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100 Jahre Biomalz

S.12

Bewaffneter Friede?

S.18

Adolf Sommerfeld

S. 30

l a n r u o j s t a n o M s da mit Amtsblatt der Gemeinde Kleinmachnow

1,10 € Nr. 5/JG 20 Mai 2011

www.aerztehauskleinmachnow.de Kleinmachnow – Vorwahl: (03 32 03)

Dr. med. Petra Buder Dr. med. dent. C. Djamchidi Dr. med. dent. Andi Kison Dipl.-Med. A. Langhein Dr. med. Petra Ganal Dr. med. C. M. Opdensteinen PD Dr. med. D. Pfeiffer

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Saisoneröffnung im maroden Bad – Meinungen auf Seite 6 und 8


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Open-Air-Saison des Rathausmarktes wird mit dem Winzerfest eröffnet Viertes Kleinmachnower Winzerfest auf dem Rathausmarkt Von Freitag, den 6. Mai, ab 16.00 Uhr bis zum Sonntag, den 8. Mai, laden Sie die Gemeinde Kleinmachnow und die gewog mbH zum Winzerfest auf den Rathausmarkt ein. Unter dem Motto: „Erlesene Weine, Exzellentes Essen, Erstklassige Musik“ sind wieder alle Freunde der erlesenen Tropfen herzlichst willkommen. Dabei präsentieren die Weingüter der Familie Beisiegel aus Traisen an der Nahe, die Familie Schnell aus Flonheim in Rheinhessen sowie die Familie Scherner aus Flörsheim-Dalsheim unter anderem die Ergebnisse des Weinjahres 2010. Beim Winzerfest 2011 erwartet die Besucher, wie bereits im vergangenen Jahr, wesentlich mehr spaßorientierte Aktionen. So kann man sich schon heute u. a. auf das sehr amüsante Spiel des „Weinfass Anstechens“ freuen, bei dem es darum geht, ein mit ca. 200 l Wasser gefülltes Weinfass möglichst trocken anzustechen. Die Menge des daneben gegangenen Wassers wird gemessen und dem Sieger mit der geringsten verschütteten Menge, winkt ein interessanter Preis. Das verspricht Spaß pur für alle Altersgruppen. Darüber hinaus ist das musikalische Programm interessanter und breiter gefächert als in den Vorjahren, die Bühne hingegen wird flacher und weniger dominierend sein. Am Sonntag wird außerdem das Theater am Weinberg (TAW) ab 17 Uhr mit einigen Szenen zu Gast sein und zusätzlich das Publikum unterhalten.

Candle-Light-Dinner bei Kerzenschein & Wein Wir servieren nach einem Gläschen Champagner ein exklusives 5-Gang-Menü rund um Fisch & Meeresfrüchte mit Hummer, Scampi, Austern & Langusten zum Preis von 59,00 € oder mit begleitenden Weinen zum Preis von 80,00 €. Lassen Sie sich inspirieren und verführen. Reservierung erforderlich.

„Im Paradies gibt`s keine roten Ampeln“ behauptet Hellmuth Karasek in seinen Glossen zu Zeitfragen Wann? Mittwoch, 18. Mai 2011, 19.30 Uhr Wo? Augustinum, Stiftstheater Erlenweg 72, Kleinmachnow Eintritt: 16 €, ermäßigt 14 € Kartenvorverkauf bei der NATURA-Buchhandlung am Rathausmarkt (Öffnungszeiten: Mo.–Fr.: 9–19 Uhr, Sa.: 9–16 Uhr). Eine öffentliche Veranstaltung Ihrer NATURA-Buchhandlung im Wohnstift Augustinum Kleinmachnow.

2 Kleinmachnower Zeitung 05 2011


Aktuelles/Inhalt

Bewaffneter Friede? Ein kleines pathetisches Editorial zu Frieden, Freiheit und Freibad Ganz unverhofft an einem Hügel Sind sich begegnet Fuchs und Igel. Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht! Kennst du des Königs Order nicht? Ist nicht der Friede längst verkündigt, Und weißt du nicht, daß jeder sündigt, Der immer noch gerüstet geht? Im Namen seiner Majestät, Geh her und übergib dein Fell. Der Igel sprach: Nur nicht so schnell. Laß dir erst deine Zähne brechen, Dann wollen wir uns weiter sprechen! Und alsogleich macht er sich rund, Schließt seinen dichten Stachelbund Und trotzt getrost der ganzen Welt, Bewaffnet, doch als Friedensheld. Wilhelm Busch

Es war der 8. Mai 1945, an dem nach Diktatur und Weltkrieg der Frieden kam – ein Frieden, der die Welt nicht lange darauf wieder in zwei verfeindete Lager spaltete. Als „bewaffnete Friedenshelden“ empfanden sich irgendwie beide Seiten. Übrig blieben leider viele, die wenig oder doch nur einseitig gelernt hatten, aus jenen zwölf Jahren und der Zeit davor. Einer Zeit, in der ein Friedensnobelpreisträger unter Gestapo-Bewachung an TBC verreckte, und ein großartiger Architekt, der Wohnhäuser für Arbeitslose auf

der grünen Wiese plante, das Land verlassen musste. Einer Zeit auch, die unzählige Kinder zu Flüchtlingskindern machte, zu Flüchtlingen vor einer Armee, die andere in Verkennung der Rohheit des Krieges einseitig zu bewaffneten Friedenshelden stilisierten, und verdrängten, dass Soldaten nach dem Sieg eben nicht nur freigiebig und kinderfreundlich mit Gulaschkanonen unterwegs sind. Einer Zeit, die Jahre später vielleicht, einen jungen Mann zum hochrangigen Soldaten werden ließ, der eigentlich Lehrer werden wollte. Zeiten danach, in denen hinter stacheldrahtigen Grenzen beiderseits gerne von Freiheit geredet wurde. Sie scheint so einfach nicht zu sein, die Sache mit den Friedenshelden. Und vieles, was wir heute als alltäglich ansehen, hatte in vergangenen Jahrzehnten – vielleicht ein bisschen nur – mit Courage zutun und nicht mit Heldentum. Beispielsweise, wenn man in einer kleinen DDR-Enklave, ein knappes halbes Jahr nach Tschernobyl, vermeintliche Atompilze entdeckt, und fotografisch sichtbar macht, was maximal im nahen feindlichen Westen existieren durfte. Was dies und einiges mehr mit Kleinmachnow zutun hat, das können Sie auf den folgenden Seiten lesen. Und wenn Sie sich dazu äußern wollen, dann bitte tun Sie das – in Form Ihrer Lesermeinung – kritisch oder lobend!

Inhalt Regionales • Die Region auf einen Blick 4 • Anschläge 5 • Rand-GLOSSE: Buttje, Buttje ... 6 • Straßengespräche: Vom Anbaden und Ausbaden 8 • Chaos und Jodpillen 9 • Topthema: Bedeutendes Industriedenkmal der Region wird 100 Jahre alt 12

Kommunales • Bewaffneter Friede? 3 • Der Hauptausschuss tagte/ Integriertes Verkehrskonzept 6 • 3 Fragen an den Bürgermeister 7 • Beim Forschen zum Künstlerort Teil X 10 • Nordahl-Grieg-Denkmal 11

Leserpost

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Kultur • Porträt: Harald Kretzschmar 14 • Verschollene Kunst 16 • Spendenkultur/Buchvorstellung 17 • Bewaffneter Friede? Unvollständige Gedanken beim Gedenken 18

Jugend/Bildung • Atompilze

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Senioren • Seniorenbeirat-Info 21 • Seniorenwoche/Doris Nixdorff 22

Gesundheit

Auszug aus einem Leserbrief vom 19. April 2011 Den Artikel über die Kleinmachnower Schleuse habe ich mit viel Interesse – und Schmunzeln am Schluss – gelesen! Ich finde es sehr gut, dass das Thema Vattenfall und die Problematik der Biomasse-Transporte herausgestellt und mehr in die Öffentlichkeit gebracht wird ... Ihre Worte zu den Verkehrswegen und dem Verkehrsaufkommen und die (vergeblichen) bisherigen Großinvestitionen fand ich sehr treffend. Ich finde die Ausgabe insgesamt wieder sehr gelungen – lauter aktuelle Themen und sehr interessant dargestellt. Gut gefällt mir auch Ihr Vorwort „Wenn der Wind weht“ – klasse Idee! Ursula Theiler

• Bereitschaftsdienste/Frauentreff Düppel/Selbsthilfegruppen 23

Querbeet • Feuerwehrreport/Kurzes • Zurückgeblättert/Lokale Agenda 21/Kirchen

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Sport

• Mit Spannung zum Endspurt/ Tabellen 26 • Sternfahrt/Schach matt/Yes, we can!/Ein Verein sagt Danke 27

Recht Und ganz nebenbei eröffnet, ganz friedlich eben, am 1. Mai das Freibad Kiebitzberge seine Freischwimmerbecken für alle, die mit Badekappe, Schwimmreifen oder Chlorbrille bewaffnet sind – trotz allem interkommunalen Zwist um die Sanierung. Bewaffnet mit Schwimmreifen – wenn das mal nicht der wirklich bewaffnete Friede ist. Rolf Niebel, Kleinmachnower Zeitung 05 2011

• Regeln zur Riester-Rente

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• Alfred Sommerfeld zum 125.

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Heimatgeschichten

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Aus der Region

Teltow – Kleinmachnow – Stahnsdorf

Die Region auf einen Blick Teltow Mit der Vernissage am 10. April startete eine neue Ausstellung im Teltower Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Sören Kosanke, die bis Ende August besichtigt werden kann. Aus seiner Edition mit Siebdrucken moderner Künstler präsentiert Steffen Trodler hier Werke von Sue Hayward und Wolf-Dieter Pfenning. Den Gästen der Vernissage erläuterte er die Technik des Siebdrucks anhand einer Illustration, die ein Buch nordischer Sagen schmücken wird. Die Ausstellung in der Potsdamer Str. 62 kann zu den Öffnungszeiten des Büros (Mo 10–17 Uhr, Mi 9–14 Uhr, Do 14–17 Uhr sowie nach Vereinbarung) besichtigt werden. PM

Foto: Niebel

Sören Kosanke und Steffen Trodler (v. li.) Foto: PM

Kleinmachnow „Im Zauber der Manege bist auch Du ein kleiner Star ...“ Mit diesem Lied hieß es Manege frei. Ende März, Anfang April gastierte der 1. Ostdeutsche Projektzirkus Andre Sperlich in Kleinmachnow Dreilinden. Hier jedoch gehören Kinder in die Manege. Im Rahmen von Projekttagen erarbeiteten sie mit den Trainern um Zirkusdirektor Andre Sperlich ein Zirkusprogramm, welches dann an mehreren Tagen dem zirkusinteressierten Publikum präsentiert wurde. Von der Taubendressur über die Grundzüge des Jonglierens bis zur klassischen Clownerie konnten die Kinder aktiv erfahren, wie Zirkus gemacht wird. R.N.

Teltow Die Kinderoase feiert am 28. Mai, 15 bis 18 Uhr, ihren 5. Geburtstag. Ab Mai öffnet auch der Indoorspielplatz wieder seinen großzügigen Außenbereich mit Sinnesgarten und Wasserspielplatz. Der Fühlparcours, der Summstein, die Kräuterschnecke und vieles mehr laden zum Erforschen ein. Entspannung ist in den Hängematten angesagt. Wer möchte, kann dort Geburtstag feiern oder einfach einen wetterunabhängigen Ausflug genießen. Das Kindermuseum lädt zur Ausstellung „Die 5 Sinne“ ein. Die Kinderoase in der Bahnhofstraße 2 ist täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Kontakt: www. kinderoase.de oder (0 33 28) 30 98 11. cos

4 Duftblumen

Foto: Kinderoase

Foto: Ri. Stahnsdorf Der Ruderclub RC KST öffnete im April seine Pforten für Besucher. Mitglieder hatten zuvor bei einem Frühjahrsputz Gebäude und Gelände „auf Hochglanz“ gebracht. Wer Lust hatte, selbst einmal zu rudern, wurde unter fachkundiger Begleitung in die Boote gebeten. Eine kurze Einweisung genügte, um ein kleines Stück den Teltowkanal hinaufzufahren. Auch in dieser Saison stehen den Sportlern wieder viele Freizeitfahrten und Wettkämpfe bevor. Der diesjährige Wettbewerb der Landesruderverbände Berlin/ Brandenburg beispielsweise wird im Juni beim RC KST in Stahnsdorf ausgetragen. B.Ri.

Kleinmachnow Für die Gemeinde Kleinmachnow ist die neunte Bürgerinformationsbroschüre erhältlich. In diesem Jahr steht das Heft ganz unter dem Motto „Sehenswertes Kleinmachnow“. Neben dem Ärzte- und Branchenverzeichnis, dem detaillierten Gemeindeplan mit Straßenverzeichnis oder den Kontaktdaten von Vereinen, Schulen, Kindergärten oder Freizeiteinrichtungen finden die Leser viel Informatives zu beispielsweise den weiterführenden Schulen der Region oder Kleinmachnower Kirchengemeinden. Die Bürgerinformation soll an Orten wie dem Rathaus bereit liegen und ist selbstverständlich kostenlos. R.N. Weitere Informationen unter:

www.kleinmachnow-erleben.de

Bürgerinformation Kleinmachnow

Sehenswertes Kleinmachnow Aktuelle Servicenummern Ärzte- und Branchenverzeichnis Detaillierter Stadtplan

2011 Nr. 9

Foto: Verlag Stahnsdorf Die Selbsthilfegruppe „Behinderte und ihre Freunde“ feierte kürzlich mit Mitgliedern und Gästen ihr 15-jähriges Bestehen. In den Ansprachen zum Jubiläum wurde deutlich, wie wichtig die Arbeit der Gruppe für körperbehinderte Menschen ist. Erreichtes Ziel ist, ein Umfeld zu schaffen, das Behinderte aus der Isolation führt, wo es Ansprechpartner mit ähnlichen Erfahrungen gibt und man sich gegenseitig stärkt. Gemeinsam lassen sich Ausflüge und Aktivitäten bewältigen. Eine Bowling-, eine Bastel-, eine Kartenspielrunde sowie ein Computerclub sorgen für Abwechslung Ri. und gegenseitige Unterstützung.

Eine leckere Torte zum Jubiläum.

Foto: Ri.

Kleinmachnower Zeitung 05 2011


Regionales

Man ist sich nicht grün in den grünen Vororten der großen Stadt – nicht grün über das Grün. Teltow ist vielleicht ein wenig weniger grün, als die Nachbargemeinde im wirklich Grünen: Kleinmachnow. Deshalb gilt es dort, das Grün besonders zu schützen und genau aus diesem Grund gibt es Baumschutzsatzungen. In Teltow galt lange eine Baumschutzsatzung. Die allerdings fiel dem Land zu scharf aus und so wurde eine neue Satzung angemahnt. Im rechtlichen Halbvakuum der Übergangszeit holte man in Teltow hie und da schnell mal die Motorsäge aus dem Schuppen und stümmelte bis zur Lebensunfähigkeit am Baumgrün rum. Doch Obacht vor dem wachsamen Auge des Nachbarn. Schnell nämlich schwärzt dieser den Entgrüner mal eben an – beim Amt, bei der Zeitung oder so. In Kleinmachnow hingegen soll nun Grün verschwinden, solches, das gepflegt, gehegt und gestutzt zwar, aber doch über ein gewisses Maß hinauswuchert. Die Gemeindevertretung

beriet unlängst darob. Da haben sich doch einige Scholleneigentümer bisweilen doppelmannshohe Hecken gedeihen lassen. Riesige Hecken zu kleinbürgerlichem Schutz vor Nachbars Blicken? Oder einfach nur aus einer unbändigen Lust an eben jenem Grün? So mancher Teltower hätte gut daran getan, sich einen ebensolchen Sichtschutz zurechtwuchern zu lassen. Der eine oder andere Baumfrevel wäre vielleicht unentdeckt geblieben, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Im fernen China hatten Forstarbeiter 1947 in einer Gebirgsschlucht längst ausgestorben gewähnte prähistorische Urwaldbäume entdeckt. 1985 erhielt Kleinmachnow 70 Jungexemplare jener lebenden Fossilien. Sie fanden am Steinweg, an der Förster-Funke-Allee und nahe der Schleusenbrücke eine neue Heimat zum grünenden Gedeih. Doch sollte wohl prähistorisch bleiben, was prähistorisch ist. Heute können Sie nach diesem Urzeitgrün suchen, bis Sie schwarz werden. Vor Jahren schon hätte man zur Motorsäge greifen müssen um das ausladende Grün der Nachbarbäume zu stutzen. Auch Urzeitbäume betreiben Photosynthese. Es war schlicht zu dunkel. In einigen Teltower Vorgärten hätten sie bessere Überlebenschancen. „Survival of the Fittest“ ist oft auch eine Frage der Kettensäge – bis die Heckenschere kommt, nach irgendeiner Dingsbums-Satzung – oder zwischen zweien. Wat soll ´n dit?

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Kleinmachnower Zeitung 05 2011

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Kommunales

Rand-GLOSSE Buttje, Buttje …

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Der Berliner Philosoph Peter Bieri hat ihn ausgemacht, den Unterschied zwischen Wunsch und Wille. Der Wunsch ist etwas, das man irgendwie gerne möchte, das aber noch keine wirklichen Handlungsambitionen impliziert. Der Wille hingegen ist, geboren aus einem Wunsch, bereits mit eigenen Handlungen in Richtung Erfüllung verbunden. Der Wunsch ist eher passiv, der Wille beinhaltet wenigstens ein Mindestmaß an zielgerichteter Aktivität. Es ist wohl nicht mehr wirklich auszumachen, wann der Wunsch aufkam, das marode Freibad Kiebitzberge zu sanieren. Entstanden muss das Bad jedoch aus einem irgendwie gearteten gemeinsamen Willen sein – in den Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf – in einer längst vergangenen Eswar-einmal-Zeit. Seine Existenz jedenfalls spricht dafür. Nun allerdings schwadroniert man bereits seit Jahren über die längst überfällige ebenfalls gemeinsame Sanierung herum. Langsam scheint es müßig, dieses Thema immer wieder aufzuwärmen. Über den Status einer Wünsch-dir-wasVorstellung ist man bislang offenkundig nicht hinausgekommen. Vielleicht sollte man sich in den drei Orten langsam mal auf eine scheinbar doch realistischere Form der Wiederherrichtung konzentrieren. Bringt ja nichts, wie kleine Kinder ständig den Schwarzen Peter zwischen den Kommunen herumzuschieben. Kleine Kinder immerhin wissen, wie das mit dem Wünschen funktioniert. Ostern ist nun allerdings schon „Es war einmal“. Das Osterkarnickel wird es nicht mehr richten, bis zu Saison-Eröffnung am 1. Mai. Knecht Ruprecht oder das Christkind könnten freilich noch was drehen, über die Weihnachtsferien, für die Saison 2012. Und möglicherweise verirrt sich ja auch ein Wünsche-Butt ins Nichtschwimmerbecken. Mantje, Mantje timpe te, Buttje, Buttje in de See … Rolf Niebel

Der Hauptausschuss tagte: Gemeinsamer Bauhof „Der Bürgermeister wird beauftragt, zu prüfen, ob für die Aufgaben, die vom Bauhof als Eigenbetrieb der Gemeinde Kleinmachnow in Kleinmachnow und über einen öffentlich rechtlichen Vertrag in Teltow wahrgenommen werden, eine Zusammenarbeit über eine gemeinsame Organisationsform gewählt werden kann. Die Prüfung soll gemeinsam mit der Stadt Teltow erfolgen.“ Ein wenig umständlich ist er schon formuliert, der Antrag, der dem Hauptausschuss am 18. April vorlag. Doch es geht wieder einmal um ein gemeinsam zu stemmendes Projekt. Bereits jetzt übernimmt der Bauhof die Winterwartung und die Grünflächenpflege für die Stadt Teltow auf Grund eines öffentlich rechtlichen Vertrages. Bislang wird die Zusammenarbeit deutlich positiv bewertet. Jetzt soll die Zusammenarbeit intensiviert und auf eine gemeinsame organisatorische Ebene gehoben werden.

Allerdings wurde der derzeitige Standort im Kleinmachnower Bannwald als ungeeignet betrachtet. Eine Veränderung der Organisationsform müsse dann auch eine räumliche Veränderung mit sich bringen, so Bürgermeister Michael Grubert deutlich. Dr. Kornelia Kimpfel (FDP) monierte, dass die geschätzten Kosten von 1 Million Euro für einen etwaigen Umzug zu hoch wären. Da es sich bei der zu behandelnden Beschlussvorlage jedoch lediglich um einen Antrag auf Prüfung handelte, kann dieser Einwand vorerst als irrelevant betrachtet werden. Barbara Sahlmann (Bündnis 90/Die Grünen) merkte an: „Ich finde es gut, dass wir da interkommunal zusammenarbeiten. Es wäre nur wünschenswert, wenn wir Stahnsdorf mit ins Boot holen.“ Der Hauptausschuss empfahl der Versammlung der Gemeindevertreter, mehrheitlich den Prüfantrag zu beschließen. Rolf Niebel

Kammerspiele Der Hauptausschuss behandelte die Beauftragung des Bürgermeisters, ein nichtförmliches Interessenbekundungsverfahren zum Betrieb des Kulturhauses Kammerspiele einzuleiten. Über die Drucksache wurde nicht abgestimmt, sondern lediglich diskutiert. Man war sich jedoch einig, dass am 16. Juni von den Gemeindevertretern ein Ablaufplan für das Interessenbekundungsverfahren beschlossen werden muss. Das Thema wird in den Ausschüssen behandelt werden. Die Entscheidung über den Erwerb des Kulturhauses durch die Gemeinde soll nach dem Ergebnis des nichtförmlichen Interessenbekundungsverfahrens erfolgen. Frank Musiol (WIR) gab zu bedenken, dass immer noch die Gemeinde als Betreiber infrage kommen könne. Wenn ein Fremdbetreiber gefunden werde, so müsse die Gemeinde das Recht haben, an einer bestimmten Anzahl von Tagen im Jahr, die Kammerspiele gratis nutzen zu können, so Klaus-Jürgen Warnick (Die Linke). Rolf Niebel

Integriertes Verkehrskonzept Die Region möchte den Verkehr gemeinsam entwickeln Noch ist sie nicht ganz verhallt, die Empörung über den Busverkehr in der Förster-FunkeAllee. Auch die Furcht vor Berufspendlern, die während der Sanierung der A 115 (AVUS) massenhaft auf der Suche nach Ausweichstrecken durch Kleinmachnow schleichen, sitzt noch einigen in den Knochen, obwohl man nun während der Bauarbeiten eher keine Staus im Ort erwartet. Die Beschäftigung mit dem Thema Verkehr ist eine der nachhaltigsten der letzten 20 Jahre. Nun soll, so die Gemeindevertreter dies auf ihrer nächsten Sitzung beschließen, ein Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept erarbeitet werden. Die Gemeindevertretung soll den Beschluss der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ vom 2. März 2011 bestätigen, demnach die Ingenieurgruppe IVV GmbH mit der Entwicklung eines derartigen Konzeptes beauftragt wird. Das Intergrierte Verkehrskonzept soll ein sinnvolles Miteinander von ÖPNV und Individualverkehr mit Anschluss der Region nach Potsdam

und Berlin in den Blick nehmen und komplexe Lösungsmöglichkeiten eben auch für Probleme, wie in der Förster-Funke-Allee, ins Auge fassen. Die Mitgliedskommunen müssen die Beauftragung der Ingenieurgruppe gemeinsam bestätigen. Teltow und Stahnsdorf haben bereits zugestimmt. Wird die Erarbeitung auf den Weg gebracht, soll die Entwicklung in zwei Abschnitten von je einem Jahr erfolgen. Als Kosten sind laut bestätigtem Angebot insgesamt 80 000 Euro veranschlagt, die in zwei Teilen zu je 40 000 Euro in den Haushaltsjahren 2011 und 2012 getragen werden. Der Finanzausschuss hatte die Beschlussvorlage jedoch abgelehnt. „80 000 Euro sind zuviel“; so Klaus-Jürgen Warnick (Die Linke), Vorsitzender des Finanzausschusses. „Das geht auch billiger“. Dr. Kornelia Kimpfel (FDP) bemängelte, dass der Lärmentwicklungsplan nicht integriert sei. Besondere Kosten in Höhe von 26 180 Euro würden entstehen, wenn die Kommunen die Koordination der einzurichtenden Lenkungsgruppe nicht übernehmen können. Rolf Niebel

Kleinmachnower Zeitung 05 2011


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Kommunales

Fragen an den Bürgermeister

Foto: Manfred Thomas KLMZ: Für die Gestaltung des Stolper Berges gibt es Ideen, wie die Errichtung einer Solaranlage oder das Aufstellen eines Kunstwerkes. Aus der Beschlussvorlage DS-Nr. 068/11 geht hervor, dass diese nicht genehmigungsfähig sind. Was steht derartigen Projekten aus rechtlicher Sicht entgegen? Michael Grubert: Das ist keine Frage der rechtlichen sondern der baulichen Bedingungen. Unter dem Stolper Berg befindet sich eine ehemalige Mülldeponie, die in den 90er Jahren abgedichtet und rekultiviert wurde, um sie eines Tages als öffentliche Grünfläche mit Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten zu nutzen. Die Abdichtung besteht unter anderem aus Kunststofffolien, auf die eine Erdschicht aufgebracht wurde. Seitens der Unteren Bodenschutzbehörde des Landkreises werden bauliche Eingriffe in die Oberfläche des Sicherungssystems nur soweit erlaubt, dass sie diese Folien nicht beschädigen, damit Schadstoffe aus der Deponie nicht nach außen entweichen können. Es dürfen daher keine Bäume gepflanzt werden oder Sträucher, die tief wurzeln. Auch Bauten, die Fundamente benötigen, könnten die Schutzschicht beeinträchtigen und sind daher nicht zulässig, und dazu zählen auch Kunstwerke und Solarpaneele. KLMZ: Wie sollte das Integrierte Verkehrskonzept für die Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf aus Ihren Sicht gestaltet werden? Kleinmachnower Zeitung 05 2011

Michael Grubert: Die KAT beabsichtigt, ein Ingenieurbüro mit der Erarbeitung eines integrierten Verkehrskonzeptes zu beauftragen. Unzweifelhaft ist, dass der Verkehr und die von ihm ausgehenden Beeinträchtigungen in den letzten Jahren zugenommen haben. Bisher hat jede Kommune für sich darauf reagiert und gehandelt. Doch alles, was die eine Kommune veranlasst, um Verkehrsströme zu lenken, hat Auswirkungen auch auf die beiden anderen Kommunen. Erstmalig sollen daher jetzt im kommunalen Verbund die Verkehrsströme und die Auswirkungen auf die gesamte Region betrachtet werden. Für mich ist es dabei wichtig, gemeinsam weiter daran zu arbeiten, den ÖPNV zu stärken und die Möglichkeiten für Radfahrer zu verbessern, und so vor allem den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren. KLMZ: Die Gemeinde Kleinmachnow hat das Panzerdenkmal übernommen. Wie sehen die weiteren Maßnahmen zum Erhalt des Denkmals aus? Michael Grubert: Zunächst einmal gilt es, das Denkmal selbst – also den Sockel und die Schneefräse, die nun statt des Panzers darauf thront – von Graffiti zu befreien, Schäden zu beseitigen, es baulich zu sichern und für die Zukunft zu konservieren. Wichtig ist aber auch, es wieder mehr ins Blickfeld und damit ins Bewusstsein zu rücken. Dazu gehört nicht nur, rundherum das Unkraut zu beseitigen, sondern auch, das Denkmal von der Autobahn aus wieder besser sichtbar zu machen, indem wir die vorhandene Lärmschutzwand am Denkmal durch einen verglasten Abschnitt ersetzen. Die Beantragung ist bereits erfolgt. Außerdem haben wir das Ziel, einen Geschichtslehrpfad anzulegen, der das Panzerdenkmal, den Grenzkontrollpunkt Dreilinden und den ehemaligen Kommandantenturm am Checkpoint Bravo verbindet.

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Straßengespräche

Vom Anbaden und Ausbaden In diesem Frühjahr feiert das Kleinmachnower Freibad Kiebitzberge sein 35. Jubiläum – Dass es am 1. Mai 2011 seine Pforten überhaupt noch einmal öffnen kann, stand lange in Frage. Seit Jahren wissen die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf um den schlechten Zustand des Bades und um die Notwendigkeit einer Sanierung. Einigen konnte man sich bisher jedoch lediglich darauf, das Freibad erhalten zu wollen und die dazu erforderlichen Arbeiten gemeinsam zu finanzieren. In welcher Form, ist allerdings noch immer unklar.

Um in diesem Jahr überhaupt öffnen zu können, musste die Gemeinde Kleinmachnow bereits über 100 000 Euro in Ausbesserungsarbeiten investieren. Die komplette Sanierung würde mehrere Millionen in Anspruch nehmen. Die Kleinmachnower Zeitung wollte von den Bürgern in der Region wissen, ob sich eine Sanierung des Freibades Kiebitzberge überhaupt lohnt, was sie zur Uneinigkeit in puncto Finanzierungs- und Betreibermodell sagen, und ob sie eventuell sogar eigene Vorschläge zur Erhaltung des Bades haben.

Wilfried Rossbach, Stahnsdorf

Heike Schmidtchen, Kleinmachnow

Dieter Gossow, Teltow

Sven Kaschta, Stahnsdorf

Es ist sicherlich eine politische Entscheidung. Die drei Bürgermeister werden sich einfach nicht einig. Jeder will seine eigenen Interessen durchsetzen. Notwendig ist eine Sanierung auf jeden Fall. Es müsste viel getan werden, denn das Becken und die Heizung sind defekt. Nicht, dass es am Ende noch gesperrt werden muss. Hier in der Gegend haben wir doch nichts Derartiges. Es wird so viel Geld für unnütze Projekte hinausgeworfen, dabei sollte man es für gemeinnützige Sachen in die Hand nehmen. Vielleicht sollte man sich bei der Freibad-Sanierung auch einmal ans Land wenden.

Ich verfolge das Thema auch in der Zeitung und befürworte eine Sanierung des Freibades sehr. Es wird doch heute jedes Haus und jeder Turm erhalten, Einrichtungen für die Allgemeinheit kommen aber oft zu kurz. Ich bin der Meinung, dass die, die das Bad am meisten nutzen, also Zehlendorfer, Kleinmachnower, Teltower und Stahnsdorfer sich prozentual an den Kosten beteiligen sollten. Warum sollte Kleinmachnow das allein tragen? Unser Bürgermeister macht gute Angebote und auch aus Teltow kommt ein positives Signal. Nur in Stahnsdorf fehlt noch etwas die Richtung.

Wir sind erst kürzlich nach Teltow gezogen und haben das Freibad bisher nur von außen gesehen. Aber die Liegewiese sieht schon sehr gut aus. Um sich ein Urteil über den Zustand des Bades zu erlauben, müsste man es sich erst einmal angucken. Von außen kann man das Schwimmbecken ja nicht erkennen. Wir würden uns freuen, wenn das Bad saniert wird, da wir ganz in der Nähe wohnen. Kleinmachnow ist doch eigentlich eine wohlhabende Gemeinde und müsste Geld dafür aufbringen können. Angeblich befinden wir uns doch wirtschaftlich im Aufschwung.

Ich bin der Ansicht, dass es auf jeden Fall Sinn macht, das Freibad zu erhalten. Wir als Familie nutzen es sehr gern. Gerade für Kinder ist das Schwimmen sehr wichtig. Außerdem ist das Angebot attraktiv und die Lage sehr schön. Darüber, welche Interessen in den Gemeinden bezüglich der Sanierung aufeinandertreffen, bin ich jedoch nicht ausreichend informiert. Wir nutzen das Bad jedenfalls auch in seinem jetzigen Zustand. Trotzdem wären wir natürlich froh, wenn es komfortabler werden würde. Texte/Fotos: Stephanie Oehme

★ ★ ★ ★ B E R L I N S E I N Z I G E 4 -STE R N E - P R E M I UM GÄ RTN E R E I

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Kleinmachnower Zeitung 05 2011


Regionales

Chaos und Jodpillen Neues aus der Fluglärmdebatte

Atomkraft

Foto: Pixelio/Claus Jordan, Repro: Heinze Es war wohl tatsächlich etwas früh jubiliert. In der letzten Ausgabe der Kleinmachnower Zeitung war noch zu lesen, dass die Wirtschaftsvertreter tragfähige Kompromisse am Flugroutenhimmel sehen. Die Fluglärmkommission allerdings scheint sich selbst in internem Streit aufzureiben. Wieder einmal sickert selbst linksradikales Vokabular in die eigentlich eher bürgerliche Veranstaltung. Nun geistert bereits der Begriff „Chaostage“ durch die Medien. Am 9. und am 23. Mai soll die Fluglärmkommision noch einmal tagen. Dann wäre eigentlich am 6. Juni die Abschlussdebatte fällig. Momentan allerdings kann man sich des Eindruckes schwer erwehren, dass über zu viele Themen, die noch bearbeitet werden müssen, zu wenig Einigkeit herrscht. Ob das seinerzeitige Aufstocken der Fluglärmkommission von 15 auf 34 wirklich so klug war? Und in Gemeinden, wie Nuthetal, ist man eher sauer, weil die Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf in der Fluglärmkommission vertreten ist, möglicherweise jedoch gar nicht mehr in dem Maße betroffen sein wird. Die Nuthetaler jedoch sind nicht in der Kommission vertreten, kriegen nun aber womöglich doch den Lärm ab. Zwar hatte sich die Kommission am 28. März auf Abflugrouten in der Nähe des Flughafens Kleinmachnower Zeitung 05 2011

einigen können. Wie die Routenführung nun aber weiter im Westen verlaufen soll, ist bislang nicht geklärt. Sollen die Flieger den Wannsee überqueren, oder knicken die Routen erst ab, nachdem Potsdam passiert wurde? Auf der Sitzung des Kleinmachnower Hauptausschusses informierte Bürgermeister Michael Grubert noch einmal, dass die Klage der Gemeinde Kleinmachnow, der Wohnungsbaugesellschaft Gewog und zweier Privatpersonen nicht fristgerecht eingereicht wurde. Außerdem sei man bezüglich der Sicherheit des Forschungsreaktors des Helmholtz-Instituts mit dem Katastrophenschutz in Kontakt. Die Sicherheitszone um den Reaktor würde bei einem schweren Unfall einen Umkreis von 2,4 Kilometern umfassen. Die Kleinmachnower Feuerwehr hat bereits seit Längerem 15 000 Jodtabletten eingelagert. Die Sicherheitsbroschüre des Helmholtz-Institutes finden Sie unter www.helmholtz-berlin.de/ media/media/oea/web/news/ pdfs/hzb_notfall_brosch_15_final.pdf Am 10. April fand unter dem Motto „Kein BBI-FlugroutenBetrug“ wieder eine Großdemonstration Schönefeld statt. Die nächste Demonstration am Flughafen ist für den 7. Mai angedacht. Rolf Niebel

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Kommunalhistorisches

Beim Forschen zum Künstlerort Teil X Harald Kretzschmar berichtet: Was hat der Grimme-Preis mit Adolf Grimme zu tun? Immer wieder werde ich danach gefragt, was die begehrten Grimme-Preise für beispielhafte Fernsehleistungen mit „unserem“ 13 Jahre hier beheimateten Adolf Grimme zu tun haben. Gerade sind sie Anfang April wieder verliehen worden. Der Chef der Vergabekommission, Dr.Ulrich Spies aus Marl, besuchte mich nun, und ich führte ihn zum Grimmeschen Haus und dem nach ihm benannten Ring. Sein intensives Interesse daran leitet sich aus der Verehrung her, die dem Namen Grimme von allen gezollt wird, die ein Fernsehen mit Bildungsfunktion und hohem künstlerisch-politischen Anspruch anstreben. Dazu muss man wissen, dass der im November 1948 neuberufene erste Generaldirektor des NWDR Adolf Grimme hieß. Dieser Posten wurde damit von der britischen Besatzungsmacht bewusst in die Hände des bis 1945 verfolgten und eingekerkerten Antifaschisten gelegt. Bis 1956 dieser Nordwestdeutsche Rundfunk im Zuge der weiteren Föderalisierung in NDR und WDR geteilt wurde, blieb Grimme der entscheidende Maßgeber für die Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (und seit 1951 dazu Fernsehens) in jenem so wesentlichen Sendegebiet. Und seine Intentionen wirkten weit darüber hinaus. Als sozialdemokratischer Bildungs- und Kulturexperte vertrat Grimme eine klare ethische Zielsetzung zur Bildung des „ganzen Volkes in allen Schichten und Gruppen“. Gerade in der Gestaltung des öffentlichen Lebens durch die Medien sah er diese Verantwortung. Eine demokratische Neugestaltung des Bildungswesens, die ihm als preußischer Kultusminister 1930/32 verwehrt war, gelang ihm 1945/46 für die britische Besatzungszone in derselben Funktion. Danach also übernahm er die Auf-

Adam Kuckhoff gabe, eine Medienöffentlichkeit zu strukturieren. Jedoch - Adolf Grimme wurde 1949 bereits sechzig Jahre alt Zwanzig Jahre zurück: Adolf und Maria Grimme zogen mit ihren drei Kindern 1929 nach Kleinmachnow. Er hatte eine Schulamtskarriere in Magdeburg hinter sich und begann 1928 als preußischer Ministerialrat in Berlin. Maria (oder Mascha) aus der Künstlerfamilie Brachvogel opferte der Familie zuliebe zwar ihr Künstlerdasein als Malerin, hinterließ aber bedeutende Ölbildnisse von Adolfs Jugendfreund, dem Schriftsteller Adam Kuckhoff. (Siehe Abbildung: Das letzte entstand kurz vor seiner Verhaftung mitten im Krieg). Der unter anderem für Akademie der Künste und Reichsrundfunk zuständige Minister Grimme (durch den Papen-Putsch bereits 1932 amtsenthoben, aber weiter amtierend) wurde im Februar 1933 endgültig aus dem Amt gejagt. Sein Abschied

Öffnungszeiten:

bestand im Verlesen einer mahnenden Rede des bereits emigrierten Thomas Mann auf einer letzten Kundgebung. Ein Ruhmesblatt in der Ortsgeschichte Kleinmachnows, weil Kernstück intellektueller Widersetzlichkeit gegen die braunen Machthaber – das von Künstlerfreund Max Taut entworfene Häuschen Langendreesch 5B wurde zum Treffpunkt prominenter Antifaschisten: Zusammen mit Grimme und Kuckhoff berieten hier bereits zu Kriegsbeginn Arvid Harnack und John Sieg über eine demokratisch zu gestaltende Nachkriegsordnung. Volksbildung und Medienfreiheit hatte da oberste Priorität. Die von der Gestapo „Rote Kapelle“ genannte Gruppe büßte das mit dem Leben, nur Adolf Grimme überlebte und wurde im April 1945 aus dem Zuchthaus Fuhlsbüttel bei Hamburg von den Briten befreit. Die Geschichte des Adolf-Grimme-Preises beginnt pünktlich 1964 kurz nach dem Tod des Namensgebers (27.August 1963). Freunde und Kollegen des Verstorbenen vom „Deutschen Volkshochschulverband“ und aus den Sendern brachten das Projekt auf den Weg. Das von ihnen verfasste Statut sah vor, dass dieser Preis „Fernsehleistungen, die Möglichkeiten des Fernsehens nutzen... und nach Inhalt und Methode Vorbild... sein können“ würdigt. Weil undotiert, war also von Anfang an eine uneigennützige Ehrung wahrer Leistung gemeint. 1973 gründete der Volkshochschulverband zusätzlich das Adolf-Grimme-Institut im westfälischen Marl. Es ist noch heute für die Berufung von Nominierungskommission und Jury sowie das gesamte Management des Preises zuständig. Im übrigen entwirft es diverse „Modelle für eine Zusammenarbeit der Volkshochschulen mit dem Fernsehen“. Harald Kretzschmar

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Kleinmachnower Zeitung 05 2011


Kommunales

Nordahl-Grieg-Denkmal Öffentliche Diskussion um ein Nordahl-Grieg-Denkmal am Machnower See Grieg schlummern immer noch unbekannt im märkischen Sand, da die ursprüngliche Bestattungsstelle nach dem 2. Weltkrieg sowjetischer Truppenübungsplatz wurde und alle alten Orientierungspunkte beseitigt wurden. Durch Recherchen von Günter Käbelmann, Archivar von Kleinmachnow, wurde erst vor wenigen Jahren nachgewiesen, dass der norwegische Nationaldichter hier in Kleinmachnow zu Tode gekommen ist. Die norwegische Botschaft führt seitdem am 17. Mai eines jeden Jahres dort eine Gedenkfeier mit einer Kranzniederlegung anlässlich ihres Nationalfeiertages durch. Durch den Laufclub Gedenken am Nordahl-Grieg-Gedenkstein. Der Heimatverein möchte den Stein mit einem Denkmal auf- Kleinmachnow ist aus diesem Anlass der werten. 2013 könnte es soweit sein. Foto: Niebel Nordahl-Grieg-Gedenklauf initiiert worden, der jeweils um den 2. Dezember stattfindet. Der Heimatverein Kleinmachnow hat fläche verblieb auf dem Grundstück des Der Vorstand des Heimatvereins hat nun bedurch Recherchen in den letzten Jahren fest- Forsthauses und wurde durch Herrn Käbel- schlossen, den Nordahl-Grieg-Gedenkstein gestellt, dass der berühmte norwegische mann als solche vor ca. 10 Jahren entdeckt. für eine verbesserte Lesbarkeit und wegen Dichter und Journalist Nordahl Grieg über Sie ziert heute die norwegische Botschaft. Bei seiner geringen Auffälligkeit in der LandKleinmachnow zu Tode gekommen ist. Der dem Absturz verbrannten am Ort des jetzigen schaft aufzuwerten. Deshalb sind Künstler vorhandene Gedenkstein entspricht nicht der Gedenksteins, am Fuße des Seebergs, 7 Solda- aufgefordert, sich mit diesem Ereignis auseiaußerordentlichen Bedeutung des Gesche- ten der Alliierten und der norwegische Kriegs- nander zu setzen und einen Vorschlag zu unhenen. Dies hat den Heimatvereinsvorstand berichterstatter Nordahl Grieg. Am nächsten terbreiten. Vor gut einem Jahr hat der Heiveranlasst, in der Region Vorschläge einzuho- Tage, dem 3. Dezember 1943, vernahm die matverein Kleinmachnow Entwürfe für ein len, wie an dem Ort seines Todes dem Dich- Kleinmachnowerin Antonie Josch (86), die als Nordahl-Grieg-Denkmal am Machnower ter ein Denkmal oder Mahnmal errichtet Abhörkraft norwegisch-englische Sender ab- See ausgelobt. Dafür gingen bereits vier Enthörte, dass am 2. Dezember 1943 der Dich- würfe ein. Diese stammen von den Künstwerden könnte. ter und Journalist Nordahl-Grieg vermisst sei, lern Rainer Ehrt, Michael Heyers, Ingerid Der geschichtliche Hintergrund: Am 2. Dezember 1943 wurde ein anglo- da seine Maschine drei Stunden nach dem An- Ljosland aus Berlin und Christian Roehl aus amerikanischer Bomber abgeschossen und griff nicht zu seiner Startbasis zurückgekehrt Stahnsdorf. Nun möchte der Heimatverein stürzte über dem Machnower See in Klein- sei. Die Toten, von denen die 7 Soldaten Er- eine öffentliche Diskussion über diese Entmachnow ab. Der Flugzeugrumpf ging dort kennungsmarken trugen, wurden nahe Dall- würfe initiieren und bittet die Künstler am nieder, wo heute der Gedenkstein ist. Eine gow-Döberitz bestattet. Später wurden le- 19. Mai. 2011 zu 19 Uhr nach Kleinmachnow Tragfläche fiel in den Machnower See und diglich die „bekannten“ Soldaten, nicht aber ins Rathaus, Adolf-Grimme-Ring 10, zu komwurde während der Instandsetzung des Tel- der unbekannte Soldat, nach Berlin umgebet- men, wo jedem der Einreicher die Möglichtowkanals 1980 geborgen. Ein Teil der Trag- tet. Die sterblichen Überreste von Nordahl keit gegeben wird, seinen Entwurf vor dem Publikum und einer Jury zu präsentieren und zu erläutern sowie Sie finden uns bei Fragen zu beantworten. Im ErIhrem Gärtner gebnis dieser öffentlichen Diskussion wird der Heimatverein unNEXRAM ter Einbeziehung der Jury, deren Leitung Prof. Eckhart Haisch angetragen wurde, einen Entwurf auswählen und diesen Vorschlag danach der Gemeindevertretung • Spannrahmen zur Beschlussfassung vorschla• Schieberahmen gen. Die Realisierung soll im We• Lichtschachtabdeckungen sentlichen über Spenden erfolgen. • Türen Ziel ist es, am 2. Dezember 2013, • Rollos dem 70. Todestag des norwegischen Dichters, das Mahnmal/ Amendestraße 109 Denkmal einzuweihen. 13409 Berlin Für Rücksprachen steht Ihnen Dr. Tel.: (0 30) 4 11 71 39 Axel Mueller (033203-24394) zur Fax: (0 30) 49 87 26 51 Verfügung. Dr. Axel Mueller

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Topthema des Monats

Bedeutendes Industriedenkmal der Region w  Sanierung des historischen Fabrikstandortes Biomalz zum großen Teil abgeschlossen

Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf“, schreibt der Berliner Historiker Dr. Alexander Ruoff. Über viele Jahre haben die historischen Fabrikgebäude im Herzen des Teltower Biomalz Gewerbehofes an der Iserstraße ein Schattendasein gefristet. Klinkersteine bröckelten aus den Fassaden, Stromleitungen zogen sich planlos von Haus zu Haus und Fenster waren zum Teil kaputt. All das gehört der Vergangenheit an. Im Jahr 2005 wurde ein sogenannter Masterplan für den gesamten Gewerbehof entwickelt. Seit 2008 werden die denkmalgeschützten Bauwerke

12 Das Labor

o Patermann engründer Myr

Firm

saniert. Inzwischen ist der überwiegende Teil der Instandsetzung des historischen Kerns abgeschlossen – pünktlich zum Jubiläum, denn das GebäudeEnsemble wird in diesem Juli 100 Jahre alt. Der Rundgang über den historischen Fabrikstandort beginnt vor

dem Haus 1, dem „Alten Kontorhaus“. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein dreigeschossiges Bauwerk, das direkt an die zwei auffälligen Rundbögen am ehemaligen Fabrik-Eingang grenzt. Auch das alte Pförtnerhäuschen ist noch erhalten geblieben. Darin befindet sich heute der Kostümverkauf der Tanzschule Kurrat. „Im Alten Kontorhaus hatte einst der Firmengründer Myro Patermann sein Büro“, erläutert Juliane Karsten von der Biomalz Gewerbehof GmbH. Die Firma ist für die Hausverwaltung des gesamten Gewerbehofes zuständig. Myro Patermann (Foto: oben rechts) gründete gemeinsam mit seinen Brüdern 1907 die „BiomalzFabrik Gebr. Patermann“ in Teltow. Vier Jahre später konnte die Fabrikanlage eingeweiht werden. „Mit ihrer roten Backsteinfassade gehört sie zu den bedeutendsten Industriedenkmälern der Region

Die Fabrik sei einst ein mustergültiger Betrieb zur Produktion von Malz-Erzeugnissen gewesen. Mit den eigenen Ländereien sowie der Tischlerei und Schlosserei habe das Unternehmen absolut eigenständig arbeiten können. Die Fabrikkonstruktion in Skelettbauweise sei für die damalige Zeit hochmodern gewesen und orientierte sich an den Erfordernissen einer effizienten Produktion. „Wenn Herr Patermann einmal nach seinen Arbeitern schauen wollte, konnte er trockenen Fußes in die Fabrik gehen“, verrät die Hausverwalterin weiter. Denn über den Torbögen befinde sich ein überdachter Gang. Er führe direkt ins Haus 2, in die „Alte Fabrik“. Dort befand sich früher die Produktionsstätte der Biomalz-Produkte. Eines der Haupterzeugnisse war der aus Gerste gewonnene Malzextrakt. Heute haben in der Alten Fabrik unter anderem die Teltower Außenstellen der Kreismusikschule und Kreisvolkshochschule von Potsdam-Mittelmark Kleinmachnower Zeitung 05 2011


Topthema des Monats

 ird 100 Jahre alt

e Tischlerei

Sympathisch

n Preisen

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Eichelkraut-Tischlerei Meisterbetrieb des Tischlerhandwerks

„Ich finde es angenehm, in einem so schönen Ambiente zu arbeiten“, beschreibt Liliane Schilling, Leiterin des Bereiches Hauswirtschaft und der Kantine der USE. Der Klinkerbau des Fabrikgebäudes habe etwas Natürliches und Ursprüngliches. Es sei wichtig, solche Gebäude für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Die USE bietet psychisch kranken und behinderten Menschen Bildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Berlin und Brandenburg. Speziell in Teltow gibt es unter anderem eine Buchbinderei, einen Digitaldruck- und Lettershop, eine Werkstatt für Metallbau sowie eine Schneiderei. Weiter geht der Rundgang zum Haus 3, dem „Alten Kesselhaus“. Die Sanierung des 300 Quadratmeter großen Gebäudes ist noch nicht beendet. „Hier soll später einmal eine Veranstaltungshalle für etwa 180 Gäste entstehen“, erklärt Juliane Karsten. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Haus 8, das ebenfalls zum historischen Kern gehört. In der „Alten Quellmühle“, wo einst die Gerste gemahlen wurde, werden künftig die Schüler der Computerschule „media4kids“ unterrichtet. „Uns ist es wichtig, dass sich neben kommerziellen Unternehmen hier auf dem Gelände auch künstlerische, kulturelle und soziale Institutionen ansiedeln“, sagt Karsten. Denn der Standort, der insgesamt 36.000 Quadratmeter groß ist, soll kein reines Gewerbegebiet sein. Inzwischen hätten etwa 50 Mieter unter dem Dach des Biomalz-Gewerbehofes eine neue Heimstätte gefunden. Zum gesamten Areal zählen neben den historischen Häusern auch zahlreiche Neubauten. Kleinmachnower Zeitung 05 2011

Das fünfte Gebäude, das zum Ensemble der ehemaligen Fabrik gehört, ist das Haus 6, das „Alte Kutscherhaus“. Anfangs waren hier die Pferde, später die Kutschen untergebracht. Die obere Etage wurde zu einer Wohnung ausgebaut. Heute befindet sich hier das Büro des Eigentümers des Biomalz-Gewerbehofes, die Salem Grundstücksgesellschaft. „In die Sanierung der historischen Gebäude sind bis jetzt rund 2,3 Millionen Euro geflossen“, erläutert Florian Lewens, Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft. Der Gesellschafter-Geschäftsführer der Firma Biomalz-Gewerbehof GmbH ist Erhard Wigand, Stadtverordneter von Teltow und Nachfahre des Firmengründers. Seine Mutter, Margarethe Wigand, ist die Tochter von Myro Patermann. Zu DDR-Zeiten wurde der Fabrikbesitzer enteignet und der Betrieb in Volkseigentum überführt, schreibt der Historiker Alexander Ruoff weiter. Fortan trug die Fabrik den Namen „VEB Biomalz Walter Schütz“ und zählte zu den größten Arbeitgebern der Region. „Nach der Wende traten die Erben von Patermann einen langen Kampf um die Rückgabe der Fabrik an“, so Ruoff. Die ungeordneten Eigentumsverhältnisse seien zunächst ein Hemmschuh für jegliche Investitionen gewesen. Erst mit dem Masterplan habe man mit der Neuentwicklung und Strukturierung des Fabrikstandortes beginnen können. Die ehemalige Firma Biomalz, die mittlerweile den Namen „Teltomalz“ trägt, produziert und vertreibt bis heute Biomalz, Bonbons und Backmischungen. Anett Kirchner Historische Aufnahmen: Biomalz Gewerbehof (3), aktuelle Aufnahme: Anett Kirchner

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sowie die gemeinnützige Union Sozialer Einrichtungen (USE) ein neues Zuhause gefunden.

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Topthema des Monats

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Porträt

Der Entführer in die Hunde-Türkei Harald Kretzschmar passt mit dem Stift Nasen an, beschreibt Künstlerparadiese und wird 80

Sie ist etwas geschwollen, die rechte Hand, und so zieht er sie, gerade rechtzeitig noch vor kräftigem Händedruck, flugs zurück und beschränkt sich schmunzelnd auf eine rein mündliche Begrüßung. Nein, gebrochen ist sie nicht, nur verstaucht und gezerrt, erklärt Harald Kretzschmar zum Interviewtermin. Beim Gärtnern sei das passiert. Aber das ist in diesem Moment egal, er soll ja jetzt nicht zeichnen oder schreiben. An jenem windigen Dienstagnachmittag im April soll er das tun, was er neben diesen in vielen Publikationen ausgewiesenen Fähigkeiten ebenfalls brillant beherrscht – er soll plaudern. Er soll plaudern und zwar über sich. Der Karikaturist und Autor wird 80. 55 Jahre davon lebt er bereits in Kleinmachnow.

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Am 23. Mai 1931 in Berlin-Steglitz geboren, war 1951 wegen angeblicher Wirtschaftsvergeverbrachte Kretzschmar Kindheit und Jugend hen verhaftet und verurteilt worden. Nach der bis zum Abitur 1950 in Dresden. Den Einstieg Haftentlassung hatte er der DDR den Rücken bei der ostdeutschen Satiregekehrt und zog nach Berlin„Selbst als ich die Hand mal zeitschrift Eulenspiegel hatCharlottenburg. Die Mutter, gebrochen hatte, hab ich mit te er bereits während seiDorothea Kretzschmar, verlinks weiter gezeichnet.“ nes letzten Studienjahres an starb im Dezember 1951. (Harald Kretzschmar) der Leipziger Hochschule Zur Beisetzung musste der für Graphik und Buchkunst in der Tasche. Und Vater in Polizei-Begleitung erscheinen. „Von so war es keine Frage, sich irgendwie wieder in Leipzig nach Charlottenburg“, so plausibiliRichtung Berlin zu orientieren. „Allerdings“, siert Kretzschmar, „da lag Kleinmachnow auf so lässt er mit seinem hintergründigen Lächeln der Strecke. Und dann stellte sich heraus, dass verlauten, „ich habe das noch mal getestet. ich ja nun Vater wurde und heiraten musste“. 1955 war ich in Hamburg, und hab versucht, ob Sein Faible fürs karikative Porträtieren hatich nicht dort was zuwege bringen kann.“ Aber te Harald Kretzschmar bereits in der Dresdedie westdeutsche Hauptstadt der Printmedi- ner Schulzeit entdeckt. Naturalmente waren en hatte seinerzeit nicht gewartet – auf Harald Lehrer die ersten „Models“. Allerdings fischKretzschmar. Und so war die Selbstlegitimation te seine Mutter schon 1944 eine Hitler-Karifür den Beginn seiner DDR-Satire-Karriere eine katur aus dem Papierkorb des Filius – brisant, einfache wie logische: „Wenn die dich beim Eu- brisant. Nach Kriegsende waren es Zeitungskilenspiegel, wo die sowieso schon so viele tol- oske auf dem Schulweg, die die Hand mit dem le Zeichner haben, wenn die dich da wollen, spitzen Stift inspirierten. „Beim Gymnasium in dann wird das schon was zu bedeuten haben.“ Dresden, 1945, war so ein Kiosk. Da gab es eiDer Einzug ins „Künstlerparadies“ Kleinmach- nen Titel mit den ganzen Kriegsverbrechern. now 1956 hatte dann neben der geografi- Und 1948 gab es einen Kiosk, wo ich umsteigen schen Nähe zum Verlag in Berlin auch famili- musste, um zur Schule zu kommen. Da hatten äre Gründe. Der Vater, Hermann Kretzschmar, sie die New York Times, den Telegraph oder

den Tagesspiegel“, erinnert sich Kretzschmar. „Da beschloss ich, meine Briefmarkensammlung zu verkloppen, um mir regelmäßig die Zeitung kaufen zu können. Unter anderem hab ich Molotow gezeichnet.“ Dass sich Politgrößen auch selbst in den Papierkorb befördern, zeigt die Humorlosigkeit und mangelnde Selbstreflexion autoritärer politischer Führungsfiguren. Bisweilen ist es eben schwer, sich an die eigene Nase zu fassen, gerade wenn man diese karikiert bekam. Walter Ulbricht beispielsweise passte seine Nase nicht und er musste aus einem Kretzschmarschen Gruppenbild entfernt werden. Aber Kretzschmar liebt den schnellen Strich, das Zeichnen aus der Bewegung. In einer Leipziger Einkaufspassage entstanden erste Skizzen. „Wenn ich Leute von hinten sah, wusste ich schon, wie sie von vorne aussehen.“ Auch wenn Harald Kretzschmar heute Bücher und Kolumnen mit seinen Erkenntnissen aus dem Kleinmachnower Künstlerparadies füllt, so ganz paradiesisch kann die DDR-Enklaven-Existenz nicht immer gewesen sein. „Meine Frau hat mir noch jahrelang Vorwürfe gemacht, in was für eine HundeTürkei ich sie da verschleppt hätte“, flachst er, und sie bietet uns Tee an. Mit seinem finanziell „zusammengestoppelten“ Moskvich, einem gut gefederten Automobil sowjetischen Fabrikats, musste er nach dem Mauerbau schließlich eine Stunde Fahrumweg in Kauf nehmen, um über die „bucklige Landstraße“ – über Mahlow und Adlershof – zum Eulenspiegel-Verlag zu kommen. Die Gründung des Joliot-Curie-Klubs, der anfangs noch mondän auf der Neuen Hakeburg residierte, war eine intellektuelle Erfrischung im eingemauerten „Künstlerparadies“. Statt Kretzschmar nur bisweilen dort ausstellen zu lassen, trug man ihm gleich die Verantwortung für derartige Exhibitionen an. Heute veröffentlicht der Jubilar noch mehr oder minder regelmäßig in Presseprodukten, wie dem Neuen Deutschland oder der Zweiwochenschrift Ossietzky. Die Ergebnisse seiner Heimatforschung erschienen als „Paradies der Begegnungen – Der Künstlerort Kleinmachnow“ bereits in der zweiten Auflage. Und meist, wenn der umtriebige Pensionär unterwegs ist, hat er kleine gefaltete, selbst geschnippelte Zettel in der Tasche, die er bei jeder Gelegenheit mit Porträts vollkrickelt. „Das ist so das Manische beim Zeichnen. Selbst als ich die Hand mal gebrochen hatte, hab ich mit links weiter gezeichnet.“ Schwer zu glauben, dass die distorsierte rechte Hand dem Gärtnern geschuldet ist. Herzlichen Glückwunsch Harald Kretzschmar! Text/Foto: Rolf Niebel Kleinmachnower Zeitung 05 2011


Leserpost

Zu: Das Grab Benjamin (April 2011)

Zukunft des Stolper Berges

Mit Interesse las ich Ihren oben genannten Beitrag über Emil und Pauline Benjamin, die Eltern von Georg und Walter Benjamin, die auf dem Wilmersdorfer Waldfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, zumal mir der Sohn Walter Benjamin mit seinem Wirken nicht unbekannt ist. Der Leidensweg des Sohnes Georg Benjamin und seiner Ehefrau Hilde, geborene Lange, während der NS-Herrschaft stößt auf ein großes Mitgefühl: Georg Benjamin kommt im KZ 1942 um. Die in die jüdische Familie eingeheiratete Hilde Benjamin überlebte die Gewaltherrschaft des 3. Reiches und wurde bald nach Ende des Krieges eine Angst und Schrecken verbreitende Oberste Richterin – später Innenministerin der DDR-Diktatur: Von der NSDiktatur selbst lebensgefährlich bedroht, stabilisierte sie in ihrem Amt als Richterin ohne jede Nachsicht die kommunistische Gewaltherrschaft der DDR, die ihre Gerichtsbarkeit vorbehaltlos in den Dienst der schonungslosen Parteidiktatur stellte. Bald erwarb Hilde

Aprilscherze sind nach dem ersten des Monats eigentlich nicht zulässig, aber dennoch mutet es so an, was in den PNN vom 5. April zum Stolper Berg verlautet: die P&E, eine Gesellschaft der Gemeinde Kleinmachnow, will dort zu den vergrabenen 7 Mio. Euro noch eine weitere Million Euro verbuddeln. Die Bündnisgrünen sind da ganz anderer Ansicht. Dieser Berg soll uns Geld bringen und zwar gutes Geld und dies mit einer gewinnbringenden Fotovoltaik-Anlage, die auf der Südseite des Müllberges nach Freigabe durch das Umweltministerium errichtet werden soll. Dieser Gedanke ist ja nicht ganz neu. Darüber hinaus können auf der Nordflanke außerdem ein Aussichtspunkt und eine Rodelabfahrt entstehen, ohne dass das eine das andere ausschließt. Und dazu ist auch die Idee von Rainer Ehrt, dort oben etwas Plastisches hinzustellen, angebracht. Denn der Stolper Berg, der über der KZ-Halle K 24 steht, ein Kunstwerk, vielleicht auch ein Mahnmal oder ein Denkmal zu schaffen, dass die Geschichte des Ortes reflektiert und verarbeitet, wäre ideal.

Benjamin als gnadenlose Richterin eine traurige Berühmtheit in der Bevölkerung. Man nannte sie im Volksmund u.a. „Rote Hilde“, „Bluthilde“ oder „die rote Guillotine“. Zu ihren Opfern gehörten u.a. auch die Religionsgemeinschaften der Zeugen Jehovas und freiheitlich gesinnte Studenten. Ein kurzer prägnanter Abriss zum Schrecken verbreitenden Wirken der Ehefrau von Georg Benjamin darf in einem solchen zeitgeschichtlichen Beitrag nicht außer Acht gelassen werden, zumal ein solcher die Geschichte der Familie Benjamin mitprägt, oder wurde das menschenverachtende Wirken der Richterin Hilde Benjamin vom Verfasser als störend empfunden? Auch ein klarer schonungsloser Hinweis über obige DDR Richterin, der Schwiegertochter des Ehepaares Emil und Pauline Benjamin hätte den Beitrag auch zeitlich nicht gesprengt, zumal der Verfasser bis zum Jahr 1976 für nicht zeitgeschichtlich orientierte Leser Hilde Benjamin als brave überzeugte Kommunistin charakterisiert. Hans Weber

Auf Anfrage wurde mir mitgeteilt, dass die Messwerte aus dem Deponiekörper besagen, dass keine Kohlendioxidbildung mehr stattfindet und dass die sauerstofffreie Rotte beendet ist. Nun ist es an der Zeit, über Maßnahmen nachzudenken, wie die Deponie mit Sauerstoff belüftet werden kann, um eine Belebung mit aeroben Keimen voranzutreiben. Wir alle wissen ja, dass die Deponie keine Gefahrstoffe in höherer Konzentration enthält und dass eine Renaturierung und Nutzung nur eine Frage der Zeit ist. Erfahrungen von Ketzin und anderen Deponiekörpern sind auszuwerten, um geeignete Entscheidungen vorzubereiten. Jedenfalls sollten wir nicht 1 Million Euro dort versenken, sondern jährlich mindestens 100 000 Euro Gewinn (Ertrag) aus einer PV-Anlage ziehen. Die Nutzung erneuerbarer Energien wird uns alle auf der Klimakonferenz am 18. Juni im Rathaus beschäftigen. Und da wird wohl mancher auch wissen wollen, was die Gemeinde mittlerweile denkt in Sachen Stolper Berg. Dr. Axel Mueller (Fraktion B90/Die Grünen)

Müll im Wald Ich würde mich freuen, wenn Sie mal einen Artikel bringen würden, über den Müll, den die Anwohner der Stammbahn und des Bannwalds einfach im Wald bzw. der öffentlichen Grünfläche entsorgen. Von Weihnachtsdeko inkl. Kerzen, Gartenabfall jeglicher Art und oft auch Lebensmittel ist alles dabei. Besonders schlimm ist es auf der Rückseite der Stammbahn, schon ziemlich dreist, was da alles von den Anwohnern (zur Vorderseite alle ganz ordentlich) in den Wald entsorgt wird. Vermutlich auch in dem Wissen, dass es dort eine Grauzone zwischen Berlin und Kleinmachnow gibt und sich eh keiner kümmert. Viele Spaziergänger und Radfahrer ärgern sich darüber. Mit einer kurzen Radtour kann man sich die Müllhaufen gut angucken, am besten noch bevor jetzt im Frühling alles kaschiert wird. Würde mich jedenfalls freuen, wenn das mal thematisiert wird. Danke schön. Daniela Roder-Briese

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Vor zehn Jahren verstarb Herbert Lange – Teile seiner Kunst sind verschollen

Design • Projektmanagement • Service

Wer war Herbert Lange? Herbert Lange war eine vielseitig künstlerisch interessierte und tätige Persönlichkeit, ebenso Gründungsmitglied des Heimatverein Kleinmachnow e.V., der im Jahre 1993 ins Leben gerufen wurde. Er war auch sein erstes Ehrenmitglied. Schon durch seine etwas gedrungene und massige Gestalt hinterließ er den Eindruck eines wahren Urgesteins. Als Zuhörer stets aufmerksam zugewandt, und zuhören konnte er, war er allem Neuen gegenüber stets aufgeschlossen. Als streitbarer Künstler arbeitete er mit nahezu jedem Material – Farbe und Pinsel, Tusche und Feder, Metall und Hammer oder Holz und Beitel. Der Autor dieser Zeilen lernte ihn als positiv denkenden Menschen und Unterstützer von oft „nicht sehr gewollten“ Aktionen kennen.“Mach weiter“, sagte er immer wieder, „mach weiter“. Bisweilen hatte der Künstler und Heimatforscher recht ausgefallene Ideen, dass bspw in der Reichspostforschungsanstalt an der V2Rakete gebaut worden sei und in den Bosch-Werken DLMG-Teile des ersten deutschen Düsenjägers, der ME 262, entstanden. Bisher durch nichts bestätigt, sind es jedoch interessante Arbeitshypothesen, die es weiter zu verfolgen gilt. Schließlich ging es in den letzten Monaten des Krieges

ziemlich drunter und drüber und nicht alles wurde dokumentiert bzw. vieles ist verloren gegangen in einer Fabrik, die sofort nach der Übernahme durch die Sowjets demontiert wurde. In Kleinmachnow und Umgebung befanden sich früher eigene künstlerische Werke von Herbert Lange. In einem Restaurationsbetrieb namens „Orion“ in Potsdam-Babelsberg war eine mehrere Meter lange Treibarbeit angebracht. Beim Abriss des Restaurants verschwanden die restlichen neun, von ehemals 20 Platten dieses Kunstwerkes. Der jetzige Verbleib ist ungeklärt. Im Eingangsbereich des Kleinmachnower VEB-Max-ReimannWerkes befanden sich zwei Tafeln, die kurz nach der „Wende“ von einem unbekannten Verehrer „sichergestellt“ wurden. Sie sind verschollen. Zuletzt befand sich nur noch an der Außenwand der Opel-Werkstatt an der Karl-Marx-Strasse/Ecke Förster-Funke-Allee eine Treibarbeit mit Motiven arbeitender Menschen. Diese Arbeit war nicht sehr gut zu erkennen, da sie sich hoch an der Wand befand und von grauer Farbe war. Beim Umbau bzw. der Renovierung der Gebäude im letzten Jahr wurde die Lange-Arbeit abgenommen und konnte bisher nicht wieder entdeckt werden.

Herbert Lange verstarb am 19. Mai 2001 mit 84 Jahren und liegt auf dem Waldfriedhof Kleinmachnow begraben. Einige seiner Werke sind verschwunden. Andere tauchten als „Dachbodenfunde“ wieder auf und sind vom 15. Mai bis 14. Juli im Teltower Bürgerhaus zu sehen. In Kleinmachnow kann man seiner am ehemaligen Wohnhaus an der Stammbahn und seinem Grabstein auf dem Waldfriedhof gedenken und vielleicht tritt einem Herbert Lange wieder entgegen, wenn man ein Exemplar seines Büchleins „Wanderungen durch Kleinmachnow“ in die Hand nimmt. Der Heimatverein und Kleinmachnow wurden durch sein Weggehen ärmer. Vielleicht finden sich die Tafeln vom Opel-Gebäude wieder und vielleicht gibt es einst eine überarbeitete aktuelle Fassung seiner SpaziergängeVeröffentlichung. Vor einigen Jahren wurde seiner im mittlerweile ebenfalls nicht mehr existierenden Kultur- und Kunstverein gedacht Herbert Lange war eben nicht nur Mitglied im Heimatverein, sondern er auch eng mit dem Kultur- und Kunstverein verwoben. Er bildete sozusagen eine „Brücke“. Rudolf Mach

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Kultur

Spendenkultur Zum 3. Mal „Wundervollste Gemeinde“

„Wir werden bemüht sein, im nächsten Jahr den Hattrick zu schaffen“, erklärte Bürgermeister Michael Grubert, als er im letzten Jahr zum zweiten Mal die Urkunde entgegennahm, mit der die Christoffel-Blindenmission (CBM) Kleinmachnow zur „Wundervollsten Gemeinde in Brandenburg“ für das Jahr 2009 kürte. Mit dem Preis „Wundervollste Stadt“ zeichnet die CBM jene Orte mit mehr als 10 000 Einwohnern aus, die das höchste Pro-Kopf-Spendenaufkommen für Menschen mit Be-

hinderungen in Entwicklungsländern ausweisen können. Das für die Preisverleihung im letzten Jahr relevante Spendenaufkommen betrug 0,77 Euro pro Einwohner. Nicht nur, dass Kleinmachnow in diesem Jahr den Hattrick schaffte, nein auch die Höhe des ProKopf-Betrages wurde gesprengt. Mit 17 000 Euro Gesamtspendenaufkommen aus Kleinmachnow im Jahre 2010 betrug die Pro-KopfSumme bereits 0,86 Euro. Die CBM unterstützt unter anderem mit diesem Geld weltweit nahezu 900 Projekte in 99 Ländern. Das Hauptziel der internationalen, christlichen Entwicklungsorganisation ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder in der Gefahr stehen, behindert zu werden. „Mal sehen, ob wir das nicht auch noch ein viertes Mal hinbekommen“, so Grubert bei der Entgegennahme des Preises. Und wer weiß, vielleicht sprengt Kleinmachnow dann auch die 1-EuroPro-Kopf-Marke. Rolf Niebel

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Kultur

Bewaffneter Friede? Unvollständige Gedanke Jörg Schönbohm und Carl von Ossietzky im Kleinmachnower Rathaussaal „Ganz unverhofft, an einem Hügel, sind sich begegnet Fuchs und Igel …“ So wie Wilhelm Busch es einst im Gedicht „Bewaffneter Friede“ formulierte, war es dann nicht ganz. Schon allein die Geschichte mit der Begegnung hätte sich, zumindest im zeitlichen Rahmen, zwar als irgendwie möglich, dennoch problematisch, und für beide wenig erkenntnisreich für die Zukunft erwiesen. Der eine, gerade erst geboren, hätte, wäre ein derartiges persönliches Zusammentreffen möglich gewesen, den anderen, bereits mit dem Tode ringend und von der Gestapo bewacht, im staatlichen Berliner Lungensanatorium Nordend besuchen müssen. Beinahe begegnet sind sie sich dann doch – aber eben nur beinahe – an einem Hügel, der sich in Kleinmachnow erhebt und Seeberg heißt. Und begegnet auch nicht im wörtlichen Sinne, sondern um einen Tag zeitversetzt und irgendwie metaphorisch. Im Bürgersaal des Kleinmachnower Rathauses hatten beide ihren Abend, und beide Abende waren dem Erinnern gewidmet. Der eine, Ur-Brandenburger, Generalleutnant a.D., ebenso ehemaliger Berliner Innensenator und Brandenburger Innenminister – der andere gebürtiger Hamburger, Pazifist, Publizist, Friedensnobelpreisträger und einst Chefredakteur der Zeitschrift „Die Weltbühne“ – beide jedoch Autoren. Ob die Wahl der Termine für die jeweilige Kulturveranstaltung im Kleinmachnower Rathaus nun unverhofft war, bleibt Spekulation. Der eine, Jörg Schönbohm, wurde am 2. September 1937 im brandenburgischen Neu Golm geboren. Der andere, Carl von Ossietzky, verstarb am 4. Mai 1938 infolge von KZ-Haft an einer offenen Tuberkolose.

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Am 13. April hatten der Kleinmachnower Heimatverein und das Gemeindeamt Kleinmachnow zu einem Carl-von-Ossietzky-Gedenkabend im Bürgersaal geladen. Seit längerem angedacht sei dieser Abend schon gewesen, so ließ der als Conférencier und Moderator wirkende Karikaturist und Autor Harald Kretzschmar in der Anmoderation verlauten. Elke Schieber, bis 2007 beim Deutschen Rundfunkarchiv (DRA) tätig, untermauerte den folgenden Film in einer Vorrede mit Fach- und Sachkunde. Der folgende Film: „Carl von Ossietzky“, produziert 1963 vom Fernsehen der DDR. Regie führte immerhin einer der renommiertesten Regisseure der DEFA, der von 1956 bis zu seinem Tode 1996 in Kleinmachnow lebende

Richard Groschopp. Interessant auch, dass Groschopp mit eben der Publizistin Ursula Madrasch-Groschopp verheiratet war, die „Die Weltbühne“ der DDR im Wesentlichen mitprägte und den Film durch ihre Zuarbeit bezüglich Ossietzkys erheblich bereicherte. Im Anschluss Debatte mit Elke Schieber als Filmexpertin, Fritz Knuth als langjährigem Chef vom Teltower „Carl-von-Ossietzky-Werk“, und Harald Kretzschmar als Chronist der Kleinmachnower Kulturhistorie. Einen Tag darauf, am 14. April, Show-Termin bei Generalissimus a.D. Jörg Schönbohm im Bürgersaal. „Jörg Schönbohm präsentiert Erinnerungen eines Unpolitischen in seinem aktuellen Buch …“, so die Ankündigung der Kleinmachnower NATURA-Buchhandlung. Jörg Schönbohm liest gemeinsam mit seiner Frau im Plauderton Passagen aus seinem autobiografischen Buch „Wilde Schwermut – Erinnerungen eines Unpolitischen“. Es ist die wilde Schwermut, wenn man zurückblickt. Wie bringt man nun zwei Persönlichkeiten in einem Text zusammen, die augenscheinlich wenig mehr gemeinsam haben, als die zeitliche Nähe zweier Veranstaltungen am selben Ort? Wie bringt man sie zusammen, den Pazifisten und den General? Es war die Äußerung einer Dame beim Ossietzky-Abend im Kleinmachnower Rathaus, die den Anstoß gab: „Und morgen das Kontrastprogramm mit Schönbohm.“ Und es war Jörg Schönbohm selbst, der den Ausschlag gab, als er an jenem darauf folgenden Abend den Zusammenhang zwischen Ernst Jünger und Thomas Mann erläuterte. Beide nämlich, sowohl Jünger als auch Mann haben zum Titel des Schönbohm-Buches inspiriert. „Ihr alle kennt die wilde Schwermut, die uns bei der Erinnerung an Zeiten des Glücks ergreift“, so Ernst Jünger in seinem Werk „Auf den Marmorklippen“. Schönbohm gilt als Verehrer Ernst Jüngers. Der Untertitel jedoch, so Schönbohm, ist bei Thomas Manns Buch „Bekenntnisse eines Unpolitischen“ entlehnt. Hier tun sich vordergründig Paradoxien auf. Zugleich lässt sich nun die Verbindung zu Carl von Ossietzky konstruieren. Eben die-

Foto: Niebel ser Thomas Mann geißelte Ernst Jünger im Jahre 1945 als „Wegbereiter und eiskalter Genüßling des (NS-)Barbarismus“. Mit den „Unpolitischen“ meinte Mann diejenigen Konservativen, die im Gegensatz zu Revolutionären, sich selbst und die Welt nicht verändern wollten. Und in diesem Sinne versteht sich, so Schönbohm an jenem Abend im Bürgersaal, auch er als Unpolitischer, denn ein Revolutionär hatte er nie sein wollen. Carl von Ossietzky war politisch. Trotz einer möglicherweise anfänglichen „Kriegsbegeisterung“ zu Beginn des 1. Weltkrieges fiel er vehement durch seine radikal antimilitaristische Haltung insbesondere in seiner journalistischen Tätigkeit auf. Mehrfach wegen antimilitaristischer Artikel zu Geldstrafen verurteilt, musste er 1932 wegen vermeintlichem Landesverrat eine 18-monatige Haftstrafe antreten. Wenige Wochen nach seiner vorzeitigen Entlassung wurde er in der Nacht des Reichstagsbrandes von der Gestapo in sogenannte Schutzhaft genommen und im KZ Sonnenburg bei Küstrin interniert. Jörg Schönbohm, infolge des 2. Weltkrieges Flüchtlingskind, wurden, mittlerweile im westlichen Teil Deutschlands angekommen, durch einen charismatischen Schullehrer Werte, wie Freiheit und Individualität vermittelt. Eben jener Lehrer brachte ihm auch den umstrittenen Philosophen Ernst Jünger nahe. Ursprünglich wollte Schönbohm Lehrer für Geschichte, Deutsch und Philosophie werden und durch die Welt reisen. Dann kam die Einberufung zur Bundeswehr. Ein Vorgesetzter, Sohn eines hingerichteten Offiziers aus dem Umfeld Graf von Stauffenbergs, legte dem Kleinmachnower Zeitung 05 2011


Kultur

n beim Gedenken

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jungen Soldaten 1957 den Beruf als Offizier in der frischgebackenen Bundeswehr nahe. Die weitere Karriere ist hinlänglich bekannt: Batteriechef des Hannoverschen Feldartilleriebataillons, Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, Adjutant des Verteidigungsministers Manfred Wörner etc. Nach der Wende löste Schönbohm die Nationale Volksarmee der DDR auf, wurde Berliner Innensenator und Brandenburgischer Innenminister. Schönbohms Kinder wurden gemobbt, an einem Konrad-Adenauer-Gymnasium. Man war seinerzeit recht friedensbewegt, auch unter Lehrern. Schönbohm war vehementer Verfechter einer Nachrüstung in den 1980ern, die andere wiederum als Aufrüstung empfanden. Wer hatte angefangen, mit der Stänkerei, die zu leicht nur in einem atomaren Schlagabtausch zwischen den Systemen hätte enden können? Ossietzkys Tochter wurde nach Antritt der Nazi-Herrschaft, die in einen Weltkrieg mündete, ins englische Exil geschickt. „Ganz unverhofft, an einem Hügel, sind sich begegnet Fuchs und Igel …“ Vielleicht hätten sie sich kennen lernen sollen, der General und der Pazifist, der Schön-

Einladung zum

Vor der Strafanstalt in Berlin-Tegel: Carl von Ossietzky in der Mitte Quelle: Deutsches Bundesarchiv (German Federal Archive), Bild 183-B0527-0001-861; Foto: Röhnert bohm und der Ossietzky. Es war ihnen rein zeitlich nicht vergönnt. Ob sie sich verstanden hätten – wer weiß? Vielleicht aber sollte sich das Publikum der beiden Veranstaltungen im

Kleinmachnower Bürgersaal einmal ganz unverhofft begegnen. Denn beide Auditorien erschienen bis auf wenige Ausnahmen politisch jeweils recht homogen. Rolf Niebel

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Jugend/Bildung

Atompilze Tschernobyl, Fukushima, zwei Pilze und ein außergewöhnliches Foto-Experiment Am 26. April jährte sich zum 25. Mal der Tag des Reaktor-unglücks von Tschernobyl. Die radioaktive Wolke beunruhigte halb Europa. Der Kleinmachnower Fotograf Bernd Blumrich wagte seinerzeit ein recht gewagtes Experiment. In dem Wissen, dass sich lichtempfindliche Materialien mittels Radioaktivität belichten lassen, machte Blumrich sich im September 1986 auf in den Wald am Stolper Weg und schnitt zwei prächtige Maronen. Davon wurden zwei dünne Präparate angefertigt, die der findige Fotograf in der Dunkelkammer in einen ORWO-Color Rollfilm NC21 nebst Lichtschutzpapier einwickelte. Den völlig lichtgeschützten Versuchsaufbau sicherheitshalber noch in einen Schuhkarton verpackt und 48 Stunden der Finsternis der Dunkelkammer überlassen. Anschließend wurde der Film entwickelt. Im Ergebnis, einer Corona gleich deutlich sichtbar, die Konturen der Röhrlinge. Blumrich vermutete eine verstärkte Ansammlung radioaktiver Isotope unter der Haut der Kappen, im Schwammbereich und am Übergang vom Stiel zur Kappe.

Bernd Blumrich 1986

Strahlende Pilze? Die wirklichen Auswirkungen nuklearer Katastrophen sind schwer berechenbar. Ein Fotograf und zwei Schüler haben sich damit ganz praktisch auseinandergesetzt. Foto: Blumrich Nach dem gelungenen Experiment legte er die Aufnahmen einem Wissenschaftler am Kleinmachnower Institut für Pflanzenschutzforschung vor. Jener wollte die Bilder umgehend untersuchen und die Ergebnisse bestenfalls veröffentlichen. Bereits am darauf folgenden Tag wurde das Vorhaben gestoppt. Erhöhte Radioaktivität in der DDR? Die Reaktorkatastrophe im fernen Tschernobyl ließ sich wohl nicht verheimlichen. Doch die unsichtbare Strahlung sichtbar gemacht, als Folge unverantwortlichen Um-

gangs mit einer eigentlich unbeherrschbaren Grundkraft der Physik beim sowjetischen Klassenbruder? Was nicht sein darf, das nicht sein kann. Der Wissenschaftler bekam seinerzeit wohl nicht unerheblichen Ärger und eine wissenschaftliche Prüfung der Fotos unterblieb bis heute. Jetzt hat Blumrich die Bilder wieder aus seinem Archiv hervorgeholt. Anlässlich des „Zukunftstages für Mädchen und Jungen 2011“ am 14. April öffnete er sein Atelier für zwei Schüler und ein ungewöhnliches Projekt. Der Zukunftstag soll

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jungen Menschen einen anderen Blick auf den Berufsalltag ermöglichen. Und wo sollte die Sache mit dem Blick wohl besser möglich sein, als in einem Fotolabor? Sarah Wischrob von der Maxim-Gorki-Gesamtschule und Felix Wollering vom Gymnasium Stahnsdorf vollzogen das Experiment von 1986 in der Theorie nach, scannten die Originalfotos ein und bearbeiteten sie am Computer und stellten vergrößerte Reproduktionen davon her. Die Arbeitsabläufe sowie die InternetRecherche zum Thema Tschernobyl wurden in einem Bericht dokumentiert. Das Ergebnis, ein Foto in den Abmaßen 60 x 60 Zentimeter und ein weiteres Foto sowie eine kurze Erläuterung in der Größe von je 20 x 30 Zentimetern sind nun bis Ende Mai bei FotoBlumrich, Am Fuchsbau 33b, im Schaufenster ausgestellt. Für die beiden Schüler ergab sich hier die Möglichkeit, fachübergreifend ein außergewöhnliches Projekt zu bearbeiten, das sich u.a. vor dem Hintergrund Fukushima mit physikalischen Aspekten, mit Zeitgeschichte und Fotografie sowie moderner Bildbearbeitung befasst. Rolf Niebel

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Senioren

Seniorenbeirat-Infos liche. Besonders ältere Menschen fühlen sich verunsichert und verlangen nach entsprechenden Maßnahmen. Der Seniorenbeirat wird deshalb zu einer öffentlichen Veranstaltung mit der Polizei und der Leiterin des Ordnungsamtes einladen, wo es im besonderen um die Bedürfnisse und Verhaltensweisen für Senioren geht. • Die Förderung des Miteinander der Generationen sowie das solidarische Zusammenleben in der Gesellschaft. In zahlreichen Veranstaltungen der generationsübergreifenden Arbeit organisieren wir Begegnungen zwischen Schülern verschiedener Altersgruppen und Zeitzeugen bzw. Künstlern. Darüber hinaus werden von Senioren Schüler bei Hausaufgaben unterstützt, Schachzirkel geleitet bzw. die Hortbetreuung in der Förderschule mit ausgewählten Themen gestaltet. In einer Zeit des demografischen gesellschaftlichen Wandels wird im Demografiebericht des Landkreises vom Oktober 2010 die Schlussfolgerung gezogen, dass das Angebot für Kultur, Sport und Freizeit stärker an den wachsenden Bedürfnissen der Seniorinnen und Senioren zu orientieren ist. Die Umsetzung dieser Forderung lässt sich nur gemeinsam mit allen Generationen und den politisch Verantwortlichen realisieren. Deshalb führen wir dazu in den nächsten Wochen Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden der Gemeindevertretung, dem Bürgermeister und Vertretern der Verwaltung, um Bilanz über eingeleitete Veränderungen zu ziehen und künftige Aufgaben zu definieren. Für eine gemeinsame erfolgreiche Arbeit benötigen wir die breite Unterstützung aus dem Kreis der Senioren. Bitte, nutzen Sie die monatlichen Sprechstunden des Seniorenbeirates für Ihre Anliegen und Lösungsvorschläge. Dr. Herbert Franke

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Unter dem Motto der 18. Brandenburgischen Seniorenwoche „Sozial gesichert, aktiv leben – für alle Generationen“ vom 22. bis 29. Mai 2011 wird der Seniorenbeirat seinen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft der älteren Generation leisten und die generationsübergreifende Zusammenarbeit verstärkt fortsetzen. Unsere Arbeit und Zielstellung soll der demografischen Entwicklung und dem wachsenden Anteil älterer Menschen im Ort Rechnung tragen. In Kleinmachnow werden bereits 2020 über 25 Prozent der Einwohner älter als 65 Jahre sein. Wir setzen uns u. a. ein für: • Altersgerechten, bezahlbaren Wohnraum in einem seniorenfreundlichen Wohnumfeld, wodurch ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben der Senioren ermöglicht wird. Deshalb ist für uns die Realisierung des Projektes „Barrierefreies Wohnen mit Betreuungsangebot“, das in der Ortsmitte entstehen soll, von besonderer Bedeutung. Die Dringlichkeit dieses Vorhabens wird mit den derzeitig über 80 Anmeldungen mehr als deutlich. • Einen bedarfsgerechten Nahverkehr, der Mobilität und die Teilnahme am sozio-kulturellen Leben ermöglicht. Hierbei war unser Bemühen erfolgreich. Wir begrüßen deshalb das ab Dezember 2010 eingeführte Buskonzept für die Region Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf. Damit wird eine deutliche Verbesserung in den Anschlüssen und in der Linienführung erreicht. Wir rufen besonders die Senioren auf, das Angebot zu nutzen, um diese Pilotphase zu einer dauerhaften Lösung zu gestalten. • Sicherheit und Ordnung im täglichen Leben sowie den Schutz vor Kriminalität. Fast täglich erfahren wir durch die Presse über Autodiebstähle, Einbrüche bzw. Schäden durch randalierende Jugend-

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18. Brandenburgische Seniorenwoche Unter dem diesjährigen Motto „Sozial gesichert, aktiv leben – für alle Generationen“ findet vom 25. bis 29. Mai die 18. Brandenburgische Seniorenwoche statt. Eröffnet wird die Landesseniorenwoche vom Schirmherr Ministerpräsident Matthias Platzeck im Stadttheater Luckenwalde. In Kleinmachnow findet die Festveranstaltung im Rahmen der Woche am 25. Mai um 15 Uhr im Rathaussaal statt Der Seniorenbeirat vergibt die 140 Eintrittskarten anteilig an alle Vereine und Organisationen. Auch diesmal steht ein Bus zur Verfügung. Am 26. Mai fahren Interessierte um 14.45 Uhr vom Treffpunkt „Toni Stemmler“ in der Hohen Kiefer 41 und um 15 Uhr vom Getränkestützpunk Krusche, ebenfalls Hohe Kiefer, zum Südwestkirchhof. Dort findet eine Führung von der Friedhofskapelle statt. Die Leitung hat der Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V. inne. Für die Organisation zeichnet Manfred Klencz verantwortlich. Außerhalb der Festwoche werden Lesungen von Harald Kretzschmar und Prof. Huberrt Faensen stattfinden. Die Termine zu diesen Veranstaltungen werden in Absprache mit den Verantwortlichen bekanntgegeben. Manfred Klencz

Doris Nixdorff – ein Jahrhundertleben Auf stolze 101 Lebensjahre kann Doris Nixdorff in diesem Jahr zurückblicken. Ihren Geburtstag feierte Kleinmachnows älteste Einwohnerin am 19. April bei bester Gesundheit und auch noch voller Tatendrang. So werkelt sie noch immer gerne in ihrem großen Garten, der zum Haus gehört, das sie sich mit ihrer Tochter Heide teilt. Außerdem bereitet sie sich bereits auf den nächsten wichtigen Termin vor: Am 8. Mai um 11 Uhr wird im Rathaus Kleinmachnow eine Ausstellung eröffnet, die Einblick gibt in das vielfältige Werk der bildenden Künstlerin. Die „Retrospektive auf ein Jahrhundertleben“ zeigt Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken, die Doris Nixdorff im Laufe ihres langen Lebens zu Papier brachte. Nach einer Ausbildung im Kunstgewerbe studierte Doris Nixdorff an der Hochschule der Künste und wurde Kunsterzieherin. Von 1959 bis 1980 unterrichtete sie Kunst, Geographie, Politische Weltkunde und Kunstgeschichte an der Oberstufe der Rudolf Steiner Schule Berlin. Glückwünsche zum Geburtstag gab es natürlich auch von Bürgermeister Michael Grubert und Landrat Wolfgang Blasig, die sich beide begeistert zeigten von der Vitalität, der Schlagfertigkeit und dem Humor der 101-Jährigen, die 1910 in Steglitz geboren wurde, das damals noch zum Kreis Teltow gehörte. Nach Kleinmachnow zog sie mit ihren Eltern im Jahr 1928, doch verließ sie die Gemeinde 1952. Es zog sie aber wieder zurück in die alte Heimat, wenn auch erst ziemlich genau 50 Jahre später. 2002 wurde sie mit 88 Jahren wieder Kleinmachnowerin. PI GA Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr Vernissage im Foyer des Rathauses, Doris Nixdorff Retrospektive auf ein Jahrhundertleben Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken Eröffnung – Michael Grubert, Bürgermeister von Kleinmachnow Antje Schaade – Solo für Bratsche von Heiner Ruland Matthias Hellmann – Zur Einführung „Reise in imaginäre Bildräume“ und ein keltisches Märchen („Tam Lin“)

Kleinmachnower Zeitung 05 2011


Gesundheit

Stahnsdorf Weil unsere Kinder anders sind: 02.05., 19 Uhr; neue Interessenten bitte anmelden: (0 33 29) 61 23 25 Kleinmachnow Deutsche Rheuma-Liga e.V. AG Kleinmachnow/Stahnsdorf • Wassergymnastik, mittwochs, 11.30, 17 und 18 Uhr (04. und 18.05.); Wohnstift Augustinum, Erlenweg 72 • Trockengymnastik 14-tägig mittwochs 11.30, 12.30 und 18 Uhr; JFE, F.-Funke-Allee 106 a; Tel. (03 32 03) 2 48 33 Rolligruppe Teltow – Donnerstagstreff: 12.05., 14 Uhr, Rathaus Kleinmachnow, Adolf-GrimmeRing 10 Einzel-, Paar-, Familien- und Lebensberatung, dienstags, 9–11.30 Uhr, Kath. Kirchengemeinde, Hohe Kiefer 113, Anmeldung unter (03 32 03) 2 21 82 AWO-Treff, Förster-Funke-Allee 108, Tel. (03 32 03) 8 73 64 • Pflegende Angehörige/Angehörige von Alzheimer-Erkrankten: 18.05., 15.30 Uhr • Deutsche Rheuma Liga AG Klm./Stdf.: 13.05., 16 Uhr, „Biene als Gesundheitshelfer“, Referentin: Fr. Strehl Teltow Gesundheitszentrum Teltow, Potsdamer Str. 7–9, 6. Ebene: SHG Alkoholkranke/Medikamentenabhängige: freitags, 18 Uhr SHG Schlaganfall: 11.05., 14 Uhr (vorher (03329) 61 23 25 anrufen!) SHG Leben ohne Alkohol: mittwochs, 17.30 Uhr SHG Parkinson: Gesprächsgruppe 04.05.,15 Uhr, „Ernährungsberatung bei Parkinsonpatienten“, Referent Dr. D. Johanson-Emeritis SHG Tinnitus: 17.05., 16 Uhr

Frauentreff Düppel 2. Mai: Radtour zur Kirschblüte (Hanami), 10 Uhr Tiergehege; 9. Mai: 9.45 Uhr Bus 115, Fotoausstellung Martin-Gropius-Bau „wenn der Vorhang fällt“; 16. Mai: Allg. Treffen, 10 Uhr Rathaus; 23. Mai: Gymnastik, 10 Uhr Rathaus; 30. Mai: Radtour, 9.45 Uhr Teltow ehemals Reichelt, bzw. Bus 621 nach Ludwigsfelde 6. Juni: Allg. Treffen, 10 Uhr Rathaus;

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Kinderärzte

Manuelle Schmerztherapie

Bereitschaftsdienst: Montag–Freitag: 17–19 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage: 10–12 Uhr, Nach 19 Uhr: Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: (0 18 05) 5 82 22 31 30, im akuten Notfall: 112 02.05.–08.05.2011 Dipl.-Med. Grundig (0 33 28) 42 73 13

Dr. Peter Scholz physiotherapeutische Behandlung von schmerzhaften Veränderungen im Bewegungsapparat

Ginsterheide 8 c 14532 Kleinmachnow Tel.: (03 32 03) 8 41 57 Termine nach Vereinbarung + private Kassen

Triggerpunkt-Therapie

Selbsthilfegruppe

09.05.–15.05.2011 Dr. Block-Schmidt (03 32 03) 86 26 40 16.05.–22.05.2011 Dr. Schramm (0 33 29) 69 63 22 23.05.–29.05.2011 Frau Grit Thieme (0 33 28) 47 07 12

Apotheke 1.5. easyApotheke Teltow 2.5. Sonnen-Apotheke Teltow 3.5. Apotheke Kleinmachnow 4.5. Apotheke im Markt Teltow 5.5. Christophorus-A. Teltow 6.5. DocMorris Apotheke Teltow 7.5. Apotheke am Fuchsbau Klm. 8.5. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 9.5. Mühlendorf-Apoth. Teltow 10.5. August-Bebel-Apoth.Klm. 11.5. Stadt-Apotheke Teltow 12.5. A. am Rathausmarkt Klm. 13.5. Apotheke Stahnsdorf 14.5. easyApotheke Teltow 15.5. Sonnen-Apotheke Teltow 16.5. Apotheke Kleinmachnow 17.5. Apotheke im Markt Teltow 18.5. Christophorus-A. Teltow 19.5. DocMorris Apotheke Teltow 20.5. Apotheke am Fuchsbau Klm. 21.5. Bäke-Apotheke Stahnsdorf 22.5. Mühlendorf-Apoth. Teltow 23.5. August-Bebel-Apoth. Klm. 24.5. Stadt-Apotheke Teltow 25.5. A. am Rathausmarkt Klm. 26.5. Apotheke Stahnsdorf 27.5. easyApotheke Teltow 28.5. Sonnen-Apotheke Teltow 29.5. Apotheke Kleinmachnow 30.5. Apotheke im Markt Teltow 31.5. Christophorus-A. Teltow

Blutspendetermine Montag, 9. und 30. Mai, in der Zeit von 15 bis 19 Uhr: AOK, Potsdamer Straße 20 in Teltow; Informationen erhalten Sie unter (03 31) 2 84 60.

Praxis für Logopädie und Kommunikation Staatlich geprüfte Logopädin und Lehrerin Behandlung aller Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluckstörungen Lindenstraße 32 14532 Stahnsdorf Tel.: (0 33 29) 69 93 44 Fax: (0 33 29) 6 97 98 11

Förster-Funke-Allee 104 14532 Kleinmachnow Tel.: (03 32 03) 8 67 61/62 Fax: (03 32 03) 8 67 63

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Das Cafe „Medicus“ wird von Menschen mit Behinderung aus den Teltower Diakonischen Werkstätten betrieben. Gesundheitszentrum Teltow Potsdamer Straße 7/9 14513 Teltow • www.edbtl.de

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do von 8–15 Uhr Mi, Fr von 8–13 Uhr

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Querbeet

Woche der Sonne

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Unter dem Motto „Wer an die Zukunft denkt, setzt auf die Sonne“ findet in diesem Jahr vom 6. bis zum 15. Mai die 7. bundesweite Woche der Sonne statt. Auf über 2500 Veranstaltungen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Sonnenenergie und der umweltfreundlichen Elektromobilität informieren. Hausbesitzer, Initiativen und Fachfirmen laden ein. Organisiert wird die Woche der Sonne vom Bundesverband der Solarwirtschaft. Auch in Kleinmachnow gibt es in diesem Jahr zwei interessante Veranstaltungen. Los geht es am 8. Mai von 12 bis 15 Uhr im Meiereifeld 7 e. Besucher können vor Ort Informationen über Solarstrom und Solarwärme erhalten. Die Hausbesitzer betreiben seit vielen Jahren entsprechende Anlagen und geben ihre Erfahrungen aus erster Hand weiter. Zudem gibt es kostenloses Informationsmaterial und die Möglichkeit, umweltfreundliche Elektrofahrzeuge auszuprobieren, u.a. Elektrofahrräder, BikeBoards und Elektroautos. Bei entsprechendem Wetter gibt es gegen Unkostenbeitrag um die Mittagszeit frische Bratwurst und kühle Getränke. Am 9. Mai startet um 19 Uhr im Bürgersaal (Rathaus Kleinmachnow) das KlimaKino, der Eintritt ist frei (keine Altersbeschränkung). Auf der Großbildwand wird die preisgekrönte Dokumentation „Die 4. Revolution“ von Carl-A. Fechner gezeigt. J. Affeldt

Wie unvorhersehbar Feuerwehr doch sein kann Dass wir unsere Alarme nun wirklich nicht planen können, zeigte sich ganz besonders im Berichtsmonat März. Zumindest durchschnittlich rufen uns unsere „Piepser“ jeden 2. oder 3. Tag zum Einsatz. Aber mal ist auch eine ganze Woche lang und knapp länger alarmmäßig nichts los. Nur bei ergiebigen Regengüssen oder starken Regen nehmen schon mal die Einsätze innerhalb eines Tages zu. Im März war das anders, ganz ohne Wetterkapriolen gab es Tage, an denen wir mehrmals gerufen wurden. Paradebeispiel der 17. März: 1. Alarm um 07.59 Uhr: 3 km Ölspur aus defektem Linienbus galt es abzustreuen 2. Alarm um 14.01 Uhr: Tür-Notöffnung bei einer hilflosen Person in einem Gebäude. 3. Alarm um 16.57 Uhr: Tragehilfe für den Rettungsdienst bei überschwerer Person 4. Alarm um 19.39 Uhr: Vollbrand eines Kleintransporters auf der BAB 115

Freibaderöffnung

Wir laden ein zum Tag der offenen Tür am 15. Mai 2011, dem 35. Jahrestag der Eröffnung des Freibades. Der Förderverein zur Erhaltung des Freibades und die Gewog als Badbetreiber bieten ihren Gästen am 15. Mai ab 10 Uhr ein buntes Programm für Jung und Alt bis gegen 15 Uhr. Der Eintritt ist an diesem Tag für alle frei! Die Badesaison beginnt wie immer am 1. Mai. Hans-Peter Böttger Foto: Archiv

8. Frühlingsfest Einen anderen nicht ganz alltäglichen Einsatz erlebten wir aber bereits am Samstag, dem 5. März, abends um 21.26 Uhr. Unsere „Piepser“ riefen uns, um schnell für den Intensivtransporthubschrauber aus Berlin einen geeigneten Landeplatz zu suchen und fachgerecht auszuleuchten. Der fand sich auch schnell auf dem großen Parkplatz an der Rammrathbrücke direkt am Teltowkanal. Einsatzursache war hier ein Freizeitunfall, bei einer Einwohnerin Kleinmachnows hatte sich der Bademantel an einem Teelicht entzündet und stand binnen kürzester Zeit in Vollbrand. Die ältere Dame hatte also schwerste, großflächige Verbrennungen davongetragen, wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und dann schnellstmöglich mit dem Hubschrauber in die Verbrennungsklinik des Unfallkrankenhauses Berlin-Marzahn geflogen. Leider ist sie ihren schweren Verbrennungen nur wenig später erlegen. Zu insgesamt 19 Einsätzen wurden wir im März alarmiert: 1 brennender PKW (siehe Foto), 4 Kleinbrände, 4 ausgelöste Brandmeldeanlagen, 3 Ölspuren, 3 Tragehilfen, 3 Person in Not, 1 Ausleuchten Hubschrauberlandeplatz Weiterhin schreitet der Bau voran. Neue Wände sind entstanden. Die Bäder sind gefließt. Endlich ist die nagelneue Treppe eingebaut, nun braucht nicht mehr jeder neue Farbeimer mit dem Seil hoch gehieft werden, in das neue Obergeschoß, endlich. Im Sommer soll feierliche Einweihung sein. Und Sie, liebe Leser, dürfen sich schon auf den nächsten Tag der offenen Tür freuen und sich natürlich auch alles ansehen. In diesem Sinne, Sie Hören von uns. Text/Foto: Mario Grocholski, Gemeindewehrführer

Beim Frühlingsfest in der Teltower Altstadt am 29. Mai erwartet die Besucher zwischen 12 und 19 Uhr ein randvolles Bühnenprogramm. Für Live-Musik sorgen unter anderem Steve Horn und die Band „MUSIC & VOICE“ mit den größten Hits der 70er und 80er Jahre. Zudem gibt es ein buntes Marktreiben mit Traditionshandwerk und allerlei regionalen Spezialitäten. Auch eine Fahrt mit der KuhKutsche der Domäne Dahlem lohnt sich. Die kleinsten Besucher des Festes erwartet neben einem Bungee-Trampolin ein großformatiges tierisches Highlight. Die riesige Raupe, das Maskottchen der Stadt Teltow beim Bundeswettbewerb „Entente Florale – Unsere Stadt blüht auf“, wird sich auf dem Fest dank der Mithilfe vieler kleiner kreativer Hände verwandeln. PI

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Querbeet

Gottesdienste

Zurückgeblättert

Ev. Auferstehungskirchengemeinde

Kleinmachnow hat unendlich viel Energie – Auf dem Weg zur lokalen Energieversorgung (Teil 2) Ich gestehe, ich hab es auch schon getan. Ich habe Themen wiederholt, die im letzten Jahr und im Jahr davor und davor mit nahezu gleich bleibendem Inhalt immer wieder durch die Kleinmachnower Zeitung geprügelt wurden. Umso erstaunlicher, dass noch niemand den jeweils verantwortlichen Journalisten zur Strafe dafür die Tippfinger gebrochen hat. Wie ein roter Faden ziehen sie sich durch die Lenz-Ausgaben, die immer gleichen Artikel zu den immer gleichen Frühjahrsputz-Aktionen. Und dabei werden auch die immer gleichen Dinge im Wald gefunden, allem voran Autoreifen – vor zehn Jahren, genauso wie vor fünf Jahren oder vor dreien. Langweilt das in der Tat niemanden? Man braucht sich doch nur Jahr für Jahr die Mai-Ausgabe von 2001 vornehmen. Dann liest man die Texte auf den Seiten 15 und 17 und weiß genau, bis auf Nuancen hat sich nichts geändert. Mit erstaunlicher Kontinuität findet man ... Autoreifen. Mal im Ernst, wen interessiert das wirklich? „Oh schau mal Schatz, die haben tatsächlich schon wieder Autoreifen gefunden, beim Frühjahrsputz!“ In diesem Sinne erhebe ich die noch ungebrochenen Schwörefinger: Kein Frühjahrsputz in dieser Ausgabe, ich schwöre. Wer´s trotzdem lesen möchte: Mai-Ausgabe 2001, da steht´s. Rolf Niebel Kleinmachnower Zeitung 05 2011

Seit der Veröffentlichung der ersten Artikel zum Klimaschutz der Agendagruppe hat sich im Denken und Fühlen der Menschen in Bezug auf die Energiefragen vieles verändert. Die Ereignisse in Japan zeigen, dass ein Umbau der Energieversorgung drängender denn je ist. Mit diesem Beitrag möchten wir den Blick auf einen für Kleinmachnow scheinbar undenkbaren Energieträger werfen: die Wasserkraft.

Foto: C. Heinze

Strom aus Wasserkraft Die aktive Nutzung der Wasserkraft hat in Deutschland Geschichte. Heute gewinnen wir 3,5 Prozent des verbrauchten Stromes aus Wasserkraft und vermeiden dadurch Jahr für Jahr über 22 Millionen Tonnen CO2. In den letzten Jahren hat die Reaktivierung und Modernisierung von kleinen und mittleren Wasserkraftanlagen an Bedeutung gewonnen – auch in Brandenburg. So wurden im letzten Jahrzehnt über 24 Wasserkraftanlagen in der Mark gefördert. Und auch in Kleinmachnow steht Wasserkraft zur Verfügung und zwar am Teltowkanal. Dieser weist bei einer Fallhöhe von 2,74 Metern einen Durchfluß von 10 bis 15 Kubikcentimetern pro Sekunde auf. Wo ließe sich dieser besser nutzen als an der Schleuse Kleinmachnow? Eine solche Turbine könnte dort zwischen Mittel- und

Südkammer eingebaut und betrieben werden. Neue Entwicklungen erlauben eine fast unsichtbare Integration modernster Technik in die vorhandene Architektur. Nur, die Schleuse gehört nicht Kleinmachnow, sondern dem Wasser- und Schifffahrtsamt. Erste Berechnungen von Mike Friedrich haben gezeigt, dass das Potential zur Stromerzeugung für 300 Haushalte ausreichen würde. Kleinmachnow steckt voller Energie – wir müssen sie nur nutzen! Wenn Sie mehr wissen möchten, dann besuchen Sie die 2. Kommunale Klimakonferenz am 18. Juni, ab 10 Uhr im und um das Rathaus Kleinmachnow. Mehr unter www. k limakonferenz-k leinmachnow.de. J. Affeld Lokale Agenda 21 Kleinmachnow, AG Klimaschutz

1. Mai: 10.30 Uhr Auferstehungskirche, Taufen, Pfr. Möllering; 6. Mai: 19 Uhr Dorfkirche, Pfrn. Rosenthal, Diakon M. Bindemann; 7. Mai: 10 Uhr Dorfkirche, Konfirmation, Pfrn. Rosenthal, Diakon M. Bindemann, 12 Uhr, Konfirmation, Pfrn. Rosenthal, Diakon M. Bindemann, 14 Uhr, Konfirmation, Pfrn. Rosenthal, Diakon M. Bindemann, 19 Uhr, Abendmahl und Konfirmation, Pfrn. Rosenthal, Diakon M. Bindemann; 8. Mai: 9.30 Uhr Augustinum, Pfr. Möllering, 10 Uhr, Dorfkirche, Konfirmation, Pfrn. Rosenthal, Diakon M. Bindemann, 12 Uhr, Konfirmation, Pfrn. Rosenthal, Diakon M. Bindemann; 15. Mai: 10.30 Uhr, Auferstehungskirche, Abendmahl, Pfr. Duschka; 22. Mai: 9.30 Uhr, Augustinum, Pfr. Möllering, 10.30 Uhr, mit Kinderchor, Pfrn. Rosenthal; 29. Mai: 10.30 Uhr, Auferstehungskirche, Pfr. Heichen

Kath. Pfarrgemeinde Ss. Eucharistia Klm. So.: 10.30 Uhr, Mi.: 8.30 Uhr, Do.: 18.30 Uhr (18 Uhr Rosenkranzgebet), Sa.: 18 Uhr (Vorabendmesse) Paul-GerhardtGemeinde der ELFK Gottesdienst: sonntags 10 Uhr Kinderkreis „Dschungelvesper“: Mi, 16 Uhr, Bibelabend: Do, 19 Uhr, Forum Kirche: jeweils 18 Uhr vor dem Bibelabend am Donnerstag (Gesprächs- und Diskussionsrunde), Missionskreis: jeweils 18 Uhr vor dem Bibelabend am Donnerstag, Jugendstunde: jeden 2. Freitag im Monat, 19 Uhr, Gesprächskreis: jeden 4. Freitag im Monat, 20 Uhr, Chorstunden für Sänger donnerstags nach dem Bibelabend und für Bläser dienstags um 16.30 Uhr

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Sport

Tabellen mit Stand nach dem 24. Spieltag (16./17.04.2011) Landesklasse, Staffel Mitte: 1. RSV Eintracht T. 23 62:14 61 2. VfB Trebbin 24 59:25 56 3. VfB Herzberg 22 80:32 53 4. Union Bestensee 23 54:29 44 5. SV Babelsberg 03 24 53:38 39 6. Teltower FV 1913 24 60:48 39 . . 14. TSV Treuenbr. 22 34:49 16 15. Ruhlsdorfer BSC 23 27:74 14 16. TSV E. Dahme 23 24:75 7 Kreisliga Havelland-Mitte: 1. FSV Babelsberg 74 22 72:14 58 2. SG Saarmund 23 78:24 58 3. SG Bornim 24 71:38 55 4. G.-W. Brieselang 22 62:42 42 5. Werderaner FC II 23 44:42 37 . . 11. Ruhlsdorf 1893 22 30:43 24 . . 15. ESV Lok Elstal 23 29:48 20 16. RSV Eintr. T. II 24 37:78 17 2. Kreisklasse: 1. ESV Lok Seddin 22 80:19 61 2. VfL Nauen II 22 64:31 48 3. Germania 90 B. 22 57:45 38 . . 6. Bl.-W. Gr. Behnitz 23 54:47 34 7. Teltower FV II 23 57:56 35 8. Werderaner FC 23 45:41 31 . . 13. Eintr. Friesack II 22 38:53 22 14. RSV Eintr. T. III 23 41:57 22 15. Falkensee 08 23 43:61 21 16. SG Golm/T. II 22 36:60 19 3. Kreisklasse, Staffel B: 1. Seeburger SV 21103:14 61 2. SG Michendorf III 21 90:22 51 3. SG Schenkenhorst 19 73:31 43 4. Ein. Potsdam W. I 20 74:36 38 . . 8. SG Saarmund 18 38:43 22 9. SV Ruhlsd. 1893 II 19 39:52 22 . . 12. SV Ferch II 18 31:65 15 13. Ketzin/Falkenr.II 20 19:78 8 14. Kienberger SV II 19 22:83 7

Mit Spannung zum Endspurt Fußballer der Region vor dem Saisonfinale

A. Puhl (re) hatte gegen Werder III alles im Griff, hier im Hinspiel. Foto: Lukas Die Fußballsaison 2010/11 neigt sich dem Ende entgegen. Im Mai reifen die Entscheidungen; bis Mitte Juni werden sie endgültig gefallen sein. In allen Spielklassen ist seit einiger Zeit das Bestreben erkennbar, Versäumtes nachzuholen oder Erkämpftes zu verteidigen. Die vergangenen Wochen zeigten bis hinunter in den Kreisfußball, dass es ans Eingemachte geht. Auch der Tabellenführer der Landesklasse Mitte, RSV Eintracht Teltow, bekommt nun Druck zu spüren. Nach den ersten beiden Saisonniederlagen droht der Vorsprung der bis zum 20. Spieltag noch unbesiegten Stahnsdorfer plötzlich zu schmelzen. Sie galten eigentlich schon als sichere Aufsteiger, doch nach einer 0:2-Heimniederlage gegen Bestensee und einer folgenden 0:3-Pleite im mit Spannung erwarteten Derby beim Teltower FV wittern die

Verfolger plötzlich ihre Chance. Und die Eintracht hat Probleme, weil gerade in dieser finalen Zeit eine Verletzungsmisere die Männer von der Heinrich-Zille-Straße heimsucht. Im Gegensatz dazu steht der Lokalrivale vor einem ruhigen Saisonende. Beim TFV 1913 hatte man sich vorab einen ordentlichen Mittelfeldplatz auf die Fahnen geschrieben, und diesen scheinen die Männer um die Brüder Ingo und Edgar Hecht auch sicher anzusteuern. Der 3:0-Derby-Sieg vor rund 450 Zuschauern an der Jahnstraße war daher fraglos der Höhepunkt dieser Spielzeit. In der Kreisliga könnte auf die Fans unserer Region hingegen noch ein spannendes Finale mit purem Abstiegskampf zukommen. Der Aufsteiger SV Ruhlsdorf 1893 punktet sich derzeit mühsam wie ein Eichhörnchen

zum Klassenerhalt. Allerdings konnten sich die Ruhlsdorfer bislang nicht entscheidend ins Mittelfeld der Tabelle absetzen, wobei die halbe Liga noch Sorgen hat. Düsterer sind da die Aussichten beim RSV Eintracht Teltow II. Aber die Eintracht-Zweite hat zu kämpfen gelernt und nun in der Rückrunde auch Siege eingefahren. Es könnte noch nicht zu spät sein, um den Sprung an das rettende Ufer zu schaffen. Mit dem 4:3-Sieg in Werder wurde der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen hergestellt. In der 2. Kreisklasse macht der RSV Eintracht Teltow III derzeit ähnliche Erfahrungen. Die jüngsten drei Siege in Folge gegen Paulinenaue (3:1), Glindow II (6:1) und in Werder (3:2) zeigen, dass es erst keiner so dramatischen Lage bedurft hätte, wenn man rechtzeitig mit dem Punkten begonnen hätte. Da ist der Teltower FV II derzeit doch etwas besser dran. Nach dem Winter gelangen in Glindow (4:3) und gegen Werder III (5:1) bislang zwar nur zwei Siege. Doch Punkte aus den Spielen gegen Groß Behnitz (2:2), Friesack II (1:1) und in Falkensee (1:1) kommen hinzu, und man hatte im Herbst eben auch schon vorgesorgt. So dürfen sich die Teltower acht Runden vor Schluss beim ausstehenden Restprogramm mit sechs Heimspielen in der Tabelle eher nach oben orientieren. So oder so – Spannung ist für die kommenden Wochen vorprogrammiert. Volk.

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Sport

Große Sternfahrt. Auch dieses Jahr führt die Route der Großen Fahrrad-Sternfahrt am Sonntag, dem 5. Juni, aus Steglitz kommend über die Lichterfelder Allee in Teltow. Wieder ist der Ruhlsdorfer Platz der offizielle Teltower Treffpunkt. Von dort soll es um ca. 11.20 Uhr weitergehen in Richtung Kleinmachnow, S-Bhf. Zehlendorf und auf der AVUS in das Berliner Zentrum. Gegen 14 Uhr wird der Große Stern erreicht.

STERNFAHRT 2011 Freie Fahrt für freie Räder! Bhf. Birkenwerder 9:30

Bhf. Wandlitzsee 9:00

S-Bhf. Hermsdorf 10:15

S-Bhf. Bergfelde 9:45

Bhf. Oranienburg 9:00

S-Bhf. Frohnau 10:00

Bhf. Nauen 9:00

S-Bhf. Wilhelmsruh 10:55

Bhf. Wittenau 10:30

U-Bhf. Osloer Str. 11:15 S-Bhf. Tegel 10:30

Bhf. Brieselang 9:45 S-Bhf. Heiligensee 10:10

Bhf. Albrechtshof 10:50

Bhf. Jungfernheide 10:30 ou

te

(6 k

de

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Bhf. Hennigsdorf 10:20

Bhf. Staaken 11:00

Bhf. Wedding 11:00 U-Bhf. Turmstr. 10:45

U-Bhf. Rohrdamm 11:10

K in

Bhf. Falkensee 10:30

GROSSER STERN

Brandenburg (Havel) Hbf. 7:00

U-Bhf. Neu-Westend 11:35

S AV U

Potsdam Hbf. 11:30

S-Bhf. Babelsberg 11:40

Bhf. PotsdamRehbrücke 11:15

SÜ D R

ING

S-Bhf. Ahrensfelde 11:00 S-Bhf. RaoulWallenberg-Str. 11:10

Kleinmachnow Th.-Müntzer-Damm/ Zehlendorfer Damm 11:40

Bhf. Lichtenberg 11:55 S-Bhf. Spindlersfeld 11:45

S-Bhf. Ostkreuz 12:10

FEZ Wuhlheide S-Bhf. Baum- 11:50 schulenweg 12:20

U-Bhf. Alt-Mariendorf 12:10 U-Bhf. AltTempelhof S-Bhf. 11:45 Lichtenrade 11:40 Bhf. Lichterfelde Ost 10:55

Teltow Ruhlsdorfer Platz 11:20

Bhf. Ludwigsfelde 10:15 Berlin

Altlandsberg Marktplatz 9:30

S-Bhf. Mahlsdorf U-Bhf. Hellers- 10:45 dorf 11:05 Bhf. StrausS-Bhf. berg 8:30 Springpfuhl 11:30

U-Bhf. Kottbusser Tor 12:10

S-Bhf. Lankwitz 10:45

S-Bhf. Zehlendorf 12:00

Bhf. Werder 10:00

Ostbahnhof 12:00

U-Bhf. Hermannplatz 12:20 U-Bhf. Grenzallee 12:40

100

U-Bhf. Rathaus Steglitz 10:30

Bhf. Hohenschönhausen 11:15 S-Bhf. Landsberger Allee 11:45

11:00 - 19:00 Uhr

Bhf. Zoo 13:35

U-Bhf. Bundesplatz 10:15

Bhf. Wannsee 12:20

Bhf. Alexanderplatz 11:55

UMWELTFESTIVAL

S-Bhf. Pichels115 berg 11:50

S-Bhf. Stresow 11:30

Bhf. Pankow 11:25

U-Bhf. Moritzplatz 12:05

S-Bhf. Messe Nord/ ICC 13:20

Bhf. Biesenthal 9:15 Bhf. Bernau 10:10

S-Bhf. Prenzlauer Allee 11:40

) m/h S+U-Bhf. Jannowitzbrücke 12:30

14:00

Bhf. Spandau 11:20

Bhf. Eberswalde 8:00

Bhf. Basdorf 9:25 S-Bhf. Buch 10:20

S-Bhf. Bornholmer Str. 11:25

U-Bhf. Rudow 12:10

Bhf. Blankenfelde 11:05

S-Bhf. Grünau 11:40

S-Bhf. Friedrichshagen 11:15

Bhf. Erkner 10:30

Bhf. Fürstenwalde 8:45

Schach matt Auf Initiative der Steinweg-Schule finden am 28. Mai die 2. Kleinmachnower Schülermeisterschaften im Schach-Einzel statt. Ziel ist es, nach einem erfolgreichen 1. Turnier in 2010, das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Schach mittels einer Turnierveranstaltung weiter zu stärken und der Öffentlichkeit einen Einblick in die AG-Arbeit der Schulen zu geben. Veranstalter ist auch in diesem Jahr die Gemeinde Kleinmachnow. Die schachliche Ausrichtung des Turniers übernimmt dankenswerter Weise der Zehlendorfer Schachverein Königsjäger Süd-West e.V. Alle Kleinmachnower Schulen sind aufgerufen, das Vorhaben zu unterstützen. Schülerinnen und Schüler bis zur 6. Klasse können teilnehmen. Beginn ist um 9.30 Uhr im Bürgersaal im Rathaus Kleinmachnow, Adolf-Grimme-Ring 10, registrieren kann man sich aber schon ab 9 Uhr. Voraussichtliches Ende ist gegen 15 Uhr. Kosten entstehen den Teilnehmern keine. Fragen richten Sie bitte an Herrn Wuttke unter (03 32 03) 2 45 90 oder Herrn Templin unter (03 32 03) 7 74 74. Anmeldungen richten Sie bitte bis 15. Mai über die Schulen oder per E-Mail an kultur@kleinmachnow.de. Einzelnachmeldungen sind bis 28. Mai, 9 Uhr, möglich. Die Aufsichtspflicht für die teilnehmenden Kinder liegt bei den Erziehungsberechtigten – die Kinder nehmen auf eigene Gefahr teil. PI

Yes, we can !!!

Rennradroute (25 km/h) Frankfurt (Oder) 6:45 S-Bhf. Zeuthen 11:00

Bhf. Zossen 10:00

Bhf. Königs Wusterhausen 10:30

Vorläufige Routenführung, aktuelle Informationen unter www.adfc-berlin.de

SONNTAG, 5. JUNI Die Teilnahme an der Sternfahrt steht jedermann frei. Die Fahrgeschwindigkeit ist für einen Durchschnitt von nur 13 km/h kalkuliert. Die Straßen, inkl. Avus, werden von der Polizei für den Kfz-Verkehr gesperrt. Die endgültigen, von den Behörden genehmigten genauen Details der Abfahrtszeiten und Routenführung, sind spätestens in den Tagen vor der Sternfahrt auf www.adfc-berlin.de zu finden oder betreffs der Region beim hiesigen ADFC unter teltow@adfc.de oder (0 33 28) 35 11 60 abrufbar. PM

Tja, Sportlehrer haben ja manchmal komische Ideen! Den Weltrekord im Marathon unterbieten – 42,195 km in einer Zeit unter 2 Stunden 3 Minuten und 59 Sekunden – und das durch Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Grundschule in Teltow. Im letzten Sommer kam uns diese Idee und der große Trödelmarkt des Fördervereins unserer Schule schien der geeignete Rahmen zu sein. Es wurde trainiert, geplant und organisiert. Am 9. April standen dann 46 freiwillige, hochmotivierte Sportlerinnen und Sportler zum Start bereit. Gelaufen wurde in einer Pendelstaffel mit einer Laufstrecke von 42,195 Meter je Sprint. Diese doch scheinbar kurze Distanz mussten die Läufer unglaubliche 1000-mal zurücklegen. Nach dem ersten Block von 100 Läufen lagen die Sportler um knapp 30 Sekunden hinter der offiziellen Weltbestzeit von Haile Gebrselassie zurück. Doch sie trotzten dem Wind und liefen sich mehr und mehr ein, wurden schneller und schneller und nach 02:02:14 endete der 1000´ste Sprint. “Wir haben es geschafft!“, halte es quer über den Schulhof in der John-Schehr-Straße, wo sich Läuferinnen und Läufer erschöpft aber glücklich in die Arme fielen. Wie lang ein Marathon sein kann, weiß jetzt jeder Teilnehmer ganz genau und dass eine Gruppenleistung mehr zählt als die Leistung von Einzelnen. Stephan Hintze

Weitere regionale Sportveranstaltungen, Kulturtipps und Veranstaltungen für alle Altersgruppen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Veranstaltungsmagazins der Tourist Information Teltow „TIPPS & TERMINE“

Ein Verein sagt Danke. Was wäre ein Verein wie der Teltower FV 1913 ohne seine vielen ehrenamtlichen Helfer. Es ginge nicht viel. Stellvertretend für alle, die sich Woche für Woche mit großem persönlichen Engagement für den Verein einsetzen, möchte ich hiermit Einen besonders hervorheben. Einer, der sich selber nie in den Vordergrund drängt, ohne den der Verein aber ganz schön alt aussehen würde: Günter Dubielzig. Sei es bei Heimspielen, bei denen er schon viele Jahre im „Pilz“ den Ausschank übernimmt und dabei auch nicht davor zurückschreckt, unterstützt durch sein Team, manchmal auch durch seine Frau, den ganzen „Kram“ zum John-ScheerPlatz zu fahren und dort die gastronomische Betreuung zu organisieren. Oder wenn es darum geht, im Vereinsheim bei den regelmäßigen Treffen der „Alten“ im Hintergrund für Ordnung zu sorgen. Ebenso ist er immer Ansprechpartner für viele Dinge des täglichen Lebens, die in einem Fussballverein anfallen. Günter hat immer einen Rat. Wir alle hoffen, dass uns Günter noch lange erhalten bleibt und wünschen ihm dafür weiterhin viel Gesundheit und Kraft. Danke Günter! J.R.

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Regeln zur Riester-Rente Am 26. Januar 2001 setzte der damalige Bundesarbeitsminister Walter Riester die staatlich geförderte private Altersvorsorge im Bundestag durch. Danach belohnt der Staat diejenigen, die für das Alter etwas zur Seite legen mit Zulagen. Das Verfahren ist recht kompliziert – alleine bei Vertragsabschluss sind neun Unterschriften vom Sparer fällig. ARAG-Experten fassen zusammen, was noch wichtig ist, damit es keine unliebsamen Überraschungen gibt und Vater Staat seine Zulagen eventuell sogar zurück fordert.

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Zulagen • bekommt, wer mindestens vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens inkl. Zulagen – maximal jedoch 2 100 Euro – in ein Altersvorsorge-Produkt einzahlt. Liegt der Betrag darunter, wird die Zulage dementsprechend gekürzt. • Die Grundzulage beträgt 154 Euro pro Jahr; für jedes Kind, das nach 2008 geboren wurde, gibt es 300 Euro zusätzlich. Für ältere Kinder liegt der Betrag bei 185 Euro. • Die Zulage für Kinder bekommt der Elternteil, der auch das Kindergeld bezieht. Kein Kindergeld bedeutet auch keine Riester-Zulage für das entsprechende Kind! Antrag • wird über den Produktanbieter gestellt, der diesen an die Zentrale Zulagestelle für Altersvermögen (ZfA) vermittelt. • Die Behörde überweist den errechneten Betrag direkt an den Produktanbieter. • Seit 2005 gibt es auch sogenannte Dauerzulagenanträge. Mit ihnen müssen die Versicherten nicht jedes Jahr wieder erneut ihr Einkommen angeben, sondern die Informationen werden von dem Rentenversicherungsträgern angefordert. • Für Beamte wird die Besoldung von der Besoldungsstelle übermittelt. Die Kontrolle • ob die Förderung zu recht gewährt wurde, kann frühestens zwei Jahre nach Ablauf des Beitragsjahres erfolgen.

• Solange haben Riester-Sparer die Möglichkeit, Zulagen auch rückwirkend zu beantragen. • Ergibt das Kontrollverfahren Fehler, fordert die ZfA die Zulagen ganz oder teilweise zurück. Grund für eine Rückforderung • ist z.B. die Angabe eines zu geringen Einkommens und damit die Leistung eines zu geringen Eigenanteils. • zulange gewährte Kinderzulagen, nach dem Wegfall des Kindergeldes. • ist z.B. auch ein Verlust der Anspruchsberechtigung, z.B. wenn man sich selbstständig macht. • kann auch ein Kind sein. Denn nicht rentenversicherungspflichtige Frauen erhalten die Zulagen ohne selbst einen Beitrag zu leisten. Kommt ein Baby, wechseln sie automatisch in die gesetzliche Rentenversicherung und müssen einen Mindestbeitrag leisten. • ist auch die vorzeitige Beendigung des Riester-Vertrags. In diesem Fall verliert der Sparer sogar rückwirkend alle schon geleisteten Zulagen und Steuervorteile. Fazit ARAG-Experten weisen ausdrücklich darauf hin, dass allein der Versicherte dafür zuständig ist, die Änderungen seiner Lebensumstände seinem Produktanbieter mitzuteilen. Dieser informiert dann die ZfA. Meist verschicken die Anbieter einmal im Jahr ein Formular mit dem Hinweis, Änderungen anzugeben. Dies sollten RiesterSparer im eigenen Interesse also dringend beherzigen. ARAG Kleinmachnower Zeitung 05 2011


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Heimatgeschichten

Adolf Sommerfeld wäre 125 geworden Bürgerhaussiedlung und Häuser für Arbeitslose im Grünen Schweiz, wo er zunächst lebte, aus der Gesellschaft ausgeschlossen und als Unperson gebrandmarkt geblieben. Nach seiner Emigration über Palästina nach England nahm er den Namen Andrew Sommerfield an. Er kehrte nach dem Krieg zeitweilig nach Deutschland zurück und wirkte ab 1952 als Bauunternehmer auch in Berlin weiter. Da sein Haus im Krieg zerstört worden war und die Stadt Berlin zunächst mehr mit Wiederaufbau und Reparatur und weniger mit Siedlungsneubau beschäftigt war, fand er in der Waldstadt Karlsruhe ein größeres Projekt für seine Haus und Heim Wohungsbau-AG. Noch in seinem 77. Lebensjahr startete der Unternehmer in Berlin Wannsee ein Großprojekt mit 70 Wohnungen. Für seine Verdienste wurde dort 1966 der Sommerfieldring nach ihm benannt. Er starb am 18. Februar 1964 in der Schweiz, wo er auch begraben ist.

Keiner konnte ahnen, dass aus dem kleinen Jungen, der vor 125 Jahren am 4. Mai 1886 in Kolmar, dem polnischen Chodziez geboren wurde, einmal ein so bedeutender Mann für die Stadtentwicklung Berlins und für die Bürgerhaussiedlung in Kleinmachnow werden sollte. Gerade wegen seines starken sozialen und sozialdemokratischen Engagements haben die Nazis ihn, den umtriebigen jüdischen Unternehmer und „Netzwerker“ bereits wenige Wochen nach ihrer Machtübernahme durch einen inszenierten Anschlag auf sein Haus in der Limonenstraße am 31.3.1933 zur Flucht aus Deutschland gezwungen. Die ihm von den Nazis auferlegte Reichsfluchtsteuer über 800 000 Reichsmark, deretwegen er steckbrieflich gesucht wurde, hat er nach langen Verhandlungen bereinigt und bezahlt, denn sonst wäre er in Frankreich und in der

Impressum

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Kleinmachnower Zeitung – Unabhängige Monatszeitschrift für die Gemeinde Kleinmachnow Verlag: Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH, Potsdamer Straße 57, 14513 Teltow, Tel.: (0 33 28) 31 64 50, Fax: (0 33 28) 31 64 72, www.teltower-stadtblatt.de; Herausgeber: Andreas Gröschl

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, nach der Volksschule, wurde Adolf Sommerfeld zur Zimmermannslehre nach Rixdorf, damals noch bei Berlin, geschickt. 1907 machte er nach vier Studiensemestern seinen Abschluss als Bauwerksmeister, was soviel heißt, dass er alle Gewerke des Bauens erlernt hatte und sich für das rationelle Bauen interessierte. Ja, es war wohl sein Stolz und sein stetes Bemühen, das Häuserbauen weitestgehend zu rationalisieren und zu mechanisieren, wofür er auch eine Reihe von Patenten anmeldete. Mit 24 Jahren gründete Sommerfeld seine eigene Firma, nachdem er mehre Jahre als Polier auf dem Bau gearbeitet hatte. In dieser Zeit um 1910 gab es einen großen städtebaulichen Wettbewerb zur Entwicklung der Metropolregion Berlin und aus diesen Planungen heraus begann die Erschließung immer weiterer Gebiete zwischen Berlin und Potsdam. Erster Weltkrieg, Inflation und die Wirtschaftskrise um 1930 bremsten diese Entwicklung kurzzeitig und führten zu manchen Rückschlägen. Doch Sommerfelds breit gestaffeltes Unternehmen war so aufgestellt, dass man in Krisenzeiten sogar Häuser im Grünen für Erwerbslose zu bauen plante. Seine Schaf-

Verantwortlicher Redakteur: Rolf Niebel Redaktion: Cornelia Schimpf, Beate Richter, Stephanie Oehme, Anett Kirchner Tel.: (0 33 28) 31 64 - 68, Fax: - 76, E-Mail: redaktion@kleinmachnower-zeitung.de Grafik, Layout, Titel: Yvonne Strauer Titelfotos: Archiv, Biomalz Gewerbehof, Privatsammlung, Röhnert Anzeigen: Rita Freimund, Tel.: (0 33 28) 31 64 - 50, Fax: - 72, E-Mail: rita_freimund@stadtblatt-online.de

fenszeit fiel in Epochen rasanten Wirtschaftswachstums, aber auch tiefgreifender wirtschaftlicher Rezession. Und so ist auch das Entstehen der Bürgerhaussiedlung in Kleinmachnow nach 1932 eher eine Notlösung als das unternehmerische Ziel gewesen. Denn bereits 1927 hatte Sommerfeld von Dietloff von Hake die 100 ha große Fläche zwischen Steinweg und Hohe Kiefer bzw. Spandauer Weg (Karl-Marx-Straße) gekauft, die nun entwickelt wurden. Die Ideen von Bauhaus-Architekt Walter Gropius, mit dem Sommerfeld befreundet war, wurden verworfen, da die potenziellen Siedler eher ein traditionelles Ambiente bevorzugten. So hat sein Architekt Alfred Schild die Pläne so überarbeitet, dass eine von kurzen Sichtachsen und kleinen Grünflächen geprägte Siedlung entstand, die keinen Typenbaueindruck hinterließ, da die Baulinien versetzt angelegt wurden und die Giebelverschalung, der Putz und die Aufteilung der Räume im Inneren in einem guten Maße variierten, was man ja heute noch vorfinden kann. Um 1988 haben seine Erben die Geschäftsanteile verkauft. Heute nehmen wir Sommerfeld als eine interessante und wichtige Episode in Kleinmachnows Entwicklung wahr. Die Gemeindevertretung hat deshalb auch eine Erhaltungssatzung für das Gebiet beschlossen. Der Heimatverein wird am 4. Mai um 10 Uhr am Gedenkstein für Sommerfeld, An der Stammbahn/Meisenbusch in Kleinmachnow zusammen mit dem Bürgermeister ein ehrendes Gebinde niederlegen. Soeben ist ein neues Buch über das spannende Leben Adolf Sommerfelds erschienen: „Adolf Sommerfeld/Andrew Sommerfield. Bauen für Berlin 1910–1970“. Die Autorin Dr. Celina Kress wird am 31. Mai 2011 um 19.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Kleinmachnow mit einem Lichtbildvortrag ausführlich darüber berichten. Dr. Axel Mueller, Foto: Privatbesitz

Druck: Druckerei Grabow Zur Zeit gilt die Anzeigenliste 01/11 und die Kleinanzeigenliste Nr. 03/11. Für unaufgeforderte Zuschriften, Bilder und Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Copyright und Copyrightnachweis für alle Beiträge bei der Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse GmbH. Bei Nichtlieferung ohne Verschulden des Verlages oder in Fällen höherer Gewalt und Streiks kein Entschädigungsanspruch.

Abonnement: für Ortsansässige 12,00 Euro, für Auswärtige 24,00 Euro (inkl. Porto). Die Abonnementgebühren sind im Voraus fällig. Termine für den Juni Redaktionsschluss: 16.05.2011 Anzeigenschluss: 17.05.2011

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