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Gewinnzone

Christiane KO LU M N E

Nur ein kleiner Gefallen

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unterhaltung

Artikel auf Seite 46

Upcycling mal anders: Die vier Musiker von GlasBlasSing funktionieren Flaschen in erstaunliche Allround-Instrumente um, die wie Schlagzeug, Bass, Gitarre, Flöte oder auch Steeldrum klingen. Für das Besondere im Alltäglichen verwandeln sie den Getränkemarkt zum Konzertsaal. KOMPASS verlost 1x2 Tickets. Schreiben Sie eine Email mit dem Betreff ›Flasche !

Artikel auf Seite 62

Bei der alles entscheidenden Expedition in Iron Sky trägt das Böse erneut Seitenscheitel und braune Hemden. Im größten Showdown aller Zeiten kann nur der heilige Gral die vertriebenen Überreste der Menschheit retten. KOMPASS verlost 3 Fanpakete bestehend aus 1x2 Kinotickets, 1 Poster sowie 1 DVD des ersten Teils »Iron Sky – Wir kommen in Frieden«. Schreiben Sie eine Email mit dem Betreff ›Iron Sky‹ ! Alle Teilnahmen senden Sie bitte bis spätestens zum 20.03.2019 oder bei früheren Terminen bis 3 Tage vor der Veranstaltung an die Emailadresse gewinnen@deinkompass.de. Viel Glück!

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Artikel auf Seite 51

Am 29. März findet Europas größtes Street Food Festival in Zwickau statt und präsentiert Delikatessen aus aller Welt, auf die Hand und in den Mund. Eine kulinarische Weltreise quer durch alle Länder. KOMPASS verlost 2 Verzehrgutscheine im Wert von 20 Euro. Schreiben Sie eine Email mit dem Betreff ›Streetfoodfestival‹ !

TICKE

TICKE

»Glücksritter... vom Pech verfolgt!«. Das brandneue Live-Programm von Paul Panzer. Was ist Glück? Wie findet man es und was muss man anstellen, damit es bleibt! Paul kennt die vermeintlichen Antworten des ganz normalen Wahnsinns. KOMPASS verlost 1x2 Tickets zur Show. Schreiben Sie eine Email mit dem Betreff ›Glücksritter‹ !

Das Ende vom Lied: Auf der Beerdigung bot mir ein entfernter Bekannter des Verstorbenen sofort sein Gästezimmer an. »Das steht doch eh leer, natürlich können Sie bei mir übernachten!« So dankbar ich dem Fremden war, so enttäuscht war ich von meinen Freunden, die mich offensichtlich mit einer miesen Ausrede hatten hängen lassen. Meine Definition von Freundschaft wird sich dadurch aber nicht ändern. Ein kleiner Gefallen tut nicht weh, schon gar nicht, wenn liebgewonnene Menschen darum bitten.

Eure Christiane

Artikel auf Seite 47

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Abenteurer aus aller Welt treffen sich auf dem 5. Freiträumerfestival in der Festhalle in Plauen, um ihre spannenden Geschichten und bildgewaltigen Live-Reportagen zu präsentieren. KOMPASS verlost 1x2 Tickets zum Vortrag Kanaren und 1x2 Tickets zum Vortrag Südsee. Schreiben Sie eine Email mit dem Betreff ›Freiträumer‹ !

TICKE

TICKE

»Für Freunde tut man doch alles!« So heißt es doch immer, oder? Ich zumindest wurde so erzogen, alles Menschenmögliche in Bewegung zu setzen, wenn es Menschen in meinem Umfeld schlecht geht und Hilfe benötigt wird. Dazu zählt, keine leeren Versprechungen zu machen, wenn es um den natürlich ziemlich ätzenden Umzug vom dritten in den sechsten Stock geht. Genauso heißt es für mich aber auch, ungefragt und mit einem offenen Ohr auf der Türschwelle zu stehen, wenn die Scherben einer gescheiterten Beziehung aufgefegt werden müssen. Erwarte ich dafür eine Gegenleistung? Natürlich nicht. Aber ganz sicher bin ich dankbar dafür, wenn mir meine Freunde auch Hilfe anbieten, wenn ich einmal ganz unten bin und Unterstützung brauche. Letztens gab es genau so einen Fall: Wegen eines Todesfalls in der Familie fragte ich bei einem befreundeten Paar an, ob sie mich ein oder zwei Tage bei sich aufnehmen könnten – die Beerdigung war einige Autostunden entfernt und die einzigen, die ich dort kannte, waren zwei alte, aber liebgewonnene Studienkollegen. Wir hatten immer guten Kontakt gehalten, uns zu Geburtstagen angerufen, zu Weihnachten Karten geschickt und einmal im Jahr sah man sich für ein immer großartiges Auf-die-alten-Zeiten-Saufgelage. Und obwohl das eigentlich nichts zur Sache tut: Durch mich haben sich die zwei erst kennengelernt, damals im Studentenkeller, als sie zu schüchtern war, ihn anzusprechen. Ich zögerte deshalb keine Sekunde und schilderte ihnen mein Problem – und die unschöne Alternative, die ein runtergekommenes, muffiges Fremdenzimmer über einem Kuhstall im Nachbarort bot. Schon am Telefon hörte ich Zögern – ich konnte förmlich spüren, wie sich die beiden stechende Blicke zuwarfen, bevor sie sagten: »Klar, wir hätten aber nur eine kleine Couch frei.« Kein Problem für mich – das wurde es erst, als sie mir am Tag vor meiner Abreise mitteilten, dass ihr Kind den Norovirus eingeschleppt hätte und es ja nun gar keine gute Idee mehr sei, mich aufzunehmen.

Artikel auf Seite 49

K olumne

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KOMPASS Stadtmagazin Ausgabe 3 | 19  

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