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Mentale gesundheit

durch sport

W A s s P o r T I n U n s E r E M G E H I r n B E W I r K T / / Dass Bewegung gesund ist, weiß

jedes Kind: Sport hält unsere Muskeln fit, baut Übergewicht ab, macht glücklich und lässt uns besser schlafen. Auch bei Stress zeigen sich positive Effekte, denn nach einem ausgiebigen Training fühlen wir uns oftmals sofort besser und entspannter. In der Forschung ist das Thema schon lange angekommen und es gilt als belegt, dass Bewegung auch für das psychische Wohlbefinden von großer Bedeutung ist.

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ach einem anstrengenden Tag fühlen wir uns oft ausgelaugt: Das Telefon im Büro klingelt pausenlos, die langen Meetings schlauchen und dann steht auch noch ein Termin mit einem anspruchsvollen Kunden auf dem Plan. Man rotiert und funktioniert und das Fazit am Ende des Tages ist, dass kaum noch Energie vorhanden ist. Doch bewegt man sich, z.B. bei der Joggingrunde oder einem Workout im Fitnessstudio, merkt man schnell, dass dies guttut und dem eigenen Wohlbefinden hilft. Danach fühlt man sich entspannter und der stress des Tages ist meist vergessen. Auch auf unseren schlaf wirkt sich sport positiv aus, denn man nächtigt ruhiger und erholter. sport steht im Forschungskontext schon seit Jahrzehnten auf der Agenda und die Erkenntnisse sind klar: Bewegung tut dem Menschen gut und zwar nicht nur auf physischer Ebene: Der Körper wird jung gehalten und schmerzen werden verringert. Aber auch auf psychischer Ebene lassen sich eindrucksvolle Effekte nachweisen. so zeigen neueste Forschungsergebnisse, dass sport sich auf die mentale Gesundheit auswirken kann, sofern dieser regelmäßig betrieben wird. Dabei erfüllt das Bewegungsprogramm nicht nur einen körperlichen Aspekt, sondern auch einen sozialen, denn viele Menschen sind Mitglied in Fitnessstudios oder Vereinen und kommen so auch mit anderen in Kontakt. Mittlerweile hat sich sport sogar bei der Behandlung von Depressionen und Angststörungen etabliert und es gibt spezielle sportgruppen, die sich explizit an Erkrankte richten und zu einem gemeinsamen wöchentlichen Training motivieren sollen. studien untersuchten die Effekte und es zeigt sich, dass ein regelmäßiges sportprogramm bei einigen Patienten sogar genauso gut wirken kann wie die klassischen Antidepressiva, sofern es sich um eine leichte oder mittelschwere Depression handelt.

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GEIsTIGE FITnEss

elle huerta mit Mentorin Jessica alba

KOMPASS Stadtmagazin Ausgabe 12 | 17  
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