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Das sinnvolle Stadtmagazin

Weinland – Hartbergerland

Was war.

Was ist.

Was kommt.

Sommerferien. Es war ein fantastischer Sommer für die Kleinen: die Kidsweek und die Beachweek berichten darüber auf Seite 35.

Ausgezeichnet. Warum in Stambach ausgezeichneter steirischer Käse produziert wird, lesen Sie auf Seite 16

Benefizveranstaltung. Im Oktober findet der traditionelle Bockbieranstich statt. Wie auch Sie davon profitieren, erfahren Sie auf Seite 14

Amtliche Mitteilung. Zugestellt durch Post.at

im Herbst 2010


Inhalt

Was Sie diesmal erwartet.

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Hartberger

1. Oktober 2010 Jeweils um 15 und 18 Uhr. Und Samstag, 2. Oktober um 10 Uhr.

www.hartberg.at

www.24cities.eu Erleben Sie die Highlights der oststeirischen 8 Städte und der Nachbarstädte in Ungarn und Slowenien. Diese Veranstaltung wird über das Projekt „City Cooperation“ beworben.

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Die Entdeckung eines viel gepriesenen Landes.

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Editorial

Modepräsentation

Freitag, 1. Oktober, 15 und 18 Uhr & Samstag, 2. Oktober, 10 Uhr Bei der diesjährigen Herbstmodeschau werden die neuesten Trends der Herbst-/Winter-Saison 2010/2011 in der Fußgängerzone präsentiert. Mit Abendeinkauf. Nähere Infos unter www.hartberg.at Wir können stolz sein auf unser Hartberg, die Stadt der Sinne!

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Pulsierende Stadt

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inmal mehr haben wir in diesem Sommer bewiesen, dass die Gastfreundschaft bei uns einen hohen Stellenwert besitzt. So konnten wir in den letzten Monaten eine erfreulich große Anzahl an Touristen in Hartberg begrüßen. Der Grund ihres Besuches Dir. Karl Pack, basiert dabei größtenteils in privaBürgermeister ten Initiativen, von denen letztendvon Hartberg lich alle in der Stadt und in der Region profitieren. Die sehenswerten Sportveranstaltungen, Konzerte, Musicals, Hochzeiten und sonstigen zahlreichen Veranstaltungen führen einmal mehr vor Augen, wie pulsierend unsere Stadt ist und wie wichtig der Tourismus für unsere Region ist. Ein weiteres, mittlerweile weit über die Grenzen hinaus bekanntes Großereignis, das Winzerfest, steht unmittelbar bevor. Die Stadt hat, gemeinsam mit den Winzern, einige Mühe und Arbeit auf sich genommen, sodass der 3. Oktober – beginnend mit dem ErntedankGottesdienst – ein echter Hartberger-Feiertag wird, zu dem ich Sie herzlichst einlade. Die Hartberger Winzer haben sich längst einen Namen innerhalb der WeinCommunity gemacht, sodass wir auch in diesem Zusammenhang immer mehr Touristen in unserer Region willkommen heißen können. Seitens der Stadt unterstützen wir natürlich nicht nur das Winzerfest, sondern viele der oben genannten Veranstaltungen. Wir sorgen mit der ständigen Verbesserung der Rahmenbedingungen und der Infrastruktur dafür, dass der von uns eingeschlagene Weg in eine erfolgreiche Zukunft mündet. Gegenwärtig jedoch wünsche ich Ihnen viel Spass beim Genuss Ihrer Leselektüre, die übrigens soeben ihren ersten Geburtstag feiern konnte!

Oststeirische Römerweinstraße Römische Kamille Die Wiederentdeckung einer alten Kulturpflanze.

Umweltfreundlich Ein klimafeiner Dämmstoff entsteht in Hartberg.

Stadtgeflüster Worüber gesprochen und getratscht wird. Alles Käse Die Schützenhöfers und ihre Leidenschaft.

Hartberger G’sichter Porträts von Persönlichkeiten, Gruppen und Vereinen. Naturschönheit Aus der Not wurde ein erfolgreiches Unternehmen.

Stadtnachrichten Wichtige Informationen der Stadtgemeinde Hartberg. Erblühend. Ein Fashion-Label wurde in Hartberg geboren und erobert derzeit Berlin und Paris.

G’schäftliches

Hartberg im Herbst 2010

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Grund zum Jubeln Das Landeskrankenhaus feiert Geburtstag.

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Sportstadt Sportlich und gesund in Hartberg. Alleskönner. Die Hartberger Stadtkapelle spielt alles, was benötigt wird. Und zwar bestens.

Eine Nach- und Vorschau auf Hartberger Veranstaltungen.

Dir. Karl Pack, Bürgermeister

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Neuigkeiten und Berichte rund um die Hartberger Wirtschaft.

Was war & was kommt

Herzlichst Ihr,

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Persönliches und Impressum Città Slow – Umwelt-Tipps. Ihre Meinung & Impressum

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Hohelied des Weins Was wir heutzutage als eine Genussregion bezeichnen (zu Recht!), darüber hätten die Römer nur lachen können. Dennoch verdanken wir ihnen unsere moderne Lebensart. Folgen Sie uns entlang der Oststeirischen Römerweinstraße und entdecken Sie ein viel gepriesenes Land, eine antike Schaustätte ersten Ranges. Text: gerd hofer, FotoS: FotoS: Bernhard Bernhard Bergmann Bergmann

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Die Oststeirische Römerweinstraße, hier mit Blick übers „Heilige Grab“ zum Ringkogel, führt von Bad Waltersdorf übers Hartbergerland bis nach Gleisdorf.

Hartberg im Herbst 2010

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assen Sie uns zum Anfang gemeinsam aus einem Buch lesen, das es zu einem Bestseller geschafft hat, den Autor werden Sie erkennen. Das Buch: Als die Barbaren baden gingen. Die Kelten und Römer in der Oststeiermark. Von Bernhard Bergmann. Das Gelage nimmt seinen Lauf. Von der Decke hängen auf Anordnung des Hausherrn so viele Rosen, dass keine Lücke frei bleiben darf. In solcher Menge sollen ihre Blüten den Duft der Venus versprühen, so liebesberauschend soll ihr Odeur sein, dass so mancher darin in der Begierde überschwappt und verrückt zu werden scheint. Dann kann es passieren, dass seine Haut plötzlich rot anläuft, er neben dem Kanapee auf dem Boden auf allen Vieren herumkriecht, Toga und Lendenschurz bis zum Halse heraufgezogen, lauthals blökt, um es Faunus, dem hufbeinigen, brunftigen Waldgott an einem Tischbein, gleichzutun, wenn dieser die arglosen Waldfeen erschrickt und zum Besprung ansetzt. Diejenigen Gäste, die noch höhnisch lachen, in sich hineinmampfen und grölen, werden bald selber Opfer ihrer Gier. Denn zur Unterhaltung kommen leicht gewandete, hübsche

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Die Weine, die entlang der Oststeirischen Römerweinstraße entstehen, erringen immer öfter Spitzenplätze bei internationalen Weinmessen.

Die Bäder, die Weine, die Liebe Sie ruinieren unseren Körper Aber sie machen das Leben aus Die Bäder, die Weine, die Liebe (Römische Grabinschrift)

Sklaventänzerinnen bei süßen Klängen von Flöten und Lauten den Saal hereingetanzt. Dass das Festmahl zu fortgeschrittener Stunde oft in eine wilde Orgie ausartet, braucht man nicht näher auszuführen. Irgendeiner ist immer derart von Sinnen – möge es an den Rosen, an den mit Rum flambierten Flamingozungen oder dem strömenden Wein liegen –, dass er aus dem Garten die steinerne Perücke einer Skulptur holt, auf die reich gedeckte Tafel zu einer Tänzerin kraxelt, dort im Gelächter der schmatzenden, schlürfenden und rülpsenden Meute wie ein Gockel kikerikit und seine Blase in die steinerne Hauptzier entleert, um sie sich hernach gleich selbst aufzusetzen. Allgemein wird geschlemmt, gezecht, gelacht, gesungen und getanzt, gespielt und geliebt bis zum Morgenschimmern und oft bis zum nächsten und übernächsten. Die historische Tiefe

Die sogenannte Oststeirische Römerweinstraße, an deren nördlichem Bogen Hartberg liegt, wird so genannt seit nunmehr

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zwanzig Jahren, somit seit 1990. Sie beginnt in Gleisdorf, verläuft über Hohenberg, Stubenberg, Löffelbach, Teile des Pöllauer Tals und Hartberg, um in Bad Waltersdorf zu enden. Die Strecke umfasst siebzig malerische und entdeckenswerte Kilometer. Man kam dahin, sie Oststeirische Römerweinstraße zu nennen, weil entlang ihres Verlaufs zahlreiche Römerfunde gemacht worden sind, als wichtigster ist gewiss die Villa Rustica in Löffelbach zu nennen, wo sich gut und gerne auch eingangs geschilderte Szene zugetragen haben mag. Das Gebiet der heutigen Oststeirischen Römerweinstraße zeichnet sich dementsprechend durch ein tiefes keltisches und hinsichtlich des Weinbaus noch bedeutenderes römisches Erbe aus. Der erlesene und prämierte Wein, wie wir ihn hierzulande heute genießen können, wäre zweifellos nicht zu dem geworden, würde er nicht auf einem so festen antiken Fundament fußen. Uns Heutigen geben zahlreiche archäologische Zeugnisse und Untersuchungen und Analysen von Pflanzenresten gewichtigen Aufschluss über die damalige Weinkultur. Wie in unseren modernen Tagen unterschieden die Römer zwischen Weißwein, vinum album, und Rotwein, vinum atrum. Wir werden in der Folge näher darauf eingehen. Zunächst interessiert aber, dass Wein in der Römerzeit ein Grundnahrungsmittel quer durch alle Bevölkerungsschichten war, also ein echtes Massen- und Haupthandelsgut des Imperium Romanum. Man mag sich leicht ausmalen, dass die Römer mit allen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, die man auch heutzutage kennt, allem voran mit einem zeitweise unseligen Überschuss, der natürlich schlimme Auswirkungen auf die Qualität hatte. Da es sich um ein Hauptversorgungsmittel für Legionäre handelte, verbot Kaiser Domitian kurzerhand den Anbau nördlich der Alpen. Für unsere Region bedeutete dies eine wohltuende Aufwertung. Der später nachfolgende Kaiser, Probus mit Namen (um 222–230 nach Christus), hielt wenig von dieser Reglementierung und stieß sie mit ebenso leichter Hand wieder um, wie der Vorgänger sie in Kraft gesetzt hatte. So war es unter Herrschern damals Brauch, so ist es auch heute. Probus jeden-


Bei der Ernte benötigt man neben dem Fachwissen vor allem Fingerspitzengefühl.

falls tat vieles nicht nur mengenmäßig, sondern auch mit Hinsicht auf die Qualität des Weines. Besaßen und zogen schon die Kelten und Illyrer Wein, so waren es die Römer unter Probus, oder besser: seit Probus, die den Weinbau sozusagen wissenschaftlich auszubauen begannen. Mit einem Wort: sie sind die Vorreiter der organisierten Weinkultur. Herr Thurner-Seebacher, welcher Mann der einzige Weinbaulehrer der Steiermark, in Silberberg/Sulmtal, ist, hat uns erzählt, dass er wohl mit einigem Recht davon ausgeht, dass die Römer bereits Sortenreinheit kannten. In unserem Gebiet waren es etwa Arten von Muskateller und Traminer. Nach Meinung des Experten handelte es sich durchaus schon um trinkbaren Wein von einiger Qualität, freilich nicht wirklich unserem modernen Geschmack entsprechend. Oft war der Wein auch mit allerlei Kräutern und Gewürzen, nun ja, verpanscht. Aber eben bei weitem kein schlechter Tropfen, von schöner Typizität, wie es im Fachjargon heißt, anders hätte man wohl nicht solchen Absatz feiern können. Die Gegenwart

Heute fällt auf, dass der Wein aus dem Hartbergerland und von der Oststeirischen Römerweinstraße in schöner Regelmäßigkeit die wertvollsten Prämierungen einheimst. Man darf längst stolz sein auf die herausragende Qualität. Herr Thurner-Seebacher hält vor allem große Stücke auf die hiesigen Weißburgunder, welche infolge der reichlichen Sonne, des milden Klimas und des panonnischen Einflusses besonders gut gerieten. Ebenso der Sauvignon aus der Gegend, dessen tollen Sortencharakter er sehr schätze. Hiervon dürfen und wollen wir uns selbst überzeugen in einer der vielen ausgezeichneten Buschenschänken. Immer noch nach Thurner-Seebacher müsste wohl auch Rotwein aufgrund oben genannter Vorzüge besonders gut gedeihen, aber er will sich diesfalls keineswegs als Fachmann aufspielen. Die hiesigen Winzer wüssten zu genau, was sie zu tun haben. Wie könnte man sonst die Auszeichnungen erklären? Wen wir auch zur Oststeirischen Römerweinstraße befragt haben, das ist Herr Breitenberger, der Obmann dieses Projekts.

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Hartberg im Herbst 2010

„Ganz neu ist ein Weinprojekt, also ein Wein, den wir „Urbanus“ getauft haben. Fünfundzwanzig Winzer haben sich daran beteiligt.“ Selbst ein phantastischer Winzer und Betreiber eines Buschenschanks, ist er sehr berufen, uns zu erzählen, dass man seit einigen Jahren vor allem um leichte, zeitgenössische Weine bemüht ist. Herr Breitenberger: „Ganz neu ist ein Weinprojekt, also ein Wein, den wir ‚Urbanus‘ getauft haben. Fünfundzwanzig Winzer haben sich daran beteiligt und den vereinbarten Kriterien verschrieben. ‚Urbanus‘ wird ein sehr klarer und duftiger Wein sein, ob reinsortig oder Mischsatz. Gerne möchte ich erwähnen, dass sich unsere Gegend aufgrund der kleinen Kessellagen und leuchtenden Südlagen besonders für hochqualitativen Wein eignet. Es gibt diesbezüglich sicher noch weitere Lagen zu entdecken und zu erschließen. Eine gute Gelegenheit, den neuen Wein, den neuen Jahrgang, kennen zu lernen, ist das sogenannte ‚Nightrace‘. Dieses findet immer am Lichtmesstag im Februar statt, wenn die Tage wieder langsam länger werden. Da haben alle Urbanus-Betriebe die Keller geöffnet und laden zur Verkostung. Das ist toll auch für unsere Gäste und schürt die Neugier auf den neuen Tropfen.“ Dass der Weinbau auf dem Ringkogel in Hartberg (Schilcher!) weiter zurückreicht als in der Südsteiermark, haben wir schon in der letzten Ausgabe erwähnt, es sei auch nicht vergleichend gemeint, sondern einfach auf die bemerkenswerte Weintradition unseres Landes verwiesen, die uns allen in immer belebenderer Weise zugute kommt.

Hartberg im Herbst 2010


Im heurigen Jahr wurde in Oberlungitz erstmals ein Feld mit Römischer Kamille angebaut.

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Der Sommer der Römischen Kamille Über die Wiederentdeckung einer alten Kulturpflanze im Hartbergerland – und darüber hinaus über die wunderbaren Chancen eines visuellen Stempels für diesen Landstrich Text & Foto: Bernhard Bergmann

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er 26. Mai 2010 war für die Römische Kamille im Hartbergerland ein besonderer Tag: Im Bürgersaal in der Kernstockschule in Hartberg trafen sich bei der ersten Projektbesprechung zum Thema „Römisches Kamillenland“ 25 Teilnehmer aus den Bereichen Landwirtschaft, Manufaktur, Handel, Design und Marketing. Unter anderem gab es da Ideen zur Herstellung verschiedener Seifen und zahlreiche Kosmetikprodukte; der Apfel-Kamille-Saft soll isotonisch wirken und dazu noch herrlich schmecken, vielversprechende Tee­mischungen entspannen, entschleunigen, ein Römischer Kamille-Schinken den Gaumen erfreuen. Und dann das ätherische Öl und seine umfangreiche Wirkung in der Aromatherapie. „Schön zu sehen, wie die Leute diese vielseitige Heilpflanze interessiert ... und fast unglaublich, was für spannende Denkansätze und Produktideen da geboren wurden“, so Regina Hinze, Geschäftsführerin des Stadtmarketings Hartberg, die als Initiatorin dieses Pilotprojektes eng mit dem Joanneum Research am Ökopark in Hartberg zusammenarbeitet. Im Mai pflanzte Walter Oswald in Oberlungitz auf einer Fläche von tausend Quadratmeter Jungpflanzen der Römischen Kamille – unter kontrolliert biologischen Bedingungen. Im August wurde händisch geerntet: 500 Kilogramm Pflanzenmaterial. Damit ging’s zur Destillieranlage am Ökopark. Dort wurde das „Kraut“ getrocknet, hernach zerkleinert und fortwährend in die sog. Wasserdampfdestillationsblase gefüllt. Heißes Wasser strömt durch das Pflanzenmaterial; dort verdampft das Wasser und mit ihm die leichteren, dampfflüchtigen Hartberg im Herbst 2010

Die gesamte Wertschöpfung – von der Ernte bis hin zum fertigen Öl – findet in Hartberg statt.

Anteile der Pflanze, sie gelangen gasförmig bis zum Kühler, wo sie wiederum zur Flüssigkeit kondensieren. Das Ergebnis: jede Menge Hydrolat, das sog. Aromawasser mit wasserlöslichen Pflanzeninhaltsstoffen, ein bemerkenswertes Begleitprodukt, das ähnliche Wirkungen hat wie das Herzstück der Destillation: ein guter halber Liter ätherisches Öl von erlesenster Qualität. Über dessen wunderbare Eigenschaften noch zu berichten sein wird. Vielleicht nur so viel: Es gibt Überlieferungen, wonach man die Römische Kamille als Arztpflanze neben „kranken“ Pflanzen setzte. Allein die Aufzählung der Wirkungen des ätherischen Öles füllt eine ganze Buchseite, sie reichen von antibakteriell über krampflösend bis stimmungsaufhellend. Hartberg im Herbst 2010


Der Rohstoff „Papier“ kommt nicht mehr nur aus der Region, sondern vor allem aus dem osteuropöischen Raum.

Ein Traum von Zwischenraum Klangrein und klimafein – Zellulose als Dämmstoff spielt alle Stückeln.

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Text: Gerd Hofer, Fotos: Bernhard Bergmann

Manfred Melke feiert nächstes Jahr sein 20-jähriges Hartbergjubiläum..

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Hartberg im Herbst 2010

er Ökopark am Rand von Hartberg ist auf jeden Fall ein Musterprojekt, was Innovation in Sachen Technik, wissenschaftlichem Alltagswert und Umweltschutz anlangt. Dass punktgenau dort auch die CPH (Cellulose Produktion Hartberg) ihren Standort hat, ist also kein Wunder. Der Betrieb ist völlig transparent, das erkennt man schon an den weit offen stehenden Türen. Hier gibt’s nichts zu verstecken, höchstens zu erkunden. Also rein. Grüß Gott, Herr Wolfgang Lackner. Wolfgang Lackner ist gewissermaßen der Chef hier, genauer eigentlich der Produktionsleiter und 50%-Eigentümer neben Isocell. Gerne führt er uns in die Produktionshalle. Hier rattert die Maschine. Die Zelluloseverarbeitung zu jenem Endprodukt, welches eben ein ausgezeichneter Dämmstoff ist, geht eigentlich faszinierend einfach von statten: In großen Mengen wird Altpapier angeliefert und in den vordersten Teil der Halle gekippt. Zeitungen und Zeitschriften aus dem Osten, Rumänien, Bulgarien und so, denn unser regionales Altpapier würde bei weitem nicht ausreichen. Die werden per Bagger in einen sehr großen Trichter befördert – der Eingang zum Schredder. Der rattert und knattert. Ernsthaft: wenn Sie auch ein gewisses Faible für industrielle Abläufe haben, dann ist die CPH ein ideales Anschauungsunternehmen. Das Papier kommt also in den Schredder, wo es, klar, in kleinste Schnipsel zerstückelt wird. Sodann wird es mit Antischimmel vermischt, läuft eine Pipeline hoch, wird zum Hartberg im Herbst 2010

idealen Grad getrocknet und kommt als eine appetitliche Flockenmasse am anderen Ende heraus, wo es vollautomatisch transportfertig abgepackt wird. Damit erledigt. So kurz ist der ganze Vorgang. Die Vorteile dieses Dämmstoffs gegenüber herkömmlichen? Die Zellulose wird in Zwischenräume sehr dicht eingeblasen, das ergibt erstens eine größere Masse als bei z.B. Mineralwolle und garantiert zweitens eine fugenlose Füllung. Daraus ergibt sich eine optimale Wärmedämmung (sommers wie winters) und eine überzeugende Schall-, also Lärmdämmung. Feuerfest sowieso (Klasse B).

„Die Zellulose garantiert eine fugenlose Füllung. Daraus ergibt sich eine optimale Wärmedämmung.“ Stolz ist Herr Lackner auch zu Recht darauf, dass die CPH Träger des österreichischen Umweltzeichens ist, welches einem ja nicht nachgeschmissen wird, sondern schon den Betrieb als vorbildlich ausweist. Übrigens: die CPH ist 100%-Eigentümer eines weiteren Werks in Belgien, sowie 40%-Eigentümer eines anderen in der Bretagne, Frankreich, wohin Herr Lackner sich gerade wieder aufmacht. Cellulose Dämmstoff Produktion Ing. Wolfgang Lackner T: 03332/65 120, www.cph.at

Die Zeitung von gestern wird zu einem modernen, ökologischen Dämmstoff.

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Stadtgeflüster

Worüber in Hartberg gesprochen und getratscht wird.

Im Modehaus Klampfl gibt es sie, die echten regionalen Trachten.

Hart Berg Predigt

Hartberger Trachten

Die Freiwillige Feuerwehr ist stets zur Stelle, wenn’s wo brennt.

Floriani-Jünger suchen Freiwillige Ob Lösch-, Chemie- oder Bergungseinsatz: die Hartberger Freiwillige Feuerwehr ist jederzeit einsatzbereit. Und beim Bockbieranstich wird jährlich gefeiert.

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ie Freiwillige Feuerwehr Hartberg unter der Leitung von ABl d. F. Gerald Jeitler hat derzeit 118 Mitglieder, wobei 20 Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren und 78 Mitglieder des Aktivstandes ihren Dienst versehen. Darüber hinaus sind zusätzlich 20 Mitglieder außer Dienst mit der FF Hartberg eng verbunden. Die Einsätze des Aktivstandes umfassen Löscharbeiten bei Bränden, dem Bergen von Katzen auf Bäumen bis hin zu Chemieeinsätzen bei Tankwagenunfällen. Die Hartberger Feuerwehr ist eine sogenannte „Stützpunkt-Feuerwehr“, d.h. sie übernimmt bezirks- und landesweite Aufgaben. So steht in Hartberg einer von drei im Bezirk vorhandenen schweren Rüstfahrzeugen mit Kran sowie die einzige, bis 30 Meter ausfahrbare Drehleiter für Einsätze zur Verfügung. Als Gefahrstoffstützpunkt deckt Hartberg auch die Bezirke Fürstenfeld und Weiz ab. Hartberg betreibt darüber hinaus eine Floriani-Station, eine dauerbesetzte Leitstelle, wo die 122er-Notrufe rund um die Uhr entgegen genommen

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werden. Weil das Rüsthaus schon seit längerem aus allen Nähten platzt und die Gerätschaften für den Katastropheneinsatz in den letzten Jahren stark zugenommen haben, wird im September mit einem Neubau in der Erlenstraße begonnen. Da ein Großteil der Gerätschaft jedoch selbst finanziert werden muss, findet heuer wieder der Bockbieranstich am 16. Oktober in der Stadtwerke-HartbergHalle statt. Der Reinerlös dieser Benefizveranstaltung wird für ein Tanklöschfahrzeug gespart, das bei gutem Konsum der Gäste voraussichtlich im Jahr 2013 angeschafft werden kann. Jeder, ob männlich oder weiblich, ob Jugendlicher oder Pensionist, ist herzlich eingeladen, Mitglied bei der FF Hartberg zu werden. Geboten werden viel Spass, Sport und Meisterschaftsteilnahmen mit den dazu gehörenden Feuerwehrleistungsabzeichen. Kontakt Gerald Jeitler, T: 0664/511 46 22 Bockbieranstich, 16. Oktober Stadtwerke-Hartberg-Halle Infos auf www.hartberg.at

Zeitgemäß. Der Trend ist nicht mehr ganz neu. Man trägt wieder Tracht, sogar in Form einer Badehose. Denn durch die Entstehung eines neuen Heimatbewusstseins, gepaart mit der Wiederentdeckung alter Traditionen und der ursprünglichen Verbundenheit zu seiner Region bedeutet, dass man wieder mit Stolz Tracht tragen kann, ohne als Ewiggestriger zu gelten. Erfreulich anzusehen ist, dass bei den steirischen Festen immer mehr Jugendliche mit großer Freude zur Tracht greifen. Das Hartberger Modehaus Klampfl hat diesen Trend bereits vor Jahren vorhergesehen und mit dem Hartbergerland-, dem Birndl- und zuletzt mit dem Winzer-Dirndl, echte regionale Trachten für die oststeirische Damenwelt entwickelt. Das Dirndl birgt ja magische Anziehungskräfte in sich und bringt ja – bekannterweise – viele Männeraugen zum glänzen. Und wenn es sich dann auch noch um eine regionale Tracht handelt, dann gilt eine Aufforderung zum Tanzen als höchst wahrscheinlich. Probieren Sie es doch einfach selbst zuerst beim Modehaus Klampfl – und dann beim Winzerfest aus! Modehaus Klampfl Wiener Straße 12, 8230 Hartberg. Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr, Sa bis 17 Uhr, T: 03332/622 54, www.klampfl-kleidet.at

Modeschau Herbst/Winter 2010/11. Bei der diesjährigen Herbstmodeschau, die am Freitag, dem 1. Oktober, um 15 und um 18 Uhr, in der FUZO Hartberg stattfindet, werden die neuesten Trends der Herbst-/Winter-Saison 2010/2011 präsentiert. An diesem Freitag findet auch ein Abendeinkauf statt. Die an der Modeschau teilnehmenden Betriebe werden für alle Modebegeisterten bis 21 Uhr geöffnet haben. Und wer am Freitag keine Zeit hat, hat noch am Samstag, den 2. Oktober, um 10 Uhr, die Möglichkeit, die neuesten Herbstund Wintertrends bei der Modeschau in der Fußgängerzone anzusehen. Modeschau Freitag, 1. Oktober, 15 und 18 Uhr Samstag, 2. Oktober, 10 Uhr Fußgängerzone (FUZO) Hartberg Infos: www.hartberg.at

Die FUZO als Bühne für die Präsentation der neuesten Fashion.

Hartberg im Herbst 2010

Gut recherchierte und interessante Sendungen über Ereignisse im Bezirk Hartberg können Sie sich im Internet kostenlos unter www.radiohartberg.at/schlagzeilen anhören.

Schlafen unter vier Sternen Home sweet Home. „Unterwegs und doch zu Hause“, nennen Elisabeth und Hannes Pusswald das Motto ihres – seit kurzem mit vier Sternen ausgezeichneten – Hotels. Die neuen, modernen – durch die Pöllauer Firma KAPO/Neue Wiener Werkstätte – designBeim Pusswald schläft man mittlerweile ten, barrierefreien Zimmer, unter vier Sternen. laden den Besucher zum Verweilen nach Hartberg ein. Und im von „Gault Millau“ mit zwei Hauben ausgezeichneten Restaurant, dass sich – laut Eigendefinition – in den letzten Jahren zum Treffpunkt vieler „Besser-Esser“ entwickelt hat, verwöhnt Hannes Pusswald mit viel Leidenschaft und Lust seine Gäste nicht nur mit herzhaften Schmankerln aus der oststeirischen Küche.

Dechant Dr. Josef Reisenhofer

Biblischer Wein

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in heiteres Sprichwort lautet: „Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen der gute Rebensaft, drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs geworden bist.“ Den Weingenuss beschreiben schon die biblischen Schriftsteller. „Der Wein erfreut des Menschen Herz“ heißt es beim Psalmisten. Der ansonst eher pessimistische Kohelet ermutigt: „Iss freudig dein Brot und trink vergnügt deinen Wein; denn das, was du tust, hat Gott längst so festgelegt, wie es ihm gefiel“. Und Paulus schreibt an Timotheus: „Du sollst nicht nur Wasser trinken, sondern auch ein wenig Wein nehmen wegen deines Magens. Du bist ja so oft krank.“ Freilich mahnt die Bibel auch zur Mäßigkeit im Weinkonsum: „Zum Wasser des Lebens wird der Wein dem Menschen, wenn er ihn mäßig trinkt.“ Wegen seiner Farbe, seiner pulsierenden Wirkung und mit Bezug auf die Tatsache, dass er aus dem „Lebenssaft“ des Weinstocks gemacht ist, symbolisiert der Wein das Blut. Diese Symbolik greifen Christen in Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu auf. Der Wein als Blut Christi erhält in der Messfeier seine heiligste und tiefste Bedeutung. Menschen feiern in dankbarer Hoffnung, dass es einen gab, der sich in der Kelter des Todes für die Menschen hingab. Ein Mensch, gleichsam wie Reben gepresst, um anderen Lebenskraft zu schenken. So mancher Winzer hat ein Geheimnis, um eine besondere Qualität seines Weines zu erzielen. Das Geheimnis des himmlischen Winzers lautet schlicht: Liebe. In vino veritas – im Wein ist Wahrheit. Im Wein des Himmels liegt eine unergründliche, aber hoffnungsvolle Wahrheit.

Hotel-Restaurant Pusswald Grazer Straße 18, 8230 Hartberg, T. 03332/62584, www.restaurant-pusswald.at

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Die Zwei Woher die Löcher im Käse kommen: zu Besuch auf den Höhen des Masenbergs in der Biokäserei der Schützhöfers.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

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Die Schützenhöfers produzieren mit viel Fleiß und Kreativität Qualität, die man schmeckt.

Hartberg im Herbst 2010

in easy-cheesy-Leben haben auf dem Schützenhöfer-Hof allenfalls die hier versammelten Tiere, welche da neben den ca. vierzig Milchkühen auch noch sind: Kälber, Pferde, Ziegen, Hasen, Katzen, Schweine, ein Schaf und ein Hund. Dieser fröhlich vereinten Schar geht’s wirklich gut, schön so was zu sehen im Zeitalter hochtechnisierter Tierindustrie. Wir vermeinen, tatsächlich in strahlende Tieraugen geblickt zu haben. Weniger geruhsam ist der Alltag für das Ehepaar Max und Sylvia, die den Biohof mit großem Einsatz, Fleiß und ganzer Liebe betreiben. Da beginnt ein Tag sehr früh und endet meist spät. Sehen wir nur Sylvia, Maxens sehr aparte Frau, eine gelernte Krankenschwester, die den Beruf auch einige Zeit in Pinkafeld ausgeübt hat, bevor sie eben entschied, sich ganz auf dem Hof einzubringen und auch in der Käseproduktion. Die haben übrigens noch die Eltern begonnen, 1993 war das und aus dem Motiv zu vieler Milch heraus. Wir könnten doch Käse machen, hat man sich gesagt. Unser Glück. Denn was Max und Sylvia uns zu kosten gaben, war allzu gut, als dass wir es vermissen würden wollen: Schnittkäse, Frischkäse, herrliche Laibe HartBerg-Käse, Camembert und dergleichen mehr. Alles aus Rohmilch, Bio ist eh klar, und auf dem Hof gereift. Gerne wollen wir Ihnen ein Bild von der ausgesuchten Lage der Wirtschaft geben, denn die ist idyllisch zu nennen. Der Hof liegt auf über sechshundert Metern auf dem

südöstlichen Hang des Masenbergs, hoch über Grafendorf bei Hartberg. Der Aus- und Rundumblick: genial. Die Luft, die Weide: frisch und würzig vor lauter Kräutern. Das mag die Kuh und in der Folge wir. Aber wie kommen wir zu Deinem Käse, Max? „Der Vertrieb oder die Auslieferung erfolgt auf regionalen Wegen. Abnehmer sind die hiesige Gastronomie, aber auch Häuser des Thermenlandes. Und manche Buschenschanken in der Südsteiermark schwören auch auf unseren Käse. Das passt alles perfekt“, berichtet uns Max.

Beinahe unnötig zu sagen, dass es Medaillen und Auszeichnungen in schöner jährlicher Regelmäßigkeit regnet. Beinah unnötig zu sagen, dass es Medaillen und Auszeichnungen in schöner jährlicher Regelmäßigkeit regnet, und auch dass der Biohof zur Slow-Food Styria gezählt wird, muss uns nicht wundern, handelt es sich doch um einen in jeder Hinsicht Vorzeigebetrieb. Schauen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst, es ist die kleine Reise wert.

Bio-Käsehof Schützenhöfer Stambach 38, 8232 Grafendorf bei Hartberg, T: 03338/21 08, www.die-schuetzenhoefer.at

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Hartberger G’sichter . Porträts unserer Persönlichkeiten, Gruppen und Vereine

Irritation des Augenblicks

Walter Hanslik in Hartberg vorzustellen, ist wie Eulen nach Athen zu tragen.

Hans Dampf in allen Hartberger Gassen „Durch’s Red’n kommen d’Leut z’samm“: Walter Hanslik, ein Hartberger Urgestein, lebt ganz nach diesem Motto.

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ie erste große Leidenschaft für ehrenamtliche Tätigkeiten erlebte Walter Hanslik, als er mit vierzehn Jahren der Freiwilligen Feuerwehr beitrat, dort sollte er – vom Jungfeuerwehrmann bis hin zum Schriftführer und Pressereferenten mehr als 30 Jahre aktiv am Geschehen der FF Hartberg mitwirken: bis heute wirkt er hilfreich bei der Organisation von Veranstaltungen mit. Für das allgemeine Wohl tätig zu sein ist dem „Netzwerker“ Hanslik durch seine ehrenamtlichen Tätigkeiten in diversen Vereinen (in den letzten 40 Jahren hat sich die Zahl der Funktionen in Vereinen laufend erhöht) nicht abzusprechen. Durch sein Aufgabengebiet als Marketingleiter der Sparkasse Hartberg-Vorau AG war dieser Weg wohl auch beruflich ein wenig vorgegeben. Sein Herz für die Jugend zeigte sich hier vor allem durch die bezirksweite Verantwortung für die Kinder- und Jugendclubs „KNAX-Klub“ und „SPARK7“. Alleine im vergangenen Jahr, dem ersten Jahr von „Città Slow“, gingen bemerkenswerte Initiativen auf das Konto des umtriebigen Hartbergers. Um Kooperationspartner für den Betrieb des Museums zu gewinnen, war er maßgeblich an der Wiederbelebung des „Kleinen Varietés“ (Hexenspektakel bei der Nachtwächterführung) und den Vereins-

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gründungen vom „Club der Jazzfreunde“ und „Freunde der Ringwarte“ beteiligt. Regionaltypische Traditionen und Produkte sollen schwerpunktmäßig die Themen für die Sonderausstellungen im Hartberger Stadtmuseum der nächsten drei Jahre sein – auch hier wird sich Walter Hanslik mit seiner Kreativität und seinem Ideenreichtum einbringen.

Abrakadabra. Ein Gespräch mit Herbert Fenz zu führen, ist immer eine Freude: sitzt einem doch ein Bündel an „magischer“ Energie gegenüber. Der zweimalige Zauberstaatsmeister gibt sein Wissen gerne an die junge Generation weiter: Von Graz und Weiz bis hin in die Schweiz reicht seine Lehrtätigkeit bei diversen Zirkusschulen und Zaubercamps. Junge Hartberger, die ebenfalls als kleine Harry Potters enden möchten, können – vorausgesetzt er oder sie ist über acht Jahre – ab Oktober das Zauberhandwerk im Rahmen von drei mal zehn Einheiten erlernen. „Mit dem Lukas Handler aus Eggendorf habe ich bereits einen Jugendvizestaatsmeister hervor gebracht“, sagt unser Magier nicht ohne Stolz. Daneben arbeitet das „Kleine Varieté“Team rund um Herbert Fenz und Erich Bittner an neuen Programmen, wobei monatlich bis zu vier Veranstaltungen stattfinden sollen. An einem Christmas Spezial, einem magischen Märchen und weiteren anderen Ideen wird derzeit getüftelt. Sehenswert ist neben den Vorführungen im „Kleinen Varieté“ auch die Nachtwächterführung, wo Magie ebenfalls mit im Spiel ist. Hartberger Zauberschule Beginn Oktober, 3 × 10 Einheiten (Knax-Mitglieder Vergünstigung) Kleines magisches Varieté 13. u. 25. Oktober, 10. u. 24. November, 15. Dezember jeweils 20 Uhr, Othmar-Rieger-Straße 2 (Knöbl-Villa) Kontakt: Herbert Fenz, T: 0664/482 07 32 oder www.kleinesvariete.at

Entschleunigte Stadt mitgestalten

„Kultur und Natur miteinander in Einklang zu bringen“, ist eines der großen Anliegen von Walter Hanslik. Mit dem Aufbau des Familienwandertags „NAT+KULtur“ jeweils am 1. Mai, setzte er dafür einen Grundstein und er schaffte es durch seine Beharrlichkeit, ein „Miteinander“ vieler verschiedener Institutionen zu bewirken. Denn dass alle „miteinander können“ ist ihm wichtig, denn als Kommunikationstalent ist ihm das „fremdeln“ unbekannt und außerdem „kommt er mit allen gut aus“. „Wenn was ist, dann wird`s ausgredet“, sagt einer, der noch viele Jahre beim Aufbau der CittàSlow-Stadt Hartberg mitgestalten möchte. „Bleibt zu hoffen“, – so Walter Hanslik im Gespräch – dass die „entschleunigte Stadt“ letztendlich auch das lang ersehnte Maß an Ruhe für ihn persönlich mit sich bringt. Wir wünschen es ihm.

Zaubern lernen mit dem Staatsmeister Herbert Fenz.

Hartberg im Herbst 2010

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HartbergEr Hans Leo Kreisel (1931 – 2004) Erfolgreicher Unternehmer mit „Herz“. Text: Johann Hofer

Wir wollen Brücken bauen

Josef Strauss kann auf ein stolzes Lebenswerk zurückblicken.

Die Landesregierung, das Bundesministerium und die UNESCO sind längst offizielle Unterstützer von Josef Strauss, einem verbindlichen und verbindenden Hartberger.

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osef Strauss, selbst bereits im 86. Lebensjahr, gibt mit ruhiger Stimme und bescheidener Geste einen beseelten Querschnitt von seinem Leben, das der Verständigung geweiht ist, seit immer schon. Was muss man wissen, um die Bewegung der Sing- und Spielgruppe, die sehr lange schon eine internationale geworden ist, zu verstehen? Vielleicht dies: Josef Strauss und seine Wegbegleiter, damals vor über fünfzig Jahren, waren alle im Krieg gewesen, und als sie sich nach Ende der schlimmen Jahre (samt Kriegsgefangenschaft) wieder in der Heimat fanden, war ihnen allen gemeinsam nichts so teuer, als die grausige Zwietracht unter den europäischen Völkern zu überwinden und auszuheilen. Dies die Idee. Die Sing- und Spielgruppe das Ergebnis. Man hat sich auf das eigene Brauchtum besonnen, die eigene heimische Tracht, den Volkstanz, all die tradierten Lieder, und versuchte, im Wege zunächst kleinerer Veranstaltungen Verständigung zu schaffen. „Klar

Hartberg im Herbst 2010

hat’s die gegeben“, sagt Herr Strauss, „die die ganze Sache belächelt haben und darin neuen Nationalismus erkannt haben wollen“. Aber das Gegenteil war der Fall. Denn die Gruppe rund um Herrn Strauss hat Spielgruppen aus aller Herren Länder zum gemeinsamen Fest geladen. Nach weniger Zeit sind dann alle gekommen. Auch die Amerikaner, die Chinesen, alle versammelten Völker Europas. Und man traf und trifft sich, um sowohl die eigene Herkunft freudig auszudrücken, als auch die der anderen offen mitzuerleben. Vierhundert Menschen von überall auf der Welt weilen da alle zwei Jahre in Hartberg, wenn das Tanzfest stattfindet. Die Landesregierung, das Bundesministerium und die UNESCO sind längst offizielle Unterstützer. All dies zusammengenommen, darf man im Falle von Herrn Strauss schon von einem wahren Lebenswerk sprechen, welches er lange noch nicht beendet wissen will.

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er junge Hans Leo Kreisel wurde von seinem Onkel – der am Welsplatz einen Reifen- und Vulkanisiererbetrieb führte – aus Traiskirchen (Niederösterreich) nach Hartberg geholt und adoptiert. Im Betrieb wird er Lehrling, Geselle und als Meister übernimmt er den Betrieb, erweitert ihn und baut an der Ressavarstraße einen neuen, großen, leistungsfähigen Betrieb mit insgesamt sieben Töchter- bzw. Geschwisterbetrieben. Nach der harten Tagesarbeit machte Hans Leo Kreisel die Abendmatura. Über den Deutsch-Unterricht bei Othmar Rieger kommt es zum Aufblühen einer sich gegenseitig befördernden Freundschaft. Als Vizebürgermeister zeichnet ihn seine ausgeprägte Bereitschaft, anderen zu Hilfe zu sein, aus. Seine engagierte Hilfestellung zur Erhaltung des Kapuzinerklosters ist vielen in bleibender Erinnerung. Als Mitgestalter des pfarrlichen Lebens signalisiert er die Bedeutung des Laien in der Kirche. Hans Leo Kreisel, der viel zu früh am 23. Oktober 2004 verstarb, war zeitlebens ein Freund und Förderer der „Schönen Künste“.

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Bei Ringana werden ausschließlich natürliche biologische Rohstoffe verarbeitet.

Der Natur auf der Spur Eine kleine, feine Truppe macht sich um natürliche Frischekosmetik verdient.

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Text: Gerd Hofer, foto: Bernhard Bergmann

tattet man der Ringana-Zentrale einen Besuch ab, wird man zu allererst vom stillvollen Firmensitz aufs angenehmste angetan sein. Andreas Wilfinger, Chef und Mastermind von Ringana, und seine Damen residieren im Schloss, uns allen innig vertraut als eines der Prunkstücke Hartbergs. Die Räumlichkeiten sind demgemäß von schöner Hoheit, und in den sommerlichen, offenen Fenstern steht leuchtend das umliegende Land. Die Location, wie man heute sagt, passt insofern ganz gut, als ja auch die RinganaProdukte von erlesener Machart sind. Damit haben wir schon den Firmenanspruch verraten: das Beste muss es sein, oder man soll’s gleich ganz lassen. Toller Ansatz zweifellos, vor allem wenn es um Kosmetik und Pflegeprodukte geht, die uns im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut gehen. Aus eben diesem höchsten Ansatz ist Ringana dereinst entstanden, 1993 war das, und das Gründungsmotiv war ungefähr dieses: Andreas Wilfinger besah sich genauer eine Zahnpasta, die seine Kinder im Kindergarten von der Zahnputztante empfohlen bekamen. In der Zahnpasta machte Andreas Wilfinger Triclosan aus, eine in Kosmetika oft verwendete chemische Substanz, antibakteriell und konservierend, die allerdings die schützende Keimflora der Haut und Schleimhaut dergestalt ruiniert, dass sich erst recht schädliche Keime im Organismus ansiedeln können. So geht’s nicht, dachte sich der zukünftige Chef. Ringana war geboren. Die Ringana-Philosophie erhellt uns am besten ein Absatz aus der Firmenkommu-

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nikation: Ringana ist Hightech-Frischekosmetik, die auf Problemstoffe wie Formaldehydabspalter, Konservierungs-, Duft-, Farbstoffe, Tenside, Oxybenzon, Triclosan, PEGs oder genmanipulierte Substanzen verzichtet. Und stattdessen natürlich und frisch ist – mit einer geballten Ladung an Wirkstoffen. Man darf davon ausgehen, dass allein durch das Weglassen dieser, nennen wir’s Gemeinheiten, ein Kosmetikum schon unsere ganze Gunst verdient, aber die von

Die Vielzahl der Ringana-Produkte ist unmöglich aufzuzählen, daher lohnt ein Besuch. Ringana gehen einen Schritt weiter und verwenden Zutaten mit Bio-Herkunft und verzichten freiwillig von Anfang an auf tierische Rohstoffe, was infolge heißt: null Tierversuche. Und Aryuveda und TCM und modernste Wissenschaft. Die Vielzahl der Ringana-Produkte ist unmöglich auf diesem knappen Raum aufzuzählen, daher lohnt entweder ein Besuch direkt im Schloss oder auf der Homepage, denn bestellen muss man sowieso direkt, da infolge des natürlichen Ablaufdatums Ringana und Supermarktregal etwa so gut zusammengehen wie Fisch und Wüste. Recht so. Ringana Schloss Hartberg, Herrengasse 1, 8230 Hartberg T: 03332/61550, www.ringana.com

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Stadtnachrichtenrg. Wichtige Informationen der Stadtgemeinde Hartbe

Museums(s)pass Gewinnen Sie! Die „Museumstour durchs Hartbergerland“ zeigt, welches kulturelle, museale Angebot sich vor der eigenen Haustüre befindet und wo, was, wann gezeigt wird. Von den „Geheimtipps“ bis zu den größeren „Kulturtempeln“ im Bezirk findet alles seinen Platz auf dem Museumspass, der kostenlos in den teilnehmenden Museen, Gemeindeämtern sowie Tourismusbüros und in Gastronomiebetrieben erhältlich ist. Neun Museen von Ratten, Wenigzell und St. Jakob im Walde nach Hartberg, Löffelbach bis Bad Waltersdorf und Bad Blumau beteiligten sich daran. Besucher haben bis Ende Oktober – außer im Museum Hartberg, das schließt am 17. Oktober seine Pforten – die Möglichkeit, fleißig Eintrittsnachweise zu sammeln und diese in ihren Museumspässen eintragen zu lassen. Ab drei ergatterten Stempeln ist man dazu berechtigt, am Gewinnspiel teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es 10 x 50 Euro Geschenkmünzen, die vom Tourismusverband Hartberg zur Verfügung gestellt wurden. Wenn man alle Neune schafft, winken tolle Sachpreise. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage unter www.museumstour.at.

Günter Schedl und Sigrid Schmallegger mit dem Hartberg-Team. Ganz vorne: Hannerl Westner.

Die Freizeitgestalter In Hartberg gibt es gleich ein ganzes Team, das sich um unsere Freizeit und die dazu gehörenden Anlagen kümmert.

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anz gleich, ob Sie sich für die Miete der Stadtwerke-Hartberg-Halle interessieren, weil Sie eine Großveranstaltung mit bis zu 3500 Personen planen, oder ob Sie auf eine der zahlreichen Sportanlagen der Stadt trainieren oder ein Turnier veranstalten möchten: in Hartberg gibt es ein hauptberufliches Team unter der Leitung von DI Manfried Schuller und seinen Asisstenten Günter Schedl und Sigrid Schmalegger, die dafür sorgen, dass man Hartberg als Freizeitparadies bezeichnen kann. Da wir in der letzten Ausgabe des Hartberg-Magazins die Arbeit der Bademeister näher portraitierten, werden wir diesmal den Aufgabenbereich von Franz Handler und Hermann Wieser genauer betrachten: Waren sie früher „nur“ für die StadtwerkeHartberg-Halle zuständig, so ist ihr Aufgabenbereich mittlerweile um einige Bereiche erweitert worden. Primär sorgen sie natürlich weiterhin dafür, dass sich Veranstalter von Konzerten, Sportevents, Bällen bis hin zu großen Festen wie dem Bockbieranstich

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in Hartberg wohl fühlen, sodass sie, weil sie sich bestens betreut fühlen, oftmals wieder kommen. Reibungsloser Betrieb

Anhand der Stammkunden, die jährlich auf die Dienstleistungen des gesamten HSF-Teams vertrauen, kann man erkennen, dass ihnen das auch gelingt. In diesem Zusammenhang sei vielleicht auch einmal erwähnt, dass die Stadtwerke-HartbergHalle die – vom Preis-/Leistungsverhältnis – günstigste Veranstaltungshalle der Steiermark für Großveranstaltungen von 1000 bis zu 3500 Personen ist. Neben den rund dreißig jährlich stattfindenden Groß­ereignissen sorgt das Team der HSF (Hartberg Sportund Freizeitbetriebe) während der Schulzeit für den reibungslosen Betrieb der Sportanlagen, die täglich von bis zu 1000 Schülerinnen und Schülern in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus kümmern sich die „Freizeitgestalter“ im Winter um die restlichen Freizeiteinrichtungen wie zum Bei-

spiel der Eisstock-Halle. Im Sommer hingegen helfen sie auch der Hannerl Westner, die seit mittlerweile über 60 Jahren (!) im Gemeindedienst tätig ist. Die Hannerl, wie sie von ihren Freunde genannt wird, ist mit ihren stolzen 82 Jahren nach wie vor die „Chefin“ am Campingplatz, der jeden Sommer zum internationalen Treffpunkt vieler Camper-Freunde wird. Sie sorgt dafür, dass die Anlage in einem perfekten Zustand ist, dass jeder am vereinbarten Platz sein mobiles Lager errichtet und dass unsere Touristen rundum zufrieden mit ihrem Wohnort auf Zeit sind. Und die Art und Weise, wie die Hannerl das seit Jahrzehnten macht, gibt ihr Recht: denn die soeben erfolgte Sommer-Abrechnung gab auch heuer wieder Anlass zu Freude, weil die Hannerl den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln konnte, wozu wir herzlich gratulieren. Wenn auch Sie Interesse an der Miete erwähnter Einrichtungen haben, so können Sie unbürokratisch und kurzfristig direkt vor Ort bei der zentralen und charmanten Informationsstelle an der HSF-Rezeption im HERZ oder über die Hotline reservieren bzw. buchen. Buchen und reservieren via Hotline unter 03332/603-603

Hartberg im Herbst 2010

Sec-Dec Mitarbeiter sorgen seit 2008 für eine ruhige Nacht.

Sichere Stadt Nachtruhe. Seit 2008 sind in der Nacht Sicherheitsmitarbeiter im Stadtgebiet von Hartberg als Landesaufsichtsorgane tätig. Die eingesetzten Sicherheitsmitarbeiter werden mit einem wohlwollenden, aber auch strengen Auge beobachtet. Viele Bewohner und Wirtschaftstreibende der Stadt Hartberg erfreuen sich über die wachsamen Mitarbeiter, die für die ab 22 Uhr beginnende Nachtruhe und für das sichere Nachhause gehen vieler Passanten durch Parkanlagen und finsteren Gassen Sorge tragen. Jugendliche und betretene Personen, die den öffentlichen Anstand verletzen, das Alkoholverbot auf öffentlichen Straßen, die Halte- und Parkverbote missachten sowie gegen das Pyrotechnikgesetz verstoßen, sind natürlich anfangs verärgert. Diese werden aber mit viel Fingerspitzengefühl in Gesprächen und durch positives Einwirken der Sicherheitsmitarbeiter zur Einsicht gebracht – es ist ein großer Erziehungserfolg in Bezug auf Beschädigungen und Verschmutzungen öffentlicher Einrichtungen wie Kinderspielplätze, WC-Anlagen, Denkmäler usw. zu verzeichnen. Personen, die in der Nacht Bankgeschäfte bzw. Abhebungen am Bankomat durchführen, finden direkt vor dem Institut einen freien Parkplatz vor, auf dem aus Sicherheitsgründen nur „Halten“ erlaubt ist. Durch Vernetzung dieser Landesaufsichtsorgane sowie durch die ständige Zusammenarbeit mit der Exekutive konnte ein großer Beitrag zur Aufklärung zahlreicher Delikte geleistet werden. Nähere Infos unter www.secdec.at

Hartberg im Herbst 2010

U21 Sebastian Gölly, Student

Virtuelle Freunde auf dem Vormarsch

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eit Anbeginn der Menschheit versuchen wir, die uns zur Verfügung stehenden Gebrauchsgegenstände zu modernisieren – egal, ob elektrische Zahnbürste oder Fernseher, in unserer Zeit muss alles digital sein. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch unsere Kommunikation in den letzten Jahrtausenden einem gewissen Wandel unterworfen war. Während sich unsere Vorfahren in der Urzeit noch durch Laute „unterhielten“, die uns eher an das Grunzen eines Borstentieres erinnern würden, ermöglicht uns der viel gerühmte „technische Fortschritt“ heute, unsere Empfindungen per SMS oder E-Mail auszudrücken. Ein weiteres, relativ neues Kommunikationsmittel sind aber auch die „social networks“, wie „myspace“, „facebook“, „twitter“ oder „studio vz“, die es ihren Nutzern erlauben, via Internet mit anderen Usern auf der ganzen Welt in Verbindung zu treten. So wird das, was früher noch die Spatzen von allen Dächern pfiffen, heutzutage längst rund um den ganzen Globus „getwittert“. Nicht selten werden diese Kommunikationssysteme aber auch als unpersönlich oder gar gefährlich verdammt. Eine halbwegs vernünftige Benutzung vorausgesetzt – bspw. keine genauen Adressenangaben, keine freizügigen Fotos, Aufklärung von jungen Usern über mögliche Gefahren – können diese Websites aber zahllose Vorteile bringen, wie etwa die Möglichkeit, neue Menschen aus fernen Länder kennenzulernen oder bereits bestehende Beziehungen zu stärken und zu vertiefen. Meiner Erfahrung nach sehen die Wenigsten in der Nutzung von „facebook“ und Co einen Ersatz zu realen Freundschaften, sondern vielmehr eine einzigartige Möglichkeit, zusätzlich zu den persönlichen Treffen auch virtuelle Begegnungen zu ermöglichen, die weder einer zeitlichen, noch einer räumlichen Einschränkung unterworfen sind.


Im Lichte schöner Mädchenblüte Mit ihrer Mode verbindet Eva Poleschinski Hartberg mit Wien, Berlin, Paris. Und auch der Rest der Welt soll bald erobert sein.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Sandra Keplinger

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Epanoui: gegründet wurde das coole erblühende Fashion-Label von der Hartbergerin Eva Poleschinski.

Hartberg im Herbst 2010

ir haben Glück und dürfen noch Du sagen. Also Eva. Man weiß ja, wie schnell sich das mit ein wenig günstigem Wind (den wir der jungen Dame von Herzen wünschen) ändern kann, und plötzlich wird Eva nur mehr die Poleschinski sein. Oder sagen Sie etwa Christian, wenn Sie Monsieur Dior, und Calvin, wenn Sie Herrn Klein meinen? Eva Poleschinski, 26, stammt aus Hartberg, wo ihre Familie nach wie vor lebt. Die Poleschinskis sind eine Juristenfamilie, sagt Eva, woher sie ein gesundes Verständnis für Verträge und Business geerbt hat, von ihren eigenen zwei Jahren Jus- und BWL-Studium ganz zu schweigen. Dass diese Spur, sagen wir: weltliche Bodenständigkeit einem so kreativen Mädel nur gut tut, mag man sich ganz leicht ausmalen, wenn man sich die Abläufe vorstellt, die im Hintergrund der ersten mutigen Selbständigkeit passieren. Und Eva hat Mut. Seit zwei Jahren führt und betreibt sie ihr eigenes Fashion-Label, epanoui, was französisch ist und erblühen, genauer: erblüht bedeutet. Sehr schöner Name für eine Modemarke, nicht wahr? Mit epanoui will Eva alle Merkmale angedeutet und ausgedrückt wissen, wofür sie mit ihrer Arbeit steht. Epanoui heißt für sie stetige kreative Weiterentwicklung bei doch immer unzweideutiger Wiedererkennbarkeit. Wenn wir uns ihren Arbeitszugang näher betrachten, fällt auf, dass Eva sehr auf anmutige und subtile Details setzt, insge-

samt angesiedelt ist in der Avantgarde und selbstverständlich bei ihren Pailleten-Stoffen auf höchste Qualität achtet. Die allein schon verbürgt ist durch ihre ausgewählten Partner, diesfalls eine Stickereifirma, all made in Austria sowieso. Und wie gesagt:

„Jede frische Kollektion erfindet sich neu, ohne die vorhergehende zu verraten.“ jede frische Kollektion erfindet sich neu, ohne die vorhergehende zu verraten. Der Style ist limitiert, sagt Eva, die Träger ihrer Mode dürfen also frohgemut gewiss sein, nicht auf Schritt und Tritt auf gleich Gewandete zu treffen. Seit einiger Zeit lebt die Poleschinski (also doch!) in Wien, wo sie ihr Atelier hat. Im Herbst folgt als zweite Wirkungsstätte Berlin, „weil die Stadt trendsetting ist.“ Eva wird die Vienna Fashion Week mit ihr Spring-/Summer-Kollektion beschicken, in der Folge dann Paris. Insgesamt befindet sich ihr Label im gesunden Aufbau, internationale Kunden haben längst schon angeklopft, und ab nächstem Jahr entwirft sie auch für Männer. Zügig geht’s voran, da bleibt uns nur Bonne Chance zu wünschen und vielleicht auf Evas Homepage zu verweisen, die da zu finden ist unter: www.epanoui-fashion.at.

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G’schäftliches

Neuigkeiten und Berichte rund um die Hartberger Wirtschaft.

bar+co Neuer Treffpunkt. Helga und Anton Hammerl haben im Stibor-Center eine neue Café Bar eröffnet. Vom herzhaften Frühstück bis hin zu coolen Drinks an der gemütlichen Bar reicht das Angebotsspektrum. Als besonderes Highlight preisen die neuen Betreiber die wunderschöne Terrasse, die zum Chillen und Relaxen einlädt.

ausg’sproch’n

It’s the tourism Der Tourismus als Zukunftschance.

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bar+co Bahnhofstraße 21, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo bis Sa ab 7.30 Uhr, Do Nachmittag geschlossen

„Waidmannsheil!“ Beutetrieb. Rechtzeitig zu Beginn der jagdlichen Hauptsaison hat Büchsenmachermeister Johannes M. Rinnhofer für die passionierten oststeirischen Jäger die neue Herbstkollektion des schwedischen Ausstatters Fjäll Räven sowie die – für den nassen Herbst unabdingbaren – Gummistiefel von Aigle und Le Chameau im Angebot. Um für jegliche NiederwildJagdeinladung ausrüstungsmäßig bestens gerüstet zu sein, findet man in Lebing für jede Flinte das passende Schrot. Büchsenmachermeister Johannes M. Rinnhofer Lebinggasse 2, 8230 Hartberg, T: 03332/62 891 Öffnungszeiten: Mo bis Sa 8.30 – 12 Uhr, 15 – 18 Uhr, Do Nachmittag geschlossen

Gerade zu Schulbeginn lohnt sich ein Blick zum Fürbass.

Diskrete Marktlücke. Weil eine passende Perücke aus vielerlei Gründen ein neues Lebensgefühl vermitteln kann, hat Cornelia Riedl im August in der Herrengasse ein Perückengeschäft eröffnet und somit in der Region eine seit langem offene Marktlücke geschlossen. Sie arbeitet mit elf Perückenherstellern zusammen und kann dadurch Kurzund Langhaarperücken in allen Farbnuancen für Damen und Kinder anbieten. Und weil Diskretion in diesem Geschäft höchste Priorität hat, erfolgen Beratungen ausschließlich nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0650/3536402.

Einzigartig und umfassend Beim Fürbass ist die Angebotspalette schier unermesslich: Vom Baby bis zum Pensionisten findet hier jeder sein passendes Angebot. Das können auch Einkaufszentren nicht ändern.

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enn wir hier und heute über den „Fürbass“ reden, dann müssen wir zeitlich gesehen weit ausholen, denn die Geschichte dieser echten Hartberger Handelsfamilie geht zurück bis ins Jahr 1890. Die im ausgehenden 19 Jahrhundert damals neu geschaffene Bahnverbindung Hartberg – Fürstenfeld eröffnete nämlich dem Handel neue Möglichkeiten, die Josef Fürbass zu nutzen wusste, indem er eines der ersten Hartberger Mischwarengeschäft eröffnete, mit dem man schließlich 1936 in die Kirchengasse übersiedete. Sohn Josef übernahm 1956 das Geschäft, das bis 1965 auch Lebensmittel verkaufte. Seine Frau Rosa, die heutige Seele des Unternehmens und eine unermüdliche – und weit über die Grenzen der Hartberger Wirtschaft hinaus bekannte und erfolgreiche Kämp-

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ferin des Gratis-Parkens in der Innenstadt, kam 1965 aus Bocksdorf bei Stegersbach nach Hartberg. Schon bald darauf war man in Hartberg der erste Betrieb, der die damals ersten Jeans, „Jackson-Jeans“ genannt, verkaufte. Dann folgte der Verkauf der bis heute weltweit erfolgreichen Levi’s und mittlerweile besteht das Sortiment aus Marken wie Wrangler, Lee, Mustang, Maverick, His und McNeill, sodass das Unternehmen zu Recht von sich behauptet, die Hartberger Nummer Eins in Sachen Jeans zu sein. Doch wer glaubt, damit sei das Sortiment beim Fürbass schon komplett umrissen, der irrt gewaltig und dem sei ein sofortiger Besuch unbedingt ans Herz gelegt: denn beim Stöbern kommt man beim Fürbass aus dem Staunen nicht heraus. Von der Unterwäsche bis zu Krawatten, vom Reisekoffer bis hin

Perücken für ein neues Lebensgefühl

zum Weihnachtsgeschenk, hier findet man auf über 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche so ziemlich alles, was ein Haushalt benötigen könnte. Der guten Ordnung halber sei in diesem Zusammenhang auch noch erwähnt, dass es der Fürbass – was die Preise anbelangt – jederzeit mit den großen Ketten der Einkaufszentren aufnehmen kann. Zur Zeit sind übrigens einige besondere Schnäppchen bei den herbstlichen Kinderkollektionen im Angebot. Cornelia Riedl und ihre Passion für Diskretion.

Modehaus Fürbass Kirchengasse 8, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8 – 18, Sa 8.30 – 17 Uhr

Hartberg im Herbst 2010

Hartberg im Herbst 2010

s war eine recht gute Sommersaison für Hartberg. Denn aufgrund vieler privater und öffentlicher Initiativen war die Stadt während der vergangenen Monate das Ziel vieler Touristen. Und weil im Urlaub das Geldbörserl ein bisschen lockerer sitzt, konnte sich die Hartberger Wirtschaft, von der Gastronomie bis hin zum Einzelhandel, ein wenig erholen. Erwähnt und bedankt seien daher hier die Organisatoren der größten Veranstaltungen, wie z. B. jene der mittlerweile schon kultigen BeachDays, die einmal jährlich den Hauptplatz unserer Stadt als einmaliges Bühnenbild für Sport auf höchstem Niveau in Szene setzen. Nicht minder erfolgreich sind die Veranstalter der West Side Story und der ClariArte. Sie sorgen für eine Aufmerksamkeit weit über die Bezirksgrenzen hinweg. Für eine weltweite Werbung sorgte heuer die TV-Übertragung der Tischfussball-World Series, organisiert vom Q4-Chef Martin Schiller, der alleine mit seinem Event für rund 1000 (!) Nächtigungen in der Oststeiermark sorgte. Zahlreiche Hochzeiten, die lustigsportlichen Kindercamps und zahlreiche Konzerte rundeten das beeindruckende Sommerprogramm ab. Und weil sich die kleinen und großen Gäste bei uns sichtlich wohl gefühlt haben, können wir davon ausgehen, dass sie den „Geheimtipp Hartberg“ weiter sagen und vielleicht selbst wieder kommen werden. Denn eines ist klar: Unsere Wirtschaft vom Handel bis hin zur Gastronomie wäre über einen florierenden Tourismus mehr als dankbar …

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In starken Händen Man darf es ein gesundes Jubiläum nennen: das LKH Hartberg feiert die ersten hundert Jahre.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

s steht ja außer Streit, dass der beste Arzt jener ist, den man nicht braucht. Das gilt übergeordnet für alle Gesundheitsund Heilanstalten, Sanatorien und Krankenhäuser. Ist dann dennoch was mit unserer Gesundheit (und irgendwann ist leider immer was), beruhigt das Vorhandensein eines topmodernen Hauses mitsamt ausgezeichneter Ärzte- und Pflegschaft schon ungemein. Drehen Sie den Gedanken einfach herum: wie schlimm es sich wohl anfühlt in einem Land, wo die medizinische Versorgung, sagen wir, knapp ist. Das Landeskrankenhaus in Hartberg oder eigentlich kurz vor der Stadt zählt inzwischen zu den modernsten Häusern des gesamten Landes und mit Sicherheit zum Schönsten, was es in der weiten Steiermark zumindest gibt. Der Neubau besteht und ist in Betrieb seit September 1999, und tatsächlich handelt es sich um ein schön durchdachtes, lichtvolles, sehr freundliches Haus. Allein die Dachterrasse sucht ihresgleichen, man kommt zwei Stockwerke herauf (zu Fuß, im Lift), öffnet eine Art Panoramatür und schreitet hinaus in einen blühenden Garten mit überwältigender Aussicht. Patienten, die wir nach ihrem Eindruck gefragt haben, zeigten sich alle durch die Bank begeistert angetan – wo gibt es so was schon. Seit dem Bezug des Neubaus hat die Krankenhausleitung auch kompromisslos die innere Organisation des Spitals auf schlank, modern unbürokratisch und ganz allgemein zukunftsweisend getrimmt.

Am 17. September wird das 100jährige Jubiläum gefeiert, eine Ausstellung mit dem Titel „100 Jahre LKH Hartberg“ kann vom 18. September bis 29. Oktober im LKH Hartberg besichtigt werden.

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Hartberg im Herbst 2010

Frau Brigitte Hahn, Pflegedienstleiterin, gibt uns einen kurzen Abriss über die Philosophie des Hauses: „Wenn wir in alten Tagen zu Zeiten des Altbaus zwanzig Betten pro Saal hatten – und die streng nach Geschlecht getrennt –, so haben wir jetzt eine moderne interdisziplinäre Belegung, die sich bestens bewährt. Dazu eine 5-Tage-Station. Die gesamte innere Planung des Krankenhauses gehorcht einem beispiellosen Qualitätsmanagement, die eine beste Behandlung des

Die gesamte innere Planung des LKH gehorcht einem Qualitätsmanagement, die eine beste Behandlung ermöglicht. Patienten ermöglicht. Diese Qualitätsvalidierung betrifft die Küchenprozesse, die OP-Instrumente und jetzt auch den Bereich der Endoskopie. Besonderen Wert legen wir auf die Pflegemediation, das heißt, dass wir schon am Ankunftstag die Behandlung des Patienten bis weit hinter dessen Entlastung planen und vorbereiten. Das ergibt nachweislich wünschenswerte Ergebnisse.“ Was bleibt zu sagen? Ja, vielleicht dass man sich auf dem Weg zu einem umfassenden Gesundheitszentrum befindet, und freilich ist das Haus ein Lehrkrankenhaus für die Uni Graz. Beruhigend, sich in starken Händen zu wissen, nicht wahr?

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sportstadt

Sportlich und gesund in Hartberg.

Schwungvoller Herbst

Schwindelfrei Auch wenn man es kaum glaubt: Hallenklettern ist eine Sportart für die ganze Familie.

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o manchen mag doch ein mulmiges Gefühl beschleichen, wenn er die zwölf Meter hohe Kletterhalle in der Hartberghalle von innen sieht, doch für die Kletterbegeisterten des Österreichischen Alpenvereins Sektion Hartberg fängt beim Anblick der knapp 300 Quadratmeter Kletterfläche der Spaß erst an. Regina Feiner, die vor vier Jahren vom Kletterfieber gepackt worden ist, verbringt seitdem fast jede freie Minute damit, „Höhenluft“ zu schnuppern: Ob in der Halle oder in den Dolomiten, die junge Sportlerin ist dieser aktuellen Trendsportart voll und ganz verfallen. „Das Klettern ist für mich die perfekte Sportart: obwohl es einem volle Konzentration abverlangt, ist es ein wunderbarer Ausgleich zum Alltagsleben. Außerdem wird fast jeder Muskel des Körpers beansprucht. Doch am wichtigsten ist für mich die Gemeinschaft beim Klettern. Man kann viele neue Freunde finden und man muss sich auf seinen Kletterpartner verlassen können. Auch dieses Vertrauen macht das Klettern zu einem so besonderen Erlebnis!“, zählt Regina Feiner nur einige der zahlreichen Besonderheiten dieser Sportart auf. Eben dieses Vertrauen ist es auch, das Karl Kurz, der stellvertretende Obmann des ÖAV Sektion Hartberg und Hauptverantwortlicher für die Kletterhalle, hervorhebt.

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„Die Sicherheit muss beim Klettern immer an erster Stelle stehen, mangelnde Konzentration, unzureichende Ausrüstung oder Selbstüberschätzung können lebensgefährlich sein!“, betont Kurz. Und seine Sicherheitsphilosophie trägt Früchte: Seit der Eröffnung der Halle im Jahr 2002 gab es noch keine nennenswerten Verletzungen bei den Kletterbegeisterten! Hallenklettern ist eine Sportart für die ganze Familie, denn die Schwierigkeitsgrade der Steige variieren so stark, dass für jeden das Richtige dabei ist. Zudem stehen 17 Übungsleiter und Kletterlehrer abwechselnd in der Halle bereit, um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Nachdem in den Sommermonaten die Halle nur mehr nach Voranmeldung benutzt werden konnte, beginnt bald wieder die „Indoor-Saison“: „Zum (Technik-)Lernen und fit bleiben ist die Halle ideal. Und durch die knapp 50 verschiedenen Routen wird einem auch nach ein paar Jahren in der Halle noch nicht langweilig!“, freuen sich Feiner und Kurz schon auf den nächsten „Höhenrausch“ in der Hartberger Kletterhalle.

Weitere Informationen Karl Kurz, T: 0664/241 49 88, www.senkrecht.at

Innovation. Ab 2. Oktober ist die Wintersaisonkarte gültig und auch heuer werden mit dieser Karte wieder einige ergänzende Angebote des Aktivprogrammes gratis zugänglich sein. „Aufgrund des großen Erfolges im Vorjahr haben wir uns dazu entschlossen, unsere Stammkunden wiederum mit zahlreichen kostenlosen Kurs- und Bewegungsangeboten für ihre Treue zu belohnen!“, freut sich DI Manfried Schuller. Ebenso wird ab Oktober die Möglichkeit bestehen, betreute Nachmittage – zum Beispiel im Rahmen von Kindergeburtstagsfeiern – im HERZ und den übrigen Sport- und Freizeitbetrieben der Stadt zu buchen. Je nach Wunsch können unterschiedlichste Module kombiniert werden, von fachmännisch betreuten Tenniseinheiten über lustige Stunden im Schwimmbad, bis hin zu Attraktionen wie Zauberern sind der Phantasie und den Wünschen kaum Grenzen gesetzt. „Die teilnehmenden Kinder und Jugendliche sollen sehen, wie viel Spaß Bewegung machen kann. Wir sehen das als eine Möglichkeit, die Gesundheit und die Bewegungsbereitschaft zu fördern und als tolle Alternative zu ‚normalen‘ Feiern“, erläutern die Verantwortlichen der Stadtgemeinde. Eine weitere Neuerung sind die seit kurzem erhältlichen Geschenkgutscheine der Stadtgemeinde Hartberg, die zum Beispiel bei den Sport- und Freizeitbetrieben, den dazugehörigen gastronomischen Einrichtungen und beim TSV Hartberg einlösbar sind. In der praktischen Einzelwerthöhe von 5 Euro sind sie das ideale Geschenk für jeden großen und kleinen Anlass. „So kann man Fitness, Gesundheit oder Wellness schenken und damit zugleich in die Qualität der Stadt investieren!“, erklärt DI Schuller die Vorzüge dieser neuen Aktion.

Das junge TSV Fußballteam.

Jugend als Mittel zum Erfolg Die Fussballer vom TSV Hartberg hatten einen holprigen Start in die neue Saison, aber abgerechnet wird zum Schluss.

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ach einem – trotz guter Leistungen – mäßigen Start zeigt die Formkurve bergauf.“ Mit diesen Worten fasst der Obmann des TSV Hartberg Fußball, Franz Grandits, die bisherigen Leistungen der Hartberger Kampfmannschaft kurz und prägnant zusammen. Er betont aber auch, dass „seine“ Elf in der „Heute für Morgen“ Erste Liga häufig knapp am Sieg war, es je-

doch leider zu oft an der Chancenauswertung scheiterte. Besonders stolz ist Grandits, dass seine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von knapp über 20 Jahren schon als relativ junge Truppe zahlreiche Erfolge verbuchen kann: „Das Trainerteam und ich sehen das junge Alter der Spieler als großen Vorteil. Wir sind zuversichtlich, dass schon im

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kommenden Herbst eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen sein wird. Junge Spieler sind hungrig und haben noch große Ziele vor Augen“, erklärt der Obmann die Strategie der Mannschaft. Die Heimspiele der Saison waren mit einer durchschnittlichen Besucherzahl von 1.200 Personen relativ gut besucht, die Vereinsspitze sieht aber trotzdem noch ein Steigerungspotential und appelliert an die Fans, ihre Mannschaft zu unterstützen. Schließlich ist der TSV Sparkasse Hartberg Fußball der Topverein der Region. Dementsprechend sind auch die Hoffnungen und Erwartungen für die kommende Saison, denn der Klassenerhalt wird als nahezu sicher eingestuft und man hofft sogar, zumindest ins Viertelfinale des Cups vorstoßen zu können. Natürlich ist der größte Wunsch, den Meistertitel zu erringen. Im Bezug auf die Fanzahlen im Stadion zeigt sich Franz Grandits durchaus zuversichtlich: „Durch die starken Leistungen und den unbändigen Kampfwillen unserer jungen Mannschaft ist diese positive Tendenz ohnehin nicht zu verhindern!“ Und wer würde diese Erfolgsentwicklung schon aufhalten wollen? Die blau-weißen Fans der Hartberger sicher nicht! Weitere Informationen finden Sie unter www.tsv-hartberg-fussball.at


Fritz Biorecky kann sich aussuchen, auf welchem Instrument er – je nach Tagesverfassung – spielt.

Herr der Klänge Fritz Borecky, Musiklehrer und Stadtkapellmeister, spricht über seine Berufung.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

ine Stadtkapelle zu unterhalten, ist Ehrensache für jede Stadt. Nein, dies ist kein hanebüchener Einstieg in unsere Geschichte, sondern vielmehr eine wahre Erkenntnis, die uns im Verlauf unseres Gesprächs mit Herrn Borecky zuteil geworden ist. Denn man bedenke: eine Kapelle ist keine kleine Sache, sondern ein lebender Körper aus einer Vielzahl von berufenen Hobbymusikern, quer durch alle Altersklassen, beiderlei Geschlecht selbstverständlich. Man mag sich ausmalen, was aus so einer Mischung sich im Alltag ergeben mag. Aber bitten wir unseren Herrn Stadtkapellmeister zum Gespräch. Herr Mag. Borecky, wollen Sie uns bitte einen kurzen Abriss über Ihren Werdegang geben? Fritz Borecky: Ich bin geborener Hartberger und von Beruf seit über zwanzig Jahren Musiklehrer. Achtzehn Jahre lang habe ich die Grafendorfer Kapelle mit ganzem Engagement geleitet. Seit dem Jahr 2006 bekleide ich dieses ehrenvolle Amt des Hartberger Stadtkapellmeisters. Welche Instrumente spielen Sie selbst? Borecky: Klarinette und Saxophon. Wobei Saxophon mein liebstes ist. Daneben noch Klavier, Keyboard, Blockflöte und Akkordeon. Welche anderen Qualitäten muss ein Kapellmeister haben? Borecky: Na ja, die großen Herausforderungen bestehen darin, so viele Musiker durch Proben und Konzerte zu führen. Derzeit sind wir fünfundsechzig, aber die

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Hartberg im Herbst 2010

Fluktuation ist natürlich hoch. Junge, die zum Studieren die Stadt verlassen, manchen anderen mangelt die Zeit, oder auch altersbedingt ergeben sich Ausfälle. Dafür stoßen neue nach. Das ist manchmal nicht einfach, sich darauf einzustellen, aber ich mach’s mit Leidenschaft. Wie darf man sich die Auftritte vorstellen? Borecky: Wir umrahmen Feierlichkeiten der Stadt, aber auch kirchliche. In der Mehr-

„In der Mehrzahl spielen wir Märsche, Unterhaltunsliteratur, aber auch Symphonisches. Dann haben wir noch innerhalb der Kapelle eine Big Band.“ zahl spielen wir Märsche, Unterhaltungsliteratur, aber auch Symphonisches. Dann haben wir noch innerhalb der Kapelle eine Big Band, da geben wir Glenn Miller und alle bekannten Standards. Unsere jährlichen Sommerkonzerte auf dem Hauptplatz zählen zu unserem Höhepunkt, und freilich die Auftritte in der Vorweihnachtszeit, unser sogenanntes Weihnachtswunschkonzert. Immerhin rangieren wir auf der Kunststufe, das verspricht schon sehr hohes Niveau, das wir natürlich halten und ausbauen wollen. Und zu guter Letzt möchte ich noch die Jungmusikerausbildung erwähnen, die mir ein besonderes Anliegen ist, sonst hätte alles ja bald ein Ende. Danke fürs Gespräch.

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was kommt, was warg.r

Winzer Kollektion

Vorschau und Rückblick auf Veranstaltungen in Hartbe

Frischer Wind über den Weinbergen!

Erfolgreiche Kids- und Beachweek Die Neudauer Schuhplattler stehen auch heuer beim Winzerfest am Programm.

Winzerfest Die gesamte Oststeiermark feiert am Sonntag, den 3. Oktober, in Hartberg.

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s ist wieder soweit! Am ersten Sonntag im Oktober findet nach dem traditionellen Erntedankfest auf dem Hauptplatz wieder das Hartberger Winzerfest statt. Elf Winzer aus dem Hartbergerland bringen ihre neuesten Produkte in die Stadt, worauf sich auch heuer wieder an die 6.000 Besucher freuen. Bezüglich der Weine sei einmal mehr erwähnt, dass die Fachwelt mit steigendem Interesse ein Auge auf Hartberg wirft. Final-

Toller Sommer. Rund 300 Kinder nahmen heuer an dem von Bianka Neuwirth perfekt organisierten Sommerferienprogramm teil. Die begeisterten Kinder wurden dabei von ausgebildeten Pädagogen und Sportwissenschaftern den ganzen Tag lang betreut. Die Kidsweek war als polysportives Camp angelegt, das heißt, die Kinder konnten viele verschiedene Sportarten kennenlernen. So wurde geschwommen, getanzt und Beachvolleyball gespielt. Die Beachweek beeindruckte unter anderem durch ihren Trainerstab, da die Kinder von echten Volleyball-Stars trainiert wurden. Zum Abschluss gab es bei der Kidsweek eine Vielseitigkeitsolympiade und bei der Beachweek ein Turnier. Natürlich durfte eine Siegerehrung mit Sachpreisen und Urkunden nicht fehlen. Aufgrund des großen Erfolges hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr wieder über diese Sommercamps berichten können.

ränge, Auszeichnungen und Medaillen bei Verkostungen und Challenges beweisen, dass unser Wein auch außerhalb unserer Grenzen immer beliebter und anerkannter wird. Neben den vielfach prämierten Weinen unserer Winzer wird auch heuer wieder rundum für das leibliche Wohl gesorgt werden. Oststeirische Spezialitäten wie Erdäpflwurst mit Sauerkraut, Hartberger Winzerwürstel mit heimischen Kräutern und Hartberger Wein, Kürbiskernbratwürstel, Bauernkrainer, Bauernkrapfen, Weinstrauben u. v. m. an Köstlichkeiten verwöhnen den Gaumen. Dazu spielt a zünftige Musi zum Tanz auf. „Die Steirischen Aufgeiger“, „Hartberger Tanzlmusi“, „Die Roanhupfer“, „Jung und Alt“ und die Schuhplattlergruppe Neudau sorgen für unterhaltsame Stunden. Kinder können sich beim Talkstein schnitzen kreativ betätigen oder ein Kürbisgesicht schnitzen, Kinderschminken und eine Hupfburg sorgen dafür, dass es auch ein Fest für die Kleinen wird. Das Hartberger Winzerfest, in der einzigen steirischen „Città Slow“, ist ein Pflichttermin nicht nur für jede Oststeirerin und jeden Oststeirer. Winzerfest Sonntag, 3. Oktober (bei ausgesprochenem Schlechtwetter, 10. Oktober) 10 Uhr Erntedankgottesdienst der Pfarre Hartberg, danach Winzerfest Infos: www.hartberg.at

Hartberg im Herbst 2010

Beachtliche West Side Story Respekt. Lange währte der Kampf um die Aufführungsrechte des weltberühmten Musicals von Leonard Bernstein. Doch zu guter Letzt hat das Gute gesiegt, und das Ensemble rund um Alois Lugitsch wurde für die harte Arbeit belohnt. Selbst ausgewiesene und durchaus kritische Kulturexperten zollten der gesamten Aufführung Respekt. Lugitsch ist es somit einmal mehr gelungen, unzählige „Amateure“ zu deren musikalischen Höchstleistungen zu führen. 3550 Besucher genossen die West Side Story von Leonard Bernstein, wobei neben den 2000 steirischen Besuchern auch rund 1500 Musical-Begeisterte aus allen anderen Bundesländern Österreichs in Hartberg zu Besuch waren und viele im Vorfeld oder im Anschluss die Hartberger Wirtschaft erfreuten.

Hartberg im Herbst 2010

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persönliches

Was wir Ihnen noch sagen wollten …

Die Blattmacher

Ein Jahr „Hartberg-Magazin“ Genau vor einem Jahr – im September 2009 – erblickte das Hartberg-Magazin das Licht der Welt. Die nunmehr sechste Ausgabe nehmen wir zum Anlass, um unsere Leserinnen und Leser einmal einen Blick in die Redaktionsstube werfen zu lassen und das verantwortliche Team dahinter sowie – auszugsweise – ein paar Leserbriefe zu präsentieren.

Team. Seit einem Jahr freuen wir uns seitens der Redaktion jedesmal auf das druckfrische Magazin. Wir versuchen bei jeder Produktion Hartberg und seine Einwohner aus einer neuen Perspektive heraus zu betrachten und Sie damit – geschätzte Leser – zu überraschen. Und für alle unter Ihnen, die schon einmal wissen wollten, wie die Gesichter zu unseren Namen aussehen, dem wollen wir diese nicht vorenthalten. Gerd Hofer, Journalist: kennt Hartberg fast schon besser als Graz, geistiger Schüler von Wendelin Schmidt-Dengler mit leichtem Hang zum Sprachwitz; im ersten Leben Triathlet. Bernhard Bergmann, Fotograf, verantwortlich für die Fotoredaktion: liebt die Oststeiermark und großflächige Bilder; hasst es daher, wenn seine Fotos beschnitten werden.

Liebes Stadtmarketing

Michael Fürnsinn, Creativ Director: gleich hinter dem Wechsel aufgewachsen, kannte schon lange die Schönheit der Oststeiermark und brachte diese zu Papier, beschneidet gerne Fotos.

-Team!

Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen neuen Magazin! Sehr ans prechendes Layout und Design, wunde rschöne Fotos (großes Lob an den Fotogr afen), interessante Beiträge! Große s Kompliment – nur weiter so! Da kann ma n richtig stolz auf seine Heimatstadt sei n!

) Ich bin vor über 25 Jahren (aus privaten und auch beruflichen Gründen schon eile mittlerw mich e bezeichn und ndert“ „zugewa rf aus Ebersdo lange als echte Hartbergerin. Vieles habe ich in dieser Zeit gemacht, gesehen und miterlebt, drum ist es mir auch ein echtes Bedürfnis, Ihnen zur hervorragend gelungenen Ausgabe des neuen Hartberger Stadtmagazins zu gratulieren. Auch die plakative Gestaltung, egal von wo man kommt, ist einfach genial! BRAVO!!

Mag. Birgit Buchsbaum, Marketing KAPO Holding GmbH

Liebe Grüße, Hermi Fiedler

Seh

ing Har tberg! r geehrtes Team vom Stadtmarket

lese die Stadt Hartberg in meinen Händen und Ich halte gerade die neue Zeitung der Stadt der – rg rtbe halte ich die Marketingidee „Ha interessanten Beiträge. Hervorragend herzlich gratulieren. Sinne“. Dazu möchte ich Ihnen ganz berg vermisse, s noch auf der Homepage von Hart ding aller ich das Ein super Design, die Umranjeden Fall platziert werden sollte. Auch dort aber meiner Meinung nach auf der Homeauf en sollt , den Artikeln im Heft gibt dungen bzw. die Farbe grün, die es bei springt: e Aug ins rt sofo cht besu m der die Seite page integrier t werden, damit es jede Hartberg – die Stadt der Sinne. Stadt der Sinch vom Titelblatt der Zeitung „Eine Zusätzlich könnte sich auch der Spru schaut guat es und an at si’gu t fühl schmeckt guat, es ne – Es riacht guat, es klingt guat, es […] den. wiederfin aus in Hartberg“ auf der Homepage . Auch der dem man die fünf Sinne sammeln kann bei piel, inns Gew das auch ist Toll . ählt und eindruck svoll gew Zeitpunk t der Verlosung ist sehr gut schon auf die Gute und viel Erfolg und freue mich alles n erhi weit n Ich wünsche Ihne nächste Ausgabe.

Gratulation zum neuen Stadtmagazin. Da ist Ihnen wirklich etwas gelungen! Sollten Sie Interesse an einer breiteren Verteilung haben, legen wir dieses wirklich sehr schöne Stadtmagazin gerne bei unseren Produktpaketen, die täglich weit über die Grenzen der Steiermark von uns verschickt werden, bei. Beste Grüße vom Obsthof! Werner Retter, Obsthof Retter

Sebastian Gölly, Redakteur & Kolumnist, journalistisches Nachwuchstalent, hat soeben mit Auszeichnung maturiert und baggert derzeit gelegentlich in Hartberg herum. Regina Hinze, Chefredaktion, Schildbacher Import und Seele der Redaktion, versucht permanent mit allen Sinnen ein gutes Magazin zu produzieren. Josef Reisenhofer, Kolumnist, weit über die Grenzen des Landes hinweg berühmt, spricht immer die Sprache seiner Schäfchen und erhält – wenn es notwendig ist – Unterstützung von ganz oben. Lucas Schneider-Manns Au, Chefredaktion, vor Jahren der Liebe wegen zuagroast; noch immer im Integrationsprozess, lernt fleißig oststeirisch und hat gerne das Heft in der Hand. Monika Kratzmann, Korrektorin, starke Hartberger Wurzeln, sitzt beruflich in der Nähe der Macht, daher mit dem Korrektur­ lesen beauftragt.

Herzliche Grüße aus Neustift, Silvia Rath

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Andreas Posselt, Art Director, echter Wiener, hat daher öfters Sprachprobleme, ist aber sehr lernfähig und steht nebenbei auf den Hartberger Cremehonig.

Hartberg im Herbst 2010

Hartberg im Herbst 2010

neu in Hartberg

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Muss ich seh´n

persönliches

Was wir Ihnen noch sagen wollten …

Die Museumstour durchs Hartbergerland

www.museumstour.at

Eva & Adam Das Projekt „eva & adam“ – Streuobst im Oststeirischen Kernland.

Streuobstkulturen prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild der Oststeiermark.

der Baumpflanzaktion zu beteiligen. Dabei ist es egal, ob ein Baum oder hundert Bäume gepflanzt werden sollen. Auch die Sorte kann selbst bestimmt werden: Birne, Apfel, Zwetschke, Kirsche… – Hochstammbäume als Streuobstwiese oder Einzelbäume sollten es sein. Alle Interessierten werden gebeten, sich unter folgenden Kontaktmöglichkeiten zu melden:

IG Streuobst c/o LAG Oststeirisches Kernland T: 033 35/42 10 oder 0664/83 39 319 streuobst@naturpark-poellauertal.at

Inserieren Sie jetzt!

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Aufgrund der Nachfrage erscheint das Hartberg-Magazin in einer Auflage von 28.500 Exemplaren. Mit dieser Verbreitung zählt das Hartberg-Magazin schon zu den auflagenstärksten Medien der Oststeiermark. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen an unserem Erfolg teilhaben wollen, dann nützen Sie das Hartberg-Magazin zur kostengünstigen Übermittlung Ihrer Werbe­botschaft. Die aktuellen Anzeigentarife finden Sie unter www. hartberg.at.

Wir freuen uns über Ihre Anregungen. Das Redaktionsteam des Hartberg-­Magazins ist sehr an Ihrer Meinung interessiert. Schreiben Sie uns einfach Ihre ersten Eindrücke, ebenso sind wir jederzeit für Anregungen bezüglich Geschichten von oder über Hartberg und dessen Einwohnern dankbar. Sie erreichen uns unter der E-Mail-Adresse stadtmarketing@hartberg.at.

Impressum Hartberg – das sinnvolle Stadtmagazin Herausgeber Stadtmarketing Hartberg, HSI – Hartberg Standortentwicklung und Immobilien GmbH Konzeption Mag. Lucas Schneider-Manns Au, marketing meets media & Michael Fürnsinn, buero8 Chefredaktion Mag. Lucas Schneider-Manns Au, Dipl. FW Regina Hinze Artdirektion Andreas Posselt, buero8 Fotoredaktion Mag. Bernhard Bergmann Autoren dieser Ausgabe Mag. Gerd Hofer, Sebastian Gölly, Dr. Josef Reisenhofer, Johann Hofer, Mag. Astrid Maier, Dir. Karl Pack, Mag. Lucas Schneider-Manns Au, Dipl. FW Regina Hinze, Mag. Bernhard Bergmann Fotos Mag. Bernhard Bergmann und beigestellt Lektorat Monika Kratzmann Druck Schmidbauer, Oberwart Anzeigenabteilung Stadtmarketing Hartberg, Tel. 03332/603-300, Anzeigentarife unter www.hartberg. at. Für unaufgeforderte Einsendungen übernehmen wir keine Haftung. Druck- und Satzfehler vorbehalten. Auflage 28.500 Stück

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Hartberg im Herbst 2010

Foto: TV Naturpark Pöllauertal

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treuobstkulturen sind ein jahrhundertealtes traditionelles Gut in unserer Landschaft. Die Hochstammkulturen prägen das Landschaftsbild und sind ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Darüber hinaus gibt es in unserer Region sehr viel Wissen über alte Streuobstsorten und deren Verwendung in Küche und Keller. Das Projekt „eva & adam“ beinhaltet sowohl eine Baumpflanzaktion, sowie auch in weiterer Folge Aktionen im Bereich Qualifizierung, Verarbeitung, Marketing und Forschung. Alle sind herzlich eingeladen, sich zunächst am ersten Schritt,

Museum Hartberg Herrengasse 6, 8230 Hartberg T: 03332/660 01 Zu sehen: Die Region Hartberg von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Sonderausstellung TANZ. Mi bis So von 10–16 Uhr

Heilwurz & Zauberkraut Museum für Naturheilkunde Bad Blumau 4a, 8283 Bad Blumau T: 03383/22 06 oder 03383 23 77 Zu sehen: Heilkräuter. Angreifen und wirken lassen. Di und Sa, um 16 und 17 Uhr

Oldtimermuseum Kröpfl Othmar-Riegerstraße 21 8230 Hartberg T: 03332/635 00-0 Zu sehen: 230 Automobile, erbaut zwischen 1886 und 1970. Sa, So 9.30–18 Uhr, werktags Anmeldung.

Schauweberei Helga Holzer Sommersgut 30, 8254 Wenigzell T: 03336/21 20 und 0664/56 83 974 Zu sehen: Die alte Kunst der Weberei in der Fleckerl-TeppichSchauweberei. Nach Voranmeldung

Villa Rustica Löffelbach – Freigelände Telefon: 03332/62 849 Zu sehen: Die Grundmauern des ehemaligen römischen Landsitzes bieten Einsicht in das Leben, Bauen und Wohnen der Römer. Ganzjährig frei zugängig.

Kräftereich St. Jakob im Walde Kirchenviertel 70 8255 St. Jakob im Walde T: 03336/20 257 Zu sehen: Eine Erlebnisausstellung für alle Sinne zum Thema Kraft. Täglich von 9–17 Uhr

Oekopark Hartberg Am Ökopark 10, 8230 Hartberg T: 03332/62 250–151 Zu sehen: Ausstellungen – „Einstein begreifen. Das Universum eines Genies entdecken“, „Blick in die Welt“, „Blick ins Universum“ Do bis So von 14–20 Uhr.

Bergbaumuseum Ratten, Schaustollen Kirchenviertel 156, 8673 Ratten T: 03173/22 54 oder 03173/22 13 Zu sehen: Die Geschichte der Braunkohlenförderung in der Gemeinde Ratten. Nach Voranmeldung

Römerzeitliches Museum Hauptplatz 2, 8271 Bad Waltersdorf T: 03333/23 21 Zu sehen: Funde eines Friedhofs aus der Römerzeit in einer zeitgemäßen Präsentation. Täglich von 8–18 Uhr.

Museumspass holen und gewinnen! Museumspässe gibt es bei den teilnehmenden Museen. Informationen unter www.museumstour.at


Hartberger

Winzerfest 3. Oktober 2010

•prämierte Weine •regionale Köstlichkeiten •Tanzmusik •Kinderfest Sonntag, 3. Oktober (bei ausgesprochenem Schlechtwetter, 10. Oktober) 10 Uhr Erntedankgottesdienst der Pfarre Hartberg, danach Winzerfest. Infos: www.hartberg.at Wir können stolz sein auf unser Hartberg, die Stadt der Sinne!

www.hartberg.at

Hartberg Magazin - Herbstausgabe 2010  

Weinland-Hartbergerland

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