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Schenkenhorster Hofladen S. 13

Fluglärm-Center

S. 5

100 Jahre Feuerwehr

S. 9

1,10 € Nr. 3/JG 21 März 2011

mit Amtsblatt für die Gemeinde Stahnsdorf und die Ortsteile Güterfelde, Sputendorf und Schenkenhorst

das Monatsjournal wrk o n hittelma c a m Teltow -M n m i a K e r d e i l s s Potsdam K reis Pot - Mittelm a K

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Status Regionaler Wachstumskern wurde verwehrt. Mehr auf Seite 10/11.


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Aktuelles/Inhalt

Wohnen im Schlosspark

Inhalt

Terraplan stellt seine Pläne zur Schloss-Sanierung vor OK Turm ca. + 36.60

Aktuell/Regionales Traufe Turmhelm + 32.19

Traufe Turmdach + 23.03

Aussichtsplattform + 18.23

• Wohnen im Schlosspark • Die Region auf einem Blick • Fluglärm-Info-Center eröffnet

3 4 5

Kommunales • Einwohnerversammlung 6 • Von der Gemeindevertretung brichtet 6 • Das Ufo auf dem Acker 6 VORABZUG • Neuer Ortsvorstand „Die Linke“ 6 • 2 Fragen an den Bürgermeister 7 Umnutzung Schlossensemble Güterfelde • Straßengespräche 8 Schloss Güterfelde • 100 Jahre Feuerwehr – ein besonderes Fest, Teil 1 9 • Top-Thema zum RWK: „Nein, jetzt erst recht!“ 8 • Von der Saftoase zum Hofladen 13 OK Mansarde +13.08 = + 62.18

Dachempore + 12.09

OK Dachgeschoss + 8.88

OK Traufgesims +13.08 = + 58.38

Index

Bearbeiter

Datum

Änderung

Bauprojekt

Bauabschnitt

OK Belle Etage + 4.47

OK Belle Etage - Seitenflügel +3.77

Gestaltung und Höhen der Außenanlagen siehe Fleiflächenplanung

OK Hochparterre +-0.00 = + 49.27

OK Terrasse - 0.25 = + 49.02 Rampe - siehe Entwurf Landschaftsarchitekten OK Rampe -0.12 = + 49.15

OK Eingang -3.05

OK Grotte -3.15 = + 46.14

OK Eingang -3.05

Das Schloss behält weitgehend seine ursprüngliche Ansicht. Die beiden neuen Eingänge fügen sich in das Gesamtbild ein. Neu ist, dass das Dach angepasst und ausgebaut werden soll. Foto: Terraplan Die Planungen für die Sanierung und den Umbau des Schlosses Güterfelde sind nun abgeschlossen. Auch die Gartengestaltung ist fertig, sagte Erik Rossnagel, Geschäftsführer der Terraplan GmbH, und präsentierte im letzten Bauausschuss sein Konzept. 36 Eigentumswohnungen von 40 bis 140 Quadratmeter Wohnfläche werden hier entstehen, davon neun in dem einstigen denkmalgeschützten Lehmbau. Alle Wohnungen werden Terrassen oder Balkone haben, sodass die Bewohner auf das Schloss bzw. den Park mit der großen Fontäne im Mittelpunkt blicken können. Jede Eigentumswohnung kann nach den individuellen Wünschen der Kunden maßgeschneidert werden. Der Kaufpreis soll knapp unter 3000 Euro pro Quadratmeter liegen. Das Schloss behält seine ursprüngliche Ansicht weitgehend bei, erhält aber zwei zusätzliche Treppenhäuser, die eine bessere Erschließung der Wohneinheiten ermöglichen, so der Immobilienfachmann. Der Keller soll einen Fitnessraum, eine Sauna und ein Weinkeller beherbergen. „Das unterstreicht den luxuriösen Standard“, sagte Rossnagel. Der Turm aber wird für die Öffentlichkeit barrierefrei zugänglich bleiben. Über einen Fahrstuhl gelangt man dann nach oben, um die schöne Aussicht zu genießen. Auch durch den Park werden Spaziergänger über zwei öffentliche Wege flanieren können. „Die Gestaltung und Pflege muss aber zentral übernommen werden, damit der Schlossparkcharakter erhalten bleibt“, sagte RossnaStahnsdorfer Ortsanzeiger 03 2011

OK Gartengeschoss -3.00

Planungsphase

Genehmigungsplanung

Bauherr

terraplan Grundstückentwicklungsgesellschaft mbH Parsifalstraße 66, 90461 Nürnberg Tel: +49 (0)911 / 935 76 - 0 Fax: +49 (0)911 / 935 76 - 99 info@terraplan.info raumwandler.de / Uwe Licht - Architekt Rosa-Luxemburg-Straße 3, 10178 Berlin Tel: +49 (0)30 / 247 22 000 Faxmail: +49 (0)3222 / 1157864 info@raumwandler.de Freigegeben: Geprüft:

Architekt

Jugend/Bildung Genehmigungspläne

Bauherr Datum / Unterschrift

gel. Wer aber dennoch Lust aufs Gärtnern hat, kann einen der außerhalb liegenden 16 Kleingärten erwerben und hier beispielsweise Spalierobst, Gemüse oder Blumen anpflanzen. Parkende Autos sollen die grüne Idylle auf keinen Fall stören. Deshalb hat die Gartenarchitektin in ihrem Entwurf die Stellplätze eingegrünt und auf diese Weise versteckt. Unklar ist jedoch noch, wie künftig das alte Heizhaus genutzt werden kann. Hier sind dem Investor Ideen sehr willkommen. Die Neubauten folgen erst später. So plant das Nürnberger Unternehmen beispielsweise, den Lehmbau auf der gegenüberliegenden Seite des Parks spiegelbildlich neu zu bauen und im südlichen Teil des Parks einmal freistehende Einfamilienhäuser zu errichten. Aber die Gemeindeverwaltung hat dabei auch noch ein Wörtchen mitzureden. Der im Entwurf vorliegende Flächennutzungsplan muss an dieser Stelle Wohnbebauung ausweisen und somit geändert werden. Auch die Stellplatzverordnung, die pro Wohnung zwei Stellplätze vorsieht, wird bei der vorliegenden Planung nicht eingehalten. Hier sind es für 36 Wohnungen nur 44 Stellplätze. Nach Erteilung der Baugenehmigung, will Terraplan den Vertrieb angehen.

• Programm des ClaB Ansicht Nord

Die Pläne der terraplan GmbH werden unter anderem bei der Einwohnerversammlung thematisiert, zu der alle Güterfelder am 10. März im Gemeindezentrum, Annastraße 3 herzlich eingeladen sind. Beate Richter

• Ohne Frauen ist kein Staat zu machen

Plantitel

Datum 10.02.2011

Architekt Datum / Unterschrift

12

Schloss Güterfelde

Maßstab 1:100

Bearbeiter AL

Format DIN A1 lang

Blattnummer 012_GP_SCH_AN

Soziales/Senioren • Gottesdienste • Hilfe auf Knopfdruck • Geburtstage

14 14 8

Kultur • Ausstellungen

15

Porträt • Als Frau in einer Männerdomäne

17

Sport • Rudersaison wird eröffnet • Erfolgreicher Start der LG Mittelmark • Taekwondo-Jugend Klm.

18 18 18

Gesundheit • Das ändert sich 2011 20 • Selbsthilfegruppen/Kinderärzte 20

Heimatgeschichte 22

3


Aus der Region

Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf

Die Region auf einen Blick Stahnsdorf Einladung zum Jahreszeitengespräch 2011. Dipl.-Ing. Bernd Mengelkamp lädt am Samstag, dem 12. März, herzlich zu einem Bericht über eine Indienreise mit etwa 50 Fotos und anschließendem Gedankenaustausch ein. Die Eindrücke der 14-tägigen Rundreise werden darum kreisen, die gezeigten touristischen Highlights und die völlig fremden Lebenssituationen zu einem dem Land und den Menschen gerecht werdenden Bild zu vereinen. Beginn ist um 16 Uhr: Indien – Ein Bilderreigen durch das unglaubliche Rajasthan im GEO-Haus BrandenSOA burg, Annastraße 4 in Stahnsdorf.

Foto: Cornelia Schimpf

Kleinmachnow Mit dem Projekt „Autofreie Waldorfschule“ werden die Eltern ermuntert, ihren Kindern einen kleinen Fußweg zur Schule zu belassen. Autofahrer sollen die Schüler spätestens am Rathausmarkt absetzen und „per pedes“ zur Waldorfschule schicken. Die Waldorfschule richtet für kleinere Kinder einen Fußgängertransfer im Fünf-Minuten-Takt ein, sodass ältere Schüler die Kleineren zur Schule begleiten. Die Schule hofft, dass sich möglichst viele Eltern von diesem Konzept überzeugen lassen. Das Projekt geht vom 01. März bis zum 30. April und führt zu einer Sperrung der Parkflächen der Waldorfschule in der morgendlichen Bringezeit. PI

Foto: Mengelkamp

Teltow „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ lautet der Schwur der BuchenwaldHäftlinge, geleistet wenige Tage nach ihrer Selbstbefreiung 1945. Doch er gerät zusehends in Vergessenheit. Zählte die Ausstellung über jüdisches Leben in Teltow kürzlich sehr viele Besucher, war von einem öffentlichen Erinnern am 15. Holocaust-Gedenktag kaum etwas zu spüren. Gerade junge Leute fehlten gänzlich. Beschäftigen sich so wenig Menschen in der Region mit dieser Vergangenheit und dem Gedenken an sich? Die Resonanz auf die Kranzniederlegungen in Teltow und Kleinmachnow war jedenfalls erschreckend gering. cos

Foto: Rolf Niebel

Teltow Stephanie Heese, Leiterin der Penny-Filiale in der Lichterfelder Allee, ist stolz: Ihre Filiale trägt seit dem 14. Februar das HDEQualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“. Unabhängige Prüfer bewerteten zuvor anhand von 58 Kriterien diverse Filialen, ob dort Menschen aller Altersgruppen und mit Handicap komfortabel und barrierefrei einkaufen können. Besonders breite und helle Gänge sowie geräumige Parkplätze fielen dabei ins Gewicht. Der Handelsverband Deutschland zeichnete bundesweit 21 Penny-Filialen aus, darunter auch Teltow und Ludwigsfelde. Das Zertifikat ist auf drei Jahre befristet. cos

Foto: pixelio.de/Arno Bachert

Stahnsdorf Was sollen die Einzäunungen auf dem Feld am Stahnsdorfer Damm Richtung Güterfelde bedeuten? So manch ein Spaziergänger stant im September vorigen Jahres plötzlich vor einem Zaun, der den Durchtritt verweigerte. Nach Auskunft des Landesbetriebes für Straßenwesen wurden hier Heckenpflanzen und Straucharten gesetzt, um einen Ausgleich für Vögel, vornehmlich Bodenbrüter, und andere Tiere zu schaffen, die durch die Baumaßnahmen an der L40 in ihrem Lebensraum stark eingeschränkt wurden. Die Zäune dienen etwa fünf Jahre lang dem Schutz der Pflanzen vor Mensch und Tier. B.Ri.

Foto: Cornelia Schimpf

Kleinmachnow Am Donnerstag, dem 10. Februar, wurde um 8 Uhr eine Kindesentführung in Kleinmachnow bei der Polizei angezeigt. Ein maskierter Mann hatte der Mutter das vierjährige Mädchen auf ihrem Grundstück entrissen und war mit einem roten Renault Clio geflüchtet. Bis 550 Beamte sind daraufhin im Einsatz. Nach der Lösegeldübergabe nahe Fürstenwalde wurde das Kind um 21.20 Uhr im Kleinmachnower Stolper Weg abgesetzt. Um 21.32 kann der Täter, ein 44-jähriger Berliner Geschäftsmann, von der Polizei überwältigt werden. Das Kind blieb unverletzt. R.N.

Foto: Richter

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Stahnsdorfer Ortsanzeiger 03 2011


Regionales

Fluglärm-Info-Center eröffnet Winterquartier für‘s Fluglärmmobil

> im gesamten Landkreis > qualifizierte, ausgewählte Lehrkräfte > Nachhilfe zum vereinbarten Termin > alle Fächer/Schultypen > alle Klassen Teltow Stahnsdorf Kleinmachnow

Im Atelierhaus in der Wilhelm-Külz-Straße 75 eröffnete die BI „Stahnsdorf gegen Fluglärm“ ein Informationsbüro. Foto: Ri. Am Mittwoch, dem 9. Februar 2011, eröffnete die Bürgerinitiative „Stahnsdorf gegen Fluglärm“ ein Info-Center in der Wilhelm-Külz-Straße 75. In diesem Info-Center kann man sich dienstags, freitags, samstags und sonntags jeweils von 15 – 18 Uhr umfassend und anschaulich über die geplanten Flugrouten informieren. Anschaulich wird die Problematik des drohenden, permanenten Fluglärms und seine katastrophalen Auswirkungen auf das gesamte Leben in der Region, die massive Einschränkung der Lebensqualität, die Gesundheitsschädigungen und vieles andere mehr dargestellt. Da das Fluglärm-Mobil im Winter nicht draußen eingesetzt wird, ist es zurzeit hier installiert worden und macht erlebbar, was der Region droht. In Gesprächen, auf Infotafeln, durch Fotos, Plakate und Bilder und durch Fernsehbeiträge, die auf einem PC-Bildschirm ablaufen, können sich die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere diejenigen, die noch nicht über

einen eigenen Internetanschluss verfügen, umfassend informieren. Buttons, Aufkleber und Banner können gegen eine kleine Spende mitgenommen werden. Die Ausstellung richtet sich besonders an Familien, die in ganz besonderer Weise Betroffene sein würden. Daher gibt es im InfoCenter auch eine Mal- und Bastelecke, wo bis zum 21. April ein Kindermal-Wettbewerb mit dem Thema: „Was finde ich in Stahnsdorf so schön“ ausgelobt wird. Am 30. April werden die Gewinner bekanntgegeben, denen verschiedene Preise winken. Auch Schulklassen, ab Klassenstufe 4, sind ab Mitte März herzlich willkommen. Lehrerinnen und Lehrer erhalten Termine nach Vereinbarung. Kontakt: orkneys@vodafone.de Die Ausstellung bietet Informationen und Anregungen zum Gedankenaustausch und wird bis Ende April zu sehen sein. BI „Stahnsdorf gegen Fluglärm“/SOA www.FluglaermBBI.de

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Kommunales

Einwohnerversammlung Güterfelde Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils Güterfelde, in seiner Sitzung am 26. Januar 2011 hat der Ortsbeirat Güterfelde festgelegt, eine Veranstaltung zur Information der Bürger über relevante Themen anzubieten. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Fragen vorher schriftlich einzureichen. Hiermit lade ich alle Bürger des Ortsteils Güterfelde ein, an diesem Informationsabend teilzunehmen. Tagesordnung TOP 1: Eröffnung, Information zum Ablauf der Veranstaltung TOP 1.1: Vorstellung der Anwesenden aus der Verwaltung und ggf. geladenen Gäste TOP 2: Schloss Güterfelde Referent: Herr Rossnagel TOP 3: Flächennutzungsplan einschl. Teilflächennutzungsplan Windenergienutzung Referenten: FBL Bau TOP 4: Fluglärm Referent: Bürgermeister der Gemeinde Stahnsdorf TOP 5: Haushaltsplan 2011 der Gemeinde Stahnsdorf bezüglich Ortsteil Güterfelde, Referent: Kämmerin der Gemeinde Stahnsdorf TOP 6: Bau L 40 Referent: Vertreter des Landesbetriebes Straßenwesen TOP 7: Schnelles Internet Referent: FBL Hauptverwaltung TOP 8: Sonstiges – Vorbereitung 750-Jahr-Feier in Güterfelde Referent: Ortsvorsteher des Ortsteils Güterfelde TOP 9: Beantwortung von bis zum 4. März 2011 eingereichten Bürgeranfragen an: Gemeinde Stahnsdorf, Ortsbeirat Güterfelde, Annastraße 3, 14532 Stahnsdorf oder ksd@stahnsdorf.de TOP 10: Verabschiedung zum Ende der Bürgerinformation

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Dietrich Huckshold Ortsvorsteher OT Güterfelde

Von der Gemeindevertretung am 10. Februar berichtet Die Gemeindevertreter bekräftigten auf ihrer letzten Sitzung am 10. Februar mit 20 JaStimmen und einer Enthaltung die Forderung auf Erhalt der Förderschulen in Kleinmachnow. Sie beauftragten den Bürgermeister, sich in Abstimmung mit den Bürgermeistern von Kleinmachnow und Teltow beim Landkreis Potsdam Mittelmark für den Erhalt der Albert-Schweitzer-Förderschule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche sowie der allgemeinen Förderschule in Kleinmachnow einzusetzen. Mit 18 Ja-Stimmen beschlossen die Gemeindevertreter die Aufstellung eines sachlichen Teilflächennutzungsplans „Windenergienutzung“ und sprachen sich gleichfalls für dessen Vorentwurf (Stand Dezember 2010) aus. Ein solcher Plan dient der räumlichen Steuerung der Standorte von Windenergieanlagen im Gemeindegebiet. Der Geltungsbereich umfasst die Gemarkungen Stahnsdorf, Güterfelde, Schenkenhorst sowie Sputendorf. Gemäß § 5 Abs. 2b BauGB können die Gemeinden sachliche Teilflächennutzungspläne – vergleichbar den sachlichen Teilregi-

onalplänen – aufstellen. Der sachliche Teilflächennutzungsplan „Windenergienutzung“ wird zusätzlich zum Flächennutzungsplan (derzeit Entwurf Stand Oktober 2010) aufgestellt. Durch den sachlichen Teilflächennutzungsplan „Windenergienutzung“ kann die Gemeinde Stahnsdorf die Zulässigkeit von privilegierten Außenbereichsvorhaben im Zusammenwirken mit § 35 Abs. 3 Satz 3 BauGB effektiv steuern. Der Plan sei deshalb kein Verhinderungsplan, erklärte Gabriele Stelter, FB Bau, als die Diskussion unter den Gemeindevertretern dahingehend entflammte. Uber die außerplanmäßige Ausgabe von 100.000 Euro für die Planung eines Hortanbaus an das Haus C der Grundschule Heinrich Zille entflammten die Debatten heftig. Alle Fraktionen waren für die vorzeitige Maßnahme, die Bürgermeister Bernd Albers (BfB) vorschlug. Der Container, eigentlich eine vorübergehende Notlösung, werde seit 17 Jahren für die ersten Klassen genutzt. Immer wieder traten Wasserschäden und Schimmel-

Das Ufo auf dem Acker Stahnsdorfs neue Mitte könnte künftig zu einem echten Hingucker werden. Zumindest wenn sich eines der Projekte durchsetzt, die Anfang Februar im Gemeindezentrum präsentiert wurden. Studenten der Fachhochschule Potsdam, Bereich Architektur und Städtebau, entwickelten unter Anleitung von Prof. Markus Löffler Ideen für die Gestaltung des Geländes rund um das Gemeindezentrum in der Annastr. 3. Gemeinsame Idee aller Entwürfe: Der Platz soll durch die Bebauung zum Zentrum Stahnsdorfs werden. Keine leichte Aufgabe, wenn man die Gemeinde aus der Luft betrachtet. Entsprechend wuchtig fielen daher

wohl auch die Entwürfe der Studenten aus. Vorbilder waren unter anderem das Forum Romanum und ein orientalischer Basar. Mit viel Fantasie schafften es die Studenten jedoch, selbst den für einen Umbau nötigen Abriss des Edeka-Marktes in ihren Präsentationen charmant zu verkaufen. Offenbar hat auch Bürgermeister Bernd Albers viel Fantasie. Er kündigte an, sich um Investoren zu bemühen, die den Traum von der neuen Mitte Stahnsdorfs wahr werden lassen könnten. Die Entwürfe der Studenten werden auf der Gemeindehomepage veröffentlicht und dürfen von den Bürgern angeregt diskutiert werden. J. Müller

bildung auf. Auch derzeit laufen Reparaturarbeiten wegen Wasserschäden und die drei ersten Klassen müssen so lange in der Lindenhofschule unterrichtet werden. Wann die Kinder zurück in ihre Schule können, ist noch offen. Beschlossen werden konnte der vorzeitige Beginn dieser notwendigen Baumaßnahme jedoch nicht, da wichtige Zuarbeiten von der Gemeindeverwaltung als Entscheidungsgrundlage noch nicht vorgelegt werden konnten. Hierbei handelt es sich um genaue Zahlen zur Finanzierung. Dietmar Otto, Fraktionschef der SPD, hielt die Planungskosten für zu hoch angesetzt. Das übrige Geld könne man anderweitig gut verwenden, beispielsweise zur Unterstützung des Industriemuseums, der Feuerwehr oder der Akademie 2. Lebenshälfte. Die Bauzeit von 27 Monaten sei ebenfalls zu lang, das könne schneller gehen. Bettina Reinfeld (CDU) verlangt nach einer Aktualisierung der vorliegenden Planungsunterlagen im Hinblick auf die demografische Entwicklung des Ortes. B. Richter

Neuer Ortsvorstand „Die Linke“ Auf der Vollversammlung der Basisorganisation der Linken in Stahnsdorf wurde nach zwei Jahren regulär ein neuer Ortsvorstand mit fünf Genoss(inn)en gewählt. Als neuer Vorsitzender wurde Gerhard Kleinke gewählt, der sich neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, zum Beispiel in der Verkehrswacht, dieser umfangreichen Aufgabe stellt. Harald Mushack übergab das Amt, um sich mehr in die parlamentarische und regionale Arbeit der Linken einzubringen. Pressemitteilung

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 03 2011


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Kommunales

Fragen an den Bürgermeister

SOA: Wie kommt es, dass am 14. März eine Entscheidung bezüglich der Flugrouten getroffen werden soll und nicht erst in einem Jahr? Bernd Albers: Die Deutsche Flugsicherung unterstellt, dass man über die Anflugrouten der Flugzeuge erst beraten könne, wenn die Abflugrouten feststehen. Derzeit geht man immer noch von einer Inbetriebnahme des Flughafens im Juni 2012 aus. Um bis zu diesem Zeitpunkt alle nach dem Gesetz erforderlichen Behörden in dem dafür vorgesehenen förmlichen Verfahren beteiligen zu können, sei eine Stellungnahme der Fluglärmkommission bis Ende Juni 2011 erforderlich. Da am 14. März 2011 erste Entwürfe für Anflugrouten vorgestellt werden sollen, muss in einem überschaubaren Zeitraum die Disskussion zu den Anflügen zu einem Ergebnis gebracht werden, damit die Stellungnahme der Fluglärmkommission bei der Routenfestlegung berücksichtigt werden kann. Einige der zuletzt auf Antrag der Kommission geprüften Varianten schonen zwar die Ortslage Stahnsdorf selbst, führen aber einen Teil der Flugzeuge zu einem Punkt an der Anlegestelle am Wannsee, der von allen Flugzeugen überflogen werden muss, die in Richtung Norden bzw. Nordosten unterwegs sind. Empörend ist, dass diese auf dem Weg dorthin in jedem Fall über den westlichen Teil von KienwerStahnsdorfer Ortsanzeiger 03 2011

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der fliegen. In der Fluglärmkommission gilt es nun, gemeinsam mit den anderen Mitgliedern, insbesondere TKS sowie dem Süden Berlins, so zu agieren, dass die Nord/ Nordostroute nicht Wirklichkeit wird. Hierzu habe ich in der Kommission unter anderem einen mit Zehlendorf-Steglitz abgestimmten Antrag unterstützt, der ein Überfliegen des Kernforschungsreaktors in Wannsee in einem bestimmten Sicherheitsradius ausschließt und so den Überflugpunkt in Wannsee unmöglich machen würde. Weitere von mir in der Kommission unterstützte Anträge sehen ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr vor oder beinhalten die Forderung, im Idealfall nach dem Start von der nördlichen Startbahn in Richtung Westen bis zum Erreichen einer Höhe von 10.000 Fuß, in jedem Fall aber erst nach dem Vorbeiflug an Potsdam, ein Abdrehen in alle Richtungen zu erlauben. Ich möchte an dieser Stelle nochmals alle Stahnsdorferinnen und Stahnsdorfer aufrufen, sich in der Bürgerinitative zu engagieren. Eine gute Möglichkeit, sich zu informieren, ist das Fluglärmcenter in der Wilhelm-Külz-Straße 75 zu besuchen. SOA: Wie geht es mit dem Beethovenwäldchen weiter? Bernd Albers: Im Februar hat die Gemeindevertretung den Erhalt des Beethovenwäldchen beschlossen. Ob das Wäldchen dauerhaft erhalten bleibt, werden am Ende die Gerichte entscheiden, da die Eigentümer eine Klage gegen den Plan angekündigt haben. Da die ersten Baumfällungen 2007 durchgeführt worden sind, ist nunmehr vier Jahre danach die Aufforstung durch die Waldeigentümer vorzunehmen. Die Durchsetzung der Aufforstung obliegt den für den Wald zuständigen Forstbehörden. Ich hoffe daher, dass bald wieder mehr Bäume im Beethovenwäldchen wachsen werden.

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Straßengespräche

Was würden Sie tun, wenn Sie Geld hätten ... Der Stahnsdorfer Ortsanzeiger fragt, wo die Bürger in den Ort investieren würden Wider Erwarten kann Stahnsdorf 2011 mit etwa einer Million mehr an Gewerbesteuer rechnen. Geschuldet ist dieser glückliche Umstand dem, dass ein namhaftes Unternehmen seinen Weggang aus Stahnsdorf um ein Jahr verschoben hat.

Bürgermeister Bernd Albers (BfB) schlug nun vor, den für 2015 geplanten Hortneubau an der Zille-Grundschule vorzuziehen. Die Kinder sind seit einigen Jahren in einem Container untergebracht, der als vorübergehende Lösung für den immensen

Platzmangel an der Grundschule angeschafft wurde. Hier gibt es aber immer wieder Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmelbildung, sodass diesen Winter sogar drei Schulklassen in der Lindenhofschule untergebracht werden mussten.

Elke Machalett

Bernd Haase

Juliane Hermesmeyer

Ich finde es immer gut, etwas für Kinder zu tun. Kinder dürfen nicht in einer ungesunden Umgebung lernen müssen. Ich bin aber der Meinung, man sollte das Geld erst ausgeben, wenn man es hat und auch an eine Reserve denken. Außerdem muss das Geld auch auf lange Sicht sinnvoll eingesetzt werden, d. h. auch in Jahren muss der Bedarf an der Schule gegeben sein. Sonst müssen wir später einen Freizeittreff für Jugendliche oder eine Senioreneinrichtung daraus machen.

Wenn ich Geld hätte, würde ich in die Natur, z. B. in Straßenbäume, investieren oder Brutplätze für Vögel schaffen. Das wäre eine sinnvolle Sache, die nachhaltig und für die Zukunft gedacht ist. Die Schule ist zwar auch wichtig, aber auch hier würde ich schauen, dass ein schöner, großzügiger Schulgarten angelegt wird. Die Schüler lernen heutzutage viel, aber nichts fürs Leben. Schulen könnten selbst viel mehr tun, um den Kindern echte Grundlagen beizubringen.

Ich denke, es ist sehr wichtig für Schule und Schüler eine Lösung zu finden. Für mich hätte der Hortanbau auch Priorität. Eine junge Frau, die anonym bleiben möchte, sprach sich ebenfalls für die Baumaßnahme an der Schule aus. Ihre Tochter sei in der vierten Klasse, von dem Platzmangel selbst betroffen und habe derzeit sehr viel Unterrichtsausfall. Das sei auch ein Problem, das sie mit finanziellen Mitteln lösen würde.

Die Fraktionen sind durchweg dafür, doch fehlen aktuelle Zahlen und Fakten, um zu entscheiden. Was sehen Stahnsdorfer Bürger als wichtigstes Anliegen für den Ort an? Wie würden Sie das Geld einsetzen, wenn Sie mitentscheiden könnten?

Ludwig Eisenbarth (ohne Foto) Für Kinder ist das Geld immer gut angelegt, wenn das mit dem Hortneubau Sinn macht, bin ich sehr einverstanden. Sonst würde ich auch mal an Ältere denken und die Gehwege erneuern. Viele Straßen hätten es bitter nötig, erneuert bzw. ausgebessert zu werden, damit man beim Fahren nicht bis an die Decke fliegt. Man könnte das Geld auch gut für den nächsten Winter aufheben, denn auch kleinere Straßen müssten geschoben werden. Ein vernünftiger Winterdienst wäre eine sinnvolle Verwendung. Wir Händler im „Dorf“ haben zurzeit sehr zu kämpfen und bräuchten dringend Unterstützung. Fleischer Kuse, Bäcker Fink und der Netto-Markt sind geschlossen. Die Konditorei und mein Obst- und Gemüsehandel leiden darunter. Ebenfalls auch unter der Sperrung des Stahnsdorfer Damms für so lange Zeit. Uns fehlt merklich die Kundschaft. Text & Fotos: Richter Küchentreff Stahnsdorf Küchen & Mehr ...

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Kommunales

100 Jahre Feuerwehr – ein besonderes Fest Rückblick auf die Historie der Stahnsdorfer Feuerwehr, Teil 1

Foto: Bildarchiv Feuerwehr In der ersten Ansiedlung unseres Stahnsdorfs, auf unserem jetzigen Dorfplatz, wurde fast in der Mitte des von den Bauernstellen umgebenen Platzes ein Teich ausgehoben, der verschiedene Funktionen zu übernehmen hatte. Einmal die notwendige Grundwasserregulierung, aber er diente auch als Wasserreserve für eventuelle Notfälle. Die Brandbekämpfung erfolgte nach dem Motto: „Alle müssen helfen!“ Als technische Hilfsmittel waren zu der Zeit vorhanden Brandleiter, Feuerhaken, Feuerpatsche und Löscheimer. Die Helfer mussten den für jede Feuerstelle (Hof ) vorgeschriebenen ledernen Löscheimer mitbringen. Eine Menschenkette beförderte dann die mit Wasser gefüllten Eimer an den Brandherd. In Stahnsdorf wurde nach dem Erlass der Feuerpolizei- und Löschordnung vom 31. Oktober 1878 für

das „platte Land der Provinz Brandenburg”, eine Pflichtfeuerwehr gegründet. Sämtliche Haus- und Grundbesitzer hatten die Pflicht, zur Unterhaltung dieser Pflichtwehr, 4 Mark in die Gemeindekasse einzuzahlen. Zum Feuerlöschdienst hatte in dieser Wehr jeder männliche Einwohner anzutreten. Vorspannleistung mussten alle Besitzer von Zugpferden leisten, um fahrbare Löschgeräte zum Einsatzort zu befördern. Die Feuerlöschhilfe stand unter verantwortlicher Leitung des Gemeindevorstehers. Eine am 10. Dezember 1907 erlassene Polizeiverordnung des Kreises Teltow sah für jeden Ort einen Wasserwagen, Spritzen und einen Mannschaftswagen vor. Zu jeder Druckspritze gehörten 45 Meter Druckschlauch. Eine Saug- und Druckspritze war mit 7  Meter Saugschlauch und 10 Meter Druckschlauch komplettiert. Außerdem gehörten zur Ausrüstung sechs

Feuereimer, zwei 5m lange Feuerleitern sowie vier Feuerhaken, eine Doppelaxt, zwei grosse Laternen und ein Feuerhorn. Die den Feuermannsdienst leistenden Männer wurden mit einem Helm, der “Berliner Feuerkappe”, einem Feuerwehrrock, einem ledernen oder hanfenen Gurt mit Karabinerhaken, einem Beil oder Axt mit Tasche, einer Rettungsleine und einer Handlaterne ausgerüstet. Die Wehrführer trugen eine Signalpfeife bei sich. Die Polizeiverordnung sah weiterhin vor, dass in jedem Wohnhaus ein Feuereimer, eine Feuerleiter und ein 4 bis 5 Meter langer Feuerhaken vorhanden sein mussten. Der Bau eines zentralen „Spritzenhauses“ konnte am 10. Oktober 1905 in der damaligen Haupt-strasse übergeben werden. Mit Anfang des 20. Jahrhunderts begann sich unser Stahnsdorf sprunghaft zu entwickeln. Die Ein-

wohnerzahl nahm von 794 im Jahr 1900 auf 1246 im Jahre 1910 zu. Wie sich jetzt zeigte, fehlte eine fachgerechte Ausbildung der Feuerwehrmänner und ihrer Leitung. Am 11. April 1911 kam es zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Stahnsdorf durch den Namensvetter des verdienstvollen Bürgermeisters Albert Liefeldt II. Die materialtechnische Basis bildeten die Feuerwehrgerätschaften der somit aufgelösten Pflichtfeuerwehr. Darüber hinaus wurden für das Jahr 1911 von der Gemeindevertretung 500 Mark als finanzielle Anschubhilfe bewilligt. Die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stahnsdorf beschloss ihr Grundgesetz am 17. Januar 1912. Der Amtsvorsteher bestätigte am 10. Februar 1912 dieses vom Brandmeister Albert Liefeldt II, dem Oberfeuerwehrmann Lehrmann, dem Oberfeuerwehrmann und Schriftführer Richard Steinecker, dem Kassierer Werner unterzeichnete Dokument. Den Nachweis der Befähigung zum Dienst als Brandmeister legten am 20. Juli 1913 der Brandmeister Albert Liefeldt II und der Oberfeuerwehrmann Steinecker vor einer Prüfungskommission ab. So konnten am 24. Februar 1914 Albert Liefeldt II zum Führer und Richard Steinecker zum stellvertretenden Führer der Stahnsdorfer Freiwilligen Feuerwehr vom Amtsvorsteher bestätigt werden. Den Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr, Retten, Löschen, Bergen, Schützen, konnte jetzt qualifiziert nachgekommen werden. Jürgen Böhm, Heimatverein Stahnsdorf

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Topthema des Monats

„Nein, jetzt erst recht!“ Status „Regionaler Wachstumskern“ wurde verwehrt Was tun? Dreimal hat sich die Region Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf (TKS) als Regionaler Wachstumskern (RWK) beworben, dreimal ist dies abgelehnt worden. In der Region rumort es. Die Landesregierung entschied am 15. Februar, dass alle bisherigen 15 RWK ihren Status beibehalten. Unter anderen gehören dazu Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder), Neuruppin und Potsdam. Entscheidende Argumente für die Landesregierung waren nach Angaben der Staatskanzlei die positive Entwicklung der bisherigen RWK im Vergleich zu anderen Kommunen und die Notwendigkeit zur Nachhaltigkeit der Förderstrategie. Grundlage des Beschlusses sei das von der Staatskanzlei in Auftrag gegebene Gutachten zur „Evaluation der Ergebnisse der Neuausrichtung der Förderpolitik auf RWK“, welches von der IMAG Integrierte Standortentwicklung (IMAG) ausgewertet wurde. Hierin heißt es: Eine positive Entwicklung sei der Region TKS bestätigt worden, nur für den Status RWK reiche es wegen einiger Kennzahlen nicht. Das hat zur Folge, dass nun keine zusätzlichen Fördermittel in den Straßenbau und die weitere Erschließung der Infrastruktur fließen werden.

In der Gesprächsrunde „TelTalk“ des Unternehmerverbandes Brandenburg e.V. brachte Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt es unumwunden auf den Punkt. „Diese Entscheidung war nicht gut.“ Die Landesregierung sei einfach den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. „Bei den ersten Bewerbungen stimmten die für den Status RWK vorgegebenen Einwohnerzahlen nicht, heute stimmen andere Kennzahlen nicht“, sagte er. Unsere Region nehme im Ranking des Landkreises Potsdam-Mittelmark einen vorderen Platz ein, steht aber wieder ohne RWK da, so der Bürgermeister höchst unzufrieden. Auf die Frage: „War es das jetzt, mit der regionalen Zusammenarbeit der drei Kommunen“ gab er sich gleich selbst eine Antwort: „Nein, jetzt erst recht!“ Der alte Fusionsgedanke blitzte bei ihm auf. „Wir werden uns nicht treiben lassen, wir gehen den Weg, den wir mit unseren Bürgern gehen müssen.“ Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers meinte unterdessen: „Potsdam wünscht offensichtlich neben sich keinen starken Partner. Wir sollten deshalb überlegen, ob ein Zusammenschluss mit dem RWK Ludwigsfelde mehr Erfolg in Strategie und Taktik mit sich

bringt.“ Albers unterbreitete der Staatskanzlei außerdem zwei Tage später einen Vorschlag. Um eine gerechtere Verteilung der Mittel zu bewirken, könne wie beim Fußball verfahren werden. Nachlassende RWK sollten „absteigen“ und andere entsprechend „aufsteigen“. „Was haben wir falsch gemacht, wo hätten wir mehr tun müssen?“, fragte sich auch Christian Stein, stellvertretender Landrat. Er gehörte ebenfalls zu den Gästen der Gesprächsrunde des Unternehmerverbandes Brandenburg. Die Wirtschaftsförderung und der Status RWK sei für ihn vor und nach der Entscheidung immer das erste Ziel gewesen. Er versicherte, er werde mit seinem Kabinett daran arbeiten, werde die Kriterien der Überprüfung analysieren und die Kennzahlen, die nicht stimmten, herausfinden. Gleichzeitig ermunterte er die Bürgermeister, sich 2014 erneut zu bewerben. Die Region sei ein RWK, wer Augen und Ohren offen halte, sehe das auch. „Genau deshalb kann ich die Entscheidung sogar verstehen“, sagte Hans-Peter Goetz (FDP), Mitglied des Landtags. „In Potsdam ist man offenbar der Meinung, dass wir stark genug sind, es allein zu schaffen. Und die Kriterien

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Topthema des Monats

... die Kriterien seien so nach unten korrigiert und verändert worden, dass alte inzwischen schrumpfende Wachstumskerne trotzdem im Vergleich bestanden. Das Ergebnis stand doch schon vorher fest“, mutmaßte Goetz. Die Landesregierung solle deshalb nicht von „Stärken stärken“ reden, sondern einfach die Wahrheit sagen. „Wir können uns 2013 darüber unterhalten, ob wir wirklich noch einmal antreten wollen“, gab er zu Bedenken. Doch es gibt auch ganz andere Meinungen. Eher peinlich, zu einem Wachstumskern zu gehören, fand es der Geschäftsführer der Small Apps UG, Thomas Patzelt. Firmen aus der Softwareindustrie zögen ohnehin lieber nach Berlin in große Lofts. „Ich würde es nicht als Auszeichnung empfinden, zu einem RWK zu gehören“, sagte er. Hatten wir wirklich eine Chance? Lange genug hat die Region um die Anerkennung als Wachstumskern gebuhlt. Denn: unter dem Motto „Stärken stärken“ hatte die Landesregierung ihre Förderpolitik 2004 neu ausgerichtet. Wachstumsbranchen und Standorte, deren Unternehmen innovative Leistungen hervorbringen, sollen nachhaltig gefördert werden. Auf der Grundlage von Wirtschaftsstrukturanalysen wurden außerdem Branchenkompetenzfelder ermittelt, die sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt haben und Wachstumspotentiale für die Zu-

kunft aufweisen. Diese Branchenkompetenzfelder sollen durch die Landesregierung gezielt gefördert und somit weiter entwickelt werden. Durch die RWK sollen das Wachstum gestärkt, Beschäftigung gesichert und die Fördermittel effizienter eingesetzt werden. Was wurde dafür getan? Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf hatten, unter dem Mantel der Kommunalen Arbeitsgruppe „Der Teltow“ (KAT), ein gemeinsames Standortentwicklungskonzept erarbeitet. Darin wurden konkrete Vorhaben und Maßnahmen, zum Beispiel zum Ausbau der Infrastruktur und die Entwicklung von Gewerbegebieten formuliert. Die drei Kommunen haben große Gewerbeflächen innerhalb von fünf Gewerbeparks zur freien Auswahl. Und auch sonst finden Investoren hervorragende Bedingungen, die sich passgenau auf die entsprechenden Bedürfnisse zuschneiden lassen. Die Anerkennung als RWK würde diese Gewerbegebiete stärken und für weitere Wirtschaftsansiedlungen sorgen. Regionale Gemeinschaftsprojekte wie der Bau einer Mehrzweckhalle und die Weiterentwicklung der Kanalaue zum Naherholungsgebiet scheiterten hingegen an der finanziellen Machbarkeit. Die lang diskutierte Sanierung des Freibades Kiebitzberge ist noch in der Schwebe. Laut Standortentwicklungskonzept zählen zu den Stärken der Region hauptsächlich vier

Branchenkompetenzfelder: Biotechnologie, Medien/Informations- und Kommunikationstechnologie, Metallbe- und Verarbeitung sowie Optik. In den letzten Jahren haben sich viele international agierende Unternehmen aus diesen Bereichen hier angesiedelt. Beispiel dafür sind Getemed oder Somatex im Bereich der Medizintechnik, Endress + Hauser oder Optoelektronik im Bereich der Optik und die Deutsche Telekom, ebay oder, ganz neu, Nextira One im Medienbereich. Dass die Stärken der Region TKS nun nicht durch zusätzliche Fördermittel gestärkt werden, ruft nicht nur Unmut hervor, man wird aufstehen und sich selbst weiter helfen müssen, beispielsweise mit der längst überfälligen Berufung eines Wirtschaftsförderers. Der ehemalige Wirtschaftsförderer Teltows und jetziger SPD-Landtagsabgeordneter Sören Kosanke, sagte gegenüber der Presse: „Die Region würde als bevorzugter Nachrücker gelten und man könne immerhin auf die Beratungsleistungen der Landesregierung zurückgreifen.“ Ein schwaches Trostpflaster, wenn man weiß, dass nach Aussagen von Albrecht Gerber, Chef der Staatskanzlei, die Anzahl der RWKs nicht erhöht, sondern eher reduziert werden muss, da die Mittel der Europäischen Union ebenfalls knapper werden. B. Richter Foto: J. Müller, Repro: M. Tomsa

Tag der Offenen Tür von POTSDAM TOURS am 26.03.2011

Wir laden Sie ein, kennen zu lernen, „wo die Busse von Potsdam Tours zu Hause sind“! Auf unserem Betriebsgelände in der Wilhelm-Külz-Straße 120 in Stahnsdorf (ehemaliger Betriebshof von Havelbus) stehen Ihnen am Samstag, den 26.03.2011 von 11.00– 16.00 Uhr die Türen zu unseren Bussen genauso offen wie zu unserer Busgarage.

Unsere Busfahrer stehen Ihnen für Fragen rund um den Bus zur Verfügung. Gern können Sie auch mit der Familie Koch und ihren Mitarbeitern über das Reiseangebot für 2011 ins Gespräch kommen und sich mit anderen Kunden im geselligen Kreis über schöne Reiseerlebnisse austauschen. Nutzen Sie die Gelegenheit einmal die Perspektive zu wechseln und sich hinter das Steuer eines Reisebusses zu setzen – ein Spaß für Groß und Klein! Natürlich wird auch für das leibliche Wohl und die Unterhaltung gesorgt sein.

Außerdem sind Sie eingeladen an Bord unserer Busse eine kleine Rundfahrt durch Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf zu unternehmen, bei der sicher Stahnsdorfer Ortsanzeiger 03 2011

auch langjährige Bewohner noch die ein oder andere interessante Anekdote zu hören bekommen.

Ein kostenloser Shuttledienst mit folgenden Abfahrtsstellen und -zeiten wird für Sie eingerichtet: • Teltow, S-Bahnhof, Gonfrevillestraße 10.20 Uhr • Teltow, Warthestraße, Ri. Potsdam 10.30 Uhr • Kleinmachnow, Rathausmarkt, Ri. Hohe Kiefer 10.40 Uhr • Stahnsdorf, Waldschänke 10.50 Uhr • Potsdam, Hauptbahnhof, Fernbussteig 10.30 Uhr • Potsdam, Claudius-Straße/ H.-Mann-Allee 10.40 Uhr • Potsdam, Orion/ J.-Kepler-Platz 10.50 Uhr

Die Rückfahrt erfolgt in ähnlicher Abfolge ab ca. 16.00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tag der Offenen Tür am 26.03.2011 von 11.00– 16.00 Uhr in Stahnsdorf, Wilhelm-Külz-Str. 120

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Jugend und Bildung

Schwarzwald Heizungsbau GmbH Heizung • Solar Sanitär • Bäder Wartung • Service 14513 Teltow • Mahlower Straße 200 • Tel. (0 33 28) 4 12 18 Fax: (0 33 28) 30 38 91 • info@schwarzwald-heizungsbau.de www.schwarzwald-heizungsbau.de

März-Programm des ClaB Kreatives • Mo., 15.30 Uhr „Der Holzwurm“– Handwerkliches Gestalten • Di., 15 Uhr Keramikwerkstatt • Mi., 15 Uhr Kreativmix • Do., 15.30 Uhr Keramikwerkstatt, 16 Uhr Action-Tag: Spaß, Spannung, Action. Eure Ideen sind erwünscht! • Fr., 16 Uhr, Keramikwerkstatt (Eltern, Oma, Opa, Kind)

Körperkultur und Sport

www.stahnsdorf-erleben.de

Praxis für Logopädie und Kommunikation Staatlich geprüfte Logopädin und Lehrerin Behandlung aller Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluckstörungen

• Tägliche Nutzung der Muckibude ab 13 Uhr • Di., 17 Uhr, Ladies-Fitness • Fr., 15 Uhr, Hallenfußball, Basketball, Radsport-AG, Zille-Sporthalle

Futtern wie bei Muttern • Di., 16 Uhr, Einfach kochen – Lecker und trotzdem gesund! Unkostenbeitrag 1,50 Euro/Tag (Anmeldung ist erforderlich)

Beratung & Hilfe Lindenstraße 32 14532 Stahnsdorf Tel.: (0 33 29) 69 93 44 Fax: (0 33 29) 6 97 98 11

Förster-Funke-Allee 104 14532 Kleinmachnow Tel.: (03 32 03) 8 67 61/62 Fax: (03 32 03) 8 67 63

E-Mail: anke.peuschke@arcor.de

• Di., 15 Uhr, Hausaufgabenhilfe, 16 Uhr Jugendberatung (n. V.) 18 Uhr Der PC-Doktor hilft • 01.03./15.03./29.03, 18.30–20 Uhr, SHG ADHS

Tägliche Angebote • Gesprächsangebote • PC-Nutzung • kostenlose Internetnutzung • kostenlose Nutzung der

Mucki-Bude • Computerspiele • Tischtennis • Fußballkicker • Billard • Kaffeelounge • große Spielwiese

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Highlights • Mittwoch, 17.03.11, 16–17 Uhr Der Clubrat trifft sich • Projekte für die Ferien • Ideen für unseren Actions-Tag Eure Ideen sind gefragt!

Neu im ClaB!

Musikworkshop Mittwoch, 17.00–19.00 Uhr

Produzieren von jeglicher Musik mit digitalem Musikstudio ohne Noten- und Instrumentenkenntnisse.

Nähkurs

Dienstag, 15.03.11 16.00–18.00 Uhr

Urban Dance

Dienstag, 18.00–19.00 Uhr

Du kannst zu Deiner Wunschmusik tanzen und Dir eine Choreografie ausdenken. Denise unterstützt Dich dabei!

Sing Star Party

Freitag, 25.03.11, 18–21 Uhr Für alle ab 10! 18.00–20.00 Uhr mit alkoholfreien Cocktails

Faschings-Disco Fr., 04.03.11, 16–18 Uhr Für alle bis 10! 18– 20 Uhr Für alle ab 10! Mit Kostümen macht die Disco noch mehr Spaß!

Beim letzten Kreativwettbewerb hat der „Thron“ von Job e.V. des „Schiffer-Heims“ den ersten Platz belegt. Der Hauptpreis, ein gespendetes Fahrrad, wurde von der Fahrradwerkstatt der USE gGmbH Projekt „Neue Arbeit“ wieder so aufgearbeitet, dass es als Neu-Fahrrad überreicht werden konnte. Es ist bereits übergeben worden. Kathrin Mauroschat/SOA Stahnsdorfer Ortsanzeiger 03 2011


Kommunales

Von der Saftoase zum Hofladen Jede Menge Kundschaft in Schenkenhorsts einziger Verkaufsstelle

Christina Rennpferd in ihrem Hofladen. Gern kommen die Bewohner des Ortes einkaufen oder nutzen den Bestellservice. Foto: soe Freitagmittag im Stahnsdorfer Ortsteil Schenkenhorst: Auf den Bürgersteigen ist weit und breit niemand zu sehen, vereinzelt brausen ein paar Autos und Lkws die Dorfstraße entlang, doch in Christina Rennpferds Hofladen herrscht bereits reges Treiben. Die Kunden kennen die Öffnungszeiten und so wandern bereits kurz vor zwölf Möhren, Saft und frische Eier über den Ladentisch. Längst haben sich die Schenkenhorster an den Hofladen in der Dorfstraße 10 gewöhnt und möchten ihn nicht mehr missen. „Einkaufsmöglichkeiten haben wir hier ja nicht“,

sagt Helgrith Thymian von schräg gegenüber, „deshalb sind wir mächtig froh über den Hofladen.“ Jede Woche kaufe sie bei Christina Rennpferd ein, für sich selbst, ihre Mutter, ihre Kinder und manchmal sogar für Freunde und Bekannte. Seit der Hofladen 2009 eröffnete, sei der Kundenstamm vor allem durch Mundpropaganda kontinuierlich gewachsen, erzählt die Betreiberin. Und mit ihm das Angebot. Zunächst hatte sich Christina Rennpferd auf die Annahme von Obst konzentriert, welches zur Mosterei nach Hohenseefeld im Niederen Fläming geschickt wurde

und als Saft nach Schenkenhorst zurückkehrte. Nach und nach entwickelte sich die Saftoase zu einem Hofladen, in dem bald Spargel, Erdbeeren und Eier angeboten wurden. Alle Produkte sollten aus der Region kommen, die Eier sogar vom eigenen Hof. Zu diesem Zweck schaffte sich Christina Rennpferd über siebzig Hühner an. Besonders wichtig war ihr bei der stetigen Weiterentwicklung ihres Angebots immer, dass die Produkte frisch sind und aus der Umgebung kommen. „Alles andere kriegt man ja im Supermarkt“, so Rennpferd, „Und wenn es spezielle Wünsche gab, hab ich sie mir aufgeschrieben und gesehen, was ich tun konnte.“ Mittlerweile erhält man in der Dorfstraße 10 neben Gemüse, Obst, Kartoffeln und Wein auch Futtermittel, Blumen und Spreewaldartikel, wie Gurken oder Leinöl. Weil auch die Nachfrage an frischen Brötchen immer größer wurde, schaffte sich Christina Rennpferd sogar einen Backautomaten an und verkauft nun am Wochenende warme Brötchen. Seit neuestem bietet sie zudem einen Bestellservice für Blumensträuße und Gestecke an. Sehr zur Freude ihrer Kunden. Auch Helgrith Thymian nutzt dieses Angebot gern. „ Frü-

her musste man dafür extra nach Stahnsdorf fahren, was gerade durch den Straßenbau für uns hier noch umständlicher geworden ist.“ Doch auch Ortsfremde wissen die Schenkenhorster Einkaufsoase längst zu schätzen. „Die Kunden kommen von überall her“, weiß Christina Rennpferd, „viele sind Pferdebesitzer, die bei uns Futter holen und so den Laden entdecken.“ Die Idee, einen Hofladen zu eröffnen, hatte die Verkäuferin, die ursprünglich aus Großbeeren stammt, schon lange im Hinterkopf. „Wir hatten das Grundstück hier und dachten uns, wir probieren es einfach. Dazu kam, dass ich keine Arbeit mehr in meinem Beruf fand.“ Mit ihrer jetzigen Tätigkeit ist Christina Rennpferd jedenfalls mehr als zufrieden. „Eigentlich macht mir alles Spaß, vor allem aber der Umgang mit den Kunden, denn wenn sie zufrieden sind, bin ich es auch.“ Öffnungszeiten: Freitag: 10.00–18.00 Uhr Samstag: 8.00–13.00 Uhr Sonntag: 8.00–10.00 Uhr Stephanie Oehme

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Soziales/Senioren

Gottesdienste Ev. Kirchengemeinde Stahnsdorf, Dorfkirche

Hilfe auf Knopfdruck Hausnotruf als Lebenshilfe

Fr., 4. März, Weltgebetstagsgottesd., 19 Uhr, Team So., 6. März, Estomihi, 10 Uhr, Edert, Gottesdienst mit Abendmahl So., 13. März, Invokavit, 10 Uhr, Petzold So., 20. März, Reminiscere, 10 Uhr, Edert So., 20. März, Jam-Jugendgottesdienst, 17 Uhr, Team So., 27. März, Okuli, 10 Uhr, Edert So., 27. März, Kinderkirche, 10 Uhr, Team/Edert

In den Ortsteilen: So., 6. März, 9.30 Uhr, Estomihi, Gottesdienst, GHS Güterfelde, Kulla So., 13. März, 9.30 Uhr, Invokavit, Gottesdienst, GHS Güterfelde, Kulla So., 13. März, 11 Uhr, Invokavit, Gottesdienst, Kirche Sputendorf, Kulla So., 20. März, 9.30 Uhr, Reminiszere, Gottesdienst, GHS Güterfelde, Kulla So., 20. März, 11 Uhr, Reminiszere, Gottesdienst, Kirche Schenkenhorst, Kulla So., 27. März, 9.30 Uhr, Okuli, Gottesdienst, GHS Güterfelde, Kulla

Kath. Pfarreigemeinde Ss. Eucharistia 1. Allgemeine Gottesdienste Sonntag: Teltow 9.00 Uhr, Kleinmachnow 10.30 Uhr Montag: Teltow 8.30 Uhr Dienstag: Teltow 8.45 Uhr Mittwoch: Klm. 8.30 Uhr Donnerstag: Klm. 18.30 Uhr, (ab 18 Uhr Rosenkranzgebet) Freitag: Teltow 18.30 Uhr, (ab 18 Uhr Rosenkranzgebet) Samstag: Klm. 18 Uhr (Vorabendmesse)

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Am 1. Sonntag im Monat wird der Gemeindegottesdienst in Kleinmachnow mit eigener Kinderkatechese gehalten.

Übersichtlich und benutzerfreundlich ist das Hausnotrufgerät, welches der Arbeiter-Samariter-Bund anbietet. Im Alter wird das Leben für viele Menschen beschwerlich. Aus diesem Grund ist es gut zu wissen, dass es viele Angebote gibt, die den Alltag erleichtern und Sicherheit bieten können. Schnelle Hilfe im Ernstfall erfolgt ganz leicht auf Knopfdruck mit einem Hausnotrufgerät. Ein Hausnotrufdienst ermöglicht Senioren und gefährdeten Menschen in den eigenen vier Wänden Sicherheit und Service – rund um die Uhr. Auch mit gesundheitlichen Einschränkungen können die Nutzer der Geräte auf diese Weise in ihrer gewohnten Umgebung leben. Denn im Notfall ist kompe-

tente Hilfe auf Knopfdruck sofort erreichbar. Auch für die Angehörigen ist es gut zu wissen, dass jederzeit Hilfe geleistet wird. Der Hausnotruf wird von verschiedenen Wohlfahrtsorganisationen angeboten, wie bspw. dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Ob es sich um ein Missgeschick im Haushalt, ungebetene Gäste an der Haustür oder einen ernsthaften Notfall handelt: Die Mitarbeiter in der ASBHausnotrufzentrale veranlassen sofort die benötigte Hilfe. Doch zuvor wird das Notrufgerät durch einen Mitarbeiter installiert, nachdem sich der Kunde bei einem ausführlichen Bera-

tungsgespräch über den Nutzen informieren konnte. Der Anschluss und die Bedienung des Hausnotrufgerätes sind ganz einfach: Es werden lediglich Telefon- und Stromanschluss benötigt. Das Hausnotrufsystem besteht aus zwei Einzelteilen: einer modernen Teilnehmerstation sowie dem handlichen Notrufsender. Die Station wird einfach an das Telefon mit angeschlossen. Der Notrufsender wird an einem Armband oder als Kette um den Hals getragen. Wenn der Kunde Hilfe braucht, drückt er nur den Knopf am Notrufsender. Der Alarm kann von jeder Stelle in der Wohnung ausgelöst werden. Die ASBHausnotrufzentrale wird dadurch sofort alarmiert und ein Mitarbeiter meldet sich über das Hausnotrufgerät. Dieser kann mit dem Eingang des Alarms sofort die hinterlegten Informationen zum Gesundheitszustand und zu den Kontaktpersonen des jeweiligen Kunden sehen. Über die Sprechverbindung wird geklärt, ob medizinische Hilfe benötigt wird, ob z.B. ein Verwandter informiert werden soll oder ob pflegerische Hilfe gebraucht wird. Die notwendigen Maßnahmen werden ohne Verzögerung veranlasst. Den monatlichen Basispreis für den Hausnotruf übernimmt in vielen Fällen sogar die Pflegekasse. Text/Foto: ASB

Vertrauen ist gut. Knopf ist besser. Der Hausnotruf des ASB jetzt auch in Ihrer Region. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.ASB-KW-Potsdam.de oder Telefon: 03375 / 25780.

Wir helfen hier und jetzt. Stahnsdorfer Ortsanzeiger 03 2011


Kultur/Senioren

Schweizer Ansichten

Geburtstagskinder und Jubilare im März 2011

Fotografin Beate Fehse stellt aus

Unter dem Titel „Eine Stahnsdorferin in der Schweiz“ wird die nächste Foto-Ausstellung im Gemeindezentrum in der Annastraße 3 laufen. Beate Fehse, geboren 1971 in Kleinmachnow, verbrachte ihre

Schulzeit in Stahnsdorf. Sie absolvierte zwei Berufsausbildungen. Eine in der Forstwirtschaft und eine im Garten- und Landschaftsbau. Seit 2002 lebt sie in der Schweiz. Hier intensivierte sie ihre große Leidenschaft zur Fotografie. Nun wird sie vom 14. März bis 6. Mai ihre Fotografien im Foyer der Gemeinde Stahnsdorf präsentieren. In dieser Zeit kann die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung von jederman angesehen werden. Zu einer Finissage mit typisch schweizerischen Spezialitäten, zu der Beate Fehse extra anreist, sind alle Interessierten am Freitag, dem 29. April um 18.30 Uhr eingeladen. SOA

Malzirkel vom „Soziokulturellen Verein 1A“ In den Monaten: Februar, März, April 2011 stellt der „Soziokulturelle Verein 1A“ e.V. folgende Bilder aus: · Mieterbund Teltow, Potsdamer Str. 10, Blumen-Aquarelle von Anni Fritz · Zahnarzt-Praxis Dr. Willmann Stahnsdorf Potsdamer-Allee 1; Aquarelle aus dem Malzirkel „Toni Stemmler“ Kleinmachnow, E. Trodler · ZA-Praxis Alter Stahnsdorf,

Zillestr. 3; „Clowns“-Förderschule „Albert Schweizer“, Ltg.: M. Hertrich · Dr. Mushack, Stahnsdorf, Potsdamer Allee 3; Thema: „Rumänien“ Pastelle vom Kindermalzirkel, Ltg. E:Trodler · Pfarrhaus der Kirchengem. Stahnsdorf; Thema: „H. Zille“, Pastelle, Zeichnungen; Kindermalzirkel, Ltg.: E. Trodler · Der „Soziokulturelle Verein 1A“ danktfür die Spenden! SOA

„Herzlichen Glückwunsch ...“ Waltraud Haak Else Heller Marianne Chojnacki Walter Zick Karl Weber Arno Zoyk Grete Rohlfs Ernst Schuran Asta Marquardt Gerda Illgen Ruth Gadau Elsbeth Specht Albert Jüngling Herr und Frau Peter und Annemarie Stahlschmidt Herr und Frau Wolfgang und Irmgard Kuhlmey

am 01. zum 87. Geburtstag am 04. zum 90. Geburtstag am 05. zum 97. Geburtstag am 07. zum 80. Geburtstag am 09. zum 88. Geburtstag am 11. zum 75. Geburtstag am 12. zum 95. Geburtstag am 12. zum 91. Geburtstag am 15. zum 75. Geburtstag am 22. zum 85. Geburtstag am 28. zum 85. Geburtstag am 28. zum 89. Geburtstag am 30. zum 75. Geburtstag

am 18. zum 50. Ehejubiläum am 24. zum 60. Ehejubiläum

OT Güterfelde Anna Schwarz am 05. zum 92. Geburtstag Gisela Friebe am 16. zum 86. Geburtstag Aloisia Lauber am 26. zum 85. Geburtstag Horst Engel am 28. zum 91. Geburtstag Werner Bartsch am 29. zum 75. Geburtstag Herta Birk am 30. zum 95. Geburtstag Herr und Frau Reiner und Karin Rufflet am 30. zum 50. Ehejubiläum

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AWO-Haus Teltow Wir laden Sie in unser Kultur-Café mit einem abwechslungsreichen Monatsprogramm ein. Informieren Sie sich über die Themen des Älterwerdens in unserem Geronto-Zentrum. Engagieren Sie sich in unserem bürgerschaftlichen Projekt „Junge Alte helfen alten Alten“. Die AWO-Teltow ist qualifiziert, innovativ, kompetent und zuverlässig. Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit bilden die Grundlage unseres sozialen Engagements. Unsere Angebote stehen allen Bürgern offen. Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenverantwortlich und unabhängig zu gestalten. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Potsdamer Str. 62, 14513 Teltow Tel: 03328 339777, www.awo-kulturcafe.de

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Recht/Wirtschaft

Neugierig? Dank des technischen Fortschritts übersendet die Zentrale Bußgeldstelle des Landes Brandenburg in Gransee neuerdings mit schriftlichen Anhörungen bzw. Fahrerermittlungen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten ein sehr verlockendes Angebot. Sie macht uns als Betroffene damit neugierig, dass wir unser Beweisfoto im Internet einsehen können. Hierzu übersendet uns die Zentrale Bußgeldstelle individuelle Zugangsdaten, nämlich einen Benutzernamen und ein Kennwort. Doch kann unser drängendes Interesse nach „unserem“ Foto hier schnell zur Falle werden. Denn jede Äußerung, die ein Betroffener gegenüber der Bußgeldstelle abgibt, kann tatsächlich gegen den Betroffenen verwendet werden. Dies geht unter Umständen so weit, dass schon die Bestätigung des Empfangs des Anhörungsschreibens oder des Schreibens zur Fahrerermittlungen zum Verhängnis wird. Eine solche Bestätigung ist bereits darin zu sehen, dass der Betroffene unter Verwendung seines Benutzernamens und seines Kennworts die persönlich für ihn

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hinterlegten Daten abruft. Denn klar ist dann, dass er das Anhörungsschreiben bzw. das Schreiben zur Fahrerermittlung mit den Zugangsdaten erhalten hat. Wer sich zu Unrecht der Verfolgung wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit ausgesetzt sieht und beabsichtigt, sich gegen den Vorwurf zur Wehr zu setzen, sollte daher keinesfalls auf dieses Angebot eingehen. Vielmehr gilt auch hier der aus dem Strafrecht kommende Grundsatz, dass keinerlei Aussage gegenüber der Verfolgungsbehörde erfolgt, bevor nicht der Akteninhalt bekannt ist. Akteneinsicht erhält freilich nur der Rechtsanwalt. Folglich sollte bei einer beabsichtigten Verteidigung vor jeder Kontaktaufnahme mit der Bußgeldstelle unbedingt ein Fachanwalt für Verkehrsrecht konsultiert werden. Georg Friedrich Hartmann Rechtsanwalt Fachanwalt für Verkehrsrecht Fachanwalt für Arbeitsrecht Rechtsanwälte Busche & Hartmann Tel.: (03 32 03) 8 70 38

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Holzleidenschaft

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Andreas Linnecke führt Familientradition der Eichelkrauts fort

Mit der Eröffnung seines EinMann-Betriebes sorgte der Tischler Andreas Linnecke im November 2009 für die Weiterführung einer lang währenden Familientradition. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts, seit fünf Generationen, ist die Familie Eichelkraut im Holzgeschäft tätig. Zu Beginn befand sich das Familiendomizil in der Ritterstraße. Später zog die Werkstatt in die Potsdamer Straße. An diese Werkstatt hat Andreas Linnecke konkrete Erinnerungen, verbrachte er doch als Kind viel Zeit bei seinem Großvater Ernst Eichelkraut. Dessen Maschinen nutzt der angehende Tischlermeister noch heute. Eigentlich wollte Andreas Linnecke Bio-Chemie studieren. Aber

seine Leidenschaft fürs Handwerk war stärker. Nun hat er sich auf Möbelaufarbeitung und Einzelanfertigungen spezialisiert. In Linneckes Tischlerei, auf dem Grundstück des alten Familienbetriebes gelegen, entstehen aber nicht nur Einbauschränke, Tische und Türen. „Besonders große Nachfrage besteht nach passenden Badezimmermöbeln – und im Moment natürlich nach Aufarbeitung von Gartenmöbeln“, so der 30-jährige Teltower. Dabei bietet er von Vollholz, über Sperrholz bis hin zu Furnierungen alles an. Eichelkraut – Meisterbetrieb des Tischlerhandwerks Bäckerstraße 11, Teltow Tel.: (0 33 28) 3 59 02 14 www.eichelkraut.eu

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Impressum Stahnsdorfer Ortsanzeiger – Allgemeine Monatszeitschrift für die Gemeinde Stahnsdorf

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Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel.: (0 33 28) 31 64 50, Fax: (0 33 28) 31 64 72, www.teltower-stadtblatt.de; Herausgeber: Andreas Gröschl

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Verantwortliche Redakteurin: Beate Richter Redaktion: Cornelia Schimpf, Anett Kirchner, Rolf Niebel, Stephanie Oehme Tel.: (0 33 28) 31 64 - 68, Fax: - 76, E-Mail: redaktion@stahnsdorfer-ortsanzeiger.de Grafik, Layout: Marian Rolle, Nicole Arndt Titelgestaltung: Nicole Arndt Anzeigen: Jana Raschke, Tel.: (0 33 28) 31 64 - 51, Fax: - 72, E-Mail: jana_raschke@stadtblatt-online.de

Andreas Linnecke Bäckerstraße 11 14513 Teltow E-Mail Eichelkraut1@web.de Tel. 03328 359 02 14 Mobil 0178 397 84 24 Fax 03212 359 02 15 Druck: Druckerei Grabow Zur Zeit gilt die Anzeigenliste 01/11 und die Kleinanzeigenliste Nr. 04/09. Für unaufgeforderte Zuschriften, Bilder und Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei der Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder in Fällen höherer Gewalt und Streiks kein Entschädigungsanspruch.

Abonnement: für Ortsansässige 12,00 Euro, für Auswärtige 24,00 Euro (inkl. Porto). Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Termine für die Aprilausgabe des Stahnsdorfer Ortsanzeigers Redaktionsschluss: 17.03.2011 Anzeigenschluss: 18.03.2011

Stahnsdorfer Ortsanzeiger 03 2011


Porträt des Monats

Als Frau in einer Männerdomäne Monika Huhn-Kühnapfel führt den Handwerksbetrieb ihres Vaters und Großvaters Das Telefon klingelt. Monika Huhn-Kühnapfels fachlicher Rat wird einmal wieder dringend benötigt. Es geht um Kurbelwellen, Zylinder und Kolben von Motoren, die instand gesetzt werden müssen. Für den Laien ist das eine unbekannte Materie, für die Kfz-Meisterin aus Stahnsdorf hingegen ihr tägliches Brot. Seit 2003 führt die 48-Jährige den Familienbetrieb, der einst 1930 von ihrem Großvater Hans Kühnapfel gegründet wurde. Und seit über 30 Jahren arbeitet Monika Huhn-Kühnapfel bereits in ihrem Beruf. „Ich kann mich inzwischen wirklich gut durchsetzen“, beschreibt sie. Allerdings sei das nicht immer so gewesen. Als Frau in einer Männerdomäne habe sie im Laufe ihres beruflichen Lebens einige Hürden überwinden müssen. „Da ich im Gegensatz zu früher jetzt oft im Büro sitze, denken manche Kunden, dass ich die Vorzimmerdame bin und fragen mich nach dem Chef“, verrät die Powerfrau. Ihre Antwort sei dann immer: Der Chef sitzt vor Ihnen! Wenn Monika Huhn-Kühnapfel heute an diese Zeit zurückdenkt, kann sie sich ein Lachen kaum verkneifen. Derartige Missverständnisse seien inzwischen jedoch seltener geworden. Die männlichen Kollegen wüssten ihren hohen Sachverstand mittlerweile zu schätzen. „Mein Ruf eilt mir voraus“, gibt die Kfz-Meisterin schmunzelnd zu. Und wenn sie sich selbst beschreiben müsste, würde sie sagen: „Ich bin zwar direkt, aber gerecht.“ Neben ihrer täglichen Arbeit als Firmenchefin engagiert sich Monika Huhn-Kühnapfel auch in diversen Fachgremien. Die rührige Stahnsdorferin ist u.a. Mitglied in den Gesellen- und Meisterprüfungsausschüssen. Darüber hinaus vertritt sie die Interessen der neuen Bundesländer in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Verband der Motoreninstandsetzungsbetriebe. Stahnsdorfer Ortsanzeiger 03 2011

Monika Huhn-Kühnapfel wurde 1962 in Kleinmachnow geboren und wuchs in Stahnsdorf auf. Schon als Kind verbrachte sie viel Zeit in der Werkstatt ihre Vaters und Großvaters. Nach der Schule machte sie zunächst jedoch eine Ausbildung in der Betriebs-, Steuerungs- und Reglertechnik mit Abitur. „Danach wollte ich studieren, durfte es aber aus politischen Gründen nicht“, erinnert sie sich. Deshalb sei sie als KfzMechanikerin in die Fußstapfen ihres Vaters getreten und machte 1985 ihren Meisterbrief. Was viele nicht wissen: Zu ihrem Beruf gehören vor allem Fingerspitzengefühl und Augenmaß. „Wir arbeiten hier oft auf 100stel Millimeter Genauigkeit“, erklärt die Fachfrau. Anstelle schwerer Maschinen zählen deshalb eher Messuhren, so genannte Mikrometerschrauben und Messschieber zu ihren Werkzeugen. Der Stahnsdorfer Betrieb ist keine klassische Kfz-Werkstatt. Vielmehr werden dort ausschließlich Motoren repariert. Zu den Arbeiten gehören die komplette Zylinderkopfbearbeitung, das Bohren und Honen von Motorblöcken oder das Schleifen von Kurbelwellen. „Deshalb kann ich hier jede Arbeit machen, die Männer auch machen“, beschreibt HuhnKühnapfel. Schwere Lasten würden ohnehin mit Kränen gehoben. Der Job sei bei Weitem nicht so schmutzig und schwer, wie man das für gewöhnlich denke. „Ich vergleiche manchmal die Reparatur eines Motors mit einer Operation am offenen Herzen“, sagt sie weiter. Ein Motor sei ein sensibles Konstrukt aus vielen Einzelteilen, die nur in der richtigen Position perfekt zusammen funktionierten. Besonders anspruchsvoll sei zum Beispiel die Restauration von Oldtimermotoren. „Vor Jahren haben wir einmal das ehemalige Auto von Romy Schneider instand gesetzt“, verrät die Firmenchefin. Es war ein Mercedes Cabriolet, Baujahr 1934.

Solche spektakulären Arbeiten sind allerdings selten. Im Normalfall werden die Motoren per Post oder Kurier geliefert und in Stahnsdorf repariert. „Manchmal kommen sie aus Hamburg, München, von der Ostseeküste oder von den umliegenden Autohäusern“, erklärt die 48-Jährige. Motoren gebe es in allen Größen, von etwa 50 Kubikmeter Hubraum bis 6 000 Kubikmeter und mehr. Das sind Motoren z.B. von Baumaschinen, Pkw, Booten, Heizkraftwerken, Lkw, Motorrädern oder Aggregaten aus der Land- und Forstwirtschaft. Die Stahnsdorfer Werkstatt ist der älteste noch existierende Handwerksbetrieb in der Gemeinde. „Auch zu DDR-Zeiten

Sc hö nE r

wurde unser Betrieb komplett privat geführt“, erläutert Monika Huhn-Kühnapfel und ist sichtlich stolz darauf. Neben ihr arbeiten heute vier Kfz-Mechaniker in der Werkstatt, darunter auch ihr Ehemann Reinhard Huhn. Gemeinsam haben sie zwei Töchter, 24 und 21 Jahre alt. Ob die Familientradition des Kfz-Handwerks allerdings eines Tages weitergeführt wird, ist bislang nicht sicher. Eine der Töchter studiert Jura, die andere internationale Wirtschaft. „Ich versuche, sie nicht zu beeinflussen“, erklärt die Mutter. „Sie müssen ihren eigenen Weg gehen, so wie ich meinen eigenen Weg gefunden habe.“ Text/Foto: Anett Kirchner

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Sport

Rudersaison wird eröffnet

Erfolgreicher Start der LG Mittelmark

Anrudern, Bootstaufen & Preisverleihungen Der Frühling kommt und bei uns Ruderern beginnt wieder eine tatenreiche Zeit. Eine Saisoneröffnung wird bei allen Vereinen traditionell mit einer kleinen Feier begangen, spätestens dann wird auch angerudert. Wir vom Ruderclub KST feiern dieses Jahr am 6. März ab 12 Uhr den Saisonbeginn. Die Verleihung der Wettbewerbspreise für die Saison 2010 des Deutschen Ruderverbandes, die Bootstaufe des neu erworbenen Zweiers und das „Erste-in-See-Stechen“ werden Highlights an diesem Tag sein. Wie wichtig den Gemeinden die Vereinsarbeit ist, wird beispielhaft anhand der großzügigen Zuwendung der Gemeinde Kleinmachnow an den RC KST gezeigt. Aus diesen Mitteln wurde der neue Zweier erworben. Die Gemeindevertreter von Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow werden eingeladen sein und jeder an dem Rudererritual und am Verein Interessierte natürlich auch. Wissenswertes über die Wettbewerbe, Berichte und Vereinstermine kann unter www. wanderrudern.de. nachgelesen werden. Genrich/SOA

Die Leichtathleten der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Mittelmark (Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf ) holten bei den Brandenburger Hallenmeisterschaften zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen und waren damit so erfolgreich wie noch nie. Bei den Schülern C sicherte sich Florian Zimmermann mit 4,06 Metern im Weitsprung den Vizemeistertitel. In einem furiosen 1000-Me-

ter Rennen lief Moritz Wauer auf den zweiten Platz des Siegerpodestes. Bei den Schülerinnen B zeigte Leandra Lorenz in einem engagierten 800-Meter-Lauf den meisten ihrer Konkurrentinnen die Fersen und finishte als drittschnellste Brandenburgerin ihrer Altersklasse (siehe Foto). In der gleichen Altersklasse gelang auf der 1000-Meter-Distanz Lennart Unser in der hervorragen-

den Zeit von 3:18 min als Dritter ebenfalls der Sprung aufs Treppchen. „Wir freuen uns mit unseren Sportlern über diese hervorragenden Leistungen. Auch viele weitere Athleten und Athletinnen der LG Mittelmark haben bei den Meisterschaften mit persönlichen Bestleistungen und TopZehn-Platzierungen überzeugt“, so die Trainer Jürgen Ebner und Silvio Mack.. Zu Jahresbeginn hatten sich die Leichtathletikabteilungen des Kleinmachnower Laufclubs und des RSV Eintracht zu der LG Mittelmark zusammengeschlossen, um auf Landesebene konkurrenzfähiger zu sein. Dank der guten Trainingsbedingungen in Stahnsdorf und Kleinmachnow sowie eines enormen Zulaufes im Jugendbereich, selbst aus Berlin und Potsdam, steht zu erwarten, dass sich die LG Mittelmark als eine feste Größe der Leichtathletik in Brandenburg etablieren wird. TSB, Foto: Verein

Taekwondo-Jugend in Kleinmachnow Bereits am 22. Januar veranstalteten die Taekwondo-Bären Kleinmachnow e.V. in Zusammenarbeit mit der Taekwondo-Jugend Berlin-Brandenburg (TJBB) das erste gemeinsame Wettkampftraining im neuen Jahr. Dieses fand auch erstmalig in Kleinmachnow statt. Insgesamt mehr als 50 Sportler aus acht Vereinen nahmen dafür teilweise eine Anreise von fast 200 Kilometern auf sich. Neben den zahlreich erschienenen Nachwuchssportlern kamen auch erfahrene Taekwondo-Kämpfer, unter ihnen die Organisatoren

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des Events, Manuel Schuchhard und Ralph Regal von der TJBB, sowie Cristina Caspari, Fritz Kasseck und Patrick Prangel von den Taekwondo-Bären. Nach einem einführenden Techniktraining konnten die erfahrenen Wettkämpfer in wettkampfähnlichen Situationen wertvolle Tipps an den Nachwuchs weitergegeben. Zwei Stunden intensiven Trainings hinterließen zwar, wohl wegen der Endorphine, wahre Glücksgefühle, aber auch ein wenig Ermüdung. Verletzungen gab es keine, somit konnte alle Teil-

nehmer zufrieden die Rückreise antreten. Alles in allem war man sich einig, dass solch ein Event in Kleinmachnow alsbald wiederholt werden sollte. Ein Dank der Bären geht nicht nur an alle Teilnehmer, sondern auch an die Trainer der Gastvereine für die Unterstützung. Wer mehr über Taekwondo erfahren möchte, findet im Internet unter www.tjbb.de bzw. www. taekwondo-baeren.de viele Informationen. Die Bären suchen übrigens noch Nachwuchs. Brömert

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Energie- und Bauberatung lohnt sich immer Seit fünf Jahren gibt es im Stahnsdorfer Green Park das Sachverständigenbüro von André Kruschke. Er hat viel Erfahrung, denn nach mehr als 15-jähriger praktischer Arbeit auf Baustellen in ganz Deutschland, absolvierte der ausgebildete Zimmerer das Fachschulstudium zum Staatlich geprüften Techniker für Hochbau. Stolz kann André Kruschke nun auf seine fünfjährige Selbständigkeit als Energie- und Bauberater und Sachverständiger für Gebäudeschäden und Baumängel zurückblicken. „Es war nicht einfach, sich am Markt zu etablieren“, erzählt er zurückblickend. „Zu Beginn meiner selbstständigen Tätigkeit habe ich auch Durststrecken überwinden müssen.“ Doch heute ist André Kruschke froh, nicht aufgegeben zu haben. „Es spricht sich doch herum, wenn qualitativ hochwertige Arbeit geleistet wird “, sagt der junge Bauspezialist. „Inzwischen bin ich überall im Land Berlin-Brandenburg unterwegs. Meine Arbeitstage enden am späten Abend, am Wochenende bleibt mir der schriftliche Teil meiner Tätigkeit. Deshalb denke ich darüber nach, eine Mitarbeiterin für das Büro einzustellen.“ Die Leistungen des kleinen Unternehmens sind umfangreich: André Kruschke begleitet Baustellen, überprüft die fach- und qualitätsgerechte Arbeit der Handwerker vor Ort und steht Bauherren als unabhängiger professioneller Berater von der Planung bis zur Schlüsselübergabe zur Seite. Er berät seine Kunden individuell über die Möglichkeiten der Energieeinsparung, ist befugt, Energieausweise nach EnEV zu erstellen, fertigt Baugutachten in den Bereichen

Wärmedämmverbundsysteme, Feuchtigkeitsschäden, Innenausbau und Bauwerksabdichtung an und hilft gegebenenfalls bei der Beantragung von Fördergeldern (KfW, BAFA). Bei der Sanierung und Restaurierung von Altbauten ist auch die Feuchtediagnose eine wichtige Größe. Hierin sieht André Kruschke mit einem besonderen Mikrowellenmessverfahren eine seiner Spezialstrecken. Bei allen Modernisierungsmaßnahmen, Um- und Neubauten wird Hilfestellung nach anerkannten Regeln der Technik geleistet. „Doch Erfahrung allein genügt nicht. Man muss sich ständig weiterbilden, um Kunden eine zuverlässige Zusammenarbeit zusichern zu können.“ Für André Kruschke ist es unumgänglich, sich immer wieder auf neue Haustypen, Bauverfahren und Materialien einzustellen. „Im Frühjahr werde ich eigens nach Schweden reisen, um mich bei der Produktion im Werk vor Ort mit einem schwedischen Fertighaustyp vertraut zu machen. Nur so kann ich den Bau dieses Haustyps hier in Deutschland kompetent begleiten,“ freut sich der Fachmann auf diese Herausforderung.

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Fortsetzung:

Das ändert sich 2011 Versicherungspflichtgrenzen: Die allgemeine Versicherungspflichtgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wurde um 0,9 Prozent gesenkt. 2011 liegt sie bei 4 125 Euro im Monat bzw. 49 500 Euro im Jahr. Die Versicherungspflichtgrenze bestimmt die Einkommensgrenze, ab der ein Arbeitnehmer nicht mehr in der GKV pflichtversichert ist. Die besondere Versicherungspflichtgrenze für Arbeitnehmer, die am 21. Dezember 2002 privat krankenversichert waren (Besitzstandsregelung), wurde ebenfalls abgesenkt und beträgt 2011 3  712,50 Euro monatlich bzw. 44 500 Euro im Jahr.

und auch im Jahr 2011 überschreiten wird. Berufsanfänger können einmalig zwischen GKV und PKV wählen, sofern ihr Arbeitsentgelt oberhalb dieser Grenze liegt. Darüber hinaus können bisher privat Versicherte in der PKV bleiben, die nach der Eltern- oder Pflegezeit eine Teilzeitbeschäftigung aufnehmen und ein Einkommen unterhalb der Versicherungspflicht beziehen. Dabei muss die Arbeitszeit mindestens um die Hälfte reduziert sein. Ein Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht ist innerhalb von drei Monaten bei der Krankenkasse zu stellen, an die die Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden.

Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) erleichtert: Jetzt kann jeder GKV-versicherte Arbeitnehmer, dessen Jahreseinkommen die allgemeine Versicherungspflichtgrenze von 49 500 Euro überschreitet, als freiwilliges Mitglied in der GKV bleiben oder in die PKV wechseln. Da diese Regelung bereits zum 31. Dezember 2010 in Kraft trat, kann seit dem 1. Januar ein Wechsel zur PKV erfolgen, wenn das anteilige Arbeitsentgelt des Arbeitnehmers die Versicherungspflichtgrenze im Jahr 2010 überschritten hat

Unabhängige Patientenberatung: Ab sofort gehört eine unabhängige Patientenberatung zur Regelversorgung. Kostenlos und anonym kann sich jeder Bürger telefonisch, im Internet oder persönlich in bisher 22 Beratungsstellen bundesweit informieren. Zu den beratenden Experten gehören Mediziner und Juristen. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss unabhängiger Beratungsstellen (www.upd-online.de). PM/TSB

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Stahnsdorf AWO-Kontakt- & Info.stelle für Selbsthilfegruppen (KIS), Gemeindezentrum, Annastraße 3 • Weil unsere Kinder anders sind: 7.3., 19 Uhr; neue Interessenten bitte anmelden: (0 33 29) 61 23 25

Bereitschaftsdienst: Montag–Freitag: 17–19 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10–12 Uhr Nach 19 Uhr: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: (0 18 05) 5 82 22 31 30, im akuten Notfall: 112

Treff im „ClaB“, Bäkedamm 2, 14532 Stahnsdorf • SHG AD(H)S: 1.3. und 15.3. und 29. 3., 18.30 bis 20 Uhr

28.02.–06.03.2011 Dr. von Saurma (03 32 03) 7 92 98 07.03.–13.03.2011 Frau Grit Thieme (0 33 28) 47 07 12 14.03.–19.03.2011 Dr. Schramm (0 33 29) 69 63 22 20.03.2011 Frau Grit Thieme (0 33 28) 47 07 12 21.03.–27.03.2011 Dipl.-Med. Grundig (0 33 28) 42 73 13 28.03.–03.04.2011 Dr. Block-Schmidt (03 32 03) 86 26 40

VBF Beratungsstelle im Gemeindezentrum Stahnsdorf, Annastraße 3, 14532 Stahnsdorf • Verein Behinderter u. ihrer Freunde e.V. Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf: Sprechzeiten: Montag, 15 bis 17.30 Uhr, Tel.: (0 33 29) 61 19 78 Kleinmachnow Deutsche Rheuma-Liga e.V. AG Kleinmachnow/Stahnsdorf Kontakt: M. Schönemann, Tel. (03 32 03) 2 48 33 • Wassergymnastik mittwochs, 14-tägig im Wechsel, 11.30 Uhr, 17 und 18 Uhr; Wohnstift Augustinum, Erlenweg 72 • Trockengymnastik 14-tägig im Wechsel: mittwochs 11.30 Uhr, 12.30 und 18 Uhr; Jugendfreizeiteinrichtung Kleinmachnow, Förster-Funke-Allee 106 a; Tel.: (03 32 03) 2 48 33 AWO-Treff, AWO-Ortsverein Kleinmachnow e.V., Förster-Funke-Allee 108 • SHG Pflegende Angehörige und Angehörige von Alzheimer-Erkrankten, 16.3., 15.30 Uhr (jeden 3. Mi. im Monat) Teltow Gesundheitszentrum Teltow Potsdamer Straße 7–9, 6. Ebene • SHG Fibromyalgie: 8.3., 17 Uhr • SHG Schlaganfall: 9.3., 14 Uhr, vorher (0 33 29) 61 23 25 anrufen • SHG Alkoholkranke/Medikamentenabhängige und deren Angehörige: freitags, 18 Uhr • SHG „Leben ohne Alkohol“: mittwochs 17.30 Uhr • SHG Parkinson: 2.3. 15 Uhr, Langzeit-, Neben- u. Wechselwirkung von Medikamenten Referent: Apotheker Peikert • Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs, 3.3. Treff und 24.3. Gesprächskreis, 16.30 Uhr • SHG „Menschen mit künstl. Darm- und Blasenausgang“, 8.3., 14 Uhr • SHG Diabetiker: 2.3., 9.30 Uhr • SHG Tinnitus: 15.3., 16 Uhr • SHG Epilepsie: 1.3., 18 Uhr Gesprächsrunde und Austausch • SHG Prostatakrebs: 22.3., 16.30 Uhr, Vortrag: Dr. Schott, Urologie

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Heimatgeschichte

Ohne Frauen ist kein Staat zu machen 100 Jahre Frauentag – In der Region auf Mission für Emanzipation

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Carola Graumann aus Teltow erinnert sich ge- heutigen Tage verspüre sie eine Abneigung gegen- wohl auch Clara Zetkin, eine ihrer prominentesnau an die ersten Jahre nach der Wiedervereini- über diesen Blumen. Welch Ironie: Die Blumen- ten Vorreiterinnen, nicht, wie sich die Frauenbegung. Damals wurde in der SVV sehr kontrovers bouquets, die Frauen später an ihren Blusen und wegung noch entwickeln würde. Aber eben jenen über eine Gleichstellungsbeauftragte diskutiert. Schürzen trugen und die Nelken bzw. die ange- Frauen ist es zu verdanken, dass am 19. März 1911 „Ihr hattet genügend Gleichberechtigung in der sprochenen Gerberas, die sie geschenkt bekamen, der erste Internationale Frauentag begangen wurde. Ein Jahr zuvor war dieser DDR, jetzt sind wir dran“, wurde ihr von männ- wurden zuvor von ihnen eiauf der Zweiten Internatiolichen Abgeordneten entgegnet. Aber die „Jean- genhändig verkauft. Häufig nalen Sozialistischen Frauenne d‘Arc von Teltow“, wie sie Manfred Pieske gern bereiteten Frauen alles für konferenz in Kopenhagen ins nennt, setzte sich so vehement für ihr Vorhaben ein, ihre männlichen Kollegen Leben gerufen worden. Erst vor, um sich anschließend dass Teltow seine „Frauenbeauftragte“ bekam. 1921 wurde der InternationaAls Marie Juchacz am 19. Februar 1919 vor die an der betrieblichen Kaffeele Frauentag auf den 8. März Weimarer Nationalversammlung trat, erleb- tafel von diesen bedienen zu festgelegt. Die Nationalsote die junge Republik einen historischen Mo- lassen. „Nach dem Motto, zialisten verboten den Fraument: „Meine Herren und Damen! Es ist das ers- macht euch einen schönen entag und etablierten statttemal, daß in Deutschland die Frau als Freie und Tag, banden sich die Männer dessen den Muttertag. 1975 Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf Schürzen um – und damit erklärten die Vereinten Nati(...).“ Juchacz ging zum damaligen Zeitpunkt da- war das Frauenproblem in onen den 8. März zum Intervon aus, dass Frauen es künftig nicht mehr nö- der DDR erledigt“, bemerkt nationalen Frauentag – auch tig haben werden, mit Versammlungen und ähn- Carola Graumann kritisch. Weltfrauentag genannt. In den 1970er-Jahren sei dann lichem um ihr Recht kämpfen zu müssen. Marion Storm dient der 8. Mit der Verkündung des freien, geheimen akti- schon einiges für Frauen pasMärz eher als Anlass, Frauven und passiven Wahlrechts für Männer und siert, wie die Einrichtung des en bewusst zu machen, was Frauen über 20 Jahren durch die provisorische bezahlten Babyjahres, berich„Damenwahl am 19. Januar“ von in ihnen steckt. Die engagierReichsregierung am 12. November 1918 hat- tet Graumann weiter. te das preußische Dreiklassenwahlrecht aus- Dennoch war die Frauen- Gustav Brandt In: Kladderadatsch, te Café-Betreiberin zog es vor Jahren aus dem westlichen gedient. Aber Marie Juchacz sollte nicht ab- politik in der DDR ein zwei- Heft 3 1919 Teil Norddeutschlands zuerst solut recht behalten: Wir können unzählige schneidiges Schwert. Zum Informationen auf Mikrochips bannen, Raum- Einen dienten Frauen wie Rosa Luxemburg und nach Teltow und dann nach Stahnsdorf. „Ich bin schiffe ins Weltall schicken und sogar das Wetter Clara Zetkin der Propaganda und zum Anderen eine richtige 68erin“, bekennt sie, „aber mit roten richtig voraussagen – aber noch immer müssen wurden Frauen dringend in der Produktion benö- Nelken kann ich nichts anfangen“. „Wenn es um tigt, vor allem direkt nach dem Krieg, als die Män- Wahlrecht, gleiche Löhne und Beschneidung von Frauen für ihre Gleichberechtigung kämpfen. Nach aktuellen Debatten zwischen Familienminis- ner fehlten – ähnlich wie in Westdeutschland. Aus Mädchen in Afrika geht, setze ich mich sofort ein“. terin Kristina Schröder und Arbeitsministerin Ur- diesem Grunde konnten DDR-Frauen in der Regel Sie wünscht sich, dass man sich wieder mehr auf sula von der Leyen sprach sich Bundeskanzlerin alles erreichen – aber nur bis zu einer bestimmten die Ursprünge des Frauentages besinne, das mehr Ebene. Denn zuhause warte- die kämpferische als die feierliche Komponente im Angela Merkel Anfang Feten immer noch Haushalt und Vordergrund stehe. Von so genannten Ossis höre bruar gegen eine FrauenKinder – eine Gleichstellung sie häufig: „Ihr Wessis seid so arrogant, ihr wisst gar quote in Chefetagen aus. bzw. Frauenförderung als Mit- nicht, das der Frauentag international ist.“ So weit sind wir im 21. JahrMehr als fünf Jahre ist es her, dass sie erstmalig eine tel zum Zweck. hundert gekommen: QuoFür Helma Hörath aus Klein- Frauentagsaktion organisierte. Mit „Frauenpower ten, um Gleichheit „vorzumachnow, zu DDR-Zeiten in am Ruhlsdorfer Platz“ wollte Storm zeigen, wie vietäuschen“? der Redaktion der GRW-Be- le Geschäfte von Frauen geführt werden, wie viele Zu DDR-Zeiten fanden triebszeitung (VEB Geräte- Möglichkeiten es überhaupt gibt. Jeder Laden bot sich weitaus mehr Frauen und Reglerwerk Teltow) tätig, an jenem Tag irgendetwas an: Frühstück, Lesung, in Männer-Domänen wieglich der Alltag oftmals einem Musik. Auch in diesem Jahr lädt sie Frauen zum geder als in der BundesrepuSpagat. „Weil meine Tochter meinsamen Frühstück in ihr „Café im Garten“ nach blik. Walter Ulbricht wusskrank war, konnte ich an einer Stahnsdorf ein. Dazu gibt es „LIEDER-liches Kate auf jeden Fall warum: abendlichen Betriebsversamm- barett von uns mit Ute Apitz als PEGASUSE“. „Wir können den Sozialislung nicht teilnehmen. Darauf- Auch Helma Hörath engagiert sich. Seit Jahren bemus nicht nur mit Friseusen hin bekam ich zu hören, dass treut sie Projekte in der „MädchenZukunftsWerkaufbauen.“ Dem entspreich mein Kind doch in der be- statt“ in Teltow. Gemeinsam mit einigen Mädchen chend wurden die Frautrieblichen Krankenstation erarbeitet sie für den 8. März 2011 ein Papiertheater en an ihrem Ehrentage, dem Internationalen Frau- Clara Zetkin und Rosa Luxemburg hätte abgeben können.“ Diese zum Thema: Frauenbild vor 50 Jahren, heute und in Krankenstation sei, so ihre Er- 50 Jahren. Sie ärgert, dass besonders die Spielzeugentag, geehrt. Der 8. März 1910, Foto: anonym innerung, für mehrere Werke industrie die alten Rollenbilder unterstütze: Barbies glich daher oft einem sozialistischen Muttertag, der wiederum aus politi- eingerichtet worden – sozialistische Vereinbarkeit für Mädels und Bob der Baumeister für Jungs. von Kind und Beruf. Bis zu diesem Zeitpunkt habe Die Mädchen aus Helma Höraths Projektgrupschen Gründen nicht gefeiert werden konnte. pe sehen für die Frauen der Zukunft mehr FreiSchon Wochen vor dem eigentlichen Feiertag wa- sie sich immer gleichberechtigt gefühlt. ren Blumen in der DDR Mangelware. Alles wurde Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Ruf von zeit, denn Roboter werden ihnen dann zur Seifür den Frauentag gehortet. „Es gab immer Ger- Frauen nach Wahlbeteiligung, freier Berufswahl te stehen. Und dreimal dürfen Sie raten, wer Cornelia Schimpf beras“, blickt Carola Graumann zurück. Bis zum und Frieden weltweit immer lauter wurde, ahnte diese herstellt: die Männer. Stahnsdorfer Ortsanzeiger 03 2011


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