KOMPASS Stadtmagazin Ausgabe 11 | 21

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IN WOLFSBURG ENTSTEHEN WOODSCRAPER

Der Baustoff Holz erlebt seit einiger Zeit eine Renaissance. In Wolfsburg wird das Berliner Architekturbüro Partner & Partner zwei sogenannte »Woodscraper« errichten. Das sind zwei überwiegend aus Holz errichtete Wohnhäuser mit zwölf Stockwerken, die nicht nur eine positive Ökobilanz bieten, sondern auch recyclebar sind. Nur die Treppenhäuser bestehen aus Beton. Die Bauelemente aus Massivholz lassen sich nach Ende der Gebäudenutzung wiederverwenden.

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n früheren Zeiten war Holz ein weitverbreitetes Baumaterial. Mit der industriellen Revolution änderte sich das. Eisen, Stahl und Beton setzten sich durch. Aber inzwischen wächst die Zahl der Holzbauten wieder. Architekten wie Jörg Finkbeiner und sein Partner Klaus Günter haben sich auf das alte und neue Material spezialisiert. Deren Büro Partner & Partner will in Wolfsburg zwei zwölfstöckige Wohnhäuser in Holzbauweise errichten. Sie werden überwiegend aus Holz und verpresstem Stroh bestehen. Nur die Treppenhäuser entstehen, dem Brandschutz entsprechend, aus Beton. Finkbeiner sieht Gesellschaft und Bauindustrie an einem Wendepunkt. »Die Frage ist heute: Wie können wir möglichst ressourcenschonend bauen?«, sagt er.

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LEBENSSTIL T R E N D

WOODSCRAPER


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