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Teltow · Kleinmachnow · Stahnsdorf Berlin-Steglitz/Zehlendorf · Ludwigsfelde · Großbeeren Anzeigen: (0 33 28) 31 64 - 50 · Fax - 76 · www.regional-rundschau.de 21. März 2012 · KW 12 · 13. Jahrgang Achtung Kinder!

Streitpunkt Schulwegsicherheit am Dahlemer Weg in Zehlendorf Seite 2

„Requiem“ – eines der größten Chorwerke:

Mozarts Meisterwerk zum Geburtstag der Teltower St. Andreaskirche Seite 5

Kletterpark hängt in den Seilen:

Stahnsdorfer Gemeindevertreter wollen Investor halten Seite 16

Der Mittelstand im Fokus dai ix20.. Der Hyun 20 an.. ii ix da y-V Cit 20 Hy ix kleine ßeun da De un Der r Hy 20 an.... rrgro y-V ii ix De Cit da ine un ße kle 20 an Hy ix y-V Cit r rgro an.. da De De ine y-V un kle Cit Hy ße ine an gro kle y-V r De ße R Cit De 20 ix ine EU rr gro i kle De an.. 90 da ße .9 y-V un gro Cit 12 Hy Der rgro b ße kle ine De R DeA EU an.. .9 y-V 90 Cit R ine 20 12 0. ix kle b EU i ix2 A ße i 90 da gro da .9 r un un De 12 Hy Ran. De DeArrb 12.990EUR bHy an. y-V EU A y-V 90 CitCit ine .9 ine kle ßekle b ße12 gro rr gro DeA De .990EUR

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Ludwigsfelde. „Eben weil Sie ein sozialer Arbeitgeber sind, unterstützen wir Sie“, erklärt Bürgermeister Frank Gerhard, während er und die SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein am 15. März durch die Firmenräume der Elektrik Service Ludwigsfelde GmbH (ESL) im Märkersteig geführt werden. Für Gerhard ist klar: Wer mit seinen Mitarbeitern fair

umgeht, geht auch mit seinen Auftraggebern fair um. Stefanie Weinhold ist die Geschäftsführerin von ESL. Gemeinsam mit Ehemann Andreas hält sie seit fast zehn Jahren ihr Unternehmen, einen Fachbetrieb für Gebäudetechnik, zusammen. Ihr sozialer Anspruch ist dabei überaus hoch. „Billiglöhne sind eine unendliche Zumutung“, kon-

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statiert die Powerfrau. Selbst als ESL infolge der Wirtschaftskrise auf Kurzarbeit umsteigen musste, passierte dies bei 100 Prozent Lohnausgleich. „Und natürlich ohne Entlassung“, ergänzt Weinhold. Dabei waren auch bei ESL die Einbußen massiv. „80 Prozent im Vierteljahr“, erinnert sich die Geschäftsführerin. Fortsetzung auf Seite 3

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Regionales

Regional Rundschau 21. März 2012

Eine Region wehrt sich

Aktuelle Aktionen 21. März: Informationsabend Die Bürgerinitiative „Stahnsdorf gegen Fluglärm“ lädt alle Interessierten zu einem Informationsabend am 21. März, um 19 Uhr, in das Gemeindezentrum Stahnsdorf, Annastraße 3, Großer Sitzungssaal, ein. Ein großes Thema wird die neue NOOSTFlugroute sein. Die Stahnsdorfer BI wird über geplante Aktionen informieren und mit den Bürgern ins Gespräch kommen. So hält Rechtsanwalt Dr. Remo Klinger einen Vortrag zur Klage der Gemeinde Stahnsdorf. Des Weiteren soll die Flugroutensituation vom 26. Januar 2012, nach der Bekanntgabe der festgelegten Flugrouten durch das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF), dargestellt werden. Letzter Punkt der Tagesordnung sind Informationen zum bevorstehenden Volksbegehren für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr. 24. März: Demo in Schönefeld Gemeinsam gegen Fluglärm – am 24. März demonstrieren bundesweit betroffene Menschen

an sechs Flughafenstandorten zeitgleich gegen Fluglärm und Immissionen, die ihre Lebensqualität und ihre Gesundheit bedrohen. Die Stahnsdorfer BI ruft alle Fluglärmgegner der Region auf, sich an der Aktion zu beteiligen und am 24. März, um 15 Uhr am Flughafen BER in Schönefeld zu protestieren. Zeitgleich wird es Demonstrationen in Frankfurt/ Main, Köln/Bonn, Leipzig, Düsseldorf und München geben. Auf diese Weise bekunden die betroffenen Menschen gegenseitig ihre Soldarität. Kontakt zur Bürgerinitiative: stahnsdorfgegenfluglaerm@ web.de 26. März: Anhörung der Bürgerinitiativen Unter dem Motto „Bürger als Partner verstehen!“ lädt die CDUFraktion des Landtages die Brandenburger Bürgerinitiativen, die gegen den Fluglärm und andere Folgen aus dem Flugbetrieb des BER eintreten, zu einer zweiten Anhörung in das Schloss Diedersdorf, Markthalle, Kirchplatz 5–6 in Diedersdorf ein. Beginn ist um 19 Uhr. jaw/cos/pm

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Achtung Kinder! Streitpunkt Schulwegsicherheit Dahlemer Weg: Petitionsausschuss vermittelt zwischen Bürgerinitiative und Verwaltung

Ein besorgter Anwohner (m.) schildert während des Treffens vor Ort u. a. Staatssekretär Christian Gaebler (l.) und Bezirksstadtrat Michael Karnetzki (r.), wie gefährlich es morgens für Schulkinder ist, den Dahlemer Weg zu überqueren. Foto: Wierik

Zehlendorf. Ein vom Petitionsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses anberaumtes Treffen aller Beteiligten vor Ort am Dahlemer Weg am 12. März hat zwar noch keine konkrete Aussicht auf die von Anwohnern geforderte Fußgängerbedarfsampel gebracht, aber immerhin sollen kleinere, schnell realisierbare und kostengünstige Sofortmaßnahmen die Schulwegsicherheit verbessern. Als erstes soll der Warnhinweis „Achtung Kinder“ nicht nur als Straßenschild, sondern zusätzlich großflächig auf die Fahrbahn gemalt werden. Zweitens sollen sogenannte Dialogdisplays zeitnah aufgestellt werden, die den Appell an die Autofahrer auf mehr Rücksicht und Geschwindigkeitsreduzierung unterstützen können. Drittens wird eine zeitlich begrenzte Tempo-30-Regelung für einen noch konkreter zu bestimmenden Straßenabschnitt am Dahlemer Weg in Höhe Jänickestraße beantragt. Bisher kommunizierten Bürgerinitiative, Bezirksverwaltung und Senatsverwaltung hauptsächlich schriftlich miteinander, vielleicht auch zuweilen aneinander vorbei. Die von den Bürgern eingebrachte Petition mit über 600 Unterschriften hat immerhin bewirkt, dass nun über die vermittelnde Ebene des Petitionsausschusses über das Thema Schulwegsicherheit verhandelt wird. Es war wichtig, sich direkt am Ort des Geschehens gegenüberzustehen und in einem vertiefenden Gespräch in der nahe gelegenen Schweizerhof-

Grundschule alle an einen Tisch zu bekommen. Souverän und flott führte Andreas Kugler, Vorsitzender des Petitionsausschusses, durch die Runde der etwa 20 Teilnehmer. Ihm ging es um ein „transparentes Verfahren“, in dem sich„alle an der Sache orientieren“. Von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt war Staatssekretär Christian Gaebler erschienen. Vom Bezirk Steglitz-Zehlendorf, der das Anliegen der Bürgerinitiative unterstützt, nahm Bezirksstadtrat für Verkehr, Michael Karnetzki, teil. Für die Bürgerinitiative sprach dessen Gründer Wolfram Eberstein, der sich am Ende des in seinen Augen „zielorientierten Gesprächs“ recht zufrieden zeigte. Der Wunsch nach einer Lichtzeichensignalanlage ist indes nicht vom Tisch. Es sollen erneut Bedingungen, Kosten und der Zeitplan zur möglichen Errichtung einer Bedarfsampel geprüft werden, sagte Staatssekretär Gaebler abschließend. Zuvor war in der Diskussion klar geworden, dass die Verkehrslenkung Berlin (VLB) als zuständige Behörde einen Ermessenspielraum in der Beurteilung der Verkehrssituation hat. „Wir nehmen die Sache sehr ernst, schauen uns aber immer mehrere Aspekte an, bevor wir abwägen und eine Ampel für erforderlich halten“, erklärte Claudia Schiewe von der VLB. Bisher ging die VLB von einer unauffälligen Straßensituation aus: keine Unfälle mit Fußgängern und gute Straßeneinsicht. Die VLB zählte an

einem Morgen im Oktober 2011 75 Fußgänger, die innerhalb einer Stunde die Straße überquerten. Die Bürgerinitiative hingegen hatte im September 180 überquerende Fußgänger und nahezu 600 Fahrzeuge gezählt. „Dass bisher nichts passiert ist, hängt ja auch von den Eltern ab, die ihre Kinder lieber zur Schule bringen, auch mit dem Auto. Ich als Vater kann mein Kind ebensowenig guten Gewissens allein über den Dahlemer Weg schicken“, sagte Eberstein von der Bürgerinitiative. Die offiziellen Schulwegpläne der Schulen westlich des Dahlemer Weges bezeichnen die Ecke Jänicke Straße eindeutig als Gefahrenstelle ohne gesicherten Übergang mit hoher Verkehrsdichte. Staatsekretär Gaebler machte angesichts der unterschiedlichen Bewertungen und Zählergebnisse den Vorschlag, die konkreten Schülerzahlen zu ermitteln, die östlich des Dahlemer Wegs wohnen, um eine sichere Basis für die weitere Argumentation zu haben. Bezirksstadtrat Karnetzki hält zudem das Aufstellen von Dialogdisplays vorerst für sinnvoll, auch weil damit gleichzeitig weitere Daten erhoben werden können. Das Treffen hat auf jeden Fall deutlich gemacht, dass alle Beteiligten bereit sind, aufeinander zuzugehen. Nun wolle man erst einmal die vereinbarten Sofortmaßnahmen und deren Wirkung abwarten. Die Senatsverwaltung ihrerseits wird den Bedarf der Ampel erneut prüfen. Jana Wierik


Regionales

Regional Rundschau 21. März 2012

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„Wir wollen kein grauer Bezirk werden“ BVV von Steglitz-Zehlendorf hat Doppelhaushalt beschlossen Steglitz-Zehlendorf. „Es wäre sinnvoller, Geld in die Sanierung oder Umsetzung der Brandschutzauflagen in den Schulen zu stecken, als 600 neue Straßenbäume zu pflanzen“, sagt Norbert Buchta, Vorsitzender der SPD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Steglitz-Zehlendorf. Damit übt er Kritik an den in der letzten BVV-Sitzung beschlossenen Doppelhaushaltsplan 2012/2013. Um den Brandschutz in den Schulen sei es schlecht bestellt. Teilweise gebe es Brandwachen, damit die Einrichtungen nicht geschlossen werden müssten. Die SPD-Fraktion hatte sich in den voran gegangenen Haushaltsberatungen dafür eingesetzt, dass 400.000 Euro pro Jahr für Brandschutzmaßnahmen berücksichtigt werden.„Dieser Vorschlag war aber nicht gegenfinanziert“, erklärt Norbert Kopp (CDU), Bezirksbürgermeister und Finanzdezernent. Geld für den Brandschutz zu fordern, ohne Konzept und solider Gegenfinanzierung, mache keinen Sinn. Außerdem seien im Doppelhaushalt rund zwei Millionen Euro für technische

Einrichtungen, insbesondere für den Brandschutz, vorgesehen. Darüber hinaus gibt Kopp zu Bedenken, dass die SPD in den letzten zehn Jahren den verantwortlichen Stadtrat sowohl für den Brandschutz in Schulen als auch für den Bestand der Straßenbäume gestellt hat. In dieser Zeit seien 5000 Bäume mehr gefällt als gepflanzt worden. „Wir wollen ein grüner Bezirk bleiben und kein grauer Bezirk werden“, so Kopp. Deshalb seien in dem Bezirkshaushalt für 2012 und 2013 unter anderem Investitionen für 600 neue Straßenbäume berücksichtigt worden. „Wir wissen aber gar nicht, ob die Bürger überhaupt 600 neue Straßenbäume für 400 000 Euro haben möchten“, sagt indes die Piraten-Fraktion. Sicherlich hätten die Bürger selbst gute Ideen, wofür das Geld gebraucht würde. Das könnten durchaus auch Bäume sein. Deshalb setze sich die Piraten-Partei für eine starke Bürgerbeteiligung ein. Die Steglitz-Zehlendorfer sollen die Möglichkeit bekommen, zu entscheiden, welche Prioritäten sie im Haushalt setzen möchten.

Ein weiterer Ansatz der Piraten ist, mit Hilfe moderner Kommunikationswege und Technologien mehr Transparenz in die Entscheidungen der Verwaltung und Politik zu bringen, auch in Bezug auf den Haushalt. Der Doppelhaushalt des Bezirkes hat ein Volumen von rund 480 Millionen Euro pro Jahr. Schwerpunkt bei den Investitionen wird weiterhin die Sanierung von Schulen sein, erläutert der Bezirksbürgermeister. Um den Haushalt ausgeglichen aufzustellen, musste der Bezirk auf seine Rücklagen zurückgreifen, Geld, das unter anderem aus Grundstücksverkäufen stammt. Ein Defizit im Bezirkshaushalt könnte noch entstehen, wenn der Zuschuss vom Senat nicht kommt. Für ganz Berlin sind insgesamt 50 Millionen Euro vorgesehen, für Steglitz-Zehlendorf 4,5 Millionen Euro. Das Geld wurde bereits im Bezirkshaushalt berücksichtigt, muss aber vom Abgeordnetenhaus erst noch beschlossen werden. „Zwar gehe ich davon aus, dass das Geld kommt, aber wenn nicht, haben wir ein Problem“, sagt Kopp weiter.

Fortsetzung von Seite 1

Politik trifft Mittelstand Ludwigsfelde. Ein halbes Jahr kämpften Stefanie und Andreas Weinhold ums Überleben. Dann entschlossen sie sich, das Firmenprofil zu verändern und sich neu aufzustellen. „Wir haben alle großen Aufträge storniert und uns auf Wartungsarbeiten und Störungsdienst konzentriert“, so Weinhold. Es folgte eine Umorientierung vom industriellen in den öffentlichen Bereich. Auch die Stadt Ludwigsfelde habe dabei dem Unternehmen unter die Arme gegriffen, in dem sie kleinere Aufträge an ESL vergeben hat. Bei solchen„beschränkten“ Ausschreibungen, sei das auch kein Problem. 70 Prozent von diesen verbleiben, so berichtet Gerhard, in der Regel im Landkreis. Anders verhalte es sich bei öffentlichen Ausschreibungen. Sowie die Ausschreiben an Fördermittel, bspw. EU-Gelder, gebunden sind, müsse auch EUweit ausgeschrieben werden. „Das ist vielleicht ein Preisvorteil, im Endeffekt aber oft mit höheren Kosten verbunden“, stellt der Ludwigsfelder Bürgermeister fest. Als Beispiel nannte er die aktuellen Sanierungsar-

beiten im und am Klubhaus. Durch den Ausfall der Gerüstbaufirma aus Sachsen steht jetzt schon eine Bauverzögerung von acht Monaten fest.

nehmen.“ Sie und Frank Gerhard wollen sich nun für eine Servicestelle im Landkreis einsetzen, die als eine Art Lotse Unternehmen begleiten könnte.

Dass viele Firmen in dieser Branche mit Dumping-Löhnen arbeiten, hält Stefanie Weinhold von ESL für menschenunwürdig. Auch Andrea Wicklein setzt sich für gerechte Löhne ein. Sie ist die Beauftragte für Mittelstand/Freie Berufe der SPDBundestagsfraktion und in dieser Funktion an den Problemen des Mittelstandes interessiert. „Um den kleineren Unternehmen zu helfen, wäre eine Vereinfachung der gesamten Bürokratie ein Anfang“, gibt Stefanie Weinhold der Politikerin sogleich mit auf den Weg. „Es ist der blanke Horror, wie viele Steine einem in den Weg gelegt werden.“ Allein Finanzund Gewerbeamt müssten viel besser miteinander verknüpft werden. „Es muss eine Anlaufstelle geben“, so Weinhold.

ESL hat seine Krise überwunden. Zwei Elektroniker-Azubis sollen in diesem Jahr das 20-köpfige Team verstärken. „Es ist das erste Mal, das uns hochwertige Bewerbungen erreichen“, freut sich Andreas Weinhold. Er denkt dabei vor allem an Eigenbedarf. Denn ESL fehlt es an fähigen Fachkräften. Aber so hat sich wenigstens die Vorstellung der Firma in Schulen im Rahmen des Ludwigsfelder Assessment Centers, unter Leitung von der Wirtschaftsförderin Steffi Schmoz, ausgezahlt. Es können aber durchaus weiterhin Bewerbungen an ESL gerichtet werden.

Andrea Wicklein nimmt diese Hinweise dankend an: „Ich bin unterwegs, um sowas mitzu-

Neben ESL statteten die Politiker an diesem Tag auch den in Ludwigsfelde ansässigen Unternehmen SunCoal Industries GmbH und Volkswagen Original Teile Logistik GmbH & Co.KG einen Besuch ab. Cornelia Schimpf

Geld für neue Straßenbäume wurde im Bezirkshaushalt berücksichtigt.

Es ist nunmehr das dritte Mal in Folge, dass in Steglitz-Zehlendorf eine schwarz-grüne Zählgemeinschaft einen Haushalt für zwei Jahre beschlossen hat. Die Schwerpunkte der Fraktion Bünd-

nis90/Die Grünen liegen unter anderem in den Bereichen Jugend, Radverkehr und energetische Sanierung von bezirkseigenen Gebäuden. „Steglitz-Zehlendorf ist im berlinweiten Vergleich gut aufgestellt“, sagt der Fraktionsvorsitzende Uwe Köhne. „Wir müssen kein Rathaus verkaufen, werden nicht unter Finanzaufsicht des Senats gestellt und haben auch beim Personalabbau unsere Hausaufgaben gemacht.“ Dennoch darf das Geld nicht sinnlos verprasst werden, findet Norbert Buchta und nennt den vorgesehenen Wachschutz in Bibliotheken als Beispiel. „Das ist ein Witz“, sagt der SPD-Politiker. Der Bezirk gebe Geld aus, damit gesichert werde, dass keine Bücher entwendet würden. Diese Aufgaben habe bisher das Personal übernommen. Aufgrund baulicher Veränderungen der Arbeitsplätze könnten die Bibliothekare das jetzt aber nicht mehr leisten. „Über den Punkt ließe sich tatsächlich streiten“, bestätigt auch der Bezirksbürgermeister Kopp. Text/Foto: Anett Kirchner

„TI“ gut besucht Stadt zieht positive Bilanz nach Umzug Teltow. Seit Januar 2012 wird die Tourist Information Teltow im Neuen Rathaus auf dem Marktplatz betrieben. Die Besucherzahlen der vergangenen zwei Monate zeigen, dass sich der Standortwechsel positiv ausgewirkt hat. Im Januar konnten insgesamt 478 Besucher erfasst werden, im Monat Februar waren es 405. Durchschnittlich haben demnach täglich 21 Personen das persönliche Gespräch mit den Mitarbeitern der Tourist Information gesucht. „Für die Wintersaison ist das wirklich eine beachtliche Zahl“, betont TI-Mitarbeiterin Verena MayLiebe. Es sei davon auszugehen, dass sich diese Zahl mit Beginn der eigentlichen Tourismussaison in den Frühjahrs- und Sommermonaten noch wesentlich erhöhen werde. „Wir empfehlen Besuchern und auch speziell Wanderern sehr gern unsere audiovisuelle Führung durch die Region“, so MayLiebe. Bei diesem sogenannten Audio-Guide, der in der Tourist Information entliehen werden kann, handelt es sich um einen iPod, der in Ton und Bild Sehenswürdigkeiten der Region an 26 Stationen

beschreibt. Darüber hinaus gibt es eine eigene Route durch den Stahnsdorfer Südwestkirchhof mit 25 Stationen. Befindet sich der Besucher an einem bestimmten Punkt, kann er sich über die dort befindlichen Sehenswürdigkeiten leicht informieren. Verena MayLiebe sieht darin viele Vorteile: „Beispielsweise wird der Nutzer somit in die Lage versetzt, die Region unabhängig und eigenständig nach Belieben zu erkunden und hat dabei die wichtigsten Infos gleich mit im Gepäck.“ Auch bei Fragen zum Deutschen Wandertag 2012 und den damit verbundenen Wanderungen in der Region können sich Interessierte an die TI-Mitarbeiter wenden. Selbstverständlich verfügt die Tourist Information außerdem über Kartenmaterial, Bücher und DVD‘s über die Region. „In Anbetracht der bevorstehenden Osterfeiertage erfreuen sich außerdem Produkte mit regionalem Bezug wie die Original Teltower Blockmalz Bonbons, die mit TeltowMotiven versehene Schokolade und der Rübchentee großer Beliebtheit“, so May-Liebe. Noch vor Ostern werde zusätzlich ein Marzipanrübchen angeboten. pm/cos


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Regional Rundschau 21. März 2012

Meldungen Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf. Nach einer zum Teil sehr emotional geführten Diskussion über die Erhebung von Altanschlussbeiträgen durch den WAZV einigten sich die Mitglieder der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ (KAT) am Abend des 14. März auf einen gemeinsamen Beschlusstext. Die KAT empfiehlt demnach dem WAZV, alle rechtlichen Spielräume zu nutzen, um die Bürger so gering wie möglich zu belasten, insbesondere durch Differenzierung, Stundung und Härtefallregelung. Die nächste Sitzung des WAZV findet am 28. März statt. Wie Kleinmachnows Bürgermeister und Verbandsvorsitzender des WAZV, Michael Grubert, mitteilte, werden jene Punkte dann diskutiert. Er warnte dennoch vor zu großem Optimismus. Kleinmachow. Kleinmachnows Neubürger Bushido hat das denkmalgeschützte Tor seines erst kürzlich erworbenen Grundstückes, des ehemaligen Seemanns-Erholungsheimes am Zehlendorfer Damm 71, abreißen lassen. Laut Andreas Kerkow von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Potsdam Mittelmark gab es zwar eine Baugenehmigung, die es gestattet, das Tor höher zu setzen, um die Zufahrt für die Feuerwehr zu gewährleisten. Diese sei jedoch noch nicht freigesetzt gewesen. Zum jetzigen Zeitpunk hätte der Rapper dort auf keinen Fall bauen oder gar abreißen lassen dürfen. Die Bauaufsicht prüft nun, ob eine Ordnungswidrigkeit vorliegt und ein Bußgeldbescheid gegen Bushido aussteht. „In jedem Fall ist ein Denkmalverlust zu beklagen“, erklärte Kerkow weiter. Ludwigsfelde. Die Stadtverwaltung gibt bekannt, dass im Ludwigsfelder Dichterviertel eine Tempo 30 Zone eingerichtet wurde. Die Zone umfasst folgende Straßen: TheodorFontane-Straße, Ostverbinder, Maxim-Gorki-Straße, Albert-TanneurStraße, Andersen-Nexö-Straße, Goethestraße, Rathausstraße sowie die Straße Am Bahnhof.

Grunewald. Die Polizei wird am 28. März auf dem Sprengplatz Grunewald die letzte Großsprengung zur Munitionsvernichtung durchführen. Während der Sprengungen wird die BAB 115 (AVUS) zwischen den Anschlussstellen Hüttenweg und Nikolassee kurzzeitig in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt. Kleinmachnow. Der Karfreitag fällt in diesem Jahr auf den 6. April. Am darauf folgenden ersten Samstag

gen geben. Im Endspiel gegen die Zinnowwald-Grundschule setzte sich die Grundschule am Buschgraben mit einem 2:1 durch. Für den Sieger trafen Elias Schümchen und Jamal Sultan. Insgesamt waren in diesem Jahr 16 Mannschaften an dem Start. Lichterfelde/Ludwigsfelde. Polizeibeamte des Abschnitts 46 nahmen am 18. März einen jungen Ludwigsfelder fest. Zunächst hatte der 23-Jährige versucht, mit einem

kleinen Apotheke bis zum größten Arbeitgeber der Stadt, seine Türen für Interessierte öffnen und einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Jeder Interessierte, egal ob Unternehmer oder Künstler, ist herzlich zu einer ersten Informationsveranstaltung am 22. März um 19 Uhr im Sitzungssaals des Rathauses Ludwigsfelde eingeladen. Steglitz-Zehlendorf. Die neue Bezirksbroschüre ist erschienen. Sie liegt ab sofort in den Bürger-

Kinder der Jugendkunstschule Teltow

im Monat, dem 7. April, bleiben die Bibliothek und das Bürgerbüro im Rathaus ausnahmsweise geschlossen. Steglitz-Zehlendorf. Die Grundschule am Buschgraben hat sich in der Bezirksendrunde des 38. Drumbo-Cups durchgesetzt und fährt nun zum Finale nach Charlottenburg. Der Berliner DrumboCup ist Europas größtes Hallenfußballturnier für Grundschüler, veranstaltet von der Commerzbank in Zusammenarbeit mit dem Berliner Fußball-Verband und der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Im vergangenen Jahr gewann in Steglitz-Zehlendorf die Mannschaft der Mühlenau-Grundschule. Die musste sich aber in diesem Jahr bereits im entscheidenden Match gegen den späteren Turniersieger mit einer 0:3 Niederlage geschla-

Denken Sie schon jetzt an die Osterfeiertage.

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Steinwurf in eine Gaststätte in der Königsberger Straße zu gelangen. Nachdem ihm dies misslungen war, nahm er einen weiteren Stein in die Hand und durchschlug damit die Fensterscheibe der Eingangstür eines angrenzenden Schreibwarengeschäfts. Im Ladeninneren steckte er sich den Kasseninhalt ein und flüchtete in Richtung Frauenstraße. Nach kurzer Verfolgung nahmen ihn dort Polizisten fest, die von einer Anwohnerin alarmiert worden waren. Der alkoholisierte Einbrecher, der bereits wegen anderer Delikte bekannt ist, wurde der Kriminalpolizei überstellt, die die Ermittlungen übernommen hat. Ludwigsfelde. Die Stadt plant eine Lange Nacht der Wirtschaft. Unter dem Titel „Die Nacht für Neugierige“ kann am 22. September 2012 jedes Unternehmen, von der

ämtern von Steglitz, Zehlendorf und Lankwitz sowie in den Bibliotheken aus. Jedes Heft hat wieder einen Bezirksstadtplan. Auf etwa 200 Seiten werden in der Broschüre wichtige Organisationen, Anlaufstellen und Institutionen von Steglitz-Zehlendorf beschrieben. Dazu zählen z.B. Sportvereine, Sehenswürdigkeiten, Jugendfreizeitstätten, Wochenmärkte oder Treffpunkte für Frauen. Darüber hinaus informiert das seit über 20 Jahren regelmäßig im Frühjahr herausgegebene Heft über die aktuellen Abteilungen und Fachbereiche des Bezirksamtes, stellt dessen Mitglieder vor und gibt zusätzlich Auskünfte über die Bezirksverordnetenversammlung. Stahnsdorf. Bereits am 1. März wurden die zehn Jahre alten Ruderer des RC KST, Thomas Giefer und Laurence Lauman, mit dem Ehren-

Feste Zähne – fest im Leben:

amts- Award des Kreisportbundes Potsdam-Mittelmark ausgezeichnet. Für ihre außergewöhnliche Leistung einer Wanderfahrt von 885 Kilometern über den gesamten schiffbaren Rhein von Basel bis zum Ijsselmeer erhielten sie die Auszeichnung als beste Nachwuchsmannschaft. Ludwigsfelde. Demnächst wieder Trödel unter der A10 – Mit dem ersten Grün erwacht in vielen Sammlern auch die Trödelleidenschaft wieder. Die Händler bieten ihre Schätze an den Trödelsonntagen jeweils von 9 bis 16 Uhr an. Die Termine 2012 sind: 15.04., 20.05., 15.07., 19.08., 2. und 23.09., 7. und 28.10. sowie 09.12. Lichterfelde. Die Mitstreiter der Kiezinitiative „Marienplatz und umliegende Straßen“ organisieren wieder eine große Frühjahrsputzaktion. Los geht es am 24. März, um 12 Uhr. Treffpunkt ist der Marienplatz. „Nachdem im vergangenen Dezember das Grünflächenamt einiges auf dem Marienplatz getan hat, sieht der Platz jetzt zwar schön aus, aber wir wollen ihn weiter verschönern“, beschreibt Cornelia Hettrich von der Kiezinitiative. Dazu gehöre z. B., dass das Laub aus dem Unterholz geholt, die Wege gefegt und der Müll aufgesammelt werde. Willkommen sind auch Kuchen- oder Getränkespenden für die fleißigen Helfer. In der Kiezinitiative „Marienplatz und umliegende Straßen“ haben sich Nachbarn zusammen gefunden, weil sie die Lebensqualität in Lichterfelde verbessern wollen. Teltow. Am 24. März, um 15 Uhr, führt die Theatergruppe der Jugendkunstschule Teltow (siehe Foto) im Ernst-von-StubenrauchSaal das Stück „Contest gegen Langeweile“ auf. Die Idee und die Figuren für das Theaterstück „Contest gegen Langeweile“ haben die Kinder gemeinsam mit ihrer Kursleiterin Theresa Schmidt entwickelt. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht erforderlich. aki, jaw, cos, R.N., pm Foto: Stadt Teltow

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Fest zubeißen und strahlend lächeln – mit Zahnimplantaten lassen sich auch größere Zahnlücken schließen und selbst Prothesen sitzen sicher und fest wie eigene Zähne. Weitere Themen: Angstpatienten, Tiefschlafbehandlung Wir laden Sie ein zu einem kostenlosen Informationsabend:

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Kultur

Regional Rundschau 21. März 2012

Ein Meisterwerk zum Geburtstag der Andreaskirche Mozarts „Requiem“ als eines der größten Chorwerke wird am 1. April in Teltow aufgeführt

Mrs.Sporty lädt Sie ein! Zum Tag der offenen Tür Richtigstellung am 21.01.2012 von 10 bis 17 Uhr In der letzten Ausgabe der Regional Rundschau nen Tür für (KW 10/2012) ist uns ein Fehler unterlaufen: Nur am Tag der offe lieder! * Das Angebot gilt nur am Tag der offenen Tür: Das Startpaket für 0 Euro anstatt der regulären 99 Euro erhalten Sie bei Abschluss einer Mitgliedschaft. Nicht kombinierbar mit anderen Angeboten. Informationen zu unserer Verwaltungsgebühr sowie unseren attraktiven Konditionen finden Sie unter www.mrssporty.com.

Am 1. April 2012 erklingt das „Requiem“ nun auch in der Teltower Andreaskirche, aufgeführt von der Teltower Kantorei, vier Solisten und der „Camerata Potsdam“ mit Bläserverstärkung, unter der Leitung von Bernd Metzner. „Das Requiem gehört zu den Werken, die wir aus Anlass des 200. Geburtstages der Andreaskirche zur Aufführung bringen“, erklärt Kantor Bernd Metzner. „Später im Jahr werden wir am Wochenende des 2. Advents das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach in zwei

die ersten 20 Neumitg

Jetzt starten:Wahl In dem Text auf Seite 7 ist von der „Mrs.Sporty 0 statt 99 Euro!* für 2010“ die Rede, richtig muss es natürlich „Mrs.Sporty Wahl 2012“ heißen. Mrs.Sporty Teltow Potsdamer Str. 12b · 14513 Teltow Tel.: 03328 - 35 65 12 www.mrssporty.de/club335

Teltow. Es gehört zu den großartigsten und beeindruckendsten Chorwerken der Musikgeschichte: das Requiem von W. A. Mozart. Um seine Entstehung ranken sich zahlreiche Legenden, von einem „grauen Boten“ ist die Rede, der das Werk aus dem Jenseits bestellt haben soll. Tatsache ist, dass Mozart während der Arbeit an dem Requiem starb, im Alter von lediglich 35 Jahren. Trotz der Tragik seiner Entstehung ist Mozarts „Requiem“ die wahrscheinlich bekannteste und beliebteste Totenmesse. Sie ertönte bei der Totenfeier der preußischen Königin, von Friedrich Gottlieb Klopstock, Frédéric Chopin und Ludwig van Beethoven, begleitete Napoleons sterbliche Überreste in den Pariser Invalidendom und erklang sogar zum 100. Geburtstag von Karl Marx. Der deutsche Schriftsteller Jean Paul schwärmte besonders vom Gegensatz zwischen „Mozartischen Donnerwolken“ und „Nachtigallengesang“. Und Johann Adam Hiller, Leiter der Musikübenden Gesellschaft am Leipziger Gewandhaus und Thomaskantor, überschrieb 1796 seine Kopie der Partitur mit „opus summum viri summi“ – „höchstes Werk des höchsten Mannes“.

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200 ehrwürdige Jahre hat die Andreaskirche bereits auf dem Buckel. Zum Geburtstag des Wahrzeichens der Rübchenstadt hat Kantor Bernd Metzner (r.) eines der großartigsten Chorwerke von W. A. Mozart mit seinem Ensemble einstudiert. Fotos: Teltower Stadt-Blatt Verlag

Konzerten erklingen lassen. Natürlich können sich die Konzertbesucher das ganze Jahr über auf ein vielfältiges Programm freuen, das von Renaissancemusik bis zu Chorliedern der Romantik, von barocken Trompetenklängen bis hin zu mitreißender Gospelmusik reicht.“ Im Grunde kann die Andreaskirche auf eine noch längere Geschichte zurückblicken. Doch im Jahre 1801 kam es zu einem verheerenden Stadtbrand. Neben zahlreichen Häusern in der Teltower Altstadt wurde auch die Andreaskirche Opfer der Flammen und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Elf Jahre später, am 13. Dezember 1812, wurde bei einem festlichen Gottesdienst die neue Kirche eingeweiht. Auch wenn in der Andreaskirche keine Königinnen beigesetzt und Napoleon mit seinem Heer bei Großbeeren vernichtend geschlagen wurde,

so bildet das Gebäude dennoch einen mehr als würdigen Rahmen für Mozarts „Requiem“. Den Liebhabern vom „höchsten Werk des höchsten Mannes“ sei am 1. April frühes Erscheinen empfohlen. Die Anzahl der Sitzplätze ist in der Andreaskirche beschränkt. heb/jaw Aufführung am Sonntag, 1. April, 17.00 Uhr in der Andreaskirche Teltow, Breite Straße. Chor- und Orchesterkonzert von W. A. Mozart „Requiem“ (dmoll KV626) für Soli, Chor und Orchester. Maurerische Trauermusik für Orchester „Ave verum corpus“ für 4-stimm. Chor und Streicher. Es wirken mit: Cornelia Zerm (Sopran), Ursula Thurmair (Alt), Friedemann Hecht (Tenor), KaiUwe Fahnert (Bass) und die Kantorei Teltow sowie das Orchester „Camerata Potsdam“ mit Bläserverstärkung. Leitung: Bernd Metzner.

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Kultur

Regional Rundschau 21. März 2012 Anzeige

Extavium 2.0 Das Staunen wird größer! Seit dem 20. März sind die Tore des wissenschaftlichen Mitmachmuseums in der Caligari Halle für jedermann geöffnet. „Wir freuen uns sehr darauf, in unserer neuen Halle endlich der großen Nachfrage nach Experimentierkursen gerecht werden zu können“, teilt der Kurator des Extaviums, Dr. Axel Werner, mit. Durch den Umzug bietet das Extavium zusätzliche Experimentierangebote für Grundschulen und weiterführende Schulen sowie neue unterhaltsame Präsentationen zu spannenden naturwissenschaftlichen Phänomenen für Erwachsene. „Deutlich mehr Platz, die Synergien in vielen Bereichen mit dem Filmpark Babelsberg – alles starke Faktoren für diese unternehmerische Entscheidung“, erklärt Friedhelm Schatz, Filmpark-Chef und Hauptgesellschafter des Extaviums. Anlässlich der Neueröffnung verlost das Extavium zehn Freikarten. Der Schlüssel zu

Ihrem Glück wäre die Antwort auf folgende Frage: Was ist auf der Fassade des Extaviums zu sehen, woraus sich auch der Name ergibt? Ihre Antwort schicken Sie entweder per E-Mail an rita_freimund@ stadtblatt-online.de oder teilen diese unter (0 33 28) 31 64 50 telefonisch mit. Öffnungszeiten: Di–Fr 9–18 Uhr, Sa–So 10–18 Uhr Eintritt: Erw.: 8 Euro, Kinder: 6 Euro, Kita-/Schul-/Hortgruppen: 5 Euro/Kind, Familienkarte (2 Erw./3 Kinder): 28 Euro, Experimentierkurse (30 Min.): je 3 Euro/Person Extavium Marlene-Dietrich-Allee/ Emil-Jannings-Straße 14482 Potsdam Besucherkontakt: Tel.: (03 31) 8 77 36 28 E-Mail: kontakt@extavium.de

Termine

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Donnerstag, 22. März 18 Uhr Lesung Jugendwahn und andere Gemeinheiten. Die Erzählungen von Marion Thomasius werden witzig und pointiert vorgetragen, sind anregend und nachdenklich zugleich, oft recht kritisch und voll von rabenschwarzem Humor. Geschichten (nicht nur) rund ums Älterwerden – gelesen von Marion Thomasius. Telefon: (0 33 28) 47 81–2 44 Seniorentreff im Bürgerhaus Ritterstraße 10 14513 Teltow

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Freitag, 23. März 19 Uhr Lesung. Peter Weck erinnert sich und liest aus seiner Autobiografie „War´s das?“ Präsentiert wird das Leben eines Schauspielers, Regisseurs, Intendanten und Talententdeckers. Mit unvergleichlich lapidarem Humor und sensiblem Understatement schildert Peter Weck Kollegen, Familie und Freunde und erinnert sich an einzigartige Momente aus Film und Theater. Telefon: (03 32 03) 56 - 0 Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72 14532 Kleinmachnow

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Freitag, 23.03.2012, 19.00 Uhr, Theatersaal

Peter Weck: „War ´s das?“ Peter Weck erinnert sich und liest aus seiner Autobiografie Eintritt: 8 Euro, 10 Euro (Gäste) Freitag, 30.03.2012, 10.00–18.00 Uhr, Foyer

Ostermarkt Mit Ausstellern rund um das Osterei Eintritt: frei Montag, 02.04.2012, 19.00 Uhr, Theatersaal

Cinema Augustinum: Wie ein einziger Tag Drama (USA 2004), Regie: Nick Cassavetes, Darsteller: Ryan Gosling Eintritt: frei, 3 Euro (Gäste) Dienstag, 03.04.2012, 18.30 Uhr, Theatersaal

Politik aktuell: „Bio + Fair – Essen mit gutem Gewissen“ Gesprächsrunde und Diskussion mit Cornelia Behm (MdB, Bundesfraktion von Bündnis 90/Die Grünen) und Gästen Eintritt: frei

ab Samstag, 24. März 9 Uhr Mietgendorfer Geschichte und Geschichten – Zu einer Radwanderung nach Mietgendorf lädt der Ludwigsfelder Frauenstammtisch e.V. ein. Treff und Start ist der Rathausplatz. Ziel ist das Mietgendorfer Gemeindezentrum, wo Mietgendorfer Geschichte und Geschichten zum Besten gegeben werden. Interessentinnen melden sich im Frauentreff im Waldhaus unter (0 15 77) 5 21 18 11 oder per E-Mail unter Frauentreff.Waldhaus@online.de.

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ab Samstag, 24. März 10 bis 18 Uhr Ausstellung. Wer ist alt? Und wer ist jung? Die Vorstellungen vom Alter haben sich über Jahrhunderte und besonders in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Im „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ beleuchtet die neue Präsentation „Alt und Jung – Vom Älterwerden in Geschichte und Zukunft“ auf der Domäne Dahlem diesen gesellschaftlichen Wandel. Immer dienstags ist die Ausstellung geschlossen. Telefon: (0 30) 66 63 00 22 Domäne Dahlem Königin-Luise-Straße 49 14195 Berlin

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Sonntag, 25. März 17 Uhr Frühlingskonzert – „Es tönen die Lieder” der Kreismusikschule En-

gelbert Humperdinck PotsdamMittelmark. Telefon: (03 32 03) 80 37 Bürgersaal Adolf-Grimme-Ring 10 14532 Kleinmachnow

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Sonntag, 25. März 15.30 Uhr Sonntagskonzert im Kammermusiksaal der Philharmonie. Das Orchester der Berliner Musikfreunde e.V., Berlins ältestes Amateurorchester, gegründet 1866, lädt zum Konzert mit dem Schlossplatzquintett in den Kammermusiksaal der Philharmonie. „Das Konzert für Blechbläserquintett und Orchester des niederländischen Komponisten Jan Koetsier ist ein Geheimtipp unter Musikern, gelingt es ihm doch, mit seiner lockeren, heiteren, ja teils jazzig-schmissigen Art, in kürzester Zeit jedes Publikum für sich zu gewinnen“ so Yukari Ishimoto, die Dirigentin des Orchesters der Berliner Musikfreunde. Karten für dieses Konzert sind per E-Mail, karten@obm-ev.de, telefonisch unter (0 30) 85 99 99 99) oder an der Tageskasse erhältlich. Philharmonie Herbert-von-Karajan-Straße 1 10785 Berlin

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Dienstag, 27. März 20 Uhr Judy meets Marlene – In ihrem aktuellen Konzertprogramm „Judy meets Marlene – Lesung & Gesang“, lässt Judy Winter den großen Star durch ihre unvergesslichen Lieder, Zitate ihrer Zeitgenossen, Passagen aus verschiedenen Interviews sowie biografische Daten wieder lebendig werden. Begleitet wird sie von Harry Ermer am Piano. Tickets unter (0 30) 58 84 33. Wintergarten Varieté Potsdamer Straße 96 10785 Berlin

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Donnerstag, 29. März 18 Uhr Geschichten aus der Sofa-Ecke. Echte Brandenburger! Eine Lesung mit Astrid Hoffmann und Gudrun Küsel. Auf der Stahnsdorfer Sofa-Ecke geht es wieder märkisch zu. Berühmte Brandenburger Persönlichkeiten nehmen gedanklich neben Brandenburger Urgesteinen wie „Herrn Müller von nebenan“ Platz. Telefon: (0 33 29) 64 65 01 Gemeindebibliothek Stahnsdorf Annastraße 3 14532 Stahnsdorf

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Freitag, 30. März 21.30 Uhr The German Boss & Friends: Der „German Boss“ Carly Voges präsentiert mit einer dem echten „Boss“ verblüffend nahe kom-

menden Stimme bekannte und weniger bekannte Bruce-Springsteen-Songs. Der „German Boss“ und seine Band gastieren mit einem besonderen UnpluggedProgramm in Teltow. Tickets erhalten Sie in der Tourist Information im Rathaus. Telefon: (0 33 28) 47 81–293 Ernst-von-Stubenrauch-Saal Marktplatz 1/3 14513 Teltow

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Freitag, 30. März 21.30 Uhr Konzert. Schwedische Bands können den Rock rotzen. Die Jungs von THE CURSE rocken in alter „MC5”, „Iggy Pop” und „The Who” Manier. Aber auch Freunde der „Hellacopters” oder der „Backyard Babies“ kommen bei diesen Herren auf ihre Rock’n’Roll‐Kosten. Denn die Stockholmer überzeugen vor allem live. N.V.A.‐Club Erich‐Klausener‐Straße 30 14974 Ludwigsfelde

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Samstag, 31. März 15 Uhr Kindertheater. Das Theater Tusdoch macht nun schon seit Jahren mit Herzblut und Professionalität Märchenstücke für Kinder wie auch für Erwachsene. „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ ist ein Stück für Groß und Klein. Tel.: (03 32 03) 8 77–12 51/12 61 Gemeindeamt Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10 14532 Kleinmachnow

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Samstag, 31. März ab 14 Uhr 3. BenefizBASAR – Gemeinnützige Unternehmen und Vereine der Region TKS präsentieren sich mit ihren Angeboten der Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Beliebte Aktionen statt allgemeiner Ramschkauf“ erwartet die Besucher ein umfangreiches LiveProgramm mit Sängern, Bands und sportlichen Vorführungen, u. a. tritt die neue TKS-Girlband erstmals auf. Telefon: (0 33 29) 6 22 05 Jugend- und Freizeitzentrum „ClaB“ Bäkedamm 2 14532 Stahnsdorf

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Mittwoch, 4. April 15 Uhr Kaffeeklatsch – Der „Kaffeeklatsch on Tour“ ist diesmal zu Gast im Restaurant „Zum Deutschen Haus“ in Ahrensdorf. Unter dem Motto „Ostergeflüster“ dreht sich der Nachmittag rund um das Thema Osterbräuche in Deutschland. Tischreservierungen unter Telefon (0 33 78) 80 16 94. Großbeerener Straße 10 14974 Ludwigsfelde OT Ahrensdorf


Kultur

Regional Rundschau 21. März 2012

Gemälde auf Dachboden entdeckt Neue Sonderausstellung im Heimatverein Zehlendorf widmet sich dem Architekten Paul Mebes Zehlendorf. Der Architekt und Stadtplaner Bruno Taut ist in Zehlendorf und Berlin vielen Menschen ein Begriff. Hingegen seinen Zeitgenossen Paul Mebes kennt kaum jemand. Dabei hat Letzterer ähnlich wie Taut etwa 10 000 Wohnungen in Berlin gebaut. „Weil sein Büro jedoch im Krieg völlig zerstört wurde, gibt es kaum Aufzeichnungen von Paul Mebes“, erklärt Frank Rattay vom Heimatverein Zehlendorf. Um das Lebenswerk des Architekten trotz der wenigen historischen Dokumente einmal nachzuzeichnen, widmet sich die neue Sonderausstellung im Zehlendorfer Heimatmuseum dem bedeutenden Architekten. „Beinahe alles, was er gebaut hat, steht bis heute“, erklärt der Heimatforscher. Eine Art Markenzeichen von Paul Mebes sei der rote Backstein gewesen. Einen Großteil seiner Bauwerke erkenne man sofort an der markanten Klinkerfassade, zum Beispiel zu sehen in der Siedlung am Heidehof an der Potsdamer Chaussee. Mebes baute vorzugsweise solide und verzichtete zum Beispiel auf einen großzügigen Fassadenschmuck. Die Raumaufteilung seiner Landhäuser wurde in der Fachwelt seinerzeit als schlicht und bescheiden gewertet. „Er war gelernter Tischler und legte deshalb großen Wert auf die handwerkliche Arbeit“, beschreibt Frank Rattay. Die Ausstellung im Heimatmuseum präsentiert bisher unveröffentlichte Zeichnungen, Gemälde und Fotografien von Paul Mebes. Darunter finden sich unter anderen private Bilder von einer gewissen Familie Hanschke. Mit ihr war

Frank Rattay vom Heimatverein Zehlendorf hat die Ausstellung sowohl mitgestaltet als auch initiiert. Links ein Bildnis von Architekt Mebes.

Mebes sehr verbunden, weil er für die Pfarrerswitwe Eva Hanschke in Zehlendorf sein erstes Landhaus bauen durfte. Direkt auf dem Nachbargrundstück in der Riemeisterstraße 27 entstand später sein eigenes Haus. Paul Mebes wurde 1872 in Magdeburg geboren und kam im Zuge seines Architekturstudiums nach Berlin. Von 1908 bis 1938 lebte er Zehlendorf. Neben Landhäusern baute er vor allem auch Siedlungen, Wohnanlagen, Schulen und Geschäftshäuser. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg entstanden Häuser, die ihn zu einem der bekanntesten Vertreter des genossenschaftlichen Reformwohnungsbaus werden ließen. Paul Mebes war auch Vorstandsmitglied des BeamtenWohnungs-Vereins zu Berlin. Zu seinen ersten Werken zählt die Wohnanlage am Fritschweg in Steglitz. Parallel dazu arbeitete er als freier Architekt gemeinsam mit seinem Schwager Paul Emmerich in der

Architektengemeinschaft „Mebes & Emmerich“. Die Familie Emmerich gab letztlich auch den Anstoß dafür, dass sich der Heimatverein auf die Spurensuche des unbekannten Architekten machte. Denn die Enkelin von Paul Emmerich hatte vor ein paar Jahren auf einem Dachboden in Zehlendorf zwei Gemälde von Paul Mebes und seiner Frau Gertrud entdeckt und diese an Angelika und Friedrich Mebes weitergeben. Die schenkten die Porträts wiederum dem Heimatverein, woraufhin das Interesse an dem Zehlendorfer Architekten geweckt war. Die Sonderausstellung „Reform und Tradition – Auf den Spuren von Paul Mebes“ ist noch bis zum 20. Juni im Heimatmuseum, Clayallee 355 (Zehlendorf Eiche), 14169 Berlin, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind jeweils Montag und Donnerstag von 10 bis 18 Uhr sowie Dienstag und Freitag von 10 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei. Text/Foto: Anett Kirchner

Industriemuseum zieht um Region. Das Industriemuseum Region Teltow e.V. (IMT) bleibt von Anfang April bis Anfang Juni 2012 wegen Umzug und Neugestaltung geschlossen. Derzeit noch in Kleinmachnow im Meiereifeld ansässig wird das IMT Anfang April sein neues Domizil in der Teltower Oderstraße 23-25 (neben Möbel Boss) beziehen. In dem historischen Industriegebäude (ehemals ZAT – roter Backsteinbau) wird das IMT sein neues Museumskonzept gut verwirklichen können. Es sind optimale Bedingungen besonders für die Arbeit des Informationszentrum Berufsorientierung (IZB) gegeben.

Außerdem erleichtert sich die Erreichbarkeit durch bessere Verkehrsanbindungen. Die Neueröffnung ist für Anfang Juni geplant. Nähere Informationen werden zu gegebener Zeit folgen. Das IMT freut sich schon jetzt auf zahlreiche Besucher. Die Arbeit des 2005 gegründeten Vereins Industriemuseum Region Teltow e.V. umfasst das IMT und das IZB. Seitdem präsentiert das Museum 140 Jahre Industriegeschichte von 1871 bis zur Gegenwart. 2007 wurde das IZB gegründet und ist Bestandteil des IMT. Die Berufs-

und Studienorientierung erfolgt auf der Grundlage verbindlicher Richtlinien für das Land Brandenburg. Der für den 17. April 2012 geplante Vortragsabend findet trotzdem statt und bleibt von der Schließung ab April unberührt. Wer sich für das Thema „Die S-Bahn während der Teilung Berlins“ interessiert, kann am 17. April, um 18 Uhr, in das Industriemuseum am bisherigen Kleinmachnower Standort im Meiereifeld 35 kommen. Referent ist Udo Dittfurt vom S-Bahn-Museum Griebnitzsee. jaw/pm

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Neues Wohlfühlbistro in Teltow „Das hat in Teltow bisher gefehlt“, sagt Stephan Möhle, der am 5. März das neue Bistro „Auszeit“ in der Teltower Oderstraße/Ecke Striewitzweg eröffnete. „Bei uns können die Gäste in angenehmer Atmosphäre abschalten und genießen“, so der Inhaber. Ob eine kleine Auszeit zwischendurch oder eine ausgedehnte Einkehr – das Bistro hat für jedes Zeitfenster das passende Angebot.

Carte. Danach gibt es bis 18 Uhr warme Küche. Abwechslung heißt hier das Zauberwort. Ob deftige Hausmannskost oder italienische Spezialitäten – hauptsache günstig und lecker. Natürlich dürfen Kuchen, Desserts und andere Kleinigkeiten für zwischendurch nicht fehlen. Abends können die Gäste den Tag bei einem Glas Wein oder einem Cocktail ausklingen lassen.

In das stilvoll eingerichtete Bistro mit 35 Sitzplätzen, einer einladenden Bar und einer gemütlichen Sofaecke ist bereits frischer Kaffeeduft eingezogen. Bis 12 Uhr bietet das Team vom Bistro „Auszeit“ Frühstück à la

Die Bistro-Gäste können sich schon auf die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühjahr freuen. Dann soll zudem der Terrassenbetrieb losgehen. Parkplätze stehen direkt am Haus zur Verfügung.

NEUERÖFFNUNG – Reinschauen, umschauen und genießen! Ab 18

Cock

Uhr

tails

Kaffeespezialitäten Frühstück bis 12 Uhr belegte Brötchen/Ciabatta italienische Spezialitäten und Öffnungszeiten: warme Hausmannskost ab 12 Uhr Mo.–Do. 8 Uhr–20 Uhr Kuchen und Desserts Freitag 8 Uhr–Open End kalte Getränke u. v. m Samstag 10 Uhr–Open End Bistro Auszeit Oderstraße 20 14513 Teltow


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Regionales

Regional Rundschau 21. März 2012

„You‘ll never walk alone“ Evangelisches Diakonissenhaus eröffnete neue Sporthalle an der Lichterfelder Allee in Teltow Teltow. „Kinder, Ihr seid die ersten, die hier Sport treiben. Wenn Ihr Freude daran habt, dann haben wir es richtig gemacht“, sagte Pfarrer Matthias Blume zur feierlichen Einweihung der neuen Sporthalle auf dem Gelände des Evangelischen Diakonissenhauses am 14. März. Das ließen sich die Schüler der Evangelischen Grundschule nicht zweimal sagen. In ihrer Tanzperformance zu modernem Pop ließen sie die Post abgehen. Lebensfreude pur leuchtete aus erhitzten Gesichtern. Im Publikum drängelten sich zahllose Eltern, Geschwister und Diakoniemitarbeiter, die begeistert Beifall klatschten. Auch der brandenburgische Innenminister Dr. Dietmar Woidke und der Teltower Bürgermeister Thomas Schmidt waren zur Eröffnung gekommen. „You‘ll never walk alone“ – mit dem Verweis auf diese legendäre Fußballhymne wollte Lutz Ausserfeld, Verwaltungsdirektor des Diakonissenhauses, betonen, dass die Stadt Teltow und das Diakonissenhaus eng zusammenarbeiten und einen gemeinsamen Weg gehen. Es geht auch um ein Dankeschön. Immerhin hatte die Kommune 500 000 Euro von den rund 2 Millionen Euro

zugängliche Einfeldhalle fügt sich harmonisch in das bauliche Gesamtensemble des Diakonissenhauses und verfügt über ein 15 x 27 Meter großes Spielfeld. An das Foyer schließen sich die Halle mit Geräteräumen, Lehrerraum und Behinderten-WC sowie der Nebenraumtrakt mit BesucherWCs und Sportlerumkleiden an. Oberhalb der Geräteräume befinden sich ein Gymnastikraum und eine Galerie, die Einblick in den Hallenraum bietet.

Zur feierlichen Einweihung gaben die Schüler der Evangelischen Grundschule Teltow-Seehof alles: Zu treibenden Pop-Rhythmen wurde ausgelassen und fröhlich auf dem nagelneuen Sporthallenparkett getanzt.

Gesamtbaukosten übernommen. „Das muss aber nicht bedeuten, dass wir immer einer Meinung sein müssen“, so Ausserfeld weiter. An diesem Tag der feierlichen Einweihung waren sich jedoch alle einig darüber, dass die neue Sporthalle ein echter Gewinn ist. Gebaut wurde die Sporthalle für die Schüler der Evangelischen Grundschule Teltow-Seehof. Bisher

fand der Sportunterricht für diese Kinder in der Mühlendorf-Oberschule sowie in der Grundschule am Röthepfuhl statt. Auch die Förderschule „Hans-ChristianAndersen-Schule“ wird die Sporthalle für den Sportunterricht nutzen. Darüber hinaus steht sie den Kindertagesstätten „Morgensonne“ und „Zoar“ offen, ebenso den Bewohnern des Diakonis-

senhauses. Außerdem werden die Breitensportvereine der Stadt Teltow die Sporthalle nach 17 Uhr nutzen können, schon jetzt ist das Interesse groß. Über die Vergabe der Hallenfreizeiten entscheidet indes die Stadtverwaltung. Nach nur einem Jahr Bauzeit konnte das von Architekt Reiner Sinz entworfene Gebäude fertiggestellt werden. Die barrierefrei

„Auch ein Grund zur Freude ist“, so Pfarrer Blume, „dass wir fast den Passivhausstandard erreicht haben: ein Haus mit vielen Jacken, guten Schuhen und Schal.“ So könnten sich die Kinder vielleicht vorstellen, was mit Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und natürlichen Ressourcen gemeint ist. So zeichnet sich die Halle durch hohe Wärmedämmstandards, eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und Warmluftheizung sowie die Wärmeerzeugung über Geothermie (Erdwärme) aus. Damit füge sie sich bestens in das kommunale Klimaschutzkonzept der Stadt Teltow ein, sagte Bürgermeister Schmidt. Text/Foto: Jana Wierik

INFORMATION • INFORMATION • INFORMATION • INFORMATION

An alle Trinkwasserkunden des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Der Teltow“

Rohrnetzspülung im Trinkwasserversorgungsgebiet des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Der Teltow“ vom 27.03.2012 bis zum 13.04.2012 Die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH informiert die Trinkwasserkunden des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Der Teltow“ darüber, dass Trinkwasserleitungsspülungen sowohl am Tage in der Zeit von 7:00 bis 16:00 Uhr sowie nachts zwischen 22:00 und 6:00 Uhr vorgesehen sind. Die genauen Spülabschnitte und -termine können Sie der nachfolgenden Auflistung entnehmen.

Auf Grund der Spülungen kann es zu Qualitäts- und Druckbeeinträchtigungen des Trinkwassers kommen. Wir bitten darum, während dieser Zeit möglichst keine wasserverbrauchenden Geräte, wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler zu nutzen. Mit freundlichen Grüßen Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH

Trinkwasserleitungsnetzspülung in Stahnsdorf 2012 Nachtspülung 27.03.2012–28.03.2012 Herrmannstraße, Kleiststraße, Schillerstraße, Striewitzweg, Puschkinstraße, WilhelmKülz-Straße, Siegfriedstraße, Tellstraße, Separationsweg Nachtspülung 28.03.2012–29.03.2012 Wilhelm-Külz-Straße, Schleusenweg bis Schleuse, Potsdamer Allee bis Güterfelder Eck, Priesterweg Nachtspülung 29.03.2012–30.03.2012 Güterfelder Damm in Richtung Güterfelde, Potsdamer Straße, Priesterweg, Stahnsdorfer Weg bis Sputendorf, Schenkenhorst, Nudow, Fahlhorst

Am Walde, Herrmann-Scheidemann-Weg, Karolinenstraße, Im Wiesengrund, Am Wall, Diestelfalterweg, Am Weiher, Grashüpferweg, Zikadenweg, Glühwürmchenweg, Marienkäferweg, Schmetterlingsring, Tagfalterweg, Nachtfalterweg, Weißlingweg, Pfauenaugenweg, Mohrenfalterweg Tagesspülung 03.04.2012 Geranienweg, Asternweg, Crocusweg, Rosenweg, Hortensienweg, Enzianweg, Schneeglöckchenweg, Primelweg, Dahlienweg, Tulpenweg, Magueritenweg, Lilienweg, Nelkenweg, Gladiolenweg, Irisweg, Schreyerstraße, Schlemmerweg, Kandinskyplatz, Kleestraße, Marcksstraße, Albersstraße, Feiningerstraße, Mucheweg

Tagesspülung 30.03.2012 Schenkendorfer Weg, Ruhlsdorfer Straße, Enzianweg, Hamburger Straße, Kieler Straße, Bremer Straße, Quermathe, Mühlenstraße, Schulstraße, Schulzenstraße, Lindenstraße, Am Upstall, Kirchstraße, Dorfplatz, Krughofstraße, Wilhelm-Külz-Straße

Tagesspülung 04.04.2012 Annastraße, Markhofstraße, Hildegardstraße, Elisabethstraße, Luisenstraße, Augustastraße, Marthastraße, Hedwigstraße, Sonnenblumenweg, Ingestraße, Florastraße, Elsestraße, Marienstraße, Schneeglöckchenweg

Tagesspülung 02.04.2012 Güterfelder Damm, Sputendorfer Straße, Am Streuobsthang, Friedrich-Naumann-Straße,

Tagesspülung 05.04.2012 Parkallee, Friedensallee, Brabantstraße, Dähnestraße, Brahmsstraße, Friedrich-Naumann-

Straße, Bergstraße, Beethovenstraße, Chopinstraße, Wagnersteg, Mozartsteg, Schubertstraße, Bachstraße, Tschaikowskistraße, Kuhlmaystraße Tagesspülung 10.04.2012 Potsdamer Allee, Bahnhofstraße, Meisenweg, Heidestraße, Am Heideplatz, Falkenstraße, Starstraße, Amselsteg, Fasanenstraße, Spechtstraße, Drosselweg, Elstersteg, Zeisigsteig, Finkensteg, Sperberstraße, Schwalbensteg, Reihersteg, Taubenweg, Güterfelder Damm, Rotkehlchenweg Tagesspülung 11.04.2012 und 12.04.2012 Potsdamer Straße, Poststraße, Bäkepromenade, Birkensteg, Wannseestraße, Schleusenweg, Akazienweg, Kiefernsteg, Alte Potsdamer Landstraße, Eichenweg, Ulmenweg, Buchenweg, Eschenweg, Kastaniensteg, Pappelweg, Fichtensteg, Tannenweg, Ahornsteg, John-Graudenz-Straße, Uferweg, Erlenweg, Wachholderweg, Teerofenweg, Anni-KraussStraße, Heinrich-Zille-Straße, Bahnhofstraße

Ortsteil Güterfelde Tagesspülung 12.04.2012 und 13.04.2012 Friedenstraße, Jägersteg, Alte Trift, Stolper Weg, Kurze Birken, Am Kienwerder, Reiherweg, Alte Feldmark, Am Birkenhügel, Am Kiebitzfenn, Waldtrautstraße, Am Wiesengrund, Heidekamp, Am Anger, Hasensprung, Am Heideplatz, Sputendorfer Weg, Lindenallee, Schwarzer Weg, Am Schlosspark, Sportplatz, Gartenstraße, Kirchplatz, Seestraße, Potsdamer Straße, Priesterweg, Berliner Straße, Großbeerenstraße, Mühlenweg, Fichtestraße, Am Pfarracker, Ruhlsdorfer Weg, Feldstraße, An den Seematen

Ortsteil Schenkenhorst Tagesspülung 30.03.2012

Ortsteil Sputendorf

Gemeinde Nuthetal, Ortsteil Nudow

Tagesspülung 30.03.2012

Tagesspülung 30.03.2012


Bildung und Beruf

Regional Rundschau 21. März 2012

Potsdam. Die Internet-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Potsdam enthält so viele freie Lehrstellen wie noch nie – 781 freie Plätze in 63 verschiedenen Ausbildungsberufen werden aktuell angeboten. Die Lehrstellenbörse findet man unter www. hwk-potsdam.de. Neben 103 Ausbildungsplätzen für Kfz-Mechatroniker, sind auch 75 Lehrstellen für Friseure, 67 für Elektroniker und 47 für Metallbauer in der Internetbörse eingetragen.

Unter vielen anderen Angeboten finden sich sogar freie Lehrstellen für seltene Handwerke wie Sattler, Bootsbauer und Holzbildhauer. Schülern und Schülerinnen, die im Sommer ihre Schulzeit beenden und noch nicht wissen, welchen Beruf sie ergreifen sollen, kann der „Berufe-Checker“ im Internet (w w w.handwerk .de/berufe checker) weiterhelfen. Mit dem Online-Test kann man herausfinden, welcher Handwerksberuf zu einem passen könnte.

Ein weiterer Service der Handwerkskammer Potsdam ist die neue kostenfreie App „Lehrstellenradar“. Die mobile App, die seit Oktober 2011 im App Store und Android Market erhältlich ist, bietet Jugendlichen, aber auch Berufsberatern, Lehrern und Eltern einen einfachen Zugang zu freien Lehrstellen und Praktikumsplätzen im Handwerk – aktuell, mit Kontaktdaten und regionaler Suchfunktion. pm/jaw

Zum Praktikum nach Venedig Berlin. Im Rahmen des Projektes „Europäische Wander- und Lehrzeit“ (EU-Walz) wird jungen Arbeitssuchenden die Möglichkeit gegeben, sich während eines dreimonatigen Auslandspraktikums beruflich, sprachlich und interkulturell weiterzubilden. Das nächste Praktikumsprogramm findet im Sommer in Venedig statt und startet am 2. April 2012 mit einer zweimonatigen Vorbereitung in Berlin. Interessierte sollten sich schnellstmöglich anmelden. Nach einem Italienisch-Sprachkurs sowie einem interkulturellen Training mit Tipps für die Reisevorbereitung bei der TÜV Rheinland Aka-

demie GmbH in Berlin-Neukölln beginnt im Juni das dreimonatige Betriebspraktikum in Venedig. Dieses kann in verschiedenen Bereichen absolviert werden, je nach Ausbildung und Interessen des Teilnehmers. Während dieser Zeit findet auch eine einwöchige Reise durch Italien statt, ähnlich einer Walz, bei der Handwerker auf Wanderschaft gehen. An das Praktikum schließt sich eine vierwöchige Nachbereitung in Berlin mit Unterstützung bei der Jobsuche an. Bewerber sollten zwischen 20 und 35 Jahre alt sein. Voraussetzung ist zudem, dass sie als arbeitssuchend

gemeldet und Empfänger von Arbeitslosengeld II sind. Den Teilnehmern entstehen keine zusätzlichen Kosten. Hin- und Rückflug, Unterkunft sowie gemeinsame Aktivitäten werden übernommen. Das Projekt „EU-Walz“ wird im Rahmen des Programms „IdA – Integration durch Austausch“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds finanziert. pm Anmeldung und Information: KOMBI Consult GmbH, Katrin Rahn, Glogauer Straße 2, 10999 Berlin, E-Mail: rahn@kombiconsult.de, Tel. (0 30) 61 28 12 03.

Osterferien mal anders Evangelischer Schulbauernhof in Rohlsdorf (Prignitz) bringt Jungen und Mädchen die Natur näher Rohlsdorf. In den Osterferien lädt mittendrin mit Spaß und abenteuder ökologische Schulbauernhof erlichen Erlebnissen“, teilt Leiterin „Hoffbauers Landscheune“ in Britta Scharf mit. Rohlsdorf (Landkreis Prignitz) Interessierte Kinder können anKinder von 6 bis 12 Jahren zur gemeldet werden unter Tel. (03 Osterferienfreizeit ein. Unter dem 39 89) 4 02 68 oder per E-Mail an Motto „Lämmer, Hummeln & Co“ landscheune@hoffbauer-bildung. erfahren die Kinder vom 10. bis de. zum 14. April 2012 gemeinsam Mit 39 Bildungs- und Beratungsdas Erwachen der Natur und das einrichtungen steht die gemeinLeben auf dem Bauernhof. nützige Hoffbauer Gesellschaft für Anzeige: 11.11.2011, | 90 mm 46,1 „Am D1_2012_002_005 See, im Wald und auf| der qualitativ15:43 hochwertige, vor *allem Wiese, im Garten und bei den aber werteorientierte BildungsTieren – wir freuen uns auf das und Betreuungsangebote. Ev. neu erwachende Leben und sind Hoffbauer Einrichtungen als Orte

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ir sind ein leistungsstarkes Unternehmen der Region, welches für die Trinkwasserverund Abwasserentsorgung zuständig ist. Die MWA übernimmt die technische und kaufmännische Betriebsführung seiner Gesellschafter, den Wasserund Abwasserzweckverbänden „Der Teltow“ und „Mittelgraben“. In unseren Verbandsgebieten betreuen wir ca. 77.000 Einwohner. Gegenstand unserer Unternehmenstätigkeit ist die Instandhaltung und Erneuerung, der Betrieb, der Bau und die Errichtung sowie die Verwaltung von regionalen Wasser- und Abwasseranlagen. Seit 1998 haben wir die Ausbildung von Nachwuchskräften in unsere Verantwortung genommen.

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ARAG. In Deutschland sind über zwei Millionen Menschen pflegebedürftig, über 550.000 nehmen einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch. Dabei ist es neben der Qualität der Pflege natürlich auch wichtig, dass sich die Betreuten

mit ihrem Dienst wohl fühlen. Ist dies nicht der Fall dürfen sie sogar fristlos kündigen, wissen ARAG Experten, auch wenn der abgeschlossene Pflegevertrag etwas anderes besagt. Im vorliegenden Fall stellte ein

Vermieter muss Heizkosten exakt berechnen

ambulanter Pflegedienst einer Patientin Kosten für zwei Wochen Pflege in Rechnung, da diese Zeitspanne als Kündigungsfrist im Vertrag angegeben war. Dort war aber bereits ein anderer Pflegedienst tätig. Gegen die daraus resultierenden doppelten Kosten ging die Betreute vor und bekam vom Bundesgerichtshof Recht zugesprochen. Bei der ambulanten Pflege handele es sich um „Dienste höherer Art“, für die besondere Regeln gelten. Daher ist eine fristlose Kündigung rechtmäßig (BGH, Az.: III ZR 203/10). Foto: © Thorben Wengert/pixelio.de

Steuerthemen in aller Kürze Wegfall der Einkommensgrenze volljähriger Kinder Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 sind die Einkünfte und Bezüge eines volljährigen Kindes ab 2012 für die steuerliche Berücksichtigung bis zum 25. Geburtstag unbeachtlich. Kinder werden nun ohne Einkommensprüfung grundsätzlich bis zum Abschluss der erstmaligen Berufsausbildung oder des Erststudiums berücksichtigt. Darüber hinaus werden Kinder nur noch berücksichtigt, wenn sie • eine Ausbildungsmaßnahme, die Gegenstand eines Dienstverhältnisses ist, durchlaufen • sie sich in einer Übergangszeit von höchstens vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten befinden, • mangels Ausbildungsplatz keine Berufsausbildung erhalten, • ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder den neuen Bundesfreiwilligendienst ableisten.

Das BMF erläutert in einem umfangreichen Schreiben die Auswirkungen dieser Neuregelungen. Unschädlich ist danach beispielsweise eine Erwerbstätigkeit von nicht mehr als 20 Wochenstunden. Elektronische Übermittlung der Steuererklärungen ab Veranlagungsjahr 2011 an das Finanzamt Das Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens regelt u.a., dass papierbasierte Verfahrensabläufe des Finanzamtes durch elektronische Verfahrensabläufe ersetzt werden sollen. So sind ab dem steuerlichen Veranlagungszeitraum 2011 die Steuererklärungen von Unternehmen, dazu zählen die Umsatzsteuer-, die Gewerbesteuer-, die Körperschaftsteuer- sowie die Feststellungserklärungen, in elektronischer Form dem Finanzamt einzureichen. Ebenfalls auf

elektronischem Wege sind die sog. Anlage EÜR und ein Antrag auf sog.„Dauerfristverlängerung“ zu übermitteln. Die Einkommensteuererklärung muss ab 2011ebenfalls elektronisch eingereicht werden, wenn und soweit diese sog. „Gewinneinkünfte“ (Land- und Forstwirte, Gewerbetreibende, Freiberufler) beinhaltet. In Härtefällen werden auf Antrag des Steuerpflichtigen Ausnahmen von der elektronischen Übermittlung von den Behörden akzeptiert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Härtefallregelung nach einer noch unbestimmten Übergangsfrist wegfallen wird. Elke Fürstenberg Steuerberaterin & Paul-Wenzel Tosner Dipl.-Kaufmann (FH) Steuerberater Fürsattel & Collegen Steuerberater

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Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht René Teichmann Kurfürstenstraße 31 14467 Potsdam Telefon: (0331) 289 99 - 36 Telefax: (0331) 289 99 - 14 E-Mail: Potsdam@MD-RA.de Informationen: www.MD-RA.de

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ARAG. Manchmal verbirgt sich hinter einem Gerichtsurteil aus Karlsruhe eine richtiggute Nachricht. So zahlen Mieter seit diesem Winter zum Beispiel nur noch dieHeizkosten, die sie auch tatsächlich verbrauchen. Bislang haben zahlreiche Wohnungsbesitzer den Mietern in Rechnung gestellt, was sie pauschal an dieVersorgungsunternehmen gezahlt haben. So nicht, sagte jetzt der BGH! Mieter können nun sogar ihre Jahresabrechnungen prüfen, meinen ARAG Experten. Der Fall Dem Urteil lag der Fall einer Mieterin zugrunde, die sich vor Gericht gegeneine Heizkosten-Nachzahlung von 3.000 Euro gewehrt hatte. Die Mieterin warder Ansicht, dass die Vermieterin die Heizkosten in dem teilweiseleerstehenden Haus einseitig auf sie abgewälzt hatte. Denn diese hatte dieKosten nach ihren pauschal an ein Energieunternehmen gezahlten Leistungenberechnet, nicht aber nach dem tatsächlichen Verbrauch der Mieterin. Einesolche Heizkosten-

Berechnung kann allerdings zu Ungerechtigkeiten führen,weil für die Vorauszahlungen nicht der aktuelle Verbrauch, sondern der desVorjahres maßgeblich ist. Heizkostenverordnung Der BGH verwies den konkreten Fall zurück an das Landgericht Frankfurt amMain. Dort muss die Vermieterin nun eine korrekte Abrechnung nach demtatsächlichen Verbrauch vorlegen. Notfalls müsse der Verbrauch für denZeitraum geschätzt werden, so ARAG Experten. Nach derHeizkostenverordnung dürfen nämlich nur die Kosten der tatsächlichverbrauchten Brennstoffe abgerechnet werden. Eine Berechnung anhand derVorauszahlungen wird diesem Prinzip nicht gerecht. ARAG Experten raten dieAbrechnungen genau zu prüfen und unter Umständen zu beanstanden. Wasser und Abwasser weiter nach Vorauszahlung Bei den Kosten für Wasser und Abwasserentsorgung ist eine Berechnunganhand der Vorauszah-

lungen allerdings weiter rechtens. Dort gibt es nämlichkeine spezielle Regelung wie die Heizkostenverordnung. 2008 hatte der BGHsogar geurteilt, dass Wasserkosten nicht exakt nach dem tatsächlichenVerbrauch im Abrechnungszeitraum berechnet werden müssen. Eine präzise,auf die Monate umgerechnete Abrechnung der Wasserkosten sei zuaufwendig und damit dem Vermieter nicht zumutbar, hieß es damals (BGH,Az.: V III ZR 156/11 und VIII ZR 49/07).

Müssen Rentner Steuern zahlen?

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Das am 01.01.2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz beinhaltet unter anderem eine umfangreiche Neuordnung der Besteuerung von Alterseinkünften. Die Neuregelung gilt sowohl für Personen, die erst jetzt in Rente gehen oder noch im Arbeitsleben stehen, als auch für Personen, die bereits vor 2005 eine Rente bezogen haben, so genannte Bestandsrentner. Waren bisher bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren 27 % der Rente als Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil), so beträgt im Kalenderjahr 2005 der Besteuerungsanteil 50 %, d. h. die Hälfte der Rente unterliegt der Besteuerung. Seit dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt (Rentenbezugsmitteilung). Jeder Rentner sollte daher überprüfen, ob er aufgrund der Neuregelung ein zu versteuerndes Einkommen erzielt und eine Steuererklärung abgeben muss. Wir haben, um den Anforderungen der Rentner gerecht zu werden, ein spezielles Kerkmann und Kerkmann GbR Paket für Rentner entwi- Steuerbevollmächtigter – Steuerberater ckelt. Sprechen Sie uns Ludwigsfelder Straße 14 diesbezüglich an. Na14165 Berlin türlich können Sie auch Tel.: 030 / 801 73 35 in allen anderen steuerFax: 030 / 802 24 94 lichen Fragen den KonInternet: www.buero-kerkmann.de takt mit uns aufnehmen. E-Mail: kerkmann@buero-kerkmann.de

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Flensburger Verkehrssünderkartei heute und geplante Reform Das bei Auto- und Motorradfahrern eher unbeliebte „Verkehrszentralregister“ (VZR) fördert seit mehr als 50 Jahren die Sicherheit auf unseren Straßen. Ab 1969 wurden Ordnungswidrigkeiten ab 20 DM Bußgeld eingetragen, heute ab 40 EUR. Dafür sind 1 bis 4 Punkte fällig. Straftaten wie z.B. Unfallflucht haben 5 bis 7 Punkte zur Folge. Auf 8 bis 13 Punkte folgt eine kostenpflichtige schriftliche Verwarnung mit Hinweis auf die Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an einem Aufbauseminar, die bei 14 bis 17 Punkten angeordnet wird. Ab 18 Punkten kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Es gibt Löschungsfristen: bei Ordnungswidrigkeiten 2 Jahre, bei Straftaten 5 Jahre, aber 10 Jahre bei solchen infolge Alkohol oder Drogen. Einmal in 5 Jahren kann man 2 bis 4 Punkte durch freiwillige Teilnahme an einem Aufbauseminar oder einer verkehrspsychologischen Beratung abbauen.

Die Einführung des VZR im Jahre 1958 hatte positive Folgen, zu denen freilich auch fahrzeugtechnische Verbesserungen beitrugen: 1958 gab es in der alten BRD 13.891 Verkehrstote, 2010 im vereinigten Deutschland nur noch 1/3 davon: 3.648. Trotz Anstiegs um 343 Verkehrstote im letzten Jahr kann das VZR wohl nur als Erfolg gewertet werden. Bundesverkehrsminister Ramsauer will, möglichst schon 2013, das System durch eine Radikalreform einfacher, gerechter und transparenter machen. „Schwere“ Verstöße werden künftig mit 1, „sehr schwere“, die Sicherheit im Straßenverkehr betreffende, mit 2 Punkten geahndet. Führerscheinentzug droht bei 8 statt bisher 18 Punkten. Das VZR wird umbenannt in „Fahreignungsregister“ (FAER). Im Kern sind Verschärfungen beabsichtigt, z.B. die Verlängerung der Löschungsfrist auf mindestens 5, bei Straftaten sogar 10 Jahre, sowie Wegfall des Punkteabbaus

Dietmar A.H. Flemer

E-Mail: mail@flemer-flemer.de www.flemer-flemer.de

Stephanie Flemer

durch ein Aufbauseminar oder verkehrspsychologische Beratung. Ramsauer rechnet mit etwa 5.500 Fahrerlaubnisentziehungen jährlich anstatt bisher 5.000. Durch Überführung der vorhandenen etwa 47 Millionen „Altpunkte“ in das neue System werden aus bisher 1 bis 7 Punkten 1 bis 3 (Stufe „Vormerkung“, grün), aus 8 bis 13 künftig 4 oder 5 Punkte („Ermahnung“, gelb). 14 bis 17 sind dann 6 oder 7 Punkte („Verwarnung“, rot), und 18 werden zu 8 Punkten („Entzug“, schwarz). Das „Punktetacho“ verdeutlicht so mit den Ampelfarben jedem Verkehrssünder eindringlich, wie kritisch seine Situation ist. Der Aufwand dürfte gigantisch sein. Abzuwarten bleibt, ob das Vorhaben nach der vorgesehenen „breiten fachlichen und gesellschaftlichen Diskussion“ (vermutlich auch zur politischen Profilierung des Ministers) Gesetz wird und wirklich die Sicherheit auf unseren Straßen erhöht. rr

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Steuern und Recht Regional Rundschau 21. März 2012

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ARAG. In Deutschland sind über zwei Millionen Menschen pflegebedürftig, über 550.000 nehmen einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch. Dabei ist es neben der Qualität der Pflege natürlich auch wichtig, dass sich die Betreuten

mit ihrem Dienst wohl fühlen. Ist dies nicht der Fall dürfen sie sogar fristlos kündigen, wissen ARAG Experten, auch wenn der abgeschlossene Pflegevertrag etwas anderes besagt. Im vorliegenden Fall stellte ein

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ambulanter Pflegedienst einer Patientin Kosten für zwei Wochen Pflege in Rechnung, da diese Zeitspanne als Kündigungsfrist im Vertrag angegeben war. Dort war aber bereits ein anderer Pflegedienst tätig. Gegen die daraus resultierenden doppelten Kosten ging die Betreute vor und bekam vom Bundesgerichtshof Recht zugesprochen. Bei der ambulanten Pflege handele es sich um „Dienste höherer Art“, für die besondere Regeln gelten. Daher ist eine fristlose Kündigung rechtmäßig (BGH, Az.: III ZR 203/10). Foto: © Thorben Wengert/pixelio.de

Steuerthemen in aller Kürze Wegfall der Einkommensgrenze volljähriger Kinder Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 sind die Einkünfte und Bezüge eines volljährigen Kindes ab 2012 für die steuerliche Berücksichtigung bis zum 25. Geburtstag unbeachtlich. Kinder werden nun ohne Einkommensprüfung grundsätzlich bis zum Abschluss der erstmaligen Berufsausbildung oder des Erststudiums berücksichtigt. Darüber hinaus werden Kinder nur noch berücksichtigt, wenn sie • eine Ausbildungsmaßnahme, die Gegenstand eines Dienstverhältnisses ist, durchlaufen • sie sich in einer Übergangszeit von höchstens vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten befinden, • mangels Ausbildungsplatz keine Berufsausbildung erhalten, • ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder den neuen Bundesfreiwilligendienst ableisten.

Das BMF erläutert in einem umfangreichen Schreiben die Auswirkungen dieser Neuregelungen. Unschädlich ist danach beispielsweise eine Erwerbstätigkeit von nicht mehr als 20 Wochenstunden. Elektronische Übermittlung der Steuererklärungen ab Veranlagungsjahr 2011 an das Finanzamt Das Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens regelt u.a., dass papierbasierte Verfahrensabläufe des Finanzamtes durch elektronische Verfahrensabläufe ersetzt werden sollen. So sind ab dem steuerlichen Veranlagungszeitraum 2011 die Steuererklärungen von Unternehmen, dazu zählen die Umsatzsteuer-, die Gewerbesteuer-, die Körperschaftsteuer- sowie die Feststellungserklärungen, in elektronischer Form dem Finanzamt einzureichen. Ebenfalls auf

elektronischem Wege sind die sog. Anlage EÜR und ein Antrag auf sog.„Dauerfristverlängerung“ zu übermitteln. Die Einkommensteuererklärung muss ab 2011ebenfalls elektronisch eingereicht werden, wenn und soweit diese sog. „Gewinneinkünfte“ (Land- und Forstwirte, Gewerbetreibende, Freiberufler) beinhaltet. In Härtefällen werden auf Antrag des Steuerpflichtigen Ausnahmen von der elektronischen Übermittlung von den Behörden akzeptiert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Härtefallregelung nach einer noch unbestimmten Übergangsfrist wegfallen wird. Elke Fürstenberg Steuerberaterin & Paul-Wenzel Tosner Dipl.-Kaufmann (FH) Steuerberater Fürsattel & Collegen Steuerberater

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ARAG. Manchmal verbirgt sich hinter einem Gerichtsurteil aus Karlsruhe eine richtiggute Nachricht. So zahlen Mieter seit diesem Winter zum Beispiel nur noch dieHeizkosten, die sie auch tatsächlich verbrauchen. Bislang haben zahlreiche Wohnungsbesitzer den Mietern in Rechnung gestellt, was sie pauschal an dieVersorgungsunternehmen gezahlt haben. So nicht, sagte jetzt der BGH! Mieter können nun sogar ihre Jahresabrechnungen prüfen, meinen ARAG Experten. Der Fall Dem Urteil lag der Fall einer Mieterin zugrunde, die sich vor Gericht gegeneine Heizkosten-Nachzahlung von 3.000 Euro gewehrt hatte. Die Mieterin warder Ansicht, dass die Vermieterin die Heizkosten in dem teilweiseleerstehenden Haus einseitig auf sie abgewälzt hatte. Denn diese hatte dieKosten nach ihren pauschal an ein Energieunternehmen gezahlten Leistungenberechnet, nicht aber nach dem tatsächlichen Verbrauch der Mieterin. Einesolche Heizkosten-

Berechnung kann allerdings zu Ungerechtigkeiten führen,weil für die Vorauszahlungen nicht der aktuelle Verbrauch, sondern der desVorjahres maßgeblich ist. Heizkostenverordnung Der BGH verwies den konkreten Fall zurück an das Landgericht Frankfurt amMain. Dort muss die Vermieterin nun eine korrekte Abrechnung nach demtatsächlichen Verbrauch vorlegen. Notfalls müsse der Verbrauch für denZeitraum geschätzt werden, so ARAG Experten. Nach derHeizkostenverordnung dürfen nämlich nur die Kosten der tatsächlichverbrauchten Brennstoffe abgerechnet werden. Eine Berechnung anhand derVorauszahlungen wird diesem Prinzip nicht gerecht. ARAG Experten raten dieAbrechnungen genau zu prüfen und unter Umständen zu beanstanden. Wasser und Abwasser weiter nach Vorauszahlung Bei den Kosten für Wasser und Abwasserentsorgung ist eine Berechnunganhand der Vorauszah-

lungen allerdings weiter rechtens. Dort gibt es nämlichkeine spezielle Regelung wie die Heizkostenverordnung. 2008 hatte der BGHsogar geurteilt, dass Wasserkosten nicht exakt nach dem tatsächlichenVerbrauch im Abrechnungszeitraum berechnet werden müssen. Eine präzise,auf die Monate umgerechnete Abrechnung der Wasserkosten sei zuaufwendig und damit dem Vermieter nicht zumutbar, hieß es damals (BGH,Az.: V III ZR 156/11 und VIII ZR 49/07).

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Flensburger Verkehrssünderkartei heute und geplante Reform Das bei Auto- und Motorradfahrern eher unbeliebte „Verkehrszentralregister“ (VZR) fördert seit mehr als 50 Jahren die Sicherheit auf unseren Straßen. Ab 1969 wurden Ordnungswidrigkeiten ab 20 DM Bußgeld eingetragen, heute ab 40 EUR. Dafür sind 1 bis 4 Punkte fällig. Straftaten wie z.B. Unfallflucht haben 5 bis 7 Punkte zur Folge. Auf 8 bis 13 Punkte folgt eine kostenpflichtige schriftliche Verwarnung mit Hinweis auf die Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an einem Aufbauseminar, die bei 14 bis 17 Punkten angeordnet wird. Ab 18 Punkten kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Es gibt Löschungsfristen: bei Ordnungswidrigkeiten 2 Jahre, bei Straftaten 5 Jahre, aber 10 Jahre bei solchen infolge Alkohol oder Drogen. Einmal in 5 Jahren kann man 2 bis 4 Punkte durch freiwillige Teilnahme an einem Aufbauseminar oder einer verkehrspsychologischen Beratung abbauen.

Die Einführung des VZR im Jahre 1958 hatte positive Folgen, zu denen freilich auch fahrzeugtechnische Verbesserungen beitrugen: 1958 gab es in der alten BRD 13.891 Verkehrstote, 2010 im vereinigten Deutschland nur noch 1/3 davon: 3.648. Trotz Anstiegs um 343 Verkehrstote im letzten Jahr kann das VZR wohl nur als Erfolg gewertet werden. Bundesverkehrsminister Ramsauer will, möglichst schon 2013, das System durch eine Radikalreform einfacher, gerechter und transparenter machen. „Schwere“ Verstöße werden künftig mit 1, „sehr schwere“, die Sicherheit im Straßenverkehr betreffende, mit 2 Punkten geahndet. Führerscheinentzug droht bei 8 statt bisher 18 Punkten. Das VZR wird umbenannt in „Fahreignungsregister“ (FAER). Im Kern sind Verschärfungen beabsichtigt, z.B. die Verlängerung der Löschungsfrist auf mindestens 5, bei Straftaten sogar 10 Jahre, sowie Wegfall des Punkteabbaus

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durch ein Aufbauseminar oder verkehrspsychologische Beratung. Ramsauer rechnet mit etwa 5.500 Fahrerlaubnisentziehungen jährlich anstatt bisher 5.000. Durch Überführung der vorhandenen etwa 47 Millionen „Altpunkte“ in das neue System werden aus bisher 1 bis 7 Punkten 1 bis 3 (Stufe „Vormerkung“, grün), aus 8 bis 13 künftig 4 oder 5 Punkte („Ermahnung“, gelb). 14 bis 17 sind dann 6 oder 7 Punkte („Verwarnung“, rot), und 18 werden zu 8 Punkten („Entzug“, schwarz). Das „Punktetacho“ verdeutlicht so mit den Ampelfarben jedem Verkehrssünder eindringlich, wie kritisch seine Situation ist. Der Aufwand dürfte gigantisch sein. Abzuwarten bleibt, ob das Vorhaben nach der vorgesehenen „breiten fachlichen und gesellschaftlichen Diskussion“ (vermutlich auch zur politischen Profilierung des Ministers) Gesetz wird und wirklich die Sicherheit auf unseren Straßen erhöht. rr

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Regional Rundschau 21. März 2012

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Vorläufiger Stand zur Erhebung der Altanschließerbeiträge Im Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZV) „Der Teltow“: Bereits im vergangenen Jahr sind die Bescheide für den Bereich Teltow-Seehof ergangen. Die sogenannten Altanschließer – d. h. die Eigentümer von Grundstücken, die vor dem 03.10.1990 bereits an die öffentliche Entwässerungsanlage angeschlossen waren – aus Stahnsdorf, Kleinmachnow und Teltow (außer Seehof) wurden ebenfalls im vergangenen Jahr über die bevorstehende Beitragserhebung informiert. Nach Beantwortung der Rückläufe zu den Anhörungen werden die noch ausstehenden Bescheide in der nächsten Zeit erlassen. Für die Stahnsdorfer Grundstücke wurden die Bescheide in den letzten Wochen bereits verschickt. Das Verwaltungsgericht Potsdam hat sich in einigen Verfahren zur Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung bereits mit grundlegenden Fragen der Veranlagung der Altanschließer befasst. So werden die Veranlagung an sich und die zugrunde liegende Beitragssatzung vom 09.09.2009 nach summarischer Prüfung des Gerichts nicht beanstandet. Die besondere Problematik für den Bereich Teltow-Seehof – die Erschließungskosten in den Kaufverträgen der 1930er Jahre – wurde ebenfalls geprüft. Das Gericht stellte fest, dass die aufgrund der Kaufverträge in eine vorläufige Baukasse zu zahlenden Beträge einem Anschlussbeitrag nicht gleichzusetzen sind. Deshalb dürfen sie bei der Beitragserhebung auch nicht gegengerechnet werden. Der Ausgang weiterer Verfahren – vor allem Klageverfahren – bleibt abzuwarten. Es ist vorgesehen, die Entscheidung über die eingehenden Widersprüche so lange ruhen zu lassen, bis eine rechtskräftige Entscheidung in den Leitverfahren vorliegt. Die Widerspruchsführer werden darüber informiert. Wer dennoch kurzfristig einen

Widerspruchsbescheid wünscht, bekommt diesen selbstverständlich, wenn er das dem Verband mitteilt. Bei vielen Betroffenen herrscht immer noch Unverständnis und es kursieren Falschinformationen und Gerüchte. Deshalb an dieser Stelle nochmals einige Erläuterungen: Der Zweckverband betreibt im Verbandsgebiet eine einheitliche öffentliche Entwässerungsanlage, die aus den Kanälen im öffentlichen Bereich, den Pumpwerken und Druckleitungen in Richtung Kläranlage Stahnsdorf besteht. Diese öffentliche Anlage wird nach der Satzung über Beiträge und Benutzungsgebühren finanziert. Beiträge sind in der Vergangenheit nur von Eigentümern der Grundstücke erhoben worden, die durch Baumaßnahmen nach Inkrafttreten des ersten Kommunalabgabengesetzes für das Land Brandenburg angeschlossen wurden. Eigentümer, deren Grundstücke vor dem 03.10.1990 angeschlossen worden sind, wurden dagegen bisher nicht zum Anschlussbeitrag herangezogen. Das Oberverwaltungsgericht sieht in Urteilen aus den Jahren 2001 und 2007 darin eine Ungleichbehandlung. An dem Aufwand für die öffentliche Anlage müssen die Eigentümer aller angeschlossenen Grundstücke gleichmäßig beteiligt werden. Nur so werden die Kosten gerecht verteilt. Aufgrund der erwähnten Urteile und der Änderung des Kommunalabgabengesetzes (KAG) hat der Zweckverband im Jahr 2009 eine völlig neue Beitragskalkulation erarbeitet, die den gesamten Herstellungsaufwand für die nach 1990 hergestellten Anlagen des Verbandes beinhaltet und auch sämtliche angeschlossenen und anschließbaren Grundstücke im Verbandsgebiet umfasst. Diese Globalkalkulation unter Berücksichti-

gung der altangeschlossenen Grundstücke ist die Grundlage für die im September 2009 beschlossene Beitrags-, Kostenerstattungs- und Gebührensatzung – BKGS. Mit dem Inkrafttreten dieser Satzung am 01.10.2009 ist für alle Grundstücke im Verbandsgebiet die Beitragspflicht entstanden, denn das Kommunalabgabengesetz regelt, dass die Beitragspflicht frühestens mit dem Inkrafttreten der ersten rechtswirksamen Satzung entsteht. Mit der Veranlagung der Eigentümer der altangeschlossenen Grundstücke wird eine Gleichbehandlung herbeigeführt. Wie sollen sich die Grundstückseigentümer verhalten, die einen Beitragsbescheid bekommen haben? Gegen den Beitragsbescheid kann binnen eines Monats nach Zugang Widerspruch erhoben werden. Wenn innerhalb der Widerspruchsfrist von einem Monat kein Widerspruch eingelegt wird, ist der Bescheid bestandskräftig. Ein Widerspruch entfaltet keine aufschiebende Wirkung, d. h. auch wenn Widerspruch eingelegt wird, ist der geforderte Betrag fristgemäß zu zahlen. Geht eine Zahlung nicht bis zum Ablauf der Fälligkeit ein und wird kein Antrag auf Stundung und Ratenzahlung gestellt, so entsteht für die Säumnis ein Säumniszuschlag von 1 % des nicht gezahlten Beitrags für jeden angefangenen Monat. Wer nicht in der Lage ist, den Betrag bis zur Fälligkeit aufzubringen, sollte rechtzeitig eine Stundung und Ratenzahlung beantragen. Dem Antrag sind die zur Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und der Stundungsgründe erforderlichen Belege beizufügen.

Im Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZV) „Mittelgraben“: Im WAZV „Mittelgraben“ gibt es nur im OT Bergholz-Rehbrücke der Gemeinde Nuthetal altangeschlossene Grundstücke. Bisher sind an private Grundstückseigentümer keine Bescheide ergangen, die Eigentümer wurden lediglich angehört. Die Gemeinde Nuthetal hat den Antrag gestellt, die Beitragskalkulation noch einmal zu überprüfen. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, in der auch die Initiativgruppe vertreten ist, die eine Erhebung unterschiedlicher Beitragssätze für

alt- und neuangeschlossene Grundstücke fordert. Das KAG lässt eine Privilegierung der altangeschlossenen Grundstücke zu, d. h. die Festsetzung eines geringeren Beitragssatzes ist möglich. Jedoch muss jeder Aufgabenträger für sich prüfen, ob eine solche Privilegierung sachlich gerechtfertigt ist und der geringere Beitragssatz für die Altanschließer rechtssicher kalkuliert werden kann. Der Regelfall, so ist den o. g. Entscheidungen des Verwaltungsgerichts zu den ersten Verfahren im WAZV „Der Teltow“ zu entnehmen, ist die Heranzie-

hung zu einem einheitlichen Beitragssatz. Eine Veranlagung der Eigentümer der altangeschlossenen Grundstücke soll auf jeden Fall noch in diesem Jahr erfolgen. Ob zu dem bisherigen Beitragssatz oder einem geringeren ist vom Ergebnis der Tätigkeit der Arbeitsgruppe und den daraufhin erforderlichen Beschlüssen der Verbandsversammlung abhängig. Die Kommunalaufsicht hat den Verband bereits angemahnt, seiner Pflicht nachzukommen.

Erleichterte Zahlungsmodalitäten für Altanschließerbeiträge – Ratenzahlung möglich Der Verbandsvorstand des WAZV „Der Teltow“ hat sich in seinen letzten Sitzungen nochmals mit den Altanschließerbeiträgen befasst. Die Vorstandsmitglieder haben sich übereinstimmend dafür ausgesprochen, den in der Beitragssatzung festgelegten einheitlichen Beitragssatz für alt- und neuangeschlossene Grundstücke aus Gründen der Gleichbehandlung beizubehalten. Den Beitragspflichtigen soll jedoch die Zahlung der teils erheblichen Beträge erleichtert werden. Wer den geforderten Betrag nicht fristgemäß überweisen kann, hat die Möglichkeit, eine Stundung und Ratenzahlung zu beantragen. Dabei werden die gesetzlich vorgeschriebenen Stundungszinsen erhoben. Für eine Stundung und Ratenzahlung, die nicht länger als sechs Monate dauert, kann der Antrag formlos schriftlich mit einer einfachen Begründung gestellt werden. Die Ratenzahlung wird dann umgehend bestätigt. Über diese Möglichkeit wurden alle Bescheid adressaten in einer Anlage zum Bescheid bereits informiert. Für einen längeren Stundungszeitraum ist ein förmlicher Antrag zu stellen, dem Nachweise zu Einkommen und Belastungen beizulegen sind. Antragsformulare und entsprechende Erläuterungen können bei der Betriebsführungsgesellschaft MWA GmbH abgefordert werden. Die Höhe der Raten richtet sich nach den finanziellen Verhältnissen der Antragsteller. Wenn sich die Ratenzahlung über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren erstreckt, muss der Zweckverband die Forderung einschließlich der auflaufenden Stundungszinsen durch Eintragung einer Sicherungshypothek im Grundbuch sichern. Diese Sicherung erfolgt auch dann, wenn dem Eigentümer z. B. aufgrund einer geringen Rente keine Ratenzahlungen möglich sind. Als weitere Möglichkeit hat der Vorstand folgenden Vorschlag unterbreitet: Wenn der Beitragspflichtige selbst eine Grundschuld zugunsten des Zweckverbandes eintragen lässt, Raten und Stundungszinsen zahlt, soll auf die Bonitätsprüfung verzichtet werden. Die im Vorstand besprochenen Möglichkeiten des Umgangs mit Stundungsanträgen und Ratenzahlungen sollen in einer Dienstanweisung zusammengefasst und in der nächsten Verbandsversammlung vorgestellt werden.

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Kleinmachnow. Die Ausbaggerungsarbeiten im Zuge der mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmten Sanierung des Duellpfuhls an der Ginsterheide sind fast abgeschlossen. Nahezu 1 000 Kubikmeter Schlamm haben die Bagger bis Mitte März aus dem Gewässer geholt. Damit ist auch

Teltow. Im Auftrag der Stadtverwaltung Teltow wird seit Mitte März im Bereich der Wiesenstraße (von Berg- bis Parkstraße), der Bergstraße, des Tannenweges, des Kiefernweges, der Straße Am Busch und der Waldstraße (von Berg- bis Parkstraße), der Straßenausbau einschließlich Regenentwässerung realisiert. Voraussichtlich Ende November 2012 werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

fahren werden. Die Zufahrt für Anwohner bleibt erhalten. Die Bauarbeiten haben im Tannenweg und in der Bergstraße begonnen. Zusätzlich werden durch die Baufirmen Anliegerinformationen zugestellt. Während der Arbeiten ist in den oben genannten Straßenabschnitten zeitlich versetzt das Fahren und Parken nicht möglich. Die Stadtverwaltung bittet die Anwohner um Verständnis.

Im gleichen Zuge wird durch den WAZV „Der Teltow“ im Bereich der Wiesenstraße (von Berg- bis Parkstraße) und von Parkstraße Nr. 39 bis 43 die Trinkwasserleitung saniert.

Bei Fragen und Problemen können sich in Ausnahmefällen auch mit der Baufirma unter (03 32 05) 760 in Verbindung setzen.

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Negativentwicklung, die natürlichem Leben am Teich kaum noch eine Chance ließ, wie Experten, die für die ökologische Baubegleitung zuständig sind und den ordnungsgemäßen Ablauf der Sanierungsarbeiten sichern, feststellten. Die Fällung einiger Bäume verringert den Laubfall. Die übrig gebliebene kleine Wasserfläche soll auf natürlichem Wege, also durch Regen, wieder anwachsen. Zwei neue Absatzanlagen, die für eine Reinigung des einlaufenden Wassers sorgen, wurden eingebaut. Anschließend wird die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem WAZV über Hydranten noch zusätzlich Wasser einlaufen lassen, um zu Beginn der Frosch- und Krötenwanderung den Tieren rechtzeitig ausreichend Laichfläche bieten zu können. Bis Mai schließen Landschaftsplaner mit Neuanpflanzungen Hocker Como, Stoff, die Sanierungsarbeiten Bezug am ca. 160 xDu60 cm ellpfuhl ab. pm/cos

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Regional Rundschau 21. März 2012

Vorgeschmack auf den Frühling Kamelienblüte im Botanischen Garten derzeit in voller Pracht Dahlem. Mehrmals täglich geht Josef Wyrwis durch das Kameliengewächshaus im Botanischen Garten Dahlem. Dann prüft er vor allem die Feuchtigkeit der Erde. „Zuviel Wasser ist nicht gut, aber zu wenig Wasser ist ebenfalls schlecht“, beschreibt er. Kamelien wachsen am besten bei einer gleichmäßigen Feuchtigkeit und bei vier bis sechs Grad Lufttemperatur. Weil diese optimalen Bedingungen in dem Gewächshaus extra geschaffen wurden, zeigen sich die Kamelien derzeit in ihrer vollen Blütenpracht. Offenbar verzaubert diese exotische Pflanze seit jeher den Menschen. Auch in der Literatur und Musik inspirierte die Kamelie bereits viele Künstler in ihrem Schaffen. Zum Beispiel heißt der berühmteste Roman von Alexandre Dumas „Die Kameliendame“, erschienen 1811. Er handelt von einer Kurtisane aus Paris, deren Lieblingsblume die Kamelie ist. Und auch Giuseppe Verdi war seinerzeit offensichtlich von der Kameliendame derart fasziniert, dass er die Geschichte in seiner Oper „La Traviata“ vertonte. Sie wird oft auch als die „Rose des Winters“ bezeichnet, weil sie ihre Blütenpracht in einer Jahreszeit entfaltet, in der sonst kaum etwas wächst und gedeiht. „Jede Blüte ist dabei ganz anders in ihrer

Josef Wyrwis arbeitet seit 20 Jahren im Kamelienhaus

Form, Farbe oder Größe“, weiß Josef Wyrwis. Er arbeitet schon seit 1973 im Botanischen Garten in Dahlem als Gärtner und ist seit 20 Jahren für das Kamelienhaus zuständig. Deshalb kennt er die exotischen Pflanzen wie kaum ein anderer. 54 verschiedene Sorten und zehn Wildarten der Kamelie wachsen hier. „Viele Besucher wissen gar nicht, dass zum Beispiel der Assam-Tee aus den Blättern einer Urform der

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Kamelie hergestellt wird“, erklärt er weiter. Ursprünglich kommt die Kamelie aus Ostasien. Sie wurde und wird vor allem in chinesischen und japanischen Gärten angepflanzt und steht symbolisch für den Frühling. Denn ihre Blüte gibt den Menschen an kalten und grauen Wintertagen einen Vorgeschmack auf die kommende Jahreszeit. Die ältesten Kamelien im Botanischen Garten Dahlem sind bereits über 90 Jahre alt. Sie wachsen entweder als Sträucher oder als Bäume. Besonders stolz ist Josef Wyrwis auf eine gelb blühende Kamelie. Ihr Name: Camellia nitidissima. „Das ist eine ganz seltene, duftende und empfindliche Wildform“, erklärt er. Denn eigentlich duften Kamelien kaum. Wegen ihrer Einzigartigkeit werde die Camellia nitidissima auch besonders gehegt und gepflegt. Sie steht deshalb nicht im öffentlichen Kamelienhaus, sondern in einem anderen Gewächshaus. Damit der asiatische Frühlingszauber im Berliner Botanischen Garten nicht nur für die Augen, sondern auch für die Nase zum Erlebnis wird, haben sich Josef Wyrwis und seine Kollegen zu helfen gewusst. Neben den Kamelien wachsen in dem Gewächshaus zum Beispiel auch duftende Fliederprimeln, Rhododendren, Winterjasmin und verschiedene Zitruspflanzen. „Einige Kamelienarten blühen bis in den Mai“, fügt Wyrwis hinzu. Der Botanische Garten in Dahlem ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet sechs Euro. Nähere Informationen gibt es auch im Internet unter www. botanischer-garten-berlin.de. Foto/Text: Anett Kirchner


Garten/Bauen/Wohnen

Regional Rundschau 21. März 2012

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Kräuterspirale Teltow. Im Jahr 1981 erhielt der Australier Bill Mollison den Right Livelihood Award für sein Konzept der Permakultur. Permakultur ist auf die Schaffung naturnaher nachhaltiger Kreisläufe ausgerichtet. Die Kräuterspirale ist ein klassisches Beispiel für Permakultur im Gartenbau. Bereits 1978 entwickelte Mollison, inspiriert von spiralförmigen Sandmustern der Aborigines, dieses dreidimensionale raumsparende Beet für den individuellen Kräutergarten.

wachsen können. An der Südseite kann die Kräuterspirale an einem kleinen Teich beginnen, durch den in der direkten Umgebung ein feuchtes Mikroklima erzeugt wird. Der Humus wird zur Spitze der Spirale hin mehr und mehr mit Sand durchmischt. Dadurch werden drei verschiedene Zonen, die Feucht-, die Normal- und die Trockenzone geschaffen. Der Übergang zwischen ihnen ist fließend. Diese Zonen gewährleisten eine Vielfalt an Wachstumsbedingungen und Bepflanzungsmöglichkeiten auf kleinstem Raum.

Die Kräuterspirale ist auch ein Beispiel für optimale Platznutzung im Garten. Neben Küchenkräutern lässt sie sich auch prima mit attraktiven Blumen bepflanzen und bildet somit einen geschmackvollen Blickfang. Mehr zur innovativen Gartengestaltung mittels einer Kräuterspirale erfahren Sie auf der nächsten Pflanzenschulung bei Pflanzen Kölle in Teltow Rolf Niebel

Die untere, die Feuchtzone, wird zusätzlich vom durch den Teich reflektierten Sonnenlicht erwärmt. In der Normalzone gedeien Petersilie oder Kümmel. Der Humus ist hier stärker mit Sand durchmischt und wasserdurchlässiger als in der Feuchtzone. Die obere Trockenzone hält ideale Bedingungen für subtropische Kräuter des mediterranen Raumes bereit. Der Boden ist hier durchlässig und eher mager.

Foto: Archiv

Um einen Steinhaufen herum windet sich die mit einem HumusSandbodengemisch aufgefüllte Spirale, in der Küchenkräuter wie Kümmel, Estragon, Oregano, Salbei, Thymian oder Petersilie

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Regional Rundschau 21. März 2012

Kletterpark hängt in den Seilen Gemeindevertreter wollen Investor halten Stahnsdorf. Die in Kleinmachnow ansässige Sports Ground GmbH plante, auf einer Fläche zwischen Ruhlsdorfer StraĂ&#x;e, GrĂźnem Weg und Bahnschacht in unmittelbarer Nachbarschaft zum FIT 2000 einen Kletterpark mit Hochseilgarten zu errichten. Verschiedene Parcours bis zu zehn Metern HĂśhe, ein Bistro mit Biergarten und eine Spiellandschaft fĂźr ganz Kleine sollten hier entstehen – eine Abenteuer- und Erlebnisattraktion fĂźr Familien und Schulklassen, wo auch Geburtstagsfeiern, Firmenevents und andere Veranstaltungen stattfinden kĂśnnen. „Schade, denn daraus wird wohl nichts. Zusammen mit den umliegenden Unternehmen und in unmittelbarer Nähe zum TechnoPark, wo sich auch die SkaterBahn befindet, hätte dies ein attraktiver Freizeitstandort werden kĂśnnen“, sagte Anke Sauer, GeschäftsfĂźhrerin der Sports Ground GmbH. Auf eine einfache Anfrage hin erhielt Anke Sauer von der Technischen Bauaufsicht des Kreises den Hinweis, dass ein Bebauungsplan (B-Plan) notwendig sei, um auf dem im AuĂ&#x;enbereich gelegenen GrundstĂźck solch ein Vorhaben zu realisieren. „Dieser Umstand macht das Areal fĂźr die GmbH unattraktiv“, sagte die Geschäftsfrau, „denn die Kosten fĂźr die Erstellung des B-Plans

Foto: Š kaemte/pixelio.de

mĂźssten wir tragen. Zudem dauert es Jahre, bis so ein B-Plan durch die Instanzen gegangen ist. Um eine mĂśgliche S-BahnWeiterfĂźhrung nach Stahnsdorf nicht zu gefährden, kĂśnnen wir das Gelände ohnehin nur fĂźr zehn Jahre pachten. Danach ist Jahr fĂźr Jahr eine Verlängerung zu beantragen. Diesen Zeitverzug, hohe Kosten im Vorfeld und die Unsicherheit nach zehn Jahren – das rechnet sich nicht fĂźr uns und da wĂźrden auch unsere Investoren nicht mitgehen“, so Anke Sauer. Harald Mushack (Die Linke) sagte: „Ich bin damit nicht einverstanden. Der Kreis legt die Gesetze zu eng aus. So bleibt der Investor doch auf der Strecke.“ GleichermaĂ&#x;en erstaunt Ăźber die Forderung des Kreises seien

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die Gemeindevertreter, Vertreter der Fraktionen und auch die Verwaltung. Alle hätten mit vĂślligem Unverständnis reagiert, so der Kommunalpolitiker. „Der Blick auf ein ähnliches Beispiel in Werder, wo ein Kletterpark nach drei Jahren endlich eine Baugenehmigung erhielt und obendrein noch vom Kreis mit Ăźberzogenen Auflagen belastet wurde, hat uns im Finanzausschuss am 13. März veranlasst, an die Verwaltung zu appellieren, auf die Sports Ground GmbH zuzugehen und sich beim Kreis fĂźr das Projekt einzusetzen.“ BĂźrgermeister Albers bezeichnete die BegrĂźndung des Kreises, „ein B-Plan wĂźrde einer mĂśglichen Ausuferung der Bebauung entgegenwirken“, ebenfalls als unverständlich, zumal das Gelände an allen Seiten durch StraĂ&#x;en, S-Bahn-Schacht sowie dem B-Plan 8 begrenzt sei. Die Kleinmachnower GmbH habe bereits ein weiteres GrundstĂźck im Gewerbegebiet angefragt. Hier gebe es hingegen schon einen B-Plan, der aber wiederum eine Unternehmung zur Freizeitgestaltung ausschlieĂ&#x;e. Beate Richter

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Markisen „Kommste mit übern Zaun, Äppel klau´n?“ Es ist das Obst in Nachbars Garten, das nicht selten das sprichwörtliche Diebesgesindel anlockt. Der Zaun hingegen soll vor besagtem Obstklau schützen. Bei Familie Ratzmann ist der Apfeldiebstahl unmöglich. Der Zaun würde den Garten wohl davor bewahren. Die Ratzmanns aber besitzen gar keinen Apfelbaum. Einen Zaun hingegen haben sie schon, einen SchubertZaun. „Eigentlich wollten wir so einen Zaun aus Stahlgittermatten“, erzählt Herr Ratzmann, „so wie unser Nachbar da drüben“. Herr Ratzmann ist Gärtner von Beruf. Auf den Gartenzaun von Schubert Zäune sind die Ratzmanns eher zufällig gestoßen. „Da kommt doch öfter diese Zeitung.“ Unter mehreren Anbietern, die inseriert hatten, war die Firma Schubert Zäune dann die erste und vor allem richtige Wahl. „Von den Konditionen her

hat das Angebot uns eigentlich gleich zugesagt.“ Der Griff zum Hörer war dann schnell getan. „Ja hallo, wir hätten gern einen Zaun“, plaudert Ratzmann. „Ja was für einen Zaun hätten Sie denn gern“, knisterte es aus der Hörmuschel zurück. „Aber eigentlich kann man das ja gar nicht so am grünen Tisch entscheiden. Wir kommen vorbei.“ Einige Tage darauf standen die Zaun-Experten auch schon in Gärtner Ratzmanns Garten. „Also Stahlgittermatten gehen eigentlich nicht, bei so einem schmucken Haus“, lautete das Experten-Wort. Und in der Tat, das hübsche Klinkerhaus hatte mehr verdient. Anhand von Mustern konnten die Ratzmanns den passenden Zaun auswählen und keine Woche darauf hatten sie die Zeichnungen auf dem Tisch. Anderthalb Monate später stand der Schubert-Zaun „Überrascht waren wir ja von dem Preis-Leistungsverhältnis. Das ist

wirklich in Ordnung“, begeistert sich Herr Ratzmann. Wir hatten uns ja auch anderswo umgehört, aber die hatten auch gepfefferte Preise.“ Und es sind nicht nur die Preise, die Ratzmann überzeugen. „Von der Ausführung her ist der massiv und stabil.“ Selbst einen schwergewichtigen Apfeldieb würde der Zaun wohl aushalten. Nur gibt es eben keine Apfelbäume in Ratzmanns Garten. Immerhin aber gewährt die Firma Schubert Zäune 20 Jahre Garantie – genügend Zeit, für das Wachstum eines Apfelbäumchens. Und schließlich ist der Gärtner Ratzmann ja vom Fach. Da sollen die Apfeldiebe mal kommen. Der Schubertzaun wird noch da sein. Schubert-Zäune Gewerbestraße 15 15859 Storkow Tel.: (03 36 78) 6 22 85 www.schubert-zaun.de

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Sprit so teuer wie noch nie Die Benzinpreise in Deutschland haben nach Angaben des ADAC einen historischen Höchststand erreicht. Für einen Liter Super E10 werden derzeit im bundesweiten Durchschnitt 1,635 Euro fällig. Ein Liter Diesel kostet durchschnittlich 1,522 Euro. Auf eine Entspannung der Lage dürfen Autofahrer kaum hoffen, weil die Rohölpreise weiter hoch bleiben. Autofahrer können nur dann bares Geld sparen, wenn sie die Preise intensiv vergleichen. Der ADAC hilft unter www.adac.de/tanken dabei. Auch mit einer vorausschauenden Fahrweise kann man den Spritverbrauch deutlich senken, u.a. mit einer niedrigen Motordrehzahl fahren, den Reifendruck richtig einstellen und das Auto von unnötigem Ballast befreien. pm/cos

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Pitty, Wiesel und Troll kommen nach Hause 14. IWL Motorrollertreffen am 18. und 19. August Ludwigsfelde. Mit viel Liebe und in mühevoller Kleinarbeit haben Rollerfreunde der IG Stadtroller Berlin einen IWL Motorroller aus der Reihe „Berlin“ restauriert und wieder fahrtüchtig gemacht. Der eine Rollerfan hatte einen Motor, der andere die Karosserie, der nächste Zubehörteile. So wurde in vielen Freizeitstunden der erfolgreichste Motorroller aus Ludwigsfelder Produktion in alter Schönheit wiederhergestellt. „Temperament aus Ludwigsfelde“ lautete ein Testbericht, der 1959 kurz nach der Markteinführung des Rollers in einer DDR-Technikzeitschrift erschien. Das inzwischen zum Kultobjekt avancierte Fahrzeug soll zum diesjährigen Treffen der IWL Motorroller am 18. und 19. August in Ludwigsfelde versteigert werden. Die Freunde der IG Stadtroller stellen das aufpolierte Zweirad zur Verfügung. Als Referenz an die Stadt soll der Erlös der Versteigerung in Ludwigsfelde bleiben und der Kulturstiftung der Stadt zugute kommen. „Damit sich Interessenten das „Objekt der Begierde“ schon einmal in aller Ruhe anschauen können, wird es bereits am 18. März ins Museum gebracht“, freut sich Museumsleiterin Ines Krause. „Wir wollen natürlich

das Interesse möglichst vieler zahlungskräftiger Bieter für die Versteigerung wecken, um eine ordentliche Summe für unsere Kulturstiftung zu erzielen.“ Das Rollertreffen selbst am 18. und 19. August besteht aus einem Besuch der Firma Gestamp Umformtechnik GmbH mit Werksbesichtigung, einem Korso, dem Empfang des Bürgermeisters Frank Gerhard und dem Schirmherrn Hennes Schulz von der Top Media Berlin, der Versteigerung des Motorrollers „Berlin“ als Spende der IG Stadtroller und einem Geschicklichkeitsturnier.

Für besagtes Geschicklichkeitsturnier am 19. August werden die Roller auf dem LIDL-Parkplatz neben dem Stadt- und Technikmuseum geparkt. Die Zuschauer ermitteln dort auch den schönsten Roller. Weitere Informationen zum 14. IWL Motorrollertreffen erhalten Sie im Stadt- und Technikmuseum, Am Bahnhof 2, oder unter der Telefonnummer (0 33 78) 80 46 20. Eine Anmeldung ist bis zum 4. August möglich. Text: pm/cos Foto: Mike Jentsch

Fax: (0 30) 8 11 38 78

Reform der Flensburger Punkte:

Einfacher, gerechter, transparenter (ARAG) „Wir wollen das System einfacher, gerechter und transparenter machen“, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kürzlich bei der Vorstellung der neuen Flensburger Kartei für Verstöße von Autofahrern in Berlin. Laut ARAG-Experten sollen ab 2013 nur noch die Verstöße erfasst werden, die für die Verkehrssicherheit relevant sind. Nicht sicherheitsrelevante Verstöße wie zum Beispiel unerlaubtes Einfahren in Umweltzonen sollen künftig nicht mehr in Flensburg erfasst werden. Weniger Punkte Zukünftig soll es nur noch zwei Kategorien geben – je nach Schwere des Vergehens ein Punkt oder zwei Punkte. Die Einstufung der Delikte mit bis zu sieben Punkten entfällt. Dementsprechend ist der Führerschein allerdings auch mit acht Punkten auf dem Konto weg; nicht wie bisher erst mit 18. Bei der Umstellung

sollen die bisherigen 47 Millionen Punkte ins neue System umgerechnet werden, ohne jemanden besser oder schlechter zu stellen. Längere Speicherzeiten Die Punkte werden ab 2013 länger gespeichert werden: Bei schweren Verstößen zweieinhalb statt zwei Jahre, bei sehr schweren Verstößen fünf statt zwei Jahre und bei Straftaten am Steuer sogar zehn statt fünf Jahre. Das komplizierte System der Lösch- und Speicherzeiten wird vereinheitlicht. Während sich die Frist bisher verlängerte, wenn ein neuer Verstoß dazukam, soll künftig jeder einzelne Fall für sich verjähren. Der neue Punkte-Tacho Er soll in den Ampelfarben veranschaulichen, auf welcher Bewertungsstufe ein Autofahrer steht. Bei ein bis drei Punkten (grün) wird er im Register nur vorgemerkt. Bei vier bis fünf Punkten

(gelb) bekommt der Fahrer eine Ermahnung, bei sechs bis sieben Punkten (rot) eine Verwarnung und die Pflicht zu einem Seminar. Bei acht Punkten und mehr (schwarz) ist der Führerschein futsch. Punkte loswerden Wenig Pardon kennt der Verkehrsminister mit Verkehrsrowdys, die schnell ihre Punkte tilgen wollen. Darum soll die Möglichkeit, durch Schulungen bis zu sechs Punkte wieder loszuwerden, komplett entfallen. Das Gesetz Ein konkreter Gesetzentwurf soll erst nach breiter Diskussion erarbeitet werden. Der Reform, die 2013 in Kraft treten soll, muss dann später noch der Bundesrat zustimmen. Die Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung www. bmvbs.de gibt genaue Informationen zur Reform. pm


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Regional Rundschau 21. März 2012

t s e f s g n i l Früh bei ASL

24. 03. 2012 ab 10.00 Uhr

Entdecken Sie die neuen Modelle:

Hyundai i30 und Hyundai i40 LIMOUSINE

i30 neu ab 14.990 EUR i40 neu ab 21.990 EUR

Atemberaubende Linien und üppige Platzverhältnisse auf allen Sitzen – der neue Hyundai i40cw ist sowohl beim Design wie auch bei der Größe in seiner Klasse eine absolute Ausnahmeerscheinung. Dazu überzeugt er mit Klassenbestwerten bei Verbrauch und CO2-Ausstoß. Überzeugen Sie sich selbst von den Qualitäten des neuen Hyundai i40cw! www.hyundai.de i40cw: Kraftstoffverbrauch (l/100 km) und CO2-Emission (g/km): von 7,7 l und 179 g (kombiniert) für den 2.0 GDI Premium Automatik bis 4,3 l und 113 g (kombiniert) für den blue 1.7 CRDi. Effizienzklasse D–A+. i30: Kraftstoffverbrauch (l/100 km) und CO2-Emission (g/km): 6,7–3,7 l/100 km (kombiniert) und 157–97 g/km (kombiniert). Effizienzklasse D–A+. 5 Jahre Fahrzeuggarantie ohne Kilometerbegrenzung und 5 Jahre Mobilitätsgarantie mit kostenlosem Pannen- und Abschleppdienst (gemäß deren jeweiligen Bedingungen). Ausgenommen sind Taxen und Mietfahrzeuge, für die eine 3-jährige Fahrzeuggarantie bis 100.000 km ohne Wartungen gilt. 5 Wartungen in bis zu 5 Jahren gemäß Hyundai-Wartungs-Gutscheinheft bei teilnehmenden Händlern (nur für Privatkunden). Fahrzeugabbildung enthält z. T. aufpreispflichtige Sonderausstattungen.

ASL Auto Service Lichtblau GmbH Oderstraße 18 • 14513 Teltow · Telefon (0 33 28) 33 87 90

Regional Rundschau KW 12  

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