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Das Monatsjournal für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Großbeeren und Steglitz-Zehlendorf

Dezember 2016

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Kleinmachnow

Nachlese zur Bürgermeisterwahl Region

Die Gemeinden und das Schwarzwild TOPThema

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Frauenpower am Rathausmarkt Das Team der Textilpflege und Änderungsschneiderei vom Rathausmarkt in Kleinmachnow bedankt sich bei seinen Kunden aus Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow für die Treue und wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2017.

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lokal.report | Dezember 2016


Editorial

Kommentar 2016 war ein ereignisreiches Jahr. Die Einigung auf einen Standort für die Feuerwehr Stahnsdorf wird wohl bis ins nächste Jahr vertagt werden, doch wir wären nicht Teltower, ­Stahnsdorfer und Kleinmachnower, wenn wir nicht vor allem die positiven Ereignisse achten würden. So haben unsere Gemeinden in diesem Jahr gezeigt, dass sie wahrhaftig „familienfreundliche Kommunen“ sind. Das „ClaB“ in ­Stahnsdorf ist als Jugend- und Familienzentrum nun ein Treff für alle Generationen geworden. Im November wurde das neue Hortgebäude der Ernst-von-StubenrauchGrundschule in T ­eltow eröffnet, bereits im Sommer konnte die Mädchenzukunftswerkstatt ihre neuen Räumlichkeiten beziehen. Nun können die Kinder mit noch mehr Spaß in den Nachmittag starten, denn eine kreative Freizeitgestaltung ist wichtig für die Entwicklung der Persönlichkeit.

Foto: pixabay.com

am 27. November sind die Kleinmachnower zur Bürgermeisterwahl angetreten. Wie sie ausgegangen ist und wie sich die Stimmen verteilt haben, lesen Sie auf ­Seite 10. Sie wühlen und wühlen und wühlen. Die Wildschweinplage in der Region nimmt immer größere Ausmaße an. Auf den Seiten 15 bis 16 haben wir die Hintergründe näher beleuchtet. Wie es mit dem Bau der neuen Auferstehungskirche in Kleinmachnow weitergeht, erfahren Sie auf Seite 17 bis 18.

Andrea Nebel Mehrere Architekten haben ihre Ideen für die Wohnungen an der alten Hakeburg vorgestellt. Punkten konnte der Entwurf eines Berliner Architekten, in dem sich Gestern und Heute ideal vereinen. Seite 13

lokal.report | Dezember 2016

Auf Seite 24 bis 26 haben wir die Maschen von Telefongaunern und Dieben unter die Lupe genommen und zeigen, wie Sie sich vor ihnen schützen können. In unserer Reportage auf den Seiten 30 bis 33 sind wir dem Geheimnis artgerechte Tierhaltung auf den Grund gegangen.

Jetzt in der Weihnachtszeit dürfen Eltern sich dafür über selbstgemachtes Backwerk und Basteleien freuen. Genießen auch Sie die Adventszeit, ich wünsche Ihnen ein frohes Fest und einen guten Start in das Jahr 2017! 

Ihr

Neben den normalen Veranstaltungstipps finden Sie in dieser Ausgabe zusätzliche Vorschläge, wie Sie die Advents- und Weihnachtstage gestalten können. 

Die Redaktion

Stefanie Jakob Neues oder Altbewährtes? Am vergangenen Wo­chenende hatten die Kleinmachnower die Wahl zwischen Uda ­Bastians und ­Michael ­Grubert. Mehr zur Wahl des Bürgermeisters lesen Sie auf: Seite 20

Andreas Gröschl Herausgeber und Geschäftsführer

Madlen Pilz Immer wieder nutzen Betrüger die Gutmütigkeit vor allem älterer Menschen aus und bringen sie um ihr Erspartes. Wir zeigen, welche dreisten Maschen derzeit im Umlauf sind und wie ihnen zu begegnen ist. Seite 24

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Inhalt

13

30

Foto: MenschensKinder Teltow e. V.

14

Foto: © Helmut J. Salzer/Pixelio.com

Foto: XXX

Foto: Madlen Pilz

Aus den Orten Die Region auf einen Blick

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Mit Atrium und grünem Strom – Hortneubau eröffnet

Ehrennadel verliehen

19

Der Ortsverband der CDU

20

14

Gefährlicher Unterschlupf? 

21

16

Platz für neue Bürger – Wohnungsnot in Großbeeren 

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13

Bei den Bürgermeistern nachgefragt 08 Mechaniker des Jahres 2016 – Nico Bogedaly hat sich gegen Konkurrenz behauptet  Kleinmachnow hat gewählt

09

Wo bleibt die Post? 

11

Aus den Rathäusern

12

10

Die Spur der Schweine – Wildschweinschäden nehmen zu   Tempo 30 in der Iserstraße  Grundsteinlegung des neuen Evangelischen Gemeindehauses

17

Eine Frau an der Spitze des Bezirks – Cerstin Richter-Kotowski gewählt  23

Einigung über Hakeburg – Gewinnerentwurf befürwortet

18

Erfolgreicher Teltower Kunst-Sonntag 27

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Inhalt

19

Foto: pixabay.com

46

Foto: Gemeinde Stahnsdorf

Foto: HELIOS Klinikum Emil von Behring

24

Foto: pixabay.com

34

Topthema des Monats

Kulturteil Tipps & termine

Weitere Rubriken:

Vorsicht Falle – Neue Maschen bei Telefonbetrug und Einbruchdiebstahl 24

Schon im Weihnachtsfieber? – Alles rund um die Adventszeit in der Region

46

Zum Gruseln schön 

50

Dialog im Spielzimmer – Elternkino im Philantow

51

Leserpost / Kleinanzeigen Kinderseite Recht Sport Gesundheit / Soziales Historisches Kinder/Jugend Gewinnspiel

Reportage Gutes ganz nah – Nachhaltige Tierproduktion vor den Toren Berlins

30

Porträt des Monats

Veranstaltungskalender Dezember

Hochleistungsmedizin in Berlin – HELIOS Klinikum Emil von Behring  34

für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Steglitz-Zehlendorf und Großbeeren  52

28 36 37 38 40 42 44 52

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Aus den Orten

CDU wählt neue Vorsitzende Stahnsdorf. Ende November wurde auf der Mitgliederversammlung der CDU Stahnsdorf die 44-jährige Ines Schröder-Blohm zur neuen Vorsitzenden gewählt. Daniel Mühlner, der den Posten zuletzt innehatte, trat nicht mehr zur Wahl an, weil er sich verstärkt auf die Aufgaben in der Gemeindevertretung konzentrieren möchte. Er bleibt im Ortsvorstand jedoch als stellvertretender Vorsitzender aktiv.  Pi

Foto: privat

Kleinmachnow 115

Stahnsdorf Ruhlsdorf

Kienwerder Foto: Südwestfriedhof

L40

Manfred Krug-Grab auf Südwestfriedhof Güterfelde

Stahnsdorf. Der Südwestkirchhof hat sich einen Ruf als Prominentenfriedhof erworben. Auch Manfred Krug wurde am 3. November am Fuß eines stattlichen Baumes auf Deutschlands zweitgrößtem Friedhof beigesetzt. Hinter den Gräbern von Siemens, ­Zille und Langenscheidt ist das schlichte Grab des beliebten der Berliner Schauspielers und Sängers zu finden. PM

Marggraffshof L40

115

Schenkenhorst Sputendorf

Drei weiße Tauben für die Gefallenen

Foto: M. Pilz

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Stahnsdorf. „Es ist schön, in Frieden zu ruhen, aber es ist besser, in Frieden zu leben“, zitierte Bürgermeister Bernd Albers aus dem Besucherbuch einer Kriegsgräberstätte und trauerte am Volkstrauertag, dem 13. November, mit den Bürgern um die mehr als 120 Mil­ lionen Kriegsopfer auf der Welt. Am Ende seiner Ansprache ließ er drei weiße Friedenstauben in den Himmel über Stahnsdorf aufsteigen.  Pi

lokal.report | Dezember 2016


Aus den Orten

In Teltow haben jetzt die Damen das Sagen Teltow. Pünktlich um 11:11 Uhr standen die Narren am 11. November vor den Türen der Rathäuser und forderten Schlüssel und Stadtkassen von den Bürgermeistern. In ­Teltow startete der Damenelferrat „Rot-Weiss“ ­Teltow e. V.“ mit Prinzessin Chantal I. in die 35. Saison des Vereins und forderte den symbolischen Schlüssel von Bürgermeister Thomas Schmidt. Überwältigt von der Übermacht der Damen, ließ dieser sich gar nicht lange bitten. neb Foto: XXX

Foto: A. Nebel

101

Teltow

Heinersdorf Friederikenhof

101

Kleinbeeren

Großbeeren Diedersdorf

Neuer Internetauftritt online Großbeeren. Wer in diesen Tagen den Internetauftritt der Gemeinde Großbee­ ren öffnet, den erwartet eine neue, modern gestaltete Webseite. „Noch funktioniert nicht alles einwandfrei“, sagt ­Großbeerens Bürgermeister Carl ­Ahlgrimm. Die Schwä-

lokal.report | Dezember 2016

chen, beispielsweise finden sich vereinzelt noch veraltete Daten wieder, möchte man in den nächsten Wochen ausmerzen. Wichtige Informationen sind bereits jetzt verfügbar.  ste

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Aus den Orten

Bei den Bürgermeistern nachgefragt

Thomas Schmidt, Teltow

Michael Grubert, Kleinmachnow

Bernd Albers, Stahnsdorf

In Teltow werden immer wieder Stimmen laut, die ein Schwimmbad in der Region Teltow – Kleinmachnow –  Stahnsdorf fordern. Könnte die Stadt Teltow diesem Wunsch nachkommen?

In der letzten Gemeindevertreterversammlung wurde von einer Bürgerin der Bedarf von Hortplätzen für Fünft- und Sechstklässler angesprochen. Gibt es zu diesem Thema neue Entwicklungen?

Kürzlich wurde in den Gremien der Gemeinde die Frage diskutiert, ob die Kapazitäten der Grundschulen ausreichend sind. Wie stellt sich die Situation aus Ihrer Sicht dar?

Bereits während des Bürgerhaushaltes wurde deutlich, dass die Nachfrage nach einer Schwimmhalle groß ist. Allerdings kann Teltow so ein Projekt auf Dauer nicht alleine stemmen. Vielmehr müssen bei solch einem Vorhaben auch die Nachbarkommunen Kleinmachnow und Stahnsdorf mit ins Boot geholt werden. Fraglich ist, an welchem Standort ein solches Projekt realisiert werden soll, denn die Idee, das bisherige Freibad Kiebitzberge mit einem Dach auszustatten, ist nicht umsetzbar. Eine genaue Analyse der zu erwartenden Kosten ist unabdingbar.

Der Bedarf wächst zurzeit tatsächlich. Der KITA-Verbund bietet auch schon Plätze an. Aktuell werden mehr als 40 Kinder aus den fünften und sechsten Klassen in den drei Horten der Gemeinde Kleinmachnow betreut, 26 von ihnen allein im Hort E­ inStein. Doch das reicht noch nicht aus. Wir sind daher aktuell dabei, eine Standortuntersuchung durchzuführen und Lösungen zu finden, die eine Ausweitung des Angebots ermöglichen. Sichergestellt ist die Betreuung der Kinder zwar bereits, Ziel ist es aber, von der Doppelnutzung von Schulräumen auf Dauer wegzukommen.

Das Thema ist nicht neu. In einem Runden Tisch Schule haben wir im vergangenen Jahr die Möglichkeiten der Kapazitätserweiterung an den Grundschulen betrachtet und das Ergebnis in der Gemeindevertretung am 30. April 2015 beschlossen. Danach soll eine neue dreizügige Grundschule durch den Ausbau der Lindenhof-Grundschule entstehen. So können künftig sechs Klassen pro Jahrgang unterrichtet werden.

Derzeit kommt es in Teltow aufgrund der Sanierung der Ruhlsdorfer Straße vermehrt zu Stau. Die Biomalzspange könnte in solchen Momenten für Entlastung sorgen. Gibt es Hoffnung, dass die Biomalzspange demnächst Realität werden könnte? Ich bin guter Dinge, dass 2017 sowohl mit den Planungen als auch ggf. mit dem Bau begonnen werden kann. Gleichzeitig bemühen wir uns gemeinsam mit der Gemeinde Stahnsdorf um eine Förderung des Projektes. Die Maßnahme selber werden wir – da sie gemeindeübergreifend konzipiert ist – mit der Nachbarkommune umsetzen. 

8

Thema Rammrathbrücke: Am 14. November sollte zusammen mit Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt über den Bau einer Behelfsbrücke für die Rettungswagen gesprochen werden. Das Gespräch mit dem für den Neubau verantwortlichen Wasserstraßenamt wurde leider verschoben und findet nun erst Anfang Dezember statt. Dort werde ich gemeinsam mit Thomas Schmidt unsere Forderung nach einer Behelfsbrücke für den Rettungsverkehr vertreten, denn es ist keinesfalls hinnehmbar, hier durch zeitkostende Umwege Leben in Gefahr zu bringen. 

Der Entwurf des Landesentwicklungsplans Hauptstadtregion BerlinBrandenburg liegt vor. Was bedeutet das für Stahnsdorf? Leider sind darin bisher weder die Trasse der ehemaligen „Friedhofsbahn“ von ­Teltow über Stahnsdorf nach K ­leinmachnow noch die Verlängerung des S-Bahn-Anschlusses von Teltow nach Stahnsdorf dargestellt. Hiergegen haben wir protestiert und die Aufnahme der Verbindungen gefordert. Gleichzeitig bietet der Plan viel Raum für neue Wohngebiete im Süden von Stahnsdorf. Hier ist es künftig unsere Aufgabe, verantwortungsvoll das Wachstum mit unserem Flächennutzungsplan zu steuern, um das Mitwachsen der Sozial- und Verkehrsinfrastruktur verträglich zu gestalten. lokal.report | Dezember 2016


Aus den Orten

Mechaniker des Jahres 2016 Nico Bogedaly hat sich in England gegen internationale Konkurrenz behauptet

Foto: A. Nebel

Bogedaly präsentiert den Pokal im Verkaufsraum seines Arbeitgebers BritCars Riller & Schnauck. Teltow. Wer in der Region mal Probleme mit seinem Land Rover haben sollte, muss sich keine Sorgen um sein Fahrzeug machen: der drittbeste Land-Rover-Mechaniker der Welt arbeitet gleich in der Nähe. Nico Bogedaly ergatterte diesen Titel bei der diesjährigen Land-Rover Second Runner Up im englischen Stratford vom 14. bis zum 18. Oktober. LandRover-Mechaniker aus 17 Ländern hatten an dem Wettbewerb um den Titel „Global Technician of the Year“ teilgenommen. Mit Nico Bogedaly als Vertreter landete Deutschland auf dem dritten Platz, Indien wurde Erster.

und dürfen in England für Deutschland antreten. „Der Gewinner wird automatisch für den Wettbewerb in England an der Jaguar-LandRover-Academy qualifiziert“, erzählt Bogedaly.

Bogedaly arbeitet seit 14 Jahren für die Firma „BritCars Riller & Schnauk GmbH“ in Teltow, die auf den Verkauf, die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen der Marken Jaguar und Land-Rover spezialisiert ist. Bereits seine Ausbildung als Automechaniker hat er in dem Unternehmen gemacht. Seitdem sind schon viele Fahrzeuge der Marke Land-Rover durch seine Hände gegangen.

Der Akademie-Wettbewerb um die Auszeichnung „Global Technician of the Year“ ist in drei Teile gegliedert: Zuerst müssen sich die Teilnehmer einem Wissenstest unterziehen, in dem sie ihre Fachkenntnisse über die Fahrzeuge unter Beweis stellen sollen. Danach folgt ein praktischer Test. „Dort muss man zeigen, ob man die Arbeitsanweisungen aus dem Handbuch befolgt, ob man die richtigen Elemente austauscht und ob man die richtigen Schrauben anzieht“, erzählt der frischgebackene Vater einer kleinen Tochter weiter. Die dritte Herausforderung besteht in der Fehlersuche. Für diese Aufgabe, bei der ein Prüfer den Teilnehmern über die Schulter schaut, hatten B ­ ogedaly und seine Mitstreiter aus C ­ hina, ­Russland, ­Japan, den USA, ­Australien, ­Südafrika, ­Indien und weiteren Ländern je eine Stunde Zeit.

Mit seinen Kenntnissen und Fertigkeiten konnte der 30-Jährige darum gleich mehrere Jurys überzeugen. Einmal im Jahr wertet das Unternehmen Land-Rover alle Mechaniker aus, die bei ihm unter Vertrag stehen. In Deutschland werden die besten zu einer Art Vorwettbewerb nach Neuss eingeladen. Eine Woche lang müssen sie sich dort beweisen, 20 bis 30 Mechaniker kommen in die Endausscheidung

Nach einer Auswertung standen am Ende die drei glücklichen Gewinner fest. „Man hat uns gesagt, dass die ersten Plätze sehr nah beieinander waren“, so Bogedaly. Obwohl er damit vielleicht knapp an Platz eins vorbeigeschrammt ist, ärgert er sich darüber überhaupt nicht. „Man freut sich einfach nur über den dritten Platz.“ Und das zu Recht. Schließlich ist es der drittbeste Platz auf der Welt.  neb

lokal.report | Dezember 2016

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Aus den Orten

Kleinmachnow hat gewählt Michael Grubert im Amt bestätigt

42,2 % 57,8 % Foto: Dr. Uda Bastians

Kleinmachnow. Die Bürgermeisterwahl in Kleinmachnow ist entschieden: Mit 57,8 Prozent gewinnt der amtierende Bürgermeister Michael Grubert (SPD) die Wahl. Seine Konkurrentin Dr. Uda Bastians (CDU/FDP) kommt im vorläufigen Endergebnis auf 42,2 Prozent der Stimmen. Dabei sah es vor allem nach der Auszählung der ersten Wahllokale nach einem Wechsel an der Spitze des Kleinmachnower Rathauses aus. Als erstes Ergebnis erschien auf der Projektionsfläche im Kleinmachnower Gemeindesaal die Auszählung des Stimmbezirkes Augustinum. 229 Stimmen konnte Dr. Bastians dort auf sich vereinen, gewann den Stimmbezirk mit 52,8 Prozent. Im Gemeindesaal wurden die Unterstützer der Herausforderin laut. Doch Michael Grubert holte in den weiteren Stimmbezirken auf, lag nach der Auszählung des zweiten Bezirks nur noch mit 1,8 Prozentpunkten (49,1 Prozent für Michael Grubert) zurück. Nach Auszählung des sechsten Stimmbezirkes führte der amtierende Bürgermeister erstmals mit 52 Prozent der Wählerstimmen – und er baute seinen Vorsprung langsam aus: Nach Auszählung des 12. Stimmbezirkes wurde das Ergebnis deutlicher, nach Auszählung von 14 der 18 Stimmbezirke trennten beiden Kandidaten 13 Prozentpunkte (Michael Grubert: 56,5 Prozent, Dr. Uda Bastians: 43,5 Prozent). Während die Stimmung im Gemeindesaal auf Seiten der Unterstützer des Bürgermeisters besser wurde, betrat auch Michael Grubert den Raum, der nach eigenen Angaben nach Schließung

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Foto: Manfred Konstanti

der Wahllokale spazieren ging, „ohne Handy“. Dass die Wahl knapp werden würde, wusste er spätestens, nachdem er am Wahllokal 8, dem Stimmbezirk Kleinmachnow, Steinweg-Grundschule II, vorbeikam. Hier gewann er mit 55 zu 45 Prozent. Am Ende – kurz nach 19.15 Uhr fehlte lediglich die Auszählung von zwei der drei Briefwahlbezirke – fiel die Anspannung langsam von Michael Grubert ab. Auch diese Stimmbezirke konnte er gewinnen. Als er nach dem Ende der Auszählung als im Amt bestätigter Bürgermeister auf die Bühne des gut gefüllten Gemeindesaals trat, dankte er zuerst seiner Familie und würdigte seine Herausforderin. „Dr. Uda Bastians war eine sehr gute Gegenkandidatin.“ Bis zum letzten Tag habe er Anfragen von Bürgern beantwortet und bei diesem „fairen Wahlkampf“ um jede Stimme gekämpft. Die Wahlbeteiligung, die bei 54,4 Prozent lag, nannte er „okay“. Von 16.393 wahlberechtigten Kleinmachnowern gaben 8.921 ihre Stimme ab. Weitere Danksagungen gingen an die SPD, seine Unterstützer und Wähler sowie an die Verwaltungsmitarbeiter, ohne die es, so Grubert, nicht so gut laufen würde in der Gemeinde. Für die kommenden acht Jahre wünscht er sich, dass die Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung weiterhin so positiv verlaufen würde, um den Ort weiter zu gestalten. Er verabschiedete sich auf der Bühne mit den Worten, er sei sichtlich „erleichtert, aber auch K.O.“ Seine Herausforderin hat ihm einiges abverlangt.  ste lokal.report | Dezember 2016


Aus den Orten

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Das Team von der Physiotherapiepraxis MeManDo sucht einen neuen Teilhaber. Region. Pakete, die nur mit Verspätung geliefert werden und Straßenzüge, in denen die Mitarbeiter der Deutschen Post nur unregelmäßig anzutreffen sind. Nach einem Leserbrief in der November-Ausgabe des lokal.reports erreichten die Redaktion verschiedene Meldungen von Lesern, dass die Post in vereinzelten Gebieten der Region nur unregelmäßig verteilt wird. Grund genug für uns, einmal bei der Deutschen Post nachzuhaken. Insgesamt 13.500 Mitarbeiter sind in Berlin und Brandenburg für die Deutsche Post im Einsatz. In der Vorweihnachtszeit helfen deutschlandweit zusätzlich 10.000 Kräfte in Verteilzentren, bei Transportfahrten und der Brief- und Paketzustellung aus, heißt es von Tina Birke, Pressesprecherin des Unternehmens für Brandenburg und Sachsen. Wie viele davon auf die Region Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf fallen, kann aus Wettbewerbsgründen jedoch nicht genannt werden. In einem Kleinmachnower Fall, wo Pakete erst Tage nach Ankündigung ausgeliefert wurden, soll die Zustellung in Kürze wieder in der gewohnten Regelmäßigkeit stattfinden. Die Beobachtungen des Kunden sollen besprochen werden. „Uns ist es wichtig, negativen Rückmeldungen unserer Kunden nachzugehen, um so mögliche Schwachstellen aufdecken und abstellen zu können“, erläutert Tina Birke. So werden Zusteller beispielsweise regelmäßig geschult, weiterhin sind in allen Bereichen sogenannte Qualitätsmanager im Einsatz, die die Einhaltung vorgegebener Qualitätsstandards in der Auslieferung überprüfen. Ob die verspätete Zustellung – wie von Kunden uns gegenüber vermutet – an der zu geringen Anzahl an Paketboten liegt, die ein zu großes Gebiet betreuen, ist unklar, sei aber ein Einzelfall. „Die Deutsche Post befördert täglich bundesweit rund 61 Millionen Briefe und 3,9 Millionen Päckchen und Pakete. So gut wie alle der uns anvertrauten Sendungen erreichen schnell, zu fast 90 Prozent am folgenden Werktag, und zuverlässig ihre Empfänger“, erklärt T ­ ina Birke.  ste lokal.report | Dezember 2016

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Aus den Orten

Aus den Rathäusern Studie wird vorgestellt

Kein Güterverkehr auf der Stammbahn

Stahnsdorf. Die von Stahnsdorf, Kleinmachnow und Teltow in Auftrag gegebene technische Machbarkeitsstudie für eine Verlängerung der S-Bahn von Teltow nach Stahnsdorf und weiter nach Wannsee wird am 12. Dezember 2016 im Regionalausschuss vorgestellt.

Kleinmachnow. Bürger nutzten in der Gemeindevertreterversammlung im November die Chance, ihre Sorgen über die Reaktivierung der Stammbahntrasse zu äußern. So befürchteten sie zusätzlichen Lärm durch den möglichen Güterverkehr auf der Strecke. Diese Sorge konnte ihnen Bürgermeister ­Michael ­Grubert nehmen. Im Falle einer Wiederinbetriebnahme will die Gemeinde im erforderlichen Planfeststellungsverfahrens ihre Rechte und alle Einwirkungsmöglichkeiten wahrnehmen, um Güterverkehr auszuschließen und für Lärmschutz zu sorgen.

Für die S-Bahn-Verlängerung aus Teltow nach Stahnsdorf stehen die ­ technischen Parameter fest: In weniger als dreieinhalb Minuten wäre die vier Kilometer lange Strecke zum Gewerbegebiet an der Sputendorfer Straße zu bewältigen. Sechs Kreuzungsbauwerke sind zu errichten, beginnend in Teltow am künftigen Kreisel Gonfrevillestraße, weiter am Achtruthengraben, an der Iserstraße sowie in Stahnsdorf an der künftigen Biomalzspange, der Ruhlsdorfer Straße und an der neuen Landesstraße 77. Aktive Lärmschutzmaßnahmen sind an wenigen Stellen einzuplanen, etwa in T ­ eltows ­Mühlendorf und Flussviertel sowie in ­Stahnsdorf an der ­Ruhlsdorfer und der Sputendorfer Straße. Aussagen zu den geschätzten Kosten der Baumaßnahmen für die Verlängerung sowie zu einem Ringschluss nach Wannsee erfolgen ebenfalls beim besagten Regionalausschuss am 12. Dezember 2016, 18:00 Uhr im Sitzungssaal des Alten Rathauses, Teltow. PM/ste

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Wiedergewählt wurden die langjährigen Schiedsfrauen Gisela Stahn und ihre Vertreterin Christa Barth. Die Kleinmachno-

werinnen sind bereits seit 25 bzw. zehn Jahren ehrenamtlich für die außergerichtliche Streitschlichtung in der Gemeinde zuständig. Sie werden zum Beispiel bei Beleidigungen, Geldforderungen oder Nachbarschaftsstreitigkeiten zurate gezogen. Stahn und Barth werden ihrem Ehrenamt weitere fünf Jahre nachgehen. Abgelehnt hatten die Gemeindevertreter die Vergabe von Bauleistungen zur Baumpflanzung in der Villenkolonie. Zur Abstimmung stand ein bereits fertiger Auftrag, in dem bereits bestimmte Bäume aufgeführt waren. Grund der Ablehnung war die fehlende Möglichkeit für die Gemeindevertreter, sich an der Auswahl der Baumarten beteiligen zu können. neb

Nimmt Teltow Abstand vom Hochbau an der Marina? Teltow. Nach unzähligen Negativschlagzeilen in den vergangenen Monaten, versucht die Stadt Teltow, die Kosten beim Hafenbau zu reduzieren. Neueste Idee: Die Realisierung des Hochbaus inklusive einer späteren Bewirtschaftung soll in die Hände eines Investors gegeben werden. Freie Hand wird dem potenziellen Investor dabei jedoch nicht gelassen. „Es wird festgesteckte Ziele geben“, erklärt Teltows Bürgermeister Schmidt. So soll unter anderem festgehalten werden, dass die geplante Gastronomie samt Biergarten und Veranstaltungsraum erhalten

bleibt, ebenso die Hafenmeisterei, die im Hochbau ihren Platz haben soll. Sollte sich ein Investor für die Realisierung finden, könnte die Stadt nicht nur rund 1,4 Millionen Euro für den Hochbau sparen, sondern auch noch Erlöse aus dem Verkauf der jeweiligen Fläche erzielen. Ob die Stadtverordneten bei der Stadtverordnetenversammlung am 30. November für eine Ausschreibung zum Kauf oder zur Erbpacht stimmten, war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt. ste

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lokal.report | Dezember 2016


Aus den Orten

Mit Atrium und grünem Strom Hortneubau der Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule offiziell eröffnet Teltow. Kinder brauchen Platz zum Spielen und Toben, doch in den beengten Räumlichkeiten des Schulgebäudes der Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule hatten sie davon bisher wenig zur Verfügung. Mit der Eröffnung des neuen Hortgebäudes hat sich das nun geändert. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit konnte der Neubau am 11. November offiziell eröffnet werden. Zu den Feierlichkeiten begrüßten Hortleiterin Grit Heidtke-­ Reimann und ihr Team neben Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt und vielen weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft, vor allem die Eltern und die Kinder. Letztere führten ihre Familien stolz durch das neue Gebäude. Bereits am 12. September hatten die Kinder den Innenbereich des Hortes in Beschlag nehmen können, an den Außenanlagen wurde bis zur Eröffnung noch gearbeitet. Die wichtigste Errungenschaft des in kräftigen Gelb-, Orange- und Rottönen gehaltenen Neubaus ist der Platz, der den 350 Sechs- bis Zwölfjährigen für die Nachmittagsgestaltung nun in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Auf einer Nutzfläche von insgesamt 2.257 Quadratmetern bietet das zweigeschossige barrierefreie Gebäude den Kindern ausreichend Freiraum für Arbeitsgemeinschaften und Projektarbeiten. Die Spiel- und Funktionsräume sind an die Bedürfnisse der Kinder angepasst und bieten mit einer eigenen Bibliothek zum

Foto: MenschensKinder Teltow e. V.

Die Räume bieten eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten für Kinder. Schmökern, einer Werkstatt zum Basteln, einem Musizierraum und Bewegungsräumen zum Spielen und Toben viele ­Beschäftigungsmöglichkeiten. Außerdem wartet das neue Gebäude mit einer weiteren Raffinesse auf: In einer großen Lehrküche werden die Kinder zusammen mit einem Koch gesundes Essen zubereiten können. Auch die Eltern sind zukünftig zum Mitmachen eingeladen. Zusätzlich sorgt die Innengestaltung des Gebäudes mit einem lichtdurchfluteten Atrium, das über eine Kuppel im Flachdach mit Tageslicht versorgt wird, für einen besonderen Platz zum Verweilen.

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lokal.report | Dezember 2016

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert grünen Strom für die Warmwasseraufbereitung des Hortes. Nach der Grundsteinlegung für das moderne Hortgebäude im September 2015, gab es zeitliche Verzögerungen beim Baustart, die durch zusätzliche Bodenuntersuchungen des Gefahrenräumdienstes verursacht wurden. Doch der Zeitverlust konnte aufgeholt werden. Rund 5,6 Millionen Euro hatten die Stadt Teltow und das Unternehmen „MenschensKinder Teltow“ in den Neubau investiert. neb

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Die Spur der Schweine Wildschweinschäden nehmen weiter zu – Bejagung bleibt wirksamste Maßnahme Region. Als hätten wir dieser Tage nicht genug innen- und außenpolitische Sorgen: Jetzt gibt es auch noch eine Bedrohung durch radikalisierte Wildschweinbanden! Das dreiste Schwarzwild durchwühlt rücksichtslos Gärten, Äcker und Grünflächen, und sogar unsere Friedhöfe werden – aller Pietät zum Trotz – zum Ziel nächtlicher Beutezüge. Kein Wunder, dass Bauern in Rheinland-Pfalz sogar einen Bundeswehreinsatz forderten, um dieser Plage Herr zu werden. Mit TornadoKampfjets und Leopard-Panzern gegen Wildschweine vorzugehen, verbietet allerdings das Gesetz. Aber dieser verzweifelte Hilferuf verdeutlicht, dass bei vielen Betroffenen die Nerven blank liegen.

Kleinmachnow–Stahnsdorf in der Pflicht, die beabsichtigten Gegenmaßnahmen zu erläutern und darzulegen, wie sie die Schäden in Grenzen halten wollen. So findet beispielsweise am 8. Dezember (18:00 Uhr) ein „Wildschwein-Infoabend“ im Stahnsdorfer Gemeindezentrum statt, während Kleinmachnow und Teltow auch intensiv über ihre Onlineportale informieren und dazu auffordern, den Bürgerbüros sachdienliche Hinweise zu übermitteln. Indes sind in allen drei Orten die angerichteten Schäden zu besichtigen. Betroffen ist beispielsweise auch der Naturlehrpfad Bäketal in Kleinmachnow, der erst vor

drei Jahren aufwändig hergerichtet worden war. Die Festwiese ist völlig aufgewühlt und die umgebenden Zäune wurden von den Schwarzkitteln rücksichtslos niedergetrampelt. Hier handelt es sich nicht um mangelhafte Pflege von Grünanlagen, sondern um massiven WildtierVandalismus. Doch wie kommt es, dass die Schäden so zunehmen und sich die Bedrohungslage in den letzten Jahren so verschärft hat? Grundsätzlich tragen drei Faktoren zur Explosion der Wildschweinbestände bei: Landwirtschaft (besonders der Mais- und Rapsanbau), Klimawandel und falsches Verhalten (zum Beispiel durch

Geschätzt gibt es gegenwärtig ungefähr sechs Millionen Wildschweine in Deutschland, und sie vermehren sich rasant. Sus scrofa, die Stammform unserer Hausschweine, profitiert offenbar von den besser werdenden Lebensumständen und sorgt so für immer zahlreicheren Nachwuchs. Das Resultat dieser bedrohlichen Zunahme ist auch in unserer Region zu beobachten. Daher häufen sich Beschwerden bei der örtlichen Verwaltung, zumal die Bürger wenig Erfolge bei der Beseitigung der Plage erkennen. Und so sehen sich die Bürgermeister der Region Teltow–

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Foto: MK

Entlang des Naturlehrpfades Bäketal sind die Spuren der Tiere unübersehbar. lokal.report | Dezember 2016

Foto: © Helmut J. Salzer/Pixelio.com

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sorglose Abfallentsorgung). Wegen der milden Winter und durch verkürzte Frostperio­den reduziert sich der Bestand nicht mehr auf natürliche Weise, zumal es kaum natürliche Feinde gibt. Weniger als 0,2 Prozent der Population sterben durch den Autoverkehr, während schon ein vergleichsweise milder Winter zu fast 20 Prozent mehr Ferkeln führt – und das, obwohl jedes Jahr bundesweit mehr als eine halbe Million Sauen von Jägern erlegt werden. Unsere Kulturlandschaft bietet den borstigen Allesfressern heutzutage einen reichlich gedeckten Tisch. Während man früher Fallobst aufgelesen und verwertet hat, lockt der Duft jetzt die Wildschweine an, die auch in den gelben Säcken, Biotonnen und offenen Komposthaufen auf ein vielfältiges Nahrungsangebot zugreifen können. Hecken und leichte Zäune durchbrechen sie dabei ohne Probleme, wenn sie nur an Essbares kommen. Und es gibt sogar Leute, die aus falsch verstandener Tierliebe die Wildschweine gezielt heranfüttern – sehr zum Ärger der geschädigten Nachbarn und der Jäger, die nur in Ausnahmefällen in Wohngebieten tätig werden dürfen. In diesem Zusammenhang steht auch die Zunahme von „Jäger-Bashing“ in Veganer- und Tierschutzforen, wo den Jägern beispielsweise unterstellt wird, es gehe ihnen nur um „die Lust am Töten und das damit verbundene Machtgefühl“ (veganblog.de). Auch die Behauptung, dass mehr Jagd nur zu einer noch gewaltigeren Bestandszunahme führe – was wissenschaftlich bisher nicht bewiesen ist – wird in diesem Rahmen gern angeführt. Fakt bleibt: Den Wildschweinen geht es zu gut, daher ver­ mehren sie sich im Übermaß – und dem gilt es Einhalt zu gebieten, wenn man die Schäden nicht hinnehmen möchte. Und dabei muss man auch beachten, dass das Schwarzwild nicht nur lästig ist, sondern auch eine Gesundheitsgefährdung unserer Hausschweinbestände darstellt, denn es kann die Schweinepest verbreiten. lokal.report | Dezember 2016

Grafik: KP

Bisher ist die Bejagung – also die g ­ ezielte Reduzierung des Sauenbestands – die effizienteste Methode, um die Wildschweinkrise zu bewältigen. Daneben versucht man im östlichen Brandenburg, die Tiere durch ein übelriechendes Vergrämungsmittel zu vertreiben – ein nicht gerade vorbildliches Modell für unsere dicht besiedelte Region und nicht nur unangenehm für Hunde und Katzen, sondern auch für Spaziergänger. In Bayern hat man versucht, die Sauen mit Pellets zu vertreiben, auf die sie ähnlich reagieren wie Menschen auf scharfe Chilischoten. Allerdings verschiebt man so das Problem nur auf angrenzende Bereiche, und das Mittel wirkt nicht auf Dauer. Viktoria Brammer, eine Kleinmachnower Gemeindevertreterin, kam unlängst auf die Idee, die Wildschweinferkel zu kastrieren (siehe Leserbrief Seite 28). Die Kastration von männlichen Ferkeln wird in der Schweinezucht bisher eingesetzt, um den unangenehmen Ebergeruch beim Fleisch zu vermeiden. Es gibt auch eine chemische Kastrationsmethode mittels Spritze, doch sie wirkt nur vorrübergehend und muss zweimal im Abstand von vier Wochen verabreicht werden. In

beiden Fällen müsste man die Ferkel aber erst einfangen. So mancher Jogger hat im Wald die unangenehme Erfahrung machen müssen, dass Wildsauen ihre Ferkel aggressiv und mit vollem Körpereinsatz verteidigen. Da erscheint es unmöglich, die Ferkel von der bis zu 150 Kilogramm schweren Sau zu trennen. So setzt man in unserer Region nach wie vor auf die Bewegungsjagd, die auch in nächster Zeit wieder stattfinden soll. Dabei sollen die Jäger durch Polizei und Feuerwehr sowie ehrenamtliche Helfer unterstützt werden. Um Missverständnissen vorzubeugen, hat die Gemeinde die Jäger mit gelben Warnwesten ausgestattet. Außerdem hat die Gemeinde Stahnsdorf ein Gerät angeschafft, mit dem die aufgewühlten Grünflächen wieder eingeebnet und für eine Neubegrünung vorbereitet werden können – falls es die Jäger doch nicht schaffen, den Wildschweinbestand genügend zu dezimieren. Bei der letzten Jagdaktion wurden zwar Wildschweine gesichtet, aber die Jäger kamen nicht in die richtige Schussposition. Und so hofft man, dass beim nächsten Mal die Jäger im Vorteil sind und nicht die Gejagten.  Text: KP

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Foto: Pilz

Das erhöhte Verkehrsaufkommen in der Iserstraße führt zu einer starken Lärmbelästigung für die Anwohner. Teltow. Bereits seit Juli dieses Jahres wird die Ruhlsdorfer Straße saniert und ausgebaut. Die Maßnahme wird voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2018 andauern, ebenso wie die zwangsläufig damit verbundenen Verkehrseinschränkungen. Diese betreffen jedoch nicht nur die Ruhlsdorfer Straße selbst, sondern auch umliegende Kreisstraßen, die nun als Umleitungs- und Ausweichstrecken genutzt werden müssen. Eine davon ist die Iserstraße in Teltow. Sie wird, bedingt durch den Umleitungsverkehr aufgrund der einseitigen Straßensperrung der Ruhlsdorfer Straße, vor allem in Süd-Nord-Richtung stark frequentiert. Dies ist für die Anwohner der Straße mit ­einer starken Erhöhung der Lärmbelastung verbunden. Bisher galt nicht nur Tempo 50, durch das erhöhte Verkehrsaufkommen wurde die Fahrbahn auf gänzlicher Länge mit einem absoluten Halteverbot rund um die Uhr belegt. „Bedingt durch den Wegfall der verkehrsberuhigenden Wirkung der am Fahrbahnrand parkenden PKW kommt es vor allem nachts zu teilweise massiven Geschwindigkeitsübertretungen“, klagen Jutta und Hans-Rainer Klaffke von der Interessengemeinschaft Wohnqualität in der Iserstraße. Die Folge: erhöhte Lärmbelästigung durch vorbei rasende Fahrzeuge. Klaffke stellte mehrere Anfragen bezüglich möglicher Maßnahmen zur Lärmreduzierung an die Stadt Teltow. Diese blieben lange Zeit erfolglos. Mitte November teilte die Stadt Teltow auf Nachfrage der Redaktion mit, dass die Straßenverkehrsbehörde nach erfolgreicher Anhörung beim Straßenbaulastträger das Aufstellen einer vorübergehenden Tempo-30-Beschilderung in der Zeit von 22:00 bis 6:00 Uhr in der Iserstraße veranlasst hat.  M. Pilz lokal.report | Dezember 2016


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Stein auf Stein Grundsteinlegung des neuen Evangelischen Gemeindehauses in Kleinmachnow

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Da wär doch ein Fahrrad genau richtig!

Foto: Kerstin Baier

Die erwartungsvolle Gemeinde bei der Grundsteinlegung und beim Versenken der Zeitkapsel. Kleinmachnow. Nach nunmehr 13 Jahren war es endlich soweit: Am 5. November fand die Grundsteinlegung des neuen Gemeindehauses mit Kirchsaal der Evangelischen AuferstehungsKirchengemeinde statt. Auf dem Grundriss der ehemaligen Stallungen des Gutshofes von Hake kann jetzt mit der Verwirklichung der Neubaupläne des Architekturbüros Löffler / Kühn begonnen ­werden. Die Räume des neuen Gemeindehauses am Zehlendorfer Damm werden allesamt barrierefrei sein. Sie sollen die spätmittelalterliche Kirche und das Alte Schulhaus im Alten Dorf ­Kleinmachnow funktional ergänzen, da hier zukünftig der Schwerpunkt kirchengemeindlicher Arbeit liegen wird. Aufgrund der seit Anfang 2016 geltenden neuen Energieeinsparverordnung wurden im vergangenen Jahr so viele Bauanträge gestellt, dass die Bauaufsicht des Landkreises mit der Bearbeitung kaum noch hinterher kam. Die Baugenehmigung wurde so erst nach mehr als einem halben Jahr erteilt. Doch bereits vorher durfte mit den bauvorbereitenden Maßnahmen, wie der archäologischen Untersuchung, begonnen werden.

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„Die Architekten sind optimistisch, dass der Bau Ende 2017 fertiggestellt werden kann. Wir planen, das Gebäude an Ostern 2018 einzuweihen“, verrät Cornelia Behm, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Kirche Kleinmachnow.

Vermessungsleistungen beim Hausbau

Die Kosten für den Bau betragen rund 3,5 Millionen Euro und werden überwiegend aus Eigenmitteln aufgebracht. Aber auch Förderungen durch verschiedene Institutionen und Vereine sowie Spenden sichern die Finanzierung des Baus.  M. Pilz

Für Rechtsfrieden am Gartenzaun

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Einigung über Hakeburg-Wohnungen Gewinnerentwurf aus dem Workshopverfahren im Bauausschuss befürwortet

Simulation: Thomas Hillig Architekten

Eine Einheit mit der Natur und trotzdem modern – so sollen die künftigen Wohnhäuser an der Hakeburg aussehen. Kleinmachnow. Eingebettet in das Grün des Waldes, umrankt Pluspunkte sammelte Hillig vor allem mit seiner Auslegung der von einem dichten Gürtel aus Schilfrohr und in einem natürli- von der Gemeindevertretung in früheren Sitzungen geforderten chen Sandsteinbraun gehalten, schmiegen sich die treppenför- „lockeren Bebauung“. Trotz des modernen Aussehens passen mig angeordneten Wohnhäuser harmonisch in die Landschaft die künftigen Wohnhäuser neben der Hakeburg ideal ins Landneben der alten Hakeburg. Mit seinem Entwurf für die künftige schaftsbild. Der Sockel in gebrochenem Sandstein soll sich in Wohnbebauung auf dem Areal am Seeberg scheint das ­Berliner Farbe und Gestaltung der historischen Burg anpassen. Architekturbüro um Inhaber Thomas Hillig genau den Geschmack der Gemeindevertreter im Bauausschuss getroffen zu Auf einer Wohnfläche von insgesamt 2.600 Quadratmetern haben. Am 14. November stimmten sie deshalb dem Antrag von sind zwei Villen mit je drei Stockwerken und insgesamt 16 verBürgermeister Michael Grubert (SPD) zur 16. Änderung des Flä- setzt angeordnete Wohnungen mit 70 bis 150 Quadratmetern chennutzungsplans zu. Wird der Antrag geplant, in den oberen Stockwerken mit auch im Hauptausschuss befürwortet, wird großen Terrassen und im Erdgeschoss mit darüber am 15. Dezember in der GemeinDie vorhandenen Bauten Gärten ohne Einfriedungen. Fahrzeuge, devertreterversammlung entschieden. Fahrräder und Mülltonnen werden in der sollen in die Entwürfe platzsparenden Tiefgarage untergebracht. einbezogen werden. Um die Forderung nach einer verträglichen Bebauung zu erfüllen, hatte GrundDer genaue Entwurf und auch die andestückseigentümer N ­ icolas T ­ ommasini im ren im Workshop eingereichten Konzepte Vorfeld ein Workshopverfahren durchgeführt, an dem sich sechs werden vom 6. bis zum 14. Dezember im Rathaus KleinmachArchitekturbüros beteiligten. So sollten die vorhandenen Bauten now auf der Galerie in der zweiten Etage ausgestellt und können wie Burg, Remise und Torhaus und die historische Gartenanlage zu den Dienstzeiten begutachtet werden. Eröffnet wird die Ausin ihre Entwürfe miteinbezogen werden. Die Jury, zu der auch stellung am Montag, dem 5. Dezember, um 19:00 Uhr. Dann Grubert und Tommasini gehörten, wählte den Entwurf des Ber- wird es auch Erläuterungen zu den einzelnen Entwürfen geben. liners aus.  neb

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Ehrennadel verliehen Verdiente Bürger ausgezeichnet

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Foto: Gemeinde Stahnsdorf

Bernd Albers (2. v. l.) mit den Ausgezeichneten Karin Steingräber, Klaus-Dieter Maier und Ursula Grunwaldt. Stahnsdorf. Zur Einstimmung der diesjährigen Verleihung der Ehrennadel der Gemeinde Stahnsdorf in der Aula der Heinrich-Zille-Grundschule spielte ein Saxofonquartett der ­ Kleinmachnower Musikschule „Engelbert Humperdinck“. Die Seniorengruppe „Runzelrübchen“ aus Teltow gab auf der Bühne einige Sketche von Loriot zum Besten. Bürgermeister Bernd ­Albers hieß die Vertreter von Vereinen und Bürgerinitiativen willkommen und würdigte das Wirken der ehrenamtlich Tätigen in Sport, Kultur, der Freiwilligen Feuerwehr und bei der Betreuung von Flüchtlingen: „Ohne sie wären wir ganz schön aufgeschmissen.“

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Die Laudatio des Vorsitzenden des Heimatvereins ­Jürgen Böhm galt Ursula Grunwaldt, die dem Verein unmittelbar nach dessen Gründung im Jahr 1994 beigetreten war und viele Jahre als Schatzmeisterin mitwirkte. Zu den ersten Gratulanten gehörte ihr Sohn Michael, Präsident des Regionalen Sportvereins (RSV). Die nächste Auszeichnung ging an den früheren Stahnsdorfer Wehrführer Klaus-Dieter Maier. Dessen Verdienste würdigte der RGV-Vorsitzende und örtliche FDP-Chef ­Georg ­Lehrmann. Seit 1966 habe er der Betriebsfeuerwehr des Halbleiterwerkes angehört und später der Stahnsdorfer Feuerwehr. Jetzt sehe er es als seine Aufgabe, sein Wissen an die jüngeren Generationen weiterzugeben. „Ich hoffe, dass das Thema ‚Feuerwehr‘ in Stahnsdorf bald zu einem guten Ende kommt“, sagte ­Maier in seiner Dankesrede. Der Schenkenhorster Ortsvorsteher Sven ­Püstow stellte die dritte Ehrennadelträgerin vor – seine Amtsvorgängerin Karin ­Steingräber. „Aus den Steinen, die man ihr in den Weg legte, hat sie die neue Feuerwehrwache gebaut“, lobte der Gemeindevertreter-Vorsitzende Dietmar Otto ihren Einsatz für den Ortsteil. Den gemütlichen Ausklang des Abends begleitete Thomas Ehlert am Klavier.  Herbert Weiß

TLER Mensch, sei HELLE, geh zu GÜR

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Eine Teltower Konstante Der Teltower Ortsverband der CDU stellt sich vor

Foto: CDU Teltow

Das Team des CDU-Verbands Teltow besteht aus Zugezogenen und Alteingesessenen. Teltow. Gegründet nach dem Zweiten Weltkrieg, gestaltet der CDU-Stadtverband Teltow die Lokalpolitik bis heute aktiv mit, bestand sogar während der DDR. Heute zählt der Ortsverband knapp 60 Mitglieder und sei in der Region gut aufgestellt, so der Fraktionsvorsitzende der CDU / Die Grünen, R ­ onny B ­ ereczki: „Wir haben ein Team aus Alteingesessenen und Zugezogenen, jungen und älteren Menschen, die sich alle sehr gut ergänzen.“ Auch die Zusammenarbeit mit B90 / Die GrünenMitgliedern, mit denen die CDU in der Stadtverordnetenversammlung eine Fraktion bildet, funktioniere gut. „Ortsverband und Fraktion sind eng miteinander verzahnt, wir wollen Politik aus einem Guss machen“, erklärt Bereczki. Erfreulich sei auch die hohe Beteiligungsquote innerhalb des Verbandes, einzig der Anteil an sich aktiv einbringenden Frauen könne höher sein, so der Verbandsvorsitzende Ulrich Witzig. „Die Frauen, die im Ortsverband organisiert sind, haben Interesse an der Politik und gestalten diese mit ihren Vorschlägen aktiv mit, möchten jedoch nicht im Vordergrund stehen.“ Einigkeit besteht bei den CDU-Mitglie­ dern zum Streitthema Marina. Das Projekt erhielt von Beginn an hohen Zuspruch

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aus dem Verband, die Kostenkontrolle sei aber dabei überaus wichtig, erklärt ­Ronny ­Bereczki. Sowohl Verband als auch Fraktion sind dafür, einen Investor für die an der ­Marina geplante Gastronomie zu finden, um Kosten einzusparen. Auch, dass die Arbeit in die Hände eines Projektsteuerers gelegt wurde, begrüßt man im Verband. Der geplante Eröffnungstermin zur Saison 2018, hoffen sie, kann eingehalten werden. „Im Nachgang wird es dann nötig sein, zu klären, wie eine derartige Kostensteigerung zustande kommen konnte. Da möchten wir Antworten“, erklärt B ­ ereczki.

Kompromisse möchte der CDU-Verband beim Wohnungsbau in Teltow eingehen: „Bezahlbarer Wohnraum wird dringend benötigt, die Teltower mit etwas weniger Geld dürfen nicht vergessen werden“, erklärt ­Ulrich ­Witzig und ist daher auch teilweise bereit, „eins, zwei Geschosse mehr pro Mehrfamilienhaus zu akzeptieren.“ Um nicht einzig von privaten Investoren errichtete teure Eigentumswohnungen in Teltow anbieten zu können, plädiert der CDU-Ortsverband auch für das zur Verfügungstellen von Land an die kommunalen Wohnungsgesellschaften.

Auch die Realisierung einer Schwimmhalle für die Region Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf befürworten die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes, Teltow allein könne und sollte ein solches Projekt nicht realisieren. „Kleinmachnow und Stahnsdorf müssen an diesem Projekt beteiligt werden“, sagt Bereczki. Für den Betrieb eines Freibades gebe es für die CDU nur eine Lösung, das solle in die Hände der Freibad Kiebitzberge GmbH gelegt werden. „Dabei darf nicht vergessen werden, dass eine Schwimmhalle ein Zuschussgeschäft bleiben würde. Die Realisierung ist vielleicht günstiger als der Hafenbau, die Betriebskosten dafür sind jedoch umso höher“, erklärt Ulrich Witzig.

Obwohl die Stadt Teltow nur indirekt davon betroffen ist, der Ortsverband der CDU macht sich stark gegen die Kreisgebietsreform. „Diese Reform geht gegen die Betroffenen“, erklärt B ­ ereczki und weiter: „So entfernt sich die Politik weiter vom Bürger.“ Um die Kreisgebietsreform zu stoppen, werden aktuell Unterschriften für die Volksinitiative „Bürgernähe erhalten – Kreisreform stoppen“ gesammelt, an der sich auch die CDU T ­ eltow beteiligt. Weitere Informationen hierzu sind zu finden auf der Internetseite www.kreisreform-stoppen.de. Für eine erfolgreiche Initiative sind 20.000 Unterschriften nötig.  ste lokal.report | Dezember 2016


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Gefährlicher Unterschlupf? Igel nutzen Laubhaufen als Rückzugsort – Stadt Teltow gibt Entwarnung

Foto: pixabay

Igel suchen sich in der kalten Jahreszeit warme und wetterfeste Behausungen, um ihren Winterschlaf zu halten. Teltow. Wenn die Temperaturen gen null Grad Celsius gehen, beginnen Igel, sich einen warmen und wetterfesten Unterschlupf für ihren Winterschlaf zu suchen. Dabei rollen sie sich zu einer Kugel zusammen und verbleiben wochen- oder sogar monatelang regungslos in dieser Haltung. Winterquartiere können die Igel unter einem Stapel Holz, einem eigens gebauten Igelquartier, aber auch unter Laubhaufen finden, wie sie aktuell im ganzen Stadtgebiet Teltows zu finden sind. Statt ausschließlich in von Bürgern befüllten Laubsäcken wird das Laub der auf städtischem Boden stehenden Bäume dieses Jahr erstmalig auch lediglich zusammengekehrt am Straßenrand von der Stadtverwaltung abgeholt. Dass die Laubentsorgung auch ohne Laubsäcke erfolgen kann, falls gewünscht, sei umweltschonender als zuvor, meint die 1. Beigeordnete Beate Rietz. „Im vergangenen Jahr wurden für 8.000 städtische Bäume 15.000 Säcke kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt“, erklärt Lars Müller, Sachgebietsleiter Tiefbau und Grün. In der Verwaltung der Stadt ­Teltow wurde daraufhin nach einer Lösung gelokal.report | Dezember 2016

sucht, die man in der jetzt praktizierten Methode gefunden hatte. Auch in der Gemeinde Kleinmachnow wird das Laub nach diesem Verfahren entsorgt. Doch ist die umweltfreundlichere Methode eine Gefahr für die sich im Winterschlaf befindenden Igel? „Natürlich besteht die Möglichkeit, dass sich Igel unter den Laubhaufen befinden“, sagt Beate Rietz. Es sei jedoch äußerst unwahrscheinlich, dass Igel im Zuge der Laubentsorgung zu Schaden kommen. „Die Mitarbeiter wurden dafür sensibilisiert. Die am Straßenrand befindlichen Laubanhäufungen werden sukzessive abgetragen“, erklärt Müller. Ist zu erkennen, dass ein Igel darin Winterschlaf hält, bestehen mehrere Möglichkeiten: Zum einen können die Igel in geeigneten Grünanlagen unterkommen, in denen sie ungestört die kalte Jahreszeit überbrücken können. Beeinträchtigt der Laubhaufen, in dem ein Igel seine Winterruhe hält, nicht den Verkehr, bestehe außerdem die Möglichkeit, den Laubhaufen in gewissem Rahmen liegen zu lassen. „Wer genauer hinsieht, wird feststellen, dass einige Laubhaufen, zumindest teilweise, liegen bleiben wer-

den. Auch, um Igeln noch die Möglichkeit zu geben, ein geeignetes Quartier zu finden“, sagt Lars Müller. Ob das in diesem Jahr erstmals durchgeführte System sich bewährt und fortgeführt wird, ist übrigens noch unklar. Intern werde geschaut, wo es Verbesserungsmöglichkeiten gebe, erklärt der Sachgebietsleiter Tiefbau und Grün. So möchte man beispielsweise überprüfen, ob in einigen Straßenzügen mit vielen Laubbäumen die Abholung früher erfolgen kann, als noch in diesem Jahr. Bürger, die ihren Unmut über das umherfliegende Laub äußern, könne man in der Verwaltung zwar verstehen, jedoch sei die Reinigungspflicht auf den Gehwegen ganz klar geregelt. Mit Verweis auf die Straßenreinigungssatzung erklärt Beate Rietz: „Die Bürger sind verpflichtet, die Gehwege vor ihrem Grundstück sauber zu halten. Dazu gehört auch das Entfernen von Laub, das bei Regen zur Gefahrenquelle werden kann.“ Dabei können die Anlieger entscheiden, wie das Laub bis zur Abholung gelagert wird, oder auch, ob das Laub kompostiert wird.  ste

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Aus den Orten

Platz für neue Bürger Wohnungsnot in Großbeeren besteht weiterhin Foto: © Q.pictures / PIXELIO

Großbeeren. Mit dem Wachstum des Güterverkehrszentrums (GVZ) steigt auch weiterhin die Nachfrage nach Wohnraum in der Gemeinde ­ Großbeeren. Um gemeinsam zu überlegen, wie das ­Großbeeren der Zukunft gestaltet werden soll, lud der Bürgertisch für lebendige Demokratie in Großbeeren e. V. zusammen mit dem Frauenstammtisch Großbeeren im November zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in den Gemeindesaal. Das Motto des Abends lautete „Groß – Größer – ­Großbeeren?“. Auch Stimmen, die sich keinen oder nur wenig neuen Wohnraum in der Gemeinde wünschen, um den Charakter der Gemeinde nicht zu zerstören, wurden laut. Eine Umsetzung dieser Wünsche – also Wohnbau zu verhindern – sei jedoch unzulässig, so G ­ roßbeerens Bürgermeister Carl ­Ahlgrimm: „Das Baugesetzbuch macht eine Reaktion auf die aktuelle Situation erforderlich.“ Gemeint ist damit, dass bei anhaltender Nachfrage nach Wohnraum neue Wohngebiete – sofern vorhanden – erschlossen und realisiert werden müssen. Und die Nachfrage ist ungebrochen, in der Verwaltung der Gemeinde wird daher sogar davon ausgegangen, die vom Land Brandenburg herausgegebene

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Bevölkerungsprognose zu übertreffen. Statt berechneter 9.830 Einwohner im Jahr 2030 geht man in ­Großbeeren aktuell von etwa 10.700 Einwohnern aus. Errechnet wurde das, so ­Ahlgrimm, aus der vom Land veröffentlichten Prognose und einem Korrekturfaktor, der sich aus den bisher immer übertroffenen Prognosen des Landes errechnet. Aktuell liegt die Gemeinde bei etwa 8.500 Einwohnern. „Bei einem Faktor von 2,1 bis 2,4 Einwohnern je Wohneinheit müssen bis zum Jahr 2030 1.000 bis 1.100 neue Wohneinheiten geschaffen werden“, erklärt ­Ahlgrimm. Das 13 Hektar große Gebiet „An den Saufichten“ soll Platz bieten für 550 bis 600 Wohneinheiten, eine ähnliche Anzahl soll auch in Heinersdorf entstehen, einem Landschaftsschutzgebiet. Hier befindet sich die Gemeinde nach wie vor in Gesprächen mit dem Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, dass die Bebauung nur auf 10 Prozent der Fläche bewilligen möchte. Für die Realisierung weiterer 550 Wohneinheiten jedoch benötigt die Gemeinde 20 Prozent der Fläche. Nur wenige Möglichkeiten bietet dazu eine Verdichtung im Gemeindegebiet, „100 Wohneinheiten wären vielleicht

bis 2030 im Innenbereich möglich, nicht mehr“, sagt Carl ­Ahlgrimm. Offen ist auch die Frage, wer den Wohnbau auf beiden Flächen realisieren soll. Das von einem Wirtschaftsprüfer vorgestellte Gutachten bestätigte kürzlich, dass die gemeindeeigene Wohnungsbaugesellschaft WOBAU nicht in der Lage ist, Projekte wie diese zu stemmen. Um die finanzielle Existenz nicht zu gefährden, sei die Gesellschaft in der Lage, 6 bis 8 Wohneinheiten jährlich zu realisieren. „Ein Tropfen auf den heißen Stein“, so ­Ahlgrimm. Offen ist nach derzeitigem Kenntnissstand, ob ein Privatinvestor gefunden werden kann, der Wohnraum mit sozialverträglichen Mieten schafft. Eine weitere Möglichkeit ist, mit einem Investor zu kooperieren. Die Nutzung von Fördermitteln schließt Bürgermeister Carl ­Ahlgrimm weiterhin weitestgehend aus. „Die Pflichten, die bei der Nutzung der Fördermittel auf einen zukommen, würden Bau- und Betriebskosten in die Höhe treiben. Das Fördermittelprogramm mit Pflichten, wie barrierefrei erreichbaren Wohnungen, ist im ländlichen Raum nicht umsetzbar. Wir wollen keine Nebenkosten von drei Euro je Quadratmeter haben.“  ste lokal.report | Dezember 2016


Aus den Orten

Eine Frau an der Spitze des Bezirks Cerstin Richter-Kotowski im ersten Wahlgang zur Bezirksbürgermeisterin gewählt ihn nicht in Frage, auch appellierte er an die anwesenden Bezirksverordneten, bei der Wahl gegen die 36-Jährige zu stimmen, nicht ohne einen Seitenhieb gegen den zuvor gewählten stellvertretenden Bezirksbürgermeister ­Michael ­Karnetzki, der laut ­Hippe bei der CDU umstritten sei, weil man Eignungszweifel habe, und doch gewählt wurde.

Foto: Nebel

Cerstin Richter-Kotowski konnte 35 von 55 Stimmen auf sich vereinen. Steglitz-Zehlendorf. Steglitz-Zehlendorf hat erstmals eine Bezirksbürgermeisterin, ­Cerstin ­Richter-Kotowski (CDU) konnte in der Bezirksverordnetenversammlung Anfang November gleich im ersten Wahlgang 35 Ja-Stimmen verbuchen, zwölf Abgeordnete stimmten gegen sie, acht Personen enthielten sich. „Ich nehme die Wahl an und bedanke mich recht herzlich für das Vertrauen“, ließ die bisherige Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport nach ihrer Wahl verlauten. Sie tritt damit die Nachfolge von ­Norbert Kopp (CDU) an, der nicht noch einmal zur Wahl aufgestellt wurde. Zu ihrem Stellvertreter wurde ­Michael K arnetzki (SPD) mit 32 Ja-Stimmen ­ (12 Nein-Stimmen, 11 Enthaltungen) gewählt. Der ehemalige Bezirksstadtrat für Immobilien und Verkehr soll das Ressort Frauengleichstellung übernehmen. Hohen Zuspruch erhielt auch die Kandidatin der Grünen, Maren Schellenberg, die mit 42 Ja-Stimmen zur Stadträtin gewählt wurde. Fortan soll die Nachfolgerin von Christa Markl-Vieto (B90 / Die Grülokal.report | Dezember 2016

nen), die von den Grünen überraschend nicht zur Wahl aufgestellt wurde, die Ressorts Umwelt- und Naturschutz, das Grünflächenamt und das Facility-Management übernehmen. Wiedergewählt wurde auch Frank Mükisch im ersten Wahlgang. Er konnte 37 Ja-Stimmen auf sich vereinen und bleibt Stadtrat für Soziales und Leiter des Schulamtes. Für Aufregung sorgte die zweite Stadtratskandidatin der SPD, Dr. ­Franziska ­Drohsel, die den Bereich Jugend, Gesundheit und Integration übernehmen sollte. Es bestehe der Gefahrverdacht der Nichteignung, hieß es bei einer Rede des CDU-Fraktionsvorsitzenden ­Torsten ­Hippe. Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass die Rechtsanwältin bis 2007 Mitglied in der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Organisation „Rote Hilfe“ war. Nachdem ­Drohsel in einer Fraktionssitzung der CDU Rede und Antwort stand, schätzte man ihre Antworten, so H ­ ippe, als „nicht glaubwürdig“ ein. Eine Wahl von ­Drohsel kam für

Obwohl CDU und Bündnis 90 / Die Grünen erneut eine Zählergemeinschaft im Bezirk bilden – von der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Nina Stahr, erhielt Torsten Hippe Gegenwind. Sie plädierte für die Wahl von Drohsel als Stadträtin und nannte es bemerkenswert, wenn eine junge Frau wie Franziska Drohsel den Mut habe, ein solches Amt anzutreten. Sie habe, anders als Torsten Hippe, keine Zweifel, dass Drohsel verfassungstreu sei und handeln werde – auch aufgrund der Tatsache, dass die Rechtsanwältin einen Eid auf die Verfassung der Bundesrepublik geleistet habe. Einen Appell, den Standpunkt zu überdenken, gab es auch von der SPD an die CDU. Der Fraktionsvorsitzende ­Volker ­Semler konnte die Zweifel nicht nachvollziehen. Nicht nur, weil der Austritt ­Drohsels aus der ‚Roten Hilfe‘ bereits nahezu zehn Jahre zurückliege. ­Drohsel habe ihre Ausbildung teilweise beim Verfassungsgericht absolviert. Dort gab es keine Bedenken bezüglich ihrer Vergangenheit, ließ S ­ emler verlauten. Für ihn sei ­Franziska ­Drohsel, die im Bezirk groß geworden ist, als Stadträtin eine gute Wahl. Er habe keine fachlichen Zweifel, nicht zuletzt, weil sich D ­ rohsel bereits als Bundesvorsitzende der Jusos bewährt habe. Kritik übte ­Semler an der CDU-Fraktion, die ein weiteres Gespräch mit ­Franziska ­Drohsel, das Missverständnisse aufklären sollte, abgelehnt hat. Franziska Drohsel nahm bereits Abstand von ihrer Kandidatur, ein neuer Kandidat soll in der BVV im Dezember zur Wahl stehen. Bis dahin übernimmt ­Michael ­Karnetzki die Aufgaben im Bereich Jugend, Gesundheit und Integration. ste

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Topthema

Vorsicht Falle Neue Maschen bei Telefonbetrug und Einbruchdiebstahl bringen Opfer um ihr Erspartes

Foto: pixabay.com

Region. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen nichts Böses ahnend an einem Sonntagabend vor dem Fernseher und schauen „Tatort“, als das Telefon klingelt. Der Anrufer stellt sich als Beamter der Polizei vor, erzählt von der Festnahme eines Verdächtigen, bei dem ein Zettel mit Ihrer Adresse und Ihren Bankdaten gefunden wurde. Und schon sind sie in ein Gespräch verwickelt, das ungeahnte Folgen haben könnte: Denn mit dieser Masche versuchen Betrüger seit Neuestem, Wertgegenstände und Erspartes zu ergaunern.

Vorgehensweise der Täter Dieser Trick macht zurzeit im Bundesland Thüringen die Runde. „Er ist inzwischen

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aber auch bei uns in der Region angekommen“, bestätigt Hauptkommissar ­Alexander Gehl von der Polizei ­Potsdam. Die Täter sprechen akzentfreies Deutsch, sind oft bandenartig organisiert und gehen hoch professionell vor: Der „Keiler“ filtert die Opfer mittels Telefonanruf nach lukrativen Kriterien heraus, die „Läufer“ bemächtigen sich dann vor Ort der Wertgegenstände oder des Geldes. Ein Kriminalbeamter der Polizei in Erfurt erläutert, wie raffiniert die Täter dabei vorgehen: Hat man dem unbekannten Anrufer die gewünschten Auskünfte erteilt, wird der Angerufene von zwei vermeintlichen Polizeibeamten zuhause besucht. Nach einem Rundgang durch

die Wohnung – schließlich wolle man überprüfen, ob nicht schon etwas geklaut wurde – verwickelt einer der Täter das Opfer in ein Gespräch, während der andere unter einem Vorwand das Zimmer verlässt und die Beute beiseite schafft. Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor einer weiteren Tücke: Ein Anrufer stellt die Einstellung eines angeblichen, dem Opfer anhängigen Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft in Aussicht, wenn zuvor eine Zahlung auf ein bestimmtes Konto erfolgt. Mitunter wird das Opfer auch aufgefordert, einen zuvor vom Konto abgehobenen Betrag von einem falschen BKA-Beamten scheinbar in Verwahrung nehmen zu lassen. lokal.report | Dezember 2016


TopThema

„Es hat schon Opfer gegeben, die einen Anruf von der Polizei erhalten haben und beschuldigt wurden, Falschgeld genommen zu haben“, so Gehl. Er ist auch Koordinator der Prävention und weiß, dass das lediglich ein kleiner Auszug aus dem Register der aktuellen Maschen ist. „Der bekannte sogenannte Enkeltrick ist ebenfalls wieder aktuell“, erklärt er. Auch Einbrüche und Diebstähle häufen sich zurzeit wieder in der Region. Mal sind falsche Dachdecker unterwegs oder die Betrüger geben sich als Mitarbeiter des Wasserwerks aus, welche die Abwasserleitungen überprüfen müssen. Die Gründe, mit welchen sich die Täter unrechtmäßigen Zugang zu Häusern und Wohnungen verschaffen, sind vielfältig. Jüngst sind in Stahnsdorf und ­Potsdam zwei Seniorinnen von unbekannten Personen in ein Gespräch verwickelt worden. In einem unbemerkten Moment wurden ihnen dann die Geldbörsen gestohlen. In manchen Fällen stecken im Ausland organisierte Banden dahinter. „Dies trifft aber bei Weitem nicht auf alle registrierten Fälle zu“, betont Gehl.

einem „erheblichen Dunkelfeld“ aus, da schätzungsweise nur jeder fünfte bis siebte Fall zur Anzeige gebracht wird. „Viele ­Opfer schämen sich, weil sie der Betrugsmasche aufgesessen sind“, sagt Judith ­Schnuphase-­Stahn, Sprecherin der Polizei Erfurt.

Nur im Zusammenwirken mit den Bürgern können wir solche Verbrechen erfolgreich bekämpfen. Alexander Gehl, Polizeihauptkommissar

Vor allem Senioren werden gezielt ausgesucht. „Ihre Hilfsbereitschaft und die schwächere körperliche Verfassung machen sie zu vermeintlich leichteren Opfern“, schreibt die Gewerkschaft der

Polizei auf ihrem Präventionsportal www. polizei-dein-partner.de. ­Alexander Gehl sieht auch in der sozialen Verarmung mancher älterer Mitbürger ein großes Problem. „Die meisten Sorgen machen mir die alleinstehenden Senioren, die sich nicht mehr am gesellschaftlichen Leben beteiligen und sich über jeden Anruf freuen.“

Austauschen ist wichtig Deshalb bittet er vor allem ältere Mitbürger darum, die umfangreichen Angebote für Senioren, zum Beispiel in den Senioren-Cafés oder Begegnungsstätten und Mehrgenerationenhäusern, zu nutzen. Denn die Täter sind extra dafür geschult, in Gespräche zu verwickeln und auf Gesprächssituationen spontan reagieren zu können. „Der Austausch mit anderen ist deshalb extrem wichtig“, sagt Gehl. „Reden Sie mit Verwandten und Freunden, wenn Ihnen etwas komisch vor-

Moderne Technik hilft Tätern Vermutlich werden Telefonbücher nach bestimmten Kriterien, beispielsweise altdeutschen Vornamen wie Alfred oder Elfriede, durchforstet, um potenzielle Opfer auszuwählen. Die Täter bedienen sich dabei oft der Internet-Telefonie (Voice over IP), teilt das BKA auf seiner Homepage mit. Damit können sie den Anruf so manipulieren, dass im Display des Angerufenen eine Nummer der örtlichen Polizeidienststelle oder die Vorwahl einer deutschen Stadt erscheinen, obwohl der Anruf eigentlich aus dem Ausland kommt. Dies soll die Glaubwürdigkeit des Anrufers erhöhen. Mit Erfolg: Im ersten Halbjahr 2015 lag der Gesamtschaden der gemeldeten Telefonbetrug-Verfahren bereits bei mehr als 130 Millionen Euro, Tendenz steigend. Allerdings geht das BKA von lokal.report | Dezember 2016

Foto: M. PIlz

Die Polizeihauptkommissare Alexander Gehl (sitzend) und Dietmar Mathaei ­analysieren in ihrem Büro die Vorgehensweise der Telefonbetrüger.

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Topthema

kommt oder sie von einem Unbekannten angerufen werden.“

Eigenes Handeln überdenken Im Familien- und Freundeskreis sollten die Alltagsabläufe ohnehin regelmäßig analysiert und gegebenenfalls überprüft werden – das gilt nicht nur für Senioren. Es sind so einfache Dinge wie das Abschließen der Türen und Fenster beim Verlassen der Wohnung, die viel öfter als gedacht nicht beachtet werden. „Selbst dann, wenn man nur kurz auf dem Gehweg Laub harkt“, betont Gehl. Die Täter sind schnell. Und raffiniert. „Es gibt überhaupt keinen Grund, seine Adresse auf den Kofferanhänger zu schreiben“, lenkt der Polizeihauptkommissar den Blick auf einen weiteren Aspekt. Die Täter stehen auf Bahnhöfen und Flughäfen, notieren sich die Adresse und wissen, dass in den nächsten Tage vermutlich niemand zuhause sein wird. Das Gleiche gilt für die beliebte Selbstdarstellung in den sozialen Netzwerken. Standortmeldungen sind mitunter nicht nur für Freunde lesbar, sondern liefern auch Betrügern Hinweise, ob die Wohnung zurzeit bewohnt ist oder nicht.

Auch bei Verdacht 110 anrufen In der Region lag die Aufklärungsquote für Einbrüche im Jahr 2015 bei knapp 13 Prozent, Tendenz vermutlich weiter steigend. Allerdings bleiben 43 Prozent der geplanten Taten beim Versuch, wenn die Bürger über ihre Lebensabläufe nachdenken und einen Einbruch mit den genannten einfachen Vorsichtsmaßnahmen erschweren“, sagt Gehl. Er rät außerdem, auf das persönliche Bauchgefühl zu hören. „Wenn man nicht an einem Gewinnspiel teilgenommen hat, dann kann man auch nicht gewinnen.“ Im Zweifelsfall sollte man immer die Polizei anrufen. Um eine unnötige Zeitverzögerung zu vermeiden, bittet die Polizei, stets die 110 anzuwählen und nicht die Festnetznummer einer örtlichen Wache. „Dies hat nichts mit Mißbrauch des Notrufs zu tun“, betont Dietmar Mathaei, ebenfalls Hauptkommissar der Polizei Potsdam. „Denn auch bei einem Verdacht einer Straftat liegt ein Notfall vor, und die Polizei ist zum Handeln verpflichtet.“ Ein Hinweis durch einen Anruf hilft den Polizisten vor Ort, umgehend

eingreifen zu können. „Nur im Zusammenwirken mit den Bürgern können wir Einbruchdiebstähle effektiv bekämpfen.“, betont Gehl. Auch Schilder mit der Aufschrift „Wachsamer Nachbar“ können einen Effekt haben. Zudem kann man sich über die 110 erkundigen, ob bei der Polizei tatsächlich gerade ein Einsatz vor der eigenen Wohnungstür registriert ist und die Personen, die sich da als Kriminalbeamte ausweisen, auch wirklich Polizisten sind. „Sie werden nicht erleben, dass die Polizisten, sofern diese in einer ernsten Angelegenheit bei Ihnen vor der Tür stehen, nicht warten, bis Sie diesen Anruf zur Rückversicherung auch getan haben.“, erklärt Mathaei. Sätze wie „Ich weiß genau, wer mich anruft“ oder „Bitte warten Sie kurz, ich rufe in der Polizeidienststelle an und frage nach“ wirken oft Wunder. Zwar leben wir – wie beide Kommissare abschließend meinen – in einem sicheren Land und einer sicheren Region. Dennoch wird es auch in Zukunft immer Menschen geben, welche ohne großen Aufwand andere betrügen und bestehlen wollen.  Madlen Pilz

So gehen Sie den Tätern nicht ins Netz: Verhaltenstipps der Polizei ✔ Wählen Sie bei jedem Verdacht sofort 110 und bringen Sie Vorfälle immer zur Anzeige. ✔ Pflegen Sie gute nachbarschaftliche Beziehungen und seien Sie aufmerksam. ✔ Nutzen Sie die Präventionsangebote Ihrer Gemeinde und der Präventionsstellen der örtlichen Polizei mit Beratungen zum Einbruchschutz. Verhalten am Telefon ✔ Überprüfen Sie, ob der Eintrag Ihrer Telefonnummer und Adresse im Telefonbuch wirklich nötig ist. ✔ Melden Sie sich grundsätzlich nicht mit dem Namen am Telefon. Ein seriöser Anrufer stellt sich zu Beginn des Gesprächs immer zuerst vor.

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✔ Notieren Sie Namen und Dienstsitz des vermeintlichen Polizeibeamten, um bei der Polizei nachzufragen. Dafür immer 110 wählen, niemals die Nummer anrufen, die im Display angezeigt ist. ✔ Speichern Sie die Telefonnummern von Freunden und Verwandten mit dazugehörigem Namen in Ihr Telefon ein, dann sehen Sie bereits vor Annahme des Anrufs, wer anruft. ✔ Geben Sie keinerlei Auskünfte über sich, Ihre persönliche und finanzielle Situation oder Ihr Umfeld. ✔ Polizisten, Kriminalbeamte, Staatsanwälte und dergleichen werden Sie nicht auf dem Festnetz anrufen. Sie erhalten ggf. ein offizielles Schreiben mit korrekter Adresse und Anrede oder einen persönlichen Besuch, bei dem sich die Beamten vorstellen und ausweisen können.

Verhalten vor der Wohnungstür ✔ Vergewissern Sie sich über den Türspion, wer vor der Tür steht. ✔ Öffnen Sie niemals die Tür (auch nicht mit hängender Kette odervorgeschobenem Riegel). ✔ Geplante Handwerkerarbeiten oder Aufträge im Namen der Wohnungsbaugesellschaft werden mit Datum und Uhrzeit immer schriftlich im Voraus angekündigt. ✔ Gespräche oder gar persönliche Treffen mit Unbekannten sollten nur in Anwesenheit einer Vertrauensperson erfolgen. ✔ Überlassen Sie niemals einem Fremden Geld oder Wertsachen, ganz egal, in wessen Auftrag oder aus welchen Gründen. Polizeibeamte nehmen von Ihnen niemals Bargeld oder Wertsachen ­entgegen.

lokal.report | Dezember 2016


AUS DEN Orten

Erfolgreicher Teltower Kunst-Sonntag Kunstausstellung erstreckte sich über mehrtere Orte

Fotos: MK

Stolz präsentierten die Künstlerinnen ihr Gemeinschaftswerk. Teltow. Die Teltower Kunstausstellung, die nun bereits zum neunten Mal veranstaltet wurde, konnte dieses Jahr mit einem besonderen Highlight aufwarten: Unter der Schirmherrschaft von Ministerin Dr. Martina Münch konnte mit finanzieller Förderung durch ihr Ministerium und das Bündnis für Brandenburg ein außergewöhnliches Kunstprojekt realisiert und präsentiert werden. Die „Initiative Teltower Kunst-Sonntag“ und sechs Künstlerinnen aus der Region hatten im Familienzentrum „Philantow“ Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammengeführt, um gemeinsam einen Wandteppich als Friedensbotschaft anzufertigen. Seit Juli waren viele fleißige Hände damit beschäftigt, das monumentale Gemeinschaftswerk zu gestalten. Ingrid Benes von der Künstlergruppe >blutorangen< und die Stahnsdorfer Malerin ­Gabriele ­Eleonore ­Freitag, die das Projekt aktiv begleiteten, lobten im Gespräch die kreative und harmonische Zusammenarbeit mit Asylsuchenden aus verschiedenen Ländern: „In unserem Kunstprojekt ‚WIR‘ konnten sich alle wiederfinden, denn auf dem Wandteppich sind Motive, mit lokal.report | Dezember 2016

denen jeder etwas anfangen kann: Der blaue Planet, Tiere, Bäume und nicht zuletzt große Poeten aus verschiedenen Kulturkreisen.“ Gut erkennbar dargestellt sind ­Bettina von Arnim und G ­ oethe, aber auch der persische Dichter ­Hafis und die

palästinensische Dichterin und Frauenrechtlerin ­Fatwa ­Tougwan, daneben das Wort „wir“ in verschiedenen Sprachen und Schriften. Ein zugleich berührendes wie leicht zugängliches Gemeinschaftswerk, das sich gewiss einen gebührenden und dauerhaften Platz in der Region verdient hat. Die gut besuchte Kunstausstellung, die sich über mehrere Orte und Gebäude in der Teltower Altstadt erstreckte, bot aber auch andere Attraktionen. Kaum woanders sieht man solch eine Vielfalt an Werken unterschiedlichster Art an einem Ort. Dabei finden sich Bilder von Laienmalern neben Werken von gestandenen Künstlern, und gerade diese Mischung macht den besonderen Reiz des Teltower Kunstevents aus. Neben Fotos und Gemälden, die mit unterschiedlichsten Techniken gestaltet wurden, gab es auch Keramiken und Metallplastiken zu sehen. Nicht zuletzt wegen der malerischen Altstadtatmosphäre und der Möglichkeit, den Kunstgenuss mit kulinarischer Stärkung zu verbinden, eine Veranstaltung, die auch in Zukunft viele Besucher anziehen dürfte. KP

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Kleinmachnow

Wildschweine unterwegs In der vergangenen Nacht (14./15. 11.) haben im Gebiet Boschsiedlung wieder die Wildschweine gehaust. Eine Rotte wurde von Bürgern ausgezählt. Eine Rotte mit 46 !! Tieren. In diesem Zusammenhang erinnere ich noch einmal an meinen Vorschlag, möglichst viele männliche Frischlinge zu kastrieren. Auf normalen Bauernhöfen mit kleinerer Schweinezucht ist

das ein durchaus normales Prozedere. Wie mir mehrfach berichtet wurde, ist es ohne Probleme möglich. Auch eine Nachsorge scheint unnötig zu sein. Das Wildschweinproblem ist inzwischen sogar ein europäisches geworden. Sollte es nicht möglich sein, dass sich die zuständigen europäischen Institutionen zusammenfinden, um mit geringstem bü-

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rokratischen Aufwand eine Kastration als zunächst wirksamstes Mittel auf den Weg zu bringen?! Da eine Bache zwei- bis dreimal pro Jahr zwei bis acht Frischlinge zur Welt bringen kann, ist höchste Eile geboten. Meines Erachtens ist ein CUT wie oben beschrieben die beste Lösung, um der akuten Situation Herr zu werden.  Viktoria Brammer

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lokal.report | Dezember 2016


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Stahnsdorf

Zum Artikel „Neues zum Feuerwehrstandort“, lokal.report 10/2016

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Ich habe mit Interesse Ihren Artikel zur Feuerwehr in Stahnsdorf im neuen Lokalreport gelesen. Allerdings hätte ich gern verstanden, weshalb sich Ihre Berichterstattung ausschliesslich auf die Position von Herrn Albers bezieht. Ich denke, zu einer ausgewogenen und professionellen Berichterstattung gehören auch die Argumente der Gemeindevertreter, die sicher auch gute Gründe für ihre Entscheidung haben. Man sollte nicht aus dem Auge verlieren, dass auch die Gemeindevertreter demokratisch gewählt sind und die Interessen ihrer Wähler vertreten. Vor diesem Hintergrund kann man sich sicher auch mal die Frage stellen, wer hier eigentlich den Bau der Feuerwehr verhindert. Sind es die Gemeindevertreter, die nun schon zum dritten Mal eine Entscheidung pro Feuerwehr am Güterfelder Damm getroffen haben, welche von der Verwaltung und Herrn Albers mit immer neuen Win-

kelzügen hintertrieben wird, oder ist es doch eher Herr Albers selbst, der die Feuerwehr verhindert, indem er ohne eigene Mehrheit mit dem Kopf durch die Wand will und um jeden Preis den Standort ­Annastraße durchsetzen will. Im Übrigen ist die Argumentation zum gemeindeeigenen Grundstück an der ­Annastraße auch unvollständig. Der Verbrauch der Fläche durch den Bau eines Feuerwehrgebäudes wird in der Kostenvergleichsrechnung regelmäßig unterschlagen. Man nimmt dem Ort damit die Chance auf ein Ortszentrum. Darüber hinaus würde dies auch bedeuten, dass die Gemeinde keinerlei Grundstücke zur eigenen Nutzung für die Daseinsvorsorge erwerben könnte, bevor die Anna­straße bebaut ist. Damit würde jegliche Gestaltungshoheit der Gemeinde infrage gestellt.  Daniel Janus

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Schwimmhalle statt Marina „Schwimmhalle statt Stadthafen“, so lautet ein Artikel in der Ausgabe der PNN vom 02.11.2016. Auch ich halte diese Idee für überaus begrüßenswert. Es hat ja lange genug gedauert, bis zumindest ein Teil unserer Regenten bemerkt, was der vorherrschende Wunsch der Untertanen ist. Jedes Mal habe ich beim Besuch des nach circa 500 Bautagen für geplante 11,5 Mio. Euro im Jahr 2013 eröffneten Schwimmbades in meiner Heimatstadt Lippstadt gedacht, wie höchst ärgerlich und auch bedauerlich es doch ist, dass in Teltow eine Million nach der anderen für einen Hafen verschleudert wird, den letzt-

lich kaum jemand möchte, geschweige denn braucht. Andere Städte bauen für weniger als die Summe, die für den Hafen bereits jetzt im märkischen Sand (oder besser: in der Sondermüll-Deponie) versenkt wurde, sehr gelungene und von den Einwohnern gern besuchte Schwimmbäder. Wer sich mal darüber informieren möchte, was wir hier in Teltow für die bereits verschwendeten Steuergelder längst hätten haben können, dem sei das Kundenmaga­ zin Ausgabe 1/2013 der Stadtwerke Lippstadt empfohlen, in dem über den Werdegang bis hin zur Fertigstellung des tollen Schwimmbades sehr genau berichtet wird.

Liebe Leserinnen und Leser, die Redaktion weist darauf hin, dass Artikel, die namentlich oder als Leserpost veröffentlicht werden, nicht der Meinung der Redaktion entsprechen müssen. Verantwortlich für den Inhalt ist der Verfasser. Aufgrund der vielen und oft sehr langen Zuschriften behält sich die Redaktion das Recht der auszugsweisen Wiedergabe der Texte vor. Des Weiteren bittet die Redaktion darum, Zusendungen, die als Leserpost veröffentlicht werden sollen, als solche zu kennzeichnen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Bitte nutzen Sie auch unsere E-Mail-Anschrift: lokal.report@stadtblatt-online.de. lokal.report | Dezember 2016

Auch über den Link des „­CabrioLi“ (www.cabrioli.de) kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie Steuergelder sinnvoller eingesetzt werden können und dann auch denen zugutekommen, die den Spaß bezahlen. Vielleicht dient das Vorgehen der Stadt Lippstadt ja als gutes und bürgerfreundliches Beispiel, das in Teltow umgesetzt werden kann. Lippstadt ist von der Teltower Partnerstadt Ahlen circa 45 Autominuten entfernt. Ein Programmpunkt beim nächsten Besuch der Stadtverordneten in Westfalen könnte ja mal ein Abstecher ins „CabrioLi“ sein. Da können Sie dann mal sehen … ! A. Radinger Inserieren Sie Ihre eigene Kleinanzeige in unserem Kundenbüro in der Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, 3. OG, werktags 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Telefon: 03328 316450 E-Mail: verkauf@stadtblatt-online.de

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Reportage

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Reportage

Gutes ganz nah Nachhaltige Tierproduktion vor den Toren Berlins

Heinersdorf. Und es gibt sie doch! Diese Bilderbuchidylle kennt man aus Kinderbüchern oder manch einem Werbespot. Der Unterschied ist, dass auf Gut Osdorf die Bilder zum Leben erwachen, hier gehören sie zum Alltag: nachhaltige Viehproduktion im Einklang mit einem hohen Anspruch an tiergerechte Haltung und Fütterung. Direkt vor der Haustür, ganz im Süden, nur 500 Meter hinter der Stadtgrenze Berlins. Im Zuge des Mauerbaus wurde das ehemalige Dorf Osdorf dem Grenzbau der DDR-Diktatur geopfert, die Bewohner in die ­Heinersdorfer Platte verfrachtet. Im Jahr 2003 pachtete Familie ­Windmüller die Flächen von den Berliner Stadtgütern und begann, das Gelände zu bewirtschaften. Zehn Jahre später haben Heiko Windmüller und sein Bruder Marius das Gut Osdorf zu dem gemacht, was es heute ist: ein bei Berlinern und Brandenburgern gleichermaßen beliebter Hof, auf dem ganzjährig Rinder, Schweine, Ziegen sowie Hofhund Anka und die beiden Jagddackel Amy und Bomel leben.

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Reportage

Fotos: Foto: Madlen Pilz

Geführt wird der Betrieb heute von Heiko Windmüller und seiner Frau ­Anna-Lena. Der 26-Jährige ist ausgebildeter Tierwirt, lernte sein Handwerk von der Pike auf bei der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg. Seine Frau ist nach der Ausbildung zur Bürokauffrau in diesen Job „reingerutscht und mittlerweile reingewachsen“, erzählt sie. Die beiden ­Berliner haben Gut Osdorf zu ihrer neuen Heimat gemacht.

Ganzjährige Freilandhaltung Ruhig und besonnen nähert sich H ­ eiko ­Windmüller seinen Tieren auf den Weiden. Ganz nah lassen sie ihn an sich heran. Man spürt sofort die tiefe Verbindung, die der Landwirt zu seinen Mutterkühen, Bullen und Kälbern hat. Temperaturen um fünf Grad Celsius, aber blauer Himmel und strahlender November-Sonnenschein: Die Idylle, in der sich die W ­ indmüllers mit ihrem zehn Monate alten Söhnchen neben die Kühe vor die Skyline der Hoch-

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haussiedlung Marienfelde stellen, mutet fast schon ein bisschen surreal an. Und vielleicht wird sie das auch irgendwann sein. Denn ­Heiko ­Windmüller ist sich der Zukunft seines Betriebes noch nicht ganz

einandersetzen. Wir sind da auf einem guten Weg“, so W ­ indmüller weiter. Denn der Trend gehe in die Richtung „regional und gut“.

Mit allem, was lebt, sind wir durch Wesensverwandtschaft und Schicksalsgemeinschaft verbunden.

Der Bauernhof in Großbeeren-Heinersdorf bedient mit seinem Konzept der regionalen, nachhaltigen Fleischproduktion einen Nischenmarkt. „Viele Leute wissen gar nicht, wie gutes Fleisch tatsächlich aussehen sollte“, moniert ­Heiko ­Windmüller. Der Landwirt machte sich vor einiger Zeit den Spaß und zog zwei Putenküken auf seinem Hof mit artgerechtem Futter von Hand auf. „Die Leute meinen oft, Putenfleisch müsse weiß sein. Doch das stimmt nicht“, erzählt er. „Das Fleisch meiner beiden Vögel war so tiefrot, dass meine Gäste nicht glauben wollten, es handele sich tatsächlich um Putenfleisch.“

Albert Schweitzer

sicher. „Irgendwann wird es die kleinbäuerliche Landwirtschaft nicht mehr geben“, sagte er, „nur noch Großbetriebe.“ Den Fehler sieht er dabei im System, denn solange die Landwirtschaft subventioniert werden müsse, könne sie aus sich heraus nicht funktionieren. „Die Menschen müssen sich wieder bewusst mit Ernährung und dem, was auf ihren Tellern liegt, aus-

Natürliches Futter

Die Windmüllers greifen in ihrem Hofladen auf einen großen Hauptkun-

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Reportage

Foto:

denstamm zurück, aber auch auf viel Laufkundschaft. Und das nicht nur zur Festsaison, auch wenn sich die Familie mit ihrem Angebot durchaus darauf einstellt. So kann man etwa ab Ende Februar auch Schafe und Lämmer auf den Weiden sehen, die dann nach Bedarf für die Osterfeierlichkeiten vermarktet werden. Zu Weihnachten kann im Hofladen der Enten- oder Gänsebraten bestellt werden, ebenfalls aus Freilandhaltung. Auch Wildfleisch aus heimischen Gefilden wird im Hofladen angeboten. Je nachdem, was H ­ eiko W ­ indmüller, der auch Jäger ist, vor die Flinte läuft. Wildschwein ist eigentlich immer dabei, seltener Rehwild, ganz selten auch mal Hirsch (der wird allerdings in der Schorfheide geschossen). Die Rinder und Schweine werden auf Gut ­Osdorf selbst aufgezogen und ganzjährig auf der Weide bzw. im Offenstall gehalten. Dem Landwirt ist dabei eine möglichst naturbelassene und ausgewogene

Fütterung wichtig. So wird beispielsweise komplett auf den Einsatz von Kraftfutter verzichtet. „Wir wollen die Natürlichkeit von Landwirtschaft wiederentdecken und neu beleben“, erklärt Heiko ­Windmüller. Allerdings hat er sich schweren Herzens dafür entschieden, sich von den braunen Hochlandrindern mit dem langen, zotteligen Fell zu trennen. Diese Tiere erreichen die Schlachtreife erst in drei bis vier Jahren, die Aufzucht ist daher kaum lohnend.

Stressfreie Schlachtung Aufziehen, metzgen, vermarkten – die gesamte Produktionskette findet ausschließlich auf dem Gelände des Hofes statt. H ­ eiko W ­ indmüller hat eine Sondergenehmigung, die es ihm erlaubt, die Tiere auf der Weide jagdlich zu schießen, bevor das so betäubte Tier sofort in den Schlachtraum gebracht und vom Fleischermeister fachgerecht entblutet wird. „Schonender kann man ein Rind nicht töten“, ist ­Windmüller überzeugt. „Den-

noch tut mir dieser Schritt manchmal weh. Aber ich glaube, dass man so sehr viel bewusster isst, was man denn isst.“ Von der Qualität der Produkte können sich die Berliner und Brandenburger selbst überzeugen: an sechs Tagen in der Woche vor Ort, im Internet (www. gut-osdorf.de) oder beim Besuch des Weihnachtsmarktes. Am 17. und 18. Dezember bietet der Hof ausgewählte Köstlichkeiten und Kunsthandwerk im umgebauten Scheunensaal an. Im Hofladen finden Kunden neben Fleisch- und Wurstspezialitäten auch noch andere Waren: Obst, Gemüse, Gewürze, Gelee und noch einiges mehr, was für ein Grillfest oder eine Festtafel benötigt wird. Wenn man wissen will, was drin ist und woher es kommt, ist man bei Familie W ­ indmüller auf Gut O ­ sdorf genau richtig. Nachhaltiger kann man Fleisch wohl kaum produzieren. Eben einhundert Prozent gutes Essen.  Madlen Pilz

Fotos: Pilz

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Porträt des Monats

Hochleistungsmedizin im Berliner Südwesten Im HELIOS Klinikum Emil von Behring arbeiten über 1.000 Mitarbeiter Hand in Hand für die Versorgung ihrer Patienten Steglitz-Zehlendorf. „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“, sagte einst Arthur Schopenhauer. Um die Gesundheit von mehr als 57.000 Patienten jährlich sorgen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ­HELIOS Klinikums Emil von Behring im Berliner Stadtteil Zehlendorf. Die Wurzeln des heutigen Kompetenzzentrums in der Walterhöferstrasse reichen zurück auf die medizinische Tradition der Gründerkliniken. Dazu zählen das Stiftungskrankenhaus Oskar-Helene-Heim, eine der renommiertesten orthopädischen Fachkliniken, dem ehemaligen Bezirkskrankenhaus Zehlendorf, auch bekannt als Behringkrankenhaus, und der europaweit führenden Lungenklinik Heckeshorn. Für einen reibungslosen Ablauf sorgen in dem Klinikum etwa 1.200 Mitarbeiter. „Einen Großteil unserer Mitarbeiter macht das Pflegeteam aus, gefolgt von unseren Ärzten und weiteren Mitarbeitern, beispielsweise im Funktionsdienst, der Radiologie, im OP, der Nuklearmedizin oder im hauseigenen Labor“, sagt Ralf Lange, Geschäftsführer des Klinikums im ­Berliner Südwesten.

unserem Haus gehören moderne, zertifizierte Zentren wie beispielsweise das Lungenkrebs- und Thoraxzentrum, das Gefäßund Diabeteszentrum und das Zentrum für Minimalinvasive Chirurgie Berlin Südwest, für Kinder und Jugendliche gibt es das ­HELIOS Kinderzentrum Berlin Süd-

Die Patienten sollen zügig und umfassend versorgt werden. Ralf Lange

Klinikgeschäftsführer Ralf Lange Für die Patientenversorgung stehen im Klinikum mehr als 500 Betten in 13 Fachbereichen bereit, dazu eine große Notaufnahme für Kinder und Erwachsene, die jährlich mehr als 30.000 Patienten versorgt. Zum Leitbild hat sich das Klinikum gemacht, Hochleistungsmedizin mit besonderem Komfort zu verbinden. „Zu

west“, erläutert Ralf Lange. Dazu ist das Kli­nikum als Lokales Trauma­zen­trum zugelassen, das Menschen, die einen schweren Unfall erlitten haben, behandelt. Zu den weiteren Aufgabengebieten gehören die ambu­lan­te und stationäre Versorgung von Arbeits-, Wege- und Schulunfällen im Auftrag der Berufsgenossenschaften. Zu den Fachbereichen des Klinikums zählen unter anderem mit den Kliniken für Pneumologie und Thoraxchirurgie die Lungenklinik Heckeshorn sowie ein modernes Herzkatheterlabor, in dem rund um die Uhr ausgewiesene Herzspezialisten im Einsatz sind. Weitere Schwerpunkte sind die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, das Zentrum für Gelenkmedizin und Wirbelsäulenchirurgie und die zwei Fachbereiche für Erkrankungen des Verdauungssystems. Sie sind ebenso wie die Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Diabetologie und die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Zu Beginn des neuen Jahres eröffnet das HELIOS Klinikum Emil von Behring ein zweites Herzkatheterlabor. „In diesem sogenannten Hybrid-OP ist es möglich, sehr komplexe Eingriffe an den Gefäßen oder am Herzen vorzunehmen, bei denen

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Porträt des Monats

eine hochmoderne Bildgebung zusätzlich vonnöten ist“, erklärt Geschäftsführer Ralf ­Lange. Ebenfalls im kommenden Jahr wird das bisherige kardiologische Spek­ trum um die Elektrophysiologie erweitert. „Dann können unsere Herzspezialisten auch alle Rhythmusstörungen mit modernster Medizintechnik diagnostizieren und therapieren.“ Stolz ist der Geschäftsführer, der die Geschicke des Klinikums seit 1. Januar 2015 leitet, auf die enge Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Versorgungszentrum am H ­ ELIOS Klinikum Emil von B ­ ehring. „Wir legen großen Wert auf diese Kooperation, damit die Patienten zügig und umfassend versorgt werden können“, erklärt er. Vorteil für die Patienten: die Verzahnung bietet eine Therapie aus einer Hand, was aufwändige Wege erspart. Zu dem Zentrum gehören unter anderem eine Strahlenthera­pie mit zwei hochmodernen Bestrahlungsgeräten, sogenannten Linearbeschleunigern, die eine präzise und hocheffektive und damit schonende Bestrahlung der Patienten der Lungenklinik ermöglichen oder die große Gewebediagnostik, die wichtige Resultate, beispielsweise während einer Tumoroperation, an die Chirurgen liefert.  pk lokal.report | Dezember 2016

Fotos: HELIOS Klinikum Emil von Behring

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Die Region für die Kleinen

Das Teltower Rübchen braucht Deine Hilfe, um zum Heimatmuseum in Teltow zu gelangen. Hilfst Du ihm?

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Aus den Orten

Beitragserhöhung unwirksam

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Bahnbrechendes Urteil für privat Krankenversicherte in Potsdam erstritten In Deutschland sind fast neun Millionen Menschen privat krankenversichert und zahlen jährlich mehr als 34 Milliarden Euro an Beiträgen, wie den aktuellen Zahlen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) zu entnehmen ist. Tendenz steigend. Denn die Krankenversicherungen haben unter strengen, gesetzlich geregelten Voraussetzungen das Recht, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes die Prämie, welche der Versicherungsnehmer für seinen Versicherungsschutz zahlen muss, zu erhöhen. „Im Moment passen viele Versicherer massiv die Beiträge an“, erklärt Rechtsanwalt Dr. Knut Pilz, Fachanwalt für Versicherungsrecht in der Kanzlei Pilz, Wesser, Hippe & Partner in Berlin. Für viele Versicherte wird das in den nächsten Monaten deshalb teuer werden, da diese auf die Prämienerhöhung gar nicht reagieren können. Für die meisten Versicherungsnehmer ist ein Tarif- oder gar Versichererwechsel nämlich nicht möglich oder wirtschaftlich unsinnig. Im Oktober dieses Jahres hat der Rechtsanwalt nun am Amtsgericht Potsdam ein richtungsweisendes Urteil erstritten. Ein Versicherungsnehmer der AXA Krankenversicherung AG hatte gegen die Prämienerhöhung geklagt und Recht bekommen: Das Gericht erklärte die Prämienanpassungen mehrerer Jahre für unwirksam. Das bedeutet, dass die Versicherung dem Versicherten nun die in den letzten Jahren zu viel gezahlten Beiträge erstatten muss. Außerdem muss der Versicherte zukünftig nur noch die alte Prämie für seinen Tarif zahlen. „Die Ersparnis für den Versicherungsnehmer kann, je nach Vertrag, riesig sein“, so Pilz weiter. „Ich betreue Mandanten, bei denen es um mehrere zehntausend Euro geht.“ Der Fachanwalt schätzt, dass – basierend auf dem Potsdamer Urteil – Versicherte nun die Prämienerhöhungen der letzten zehn Jahre zurückfordern können. Betroffen ist davon nicht nur die AXA Krankenversicherung AG. „Die grundlegenden Ausführungen des Gerichts lassen sich auf sehr viele private Krankenversicherungsunternehmen übertragen. Die Chancen als Versicherungsnehmer stehen sehr gut“, betont Pilz. Er rät den Versicherten, jeden Schriftwechsel mit der Krankenversicherung aufzuheben, vor allem die Schreiben mit den Prämienerhöhungen. Damit sollten sich Versicherte an eine spezialisierte Kanzlei wenden. „Die Kosten für ein solches Verfahren werden in der Regel von der normalen Rechtsschutzversicherung übernommen“, weiß Pilz, dessen Kanzlei einen versicherungsrechtlichen Schwerpunkt hat und den Versicherungsnehmer in dem Verfahren vor dem Amtsgericht Potsdam erfolgreich vertreten hat. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter www.krankenversicherungs-check.com. lokal.report | Dezember 2016

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Sport

Lauernde Kicker

Fußballtabellen Stand: 20.11.2016 Kreisliga Havelland, Staffel B 1. 2. 3. 4.

FSV Brück 1922 SV Kloster Lehnin Blau-Weiß Beelitz FC Deetz ... 8. Teltower FV II 9. FSV Babelsberg 74 II 10. SV 71 Busendorf ... 14. SV Eiche Ragösen 15. Turbine/Eintracht 90 16. RSV Eintracht III

11 33:13 24 12 30:21 24 11 32:20 22 11 32:24 21 11 27:24 17 11 24:22 17 12 24:27 15 12 17:41 6 11 19:39 5 10 12:28 4

1. Kreisklasse, Staffel B 1. KFV Wittbrietzen 9 23:4 25 2. SV 05 Rehbrücke 8 30:7 21 3. Blau-Weiß Rädel 9 32:11 17 ... 10. SG Schenkenhorst 9 24:19 10 11. SG Saarmund II 9 15:29 9 12. TSV Treuenbrietzen II 11 17:29 8 13. SV Wollin 52 10 13:26 7 14. SG Michendorf III 9 11:33 5 2. Kreisklasse, Staffel C 10. RSV Eintracht IV 11. SG Schenkenhorst II

8 11:33 4 5 7:34 0

Landesliga, Staffel Nord 2. RSV Eintracht 1949 11 32:12 25 Landesklasse, Staffel West 5. Teltower FV 1913 11 31:14 23 Kreisoberliga Havelland 2. RSV Eintracht 1949 II 10 24:10 22 10. SV Ruhlsdorf 1893 10 17:27 11 Die Tabellen der Brandenburgliga, Landesklasse Staffel Ost, Kreisoberliga Havelland, Kreisliga Havelland Staffel B, 2. Kreisklasse Staffel B sowie der 2. Kreisklasse Staffel C finden Sie stets auf www.fussball.de.

RSV und TFV jeweils auf Platz 2 Die Fußballer der Region gehen nunmehr auf den Herbst-Endspurt zu. Bevor im Januar der Spielbetrieb ruhen wird, sollen noch fleißig Punkte gesammelt werden. Sowohl der RSV Eintracht Teltow als auch der Teltower FV liegen in Lauerstellung jeweils auf Platz zwei. Vom Landesligisten RSV Eintracht konnte man diese günstige Position nach dem Abstieg aus der Brandenburgliga nur bedingt erwarten. Die katastrophal verlaufene vergangene Saison musste dazu erst einmal aus den Köpfen. Doch die Umstellung vom Dauerverlierer auf eine Siegermannschaft verlief offenbar schneller als gedacht. Zwar sind es fünf Punkte Differenz zum Spitzenreiter Bernau, aber der Rückstand scheint aufholbar. Der Teltower FV ist in der Landesklasse aktuell ebenfalls Zweiter. Hier ist allerdings die Tabellenkonstellation derzeit noch interessanter. Punktgleich liegt der TFV nur drei Tore hinter W ­ ittstock. Gleich fünf weitere Mannschaften drängen von unten nach. Die jüngsten Spiele zeigten, wie knapp es hier zugeht. Gegen Lok Potsdam gab es daheim nur ein 3:3-Remis. Dann erreichten die Schützlinge von Trainer Ingo Hecht beim damaligen Spitzenreiter Meyenburg ein 1:1, um schließlich gegen die Potsdamer Kickers zuhause mit 1:0 zu gewinnen. Und hektisch ist es: In diesen drei Partien gab es fünf Feldverweise.

Auch die zweite Mannschaft des RSV Eintracht lauert derzeit auf Platz zwei. In jener Kreisoberliga muss der SV Ruhlsdorf hingegen aufpassen, da die Abstiegszone gefährlich nahe kommt. Diese hält der Teltower FV II in der Kreisliga auf Distanz. Mehr Mittelfeld als Platz acht mit ausgeglichener ­Bilanz geht nicht.  Volk

Augen zu und durch: Gordon Linke (TFV II).  Foto: Manuela Rupnow

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F. Meisel

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Sport

Laufen für den guten Zweck

Beifall trotz Niederlage Stahnsdorf. Obwohl es im Basketball bekanntlich kein Unentschieden gibt, war anhand des Beifalls nach dem Heimspiel des RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf gegen die Artland Dragons nicht auszumachen, welches Team gerade gewonnen hatte. Viel Applaus und Standing Ovations gab es für beide Teams, wobei der Tabellenführer aus Niedersachsen am Ende knapp mit 77:73 (39:39) die Oberhand behielt. Ein kampfbetontes und phasenweise hochklassiges Spiel wurde zu Recht von den Zuschauern gewürdigt. Beide Teams zusammen begingen nur 18 Ballverluste und trafen aus dem Feld auch mit guter, fast identischer Quote. Dabei hatten die Gäste aus Quakenbrück einen nahezu perfekten Start und führten nach vier Minuten bereits mit 13:3. Doch statt sich den Niedersachsen zu ergeben, zeigten die Brandenburger Tugend und holten auf. Ein Sprungwurf des starken Josh Smith brachte den RSV in der 13. Minute dann gar mit 23:22 in Führung. Nachfolgend blieb das Spiel auf Messers Schneide, und bis zur 28. Minute blieb die Eintracht auf Tuchfühlung (53:56). Doch dann nutzten die Dragons für einen kurzen Moment die sich bietenden Chancen und zogen wieder zweistellig auf bis zu 74:61 davon. Erneut zeigten die Roijakkers-Schützlinge Moral und verkürzten elf Sekunden vor Ende bis auf 73:76. Allerdings machte auf der Gegenseite nach taktischem Foul Gregory Graves von der Freiwurflinie alles klar zum 77:73-Endstand.  PM

1.500 Teilnehmer beim Halbmarathon unterwegs

Foto: M. Pilz

Teltow. „Helden verbinden Berlin und Brandenburg“, war das Motto des diesjährigen Teltowkanal-Halbmarathons. Trotz des tristen Herbstwetters hatten sich am 6. November rund 1.500 Teilnehmer auf der Zehlendorfer Seite der Knesebeckbrücke eingefunden. Eröffnet wurde der 13. TeltowkanalHalbmarathon durch den Wettkampf der jüngsten Sportler. Etwa 50 laufbegeisterte Bambinis absolvierten die Strecke von 800 Metern rund um die Knesebeckbrücke. Viele taten dies verkleidet. Denn der VGS Kiebitz e. V., Veranstalter des Wettkampfes, kündigte an, seine Spende

für die Kinderkrebshilfe in Nicaragua für jedes Kind, das im Superheldenkostüm antritt, zu verdoppeln. Am schnellsten lief die insgesamt 21,1 Kilometer lange Strecke Tuomo Salonen mit einer Laufzeit von 1:10:56 Stunden. Bei den Bambinis über 800 Meter lag die Bestzeit bei 3:36 Minuten, und im Staffellauf der Herren überquerte das Team vom SC Trebbin mit 1:17:36 Stunden als Sieger die Ziellinie. Prominente Unterstützung erhielten die Läufer von KanuOlympiasieger Sebastian Brendel, der mit seiner Staffel AOK-Sportbotschafter den 1. Platz erreichte. neb/pi

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Gesundheit / Soziales

(djd). Der Chef hat schlechte Laune, es herrscht Dauerklingeln am Telefon, die unbeantworteten E-Mails stauen sich. Und auch nach Feierabend hört der Stress für viele Berufstätige nicht auf. Wie eine Studie des Hightech-Verbands Bitkom zum Thema „Arbeiten in der digitalen Welt“ aus dem Jahr 2013 ergab, sind drei Viertel aller Berufstätigen außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten für Kollegen, Vorgesetzte oder Kunden per Handy oder E-Mail erreichbar. Treten dann noch Probleme im Privatleben auf, dreht sich die Stressspirale unaufhörlich weiter. Um in Belastungssituationen genügend Energiereserven mobilisieren zu können, werden Botenstoffe wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet.

Vital trotz Dauerstress Magnesiumdefizite sollten schnell ausgeglichen werden

Foto: djd/Biolectra Magnesium/Pixland

Stress leert nicht nur die Akkus, er sorgt oft auch für einen Mineralstoffmangel und führt dann zu vermehrter Müdigkeit.

Apotheken – Bereitschaftsdienst 01.12. easyApotheke Teltow 02.12. Sonnen-Apotheke Teltow 03.12. Apotheke Kleinmachnow 04.12. Apotheke im Markt Teltow 05.12. Christophorus-A. Teltow 06.12. A. im Gesundheitszentr. T. 07.12. Teltow A. im Real Teltow 08.12. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 08.12. Apoth. am Fuchsbau Klm. 09.12. Mühlendorf- Apoth. Teltow 10.12. August-Bebel-Apoth. Klm. 11.12. Stadt-Apotheke Teltow 12.12. A. am Rathausmarkt Klm. 13.12. Apotheke Stahnsdorf 14.12. easyApotheke Teltow 15.12. Sonnen-Apotheke Teltow 16.12. Apotheke Kleinmachnow

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17.12. Apotheke im Markt Teltow 18.12. Christophorus-A. Teltow 19.12. A. im Gesundheitszentr. T. 20.12. Teltow A. im Real Teltow 21.12. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 21.12. Apoth. am Fuchsbau Klm. 22.12. Mühlendorf- Apoth. Teltow 23.12. August-Bebel-Apoth. Klm. 24.12. Stadt-Apotheke Teltow 25.12. A. am Rathausmarkt Klm. 26.12. Apotheke Stahnsdorf 27.12. easyApotheke Teltow 28.12. Sonnen-Apotheke Teltow 29.12. Apotheke Kleinmachnow 30.12. Apotheke im Markt Teltow 28.12. Christophorus-A. Teltow

Etwas für die Muskelvitalität tun Parallel sorgt der Anstieg dieser Stresshormone im Körper jedoch dafür, dass vermehrt Magnesium über die Nieren ausgeschieden wird. Daher kann Dauerstress einen Magnesiummangel begünstigen. Wer darüber hinaus häufig ins Schwitzen gerät, wie beispielsweise Frauen in den Wechseljahren oder Sportler, vergrößert sein Magnesiumdefizit. Denn mit dem Schweiß gehen große Teile des wertvollen Muskelminerals verloren. Bemerkt wird ein Magnesiummangel oft erst, wenn sich schmerzhafte Muskelkrämpfe einstellen. Spätestens jetzt sollte man etwas für seine Muskelvitalität tun, etwa mit „Biolectra Magnesium ultra Trinkgranulat“ aus der Apotheke. Das wohlschmeckende Präparat wird einfach in Wasser aufgelöst oder kann in Form praktischer „Direct Sticks“ auch unterwegs eingenommen werden. Auch die Nerven benötigen Magnesium Wie sich Muskelkrämpfen vorbeugen lässt, können Betroffene beispielsweise unter www.biolectra.de nachlesen. Nicht immer äßert sich ein Magnesiummangel durch einen klassischen nächtlichen Wadenkrampf. Es können auch so genannte Tics – unwillkürliche Muskelzuckungen am Augenlid oder an anderen Körperstellen – auftreten, da das Mineral an der Reizübertragung von den Nerven auf die Muskeln beteiligt ist. Zudem klagen Patienten mit Magnesiummangel über ­Rücken­schmerzen, Nervosität, Konzentrationsprobleme oder Schlafstörungen.

Kinderärzte – Bereitschaftsdienst Bereitschaftsdienst: Montag – Freitag: 17:00 – 19:00 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10:00 – 12:00 Uhr Außerhalb des Bereitschaftsdienstes: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 01805 582223130, im akuten Notfall: 112 08.11. – 04.12.2016 Dr. Schramm Tel.: 03329 696322 05.12. – 11.12.2016 Frau Grit Thieme Tel.: 03328 470712 12.12. – 18.12.2016 Dr. Block-Schmidt Tel.: 033203 862640 19.12. – 21.12.2016

Dr. von Saurma Tel.: 033203 79298 22.12. – 23.12.2016 Dr. Schramm Tel.: 03329 696322 24.12.2016 Dr. Mängel Tel.: 03328 3310716 25.12.2016 Dr. Schramm

Tel.: 03329 696322 26.12. – 27.12.2016 Dr. Block-Schmidt Tel.: 033203 862640 28.12. – 29.12.2016 Frau Grit Thieme Tel.: 03328 470712 30.12. – 01.01.2017 Dr. Mängel Tel.: 03328 3310716

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Gesundheit / Soziales

Borreliose auch durch Sex übertragbar! Anzeige

Durch eine Zoonose können Infektionskrankheiten vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Die Erreger umfassen Bakterien, Viren, Parasiten und können entweder auf direktem Weg vom Tier auf den Menschen oder indirekt durch Insekten (Stechmücken, Zecken, Läuse u. a.) übertragen werden. Besonderes Augenmerk, wenn es um Zoonosen geht, liegt auf der Borreliose. Sie ist eine der wichtigsten zeckenübertragenen Zoonosen. Durch die milde Witterung kann man heutzutage von einer Ganzjahresplage sprechen. Forscher haben nun auch einen weiteren gefährlichen Übertragungsweg entdeckt: den Sex. Borrelien sind mit dem Syphilis-Erreger verwandt und lassen sich regelmäßig im Vaginalbereich von infizierten Frauen nachweisen. Die gleichen Erreger-Stämme waren auch bei den Sexualpartnern nachweisbar. Eine Partnerkontrolle ist demnach sehr wichtig. Zwischen einer nicht ausgeheilten akuten Infektion und dem Ausbruch von Symptomen einer chronischen Borreliose können viele Jahre vergehen. Müdigkeit, Erschöpfungszustände, Gelenk- und Muskelschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zum Burn-Out, Herz- und Kreislaufprobleme könnten dann Anzeichen einer unerkannten Borrelien-Infektion sein.

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Die Laborarztpraxis Dedimed im Europark Dreilinden bietet beim Borreliose-Test 18 verschiedene Untersuchungen für Borrelienantikörper an. Somit werden eine Sensitivität und Spezifität von über 90 Prozent erreicht. In einem Routinelabor werden maximal vier Parameter verwendet. Hier liegt die Trefferquote bei 40 – 50 Prozent. D ­ edimed ist spezialisiert auf Beratung und Diagnostik von chronischen Infektionen und deren Auswirkungen auf den gesamten Organismus. „Und hier ist unsere Empfehlung, sich alle paar Jahre testen zu lassen“, rät der leitende Laborarzt Dr. ­Waldherr.

Foto: Dedimed

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Historisches

Harald Kretzschmars Erkundungen

Wolfdietrich Eichler – Als Zoologe unter Menschen Kleinmachnow. Unter dieser Überschrift wären die Lebenserinnerungen dieses Mannes erschienen, wenn er sie denn vollendet hätte. So bin ich nun wieder auf eine Kleinmachnower WissenschaftlerBiografie gestoßen, die getrost in mein Buch „Treff der Originale“ gepasst hätte: Etliche Hinweise von Sohn und Schwiegertochter führten mich auf die Fährte des auf Parasitologie spezialisierten Zoologen Wolfdietrich Eichler. 1912 in ­Ravensburg geboren und 1994 in Berlin gestorben, bezeichnete er sich selbst als „Eigenbrötler“. Schon allein der offiziell beglaubigte Lebenslauf birgt genug Haken und Ösen, an denen sich kuriose Details festmachen lassen. Eine alte schwäbische Lehrerfamilie brachte zunächst Vater Gustav Eichler hervor, einen vielseitig tätigen Architekten. Seine Frau emanzipierte sich als Malerin künstlerisch. Ihr zuliebe wurde ein rundes Haus mit Atelier gebaut. Erstes Aufsehen erregte er, als er ein denkmalgeschütztes Haus fünfzig Meter versetzte. Von 1925 bis 1927 aber wurde ­Vater ­Eichler richtig berühmt mit Bau und Konstruktion der 30 Kilometer langen kreuzungsfreien Autorennstrecke des Nürburgringes. Wer kurz vor 1914 geboren war, wuchs in der Nachkriegszeit ländlich-sittlich auf. Und da ging es dem kleinen Schwaben Wolfdietrich genau so wie unserer Schwäbin Emma-Maria L­ ange: Wenn vor den Augen sensibler Kinder das blutige Gemetzel der Schlachtung eines Haustieres veranstaltet wurde, war es um deren Seelenfrieden geschehen. Beide aßen zeitlebens kein Fleisch mehr. Nun für immer Vegetarier, wurde man der engste Freund aller Tierwelten, vom Tiger bis zur Ameise. Da war seit 1931 das Studium der Zoologie nur konsequent. Über ­München und ­Göttingen kam er 1938 nach Berlin, um seinen Doktor über die „Dahlemer Palmenhausschrecke“ zu machen. Zwei Jahre Assistenzzeit an der Uni, dann erwischte ihn der Krieg. Sein als Feldflieger des Ersten Weltkrieges reaktivierter Vater gab ihm aus dem Luftfahrtministerium den guten Rat, sich freiwillig zur Luftwaffe zu melden. Die Hintergründigkeit dieses Tipps sollte sich bewähren: Der Sohn, als entomologischer Fachmann vom Dienst an der Waffe verschont, durfte als Seuchenspezialist in den Sümpfen Südosteuropas die Malaria so erfolgreich bekämpfen, dass sein Kommandeur hinterher zu ihm meinte, dass er sich beim Stalin einen Orden als Lebensretter verdient habe. Auf diese Weise mit gutem Gewissen aus der mörderischen Zeit nach Berlin zurückgekehrt, habilitierte er als Parasitologe über Mallophagen. Die inzwischen mit den drei Kindern Tiggo, Ginga und Bernd gesegnete Familie suchte händeringend ein Dach über dem Kopf. Wem die Namen komisch vorkommen: Mutter ­Dorothea ­Eichler

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schaffte es, sich die nach „Tiger“ und „Gingko“ frei erfundenen Vornamen in der Entbindungsklinik beglaubigen zu lassen. 1947 fand die Familie von Ravensburg kommend ein Zuhause in Aschersleben. Die dortige Reichsanstalt für Pflanzenschutzforschung ließ dem Zoologen aber nur den schmalen Spielraum der Schädlingsbekämpfung. Also ging es bereits 1949 weiter nach Leipzig. Dorthin lockte ihn die mit enormem Elan angenommene Aufgabe der Gründung eines Parasitologischen Institutes der Universität. Schon 1954 suspendierte ihn jedoch der Rektor – ein nie von ihm verwundener Rückschlag. Wer weiß, wenn dem Professor ­Eichler dort nicht sein Widerspruch gegenüber der von ­Stalin favorisierten Lehre L­ yssenkos und sein Anstoß erregender alternativer Lebensstil zum Verhängnis geworden wären, ob es ihn dann jemals nach ­Kleinmachnow verschlagen hätte. Nach all dem passte er jedenfalls prachtvoll ins hiesige Paradies der Unangepassten. Hier winkten immerhin in der Clara-Zetkin-Straße 23 am Institut für Tollwutschutzimpfung der Einzelvertrag eines Abteilungsleiters und eine Wohnung für die ganze Familie in der Klausenerstraße 11. Offizieller ministerieller Auftrag des Professors war, dafür zu sorgen, die staatlichen Finanzmittel zur Bekämpfung gesundheitsschädlicher Insekten sinnvoll einzusetzen. Die Wissenschaft jedoch forderte ihn als Pionier der entomologischen Idee von der Koevolution zwischen Wirten und Parasiten heraus. Mag er nie lokal.report | Dezember 2016


Historisches

EIN GARTEN-TIPP FÜR DEZEMBER – PRÄSENTIERT VON GÄRTNERMEISTER WIESSNER AUS DEM ROSENGUT LANGERWISCH

Rittersterne: Stars der Winterzeit

am Vorlesungspult der perfekte Vortragende gewesen sein – er war unermüdlich und wesentlich produktiver als andere publizistisch tätig. Als der Spezialist für Mallophagen weltweit anerkannt, stand er insbesondere mit russischen und amerikanischen Spezialisten in Kontakt. Für die Historie der Wissenschaft ist nach wie vor die von ihm von 1960 bis 1979 herausgegebene Zeitschrift „Angewandte Parasitologie“ eine Fundgrube. Gar nicht zu reden von sprachlich ausgefeilten allgemein verständlichen Buchveröffentlichungen wie 1951 „Rübenfeind Derbrüssler“, 1952 „Die Tierwelt der Gewächshäuser“, 1955„Federlinge“, 1977„Parasitologisches insektizidkundliches Wörterbuch“ und 1982 „Gift in unserer Nahrung“. Dieser Professor Wolfdietrich Eichler war ein extrem selbstbewusster, ja eigensinniger Charakter. Mitarbeiter wurden extrem gefordert. Aber sein resolutes Auftreten konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihm oft genug der Schalk im Nacken saß. Da rutschte er zum Beispiel während des Referierens über Milbeneier an den Beinen von Federlingen quer durchs matschigwinterliche Leipzig auf Skiern, während der angesprochene Hilfsassistent ihm die Tasche trug. Oder dass er bereits 1952 das Kunststück fertigbrachte, auf der sich allmählich zum kleinen Hippie-Paradies der DDR mausernden Insel Hiddensee im „Haus Ingeborg“ und im „Dünenhaus Ursula“ einen Ableger seines Leipziger Institutes zu platzieren. Ein Widersinn eigentlich, weil tierärztliche Anforderungen dort kaum zu erwarten waren. Der da noch als Vierziger im kaum ernst gemeinten FDJ-Blauhemd herumrannte, um nicht nur das am Strand sofort auszuziehen und dann splitternackt seine Studentinnen und Studenten fachlich zu unterweisen – er war zum einerseits verlästerten, andererseits eben bewunderten Original geworden. Und solchen „Vorreitern“ wie ihm war letztlich die am Ende flächendeckende Ausbreitung der Freikörperkultur zu verdanken. Nachdem ihm die 60er-Jahre hindurch Magengeschwüre das Leben schwer machten, fand er wiederum Anschluss an den wissenschaftlichen Hochschulbetrieb. Von 1969 bis zur Emeritierung 1978 hatte er an der Humboldt-Universität Berlin als ordentlicher Professor ein Tätigkeitsfeld. Nunmehr Bürger Berlins, war ihm bis zum Lebensende 1994 eine Arbeitsnische im Museum für Naturkunde in der Invalidenstraße 43 sicher. Am Ende wurde er als einer der markantesten Umweltaktivisten gewürdigt – als ein ständiger Mahner zu naturverbunder vernünftiger Lebensweise. Und er konnte dem Schicksal auch seine komische Reverenz erweisen. Jedes Jahr feierte er den Jahrestag seiner Lebensrettung mit einem Grießbrei-Essen: Im Dezember 1943 war er beim Heimaturlaub nur deshalb dem sicheren Bombentod in der B ­ erliner Wohnung M ­ öckernstraße entgangen, weil er andernorts der Verführung einer solchen Mahlzeit erlegen war ...  Harald Kretzschmar lokal.report | Dezember 2016

Der „Ritterstern“ ist unter seinem alten botanischen Namen „Amaryllis“ besser bekannt. Streng wissenschaftlich gesehen ist dieser aber nicht mehr korrekt. Zwar wurden die Rittersterne von ihrem schwedischen Entdecker Carl von Linné mit der afrikanischen Belladonnalilie (Amaryllis belladonna) zu einer botanischen Gattung Amaryllis zusammengefasst, später hat man sie allerdings wieder ausgegliedert und seitdem werden die Rittersterne mit etwa 70 Arten und inzwischen über 600 Zuchtformen als eigene botanische Gattung „Hippeastrum“ geführt. Seit einiger Zeit gibt es in der Vorweihnachtszeit Amaryllen, deren Zwiebel mit einer bunten Wachsschicht überzogen ist. Das Besondere: bei diesen Pflanzen ist zunächst überhaupt keine Pflege notwendig. Alles, was sie jetzt an Feuchtigkeit und Nährstoffen brauchen, ist in der Zwiebel gespeichert. Da das Gießen entfällt, kann man diese dekorativen Amaryllen wunderbar in die Weihnachtsdekoration und in Adventsgestecke einarbeiten. Die Blüten halten je nach Temperatur zwischen zwei und 4 Wochen. Währenddessen zieht sich die Zwiebel etwas zusammen, sodass das Wachs nach der Blüte ganz leicht entfernt werden kann. Nun topft man die Zwiebel ein, denn es beginnt die Wachstumsphase wie bei „normalen“ Amaryllen. Wichtig ist, dass das oberste Drittel der Zwiebel aus der Erde ragt und die Wurzeln nicht geknickt werden. Als Standort wählt man am besten eine Fensterbank über einem Heizkörper. Amaryllen bevorzugen Zimmertemperaturen um 20 Grad. Nach kurzer Zeit beginnen Blätter zu treiben. Die Amaryllis sollte dann mäßig, aber regelmäßig gegossen und alle 14 Tage mit Blühpflanzendünger gedüngt werden. Die Düngung ist wichtig, damit Speicherstoffe aufgebaut werden können, die für die folgende Blüte wieder benötigt werden. Nach den Eisheiligen ab Mitte Mai ist es empfehlenswert die Amaryllis an einen halbschattigen Ort im Freien zu stellen. Sie sollten bis Juli weiter regelmäßig mit Dünger versorgt werden. Ab August beginnt die Ruhephase in der die neuen Blütenknospen gebildet werden. Diese Ruhephase ist typisch für Pflanzen aus den subtropischen Breiten. Sie sollten dann nicht mehr gegossen oder gedüngt werden. Die Blätter trocknen nun ein und können direkt über der Zwiebel abgeschnitten werden. Bewahren Sie die Zwiebel trocken und kühl auf, bis sie im Winter wieder in frische Erde eingetopft wird und von neuem ihre ganze Schönheit entfaltet. Falls die Pflanze Brutzwiebeln gebildet hat, können Sie diese vorher abnehmen und zur Vermehrung separat einpflanzen. Die jungen Zwiebeln brauchen aber ein paar Jahre, bis sie groß genug sind, um eigene Blütenstiele zu bilden.

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Aus den Orten

Gegen den Strom OSZ ruft EU-Zusatzqualifikation ins Leben Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH Die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH ist ein Trinkwasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen, welches für die technische und kaufmännische Betriebsführung seiner Gesellschafter, der Wasser- und Abwasserzweckverbände „Der Teltow“ und „Mittelgraben“, verantwortlich ist. Fahrenheitstr. 1 · 14532 Kleinmachnow Tel./Fax 033203 345-0/-108 www.mwa-gmbh.de

Havarienummern Trink- und Abwasser 033203 345-200 Grubenentleerung 03378 86600

Foto: PM

um Reservierungen bzw. Vorbestellungen wird gebeten.

Die angehenden Kaufleute besuchen zusätzliche Module, um ihre Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu erhöhen. Steglitz-Zehlendorf. In Zeiten von Brexit und Euro-Skepsis schwimmt eine Schule im Berliner Südwesten scheinbar gegen den Strom: Das OSZ Bürowirtschaft 1 in Lichterfelde spielt die Europa-Karte und hat Anfang des Jahres eine EU-Zusatzqualifikation ins Leben gerufen. „Gerade in diesen Tagen ist es wichtig, Farbe für Europa zu bekennen und den kommenden Generationen die Bedeutung und die Vorzüge eines einigen Europas vor Augen zu halten. Den Schulen kommt dabei eine große Verantwortung zu“, gibt Schulleiter Jörg Raehse zu verstehen.

Mehr als gewohnt!

Seit Februar nehmen 26 angehende Kaufleute für Büromanagement das Angebot der Schule wahr und besuchen neben ihrer regulären Ausbildung fünf zusätzliche Module, die ihre Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt erhöhen und ihr europäisches Bewusstsein schärfen sollen. „Die Zusatzqualifikation richtet sich an besonders motivierte und leistungsstarke Auszubildende“, so die Abteilungsleiterin des Standorts am Ostpreußendamm, Kristina Gaude-Quandt. Die künftigen Europakaufleute absolvieren Kurse in Englisch, einer weiteren Fremdsprache, internationalem Recht & Marketing, in SAP sowie einen Workshop zum Thema interkulturelle Kompetenz. Besonderes Highlight dürfte für viele der mehrwöchige Praktikumsaufenthalt in einem ausländischen Unternehmen sein, der aus speziell für solche Zwecke zur Verfügung gestellten EU-Mitteln mitfinanziert wird.

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Öffnungszeiten: dienstags: 14.00–18.00 Uhr donnerstags: 09.30–12.30 Uhr

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Auf Wunsch der IHK Berlin, die diese Zusatzqualifikation als regionales Bildungsangebot unterstützt, wird neben Französisch und Spanisch auch Polnisch als zweite Fremdsprache angeboten. „Die Resonanz ist bisher durchweg positiv, sowohl bei unseren Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben als auch bei unseren Lehrkräften“, so Schulleiter Raehse. „Alle Beteiligten sind mit großer Motivation und Freude bei der Sache.“ Was also unlängst beim Referendum in Großbritannien sichtbar wurde, das bestätigt sich nun auch im Berliner Südwesten: Die europäische Idee ist gerade unter jüngeren Menschen lebendig wie eh und je. PM lokal.report | Dezember 2016


Dezember 2016/10. Jg.

lokal.report | Dezember 2016

Teltow · Kleinmachnow · Stahnsdorf · Großbeeren · Berlin

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Weihnachten

Schon im Weihnachtsfieber?

Teltow 03. Dezember – 04. Dezember Weihnachtsoratorium J. S. Bach. 17:00 Uhr ­Andreaskirche Eintritt 14,– € / Ermäßigt 9,–  € (Kartenverkauf im Buchkontor Teltow) 06. Dezember Weihnachtsgala für S ­ enioren. Eintritt ca. 13,– €. Im Stubenrauchsaal / Neues Rathaus um 14:00 Uhr

Foto: Michaela Schöllhorn / pixelio.com

Vorgärten und Fenster sind bereits geschmückt und in den deutschen Innenstädten locken trotz herbstlicher Temperaturen die Weihnachtsmärkte: Die Weihnachtszeit ist da und damit auch die Zeit fürs Plätzchenbacken, Glühweinschlürfen oder Geschenkekaufen. Das Geschäft mit den Weihnachtsgeschenken ist vor allem für die Buch- und Spielwarenhändler wichtig. Diese nehmen in Deutschland laut statista.de in den Monaten November und Dezember ein Viertel und Mehr ihres Jahresumsatzes ein. Insgesamt wird während der Weihnachtszeit eine Steigerung des Umsatzes auf 91 Milliarden Euro im Einzelhandel prognostiziert. Auf Platz eins der Geschenke jedoch landen nach wie vor Geld und Gutscheine, Bücher oder E-Books möchten 2016 49 Prozent der Befragten verschenken.

Fragt man jedoch danach, was die Menschen mit dem Weihnachtsfest verbinden, landen Geschenke auf dem zweiten Platz. 78 Prozent und damit ein Großteil der Befragten verbinden mit dem Fest einen Tannenbaum, auf Platz drei landen „Zeit mit der Familie verbringen“ (71 Prozent), dicht gefolgt von „Gutes Essen“ (70 Prozent). Die Geburt Jesu Christi oder einen Besuch der Kirche verbinden laut statista.de lediglich 41 bzw. 33 Prozent mit dem Weihnachtsfest. 36 Prozent der Befragten gaben an, Einkaufsstress mit Weihnachten zu verbinden, 7 Prozent denken bei Weihnachten an Familienstreitigkeiten. Ob Familienfest oder die Vorfreude auf unwiderstehliche Gaumenfreuden: Der Teltower Stadt-Blatt Verlag wünscht Ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit!

11. Dezember Teltower Weihnachtsmarkt. (rund um die St. Andreas-Kirche und auf dem Marktplatz), 13:00 – 18:00 Uhr; Abschlusskonzert: St.  Andreas­kirche, 18:00 Uhr 14. Dezember Der AWO OV Teltow e. V. feiert Weihnachten. AWO-Kultur-Café Potsdamer Straße 62, 14:00 Uhr

15. Dezember Gänsebratenessen und Weihnacht­ liches Konzert. Seniorentreff Ritterstr. 10, Ticket: 8,50 € ab 12:00 Uhr (mit Anmeldung) 22. Dezember Weihnachtsfeier in der Mädchenzukunftswerk­statt. Käthe-Niederkirchner-Straße 2, 16:00 – 19:00 Uhr 24. Dezember Musik zur Christnacht. St. Andreas-Kirche Teltow, Breite Straße, 22:00 Uhr

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Weihnachten

Kleinmachnow 17. – 18. Dezember Krippenspiel Kleinmachnow. Heizhaus auf dem Seeberg, Schopfheimer Allee 10 (auf dem Gelände der BBIS) 15:00 & 17:30 Uhr, Eintritt 6,– € 18. Dezember, 14:30, 17:30 und 19:30 Uhr. Eine längere Fassung mit Konzertmusik an der Krippe. Eintritt 6,– €, längere Fassung um 19:30 Uhr 8,– €. Tickets ab 15.11. in der NATURA Buchhandlung oder unter krippenspielkleinmachnow.de erhältlich 22. Dezember Last-Minute-Weihnachtsmarkt. August-Bebel-Platz, 15:00 – 21:00 Uhr

Stahnsdorf 04. Dezember Stahnsdorfer Adventsmarkt, Dorfplatz an der Kirche 13:00 – 19:00 Uhr

Ludwigsfelde 04. Dezember Weihnachtskonzert des Gemischten Chores. In der Katholischen Kirche ­Ludwigsfelde, ab 17:00 Uhr 04. Dezember Schwanensee – R ­ ussisches Ballettfes­ tival. Klubhaus Ludwigsfelde, TheodorFontane-Str. 42, ab 17:00 Uhr. Eintritt: 1. Kategorie: Normalpreis 33,– €, Ermäßigung für Kinder bis einschl. 12 Jahre 24,– €. 2. Kategorie: Normalpreis 29,– €, Ermäßigung für Kinder bis einschl. 12 Jahre 21,– € 09. Dezember Weihnachtsfeier mit Wichteln des Kunstvereins Ludwigsfelde. Im Waldhaus, August-Bebel-Straße 2, ab 19:00 Uhr 11. Dezember Weihnachtskonzert Gemischter Chor. Theodor-Fontane-Straße 42 Klubhaus Ludwigsfelde, 16:00 Uhr. Eintritt: 13,20 €

17. Dezember Live in Lu – Weihnachtsblues mit Pass Over. Theodor-Fontane-Straße 42 im Klubhaus. Tickets: 15,– € / 11,– € Schüler und Stu­denten bei Vorbestellung auf reservix oder im Bürgerservice. Abendkasse: 17,– € 20. Dezember 5. Weihnachts-Trödelmarkt. Potsdamer Straße / Festwiese am Bahnhof, 08:00 – 16:00 Uhr

GroSSbeeren 04. Dezember Weihnachtskonzert in der Diedersdorfer Kirche. Ab 16:00 Uhr 05. Dezember Weihnachtskonzert mit dem Gemischten Chor Großbeeren. Dorfkirche Diedersdorf, 15:00 Uhr

Hans-Joachim Klose feiert Diamantenen Meisterbrief - Geboren 1935 in Ossen (Schlesien) - In eine Familie von mehreren Generationen Ofensetzer - Noch 3 Brüder (ebenfalls alle Ofensetzer) und 2 Schwestern - Nach Kriegsende Umsiedlung nach Teltow gemeinsam mit der Mutter und einem Bruder - Lehre als Ofensetzer von 1950 – 1953 (Fa. Werner Stahnsdorf) - Am 07. November 1956 Meisterabschluss - Danach leitete er einen Meisterbereich in einem großen volkseigenen Betrieb, in dem Öfen für den Wohnungsbau in Berlin wie am Fließband hergestellt wurden und dann per Kran in die Neubauten transportiert wurden. - Beginn eines Ingenieur(fern)studiums (1958) und nach dem Mauerbau dann Abbruch des Studiums - Seit 1961 bis heute selbständig in Kleinmachnow - Auch zu DDR-Zeiten privat selbständig mit eigentlich immer 10 Mitarbeitern - Viele Lehrlinge ausgebildet, einige lokal.report | Dezember 2016

davon machten eine Meisterausbildung oder absolvierten ein Ingenieurstudium - Bereits zu DDR-Zeiten hat er sich für den Beruf engagiert - Mitglied der Kammer der Technik - Obermeister über 30 Jahre (vor und nach der Wende) - Viele Jahre Mitglied der Bundesfachgruppe und vertrat dort die Kachelofenbauer des Landes Brandenburg - In der Funktion als stellvertretender Bundesfachgruppenleiter und später als Bundesfachgruppenleiter vertrat er ein paar Jahre die Kachelofenbauer der gesamten Bundesrepublik (entspricht Obermeister im gesamten Bundesgebiet). - Er handelte u.a. auch neue Konditionen für die Lehr- und Meisterausbildungen nach 1990 aus. - Einige Jahre arbeitete er im Aufsichtsrat der HAGOS mit. Die HAGOS ist eine große Genossenschaft des Kachelofenbauerhandwerks und besteht bereits fast 100 Jahre.

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- Im Laufe der Jahre wurde sein Betrieb immer kleiner und die drei langjährigen Mitarbeiter befassen sich täglich damit, individuelle und anspruchsvolle Anlagen (Kamine und Kachelöfen) zu entwerfen und aufzubauen. - Herr Klose ist noch immer jeden Tag in seinem Betrieb anzutreffen und berät gerne die Kunden. - Am 07. November 2016 wurde er von der Handwerkskammer Potsdam und der Kreishandwerkerschaft mit dem Diamantenen Meisterbrief ausgezeichnet.

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Weihnachten

04. Dezember 2. Nikolausmarkt. Diedersdorf, 14:00 – 19:00 Uhr Eröffnung in der Dorfkirche

Kachelofen- und Luftheizungsbauer Büro und Ausstellung: Kleinmachnow Im Hagen 4

12. Dezember Adventskonzert der Fürst Donnersmarck-Stiftung. Schinkelkirche, 19:00 Uhr

Öffnungszeiten: Mo.–Do.: 07:00–16:00 Uhr Freitag: 09:00–12:00 Uhr Kontakt: Telefon: (03 32 03) 7 98 27 Fax: (03 32 03) 7 98 26 info@klose-ofenbau.de

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16. Dezember Seniorenkaffeetafel im Dorfgemeinschaftshaus. Dorfstraße 21, Diedersdorf Pfarrhaus, 15:00 Uhr

Blankenfelde  /  Mahlow 04. Dezember Weihnachtsbaum selbst schlagen. 11:00 – 14:00 Uhr im ­Natursportpark Jühnsdorfer Weg 55 04.Dezember Adventstreff an der alten Dorfschmiede. 14:00 – 18:00 Uhr, Alte Dorfschmiede Blankenfelde

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13. Dezember Gemeinsames Adventskon­ zert des Gemischten Chors Großbeeren ­Ludwigsfelde. Kulturhaus, 16:00 Uhr

04. Dezember Traditionelles Adventsfest des Kulturvereins Blanken­ felde in der „Alten Aula“ (Zossener Damm 2) 14:00 – 18:00 Uhr

08. Dezember Weihnachtsfeier der Senioren. Grüne Passage Brandenburger Platz 35 15:00 Uhr 11. Dezember Weihnachtsmarkt am Bahnhof Mahlow. 15:00 – 19:00 Uhr 16. / 23. Dezember Auf der Suche nach dem Weihnachtsstern. Planetariumsvortrag. Schul- und Volkssternwarte Dahlewitz 19:00 Uhr – 22:00 Uhr.

Nuthetal 02. Dezember Rentnerweihnachtsfeier. Alte Schule Tremsdorf Trems­ dorfer Dorfstraße 15:00 Uhr

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Weihnachten

Foto: pixabay.com

18. Dezember Zirkus-Weihnachtsauffüh­ rung. Die Kinder des Zirkusprojektes präsentieren ihr Können. Grundschule „Otto Nagel“, Andersenweg 17:00 Uhr

02. Dezember Weihnachtsmarkt. Kita ­ „Freche Früchtchen“ Allee­straße 15, Nuthetal, 16:00 Uhr 04. Dezember Weihnachtsmarkt. Schlüterstraße 46, Bergholz-Rehbrücke, 14:00 – 19:00 Uhr 04. Dezember Familiengottesdienst. Bergholzer Kirche (Schlüterstraße), Nuthetal, 15:00 Uhr 09. Dezember Weihnachtsmusical. Grundschule Saarmund 17:00 Uhr 10. Dezember Märchenwinter in Trems­ dorf – Filmnachmittag. Alte Schule Tremsdorf 15:00 Uhr 11. Dezember Weihnachtsmarkt in ­Saarmund. Im Rondell an der Wiese, 14:00 Uhr

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Potsdam 02. – 04. Dezember Böhmischer Weihnachts­ markt. Fr 17:00 – 22:00 Uhr Sa 11:00 – 22:00 Uhr So 11:00 – 19:00 Uhr Weberplatz, Babelsberg

All meinen Kunden wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes neues Jahr 2017. Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen im Jahr 2016. Ich freue mich, mit Ihnen mit neuer Energie in das neue Jahr zu starten. Oskar-Pollner-Straße 2 a 14513 Teltow

02. – 04. Dezember Polnischer Sternenmarkt und Sternenfest. Fr 16:00 – 20:00 Uhr Sa 11:00 – 20:00 Uhr So 11:00 – 19:00 Uhr Kutschstallhof am Neuen Markt, Eintritt 2,– €, Kinder unter 1,40 Meter frei

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05. – 06. Dezember Nikolaus im Hollandhaus. Holländisches Viertel Sa 11:00 – 21:00 Uhr So 11:00 – 18:00 Uhr 10. – 11. Dezember Sinterklaas Fest. Mittelstraße, Potsdam Sa 11:00 – 20:00 Uhr So 11:00 – 19:00 Uhr

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Kultur

Zum Gruseln schön

Kinotipp:

Die Überglücklichen

Marlon veranstaltet Horrorshows zu Halloween

„Ich will, dass es mir gut geht; mir reicht‘s, immer traurig zu sein“: Die wohlhabende Beatrice wird wegen der Romanze mit einem Verbrecher unter Arrest mit psychologischer Behandlung gestellt. Dort lernt sie D ­ onatella kennen, die einen vermeintlichen Suidzidversuch währen der Haft hinter sich hat, und nimmt sich ihrer an. Während der gemeinschaftlichen Arbeit in der Gärtnerei können sie in einem Autobus entkommen. Berauscht vom Erfolg ihrer Flucht beschließen die beiden Frauen, das Leben in all seinen Farben und mit all seinen Klängen wenigstens im Augenblick des Erlebens zu genießen. Aber die Psychologen sind ihnen dicht auf den Fersen. Die italienisch-französische Tragikkomödie von Regisseur Paolo Virzì ist ein Film über Freundschaft, Freiheit und Freude. Aber auch über gesellschaftliche Zwänge und die Suche nach den kleinen Glücksblumen des Lebens inmitten einer oft wahnwitzigen Realität des Alltages. Kinostart: 29.12.

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Foto: www.mm-filmpresse.de

Foto: Florian Reick, Photography

Marlon (3. v. r.) hatte schon immer Freude daran, Leute zu erschrecken. Teltow. Schaurig-schön ging es zu Halloween im Teltower Komponistenviertel zu. Grund dafür war eine eigens von einem Teltower Jugendlichen organisierte Horrorshow: Seit 2011 – Marlon war damals 13 Jahre alt und zu groß, um Süßigkeiten zu sammeln – erschreckt er zu Halloween klingelnde und um Süßigkeiten bittende Kinder. Anfangs im Flur, mit Gespenst und Nebel, baute er seine Horrorshow von Jahr zu Jahr weiter aus, engagierte Freunde als Erschrecker und beleuchtete die Einfahrt des Grundstückes. Auch zusätzliches Equip­ment legt er sich über die Jahre hinweg zu. Seit 2014 nimmt die kleine Show die gesamte Garage seiner Familie ein und lockte auch dieses Jahr am 31. Oktober hunderte Teltower an. Drei Monate lang bereitete Marlon das Spek-

takel vor, schnitt am Computer die Musik passend zusammen für die selbst ausgedachte fünfminütige Show zusammen. Eine Woche vor Halloween begann er, gemeinsam mit seinen Eltern die Garage auszuräumen und die Kulisse aufzubauen. Am Halloween-Abend wurde Marlon dann von sechs Freunden unterstützt, die verkleidet in der Show und draußen halfen, seine Ideen umzusetzen. Auch wenn sich die Show in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut hat, eine Fortsetzung 2017 wird es wahrscheinlich nicht geben. Marlon möchte im Frühjahr sein Maschinenbaustudium aufnehmen, die Zeit für die Halloween-Show wird ihm dann wohl ­ fehlen.ste

Buchtipp für Jugendliche der Gemeindebibliothek Stahnsdorf Alyssa Brugmann: Zeig dein Gesicht Empfohlen von Samantha Makutwa

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folgenschwere Entscheidung. Die Autorin wirkt sehr emotional auf die Leser ein und beschreibt die Lage des Opfers, aber auch der Täter. Das ist meiner Ansicht nach die beste Methode, jemanden für das Thema Mobbing zu sensibilisieren. Empfehlen würde ich dieses Buch allen Jungen und Mädchen ab 12 Jahren, aber auch Erwachsenen, die an dem Thema Mobbing interessiert sind. 

Foto: Gemeindebibliothek Stahnsdorf

Megan würde sich nie freiwillig mit Perdita sehen lassen, denn schließlich ist sie der unumstrittene Freak der Schule. Und Perdita findet Megans Clique einfach nur schrecklich. Trotzdem entsteht eine Art Freundschaft zwischen den beiden Mädchen. Doch als die Clique davon Wind bekommt, steht Megan vor der Wahl: Perdita oder die Clique? Sie trifft eine

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Kultur

Dialog im Spielzimmer Elternkino im Philantow erfreut sich großer Beliebtheit

Kopfkino: Vorlesetag in der Region Auch beim diesjährigen bundesweiten Vorlesetag tauchten wieder zwei Millionen kleine und große Zuhörer in unbekannte Welten ein. Die gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung zählt mittlerweile mehr als 110.000 Vorleser, die an jedem dritten Freitag im November Kindern aus Büchern vorlesen. Zahlreiche Institutionen und Vereine unserer Region beteiligten sich am 18. November am Programm.

Die Eltern gestalten mit ihren Fragen und Erfahrungen die Diskussion aktiv mit. Teltow. Schon der dänische Philosoph Søren Kierkegaard stellte fest: „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang aller Unzufriedenheit.“ Dieses Motto scheint sich auch das Team des Teltower Familienzentrums Philantow auf die Fahne geschrieben zu haben. Es hat zusammen mit Physiotherapeutin M ­ eike ­Emmendörffer am 8. November das Elternkino zum Thema „Spiel und Bewegung bei ­Babys“ veranstaltet. Der Nachwuchs spielt inmitten der Eltern, die um Matten herum auf dem Boden sitzen und sich austauschen. Mitunter traut sich auch einer der Knirpse, die Holzgeräte eim Raum zu erklimmen und klettert munter drauf los. Das ist Anschauungsunterricht pur, denn genau darum geht

es in diesen Informationsrunden. „Kinder lernen aus Erfahrungen, die sie selbst machen dürfen“, sagt Emmendörffer. Großen Wert legt sie auf die individuellen Unterschiede bei der motorischen Entwicklung von Babys. Wenn ein Kind selbst entscheiden darf, wann es etwas von sich aus tut oder auch unterlässt, lernt es dabei seine eigenen Grenzen nicht nur kennen, sondern auch einzuschätzen. „Eine Kompetenz, die für das spätere Leben ungemein wichtig ist“, erklärt ­Emmendörffer. Das nächste Elternkino findet am 15. Dezember (Loslassen und Abschied - Eingewöhnung in die Kita) um 9:30 und 11:00 Uhr statt. Weitere Infos unter www.philantow.de. Pi

So konnten die Kleinsten unter anderem in der kuscheligen Vorlesehöhle den Geschichten der „Lesehexe“ lauschen (Regenbogenkinder der Elterninitiative Kleinmachnow), während die Großen mit zu den „Erstaunlichen Abenteuern der Maulina Schmitt“ genommen wurden (Teltower Familienzentrum Philantow). Pi

Foto: Britta Christall

Foto: M. Pilz

„Vorlesehexe“ in Kleinmachnow

Buchtipp für Jugendliche aus der Bibliothek Kleinmachnow Sabine Städing: Petronella Apfelmus – Schneeballschlacht und Wichtelstreiche Empfohlen von Marta, 8 Jahre

lokal.report | Dezember 2016

und Luis in der nahen Mühle von einem Wichtel tyrannisiert. Petronella und ihre Schwestern eilen zur Hilfe. Foto: Bibliothek Kleinmachnow

Der 3. Band um die sympathische Apfelhexe Petronella Apfelkern spielt um die Weihnachtszeit. Petronella macht sich und ihren Apfel bereit für die Ankunft ihrer Schwestern. Die drei Wetterhexen sind das Zusammenleben mit Menschen nicht gewohnt und finden alles furchtbar spannend. Petronella hat alle Mühe, die drei unter Kontrolle zu halten. In der Zwischenzeit werden die Zwillinge Lea

Marta fand es spannend und lustig zugleich, auf welch ausgeklügelte Art und Weise der Wichtel seine Streiche spielt. Eine Geschichte, die gut in die Adventszeit passt und sich wunderbar zum Vorlesen eignet.

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Kultur

Weit

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Mitmachen & Gewinnen!

Lösen Sie das Rätsel, nennen Sie uns Ihre Lösung und mit etwas Glück gewinnen Sie at tonl einen Gewinn Ihrer Wahl! Für das Gewinnspiel ist der Einsendeschluss der 10. Dezember 2016. i n e. de Für die Teilnahme an der Verlosung schicken Sie das richtige Lösungswort bitte per E-Mail und mit Angabe Ihrer Telefonnummer an gewinnspiel@stadtblatt-online.de, per Post oder persönlich an den Teltower Stadt-Blatt Verlag in der Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow. Bitte geben Sie auch an, für welchen Gewinn Sie sich entschieden haben. Die Gewinner werden schriftlich bzw. telefonisch informiert. Wir wünschen viel Glück! Unsinn reden (ugs.)

Sommermonat

Segelkommando: wendet!

flüssige Speise

europ. Fußballbund (Abk.)

nordische Götterbotin

ein Balte

Tierpflege

Schönheitspflege

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A

erbost sein

E lateinisch: von selbst

Feldfrucht

Adresse, Telefonnummer, E-Mail Homepageadresse Optikername Adresse, Telefonnummer, E-Mail Homepageadresse

5 320 5 320

Wannseestraße 42 14532 Stahnsdorf Tel.:Wannseestraße 03329 / 61 01 42 97 info@optikhappe.de 14532 Stahnsdorf Tel.: 03329 / 61 01 97 info@optikhappe.de

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3

Abk.: Eintrittsalter

Fremdwortteil: vor

Aktionszeitraum: bis 24.12.2016 Aktionszeitraum: 14.11. bis28.11. 24.12.2016

ein Monatsname

Geheimgericht

5

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lateinisch: Kunst

Rufname von Pacino

Notwendigkeit Sterbeort Wallensteins

Frauenkurzname

Vulkan auf Hawaii

Kater in der Fabel

Gerücht, Tratsch synthetische Droge (Abk.)

Titulierung

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schweiz.: Zuckererbse

einfarbig

gewürzter Rotwein

Musikrichtung, Rock’n ...

LassenSie Lassen Sieuns uns gemeinsam gemeinsam Gutes Gutes tun. tun. Bringen Ihre altealte Brille ins Geschäft und schmücken Sie damit unseren BringenSie Sieuns uns Ihre Brille ins Geschäft und schmücken Sie damitBrillenbaum. unseren Brillenbaum. LassenSie Lassen Sieuns uns gemeinsam gemeinsam Gutes Gutes tun. tun. Alle Exemplare, die bis an unserem Baum hängen, werden gespendet. Alleabgegebenen abgegebenen Exemplare, die24.12. bis 24.12. an unserem Baum hängen, werden gespendet. Bringen Ihre altealte Brille ins Geschäft und schmücken Sie damit unseren BringenSie Sieuns uns Ihre Brille ins Geschäft und schmücken Sie damitBrillenbaum. unseren Brillenbaum. Als erhalten Sie Ihre neuen MPO®MPO® Qualitätsbrillengläser günstiger.günstiger. AlsDankeschön Dankeschön erhalten Sie Ihre neuen Qualitätsbrillengläser Alle Exemplare, die bis an unserem Baum hängen, werden gespendet. Alleabgegebenen abgegebenen Exemplare, die24.12. bis 24.12. an unserem Baum hängen, werden gespendet. Als erhalten Sie Ihre neuen MPO®MPO® Qualitätsbrillengläser günstiger.günstiger. AlsDankeschön Dankeschön erhalten Sie Ihre neuen Qualitätsbrillengläser

Wallfahrtsort auf Kreta

Fremdwortteil: mit, zusammen

amtliches Schriftstück

Nordlandhund

Aktionszeitraum: 14.11. bis28.11. Aktionszeitraum: 24.12.2016 bis 24.12.2016

F

franz.: Weihnachten dt. Normenzeichen (Abk.)

spanisch: ich

englisch: nach, zu

6 Gestalt bei Wagner

bewältigen

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Japan Festival Berlin 21.-22.01.2017 in der Urania

Musikfreunde lieben Danny June Smith Zum dritten Mal in Folge „Liebling der Fans“ beim Deutschen Country Preis 2016

„Roncalli Weihnachtszirkus“ am 16.12. im Tempodrom

1 x 2 Karten Samstag, 1 x 2 Karten Sonntag Mehr Informationen auf Seite 53

2 x 1 signierte CD Mehr Informationen auf Seite 53

2 x 2 Karten Mehr Informationen auf Seite 53

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Au

L E

Initialen Eastwoods

Frauenname

Schuhschnürband

acht Bits (EDV)

ZUU BBISISZ % ZUU BBISISZ % T RABAT AT T R AB

italienischer Männername

zielgerichtetes Tun

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IHR LOGO IHR Optikername LOGO

1

englisch: Auge

Tiefe

analog, entsprechend

bestimmter Artikel

spanischer Maler †

Wortteil: innerhalb

2

Hackfleisch vom Schwein

franz. Departement

Rufname d. eh. Fußballers Hoeneß

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Trennung, Teilung

Zauberer

griechische Unheilsgöttin Wahlübung beim Sport literarische Abhandlung

Eintauchen in Flüssigkeit

ein Werkzeug

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ein Pfeifentabak

Handrücken

Beingelenk

10

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lokal.report | Dezember 2016


Gewin ns auf Se piel ite 52

Kultur

JapanFestival Berlin 21.-22.01.2017 in der URANIA Vom 21. bis 22. Januar 2017 präsentiert das JapanFestival Berlin in der URANIA aus den Bereichen Kunst, Kultur, Lebensart und Tourismus die künstlerische und kulturelle Vielfalt Japans. Über 400 Künstler, Musiker, und Akteure zeigen in zwei Konzertsälen 36 Stunden lang ein NonStop-Live-Programm. Special Guest ist diesmal Miyuki Matsunaga aus Fukuoka. Die von ihr choreografierte Kunstform „Geta Dance Art“ beinhaltet unterschiedliche Elemente japanischer Ausdruckskunst, vorgetragen in Kimonos auf Geta-Sandalen, mit Fächer, Schirm und Schwert. Dabei verschmelzen Tanz und Schauspiel mit „Chakra“-Gesang, Kalli­

grafie, die Erde, Wasser, Wind und Feuer in japanischen Kanji-Schriftzeichen einzigartig erschaffen – zu den Klängen von ­Taiko-Trommeln, der japanischen Folkmusic „Minyo“, der Bambus-Flöte ­Shakuhachi und S ­ hamisen. Ein einmaliges Highlight bietet „­Tsugaru Shamisen & Taiko Ultimativ Live!“ mit K ­ azuhiro Fukui (Shamisen), Yasutaka ­Yamashita (­Shamisen) und ­Yasutaka ­Kobayashi (Taiko). Geöffnet ist das Japan Festival Berlin am Samstag, 21.01.2017 von 10.00 bis 20.00 Uhr und am Sonntag, 22.01.2017 von 10.00 bis 18.00 Uhr. Die Tageskarte kostet 15 Euro (Sonnabend) bzw. 14 Euro

Foto: JapanFestival

(Sonntag). Das Two-Day-Ticket kostet 26 Euro. Erhältlich sind die Tickets sowohl im Vorverkauf an allen Theaterkassen, an der URANIA-Kasse sowie online unter www.japanfestival.de. Veranstaltungsort ist die URANIA Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg. Alle Informationen zum Festival gibt es unter www.japanfestival.de

Musikfreunde lieben Danny June Smith Sie gilt als konstante und fleißige Künst­lerin mit dem „Herz am rechten Fleck“ – Danny June Smith, Sängerin und Liedermacherin aus dem hessischen Langenselbold, direkt an der Gründau inmitten des Rhein-Main Gebietes.

beim Deutschen Countrypreis und neben dem Fachmedienpreis sowie einem Platz im Halbfinale des Country Euro Masters in 2011 auch der Europäische „Goldene Countrystar“ 2014 (ebenfalls ein Fanentscheid).

Seite 2009 hat es kein Jahr gegeben, in dem der „blonde Wirbelwind“ nicht Preisträgerin bei einem renommierten Award in Deutschland / Europa wurde. Insgesamt 37 begehrte Auszeichnungen kann die Künstlerin mittlerweile ihr Eigen nennen – darunter alleine 30 Preisauszeichnungen beim legendären Deutschen Rock-Pop Preis, vier Auszeichnungen

Am 10. Dezember wird die Künstlerin einen Song aus ihrer Feder, gemeinsam mit ihrer Gitarre, auf der Bühne des Deutschen Rock- Pop Preises vortragen. Denn sie ist erneut nominiert: Dieses Mal in der Kategorie „Singer / Songwriter“, einer Sparte, in der sie bisher noch nie angetreten ist und die ihr schon seit Anbeginn ihrer musikalischen Laufbahn am Herzen

Foto: Silke Hillner, Susann Krix

liegt. Ihr Motto sowie eine klare Message hier: „Dabeisein ist alles – ich fühle mich geehrt, überhaupt nominiert zu sein und meinen Song vortragen zu dürfen. Es geht nicht darum, zu gewinnen – sonder etwas zurückzulassen, was die Menschen berührt hat.“ Passt, wie wir finden, ebenfalls zur Philosophie der sympathischen Musikerin. PM

Circus Roncalli Wenn am 16. Dezember im festlich geschmückten Tempodrom das Licht ausgeht, beginnt für tausende Besucher ihr ganz persönliches Weihnachtsmärchen. Weißclowns, Goldmenschen und wundersame Wesen aus Licht und Schatten werden sich in der Manege tummeln. Zum 13. Mal gastiert der Original Roncalli Weihnachtscircus in Berlin und wird vom 16. Dezember 2016 bis 02.Januar 2017 seine Zuschauer mit einem Abend voller Witz, Poesie und atemberaubender Akrobatik beschenken. Bereits am Eingang werden die Besucher von Roncalli´s lokal.report | Dezember 2016

Original Circuswagen und einer winterlichen Weihnachtsdekoration begrüßt. Doch das große Wunder geschieht in der Manege - zum 40. Geburtstag seines Lebenswerks hat Roncalli-Gründer Bernhard Paul die weltbesten Artisten in einem magischen Programm vereint. Kurz vor den Festtagen beschert der Begründer der Circus-Renaissance seinen Besuchern ein unvergessliches Erlebnis, das traditionell von einem märchenhaften Finale gekrönt wird. Wenn die Artisten ihr Publikum am Ende zu einem Walzer in die Manege bitten und Luftballons vom Tempodrom-Himmel fallen, dann ist es

Foto: Kai-Heimberg

wieder da, dieses einzigartige RoncalliGefühl in den Herzen der Menschen: Die kindliche Freude, die das Weihnachtsfest zu etwas ganz Besonderem macht.

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Kultur

01. bis 04. Dezember Ausstellung Freitag, 02. Dezember, 19:00 Uhr „Kontraste – zwischen Realität und Abstraktion“ Bürgerhaus Ritterstraße 10, Teltow

Freitag und Sonnabend, 02. und 03. Dezember, je 20:00 Uhr Frank Lüdecke: Schnee von morgen Rathaus Adolf-Grimme-Ring 10 Kleinmachnow

Sonntag, 04. Dezember, 11:00 Uhr KlassikRaum — Matinee am Sonntag Schuberts Winterreise meets Yestons Decembersongs Landarbeiterhaus Zehlendorfer Damm 200, Kleinmachnow Sonntag, 04. Dezember, 20:00 Uhr Schwarzblonde Weihnacht – vier Oktaven Gesang trifft Haute Couture Konzert Augenzwinkernde Poesie trifft auf bittersüße Realität, Karte: 16 Euro, erm. 12 Euro, Verkauf in den Kammerspielen, Reservierung und Infos unter karten@neuekammerspiele.de oder 033203 847584 Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow Sonstiges

Foto: Frank Luedecke

Führungen/Touren Foto: Cordula Kerlikowski

Bühne Donnerstag, 01. Dezember, 16:30 Uhr Pettersson & Findus – Die Weihnachtsgeschichte Stubenrauchsaal, Neues Rathaus Marktplatz 1–3, Teltow

Sonnabend, 03. Dezember, 11:00 und 14:00 Uhr Friedhofsführung Südwestfriedhof 11:00 Uhr mit Gästeführer Gerhard Petzholtz, 14:00 Uhr mit Friedhofsleiter Olaf Ihlefeldt, Eintritt: 5 Euro., weitere Infos: Tel. 0179 3793503 oder im Internet Treffpunkt: Haupteingang, Bahnhofstraße, Stahnsdorf Sonntag, 04. Dezember Weihnachtsausflug Förderverein Bäketal Vogelbeobachtung am Blankensee mit Besuch des Weihnachtsmarktes in Trebbin. Treffpunkt und Uhrzeit unter www.buschgraben-baeketal.de

Donnerstag, 01. Dezember, 14:00 Uhr Internationale Tänze Teilnahme kostenlos, Kontakt: Luise Rüger, Tel. 03328 4781244 oder E-Mail: l.rueger@teltow.de Seniorentreff, Ritterstraße 10, Teltow Donnerstag, 01. Dezember, 15:00 Uhr Lichterfest Gemeindezentrum Annastraße 3, Stahnsdorf Freitag, 02. Dezember, 20:00 Uhr Dürfen wir bitten? – Tanzvergnügen von Walzer bis Disco-Fox Einlass:19:00 Uhr, Kontakt: Christiane Füchsel, Tel. 03328 4781241, Eintritt: VVK & erm. 6 Euro, AK 8 Euro, Karten: Tourist Information, Tel.: 03328 4781293, alle bekannten Vorverkaufsstellen, als Online-Ticket, Stubenrauchsaal, Neues Rathaus Marktplatz 1–3, Teltow

Kinder

Foto: Puppenspiel Pettersson Findus

Sonntag, 04. Dezember, 17:00 Uhr „Schwanensee“ – Russisches Ballettfestival Moskau Karten unter Tel.: 03378 827144 Klubhaus Ludwigsfelde Theodor-Fontane-Straße 42 Ludwigsfelde

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Freitag, 02. Dezember, 14:00 – 16:00 Uhr „Küchenforscher“ im CULINARIUM Domäne Dahlem Königin-Luise-Straße 49, Berlin

Freitag, 02. Dezember, 12:00 bis 19:00 Uhr Großer Büchertrödel Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Veranstaltungsraum Grunewaldstraße 3, Berlin

Konzert Sonnabend, 03. Dezember, 18:00 Uhr Konzert im Advent Johanneskirche Schlachtensee Matterhornstraße 37, Berlin

Sonnabend, 03. Dezember, 18:30 Uhr Offenes Advents-Dartturnier Teilnahmegebühr: 12 Euro Teltower Bauernstube Ruhlsdorfer Straße 138, Teltow lokal.report | Dezember 2016


Kultur

Sonnabend und Sonntag, 03. und 04. Dezember, jeweils 11:00 bis 19:00 Uhr Adventsmarkt auf dem historischen Gutshof handwerkliche Vorführungen, Rundfahrten, Eintritt: 3 Euro, erm. 1 Euro Domäne Dahlem Königin-Luise-Straße 49, Berlin

05. bis 11. Dezember Bühne Freitag, 09. Dezember, 20:00 Uhr … Und bitte! – 100 Prozent Improvisationstheater Theatersport Berlin Karten: 16 Euro/10 Euro Weiterer Termine: 16.12. Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow Kinder Montag, 05. Dezember, 16:00 Uhr Just Fun – Lauf-, Fang-, Ballspiele. Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow Montag, 05. Dezember, 16:00 Uhr Töpferkurs Immer montags, für 8 – 14-Jährige Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow Montag, 05. Dezember, 15:30 bis 18:00 Uhr Weihnachtsfeier Philantow Mahlower Straße 139, Teltow Dienstag, 06. Dezember, 16:00 Uhr Handarbeitskurs: Nähen, Häkeln, Stricken Kontakt: Dirk Orphal, Susanne Blech, Tel. 03328 473469 oder d.orphal@teltow.de Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9 Teltow lokal.report | Dezember 2016

Dienstag, 06. Dezember, 17:30 Uhr Neue Medien – „Online Lexikon der Jugend“ Anmeldung: Dirk Orphal, Susanne Blech, Tel. 03328 473469 oder E-Mail: d.orphal@teltow.de Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow Mittwoch, 07. Dezember, 14:00 Uhr Tanz am Mittwoch-Nachmittag – Fahrländer Dance Mix Eintritt : 1,50 Euro, Anmeldung erwünscht: Tel. 03328 339777 oder info@awo-potsdam.de AWO-Kultur-Café Potsdamer Straße 62, Teltow Mittwoch, 07. Dezember, 16:00 Uhr Adventsfest mit Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ Steinweg-Schule Kleinmachnow Mittwoch, 07. Dezember, 17:00 Uhr Kleine Kochlehre für die Jüngsten Anmeldung: Dirk Orphal, Susanne Blech, Tel. 03328 473469 oder E-Mail d.orphal@teltow.de Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow Konzert Montag, 05. Dezember, 20:00 Uhr Blue Monday Konzert mit Jazzmusik, Instrumente mitbringen und mitjazzen, Eintritt frei – Spenden erbeten Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow Donnerstag, 08. Dezember, 20:00 Uhr Musica e parole Sopranistin Katharina Richter und Pianist Rudolf Gäbler, Eintritt: 12 Euro, Anmeldung : Marion Storm, Tel. 0173 8386907, Salon in der Remise „Aux Delices Normands“ Dorfplatz 6, Stahnsdorf Freitag, 09. Dezember, 18:00 Uhr Tierkreis Konzert mit Werken aus dem 20. Jahrhundert Augustinum Erlenweg 72, Kleinmachnow

Sitzungstermine Stadt Teltow Infos: www.teltow.de 05. Dezember, 18:00 Uhr: Hauptausschuss 12. Dezember, 18:00 Uhr: Regionalausschuss 13. Dezember, 18:00 Uhr: Hafenausschuss & Hauptausschuss 14. Dezember, 18:00 Uhr: Bedarfs-Stadtverordneten­versammlung

Gemeinde Kleinmachnow Infos: www.kleinmnachnow.de 12. Dezember, 18:00 Uhr: Regionalausschuss in Teltow 14. Dezember, 18:00 Uhr: Sitzung Fraktion DIE LINKE/Piraten 15. Dezember, 18:00 Uhr: Gemeindevertreterversammlung

Gemeinde Stahnsdorf Infos: www.stahnsdorf.de 01. Dezember, 18:00 Uhr: Hauptausschuss 12. Dezember, 18:30 Uhr: Regionalausschuss in Teltow 13. Dezember, 14:00 Uhr: Seniorenbeirat 15. Dezember, 18:30 Uhr: Gemeindevertreterversammlung 19. Dezember, 18:30 Uhr: Fortsetzung Gemeindevertreterversammlung (bei Bedarf)

Foto: iceflowstudios.com

Sonnabend und Sonntag, 03. und 04. Dezember, jeweils 11:00 bis 19:00 Uhr Weihnachtsmarkt Eintritt: 3 Euro, erm.: 2 Euro Jagdschloss Grunewald, Berlin

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Kultur

Freitag, 09. Dezember, 20:00 Uhr APPARUfftschik Taiga-Groove-Meister Apparatschik und Schnaftl Ufftschik aus der Berliner Brass-Szene Landarbeiterhaus Zehlendorfer Damm 200, Kleinmachnow Sonntag, 11. Dezember, 18:00 Uhr Weihnachtskonzert der Kreismusikschule Engelbert Humperdinck Augustinum, Erlenweg 72, Kleinmachnow LESUNG Mittwoch, 07. Dezember, 16:00 Uhr Benne liest: Bergkristall Lesung mit Direktor Bernhard Benne Augustinum Erlenweg 72, Kleinmachnow VORTRAG Donnerstag, 08. Dezember, 11:00 Uhr Verkehrssicherheit im Test – mit der Polizei Berlin Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Grunewaldstraße 3, Berlin

Donnerstag, 08. Dezember, 19:30 Uhr Speed-Coaching im Kino-Foyer Dr. Gabriele Scharf-Zentek: MasterCoach und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Nähere Infos: www.scharfumdenken.de, 5 Euro pro Beratung, Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow

Sonntag, 18. Dezember, 16:00 Uhr Schneeflöckchen – ein musikalisches Weihnachtsmärchen Theaterstück Eintritt: 10 Euro, erm. 8 Euro, Familienticket für vier: 30 Euro Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow

Sonnabend und Sonntag, 10. Dezember und 11. Dezember, 11:00 bis 19:00 Uhr Adventsmarkt Domäne Dahlem Königin-Luise-Straße 49, Berlin

KINDER

Sonnabend und Sonntag, 10. Dezember und 11. Dezember, jeweils von 11:00 bis 19:00 Uhr 20. Markt der Kontinente. Museen Dahlem – Kunst und Kulturen der Welt Afrika, Eintritt: 8 Euro, 4 Euro Museen Dahlem, Lansstraße 8, Berlin Sonnabend, 10. Dezember, 17:00 Uhr Konzert zum Advent Schinkelkirche Berliner Straße, Großbeeren

SONSTIGES Mittwoch, 07. Dezember, 20:00 Uhr Kleinmachnow singt im SenVital Eintritt 6 Euro, erm. 4 Euro Verkauf in den Kammerspielen – Reservierung und Infos unter karten@neuekammerspiele.de, 033203 847584 oder AK SenVital, Rathausmarkt, Kleinmachnow Dienstag, 06. Dezember, 16:00 Uhr Die Entwicklung der Forschungs-, Landschaft der Region vor und nach 1945 Referent: Dipl. Math. Gerhard Zesch, Anmeldung: Tel. 03328 3369088 oder imt-museum@t-online.de Industriemuseum Region Teltow Oderstraße 23, Teltow Donnerstag, 08. Dezember, 13:00 Uhr Nähen fürs Baby-Begrüßungspaket Philantow Mahlower Straße 139, Teltow Donnerstag, 08. Dezember, 14:00 Uhr Spielenachmittag bei Kaffee und Kuchen Leitung: Barbara Maßlow Seniorentreff Ritterstraße 10, Teltow

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12. bis 18. Dezember

Montag, 12. Dezember, 16:00 Uhr Just Fun – Lauf-, Fang-, Ballspiele. Angebot für Grundschüler Kontakt: Dirk Orphal, Susanne Blech, Tel. 03328 473469 oder d.orphal@teltow.de Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow Montag, 12. Dezember, 16:00 Uhr Töpferkurs Immer montags, für 8 – 14-Jährige. Anmeldung: Dirk Orphal, Susanne Blech, Tel. 03328 473469 oder d.orphal@teltow.de Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow Dienstag, 13. Dezember, 15:00 Uhr Geschenke basteln Mädchenzukunftswerkstatt, K.-Niederkirchner-Straße 2, Teltow

BÜHNE Samstag, 17. Dezember, 20:00 Uhr Moses W. – Mach Platz, ich mach Plätzchen Weihnachtskabarett mit musikalischem Zuckerguss Einlass: 19:30 Uhr, Eintritt: AK 16 Euro, VVK 13 Euro Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow Samstag, 17. Dezember, 20:00 Uhr „Mutti Reloaded“ Kabarett mit Reiner Kröhnert Stubenrauchsaal, Neues Rathaus Marktplatz 1–3, Teltow Foto: Veranstalter

Dienstag, 13. Dezember, 16:00 Uhr Handarbeitskurs: Nähen, Häkeln, Stricken Kontakt: Dirk Orphal, Susanne Blech, Tel. 03328 473469 oder d.orphal@teltow.de Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow Dienstag, 13. Dezember, 16:00 Uhr Sport AG in der Turnhalle der MOS Anmeldung: Dirk Orphal, Susanne Blech, Tel. 03328 473469 oder d.orphal@teltow.de Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow Dienstag, 13. Dezember, 17:30 Uhr Neue Medien: „Online Lexikon der Jugend“ Filmworkshop, Anmeldung: Dirk Orphal, Susanne Blech, Tel. 03328 473469 oder d.orphal@teltow.de Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow lokal.report | Dezember 2016


Kultur

Mittwoch, 14. Dezember, 10:00 Uhr Frühstück mit Säugling (0 – 4 Monate) Bitte vorher anmelden Tel. 03328 47 01 40 Philantow, Mahlower Straße 139, Teltow Mittwoch, 14. Dezember, 16:00 Uhr Zeichenkurs, wir malen auf Leinwänden für 10 – 16-jährige. Bitte anmelden! Dirk Orphal, Susanne Blech 03328/473469 oder d.orphal@teltow.de Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow

Lesung

Sonstiges

Freitag, 16. Dezember, 16:30 Uhr Star Wars Reads Day 2016 Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Grunewaldstraße 3 Berlin

Dienstag, 13. Dezember, 17:30 Uhr Informationsabend: Trennung / Scheidung Philantow Mahlower Straße 139 Teltow

Vortrag

Konzert

Mittwoch, 14. Dezember, 09:00 Uhr Schöne Welt, wo bist du? Akademie 2. Lebenshälfte Kontaktstelle T-K-S Schwarzer Weg 3, Kleinmachnow

Freitag, 16. Dezember, 17:00 Uhr Jingle Bells Konzert mit Amerikanischen Weihnachtsliedern Augustinum, Erlenweg 72, Kleinmachnow

Donnerstag, 15. Dezember, 09:30 und 11:00 Uhr Elternkino: „Loslassen und Abschied – Eingewöhnung in die Kita“ Philantow Mahlower Straße 139, Teltow

Freitag, 16. Dezember, 15:00 Uhr Seniorenkaffeetafel Förderverein Gemeinschaftsleben ­Diedersdorf e.  V. Dorfgemeinschaftshaus Diedersdorf Sonnabend und Sonntag, 17. und 18. Dezember, 11:00 bis 19:00 Uhr Adventsmarkt Domäne Dahlem Königin-Luise-Straße 49 Berlin

Gottesdienste Evangelische AuferstehungsKirchengemeinde Kleinmachnow jeden Sonntag, 10:30 Uhr, Auferstehungskirche, 04.12. 9:30 Uhr, Augustinum, 11:00 Uhr, Auferstehungskirche, 2. Advent, Adventsliederwunschsingen, Pfrn. Rosenthal Kirche für Jedermann – Evangelische Freikirche Teltow Jeden Samstag, 10:00 bis 12:00 Uhr, mit Lobpreis, Puppenspiel, Kinderbetreuung, Predigt und anschließendem Mittagstisch, Potsdamer Straße 18 a, Teltow, Taufen: Güterfelder See Ev. Magdalenen-Kirchengemeinde Teltow (Diakonissenhaus) 01.12., 17:00 Uhr, Adventandacht,Erwac hsenenwohnbereich, 03.12., 19:00 Uhr, Wochenschlussandacht, Pfr. Nehls, 04.12., 09:30 Uhr, Abendmahlsgottesdienst, Pfr. Nehls, 08.12., 17:00 Uhr, Adventandacht, Erwachsenenwohnbereich, 10.12., 19:00 Uhr, Wochenschlussandacht, Pfr. Knöfler, 11.12., 09:30 Uhr, Pfr. Knöfler, 15.12. ,17:00 Uhr, Adventandacht, Erwachsenenwohnbereich, 17.12., 19:00 Uhr, Abendmahlsfeier, Pfr. Blume, 18.12., 09:30 Uhr, Pfr. Blume

lokal.report | Dezember 2016

Ev. Kirchengemeinde Teltow Jeden Sonntag, 10:30 Uhr, St. Andreaskirche, 3.12. und 4.12., Weihnachtsoratorium, 17:00 Uhr; Kindergottesdienst, jedem 1. Sonntag (St. Andreaskirche) und 3. Sonntag (Siedlungskirche, Mahlower Str. 150 a), 10:30 Uhr; jeden 2. Sonntag, 16:30 – 18:00 Uhr, Gemeindezentrum, Taizé-Andacht; jeden Dienstag, 16:00 – 16:45 Uhr, Proben Christvespern, Heiligabend, Gemeindezentrum, Mahlower Str. 150 a Kirchengemeinde Ruhlsdorf Jeden 1. und 3. So., 09:00 Uhr, 4.12., 09:00 Uhr, 2. Advent, Gottesdienst mit Abendmahl, 18.12., 15:00 Uhr, 4. Advent, Familiengottesdienst mit Krippenspiel, 24.12., 14:30 Uhr, 1. Christvesper, 16:30 Uhr, 2. Christvesper, 25.12., 09:00 Uhr, 1. Weihnachtstag, 31.12., 15:30 Uhr, Altjahresabend Ev. Kirchengemeinde Stahnsdorf Jeden Sonntag, 10:00 Uhr, Dorfkirche Ev. Pfarramt Güterfelde Jeden Sonntag, 09:30 Uhr, Dorfkirche Güterfelde; jeden 1. und 3. So., 11:00 Uhr, Dorfkirche Sputendorf, jeden 2. So., 11:00 Uhr, Kirche Schenkenhorst

Christengemeinschaft in Kleinmachnow, Jeden Sonntag, 10:00 Uhr, donnerstags, 14-tgl., 8.12., 22.12., 29.12., 09:00 Uhr, Menschweihehandlung; jeden Sonntag, 11:15 Uhr, Sonntagshandlung für Kinder, Weihnachten, Menschweihehandlungen, 25.12., 00:00 Uhr, 08:00 Uhr, 10:00 Uhr, 11:15 Uhr, 26.12., 10:00 Uhr, für Kinder: 11:15 Uhr Paul-Gerhardt-Gemeinde – Ev.-Lutherische Freikirche Jeden Sonntag, 10:00 Uhr, Lafim-Haus Bethesda, Mahlower Straße 148, Teltow Katholische Pfarrgemeinde Ss. Eucharistia Sonntag: 09:00 Uhr Teltow, 11:00 Uhr Kleinmachnow; Montag: 08:30 Uhr Teltow; Dienstag: 08:45 Uhr Teltow (Seniorenmesse); Mittwoch: 08:30 Uhr Kleinmachnow; Donnerstag: 18:30 Uhr Kleinmachnow (18:00 Uhr Rosenkranzgebet); Freitag: 18:30 Uhr Teltow (ab 18:00 Uhr Rosenkranzgebet); Samstag: 18:00 Uhr Kleinmachnow (Vorabendmesse) Weitere Gottesdiensttermine lagen der Redaktion bis zur Druckabgabe nicht vor.

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Kultur

Sonnabend und Sonntag, 17. und 18. Dezember 12:00 bis 20:00 Uhr Kleiner Weihnachtsmarkt des Bauernhofes mit verschiedenen Köstlichkeiten Gut Osdorf, Osdorfer Straße 1 Großbeeren OT Heinersdorf

Sonnabend, 24. Dezember, 14:00 Uhr Warten aufs Christkind: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Eintritt: 8 Euro, erm. 6 Euro, Kinder bis 12 Jahre: 4,50 Euro Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow

Sonntag, 18. Dezember, 2. Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz Kleinmachnow Rathausplatz, Kleinmachnow

Konzert

19. bis 25. Dezember

Sonntag, 18. Dezember, 14:00 Der schöne Sonntagnachmittag 4. Advent – Gemütliches Beisammen sein bei Pfefferkuchen & Co. AWO-Kultur-Café Potsdamer Straße 62, Teltow

Bühne Freitag, 23. Dezember, 20:00 Uhr Lametta Lasziv Schauspiel, Gesang und Musik, Einlass: 19:30 Uhr, Eintritt: 16 Euro / 12 Euro Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow

Dienstag, 20. Dezember, 20:30 Uhr Foyer Liberté – Homemade Jam Session Gastgeber: 4Friends, Anmeldung bei Alex Kühne: Tel. 0177 3253929) Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow Sonstiges

Kinder Montag, 19. Dezember, 16:00 Uhr Just Fun – Lauf-, Fang-, Ballspiele Kontakt: Dirk Orphal, Susanne Blech Tel. 03328 473469 Jugendtreff Teltow Osdorfer Straße 9, Teltow Dienstag, 20. Dezember, 15:00 Uhr Pralinen- und Kekswerkstatt Mädchenzukunftswerkstatt, K.-Niederkirchner-Straße 2, Teltow

Mittwoch, 21. Dezember, 16:00 Uhr Jahresabschluss in der MZW Weihnachtliches Zusammensitzen mit Kakao und Keksen Mädchenzukunftswerkstatt K.-Niederkirchner-Straße 2, Teltow Donnerstag, 22. Dezember, 19:00 bis 20:00 Uhr Entspannung mit Klängen Philantow Mahlower Straße 139, Teltow

Mittwoch, 21. Dezember, 16:30 Uhr Polarexpress – Special Eintritt: frei, nur mit Voranmeldung unter 030 90299 – 2408 Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Kinder- und Jugendbereich Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin

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Konzert Sonntag, 25. Dezember, 18:00 Uhr „Sinatra meets Santa“ mit Christoph Schobesberger, Lynne Ann Williams & Band, Ticket: 14 bis 29 Euro Schlosspark Theater Schloßstraße 48, Berlin Montag, 26. Dezember, 18:00 Uhr „Ich freue mich in Dir“ – BWV 133 – J. S. Bach Kantatengottesdienst Kirchengemeinde Kleinmachnow Augustinum Erlenweg 72, Kleinmachnow Dienstag, 27. November, 10:00 und 12:00 Uhr Himmlisch! Familienkonzerte zur Adventszeit Kreismusikschule Engelbert Humperdinck Steinweg, Kleinmachnow Freitag, 30. Dezember, 16:00 Uhr 5 vor Silvester Berliner KammerOrchester, Augustinum Erlenweg 72, Kleinmachnow Sonnabend, 31. Dezember, 16:00 und 18:30 Uhr Silvesterkonzert Programm mit Highlights aus Klassik, Oper, Operette, Jazz und Salonmusik, Ensemble CAMERATA Potsdam. Rathaus Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10, Kleinmachnow Sonnabend, 31. Dezember, 17:00 Uhr Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker Live aus der Berliner Philharmonie Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow

Kino Montag, 19. Dezember, 19:30 Uhr Film und Gespräch: Willkommen bei den Hartmanns Im Gespräch mit Kleinmachnower Familien, die einen oder mehrere Flüchtlinge aufgenommen haben Eintritt: 8 Euro, erm. 6 Euro, Familienticket für vier: 30 Euro Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18, Kleinmachnow

26. bis 31. November

Foto: © Stokkete / fotolia.com

Sonnabend, 31. Dezember, 19:30 Uhr Silvester 2016 –  FRÜHSTÜCK BEI TIFFANY Live-Musik, Gaunerliebchen und Komplizen – Programm aus Swing, Blues und Rock Neue Kammerspiele Karl-Marx-Straße 18 Kleinmachnow lokal.report | Dezember 2016


Kultur

Selbsthilfegruppen Kleinmachnow

Teltow

Deutsche Rheuma Liga, AG Teltow Warmwassergymnastik montags, 17:00–18:00 Uhr und 18:00–19:00 Uhr Augustinum, Erlenweg 72 Kleinmachnow

Elternkreis drogengefährdeter Jugendlicher 06.12., 19:00 Uhr (jeden 1. Dienstag) Ev. Gemeindezentrum Siedlungskirche, Mahlower Straße 150, Teltow

SHG Pflegende Angehörige und Angehörige von Alzheimer-Erkrankten 21.12., 15:30 Uhr (jeden 3. Mittwoch) AWO-Treff, Förster-Funke-Allee 108 Deutsche Rheuma Liga e.V.; AG Kleinmachnow/Stahnsdorf 19.12. (jeden 3. Montag), 15:00 Uhr · Kontakt: Frau R. Zeh, Tel.: 033203 79176 oder Herr. G. Kleinke, Tel.: 03329 610699 AWO-Treff, Förster-Funke-Allee 108 SHG Rolligruppe im Dezember kein Treffen, sonst jeden 2. Do., 14:00 Uhr Rathaus (Bürgersaal), Adolf-Grimme-Ring 10 Kleinmachnow Stahnsdorf Selbsthilfegruppe „Weil unsere Kinder anders sind“ 05.12., 19:00 Uhr (jeden 1. Mo.), Treff bei einem Gruppenmitglied, Tel.: 03328 3539154 SHG AD(H)S einmal im Monat montags 18:30–20:00 Uhr (Elterngruppe) und 19:00 – 21:00 Uhr (Betroffenengruppe) genauen Termin bitte erfragen unter Tel. 03329 439044 oder 03329 439437 „ClaB“, Bäkedamm 2 Verein Behinderter und ihrer Freunde e. V. Treffen: jeden 1./3. Freitag im Monat; 02. und 16.12., 14:00–16:30 Uhr, VBF Beratungsstelle Annastraße 3 Stahnsdorf

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Blaues Kreuz, Suchtkrankenhilfe, Begegnungsgruppe Teltow jeden Mittwoch, 19:00 Uhr Emmaushaus, Ruhlsdorfer Straße 12 Deutsche Rheuma Liga, LV Brandenburg e.V.; Arbeitsgemeinschaft Teltow 09. 12. Weihnachtsfeier Bürgerhaus, Ritterstraße 10, Teltow Gesundheitszentrum Teltow Potsdamer Straße 7 – 9 Sprechzeiten AWO Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KIS): Di., 11:00 bis 18:00 Uhr, (jeden 4. Di. nur bis 16:00 Uhr), Do., 10:00 bis 16:00 Uhr und nach Vereinbarung), 2. Ebene Di., 27.12., und Do., 29.12.: keine Sprechstunde · SHG Schlaganfall 14.12., 14:00 Uhr (jeder 2. Mi.), vorher AWO-KIS 03328 3539145 anrufen · SHG SAMT Alkoholkranke, Medikamenten­ abhängige und deren Angehörige freitags, Beratung: 18:30–19:00 Uhr Gruppengespr.: 19:00–21:00 Uhr · SHG Parkinson 07.12. 15:00 Uhr (jeden 1. Mittwoch) · Frauenselbsthilfe nach Krebs Treff: 01.12., 16:30 Uhr Einzelgespräche: 22.12., 16:30 Uhr · SHG „Menschen mit künstlichem Darm- und Blasenausgang“ 13.12., 14:00 Uhr (jeden 2. Dienstag in einem geraden Monat (alle 2 Monate)), 6. Ebene · SHG Diabetiker 08.12., 09:30 Uhr (jeder 2. Do.) · SHG Epilepsie 06.12., 17:00 Uhr (jeder 1. Di.) · SHG Prostatakrebs im Dezember kein Treffen, sonst jeden 4. Di., 16:30 Uhr

· SHG Borreliose 13.12., 17:00 Uhr (jeder 2. Di.), Bitte beachten: jetzt neu im „Glaskasten“ in der 5. Ebene · SHG Menschen mit psychischen Beschwerden Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf (TKS) (neue SHG!) Gruppentreffen nur am 14.12. (sonst jeden 2. und 4. Mi., 15:00–17:00 Uhr), Gruppenraum AWO-Suchtberatung, 2. Ebene, neue Interessenten vorher AWO-Kis PM anrufen: 03328 35390154 SHG Defi-Patienten im Dezember kein Treffen sonst jeden 4. Mi., 17:00 Uhr, Interessenten vorher AWO-Kis anrufen: 03328 35390154 Reha-Zentrum Teltow-Seehof Lichterfelder Allee 55 Deutsche Rheuma Liga, AG Teltow Trockengymnastik: montags, 17:30–18:30 Uhr Turnhalle, Egerstraße 10, Teltow im Dezember kein Treffen in der AOK-Geschäftsstelle Bewegungstherapie, donnerstags, 16:00 bis 17:30 Uhr Trockengymnastik, montags, 14:00 bis 15:00 Uhr, 15:00 bis 16:00 Uhr und 16:00 bis 17:00 Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Schule Potsdamer Straße 51 Teltow SHG Verwaiste Eltern 07.12., 18:30 Uhr (jeden 1. Mi.) Familienzentrum Philantow, Mahlower Straße 139 Teltow

Die vollständige Liste der Selbsthilfegruppen finden Sie unter www.kis-stahnsdorf.de, Tel.: 03329 612325.

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Kultur

Kinder & Jugend Jugendhaus „Schiffer“ Boberstraße 1 14513 Teltow Tel.: 03328 317644 www.job-ev.de

Jugend- und Freizeitzentrum „ClaB”

PEKiP 1 freitags, 11:30 Uhr – 15:00 Uhr PEKiP 2 freitags, 15:00 Uhr – 17:00 Uhr Radsport AG freitags, 15:00 – 16:00 Uhr Sport AG freitags, 15:00 – 16:00 Uhr Eltern-Kind-Turnen Kurs 1 freitags, 16:00 – 17:00 Uhr Eltern-Kind-Turnen Kurs 2 freitags, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr Töpfern für Kinder

Jugendtreff Teltow

MädchenZukunftsWerkstatt (MZW)

Tel.: 03328 470140 www.philantow.de, mail@philantow.de

Käthe-Niederkrichner-Straße 2 14513 Teltow www.mzw-teltow.de Tel.: 03328 471055

Café-Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Bäkedamm 2  14532 Stahnsdorf Kinder- und Jugendarbeit: clab-stahnsdorf@ejf.de Familienzentrum: familienzentrum.clab@ejf.de Interkulturelle Arbeit: interkulturelle.arbeit.clab@ejf.de montags, 09:30 – 11:00 Uhr Krabbelgruppe montags, 15:00 Uhr Hausaufgabenhilfe dienstags, 14:00 – 15:00 Uhr Seniorensportgruppe dienstags, 15:30 – 16:30 Uhr Töpfern für Kinder / Jugendliche dienstags, 16:30 – 18:00 Uhr Töpfern für Mädchen und Frauen mittwochs, 09:00 – 10:00 Uhr Beckenbodengymnastik mittwochs, 09:30 – 11:30 Uhr Still-Cafe (14-täglich) mittwochs, 09:30 – 11:30 Uhr Still-Ambulanz (14-täglich), nach vorheriger Anmeldung unter (03329 618479) mittwochs, 15:00 – 16:30 Uhr Chill & Cook – Mitmach-Küche mittwochs, 15:00 – 16:30 Uhr Töpfern für Kinder mittwochs, 16:00 – 17:00 Uhr Fitness für Jugendliche mittwochs, 16:30 – 19:30 Uhr Töpfern für Erwachsene donnerstags, 09:00 – 11:00 Uhr Seniorencomputerhilfe donnerstags, 10:00 – 11:30 Uhr Babymassage donnerstags, 16:00 – 18:00 Uhr Kommunikationsseminar für Geflüchtete donnerstags, 16:00 – 17:00 Uhr Selbstverteidigung für Jungen donnerstags, 17:00 – 18:30 Uhr Selbstverteidigung für Mädchen freitags, 10:00 – 11:30 Uhr

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Öffnungszeiten: Montag – Freitag 14:00 – 19:00 Uhr montags: Sport- und Spieletag dienstags: Lerncafe für Mädchen der 6. Klasse sowie Kochen und Quasseln. mittwochs: Capoeira-Training, 17:00 Uhr donnerstags: Kreativtag freitags: Lerncafé für Mädchen der 6. Kl. sowie Entspannung und Wellness

Jugendfreizeiteinrichtung „Carat“

Adolf-Grimme-Ring 1 14532 Kleinmachnow carat@jugendarbeit-kleinmachnow.de Geöffnet: Mo – Do: 13:00 – 20:00 Uhr Fr:13:00 – 21:00 Uhr, Sa: 16:00 – 21:00 Uhr

Kinder- und Jugendcafé „CupCake“ 

Osdorfer Straße 9 14513 Teltow Kontakt: Dirk Orphal, Susanne Blech Tel.: 03328 473469 jtt.teltow@web.de

Philantow  – Familienzentrum und Mehrgenerationenhaus Mahlower Straße 139 14513 Teltow

montags bis freitags, 09:30 – 10:30 Uhr und 11:00 – 12:00 Uhr Eltern-Kind-Gruppe „Krabbelinos“ montags, 09:30 – 10:30 Uhr Eltern-Baby-Gruppe montags, 15:00 – 18:00 Uhr Werkeln mit Andy und Hansjürgen montags, 15:15 – 16:15 Uhr Kinderyogis (6 – 9 Jahre) montags, 16:45 – 18:00 Uhr Yogagirls (10 – 14 Jahre) dienstags, 11:00 – 12:00 Uhr Eltern-Baby-Gruppe dienstags, 15:30 – 16:30 Uhr „Krabbelinos“ – Spielzeit dienstags, 16:00 – 19:00 Uhr Hausaufgabenbetreuung (7. – 10. Klasse) mittwochs, 15:30 – 17:30 Uhr Kreatives Angebot mittwochs, 16:00 – 18:00 Uhr Hausaufgabenbetreuung (1. – 6. Klasse) donnerstags, 15:00 – 18:00 Uhr Handarbeiten im Café donnerstags, 18:00 – 21:00 Uhr Mehrgenerationentheater freitags, 09:30 – 12:00 Uhr Freitagsfrühstück (Anmeldung erbeten)

Hohe Kiefer 32 14532 Kleinmachnow Tel.: 033203 78635 www.jugendarbeit-kleinmachnow.de

Schul- und Volkssternwarte Dahlewitz e.V.

Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 13:00 – 18:30 Uhr

Telefon 03379 320432 www.sternwartedahlewitz.de

Bahnhofstraße 63, Dahlewitz

lokal.report | Dezember 2016


Kultur

Senioren Akademie 2. Lebenshälfte AKADEMIE

Schwarzer Weg 3 14532 Kleinmachnow Mittwochstreff, 09:00 – 11:00 Uhr

dienstags, 10:00 Uhr: Kegeln dienstags, 11:00 Uhr: Englisch mittwochs, 08:45 Uhr: Englisch mittwochs, 10:00 Uhr: Englisch mittwochs, 09:00 Uhr: Computerkurs für Anfänger mittwochs, 14:00 Uhr: Sport mit Herrn Paul Gruppe 1 donnerstags, 10:30 bis 12:00 Uhr: Line Dance freitags, 09:00 Uhr: Yoga auf dem Stuhl 1 freitags, 10:00 Uhr: Yoga auf dem Stuhl 2

AWO-Kultur-Café Potsdamer Straße 62 14513 Teltow Tel.: 03328 339777

AWO-Treffpunkt

Förster-Funke-Allee 108 14532 Kleinmachnow Tel.: 033203 22581 (Frau Carow) Tel.: 033203 70688 (Frau Lowack)

Frauentreff am Düppel Frauentreff Kleinmachnow Infos: marion.hoene@kleinmachnow.de Tel.: 033203 877-2411

Freizeitstätte „Toni Stemmler“ Hohe Kiefer 41 14532 Kleinmachnow www.freizeitstaette-toni-stemmler.de Anmeldungen jeden Dienstag von 14:00 bis 16:00 Uhr im Klub oder telefonisch bei Ingrid Haak, Telefon 033203 24471, bei Abwesenheit Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen montags, 09:30 Uhr: Gymnastik mit Frau Moschütz montags, 10:00 Uhr: Englisch montags, 14:00 Uhr: Sport montags, 14:30 Uhr: Probe des Seniorenchores dienstags, 09:00 Uhr: Englisch lokal.report | Dezember 2016

Seniorentreff im Bürgerhaus Teltow

Seniorenbetreuung Stahnsdorf Gemeinde Stahnsdorf Annastraße 3, 2.OG, Raum 2.11 14532 Stahnsdorf Tel.: 03329 646218

ClaB Stahnsdorf Bäkedamm 2, Stahnsdorf donnerstags, 09:00 – 11:00 Uhr: kostenlos Hilfe für Senioren am und mit dem Computer, mit dem Handy/Smartphone und / oder TV- und SAT-Geräten mit Franz Neudert

Ritterstraße 10 14513 Teltow Tel.: 03328 4781244

Teltower Heimatfreundekreis 1987

Wöchentliche Gruppenaktivitäten: montags, 10:30 Uhr: Sitztanz montags 12:00 Uhr: Treff der Skatspieler (2. und 4. des Monats) montags, 12:00 Uhr: Bingo-Spiel montags, 13:00 Uhr: Handarbeitszirkel dienstags, 09:00 Uhr: Probe der Theatergruppe „Runzelrübchen“ mittwochs, 09:30 Uhr: Sport für Junggebliebene (zur Zeit sind Neuanmeldungen leider nicht möglich) mittwochs, 13:30 Uhr: Singegruppe der Seniorinnen donnerstags, 13:00 Uhr: Zeichenzirkel mit Kursleiter Kurt Zieger freitags, 11:30 Uhr: Mittagessen mit Voranmeldung

Informationen und Anmeldung: Horst Fleischer, Tel.: 03328 300689 Montag – Donnerstag: 20:30 – 22:00 Uhr

Seniorentreff Großbeeren Lindenstraße 18 14979 Großbeeren Ansprechpartnerin: Frau Frase Tel.: 033701 57541 Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 07:00 – 15:00 Uhr

Gustl-Sandtner-Straße 8 c, 14513 Teltow

Sonstiges Türklinke e. V. – Kontakt- und Beratungsstelle Saalestraße 4, 14513 Teltow Tel.: 03328 331742 www.tuerklinkeev.de montags, 11:30 – 18:00 Uhr: offener Treff montags, 13:00 – 14:00Uhr: individuelle Gesprächs- und Beratungszeit, ab 14:30 Uhr Kaffeerunde dienstags, 10:00 – 11:30 Uhr: Sport in der Jahnsporthalle mittwochs, 09:30 – 13:00 Uhr: Kochgruppe, ab 12:00 Uhr gem. Mittagessen mittwochs, 13:00 – 15:30 Uhr: offener Treff donnerstags, 11:30 – 18:00 Uhr: offener Treff donnerstags, 13:00 – 14:00 Uhr: individuelle Gesprächs- und Beratungszeit, ab 14:30 Uhr Kaffeerunde freitags, 09:30 – 10:30 Uhr: Frühstücksvorbereitungen, ab 10:30 Uhr Frühstück freitags, 13:00 – 14:30 Uhr: offener Treff

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Kultur

Villa Mittelhof, Zehlendorf Mehrgenerationenhaus Phoenix Teltower Damm 228 14167 Berlin Telefon: 030 80197514 www.mittelhof.org selbsthilfe@mittelhof.org

AWO Kulturhaus Babelsberg Karl-Liebknecht-Straße 135 14482 Potsdam Telefon 0331/7049262 Fax 0331/7049263 www.kulturhausbabelsberg.de

AD(H)S-Betroffene und Angehörige

Wir wünschen unseren Lesern ein frohes Neues und viel Erfolg im Jahr

Mehrgenerationenhaus Phoenix, Teltower Damm 228 14167 Berlin dienstags, 1 x monatlich, von 17:00 – 19:00 Uhr Termine bitte erfragen

Alleinerziehende Mehrgenerationenhaus Phoenix, Teltower Damm 228 14167 Berlin 2. und 4. Freitag im Monat, von 15:00 – 17.30 Uhr 1 x monatlich Kinderbetreuung Gesprächskreis für hochsensible Kinder und deren Angehörige jeden 1. Sonnabend im Monat, 11:00 – 13:00 Uhr

Impressum 26. Jahrgang in Fortführung des Teltower Stadt-Blatts, der Kleinmachnower Zeitung und des Stahnsdorfer Ortsanzeigers Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel./Fax: 03328 3164 -50, -72, www.stadtblatt-online.de · Herausgeber: Andreas Gröschl Verantwortlicher Redakteur: Stefanie Jakob, Redaktion: Madlen Pilz, Andrea Nebel, Tel.: 03328 3164 -65, Fax: -76, lokal.report@stadtblatt-online.de Grafik, Layout: Heike Rohde · Titelfoto: I-vista/pixelio.com · Druck: Druckerei Conrad GmbH Anzeigen: Uwe Venter, Tel.: 03328 3164 -51, Fax: -70, uwe.venter@stadtblatt-online.de Anzeigenliste: Zur Zeit gilt die Anzeigenliste 01/2015 und die Kleinanzeigenliste Nr. 07/12. Für unaufgeforderte Zuschriften, Bilder und Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Abonnement: für Ortsansässige 21 Euro, für Auswärtige 33 Euro (inkl. Porto), im Online-Abo 12 Euro. Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Bankverbindung: Commerzbank AG, BLZ 160 400 00, Konto-Nr.: 572 12 87, IBAN DE66 1604 0000 0572 1287 00, BIC COBADEFFXXX Copyright: Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei der Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder in Fällen höherer Gewalt und Streiks kein Entschädigungsanspruch. Termine für die Januar-Ausgabe: Redaktions-/Anzeigenschluss: 16. Dezember 2016

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