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D a s M a ga z i n d e r S ta d t L u d w i g s h a fe n

Kultursommer

Unvergessliche Augenblicke

City West

Vertiefte Pr端fung SpektakuLUm

Bunter Mix f端r die ganze Region

Juli/August 2013 Nr. 4


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TWL Initiative KlimaAktiv »Gut für das Klima – Gut für Sie«


Editorial

Gemeinsam für unsere Stadt Die Erneuerung der Hochstraße Nord wird uns in den kommenden Monaten sehr beschäftigen. Lassen Sie uns gemeinsam als Stadtgesellschaft darüber diskutieren, welche die beste Lösung für Ludwigshafen ist.

Für die Ingenieure und Stadtplaner ist sie eine große Herausforderung: die Erneuerung der Hochstraße Nord. Über 20 Varianten haben die von der Stadtverwaltung beauftragten Experten technisch durchgerechnet und wirtschaftlich kalkuliert. Immer deutlicher zeigte sich dabei, dass es bei der notwendigen Erneuerung der Hochstraße keine einfachen Lösungen gibt, sondern man sich sehr genau und intensiv mit dem Für und Wider der vorliegenden Alternativen auseinander setzen muss. Allein der Brückenkopf, unter dem unterirdische Gleise und Tunnel sowie Parkplätze und Teile der Rathausmall liegen, muss technisch sehr genau begutachtet werden. Bei der Überlegung, welche Lösung die beste für unsere Stadt ist, muss das Umfeld und dessen Potenzial mit bedacht werden, müssen aber auch Aspekte wie die Auswirkung von Bauzeiten oder der künftige Aufwand für den Unterhalt einer Brücke oder Stadtstraße beleuchtet und bewertet werden. Bei dem anstehenden Entscheidungsprozess gilt es vor allem auch, die unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessenlagen von Anwohnerinnen und Anwohnern, dem Handel in der Innenstadt, der Wirtschaft und vielen anderen, die die Hochstraße selbstverständlich täglich nutzen, zu bedenken. Bei dem vor Jahren begonnenen Stadtumbauprozess „Heute für Morgen“ haben wir von Anfang an auf ein breites Informationsangebot und eine Beteiligung der Bürgerschaft gesetzt. Bei der Diskussion um die Art und Weise, wie die Hochstraße Nord erneuert wird, werden wir diesen Weg konsequent weitergehen und noch stärker ausbauen. Nach dem verregneten und kühlen Frühjahr freuen sich viele Menschen jetzt auf den Sommer. In Ludwigshafen bieten die kommenden Monate zahlreiche Möglichkeiten, Freizeit im Freien zu genießen. Hierzu lädt besonders auch der Ludwigshafener Kultursommer ein, der noch bis 18. August andauert: Über 120 Veranstaltungen, viele davon unter freiem Himmel, Konzerte, Ausstellungen, Festivals, Theater, Vorträge und Kabarett bieten jede Menge Abwechslung für Menschen jeden Alters. Höhepunkt ist das Internationale Straßentheaterfestival Ende Juli, das in diesem Jahr bereits zum 14. Mal stattfindet. Dieses Jahr ausnahmsweise erst Ende August, aber wieder mit attraktiven Programmpunkten an den schönsten Plätzen der Innenstadt, verwandelt das Ludwigshafener Stadtfest SpektakuLUm die Innenstadt in eine große Fest-, Kultur- und Sportmeile. Wie in jedem Jahr freuen wir uns über die großzügige Unterstützung und das Engagement vieler Partner, die das Ludwigshafener Stadtfest zu einem echten Höhepunkt im Veranstaltungskalender der ganzen Metropolregion Rhein-Neckar werden lassen. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz spielt auf dem Platz der Deutschen Einheit auf, Marlon Roudette steht auf der Bühne am Berliner Platz, Michael Schulte und Max Giesinger treten beim KinderspektakuLUm auf und beim traditionellen Stadtlauf zeigen kleine und große Laufbegeisterte ihre sportliche Fitness. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei, den Sommer in der Stadt zu genießen. Ihre

Dr. Eva Lohse Oberbürgermeisterin neueLu 7/8/2013

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Juli/August 2013

Inhalt

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Rubriken 3 4 5 37 41 41

Editorial Inhalt Mosaik Kurz notiert Aus den Stadtteilen Impressum

Titelbild: In den Stadtteilen, in der Innenstadt, in Bunkern, auf Plätzen, am Rhein: Überall wird in den nächsten Wochen der 23. Ludwigshafener Kultursommer seine Spuren hinterlassen und die Menschen in seinen Bann ziehen. Lesen Sie mehr dazu auf den Seiten 8 und 9 dieser Ausgabe Foto: Florian Lenz Motiv: Grotest Maru

Blickpunkt 8/9 10/11

Kultur: Unvergessliche Augenblicke Stadtumbau: „Umspannwerk“ wird bezogen

Magazin 13 14/15 16 18/19 22 23 24/25 26 27 28/29

Am 2. September startet das neue Semester der Volkshochschule. Grund genug, schon jetzt einen Blick ins Programm zu werfen. Mehr über die VHS lesen Sie auf Seite 33 dieser Ausgabe

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Info-line

Straßentheaterfestival: Fantastische Geschichten City West: „Was ist das Beste?“ Kultur: Opulentes für Augen und Ohren Kultur: Kunst für alle, KLang des Jahrhunderts Kultur: „Eine Linie reicht vollkommen“ Kultur: Notizen SpektakuLUm: Bunter Mix für die ganze Region Unsere Stadt: Energiekarawane zieht los Unsere Stadt: „Stillstand ein Schritt zurück“ Kinder und Jugend: Größter Spielplaz der Region, Was gibt’s? Unsere Stadt: Sportverein XXL Stadtbibliothek: Unterwegs in ferne Länder Unsere Stadt: „Sommer im Park“ Bildung: Qualität, die überzeugt Unsere Stadt: Wenn Nachbarn lärmen Polizei: Besonnen und ruhig“ Unsere Stadt: Gemeinsam im „IGLU“ Senioren: Erfahrungen einbringen, Besinnung Kinder und Jugend: Ursachen von Sucht aufspüren Soziale Stadt: Mundenheim-Südost: Reporterdasein testen; Oggersheim-West: Neue Nutzung für Klassenräume; West: Würziges im Topf

www.ludwigshafen.de

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Mosaik Rechnungsergebnis 2012 deutlich verbessert

Die Konsolidierung der kommunalen Finanzen bleibt vordringliches Ziel der städtischen Haushaltspolitik. Der eingeschlagene Konsolidierungskurs und die gute konjunkturelle Entwicklung führen zu einer erneuten Verbesserung des Jahresergebnisses 2012. Gegenüber den Ansätzen weist das vorläufige Rechnungsergebnis 2012 eine Verbesserung um rund 48 Millionen Euro aus. Der vorläufige Jahresfehlbetrag liegt damit bei rund 4,3 Millionen Euro. Den Haushalt für die Jahre 2013/2014 hat die Aufsichtsund Dienstleistungsbehörde in Trier, ADD, mit Auflagen genehmigt. In der Haushaltsverfügung hat die ADD die „permanenten, intensiven und konsequenten Konsolidierungsbemühungen“ der Stadt Ludwigshafen ausdrücklich gewürdigt. Die Stadt wurde mit der Verfügung zum Beispiel im Bereich des Ergebnishaushalts verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, die das negative Jahresergebnis im Jahr 2014 mindestens um 1,7 Millionen Euro verbessern, wobei ein Teil dieser Einsparauflage im Bereich der freiwilligen Leistungen zu realisieren ist. Die im Finanzhaushalt vorgesehenen Investitionskredite zur Finanzierung von Investitionen wurden unter der Bedingung genehmigt, dass sie nur für solche Vorhaben verwendet werden dürfen, die nachweislich die dauernde Leistungsfähigkeit der Stadt nicht beeinträchtigen oder einen der bekannten Ausnahmetatbestände (wie zum Beispiel gefahrdrohende Zustände, Unabweisbarkeit, Landeszuweisung und dringendes Gemeinwohlinteresse) erfüllen. Vorhaben über 100.000 Euro bedürfen auch zukünftig der Einzelfreigabe durch die ADD. Zur Umsetzung der geforderten finanziellen Verbesserungen werden Nachtragshaushalte für die Jahre 2013 neueLu 7/8/2013

und 2014 in der Septembersitzung des Stadtrates vorgelegt und für 2013 eine Haushaltssperre in Höhe von 1,8 Millionen Euro erlassen.

Spieler wechselt nach Hannover

Dr. Reinhard Spieler (unser Foto) wechselt zum 1. Februar 2014 zum Sprengel Museum nach Hannover. Der Direktor des Wilhelm-Hack-Museums wurde Ende Mai in Hannover vorgestellt. Das Sprengel Museum verfügt über eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst in Deutschland. „Wir lassen Dr. Reinhard Spieler ungern ziehen. Mit seinem Wechsel verliert Ludwigshafen einen hervorragenden Museumsdirektor, der mit seinem engagierten Team für das Wilhelm-HackMuseum einen beachtlichen Zuwachs an Aufmerksamkeit weit über die Metropolregion hinaus verbuchen konnte“, bedauerte Kulturdezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg den Weggang Spielers. Der 48Jährige leitet das WilhelmHack-Museum seit 1. September 2007 und sieht in der neuen Aufgabe „eine große Herausforderung und Chance“. Dennoch, so Spieler, falle ihm der Abschied von Ludwigshafen nicht leicht: „Die Arbeit mit dem fantastischen Team hat mir viel Spaß gemacht“. Die verbleibenden Monate in Ludwigshafen stecken für Spieler noch voller Arbeit, unter anderem bereitet er eine Ausstellung mit Werken von Rudolf Scharpf vor, die ab 29. Juli in der Scharpf-Galerie im Hemshof zu sehen sein wird. Für die neue Lu sprach er mit Rudolf Scharpf über dessen künstlerisches Schaffen: Das Interview lesen Sie auf Seite 22.

Klinikum unter Top Krankenhäusern

Die aktuelle Klinikliste des Focus-Magazins bestätigt dem Klinikum Ludwigshafen medizinische Leistungen auf höchstem Niveau: In Rheinland-Pfalz nimmt das Klinikum als bestes nichtuniversitäres Krankenhaus den zweiten Platz ein, bundesweit bescheinigt die Focus-Redaktion dem kommunalen Haus in Ludwigshafen den 76 Platz unter den Top Krankenhäusern in Deutschland. Besondere Auszeichnung erhielt die Herzchirurgie, die Kardiologie und das Prostatakarzinomzentrum. Die Focus Kliniklisten haben mittlerweile Tradition, zum wiederholten Male zählt das Klinikum Ludwigshafen dabei in der Gesamtbewertung zu den besten Häusern Deutschlands. In den Einzelwertungen der aktuellen Ausgabe empfiehlt die Focus Redaktion drei Fachbereiche als „Top-Fachkliniken“: Die Herzchirurgie, unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Falk-Udo Sack, die Kardiologie mit ihrem Chefarzt Prof. Dr. Ralf Zahn und das zertifizierte, interdisziplinär arbeitende Prostatakarzinomzentrum Rheinpfalz unter der Leitung des Chefarztes der Urologischen Klinik, Prof. Dr. Markus Müller.

Bewerbungen möglich bis 5. August

Noch bis zum 5. August können sich klein- und mittelständische Unternehmen um den Titel „Unternehmen des Jahres“ bewerben. Die Stadt Ludwigshafen am Rhein vergibt diesen ideellen Preis 2013 zum fünften Mal. Die Schirmherrschaft hat erneut OB Dr. Eva Lohse übernommen. Mit dem Preis will die Stadt das unternehmerische und gesellschaftliche Engagement der klein- und mittelständischen Firmen in Ludwigshafen würdigen. Neben der Wahl des „Unter-

nehmen des Jahres 2013“, an dem alle Unternehmen mit Sitz in Ludwigshafen teilnehmen können, wird diesjährig ein Sonderpreis an ein Unternehmen vergeben, dessen unternehmerisches Handeln sich in Gänze oder in Teilbereichen dem „Klima- und Ressourcenschutz“ verschrieben hat. Die Stadt Ludwigshafen möchte die freiwilligen Investitionen der Unternehmen zum effizienten Einsatz von Ressourcen würdigen. Der Sonderpreis steht im Zusammenhang mit der Position, die die Stadt im Bereich Klimaschutz einnimmt. Gemeinsam mit dem IFEU-Institut in Heidelberg wurde bereits 2008 ein „Integriertes Klimaschutzkonzept 2020“ entwickelt und sich damit zum Ziel gesetzt die CO2-Emmisionen deutlich zu reduzieren. Insofern ist der Sonderpreis auch ein Beitrag zu den Ludwigshafener Klimawochen, die vom 17. bis 22. Oktober 2013 stattfinden. Mit beiden Auszeichnungen werden Erfolge zum Beispiel bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, in der Ausbildung, aber auch im Bereich des ehrenamtlichen Engagements gewürdigt. Die Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger findet am Mittwoch, 23. Oktober, mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und einem attraktiven Rahmenprogramm statt. Der Wettbewerb wird wieder von der Sparkasse Vorderpfalz und der VR-Bank Rhein-Neckar sowie weiteren Institutionen wie zum Beispiel der Handwerkskammer Pfalz, der IHK Pfalz dem Handelsverband Deutschland oder der Fachhochschule Ludwigshafen, unterstützt. Bewerbungen können an die WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft, W.E.G., Rathausplatz 10+12, 67059 Ludwigshafen gerichtet werden. Ansprechpartnerin ist Ilona Prommersberger, Telefon 504-2231, E-Mail ilona.prommersberger@weg-ludwigshafen.de.

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Fraktionen

SPD: Energie und Umwelt Nur zusammen geht es.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bezahlbare Energie und nachhaltiger Umweltschutz, haben bei den Ludwigshafener Bürgern einen hohen Stellenwert. Damit dies gewährleistet wird, macht sich die SPD-Stadtratsfraktion für ein enges vernetztes Zusammenwirken aller an diesem Thema Beteiligten stark. Müllvermeidung auf der einen Seite und optimierte Produktionsbedingungen für die Müllverbrennung auf der anderen Seite, der beste Einsatz der daraus gewonnenen Energie, wie ein gerechtes Gebührenmodell, können nur erreicht werden, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten. So arbeitet die GML (Gemeinnützige Müllverbrennung LU)

auf das engste mit der TWL (Technische Werke LU) zusammen, um die Energieversorgung zu optimieren. Gleichzeitig schließt die GML neue Kooperationen, wie beispielsweise mit der ZAK (Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern) in Kaiserslautern. Hiermit wird rechtzeitig reagiert, dass bei zurückgehenden Müllmengen, eine hohe Auslastung der Anlagen gegeben ist. Nur das ermöglicht günstige Kosten für den Bürger. Aber auch mit den benachbarten Kommunen, die als Gesellschafter in der GML vertreten sind, findet ein breiter Dialog über Fragen der Müllverbrennung und Müllverwertung statt. Bei den logistischen Fragen arbeitet die GML sehr eng mit der WBL (Wirtschaftsbetriebe LU) zusammen. Ein weiteres Beispiel ist der Kommunale Eigenverbrauch an Energie. Sei es die Beleuchtung öffentlicher Plätze und Straßen, Gebäude, Schulen und sonstiger Liegenschaften. Um hier Vorbild zu sein ist es wichtig, dass sich alle einbrin-

GRÜNE: Ludwigshafen begrünen… Ludwigshafen wird grüner, weil die Menschen in unserer Stadt gärtnern: Schulen, Vereine, Institutionen, Anwohner, Kinder und Erwachsene, alle sind dabei, wenn die eigenen mobilen Beetkisten und –säcke gepflanzt, gewässert und geerntet werden. Der HackmuseumsgARTen auf dem HansKlüber-Platz ist jetzt im zweiten Jahr ein Garten mitten in

der Stadt und ein beliebter Treffpunkt. Ein unattraktiver Platz wurde so zum Begegnungsort, der das Kleinklima nachhaltig verbessert – zwischen den Menschen und für eine bessere Luft. Der zweite Bürgergarten ist jetzt in der Pfingstweide entstanden, denn gemeinschaftliches Gärtnern schafft Gemeinsinn. Das ist doch genau die richtige Idee auch für Ihren Stadtteil! Gärtnern Sie mit -so wie ich! Mehr unter www.hackmuseumsgarten.blogspot.com. Ihre Monika Kleinschnitger

gen und in einem kommunalen Energiemanagement nachhaltig nach weiteren Energieoptimierungen suchen. Erst, wenn ich genau weiß, wie viel Energie ich tatsächlich verbrauche, kann ich Aussagen, über mögliche Energieeffizienzpotentiale machen. So bietet eine optimierte Energiepolitik die besten Voraussetzungen für einen nachhaltigen Umweltschutz. So unterstützt die SPD-Stadtratsfraktion ein enges aufeinander abgestimmtes Netzwerk aller bei diesem Prozess beteiligten Unternehmungen. Nur dies garantiert, dass auch bei sensiblen Themen, keine Fehlentwicklungen entstehen. So wehren wir uns vehement, gegen alle Überlegungen, die Versorgung mit Trinkwasser in private Hände zu geben. Der Zugang zu günstigen und sauberem Trinkwasser ist ein Menschenrecht. Die Versorgungslage in Ludwigshafen ist gut. Aber wir müssen auch dafür sorgen, dass es so bleibt. Die städtische Familie muss

zusammenarbeiten um eine lebenswerte Zukunft in dieser Stadt zu garantieren. Alle Stadträte der SPD-Stadtratsfraktion, machen sich in den Gremien städtischer Unternehmungen genau dafür stark. Nur zusammen geht es. Herzlichst Günter Henkel SPD Stadtratsfraktion Maxstraße 65 67059 Ludwigshafen Telefon: 0621 62 36 36 Telefax: 0621 62 36 35 E-Mail: stadtrat@spd-fraktion-ludwigshafen.de www.spd-fraktion-ludwigshafen.de

FDP: Bliesbad erhalten! Das Bliesbad ist eine unserer wichtigsten Erholungsstätten. Ohne die betroffenen Bürger und den Stadtrat zu beteiligen, wird es zu einer Badestelle degradiert. Das ehrenamtliche Engagement des Fördervereins Blies wird zu Nichte gemacht. Im Ergebnis gibt es in der zweitgrößten Stadt von Rheinland-Pfalz nur noch das renovierungsbedürftige

Für die Inhalte der Beiträge auf dieser Seite ist die jeweilige Fraktion verantwortlich

Willersinnfreibad. Offenbar bewirbt sich die Stadt um die rote Laterne beim städtischen Badeangebot. Das erscheint nicht gerade sozial engagiert. Die Stadt darf sich nicht aus der Mitverantwortung ziehen. Deshalb müssen sozial gerechtere Prioritäten mit Beteiligung der Bürger und Stadtrat gesetzt werden, auch wenn zur Rettung unseres Strandbades andere Investitionen zurück gestellt werden müssen. Ihr Dr. Thomas Schell Vorsitzender der FDPStadtratsfraktion neueLu 7/8/2013


Fraktionen

CDU: Gemeinschaftsgrabfeld – eine attraktive neue Bestattungsform

Sehr geehrte Damen und Herren, länger als sonst hat es gedauert, bis der Sommer auf Touren kam. Jetzt, wo alles grünt und blüht, die Ferien vor uns liegen ein so ernstes Thema: Friedhof und Bestattungen? Gerade jetzt! Jetzt wird nämlich deutlich, wie attraktiv öffentliches und privates Grün in unserer Stadt sind, wozu auch unsere Friedhöfe zählen. Geht man über unsere Friedhöfe, wird einem aber auch bewusst, wie unansehnlich Leerstände und ungepflegte Gräber sind. Vielfach ist die Möglichkeit und Bereitschaft zur Grabpflege durch Angehörige nicht mehr gegeben. Für viele ist eine kommerzielle Dauergrabpflege zu teuer. Auch des-

wegen ist es zu begrüßen, dass vor wenigen Wochen auf dem Hauptfriedhof der Startschuss zum Bau eines Gemeinschaftsgrabfeldes, einem Memoriam-Garten, gegeben wurde. Kurze Rückblende: Im Mai 2011 veranstaltete die CDUFraktion ein Forum: „Neue Wege in der Friedhofskultur“. Zu Wort kamen Vertreter der Kirchen, der Stadt, der einschlägigen Branchen und Bürgerinnen und Bürger. Der Tenor damals war eindeutig: Ein von Gärtnern betreutes Grabfeld, zu überschaubaren Konditionen ist eine interessante Alternative zu den bisherigen Bestattungsformen. In der Folge waren viele Gespräche, Diskussionen, Besichtigungen vergleichbarer Einrichtungen in anderen Städten und viel Überzeugungsarbeit erforderlich, bis im Stadtrat „grünes Licht“ zu Beginn dieses Jahres gegeben wurde. Ein Memoriam-Garten ist eine individuelle Grabstätte (Urnen- und Erdgräber) in einer parkähnlichen Umgebung mit blühender Wechselbepflan-

REP: Vision Innenstadt Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, Wir die Fraktion der REPUBLIKANER würden es sehr begrüßen wenn unsere Innenstadt neues Leben bekommt durch unsere Studenten. Ja es wäre bestimmt der richtige Weg um unsere Innenstadt aufzuwerten. Durch Sichtbares Studentisches Leben würde unsere Innenstadt enorm an Attraktivität gewinnen. Der neueLu 7/8/2013

Anlauf an der Hochschule hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht, dies ist eine Chance für unsere Stadt. Gemeinsam den Weg freimachen für unsere Studenten. Vorstellung von uns wäre eine Zweigstelle in der Innenstadt mit Vorlesungen, sowie Wohnraum. Unsere Studenten könnten dafür sorgen das es keinen Leerstand der Geschäfte mehr gibt. Freundlichst Ihr Marco Steigert

zung, die vom ersten Tag an komplett gestaltet und bepflanzt ist. Der Verstorbene wird mit Namen, Geburts- und Sterbejahr genannt. Es gibt keine anonymen Grabstätten. Die Grabstätten werden mit einer Dauerpflegevereinbarung über die Laufzeit von 20 Jahren – bei Partnergräbern von 30 Jahren – zu einem festen Endpreis angeboten. Die Hinterbliebenen erhalten so eine Art Paket mit Rundumversorgung. Sie müssen sich nicht um die Grabpflege kümmern und sparen 40 bis 50 Prozent Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Pflegeverträgen. Mit diesen besonderen Grabstätten bieten wir den Bürgern in unserer Stadt eine weitere Bestattungsalternative an. Zugleich leisten wir einen Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Friedhofskultur in Ludwigshafen. Wir gehen hier neue Wege. Die Memoriam-Gärten werden in enger Zusammenarbeit von Friedhofsgärtnern, die sich im Verein für gärtnerbetreute Grabanlagen Ludwigshafen zusammengeschlossen haben,

der Genossenschaft der Friedhofsgärtner in Rheinland-Pfalz und unserem Wirtschaftsbetriebe angeboten Das Ansehen unserer Friedhöfe wird davon profitieren. Die Anlage stellt sich als ein idyllisches viel Grün aufweisendes Gesamtkonzept dar. Neben der Anlage auf dem Hauptfriedhof ist ein weiterer Memoriam-Garten auf dem Friedhof Oppau geplant. Wir hoffen, dass möglichst viele Interessenten für dieses neue Angebot gewonnen werden können. Bei entsprechender Akzeptanz werden wir uns für weitere Memorial-Gärten auch auf anderen Stadtteilfriedhöfen einsetzen. Interessierte erhalten Informationen bei der Stadtverwaltung unter Tel.: 0621/ 504–3391 oder auch beim Verein für gärtnerbetreute Grabanlagen Tel.: 0621/5454 –149. Ihnen allen wünsche ich für die vor uns liegende Ferienzeit viel Sonne sowie einige Tage der Ruhe und Erholung. Herzlichst Ihr Heinrich Jöckel

FWG: Bliesbad-Abwertung ein Skandal! Fakt: Das Nichtschwimmerbecken im Bliesbad ist marode. Geld für Sanierung nicht vorhanden, deshalb Abbau. Aber wie erklärt man das den Bliesianern? Ein Gutachten muss her, wie schon 1996 beim Hallenbad Nord - die selbe Gesellschaft. Ergebnis: Abwertung zur Badestelle! Nun müssen alle badtypischen Einrichtungen weg. Warum Wasserrutsche

und Kinderbecken nicht? Und was ist mit der Sicherheit für Nichtschwimmer ohne Badeaufsicht, insbesondere Kinder? Auch einfach: Schilder „Baden auf eigene Gefahr“ in acht Sprachen. Und Eintritt? Wird einfach weiter erhoben. Lt. Gutachten geht das doch gar nicht!? Ungeheuerlich! Ihr Dr. Rainer Metz Fraktionsvorsitzender www.fwg-fraktion-lu.de

Für die Inhalte der Beiträge auf dieser Seite ist die jeweilige Fraktion verantwortlich

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Kultur

Unvergessliche Augenblicke Ganz Ludwigshafen wird zur Bühne beim Kultursommer Noch bis 18. August steht Ludwigshafen wieder ganz im Zeichen des Kultursommers: Über 120 Veranstaltungen, viele davon unter freiem Himmel und auf den schönsten Plätzen der Ludwigshafener City und der Stadtteile. Open-Air-Konzerte, Ausstellungen, Festivals, Theater, Vorträge und Kabarett bieten jede Menge Abwechslung für Menschen jeden Alters.

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iele Veranstaltungen orientieren sich an dem Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz: „Eurovisionen“. Unterstützt wird der Ludwigshafener Kultursommer von der Sparkasse Vorderpfalz und vom Kultursommer Rheinland-Pfalz. „In seinem 23. Jahr ist der Ludwigshafener Kultursommer attraktiver denn je. Er hat sich zu einer Bürgerbewegung der Soziokultur und der kulturellen Breitenarbeit entwickelt. Der Kultursommer verbindet Menschen und schenkt uns allen viele einzigartige und unvergessliche Augenblicke, die den Sommer in Ludwigshafen so erlebenswert machen. Ohne die vielen Institutionen, Verbände, Einzelpersonen, aber auch Unternehmen und Gewerbetreibenden könnten wir das nicht stemmen. Mein Dank geht daher an alle, die mit uns gemeinsam Ludwigshafen zur Bühne für fröhliche, ernste, skurrile aber in jedem Fall außergewöhnliche Aufführungen machen“, so Kulturdezernentin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg.

Neues und traditionelles

Viel Neues und mitunter Außergewöhnliches können die Besucherinnen und Besu-

cher in diesem Jahr im Kultursommerprogramm entdecken: Im Begegnungszentrum „LU kompakt“ finden Konzerte nicht nur für Ältere statt, darüber hinaus wird hier der erste Ludwigshafener Senioren-Poetry-Slam veranstaltet. Der Gesprächskreis Juden und Christen veranstaltet zum Thema „Antisemitismus in der deutschen Nachkriegszeit“ eine Lesung mit anschließender Gesprächsrunde. In der Stadtbibliothek gibt es italienische Musik mit dem Duo „The Italian Job“. Die Windflüchter veranstalten Konzerte im La Casa di Laul am Ludwigsplatz und im hack-museumgARTen. Eine Natur-KulturTour können die Kultursommergäste in der Innenstadt erleben. In der Wallfahrtskirche in Oggersheim wird eine ausgefallene musikalisch-literarische Geschichtsstunde zur Kurpfalz im 18. Jahrhundert gehalten. Leerstände in der Innenstadt werden von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region in außergewöhnliche Veranstaltungsorte verwandelt. Unter dem Titel „Orbit 3.1“ entwickeln Janna Schimka und Rolf Schmuck eine Tanzperformance mit Raum- und Klangkunst. Beim „Revival – Langer Donnerstag“ wird Karin Maria Zimmer zwei

leerstehende Geschäfte wieder mit Leben füllen. Kultur Rhein-Neckar veranstaltet an der Blies einen „Europäischen Sommer“ mit erstklassiger Weltmusik, besonderen Filmen, Kinderprogrammen und kreativen Kunstmärkten. Auf dem Schlossplatz in Ruchheim gibt es am letzten KultursommerSonntag eine Liebeserklärung an französische Lieder und Geschichten. Auch beliebte Veranstaltungen, Festivals und Kultursommerreihen mit langer Tradition sind wieder im Programm. Die JazzMatineen in Mayer’s Biergarten in Oggersheim mit insgesamt sechs Konzerten, die Big Band Open-Air-Konzerte mit Jazz attack und Kicks’n’ Sticks auf dem Lutherplatz und Kultur in der Backstubb in Oggersheim mit einem Jubiläumskonzert zum zehnjährigen Bestehen setzen musikalische Akzente. Das Tango-Open-Air auf dem Karl-KornmannPlatz, Jazz am Rhein zum Ende des Kultursommers auf der Parkinsel, der Konzertsommer, der jeden Kultursommer-Freitag, und UFOsection, die jeden KultursommerDonnerstag im kulTurm stattfindet, sind weitere Beispiele für die Vielfalt des 23. Ludwigshafener Kultursommers. Das Afrika

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Kultur

Die Chupacabras spielen beim Festival „AfriLu“

macht in diesem Jahr auf dem Messplatz Station. Die TC Big Band Haßloch musiziert auf dem Lutherplatz. Lesungen bieten Autorinnen und Autoren der Metropolregion, zum Beispiel die Räuber 77, Karin Möller-Nüssle, die LiteraturWerkstatt LU-MA oder Alexander Borodynja in der Stadtbibliothek. Straßenfußballkultur gibt es auf dem Sportplatz der Integrierten Gesamtschule Ernst Bloch in Oggersheim. Die Konzertreihe „Sommer vorm Balkon“ mit vier Konzerten von und mit Nathalie Stadler und die „Maudacher Serenade“ im Kirchgarten von St. Michael werden die Kultursommergäste ebenfalls begeistern. Höhepunkt im Kultursommer ist wieder das Internationale Straßentheaterfestival in der Innenstadt. Mehr zum Straßentheaterfestival lesen Sie auf Seite 13 dieser Ausgabe. Europäischen Sommer an der Blies (Bild oben). Eine Ausstellung mit Begleitprogramm zum Thema „Trauerarbeit“ macht das Buero für angewandten Realismus (Bild Mitte), in der Stadtbibliothek treten „The Italian Job“ auf (Bild Seite 8 links) und die interaktive Ausstellung „Full Circle“ ist bei Jazz am Rhein zu erleben (Bild Seite 8 rechts)

Spannendes für Kinder

Ein vielseitiges und spannendes Programm wird für die jungen Gäste geboten. Es ist auf einem Blick auch im Programmheft zum neueLu 7/8/2013

Kultursommer zu finden. Im Ernst-BlochZentrum gibt es im Rahmen der Ausstellung „Grandvilles Entwürfe einer anderen Welt“ Mal-, Bastel- und Schreibwerkstätten. Alles, was zu einem Buch gehört, lernen Kinder ab elf Jahren in der „kleinen Buchwerkstatt“ des Vereins Buchkultur. „Es war einmal…“ - so beginnen die Internationalen Märchen und Geschichten beim Märchen-StationsTheater im Wildpark. Mit einem Kinderliederprogramm und Theateraufführungen spricht der „Europäische Sommer“ an der Blies die Kleinen an.

Ausstellungen und Aktionen

Interessante Ausstellungen und Kunstaktionen runden das Kultursommerprogramm ab: „Grandvilles Entwürfe einer anderen

Welt“ im Ernst-Bloch-Zentrum mit einem umfangreichen Rahmenprogramm, „Facettenreich-Mensch“ von Feisel Grombali im kulTurm, die Schau „Portfolio 2013“ der Fotografischen Gesellschaft Ludwigshafen in der Stadtbibliothek oder die Ausstellung mit Werken von Alex Bär unter dem Titel „Dä Rhy duruf – den Rhein hoch“ im Kunsthaus Oggersheim. Der Schweizer Künstler hat sein Atelier seit einem Jahr im TWL Umspannwerk in der Raschigstraße. Die Künstler Sonja Scherer und Armin Liebscher laden zu ihrer Ausstellung und zu einem Workshop in ihre Ateliers im TWL Umspannwerk ein. Das Buero für angewandten Realismus veranstaltet eine Ausstellung mit umfangreichem Beiprogramm zum Thema „Trauerarbeit“. „Paradies“ ist der Titel einer Ausstellung mit 30 Skizzen eines internationalen Kunstprojektes. Die Interaktive Ausstellung „FullCircle“ findet im Rahmen des Festivals „Jazz am Rhein“ unter freiem Himmel auf der Parkinsel statt.

Informationen

Das ausführliche Programm des 23. Ludwigshafener Kultursommers gibt es im Bürgerservice, in der Stadtbibliothek, in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Vorderpfalz, in zahlreichen Geschäften der Innenstadt sowie in Mannheim, Heidelberg, und der Vorderpfalz, unter Telefon 5042263 und im Internet unter www.ludwigshafen.de. sah/mü

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Stadtumbau

„Umspannwerk“ wird bezogen In der Innenstadt wird weiter gebaut und modernisiert Ein Leuchtturmprojekt im Stadtumbauprozess „Heute für Morgen“ ist fertig gestellt. Im Juni sind die ersten Mietparteien ins ehemalige Zentralumspannwerk gezogen. OB Dr. Eva Lohse und Klaus Dillinger, Geschäftsführer der W.E.G. sowie Bau- und Umweltdezernent, zeigten sich bei einem Rundgang begeistert von der Sanierung und Umgestaltung des denkmalge– schützten Gebäudes. Privatinvestitionen sind weiter Motor des Stadtumbaus. „Ich bin beeindruckt von der planerischen und handwerklichen Leistung. Das ganze Gebäude strahlt eine freundliche und behagliche Atmosphäre aus“, so der erste Eindruck der OB. Der begrünte Innenhof mit Gemeinschaftshaus stelle für sie eine besondere Qualität dar: „Inmitten der Innenstadt ist ein Kleinod für gemeinschaftliches Leben entstanden. Ich wünsche mir sehr, dass die neuen Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers dieses Angebot annehmen und sich ein aktives Miteinander entwickelt.“ Die S&O Projektgesellschaft aus Tübingen, eine Tochter der Sax-Gruppe, hat den unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex am Lutherplatz, der lange Zeit leer stand, von der Stadt Ludwigshafen gekauft und aufwändig energetisch saniert. Insgesamt 49 Wohnungen zwischen 33 bis 195 Quadratmeter Wohnfläche stehen nun in direkter Nachbarschaft zu Pfalzbau, Staatsphilharmonie und Wilhelm-Hack-Museum zur

Vermietung. „Die Idee, hinter denkmalgeschützten Mauern ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Wohnkonzept zu verwirklichen, geht auf. Die Nachfrage ist enorm und wir haben bereits über ein Drittel der Wohnungen in relativ kurzer Zeit vermietet. Weitere Gespräche mit konkreten Mietinteressenten sind bereits terminiert und ständig erhalten wir weitere Anfragen“, zeigt sich Michael Straub, Geschäftsführer bei der Sax-Gruppe, zufrieden. Eigentümer der Immobilie sei ein privater Investor aus Hamburg, in dessen Auftrag die Vermietung läuft, ergänzt Straub. Neben Etagenwohnungen finden Mieterinnen und Mieter im Stadtquartier „Umspannwerk“ eine Auswahl an barrierefrei gestalteten Lofts, Appartements, einem „Haus im Haus“ und mehreren Penthaus-Wohnungen, wobei fünf Wohnungen rollstuhlgerecht ausgestattet sind. S&O hat bei der Projektentwicklung neben energetischen Gesichtspunkten auch so-

ziale Aspekte berücksichtigt. Dazu zählt das im Innenhof entstandene Gemeinschaftshaus mit Multifunktionsraum, großer Terrasse, Sportraum sowie zwei Gästezimmern für die Hausgemeinschaft. Rund 14 Millionen Euro hat der Tübinger Immobilienentwickler in Ludwigshafen investiert. In enger Zusammenarbeit mit der WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft (W.E.G) wurden im Auftrag der Stadt 2010 die Verträge im Rahmen des Stadtumbaus geschlossen. „Wir haben zusammen mit S&O und dank der Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz am Lutherplatz eine nachhaltige innerstädtische Entwicklung anstoßen können“, lautet das Resümee von Klaus Dillinger. Bezuschusst wird das Stadtquartier „Umspannwerk“ mit maximal 1,7 Millionen Euro, von denen die Stadt Ludwigshafen 20 Prozent und das Land 80 Prozent übernimmt. Nach knapp drei Jahren Sanierung und Umbau können Mieter nun moderne Wohnungen im Baudenkmal beziehen. Parkett aus Eiche, bodengleiche Duschen, dreifach verglaste Fenster, dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Aufzug bis in die Tiefgarage, Balkon oder Terrasse zum begrünten Innenhof – die Grundausstattung der Wohnungen ist anspruchsvoll. Zudem bietet die Tiefgarage insgesamt 40 Stellplätze und im Innenhof überdachte Stellplätze für Fahrräder. Auch im Hinblick auf Wohnnebenkosten überzeugt das Modellprojekt der Blick in den Innenbereich deutschen Enerdes Stadtquartiers „Umspann- gie-Agentur (DEwerk“, am linken Rand das NA). „Wir kalBauvorhaben der Familie kulieren mit geKarakaplan (Bild links). Neben ringen Nebender Stadtbibliothek entsteht kosten, da wir derzeit ein neues Wohn- und durch InnenGeschäftshaus (Visualisierung dämmung der Seite 11) denkmalgeneueLu 7/8/2013


Stadtumbau

schützten Fassade das Energieniveau des Altbestands auf KfW 70 gehoben haben. Die aufgesetzten Penthäuser erreichen sogar KfW 55-Standard“, verdeutlicht Michael Straub von S&O den erzielten energetischen Standard. Im Zusammenhang mit dem Stadtquartier „Umspannwerk“ steht auch das Projekt der Investorengruppe Karakaplan am Lutherplatz. Letztere baut dort ein viergeschossiges Gebäude mit 22 Wohnungen, das den Innenhof zum Lutherplatz abschließt und noch im Sommer bezugsfertig sein soll. „Die Realisation beider Projekte war voneinander abhängig“, erinnert sich Dillinger an die Gespräche bei der W.E.G., die den Stadtumbauprozess „Heute für Morgen“ koordiniert. „Problematisch war der Rückbau der ehemaligen Trafohalle im Hof, um Platz für die Tiefgarage zu schaffen. Abriss aber auch Bau der Tiefgarage mussten über das Grundstück Karakaplan organisiert werden. Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, beide Investoren an einen Tisch zu bekommen und eine Lösung für alle zu finden, für die Investoren wie für die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Innenstadt.“

Private Investitionen sind Motor im Stadtumbau

Rund 51 Millionen Euro an rein privaten Investitionen sind bis Ende 2012 in den Stadtumbau Ludwigshafen Mitte geflossen, unabhängig von den 220 Millionen Euro für die Rhein-Galerie. Für diese privaten Investitionen sind rund 3,3 Millionen Euro öffentliche Förderung bereitgestellt. Ende 2013 wird auch das Wohnund Geschäftshaus direkt neben der Stadtbibliothek fertig gestellt sein, das von der HP Projektentwicklung GmbH neu errichtet wird, mit einer Investition von 1,7 Millionen Euro. Weitere Haussanierungen laufen am Rala-Haus, Bismarckstraße Ecke KaiserWilhelm-Straße, sowie an den Wohn- und Geschäftshäusern in der Ludwigstraße 40 und Zollhofstraße 9.

Förderung von Schwerpunkten mit City-Programm

Im Stadtumbau wird auch der Einzelhandel gefördert. Seit April 2013 ist das Erdgeschoss im Demuth-Haus an der Ecke KaiserWilhelm-Straße/Ludwigstraße wiederbelebt. Dort ist ein Fachgeschäft, Auge & Optik Curschmann, eingezogen, ergänzt durch eine Augenärztliche Gemeinschaftspraxis. Das Fachgeschäft hat EU-Fördermittel erhalten. Für Betriebe des Einzelhandels, der Gastronomie und Dienstleistung der Kultur- und Kreativwirtschaft steht das City-Programm zur Verfügung. Auskunft zu aktuellen Förderprogrammen im Stadtumbau Ludwigshafen Innenstadt gibt die W.E.G. Ansprechpartner ist Michael Lung, Telefon 504-2982. Informationen sind auch im Internet unter www.weg-ludwigshafen.de zu finden. hh/W.E.G. neueLu 7/8/2013

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om 25. bis 27. Juli verwandelt das 14. Internationale Straßentheaterfestival die Ludwigshafener Innenstadt in eine einzige große Open-Air-Bühne. 20 Gruppen aus zehn Ländern zeigen Straßentheater vom Feinsten und wollen Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region mit ihren fantastischen Geschichten begeistern. Die Eröffnung am Donnerstag, 25. Juli, ab 21 Uhr am Ludwigsplatz bestreiten die Compagnie Jo Bithume aus Frankreich, das

Fullstop Acrobatic Theatre (Großbritannien/ Niederlande) und die Gruppe Irrwisch aus Österreich. Am Freitag, 26., und Samstag, 27. Juli, treten im Tagesprogramm zwischen 15 und 21 Uhr 16 Gruppen auf, einige davon alte Bekannte für das Ludwigshafener Publikum. Dabei sind: Backup Theater (Niederlande), Bouldegom’ Théatre (Frankreich), Cia Sebas neueLu 7/8/2013

(Spanien), Compagnie Déracinemoa (Frankreich), Compagnie Jo Bithume (Frankreich), Doble Mandoble (Belgien/Spanien), Fullstop Acrobatic Theatre (Großbritannien/Niederlande), Georg Traber Produktion (Schweiz), Naoto (Japan), Oddlings (Niederlande), Plunge Boom (Großbritannien), Residual Gurus (Spanien), Teatro Só (Portugal), Tukkersconnexion (Niederlande), Wietske Vogels (Niederlande) und das Zebra Stelzentheater (Deutschland).

Das Abendprogramm ab 21.30 Uhr gestalten Paul Morocco und Ole (Spanien), Die Pyromantiker (Deutschland), Irrwisch (Österreich) und das Bash Street Theatre aus Großbritannien. Spielorte der Abendveranstaltungen sind die Bühne vor dem Rathaus, der Europaplatz, der Bürgerhof und der Karl-Kornmann-Platz vor dem Kulturzentrum dasHaus. Das ausführliche Programmheft für das Internationale Straßentheaterfestival erscheint Anfang Juli. Es steht auf www.ludwigshafen.de zum Download bereit. Das Internationale Straßentheaterfestival Ludwigshafen ist eine Veranstaltung im Kultursommer Rheinland-Pfalz, gefördert von der Sparkasse Vorderpfalz und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz. sah/mü

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Magazin

Straßentheaterfestival

Tukkersconnexion (Bild links oben), das Teatro Só (Bild oben rechts) und Die Pyromantiker (Bild unten links): drei Beispiele für erstklassiges Straßentheater, zu erleben vom 25. bis 27. Juli in der Innenstadt


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City West

Was ist das Beste? City West: Ingenieure vertiefen Variantenprüfungen zur Hochstraße Nord Abriss und Wiederaufbau als Hochstraße oder Abriss und Bau einer teilweise ebenerdigen Stadtstraße? Für die Erneuerung der kaputten Hochstraße Nord stehen unterschiedliche Denkmodelle zur Diskussion. Ziel ist es, eine stadtverträgliche und den Leistungsanforderungen entsprechende Lösung für das beschädigte Bauwerk und das angrenzende Quartier gemeinsam zu erarbeiten. Für das Vorhaben City West hat die von der Stadtverwaltung beauftragte Ingenieurgemeinschaft bereits im Vorfeld über 20 Varianten durchgerechnet. Mit Beschluss des Bau- und Grundstücksausschusses vom 17. Juni geht die Ingenieurgemeinschaft noch stärker ins Detail und prüft eine südlich gelegene parallel verlaufende Hochstraße und eine zum Rhein verlängerte Stadtstraße. Eine Entscheidung soll voraussichtlich Ende des Jahres fallen. Im Zuge der technischen, statischen und konstruktiven Berechnungen wurde deutlich, dass die Hochstraßenkonstruktion vor allem im Bereich des Brückenkopfes am Rhein die Planer und Ingenieure vor gravierende Probleme stellt. Nachdem in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Teile der Hochstraße über die damals bereits untertunnelte Trasse – dort liegen die C-Ebene, das BASF-Gleis und der Stadtbahntunnel – gebaut wurden, folgte 1978 die Eröffnung des Rathauses und der Einkaufsmall in unmittelbarer Nähe. Dafür entstanden ganze Bauwerke wie das Parkhausdeck und Teile der Mall wie-

derum unter der Hochstraße. Das hat zur Folge, dass in diesem Bereich kein Platz für schweres Gerät wie beispielsweise Baukräne zur Verfügung steht. Ein anderes Beispiel für die komplexe Bautechnik ist die Gründung einer Stützwand auf der Tunneldecke des Stadtbahntunnels Höhe Messplatz. Diese Unwägbarkeiten, die durch die nun vorliegende Ausarbeitung deutlich wurden, und die zentrale Lage inmitten der Innenstadt ergeben einen erhöhten Aufwand bei der Erneuerung der Hochstraße Nord sowohl hinsichtlich der Beeinträchtigungen für Anlieger und Verkehr als auch hinsichtlich der Kosten.

Viele Fragen zu klären

In den zurückliegenden Monaten hatte die von der Stadtverwaltung beauftragte Ingenieurgemeinschaft in einem ersten Schritt drei Sanierungsvarianten näher untersucht: eine nahezu Eins-zueins-Wiederherstellung der bestehenden Hochstraße, eine verschlankte Version sowie ei-

ne teilweise ebenerdige Straßenlage. Dabei wurde unter anderem den Fragen nachgegangen: • Erfüllt die jeweilige Variante die Anforderungen der verkehrlichen Leistungsfähigkeit? • Welche Baukosten und welche künftigen Unterhaltungskosten sind zu erwarten? • Welche konstruktionstechnischen Aspekte spielen wesentliche Rollen? Im Zuge der Untersuchung zeigte sich, dass die verschlankte Version, die dem Durchgangsverkehr zwischen Vorderpfalz und Mannheim Rechnung trägt, indem morgens in West-Ost-Beziehung und abends in Ost-West-Beziehung entsprechend mehr Fahrstreifen zur Verfügung stünden, weder städtebaulich noch verkehrlich Vorteile bringt. Die Untersuchungen der beiden verbleibenden Varianten ergaben, dass ein Wiederaufbau der Hochstraße nach jetzigen und ersten Schätzungen rund 300 Millionen Euro kos-

Reges Interesse fand das zweite Bürgerforum am 13. Mai im Pfalzbau

ten könnte, eine teilweise ebenerdige Verkehrsführung einer leistungsfähigen Straße je nach näher zu untersuchender Untervariante zwischen 220 rund 250 Millionen Euro.

So geht die Planung weiter

Da innerhalb der laufenden frühen Planungsphase die Unwägbarkeiten noch nicht komplett zu fassen sind, wird im nächsten Planungsschritt die Kostenberechnung noch weiter ins Detail gehen. Der zeitliche Aufwand für die Varianten liegt ab Baubeginn bei bis zu zehn Jahren mit teilweise erheblichen Eingriffen in das gesamte Umfeld. Die lange Bauzeit resultiert aus der Aufrechterhaltung einer Fahrspur pro Richtung sowie der aufwendigen Abbrucharbeiten der Ingenieurbauwerke inmitten der Stadt. Insofern muss aus Sicht der Stadtverwaltung auch der Aspekt der Bauzeit neueLu 7/8/2013


City West sowohl unter verkehrlichen als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gründlich bewertet werden. Parallel hierzu führt die Stadtverwaltung Gespräche mit Betroffenen, Anliegern, Nachbarn und anderen Partnern. Mit Informationen im Internet sowie Bürgerforen und anderen Aktionen wird die Verwaltung in den kommenden Monaten den Entscheidungsprozess begleiten. „Wir haben die Erneuerung der Hochstraße unter die Überschrift ‚City West‘ gesetzt, da wir die notwendige Sanierung der die Pfalz mit Nordbaden verbindenden Verkehrsader zugleich auch als Chance für die weitere Entwicklung unserer Stadt betrachten. Daher ist es uns wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger dieses für Ludwigshafen bedeutsame Projekt begleiten und ihre Meinung, wie es in den ersten beiden Bürgerforen auch erfreulicherweise geschah, weiter kundtun und Anregungen einbringen. Aus den zahlreichen Gesprächen und Begegnungen fließen wichtige Hinweise in den Entscheidungsprozess ein“, erläutert OB Dr. Eva Lohse. „In den kommenden Wochen untersucht die Ingenieurgemeinschaft, ob eine neue Hochstraße über eine etwas andere Trasse zu führen wäre. Das wiederum hätte Auswirkungen auf die Bauzeiten. Weiter durchgerechnet wird auch, ob die teilweise ebenerdige geführte Stadtstraße schneller und günstiger gebaut werden könnte, wenn ein Teil der Rathausmall vorher abgerissen werden würde. Im Vorfeld bieten wir interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen und Nachbarn an, sich ausführlich zu informieren und sich mit ihren Hinweisen einzubringen. Nach der Entscheidung für eine der Varianten wird die Planung mit einem Entwurf und einer vertieften Kostenberechnung detailliert und in ein städteneueLu 7/8/2013

bauliches Gesamtkonzept zur City West integriert. Dann kann ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden“, erklärt Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger. Bei den nun weiter zu untersuchenden Straßenführungen wird berechnet, ob eine neue Hochstraße nach Süden versetzt in paralleler Lage zur heutigen Hochstraße gebaut werden kann. Vorüberlegungen sind: Diese würde den Bauablauf erleichtern und den Verkehrsfluss über lange Zeit gewährleisten. Die Anbindungen an das städtische Straßennetz wären ähnlich eines Eins-zu-eins-Wiederaufbaus auf Höhe des RathausCenters. Im Übergangsbereich zwischen dem Mittelteil und dem Nordkopf wären Anpassungen in der Trassierung und an den Brückenbauwerken vorzunehmen. Ebenfalls weiter ausgeführt wird die Idee einer teilweise ebenerdigen Stadtstraße mit einer Überführung der Gleisanlagen im Westteil und einer Anpassung des Nordkopfs mit Rampen auf die Kurt-Schumacher-Brücke sowie einem ampelgeregelten Knoten in der Rheinuferstraße. Ausführliche Informationen zu City West gibt es im Internet auf www.ludwigshafen.de. ska/rik Insbesondere der Nordbrückenkopf zwischen Rathaus-Center und Kurt-Schumacher-Brücke bereitet den Ingenieuren Probleme. Hier ist die Hochstraße mit Teilen des ECE-Einkaufscenters und des Parkhausdecks verwoben (Foto oben). Sie wurde auf Tunneln, durch die Straßenbahnen und Züge fahren, gebaut (Foto Mitte) und eng um den Würfelbunker geschwungen. Nicht zuletzt liegen in diesem Bereich neben unzähligen Kabelsträngen auch eine Fernwärmeleitung der Technischen Werke (Foto unten)

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Kultur

Opulentes für Augen und Ohren Das Theater im Pfalzbau bietet ein reizvolles Programm in der Saison 2013/2014 Mit international und hochkarätig besetzten Gastspielen wartet das Theater im Pfalzbau in der kommenden Saison 2013/2014 auf. Das vielseitige Angebot umfasst eindrucksvolle Produktionen in Tanz, Schauspiel, Musiktheater, Kinder- und Jugendtheater sowie Konzerte. Einige Vorstellungen sind als deutsche Erstaufführungen in Ludwigshafen zu sehen. Herausragende Tanzaufführungen stehen bei den IX. Festspielen Ludwigshafen vom 18. Oktober bis 3. Dezember im Mittelpunkt. Mit dabei ist Sidi Larbi Cherkaoui, der als einer der interessantesten zeitgenössischen Choreographen gilt. In der Produktion „4D“ sind am 21. Oktober vier Duette zu sehen, die die Vielseitigkeit von Cherkaouis Werk zeigen. Weltweit beachtet ist die im Jahr 2000 gegründete Compagnie Shen Wei Dance Arts, die verschiedene Kulturen in ihren Choreographien verbindet. Am 15. und 16. November präsentiert die Gruppe um den Universalkünstler Shen Wei die Stücke „Rite of Spring“ und - als deutsche Erstaufführung - „Near the Terrace“. Zum achten Mal wird mit „no ballet“ der europaweit größte Choreographie-Wettbewerb für zeitgenössischen Tanz vom 7. bis 9. November ausgetragen. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen aus mehr als 50 Ländern wird die Jury 18 Compagnien einladen, die dann ihr Können zeigen. Der Internationale Streetdance&HipHop Contest „+phat_skillz//dance“ begrüßt zu seiner siebten Auflage am 9. November 16 Tanzgruppen,

hen viele bewegende Produktionen auf dem Programm, in denen die Ängste, Nöte und Träume ihrer Generation thematisiert werden. Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendtheater Speyer bringt das Theater im Pfalzbau am 30. September den Jugendroman „Tschick“ von Robert Koall auf die Bühne. Das Stück zeigt, wie die beiden vierzehnjährigen Außenseiter Tschick und Maik eine Spritztour mit einem gestohlenen Auto machen, um ihren Enttäuschungen zu entfliehen.

© Sebastian Hoppe

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Das Düsseldorfer Schauspielhaus zeigt die Adaption von Michel Houellebecqs Roman „Karte und Gebiet“.

die mit Virtuosität und Akrobatik das Lebensgefühl des HipHop vermitteln. Idee und künstlerisches Konzept der beiden Veranstaltungen stammen von Juliane Rößler.

Außergewöhnliches im Pfalzbau

Zu den außergewöhnlichen Schauspielproduktionen während der Festspiele zählt etwa die Adaption des Romans „Karte und Gebiet“ von Michel Houellebecq. Die Aufführung des Düsseldorfer Schauspielhauses am 12. November erzählt den Buchinhalt nicht nach, sondern überträgt atmosphärisch dicht die Weltanalyse des Romans auf die Bühne. In der Musiktheatersparte präsentiert das Theater im Pfalzbau in Koproduktion mit dem Pfalztheater Kaiserslautern am 21. und 23. November Albert Lortzings Revolutionsoper „Regina“. Pfalzbau-Intendant Hansgünther Heyme inszeniert die Oper, die die Revolutionsbestrebungen im deutschen Bürgertum

1848 und 1849 aufnimmt, aber erst 50 Jahre später uraufgeführt wurde. Im weiteren Verlauf bietet die Saison 2013/2014 ein facettenreiches Angebot. Der schillernden Persönlichkeit Karl May widmet sich am 13. und 14. Dezember das Stück „Durchgeritten. Alles von Karl May – Director’s Cut“. Die Koproduktion des Theaters im Pfalzbau mit dem Theater Wolfsburg und dem Neuen Theater Höchst/Frankfurt spürt dem begnadeten Geschichtenerzähler und seinem Weg zum Weltruhm nach. Einen selbstironischen Blick hinter die Kulissen eines Opernhauses gewährt das Pfalztheater Kaiserslautern am 27. Februar und 1. März mit der Komischen Oper „Viva la Mama!“ des Komponisten Gaetano Donizetti. Mit der Produktion „Vater“ steht am 10. Mai eine Uraufführung bevor. Gemeinsam präsentieren das Ensemble Peeping Tom und das Theater im Pfalzbau mit Tanz und Gesang eine ungewöhnliche Sicht auf die Welt, wobei der Zusammenhang von Raum und Zeit durchbrochen wird. Für ein junges Publikum ste-

Große Auswahl an Konzerten im Angebot

Für musikalische Höhepunkte sorgen die Philharmonischen Konzerte im Pfalzbau und die Sinfoniekonzerte im BASF-Feierabendhaus. Die Sinfoniekonzerte bestreiten beispielsweise Orchester aus Litauen und Rumänien. Das Lithuanian National Symphony Orchestra bringt am 14. und 15. Oktober Stücke unter anderem von Johannes Brahms und Modest Mussorgski zu Gehör. Am 31. März und 1. April spielen die Filarmonica George Enescu Bukarest Kompositionen von Béla Bartók und George Enescu. Die Deutsche Staatsphilharmonie präsentiert bei ihren Konzerten Musik etwa von Richard Strauss, Joseph Haydn und Gustav Mahler. Die Reihen Theater ORIENTierung sowie die Festwoche Türkei werden fortgesetzt und bieten die Möglichkeit, zu politischen und sozialen Themen Stellung zu beziehen. bit

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Kultur

Kunst für alle WHM präsentiert umfassende Schau der Sammlung Heinz Beck In der Ausstellung „Gut aufgelegt. Die Sammlung Heinz Beck“ gibt das WHM bis zum 25. August mit rund 380 Exponaten von mehr als 240 Künstlerinnen, Künstlern und Künstlergruppen einen umfassenden Einblick in die Welt der Auflagenkunst der 1960er und 1970er Jahre. Die Exponate unter anderem von Arman, Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Christo, Jörg Immendorff, Alison Knowles, Yayoi Kusama, Roy Lichtenstein, Hermann Nitsch, Claes Oldenburg, Daniel Spoerri, Ben Vautier oder Andy Warhol stammen zum größten Teil aus den Beständen des WHM und werden durch Leihgaben aus verschie-

denen Privatsammlungen ergänzt. Mit der Ausstellung endet ein zweijähriges Forschungsprojekt zur Erschließung der Sammlung Heinz Beck, das die großzügige Förderung der Art Mentor Foundation Lucerne und der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz möglich machte. Die Schenkung jährt sich 2013 zum 25. Mal. Aus diesem Anlass und als wichtige Ergänzung der Sammlung erwirbt das Museum eines der bedeutendsten Multiples „The Critic Laughs“ von Richard Hamilton (1968–

Richard Hamilton, The Critic Laughs, 1968–1971, Kunststoff, elektrische Braun-Zahnbürste, Plastik, Etui, ca. 26,5 mal 11 mal 14 Zentimeter Ex. 60, Verlag: Edition René Block, © R. Hamilton. All Rights Reserved/VG BildKunst, Bonn 2013

1971) verlegt von René Block, Berlin. Als Multiples werden künstlerische Arbeiten bezeichnet, die in einer höheren Auflage erscheinen. Für die Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm: Regelmäßig werden sonntags um 15 Uhr öffentliche Führungen angeboten. Bei „Art After Work“ können Interessierte

am Donnerstag, 1. August, von 18 bis 21 Uhr nach Büroschluss die Siebdrucktechnik kennenlernen und erproben und so eine Zeitreise in Andy Warhols Factory unternehmen. Am Samstag, 17. August, findet ab 15 Uhr ein Studi-Tag mit Führung und Party exklusiv für Studierende statt. Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm im Internet unter www.wilhelmhack.museum. kie/mü

Viel los im „Garten der Lüste“

Der hack-museumsgARTen wird auch wieder zur Bühne im Kultursommer

Trotz der eher mäßigen Witterung blüht und grünt es bereits im hack-museumsgARTen auf dem Hans-KlüberPlatz. Gartenfans und Menschen, die einfach nur eine Oase der Ruhe genießen wollen, finden im Juli und August wieder ein buntes Angebot für alle Sinne. Im Rahmen des Ludwigshafener Kultursommers trifft am 12. Juli, 20 Uhr, Volkslied auf neue Musik bei einem Konzert mit Nathalie Stadler, Wolf Blank und Hans-Karsten Raecke. Die „Windflüchter“ spielen am 3. August, 19 Uhr, im hack-museumsgARTen unter dem Motto „Wohin der Wind uns treibt“.

Im „Grünen Salon“ bietet das Museumsteam Gesprächsrunden zu den Themen: „Natur im urbanen Raum“ und „Andere Länder, andere Pflanzen“. Termine sind Donnerstag, 18. Juli, und 5. September, jeweils 18 Uhr. Einen Abend für Singles gibt es am Mittwoch, 31. Juli,

Blühende Welt auf dem HansKlüber-Platz

18 Uhr, unter dem Motto „Garten der Lüste“. Ende August, am Freitag, 30. August, ab 14 Uhr, kommen die Nachwuchsgärtnerinnen und -gärtner auf ihre Kosten. Dann organisieren der

Grüne Kreis und die Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft, Lukom, im Garten die Feier zur Prämierung der Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs „Kinder pflegen Blumen“. Auch OB Dr. Eva Lohse hat ihr Kommen angekündigt. Regelmäßig donnerstags um 18 Uhr treffen sich alle Interessierten zum Gartentreff. Familien können jeden zweiten Samstag im Monat am offenen Atelier im Garten teilnehmen. Die Termine sind am 6., 13. und 27. Juli sowie 3., 10. und 24. August jeweils von 15 bis 17 Uhr. Die Kosten betragen 2 Euro pro Person. Informationen zum Garten gibt es auf www.wilhelmhack. museum sowie www.facebook.com/Hackgarten. mü neueLu 7/8/2013


Kultur

Klang des Jahrhunderts Neues Sommer-Musikfest der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Mit vier Konzerten, drei davon in Ludwigshafen, eines in Mannheim, setzt die Deutsche Staatsphilharmonie mit ihrem neuen Sommer-Musikfest „Modern Times“ für die Metropolregion neue Akzente. Der Klang des 20. Jahrhunderts, der Aufbruch in unsere Zeit, steht vom 22. August bis 1. september musikalisch im Mittelpunkt. „Mit ‘Modern Times’ betreten wir Neuland: Wir wandeln jenseits schubladenhafter Darstellung auf den Spuren der ‘Modernität’ und stellen die Abgründe und Höhenflüge des vergangenen Jahrhunderts dar, machen sie durch die Musik für unser Publikum nacherlebbar“, so Chefdirigent

Karl-Heinz Steffens, der mit den Musikerinnen und Musikern den Bogen spannt von Johann Strauß über Anton Webern, Maurice Ravel, Alban Berg und Bernd Alois Zimmermann hin zu Kurt Weill, Aaron Copland, Leonard Bernstein und George Gershwin. Das erste Konzert der Reihe

Katharina Thalbach tritt am 22. August bei „Modern Times“ mit der Deutschen Staatsphilharmonie auf

findet am 22. August, 19.30 Uhr, im Pfalzbau statt und zeichnet ein musikalisches Porträt von Kurt Weill. Prominenter Gast ist dabei Kathari-

na Thalbach. Am 25. August steht im Rahmen des Tages der offenen Tür der Staatsphilharmonie um 16 Uhr „La Valse“ von Maurice Ravel auf dem Programm. „Tanz auf dem Vulkan“ heißt es bei „Modern Times 2“ am 28. August, 20 Uhr, im Mannheimer Rosengarten mit Musik von Strauß, Webern, Ravel, Berg und Zimmermann. Den Abschluss der Konzertreihe bildet dann am 1. September „Modern Times 3“ beim Open Air Konzert im Rahmen des Stadtfestes. „Fanfare for the common man“ präsentiert Werke von Copland, Bernstein und Gershwin. Der Eintritt beim Tag der offenen Tür und beim Open Air zum Stadtfest ist frei. Tickets für die anderen Konzerte gibt es unter Telefon 59909 83. mü

Entwürfe einer anderen Welt

Das Ernst-Bloch-Zentrum zeigt Grandvilles Karikaturen aus dem 19. Jahrhundert Die neue Sonderausstellung im ErnstBloch-Zentrum, Walzmühlstraße 63, zeigt kolorierte Holzstiche aus dem Hauptwerk des französischen Karikaturisten Grandville „Un autre monde“ („eine andere Welt“) aus dem Jahr 1843. Die Ausstellung ist noch bis zum 12. September zu sehen. Grandville war einer der einflussreichsten Karikaturisten im Frankreich des 19. Jahrhunderts und wurde über die Grenzen Frankreichs hinaus rezipiert, so auch von Walter Benjamin und Ernst Bloch. Prof. Josef Walch (Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle an der Saale) hat die neueLu 7/8/2013

Ausstellung in Kooperation mit dem Ernst-Bloch-Zentrum kuratiert. Collagen aus Bildern, Objekten und Texten runden die Ausstellung ab und erläutern die Hintergründe und Bedeutungen der Werke Grandvilles. Im Hof des Ernst-BlochZentrums sind zudem Graffitis

Holzstiche von Grandville zeigt das Ernst-BlochZentrum bis 12. September

zu Motiven Grandvilles des Hallenser Künstlers Sebastian Höger zu sehen. Die großflächigen Kunstwerke zieren die Blindfenster der ehemaligen Direktorenvilla der Walzmüh-

le. Prof. Josef Walch wird zur Finissage am 12. September zum letzten Mal eine Kuratorenführung geben. Die Sonderausstellung im Ernst-Bloch-Zentrum wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Während einer Kunstwoche im Juli laden Mal-, Bastel- und Schreibwerkstätten sowohl Kinder als auch Erwachsene dazu ein, inspiriert von den fantastischen Karikaturen selbst kreativ zu werden und „andere Welten“ zu entwerfen. Die Ausstellung „Grandvilles Entwürfe einer anderen Welt“ findet mit Unterstützung des Kultursommers RheinlandPfalz und im Rahmen des Kultursommers der Stadt Ludwigshafen am Rhein statt. son

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Kultur

„Eine Linie reicht vollkommen“ Rudolf Scharpf im Gespräch mit Dr. Reinhard Spieler Vom 29. Juli bis 8. September zeigt die Rudolf-Scharpf-Galerie eine Ausstellung mit Werken ihres Namensgebers und Stifters von den 1990er Jahren bis heute unter dem Titel „Herbstlaub. Blätter und Tafeln“. Zu sehen sind rund 50 Zeichnungen, Holzschnittplatten und Bilder. Die Scharpf-Galerie in der Hemshofstraße 54 ist heute Projektgalerie des Wilhelm-Hack-Museums für junge Kunst. Museumsdirektor Dr. Reinhard Spieler sprach mit dem 94-jährigen Rudolf Scharpf für die neue Lu über seinen Weg zur Kunst, seine Arbeiten und die Entwicklung in seinen Werken. Spieler: Herr Scharpf, wie sind Sie eigentlich zur Kunst gekommen? Scharpf: Obwohl ich aus meinem Elternhaus nicht mit Kunst vorbelastet bin – mein Vater war Metzgermeister – habe ich schon im frühen Kindesalter immerzu gezeichnet, gemalt und modelliert. Ich habe jeden Bieruntersetzer bemalt, habe jedes Einwickelpapier benutzt, um darauf zu zeichnen, auch unsere Spiele habe ich immer aufgezeichnet. Ein Bekannter, der ein Farbengeschäft hatte, hat mein Interesse beobachtet und schenkte mir dann einen Farbenkasten, Pinsel und Leinwände, mit denen ich dann malen konnte. Im Alter von zehn Jahren besuchte ich nach der Schule regelmäßig Kurse bei einer Porzellanmalerin, bis ich als Jugendlicher dieses Handwerk fast professionell beherrschte und chinesische Services herstellen konnte. Mit 15 bewarb ich mich dann an der Staatlichen Kunstakademie in Karlsruhe und begann dort auch eine Art Probestudium, das ich aber nicht fortsetzen konnte, weil meine Eltern mich im Alter von 15 Jahren noch nicht alleine dort wohnen lassen wollten und die tägliche Fahrt zu weit war. Zwei Jahre später ging ich dann mit einem Stipendium nach Paris und schrieb mich an der Académie Julian ein, an der damals viele angehende Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt studierten. Leider starb dann nach einem halben Jahr mein Vater und ich musste wieder nach Ludwigshafen zurückkehren. Nach dem Krieg baute ich für meine Familie eine Blockhütte im badischen Helmstadt und verdiente unseren Lebensunterhalt, indem ich Puppen herstellte. Nebenbei arbeitete ich allerdings immer weiter an meinen Bildern, Zeichnungen und Holzschnitten. Nach und nach erhielt ich dann mehr Anerkennung für meine Kunst und konnte mich dann in den 1950er Jahren wieder ausschließlich meiner Kunst widmen. Spieler: Standen für Sie schon von Anfang an Holzschnitt und Zeichnung im Vordergrund?

Scharpf: Ich war zunächst einmal immer hin- und hergerissen zwischen Literatur und Bildender Kunst. Ich habe viel geschrieben, auch Gedichte veröffentlicht. Erst spät habe ich mich dann ganz auf die Kunst verlegt. Innerhalb der Kunst habe ich auch vieles probiert, aber schon immer eine besondere Affinität zu grafischen Techniken, zu Zeichnung und Holzschnitt gehabt, die sich mit der Zeit noch eher verstärkt hat. Auch bei anderen Künstlern interessieren mich Zeichnungen oft mehr als Bilder. Ich brauche keine Farbe – eine schlichte Linie reicht vollkommen aus, um alles zu sagen, was ich sagen möchte . Spieler: Ihre Werke stehen formal ein wenig in der Tradition des deutschen Expressionismus. Haben Sie dazu eine spezielle Verbindung? Scharpf: Ich war in der Tat immer fasziniert von den Werken Ernst-Ludwig-Kirchners, von Schmidt-Rottluff und vor allem von Max Beckmann. Aber natürlich hatte ich auch nach dem Krieg Kontakt zu anderen Künstlern, vor allem in der Pfälzer Sezession, etwa zu Rolf Müller-Landau. Trotzdem hat mich die Rudolf Scharpf ist Namensgeber und Stifter der ScharpfGalerie im Hemshof, die ab 29. Juli eine Ausstellung seiner Werke aus den vergangenen 20 Jahren zeigt

Kunstszene nie interessiert. Ich habe immer lieber zurückgezogen gearbeitet, all die Ismen, die Abhängigkeiten und Verbindungen haben mich nie gereizt. Kunst entsteht meines Erachtens nach in der Zurückgezogenheit, im Verborgenen und Stillen, sie braucht Zeit zum Reifen und Ruhe, um zu sich selbst zu finden. Auch jede Form der Repräsentation liegt mir sehr fern. Spieler: Sie machen nun seit mehr als 70 Jahren Kunst, arbeiten auch heute noch jeden Tag. Könnten Sie eine Entwicklung in Ihrem Werk beschreiben? Scharpf: Eigentlich nicht. Die Themen sind immer dieselben geblieben! Es geht mir vor allem um den Menschen, und natürlich auch um die Natur. Dabei will ich nicht einfach abbilden. Ich mache keine Porträts, sondern es geht eher um ein Innenleben. Ein Gesicht wird da schnell zu einer Landschaft, und eine Felsformation in der Natur kann sich auch in ein Gesicht verwandeln. Ich war immer viel draußen, gehe auch heute noch spazieren und nehme alles um mich herum auf, selbst wenn ich nur aus dem Fenster schaue. Wenn ich dann arbeite, zeichne ich immer nur aus dem Gedächtnis, nie direkt nach dem Objekt oder nach dem Modell. Es geht mir eher um ein Bild, das sich in meiner Erinnerung und in meinen Gefühlen verdichtet hat. neueLu 5/6/2013


Kulturnotizen Preis für Bruno Ganz

Musikschule: Auch für Erwachsene

Bruno Ganz (unser Foto) hat am 16. Juni beim 9. Festival des deutschen Films den Preis für Schauspielkunst erhalten. Wegen des Hochwassers im Juni konnte das Filmfestival nicht wie gewohnt auf der Parkinsel stattfinden. Die Zeltstadt wurde deswegen auf einem benachbarten Gelände am Luitpoldhafen aufgebaut.

Seit dem Sommersemester haben außerdem erstmals auch Erwachsene die Möglichkeit, an der Städtischen Musikschule Unterricht zu erhalten, wenn in dem jeweiligen Fach entsprechende Kapazitäten vorhanden sind. Damit will die Musikschule auch dem demografischen Wandel Rechnung tragen. Wer Interesse an der Arbeit der Städtischen Musikschule hat oder sich zu einem Kurs anmelden möchte, kann sich unter den Telefonnummern 0621 504-2568, -2566 oder -2565 an die Musikschule wenden. Ausführliche Informationen über die Städtische Musikschule gibt es außerdem im Internet unter www.ludwigshafen.de/musikschule. Anmeldungen sind jederzeit möglich, das zweite Semester 2013 startet am 1. November.

„Bruno Ganz ist ein legendärer Schauspieler, der den deutschen Film und auch das deutschsprachige Theater entscheidend geprägt hat. Wir verleihen ihm diesen Preis aber auch, weil er mit seiner Arbeit stets ein wichtiger Mitstreiter für den intelligenten Autorenfilm war und weiterhin sein wird“, sagte Festivaldirektor Dr. Michael Kötz. Der 1941 in Zürich geborene Bruno Ganz gilt als einer der größten Mimen deutscher Zunge, der auch dem Theater nie den Rücken gekehrt hat. Mit zahlreichen Preisen wurde er ausgezeichnet und als Hitler in Oliver Hirschbiegels Film „Der Untergang“ erreichte er fast fünf Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Die bisherigen Preisträger für Schauspielkunst waren: Klaus Maria Brandauer (2006), Katja Riemann (2007), Devid Striesow und Nina Hoss (2008), Hannelore Elsner (2009), Moritz Bleibtreu (2010), Andrea Sawatzki (2011) sowie Sandra Hüller und Otto Sander (2012). neueLu 7/8/2013

Neues Angebot in der Stadtbibliothek Im Rahmen der Zielgruppenarbeit für die ältere Generation bietet die Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48, auch zahlreiche Ratgeber und Erfahrungsberichte zum Umgang mit Demenzkranken. Neu sind Ideenangebote zur Aktivierung und Mobilisierung von Demenzkranken. Dazu gehören „Das Seniorenspielbuch“, „Das Alltagsgeschichtenbuch“ oder „Das Ideenbuch“. Außerdem stehen Textbücher mit kurzen Vorlesetexten in einfacher Sprache zur Verfügung. Die Vorlesezeit beträgt nur wenige Minuten. Thematisch umfassen sie Ereignisse, die die Erkrankten in ihre eigene Kindheit und Jugend zurückführen können, Erinnerungen wecken und zugleich Impulse sein können für Gespräche untereinander oder mit der Familie oder den Pflegenden. Hier gibt es Titel wie „Momente des Erinnerns“, „Omas Kuchen ist der beste“ und andere mehr.

Bereits jetzt können sich Interessierte zwei Termine im Herbst vormerken. Am 1. Oktober, dem „Internationalen Tag der älteren Menschen“, ist die Stadtbibliothek von 11 bis 16 Uhr auf dem Aktionstag der Seniorenförderung mit einem Infostand im RathausCenter vertreten. Dort erhalten Besucherinnen und Besucher auch das zweite Medienverzeichnis „Leben(s)erfahren“ und ein Medienverzeichnis mit Titeln zur Demenz. Am 21. November um 19.30 Uhr liest der Regisseur und Drehbuchautor David Sieveking in der Zentralbibliothek in der Bismarckstraße aus seinem Buch zum gleichnamigen Film „Vergiss mein nicht“. Der Dokumentarfilm erhielt 2012 unter anderem in Locarno den Kritikerpreis und wurde beim Hessischen Filmpreis als „bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet. Sieveking erzählt, wie er einige Wochen die Pflege seiner alzheimerkranken Mutter übernommen hatte. Er dokumentiert den geistigen und körperlichen Verfall seiner Mutter, aber auch die positiven Veränderungen innerhalb der Familie, welche die Krankheit im Gefolge hat.

Jahr zum zweiten Mal statt. Am 31. August und 1. September jeweils von 13 bis 18 Uhr bieten die kreativen Frauengruppen des Internationalen Frauentreffs im hack-museumsgARTen auf dem HansKlüber-Platz Kleider, Taschen, Accessoires und Schmuck an. „Lunale“ ist eine gemeinsame Veranstaltung des Internationalen Frauentreffs und von Kultur Rhein-Neckar.

Dauerausstellung wird neu gestaltet

Bundesfreiwilligendienst im „Haus“

Wegen Umbaumaßnahmen im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Dauerausstellung ist das Stadtmuseum im Rathaus-Center bis 4. Oktober für die Öffentlichkeit geschlossen. Schulklassen können jedoch während der Schulzeiten unter Voranmeldung Führungen vereinbaren. Ansprechpartnerin ist Dr. Regina Heilmann, E-Mail regina.heilmann@ludwigshafen. de. Pünktlich zu seiner Herbstausstellung eröffnet das Stadtmuseum wieder seine Pforten am Samstag, 5. Oktober, um 19 Uhr mit Werken des renommierten Designers Otl Aicher aus dem Jahr 1985

Im Kulturzentrum „dasHaus“, Bahnhofstraße 30, sind zum 1. September drei Stellen im Bundesfreiwilligendienst zu besetzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützen unter anderem beim Veranstaltungsmanagement, zum Beispiel beim Aufbau, Abbau und der Bedienung von Tonund Lichtanlagen, sie helfen bei der Bewirtung oder übernehmen den Schließdienst oder Botengänge. Führerschein ist erwünscht. Interessenten bis 25 Jahre können sich bei Manfred Winter vom „Haus“ melden, Telefon 5042888. Infos unter www.ludwigshafen.de/karriere.

unter dem Titel „Wilhelm von Ockham. - Das Risiko modern zu denken“.

Zum zweiten MAl „Lunale“ im Garten “Lunale“, ein Markt für Einzigartiges von Frauen aus Ludwigshafen, findet in diesem

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SpektakuLUm

Bunter Mix für die ganze Region Stadtfest vom 30. August bis 1. September in der Innenstadt – neuer Termin Hochklassiges Programm erwartet die Gäste des Ludwigshafener Stadtfestes SpektakuLUm. Vom 30. August bis 1. September verwandelt sich die Innenstadt in eine Festmeile: Sport, Kultur, Unterhaltung und Erlebnisgastronomie – der bunte Mix für alle Alters-klassen macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.

Mit einem attraktiven Auftritt präsentiert sich die BASF mit der BASF-Meile in der Fußgängerzone. In der Bismarckstraße zwischen der KaiserWilhelm-Straße und dem Knödelbrunnen gibt es aber nicht nur informative Stände und Experimente für Nachwuchsforscherinnen und -forscher, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten.

© Katja Kuhl

Als musikalischer Höhepunkt des BASF-Programms steht am Samstag, 31. August, der Musiker, Singer und Songwriter Marlon Roudette auf der Bühne am Berliner Platz. Dort wird der 30-Jährige unter anderem Songs wie „Anti Hero“ oder „Hold on me“ zum Besten geben. Bekannt wurde der in London geborene Sänger als Teil des Produzenten-Duos Mattafix, dessen Hit „Big City Life“ unter anderem in Deutschland, der Schweiz und Österreich auf Platz eins der Charts landete. Inzwischen überzeugt Roudette auch mit seiner Solokarriere. Das Klassik-Open-Air der Sparkasse Vorderpfalz steht ganz im Zeichen der Veränderung und der Kunst, Auseinanderliegendes zusammenzudenken. Im Rahmen des Metropolregion-Musikfestes „Modern Times“ präsentiert die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Karl-Heinz Steffens am Sonntag, 1. September, Werke von Aaron Copland, Leonard Bernstein und George Gershwin. Neu: Das Konzert findet sonntags statt und direkt am Rhein auf dem Platz der Deutschen Einheit. Auf über 2.000 Live-Konzerte und mehr als 500.000 verkaufte Tonträger kann Schla-

Marlon Roudette tritt am 31. August auf dem Berliner Platz auf (Bild links oben) und Karl-Heinz Steffens dirigiert am 1. September die Staatsphilharmonie auf dem Platz der Deutschen Einheit (Bild darunter)

Sportlicher Stadtlauf

© Frank Vinken | dwb

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ger-Barde Guildo Horn zurückblicken. Auf dem Stadtfest betreten Guildo Horn und die Orthopädischen Strümpfe am Freitag, 30. August, die RPR1.Bühne auf dem Berliner Platz. Auf der Bühne vor der Rhein-Galerie präsentiert Rockland-Radio insbesondere für die Generation Ü30 ein abwechslungsreiches Musikprogramm von Klassik-Pop bis Klassik-Rock. Fans des regionalen Rock und Pop sollten dagegen unbedingt einen Abstecher zum RNF-Action-Truck auf dem Rathausplatz machen. Drei Tage lang heizen dort bekannte Bands aus der Metropolregion Rhein-Neckar ein.

Attraktive Festmeile

Drei Bühnen bieten Kurzweil und Unterhaltung und decken das komplette musikalische Spektrum ab: Rund 60 Stunden Live-Musik und Bühnenprogramm warten auf 200.000 Gäste. „Das Ludwigshafener Stadtfest bietet mit seinem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie etwas und zeigt die ganze Bandbreite einer Großveranstaltung, die sich in der gesamten Metropolregion RheinNeckar einen Namen gemacht hat“, erklärt Michael Cordier, Geschäftsführer der LUKOM Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft.

Am Samstag, 31. August, steht die Innenstadt ganz im Zeichen des 18. Ludwigshafener Stadtlaufs. Ab 15 Uhr jagen die Läuferinnen und Läufer über den Rundkurs mit Start und Ziel in der Bismarckstraße am Berliner Platz, zunächst die TWL Bambiniläufe über 650 Meter, dann die BASF Schülerläufe über 1.200 Meter ab 15.15 Uhr. Hochkarägige Prominenz geht um 16 Uhr beim GLOBUS Elitelauf über 9.600 Meter an den Start. Im TWL Jugendlauf um 17.15 Uhr stehen 2.400 Meter auf dem Programm. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden beim abschließenden BASF Volkslauf über 7.200 Meter um 17.16 Uhr erwartet. Im Ziel gibt es für die Sportlerinnen und Sportler kostenlose Getränke der Peterstaler Mineralquellen und zur Entspannung nach dem Lauf Massagen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Praxis für Physiotherapie Peter Bergen. Veranstaltet wird das Laufereignis von der Stadt Ludwigshafen, Bereich Sport, und neueLu 7/8/2013


SpektakuLUm vom Ludwigshafener Sportverband. Ab sofort sind Anmeldungen via Internet über www.ludwigshafener-stadtlauf.de möglich. Meldeschluss ist der 20. August. Die Teilnahme an den Bambiniläufen ist kostenlos. Schüler und Jugendliche zahlen 3 Euro Startgebühr, Erwachsene 6 Euro. Nachmeldungen sind am StartZiel-Bereich bis eine Stunde vor Laufbeginn gegen eine Zusatzgebühr von 1,50 Euro möglich. Bei allen Voranmeldungen wird der Vorname auf die Startnummer gedruckt.

Spaß für die Familie

Zwischen Berliner Platz und dem Rheinufer lädt die Stadt am Sonntag, 1. September, von 13 bis 18 Uhr zum KinderspektakuLUm, dem Stadtfest für Kinder, Jugendliche und Familien ein. Auf dem Programm stehen Musik, Akrobatik, Tanz, Mitmachangebote und Wasserspiele. Auf der Bühne am Berliner Platz darf man sich auf Gesang mit den Dessauer Muldespatzen freuen. Juventus Vocalis, der Jugendchor des Rhein-PfalzKreises, präsentiert ein Potpourri aus Musical-Hymnen von „Hairspray“ bis „Fame“. Das Theaterprojekt Ludwigshafen zeigt Ausschnitte aus „The Scientist“, das „Diamond Light Projekt“ der Straßensozialarbeit schickt Gesangstalente auf die Bühne. Gerockt wird anschließend bei einem gemeinsamen Nachwuchs-Projekt von Music Academy Frankenthal und Popakademie Mannheim, bei dem unter anderem Schlagzeuger Benjamin Scheufler eine große Rolle spielt. Tanz- und Akrobatikfans können sich auf die Ballettklasse der Städtischen Musikschule freuen, auf Pia’s Ballettstudio, Melanie und Celina Sieche vom Turnerbund Oppau, den TSV Speyer und den Zirkus Bellissima aus Speyer. Höhepunkt des musikalischen Bühnenprogramms ist gegen 17 Uhr der Auftritt von Michael Schulte und Max

neueLu 7/8/2013

Tausende Läuferinnen und Läufer werden beim Stadtlauf erwartet (Bild oben), Michael Schulte und Max Giesinger, Teilnehmer bei „Voice of Germany 2012“ treten beim KinderspektakuLUm auf (Bild links)

Arbeitskreis Aids-Hilfe Ludwigshafen, der ESV Ludwigshafen, die Kinderkrebshilfe Pfalz, das Jugendrotkreuz Ludwigshafen, Spielmobil Rolli und viele mehr. paku/zg

Informationen Giesinger, Teilnehmer aus „The Voice of Germany“ 2012. Im Rheinuferpark lautet das Motto „Unsere kleine Farm“. Ob Tiere aus dem Wildpark Rheingönheim zum Streicheln und Bestaunen, Country- und Western Musik mit den Rodeo Drifters oder Line Dance mit dem Turnerbund Oppau – die große Rasenfläche am Rhein ist Treffpunkt für kleine und große Farmer. Auf einem richtigen Bauernhof darf auch schweres Gefährt nicht fehlen, wie Oldtimer-Traktoren und das beliebte Radlader-Spiel vom THW Ortsverband Ludwigshafen. Außerdem auf dem Programm: Wettmelken, ein Ritt auf einem Bullen und TiergesichterSchminken. Ein besonderes Angebot für Kinder, Jugendliche und Eltern macht der

Verein Rhein-Neckar-Skater. Am Rhein laden die Fahrrad-Rikschas zu kostenlosen Fahrten ein, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) verleiht Pedelecs von Fahrrad Koch aus Mutterstadt und die Kanuten des Ludwigshafener Kanu Clubs zeigen unter dem wachsamen Auge des DLRG Ludwigshafen-Oggersheim ihr sportliches Können. Live und unplugged spielen dazu die „Six From The Boatshouse“. Weitere Mitmachangebote: Tierische Gestalten werden mit dem Museumsatelier des Wilhelm-Hack-Museums gebastelt, Schmuck mit den Damen des Internationalen Frauentreffs hergestellt. Decathlon Ludwigshafen präsentiert ein trendiges Sportangebot zum Ausprobieren. Mit dabei sind auch der

Informationen zum SpektakuLUm gibt es im Internet unter www.ludwigshafen.de, www.lukom.com oder telefonisch unter 0621 69 09 50. Öffnungszeiten des Stadtfestes sind am Freitag von 14 bis 24 Uhr, am Samstag von 11 bis 24 Uhr und am Sonntag von 11 bis 22 Uhr. Sponsoren sind unter anderem BASF SE, Sparkasse Vorderpfalz und Marketing-Verein Ludwigshafen. Das KinderspektakuLUm wird von der Stadt Ludwigshafen veranstaltet und von LUKOM sowie der „Rheinpfalz“ unterstützt. Gefördert wird es im Rahmen des Stadtumbaus „Heute für Morgen“ aus Mitteln des europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) über das rheinland-pfälzische Programm „Wachstum durch Innovation“.

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Unsere Stadt

Energiekarawane zieht los Kostenfreie Energieeffizienz-Beratung in über 400 Haushalten Die Energiekarawane der Initiative Energieeffizienz Metropolregion Rhein-Neckar zieht vom 1. Oktober bis 15. November durch die Stadtteile Edigheim und Pfingstweide. Bei diesem Klimaschutzprojekt besuchen Energieberater über 400 Hauseigentümerinnen und -eigentümer und erläutern den Nutzen von wärmegedämmten Fassaden, neuen Heizungsanlagen, Solarwärme und Photovoltaik. „Unser Ziel ist, die Sanierungsrate, die bei Altbauten bei lediglich einem Prozent liegt, zu verdoppeln. Die dadurch erreichte Energieeinsparung bedeutet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, erläutert Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger. „Wenn eine Hauseigentümerin oder ein -eigentümer an Energieeffizienzmaßnahmen interessiert ist, muss sie oder er sich die Informationen in der Regel selbst einholen und aktiv tätig werden. Durch die Energiekarawane wird dieser Prozess umgekehrt: Ein zertifizierter und der Neutralität verpflichteter Energieberater kommt nach vorheriger Absprache direkt ins Haus. Somit werden auch Immobilienbesitzerinnen und -besitzer erreicht und motiviert, die sich noch nicht mit dem Thema Energieeffizienz befasst haben“, so Dillinger. „Um Energie zu sparen, sind nicht immer umfangreiche Maßnahmen erforderlich. Schon mit wenigen finanziellen Ausgaben können Teile eines Gebäudes erneuert oder energetisch nachgebessert werden, beispielsweise durch das Abdichten von Fenstern

oder das Installieren von Thermostatventilen an Heizungen. Doch oftmals sind Bürgerinnen und Bürger verunsichert, wissen nicht genau, wen sie fragen sollen oder befürchten, dass eine Beratung gleich mit ersten Kosten verbunden ist“, unterstreicht Prof. Dr. Joachim Alexander, der das Projekt in seiner Funktion als Klimaschutzbeauftragter nach Ludwigshafen holte. „Bei der Suche nach geeigneten Quartieren fiel die Wahl auf die Stadtteile Edigheim und Pfingstweide, da hier in größeren zusammenhängenden Gebieten viele sanierungsbedürftige Ein- und Zweifamilienhäuser aus den 1950er bis 1970er Jahren stehen“, erklärt Alexander.

Wann beginnt das Projekt?

Bevor die Energiekarawane kommt, werden die Hauseigentümerinnen und -eigentümer Mitte September von der Stadtverwaltung angeschrieben und über das kostenlose Angebot informiert. Am Mittwoch, 25. September, findet um 19 Uhr eine Auftaktveranstaltung im Vereinsanbau

Wer die Wände seines Hauses dämmt, kann dadurch bis zu dreißig Prozent an den jährlichen Energiekosten sparen

der Lessingschule statt. Hierzu werden alle Hauseigentümerinnen und -eigentümer aus den ausgewählten Gebieten schriftlich eingeladen. Daneben sind auch alle weiteren Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, sich rund um das Thema Energieeinsparung durch Gebäudesanierung zu informieren. Auch können die angeschriebenen Hauseigentümerinnen und -eigentümer an dem Abend die ersten Termine mit den Energieberatern, die persönlich anwesend sind, vereinbaren. Die Termine wer-

den ansonsten telefonisch vereinbart. Wer nicht beraten werden möchte, kann dies vorab bei der Stadtverwaltung melden. Ansprechpartnerin ist Monika Rabia, Telefon: 5043060, E-Mail monika.rabia@ ludwigshafen.de. Die Energieberater kommen in folgende Straßen: in Edigheim: Anglerstraße, Bannwasserstraße, Dammstücker Weg, Kranichstraße, Münchbuschweg, Rheinrugenstraße; in der Pfingstweide: Athener Straße, Bukarester Weg, Edinburger Weg, Göteborger Weg, Helsinkistraße, Kopenhagener Weg, Londoner Ring, Moskauer Straße, Osloer Weg, Stockholmer Weg, Warschauer Weg. rik

Energie mit dem eigenen Hausdach gewinnen Mit einem neu geschaffenen Solarkataster können Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer im Internet feststellen, ob sich ihr Hausdach für regenerative Energiegewinnung eignet. Über die Homepages der Sparkasse Vorderpfalz und der Kreissparkasse Rhein-Pfalz gelangt man zu einem Suchformular, in das Straße und Hausnummer des betreffenden Hauses eingegeben werden. Das Webangebot bietet auch Hinweise zu Planung und Bau einer entsprechenden Anlage.

Zudem ist es möglich, mit dem integrierten Ertragsrechner die Wirtschaftlichkeit der eigenen Solaranlage zu berechnen. Grundlage der Berechnung sind Laserscanndaten und Luftbilder, die Informationen zur Ausrichtung, Neigung und Verschattung jeden Daches enthalten. Mit Hilfe des Sonneneinstrahlungswerts kann so vollautomatisch die Eignung jedes einzelnen Daches zur Nutzung der Sonnenenergie errechnet werden. Entschließt man sich zur Installation einer eigenen Anlage, stehen die

Finanzexperten der beiden Geldhäuser für eine Finanzierungsberatung zur Verfügung. Initiiert wurde das Solarkataster von der Stadt Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis. Die Finanzierung des Portals erfolgt durch die Kreissparkasse RheinPfalz und die Sparkasse Vorderpfalz. Das Solarkataster ist erreichbar unter den Webadressen www. sparkasse-vorderpfalz.de/solarkataster oder www.sparkasserhein-pfalz.de/solarkataster.

neueLu 7/8/2013


Unsere Stadt

„Stillstand ein Schritt zurück“ Martin Freudenberg ist zuständig für den baulichen Hochwasserschutz Selten waren die Themen Hochwasser und Hochwasserschutz so oft in aller Munde, wie in den vergangenen Wochen. Als der Rhein Anfang Juni den Stadtpark auf der Parkinsel und weite Teile des Rheinufers flutete, als der Pegel auf 8,35 Metern statt den normalen circa drei Metern stieg, beschäftigten sich nicht nur Feuerwehr, DLRG und THW mit den steigenden Pegeln. Denn wenn das Hochwasser kommt, ist zunächst einmal die Arbeit von Martin Freudenberg wichtig für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Seine Aufgabe ist, wie viele sagen würden, die eines „Deichwarts“. Seit dem Jahr 2000 ist Freudenberg bei der Stadtverwaltung Ludwigshafen im Bereich Tiefbau angestellt. Zuvor war er in Bad Kreuznach für die Planung und Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen zuständig. Als die Feuerwehr am 31. Mai die erste Hochwasserwarnung aussprach, war der gelernte Bauingenieur wenig überrascht. Schon Tage zuvor hatte er die Entwicklung des Rheinpegels im Internet verfolgt. Noch an diesem Freitag gab es eine große Lagebesprechung. Da stand der Rhein bei fünf Metern. Der Normalwasserstand liegt bei circa drei Metern. Schnell mussten Entscheidungen getroffen werden. So zum Beispiel die, dass eine knapp 200-köpfige Mannschaft bestehend aus Feuerwehr, THW, DLRG, und freiwilligen Helfern im Wettlauf gegen Zeit und Pegelstand die ganze Nacht neueLu 7/8/2013

Martin Freudenberg, der Ludwigshafener „Deichwart“

hindurch die Zelte des Festival des deutschen Films, die bereits zu weiten Teilen auf der Parkinsel errichtet worden waren, schleunigst wieder abbauten. Aber auch samstags war für Freudenberg und die vielen anderen Helferinnen und Helfer nicht an ein erholsames Wochenende zu denken. Ab einem Pegelstand von 6,50 Metern mussten die Hochwasser Sperrschilder aufgestellt werden. Bereits sonntags stand der Pegel bei 7,30 Metern und montags bei 8,35 Metern. Damit war der Scheitel erreicht.

Jeden Tag um 10 Uhr gab es eine Lagebesprechung. Feuerwehr, THW, DLRG und einige Bereiche der Stadtverwaltung entschieden, wo eventuell Handlungsbedarf bestand. Wenn man sich den Rest des Landes anschaute, blieb Ludwigshafen von Schlimmerem verschont. „Unsere Schutzanlagen reichen bis zum Bemessungshochwasser von 9,35 Metern. Bis dahin ist Ludwigshafen geschützt. Das entspricht einem 100-jährlichen Hochwasser“, so Freudenberg. Doch ist das für Freudenberg kein Grund, nun inne zu halten. Die Hochwasserschutzanlagen müssen regelmäßig kontrolliert werden. Freudenberg setzt da auf Sichtkontrollen. Die Schutzmauern dürfen keine Risse, Spalten und Vertiefungen aufweisen. Durch diese Schwachstellen kann bei Hochwasser Wasser eindringen. Auch Fugen und Halterungen der Dammbalken und die Erdoberfläche der Damm-

körper werden auch bei normalen Pegelständen ständig kontrolliert. „Wir lernen bei jeder Übung und jedem Hochwasser immer wieder dazu. Diese Erfahrungen gilt es abzuarbeiten.“ Verbesserungen der Hochwasseranlagen sind da mindestens genauso wichtig wie die der Zusammenarbeit und Abstimmungen der zuständigen Bereiche, weiß der Bauingenieur. „Unser Ziel muss eine stetige Optimierung sein. Stillstand wäre ein Schritt zurück.“ Das nächste große Projekt für Freudenberg: In Zusammenarbeit mit der Strukturund Genehmigungsdirektion (SGD) soll der 1,5 Kilometer lange Deich entlang der Parkinsel ertüchtigt werden und dadurch der Hochwasserschutz für die Bewohnerinnen und Bewohner auch bei zukünftigen Hochwassern gewährleistet werden. Kein unumstrittenes Vorhaben. Doch: „Jedes Hochwasser beweist aufs Neue, wie wichtig der Hochwasserschutz für Ludwigshafen ist“, weiß Freudenberg. wolk

Feuerwehr bei Hochwassereinsatz in Dessau Auf bewährte Hilfe griff der Katastrophenabwehrstab der Ludwigshafener Partnerstadt Dessau-Roßlau beim Hochwasser Anfang Juni zurück. Wie schon bei der Hochwasserkatastrophe des Jahres 2002 wurde die Ludwigshafener Feuerwehr um Unterstützung gebeten. Für die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren war es Ehrensache, schnellstmöglich Mannschaften und Gerät in die sachsen-anhaltinische Stadt zu entsenden. Insgesamt 41 Feuerwehrleute waren in zwei

Teams an fünf Tagen bei Pumparbeiten eingesetzt. Insgesamt waren in Dessau-Roßlau bedeutend weniger Schäden als 2002 zu verzeichnen, auch weil seit damals zahlreiche Vorsorgemaßnahmen ergriffen wurden. Dennoch waren die Menschen für die Hilfe aus der Partnerstadt ganz besonders dankbar. Sehr gefreut haben sich die Helferinnen und Helfer aus Ludwigshafen zum Beispiel über das nebenstehende Bild, mit dem sich Kinder einer Schule bedankt haben.

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Kinder und Jugend

Größter Spielplatz der Region „Ludwigshafen spielt“ am 17. August – Spielstände und Mitmachaktionen Den letzten Samstag in den Sommerferien, den 17. August, können sich Familien bereits jetzt vormerken. Dann laden die Jugendförderung der Stadt und der Marketing-Verein Ludwigshafen wieder ein zu „Ludwigshafen spielt“. Von 11 bis 16 Uhr wird die Innenstadt an diesem Tag zum größten Freiluft-Spielplatz der Metropolregion. Von der Bismarckstraße bis zum Berliner Platz reiht sich ein Spielangebot an das nächste. Fast 40 Jugendeinrichtungen, Kindertagesstätten, Vereine, Verbände und Institutionen sind dabei. Das Spielmobil Rolli bietet Spiele zum Thema „50 Jahre Partnerschaft Frankreich – Deutschland“. Bei der Kindertagesstätte Hemshof können Variationen mit dem Springseil erprobt werden. Gleichgewichtssinn und Beweglichkeit beim übergroßen Twister schult der Jugendtreff der Arbeiterwohlfahrt Maudach. Das Erich-Ollenhauer-Haus der Bürgerinitiative Offene Kinderund Jugendarbeit Ludwigshafen lädt ein zu Wasser- und Kleinspielen. Der TFC 1861 Ludwigshafen stellt sein Hockeyangebot vor. Die Spielwohnung 2 baut das Großspiel „Riesenyenga“ auf. Einen Kinder- und Jugendbuchflohmarkt und eine Bastelaktion gibt es bei der Kinder- und Jugendbibliothek. Mit dem Spielraum Froschlache kann ein Großspiel getestet werden, der Jugendtreff Westend und das Kinder-Eltern-Haus veranstalten ein Ludwigshafener Stadtquiz. Bei der Integrativen Kindertagesstätte „Sonnenblume“ der Lebenshilfe Ludwigshafen können im Fühlkasten verschiede-

ne Materialien ertastet werden und es gibt eine „Schatzsuche in der Bohnenkiste“. „Seifenblasen und noch mehr“ lautet das Motto bei Spielhaus Hemshofpark und Spielwohnung 3. Die Jugendfreizeitstätte Edigheim und die Evangelische Jugendfreizeitstätte Gartenstadt laden ein zum Riesenmemory. Bei der Jugendfeuerwehr stehen Spiele rund um den Brandschutz auf dem Programm. Kistenklettern kann man beim Technischen Hilfswerk Ludwigshafen.

Bälle gebastelt werden. Ein Fotoshooting für Familien unter dem Motto: „UrlaubsFeeling in LU“ bietet die Jugendfreizeitstätte Melm. Zu einem Spieleparcours „Schlag den Raab“ lädt die Straßensozialarbeit ein, die außerdem auch ihre Musikprojekte vorstellt: Lugebeat und Diamond Light Project. Ein offenes Spielangebot macht die Jugendfarm Pfingstweide. Der VTV Mundenheim hofft auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Rope

verein Ludwigshafen mit einem Voltigierangebot. Mit einem Info-Stand und Luftballon-Basteln ist dort auch der Marketing-Verein vertreten, ebenso ein mobiles Kinderlabor mit einem Experimentierstand für Kinder und das Museumsatelier des WilhelmHack-Museums, in dem Lieblingstiere aus Papier gebastelt werden können. Kinderschminken beim Jugendrotkreuz, Ortsverein Mitte, und die Präsentation der Rettungshundestaffel des Arbeiter-SaSpiele für große und kleine Menschen sind das Markenzeichen von „Ludwigshafen spielt“

Die Fechtabteilung der TSG Friesenheim bietet Fechten für Kinder. Bewegungsspiele mit Reifen, Seilen, Bällen, Sackhüpfen und Schwungtuch bietet die Kindertagesstätte Marienstraße, verschiedene Großspiele der Stadtjugendring. Die Jugendfreizeitstätte Ernst Bloch hat Tischspiele im Angebot. Die Ruchheimer Jugendfreizeitstätte zeigt mit „paint your Schnuckies“ ihre kreative Seite. Die Jugendräume Rheingönheim spielen mit den Gästen Kalaha. Beim Abenteuerspielplatz können Jonglage-

Skipping-Mitmachaktion. Spielaktionen präsentiert die Jugendfreizeitstätte Pfingstweide. Medien + Bildung.com ist mit einem Medienparcours, einem Geräuschequiz und einem Video-Bilder-Rätsel dabei. Spielaktionen bietet auch der Treff International und der GTDF Maudach. Auf dem Berliner Platz präsentieren sich Luftikus & Co mit Hüpfburgen, Decathlon mit einem Roller- und InlinerParcours, der deutsche Kinderschutzbund mit einem Kinderflohmarkt und der Pferdesport-

mariter-Bundes sind weitere Angebote auf dem Berliner Platz. Das Play and Fun Team lädt dort ein ins Babylonland und „Die Rheinpfalz“ ist mit Nils Nager vor Ort. Auf der Bühne am Berliner Platz gibt es Vorführungen unter anderem mit Rope Skipping vom VTV Mundenheim, den HipHop-Gruppen des Tanzclubs Royal Ludwigshafen, der Fechtabteilung der TSG Friesenheim, der Tanzgruppe der Jugendräume Rheingönheim, den Musikprojekten der Jugendförderung und dem Pferdesportverein, der Voltigieren auf dem Holzpferd zeigt. Auf der Bühne begrüßen um 13.30 Uhr OB Dr. Eva Lohse, Michael Cordier vom Marketing-Verein und Dr. Rüdiger Linnebank von der Sparkasse Vorderpfalz die Gäste. Unterstützt wird „Ludwigshafen spielt“ von der Sparkasse Vorderpfalz, dem Kinderschutzbund Ludwigshafen, der „Rheinpfalz“ und Decathlon. Informationen gibt es im Internet unter www.ludwigshafen.de. mü neueLu 7/8/2013


Kinder und Jugend

Was gibt’s? Spielhaus Hemshofpark

Jugendfreizeitstätte Melm

Am Brückelgraben 93, Telefon 6709236: 5. Juli, Ausflug in den Klettergarten Kandel; 18. Juli, Fußballgolf in Dirmstein; 30. August, Ausflug in den Frankfurter Zoo.

Spielraum Froschlache

An der Froschlache 9, Telefon 689671: Vom 1. bis 5. Juli ist der Spielraum Froschlache geschlossen. Ab 8. Juli Themenwoche Mittelalter „So lebten die Rittersleut“.

Abenteuerspielplatz

Speyerer Straße 34, Telefon 504-2852: Während der Sommerferien ist der ASP montags bis freitags täglich von 14 bis 18 Uhr geöffnet. 31. August, Stand beim Straßenfest bei der Oggersheimer Kerwe.

Gräfenaustraße 53, Telefon 5042871: Am 2. Juli ist das Spielhaus geschlossen. 5. Juli, 10 Uhr, Frauenfrühstück; 23. bis 25. Juli, Freizeit in Lindelbrunn; 8. Juli bis 16. August, Sommerferienprogramm mit Ausflügen und Aktionen im Hemshofpark.

Jugendfreizeitstätte Ernst Bloch

Hermann-Hesse-Straße 11, Telefon 504-2859: 31. August, Teilnahme am Straßenfest bei der Oggersheimer Kerwe.

Jugendfarm Pfingstweide

Athener Straße 3, Telefon 5042855: Am 23. August ist die Jugendfarm geschlossen. 24. August, ab 15 Uhr, Sommerfest, Spaß und Sport auf dem Reitplatz mit Ponyführen und Reit-

vorführungen, Aktionen auf der Wiese.

Jugendfreizeitstätte Ruchheim

Schloßstraße 1a, Telefon 5042858: 8. bis 27. Juli und 12. bis 15. August, Sommerferienprogramm; vom 29. Juli bis 9. August ist die Jugendfreizeitstätte geschlossen.

Jugend- und Stadtteilzentrum Pfingstweide

Budapester Straße 41, Telefon 504-2856: 8. bis 12. Juli, Theaterferienwerkstatt, jeweils von 10 bis 16 Uhr, „Schwarzes Licht und Sonnenwagen“, mit Vollgas durch die Galaxie, für Kinder und Jugendliche ab der 3. Klasse, Teilnahmegebühr inklusive Mittagessen 10 Euro; 8. Juli bis 17. August, Ferienprogramm; 23. August, Fußballturnier für 9- bis

12-Jährige und 13- bis 15-Jährige, Infos direkt im Jugend- und Stadtteilzentrum.

Spielwohnung II

Friedrich-Naumann-Straße 16, Telefon 504-2853: 8. bis 12. Juli und 29. Juli bis 16. August, Ferienprogramm.

Spielwohnung III

Hemshofstraße 27, Telefon 5042854: Am 2. Juli ist die Spielwohnung geschlossen. 8. bis 26. Juli, Ferienprogramm mit Ausflügen und besonderen Aktionen in der Einrichtung; vom 29. Juli bis 16. August ist die Spielwohnung geschlossen.

Jugendräume Rheingönheim

Schmiedegasse 2, Telefon 5042861: 8. Juli bis 2. August, Sommerferienprogramm.

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Unsere Stadt

Sportverein XXL ESV ist mit 3.156 Mitgliedern der größte Sportclub in Ludwigshafen Von über 150 Sportvereinen in Ludwigshafen ist der Eisenbahner Sportverein (ESV) mit 3.156 Mitgliedern mit Abstand der größte. 24 verschiedene Sport- und Kursangebote, von Tai Chi bis Kanusport, hat der Club im Programm. Als Reichsbahn Turn- und Sportverein wurde der ESV 1927 gegründet. Schießen, Fußball, Turnen, Ringen, Boxen, Leichtathletik, Kegeln und Hockey seien die ersten Sportarten gewesen, die die Mitglieder damals trainierten, berichtet Rudolf Müller. Seit drei Jahren ist er Vorsitzender, zuvor war er bereits viele Jahre im Vorstand des ESV tätig. Vor 40 Jahren ist er in den Verein eingetreten. Wie knapp über 50 Prozent der Mitglieder arbeitet auch Rudolf Müller bei der Bahn. Eine bestimmte Quote muss der ESV erfüllen, sonst kann er sich nicht mehr Eisenbahner Sportverein nennen und damit auch nicht mehr dem Dachverband der Eisenbahnersportvereine angehören. Für diesen Fall hat der Vorstand bereits die Weichen gestellt, auch wenn dies momentan unnötig erscheint. Das Gelände, auf dem sich die vereinseigene Sporthalle mit Vereinsgaststätte und der 2012 sanierte Parkplatz befinden, hat der Club dem Bundeseisenbahnvermögen (BEV) abgekauft. Die Flächen am Kief’schen Weiher für die Kanuund Motorbootabteilung sind dagegen gepachtet. Der ESV ist ein typischer Breitensportverein. 24 Sportangebote gibt es in 20 Abteilungen und sieben Kursen. Von den ursprünglichen Sportarten sind nur Turnen und Fußball geblieben. Die Fußball-

abteilung ist heute auch die größte Abteilung. Den Erfolg des ESV erklärt Rudolf Müller so: „Gut ausgebildete Übungsleiterinnen und -leiter und Trainerinnen und Trainer, gepflegte Anlagen, engagierte Mitglieder und ein engagierter Vorstand. Hier muss ich ausdrücklich meine Vorgängerinnen und Vorgänger loben.“

Boule soll 25. Sportangebot werden

Nun sollte man meinen, eine eigene Halle zu besitzen, kann einem Verein nur Vorteile bringen. Doch Müller winkt ab. „Wir sind an unseren Kapazitätsgrenzen. Unser Verein kann praktisch kaum noch wachsen. Zudem muss in eine eigene Halle auch regelmäßig investiert werden. Vor zwölf Jahren haben wir den Hallenboden saniert und einen neuen Sanitärtrakt angebaut für insgesamt 1,2 Millionen Mark.“ Trotz der erwähnten Kapazitätsgrenzen plant Müller ein weiteres Angebot: Boule beziehungsweise die Wettkampfvariante Pétanque. Hierzu hat er Gespräche mit Jürgen Hatzenbühler aufgenommen. Der Ludwigshafener ist Bundestrainer im Deutschen Pétanque Verband. Besonders stolz ist Müller derzeit auf die Fußball- und die Laufabteilung. Die Fußballer haben den Aufstieg von der

Spielt in der nächsten Saison in der Bezirksliga: die erste Fußballmannschaft des ESV (Foto rechts) Selbst seit 40 Jahren Mitglied: Vorsitzender Rudolf Müller

Bezirksklasse Nord in die Bezirksliga geschafft. Und zwei Läuferinnen errangen beim Halbmarathon des MLP Marathon im Juni den zweiten und den dritten Platz. Auch über das Engagement von rund 70 Mitgliedern während des Internationalen Deutschen Turnfests freute sich der Vorsitzende. „Wir haben über 200 Gäste in der AlbertSchweitzer-Schule praktisch rund um die Uhr betreut. Im Schnitt waren immer vier bis fünf von uns vor Ort“, erläutert Müller. Auch die Vorbereitung aufs Turnfest, die Zusammenarbeit mit dem Bereich Sport der Stadtverwaltung Ludwigshafen, habe bestens geklappt und sei auch ansonsten reibungslos. Als Verein mit eigenen Anlagen kann der ESV jährlich Anträge zur Förderung durch die Stadt Ludwigshafen stellen. An Stelle des städtischen Hartplatzes hinter der Sporthalle in der Oskar-Vongerichten-Straße hätte der Vorsitzende gerne, wie andere Clubs in Ludwigshafen auch, einen Kunstrasenplatz. „Dann hätte

die Fußballabteilung noch mehr Zulauf. Und wir könnten auch Mädchenfußball anbieten“, ist sich Müller sicher. Schon seit 20 Jahren bietet der ESV auch Gesundheitskurse an. Bei diesen können auch Nichtmitglieder einsteigen. Aktuell im Trend liegen Angebote wie Wirbelsäulengymnastik und „Fitness für den Rücken“. Aus dem Bereich Gesundheitssport heraus entstanden im Laufe der Zeit ganze Abteilungen. Als Beispiel nennt Müller die AerobicAbteilung. Prominentestes Mitglied des ESV ist übrigens Bürgermeister und Sportdezernent Wolfgang van Vliet, der auch eine Übungsleiterlizenz vor wenigen Jahren erworben hat. An der Volkshochschule bietet er seit einem Jahr in Kooperation mit dem ESV ein Bewegungsangebot in der Mittagspause an. Zudem leitet er gemeinsam mit Ulla WaltherThiedig, der Sportabzeichenbeauftragten des Ludwigshafener Sportverbandes, eine „Promi-Sportabzeichengruppe“. saha

Information

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.esv-lu.de. Der ESV ist auch Mitglied im Ludwigshafener Sportverband (www.ludwigshafener-sportverband.de). neueLu 7/8/2013


Stadtbibliothek

Unterwegs in ferne Länder

Reisen im Mittelpunkt der Lesetipps der Stadtbibliothek Eine Reiseerzählung und zwei Bücher zu Extremreisen enpfiehlt das Team der Stadtbibliothek zur Urlaubszeit. Ahoi, Amore! Unterwegs auf dem falschen Dampfer. Von Jutta Speidel und Bruno Maccallini. Ullstein, 2013. Das deutsch-italienische Schauspieler-Ehepaar schildert seine amüsanten Erlebnisse einer in Santiago startenden SüdpazifikKreuzfahrt nebst Landgängen. Doch im

Mittelpunkt stehen das Bordleben, merkwürdige Passagiere und kleine Widrigkeiten auf See. Dies liest sich leicht und locker, die unterschiedliche Schilderung der beiden Autoren zum gleichen Vorfall ist unterhaltsam, aber auch ab und zu nachdenklich stimmend. Der große Trip. Von Cheryl Strayed. Kailash, 2013. Lebendig und mit viel Humor schildert die Autorin ihre atemberaubenden Abenteuer auf dem 4.240 Kilometer langen Pacific Crest Trail. Schlecht vorbereitet, ohne Trekking-Erfahrung und Kondition schultert sie ihren viel zu schweren Rucksack und kämpft sich in 100 Tagen von der Mojave-Wüste in Südkali-

fornien bis nach Oregon. Mit Selbstironie beschreibt die Autorin nicht nur abwechslungsreiche Landschaften, sondern auch interessante Begegnungen mit anderen Menschen sowie ihre Selbstfindung nach dem Tod ihrer Mutter. Abenteuer Mekong. Von Andreas Pröve. Malik, 2013. Der bekannte querschnittsgelähmte Extremsportler startet im Rollstuhl zu seiner bisher schwersten Expedition. Er

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Schwerpunkte in folgenden Fachgebieten: • Implantologie (Tätigkeitsschwerpunkt) • Kieferorthopädie (Facharzt für Kieferorthopädie) • Oralchirurgie (Facharzt für Oralchirurgie) • Vollnarkose • Zahnersatz • Parodontal-Behandlung

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folgt dem 5.700 Kilometer langen Lauf der „Mutter aller Wasser“, welche fünf Länder verbindet: vom Mündungsdelta in Vietnam über Kambodscha und Laos bis nach China und zur Quelle in Tibet. Er meistert die vielen Strapazen und erhält einen dem Normal-Touristen weitgehend verschlossenen unverstellten Einblick in Lebensweise, Kultur und Spiritualität der Menschen dort. Hautnah, spannend und humorvoll. shi

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Unsere Stadt

„Sommer im Park“ Großes Familienkulturfest am 24. August im Ebertpark Nach der gelungenen Premiere vor zwei Jahren lädt am Samstag, 24. August, von 15 bis 23 Uhr der Förderkreis Ebertpark in Zusammenarbeit mit der GAG Ludwigshafen am Rhein, der Lukom Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft, Event Connection und der Stadt Ludwigshafen zum zweiten Mal zu „Sommer im Park“ ein. Das Familienfest im Ebertpark bietet Spaß und Kultur im Grünen. Überall im Ebertpark gibt es an diesem Tag ein buntes Erlebnisprogramm für die ganze Familie. Für das leibliche Wohl sorgen ein „Weindorf“, eine mobile Kaffeebar, italienische Kaffeespezialitäten, ein Eisstand, eine Sektbar und ein Crèpes- und Kuchenangebot. Um 15 Uhr eröffnen OB Dr. Eva Lohse als Schirmherrin, der Vorsitzende des Förderkreises Ebertpark, Ernst Merkel, und der Friesenheimer Ortsvorsteher Prof. Carlo Saxl das Fest. „Dieses Jahr lädt der Förderkreis Ebertpark zum zweiten ‘Sommer im Park’ ein“, so Ernst Merkel. „Das attraktive Programm bietet Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie und gipfelt am späteren Abend in eine phantasiereiche Lasershow. Viele Vereine, Institutionen und Förderer unterstützen uns. Nur so ist das Fest möglich. Wir freuen uns wieder sehr auf viele Besucher an diesem Tag.“ OB Dr. Eva Lohse ergänzt: „Ein Fest für die ganze Familie in einer der schönsten Ludwigshafener Parkanlagen: Der ‘Sommer im Park’ hat alle Voraussetzungen zu einer Erfolgsgeschichte.“ Ab 15.15 Uhr beginnt dann das Nachmittagsprogramm im

„Walking Roses“ ( oben) und die „Spice Fireshow“ gehören zu den Höhepunkten beim „Sommer im Park“

gesamten Park: Ludwigshafener Vereine und Institutionen präsentieren ihr Können von Tanz über Musicals bis zu asiatischer Kampfkunst und bieten unter anderem Workshops, Ponyreiten, Kutschfahrten, Sport und Bastelaktionen an. Die Feuerwehr und das Rote Kreuz kommen mit Einsatzfahrzeugen und lassen sich über die Schulter schauen. Als besondere Überraschung sind „Walking Roses“ im Park unterwegs. Mit dem wandernden Rosenbogen können sich Besucherinnen und Besucher fotografieren lassen. Die KiTZ Theaterkumpanei entführt nicht nur Kinder in eine Traumwelt. Der Mitmach-

zirkus „Fireheadz“ begleitet kleine und große Gäste auf einer Entdeckungsreise durch die Manege. Ab 16.30 Uhr treten unter dem Motto „Der Park klingt“ Bands und Orchester zu einem Musikwettbewerb an. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sind die Jury und prämieren ihre Favoriten. Die Preisverleihung findet um 18 Uhr statt. Dabei geht es nicht nur um die Prämierung der Gewinner des Musikwettbewerbs, auch die teilnehmenden Zuschauerinnen und Zuschauer können Preise gewinnen. Mit einer Comedyshow mit „Osman Citir“ startet um 19 Uhr das Abendprogramm. Er

ist einer der Newcomer aus der Metropolregion, der sich durch Auftritte in überregionalen Rundfunk- und Fernsehsendern einen festen Platz in der deutschen Comedy-Szene erobert hat. Neben seinem Bühnenprogramm ist der Künstler auch in Sachen Motivation von Jugendlichen mit seinem Projekt „Comedy macht Schule“ unterwegs. Rhythm & Soul mit „T-Sonic“: erfrischend und groovig geben sich um 20 Uhr die fünf Musiker unter dem Ludwigshafener Bandleader Tom Schaffert. Um 21.45 Uhr können die Besucherinnen und Besucher mit der „Spice-Fireshow“ mit Laserspektakel, Lichtzauber und Farbexplosionen einen weiteren Höhepunkt von „Sommer im Park“ erleben. sug/mü

Informationen

Weitere Informationen zu „Sommer im Park“ gibt es im Internet unter www.foerderkreis-ebertpark.de. Der Eintritt ist frei. neueLu 7/8/2013


Bildung

Qualität, die überzeugt VHS startet am 2. September mit neuem Programm Getreu dem Jahresmotto 2013 „Kulturelle Vielfalt erleben“ bietet das neue Programm der Volkshochschule (VHS) der Stadt Ludwigshafen wieder eine Menge an Weiterbildungsmöglichkeiten. Die städtische Einrichtung erhielt zudem erneut das Qualitätstestat nach LQW (Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung). Sprachen lernen und dabei Wesentliches über Kultur, Geschichte und Besonderheiten des jeweiligen Landes erfahren, diese Möglichkeit bietet die VHS auch im Winterhalbjahr Interessierten an. Zu einer „sprachlichen“ Exkursion in eine faszinierende europäische Stadt lädt zum Beispiel der Spezial-Kurs für Fortgeschrittene „ À Paris Literarische Spaziergänge durch Paris“ ein, der ab Freitag, 6. September, immer jeweils von 11.20 bis 12.50 Uhr stattfindet. Facettenreich ist ebenso der erstmals ins Programm aufgenommene Kurs „Ungarisch für die Reise“, der ab Freitag, 6. September, um 19 Uhr startet. Vorgestellt werden unter anderem die Museen von Budapest, die ungarische Küche aber auch die landschaftlichen Schönheiten des Landes. Insgesamt stehen im Winterhalbjahr 111 Kurse und 14 Sprachen zur Auswahl. Das Spektrum reicht vom berufsbezogenen Angebot über den Lektürekurs bis hin zum Spracherwerb für den Alltag.

Integration fördern

Nach wie vor beleben ständig neu beginnende Kurse den Bereich „Deutsch als Zweitsprache“. Berufsbezogene neueLu 7/8/2013

Deutschkurse mit Praktikum spielen hierbei eine immer größere Rolle. Durchgeführt werden sie in Kooperation mit dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD). Teilnahmevoraussetzungen sind ein Migrationshintergrund und die Registrierung als arbeitsuchend bei der Agentur für Arbeit.

Bildungsprämie sichern

Bis Ende November noch läuft die zweite Förderphase für die Bildungsprämie des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, gefördert durch den Europäischen Sozialfonds. In einem persönlichen Gespräch bei der Beratungsstelle der VHS erfahren Selbständige, Angestellte, Beschäftigte im Mutterschutz oder in Elternzeit, ob, wie und in welcher Höhe ihre berufliche Weiterbildung mit einem Prämiengutschein unterstützt werden kann. Immer mehr Leute erwischt es: Betreiber privater, vor allem aber gewerblicher Internetseiten, erhalten Abmahnungen von Rechtsanwälten oder Mitbewerbern. Alles, was man über die gesetzlichen Anforderungen bei gewerblichen Internetseiten wissen muss, umfasst der Vortrag „Recht im Internet“. Wer in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter mit anderen Menschen kommuniziert, aber Bedenken hat, seine Daten preiszugeben, den könnte das Angebot „Mein digitales Ich – Sicher leben und kommunizieren im Internet“ interessieren. Zum siebten Mal wird im Herbst der nach William Dieterle benannte Filmpreis der Stadt Ludwigshafen verliehen – Anlass für die VHS, diesem großen Sohn Ludwigshafens einen Abend zur Erinnerung zu widmen. Referent Herbert

In einem Sprachkurs: Prüfer Dr. Gerhard Pfeiffer-Jäger mit den Teilnehmerinnen Amandine Ngitu und Monica TiboniMüller (sitzend, von links) so wie Dozentin Alphonsine Kleindienst-Kouadio

Baum hat in den vergangenen Jahren an der Gestaltung der jeweiligen Preisverleihung teilgenommen und dadurch viel Einblick in Leben und Werk Dieterles bekommen. Spannung verspricht das neue Literaturseminar „Geschichten aus einem versunkenen Land“, in dessen Mittelpunkt Romane stehen, in denen eine kritische Bilanz nach rund 20 Jahren nach dem Untergang der DDR gezogen wird.

Qualität bestätigt

„Neben der Vielfalt der Angebote liegt uns die Qualität der Bildungsangebote sowie aller Serviceleistungen am Herzen. Daher freue ich mich umso mehr, dass es der VHS im Juni bereits zum dritten Mal in Folge gelungen ist, das Qualitätszertifikat nach LQW, das steht für Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung, für weitere vier Jahre durch das Prüfinstitut Artset zu erhalten“, betont Bürgermeister Wolfgang van

Vliet. Grundlage für die Überprüfung war ein 100-seitiger Selbstreport. Darin hat die VHS die Qualitätsanforderungen der Prüfstelle in elf Qualitätsbereichen ausführlich dokumentiert. Maßnahmen der systematischen Bedarfserschließung und die Evaluation der Bildungsprozesse gehören dabei genauso dazu wie die Qualität der räumlichen und sachlichen Ausstattung, ein geeignetes Controlling und auch die zeitgemäße Kommunikation mit den Kundinnen und Kunden. In der halbtägigen Visitation „vor Ort“ konnte sich Dr. Gerhard Pfeiffer-Jäger, Erstgutachter des Zertifizierungsinstituts ArtSet, von dem Qualitätsmanagement der VHS persönlich überzeugen. Sein Resümee: „Aus meiner Sicht kann ich die Erteilung des Testats für die VHS Ludwigshafen uneingeschränkt für weitere vier Jahre empfehlen.“

Information

Das Programm liegt ab Mitte August unter anderem in der VHS und im Rathaus aus. Anmeldungen sind ab Juli online unter www.vhs-lu.de möglich; direkt in der VHS, im Bürgerhof, oder telefonisch unter 5042238 und 504-2632. saha/sh

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Unsere Stadt

Wenn Nachbarn lärmen Wie die Stadtverwaltung bei Beschwerden zu Nachbarschaftslärm helfen kann Mit der Garten- und Balkonsaison zieht es viele wieder an die frische Luft. Den Garten in Form bringen oder einfach auf der Terrasse oder dem Balkon entspannen, Freunde einladen und feiern - was für die einen Erholung und Spaß ist, kann für die Nachbarn schnell Lärm bedeuten. Doch was muss im täglichen Miteinander geduldet werden, wo liegen die Grenzen und wer hilft bei Lärmbeschwerden? Lärm ist ein allgegenwärtiger Bestandteil des täglichen Lebens. Somit ist zwangsläufig auch die Frage über die Zumutbarkeit beziehungsweise Unzumutbarkeit von Lärm permanent präsent. Laute Musik, Gespräche oder elektrische Gartengeräte - die Quelle privaten Lärms kann sehr unterschiedlich sein. Ob es tatsächlich Lärm ist, muss in jedem Einzelfall geprüft werden. Eindeutig sind hier allerdings gewisse Ruhezeiten, die es einzuhalten gilt. Nach dem Landesimmissionsschutzgesetz ist die Zeit von 22 bis 6 Uhr eine geschützte Zeit, in der störender Lärm vermieden

werden sollte. Rasenmäher, elektrische Heckenschere und Motorsäge sprich lärmerzeugende Arbeitsgeräte und Werkzeuge dürfen von Privatpersonen an Werktagen von 20 bis 7 Uhr und von 13 bis 15 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen nicht benutzt werden, sofern hierdurch eine andere Person erheblich belästigt werden kann. „Wer unter nachbarschaftlichem Lärm leidet, kann bei der Stadtverwaltung schriftlich oder telefonisch eine Beschwerde einreichen. Diese sollte genaue Angaben des Lärmvorfalls enthalten - also Datum, Uhrzeit sowie Dauer und Art der Störung, wenn möglich den Verursacher und Zeugen benennen. Der Vollzugsdienst der Stadtverwaltung ist Ansprechpartner bei allen akuten Lärmbeschwerden, auch außerhalb der Dienstzeiten“, erklärt Andrea Blank vom Bereich Umwelt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Karl-Heinz Gräf bearbeitet sie Beschwerden über Nachbarschaftslärm. Allein im Jahr 2012 registrierten sie insgesamt 1.636 Beschwerdevorgänge, Mitte Mai 2013 lag diese Quote bei rund 400. „Wir spüren immer dann eine stärkere Intensität

an Beschwerden, je schöner das Wetter ist“, sagt KarlHeinz Gräf. Das kann auch Peter Sebastian, Leiter des Kommunalen Vollzugsdienstes der Stadt, bestätigen: „Von April bis Oktober kümmern wir uns rund um die Uhr unter anderem um akute Lärmbeschwerden. Vor allem im Frühjahr und Sommer und in den Ferien steigen die Anzeigen. Oft dreht es sich um laute Musik, Partys und Gegröle in Grünanlagen, aber auch Rasenmäherlärm oder Grillpartys zählen dazu.“ Der Ablauf, der folgt, ist zunächst immer gleich: Der Vorfall wird aufgenommen, eine Streife fährt vor Ort, macht sich selbst ein Bild. „Manch-

Kontakt bei Lärmbeschwerden Bürgerinnen und Bürger können sich bei akuten Lärmbeschwerden über die Hotline 0621 5043471 an den Kommunalen Vollzugsdienst wenden. Die Hotline ist von April bis Oktober rund um die Uhr und zwischen November und März von 6 bis 24 Uhr erreichbar. In nicht akuten Fällen, gibt es je nach Lärmquelle verschiedene Kontaktpersonen bei der Stadtverwaltung.

Nachbarschaftslärm wie Musik, Tiere, Rasenmäher, Nutzung von Arbeitsgeräten, Baustellen: Andrea Blank, Telefon 0621 504-2400, und Karl-Heinz Gräf, Telefon 0621 504-2401, vom Bereich Umwelt, E-Mail umwelt@ludwigshafen.de. Lärm aus Gaststätten, Diskotheken und Biergärten: Clarissa Altscher, Telefon 0621 504-3392, E-Mail clarissa.alt-

scher@ludwigshafen.de vom Bereich Öffentliche Ordnung. Weitere Informationen und Kontakte zur Stadtverwaltung bei anderen Lärmquellen wie etwa Straßen- oder Gewerbelärm können in der Dienstleistung „Lärmschutz“ im Internet unter www.ludwigshafen.de im Bereich Bürgernah unter dem Punkt Bürgerservice nachgelesen werden.

Macht an der Grundstücksgrenze keinen Halt: Lärm etwa durch laute Grillpartys

mal hören die Kolleginnen und Kollegen schon wenn sie in die Straße einbiegen laute Musik. Das ist eindeutig, manchmal ist aber auch gar nichts zu hören, dann ist die Lage schwieriger.“ Die Vollzugsbeamten versuchen vor Ort, die Störung festzustellen und den Verursacher zu ermitteln. Nicht immer stoßen sie damit auf Verständnis. „Die Kollegen haben die Befugnis, den Lärm abzustellen, zum Beispiel Musikgeräte sicherzustellen, und auch die Personalien aufzunehmen“, betont Peter Sebastian. Danach wird ein Ermittlungsbericht erstellt und der Bereich Umwelt kann bei berechtigter Beschwerde etwa ein Bußgeldverfahren einleiten. Verstöße gegen privatrechtliche Vereinbarungen, wie etwa der in Mietverträgen festgesetzte Ruheschutz in der Mittagszeit oder zeitliche Verbote für den Einsatz bestimmter Haus- und Gartengeräte in Satzungen von Kleingartenbauvereinen, betreffen zunächst die Hausverwaltung oder den Verein. Am Ende ist vor allem gegenseitige Rücksichtnahme wichtig. cat neueLu 7/8/2013


Polizei

„Besonnen und ruhig“ Polizei gibt Tipps zum richtigen Verhalten bei Verkehrskontrollen Jeden Monat kontrolliert die Ludwigshafener Polizei im Stadtgebiet mehr als tausend Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Für die Beamtinnen und Beamten sind diese Verkehrskontrollen Routine. Für die Kontrollierten entsteht jedoch eine ungewohnte Situation, in der sie sich aus Unsicherheit oft nicht richtig zu verhalten wissen. In der neuen Lu gibt die Polizei deswegen Tipps, was man bei Kontrollen beachten sollte. Kontrolliert werden kann jeder. Von jungen Fahranfängerinnen und Fahranfängern bis zu Älteren, ganz gleich, ob mit Mofa, Sportwagen oder Vierzigtonner. Die Kontrollen, die nach Angaben der Polizei der Verkehrssicherheit und der Vorbeugung von Straftaten dienen, gestalten sich in der Regel unproblematisch und sind geprägt von einem gegenseitig respektvollen Umgang. „Doch längst nicht alle Kontrollen nehmen einen positiven Verlauf. Die Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Ein Trend, der sich auch auf den Arbeitsalltag bei der Polizei auswirkt. Die bundesweite Liste von Fällen verletzter oder gar getöteter Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ist lang und zwingt uns dazu, noch stärker auf ihre eigene Sicherheit zu achten. Wissenschaftliche Studien und tägliche Praxis zeigen, dass es gerade bei der so genannten Routinekontrolle ein besonderes Gefährdungspotential gibt. Harmlose Kontrollen eskalieren bisweilen plötzneueLu 7/8/2013

lich und unvorhergesehen“, schildert Polizeikommissar Felix Wittmann von der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1. Die Innenministerkonferenz habe auf diese Ereignisse reagiert und ein Öffentlichkeitskonzept unter dem Motto „Sicherheit braucht sichere Kontrollen“ vorgestellt. Polizeiintern werde der so genannten Eigensicherung seit Jahren in der polizeilichen Ausbildung und auch der täglichen Praxis ein sehr hoher Stellenwert beigemessen. „Um zu beruhigen: Auch künftig wird es hierzulande keine rigoros durchgreifenden Sheriffs geben, wie man sie aus amerikanischen Filmen kennt. Die Polizei ist und bleibt bürgernah und bürgerfreundlich. Polizeikontrollen sollen künftig aber von mehr Vorsicht geprägt sein“, erklärt der Polizeikommissar. In Ludwigshafen findet nach Angaben der Polizei ein Großteil der durchgeführten Verkehrskontrollen dynamisch, also aus dem fließenden Verkehr heraus statt. Das heißt, Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden von einem hinter

Beispiel für eine Polizeikontrolle: Der Streifenwagen hält hinter dem kontrollierten Fahrzeug

ihnen fahrenden Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und rot blinkender Signalschrift „Stop Polizei“ zum Anhalten aufgefordert und dann kontrolliert.

Missverständnisse vermeiden

Um Missverständnisse zu vermeiden, empfiehlt Felix Wittmann, sich in dieser Situation so zu verhalten: Da die Streife den Ort der Kontrolle bewusst ausgewählt hat und Haltemöglichkeiten bereits berücksichtigt hat, sollten Fahrerinnen oder Fahrer umgehend am rechten Fahrbahnrand anhalten. Man sollte im Fahrzeug sitzen bleiben und den Motor abstellen. Bei Dunkelheit soll die Innenbeleuchtung eingeschaltet und bei geöffnetem Seitenfenster abgewartet werden, bis die Beamtinnen und Beamten das Fahrzeug erreichen. Den Anweisungen der Polizistinnen und Polizisten muss Folge geleistet werden. Es ist hilfreich, wenn die Fahrerinnen und Fahrer ihre

Hände so halten, dass sie von außen zu sehen sind. Hastige Bewegungen sollten vermieden werden. Auch andere Fahrzeuginsassen sollten sich entsprechend verhalten. Wer in eine Tasche, in die Jackentasche oder ins Handschuhfach greifen will, um Papiere herauszuholen, sollte dies ankündigen. „Verkehrskontrollen werden grundsätzlich von zwei Beamtinnen oder Beamten durchgeführt. Der kontrollierende Beamte ist während der gesamten Kontrolle Ansprechpartner. Die Kollegin oder der Kollege beobachtet und sichert die Kontrollstelle und ihre Umgebung. Um Ablenkungen zu vermeiden, werden Fahrerinnen und Fahrer daher immer wieder an die Polizistinnen oder Polizisten verwiesen, die die Kontrollen tatsächlich vornehmen. Dies ist keine Unhöflichkeit, sondern dient der Sicherheit aller Beteiligten“, führt Felix Wittmann aus. „Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, wie Kontrollen für Polizei und Bürgerschaft sicher gestaltet werden können. Durch besonnenes Verhalten können alle einen Beitrag dazu leisten“, so Wittmann. pol

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Unsere Stadt

Gemeinsam im „IGLU“ Inklusive Wohngemeinschaft in Friesenheim bezogen Es sind helle, freundliche Räume, mit viel Blick fürs Detail auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen eingerichtet: In der Hohenzollernstraße 70 ist die erste inklusive Wohngemeinschaft Ludwigshafen, IGLU, eingezogen. Zehn Menschen, davon vier mit Unterstützungsbedarf, leben hier zusammen. Im Gespräch mit der neuen Lu haben Bewohnerinnen und Bewohner ihre ersten erfahrungen geschildert. Träger der Wohngemeinschaft ist der Verein „Integration statt Aussonderung, gemeinsam Leben - gemeinsam Lernen“ aus Ludwigshafen. Alle Menschen, die in der Wohngemeinschaft leben, tragen nach ihren Fähigkeiten zum WG-Leben bei, so sieht es das Konzept des Trägervereins für das Projekt vor. Die Bewohnerinnen und Bewohner können dabei durch so genannte entlohnte Dienste für die Mitbewohnerinnen und Mitbewohner mit Unterstützungsbedarf ihren Mietanteil gegenfinanzieren. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner hat einen eigenen Mietvertrag. Die Unterstützung wird über das so genannte Persönliche Budget finanziert, einer Leistung im Rahmen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Unterstützungsbedarf. In der Wohngemeinschaft arbeitet außerdem eine hauptamtliche Mitarbeiterin, die die Koordination und Kommunikation im WG-Leben unterstützt, und eine Auszubildende. Die Anstellung einer weiteren hauptamtlichen Kraft ist geplant, sobald alle Finanzierungsmodalitäten

endgültig geklärt worden sind.

Bereicherung für alle

Im „IGLU“ leben derzeit zehn Bewohnerinnen und Bewohner. Eine davon ist Tanja Grimm, 28 Jahre alt. Sie studiert Soziale Arbeit und hat in ihrem Vorpraktikum in einer Tagesförderstätte die Arbeit und das Zusammenspiel mit Menschen mit mehrfachen Schwerstbehinderungen kennengelernt. „Da habe ich festgestellt, dass das Zusammenleben in einer WG mit behinderten Menschen mein Ding wäre. Ich bin zum ersten Mal von zuhause weg und fühle mich hier sehr wohl. Natürlich gibt es Konflikte, das ist normal, wenn zehn verschiedene Menschen zusammenleben, aber im ganzen stimmt bei uns die Chemie“, berichtet Tanja Grimm. Man könne viel voneinander lernen und das WGLeben sei eine Bereicherung für alle. Tanja Grimm gehörte bereits vor ihrem Einzug zum persönlichen Assistententeam von Melanie Spähn. Melanie Spähn ist 27 Jahre alt und mehrfach schwerstbehindert. Sie sitzt überwiegend im Rollstuhl und kann nicht spre-

Regelmäßig setzen sich die Bewohnerinnen und Bewohner von „IGLU“ beim WG-Treffen zusammen. Ganz rechts Dominik Heene, dritte von rechts Tanja Grimm und fünfter von links Johannes Kelm sowie Melanie Spähn, vierte von links

chen. Ein Unterstützerkreis, der schon lange Jahre Melanies Entwicklung begleitet, hat das Wohnprojekt mit auf den Weg gebracht. Ihre Mutter engagiert sich als Vorsitzende des Trägervereins. Beim Gespräch mit der neuen Lu in der WG waren auch Johannes Kelm (48) und Dominik Heene (24) dabei. Beide benötigen ebenfalls Unterstützung. Johannes Kelm arbeitet in den Ludwigshafener Werkstätten in Oggersheim. Dominik Heene lebt derzeit auf Probe in der WG und hofft, dass er auf Dauer dort bleiben kann. Dann wären alle Plätze in der Wohngemeinschaft belegt. Auch er arbeitet bei einer Firma in Ludwigshafen. Beide sind von daheim in die WG gezogen und auf die Frage, wie es ihnen gefällt in der Hohenzollernstraße, kommt ein überzeu-

gendes „gut!“. Lebhaft erzählen sie von den gemeinsamen Aktivitäten, bei denen nicht nur zusammen gekocht und gegessen wird, auch Ausflüge stehen auf dem Programm. So waren die WGBewohnerinnen und Bewohner alle gemeinsam in Kaiserslautern, wo die Freundin von Johannes lebt. Am 1. Mai ging es zum Ausflug aufs Hambacher Schloss. Diese Fahrt wurde für alle zum Abenteuer, weil der Autoschlüssel in einen Gully viel. Johannes wusste, wie der Gullydeckel abgenommen werden kann und mit Unterstützung von Passanten und vielen Anstrengungen gelang es, den Schlüssel zu bergen. Dafür, dass alle diese Aktivitäten stattfinden können und der Alltag funktioniert, ist Deborah Hoesch in der WG zuständig. Sie ist die hauptamtliche Mitarbeiterin, sorgt zum Beispiel dafür, dass alle ihre Aufgaben übernehmen und organisiert auch die regelmäßigen WG-Treffen. Außerdem kümmert sie sich darum, dass alle in der WG gleichermaßen zu Wort kommen, auch Melanie. „Man muss sie gut kennen, dann ist es gar nicht so schwer, zu erkennen, was sie will. Wichtig ist es, dass sich bei uns alle einbringen können und alle gehört werden“, sagt die Kunsttherapeutin. mü

Kontakt

Informationen im Internet unter www.iglu.gemeinsamleben-rheinlandpfalz.de. neueLu 7/8/2013


Kurz notiert Neuer Standort der prego services GmbH

Mit der prego services GmbH hat sich eine der führenden Shared-Services-Gesellschaften in Deutschland, für den Standort Ludwigshafen am Rhein entschieden. Zusammen mit dem Investor DC2 Grundstücksgesellschaft plant das Unternehmen in der Technologiemeile ein neues Bürogebäude mit rund 6.000 Quadratmetern Nutzfläche. Die Investitionssumme beträgt rund 15 Millionen Euro. Am 15. April 2013 fand zusammen mit Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse der Spatenstich auf dem Baugelände in der Franz-

Zang-Straße statt (Bild oben). Die prego services plant, im ersten Quartal 2014 den neuen Unternehmenssitz beziehen zu können. Bereits Anfang 2014 sollen rund 250 Beschäftigte der prego services GmbH am neuen Standort die Arbeit aufnehmen. Die Vermarktung der städtischen Gewerbefläche ist durch die Wirtschafts-EntwicklungsGesellschaft Ludwigshafen am Rhein mbH (W.E.G.) gelungen. Die prego services GmbH wurde 2001 von der VSE AG und Saar Ferngas AG gegründet. Im Jahr 2003 wurde mit den Pfalzwerken ein weiterer Gesellschafter aufgenommen. Ihre Geschäftsfelder sind ITDienstleistungen, Personalabrechnungen, Materialwirtschaft und Billing. Heute werden unter anderem in Saarbrücken und Ludwigshafen rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Technologiemeile hat sich neueLu 7/8/2013

in den vergangenen Jahren als Standort für Unternehmen aus den Wirtschaftsfeldern Entwicklung, Forschung, IT und Medien sowie Energie und Umwelt kontinuierlich weiterentwickelt. Neben dem TechnologieZentrum, den Bürogebäuden Luteco 1 und 2, der Firma keipp elektro-bau-technik GmbH, der geplanten Erweiterung der Hochschule Ludwigshafen am Rhein ist der neue Firmensitz von prego services GmbH ein weiterer Meilenstein für die Dynamik des Gewerbegebiets. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.weg-ludwigshafen.de.

Wespen schützen und nicht schlagen

Wenn sich Wespen nun bald wieder vermehrt an Obst, süßen Speisen und Getränken laben, so finden viele Menschen dies lästig. Der Bereich Umwelt der Stadt Ludwigshafen bittet darum, die Tiere nicht zu töten. Die große Mehrzahl der bei uns lebenden Wespenarten verhalte sich friedlich. Man sollte allerdings die Anflugbahn zum Nest nicht verstellen, Erschütterungen und hektische Bewegungen in Nestnähe vermeiden und natürlich nicht am Nest oder Flugloch herumstochern. Befindet sich ein Hornissennest an einem kritischen Ort wie zum Beispiel einem Kindergarten, kann es durch einen Fachmann umgesiedelt werden. Hierzu ist jedoch eine Genehmigung der Oberen Naturschutzbehörde erforderlich. Gefährlich sind Wespenstiche für Personen, die unter einer Allergie gegen das Wespengift leiden. Die Reaktionen auf den Stich sind dann nicht örtlich begrenzt, sondern erfassen große Teile des Körpers und den Kreislauf. In diesen Fällen ist eine sofortige ärztliche Behandlung erforderlich. Wespen gehören, wie auch Bienen und Hummeln, zur Insektenordnung der Hautflügler. Dabei sind die „typischen“ Wespen, zu denen auch die

größte heimische Art, die Hornisse, gehört, staatenbildende und soziale Wesen. Nur zwei der in Deutschland vorkommenden Arten, die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe werden lästig. Die Staaten der Wespen bestehen circa ein halbes Jahr. Das Volk wird im Frühling von einer Königin gegründet und stirbt im Herbst bis auf die Jungköniginnen ab. Diese versuchen, einzeln in Verstecken den Winter zu überdauern und dann im nächsten Frühjahr ein eigenes Volk zu bilden. Wespen sind als Insektenjäger eine natürliche Schädlingsbekämpfung. Sie verfüttern Fliegen, Schnaken, Mücken und Raupen an ihre Larven. Die Wespen unterliegen dem Artenschutz nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Vorkommen der Wildbienen, Hummeln und Hornissen waren so stark zurückgegangen, dass sie durch die Bundesartenschutzverordnung in die Liste der „besonders geschützten“ Arten aufgenommen werden musste. Damit dürfen Wildbienen, Hummeln und Hornissen weder gestört, beeinträchtigt noch getötet werden. Weitere Fragen beantwortet Marian Siedlec, Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein, Bereich Umwelt, unter der Telefonnummer: 0621 504-2955.

Klinikum berät zum Thema Schlaganfall

Das Klinikum Ludwigshafen lädt in den Sommermonaten zu Veranstaltungen ein, bei denen Spezialistinnen und Spezialisten zu medizinischen Sachverhalten beraten. Das Thema Schlaganfall steht im Mittelpunkt, wenn Ärztinnen und Ärzte der Neurologischen Klinik mit dem Schlaganfallmobil am 4. Juli von 10 bis 16 Uhr vor der Rhein-Galerie Station machen. Dabei wird rund um das Thema Schlaganfall aufgeklärt: Prävention, die richtige Versorgung bei Verdacht auf einen Schlaganfall sowie sinnvolle Nachsorge

werden zentrale Themen sein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos zu dieser und allen anderen Veranstaltungen des Klinikums Ludwigshafen sind im Internet unter www.klilu.de/aktuell einzusehen.

Prof. Dr. Riemann zum Ehrenmitglied ernannt

Professor Dr. Jürgen F. Riemann, ehemaliger Direktor der Medizinischen Klinik C des Klinikums Ludwigshafen und Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, ist die Ehrenmitgliedschaft der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie (MGG) für seinen langjährigen erfolgreichen Einsatz bei der Darmkrebsvorsorge und -früherkennung verliehen worden. Die Verleihung fand im Mai in Frankfurt anlässlich eines MGG-Kongresses statt. Die MGG hat derzeit knapp 400 Mitglieder. Die Stiftung LebensBlicke – Früherkennung Darmkrebs – ist die erste Stiftung in Deutschland, die es sich bereits seit 1998 zur Aufgabe gemacht hat, umfassend über Vorsorge und Früherkennungsmaßnahmen von Darmkrebs zu informieren und zu motivieren. Die Zielgruppen der Stiftung sind in erster Linie die Bevölkerung, aber auch Ärztinnen und Ärzte sowie Unternehmen, Fachverbände, Gesundheitseinrichtungen und die Industrie. Die Stiftung hat Krankenkassen und die Politik dazu aufgerufen, auf Bundesebene entsprechende Gesetze zu verabschieden, um mit bewährten und neuen diagnostischen Verfahren die Weiterentwicklung der Darmkrebsfrüherkennung voran zu treiben. Professor Dr. Riemann stellte im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung zusammen mit vielen anderen die Weichen dafür, dass es inzwischen das Krebsfrüherkennungs- und Registergesetz gibt.

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Senioren

Erfahrungen einbringen Die Seniorenförderung unterstützt ältere Menschen im Ehrenamt Die Lebenserfahrung und das daraus resultierende wissen von Menschen in der zweiten Lebenshälfte ist ein gesellschaftliches Potenzial. In Ludwigshafen gibt es immer mehr Initiativen und Projekte, in denen ältere Bürgerinnen und Bürger ihren Erfahrungsschatz einbringen. Ältere Menschen werden nicht nur gebraucht, sondern sie möchten sich häufig freiwillig einbringen mit dem ganzen Schatz ihrer kulturellen, beruflichen und privaten Erfahrung. So gelingt es ihnen auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. „Eine gute Gelegenheit, sich zu engagieren, haben Seniorinnen und Senioren unter anderem in den städtischen Schwerpunktzentren für diese Altersgruppe und in den Seniorentreffs. Die Arbeit der städtischen Seniorenförderung zielt nicht nur darauf ab, Angebote für ältere Menschen zu unterbreiten, sondern auch darauf, diese gemeinsam mit ihnen umzusetzen“, erläutert Bürgermeister und Sozialde-

zernent Wolfgang van Vliet. Edeltraut Müller (62) leitet seit fast zwei Jahren eine Seniorentheatergruppe. Sie hat viel Zeit ihres Lebens selbst auf der Bühne verbracht und freut sich, ihre reiche Erfahrung und große Begeisterung für das Theaterspiel weiterzugeben. Jeden Montag von 14.30 bis 16.30 Uhr übt sie mit den Teilnehmenden kurze Sketche im Seniorenkompetenzzentrum LU kompakt in der Benckiserstraße 66 ein. „Wir haben immer viel Spaß und können auch noch Verstärkung gebrauchen“, wirbt Müller für ihr Angebot.

Von Computerkursen bis Energiearbeit

Sein Beruf ist auch sein Hobby. Reinhard Winstel (58), früher als Informatikkaufmann tätig, ergänzt seit Anfang des Jahres das Angebot des Café Klick (Internetcafé für Seniorinnen und Senioren) durch einen Heimservice. Auf Anfrage besucht er, gegen eine Aufwandsentschädigung, ältere Menschen in ihrem Zuhause und hilft ihnen vor Ort bei unterschiedlichen Fragestellungen zum Gebrauch von Computer und Internet. Karin Schreiner (69) hat

Info-Box Termine im Café Alternativ Bingo, 8. August, 17 Uhr, Eintritt frei; Vortragsreihe: Stadtteile von Ludwigshafen – Hemshof (Klaus-Jürgen Becker, Stadtarchiv), 15. August, 17 Uhr, Eintritt frei; „Do werd die Wutz geschlacht…“ - Musikalischer Nachmittag mit den „Fröhlichen Pfälzern“, 22. August, 17 Uhr, Eintritt: 3 Euro; LU kompakt zu Gast im Café Alternativ: Theatergruppe „Bühnegrawwler“ und Singkreis von LU kompakt, 29.

Christa Mittmann und Jens Reinecke von der Theatergruppe LU kompakt bei der Aufführung eines Sketches im Rathaus-Center

sich in schwierigen Lebensphasen blockiert und krank gefühlt. Im Laufe ihres Lebens hat sie gelernt, durch bestimmte Techniken Kraft zu tanken. Geholfen haben ihr dabei Aufenthalte in Indien und der Besuch von Seminaren. Mit wachsendem Erfolg bietet sie heute in LU kompakt „Energiearbeit“ an. „Gerade nach der Berentung und dem Wegfall der Fremdbestimmung ist es wichtig zu lernen, sich selbst zu motivieren“, sagt sie . Für Marga Mwangi (71) ist

Juli/August August, 17 Uhr, Eintritt frei. Termine im Café Klick Das Café Klick, Benckiserstraße 66, hat neue Rechner. Zudem wird nun mit Windows 8 gearbeitet. Kurs: Das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8, 5. und 6. August, 14 Uhr, Gebühr: 10 Euro; Übungsnachmittag für Teilnehmende der Internet-Schnupperkurse A und B, 7. August, 14 Uhr, Gebühr: 5 Euro; Kurs: Herunterladen von Programmen,12. und 13. August,

14 Uhr, Gebühr: 10 Euro; Forum Café Klick für Anfänger, 14. August, 14 Uhr, gebührenfrei; Kurs: PowerPoint, 19. und 20. August, 14 Uhr, Gebühr: 10 Euro; Forum Café Klick, 21. August, 14 Uhr, gebührenfrei; Kurs: Windows 8, 26. und 27. August, 14 Uhr, Gebühr: 10 Euro; Auf Weltreise mit GoogleEarth, 28. August, 14 Uhr, Gebühr: 5 Euro. Bei allen Kursen ist eine Anmeldung erforderlich (Telefon: 96364251).

Englisch fast wie eine zweite Muttersprache, da sie viele Jahre im englischsprachigen Ausland gelebt hat. Seit Januar leitet sie eine „english conversation group“ für Seniorinnen und Senioren. Die Liste könnte um etliche Beispiele verlängert werden. „Der Phantasie sind da erst mal inhaltlich keine Grenzen gesetzt“, so Christine Kneesch, die bei der Seniorenförderung für die individuelle Verwirklichung von ehrenamtlichem Engagement zuständig ist. Ob sich jemand „einfach nur“ regelmäßig engagiert oder ob sie oder er sein Projekt durch ein Qualifizierungsprogramm untermauert, bleibe die Entscheidung jedes Einzelnen. Beim Qualifizierungsprogramm zur „seniorTRAINERin“ oder zum „seniorTRAINER“ erlernen Teilnehmende unter anderem, wie sie einen Kurs leiten und andere motivieren können.

Information

Wer an Projekten teilnehmen, eine neue Idee verwirklichen, oder sich zur „seniorTRAINERin“ oder zum „seniorTRAINER“ qualifizieren lassen möchte, erhält bei Christine Kneesch Informationen unter Telefon 504-2716 oder per E-Mail an christine.kneesch@ ludwigshafen.de. kneesch neueLu 7/8/2013


Senioren Nachbarschaftsfest in Rheingönheim

Das Nachbarschaftsfest in Komm R(h)ein! Rheingönheim, Hoher Weg 45-47, findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Organisiert wird es am Freitag, 30. August, ab 15 Uhr von der Seniorenförderung der Stadt Ludwigshafen und der GAG. Für Unterhaltung sorgt Zauberer Magic Chris.

Proben des Seniorenchors

Der Seniorenchor der Stadt Ludwigshafen am Rhein lädt interessierte ältere Bürgerinnen und Bürger zu den Chorproben jeweils donnerstags von 14 bis 16 Uhr im AugustWagner-Haus, Luitpoldstraße 99, ein. Chorleiterin Lucia Lewczuk nimmt noch neue Teilnehmende auf. Die Mitgliedschaft im Seniorenchor ist beitragsfrei. Auftritte hat der Chor unter anderem bei Veranstaltungen der Stadt. Anzeige

neueLu 7/8/2013

Zur Besinnung Auf unserem Tisch steht ein Abreißkalender für jeden Tag. Auf jedem Blatt ist eine Witzzeichnung mit oder ohne Untertitel zu sehen. So haben mein Mann und ich jeden Tag etwas zum Schmunzeln, auch mal zum laut Lachen, manchmal auch zum Stöhnen, wenn uns einer der Witze gar nicht gefällt. Kommentiert wird dort alles, Politik, Religion, Moden, Lebenshaltungen, Wirtschaftsgebaren und so weiter. Da der Kalender schon vor Beginn des Jahres gedruckt wurde, geht es eher um allgemeine Aspekte denn um ein aktuelles Geschehen. Bei manchen Zeichnungen bin ich erstaunt, wie genau sie einen schwachen Punkt in unserer Lebenshaltung treffen. Da ist nicht alles lus-

Schmunzelfitness

tig, manches tut richtig weh, wenn eine Karikatur den Hochmut eines Gebarens aufgreift, das Nichtdenken und den blinden Glauben in vielen Bereichen, auch der Religion vorführt und man sich selber fragen muss: Bin ich nicht auch damit gemeint?

In diesen Karikaturen ist für mich nicht nur eine Aufforderung zum Lachen versteckt, sondern auch zum Nachdenken. Manchmal frage ich mich, ob Lachen nicht erst zum Denken hin befreit. Erkennt man die Kluft zwischen seinen Ansprüchen und Idealen und seinem realen Handeln? Denn das bringt zum Lachen, dieses Nichtübereinstimmen zwischen hehren Zielen und tatsächlichem Gebaren. Ich merke, dass es in einer Situation oder zu einem Problem auch

ganz andere Sichtweisen geben kann. Bisher war ich diesen gegenüber blind. Der Witz öffnet die Augen für Ungewohntes, Neues. Da lache ich, weil ich mich wieder erkenne, aber auch, weil ich es befreiend finde, darüber nachzudenken, offen sein zu können. Mein Lachen verrät mir, dass ich diese Kluft zwischen Sein und Sollen nicht verstecken muss, keine Angst vor ihr oder der neuen ungewohnten Sichtweise habe. So freue ich mich jeden Tag aufs Neue auf eine Anregung zum Lachen. Herzlich grüßt Sie Renate Bauer Landessprecherin Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz

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Aus den Stadtteilen Alle Stadtteile Kerwezeit in den Stadtteilen steht bevor

Mit der Sommerzeit kehren die Kerwen in die Stadtteile zurück. Den Auftakt macht die „Lewwerknedelkerwe“ in der Notwende. Vom 19. bis zum 22. Juli wird dort gefeiert. Wer sich vom Stadtteilleben ein Bild machen möchte, sollte am Kerwemontag ins Festzelt kommen, wenn die „Lewwerknedel“ ausgegeben werden. Mitte August finden gleich in zwei Stadtteilen die traditionellen Kerwen statt. Vom 16. bis 20. August wird in Mundenheim auf dem Zedtwitzplatz die „Gockelskerwe“ gefeiert. Am Eröffnungstag erfolgt um 20 Uhr der Fassbieranstich und anschließend wird die Kerweprinzessin gekürt. Am Samstag findet der traditionelle PrinzessinnenStammtisch und der Stammtisch der Gewerbetreibenden statt. In Oppau wird vom 17. bis 20. August auf dem Kerweplatz an der Edigheimer Straße gefeiert. Beim Kerweauftakt wird vor dem Rathaus der Kerwekranz aufgehängt. Am Kerwesamstag treffen sich die „Kerweborschen“ und „Kerwemädels“ auf dem Kerweplatz. Auch hier wird mit dem Fassbieranstich die Veranstaltung offiziell eröffnet. Die „Quetschekuchekerwe“ in Edigheim und die Oggersheimer Kerwe stehen vom 31. August bis zum 3. September auf dem Programm. Die Kerwen werden von der Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft (LUKOM) durchgeführt.

Alle Stadtteile Fliegender Botschafter hebt seit 40 Jahren ab

Vor 40 Jahren ging „Ludwigshafen“ in die Luft: Am 30. April 1973 wurde eine Lufthansa-Boeing 727-230 auf den Namen der Stadt Ludwigshafen getauft. Die feierliche Taufzeremonie fand auf dem Flughafen Frankfurt statt. Taufpatin war damals Lucia neueLu 7/8/2013

Ludwig, Gattin des damaligen Oberbürgermeisters der Stadt Ludwigshafen, Dr. Werner Ludwig. Im Jahr 1990 wurde die „Ludwigshafen“ durch ein neues Flugzeug ersetzt. Dr. Ludwig übernahm bei diesem

Anlass die Patenschaft. Bei dem neuen Flugzeug handelt es sich um einen Airbus A320-200. Über 6.700 Flugstunden und 6.300 Starts und Landungen hat die aktuelle „Ludwigshafen“ (Foto oben) seit der Übernahme im Jahr 1990 bereits für Lufthansa absolviert. Die „Ludwigshafen“ fliegt vor allem in Europa und hier beispielsweise zu den Zielen Barcelona, Nizza oder Paris. „Wir freuen uns, dass die „Ludwigshafen“ seit 40 Jahren fliegender Botschafter ihrer Heimat ist und den Namen nach ganz Europa fliegt“, sagt Gabriela Ahrens, Direktorin der Vertriebsniederlassung Frankfurt der Deutschen Lufthansa AG. „Der Airbus der Lufthansa trägt den Namen unserer Stadt in alle Welt, vor allem in unsere europäischen Nachbarländer“, betont OB Dr. Eva Lohse. „Für mich ist diese Patenschaft eine echte Herzensangelegenheit, die auch für die Weltoffenheit unserer Stadt steht.“

Friesenheim Rassehunde gibt es in der Eberthalle zu sehen

Zur Internationalen Rassehundeausstellung am 27. und 28. Juli in der Friedrich-EbertHalle präsentieren Aussteller aus 20 Nationen rund 2.500 Hunde aus mehr als 200 verschiedenen Rassen. Eine wertvolle Entscheidungshilfe beim Erwerb eines Vierbeiners bietet die ausführliche Vorstellung zahlreicher Rassen. Die

Besucher erwartet darüber hinaus ein vielseitiges Showprogramm, unter anderem mit Vorführungen der Bundesrettungshundestaffel Ludwigshafen-Mannheim, mit Informationen des aus der Medienwelt bekannten Hundeflüsterers Holger Schüler und mit einem Auftritt von Cora Czermak, der Deutschen-Junioren-Meisterin im Dogdance. Geöffnet hat die Veranstaltung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) e. V. Landesverband Rheinland-Pfalz an beiden Tagen von 9.30 bis 17 Uhr.

Pfingstweide gärtnerfreuden im Bürgerpark erleben

Nachdem der hack-museumsgARTen als erster urbaner Garten in Ludwigshafen erfolgreich gestartet ist, schloss sich Mitte Mai die Pfingstweide mit dem Bürgergarten der internationalen Bewegung des urbanen Gärtnerns an. Der Bürgergarten, der im Bürgerpark entsteht, soll für alle in der Pfingstweide sein: Für Jung und Alt, Familien und Einzelpersonen, Vereine, Schulen, Kindergärten, Institutionen, Firmen, für alle die Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern und an der Schaffung eines Ortes der Begegnung haben. Neben dem gemeinsamen Säen und Ernten sind vielfältige Projekte im Garten möglich: Umweltbildung für Kinder, interkultureller Austausch, Konzerte, Kunstprojekte, gemeinsames Kochen und vieles mehr. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern können Gartenfreundinnen und Gartenfreunde Beete bepflanzen. Hergerichtet wurde die Fläche mit Unterstützung des städtischen Bereichs Grünflächen und Friedhöfe. Unterstützt wird der Bürgergarten in der Pfingstweide von Ortsvorsteher Udo Scheuermann und vom Grünen Kreis Ludwigshafen. Ansprechpartnerin für Interessierte ist Natascha

Schardt vom Jugend- und Stadtteilzentrum Pfingstweide.

Ableser kommen

Mundenheim 1. bis 8. Juli 2013 Süd/Mitte 8. bis 12. Juli 2013 und 12. bis 30. August 2013 Die genauen Ablesetermine können beim Ablesedienst unter Telefon 505-2667 oder 505-2158 erfragt werden.

Impressum neue Lu

Das Magazin der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Erscheint alle zwei Monate. Herausgeberin: Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein Anschrift der Redaktion: Postfach 211225, 67012 Ludwigshafen am Rhein, Telefax: (0621) 504-2049. E-Mail: pressestelle@ludwigshafen.de Redaktion: Telefon: (0621) 504-, Florian Bittler (-3073), Sandra Hartmann (-3072), Ulrike Heinrich (-2225), Sigrid Karck (verantwortlich, -2o13), Simone Müller (2223), Carmen Wilfert (-2297) An dieser Ausgabe arbeiteten mit: Markus Lemberger, Torsten Kleb (Lukom), Sabine Heiligenthal, Helga Hofmann, Verena von Hornhardt, Theresia Kiefer, Christine Kneesch, Sabine Sahling, Sofie Sonnenstatter, Dr. Reinhard Spieler, Katharina Wolf Fotos: Joachim Werkmeister Fotoagentur Kunz Redaktionsbüro: Martina Leimert (-2393) Verlag u. Anzeigenverwaltung: RHEINPFALZ Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Amtsstraße 5-11, 67059 Ludwigshafen Anzeigenberatung: RHEINPFALZ Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Amtsstraße 5-11, 67059 Ludwigshafen, Telefon 0621/5902-200, Fax 0621/5902-229 Vertrieb: PVG Pressevertriebs GmbH, Flomersheimer Straße 4, 67071 Ludwigshafen Gesamtherstellung: pva, Druck und Mediendienstleistungen, Industriestraße 15, 76829 Landau, Telefon (06341) 142-0. Reklamationen bei der Zustellung der neuen Lu: Heike Ennemoser, Telefon 0621/5902-200, E-Mail: heike.ennemoser@rheinpfalz.de

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Kinder und Jugend

Ursachen von Sucht aufspüren KrimiRat gestaltet seinen erLEBENsparcours neu Der Rat für Kriminalitätsverhütung (KrimiRat) hat in Zusammenarbeit mit der Drogenhilfe und dem Bereich Jugendförderung der Stadtverwaltung Ludwigshafen den erLEBENsparcours neu gestaltet. Hierbei handelt es sich um ein Angebot für Gruppen, beispielsweise Schulklassen, zum Einstieg in die Thematik Suchtprävention. Die überarbeitete Version des Parcours kam während einer landesweiten Aktionswoche der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) erstmals in der Jugendfreizeitstätte Ernst Bloch zum Einsatz. Mitglieder des Projektteams zur Überarbeitung des Parcours - Ute Hannemann und Christine Kulhanek von der Drogenhilfe und die Straßensozialarbeiter Nicole Kempf und Heiko Krämer - führten interessierte Jugendliche durch die einzelnen Stationen.

Konzept wurde im Jahr 2000 erarbeitet

Der erLEBENsparcours ist ein suchtmittelunspezifisches Angebot, geeignet für Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren. Das ursprüngliche Konzept stammt aus dem Jahr 2000 und wurde von Mitarbeitenden der Drogenberatungsstelle PRISMA der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bergstraße e.V. für die Nutzung in Ludwigshafen neu konzipiert und erstellt. Um den Einsatz der Arbeitsmaterialien einfacher handhaben zu können, wurde der etwas in die Jahre gekommene Parcours nun komplett überarbeitet. Statt unhandlicher Metallgestänge kommen nun für die einzelnen neueLu 7/8/2013

Die Promillebrille ist Bestandteil des erLEBENsparcours. Sie simuliert die Wahrnehmung unter Alkoholeinfluss. Christine Kulhanek führt auf unserem Foto Streetworkerin Nicole Kempf an dieser Station

der Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz und durch Förderung aus Mitteln des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie des KrimiRates finanziert.

Stationen leicht aufziehbare Roll-ups zum Einsatz. Nach vorheriger Absprache und Schulung kann der erLEBENsparcours auf Wunsch „ausgeliehen“ werden. Fachkräfte des regionalen Arbeitskreises Suchtprävention der LZG und des KrimiRates haben den Parcours neu gestaltet. Gemeinsam mit der Illustratorin Brigitte Röttger wurde das gestalterische Konzept entwickelt. Das Projekt wurde in Kooperation mit

Lösungsansätze für Probleme finden

Mit Hilfe des Parcours können Kinder und Jugendliche spielerisch und interaktiv für gesundheitsfördernde Lebensweisen sensibilisiert werden. Ausgangspunkt des Parcours sind die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen. Zum Einstieg sollen sie zunächst Stressfaktoren ausmachen. Was stresst sie? Sind es zu viele Hausaufgaben oder etwa Ärger mit Geschwistern? An den

folgenden sechs Stationen setzen sich die Teilnehmenden dann mit den Ursachen für ihre Probleme und möglichen Lösungsansätzen auseinander. So wird an einer Station beispielsweise eine Familie gezeigt, deren Mitglieder süchtig sind. Hierfür stehen Utensilien und Schaufensterpuppen zur Verfügung. Gezeigt werden unter anderem Alkohol-, Computer-, Kauf- und Nikotinsucht. Wie gehen die Mitglieder der Familie mit Problemen um? Welchen Kick brauchen sie, damit es ihnen gut geht? Diesen Fragen gehen die Mädchen und Jungen an dieser Station nach. Um mit dem Einsatz des Parcours die gewünschte Wirksamkeit zu erzielen, sollte das Thema Suchtprävention in der Jugendgruppe oder im Unterricht von den Lehr- oder Sozialfachkräften vor- und nachbereitet werden. Die Gestaltung der Roll-ups des Parcours ist in „ComicForm“ gehalten. Die visuelle Kommunikation steht im Vordergrund, um auch Jugendliche mit unterschiedlichen Leseund Sprachkompetenzen anzusprechen. Der Parcours wird von Moderatorinnen und Moderatoren der Fachstellen begleitet. Für Lehr- und Sozialkräfte bieten die Macher des Parcours Schulungen an, damit sie die Inhalte vor- und nachbereiten können. Bei Bedarf erhalten Lehr- und Sozialkräfte tiefergehende Schulungen, um den Parcours in Eigenregie einsetzen zu können. Die Vorgängerversion des erLEBENsparcours kam im Durchschnitt fünf bis sechs Mal pro Jahr zum Einsatz. saha/vvh

Kontakt

Geschäftsführung KrimiRat, Verena von Hornhardt, Telefon 0621 504-2707.

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Soziale Stadt

Südost Reporterdasein testen

Termine

Erich-Ollenhauer-Haus bietet Mitmach-Radio an

Die Bürgerinitiative offene Kinder- und Jugendarbeit e.V. veranstaltet für zehn- bis 14jährige Kinder und Jugendliche einen kostenlosen Ferienspaß im Erich-Ollenhauer-Haus, Wegelnburgstraße 16. Ab dem 8. Juli können sie in den Schulferien beim Projekt „Mitmachradio“ dabei sein. In den ersten vier Wochen der Sommerferien können sich Kinder und Jugendliche anmelden und in den Beruf und die Aufgaben eines Reporters hineinschnuppern. Zu Beginn lernen sie die verschiedenen Medien und Geräte kennen, die für eine Radiosendung benötigt werden. Dabei hilft ein Medienpädagoge vom CoLab Speyer. Er zeigt den Kindern unter anderem, wozu eine Re-

© Thomas Brenner

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Hier entstehen bald RadioBeiträge: im Erich-OllenhauerHaus

daktionssitzung da ist, wie man Interviews führt und wie man Musik- und Textbeiträge zusammenmischt. Danach setzen die Teilnehmenden das neu Erlernte in die Tat um. In Reporterteams sol-

len sie ausschwärmen, um über Menschen oder Neuigkeiten zu berichten. Als Ort des Geschehens wurde die Stadtranderholung an der Blies ausgesucht. Dort können die jungen Reporterinnen und Reporter Material für ihre Beiträge einsammeln. Danach werden sie diese im „Studio“ bearbeiten, an zwei Tagen in der Woche.

Kontakt

Erich-Ollenhauer-Haus, Wegelnburgstraße 16. Die Anmeldung läuft bereits seit Juni unter Telefon 0621 574639.

„Farbe kann alles“

Bilder von Ursula Schwind im Quartiersbüro Die in Ludwigshafen geborene Künstlerin Ursula Schwind stellt vom 2. Juli bis zum 30. August unter dem Titel „Farbe kann alles“ Bilder im Soziale Stadt Büro aus. Schwinds Arbeiten zeigen Farbspiele mit klaren, kräftigen und harmonischen Farben, die, so die Künstlerin, ihre Stimmungen und Gedanken widerspiegeln. Meistens arbeitet Schwind mit Acrylfarben. Sie zeigt Experimentierfreude

Ursula Schwind mit einigen ihrer Bilder

in Farb- und Technikwahl, ob bei Collagen, Drucktechniken

oder Spachtelarbeiten. Neben Motiven aus der Natur findet sich in den Werken auch Figürliches und Gegenständliches. Zu besichtigen sind die Werke montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung im Quartiersbüro, Maximilianstraße 24, Telefon 0621 5297607.

Heinz Wolfgang Krapf liest

Heitere und zum Nachdenken anregende Kurzgeschichten aus dem Buch „Was wer'n denn da die Leute sagen!“ stehen bei der Lesung von Autor Heinz Wolfgang Krapf an. Sie findet am Donnerstag, 25. Juli, um 18.30 Uhr im Quartiersbüro, Maximilianstraße 24, statt. Der Eintritt ist frei.

Radtour nach Altrip

Hans-Peter Eckert vom ADFC Ludwigshafen e.V. bietet am Mittwoch, 21. August, ab 12 Uhr eine Radtour nach Altrip mit Einkehr an. Treffpunkt ist vor dem Soziale Stadt Büro in der Maximilianstraße 24.

Frühstückstreff für Jeden

Die nächsten Termine des Frühstückstreffs für Jeden sind Donnerstag, 11. Juli, und Donnerstag, 8. August, jeweils von 9.30 bis 11.30 Uhr im Soziale Stadt Büro in der Maximilianstraße 24.

Sprechstunde des Quartiermanagers

Quartiersmanager Sven Hendrich bietet montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr eine Bürgersprechstunde im Quartiersbüro an. Weitere Termine können telefonisch vereinbart werden unter der Nummer 5297607.

Stammtisch für Frauen

Jeden Mittwoch von 18 bis 20 Uhr gibt es im Soziale Stadt Büro einen Stammtisch für Frauen.

neue Lu 7/8/2013


Soziale Stadt

West Neue Nutzung für Klassenräume

Neue Räume für Jugendliche und für Spielwohnung 2

Den Jugendlichen, die in Oggersheim West nördlich der Dürkheimer Straße wohnen, fehlte in der Vergangenheit ein Raum, wo sie sich in ihrer Freizeit treffen können. Und die Spielwohnung 2 ist eine Einrichtung der offenen Kinderarbeit der Stadt Ludwigshafen in der Friedrich-Naumann-Straße 16. Sie ist Anlaufpunkt für täglich 30 bis 40 Kinder und für eine Krabbelgruppe. Seit 35 Jahren ist sie dort untergebracht und platzt mittlerweile aus allen Nähten. Deshalb bestand der Wunsch nach mehr Platz und besseren Bedingungen für die Arbeit. Das Quartiersmanagement, die Schulleiterin der Langge-

© Thomas Brenner

In diesem Jahr werden zwei weitere, für das Quartier sehr wichtige Bauprojekte umgesetzt: Neue Räume für Jugendliche entstehen und die Spielwohnung 2 wird erweitert.

Kinder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spielwohnung 2, die noch in der Friedrich-Naumann-Straße in einer Erdgeschosswohnung untergebracht ist

wannschule, die Leitung der Spielwohnung 2 und Straßensozialarbeiter Heiko Krämer arbeiteten gemeinsam an einer Lösung. In der Langgewannschule stehen aufgrund der demografischen Entwicklung mittlerweile drei Klassenräume leer, die für diese Zwecke

umgebaut werden könnten. Entstanden ist die Idee, einen Klassenraum, der separat von außen zu erreichen ist, für die Jugendlichen umzubauen. Hier wird - betreut von Heiko Krämer - ein Treffpunkt für die Jugendlichen entstehen. Die anderen beiden Klassenräume werden für die Spielwohnung 2 umgebaut. Nachdem der Stadtrat grünes Licht gegeben hat, da die Räume für den eigentlichen Schulbetrieb nicht mehr benötigt werden, steht der Umsetzung nichts mehr im Wege. Diese kostet etwa 100.000 Euro, davon werden 80 Prozent durch das Programm „Soziale Stadt“ gefördert.

Essen in guter Gesellschaft

Gemeinsames Fastenbrechen vor dem Quartiersbüro Der Moscheeverein Kocatepe, der Verein „El Ele – Hand in Hand“, das Büro Soziale Stadt Oggersheim West und die Comeniusgemeinde laden zum „Fastenbrechen“ im islamischen Fastenmonat Ramadan am Freitag, 19. Juli 2013, ab 20.30 Uhr. Eingeladen sind alle, egal, welcher Religion sie angehören. neue Lu 7/8/2013

Gefeiert wird wieder vor dem Quartiersbüro in der Comeniusstraße. Mit der Veranstaltung soll die Akzeptanz der islamischen Religion in der breiten Bevölkerung verbessert sowie die Toleranz Angehöriger verschiedener Kulturen untereinander gefördert werden. Der Ramadan ist der Heilige Monat der Muslime. Fasten heißt: ab Beginn der morgendlichen Dämmerung und bis zur Abenddämmerung nichts zu

essen und nichts zu trinken. Die Unterbrechung des Fastens am Abend sollten Musliminnen und Muslime wenn möglich mit vielen Gästen, auch nicht-muslimischen Glaubens, feiern. 2012 haben mehr als 300 Gäste am „Fastenbrechen“ teilgenommen. Die Veranstalter hoffen auch in diesem Jahr auf viel Zuspruch. Serviert werden traditionsreiche Gerichte aus der türkischen Küche.

Termine Näh-Workshop im Quartiersbüro

Einen Näh-Workshop von Frauen für Frauen bietet der Verein „El Ele – Hand in Hand“ ab sofort dienstags um 17 Uhr im Quartiersbüro an.

ISUV hält Vorträge

Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) bietet am Mittwoch, 21. August, um 19 Uhr im Quartiersbüro einen Vortrag an. Rechtsanwalt Dr. Reinhardt Enßlin spricht über Ehekonflikte und Scheidungen in internationalen Ehen.

Sprechstunde des Ortsvorstehers

Ortsvorsteher Dieter Heintz bietet am Mittwoch, 31. Juli, und am Mittwoch, 28. August, jeweils von 10 bis 11 Uhr Sprechstunden im Soziale Stadt Büro in der Comeniusstraße10 an.

Internationales Frauenfrühstück

Die nächsten Termine für das internationale Frauenfrühstück sind Mittwoch, 31. Juli, und Mittwoch, 28. August, jeweils ab 9.30 Uhr im Quartiersbüro.

Impressum Redaktion

Sandra Hartmann, Bereich Öffentlichkeitsarbeit Mitarbeit an dieser Ausgabe: Oggersheim-West: Reimar Seid West: Martin Armingeon, Judith Wagner Mundenheim-Südost: Sven Hendrich, Judith Wagner

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Soziale Stadt

Würziges im Topf

Termine

Kochen mit Jugendlichen im Bürgertreff West Einmal im Monat kochen Straßensozialarbeiterin Julia Gerner und Quartiersmanager Martin Armingeon gemeinsam mit Jugendlichen im Soziale Stadt Büro Bürgertreff West in der Valentin-Bauer-Straße 18. Der nächste Termin ist Mittwoch, 17. Juli, um 16 Uhr. Im großen Raum des Bürgertreffs West sitzen Jugendliche, hören Musik und reden über Schule, Freunde und andere Begebenheiten aus dem täglichen Leben, während in der Küche im hinteren Teil des Quartiersbüros andere Jugendliche gemeinsam kochen. Sie schnippeln, würzen, kochen und rühren in den Töpfen und Pfannen, was alle anschließend mit großem Appetit gemeinsam verspeisen. Auf dem Speiseplan am 17.

Spaghetti mit Tomatensoße und andere italienische Gerichte stehen beim nächsten „Kochen mit Jugendlichen“ auf dem Speiseplan

Juli stehen einfache italienische Gerichte, entweder Spaghetti mit Tomatensoße oder Lasagne (einmal mit Fleisch und einmal vegetarisch) oder

Aufläufe und Süßspeisen. Bei den gemeinsamen Essen vereinbaren die Jugendlichen jeweils, was sie beim nächsten Mal kochen könnten. Sie schmieden aber auch Ideen für gemeinsame Unternehmungen. „Die Mädchen im Quartier würden gerne singen und auch mal ein Tonstudio besuchen“, verrät Julia Gerner. „Mit den neuen Kochnachmittagen schaffen wir ein weiteres Angebot für Jugendliche in West“, freut sich Quartiersmanager Martin Armingeon. Die Idee dazu entstand während einer Projektwoche an der Anne-Frank-Realschule plus. Die Teilnehmenden sollten zwischen 14 und 18 Jahre alt sein. Bei der Auftaktveranstaltung im Mai waren ausschließlich Mädchen der Einladung in den Bürgertreff West gefolgt. Eine Teilnehmerbegrenzung gibt es nicht.

Kleinkinder früh fördern

IG West e.V. startet eine Krabbelgruppe im Quartier Romina Wilhelm und ihr Sohn laden ab sofort Mamis und Papis aus West ein, mit ihren Kleinkindern bei einer neuen Krabbelgruppe im Soziale Stadt Büro Bürgertreff West vorbeizuschauen. Diese trifft sich einmal pro Woche. Gemeinsam mit den Kleinen singen, spielen und Spaß haben, das sollen die Eltern bei dem neuen Angebot. „Soziale Netzwerke werden immer

wichtiger für junge Familien und vor allem auch für Alleinerziehende. Da tut es gut, Menschen um sich zu haben, die die gleichen Sorgen und Ängste, aber auch Freuden teilen“, erklärt Diplompädagogin Romina Wilhelm. Babys können Gleichaltrige beobachten, nachahmen und voneinander lernen. So wird nicht nur der Spaßfaktor innerhalb des Tagesablaufes gefördert, sondern nebenbei auch die Entfaltung der Kleinen. Weiterhin besteht durch das

Beisammensein eine gute Möglichkeit, die soziale Entwicklung der Kinder zu unterstützen. Die Eltern wiederum haben eine Gelegenheit, sich auszutauschen. Geeignet ist die Krabbelgruppe für Babys bis zum Alter von 18 Monaten. Es entstehen für die Eltern bei diesem Angebot der IG West keine Kosten. Weitere Informationen gibt es bei Romina Wilhelm (EMail rominawilhelm@gmx.de) oder bei Karola Steinruck unter Telefon 526607.

Sprechstunde des Quartiersmanagers

Quartiersmanager Martin Armingeon bietet dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr eine Bürgersprechstunde im Soziale Stadt Büro Bürgertreff West in der Valentin-Bauer-Straße 18 an. Weitere Termine sind nach telefonischer Vereinbarung unter 5299296 möglich.

Frauenfrühstück im Quartiersbüro

Die nächsten Termine des Frauenfrühstücks im Bürgertreff West sind Freitag, 5. Juli, und Freitag, 2. August, jeweils um 8.30 Uhr. Es handelt sich dabei um ein Angebot der IG West e.V. unter der Leitung von Henriette Maurer.

Kinderfest in West

Auf dem Spielgelände Waltraudenwiese findet auch in diesem Jahr wieder ein Kinderfest statt, und zwar am Freitag, 23. August, von 14.30 bis 18 Uhr. Das Kinderfest wird organisiert von IG West e.V., dem Bürgertreff West und dem Arbeitskreis West.

Sommerfest der Matthäuskirche

Die protestantische Kirchengemeinde Matthäuskirche, Waltraudenstraße 34, feiert am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juli, ihr Sommerfest. Am Samstag geht es ab 17 Uhr los, ab 19 Uhr gibt es Livemusik. Am Sonntag, 7. Juli, um 11 Uhr, folgt ein Open-Air-Familiengottesdienst, nachmittags werden Kaffee und Kuchen für die Gäste angeboten.

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