Christian A. Rumpke, Bereichsleiter Energieeffiziente Verkehrssysteme der dena. Die Farb- und Buchstabenskala des neuen Labels ist zum Beispiel bereits von Haushaltsgeräten bekannt. Sie reicht von „grün“

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Eine praktische Hilfe für den Autokauf: Das neue Pkw-Label gibt auf einen Blick Informationen dazu, wie effizient und klimaschonend ein Fahrzeugmodell ist. Foto: djd/Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

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für besonders energieeffiziente Modelle bis „rot“ für die Schlusslichter. Ein Pfeil macht auf einen Blick ersichtlich, in welche Klasse das jeweilige Fahrzeug eingeordnet wurde. Für die Bewertung werden jeweils das Fahrzeuggewicht und die CO2-Emissionen in Relation zueinander gesetzt – somit lassen sich Fahrzeuge derselben Fahrzeugklasse ganz einfach miteinander vergleichen.

Kosten sparen und das Klima entlasten Zusätzlich erhält der Autokäufer mit dem Label Informationen zu den durchschnittlichen Kraftstoffkosten und zur Höhe der CO2basierten Kfz-Steuer. Zudem wird

der Stromverbrauch von Elektroautos oder Hybridfahrzeugen genannt. Mit der Entscheidung für klimaschonende Modelle können Autofahrer durch einen geringeren Kraftstoffverbrauch

langfristig sparen und zugleich das Klima entlasten. „Daher ist die Kennzeichnung ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität“, betont Dr. Christian A. Rumpke

Von „grün“ bis „rot“ Die farbige Effizienzskala zeigt von A+ (grün und sehr effizient) bis zu G (rot und wenig effizient) auf einen Blick, wie effizient ein Auto ist. Für die Einteilung wird der jeweilige CO2-Ausstoß im Verhältnis zum Fahrzeuggewicht bewertet. Damit ist es möglich, verschiedene Modelle derselben Fahrzeugklasse miteinander zu vergleichen. Dieser sogenannte relative Ansatz ist bei anderen Produktkennzeichnungen ebenfalls üblich. So werden etwa Kühlschränke unter Berücksichtigung ihres Volumens in Effizienzklassen eingeteilt. Unter www.pkw-label.de gibt es mehr Informationen.


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Regional Rundschau 28. Dezember 2011

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