KOMPASS Stadtmagazin Ausgabe 11 | 21

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Kommen wir nun zu der ganz allgemeinen Betrachtung bezüglich der Nutzung von sozialen Medien. Hier tun sich die Geschlechter nichts, was meint: Ob Frau oder Mann – soziale Medien sind beliebter als je zuvor. Instagram, TikTok und andere Kanäle fressen dabei unglaublich viel Zeit, schließlich kann man immer wieder mal kurz – oder lang – reinschauen. Und wie sieht es aus in Sachen Gaming? Wer hier nun meint, dass die Männer ganz weit vorne liegen, der irrt sich. Gaming ist bei Frauen so beliebt wie nie zuvor und so haben sie in der Nutzung in den letzten Jahren weit aufgeholt. Hoch im Kurs sind dabei diverse Gaming-Apps auf dem Handy, gerne mal zwischendurch, z. B. auf dem Weg zur Arbeit oder beim Warten in der Supermarktschlange. Dass das ungesund für uns ist, liegt auf der Hand. So führt die verstärkte Handynutzung tatsächlich auch zu gesundheitlichen Problemen: Wir nehmen häufig eine ungesunde Sitzhaltung ein, schauen runter, den Nacken nach vorne gezogen. Mit den Fingern scrollen wir hin und her, eine Bewegung, die unser Körper im natürlichen Ablauf nicht vorgesehen hat, was bei intensiver Nutzung zu Schmerzen in den Fingern führen kann. Auch verbringen wir die Zeit vor dem Handy körperlich inaktiv – das fördert den ungesunden Bewegungsmangel. Zudem ist die Frage: Wollen wir tatsächlich täglich so viel mediale Information konsumieren oder haben wir nicht vielmehr das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn wir dieser Tätigkeit nicht nachgehen. Das wiederum führt zu Stress und zwar 24/7. Wir checken das Handy morgens im Bett direkt nach dem Aufstehen, auf dem Weg zur Arbeit, in der Pause, dem Weg nach Hause, immer wieder mal zwischendurch und verbringen häufig auch den Abend damit. Wenn man will, so ist dieses Umherschauen und Rumscrollen auf Plattformen wie Instagram & Co. ein wahrer Zeitfresser – Zeit, die man mit Sicherheit auch anders, wenn nicht sogar besser, verbringen könnte. Nicht zu vergessen: Es ist unsere freie Zeit, die wir mit dieser Aktivität füllen. Insofern hat die Pandemie mit ihrem Digital-Detox-Trend hier auch einen Vorteil, wenn es darum geht, die Mediennutzung bewusster zu gestalten bzw. zu verringern und auch auf anderen Ebenen wieder aktiver zu werden.

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Doch so ganz ohne die Geschlechterklischees geht es bezüglich des Freizeitverhaltens dann auch nicht: Befragungen kommen zu dem Schluss, dass die freie Zeit von Männern anders gestaltet wird als von Frauen. Letztere nehmen sich, sofern sie Kinder haben, mehr Zeit für diese, legen hier also ihren Fokus drauf. Sie shoppen häufiger, lesen gerne Bücher, nehmen sich Zeit für die Beautyroutine, d. h. Körperpflege ganz allgemein und sie kommunizieren mit ihren Freundinnen (entweder faceto-face, über das Telefon oder Chats). Und wie sieht das Ganze nun bei den Herren aus? Auch hier zeigt sich, dass Klischees durchaus einen Funken Wahrheit haben: So gehen sie gerne in die Kneipe oder ins Sportstadion, gucken gerne Sport im Fernsehen (natürlich insbesondere dann, wenn der Lieblingsverein spielt) und sie verbringen mehr Zeit mit handwerklichen Tätigkeiten, wie basteln im Haus und der Wohnung oder schrauben am Auto oder dem Fahrrad.

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