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AD HOC NEWSBREAK

Biobauer erntet bald erste Teltower Rübchen der Saison Teltow (dapd-lbg). Dann werden Szilleweit und das Rübchenprinzenpaar Caroline Luisa Petzold und Moritz Fuhrmann ab 10.00 Uhr die ersten Teltower Rübchen der Saison ziehen. Bereits seit über 20 Jahren bestellt Szilleweit den RübchenAcker. Nach der Wende habe er mit einer zwei Hektar großen Fläche angefangen, berichtet er. Wegen ihres urtümlichen Aussehens habe damals keiner die Rübchen haben wollen. Der gesamte Ertrag wurde unterpflügt. 'Inzwischen haben sich die Teltower Rübchen einen Namen gemacht', sagt der 49-Jährige, der mittlerweile ein knapp sechs Hektar großes Feld bestellt. Etwa zehn Tonnen des Wintergemüses

US-Anleihen: Überwiegend Kursverluste - feste Börsen belasten NEW YORK (dpa-AFX) Die US-Staatsanleihen sind zum Handelsstart am Montag mehrheitlich ins Minus...

THEMA DES TAGES

will er dieses Jahr ernten. Sogar zwölf Tonnen hätten es sein können, sagt Szilleweit - wäre da nicht der viele Regen gewesen. Das Unkraut sei dadurch stark gewachsen und habe einen Teil der Ernte vernichtet. Der Vorsitzende des Fördervereins für das Teltower Rübchen, der SPD-Landtagsabgeordnete Sören Kosanke, ist mit dem Ertrag zufrieden. Viel mehr könne der Betrieb gar nicht absetzen, sagt er. Sonst müsste der Handel die Logistik wie das Verpacken übernehmen. Ein Grund für die vergleichsweise gute Ernte ist der geringe Schädlingsbefall. 'Wir haben die frühen Rübchen mit einem Netz geschützt', sagt Szilleweit, der einer von nur zwei Bauern in Brandenburg ist, die die Teltower Rübchen in großem Stil anbauen. Für alle Felder habe er sich aber bisher keine Netze leisten können, sagt Szilleweit. Bei den im September neu gesäten Pflanzen sei dies zum Glück weniger dringlich. Die kühleren Temperaturen sorgten dafür, dass sich die

Hintergrund: Euro-Rettung - eine Frage der Mehrheit Berlin (dpa) - An diesem Donnerstag stimmt der Bundestag über den Euro-Rettungsschirm EFSF ab....

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Schädlinge weniger vermehrten. Für die Feldarbeit hat sich Szilleweit Verstärkung geholt. Erntehelfer Lagan Boguslav stapelt Rübchen auf dem Feld. Deutsch spricht er kaum, doch klar wird: Er ist extra aus Polen angereist. 'Über das Jahr kommen wir mit sieben Angestellten aus', sagt Szilleweit. Zur Erntezeit kämen weitere drei bis vier Kräfte hinzu. Der Biobauer nimmt ein Rübchen vom Stapel. 'Das Aussehen ist für viele nicht überzeugend', bedauert er und dreht die fingerlange, etwa vier Zentimeter dicke Speiserübe in seiner Hand.

Fast jeder Fünfte hat ausländische Wurzeln

Dafür könne das Gemüse mit Inhaltsstoffen punkten, sagt Szilleweit. Neben Ballaststoffen enthält es die Vitamine A, B und C sowie Magnesium, Kalzium, Eisen und Jod. Der Anteil krebsvorbeugender Stoffe sei neunmal höher als bei dem dafür bekannten Brokkoli. In vielen hochgezüchteten Gemüsen seien die gesundheitsfördernden Stoffe dagegen verschwunden, sagt der 49-Jährige. Berühmt geworden sei das Teltower Rübchen allerdings für seinen Geschmack, sagt Kosanke. Es schmecke ähnlich wie Meerrettich und verfüge über eine leichte Schärfe. Einige Tester hielten es für eine Mischung aus

Comeback der Top-Clubs in Italien

Kümmel und Brokkoli, sagt Szilleweit. Wonach es genau schmeckt, müsse jeder selbst herausfinden. Ob als Beilage, Eis oder Cremesuppe - das Erntefest in Ruhlsdorf bietet dazu Gelegenheit. dapd Extra-Service muss keine Extra-Kosten bedeuten, genießen Sie die Vorteile bei trading-house.net und handeln Sie außergewöhnlich persönlich an der Börse.

Schalke siegt für Rangnick - Bayern Extraklasse

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26.09.2011 15:34


Rübchen zum Entenbraten - mz-web.de

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15:24

Rübchen zum Entenbraten erstellt 23.09.11, 19:30h, aktualisiert 23.09.11, 19:52h

HALLE (SAALE)/MZ. Seit einigen Tagen werden im Brandenburgischen wieder echte Teltower Rübchen geerntet. Die brandenburgische Spezialität gehört innerhalb der Kohlgewächse in die Gruppe der Speiserüben, zusammen mit den Mairüben, Herbstrüben, Wasser- und Weißen Rüben.

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Teltower Rübchen sind gelblich, haben feine Längs- und Querriefen und zarte seitliche Wurzeln. Die wenige Zentimeter großen Knollen verfügen über einen sehr typischen Geschmack. Er lässt sich klar von anderen Rüben wegen der einzigartigen Mischung aus Süße und Schärfe, Kohlrüben- und Rettichnote und einem bestimmten mehligen Mundgefühl trennen. Kenner genießen die brandenburgische Spezialität als Rohkost oder als gekochte Beilage. Das einst berühmte Gemüse wird heute in der Region nur noch von zwei Bauern angebaut. Daneben beschäftigen sich damit Hobbygärtner, Bild als E-Card versenden die in der Delikatesse eine Bereicherung der regionalen Küche sehen. Die Rübchen werden aus Samen gezogen, der erst im August in den Boden kommt. Die reifen Feldfrüchte müssen per Hand aus dem Boden gezogen, gewaschen und geputzt werden. Geerntet werden kann bis in den November hinein.

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Teltower Rübchen - keine Schönheit, aber eine Delikatesse. (FOTO: ARCHIV)

Die Herkunft der Rübchen ist unbekannt. Zur Zeit des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1620-1688) wurden sie großflächig im Raum Teltow angebaut und europaweit verschickt. Ein Fan der heute seltenen Spezialität war Johann Wolfgang von Goethe. An Fürstenhöfen waren sie früher als Delikatesse bekannt. Der Name "Teltower Rübchen" ist seit 1993 als regionale Marke geschützt. Für die Zubereitung etwas Zucker in einem Topf karamelisieren lassen, Butter und geputzte Rübchen hinzufügen, mit Mehl überstäuben und Brühe aufgießen. Etwa 30 Minuten weichschmoren. Das Gemüse ist geeignet als Beilage zu Kasseler-, Enten- oder Schweinebraten. DPA

Mo, 26.09.2011

Saison-Aus für Spitz nach Ellbogenbruch

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Handball - 3. Liga Ost Männer SV Anhalt-Bernburg 24.09.11 TSG Münster 30:29 1883 e.V. (16:12)

Basketball - 2. Bundesliga Männer Mitteldeutscher BC 24.09.11 Erdgas Ehingen/ » Mehr zum Verein 83:77 Urspringschule (41:39) e. V.

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Basketball - 1. Bundesliga Frauen

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Fußball - Regionalliga Nord Hallescher FC 30.09.11 SV » Mehr zum Verein 19:30 Wilhelmshaven

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Arzt verlegt Patientin lebendig in Leichenhalle Ein brasilianischer Arzt hat eine Patientin mit Lungenentzündung lebendig in die Leichenhalle eines Krankenhauses... Nässe-Umlage empört Hausbesitzer Betroffene wehren sich gegen Beiträge zur Senkung der Pegel. Noch ist keine Entscheidung gefallen. Licht des Diskozeltes erlischt Ruhe ist eingekehrt auf dem Platz an der Baggerkiete. Die Lichter des Chapiteaus sind erloschen. Für immer. Eine Ära...

Leser-Top-5 Hilder bei Intendantenwahl gescheitert Arzt verlegt Patientin lebendig in Leichenhalle

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26.09.2011 15:36


Start für Teltower Rübchen-Ernte | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2011_09/start_fuer_t...

rbbonline | Nachrichten | Vermischtes

Agrar

Start für Teltower Rübchen-Ernte Die ersten Teltower Rübchen der Saison wurden am Donnerstag auf einem Feld in Teltow geerntet. Das einst berühmte Gemüse wird heute in der Region nur noch von zwei Bauern angebaut. Der Teltower Rübchenverein gibt die Erntemenge des vergangenen Jahres im oberen einstelligen Tonnenbereich an. Die nur wenige Zentimeter großen Früchte müssen per Hand aus dem Boden gezogen, gewaschen und geputzt werden. Der Name "Teltower Rübchen" ist seit 1993 als regionale Marke geschützt. Kein Gemüse aus anderen Regionen darf mit der Bezeichnung angeboten werden. Die Knollen sind weiß bis gelblich und von milder Schärfe. Kenner genießen die Rübchen als Rohkost oder als gekochte Beilage. Die Herkunft der Rübchen ist unbekannt. Zur Zeit des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. (1620-1688) wurden die Rübchen großflächig im Raum Teltow angebaut und europaweit verschickt. Ein Fan war Goethe. Zu DDR-Zeiten ging das Interesse verloren. Nach der Wende war die Tradition wiederbelebt worden. Stand vom 22.09.2011 Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 22.09.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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© Rundfunk Berlin-Brandenburg http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2011_09/start_fuer_teltower.html

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23.09.2011 08:51


Nordsee-Zeitung vom 06.01.2011

Autor: Seite: Ressort: Rubrik: Ausgabe: Gattung: Auflage: Reichweite:

Rabbel 000 Garten NL Mantel Nordsee-Zeitung Bremerhaven Tageszeitung 67.124 (gedruckt) 60.973 (verkauft) 61.892 (verbreitet) 0,21 (in Mio.)

Teltower Rübchen klein ernten Bonn. Einst waren sie ein "Arme-LeuteEssen", heute gelten sie als Delikatesse: Teltower Rübchen. Die kleine Herbstrübe wurde etwa ab dem 17. Jahrhundert auf den kargen Böden der Region Teltow bei Brandenburg angebaut. Man sollte sie möglichst klein ernten, da sie dann am geschmackvollsten seien, informieren die Experten des aid-Infodienstes in Bonn. Ursprünglich säten die Bauern die Rübchen als Folgekultur nach Getreide aus, um sich im Winter mit zusätzlicher Nahrung zu versorgen. Wörter:

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Mit dem Sieg von Napoleon über die Preußen zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelangte die kleine Wurzel an den Hof des französischen Kaisers und erlangte von da ab überregionale Bekanntheit. Mit fortschreitender Industrialisierung nahmen die Bedeutung und der Anbau des Teltower Rübchens aber stark ab. Einigen Hobbygärtnern, die die Kultur im Kleinen erhielten, sei es zu verdanken, dass heute wieder Rübchen angebaut werden, so die Experten. Seit 1994 ist der Name "Teltower Rübchen" als

Marke durch ein Patent geschützt. Teltower Rübchen sind kegelförmig, etwa sieben Zentimeter lang und drei bis vier Zentimeter dick. Sie ähneln eher Pastinakenwurzeln als Herbstrüben. Das Fleisch der Rübe ist hellbeige. Sie schmecken würzig süß mit einer leicht scharfen Note, das Fleisch ist mehlig, wie bei einer Kartoffel. Wegen des sehr hohen Gehalts an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Inhaltsstoffen sind sie dazu noch sehr gesund. (dapd)


Frankfurter Neue Presse vom 19.02.2011

Seite: Ressort: Rubrik: Ausgabe: Gattung: Auflage: Reichweite:

KuS 10 Ratgeber Mantelteil FNP | Mantelteil aller Ausgaben Tageszeitung 203.374 (gedruckt) 179.437 (verkauft) 188.397 (verbreitet) 0,49 (in Mio.)

Teltower Rübchen möglichst klein ernten Einst waren sie ein "Arme-Leute-Essen", heute gelten sie als Delikatesse: Teltower Rübchen. Die kleine Herbstrübe (Brassica rapa L. ssp. rapa f. teltowiensis) wurde etwa ab dem 17. Jahrhundert auf den kargen Böden der Region Teltow bei Brandenburg angebaut. Man sollte sie möglichst klein ernten, da sie dann am geschmackvollsten seien, informieren die Experten des AID-Infodienstes. Ursprünglich säten die Bauern die Rübchen als Folgekultur nach Getreide aus, um sich im Winter mit zusätzlicher Nahrung zu versorgen. Mit dem Sieg von Napoleon über die Preußen zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelangte die kleine Wörter:

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Wurzel an den Hof des französischen Kaisers und erlangte von da an überregionale Bekanntheit: Das Wurzelgemüse wurde zu einer teuren Delikatesse. Mit fortschreitender Industrialisierung nahmen die Bedeutung und der Anbau des Teltower Rübchens aber stark ab, bis dieser während der DDR-Zeit beinahe zum Erliegen kam. Die mageren Sandböden dort bieten für diese Gemüse-Spezialität ideale Bedingungen. Seit 1994 ist der Name "Teltower Rübchen" als Marke durch ein Patent geschützt. Teltower Rübchen

sind kegelförmig, etwa sieben Zentimeter lang und drei bis vier Zentimeter dick. Sie ähneln eher Pastinaken als Herbstrüben. Das Fleisch der Rübe ist hellbeige. Sie schmecken würzig süß mit einer leicht scharfen Note, das Fleisch ist mehlig, wie bei einer Kartoffel. Wegen des sehr hohen Gehalts an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Inhaltsstoffen sind sie dazu noch gesund. dapd


Potsdamer Neueste Nachrichten vom 13.04.2011

Seite: Ressort: Rubrik: Gattung: Nummer: Auflage:

012 P-MITTELMARK POTSDAM MITTELMARK Tageszeitung 87 12.383 (gedruckt) 10.576 (verkauft) 10.862 (verbreitet)

Rübchen-Ernte vor dem Abschluss Teltow - Während die Spargelsaison rund um Beelitz beginnt, steht die Ernte der Teltower Rübchen vor dem Abschluss. Biobauer Axel Szilleweit beziffert den Ertrag von seinen Anbauflächen an der Ruhlsdorfer Straße und an den Buschwiesen mit knapp sieben Wörter:

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Tonnen, etwa die gleiche Menge wie 2010. Also ein ordentliches Erntejahr bei dem Wurzelgemüse, das im Spätsommer und Herbst als Saisonfrucht abschnittsweise ausgesät wird und dann frisch vom Feld im Handel und bei Gaststätten Zuspruch findet. Nur einige

Restflächen sind noch abzuernten. Es war laut Szilleweit eine normale Saison, einige Schwierigkeiten bei der Arbeit auf den Feldern hatte es im Dezember gegeben, als der Boden von starken Schneedecken überzogen war. Jo


dpa-Themendienst vom 21.04.2011

Seite: Ressort: Gattung:

0025 Vermischtes Agentur-Meldungen

Teltower Rübchen roh essen oder mitgaren Bonn (dpa/tmn) - Teltower Rübchen sind Alleskönner: Sie schmecken roh im Salat oder mitgegart in Suppen, Gratins oder Eintöpfen. Als Gemüsebeilage zum Beispiel zu Wildgerichten dünstet man sie und glasiert sie mit Butter, Zucker und etwas Salz, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn auf Wörter:

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Ort:

Bonn

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seinem Portal was-wir-essen.de. Empfehlenswert ist der Kauf kleiner Rübchen, deren Dicke nicht mehr als fünf Zentimeter beträgt. Sie sollten fest und ihre Schale nicht verschrumpelt sein. Ihr Fleisch ist mehlig wie bei einer Kartoffel. Erhältlich ist das weiße, leicht scharf schmeckende Wurzelgemüse dem

aid zufolge meist von Mai bis August sowie von Oktober bis Dezember. Es wird vor allem in der Gegend um die Stadt Teltow (Brandenburg) angebaut. # dpa-Notizblock


dpa-ServiceLine vom 21.04.2011

Seite: Rubrik: Gattung:

0 /ernährung/ Agentur-Meldungen

Teltower Rübchen roh essen oder mitgaren 12:04 Uhr + 02 GMT Bonn (dpa/tmn) - Unbekannt und doch so vielseitig: Teltower Rübchen sind Alleskönner. Die Leckerbissen schmecken roh im Salat oder mitgegart in Suppen, Gratins oder Eintöpfen. Als Gemüsebeilage zum Beispiel zu Wildgerichten dünstet man sie und glaAbbildung:

siert sie mit Butter, Zucker und etwas Salz, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn auf seinem Portal was-wir-essen.de. Empfehlenswert ist der Kauf kleiner Rübchen, deren Dicke nicht mehr als fünf Zentimeter beträgt. Sie sollten fest und ihre Schale nicht verschrumpelt sein. Ihr Fleisch ist

mehlig wie bei einer Kartoffel. Erhältlich ist das weiße, leicht scharf schmeckende Wurzelgemüse dem aid zufolge meist von Mai bis August sowie von Oktober bis Dezember. Es wird vor allem in der Gegend um die brandenburgische Stadt Teltow angebaut.

Wörter:

Teltower Rübchen. Die bis zu acht Zentimeter langen Knollen schmecken leicht scharf und können sowohl roh als auch gegart verspeist werden. (Bild: ZB-Funkregio Ost) 124

Urheberinformation:

dpa-info.com GmbH

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Westdeutsche Zeitung vom 26.04.2011

Rubrik: Seitentitel: Ausgabe: Gattung: Jahrgang: Auflage: Reichweite:

LB-S1 GES Gesamtausgabe | Mantelteil | Sport Tageszeitung 2011 133.795 (gedruckt) 117.771 (verkauft) 125.591 (verbreitet) 0,35 (in Mio.)

Teltower Rübchen sind Alleskönner Düsseldorf. Teltower Rübchen sind Alleskönner: Sie schmecken roh im Salat oder mitgegart in Suppen, Gratins oder Eintöpfen. Als Gemüsebeilage zum Beispiel zu Wildgerichten dünstet man

sie und glasiert sie mit Butter, Zucker verschrumpelt sein. Ihr Fleisch ist mehund etwas Salz. Empfehlenswert ist der lig wie bei einer Kartoffel. tmn Kauf kleiner Rübchen, deren Dicke nicht mehr als fünf Zentimeter beträgt. Sie sollten fest und ihre Schale nicht

Wörter:

67

Urheberinformation:

(c) Westdeutsche Zeitung

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DONAUKURIER vom 04.05.2011 Seite: Ressort: Seitentitel: Ausgabe: Gattung: Auflage: Reichweite:

38 Sonntagsbeilage DON_HIP_H1ERN01--_20110504_038 Hilpoltsteiner Kurier Tageszeitung 94.078 (gedruckt) 85.561 (verkauft) 89.231 (verbreitet) 0,28 (in Mio.)

Rübchen aus Teltow Teltower Rübchen sind Alleskönner: Sie schmecken roh im Salat oder mitgegart in Suppen, Gratins oder Eintöpfen. Als Gemüsebeilage zum Beispiel zu Wildgerichten dünstet man sie und glasiert sie mit Butter, Zucker und etwas Salz, erläutert der VerbraucherinformationsWörter:

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dienst aid auf seinem Portal was-wiressen.de. Am besten schmecken kleine Rübchen, die nicht mehr als fünf Zentimeter dick sind. Sie sollten fest und ihre Schalen nicht verschrumpelt sein. Ihr Fleisch ist mehlig wie bei einer Kartoffel. Erhältlich ist das weiße, leicht scharf

schmeckende Wurzelgemüse zumeist von Mai bis August sowie von Oktober bis Dezember. Es wird vor allem in der Gegend um die Stadt Teltow (Brandenburg) angebaut. tmn


DONAUKURIER vom 06.05.2011 Seite: Ressort: Seitentitel: Ausgabe: Gattung: Auflage: Reichweite:

37 Sonntagsbeilage DON_STA_H1ERN01V2_20110506_037 Donaukurier Hauptausgabe Ingolstadt Tageszeitung 94.078 (gedruckt) 85.561 (verkauft) 89.231 (verbreitet) 0,28 (in Mio.)

Rübchen aus Teltow Teltower Rübchen sind Alleskönner: Sie schmecken roh im Salat oder mitgegart in Suppen, Gratins oder Eintöpfen. Als Gemüsebeilage zum Beispiel zu Wildgerichten dünstet man sie und glasiert sie mit Butter, Zucker und etwas Salz, erläutert der VerbraucherinformationsWörter:

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dienst aid auf seinem Portal was-wiressen.de. Am besten schmecken kleine Rübchen, die nicht mehr als fünf Zentimeter dick sind. Sie sollten fest und ihre Schalen nicht verschrumpelt sein. Ihr Fleisch ist mehlig wie bei einer Kartoffel. Erhältlich ist das weiße, leicht scharf

schmeckende Wurzelgemüse zumeist von Mai bis August sowie von Oktober bis Dezember. Es wird vor allem in der Gegend um die Stadt Teltow (Brandenburg) angebaut. tmn


BLICKPUNKT (Brandenburg) vom 28.05.2011

Seite: Gattung:

0 Anzeigenblatt

Teltow bleibt Rübchenstadt Schutz der Wortmarke wurde bis 2021 verlängert Wie die Teltower Stadtverwaltung mitteilte, liegen die Verlängerungsbestätigungen des Deutschen Patent- und Markenamtes für die Wortmarken Teltower Rübchen und Rübchenstadt Teltow vor. Demnach wurde die Schutzdauer beider Wortmarken bis zum 31. August 2021 verlängert. Nach dem aktuellen Registerstand sei die Marke Rübchenstadt Teltow für insgesamt zwölf Waren- und Dienstleistungsklassen eingetragen, Teltower Rübchen genieße in sieben Klassen Schutz, so die Mitteilung. Die jetzige Schutzdauer wäre am 31. August 2011 ausgelaufen. Beide Wortmarken wurden gemäß Eintrag der Deutschen Markenverlängerung AG erstmals im Jahr 2001 angemeldet. Die Stadtverwaltung habe die Verlängerung vorsichtshalber bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt in die Wege geleitet, hieß es weiter. Wir wollten sichergehen, Wörter:

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dass der Verlängerung nichts im Wege steht, so Bürgermeister Thomas Schmidt. Er betonte die Wichtigkeit, die diese Wortmarken für die Stadt Teltow haben. Letztlich handelt es sich bei dem Teltower Rübchen um ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt Teltow, dessen wir uns selbstverständlich durchaus bewusst sind. Daher legen wir großen Wert auf die Bezeichnung Rübchenstadt Teltow und unterstützen und fördern das Teltower Rübchen sowohl ideell als auch materiell. Dem Rübchen zu Ehren werde alljährlich ein Rübchenfest ausgerichtet, das in diesem Jahr voraussichtlich am 25. September stattfinden wird. Dem Schutz des Warenzeichens und der Wiederbelebung des Markts hat sich der im November 1998 gegründete Förderverein für das Teltower Rübchen e. V. verschrieben, in dem auch die Stadt Tel-

tow Mitglied ist. Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, den Originalanbau der Teltower Rübe zu sichern. Das echte Teltower Rübchen sei nämlich gelblich, habe deutliche Längs- und Querriefen und feine seitliche Wurzeln, hieß es seitens des Vereins. Das Original ähnele äußerlich eher der Pastinake oder Petersilienwurzel als den anderen Rüben, unterscheide sich aber deutlich im Geschmack. Dieser sei pikant und von milder Schärfe. Die Rübchen gedeihen vorzüglich auf Sandboden, auf schweren Böden hingegen erreichen sie nicht die geschmackliche Vollkommenheit. Angebaut wurde das Teltower Rübchen bereits im 13. Jahrhundert in der Mark Brandenburg. Schon damals wurde die besonders wohlschmeckende Rübe mit dem Namen der Stadt Teltow in Verbindung gebracht. red


Generalanzeiger Magdeburg vom 29.05.2011

Seite: Ressort: Rubrik: Ausgabe: Gattung:

8 Gesundheit Generalanzeiger am Sonntag Goslar Generalanzeiger am Sonntag Goslar Anzeigenblatt

Teltower Rübchen ( mag ). Wer Teltower Rübchen kauft, sollte kleine Exemplare mit einer Dicke von nicht mehr als fünf Zentimetern wählen. Sie sind zarter als größere. Außerdem sollten sie fest und ihre Wörter:

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Schale nicht verschrumpelt sein. Ver- und etwas Salz, erläutert der Verbrauwenden lassen sie sich roh im Salat oder cherinformationsdienst aid. mitgegart in Suppen, Gratins oder Eintöpfen. Als Gemüsebeilage dünstet man sie und glasiert sie mit Butter, Zucker


Ahlener Tageblatt vom 10.06.2011

Seite: Ressort:

Gattung: Auflage:

20 Ratgeber

Tageszeitung 3.348 (gedruckt) 2.847 (verkauft) 2.954 (verbreitet)

Gemüse

Teltower Rübchen sind Alleskönner Teltower Rübchen schmecken roh im Salat oder mitgegart in Suppen, Gratins oder Eintöpfen. Als Gemüsebeilage zum Beispiel zu Wildgerichten dünstet man Wörter: Urheberinformation: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

sie und glasiert sie mit Butter, Zucker deren Dicke nicht mehr als fünf Zentiund etwas Salz, erläutert der Verbrau- meter beträgt. Sie sollten fest und ihre cherinformationsdienst AID. Empfeh- Schale nicht verschrumpelt sein. (dpa) lenswert ist der Kauf kleiner Rübchen,

59 Alle Rechte vorbehalten - Die Glocke, Verlag E. Holterdorf GmbH und Co. KG


Generalanzeiger Magdeburg vom 12.06.2011

Seite: Ressort: Rubrik:

6 Gesundheit Generalanzeiger am Sonntag Altmark-Ost

Ausgabe: Gattung:

Generalanzeiger am Sonntag Altmark-Ost Anzeigenblatt

Teltower Rübchen ( mag ). Wer Teltower Rübchen kauft, sollte kleine Exemplare mit einer Dicke von nicht mehr als fünf Zentimetern wählen. Sie sind zarter als größere. Außerdem sollten sie fest und ihre Wörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

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Schale nicht verschrumpelt sein. Ver- und etwas Salz, erläutert der Verbrauwenden lassen sie sich roh im Salat oder cherinformationsdienst aid. mitgegart in Suppen, Gratins oder Eintöpfen. Als Gemüsebeilage dünstet man sie und glasiert sie mit Butter, Zucker


DONAUKURIER vom 15.06.2011 Seite: Ressort:

35 Sonntagsbeilage

Gattung: Auflage:

Seitentitel: Ausgabe:

DON_NDO_H1ERN01--_20110615_035 Donaukurier Ausgabe Neuburg

Reichweite:

Tageszeitung 94.078 (gedruckt) 85.561 (verkauft) 89.231 (verbreitet) 0,28 (in Mio.)

Rübchen aus Teltow Teltower Rübchen sind Alleskönner: Sie schmecken roh im Salat oder mitgegart in Suppen, Gratins oder Eintöpfen. Als Gemüsebeilage zum Beispiel zu Wildgerichten dünstet man sie und glasiert sie mit Butter, Zucker und etwas Salz, erläutert der VerbraucherinformationsWörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

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dienst aid auf seinem Portal was-wiressen.de. Am besten schmecken kleine Rübchen, die nicht mehr als fünf Zentimeter dick sind. Sie sollten fest und ihre Schalen nicht verschrumpelt sein. Ihr Fleisch ist mehlig wie bei einer Kartoffel. Erhältlich ist das weiße, leicht scharf

schmeckende Wurzelgemüse zumeist von Mai bis August sowie von Oktober bis Dezember. Es wird vor allem in der Gegend um die Stadt Teltow (Brandenburg) angebaut. tmn


Potsdamer Neueste Nachrichten vom 07.07.2011

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014 P-MITTELMARK POTSDAM MITTELMARK

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Tageszeitung 156 11.605 (gedruckt) 9.612 (verkauft) 9.906 (verbreitet)

Rübchenkönig für Verdienste um die Stadt geehrt Der Teltower Heimatforscher Günter Duwe wird 85 und trägt sich ins Goldene Buch ein Teltow - Die Gratulanten hatten am Mittwochmorgen doppelt zu tun: Günter Duwe feierte nicht nur seinen 85. Geburtstag, auf Einladung des Bürgermeisters durfte er sich außerdem ins Goldene Buch der Stadt Teltow eingetragen. Mit dieser Geste wolle man die kulturhistorischen Leistungen Duwes würdigen, sagte Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD). Die Zusammenarbeit mit Günter Duwe sei stets ein Gewinn für die Stadt: "Er hat ein waches Auge, wenn es um das Bewahren der Teltower Stadtgeschichte geht, mein Leben wurde durch die Bekanntschaft mit ihm sehr bereichert", so Schmidt. Duwe erwiderte das Kompliment mit einem Vertrauensbeweis: "Jetzt habe ich unterschrieben, ohne den Text vorher zu lesen", lachte er. Der gelernte Chemie-Ingenieur Günter Duwe lebt seit 1954 in Teltow, 40 Jahre lehrte er dort am Institut für Polymerchemie der Akademie der Wissenschaften. Bekannt wurde er mit seinem Buch über eine regionale Spezialität: das Teltower Rübchen. Schon ein paar Jahre zuvor, 1998 nämlich, hatte Duwe gemeinsam mit einer Handvoll Liebhaber des mild-scharfen Gemüses den "Förderverein Teltower Rübchen e.V." gegründet. Seitdem ist die Rübe deutschlandweit zum FeinschmeckergeAbbildung: Wörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

müse geworden. Der Name ist rechtlich geschützt, nur Knollen aus der Region dürfen sich Teltower Rübchen nennen. Die Geschichte der kleinen Rübe reicht aber viel weiter zurück, bereits unter dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. (16201688) wurde sie hier flächendeckend angebaut und nach ganz Europa exportiert. Am französischen Hof galten die "navets de Teltow", wie die Pflanze in Frankreich heißt, als Delikatesse. Auch Johann Wolfgang von Goethe war angeblich begeistert vom Geschmack der kleinen Knollen. So viel historisches Wissen brachte dem Heimatforscher 2000 den Titel "Rübchenkönig" ein. Dabei liegt Duwes Hauptinteresse eigentlich auf der Stadtund nicht auf der Pflanzengeschichte. Er gilt als Spiritus Rector des 1990 gegründeten Teltower Heimatvereins, bis heute schreibt er immer wieder zu historischen Themen. Eine seiner Leistungen ist etwa die "Wiederentdeckung" des Berliner Bankiers Paul Mamroth, der zwischen 1904 und 1938 in Teltow lebte. Derzeit forscht der 85-Jährige zum jüdischen Leben in Teltow zwischen 1814 und 1933. Mit dem Konzept der "Arbeitsgruppe Stolpersteine", das demnächst in Teltow umgesetzt werden soll,

ist er jedoch nicht hundertprozentig einverstanden. "Geschichte muss vor allem von den jungen Menschen weitergegeben werden, meine Generation ist oft noch zu nah dran." Gleichzeitig mahnt er aber auch: Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnere, sei dazu verdammt, sie noch einmal zu erleben. Duwes Frau Waltraud hatte nach dem Zweiten Weltkrieg eine eigene Idee, wie das gelingen könnte: Aus einer alten Hakenkreuzfahne nähte sie ein blumenbesticktes Kleid. "Es gab einfach kaum noch Stoffe zum Schneidern", erklärt sie heute. Dass aus der Geschichte gute Ideen für die Zukunft entstehen können, bewies auch Günter Duwe am Mittwoch mit dem Vorschlag, das dringend sanierungsbedürftige Freibad Kiebitzberge über Bürgeraktien zu finanzieren. "Etwas Ähnliches hat schon 1896 funktioniert, als das neue Damenbad am Teltower See eingeweiht wurde", sagt Duwe. Über einen einzigen Anrechtsschein hätten sich die Besucher damals quasi lebenslanges Baderecht sichern können. Der Gedanke sei nicht schlecht, meinte auch Schmidt - selbst wenn manche Aktien gelegentlich baden gingen. Ariane Lemme

Kompetent nicht nur in Rübchen-Fragen: Jubiliar Günter Duwe. Foto: Andreas Klaer 512


Westdeutsche Allgemeine WAZ vom 09.07.2011

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Jens Dirksen 38/39 Mantel Wochenende

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WAZ Marl http://www.waz-mediengruppe.de

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WAZ Marl | WAZ Mantelteil Tageszeitung 865.892 (gedruckt) 774.323 (verkauft) 816.017 (verbreitet) 2,40 (in Mio.)

Geh doch nach Rüben Autor: Jens Dirksen Fast ein komisches Gefühl, jetzt noch etwas auszusäen. Bei zweijährigen Blumen wie Vergissmeinnicht, Stockrosen oder Goldlack, da kennt man das. Aber Gemüse? Jetzt?

regional und speziell klingen, fast schon schick. Nach dem brandenburgischen Teltow ist die kleine Herbstrübe benannt, weil sie zu den wenigen Dingen außer Kartoffeln gehörte, die sich auf den kargen Böden der preußischen Streusandbüchse wohl fühlten. Während der Napoleonischen Kriege gelangten die Rübchen, die auch Goethes Lieblingsgemüse waren, an den kaiserlichen Hof in Paris und machten dort als Delikatesse Karriere. Im 20. Jahrhundert gerieten sie in Vergessenheit, die DDR haben die Teltower Rübchen nur überlebt, weil sich Hobbygärtner um ihren Erhalt kümmerten.

Na klar, bis zum August noch kann man Teltower Rübchen aussäen, die im Oktober und November geerntet werden – bevor sie groß werden und ihr Geschmack dazu verführt, sie im nächstbesten Kuhstall zu verfüttern. Deshalb reicht mir auch eine kleine Reihe, wer will im Herbst schon jeden Tag Rübchen? Aber als Abwechslung taugen sie Ursprünglich säten die Bauern die Rübganz gut. chen als Folgekultur nach dem Getreide Die „Teltower“ sind quasi Rucola mit aus, um sich im Winter mit zusätzlicher Knolle dran: Früher ein Arme-Leute- Nahrung zu versorgen. Die Teltower Essen, heute aber, weil sie so schön sind kegelförmig, fast wie PastinakenWörter: Urheberinformation: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

wurzeln, und werden am besten geerntet, wenn sie fünf bis sieben Zentimeter lang und drei, vier Zentimeter dick sind. Sie schmecken würzig süß mit einer leicht scharfen, fast rettichartigen Note, das Fleisch ist eher mehlig. Wegen des sehr hohen Gehalts an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sind sie zudem sehr gesund. Aber dass man sie am leckersten zubereitet, indem man sie mit Butter und Zucker karamellisiert, sagt schon einiges. Goethe aß sie übrigens auch sehr gern zusammen mit Esskastanien. Mehr Kraut & Rüben in: Jens Dirksen: Querbeet. Mit Rat und Tat durchs Gartenjahr. Klartext Verlag, 109 S., 12,95 €

307 Westdeutsche Allgemeine Zeitungsverlagsgesellschaft E. Brost & J. Funke GmbH u. Co. KG


PMG - rhein-zeitung.de vom 03.08.2011

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Online 03.08.2011, 23:27 Uhr Nummer: 294550438 Online-Quelle http://www.rhein-zeitung.de/ratgeber/bauen-wohnen-umwelt/zeitfuer_artikel,-Teltower-Ruebchen-im-Hochsommeraussaehen-_arid,279421.html

Teltower Rübchen im Hochsommer aussähen Berlin (dpa/tmn) - Schon jetzt wird es Zeit, für den Winter vorzusorgen, zumindest bei der Rübensaat. Ab Mitte Juli sät man die Herbst- und Wintersorten der Teltower Rübchen (Brassica rapa). Daran erinnert der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Die ungewöhnlich kleinen Rübchen von nur zwei bis vier Zentimeter Durchmesser haben sich von einer fast vergessenen Sorte zu einer regionalen Spezialität gemausert: Offenbar sind die frostfesten Rüben auf das Klima und den Boden in der Gegend um Teltow bei Berlin angewiesen, anderswo wollen sie Abbildung: Wörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

nicht so recht gedeihen. Zu Zeiten der DDR waren sie fast bedeutungslos geworden, nun erleben sie aber ihr Comeback. Wer den Anbau in Berlin oder dem Rest der Republik probieren möchte, sollte in einem Reihenabstand von 25 Zentimeter alle 10 Zentimeter ein paar Samen in

die Erde bringen, empfiehlt der BDG. Später werden nur die stärksten Pflanzen stehen gelassen und ab Mitte Oktober die Rüben geerntet. Ein relativ nährstoffarmer, lehmiger Sandboden verspricht gute Erfolgsaussichten.

Regionale Spezialität: Die Herbst- und Wintersorten der Teltower Rübchen werden bereits ab Mitte Juli gesät. (Bild: ZB-Funkregio Ost). 176


Potsdamer Neueste Nachrichten vom 17.09.2011

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020 P-MITTELMARK POTSDAM MITTELMARK

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Tageszeitung 218 12.260 (gedruckt) 10.525 (verkauft) 10.803 (verbreitet)

Rübchenanstich und Rübchenfest in Teltow Teltow - Am 22. September ist es wieder soweit: Auf dem Feld des Rübchenbauern Axel Szilleweit, Schenkendorfer Weg 2, findet um 10 Uhr der feierliche "Teltower Rübchenanstich" statt. Szilleweit wird gemeinsam mit dem neuen Rübchenprinzenpaar Caroline und Moritz sowie dem Rübchenkönig GünWörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

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ter Duwe die ersten Rübchen der Saison ernten. Auch Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt sowie der Vorsitzende des Rübchenvereins, der Landtagsabgeordnete Sören Kosanke, werden vor Ort sein und das traditionsreiche Gemüse verkosten. Wer selbst einmal Teltower Rübchen im

eigenen Garten heranziehen möchte, bekommt Anbautipps auf dem Rübchenfest am 25. September in Ruhlsdorf. Eröffnet wird das Fest um 12 Uhr vom Männerchor "Frohsinn". rt


dapd Nachrichtendienste vom 21.09.2011

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0 Wirtschaft

Wirtschaft / Feature Agentur-Meldungen

(dapd - Feature) Biobauer erntet bald erste Teltower Rübchen der Saison -- Von Sandra Hottenrott -- (mit Bild) Teltow (dapd-lbg). Biobauer Axel Szilleweit hält ein Teltower Rübchen in der Hand und reißt einige Blätter ab. Sorgsam pult er auf seinem Feld in Teltow (Kreis Potsdam-Mittelmark) die Erde zwischen den feinen Wurzeln der Speiserübe heraus. "Wir sammeln schon für das Rübchenfest", sagt der 49-Jährige mit Blick auf die Erntefeier am Sonntag in Ruhlsdorf. Der offizielle Erntestart ist am Donnerstag. Dann werden Szilleweit und das Rübchenprinzenpaar Caroline Luisa Petzold und Moritz Fuhrmann ab 10.00 Uhr die ersten Teltower Rübchen der Saison ziehen. Bereits seit über 20 Jahren bestellt Szilleweit den Rübchen-Acker. Nach der Wende habe er mit einer zwei Hektar großen Fläche angefangen, berichtet er. Wegen ihres urtümlichen Aussehens habe damals keiner die Rübchen haben wollen. Der gesamte Ertrag wurde unterpflügt. "Inzwischen haben sich die Teltower Rübchen einen Namen gemacht", sagt der 49-Jährige, der mittlerweile ein knapp sechs Hektar großes Feld bestellt. Etwa zehn Tonnen des Wintergemüses will er dieses Jahr ernten. Zwtl.: Anhaltender Regen hat einen Teil der Ernte zerstört Sogar zwölf Tonnen hätten es sein können, sagt Szilleweit - wäre da nicht der viele Regen gewesen. Das Unkraut sei Wörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

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dadurch stark gewachsen und habe einen Teil der Ernte vernichtet. Der Vorsitzende des Fördervereins für das Teltower Rübchen, der SPD-Landtagsabgeordnete Sören Kosanke, ist mit dem Ertrag zufrieden. Viel mehr könne der Betrieb gar nicht absetzen, sagt er. Sonst müsste der Handel die Logistik wie das Verpacken übernehmen. Ein Grund für die vergleichsweise gute Ernte ist der geringe Schädlingsbefall. "Wir haben die frühen Rübchen mit einem Netz geschützt", sagt Szilleweit, der einer von nur zwei Bauern in Brandenburg ist, die die Teltower Rübchen in großem Stil anbauen. Für alle Felder habe er sich aber bisher keine Netze leisten können, sagt Szilleweit. Bei den im September neu gesäten Pflanzen sei dies zum Glück weniger dringlich. Die kühleren Temperaturen sorgten dafür, dass sich die Schädlinge weniger vermehrten. Für die Feldarbeit hat sich Szilleweit Verstärkung geholt. Erntehelfer Lagan Boguslav stapelt Rübchen auf dem Feld. Deutsch spricht er kaum, doch klar wird: Er ist extra aus Polen angereist. "Über das Jahr kommen wir mit sieben Angestellten aus", sagt Szilleweit. Zur Erntezeit kämen weitere drei bis vier Kräfte hinzu. Zwtl.: Speiserübe enthält krebsvorbeugende Stoffe

Der Biobauer nimmt ein Rübchen vom Stapel. "Das Aussehen ist für viele nicht überzeugend", bedauert er und dreht die fingerlange, etwa vier Zentimeter dicke Speiserübe in seiner Hand. Dafür könne das Gemüse mit Inhaltsstoffen punkten, sagt Szilleweit. Neben Ballaststoffen enthält es die Vitamine A, B und C sowie Magnesium, Kalzium, Eisen und Jod. Der Anteil krebsvorbeugender Stoffe sei neunmal höher als bei dem dafür bekannten Brokkoli. In vielen hochgezüchteten Gemüsen seien die gesundheitsfördernden Stoffe dagegen verschwunden, sagt der 49-Jährige. Berühmt geworden sei das Teltower Rübchen allerdings für seinen Geschmack, sagt Kosanke. Es schmecke ähnlich wie Meerrettich und verfüge über eine leichte Schärfe. Einige Tester hielten es für eine Mischung aus Kümmel und Brokkoli, sagt Szilleweit. Wonach es genau schmeckt, müsse jeder selbst herausfinden. Ob als Beilage, Eis oder Cremesuppe - das Erntefest in Ruhlsdorf bietet dazu Gelegenheit. Bildhinweis: 200911BER507, 200911BER511, 200911BER510 dapd/sah/wik/mwa Uhrzeit: 13:17


Potsdamer Neueste Nachrichten vom 22.09.2011

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016 P-MITTELMARK POTSDAM MITTELMARK

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Tageszeitung 222 12.260 (gedruckt) 10.525 (verkauft) 10.803 (verbreitet)

Teltower Rübchenernte beginnt Das Prinzenpaar eröffnet am Sonntag das Rübchenfest, dann werden auch die ersten Knollen verkostet Von Sandra Hottenrott und Ariane Lemme Teltow - Biobauer Axel Szilleweit hält ein Teltower Rübchen in der Hand und reißt einige Blätter ab. Sorgsam pult er auf seinem Feld in Teltow die Erde zwischen den feinen Wurzeln der Speiserübe heraus. "Wir sammeln schon für das Rübchenfest", sagt der 49-Jährige mit Blick auf die Erntefeier am Sonntag in Ruhlsdorf. Der offizielle Erntestart ist am heutigen Donnerstag. Dann werden Szilleweit und das Rübchenprinzenpaar Caroline Luisa Petzold und Moritz Fuhrmann ab 10 Uhr die ersten Teltower Rübchen der Saison ziehen. Ein bisschen aufgeregt sind die beiden Fünftklässler der Grundschule am Röthe pfuhl mittlerweile schon: Am Sonntag eröffnen sie das Teltower Rübchenfest rund um Hammers Landhotel in Ruhlsdorf. Dort wird auch der erste Schwung der Ernte verkostet - in den verschiedensten Variationen von Suppe über Kuchen bis hin zum Rübcheneis. Zuvor aber müssen die kleinen Knollen mühsam von Hand geerntet werden. Aus diesem Grund bauen nur noch wenige Bauern heutzutage das Teltower Original an. Szilleweit bestellt seinen Rübchen-Acker bereits seit über 20 Jahren. Nach der Wende habe er mit einer zwei Hektar großen Fläche angefangen, berichtet er. Wegen ihres urtümlichen Aussehens habe damals keiner die RübWörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

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chen haben wollen. Der gesamte Ertrag wurde unterpflügt. "Inzwischen haben sich die Teltower Rübchen einen Namen gemacht", sagt der 49-Jährige, der mittlerweile ein knapp sechs Hektar großes Feld bestellt. Anfang des Jahres sah es zunächst schlecht aus für seinen früheren Standort an der Ruhlsdorfer Straße. Das Areal gehört zum Mühlendorf und soll bebaut werden. Die Stadt ermöglichte Szilleweit daraufhin die Nutzung der ehemaligen Militärbrache am Schenkendorfer Weg, denn aus Teltow sollen die Rübchen schon kommen. Etwa zehn Tonnen des Wintergemüses will Szilleweit dieses Jahr dort ernten. Sogar zwölf Tonnen hätten es sein können - wäre da nicht der viele Regen gewesen. Das Unkraut sei dadurch stark gewachsen und habe einen Teil der Ernte vernichtet, so Szilleweit. Der Vorsitzende des Fördervereins für das Teltower Rübchen, der SPD-Landtagsabgeordnete Sören Kosanke, ist mit dem Ertrag zufrieden. Viel mehr könne der Betrieb gar nicht absetzen, sagt er. Sonst müsste der Handel die Logistik wie das Verpacken übernehmen. Ein Grund für die gute Ernte ist der geringe Schädlingsbefall. "Wir haben die frühen Rübchen mit einem Netz geschützt", sagt Szilleweit, der einer von nur zwei Bauern in Brandenburg ist, die die Teltower Rübchen in großem Stil anbauen. Für alle Felder habe er sich

aber bisher keine Netze leisten können, sagt Szilleweit. Bei den im September neu gesäten Pflanzen sei dies zum Glück weniger dringlich. Die kühleren Temperaturen sorgten dafür, dass sich die Schädlinge weniger vermehrten. Für die Feldarbeit hat sich Szilleweit Verstärkung geholt. Erntehelfer Lagan Boguslav stapelt Rübchen auf dem Feld. Deutsch spricht er kaum, doch klar wird: Er ist extra aus Polen angereist. "Über das Jahr kommen wir mit sieben Angestellten aus", sagt Szilleweit. Zur Erntezeit kämen weitere drei bis vier Kräfte hinzu. Der Biobauer nimmt ein Rübchen vom Stapel. "Das Aussehen ist für viele nicht überzeugend", bedauert er und dreht die fingerlange, etwa vier Zentimeter dicke Speiserübe in seiner Hand. Dafür könne das Gemüse mit Inhaltsstoffen punkten. Berühmt sei das Teltower Rübchen aber für seinen Geschmack, sagt Kosanke. "Es soll ja nach Meerrettich schmecken", hat Rübchenprinzessin Caroline gehört. Prinz Moritz hat das Gemüse schon probiert: "Lecker", findet er. "Einige Tester halten es für eine Mischung aus Kümmel und Brokkoli", sagt Szilleweit. Wonach es genau schmeckt, müsse aber jeder selbst herausfinden. Das Erntefest in Ruhlsdorf bietet dazu Gelegenheit.


BLICKPUNKT (Brandenburg) vom 24.09.2011

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Anzeigenblatt

Start in die Rübchensaison Teltower Edelgemüse gibt es jetzt auch als Eis Beim traditionellen Rübchenanstich erntete Axel Szilleweit gemeinsam mit dem neuen Rübchenprinzenpaar Caroline und Moritz die ersten Teltower Rübchen der Saison. Bei der Gelegenheit Abbildung: Wörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

wurde auch erstmals das Rübchen-Eis Vanille-Anklängen, um in einem erdiverkostet. BlickPunkt wagte den Test: gen Abgang zu münden. red/Kühl Eine deutliche Kohlrabi-Note zu Beginn, gepaart mit weichen Karamellaromen, verschmilzt sahnigsamt mit

Unmittelbar nach dem traditionellen Anstich durch Rübchenbauer Axel Szilleweit (li.) verkosteten Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (re.) und Landrat Wolfgang Blasig (2.v.re.) gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Rübchenvereins, Sören Kosanke, die frischen Rübchen.Fotos: Kühl 93


Märkische Allgemeine vom 24.09.2011 Seite: Ressort:

MAZEXTRA1 MAZ/LR_POTSDAM/AKT_SEITEN

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Potsdamer Tageszeitung Potsdamer Tageszeitung

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Tageszeitung 153.024 (gedruckt) 138.833 (verkauft) 140.080 (verbreitet) 0,42 (in Mio.)

Anstich auf dem Ruhlsdorfer Acker Teltow feiert am Sonntag sein Rübchen Von Konstanze Wild TELTOW Die ersten Teltower Rübchen sind da. Als Axel Szilleweit am Donnerstag einige der wenige Zentimeter großen Rüben vorsichtig aus der Erde ans Tageslicht beförderte, gab sich die regionale Prominenz auf dem Acker des Öko-Landwirts in Ruhlsdorf ein Stelldichein. Zum traditionellen Anstich kamen die Bürgermeister der Region, Landrat Wolfgang Blasig und natürlich das diesjährige Rübchenprinzenpaar Caroline und Moritz an den Schenkendorfer Weg. Günter Duwe, der über das Rübchen ein ganzes Buch verfasst hat und gern auch der Rübchenpapst genannt wird, schritt, gut ausgerüstet mit Wasserflasche und Messerchen, zur Tat. Jetzt heißt es Rübchen essen, dann darüber reden, sagte der 85-Jährige. Geschabt und aufgeschnitten verströmen die kegelförmigen Winzlinge sogleich ihren würzig markanten Geruch. Auf der Zunge setzt sich das Geruchserlebnis fort, weicht schließlich einem rettichartigen leicht scharfen Geschmack. Wörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

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Die Verkostung, ergänzt in Form einer dampfenden Rübchensuppe, ist perfekt, wenn auch der erwartete Ernteertrag dieses Jahr nicht vielversprechend ist. Zuviel Feuchtigkeit das Rübchen schießt eher ins Kraut und bildet nicht gerade die dicke Rübe, erklärt der Gemüsebauer. Auf gut eine Tonne schätzt Szilleweit seine Rübchenernte, zwei bis zweieinhalb Tonnen sind es im Schnitt. Brassica rapa var. rapa, so die botanische Bezeichnung des Kohlgewächses aus der Gruppe der Speiserüben, ist eine regionale Spezialität, die dennoch weit über die Grenzen Teltows hinaus, bis in elsässische Restaurants bei Feinschmeckern beliebt ist. Auf der Grünen Woche ist das Teltower Rübchen, dessen Tradition nach der Wende wiederbelebt worden war, Stammgast. Zur Bekanntheit des wurzeligen Winzlings trug zuletzt die weltweit agierende Slow Food Vereinigung bei, die das Rübchen 2008 in die Arche des guten Geschmacks aufnahm. Für Caroline und Moritz, beide zehn

Jahre alt, ist die märkische Spezialität weitgehend Neuland. Moritz hat sie bereits gekostet, Caroline, die erst vor eineinhalb Jahren nach Teltow zog, bekam sie hier schon einmal als Rübcheneis zu schmecken. In Sahne gekocht, stellt das Gasthaus zur Linde in Wildenbruch aus der würzigen Rübe Gefrorenes her. Zwei Rübchenbauern gibt es in Teltow, auch Hobbygärtner bauen das Edelgemüse an. Dafür gehen die winzigen Samen der original Teltower Rübchen schon mal auf Reisen. Liebhaber ordern sie in der Teltower Rübchen-Geschäftsstelle in der Potsdamer Straße 57. Auch auf dem Rübchenfest am Sonntag bekommt man Rübchen, Saatgut und Tipps zum Anbau. Von 12 bis 19 Uhr steigt das Fest rund um Hammers Landhotel in Ruhlsdorf mit regionalen Spezialitäten, Traditionshandwerk und viel Musik. Ein kostenloser Busshuttle fährt ab S-Bahnhof Teltow zum Fest.


MITTELDEUTSCHE ZEITUNG vom 24.09.2011

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Tageszeitung 225.760 (gedruckt) 208.721 (verkauft) 210.355 (verbreitet) 0,63 (in Mio.)

Rübchen zum Entenbraten Seit einigen Tagen werden im Brandenburgischen wieder echte Teltower Rübchen geerntet. Die brandenburgische Spezialität gehört innerhalb der Kohlgewächse in die Gruppe der Speiserüben, zusammen mit den Mairüben, Herbstrüben, Wasser- und Weißen Rüben. Teltower Rübchen sind gelblich, haben feine Längs- und Querriefen und zarte seitliche Wurzeln. Die wenige Zentimeter großen Knollen verfügen über einen sehr typischen Geschmack. Er lässt sich klar von anderen Rüben wegen der einzigartigen Mischung aus Süße und Schärfe, Kohlrüben- und Rettichnote und einem bestimmten mehligen Mundgefühl trennen. Kenner genießen die brandenburgische Spezialität als RohWörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

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kost oder als gekochte Beilage. Das einst berühmte Gemüse wird heute in der Region nur noch von zwei Bauern angebaut. Daneben beschäftigen sich damit Hobbygärtner, die in der Delikatesse eine Bereicherung der regionalen Küche sehen. Die Rübchen werden aus Samen gezogen, der erst im August in den Boden kommt. Die reifen Feldfrüchte müssen per Hand aus dem Boden gezogen, gewaschen und geputzt werden. Geerntet werden kann bis in den November hinein. Die Herkunft der Rübchen ist unbekannt. Zur Zeit des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1620-1688) wurden sie großflächig im Raum Teltow angebaut und europaweit verschickt. Ein Fan der heute seltenen

Spezialität war Johann Wolfgang von Goethe. An Fürstenhöfen waren sie früher als Delikatesse bekannt. Der Name "Teltower Rübchen" ist seit 1993 als regionale Marke geschützt. Für die Zubereitung etwas Zucker in einem Topf karamelisieren lassen, Butter und geputzte Rübchen hinzufügen, mit Mehl überstäuben und Brühe aufgießen. Etwa 30 Minuten weichschmoren. Das Gemüse ist geeignet als Beilage zu Kasseler-, Enten- oder Schweinebraten. DPA Teltower Rübchen - keine Schönheit, aber eine Delikatesse. FOTO: ARCHIV


Potsdamer Neueste Nachrichten vom 26.09.2011

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012 P-MITTELMARK POTSDAM MITTELMARK

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Tageszeitung 225 12.260 (gedruckt) 10.525 (verkauft) 10.803 (verbreitet)

Rübchenfest für Genießer Kreationen brachten Gäste auf den Geschmack Von Kirsten Graulich Teltow - Rübchenpapst Günter Duwe ist in seinem Element, wenn er für Teltows Delikatesse wirbt. Beste Gelegenheit bot gestern das 12. Rübchenfest in Ruhlsdorf vor dem Landhotel Hammer. Da hatte Duwe fast die ganze Bühne mit Mikrofon für sich allein und er holt weit aus, als er bei den Kartoffeln beginnt: "Weiß doch jeder, dass die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln haben." Bei den schmackhaften Teltower Rübchen sei das ähnlich, nur umgekehrt, grient Duwe und serviert nach einer Kunstpause seinen Spruch: "Die kleinsten Rüben wachsen bei den klügsten Bauern." Ein paar Ruhlsdorfer johlen. Teltower Rübchen eben! Duwes Maßstab entspricht auch der Teltower Axel Szilleweit, studierter Agrarökonom und bekanntester Rübchenbauer in der Region. Der hat an diesem Tag viel zu tun, muss schon drei Stunden nach dem Feststart für Nachschub vom Feld sorgen, weil die Winzlinge in diesem Jahr besonders begehrt sind. Appetit machen an verschiedenen Ständen gleich drei Köche auf die Köstlichkeit und so wundert es nicht, dass einige Kunden am Nachbarstand von Slow Wörter: © 2011 PMG Presse-Monitor GmbH

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Food Convivium Potsdam nach Rezepten fragen. "Man müsste mal ein Rezeptbuch machen", sinniert Martin Lenz, Mitglied des FeinschmeckerClubs, der das Rübchen 2008 in die "Arche des Geschmacks" aufgenommen hatte. Lenz und seine Kollegin Gabriele Hauptvogel haben aber noch eine andere Idee. Einen Regionalhofladen, wie den Potsdamer Q-Regio-Hofladen in der Gutenbergstraße, könnten sie sich auch in Kleinmachnow oder Teltow vorstellen. Der Ruhlsdorfer Platz wäre doch eine gute Adresse, meint Lenz. "Obst und Gemüse aus der Region schmeckt nicht nur besser, es würde auch die Region wirtschaftlich stärken", sagt Gabriele Hauptvogel. Sie kennt die Vorbehalte von Kunden gegen Äpfel, die nicht ganz so farbenprächtig sind wie die aus dem Supermarkt und manchmal auch einen kleinen Fleck haben. Bestes Argument sei da einfach, in den Apfel zu beißen, Qualität müsse man schmecken, sagt sie. Denn nur so könne man Kunden auch davon überzeugen, dass sie für regionale Produkte faire Preise zahlen sollten. Groß ist die Nachfrage beim Fest nach Rübchensamen, die am Stand des Tou-

rismusbüros angeboten werden. Eine Dame, die gleich zwei Tütchen kaufte, klagt: "Die erste Aussaat haben mir die Schnecken total weggefressen, dann kam der Regen und die Rübchen schossen ins Kraut." In diesem Jahr sei es mit dem Wetter etwas schwierig für die Rübchen gewesen, weiß der Herr am Stand und rät ihr, sich Tipps beim Rübchenbauern zu holen. Dort reißt der Kundenstrom nicht ab. Auch Szilleweits Tomaten, Kartoffeln und Kürbisse sind begehrt, ebenso die Suppe. Zwischendurch gibt’s guten Rat für Garten und Küche. Einige Meter weiter werden Rübchen hochprozentig als Schnaps verkauft. Und Bäcker Neuendorff hat wieder Rübchentorte und -brot im Angebot. Nur das jüngst kreierte Rübcheneis suchen Neugierige vergebens. Auch hier kann Szilleweit Auskunft geben, da er bei Ralf Weismann, dem Wirt der "Linde" in Wildenbruch, das Eis schon probieren konnte. Statt fruchtig sei der Geschmack eher würzig. Für die Zunge sei das anfangs etwas unverhofft, aber man könne sich daran gewöhnen, schwärmt Szilleweit: "Es macht Appetit auf mehr."


Pressespiegel Rübchenfest