Page 1

Das Monatsjournal für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Großbeeren und Steglitz-Zehlendorf

April 2017

1,95 Euro

Teltow

Giftköder entdeckt Reportage

Wilder Westen in Sputendorf Region

Bodenrichtwerte erneut angestiegen

Region:

Drohendes Verkehrschaos? Dr. med. Arvid Boellert und Kollegen Fachärzte für Augenheilkunde

AUGENTAGESKLINIK

an der Kleinmachnower Schleuse

Potsdamer Allee 3 14532 Stahnsdorf

Telefon: 0 33 29 - 63 49 60

• Operationen des Grauen Stars und der feuchten Makuladegeneration • Glaukomvorsorge – OCT • Augenärztliche Sprechstunde nach telefonischer Vereinbarung


Anzeigen

Hautkonzept-Teltow

w w w.fenster-tueren-bohnau.de

Dermokosmetische Spezialistin mit Wohlfühlfaktor

Tel. 03329-698777, Fax: 03375-900707, info@fenster-tueren-bohnau.de 14532 Stahnsdorf, Ruhlsdorfer Straße 28, Di. + Do. 10–18 Uhr

Magdalena Tabaczkiewicz

Wie Ihre Haut morgen aussieht, entscheiden Sie heute.

DE-PO Rollladen & Garagentore

15 % Rabatt Sonderaktion Rabatt bei Anzahlung von 60% auf viele Produkte

TEXTILPFLEGE Friggastraße 20, 14513 Teltow www.hautkonzept-teltow.de Tel.: 03328 4448321 E-Mail: info@hautkonzept-teltow.de

Änderungsschneiderei Inh. Viktoria Plioubi

am Rathausmarkt in Kleinmachnow

Textilreinigung Wäscherei Bettwäsche * Betten Gardinen Heißmangel

Adolf-Grimme-Ring 4 Telefon (03 32 03) 8 67 52 www.waescherei-viktoria-berlin.de

Änderungsschneiderei vor Ort Annahme von Schuhreparaturen Schleifarbeiten aller Art

Mo–Fr 8.00–19.00 Uhr Sa 9.00–14.00 Uhr

Annahme von Teppichreinigungen aller Art *

Wir bitten um Abholung der Wintergarderobe!

Neue sichere Sonnenbrillen

* mit Lieferung

TAGESZULASSUNGEN ZUM SPITZENPREIS!

NISSAN PULSAR ACENTA

1.5 l dCi, 81 kW (110 PS), Tageszulassung 11/2016 inkl. NissanConnect Navigationssystem, verdunkelte Scheiben, autonomer Notbrems-Assistent, Klimaautomatik, 17"-Leichtmetallfelgen, Metallic-Lackierung u.v.m.

GRABDENKMALE SCHEEFER SEIT 1922 BEATE SCHEEFER STEINMETZSTEINBILDHAUERMEISTERIN 14513 Teltow · Potsdamer Straße 51 A · Am Friedhof 14532 Kleinmachnow · Steinweg · Am Friedhof Telefon: Teltow und Kleinmachnow (0 33 28) 4 13 90

2

€ 25.520,– REGULÄRER PREIS – € 7.540,– PREISVORTEIL1

= € 17.980,– AKTIONSPREIS

Gesamtverbrauch l/100 km: innerorts 4,1, außerorts 3,3, kombiniert 3,6; CO2-Emissionen: kombiniert 94,0 g/km; Effizienzklasse: A+. Abb. zeigt Sonderausstattung. 1Ersparnis gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein nicht zugelassenes Neufahrzeug. Angebot gilt nur solange unser Vorrat reicht.

www.autohaus-wegener.de

HEW-151-90x150-4c-C13-7933.indd 1

Autohaus Wegener GmbH Zossener Landstr. 12, Ludwigsfelde Tel. 03378 8585-0 Wegener Automobile GmbH Fritz-Zubeil-Str. 51, Potsdam Tel. 0331 74390-0

lokal.report | April 2017 10:21 21.03.17


Editorial

Kommentar Ganz Deutschland spricht über den Schulz-Effekt, der „Spiegel“ betitelte seine Frontseite vor einigen Wochen gar mit „Sankt Martin“ und spielte damit auf Martin Schulz als neue Lichtgestalt der Partei an. Doch der SPD im Saarland hat das neue Image am letzten März-Wochenende nicht helfen können. Mit 40,7 Prozent kam CDU-Amtsinhaberin Annegret Kramp-­ Karrenbauer bei der Landtagswahl klar auf den ersten Platz. SPD-Herausforderin Anke Rehlinger wurde mit 29,6 Prozent Zweite, gefolgt von Linke (12,9 Prozent) und AfD (6,2). Grüne, FDP und Piraten sind nicht mehr im Parlament.

Foto: Verlag

nach der Baustelle in der Ruhlsdorfer Straße kommen mit der Sperrung der Rammrathbrücke und dem Umbau der Potsdamer Allee weitere Beeinträchtigungen auf die Verkehrsteilnehmer in der Region zu. Lesen Sie auf Seite 12/13 und 22 bis 24, was sich wann ändert. Auf den Seite 16 und 17 erzählen wir, wie ein junger Mann aus Kleinmachnow in Nepal eine Hilfsorganisation auf die Beine gestellt hat. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat die Bodenrichtwerte für 2016 herausge-

Stefanie Jakob Fabien aus Kleinmachnow wollte sich nach dem Abitur eigentlich nur eine Auszeit in Nepal nehmen, heute ist er Leiter einer Hilfsorganisation. Mir hat er erzählt, wie es dazu kam und was er für die Zukunft plant. Seite 16

lokal.report | April 2017

geben. Lesen Sie auf Seite 20, welche Auswirkungen diese auf die Grundstückspreise in der Region haben. Harald Kretzschmar gibt sich wieder auf den Seiten 38 und 39 die Ehre und berichtet über den Teltower Maler Werner Gottsmann.

Die Deutschen halten an Altbewährtem fest. Wenn ein Politiker sich nicht ganz dumm anstellt, geht man selten mit einem neuen ein Risiko ein. Vielleicht konnte die Herausforderin im Saarland aber auch einfach nicht als Typ überzeugen. Dabei hätte man glauben können, dass mit all den AfD-Protestwählern, die vielleicht auch dank der Schulz-Euphorie von der populistischen Partei Abstand zu nehmen scheinen, ein neuer Wind durch die Wahlurnen wählen würde. Spannend bleibt die Frage, welche Auswirkungen der Schulz-Effekt auf die Bundestagswahl oder die Bürgermeisterwahl in Teltow haben wird. Ihr

Es ist Ostern und bei zwei Wochen Ferien bleibt viel Zeit für Unternehmungen. In unserer Rubrik Tipps und Termine finden Sie hilfreiche Anregungen. 

Die Redaktion

Andrea Nebel In Sputendorf habe ich mich auf die Spuren des wilden Westens begeben und einen Reiterhof mit wunderschönen Quarter Horses besucht. Dabei habe ich alles übers Reining, Sliding Stops und Roll Backs erfahren. Seite 26

Andreas Gröschl Herausgeber und Geschäftsführer

Madlen Pilz In einem halben Jahr ist Bundestagswahl. Deshalb hat die Spitzenkandidatin der FDP Brandenburg, Linda Teuteberg, den Verlag besucht und ihre Positionen zu Bildung, Rente und moderner Arbeitsmarktpolitik verdeutlicht. Seite 40

3


Inhalt

09

16

12

Grafik: Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

Foto: Verlag

Fotos: Netzwerk Nepals e. V.

Aus den Orten Bei den Bürgermeistern nachgefragt 08

BER: Neuer Aufsichtsrat 

Licht für Sicherheit Petition für Beleuchtung der Uferwege

09

Konstant und bodenständig für Teltow Der SPD-Ortsverein punktet mit guter Arbeit 14

Aus den Rathäusern

10

Tote Lichterbäume Abholzung hunderter Tannen

11

Kein Ersatz für die Rammrathbrücke Behelfsbrücke wird es während des Neubaus nicht geben 12

Giftköder entdeckt Teltows Hundebesitzer in Angst

13

15

Selbstlose Hilfe Ein Kleinmachnower erlebte 2015 das Erdbeben in Nepal hautnah mit, zurück in Deutschland gründete er das Netzwerk NePals e. V. 16

Die Verbundenheit fördern

19

Der Preis steigt Erneut erhöht sich ein Großteil der Bodenrichtwerte in der Region TKS

20

Gerechte Beiträge? Vier Optionen für die Verbände

25

Mut zur Ehrlichkeit Linda Teuteberg (FDP) über Familie, Rente und eine moderne Arbeitsmarktpolitik

40


Inhalt

21

Foto: Verlag

22

Foto: Verlag

27

Foto: Verlag

44

Foto: Verlag

Topthema des Monats

Kulturteil Tipps & termine

Weitere Rubriken:

Kein Weg dran vorbei Kreisstraßenbetrieb stellt erste Pläne zum Umbau der Potsdamer Allee vor22

Alles zum Osterfest Feste, Feuer und Veranstaltungen rund um das Osterfest 

Reportage

Mit Eimer und Besen Frühjahrsputz am 8. April in den Kommunen44

Leserpost / Kleinanzeigen Kinderseite Recht Sport Gesundheit / Soziales Historisches Gewinnspiel

Wild Wild Sputendorf

26

49

... und vieles mehr!

für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Steglitz-Zehlendorf und Großbeeren  48

Nachrichten aus der Region finden Sie auch auf www.stadtblatt-online.de.

Porträt des Monats

Spielen, austauschen und beraten

Mehr als nur Vorlesen Lesepatin Ute Anzlinger hilft Kindern beim Lesen, Schreiben und Rechnen

Veranstaltungskalender April 30

42

18 32 33 34 36 38 46


Aus den Orten

Mehr Vorsicht im Internet

Hier brennt‘s: Baustellen Region. Die Region ist stark gefragt: Mit einem jährlichen Bevölkerungswachstum von 14 Prozent ist Teltow die am stärksten wachsende Region in ganz Deutschland. Und auch die Nachbarkommunen übertreffen mitunter die vor zehn Jahren aufgestellten Prognosen. Nun ist die Politik gefordert. Neben entsprechendem Wohnraum muss auch die Verkehrsinfrastruktur den sich entwickelnden Bedürfnissen angepasst werden. Das beinhaltet den Neubau von Straßen, aber vor allem auch die Sanierung desolater Fahrspuren.

Teltow. Besitzen die Jugendlichen der Region Netzkompetenz, um sicher im Internet unterwegs zu sein? Dieser Frage ging der 8. Jahrgang der Mühlendorf-Oberschule zusammen mit den Pädagogen Daniel Böhme und Franziska Raschka vom Berliner Büro Blau auf den Grund. In dem vom Bildungsministerium geförderten Workshop haben die Schuler sich mit Instagram, Whatsapp oder Facebook auseinandergesetzt. Bei der Abschlusspräsentation am 14. März zeigten sie, was sie dabei gelernt haben.  neb

Kleinmachnow 9

115

3

In unserer Abbildung sind bestehende Baustellen rot gekennzeichnet, mit orange Orte, an denen demnächst oder in naher Zukunft mit Baumaßnahmen begonnen werden soll.

5

Ruhlsdorf

Kienwerder

4

L40

Güterfelde

Marggraffshof L40

115

Schenkenhorst Sputendorf

Güterfelder Damm: Keine Feuerwehr

Foto: Verlag

6

2

Stahnsdorf

Im Einzelnen sind das: 1. Teltow: Oderstraße (Baustellenampel an der geplanten Marina) 2. Teltow: Ruhlsdorfer Straße (Ende der Baumaßnahme voraussichtlich 3. Quartal 2018) 3. Stahnsdorf: Potsdamer Allee (geplanter Baubeginn: Sommer 2017) 4. Stahnsdorf L77 neu (geplanter Baubeginn: Frühjahr 2018) 5. Teltow/Stahnsdorf: Biomalzspange (geplanter Baubeginn: Ende 2018) 6. Kleinmachnow/Teltow: RammrathBrücke (Baubeginn mit Vollsperrung der Brücke: voraussichtlich Anfang 2019, nach Beendigung der Bauarbeiten unter 2.) 7. Teltow/Berlin: Knesebeckbrücke (Baubeginn noch nicht terminiert) 8. Teltow/Berlin: Lichterfelder Allee (Baubeginn noch nicht terminiert) 9. Kleinmachnow: Förster-FunkeAllee (Baubeginn noch nicht terminiert) pi

1

6

Stahnsdorf. Die Suche nach einem Feuerwehrstandort geht weiter. Auch der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat sich am 23. März klar gegen den Ankauf der Waldfläche am Güterfelder Damm positioniert. Eine „Umwandlung von Wald in Bauland [wird] aus forstrechtlicher Sicht nicht in Aussicht gestellt und im weiteren B-PlanVerfahren abgelehnt“ heißt es in einem Schreiben an die Gemeinde. PM

lokal.report | April 2017


Aus den Orten

Feuerwehr erhält neues Fahrzeug Teltow. Teltow hat ein neues Tanklöschfahrzeug. Dieses wurde Ende Februar seiner Bestimmung übergeben. Neben Bürgermeister Thomas Schmidt, der 1. Beigeordneten Beate Rietz und zahlreichen Stadtverordneten begleiteten die Kollegen der Feuerwehr die Indienststellung des neuen Einsatzfahrzeuges. Die Anschaffung wurde Anfang 2016 von den Stadtverordneten beschlossen – investiert hat die Stadt Teltow 220.000 Euro in das Fahrzeug. PM

ATTRAKTIVER ALS ALLES ANDERE. Foto: Stadt Teltow Größte Freilandausstellung in Berlin und Brandenburg.

8 7

101

Teltow

Heinersdorf

2

Friederikenhof

101

Kleinbeeren

Großbeeren Diedersdorf

Ihr neuer Ausblick. Gute Aussichten für Ihr Zuhause mit WIntergärten von Solarlux. Für besondere Momente, in denen der Alltag zur Nebensache wird. solarlux.de

Erfolgreiche Tourismusbörse Berlin. Vom 8. bis zum 12. März fand die ITB in Berlin statt. 170.000 Gäste, darunter 110.000 Fachbesucher, ließen sich in den 26 Messehallen von über 10.000 Ausstellern informieren und inspirieren. 184 Länder präsentierten sich. Angemerkt sei auch: Die ITB 2018 wird vom 7. bis zum 11. März stattfinden.  VTN

lokal.report | April 2017

Nuthedamm 30 · 14480 Potsdam T 0331 6231-56 · info@duerbusch.de Foto: Messe Berlin

duerbusch.de

7


Aus den Orten

Bei den Bürgermeistern nachgefragt

Thomas Schmidt, Teltow

Michael Grubert, Kleinmachnow

Bernd Albers, Stahnsdorf

Sie haben lange versucht, eine Toilette am S-Bahnhof Teltow öffentlich zugänglich zu machen, im März gab es eine vorläufige Absage. Wie geht es jetzt weiter?

In der Gemeindevertretung wurden von Bürgern Stolperfallen auf dem Gehweg in der Geschwister-Scholl-Straße und die Parksituation in den Kiebitzbergen kritisiert. Sie haben Ihnen Ortsbesichtigungen angeboten. Mit welchem Ergebnis haben diese stattgefunden?

Der Planfeststellungsbeschluss für die Biomalzspange lag im März im Gemeindezentrum für Jedermann zur Einsicht aus. Wie geht es weiter?

Es ist äußerst bedauerlich, dass wir die für Bahnpersonal vorgesehene Toilette der Öffentlichkeit vorerst nicht zugänglich machen können. Leider haben sich die Verantwortlichen der S-Bahn nicht auf eine für alle Seiten effiziente Lösung verständigen können, was wir außerordentlich bedauern. Auch die Stadtverordneten haben sich der Sache nun auf Beschlussebene angenommen und unterstützen somit das Anliegen der Verwaltung. Diese wird jetzt verschiedene Angebote neutraler Hersteller für ein Toilettenhäusschen auf dem Bahnhofsvorplatz einholen. Wir geben die Hoffnung allerdings noch nicht auf, dass eine Realisierung am Bahnsteig möglich sein könnte.

Wir haben die Begehung am 16. März durchgeführt. Der Gehweg GeschwisterScholl-Straße/Ecke Fontanestraße weist an einigen Stellen starke Erhebungen auf. Dort hat das Wurzelwerk die Steine nach oben gedrückt, die erhebliches Stolperpotenzial bilden. Das werden wir schnellstens beseitigen, spätestens bis Ende April. Die Parkplatzsituation am Sportforum ist nicht ideal, die Autos parken teilweise sehr nah an den Bäumen. Dafür gibt es bereits einen Termin mit dem Leiter des Sportforums.

Die Oderstraße gilt als Gefahrenpunkt für Radfahrer. Daher soll nun ein Schutzstreifen geschaffen werden. Die Stadtverordneten haben diesem ­Beschluss mehrheitlich zugestimmt. Was passiert dort jetzt genau?

Ebenfalls wurde bemängelt, dass die Internationale Schule die Überquerung des Schulgeländes trotz anwesenden Wachpersonals in den Winterferien nicht gestattet hat. Wird es in den Oster­ferien möglich sein?

Die Oderstraße soll zwischen Warthestraße und der Einmündung der Boberstraße am südlichen Fahrbahnrand mit einem Schutzstreifen für Radfahrer versehen werden. Die Planungen hierfür stehen vor dem Abschluss. Anschließend werden diese im Bauausschuss vorgestellt. Wir hoffen, zeitnah mit den Arbeiten beginnen zu können, um die Oderstraße sicherer zu gestalten.

Eine Durchquerung des Schulgeländes wird weiterhin nur während der Schulzeiten möglich sein. Wir hätten es gern so geregelt, dass es überquert werden kann, wenn das Wachpersonal anwesend ist wie in den Winterferien. Der Leiter möchte die derzeitige Regelung nach dem Städtebaulichen Vertrag gern so ­beibehalten. 

8

Die Biomalzspange wird zusammen mit der neuen Ortsumgehungsstraße (L 77n) eine spürbare Entlastung Stahnsdorfs vom Durchgangsverkehr bewirken, was insbesondere die Anwohner des Güterfelder Damms, der Lindenstraße und der Sputendorfer Straße, welche die Vogelsiedlung und das Wohngebiet Schmale Enden anbindet, bemerken werden. Auch das Verkehrsaufkommen an der Kreuzung „Stahnsdorfer Hof“ wird deutlich reduziert. Das Planwerk lag, wie vorgeschrieben, zwei Wochen zur Einsicht im Rathaus aus. Aktiven Lärmschutz wird es in Form einer Schallschutzwand auf 120 Metern Länge entlang des Wohngebiets nach Teltow geben, welche die nächstgelegenen Siedlungsbereiche, also Kleist- und Hermannstraße sowie den östlichen Striewitzweg, vor den durch Straßenverkehr produzierten Emissionen schützen soll. Außerdem habe ich nach meiner Amtseinführung im Juli 2008 durchgesetzt, dass die damals vorgesehene Zufahrt von der Biomalzspange durch den Striewitzweg in das Wohngebiet nicht umgesetzt wird. Ebenfalls 2008 wurde auf meinen Vorschlag die ursprünglich vorgesehene Bebauung der Striewitzwiesen aus dem Flächennutzungsplan gestrichen, um zusätzlichen Durchgangs- und Anrainerverkehr zu vermeiden. lokal.report | April 2017


Aus den Orten

Licht für Sicherheit Petition für Beleuchtung der Uferwege

Frischer Röstkaffee & Seminare In unserem Sortiment finden Sie eine Auswahl frisch gerösteter sortenreiner Bohnen sowie verschiedene Kaffee- und Espressomischungen. Erfahren Sie in einem unserer Kaffeeseminare, woher der Kaffee kommt, wie er geröstet, zubereitet und getrunken wird.

Foto: Verlag

Zeit für guten Kaffee Rösterei & Shop

Ruhlsdorfer Platz 1 | 14513 Teltow | Tel. 03328 / 4446001

www.kaffeemanum.de Kleinmachnow. Auch im Dunkeln am Teltowkanal entlangspazieren oder mit dem Rad zur Schule – Das wünschen sich Bürger aus Dreilinden. Nachdem sie erfahren hatten, dass die Uferwege noch in diesem Jahr weiter ausgebaut werden sollen, stellten sie in 240217_Kaffeemanum_Anzeige_90x91mm_II.indd 1 den Planungen fest, dass keine Beleuchtung der Wege vorgesehen ist. „Dabei könnte ein beleuchteter Uferweg die besonders gefährliche Situation für Radfahrer am Stolper Weg lösen“, sagt Janin Reichenbach. Um die Verwaltung darauf aufmerksam zu machen, dass eine Beleuchtung sinnvoll wäre, startete sie eine Petition. Zuerst erzählte sie den Dreilindenern davon, seit März ist die Petition auch online zu finden. „Wir möchten damit die Gemeinde Kleinmachnow ermutigen, die Uferwege zu beleuchten.“ Bisher sei die Anbindung vom Ortsteil in die Ortsmitte Kleinmachnows vor allem für Radfahrer und Fußgänger schwer, für Kinder sogar ungeeignet. Bislang ist es möglich, die Autobahnbrücke zu queren oder die mit Umwegen verbundene Strecke durch den Europarc zu nehmen. „Entlang des Teltowkanals und Machnower Sees könnte man nicht nur Zeit sparen, die Strecke ist auch zu den weiterführenden Schulen sicherer“, findet Janin Reichenbach. In der Kleinmachnower Verwaltung ist der Wunsch der Peti­ tionsgründerin bekannt. „Als ich Michael Grubert auf einer Veranstaltung traf, erzählte ich ihm von unserem Wunsch. Er hielt es für eine gute Idee“, sagt die Frau hinter der Petition. Eine Realisierung jedoch scheint höchst unwahrscheinlich. Einen zum Bürgerhaushalt eingereichten Vorschlag musste die Verwaltung ablehnen. „Bei der Fläche handelt es sich um einen Waldweg, der als Rad- und Wanderweg nutzbar sein wird, aber nichts darüber hinaus“, stellt Rathaussprecherin Martina Bellack klar. „Daher sind auch Papierkörbe oder Bänke nicht vorgesehen.“ Auch eine Beleuchtung sei somit definitiv nicht vorstellbar. Dazu kommt, dass für die Installation von Leuchten umfangreiche Vorplanungen nötig gewesen wären, um den Wunsch parallel zu den Bauarbeiten umzusetzen. Janin Reichenbach und auch weitere Eltern Dreilindens möchten trotz der Unwahrscheinlichkeit der Realisierung nicht aufgeben. Die Petition soll vorerst weiterhin online zu finden sein. Das persönliche Ziel Reichenbachs sind 1.000 oder 2.000 Unterschriften, „um sichere Rad- und Schulwege zu schaffen. Es macht doch Sinn, bei den Bauarbeiten ein Kabel für Beleuchtung einzubringen.“  ste lokal.report | April 2017

24.02.2017 13:08:54

2 x am

Große Auswahl an Radkarten & Wanderführern für unsere Region Tel. (03 32 03) 7 84 91 · www.natura-buchhandlung.de NATURA-Buchhandlung am RathausMarkt Adolf-Grimme-Ring 6 & 12, 14532 Kleinmachnow 9


Aus den Orten

Aus den Rathäusern Nachträglicher Lärmschutz

Bald Bebauung in zweiter Reihe?

Stahnsdorf. Die Gemeindevertreter beschäftigten sich im letzten Hauptausschuss mit dem Lärmschutz an der Biomalzspange. Dem Planfeststellungsbeschluss dazu liegt eine Straßenverkehrsprognose des Landes zugrunde, die bis in das Jahr 2025 reicht. Auf dieser Basis gaben die Kommunen Teltow und Stahnsdorf ein Schallgutachten in Auftrag. Das Ergebnis: Nachts werden die Grenzwerte des Verkehrslärms eingehalten, tagsüber nur geringfügig überschritten. Folge dieses Gutachtens war die Planung einer 120 Meter langen Schallschutzwand, durch welche die Grenzwerte nun ganztägig eingehalten werden. Einigen Anwohnern geht dies aber nicht weit genug.

Teltow. Den Traum vom Haus erfüllen wollte sich eine junge Familie in Teltow. Sie kauften ein Grundstück in der Resedastraße und beantragten eine Baugenehmigung beim Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Um die bisher geplante Lärmschutzwand zu verlängern, müssten jedoch auf weiteren Grundstücken baurechtliche Voraussetzungen geschaffen werden, was den Nachweis eines tatsächlichen Bedarfs durch die Gemeinde erfordert. Aus diesem Grund, so die fraktionsübergreifende Meinung, kann erst nach Inbetriebnahme der Biomalzspange geprüft werden, ob die reellen Verkehrsströme den prognostizierten entsprechen. Bürgermeister Albers sicherte zu, „bei Überschreitung von Grenzwerten im Zuge der Planergänzung gemeinsam mit den Gemeindevertretern zu überlegen, welche zusätzlichen Schutzmaßnahmen ergriffen werden können“. Die Gemeindevertreter bekräftigten fraktionsübergreifend den Willen, sich auch nachträglich für die Anliegen der Anwohner einzusetzen. Eine Klage der Gemeinde gegen den Planfeststellungsbeschluss wäre indes nur dann Erfolg versprechend, wenn der Kläger, in diesem Fall die Gemeinde, in eigenen Rechten verletzt ist. Die Lärmschutzinteressen einzelner Anwohner fallen nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nicht darunter.  pi

10

Doch aus dem Traum könnte für die Familie schnell ein Albtraum werden. Denn nachdem die Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises die Genehmigung für das Bauvorhaben erteilte, legte die Stadt Teltow Widerspruch ein. Die Stadt begründet den Widerspruch damit, dass das Bauen in zweiter Reihe in diesem Quartier bisher nicht gewollt sei. „Wenn wir den Einspruch zurückziehen und gebaut wird, würden wir eventuell Begehrlichkeiten wecken und somit die Bebauung in zweiter Reihe zulassen müssen.“, erklärte Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung den Anwesenden, darunter auch die betroffene Familie. Das jedoch würde sich nicht in die bisher beste-

hende Bebauung in dem Quartier einfügen, das bisher durch eine lockere einreihige Bebauung geprägt ist. Nachdem Thomas Schmidt in der Einwohnerfragestunde die Situation durch die Familie geschildert bekam, fiel es ihm sichtlich schwer, seinen Antrag, den Widerspruch weiterhin aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund plädierte er für Nichtbehandlung des Antrages und Verweisung in die Ausschüsse. Der betroffenen Familie räumte er die Möglichkeit ein, ihre Thematik zu erläutern. „Wir hoffen sehr, eine für die Familie positive Lösung finden zu können“, erklärt Schmidt auf Nachfrage. Entschieden werden soll über den Antrag im kommenden Hauptausschuss der Stadt Teltow am 3. April. Stimmen die Stadtverordneten gegen die Aufrechterhaltung und damit für den Bau, könnten in Zukunft wohl weitere Neubauten in der Resedastraße entstehen. ste

Familienzentrum für Kleinmachnow Kleinmachnow. Ein Familienzentrum rückt für die Gemeinde in greifbare Nähe. Ein entsprechender Antrag der Fraktion Die Linke/Piraten wurde bereits in Sozialausschuss und Hauptaussschuss mehrheitlich angenommen und wird am 6. April in der Gemeindevertretung besprochen. Er beauftragt die Verwaltung, zusammen mit interessierten Eltern und Erfahrungsträgern ein Konzept für eine Einrichtung ähnlich wie das Philantow in Teltow oder das ClaB in Stahnsdorf zu erarbeiten und bis Anfang 2018 zu eröffnen. Mit rund 20 Vorschlägen im Bürgerhaushalt landetete ein Familienzentrum klar auf Platz eins der Prioritätenliste. Schon seit einiger Zeit überlegt die Verwaltung, wo das dringend be-

nötigte Familienzentrum untergebracht werden könnte. Bisher war das nach der Umsiedlung frei werdende BauhofGebäude im Gespräch, Bürgermeister Michael Grubert hält wie die Fraktion Die Linke/Piraten auch kleinere Varianten wie das alte Waldcafé oder einen Raum im neuen Gemeindezentrum der Evangelischen Kirche anfangs für ausreichend. Darin bestätigte ihn ein Beauftragter des Landkreises. „Bisher dachten wir, für Kleinmachnow müsse es etwas Großes sein. Aber wir sollten uns nicht zu schade sein, klein anzufangen. Der Landkreis hat uns darin bestätigt, mit einem oder zwei Räumen anzufangen und dann zu schauen, wie groß der Bedarf ist.“ Familienzentren werden vom Landkreis mehrere Jahre lang gefördert, im ersten Jahr mit 80 ­Prozent. neb lokal.report | April 2017


Aus den Orten

Tote Lichterbäume Abholzung hunderter Tannen

Folgen Sie uns auf Facebook

5 Standorte Abhol- u. Bringeservice

(für Stahnsdorf, Kleinmachnow, Teltow nur 5,- EUR)

Zulassungen Adressummeldungen Führerscheinumtausch Kurzzeitkennzeichen, u.v.m.

1 9,– 90

EU R Ser vic e nzeichen Gebühren u. Ken zuzügl. d. amtl.

seit 1994

• Teltow, Oderstraße 20

MO–FR 9.00–20.00 Uhr • Stahnsdorf, Bergstraße 89 MO–FR 16.00–18.30 Uhr • Kleinmachnow, Meiereifeld 22 MO–FR 9.00–12.00 u. 13.00–18.00 Uhr SA 9.00–12.00 Uhr • Berlin-Steglitz, Schloßstraße 70 MO–DO 9.00–18.00 Uhr FR 9.00–16.00 Uhr/SA 10.00–13.00 Uhr • Zehlendorf, Potsdamer Straße 31 (Agip) MO–SO 7.00–21.00 Uhr

Foto: Verlag

Das traurige Ergebnis der großflächigen Abholzung einer privaten Weihnachtsbaumkultur unweit des Schenkendorfer Weges Teltow. Da staunte Rolf Dankelmann* nicht schlecht, als er jüngst mit seinem Hund auf dem Feld südlich der Buschwiesen spazieren ging: Wo vor kurzem noch dichter Tannenwald die freie Sicht auf den Schenkendorfer Weg versperrte, kann man nun „fast bis nach Ruhlsdorf schauen“, sagt er. Grund dafür sei die Abholzung hunderter Nadelbäume. Die gefällten Tannen lägen nun achtlos auf dem Acker, beklagt Dankelmann. Zwar handele es sich bei besagtem Flurstück um ein Privatgrundstück, auf dem der Eigentümer, ein Nachbar Dankelmanns, bauen wollte, erklärt er uns. Da das Gebiet aber zum Landschaftsschutzgebiet zähle, wurde ihm keine Baugenehmigung erteilt. Für Dankelmann ist dies dennoch kein Grund, gleich einen „ganzen Hektar“ Wald einfach abzuholzen. Er beziffert das Ausmaß der Rodung auf etwa 3.000 Bäume. Auf unsere Nachfrage antwortete die Pressestelle der Stadt Teltow, dass die Stadtverwaltung bereits am 28. Februar dieses Jahres durch einen Bürger die Information der Abholzung erhielt. Daraufhin habe Lars Müller, Sachgebietsleiter Bau/Grün eine Flächenbegehung vor Ort durchgeführt. Da die abgeholzte Fläche im Außenbereich liegt, wurde anschließend die Untere Naturschutzbehörde (UNB) als zuständige Behörde eingeschaltet und über den Vorfall unterrichtet. Die UNB teilte daraufhin mit, dass sie „keinen Handlungsbedarf“ sehe. Da es sich um eine Weihnachtsbaumkultur handelte, käme die Gehölzschutzverordnung des Landkreises nicht zur Anwendung. Die Rodungsarbeiten wurden zur Vermeidung der Artenschutzproblematik vor dem 1. März durchgeführt, deshalb ergäbe sich hieraus ebenfalls kein Handlungsbedarf. Die UNB habe den Revierförster informiert, weist aber daraufhin, dass „Weihnachtsbaumkulturen nicht unter das Waldgesetz fallen.“ * Name geändert lokal.report | April 2017

M. Pilz

?

Alarmanlagen • Funk- Alarmsysteme • Videotechnik • Rauchmelder Elektroanlagen Erweiterungen und Nachinstallationen Märkische Heide 104 14532 Kleinmachnow Tel. 033203/ 885 943

www.winzer-sicherheitstechnik.de

Fachbetrieb, Mitglied der Handwerkskammer Potsdam

Probleme mIT

KAlK Wir enthärten Ihr Wasser! Stave Wassertechnik GmbH Ruhlsdorfer Straße 95 (Greenpark) · 14532 Stahnsdorf Telefon: (0 33 29) 60 30 - 30

11


Aus den Orten

Kein Ersatz für die Rammrathbrücke Behelfsbrücke wird es während des Neubaus nicht geben Teltow/Kleinmachnow. Seit 2002 ist bekannt, dass die Rammrathbrücke, die Teltow mit Kleinmachnow verbindet, unter sogenanntem Betonkrebs leidet. Fest steht: Ein Neubau muss her. Doch es gibt einige ungeklärte Fragen. Bei der aus den 1970er-Jahren stammenden Brücke wurden erstmals um die Jahrtausendwende erste Risse festgestellt. Ein Gutachten von 2002 bestätigte die Vermutung: Die Risse breiten sich aus. Betonkrebs entsteht durch eine AlkaliKieselsäure-Reaktion. Im Beton entstehen Kieselgele, die aufquellen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Der Beton bricht von innen heraus auf. Seitdem verschlechtert sich der Zustand der Brücke merklich. „Seit Ende 2013 wird die Brücke von einem Gerüst abgestützt“, erklärt Rolf Dietrich, Leiter des Wasserstraßen-Neubauamts Berlin und damit verantwortlich für die Brücke. Dadurch würde Schlimmeres verhindert, sollte die Brücke ihre Standfestigkeit verlieren. Wann es soweit ist, kann ­Dietrich jedoch nicht sagen. Aktuell wird die Rammrathbrücke einmal jährlich vom WSA (Wasserstraßen- und Schifffahrts­ amt Berlin) überprüft. „Bei weiter voranschreitenden Schäden, muss die Brücke jedoch nicht zwangsweise sofort gesperrt werden. Denkbar ist eine weitere Lastbeschränkung. Aktuell liegt diese bei maximal 30 Tonnen, und es darf immer nur ein LKW die Brücke befahren“, sagt er. Eine plötzliche Sperrung könnte – in Anbetracht der Sperrung der Ruhlsdorfer Straße – für ein Verkehrschaos in der Region sorgen. Um dem aus dem Weg zu gehen, sollen die Bauarbeiten an der Rammrathbrücke erst nach Beendigung der Arbeiten in der Ruhlsdorfer Straße beginnen. Läuft alles nach Plan, könnte die Planung der Brücke Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Doch auch wenn es keine weiteren Großbaustellen in der Region zum Zeit-

12

Foto angefragt beim WNA

Der Entwurf für die neue Rammrathbrücke liegt bereits vor. Eine Idee ist es, die Brücke mit Malereien zu verzieren. punkt der Baumaßnahmen gibt, werden die Verkehrsteilnehmer auf eine harte Probe gestellt. Rund 14.600 Kfz, darunter 100 Busse, überqueren die Rammrathbrücke täglich. Dazu etwa 1.300 Radfahrer und 300 Fußgänger. Verkehr, der umgeleitet werden müsste. „Als nächstgelegene Alternativen befinden sich westlich

Seit 2013 wird die Brücke abgestützt. Rolf Dietrich, Leiter WNA Berlin

der Rammrathbrücke der Zehlendorfer Damm in 900 Metern, der Stahnsdorfer Damm in rund 2.300 Metern und die Autobahnbrücke der A 115 in etwa 3.800 Metern Luftlinienentfernung“, heißt es im Verkehrsgutachten, das vom Bauträger in Auftrag gegeben wurde, und weiter: „Östlich der Rammrathbrücke liegt der Teltower Damm mit einem Luftlinienabstand von circa 2.000 Metern, wobei diese Brücke nicht durch Schwerlastfahrzeuge über 3,5 Tonnen befahren werden darf.“

12,50 Meter – die neue Rammrathbrücke wird die gleiche Breite haben wie ihre Vorgängerin, die Verkehrsführung jedoch neu aufgeteilt. „Neben den zwei Fahrspuren mit einer Breite von je drei Metern wird es an jeder Seite einen jeweils drei Meter breiten Fuß- und Radweg geben. Das entschieden Teltows Stadtverordnete bereits einstimmig im März 2011“, erklärt Rolf ­Dietrich. „Ein breiterer Querschnitt würde auch die Stadt Teltow finanziell in die Verantwortung ziehen.“ Bleibt die Brücke so breit wie bisher, trägt die Kosten der Bund. Die Bauzeit soll 18 Monate nicht überschreiten. Es wird eine Brücke in einer bereits vielfach realisierten Standardbauweise entstehen, so dass das Risiko, die Planungsund Bauzeit nicht einzuhalten, nur gering zu bewerten ist. Bleibt noch die Frage nach einer Behelfsbrücke, für die sich die Bürgermeister Teltows und Kleinmachnows weiterhin stark einsetzen. „Ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert, wenn ein Brand im Hotel direkt an der Rammrathbrücke lokal.report | April 2017


Aus den Orten

BER: Neuer Aufsichtsrat Berlin-Schönefeld. Brandenburgs Staatssekretär und Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider ist seit dem 17. März neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Sein Stellvertreter ist Holger Rößler, Gewerkschaftssekretär von ver.di. Neu im Aufsichtsrat sind Dr. Margaretha Sudhof, Gerry Woop und Prof. Dr.-Ing. Norbert Preuß. Dritter Geschäftsführer ist Dr. Manfred Bobke-von Camen.

Grafik: Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

Von weitem sieht dier Entwurf unscheinbar aus. Für Highlights könnten Leuchten am Brückengeländer sorgen. Ob die Idee umgesetzt wird, ist noch unklar. oder im naheliegenden Seniorenheim ausbricht“, sagt Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt. Um die Dringlichkeit einer Behelfsbrücke aufzuzeigen, ließen die Kommunen ein Gutachten anfertigen. Doch der Bund, Kostenträger der Maßnahme, sieht trotz intensiver Prüfung keine Möglichkeit, eine Behelfsbrücke mit Bauausgaben in Höhe von circa 1 Million Euro zu finanzieren. Rolf Dietrich versteht die Sorgen der Bürgermeister, doch ihm seien – auch aufgrund der hohen Brückendichte in der Region – die Hände gebunden. „Das Gutachten hat gezeigt, dass eine Umfahrung möglich ist. Die Rettungswege würden sich um nur eine, maximal zwei Minuten verlängern.

Die gesetzlich vorgeschriebene Frist für die Anfahrt des Krankenwagens wird eingehalten, Einsatzfristen für die Feuerwehr sind in Brandenburg nicht gesetzlich festgelegt“, so Dietrich. Grünes Licht vom Bund gibt es dagegen für die Errichtung einer Fußgängerbrücke. „Während der Bauarbeiten ist es nötig, eine Brücke für verschiedene Leitungen, die die Strom- und Gasversorgung sicherstellen, zu schaffen. Mit einem geringen Mehraufwand kann darüber eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer entstehen“, erklärt Rolf Dietrich. Diese Mehrkosten übernimmt der Bund.  Stefanie Jakob

„Wir tragen die Verantwortung dafür, dass das Projekt BER sobald wie möglich zu einem Abschluss geführt wird. Das kann nur durch eine gute Zusammenarbeit gelingen, die von Vertrauen und Sachlichkeit geprägt ist“, so Brettschneider. Der operative Betrieb an den Flughäfen Schönefeld und Tegel läuft erfolgreich. In den ersten zwei Monaten des Jahres sind über 4,5 Millionen Passagiere ab Berlin geflogen. Das sind acht Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Diesen Betrieb will E­ ngelbert Lütke Daldrup, seit März neuer Vorsitzender der Geschäftsführung, weiter sicher und zuverlässig gewährleisten – und den BER endlich ans Netz bringen. „Dazu müssen wir auch unsere Arbeit weiter optimieren. Desweiteren erwarten wir von Dienstleistern und beteiligten Bauunternehmen die Bestätigung der Terminziele ... Erst wenn die Voraussetzungen für die Nennung eines Eröffnungstermins erfüllt sind, werde ich ... einen Vorschlag unterbreiten.“ Das Finanzierungskonzept der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH wurde Mitte Februar erfolgreich umgesetzt. PM

TIERKREMATORIUM

im Süden von Berlin

Eigenes Krematorium und Tierfriedhof vor Ort Die Einäscherung Ihres Haustieres kann in Ihrem Beisein erfolgen. Die Urne mit der Asche kann direkt mitgenommen oder auf dem Tierfriedhof beigesetzt werden. Tierbestattungszentrum Tierhimmel GmbH 14513 Teltow · Ruhlsdorfer Straße 27 a · Tel.: (0 33 28) 30 20 00 · www.tierhimmel.de

lokal.report | April 2017

13


Aus den Orten

Konstant und bodenständig für Teltow Der SPD-Ortsverein punktet mit guter Arbeit Foto: SPD Teltow / Dirk Pagels

Der Ortsverein der Teltower SPD mit Bürgermeister Thomas Schmidt (Mitte) auf dem Marktplatz Teltow. Der sogenannte Schulz-Effekt ist zurzeit in aller Munde. Die SPD profitiert indes von einem ganz anderen Politiker. Denn bereits vor der offiziellen Bekanntgabe der Kanzlerkandidatur von Martin Schulz gab es Anfang des Jahres eine „kleine Welle von Neueintritten in den Ortsverein“, sagt Sebastian Rüter, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender in Teltow. „Möglicherweise war das den politischen Ereignissen in den USA geschuldet und so etwas wie ein Trump-Effekt.“ Denn obwohl der Ortsverein sich durch eine große Bandbreite seiner über hundert Mitglieder auszeichnet, von denen übrigens ein Drittel weiblich ist, eines eint sie alle: Sie wollen seit jeher eine Kommunalpolitik des Miteinanders machen, auf der Suche „nach dem Besten für die Stadt“, so Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt. Und in diesem Sinne sieht er seinen Ortsverein als „Bindeglied zwischen allen.“ Seit der Wiedervereinigung 1990 ist die SPD stärkste politische Kraft in Teltow, einer Stadt, „für die wir viel erreicht haben und die keine Schulden hat“, betont Christine Hochmuth, Fraktionsvorsitzende der SPD in der Stadtverordnetenversammlung (SVV). Sie sieht die Partei auch weiterhin in der Pflicht, gute Arbeit zu leisten und „nach außen deutlich zu machen, dass die Leute einverstanden sind, mit dem, was wir tun“, so H ­ ochmuth. Auch Rüter stellt die gemeinsame Entwicklung von Lösungen und Konzepten in den Vordergrund der politischen Arbeit. „Das Tolle an der SPD Teltow ist, dass jeder mit seinen Anliegen und Ideen zu uns kommen kann“, sagt er. „Wir hören zu und versuchen dann, Projekte in die Tat umzusetzen.“ Als Beispiele führt er die Erweiterung des Fußweges in der Ernst-Schneller-Straße

14

vor der Anne-Frank-Grundschule und den geplanten Rad- und Wanderweg auf der Strecke der ehemaligen Industriebahn an. „Die Idee zum Weg auf den Industriebahngleisen hatten die Jusos, wir haben daraus einen Prüfauftrag gemacht und nun zusammen mit der LINKEN eine entsprechende Initiative gestartet.“ Im April wird ein entsprechender Antrag auf der Tagesordnung der SVV stehen, die Umsetzung soll dann 2018 erfolgen. „Wir wollen Teltow noch lebenswerter und erlebbarer machen“, sagt Bürgermeister Schmidt enthusiastisch. Stolz ist die SPD auch auf die gute Bildungsinfrastruktur der Stadt. Mit dem stadteigenen Unternehmen „MenschensKinder Teltow“ habe die Stadt mit großer Unterstützung des Ortsvereins zusammen mit den kommunalen Kitas, Horten und Grundschulen ein umfassendes Angebot für Familien geschaffen, so Rüter. Ebenso klar positioniert sich die SPD zur Frage nach einer weiteren Oberschule, deren Notwendigkeit unbestritten ist. Zurzeit führe man mit dem Landrat eine intensive Diskussion über den Standort. Die SPD favorisiert dabei das Gelände gegenüber dem Oberstufenzentrum (OSZ) in der Potsdamer Straße. Die Synergieeffekte durch die räumliche Nähe zum OSZ könnten gewinnbringend genutzt werden, die Verkehrsanbindung sei gut und würde mit dem Bau der Biomalzspange weiter verbessert. Das Areal liegt im sogenannten „Drei-Gemeinden-Eck“, ein entsprechender Beschluss bezüglich des Standortes der Kommunen Stahnsdorf, Kleinmachnow und der Stadt Teltow muss allerdings beim Landkreis noch eingebracht werden. „Wichtig ist dabei, das Gesamtkonzept gut durchzuplanen. Dann könnte dort eine Schule mit Campuscharakter entstehen“, verspricht Schmidt. Madlen Pilz lokal.report | April 2017


Aus den Orten

Giftköder entdeckt Teltows Hundebesitzer in Angst

M

Mit LIVE Musik & guter Laune in den Mit LIVE Musik und Barbeque Gutes Essen, Musik und viel Spass!

Ruhlsdorfer Straße 14 – 16 · 14532 Stahnsdorf Telefon 03329 6985150 · Öffnungszeiten: Mo – So 10:00 – 22:00 Uhr

Manfred Senger & Sohn Raumausstatter & Sattler

Sattler & Raumausstatter Handwerk

Verkauf und Service 14513 Teltow / Ruhlsdorf, Sputendorfer Str. 12 • Dekorieren • Bodenlegen • Polstern und originalgetreue Restauration von historischen Möbeln • Sonnenschutzanlagen, Rollläden • Innen- und Außenjalousien 60 • Sattlerarbeiten 1957 – 2017 Meisterbetrieb

Nur wenige Tage später gab es auf der Facebook-Seite eine neue Warnung an Tierbesitzer. In dieser hieß es, wurden Giftköder im Bereich Elbestraße, Elsterstraße und Paul-Singer-Straße entdeckt. Die Reaktionen der Leser der Nachricht reichten von Angst bis hin zu Wut gegenüber der Person, die diese Köder auslegt. In der Teltower Stadtverwaltung ist der Sachverhalt bereits bekannt. Parallel zum Maerker-Eintrag und der Nachricht in der Facebook-Gruppe ging Mitte März ein Anruf beim Ordnungsamt ein. Obwohl der Anrufer davon nur vom Hörensagen berichten und keine konkreten Informationen geben konnte, machten sich die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sofort auf den Weg, um vor Ort eine Kontrolle durchzuführen – doch die Giftköder waren bereits verschwunden. „Sofern ein hinreichender Verdacht besteht bzw. sich ein solcher bestätigt, werden entsprechende Maßnahmen unter Hinzuziehung der Polizei ergriffen“, erklärt Stadtsprecherin Andrea ­Neumann. Werden bei einer Vor-Ort-Kontrolle Giftköder entdeckt, werden diese eingesammelt und als Beweisstück im Rahmen einer Strafanzeige an die Polizei übergeben. „Darüber hinaus werden vor Ort entsprechende Warnschilder für die Hundehalter platziert“, sagt Andrea Neumann. ste lokal.report | April 2017

Ladenöffnungszeiten Mo – Fr 15:00 – 18:00 Uhr Di u. Sa 09:00 – 11:00 Uhr Mitglied der Innung

Meine (T)Raumdecke in nur 1 Tag! Besuchen Sie unsere Ausstellungen oder rufen Sie uns an!

Pflegeleicht und Hygienisch

Zimmerdecken Beleuchtung Zierleisten

Plameco Deckensysteme Brandenburg Besuchen Sie unser Musterstudio Mo.–Fr. 7–19 Uhr 14776 Brandenburg an der Havel Wilhelmsdorfer Landstraße 43 Tel.: (0 33 81) 63 64 11 • www.plameco.de

ELEKTRO GÜRTLER Inhaber Bernd Rieck

Handwerk und Kleinverkauf 14532 Stahnsdorf • Potsdamer Allee 1 Tel.: 0 33 29- 6 32 60 mobil: 01 60-3 62 22 31 www.elektro-guertler.de info@elektro-guertler.de Elektrofachbetrieb in Ihrer Nähe

Innungsbetrieb seit 1980

Teltow. Die Angst geht um bei Teltower Hundebesitzern. Vermehrt wurden in den vergangenen Wochen sogenannte Giftköder in und nahe den Teltower Buschwiesen gefunden. Eine erste Meldung warnte die Hundebesitzer Mitte März in der öffentlichen Facebook-Gruppe „Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf“. Dort schrieb eine Nutzerin, dass Gikftköder in den Busch- bzw. Hollandwiesen entdeckt wurden. Konkret handelte es sich dabei um Hackfleischbällchen, die Nägel enthielten. Außerdem wurde der Fall auch auf der Internetplattform Maerker gemeldet.

Tel.: 03328 473432 Fax: 03328 308997 Raumausstatter_Senger@web.de Funk: 0172 5359343

TLER Mensch, sei HELLE, geh zu GÜR

15


Aus den Orten

Fotos: Netzwerk Nepals e. V.

Selbstlose Hilfe Ein Kleinmachnower erlebte 2015 das Erdbeben in Nepal hautnah mit, zurück in Deutschland gründete er das Netzwerk NePals e. V. Region. Als Fabien 2015 nach Nepal ging, um in einer Schule Englisch zu unterrichten und eine neue Kultur kennenzulernen, wusste er nicht, dass sich dadurch sein ganzes Leben verändern würde. „Ich bin nach meinem deutsch-französischen Abitur nach Nepal geflogen, um so weit wie möglich weg von anderen Deutschen oder Franzosen zu sein und weil ich mich vom Buddhismus angezogen gefühlt habe“, erklärt er. „Bei meiner Ankunft hatte ich keine Informationen über das Land. Vor Ort musste ich auch feststellen, dass 82 Prozent der Nepalesen Hindus sind.“ Es war im April 2015, der damals 20-Jährige lag in seinem Bett im Hotelzimmer – er war gerade mit dem Motorrad im Westen Nepals unterwegs –, als alles zu zittern und beben begann und umfiel, was nicht festgenagelt war. „Das Gebäude lag an einem Hang. Augenblicklich dachte ich an einen Erdrutsch, bekam Angst und rannte auf der Stelle ins Freie.“, erinnert sich Fabien zurück. Auf der Straße traf er auf dutzende andere Menschen, die es ihm gleichtaten. Schnell realisierten Fabien und die Einheimischen, dass es sich bei der Erschütterung um ein Erdbeben handeln musste, heftiger als die üblichen. Mehr als 8.000 Menschen kamen bei dem Erdbeben ums Leben, Tausende Häuser wurden zerstört, doch die Probleme nahmen da erst ihren Lauf: Sauberes Trinkwasser war Mangelware, Stromnetze waren überlastet, und unzählige Menschen hatten plötzlich kein Dach mehr über dem Kopf. Fabien entschloss sich nach dem Beben, schnellstmöglich wieder zurück zu seiner Gastfamilie zu fahren. „Meinen eigenen Eltern konnte ich erst zwei Tage später sagen, dass ich unversehrt geblieben bin“, sagt Fabien. Als Fabien die Not und das Elend auf den Straßen Nepals sah, wollte er unbedingt helfen. Nachdem er von einer Freundin erfahren hatte, dass sie bereit war, einen Spendenaufruf zu starten, um ihm das Geld zu schicken, verschwanden seine letzten Zweifel. „Plötzlich wurde mir bewusst, dass wir etwas machen mussten und zwar auf der Stelle.“ Er tat sich mit Alina und Vici zusammen, zwei anderen Deutschen, die bei der Nachbarfamilie wohnten. Schnell wurde ihnen bewusst, dass das größte Leid in den Bergen

16

herrschen würde. Dort, wo keine Hilfsgüter ankommen, die Menschen auf sich alleine gestellt sind. „Wir erhielten einen Namen von einem betroffenen Dorf, etwa vier Stunden entfernt von unserem Zuhause“, erinnert sich Fabien. Die drei machten sich auf den Weg in die nächste größere Stadt, Muglin, kauften Lebensmittel und Hilfsgüter ein. „Mit einem kurzfristig geliehenen Schulbus machten wir uns von dort aus noch am selben Tag auf den Weg in das Dorf.“ Dort angekommen, sah Fabien zum ersten Mal, welch verheerende Ausmaße das Beben hatte. „Von den Häusern des ersten Dorfes, das wir erreichten, stand kein einziges mehr.“ Das Projekt, entlegene Dörfer nach der Katastrophe mit Lebenswichtigem zu versorgen, wuchs schnell. Nachdem ein Lagerraum ausfindig gemacht worden war, fingen die Drei an, aus verschiedenen Städten Lebensmittel zu beschaffen und mieteten Taxis, Trucks oder Jeeps inklusive Fahrer an. „Parallel dazu starteten wir einen Spendenaufruf in Deutschland, Frankreich, Norwegen und Nepal“, erzählt F­ abien. Mit Erfolg: Nach wenigen Tagen kam beinahe mehr Geld zusammen, als die heutigen Studenten in ihr Projekt investieren konnten – insgesamt über 30.000 Euro. Außerdem schenkten viele Händler ihnen mehrere hundert Kilo Lebensmittel, nachdem sie erfahren hatten, warum die Deutschen so große Mengen einkauften. „Im Laufe der Zeit wurden unserem Projekt zwischen zwei und drei Tonnen an Lebensmitteln geschenkt“, lokal.report | April 2017


Aus den Orten

sagt Fabien. Nach einiger Zeit änderte Fabien die Taktik. Anstatt viele Dörfer einmal zu beliefern, suchten sie sich ein Dorf heraus, welches nicht komplett zerstört war. „Wir fingen an, dieses Dorf so lange zu versorgen, bis es wieder auf eigenen Beinen stehen konnte“, sagt er. Von dort aus wurde anschließend das Umland versorgt. „Wir haben insgesamt 12 Dörfer beliefern, etwa 2.500 Menschen eine gute Woche ernähren und 750 temporäre trockene Schlafplätze errichten können.“ Knapp vier Wochen nach dem Beben und vier Monaten Aufenthalt in Nepal zog es Fabien zurück nach Deutschland. Erst da wurde ihm bewusst, was in Nepal passiert ist. „Wir hatten uns vielen Gefahren ausgesetzt – von Motorradunfällen bis hin zu korrupten Politikern.“ Zurück in Deutschland überlegte Fabien, wie er den Menschen weiterhin helfen könne. In Nepal lernte er einen Lehrer kennen, besuchte die Schule vor Ort. Mit einem Teil der Spendengelder konnte das letzte Schuljahr von 14 Kindern bezahlt werden. „Alle haben die Schule erfolgreich abgeschlossen. Zehn von ihnen gehen mittlerweile sogar auf ein College“, sagt Fabien. In Deutschland hat er dazu ein Patensystem auf die Beine gestellt, bei dem engagierte Schulklassen der Berliner SophieScholl-Oberschule durch Spendenaktionen das Studium eines Nepalesen bezahlen. Parallel dazu nahm er Kontakt mit Mitgliedern des Vereins „NepalMed e. V.“ auf. „Wir einigten uns darauf, dass sie sich mit unserem verbliebenen Geld auf den Wiederaufbau von knapp 20 Häusern konzentrieren würden. „Mittlerweile konnten neun Häuser und ein kleines Schulgebäude mit zwei Klassenzimmern gebaut werden“, sagt Fabien. Im Juni vergangenen Jahres durften Alina und er die ersten Menschen in ihr neues Zuhause begleiten. „Ein unbeschreibliches Gefühl.“ Mittlerweile ist aus den Projekten ein Verein mit 13 motivierten Studenten entstanden, die ehrenamtlich an den Projekten arbeiten. Dass so viele Menschen die Sache unterstützen, ehrt ihn. Im vergangenen Jahr ist noch ein IT-Projekt in einem Bergkrankenhaus in Nepal entstanden. Ein nachhaltiges Wasserprojekt entsteht jetzt gemeinsam mit dem Verein. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.nepals.net  Stefanie Jakob lokal.report | April 2017

Tel.: 03328 41690 Fax: 03328 335323 E-Mail: sicherheitschulz@web.de

Tipp 270

Große Dateien versenden Wenn Sie 30 Fotos oder ein paar Videos mit jeweils 5 MB Dateigröße von der letzten Geburtstagsparty per E-Mail versenden wollen, dann ist das nicht in einem Rutsch möglich. Meist ist bei den Webhostern bei 20 MB Versandgröße Schluss. Es gibt Anbieter von Dateiversendung, die wesentlich höhere Größen zulassen. Die bekanntesten sind Dropbox, Skydrive von Microsoft oder Mega. Die Angebote variieren von 2 GB bis 50 GB Speicherplatz. Bei Amazon Cloud und iCloud bekommen Sie 5 GB gratis. Bei allen müssen Sie sich jedoch anmelden und registrieren. Beim Anbieter WeTransfer.com ist dies nicht notwendig und Sie können sofort loslegen. Sie

brauchen nur die Empfänger-Email und Ihre eigene Emailadresse anzugeben, versehen mit einer Versendenachricht, und können Dateien bis zu 2 GB insgesamt versenden. Und dies sogar gleichzeitig an bis zu 13 Adressaten. Allerdings ist die Zeit zum Abholen der Datei beim Adressaten auf 7 Tage begrenzt. Danach ist der Link nicht mehr gültig. Soll es professioneller mit Passwortschutz und anderen Funktionalitäten wie z. B. mit eigenem Hintergrundlogo sein, dann gibt es eine Plus-Version von WeTransfer, die im Jahr 120 € kostet. Dafür können Sie dann auch bis zu 20 GB Dateigröße versenden. Fröhliches Eiersuchen und ein schönes Osterfest wünscht Ihnen Alain Barthel.

Seminartermine Powerpoint Aufbaukurs .................................................... Java Grundkurs für Programmieranfänger ....................... HTML 5 Aufbaukurs ........................................................ Typo3 Grundkurs für Redakteure .....................................

0800 5 777 333

Ihre gebührenfreie Servicenummer

18. – 19.04.2017 24. – 28.04.2017 04. – 05.05.2017 04. – 05.05.2017

www.pc-college.de kleinmachnow@pc-college.de

17


Kleinanzeigen  / Leserpost

Stahnsdorf

Vermietung

Die Bürger gehen mal wieder leer aus!

Ferienwohnung zu vermieten, 55 m² Wohnfläche mit komplett eingerichteter Küche und Wannenbad, Heidestraße 15 in Teltow. Nähere Informationen unter 0172 7392823.

Wo sind die Stahnsdorfer Gemeindevertreter, die sich jahrelang darüber streiten, ob der neue Standort der Feuerwehr neben dem Gemeindezentrum oder 300 Meter weiter sein soll, oder den Seniorentreff über Jahre wenn nicht zu verhindern, so doch zumindest zu verzögern suchten?

Dienstleistungen Wege gehen ... schamanisch inspirierte Heilkunde Sterbe- und Lebensbegleitung. Besprechen von z. B.: Warzen. Lydia Seeger, Heilpraktikerin für Psychotherapie Telefon: 0163 6850671 www.lichtblickhof.de

STEUERN? Lassen Sie uns das machen – Deutschlands größten Lohnsteuerhilfeverein. Für Arbeitnehmer und Rentner im Rahmen der gesetzl. Befugnis nach §4 Nr. 11 StBerG. Einfach Mitglied werden: VLH – Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V., Beratungsstelle: Erich-Steinfurth-Str. 4, 14513 Teltow, Telefon 03328 444040, E-Mail: Susanne.Hennig@vlh.de

Genau so, wie sie dem massiven Rückbau der gut funktionierenden Potsdamer Allee (L 76, jetzt K 6960) innerhalb des Ortes nicht zuzustimmen bräuchten und den seit Jahren gehegten Wunsch einer eigenen Busspur einschließlich Nutzung für Rettungsfahrzeuge aller Art jetzt beim geplanten grundhaften Straßenausbau fordern und durchsetzten könnten. Denn bei dem schienengebundenen ÖPNV geht Stahnsdorf auf lange Sicht ja auch wieder leer aus. Genau so wenig bräuchten sie den völlig unrealistischen Verkehrsprognosezahlen der Stadt Teltow mit der für Stahnsdorf erwarteten Verkehrsentlastungswirkung für die gemeinsame, ortsverbindende neue Biomalzspangen-Straße zuzustimmen, womit sie die Anlieger der „Siedlung

nach Teltow“ um die ihnen rechtlich zustehenden Lärmschutzmaßnahmen bringen. Von der kurzen Lärmschutzwand profitieren gerade mal wirklich nur die vier Grundstücke, die direkt an die neue Straße angrenzen. Wir haben über Jahre ständig auf den fehlenden Lärmschutz hingewiesen und Nachbesserung für diese kommunale Straße gefordert, ohne jegliche für uns erkennbare Reaktion. Genauso vermissen wir, dass sich auch nur ein Gemeindevertreter mit den tatsächlich beim Bau dieser neuen Straße durch die Striewitzwiesen für Stahnsdorf entstehenden, in der Planung bereits verbal genannten, Zusatzkosten auseinander setzt. Wir haben es ja! Als Schuldenkommune sind wir ja bekannt geworden. Erst mal anfangen! Der neue Flughafen Schönefeld lässt grüßen, nur eine Nummer kleiner! Wer kontrolliert denn nun die Arbeit des Bürgermeisters und vertritt die Bürgerinteressen?  

BI „Anwohner Striewitzweg“ E. Standfuß

Verlagshaus seit 1993

Folgen Sie uns auf Facebook

Falls die Regional Rundschau nicht in Ihrem Briefkasten lag, melden Sie sich bitte bei uns:

In Stahnsdorf, Kleinmachnow und Teltow – für Sie vor Ort.

Taxiruf – mertens Bargeldlose Zahlungsmöglichkeit, Vorbestellungen, Flughafentransfer

Tel.: 03329 / 699305 Mobil: 0170 / 8360750

verkauf@stadtblatt-online.de Tel.: 03328 316453

i umtax te! a r ß o s Gr ahrgä F 7 s i b

Taxi-Service – tagsüber

Inh.: Norbert Mertens · Güterfelder Damm 62 · 14532 Stahnsdorf

18

Nicht erhalten?

www.regional-rundschau.de lokal.report | April 2017


Aus den Orten

Die Verbundenheit fördern Mittelbrandenburgische Sparkasse unterstützt Projekte und Vereine in der Region Kleinmachnow. Sportvereine wie der RSV in Stahnsdorf, schulisches Engagement wie das Klimaprojekt „Basics Unverpackt“ von Schülern der Freien Waldorfschule in Kleinmachnow, mit dem sie Landessieger beim bundesweiten Wettbewerb „Energiesparmeister“ wurden, oder Veranstaltungen wie das Volksfest „Rock am Kanal“ in Teltow – es sind die Angebote rund um Sport und Kultur, die einen Ort oder eine Region lebenswert machen. Diese gäbe es aber nicht, ohne den Einsatz der Menschen und die Bereitstellung finanzieller Mittel etwa durch Unternehmen der Region. Genau darum setzt die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) auf die Vereine und Projekte in der Region und unterstützt diese mit Spenden oder durch Stiftungen. Neben dem RSV, der Waldorfschule und dem Musikfest sind das zahlreiche weitere Projekte wie der Wünschewagen, der Halbmarathon in Teltow oder die Winteroper in Potsdam. Die MBS will damit die Verbundenheit ihrer Mitarbeiter und ihrer Kunden zur Region fördern. „Unsere Mitarbeiter leben in der Region und haben Familien, erklärt Pressesprecher Robert Heiduck. „Wir sehen uns als Mittelpunkt eines Kreises. Wir leben mit und für die Region. Darum unterstützen wir Vereine oder Volksfeste. Die Menschen sollen hier gerne leben und arbeiten.“ Mit 1.600 Mitarbeitern

Foto: Verlag

Die MBS unterstützt u. a. Projekte an der Freien Waldorfschule Kleinmachnow. ist das Unternehmen einer der größten Arbeitgeber in der Region. Ende Februar zählte die MBS bei einem Ranking von Focus-Business, Xing und kununu.com zu den 25 beliebtesten Arbeitgebern der Banken und Finanzdienstleister und ist einer der 1.000 beliebtesten Arbeitgeber bundesweit. Im Bemühen, bei der Kundschaft auch weiterhin mit Werten wie Nähe, Stabilität, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit zu punkten, setzt die MBS auch in Zeiten

Ihr Spezialist für - Baumfällungen

des Onlinebankings auf ihre 150 Geschäftsstellen und den direkten Kundenkontakt. „Die meisten Kunden agieren heute hybrid“, so Heiduck. „Sie wollen Bequemlichkeit bei den alltäglichen Geschäften (z. B. Überweisungen) und setzen bei komplexen Inhalten (z. B. Kredite für Häuser oder Autos) auf das persönliche Gespräch. Das unterstützen wir gerne und bieten alles, was eine Direktbank bietet. Uns gibt es eben nicht nur in Bits und Bytes.“  neb

Seit

2003

- Dach- u. Fassadenreinigung - regionalen Winterdienst Spezialdienst Ehlert Claude-Robert Ehlert Wilhelm-Külz-Straße 98 14532 Stahnsdorf

lokal.report | April 2017

Tel.: 03329 697490 Handy: 0173 6343956 E-Mail: postfach@spezialdienst-ehlert.de

www.spezialdienst-ehlert.de 19


Aus den Orten

Der Preis steigt Erneut erhöht sich ein Großteil der Bodenrichtwerte in der Region TKS

In der Region TKS bleibt der Wohnraum knapp. Die hohe Nachfrage lässt auch die Grundstückspreise steigen. Potsdam-Mittelmark. Die Region boomt. Der Zuzug in Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf ist ungebrochen – doch die erhöhte Nachfrage wirkt sich auch auf die Grundstückspreise aus. Die kürzlich vorgestellten Bodenrichtwerte für P ­ otsdam-Mittelmark zeigen, dass die Preise in der Region TKS weiterhin ansteigen. Nach wie vor Spitzenreiter sind zwei Gebiete in der Gemeinde Kleinmachnow.

Übertroffen wird die Medonstraße mit im Schnitt 600 Euro pro Quadratmeter nur noch von der Ginsterheide. Dort liegt der Bodenrichtwert je Quadratmeter bei stolzen 640 Euro. Im Jahr 2016 lag dieser noch bei 490 Euro/qm. Bei einem 600 Quadratmeter großen Grundstück in der Ginsterheide, das sich am Bodenrichtwert orientiert, würde der Preis bei 384.000 Euro liegen. Der Kaufpreis jedoch fällt deutlich höher aus.

Zum Kaufpreis addieren sich die Grunderwerbssteuer, die im Land Brandenburg bei 6,5 Prozent des Kaufpreises liegt, sowie Kosten für den Notar und den Eintrag ins Grundbuch, die maximal 2 Prozent des Kaufpreises ausmachen dürfen. Läuft der Verkauf über einen Makler, kommen weitere Kosten in Höhe von 7,14 Prozent auf einen zu. Statt 384.000 Euro werden dann 446.923 Euro für ein solches Grundstück fällig – die zusätzlichen Kosten betragen fast 64.000 Euro, vor-

Fotos: Verlag

Die Straße Roßberg in Kleinmachnow

20

lokal.report | April 2017


Aus den Orten

ausgesetzt, eine Finanzierung ist nicht nötig. Der Hausbau, Umzug und weitere Kosten sind darin noch nicht inbegriffen. Am niedrigsten sind die Bodenrichtwerte in der Gemeinde Kleinmachnow übrigens im Ortsteil Dreilinden. Mit einem Wert von 210 Euro je Quadratmeter ist es dort günstiger, als in vielen Lagebereichen in Stahnsdorf oder Teltow. In den Ortsteilen der Gemeinde Stahnsdorf variieren die Richtwerte zwischen 120 Euro (z. B. Ortslage Sputendorf) und 220 Euro (­Güterfelde/OT Kienwerder). In ­Stahnsdorf selbst liegt der Quadratmeterpreis bei 200 Euro (Mädchensiedlung, Wohnpark Waldviertel) bis 290 Euro (­Blumensiedlung, Wohnpark Gladiolenweg, Wohnpark Schwarzer Pfuhl). Etwas teurer ist es in Teltow. Der teuerste Quadratmeterpreis wird – wie bereits in den Vorjahren – in Teltow-Seehof erhoben, in diesem Gebiet liegt der Bodenrichtwert bei 300 Euro. Östlich vom Bahnhof werden etwa 140 Euro je Quadratmeter fällig, geht es nach den Werten des Gutachterausschusses. Insgesamt wurden vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Potsdam-Mittelmark 381 Bodenrichtwerte für baureifes Land ermittelt. 151 davon haben sich in ihrem Wert verändert: 20 Bodenrichtwerte sanken je Quadratmeter um 2 bis 20 Euro. Angehoben wurden die Bodenrichtwerte in 131 Fällen zwischen einem und 150 Euro je Quadratmeter. Allein 14 Erhöhungen der Richtwerte wurden in Kleinmachnow vorgenommen – um 50 bis 150 Euro je Quadratmeter. Ebenfalls 14 Bodenrichtwerte haben sich in der Stadt Teltow erhöht. Hier stiegen die Preise pro Quadratmeter um 25 bis 110 Euro. Die zum Teil sehr großen Unterschiede der Bodenrichtwerte – in Potsdam-Mittelmark gibt es eine Spanne von 635 Euro – zeigen, wie unterschiedlich attraktiv der Landkreis ist. Im ländlichen Süden liegen die Bodenrichtwerte teilweise bei 5 Euro pro Quadratmeter, beispielsweise im Bad Belziger Gemeindeteil Weitzgrund. Grund sind unter anderem die schlechte Anbindung an die Metropolregion, die teilweise sehr schlechte ärztliche Versorgung oder reduzierte soziale Infrastruktur.  ste lokal.report | April 2017

Kleinmachnow Ortsteil/Lagebereich Meiereifeld Ginsterheide östl. vom Friedhof westl. vom Friedhof Ortszentrum (F.-Funke-Allee) Medonstraße Weinberg Fontanestraße Leite Schleusenweg Dreilinden Wohnpark am Stahnsdorfer Damm Wohnpark Stolper Weg

2013 (€/m2) 270 300 250 220 250 290 210 220 230 250 130 200 * 230 *

2014 (€/m2) 350 380 300 300 300 380 250 270 270 300 150 260 * 280 *

2015 (€/m2) 400 430 320 320 330 430 250 300 300 280 150 290 * 310 *

2016 2017 (€/m2) (€/m2) 400 560 490 640 340 440 360 470 350 460 460 600 250 330 320 420 320 420 330 460 160 210 310 * 400 330 * 430

Stahnsdorf 2013 2014 2015 2016 2017 (€/m2) (€/m2) (€/m2) (€/m2) (€/m2) OT Güterfelde Ortslage 100 115 100 135 180 OT Güterfelde GT Kienwerder 120 120 170 170 220 OT Schenkenhorst Ortslage + WP Florazeile 85 90 90 90 120 OT Sputendorf Ortslage + WP Dorfstraße 80 90 90 90 120 Stahnsdorf Blumensiedlung 145 160 170 240 290 Stahnsdorf Wohnpark Gladiolenweg 170 180 230 240 290 Stahnsdorf Wohnpark Schwarzer Pfuhl 190 210 230 240 290 Stahnsdorf Mädchensiedlung 140 140 170 220 200 Stahnsdorf Wohnpark Waldviertel 170 170 220 220 200 Stahnsdorf nördl. Potsdamer Allee 150 150 200 220 240 Stahnsdorf südl. Potsdamer Allee 130 150 210 210 210 Stahnsdorf südl. Wilhelm-Külz-Straße 110 110 170 220 220 Stahnsdorf Vogelsiedlung 130 130 190 220 220 Stahnsdorf Neubauernsiedlung 75 75 100 110 200 Stahnsdorf Wohnpark Grashüpferviertel 180 180 230 240 240

Ortsteil/Lagebereich

Teltow Ortsteil/Lagebereich Blumensiedlung Flussviertel – Kern (außerhalb SAN) Iserstraße Mahlower Straße Nord/Süd südl. der Händelstraße Ost Wohnpark Musikerviertel östlich vom Bahnhof Seehof Sigridshorst Ruhlsdorfer Straße Wohnpark Heinersdorfer Weg Wohnpark Martin-Niemöller-Straße Wohnpark Mühlendorf Wohnpark Buschwiesen-Karree Wohnpark Friggastraße OT Ruhlsdorf Ortslage + WP Teltoder Str. OT Ruhlsdorf Staedler-Siedlung

2013 (€/m2) 145 170 110 150 150 170 * 90 180 110 140 250 * 150 * 220 * 130 * 100 90

2014 (€/m2) 160 140 130 160 160 170 * 100 210 120 160 250 * 150 * 220 * 130 * 190 * 120 95

2015 (€/m2) 210 200 150 200 200 210 * 110 220 150 180 270 * 170 * 240 * 150 * 200 * 140 95

2016 2017 (€/m2) (€/m2) 210 270 220 290 150 200 220 290 220 290 220 290 110 140 190 300 140 180 180 230 220 * 290 220 * 290 240 * 310 150 * 200 200 * 260 110 180 85 110

*erschließungsbeitrags- und kostenerstattungsbetragsfrei

21


TopThema

Kein Weg dran vorbei Kreisstraßenbetrieb stellt erste Pläne zum Umbau der Potsdamer Allee vor Foto: Verlag

Stahnsdorf. Die Region wird um eine Großbaustelle reicher: Der Umbau der Potsdamer Allee (Kreisstraße K 6960), welche Stahnsdorf mit Teltow und P ­ otsdam verbindet, soll voraussichtlich noch in diesem Sommer beginnen.

Abschnitt Schleusenweg bis WilhelmKülz-Straße, teilt das Ingenieurbüro proVia mit, welches mit der Planung des Umbaus beauftragt ist. Die Unterteilung der Reststrecke in Bauabschnitte sowie die Verkehrsführung ist noch in Planung.

Die Umstufung der ehemaligen Landeszur Kreisstraße erfolgte Anfang 2016 nach einem langem Zwist zwischen Landes- und Kreisstraßenbetrieb. Der Kreis wollte die Straße daraufhin in unsaniertem Zustand an die Gemeinde abtreten. Einen Vorschlag, den Bürgermeister Bernd Albers vorausschauend ablehnte. „Hätte die Gemeinde die Potsdamer Allee in ihre Straßenbaulast übernommen, hätte ein späterer Ausbau vollständig auf die Anlieger umgelegt werden müssen“, erklärt Albers. Die Kreisstraße selbst sowie Rad- und Gehweg auf der südlichen Seite befänden sich in dem 1973 hergestellten Zustand, eine Sanierung sei daher nicht zuletzt aus Gründen der Verkehrssicherheit zwingend geboten.

Droht ein neues Verkehrschaos?

Abschnitte mit Vollsperrung Der Umbau soll nach derzeitigem Stand in vier Etappen erfolgen. Fest stehen bisher die Abschnitte Bäkedamm in zwei Unterabschnitten jeweils unter Vollsperrung (der Verkehr wird dann über die Wilhelm-Külz-Straße umgeleitet) und der

22

Anwohner befürchten durch den Umbau eine dramatische Verschlechterung der Verkehrssituation in der Region, nicht nur während der Baumaßnahmen. Denn mit dem derzeit andauernden Ausbau der Ruhlsdorfer Straße in Teltow wird

Der Verkehr wird nicht zum Stillstand kommen. Michael Hollax, Kreisstraßenbetrieb

den Autofahrern in der Region noch bis zum dritten Quartal 2018 Geduld abverlangt. Auch das Damoklesschwert des Neubaus mit einhergehender Vollsperrung der Rammrath-Brücke hängt nach wie vor über der Region. Die Sanierung soll nach Abschluss der Baumaßnahmen in der Ruhlsdorfer Straße beginnen und anderthalb Jahre dauern, wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brandenburg mitteilt. Die Umbauarbeiten der Potsda-

mer Allee werden zu dieser Zeit wohl noch nicht abgeschlossen sein.

Anlieger zahlen Nebenanlagen Rund fünf Millionen Euro investiert der Kreisstraßenbetrieb (KSB) in den Umbau, ein Antrag auf Fördermittel des Landes ist zurzeit in Bearbeitung. Nach erfolgter Übergabe des Fördermittelbescheides kann mit dem Umbau begonnen werden, teilt der KSB mit. Die Gemeinde trägt die Kosten zur Herrichtung der Nebenanlagen, welche Gehwege, Entwässerungsanlagen, Beleuchtung sowie Parkbuchten umfassen und mit rund 840.000 Euro veranschlagt werden. Davon werden 55 Prozent auf die Anlieger umgelegt. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, kommen auf Besitzer eines 1.000 Quadratmeter großen Grundstücks Kosten von etwa 2.250 Euro zu, bei kleineren Grundstücken bzw. gewerblich genutzten Grundstücken wird der Betrag entsprechend der Straßenausbaubeitragssatzung angepasst. Eine Kostenersparnis für die Anlieger bringt die Auslagerung des Radweges. Nach derzeitigem Planungsstand soll auf der Fahrbahn ein Radfahrstreifen angelegt werden, ein mit durchgehendem Breitstrich gekennzeichneter, separater Verkehrsraum nur für Radfahrer. „Die lokal.report | April 2017


Topthema

Verlagerung des Radweges aus dem Seitenraum auf die Fahrbahn ist mittlerweile Standard bei Straßenneubauten“, erläutert Prof. Dr. Herbert Staadt, der als unabhängiger Auditor in die Planung eingebunden ist. „Moderne Unfallanalysen bestätigen, dass Fahrradfahrer im Seitenraum beim Passieren von Grundstücksausfahrten schneller zu übersehen sind als im Straßenraum.“ Eine Einschätzung, die vielen Eltern Bauchschmerzen bereitet. Jeden Morgen müssen zur Hauptverkehrszeit etwa 700 Schüler über die Potsdamer Allee das Vicco-von-BülowGymnasium erreichen, zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto. „Nach einer aktuellen Zählung wird von 10.550 Fahrzeugen pro Tag ausgegangen“, erklärt Staadt.

Einspurigkeit sorgt für Groll Die Planung sieht vor, dass künftig statt der bislang vier nur noch zwei Spuren befahrbar sind, welche durch einen Mittelstreifen voneinander getrennt sind. Damit stößt sie bei vielen Anwohnern auf großen Widerstand. „Bei der Potsdamer Allee handelt es sich nicht nur um eine Ortsdurchfahrt, sondern um eine wichtige Verbindung innerhalb der Gemeinde“, kritisiert Tina ­Rieck*, Inhaberin eines Geschäftes an der Potsdamer Allee. Auch im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) der Gemeinde aus dem Jahr 2009 heißt es, die Potsdamer Allee habe eine „wesentliche Bedeutung für die Anbindung an das Fernstraßennetz und die innerörtliche Erschließung von Stahnsdorf.“ Im VEP wird daher auch die „Anlage beidseitiger Busspuren auf der Potsdamer Allee“ empfohlen. Bei einer Einspurigkeit, so fürchten Anlieger, könnten haltende Busse, Müllfahrzeuge oder Linksabbieger den Verkehrsfluss unterbrechen und einen Stau provozieren. „Die einseitige Fahrbahn ist inklusive Radfahrstreifen 5,10 Meter breit. Die PKW können an den haltenden Bussen, welche etwa 2,50 Meter breit sind, vorbei“, erklärt ­Michael Hollax vom KSB.

Radfahrer entscheiden, ob sie halten oder sich in den fliessenden Verkehr einreihen.

Am Bedarf vorbei geplant? Auf den Bau von sogenannten Bushaltebuchten wurde „aus Sicherheitsgründen“ ganz bewusst verzichtet, so KSB-Mitarbeiter Hollax. Auditor Staadt bittet, in der Diskussion die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel nicht zu vergessen: „Auch sie sind Verkehrsteilnehmer“. Das vorliegende Konzept gewährleiste ein zügiges Vorankommen der Busse. Anwohnerin ­Simone Garger* kann diese Argumentation nicht nachvollziehen. Das Potenzial der Potsdamer Allee sei bei der gegebenen Breite, die verglichen mit anderen Straßen in Potsdam oder Berlin schon beinah luxuriös sei, vorhanden, werde durch das Konzept jedoch nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft. „Hier wurde ganz klar am tatsächlichen Bedarf vorbei geplant. Die Fußgängerwege sind überbreit angelegt, dabei spielt sich der Verkehr der Potsdamer Allee hauptsächlich auf der Straße ab“, sagt sie.

Kreisverkehre statt Ampeln Die Einmündung Schleusenweg in die ­Potsdamer Allee gilt als einer der vier Haupt­unfall­schwer­punkte in Stahnsdorf. Aus diesem Grund plant der KSB an dieser Stelle den Bau eines Kreisverkehres

mit nicht-überfahrbarer Mittelinsel. Die Querung der Fahrbahn erfolgt an dieser Stelle über Fußgängerüberwege (FGÜ) mit Beleuchtung und Beschilderung. Dies ist auch bei den sogenannten Minikreisverkehren mit überfahrbaren Mittelinseln der Fall, welche an den Einmündungen Bahnhofstraße, FriedrichNaumann-Straße/Heinrich-Zille-Straße und Bergstraße gebaut werden. Weitere FGÜ sind nicht geplant. Die einzigen Ampeln der umgebauten Potsdamer Allee werden an der Einmündung der Wilhelm-Külz-Straße sowie Wannsee­ straße zu finden sein. „Ein Unding!“, kritisiert R ­ egina Schwarz, Anwohnerin und Gemeindevertreterin der Fraktion BfB/ Die Neuen. „Wir haben so lange für die Ampel an der Heinrich-Zille-Straße gekämpft, um die Schulwegsicherung für Schüler des Vicco-von-Bülow-Gymnasiums und der Heinrich-Zille-Grundschule zu erhöhen.“ Für sie ist es schwer vorstellbar, dass ein Kreisverkehr mit angrenzendem „Zebrastreifen“ mehr Sicherheit bieten soll. Vor allem, wenn das neu zu erschließende Wohngebiet in der Heinrich-Zille-Straße fertiggestellt ist. Zur Sicherung einer gefahrlosen Überquerung der Straße werden an verschiedenen Abschnitten sogenannte Querungshilfen eingebaut, erklärt Auditor Staadt. Denn der geplante, drei Meter breite Mittelstreifen sei kein ­Grünstreifen,

Halt für Radfahrer Unbequemer werden haltende Busse für Radfahrer. „Im Bereich der Haltestellen wird der Radfahrstreifen unterbrochen, sodass der Bus bis an den Bordstein heranfahren kann“, teilt Thomas Pilz vom Planungsbüro mit. Folglich müssen sich lokal.report | April 2017

Foto: Gemeinde Stahnsdorf

Mitarbeiter der Hauptverwaltung und des Planungsbüros erläutern Anliegern das ­Umbaukonzept für die Potsdamer Allee auf einer Anwohnerinformationsveranstaltung.

23


Topthema

wie irrtümlicher Weise von vielen Anwohnern angenommen. Dieser Raum böte Platz für Linksabbiegerspuren und gepflasterten, mit abgesenktem Bordstein versehenen Querungsinseln, die auch von Rollstühlen und Kinderwagen problemlos überfahren werden können. Ältere Mitbürger könnten die Fahrbahn zurzeit kaum sicher passieren, weil die Straße so breit sei. Die in den Mittelstreifen integrierten Querungshilfen verschafften jedoch eine Aufenthaltsmöglichkeit, sodass ein „ein sicheres Überqueren der Straße gewährleistet ist“, erklärt Staadt. Eine Bepflanzung des Mittelstreifens mit Bäumen und Sträuchern ist nicht vorgesehen, teilt Bürgermeister Albers mit.

Rettungswege bei Noteinsätzen Rosemarie Kaersten, Gemeindevertreterin der LINKEN, sieht auf die Region derweil ein ganz anderes Problem zukommen. Bei einer Straßenbreite von 5,10 Metern sei ein problemloses Überholen von haltenden Bussen oder Lastfahrzeugen durch Rettungswagen oder Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr nicht gewährleistet, denn diese sind in der Regel 2,50 Meter breit. Der KSB sagt dabei zu, „mit Auditor und Planer eine Lösung“ zu erarbeiten. „Die Borde werden überfahrbar gestaltet und im Mittelstreifen wird eine zweizeilige Granitsteinreihe eingebaut, die befahren werden kann, so dass ein seitliches Ausweichen möglich ist und die Rettungsgasse entsteht“, so Hollax vom KSB. „Allerdings muss die Bildung einer Rettungsgasse auch während der Bauphase gewährleistet werden“, betont Kaersten mit Blick auf die baudedingte, zeitweise Vollsperrung des Bäkedamms.

Anlieger kritisieren Informations­ politik der Gemeinde

meinde Geld, da kann man doch wohl erwarten, dass sie im Vorfeld angeschrieben und darüber informiert werden, welche Baumaßnahmen wann und wie geplant sind“, sagt er. Kreis und Gemeinde stellten auf einer Informationsveranstaltung für Anwohner Anfang März das Konzept vor und räumten zudem bis 14. März die zusätzliche Möglichkeit ein, „schriftlich Anregungen zu geben“. Diese wurden in der Hauptverwaltung gesammelt und nun an den KSB weitergeleitet. Der Kreis wird die Potsdamer Allee in jedem Fall umbauen, teilt die Gemeinde Stahndorf mit. Sie hat die eingegangenen Wünsche der Anlieger weitergegeben und um Bewertung und Berücksichtigung gebeten. Der KSB „wird jeden einzelnen Vorschlag auf

seine Umsetzbarkeit hin prüfen“, teilt das Planungsbüro mit.

Rückbau reduziert Lärm Doch es gibt auch Befürworter des Umbaus. Anwohner Fabian Eisenberg* begrüßt die Pläne, da mit ihnen eine deutliche Reduzierung der Verkehrslärmbelastung einhergeht, hofft er. „Vor allem nachts lädt die offene und weite Straße nicht nur Lieferfahrzeuge dazu ein, mit deutlich höherer Geschwindigkeit zu rasen.“ Eine optische Aufwertung der desolaten Straße führe überdies automatisch zu einem anderen Fahrverhalten der Fahrzeugführer. „Das würde die Lebensqualität in Stahnsdorf deutlich verbessern.“ * Namen geändert

Wannseestraße

Wil

llee

-Kü

lz-S

A

traß

e

a

tsd

Po

r me

Madlen Pilz

helm

Schleusenweg

aß fstr

ho

hn e

24

Übersicht der Straßenquerschnitte auf den Abschnitten Ortseingang bis Wannseestraße (links) sowie Wannseestraße bis Bauende (rechts) nach derzeitigem Planungsstand

Ba

Viele Gewerbetreibende und Anwohner bemängeln eine fehlende Bürgerbeteiligung im Vorfeld der Planung. „Die Interessen und Bedürfnisse der Anlieger sind in keiner Weise in die Planung eingeflossen“, moniert Geschäftsinhaberin ­Rieck. „Die Bürger wurden weder beteiligt noch informiert!“ Die Veröffentlichung des Plan­ent­wurfs im Amtsblatt für die Gemeinde sowie auf der Homepage der Gemeinde geht Peter Schulz*, ebenfalls Geschäftsinhaber, nicht weit genug. „Die Gewerbetreibenden bringen der Ge-

Grafik: Gemeinde Stahnsdorf

e

lle

rA

e am

tsd

Po

Foto: Verlag

Auf rund zwei Kilometern Länge soll die Potsdamer Allee umgebaut werden. lokal.report | April 2017


Aus den Orten

Gerechte Beiträge? Vier Optionen für die Verbände Region. Im Jahr 2015 fand mit dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) ein jahrelanger Rechtsstreit zur Altanschließer-Thematik sein Ende. Dieses Urteil hatte auch Folgen für die Zweckverbände „Der Teltow“ und „Mittelgraben“.

als Altanschließer gelten, ihren Bescheid gezahlt, jedoch keinen Widerspruch eingelegt haben? Oder diejenigen, die ihre Beiträge in Raten zahlten? Für die Abwasserverbände im Land Brandenburg ergeben sich aus der Rechtsprechung vier verschiedene Optionen.

„Ein Großteil der betroffenen Beiträge sind bereits zurückgezahlt“, erklärt Felix von Streit, Geschäftsführer der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH (MWA). Mit der Rückerstattung der gezahlten Beiträge von sogenannten Altanschließern, die Widerspruch eingelegt oder dagegen erfolgreich geklagt haben, folgen die Verbände dem Beschluss des Gerichtes. Doch was ist mit denen, die

Option 1, welche eine Verpflichtung zur Rückzahlung der Beiträge als Folge hat, betrifft nur diejenigen Beitragspflichtigen, die vom o. g. Beschluss des BVerfG betroffen sind und vom Urteil betrof-

Wer zählt zu den Altanschließern? Als Altanschließer gelten Eigentümer von Grundstücken, welche bereits vor der deutschen Wiedervereinigung an die Wasser- und Abwasserversorgung angeschlossen waren. Stichtag ist der der 3. Oktober 1990.

fenen Kunden, die die Widerspruch eingelegt oder geklagt haben. Bei bestandskräftigen Bescheiden gibt es keine Rückerstattungspflicht. Option 2 würde darüber hinaus auch die Fälle betreffen, deren Bescheide bestandskräftig sind, der Betrag jedoch noch nicht in voller Höhe gezahlt wurde. Aufgrund der Gerichtsentscheidungen können weitere Zahlungen nicht gefordert werden. Die Aufhebung dieser Bescheide ist gesetzlich nicht notwendig. Die Entscheidung liegt allein beim Verband, der damit jedoch auch ein Risiko eingehen würde, wenn er ohne Not bestandskräftige Bescheide aufhebt. Komplizierter wird es bei Option 3: Hierbei handelt es sich um eine Variante, bei der alle

bestandskräftigen Bescheide aufgehoben würden, die von der der Entscheidung des BVerfG betroffen sind. Ein Großteil der Grundstückseigentümer aus der Veranlagung im Jahr 2015 würde damit die gezahlten Beiträge zurückerhalten. Die weiteren Folgen von Option 3 sind jedoch stark risikobehaftet. „Damit könnte möglicherweise eine Lawine losgetreten werden“, sagt von Streit. Die Verbände müssten bei Umsetzung dieser Option möglicherweise mit einer Vielzahl an Klagen rechnen, die auf Gleichbehandlung bestandskräftiger Bescheide pochen. Option 4 beinhaltet eine Rückzahlung aller jemals vom Verband erhobenen Beiträge. Aus der bisherigen Mischfinanzierung – aus Beiträgen und Gebühren – würde eine reine Gebührenfinanzierung entstehen. Diese Variante würde allerdings ein großes finanzielles Loch in die Kassen der Verbände reißen, eine Deckungslücke würde entstehen. Da eine Kreditaufnahme dafür eher nicht möglich ist, müssten die Verbände die Finanzierung auf die Kommunen umlegen. Doch auch wenn die Region finanziell gut dasteht, eine solche Umlage würde die Stadtkassen sprengen, was wiederum auf die Bürger umgelegt werden müsste. „Durch die Umstellung wären außerdem nicht nur Grundstücksbesitzer, sondern auch Mieter betroffen“, erklärt Felix von Streit und weiter: „Die Belastung für Mieter wäre massiv .“ Für welche Option man sich am Ende entscheidet, steht noch aus. „Die Entscheidung liegt nicht bei uns, sondern bei der Verbandsversammlung“, sagt von Streit. Fakt ist jedoch, dass für die Optionen 1 bis 3 die Kalkulation gespaltener Gebührensätze unumgänglich ist. Es gibt eine Gruppe Beitragszahler und eine Gruppe Nichtbeitragszahler, für die unterschiedliche Mengen- und/oder Grundgebühren zu kalkulieren sind. Das ergibt sich aus den Vorschriften des Kommunalabgabengesetzes.  ste

25


Reportage

26

lokal.report | April 2017


Reportage

Wild Wild Sputendorf Sputendorf. „Miriam? Ja, die muss hier irgendwo sein“, sagt die Reiterin auf die Frage nach der Hofleiterin und lässt den Blick über die Anlage schweifen. Irgendwo – eine recht vage Aussage für einen 100 Hektar großen Hof. An Wohnhaus, Reithalle, Ställe, Reitplätze und Roundpen reihen sich mehrere Paddocks, in denen sich hell- und dunkelbraune Pferde tummeln, dahinter eröffnen sich Weideflächen, die bis an den Wald und auf der anderen Seite bis nach Güterfelde reichen. An sich nichts Ungewöhnliches für einen Reiterhof. Ein wenig anders ist Gut Sputendorf im gleichnamigen Stahnsdorfer Ortsteil aber doch. In dem Westerntrainingszentrum, in dem die Besitzer ­Sabine und ­Georg ­Lagerbauer Training und Ausbildung von Westernpferden anbieten, werden auch American Quarter Horses gezüchtet. „Ich bin gleich wieder da, dann bringe ich dich zu den Ställen“, bietet die Reiterin mir an und ist schon in der Einfahrt verschwunden. Währenddessen bahnt sich ein kleiner Flirt an. „Rocky“ beobachtet mich schon eine ganze

lokal.report | April 2017

27


Reportage

Weile. Nun ergreift er seine Chance, kommt auf mich zugelaufen und lässt etwas Blaues auf meine Stiefel fallen. Dann schaut er erwartungsvoll zu mir hoch und wieder zum Ball hinunter. Gerne tue ich dem kleinen Jack-Russell-Mischling den Gefallen und werfe den Ball ein Stück über den Hof.

Zucht als Hobby Inzwischen hat Miriam Stege mich gefunden. Die Pferdewirtschaftsmeisterin und Leiterin des Hofes nimmt mich wie versprochen mit zu einer Tour über Gut Sputendorf. Der Pensions- und Zuchtstall mit rund 70 Pferden, 60 davon Pensionspferde, zehn im Besitz der Eigentümer Sabine und Georg Lagerbauer in Sputendorf, hat sich aufs Westernreiten spezialisiert. Als vor rund 40 Jahren die ersten Reiter in diesem Stil ritten, waren sie damit noch Außenseiter. Heute hat das Westernreiten eine große Fangemeinde. Die Lagerbauers sind leidenschaftliche Fans dieser Sportart und vor allem von amerikanischen Quarter Horses, die sie auf dem Hof als Hobby züchten. Verkauft werden die Tiere nur an ausgewählte Reiter. Auf der Suche nach süßen kleinen Fohlen werde ich allerdings enttäuscht. „Derzeit stehen die Zwei- und Dreijährigen zum Verkauf. Neue Fohlen wird es erst im nächsten Jahr wieder geben“, erklärt Miriam.

Pferde mit starkem Charakter Amerikanische Quarter Horses sind die beliebtesten Westernreitpferde überhaupt. Mit ihrem ausgeglichenen Charakter und dem starken Körperbau vereinen die Tiere alles, was ein gutes Westernreitpferd mitbringen muss. Die Pferde mussten einst unter tausenden wilden Rindern die Nerven behalten, beim

28

Zusammentreiben schneller sein als die Herde und auch abrupt bremsen, um zum Beispiel ein ausgebüxtes Tier aufzuhalten. „Quarter Horses werden speziell dafür gezüchtet“, erklärt Miriam. „Sie haben an der Hinterhand sehr starke Gelenke und sind besonders

gut geeignet, um die Übungen beim Reining (das ist eine spezielle Disziplin beim Westernreiten, ähnlich wie die Dressur beim englischen Reiten, Anm. d. Red.) durchzuführen.“ Die Rasse ist besser für die Belastung gemacht, die beim plötzlichen Halt aus dem Galopp auf die Gelenke entsteht. Zusätzlich werden die Tiere durch die speziell ausgestatteten Reitplätze auf dem Hof unterstützt. Diese haben einen speziellen Boden, der tief genug für lokal.report | April 2017


Reportage

Fotos: Verlag

die abrupten Bremsungen und Drehungen ist, bei denen sich die Beine des Pferdes tief in den Sand graben. So werden die Gelenke geschont, und das Pferd verletzt sich nicht. Ein Reiningboden hat meist eine feste Unterschicht wie Lehm, auf der etwa zehn Zentimeter Sand auf-

geschüttet werden. Auf dem Hof ist die Atmosphäre angenehm. Alle duzen sich, viele Reiter haben ihre Hunde mit dabei, die Pferde stehen entspannt in den Paddocks. Auch der Rest des Hofes ist speziell auf die Bedürfnisse von Westernreitern ausgerichtet. Das Roundpen ist eine runde, komplett mit einem hohen Zaun umgebene Halle. „Darin kann mit den Pferden gearbeitet werden, ohne dass sie von äußeren Einflüssen abgelenkt werden“, erklärt ­Miriam. „Dann kann lokal.report | April 2017

es aber sein, dass sie umso mehr abgelenkt sind, wenn man mit ihnen wieder aus dem Roundpen herauskommt und sie mit all den Eindrücken konfrontiert werden.“ Als Leiterin des Hofes kümmert sich ­Miriam um die Pferde und um alles, was sonst auf dem Hof organisiert werden muss. Ein normaler Arbeitstag beginnt für sie frühmorgens mit dem Füttern der Pferde. „Danach machen wir eine allgemeine Gesundheitskontrolle. Das heißt, dass ich überprüfe, ob die Atmung gleichmäßig ist, ob es äußerliche Blessuren oder Verletzungen gibt. Einige Pferde stehen draußen in Gruppen zusammen. Da kann es passieren, dass sie sich gegenseitig verletzen. Dann wird geprüft, ob die Augen und die Beine gut aussehen. Wenn das Pferd nicht vernünftig atmet, werden der Puls, die Temperatur und die Schleimhäute genauer kontrolliert und wenn nötig der Tierarzt gerufen.“ Ist das Pferd krank, braucht es natürlich mehr Aufmerksamkeit. Nach der Kontrolle kommen die Pferde in den Paddock oder auf die Weide, werden von den Besitzern oder der Trainerin geritten. Auf Gut Sputendorf können Pferdebesitzer ihre Pferde trainieren oder junge Pferde ausbilden lassen. „Wenn Reiter gerne mit ihren Pferden auf Turniere gehen wollen, aber die Pferde lange nicht trainiert wurden, bereitet unsere Trainerin sie darauf vor“, erzählt Miriam. „Die meisten nehmen aber nicht an Turnieren teil, sondern genießen das Reiten als Freizeitsport.“

Ein Leben für die Pferde Zu Miriams Aufgaben gehört auch die Bestellung von Futter, Stroh und Einstreu, sie kontrolliert die Weiden, Paddocks und Ställe, organisiert Termine mit dem Hufschmied oder dem Tierarzt oder organisiert die Pflege der Reitanlagen. Der

Reiningboden etwa muss sehr gut gepflegt werden, um seine Funktion zu erfüllen. „Außerdem bin ich für die Personalplanung zuständig.“ Ein Job fern von den Träumen kleiner Mädchen. Dennoch könnte sich Miriam nichts vorstellen. „Ich kann mir nicht vorstellen, im Büro zu sitzen. Ich brauche die Arbeit an der frischen Luft und mit den Tieren.

Dressur des Westernreitens Ähnlich sieht das Trainerin Mandy Faust, die mit der Stute „Sunny“ auf dem Reiningplatz trainiert. Die 26-Jährige hat schon als kleines Mädchen mit dem Westernreiten angefangen. Sie ist erst vor Kurzem nach vier Jahren aus den USA zurückgekehrt, wo sie eine Ausbildung bei dem bekannten Westernreiter Joe Schmidt als Trainerin absolviert hat. Dort hat sie sich vor allem auf das Reining konzentriert. Reining ist die Dressur des Westernreitens, nur ein wenig schneller geht es dabei zu. Reining wird durchgehend im Galopp geritten. Die Elemente dieses Sports setzen sich aus den Aufgaben zusammen, die das Pferd bei der Arbeit mit Rindern beherrschen musste. Das Pferd muss eine Vollbremsung auf der Hinterhand aus dem vollen Galopp, schnelle 360-Grad-Drehungen und 180-GradWendungen auf der Hinterhand rasant ausführen können. Anders als ich es vom englischen Reiten kenne, sieht man überhaupt nicht, dass Mandy irgendetwas macht. Auch als die Stute abrupt aus dem Galopp bremst, sieht das aus, als würde sie den ganzen Tag nichts anderes machen. Ein Sport, den man unbedingt mal ausprobieren sollte.  Andrea Nebel

29


Porträt des Monats

Mehr als nur Vorlesen Lesepatin Ute Anzlinger hilft Kindern beim Lesen, Schreiben und Rechnen

Stahnsdorf. Heute sind „Der gestiefelte Kater“, „Die Prinzessin auf der Erbse“ und das „Tischlein, deck dich“ zu Gast in der Heinrich-Zille-Grundschule, denn die 5. Klassen nehmen im Deutschunterricht Märchen durch. Doch nicht alle Kinder können von Anfang an gut lesen, einige von ihnen müssen darum mit der Lesepatin üben. In der Schulbibliothek sitzt Ute ­Anzlinger mit einem Mädchen und vier Jungen an einem großen Tisch. Mit dem Finger auf den Zeilen beginnt Lukas zu lesen. Mehrmals gerät er ins Stocken, liest aber tapfer weiter. Nach einem Absatz greift Ute Anzlinger sanft ein. „Wie fandet ihr, was Lukas gelesen hat?“ Neben dem Stocken sind den Kindern noch ein paar andere Fehler aufgefallen, die sie nacheinander anbringen. Dass sie dabei freundlich sind, ist für die 62-Jährige sehr wichtig „Durch faire Kritik lernen die Kinder, andere zu beurteilen und sich auch selbst einzuschätzen.“ Nachdem jedes Kind gelesen hat, gibt Ute Anzlinger ihnen Tipps, wie sie Zuhause üben können, und lässt sie einmal in die Tüte Gummibärchen greifen. „Das mache ich nicht jedes Mal. Aber heute waren alle besonders fleißig.“ Ute Anzlinger ist weit von dem entfernt, was man sich unter einer Leseoma vorstellt. Statt mit einem Buch auf dem Schoß in einem großen Ohrensessel, sitzt

30

sie mit den Kindern am Tisch und nicht sie liest ihnen vor, sondern die Kinder ihr. Sie hilft ihnen aber auch beim Schreiben oder bei den Mathehausaufgaben. 18 Stunden in der Woche ist die ehrenamtliche Lesepatin an der Heinrich-ZilleGrundschule zu Gast. Sie arbeitet nach einem festen Unterrichtsplan. „Die Lehrer bestimmen, welche Kinder zu mir kommen und welche Aufgaben wir erledigen. Aber wenn ich merke, die Kinder werden unruhig, ändere ich meine Stunde.“ Nach 12 Jahren als ehrenamtliche Lesepatin genießt sie das Vertrauen von Lehrern und Schülern. In diesem Jahr durfte sie sogar mit auf das Lehrerfoto. Angefangen hat alles im Jahr 2004. Damals folgte Ute A ­ nzlinger einem Aufruf beim Fernsehsender „teltOwkanal“, wo eine Vorleserin für die Kita „Mäuseburg“ gesucht wurde. Die Aufgabe erfüllte sie zur Zufriedenheit aller und wollte weitermachen. Die „Akademie der 2. Lebenshälfte“ vermittelte sie als Lesepatin an die Zille-Grundschule. Heute gehört sie dort quasi zum Inventar. Keine andere Ehrenamtliche ist so lange dabei. Derzeit gibt es vier Lesepaten, weiterer Bedarf ist aber immer da (Akademie der 2. Lebenshälfte Kleinmachnow, Tel.: 03328 473134). „Was man unbedingt braucht, ist die Liebe zu den Kindern und Geduld. Man muss die Kinder so nehmen, wie sie sind und sich auch selbst nicht verstellen.“

Was ihren Erfolg ausmacht? „Die Kinder dürfen mich Ute nennen. Man hat schneller Kontakt, wenn man Du sagt. ‚Ich will nicht‘ oder ‚Ich kann nicht‘, gibt es bei mir nicht. Ich sage immer: Wir schaffen das.“ Dabei hat Ute ­Anzlinger ihre ganz eigene Taktik. „Wenn ein Kind kommt und nicht lernen will, mache ich das Fenster auf und lassen den ganzen Frust nach draußen fliegen. Das wirkt meistens, und das Kind wird ruhiger.“ Neben dem Lesen nimmt sie auch pädagogische Aufgaben wahr. „Am Anfang üben wir erst mal leise zu sein. Außerdem sollen die Kinder mir gegenüber ehrlich sein und mir erzählen, wenn sie nicht gelesen haben. Ich merke das ja sowieso.“ Die Stahnsdorferin gibt den Kindern selbst entwickelte Lesekarten für Zuhause mit. Wer besonders gut gelesen hat, darf sich einen Aufkleber aussuchen und in sein Heft kleben. Ute Anzlinger bezeichnet ihre Aufgabe als Jungbrunnen. „Das ist mein Herzblut. Ich liebe die Kinder, die Schule, das Lesen und komme immer wieder gerne hierher. Man kann so viel geben und bekommt so viel zurück. Erst neulich habe ich einen ehemaligen Schüler getroffen, der Koch geworden ist. Oder da kam ein Mädchen zu mir und sagte ‚Ich hab dich lieb, du bist meine Freundin.’ Was gibt es Schöneres?“ 

neb lokal.report | April 2017


Foto: Verlag

Porträt des Monats

lokal.report | April 2017

31


Die Region f체r die Kleinen

Das Teltower R체bchen braucht Deine Hilfe, um zum S체dwestkirchhof zu gelangen. Hilfst Du ihm?

a, r r u H t Du

as das h ht! emac g r e sup

Star

t 11

10

9 8

12 13

Verbinde die Zahlen der Reihe nach und male dann das Bild so aus, wie es Dir gef채llt.

7

14 6

15

5 16 4

17

3 50 49 48 2 51 1 47

18 19 20 21

46 45 44 43 41 42

40 39

38

22 23

37 24 25

26

27 28

29

30

31

32

33

34

35

36

Findest Du die 7 Unterschiede im rechten Bild?

32

lokal.report | April 2017


Recht

Unfall in der Fahrschule: Fahrlehrer schuld?

Andreas Kerkmann STEUERBERATER Tel.: 030 8017335 I Fax: 030 8022494 Ludwigsfelder Straße 14 I 14165 Berlin-Zehlendorf E-Mail: a.kerkmann@buero-kerkmann.de www.buero-kerkmann.de Mandantenportal: buero-kerkmann.portalbereich.de

Ich bin immer für Sie da. Und betreue Sie kompetent in allen Versicherungs- und Finanzfragen.

Generalagentur

Ines Czupalla

Unfall in der Fahrschule: Fahrlehrer schuld? Foto: dpp-AutoReporter

Großbeerener Weg 2 a, 14513 Teltow Tel 03328 303780 ines.czupalla@ergo.de

1455627131891_highResRip_haz_portraitallg_51_1_2_15.indd 1

16.02.2016 13:54:36

Verursacht ein Fahrschüler einen Verkehrsunfall, so ist nicht automatisch der Fahrlehrer in der Verantwortung. Denn er ist nicht prinzipiell auch der Führer des Autos. Das beschloss das Amtsgericht Landstuhl (Az. 2 OWi 4286 Js 10115/16). Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, fuhr ein Fahrschüler mit seinem Fahrlehrer durch die Stadt. Als er an eine Vorfahrtsstraße kam, übersah er das heranfahrende vorfahrtsberechtigte Fahrzeug und es kam zum Zusammenstoß. Wegen der missachteten Vorfahrt sprach die zuständige Behörde dem Fahrlehrer ein Bußgeld von 120 Euro aus, weil er für den Unfall als Fahrzeugführer verantwortlich sei. Das wollte dieser nicht auf sich sitzen lassen und ging gegen den Bußgeldbescheid vor. Und das mit Erfolg: Denn das Amtsgericht Landstuhl erklärte den Bußgeldbescheid in diesem Einzelfall für unwirksam. Der Fahrlehrer war zum Unfallzeitpunkt nämlich nicht der Führer des Autos. Dafür hätte er aktiv beeinflussen müssen, wie der Fahrschüler lenkt und bremst. „Wenn der Ausbildungsstand eines Schülers schon so weit fortgeschritten ist, dass eine normale Vorfahrtssituation keine Herausforderung mehr darstellen sollte, musste der Lehrer hier nicht mit einem solchen Unfall rechnen“, erklärt Rechtsanwalt Frank Böckhaus. Zwar habe ein Fahrlehrer die Pflicht, Unfälle seines Schützlings zu vermeiden. Es könne aber nicht zweifelsfrei festgestellt werden, dass der Fahrlehrer nicht alles ihm Mögliche getan hat, um den Unfall noch zu verhindern.  (dpp-AutoReporter) lokal.report | April 2017

Seit 2001

nt! Weltpate htbarem

Mit fast unsic Gewebe!

Firma Kusche · E-Mail: mikusch60@t-online.de Tel.: 03 37 62/22 43 01 · Mobil: 0177/7 55 49 24 33


Sport

Fußballtabellen Stand: 19.03.2017 Landesklasse, Staffel West 1. FK Hansa Wittstock 19 60:24 44 2. Fortuna Babelsberg 18 45:26 38 3. SV Union Neuruppin 18 41:15 37 4. ESV Lok Potsdam 18 50:34 35 5. Teltower FV 1913 17 44:23 34 ... 13. TSV Treuenbrietzen 16 25:53 15 14. Rot-Weiß Gülitz 15 24:44 11 15. Rhinow/Großderschau 16 25:74 8 16. Schwarz-Weiß Zaatzke 18 23:72 4 Kreisoberliga Havelland 1. RSV Eintracht 1949 II 18 46:15 41 2. Grün-Weiß Golm 17 30:7 38 3. Eintracht Friesack 17 41:31 30 4. SV Dallgow 47 18 35:24 29 5. Gr.-Weiß Brieselang II 17 32:25 25 ... 13. SV Roskow 17 17:36 16 14. SV Ruhlsdorf 1893 16 24:40 15 15. Borussia Belzig 15 11:34 12 16. Falkensee/Finkenkr.IIzurückgezogen Kreisliga Havelland, Staffel B 12. Teltower FV II 19 32:45 19 13. RSV Eintracht III 18 27:52 16 1. Kreisklasse, Staffel B 4. SG Schenkenhorst

16 48:27 24

2. Kreisklasse, Staffel C 11. RSV Eintracht IVzurückgezogen SG Schenkenhorst IIzurückgezogen Landesliga, Staffel Nord 2. RSV Eintracht 1949

Aufstiegshoffnungen und Abstiegssorgen In der Region wird wieder regelmäßig gekickt Region. Nach der Winterpause kommen die Fußballer jetzt auf Touren. Und so langsam reifen die Entscheidungen im Auf- und Abstiegskampf. Von den insgesamt sieben Vertretungen unserer Region haben nach fast zwei absolvierten Dritteln der Saison noch zwei Mannschaften berechtigte Aufstiegshoffnungen, aber drei eher Abstiegssorgen.

Kreisoberliga der RSV Eintracht II. Mit erstaunlicher Konstanz spielt die auswärts noch immer ungeschlagene Mannschaft eine starke Serie. In der gleichen Liga muss der SV Ruhlsdorf hingegen mächtig aufpassen. Inzwischen ist der SVR auf einen Abstiegsrang abgerutscht. Bei acht ausstehenden Heimspielen kann das Ruder aber noch herumgerissen werden.

In der Landesliga darf der RSV Eintracht Teltow als Tabellenzweiter mit nur drei Punkten Rückstand weiterhin auf die sofortige Rückkehr in die höchste Landesspielklasse hoffen. Die Stahnsdorfer bleiben jedenfalls dem Spitzenreiter Bernau auf den Fersen. Davon kann beim Teltower FV in der Landesklasse keine Rede sein, obgleich keines der bislang vier Spiele im neuen Jahr verloren wurde. Der TFV hat schon satte zehn Punkte Rückstand auf die Spitze.

Aufpassen müssen auch der Teltower FV II und der RSV Eintracht III eine Klasse tiefer in der Kreisliga. Beide haben nach einem Sieg am ersten Rückrundenspieltag dann dreimal in Folge verloren. Da rückt das Tabellenende so langsam näher.

Dort steht in der

Und in der 1. Kreisklasse hat schließlich die SG Schenkenhorst keine Sorgen, wohl aber leise Hoffnungen, vielleicht über den zweiten Platz einen Aufstieg doch noch verwirklichen zu können.  Volk

19 55:22 44

Die Tabellen der Brandenburgliga, Landesklasse Staffel Ost, Kreisoberliga Havelland, Kreisliga Havelland Staffel B, 2. Kreisklasse Staffel B sowie der 2. Kreisklasse Staffel C finden Sie stets auf www.fussball.de.

Foto: Mathias Rupnow

Der TFV II – hier gegen Groß Kreutz (2:2) – gerät langsam in Abstiegsnöten.

Wel l Immobilien

Fachbetrieb für Garten-, Landschaftsbau & Baumpflege

www.well-immobilien.de

„Ihr persönlicher Immobilienmakler in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf und Umgebung!“

„Ihre Melanie Huch-Malitzki“

Handy 0157 86 84 92 12

34

Gartenbau, Zaunbau Strauch- und Gehölzschnitt Anpflanzungen, Rodungen Baumfällungen, Entästungsschnitt modernste Steig- und Seilklettertechnik Unfall- und Sturmschädenbeseitigung Kronenreduzierung/-sicherung

95!

9 seit 1

Teltower Straße 34 · 14513 Teltow OT Ruhlsdorf Tel./Fax: 0 33 28 - 30 96 07 · Mobil: 01 72 - 3 11 00 10 E-Mail: jofrasi1@t-online.de

F. Meisel

lokal.report | April 2017


Sport

Wichtiger Heimsieg gegen Herzöge Wolfenbüttel RSV hält Chance auf Klassenerhalt aufrecht Auch beim zweiten Playdown-Spiel haben die Korbjäger des RSV Eintracht 1949 den erhofften und zugleich auch benötigten Sieg eingefahren. In der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School auf dem Kleinmachnower Seeberg siegte die Mannschaft von Trainer Denis Toroman mit 82:74 (38:38) gegen die Herzöge Wolfenbüttel. Damit verringerte sich der Abstand zu den Niedersachsen und damit auf das rettende Ufer auf nur noch zwei Punkte, bleibt aber gegenüber Playdown-Spitzenreiter Itzehoe Eagles weiterhin bei vier Zählern, da die Norddeutschen sich mit 88:78 gegen den bereits feststehenden Absteiger Citybasket Recklinghausen durchsetzten. Am nächsten Sonntag um 17:30 Uhr ist Itzehoe dann zugleich der nächste Gegner für den RSV in heimischer Halle. Das Spiel selbst war wie zu erwarten vom Tip-Off an Abstiegskampf pur. Beide Teams verteidigten sehr intensiv, so dass es für die Schiedsrichter allerhand zu tun gab. Die Partie war entsprechend hart umkämpft und quasi bis in die Schlussphase hinein knapp. Zwei Minuten vor dem Ende lag der RSV gerade einmal hauchdünn mit 70:69 in Führung, so dass nun die besseren Nerven, Kraftreserven, der größere Willen und womöglich auch ein Quäntchen Glück den Ausschlag geben sollten. Hier machte sich nun

bemerkbar, dass die Gäste mit nur acht Spielern anreisen konnten und zudem frühzeitig foulbedingt auf Khalil Kelley verzichten mussten. Zwar hatten sich beim RSV auch Dennis Teucher, Colin Craven und David Herwig ausgefoult, jedoch konnte dies durch mannschaftliche Geschlossenheit wettgemacht werden. Schlussendlich beendete die Eintracht das Match mit einem 12:5 Lauf zum 82:74 Endstand, gleichzeitig die höchste Führung im Spiel überhaupt. „Zwar sprechen einige wichtige Statistiken wie das Rebound-Duell oder die Wurf­quote für uns, jedoch war es heute in erster Linie ein Sieg des Willens. Mein Team hat in dieser enormen Drucksituation, wo es heißt unbedingt gewinnen zu müssen, alles abgeliefert und wurde am Ende dafür belohnt. Das zeugt von Charakterstärke, und darauf bin ich stolz.“, erklärte Coach D ­ enis T ­ oroman nach dem Spiel, um zugleich voraus zu blicken: „Nächste Woche gegen ­Itzehoe erwartet uns fast die identische Ausgangsposition. Wir treffen erneut auf ein Team, welches eine vergleichsweise komfortable Ausgangsposition und somit nichts zu verlieren hat, während wir umgekehrt unbedingt gewinnen müssen. Aber darauf werden wir uns nun vorbereiten, denn jedes Spiel ist für uns wie ein Championship-Spiel.“ Marcus Boljahn

Stargate Zäune ®

Doppelstabmatten und Tore ab Lager Ludwigsfelde 15827 Blankenfelde-Mahlow, Berliner Damm 8a, Tel.: 03379 38951 Mo. – Fr.: 7:00 – 15:00 Uhr, E-Mail: verkauf@zaunundgarten.de

www.doppelstabmattenzaun.berlin www.zaunundgarten.de lokal.report | April 2017

Ausflug auf der Elbe Region. Wie das Wetter ist, spielt bei den Ruderern des Ruderclub ­Kleinmachnow – Stahnsdorf – Teltow (RC KST) keine Rolle. Nachdem man witterungsbedingt im Januar und Februar auf heimischen Gewässern unterwegs war, ging es Anfang März für einen Ruder-Marathon auf die Elbe. Startpunkt war der Ruderclub Meissen. Bei Temperaturen um die 15 Grad Celsius und Sonnenschein war die 75-Kilometer-Tour für die Teilnehmer eher eine „leichte“ Übung. Mit Gegenwind zu kämpfen hatten die RC KST-Ruderer dann einen Tag später, doch auch die 81 Kilometer nach Coswig stellten für die Ruderer zwischen 14 und 68 Jahren kein großes Problem dar. Über das Jahr verteilt plant der RC KST 2017 insgesamt 20 Fahrten, darunter nicht nur Marathonstrecken, sondern auch Wochenendfahrten für Anfänger, Familienfahrten sowie Ferien­fahr­ ten nach Serbien, Polen, Frankreich, ­Belgien, Holland und Italien. Wer Interesse am Wanderrudern hat, kann an einem Anfängerkurs teilnehmen. Diese finden noch bis Mai statt, Anmeldungen sind möglich unter info@wanderrudern.de. Außerdem besteht die Möglichkeit, zu den Trainingszeiten für Anfänger unter der Woche am Bootshaus an der Bäke­ promenade in Stahnsdorf gleich unterhalb der Machnower Schleuse vorbeizukommen. Kinder und Jugendliche haben immer Dienstag und Donnerstag um 16.30 Uhr die Möglichkeit, Erwachsene Mittwoch um 17:30 Uhr.  PM/ste

NIE WIEDER EINBRUCH! Die beste Alternative zu herkömmlichen Alarmanlagen ist kaum größer als ein kleines Radio und wird lediglich aufgestellt. Unverbindlich informieren:

033203 - 88 59 98 erkennt schon den Einbruchsversuch kein Bohren, kein Schmutz keine Verkabelung keine Sensoren an Türen und Fenstern keine Bewegungsmelder freies Bewegen von Mensch und Tier kinderleichte Bedienung völlig elektrosmogfrei

W W W . G E F T E K - A L A R M . D E GEFTEK Sicherheit • Am Hochwald 25 • 14532 Kleinmachnow

35


Gesundheit / Soziales

Zeckensaison 2017 startet Enzephalitis ist als Folgeerkrankung eines Zeckenstichs auf dem Vormarsch der FSME-Erkrankungen im Jahr 2016 um 64 Prozent. Laut der Umfrage weiß jeder Zweite nicht, was sich hinter dem Begriff „Frühsommer-Meningoenzephalitis“ (FSME), auch Zeckenenzephalitis genannt, verbirgt. Zecken können das FSME-Virus schon beim Stich auf den Menschen übertragen und eine Enzephalitis auslösen. Nach einer Inkubationszeit von sieben bis 14 Tagen verläuft die Erkrankung oftmals in zwei Intervallen, beginnend mit unspezifischen grippeähnlichen Symptomen. Im zweiten Intervall kann es zu hohem Fieber mit spezifischen neurologischen Anzeichen der FSME wie Hirnhautentzündung, Entzündung des Rücken- oder Knochenmarks oder Entzündung des Gehirns kommen. Foto: djd/GSK/drubig-photo/Fotolia

Nach einem Ausflug in die Natur sollten Kleidung und Körper nach Zecken abgesucht werden. (djd). Mit den steigenden Temperaturen erwachen auch kleine Blutsauger: die Zecken. Sie werden schon ab fünf Grad Celsius aktiv und machen sich auf die Suche nach einem geeigneten Wirt. Ist dieser gefunden, können über den Stich einer infizierten Zecke Krankheitserreger wie FSME-Viren oder Bakterien – etwa Borrelien – übertragen werden.

Gefahr durch das FSME-Virus häufig unbekannt Vor einer Infektion kann man sich schützen. Doch nur etwa jeder Dritte in Deutschland denkt an Schutzmaßnahmen wie eine Impfung oder Abwehrmittel. Das zeigt eine von GlaxoSmithKline (GSK) durchgeführte Umfrage. Aktuelle Studien des Robert Koch-Instituts (RKI) belegen darüber hinaus einen Anstieg

FSME-Risikogebiete – Impfung kann schützen In Deutschland besteht vor allem in Bayern und Baden-Württemberg das Risiko, sich mit dem FSME-Erreger anzustecken. Hessen, Thüringen, Sachsen, Saarland und Rheinland-Pfalz sind ebenfalls betroffen – Tendenz steigend. Aber auch in den übrigen Bundesländern kann man sich während der Zeckenhauptsaison von März bis Oktober infizieren. Die von GSK initiierte Umfrage zeigt auch, dass 29,1 Prozent der Befragten nicht wissen, ob sie in einem FSME-Risikogebiet leben. Den zuverlässigsten Schutz gegen eine Erkrankung bietet eine Impfung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen wird. Für den Aufbau des Impfschutzes sind drei Impfungen notwendig. Die erste Auffrischung nach der Grundimmunisierung ist nach drei Jahren einzuplanen. Kurzentschlossene können innerhalb von wenigen Wochen einen Impfschutz aufbauen. Für Kinder gibt es einen speziellen Impfstoff, der ab Vollendung des ersten Lebensjahres zugelassen ist. Für Eltern und Kinder wird empfohlen, den Impfschutz regelmäßig auffrischen zu lassen.

Apotheken – Bereitschaftsdienst

Kinderärzte – Bereitschaftsdienst

01.04. Christophorus-A. Teltow 02.04. A. im Gesundheitszentr. T. 03.04. Teltow-Apoth. im Real Tel. 04.04. Bäke-Apotheke Std. / Apoth. am Fuchsbau Klm. 05.04. Mühlendorf-Apoth. Teltow 06.04. August-Bebel-Apoth. Klm. 07.04. Stadt-Apotheke Teltow 08.04. A. am Rathausmarkt Klm. 09.04. Apotheke Stahnsdorf 10.04. easyApotheke Teltow 11.04. Sonnen-Apotheke Teltow 12.04. Apotheke Kleinmachnow 13.04. Apotheke im Markt Teltow 14.04. Christophorus-A. Teltow 15.04. A. im Gesundheitszentr. T. 16.04. Teltow-Apoth. im Real Tel.

Bereitschaftsdienst: Montag – Freitag: 17:00 – 19:00 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10:00 – 12:00 Uhr nach 19:00 Uhr: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 01805 582223130, im akuten Notfall: 112

36

17.04. Bäke-Apotheke. Std. / Apoth. am Fuchsbau Klm. 18.04. Mühlendorf- Apoth. Teltow 19.04. August-Bebel-Apoth. Klm. 20.04. Stadt-Apotheke Teltow 21.04. A. am Rathausmarkt Klm. 22.04. Apotheke Stahnsdorf 23.04. easyApotheke Teltow 24.04. Sonnen-Apotheke Teltow 25.04. Apotheke Kleinmachnow 26.04. Apotheke im Markt Teltow 27.04. Christophorus-A. Teltow 28.04. A. im Gesundheitszentr. T. 29.04. Teltow-Apoth. im Real Tel. 30.04. Bäke-Apotheke. Std. / Apoth. am Fuchsbau Klm.

27.03. – 02.04.2017 Dr. von Saurma Tel.: 033203 79298 03.04. – 06.04.2017 Frau Grit Thieme Tel.: 03328 470712 07.04. – 09.04.2017 Dr. Block-Schmidt Tel.: 033203 862640 10.04. – 14.04.2017 Dr. Schramm Tel.: 03329 696322

15.04. – 16.04.2017 Dr. Mängel Tel.: 03328 3310716 17.04. – 23.04.2017 Dr. von Saurma Tel.: 033203 79298 24.04. – 30.04.2017 Dr. Mängel Tel.: 03328 3310716 01.05. – 07.05.2017 Dr. Schramm Tel.: 03329 696322

lokal.report | April 2017


Gesundheit / Soziales

Gut erkennen, worauf es ankommt Eine Vielzahl an Hilfsmitteln kann sehbehin­ derte Menschen im Alltag unterstützen

Praxis für Zahnheilkunde

Zeit für einen Termin? Ästhetische Zahnheilkunde Wurzelbehandlung Implantologie Kindersprechstunde Kiefergelenktherapie Prophylaxe/Parodontologie

Tel: 03329 612280 Mo 12:00 – 19:00 Uhr Di 08:00 – 15:30 Uhr Mi 08:00 – 15:30 Uhr Do 12:00 – 19:00 Uhr Fr 08:00 – 13:00 Uhr und nach Vereinbarung

Potsdamer Allee 3, 14532 Stahnsdorf praxis@zahnarzt-bochentin-stahnsdorf.de www.zahnarzt-bochentin-stahnsdorf.de

Foto: djd/A. Schweizer

(djd). Die Augen liefern gesunden Menschen etwa 80 Prozent aller Informationen über ihre Umwelt. Ohne die Fähigkeit zu sehen, sind beispielsweise Straßenschilder, Ampeln, Fahrpläne, Etiketten, Zeitungen und Bildschirme praktisch nutzlos. Eine Sehbehinderung oder gar Blindheit stellt daher eine besonders schwerwiegende Einschränkung im Alltag dar. Eigentlich kaum zu glauben, dass die Zahl der Betroffenen in Deutschland nicht erfasst wird und quasi unbekannt ist - Schätzungen reichen von rund 350.000 bis zu 1,2 Millionen Blinden und Sehbehinderten.

individuelle Beratung · ganzheitliche Kieferorthopädie Invisalign · Kinder- und Erwachsenenbehandlung

ik chndent. Dr.ngmed. C. Djamchidi & Partner ualte · Li

Fachzahnärzte für Kieferorthopädie

August-Bebel-Platz 2 · 14532 Kleinmachnow Telefon 033203 86910 oder 86911 · www.123zahnspange.de

Die Restsehkraft nutzen Um sich in der Umgebung zurechtzufinden, zu arbeiten, den Haushalt zu erledigen und Informationen zu erhalten, benötigen die Betroffenen geeignete Hilfsmittel. Während für Blinde besondere Lösungen erforderlich sind, wird bei Sehbehinderten meist versucht, die verbliebene Sehkraft durch geeignete Sehhilfen besser zu nutzen. Dank der fortschreitenden technischen Entwicklung reicht hier die Palette mittlerweile von einfachen Lupen bis hin zu hochmodernen digitalen Lesegeräten. Die wichtigste Funktion von Sehhilfen ist in der Regel die Vergrößerung. Das können schon einfache optische Lupen leisten. Eine weitere Verbesserung bringt die optimale Ausleuchtung des „Sehguts“, die heute meist mit leistungsstarken, energiesparenden LEDs erzielt wird - etwa bei den Leuchtlupen der Serie „Ergo-Lux“ von Schweizer Optik. Digitale Sehhilfen haben weitere nützliche Zusatzfunktionen. So können sie besonders stark vergrößern, Kontraste hervorheben, Bilder speichern und Leselinien einblenden.

Sich gut beraten lassen Welches Gerät am besten geeignet ist, richtet sich nach der Stärke der Behinderung und der Art der Augenerkrankung. Für die Auswahl sollte man sich an einen qualifizierten LowVision Optiker wenden - Adressen gibt es unter www.sehbehindertenspezialist.de. Dieser kann beraten, Probegeräte zum Testen zur Verfügung stellen und oft zusätzlich bei der Beantragung von Kostenzuschüssen helfen. Eine passende Versorgung kann dann die Lebensqualität deutlich verbessern. lokal.report | April 2017

37


Historisches

Harald Kretzschmars Erkundungen

Merken wir uns den Namen Gottsmann

Teltow. An welchen bildenden Künstler vergangener Jahrzehnte erinnern sich die Teltower wohl? Einer wohnte und arbeitete fast fünf Jahrzehnte unter ihnen, machte aber nicht viel Aufhebens von sich. Wenn in der oberen Etage des Hauses Max-SaberskyAllee 59 spätabends noch Licht brannte, dann werkte dort Werner Gottsmann als namhafter Maler und Grafiker. Man konnte durchs offene Fenster vielleicht das Telefon klingeln hören – stets gab es wichtige Dinge zu besprechen, die von der Arbeit abhielten. Ein „Selbstbildnis mit rotem Telefon“ zeugte leicht ironisch davon. Die Lokalität war kein geräumiges Künstleratelier. Platz für Staffelei und Bilderregale war erst durch Herausreißen von Wänden und Anheben der Decke entstanden.

Der Personalstil Werner Gottsmanns wuchs zügig, aber geruhsam: prägnante Akzente. Klarer Bildaufbau. Markante Farbigkeit. Eindringliche Blicke – ganz so, wie der des Meisters selbst. Seinem Werk, bis nach Warschau und Paris als preiswürdig wahrgenommen, war 1971 der Fontanepreis des Bezirks Potsdam sicher. Die Bezirksstadt und ihr Künstlerverband durften ihn entdecken. Und er konnte nun dem bisher verdrängten Malwunsch an diversen reizvollen Aufgaben zur malerischen Ausgestaltung öffentlicher Gebäude nachgeben. Nach dem Streit mit pedantischen Plakatfunktionären orientierte er sich ganz um. Mühsame Umwege nach Berlin konnte er sich sparen. Auf nach Potsdam, hieß es immer öfter.

Also schlechte Zeiten für einen erfüllten Beruf? Oh nein – ein breites Auftragswesen gab genug Impulse. Ehe der Erzgbirgler, und Sohn eines Stromkassierers des Jahrgangs 1924, das nutzen konnte, wartete ein harter Weg auf ihn: entbehrungsreiche Kindheit. Kriegsdienst als Soldat an der Ostfront. Lange Gefangenschaft bis nach Sibirien. 1949 Rückkehr nach Zwickau zum Malereistudium bei Carl Michel. 1951 neue Studienrichtung Gebrauchsgrafik in Berlin-Schöneweide. Hans Baltzer kann von dort schon 1954 den Einstieg in die Gruppe der Plakatgrafiker für den Progress-Filmvertrieb vermitteln. Den Freischaffenden ohne Berliner Wohnungsanspruch verschlägt es nach Teltow. Nach der Heirat mit Frau Dora werden 1956 und 1958 die Söhne Frank und Thomas geboren. Bis 1967 zunächst am hinteren Ende der John-Schehr-Straße zu Hause, ergänzten nun Aufträge für Buchumschläge das Hauptfeld Filmplakat.

Da gab es von Herbert Otto namens des Schriftstellerverbandes einen Vorschlag: Sagt mal, ihr teilweise parteimäßig erfasstes Malervolk, wollen wir nicht das dogmatische Parteilehrjahr mal kunstgemäß etwas aufmischen? Wir holen uns einen vielseitig beschlagenen Professor ran, und diskutieren mit diesem Gott und die Welt, wie sie zur Zeit aussehen! Gesagt, getan. Der philosophisch, psychologisch und biologisch fundierte Pädagogik-Experte Karl-Friedrich Wessel kam regelmäßig aus ­Berlin in die Runde, und das von ihm angefachte Streitgespräch lockte am Ende sogar die Parteilosen an. Daraus erwuchs die enge, bis an sein Lebensende währende Freundschaft Werner ­Gottsmanns zur Familie Wessel. Der Sohn Andreas Wessel als studierter Biologe wurde davon so intensiv zu wissenschaftlichen Untersuchungen zu Kunst und Künstlern inspiriert, dass er als ­Gottsmann-Experte gelten kann.

38

lokal.report | April 2017


Historisches

EIN GARTEN-TIPP FÜR APRIL – PRÄSENTIERT VON GÄRTNERMEISTER WIESSNER AUS DEM ROSENGUT LANGERWISCH

Er notiert in „W. G. retrospektiv“: Der Maler, wenn er kein Anstreicher, ist Philosoph. Er gehört zur Fakultät des Schönen Denkens. Werner Gottsmann glaubt, zweifelt, arbeitet an der Einheit des Schönen und des Wahren ... Kunst ist Aneignung, auch Bewältigung, manchmal Erlösung ... Er missbraucht nicht das ästhetische Empfinden der Betrachter. Und jetzt schreibt er mir ergänzend: Werner war ein sehr nachdenklicher, grübelnder Maler, den das Verhältnis von Natur und Bild, von Mensch und Werk, Technik und Gesellschaft, Kunst und Wirkung ständig umtrieb ... Werners Arbeitsweise basierte zwar auf einer regelrecht systematischen Untersuchung der Möglichkeiten der Bildentwicklung, suchte aber dann (oft unter großen Zweifeln und Qualen) den Punkt der Verwandlung. Er hatte dafür den Begriff, dass das Bild „kochen“ müsste. Das bringt auf den Punkt, was man bei ihm spürte: Nicht die freie ungebundene Natur war sein Thema, sondern die bebaute Landschaft. Dicht gedrängte Städtepanoramen bis hin zu solchen in den Partnerstädten des Bezirkes Potsdam wie Debrecen, Russe und Opole kamen ihm entgegen. Da kochen Emotionen nur sehr vermittelt im Farbzauber hoch. Eine Affinität zu wissenschaftlich-technischen Sujets bis hin zur Raumfahrt war zu spüren. Dreiteilige Wandbilder für ein Institut in Friesack und für die Poliklinik Teltow bezeugen das. Bei der Umwandlung des Teltower Gebäudes zum Gesundheits-Zentrum Anfang der 90er-Jahre sollte das schöne Symbolbild aus dem Speisesaal verschwinden. Zum Glück wurde es von dem zum Technikchef avancierten Bauleiter für die neue Cafeteria gerettet. Wartende Patienten werfen gelegentlich einen Blick darauf – einige haben sich fatalerweise schon mit dem Filzstift darauf zu verewigen versucht. Die Nachwendejahre brachten eine sehr nachdenkliche Einkehr und den Rückzug in die private Erinnerung an die Landschaftsmotive der Heimat seiner Kindheit. Die selteneren Porträts hatte er gern nahestehenden Menschen wie 1975 seinem „Vater im Erzgebirge“ oder 1973 „Unteroffizier Frank G.auf Urlaub“ gewidmet. Bei dem Namen darf man stutzen: Da handelt es sich um Sohn Frank. Dieser ging genauso (und wiederum ganz verschieden) wie sein jüngerer Bruder in den Fußstapfen des Künstlervaters weiter. Er studierte erfolgreich in Berlin-Weißensee Malerei und Grafik, und ist heute im Lehramt dafür an der Fachhochschule Potsdam tätig. Vor zwei Jahren waren Vater und Sohn in der aufsehenerregenden Ausstellung des Potsdam Museums „Stadt-Bild / Kunst-Raum“ vereinigt. Von Werner die „Potsdamer Stadtlandschaft 1976“, die wir oben hinter meiner Porträtskizze abbilden. Übrigens zielte das Bild auf die endliche Fertigstellung der Nuthe-Schnellstraße. Von Frank waren dort gleich drei Potsdamer Stadtbilder aus den 80er-Jahren zu sehen. Ein Grund großer Freude für Frau Dora, ehemals Mitarbeiterin der Biologischen Zentralanstalt Kleinmachnow und heute noch im Teltower Haus ansässig. Denn ihr Werner ist nach schwerer Krankheit bereits 2004 von ihr gegangen. Wir sollten ihn nicht vergessen.  Harald Kretzschmar lokal.report | April 2017

Schönheitskur für Ihren Rasen Über den Winter hat der Rasen sehr gelitten. Viele Stellen sind durch Schneeschimmelbefall graubraun verfärbt und eine dicke Filzschicht hat sich breit gemacht. Die gute Nachricht ist: Schneeschimmel entwickelt sich nur bei feuchtem Wetter zwischen 0 und 8o C und stirbt bei Temperaturen unter –5o C und +20o C von selbst ab. Für eine schnelle Erholung des Rasens gibt es hier einige Pflegetipps: Als erstes harken Sie den Rasen gründlich aus. Dadurch werden Filz und Schimmel entfernt und der Rasen wird belüftet. Durch Düngung und sauren Regen ist wahrscheinlich der pH-Wert des Bodens abgesunken. Das begünstigt die Entwicklung von Moos und hemmt das Rasenwachstum. Im Handel gibt es einfach zu handhabende pH-Wert Tests, mit denen Sie den Bodenzustand prüfen können. Bei einem pH-Wert unter 7 ist es ratsam Kalk auszubringen. Am besten geeignet ist Grünkalk. Er verteilt sich gut und das enthaltene Magnesium sorgt für eine schöne, tiefgrüne Farbe des Rasens. Zum Abschluss des Pflegeprogramms streuen Sie noch einen organischmineralischen Dünger, der Stickstoff und Kalium enthält. Der mineralische Anteil wirkt sofort und startet das Wachstum. Der organische Anteil wird nach und nach bei feuchter, warmer Witterung freigegeben und sorgt für eine gleichmäßige, bedarfsgerechte Nährstoffversorgung, sowie eine Förderung des Bodenlebens. Ein gesunder Boden braucht organische Substanz, damit der notwendige Humus aufgebaut werden kann. Dieser Humus verbessert die Bodenstruktur, aktiviert die Mikroorganismen im Boden und ist insbesondere verantwortlich für eine Verbesserung des Wasserspeichervermögens und des Lufthaushaltes im Boden. Es gibt Rasendünger, die zusätzlich Mikroorganismen enthalten, die unter anderem den störenden Rasenfilz zersetzen. Diese wirken ab einer Bodentemperatur von 10o C. Wenn Sie Probleme mit Moos haben, nehmen Sie einen Dünger, der Eisenchelat enthält. Im Gegensatz zu Eisensulfat, das häufig in Billigdüngern zu finden ist, wirkt es sehr gut gegen Moos, versauert aber den Boden nicht und fleckt zudem nicht auf Pflaster oder der Kleidung. Dauerhaft kann man den Kampf gegen das Moos nur gewinnen, wenn man die Bedingungen für den Rasen insgesamt verbessert. Verbliebene kahle Stellen können ab Mitte April ausgebessert werden, wenn es keinen Frost mehr gibt. Je mehr sich der Boden erwärmt hat, desto schneller geht die Saat auf. Achten sie darauf, dass der Boden nicht zu nass und die Witterung nicht zu kalt ist. Ansonsten kann es passieren, dass der Samen verfault und statt des Rasens das robustere Unkraut aufgeht. Wichtig ist aber, dass die Saat mindestens 4 Wochen lang gleichmäßig feucht gehalten wird. Hochwertige Rasenmischungen enthalten nämlich verschiedene Gräsersorten mit unterschiedlich langer Keimzeit. Wichtig für einen schönen Rasen ist außerdem eine Mischung aus Sorten, die Ausläufer bilden, zum Beispiel Wiesenrispe (Poa pratensis) oder Rotschwingel (Festuca rubra) und Sorten, die Horste bilden zum Beispiel das Deutsche Weidelgras (Lolium perenne). Um dauerhaft einen gleichmäßig tiefgrünen und widerstandsfähigen Rasen zu erhalten, sollte die Sommerdüngung nicht vergessen werden. Häufiges Mähen und Trockenstress in den Sommermonaten sowie der Wachstumsrückgang von Gräsern nach der Samenbildung verringert die Vitalität der Graspflanzen und somit ihre Konkurrenzkraft gegen Moos und Beikräuter. Und noch ein Tipp für den Sommer: Sehr häufiges Mähen schwächt den Rasen und fördert das Mooswachstum. Mähen Sie Ihren Rasen deshalb nicht zu kurz, sondern stellen Sie die Schnitthöhe auf min. 4 cm ein.

39


Aus den Orten

Folgen Sie uns auf Facebook Teltower Stadt-Blatt Verlag

Mut zur Ehrlichkeit Linda Teuteberg (FDP) über Rente, Bildung und eine moderne Arbeitsmarktpolitik

www.indisches-restaurant-kalidasa.de Bäckerstraße 4 (nahe Rathaus) 14513 Teltow Telefon: 03328 4795844

Öffnungszeiten: Di – Fr: 11:30 – 14:30 Uhr 16:30 – 23:00 Uhr Sa – So 11:30 – 23:00 Uhr Mo: Ruhetag (außer an Feiertagen) Foto: Verlag

ZAHNARZTPRAXIS MARKUS OPITZ Potsdamer Allee 129 · 14532 Stahnsdorf Telefon 03329 612 360

Das Team der Zahnarztpraxis Markus Opitz ist in den Räumlichkeiten der Potsdamer Allee 129 in Stahnsdorf für Sie da. Wir laden Sie herzlich ein, uns kennenzulernen, und freuen uns auf Sie. www.zahnarztpraxis-stahnsdorf.de I M P L A N T O L O G I E + P R O T H E T I K + P R O P H Y L A X E + D I G I TA L E S R Ö N T G E N PA R O D O N T O L O G I E + F U N K T I O N S T H E R A P I E ( C M D ) PHOTODYNAMISCHE L ASER THER APIE (PDT)

Linda Teuteberg (links) im Gespräch mit dem stellvertretenden Geschäftsführer des Stadt-Blatt Verlages Peter Krienelke Teltow. Die FDP hat Linda Teuteberg als Spitzenkandidatin und Direktkandidatin im Wahlkreis 61 für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Ludwigsfelde bei den Wahlen zum Deutschen Bundestag aufgestellt. Die 35-Jährige, die gebürtig aus Königs Wusterhausen stammt und in der Mark aufgewachsen ist, steht mit ihrer Politik für die freie Entfaltung jedes einzelnen Bürgers und damit näher am Menschen als manch anderer Politiker. Für besonders problematisch hält sie die zunehmende staatliche Bevormundung, welche die Menschen immer stärker einschränke. Sie möchte vor allem die Familien und den Mittelstand stärken. Aus diesem Grund fordert sie die Freistellung der ersten, selbstgenutzten Immobilie bis zu einem Kaufpreis von 500.000 Euro von der Grunderwerbsteuer. „Es muss den Menschen möglich sein, sich mit selbstverdientem Geld etwas aufzubauen.“ Der Staat verschärfe mit der Grunderwerbsteuer eher die Marktsituation, anstatt für eine Entspannung zu sorgen. Auch der derzeitigen Niedrigzinspolitik steht sie kritisch gegenüber, da die Bürger keine ausreichende Altersvorsorge aufbauen könnten. Eine Absage erteilt sie in diesem Zusammenhang den angestrebten Verbesserungsvorschlägen zur Agenda 2010 des SPD-Kanzlerkandiaten. Zwar sei eine gute Qualifikation wichtig, betont Teuteberg, doch gilt das für alle Lebensphasen und darf kein Vorwand für Frühverrentungsanreize sein. „Wir brauchen eine vor allem auch für junge Menschen faire Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik“, sagt Teuteberg. „Die Vorschläge Martin Schulz‘ sind ein dreister Griff in die Rücklagen!“ Dabei müssten gerade die Beitragszahler entlastet werden. Auch Bildung muss im Land wieder einen höheren Stellenwert erhalten. „Die rot-rote Landesregierung in Brandenburg investiert im Vergleich zu anderen Bundesländern besonders wenig in Bildung“, sagt sie. Für die Liberale ist Bildung der Schlüssel dazu, möglichst vielen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. M. Pilz

40

lokal.report | April 2017


April 2017/11. Jg.

Teltow · Kleinmachnow · Stahnsdorf · Großbeeren · Berlin

Frohe Ostern!

Foto:

lokal.report | April 2017

41


Kultur

Alles zum Osterfest Feste, Feuer und Veranstaltungen rund um das Osterfest am 16. und 17. April Region. Der erste Frühlingsvollmond fällt 2017 auf den 11. April. Traditionell wird das Osterfest am Sonntag danach gefeiert, in diesem Jahr also am 16. April. Für viele eine Idealvorstellung. Ist es im April doch meist schon warm genug, um die traditionellen Outdoor-Aktivitäten wie Eiersuchen, Eiertrudeln und Osterfeuer ohne dicke Wollsocken an den Füßen und Eiszapfen an der Nase zu verbringen. Startet der April mit kühlem Wetter, wird es in der Monatsmitte laut Wetterprognosen warm. Ist es zu Beginn warm, wird es in der Monatsmitte eher regnerisch. Weil die Osterferien in Brandenburg in der Woche vor und in der Woche nach dem Fest stattfinden, lassen sich problemlos die vielen Veranstaltungen in der Region besuchen. Das Jugend- und Freizeitzentrum ClaB in Stahnsdorf lädt am 11. April von 15:00 bis 17:00 Uhr zum Oster- und Familienfest ein. Am selben Tag ab 15:30 Uhr veranstaltet das Philantow in Teltow ein Osterfest bei freiem Eintritt. In Steglitz-Zehlendorf eröffnet das Museumsdorf Düppel vom 14. bis zum 17. April jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr einen mittelalterlichen Ostermarkt. Der Eintritt beträgt fünf Euro, Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Das Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin in der Teufelssee­chaussee bietet ein Programm vor allem für Kinder, aber auch für die gesamte Familie. Mit Blick auf das Wasser des Schlachtenssees lassen sich der Ostersonntag

42

und der Ostermontag bei einem Brunch in der Fischerhütte am Schlachtensee zelebrieren. Bei gutem Wetter kann sogar auf der Terrasse gefrühstückt werden. Danach führt der Osterspaziergang um den Schlachtensee. Angeboten wird der Osterbrunch von 10:00 bis 14:00 Uhr. Erwachsene zahlen 35 Euro, Kinder bis zwölf Jahre 16,50 Euro. Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt. Im Jagdschloss Grunewald im Hüttenweg 100 tritt am Ostersonntag um 16:00 Uhr das Ensemble Maison Royale zum Osterkonzert an. Tickets sind an der Schlosskasse im Café zu haben. Das Konzert findet im Jagdzeugmagazin statt. Am Ostermontag bietet das Jagdschloss ein Osterprogramm für Kinder an. Um 15:00 Uhr wird Dornröschen für Kinder ab vier Jahren aufgeführt. Im Anschluss an das Märchen findet auf dem Schlosshof eine kleine Ostereiersuche statt.

Schon die Heiden schrieben dem Feuer eine erneuernde Kraft zu: Es sollte den Winter vertreiben und die Saat vor bösen Geistern schützen. Heiß her geht es in Stahnsdorf und seinen Ortsteilen Schenkenhorst und Sputendorf. Am 15. April um 15:00 Uhr wird in Stahnsdorf in der Annastraße das traditionelle Osterfeuer entzündet, um 17:00 Uhr geht es zwischen Sputendorf und Schenkenhorst auf dem Gelände der Feuerwehr weiter. Im Teltower Ortsteil Ruhlsdorf auf der Wiese am Röthepfuhl wird am 16. April um 18:00 Uhr das Osterfeuer durch die Feuerwehr entfacht. Seit 2002 wird es am Ostersonntag durch den Verein Heimatfreunde Ruhlsdorf e. V., die Freiwillige Feuerwehr und mit finanzieller Unterstützung der Stadt organisiert. Bis 22:00 Uhr können Einheimische und Gäste das Osterfeuer bei Livemusik, Bratwurst, Bier oder alkoholfreien Getränken und netten Gesprächen genießen. Im Volkspark Potsdam, Georg-Hermann-Allee, findet am 15. April ein Familienfest statt, um 19:00 Uhr wird auch hier ein Feuer entfacht. Ebenfalls in Potsdam, im Lindenpark in der Stahnsdorfer Straße 76 – 78, wird von 15:00 bis 18:00 Uhr das Feuer entzündet. Da Ostern ein christliches Fest ist, gibt es natürlich auch zahlreiche Andachten in den Kirchen. Ab 23:00 Uhr lädt die Grunewaldkirche in der Furtwanglerstaße 5 in Berlin-Zehlendorf zur Liturgischen Osternacht mit Osterfeuer. Die Termine für Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf finden Sie auf Seite 54. neb

lokal.report | April 2017


Die ganze Farbpalette der Region ben a g s u 12 A r nur fü

ro u E bo 21 A ine- ive l n O lus ink

Das Print-Abo

Das Online-Abo

• 12 Ausgaben zum Vorzugspreis • kostenlose Zustellung • inklusive lokal.report Online-Abo

• ein Jahr lokal.report digital lesen • inklusive Nutzung des Online-Archivs • die aktuelle Ausgabe ist drei Tage vor Erscheinen online

Hiermit bestelle ich das Abonnement des lokal.report inkl. kostenfreiem Online-Abo zum vorteilhaften Jahresbezugspreis von

21,00 Euro (für Ortsansässige)

33,00 Euro (für auswärtige Bezieher)

(inkl. 7 % MwSt. und Versandkosten)

Hiermit bestelle ich das lokal.report Online-Abo zum vorteilhaften Jahresbezugspreis von

12,00 Euro

(inkl. 7 % MwSt.)

Absender __________________________________________________________ Name, Vorname

__________________________________________________________ Straße/Hausnummer

__________________________________________________________ PLZ

Ort

__________________________________________________________

Vertrauensgarantie: Ich kann diese Bestellung innerhalb von 7 Tagen schriftlich widerrufen. Es genügt eine einfache Nachricht an den Verlag (Datum, Poststempel), Unterschrift nicht vergessen! Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn es nicht bis zum 1. Dezember des laufenden Jahres gekündigt wird.

Telefon E-Mail

Senden Sie uns das ausgefüllte Formular bitte per Fax oder Post zu. Wir haben von Montag bis Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr für Sie geöffnet.

___________________________________ Datum

Unterschrift

Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow Telefon: 03328 316 450 Fax: 03328 316 470

Grafik: © Lukas Gojda / fotolia.com

__________________________________________________________


Kultur

Mit Eimer und Besen

Kino-Tipp:

Es war einmal in ...

Foto: X Verleih AG

Kurz nach Kriegsende will der Jude David Bermann nach Amerika auswandern, doch ihm fehlt das nötige Kleingeld. Da hat er eine Idee. Zusammen mit fünf Freunden verkauft er feine Wäsche an die Hausfrauen. Das Geschäft floriert, die schöne, neue Zukunft ist in greifbarer Nähe. Doch dann verdächtigt man Bermann, gemeinsame Sache mit den Nazis gemacht zu haben. Die US-Offizierin Sara Simon (Antje Traue) verhört ihn. Anders als die Hausfrauen lässt sie sich von seiner Fabulierkunst vorerst nicht beeindrucken. Doch es fällt ihr zunehmend schwerer, sich seinem Charme und Witz zu entziehen. Die Komödie mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle kommt am 6. April in die deutschen Kinos.  neb

Frühjahrsputz am 8. April in den Kommunen

Foto: Verlag

Wie im vergangenen Jahr gibt es in Kleinmachnow nach der Arbeit einen Umtrunk. Region. Am 08. April ist es wieder soweit: Ab 9:00 Uhr sind die Bürger in Teltow, ab 10:00 Uhr in den Gemeinden Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf wieder zum diesjährigen Frühjahrsputz aufgerufen. In Kleinmachnow werden Bürgermeister Michael Grubert und die Gruppe „Landschaft und Naturschutz“ der „Lokalen Agenda 21“, die den Frühjahrputz organisieren, von Schulen, Kitas, Vereinen und anderen Organisationen unterstützt. Über den ganzen Ort verteilt wird es mehrere Sammelschwerpunkte geben. Einmalhandschuhe und Müllsäcke können vorab im Bürgerbüro abgeholt werden. Die Treffpunkte sind unter Tel. 033203 877-3152, unter lokale.agenda@kleinmachnow.de

und www.kleinmachnow.de abrufbar. Als kleines Dankeschön werden die hoffentlich vielen fleißigen Helfer vom Bürgermeister ab 12:00 Uhr an der Südseite des Rathauses (Innenhof) zu einem Umtrunk eingeladen. Beim Frühjahrsputz in Stahnsdorf wird es in diesem Jahr Pflanzaktionen geben, um das Gelände rund um das Gemeindezentrum in der Annastraße botanisch zu verschönern. Gartengeräte und Pflanzwerk werden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Hobbygärtner sind herzlich willkommen, beim Anlegen von Blumenrabatten zu helfen. Bereits um 9:00 Uhr startet Teltow auf dem Marktplatz mit der Aktion.PM/neb

Veranstaltungstipp der Gemeindebibliothek Stahnsdorf

Klausjürgen Steinmann ist unter anderem durch die Serie Polizeiruf 110 bekannt, in der er den Gerichtsmediziner Dr. Klaus Riepe spielt. Im Zusammenhang mit dieser Rolle kann er von komischen bis kuriosen Situationen berichten. So sind beim Dreh der Serie Leichen vom Obduktionstisch aufgesprungen und fortgelaufen, Steinmann wurde eine Stelle in

44

einem Krankenhaus angeboten, und bei einer OP wurde er vom Chefarzt persönlich behandelt, da dieser ihn für einen Kollegen hielt. Diese und weitere Geschichten aus seinem Leben als Schauspieler erzählt Klausjürgen Steinmann am letzten Donnerstag im April in der Stahnsdorfer ­Bibliothek. 

Foto: Gemeindebibliothek Stahnsdorf

Geschichten aus meinem Leben – Lesung mit Klausjürgen Steinmann, Donnerstag, 27.04.2017, 18:15 Uhr, Gemeindebibliothek Stahnsdorf, Annastraße

lokal.report | April 2017


Kultur

Spielen, austauschen und beraten Philantow verstärkt mit interkultureller Eltern-Kind-Gruppe das Angebot für Familien Teltow. Auf den ersten Blick sind die „Familynos“ eine Eltern-Kind-Gruppe, wie man sie aus anderen Angeboten des Familienzentrums Philantow kennt: Die Kinder spielen quietschvergnügt, sie klettern, entdecken und erkunden ausgiebig die Spielgeräte. Die Mütter sitzen, auch das ist all diesen Spiel- und Krabbelgruppen gemein, um die Matten herum am Rand, beobachten die Kinder, spielen mit ihnen oder kuscheln. Ungewohnt ist die Stille der Erwachsenen. Zwar kommunizieren die Mütter leise mit ihren Kindern, der rege Austausch untereinander scheint jedoch den Kindern vorbehalten zu sein.

Foto: Verlag

Bei der interkulturellen Gruppe tauschen sich Eltern unterschiedlicher Nationen aus.

„Die Kommunikation in der Gruppe ist die größte Herausforderung“, sagt Daniela Basler, Diplom-Pädagogin im ­ ­Philantow. Sie steht Christina von ­Thaler, die sonst die im November letzten Jahres gegründete interkulturelle Eltern-KindGruppe leitet, zur Seite. Deshalb legen die beiden Pädagoginnen des Philantow

auch großen Wert auf die Sprachförderung der Kinder wie der Mütter. „Wir setzen viel Anschauungsmaterial ein, beispielsweise Bildwörterbücher“, erklärt Basler. „Denn viele Frauen können gar nicht lesen.“ Auch das gemeinsame Singen und Gesten helfen weiter. Die 44-Jährige nutzt dabei gern eine spezielle Babyzeichensprache, um die Bedeutung von deutschen Wörtern und Sätzen zu untermalen. Viele Mütter sind dankbar für dieses zusätzliche Angebot, denn „Sprache ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration“, erklärt Basler. Ein weiteres Problem ist bezahlbarer Wohnraum, der ohnehin knapp ist, erst recht für Familien mit drei

bis fünf Kindern. Die Mitarbeiterinnen des Philantow beraten aber auch bei Fragen zum Stillen, der Ernährung und Themen, welche die Frauen aus ihrem Familienleben mit in die Gruppe bringen. Die Nachfrage sei groß, sagt Nadine Ganzert, Leiterin des Familienzent­ rums ­Philantow. Deshalb sollen weitere ehemalige Seminarräume im Gesundheitszentrum umgebaut und die Gruppe künftig dauerhaft durch zwei Fachkräfte betreut werden. „Denn neben dem Beitrag zur Integration hilft den Frauen vor allem die Vernetzung untereinander, in ihrem Alltag in Deutschland besser zurechtzukommen“, so Ganzert.  Madlen Pilz

Film-Tipp aus der Bibliothek Kleinmachnow

„Breaking Bad“ bedeutet „vom rechten Weg abkommen“, und das passiert in dem Fall einem biederen Chemielehrer, dessen Leben aus der Bahn läuft, als bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert wird. Nur mit einer viel zu teuren Therapie bestünde Aussicht auf Heilung. Womit also lässt sich schnell und sehr viel Geld verdienen? Mit Drogen. Ein genialer Chemielehrer besitzt

lokal.report | April 2017

das erforderliche Know-how, und der Plan geht auf. Doch dann kommen die Drogenmafia und sein Schwager, der Drogenfahnder ist, mit ins Spiel … Dramatik und schwarzer Humor sind vorprogrammiert. Eine herausragende Serie mit ausgezeichneter schauspielerischer Leistung und einer tollen Filmmusik, findet Kathrin Koch. Die Charaktere nehmen über die sechs Staffeln interessante Entwicklungen.

Foto: Gemeindebibliothek Kleinmachnow

„Breaking Bad“ Empfohlen von Kathrin Koch, Mitarbeiterin der Bibliothek

45


Kultur

Weit

Mitmachen & Gewinnen!

ere find Ge win n en S www ie un spiele .stadtb ter l

Lösen Sie das Rätsel, nennen Sie uns Ihre Lösung und mit etwas Glück gewinnen Sie atteinen Gewinn Ihrer Wahl! Für das Gewinnspiel ist der Einsendeschluss der 13. April 2017. onl i n e. de Für die Teilnahme an der Verlosung schicken Sie das richtige Lösungswort bitte per E-Mail und mit Angabe Ihrer Telefonnummer an gewinnspiel@stadtblatt-online.de, per Post oder persönlich an den Teltower Stadt-Blatt Verlag in der Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow. Bitte geben Sie auch an, für welchen Gewinn Sie sich entschieden haben. Die Gewinner werden schriftlich bzw. telefonisch informiert. Wir wünschen viel Glück! sonderbar, merkwürdig

härtestes Kristall

schweiz. Alpengipfel

Amtssprache in Pakistan

Gott der Polynesier

dt. Kunstschriftsteller †

altisländ. Gott, Bogenschütze

Autor von ‚Die Glocke‘

Teile der Briefmarke

3

Wegbereiter (Mz.)

französisch, span.: in

ein Kleidungsstück

feierliches Gelübde

P A

Maß der Magnetfeldstärke

Ozean dt. Normenzeichen (Abk.)

jede, jeder

9

norwegisches Parlament

kleine Gitarre Hawaiis

sächliches Fürwort

Dickblattgewächse

2 Senkblei

Initialen Nietzsches

Schimmel auf reifen Trauben

afrikanische Rundsiedlung antikes Land bei Mazedonien

Wortteil: natürlich, naturbelassen

Stadt an Blau und Donau

Windschattenseite

USRaumfahrtbehörde

harter Innenteil

deutsche Vorsilbe

in best. Anzahl (zu ...)

10

Stadt in Geldern (Niederlande)

Bildungsstätte

radioaktives Edelgas

8

Haushaltsplan

Priesterstand

5

Getränkerest

derzeit

Foto: Volkert Neef:

2 x 1 CD Mehr Informationen auf Seite 47

2

Quatsch Comedy Club 23. April 2017

Günter Rüdiger singt Lieder aus Berlin

Abk.: Nachrichtendienst

TVModeratorin, Linda de

1

46

Z

Tauwerkhersteller

11

Nachbarstaat von Babylon

Sitz im Parlament

Foto: Quatsch Comedy Club

2 x 2 Freikarten Mehr Informationen auf Seite 47

Au

M

7 Kapitalertrag

respektabel

E

Abfall japan. Kleingewicht (3,8 g)

entwenden

1

Entschlüsselungsgerät

Frau Abrahams (A.T.)

Beiname New Yorks (Big ...)

französisch: Ära

Fremdwortteil: Stein

6

Extras

Autoschaden

Erfinder der Stereotypie †

großer Lärm, Krach

Alpenpass

12

Pep, Schwung

Laut der Enttäuschung

Fluss im Harz

3

4

5

4

6

7

8

9

10

11

12

ABEND ÜBER POTSDAM von Lutz Hübner

Foto: HL Böhme

2 x 2 Freikarten Mehr Informationen auf Seite 47

lokal.report | April 2017


Gewin ns auf Se piel ite 46

Kultur

Theaterintendant Günter Rüdiger singt Lieder aus Berlin Günter Rüdiger, Intendant des Steglitzer „Zimmertheater“, erinnert am Freitag, den 28. April, um 20 Uhr an den 113. Geburtstag von Willi Kollo. Das Motto des Abends lautet: „Es geht doch nischt über Berlin.“ Eine musikalische Hommage an die Berliner Komponisten Walter und Willi Kollo. Mitwirkende sind: Günter Rüdiger und Marguerite Kollo. Am Piano: Karin Coper. Als Gast tritt auf: Tanja Arenberg (Berliner Kabarett Klimperkasten/Kabarett Fettnäppchen). Die musikalische Bandbreite reicht vom Gassenhauer und Schlager über Kabarett und Chanson bis hin zur Operette, angereichert mit Wissenswertem über

den künstlerischen Werdegang der beiden Komponisten sowie Anekdoten aus ihrem Privatleben. Es erklingen bekannte Melodien wie: Das war in Schöneberg; Zwei rote Rosen, ein zarter Kuss; Warte, warte nur ein Weilchen; Was eine Frau im Frühling träumt; Zwei in einer großen Stadt; Immer an der Wand lang; Das war sein Milljöh; Warum hast Du so traurige Augen; Ich hab eine kleine Philosophie; Lieber Leierkastenmann; Nachts ging das Telefon; Kleine Mädchen müssen schlafen gehn; Solang noch Untern Linden u.v.a. Passend zu dem Berlin-Abend hat uns Intendant Günter Rüdiger zwei CDs zur Verfügung gestellt. Die CD trägt den

Foto: Volkert Neef

Titel „Lieder aus Berlin.“ Auf der sogar signierten CD sind 18 Berliner Lieder zu hören.  (Text/Foto: VTN)

Das Herzstück des Quatsch Comedy Club Deutschlands bekannteste Stand-Up-Comedy-Show ist im Quatsch Comedy Club noch besser als im TV, denn dort erleben die Zuschauer Comedy live, hautnah und unzensiert. Ein Moderator präsentiert vier Comedians. Durch die Mischung aus unterschiedlichen Humorrichtungen hat jeder etwas zum Lachen. Jede Woche gibt es eine neue Besetzung und damit immer wieder eine neue Show! In der Zeit vom 20. bis zum 23. April übernimmt Sascha Korf die Moderation im Quatsch Comedy Club in der Friedrichstraße 107 in Berlin. Sascha macht eine rasante Mischung aus Stand Up- und Improcomedy. Die vier Komedians sind: MICHAEL ELLER Eigentlich ist er ein Biker! Ein Rocker mit

‘ner Harley! Aber auf der Bühne bricht der Vollblut- Komiker aus ihm heraus. JOCHEN FALCK Er ist ein virtuoser Clown und verbindet in einer einzigartig charmanten Mischung Artistik, Musik und Comedy. MAX RUHBAUM Zwischen Theater- und Verrücktspielen liegt ein schmaler Grat. Genau da ist Max. Mit unbegrenzter Liebe zu sich selbst dreht sich in seinem Leben alles nur um eins: ihn. OLE LEHMANN Er ist der Meister der Gelassenheit, doch wehe er wird gestört. Dann serviert Ole auch schon mal deftig und schonungslos seine Pointen.

Foto: Sascha Korf © Quatsch Comedy Club

Laserstein-Stück im Hans Otto Theater »Abend über Potsdam« heißt das 1930 entstandene Meisterbild der Berliner Künstlerin Lotte Laserstein. Heute befindet es sich im Besitz der Berliner Nationalgalerie. Als Auftragswerk erarbeitete der Erfolgsautor Lutz Hübner (»Frau M ­ üller muss weg«) extra für das Hans Otto Theater ein Stück unter dem gleichen Titel. Es beschreibt die Entstehung dieses Gemäldes: Mit einer Gruppe von Freunden fährt lokal.report | April 2017

Lotte Laserstein im Spätsommer 1929 nach Potsdam und skizziert eine Abendmahlszene mit Blick über die Stadt. In den kommenden Monaten, während der Arbeit am Bild, spitzt sich die Stimmung im Land und unter den Freunden zu. Lotte Laserstein malt ein Bild, das den Sturz des bürgerlichen Zeitalters in die Katastrophe vorausahnen lässt … Freitag, 28. April 2017, 19:30 Uhr Hans Otto Theater/Neues Theater

Lotte Laserstein: Abend über Potsdam Öl auf Holz (1930) © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 bpk / Nationalgalerie, SMB / Roman März

47


Kultur

01. bis 02. April Ausstellung Sonnabend, 01. April 10:00 bis 12:00 Uhr Isabell Korallus: Farbe und Fleck Abstrakte Malerei & Fotocollagen bis 12. April, ganztägig Rathaus Adolf-Grimme-Ring 10 Kleinmachnow Sonnabend, 01. April 14:00 bis 18:00 Uhr Verena Weckwerth, Experimentelle Grafik – Gisela Eichardt, Skulptur bis 09. April, Sa/So, 14:00 bis 18:00 Uhr und während Veranstaltungen KultRaum Zehlendorfer Damm 200 Kleinmachnow Sonntag, 02. April, 11:00 Uhr >farbenfroh< Eröffnung Ausstellung zum 70. Geburtstag von Angelika Watteroth Bilder mit einer Mischung aus Kubismus und Gegenständlichkeit, bei der die Farben der Grundierung das spätere Bild bestimmen Ausstellungsdauer: 02. April bis 02. Juni Öffnungszeiten: wie Bürgerhaus Eintritt: frei Bürgerhaus Ritterstraße 10 Teltow

Sonntag, 02. April, 18:00 Uhr Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart Sophia Schupelius (Sopran), Franziska Buchner (Alt), Younggi Do (Tenor), Sebastian Bluth (Bass) mit dem Konzertorchester Eberswalde Leitung: Kantorei Teltow, Christopher Sosnick Eintritt: 14 Euro, 9 Euro (erm.) Kartenvorverkauf: Buchkontor Teltow, neben der Kirche Infos: www.kirchenmusik-teltow.de Evangelische Kirche St. Andreas Breite Straße, Teltow Montag, 03. April, 20:00 Uhr Blue Monday – Jazz Lounge & Fingerfood Band: QUARTESSENZ, Frühlingsboten-Buffet Eintritt: 13 Euro, 8 Euro (erm.), inkl. Fingerfood Neue Kammerspiele, Kinofoyer Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow Vortrag Sonntag, 02. April, 15:00 Uhr Patagonien, Pampa, Pinguine – Einladung zu einer Reise durch das südliche Südamerika Diavortrag von Christian und Renate Pypier Ev. Gemeindehaus Jägerstieg 2, Kleinmachnow

Konzert Sonnabend, 01. April, 17:00 Uhr „Bachs Sehnsucht nach Italien“ Barockorchester LA RISONANZA Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten Weitere Infos: Kulturverein Großbeeren: Tel.: 033701 55528 Schinkelkirche Berliner Straße, Großbeeren

48

Sonnabend, 01. April Sonntag, 02. April, 09:00 bis 18:00 Uhr Berliner Staudenmarkt/Frühjahrsmarkt 80 Stauden- und Kräutergärtner, Baumschulen aus Deutschland, ­Österreich, Belgien, Niederlande Kostenlose Beratung durch Gärtner, ­Vereine, Verbände, rbb-Pflanzenexperte Kräutersuppen und Biogegrilltes aus der Region, Espresso, Kuchen Garten- und Spielmöbel, handwerkliche Accessoires oder feine Gartengeräte aus der Manufaktur Eintritt: 6 Euro (normaler Garteneintritt) Botanischer Garten Königin-Luise-Straße 6 – 8 Berlin Sonntag, 02. April, 14:00 bis 20:00 Uhr Kinoplakat-Flohmarkt Bibi und Tina, La La Land, Findet Dorie oder Willkommen bei den Hartmanns – Plakate von mehr als 150 Filmen 2,50 Euro/Plakat Neue Kammerspiele Kleiner Saal Karl-Marx-Straße 18 Kleinmachnow Sonntag, 02. April, 20:00 Uhr Tatort Kinosaal – Münster (Axel Prahl & Jan Josef Liefers) Eine haarsträubende Geschichte – Folge 1017 Deutsche Erstausstrahlung auf der Kinoleinwand Eintritt frei – Spenden erbeten Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18 Kleinmachnow

Kinder Sonnabend, 01. April, 09:00 Uhr Erste Hilfe in Kindernotfällen Kostenlos, Anmeldung unter: Tel.: 03328 470140 Philantow Mahlower Straße 139, Teltow

Sonnabend, 01. April 11:00 bis 14:00 Uhr Kaufhaus-Flohmarkt Gemeindezentrum, Bibliothek Annastraße 3 Stahnsdorf

Montag, 03. April, 14:00 Uhr Unterwasseraufnahmen Malediven AWO Haus Teltow Teltow, Potsdamer Str. 62 Sonstiges Sonnabend, 01. April, 09:30 Uhr Klubratssitzung 033203 22802 Freizeitstätte Toni Stemmler Hohe Kiefer 41, Kleinmachnow

Foto: © ARD

lokal.report | April 2017


Kultur

03. bis 09. April Bühne Freitag, 07. April 2017, 20:00 Uhr Daphne de Luxe – Comedy in Hülle und Fülle Showkonzept aus Kabarett, Comedy, Live-Gesang und Kontakt zum Publikum Eintritt: 18 Euro (VVK), 24 Euro (AK), 10 Euro (erm.) Karten: Tourist Information Teltow, Marktplatz 1 – 3 Tel.: 03328 4781293 Vorverkaufsstellen, Online Neues Rathaus Stubenrauchsaal Marktplatz 1 – 3 Teltow

Sonnabend, 08. April, 10:00 Uhr Altstadtführung Treffpunkt: Ecke Zehlendorfer/ Berliner Straße, rotes Eckhaus Dauer: 2 Stunden Anmeldung: heimatverein@teltow.de Heimatverein Stadt Teltow 1990 e. V. Hoher Steinweg 13 Teltow Kinder Sonnabend, 08. April, 10:00 Uhr Wir machen Theater Workshop mit einer Schauspielerin Mädchen von 8 bis 12 Jahren, die sich im Theater ausprobieren wollen Kosten: 3 Euro, 2 Euro (erm.) Anmeldung bis 5. April unter Tel.: 03328 471055 oder über mzw@hvd-bb.de Mädchenzukunftswerkstatt K.-Niederkirchner-Straße 2 Teltow Konzert

Foto: © Simone Hofmann

Führung/Ausflug Donnerstag, 06. April, 18:00 Uhr Freiheit von Kontrollzwängen mit Pfarrer Jürgen Duschka für 25 Personen Anmeldung: Tel.: 033203 22844, duschka@ev-kirche-kleinmachnow.de im Wachturm am Checkpoint Bravo ehemaliger Grenzkontrollpunkt Dreilinden/Drewitz Albert-Einstein-Ring 45/ Ecke Stahnsdorfer Damm Kleinmachnow Sonnabend, 08. April, 09:30 Uhr Wanderung: Flugplatz Gatow und mehr Startpunkt: Kladow Hafen Länge: etwa 13 Kilometer Kontakt: Frau Träger Tel.: 03328 471162 Eifelverein Potsdam-Teltow Elbestraße 15 a Teltow lokal.report | April 2017

Freitag, 07. April, 20:00 Uhr KAOS Esben Langkniv (Dänemark), Franziska Günther (Berlin, bekannt durch Chelsea Radio), Siggi Björns (Island) Unterhaltsame Geschichten und gefühlvolle Songs auf Dänisch, Englisch, Deutsch und Isländisch Eintritt: 12 Euro (VVK), 15 Euro (AK, Online) Landarbeiterhaus KultRaum Zehlendorfer Damm 200 Kleinmachnow Sonntag, 09. April, 15:30 Uhr Frühlingskonzert Bach, Mozart, Händel, Sarasate, Raymund u. a. mit Gesangs- und Instrumentalsolisten der Komischen Oper Berlin. Künstlerische Leitung & Moderation: Hans-Joachim Scheitzbach (Solo-Cellist) Eintritt: 8 Euro (VVK), 9 Euro (AK), 7 Euro (erm.) Karten: Rathaus: Di 13 – 18 Uhr, Do 13 – 16 Uhr, I. OG links Tel.: 033203 877-1305 (AB), Online Bürgersaal im Rathaus Adolf-Grimme-Ring 10 Kleinmachnow

Sitzungstermine Stadt Teltow Infos: www.teltow.de 03. April, 18:00 Uhr Hauptausschuss 04. April, 18:00 Uhr Regionalausschuss 26. April, 18:00 Uhr Stadtverordnetenversammlung

Gemeinde Kleinmachnow Infos: www.kleinmnachnow.de 04. April, 18:00 Uhr Regionalausschuss, Teltow 06. April, 18:00 Uhr Gemeindevertreterversammlung 11. April, 10:00 bis 12:00 Uhr Sprechstunde des Seniorenbeirates 18. April, 18:00 bis 19:00 Uhr Sprechstunde der Schiedsstelle, Am Brachfeld 25 A 24. April, 18:00 Uhr Bauausschuss

Gemeinde Stahnsdorf Infos: www.stahnsdorf.de 03. April, 18:30 Uhr Bauausschuss 04. April, 18:00 Uhr Regionalausschuss 06. April, 18:30 Uhr Gemeindevertreterversammlung 11. April, 14:00 Uhr Seniorenbeirat 24. April, 18:30 Uhr Bedarfstermin Fortsetzung Gemeindevertreterversammlung 25. April, 18:30 Uhr Ortsbeirat Güterfelde Bürgerhaus Güterfelde 26. April, 19:00 Uhr Ortsbeirat Schenkenhorst Bürgerhaus Schenkenhorst 27. April, 19:00 Uhr Ortsbeirat Sputendorf Bürgerhaus Sputendorf

49


Kultur

Lesung

Vortrag

Dienstag, 04. April, 20:00 Uhr Axel Hacke Die Tage, die ich mit Gott verbrachte Eintritt: 16 Euro (VVK), 19 Euro (AK) Reservierung: Tel.: 033203 847584 oder tickets@neuekammerspiele.de Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow

Mittwoch, 05. April, 09:00 Uhr Lieber Feierabend … statt Steuerabend Referent: Harry Mikoleit, Lohnsteuerhilfeverein Fuldatal e. V. Themen: Warum wurden Rentner ab 2016 steuerpflichtig? Muss ich eine ­Steuererklärung machen? Kann ich meine Steuerlast verringern? Kontakt: Tel.: 03328 473134 E-Mail: aka-tks@lebenshaelfte.de Akademie 2. Lebenshälfte Schwarzer Weg 3 Kleinmachnow Donnerstag, 06. April, 14:00 Uhr Besteuerung von Renten Steuerberater Herr Klar Kontakt: Tel.: 033203 22802 Freizeitstätte Toni Stemmler Hohe Kiefer 41 Kleinmachnow

© Kunstmann Verlag

© Randomhouse Verlag

Donnerstag, 06. April, 19:30 Uhr Wladimir Kaminer Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger Eintritt: 17 Euro, 15 Euro (erm.) Reservierung: Tel.: 033203 847584 oder tickets@neuekammerspiele.de Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow

50

Sonnabend, 08. April, 17:00 Uhr Unser Immunsystem Kontakt: Nadine Ganzert Tel.: 03328 470140 mail@philantow.de Philantow Mahlower Straße 139 Teltow

Donnerstag, 06. April, 14:00 Uhr Internationale Volkstänze präsentiert von der Volkstanzgruppe des Nachbarschaftsheims Neukölln e. V. Eintritt: frei Seniorentreff Ritterstraße 10 Teltow Donnerstag, 06. April 20:00 Uhr Filmabend „art in movie“ Film über Kunst oder Künstler Eintritt: frei Die Brücke Landarbeiterhaus Zehlendorfer Damm 200 Kleinmachnow Freitag, 07. April, 14:00 Uhr Preis-Rommé Kontakt: Tel.: 033203 22802 Freizeitstätte Toni Stemmler Hohe Kiefer 41 Kleinmachnow Freitag, 07. April, 17:00 Uhr Eltern kochen mit ihren Kindern (mit Anmeldung) Jugend- und Familienzentrum „ClaB“ Bäkedamm 2 Stahnsdorf

Sonstiges Montag, 03. April bis Sonnabend, 17. Juni 10:00 bis 11:30 Uhr Einsteigerkurs Laptop alters- und anwendergerechte ­Einführung für Generation 50+ Anfänger ohne Vorkenntnisse Immer montags, Arbeit in kleinen Gruppen Anmeldung: Astrid Kiy Tel.: 03328 473134 E-Mail: kiy@lebenshaelfte.de SenVital Förster-Funke-Allee 101 Kleinmachnow Montag, 03. April 10:00 Uhr Allgemeiner Treff Kontakt: Tel.: 033203 877-2411 Frauentreff am Düppel Rathaus Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10 Kleinmachnow

Sonnabend, 08. April bis Sonntag, 09. April 10:30 bis 14:30 Uhr Lebendige Beziehungen Seminar Anmeldung: C. Luft Handy: 0173 2587113 Kosten: ab 49 Euro Philantow Mahlower Straße 139 Teltow

10. bis 16. April Führung/Tour Dienstag, 11. April, 14:00 Uhr Neue Hakeburg Führung mit dem Heimatverein Kleinmachnow e. V. Teilnahme: 5 Euro Akademie 2. Lebenshälfte Schwarzer Weg 3 Kleinmachnow lokal.report | April 2017


Kultur

Donnerstag, 13. April, 10:30 Uhr Ausflug in die Natur und Mittagessen im Landhaus „Alte Schmiede“ in Lühnsdorf Abfahrt: AWO Kleinmachnow AWO Ortsverein Förtster-Funke-Allee 108 Kleinmachnow Sonntag, 16. April, 14:00 Uhr Neue Hakeburg Veranstalter: Heimatverein Kleinmachnow e. V. Informationen: Tel.: 033203 609606

Gottesdienste Evangelische Auferstehungs-­ Kirchengemeinde Kleinmachnow 02.04., 9:30 Uhr, Augustinum, Predigtnachgespräch (Pfr. Möllering), 11:00 Uhr, Auferstehungskirche (Pfr. Kluchert); 09.04. (Palmsonntag), 9:30 Uhr, Augustinum, 11:00 Uhr, Auferstehungskirche (A. MuellerThuns); 13.04., 19:30 Uhr, Gemein­dehaus, Tischabendmahl (Pfr. Duschka); 14.04. (Karfreitag), 11:00 Uhr, Auferstehungskirche, mit Abendmahl (Pfr. Kluchert), 15:00 Uhr, Augustinum, Andacht zur Sterbestunde Christi (Pfr. Möllering); 16.04. (Ostersonntag), 7:00 Uhr, Friedhof (Pfr. Duschka), 10:00 Uhr, ­Augustinum, mit Abendmahl (Pfr. Möllering), 11:00 Uhr, Auferstehungskirche, Musik im Familiengottesdienst, Spatzenchor und Vorkurrende der Kantorei (Pfrn. ­Rosenthal); 17.04. (Ostermontag), Auferstehungskirche, mit Taufe (Pfr. Duschka); 19.04., 10:30 Uhr, SenVital, mit Abendmahl (Pfr. Duschka); 23.04., 11:00 Uhr, Auferstehungskirche (Pfr. Duschka); 28.04., 19:00 Uhr, Dorfkirche, Abendmahl vor Konfirmation (Pfrn. Rosenthal, Team); 29.04., 14:00 und 16:00 Uhr, Dorfkirche (Pfrn. Rosenthal), Konfirmation, 30.04., 10:00 Uhr, Augustinum, mit Taufen (Pfr. Möllering), 10:00, 12:00 und 14:00 Uhr, Dorfkirche, Konfirmation (Pfrn. Rosenthal)

lokal.report | April 2017

(Mo. – Fr., 09:00 bis 10:00 Uhr) Teilnahme: frei, Spenden erbeten Zehlendorfer Damm 185 Kleinmachnow

Dienstag 11. April, 16:00 Uhr Die grüne Bioraffinerie Referentin: Prof. Dr. Birgit Kamm Industriemuseum Oderstraße 23 – 25, Teltow

Vortrag Montag, 10. April, 16:00 Uhr Finanzberatung für Familien kostenlos, Kontakt: Nadine Ganzert, Tel.: 03328 470140 mail@philantow.de Philantow Mahlower Straße 139, Teltow

Kirche für Jedermann – Evangelische Freikirche Teltow Sonnabend, 10:00 bis 12:00 Uhr, mit Lobpreis, Puppenspiel, Kinderbetreuung, Predigt und anschließendem Mittagstisch, Potsdamer Straße 18 a, Teltow, Taufen: Güterfelder See Ev. Magdalenen-Kirchengemeinde Teltow (Diakonissenhaus) 01.04., 19:00 Uhr, Fürbittstunde; 02.04., 9:30 Uhr, Judika, Abendmahlsgottesdienst; 06.04., 17:00 Uhr, Passionsandacht; 08.04., 19:00 Uhr, Wochenschluss­ andacht; 09.04., 9:30 Uhr, Palmarum Ev. Kirchengemeinde Teltow Sonntag, 10:30 Uhr, St. Andreaskirche; Kindergottesdienst, jeden 1. Sonntag (St. Andreaskirche) und 3. Sonntag (Siedlungskirche, Mahlower Str. 150 a), 10:30 Uhr; jeden 2. Sonntag, 16:30 – 18:00 Uhr, Gemeindezentrum, Mahlower Straße 150 a, Taizé-Andacht; 06.04., 17:30 Uhr, Holzkapelle Weinbergsweg, Passionsandacht, 13.04., 18:00 Uhr; St. Andreaskirche, Abendmahl zur Passionsandacht, Kirchengemeinde Ruhlsdorf Jeden 1. und 3. So., 09:00 Uhr, 02. April, 9:00 Uhr, mit Abendmahl, 13.4., 18:00 Uhr, Gründonnerstag; 14.4., 9:00 Uhr, Karfreitag; 15.04., 23:00 Uhr, Andacht zur Osternacht; 16.4., 9:00 Uhr, Osterfest; 17.4., 9:00 Uhr, Ostermontag, mit Abendmahl Ev. Kirchengemeinde Stahnsdorf Sonntag, 09:30 Uhr, Dorfkirche ­Güterfelde; jeden 1. und 3. So.,

Mittwoch, 12. April, 09:00 Uhr Modernes Wohnen – Intelligente Technik für unseren Alltag Abschaltung DVB-T1, Streaming, USB-Recording, HbbTV, Referent: Udo Hellwig Kontakt: Tel.: 03328 473-134 Akademie 2. Lebenshälfte Schwarzer Weg 3, Kleinmachnow

11:00 Uhr, Dorfkirche Sputendorf; jeden 2. So., 11:00 Uhr, Kirche Schenkenhorst Christengemeinschaft in Kleinmachnow Sonntag, 10:00 Uhr; 06.04., 13.04., 9:00 Uhr; 14.4., 17.04., 10:00 Uhr Menschweihehandlung; Sonntag, 11:15 Uhr (außer 30.04.), Sonntagshandlung für Kinder; 29.04. und 30.04., 10:00 Uhr, Konfirmation, alles im Meiereifeld 35 a Paul-Gerhardt-Gemeinde – Ev.-Lutherische Freikirche Sonntag, 10:00 Uhr, Lafim-Haus Bethesda, Mahlower Straße 148, Teltow Katholische Pfarrgemeinde Ss. Eucharistia Sonntag, 9:00 Uhr, Teltow, 11:00 Uhr, Kleinmachnow; Montag, 8:30 Uhr, Teltow; Dienstag, 8:45 Uhr, Teltow, Seniorenmesse; Mittwoch, 8:30 Uhr, Kleinmachnow; Donnerstag, 18:30 Uhr, Kleinmachnow (ab 18:00 Uhr, Rosenkranzgebet); Freitag, 18:30 Uhr, Teltow (ab 18:00 Uhr, Rosenkranzgebet); Sonnabend, 18:00 Uhr, Kleinmachnow, Vorabendmesse; Fastenzeit (bis 15.04.): Sonntag, 17:00 Uhr, Teltow und Kleinmachnow, Kreuzwegandachten; Donnerstag, 19:30 Uhr, Pfarrsaal Kleinmachnow, Geistl. Vorträge in der Fastenzeit Weitere Gottesdiensttermine lagen der Redaktion bis zur Druckabgabe nicht vor.

51


Kultur

Sonstiges Montag, 10. April bis 13. April je 09:00 bis 13:00 Uhr Englisch & Spanisch Daycamp Anmeldung: B. Verges Tel.: 030 55077206 Kosten: 45 Euro/Tag Philantow Mahlower Straße 139 Teltow Montag, 10. April, 17:00 Uhr Cinema Augustinum Kinofilm 2001: Odyssee im Weltraum USA 1968, 143 min Regie: Stanley Kubrick Eintritt: 4 Euro, 5 Euro (Gäste), inkl. Space-Häppchen & Vitalelixier Theatersaal Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72 Kleinmachnow Dienstag, 11. April, 09:30 Uhr Schwangeren- und Elternfrühstück Anmeldung erbeten Jugend- und Familienzentrum „ClaB“ Bäkedamm 2 Stahnsdorf Dienstag, 11. April, 14:00 Uhr Wer knackt die Nuss? Heiteres Gedächtnistraining mit ­Marianne Männchen Kontakt: L. Rüger, Tel.: 03328 4781244, E-Mail: l.rueger@teltow.de Seniorentreff Ritterstraße 10 Teltow Dienstag, 11. April, 14:00 Uhr Geburtstag des Monats Kontakt: Tel.: 033203 22802 Freizeitstätte Toni Stemmler Hohe Kiefer 41 Kleinmachnow Dienstag, 11. April, 15:00 Uhr Oster- und Familienfest Jugend- und Familienzentrum „ClaB“ Bäkedamm 2 Stahnsdorf Dienstag, 11. April, 15:30 Uhr Osterfest Philantow Mahlower Straße 139, Teltow

52

Dienstag, 11. April, 19:00 Uhr Selbsthilfegruppen Patchworkfamilien Jugend- und Familienzentrum „ClaB“ Bäkedamm 2 Stahnsdorf Donnerstag, 13. April, 14:00 Uhr Spielenachmittag bei Kaffee und Kuchen; Leitung: Barbara Maßlow Kontakt: L. Rüger, Tel.: 03328 4781244, E-Mail: l.rueger@teltow.de Seniorentreff Ritterstraße 10 Teltow

Sonnabend, 15. April, 17:00 Uhr Osterfeuer Musik, Essen, Getränke, Überraschungen für Kinder Feuerwehr Schenkenhorst/ Sputendorf Sputendorfer Landstraße 38, Stahnsdorf Sonntag, 16. April, 18:00 bis 22:00 Uhr Osterfeuer mit Livemusik, Bratwurst, Bier oder ­alkoholfreien Getränken Heimatfreunde Ruhlsdorf e. V. & Stadt Teltow Wiese am Röthepfuhl, Teltow-Ruhlsdorf

17. bis 23. April Ausstellung

Donnerstag, 13. April, 15:00 Uhr Osterfeuer Carat Adolf-Grimme-Ring 1 Kleinmachnow Donnerstag, 13. April, 18:00 Uhr Mut: Ma(h)l ganz anders Passionsandacht mit Pfarrerin Elke Rosenthal, Vikarin Annbritt Menck und Team Theater-Aktion mit Menschen zwischen 20 und 35 Jahren; Passionsandachten werden gefilmt und als Kurzvideo auf Youtube veröffentlicht Zur Vorbereitung: kostenloser ­Theater-Workshop und kostenloser Video-Workshop für Jugendliche Treffpunkt: U-Bhf. Onkel Toms Hütte, Eingang Onkel-Tom-Straße Evangelische Kirche Jägerstieg 2 Kleinmachnow Sonnabend, 15. April, 15:00 Uhr Osterfeuer Buntes Programm mit Pagodenfeuer, Stockbrot, Hüpfburg, Kinderschminken, Feuerwehr, Kistenklettern, Musik und Kuchen Gemeindezentrum, Annastraße 3, Stahnsdorf

Freitag, 21. April, 19:00 Uhr Karin Müller-Grunewald: LichtSpielKunst und Fotografie Vernissage mit Musik von Stephan Blank (Trompete) & Hagen Grahlow (Piano) Ausstellung: 22. April bis 08. Juni Fotokunst unter Acrylglas oder auf Stoff gedruckt und auf einen Rahmen gespannt Öffnungszeiten: Mo/Mi/Do/Fr 8 – 18 Uhr, Di 8 – 20 Uhr, 1. Sa im Monat 10 – 13 Uhr und während der Veranstaltungen Eintritt: frei Rathaus Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10 Kleinmachnow Führung/Tour/Ausflug Freitag, 21. April, 14:00 Uhr Frühlingswanderung „Teltowkanal und Baumblüte“ Leitung: Gerda Lattek Kontakt: L. Rüger, Tel. 03328 4781244 oder l.rueger@teltow.de Seniorentreff Ritterstraße 10, Teltow Kinder Mittwoch, 19. April, 09:00 Uhr Ferienfahrt Forellenhof Locktow Jugendtreff Teltow Anmeldung bei Dirk Orphal oder Susanne Blech, Tel.: 03328 473469; d.orphal@teltow.de Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow lokal.report | April 2017


Kultur

Mittwoch, 19. April, 09:00 Uhr Ich bin ich Projekt von NFJ Brandenburg, Verein Hoch3 und MZW: Wünsche für mich und meine Freund/e/innen? Was sind Kinderrechte? – Spiele, Geocachingtour, Selbstbehauptungskurse für Mädchen und Jungen; 19. bis 21. April Anmeldung bis 07. April Alter: 10 bis 13 Jahre Kosten: 45 Euro (Ermäßigung möglich) Mädchenzukunftswerkstatt K.-Niederkirchner-Straße 2, Teltow Konzert/Tanz Donnerstag, 20. April, 14:00 Uhr Ein Strauß bunter Melodien Konzert für Violine und Klavier Eintritt: 1 Euro Kontakt: L. Rüger, Tel.: 03328 4781244, E-Mail: l.rueger@teltow.de Seniorentreff Ritterstraße 10, Teltow Sonnabend, 22. April, 21:00 Uhr 80er-Jahre-Party mit Nik Page Wave, Synthie-Pop, NDW, 80's-Rock, Disko Eintritt: 7 Euro (VVK und erm.), 8 Euro (AK) Karten: Tourist Information Tel.: 03328 4781293 Neues Rathaus, Stubenrauchsaal Marktplatz 1 – 3, Teltow Vortrag Mittwoch, 19. April 09:00 Uhr Internationale Gartenausstellung 2017 13. April bis Oktober, Erholungspark Marzahn mit den „Gärten der Welt“ und umliegenden Bereichen Referent: Prof. Dr. habil. Gottfried Wiedenmann Infos unter Tel.: 03328 473134 Akademie 2. Lebenshälfte Schwarzer Weg 3, Kleinmachnow Donnerstag, 20. April 14:30 Uhr Bürgermeister Michael Grubert ist zu Gast – informiert und beantwortet Fragen Abfahrt: AWO Kleinmachnow AWO Ortsverein Förtster-Funke-Allee 108 Kleinmachnow lokal.report | April 2017

Sonstiges Dienstag, 18. April, 14:00 Uhr Preisskat Leitung: Heinz Timm Kontakt: L. Rüger, Tel.: 03328 4781244 l.rueger@teltow.de Seniorentreff Ritterstraße 10 Teltow Mittwoch, 19. April, 15:00 Uhr Seniorenkaffeetafel Förderverein Gemeinschaftsleben Diedersdorf e. V. Infos: Dietmar Lamprecht, Tel.: 03379 59423 E-Mail: dietmarlamprecht@t-online.de Dorfgemeinschaftshaus, Dorfstraße 2b Großbeeren OT Diedersdorf Mittwoch, 19. April, 20:00 Uhr Teltow singt! Karaoke Eintritt: 6 Euro Bürgerhaus Ritterstraße 10 Teltow

Foto: Dirk Pagels

Tanz im Mai 06. Mai 2017 ab 19:00 Uhr Mit Livemusik und Showacts Der Eintritt ist frei. Einlass ab 18 Uhr. Veranstaltungsort: Neues Rathaus Stubenrauchsaal Marktplatz 1 – 3 14513 Teltow

Donnerstag, 20. April, 14:00 Uhr Siebdruckworkshop Anmeldung: Tel.: 03328 470140 Philantow Mahlower Straße 139 Teltow Sonnabend, 22. April 10:00 bis 13:00 Uhr Großer Bücherbasar Tausch & Trödel von CDs und Büchern; Anmeldung: buecherbasar-stahnsdorf@ arcor.de, Tel.: 03329 646-501 Gemeindezentrum, Bibliothek Annastraße 3 Stahnsdorf

Sonntag, 23. April 10:00 Uhr ReinheitsVerbot Verkostung von Bierkreationen deutscher Craft-Beer-Brauereien – bewusst abseits vom dt. Reinheitsgebot gebraut Stone Brewing Berlin Im Marienpark 23, Berlin

24. bis 30. April Ausstellung

Sonnabend, 22. April 10:00 Uhr 2. Pflanzentauschmarkt Jugend- und Familienzentrum „ClaB“ Bäkedamm 2, Stahnsdorf

Mittwoch, 26. April, 16:00 Uhr Rettet die Altstadt! – Sanierungsgeschichte(n) von 1992 bis 2017 Eröffnung Eintritt: frei Ausstellung: 26. April bis 31. August Neues Rathaus, Erdgeschoss Marktplatz 1 – 3, Teltow

53


Kultur

Bühne

Führung/Tour

Dienstag, 25. April 20:00 Uhr Binas Nacht (ausverkauft) Eintritt: 15 Euro Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18 Kleinmachnow

Mittwoch, 26. April, 09:00 Uhr Bildungsfahrt: Wittenberg – Reformationsjubiläum 2017 Anmeldung erforderlich unter Tel.: 03328 473134 oder über aka-tks@lebenshaelfte.de Akademie 2. Lebenshälfte Schwarzer Weg 3 Kleinmachnow

Freitag, 28. April 19:00 Uhr Das Beste mit Spejbl & Hurvinek Galaprogramm für große und kleine Leute ab 10 Jahren Theater „Spejbl & Hurvinek“ aus Prag mit seinen beliebten Marionetten-Figuren Eintritt: 17 Euro (VVK); 15 Euro (erm.); 19 Euro (AK) Tickets: Online; Rathaus: Di 13 – 18 Uhr, Do 13 – 16 Uhr, I. OG links; Reservierungen unter: kultur@kleinmachnow.de Tel.: 033203 877-1305 (AB) Veranstaltungsort: Rathaus Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10 Kleinmachnow

Donnerstag, 27. April, 09:10 Uhr Wanderung: Durch den Genshagener Busch Startpunkt: Genshagen, Haltestelle Ludwigsfelder Straße Länge: etwa 8 Kilometer Infos und Anmeldung: Frau Träger Tel.: 03328 471162 Eifelverein Potsdam-Teltow Elbestraße 15 a Teltow Kinder Freitag, 28. April 18:00 bis 21:00 Uhr Walpurgisnacht Gruselig, spaßige Party mit Spielen und Essen Anmeldung erforderlich unter Tel.: 03328 471055 oder über mzw@hvd-bb.de Kosten: 4 Euro (erm.: 2 Euro) Mädchenzukunftswerkstatt K.-Niederkirchner-Straße 2 Teltow

Mittwoch, 26. April, 15:00 Uhr Tanznachmittag in der Lavendelresidenz Ortsgruppe der Volkssolidarität Frau Hauke 03328 472807 oder 0152 37795050 gfhauke@arcor.de Eintritt: 2 Euro Lavendelresidenz Elbestraße 2 Teltow Donnerstag, 27. April, 14:00 Uhr KlatschKaffee Plauderstündchen mit Kaffee und ­selbstgebackenem Kuchen Kontakt: L. Rüger Tel.: 03328 4781244 l.rueger@teltow.de Seniorentreff Ritterstraße 10 Teltow Sonnabend, 29. April 10:00 – 13:00  Uhr Patchwork und Quilten unter Anleitung Profinäherin Luise Nigge zeigt Tipps und Tricks. Anmeldung erbeten unter Tel.: 03329 646501 oder per Mail an bibliothek@stahnsdorf.de Gemeindebibliothek Annastraße 3 Stahnsdorf Sonnabend, 29. April, 10:00 Uhr Maibaumaufstellung Marktplatz Teltow

Vortrag

Foto: S + H

Sonntag, 30. April 19:00 Uhr Apfelstrudel trifft Baklava Standup-Comedy-Show mit Idil Baydar und Zeynep & Nabil von Frankfurter Klasse Eintritt: ab 19 Euro Tel.: Kasse: 030 7895667-100 Schlosspark Theater Schloßstraße 48 Berlin

54

Dienstag, 25. März, 16:00 Uhr Vortrag „Fernsehtechnik aus Berlin – Teil II“ Referent: Winfried Müller Industriemuseum Oderstraße 23-25 Teltow Sonstiges Dienstag, 25. April 14:00 Uhr Modenschau mit dem Modehaus Halberstadt, Stahnsdorf Eintritt frei Seniorentreff Ritterstraße 10 Teltow

Sonntag, 30. April, 13:00 bis 18:00 Uhr 16. Japanisches Kirschblütenfest Hanami 30 Marktstände, Spiel- und Mitmachangebote für alle Generationen, Bühnenprogramm Eintritt: frei TV-Asahi-Kirschblütenallee (ehemaliger Grenzstreifen) zwischen Lichterfelder Allee, Marienfelder Anger und Teltow-Sigridshorst Sonntag, 30. April, 22:00 Uhr La Boum – die 80er-Jahre-Fete Eintritt: 10 Euro, zusammen mit dem Lieblingsfilm, 5 Euro Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18 Kleinmachnow lokal.report | April 2017


Kultur

Selbsthilfegruppen Kleinmachnow Deutsche Rheuma Liga, AG Teltow Warmwassergymnastik montags, 17:00 – 18:00 Uhr und 18:00 – 19:00  Uhr Augustinum, Erlenweg 72 Kleinmachnow SHG Pflegende Angehörige und Angehörige von Alzheimer-Erkrankten 19.04., jeden 3. Mittwoch, 15:30 – 18:00  Uhr AWO-Treff, Förster-Funke-Allee 108 SHG Rolligruppe 13.04., jeden 2. Do., 14:00 Uhr Rathaus (Bürgersaal), Adolf-Grimme-Ring 10 Kleinmachnow Stahnsdorf SHG „Weil unsere Kinder anders sind“ 03.04. (jeden 1. Mo.), 19:00 Uhr Treff bei einem Gruppenmitglied Tel.: 03328 3539154 SHG AD(H)S Elterngruppe, 18:30 – 20:30  Uhr genauen Termin bitte erfragen Betroffenengruppe, 04.04., 25.04., 19:00 – 21:00 Uhr (mit Anmeldung) ClaB, Tel.: 03329 439044 oder 03329 439437 Bäkedamm 2 Verein Behinderter und ihrer Freunde e. V. 07.04., 21.04. (jeden 1./3. Fr.), 14:00 – 16:30  Uhr VBF Beratungsstelle Tel.: 03329 611978 Annastraße 3 Teltow Elternkreis drogengefährdeter Jugendlicher 04.04. (jeden 1. Di.), 19:00 Uhr Ev. Gemeindezentrum Siedlungskirche Mahlower Straße 150

lokal.report | April 2017

Blaues Kreuz, Suchtkrankenhilfe Begegnungsgruppe Teltow jeden Mi., 19:00 Uhr Emmaushaus Ruhlsdorfer Straße 12 Gesundheitszentrum Teltow Potsdamer Straße 7 – 9 Sprechzeiten AWO Kontakt- und ­Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KIS): Di., 11:00 – 18:00  Uhr (jeden 4. Di. nur bis 16:00 Uhr) Do., 10:00 – 16:00  Uhr und nach Vereinbarung, 2. Ebene · SHG Schlaganfall 12.04., (jeder 2. Mi.), 14:00 Uhr ­ vorher AWO-KIS 03328 3539145 ­anrufen, SHG SAMT · Alkoholkranke, Medikamenten­ abhängige und deren Angehörige Jeden Fr., Beratung: 18:30 – 19:00 Uhr; Gruppengespräch: 19:00 – 21:00  Uhr · SHG Parkinson 05.04. (jeden 1. Mi.), 15:00 Uhr SHG Frauenselbsthilfe nach Krebs 06.04. (jeden 1. Do.), 16:30 Uhr 24.04. (jeden 4. Mo.), 16:30 Uhr Einzelgespräche SHG Diabetiker/Teltow 13.04. (jeden 2. Do.), 09:30 Uhr · SHG Epilepsie 04.04. (jeder 1. Di.), 17:00 Uhr SHG Prostatakrebs 25.04. (jeden 4. Di.), 16:30 Uhr Gruppengespräch · SHG Borreliose 19.04. (jeden 3. Mi.), 17:00 Uhr Seminarraum 6. Ebene · SHG „Herbstsonne“ Menschen mit psych. Beschwerden Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf 12.04., 26.04., (jeden 2. und 4. Mi.), 15:00 – 17:00  Uhr, Gruppenraum AWO-Suchtberatung, 2. Ebene Anmeldung Interessierte, Tel.: 03328 35390154 · SHG Menschen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates dienstags und freitags, 9:00, 10:00 und 11:00 Uhr, Turnraum, 1. Ebene, Vorderhaus

SHG Defi-Patienten 26.04. (jeden 4. Mi.), 17:00 Uhr Interessenten vorher anrufen, Tel.: 03328 35390154 Reha-Zentrum Teltow-Seehof Lichterfelder Allee 55 Deutsche Rheuma Liga, AG Teltow Trockengymnastik: montags, 17:30 – 18:30  Uhr Turnhalle, Egerstraße 10, Teltow 11.04. (jeden 2. Di.) 15:30 – 16:30  Uhr AOK-Geschäftsstelle Rheinstraße, Teltow montags, 14:00 – 15:00  Uhr, 15:00 – 16:00  Uhr und 16:00 – 17:00  Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Schule Potsdamer Straße 51 Teltow Bewegungstherapie: donnerstags, 16:00 – 17:30  Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Schule Potsdamer Straße 51 Teltow SHG Verwaiste Eltern 05.04. (jeden 1. Mi.), 18:30 Uhr Familienzentrum Philantow, Mahlower Straße 139 Teltow Rat und Unterstützung für Pflegende Angehörige jeden Mi, 09:00 – 10:00 Uhr AWO Ortsverein Kleinmachnow e. V. Tel.: 033203 87364 Förster-Funke-Allee 108 Kleinmachnow

Weitere Informationen: AWO Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KIS) PM Tel.: 03328 3539154 Fax: 03328 3539159 Potsdamer Str. 7/9 Teltow

55


Kultur

Jugendhaus „Schiffer“

Donnerstag, 15:00 – 16:00 Uhr: Zumba Freitag, 13:15 – 14:15  Uhr: Schmuckwerkstatt, 15:00 – 16:30  Uhr: Graffiti-Workshop

Boberstraße 1 14513 Teltow Tel.: 03328 317630 www.job-ev.de

Kinder- und Jugendcafé „CupCake“ 

Kinder & Jugend

MädchenZukunftsWerkstatt (MZW)

Käthe-Niederkrichner-Straße 2 14513 Teltow Tel.: 03328 471055 www.mzw-teltow.de

Hohe Kiefer 32 14532 Kleinmachnow Tel.: 033203 78635 www.jugendarbeit-kleinmachnow.de Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 13:00 – 18:30 Uhr

Jugendtreff Teltow Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 14:00 – 19:00 Uhr Geschlossen: 12. und 13.04. (Osterferien) Montag, 15:30 – 17:00  Uhr: Offene Kunstwerkstatt, Beitrag: 0,50 Euro Dienstag, 15:30 – 18:00  Uhr: Flotter Teller 2.0, ab 12 Jahren, Beitrag: 1 Euro Mittwoch, 15:30 – 16:30  Uhr: Mathecafe, 7./.8. Klasse Donnerstag, 15:00 – 16:30: Flotter Teller, Kochkurs, ab 9 Jahren, Beitrag: 1 Euro Freitag, 15:30 – 18:00  Uhr: GIRLS-Club im Familytreff, Gesundheitszentrum, Potsdamer Straße 7/9

Osdorfer Straße 9 14513 Teltow Kontakt: Dirk Orphal, Susanne Blech Tel.: 03328 473469 jtt.teltow@web.de Montag, 16:00 Uhr: Just fun: Lauf-, Fang-, Ballspiele (Anmeldung) Dienstag, 16:00 Uhr: Sport-AG, Turnhalle, Mühlendorf Oberschule Teltow, Albert-Wiebach-Straße 4 (Anmeldung) Mittwoch, 17:00 Uhr: Kleine Kochlehre für die Jüngsten (Anmeldung) Donnerstag, 16:00 Uhr: Handarbeitskurs: Nähen, Häkeln, Stricken Freitag, 16:00 Uhr: Spielenachmittag

Jugendfreizeiteinrichtung „Carat“

Erwachsene und Familien

Adolf-Grimme-Ring 1 14532 Kleinmachnow Tel.: 033203 78635 carat@jugendarbeit-kleinmachnow.de www.jugendarbeit-kleinmachnow.de Öffnungszeiten: Mo – Do: 13:00 – 20:00 Uhr Fr:13:00 – 21:00 Uhr, Sa: 16:00 – 21:00  Uhr Montag, 16:00 – 18:00  Uhr: Sport – Spaß, Spiel, Bewegung Dienstag, 13:30 – 15:00  Uhr: Kreativkurs, 15:30 – 17:00: Selbstverteidigung Mittwoch, 17:00 – 19:00  Uhr: Sport – Spaß, Spiel, Bewegung

56

EJF gemeinnützige AG Jugend- und Freizeitzentrum „ClaB” Bäkedamm 2  14532 Stahnsdorf Tel.: 03329 62205 www.clab-stahnsdorf.de Kinder- und Jugendarbeit: clab-stahnsdorf@ejf.de Familienzentrum: familienzentrum.clab@ejf.de Interkulturelle Arbeit: interkulturelle.arbeit.clab@ejf.de Montag 09:30 – 11:00 Uhr: Krabbelgruppe (Kinder ab 3 Monate)

10:30 – 11:30 Uhr: Spielgruppe (Kinder ab 10 Monate) 15:00 Uhr: Hausaufgabenhilfe 16:00 – 18:00  Uhr: Nähen, Stricken, Häkeln (14-täglich) 18:00 – 18:45  Uhr: Powerworkout für Jugendliche* 19:00 – 20:00  Uhr: Elternsport – Fit werden/Fit bleiben* Dienstag 09:00 – 11:00  Uhr: Schwangeren­ frühstück (jeden 2. Dienstag) 09:00 – 11:00  Uhr: Elternfrühstück (jeden 3. Dienstag) 14:00 – 15:00  Uhr: Seniorensportgruppe 15:30 – 17:00 Uhr: Töpfern für Kinder/Jugendliche 15:00 – 16:30  Uhr: Chill & Cook – Mitmach-Küche für Kinder/Jugendliche 15:30 – 18:00  Uhr: Familiencafe (jeden 1.,2.,3. Dienstag) 15:00 – 18:00  Uhr: Familiencafe (jeden 4. Dienstag, Bürgerhaus Güterfelde) 17:00 – 18:00  Uhr: Töpfern für Frauen Mittwoch 09:30 – 11:30  Uhr: Still-Ambulanz (14-täglich), Anmeldung bei Hebamme A. Sandmann: 03329 618479 09:30 – 10:30  Uhr: Kanga-Training ab 15:00 Uhr: Töpfern für Kinder/Erwachsene Donnerstag 09:00 – 11:00  Uhr: Seniorencomputerhilfe 09:30 – 10:30  Uhr: PEKiP 1 11:00 – 12:30  Uhr: Babymassage 16:00 – 18:00  Uhr: Kommunikationsseminar 16:00 – 17:00  Uhr: Selbstverteidigung (Jungen) 17:00 – 18:30  Uhr: Selbstverteidigung (Mädchen) 16:00 – 17:00  Uhr: Mucki-Training mit Peter Freitag 09:30 – 11:00  Uhr: PEKiP 2 11:30 – 13:00  Uhr: PEKiP 3 13:00 – 14:00  Uhr: Familiensprechstunde 15:00 – 16:30  Uhr: Radsport AG (Sporthalle Zille-Grundschule) 15:00 – 16:00  Uhr: Sport AG (Sporthalle Zille-Grundschule) 15:00 – 16:00  Uhr: Eltern-Kind-Turnen Kurs 1 16:00 – 17:00  Uhr: Eltern-Kind-Turnen Kurs 2 17:00 – 18:30  Uhr: Töpfern für Kinder mit Groß-/Eltern lokal.report | April 2017


Kultur

Philantow  – Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus

Senioren

Mahlower Straße 139 14513 Teltow Tel.: 03328 470140 www.philantow.de, mail@philantow.de

Akademie 2. Lebenshälfte

Café-Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Schwarzer Weg 3 14532 Kleinmachnow Tel.: 03328 473134 (Für Kursanmeldungen) www.akademie2.lebenshaelfte.de aka-tks@lebenhaelfte.de

Montag 09:30 – 10:30 Uhr: Eltern-Baby-Gruppe 15:00 – 18:00  Uhr: Werkeln mit Andy und Hansjürgen 15:15  – 16:15  Uhr: Kinderyogis (6 – 9 Jahre) 16:45 – 18:00  Uhr: Yogagirls (10 – 14 Jahre) Dienstag 11:00  – 12:00  Uhr: Eltern-Baby-Gruppe 15:30 – 16:30  Uhr: „Krabbelinos“ – Spielzeit 16:00 – 19:00  Uhr: Hausaufgabenbetreuung (7. – 10. Klasse) Mittwoch 15:30 – 17:30  Uhr: Kreatives Angebot 16:00 – 18:00  Uhr: Hausaufgaben­betreuung (1. – 6. Klasse) 15:00 – 18:00  Uhr: Handarbeiten im Café 18:00 – 21:00  Uhr: Mehrgenerationentheater Freitag 09:30 – 12:00  Uhr: Freitagsfrühstück (Anmeldung erbeten) Montag bis Freitag 09:30 – 10:30  Uhr und 11:00 – 12:00  Uhr: Eltern-Kind-Gruppe „Krabbelinos“

Schul- und Volkssternwarte Dahlewitz e. V. Bahnhofstraße 63, Dahlewitz Tel.: 03379 320432 www.sternwartedahlewitz.de

lokal.report | April 2017

AKADEMIE

Montag 09:30 – 11:45 Uhr: Englischkurs für Anfänger (A1) 09:30 – 12:45  Uhr: Smartphonekurs für Einsteiger

13:00 – 16:15 Uhr: Laptopkurs für Einsteiger 15:00 – 16:30  Uhr: Französischkurs für Fortgeschrittene (B1) Dienstag 09:30 – 11:45  Uhr: Englischkurs für ­Fortgeschrittene (B1) 13:30 – 16:00  Uhr: Englischkurs für Geübte (A2) 14:00 – 16:15  Uhr: Englisch „Conversation“-Kurs (B1) Mittwoch 09:00 – 11:00  Uhr: Wöchentliche Vortragsreihe „Mittwochstreff“ 09:30 – 12:00  Uhr: Englischkurs für Geübte (A2) 13:00 – 16:15  Uhr: Laptopkurs für Einsteiger 13:30 – 16:00  Uhr: Englischkurs für Anfänger (A1) Donnerstag 09:30 – 11:00  Uhr: Englisch „Conversation“-Kurs (B1) 09:30 – 11:45  Uhr: Englischkurs für Geübte (A2) 13:30 – 16:00  Uhr: Englischkurs für Fortgeschrittene (B1) Freitag 08:00 – 08:45  Uhr und 09:00 – 09:45  Uhr: Reha-Sport 15:30 – 17:00  Uhr: Qi Gong im Philantow

AWO-Kultur-Café Potsdamer Straße 62 14513 Teltow Tel.: 03328 339777 www.awo-kulturcafe.de Dienstag, 12:00 – 16:00 Uhr: Spielnachmittag Mittwoch, 10:00 Uhr: Yoga auf dem Stuhl Donnerstag, 18:30: Line Dance Gruppe „Lady Liners“ Sonntag, 14:00 – 17:00  Uhr: Der schöne Sonntagnachmittag

AWO-Treffpunkt Kleinmachnow

Förster-Funke-Allee 108 14532 Kleinmachnow Tel.: 033203 87364 (AWO-Treff, nur Donnerstags ab 13:00 Uhr) Tel.: 033203 22581 (Frau Carow) Tel.: 033203 79260 (Frau Frase) Tel.: 033203 70688 (Frau Lowack) www.awo-kleinmachnow.de Veranstaltungen: Jeden Donnerstag, 14:30 Uhr (mit Anmeldung)

Jugend- und Freizeitzentrum „ClaB” Bäkedamm 2 14532 Stahnsdorf clab-stahnsdorf@gmx.de

Frauentreff am Düppel Frauen der Generation 60+ Rathaus Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10 14532 Kleinmachnow Tel.: 033203 877-2411 (Marion Höhne) E-Mail: marion.hoene@kleinmachnow.de Öffnungszeiten/Veranstaltungen: Montag: 10:00 bis 13:00 Uhr

57


Kultur

Freizeitstätte „Toni Stemmler“ Hohe Kiefer 41 14532 Kleinmachnow www.freizeitstaette-toni-stemmler.de Tel.: 033203 24471 (Ingrid Haak; bei Abwesenheit auf AB sprechen) Öffnungszeiten: Dienstag: 14:00 bis 16:00 Uhr Veranstaltungen: Montag 09:30 Uhr: Gymnastik mit Frau Moschütz 10:00 Uhr: Englisch 14:00 Uhr: Sport 14:30 Uhr: Probe Seniorenchor Dienstag 09:00 Uhr: Englisch 10:00 Uhr: Kegeln 11:00 Uhr: Englisch Mittwoch 09:00 Uhr: Computerkurs für Anfänger 10:30 Uhr: Englisch 14:00 Uhr: Sport mit Herrn Paul Gruppe 1 Donnerstag 10:30 – 12:00  Uhr: Line Dance 09:00 Uhr: Yoga auf dem Stuhl 1 10:00 Uhr: Yoga auf dem Stuhl 2

Seniorentreff im Bürgerhaus Teltow

11:30 Uhr: Mittagessen mit Voranmeldung 12:00 Uhr: Treff der Skatspieler (2. und 4. des Monats) 12:00 Uhr: Bingo-Spiel 13:00 Uhr: Handarbeitszirkel Dienstag, 09:30 Uhr: Probe Theatergruppe „Runzelrübchen“ Mittwoch 09:30 Uhr: Sport für Junggebliebene (Neuanmeldungen z. Zt. nicht möglich) 13:30 Uhr: Singegruppe der Seniorinnen Donnerstag, 13:00 Uhr: Zeichenzirkel mit Kurt Zieger

Seniorentreff Großbeeren Lindenstraße 18 14979 Großbeeren Ansprechpartnerin: Frau Frase Tel.: 033701 57541 Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 07:00 – 15:00 Uhr Seniorenbetreuung Stahnsdorf Gemeinde Stahnsdorf Annastraße 3, 2.OG, Raum 2.11 14532 Stahnsdorf Tel.: 03329 646218

Ritterstraße 10 14513 Teltow Tel.: 03328 4781244

Teltower Heimatfreundekreis 1987

Veranstaltungen: Montag, 10:30 Uhr: Sitztanz mit Frau Latussek

Informationen und Anmeldung: Horst Fleischer, Tel.: 03328 300689 Montag – Donnerstag: 20:30 – 22:00 Uhr

Gustl-Sandtner-Straße 8 c, 14513 Teltow

Sonstiges Türklinke e. V. – Kontakt- und Beratungsstelle Saalestraße 4, 14513 Teltow Tel.: 03328 331742 www.tuerklinkeev.de Montag, 11:30 – 18:00 Uhr: offener Treff 13:00 – 14:00  Uhr: individuelle Gesprächs- und Beratungszeit, ab 14:30 Uhr: Kaffeerunde Dienstag, 10:00 – 11:30  Uhr: Sport in der Jahnsporthalle Mittwoch, 09:30 – 13:00  Uhr: Kochgruppe, ab 12:00 Uhr gem. Mittagessen 13:00 – 15:30  Uhr: offener Treff Donnerstag 11:30 – 18:00  Uhr: offener Treff 13:00 – 14:00  Uhr: individuelle Gesprächs- und Beratungszeit ab 14:30 Uhr: Kaffeerunde Freitag, 09:30 – 10:30  Uhr: Frühstücksvorbereitungen ab 10:30 Uhr: Frühstück 13:00 – 14:30  Uhr: offener Treff Villa Mittelhof, Zehlendorf Mehrgenerationenhaus Phoenix Teltower Damm 228, 14167 Berlin Telefon: 030 80197514 www.mittelhof.org selbsthilfe@mittelhof.org Veranstaltungen: Dienstag (1x monatl.), 17:00 – 19:00  Uhr: AD(H)S-Betroffene und Angehörige Freitag (jeden 2. und 4.) 15:00 – 17.30  Uhr: Alleinerziehende Sonnabend (jeden 1.) 11:00 – 13:00  Uhr: Gesprächskreis für hochsensible Kinder und deren Angehörige Einmal im Monat: Kinderbetreuung

Impressum 27. Jahrgang in Fortführung des Teltower Stadt-Blatts, der Kleinmachnower Zeitung und des Stahnsdorfer Ortsanzeigers Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel. / Fax: 03328 3164 -50, -72, www.stadtblatt-online.de · Herausgeber: Andreas Gröschl Verantwortlicher Redakteur: Stefanie Jakob · Redaktion: Andrea Nebel, Madlen Pilz, Tel.: 03328 3164 -66, Fax: -76, lokal.report@stadtblatt-online.de Grafik, Layout: Heike Rohde · Titelfoto: Heike Rohde · Druck: Druckerei Conrad GmbH Anzeigen: Michael Gröschl, Tel.: 03328 3164 -54, Fax: -72, michael.groeschl@stadtblatt-online.de Anzeigenliste: Zur Zeit gilt die Anzeigenliste 01/2016 und die Kleinanzeigenliste Nr. 09/2017. Für unaufgeforderte Zuschriften, Bilder und Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Abonnement: für Ortsansässige 21 Euro, für Auswärtige 33 Euro (inkl. Porto), im Online-Abo 12 Euro. Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Bankverbindung: Commerzbank AG, BLZ 160 400 00, Konto-Nr.: 572 12 87, IBAN DE66 1604 0000 0572 1287 00, BIC COBADEFFXXX Copyright: Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei der Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder in Fällen höherer Gewalt und Streiks kein Entschädigungsanspruch. Termine für die Mai-Ausgabe: Redaktions- /Anzeigenschluss: 19. April 2017

58

lokal.report | April 2017


ler l a g n u l d n Neu: Beha n e g n u r ö t s s u Herzrhythm

HELIOS Klinikum Emil von Behring

Moderne Herzmedizin Diagnostik und Therapie aller akuten und chronischen Herzkrankheiten durch erfahrene Herzspezialisten mit neuesten Verfahren und modernster Ausstattung

(030) 81 02-he13Ho3tline3 Kardiologisc

hbar 2e4rreich

Neu: katheterbasierte interventionelle Therapie von Herzrhythmusstörungen – HELIOS Herz-RhythmusZentrum Berlin-Brandenburg

HELIOS Klinikum Emil von Behring · Klinik für Innere Medizin Kardiologie Chefarzt: Professor Dr. med. Adrian C. Borges · Walterhöferstraße 11 · 14165 Berlin-Zehlendorf Telefon: (030) 81 02-1313 · E-Mail: sandra.mros@helios-kliniken.de

www.helios-kliniken.de/berlin-behring


ATTRAKTIVER ALS ALLES ANDERE. Größte Freilandausstellung in Berlin und Brandenburg.

Ihr neuer Ausblick. Gute Aussichten für Ihr Zuhause mit WIntergärten von Solarlux. Für besondere Momente, in denen der Alltag zur Nebensache wird. solarlux.de

ÖFFNUNGSZEITEN Montag – Freitag 8 – 18 Uhr Samstag 10 – 14 Uhr

Nuthedamm 30 · 14480 Potsdam T 0331 6231-56 · info@duerbusch.de duerbusch.de

lokal.report April 2017  

Monatsjournal für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Großbeeren und Steglitz-Zehlendorf.

lokal.report April 2017  

Monatsjournal für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Großbeeren und Steglitz-Zehlendorf.