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Stadt·Natur „Kanali von Rübenrauch“ begrüSSt sie recht herzlich

Das von der Stadt Teltow eigens für den Wettbewerb erarbeitete Motto „Verwandlung beflügelt“ wurde mittels Maskottchen bildhaft dargestellt. Um dies zu realisieren, wurde eine überdimensionale Figur entwickelt. Die Metamorphose unseres Maskottchens namens „Kanali von Rübenrauch“, das sich nunmehr von einer Raupe in einen schönen Schmetterling verwandelt hat, diente vorrangig der öffentlichen Wahrnehmung. Die Bürgerinnen und Bürger sollten auf diesem Wege beflügelt werden, ein Teil der Verwandlung Teltows zu werden und an dieser mitzuwirken. „Kanali von Rübenrauch“ wurde im Rahmen des Frühlingsfestes am 29. Mai 2011 im wahrsten Sinne des Wortes „beflügelt“. Mithilfe zahlreicher Kinderhände der Jugendkunstschule und des Künstlers Hans-Jürgen Brauer wurde „Kanali von Rübenrauch“ mit vielen bunten Blumen verziert und durch das Anstecken der Flügel in einen bunten Schmetterling verwandelt. Der adlige Name „Kanali von Rübenrauch“ stammt ebenfalls von Kindern. Er wurde von der Kita Käferland im Zuge eines kreativen Namenswettbewerbes vorgeschlagen und birgt drei wesentliche Merkmale der Stadt Teltow in sich: den „Teltowkanal“, das „Teltower Rübchen“ und den „Landrat Ernst-von-Stubenrauch“. Das Maskottchen nebst Slogan „Verwandlung beflügelt“ ist das Herzstück und somit die kreative Leitidee des Kommunikationskonzeptes, welches die Stadt Teltow als Grundlage für den Bundeswettbewerb „Unsere

Stadt blüht auf“ erarbeitet hat.


entente Florale·Teltow Bereisungsroute · 13. Juli 2011 1. Bürgerhaus – Ritterstraße 10 Kurze Vorstellung, theoretische Einführung 2. Altstadt/Marktplatz Beflaggung Rathaus mit Teltows Logo für den Wettbewerb, Maskottchen, Blumenampeln, Baumscheibenbepflanzung, Maibaum, Sankt Andreaskirche 3.

Sitzterrassen am Teltowkanal Erläuterung der Projektrealisierung durch Fachleute

4 . Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin Besuch des Kräutergartens und des angrenzenden Naturlehrpfades der Agenda in Verbindung mit einem kleinen Imbiss 5. Kirschblütenallee Visualisierung der Blütezeit mithilfe einer Leinwand 6 . Jugendtreff Teltow Besichtigung des angelegten Teiches und der neu geschaffenen Pflanzbeete, kurze Erläuterung zu dem neu errichteten Kinderspielplatz an der Schönower Straße

7. Mühlendorf Besuch des Areals Mühlendorf mit Mühlendorfteich

8. August-Mattausch-Park Allgemeine Erläuterungen zum Park, Vorstellung des Projektes „Erinnerungsstätte für August-Mattausch“ 9 . Fläche Potsdamer Straße /Elbestraße Besichtigung des durch die Lankwitzer Werkstätten umgestalteten Areals 1 0. A Hamburger Platz Besichtigung des umgestalteten Stromhäuschens, Vorstellung des im Rahmen eines Schulprojektes entstandenen Kunstobjektes zum Streikgeschehen am 17.06.1953 1 0. B Liebigplatz Präsentation des umgestalteten Kreuzungsbereiches 1 1 . Ruhlsdorf Dokumentation der Nutzung des Erlebnisraumes Wald und Röthepfuhl mittels Schauwand, Thematisierung des „Teltower Rübchens“ und der Tätigkeit eines Imkers, Pressegespräch und Mittagessen in Hammers Landhotel


Stadt·Natur TReffpunkt im Bürgerhaus·Ritterstr. 10

1.

Hinsichtlich des Schutzes und der Entwicklung der Grünbereiche wurden in der Stadt Teltow sukzessive seit 1990 gemeinsam mit Bürgern und politischen Mandatsträgern sowie in enger Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden verschiedenste Planwerke erstellt. Der grundlegende Plan, auf dem alles weitere aufbaut, ist der nach 13-jähriger Bearbeitung 2004 wirksam gewordene Flächennutzungsplan, der als integralen Bestandteil den Landschaftsplan enthält. Weiterhin wurde speziell für den ehemaligen Grenzstreifen zu Berlin im Jahr 2002 einen Grünordnungsplan aufgestellt, um diesen wertvollen Grünraum zu schützen, zu erhalten und aufzuwerten. Im Jahr 2007 wurde der Lärmminderungs- und Luftreinhalteplan beschlossen sowie in den Jahren 2009/2010 das Klimaschutzkonzept erarbeitet. Beide Unterlagen werden die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig positiv beeinflussen. Das Bürgerengagement ist in Bezug auf Grün seit Jahren sehr hoch. Gerade die Arbeitsgruppen der Lokalen Agenda bringen sich seit 1999 intensiv ein. So wurden z. B. von der Lokalen Agenda Wander- und Reitwegeplanungen erarbeitet. Von den Bürgern stammt auch die Idee des Brückenschlags zu Berlin in Form des Neubaus der im Krieg zerstörten TeltowWerftbrücke. Diese Fußgänger- und Radfahr-Brücke wird die Grünräume südlich und nördlich des Teltowkanals verbinden und somit auch gleichzeitig die Städte Berlin und Teltow. In der Altstadt, die seit 1993 Sanierungsgebiet ist, hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Sanierungsträger und in Abstimmung mit den Eigentümern, Nutzern und Mietern zunächst auf der Grundlage der Rahmenplanung Altstadt alle

öffentlichen Plätze, Parks und Straßen saniert. Auf Grundlage dieser Rahmenplanung wurden auch zahlreiche neue Straßenbäume gepflanzt. 2009 wurde dann eine Initiative gestartet, die für mehr Fassadenbegrünung in der Altstadt sorgt. Auf Grundlage einer intensiven Entwurfsabstimmung mit der evangelischen Kirchgemeinde kam es 2009 zu einer Nutzungsvereinbarung zwischen Stadt und Kirche für den Kirchplatz, der mit Hilfe von Fördermitteln (Bund, Land, Stadt) ein neues grünes Gesicht bekam und die Sanierung der öffentlichen Grünräume in der Altstadt abschloss und krönte. Auch bei den Planfeststellungsverfahren für die neue Umgehungsstraße blieb Grün natürlich nicht außen vor. Die dort gepflanzten Bäume geben der Gonfrevillestraße, der Schönower Straße, dem Zeppelinufer und der Oderstraße einen wunderbaren Alleen-Charakter. In den Siedlungsbereichen wendet die Stadt konsequent ihre Baumschutzsatzung an, um den grünen Charakter zu wahren. Wenn Bürger Bäume fällen müssen (z.B. bei Baumaßnahmen), muss auch ein Ausgleich erbracht werden. Sofern die Stadt von ihren derzeit ca. 6000 Straßenbäumen im Zuge der Verkehrssicherungspflicht Bäume fällen muss, so pflanzt sie auch neue Bäume nach. Zu jedem Bebauungsplanverfahren gehört außerdem ein Grünordnungsplan bzw. Umweltbericht – große Gemarkungsteile sind Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes Parforceheide. Des Weiteren gibt es geschützte Landschaftsbestandteile: Diese sind u. a. Kiefernwäldchen, Rieselfelder und geschützte Biotope.


entente Florale·Teltow Gang durch die Altstadt

Baumscheibe am MArktplatz Blumenampeln in der Altstadt Seit Jahren wächst die Zahl der mit Blumenampeln bestückten Laternen in der Teltower Altstadt. Dank des Engagements der Lokalen Agenda 21 konnte mithilfe von Spenden in diesem Jahr nun die 100. Blumenampel aufgehängt werden. Weitere Farbtupfer stellen die acht Baumscheiben auf dem Marktplatz dar. Diese wurden mit Bandeisen eingefasst und sodann mit Immergrün, Goldbeere, Studentenblumen und Stiefmütterchen bepflanzt. Auch der 30 Meter lange Baumstreifen und das gusseiserne Geländer der alten Freitreppe wurden im Rahmen von „Unsere Stadt blüht auf“ mit Blumenkästen geschmückt und sorgen nunmehr dafür, dass der Platz farbenfroh blüht. Seit April 2011 ziert außerdem erstmalig ein mit Zunftzeichen und Wappen bestückter Maibaum den Marktplatz, der in der Stadt zur alljährlichen Tradition werden soll. Im Zuge des Wettbewerbes wurde das Rathaus beflaggt – seit April 2011 verzieren zwei Fahnen mit dem Wettbewerbslogo die Fassade des Hauses.

Maibaum 2011

Beflaggung Rathaus

2.


Stadt·Natur Sitzterrassen KANALAUE

3.

Die Uferzone am Teltowkanal (Kanalaue) gilt als eine der wichtigsten zu entwickelnden Gebiete der Stadt. Da der Uferbereich bisher überwiegend über steile, schwer zugängliche „Trampelpfade“ erreichbar war, lud dieser nicht unbedingt zum Verweilen ein. Um die Aufenthaltsqualität dieses Bereiches zu verbessern, galt es, eine Erlebniszone zu schaffen. Zur Realisierung des Projektes wurde der Böschungsbereich des Teltowkanals abgeflacht und mit großen Granitsteinen terrassiert. Durch dieses treppenähnliche Gebilde wurde nicht nur eine optische Verbesserung erzielt, sondern gleichzeitig eine robuste, dauerhafte und erholsame Sitzmöglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Touristen und Besucher der Stadt geschaffen.


entente Florale·Teltow Artenschutzweg am Diakonissenhaus

Kräutergarten im Diakonissenhaus

Der Artenschutzweg soll den Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere den Kindern, zur Information dienen. Dies wird durch die Darstellung auf Tafeln mit wechselnden Inhalten gewährleistet.

Im Werkstattbereich „Garten-Kräuter“ des Diakonissenhauses in der Lichterfelder Allee 45 sind gegenwärtig 14 Menschen mit Behinderung als Gärtner unter der Leitung der Diplomlandwirtin Frau Häusler tätig.

Der Artenschutzweg soll das Bewusstsein dafür wecken, Maßnahmen zum Schutz der Lebensräume von Tieren zu ergreifen. Die Schaukästen am Naturlehrpfad wurden im Rahmen des Wettbewerbes aktualisiert. Im Zusammenhang mit dem Kirschblütenfest am 08. Mai 2011 fand auf dem Artenschutzweg eine Vogelstimmenwanderung statt.

Es werden Hunderte einheimische

und

exotische Kräuter angebaut, darüber hinaus Gemüse. Es gibt eine Kräuteressig-Manufaktur, einen Hofladen und eine kleine Teestube, in welcher man sich selbst einen frischen Tee zubereiten kann. Im Bibelgarten sind etwa 90 Pflanzen aus der Bibel zu sehen. Sie sind systemisch gepflanzt und haben neben dem Namen und der lateinischen Bezeichnung auch den biblischen Bezug auf dem Schild.

4.


Stadt·Natur KIRSCHBLÜTENALLEE

5.

Die Kirschblütenallee erblüht jährlich im Zeitraum April/Mai in voller Pracht. Jenes Blütenmeer hat die Stadt Teltow der japanischen Asahi-Group zu verdanken, die anlässlich des Mauerfalls 1989 die Idee hatte, ein Stück japanische Tradition als völkerverbindendes Element nach Deutschland zu bringen. Im Rahmen eines großen Bürgerfestes – dem Kirschblütenfest – wird alljährlich der vorgenannten Aktion gedankt. In Anbetracht der Tatsache, dass die Kirschbäume zum Zeitpunkt der Jurybereisung keine Blüten mehr tragen, ist der Projektgedanke entstanden, die Allee durch eine überdimensionale bildliche Darstellung der Realität nachzuempfinden. Dieses Projekt wurde mit freundlicher Unterstützung von Big Image Systems realisiert.


entente Florale·Teltow Freifläche vor Jugendtreff Teltow

Kinderspielplatz Schönower Strasse

Im Zuge dieses Projektes wurde eine parkähnliche Fläche

Dieses Spielplatzprojekt wurde durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gefördert. Ziel und Zweck waren es, Bewegungsräume und Plätze für 6–14-jährige Kinder zu schaffen und diese bei der Entstehung des Spielplatzes maßgeblich einzubeziehen.

vor dem Jugendtreff Teltow (JTT) geschaffen, die Jung und Alt zum Verweilen einlädt. Nachdem der städtische Jugendtreff im Rahmen zweier Arbeitseinsätze verschiedene Vorarbeiten auf dem Außengelände geleistet hatte, begann der Bauhof Kleinmachnow Ende April mit dem Anlegen der Blumenrabatten und dem Pflanzen der 15 Meter langen Spireahecke. Die Grünfläche ziert nun ein Gehölz-, ein Stauden-, und ein Rosenbeet. Die Jugendlichen packten selbst mit an. Sie beräumten die Freifläche von den Resten der alten Sitzbänke und beteiligten sich unter Anleitung an den Pflanzarbeiten. Zusätzlich wurden weitere Sitzbänke aufgestellt. Dieses Projekt wurde mit freundlicher Unterstützung von EMB realisiert. Des Weiteren wurde auf dem Gelände der Jugendeinrichtung ein Teich in Zusammenarbeit von Jugendlichen, der pädagogischen Leiter des Jugendtreffs und einer weiteren Fachkraft im Rahmen einer „Teich-AG“ angelegt. Er wurde anlässlich eines Hoffestes im September 2010 eröffnet und erhielt im November 2010 den „Jugendpreis der Lokalen Agenda 21 Potsdam-Mittelmark – Ehrenurkunde 3. Platz Jugendumweltpreis“.

Weiterhin beteiligte sich die Teltower Wohnungsbaugenossenschaft als Nachbar finanziell am Projekt. Durch die Beteiligung von Schülern der Anne-Frank-Schule konnte vorab eruiert werden, dass der Spielschwerpunkt auf dem Klettern liegen soll, aber auch Tischtennis und Sitzgelegenheiten wünschenswert wären. Demgemäß entstand eine

Kletterlandschaft aus Robinienhölzern und Seilen, welche bis zu einer Höhe von ca. 2 Metern bekletterbar ist. Ein Spielhaus auf Pfosten integriert sich in den äußeren Kronenbereich der höchsten Bäume auf dem Bearbeitungsbereich und kann den Kindern als „Baumhaus“ dienen. Durch eine Tischtennisplatte wurde der Kletterbereich zusätzlich ergänzt. Auf der angrenzenden Spielrasenfläche lädt eine Sitzgelegenheit aus Betonquadern in Form eines Drachens zum Ausruhen ein. Dieser wurde von den Kindern in Zusammenarbeit mit einem Holzbildhauer angefertigt, weshalb der Spielplatz auch den Namen „Drachenspielplatz“ trägt.

6.


Stadt·Natur TEICHanlage MÜHLENDORF

7.

Die Teichanlage im „Mühlendorf“ – eine der jüngsten Wohnanlagen Teltows – galt bei seinem Bau als eine der innovativsten Regenentwässerungsanlagen Deutschlands. Mittlerweile hat diese Anlage Naherholungscharakter, insbesondere für die Bewohner des näheren Umfeldes. Dies galt es, nachhaltig zu fördern. Pflanzkübel und andere gestalterische Elemente, die im Rahmen des Bundeswettbewerbes „Unsere sern die Aufenthaltsqualität zusätzlich.

Stadt blüht auf“ vor Ort platziert wurden, verbes-

Das Wohngebiet um den Mühlendorf Teich hat sich in über einem Jahrzehnt seines Bestehens stetig entwickelt. Die parkähnliche Anlage um den künstlich angelegten Teich zeichnet sich durch eine hohe Artenvielfalt an Sträuchern, Stauden, Gräsern und Bäumen aus. Darunter sind auch Besonderheiten wie z.B. einige Tulpenbäume und die Mispel, welche früher in fast jedem Bauerngarten zu finden war. Die Artenvielfalt der Pflanzen trägt wesentlich dazu bei, auch für Insekten und andere Kleinlebewesen einen Lebensraum zu schaffen. Der Teich selbst hat sich im Laufe der Jahre zu einem biotopähnlichen Lebensraum entwickelt. Die Einheit von Pflanzen- und Tierwelt auf so engem Raum ist nicht nur Quelle von Erholung und Wohlbefinden für die Bewohner des Mühlendorfs, sondern strahlt auch auf die umliegenden Bereiche der Stadt aus.


entente Florale·Teltow August-Mattausch-Park

Die im Volksmund schlicht als Bürgerpark bezeichnete Grünanlage, die nach der Neugestaltung im April 2008 eingeweiht wurde, durfte sich am 12.06.2010 über eine neue Namensgebung freuen. Der Park heißt nunmehr „August-Mattausch-Park“. Diese wegweisende Idee kam aus den Reihen des Teltower Heimatvereins. Zum Termin wurden die Nachfahren Albert Mattausch, Christa Zecher und Wolfgang Keller persönlich begrüßt. Diesen wurde im Anschluss die Ehre zuteil, die Namenstafel des Parks enthüllen zu dürfen. Der 12. Juni wurde in Anbetracht dessen gewählt, dass dieses Datum parallel mit Mattauschs 65. Todestag einherging, sodass diesem Ereignis gleichzeitig gedacht werden konnte. August Mattausch war u. a. maßgeblich beteiligt an dem Entwurf des Kriegerdenkmals auf dem Zickenplatz, an denen auf Bänken, Stützpfeilern und der Empore befindlichen Holschnitzereien in der St. Andreas-Kirche und entwarf nicht zuletzt auch gemeinsam mit einem Heraldiker das Teltower Stadtwappen. Bei der Realisierung seiner Schnitzereien hatte er einen ausgeprägten Hang zu floralen Mustern. Auf Initiative von Agenda-Mitglied Hermann Lamprecht wurde im Rahmen des Bundeswettbewerbes die ehemalige Grabstätte des Ehepaares Mattausch auf dem Teltower Friedhof zur Erinnerungsstätte umgestaltet. Dieses Projekt wird nun im gleichnamigen Park entsprechend vorgestellt. Der August-Mattausch-Park erfüllt alle Voraussetzungen, weiterhin ein wichtiger Treffpunkt und ein Ort der Begegnung zu sein, der die Lebensqualität der Stadt beträchtlich erhöht.

8.


Stadt·Natur Fläche Potsdamer StraSSe/ElbestraSSe

9.

Im Rahmen des Bundeswettbewerbes „Unsere Stadt blüht auf“ wurde nunmehr das Projekt „Gestaltung der Fläche Potsdamer Straße/Elbestraße“ realisiert. Die Planung und Umsetzung erfolgte durch die FSE Lankwitzer Werkstätten gGmbH, die gleichwohl eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen ist. Um die Grünfläche zu strukturieren, wurde als dominierende Pflanzung auf Beetrosen zurückgegriffen und auf vereinzelte Lavendel- und Salbeipflanzen gesetzt. Als Blickfang in der Mitte wurde ein großer Pflanzkorb aus Metall installiert, der jeweils saisonal bepflanzt werden kann. Abgerundet wird das Ganze durch eine Gräserlandschaft und durch einen Amberbaum. Zusätzlich wurde die Buchsbaumhecke ergänzt sowie in Form geschnitten, angrenzende Pflasterbelege wurden gesäubert und die Rasenfläche neu angesät. Im kommenden Herbst sollen dann innerhalb der Rasenfläche Krokusse und Narzissen gesetzt werden.


entente Florale·Teltow hAMBURGER pLATZ

GESTALTUNG STROMVERTEILERHÄUSCHEN

Kunstwerk zum Streikgeschehen am 17. Juni 1953

Als Beitrag zum Bundeswettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“ wurde die Trafostation am Hamburger Platz neu gestaltet. Der damit verbundene Entwurf wurde durch die Künstler art. efx unter Beteiligung der Jugendeinrichtungen Jugendtreff Teltow, Mädchenzukunftswerkstatt und Jugendhaus „Schiffer“ erarbeitet. Die Jugendlichen versuchten bei der Entwurfsgestaltung insbesondere den Slogan der Stadt Teltow „Verwandlung beflügelt“ zu verarbeiten und die damit einhergehende Metamorphose in Bezug auf Teltow widerzuspiegeln. Nach Brainstorming und entsprechender Bildrecherche wurde aus dem vorliegenden Material ein erster Entwurf erarbeitet, der dann mit den beteiligten Jugendlichen solange diskutiert wurde, bis daraus die finale Fassung erwuchs. Aber nicht nur bei der Entwurfsgestaltung, sondern auch an der praktischen Herrichtung der Station waren die Jugendlichen maßgeblich beteiligt. Einen Tag lang unterstützten sie die Künstler beim Aufbringen der Motive. Wer genauer hinschaut, kann auf dem neu gestalteten Trafohäuschen zwei der beteiligten Jugendlichen entdecken, die sich sehr darüber freuen, nunmehr selbst bildhafter Bestandteil des Motivs zu sein. Ermöglicht wurde das Projekt insbesondere von Eon.edis, die die Trafostation im Rahmen des Bundeswettbewerbes zur Gestaltung zur Verfügung stellten.

In einer bemerkenswerten und beispielhaften Zusammenarbeit des Teltower Immanuel-Kant-Gymnasiums, des Künstlers Torsten Theel und der städtischen Kulturabteilung erarbeiteten sieben Schüler der Klasse 10 a unter Anleitung ihres Geschichtslehrers Gregor Wilkening die Grundzüge der deutschen Geschichte von 1913–1953, um die Ereignisse um den Volksaufstand des 17. Juni zu verstehen und ihn auf die lokale Geschichte Teltows zu beziehen. Ein Streikkomitee, bestehend aus Männern des VEB Dralowid, wurde am 17. Juni von der kasernierten Volkspolizei nach Potsdam abtransportiert. Zur „Freipressung“ der Gefangenen stellten die Arbeiterinnen des Betriebes der politischen Führung ein Ultimatum. Die Männer wurden daraufhin frei gelassen. Dieses Verhalten der werktätigen Frauen interpretierten die Schüler und ihr Lehrer als symbolisch für Stärke durch Zusammenhalt und den gemeinsamen Glauben an die Durchsetzbarkeit von Forderungen zur Überwindung eines Machtapparates. Aus dieser Interpretation heraus entwickelten sie mit dem Künstler und Schmied Torsten Theel verschiedene Entwürfe, über die dann in der Stadtverordnetenversammlung abgestimmt wurde. Ausgewählt wurde jener Entwurf, der nunmehr als verwirklichte Skulptur dauerhaft auf dem Hamburger Platz verankert wurde. Jeweils zum Jahrestag wird künftig an jenem Kunstwerk im Zuge einer Kranzniederlegung der Opfer des 17. Juni 1953 gedacht.

10. a


Stadt·Natur Umgestaltung Liebigplatz

10 . B

Der Liebigplatz in Teltow, benannt nach Max Liebig, Bürgermeister der Stadt von 1903–1910 ist bereits vor Jahrzehnten seiner ursprünglichen Anlage verlustig gegangen. Der ehemals gestaltete Raum ist heutzutage in den

Kreuzungsbereich Potsdamer StraSSe/WarthestraSSe/IserstraSSe aufgegangen. Um die einstige Aufenthaltsqualität zurückzugewinnen, wurden zwei Sitzbänke aufgestellt. Auf den unmittelbaren Eckflächen der Kreuzung entstanden Hochbeete aus verzinktem Stahl installiert, die nunmehr bepflanzt wurden. Die Umsetzung dieses Projektes wurde freundlich unterstützt von: Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin · Techno Terrain Teltow · Baur Consult


entente Florale·Teltow Wald und Röthepfuhl Ruhlsdorf

Um den Röthepfuhl entsprechend zu exponieren, stellen die Kinder der Kita und des Hortes Ruhlsdorf eine Foto-Schauwand auf. Außerdem werden diese mit Wasser des Röthepfuhls und weiteren Naturmaterialien experimentieren. Auch der Teltower

Rübchenverein wird sich an diesem finalen Bereisungpunkt präsentieren, den traditionsreichen Anbau des Edelgemüses beleuchten

und gleichzeitig das Rübchen-Prinzenpaar

2011 vorstellen.

Auf dem Schulgelände der Grundschule wird es außerdem eine Vorführung zur Tätigkeit

eines Imkers geben.

11.


1.

Treffpunkt im Bürgerhaus in der Ritterstraße 10

2.

Gang durch die Altstadt/Marktplatz

3.

Sitzterrassen am Teltowkanal

4.

Besuch des Diakonissenhauses mit Kräutergarten und Naturlehrpfad der Agenda 21

5.

Kirschblütenallee

6.

Besichtigung des Jugendtreffs Teltow

7.

Mühlendorf

8.

Besichtigung des August-Mattausch-Park

9.

Potsdamer Straße/Elbestraße

10.

Hamburger Platz/Liebigplatz sowie Kreisel am Ortseingang/Ecke Zaganer Straße

11.

Ruhlsdorf

A

Gestaltung Kreisverkehr

B

Kita „Teltower Rübchen“

C

Außenanlage Jugendhaus „Schiffer“

D

Arbeiterwohlfahrt Teltow – Veranstaltung zu Pflanztipps/Bepflanzung vor dem Haus

E

Erinnerungsstätte August Mattausch auf dem Friedhof

F

Parkpatenschaft Potsdamer Straße Ecke Sandstraße

G

Schulhofgestaltung Mühlendorf-Oberschule

H

Bepflanzung der Baumscheiben in der Kanada-Allee

K

Wohnumfeldgestaltung der Wohnungsbaugesellschaft Teltow

L

Verschönerung Ahlener Platz (S-Bahnhof)

M

Bepflanzung der Mittelinseln Mahlower Straße

N

Gestaltung des Außengeländes des Mehrgenerationenhauses „Philantow“

O

Gestaltung Kreisverkehr Iserstraße


Bereisungsmappe Entente Florale