Page 1

Das Monatsjournal für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Großbeeren und Steglitz-Zehlendorf

Oktober 2016

1,95 Euro

Weinlese in Brandenburg

Süße Tropfen vom Wachtelberg zweite Gesamtschule kommt

Neues Konzept für die Oberschule Standort festgelegt

Museum in Kleinmachnow

DRUSE

Wie groß ist die Gefahr? Dr. med. Arvid Boellert und Kollegen Fachärzte für Augenheilkunde

AUGENTAGESKLINIK

an der Kleinmachnower Schleuse

Potsdamer Allee 3 14532 Stahnsdorf

Telefon: 0 33 29 - 63 49 60

• Operationen des Grauen Stars und der feuchten Makuladegeneration • Glaukomvorsorge – OCT • Augenärztliche Sprechstunde nach telefonischer Vereinbarung


Anzeigen

TEXTILPFLEGE Änderungsschneiderei Inh. Viktoria Plioubi

am Rathausmarkt in Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 4 Telefon (03 32 03) 8 67 52 www.waescherei-viktoria-berlin.de

Textilreinigung Wäscherei Bettwäsche * Betten Gardinen Heißmangel Änderungsschneiderei vor Ort Annahme von Schuhreparaturen Schleifarbeiten aller Art

Mo–Fr 8.00–19.00 Uhr Sa 9.00–14.00 Uhr Wir bitten um Abholung der Wintergarderobe!

Kindertanz Ballett + Jazz Streetjazz Musicaldance

Annahme von Teppichreinigungen aller Art * * mit Lieferung

kos Prob tenlose est Wir freue unde n auf S

ie!

uns

GRABDENKMALE SCHEEFER SEIT 1922 BEATE SCHEEFER

Kursangebote unserer Partner:

STEINMETZSTEINBILDHAUERMEISTERIN

Breakdance · Pilates ZUMBA® · Yoga

IN KLEINMACHNOW: Hohe Kiefer 29 BESUCHEN SIE UNS UNTER:

www.ballettschule-vogl.de

14513 Teltow · Potsdamer Straße 51 A · Am Friedhof 14532 Kleinmachnow · Steinweg · Am Friedhof Telefon: Teltow und Kleinmachnow (0 33 28) 4 13 90

Europarc Dreilinden

Gebäude F2

EUROPARC BAUT WIEDER – Erstbezug Anfang 2018 Ihr neuer Standort am Haupteingang von Berlin in bester Gesellschaft. In unserem auf Wachstum ausgelegten Projekt EUROPARC Dreilinden ist alles möglich: mieten, kaufen oder bauen. Ihr Erfolg hat hier guten Grund. Aufgrund der großen Nachfrage nach modernen Büro- und Serviceflächen im Erstbezug und der guten Vermietung unseres Neubaus Gebäude G4 planen wir das nächste Bürogebäude, welches Anfang 2018 bezugsfertig sein wird. Viele namhafte Unternehmen haben bereits individuelle Immobilienprojekte im Europarc Dreilinden umgesetzt. Sie entscheiden – wir machen es möglich! Wir finden gemeinsam mit Ihnen die Lösung für Ihre Anforderungen und Wünsche. Sichern Sie sich jetzt Ihren Markenstandort, wir freuen uns auf Sie. Abbildungen: Unverbindliche Visualisierung © FREYLER Industriebau GmbH Berlin, www.freyler.de

Gebäude G4

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

2

Jacky Starck, Geschäftsführer, EUROPARC DREILINDEN GmbH Albert-Einstein-Ring 15, 14532 Kleinmachnow/Dreilinden Tel.: 033203 846590, E-Mail: info@europarc.de Internet: www.europarc.de

lokal.report | Oktober 2016


Editorial

Kommentar Das Teltower Rübchen ist untrennbar mit dieser Region verbunden und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Darauf sind wir so stolz, dass wir jedes Jahr Ende September ein großes Fest feiern. Besuchern wird ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Gesang geboten. An den Ständen gibt es Spezialitäten mit Rübchen und weitere Produkte aus der Region. Aber solche Feste können nur mit Hilfe von Menschen auf die Beine gestellt werden, die sich in den Vereinen der Region engagieren. Da ist der Männerchor, der mit heiteren Volksliedern Erinnerungen weckt, der Karnevalsverein, der mit den Funkenmariechen für Stimmung sorgt, das Prinzenpaar Anna und Louis, das das Rübchen in dieser Saison bei der Grünen Woche vertritt, die Freiwillige Feuerwehr und natürlich der Rübchenverein, ohne dessen Engagement es das Teltower Rübchen in seiner ursprünglichen Form nicht gäbe. Sie alle machen das Fest zu einem großen Erlebnis.

Foto: Verlag

Tanzen, Singen, Instrumente spielen – Musik bereichert unser Leben. Auf Seite 16 zeigen wir, welche Möglichkeiten sich Jugendlichen in der Region bieten, um musikalisch aktiv zu sein. Bis Genießer den süßen Tropfen fertig in der Flasche kaufen können, ist viel Arbeit notwendig. Das ganze Jahr über müssen die Reben gehegt und gepflegt werden, bis sie im Herbst endlich reif für ihre „Ernte“ sind. Auf dem Wachtelberg in Werder hat im September die Weinlese begonnen. Wir haben uns angeschaut, welchen Weg die reifen Früchte vom Weinberg

Stefanie Jakob Würde eine zweite Gesamtschule in der Region das Aus für die MühlendorfOberschule bedeuten? Damit die Schulform als solches bestehen bleiben kann, wurde nun ein Lösungsvorschlag in die Teltower Gremien eingebracht. Seite 20

lokal.report | Oktober 2016

bis zur Produktion nehmen. In unserer Reportage auf den Seiten 28 bis 30 erfahren Sie mehr. Nachdem wir im letzten lokal.report die Kandidaten für die Landratswahl vorgestellt hatten, wollen wir Ihnen in dieser Ausgabe auch das Ergebnis nicht vorenthalten. Lesen Sie mehr auf Seite 9. Weiterhin in unserer aktuellen Ausgabe: Impressionen vom Rübchenfest und weitere Neuigkeiten aus der Region. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!  Die Redaktion

Simone Gogol Die Wahl zur BVV in Steglitz-Zehlendorf barg einige Überraschungen: Die CDU verlor massiv an Stimmen, Linke, FDP und auch die AfD schafften den Sprung in die BVV. Dort wirds nun richtig voll. Seite 25

Vereinsarbeit ist wichtig für das gesellschaftliche Leben und stärkt die Verbundenheit zu einem Ort. Probieren Sie es aus, liebe Leser. Die Arbeit im Verein wird Ihnen ihren Heimatort noch näher bringen und viele neue Bekanntschaften stiften.  Ihr

Andreas Gröschl Herausgeber und Geschäftsführer

Andrea Nebel Wenn man selbst nicht gläubig ist, kann man sich die Arbeit in einer Kirche nur schwer vorstellen. Darum wollte ich die Arbeit in einer Evangelischen Kirche kennen lernen und habe zwei Mitarbeiter getroffen. Seite 34

3


Inhalt

24 16

Foto: KMS PM

Foto: S. Jakob

22

Foto: Uschi Dreiucker/PIXELIO

Aus den Orten Die Region auf einen Blick

06

Stahnsdorf hat gefeiert: Gewerbeschau und Familienfest

Bei den Bürgermeistern nachgefragt 08 Mittelmärker hatten die Wahl: Kandidaten müssen in die Stichwahl 09

Kreismusikschule: Jahresprogramm mit neuen Workshops

Neues Konzept für die Oberschule

21

Neues Hortgebäude in Großbeeren: Platz für 250 Kinder

22

Mord und Selbstmord: Der Fall Brunner

23

14

16

Feuerwehr Stahnsdorf: Stiller Protest 10

Exotenausstellung in Teltow: Bunte Vögel bei Pflanzen-Kölle

Nächtliche Ruhestörung am Düppel 11

Schwimmbecken für Kleinmachnow 18

Unterschätztes Risiko Berufsunfähigkeit33

Ein Museum von und für Kleinmachnow 

Sechs Fraktionen statt vier: BVV in Steglitz-Zehlendorf gewählt

Minister zu Besuch: Albrecht Gerber bei Endress + Hauser

12

-

agen

Neuw f u a % 20 begren

kzahl zte Stüc

17

20

44

Bis zu 8.000€ Rabatt SUV für jeden Geldbeutel Erleben Sie den Hyundai Tucson - hochwertiger Fahrspaß und exklusive Ausstattung. Verschiedene Fahrzeugausstattungen, auch Automatik-Fahrzeuge.

ASL Auto–Service Lichtblau GmbH WIR MACHEN DEN UNTERSCHIED!

Oderstraße 18, 14513 Teltow Tel.: 03328 33879-0

Mies–van–der–Rohe–Straße 1, 14469 Potsdam, direkt an der Pappelallee, Tel.: 0331 7400710


Inhalt

30

Foto: S. Jakob

48

Foto: simon45/POIXELIO

34 18

Foto: ANKA-Projekt GmbH

Foto: A. Nebel

Weitere Rubriken:

Topthema des Monats

Kulturteil Tipps &  termine

Wie hoch ist die Druse -Gefahr? Bei Pferdehaltern geht die Angst vor der hochansteckenden Infesktion um 24

Bunter Rückblick auf das Rübchenfest 2016

46

Ruhlsdorf lädt zum Oktoberfest

48

Da ist Musik drin ...: Teltow feiert sein Stadtfest

49

Leserpost / Kleinanzeigen Recht Kinderseite Sport Gesundheit / Soziales Historisches Foto des Monats Gewinnspiel

Reportage Süße Ernte: Weinbau auf dem Wachtelberg in Werder

44

Foto: A. Nebel

30

27 33 36 38 40 42 47 50

Veranstaltungen für oktober Porträt des Monats Alte und neue Gesichter in den Evangelischen Gemeinden

... und vieles mehr!

34

für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Steglitz-Zehlendorf und Großbeeren 

Der S

ieger erien–S

Nachrichten aus der Region finden Sie auch auf www.stadtblatt-online.de.

52

16.680,- Euro**

** UVP 20.830,- Euro

Hyundai i20 1.0 Turbo120 PS SUN Navigation Tempomat Bluetooth

Panorama-Glasschiebedach Klimaautomatik Abbiegelicht

Hyundai i20 1.0 Turbo 120 PS SUN: Kraftstoffverbrauch innerorts 6,0 l/100 km, außerorts 4,1 l/100 km, kombiniert: 4,8 l/100 km; CO2–Emission: 112 g/km; Effizienzklasse: B. *

5 Jahre Fahrzeug– und Lack–Garantie ohne Kilometerbegrenzung sowie 5 Jahre Mobilitäts– Garantie mit kostenlosem Pannen– und Abschleppdienst (gemäß den jeweiligen Bedingungen); 5 kostenlose Sicherheits–Checks in den ersten 5 Jahren gemäß Hyundai Sicherheits– Check–Heft. Für Taxen und Mietfahrzeuge gelten modellabhängige Sonderregelungen. ** Tageszulassung aus 08/16 mit 10 km (gilt nur für i20)


Aus den Orten

Restaurant beantragt Insolvenz Teltow. Das bis zu 800 Gästen Platz bietende China-Restaurant „Shi Shan“ in der Potsdamer Straße hat Insolvenz beantragen müssen, das wurde Anfang August bekannt gegeben. Der Betrieb soll jedoch weiterlaufen, ein neuer Investor aus China ist ebenfalls gefunden. Nach derzeitigen Informationen soll die bisherige Geschäftsführerin den Gästen als Leiterin des Hauses erhalten bleiben. PM/ste

Foto: S. Gogol

Kleinmachnow 115

Stahnsdorf Ruhlsdorf

Kienwerder

Foto: F. Pleizier

L40

Fahrradfreundliche Region? Region. Die Fahrradfreundlichkeit ihrer Kommune können Radfahrer derzeit im Rahmen des ADFC FahrradklimaTests bewerten. Mitmachen kann man auf der Internetseite www.fahrradklima-test.de. Der Fahrradklima-Test des ADFC ist noch bis zum 30. November geschaltet. Die Umfrage dauert circa 10 Minuten. PM

Güterfelde

Marggraffshof L40

115

Schenkenhorst Sputendorf

Stahnsdorf schafft Parkplätze am See

Foto: pixabay

6

Güterfelde. 23 Stellplätze für Autos lässt die Gemeindeverwaltung Stahnsdorf bis Mitte November am Grünen Weg errichten. Neben 17 sogenannten „Senkrechtaufstellern“ soll es sechs Längsaufstellflächen geben. Bisher wurde die Fläche am Güterfelder Haussee unzulässigerweise beparkt. Neben der Errichtung der Parkplätze soll ein neuer Wegeanschluss gebaut werden, der den Verkehrsfluss auf die Landesstraße 77 südlich des Kreisverkehrs Seestraße sicherstellt. Die Zufahrt sowie der Wendebereich und Wendehammer werden asphaltiert. PM/ste

lokal.report | Oktober 2016


Aus den Orten

Nach Umbau wieder eröffnet Teltow. Charles Vögele präsentiert sich im neuen modernen Look. Am 5. September eröffnete die Teltower Filiale des Schweizer Modeunternehmens an der Oderstraße 31 – 33 wieder. Das neue Ladenkonzept überzeugt durch eine klare Strukturierung und bietet einfachere Orientierung dank weniger Ware auf gleichem Raum. So wurde Platz geschaffen für die attraktive Präsentation von Modehighlights und passenden Kombinationen. PM

Foto: Vögele

5 Standorte Abhol- u. Bringeservice

101

Teltow

(für Stahnsdorf, Kleinmachnow, Teltow nur 5,- EUR)

Zulassungen Adressummeldungen Führerscheinumtausch Kurzzeitkennzeichen, u.v.m.

Heinersdorf

1 9,– 90

Friederikenhof

EU R Ser vic e nzeichen Gebühren u. Ken tl. am d. . ügl zuz

seit 1994

MO–FR 9.00–20.00 Uhr • Stahnsdorf, Bergstraße 89 MO–FR 16.00–18.30 Uhr • Kleinmachnow, Meiereifeld 22 MO–FR 9.00–12.00 u. 13.00–18.00 Uhr SA 9.00–12.00 Uhr • Berlin-Steglitz, Schloßstraße 70 MO–DO 9.00–18.00 Uhr FR 9.00–16.00 Uhr/SA 10.00–13.00 Uhr • Zehlendorf, Potsdamer Straße 31 (Agip)

Kleinbeeren

101

• Teltow, Oderstraße 20

MO–SO 7.00–21.00 Uhr

Großbeeren Diedersdorf

Unsere neue Homepage Teltow. Der Stadt-Blatt Verlag hat seine Webseite neu gestaltet. Das Design ist moderner und frischer, die Seite funktionaler und aktueller. Für unsere Abonnenten bleibt natürlich alles beim Alten. Überzeugen Sie sich selbst unter www. stadtblatt-online.de.  Red.

lokal.report | Oktober 2016

Foto: Redaktion

Folgen Sie uns auf Facebook:

Teltower Stadt Blatt Verlag 7


Aus den Orten

Bei den Bürgermeistern nachgefragt

Thomas Schmidt, Teltow

Michael Grubert, Kleinmachnow

Bernd Albers, Stahnsdorf

Der Regionalausschuss für TKS hat am 21. September die Entwicklung eines Verfahrens beantragt, mit dem die Mühlendorf-Oberschule in eine neu entstehende Gesamtschule überführt wird. Ist dies das endgültige Aus für die Oberschule?

Herr Grubert, im Sportforum ­Kleinmachnow beginnen die Arbeiten zum Bau eines Schwimmbeckens. Ist damit die Diskussion um den Bau einer Schwimmhalle in der Region Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf vom Tisch?

Herr Albers, wie steht es mit der Breitbandversorgung und welche Maßnahmen stehen bevor?

Die Karten sind neu gelegt, das Konzept der Oberschule wird auslaufen. Obwohl sich die Stadtverwaltung stark für den Erhalt der Oberschule eingesetzt hat, haben Schule und Lehrer den Vorschlag eines Schulzentrums abgeklärt und sich für die Gesamtschule ausgesprochen. Wenn die Lehrer nicht mitspielen, macht es keinen Sinn, an dieser Schulform festzuhalten. Wir haben mit dem Landkreis, dem Schulamt und dem Ministerium gesprochen. Ich bedauere, dass die Oberschule keine Zukunft hat, denn für einige Schüler ist diese Schulform sicherlich besser geeignet, aber die Mehrheit sieht das anders. Wichtiger ist aber, Eltern und Schüler nicht zu verunsichern und das Verfahren in ruhigen Fahrwassern zu halten. Der Plan ist, dass alle mitziehen. Es ist wichtig, dass alle Schüler profitieren.

Das im Sportforum geplante Schwimmbecken wird eine maximale Wasserfläche von 140 Quadratmetern haben, das entspricht in etwa einem Becken von 20 Meter mal 7 Meter – als WellnessBecken mit Sicherheit eine Bereicherung für das Sportforum und ich begrüße die Modernisierungsmaßnahmen sehr. Ich bezweifle jedoch, dass in diesen Räumlichkeiten die Möglichkeit für den Schwimmunterricht gegeben sein kann. Die Diskussion um ein Hallenbad in der Region wird damit nicht beendet sein.

Das Restaurant „Shi-Shan“ hat Insolvenz angemeldet. Gibt es bereits Informationen über einen neuen Betreiber?

Die Maßnahme wurde nicht durch die Gemeinde Kleinmachnow, sondern durch die zuständige untere Verkehrsbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark durchgeführt. Auch den Antrag dafür reichte nicht die Gemeindeverwaltung ein, die Bitte kam von einem Anwohner, die Verkehrsbehörde entschied sich anschließend dafür, die Höchstgeschwindigkeit zu minimieren.

Soweit ich informiert bin, hat sich wohl bereits ein neuer Betreiber gefunden. Das Shi-Shan ist damit aufgefangen und wird hoffentlich auch weiterhin Anlaufpunkt für viele Gäste bleiben.

8

In der Ernst-Thälmann-Straße herrscht seit kurzem Tempo 30, in einer öffentlichen Gruppe bei Facebook entbrannte bereits eine Diskussion darüber. Warum verringerte man hier die zulässige Höchstgeschwindigkeit?

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark erhält Mittel in Höhe von 50.000 Euro aus dem „Bundesförderprogramm Breitbandausbau“, die er für Beratungsleistungen einsetzt. Konkret lässt er bis Ende Januar 2017 eine Studie zur Ermittlung weißer Flecken erarbeiten, deren Ziel und Strategie es ist, alle mit weniger als 30 MBit im Download versorgten Bereiche auf mindestens 50 MBit zu ertüchtigen. Das betrifft übrigens 85 Prozent des gesamten Betrachtungsgebietes. Die Studie soll konkret die Fragen beantworten, wo neue Glasfaserleitungen zu verlegen oder neue Kabelverzweiger nötig sind beziehungsweise wo Funklösungen Abhilfe schaffen können. Die Daten werden in Form eines Maßnahmenkatalogs mit Prioritätenranking ausgearbeitet und präsentiert. In den Ausbau der Potsdamer Straße in Güterfelde muss mehr Geld investiert werden als zunächst geplant. Weshalb? Die Gemeinde lässt dort seit Mitte Mai bauen. Im Rahmen der bevorstehenden Erneuerung der Fahrbahndecke sind Mängel in der vom Landesstraßenbetrieb vorgelegten Planung erkennbar geworden, insbesondere zur Regenentwässerung. Die Gemeindevertretung hat die Wichtigkeit der zeitnahen Fortführung des Projekts erkannt und die zusätzlichen Mittel in einer Sondersitzung bewilligt. lokal.report | Oktober 2016


Aus den Orten

Mittelmärker hatten die Wahl Landrat Wolfgang Blasig (SPD) verpasst knapp die absolute Mehrheit Am Ende war es ganz knapp für den bisherigen Landrat Wolfgang Blasig (SPD). Keine fünf Prozent der Stimmen fehlten ihm, um direkt wieder gewählt zu werden und eine Stichwahl zu vermeiden. 178.241 Mittelmärker waren zur Landratswahl stimmberechtigt, das Mindestwahlalter lag bei 16 Jahren. 37.263 Menschen gaben Blasig ihre Stimme. Damit hat er das Quorum, 26.250 Stimmen auf sich zu vereinen, erreicht. „Das ist schon ein sehr sportliches Ergebnis. Ich freue mich natürlich, das Quorum erreicht zu haben. Aber wenn du 50 Prozent brauchst und die nicht bekommst, kannst du natürlich nicht ganz zufrieden sein.“ 45,6 Prozent der Wähler stimmten laut vorläufigen Wahlergebnis für den bisherigen Landrat, darum geht es am 9. Oktober in die Stichwahl. Sein Herausforderer wird Franz Herbert Schäfer (CDU) sein, der 21,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte und damit das zweitbeste Ergebnis einfuhr. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Schäfer lieferte sich der AfD-Kandidat Sven Schröder, der am Ende auf 16,3 Prozent kam. Der Kleinmachnower Hans-Jürgen Warnick (Die LINKE) erhielt 14,1 Prozent der Stimmen. Mit 2,8 Prozent auf dem letzten Platz landete Andreas Schramm aus Kleinmachnow, der für die Piraten antrat. Positiv zu werten ist die für eine Landratswahl hohe Wahlbeteiligung von 46,6 Prozent, 82.988 wahlberechtigte Mittelmärker gingen wählen, knapp 10 Prozent der Wähler stimmte vorab per Briefwahl. 1.289 der Stimmen waren ungültig. Ginge es nach den Menschen im Bad Belziger Ortsteil Bergholz, hätte Blasig die Wahl um das höchste Amt im Landkreis mit 79,2 Prozent (42 Stimmen) direkt gewonnen. Auch in Kleinmachnow, wo er 14 Jahre lang Bürgermeister war, konnte er überzeugen. 50,1 Prozent der Wähler stimmten für ihn. Genau auf sie baut Blasig bei der Stichwahl. „Ich möchte vor allem die Menschen erreichen, die mir schon einmal ihre Stimmen gegeben haben. Meine Ziele bleiben natürlich die selben.“ lokal.report | Oktober 2016

Ergebnis Wahl Landrat Landkreis-Mittelmark 2016 CDU Schäfer, Franz Herbert SPD Blasig, Wolfgang Die LINKE Warnik, Klaus-Jürgen AFD Schröder, Sven Piraten Schramm, Andreas

21,2 45,6 14,1 16,3 2,8

Foto: pixabay

Ein sehr gutes Ergebnis erreichte Franz Herbert Schäfer in Groß Kreutz. Schäfer, der in der Gemeinde auch Gemeindevertretervorsitzender ist, holte in den Ortsteilen Jeserig und Schenkenberg 47,6 Prozent bzw. 53,3 Prozent der Stimmen. Im Teltower Wahllokal Anne-Frank Grundschule II kam der CDU-Politiker dagegen nur auf niedrige 8 Prozent. Der AfD-Kandidat Sven Schröder konnte vor allem in dem Werderaner Ortsteil Kemnitz punkten: 35,6 Prozent der Wähler setzten ihr Kreuz bei Schröder. Im Wiesenburger Ortsteil Klepzig stimmten gar 41,9 Prozent der Wähler für den Borkheider. „Ich habe mein Etappenziel erreicht und werde nun alle Anstrengungen unternehmen, um in der Stichwahl am 9. Oktober erfolgreich zu sein“, sagt CDU-Kandidat Franz Herbert Schäfer nach der Wahl. Er geht davon aus, dass es in der kommenden Stichwahl schwer, aber nicht unmöglich sei, die Wahl zu gewinnen. Sorgen bereitet ihm das Ergebnis der

AfD: „Ich weiß aus der Erfahrung in meinem Umfeld, dass dahinter in den seltensten Fällen eine Überzeugung steht. Grund ist vielmehr das Gefühl, mit seinen Sorgen unverstanden und ungehört zu sein“, so Schäfer und weiter: „Dem müssen die großen Parteien entgegenwirken. Amtsträger, auch der Landrat, müssen hier viel intensiver unters Volk gehen und zuhören, Rede und Antwort stehen, handeln.“ Deswegen möchte er an seinem Angebot und Ziel festhalten, „Bürgerlandrat“ von Potsdam-Mittelmark zu werden. Die Stichwahl findet am 9. Oktober statt, die Wahllokale werden von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein. Auch zu dieser Wahl muss ein Kandidat das Quorum erreichen, mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigen müssen also die Stimme für einen Kandidaten abgeben. Wird das Quorum aufgrund zu geringer Wahlbeteiligung nicht erreicht, trifft der Kreisste tag eine Entscheidung.

9


Aus den Orten

Anzeige

Neue Lieblingsstücke in der Naturboutique „Die zweite Haut“ Natürliche Lieblingsstücke für tolle Frauen und kleine Lieblinge bietet die Naturboutique „Die zweite Haut“ am Kleinmachnower Rathausmarkt. Mit ihrer Boutique möchte Inhaberin Gundula Daun etwas von dem zurückgeben, was sich die Menschheit täglich nimmt. Ihr Ziel ist es, etwas zu verändern und mit kleinen Schritten der Welt etwas Gutes tun. Mode ist heute viel mehr: Es ist die Art, wie wir uns kleiden, aber auch, wie wir mit Kleidung umgehen, wo und wie sie hergestellt wird und unter welchen Bedingungen. Mit der angebotenen Mode will Gundula Daun die Welt ein wenig bunter gestalten – und dabei mit ihren Kollektionen, Fashion mit Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit verbinden. Ein Großteil der Kollektionen, welche die Die zweite Haut“ führt, sind GOTS-zertifiziert, wodurch eine ressourcenschonende und schadstofffreie Herstellung dieser Kleidung garantiert wird. Auch die sozialen Verhältnisse in den Produktionsländern werden nicht außer Acht gelassen: Faire Löhne und Arbeitsbedingungen werden überprüft und kontrolliert. Am Ende steht eine stylische, faire und nachhaltige Kollektion, die allen viel Spaß machen soll. Eine Vielzahl verschiedener Labels lädt die Kundinnen ein, mit diesen zu „spielen“ und immer wieder neue Kombinationen für sich zu entdecken. Jetzt zum Saisonstart gibt es für tolle Frauen coole Looks in einem großen Farbsortiment, die durch neue modische Schals, Tücher, Mützen und Hüte ergänzt werden können. Liebe zum Detail und hochwertige Verarbeitung der Kleidung sind für Gundula Daun wichtig, ebenso wie Freude an neuen Farben und besonderen Schnitten.

Programm entfallen Feuerwehr veranstaltet stillen Protest Stahnsdorf. Dorfplatz, Annastraße, Dorfplatz, Annastraße, Güterfelder Damm, Annastraße, Güterfelder Damm – im Streit um einen neuen Standort für die Stahnsdorfer Feuerwache konnte seit Jahren keine Einigung gefunden werden. Es gab viele Ideen, viele Anträge, viele Beschlüsse. Das Ergebnis kann sich nicht sehen lassen: Denn nach fünf Jahren sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr immer noch in der maroden Feuerwache am Dorfplatz zu finden. Mehrmals machten sie ihrem Ärger in Gemeindeversammlungen Luft. Im April schien es dann, als bekämen sie eine neue Wache am Güterfelder Damm. Das war zwar nicht ihre erste Wahl, doch immer noch besser, als sich zusammen mit unwillkommenen Nagern umzuziehen. Im Juli hieß es dann: Kommando zurück. Da hatte die Kommunalaufsicht des Landkreises Potsdam-Mittelmark den beschlossenen Ankauf des Waldgrundstückes am Güterfelder Damm für rechtswidrig erklärt. Dann kam die Sommerpause. Das nagt an der Motivation der Kameraden, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig sind. Zu ihrem Tag der offenen Tür am 11. September hatten sie sich darum zu einem stillen Protest entschlossen. Statt wie üblich ein buntes Programm mit Grillstand und Vorführungen, setzten sie auf Information und das Gespräch mit den Bürgern. Auf Bannern stellten Sie ihre Einsatzzahlen zur Verfügung und warben um Verständnis für ihre Situation. 2015 waren sie zu 222 Einsätzen gerufen worden und waren auch zu allen ausgerückt. Auch zu dem Gefahrgutunfall auf der A10 Ende April. Ihr Tag der offenen Tür sollte deutlich machen, dass sie dies gerne täten. Alles was sie dafür verlangen würden, sei eben diese neue Feuerwache. Wo, sei ihnen inzwischen egal, nur eine schnelle Lösung sollte es sein. Beim jüngsten Finanzausschuss am 20. September blieben die anwesenden Gemeindevertreter dennoch unentschlossen. Für einen Bebauungsplan für den Standort Güterfelder Damm und eine Änderung des Flächennutzungplanes fand sich keine Mehrheit, dagegen aber auch nicht. Bei der Klausurtagung Anfang Oktober soll das Thema Feuerwehr erneut zur Diskus­ neb sion stehen.

Ganz neu eingetroffen ist Wäsche zum Wohlfühlen, aus einem Wolle-Seide-Gemisch, welche in allen Größen erhältlich ist, sowie kuschelige Wollfließjacken und -overalls für Babys von der Firma Engel.

Ihre ganz natürlichen Lieblingsstücke am Rathausmarkt Kleinmachnow

Zum Saisonstart im Oktober bietet die Naturboutique auf Wäsche (Gemisch 70 % Wolle und 30 % Seide) 10 % Rabatt an.

Adolf-Grimme-Ring 6 14532 Kleinmachnow Tel.: 03 32 03/7 91 32 www.die-zweite-haut.de

Das Team der Naturboutique „Die zweite Haut“ freut sich auf Ihren Besuch!

Mo–Fr 10–19 Uhr Sa 10–16 Uhr

Inhaber: G. Daun

10

(auch nach Vereinbarung)

lokal.report | Oktober 2016


Aus den Orten

Nachtruhe gestört Jugend trifft sich am Düppel

Genießen im mediterranen Flair! Ruhlsdorfer Straße 14 – 16, 14532 Stahnsdorf Tel.: 03329 6985150 Öffnungszeiten: Mo – So 10:00 – 22:00 Uhr

Foto: privat

Der Morgen danach: Müll, leere Flaschen oder auch Glasscherben sind auf dem Gelände verstreut. Kleinmachnow. Am sonst so ruhigen Düppel in Kleinmachnow ist die Nachtruhe seit einiger Zeit abrupt vorbei. Grund dafür sind Jugendliche, die nach dem Kino- oder Discobesuch noch Zeit miteinander verbringen wollen. Beliebter Treffpunkt bei diesen ist seit geraumer Zeit der Spielplatz am Düppel. Dort trifft man sich nach den regulären Öffnungszeiten, um zu reden, Musik zu hören oder noch weiter Party zu machen. Doch das raubt den Anwohnern des Gebietes regelmäßig den Schlaf. „Fast täglich bzw. nächtlich ziehen Spielplatz und Grünanlage feiernde Jugendliche an“, sagt ein Anwohner, seine Nachtruhe werde auch unter der Woche häufig gestört: „Erst vergangene Woche versammelten sich drei Mal Jugendliche nach 22:00 Uhr auf dem Spielplatz.“

Alarmanlagen • Funk- Alarmsysteme • Videotechnik • Rauchmelder Elektroanlagen Erweiterungen und Nachinstallationen Märkische Heide 104 14532 Kleinmachnow Tel. 033203/ 885 943

www.winzer-sicherheitstechnik.de

Fachbetrieb, Mitglied der Handwerkskammer Potsdam

w w w.fenster-tueren-bohnau.de

DE-PO Rollladen & Garagentore Tel. 03329-698777, Fax: 03375-900707, info@fenster-tueren-bohnau.de 14532 Stahnsdorf, Ruhlsdorfer Straße 28, Di. + Do. 10–18 Uhr

15 % Rabatt Sonderaktion Rabatt bei Anzahlung von 60% auf viele Produkte

In der Verwaltung ist das Problem bekannt. „Leider kann die Gemeinde dagegen nicht viel machen. Zum einen sind es immer wieder andere Gruppen, die sich versammeln, zum anderen liegt das im Aufgabengebiet der Polizei“, sagt Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert. Die hatten die Anwohner am Düppel bereits mehrfach gerufen. „Vielleicht 15 bis 20 Mal in diesem Jahr“, so ein Anwohner. „Ein bisschen blöd finden wir das natürlich auch, ständig wegen Ruhestörung anzurufen. Ich glaube, die Polizei hat eigentlich Wichtigeres zu tun.“ Um über neue Lösungsansätze nachzudenken, trafen sich Anwohner und Bürgermeister Michael Grubert zu einem Gespräch. Vereinbart wurde dabei unter anderem, die Öffnungszeit des Spielplatzes auf 20:00 Uhr herunterzusetzen, dazu sollen Schlösser angebracht werden. In einem von den Anwohnern organisierten Schließdienst soll dann der Platz abgeschlossen werden. Michael Grubert versprach in dem Gespräch, das Ordnungsamt außerdem weiter zu schulen und regelmäßige Kontrollen durchführen zu lassen. Weiterhin soll geprüft werden, inwieweit das Gespräch zu den Jugendlichen mit Hilfe der Streetworker Mandy Merkel und Alexander Bonatz gesucht werste den kann, um Lösungen zu finden. lokal.report | Oktober 2016

2 x am

Große Auswahl an Radkarten & Wanderführern für unsere Region Tel. (03 32 03) 7 84 91 · www.natura-buchhandlung.de NATURA-Buchhandlung am RathausMarkt Adolf-Grimme-Ring 6 & 12, 14532 Kleinmachnow 11


Aus den Orten

Ein Museum von und für Kleinmachnow Erste Projektausstellung im ehemaligen Verkaufsbüro von Adolf Sommerfeld Foto: MK

Gut gelaunte Gesichter und Glückwünsche von Bürgermeister und Landrat. Kleinmachnow. Das Wetter meinte es gut mit den Kleinmachnowern: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen konnten die Aktiven der Museumsinitiative und des Heimatvereins am 10. September die erste Projektausstellung in der Karl-MarxStraße 117 präsentieren. Seit 2015 treffen sich interessierte Kleinmachnower, um gemeinsam ein ­ modernes, offenes und nachbarschaftliches Museumskonzept zu realisieren. Ein neuer Museumstyp soll es werden, bei dessen Gestaltung und bei der Ausstellungsvorbereitung und -durchführung eine umfangreiche Bürgerbeteiligung und dadurch eine hohe Akzeptanz und Identifikation erreicht werden soll. Die

12

rührige Initiative hat dafür bereits viele interessante Objekte zusammengetragen und Ausstellungsideen entwickelt, die bei der Eröffnung vorgestellt wurden. Das sogenannte „partizipative Konzept“ geht zurück auf eine Studie des Museumsberaters Dr. Christian Hirthe, die letztes Jahr im Auftrag der Gemeinde Kleinmachnow angefertigt wurde. Von den drei damals vorgeschlagenen Standorten hat man das ehemalige Verkaufsbüro von Adolf Sommerfeld in der Karl-Marx-Straße ausgewählt, heute ein Gebäude mit hohem Sanierungsbedarf. Von diesem Ort ist nicht nur die Besiedlung Kleinmachnows Anfang der 1930er Jahre ausgegangen, sondern er gilt daher auch als „Symbol für Aufbruch, Neuan-

fang und ein Sich-permanent-neu-Erfinden“ sowie als „Basislager für Ex­pe­di­tio­ nen in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Kleinmachnows“, wie es die Museumsinitiative ausdrückt. Gar nicht glücklich mit dieser Standortentscheidung ist Dr. Rudolf Mach vom Heimatverein Kleinmachnow, der im Vorfeld der Veranstaltung deutlich zum Ausdruck brachte, dass er ein größeres Areal wie das Kirchgebäude bevorzugt hätte. Er bemängelt das in seinen Augen zu geringe finanzielle Engagement der Gemeinde im kulturellen Bereich und befürchtet, dass die umfangreiche Sammlung, die der Verein seit vielen Jahren zusammengetragen hat, nicht ausreichend zur Geltung kommt. lokal.report | Oktober 2016


Aus den Orten

Ganz anders sieht das Dr. Susanne Köstering vom Museumsverband Brandenburg e. V., die in ihrer Eröffnungsrede verdeutlichte, dass der Standort für sie der ideale Ausgangspunkt zum Ausprobieren und „um Geschichten in Bewegung zu bringen“ ist, nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Der Museumsverband ist glücklich über die Kleinmachnower Initiative und sieht das Museum als Katalysator, um Diskussionen in Gang zu bringen und mit den Inhalten zu verwachsen. Dafür sollten Idee und Gebäude schlüssig zusammenpassen – und am Ende des Entwicklungsprozesses könnten dann auch andere „Spielorte“ stehen. Auch für Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert ist der Standort ideal als Ausgangspunkt für das Museumsprojekt. Im Herbst sollen das Konzept und die weitere Entwicklung in den Gremien beraten werden. Zunächst möchte er alle Beteiligten, also den Heimatverein und die Museumsinitiative, unter einen Hut bringen, so dass eine „Grundausstellung mit themenbezogenen Schwerpunkten“ realisiert werden kann. Dabei

wünscht er sich „auf keinen Fall eine Heimatstube, aber auch nicht nur ein reines Mitmachmuseum“, sondern eine interessante, lebendige Ausstellung mit umfangreicher Bürgerbeteiligung. Auf einen endgültigen Standort mag er sich momentan noch nicht festlegen, sieht aber im Ankauf des Kirchgebäudes durch die Gemeinde eine Möglichkeit,

Keine Heimatstube, aber auch kein reines Mitmach-Museum Bürgermeister Michael Grubert über das künftige Museum

mehrere Optionen zur Verfügung zu haben – schließlich naht das Ortsjubiläum im Jahr 2020 und damit die Gelegenheit, Historie und Gegenwart umfangreich darzustellen. „Ein schlaues und gutes Konzept nimmt sich den Raum, den es braucht“ meinte Landrat Wolfgang Blasig zuversichtlich

und fügte an, dass sich Kleinmachnow als „ein Ort nur aus Zugezogenen“ als Ergebnis eines produktiven Streits am Ende in einem Museum wiederfinden müsse, in dem deutlich wird, „dass es keine Zukunft ohne Vergangenheit gibt“. Einen solchen Identifikationsort möchte auch die junge und engagierte Museumskuratorin ­Alexis H ­ yman-Wolff schaffen. Die gebürtige Amerikanerin aus Los Angeles, die in der Vergangenheit auch durch eigene Ausstellungsobjekte im Jüdischen Museum in Berlin auf sich aufmerksam machte, ist von dem Konzept eines partizipativen Museums überzeugt. Gemeinsam mit allen Beteiligten möchte sie die Vielfalt der Meinungen über Geschichte und Gegenwart erkunden und „die Wahrheit zwischendrin“ finden. In dem „Begegnungsraum ­ Museum“ soll der großen Vielfalt an Ideen und Geschichten Raum gegeben werden. Dass ihr bei diesem Vorhaben viel Sympathie und Unterstützung von den Kleinmachnowern entgegengebracht wird, merkte man an der herzlichen Atmosphäre am Eröffnungstag. KP

Michael Grubert

Unser Bürgermeister

www.michael-grubert.de

lokal.report | Oktober 2016

13


Aus den Orten

Praxis für Zahnheilkunde

Stahnsdorf feiert Gewerbeschau und Familienfest

Zeit für einen Termin? Ästhetische Zahnheilkunde Wurzelbehandlung Implantologie Kindersprechstunde Kiefergelenktherapie Prophylaxe/Parodontologie

Tel: 03329 612280 Mo 12:00 – 19:00 Uhr Di 08:00 – 15:30 Uhr Mi 08:00 – 15:30 Uhr Do 12:00 – 19:00 Uhr Fr 08:00 – 13:00 Uhr und nach Vereinbarung

Potsdamer Allee 3, 14532 Stahnsdorf praxis@zahnarzt-bochentin-stahnsdorf.de www.zahnarzt-bochentin-stahnsdorf.de

Wel l Immobilien www.well-immobilien.de

„Ihr persönlicher Immobilienmakler in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf und Umgebung!“

„Ihre Melanie Huch-Malitzki“

Handy 0157 86 84 92 12

NIE WIEDER EINBRUCH! Die beste Alternative zu herkömmlichen Alarmanlagen ist kaum größer als ein kleines Radio und wird lediglich aufgestellt. Unverbindlich informieren:

033203 - 88 59 98 erkennt schon den Einbruchsversuch kein Bohren, kein Schmutz keine Verkabelung keine Sensoren an Türen und Fenstern keine Bewegungsmelder freies Bewegen von Mensch und Tier kinderleichte Bedienung völlig elektrosmogfrei

W W W . G E F T E K - A L A R M . D E

Um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, fand mit dem zweiten Stahnsdorfer Familienfest zugleich wieder eine regionale Gewerbeschau statt, in diesem Jahr auf dem Dorfplatz. Neben Hüpfburg, Rutsche und Trampolin präsentierten sich auch 28 Gewerbetreibende mit ihren Ständen. Auf einem kurzen Polittalk sagte Bürgermeister Bernd ­Albers, für Stahnsdorf komme nur ein organisches Wachstum im Einklang mit der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Frage. Für die wirtschaftliche Entwicklung könne die Gemeinde nur die Rahmenbedingungen schaffen. Der Weggang von Aldi sei eine firmeninterne Entscheidung gewesen. In die leere Kaiser‘s-Filiale werde bald ein Biomarkt oder eine Drogeriekette einziehen. Tilo Schneider von der Industrie- und Handelskammer nannte als wichtigste Voraussetzungen für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung den Ausbau von Breitbandinternet und genügend Fachkräfte. Marion Muschert vom Bereich Wirtschaftsförderung des Landkreises Potsdam-Mittelmark führte Gesundheits- und Biotechnologie als wichtige Bereiche an. Georg Lehrmann, der Vorsitzende des Regionalen Gewerbevereins brachte das Thema S-Bahn in die Diskussion ein. Michael Burg von der Handwerkskammer Potsdam meinte, einen Bahnanschluss gebiete bereits die Lage im Speckgürtel. Albers sagte, dieses Anliegen werde man demnächst am Gemeidezentrum sichtbar machen. Die Feuerwehr beschränkte ihre Aktivitäten auf einen „Tag der offenen Tür“ auf ihrem Areal. Man bat die Besucher um Verständnis, dass es auf Grund der Entwicklung in den letzten Jahren am Engagement für das gewohnte bunte Programm fehle. Besonders eindrucksvoll waren die beengten räumlichen Verhältnisse am größten Einsatzfahrzeug zu erkennen. Für die Drehleiter gibt es trotz des ausgefrästen Betonestrichs nach oben, nach vorn und nach hinten kaum noch eine Handbreit Platz. Auf je einem Info-Banner waren die Einsatzstunden des Vorjahres und die wichtigsten Ereignisse der letzten fünf Jahre aufgelistet. Herbert Weiß

GEFTEK Sicherheit • Am Hochwald 25 • 14532 Kleinmachnow

Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH Die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH ist ein Trinkwasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen, welches für die technische und kaufmännische Betriebsführung seiner Gesellschafter, der Wasser- und Abwasserzweckverbände „Der Teltow“ und „Mittelgraben“, verantwortlich ist. Fahrenheitstr. 1 · 14532 Kleinmachnow Tel./Fax 033203 345-0/-108 www.mwa-gmbh.de

14

Havarienummern Trink- und Abwasser 033203 345-200 Grubenentleerung 03378 86600

Foto: Weiß

Gleich zwei Veranstaltungen boten in Stahnsdorf Jung und Alt Unterhaltung. lokal.report | Oktober 2016


Anzeige

700 Schüler aus mehr als 60 Ländern BBIS bereitet Schüler auf „Internationales Bakkalaureat“ vor – in englischer Sprache

Schülern, die an der BBIS ihren Abschluss machen, steht mit ihrem Bakkalaureat die Welt offen. „Eine Schule ist eine Schule“, sagt Peter Kotrc, Direktor und CEO der Berlin Brandenburg International School (BBIS) in Kleinmachnow. Trotzdem ranken sich viele Mythen um die Privatschule an der Schopfheimer Allee. Das mag auch an ihrer Lage liegen. 2005 zog die Schule von Potsdam in die Nazi-Bauten, in denen sich zu DDR-Zeiten die Parteihochschule „Karl Marx“ befand, und begann sie zu sanieren. Auf das eingezäunte Gelände kommen Fremde nicht so einfach, ein Pförtner öffnet per Summer die Tür zum Schulhof. Das sei dem Sicherheitsbedürfnis und den Auflagen der Botschaften geschuldet, sagt Kotrc. Ein Großteil der 700 Kinder, die die BBIS besuchen, sind Kinder von Diplomaten oder von Mitarbeitern großer Konzerne. Zwei bis drei Jahre bleiben sie im Durchschnitt an der der Schule. Etwa 30 Prozent der Schüler sind Deutsche, die anderen stammen aus 65 verschiedenen Ländern. Unterrichtssprache ist Englisch.

lokal.report | Oktober 2016

Kinder von drei bis 18 Jahren besuchen die BBIS, vom Kindergarten bis zum Schulabschluss. Die Schüler werden auf das „Internationale Bakkalaureat“ vorbereitet, ein externes Diplom, das weltweit an 6.000 Schulen verliehen wird. Es umfasst ein einheitliches Curriculum für alle Klassenstufen, so dass Schüler ihre Studien nahtlos an einer anderen Internationalen Schule fortsetzen können. Die Kinder erhalten an der Schule eine an Menschenrechten und sozialen Werten orientierte Erziehung, sagt Kotrc. Und eine realitätsbezogene, ergänzt er. So besuchen die Schüler zum Beispiel im Rahmen eines Sozialprojektes Altersheime und lesen Senioren vor. Das Thema findet dann auch in anderen Fächern Anwendung. 100 Lehrer aus mehr als 20 Nationen unterrichten an der BBIS, hinzu kommen

vier „Councellors“, Schulsozialarbeiter, die sich um verschiedene Problemlagen kümmern, und ein eigener Kinderschutzbeauftragter. Dass die Zahl der Lehrer so hoch ist, liegt auch daran, dass die BBIS eine Inklusionsschule ist – und zwar nicht nur dem Namen nach. So gibt es in den entsprechenden Klassen jeweils einen zusätzlichen Lehrer als Ansprechpartner. Der Schultag dauert von 8:00 bis 15:00 Uhr, danach bietet die Schule bis 16:30 Uhr zahlreiche Aktivitäten an – Sport, Musik, Kunst. Anschließend werden die Schüler nach Hause gefahren, falls sie nicht im Internat der BBIS wohnen. Das Schulgeld liegt bei 12.000 bis 18.000 Euro jährlich. Die Schule versteht sich als Teil der Gemeinde Kleinmachnow. So kann die sanierte Sporthalle auch von Vereinen genutzt werden, der RSV etwa trainiert dort regelmäßig.

15


Aus den Orten

Neue Workshops, aber kein Musiktheater Kreismusikschule „Engelbert Humperdinck“ startet in die neue Saison Freie Plätze gibt es aktuell noch im Instrumentenbereich: Wer E-Bass, Tuba, Oboe, Bratsche oder Kontrabass spielen erlernen möchte, kann sich bei der Musikschule melden. Ebenfalls vereinzelt freie Platz gibt es noch im Musikgarten, bei dem Kinder ab anderthalb Jahren zusammen mit einem Elternteil Singen, rhythmisch Spielen oder mit Rasseln, Glöckchen und Trommeln musizieren können. In dem Kurs erlernen die Teilnehmer weiterhin Krabbelverse, typische Kinderlieder oder den Gebrauch von Kleinkindinstrumenten.

Foto: KMS PM

Nicht nur klassische Instrumente spielen in der Kreismusikschule eine Rolle, im Percussion-Ensemble werden gemeinsam Rhythmen entdeckt. Region. Neue Projekte, neue Internetpräsenz, neu gestaltete Räumlichkeiten: Die Kreismusikschule „Engelbert ­Humperdinck“ Potsdam-Mittelmark startet mit vielen Veränderungen in das neue Schuljahr. Nachdem im vergangenen Jahr bereits der zweite Stock der Kreismusikschule in Kleinmachnow saniert wurde, werden derzeit die Räumlichkeiten im ersten Geschoss saniert. Viele Räume sind bereits fertiggestellt, bieten mehr Platz und erstrahlen in freundlichen Farben. Auch an einer neuen Internetpräsenz wird derzeit gearbeitet. Diese soll übersichtlicher sein, Lehrer werden vorgestellt, ebenso wird es eine einfache Online-Anmeldung zu Projekten geben und einen Veranstaltungskalender. Die neue Internetseite soll nach den Herbstferien an den Start gehen. Auch die Angebote der Kreismusikschule in Kleinmachnow wurden erweitert. So findet beispielsweise ab dem 3. November, immer donnerstags von 18:30 bis 19:15 Uhr, das neue Tanzangebot „Break free“ im Biomalz-Saal in Teltow statt. In dem wöchentlichen Workshop, geleitet von S ­ilvana Uhlrich, werden leichte Choreos, aber auch Ausdruck

16

und Bühnenpräsenz im Bühnentanz gelehrt. Das Angebot richtet sich an alle Menschen ab zwölf Jahren, die sich körperlich in der Musik ausleben und ihre Persönlichkeit befreien und entfalten möchten. Für Kinder, die für klassischen Gesangsunterricht noch zu jung sind, gibt es seit diesem Schuljahr die „Vocal kids“. Die Singeklasse von Eugen Zigutkin richtet sich an Schüler der 1. bis 4. Klassen, die gerne singen möchten. Das Angebot findet immer mittwochs, von 17:15 bis 18:00 Uhr im Raum 113 (1. Stock) in der Kreismusikschule, Am Weinberg 18, statt. „Pump up the Volume oder How to pimp my tracks“ ist ein Workshop, in dem mit dem Smartphone oder dem Laptop neue Sounds kreiert und Beats aufgenommen werden. In vier bis sechs Stunden möchte Dozent ­Lukas ­Rabe die Teilnehmer in die grundsätzlichen Arbeitsweisen und Merkmale elektronischer Musik einführen. Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmern neue Wege zu eröffnen, ihre musikalischen Vorstellungen mit dem vorhandenen Equipment umzusetzen. Ein Termin für den Workshop gibt es noch nicht, Anmeldungen sind jedoch schon möglich.

Interessierte Musiker im Alter von 11 bis 18 Jahren, die in der Region Berlin/ Brandenburg leben, können im CODA Jugendkammerorchester aktiv werden. Derzeit besteht das Orchester aus 30 bis 35 Musikern, die mit Spaß gemeinsam an Musik aus dem Barock, der Klassik, der Romantik und der zeitgenössischen Musik arbeiten. Geprobt wird regelmäßig mittwochs 17:00 bis 19:00 Uhr im März 2017 ist dazu eine viertägige Reise zur Internationalen Musikakademie im Schloss Kapfenburg, Lauchheim, geplant. Weitere Infos zum Kammerorchester gibt es unter www.codamusic.org. Nicht stattfinden kann dagegen das auf dem Teltower Marktplatz geplante Musiktheater. Als Gründe nennt Kreismusikschulsprecherin Christiane Heinke die schwierige Finanzierung des Projektes, aber auch die Erkrankung eines Mitarbeiters. Die Technik auf dem Marktplatz für dieses Projekt hätte Kosten in Höhe von 40.000 Euro verursacht. „Den zwölf Teilnehmern bieten wir im Gegenzug die Möglichkeit an, andere Kurse der Kreismusikschule zu besuchen“, erklärt H ­ einke. Aufgegeben werden soll das Projekt dennoch nicht, lediglich zurückgestellt, auch an dem Termin wird festgehalten: „Die geplanten Konzerte auf dem Teltower Marktplatz finden statt“, sagt die Leiterin der Kreismusikschule Uta HoffmanThoben. Die Termine dafür sind der 7. und 8. Juli 2017. Weitere Informationen zur Kreismusikschule Potsdam-Mittelmark sind unter www.kms-pm.de zu finden. ste lokal.report | Oktober 2016


Aus den Orten

Exotenausstellung Bunte Vögel bei Pflanzen Kölle

Lichteinstellung im Herbst Ist das Licht bei Ihrem Rad zu schwach, oder vielleicht falsch eingestellt?

Dann bringen Sie Licht ins Dunkle!

Foto: D. Freitag

Sonnensittiche in ihren leuchtendgelben Mänteln. Teltow. Am 17. September verwandelte sich das Freiland-Gelände bei Pflanzen Kölle in ein kleines Tropenparadies. Prächtige Papageien mit sattrotem Gefieder, gelbleuchtende Sittiche, kleine Zebrafinken und viele weitere Ziervögel wurden bei der 45. Exotenausstellung des seit 1963 bestehenden ­Teltower Exotenzüchter e. V. von ihren stolzen Besitzern präsentiert. Sogar Zuchtfreunde aus Sachsen und Hamburg waren gekommen. „Unsere Freilandausstellungen gehören zu den bundesweit ganz wenigen Schauen, die außerhalb geschützter Hallen stattfinden. Darum ist das Wetter immer ein Risiko. Wir hatten aber bis auf einen Regenguss schönes Wetter“, erzählt der 1. Vereinsvorsitzende Detlef Freitag, der seit 1977 unter anderem Langflügelpapageien und Grauköpfchen züchtet. Besucher konnten insgesamt 149 Exoten in 20 Großvolieren, 20 Tischvolieren und 4 Vitrinen bestaunen. Ein besonderer Exot war der „Lachende Hans“, ein australischer Vogel der Gattung Eisvögel. „Außerdem konnten die Besucher ihr Geräuschempfinden testen. Ein Schwalbensittich zwitschert leise, während ein Jendayasittich gern durch schreiende Laute auf sich aufmerksam macht“, erklärt Freitag. Zusätzlich konnten sich Interessierte über die Haltung der Tiere informieren. „Ein großes Bestreben unserer Mitglieder ist es, den Tieren eine höchstmögliche artgerechte Haltung und Ernährung zu bieten.“ Zum ersten Mal fand die Schau auf dem Gelände von Pflanzen Kölle statt. Eine fruchtbare Kooperation für beide Seiten. So konnten die Besucher gleich alles für ihre gefiederten Lieblinge kaufen. neb

Kommen Sie vorbei und lassen sich beraten! Potsdamer Straße 77 · 14513 Teltow · Tel.: 03328 474679 Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 09:00 Uhr – 12:00 Uhr, 13:30 Uhr – 18:00 Uhr, Sa.: 09:00 Uhr – 12:30 Uhr www.fahrradladen-teltow.de

Manfred Senger & Sohn Raumausstatter & Sattler • Dekorieren • Bodenlegen • Polstern und originalgetreue Restauration von historischen Möbeln • Sonnenschutzanlagen, Rollläden • Innen- und Außenjalousien • Sattlerarbeiten Meisterbetrieb

Tel.: (0 33 28) 47 34 32 Fax: (0 33 28) 30 89 97 Raumausstatter_Senger@web.de Funk: (01 72) 5 35 93 43

59

Ladenöffnungszeiten Mo – Fr 15:00 – 18:00 Uhr Di u. Sa 09:00 – 11:00 Uhr

1957–2016

Mitglied der Innung

www.stadtblatt-online.de

Es geht im Leben nicht darum zu warten, dass das Unwetter vorbeizieht. Es geht darum, zu lernen im Regen zu tanzen. „Zig Ziglar“

Jessica Witte-Winter Hypnotherapeutin (TMI) und Heilpraktikerin für Psychotherapie (HpG)

Sprechzeiten: nach Vereinbarung (Hausbesuche möglich)

Erstgespräch: kostenfrei (mit Terminvereinbarung: unter 03328 444 330 Suggestibilitätstest und Anamnese ca. 45 Min) Gesundheitszentrum Teltow Hypnosetherapie: 70,- € 60 Minuten Potsdamerstr 7-9 (ermäßigt 45,- €) 14513 Teltow

lokal.report | Oktober 2016

Jetzt mit der Mehrbrillenaktion richtig sparen. 17


Aus den Orten

RADIOLOGISCHE PRAXIS DR. KÖHLER & PAR TNER Dr. Detlef / Bernhard / Dr.Köhler Detlef KöhlerFeßler /Bernhard Feßler Daniel Cornely / Dr. Ralf Kurth / Daniel Cornely / Dr. Ralf Kurth / Dr. Martin Weyreuther In Anstellung: Dr. Martin Weyreuther Dr. Rainer Dominik & Elena Krapp

/

In Anstellung: Dr. Rainer Dominik & Elena Krapp

RÖNTGEN / ULTRASCHALL / MAMMOGRAPHIE

w w w. b e rl i n e r- rad iologie . d e

KERNSPINTOMOGRAPIE (MRT1 UND MRT)

Oberhofer Klinikum Emil v. Behring M a i l : i nWeg fo @ b2e rl i ne r-rad iologie . Helios de O b eBerlin rh o fe r We g 2 / 1 2209 B e rlin 11209 Walterhöferstraße 11 Telefon 030 772 40 74 14165 Berlin Fax 030 772 40 75 Telefon MRT 030 220 560 400 Fax 030 220 560 429 COMPUTERTOMOGRAPHIE (CT) / KERNSPINTOMOGRAPHIE (MRT 3) St. Marien-Krankenhaus Gallwitzallee 123 – 143 12249 Berlin Telefon CT 030 767 83 4622 Telefon MRT 030 220 560 400 FAX 030 220 560 439 www.berliner-radiologie.de Mail: info@berliner-radiologie.de

Schwimmbecken für Kleinmachnow Sportforum möchte Wellnessbereich in sechs Monaten eröffnen Schwimmbecken und Ruheplätze: Der neu gestaltete Wellnessbereich

ALLE 2 WOCHEN GANZ BEQUEM ONLINE LESEN. REGIONAL / AKTUELL / KOSTENFREI und auch ONLINE!

www.regional-rundschau.de 18

Kleinmachnow. Als die Idee nach einem Sportzentrum in ­Kleinmachnow aufkam, war Wolfgang Blasig (SPD) noch Bürgermeister der Gemeinde. Rund 20 Jahre später ist er Landrat von Potsdam-Mittelmark und sichtlich begeistert, dass das Sportforum Kleinmachnow sich so entwickelt, wie man es bereits in den 1990er Jahren gewünscht hatte. Seit 5. Juli ist die neue Betreibergesellschaft Fitness & Wellness & Gesundheit GmbH dabei, das in die Jahre gekommene Sportforum an den Kiebitzbergen zu sanieren und sogar auszubauen. Einiges hat sich seitdem bereits getan: „Die Bowlinganlage wurde modernisiert und auf den neuesten Stand gebracht“, erklärt Geschäftsführer Matthias Paul und fügt hinzu: „Jetzt kann wieder auf allen Bahnen gebowlt werden und nicht nur auf dreieinhalb.“ Dem Raum wurde ein neuer Farbanstrich verpasst. Eine neue Ausstattung erhielt auch der Saunabereich des Sportforums, so wurde unter anderem eine neue automatische Aufgussanlage installiert. Von außen wurden die Saunen neu verplankt. Doch damit ist noch nicht Schluss mit den Sanierungsmaßnahmen. „Aus dem Saunabereich soll ein Wellnessbereich werden“, erklärt Matthias Paul. Ab Oktober soll im ehemaligen Gastraum des Restaurants der Anlage ein Schwimmbecken entstehen. Die Fläche des Beckens soll maximal 140 Quadratmeter betragen, das entspricht in etwa einem Schwimmbecken mit den Maßen 20 mal 7 Meter. Die genauen Maße sind derzeit noch unbekannt. lokal.report | Oktober 2016


Aus den Orten

TIERKREMATORIUM

im Süden von Berlin

Eigenes Krematorium und Tierfriedhof vor Ort Foto: PM

soll im April kommenden Jahres eröffnen. Die Wassertiefe soll voraussichtlich 1,30 Meter betragen. Erfahrung im Bau von solchen Wellnesslandschaften hat das Unternehmen bereits, auch in den zwei der Fitness & Wellness & Gesundheit GmbH gehörenden Fitnesscentern in Bernau und Glienicke/ Nordbahn entstanden bereits Wellnessbereiche. Auch ein großzügig angelegter Saunagarten ist geplant. „Mit diesem Wellnessbereich in unserem Sportforum liegen wir voll im Trend“, sagt Matthias Paul. In Deutschland besitzen lediglich 6 Prozent aller Clubs einen Wellnessbereich. Die Eröffnung des neuen Wellnessbereichs ist für April 2017 geplant. In Bernau konnte das Unternehmen die geplante Bauzeit von sechs Monaten einhalten.

Die Einäscherung Ihres Haustieres kann in Ihrem Beisein erfolgen. Die Urne mit der Asche kann direkt mitgenommen oder auf dem Tierfriedhof beigesetzt werden. Tierbestattungszentrum Tierhimmel GmbH 14513 Teltow · Ruhlsdorfer Straße 27 a · Tel.: (0 33 28) 30 20 00 · www.tierhimmel.de

Es gibt noch viel Arbeit, so Matthias Paul am Tag der Grundsteinlegung für den neuen Wellnessbereich samt Schwimmbad. Parallel zu den Sanierungsmaßnahmen soll das Team aufgebaut und innere Abläufe gestärkt werden. Dazu ist ein neues Trainings- und Betreuungskonzept im Bereich Fitness geplant, die Bereiche Präventions- und Rehabilitationssport sollen weiter ausgebaut werden. Gesucht wird außerdem noch ein Gastronom, der den Restaurantbereich im Sportforum übernehmen möchte. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist es, die Zahl von 1.500 Mitgliedern in Kleinmachnow zu erreichen. Derzeit liegt die Zahl bei rund 700 Mitgliedern.  ste lokal.report | Oktober 2016

19


wahlen

Sechs Fraktionen statt vier

17

CDU

Die LINKE

12

SPD

BVV in Steglitz-Zehlendorf gewählt

Steglitz-Zehlendorf. Die Würfel sind gefallen, die Stimmen ausgezählt: Zukünftig werden in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf sechs Parteien sitzen. FDP, Linke und AfD schafften den Sprung über die Drei-Prozent-Hürde, die Piraten scheiterten knapp. Die CDU musste hohe Verluste verkraften, während SPD und Grüne relativ stabil blieben. Die CDU ist auch bei der diesjährigen Wahl mit 28,4 Prozent stärkste Kraft im Bezirk, gleichzeitig ist sie aber auch der große Verlierer. Elf Prozentpunkte verlor sie im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren. Für das schlechte Abschneiden ihrer Partei macht Spitzenkandidatin Cerstin Richter-Kotowski die Bundespolitik verantwortlich. „Es war schwierig, bezirkspolitische Themen im Wahlkampf zu platzieren“, sagt sie. Das sei sehr ungewöhnlich, da die Steglitz-Zehlendorfer in der Vergangenheit sehr gut zwischen Bundes-, Landes- und Bezirkspolitik unterschieden hätten. „Es war unmöglich anzukommen gegen die schlechte Stimmung im Land“, so Richter-Kotowski.

20

11

Grüne

3 FDP 5

AfD

Die Grünen verloren leicht an Stimmen und landeten bei 19,7 Prozent. Damit ist die Partei zufrieden, sagt Spitzenkandidatin ­Maren S ­ chellenberg. „Was schmerzt ist, dass wir zwei Sitze weniger haben in der Bezirksverordnetenversammlung“, erklärt sie. Bisher waren die Grünen in einer Zählgemeinschaft mit der CDU, nun wolle man sowohl mit der CDU als auch mit der SPD Gespräche führen. Ebenfalls leichte Verluste verzeichnete die SPD, die auf 22,6 Prozent der Stimmen kam. Für dessen Spitzenkandidat ­M ichael ­K arnetzki ist klar: „SchwarzGrün wurde abgewählt. Dieses Votum sollten CDU und Grüne bei der Entscheidung, ob sie mit ihrer hauchdünnen Mehrheit einfach so weiter machen wollen wie bisher, sehr genau überlegen.“ Die großen Sieger der Wahl sind die FDP mit 9,9 Prozent, die Linke mit 6,1 Prozent und die AfD mit 10,5 Prozent, die nun ins Parlament einziehen werden.

6

Für die FDP ist es eine Rückkehr: „Unsere Erfahrungen aus den Jahren 2006 bis 2011 zeigen, dass man auch aus der Opposition heraus Dinge bewegen kann“, ist Rolf ­Breidenbach überzeugt. Hochzufrieden zeigt sich Gerald Bader, der künftige Fraktionsvorsitzende der Linken. Die zieht mit drei Sitzen in die neue BVV ein. Sogar eine Möglichkeit für eine rot-rot-grüne Zählgemeinschaft sieht er angesichts der schwachen Mehrheit von Schwarz-Grün im Bezirk. Die AFD sei einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen interessiert, erklärt Spitzenkandidatin Sabine Gollombeck. „Wir werden uns durch freudige Aufgeschlossenheit umgehend in die politische Arbeit einarbeiten“, sagt sie. Im Bezirksparlament erhält die CDU 17 Sitze, die SPD 13, die Grünen elf, die AfD sechs, die FDP fünf und die Linke drei. Bei den Bezirksstadträten verliert die CDU einen Posten und kommt auf zwei, die SPD bekommt ebenfalls zwei, die Grünen einen. go lokal.report | Oktober 2016


Aus den Orten

Erhalt durch Integration Oberschule soll in die geplante Gesamtschule überführt werden „Steht die Oberschule vor dem Aus?“ – diese Frage wird auch Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt in den vergangenen Monaten durch den Kopf gegangen sein. Lange hatte er für die Eigenständigkeit der Schulform gekämpft, musste sich jetzt aber geschlagen geben. Er selbst reichte im Regionalauschuss die Informationsvorlage, im Teltower Ausschuss für Kultur, Schule, Soziales und Sport den Antrag ein, die Mühlendorf-Oberschule in die geplante staatliche Gesamtschule zu überführen. Im Regionalausschuss richtete Thomas Schmidt eine Bitte an die anwesenden Lokalpolitiker: „Die Mühlendorf-Schule leistet eine hervorragende Arbeit. Sie kümmert sich um Schüler, die keine Gesamtschule besuchen können. Lassen Sie uns dafür einsetzen, dass diese Schüler nicht auf der Strecke bleiben, dass es keine Verlierer gibt“. Heiko Spleet (SPD, Stahnsdorf) machte sich keine Sorgen, dass die Oberschüler in der neuen Gesamtschule untergehen könnten. Denn die Kommunen würden dafür sorgen, dass ein entsprechendes Schulkonzept entwickelt und Fördermöglichkeiten geschaffen werden. ­ Thomas Singer (Die Linke, ­ Kleinmachnow) forderte, dass die drei Kommunen und der Landkreis nun „schnell zu Potte kommen“ müssten, so dass die Schule spätestens 2018/19 an den Start gehen könne. Deshalb müsse schnell ein Standort gefunden werden. Während im Regionalausschuss die Entscheidung für die Schule begrüßt wurde, hatte die Lehrerkonferenz der MühlendorfOberschule diese klar abgelehnt. „Wir haben Angst. Was wird aus den Schülern mit Schwierigkeiten?“, erklärte Lehrerin Beate Koch. Sie befürchtet, dass, wenn die Ober- in der Gesamtschule aufgeht, die schwachen Schüler hinten herunterfallen. „Es darf keiner auf der Strecke bleiben“, appellierte sie an den Ausschuss. Der erste Schritt zum neuen Standort wird die Überarbeitung des Schulentlokal.report | Oktober 2016

wicklungsplanes durch den Landkreis sein, dann können die Kommunen ihre Anträge stellen. Auch ein Standort muss noch gefunden werden. Zum Schuljahr 2020/21 könnte die Schule öffnen, bis dahin müssen Übergangslösungen gefunden werden. Möglichweise sogar in freier Trägerschaft, so Schmidt. Mit dem Thema befasst hatte sich auch der Teltower Ausschuss für Schule, Kultur, Soziales und Sport. „Die Bemühungen, die Oberschule zu sichern, sind gescheitert“, eröffnete Bürgermeister Schmidt dort den anwesenden Ausschussmitgliedern, daher solle dem Wunsch nach einer Gesamtschule Rechnung getragen werden, das zeige das demokratische Abstimmungsergebnis. In dem vorliegenden Beschluss ging es erneut um die Integration der Oberschule in die geplante neue Gesamtschule.

Wir haben Angst. Was wird aus den Schülern mit Schwierigkeiten? Beate Koch, Lehrerin

Für Michael Belkner, Fachbereichsleiter Schule, sei die einzige Chance, die Oberschule zu erhalten, ein Schulzentrum und rechnete den Anwesenden vor, dass eine in der Sekundarstufe I vier- bis fünfzügige Gesamtschule das Ende für die dreizügige Mühlendorf-Oberschule bedeuten würde. Grünen-Politiker ­ Eberhard Adenstedt, der bereits zuvor für eine Integrierung beider Schulformen war, befürwortete den Antrag und hofft, dass das Kollegium der Mühlendorf-Oberschule den Weg weitergeht. Die Idee Adenstedts, dass bereits im kommenden Schuljahr eine Sekundarstufe II (Klassenstufen 11 und 12) im Gebäude in der Warthestraße oder der Bürgel-Schule eingerichtet werden könne, musste Michael Belkner jedoch gleich verwerfen. Er bat darum, nicht immer wieder das Gebäude

der Bürgel-Schule ins Spiel zu bringen, da die Bonhoeffer-Schule, die derzeit dort untergebracht ist, noch einen Vertrag habe. Es gab bisher lediglich ein Angebot, den Vetrag aufzulösen. Rolf Kasdorf von der Fraktion BIT zeigte sich sichtlich erfreut über den Antrag: „Das ist das Beste was wir haben. Ich bin überzeugt, das Überleben der Mühlendorf Oberschule funktioniert nur, wenn die Schulform in die künftige Gesamtschule integriert wird. Die Ausschussmitglieder stimmten ausnahmslos für diesen Antrag. Sollte das Ergebnis in der kommenden Stadtverordnetenversammlung ähnlich ausfallen, steht der Integration der Oberschule in die geplante zweite Gesamtschule für die Region nichts mehr im Wege. Die Frage, wo die Gesamtschule entstehen soll, bleibt jedoch weiterhin unbeantwortet. Obwohl Landrat Wolfgang Blasig – der Landkreis Potsdam-Mittelmark ist Schulträger einer neuen Gesamtschule – bereits den Bau auf Grundstücken der Kommunen ausschloss, möchte Teltow das Grundstück gegenüber dem Oberstufenzentrum anbieten. „Der Standort ist strategisch sinnvoll gelegen“, erklärt Bürgermeister Schmidt, der aber bei dem Antrag, eingereicht von der Fraktion CDU/Bündnis 90 Die Grünen, auch betonte, das Grundstück bereits angeboten zu haben. Rolf Kasdorf sieht den Standort weniger praktisch, sorgt sich um ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und glaubt nicht, dass der Landkreis den Bodenrichtwert für diese Fläche aufbringen wird und eine Schenkung wohl nicht möglich ist. „Es ist richtig, dass das Grundstück nicht verschenkt werden darf“, stimmte ­Thomas Schmidt zu, eine Preisoptimierung sei aber möglich. Zukaufen müsse der Landkreis auch an der kreiseigenen Fläche, sagte er im Ausschuss. Das Grundstück an der Warthestraße sei nicht groß genug für die Realisierung der Gesamtschule. Gogol/Jakob

21


Aus den Orten

Neuer Wochenmarkt für Zehlendorf

Platz für 250 Kinder Grundsteinlegung am künftigen Hortgebäude

Zehlendorf. Schon bevor Bezirksstadträtin Cerstin Richter-Kotowski (CDU), Marktbetreiber Farshad Goja und andere Ehrengäste kurz nach 10:00 Uhr den neuen Zehlendorfer Wochenmarkt offiziell eröffneten, herrschte entlang des Teltower Damms und des Postplatzes bereits reges Treiben. An den Gemüseständen deckten sich Besucher mit Salat, Zucchini, Tomaten und Möhren für das Wochenende ein, kauften sich kleine Kuchen zum Naschen, probierten Eierlikör oder tankten am CoffeeBike Energie.

Foto: Gogol

Der neue Markt wurde feierlich eröffnet. Zehn Jahre hatte es gedauert, bis der Wochenmarkt eröffnet werden konnte. Es habe viele Bewerbungen im Interessenbekundungsverfahren gegeben, sagte Gernot Mann vom Büro des Bezirksbürgermeisters. Farshad Goja, der unter anderem die Wochenmärkte am Hackeschen Markt und am Mexikoplatz mitinitiiert hat, habe mit seinem Konzept am meisten überzeugt. Angeboten werden Produkte regionaler Erzeuger aus Brandenburg und den östlichen Bundesländern sowie Spezialitäten, wie Wein aus Süddeutschland und Käse aus Tirol. „Wir fangen mit rund 30 Ständen und fünf bis sechs Wagen an und wollen uns dann im nächsten Frühjahr steigern“, erläuterte Goja. Fester Bestandteil des Marktes wird auch die Live-Musik sein, die jeden Sonnabend von 11:00 bis 14:00 Uhr gespielt wird. go

22

Großbeeren. Viele Versuche wurden unternommen, einen Neubau für den Hort in Großbeeren zu errichten. Seit geraumer Zeit ist das Gebäude in der Bahnhofstraße, in dem der Hort untergebracht ist, ausgelastet, und auch die Entfernung zur Grundschule war nicht ideal. Die Grundleitungen der Medienerschließung unterhalb des Gebäudes wurden bereits verlegt, die Bodenplatte gegossen und auch die ersten Wände konnten bereits hochgezogen werden. Daher war auch der stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung, Ralf PächnatzLöwendorf, überrascht, als er kürzlich die Einladung zur Grundsteinlegung erhielt. Diese wurde aufgrund der Ferienzeit etwas verspätet durchgeführt. Der erste Spatenstich zum Hortneubau erfolgte am 12. Mai dieses Jahres, fertiggestellt werden soll das Gebäude bereits zum kommenden Schuljahr 2016/2017, um den Zulauf der Hortkinder zu bewältigen. Am derzeitigen Standort herrschen seit Jahren wenig optimale Bedingungen, ließ Hortleiterin Heidrun Petersen verlauten, doch ihr Team würde die Situation akzeptieren und mache, mit viel Kreativität, das Beste daraus. Sie ist froh darüber, dass die zukünftigen Hortkinder diesen

ab dem kommenden Schuljahr problemlos erreichen können. Bisher müssen die Schüler von der Grundschule in den Hort gut 700 Meter an der viel befahrenen Berliner Straße entlanglaufen. In einem Jahr sollen in dem Hortneubau 250 Kinder ausreichend Platz haben, um Hausaufgaben zu machen, sich auszuruhen oder zu spielen. Mit einer Grundstücksfläche von circa 6.000 Quadratmetern und einer Gebäudegrundfläche von ungefähr 2.450 Quadratmetern bietet der neue Hort den Kindern genügend Möglichkeit, um die Zeit im Inneren oder draußen zu verbringen. Im Haushaltsplan der Gemeinde Großbeeren sind für den Neubau des Hortes 5,8 Millionen Euro eingeplant. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Bereits für dieses Schuljahr gibt es knapp 250 Anträge auf einen Hortplatz. Da der Zuzug in die Gemeinde ungebrochen ist, wird auch der im Bau befindliche Hort auf Dauer nicht groß genug sein. Daher wird in der Gemeinde über eine weitere Nutzung des Gebäudes nachgedacht, in dem der Hort derzeit noch untergebracht ist.  S. Jakob

Foto: S. Jakob

Die Bauarbeiten sind in vollem Gange, in einem Jahr sollen hier die Hortkinder betreut werden. lokal.report | Oktober 2016


Aus den Orten

Mord und Selbstmord

Tourismuszentrum für Glienicke

Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner tötete Mann, bevor er sich selbst richtete

9,5 Millionen Euro GRW-Mittel bewilligt

Foto: Gogol

Eine menschliche Tragödie: Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner tötete einen 29-Jährigen und beging anschließend Selbstmord. Steglitz. Mit seiner Latzhose und dem Palästinensertuch um den Kopf war er einer der markantesten Piraten-Politiker Deutschlands: Gerwald Claus-Brunner. Nun ist der 44-Jährige tot – Suizid. Zuvor hatte er noch einen weiteren Mann getötet. Als am Montag, 19. September, bekannt wurde, dass Claus-Brunner sich getötet hatte, war die Bestürzung groß. „Faxe, wie wir ihn alle nannten, war nie unumstritten, Faxe war nie einfach und er hatte es auch nie leicht“, schrieb die Piratenpartei Berlin auf ihrer Homepage. Einen Tag später wurde dann das gesamte Ausmaß der Tat bekannt. Ein Abschiedsbrief, den der Piratenpolitiker an seine Partei geschickt hatte, hatte die Polizei am Montagnachmittag zu dessen Wohnung an der Schönhauser ­Straße in Steglitz geführt. Dort habe sich den Beamten ein „schauriges Bild“ geboten, heißt es im Polizeibericht. Sie entdeckten die Leichen von zwei Männern. Die Auffindesituation ließ ein Tötungsdelikt vermuten, so dass eine Mordkommission des Landeskriminalamts die Ermittlungen übernahm. Eine Obduktion ergab, dass Claus-Brunner sich selbst mit einem Stromschlag das Leben genommen hat. Der andere Mann war einige Tage zuvor lokal.report | Oktober 2016

durch stumpfe Gewalt gegen den Oberkörper getötet worden. Eine schwere Erkrankung, über die Claus-Brunner seine Partei informiert hatte, wurde bei dem 44-Jährigen nicht festgestellt. Bei dem zweiten Toten handelt es sich um einen 29-Jährigen, ebenfalls Piratenpolitiker. Er hatte Claus-Brunner wegen Stalking angezeigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass Claus-Brunner den 29-Jährigen in dessen Wohnung in ­Wedding getötet und dann in seine Steglitzer Wohnung gebracht hat. Mit einer Sackkarre soll er laut Medienberichten die Leiche transportiert haben. Am 23. Juni hatte Claus-Brunner Andeutungen über seinen Selbstmord gemacht. In einer Sitzung des Abgeordnetenhauses sagte er: „Und ihr werdet auch in der laufenden Legislatur für mich am Anfang irgendeiner Plenarsitzung mal aufstehen dürfen und eine Minute stillschweigen.“ Die Piraten Berlin zeigen sich „zutiefst bestürzt über die Entwicklungen im Zuge der Aufklärung des Freitods von Gerwald Claus-Brunner. Wir trauern mit den Angehörigen und Freunden des Opfers“, schreibt die Partei auf ihrer Internetseite.  go

Glienicke. Denken Touristen an Berlin, dann fallen ihnen meist Attraktionen aus der Mitte der Stadt ein: das Brandenburger Tor, der Fernsehturm oder die Mauerreste. Doch auch der Berliner Südwesten hat einiges zu bieten, zum Beispiel das Schloss Glienicke und den dazugehörigen Park. Um diese für Besucher interessanter zu machen und sie dorthin zu locken, will das Bezirksamt SteglitzZehlendorf dort ein Tourismusbüro einrichten. Dafür wurden jetzt Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von 9,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Derzeit sei man auf der Suche nach einem Projektsteuerer, dabei habe man „Grün Berlin“ im Auge, berichtet Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU). Die landeseigene Unternehmensgruppe, die unter anderem maßgeblich an der Entwicklung des Parks am Gleisdreieck und der Internationalen Gartenausstellung 2017 beteiligt ist, soll die Planung und den Bau übernehmen. Bis 2020 soll das Tourismuszentrum fertig sein und vor allem Radtouristen ansprechen. Das Schloss Glienicke war das Sommerschloss des Prinzen Carl von Preußen. Es liegt inmitten des Landschaftsparks Klein Glienicke und ist Teil des Unesco-Weltkulturerbes, zu dem auch das Schloss Sanssouci, die Pfaueninsel und Sacrow gehören.  go

Foto: Uwe Wattenberg/PIXELIO

Rückansicht des Schlosses.

23


topthema

Werden die Pferde schnell isoliert und Sicherheitshinweise beachtet, kann eine Ausbreitung meist verhindert werden. Region. Sie beginnt mit Fieber und geschwollenen Lymphknoten – und kann im schlimmsten Fall tödlich enden: Die hochansteckende Pferdekrankheit Druse. Anfang des Jahres erkrankten in ­Hessen und Rheinland-Pfalz mehrere Pferde. Im Sommer meldeten Höfe in Brandenburg Fälle der sich seuchenartig ausbreitenden Krankheit. Aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung wurden mehrere Reitveranstaltungen abgesagt, auch das für September geplante Turnier in N ­ eubeeren. Eine Pferdebesitzerin wendete sich besorgt an den lokal.report. Wie hoch ist die Druse-Gefahr in der Region?

Hof in Trechwitz bei Kloster Lehnin mehrere Tiere. In der TKS-Region erwischte es den Pferdehof Schenkenhorst, wo im Juli ein Fohlen erkrankte, das aber inzwischen als geheilt gilt. Für den Rest der Region gibt die Kleinmachnower Pferdeärztin Dr. ­Ulrike Reichelt vorläufig Entwarnung. „Es gab einige Fälle im Norden Brandenburgs, aber hier in der Region sind mir keine weiteren Erkrankungen bekannt.“

Hochansteckende Infektion

Im letzten Jahr gab es mehr Erkrankungen. Dr. Ulrike Reichelt, Kleinmachnow

TKS-Region auch gefährdet? Wie viele Fälle es wirklich gibt, lässt sich nicht nachweisen. „Da die Druse für den Tierhalter weder eine anzeige- noch meldepflichtige Erkrankung ist, haben wir keinen Überblick über die Ausbreitung der Erkrankung in unserem Landkreis“, so Hans-Georg-Hurttig, Amtstierarzt von Potsdam-Mittelmark. Vor fünf Jahren wurde die Druse von der Liste der meldepflichtigen Erkrankungen genommen und muss daher nicht beim Veterinäramt gemeldet werden. Alle bekannten Fälle machten die Besitzer selbst über das Internet öffentlich. In Potsdam-Mittelmark erkrankten auf einem

24

viel wichtiger, die Menschen generell im Umgang mit Druse zu sensibilisieren. Um Gerüchte zu vermeiden, hält die Tierärztin eine Wiedereinführung der Meldepflicht für sinnvoll. „Nur so kann man die Krankheit ganz tilgen“, meint sie. „Wenn eine übergeordnete Stelle die Krankheit überwacht, sind die Menschen umsichtiger.“

Reichelt vermutet, dass der Eindruck durch die Verbreitung über die sozialen Netzwerk entsteht. „Druse hat es schon immer gegeben. Es sind in diesem Jahr nicht mehr als sonst. Im letzten Jahr waren es viel mehr Fälle.“ Auch der Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg bestätigte, dass es nur auf einer Anlage der abgesagten Turniere einen Drusefall gab. Alle anderen Absagen waren reine Vorsichtmaßnahmen, weil viele Teilnehmer aus dem betroffenen Barnim gemeldet waren. Weil panisch verbreitete Meldungen zu Unsicherheit führen, ist es für Reichelt

Druse ist eine fieberhafte, hoch ansteckende Infektionskrankheit bei Pferden und Eseln mit einer Entzündung der Schleimhäute, des oberen Atmungstraktes und Vereiterung der regionären Lymphknoten und wird durch das Bakterium Streptococcus equi ssp. equi übertragen. Meist erkranken junge Tiere, deren Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Was die Krankheit so unberechenbar macht, ist ihre lange Inkuba­ tionszeit von drei bis 21 Tagen. So lange kann ein vermeintlich gesundes Pferd Überträger sein. Symptome sind hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Nasen-Rachen-Entzündungen mit klarem, später eitrigem Nasenausfluss, Husten und Schwellungen der Lymphknoten im Halsbereich, oft verbunden mit Eiteransammlungen, durch die die Luftröhre verengt wird. Erkrankte lokal.report | Oktober 2016


Topthema

Wie hoch ist die Druse-Gefahr? Bei Pferdehaltern geht die Angst vor der hochansteckenden Pferdekrankheit um.

Foto: schemmi/PIXELIO

Tiere strecken oft Kopf und Hals nach vorne, um sich das Atmen zu erleichtern. Meist brechen die vollen Lymphknoten selbst nach einigen Tagen auf und der Eiter fließt ab, eine Erleichterung für die Tiere. Das Sekret und der Nasenausfluss sind jedoch hochansteckend. In seltenen Fällen streut die Druse in andere Organe des Körpers und verursacht dort weitere Lymphknoten. Die Tiere sterben an einer Blutvergiftung. In den meisten Fällen genesen die Pferde nach spätestens sechs Wochen und sind anschließend sogar für mehrere Jahre immun gegen den Erreger.

Strenges Hygienemanagement Sobald Pferdehalter Druse-Symptome bei ihrem Tier bemerken, sollte der Tierarzt gerufen werden. Er nimmt Blutpro-

ben, die im Labor untersucht werden (siehe Kasten). Weil Druse durch Tröpfcheninfektion übertragen wird, kann schon ein Schnauben die Bakterien verteilen. „Das Wichtigste ist, den Kontakt zu infizierten Pferden zu verhindern. Die Druse wird über das hochansteckende Sekret aus Nase und Abszessen direkt durch Pferdekontakt oder indirekt über Hände, Kleidung, Ausrüstungsgegenstände, Futtereimer, usw. übertragen“, so Henrike Lagershausen von der Abteilung Veterinärmedizin der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Wichtig ist darum eine konsequente Einhaltung von Hygiene­ regeln: Erkrankte Tiere werden während der Erkrankung und sechs Wochen nach der Ausheilung streng isoliert. Personen müssen sich nach jedem Kontakt gründlich die Hände waschen und separates Schuhwerk und Schutzkleidung nutzen. Im Idealfall ist eine einzelne Person für

Bei klinischen Druse-Symptomen erfolgen labordiagnostische und mikrobiologische Untersuchungen. In einigen Fällen ist eine Endoskopie der Luftsäcke notwendig. Bei der labortechnischen Untersuchung wird das Blut untersucht auf eine deutliche Erhöhung der Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozytose) mit Linksverschiebung im Differentialblutbild und eine deutliche Erhöhung der Akute-Phase-Proteine (z. B. Fibrinogen). Bei der mikrobiologischen Untersuchung wird eine Tupferprobe von Spülflüssigkeit aus dem Luftsack, eitrigem Nasensekret oder Eiter aus abszedierten Lymphknoten auf den Erreger untersucht. (Quelle: Pferdepraxis Reichelt) lokal.report | Oktober 2016

die Pflege des erkrankten Tieres zuständig. Kontaminierte Boxen und Stallungen, Wassereimer, Futterkübel, Mistgabeln, Putzzeug und Reitsachen sollten gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Am besten sind eigenes Putzzeug, Wassereimer, Futterkübel, Halfter und Trense für jedes Pferd. Aus einem Betrieb mit Drusefall sollte kein Pferd hinaus und auch kein fremdes Pferd hinein kommen. Auch die nicht erkrankten Tiere auf einem Hof müssen täglich auf Krankheitszeichen wie Husten, Nasenausfluss, Fieber und Schwellung der Lymphknoten untersucht werden. An einem Turnier sollte ein Pferd erst drei Monate nach Heilung wieder teilnehmen. Auch Weiden, auf denen sich erkrankte Pferde befanden, sind für sechs bis acht

Foto: pixabay

25


topthema

hof Teltow, auf dem es 2015 einen Drusefall gab. „Wir konnten im letzten Jahr durch die entsprechenden Hygienemaßnahmen eine Ausbreitung verhindern.“ So verhängte der Hof bereits nach dem ersten Verdacht eine sofortige präventive Quarantäne, das erkrankte Pferd wurde umgehend in die Klinik gebracht, Neueinsteller mussten eine Erklärung unterschreiben. „Mir wäre es lieber, wenn Druse meldepflichtig wäre“, meint Gyll. „Das sensibilisiert Reiter und Höfe im Umgang mit der Krankheit.“ Foto: pixabay

Bei einer Druse-Erkrankung hat das Pferd oft Nasenausfluss. Wochen als kontaminiert anzusehen. Darum weist Reichelt auf die Gefahr durch Kleintiere hin. „Katzen und Hunde sind Hauptüberträger. Sie können mit ihren Pfoten in das Sekret treten und es so weiter verteilen. Hundebesitzer sollten ihre Tiere darum nicht frei durch den Stall laufen lassen und auch nicht über Weiden und Koppeln.“

Entwarnung in Schenkenhorst Weil auf dem Schenkenhorster Hof alle Quarantänemaßnahmen befolgt wurden, ist es zu keiner Verbreitung gekommen. „Das erkrankte Fohlen stand ohnehin isoliert und wurde von uns sofort in die Tierklinik gebracht“, so eine Mitarbeiterin des Pferdehofes. Die Pferdeklinik der Freien Universität in Berlin hat vier Quarantäneboxen für drusekranke Pferde. Zwei weitere Pferde kamen vorsorglich ebenfalls in die Klinik, drei weitere Tiere, die auf dem Hof stehen, wurden ebenfalls isoliert, bis Entwarnung gegeben wurde. „Das Fohlen ist inzwischen geheilt, es hat keine Ansteckung gegeben.“

Keine Panik bei den Nachbarn Monika Tilger von der Reitsportanlage Stahnsdorf sieht die Gefahr vor allem bei den Turnieren und findet es daher wichtig, die Tiere nicht unnötig mit fremden Tieren in Kontakt zu bringen. „Man sollte die Pferde im eigenen Hänger lassen und nicht länger als nötig auf dem Gelände bleiben. Und auch aufpassen, wem man den Hänger leiht. Die Ställe sollte man einmal im Jahr gründlich desinfizieren, denn darin kann ja auch viel haften bleiben. Ansonsten ist es wichtig, auf Hygiene zu achten und sich zwischen dem Kontakt mit Pferden die Hände zu waschen. Wir reiten nicht durch andere Ställe und auch nicht nach Schenkenhorst.“ Ansonsten setzt Tilger auf das Verantwortungsbewusstsein ihrer Einsteller und darauf, dass diese sich an die Hygienebedingungen halten. „Den Besitzern liegt ja auch selbst daran, ihr Tier nicht in Gefahr zu bringen.“ Das hat bisher gut geklappt, auf dem Hof gab es keinen Drusefall. „Wichtig ist vor allem eine offene Kommunikation“, so Bianca Gyll vom Pferde-

Auch in Schenkenhorst hält man eine offene Kommunikation und eine Meldepflicht für wichtig. „Das Thema wird oft totgeschwiegen. Auch wenn wir nicht nur positive Reaktionen hatten. Wir würden es immer wieder so machen.“

Sicherheit geht vor Grundsätzlich ist in Brandenburg ein sehr verantwortungsvoller Umgang mit der Krankheit zu bemerken. In PaarenGlien zum Beispiel wurde der berühmte „Pferdesommer“ zwar veranstaltet, aber unter höchsten Sicherheitsbestimmungen. Reiter mussten ein höchstens fünf Tage altes, tierärztliches Attest vorlegen, das Druse im Herkunftsbestand des Pferdes ausschloss und es frei von klinischen Symptomen sprach. Pferde durften nur durch ein Tor auf das Gelände, das mit einer Seuchenmatte ausgestattet war. Die nur kleine Druse-Welle in der Re­gion zeigt, dass ein verantwortungsvoller Umgang eine Verbreitung der Krankheit vermeiden kann. Halten alle Betroffenen die Hygienevorschriften ein, wird auch eine Welle im nächsten Jahr wahrscheinlich wieder glimpflich ausgehen.  neb

Foto: pixabay

26

lokal.report | Oktober 2016


Leserpost / Kleinanzeigen

Foto des Monats gesucht! Ob Kirschblütenallee oder Machnower See: Die Region Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf hält unzählige interessante Fotomotive bereit. Um die Schönheit unserer Region zu zeigen, möchten wir im lokal.report ab sofort das Foto des Monats veröffentlichen. Teilnehmen kann jeder. Ihr Foto können Sie an folgende E-Mail-Adresse senden: redaktion@stadtblatt-online.de. Die schönsten Fotografien werden ganzseitig veröffentlicht. Das Foto des Monats in dieser Ausgabe finden Sie auf Seite 45.

Foto: Annemarie Jäckel

Teltow

Pendeln zwischen wortreichem Herumgeeiere und dreister Lüge zu „Luxus für Alle! Zum ‚Luxusobjekt Stadthafen‘“ (lokal.report 09/2016) Auf Seite 27 schreibt dort Herr Dr. med. Thomas Hoffmann einerseits betreffs der Kosten für die Sanierung so eines Problemgrundstückes:

um. Wo doch lediglich ein Satz genügt hätte, um den Kern der Problemlösung sachgerecht zu benennen. Beispielsweise mit folgender Formulierung:

„Also bleibt nur, dass die heutigen Bewohner Teltows dafür gerade stehen müssen.“

„Wenn das Luxusobjekt Yacht- und Sportboothafen nicht gebaut wird, dann wird auch die Luxusbrücke darüber nicht gebraucht.“

Eine dreiste Lüge. Nach dem Verkauf durch die Treuhand Anfang der 90er Jahre war keinesfalls die Stadt Teltow zuständig, sondern diejenigen Unternehmen hatten sich um die Sanierung zu kümmern, in deren Eigentum sich das Grundstück befand. Herr Dr. med. Thomas Hoffmann lenkt lediglich auf dreiste Art von dem Korruptionsskandal ab, dass die SPDgeführte Stadtverwaltung das schlimmer als wertlose Grundstück für eine Millionensumme aufkaufte, um der Stadt Teltow die enormen Kosten für eine Bodensanierung aufzuhalsen. Andererseits eiert Herr Dr. med. Thomas Hoffmann wortreich um das Thema Luxusbrücke über das Luxusobjekt Yacht- und Sportboothafen her-

Letztendlich hat der ganze Propagandarummel um diesen ganzen Themenkreis folgenden üblen Effekt: Für die Öffentlichkeit, ja leider sogar für Stadtverordnete gerät der nächste Bodenspekulations-Skandal in Teltow aus dem Blickfeld: Die Stadtverwaltung hat die Dreistigkeit besessen, die Aufstellung des verwerflichen Bebauungsplanes 11b wieder zu reaktivieren. Dessen einziger Kernpunkt ist die Sperrung und Entwidmung eines wichtigen Abschnittes der Osdorfer Straße, um die Fläche der Bodenspekulation in den Rachen werfen zu können. Siehe Text unter folgendem Foto: http://www.panoramio.com/photo/133238835  Roland Schmid, Teltow

Liebe Leserinnen und Leser, die Redaktion weist darauf hin, dass Artikel, die namentlich oder als Leserpost veröffentlicht werden, nicht der Meinung der Redaktion entsprechen müssen. Verantwortlich für den Inhalt ist der Verfasser. Aufgrund der vielen und oft sehr langen Zuschriften behält sich die Redaktion das Recht der auszugsweisen Wiedergabe der Texte vor. Des Weiteren bittet die Redaktion darum, Zusendungen, die als Leserpost veröffentlicht werden sollen, als solche zu kennzeichnen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Anschrift: lokal.report@stadtblatt-online.de. lokal.report | Oktober 2016

Vermietung Ferienwohnung zu vermieten, 55 m² Wohnfläche mit komplett eingerichteter Küche und Wannenbad, Heidestraße 15 in Teltow. Nähere Informationen unter 0172 7392823.

Dienstleistungen STEUERN? Lassen Sie uns das machen – Deutschlands größten Lohnsteuerhilfeverein. Für Arbeitnehmer und Rentner im Rahmen der gesetzl. Befugnis nach §4 Nr. 11 StBerG. Einfach Mitglied werden: VLH – Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V., Beratungsstelle: Erich-Steinfurth-Str. 4, 14513 Teltow, Telefon 03328 444040, E-Mail: Susanne.Hennig@vlh.de

Folgen Sie uns auf Facebook:

Teltower Stadt Blatt Verlag Inserieren Sie Ihre eigene Kleinanzeige in unserem Kundenbüro in der Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, 3. OG, werktags 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Telefon: 03328 316450 E-Mail: verkauf@stadtblatt-online.de

27


Leserpost Teltow

Offener Brief an den Bürgermeister und die Stadtverordneten der Stadt Teltow Bereits im lokal.report Mai 2016 berichteten wir über die ungewisse Zukunft der Kleingärtner in den Kleingartensparten in TeltowSeehof. Aufgrund eines Formfehlers könnten hier unzählige Menschen ihre Kleingärten verlieren, einige Grundstücke wurden bereits geräumt. Zu dieser Thematik erhielten wir einen Offenenen Brief, der an den Bürgermeister der Stadt Teltow und die Stadtverordneten gerichtet ist, mit der Bitte, diesen abzudrucken. Dieser Bitte kommen wir hiermit nach. In der November-Ausgabe des lokal.reports werden wir noch einmal detailliert über die Problematik berichten und dabei alle Beteilligten zu Wort kommen lassen. Der hier abgedruckte Offene Brief muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Verantwortlich für den Inhalt ist der Verfasser.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Stadtverordnete, am 26. September und am 5. Oktober 2016 berieten bzw. beraten Sie im Hauptausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung über den Antrag der SPD, die Flurstücke 476, 519 und 129/2 als „Sonderbauflächen mit der Zweckbestimmung Dauerkleingärten“ in dem seit 2004 wirksamen Flächennutzungsplan darzustellen. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, möchten wir, Pächter von Kleingartengrundstücken auf dem Flurstück 519, Sie bitten, sich umfassend über die Rechtslage betreffend die Kleingärten auf den Flurstücken zu informieren. Wir bezweifeln, dass die Absicht, die Kleingärten zu erhalten, erreicht wird und befürchten, dass eine Zustimmung zum Antrag sich sogar zum Nachteil für die Pächter auswirkt. Zu Ihrer Information sei die Situation geschildert: Die Kleingartensparten „Carl von Ossietzky“ und „Altes Sportfeld“ in Teltow befinden sich auf dem Flurstück 519. Eigentümer ist Kurt Breitenstein. Die Pachtverträge über ­ Gartengrundstücke auf dem Flurstück wurden vor 1990 vom Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK) und nach 1990 vom Kreisverband der Garten- und Siedlerfreunde Potsdam (VGS) abgeschlossen. Ein Zwischenpachtvertrag mit dem Eigentümer als Grundlage für die Weiterverpachtung nach 1990 wurde nicht abgeschlossen. Der Eigentümer Kurt Breitenstein möchte auf dem Flurstück bauen. Wie mit dem Staatsvertrag die Geschichte begann … Mit dem Staatsvertrag von 1990 entfiel die Nutzungsgrundlage für die LPG, die

28

die Flurstücke zunächst bewirtschaftet und dann an den VKSK abgegeben hatte. Im Zuge der Wiedervereinigung löste sich der VKSK auf. Jetzt erfolgte die Verpachtung der Gärten durch den Kreisverband der Garten- und Siedlerfreunde Potsdam (VGS). Die Rechtsnachfolge des VKSK hat er aber nicht angetreten. Einen Zwischenpachtvertrag mit dem Eigentümer hat der VGS nicht abgeschlossen. 2015 wurde mit Urteil vom 28.9. in einem vergleichbaren Fall – es betrifft Flurstück 476, das Sie jetzt ebenfalls zu Dauerkleingärten umwidmen möchten – durch das Landgericht Potsdam festgestellt, dass die Kläger – die Eigentümer – anspruchsberechtigt sind. Dem VGS stand kein Recht zum Besitz und kein Recht zum Abschluss von Zwischenpachtverträgen zu. Auch ein „abgeleitetes Besitzrecht“ wurde nicht anerkannt. Auch Verhandlungen zwischen VGS und Eigentümern über die Frage des Fortbestands des Nutzungsverhältnisses in den zurückliegenden Jahren usw. sind nicht als „Vertragsabschluss“ oder als Zustimmung für neue Unterpachtverträge zu sehen. Das Urteil ist rechtskräftig. In einem zweiten Schritt wurden die einzelnen Pächter erfolgreich auf Räumung der Kleingartengrundstücke verklagt. Die Räumung der Parzellen ist bereits im Gange. Der Eigentümer ist nicht zur Entschädigung für die vom VGS verpachteten Gartengrundstücke verpflichtet. Betreffend Flurstück 129/2, das nun ebenfalls als „Sonderbaufläche mit der Zweckbestimmung Dauerkleingärten“ ausgewiesen werden soll, verlangt die

Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG), Nachfolgeeinrichtung der Treuhandanstalt, den Rückbau von Versorgungseinrichtungen der Gartengrundstücke. Da keine Genehmigung für deren Errichtung vorliegt, geschieht das doch sicher mit dem Einverständnis der Stadt Teltow? Wie sollen die Gartengrundstücke aber zukünftig ohne Versorgungseinrichtungen funktionieren? Ist der Erhalt der Kleingärten als Dauerkleingärten überhaupt möglich? Mit dem Antrag der SPD soll den Pächtern als Grundstücksnutzer der Flurstücke städtebauliche Sicherheit gegeben werden. Vor dem Hintergrund des Landgericht-Urteils betreffend Flurstück 476 stellt sich allerdings für uns die Frage, ob dieses Vorhaben überhaupt zum gewünschten Ziel führen kann. Nach Kenntnis des Urteils und nach Rücksprache mit zwei voneinander unabhängigen Rechtsanwälten, die umfassend mit der „Kleingartenproblematik“ in den neuen Bundesländern vertraut sind, bezweifeln wir als Unterpächter, dass die geplante Ausweisung der Flurstücke als „Sonderbauflächen mit der Zweckbestimmung Dauer­ kleingärten“ zum erwünschten Ziel führt. Dem Eigentümer kann nicht das Recht genommen werden, die vom VGS einsetzen Unterpächter zur Räumung zu zwingen. Er kann sogar „Entschädigung“ von den Unterpächtern fordern sowie ihnen die Entsorgung der Häuser auferlegen. (Dies betrifft nicht Verträge, die mit dem VKSK – also vor dem Staatsvertrag – geschlossen wurden. Hier muss der Eigentümer die Häuser/Lauben usw. entschädigen.) Der Antrag der SPD kann also in das Gegenteil des Gewünschten umschlagen.

lokal.report | Oktober 2016


Leserpost

Eine politische Lösung Der VGS hat bis ins Jahr 2014 neue Pachtverträge abgeschlossen, obwohl er dazu nicht berechtigt war. Pächtern wurde vom VGS die rechtliche Lage bewusst nicht dargelegt. Sie wurden im Unklaren über ihre rechtliche Situation gelassen. Nachfragen wurden falsch oder gar nicht beantwortet. Wie wir inzwischen belegen können, sind dem VGS die rechtliche Lage und die sich daraus ergebenden Konsequenzen mindestens seit 2004 bekannt. Bereits vor zwölf Jahren gab es hierzu eine juristische Feststellung, die problemlos im Internet recherchierbar ist. Sowohl die konsultierten Rechtsanwälte, als auch der um Rat gefragte Kreisverbandsvorsitzende eines anderen Brandenburger Kleingartenverbands – seit über zwanzig Jahren in seinem Verband aktiv und selbst Mitglied eines Bauausschusses – haben allesamt dringend dazu geraten, dass sich Kleingartenpächter und Eigentümer über eine Lösung verständigen sollten. Mit Kurt Breitenstein ist eine pragmatische Lösung möglich. Er würde auf Entschädigungen und eine Räumung der Parzellenbebauung zu Lasten der Pächter verzichten. Voraussetzung dafür ist – selbstverständlich – dass einer von ihm beabsichtigten Umwandlung des Flurstücks zum Bauland nichts im Weg steht. Denn auch wenn Sie sein Flurstück zu Dauerkleingartenland erklären, wird er die Pächter zur Räumung auf-

fordern bzw. verklagen. Ob das dann ohne Kosten für die Kleingärtner über die Bühne geht, sei dahin gestellt.

wie wichtig das Gespräch mit den Kleingärtnern ist.“ (Zitat Thomas Schmidt, in: PNN, 11.7.2005)

Die Rechtslage ist aus unserer Sicht eindeutig. Alle Beteiligten müssen sich ihr stellen. Eine Konfrontation mit dem Eigentümer, offensichtlich mit dem SPDAntrag bewusst in Kauf genommen, wird nicht zum gewünschten Ziel führen.

Alte Seilschaften?

Will die Stadt Teltow die Nutzung der Flurstücke vorschreiben? Wir bitten Sie deshalb, uns Auskunft zu geben, wie Sie sich die dauerhafte Nutzung der Flurstücke, die Sie als „Sonderbauflächen mit der Zweckbestimmung Dauerkleingärten“ ausweisen wollen, für Kleingärten vorstellen? Wie wollen Sie garantieren, dass der sicher in bester Absicht eingereichte Antrag der SPD auch zum gewünschten Ziel führt und nicht dazu, dass zu Lasten der Pächter geräumt und der Eigentümer entschädigt werden muss? Will die Stadt Teltow etwa selbst neue Pachtverträge an die Gartenpächter ausgeben oder gar einen Zwischenpachtvertrag mit dem VGS in Potsdam abschließen? Aus unserer Sicht kann die Stadt T ­ eltow den Grundstückseigentümern die Nutzung ihrer Grundstücke nicht vorschreiben. So sahen es auch Sie, Herr Bürgermeister, im Jahr 2005: „Man kann einem Eigentümer zwar nicht vorschreiben, wie er mit seinem Eigentum umzugehen hat, aber in Vorabgesprächen mit Herrn Breitenstein haben wir deutlich gemacht,

Wir suchen: Mitarbeiter/in auf 400 €-Basis

WIRTSCHAFT – WISSENSCHAFT – BILDUNG

BAUEN STATT MIETEN BRANDENBURGER GEWERBEPARKS MINT IST GRENZENLOS VIER BEREICHE, EINE ZUKUNFT

Fine Arts Werbe- und Pressegesellschaft mbH Potsdamer Str. 57 14513 Teltow Tel.: 03328 316454

lokal.report | Oktober 2016

WIRTSCHAFT – WISSENSCHAFT – BILDUNG

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an Michael Gröschl, michaelgroeschl@fine-arts.de

NACHHALTIG UND MODERN INNOVATIONSPREISE IN DER ERNÄHRUNGSWIRTSCHAFT

vernetzt

Anforderungen: · Handwerkliche Erfahrung · Führerschein Klasse B · kurzfristige Verfügbarkeit

Wir können aber auch keine politische Vernunft in einer nicht einvernehmlich mit Eigentümern verabredeten Umwandlung von Grund und Boden in Dauerkleingarten-Land erkennen. Eine mit Sicherheit der Umwandlung nachfolgende juristische und öffentliche Auseinandersetzung bewirkt das Gegenteil des Gewünschten und wird allen Betroffenen nur Ärger verschaffen und sie Geld kosten. Helfen Sie mit, eine politische Lösung zu finden.  Volkmar Klotz Vorsitzender der Sparte „Altes Sportfeld“

3,–

BERLIN&BRANDENBURG.

Unser Angebot: · freie Mitarbeit auf 400 €-Basis · Arbeitszeit: flexibel

Bis zuletzt hat der Kleingartenverband in Potsdam Pachtverträge ausgestellt und so auch junge Familien gewissenlos um ihre Ersparnisse gebracht. So etwas nennt man „Sauerei“. Wir können nicht glauben, dass die Stadt Teltow und die in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen politischen Parteien sich mit diesem Vorgehen des Potsdamer VGS gemein machen möchten.

BERLIN&BRANDENBURG.

Out-of-Home Media Aufgaben: · Pflege und Wartung von Bushaltestellen Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf

Inzwischen fragen sich nicht wenige Unterpächter, ob durch eine Änderung des Flächennutzungsplans das vollkommen indiskutable und zwielichtige Verhalten des Potsdamer KleingartenVerbands kaschiert werden soll bzw. ob hier alte Seilschaften am Werk sind.

vernetzt

Jetzt neu Erhältlich in unserem Kundenbüro Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH Potsdamer Straße 57 14513 Teltow Tel.: 03328 316450 E-Mail: info@stadtblatt-online.de www.stadtblatt-online.de

info@fine-arts.de www.fine-arts.de

29


Reportage

Foto: S. Jakob

30

lokal.report | Oktober 2016


Reportage

Süße Ernte Weinbau nördlich des Weinbaupolarkreises Werder. Als die Sonne über den Werderaner Weinhügeln aufgeht, herrscht schon reges Treiben zwischen den Weinreben. Ab 7:00 Uhr startet hier im Herbst die tägliche Weinlese. Bewaffnet mit einer Zange und eingehüllt in wärmende Jacken – die Außentemperatur liegt nur bei knapp 10 Grad ­Celsius – lesen ein halbes Dutzend Saisonarbeiter die großen roten, saftigen Trauben. Es ist Mitte September, die Weinlese auf dem W ­ erderaner Wachtelberg ist vor einer Woche gestartet. Nachdem die Trauben für den Müller-Thurgau bereits geerntet wurden, ist jetzt die Rotweinrebsorte Regent an der Reihe. Bei der Weinlese ist fast alles Handarbeit. Auf den Wegen zwischen den Reben sind jeweils zwei Arbeiter, die die reifen Früchte von den Reben schneiden und in die Eimer vor ihnen packen. Trotz eines Fassungsvermögens von zehn Litern füllen die Arbeiter diese innerhalb weniger Minuten.

lokal.report | Oktober 2016

31


reportage

„Die großen, dunklen Früchte lassen sich besonders gut ernten. Da macht die Arbeit wirklich Spaß“, erklärt eine Arbeiterin, ehe sie sich den nächsten Eimer schnappt, um ihn mit Trauben zu füllen. Die 75-Jährige wohnt in der Nähe des Weinberges und ist froh über die Beschäftigung, die ihr mit der Weinlese geboten wird. Bettina Lindicke, zusammen mit ihrem Mann Dr. Manfred Lindicke und Tochter Katharina, Winzer auf dem Wachtelberg, stimmt zu: „Zum einen sind die roten Trauben besser sichtbar und lassen sich dadurch besser ernten. Zum anderen haben wir in diesem Jahr über die gesamte Saison optimale Bedingungen gehabt, so dass die Trauben groß sind und nur vereinzelt Trauben faulen.“ Einzelne faulige Trauben müssen nämlich, bei Rotwein, unbedingt entfernt werden.

schnittlich an jedem Arbeitstag gepflückt, meist sind die Arbeiter bis drei Uhr nachmittags auf dem Weinberg. Sind drei Kisten voll, werden diese unverzüglich in die Kelterei des Familienbetriebes etwas außerhalb der Stadt Werder gefahren. Dort wartet bereits Kellermeister Christian Kruft auf die nächste Lieferung. Nachdem die Kisten gewogen wurden, entbeert eine Maschine die Früchte, löst die Trauben also vollständig von den Stielen der Pflanze. Danach wandern die Früchte in die Kelter, eine Presse, um die Traubenrückstände (Trester) vom süßen Traubensaft (Most) zu trennen. Anschließend kommt der Most in die Fässer, um mit Hilfe von zugegebener Hefe zu gären. „Dabei kann sich unser Kellermeister auch ausprobieren und experimentieren. Wir lassen ihm da weitestgehend freie Hand. Er ist der Profi.“, sagt Lindicke.

Zu DDR-Zeiten wurde der erste Wein Wenn alles gut läuft, können am Ende des auf dem Wachtelberg angepflanzt, 1989 ganzen Prozesses über 60.000 Flaschen Jährlich werden rund konnte erstmals geerntet werden. Nach abgefüllt werden, darunter die Qualitätsdem Ende der DDR wurde das Grundstück weine Müller-Thurgau, Saphira, ­ Kernling, 60.000 Flaschen an die Eigentümer zurückübertragen, die Sauvignon Blanc, Dornfelder oder Regent. abgefüllt. jedoch nicht am Anbau von Wein interDazu kommen jährlich verschiedene Veressiert waren. Der Hang blieb landwirtsuchssorten, die angebaut werden. schaftliche Nutzfläche. 1996 trat die Stadt Werder an den Werderaner Dr. Manfred Lindicke heran, dessen Verkauft und verköstigt wird der Wein übrigens in der hausVorfahren bereits Obst- und Weinbauern waren und fragte, ob eigenen Straußwirtschaft „Weintiene“ auf dem Werderaner er den Weinanbau übernehmen möchte. Die Familie Lindicke Wachtelberg. Wer den Wein in diesem Jahr noch umgeben pachtete das Gelände, damals fünf Hektar, und versuchte sich von Weinreben genießen möchte, kann das dort bis zum als Winzerfamilie. Heute wird auf rund 7,6 Hektar Wein ange- 16. Oktober, täglich ab 14:00 Uhr, tun. Vertrieben wird der baut, die Rebrechte erhielt der Familienbetrieb vom Weinan- Wein über den Online-Shop des Familienunternehmens, aber baugebiet Saale-Unstrut. „In Brandenburg gibt es ja schließlich auch in einzelnen Filialen von Edeka, Kaisers und Kaufland. kein Wein-Anbaugebiet“, erklärt Bettina Lindicke. Die ersten Tropfen des neu geernteten Weins können Besucher des Hoffestes des Obsthofes Lindicke zu den Tagen der Kurz nach halb zehn machen die Saisonarbeiter Pause. Zu der offenen Kelterei am 5. (12:00 bis 18:00 Uhr) und 6. November Zeit konnten bereits fünf große Kisten mit Trauben befüllt werden. (9:00 bis 18:00 Uhr) probieren. Hier wird neben einer KeltereiBettina Lindicke, die zur Saison täglich auf dem Weinberg tätig führung auch eine erste „Tankprobe“ angeboten. ist, hat Kuchen und Kaffee vorbereitet. 18 Kisten werden durch-  S. Jakob

Fotos: S. Jakob (4)

32

lokal.report | Oktober 2016


Recht

Unterschätztes Risiko Berufsunfähigkeit: Auch junge Arbeitnehmer sollten ihr Einkommen absichern (djd). Viele junge Leute befassen sich zum ersten Mal in ihrem Leben mit Versicherungen, wenn es um das erste eigene Auto geht oder die erste eigene Wohnung. Existenziell wichtig ist dagegen die Berufsunfähigkeitsversicherung. Aber nur wenige Berufsstarter denken darüber nach, was passiert, wenn sie ausgesundheitlichen Gründen dauerhaft arbeitsunfähig werden – etwa wegen psychischer Erkrankungen, Allergien oder nach einem Unfall. Das Risiko ist größer als man denkt: Laut Deutscher Rentenversicherung wird jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens zumindest teilweise erwerbsunfähig.

Kanzlei Busche

Miet- und Immobilienrecht | Verkehrsrecht | Familienrecht 14532 Kleinmachnow · Förster-Funke-Allee 104 Telefon: 033203 87038 www.rechtsanwaelte-kleinmachnow.de

DR.BOSSIN & PARTNER

Für die Betroffenen sind die Folgen oft gravierend – denn die staatliche Absicherung ist mit der Erwerbsminderungsrente knapp bemessen und greift in vielen Fällen nicht. „Berufsanfänger haben im Ernstfall ein besonderes Vorsorgeproblem, da sie erst Anspruch auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente haben, wenn sie mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben“, so Versicherungsjournalist Martin Blömer von RGZ24.de.

Arbeitsrecht

Miet- und Immobilienrecht

Verkehrsrecht

Vertrags- und Zivilrecht

In jungen Jahren Beiträge sparen Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) können Arbeitnehmer ihr Einkommen absichern. Junge Leute müssen wegen ihres Alters oft nur vergleichsweise niedrige Prämien zahlen. Die neue „JobStarter-BU“ der DEVK etwa bietet Auszubildenden und Arbeitnehmern zwischen 15 und 30 Jahren vollen Versicherungsschutz zum günstigen Preis. In den ersten fünf Jahren ist der Beitrag deutlich niedriger, danach erhöht er sich in kleinen Schritten und erst nach zehn Jahren erreicht er die konstante Höhe. Anschließend kann der Arbeitnehmer im Rahmen der Nachversicherungsgarantie die Leistung erhöhen – ohne neue Gesundheitsprüfung.

Andreas Kerkmann STEUERBERATER

Einkommen bei Berufsunfähigkeit sichern Die private Versicherung springt ein, wenn man seinen Beruf wegen Unfall oder Krankheit voraussichtlich länger als sechs Monate nicht mehr ausüben kann. Die Versicherung zahlt ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit die vereinbarte Rente – bis zum vereinbarten Rentenbeginn. Versicherungsbeiträge werden in dieser Zeit nicht mehr fällig.

Zehlendorfer Damm 104 14532 Kleinmachnow

Tel.: 033203 596 31 Fax: 033203 596 33

Erbrecht

info@kanzlei-bossin.de www.kanzlei-bossin.de

Tel.: 030 8017335 I Fax: 030 8022494 Ludwigsfelder Straße 14 I 14165 Berlin-Zehlendorf E-Mail: a.kerkmann@buero-kerkmann.de www.buero-kerkmann.de Mandantenportal: buero-kerkmann.portalbereich.de

Teltower Stadt Blatt Verlag Hautkonzept-Teltow Magdalena Tabaczkiewicz Dermokosmetische Spezialistin mit Wohlfühlfaktor

Wie Ihre Haut morgen aussieht, entscheiden Sie heute.

Foto: djd/www.DEVK.de

Das Risiko, berufsunfähig zu werden, wird von jungen Arbeitnehmern oft unterschätzt. lokal.report | Oktober 2016

Friggastraße 20, 14513 Teltow www.hautkonzept-teltow.de Tel.: 03328 4448321 E-Mail: info@hautkonzept-teltow.de

33


Porträt des monats

Neue und alte Gesichter Martin Bindemann und Maraike Winkler haben ihre neuen Aufgaben in den Evangelischen Gemeinden Teltow und Kleinmachnow übernommen Familienarbeit aufbauen. Der Vater zweier Söhne und einer Tochter bewarb sich auf die Ausschreibung für die Stelle in der Gemeinde Teltow und bekam sie. Während es bei der Kinderarbeit darum ging, mit Christenlehre, Konfirmandenunterricht, Musikveranstaltungen oder Sportprojekten einen Rahmen für junge Menschen der evangelischen Gemeinde zu schaffen, wo sie zusammen mit Gleichaltrigen Antworten auf ihre Lebensfragen finden, neue Lebensentwürfe entwickeln und Glaubenspraxis üben können, ist das Gebiet Fami­lien­arbeit noch breiter gefächert. Neben Angeboten für die gesamte Familie will Bindemann auch Angebote entwickeln, um den Austausch einzelner Gruppen zu ermöglichen. So entwickelte er kürzlich für Männer ein Bierseminar, das großen Anklang fand. Demnächst soll es einen Kochkurs für Männer geben. „Die Kurse sollen Menschen zusammenbringen, die sich zum Beispiel in einer ähnlichen Lebenssituation befinden. Als Diakon will ich inhaltlich arbeiten und nicht nur die Freizeitbeschäftigung gestalten. Die Menschen sollen wissen, dass die Kirche für jeden ein Anlaufpunkt ist. Menschen sollen zusammenfinden, nicht nur in den Extremsituationen des Lebens.“ Bindemann freut sich darum auf die kommende Zeit. „Es ist sehr reizvoll, ein neues Feld zu etablieren und herauszufinden, was dazu gehört und wo die Grenzen sind“, so Bindemann. „Ich habe viel Energie, viel Kraft und v­iele Ideen.“

Foto: A. Nebel

Der Kleinmachnower fährt täglich mit dem Rad zu seiner neuen Arbeitsstelle. Teltow/Kleinmachnow. 19 Jahre lang war Martin Bindemann in der Evangelischen Kirchengemeinde Kleinmachnow für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig. Eine Zeit, in der er viel erreicht hat und viele spannende Projekte mit aufge-

34

baut hat. Doch nach so vielen Jahren sei in ihm das Verlangen gewachsen, etwas Neues zu machen, so der Diakon. Seit dem 1. Juli hat er nun eine neue Aufgabe. In der Gemeinde Teltow wird der 45-Jährige den neu geschaffenen Bereich

Martin Bindemanns Aufgaben in Kleinmachnow hat die Berlinerin Maraike Winkler aus der Gemeinde Prenzlauer Berg übernommen. Die 34-Jährige geht mit der selben Begeisterung und dem selben Tatendrang ans Werk. Am 1. September hat sie ihren neuen Arbeitsplatz am Jägerstieg bezogen. Die Evangelische Gemeinde Kleinmachnow hätte niemand Besseres finden können, um lokal.report | Oktober 2016


Porträt des Monats

die Lücke zu schließen, die Bindemann hinterlassen hat. Denn Winkler hat in den vergangenen Jahren viele Projekte im Kinder- und Jugendbereich betreut. „Ich habe das Jugend- und Literaturfestival in Kreuzberg organisiert, bei der Königlichen Porzellanmanufaktur das Kinder- und Jugendprogramm betreut, ebenso in der Gemäldegalerie, ich habe eine Willkommensklasse betreut und in Prenzlauer Berg hatte ich ein Ehrenamt. So konnte ich die Kinderund Jugendarbeit aus verschiedenen Blickwinkeln kennen lernen.“

Zur evangelischen Kirche kam sie ganz klassisch durch die Familie. „Meine Oma hat mich von klein auf mit in die Kirche genommen. Sie hat mir Gebete beigebracht, ich bin in den evangelischen Kindergarten und in die evangelische Grundschule gegangen. Trotzdem haben meine Eltern mich nicht taufen lassen und wollten mir die Entscheidung, ob ich der Kirche beitrete, selbst überlassen. Ich habe mich erst als Erwachsene dazu entschieden, mich taufen zu lassen. Dafür war es dann eine bewusste Entscheidung.“

Weil ihr nächster Arbeitgeber die Kirche sein sollte, bewarb sie sich bei der Gemeinde Teltow-Zehlendorf und bekam die Stelle in Kleinmachnow. Die Eindrücke, die sie bei ihrem Pädagogikstudium an der Evangelischen Hochschule Berlin gewinnt, will sie gleich in die Gemeindearbeit einfließen lassen.

In die Kleinmachnower Gemeinde will Winkler ganz behutsam hineinfinden. „In der ersten Zeit will ich die Mitglieder bewusst kennen lernen, nachfragen und zuhören und meine Arbeit dem Bedarf entsprechend entwickeln. Wenn die Gemeindemitglieder ein Anliegen haben, sollen sie wissen, dass

sie immer auf mich zukommen können. Außerdem ist mir Vernetzung auf regionaler Ebene wichtig.“ Mit der Kinderkirche hat Maraike Winkler nun das erste neue Projekt angestoßen. „Neben der Schule und ihren Hobbys haben die Kinder oft nicht die Zeit, den Glauben kennenzulernen. In der Kinderkirche können sie das ganz ohne Druck und Zwang.“ Am 5. November findet die erste Kinderkirche statt. Zusammen mit den Kindern will Maraike ­ Winkler St.  Martins-Laternen basteln, die beim Umzug am 11. November zum Einsatz kommen sollen Die junge Frau sieht in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine Berufung. „Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen und will diesen Beruf für immer ausüben. Gerne in Kleinmachnow.“  neb

Foto: A. Nebel

Hier geht‘s zur Zentrale: Maraike Winkler auf der Eingangstreppe zur Evangelischen Kirche in Kleinmachnow. lokal.report | Oktober 2016

35


Die Region für die Kleinen

Das Teltower Rübchen braucht Deine Hilfe, um zur Kleinmachnower Schleuse zu gelangen. Hilfst Du ihm?

Hurra,

Star

das hast Du super gemacht!

t

7

8 9

6 3

10

5

Verbinde die Zahlen der Reihe nach und male dann das Bild so aus, wie es Dir gefällt.

11

4

2 12 49 47 46 43

42

45

1 50

13

48

14

15 17 16

44

18 19

20

41

40

22

39

21 23

38 37

25

35 33

32

30

24

28

31

34

36

26 29

27

Findest Du die 7 Unterschiede im rechten Bild?

36

lokal.report | Oktober 2016


Aus den Orten

Neue Musik Junge Bands geben Hörprobe

Anzeige

Kunst im Kiez bei „torrefazione“ Erleben Sie unser Geschäft künstlerisch dekoriert mal ganz anders.

Foto: S. Jakob

Kleinmachnow. Gute neue Musik gibt es am 8. Oktober beim „fresh’n’loud“-Bandcontest auf die Ohren. Der Contest im Jugendhaus Carat ist an Bands aus der Region ­Teltow – ­Stahnsdorf – Kleinmachnow oder Berlin gerichtet, die Spaß an der Musik haben und sich gerne einmal vor Publikum beweisen möchten. Welches Genre gespielt wird, ist egal, es sollten jedoch eigene Songs gespielt werden. Coversongs sind nicht erlaubt. Die Altersbeschränkung liegt bei 27 Jahren.

Künstler aus Lichterfelde Ost zeigen vom 10. bis 16. Oktober 2016 in Berlin Lichterfelde / Ost in Geschäften nahe dem Kranoldplatz ihre Arbeiten. Die teilnehmenden Geschäfte stellen Ihre Schaufenster und Geschäftsräume dem Künstler zur Verfügung, um diesem eine Plattform zu bieten, seine Werke vorzustellen. In unserer Kaffeerösterei „torrefazione“ wird sich vom 10. bis 16. Oktober 2016 der Berliner Künstler Gerd Börner präsentieren und seine Kurzlyrik (Haiku) vorstellen. Das Haiku ist wohl die bekannteste Gedichtform der Kurzlyrik, die in Japan ihren Ursprung fand.

Die Gewinner-Band des diesjährigen Wettbewerbs erwartet ein Auftritt bei „Rock am Kanal“ 2017, auch Equipment-Gutscheine werden wieder vergeben. Wer Lust hat, sein Talent beim Contest unter Beweis zu stellen, sollte eine Bewerbung mit kurzer Bandbeschreibung und einem Demosong an bandcontest@ gmx.de senden. Organisiert wird der Wettbewerb vom Carat, in Zusammenarbeit mit dem Outreach Jugend-Kultur-Bunker Berlin-Steglitz.

Am langen Freitag, den 14. Oktober 2016, laden wir ab 19:00 Uhr zu einer kleinen Vernissage mit dem Künstler ein. Genießen Sie bei einem Glas Sekt und stimmungsvollem Kerzenschein die Atmosphäre und erleben Sie den Künstler vor Ort mit seinen Werken. Neben unseren Kaffeespezialitäten wird auch frisch gebackener Kuchen angeboten. Wir freuen uns auf Sie und auf einen schönen Abend.

Wer Lust hat, den Nachwuchsbands zu lauschen, ist am 8. Oktober herzlich eingeladen. Der Contest beginnt um 15:00 Uhr, Veranstaltungsort ist das Carat Kleinmachnow, Adolf-GrimmeRing 1. Der Eintritt ist kostenlos. Aktuelle Informationen zum Contest gibt es auf der Facebook-Seite (Fresh’n’Loud – Bandcontest) der Veranstaltung. ste

Ihr „torrefazione“ Team aus Lichterfelde-Ost www.torrefazione.de

Im vergangenen Jahr trat unter anderem die Band „Medicine Man“ im Carat auf.

HIER KÖNNTE IHRE ANZEIGE STEHEN!

Oberhofer Weg 4, 12209 Berlin Tel.: 030 76884460 E-Mail: info@torrefazione.de Internet: www.torrefazione.de

Öffnungszeiten im Mo.–Fr. 09:00 –18:30 Uhr Sa. 08:30 –14:00 Uhr

Genießen Sie den Herbst mit leckerem Kuchen & und vielen heißen Spezialitäten rund um den Kaffee.

Alle 14 Tage neu in Ihrem Briefkasten. Tel.: 03328 316450 · Fax: 03328 316470

lokal.report | Oktober 2016

37


Sport

Fußballer mischen oben mit

Fußballtabellen Stand: 19.09.2016 Landesliga, Staffel West 1. ESV Lok Potsdam 6 18:11 13 2. Meyenburg SV 1922 5 11: 5 13 3. Teltower FV 1913 5 12: 5 12 4. Potsdamer Kickers 94 5 12: 3 10 5. Fortuna Babelsberg 6 11:12 10 6. SV Union Neuruppin 5 11: 5 9 ... 13. ESV Lok Seddin 14. SW Zaatzke 14. VfL Nauen 16. TSV Treuenbrietzen

RSV und TFV mit drei Siegen

5 11:12 5 4 6:12 3 5 7:19 1 5 5:20 0

Kreisoberliga Havelland 1. Blau-Gelb Falkensee 5 12: 2. Grün-Weiß Golm 4 9: 3. RSV Eintracht II 5 10: 4. GW Brieselang II 5 9: 5. SV Ruhlsdorf 1893 4 8: ...

5 13 1 10 6 9 8 7 8 7

13. Eintracht Friesack 5 9:14 4 14. SV Roskow 4 4: 9 4 15. Juventas Crew Alpha 4 5: 8 3 16. Falkensee/Finkenkr. II  zurückgez. Kreisliga Havelland, Staffel B 11. Teltower FV II 5 6:12 5 14. RSV Eintracht III 5 8:15 3 1. Kreisklasse, Staffel B 6. SG Schenkenhorst 5 19:12 6 2. Kreisklasse, Staffel C 10. RSV Eintracht IV 1 1:15 0 12. SG Schenkenhorst II 4 5:30 0 Landesliga, Staffel Nord 3. RSV Eintracht 1949 5 20: 6 12 Die Tabellen der Landesliga Staffel Nord, Landesklasse Staffel West, Kreisoberliga Havelland, Kreisliga Havelland Staffel B, 1. Kreisklasse Staffel B sowie der 2. Kreisklasse Staffel C finden Sie stets auf www.fussball.de.

Foto: A. Kobe

Teltower FV II in der Saison 2016/17 Am Beginn einer neuen Fußball-Saison reihen sich die Mannschaften oft erst allmählich in das Klassement ein. Doch man muss aufpassen: Will man später ganz oben dabei sein, darf man anfangs den Anschluss an die Spitze nicht verpassen. Und da sieht es nach vier Spieltagen bei den beiden führenden Vereinen unserer Region ganz gut aus. Landesligist RSV Eintracht Teltow hat zwar dem 9:0-Paukenschlag vom Saisonauftakt gegen Babelsberg 74 eine 0:1-Niederlage in Velten folgen lassen, doch nach vier Spieltagen stehen drei Siege in der Statistik. So beträgt der Rückstand als Vierter auf die Spitze nur einen Zähler. Und ganz ähnlich hat der Nachbar Teltower FV in der Landesklasse begonnen. Auch hier bedeuten drei Siege und eine Niederlage nach vier Spielen, dass das Spitzenfeld nur einen Punkt voraus ist. Beide

Vertreter unserer Region mischen also ordentlich mit. Das lässt für den weiteren Saisonverlauf hoffen. Die spielstarke Zweite des RSV hat in der Kreisoberliga ebenso mit neun Punkten aus drei Partien einen Zähler Rückstand auf Platz 1. Anders sieht es aber bei den weiteren Kreisvertretern aus. Ruhlsdorf kämpft in der Kreisoberliga nach dem Auftaktsieg gegen ein Abrutschen in der Tabelle, und eine Etage tiefer, in der Kreisliga, müssen sich auch der Teltower FV II und der RSV Eintracht III erst einmal eher nach unten orientieren. Dass sie in ihrer Liga durchaus mithalten können, haben beide mit ihren ersten Saisonsiegen bereits bewiesen. Die RSV-Dritte hatte Damsdorf mit 5:2 geschlagen, der TFV II bei der neuen Spielgemeinschaft Turbine/Eintracht 90 knapp mit 3:2 gewonnen. Volk

Vermessungsleistungen beim Hausbau

• Amtlicher Lageplan, Gebäudeabsteckung, Kontrollmessung, Gebäudeeinmessung, ggf. Grundstücksteilung

Wenn Sie es genau wissen wollen

• Wohnflächenaufmaß, Kurzgutachten zur Bewertung einer Immobilie

Für Rechtsfrieden am Gartenzaun

• Grenzanzeige mit Aufmaßskizze, amtlich beglaubigtes Grenzzeugnis, gutachterliche Stellungnahme Annastraße 4 • 14532 Stahnsdorf Tel.: (0 33 29) 6 37 80 • Fax: (0 33 29) 6 37 8-30 info@vermessung-mengelkamp.de

38

lokal.report | Oktober 2016


Sport

Heldenhafter Halbmarathon In Teltow treten Olympioniken gegen Alltagshelden an.

Foto: S. Gogol

Vorstellung des Programms im Beisein von Olympiasieger Sebastian Brendel. Teltow/Berlin. Heldenhaft wird der diesjährige Teltowkanal-Halbmarathon am 6. November: Beim Bambini-Lauf sind Kinder aufgerufen, im Superhelden-Kostüm an den Start zu gehen, es wird eine Staffel mit Olympia-Helden aus Rio geben, und eine „Heldenstaffel“ vereint Menschen, die durch das Laufen ihr Leben verändert oder Krisen gemeistert haben.

sich“. Klotzbier, dessen Werdegang unter anderem auf Spiegel Online verfolgt werden kann, wurde zum Helden für andere Menschen. Er habe zahlreiche Zuschriften von Menschen bekommen, die durch das Laufen Krankheiten und Lebenskrisen überwunden haben. Gemeinsam mit diesen Menschen geht Klotzbier beim Teltowkanal-Halbmarathon an den Start.

Michael Klotzbier ist ein Held des Alltags. Vor eineinhalb Jahren beschloss der damals 160 Kilogramm schwere Mann, sein Gewicht zu halbieren und den BerlinMarathon zu laufen. Er ließ das Auto stehen, begann zunächst mit Nordic Walking und Aqua-Jogging, stellte seine Ernährung um. Mit Unterstützung von „go to run“ und Achim Achilles ist er nun bereit für den Marathon. Er habe beim Laufen viel über sich und den Laufsport an sich gelernt und erkannt, „jeder hat die Kraft in

Antreten wird Klotzbier gegen Olympiateilnehmer – welche, steht noch nicht ganz fest, aber Olympiasieger Sebastian Brendel kann sich gut vorstellen, nach dem guten Abschneiden 2015 auch in diesem Jahr wieder in einer Staffel anzutreten. Wie im vergangenen Jahr wird der Bambini-Lauf zugunsten krebskranker Kinder in Nicaragua stattfinden. Das Startgeld geht als Spende an das Projekt, für Kinder im Superheldenkostüm wird die Spende verdoppelt. go

Fachbetrieb für Garten-, Landschaftsbau & Baumpflege Gartenbau, Zaunbau Strauch- und Gehölzschnitt Anpflanzungen, Rodungen Baumfällungen, Entästungsschnitt modernste Steig- und Seilklettertechnik Unfall- und Sturmschädenbeseitigung Kronenreduzierung/-sicherung

95!

9 seit 1

Teltower Straße 34 · 14513 Teltow OT Ruhlsdorf Tel./Fax: 0 33 28 - 30 96 07 · Mobil: 01 72 - 3 11 00 10 E-Mail: jofrasi1@t-online.de lokal.report | Oktober 2016

F. Meisel

RSV unterliegt Bernau Region. Nicht viel zu holen gab es für den RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf beim Saisonauftakt in die zehnte Spielzeit in der 2.Basketball-Bundesliga Pro B. Gegen den SSV Lok Bernau setzte es im Brandenburger Lokalderby vor fast 500 Zuschauern eine deutliche 52:99 (16:55) Niederlage. Aufgrund eines neuen Prozederes fehlten dem RSV die erforderlichen Freigaben für seine us-amerikanischen Spieler, so dass Josh Adeyeye, Josh Smith und Ethan Murray nur die bittere Rolle des Zuschauers blieb. Sie mussten mit ansehen, wir zwar Joey Ney per Korbleger die 2:0 Führung erzielte, allerdings danach fast nur noch die Gäste aus Bernau agierten. Außer Ney schaffte es kein weiterer Spieler im ersten Viertel zu punkten, während die Barnimer ihre Angriffe hochprozentig abschlossen und nach zehn Minuten deutlich mit 30:8 führten. Auch im zweiten Viertel ließen die Gäste nicht locker und erhöhten den Vorsprung sukzessive auf den vorentscheidenden Halbzeitstand von 55:16. Doch das junge RSV-Team zeigte nach dem Seitenwechsel Moral. Mit immerhin 25:22 ging das dritte Viertel dann auch an den RSV, jedoch zeigte sich im Schlussabschnitt dann noch einmal der Qualitätsunterschied zwischen beiden Mannschaften, infolgedessen der Rückstand noch einmal bis zum 52:99 Endstand anwuchs. Boljahn

Ihre Kfz-Werkstatt im Süden Zehlendorfs – Spezialisiert auf Dodge, Chrysler, Jeep u.v.m. – Typenoffene Meisterwerkstatt – Reparaturen von Transportern und Wohnmobilen – Modernste Hard- und Software zur Fehleranalyse vorhanden

Kfz-Meisterwerkstatt Kleinmachnower Weg 3 14165 Berlin 030-815 62 43

www.car-service-zehlendorf.de 39


Gesundheit / Soziales

Kochsalz in neuem Licht Salzarme Ernährung: Nutzen überschätzt, Gefahren unterschätzt Mente von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der kanadischen Universität Toronto überschätzt. Gleichzeitig würden die Gefahren einer zu geringen Kochsalzaufnahme eindeutig unterschätzt werden. Der Forscher hebt hervor, dass die Mehrzahl der Menschen in Kanada wie auch in anderen Ländern einen moderaten Salzkonsum an den Tag lege. Das gelte auch für Hypertoniker, also für Menschen mit hohem Blutdruck. Nur etwa zehn Prozent von ihnen verzehre auffällig hohe Kochsalzmengen. „Nur diesen Patienten ist zu empfehlen, den Konsum von Kochsalz auf ein moderates Maß zu senken. Bei allen anderen Personen hingegen kann sich die Motivation zu einer strikt salzarmen Kost als fatal erweisen“, so Mente. Wissenschaftler warnen vor übertriebener Salzrestriktion Grundlage dieser Analysen und der damit verbundenen Empfehlungen ist eine aktuelle Auswertung bereits vorliegender Studien mit insgesamt mehr als 133.000 Teilnehmern. Demnach erhöht eine zu geringe Salzaufnahme das Risiko für Herz-Kreislaufkomplikationen und auch für Todesfälle. Die Wissenschaftler warnen explizit vor einer übertriebenen Salzrestriktion, da bei zu geringer Salzaufnahme ein deutlich erhöhtes Gefährdungspotenzial bestehe. Das gelte gleichermaßen für Menschen mit normalem wie auch mit hohem Blutdruck.

Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V./Getty

Ohne Salz würde der guten Küche die rechte Würze fehlen. (djd). Ohne Salz würden viele genussreiche Speisen nicht mehr auf unserem Speiseplan stehen, Salz verleiht oftmals erst die nötige Würze. Dennoch empfehlen Mediziner häufig, den Salzverzehr einzuschränken. Doch das allgemeine Risiko des Kochsalzverzehrs wird nach Ansicht von Professor Dr. Andrew

Apotheken – Bereitschaftsdienst 01.10. Christophorus-A. Teltow 02.10. A. im Gesundheitszentr. T 03.10. Teltow-A. im Real Teltow 04.10. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 04.10. Apoth. am Fuchsbau Klm. 05.10. Mühlendorf-Apoth. Teltow 06.10. August-Bebel-Apoth. Klm. 07.10. Stadt-Apotheke Teltow 08.10. A. am Rathausmarkt Klm. 09.10. Apotheke Stahnsdorf 10.10. easyApotheke Teltow 11.10. Sonnen-Apotheke Teltow 12.10. Apotheke Kleinmachnow 13.10. Apotheke im Markt Teltow 14.10. Christophorus-A. Teltow 15.10. A. im Gesundheitszentr. T. 16.10. A. im Gesundheitszentr. T.

40

17.10. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 17.10. Apoth. am Fuchsbau Klm. 18.10. Mühlendorf-Apoth. Teltow 19.10. August-Bebel-Apoth. Klm. 20.10. Stadt-Apotheke Teltow 21.10. A. am Rathausmarkt Klm. 22.10. Apotheke Stahnsdorf 23.10. easyApotheke Teltow 24.10. Sonnen-Apotheke Teltow 25.10. Apotheke Kleinmachnow 26.10. Apotheke im Markt Teltow 27.10. Christophorus-A. Teltow 28.10. A. im Gesundheitszentr. T. 29.10. A. im Gesundheitszentr. T. 30.10. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 30.10. Apoth. am Fuchsbau Klm. 31.10. Mühlendorf-Apoth. Teltow

Zwar zeigte sich bei Personen mit Bluthochdruck eine gewisse Beziehung zwischen der Höhe des Blutdrucks und der Höhe des Salzverzehrs. Doch nur bei einer Natriumausscheidung von mehr als sieben Gramm pro Tag, was 17,78 Gramm Kochsalz entspricht, war ein Anstieg des Risikos für Herz-Kreislaufkomplikationen zu erkennen. Allerdings war bei einer Ausscheidung unterhalb von drei Gramm Natrium pro Tag – das entspricht 7,62 Gramm Kochsalz – ebenfalls eine Zunahme der HerzKreislaufrisiken zu verzeichnen. Mehr Informationen zum Thema Salz und Gesundheit gibt es unter www.vks-kalisalz.de.

Kinderärzte – Bereitschaftsdienst Bereitschaftsdienst: Montag – Freitag: 17:00 – 19:00 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10:00 – 12:00 Uhr nach 19:00 Uhr: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 01805 582223130, im akuten Notfall: 112 26.09. – 02.10.2016 Dr. Block-Schmidt Tel.: 033203 862640 03.10.2016 Dr. Mängel Tel.: 03328 3310716 04.10. – 09.10.2016 Dr. von Saurma Tel.: 033203 79298

10.10. – 16.10.2016 Dr. Mängel Tel.: 03328 3310716 24.10. – 30.10.2016 Dr. von Saurma Tel.: 033203 79298 31.10. – 06.11.2016 Dr. Block-Schmidt Tel.: 033203 862640

lokal.report | Oktober 2016


Gesundheit / Soziales

Krebstherapie Neues Behandlungskonzept verbessert Therapie bei Bauchtumoren individuelle Beratung · ganzheitliche Kieferorthopädie Invisalign · Kinder- und Erwachsenenbehandlung

ik chndent. Dr.ngmed. C. Djamchidi & Partner ualte · Li

Fachzahnärzte für Kieferorthopädie

August-Bebel-Platz 2 · 14532 Kleinmachnow Telefon 033203 86910 oder 86911 · www.123zahnspange.de

Chirurgische Praxis Dr. med. Bernhard Bochentin Facharzt Chirurgie/Orthopädie/Unfallchirurgie Foto: HKEvB

Für komplexe Erkrankungen wie Krebs im Verdauungstrakt oder Bauchraum gibt es seit kurzem ein neues Behandlungskonzept im HELIOS Klinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf. Dafür arbeiten ambulant tätige Krebsspezialisten, Onkologen der Klinik für Innere II Gastroenterologie, Onkologie und Diabetologie und andere Ärzte des Klinikums eng zusammen. Diese ambulant spezialfachärztliche Versorgung (ASV) bietet Betroffenen weitere Vorteile.

• Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaften • Behandlung von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen Im Gesundheitszentrum Potsdamer Straße 7–9 · 14513 Teltow Tel.: (0 33 28) 33 41 31 · www.dr-bochentin.de

ambulant vor stationär

„Das Besondere an unserer neuen Versorgung für Patienten mit Bauchtumoren und Geschwülsten im Verdauungsbereich ist, dass verschiedene Spezialisten ein Team bilden, das jeden Therapieschritt gemeinsam abstimmt. Neben Ärzten verschiedener Fachabteilungen des Klinikums und des Medizinischen Versorgungszentrum am HELIOS Klinikum Emil von Behring wie der Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie, Viszeralchirurgie und der Gastroenterologie sind daran auch niedergelassene Experten beteiligt. Wir arbeiten mit dem Onkologen des Medizinischen Versorgungszentrums Onkologischer Schwerpunkt am Oskar-Helene-Heim zusammen, die die ambulante Betreuung unserer gemeinsamen Patienten übernehmen“, erläutert der Leiter des ASV Teams und Initiator Oberarzt Dr. med. ­Markus Schuler der Klinik für Innere Medizin II Gastroenterologie, Onkologie und Diabetologie. Neben der umfangreichen Expertise, die alle Beteiligten aus verschiedenen medizinischen Fachbereichen mitbringen, profitieren Betroffene von weiteren Vorteilen. Zusätzlich zu standardisierter Diagnostik und Therapie ist es möglich, spezielle Untersuchungen einzusetzen und falls nötig, weitere Spezialisten anderer Disziplinen hinzuzuziehen. Der Hausarzt wird vom ASV Team aktuell über alle Maßnahmen und den Therapieverlauf informiert. Der Patient kann gemeinsam mit seinen Angehörigen jederzeit einen Termin in der ASV Sprechstunde vereinbaren. Um die ASV anbieten zu können, ist ein umfangreiches Zulassungsverfahren bei der Kassenärztlichen Vereinigung zu absolvieren. PM lokal.report | Oktober 2016

41


Historisches

Harald Kretzschmars Erkundungen:

Wie Stahnsdorf zu Heinrich Zille kam Stahnsdorf. Das ist nun wiederum eine besondere Geschichte. Da wird der in Berlin über alle Maßen populär gewordene Zeichner Heinrich Zille wie ein hier heimischer Ehrenbürger gewürdigt, ohne dass er jemals ein Bürger der Gemeinde Stahnsdorf war. Ein Sonderfall. Was niemand von den 2000 Trauergästen, die ihm im August 1929 das letzte Geleit gaben, vermuten konnte – in dem Moment, wo sein Sarg in die Tiefe des Stahnsdorfer Bodens gesenkt wurde, war er ein für allemal hier zuhause. Für ihn als Charlottenburger Bürger war das ­Epiphanienfeld im Stahnsdorfer Südwestkirchhof ja der Gottesacker, der ganz rechtmäßig seine Gebeine aufnahm. Wie bescheiden hatte er in der Großstadt Berlin immer gewohnt! Wie so viele Zugezogene aus Sachsen stammend, hatte er schon als Kleinkind den Geburtsort Radeburg bei Dresden verlassen. Aufgewachsen war er in der Andreasstraße 17 am Schlesischen Bahnhof, Tür an Tür mit den Ärmsten der Armen. Am Ende war das Ehepaar Zille mit drei Kindern dann im vierten Stock der Sophie-Charlotte-Straße 88 zuhause. Da war auf engstem Raum das mit Zeichenkram überfüllte Atelier. Der Meister ständig mit dem Skizzenblock auf Achse. Da konnte er die endgültige Ruhe unter den hohen Baumwipfeln draußen vor der Stadt schon gebrauchen. 1929. Sein Freund, der als Proletariermaler in die Berliner Kunstgeschichte eingegangene Otto Nagel, gibt den Sammelband „An alle“ heraus. Zille bestimmt die Auswahl mit und schreibt das elegische Geleitwort: „Während der einen Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben, während der anderen das Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen, und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.“ Ein Schlusswort zu einem Dasein, das er zeitlebens zum Ausgleich mit pfiffigem Witz anging: „Jibt dir det Leben een Buff, denn weine keene Träne – lach dir‘n Ast und setz dir druff und baumle mit die Beene.“ Der befreundete Kunstkritiker Adolf Behne schaute ihm über die Schulter, wenn er all das tolle Treiben der kleinen Leute mit dem Stift aufs Zeichenblatt holte, und bemerkte hintersinnig: „Die Zeichnungen schmunzeln gleichsam und lachen, und das Drollige ist hier heimisch.“ Der ganz genaue Blick des Zeichners durchschaut alles: Wie die Kinder aus den ärmlichsten Dingen das Beste machen, wie der Frauen Lust und Leid und der Männer Stolz und Suff die kuriosesten Typen hervorbringen. Und er schaut denen aufs Maul, die er zeichnet. Hört den Berliner Witz heraus, und bringt ihn in eigenen Worten auf den Punkt. Breitgefächert wird es gedruckt, er wird schnell bekannt wie ein bunter Hund. „ZilleBälle“, „Zille-Basare“ ... er kann sich kaum retten vor Popularität. Wie enttäuscht ist er, als er merkt – die Leute lachen bloß, und

42

denken gar nicht nach über all die Bitternis, die da in seinen Blättern deutlich wird. Sozialkritik pur war das schließlich. Gut, dass es da neben dem tiefen Ernst der Käthe Kollwitz den frechen Sarkasmus des Heinrich Zille gab. Gemeinsam wirkten sie weit in die Gesellschaft hinein. Wieder das Jahr 1929: Nach Zilles Erzählungen und mit der Kollwitz als Schirmherrin dreht Phil Jutzi für die KPD-nahe Prometheus-Filmgesellschaft einen Film: „Mutter Krausens Fahrt ins Glück“. Der junge Schauspieler Gerhard Bienert findet mit der Zille­type des „Schlafburschen“ sein künftiges Rollenfach. Schon 1931 setzt er das als „Klempner-Karl“ in Jutzis „Berlin Alexanderplatz“ mit Heinrich George in der Hauptrolle fort. Bienert gehört fortan zum engen Freundeskreis der Familie Zille – und baut sich bald in Stahnsdorf im Tannenweg 35 sein Haus, das er bis in die 60er Jahre sommers bewohnt. Er wird wohl Margarete Köhler-Zille und ihren Freund ­Gerhard Flügge erst auf diese tolle Idee gebracht haben: Ihr wollt umziehen? Wie wäre es denn, wenn Ihr Euer Domizil plus ZilleGedenkstätte vom abgelegenen Demmin hier an den Berliner Stadtrand verlegen würdet? Und siehe da, der Bürgermeister und die Gemeindevertretung waren im Spätsommer 1958 gleich von der Chance begeistert, Zille hierher „heimzuholen“. Eichenweg 25 wurde anvisiert. Nun musste nur die Finanzierung geklärt werden. Es war wie heute, weiter oben im Ministerium in Berlin hielt man den Geldhahn zu. Die Zeit verging, und dem den Nachlass bewahrenden Kunsthistoriker Flügge wurde mulmig: Es roch bereits nach Grenzschließung. Und in Ostberlin lokal.report | Oktober 2016


Historisches

EIN GARTEN-TIPP FÜR OKTOBER – PRÄSENTIERT VON GÄRTNERMEISTER WIESSNER AUS DEM ROSENGUT LANGERWISCH

machte ihm Otto Nagel Hoffnung auf ein Zuhause auf „seiner“ mit alter Bausubstanz besetzten Fischerinsel mitten im Zentrum. Stahnsdorf ging leer aus, und der gesamte teils kriegsgeschädigte Fischerkiez wurde abgerissen. Fünf 22-geschossige Hochhäuser baute man stattdessen. In deren Schatten gab es dann erst ein Otto-Nagel-Haus, nachdem der Namensgeber 1967 resigniert gestorben war. Schon 1964 waren Köhler-Zille und Flügge nach Berlin-Kaulsdorf gezogen. Sie durften 1971 noch „Das dicke Zille­ buch“, gut komponiert mit 900 Abbildungen ein Prachtband, im Eulenspiegel Verlag publizieren. 1972 starb Flügge, und sein Sohn Matthias übernahm seine Aufgabe. Aber erst 2002 konnte das noch von der DDR historisierend wiederaufgebaute Nikolaiviertel sich mit einem kleinen Zille-Museum schmücken. Zur Ehre von Stahnsdorf ist zu sagen: Man blieb nicht untätig. Statt Gedenkstätte nun eben Heinrich-Zille-Schule! Nach 1961 konnten alle Hiesigen nur noch hier und nicht drüben in Zehlendorf Abitur machen. Also wurde dringend eine Tagesoberschule gebraucht. Schon mit dem Schuljahr 1961/62 nahm sie ihren Betrieb in der Friedrich-Naumann-Straße 74 auf, der Fortsetzung der Heinrich-Zille-Straße. Was passte dort zum „Pinselheinrich“ Zille? Die Kaserne eines Mot-Schützen-Regiments der NVA, 1935 als Schlieffenkaserne gebaut und damals von Oberst Paulus befehligt, dem nachmaligen Feldmarschall von Stalingrad? Auf keinen Fall. Die Schule das kleine Ende weiter war da ein ganz anderes Kaliber. Sie war ja zudem noch einige Jahre vom Zille-Café flankiert. Die Stahnsdorfer Schüler waren schon immer zu Zille-Fans erzogen. Der bekannte Maler und Grafiker Eberhard Trodler erinnert sich seiner Schulzeit in den 50er Jahren hier – alle Klassen der Grundschule wurden vom Kunsterzieher Lothar Springer zur Grabpflege zum Zille geschickt! Seitdem träumte Trodler davon, mehr als das für das große menschliche und künstlerische Vorbild zu tun. Als zum Ortsjubiläum 2014 Ausschau nach einer möglichen Ehrung gehalten wurde, besuchte er die zur Bildhauerei zurückgekehrte Puppengestalterin Emma-Maria ­Lange. Was sieht er da? Sie hat immer wieder kleine Zilletypen aus Ton geknetet und an Bekannte verschenkt! Nun aber ran, Geld da und dort locker gemacht, und lebensgroß schuf Emma-Maria eine Skulptur von zwei Zille-Gören! Seitdem setzt der schöne alte Dorfplatz der Stahnsdorfer Zille-Beziehung die Krone auf. Ja, und immer wieder darf gelacht werden. Nachdem die riesige Kaserne von der Bundeswehr erst aufs Kostbarste saniert, und dann über Nacht abgerissen wurde, war auf der Südseite der Heinrich-Zille-Straße gähnende Leere. Die Spottlust der Anwohner überschlug sich bereits, da kam der weise Beschluss, in Sichtweite am Rande des Sportgeländes ein Gymnasium zu bauen. Und es durfte wiederum ein Scherzbold seltener Güte Namenspatron werden: Loriot. Verzeihung, es musste vornehmer klingen: Vicco von Bülow. Harald Kretzschmar lokal.report | Oktober 2016

Überall schmücken jetzt leuchtende Kürbisse Häuser und Gärten. Auch auf dem Teller findet man sie immer öfter. Kein Wunder, denn zum einen ist die Verwendung von Suppe bis Kuchen vielseitig, zum anderen ist das Kürbisfleisch durch viele Vitamine und wenig Kalorien auch sehr gesund. Nach dem Aushöhlen wird die Schale mit etwas Geschick zur herbstlichen Laterne. Das beliebte Gruselgesicht darf an Halloween (31.10.) natürlich nicht fehlen, aber auch Ornamente, phantasievolle Kringel und Blättermotive sehen toll aus. Als Speisekürbis kennt man vor allem den mittelgroßen, orange-roten „Hokkaido“. Sein festes Fleisch lässt sich vielseitig verwenden für Suppen, Aufläufe, sowie zum Brot- und Kuchen backen. Neben diesem Klassiker sollte man aber ruhig auch einmal andere Sorten probieren. Immer mehr Fans gewinnt der birnenförmig „Butternut“ Kürbis. Sein zartes hellorangefarbenes Fruchtfleisch hat ein buttriges, leicht nussiges Aroma und zergeht auf der Zunge. Auch die Kerne sind essbar, voller Mineralstoffe und schmecken angenehm nach Nuss! Man kann sie roh knabbern oder kurz in der Pfanne anrösten und leicht salzen. Das milde Fruchtfleisch selbst macht sich gut als Suppenbasis in Kombination mit Möhren. Es darf gern kräftig gewürzt werden mit Ingwer, Chili oder Knoblauch. Auch süß oder herzhaft gebacken ist der „Butternut“ ein Genuss und das Püree eignet sich laut Experten sogar als Babynahrung.

. Klein, aber fein: das ist der „Mikrowellen-Kürbis“. Die hellgelb-orange gestreiften Früchte haben nur einen Durchmesser von 10 bis 12 cm. Man schneidet vorsichtig den Deckel aus, entfernt die Kerne und kann den Kürbis nach eigenem Geschmack füllen. Mein Tipp: eine Hackfleisch-Käse-Lauch Füllung schmeckt auch den Männern! Der Deckel kommt wieder drauf und der Kürbis für ca. 8 Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle. Fertig! Natürlich kann man das Ganze auch im Backofen zubereiten. Hier benötigt der Kürbis ca. 20 min bei 220 ° C (vorgeheizt). Eine Besonderheit ist der Spaghettikürbis mit seiner oval-runden, länglichen Form und der gelben oder gelb-grün gestreiften Schale. Das Fruchtfleisch bildet spaghettiförmige Fäden, die nach dem Garen in einzelne „Nudeln“ zerfallen. Pasta-Fans die auf Diät sind, finden hier eine kohlenhydratarme Alternative, die sehr gut mit Tomatensoße schmeckt. Dürfen es ruhig ein paar Kalorien mehr sein, kann man noch Parmesan dazu geben. Für die Zubereitung empfiehlt sich das Garen im Kochtopf. Sticht man rundum Löcher in die Schale, geht es am schnellsten (ca. 30 min.). Ob der Kürbis perfekt gegart ist, prüft man mit einem leichten Fingerdruck. Gibt die Schale nach, kann man den Kürbis herausheben, halbieren, Kerne und harte Fasern aus der Mitte entfernen und das Fruchtfleisch vorsichtig aus der Schale nehmen. Es zerfällt dabei von allein in feine „Spaghetti“.

offizielle Eröffnung unserer Weihnachtswelt entspannt einkaufen bis 22:00 Uhr Auftritt von Komödiantin Judith Bareiss (19:30 Uhr) abwechslungsreiches Speisen- und Getränkeangebot im Restaurant Gartenglück

43


Aus den Orten

Minister zu Besuch Albrecht Gerber bei Endress + Hauser Foto: Andrea Nebel

ELEKTRO GÜRTLER Innungsbetrieb seit 1980

Inhaber Bernd Rieck

Handwerk und Kleinverkauf 14532 Stahnsdorf • Potsdamer Allee 1 Tel.: 0 33 29- 6 32 60 mobil: 01 60-3 62 22 31 www.elektro-guertler.de info@elektro-guertler.de Elektrofachbetrieb in Ihrer Nähe

TLER Mensch, sei HELLE, geh zu GÜR

Wirtschaftsminister Gerber ließ sich von Standortleiter Stolze Abläufe und Arbeitsbedingungen im Unternehmen zeigen.

Ich bin immer für Sie da. Und betreue Sie kompetent in allen Versicherungs- und Finanzfragen.

Generalagentur

Ines Czupalla

Großbeerener Weg 2 a, 14513 Teltow Tel 03328 303780 ines.czupalla@ergo.de

1455627131891_highResRip_haz_portraitallg_51_1_2_15.indd 1

16.02.2016 13:54:36

Teltower Stadt Blatt Verlag Das

Teltower Rübchen 3. überarbeitete Auflage

Ab September im Buchhandel!

Vorbestellungen jetzt möglich unter Telefon 03328 316-450 oder per E-Mail an verkauf@stadtblatt-online.de

44

Stahnsdorf. Am 12. September machte Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber auf seiner Tour zu erfolgreichen Unternehmen in der Mark auch im Stahnsdorfer Produktionsort des Schweizer Unternehmens Endress+Hauser GmbH & Co. KG. Halt. Die Firma mit weltweit 12.952 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 2,1 Milliarden Euro entwickelt und produziert Drucksensorenelemente für Kunden aus den Branchen Chemie, Lebensmittel, Öl und Gas oder Wasser und Abwasser. Die produzierten Elemente werden zum Beispiel in der Lebensmittelbranche beim Messen von Füllständen in Brauereien oder Molkereien eingesetzt. Ziel des Ministers war es, sich über die wirtschaftliche Entwicklung und die Fachkräftesicherung in Brandenburg zu informieren. Endress+Hauser hat sich seit der Gründung in den 90er Jahren rasant entwickelt. Derzeit arbeiten am Standort in Stahnsdorf 84 Mitarbeiter. Sie produzieren rund 90.000 Sensorelemente im Jahr. Bis 2018 soll der Standort erweitert und mit dem in Kassel zusammengelegt werden. Dann sollen an der Quermathe 150 Mitarbeiter beschäftigt werden, es entstehen neue Arbeitsplätze. Hier stellte der Minister die Frage nach dem Nachwuchs. Wie viele Unternehmen in Brandenburg hat auch Endress+Hauser trotz guter Arbeitsbedingungen mit verschiedenen Arbeitszeitmodellen mit Nachwuchssorgen zu kämpfen. „Wir bekommen heute weitaus weniger Bewerbungen für Ausbildungsplätze als früher“, erklärt Standortleiter Dieter ­Stolze. Die Firma bildet Industriemechaniker und Maschinen- und Anlagenführer aus. „Wir suchen nicht die Leute mit den besten Noten in naturwissenschaftlichen Fächern, es kommt auf das technische Verständnis und handwerkliches Geschick an. Bisher wurden die meisten Lehrlinge nach der Ausbildung übernommen. Um Schüler schon früh über die Ausbildung zu informieren, betreibt Endress+Hauser eine Partnerschaft mit dem Industriemuseum Teltow. „In der nächsten Woche haben wir wieder Schüler zu Gast, die können dann alle Seiten des Unternehmens kennenlernen“, so Dieter Stolze. „Wir freuen uns immer über den Besuch von Schulklassen.“ neb lokal.report | Oktober 2016


Teltow · Kleinmachnow · Stahnsdorf · Großbeeren · Berlin

Es ist Herbst lokal.report | Oktober 2016

Foto: Karl-Heinz Liebisch/PIXELIO

Oktober 2016 / 10. Jg.

45


Kultur

Großer Auftritt für das Teltower Rübchen Unterwegs auf dem Rübchenfest

Ruhlsdorf. Nicht nur Feinschmecker zog das 17. Teltower Rübchenfest am letzten September-Wochenende des Jahres an. Bei sommerlichen Temperaturen kamen unzählige Gäste nach Ruhlsdorf, um Wissenswertes über das Rübchen zu erfahren, das diesjährige Prinzenpaar zu bestaunen oder leckere Rübchenprodukte zu probieren. Auf der Flaniermeile gab es die altbewährte Rübchensuppe, aber auch Rübchenschnaps und Rübchenkaviar. Annabelle, die größte Rübchenbauerin der Welt verteilte Luftballonfiguren an die Kinder und wer mochte, durfte sich hinter das Lenkrad der Freiwilligen Feuerwehr setzen. Auf der Bühne sorgten die Big Band des Berliner Gustav-Heinemann-Gymnasiums oder der Männerchor Frohsinn für die musikalische Untermalung, die Funkengarde des Teltower Karnevalsclubs, die Akrobaten und Cheerleader aus Potsdam für die Showeinlagen. ste/neb

Fotos: A. Nebel, S. Jakob (5)

Ob Kirschblütenallee oder Machnower See: Die Region Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf hält unzählige Fotomotive bereit. Um die Schönheit unserer Region zu zeigen, möchten wir hier ab sofort das Foto des Monats veröffentlichen. Teilnehmen kann jeder. Ihr Foto können Sie an folgende E-Mail-Adresse senden: redaktion@stadtblatt-online.de. Die schönsten Fotografien werden hier ganzseitig veröffentlicht. Das Foto des Monats Oktober ist der Sonnenuntergang am Machnower See, fotografiert von Dirk Ehrlich.

46

lokal.report | Oktober 2016


Foto: Dirk Ehrlich


Kultur

Kino-Tipp:

Inferno Nach den Buchverfilmungen „Sakrileg“ und „Illuminati“ von Dan Brown steht Tom Hanks erneut als Professor Robert Langdon vor der Kamera: Der Schweizer Milliardär und Biochemiker Dr. Bertrand Zobrist will die Zunahme der Weltbevölkerung stoppen – mit einer Seuche. Der gefährliche Plan kann nur durch eine Entschlüsselung von „­Inferno“, dem ersten Teil von Alighieris „Göttlicher Komödie“, gestoppt werden, doch Robert Langdon scheint geschwächt, wacht mit Amnesie in einer italienischen Klinik auf. Hilfe bekommt der risikofreudige Professor von der Ärztin Dr. Sienna Brooks, die sein Gehirn schnellstmöglich wieder zur alten Form bringt. PM/ste

Ein Stück Bayern Ruhlsdorfer Heimatfreunde laden zum Oktoberfest

Foto: simon45/PIXELIO

Der Festumzug fehlt in Ruhlsdorf, doch das Oktoberfest verspricht bayrisches Flair.

Foto: PM

Ruhlsdorf. Das Münchner Oktoberfest schließt langsam seine Pforten, doch in Ruhlsdorf kann auch noch vom 14. bis 16. Oktober der Wiesn-Hit „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ zum Besten gegeben werden. Dann findet das alljährliche Ruhlsdorfer Oktoberfest, organisiert durch die Heimatfreunde Ruhlsdorf, statt.

Weitere Höhepunkte sind – neben dem feierlichen Fassbieranstich – die Musikkapelle und der Trachtenverein Ober­allgäu, die Ruhlsdorfer Supertorten und die ­Original Röthepfuhlis. Clown Filou stellt ein unterhaltsames Kinderprogramm auf die Beine. Am Abend spielt im Festzelt die Live-Band Avus.

Los geht es am Freitag, dem 14. Oktober, um 19:00 Uhr mit der Liveband „Naund“ und DJ Bernd Blankenburg. Highlight des Sonnabends, geöffnet ist das Ruhlsdorfer Oktoberfest ab 11:00 Uhr, ist sicherlich der Auftritt des Duos Marianne&Michael.

Der Frühshoppen und ein Mittagskonzert ab 10:00 Uhr und die Musikkapelle und der Trachtenverein Bolsterlang Oberallgäu beenden das dreitägige Fest in Ruhlsdorf. PM/ste

Veranstaltungstipp der Gemeindebibliothek Stahnsdorf „Geköpft, gehängt, gerädert“ – Vortrag von Dr. Marita Genesis über archäologische Funde und Befunde auf den Richtstätten in Brandenburg, 27.10.2016, 18:15 Uhr, Gemeindebibliothek Stahnsdorf, Annastraße 3

48

weisen zudem auf die abergläubische Angst vor der Wiederkehr der Toten hin. Die geborgenen Skelette erzählen uns noch heute die Geschichte ihres einstigen Todes.

Foto: Gemeindebibliothek Stahnsdorf

Schriftlichen Quellen zufolge wurde seit dem Mittelalter in Brandenburg öffentlich gerädert, geköpft und ertränkt. Doch was passierte nach der Hinrichtung mit den Opfern? Wenn ein christliches Begräbnis verwehrt wurde, wurden die sterblichen Überreste noch an Ort und Stelle „verlocht“. Fesselung und die Beschwerung mit Steinen

Dr. Marita Genesis ist freie Dozentin für Rechtsarchäologie/Historisches Strafrecht an der Viadrina (Frankfurt/Oder). 

lokal.report | Oktober 2016


Kultur

Da ist Musik drin ... Teltow feiert drei Tage lang Stadtfest zum Tag der Deutschen Einheit Teltow. Wo kann man den Tag der Deutschen Einheit besser feiern als in Teltow? Ein Wochenende lang erwarten Besucher auf dem Techno Terrain Musik, Unterhaltung, Fahrgeschäfte und Kulinarisches. Für Stefanie Herfurth von der Agentur brando, die das Fest organisiert, ist es wie ein Familientreffen und ein Abbild der Gesellschaft. „Jeder findet hier sein Areal, seinen Programmpunkt.“ Eröffnet wird das Fest traditionell mit dem Fassbieranstich durch Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt am Sonnabend, 1. Oktober, um 14:00 Uhr. Begleitet wird er dieses Mal von einem Spielmannszug. Danach muss Schmidt die Bühne räumen für einen Frauenschwarm der 1990er Jahre: Benjamin Boyce, ehemals Mitglied der Boygroup Caught In The Act, ist solo unterwegs.

Foto: brando events

Fester Bestandteil des Stadfestes ist der Markt der Möglichkeiten.

So berühmt wie Benjamin Boyce wollen die jungen Bands, die beim Finale des Young Music Contest antreten, erst noch werden. 104 Bewerbungen hat es in diesem Jahr gegeben, zehn kamen ins online-Voting, die fünf Bands mit den meisten Stimmen stehen ab 15:30 Uhr auf der Bühne.

ben: Forced To Mode spielen die Songs von Depeche Mode, mit Boss Time steht eine Bruce Springsteen Tribute Band auf der Bühne, die Rosenstolz Covershow interpretiert die Songs der Band Rosenstolz, und auch die Blues Brothers werden wieder zum Leben erweckt. Das Stadtfest kann aber auch mit Originalen aufwarten. So steht am Rock-Sonntag Voice of Germany-Gewinner Andreas Kümmert auf der Eigenheim-Bühne, einen Tag später spielt die Münchener Freiheit ihre großen Hits.

Das Musikangebot an den drei Tagen ist riesig, egal ob Schlager, Rock oder Pop – für jeden ist etwas dabei. Zahlreiche Coverbands sind auf den Bühnen zu erle-

Ein Regio-Tag und die große Sport- und Tanzparty mit Vereinen aus der Re­gion sind unverzichtbarer Bestandteil des Festes, genauso wie der Markt der Mög-

lichkeiten am Montag, 3. Oktober. Von 12:00 bis 17:00 Uhr präsentieren sich Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen und soziale Dienstleister der Region und laden zu Gesprächen und Informationen ein. Für Familien ist immer der Familiengarten der WGT mit seinen kostenfreien Angeboten für die Kinder ein beliebtes Ziel. Doch das ist er wahrscheinlich zum letzten Mal. Die Techno Terrain Teltow GbR hat das Gelände, auf dem der Familiengarten stattfindet, veräußert. Wesentliche Flächen des Festgeländes fallen weg, über kurz oder lang wird sich das Stadtfest verkleinern müssen oder ein neuer Standort dafür gefunden werden. go

Buch-Tipp aus der Bibliothek Kleinmachnow Herbert Renz-Polster: Schlaf gut, Baby! Empfohlen von Justyna Wojtassek

lokal.report | Oktober 2016

ihres Kindes zu erleichtern. Dabei wird berücksichtigt, dass es den einen richtigen Weg nicht gibt, weil jedes Kind ein eigenes Schlafverhalten hat. Justyna Wojtassek ist selbst junge Mutter und empfiehlt diesen gut lesbaren Elternratgeber, weil er mit überholten Schlafmythen („schreien lassen“) abrechnet. Sie empfand das Buch als sehr hilfreich und geht nun unbeschwert mit dem Thema um.

Foto: Bibliothek Kleinmachnow

Das kindliche Schlafverhalten ist anders als das der Erwachsenen – das stellen junge Eltern oft schmerzlich fest. Falsche Vorstellungen vom Babyschlaf und Ängste der Eltern erschweren die Situation. In diesem Ratgeber wird in 8 Kapiteln geschildert, welche Umstände den Schlaf von Kindern beeinflussen. Dr. Renz-­Polster gibt kompetent Auskunft, was Eltern tun können, um das Ein- und Durchschlafen

49


Kultur

Weit

Mitmachen & Gewinnen!

ere find Ge win n en S www ie un spiele .sta ter dtb l

Lösen Sie das Rätsel, nennen Sie uns Ihre Lösung und mit etwas Glück gewinnen Sie atteinen Gewinn Ihrer Wahl! Für das Gewinnspiel ist der Einsendeschluss der 10. Oktober 2016. onl i n e. de Für die Teilnahme an der Verlosung schicken Sie das richtige Lösungswort bitte per E-Mail und mit Angabe Ihrer Telefonnummer an gewinnspiel@stadtblatt-online.de, per Post oder persönlich an den Teltower Stadt-Blatt Verlag in der Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow. Bitte geben Sie auch an, für welchen Gewinn Sie sich entschieden haben. Die Gewinner werden schriftlich bzw. telefonisch informiert. Wir wünschen viel Glück!

Gegenteil von Praxis Kochstellen

griech. Vorsilbe: mit, um, nach Stadtkern von Paris

stacheliger Korbblütler

Sondergehalt

6

Filmlichtempfindlichkeit

Wirklichkeit

Halbton unter c

japanischer Politiker † 1909

hohe Geländeerhebung

Fremdwortteil: Zehn

germanische Gottheit

indische Gewürzmischung

populär

3

kleines, rotes Steinobst

bayrisch: Kneipe großes Raubtier

eine Märchenfigur

int. Kfz-Z. Argentinien

besitzen

Cornelia Happe Wannseestraße 42 14532 Stahnsdorf

Schönling (franz.) ein Bindewort

FilmFerkel

unbekanntes Flugobjekt

französisch: auf

zu den Akten (ad ...)

Verwaltungsgremium

kurz für: in das

Wallfahrtsort auf Kreta

Text auf Produkten

kleinste vierstellige Zahl

Ewigkeit in der griech. Antike

Gefühle

magische Silbe der Brahmanen

Bergeinschnitt afrikanische Kuhantilope

8 überholt (engl.)4

Botin der nord. Göttin Frigg

Kanton der Schweiz

10

direkter Nachbar südamerikanischer Kuckuck

Denksportaufgabe

1

50

5 Vorname Hitchcocks †

Harze von Tropenbäumen päpstlicher Gerichtshof Auslandsbleibe (Flucht)

Logo/Kontaktdaten Optiker

Augenoptik Happe hinweisendes Wort

aussprechen

englisch: Tier

7

9

1

S

italienisch: drei

Transitions® Brillengläser bieten ein perfektes Gleichgewicht zwischen Tönung im Freien und Klarheit in Innenräumen. Jetzt bei uns testen!

fliederfarben

englisches Längenmaß

B

Y

Abdunkeln. Aufhellen.

Luftkissen im Auto

A

Abk.: Niederung

Mineralkörnchen

Dynamischer Lichtschutz:

deutsche Vorsilbe

2

3

Au

R

2

Angeh. e. mittelamerik. Volks

starker Sturm

während 25 Jahre

Bedürftigkeit

Name der Europarakete

noch bevor

Schallreflexion

4

5

6

7

8

FALCO meets QUEEN 16.10.2016, 19:00 Uhr Tempodrom

An der Leber links vorbei eine tollkühne Reise durch den Körper

Wie alles begann, Max Steel 2 CD`s von Max Steel

2 x 2 Exemplare Mehr Informationen auf Seite 51

2 x 1 Exemplar Mehr Informationen auf Seite 51

1 x 2 Spiele Mehr Informationen auf Seite 51

9

10

lokal.report | Oktober 2016


Gewin ns auf Se piel ite 50

Kultur

FALCO meets QUEEN Zwei schillernde Persönlichkeiten, deren Wege sich auf Erden nie kreuzen sollten, hier sind sie vereint: „Falco meets Queen: A Concert Made in Heaven“ bringt Falco und Freddie Mercury, zwei der größten Musikphänomene der Achtziger Jahre zusammen, zwei Ikonen, die beide tragisch und viel zu früh die Welt verlassen mussten. Der Inbegriff des österreichischen „Cool“ trifft auf die Laszivität der Briten: So hätte das vielleicht größte Konzertereignis des 20. Jahrhunderts ausgesehen. Es sollte nie stattfinden. Zumindest bis jetzt nicht. „The Show Must Go On“ – so hieß die letzte Singleauskopplung von Queen vor Freddie Mercurys Tod im November 1991. Diesen Herbst, exakt 25 Jahre danach und pünktlich zum 70. Geburtstag des verstorbenen Sängers, bewahrheitet sich dieser

Titel jedoch, wenn sich Sascha Lien und Axel Herrig als Freddie ­Mercury und Falco die Bühne teilen: „­Bohemian Rhapsody“, „Another One Bites The Dust“, „We Are The Champions“ und das programmatische „We Will Rock You“ treffen auf „Rock Me Amadeus“, „Der Kommissar“, sowie auf „Jeanny“ und „Coming Home (Jeanny Pt. 2)“. Ein Konzert der Giganten, das es so nie gegeben hat. Mit Welthits aus verschiedenen Welten – die sich jedoch perfekt ergänzen. Die Rolle des Falco, der 1986 als erster und einziger Künstler einen deutschsprachigen Song an die Spitze der US-Bill­boardCharts katapultierte, übernimmt Axel Herrig: Seit der Sänger und Schauspieler zur Jahrtausendwende zum ersten Mal in die Haut des exzessiven Österreichers

Foto: Holger Fichtner

geschlüpft ist, hat er in über 1.000 Shows ein Millionenpublikum zurück in die Achtziger transportiert (u. a. „Falco meets Amadeus“). Genauso naturgetreu wie Herrigs Rap-Einlagen a la Falco präsentiert sich Sascha Lien, die ultimative Reinkarnation von Freddie Mercury: Für das international gefeierte Hit-Musical „We Will Rock You“ wurde er schon 2007 von Queen-Gitarrist Brian May für die Hauptrolle persönlich ausgewählt. PM

An der Leber links vorbei Eros, ein kleines, fröhliches rotes Blutkörperchen, beschließt kurz nach seiner Geburt, eine Erkundungsreise durch den menschlichen Körper zu unternehmen. Bei seiner Tour lernt er nicht nur alle Organe und ihre Funktionsweisen kennen, sondern erlebt auch zahlreiche lustige und manchmal auch gefährliche Abenteuer. So wird er bei seinem Besuch im Auge beinahe von gewaltigen Wassermassen weggespült, bleibt fast in einer winzigen Milzpore stecken, erträgt den unsäglichen Gestank des Darms oder wird im Magen regelrecht seekrank. Und überall lernt er neue Zellen kennen und freundet sich mit ihnen an. Doch eine Zelle hat es ihm besonders angetan:

Rosa, ein zierliches rotes Blutkörperchenmädchen, in das er sich mächtig verliebt. Alles ist wunderbar, bis eines Tages „sein“ Mensch anfängt, durch falsches Verhalten die Zellen selbst zu schädigen: Er beginnt zu rauchen, trinkt Alkohol, sitzt nur noch vor dem Bildschirm und isst dabei Unmengen an ungesundem Fastfood. Als alles immer schlimmer wird, beruft Eros mithilfe von Lymphina, einer Immunsystemzelle und Jugendfreundin von ihm, eine einmalige Konferenz der Zellen ein. Schnell merken sie, dass sie nur gemeinsam den Menschen zur Vernunft bringen können. Und wirklich gelingt es ihnen, durch zahlreiche radikale Aktionen das Verhalten des Menschen zu ändern. So

An der Leber links vorbei eine tollkühne Reise durch den Körper, von Dr med. Petra Sommer, ISBN-Nr.: 978-3-00-051140-0

können sie wieder glücklich im Körper leben. Dann geschieht ein Wunder, und Eros und Rosa werden sogar Zeuge der Entwicklung eines Babys, das beide liebevoll versorgen. Als das Baby geboren werden soll, wartet auf ihn die schwierigste Entscheidung seines Lebens: Soll er gemeinsam mit der kleinen Rosa im Körper des Babys leben oder bei seinen vielen Freunden bleiben? PM

Wie alles begann – Max Steel Superheld Maxwell McGrath und sein außerirdischer Freund Steel kämpfen gegen die Eroberung der Erde durch eine Monster-Invasion. Als Max erkennt, dass er ungeahnte, übernatürliche Kräfte besitzt, lernt er diese erst gemeinsam mit seinem neuen außerirdischen Freund Steel richtig einzusetzen. Als Superheld Max Steel kämpfen lokal.report | Oktober 2016

die beiden fortan für die Sicherheit der Erde gegen die dunkle Macht von Miles Dredd. Als Molly einen Wissenschaftler bei THI rauswirft, dreht dieser völlig durch und versucht, alle zu vergiften. Im Verlauf wird er zum furchterregenden Toxzon! Als Jason Naught meint, er hätte Max Steels wahre Identität erkannt, bringt er Max‘ Freunde in ernsthafte Gefahr. Und als C.Y.T.R.O bei N-Tek Randale macht,

müssen Max und Berto herausfinden, wer dahinter steckt ... PM

51


Kultur

01. bis 02. Oktober

Treffpunkt am Haupteingang Eintritt: 5,– Euro Bahnhofstraße, Stahnsdorf

Ausstellung

Bühne

Sonnabend, 01. Oktober, 10:00 Uhr Kleinmachnow-Radfreunde durch den Grunewald Tour entlang der Grunewaldseen, dem Teufelssee zum Schildhorn, vorbei an Lindwerder und Schwanenwerder zur Spanischen Allee und zurück nach Kleinmachnow Um Anmeldung wird gebeten: k.hofmann@adfc-kleinmachnow.de Rathaus Kleinmachnow

Sonnabend, 01. Oktober, 20:00 Uhr Doris Day: Day by Day Musical mit Angelika Milster, Weitere Vorstellungen: 02. Oktober, 18:00 Uhr, 03. – 06. Oktober, jeweils 20:00 Uhr Schlosspark Theater, Schloßstraße 48 Berlin-Steglitz

Sonntag, 02. Oktober, 10:00 Uhr Der Maler Herbst färbt Wald und Flur Führung im Freiland mit Diplom-Biologin Beate Senska, Führung: 6,– Euro plus ermäßigter Garteneintritt 3,– Euro Treffpunkt: Eingang Königin-Luise-Platz Botanischer Garten, Berlin-Steglitz

Sonntag, 02. Oktober, 11:00 Uhr Vernissage zu den Ausstellungen „Vor Ort in Gouache und Kohle“ von Vincent Derivery und „Historische Stadtansichten Sagans“ von Irina Swiatek Bürgerhaus, Ritterstraße 10 Teltow

Anmeldung unter 030 3444157 erbeten Treffpunkt: Eingang Königin-Luise-Platz Botanischer Garten Berlin-Steglitz Kino Sonnabend, 01. Oktober, 16:00 Uhr Jack – Der Film lief im Wettbewerb der Berlinale 2014. Eintritt: 4,– Euro, 5,– Euro (Gäste) Augustinum, Erlenweg 72 Kleinmachnow Konzert

Foto: Gogol

Sonntag, 02. Oktober, 12:00 Uhr Dichter-Blüten: Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah … Den Herbst genießen mit Rilke, Andersen, Fontane, Führung mit Diplom-Biologin Rosemarie Gebauer Kosten: 8,– Euro plus ermäßigter Garteneintritt 3,– Euro Treffpunkt: Eingang Königin-Luise-Platz Botanischer Garten Berlin-Steglitz

Fest Sonntag, 02. Oktober, 13:00 Uhr 3. Kartoffelfest Diedersdorf mit Saisonabschluss Heimatstube & Museumsscheune Am Dorfgemeinschaftshaus Diedersorf 01. bis 03. Oktober Stadtfest Teltow Festzeiten: Sonnabend, 14:00 – 24:00 Uhr Sonntag, 12:00 – 24:00 Uhr Montag, 12:00 – 22:00 Uhr Rheinstraße Technoterrain Teltow Führungen / Touren Sonnabend, 01. Oktober, 11:00 Uhr / 14:00 Uhr Friedhofsführung über den Südwestkirchhof

52

Sonnabend, 01. Oktober, 20:00 Uhr Bluesnacht 2016 Gemeindesaal Am Rathaus 1A Großbeeren Lesung Sonntag, 02. Oktober, 11:00 Uhr Marion Kracht: Kulinarische Texte Marion Kracht stellt ihr neues Buch „Kracht kocht weiter“ vor Schlosspark Theater Schloßstraße 48 Berlin-Steglitz

03. bis 09. Oktober Ausstellung

Montag, 03. Oktober, 15:00 Uhr „Wir haben ein Auge auf Dich“ – Historische Radtour durch Kleinmachnow zum Tag der Deutschen Einheit Die Zeitzeugen Maximilian Tausche und Georg Heinze führen zu ausgewählten Häusern, von denen aus die Staatssicherheit verdeckt gegen „Feinde der DDR“ ermittelte Treffpunkt: Parkplatz vor der Allgemeinen Förderschule Schleusenweg 84, Kleinmachnow Kinder Sonntag, 02. Oktober, 14:00 Uhr Kinderführung: Rot, gelb, grün – Ampeln im Wald? für Kinder ab fünf Jahren mit Diplom-Biologin Beate Senska, Garteneintritt: 3,– Euro, begrenzte Teilnehmerzahl,

Sonntag, 09. Oktober, Rainer Gottemeier, Lichtobjekte / Susanne Specht, Skulptur Die Ausstellung ist bis 06. November zu sehen Brücke Kleinmachnow Kunstverein e. V. Zehlendorfer Damm 200 Kleinmachnow Bühne Dienstag, 04. Oktober, 18:00 Uhr Ein Fenster zur Welt – Crosskultureller Erzählabend Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Grunewaldstraße 3 Berlin-Steglitz Sie haben weitere Termine? Schicken Sie uns eine E-Mail an kultur@stadtblatt-online.de. lokal.report | Oktober 2016


Kultur

Freitag, 07. Oktober, 20:00 Uhr Einer flog über das Kuckucksnest Weitere Vorstellungen: 08. Oktober, 20:00 Uhr 09. Oktober, 18:00 Uhr 10. bis 15. Oktober jeweils 20:00 Uhr Schlossparktheater Schloßstraße 48 Berlin-Steglitz

Führung Mittwoch, 05. Oktober, 16:00 Uhr Der Maler Herbst färbt Wald und Flur Führung im Freiland mit Diplom-Biologin Beate Senska, Führung 6,– Euro plus ermäßigter Garteneintritt 3,– Euro Treffpunkt: Eingang Königin-Luise-Platz Botanischer Garten Berlin-Steglitz

Sitzungstermine Stadt Teltow Infos: www.teltow.de 05. Oktober, 18:00 Uhr: Stadtverordnetenversammlung

Sonnabend, 08. Oktober, 10:00 Uhr Altstadtführung des Heimatvereins Treffpunkt: Ecke Zehlendorfer / Berliner Straße vor rotem Eckhaus Teltow

Gemeinde Kleinmachnow Infos: www.kleinmnachnow.de

Kinder Foto: PM

Freitag, 07. Oktober, 19:00 Uhr Katharina von Bora, die Lutherin Musiktheater in sechs Bildern Projekt der Kirchengemeinde Kleinmachnow Eintritt: 10,– Euro, ermäßigt 5,– Euro Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72 Kleinmachnow

Dienstag, 04. Oktober, 16:30 Uhr Pettersson & Findus – Aufruhr im Gemüsegarten Berliner Puppentheater Neues Rathaus Stubenrauchsaal Marktplatz 1–3 Teltow

04. Oktober, 18:30 Uhr: Ausschuss für Bau, Verkehr und Umwelt (Bedarfstermin) 06. Oktober, 18:30 Uhr: Gemeindevertretung 11. Oktober, 14:00 Uhr: Seniorenbeirat 11. Oktober, 18:30 Uhr: Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft, Vergabe und Personal

Foto: PM

Kino Feste Montag, 03. Oktober, 12:00 Uhr Tag der Vereine / Markt der Möglichkeiten Rheinstraße Teltow

Gemeinde Stahnsdorf Infos: www.stahnsdorf.de

Freitag, 07. Oktober, 20:00 Uhr Wortfront – Sandra Kreisler und Roger Stein Karten: 12,– /15,– Euro Landarbeiterhaus Zehlendorfer Damm 200 Kleinmachnow Sonntag, 09. Oktober, 11:00 Uhr „Die Vögel“ von Aristophanes YAS – Junges Schlosspark Theater Schlossparktheater Schloßstraße 48 Berlin-Steglitz

04. Oktober, 18:00 Uhr: Hauptausschuss 11. Oktober 10:00 bis 12:00 Uhr: Seniorenbeirat

Donnerstag, 06. Oktober, 20:00 Uhr Filmabend „art in movie“ Brücke Kleinmachnow Kunstverein e. V. Zehlendorfer Damm 200 Kleinmachnow

Das

Teltower Rübchen

übe

3.

rar Auf beitete lage

Nicht nur zum Verschenken

Konzert Dienstag, 04. Oktober, 17:30 Uhr Theaterstück und Empfang: 20 Jahre ambulantes Diakonie-Hospiz Wannsee Kirche am Immanuel-Krankenhaus Königstraße 66 Berlin-Wannsee lokal.report | Oktober 2016

06. Oktober, 20:00 Uhr Salon in der Remise „Aux Delices Normands“ mit Sopranistin Katharina Richter und Pianist Rudolf Gäbler

Ab September im Buchhandel! Vorbestellungen jetzt möglich unter Telefon 03328 316-450 oder per E-Mail an verkauf@stadtblatt-online.de

53


Kultur

(Duo „musica e parole“) Eintritt: 12,– Euro Anmeldung bei: Marion Storm 0173 8386907

10. bis 16. Oktober Ausstellung

Sonnabend, 08. Oktober, 15:00 Uhr Fresh‘n‘Loud – Bandcontest Junge Bands aus der Region im CARAT im Wettstreit Jugendhaus Carat Adolf-Grimme-Ring 1 Kleinmachnow Sonntag, 09. Oktober, 15:00 Uhr Herbstkonzert für die Jüngsten der Kreismusikschule „Engelbert Humperdinck“ Bürgerhaus Ritterstraße 10 Teltow Sonntag, 09. Oktober, 17:00 Uhr Lyonel Feininger – Kunst und Musik Kirche am Immanuel-Krankenhaus Königstraße 66 Berlin-Wannsee Sonntag, 09. Oktober, 16:00 Uhr Singen wir ein Lied zusammen Chorkonzert des Chores Canto allegro der Kreismusikschule Kleinmachnow Eintritt ist frei, Spenden willkommen Rathaus Kleinmachnow

Donnerstag, 13. Oktober, 19:00 Uhr Abgesägt. Im Nationalsozialismus verfolgte Kommunalpolitikerinnen und -politiker in Steglitz und Zehlendorf 1933 – 1945 Eröffnung der Ausstellung Ausstellung ist zu sehen bis zum 30. Dezember 2016 Schwartzsche Villa Grunewaldstraße 55, Berlin-Steglitz Freitag, 14. Oktober, 19:00 Uhr Ausstellungseröffnung: Klaus D. Plewe: „Meine besonderen Orte“ Aquarelle und Mischtechniken Der Kleinmachnower Aquarellist Klaus D. Plewe zeigt Architektur- und Landschaftsdarstellungen von Orten, die für ihn besondere Bedeutung haben. Ausstellung bis 20. November Rathaus Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10, Kleinmachnow

Führung Sonntag, 16. Oktober, 12:00 Uhr Dichter-Blüten: Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah … – Den Herbst genießen mit Rilke, Andersen, Fontane Führung mit Diplom-Biologin Rosemarie Gebauer, Kosten: 8,– Euro plus ermäßigter Garteneintritt 3,– Euro Treffpunkt: Eingang Königin-Luise-Platz Botanischer Garten Berlin-Steglitz Kinder Freitag, 14. Oktober, 16:30 Uhr Berliner Puppenkoffer: Hänsel und Gretel Eintritt: 7,– Euro, mit Ermäßigungsschein 6,– Euro Bürgersaal im Rathaus Adolf-Grimme-Ring 10, Kleinmachnow

Bühne Freitag, 14. Oktober, 20:00 Uhr … Und bitte! 100 Prozent Improvisationstheater mit Theatersport Berlin Neue Kammerspiele, Karl-Marx-Straße 18 Kleinmachnow

Foto: Thomas Max Müller/PIXELIO

Konzert Sonntag, 16. Oktober, 11:00 Uhr Karneval der Tiere Schlossparktheater Schloßstraße 48, Berlin-Steglitz Foto: PM

Fest Lesung Freitag, 07. Oktober, 20:00 Uhr Sarah Kuttner: 180 Grad Meer Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18 Kleinmachnow Vortrag Freitag, 07. Oktober, 20:00 Uhr Süd-Afrika – Von Kapstadt zum Kilimanjaro 3D-Show von Stephan Schulz Neues Rathaus Stubenrauchsaal Marktplatz 1–3, Teltow

54

Freitag, 14. Oktober, 19:00 Uhr Sonnabend, 15. Oktober, 10:00 Uhr Sonntag, 16. Oktober, 10:00 Uhr Oktoberfest Ruhlsdorf Freitag mit Partymusik Sonnabend mit Stargast Marianne und Michael, Kinderprogramm, Kuchenbasar, Showband am Abend, Überraschungen Sonntag: Frühschoppen Festzelt auf der Festwiese am Röthepfuhl, Ruhlsdorf Sie haben weitere Termine? Schicken Sie uns eine E-Mail an kultur@stadtblatt-online.de.

Montag, 10. Oktober, 18:30 Uhr StimmenKlangRaum mit dem Jugendchor der „schola cantorum weimar“ und der Philharmonische Jugendchor Eintritt: frei, Spenden erbeten Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72 Kleinmachnow Dienstag, 11. Oktober, 20:00 Uhr YoungJazzJam@cinema Eintritt frei – Spenden erwünscht Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow Donnerstag, 13. Oktober, 18:30 Uhr „Licht und Schatten“ Klavierabend mit Valentine Buttard Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Musikbereich Grunewaldstraße 3, Berlin-Steglitz lokal.report | Oktober 2016


Kultur

Freitag, 14. Oktober, 18:30 Uhr Hip Tip Jazzkonzert mit den Toughest Tenors aus Berlin Eintritt: 7,– Euro, 8,– Euro (Gäste) Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72, Kleinmachnow

Dienstag, 11. Oktober, 16:00 Uhr Erdbeobachtung aus dem All mit dem Satelliten ERS-1 mit Dr. Michael Sölter, CSS Internationales Handelszentrum Industriemuseum Region Teltow Oderstraße 23, 14513 Teltow

Voraufführungen: 20. / 21. Oktober, jeweils 20:00 Uhr Weitere Vorstellungen: 23. Oktober, 18:00 Uhr, 24. bis 28. Oktober, jeweils 20:00 Uhr Schlossparktheater Schloßstraße 48, Berlin-Steglitz

Sonntag, 16. Oktober, 18:00 Uhr Comedian Harmonists Today: das Konzert Schlossparktheater, Schloßstraße 48, Berlin-Steglitz

Sonstiges

Kino

Sonnabend, 15. Oktober, 21:30 Uhr Groove On Up – Party Eintritt: 10,– Euro Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow

Montag, 17. Oktober, 18:30 Uhr Glaube Sitte Heimat – Dokumentarfilm Regisseur Jürgen Ellinghaus steht im Anschluss zum Filmgespräch zur Verfügung. Eintritt: 4,– Euro, 5,– Euro (Gäste); inkl. Schmalzgedeck Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72, Kleinmachnow

Vortrag Montag, 10. Oktober, 19.00 Uhr Harald Kretzschmar: Künstler und Wissenschaftler aus Kleinmachnow – ein geschichtliches Kaleidoskop Heimatverein Kleinmachnow Hohe Kiefer 41, Kleinmachnow

17. bis 23. Oktober Bühne

Konzert

Sonnabend, 22. Oktober, 20:00 Uhr Premiere: Einfach tierisch (Nelson)

Dienstag, 18. Oktober, 17:00 Uhr Tastentanz

Gottesdienste Evangelische AuferstehungsKirchengemeinde 02.10. 09:30 Uhr, Augustinum, Erntedank mit Hauschor, Pfr. Möllering, 10:30 Uhr Dorfkirche, mit Taufe, Pfr. Langhein, 09.10. 11:00 Uhr, Dorfkirche, Erntedankgottesdienst mit Kita, Pfr. Duschka, 12.10. 10:30 Uhr, SenVital, mit Abendmahl, Pfr. Duschka, 16.10. 09:30 Uhr, Augustinum, mit Abendmahl, Pfr. Möllering, 11:00 Uhr Auferstehungskirche, Mirjamgottesdienst, Pfn. Rosenthal/Vikarin Menck/Team, 23.10. 11:00 Uhr, Auferstehungskirche mit Abendmahl, Pfr. Duschka, 29.10. 11:00 Uhr, Dorfkirche, Taufgottesdienst, Vikarin Menck, 30.10. 09:30 Uhr, Augustinum, N.N. Kirche für Jedermann – Evangelische Freikirche Die Gottesdienste (mit Kinderbetreuung) finden jeden Samstag, 10:00 bis 12:00 Uhr, in der Potsdamer Straße 18 a in Teltow statt. Evangelische MagdalenenKirchengemeinde Teltow 02.10. 09:30 Uhr, Erntedankfest, mit Abendmahl, Pfr. Nehls, 09.10. 09:30 Uhr, Pfr. Nehls, 16.10. 09:30 Uhr, Pfr. Blu-

lokal.report | Oktober 2016

me, 23.10. 09:30 Uhr, Pfr. Feja-Michel, 30.10. 09:30 Uhr, Reformationsgottesdienst, Pfr. Lilie Ev. Kirchengemeinde Teltow 02.10. 10:30 Uhr St. Andreaskirche, mit Taufen und Kindergottesdienst Pfr. Karzek, 09.10. 10:30 Uhr St. Andreaskirche, mit Abendmahl, Pfrn. Albrecht, 17:00 Uhr Siedlungskirche, Mahlower Straße 150a, Taizé-Andacht, Henry Sprenger und Team, 16.10. 10:30 Uhr St. Andreaskirche, Pfr. Pezold, 23.10. 10:30 Uhr St. Andreaskirche, Pfrn. Bindemann, 30.10. 10:30 Uhr St. Andreaskirche, Pfr. Karzek Ev. Kirchengemeinde Stahnsdorf Die Gottesdienste in der Dorfkirche Stahnsdorf finden jeden Sonntag, um 10:00 Uhr, statt. Ev. Pfarramt Güterfelde Die Gottesdienste in der Güterfelder Dorfkirche finden jeden Sonntag, um 09:30 Uhr, die in der Dorfkirche Sputendorf in der Regel jeden 1. und 3. Sonntag im Monat, um 11:00 Uhr, sowie die in der Schenkenhorster Kirche in der Regel jeden 2. Sonntag im Monat, ebenfalls um 11:00 Uhr, statt.

Christengemeinschaft in Kleinmachnow sonntags, 10:00 Uhr: Die Menschenweihehandlung, 11:15 Uhr: Die Sonntagshandlung für die Kinder Kirchengemeinde Ruhlsdorf 02.10. 09:00 Uhr mit Erntedankfest, Pfr. Karzek, 23.10 09:00 Uhr, Pfrn. i.R ­Bindemann Paul-Gerhardt-Gemeinde – Ev.-Lutherische Freikirche Die Gottesdienste finden jeden Sonntag, um 10:00 Uhr, im Lafim-Haus Bethesda, Mahlower Straße 148, statt. Katholische Pfarrgemeinde Ss. Eucharistia Sonntag: 09:00 Uhr Teltow, 11:00 Uhr Kleinmachnow; Montag: 08:30 Uhr Teltow; Dienstag: 08:45 Uhr Teltow (Seniorenmesse); Mittwoch: 08:30 Uhr Kleinmachnow; Donnerstag: 18:30 Uhr Kleinmachnow (18:00 Uhr Rosenkranzgebet); Freitag: 18:30 Uhr Teltow (ab 18:00 Uhr Rosenkranzgebet); Samstag: 18:00 Uhr Kleinmachnow (Vorabendmesse) Weitere Gottesdiensttermine lagen der Redaktion bis zur Druckabgabe nicht vor.

55


Kultur

Klavierkonzert mit Vladimir Mogilevsky Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72, Kleinmachnow

24. bis 30. Oktober Bühne

Sonnabend, 22. Oktober, 16:00 Uhr Konzert für Orgel und Gesang mit Torsten Glas (Leipzig, Bariton) und Christoph Förste (Potsdam, Orgel) Schinkelkirche, Großbeeren

Sonnabend, 29. Oktober, 20:00 Uhr Alles halb so schlimm! Älterwerden für Anfänger Helmut Baumann und Daniela Ziegler Weitere Vorstellungen: 30. Oktober, 18:00 Uhr, 31. Oktober, 20:00 Uhr Schlossparktheater Schloßstraße 48, Berlin-Steglitz Fest

Foto: pixaby

Sonnabend, 29. Oktober, 13:00 Uhr Aktionstag Feuer und Flamme für unsere Museen Industriemuseum Region Teltow Oderstraße 23, Teltow

Lesung Dienstag, 18. Oktober, 19:00 Uhr Erklär mir, Liebe Lesung mit Musik zum Todestag von Ingeborg Bachmann Ein Abend mit Gedichten, Briefen und Prosa Eintritt: 12,– Euro, ermäßigt 8,– Euro Karten/Infos: 030 5627141 Schwartzsche Villa Grunewaldstraße 55, Berlin-Steglitz

Sonnabend, 29. Oktober, 15:00 Uhr Klaistower Halloweenfest Motto: Vampire, Mit Kinderdisco, Laternenumzug und Feuerwerk Spargel- und Erlebnishof Klaistow Glindower Straße 28, Klaistow

Kürbisschnitzen, Gruselgeschichten für Kinder, Theater, Basteln, Spielen, Malen, Schminken, Toben im Stroh, leckere Kürbisgerichte und Süßigkeiten. Kommt im Kostüm! Botanischer Garten, Berlin-Steglitz Konzert Freitag, 28. Oktober, 20:00 Uhr Paseo Flamenco y mas CD-Release-Konzert Eintritt: 15,– Euro, ermäßigt 10,– Euro Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow Lesung Dienstag, 25. Oktober, 19:00 Uhr „verknackt – vergittert – vergessen“ Rainer Dabrowski liest aus seinem gleichnamigen Buch Geschichten und Tragödien aus der JVA Tegel Eintritt: 8,– Euro, ermäßigt 6,– Euro Schwartzsche Villa Grunewaldstraße 55, Berlin-Steglitz Mittwoch, 26. Oktober, 16:00 Uhr Benne liest: Späte Liebe Lesung mit Direktor Bernhard Benne Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72, Kleinmachnow Vortrag

Vortrag Dienstag, 25. Oktober, 17:00 Uhr Süd-Afrika: Von Kapstadt zum Kilimanjaro Live Reportage in 3D Eintritt: 6,– Euro, 7,– Euro (Gäste); 3D-Brille inklusive Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72, Kleinmachnow

Freitag, 21. Oktober, 16:00 Uhr Bäume in Potsdam – Gehölze im Neuen Garten Fotopräsentation mit Frank Gyßling Eintritt: 4,– Euro, 5,– Euro (Gäste) Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72, Kleinmachnow Sonstiges Mittwoch, 19. Oktober, 19:30 Uhr „Was bleiben wird“  Ein Gespräch über Herkunft und Zukunft mit Dr. Gregor Gysi und Friedrich Schorlemmer Bürgersaal im Rathaus Adolf-Grimme-Ring 10 Kleinmachnow Sie haben weitere Termine? Schicken Sie uns eine E-Mail an kultur@stadtblatt-online.de.

56

Foto: Buschmann & Winkelmann

Sonntag, 30. Oktober, 14:00 Uhr Kürbisschlachtfest Glindower Straße 28, Klaistow Kinder Sonntag, 30. Oktober, 11:00 – 18:00 Uhr Halloween – der schaurig-schöne Familientag für Jung und Alt buntes Familien-Programm mit

Donnerstag, 27. Oktober, 19:30 Uhr Dr. Mark Benecke – Kriminalfälle am Rande des Möglichen Eintritt 24,90 Euro Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow Donnerstag, 27. Oktober, 18:15 Uhr Richtstätten in Brandenburg geschichtlicher Vortrag aus der Reihe „Geschichten aus der Sofa-Ecke“ mit Marita Genesis Gemeindebibliothek Annastraße 3, Stahnsdorf lokal.report | Oktober 2016


1

€ – , 8Nur8 noch

9

rate etto N . l mt

– , 9 1 1

Opel Astra und Meriva

1

rate etto N . l mt

Nu noc

JAHRE OPEL wAHnsinns JubiLäumsAngEbOtE

Abb. zeigt Sonderausstattungen

Abb. zeigt Sonderausstattungen

CORSA

ASTRA

DIE OPEL GEWERBEOFFENSIVE.

DIE OPEL GEWERBEOFFENSIVE.

Die große OPEL

JubiLäumsaktiOn

Optionale Highlights: ■ Opel OnStar² ■ Automatischer Parkassistent²

Optionale Highlights: ■ Opel OnStar² ■ IntelliLux LED® Matrix Licht²

NUR NOCH WENIGE AKTIONSMODEL

¹ UNSER LEASINGANGEBOT FÜR GEWERBEKUNDEN

¹ UNSER LEASINGANGEBOT FÜR GEWERBEKUNDEN

für den Opel Corsa, 3-Türer, 1.2, 51 kW (70 PS) Jetzt noch bis zum 30. Juni. Sichern Sie sich Manuelles 5-Gang-Getriebe

für den Opel Astra 5-Türer, Selection, 1.4, 74 kW (100 PS) Unsere SmartBuy-Angebote Manuelles 5-Gang-Getriebe

eines der letzten Aktionsautos zum Wahnsinns-Jubiläumspreis. Achten Sie auf alle Präsentiert von: Monatsrate (exkl. MwSt.) Fahrzeuge mit dem Bild.de-Aktionsaufkle(inkl. MwSt. 141,61 €) ber!

für den Opel Astra 5-Türer, für den Opel Meriva "1 ''150 Jahre Opel'' mit (exkl. MwSt.) Jahre Opel" mit 1.4, 74 Monatsrate (inkl. MwSt. 141,61 €) 1.4 ecoFLEX, 64 kW

88,– €

Leasingsonderzahlung (exkl. MwSt.): 0,– €, Laufzeit: 36 Monate, Laufleistung: 10.000 km/Jahr. Angebot zzgl. 490,– € Überführungskosten. Ein Angebot der ALD Lease Finanz GmbH, Nedderfeld 95, 22529 Hamburg, für JETZT PROBE FAHREN! die PKW-Center Kleinmachnow GmbH als ungebundener Vermittler tätig ist. Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt. und Überführungskosten. Angebot freibleibend Kraftstoffverbrauch l/100 km OpelbisAstra 5-Türer, ''150 Jahre und nur gültig bei Vertragseinganginbeim Leasinggeber 31.12.2016. Das Angebot gilt ausschließlich für Gewerbekunden. Opel'' 1.4 ecoFLEX, 64 kW, innerorts: 7,1, außerorts: 4,6,

kombiniert: 5,5; CO2-Emissionen, kombiniert: 129 g/km;

119,– €

0,00 %

effekt. effekt. Jahreszins Jahreszins Leasingsonderzahlung (exkl. MwSt.): 0,– €, Laufzeit: 36 Monate,

0,00 %

Laufleistung: 10.000 km/Jahr. Angebot zzgl. 490,– € Überführungskosten. Ein AngebotMonatsrate der Opel Leasing GmbH, Mainzer Straße 190, 65428 Rüsselsheim, für Monatsrate die PKW-Center Kleinmachnow GmbH als ungebundener Vermittler tätig ist. Alle Zu leistende €, Zu leistende 3.500,- €, Preise verstehen sich zzgl.Anzahlung: MwSt. und2.300,Überführungskosten. AngebotAnzahlung: freibleibend Gesamtbetrag der Finanzierung: Gesamtbetrag der Finanzierung: und nur gültig bei Vertragseingang beim Leasinggeber bis 31.12.2016. 12.690,- €, Laufzeit: 37 Monate, 13.390,- €, Laufzeit: 37 Monate, Das AngebotMonatsraten: gilt ausschließlich für€,Gewerbekunden. 36 à 89,Schlussrate: Monatsraten: 36 à 99,- €, Schlussra

89,- €

9.486,- €, Netto-Darlehensbetrag:

99,

9.826,- €, Netto-Darlehensbetrag:

Kraftstoffverbrauch innerorts: – 6,6;Opel" 1.4, 74 kW, EffizienzklasseinB;l/100 Opelkm, Meriva "1506,7 Jahre außerorts: 4,6 –7,8, 4,5; außerorts: kombiniert: 5,1, 5,4 –kombiniert: 5,3; CO2-Emission, innerorts: 6,1; CO2-Emissionen, kombiniert: 126 – 124 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007). kombiniert: 143 g/km; Effizienzklasse C; Opel Corsa "150 Jahre Effizienzklasse D

12.690,- €, Effektiver Jahreszins: 13.390,€, Effektiver Jahreszins: Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 7,5 – 7,3; 0,00 %, Sollzinssatz, gebunden: 0,00 %, 0,00 %, Sollzinssatz, gebunden: 0, -Emission, außerorts:Bearbeitungsgebühr: 4,4 – 4,2; kombiniert: 5,5 – 5,4; CO 0,- €, Kaufpreis Bearbeitungsgebühr: 0,- €, Kaufpr 2 bei 128 Finanzierung: 14.990,€ Finanzierung: 16.890,- € kombiniert: – 124 g/km (gemäß VO (EG)beiNr. 715/2007). Effizienzklasse C Angebote der GMAC Bank GmbH, für die die PKW-Center Kleinmachnow GmbH als

2

2

Opel", 5-Türer 1.2 ecoFLEX, 51 kW, innerorts: 7,2, außerorts: 4,5, kombiniert: 5,5; CO2-Emissionen, kombiniert: 129 g/km; Effizienzklasse DAusstattungsvarianten (gemäß 1999/100/EG). Optional bzw. in höheren verfügbar.

Optional bzw. in höheren Ausstattungsvarianten verfügbar.

PKW Center Kleinmachnow

PKW-Center Kleinmachnow GmbH 134 Karl-Marx-Straße

14532 Kleinmachnow Karl-Marx-Straße 134 · 14532 Kleinmachnow Telefon 033203 348-0 · Fax 033203 348-67 / 348-0 Telefon 033203 info@pkwcenter-kleinmachnow.de Fax 033203 / 348-67 www.pkwcenter-kleinmachnow.de Info@pkwcenter-kleinmachno

www.pkwcenter-kleinmachno


Anzeige Anzeige

Ergebnisse ohne Kompromisse Das Team von 123 Zahnspange setzt auf hohe Qulität zum Wohle des Patienten

schmerzen und andere Probleme bereiten. „Deshalb müssen wir arbeiten wie ein Uhrmacher“. Um seine Arbeit zu verbessern und die Behandlung für den Patienten sicher und angenehm zu machen, investiert der Kieferorthopäde regelmäßig in neue Geräte und Techniken, die er für sinnvoll hält. So arbeitet er bereits seit der Praxiseröffnung mit einem digitalen Röntgengerät, das eine deutlich geringere Strahlenbelastung für die Patienten bedeutet. Das Gerät wird regelmäßig auf den neusten Stand gebracht. Darüber hinaus verwendet der Kieferorthopäde ein indirektes Klebeverfahren. Metallringe um die Backenzähne gibt es so nicht mehr. Das ist nicht nur hygienischer, sondern für die Patienten auch komfortabler, da es weniger Anpassungsschwierigkeiten gibt. Neu ist in der Praxis am August-Bebel-Platz 2 eine Wasserreinigungsanlage. Dadurch wird ausgeschlossen, dass Keime auf den Patienten übertragen werden können. Gesetzlich vorgeschrieben ist das (noch) nicht – doch zum Wohle seiner Patienten investierte der Kieferorthopäde bereits jetzt in diese Technik. Verzichtet hat er hingegen auf Scanner zum Abtasten des Gebisses. Er setzt weiterhin auf die klassische Abdruckmethode. Das hat einen einfachen Grund: Das Scannen bringt seinen Patienten nichts. Noch seien die Kosten und der Arbeitsaufwand im Vergleich zur Leistung einfach zu hoch. Für Dr. Djamchidi ist Innovation kein Selbstzweck, sondern soll in erster Linie dem Patienten nützen. Qualität – das ist das oberste Gebot für Dr. Cepand ­Djamchidi und sein Team. „Wir behandeln unsere Patienten so, wie wir unsere eigenen Kinder und Familien behandeln“, sagt der Kieferorthopäde. Vor elf Jahren gründete Dr. Djamchidi in Kleinmachnow seine Praxis „1-2-3-Zahnspange“. „Wir sind ­ angekommen und voll etabliert.“ Qualität kann zwar manchmal kostenintensiver sein, sagt Dr. Djamchidi, „aber wir bieten Ergebnisse ohne Kompromisse“. Sein Anspruch ist hoch, doch er weiß, wie wichtig Zähne sind. Der falsche Biss kann Rückenbeschwerden, Tinnitus, Kopf-

Der Patient und seine Behandlung stehen für Dr. Djamchidi an erster Stelle. Als Kieferorthopäde sei man ein Teamspieler, sagt der 43-Jährige. „Wir können nur so gut sein, wie der Patient mitmacht“. Das kommt bei den Patienten gut an, die Zahlen steigen auch nach fast zwölf Jahren noch. „Ich bin stolz auf die gute Qualität, die wir täglich abliefern.“ Übrigens sucht Dr. Djamchidi immer gutes Personal – motivierte und engagierte Kieferorthopädiehelfer/innen und Auszubildende. 

Dr. Cepand Djamchidi und Igor Berzon, Fachzahnärzte für Kieferorthopädie.

58

lokal.report | Oktober 2016


Kultur

Sonstiges Sonnabend, 29. Oktober, 18:00 Uhr Laternenumzug in der Teltower Altstadt im Rahmen des Aktionstages „Feuer und Flamme für unsere Museen“ Treffpunkt: Marktplatz

So., 29. Oktober, 11:00 – 13:00 Uhr Patchen und Quilten unter Anleitung Die Berliner Profinäherin Luise Nigge zeigt allerlei Tipps und Tricks. Anmeldung erbeten unter Telefon 03329 646501 oder per E-Mail an bibliothek@stahnsdorf.de Gemeindebibliothek Annastraße 3, Stahnsdorf

31. Oktober

Foto: Paul Georg Meister/PIXELIO

Montag, 31. Oktober, 17:00 Uhr Halloween im Rathaus Gemeindezentrum Annastraße 3, Stahnsdorf

Foto: Lichtkunst.73/PIXELIO

Selbsthilfegruppen Kleinmachnow Wassergymnastik, AG Kleinmachnow/Stahnsdorf Mittwoch (im 14-tägigem Wechsel), jeweils um 11:00, 12:00, 17:00 und 18:00 Uhr, Wohnstift Augustinum, Erlenweg 72 Trockengymnastik, AG Kleinmachnow/Stahnsdorf Dienstag (im 14-tägigem Wechsel) 13:00, 14:00 Uhr Mittwoch (im 14-tägigem Wechsel), 11:30, 12:30, 18:00 Uhr Donnerstag (im 14-täglichen Wechsel) 09:00 Uhr Jugendfreizeiteinrichtung Carat Förster-Funke-Allee 106 a, Kleinmachnow Deutsche Rheuma Liga, AG Teltow Warmwassergymnastik montags, 17:00 – 18:00 Uhr und 18:00 – 19:00 Uhr Augustinum, Erlenweg 72, Kleinm. SHG Pflegende Angehörige und Angehörige von Alzheimer-Erkrankten 19.10., 15:30 Uhr (jeden 3. Mittwoch) AWO-Treff, Förster-Funke-Allee 108 Deutsche Rheuma Liga e.V.; AG Kleinmachnow/Stahnsdorf Bewegungstherapie Tanz, Infos über Hr. Kleinke, Tel.: 03329 610699 AWO-Treff, Förster-Funke-Allee 108

lokal.report | Oktober 2016

SHG Rolligruppe Donnerstagstreff: 13.10., 14:00 Uhr Rathaus (Bürgersaal), Adolf-Grimme-Ring 10, Kleinmachnow Stahnsdorf Selbsthilfegruppe „Weil unsere Kinder anders sind“ kein Treffen im Oktober (jeden 1. Mo.), Treff bei einem Gruppenmitglied, Tel.: 03329 612325 SHG AD(H)S einmal im Monat montags 18:30 – 20:00 Uhr (Elterngruppe) und 19:00 – 21:00 Uhr (Betroffenengruppe), genauen Termin bitte erfragen unter Tel. 03329 439044 oder 03329 439437 „ClaB“, Bäkedamm 2

jeden Mittwoch, 19:00 Uhr Emmaushaus, Ruhlsdorfer Straße 12 Deutsche Rheuma Liga, AG Teltow Warmwassergymnastik, jeden Montag 17:00 – 18:00 Uhr und 18:00 – 19:00 Uhr; Wohnstift Augustinum, Erlenweg 72, Kleinmachnow

Elternkreis drogengefährdeter Jugendlicher 04.10.,19:00 Uhr (jeden 1. Dienstag) Ev. Gemeindezentrum Siedlungskirche, Mahlower Straße 150, Teltow

Gesundheitszentrum Teltow Potsdamer Straße 7 – 9 · SHG Schlaganfall 12.10., 14:00 Uhr (jeder 2. Mi.), vorher AWO-KIS 03329 612325 · SHG SAMT Alkoholkranke, Medikamentenabhängige u. deren Angehörige freitags, Beratung: 18:30 – 19:00 Uhr, Gruppengespr.: 19:00 – 21:00 Uhr · SHG Parkinson Gruppentreffen: 05.10. 15:00 Uhr (jeden 1. Mittwoch), Gymnastik: jeden Donnerstag, 10:00 – 11:00 Uhr · Frauenselbsthilfe nach Krebs Treff: 06.10., 16:30 Uhr Einzelgespräche: 27.10., 16:30 Uhr · SHG Epilepsie 04.10., 18:00 Uhr (jeder 1. Di.) · SHG Prostatakrebs 25.10., 16:30 Uhr · SHG Menschen mit psychischen Beschwerden TKS (neu!) 12.10 und 26.10. 15:00 – 17:00 Uhr, (jeder 2. und 4. Mi); Interessenten vorher anrufen: 03328 35390154

Blaues Kreuz, Suchtkrankenhilfe, Begegnungsgruppe Teltow

Die vollständige Liste der Selbsthilfegruppen finden Sie unter www.kis-stahnsdorf.de, Tel.: 03329 612325.

Verein Behinderter und ihrer Freunde e. V. Treffen: jeden 1./3. Freitag im Monat; 07. und 21.10., 14:00 – 16:30 Uhr, VBF Beratungsstelle Annastraße 3, Stahnsdorf Teltow

59


Kultur

Kinder & Jugend Jugend- und Freizeitzentrum „ClaB” Bäkedamm 2  14532 Stahnsdorf Kinder- und Jugendarbeit: clab-stahnsdorf@ejf.de Familienzentrum: familienzentrum.clab@ejf.de Interkulturelle Arbeit: interkulturelle.arbeit.clab@ejf.de montags, 09:30 – 11:00 Uhr Krabbelgruppe montags, 15:00 Uhr Hausaufgabenhilfe (Termine nach Absprache) montags, 13:00 – 20:00 Uhr Mucki Bude (Fitness für Jugendliche) dienstags, 09:00 – 11:00 Uhr Schwangerenfrühstück (19.07.) dienstags, 14:00 – 15:00 Uhr Seniorensportgruppe dienstags, 15:00 – 16:30 Uhr Töpfern für Kinder/ Jugendliche dienstags, 16:00 – 18:00 Uhr Töpfern für Frauen dienstags, 13:00 – 20:00 Uhr Mucki Bude (Fitness für Jugendliche) dienstags, 15:00 – 17:00 Uhr Chill & Cook – Mitmach-Küche für Kinder und Jugendliche dienstags, 15:00 – 18:00 Uhr Familiencafe (05.07.) mittwochs, 09:30 – 11:30 Uhr Still- Cafe (14-täglich) mittwochs, 09:30 – 11:30 Uhr Still-Ambulanz (14-tägig), nach vorheriger Anmeldung unter 03329 618479 mittwochs, 10:00 – 11:30 Uhr Babymassage mittwochs, 15:00 Uhr Töpfern für Kinder/ Erwachsene mittwochs, 13:00 – 20:00 Uhr Mucki Bude (Fitness für Jugendliche) donnerstags, 09:00 – 11:00 Uhr Seniorencomputerhilfe donnerstags, 15:30 Uhr Kommunikationsseminar für Geflüchtete donnerstags, 16:00 – 17:00 Uhr Selbstverteidigung für Jungen donnerstags, 17:00 – 18:30 Uhr Selbstverteidigung für Mädchen donnerstags, 13:00 – 20:00 Uhr Mucki Bude (Fitness für Jugendliche) donnerstags, 19:00 – 22:00 Uhr Kreativer Nähabend

60

freitags, 10:00 – 11:30 Uhr PEKiP freitags, 13:00 – 20:00 Uhr Mucki Bude (Fitness für Jugendliche) freitags, 15:00 Uhr Radsport AG freitags, 15:00 Uhr Sport AG freitags, 15:00 – 16:00 Uhr Eltern-Kind-Turnen freitags, 16:00 – 17:00 Uhr Eltern-Kind-Turnen freitags, 17:00 Uhr Töpfern für Kinder und ihren Eltern/ Großeltern

montags, 16:00 – 18:00 Uhr Sport und Spiel in der alten Maxim-Gorki Turnhalle, noch Plätze frei!!! dienstags, 13:30 – 15:00 Uhr Kreativkurs im Kreativraum 1. OG dienstags, 15:30 – 17:00 Uhr Selbstverteidigungskurs im Saal 1. OG mittwochs, 17:00 – 19:00 Uhr Sport und Spiel in der alten Maxim-Gorki Turnhalle donnerstags, 15:00 – 16:00 Uhr Zumba-Kurs im Saal 1. OG freitags, 13:15 – 14:15 Uhr Schmuckwerkstatt im Kreativraum 1. OG freitags, 15:00 – 16:30 Uhr Graffiti-Workshop im Kreativraum 1. OG

MädchenZukunftsWerkstatt (MZW)

Käthe-Niederkrichner-Straße 2 14513 Teltow www.mzw-teltow.de Tel.: 03328 471055

Sonnabend, 8. Oktober, 15:00 Uhr Fresh’n’Loud Bandcontest, Eintritt frei Dienstag, 11. Oktober, 15:30 Uhr Club Cuisine I Dienstag, 18. Oktober Fahrt in den Heidepark Soltau Dienstag, 25. Oktober, 15:30 Uhr Club Cuisine II

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 14:00 – 19:00 Uhr

Jugendtreff Teltow

montags, Sport- und Spieletag dienstags, Lerncafe für Mädchen der 6. Klasse sowie Kochen und Quasseln mittwochs, Capoeira-Training (17 Uhr) donnerstags, Kreativtag freitags, Lerncafé für Mädchen der 6. Klasse sowie Entspannung und Wellness Mittwoch/Donnerstag 26. /27. Oktober, 11:00 Uhr Theaterworkshop mit Übernachtung, bitte anmelden Sonnabend, 29. Oktober, 18:00 Uhr Halloweenparty

Jugendfreizeiteinrichtung „Carat“

Osdorfer Straße 9 14513 Teltow Kontakt: Dirk Orphal, Susanne Blech Tel.: 03328 473469 jtt.teltow@web.de Dienstag, 04. Oktober, 16:00 Uhr Handarbeitskurs, Nähen, Häkeln, Stricken Dienstag, 04. / 11. / 18. / 25. Oktober, 17:30 Uhr Neue Medien „Online Lexikon der Jugend“, Filmworkshop (bitte anmelden) Mittwoch, 12. / 26. Oktober, 17:00 Uhr Kleine Kochlehre für die Jüngsten, einfache Rezepte schnell gemacht, Anmeldung erwünscht Mittwoch, 19. Oktober, 16:00 Uhr Zeichenkurs: Wir malen auf Leinwänden; für 10- bis 16-Jährige; bitte anmelden

Philantow  – Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus Adolf-Grimme-Ring 1 14532 Kleinmachnow carat@jugendarbeit-kleinmachnow.de Geöffnet: Mo – Do: 13:00 – 20:00 Uhr Fr:13:00 – 21:00 Uhr, Sa: 16:00 – 21:00 Uh

Mahlower Straße 139 14513 Teltow Tel.: 03328 470140 www.philantow.de, mail@philantow.de lokal.report | Oktober 2016


Kultur

Café-Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr montags bis freitags, 09:30 – 10:30 Uhr Eltern-Kind-Gruppe Krabbelinos montags, 09:30 – 10:30 Uhr Eltern-Baby-Gruppe montags, 15:00 – 18:00 Uhr Werkeln mit Andy montags, 16:45 – 18:00 Uhr Kinderyogis (10 – 14 Jahre) dienstags, 11:00 – 12:00 Uhr Eltern-Baby-Gruppe dienstags, 16:00 – 18:00 Uhr Hausaufgabenbetreuung mittwochs, 15:30 – 17:30 Uhr Kreatives Angebot mittwochs, 18:00 – 20:00 Uhr Geburtsvorbereitungskurs (Anmeldung bei Hebamme Sabine Corinth, Tel.: 033203 887176) donnerstags, 15:00 – 18:00 Uhr Handarbeiten im Café donnerstags, 17:00 – 19:00 Uhr Hausaufgabenbetreuung donnerstags, 17:00 – 18:00 Uhr Rhythmusspaß für Erwachsene (1. + 3. Do. im Monat) freitags, 09:30 – 12:00 Uhr Freitagsfrühstück (um Anmeldung wird gebeten)

Schul- und Volkssternwarte Dahlewitz e.V. Bahnhofstraße 63, Dahlewitz Telefon 03379 320432 www.sternwartedahlewitz.de

Senioren

der Kopf so beschränkt“, Heiteres und Besinnliches aus dem Leben Wilhelm Buschs, Referent: Bernd Gladitz Mittwoch, 26. Oktober, 09:00 Uhr Sicher in Fahrt: „Radfahrer – Fußgänger –  Autofahrer“, Referent: Yves Nestler

AWO-Kultur-Café Potsdamer Straße 62 14513 Teltow Tel.: 03328 339777 AWO-Treffpunkt

Förster-Funke-Allee 108 14532 Kleinmachnow Tel.: 033203 22581 (Frau Carow) Tel.: 033203 70688 (Frau Lowack) Donnerstag, 6. Oktober, 14:30 Uhr Das Bauvorhaben am Stahnsdorfer Damm in Kleinmachnow, Informationen zum derzeitige Entwicklungsstand Donnerstag, 13. Oktober Gemeinsame Essenfahrt zum Landhotel Löwenbruch, Abfahrt von der FörsterFunke-Allee um 11:00 Uhr Donnerstag, 20. Oktober, 14:30 Uhr DVD-Vortrag von Edith Lowack über einen Besuch der Goldenen Stadt Prag Donnerstag, 27. Oktober, 15:00 Uhr Informationsveranstaltung zum Pflegestärkungsgesetz II, Kaffeetafel im Rathaus Kleinmachnow

Freizeitstätte „Toni Stemmler“ Hohe Kiefer 41 14532 Kleinmachnow www.freizeitstaette-toni-stemmler.de Anmeldungen jeden Dienstag von 14:00 bis 16:00 Uhr im Klub oder telefonisch bei Ingrid Haak, Telefon 033203 24471, bei Abwesenheit Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen montags, 09:30 Uhr Gymnastik mit Frau Moschütz montags, 10:00 Uhr Englisch montags, 14:00 Uhr Sport mit Herrn Paul montags, 14:30 Uhr Probe des Seniorenchores dienstags, 09:00 Uhr Englisch dienstags, 10:00 Uhr Kegeln dienstags, 11:00 Uhr Englisch mittwochs, 08:45 Uhr Englisch mittwochs, 10:00 Uhr Englisch mittwochs, 09:00 Uhr Computerkurs für Anfänger mittwochs, 14:00 Uhr Sport mit Herrn Paul Gruppe 1 donnerstags, 10:30 – 12:00 Uhr Line Dance freitags, 09:00 Uhr Yoga auf dem Stuhl 1 freitags, 10:00 Uhr Yoga auf dem Stuhl 2

Akademie 2. Lebenshälfte

Jugend- und Freizeitzentrum „ClaB”

Lesestübchen für jung und alt 1. und 2. Donnerstag,10:00 – 12:00 Uhr 3. und 4. Donnerstag 14:00 – 16:00 Uhr

AKADEMIE

Bäkedamm 2 14532 Stahnsdorf clab-stahnsdorf@gmx.de

Seniorentreff im Bürgerhaus Teltow

Frauentreff am Düppel Frauentreff Kleinmachnow

Ritterstraße 10 14513 Teltow Tel.: 03328 4781244

Schwarzer Weg 3 14532 Kleinmachnow Mittwochstreff, 09:00 – 11:00 Uhr Mittwoch, 12. Oktober, 09:00 Uhr Die ärztliche Schweigepflicht Referent: Joachim Peikert Mittwoch, 19. Oktober, 09:00 Uhr „Ach, die Welt ist so geräumig und lokal.report | Oktober 2016

Infos: marion.hoene@kleinmachnow.de Tel.: 033203 877-2411 Sie haben weitere Termine? Schicken Sie uns eine E-Mail an kultur@stadtblatt-online.de.

Wöchentliche Gruppenaktivitäten: montags, 10:30 Uhr: Sitztanz montags, 12:00 Uhr: Treff der Skatspieler montags, 12:00 Uhr: Bingo montags, 13:00 Uhr: Handarbeitszirkel

61


Kultur

dienstags, 09:00 Uhr: Probe der Theatergruppe „Runzelrübchen“ mittwochs, 09:30 Uhr: Sport für Junggebliebene mittwochs, 13:30 Uhr: Singegruppe der Seniorinnen donnerstags, 13:00 Uhr: Zeichenzirkel

Seniorenbetreuung Stahnsdorf

Dienstag, 04. Oktober, 14:00 Uhr Tanz für Senioren mit DJ Winne Töppich, Eintritt: 1,– Euro Donnerstag, 06. Oktober, 14:00 Uhr Internationale Volkstänze mit Tanzlehrerin Stefanie Köhler, Teilnahme kostenlos Dienstag, 11. Oktober, 14:00 Uhr Modenschau mit der Modekommode Kühlungsborn bei Kaffee und Kuchen, Eintritt frei, Neues Rathaus/ Stubenrauchsaal Dienstag, 18. Oktober, 13:00 Uhr Preisskat, Leitung: Heinz Timm Donnerstag, 20. Oktober, 14:00 Uhr Ein Strauß bunter Melodien, Konzert mit Violine und Klavier, Eintritt: 1,– Euro Donnerstag 27. Oktober, 14:00 Uhr KlatschKaffee: „Eine musikalische Städtereise“ Moderation: Jutta Neißer, nur mit Anmeldung im KlatschKaffee am 29.09. Sonntag, 30. Oktober, 16:00 Uhr Kabarett am Obelisk, Potsdam, Veranstalter: Volkssolidarität, Telefon: 03328 471577

SenVital

Seniorentreff Großbeeren Lindenstraße 18 14979 Großbeeren Ansprechpartnerin: Frau Frase Tel.: 033701 57541 Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 07:00 – 15:00 Uhr Sie haben weitere Termine? Schicken Sie uns eine E-Mail an kultur@stadtblatt-online.de.

Gemeinde Stahnsdorf Annastraße 3, 2.OG, Raum 2.11 14532 Stahnsdorf Tel.: 03329 646218

Senioren- und Pflegezentrum Kleinmachnow am Rathausmarkt GmbH Förster-Funke-Allee 101 14532 Kleinmachnow Tel.: 033203 60010 www.senvital.de

mittwochs, 09:30 – 13:00 Uhr Kochgruppe, ab 12:00 Gem. Mittagessen mittwochs, 13:00 – 15:30 Uhr offener Treff donnerstags, 11:30 – 18:00 Uhr offener Treff donnerstags, 13:00 – 14:00 Uhr individuelle Gesprächs- und Beratungszeit donnerstags, ab 14:30 Uhr Kaffeerunde freitags, 09:30 – 10:30 Uhr Frühstücksvorbereitungen freitags, ab 10:30 Uhr Frühstück freitags, 13:00 – 14:30 Uhr Offener Treff

Villa Mittelhof, Zehlendorf Teltower Heimatfreundekreis 1987 Gustl-Sandtner-Straße 8 c, 14513 Teltow

Mehrgenerationenhaus Phoenix Teltower Damm 228

Informationen und Anmeldung: Horst Fleischer, Tel.: 03328 300689 Montag – Donnerstag: 20:30 – 22:00 Uhr

Telefon: 030 80197514 www.mittelhof.org selbsthilfe@mittelhof.org

Sonstiges Türklinke e. V. – Kontakt- und Beratungsstelle

AD(H)S-Betroffene und Angehörige Mehrgenerationenhaus Phoenix, Teltower Damm 228, 14167 Berlin

Saalestraße 4, 14513 Teltow Tel.: 03328 331742 www.tuerklinkeev.de montags, 11:30 – 18:00 Uhr offener Treff montags, 13:00 – 14:00Uhr individuelle Gesprächs- und Beratungszeit montags, ab 14:30 Uhr Kaffeerunde dienstags, 10:00 – 11:30 Uhr Sport in der Jahnsporthalle

Foto: pixabay.com

Impressum 26. Jahrgang in Fortführung des Teltower Stadt-Blatts, der Kleinmachnower Zeitung und des Stahnsdorfer Ortsanzeigers Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel./Fax: 03328 3164 -50, -72, www.stadtblatt-online.de · Herausgeber: Andreas Gröschl Verantwortlicher Redakteur: Stefanie Jakob, Redaktion: Simone Gogol, Andrea Nebel, Tel.: 03328 3164 -65, Fax: -76, lokal.report@stadtblatt-online.de Grafik, Layout: Freike Pleizier, Heike Rohde, Kai Vogel, Titelfoto: fotofun4u/PIXELIO, Druck: Druckerei Conrad GmbH Anzeigen: Michael Gröschl, Tel.: 03328 3164 -54, Fax: -72, michael.groeschl@stadtblatt-online.de Anzeigenliste: Zur Zeit gilt die Anzeigenliste 01/2015 und die Kleinanzeigenliste Nr. 07/12. Für unaufgeforderte Zuschriften, Bilder und Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Abonnement: für Ortsansässige 21 Euro, für Auswärtige 33 Euro (inkl. Porto), im Online-Abo 12 Euro. Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Bankverbindung: Commerzbank AG, BLZ 160 400 00, Konto-Nr.: 572 12 87, IBAN DE66 1604 0000 0572 1287 00, BIC COBADEFFXXX Copyright: Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei der Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder in Fällen höherer Gewalt und Streiks kein Entschädigungsanspruch. Termine für die November-Ausgabe: Redaktions-/Anzeigenschluss: 18. Oktober 2016

62

lokal.report | Oktober 2016


Aus den Orten

JETZT MIT € 7.400,– JUBILÄUMSBONUS*

www.stadtblatt-online.de

Meine (T)Raumdecke in nur 1 Tag! Besuchen Sie unsere Ausstellungen oder rufen Sie uns an!

Pflegeleicht und Hygienisch

Zimmerdecken Beleuchtung Zierleisten

Plameco Deckensysteme Brandenburg Besuchen Sie unser Musterstudio Mo.–Fr. 7–19 Uhr 14776 Brandenburg an der Havel Wilhelmsdorfer Landstraße 43 Tel.: (0 33 81) 63 64 11 • www.plameco.de

Tipp 264 Das neue iPhone 7 / 7plus Die beiden neuen iPhone Varianten sind da: gleiches Design, gleiche Abmessungen, doch viel Power unter der Haube. Der neue Prozessor A10 ist fast doppelt so schnell wie der A9 vom 6s und dennoch stromsparender. So kann man mit dem iPhone 7 fast 2 Stunden länger telefonieren. Neu ist der Home-Button, der nicht mehr mechanisch, sondern vibrationsmotorisch ist. Der Klinkenanschluß für Kopfhörer ist weggefallen, dafür ist das iPhone nun gut gegen Wasser geschützt. Einen kurzen Plumps ins Waschbecken dürfte das iPhone nun gut überstehen. Besonders innovativ ist die Kamera geworden. Mit 1,8 Lichtstär-

Ihre gebührenfreie Servicenummer

lokal.report | Oktober 2016

1.6 l dCi, 96 kW (130 PS), Tageszulassung 08/2016 inkl. NissanConnect Navigationssystem mit Rückfahrkamera, Klimaautomatik, aktive Spurkontrolle u.v.m.

BEI UNS NUR €

23.990,–

Gesamtverbrauch l/100 km: innerorts 5,3, außerorts 4,4, kombiniert 4,7; CO2 -Emissionen: kombiniert 122,0 g/km (Messverfahren gem. EU-Norm); Effizienzklasse: A. Abb. zeigt Sonderausstattung. *Ersparnis gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers für ein nicht zugelassenes Neufahrzeug. Das Angebot gilt nur solange unser Vorrat reicht.

?

www.autohaus-wegener.de

ke, 12 Megapixel, Bildstabilisator und beim 7plus sogar zwei Kameras, eine als Weitwinkel, die andere als TeleobHEW-513-90x150-4c-QQ-7933.indd jektiv (56mm, f/2,8), sorgt für bessere und schärfere Fotos.Und ab Jahresende soll es auch möglich sein, die Tiefenschärfe zu beeinflussen. Diese Funktion haben an sich nur richtige Kameras mit Blendeneinstellung. Auch die Frontkamera für die Selfies hat nun Bildstabilisator und 7 Megapixel. Es gibt die iPhones mit 32/128/256 GB Speicherkapazität und jetzt in schwarz,matt oder diamantglänzend. Klingt toll – doch kratzanfälliger – sagt Apple. Preise beginnen ab 760 € und enden bei 1.120 €. Fliegen kann es noch nicht.

Autohaus Wegener GmbH Zossener Landstr. 12, Ludwigsfelde Tel. 03378 8585-0 Wegener Automobile GmbH Fritz-Zubeil-Str. 51, Potsdam Tel. 0331 74390-0

1

21.09.16 11:40

Probleme mIT

Seminartermine Powerpoint Aufbaukurs............................................ vom XML Grundkurs ...................................................... vom InDesign Grundkurs................................................. vom Excel VBA Grundkurs ............................................. vom

0800 5 777 333

NISSAN QASHQAI ACENTA Diesel Automatik

KAlK

13.10. – 14.10.2016 17.10. – 19.10.2016 17.10. – 19.10.2016 24.10. – 26.10.2016

www.pc-college.de kleinmachnow@pc-college.de

Wir enthärten Ihr Wasser! Stave Wassertechnik GmbH Ruhlsdorfer Straße 95 (Greenpark) · 14532 Stahnsdorf Telefon: (0 33 29) 60 30 - 30

63


25 Jahre DÜRBUSCH WINTERGÄRTEN | TERRASSENDÄCHER | GLASHÄUSER | GLAS-FALTWÄNDE Vor seiner Selbständigkeit arbeitete Firmengründer Heinrich Dürbusch als Monteur für Wintergärten einer namhaften WintergartenProduktions-Firma. Als 1989 die Mauer fiel, entschied sich die Familie, aus dem Beruf des Vaters eine selbständige Firma für Bauelemente zu gründen. Als seine Söhne Thomas und Holger 1990 mit ihrem Vater in Berlin und Brandenburg tätig waren, entschieden sie, sich in dieser Region einen Firmensitz zu suchen. Im Frühjahr des Jahres 1991 konnte der jetzige Firmensitz am Nuthedamm 30 in PotsdamDrewitz gefunden werden. Der Grundstein für eine Firmengründung war gelegt.

einigen Jahren entwickelte sich das Bauelemente-Segment rückläufig, sodass sich herauskristallisierte, dass der Hauptanteil des Geschäftes der individuelle, hochwertige Wintergartenbau darstellen sollte. Durch kreative Planung und Verwendung hochwertiger Materialien wurden einige hundert Wintergärten errichtet. Durch den Erfolg mussten auch im technischen Bereich Einstellungen vorgenommen werden: Thomas Dürbusch konzentrierte sich in Folge auf die technische Klärung und den Verkauf, Holger und Heinrich Dürbusch übernahmen je ein Montageteam. Die Einweihung neuer Büroräume wurde im Jahr 2002 durchgeführt.

In der ersten Zeit arbeitete die Heinrich Dürbusch Firma als Einzelunternehmen und führte Kundendienstarbeiten und Wintergarten-Montagen durch. Nach kurzer Zeit konnte ein eigener Kundenstamm erarbeitet werden. Mit den Söhnen Thomas und Holger als weitere Gesellschafter wurde die Dürbusch GmbH gegründet. Nach

Heute hat die Firma Dürbusch 22 Mitarbeiter und wird auch in naher Zukunft Mitarbeiter einstellen. Im Jahr 2016 wird Dürbusch einen eigenen Wintergarten- oder Terrassendach-Reinigungsservice mit in das Leistungsprogramm aufnehmen. Somit werden Kunden von der Planung bis zur endgültigen Nutzung lückenlos betreut.

lokal.report Oktober 2016  

Monatsjournal für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Großbeeren und Berlin Steglitz-Zehlendorf lokal.report Oktober 2016

lokal.report Oktober 2016  

Monatsjournal für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Großbeeren und Berlin Steglitz-Zehlendorf lokal.report Oktober 2016