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Das Monatsjournal für Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf

September 2012

1,95 €

Jetzt vereint:

Ein Stückchen Ewigkeit ... „Affenclub“ verabschiedet sich mit regionalem Bandcontest, Seite 28 lokal.reporter in der Spur

Baumängel in Güterfelde

Zur SeebergGrundschule

Kulturtipps & Gewinnspiel September 2012

Oktober 2012


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ell wieder eingestellt werden muss. Das ist nicht sehr benutzerfreundlich. Besser geht das Versenden von Bildern über den Dateimanager. Entweder WIN-Taste + E drücken oder rechter Mausklick auf die Starttaste und dann den Windows Explorer aufrufen, gewünschten Bildordner wählen und dort alle Bilder markieren (mit festgehaltener SRTG-Taste). Danach wieder die rechte Maustaste betätigen. Dort ‚senden an‘ wählen und E-Mail-Empfänger anklicken, dann erscheint, so wie bei Outlook früher, die Frage, in welcher Dateigröße die Bilder versendet werden sollen. Jetzt die Größe wählen und es erscheint Outlook mit den verkleinerten Bildanhängen und Sie können Ihre E-Mail schreiben.

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lokal.report | September 2012


Editorial

Der Weg ist das Ziel … oder?

Impressum

Ein Editorial

22. Jahrgang in Fortführung des Teltower Stadt-Blatts, Stahnsdorfer Ortsanzeigers und der Kleinmachnower Zeitung

Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel.: (0 33 28) 31 64 50, Fax: (0 33 28) 31 64 72, www.stadtblatt-online.de Herausgeber: Andreas Gröschl Verantwortliche Redakteurin: Cornelia Schimpf

Foto: Jacob Kielhorn

Region. Der Weg ist das Ziel, so eine große Lebensweisheit aus dem fernen Osten dieser Welt. Sie soll uns sagen: Tue das, was du tust, bewusst! Die Dinge, die zu tun sind, brauchen ihre Zeit, diese Zeit aber ist ein Teil dessen, was erreicht werden soll. Übe dich in Gelassenheit! Gelassenheit allerdings fällt bisweilen etwas schwer, wenn man im morgendlichen oder feierabendlichen Berufsverkehrsstau quer durch die Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf (TKS) feststeckt. Dann wird die Bewältigung dieses Weges eher zäh, und irgendwie mag man die Sache mit dem Ziel nicht immer einsehen. Ebenfalls aus dem Osten kommt die Landesstraße L76, oder aber aus dem Westen – das hängt vom Ziel ab. Die Ost-West-Magistrale, die den Hauptverkehrsweg in TKS darstellt, beginnt mit der Mahlower Straße, endet kurz vor Potsdam in der Potsdamer Allee – oder eben umgekehrt, je nach Sichtweise. Die Sichtweise kann sich zwischen morgendlichem Weg zur Arbeit und Feierabendverkehr durchaus ändern, und nicht selten hat man viel Zeit, darüber herumzusinnieren. Wenn die Radfahrer einen überholen, auf dem Radweg rechterhand, dann heißt es, sich in Gelassenheit zu üben. Ein komplexes Umgehungsstraßensystem soll seit Langem jenen Zwang zur Gelassenheit vom gemeinen Berufspendler nehmen. Bereits seit 2002 gibt es vielfältige Planungen, die Ortslagen vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Umgesetzt wurde bislang nur lokal.report | September 2012

ein Teil des Teltower Spangensystems, und dennoch bleibt es häufig schwierig, die dortige Potsdamer Straße als Fußgänger zu überqueren. Aber der Weg ist das Ziel. Auch per pedes heißt es dann: Gelassenheit! Während man nun aber mit Hochdruck an der neuen Landesstraße L40n arbeitet, um unter anderem eine flinke Anreise zum Großflughafen BER zu gewährleisten, endet das, was mal die Biomalzspange werden soll, bislang immer noch im Busch. Lesen Sie dazu zielgerichtet die Seiten 12 und 13! Dass Wege bisweilen auch mal sehr kurz sein können, musste die Kleinmachnowerin Karin Güthoff bereits vor Jahren tragisch feststellen. Auf einer Reise ins Karibik-Paradies Belize wurde sie mit schnell endenden Lebenswegen konfrontiert: Diagnose AIDS. Die höhere Zielstellung jener Lebenswege bleibt meist auf dramatische Weise verschlossen. Sie enden in der Regel mit vorzeitigem Tod. Dabei gehört eigentlich nicht allzu viel Weisheit dazu, zur HIV-Prävention – glauben wir. Vor zwölf Jahren gründete Karin Güthoff gemeinsam mit ihrem Mann das HIV-Projekt Belize e. V. Begleiten Sie Karin Güthoff auf Seite 27 ein Stück in ein zwiespältiges Palmenparadies! Lesen Sie diesen lokal.report auf keinen Fall im Stau. Ihr Weg könnte abrupt enden. Machen Sie lieber einen Zwischenstopp an der Bratwurst-Bude in der WilhelmKülz-Straße (Seite 24 bis 26) und halten dort ein wenig inne! Rolf Niebel

Redaktion: Rolf Niebel, Jana Wierik, Beate Richter, Mathias Schimpf Tel.: (0 33 28) 31 64 - 65, Fax: - 76, lokal.report@stadtblatt-online.de Grafik, Layout: Marian Rolle, Sabine Engelmann, Jacob Kielhorn, Claudia Heinze Titelfoto: Thomas („Affenclub“) Anzeigen: Jana Raschke, Tel.: (0 33 28) 31 64 - 59, Fax: - 74, jana_raschke@stadtblatt-online.de Druck: Druckerei Conrad GmbH Anzeigenliste: Zur Zeit gilt die Anzeigenliste 2/12 und die Kleinanzeigenliste Nr. 07/12. Für unaufgeforderte Zuschriften, Bilder und Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Copyright: Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei der Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder in Fällen höherer Gewalt und Streiks kein Entschädigungsanspruch. Abonnement: für Ortsansässige 21 Euro, für Auswärtige 33 Euro (inkl. Porto). Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig.

Termine für den Oktober: Redaktionsschluss: 19.9.2012 Anzeigenschluss: 19.9.2012

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Inhalt

06 Aus den Orten

24-Stunden: Am Imbiss (S. 24) Einschulungen (S. 30)

06 Die Region auf einen Blick 07 Bürgermeisterfragen 08 Spannendes Gelände: Lokale Agenda wirft Blick auf‘s Ufer 09 Aus den Rathäusern: Regionales Griechenland?/ Parken als Problem/ Woges mit neuer Führung 10 Straßengespräche: Ungewisse Zukunft für Seeberg-Grundschule 12 „Irgendwie haben wir doch mit dem Thema mehr zu tun ...“ – Die lokal.reporter haben sich in die Spur gemacht 14 Anschläge 15 Keine Leute ... Kritik an neuer Verwaltungsstruktur 15 Aus und vorbei – Grüne wieder mit eigenständiger Fraktion 17 BER .. und kein Ende 17 Achtung, Trickbetrüger!

24 Die Region in 24 Stunden

24 Iss Wurscht ... Rente aufbessern mit Thüringer Rostbratwurst zum Frühstück

27 Porträt 27 „Belize ist so ein schaues Land“ – Karin Güthoff hängte ihren Beruf an den Nagel, um im Paradies AIDS-Kranken zu helfen

28 Kinder/Jugend 28 Ein Stückchen Ewigkeit ... „Affenclub“ ist am Ende – 6. Bandcontest zum Abschied 28 Mit der Tendenz zum Realistischen 29 Mit Händen und Füßen – Über besondere Begegnungen 30 Hurra, ich bin ein Schulkind ... Pilotprojekt „Inklusive Grundschule“ startet auch in der Region – Aber kein neuer Mietvertrag für die Grundschule Auf dem Seeberg 31 Fest der Kulturen – ClaB sucht Mitmenschen verschiedener Kulturen

18 Topthema 18 Kindertagesstätten mit Profil – Qualität, Konzept und Spezialisierung von kommunalen Kindergärten der Region

22 Leserpost Fotos: Mathias Schimpf

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lokal.report | September 2012


Inhalt

32 Sport

40 Historisches

32 Fußballtabellen 32 Vor dem nächsten Schritt? Fünf Zugänge beim TFV II 33 Landesmeisterschaft – MCC Schenkenhorst lädt ein 34 RSV Eintracht: Gerüstet für 2. Liga 34 Hockey-Team auf olympischen Spuren

34 Gesundheit/

40 Vom kriegswichtigen Betrieb zu gefährlichen Kriegsspielen – Das FATH- Gelände ist Dreckecke auf historischem Boden 42 Sicheres Auge, ruhig Blut ... sind des Schützen höchstes Gut – 150 Jahre „Friedrichs Schützengilde zu Teltow“

45 Kulturteil:

Tipps und Termine

Soziales

34 Kinderärztlicher Bereitschafts- dienst im September 34 Apothekenbereitschaften im September 35 Mitgestalten?! Seniorenbeirat vs. Jugendparlament? 35 Kultur der Vielfalt – 50 Jahre Augustinum Wohnstifte

45 13. Teltower Rübchenfest 46 Typische Ansichten – Werke des Architekten Hajo Kölling im Gemeindezentrum 46 Kino-Tipp: „Herr Wichmann aus der dritten Reihe“ 46 Buchtipp aus der Bibliothek 47 Kräutergelüste: Zimmer Theater vor der zweiten Premiere 47 Vorhang auf! Senta Berger liest aus ihrer Biografie 47 Buchtipp aus der Bibliothek 48 Hobby & Freizeit: Elitär und teuer? Das Golfspiel avanciert schon längst zum Breitensport 48 Hobby & Freizeit: Was Sie zum Golfspielen wissen müssen 53 Gottesdienste 55 Selbsthilfegruppen 56 Preisrätsel: Freikarten Ihrer Wahl zu gewinnen! 58 Empfehlungen aus Berlin & Potsdam

36 Firmen der Region 36 Peisverdächtig – ESL: Fachliche Kompetenz gepaart mit sozialem Engagement

38 Ratgeber recht 39 Betrugsmasche Hund? Nicht am falschen Ende sparen

Im Porträt: Karin Güthoff (S. 27) bulcnaF ne(S. bel40) slaW :trops Altes FATH-Gelände

Und der Veranstaltungskalender für den Monat September mit den Kulturtipps für die Region.

Fotos: privat (oben), Rolf Niebel (unten)

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lokal.report | September 2012

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Aus den Orten

Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf

Die Region auf einen Blick Teltow. Die Diakonischen Werkstätten feierten am 28. August ihr 40-jähriges Bestehen. 1972 hatten die Werkstätten ihre Arbeit auf dem Stammgelände des Diakonissenhauses an der Lichterfelder Allee aufgenommen. Angefangen mit sechs betreuten Menschen sind heute rund 285 Beschäftigte und 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer mechanischen Werkstatt, einem Kräutergarten, im Garten- und Landschaftsbau, einer Wäscherei, im Bereich Hauswirtschaft und Gebäudereinigung sowie in einer Cafeteria tätig. Eine Ausstellung wirft einen Blick zurück. cos

Foto: Gemeinde Kleinmachnow

Stahnsdorf. Seit dem 13. August rollt der Verkehr auf dem ersten Abschnitt der Ortsumgehung Güterfelde. In Betrieb genommen wurde der Abschnitt zwischen der L 77 (Stahnsdorfer Damm) und dem bereits ausgebauten Abschnitt der L 40 (neu) Richtung Großbeeren. Die alte L 40 (Großbeerenstraße) zwischen Güterfelde und Marggraffshof musste aufgrund von Umbaumaßnahmen bis zum 22. August voll gesperrt werden. Für diese Zeit wurde jeglicher Verkehr über die neue L 40 geführt. Jetzt nach Wiederherstellung der alten L 40 ist die Regelung aufgehoben. bri

Region. An insgesamt 29 Standorten wurde am 13. August an die Mauer erinnert. In Teltow gedachte man an der Knesebeckbrücke den Opfern der Teilung, in Kleinmachnow kam man gemeinsam mit Vertretern des unmittelbar angrenzenden Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf am Adam-Kuckhoff-Platz zusammen, um das Andenken der Mauertoten lebendig zu halten. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung, René Rögner-Francke, und der Bezirksstadtrat für die Abteilung Soziales und Stadtentwicklung, Norbert Schmidt , waren u. a. vor Ort. cos

Foto: Beate Richter

Kleinmachnow. Auch wenn das Gebäude der Steinwegschule in den 1960er Jahren als DDR-Typenbau errichtet wurde, erhielt es seine ganz individuelle Note. Mit einem rund 30 Quadratmeter großen Mosaik wurde die Nordfassade geschmückt. Doch die Jahre hinterließen ihre Spuren, und das Mosaik drohte sich von der Wand zu lösen. In den Sommerferien waren nun Restauratoren am Werk, die das Mosaik wieder an den Untergrund anbanden und die Gefahr weiterer Rissbildungen eindämmten. Anschließend wurde es neu verfugt und gereinigt. PM/cos

Foto: Beate Richter

Teltow. Am 11. August fand in der Geschwister-Scholl-Straße ein Spielplatzfest statt. Die MädchenZukunftsWerkstatt (MZW) organisierte den bunten Nachmittag bereits zum 5. Mal. Von Sportspielen über Kinderschminken, Bastel- und Malangeboten bis hin zu Kindertanz und Kuchenbasar war für die kleinen Besucher alles dabei. In diesem Jahr gab außerdem die Capoeira-Gruppe der MZW einen Einblick in ihr Training. Der Erlös des Kuchenbasars soll an ein Kinder-Capoeira-Projekt in Rio de Janeiro/Brasilien gehen. cos

Foto: Gemeinde Kleinmachnow

Stahnsdorf. Der Vorsitzende des SPDUnterbezirks Potsdam-Mittelmark und MdL, Sören Kosanke, sowie Mitglieder der SPDOrtsvereine Teltow, Stahnsdorf, Güterfelde und Kleinmachnow gedachten am 24. August auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof dem sozialdemokratischen Politiker Rudolf Breitscheid. Breitscheid war an diesem Tag vor 68 Jahren im Konzentrationslager Buchenwald, wahrscheinlich bei einem Luftangriff, zu Tode gekommen. Nach Kosankes kurzen Nekrolog legten die Anwesenden am Grab Kränze nieder. bri

Foto: Beate Richter

Der Beschäftigte Sebastian Schulz

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Foto: jaw

lokal.report | September 2012


Aus den Orten

Bei den Bürgermeistern nachgefragt

BM Thomas Schmidt (Teltow)

BM Michael Grubert (Kleinmachnow)

BM Bernd Albers (Stahnsdorf)

Bürger bemängeln das HerausgabeProzedere bezüglich der Gelben Säcke. Wäre es nicht möglich, mehr Kulanz walten zu lassen und nicht nur eine Rolle pro Bürger herauszugeben?

Ein Leser des lokal.reports fragt: Der Rückstau an der Kreuzung Schleuse, Stolper Weg, Hohe Kiefer ist zu Stoßzeiten in Richtung Dreilinden enorm. Warum wird hier kein Kreisverkehr errichtet?

In den letzten Monaten ist viel über die Zukunft des Bürgerhauses in Güterfelde geredet worden. Wie geht es hier weiter?

Thomas Schmidt: Die Ausgabe Gelber Säcke im Bürgerservice läuft nach unserer Ansicht weitestgehend unproblematisch ab. Die Aussage, dass nur eine Rolle pro Bürger herausgegeben wird, kann meinerseits nicht nachvollzogen werden, da das Sachgebiet glaubhaft versicherte, dass wir den Bürgern möglichst 2–3 Rollen mitgeben, sofern das Kontingent es zulässt. Die Bestellmenge richtet sich nach dem bestehenden Bedarf. Stellen wir eine erhöhte Nachfrage fest, reagieren wir darauf unmittelbar im Zuge der nächsten Bestellung. Ausgabeengpässe können unsererseits jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Dies liegt schlicht daran, dass die Mitteldeutsche Logistik GmbH (MDL), die für die Nachlieferung zuständig ist, nach eigener Auskunft erst beliefert, wenn mehrere Ausgabestellen eine Nachbestellung getätigt haben. Dies erfolgt nach Aussage des Unternehmens aus organisatorischen Gründen, um die Auslieferung zu einer Tour zusammenfassen zu können. Die MDL hat uns daher gebeten, in solchen Fällen vorübergehend an die anderen Ausgabestellen zu verweisen, die dann noch Rollen vorrätig haben. Dies praktizieren wir auch entsprechend. Ich möchte daher nochmals darauf hinweisen, dass es neben der Stadtverwaltung weitere Ausgabestellen gibt. Dies sind nach meinem Kenntnisstand neben dem APM Wertstoffhof folgende: Angelsport (Oderstraße), Leib & Seele (Kantstraße), Zeitschriftenladen (Potsdamer Straße) und Werkzeughandel (Brahmsstraße). lokal.report | September 2012

Michael Grubert: Stauerscheinungen am Stolper Weg und dem Knoten Hohe Kiefer/Stolper Weg/Stahnsdorfer Damm sind in der Bauverwaltung nicht bekannt. In den Spitzenstunden des Berufsverkehrs morgens und am Spätnachmittag gibt es die üblichen Wartezeiten an der Ampel, die für eine Haupterschließungsstraße normal sind. Allerdings ist augenblicklich ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in den Spitzenstunden zu beobachten, weil einige Autofahrer wegen der Baumaßnahmen die Avus umfahren und den Weg nach oder von Berlin durch Kleinmachnow nehmen. Mit Beschluss Maßnahmenkatalog II hat die GV im Mai 2009 die Vorbereitung und Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung verkehrlicher Situationen beschlossen. Danach sollen kleine Kreisverkehre an den Autobahnabfahrten entstehen und am Knoten Stahnsdorfer Damm/Hohe Kiefer/ Stolper Weg soll ein Kreisverkehr unter Berücksichtigung der Schulwege errichtet werden. Konkrete Planungen und Haushaltsanmeldungen liegen bisher nicht vor, da andere Maßnahmen höhere Priorität haben. Die Sanierung der A 115 ist erforderlich gewesen, also sinnvoll, hätte aber besser abgestimmt werden müssen mit den Sanierungsarbeiten der S-Bahn. Die Kritik wurde bei Anhörung im Ministerium Herrn Minister Vogelsänger persönlich vorgetragen.

Bernd Albers: Die Gemeinde Stahnsdorf hat dem Verein „Bürgerhaus zu Güterfelde 03“ das Bürgerhaus in Güterfelde zur kostenlosen Nutzung inklusive der Möglichkeit der gewerblichen Vermietung überlassen. Im April fand in der Gemeindevertretung (GV) der Antrag des Vereins auf Kostenübernahme von Umsatzsteuerforderungen des Finanzamtes durch die Gemeinde Stahnsdorf keine Mehrheit. Im Juni habe ich in die GV nochmals eine Vorlage zur Änderung des Nutzungsvertrages eingebracht, um eine Unterstützung des Vereins aus Steuereinnahmen der Gemeinde mehrheitsfähig zu machen. Auch dieser Vorschlag wurde abgelehnt. Für beide Ablehnungen mit ursächlich war u.a. die fehlende Bereitschaft des Vereins, alle Einnahmen und Ausgaben komplett bzw. detailliert offen zu legen. Nunmehr muss der Verein also seine Außenstände beim Finanzamt allein begleichen. Hierzu sind dem Verein und mir alle willkommen, die hierzu einen Beitrag leisten wollen. Ich würde mich freuen, wenn Unternehmen oder auch Privatpersonen mit ihrer Spende zum Überleben des Vereins beitragen könnten (Kontakt: 0 33 29 69 72 20). Sollte der Verein die Mittel zum Begleichen der Außenstände nicht aufbringen können, wird im Ergebnis die Gemeinde Stahnsdorf das Bürgerhaus betreiben und so den Erhalt des Bürgerhauses als Begegnungsstätte in Güterfelde sicherstellen. In jedem Fall bleibt das Bürgerhaus in Güterfelde also erhalten.

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Aus den Orten

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Teltow. Kaum einer weiß, dass links neben der Knesebeckbrücke, auf Berliner Seite, in der Zeit zwischen April und September immer mittwochs und sonntags die Stern- und Kreisschifffahrt Halt macht, um Passagiere an Bord zu nehmen oder andere in die idyllische Natur entlang des Kanals zu entlassen. An eben dieser Haltestelle scharrte sich am 15. August zum höchsten Sonnenstand eine wissbegierige Gruppe um Klaus Georg Weißenberg, den Ansprechpartner für die Belange der Lokalen Agenda im Teltower Rathaus. Getreu dem Motto „Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön...“ lud besagte Agenda zu einem gemütlichen Bootstrip auf den Teltowkanal ein. In locker-maritimer Atmosphäre wollte man über die Ufergestaltung des selbigen plaudern. Dabei kamen interessante Anekdoten aus der Geschichte des Kanals zu Tage. „In der kleinen Laube hinter der alten Teltow-Werft hat der Kaiser 1906 der Eröffnung des Kanals beigewohnt“, erzählt Elisabeth Camin. Ihr Herz schlägt für den Kanal und für den Umweltschutz. Sie kritisiert, dass noch immer viel Staub und Bakterien über Abwassersysteme in den Teltowkanal gelangen. Bis vor wenigen Jahren war sie in der Lokalen Agenda aktiv, überlegt nun, sich wieder mehr einzubringen. Die Idee, die Teltow-Werft-Brücke wieder zu errichten, gefällt ihr. „Das wäre eine Abkürzung nach Berlin.“ Camin kann sich auch Badestellen am Machnower See vorstellen. „Auch das wäre eine Aufwertung, aber vermutlich ist viel in Privatbesitz.“ Realistischer ist da schon, die seit letztem Sommer existierenden Sitzterrassen auf Teltower Gemarkung, in Nähe des Klöster-Geländes, zu erweitern, um dort beispielsweise Open-Air-Veranstaltungen durchzuführen. Musiker und Theatergruppen könnten vom Schiff aus – oder von einer schwimmenden Bühne – das Ufer bespielen. Dieses Angebot ließe sich womöglich auch gut in das geplante Marina-Ensemble integrieren. Leider versäumten die Organisatoren, im Vorfeld zusammenhängende Sitzplätze für die etwa 20 Teilnehmer zu reservieren. Somit saßen die Gäste weit verstreut, und ein konstruktiver Austausch in großer Runde war kaum möglich. Zwar bemühten sich Klaus Georg Weißenberg und die Kleinmachnowerin Barbara Sahlmann, an der einen oder anderen Stelle längere Ausführungen unter die Agenda-Gruppe zu streuen, doch kamen nur wenige in den Genuss dieser interessanten Erläuterungen. Dafür entbrannten zwischen einzelnen Gästen spannende Gespräche. Cornelia Schimpf lokal.report | September 2012


Aus den Orten

Aus den Rathäusern Regionales Griechenland?

Parken als Problem

Woges mit neuer Führung

Teltow. Der Unmut über das Verhalten der Nachbarkommunen ist groß. Mit dem Beschluss aus dem vergangenen Jahr, die von der Hoffbauer-Stiftung angedachte Vierfeldsporthalle auf dem Schulcampus am Schwarzen Weg finanziell zu unterstützen, steht die Stadt nun bis auf Landkreis und Hoffbauer selbst ziemlich allein auf weiter Flur. Stahnsdorf hat sich komplett zurückgezogen und Kleinmachnow übernimmt nur 206 500 statt der, gemäß des Schülereinzugsgebietes, 875  000 Euro. Aufgrund dessen hat Hoffbauer die geplante Halle auf drei Felder reduziert. Trotz der fehlenden Unterstützung aus den Nachbarorten will Teltow am Projekt festhalten und seinerseits 437 000 Euro dazugeben – auch wenn sich die Abgeordneten im Hauptausschuss des Eindrucks nicht erwehren können, dass immer nur Teltow zur Kasse gebeten wird. „Stahnsdorf und Kleinmachnow sind irgendwie unser regionales Griechenland“, kommentierte Hans-Peter Goetz (FDP) die Lage im Ausschuss am 20. August. Für Eberhard Adenstedt (Die Grünen) ist die Summe in Anbetracht der Entwicklungen nicht mehr adäquat. Aber, wie weiter? Nicht nur Christine Hochmuth (SPD) forderte, „wir müssen im Wort stehen“. Auch Dr. Carola Fanter (BIT) will weiterhin dabeibleiben: „Wir dürfen uns nicht nur an Stahnsdorf orientieren – wir brauchen endlich eine Einigung.“ Weil 2011 eine Vierfeldsporthalle beschlossen wurde, schlug Steffen Heller (Die LINKE) vor, den Zuschuss auf 327 000 Euro zu verringern. Dieser Änderungswunsch fand allerdings keine Unterstützung. Die insgesamt 4,7 Millionen teure Halle soll dem Schulsport und Vereinen der Region offen stehen. cos

Kleinmachnow. Das Sommerloch hält an. Zwar sind die Ferien vorüber, bestimmte Themen und ihre Behandlung in der neuen Sitzungsperiode haben jedoch noch einen gewissen Urlaubscharakter. In der Ernst-Thälmann-Straße echauffiert man sich seit Längerem über zwei dauerhaft abgeparkte Wohnmobile im Abschnitt zwischen Steinweg und Hohe Kiefer. Im Rahmen der offenen Fragenliste beschäftigte sich am 8. August auch der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Ordnungsangelegenheiten (UVO) mit diesem Problem. Ein Anwohner der Ernst-Thälmann-Straße erhielt im Ausschuss Rederecht und sprach im Namen aller betroffenen Nachbarn für die Entfernung der beiden Wohnmobile aus: „Die Situation hat sich zugespitzt, weil die Eigentümer sich weigern“, erklärte der Bürger. „Vom Ordnungsamt gibt es keine Unterstützung. Da ist kein Parkverbot, da können wir nichts machen, heißt es.“ Ob die Möglichkeit bestünde, die Parkordnung zu ändern, eventuell eine zeitliche Begrenzung einzuführen, wird als Anfrage formuliert. Immerhin würden die beiden Fahrzeuge eine Gefährdung für Radfahrer und Schulkinder darstellen, da die Straße nicht ausreichend eingesehen werden könne. „Es ist rechtlich so, dass unter den gegebenen Umständen das Parken der Wohnmobile dort zulässig ist“, erklärte Axel Brömmer vom Fachbereich Recht/Sicherheit/Ordnung. „Wir werden dort keine Allgemeinverfügung erlassen können, weil wir zwei Wohnmobile weghaben wollen.“ Erst müsse geprüft werden, ob tatsächlich eine Gefährdung vorliege. Es muss zu einer Lösung in der Verwaltung kommen, so Maximilian Tauscher (CDU). Die Parkdisziplin in Kleinmachnow sei ein generelles Problem. Rolf Niebel

Stahnsdorf. Die Chefin der Stahnsdorfer Wohnungsgesellschaft (Woges) Anja Zander musste gehen. Dies war das Ergebnis einer extra einberufenen Gemeindevertretersitzung am 9. August. Zur Begründung wurde im öffentlichen Teil der Sitzung von „Pflichtverletzungen“ gesprochen. Bürgermeister Bernd Albers (BfB) wurde von den Gemeindevertretern beauftragt, Dr. Wilhelm Prögel aus Teltow als Nachfolger zu bestellen. Dr. Prögel ist ehemaliger Geschäftsführer der Teltower Wohnungsbaugesellschaft und war im Herbst 2011 in den Ruhestand gegangen. Nun soll sich der Fachmann bis zum 31. März 2013 damit beschäftigen, eine Bestandsaufnahme der Wohnungsgesellschaft Stahnsdorf durchzuführen und anschließend neue Perspektiven zum Umgang mit den Wohnungsbeständen entwickeln, teilte die Gemeinde mit. Im Vorfeld sorgte die Abwahl von Anja Zander für heftige Auseinandersetzungen. Vor allem die CDU kritisierte das Sitzungschaos der Verwaltung und schaltete die Kommunalaufsicht ein. Einem Antrag der CDU zur Abwahl des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Gerold Mälzer wurde jedoch nicht zugestimmt. Daniel Mühlner, Vorsitzender der CDU Stahnsdorf sagte: „Herr Albers hat seinen Willen durchgesetzt und damit einen Pyrrhussieg errungen. Er war nicht in der Lage, ein würdevolles, faires Abberufungsverfahren zu organisieren. Das politische Klima ist beschädigt und Stahnsdorf erscheint in der Öffentlichkeit mehr und mehr als Bananenrepublik.“ Außerdem warf Mühlner Albers Indiskretion sowie die öffentliche Herabwürdigung der Woges-Chefin vor, was Albers dementierte. Zu den Gründen der Abwahl wollte er keine Stellung nehmen. bri

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Kleinmachnow. Erst am 4. August wurden 41 Kinder in der Grundschule Auf dem Seeberg neu eingeschult. Gerade mal zwei Schulwochen waren geschafft, da erreichte die Öffentlichkeit die überraschende Nachricht, dass der Mietvertrag der dritten kommunalen Grundschule mit der Berlin Brandenburg International School (BBIS), der Seeberg-Eigentümerin, nach 2015 nicht verlängert werde. Lehrer, Eltern und Kleinmachnower bangen nun um die Zukunft der beliebten Schule. Vor acht Jahren entschied sich die Gemeinde zur Errichtung einer neuen zweizügigen Schule, weil die Steinweg- und Eigenherdschule die anwachsenden Schülerzahlen nicht mehr bewältigen konnten. Ging die Seeberg-Grundschule 2005/06 noch als Interimslösung an den Start, hat sie sich zwischenzeitlich in der Kleinmachnower Bildungslandschaft etabliert. Heute lernen dort 270 Schüler. Seit dem aktuellen Schuljahr nimmt man zudem an der Pilotphase „Inklusive Schule“ teil. Überall wird sie als kleine, übersichtliche, familiäre Schule geschätzt. Und die Gemeinde investierte 3,3 Millionen Euro in den angemieteten Standort. Dennoch fehlte bislang ein offizielles dauerhaftes Bekenntnis zur dritten Grundschule. Genau das erwarten jetzt viele Kleinmachower. Man darf gespannt sein auf die Diskussion in der Gemeindevertretung am 6. September. Im Februar 2013 müssen Eltern den nächsten Jahrgang Abc-Schützen anmelden. Spätestens dann sollte Klarheit darüber herrschen, ob und wo es für die dritte Grundschule weitergeht. Text/Fotos: Jana Wierik

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Christiane Spaltmann, Rektorin. Wir sind davon überrascht worden, dass der Mietvertrag nun nicht verlängert werden soll. Das war ja immer die Option, und so waren auch die Meinungen im Vorfeld, ja das wird schon. Mietvertrag nicht verlängern heißt erst einmal für uns – ganz positiv und optimistisch gesehen –, dass damit nicht zwangsläufig die Schule 2015 ausläuft, sondern dass man die drei Jahre nutzen muss, um zu sehen, wie es anschließend weitergeht. So haben wir es auch den Eltern gesagt. Wir sind im Gespräch mit den Gemeindevertretern, dem Bürgermeister, auch mit der BBIS. Wir müssen klären, ob wir hier am Standort bleiben oder ob es Alternativen gibt, die ja auch schon diskutiert werden. Wir haben etwa schon gehört, dass die Förderschule im Schleusenweg ins Gespräch gebracht wurde, ob es da vielleicht Möglichkeiten gibt, etwas aufzubauen. Wir brauchen drei kommunale Grundschulen in Kleinmachnow. Das ist erst einmal der wichtigste Schritt. Da hoffen wir auch auf die Gemeindevertreter, dass sie es nicht nur sagen, sondern einen richtigen Beschluss fassen mögen.

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Straßengespräche

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Birgit Fahlbusch und Maurice, 6. Klasse. Ich würde kämpfen, dass die Schule dort erhalten bleibt, weil wir sehr zufrieden sind mit der Grundschule Auf dem Seeberg. Es ist alles so klein und sehr familiär. Zwischendurch war Maurice auf einer Berliner Grundschule, weil wir umgezogen sind, aber dort haben wir ihn wieder runter genommen und in die alte Klasse umgeschult. Das spricht schon alles sehr für die Grundschule und die Lehrer. Drei Grundschulen sollte Kleinmachnow schon haben. Ein Rentner. Ich finde es nicht in Ordnung, was dort oben passiert. Da hätte doch die Internationale Schule von Anfang an klar sagen müssen, passt auf, Ihr habt einen Vertrag bis dann und dann. Inzwischen hat die Gemeinde so viel Gelder in die Grundschule investiert, und nun mit einem Mal kommen sie und brauchen die Schule selbst. Man hätte schon viel eher anfangen müssen, sich Gedanken zu machen. Auch die Gemeinde hätte bei Vertragsabschluss genauer klären müssen, wie lange es dort oben geht. Besonders wenn ich Geld reinstecke, will ich doch vorher Klarheit. Nun müssen sie bis 2015 entscheiden, was mit den Kindern passieren soll. Eine dritte Grundschule brauchen wir auf jeden Fall. Ich bin zwar Rentner, aber ich sehe auf den Straßen, wie viele Kinder wir haben. Annette Mild. Ich finde es sehr schade, zumal meine Kinder erst von der Steinwegschule auf die Grundschule Auf dem Seeberg gewechselt sind. Genauer gesagt, die große Tochter. Der Kleine ist jetzt erst eingeschult worden. Ich hoffe natürlich, dass die Schule in dieser Größe erhalten bleibt. Tja, man hätte sich eben nicht nur auf mündliche Aussagen verlassen dürfen, sondern was Schriftliches haben müssen. Ich hatte vorher im Ort gehört, dass der Vertrag bis 2018 verlängert worden ist. Nun war es doch nicht geschehen. Eine Kleinmachnowerin. Vertrag ist Vertrag. Wenn die anderen nicht kulant sind und verlängern, fangen die Probleme an. Ich weiß nicht, ob die Schülerzahlen so bleiben, dass eine dritte Grundschule gebraucht wird oder ob man die Kinder auf die anderen Schulen verteilen kann. Da müsste man sich genauer die tendenziellen Schülerzahlen anschauen. Ansonsten kann ich natürlich die Unsicherheit der Eltern verstehen. Aber ich kann auch die Sorgen der Internationalen Schule verstehen, deren Schülerzahlen weiter steigen. Sie ist eben die Eigentümerin. Für mich ist das alles zweischneidig. Anja Liebrenz. Mein Sohn ist hier gerade frisch eingeschult worden. Ich hatte von dem Gerücht vorher gehört. Von meinem Mann weiß ich, dass es wohl noch nicht endgültig entschieden ist. Ansonsten denke ich, die Schüler auseinanderzureißen und auf andere Schulen zu verteilen, macht keinen Sinn. Falls es nicht auf dem Seeberg weiter geht, dann hoffe ich sehr, dass ein anderer schöner Standort gefunden wird, wohin sie komplett umziehen würden. lokal.report | September 2012

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„Irgendwie haben wir doch mit dem Thema mehr zu tun ...“ Die lokal.reporter haben sich in die Spur gemacht Region. Jeden Morgen und pünktlich zum Feierabend zwängt sich eine Blechlawine durch die Potsdamer Allee, über den Bäkedamm in die Wilhelm-Külz-Straße in Stahnsdorf. Auf den Radwegen daneben strampeln Radfahrer am Abgas-Stau vorbei. Die Ost-West-Magistrale durch Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf ist ein verkehrstechnisches Nadelöhr. Am anderen Ende verzweifelt der Berufspendler am Ruhlsdorfer Platz an zu kurzen Ampelphasen und fehlendem Kreisverkehr. Diese Misere soll seit Jahren durch ein umfangreiches Umgehungsstraßensystem entschärft werden. Realisiert wurde bislang nur das Teltower Spangensystem – beginnend am McDonald‘s-Kreisverkehr und endend in der Mahlower Straße. Momentan ist die Umgehungsstraße L40(neu) in Bau. Bereits an der Güterfelder Kreuzung soll so der Verkehr weiträumig umgeleitet werden. Die lokal.reporter haben sich einmal in die Spur gemacht...

Durchgangsfähigkeit verringern? „L40(neu) ist eine Maßnahme des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg, zum Sachstand bitte dort nachfragen“, so der Kommentar der Gemeindeverwaltung Stahnsdorf. Für Frank Schmidt, Bereichsleiter Planung in der zuständigen Behörde, läuft alles nach Plan. „Im vierten Quartal 2013 wird die Ortsumgehung in Betrieb gehen“, so seine Ankündigung. Auch wenn man sich bspw. in Kleinmachnow durch Inbetriebnahme der L40(n) keine Auswirkungen auf die angespannte Verkehrslage verspricht, ist der Landesbetrieb von einer kommenden Entlastung überzeugt. „Auf jeden Fall“, glaubt

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Schmidt. „Durch die Reduzierung von vier auf zwei Spuren zwischen der Güterfelder Kreuzung und Ortseingang Stahnsdorf wird die Durchgangsfähigkeit verringert.“

„Manchmal stehen die bis zum Netto-Markt ...“ Noch schert an der Waldschänke Stahnsdorf ein Großteil der aus Richtung Potsdam anrollenden Blechlawine aus. „Die Sanierung der A 115 ist erforderlich gewesen, hätte aber besser abgestimmt werden müssen mit den Sanierungsarbeiten der S-Bahn“, erklärt die Kleinmachnower Pressesprecherin Martina Bellack. Seit Anfang 2012 ist die AVUS nur eingeschränkt befahrbar. Viele Pendler nutzen daher eine Ausweichstrecke über Stahndorf und Kleinmachnow. Zugleich verhindert

die Streckensperrung zwischen Berlin-Wannsee und Berlin-Charlottenburg die Nutzung des zügigeren und umweltfreundlicheren Regionalbahnverkehrs. Vielleicht in direktem Zusammenhang mit diesen umfassenden Gleis- und Straßenarbeiten zu sehen, ist ein erhöhtes Verkehrsaufkommen an anderer Stelle in der grünen Gemeinde. Tagtäglich staut sich die Autokolonne vom Knotenpunkt Hohe Kiefer/Stolper Weg/Stahnsdorfer Damm in Richtung Dreilinden zurück. „Manchmal stehen die bis zum Netto-Markt im Stolper Weg“, beschreibt ein Augenzeuge die Szenerie. Davon weiß man allerdings im Rathaus nichts. „Stauerscheinungen am Stolper Weg und dem Knoten Hohe Kiefer/Stolper Weg/Stahnsdorfer Damm sind in der Bauverwaltung nicht bekannt“, lässt Martina Bellack verlauten. „In

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Die lokal.reporter

Foto: Jacob Kielhorn

den Spitzenstunden des Berufsverkehrs morgens und am Spätnachmittag gibt es die üblichen Wartezeiten an der Ampel, die für eine Haupterschließungsstraße normal sind“, so die Gemeindesprecherin. Ein Kreisverkehr könnte Entlastung bringen – glauben die lokal.reporter. Die Baumaßnahmen an der AVUS werden irgendwann abgeschlossen sein, meint Martina Bellack. Trotzdem sollen kleine Kreisverkehre an den Autobahnabfahrten entstehen, auch an diesem Knotenpunkt. „Konkrete Planungen und Haushaltsanmeldungen liegen bisher nicht vor, da andere Maßnahmen höhere Priorität haben“, lässt uns Bellack aber wissen.

Interkommunales Projekt: Biomalzspange Wie hoch die Priorität bei der sogenannten Biomalzspange liegt, konnten die lokal.reporter nicht wirklich ermitteln. Seit Jahren hoffen die Anwohner der Teltower Iserstraße auf eine Entlastung ihrer vielbefahrenen Straße. „Bei der Biomalzspange handelt es sich um ein kommunales Projekt zweier Gemeinden. Bitte wenden Sie sich an die Kommunen“, so Lothar Wiegand, Pressesprecher im Landesministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) auf unsere Nachfrage, was den aktuellen Stand der geplanten Spange angeht. Die Kommunen Teltow und Stahnsdorf wiederum warten auf den Planfeststellungsbeschluss. „Die Unterlagen zum Bauvorhaben Biomalzspange liegen beim Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ... Solange der Stadt kein Planfeststellungsbeschluss zu diesem Vorhaben vorliegt, kann weder ein konkreter Zeitplan aufgezeigt werden, noch sind der Stadt die damit verbun-

denen Kosten bekannt“, teilte Teltows Pressesprecherin Andrea Neumann den lokal. reportern mit. „Die Stadt Teltow wird bis dahin weder Prognosen zu den Kosten noch zur zukünftigen Verkehrsführung abgeben können“, so Neumann weiter. Auf eine weitere Nachfrage beim MIL, wann denn mit dem Planfeststellungsbeschluss zu rechnen ist, erwiderte Lothar Wiegand: „Ich werde mich nochmal informieren, irgendwie haben wir doch mit dem Thema mehr zu tun als ich dachte.“ Am Ende hieß es aus dem Ministerium: „Wegen der dringenden Haushaltskonsolidierung des Landes stehen in den nächsten Jahren deutlich weniger Landesmittel für den Bau/Ausbau von Landesstraßen zur Verfügung, sodass eine Vielzahl geplanter Bauvorhaben auf unbestimmte Zeit verschoben werden müssen. Davon ist die L 77n auch betroffen, d.h. sie kann derzeit nicht in das Bauprogramm eingeordnet werden.“ Dieser Ausbau wäre allerdings eine Voraussetzung für den Bau der Biomalzspange. Die Gemeinde Stahnsdorf scheint noch davon überzeugt zu sein, dass alles nach Plan läuft. „Durch die Biomalzspange ist eine Entlastung der jetzigen L76 bezweckt und in Verbindung mit der geplanten L77n eine direkte Anbindung an die L40n geschaffen. Des Weiteren wird die L77 (alt) entlastet“, hofft Knote.

Keine Rennpiste durch die Teltower Altstadt“ Die bereits zwischen 2002 und 2008 fertig gestellte Nord-, Ost- und Südspange lässt die erhoffte Entlastung der Potsdamer Straße und Teltower Altstadt leider vermissen. An einem direkten Anrainerhaus prangt ein Transparent: „Keine Rennpiste durch die Teltower

Altstadt.“ Jenseits von Fußgängerampeln ist die Straße häufig nur schwer zu überqueren. Auch für Autofahrer dauert es oft extrem lange, bis sie aus Grundstücksausfahrten auf die Hauptstraße auffahren können. Durch die extrem kurzen Ampelphasen am Ruhlsdorfer Platz, so ein Berufspendler, entstehen dort oft lange Wartezeiten. Auf Antrag der Stadt Teltow soll die Potsdamer Straße zwischen dem Knotenpunkt Liebigplatz und Ruhlsdorfer Platz zur kommunalen Straße abgestuft werden. Wie Teltows 1. Beigeordnete Beate Rietz mitteilte, wurde die öffentlich-rechtliche Vereinbarung vom Land und von der Stadt bereits unterschrieben. „Die Abstufungsverfügung soll zum 1. Oktober 2012 wirksam werden. Ein Fördermittelbescheid liegt noch nicht vor“, so Rietz. Anschließend ist der eigentliche Straßenumbau vorgesehen. Die Stadt Teltow geht von einer Gesamtbauzeit von ca. zwei Jahren aus. Auch bei der Ruhlsdorfer Straße handelt es sich um eine Straße, die sich nicht in der Baulast der Stadt Teltow befindet. Straßenbaulastträger ist ebenfalls das Land Brandenburg. Allerdings ist die Stadt Teltow händeringend bemüht, eine Einigung mit diesem zu erzielen. Der Kommune geht es vorrangig darum, eine sichere Lösung – gerade für Fußgänger und Radfahrer – zu finden. Laut Stadtverwaltung wird aktuell über einen provisorischen Ausbau der Geh- und Radwege diskutiert. Frank Schmidt, Bereichsleiter Planung im Landesbetrieb Straßenwesen, kann noch nicht sagen, wann ein Beschluss vorliegt. „Das kann in diesem Jahr oder erst 2013 sein“, so seine Antwort. In Erwartung dessen schwingen sich die lokal. reporter auf den Drahtesel und erreichen hoffentlich sicher die Redaktion ... R.N./cos

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Da haben die Leipziger Bundesverwaltungsrichter die Kleinmachnower Klage einfach abschlägig beschieden. „Das Gericht hat unter seiner Robe kein Herz, …“, klagte der Sprecher der Bürgerinitiative (BI) Kleinmachnow gegen Flugrouten, zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes bezüglich des Planfeststellungsverfahrens zum Flughafen BER in der Presse. Das Gericht hat kein was? Man mag ja zu dem Urteil stehen, wie man will, aber was hat man denn erwartet? Ein „herzlichst Ihr Bundesverwaltungsgericht“? Dann könnte man von der Grande Dame Justitia gleich verlangen, dass sie bei Fielmann oder Ruhnke auf ein Kassengestell vorbei schaut, und selbst Höchststrafen mit einem charmanten Augenaufschlag verkündet. Wegen der herzlosen Bundesverwaltungsrichter möchte man nun vor´s Bundesverfassungsgericht ziehen. „Es geht um die subjektive Würde jedes Einzelnen“, so der BI-Sprecher weiter. Möchte man sich jetzt bei einer Verfassungsklage ernsthaft auf Art. 1 (1) des Grundgesetzes berufen? „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Wer bitteschön weiß denn schon, was Menschenwürde definitiv ist? Selbst Theodor Heuss, einer der Väter des Grundgesetzes, bezeichnete sie als „nicht interpretierte These“, als nicht deutbare Behauptung. Im Zweifelsfall kommt man dem Würde-Begriff höchstens per Ausschlussverfahren auf die Spur, indem man also feststellt, was so alles würdelos ist. Und wenn der BI-Sprecher dann zum Besten gibt, „Wir wollen, dass der Flughafen so in Betrieb genommen wird, wie er geplant, beantragt und genehmigt worden ist“, nimmt man dann nicht auch den dortigen Abschiebeknast für Asylsuchende billigend in Kauf? Dort sollen selbst Kinder „untergebracht“ werden, so ist einer Petition aus dem Flüchtlingsrat Brandenburg zu entnehmen, um sie im Asyl-Schnellverfahren zwecks Abschiebung abzuurteilen. Wie steht´s eigentlich da mit der „subjektiven Würde jedes Einzelnen“? Bleibt nur zu hoffen, dass sich die BI hier wenigstens täuscht, was die Herzenssache anbelangt, und dass Justitia blindlings den Weg zum Augenarzt gefunden hat. Das Klagen in Sachen Flughafenklage ist da wohl Jammern auf hohem Niveau. „Könnte man z.B. klagen, wenn man 200 Meter von der Biomalzspange entfernt wohnt, weil ja noch nicht klar ist, wie viele Autos nun künftig tatsächlich da langfahren?“, so eine Frage aus Reihen der Stahnsdorfer Grünen. Und wie macht man das an der Biomalzspange mit der „subjektiven Würde jedes Einzelnen“. Herzlichst: Wat soll´n dit? Rolf Niebel

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Kritik an neuer Verwaltungsstruktur Güterfelde. „Es ist immer die gleiche Antwort, die ich zu hören bekomme, wenn ich mit meinen Anliegen an die Verwaltung herantrete. Keine Leute!“, beklagt der Güterfelder Ortsvorsteher Dietrich Huckshold. „Früher hätte es das nicht gegeben“, meint er und kritisiert die neue Verwaltungsstruktur des Bürgermeisters. „Wer kümmert sich um bauliche Fragen, wo ist der Verantwortliche des Fachbereichs Bau, der verantwortungsvoll darauf achtet, dass Baufirmen ihre Zeitschiene und Verträge einhalten?“ 2010 habe eine Baufirma den Zuschlag für die Sanierung der Eingangstreppe am Bürgerhaus bekommen. Weil es Probleme mit der Denkmalschutzbehörde gab, seien die Arbeiten aufgeschoben worden. 2011 wurde entsprechend Geld in den Haushalt der Gemeinde eingestellt, bis heute jedoch wurde nichts dafür getan, dass es weitergeht. Die Treppe sei noch immer nicht in Ordnung, so Huckshold. „Die Verwaltung antwortete: Keine Leute!“ Die Terrasse sei jedoch saniert worden. Schon nach kurzer Zeit traten Fugenrisse an der geklinkerten Einfassungsmauer auf. Vermutlich ein Wasserschaden, so Huckshold. „Wir haben dies rechtzeitig gemeldet, denn es handelt es sich um eine Regressangelegenheit. Wieder kam die Antwort: Keine Leute.“ Bei der neuen, fast eine Million Euro teuren Güterfelder Turnhalle, die Mitte April eingeweiht wurde, gebe es eine lange Mängelliste, so der Ortsvorsteher. Einige Punkte seien inzwischen erledigt worden, wie zum Beispiel die Belüftungsanlage. Andere Mängel ständen aber noch aus. Die Wendeltreppe, die zu den Sanitärräumen führt, sei gefährlich, meint Huckshold. Über drei Stufen hinweg fehlt der Handlauf, auf der innenliegenden Seite gebe es gar keine Möglichkeit, sich festzuhalten. Zudem sei über der Treppe eine niedrige Deckenkante nicht gekennzeichnet (Stoßgefahr) und es gebe einen gefährlichen Zwischenraum zur Wand hin (Abrutschgefahr). Das Treppengeländer sei nur grundiert und nicht gestrichen worden. Es weise heute bereits Roststellen auf. Zu den Vorwürfen sagte Bürgermeister Bernd Albers (BfB) gegenüber dem Lokal.Report, dass es in der Tat einen urlaubs- und krankheitsbedingten personellen Engpass gegeben hat. Um dies abzufedern, sei es nach Fehlversuchen gelungen, zum September personellen Ersatz zu schaffen. An der Verwaltungsstruktur selbst, sieht der Bürgermeister kein Manko. bri

Aus und vorbei Grüne wieder mit eigenständiger Fraktion Teltow. Eberhard Adenstedt (Die Grünen) und Dr. Wolfgang Köhn (parteilos) gehen künftig in der Kommunalpolitik getrennte Wege. Wie der Ortsverband der Bündnisgrünen Teltow mitteilte, wurde in Abstimmung mit dem Vorstand am 21. August die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Mitglied der Linken, inzwischen aber parteilosen, Dr. Wolfgang Köhn beendet. Das Ende der 2-Mann-Fraktion kommt offensichtlich auch Köhn entgegen. „Als Stadtverordneter sah ich für eine weitere Zusammenarbeit mit Eberhard Adenstedt keine Grundlage mehr und teilte ihm und dem SVV-Büro in Teltow dies am 20. August 2012 mit“, so der Politiker. cos lokal.report | September 2012

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Aus den Orten

BER ... und kein Ende Initiativen rufen weiter zum Volksbegehren auf Region. Noch immer ist nicht klar, ob der Flughafen Willy Brandt (BER) wirklich am 17. März 2013 seinen Betrieb aufnehmen kann. In der letzten Aufsichtsratssitzung der Berliner Flughäfen wurde auf Mitte September verwiesen, um eine verlässliche Prognose abgeben zu können. Bis dahin prüfe der neue technische Geschäftsführer Horst Amann die Machbarkeit des Eröffnungstermins. Noch immer seien Arbeiten an der Brandschutzanlage im Gange. Nur wenig später machten neue Medienberichte die Verwirrung perfekt: Mit einer Eröffnung sei nicht vor Frühjahr 2014 zu rechnen ... Von diesem allgemeinen Hickhack um Schuldzuweisungen und Bauproblemen profitieren die Bürgerinitiativen (BI) – könnte man denken. Lautstark rufen diese auch in den TKS-Kommunen seit Anfang Juni zum Volksbegehren für ein Nachtflugverbot auf. Bisher kamen in der Region lediglich knapp 8 000 Unterschriften zusammen. Weil diese Zahlen bei Weitem nicht ausreichen, um politisch etwas zu bewegen, wollen die Initiativen „Kleinmachnow gegen Flugrouten e. V“ und „Teltow gegen Fluglärm e. V.“ auf zwei Veranstaltungen erneut die Bürger umfassend informieren. Am 13. September, um 19 Uhr, findet in Teltow eine Bürgerversammlung statt, die sich den Themen Volksbegehren, Nachtflug und Ge-

sundheit widmet. Unter den Referenten, die im Ernst-von-Stubenrauch-Saal zu Worte kommen werden, sind Prof. Dr. Richard Vahrenkamp (Fachgebiet Produktionswirtschaft und Logistik), Dr. med Christoph Brodel („Ärzte gegen Fluglärm“), Dr. med. Thoms (Vorstand des Infobüros Lichtenrade), Matthias Schubert (Sprecher der BI Kleinmachnow und des „Bündnis(ses) Berlin-Brandenburg gegen neue Flugrouten“) sowie Bürgermeister Thomas Schmidt. Unter dem Motto „Flughafen Berlin-Brandenburg – wie geht‘s für Kleinmachnow weiter?“ laden am 17. September, um 19 Uhr, Bürgermeister Michael Grubert und die BI zum Bürgerforum in den Kleinmachnower Bürgersaal ein. Zuletzt hatte die Gemeinde und einige Bürger Klage beim Bundesverwaltungsgericht gegen den Planfeststellungsbeschluss erhoben. Am 31. Juli wurde die Klage in Leipzig abgewiesen. Seitdem erwägt die Kleinmachnower Bürgerinitiative, das Bundesverfassungsgericht wegen Verstoßes gegen das objektive Willkürverbot anzurufen. Wie es aus Sicht der BI und der betroffenen Kleinmachnower Bürger nun im Fluglärmprotest weitergeht, ist Thema des Bürgerforums. Noch bis zum 3. Dezember haben Sie die Möglichkeit, Ihre Unterschrift für ein Nachtflugverbot in den hiesigen Rathäusern zu leisten. cos

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Achtung, Trickbetrüger! Die Teltower Wohnungsbaugenossenschaft warnt vor falschen Handwerkern Teltow. Einer taffen älteren Dame ist es zu verdanken, dass am 16. August vermeintliche Trickbetrüger nicht zum Zuge kamen. Die Mieterin der Gustl-Sandter-Straße staunte nicht schlecht, als sich gegen 10 Uhr jemand an ihrer Wohnungstür zu schaffen machte. Sie öffnete die Tür. Vor ihr standen zwei junge Männer in Malersachen, ausgestattet mit großem Schlüsselbund und Zettel. Mit der Begründung, im Auftrag des Vermieters zu kommen, um zu malern, wollten sich die Männer Zutritt verschaffen. Wie Michaela Erdmann von der betreffenden Teltower Wohnungsbaugenossenschaft (TWG) berichtet, habe die Rentnerin geistesgegenwärtig mit den Worten „ich habe keinen Auftrag erteilt“ gekontert und schnell wieder die Tür geschlossen. Sie wunderte sich, dass die Männer von Vermietung und lokal.report | September 2012

nicht konkret von der TWG sprachen. Von ihrem Wohnungsfenster konnte die Endsiebzigerin zudem beobachten, dass die Männer kein TWG-Auto fuhren. Umgehend rief sie ihre Wohnungsverwaltung an. Innerhalb weniger Stunden hingen in allen Aufgängen der Neuen Wohnstadt Hinweise für die Bewohner. Darin fordert die TWG ihre Mieter auf, äußerste Vorsicht walten zu lassen und von ihrem Recht Gebrauch zu machen, die Polizei zu informieren. „Wir haben sofort Anzeige erstattet. Wenn der Vorfall sich wiederholen sollte, weiß die Polizei Bescheid“, so Erdmann. Wenn Ihnen etwas Ähnliches passiert ist oder Sie etwas Vergleichbares beobachtet haben, können Sie sich unter (0 33 28) 45 77 32 oder m.erdmann@twg-eg.de an Michaela Erdmann wenden. Cornelia Schimpf

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Topthema des Monats

Kindertagesstätten mit Profil Qualität, Konzept und Spezialisierung von kommunalen Kindergärten der Region Region. In Deutschland gehört eine gute Kinderbetreuung und frühe Förderung für alle Kinder zu den wichtigsten Aufgaben. Das legt der Gesetzgeber fest. Deshalb sind bedarfsgerechte Betreuungsangebote, gute Qualität und Trägervielfalt zu gewährleisten. Das Kinderförderungsgesetz (KiföG), das 2008 in Kraft getreten ist,

ist ein zentraler Baustein beim Ausbau der Kindertagesbetreuung. Es soll den Ausbau eines qualitativ hochwertigen Betreuungsangebotes beschleunigen und den Eltern Wahlmöglichkeiten eröffnen. In dem Gesetz sind wichtige Regelungen enthalten. Unter anderem haben ab August 2013 alle Kinder vom vollendeten ersten Lebensjahr

an einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Im Land Brandenburg gilt bereits ein Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder unter drei Jahre, wenn Eltern berufstätig sind oder aus anderen Gründen ihre Kinder nicht erziehen können. Welche Herausforderungen haben unsere Kommunen zu meistern?

Über allem steht das Wohl des Kindes In Teltow wird die Kindertagesbetreuung über den Eigenbetrieb „Unternehmen Kindertagesstätten“ Teltow organisiert. Zum Eigenbetrieb gehören sieben Kindertagesstätten (Kitas) und zwei Horte, in denen Kinder im Alter von acht Wochen bis zum Ende der Grundschulzeit betreut werden. Auch das Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum „Philantow“ sowie die Eltern-KindGruppe „Philantinos“ befinden sich in Trägerschaft des Eigenbetriebes. Weiterhin sind drei evangelische Kindertagesstätten in freier Trägerschaft ansässig. Eine davon ist Integrationskita. Für eine weitere Einrichtung des Evangelischen Jugendund Fürsorgewerkes Berlin, die eine bilinguale Ausrichtung erhalten soll, wurde kürzlich Baubeginn gefeiert. Neun Tagespflegestellen gibt es darüber hinaus in Teltow. Solveig Haller, Leiterin des Kita-Eigenbetriebes Teltow, kann auf erfahrene Mitarbeiter bauen. Seit zwei Jahren gibt es sogar eine Pädagogische Fachberaterin. In Teltow wird die offene gruppenübergreifende Arbeit forciert, teilweise altersgemischt. „Dabei gehen wir immer vom Wohl des Kindes aus, das für uns über allem steht“, so Haller. „In unseren Einrichtungen haben wir eine Umgebung geschaffen, die die Kinder anregen soll, entsprechend ihrer Entwicklung, ihren Interessen und Neigungen aktiv zu werden. Mit jeder Menge bereitgestelltem Material sollen sie erforschen, ausprobieren und eigenständig tätig werden“, erklärt Haller weiter. Zudem laden offene Türen die Kinder dazu ein, beispielsweise den Bauraum, das Atelier oder den Bewegungsraum im Haus zu besuchen und auf selbstständige, kreative Weise zu lernen. Durch gezielte Beobachtungsinstrumente ist es den Erziehern möglich, Meilensteine der körperlichen, geistigen und emo-

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Kinder der „Villa Kunterbunt“ in Teltow experimentieren mit Farben.

tionalen Entwicklung eines jeden Kindes zu begleiten. „Die Eckpunkte der Beobachtung werden in einem Portfolio, das die Eltern nach Ende der Kindergartenzeit ausgehändigt bekommen, schriftlich festgehalten“, so Haller. Sie räumt ein, dass das ganze Konzept ein großer Umdenk- und Lernprozess für uns alle war und noch ist. „Deshalb halte ich den Austausch untereinander für ganz besonders wichtig.“ Bundesgesetze und Verordnungen setzt der Teltower Eigenbetrieb nach und nach so gut wie möglich um, erklärt Haller.„Zum Beispiel war das Thema Inklusion ein ,Hammer-Konzept‘. Bisher ist nur die die Kita „Käferland“ vom Konzept her eine Integrationskita. Wir haben aber das große Ziel Einzelintegration in allen Regelkitas zu erreichen.“ Das heißt, soweit es möglich ist, soll jedes Kind in seiner jeweiligen Kita eine gezielte Förderung erhalten. In zwei Kitas sind bereits Heilpädagogen beschäftigt, die direkt vor Ort Empfehlungen geben und gezielte Förderung anregen können. Aktuell ist der Eigenbetrieb dabei, eine Petition ans Land zu richten, um den Mehrbedarf für diese Stellen finanziert zu bekommen.

Foto: Kita

Der Ausbau des Betreuungsangebotes erfordert auch einen erheblichen Mehrbedarf an qualifiziertem Personal. Dabei setzt Solveig Haller auf das Quereinsteigermodell. Im Moment befinden sich zehn Mitarbeiter in der berufsbegleitenden Ausbildung, zwei absolvieren zur Zeit ein ausbildungsvorbereitendes Praktikum. Darüber hinaus hat der Eigenbetrieb 17 junge Auszubildende zum Beginn des Kita-Jahres eingestellt. Alle Mitarbeiter absolvieren stets Weiterbildungen und Seminare, um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in ihre pädagogische Arbeit einfließen zu lassen. Beispielgebend in ihrem Konzept sind laut Solveig Haller die beiden zusammengehörenden Häuser „Pusteblume“ und „Villa Kunterbunt“ in der Moldaustraße. Hier haben sich die Mitarbeiterinnen unter Leitung von Jutta Dräger den Schwerpunkt „Naturwissenschaftliche Bildung im Elementarbereich“ gesetzt. Keine andere Kita im Land Brandenburg hat sich Naturwissenschaft auf die Fahnen geschrieben. Gleichzeitig ist sie auch „Konsultationskita“, was bedeutet, dass andere Kitas des Landes Brandenburg zu Besuch kommen lokal.report | September 2012


Topthema des Monats

und sich Anregungen einholen. Begleitet von Wissenschaftler Dr. Salman Ansari haben die Mitarbeiter erarbeitet, wie man mit Kindern arbeiten und forschen kann, ohne ihnen die Lösung zu präsentieren. „Wir sind aber kein Haus der kleinen Forscher, in dem mittels Experimenten akademisches Wissen vermittelt wird“, sagt Jutta Dräger, Leiterin der Einrichtung. „Vielmehr wird situationsbezogen auf naturwissenschaftliche Grundsätze eingegangen. Naturwissenschaft und Mathematik begegnet uns ja ständig in unserem Tagesablauf, zum Beispiel wenn wir Kuchen backen, ein Ball im Wasser nicht untergeht oder eine Farbe benötigt wird, die nicht im Farbkasten vorkommt. Wir erklären nicht. Die Kinder sollen durch Ausprobieren selbst auf die Lösung kommen. „Es erstaunt uns täglich, welche tollen Ideen die Kinder haben, wenn man ihnen nicht ständig alles vorgibt. Es war ein langer und ist ein ständiger Umdenkprozess, aber jetzt macht es uns allen Spaß, so zu arbeiten“, erzählt sie begeistert von ihrem Team. Die Kita „Rappelkiste“ legt besonderen Wert auf Gesundheit, Bewegung und gesunde Ernährung. Die anderen Einrichtungen haben noch keine spezielle Ausrichtung festgelegt. Solveig Haller empfiehlt es, will aber nicht nichts überstülpen, „denn die Erzieher müssen dies nachher auch leben und vermitteln können“, sagt sie. Zwei Kitas sind von 6 bis 20 Uhr geöffnet. Gern würde der Eigenbetrieb eine Wochenend- und Nachtbetreuung anbieten. Solveig Haller denkt daran, das Angebot der Eltern-Kind-Gruppe „Philantinos“ auszubauen. Zu dem Rechtsanspruch für Einjährige sagt Haller: „Unsere Einrichtungen sind darauf ausgerichtet, das Personal ist vorhanden. Anmeldungen werden derzeit gut abgedeckt, nicht zuletzt durch die Häuser freier Träger.“

Hinzu kommen acht Einrichtungen in freier Trägerschaft, darunter konfessionelle Tagesstätten, eine Waldorfkita und eine Kita mit bilingualem Konzept. 26 anerkannte Tagespflegestellen sorgen darüber hinaus für die Betreuung in familiärer Umgebung. Susanne Feser ist Leiterin des Kita-Verbundes in Kleinmachnow. Zusammen mit fünf Mitarbeiterinnen kümmert sie sich um die Belange von Kindern, Eltern, Kita-Leiterinnen und Erzieherinnen. „Ich habe einen etwas anderen Ansatz, als der Eigenbetrieb in Teltow“, sagt sie. „Meiner Meinung nach, ist es besser, wenn die Fachberatung unabhängig erfolgt. Deshalb holen wir sie uns von außen. Wir arbeiten eng mit dem Jugendamt zusammen, laden selbstständige Referenten ein und auch Supervision ist für uns eine gute Methode, um eine Reflexion und Verbesserung unseres beruflichen Handelns zu erreichen. Der Vorteil ist die Unabhängigkeit, denn auch Einrichtungen selbst müssen sich manchmal ändern.“ Natürlich befinden sich auch die Kleinmachnower Mitarbeiter stets in der Fortbildung. Alle Einrichtungen haben einen hohen Qualitätsanspruch und sind seit 2009 zertifiziert. „Wir haben entsprechend den Bedürfnissen Häuser erweitert und modernisiert, wodurch meist eine ruhigere, kleinere und übersichtlichere Athmosphäre entstanden ist. Das trägt entscheidend dazu bei, dass die Kinder sich in ihrer Tagesstätte wohlfühlen“, ist Feser überzeugt.

Bevor es zu gesetzlichen Vorgaben kommt, die es umzusetzen gilt, ist der Kleinmachnower Kita-Verbund meist schon selbst aktiv geworden. So auch bei dem Gesetz, dass bald alle Einjährigen einen Rechtsanspruch auf Betreuung in den Tagesstätten haben. Um darauf vorbereitet zu sein, haben die 20 Erzieherinnen für den Krippenbereich im vergangenen Jahr eine wissenschaftlich begleitete Fortbildung absolviert. Susanne Feser kann sich durchaus vorstellen, dass es Bedarf geben wird. Bei Familien mit mehreren Kindern zum Beispiel in kleinen, zeitlich begrenzten Einheiten. „Doch, was benötigt wird, formulieren und bestimmen unsere Eltern. Die meisten Anfragen kommen für Kinder unter drei Jahren“, sagt sie. „Nicht immer können wir für alle Anmeldungen den Erstwunsch erfüllen, aber die Warteliste ist sehr klein geworden. Und es ist unsere Aufgabe, für alle Familien gute Lösungen zu finden.“ Was in Kleinmachnow noch fehlt, ist ein offenes Angebot für Familien, wie das „Philantow“ in Teltow, das auch stundenweise besucht werden kann, meint Feser. Einzig und allein das Kinderhaus „Ein Stein“, das heute Hort der Steinweg-Schule ist, sei so konzipiert, dass es später einmal ohne Umbaumaßnahmen einer anderen Nutzung zugeführt werden kann. Das Haus sei mit verschiedenen Schaltkreisen ausgestattet, sodass Bereiche voneinander getrennt nutzbar sind. Hier könnte irgendwann ein offenes Haus für Kinder entstehen, wo sich unterschiedliche Interessensgruppen treffen können.

Unsere Aufgabe ist, Lösungen für Familien zu finden In Kleinmachnow arbeitet der Kita-Verbund als Eigenbetrieb unabhängig von der Gemeinde als eigenständiges Wirtschaftsunternehmen. Acht Kindertagesstätten sowie drei Horte gehören zum Verbund, in dem rund 1200 Kinder betreut werden. lokal.report | September 2012

Integration in der Kita „Ameisenburg“

Foto: Kita-Verbund Kleinmachnow

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Topthema des Monats

Ebenso wie Solveig Haller in Teltow rät auch Susanne Feser den einzelnen Einrichtungen dazu, sich ein idividuelles Profil zuzulegen. So ist die Kita „Kükennest“ beispielsweise ästhetisch/künstlerisch ausgerichtet und die Kita „Regenbogenland“ hat den Schwerpunkt Natur. Hier gibt es Wald und Tiere auf dem Gelände. Größte Kita ist die Ameisenburg. Sie ist zudem Regelkita mit Einzelintegration, d. h. auch Kinder mit Behinderungen werden dort wohnortnah und weitgehend normal betreut. Auch in dieser Kita gibt es eine Heilpädagogin. Einmal in der Woche gibt es das Angebot, an musikalischer Früherziehung oder einem Englischkurs teilzunehmen. Generell wird in der Ameisenburg Gesundheit und Sport groß geschrieben. In dieser sowie auch in anderen Kleinmachnower Kitas kommen Konzepte wie Montessouri, Waldorf, Fröbel usw. vor. Alle Häuser arbeiten situationsorientiert, was heißt, dass es keine vorgefertigten Pläne für den Tagesablauf gibt. Offener gruppenübergreifender Arbeit steht Susanne Feser eher skeptisch gegenüber. „Es gibt immer einen guten Kern, den man beibehalten sollte. In einem offenen Haus könnte aber leicht der Bezug der Kinder zu den Erziehern leiden und die Gruppe als wertvolles Konstrukt für soziale Verbindungen sowie als Bezugsgröße verloren gehen“, meint sie. Altersgemischte als auch homogene Gruppen stehen aber zur Wahl.

„Nur das Beste für unsere Kinder ist gerade gut genug“ Mit fünf Kindergärten und zwei Horten verfügt Stahnsdorf über ausreichend Betreuungsplätze. Träger ist die Gemeinde. Die Sanierung und bedarfsgerechte Erweiterung der Einrichtungen stand in den vergangenen Jahren im Fokus. 26 Tagespflegestellen, davon eine Englischsprachige, bereichern das Angebot. Anja Knoppke ist Fachbereichsleiterin Soziales. Zusammen mit drei Mitarbeiterinnen verwaltet sie die Kita-Landschaft Stahnsdorfs. Um den gestiegenen Qualitätsanforderungen an Kindertagesstätten gerecht zu werden, setzt die Gemeinde auf ein Qualitätsmanagement, das mit einer Profilierung der einzelnen Häuser verbunden ist. Wichtig ist, laut Anja Knoppke, dass das Qualitätsmanagement alle Mitarbeiter anspricht und auch mitnimmt. Denn nur mit hoch motivierten und qualifizierten Erziehern, die sich in einem ständigen Weiterbildungsprozess befinden, können wir unseren Anspruch „Nur das Beste für un-

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Musiktheater in der Kita „Mäuseburg“ in Kooperation mit der Musikschule

sere Kinder ist gerade gut genug“ sicherstellen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist, dass die Kita „Buddelflink“ in Güterfelde derzeit an dem wissenschaftlich begleiteten Fortbildungsprojekt „infans“ teilnimmt, dessen pädagogischer Ansatz jedem Kind die Möglichkeit gibt, seinen eigenen Weg des spielerischen Lernens zu gehen und dabei Entwicklungsstufen zu erklimmen. Die Umsetzung dessen resultiert in die offene gruppenübergreifende Arbeit. In dieser Kita für Kinder von ein bis sechs Jahren wird noch selbst gekocht. Dadurch werden die Kinder für das Thema Ernährung sensibilisiert. Mit den anderen Kindertagesstätten ist Stahnsdorf zu Beginn des Jahres dem Verbund „Kommunales Netzwerk für Qualitätsmanagement in der Kindertagesbetreuung“ (KomNet-QuaKi) beigetreten, wo sich die Einrichtungen unter wissenschaftlicher Begleitung pädagogisch hochwertige Qualitätsstandards erarbeiten. Es ist ein dreijähriger Prozess bis sie nach Erfüllung der Standards das KomNet-QuaKi-Gütesiegel erhalten können. Eine spezielle Ausrichtung, ohne dabei die elementaren Bildungsbereiche außer Acht zu lassen, haben einige Stahnsdorfer Kitas schon länger für sich gefunden, andere wiederum sind noch in der Diskussion mit den Erzieherinnen, der Gemeinde als Träger und den jeweiligen Elternvertretern. Seit Januar 2009 darf sich die Kita „Mäuseburg“ Musik-Kita nennen. In Kooperation mit der Kreismusikschule „Engelbert Humperdinck“ wird für alle Kinder eine wöchentliche Unterrichtsstunde von Musikschullehrern durchgeführt. Aber auch die Erzieherinnen können nicht nur mit einem hauseigenen Chor aufwarten, inzwischen spielen acht der Frauen Gitarre und bil-

Foto: Richter

den ein kleines Ensemble. Sie binden Musik verstärkt in ihre tägliche Arbeit ein. So wird in der Kita wird viel getanzt, gesungen und musiziert. Die Kita Mäuseburg betreut Kinder von null bis sechs Jahren. Unter dem Motto „Bewegung macht schlau“ bauen die Erzieherinnen der Kita „Im Regenbogenland“ auf die Kombination von Lernen mit Bewegung. Das Gebäude ist ein Neubau, der erst 2003 durch die Gemeinde errichtet worden ist, natürlich mit einem großen hellen Sportraum. Hier werden Kinder ab drei Jahren betreut. Die Kita „Waldhäuschen“ ist die einzige reine Krippe in Stahnsdorf, die Kinder von 10 Monaten bis zu drei Jahren in kleinen Gruppen betreut. Hier werden schwerpunktmäßig gesundheitsfördernde Maßnahmen nach „Kneipp“ und gesunde Ernährung gelebt. Die Dokumentation, die für die Erteilung des Zertifikates „Kneipp-Kita“ erforderlich ist, wurde gerade fertiggestellt. Es wird damit gerechnet, dass die Kita sich noch in diesem Jahr offiziell Kneipp-Kita nennen darf. Naturentdeckungen und Bewegung werden in der Kita Spatzennest im Ortsteil Schenkenhorst ganz groß geschrieben, wofür der angrenzende Wald, ein Pferdehof mit vielen Haus- und Streicheltieren sowie Obst- und Nutzgärten beste Möglichkeiten bieten. Es ist eine kleine Kita für Kinder von ein bis sechs Jahren. „Wie der Überblick zeigt, stellt ein Rechtsanspruch für Einjährige in unserer Gemeinde kein Problem dar“, sagt Anja Knoppke. „71 Prozent der Kinder zwischen ein und drei Jahren sind bereits in Betreuung. Das ist eine sehr hohe Quote. Deshalb rechnen wir nicht mit vermehrten Anmeldungen. Derzeit können wir alle Wünsche nach Betreuung voll bedienen.“ Beate Richter lokal.report | September 2012


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Wir wollen den Ringschluss! – oder?

„Dort wohnte keine Zivilperson“

Es sollte eigentlich mehr herauskommen: Der Kundenbeirat der S-Bahn GmbH bemüht sich seit langem um die Klärung der Frage, ob die seit 1937 freigehaltene Trasse zwischen Lichterfelde Süd und Wannsee über Teltow Stadt und Stahnsdorf aktuell bleibt. Verschiedene Initiativen zu diesem Problem sind bereits gestartet worden; das Resultat ist beschämend: Keiner will oder darf sich positionieren, weder die betroffenen Landesregierungen in Berlin und Brandenburg, noch die untergeordneten Behörden, noch die Bahn. Die Pressestelle der DB AG wurde aufgefordert, zumindest einen Zwischenbericht abzugeben. Keine Reaktion! Da der Kundenbeirat erst am 18.09.2012 wieder zusammentritt, ist mit einem Zwischenergebnis zu der verfahrenen Situation erst im Oktober zu rechnen. Dem lokal.report werden also erst für die November-Ausgabe Informationen zur Verfügung stehen, falls vorher kein Wunder geschieht. Es wäre auch nicht falsch, wenn sich die Kommunalregierungen von TKS nochmals dieses Problems der Trassenfreihaltung annähmen, um von sich aus gegenüber den beiden Landesregierungen von Brandenburg und Berlin Flagge zu zeigen: Wir wollen den Ringschluss! – oder? Der Kundenbeirat der S-Bahn GmbH wird den Ringschluss jedenfalls weiter forcieren und den lokal.report in dieser Frage auf dem Laufenden halten. Gottfried Vogel

Zu „Auf jeden Fall lieber zu Teltow“ (l.r 8/2012):

Teltow

Bürgerbeteiligung für das Bauvorhaben in der Paul-Gerhardt-Straße Der Bauausschuss in Teltow wurde am 08.08.2012 über die Ausbauplanung seitens der Verwaltung informiert. Die Anlieger der Paul-Gerhardt-Straße hatten sich vorher in einer Bürgerversammlung mehrheitlich entschlossen, diese Ausbauvarianten abzulehnen und stattdessen zu fordern, eine preiswerte Sanierung der Straße, des Bürgersteiges und bedarfsweise der bestehenden Beleuchtung zu planen. Im Rahmen der im SVV-Beschluss von 2006 zugesicherten Bürgerbeteiligung und Möglichkeit der Instandsetzung statt Ausbaus durfte ich die mehrheitliche Anliegermeinung dem Bauausschuss vortragen. Es wurde ausgesprochen bürgerfreundlich reagiert und eine Instandsetzung zu prüfen zugesagt, was dann sicherlich – so ist zu hoffen – in einem Instandsetzungsvorschlag mündet, der mit Sicherheit wesentlich kostengünstiger als die bis dato vorgeschlagenen Ausbauvarianten ist und gleichzeitig dem mehrheitlichen Bürgerwunsch entspricht und damit lange Auseinandersetzungen durch ein Zugehen auf die Bürger vermeidet. Dies wäre ein Vorbild an Bürgerfreundlichkeit. Erwähnt werden muss, dass die bisherige Ausbauplanung außer den enormen Kosten, der Ablehnung der Bürger auch noch eine wesentliche Verschlechterung der Parkplatzsituation in der P.-Gerhardt-Straße bedingen würde, da auf dem bis dato zum Parken in Querrichtung zur Fahrbahn benutze Sand-/bzw. Grünstreifen das Parken durch bauliche Maßnahmen unterbunden werden soll. Die Anzahl der auf der Straße dann in Längsrichtung zur Verfügung stehenden Parkplätze ist erheblich geringer. Andreas Wolf

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Abb.: Osdorf um 1900, Archiv Böttcher

Hier eine Bemerkung zu Ihren Berichten über die Friedhofsbahn von Stahnsdorf bis Lichterfelde Süd oder umgekehrt: In Seehof war damals 1937/38 auch ein Bahnhof geplant. Nun zu Ihrem Beitrag über Birkenhain. Dieses Gelände war bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges ein Exerzierplatz. Dort wohnte keine Zivilperson, sondern nur Militär. Es gab kein Wohnhaus, keine Ställe und keine Scheunen. Es gab nur Betonbunker, und diese wurden dann von den Neubauern in ihre neuen Häuser integriert. Auf Ihrem Foto, Seite 15 mit dem Ortsschild Birkenhain und der Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h, dort stand das Wachhäuschen und war der Eingang zum Exerzierplatz, wo der Pförtner die Ankommenden kontrollierte. Gleich nachdem die Parzellen oder Gehöfte an die Neubauern verteilt waren, wurde mit dem Bau der Ställe und Scheunen begonnen. Die ersten Bauern waren Heinz Behnke, Heinz Barkow, Fritz Thom, Blume aus Heinersdorf, Max Prenzel aus Friederikenhof und Mintel aus Teltow. Nun zu den Äußerungen von Frau Horstmann muss ich folgendes sagen: Auf diesem Areal gab es nur einen Bauernhof. So, wie sie berichtet, müsste sie ja ein Nachkomme von Behnke sein. Denn Behnke hatte keinen Nachbarn, nur dieser Bauernhof war auf diesem Flecken. Bis Kriegsende war dies der größte Bauer in Teltow und hatte 96 Milchkühe. Er lieferte die Milch bis Berlin. Damals gab es keine Einwegflaschen, sondern Flaschen aus Glas, und diese hatten den Aufdruck „Markenmilch Leonhard Behnke, Teltow am Bahnhof, Telf. 84 58 19“. Verschlossen wurden die Milchflaschen mit einem Pappdeckelchen. Dieser Pappdeckel hatte noch eine Lasche, zum Öffnen konnte man daran ziehen. Im Zweiten Weltkrieg ging auch in der Nähe vom Bauernhof eine Luftmine runter und zerstörte einen Teil von diesem. Da wurden nur Behelfsbaracken aufgebaut für die Knechte, Mägde usw. Das Autohaus am Bahnhof Teltow nimmt ja das gesamte Areal vom Elsenweg bis zur Heinersdorfer Straße ein. Früher schrieb man immer „um 1900“, „Gruß aus Teltow in der Mark“, „Seehof bei Groß Lichterfelde“ oder „Osdorf bei Marienfelde“ usw. Das Gut Osdorf wurde nach dem Mauerbau 1961 dem Erdboden gleichgemacht. Die Leute wurden umgesiedelt nach Heinersdorf, Großbeeren usw. Gerhard Boettcher lokal.report | September 2012


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Wohnwagen blockieren Parkplätze Als Leser Ihres interessanten Monatsjournals auch für Kleinmachnow bitte ich um Unterstützung. Da ich bei der Gemeinde Kleinmachnow, besonders beim Ordnungsamt kein Verständnis finde, möchte ich an die Öffentlichkeit gehen, da es von allgemeinem Interesse ist und mehrere Bewohner betrifft: In Kleinmachnow ist wie überall die Parkfläche für Pkw knapp. Deshalb sollten Parkplätze für Pkws bleiben, die keine Möglichkeit haben, ihr Fahrzeug auf das Grundstück oder in eine Garage zu fahren. Nun gibt es einige „zugezogene“ Einwohner, die parken für ständig ihre Wohnwagen in der stark befahrenen Ernst-Thälmann-Straße. Dadurch werden nicht nur Pkw-Parkplätze auf Kosten anderer Verkehrsteilnehmer in Anspruch genommen, es wird zusätzlich der Pkw auf der Straße geparkt, obwohl auf dem Grundstück Platz ist. Das Ordnungsamt sieht keine Möglichkeit, die Halter der zwei Wohnwagen zu bewegen, diese nicht im Wohngebiet abzustellen. Wenn zugelassene Wohnwagen parken dürfen, trifft dies auch für Busse und Lkws zu. Warum trifft die Gemeindevertretung Kleinmachnow keine Parkregelung, um dieses rücksichtslose Parken einiger Einwohner zu unterbinden, von der Gefahrensituation der Radfahrer ganz abgesehen. Lutz Schmidt Kleinmachnow

Anonyme Briefe sind blöd Verwechslungen beim Fluglärm Da finde ich doch in meinem Briefkasten einen Brief ohne Absender, gerichtet an einen Herrn Lippoldt. Nun heiße ich zwar Lippold OHNE t am Ende, aber der Straßenname stimmt – allerdings ist der Inhalt des Briefes nicht an mich gerichtet. Jemand empört sich über einen (angeblich von mir verfassten) Artikel gegen Fluglärm. Warum belästige ich jetzt den Leser damit? 1. Leider weiß ich nicht, mit wem ich diese Verwechslung sonst klären sollte – und leider war es nicht die erste. 2. Mit zwei so konträren Meinungen konfrontiert, stelle ich für mich fest: Es ist zu kurz gegriffen, wenn man immer nur voll dafür oder dagegen ist. Und das gilt wohl auch für BER. Irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit. PS: Ich werde von diesem fälschlicherweise an mich adressierten Schreiben keinen weiteren Gebrauch machen. Herr Lippoldt mit dt wird sicher auch so ausreichend Resonanz auf seine Artikel erhalten. Andreas Lippold lokal.report | September 2012

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Liebe Leserin, lieber Leser Die Redaktion weist darauf hin, dass Artikel, die namentlich oder als Leserpost veröffentlicht werden, nicht der Meinung der Redaktion entsprechen müssen. Verantwortlich für den Inhalt ist der Verfasser. Aufgrund der vielen und oft sehr langen Zuschriften behält sich die Redaktion das Recht der auszugsweisen Wiedergabe von Zuschriften vor. Des Weiteren bittet die Redaktion darum, Zusendenungen, die als Leserpost veröffentlicht werden sollen, als solche zu kennzeichnen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Anschrift: 23 lokal.report@stadtblatt-online.de


Die Region in 24 Stunden

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lokal.report | September 2012


Die Region in 24 Stunden

Iss Wurscht ... Rente aufbessern mit Thüringer Rostbratwurst zum Frühstück Stahnsdorf. „Echte Thüringer aus Rudolstadt“ steht auf dem Dach der kleinen Imbissbude an der Stahnsdorfer Wilhelm-Külz-Straße. Und auf dem Dach steht ein junger Mann namens Erik – mit einem Schrubber. Unter den kratzenden Geräuschen des Schrubbers wendet Wolfgang Gehl die Rudolstädter Würstchen auf dem Grill. In der Baracke nebenan verkaufte Getränke-Lehmann einst Bier und Brause für zu Hause. Später zog dort eine Zoo-Handlung ein. Die ist jetzt auch weg. Die Betonplatten des Parkplatzes davor stammen vermutlich noch aus DDR-Zeiten. Unten auf dem Parkplatz steht Mandy Blume und ruft Erik auf dem Dach etwas zu. Mandy Blume ist die Schwiegertochter der Imbiss-Inhaber. „Die betreiben das, um sich etwas zur Rente dazu zu verdienen“, erzählt sie uns. „Heute Abend kommt meine Schwiegermutter auch noch ein paar Stunden raus und verkauft selbst.“ Schwiegermutter Maria Blume ist 75. „Sie ist so ein Typ“, meint Mandy Blume weiter, „der Bewegung braucht.“

lokal.report | September 2012

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Die Region in 24 Stunden

In Bewegung ist die gebürtige Italienerin Maria Blume schon seit über einem halben Jahrhundert. „Mein Schwiegervater war damals mit dem Motorrad in Genua. Da hat er sich verliebt“, erzählt Mandy Blume weiter. „Zwei Wochen nach dem Urlaub ist er zurückgefahren und hat sie abgeholt. Letztes Jahr waren sie 50 Jahre verheiratet.“ Die Blumes sind Schausteller. Mandy Blumes Schwiegereltern waren Tausendsassas im Rummelplatz-Geschäft. Sie hatten eine Steilwand für Motorradfahrer und einen Wellenflieger, wohinter sich schlicht ein Kettenkarussel verbirgt. „Aber das Hauptgeschäft war die Gastronomie“, lässt uns Mandy Blume wissen. „Die haben vor 45 Jahren die erste Blechpizza auf Volksfesten verkauft“, fährt sie fort, „und Champignon-Pfanne“. Aus den tiefhängenden Wolken klatschen dicke Tropfen auf den ramponierten Beton des Parkplatzes und wir verziehen uns unter das Vordach der Imbiss-Bude. „Komm jetzt mal runter da, Erik!“ Das Kratzen des Schrubbers auf dem Dach bricht ab. „Meine Schwiegereltern haben eigentlich alles gemacht“, setzt Mandy Blume unsere Plauderei fort, „Bratwurst, Pizza, Gulaschkanone, Fischbrötchen, Sauer-Scharf-Suppe, Döner – alles. Mit der Sauer-Scharf-Suppe haben sie China-Restaurants beliefert. Und sie hatten ein mobiles italienisches Restaurant, so richtig mit rot-weiß-karierten Tischdecken.“ Das Menü des Imbiss-Standes fällt etwas knapper aus. „Eigentlich machen wir hier nur Bratwurst. Vorige Woche war einer hier, der hat fünf Würste gegessen.“ Wolfgang Gehl wendet mit stoischer Ruhe eine Wurst nach der anderen. „Die Kunden wollen hier nur Bratwurst. Ich bin heute um Neun hier angekommen, da waren schon die ersten da und wollten frühstücken.“ An der Rückwand der Bude hängen die Preise für Thüringer und Currywurst, Krakauer

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und Boulette. Bockwurst und Pommes sind durchgestrichen. „Fritten gibt´s nicht mehr. Für die zwei Portionen am Tag, da verballern wir viel zu viel Öl und Strom. Die kommen alle wegen der Thüringer.“ Wer hier kommt, ist meist auf der Durchreise aus Richtung Potsdam nach irgendwohin, oder von irgendwo in Richtung Potsdam. „Es sind ganz viele Handwerker, die hier Pause machen. Aber ob die bei dem Wetter ...?“ Auf dem Parkplatz schlägt der Regen Blasen. Wolfgang Gehl schaut auf seine Uhr. „Halb elf, eigentlich geht´s jetzt langsam los, aber naja ...“ Er weist über den Tresen nach draußen ins miese Wetter. Die Würste beziehen Blumes direkt von einem Schlachthof aus Rudolstadt. „Thüringer Rostbratwurst muss eben aus Thüringen kommen“, konstatiert Mandy Blume. „Aber die können durchaus unterschiedlich sein. In Eisenach ist die Wurst eher dünn und lang. Die Eisenacher wollen die Wurst aus Rudolstadt nicht.“ Dabei fand man gerade im Thüringischen Staatsarchiv zu Rudolstadt die erste nachweisliche Erwähnung der Bratwurst – in einer Abrechnung des Propstes Johann von Siebeleben aus dem Arnstädter Jungfrauenkloster vom 20. Januar 1404. Mindestens 15 Zentimeter muss sie lang sein, die Thüringer Rostbratwurst und mindestens 51 Prozent der Rohstoffe müssen aus Thüringen kommen. Der Rest ist ziemlich Wurst. Sie kann aus Schweinefleisch bestehen, aber auch aus Kalb- oder Rindfleisch. Es gibt typische Gewürze – Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran oder Knoblauch – aber ob die nun rankommen, an die berühmte Wurst und in welchem Verhältnis, ist eben selbige. Ungefähr 100 Würste verkauft Wolfgang Gehl am Tag. „Mal mehr, mal weniger.“ Er spielt mit der Grillzange. „Obwohl es hier jeden Tag das Gleiche ist, man weiß nie, was passiert. Manchmal kommt ein Rei-

sebus.“ Früher hatten die Blumes einen Stand an der Teltower Warthestraße. „Das hat nicht funktioniert. Obwohl da viel mehr Menschen waren“, plaudert Mandy Blume. „Ich habe keine Ahnung, warum das jetzt hier doch so gut läuft. Ist ja auch nicht der freundlichste Standort.“ Würstchenbrater Wolfgang Gehl fügt hinzu: „Naja, früher war´s mehr in Ordnung, als Getränke-Lehmann noch hier war.“ Seit zwei Jahren steht der Imbiss allein auf dem Parkplatz. Durch die mittlerweile riesige Pfütze an der Auffahrt zum Parkplatz prescht ein silbergrauer Kombi mit polnischem Kennzeichen und stoppt einige Meter vor der Verkaufsluke. Aus den leicht heruntergekurbelten Fenstern dringt Zigarettenqualm – für die nächsten 15 Minuten. Dann öffnen sich die Türen des polnischen Pkw. Zwei junge Männer aus dem Nachbarland joggen unter das ImbissVordach und bestellen ... Krakauer. Erik vom Dach drückt sich einen dicken Streifen Senf auf seine Wurst. „Ich esse auch nur unsere Wurst“, bekräftigt Mandy Blume. „Ich bin da penibel.“ Uns reicht der Chef de Cuisine eine knusprige Thüringer auf´s Haus. Mandy Blume muss los. Schließlich ist Schausteller-Hochsaison. Sie und ihr Mann haben vor Jahren das rollende italienische Restaurant der Schwiegereltern übernommen. „Wir fahren jetzt nach Rudolstadt zum Rudolstädter Vogelschießen. Das ist der größte Rummel in Thüringen.“ Und schon spritzt sie mit ihrem Kleinwagen durch die mittlerweile auf ein imposantes Maß angewachsene Pfütze auf die L 76 und verschwindet im Regen. Der Regen schlägt Blasen. Das Schrubben des Daches hätte Erik sich sparen können. Es donnert. Und Wolfgang Gehl wendet weiter mit stoischer Ruhe seine Bratwürste. Text: Rolf Niebel Fotos: Mathias Schimpf lokal.report | September 2012


Porträt

„Belize ist so ein schaues Land“ Karin Güthoff hängte ihren Beruf an den Nagel, um im Paradies AIDS-Kranken zu helfen Kleinmachnow. „Sobald wir nach der Wende raus durften, sind wir los: Afrika, Südsee, Jamaika und Kuba“, erinnert sich Karin Güthoff. Und so landete sie mit ihrer Familie 1999 auch in Belize, nachdem sie in der GEO einen „super Artikel“ über das friedvolle Miteinander der vielen Kulturen dort gelesen hatte. Die Kleinmachnowerin fuhr gemeinsam mit ihrem Mann, einem Arzt, der auf Tropen- und Infektionskrankheiten spezialisiert ist, und ihren zwei Söhnen quer durch das zentralamerikanische Land – für sie eine Offenbarung. „Es ist ein unglaublich starkes und stolzes Volk, das seine Sprache und Kultur pflegt.“ Die Kehrseite dieses karibischen Paradieses: Belize weist die höchste HIV-/AIDS-Rate in Zentralamerika auf. „Wir haben uns immer für Entwicklungshilfe interessiert und auf unseren Reisen viele Krankenhäuser besucht“, erzählt die 68-Jährige. „Aber in Belize ist meinem Mann schlecht geworden.“ Von den behandelnden Ärzten hörte das Ehepaar nur: „Wir können den Kranken nichts weiter anbieten als Wasser – sie sind hier, um zu sterben.“ Schnell merkten sie, dass Therapiemöglichkeiten kaum existierten – von Aufklärung ganz zu schweigen. AIDS – ein Tabuthema in einem katholischen Land. Schockiert und fassungslos fragten Karin Güthoff und ihr Mann Wolfgang immer wieder nach dem „Warum“. Aber eine richtige Antwort bekamen beide nie. Sie flogen mit der tiefen Überzeugung nach Europa zurück, etwas tun zu wollen. Im Herbst 2000 gründeten sie die gemeinnützige Organisation HIV-Projekt Belize e.V., begannen, Gelder zu sammeln. Auch beim zuständigen Ministerium in Belize waren sie willkommen. „Diese Bestätigung brauchten wir, um Laborgeräte und Hilfsmittel einführen zu können“, erklärt sie. 2002 entschloss sich die damals 57-Jährige Grundschullehrerin, ihre feste Stelle an der Steinweg-Schule aufzugeben. „Das hat keiner verstanden.“ Gemeinsam mit Mann und Söhnen ging es wieder nach Belize. „Und dann blieb ich einfach da – ohne Rückflug.“ Nur mit Bett, Schrank, Stuhl und Fahrrad ausgestattet, fühlte sie sich unglaublich gut. „Und ich war nicht allein, alle kümmerten sich.“ Sie eröffnete ein Beratungszentrum, lernte HIVSchnelltests durchzuführen. Karin Güthoff erzählt von der Nachbarin, einer Lehrerin, die sie schließlich darum bat, in ihrer 8. Klasse Aufklärungsunterricht abzuhallokal.report | September 2012

ten – ein absolutes Novum. „In einem katholischen Land spricht man nicht über Sex, die würden nie das Wort Kondom in den Mund nehmen.“ Karin Güthoff stellte ein Programm zusammen, besorgte Bücher aus den Staaten und führte unzählige Einzelgespräche. So erfuhr sie, dass Vergewaltigungen zum Alltag gehören. Es wird wenig geheiratet, die Männer ziehen weiter, vergnügen sich in Freudenhäusern und stecken so die Frauen mit HIV an. 80 Prozent der Kinder wachsen ohne Vater auf. „Erklärt wird alles mit der Sklavenzeit, in der die Männer weit weg auf dem Feld waren. Der braucht das, der weiße Herr hatte auch mehrere schwarze Geliebte, hört man. Dazu kommt, dass die Mädchen keine Ahnung von ihrem Körper haben, sie sind ungebildet und mit 14 dann zum ersten Mal schwanger.“ Karin Güthoff konzentrierte sich auf die Mädchen, die der Deutschen an den Lippen hingen. „Sie hatten 1000 Fragen, lernten in Rollenspielen ‚Nein‘ zu sagen, bekamen mehr Selbstbewusstsein.“ So zog sie von Schule zu Schule. Lebte immer abwechselnd ein Vierteljahr in Deutschland und in Belize. Wann immer es ihr Mann einrichten konnte, unterstützte er sie vor Ort. Auch viele Praktikanten haben in den vergangenen Jahren wunderbare Arbeit geleistet. „Ein Student organisierte einen Band-Contest zum Thema AIDS. Für die Jury konnten wir Fußballer Philipp Lahm und den Berliner Musiker Peter Fox gewin-

nen.“ Die Musik wird in Belize im Radio gespielt und kann von der Vereins-Homepage www.hiv-belize.de heruntergeladen werden. Für ihr außerordentliches Engagement in Belize wurde das Ehepaar Güthoff 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seit acht Jahren lebt einer ihrer Söhne in Hopkins, dem kleinen Dorf an der Küste, in dem alles losging. Ihre belizianische Schwiegertochter ist eine wichtige Verbindung zu den Menschen, kümmert sich vor allem um eine Familie, die Karin Güthoff besonders am Herzen liegt. Dieser Familie hat sie ihr 2011 veröffentlichtes Buch „Das Paradies trägt Trauer“ gewidmet. Mit dem Erlös des Buches (für 6 Euro unter 0 33 20 32 40 05 erhältlich) wird die Ausbildung von sechs Mädchen unterstützt, die ihre Mutter durch AIDS verloren. „Die Beerdigung war so traurig. Ich habe mich an meinen Laptop gesetzt und sofort angefangen zu schreiben“, erzählt sie. Der Mutter hatte sie versprochen, sich um die Ausbildung der Mädchen zu kümmern, wenn sie einmal nicht mehr ist. „Ich muss doch mein Vermächtnis erfüllen“, sagt sie. Wenn es notwendig ist, fährt die ehemalige Lehrerin noch immer selbst nach Belize. Die nächste Reise ist schon für Januar 2013 geplant. Zwar empfindet Karin Güthoff die langen Flüge als verdammt hart, aber aufhören kann sie auch nicht. „Es ist eben ein Paradies.“ Text/Foto: Cornelia Schimpf

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Kinder/Jugend

Mit der Tendenz zum Realistischen ... Teltow. Zur Überraschung von Theresa Schmidt haben die Mädchen und Jungen ihrer Theatergruppe das Thema Schule gewählt, um daraus ein Stück zu entwickeln. „Die Mädchen finden es spannend, in Lehrerrollen zu schlüpfen und die Jungs wollen lieber den fiesen Schüler raushängen lassen“, erzählt die Theaterpädagogin. Dass die Kinder mit Begeisterung dabei sind, spürt man beim anschließenden Rollenspiel: Der 10-jährige Max gibt den hinterhältigen Schüler und Leonie (11) die resolute Lehrerin. Beide machen seit 2011 mit und haben sichtlich Spaß. „Hier ist es viel freier und lockerer als in der Theatergruppe an meiner Schule“, verrät Leonie. Jeden Donnerstagnachmittag kommt die Gruppe zum Proben im Teltower Bürgerhaus zusammen. Nach Aufwärm- und Konzentrationsübungen wie Klatschoder Tanzkreis werden kleine Szenen gespielt, die Theresa Schmidt vorgibt. „Aber die Stücke entwickeln wir gemeinsam.“ Dabei achtet sie darauf, dass alle gleichberechtigt sind. „Das besondere Highlight ist dann für alle die Aufführung im Stubenrauch-Saal, kurz vor Weihnachten“, kündigt sie an. Obendrein steigert Theaterspielen nicht nur das Selbstbewusstsein, es wirkt sich auch positiv auf das Sozialverhalten aus. „Die Kinder trauen sich einfach mehr.“ Aktuell gehören der Gruppe sechs Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren an. Mit Beginn des neuen Schuljahres füllt sich die Gruppe wieder. „Allerdings kann ich maximal 15 aufnehmen“, so Schmidt. Interessierte können sich bei Regine Schädlich unter (0 33 28) 47 81 -2 43 melden – auch für abzugebende Kostüme und Requisiten. cos

Max und Leonie beim Rollenspiel Foto: Cornelia Schimpf

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Ein Stückchen Ewigkeit ... „Affenclub“ ist am Ende – 6. Bandcontest zum Abschied

Foto: JOB e.V.

Foto: Thomas

Malte Köpke mit den Gewinnern „Purple Imp“ (links), der Schlagzeuger von „Schrottgorod“ (rechts)

Region. An den Wänden hängen Plakate von Bands, die alle irgendwann im Kleinmachnower „Affenclub“ gespielt haben. Zwischendrin blickt auch Elvis von der Wand. Pure Musikbegeisterung, die der Club-Gänger an jeder Ecke einatmet. Seit mehr als 40 Jahren hat der „Affenclub“ die jugendlichen in der Region begleitet. Alle haben zumindest davon gehört. Aber jetzt ist Schluss. „Wir haben einfach nicht mehr die Manpower“, erzählt Malte Köpke, stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins „Musikclub e. V.“. „Wir sind nur acht Aktive – das reicht nicht, um Veranstaltungen zu stämmen. Und ohne die kommt kein Geld rein.“ Zwar sei die Miete mit 25 Euro monatlich eher gering, aber die Betriebskosten hauen mit über 600 Euro mächtig rein. Aufgrund dessen hat sich der Verein entschlossen, den Geschäftsbetrieb Ende August einzustellen. Die letzte Party ist für den 1. September geplant, der Mietvertrag endet am 31.12.2012. Dem Verein bleibt nur zu wünschen, dass sich zur „Abrissparty“ mehr feierlustiges Publikum in die Förster-Funke-Allee verirrt als zum 6. Bandcontest am 25. August. Trotzdem seit über einem Jahr keine Band live im „Affenclub“ gerockt hat, war die Resonanz auf den Contest sehr gering. Nur vereinzelte Jugendliche und Familien zollten den drei Nachwuchsbands aus Teltow und Berlin Aufmerksamkeit. Torsten Schiffner vom Mitveranstalter JOB e. V. stellte schon die Organisation vor Probleme. „Gerade mal sechs Bands haben sich beworben und davon drei wieder abgesagt – 2010 hatten wir zehn.“ Die Punkrocker von „Schrottgorod“ aus Berlin machten den Anfang und bestachen durch kreatives Songwriting. Am Ende reich-

te es für die drei gebürtigen Eisenhüttenstädter nur für Platz 2. Auch die Teltower „Ready? See Why!“ (Titelfoto) um Conrad Wilitzki gingen leer aus. „Der Sound war etwas platt, aber sonst war‘s gut“, schätzte der Frontmann den Auftritt seiner avantgardistischen Fünfer-Formation ein. Über das Goldene Mikro und Studio-Aufnahmen freuten sich die Rocker von „Purple Imp“ aus Zehlendorf. „Sie waren technisch sehr sauber, sehr versiert“, so Juror Thomas Lettow. Wenn es nach den verbleibenden Veranstaltern JOB e. V. und CARAT geht, soll es auch im nächsten Jahr einen Bandcontest geben. Aber die Lücke, die der scheidende „Affenclub“ hinterlässt, wird nur schwerlich geschlossen werden. Gerade in Kleinmachnow erscheint der Bedarf groß. Am Rathausmarkt hängen Jugendliche ab, trinken Bier. Von Randalierern war immer wieder die Rede. In Teltow attackierte kürzlich ein 17-Jähriger einen Busfahrer. Dabei kann sich das Angebot in den Orten sehen lassen: Fünf Jugendeinrichtungen in freier bzw. kommunaler Trägerschaft. Hinzu kommen mit „The! Music School“ und „Mikolai Music“ zwei Musikschulen, die sich über den eigentlichen Unterricht hinaus engagieren. Womöglich ein Überangebot, dass die Jugendlichen nicht wirklich fordert? Der traditionsreiche „Affenclub“ ist jedenfalls Geschichte. Wie die Pressesprecherin von Kleinmachnow, Martina Bellack, mitteilte, stehe die künftige Nutzung noch offen. „Die Verwaltung prüft, ob wir selbst Bedarf haben oder die Räume vermieten.“ Den Jugendlichen bleiben nur Erinnerungen. Wie sangen „Schrottgorod“ so passend: „Alles, was uns bleibt, ist ein Stückchen Ewigkeit“ R.I.P. Affenclub... C. Schimpf lokal.report | September 2012


Kinder/Jugend

Mit Händen & Füßen Über besondere Begegnungen

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Herbstferien nutzen! Schüler der 6. Klassen testen ihr Wissen und Können Jedes Jahr im Herbst heißt es für die Jahrgangsstufe 6 richtig Gas geben, um sich mit einem guten Halbjahreszeugnis für die weiterführende Schule zu empfehlen. Dabei stehen die Schüler wieder vor einer ganz besonderen Herausforderung: Im November werden zentrale Vergleichsarbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik geschrieben, deren Ergebnisse mit einer Wertigkeit von 20 Prozent in die Halbjahresnote des Faches einfließen.

Teltower Kinder in Frankreich

Foto: Unternehmen Kindertagesstätten

Mit den Vergleichsarbeiten werden das anwendungsfähige Wissen und die Entwicklung von Methoden-, Lern- sowie Sozialkompetenz getestet. Sie sollen Schülern, Lehrern und Eltern helfen, die schulischen Lernfortschritte zu überprüfen und den weiteren Lernbedarf für jeden einzelnen festzustellen. Diese Arbeiten, die einer Prüfungssituation sehr nahekommen, stellen eine schwere Probe für die Schüler dar und entscheiden aufgrund ihrer hohen Wertigkeit unter Umständen mit über den weiteren Bildungsweg. „Das kann hart werden, wenn ein Schüler mit Prüfungsangst zu kämpfen hat“, meint Heidi Kühlein, Büroleiterin der Schülerhilfe in Kleinmachnow. Wir wollen helfen, die Herausforderung zu meistern und bieten deshalb Gelegenheit, einen speziellen Ferienkurs vom 8. bis 12. Oktober (Dienstag bis Freitag je 90 Minuten pro Fach) zu besuchen. Am 1. Tag wird eine Vergleichsarbeit auf Probe geschrieben – unter realen Bedingungen und mit den durch das Land Brandenburg vorgegebenen Schwerpunkten. Der Nachhilfelehrer wertet die Arbeit im Anschluss aus. Die Schüler erfahren, was sie schon gut beherrschen und wo Übungsbedarf besteht. Mit Hilfe der Fehleranalyse werden individuell vorhandene Lücken durch gezieltes Üben geschlossen. So wissen die Schüler, was auf sie zukommt und dass sie gut vorbereitet sind – sie schreiben ihre Vergleichsarbeit mit dem nötigen Selbstbewusstsein und haben damit schon halb gewonnen!

Teltow. „Und plötzlich saßen alle 19 auf dem Pflaumenbaum“, erzählt Christiane Gongoll, Leiterin der Kita „Käferland“. „Sie“ sind die Mädchen und Jungen aus der West-Sahara, die sich im Juli für 15 Tage in der Teltower Kita aufhielten. „Die Kinder sind so temperamentvoll und leidenschaftlich – da stehen unsere Kinder hinten an.“ Die 6- bis 11-Jährigen schrecken vor nichts zurück. Zu Hause im Flüchtlingslager spielt sich ihr Leben größtenteils auf der Straße ab. „Da sind sie frei, keiner sagt, tu‘ das oder jenes nicht und diese Sicherheit spürt man“, so Gongoll. Eigentlich sollen die Kinder hier an Gewicht zunehmen. „Aber so kann ja gar nichts dranbleiben“, stellt Gongoll lächelnd fest. Das Spielen ist aber nur der geringste Aspekt ihres Besuches. Im Vordergrund stehen Erholung, viel Schlaf, geregelte Mahlzeiten und viel Pflege. So unterziehen sich die Kinder während ihres insgesamt achtwöchigen Aufenthalts in Deutschland medizinischen Behandlungen. „Zähne, Ohren, Augen und der Darm sind die Probleme“, erzählt Gongoll. „Wir haben einen Zahnarzt, einen Allgemeinmediziner und die Notaufnahme des Behring-Klinikums, die uns kostenlos helfen.“ Initiator der Reise ist der Salma e.V. aus Thüringen, der seit nunmehr neun Jahren Kindern aus der West-Sahara ermöglicht, in den besonWeitere Informationen gibt es von Montag bis Freitag, zwiders heißen Sommermonaten dem Leben im Flüchtlingslager zu entschen 15 und 18 Uhr in fliehen. Unterstützt wird der Hilfsverein seit Jahren vom „Unternehmen · Teltow, Potsdamer Straße 31 b,| 17.8.2012, Tel.: (0 33 28) 47 38| 90 46 mm * 52,13 mm Anzeige: 15:27 Kindertagesstätten“ Teltow. Der Kita Eigenbetrieb macht sich außer- FK_VA_Herbst_2012_Lokalre · Kleinmachnow, Am Fuchsbau 33 c, Tel.: (03 32 03) 8 54 33 dem für benachteiligte Teltower Kinder stark und verhilft diesen seit sowie im Internet unter www.schuelerhilfe.de. 2004 zu Ferien in Frankreich – basierend auf dem Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Teltow und Gonfreville. 20 Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren verlebten so im Juli erholsame Tage in der Vorbereitung auf Vergleichsarbeit! Französischen Schweiz. „Im Gegenzug kommen dann französische Kinder zu uns“, teilt Mitarbeiterin Katrin Lippisch mit. Es gehe in erster Ferienkurs "Fit für die VA Kl. 6!" Linie darum, die Scheu vor einer fremden Sprache abzubauen, eine • Von Mo 08.10. bis Fr 12.10.2012! andere Kultur kennenzulernen und sich auszutauschen – egal ob mit Inhalt/Ablauf ° für Mathe und Deutsch Händen oder Füßen. „Alle profitieren davon, auch zwischen den Be° Probe VA am 1. Tag schreiben ° ab dem 2. Tag intensiv üben treuern entwickeln sich Freundschaften“, so Lippisch. „Die Politik stellt ° pro Fach 4 x 90 min ° max. 6 Teilnehmer pro Kurs die Weichen, aber die Menschen begegnen sich.“ In diesem Jahr Beratung vor Ort: Mo-Fr 15.00 - 17.30 Uhr hätten sich ein paar Jungs verliebt. Wie Lippisch erzählt, werden jetzt Teltow • Potsdamer Str. 31 B • 03328/473846 Kleinm. • Am Fuchsbau 33 C • 033203/699000 fleißig Briefe geschrieben. GRATIS INFO-HOTLINE, 8–20 Uhr 2013 sollen die internationalen Begegnungen in die nächste Run0800-19 4 18 08 de gehen. Christiane Gongoll plant nach all den Jahren sogar eiwww.schuelerhilfe.de nen Besuch in der West-Sahara. Cornelia Schimpf lokal.report | September 2012

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Kinder/Jugend

Hurra, ich bin ein Schulkind ... Pilotprojekt „Inklusive Grundschule“ startet auch in der Region – Aber kein neuer Mietvertrag für die Grundschule Auf dem Seeberg

Fotos: Mathias Schimpf Erzieherin Ninette Wiezorrek und Lehrerin Marina Käske präsentieren Stundenpläne, die der Teltower Stadt-Blatt Verlag für die Schulanfänger gestaltet hat.

Region. Liebevoll hat Marina Käske schon Tage vor dem Schulbeginn das Klassenzimmer mit bunten Schultüten dekoriert. Gelbe Namensschilder mit großen Buchstaben zeigen ganz deutlich, wo Ole, Fine oder Aswin bald Schreiben und Rechnen lernen werden – alles bereit für den großen Einschulungstag! Am 4. August konnte die Lehrerin der Stahnsdorfer Heinrich-ZilleGrundschule dann endlich ihre 27 Schützlinge der 1a in Empfang nehmen. In den nächsten Jahren werden die zehn Mädchen und 17 Jungen unter der Obhut Marina Käskes die Schulbank drücken und hoffentlich viel Spaß am Lernen entwickeln. In der Region TKS verteilt sich der Erstklässler-Ansturm auf elf Grundschulen – in kommunaler sowie in freier Trägerschaft. Die meisten hatte dabei die Teltower Anne-Frank-Grundschule zu verzeichnen, nämlich 109. Insgesamt begann für 578 TKS-Kinder das Schülerdasein. Wie das Landesministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) mitteilte, ist die Zahl der Einschulungen in Brandenburg mit rund 19 500 ähnlich hoch wie in den Vorjahren. Bildungsministerin Dr. Martina Münch kassierte allerdings für ihre Ankündigung, 450 neue Lehrkräfte, darunter etwa 100 für den Start des Pilotprojekts „Inklusive Grundschule“, einzustellen, von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft des Landesverbandes Brandenburg (GEW) herbe Kritik. „Die von der Landesregierung gefeierte Zahl der Neueinstellungen von Lehrerinnen und Lehrer ... führt zu keiner Entspannung der Situation in den Schulen ... Dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt worden, dass wir zurzeit über 500 langzeiterkrankte Lehrerinnen und Lehrer haben, deren Unterricht ebenfalls zusätzlich abgesichert werden muss“, so GEW-Landesvorsitzender Günther Fuchs. Bildungsministerin Münch weist diese Kritik scharf zurück: „Von einem ‚Schönreden‘ kann überhaupt keine Rede sein. Der LehrerBedarf ... für das Schuljahr 2012/13 ist zu 100 Prozent gedeckt worden.“ Ihr Pressesprecher Stephan Breiding wird konkreter: „Zum Schuljahr 2012/13 ... sind 719 Beschäftigte ausgeschieden, die 531 Stellen (VZE) besetzten. Die 450 neu eingestellten Lehrkräfte besetzen 420 Stellen. Im Vergleich zu den Abgängen bedeutet das, dass ein Großteil der neu eingestellten Lehrkräfte in Vollzeit arbeitet, während bei den ausgeschiedenen Lehrkräften ein sehr viel größerer Anteil nur noch in Teilzeit arbeitete.“ Dass mehr Lehrer ausscheiden als eingestellt werden, liege auch daran, dass insbesondere in

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den gymnasialen Oberstufen nach wie vor die Schülerzahlen zurückgehen. „Zudem verlassen derzeit viele ältere Lehrkräfte mit Teilzeitverträgen die Schulen“, erklärt Breiding weiter. Von den 100 Neueinstellungen im Rahmen des Pilotprojekts „Inklusive Grundschule“ entfallen etwa neun, entsprechend den Lehrerwochenstunden, auf TKS. Neben der Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule und der Anne-Frank-Grundschule aus Teltow nehmen die Grundschule Auf dem Seeberg und die Evangelische Grundschule in Kleinmachnow daran teil. Landesweit beteiligen sich 85 Schulen, darunter 74 Schulen in öffentlicher sowie elf in freier Trägerschaft als assoziierte Teilnehmer. Alle 85 Schulen bekommen ein Schild mit ihrem Schulnamen und dem Logo „Inklusion – Schule für alle“. Wenn es nach den Vorstellungen des MBJS geht, sollen diese Schulen in den kommenden Jahren ihre Erfahrungen mit der Aufnahme und Förderung von Kindern mit den sonderpädagogischen Förderbedarfen „Lernen“, „sozial-emotionale Entwicklung“ und „Sprache“ ins Land ausstrahlen. Für die Grundschule Auf dem Seeberg könnte das Inklusionsprojekt bereits 2015 wieder enden. Wie die Gemeinde Kleinmachnow am 22. August mitteilte, verlängert der Eigentümer BBIS nicht den Nutzungsvertrag mit der Kommune über den 31. Juli 2015 hinaus. Damit tritt der Fall ein, vor dem besonders DIE LINKE in den letzten Jahren immer wieder gewarnt hat: Steckt nicht zu viel Geld rein – wir sind nur Mieter. 3,3 Millionen Euro hat die Gemeinde in die Schule investiert. Zwar sei eine Abstandszahlung vertraglich mit der BBIS vereinbart und die Grundschule ohnehin „nur“ als Interimslösung angedacht gewesen, doch hat sich diese im Laufe der Jahre als dritte Grundschule etabliert. Wie BBIS-Geschäftsführer Burkhard Dolata erklärte, habe die Nichtverlängerung ausschließlich wirtschaftliche Gründe. „Unsere Schülerzahlen sind seit 2001 von 200 auf ca. 700 gestiegen, wir brauchen mehr Platz.“ Er betonte auch, „die Situation auf dem Seeberg immer als sehr belebend empfunden zu haben“. Jetzt ist die Gemeinde gefragt. Wie Pressesprecherin Martina Bellack verlautbaren ließ, stünde man erst am Anfang der Diskussion. „Nächster Anmeldetermin zur Einschulung ist im Februar 2013 – bis dahin wissen wir mehr.“ Am 6. September wird sich die Gemeindevertretung mit dem Thema befassen. Für die 41 Abc-Schützen der Seeberg-Grundschule bleibt indes ungewiss, wo sie ihre letzten drei Grundschuljahre verbringen werden. Cornelia Schimpf lokal.report | September 2012


Kinder/Jugend

Fest der Kulturen

Rechtschreibung mangelhaft – das muss nicht sein!

ClaB sucht Mitmenschen verschiedener Kulturen

Wissenschaftliche Studie bestätigt: LOS-Förderung lohnt sich*.

Sarah war eigentlich nie schlecht in der Schule. Nur beim Schreiben machte sie viele Fehler. Im letzten Jahr dann verschlechterte sich ihre Rechtschreibung trotz intensiven Übens. Ihre Eltern waren ratlos.

Gut beraten im LOS

Dann stießen ihre Eltern auf das LOS. Sarahs Mutter vereinbarte sofort einen Gesprächstermin. Denn Sarah und ihre Eltern wollten keine Zeit mehr verlieren.

Erfolg in der Schule

Foto: ClaB

Über den den individuellen individuellenFörderunterricht Förderunterricht Über für Ihr Ihr Kind Kindinformiert informiertSie SieVorname Martina Welte, für LOS Teltow, RheinstraßeMusterstr. 10 c, Name, LOS Musterstadt, 99, Telefon 0234 (0 3356789. 28) 33 70 40. Telefon

Jürgen Lipke (links), Digeridoo-Spieler aus Stahnsdorf

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Inzwischen wird Sarah seit rund sechs Monaten im LOS individuell gefördert. Ihre Schreibsicherheit und ihr Wortschatz haben sich bereits spürbar verbessert und sie ist wieder motiviert. Schließlich will sie mal Lehrerin werden – und dafür, � � � � �� � �� das weiß Sarah genau, braucht sie gute Noten. �������� ��

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� Stahnsdorf. Im Stahnsdorfer Club an der Bäke (ClaB) ist nicht * Infos unter www.LOS.de nur für Kinder und Jugendliche immer etwas los, sondern auch für Familien und Senioren. Neben regelmäßig stattfindenden Veranstalsa_4c_ag_90_3.indd 1 27.10.2010 10:35:35 tungen gibt es immer wieder Highlights, die ihresgleichen suchen. EiMeine (T)Raumdecke in nur 1 Tag! nige Veranstaltungen haben bereits Tradition, aber es werden auch immer wieder neue interessante Angebote auf die Beine gestellt. Das Zimmerdecken Besuchen Sie Mitarbeiterteam wartet stets mit neuen Ideen auf, möchte aber auch Beleuchtung unsere Ausstellungen Zierleisten bei der Bevölkerung als Partner gesehen werden. Ideen, Anregungen oder rufen Sie uns an! oder Vorschläge für Kooperationsmöglichkeiten, die von außen an die Club-Leitung herangetragen werden, werden gern gehört und mit Freude aufgenommen. Außerdem bietet der Club seine Hilfe für ProPlameco Deckensysteme Brandenburg jekte an und verfügt über eventuell benötigte Räumlichkeiten. Besuchen Sie unser Musterstudio Mo.–Fr. 7–19 Uhr Neueste Idee ist, am 9. November ein Fest der Kulturen zu veran14776 Brandenburg an der Havel Pflegeleicht Wilhelmsdorfer Landstraße 43 stalten. Mit einem Abend über Polen wollen sich die ClaB-Sozialpäund Hygienisch Tel.: (0 33 81) 63 64 11 • www.plameco.de dagogen Bärbel Severin (Leiterin) und Marcus Grabia erst einmal an das Thema heranwagen. „Dass in Stahnsdorf und der Region viele Menschen aus verschiedenen Kulturen leben, wissen wir“, sagt Bärbel Severin. „Einige waren sogar schon zu Gast hier im ClaB. Wir selbst sind Gäste in Restaurants, z. B. beim Italiener, Kroaten, Inder oder Griechen. Doch die Person mit der anderen Kultur bleibt einem leider fremd und unbekannt“, bedauern Bärbel Severin und Marcus Leistungen unserer Partner: Grabia. Damit sich dies ändert, wollen sie direkt an die Familien und · Architektenleistung Mitmenschen bspw. aus Russland, Ungarn oder Tschechien hier vor · Tragwerksplanung State-certified Engineer BVT Ort herantreten, mit der Bitte, bei einem Fest der Kulturen im ClaB gepr. Gebäudeenergieberater HWK · Gebäudethermografie mitzuwirken und über ihre Kultur und über ihr Herkunftsland zu in· Blower-Door-LuftdichtE-Mail: info@ebbak.de formieren. Dabei ist Hintergrundwissen fernab von TouristeninformaInternet: www.ebbak.de heitsprüfung tionen gefragt – es soll um das alltägliche Leben gehen. Es soll sich Tätigkeitsfelder: im lockeren Gespräch unter Vortragenden und Gästen um das Land, · Erstellung von Baugutachten · Energieausweise die Lebensweise der Menschen und die Kultur in Form von persön· Qualitätsüberwachende · Fördermittelakquisition lichen Erzählungen, Erfahrungen, Erinnerungen und selbst erlebten Baubegleitung · Energieberatung vor Ort · Erstellen von Energie- und nach BAFA-Richtlinien Begebenheiten drehen. Zuerst möchte sich der ClaB dem NachbarGebäudesanierungskonzepten land Polen widmen.Wer dort geboren ist oder einige Zeit gelebt hat, · KfW-Effizienzhaus-Planung wird aufgerufen, sich im ClaB zu melden und mitzumachen. Auch · Schadensfreie FeuchtigkeitsMusik aus anderen Kulturen ist gewünscht. Deshalb sind für diesen analyse an Bauwerken Abend bereits der aus Ghana stammende und jetzt in Berlin leben· Schimmelschadenanalyse de Trommler Mark Kofi Asamoah und Jürgen Lipke, Didgeridoo-SpieRuhlsdorfer Str. 95 · im Green Park/Haus 42 · 14532 Stahnsdorf ler aus Stahnsdorf, eingeladen. Je nach Resonanz und Interesse ist Tel.: (0 33 29) 69 89 43 · Fax: (0 33 29) 69 89 45 · Funk: (01 70) 2 01 39 74 die Idee eines Festes der Kulturen ausbaufähig. Beate Richter

André Kruschke

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Sport

S

Vor dem nächsten Schritt?

Fußballtabellen Stand: 26. August 2012

Fünf Zugänge beim TFV II

Landesliga, Staffel Nord 1. MSV 19 Rüdersdorf 2 2. FSV Forst Borgsdorf 2 3. Schönwalder SV 53 2 4. RSV Eintracht 1949 2 5. Schwarz-Rot Neustadt 2 ...

4:0 4:1 5:3 3:1 5:3

6 6 6 4 3

12. 1.FV Stahl Finow 13. Chemie Premnitz 14. FV Erkner 1920 15. Oberhavel Velten 16. Victoria Templin

1:2 1:3 0:2 0:5 0:1

1 1 0 0 -3

2 2 1 2 1

Landesklasse, Staffel Mitte 1. FSV Babelsberg 74 2 14:1 6 2. FC Borussia Belzig 2 7:1 6 ... 8. Potsdamer Kickers 94 9. Teltower FV 1913 10. Linde Schönewalde ...

2 4:3 4 2 6:6 3 2 2:7 1

13. Königs Wusterhausen 14. Fortuna Babelsberg 15. VfB Herzberg 68 16. Teupitz/Groß Köris

2 2 2 2

1:4 1:5 0:7 2:10

0 0 0 0

Kreisliga Havelland-Mitte 1. SV Dallgow 47 2 12:3 6 ... 4. SG Bornim 5. SV Ruhlsdorf 1893 6. Blau-Weiß Pessin ...

2 8:3 4 2 7:4 4 2 5:3 4

13. RSV Eintracht 1949 II 2 3:6 1 14. Potsdamer Kickers II 2 2:5 0 15. Fortuna Babelsberg II 2 1:4 0 16. SV Falkensee-Fink. III 2 3:9 0 Die Tabellen der 2. Kreisklasse und der Kreisklasse Staffel B werden in der OktoberAusgabe abgedruckt. PM

Foto: Lukas Weiterhin im schwarzen Trikot des TFV II: Stefan Preuß, hier im Duell mit einem Michendorfer Spieler.

Region. Die neue Fußballsaison läuft. Im August starteten auch die Mannschaften unserer Region in die Spielzeit 2012/13. Bevor es auf Landes- und Kreis­ebene ab Sommer 2014 zu neuen Strukturen kommen wird, spielt man noch zweimal in gewohnten Staffeln. Die zweite Mannschaft des Teltower FV will aber aus der Normalität ausbrechen. Zweimal in Folge wurde der TFV II Vierter der 2. Kreisklasse. Trainer Oliver Crone sagte daher nach Abschluss der vergangenen Saison, dass nun der nächste Schritt folgen müsse. Was er damit meinte, hat er mittlerweile präzisiert: Platz 1 bis 3. Bei der erneut sehr starken Gegnerschaft, speziell bei vier Neulingen, für die der Anspruch des Durchmarschs in die 1. Kreisklasse eine Selbstverständlichkeit zu sein scheint, ist das ein sehr ambitioniertes Vorhaben. Um dieses Ziel dennoch erreichen zu können, trainiert die Mannschaft seit Mitte Juli. Mit sechs Testspielen wollte der Trainer in knapp vier Wochen seine Mannschaft in Form bringen. Dabei gab es drei

Niederlagen gegen höherklassige Gegnerschaft und drei Siege gegen unterklassige Konkurrenten. Die Ergebnisse spielten aber eher eine nachgeordnete Rolle. Wichtiger als die Resultate waren der taktische Feinschliff und die Integration der fünf Zugänge. Mit Nicolas Hofmann, der vom MTV 1860 Altlandsberg kam, Steven (einst BFC Dynamo/Jugend) und Kevin Schleker (einst Berolina Stralau/Jugend), Uwe Käkenmeister, der aus SchleswigHolstein nach Teltow wechselte, und Oliver Müller aus der eigenen Jugend hat die Mannschaft nicht nur quantitativ Zuwachs, sondern auch mehr Qualität bekommen. So geht die TFV-Zweite trotz dreier Abgänge wieder mit einem Kader von über 20 Spielern an den Start. Jede Position ist doppelt besetzt; bei Ausfällen kann der Trainer problemlos reagieren. Ob es aber für einen Platz unter den ersten Dreien reichen wird? In knapp zehn Monaten werden wir wissen, ob die ambitionierte Zielstellung realistisch war oder doch nur Wunschdenken. Volk.

NEU

BREAKD ANCE FÜR JUN GEN!!!

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Sport

Landesmeisterschaft

Hertha, die Zweite!

MCC Schenkenhorst-Berlin e.V. lädt ein

Region. Endlich kommt das schon lange angekündigte Benefizspiel zwischen den Fußballern vom RSV Eintracht und Hertha BSC zustande. Am 8. September, um 15 Uhr, wird die Partie auf dem Platz in der Stahnsdorfer Heinrich-Zille-Straße angepfiffen. Einlass ist bereits ab 13.30 Uhr. Wer sich frühzeitig ein Ticket (8 Euro, ermäßigt 5 Euro) sichern will, wendet sich an die Geschäftsstelle des RSV. cos

HSG mit fünf Teams Foto: Beate Richter

Schenkenhorst. Zur nächsten Landesmeisterschaft im Motocross lädt der MCC Schenkenhorst-Berlin e. V. am 16. September alle Schaulustigen und Motocross-Begeisterten nach Schenkenhorst ein. Und das soll sich in diesem Jahr richtig lohnen, vor allem für jugendliche Zuschauer. Von der großen südlich gelegenen Naturtribüne aus kann die gesamte Strecke eingesehen werden. Trotzdem hat der Verein in diesem Jahr weitere Tribünen entlang der Strecke aufgebaut und vorhandene so erweitert, dass die Zuschauer ziemlich nah ans Geschehen herankommen und die spektakulären Crossfahrten hautnah erleben kann. Die mehr als zwei Kilometer lange Strecke kann sogar komplett umrundet werden, ohne dass Gefahr droht. Des Weiteren macht der Verein für dieses Event Eintrittspreise möglich, die sich sehen lassen können. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt, alle anderen zahlen lediglich fünf Euro. Das Catering wird diesmal von den Vereinsmitgliedern ge-

stemmt. Deshalb werden Imbiss und Gertränke auch im Low-Budget-Bereich liegen. Noch laufen die Anmeldungen. Deshalb stehen die genauen Zeiten der Läufe in den Klassen 85 ccm, 125 ccm, Clubsport und Senioren für die Berlin-Brandenburger Motocross-Landesmeisterschaft noch nicht fest. In Kürze können diese aber bei www. mcc-schenkenhorst.de abgerufen werden. Die Freestyle-Show, die für Besucher immer ein besonderes Highlight ist, wird während der Mittagspause, etwa zwischen 13 und 14 Uhr stattfinden. Wie in jedem Jahr fand auch in dieser Sommersaison ein erfolgreiches Jugendcamp statt, bei dem junge Fahrer wieder wirklich gute Trainings absolvieren konnten. In fünf Gruppen aufgeteilt wurden die 55 Teilnehmer von Trainern geschult, die zu den Weltbesten zählen. Mit dabei war auch Larissa Papenmeier, die eine der drei deutschen Mädels in der Top-Ten der Welt ist. Beate Richter

Teltow/Ruhlsdorf. Im September startet die Abteilung Handball der HSG RSV Teltow-Ruhlsdorf wieder in den Spielbetrieb. In dieser Saison werden fünf Mannschaften auf Landesebene teilnehmen. Neben der ersten Männermannschaft und Frauenmannschaft, die in der Verbandsliga antreten, wird die Reserve der Männer in der Landesliga West versuchen, sich zu behaupten. Zudem ist es der weiblichen Jugend B und der männlichen Jugend C gelungen, sich für die Oberliga zu qualifizieren. Heimspielplan September: 15. September: 12.30 Uhr: weibl. B HSG – Doberlug Kirchhain; 14.30 Uhr: männl. C HSG – Eberswalde; 16.30 Uhr: 2. Männer HSG – Wittstock; 18.30 Uhr: 1. Männer HSG – Bad Freienwalde 22. September: 18.30 Uhr: Frauen HSG – Schlaubetal 29. September: 10 Uhr: männl. C HSG – Bad Liebenwerda; 11.30 Uhr: weibl B HSG – Finsterwalde Weitere Informationen finden Sie auf der neu gestalteten Homepage www. hsg-rsvteltow-ruhlsdorf.de. PM/cos

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Sport/Gesundheit

RSV Eintracht: Gerüstet für 2. Liga

Olympische Spuren Hockey-Team beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“

Foto: Evangelisches Gymnasium Kleinmachnow

Foto: M. Schimpf

Region. Am 30. September starten die Basketballer des RSV Eintracht mit einem Heimspiel gegen die Schwelmer Baskets in ihre sechste Saison in der 2. Bundesliga Pro B. Das Spiel wird zur gewohnten Zeit um 17.30 Uhr in der Kleinmachnower Sporthalle der BBIS auf dem Seeberg ausgetragen. Auch alle weiteren Heimspiele wird der Club immer sonntags um diese Uhrzeit ausrichten. Der RSV geht mit 13 Spielern in die neue Saison, darunter Neuzugang Tobias Grauel (25, Foto) sowie Rückkehrer Niko Schumann (20). Beide wechseln von ALBA Berlin nach Stahnsdorf. Zudem verstärkt der 22-jährige US-Amerikaner Blair Scott Wheadon von der Western Oregon University das Team. In der kommenden Saison werden so viele Jugendspieler der U16 und U19 in die erste Mannschaft integriert wie nie zuvor. Trainiert wird der RSV auch weiterhin von Vladimir Pastushenko. Trainingsauftakt war der 15. August. Am 1. September geht es für den RSV zum Turnier nach Rostock. Am 9. September empfängt der Zweitligist zu Hause den SSV Lok Bernau. Nach den Hauptstädtern von ALBA Berlin ist der RSV Eintracht das erfolgreichste Basketball-Team aus der Region Berlin-Brandenburg und einziger Vertreter in der 2. Bundesliga aus Brandenburg überhaupt. Alle Infos unter: www.rsv-basketball.de. cos

Kleinmachnow. Dank des überragenden Erfolges der Hockey-Nationalmannschaft der Herren bei den Olympischen Sommerspielen in London ist diese Sportart derzeit in aller Munde. Nun setzen Kleinmachnower Schüler alles daran, es den GoldJungs nachzumachen und greifen nach olympischen Sternen. Das Jungenhockeyteam des Evangelischen Gymnasiums Kleinmachnow nimmt zwischen dem 23. und 27. September in Berlin am Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ teil. Zuvor setzten sich die 13- und 14-Jährigen am 31. Mai bei der Landesmeisterschaft in Potsdam durch. Es fing alles ganz klein an. Der Sportlehrer Christian Matthes interessierte sich für die Mannschaftsportart Hockey und entschied sich, an seiner Schule eine Hockey-AG anzubieten. Die Jungen und Mädchen dieser AG stellten sich schnell als gute Hockeyspieler heraus, sodass sie an Wettkämpfen des Schulsportwettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“ teilnahmen. Vier Jungen- und vier Mädchenmannschaften aus fünf Brandenburger Schulen kämpften dabei um den Landesmeistertitel. Bereits um 14 Uhr stand das Jungenhockeyteam des Kleinmachnower Gymnasiums als Sieger fest. Im Bundesfinale treffen die Nachwuchsspieler nun auf die Landessieger der anderen Bundesländer. Cornelia Schimpf

Kinderärzte

Apotheken

Bereitschaftsdienst: Montag–Freitag: 17–19 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10–12 Uhr nach 19 Uhr: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: (0 18 05) 5 82 22 31 30, im akuten Notfall: 112

01.09. Mühlendorf-Apotheke Teltow 02.09. August-Bebel-Apotheke Klm. 03.09. Stadt-Apotheke Teltow 04.09. A. am Rathausmarkt Klm. 05.09. Apotheke Stahnsdorf 06.09. easyApotheke Teltow 07.09. Sonnen-Apotheke Teltow 08.09. Apotheke Kleinmachnow 09.09. Apotheke im Markt Teltow 10.09. Christophorus-A. Teltow 11.09. DocMorris Apotheke Teltow 12.09. Apotheke am Fuchsbau Klm. 13.09. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 14.09. Mühlendorf-ApothekeTeltow 15.09. August-Bebel-Apotheke Klm.

27.08.–02.09.2012 Frau Grit Thieme Tel.: (0 33 28) 47 07 12 03.09.–08.09.2012 Dr. von Saurma Tel.: (03 32 03) 7 92 98 09.09.–16.09.2012 Dr. Schramm Tel.: (0 33 29) 69 63 22

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17.09.–23.09.2012 Dr. Block-Schmidt Tel.: (03 32 03) 86 26 40 24.09.–30.09.2012 Dr. von Saurma Tel.: (03 32 03) 7 92 98 01.10.–07.10.2012 Frau Grit Thieme Tel.: (0 33 28) 47 07 12

16.09. Stadt-Apotheke Teltow 17.09. A. am Rathausmarkt Klm. 18.09. Apotheke Stahnsdorf 19.09. easyApotheke Teltow 20.09. Sonnen-Apotheke Teltow 21.09. Apotheke Kleinmachnow 22.09. Apotheke im Markt Teltow 23.09. Christophorus-A. Teltow 24.09. DocMorris Apotheke Teltow 25.09. Apotheke am Fuchsbau Klm. 26.09. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 27.09. Mühlendorf-ApothekeTeltow 28.09. August-Bebel-Apotheke Klm. 29.09. Stadt-Apotheke Teltow 30.09. A. am Rathausmarkt Klm.

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Gesundheit/Soziales

Mitgestalten?!

Kultur der Vielfalt

Seniorenbeirat vs. Jugendparlament?

50 Jahre Augustinum Wohnstifte

Region. Auch Teltow und Stahnsdorf haben nun einen Seniorenbeirat. Am 18. Juli konstituierte man sich in Stahnsdorf und wählte Gerhard Kleinke zum Vorsitzenden. Einen Tag zuvor fand die konstituierende Sitzung des Teltower Seniorenbeirates statt. Hier wird Wolfgang Pacholek für die erste Wahlperiode den Vorsitz führen. Der Kleinmachnower Seniorenbeirat existiert bereits seit dem Sommer 2007 als Interessenvertretung der älteren Generation gegenüber Gemeindeamt und Gemeindeverwaltung. In allen drei Orten leben jeweils etwa 6 000 ältere Bürger. Damit machen sie ungefähr ein Drittel der insgesamt etwa 58 000 Einwohner aus. Alle drei Seniorenbeiräte wollen sich mehr in die Entwicklung der Kommunen einmischen und insbesondere den Interessen der Bürger in der zweiten Lebenshälfte Gehör verschaffen. Dabei rückt die gesamte Bandbreite sozialer Zusammenhängen den Fokus. Um mehr Kultur für ältere Leute solle es ebenso gehen, wie um mehr Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer. Dabei zeigen sich die Mitglieder des Stahnsdorfer Seniorenbeirates außerordentlich beweglich. Dort ist ein Rotationsprinzip für die Sitzungen des Seniorenbeirates angedacht, um allen Ortsteilen eine gleichberechtigte Teilnahme zu ermöglichen. In Teltow soll der Seniorenbeirat direkt in die Arbeit der Ausschüsse eingebunden werden. „Die Mitglieder haben deshalb festgelegt, dass künftig je einer von ihnen für einen bestimmten Ausschuss zuständig sein wird“, so Michael Belkner, Fachbereichsleiter für Schule, Kultur, Sport und Soziales. Nun allerdings, wo zunehmend wieder von jugendlichem Vandalismus und Rowdytum in der Region die Rede ist, stellt sich die Frage nach einer adäquaten Vertretung der jungen Generation in den Kommunen. Gelangweilte Jugendliche, so mehrfach vermutet, würden Schautafeln zerstören und Bäume fällen. Im Juli hätten junge Leute vor dem Kleinmachnower Eiscafé am Uhlenhorst randaliert und einen Sonnenschirm angezündet. Andererseits sucht man gerade in Kleinmachnow seit geraumer Zeit geeignete Räumlichkeiten für ein Jugendhaus. In Teltow immerhin gab es einst ein Jugendparlament. Das allerdings ließ seine Aktivitäten bereits seit 2008 aus Mangel an jugendlichem Interesse ruhen. Mit der letzten Änderung der Teltower Hauptsatzung, die Einwohnerbeteiligung betreffend, wurde die Passage zum Jugendparlament gestrichen. Da sind die Älteren derzeit wohl etwas rühriger, was die eigenen Interessen anbelangt. R.N.

Kleinmachnow. Unter dem Motto „50 Jahre Kultur der Vielfalt“ begehen die Augustinum Wohnstifte in diesem Jahr ihr rundes Jubiläum. 1962 wurde das erste Haus in München eröffnet, 2013 wird in Meersburg am Bodensee die 23. Einrichtung an den Start gehen. In Kleinmachnow ist das Augustinum seit nunmehr 15 Jahren ansässig – ein doppelter Grund zum Feiern. Und gefeiert wird die Vielfalt des Angebotes im Haus, der geselligen und kulturellen Veranstaltungen, aber auch die Vielfalt der rund 300 Damen und Herren, die in den 270 Wohnungen zu Hause sind. Besondere Highlights im Jubiläumsjahr sind eine ganze Reihe prominent besetzter Kulturveranstaltungen – in Kleinmachnow liest am 29. September beispielsweise die Schauspielerin Senta Berger. „Das Konzept des Wohnstifts Augustinum funktioniert, weil es den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner entspricht: Geborgenheit, Geselligkeit und Anregung, das ist es, was die Menschen im Augustinum suchen und auch finden“, erzählt Matthias Steiner, Leiter Unternehmenskommunikation. An jedem Standort werden jede Menge Serviceleistungen geboten, die das Leben im Alter angenehm machen: Schwimmbad und Wellnessbereich, Physiotherapie, Einkausmöglichkeiten, hauseigener ambulanter Pflegedienst und Friseur, ein eigenes Restaurant und ein großzügiger Garten. „Da brauchen wir einfach eine Menge Platz, um alle Angebote unterzubringen. Da hat sich das Grundstück in Kleinmachnow, zwischen Wäldern und Gewässern, direkt vor den Toren Berlins, angeboten“, erinnert sich Steiner. Auch wenn das Augustinum seit langem ein sehr behutsames Wachstum verfolgt, ist derzeit in Kleinmachnow keine Erweiterung geplant. „Aber ich glaube schon, dass der Bedarf im Süden Berlins insgesamt noch steigen wird“, so Steiner. C. Schimpf

Seniorenbeiräte Teltow: Wann: Wo: Vorsitzender: Tel.:

jeden ersten Freitag im Monat von 10 bis 12 Uhr Raum 0.22, neues Rathaus Wolfgang Pacholek (0 33 28) 4 78 12 42

Kleinmachnow: Wann: Wo: Vorsitzender: Tel.:

jeden 2. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Vorraum Bürgersaal, Rathaus Kleinmachnow Dr. Herbert Franke (03 32 03) 2 30 25

Stahnsdorf Wann: Wo: Vorsitzender: Tel.:

stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest Gerhard Kleinke (0 33 29) 61 06 99

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Geschäftsführerin Stefanie Weinhold im Gespräch mit Marion Arndt vom BVMW. Foto: ESL

Ludwigsfelde. Die ESL Elektro-Service Ludwigsfelde GmbH ist seit 2006 angesehenes Mitglied im Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e. V. (BVMW). Das 2003 gegründete Unternehmen zeichnet sich neben fachlicher Kompetenz durch ein großes Leistungsspektrum und soziales Engagement aus. Termingerecht und zuverlässig werden alle Arbeiten der stromführenden Gebäudetechnik von bestens geschultem Personal nach ISO 2001:2008 Norm geplant, organisiert und ausgeführt. Ohne Zweifel gehört die ESL zu den besten und gefragtesten Handwerksbetrieben der Region. Dies wurde neben der Auszeichnung mit dem Teltow-Fläminger Wirtschaftspreis 2011 nun auch durch das Erreichen der Juryliste „Großer Preis des Mittelstandes“ 2012 anerkannt. Die Verleihung findet am 22. September in Dresden statt. Viele große Auftrag- und Arbeitgeber, wie z.B. Rolls-Royce, Mercedes Benz, MTU oder Interhomes, vertrauen auf die hohe Qualität und Flexibilität der ESL. Von der Steckdose bis hin zur 30kV-Trafostation ist die ESL mehr als nur ein Elektrohandwerks-Unternehmen. Die ESL ist der Profi-Elektriker für jede stromführende Haus- und Gebäudetechnik sowie zukunftssichere und kostengünstige Elektroinstallation. Mit Hilfe der AlarmSchutz GmbH, einem ISO- und VdS-zertifizierten Kooperationspartner, ist die ESL überdies kompetenter Ansprechpartner für Sicherheitstechnik, wie Alarmanlagen, Brandmelde- und Brandlöschanlagen in Ludwigsfelde und Umgebung. Durch das Sparen von Energie können Kosten gesenkt und CO2 vermindert werden. Gemeinsam mit der Solvires GmbH bietet die ESL energieeffiziente Induktionslampen und High-Tech LEDs. So lassen sich beispielsweise in Hallen und Kühlhäusern mithilfe der Solvires-Inducsol-Serie durch hohe Effektivität und lange Brenndauer oft mehr als 50 Prozent Strom einsparen. Der Verantwortung, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken stellt sich die ESL mit derzeit zwei Azubis. Der eigene Fachkräftenachwuchs soll später das heute 19-köpfige ESL-Team verstärken. Junge Monteure werden zudem frühzeitig an verantwortungsvolle Aufgaben herangeführt und können bis in die Firmenleitung aufsteigen. Die guten wirtschaftlichen Zahlen der ESL erlauben es, neben der fachlichen Kompetenz, auch soziale Verantwortung, wie zum Beispiel als Mitglied im Bündnis für Familien in Ludwigsfelde, zu übernehmen. cos lokal.report | September 2012


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Lichtdurchflutetes Wohlbehagen Ein Wintergarten schafft nicht nur mehr Platz, sondern bringt Entspannung und Lebensfreude pur – und dies zu jeder Jahreszeit. Ob von Anfang an eingeplant oder als spätere räumliche Aufrüstung verwirklicht, moderne Wintergartenlösungen entsprechen dem wachsenden Bedürfnis nach individueller Lebensweise mit hohem Wohnkomfort. Sie ermöglichen eine flexible Wohnraumgestaltung, die sich zum natürlichen Außenraum hin frei entfalten kann – als zeitgemäße Wohnsysteme liegen Wintergärten voll im Trend.

„Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen“, sagt man in Asien. Dass diese Erkenntnis stimmt und zudem glücklich macht, erfahren immer mehr Menschen, die sich mit einem individuellen Wintergarten ihren gelebten (T)Raum vom Wohnen erfüllen. Licht ist Leben – und das natürliche Licht ist wohl die größte Faszination, die ein moderner Wintergarten ausstrahlt. Jede Himmelsrichtung gibt dem Standort eines winterfesten Glashauses seinen besonderen Reiz, und sollte bereits bei der Planung bedacht werden. Ist er nach Süden hin ausgerichtet, kann man hier im Winter die meisten Sonnenstunden genießen, während er vom Herbst bis zum Frühjahr die behagliche Wärme des Tages sammelt. Zu einem morgendlichen lichtdurchfluteten Raum wird der Wintergarten, wenn er nach Osten hin gebaut ist – was gibt es Schöneres als den Tag mit einem sonnenbeschienenen Frühstück zu beginnen? Befindet sich ein Wintergarten in Westlage, so bereiten prachtvolle Sonnenuntergänge einen ruhigen Tagesausklang mit stimmungsvoller Atmosphäre. Ein nördlicher Wintergarlokal.report | September 2012

ten liefert gleichmäßiges und blendfreies Licht – wie geschaffen für Büroräume, Ateliers und eine ideale Arbeitsatmosphäre. Der gestalterischen Umsetzung von Wintergärten sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Dafür sorgen planerische und technische Konzepte, die zu Wintergartenlösungen führen, die sich an die Häuservorgaben und die Bedürfnisse der Menschen, die in ihnen leben, wunderbar anpassen. So wird bei Solarlux, dem weltweit führenden Anbieter von Premium-Wintergärten und Glasfaltwänden, größte Sorgfalt auf innovative Material- und Designvielfalt bei den Wintergarten-Ausgestaltungen gelegt, die komplett aus eigener Entwicklung und Produktion stammen: Aluminiumprofile oder Alu-/Holzkombinationen mit überdurchschnittlich guten Wärmedämmwerten sorgen für ein exklusives und natürliches Wohnvergnügen ganz nah am Himmel. Vielfältige Designs in Form und Farbe schaffen Wintergärten von unverwechselbarem Stil: Filigrane Aluminiumprofile mit integrierten Seilverspannungen visualisieren den Kraftfluss im System in vollendeter Klarheit und Transparenz. Natürliches Holz im Inneren im Verbund mit wetterfesten Aluminiumabdeckungen außen sorgen für warme Geborgenheit im Einklang mit der Natur. Großzügige Glasflächen schenken den Himmel auf Erden, ohne auf moderne Verglasungsansprüche wie Schallschutz, Sonnenschutz oder Einbruchhemmung zu verzichten. Bestens ergänzt werden diese maßgeschneiderten Systeme durch hochwertige, bedarfsgerecht gefertigte Heizungs-, Lüftungs- und Beschattungssysteme, die für ein Höchstmaß an Wohlbefinden sorgen.

Und das Beste: Man kann ihn vorher sehen, den gläsernen Traum vom Raum! Ob als klassischer Anbau-Wintergarten oder als integrierte Glasarchitektur geplant – das Solarlux-Visualisierungsprogramm macht den naturgetreuen Blick auf das zukünftige „Lichtschloss“ durch eine 3D-Zeichnung möglich. Der ausgewählte Solarlux-Fachberater vor Ort benötigt dafür nur ein digitales Foto des Hauses. Besuchen Sie uns in der größten Wintergarten- und Terrassendach-Ausstellung in Berlin und Brandenburg. Kontakt: DÜRBUSCH GmbH Nuthedamm 30 14480 Potsdam Tel.: 0331 62 31 56 Fax: 0331 61 60 91 Web: www.duerbusch.de E-Mail: info@duerbusch.de

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Unfallflucht? – Probleme mit dem eigenwilligen Einkaufswagen Ein Autofahrer begab sich nach seinem Einkauf mit zwei vollen Einkaufswagen zum Fahrzeug. Beim Ausladen des einen Wagens verselbstständigte sich der andere, rollte davon und prallte gegen ein gegenüberliegendes Fahrzeug. An diesem entstand ein Schaden von knapp 1.500,00 EUR. Der Autofahrer holte den Einkaufswagen, obwohl er die Beschädigung des Pkw wahrgenommen hatte, unbeeindruckt zurück und verschwand klammheimlich. Stellt dies unsoziale Verhalten ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort gemäß § 142 StGB dar? Das zuständige Amtsgericht Ratingen sah dies, wie auch die Mehrzahl der Gerichte in vergleichbaren Fällen, so und verurteilte

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den Autofahrer wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 20 EUR und sprach zudem noch ein dreimonatiges Fahrverbot aus. Das ließ sich der Autofahrer nicht gefallen und legte Rechtsmittel ein. Die Berufung vor dem Landgericht Düsseldorf (Urteil vom 06.05.2011; Az.: 29 Ns 3/11) hatte Erfolg. Das Gericht verneinte den Tatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sprach ihn frei. Es führte in seiner Entscheidung aus, dass nach der (noch) überwiegenden Auffassung in der Rechtsprechung auch Kollisionen von Einkaufswagen mit einem geparkten Pkw vom Tatbestand des § 142 StGB erfasst werden. Dieser mehrheitlichen Auffassung schloss sich das Landgericht Düsseldorf allerdings nicht an. Nach Auffassung des Berufungsgerichtes müssen sich bei einem Verkehrsunfall gerade die typischen Gefahren des Straßenverkehrs verwirklichen. Das einfache Wegrollen eines Einkaufswagens auf dem Parkplatz habe mit der besonderen Schadensträchtigkeit des öffentlichen Straßenverkehrs nichts gemeinsam, so das Gericht. Trotz der Entscheidung des Landgerichtes Düsseldorf darf das Urteil nicht als Freibrief für derartiges Verhalten verstanden werden. Die meisten Gerichte hätten mit ebenfalls guten Argumenten gegen den Autofahrer entschieden. Frank Karl Meier, Fachanwalt für Verkehrsrecht

Entschädigung für überlange Gerichtsverfahren Gerichtsverfahren können manchmal erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Viele kennen dies aus eigener leidvoller Erfahrung. Bereits im Jahr 2010 hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR: Urteil vom 02.09.2010) festgestellt, dass überlange Gerichtsverfahren in Deutschland ein allgemeines Problem darstellen. Da gerade für Verfahren vor Zivil- und Verwaltungsgerichten kein Rechtsbehelf hiergegen vorgesehen ist, sah der EGMR eine mit der Konvention des Gemeinschaftsrechts (Art. 13 EMRK) nicht vereinbare Praxis. Deutschland wurde deshalb verpflichtet, Abhilfe zu schaffen. Am 03.12.2011 trat eine entsprechende Neuregelung in Kraft. Auf der ersten Stufe müssen die Betroffenen nach § 198 III GVG das Gericht, das nach ihrer Ansicht zu langsam arbeitet, mit einer Rüge auf die Verzögerung hinweisen. Das soll helfen, überlange Verfahren von vornherein zu vermeiden. Wenn sich das Verfahren trotz der erhobenen Verzögerungsrüge weiter verzögert, kann auf der zweiten Stufe eine Entschädigungsklage erhoben werden (§ 198 Abs. 1 GVG). Sodann kann eine „angemessene“ Entschädigung verlangt werden (§ 198 Abs. 1 Satz 1 GVG). Als Regelbetrag sind 1.200 € für jedes Jahr vorgesehen, soweit eine Wiedergutmachung auf andere Weise nicht ausreichend ist. Der Entschädigungsanspruch hängt übrigens nicht von einem Verschulden ab. Nach einem aktuellen Urteil des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg vom 25.07.2012 wurde bereits ein zweijähriges Gerichtsverfahren bei geringer Schwierigkeit als zu lang befunden. Die klagende Polizeibeamtin hatte sich gegen ihre Umsetzung in ein anderes Kommissariat gewandt. Das Gericht sah die über zweijährige Bearbeitungsdauer als nicht mehr angemessen an und sprach der Klägerin eine Entschädigung zu. Rechtsanwalt Marten D. Schulz

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Betrugsmasche Hund?

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Foto: © Oliver Haja/PIXELIO

Teltow. Sie wollte nur Gassi gehen. Quietschend hält ein Wagen neben dem Bürgersteig. Die Autotür fliegt auf. Zwei Personen stürzen heraus und entreißen ihr den Hund, zerren ihn ins Fahrzeug und verschwinden wieder. Sie erkennt die Leute. Erst zwei Wochen zuvor hatte sie den Hund von ihnen erworben – ein schnell abgewickelter Handel ohne Quittung und Vertrag. So geschehen vor einiger Zeit in Teltow. Es könnte sich bei diesem Vorfall um eine neue Masche handeln. Insbesondere aus Polen werden nicht selten Welpen oder junge Hunde nach Deutschland gebracht und dann für einen günstigen Preis als deutsche Hunde auf der Straße verkauft. Das bestätigt auch die Teltower Tierärztin Dr. Silke Riedmiller: „Wenn das eine Masche ist, was die Frau da erlebt hat, dann haben die bestimmt mehrere Hunde laufen.“ Insbesondere bei Welpen ist die Gewinnspanne groß, obwohl sie schon für einen Bruchteil des üblichen Preises zu haben sind. Doch auch Hunde nach bereits erfolgtem Verkauf wieder zu stehlen und wiederholt weiterzuverkaufen, könnte eine Betrugsstrategie sein. Doch finanzielle Arglist ist nur ein Teil des Problems, die häufig schlechte gesundheitliche Verfassung derartiger Tiere ist ein anderer. Häufig sind die Hunde nicht geimpft. Auch bei dem Hund im Teltower Fall fehlten sechs Impfungen. „Das ist sehr häufig so“, erklärt Riedmiller. „Oder aber jemand kauft einen polnischen Hund, der dann andere ansteckt. Die Katzenseuche, Parvovirose, ist oft ein großes Problem.“ Beim Kauf sollten Hundefreunde auf einige grundlegende Dinge achten. In Annoncen angegebene Verkäufer-Adressen sollten auch mit der Übergabe-Adresse übereinstimmen. Käufer sollten sich immer, wenn vorhanden, die Papiere des Hundes zeigen lassen. Beim Kauf von Welpen sollte man auch die Mutter in Augenschein nehmen und darauf achten, ob die Milchzitzen stärker ausgeprägt sind. „In diesem Jahr hatten wir drei oder vier Fälle von Parvovirose in der Klinik. Das ist mit hohen Kosten verbunden“, so Riedmiller. „Es wird einfach am falschen Ende gespart.“ Sind auch Ihnen derartige Fälle bekannt? Melden Sie sich bitte gerne unter den im Impressum auf Seite 3 angegebenen Kontaktdaten in unserer Redaktion. Rolf Niebel lokal.report | September 2012

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Historisches

Vom kriegswichtigen Betrieb zu gefährlichen Kr   Das FATH-Gelände ist eine Dreckecke auf historischem Boden

Foto: Rolf Niebel

Kleinmachnow. Da steht der Name Bosch – Bosch-PKW, Antriebsriemen, Filter, Hauptscheinwerfer ... das Bosch Japan-Programm irgendwann aus dem vorletzten Jahrzehnt. In den rostigen Spangen eines fleckigen Büro-Ordners rottet ein Bosch-Katalog vor sich hin, irgendwo zwischen den windschiefen bröckelnden Wänden der Ruinen von Werkstatt-Hallen und Wirtschaftsgebäuden. Man wird den Eindruck nicht los, dass es häufig nur noch die grellbunten Farben der Graffiti sind, die Putz und Ziegel zusammenhalten. Die einstige Betriebskantine ist vor fünf Jahren abgebrannt. Leise quietscht ein Fenster. „Das da war vor zwei Monaten noch nicht eingestürzt.“ Karl-Peter Weis vom Verein Bürger für gute Lebensqualität in Kleinmachnow (BIK) deutet auf die Trümmer eines Werkstatt-Gebäudes. „Als hätte ein Krieg getobt“ überschrieb eine Tageszeitung unlängst ihren Beitrag zum sogenannten FATHGelände am Stahnsdorfer Damm in Kleinmachnow. „Ich sah den Namen Bosch“ ist der Titel eines 2002 erschienennen Buches, dessen Untertitel zugleich den historischen Bezugsrahmen klarstellt: „Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in der Dreilinden Maschinenbau GmbH“. Die Dreilinden Maschinenbau GmbH (DLMG) war im Dritten Reich ein kriegswichtiger Betrieb, der im Zweiten Weltkrieg hohe Gewinne mit der Produktion von Zulieferteilen für Kriegsflugzeuge einfuhr – u.a. mit etwa 2 500 Zwangsarbeitern und 760 polnischen Jüdinnen aus dem KZ Ravensbrück. Der Firmengründer Robert Bosch, seines sozialen und politischen Engagements sowie seiner arbeiterfreundlichen Firmenphilosophie wegen auch der „rote Bosch“ genannt, war an der Ausbeutung der Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge nicht mehr direkt beteiligt. Ende der 1930er Jahre zog er sich aus dem Unternehmen zurück. 1937 noch hatte er testamentarisch verfügt, dass die Erträge der Robert Bosch GmbH für gemeinnützige Zwecke verwendet werden sollen. Doch bereits 1933 fanden Gespräche zwischen Vertretern des Reichsluftfahrtministerium und dem Unternehmen Bosch statt, um

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eine Ausweichfabrik im deutschen Landesinneren zu errichten. Der Heimatstandort Stuttgart sei im Falle eines Krieges schwer zu verteidigen, so die Argumentation. Der erste Schritt zum für die Rüstung unersetzlichen Kleinmachnower Zulieferbetrieb, der DLMG als Tochterbetrieb von Bosch. Seit 1935 wurden hier Einspritzpumpen, Anlasser oder Lichtmaschinen für die Luftwaffe der Wehrmacht hergestellt. Andererseits unterstützte Robert Bosch den antifaschistischen Widerstand und hatte Kontakt zu Carl Friedrich Goerdeler und anderen späteren Aktivisten des 20. Juli 1944. Von 1939 bis 1945 befand sich auf dem geheimen Kleinmachnower Betriebsgelände ein KZ-Außenlager. Während des Krieges soll es zwar keine Morde an den bei der DLMG zur Arbeit gezwungenen Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen gegeben haben, gynäkologische Experimente sollen jedoch an den polnischen Frauen vorgenommen worden sein. Auch gab es extreme Unterschiede in der Behandlung der Gefangenen. Während bspw. niederländische Häftlinge als privilegiert galten, waren russische Kriegsgefangene und die jüdischen KZ-Insassinnen verschärften Haftbedingungen ausgesetzt. Einem Häftlingsbericht zufolge soll man sich um die Arbeit im Schweinestall gerissen haben, weil dort die Essensreste verfüttert wurden. Am 24. April 1945 besetzte die Rote Armee das Gelände der DLMG und begann das Werk zu demontieren. „Auf diesem Weg waren die Gleise, auf denen die demontierten Teile abtransportiert wurden“, erklärt Rudolf Mach vom Kleinmachnower Heimatverein lokal.report | September 2012


Historisches

  iegsspielen und weist den Waldweg östlich des FATH-Geländes entlang. „Weiter hinten sieht man noch den Damm.“ Bereits kurz nach Kriegsende wollten ca. 120 DLMG-Mitarbeiter Teile der Firma wieder in Betrieb nehmen und Gußteile sowie Handwagen produzieren. Ab August 1946 allerdings nutzte eine sowjetische Feldposteinheit wieder funktionstüchtige Werkstätten zur Reparatur von Kraftfahrzeugen. Kurz darauf musste das Werksgelände auf Befehl geräumt werden. 1948 ließ die Sowjetarmee die Werkhallen sprengen und die DLMG verschwand aus dem Handelsregister. Lediglich der Teil nördlich des Stahnsdorfer Dammes durfte weiter für die Produktion genutzt werden. Hier befanden sich Lagerhallen für Omnibusse, Reparaturmöglichkeiten, eine Tankstelle und Parkplätze. Eine neue Gießerei sollte hier entstehen. „Dieser Teil wurde nach 1945 nicht abgerissen, weil er kein Produktionsbetrieb war“, erläutert Rudolf Mach. 1950 wurde aus dem Rechtsnachfolger der DLMG, dem VEB Dreilinden Maschinenbau, der VEB Kokillenguß Kleinmachnow, der 1967 dem VEB Aluminium-Präzisions-Armaturen-Guß APAG angegliedert wurde. Auf dem Nachbargelände etablierte sich ab 1953 der VEB „Max Reimann“als Stammbetrieb der volkseigenen Kfz-Instandsetzungsbetriebe des Bezirkes Potsdam. Hier wurden Busse und LKW repariert. Nach der Wende wurde aus dem Max-Reimann-Werk die Fahrzeuge-Technik-Handel GmbH (FATH). Im Jahr 2002 ging der Betrieb pleite. Seit 2009 ist die Zossener Haußmann Grundbesitz AG Eigentümerin des Geländes. Im Flächen-Nutzungsplan der Gemeinde ist es als Entwicklungsgebiet ausgewiesen. Nach dem Krieg war dieses Areal das einzige, welches von den Bosch-Werken Kleinmachnow vollständig erhalten geblieben ist, erzählt Mach. Wohin die Entwicklung geht, zeigen farbenfrohe Graffiti, rostige Sprühlack-Dosen und kleine Paintball-Kügelchen, die überall auf dem Boden verstreut liegen. An der Ostseite ist ein massives Zaunsegment aufgebogen. Eine Person allein kann das nicht gewesen sein. Auf der Nordseite fehlt der Zaun nahezu vollständig. Nur rostiger Stacheldraht, der vermutlich schon seit Werksgründung dort hängt, krönt einige Betonpfosten. Ausgeblichenes rot-weißes Absperrband flattert zerrissen unter eingestürzten Barackendächern. Aus den Deckenplatten bröselt krebserregender Asbest. „Das sind immer so acht bis zehn Jugendliche. Die spielen hier Paintball“, meint Weis. „Das ist der größte gefährliche Kinderspielplatz in Brandenburg. Wir können nicht darauf warten, bis Jugendliche hier zu Tode kommen.“ Mach ergänzt: „Am Wochenende können Sie hier so richtigen Pendelverkehr erleben.“ Dass das verwahrloste Gelände Abenteuerlüste weckt, ist nicht schwer zu verstehen. Ruinen haben schon immer Entdeckerdrang angefacht. 1996 fand Mach in einem Keller auf dem ehemaligen APAG-Areal Akten zum KZ der DLMG von 1942. Heute spielen Jugendliche mit Paintball-Waffen Krieg auf einem heruntergekommenen Grundstück, wo vor 70 Jahren Zwangsarbeiter in einem Rüstungsbetrieb geknechtet wurden. Es ist eben nicht nur die nachhaltige Sicherung des Geländes, die durch die Eigentümerin sträflich vernachlässigt wird. Offenbar tut auch jede Menge Aufklärung not. Von der Bauaufsicht des Landkreises Potsdam-Mittelmark wurde informiert, dass man gegen die Eigentümerin ordnungsrechtlich vorgehen werde. Die Gemeinde Kleinmachnow könne die Sicherheit des Areals nicht gewährleisten, teilte Axel Brömmer vom Fachbereich Recht/Sicherheit/Ordnung mit, da es sich um Privatbesitz handele. Rolf Niebel lokal.report | September 2012

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GARTENTIPP VON GÄRTNERMEISTER WIESNER AUS DEM ROSENGUT LANGERWISCH Blumenzwiebeln pflanzen Herbstzeitlose und Herbstkrokusse werden jetzt gesteckt und erfreuen uns noch in diesem Jahr mit ihrer Blüte. Ab Mitte September können Sie aber auch bereits die Vorbereitungen für einen farbenfrohen Frühling treffen. Zierlauch, Krokusse und Narzissen, aber auch Winterlinge, Schachbrettblumen, Traubenhyazinthen, Iris und Steppenkerze können gesetzt werden. Die beliebteste Blumenzwiebel ist und bleibt die Tulpe. Mehrere tausend Sorten gibt es auf der Welt, darunter mehrfarbig gestreifte, gefranste oder gewellte Exemplare. Wobei die heutige Bedeutung nichts ist im Vergleich zum Tulpenfieber Anfang des 17. Jahrhunderts. Dieses Tulpenfieber wird als die erste gut dokumentierte Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte angesehen. Der Handel mit den exotischen Gewächsen aus dem Orient erreichte damals in den Niederlanden unvorstellbare Ausmaße. Liebhaber zahlten bis zu 10 000 Gulden pro Zwiebel – für seltene Sorten. Zum Vergleich: Das Durchschnittsjahreseinkommen in den Niederlanden lag damals bei etwa 150 Gulden, die teuersten Häuser an einer Amsterdamer Gracht kosteten etwa 10 000 Gulden. Anfang Februar 1637 brach der Markt abrupt ein und viele Händler verloren ihr gesamtes Vermögen. Zum Glück sind heute Tulpenzwiebeln so erschwinglich, dass man aus mehreren Sorten ein buntes Beet zusammenstellen kann, ohne sich bis ans Lebensende zu ruinieren...

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Historisches

Sicheres Auge, ruhig Blut ... ... sind des Schützen höchstes Gut – 150 Jahre „Friedrichs Schützengilde zu Teltow“

Die Schützengilde in den 1930er Jahren (oben), der Entwurf der neuen Fahne (rechts) und das Logo des Vereins (unten). Abb.: Verein

Teltow. Am 24. Januar 1862 feierte man in Preußen den 150. Geburtstag Friedrich des Großen. Im nur wenige Kilometer von Potsdam entfernten Teltow trafen sich an jenem Tag einige Herren im Rathaus. Nicht nur das königliche Jubiläum war Thema. Vielmehr bedauerten die Ratsmänner um Bürgermeister Karl Ludwig Grunenthal (1849–1876 im Amt), dass es bisher nicht gelungen war, eine Schützengilde zu gründen und beauftragten den Beigeordneten und örtlichen Tierarzt Julius Lieber, diese Angelegenheit voranzubringen. Motiviert durch den Alten Fritzen kam am 3. Februar 1862 die erste Generalversammlung zusammen. 58 Bürger aus Teltow sowie elf aus Schönow, Zehlendorf, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Wannsee ließen sich in die Mitgliederliste der Gilde eintragen, die dem Preußen-König zu Ehren den Namen „Friedrichs Schützengilde“ trug. Ein Schützenplatz samt Schießstand entstand direkt am Teltower See, links der heutigen Lichterfelder Allee und gegenüber des Diakonissenhauses gelegen. Auf wiederum dieser Straßenseite übernahm der Teltower Zimmermeister und Gildemitglied Andreas Eichelkraut die Errichtung eines Schützenhauses. Direkt daneben baute Gastwirt

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Hermann Brose eine Schützengaststätte. Fortan wurden alljährlich Schützenfeste abgehalten, Königs- und Ritter-Titel verliehen. Als 1934 die Lichterfelder Allee verbreitert wurde, musste das Schießhaus verkleinert werden. Damit nahm das Ende seinen Anfang, denn auch die Teltower Schützengilde sollte die Wirren des Zweiten Weltkrieges nicht unbeschadet überstehen.

Um die Kriegsverletzten und Patienten, die im Diakonissenhaus untergebracht waren, nicht zu belästigen, schlugen Krankenhaus und Stadtverwaltung vor, die Vereinsanlagen an den Schenkendorfer Weg zu verlegen. Vermutlich, so den Aufzeichnungen des Ehrenmitgliedes Ernst Eichelkraut zu entnehmen, fand der GeländeTausch 1939 statt. Kriegsbedingt konnte der Neuaufbau des Schützenhauses allerdings nicht erfolgen. Schließlich hatte der Kontrollratsbeschluss Nr. 23 der Alliierten

vom 17. Dezember 1945 eine Beschränkung und Entmilitarisierung des Sportwesens in Deutschland zur Folge – viele Vereine wurden verboten. In der DDR ist der Schießsport der staatlichen Gesellschaft für Sport und Technik übertragen worden. Das Geräte- und Reglerwerk in Teltow musste Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Erst mit der Wende bekamen die Schützenfreunde die Möglichkeit, die alte Vereinstradition wieder aufleben zu lassen. 1994 gründete sich die „Friedrichs Schützengilde zu Teltow“ ein zweites Mal. Nachdem die Mitglieder jahrelang in Blankenfelde trainiert hatten, konnte der Verein 2001 sein eigenes Domizil in der Osdorfer Straße 2 beziehen. Nun 2012 lässt man Friedrich II. in seinem Jubiläumsjahr zum 300. Mal hochleben. Seinen Kinderschuhen entwachsen ist auch der Teltower Schützenverein – mit nunmehr 150 Jahren auf dem Buckel zwar nur halb so alt wie der Namenspatron, dafür noch immer aktiv. Auf 36 Mitglieder kann der älteste Verein der Stadt bauen. Am 2. September, ab 14 Uhr, wird die Gilde auf dem Vereinsgelände ihr Jubiläum würdig mit dem „9. Tag der Teltower Schützen“ begehen. Cornelia Schimpf lokal.report | September 2012


September 2012/6. Jg.

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Weitere Highlights beim Teltower Ferien-Stadtfest im Oktober Wer bereits dachte, das gesamte Programm zu kennen, darf sich auf ein noch abwechslungsreicheres Wochenende für die ganze Familie und für möglichst viele Geschmäcker freuen. Neben den bereits veröffentlichten Highlights, z. B. Schlagerstar Patrick Lindner, Stefan Raab-Entdeckung Sebastian Dey & seinem Expeditionsteam, dem Abschlussfinale zum 30. Bühnenjubiläum des großartigen Wolf Maahn oder der LEGO-Roadshow mit dem aktuellen Kassenschlager „Ninjago“ werden nun weitere Details bekannt gegeben: Gestartet wird am Freitag mit dem Teltower Rock-OpenAir, präsentiert von der EMB Energie Mark Brandenburg und der Fernwärme Teltow. Mit dabei sind in diesem Jahr die Kultrocker von „Torfrock“. Die beinharten Vagabunden treten im Rahmen ihres 35-jährigen Jubiläums zusammen mit der ortsansässigen Hardrock-Dampfwalze „Rough & Tough“ und „The Jailbreakers“ mit deren AC/DC-Show auf. Am Samstagnachmittag steigt zunächst die Sport- und Tanzparty der regionalen Tanzschulen und Fitnesstudios. Mit schwungvollen Bestsellern sowie Neuheiten und Einblicken in die verschwitzten Hallen, wird hier der anschließende Lach- und Partymarathon eingeleitet. Lachen, Tanzen und gemeinsam Feiern darf man am Samstag dank der TWG Teltower Wohnungsbaugenossenschaft eG.: Rocktheater vom Feinsten heißt es, wenn Hans Werner Olm, die „Baumeidechse“ der Unterhaltungsszene, Musik macht. Als Frontmann seiner Band „Sing Dein Ding“ mutiert er parodistisch-schizophren zum Medium der ganz Großen und ist „Queen“, „Robbie Williams“ oder „Shakira“ und viele mehr in einer Person. Anschließend geht es mit aufwän-

digen Kostümen, Umziehaktionen, und grandiosen Stimmen weiter. „Boerney und die Tri Tops“ bieten norddeutschen Partyspaß. Ob „Hasselhoffisch“ im roten Badestrampler oder sexy wie die frühen Backstreet Boys: Hier spielt die Kapelle mit den tausend Gesichtern. Eines davon gehört dem ehemaligen Körpertrainer von Jodie Foster und ehemaligem Bodyguard von Robbie Williams: Ron Matz. Und wer diesen Namen schon mal gehört hat, ja, Mr. Universum und Mr. World war er auch noch! Parallel auf der PNN-Rundbogenbühne spielt das Ost-Berliner Kulturerbe „Monokel“. Hier gibt es Kult und Kraftblues für die Seele. „In unserem 10. Jubiläumsjahr möchten wir gern mit Teltow gemeinsam feiern“, sagt Stefanie Herfurth, Geschäftsführerin der Potsdamer Werbe- und Eventagentur brando, „dabei haben uns zahlreiche Sponsoren fantastisch unterstützt, dieses Fest mit solch einem großartigen Aufgebot ausgestalten zu dürfen.“ Wie immer ist der Eintritt für das Stadtfest kostenfrei – mehr Ferienspaß gibt’s sicher nirgends! Ausführliche Infos unter www.teltow-stadtfest.de.

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September 2012


Kultur

Das neue Rübchenprinzenpaar Eddy Schrank (li.) und Annika Priebe (re.), Foto: M. Schimpf

13. Teltower Rübchenfest Neues Rübchenprinzenpaar kommt aus der Stahnsdorfer Zille-Schule Ruhlsdorf. Es ist soweit! Die neue Rübchensaison steht vor der Tür. Der Samen wurde bereits vor ein paar Wochen in die Erde gebracht, die Rübchen wachsen und gedeihen auch im Schulgarten der HeinrichZille-Grundschule in Stahnsdorf. Unter Anleitung der Lehrerinnen Bärbel Pall und Andrea Klein säten die Grundschüler der Schulgarten AG in der vorletzten Augustwoche das edle Teltower Rübchen aus.

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13. Teltower Rübchenfest am 30. September 2012 von 12 bis 19 Uhr in Teltow Ruhlsdorf, rund um Hammers Landhotel Ab 12 Uhr live auf der Bühne:

Eben aus dieser Schule kommt in diesem Jahr auch das Rübchenprinzenpaar. In einem kleinen Casting stellten sich je sechs Mädchen und Jungen zur Wahl. Bei einem Quiz zeigten die potenziellen Prinzen und Prinzessinnen, was sie bereits alles über das Teltower Rübchen, dessen Geschichte, Anbau und Pflege wissen. „Alle Kinder waren mit Freude dabei und haben das echt gut gemacht“, sagte Mathias Schimpf vom Stadtmarketing Teltow. Die Wahl fiel schließlich auf Annika Priebe und Eddy Schrank, die in dieser Saison das Amt des Rübchenprinzenpaares bekleiden werden. Eine aufregende Regentschaft wartet auf die beiden Grundschüler – neben Fotoshootings und Rübchenanstich werden sie natürlich auch beim Teltower Rübchenfest am 30. September anwesend sein und sich dem Publikum präsentieren. Die anderen Bewerber sowie weitere Schüler der Heinrich-ZilleGrundschule werden ebenfalls beim Rübchenfest auf der Bühne zu sehen sein. „Der Chor probt bereits das Rübchenlied, eine andere Gruppe studiert ein kleines Theaterstück ein“, so Lehrerin Klein. Wir dürfen also gespannt sein.

September 2012

„Blue Haley Band“ Rock’n’Roll der 1950er und 1960er Jahre „Jive Park“ Swing, Jive und Rockabilly der 1930er und 1940er Jahre „Clown Kaily“ interaktive Show mit Zauberei und Artistik, nicht nur für die kleinen Gäste „The! Music School“ „Streetmusic“ – Musikinstrumente zum Ausprobieren und Kennenlernen Ein kostenloser Shuttle-Bus wird Sie auch in diesem Jahr vom S-Bahnhof Teltow zum Teltower Rübchenfest nach Ruhlsdorf bringen.

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Kultur

Kino-Tipp:

„Herr Wichmann aus der dritten Reihe“ Henryk Wichmann (33) ist seit 2009 CDU-Abgeordneter im Brandenburger Landtag. Der Film begleitet ihn über ein Jahr bei der Arbeit im Parlament und im Wahlkreis Uckermark/Oberhavel. Dort besucht Wichmann Schulen und Seniorenmessen, hat es mit Arbeitskräftemangel, der Misere der Deutschen Bahn und illegalen Mülldeponien zu tun, aber auch mit der Bartmeise. Eigentlich ist er dort am liebsten, wo es am meisten weh tut: an der Basis. Knapp zehn Jahre nach seinem Film „Herr Wichmann von der CDU“ zeigt Regisseur Andreas Dresen wieder untrügliches Gespür für abgründige Situationen und großen Respekt für seinen unerschütterlichen Protagonisten. Ein neuer tragikomischer Dokumentarfilm über das, was Politik und Demokratie in der rauen Praxis bedeuten. Kinostart: 6. September. PM/cos

Foto: Piffl-Medien

Typische Ansichten Werke des Architekten Hajo Kölling im Gemeindezentrum

Foto: Veranstalter

Stahnsdorf. Stifte und Pinsel gehören seit seiner Kindheit zu seinen liebsten Beschäftigungsmitteln. Aus dieser Leidenschaft erwählte Hajo Kölling seinen Beruf. Jetzt stellt der langjährige Architekt im Stahnsdorfer Gemeindezentrum aus. „Es sollte unbedingt etwas mit Zeichnen und Malen sein, am liebsten Dekorateur oder gar Kunstmaler“, erinnert er sich. Seine Mutter sah das so kurz nach dem Zweiten Weltkrieg etwas nüchterner: „Es gibt so viel aufzubauen in Deutschland, werde lieber Architekt!“, empfahl sie dem 1933 geborenen Sohn. Doch seine Bewerbung wurde abgelehnt und Hajo Kölling landete im VEB Rathenower Optische Werke – zunächst mit einer Planstelle als Grafiker. 1954 wurde endlich sein Traum vom Architekturstudium wahr: Hajo Kölling wurde an die Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar delegiert. Anschlie-

ßend war Kölling als Stadt- und Dorfplaner in Magdeburg und Potsdam tätig. Zudem war er längere Zeit Landesvorsitzender des Bundes Deutscher Architekten (BDA). Zwar führte ihn sein Beruf immer wieder mit Künstlern zusammen, doch blieb seine eigene Leidenschaft während dieser Zeit auf der Strecke. Mit seinem Ruhestand im Jahr 2002 änderte sich das schlagartig. Mit dem Fahrrad erkundet er seitdem die Umgebung, schafft unzählige Aquarelle – „typische Ansichten eines Ortes“, wie er sie nennt. Stahnsdorfs „Soziokultureller Verein 1a“ führt nun diese Werke in einer Schau zusammen. Am 7. September wird die Ausstellung mit einer Vernissage im Erdgeschoss des Gemeindezentrums eröffnet. Bis Anfang Oktober haben Sie dann Gelegenheit, die vielseitigen Arbeiten von Hajo Kölling zu bewundern. C. Schimpf

Buch-Tipp für Erwachsene aus der Bibliothek Kleinmachnow Von Christiane Grahlow, Bibliothekarin in Kleinmachnow – Irène Némirovsky: Die Familie Hardelot Die französische Fabrikantenfamilie Hardelot wiegt sich vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Sicherheit. Bürgerliche Tradition, Vermögen und Ansehen gelten als Zeichen des Erfolgs. Das junge Paar Pierre und Agnès widersetzt sich den starren Regeln der Fabrikantenfamilie. Sie verzichten damit auf das äußere Glück zugunsten der Beständigkeit ihrer Liebe, die sie in den unsicheren Zeiten unter Beweis stellen müssen.

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Christiane Grahlow empfiehlt diesen Roman, weil er von tiefster Menschlichkeit geprägt ist. Der begnadeten Autorin gelingt es hervorragend zu schildern, was in den Personen vorgeht, als die Ahnung des nahenden Krieges zur Gewissheit wird. Sie gewährt Einblicke in die Abgründe menschlicher Charaktere und Verhaltensweisen. Dem gegenüber schildert sie den Zusammenhalt der Familie, den Mut und die Tüchtigkeit der Frauen, die unter schweren Bedingungen den Alltag meistern. Der in Auschwitz umgekommenen Irène Némirovsky ist damit ein eindrucksvoller Roman gelungen.

Foto: Anke Fichtmüller

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Kultur

Kräutergelüste

Vorhang auf!

Zimmer Theater vor der zweiten Premiere Senta Berger liest aus ihrer Biografie

Foto: Veranstalter

Teltow. Fand die erste Premiere des Teltower Zimmer Theaters mit dem Stück „Wer ist der richtige Eulenspiegel?“ innerhalb des Teltower Kunst-Sonntages 2011 statt, so hat sich das neue Stück diesmal auf den September mit den „Offenen Gärten“ ausgerichtet. Wenn sich der Vorhang des Papiertheaters hebt, dann wird der Duft der Petersilie nicht nur die Papierfiguren auf der kleinen Bühne zum Leben erwecken. Alle werden erfahren, welche Gelüste das grüne Kraut erregen kann, und welche Gefahren zu bestehen sind, will man so lieblich aussehen wie die Schöne Petersilie. Außerdem bringt es einen stolzen Hahn zum Reden und einen Frosch zum... Am Wochenende vom 29. und 30. September können Sie durch den Garten der Galerie Altstadthof in der Potsdamer Straße 74 schlendern und danach für ein Stündchen in das Teltower Zimmer Theater kommen, um das Treiben auf der Papiertheater-Bühne zu erleben. Das Stück trägt den Namen „Die Schöne Petersilie“ und ist dem Buch „Ein botanischer Märchengarten“ von Rainer Hohberg entnommen. Für das Papiertheater wurde es frei bearbeitet. Beginn der Vorstellung ist jeweils um 15.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Und wer danach die Lust verspüren sollte, selbst solch ein kleines Familientheater zu bauen, der kann das mit Kindern und Enkelkindern am 11./12. Oktober im Philantow ausprobieren. PM/cos

Foto: Veranstalter

Kleinmachnow. Sie ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten Schauspielerinnen hier zu Lande: Senta Berger. Anlässlich des 50. Jubiläums des Kleinmachnower Seniorenstifts Augustinum stellt die gebürtige Österreicherin am 29. September dort ihre Autobiografie „Ich habe ja gewusst, dass ich fliegen kann: Erinnerungen.“ vor. In dem 2006 erschienenen Buch erzählt die 71-Jährige mit viel Leidenschaft und Humor über ihr bewegtes Leben: Von ihrer Kindheit und Jugend im Wien der Nachkriegszeit, über ihr kurzweiliges Studium am Max-Reinhardt-Seminar, ihr Engagement am Wiener Theater in der Josefstadt bis hin zu ihrer internationalen Karriere als Schauspielerin, die sie auch nach Hollywood und Italien führte. Senta Berger spielte in unzähligen Film- und Fernsehproduktionen, stand im Wiener Burgtheater, im Thalia-Theater in Hamburg und am Schillertheater in Berlin auf der Bühne oder lieh Catherine Deneuve ihre Stimme. Außerdem trat sie als Chansonsängerin auf, engagiert sich für die Tierschutzorganisation Pro Wildlife und die José Carreras Leukämie-Stiftung. Wenn Sie diese vielseitige Künstlerin einmal live erleben wollen, dann sichern Sie sich unter (03 32 03) 56-0 eine Karte für den Theatersaal des Augustinum. Beginn ist um 17 Uhr. cos

Buch-Tipp für Kinder aus der Bibliothek Kleinmachnow Von Josefine Kandler, 6 Jahre, Kleinmachnow – Hildegard Müller: Der Cowboy Anna macht mit ihrer Familie Ferien am Meer und Toto, Annas Hund, darf mit. Am Strand sitzt ein Junge mit einem blöden Cowboyhut. Als Toto fast in den Wellen verschwindet, kommen alle Leute angelaufen, aber keiner tut etwas, alle reden nur durcheinander. Da steht plötzlich dieser Junge mit dem blöden Cowboyhut und fragt: „Gibt‘s ein Problem?“ Ist das nicht am Ende gar ein schöner Cowboyhut, den der Junge da

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trägt? Die Autorin und Illustratorin Hildegard Müller erzählt und zeichnet hier eine ganz einfache klare Geschichte mit dazu passenden grafisch sehr ansprechenden Illustrationen. Die einfühlsame Geschichte vermittelt schon den Allerkleinsten, wie wichtig Freunde im Leben sind. Josefine mag ihre Freunde und diese Geschichte über Freundschaft. Besonders gefallen ihr die tollen Zeichnungen von Hildegard Müller. Ihr Papa musste ihr das Buch viele Male vorlesen, und bald wird sie das Buch allein lesen können.

Foto: Anke Fichtmüller

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Hobby & Freizeit

Elitär und teuer? Das Golfspiel avanciert schon längst zum Breitensport

Kaiser Xuande bei einer Art Golfspiel in China, um 1425–1435 Quelle: Shang Xi

Foto: © Rainer Sturm/PIXELIO

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Region. Es gilt als Sport der Besserverdienenden, als Freizeitbeschäftigung für einen ausgewählten Teil der Gesellschaft: das Golfspiel. Man geht zuweilen extra auf den Platz, so hört man hier und dort, um Geschäftsverträge zu schließen ... Weltweit begeistern sich inzwischen 50 Millionen Menschen dafür, mit möglichst wenigen Schlägen den kleinen weißen Ball ins Loch zu befördern. Die Golf-Leidenschaft wächst auch in Brandenburg. Um Berlin herum schießen Golfplätze wie Pilze aus dem Boden. An die 20 Anlagen gibt es zwischen Rathenow und Cottbus, z. B. in Neubeeren, Mahlow und Potsdam. Aber, was muss ich tun, wenn ich einfach mal so „über den Platz gehen“ will, um „eine Runde zu golfen“, wie es heißt? Unzählige Golfclubs bieten Mitgliedschaften an. Die Jahresbeiträge variieren stark, liegen zwischen 100 und mehreren tausend Euro. Darüber hinaus gibt es Verbände wie den Golfverband Berlin-Brandenburg e. V. oder die Vereinigung clubfreier Golfspieler im Deutschen Golf Verband e. V. (VcG), die Golfbegeisterten das Spiel ermöglichen. Denn mit einem solchen Pass ist es ebenso möglich, in diesen Clubs zu spielen – ohne selbst dort Mitglied zu sein. Zudem sind die Beiträge um ein Vielfaches günstiger und so auch für Studenten erschwinglich. Ziel der VcG ist es, mehr Menschen für den Golfsport zu begeistern und seine Verbreitung in Deutschland zu fördern. So wandelt sich allmählich das Bild des Golfspielers, den man irgendwie automatisch in karierten Hosen und Strick-Pullunder vor sich sieht. Eine Art Dresscode gibt es dennoch: Einige Clubs schreiben eine angemessene Bekleidung vor bzw. legen fest, das Tragen bestimmter Kleidungsstücke zu unterlassen. Auch wer was auf sich

hält und mit dem Klischee-Ferrari vorfährt, wird nicht in Jeans über den Platz laufen. Die sogenannte Golf-Etikette regelt zudem das Verhalten auf dem Platz. Je nachdem, wie viel Zeit und Lust man mitbringt, können verschiedene Runden mit drei, neun oder 18 Löchern gewählt werden. Die einzelnen Löcher haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen, die in Par angegeben werden. Nach der eigenen Spielstärke berechnet sich das Handicap. Dazu muss man eine Prüfung ablegen, die Platzreife, und an Turnieren teilnehmen – und das können wiederum nur Club-Mitglieder. Jedoch genügt auch hier die Zugehörigkeit zum VcG. Für echte Golfer zwar ein Witz, erfreuen sich Minigolfanlagen, wie z. B. die Schwarzlichtanlage in der Zehlendorfer Goerzallee, großer Beliebtheit in der Bevölkerung. Dabei handelt es sich um Kleingolfbahnen – kleinere Varianten des Golfspiels. Zwar eignen sich diese hervorragend, um ein Gefühl für Ball und Schläger zu entwickeln, Anfänger sollten dennoch nicht auf Schnupperkurse verzichten. Spätestens dann merkt auch der eine oder andere, dass Golf körperlich doch sehr anstrengend ist und einer gewissen Fitness bedarf. Viele belächeln Golf, sehen das Spiel nicht als richtigen Sport an. Dabei steckt sehr viel Koordination und Präzision dahinter. Rücken, Bauch und Po werden strapaziert. Auch wenn es komisch aussehen mag – ein ordentliches Aufwärmen ist vonnöten. Interessanterweise ist Golf auch viel älter, als man vermuten würde. Wie andere Sportarten kommt wohl auch dieser Ballsport von den britischen Inseln. Die Schotten sollen die ersten gewesen sein, aber auch im alten China kannte man ein Spiel, das dem modernen Golf ähnlich ist. Cornelia Schimpf

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Hobby & Freizeit

Was Sie zum Golfspielen wissen müssen: Caddie

... wird die Person genannt, die für den Spieler die Schlägertasche trägt und ihm als Berater dient. Caddies sind wichtiger Bestandteil bei Profi-Turnieren.

Chipping/Pitching Grün

Hölzer

... diese Schläger werden in der Regel für Schläge vom Abschlag oder Fairway verwendet.

Par

... sind Flächen, an denen die kurzen Schläge (unter 50 Meter) geübt werden. Im Gegensatz zur Driving Range darf man hier die Bälle wieder aufsammeln.

... für jede Spielbahn (Loch) ist ein Par definiert. Ein Par steht für die Anzahl an Schlägen, die ein Spieler durchschnittlich benötigt, um den Ball vom Abschlag in das Loch zu spielen.

Driver

Putting Grün

... wird der Golfschläger genannt, der zum Abschlag an längeren Löchern verwendet wird.

... ist das Übungsgrün mit einer Reihe von Löchern, wo das Einlochen geübt werden kann.

Driving Range

Range Fee/Green Fee

... ist eine große Wiese, auf der lange Schläge geübt werden. Dafür verwendet man die sogenannten Rangebälle, die man gegen eine Gebühr aus dem Automaten erhält.

Eisen

... sind Schläger, die für mittellange Schläge im Bereich von 70 bis 180 Meter eingesetzt werden.

Handicap

... eine Kennzahl, die die ungefähre Spielstärke eines Golfers beschreibt.

... ist eine Gebühr, die vom Betreiber einer Golfanlage für die Nutzung der Übungsbzw. Golfplätze erhoben wird.

Sand/Pitching Wedge

... heißen Schläger, die für Annäherungsschläge auf das Grün oder bei Schlägen aus einem Bunker verwendet werden.

Tee

... ist ein kleiner Stift aus Holz oder Kunststoff, der beim Abschlag in den Boden gesteckt wird und auf den dann der Ball aufgelegt werden darf.

Das St. Nikolausfest – Gemälde des niederländischen Malers Jan Steen, um 1665. Das Kind in der Bildmitte hält einen Stock, der möglicherweise eine Art Golfschläger darstellt; man beachte den Ball auf dem Fußboden Abb.: Jan Havicksz Steen

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Foto: © Rainer Sturm/PIXELIO

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ausstellung

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Über die Lust am Malen Neuer „Kunstfleck“ in Alter Biomalzfabrik Wenn Kinder kreativ werden, sind sie mit ganzem Herzen Künstler. Ihre geballte Konzentration gilt dann dem werdenden Kunstwerk. Wer sich die Zeit nimmt, entdeckt diese bunte Aura aus Leidenschaft und Träumen, in die sie spielerisch leicht abtauchen können. Wie gern würden wir Erwachsene gleichziehen und auf den Vorschlag: „Mal doch mal was!“ ein minutenschnell angefertigtes Meisterwerk präsentieren? Schulkinder sind ganz selbstverständlich offen für ihre Welt und haben oft große Lust, sie abzubilden. Die Künstlerin Anke Doepgen aus Kleinmachnow hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese kreative Lust der Kinder anzustacheln. In ihrem neuen Atelier in der Teltower Biomalzfabrik veranstaltet sie ab September 2012 Malkurse und Workshops für Kinder und Erwachsene: „Jeder soll seinen Spaß an der Kunst behalten und sie mit leichter Hand und Zuspruch betreiben.“ Bei Keksen und Musik wird in netter Atmosphäre gemalt und gezeichnet, vervielfältigt und gedruckt. Im Vordergrund steht die Freude an der eigenen Kreativität – und nebenbei erfahren die Kinder spielerisch Interessantes über Alte und Neue Meister oder worauf bei der Bildgestaltung geachtet werden muss. So wird Kunst schon frühzeitig als Lebensgefühl vermittelt und bekommt die Chance, im Erwachsenenalter noch immer mit Spaß und Entspannung ausgeübt zu werden. Im ersten Stock des Alten Kontorhauses der Biomalzfabrik öffnet Anke Doepgen am Sonntag, dem 9. September 2012, von 12–17 Uhr, ihr Atelier für alle, die Lust haben, mehr über die Künstlerin, ihr Konzept und die Räumlichkeiten des neuen „Atelier Kunstfleck“ zu erfahren. Gleichzeitig kann der Besucher das traditionsreiche Terrain der Alten Biomalzfabrik bewundern, auf dem inzwischen neben den Kerry-HillSchäfchen Fix & Foxi auch zahlreiche Firmen wie die Kreismusikschule oder die Volkshochschule Potsdam-Mittelmark ihren Sitz gefunden haben. Zeitgleich mit der Eröffnung des „Atelier Kunstfleck“ laden die Computerschule „media4kids“ und die „Tanzschule Kurrat“ zu einer Besichtigung ein, sodass einem fröhlichen Familienausflug nichts im Wege stehen sollte. Informationen unter www.atelier-kunstfleck.de oder telefonisch unter 01 57/72 00 00 64.

Ausstellung 1. und 2. September Samstag von 15.00 bis 22.00 Uhr Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr 3. Stahnsdorfer Kunstmeile Zwischen idyllischem Pflanzenhof, Wilhelm-Külz-Straße, Bäkedamm und Dorfanger gibt es Kunst zum Anschauen, traditionelles Handwerk, Kunst zum Mitmachen für Groß und Klein sowie Kunst zum Erwerben. Bis 14. September „Kunst als Lebensstrategie“

Bis 16. Oktober „Zeitreise“ Zeichnungen und Skulpturen von Hermann Lohrisch Ausstellungen im Foyer des Rathauses Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10 Bis Herbst 2012 Kunst in der Klinik – „Farbige Welten“ von Birgit Hofmann Öffnungszeiten: täglich 9.00 bis 20.00 Uhr Atrium, Reha-Zentrum Seehof Lichterfelder Allee 55, 14513 Teltow Bis Dezember 2012

Foto: Veranstalter Eine Austellung von Monika Lüdemann-Denninghoff Galerie Altstadthof Potsdamer Straße 74, 14513 Teltow Bis 9. Oktober 10.00 bis 16.00 Uhr Werke aus dem Foto: Trodler Porträtschaffen von Eberhard Trodler Der Stahnsdorfer Künstler zeigt vorwiegend Werke aus seinem Porträtschaffen. Kulturcafé der AWO-Geschäftsstelle, Potsdamer Straße 62, 14513 Teltow

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Foto: Veranstalter

„Wir malen, was wir sehen“ Anouk, Jolina, Blanca und Leetice sind Teilnehmerinnen an den Malkursen von Frauke Schmidt-Theilig, die in einem Haus in der Alten Potsdamer Straße ihr Atelier eingerichtet hat. Eine Auswahl der Motive, die die Kinder zu Papier gebracht haben, ist in die Ausstellung „Wir malen, was wir sehen“, eingeflossen, die bis zum Jahresende im SPD-Bürgerbüro, Potsdamer Str. 62, in Teltow gezeigt wird. Einige Arbeiten sind von Schülern der hiesigen Förderschule, die von der Malerin ebenfalls angeleitet werden. Öffnungszeiten: Mo 10.00–17.00 Uhr, Mi 9.00–14.00 Uhr, Do 14.00–17.00 Uhr Wahlkreisbüro Teltow Potsdamer Straße 62 14513 Teltow

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Bühne Kommunales

Freitag, 14. September

Teltow

Sitzungstermine

19.00 Uhr Japanischer Abend Eine 20-köpfige japanische Künstlergruppe der Hiroshima-Österreich Gesellschaft e.V. ist zu Gast, um für Frieden und Völkerverständigung zu werben und traditionelle japanische Künste und Kampfsportarten vorzuführen. Der Eintritt ist frei. E.-von-Stubenrauch-Saal, Neues Rathaus, Marktplatz 1/3, 14513 Teltow

18.30 Uhr Vom Tellerwäscher zum Geschirrspüler – Kabarett mit Frank Sauer Frank Sauer ist Gewinner des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreises 2012 und weiß um die Zutaten eines Erfolgs-Cocktails. Sein aktuelles Programm handelt vom Leben der Erfolgreichen und Schönen, aber auch über uns Menschen und nicht zuletzt über sich selbst. Eintritt: 7,00 Euro, 9,00 Euro (Gäste) Theatersaal im Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72, 14532 Kleinmachnow

Samstag, 8. September

Samstag, 22. September

20.00 Uhr Stresstest Deutschland mit dem Kabarettist Arnulf Rating

19.30 Uhr Balladen – Erlkönigs Töchter Gelesen und gesungen nehmen die Damen den Zuschauer mit auf einen Spaziergang durch die deutsche Balladen- und Märchenlandschaft. Unter anderem von: Herder, Fontane, Goethe (Erlkönig, der Fischer); Schiller (der Handschuh, die Bürgschaft, der Taucher); Heine; Brentano; Meyer (die Füße im Feuer); Kästner (Handstand auf der Loreley) und „Es war ein König in Thule“, „das Heideröslein“ oder auch „das Veilchen“. Die Pianistin Vera Claus spielt „aus bunten Blättern“ Schumann und aus der „Winterreise“ Schubert. Sie begleitet, improvisiert und bezieht bei deutschen Volksliedern wie „am Brunnen vor dem Tore“ oder „das Mühlenrad“ das Publikum mit ein. Eintritt: VVK 15,00 Euro; 12,00 Euro ermäßigt; AK 16,00 Euro, 13,00 Euro ermäßigt Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10

Bühne Mittwoch, 5. September

Foto: Veranstalter Arnulf Rating macht in seinem aktuellen Programm den Stresstest Deutschland. Es ist das Land, wo Arbeit alles ist. Sie bestimmt den Wert des Menschen. Die Arbeit wird nicht weniger. Aber sie wird weniger wert. Also auch der Mensch? Und: Ist das der Grund, warum immer weniger Menschen in diesem Land geboren werden? Der Stresstest liefert Bemerkenswertes aus einem Land, wo die Aufzucht von Schweinen mehr abwirft als die Aufzucht von Kindern. Tickets für 10,00 Euro bei NATURA Buchhandel und im Internet sowie für zu 12,00 Euro an der Abendkasse; www.kult-raum.de KultRaum Kleinmachnow Kapuzinerweg 16

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Kleinmachnow

Sitzungstermine Folgende Ausschüsse und Versammlungen kommen im Rathaus zusammen: 4. September, 18.30 Uhr: Werksausschuss KITA-Verbund (Ort: Kita „Waldhäuschen“) 6. September, 18 Uhr: Gemeindevertretung (Ort: Mensa Eigenherd-Schule) 17. September, 18 Uhr: Bauausschuss 18. September, 19 Uhr: Ausschuss für Schule, Kultur und Soziales 19. September, 18 Uhr: Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Ordnungsangelegenheiten 20. September, 18.30 Uhr: Finanzausschuss

Stahnsdorf

Sitzungstermine

Dienstag, 11. September 15.30 und 17.00 Uhr Berliner Puppentheater: Pippi im Taka-Tuka-Land Liebevoll inszeniert nach Astrid Lindgren für Kinder ab vier Jahren; Spieldauer ca. 50 Minuten Eintritt: 6,00 Euro; ermäßigt: 5,00 Euro Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10

Folgende Gremien kommen im Alten und Neuen Rathaus zusammen: 6. September, 18 Uhr: SVV 10. September, 18 Uhr: Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Soziales 11. September, 18 Uhr: Ausschuss für Umwelt und Energie 12. September, 18 Uhr: Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr 13. September, 18 Uhr: Finanzund Wirtschaftsförderungsausschuss 19. September, 18 Uhr: Werksausschuss, 24. September, 18 Uhr: Hauptausschuss

Literarisch-Musikalisches-Theater mit Vera Claus und ARTRES Foto: Veranstalter

Folgende Ausschüsse und Versammlungen kommen im Rathaus zusammen: 5. September, 18.30 Uhr: Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ (KAT) 11. September, 18.30 Uhr: Bau-, Verkehr- und Umweltausschuss 13. September, 17 Uhr: Seniorenbeirat; 18.30 Uhr: Gemeindevertretung 18. September, 18.30 Uhr: Ausschuss für Bildung, Soziales, Kultur und Sport 25. September, 18.30 Uhr: Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft, Vergabe und regionale Zusammenarbeit

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musik/führung

Musik

Führung

Donnerstag, 6. September

Samstag, 8. September

19.00 Uhr Janz jazzig – Konzert mit der Jazzkapelle Kleinmachnow und Petra Salzmann Eintritt: 3,00 Euro, 5,00 Euro (Gäste) Theatersaal im Augustinum Kleinmachnow Erlenweg 72, 14532 Kleinmachnow

10.00 Uhr Teltower Altstadtführung

The Early Tapes 20.00 Uhr Dan Barrett & His Blue Angels Die Musik der klassischen Ära des Jazz, zwischen den Zwanziger- und den frühen Vierzigerjahren, findet immer mehr Freunde. Eintritt: VVK 13,00 Euro; AK 15,00 und 14,00 Euro Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10 Sonntag, 16. September 17.00 Uhr Kirchenkonzert Sopran, Trompete, Orgel Glanz und Gloria des Barock Werke von Bach, Händel, Vivaldi u. a. Der Eintritt ist frei. Andreaskirche Teltow, Breite Straße

Foto: Veranstalter Freitag, 21. September Gewin ns auf Se piel ite 56

20.00 Uhr The Early Tapes The Early Tapes, gegründet 2005 in Berlin, spielen Beatpop, Surf- und Ferienchansons. Mal mit Vintage-Orgel und Rockgitarren, mal unplugged, aber immer mit mehrstimmigem Gesang und eingängigen Melodien. Und mit guten Texten auf deutsch und englisch. Tickets für 10,00 Euro bei NATURA Buchhandel und im Internet sowie für 12,00 Euro an der Abendkasse;

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Foto: Veranstalter

www.kult-raum.de KultRaum Kleinmachnow, Kapuzinerweg 16 Dienstag, 25. September 19.30 Uhr Lehrerkonzert der Kreismusikschule „E. Humperdinck“ Eintritt frei, Spenden erbeten! Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10 Mittwoch, 26. September 20.00 Uhr snooze on Mit snooze on trifft man auf eine Klangästhetik, die alte und neue Ideen verbindet. Ihre Musik lässt sich nicht schubladisieren. Simpelste Klänge werden genauso ausgekostet wie komplexe Strukturen. Dabei erzählt jeder Song seine eigene Geschichte. Der Stimmungsgehalt reicht von melancholisch-träumerisch bis hin zu glasklar und brutal. Snooze on stellt sich gegen eine puristische und einseitige Jazzästhetik, indem starre Formen durch intuitive Ideen, freie Improvisation und kompositorische Feingriffe aufgelockert werden. Komplexe Rhythmusgeflechte brodeln unter einer Welle sanghafter und lieblicher Melodien... Tickets für 10,00 Euro bei NATURA Buchhandel und im Internet sowie für 12,00 Euro an der Abendkasse; www.kult-raum.de KultRaum Kleinmachnow, Kapuzinerweg 16

snooze on

Foto: Veranstalter

Bürgerhaus in der Teltower Altstadt Foto: Teltower Stadt-Blatt Verlag Die AG Altstadt der Lokalen Agenda 21 Teltow und der Teltower Heimatverein laden zum Stadtspaziergang ein. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Peter Jaeckel, erzählt gemeinsam mit Hermann Lamprecht interessante Geschichten aus der Teltower Altstadt. Spenden für die kostenlose Führung sind erwünscht. Treffpunkt: Zehlendorfer Straße Ecke Berliner Straße in Teltow Sonntag, 16. September 11.00 Uhr Wanderung: Der Teltow – Natur, Kultur und Architektur

Die Kleinmachnower Schleuse von der schönen Wasserseite Foto: M. Schimpf Die Tourist Information Teltow bietet allen Wanderfreunden eine kostenlose Wanderung durch die Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf. Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist Information im Rathaus Teltow oder telefonisch unter: (0 33 28) 4 78 12 93 Anmeldung erforderlich! Treffpunkt: Marktplatz, Teltow

September 2012


lesung/ gottesdienste

Lesung

Gottesdienste

Freitag, 21. September 20.00 Uhr Susanne Fröhlich liest aus ihrem neuen Buch „Lackschaden“ Wie fühlt man sich, wenn die eigenen Kinder kaum noch mit einem reden, der Ehemann offensichtlich viel lieber auf dem Golfplatz als zu Hause ist, der Schwiegervater hingegen den ganzen Tag lang Ansprache erwartet und das Klimakterium einem schweißig im Nacken sitzt? Soll es das etwa gewesen sein? Ein Leben als Putzfrau, Köchin, Chauffeurin und Trösterin mit Nebenjob in einer Werbeagentur? Nein! beschließt Andrea Schnidt und merkt bald: Ja, da geht noch was! Abgrundtief ehrlich und schonungslos witzig erzählt Susanne Fröhlich vom Leben im Angesicht der Wechseljahre, und dabei wird eines ganz klar: Der Spaß ist noch lange nicht vorbei! Eintritt: VVK: 9,00 Euro; AK: 12,00 Euro; Ermäßigt: 6,00 Euro

Evangelische Kirchengemeinde Teltow. 02.09. 13. Sonntag nach Trinitatis, 10.30 Uhr Andreaskirche, Pfr. Karzek, mit silberner u. goldener Konfirmation, Kindergottesdienst; 10.30 Uhr Siedlungskirche, Pfrn. Bindemann 09.09. 14. Sonntag nach Tri., 10.30 Uhr Andreaskirche, Pfr. Karzek, Abendmahl u. Taufe; 16.09. 15. Sonntag nach Tri., 10.30 Uhr Andreaskirche, Pfr. Karzek, Taufe; 10.30 Uhr Siedlungskirche, Pfrn. Bindemann, Kindergottesdienst; 23.09. 16. Sonntag nach Tri., 10.30 Uhr Andreaskirche, Pfr. Karzek, Familiengottesdienst zum Erntedankfest (mit Kindergarten); 30.09. 17. Sonntag nach Tri.,10.30 Uhr Andreaskirche, Prädikant Noack; Kirchengemeinde Ruhlsdorf. Die Gottesdienste in der Ruhlsdorfer Kirche (Dorfstraße) finden an jedem Sonntag, um 8.45 Uhr, statt. Evangelische MagdalenenKirchengemeinde Teltow. 02.09. 13. Sonntag nach Trinitatis, 9.30 Uhr, Abendmahlsgottesdienst, Blume; 09.09. 14. Sonntag nach Tri., 9.30 Uhr, Noack; 16.09. 15. Sonntag nach Tri., 9.30 Uhr, Noack; 23.09. 16. Sonntag nach Tri., 9.30 Uhr, Dr. Sitzler-Osing; 30.09. 17. Sonntag nach Tri., 9.30 Uhr, Rütenick; Paul-Gerhardt-Gemeinde ELFK. Die Gottesdienste finden jeden Sonntag, um 10 Uhr, im Familienzentrum „Philantow“, Mahlower Straße 139 in Teltow, statt.

Susanne Fröhlich

Foto: Veranstalter

Karten: Tourist Information im Neuen Rathaus, Marktplatz 1/3, Teltow oder unter www.teltow.de E.-von-Stubenrauch-Saal, Neues Rathaus, Marktplatz 1/3, 14513 Teltow

Kirche für Jedermann – Evangelische Freikirche Die Gottesdienste (mit Kinderbetreuung) finden jeden Samstag, 10 Uhr, in der Potsdamer Straße 18 a in Teltow statt. Evangelische AuferstehungsKirchengemeinde. 02.09. 9.30 Uhr Augustinum, Pfr.

Duschka; 10.30 Uhr Dorfkirche, Pfr. Duschka, mit Abendmahl; 09.09. 10.30 Uhr Dorfkirche, Pfrn. Rosenthal, mit Taufe; 16.09. 9.30 Uhr Augustinum, Pfr. Möllering, mit Abendmahl; 10.30 Uhr Dorfkirche, Pfrn. Rosenthal/ Team, Mirjamgottesdienst; 22.09. 18 Uhr Auferstehungskirche, Pfrn. Rosenthal/Team, Gottesdienst in anderer Gestalt zum Erntedank Kurrende der Kantorei; 30.09. 9.30 Uhr Augustinum, Pfr. Möllering; 10.30 Uhr Dorfkirche, Pfr. Möllering; Evangelische Kirchengemeinde Stahnsdorf. Die Gottesdienste in der Dorfkirche Stahnsdorf finden jeden Sonntag, um 10 Uhr, statt. Evangelisches Pfarramt Güterfelde. Die Gottesdienste in Güterfelde finden jeden Sonntag, um 9.30 Uhr, die in Sputendorf in der Regel jeden 1. und 3. Sonntag, um 11 Uhr, und in Schenkenhorst jeden 2. Sonntag im Monat, ebenfalls um 11 Uhr, statt. Katholische Pfarrgemeinde Ss. Eucharistia. Sonntag: 9 Uhr Teltow, 11 Uhr Kleinmachnow; Montag: 8.30 Uhr Teltow; Dienstag: 8.45 Uhr Teltow (Seniorenmesse); Mittwoch: 8.30 Uhr Kleinmachnow; Donnerstag: 18.30 Uhr Kleinmachnow (18 Uhr Rosenkranzgebet); Freitag: 18.30 Uhr Teltow (ab 18 Uhr Rosenkranzgebet); Samstag: 18 Uhr Kleinmachnow (Vorabendmesse); Heilige Messen im Augustinum: Dienstag, 4. und 18. September, 18.15 Uhr Weitere Termine und Informationen zu den Gottesdiensten im Monat September lagen der Redaktion bis zur Druckabgabe nicht vor.

Privatpraxis

Dr. med. Alexander McDaniel Migräne-Kopfschmerzen Rückenschmerzen Praxis für Akupunktur/TCM – Spezielle Schmerztherapie Dr. med.

Angelika McDaniel

Fachärztin für Anästhesiologie

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Berlin Zehlendorf – Bogenhaus Telefon (0 30) 89 09 16 80 www.schmerz-migräne.de

Arzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie

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Zehlendorf-Bogenhaus Tel.: (01 77) 4 19 25 90

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www.Asthmasprechstunde.info

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Vortrag/familie

Vortrag

Industriemuseum Region Teltow e.V.

Dienstag, 18. September

Oderstr. 23, 14513 Teltow Tel.: (0 33 28) 3 36 90 88

18.00 Uhr Richtiges Heizen, Lüften und Schimmelvermeidung und -bekämpfung – Vortrag Altes Rathaus, Marktplatz 2, 14513 Teltow

Dienstag, 4. September 18.00 Uhr: Die neue Ausstellung im Industriemuseum – Ein Konzept mit viel Offenheit, Führung und Diskussion, Dozent: Herr Starke (Vorsitzender des Industriemuseums)

Mittwochstreff Akademie „2. Lebenshälfte“ Kontaktstelle T-K-S Schwarzer Weg 3, 14532 Kleinmachnow Tel.: (0 33 28) 47 31 34

Dienstag , 11. September 18.00 Uhr: Firmenpräsentationen Schicke Männer dank Teltower Unternehmen – Dozenten: Uwe Schmidt (Albert Kreuz GmbH), Jürgen Stange (Manufaktur für Schleifen, Krawatten, Westen im kreativen Design)

Anmeldung: (0 33 28) 35 93 32 oder babybasarteltow@googlemail.com Mahlower Straße 150, 14513 Teltow 10.00 bis 13.00 Uhr Baby/Kinder-Trödelbasar Angeboten wird alles rund ums Baby und Kleinkind sowie Schwangerschaftsmode. Es sind bereits alle Plätze vergeben! Kita Waldhäuschen Medonstraße 11 a, 14532 Kleinmachnow 14.00 Uhr Philantow-Fest Probestunden, Bühnenprogramm und viele Aktionen zum Mitmachen für Groß und Klein. Philantow Teltow Mahlower Straße 139, 14513 Teltow Samstag, 22. September

Alle Veranstaltungen beginnen um 9 Uhr. Teilnahmegebühr: 2,50 Euro Mittwoch, 5. September Wolfgang Borchert – Resignierter Aufschrei Biografisches und Auszüge aus seinem Schaffen, unterlegt mit Filmmaterial Dozentin: Dr. Edith Gaida Mittwoch, 12. September Leichte Musik in schwerer Zeit Dozent: Dipl.-Ing. Klaus Müller-Rossow Mittwoch, 19. September Mythos, Geschichte und Technik Dozent: Dipl.-Ing. Jürgen Völker

Familie Sonntag, 9. September Tag des offenen Denkmals Das Motto am Tag des offenen Denkmals 2012 widmet sich dem Naturstoff Holz: Dorfkirche Stahnsdorf: 10.00–18.00 Uhr Dorfkirche Güterfelde: 10.00–18.00 Uhr Dorfkirche Sputendorf: 10.00–18.00 Uhr Dorfkirche Ruhlsdorf: 10.00–17.00 Uhr St. Andreas Teltow: 12.00–17.00 Uhr Kommandantenturm Klm.: 11.00–18.00 Uhr Panzerdenkmal Klm.: 11.00–18.00 Uhr Samstag, 15. September

Mittwoch, 26. September Syrien, Libanon und Jordanien – Natur und Geschichte des Nahen Osten Dozent: Dr. Klaus Rother

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10.00 bis 13.00 Uhr Baby- und Kinderflohmarkt Tischmiete: 5,00 Euro und ein selbstgebackener Kuchen für den Kuchenbasar

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10.00 bis 13.00 Uhr Familien-Trödelmarkt Für die Schulklassen wird keine Standmiete erhoben. Mitglieder des Fördervereins spenden für ihren privaten Stand einen Kuchen. Alle anderen Verkäufer müssen 5,00 Euro für den Stand bezahlen und einen selbstgebackenen Kuchen spenden. Tische für die Privatstände sind bitte selbst mitzubringen. Anmeldung: (0 33 28) 35 33 35 oder per Mail an s.zempel@web.de. Anne-Frank-Grundschule John-Schehr-Straße 17, 14513 Teltow 19. bis 21. Oktober 16. Oktoberfest in Ruhlsdorf: Als besonderer Höhepunkt werden am Samstag „De Randfichten“ den Fassanstich begleiten und das Zelt zum Toben bringen. Das komplette Festprogramm finden Sie im nächsten „lokal.report“.

Täglich im September und Oktober

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September 2012


Kinder & Jugend

Kinder & Jugend

Selbsthilfegruppen

ClaB Stahnsdorf Bäkedamm 2, 14532 Stahnsdorf Ab 2. September (vierzehntägig) 18.00 Uhr Töpfern für Frauen Sonntag, 16. September 2. Stahnsdorfer Radrennen Start 9.30 Uhr Ruhlsdorfer Str. neben Selgros. Teilnehmen kann jeder! Samstag, 22. September 14.00–17.00 Uhr Herbsthobbythek Alles rund um den Apfel – Pressen, Backen, Kochen, Basteln. Freitag, 28. September 15.00–17.00 Uhr Trödelmarkt Alles kann getrödelt werden: Kinder- und Erwachsenensachen, Elektrogeräte, Bücher, Spielsachen. Standgebühr: Spende für den ClaB, Anmeldung notwendig!

MädchenZukunftsWerkstatt Oderstraße 34–36, 14513 Teltow Tel.: (0 33 28) 47 10 55 www.maedchenzukunftswerkstatt.de Samstag, 8. September 13.30–18.00 Leyla rennt Fahrt zum Mädchen-Sportfest nach Berlin. Mädchen bis 18 erhalten kostenlos Getränke und Essen. Fahrtkosten bitte mit einplanen! Anmeldung bis 6. September unter (0 33 28) 47 10 55 Treffpunkt: S-Bahnhof Teltow

Stahnsdorf „Weil unsere Kinder anders sind“ 03.09., 19.00 Uhr, Treff bei einem Gruppenmitglied, neue Interessenten rufen bitte an: (0 33 29) 61 23 25 SHG AD(H)S 11. und 25.09., 18.30–20.00 Uhr „ClaB“, Bäkedamm 2, Stahnsdorf

Trockengymnastik, AG Klm./Stdf. Mittwoch (im 14-tägigen Wechsel), jeweils 11.30, 12.30 und 18.00 Uhr Jugendfreizeiteinrichtung Carat, Förster-Funke-Allee 106 a, Kleinmachnow

Verein Behinderter u. ihrer Freunde Treffen: 07. und 21.09., 14.00–16.30 Uhr, Tel.: (0 33 29) 61 19 78 VBF Beratungsstelle, Gemeindezentrum, Annastraße 3, Stahnsdorf

Teltow SHG Schwerhörige 14.09., 14.00 Uhr (jeden 2. Freitag) Hörgeräte Center, Potsdamer Str. 12 b

Kleinmachnow Wassergymnastik, AG Klm./Stdf. Mittwoch (im 14-tägigen Wechsel), jeweils um 11.30, 17.00 und 18.00 Uhr Wohnstift Augustinum, Erlenweg 72, Kleinmachnow Deutsche Rheuma Liga e.V.; AG Kleinmachnow/Stahnsdorf · 14.09., 11.00–13.00 Uhr: Bewegungstherapie Tanz ,Tel.: (0 33 29) 61 06 99 · 17.09., 16.00–18.00 Uhr: Gruppenleitertreffen und Sprechstunde · 24.09., 16.00 Uhr: „Durch gesunde Ernährung und Pflege der Zähne und des Zahnfleisches ...“, Referent: Dr. Naumann (ZA, Stahnsdorf) AWO-Treff, Förster-Funke-Allee 108 Pflegende Angehörige u. Angehörige von Alzheimer-Erkrankten 13.09., 15.30 Uhr (jeden 3. Mittwoch) AWO-Treff, Förster-Funke-Allee 108, Klm.

SHG Rolligruppe Donnerstagstreff: 13.09., 14.00 Uhr Rathaus (Bürgersaal), A.-Grimme-Ring-10

Elternkreis drogengefährdeter Jugendlicher 04.09., 19.00 Uhr (1. Di im Monat) Ev. Gemeindezentrum Siedlungskirche, Mahlower Straße 150, Teltow Blaues Kreuz, Suchtkrankenhilfe, Begegnungsgruppe Teltow jeden Mittwoch, 19.00 Uhr Emmaushaus, Ruhlsdorfer Straße 12, Gesundheitszentrum Teltow, Potsdamer Straße 7–9 · SHG Schlaganfall: 12.09., 14.00 Uhr AWO-KIS (0 33 29) 61 23 25 anrufen! · SHG Alkoholkranke, Medikamentenabhängige u. deren Angehörige (SAMT) freitags: 18.00 Uhr: Beratung; 19.00 Uhr: Gruppengespräche Die vollständige Liste der Selbsthilfegruppen finden Sie im Internet unter www.kis-stahnsdorf.de, Tel.: (0 33 29) 61 23 25.

Teltower Diakonische Werkstätten – Kräutergarten

diverse Herbstkränze ab 5,00 €

Kürbis aus eigenem Anbau

Kräuterstrauß 100g 2,00 €

Insektenhotel ab 18,00 €

Kräuterpflanzen ab 2,50 €

Diese Produkte wurden durch Menschen mit Behinderung im Kräutergarten der Teltower Diakonischen Werkstätten gefertigt. Alle pflanzlichen Produkte aus dem Kräutergarten stammen aus ökologischem Anbau, DE-BB-070-6179AB.

Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.00–12.30 Uhr, Mo–Fr 13.15–15.00 Uhr, April–September: Sa 10.00–14.00 Uhr

September 2012

Lichterfelder Allee 45 14513 Teltow

Telefon (0 33 28) 43 34 59 www.garten-kraeuter.de

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Gewinnspiel

Freikarten zu gewinnen! Lösen Sie das Rätsel, nennen Sie uns Ihre Lösung, und mit etwas Glück gewinnen Sie Freikarten für Ihre Lieblingsveranstaltung! Für das Gewinnspiel ist der Einsendeschluss der 17. September 2012. Für die Teilnahme an der Kartenverlosung schicken Sie das richtige Lösungswort bitte per E-Mail und mit Angabe Ihrer Telefonnummer an gewinnspiel@stadtblatt-online.de, per Post oder persönlich an den Teltower Stadtblatt-Verlag in der Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow. Bitte geben Sie auch an, für welche Veranstaltungen Sie Freikarten gewinnen möchten. Die Gewinner werden schriftlich bzw. telefonisch informiert. Wir wünschen viel Glück! Stadt am Main

Agrikultur Hunderasse

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span. Nationalheld (El ...)

römische Göttin des Glücks

legeres Grußwort

Fremdwortteil: Gebirge

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Kraftfahrerorganisation (Abk.)

schweizerischer Urkanton

Landkreis in Japan

kath. Theologe † 1847

Sehvermögen

5

berufliche Laufbahn

kleines Küstensegelschiff

deutsche Vorsilbe

franz. Modeschöpfer † 1957

nicht glatt

Fremdwortteil: gegen

mongol. Herrschertitel

weiches Schwermetall

arge Lage

handeln

2

Roman v. Defoe ‚Robinson ...‘

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Tierhöhle

S

Grafschaft in Wales

früher

B

männlicher franz. Artikel

Neue Heizung?

früherer österr. Adelstitel

Vorname Trenkers

doppelköpfiger Haltebolzen

sportlicher Wettkämpfer

4

brasil.bolvian. Grenzstadt

nicht ausgeschaltet

heutiger Name des antiken Thyrus poln. Autor (Stanislaw) †

Heizungsneuinstallation

Teil des Webstuhls

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Färbetechnik für Stoffe Hochland am Toten Meer

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Kater in der Fabel

heftiger Regenschauer

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medizinisch: Harnstoff

Kitzel

Backmasse

int. Kfz-Z. Monaco

englisch: eins

21. September

Initialen der Nannini Oper von Verdi Tierbehausung und so weiter (Abk.)

Additionszeichen

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german. Sagengestalt (Leben)

brutal Kfz-Z. Landsberg/ Lech

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unerfüllbarer Wunsch

soziale Gruppe

Haben Sie das Rätsel gelöst? The Early Tapes

Meeresbucht

sächliches Fürwort

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22. September I 19.30 Uhr

1 x 2 Freikarten

4 x 1 Familienkarte

2 x 2 Freikarten

KultRaum Kleinmachnow,

August-Bebel-Straße 26–53 14482 Potsdam

Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow, Adolf-Grimme-Ring 10

Kapuzinerweg 16

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Kinder & Jugend senioren/Sonstiges

Carat – Jugendfreizeiteinrichtung

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Montag, 10. September

Adolf-Grimme-Ring 1, Kleinmachnow Tel.: (03 32 03) 7 86 35 www.jugendarbeit-kleinmachnow.de

Potsdamer Straße 62, 14513 Teltow Tel.: (0 33 28) 33 97 77 E-Mail: awokvpm@t-online.de

15.00 bis 19.00 Uhr: DRK Blutspende AOK Teltow, Potsdamer Straße 20, 14513 Teltow

Freitag, 14. September 15.00 bis 18.00 Uhr: Airhockey-Turnier

Donnerstag, 6. September 11.00–12.00 Uhr Jonglier-Workshop Teilnahmegebühr: 9,00 Euro

Sonntag, 16. September

Freitag, 21. September 15.00 Uhr: Kochen@Carat Freitag, 28. September 15.00 Uhr: Ferien-Begrüßungs-Party – Wir haben uns für die Oktoberferien viel vorgenommen. Fahrt in den Heidepark, Bogenschießen und Kreativ-Kurs

Montag, 10. September 14.00 Uhr: „Gemeinsam singen wir lauter“ Mittwoch, 12. September 14.00–18.00 Uhr: „Tanz mit mir“ Montag, 17. September ab 11.00 Uhr: „Trödelmarkt“

Senioren Dienstag, 11. September 10.00–12.00 Uhr Sprechstunde Seniorenbeirat Katharina Ecker, Akademie „2. Lebenshälfte“, und Dr. Manfred Schulz stehen im Vorraum des Rathaussaales den Kleinmachnower Senioren zur Verfügung. Rathaus Kleinmachnow, A.-Grimme-Ring 10

Montag, 24. September 14.00 Uhr: „Sport frei“ Mittwoch, 26. September 14.00 Uhr: „Südwestkirchhof Stahnsdorf“ Ein Spaziergang der besonderen Art. Anmeldung erwünscht!

9.30 Uhr 2. bundesoffene Radrennen In sieben Rennen kämpfen auf einem 1,6 Kilometer langen Rundkurs an der Ruhlsdorfer Straße Radsportler um Medaillen und Pokale. Vereinsfahrer der Altersklassen U13, U 15 und U17 können sich für die Rennen unter www.rad-net.de anmelden. Gewerbegebiet Techno-Park

Ortsgruppe Teltow der Volkssolidarität e.V. Dienstag, 18. September 10.00 Uhr: Vortrag „Vorsorge für den Sterbefall“ Dozent: Herr Gröbler Philantow Teltow, Mahlower Straße 139 Mittwoch, 26. September 15.00 Uhr: Tanz & Quiz Lavendel-Residenz, Elbestraße 2, Teltow

Sonstiges

Mittwoch, 26. September

Dienstag, 4. September

Teltower Heimatfreundekreis 1987

18.00 Uhr Wenn Oma früh zur Arbeit geht – Heute arbeiten und morgen arm!? Die LINKE Ecke lädt ein zu einer Diskussion mit Matthias W. Birkwald, Rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke und Karin Schaefer (Rentnerin) Der Eintritt ist frei. E.-von-Stubenrauch-Saal, Neues Rathaus, Marktplatz 1/3, 14513 Teltow

15.00 bis 17.00 Uhr Bürgersprechstunde mit der SPD Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein. Anmeldungen unter: Tel. (03 31) 73 09 81 00 oder per E-Mail an andrea.wicklein@wk.bundestag.de SPD-Wahlkreisbüro Teltow, Potsdamer Straße 62

Horst Fleischer, Gustl-Sandtner-Straße 8c 14513 Teltow Telefon: (0 33 28) 30 06 89 Samstag, 29. September Frühherbstfahrt in das Thüringer Land – Besuch des Nationalparks „Hainich“ mit Frühstück, Mittagessen und Spaziergang auf dem berühmten „Baumwipfelpfad“. Anmeldung erforderlich!

Praxis für Zahnheilkunde

Zeit für einen Termin? Tel: 0 33 29 - 61 22 80 Ästhetische Zahnheilkunde Wurzelbehandlung Kindersprechstunde Kiefergelenktherapie Prophylaxe/Parodontologie

Mo 12–19 Uhr Di 8–16 Uhr Mi 8–16 Uhr Do 12–19 Uhr Fr 8–13 Uhr und nach Vereinbarung

Potsdamer Allee 3, 14532 Stahnsdorf praxis@zahnarzt-bochentin-stahnsdorf.de www.zahnarzt-bochentin-stahnsdorf.de

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Berlin/Potsdam

Empfehlung aus Berlin Samstag, 8. September 20.00 Uhr 40 Jahre ABBA Party

40 Jahre Musikgeschichte, eine Popgruppe, die noch nach über 30 Jahren die Welt begeistert – wenn das kein Grund für eine prachtvolle ABBA-Party ist. Denken Sie zurück an die 70er und 80er Jahre und freuen Sie sich auf eine außergewöhnliche Feier für die weltweit populärste Musikgruppe ihrer Zeit. Ein besonderer Höhepunkt an diesem Abend ist die A Cappella-Gruppe „Peter and the Wolvettes“, die Sie mit satten, klaren Stimmen und einem

Ausnahmetalent im Beatboxing begeistern werden. Natürlich erwartet Sie auch ein DJ, der unvergessliche Hits wie „Mamma Mia“, „Dancing Queen“ oder „Waterloo“ spielt. Bei einem spannenden Gruppen-Quiz können Sie Ihr Wissen als echter ABBA Fan beweisen. Und in den Tanzpausen werden Sie von einer eindrucksvollen Sammler-Ausstellung fasziniert sein. Unter anderem können Sie sich mit Björns Sterngitarre fotografieren lassen und ein individuelles Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen. Karten: 25,00 Euro unter www.abba.de Meistersaal am Potsdamer Platz Köthener Straße 38, 10963 Berlin Freitag, 14. September 18.00 Uhr Graham Coxon Drei Fakten zu Graham Coxon: 1. Er ist jüngstes Gründungsmitglied von Blur. 2. Neben seiner Musikkarriere ist er auch ambitionierter Maler (das Cover von Blurs „13“ stammt aus seiner Feder). 3. Er kam in Rinteln in Niedersachsen zur Welt.

Foto: Ian Meechan Schon als Mitglied bei Blur veröffentlichte Coxon diverse Soloalben. Sein erstes Abum „The Sky Is Too High“ wurde 1998 unter seinem eigenen Label Transcopic veröffentlicht. Dieses gründete er im selben Jahr zusammen mit Jamie Davis. Weitere Alben folgten: „The Golden D“ (1999) mit Coverversionen der Mission-of-BurmaKlassiker „Fame And Fortune“ und „That’s When; Reach For My Revolver“, sowie 2001 das nachdenkliche Album „Crow Sit On Blood Tree“. 2002 veröffentlichte er die LP „The Kiss Of Morning“. Auf ihr findet sich die Single „Escape Song“. Karten: 22,00 Euro VVK; 23,00 Euro AK Postbahnhof Straße der Pariser Kommune 8,10243 Berlin

Empfehlung aus Potsdam Ab 6. September Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

Jörg Westphal, Cornelia Kaupert Foto: HL Böhme Der Zauberer Beelzebub Irrwitzer besitzt dank eines Vertrages mit seiner Höllischen Exzellenz außerordentliche Macht über Mensch und Natur. Dafür hat er sich verpflichtet, bis zum Jahresende zehn Tierarten auszurotten, fünf Flüsse zu vergiften, Bäume zum Absterben zu bringen, das Klima zu manipulieren, Dürreperioden und Überschwemmungen zu verursa-

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chen. Auch Irrwitzers Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, hat es nicht geschafft, genügend Unheil in der Welt anzurichten, weil der Rabe Jakob Krakel sie ausspioniert hat. Nur der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch kann Tyrannja und Irrwitzer noch retten. Bis Mitternacht müssen sie ihn getrunken haben. Kater und Rabe würden nichts merken, denn der Wunschpunsch besitzt eine geheime Qualität: Er verkehrt alle Wünsche in ihr Gegenteil. Kater und Rabe müssen sich etwas einfallen lassen, um in letzter Minute die Vernichtung der Welt zu verhindern. Karten unter Tel.: (03 31) 9 81 18 Reithalle am Hans Otto Theater Schiffbauergasse 11,14467 Potsdam

deratoren von SUPER RTL einmal hautnah zu erleben. Nina Moghaddam, Paddy Kroetz, Florian Ambrosius und Janina Schwarz bringen viele Überraschungen, lustige Spiele und jede Menge Spaß mit. Autogramme sind inklusive! Außerdem sorgen die Live-Konzerte der TOGGO Stars für super Stimmung. Das Trio Queensberry ist mit seinen neuen Songs live dabei! Karten unter Tel.: (03 31) 7 21 27 50 FILMPARK Babelsberg August-Bebel-Straße 26–53 14482 Potsdam Gewin ns auf Se piel ite 56

Samstag, 22. September 10.00 bis 18.00 Uhr TOGGO SpaßTag 2012 Mehrmals am Tag gibt es witzige Spiele, spannende Quizshows, Musik und mitreißende Action.TOGGO Fans haben die einmalige Gelegenheit, ihre Lieblingsmo-

Leo, Gabby und Ronja von Queensberry Live beim TOGGO SpaßTag Foto: Veranstalter

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lokal.report - September Ausgabe 2012