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Des einen Leid, des anderen Freud altern Innerhalb der vergangenen zwanzig Jahre stieg die durchschnittliche Rentenbezugsdauer um 3,6 Jahre auf aktuell 19,6. Eine Entwicklung, die vor allem durch das stetige Steigen der Lebenserwartung zu erklären ist. Was für die Rentner wünschenswert, ist für die Rentenkasse zunehmend ein Grund zur Besorgnis. Denn, seit dem Jahr 1960 hat sich die Bezugszeit sogar fast verdoppelt. In den kommenden Jahren gehen zudem immer mehr ältere Arbeitnehmer aus den geburtenstarken Babyboomer-Jahrgängen in den Ruhestand. Damit dürften die Rentenkassen immer stärker unter Druck geraten. Foto pixabay.de

»Wer nach vorne blickt, weiß nie, was wirklich Sinn ergibt. Nur im Rückblick erscheint etwas logisch.« Steve Jobs

Teures Vergnügen stuttGart Seit Februar 2010 bereits wird am Bahnprojekt Stuttgart 21 gebaut. Nun soll das Projekt, welches ohnehin für massive Proteste seitens der Bürger sorgte, um gut eine Milliarde Euro teurer werden als bisher geplant. Wie aus Aufsichtsratskreisen bekannt wurde, rechnet die Deutsche Bahn mit einem Kostenrahmen von 7,6 Milliarden. Zugleich verzögert sich nun auch die Fertigstellung des Projekts um ca. ein Jahr auf Ende 2024. Als Grund geben die Bauherren Verzögerungen im Planungsverfahren sowie restriktive Regeln beim zu beachtenden Artenschutz an.

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ch übrigens... die tage sind kurz, es ist kalt und grau. Immer wieder aufs neue, Jahr für Jahr: der Sommer ist rum, der Winter kommt, Weihnachten und Silvester sind passé und da ist es: das neue Jahr. noch ist es sehr jung, aber diese Zeit zu Jahresbeginn schafft raum für Gedanken über die Zeit. denn schon wieder ist ein Jahr vorüber und wie es der Januar eben will, besinnt man sich darauf, wie schnell die tage, Wochen, Monate nun doch schon wieder vergangen sind. So befinden wir uns zu beginn und in der Mitte des Jahres im trott, denken nicht viel über die Zeit oder das älterwerden nach. doch gegen ende des alten und zu beginn des neuen Jahres kommen diese Gedanken plötzlich auf. Man kann sich auf sie verlassen und gleichzeitig bringen sie eine depressive Verstimmung – oder besser: eine gewisse Melancholie – mit sich. Wir denken an vergangene Jahre, vergangene erlebnisse, die sich wieder ganz aktuell anfühlen und teilweise schon tief im Gedächtnis vergraben waren. War nicht eben erst noch Mai? Man hat doch gerade erst Silvester 2016 gefeiert? es ist ein bisschen wie ein neujahrsblues, der Weihnachts- und Silvester-Kater sozusagen: Vorher war Stress, treffen mit Freunden und Familie und der Jahresabschluss im Job angesagt und jetzt steht das neue, das ungewisse vor einem. Was bringt das neue Jahr, wie wird es wohl aussehen? Man blickt zurück und merkt, wie die Zeit rast, sieht, wie die Kinder immer älter werden und schaut man in den Spiegel, so sieht man es auch an sich selbst. Ja, die Zeit scheint zu rennen. doch man darf dabei auch nicht vergessen, dass man währenddessen unzählige, einmalige, neue erinnerungen festigt. der Job, der einem routine gibt und in dem man Kompetenzen festigt, die Kinder, denen man nun selbst beim entdecken der Welt zugucken darf und deren entwicklung immer noch Faszination auslöst, die Freunde von früher mit denen man in alten erinnerungen schwelgen und lachen kann. es ist auch immer wieder schön, inne zu halten und diese Momente noch einmal im Inneren zu erleben und zu erkennen, wie einzigartig und individuell das leben sein kann. Auch die eigene entwicklung in den Fokus zu rücken, kann sehr spannend sein. Zudem ist es wichtig, sich all die kleinen dinge vor Augen zu halten, die man in einem Jahr erlebt hat. Vielleicht gab es große Veränderungen, vielleicht Pläne, die geschmiedet oder sogar schon verwirklicht wurden? diese Gedanken bringen zwar eine Melancholie mit sich, doch kann diese durch das Innehalten und die Vorfreude auf das Kommende ein sehr positives und zufriedenes Gefühl auslösen, wenn man die Perspektive ein kleines bisschen verrückt.

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KOMPASS Stadtmagazin Ausgabe 1 & 2 | 18  

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