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Das sinnvolle Stadtmagazin

im Herbst 2012

Die Kunst des Könnens

Was war.

Was ist.

Was kommt.

Künstlertreff. Zehn Bild­ hauer schufen während eines Symposiums in Hart­ berg beeindruckende Skulp­ turen. Wo sie zu besichtigen sind, lesen Sie auf Seite 15.

Apfelernte. Wo auch Sie Ihre Äpfel zu einem herrlich schmeckenden naturtrüben Apfelsaft pressen lassen können, berichten wir auf Seite 20.

Feierlaune. Am Sonntag, dem 7. Oktober, wird Hart­ berg zu einer einzigen großen „Feststadt“. War­ um Sie dabei sein sollten, erfahren Sie auf Seite 34.

Amtliche Mitteilung. Zugestellt durch Österreichische Post.


Hartberg ist

Inhalt

Was Sie diesmal erwartet.

Vereinigung lebenswerter Städte

Um Himmels Willen! Ja, und was ist nun „Città Slow“? „Città“ (ausgesprochen tschitá) ist italienisch und heißt „Stadt“. „Slow“ (ausgesprochen slou) ist englisch und heißt „langsam“ im Sinne von Entschleunigung. Und durch ebendieses Verlangsamen ergibt sich „Aufmerksamkeit, Ruhe, Bewusstsein, nachhaltiger Fortschritt und Verantwortung“. „Città slow“ ist die internationale Qualitätsaus-

zeichnung und Gütesiegel für hohe Lebensqualität. Hartberg ist die erste steirische Stadt, welche in die internationale „Città slow“-Vereinigung aufgenommen wurde. Um sich zu qualifizieren, muss eine Stadt mindestens 50 Prozent der Bedingungen eines umfangreichen Anforderungskatalogs erfüllen. Hartberg erhielt 81 Prozent. Nebenstehend die sieben Kriterien der Bewertung. In den Folgeausgaben des Magazins werden wir für Sie jeweils einen Punkt besprechen.

„Città slow“ hat die Wahrung und Stärkung des Selbstwertes der Region, die Erhaltung der Vielfalt und der eigenen Identität im Zeitalter der Globalisierung und Vermassung zum Ziel. So, liebe Freundinnen und Freunde des guten Lebens, das wär’s fürs Erste. Wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe mit „Città slow“!

 mweltpolitik: ➸U

Nutzung alter nativer und/oder regene­ rativer Energien, Recycling -Konzept.  nfrastrukturpolitik: ➸I Behindertengerecht, Bürgernähe, Grünanlagen, Naherholungsgebiet  rbane Qualität: ➸U (urban, lat. „städtisch“), Stadtentw ick­ lung und historische Altstadt, Denk­ malpflege, Müllkonzept  ufwertung der einheimischen ➸A Erzeugnisse, Produzenten und Traditionen: Regionale Wochenmärk­ te, Pflege heimischen Brauchtums ➸ Gastfreundschaft: Pflege von Städte­ partnerschaften, Tour istinformation ➸ („Città slow“-)Bewusstsein: PR-A rbeit für „Città slow“, Öffentlich­ keitsarbeit, Workshops, gelebter „Città slow“-Geist ➸ Landschaftliche Qualität: Erhalt und Pflege der landschaftlichen Schönheit und Vielfalt

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Editorial

Kunst kommt von Können

Hartberg, ein idealer Veranstaltungsort

Einblick in die Welt der Hartberger Kunsthandwerker.

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ie U20-Beachvolleyball-Europameisterschaft wurde zu einem großen Fest, sowohl für den Beachvolleyballsport als auch für die Stadt Hartberg, die sich während des Turniers von ihrer besten Seite gezeigt hat. Schöne Bilder von den Sehenswürdigkeiten Dir. Karl Pack, der Stadt der Sinne gingen mittels Bürgermeister diverser Medien rund um die Welt. von Hartberg Daher gilt mein aufrichtiger Dank – natürlich neben der Gratulation an die jungen Europameister: bei den Herren aus Österreich, bei den Damen aus Polen – allen, die an der professionellen Durchführung beteiligt waren. In diesem Zusammenhang freut es mich, Ihnen berichten zu können, dass es uns gelungen ist, auch für das kommende Jahr eine weitere Großveranstaltung nach Hartberg zu holen. Bei der 41. internationalen Weltradsportwoche 2013, wo wir an die zweitausend Radsportbegeisterte aus rund 30 Nationen zu uns nach Hartberg einladen, werden wir unser Organisationstalent im nächsten Jahr einmal mehr unter Beweis stellen. Denn gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten setzen wir alles daran, um die Hartberger Wirtschaft tatkräftig zu unterstützen. Bis dahin bleibt uns jedoch noch ein wenig Zeit, die wir dafür nützen wollen, Ihnen die interessanten Menschen und die Schönheiten, die Stadt und Region einzigartig machen, mit dem Hartberg Magazin ein bisschen näher zu bringen. Viel Spaß beim Lesen! Herzlichst Ihr

Organisationstalent Das Projektsteuerungsteam der Alleegasse.

Nachhaltiger Baustoff Eine Hartberger Firma liefert ihr Wissen bis nach Kanada.

Stadtgeflüster

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Hartberger Schnecken Regionalität, die man schmeckt.

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Hartberger G’sichter Porträts von Persönlichkeiten, Gruppen und Vereinen. Der süße Duft des Apfels Wo man seinen eigenen Apfelsaft pressen lassen kann.

Stadtnachrichten Wichtige Informationen der Stadtgemeinde Hartberg. Sehenswerte Architektur Die Kunst, Altes und Neues ästhetisch zu verbinden.

G’schäftliches Neuigkeiten und Berichte rund um die Hartberger Wirtschaft. Hilfestellung Wie Ausgebrannte neue Lebenskraft schöpfen.

Sportstadt Sportlich und gesund in Hartberg. Aus Liebe zur Musik Am Beginn steht immer eine gute Ausbildung.

Eine Vorschau auf Hartberger Veranstaltungen.

Termine Wo man unbedingt dabei sein sollte.

Weitere Infos auf www.cittaslow.net sowie www.cittaslow.info

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Worüber gesprochen und getratscht wird.

Was war, was kommt Dir. Karl Pack, Bürgermeister

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Persönliches und Impressum Umwelttipps. Ihre Meinung und Impressum.

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Die Kunst des Könnens Das Kunsthandwerk in der Region Hartberg präsentiert sich bunt, voller Leidenschaft und Talent. Dass es dabei oft eine Kunst ist, durchzuhalten und an sich und seine Werke zu glauben, darüber sind sich die Kunsthandwerker einig. Text: Stefanie Simon, FotoS: Bernhard Bergmann

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n unserer heutigen Wegwerfgesellschaft, wo sich das Konsumverhalten mehr an den Möglichkeiten des Warenangebots orientiert als an der Notwendigkeit, bietet das Kunsthandwerk einen Gegenpol. Es bietet Einzelanfertigungen und einen hohen künstlerischen Qualitätsanspruch. Unter anderem auch Gegenstände, die nicht immer für einen bestimmten Gebrauch bestimmt sind. Aber auch alltägliche Gebrauchsgegenstände können Kunstwerke darstellen, so gesehen beispielsweise in der aktuellen Ausstellung im Museum Hartberg, „Goldener Boden – Handwerk und Handwerkskunst“. Hier wird beispielsweise die abgeänderte Form eines Stuhls als „Sitzkunst“ bezeichnet. Generell ist es auch immer eine Frage der Anschauung und Präsentation eines Objekts. Wenn der Produzent sein Objekt als Kunstobjekt gesehen haben möchte, dann wird es auf diese Ebene gestellt und von Interessierten aus diesem neuen Blickwinkel betrachtet. Auch das Umfeld entscheidet oft über die Wertigkeit eines Objekts. Stellt ein Produzent seine Werke in einer Galerie aus oder auf dem Flohmarkt? Keine Frage: Kunst, Kunsthandwerk und Handwerkskunst sind Begrifflichkeiten, die in der Realität schwer auseinanderzuhalten sind. Doch die Handwerker können etwas, egal ob das Wort Kunst vor oder hinter ihnen steht.

Die Kunst des Töpferns liegt darin, aus und mit den vier Elementen einzigartige Kunstwerke zu schaffen, wie Mathias Kaiser hier zeigt.

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Hartberg im Herbst 2012

Hartberg im Herbst 2012

Der Produzent im Produkt

In einem Atelier wird mit Handarbeit und kreativer Freiheit produziert. Kunden sind hier nicht auf der Suche nach einem effektvollen Werk von der Stange, sondern nach etwas Einzigartigem. Nach einem Unikat, das den Stil, Charakter und die Erfahrung des produzierenden Menschen in sich vereint. Es ist ein Rückbesinnen auf den Ursprung, die Tradition, das Achten auf den gesamten Entstehungsprozess. Jeder einzelne Arbeitsschritt wird mit Bedacht ausgeführt und erhält eine Bedeutung, ist wichtig für das Endprodukt. Man nimmt sich Zeit, man braucht Geduld. Nicht nur als Produzent, sondern auch als Käufer. Zeit als Basis

Die Zeit ist es allerdings, die den meisten Menschen heutzutage fehlt. Doch gerade die Zeit sei die Basis dafür, um in der Zeit zu bestehen, meint Wolfgang Tilp, Kunstschmied aus Stubenberg am See. In seinen Arbeiten als Metallgestalter und Restaurierer kreiere er die Antiquitäten der Zukunft. Er stellt einen hohen Anspruch an seine Arbeiten und setzt sich lange mit einem Auftrag auseinander. Das braucht Zeit und steht im Gegensatz zur heutigen Schnelllebigkeit, in der Fast-Food-Restaurants gestürmt oder in Windeseile Häuser gebaut werden. Es scheint als sei der Sinn für den Herstellungsprozess verlorengegangen. ➸

Präzision, Erfahrung und Geduld bilden die Basis jedes Kunstwerks.

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Egal ob Holz, Keramik oder Eisen – nur durch unendlich viel Übung entstehen Meisterwerke aus Meisterhänden: Harald Peuschler, Petra Saurugg, WolfgangTilp (v. li.)

Alles muss schnell fertig sein, am besten schon gestern. Vielleicht sind gerade deshalb Wolfgang Tilps Workshops so beliebt, weil sie wieder erfahrbar machen, was alles hinter einem Produkt steckt. Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen kommen zu ihm, um mit den Händen zu arbeiten. Das Bearbeiten von Eisen und das Eintauchen in diese eigene Welt hat in den letzten vier Jahren über sechshundert Leute in seine Dorfschmiede gelockt. Tilp ortet eine Abkehr der Menschen von dieser weltweit gleich schlechten Qualität, wofür sie auch bereit seien, mehr Geld auszugeben. Reichtum an Erfahrung

Als Kunsthandwerker produziert man nicht für die Masse. Man verfolgt eigene Interessen und Visionen und hofft, dass die erzeugten Waren bei den Kunden Anklanfg finden und schlussendlich gekauft werden. Gerade am Anfang machen sich junge Menschen oft zu viele Gedanken darüber, wie sie ihr Auskommen finden, wie sie leben werden. Doch gerade dieses Sicherheitsdenken sei hier fehl am Platz, weil es die Kreativität hemme und den Mainstream fördere, schildert Matthias Kaiser, Keramik-Designer aus Grafendorf, die Bedenken vieler junger Leute, als Kunsthandwerker tätig zu werden. Doch wenn das innere Bedürfnis so stark ist und die Leidenschaft und Liebe so groß, dann muss man seinem Herzen folgen. Auch Kaiser hat alles hinter sich gelassen. Hat mit 19 Jahren eine Ausbildung in Amerika begonnen, danach eine sechsjährige Lehre in Japan absolviert und war 13 Jahre lang Schüler eines iranischen Sufi-Meisters. Für ihn war es immer die Grundlage seines Wirkens, sich vieles anzuschauen und ➸

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Hartberg im Herbst 2012

Hartberg im Herbst 2012


Die Sehnsucht nach Handgefertigtem

„Als Kunsthandwerker produziert man nicht für die Masse. Man verfolgt seine eigenen Interessen und Visionen.“

Eva Mayer erzeugt Kunstwerke mit einer besonderen Ausstrahlung.

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inen Schotterweg entlang, gesäumt von alten Bäumen, gelangt man an einen modernen Neubau, der auf einem mehrere hundert Jahre alten Bauernhoffundament thront. In der Nähe ein liebevoll bepflanzter Garten, ein alter Steinbruch in einer fast magischen Grünfläche und ein Waldstück, das weitere alte, geheimnisvolle Schätze birgt. Eine Arbeitsstätte muss eine schöne Gegend bieten, Ruhe und Inspiration. Das waren für Eva Mayer Kriterien, warum sie zusammen mit ihrem Mann Robert vor vier Jahren ein Grundstück am Ring erworben hat. Bei der Ausein­ andersetzung mit Formen spielt auch immer die Umgebung mit, aber natürlich auch die eigene Erfahrung. In ihren Töpferarbeiten der traditionellen japanischen Brennmethode Raku beispielsweise setzt sie ihre 35-jährige Erfahrung ein, aber manches entzieht sich ihrem Einfluss. Es entsteht dabei ein Produkt, von dem man nie vorhersagen kann, wie es aussehen wird. Geschichtsträchtige Steinwege schlängeln sich am Haus entlang, Wasser in Form von Brunnen und Becken halten das Grundstück im Fluss, altes Mobiliar und eine alte Schmiede wurden renoviert und dienen nach langer Zeit wieder neuen Zwecken. Entscheidend ist, das Alte nicht einzureißen oder zu zerstören, sondern es zu erhalten und kreativ umzufunktionieren. Seit rund dreißig Jahren ist Mayer nach sechsjähriger Ausbildung und abschließender Meisterprüfung selbstständig, bezeichnet sich als Töpferin, und genau so wie im Haus oder Garten findet man sie in all ihren Werken wieder. All ihre Gegenstände gehen hunderte Male durch ihre Hände, was diesen eine besondere Ausstrahlung

verleiht, die kein industriell gefertigtes Massenprodukt jemals besitzen wird. Ein Klacken hier, ein Krachen da, eine Katze wickelt sich einem um die Füße – viele Geräusche und Eindrücke, die das Interesse ihrer Besucher wecken. Ihre Kunden gehören nicht der breiten Masse an, für die Mayer gar nicht produziert. Ihre Kunden haben Interesse an Keramik, Sinn für Formen und besitzen vielleicht auch die Liebe für Gärten und Einrichtungen. Die Menschen hätten eine Sehnsucht, so Mayer, etwas Handgeformtes zu verwenden und sich im heute so fremdgesteuerten Leben damit zu umgeben. Eva Mayer hat mit nichts begonnen, ihre ersten Öfen selbst gebaut und unabhängig von Trends ihre eigene Formenund Glasurensprache entwickelt. Sie kreiert Gebrauchsgegenstände, nimmt sich manchmal aber auch die Freiheit, keinen speziellen Gebrauchsgegenstand zu fertigen. Es ist die Vermischung aus handwerklichem und künstlerischem Gestalten und natürlich dem Menschen selbst, die ihre Arbeit beeinflusst. Sie ermutigt junge Menschen, etwas Eigenes zu entwickeln. Etwas zu machen, das nicht alle machen, bietet auch in der heutigen Zeit große Möglichkeiten. Ihr Rat: in verschiedene Werkstätten gehen, sich austauschen und praktische Erfahrung auch im Ausland sammeln. Ihr Wunsch: eine bessere Organisation der österreichischen Keramiker untereinander, die nicht zuletzt Neueinsteigern einen besseren Start ermöglichen würde. Wichtigste Eigenschaften: Mut und Durchhaltevermögen. Eva Mayer keramikwerkstatt Hartberg T: 0699/114 134 25, keramik@eva-mayer.at, www.eva-mayer.at 8. und 9. Dezember: Weihnachtsausstellung

sich umfassend zu bilden, auch wenn das bedeutet, ein hartes Leben in Kauf zu nehmen. Aber es zahle sich aus, so Kaiser, weil man dadurch einen Reichtum an verschiedenen Einsichten erhalte. Heute verkauft er seine Produkte nach Amerika, Japan und Wien und nutzt diverse Ausstellungen und das Internet, um sein Netzwerk zu erweitern. Erfindergeist zeigen

Mit seiner Galerie Schnitzkunst in Hartberg betreut Harald Peuschler zusammen mit seiner Frau Sabine seit dem Jahr 2000 einen dünn gesäten Kundenkreis in der Region. Die Tätigkeit der Fassmalerei, also die Bemalung und Vergoldung von Holzplastiken, in Peuschlers Fall mit religiösen und modernen Motiven, ist bei uns nicht so traditionell verwurzelt wie beispielsweise in Tirol. So musste das Interesse der Kunden erst einmal geweckt werden. Um von seiner Arbeit leben zu können, war es allerdings notwendig, seinen Kundenkreis zu erweitern. Peuschler hatte daher die Idee einer sogenannten mobilen Galerie. So kann er Kunden in fast ganz Österreich betreuen. Mit seinem Ausstellungsbus fährt er direkt zu seinen Kunden und kann so die Werke in deren Wohnungen präsentieren. Vielfätig tätig sein

Neben ihrer Werkstatt mit Verkaufsraum „keramik-saustall“ in Hartberg, wo figurale Arbeiten und Schmuck aus Porzellan präsentiert werden, bietet Petra Saurugg auch Workshops für Kinder an, arbeitet mit Kindergärten zusammen, beteiligt sich bei regionalen Ausstellungen und übernimmt Auftragsarbeiten. Mit diesen vielfältigen Tätigkeiten sei sie ganz gut ausgelastet. Sie freut sich, dass vor allem über die Kulturabteilung der Stadt Hartberg die

Kunsthandwerker stark in das Stadtgeschehen eingebunden werden. Sie könnte sich gut vorstellen, dass aus der Herrengasse eine Kunsthandwerkerstraße wird: jungen Leuten eine Möglichkeit zu geben, sich zu entfalten, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren und den Besuchern der Stadt Hartberg einen Einblick in verschiedenste Kunsthandwerke zu geben. Eine solche Erweiterung der Altstadt könnte sich zu einem Markenzeichen entwickeln. Aber das seien nur Überlegungen, Träumereien, so Saurugg. In der Stadt Hartberg harmonieren individuell und industriell angefertigte Waren, so dass der Besucher von der Tradition mit Leichtigkeit in die Moderne eintauchen kann. Unabhängig davon haben es sich die Kunsthandwerker zur Aufgabe gemacht, ihr Können in die Zukunft zu tragen. Kein Massenkonsum, sondern Konsum in Maßen. Keine Wegwerfgesellschaft, sondern Aufbewahrung traditionellen Gutes. Reparaturen statt Neukauf. Nicht Globalisierung, sondern Regionalisierung. Kein more of the same sondern eine Spielwiese kreativer Umsetzungen. Der Kunde entscheidet.

Parties feiern wir am liebsten ganz in Roth

Petra Saurugg, keramik-saustall Hartberg T: 0664/542 35 22 www.keramik-saustall.at petra.saurugg@hotmail.com Harald Peuschler, Schnitzkunst Hartberg T: 0664/523 47 58 www.schnitzkunst.co.at nfo@schnitzkunst.co.at Matthias Kaiser, Keramik Grafendorf T: 0676/748 47 46 www.matthiaskaiser.com matt@matthiaskaiser.com Wolfgang Tilp, Dorfschmiede Stubenberg am See T: 03176/88 88 www.schmiedefeuerwerk.at schmiedefeuerwerk@aon.at

Feldbach | Fürstenfeld | Gleisdorf | Gnas | Hartberg www.moderoth.at | www.facebook.com/moderoth


Das Projektsteuerungsteam kümmert sich vorort um die Koordination.

Altstadtzauber statt Hinterhofcharakter In der Alleegasse wird mit Hochdruck gebaut: Die Durchführung der einzelnen Arbeitsschritte wird von einem Projektsteuerungsteam geplant und koordiniert. Text: StEfanie Simon, Fotos: Bernhard Bergmann

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ie Bauarbeiten in der Alleegasse gehen zügig voran. Mit dem Bau des Parkdecks wird im September begonnen, bis zum Herbst soll die Linie Bindergasse erreicht sein. Möglicherweise kann in dieser Zeit sogar mit dem Hochbau begonnen werden. Verhandlungen mit der Baufirma laufen bereits. Alles Weitere östlich bis zum Sparkassenplatz folgt im Jahre 2013. Übrigens: Die Bautätigkeiten werden während der Weihnachtseinkaufszeit eingestellt, um die Geschäftstätigkeit nicht zu stören und der besinnlichen Zeit Raum zu geben. Hartberg im Herbst 2012

Allgemein ist es während der gesamten Bauphase wichtig, Störungen in der Innenstadt zu vermeiden, vor allem in puncto Erreichbarkeit, Parkmöglichkeiten und Um­ leitungen. Erfreulicherweise nahm das Projektsteuerungsteam seit Baubeginn keinerlei Beschwerden wahr. Natürlich, einmal wurde eine Fernwärmeleitung unangekündigt gekappt. Das war aber eher ein logistisches Problem. Ansonsten darf man sich sogar über eine E-Mail eines ansässigen Unternehmers freuen, der ein Lob für die gute Organisation aussprach. Das motiviert natürlich alle Beteiligten zusätzlich. Hartberg im Herbst 2012

Das Projektsteuerungsteam ist die übergeordnete Schnittstelle zwischen Bauherren und Projektteam und besteht beim Projekt Alleegasse aus einer Arbeitsgemeinschaft aus zwei Firmen: Bitzan Beratung & Management sowie Kessler & Partner, beide aus Graz. Erstere koordiniert alle Abläufe, hat Termin- und Leistungsplanung über. Letztere ist für die Kostensteuerung verantwortlich, darunter fallen Kostenplanung, -verfolgung und Rechnungskontrolle. Die unterschiedlichen Ziele ständig im Auge zu behalten ist entscheidend, das Team hält die Baustelle am Laufen. Vor allem die duale Bauherrenkonstellation, also die Vermischung aus öffentlichem Auftraggeber – der HSI – und privatem – der Wegraz –, sei eine spannende Herausforderung, so DI Paul Bitzan. Die Interessen beider Bauherrengruppen müssen abgeglichen und zu einer Meinung zusammengeführt werden. Denn nur wenn sich beide Parteien einig sind, können an das Projektteam klare Vorgaben weitergegeben werden. Gerade der Wohnbau muss mit dem Parkdeck in Kombination gesehen werden, um daraus Synergien zu schöpfen. So erhalte jede Wohnung Parkplätze und die gute Erreichbarkeit der Geschäfte sei ebenfalls gegeben, so Mag. Michael Purgstaller von der Firma Kessler & Partner. An dieser Stelle sprechen Bitzan und Purgstaller den zuständigen Herren, DI Manfried Schuller und Mag. Dieter Johs, ein Lob aus. Die beide harmonieren sehr gut miteinander, seien entscheidungsfreudig und konstruktiv. Diese Eigenschaften seien nicht selbstverständlich, beschleunigten aber den Fortschritt des Projekts ungemein. Es werde eine gemeinsame Richtung verfolgt und das Projekt als gemeinsames gesehen, auch wenn es im Grunde zwei verschiedene Bauteile seien. Interessant ist laut Bitzan auch, wie sich die Einstellung zum Projekt verändert hat. War es anfangs umstritten, herrsche seit Baubeginn Konsens und es gebe Unterstützung von allen Seiten, sei es von den Behörden oder der Wirtschaft. Das Projekt wird sich, laut Purgstaller, positiv auf die Innenstadt und die Wirtschaft auswirken. So wird durch das Park-

deck die Parkplatzsituation verbessert, was eine Belebung begünstigt. Auch die Kombination mit Wohnbereichen ist eine sinnvolle Ergänzung und bildet gleichzeitig eine architektonische Abgrenzung zur Altstadt. Bitzan prophezeit weiters eine Kettenreaktion. Der Erneuerung dieses Stadteils, der städtebaulich eher vernachlässigt wurde und einen „Hinterhofcharakter“ aufwies, werden sich weitere Projekte anschließen und so einen wirtschaftlichen Sog erzeugen. Schon jetzt überlegen umliegende Wirtschaftstreibende, eigene Projekte anzuhängen, ihre Geschäftsflächen zu attraktivieren und zu erweitern. Wie weit das Projekt Alleegasse seine Kreise ziehen wird, bleibt abzuwarten.

✆ Bauhotline:

03332/603-130

Kontakte für Interessenten: Wohnungen, Büroräume oder Geschäftsflächen: WEGRAZ, Gesellschaft für Stadt­ erneuerung und Assanierung m.b.H. T: 0316/38 49 09-0 bzw. office@wegraz.at Anmietung von Parkplätzen: Ing. Mag. Rainer Bruchmann T: 03332/603-190 bzw. rainer.bruchmann@hartberg.at

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Die Firma Hirschböck liefert ihre Produkte bis nach Kanada. Und da soll noch einmal einer sagen, man möge keine Eulen nach Athen tragen …

Holz ist ein moderner Baustoff DI Oskar Beer, Herr über den Holzbau Hirschböck und Landesinnungsmeister, wird nicht müde, dauernde Überzeugungsarbeit zu leisten. Wie er das macht? Durch angewandte Qualität und immer wieder allerhöchste Qualität.

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Text: Gerd Hofer, Fotos: Bernhard Bergmann/Formingrün

errn DI Beer darf man sich (wer ihn nicht kennen sollte) als sehr ruhigen, zurückhaltenden, offenen und distinguierten Mann vorstellen. Mit Gewalt irgendetwas beweisen, das ist gewiss nicht seine Art. Wohl ganz im Gegenteil: „Wer macht nicht mitunter Fehler? Ist aber keine große Sache, sofern man den Willen hat, zu lernen und sich zu verbessern.“ Wir treffen Herrn Beer und Herrn Ing. Wolfgang Raser, ebenfalls von angenehmer, kompetenter Präsenz, eines sehr schönen Sommertages auf dem Firmengelände, unweit der Lebinger Kirche. Was sogleich auffällt und all unsere forschende Neugier anzieht, das sind die bemerkenswerten alten Industrie- und Fertigungshallen aus den Dreißigerjahren, noch vom Großvater errichtet. Hallen aus Holz, innen Licht und Luft und Höhe, ganz grandios. Klar, dass Herr Beer drauf schaut, der ihm angeborene Sinn fürs Schöne verhindert jede diesbezügliche Nachlässigkeit. Holzbau Hirschböck – Die Verhältnisse sind so, dass DI Beer zu drei Vierteln, und Ing. Raser zu einem Viertel Eigentümer sind. Gemeinsam schaffen sie den großen Bogen vom Beherrschen der alten Zimmerhandwerkskunst bis zu allen modernen Ansprüchen. Als Generalunternehmer erledigen sie alles in einem: Planung, Einreichung, Polierplan, Durchführung etc. Keine Last oder Mühe bleibt am Kunden hängen. Fünfzehn (!) Facharbeiter

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Hartberg im Herbst 2012

Hartberg im Herbst 2012

und drei Lehrlinge sorgen für Qualität in höchster Durchdringung, denn „das Holzbaugewerbe ist ein sehr genaues“(Beer). Übrigens: Gerade einmal fünf Prozent der Gesamt­a rbeit wird auf dem eigenen Firmengelände erledigt, der überwiegende Teil wird auf der Baustelle angepasst, verhoben und verschraubt.

„Wir bauen jedes Objekt, als wäre es unser eigenes Haus.“ Warum Holzbau, Herr Diplomingenieur? „Abgesehen davon, dass Holz von Haus aus eines der schönsten und gesündesten Materialien ist, bedeutet vor allem die schnelle Durchführung einen großen Vorteil. Gegenüber klassischem Mauerbau haben wir keine Trockenzeiten einzuhalten. Außerdem ist Holz ideal für Aufstockarbeiten geeignet. Preislich, wenn man alles in die Waagschale gibt, bewegt man sich ungefähr auf gleicher Linie.“ Dass unsere Herren allerehrlichsten Holzbau betreiben („wir bauen jedes Projekt, als wäre es unser eigenes Haus“) müssen wir gar nicht mehr groß erwähnen, wohl aber, dass im Zuge einer Hausfertigstellung gleich auch manchmal ein Baumhaus für die Kinder miterrichtet wird. Und das ist schon eine nette Geschichte, nicht wahr?

Holzbau Hirschböck GmbH & Co KG Josef-Hallamayr-Strasse 34, 8230 Hartberg T: 03332/624 48, www.hhh.at

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Stadtgeflüster

Worüber in Hartberg gesprochen und getratscht wird.

Schürzenjäger-Zeit beim Oktoberfest

Hartberg wird im kommenden Jahr zum internationalen Treffpunkt von rund zweitausend Radsportfans.

41. Weltradsportwoche

Festzeit. Mehr als 30-mal sorgten die Stoakogler beim traditionellen OktoberfestMontag für beste Stimmung. Nachdem die Top-Stars aus Gasen ihre Karriere endgültig beendet haben, werden heuer die Schürzenjäger in ihre Fußstapfen treten und das Riesen-Festzelt am Montag, dem 10. September so richtig zum Kochen bringen. Aber auch sonst hat das 43. Oktoberfest, von 7. bis 22. September bei der Autobahnabfahrt Hartberg und selbstverständlich bei freiem Eintritt, wieder jede Menge zu bieten. Weitere musikalische Oktoberfest-Gäste sind u. a. die Lauser, die Edlseer, Meilenstein, Piero Esteriore („Das Supertalent 2011“), Fun Station, K’s live und Highlights Cover Band Austria. Am Sonntag ist der ORF-SteiermarkFrühschoppen mit Moderator Sepp Loibner und vier Musikgruppen im Riesen-Festzelt zu Gast. Vollkommen neu ist heuer der Oktoberfest-Ausklang am 21. und 22. September. Am Freitag sind K’s Live mit ihrer Pop-Rock-Steirisch-Special-Show zu Gast, am Samstag wird die Highlights Cover Band Austria für beste Oktoberfest-Stimmung sorgen. Täglich ab 19 Uhr gibt es für die ersten 100 Oktoberfestbesucher in Tracht ein Freibier; VIP-Stadl-Infos (Begrüßungsgetränk, Buffet, VIP-Parkplatz) unter T: 0664/153 99 20. Schwerpunkte der „Herbstmesse“ sind ein Genuss-Bauernmarkt mit Weinkost (7. bis 9. September) und eine Hausbaumesse (14. bis 16. September). Eröffnet wird der Bauernmarkt von Schäfer Heinrich, bekannt aus der RTL-Serie „Bauer sucht Frau“.

Hartberg sichert sich die Austragungsrechte an internationalem Sport-Event.

r

und tausend begeisterte RadsportlerInnen aus über 30 verschiedenen Nationen werden im kommenden Jahr an der 41. internationalen Weltradsportwoche, die nach langer Zeit erstmals wieder in Hartberg stattfinden wird, teilnehmen. Hartberg konnte – nach langen Verhandlungen in den vergangenen Monaten – die Veranstalterrechte von Deutschlandsberg übernehmen. Im August 2013 wird die Stadt an die 120 Radrennen in 25 verschiedenen Kategorien organisieren. Diese für die hinkünftige Positionierung des Hartberger Tourismus enorm wichtige Großveranstaltung ist die erste große touristische Herausforderung, die es vom Hartberger Stadtmarketing und dem Hart-

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Hart Berg Predigt Dechant Dr. Josef Reisenhofer

Literatur im Garten Gelungenes Debüt. Die romantischen Gärten Hartbergs mit ihren teils exotischen Pflanzensammlungen bildeten in den vergangenen drei Monaten den eindrucksvollen Rahmen für den erstmals vom Kulturreferat veranstalteten „Hartberger Literatursommer“. Im Rahmen dieser fünfteiligen Veranstaltungsreihe begeisterten u. a. Barbara Frischmuth und Erika Pluhar hunderte literaturinteressierte Zuhörer mit Lesungen aus ihren Werken inmitten der schönsten Gärten der Stadt.

Garanta Hartberg Historic 2012 Erfolgreicher Auftakt. Die Garanta Hartberg Historic verzeichnete in diesem Jahr mit 73 Fahrer-Teams eine noch nie dagewesene Teilnehmeranzahl. Ein echter Erfolg war die neu konzipierte „Tour der Sinne“: In dieser Klasse wurden die Teilnehmer nicht nur visuell mit den schönsten Plätzen der Oststeiermark verwöhnt, sondern auch kulinarisch – mit schmackhaften Köstlichkeiten aus der Region. Ein Großteil der Teilnehmer war von der Veranstaltung derart begeistert, dass sie sich bereits ihren Startplatz für das kommende Jahr gesichert haben. Nähere Infos und Bilder unter www.hartberg-historic.at

Sehenswerte Skulpturen Ausstellung. Nach dem internationalen Künstlertreffen „10 Days, 10 Artists“ dient der Hartberger Schlosspark nunmehr ein Jahr lang als Ausstellungsbühne für jene Skulpturen, Objekte und Installationen, die im Rahmen des europäischen Bildhauersymposiums entstanden sind. Die nunmehr für jedermann zu bestaunenden – sehenswerten, witzigen und teilweise außergewöhnlichen – Werke wurden alle im Zusammenhang mit dem Thema des zehntägigen Symposiums „Zeit als gestaltbare Dimension“ geschaffen. Kaufinteressierte mögen sich bitte an das Hartberger Kulturreferat T: 03332/603-120 wenden.

berger Tourismusverband gemeinsam zu bewältigen gilt. Das sportliche Organisationsteam wird alles daransetzen, um einerseits im kommenden Sommer den Teilnehmern mittels attraktiver und fairer Radrennen die Schönheit von Stadt und Land näherzubringen und andererseits der Wirtschaft einen idealen Rahmen zu bieten, damit Handel und Gastronomie von diesem Event maximal profitieren. Falls Sie ebenfalls ein Radsportfan sind, würden wir uns sehr freuen, wenn wir auch Sie nächstes Jahr bei der Weltradsportwoche in Hartberg begrüßen dürften.  Alle Infos auf www.oktoberfest-hartberg.at

„Wächter der Zeit“ von Manfred Kielnhofer.

Topf und Töpfer

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unstvolles Handwerk ist das Leitthema dieses Heftes. Die Keramik, eines der ältesten Handwerke der Menschheit, taucht schon in der Bibel auf. Für den Propheten Jesaja wird der Schöpfer zum Töpfer: „Herr, wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.“ Die Vorgänge des handwerklichen Töpferns lassen sich auf das menschliche Reifen übertragen. Wie der Ton ausgesucht, gereinigt, geformt und im Feuer gebrannt wird, erfährt der Mensch Wege des Suchens, der Entscheidung und Festigkeit, vor allem durch das Feuer an Lebensprüfungen. Jeder Glanz erlebt immer auch Zerbrechlichkeit, doch findet sich im Scherbenhaufen des Lebens manch verborgener Sinn. Eine orientalische Geschichte erzählt von einer Frau. Sie stolpert auf dem Weg zum Brunnen, der Krug stürzt auf den Boden und liegt in Scherben. Sie wählt zwei der größeren Scherben aus. Die eine legt sie neben dem Brunnen hin, die andere legt sie unter die Feuerstelle. Die Scherbe neben dem Brunnen dient dem durstigen Reisenden, damit er Wasser schöpfen kann. Mit der Scherbe an der häuslichen Feuerstelle kann sie Glut tragen zum Anzünden eines anderen Feuers. Solange der Mensch offen bleibt wie eine Schale, so lange hat Leben Sinn. Im Gebet der Töpfer von Taizé (Frankreich) heißt es: „Herr, mache mich zu einer Schale, offen zum Nehmen, offen zum Geben, Herr, mache mich zu einer Schale für dich, aus der du etwas nimmst und in die du etwas hineinlegen kannst. Herr, mache mich zu einer Schale für meine Mitmenschen, offen für die Liebe, offen für ihre Sorgen und Nöte. Herr, mache mich zu einer Schale!“

Nähere Infos erhalten Sie in Kürze unter www.hartberg.at

Hartberg im Herbst 2012

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Esst mehr Schnecken! … denn sie schmecken, sind gesund und befördern das Image unserer vielgepriesenen Stadt. Übrigens: Unsere jungen Weihfeuerträger vergaben die Höchstnote!

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

ir wollen uns sofort anschicken, eine mögliche Verwechslung auszuschließen: Es handelt sich diesfalls um ein exquisites FairTrade-Biodinkel-Zotter-Schoko-Feingebäck in Schneckenform, keineswegs um die bezaubernden und schützenswerten Weinbergschnecken, war ja klar. Die Idee, das „Città Slow“-Symbol physische Gestalt annehmen zu lassen, angreifbar, fühl- und essbar, als reinen Genuss – diese Idee lag nah. Allerdings brauchte es einen beseelten Menschen, der sich der Umsetzung und Kreation aus vollem Herzen annahm, und so wollen wir nicht ohne ehrlichen Dank im gegebenen Zusammenhang Frau Andrea Grabner erwähnen, Urheberin sowohl der Idee als auch des Rezepts. Dieses ist unbedingt über jeden Zweifel erhaben, seit, wie uns Frau Grabner erzählte „die Weihfeuerträger-Buben, als ich sie kosten ließ, kennerisch gesagt haben: Mmh, gut.“ Ein ehrlicheres und höheres Lob gebe es nicht, sagt sie auch, und niemand wird da widersprechen wollen. Überhaupt Frau Grabner. Unsere Dame ist mit ganzem Feuer bei der Sache, wenn es um die Gemeinde geht und schlicht das allgemeine Wohlergehen. Mit ihren Worten: „Mir schwebt vor, dass unsere Schnecke es zu solcher Beliebtheit schafft wie der Mariazeller Lebkuchen. An der Qualität der besten Zutaten mangelt es bestimmt nicht. Die Echtheit der Hartberger Schnecke garantiert das Originalsiegel, allerdings ist es von meiner Seite sehr erwünscht, dass unsere Bäuerinnen und Backfreudigen etwa auch Kopien backen, Regionalität, die man schmeckt.

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durchaus auch abwechslungsreich und pikant gefüllt. Toll fürs Winzerfest! Die Originalschnecke wird Herr Johann Lebenbauer in der Stadtkonditorei anbieten, er macht das als Durchläufer, sehr dankenswerterweise. Gebacken werden die Schnecken von Frau Spörk, die ja mit der KEKSI-Backstube etwas ganz Großartiges betreibt.“ Gerne würde Frau Grabner die handelnden Personen (nicht sich selbst!) in noch glänzenderes Licht stellen, uns fehlt indessen hier der Platz.

„Mir schwebt vor, dass unsere Schnecke es zu solcher Beliebtheit schafft wie der Mariazeller Lebkuchen.“ Aber, schöne Geschichte zum Schluss: Unter den Weinbergschnecken findet sich eine von tausend, deren Gehäusespirale nicht rechts-, sondern linksdrehend ist, man nennt diese Exemplare dann hoheitlich „Schneckenkönig“. Nicht zufällig dann auch (oder doch?) handelt es sich beim „Città Slow“-Symbol um einen solchen. Klar, dass auch die Hartberger Schnecke ein solcher Schneckenkönig ist, daher wird eine von hundert rechtsdrehend gebacken, und wer diese Ausnahmen im Stadtcafé findet, darf sich über eine kleine Überraschung freuen. Mit Schulanfang geht die genussbringende Suche los.

Nähere Infos bei Andrea Grabner, T: 03332/66 505 20, Rezept auf www.hartberg.at

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Hartberger G’sichter . Porträts unserer Persönlichkeiten, Gruppen und Vereine

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Brigitte Hahn freut sich für das LKH Hartberg über die Verleihung des steirischen Gesundheitspreises 2012.

Hart in der Sache, sanft in der Art Gemeinsam mit ihren Kollegen arbeitet Brigitte Hahn täglich an der perfekten Patientenbetreuung.

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chon beim Eintritt in das zeitlosschöne architektonische Monument hat man das Gefühl, eher in einem modernen Luxushotel als im Krankenhaus zu sein. Doch das LKH Hartberg besticht nicht nur durch seine patientenfreundliche Architektur, sondern auch durch die an allen Ecken spürbare Dienstleistungsbereitschaft seiner Mitarbeiter. Eine der drei dafür Verantwortlichen, Brigitte Hahn, haben wir daher um einem Gesprächstermin gebeten: Die gebürtige Hainburgerin, die 1995 nach Hartberg übersiedelte, ist als Pflege­direktorin, neben dem ärztlichen und dem Betriebsdirektor, für das reibungslose Funktionieren des – mit 550 Mitarbeitern – größten Arbeitgebers des Bezirks zuständig. Brigitte Hahn, selbst gelernte Gesundheits- und Krankenschwester, setzt mit „ihren“ 250 Mitarbeitern aus dem Pflegepersonalbereich auf eine hundertprozentige Patientenorientierung. Ständig entwickelt sie mit ihrem Team Konzepte zur Aus- und Weiterbildung des Pflegepersonals, um, wie sie sagt, „die menschliche Fehlbarkeit,

der wir alle aufgrund von Stress, fehlender bzw. mangelnder Kommunikation oder Zeitdruck unterworfen sind, zu minimieren“. Daher baut sie in ihrem Bereich auf Teamgeist, flache Hierarchien und auf den Einsatz von Qualitäts- und Risikomanagementmethoden. Der Erfolg gibt ihr recht, denn das vor drei Jahren eingeführte betriebliche Gesundheitsförderungsprogramm, das alle Mitarbeiter vom Reinigungspersonal bis hin zu den Ärzten umfasst, trägt bereits messbare Früchte. So erhielt das LKH Hartberg heuer den steirischen Gesundheitspreis „Fit im Job 2102“. Und am 17. September ist eine weitere Auszeichnung zu erwarten, da das LKH für den Qualitätspreis des Landes Steiermark für Gesundheitsinstitutionen, genannt „SALUS“, nominiert wurde. Doch neben dem Wohlfühlfaktor der Mitarbeiter liegt das Hauptaugenmerk der engagierten Managerin darin, die Wünsche der jährlich 11.000 stationären Patienten bestmöglich zu erfüllen. „Unsere Patienten werden immer mündiger, und das ist gut so; denn das bedeutet, dass wir uns noch intensiver mit den Menschen, die uns begegnen, auseinandersetzen müssen. Unsere Arbeit ist faszinierend und täglich eine Herausforderung“, erklärt Hahn und ergänzt: „Wir versuchen sogar bei den Operationsterminen auf die Wünsche jedes Patienten einzugehen. Und dank eines perfekt organisierten Bettenmanagements gelingt uns dies mittlerweile sehr gut.“ Viel Wert wird auch auf die gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Krankenhäusern in Weiz, Vorau, Fürstenfeld und Oberwart gelegt. Und auf die Frage, ob ihr fernab ihres Jobs auch noch für andere Dinge Zeit bleibt, gerät Brigitte Hahn ins Schwärmen: „Hartberg bietet mit seiner wunderschönen Landschaft und den tollen kulturellen Angeboten eine unvergleichbare Lebensqualität, die wir in unserer Freizeit sehr zu genießen wissen.“ Und lächelnd fügt sie noch hinzu, „dass mein Mann und ich vor allem kulinarisch echte Hedonisten sind.“ Was ihr übrigens – wie man anmerken darf – ganz und gar nicht anzusehen ist. LKH Hartberg Krankenhausplatz 1, 8230 Hartberg T: 03332/605-0, www.lkh-hartberg.at

Hartberg im Herbst 2012

HartbergEr Dr. Fritz Posch Erich Korherr ist nach wie vor täglich an seinen Baustellen anzutreffen.

Sein Bruder, Franz Posch aus Wenireith, über ihn. (2) Text: Johann Hofer

Farbenfroh Ein Malermeister aus Leidenschaft mit ausgeprägtem Faible fürs runde Leder.

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igentlich wollte Erich Korherr Zimmermann werden, aber weil der Hartberger Malerbetrieb Pacher im Jahre 1956 dringend seinen ersten Lehrling suchte, disponierte der junge Wolfgruber kurzfristig um und wurde schließlich Malermeister. Nach dem Tod seines Lehrmeisters, der die Kunstakademie in Innsbruck besucht und dadurch auch in seinem Betrieb bei der Ausbildung viel Wert auf professionelle Dekorations- und Schriftenmalerei gelegte hatte, übernahm Erich Korherr, der im Anschluss an die Lehre die Hamburger Fernlehrschule für Werbe- und Gebrauchsgrafik besucht hatte, die Leitung des Betriebes. 1980 übersiedelte er mit seinem Betrieb von Hartberg nach Penzendorf, wo er sich – gemeinsam mit seinen 13 Mitarbeitern – auf Fassadensanierung, Dekorations- und Schriftenmalerei sowie die Auto- und Schilderbeklebung spezialisierte. Als sein Sohn Erich jedoch vor vier Jahren die Leitung des Familienbetriebes übernahm, legte er schließlich auch seine Kammerfunktion als Bezirksinnungsmeister, die er sieben Jahre inne gehabt hatte, zurück. Seine ganze Leidenschaft gehört jedoch – neben dem Schwammerlsuchen – dem Fußball. Von 1957 bis 1964 war Erich Korherr als Stürmer des Union SV-Wirtschaft-Grafendorf selbst aktiv. 1967 war er Gründungsmitglied des Vereins Union Greinbach, danach lange Zeit Sektionsleiter und anschlieHartberg im Herbst 2012

ßend 15 Jahre Obmann, ehe er 2011 sein Amt zurücklegte und zum Ehrenpräsident avancierte. Noch heute, berichtet er, „gehe ich drei- bis viermal in der Woche zu den Spielen der diversen Fußballvereine in der Region, wobei mein Fokus nunmehr beim TSV Hartberg liegt“. Sein kleiner Fischteich in Staudach sorgt im anschluss von verlorenen Partien für den inneren Ausgleich, auch wenn er im selben Atemzug betont, dass „ich selber kein großer Fischesser bin“. Den Sommer über verbrachte der rastlose Malermeister nach wie vor auf „seinen diversen Baustellen“ in den Schulen und Kindergärten des Bezirks. „Im Malergewerbe darf man nie stehen bleiben, die Materialien und die Techniken werden immer anspruchsvoller, doch die handwerklichen Fähigkeiten werden stets im Vordergrund stehen“, erklärt der 70-jährige Altmeister und antwortet auf die Frage, wie lange er noch aktiv sein wird: „Mir hat der Beruf aufgrund seiner Vielfalt immer einen irrsinnigen Spaß gemacht, und weil ich sehr gerne plane und berate, bin ich noch aktiv. Und solange ich gebraucht werde, mache ich weiter, und wenn nicht“, fügt er abschließend schmunzelnd hinzu, „dann mache ich halt etwas anderes.“ Wer’s glaubt, wird selig …

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ie Kriegsgefangenschaft verschlug ihn in ein Asbestbergwerk im Uralgebirge. Wir haben über ein Jahr lang nichts von ihm gehört, bis uns ein Schreiben seines Kameraden Gugl aus Offenbach/Main erreichte: „Fritz lebt. Er ist ein Ritter ohne Furcht und Tadel, an dem wir uns aufrichten. Zweimal hat er es abgelehnt, in einer antifaschistischen Schule zum kommunistischen Agitator ausgebildet zu werden. Das dritte Mal schriftlich. Wir haben das Ärgste für ihn befürchtet. Aber die Russen haben seine Haltung akzeptiert.“ In einem Gespräch fragte ihn ein deutsch sprechender Kommissar nach dem Namen seiner Mutter. „Singer!“ „Ich heiße auch Singer!“ Er nahm ihn in die Küche und rettete ihm so das Leben. Er hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch 40 Kilo. Fritz kehrte als Letzter unseres Ortes aus der Gefangenschaft heim und wurde entsprechend gefeiert. 1948 trat er in das Steiermärkische Landesarchiv ein und wurde später dessen Direktor. Auch im Ruhestand ab 1976 ging er jeden Tag in „sein“ Amt.

Malerei Korherr KG Penzendorf 174, 8230 Hartberg T: 03332/635-55

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Bei der hochmodernen Pressanlage der Familie Reisinger können Sie die Qualität ihres Apfelsafts sofort überprüfen.

Voll im Saft Ökonomierat, Bauernkammerobmann, Landwirt, Safterzeuger – alles in einem. Wir stellen vor: Herr Johann Reisinger, Vielberufener aus Schölbing.

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Text: Gerd Hofer, foto: Bernhard Bergmann

in gewaltiges landwirtschaftliches Anwesen ist’s, das Herr Reisinger kurz außerhalb Hartbergs, in Schölbing, betreibt. Einen Musterhof nennt man so etwas heutzutage. Dabei hat alles relativ überschaubar und gewissermaßen gemächlich angefangen, wie uns Johann (wir dürfen ihn im Folgenden so nennen), heute 53, erklärt. Nämlich so: „Schon als ganz Junger, als Bub, habe ich immer beim Onkel Alois mitgeholfen beim Obstpressen und Saftmachen, drüben in Schildbach. Daran habe ich die schönsten Erinnerungen. Bei uns am Hof haben wir Rinder und Schweine gezüchtet, bis 1991 ausschließlich. Als meine Frau Christine und ich vom Vater übernommen haben, ging’s los mit einer kleinen Obstpresse. Im Jahr 2010, als klar war, dass auch mein Sohn Hannes und seine Frau Maria voll in den Betrieb einsteigen würden, haben wir noch einmal richtig investiert in eine computergesteuerte Hochleistungspresse. Unsere Pasteurisieranlage schafft 700 Liter in der Stunde. Anders hätte es auch gar keinen Sinn.“ Die Reisingers stehen also durchaus voll dahinter, wie wir sehen. Von nix kommt nix. 15.000 Liter Most (Silbermedaillengewinner Eisapfelmost!) und ebenso viel Apfelsaft erzeugt man im Jahr, im großen Schnitt. Übrigens ist ein Trend erkennbar: wurden früher 95 Prozent des Apfelsafts filtriert, so sind es heute nur noch 65 Prozent, der Rest ist naturtrüb.

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Hartberg im Herbst 2012

Schön auch, dass man sich hier auf herrliche alte Sorten besinnt: Eisapfel, Ilzer, Kronprinz Rudolf, Boskop etc. Dennoch ist Saft- und Mostmachen vorwiegend eine Herbstgeschichte, darum ist Herr Reisinger als Bauernkammerobmann die meiste Zeit des Jahres für unsere Region tätig im Einsatz, auf allen Ebenen, denn „unser Land bietet derart viel, wir können stolz sein“.

„Schon als ganz junger Bub habe ich immer beim Onkel Alois mitgeholfen beim Obstpressen und Saftmachen, drüben in Schildbach. Daran habe ich die schönsten Erinnerungen.“ Ja, und zu guter Letzt sei erwähnt, dass Schulklassen gerne vorbeischauen, um die schöne Kunst des Saftmachens live, wie es heißt, zu erleben, da darf man sich auch als Erwachsener durchaus einmal anschließen.

Obstpresserei Johann Reisinger Schölbing 121, 8230 Hartberg T: 03332/655 03

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Stadtnachrichtenrg. Wichtige Informationen der Stadtgemeinde Hartbe

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Ab 12. September im Museum: Metall als Werkstoff im Rahmen der Sonderausstellung.

Gratis E-Bikes

Die Gärtner der Stadt sorgen für das einladende Ambiente in Hartberg.

Attraktive Blumenwiesen

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Die Stadtgärtnerei setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit. ereits im letzten Jahr wurden in der Stadt Hartberg monotone Wiesenflächen durch Dauerblumenwiesen ersetzt. Grund dafür sind Überlegungen, wie man trotz Budgetkürzungen ein attraktives und ökologisches Stadtbild erreichen kann. Der Einsatz von Dünger unterbleibt komplett, die Blumenwiese muss nur zweimal im Jahr gemäht werden und sie blüht dauerhaft, das heißt die Blumenzwiebeln müssen nicht jedes Jahr neu gepflanzt werden. Außer­dem bieten die Wiesen den idealen Lebensraum für zahlreiche Insekten und den Menschen Lebensqualität. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Umweltausschusses, der „Città Slow“-Beauftragten Andrea Grabner und des Leites der Gärtnerei im Bauhof, Josef Kogler.

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Eine Fläche von knapp 2.000 Quadratmetern gibt es ab Herbst beim Krankenhauskreisverkehr auf der linken Seite stadtauswärts zu bewundern. In Zukunft sind weitere Flächen geplant, die Rückmeldungen sind bisher sehr positiv, so Kogler. Ab Herbst können auch Sie die Hartberger Blumenwiesenmischung mit über 25 Arten in den regionalen Gärtnereien erwerben. Die Zusammensetzung beinhaltet unter anderem Seifenkraut, Brennende Liebe und Vergissmeinnicht. Bei etwaigen Fragen stehen die Bauhof-Mitarbeiter gerne zur Verfügung. Nähere Infos: Gärtnerei im Bauhof, Ing. Josef Kogler, T: 0664/493 05 12

E-Bike. In Hartberg stehen während der internationalen Mobilitätswoche von 16. bis 22. September Velo-Vital E-Bikes für die Bevölkerung der Kleinregion Hartberg kostenfrei zum Testen zur Verfügung. Die Elektrofahrräder können nach erfolgter Buchung jeweils von 9 bis 19 Uhr im HERZ Hartberg abgeholt werden. Am Freitag, dem 21. September, wird es zudem einen Aktionstag am Rochusplatz in Hartberg geben. Von 10 bis 16 Uhr werden an verschiedenen Stationen wissenswerte Infos zum Schwerpunktthema „Fahrrad“ geboten. Verschiedene E-Bike-Modelle werden vorgestellt und Interessierten als Kaufhilfe dienen. Fahrradhändler präsentieren Marktneuigkeiten und einen Fahrrad-Reparaturservice. Ein Informationsstand vom KIimabündnis Steiermark wird vor Ort sein und unter anderem aufzeigen, wie bequem kurze Autostrecken durch E-BikeFahrten ersetzt werden können. Jeder, der bereits ein E-Bike besitzt, möge mit seinem Elektrorad am 21. September zum E-BikerTreffen am Rochusplatz kommen und erhält dafür ein Paar Würstel und ein Getränk. Der TSV Hartberg Sektion Radsport wird über die Weltradsportwoche 2013 in Hartberg informieren, und Schulen und Kindergärten können bei einem Quiz oder beim Straßenkreidemalen sowie generell beim Kinderprogramm ihre Geschicklichkeit und Kreativität unter Beweis stellen.

Goldener Boden in Hartberg Schmiedeeisen. Der vierte Teil der Ausstellung, der bis 14. Oktober im Museum Hartberg zu sehen ist, beschäftigt sich ab 12. September in Kooperation mit den Firmen Stahlbau Grabner, Dorfschmiede Tilp und Securo Zaunbau mit den Schwerpunkten Metallbau und Schlosserei. Die teilnehmenden Betriebe präsentieren dabei ihre Produkte, Arbeitsweisen, Werte und Philosophien. Goldener Boden – Handwerk und Handwerkskunst Stadtmuseum Hartberg, Herrengasse 6, 8230 Hartberg 16. Mai bis 14. Oktober, Mi bis So 10 – 16 Uhr

24h Service 05 0100 - 20815 www.steiermaerkische.at

„ Kommen Sie zu einem Vorsorge-Gespräch.“ Petra Kern

Bitte gleich ein Rad reservieren unter T: 03332/603 603. Nähere Infos unter www.hartberg.at

Hartberg im Herbst 2012

Mit der richtigen Vorsorge kann man mit Vorfreude in die Zukunft blicken. Sie haben es selbst in der Hand. Ob es um Ihre Absicherung oder die Ihrer Familie geht oder um die Erfüllung Ihrer persönlichen Wünsche – unsere Kundenbetreuer erarbeiten mit Ihnen gemeinsam einen individuellen Vorsorge-Plan und sagen Ihnen genau wann, wie viel, wofür. Beginnen Sie schon jetzt Ihre Zukunft positiv zu gestalten und kommen Sie zu einem Vorfreude-Gespräch. Je früher, desto besser!

Sebastian Gölly, Student

Die ganze Welt in der Hosentasche

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b in der Schule, bei der Arbeit oder in der Freizeit – längst sind Handys, und da vor allem Smartphones, unsere ständigen Begleiter. Besonders die jüngeren Generationen gehen kaum noch einen Schritt ohne ihre obligatorische Verbindung zum Rest der Welt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Das Internet bietet eine schier unerschöpfliche Informationsquelle – Öffnungszeiten, das aktuelle Fernsehprogramm, Telefonnummern, Lexika, Wörterbücher, Fotos, Musik und nicht zuletzt Kommunikationsmöglichkeiten wie SMS, E-Mail, Skype, Facebook & Co: all das findet Platz in der Hosentasche! Zusätzlich machen Features wie Taschenlampe, Kamera oder Handy-Online-Banking aus dem Mobiltelefon den ultimativen Helfer in allen Lebenslagen. Man fragt nicht mehr nach dem Weg, sondern zückt sein Handy und konsultiert den Routenplaner. Man braucht schon lange keine Zeitung mehr zu kaufen, denn dieselben Informationen bekommt man von den Herausgebern auch online – gratis und aktueller! Auch Langeweile kommt nicht mehr auf, denn virtuelle Bauernhöfe müssen bewirtschaftet und digitale Vögel in ihrem Kampf gegen ebenso digitale Schweine unterstützt werden. Doch bei all den zugegebenermaßen fantastischen Vorteilen des „Internets in der Tasche“ bleibt ein bitterer Beigeschmack: Wir sind längst technikabhängig geworden! Ständige Erreichbarkeit wird häufig vorausgesetzt, sowohl beruflich als auch privat. Natürlich wollen wir wissen, was unsere Freunde gepostet, getwittert oder sonst wie „geteilt“ haben – und zwar sofort. Ohne Handy fühlen wir uns beinahe unvollständig, denn da würde das Urteil wohl eindeutig lauten: „Gefällt mir NICHT!“


Licht und Luft und Höhe Hartberg befindet sich mit dem Schlosszubau unter den Anwärtern auf die GerambRose, eine der prestigeträchtigsten Auszeichnungen im Baubereich. Hier steht, warum.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

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Egal zu welcher Tageszeit, der neue Schlosszubau ist ein gelungenes architektonisches Statement.

Hartberg im Herbst 2012

ie GerambRose wird in der Steiermark seit 1959 für besondere Verdienste in Sachen Bauen vergeben, insbesondere „für Leistungen, die der Erhaltung oder Schaffung einer qualitätsvollen Baukultur dienen“, wie es von offizieller Seite heißt. Bald werden wir wissen, wie die Jury entschieden hat, die Karten stehen jedenfalls gut. Aus unserer Sicht ist der Schlosszubau jedenfalls sehr gelungen, jeder kann es ja wunderbar für sich selbst nachvollziehen: Man gewinne einfach eines schönen Tages den Schlosspark und lasse das geglückte Zusammenspiel von alten und neuen Strukturen auf sich wirken. Herrlich, wie der Zubau, obwohl durchaus mächtig, das schöne historische Schloss betont und innen viel Luft und Licht atmen lässt. Auch Herr DI Manfried Schuller, Bauamtsleiter der Stadt Hartberg, zeigt sich mit allen Ergebnissen sehr zufrieden: „Der Ort hat durchaus Kraft, wie ich finde.“ Den Zubau haben übrigens Vater und Sohn Eidenböck realisiert, Architekten aus Wien, die von einer Jury unter sechzig internationalen Einreichungen letztlich bevorzugt wurden. Es galt, neben allen ästhetischen Voraussetzungen, vor allem einen barrierefreien Zugang umzusetzen, dazu beste akustische Bedingungen zu schaffen und zuletzt der Gastwirtschaft schönen Raum zu gewähren. Alles erfüllt. Auch hat Herr Andreas Wilfinger, Ringana-Chef, keine unwesentliche Rolle gespielt, als es darum ging, schnelle und

schlanke Lösungen zu finden – wie Herr Schuller ausdrücklich betont wissen will. Der Rittersaal fasst nunmehr um die zweihundertfünfzig Gäste, sei es nun im Rahmen einer Hochzeit, eines Clubbings, einer Musik- oder Kulturveranstaltung. Besonders gelungen: wie man im Inneren die originale Schlossmauer als Begrenzung hat stehen lassen, sogar ein Bäumchen gedeiht

Herrlich, wie der Zubau das historische Schloss betont und innen viel Luft und Licht atmen lässt! dort prächtig. Die Buchungslage des Hauses ist für die nähere und auch fernere Zukunft übrigens schon jetzt beeindruckend, und so solle es ja sein: dass das Schloss auch von der Allgemeinheit genutzt wird. Ein Schlusswort, Herr Diplomingenieur? „Es gäbe und gibt so viel zu sagen, aber herausheben will ich, dass wir stolz darauf sein können, was sich in Hartberg architektonisch tut, denn außer für die GerambRose ist unsere Gemeinde auch für den österreichischen Baukulturpreis nominiert, das ist schon eine besondere Ehre.“

Infos zum Schloss erhalten Sie unter T: 03332/603-603, der Service-Line der Hartberg Sport- und Freizeitanlagen

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G’schäftliches

Neuigkeiten und Berichte rund um die Hartberger Wirtschaft.

Die Merkur Versicherung hat in der Grazer Straße ein neues Zuhause gefunden. Bei der Familie Horvath ist mit Tanja und Katrin die Nachfolge bereits gesichert.

ausg’sproch’n

Architektur als Wirtschaftsfaktor Mit der Zeit gehen Sicher ist sicher. Rund 5.000 Hartberger sind bei der Merkur Versicherung vor allem bezüglich Kranken-, Unfall- und Lebensversicherungen bestens versichert. Nach der Übersiedelung in das neue einladende und helle Büro in der Grazer Straße, kümmern sich derzeit sieben Bezirksmitarbeiter rund um Christian Gruber um die Anliegen ihrer Kunden. „Die Übersiedelung war einfach notwendig, wir wollen mit der Zeit gehen, und neben den schönen neuen Räumlichkeiten können unsere Kunden nun genau vor der Tür gratis parken, ein weiterer Kundenservice, den wir ab sofort anbieten“, freut sich Gruber über die vielen Vorteile des neuen Zuhauses.

Unternehmer mit Weitblick

Merkur Versicherung Grazer Straße 18 A, 8230 Hartberg, T: 03332/625 42, Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 –12.30 Uhr

Optik Achatz feiert den 65. Geburtstag.

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urz nach Kriegsende, im Jahr 1947, eröffneten Rosa und Rudolf Achatz das erste Optik-Fachgeschäft Hartbergs, das 1974 vom Sohn des Firmengründers, Fritz Achatz, gemeinsam mit seiner Ehefrau Edith übernommen wurde. Sie verlegten 1989 den Geschäftsstandort von der Herrengasse auf den Hauptplatz, wo sich bis heute das Stammhaus des Unternehmens befindet. Und nur zwei Jahre danach wurde die erste Filiale in der Bahnhof­straße in Oberwart eröffnet. Seit 2004 lenken nun Tochter Claudia und Schwiegersohn Christian Horvath die Geschicke des renommierten Optik-Fachunternehmens, das im Laufe der Jahre weitere Filialen in Pischelsdorf, in Weiz und zuletzt das – nach eigenen Angaben „modernste Optikergeschäft Österreichs“ – im Einkaufszentrum Oberwart eröffnete. In Hartberg und in Oberwart befinden sich die Expresswerkstätten, wo innerhalb von wenigen Tagen „maßgeschneiderte“ Brillen für die Kunden angefertigt und kleinere Reparaturen sofort durchgeführt werden. Die Anpassung der Kontaktlinsen wird im hochmodernen Kontaktlinsenstudio durchgeführt.

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„Die optimale Beratungsqualität steht im Zentrum unserer täglichen Arbeit“, erläutert Christian Horvath, der kaufmännische Leiter des 14 Mitarbeiter zählenden Unternehmens, seine Philosophie. „65 Jahre kann man nur feiern, wenn man auf treue Kunden zählen kann, daher gibt es noch bis 14. September die Jubiläumsaktionen, wo unsere Kunden bis zu 65 Prozent Rabatt bei einem Einkauf erhalten“, ergänzt anschließend seine Frau Claudia, die sich neben der Dekoration der Geschäfte am liebsten ihren zwölfjährigen Zwillingen Tanja und Katrin, der wahrscheinlich kommenden OptikerGeneration, widmet.

Optik Achatz Hartberg Hauptplatz 15, 8230 Hartberg T: 03332/624 09, Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8 –12.30, 14 –18, Sa 8 –12 Uhr Optik Achatz Oberwart Bahnhofstrasse 1, 7400 Oberwart Mo, Mi, Fr 8 –12, 12.30 –18, Di, Do 9 –12, 12.30 –18, Sa 9 –12 Uhr

Ein Unternehmen mit Tradition

Salamander Maßnahme. Rechtzeitig zum Schulbeginn hat die Hartberger Salamander-Filiale die Kinderabteilung komplett neu gestaltet. Im großzügig umgebauten Kinderbereich warten nun unzählige neue Kinderschuhmodelle von Superfit, Geox, Lurchi oder Converse sowie eine Vielzahl an Hausschuhen auf ihre neuen Träger. Darüber hinaus überprüft Elisabeth Mauerhofer mit ihrem Team – im Rahmen von exakten Fußabmessungen –, ob die Kinder ihre alten Schuhe noch eine Zeitlang tragen können. Zusätzlich warten kleine Überraschungsgeschenke auf die Kinder. Salamander Kirchengasse 5, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 –18, Sa 8.30 –17 Uhr

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KFZ-Hochburg. 1980 übernahm der damals 25-jährige Karosseriebauermeister Hermann Lind den VW-Betrieb Kriz in Friedberg. Lind vertreibt seit damals im Neuwagenbereich die Marken VW, Audi und VW Nutzfahrzeuge sowie Gebrauchtwagen aller Marken. Die Werkstätte beschäftigte sich mit allen mechanischen Reparaturarbeiten rund ums KFZ. Ein weiterer Geschäftsbereich war von Anfang an der Handel mit Originalersatzteilen, Zubehör, Ölen und Reifen. Faires und kundenorientiertes Arbeiten führten zu einem kontinuierlichen Ausbau des Kundenstocks. 1986 übernahm Hermann Lind schließlich auch den elterlichen Karosseriefachbetrieb in Hartberg. Somit war die Firma Lind Komplettanbieter in allen KFZ-Belangen in beiden Städten des Bezirkes. Der Standort in Hartberg ist ein nicht markengebundener, TÜVgeprüfter Karosseriefachbetrieb, der sich mit den Bereichen Karosserieinstandsetzung, Lackierung und Autoglas befasst. Aufgrund der individuell angebotenen Leistungen ergänzen sich die beiden Standorte perfekt, und durch die Spezialisierung auf die jeweiligen Geschäftsbereiche kann höchste Qualitätsarbeit zu fairen Preisen angeboten werden. 2003 wurde die TL Automobile Vertriebs GmbH & Co KG als dritte Firma gegründet. Die TL Automobile spezialisierte sich in Friedberg und Feldbach auf den Handel von Neu- und Gebrauchtwagen, so dass mittlerweile von insgesamt 40 Mitarbeitern jährlich mehr als 1.200 Neu- und Gebrauchtwagen ausgeliefert werden. Und für interessierte Autokäufer stehen permanent rund 80 Neuwagen sowie 110 Gebrauchtwagen für Probefahrten zur Verfügung. Lind GmbH & Co KG Flurgasse 15, 8230 Hartberg, T: 03332/624 96 Hochstraße 140, 8240 Friedberg, T: 03339/223 13 www.auto-lind.at

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un ist es also so weit: Der neue Zubau im Hartberger Schloss ist fertig – und: er ist wahrlich gelungen. Die Verbindung von alten Mauern mit moderner Architektur macht nicht nur optisch einiges her, sondern die mit dem Schlosszubau entstandene moderne Infrastruktur bietet nunmehr alles, was das Veranstalterherz begehrt. Ab sofort können daher im Schloss wieder große Feste – mit bis zu zweihundertfünfzig Personen – gefeiert werden. Egal ob Hochzeiten, Konzerte, Clubbings oder Seminare, das Schloss bietet immer den adäquaten Rahmen für exklusive Veranstaltungen. Und genau aufgrund dieser Veranstaltungen kommen häufig neue Touristen zu uns in die Stadt, worüber sich die heimische Wirtschaft am meisten freut. Daher warten wir schon heute mit großer Spannung auf die Fertigstellung des Projekts Alleegasse, denn auch die dortige Architektur wird zahlreiche neue Besucher in die Hartberger Altstadt locken. Gute Architektur führt nicht nur zu mehr Touristen, sondern hat als Nebeneffekt auch die Nominierung für Architekturpreise wie die GerambRose und den österreichischen Baukulturpreis zur Folge.

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Birgit Schweighofer setzt als Prophylaxetrainerin auf Vorbeugung.

Unser Leben sei Spiel Leichtigkeit gewinnen, Lebenskraft und tiefes Glück: Birgit Schweighofer weist uns den Weg. Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

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urnout ist eine Angelegenheit, die heutzutage beinah jede(n) berührt, früher oder später, mehr oder weniger dramatisch. Die Ursachen sind viele, in der Hauptsache aber dreht sich einfach alles viel zu schnell, und gewaltige Belastungen hageln auf uns ein, in allen Bereichen, beruflich und privat. Man unterschätze ja die Gefahr nicht. „Daher“, sagt Birgit Schweighofer, 34 und Mutter zweier Kinder, „daher ist es so wichtig, einem möglichen totalen Ausgebranntsein schon früh im Vorfeld zu entgehen, wenn man die ersten untrüglichen Anzeichen im eigenen Leben wahrzunehmen beginnt.“ Klar, Vorsicht ist besser als Nachsicht, selten stimmt’s so punktgenau wie beim gegebenen Thema. Ein Glück, dass Birgit ein so einnehmendes Wesen hat, dass man ihr keinesfalls wird widersprechen wollen. Unsere Dame bezeichnet sich selbst als Burnout-ProphylaxeTrainerin, freilich mit Diplom und aller Ausbildung. Der Unterschied zu einem Burnout-Therapeuten liegt auf der Hand. Birgit versucht zu verhindern, dass Menschen ins ganz tiefe Loch fallen. Alarmzeichen sind: beständige innere Unruhe, Schlafstörungen, Kompensationsverhalten etc. Wer solches an sich feststellt oder auch nur glaubt festzustellen, der frage ohne Umschweife um Hilfe an, das ist keine Schande, sondern untrügliches Anzeichen weiser Stärke.

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Birgit: „Es gibt manchen Weg der Stressbewältigung. Daher beginne ich damit, individuelle Muster im AVEM-Diagnostikverfahren herauszufinden, um dann entweder im Einzel- oder Gruppentraining jedem Stress gegenzulenken. Ich helfe Menschen, Genuss und Entspannung wieder zu

„Klar, Vorsicht ist besser als Nachsicht, selten stimmt es so punktgenau wie beim gegebenen Thema.“ erlernen, die eigene Mitte und Kraft wiederzufinden. Und die beste Nachricht: Lebensfreude ist trainierbar! Wir können selbst die Basis zu einem erfüllten Leben legen.“ Spüren Sie die Lebensfunken sprühen, wenn Sie der Dame zuhören? Sehr erfrischend. Erlauben Sie mir zum Ende, Ihnen noch die Website der Birgit Schweighofer ans Herz zu legen, Sie werden fündig auf: www.entspannenohneburnout.com. Da zeigt sich auch, dass Birgit außerdem in Sachen Pilates und überhaupt in Sachen Gesundheit bestens bewandert ist. Aber sehen Sie selbst, Sie können nur gewinnen, dies ist unsere ehrliche Meinung.

Birgit Schweighofer Dipl. Burnout-Prophylaxe-Trainerin Terminvereinbarung unter T: 0664/183 09 17 www.entspannenohneburnout.com

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sportstadt

Sportlich und gesund in Hartberg.

Die neue HERZWintersaison-Card ist bis 30. April 2013 gültig und bietet ein sensationelles AllInclusive-Service.

Rundum entspannt

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Die All-Inclusive Card des HERZ ist ab sofort erhältlich.

er würde nicht gerne einen Fitness- und/oder Erholungsurlaub machen? In Hartberg ist ein solcher „Urlaub“ jetzt günstig und mehrere Monate lang direkt vor der Haustür möglich, denn nach dem großen Erfolg im Vorjahr gibt es auch heuer wieder die All-Inclusive Card des HERZ, die die ganze Wintersaison (29. 9. 2012 bis 30. 4. 2013) über gültig ist. Mit dieser Karte kann das ausgezeichnete und umfangreiche Angebot, des HERZ genützt

Wer beim Bergwandern einige Grundregeln beherzigt, kommt auch sicher wieder ins Tal.

werden: Neben Schwimmen im Hallenbad und Eislaufen in der Eishalle kann einen Monat lang in der Fitness Lounge unter fachkundiger Anleitung von Andrea und Christian Schrittwieser kostenlos trainiert werden. Die Teilnahme an zwei Kursen (je 5 Einheiten), nämlich Nordic Walking mit Magdalena Thaller und Zumba mit Nicole Pöttler, ist in diesem Package ebenfalls inkludiert. Für Ihr neues Trainingsoutfit erhalten Sie in der Hervis-Filiale-Hartberg eine

Ermäßigung von zehn Prozent. Entspannung garantiert eine Massage zum halben Preis im Massagefachinstitut Werner Wieser, komplettiert wird das Rundum-Paket mit einem „Città-slow“-Gericht im HERZ-Restaurant der Familie Pack. Wer noch zusätzliche Entspannung sucht, hat die Möglichkeit, den Saunaeintritt für die ganze Saison dazu zu buchen. Als besonderes „Zuckerl“ gibt es im Vorverkauf (bis zum 29. September) zu jeder All-Inclusive Card zusätzlich einen Velo-Vital-Gutschein, mit dem eines der Hartberger E-Bikes einen Tag lang gratis genutzt werden kann. So kann man klimaschonend und entspannt einen Radtag in unserer wunderschönen Region genießen. Außerdem bekommen alle VolksbankAktivcard-Inhaber bis zum 25. Lebensjahr zehn Euro Rabatt auf die All-Inclusive Card! Die All-Inclusive Card und alle anderen HERZ-Eintrittskarten erhalten Sie in der HERZ-Service-Zone und im Bürgerservice. Weitere Informationen unter der ServiceLine der Hartberger Sport- und Freizeitanlagen T: 03332/603-603 oder unter www.hartberg.at

Jetzt erhältlich! All-Inclusive Card gültig von 29. 9. 2012 bis 30. 4. 2013

„In die Berg bin i gern …“

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bendiese Begeisterung zu wecken und zu fördern, hat sich auch die Sektion Hartberg des Österreichischen Alpenvereins zum Ziel gesetzt: „Wir wollen das Bergsteigen, alle alpinen Sport­ arten und das Wandern fördern und pflegen. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, die Schönheit und die Ursprünglichkeit der Bergwelt zu erhalten sowie die Kenntnisse über die Gebirge und ihre Umwelt zu erweitern und zu verbreiten“, erklärt Lorenz Luef, der Kassier der Vereinssektion. Dazu setzt man neben der Unterstützung von Wissenschaft und Forschung in diesem Bereich in erster Linie auf die Ausbildung der Mitglieder, um für jeden Alpinsportfan das Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

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In den 65 Jahren seit der Vereinsgründung hat sich viel getan: Allein seit 2002 konnte die Sektion mit ihren drei Ortsgruppen Friedberg, Pöllau und Vorau ihre Mitgliederzahl fast verdoppeln – auf knapp 1.600 Personen! In Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Hartberg wurde die Kletterwand in der Hartberg-Halle errichtet, die mittlerweile etwa 550 Quadratmeter und fast 60 Routen in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden umfasst. „Die Kletterhalle wird jährlich von rund 4.000 Sportkletterern besucht, es werden Kletterkurse angeboten, und auch viele Schulen weit über den Bezirk hinaus nutzen das vielfältige Angebot!“, berichtet Luef, der an der Mitgliedschaft im 400.000 Mitglieder

zählenden und 150 Jahre alten Österreichischen Alpenverein vor allem die regelmäßigen gemeinsamen Wandertouren sowie die Freundschaft und Bergkameradschaft schätzt. Und von diesen Wanderungen gibt es im kommenden Herbst jede Menge. Nun denn, ein herzliches „Berg Heil“ allen Interessierten! Der Verein bietet jedes Jahr vom Frühjahr bis zum Spätherbst zahlreiche Wanderungen in mehreren Leistungsgruppen und mit den verschiedensten Zielen an. Auch „Schnuppern“ ist problemlos möglich. Weitere Informationen unter 03332/632 18 bei Obmann Dr. Wolfgang Poleschinski, unter www.alpenverein.at oder unter www.senkrecht.at (Kletterhalle)

Hartberg im Herbst 2012

Foto: OeAV/G.Rothwangl

Zugegeben, das Klischee über den Österreicher, der jede freie Minute in Lederhosen durch die Alpen streift, trifft die Realität nicht ganz, aber die Liebe zum Wandern und zu den Bergen scheint in uns Österreichern doch tief verwurzelt.

+++ Schwimmen +++ 1 Monat Training in der Fitness Lounge +++ ein „Città-Slow“-Gericht im HERZ-Restaurant +++ 1 Massage nach Wahl zum halben Preis +++ 10 % Ermäßigung auf Trainings- und Fitnessbekleidung bei Hervis-Hartberg +++ Kursteilnahme Nordic Walking (5 Einheiten) +++ Kursteilnahme Zumba (5 Einheiten) +++ Eislaufen +++

Kinder: E 54,– (inkl. Saunieren E 108,–) Ermäßigte Personen: E 86,– (inkl. Saunieren E 172,–) Erwachsene: E 102,– (inkl. Saunieren E 204,–) Vorverkauf von 5. bis 29. 9. in der HERZ-Service-Zone und im Bürgerservice: +++ E 10,– Ermäßigung für Volksbank-Aktivcard-Inhaber bis zum 25. Lebensjahr +++ 1 Radtag mit unseren E-Bikes gratis!

www.hartberg.at


Der Klang der Jugend Als Wirkungs- und Ausbildungsstätte junger Talente hat sich die Musikschule Hartberg längst einen bedeutenden Namen erworben. Im September öffnet sie die Türen für einen neuen Jahrgang. Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

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lar, dass im Zusammenhang der Musikschule Hartberg vor allem Namen erwähnt werden wollen, denn Menschen machen die Musik. Einige begeisterte Musiktreibende haben wir in diesem Magazin bereits vorgestellt, deren mancher eben auch an der Musikschule Hartberg unterrichtet. Heute sei der Direktor der Institution, MMag. Alois Lugitsch, genannt, geboren 1963 in Hartberg, lebend in Schildbach, also nicht weit weg. Herr Lugitsch ist musikalisch weit, sehr weit bereist, wenn man so sagen darf. In jungen Jahren selbst Besucher der Hartberger Musikschule, erfuhr er seine Reife in Sachen Musik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Oberschützen und Graz. Klarinette und Gitarre sind die bevorzugten Instrumente. Hoch musikalisch auch die ganze Familie, Frau Maria und alle vier Söhne. 1981 schließlich erfolgte der Eintritt als Lehrer an der Musikschule Hartberg. 1995 wurde Herr Lugitsch zum Direktor der Traditionseinrichtung ernannt (und 1999 zum Intendanten der Musical-Festspiele in Hartberg). Seit dieser Zeit hat sich die Anzahl der Schüler von 281 auf weit über 600 gesteigert was sicher kein Zufall ist. Denn es ist beeindruckend, welch ungeheurer musikalischer Betrieb von der Musikschule ausgeht, Hartbergs Jugend räumt Preise überall im Land ab, und das in schöner Regelmäßigkeit.

Bei der Familie Lubitsch wird die Liebe zur Musik von einer Generation auf die andere weitergegeben.

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Hartberg im Herbst 2012

Aber sagen Sie selbst, Herr Lugitsch – „ja, wir dürfen tatsächlich stolz sein. So haben wir zum Beispiel 141 Schüler der Instrumentalklasse – Klarinette, Gitarre, Querflöte, steirische Harmonika, Hackbrett, Gitarrenensemble, Klarinettenensemble – seit 1981 für die Jugendmusikwettbewerbe ‚Jugend musiziert‘ und ‚prima la musica‘ vorbereitet. Alle Teilnehmer meiner Klasse haben bei diesen Wettbewerben Preise gewonnen. Viele darunter waren Landesbzw. Bundessieger.“

„Alle Teilnehmer meiner Klasse haben bei Wettbewerben Preise gewonnen. Viele darunter waren Landes- bzw. Bundessieger.“ Wie viel mehr gäbe es zu sagen, uns reichen kaum die Zeilen, das Wichtigste anzuführen, jedoch eines muss sein: dass es eine Freude ist, zu sehen, wie die Musikschule Hartberg in so herrlicher Jugendblüte steht, mit Schulanfang beginnt der nächste vielversprechende Jahrgang, so dass die Hartberger Tradition hohen Musikschaffens bestimmt nicht abreißt. Aber gönnen Sie sich den Genuss und besuchen eine der zahlreichen Veranstaltungen, die von der Musikschule ausgehen: Sie werden begeistert sein. Musikschule der Stadtgemeinde Hartberg Franz-Schmidt-Gasse 10, 8230 Hartberg T: 03332/603 480

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was kommt

Vorschau auf Veranstaltungen in Hartberg.

Martinifestival Bildungswochen. Der heilige Martin ist der Pfarr­ patron von Hartberg. Rund um seinen Gedenktag am 11. November veranstalten Pfarre und Dekanat Hartberg schon in guter Tradition die Bildungswochen, die nun unter dem Titel „Martinifestival“ stattfinden. Ein buntes, anspruchsvolles Programm will unterschied­ liche Spuren zum tieferen Nachdenken über den Sinn des Lebens und zur christlichen Glaubenskultur legen. Einzelne Veranstaltungen beziehen sich auf das 50-Jahr-Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 bis 1965), welches das Selbstverständnis der katholischen Kirche wesentlich erneuert hat. In diesem Sinn möchte das Dekanat Hartberg sowohl einen Blick auf die Zeit vor 50 Jahren werfen als auch die Frage nach der Zukunft der Kirche stellen. Namhafte Referenten, unter ihnen Univ.-Prof. Dr. Philipp Harnoncourt, sowie kulturelle Highlights wie beispielsweise das Bläseroktett Armonioso laden dazu ein, zwischen 2. und 25. November die Kulturstadt Hartberg zu besuchen.

dass unser Wein auch außerhalb unserer Grenzen immer beliebter und anerkannter wird. Und neben den vielfach prämierten Weinen unserer Winzer wird auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt werden. So werden Sigi Koch und Robert Buchberger, neben Astrid Aichholzer, die selbst gemachte Waffeln anbieten wird, für die kulinarischen Genüsse aus der Region sorgen. Winzerfest, Sonntag, 7. Oktober, 10 Uhr Erntedankgottesdienst der Pfarre Hartberg, danach Winzerfest

Hartberger Zeitreise Samstag, 15. September (9 –18 Uhr) Sonntg, 16. September (9 –17 Uhr) Schlosspark Hartberg

Hartberger Winzerfest

Von 2. bis 25. November beschäftigt sich die Hartberger Kirche mit Zukunfts­ themen.

Am Sonntag, dem 7. Oktober, feiert die Oststeiermark den Wein.

A 34

Die Geschichte einer Region Festival. ,,Die Haiducken kommen!“ – dieser Schreckensruf hallte 1605 durch die Oststeiermark. Doch wer waren sie? Und warum suchten sie unser Land plündernd und brandschatzend heim? Und wer lebte vor über zweitausend Jahren oben auf dem Ringkogel in der von einem mächtigen Wall und einem tiefen Graben umschlossenen Siedlung, deren Überreste man noch immer erkennen kann? Warum gibt es bei uns römische Villen und römische Gräber? Und seit wann gibt es die Stadt Hartberg, und wer hat sie gegründet? Diese und noch andere Fragen werden Ihnen am 15. und 16. September im Schlosspark von Hartberg beantwortet. Sie werden alle da sein: die norischen Kelten, die Römer, die Ritter des Markgrafen von Steyr, des Namensgebers der Steiermark … und auch die Haiducken! Vergangene Epochen werden Ihnen präsentiert von den besten historischen Gruppen, die zeigen, wie man damals hier lebte, sich kleidete, Feste feierte und Krieg führte. Außerdem zu bestaunen: alte Handwerkskünste vom keltischen Schmied, römischen Steinmetz, mittelalterlichen Schreiber und vielen anderen. Für die Kleinen gibt es Eselreiten und einen Streichelzoo sowie natürlich auch Markt, Musik und Speis & Trank!

Für die Jugend ist das Winzerfest ein Fixtermin im „Party-Kalender“.

m ersten Sonntag im Oktober findet nach dem traditionellen Erntedankfest auf dem Hauptplatz auch heuer das Hartberger Winzerfest statt. Elf Winzer aus dem Hartbergerland bringen wieder ihre neuesten Tropfen in die Stadt, an denen sich an die 5.000 Besucher erfreuen werden. Bezüglich der Weine sei einmal mehr erwähnt, dass die Fachwelt auch in diesem Jahr ein Auge auf Hartbergs Winzer geworfen hat. Finalränge, Auszeichnungen und Medaillen bei Verkostungen und Challenges beweisen,

Am 15. und 16. September kommen die Haiducken nach Hartberg.

Hartberg im Herbst 2012

Mit 7 Sinnen unterwgs Sternwanderung, 9. September 2012 9 Uhr: Gemeinsames Pilgern auf die Ringwarte Sammelpunkte: Hauptplatz Hartberg, Dorfplätze Löffelbach und Penzendorf sowie den Kirchen St. Anna und Staudach 11 Uhr: Bergmesse mit 7 Sinnen und anschl. Pferdesegnung Dechant Dr. Josef Reisenhofer, Hartberger Bläserquartett 12 Uhr: Frühschoppen Ringkogel Trio

Tourismus und Stadtmarketing Hartberg, Rochusplatz 3, 8230 Hartberg, T: 03332/665 05-0 Eine Veranstaltung von Tourismus und Stadtmarketing Hartberg in Zusammenarbeit mit den Tourismusverbänden Hartberg Umgebung und Greinbach, der Pfarre Hartberg, der Stadtgemeinde Hartberg sowie der Ringviertler Vereine.


Termine

Wo Sie unbedingt dabei sein sollten. 21. 9.

Veranstaltungen Bis 9. 9.

▲ Sommersaison

im Freibad Hartberg

Bis 30. 9. ● Mütter und Elternberatungen jeden Di, 14 –15 Uhr, Elternberatungszentrum Bis 14. 10. ● ❤ Goldener Boden – Handwerk und Handwerkskunst Museum Hartberg, Mi bis So 10 –16 Uhr, T: 03332/660 01

● Workshops: Gesundsein praktizieren Turnsaal der Ressavar-Volkschule von 19 – 20.30 Uhr, Anmeldung bei Isabella Orthofer T: 0680/214 32 41 23. 9. ✱ Konzert Niels Frevert (D) Rittersaal Schloss Hartberg, 20 Uhr, Karten bei allen Steiermärkischen Sparkassen (spark 7), Ö-Ticket unter T: 0699/126 370 55 25. 9.

Bis 25. 10. ● Barbara Krondorfer Kultursaal der Bezirkshauptmannschaft Hartberg, werktags 8 –18 Uhr 6. 9. ● Kinderworkshop „Holzskulpturen“ Mit Helena Mandl. Materialkostenbeitrag pro Kind: 5 Euro. Begrenzte Teilnehmerzahl, 6 bis 12 Jahre, Anmeldung T: 03332/603-120, Museum Hartberg, 14 –16 Uhr

▲ ❤ Aktionstag der Mobilitätswoche Rochusplatz, 10 –16 Uhr, verschiedene Stationen informieren über E-Bikes und erleichtern somit die Kaufentscheidung

28. 9. ● Workshops: Gesundsein praktizieren Turnsaal der Ressavar-Volksschule, 19 –20.30 Uhr, Anmeldung bei Isabella Orthofer, T: 0680/214 32 41

▲  Schulsporttag 2012 Sportanlagen der Stadtgemeinde Hartberg, Stadion bis Stocksporthalle & Bundesschulzentrum

29. 9.

◆  Im

12. 9. ● ❤ Metallbau & Schlosserei Museum Hartberg, Herrengasse 6, 19 Uhr. Eröffnung der 4. Teilausstellung im Rahmen der Sonderausstellung „Goldener Boden“: Stahlbau Grabner, Kunstschmiede Tilp, Securo Zaunbau. bis 14. 10.

2.10. ● Die Krisen des Handwerks im 20. Jahrhundert, Vortrag von Dr. Stephan Stibor, Museum Hartberg, 19.30 Uhr

14. 9. ● Workshops: Gesundsein praktizieren Turnsaal der Ressavar-Volksschule 19 –20.30 Uhr, Anmeldung bei Isabella Orthofer, T: 0680/214 32 41

 odenschau Wechselgau Hartberg M weitere Infos unter www.wechselgau.at

15. 9. ❤„Kunst und Klumpert“ – Flohmarkt Rochusplatz, 7–13 Uhr, Infos: T: 0664/110 19 14 15./16. 9. ❤ Harberger Zeitreise Die Geschichte einer Region. Erleben Sie Geschichte im Schlosspark von Hartberg 16. – 21. 9. ▲  ❤ Mobilitätswoche kurze Strecken mit dem Fahrrad oder E-Bike fahren und das Auto stehen lassen. Infos auf Seite 22 18. 9.

● Handwerk und Handel in der Römerzeit Vortrag von Dr. Andrea Csaplaros. Museum Hartberg, 19.30 Uhr

19./20. 9. ◆ Theaterzyklus 2012: „Chaos Airline. Graz – Frankfurt in 1:15“ Rittersaal Schloss Hartberg, jeweils 19.30 Uhr, Zuschauer sind Teil des Stückes und sitzen in einem „Flugzeug“, in Echtzeit erlebt man die Flugreise von Graz nach Frankfurt, Kartenverkauf im Kulturreferat im Rathaus 03332/603-120 oder kultur@hartberg.at 20. 9.

●  Kinderkunstnachmittag

20. 9.

●  Radfahren

36

„Percussion Instrumente aus Recyclingmaterial“ mit Richard Ludersdorfer, Museum Hartberg, 14 –16 Uhr in Hartberg: KlimaschutzGesundheit-Verbesserungsmaßnahmen Vortrag von Dr. Klaus Renoldner und DI Günter Illek, Gasthof Großschedl, 19 Uhr

2. 11.

Namen der Liebe Rittersaal Schloss Hartberg, 18 Uhr, Peter Turrini & I Dance Company

4. 10. ● Schnitzen

mit Speckstein Kinderworkshop mit der Firma Talcus. Materialkostenbeitrag pro Kind: 5 Euro. Begrenzte Teilnehmerzahl. 6 bis 12 Jahre, Anmeldung unter T: 03332/603-120

5. 10. ● Workshops: Gesundsein praktizieren Turnsaal der Ressavar-Volksschule, 19 –20.30 Uhr, Anmeldung bei Isabella Orthofer T: 0680/214 32 41 6. 10. ● Lange Nacht der Museen 18 bis 1 Uhr, 19.30 Podiumsdiskussion „Handwerk- Goldener Boden?“, Nachtwächterführungen, Kinderquiz, Musik im Karner, Lesungen, Museumsführungen, Mitternachtsüberraschung 7. 10. ✱ Winzerfest 10 Uhr Erntedankgottesdienst der Pfarre Hartberg, danach Winzerfest 10. 10. ✱ Trio Miklin-Känzig-Hart Rittersaal Schloss Hartberg, 19.30 Uhr, ein Österreicher, ein Schweizer und ein Amerikaner bringen Hartberg in Jazzstimmung 12. 10. ● Workshops: Gesundsein praktizieren Turnsaal der Ressavar-Volksschule, 19 –20.30 Uhr, Anmeldung bei Isabella Orthofer, T: 0680/214 32 41 17. 10. ✱ Konzertzyklus 2012: Netnakisum – Jazz meets Alpenmusic Stadtwerke-Hartberg-Halle, 19.30 Uhr, Karten erhältlich im Kulturreferat Rathaus unter T: 03332/603-120 oder kultur@hartberg.at 20. 10. ✱ Konzert mit dem Jugendstreichorchester und Celloensemble der Musikschule Hartberg Kirche Maria Lebing, 17 Uhr, Kartenverkauf in der Musikschule Hartberg. ❤„Kunst und Klumpert“ – Flohmarkt Rochusplatz, 7–13 Uhr, Infos: T: 0664/110 19 14

Hartberg im Herbst 2012

Theater/Film/Tanz

Ausstellung/Vortrag

❤ „Città

●  Benefizausstellung

Kultursaal der Bezirkshauptmannschaft Hartberg, werktags 8 –18 Uhr, Ausstellung läuft bis 4. 1. 2013

7. 11. ● Ich

– Du – Wir. Die Drei-Einheit Gottes. Trinität in Bild und Text mit Univ.-Prof. Philipp Harnoncourt und seiner Künstlergruppe. Räume am Kirchplatz, Fr 16 –18 Uhr, Sa 17 –19 Uhr, So 9.30 –11.30 Uhr und nach Vereinbarung unter T: 03332/615 84. Läuft bis 18. 11.

8. 11.

● Handwerk als gesellschaftsbestimmender Faktor im Mittelalter und in der Neuzeit, Vortrag von Prof. Dr. Rudolf Kropf, Museum Hartberg, 19.30 Uhr

9. 9. ▲ ❤ Sternwanderung 9 Uhr: gemeinsames pilgern auf die Ringwarte, 11 Uhr: Bergmesse mit anschliessender Pferdesegnung, 12 Uhr: Frühshoppen

13. 9. ● Anna Jenner Vernissage, Galerie 44 QM, 19 Uhr

Musik/Party

✱  Konzertzyklus 2012: Bläseroktett „Armonioso“ Stadtpfarrkirche Hartberg, 19.30 Uhr. Harmonisch, melodisch, melodiös. Das Bläseroktett besteht aus Musikern verschiedener Orchester wie zum Beispiel der Wiener Philharmoniker

9. 11. ◆ Der Film „Johannes XXIII.“ Jeweils um 20 Uhr im Maxoom Hartberg. Filminfos siehe: www.johannes-derfilm.de 11. 11. ● Freudig und furchtlos (Johannes XXIII.) Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Bernhard Körner. Räume am Kirchplatz, 17 Uhr 14. 10. ●  ❤ Goldener Boden – Handwerk und Handwerkskunst FinissageSonderausstellung, Stadtmuseum Hartberg 16. 10.

●  Steirischer

Herbst: „Dox & Shorts“ Cine4You, Festivalfilme auf Steiermark-Tour

18. 10. ● Marianne Lang Vernissage, Galerie 44 QM, 19 Uhr 15. 11.

●  Seelsorge

16. 11.

●  Adventsmarkteröffnung

✱  The Voice of Gregorian Konzert in der Stadtpfarrkirche, 16 Uhr, Tickets unter www.oeticket.at

16. 11.

in der heutigen Zeit Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Johann Pock. Räume am Kirchplatz, 19 Uhr Wechselgau Hartberg. Weitere Infos unter www.wechselgau.at

✱  Steirischer Abend Rittersaal Schloss Hartberg, 19.30 Uhr

17. 11. ✱ Konzert mit dem Pianisten Paul Gulda Rittersaal Schloss Hartberg, 19.30 Uhr. Er ist der anerkannteste Pianist Österreichs und spielt Werke von Mozart, Bach, Friedrich und Paul. 18. 11.

◆ Der Film „Johannes XXIII.“ jeweils um 20 Uhr im Maxoom Hartberg. Filminfos siehe: www.johannes-derfilm.de

21. 11. ◆ Theaterzyklus 2012: „Ärztlich Willkommen!“ Festsaal der Stadtwerke-Hartberg-Halle, 19.30 Uhr, Kartenverkauf im Kulturreferat im Rathaus unter T: 03332/603-120 oder kultur@hartberg.at

●  Hoffnung

– Erwartung – Wirklichkeiten Ein Gespräch mit Zeitzeugen des zweiten Vatikanischen Konzils, Räume am Kirchplatz, 19 Uhr

22. 11. ● Andrea Felber Vernissage, Galerie 44 QM, 19 Uhr Hartberg im Herbst 2012

Slow“

Sport und Gesundheit

Die Highlights Chaos Airline. Graz – Frankfurt in 1:15 19. und 20. September Zuschauer sind Teil des Stückes und sitzen in einem „Flugzeug“, in Echtzeit erlebt man die Flugreise von Graz nach Frankfurt. Rittersaal Schloss Hartberg, jeweils 19.30 Uhr.

Lange Nacht der Museen 6. Oktober Nachtwächterführungen, Kinderquiz, Musik im Karner, Lesungen, Museumsführungen, Mitternachtsüber­ raschung. 18 bis 1 Uhr.

Ärztlich Willkommen! 21. November Sie kommen alle dran, die prominenten Patienten beim Arzt ihres Vertrauens. Festsaal der StadtwerkeHartberg-Halle, 19.30 Uhr.

Sportliches Alle Sporttermine finden Sie hier: Fußball: www.tsv-hartberg-fussball.at Volleyball: volleyball.tsv-hb.net Eishockey: www.hchartberg.at Und auf www.hartberg.at

Bitte senden Sie Ihre Veranstaltungstermine an kultur@hartberg.at oder stadtmarketing@hartberg.at. Aus Platzgründen können wir nur ein gewisses Kontingent an Veranstaltungsankündigungen im Magazin berücksichtigen. Sie haben die Möglichkeit, Veranstaltungen im OnlineVeranstaltungskalender zu präsentieren. Übermitteln Sie uns dazu die wichtigsten Eckdaten Ihrer Veranstaltung mit kurzer Beschreibung und Foto (inkl. Rechte) – dies ist unbedingt erforderlich! Diese Terminübersicht gilt auch als Basis für den Newsletter, welcher vom Stadtmarketing an zirka 5.000 E-Mail-Adressen gesendet wird.

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persönliches

Was wir Ihnen noch sagen wollten …

Wir werden bald weniger tanken Anton Schuller über das Projekt „Mobilitätswoche“ und dessen Bedeutung für die Gemeinde.

M

Anton Schuller, Umwelt- und Energiereferat der Stadt Hartberg.

aßnahmen im Bereich Mobilitätsverhalten und die verantwortungsvolle Nutzung des „klassischen“ Autos sind in unserer Arbeit als Modellregion wichtige Ansatzpunkte. Denn: Der Durchschnittshaushalt der Kleinregion Hartberg fährt pro Jahr beachtliche 21.000 Kilometer mit dem Auto. Lediglich 2.300 Kilometer werden mit Bus oder Bahn zurückgelegt. Mit 57 Prozent ist mehr als die Hälfte aller CO2-Emissionen einer Hartberger Familie auf das Autofahren zurückzuführen. Grund genug, unsere Mobilität zu reduzieren oder auf andere Formen der Fortbewegung umzustellen. Aber wie? Die Empfehlungen der Experten sind bekannt: Strecken unter zwei Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen, die Kin-

der nicht zur Schule fahren, lokal urlauben bzw. zumindest nicht in den Urlaub fliegen, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder Fahrgemeinschaften nutzen. Auf zwei aktuelle Schwerpunkte in unserem Referat möchte ich besonders hinweisen. Im Frühling haben wir, gemeinsam mit den lokalen Autohäusern, eine aktuelle Übersicht der sparsamsten Autos herausgegeben. Dabei zeigte sich, dass es für jede Nutzung sehr effiziente Autos gibt. Entscheiden Sie sich daher bewusst für ein Fahrzeug mit weniger als 110 Gramm CO2Emissionen (Entspricht einem Verbrauch von ca. 4,2 Liter Diesel). So übernehmen Sie Verantwortung für die Umwelt und sparen Treibstoffkosten. Geländewagen (SUVs) und Sportflitzer sowie Fahrzeuge mit Allrad- und Automatikantrieb brauchen oft unnötig viel Treibstoff. Eine Fahrzeugübersicht über besonders sparsame Autos steht unter www.umwelt.hartberg.at zum Download zur Verfügung. Unser zweiter Schwerpunkt zeigt eine Alternative für tägliche Wege mit Auto oder Motorrad auf. Das E-Bike, ein Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor, welcher den Fahrer kräftig unterstützt, ersetzt

PKW-Kurzstreckenfahrten. So können auch größere Steigungen und Strecken bis zu vier Kilometer zur Arbeit ohne viel zu schwitzen zurückgelegt werden. Um unseren Bürgerinnen und Bürgern diese Form des Fahrens bekannter zu machen, können sie E-Bikes der Stadtgemeinde Hartberg im Zuge der Europäischen Mobilitätswoche von 16. bis 21. September kostenfrei testen. Am 21. September gibt es als Abschluss am Rochusplatz in Hartberg einen Aktionstag, bei welchem auch das erste E-Bike-Treffen der Region stattfindet. Hier können Sie sich informieren und verschiedenste Modelle ausprobieren. Das Projekt Klima- und Energie-Modell­region Kleinregion Hartberg ist ein Gemeinschafts­ projekt der Gemeinden Greinbach, St. Johann i.d. Haide, Hartberg Umgebung und Hartberg. In dem Projekt werden in den nächsten zwei Jahren Maßnahmen zu mehr Umweltschutz und Energieunabhängigkeit gesetzt. Alle Details finden Sie auch auf www.umwelt.hartberg.at. Als Servicestelle im Referat Umwelt und Energie der Stadtgemeinde Hartberg stehe ich Ihnen sehr gerne für Projektideen und konkrete Fragen zur Verfügung: anton.schuller@hartberg.at, T: 03332/603 175

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Ihre Meinung ist uns wichtig!

Das Hartberg-Magazin erscheint in einer Auflage von 30.000 Exemplaren. Nutzen Sie die Breitenwirkung eines der auflagenstärksten oststeirischen Medien und präsentieren Sie Ihren Betrieb im Hartberg-Magazin. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen an unserem Erfolg teilhaben wollen, nützen Sie das Hartberg-Magazin zur kostengünstigen Übermittlung Ihrer Werbe­botschaft! Die aktuellen Anzeigentarife finden Sie unter www.hartberg.at.

Wir freuen uns über Ihre Anregungen. Das sinnvolle Stadtmagazin

im Frühjahr 2012

Stadt der Schulen

Was ist.

Was war. Rock’n’Roll. Rund 4.000 Konzertbesucher, darunter viele Abonnenten des Konzertreigens 2012, waren wieder einmal begeistert von der Performance des Orchestermusikvereins Hartberg. Warum erfahren Sie auf Seite 15.

Amtliche Mitteilung. Zugestellt durch

Geschwindigkeitsrausch. Wochentags arbeitet er als Tischler, an den Wochenenden jedoch rast er mit einem Puch 650 die Berge hinauf. Ein Portrait über den amtierenden Europameister lesen Sie auf Seite 19.

Was kommt. Spatenstich. In Kürze wird mit den Bauarbeiten in der Alleegasse begonnen. Wer die Partner bei diesem wichtigen Infrastrukturprojekt mitten im Herzen der Stadt sind, berichten wir auf Seite 10.

Das Redaktionsteam des Hartberg-­Magazins ist sehr an Ihrer Meinung interessiert. Schreiben Sie uns einfach Ihre Eindrücke, ebenso sind wir jederzeit für Anregungen bezüglich Geschichten von oder über Hartberg und dessen Einwohner dankbar. Sie erreichen uns unter der E-Mail-Adresse stadtmarketing@hartberg.at.

Österreichische Post.

Impressum Hartberg – das sinnvolle Stadtmagazin Herausgeber Stadtmarketing Hartberg, HSI – Hartberg Standortentwicklung und Immobilien GmbH Konzeption Mag. Lucas Schneider-Manns Au, marketing meets media & Michael Fürnsinn, buero8 Chefredaktion Mag. Lucas Schneider-Manns Au, Mag. Astrid Maier Artdirektion Andreas Posselt, buero8 Fotoredaktion Mag. Bernhard Bergmann Autoren dieser Ausgabe Mag. Gerd Hofer, Sebastian Gölly, Dr. Josef Reisenhofer, Johann Hofer, Mag. Astrid Maier, Saskia Hirschböck, Mag. Stefanie Simon, Dir. Karl Pack, DI (FH) Anton Schuller MBA, Mag. Lucas Schneider-Manns Au Fotos Mag. Bernhard Bergmann, Mag. Lucas Schneider-Manns Au, iStock, beigestellt Lektorat Hans Fleissner Druck Schmidbauer, Oberwart Anzeigenabteilung Stadtmarketing Hartberg, T: 03332/603-300, Anzeigentarife unter www.hartberg.at. Für unaufgeforderte Einsendungen übernehmen wir keine Haftung. Druck- und Satzfehler vorbehalten. Auflage 30.000 Stück Amtliche Mitteilung für die Stadt Hartberg

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Hartberg im Herbst 2012

„Città Slow“Hartberg fährt Rad

GRATIS E-BIKES ausborgen!

16. bis 22. September 2012 Ausstellungen ➜ E-Bike-Treffen, Straßenmalen, Kinderprogramm und magisches Fahrrad, u. v. m. der lokalen Fahrradhändler, Gratis Fahrradzustands- und Sicherheitscheck Großschedl ➜ Umwelt-Stammtisch zum Thema Radfahren am 20. September, 19 Uhr, 603 ➜ Die ganze Woche GRATIS E-Bikes ausborgen, Anmeldung unter 03332/603

www.hartberg.at

eMobility mit System

Während der int. Mobilitätswoche stehen Velo-Vital E-Bikes kostenfrei zum Testen von jeweils 9 bis 19 Uhr zur Verfügung. Inkludiert ist eine Einschulung vor Ort.


Hartberger

Winzerfest 7. Oktober 2012

• Fruchtiger Sturm • Prämierte Weine • Heiße Maroni • Regionale Köstlichkeiten • Tanzmusik und Kinderprogramm • Bei ausgesprochenem Schlechtwetter am 14. Oktober Sonntag,7. Oktober (bei ausgesprochenem Schlechtwetter, 14. Oktober) 10 Uhr Erntedankgottesdienst der Pfarre Hartberg, danach Winzerfest. Infos: www.hartberg.at Wir können stolz sein auf unser Hartberg, die Stadt der Sinne!

www.hartberg.at


Hartberg Magazin Herbst 2012