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Meditation Beim Meditieren geht es um den Moment, das Hier und das Jetzt. Foto sasint / pixabay.com

Achtsamkeit Das klassische Bild des mit geschlossenen Augen im Lotussitz sitzenden Meditierenden wird neben der Konzentrations- oft auch bei der Achtsamkeitsmeditation erfüllt. Eine der ältesten Meditationsformen Indiens ist die Vipassana-Meditation. Ihre Ursprünge gehen auf den frühen Buddhismus zurück. Heute ist sie eine der bekanntesten buddhistischen Meditationsformen. Vipassana bedeutet »Einsicht«. Gemeint ist die Einsicht in die drei Daseinsmerkmale Unbeständigkeit (»anicca«), Leiden (»dukkha«) und NichtSelbst (»anatta«).

Vipassana-Pagode Die Vipassana-Meditation ist eine intensive Technik der Achtsamkeitsmeditation. Foto ratneshix / pixabay.com

Ziel der Vipassana ist nach dem Lehrer S.N. Goenka (1924-2013) »die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind.« Der Weg dahin führt zunächst über Konzentration. So konzentrieren sich die Schüler am Anfang eines zehntägigen Vipassana-Kurses auf die Atmung. Anschließend folgt die Beobachtung der Körperempfindungen. Bei der Einsichtsmediation geht es um die vollkomme Achtsamkeit für geistige, körperliche und emotionale Gegebenheiten im Hier und Jetzt, ohne diese zu bewerten. Das Ziel dieser Meditation ist die Loslösung vom eigenen Selbst, dem Ego. 01 02 18

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