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19. traBantfahrertreffen

iBug 2017: kunstfestival in cheMnitz

Zwickau | Die Forschungseinnahmen der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) erreichten im Jahr 2016 ein Volumen von 9,7 Millionen Euro. Ein Spitzenwert seit Gründung der Hochschule vor 25 Jahren. Damals startete die Hochschule umgerechnet mit knapp einer Million Euro. Bis heute konnten die Einnahmen somit verzehnfacht und die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten in Forschungsprojekten mit Drittmitteleinnahmen sogar um das Sechzehnfache erhöht werden. Aktuell arbeiten 260 wissenschaftliche Mitarbeiter in rund 150 Projekten. Fast die Hälfte der Einnahmen sind Bundesmittel. Ein Drittel stammt aus Aufträgen aus der Wirtschaft, welche u.a. durch das Forschungs-und Transferzentrum (FTZ e.V.) realisiert werden. Ein in 2016 vom Bund bewilligtes Forschungsprojekt der Fakultät Kraftfahrzeugtechnik »AOSAplus - Automatisches Oberleitungs-Stromabnehmersystem für Hybrid-Oberleitungsbusse«, mit einem Fördervolumen von knapp drei Millionen Euro für drei Jahre, ist bisher das größte Forschungsprojekt. Die WHZ bietet attraktive und technisch hochwertig ausgestattete Arbeitsplätze, Labore und stellt ein großes wissenschaftliches Netzwerk zur Verfügung, um die Forschung auf hohem Niveau zu ermöglichen. Das zeigt sich auch in den aktuellen Forschungsthemen, welche die fachliche Breite, die Interdisziplinarität und die hervorragende Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule und mit externen Partnern spiegeln.

Zwickau | Der Trabant ist sehr beliebt. Und obwohl es bundesweit inzwischen an die 60 Treffen gibt, gibt es nur eine Heimat. Und die ist in Zwickau. Konkreter im ehemaligen Sachsenring. Im Werk II fand bis 1991 die Endmontage statt. Das ist authentisch und für das August Horch Museum zusammen mit seinen Partnern Anlass genug, das legendäre ITT in seiner 19. Auflage heimzuholen. So laden Museum, Intertrab, Motorsportclub Zwickau und Motorsport Sachsen-Zwickau zum ersten Mal in das frühere Betriebsgelände an der Audistraße ein. 250.000 qm bereiten sich darauf vor, den Trabi-Liebhabern aus nah und fern, ebenso wie interessierten Gästen ein eindrucksvolles Treffen zu bescheren. Die diesbezüglichen Vorzüge des neuen Areals in Zwickaus Nordvorstadt werden dabei freilich ausgiebig genutzt: So werden an allen drei Tagen Insider-Führungen über das Gelände arrangiert, Speisen aus der Sachsenring-Kantine angeboten und die Tore des angrenzenden Automobilmuseums für einen Schnuppergang durch die neue Ausstellung inklusive Sonderausstellung »60 Jahre Trabant« geöffnet. In bewährter Form wird es die Fahrzeug-Bewertung geben, Live Musik am Abend, diesmal mit Update 4, freien Eintritt in beiden Fahrzeugmuseen (August Horch Museum und Trabantausstellung) für Teilnehmer und einen Trabi-Teilemarkt. Neu ist u.a. das Anmelde-Prozedere: Es gibt nämlich keins im Vorfeld. Einfach ankommen und dabei sein.

Chemnitz | Die Industriebrachenumgestaltung, kurz ibug, geht 2017 mittlerweile in ihre zwölfte Auflage. In diesem Jahr findet das renommierte Festival für urbane Kunst und Kultur erstmals in Chemnitz statt. Dort werden die verfallenen Hallen der SPEMAFA, des ehemaligen VEB Spezialmaschinenfabrik, in ein buntes Gesamtkunstwerk verwandelt. Ab Mitte August reisen mehr als 100 internationale Künstler zu einer Kreativphase an und gestalten das Areal, das als Fleischmaschinenfabrik der Gebrüder Unger 1889 gegründet wurde, mittels Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Müll und Multimedia. Das Ergebnis der kreativen Woche ist anschließend an zwei Festivalwochenenden, vom 25. bis 27. August und vom 1. bis 3. September, zu sehen und erleben. Dazu gibt es jeweils ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Führungen, Filmen, Diskussionen und Künstlergesprächen, einem Kunstmarkt und Partys. Auch in diesem Jahr haben sich Künstler aus aller Welt zur ibug angekündigt. Mit dabei sind bekannte Gesichter wie Tasso, Quintessenz oder Zonenkinder und internationale Gäste wie Nespoon und Seikon, Madame Moustache oder Koctel, um nur einige zu nennen. Die Anfänge der ibug gehen übrigens Hand in Hand mit der Suche des Künstlers »Tasso« nach neuen Entfaltungsmöglichkeiten. Aus der ersten Industriebrachenumgestaltung hat sich seitdem ein weltweit bekanntes Festival für urbane Kunst entwickelt.

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Info: www.fh-zwickau.de

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Info: www.horch-museum.de

Info: www.ibug-art.de

Foto: WHZ

Foto: August Horch Museum

Foto: Patrick Richter

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KOMPASS Stadtmagazin Ausgabe 6 | 17  

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