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Österreichische Post AG / Postentgelt bar bezahlt Verlagsort:3100 St. Pölten

RM 13A039750 K

kritisch. meinungsbildend. auflagenstark.

nr. 642

februar 2017

Kern am Zug © BKA/Andy Wenzel

Jetzt kommt Bewegung rein.

Ausgebaut

Abgefahren

St. Pölten wächst und wird jünger. Im Bildungsbereich hat die Stadt dafür rechtzeitig die Weichen gestellt. Vom neuen FH-Bildungscampus samt Privatuniversität und den projektierten 18 neuen Kindergartengruppen berichten wir in dieser Ausgabe.

Der LUP wird ab September noch öfter und weiter fahren, sogar an Sonn- und Feiertagen. Zwei zusätzliche Linien und 20 neue Haltestellen sind Teil des neuen LUP-Systems. Der Stadtexpress hat alle Details zum neuen Fahrplan.

> seiten 3 und 7

> ab seite 4

Weil Österreich mehr verdient, als den kleinsten gemeinsamen Nenner. Schon die alten Griechen wussten: Nicht nachdenken, sondern vordenken soll der weise Mann. Deshalb ist der „Plan A“ ein Angebot für alle Vordenker, die unser Land voran bringen und gemeinsam gestalten wollen. Wie? Das lesen Sie im Stadtexpress.

> seite 8


Allein würde ich eine solche Tour nie machen! Sonja, 52, geht mit den Naturfreunden quer durch die Dolomiten.

100 % Erlebnis Natur – garantiert ! Dein NaturfreundeAlpininstruktor Christoph, 36, ist einer von 9546 ehrenamtlichen NaturfreundeInstruktorInnen österreichweit. niederoesterreich@naturfreunde.at, www.niederoesterreich.naturfreunde.at


die seite drei

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Über ein wichtiges Gesetz, weltoffene Menschen und die Fähigkeit, immer am Kern der Sache vorbei zu reden. > seite 15 |

Der Querdenker

Neuer FH-Campus

REDpoint feiert

In 17 Studiengängen werden derzeit 2.650 Studierende an der Fachhochschule St. Pölten ausgebildet. Mit Unterstützung von 300 hauptberuflichen MitarbeiterInnen und 650 nebenberuflichen LektorInnen werden hier praxisnahe Forschungsprojekte entwickelt und umgesetzt. Nun ist auch eine Weiterentwicklung der Vorzeige-Bildungseinrichtung gesichert. Denn bis 2020 wird auf dem Campusgelände ein Zubau entstehen, der gemeinsam mit dem bereits bestehenden Gebäude den „Campus der Zukunft“ bilden soll. Dieser bietet Platz für innovative Lern- und Lehrräume und ein Förderprogramm, bei der die FH St. Pölten Studierende und Alumnis bei der Unternehmensgründung unterstützt. Weiters wird am neuen Campus neben der FH eine Privatuniversität einziehen. Hier werden ab dem Wintersemester 2018/2019 bis zu 400 Studierende der Studiengänge Psychotherapie und Humanwissenschaften ausgebildet. Die Ausbildung in St. Pölten wird angehenden Psychotherapeuten ein Studium auf Augenhöhe mit Medizin und Psychologie bieten.

Vor einem Jahr wurde der REDpoint der SPÖ Niederösterreich in der Wiener Straße 13 eröffnet. Unter den Schlagworten „Offen, Modern, Sozial“ konnte sich die Service- und Veranstaltungslocation mitten in der Innenstadt etablieren. In seinem ersten Jahr war der REDpoint Veranstaltungsort zahlreicher Events wie Buchpräsentationen, Diskussionen mit hochkarätigen Gästen oder Infoabenden zu aktuellen politischen Themen und Entwicklungen. Auch die Kunst kommt nicht zu kurz. Vernissagen und Konzerte von verschiedenen lokalen KünstlerInnen werden in regelmäßigen Abständen veranstaltet. Sollten Sie Fragen oder Anliegen an MandatarInnen der SPÖ St. Pölten haben stehen Ihnen diese persönlich zu bestimmten Sprechstundenzeiten im REDpoint zu Verfügung. Besuchen Sie den REDpoint bei einer der zahlreichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Frauenfrühstück zum Internationalen Frauentag am 4. März ab 10 Uhr, denn: Beim REDen kumman d`Leit zaum!

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Bezirksorganisation St. Pölten, 3100 St. Pölten, Prandtauerstraße 4, Telefon: 02742/352134, Fax: 02742/357393 E-Mail: office@stp-stadtexpress.at, Grundlegende Richtung: Informationen und Nachrichten der SPÖ St. Pölten. Redaktionelle Leitung: Harald Ludwig. Fotos: SPÖ Bezirksorganisation St. Pölten bzw. ZVG. Leser- und Adressservice: SPÖ Bezirksorganisation St. Pölten. Anzeigenannahme: Benjamin Jaquemar. Hersteller: Landesverlag Druckservice, 4300 Wels, Boschstraße 29. Auflage: 4 Ausgaben plus eine Sonderausgabe pro Jahr erscheinen im Stadtgebiet St. Pölten mit je 29.000 Stk. Haftungsausschluss: Sämtliche Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autoren und des Medieninhabers ist ausgeschlossen. Meinungen in persönlich gezeichneten Artikeln entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers.

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Editorial Weiter wachsen Längst vorbei sind die Zeiten, in denen St. Pölten als die graue Industriestadt vor den Toren Wiens galt. Selbstbewusst kann die Landeshauptstadt auf viele positive Entwicklungen in den Bereichen Kultur, Gastronomie, Wirtschaft und Infrastruktur verweisen. Das wissen immer mehr Menschen zu schätzen, sodass die magische Grenze von 60.000 EinwohnerInnen noch heuer erreicht werden wird. Mit zunehmender Einwohnerzahl steigt aber auch die Nachfrage an kommunalen Dienstleistungen. Der öffentliche Verkehr ist eine davon. Mit der Zahl der St. PöltnerInnen muss auch das Öffi-Angebot wachsen. Und das tut es! Noch im September wird der neue LUP-Fahrplan in Kraft treten, mit Taktverdichtung auf der Nord-Süd-Achse und Sonntagsverkehr. Gewachsen ist in den letzten Jahren auch der Bedarf an (Aus-)Bildungsplätzen. St. Pölten – ohnehin schon der Bildungshotspot in Niederösterreich – baut sein Angebot von derzeit 60.000 solcher Plätze noch weiter aus. Ganz konkret bei den ganz kleinen Heranwachsenden in Form von 18 zusätzlichen Kindergartengruppen, bei den fast ausgewachsenen Adoleszenten mit dem neuen Gym in der Josefstraße und bei den Erwachsenen durch den Ausbau der Fachhochschule mit Privatuni. Herausforderungen für 2017 – wir sind ihnen gewachsen! Ihr Stadtwolf


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Bus, Baby! Der LUP, St. Pöltens Stadtbus wird im Herbst mit noch komfortableren Bussen, mehr Linien und Sonntagsverkehr durchstarten – das ist nun fix. Die letzten Vergünstigungen – Fahrkarte um 1,70 Euro, Öko-Shopping-Ticket und Sammeltaxi um 2 Euro mit LUP-Zeitkarte – gelten selbstverständlich weiterhin.

Nicht alles war schlimm. Ich habe rund um den Jahreswechsel sehr oft gelesen: „2016 war kein gutes Jahr“ oder „Ich hoffe, das letzte Jahr wiederholt sich nicht mehr“. Auf den ersten Blick steckt da viel Wahrheit darin. Konflikte in der arabischen Welt, Terror, Brexit oder die Wahl eines Demagogen zum Präsidenten einer Weltmacht. Als Bürgermeister versuche ich solche Rückblicke immer auf unsere Stadt herunterzubrechen und da helfen mir die nun errechneten Statistiken für 2016. Erstmals schrammen wir an der Marke von 60.000 EinwohnerInnen, konnten in einem Jahr 500 neue Arbeitsplätze schaffen und die Zahl der Betriebe in der Stadt um fast 3 Prozent steigern. Da die Zahl der Fahrgäste beim LUP immer weiter nach oben klettert, konnten wir 2016 den Stadtbus mit zahlreichen Verbesserungen neu ausschreiben. Im letzten Jahr stieg die Anzahl der Studienplätze auf 3.050. Das sind so viele, wie Menschen in drei Jahren in St. Pölten geboren werden. Für unsere Stadt war es also ein gutes Jahr – zugegeben ein kleiner, aber für uns alle ein sehr wichtiger Teil der Welt. Vielen Dank, dass sie alle diese großartige Entwicklung möglich machen. Wir St. PöltnerInnen habens gezeigt: Im letzten Jahr war nicht alles schlimm. Matthias Stadler Bürgermeister

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ereits im Dezember 2015 hat der St. Pöltner Gemeinderat den Beschluss gefasst, das Bus-System der Landeshauptstadt neu auszuschreiben. In einem langwierigen Prozess wurde das bestehende Liniennetz evaluiert, Ausbaumöglichkeiten erhoben und die Wünsche aus der Bevölkerung auf Umsetzbarkeit und Kosten hin geprüft. Nach zähen Verhandlungen mit Bund und Land konnte Bürgermeister Matthias Stadler dann einen wahren Triumph bekanntgeben: „Der Bund, das Land und die Stadt werden den LUP auch weiterhin zu je einem Drittel finanzieren.“ Nachdem die Ausschreibung inzwischen so gut wie abgeschlossen ist, kann schon gesagt werden: Die Gesamtbetriebskosten für den neuen LUP werden voraussichtlich deutlich unter den erwarteten Kosten von ca. neun Millionen Euro liegen. Damit kön-

nen zahlreiche Punkte auf der Wunschliste der St. PöltnerInnen abgehakt werden. „Im Generalverkehrskonzept ist als Ziel festgeschrieben, den öffentlichen Nahverkehr weiter zu forcieren, indem das Angebot noch attraktiver gemacht wird. Der neue LUP bringt ab September eine Reihe von Verbesserungen für die St. PöltnerInnen, und zwar mit der Anschaffung neuer Busse, der Etablierung neuer Linien und zusätzlicher Haltestellen, Taktverkürzungen und Wochenendbetrieb. Damit erreichen wir einen weiteren Meilenstein in der innerstädtischen Verkehrsführung. Wir peilen die Grenze von fünf Millionen Fahrgästen pro Jahr an. Die wollen wir ab September 2017 erreichen“, so Bürgermeister Matthias Stadler im Rahmen einer Pressekonferenz, bei der er kürzlich das neue LUP-System vorstellte.


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Mehr Linien: fünf mal um die Erde Zwei neue Linien erhöhen die Zahl der LUP-Linien auf insgesamt 13. Eine davon bindet Ragelsdorf und Weitern ins LUP-Netz ein. Die andere sorgt auf der Hauptachse Mühlweg – Hauptbahnhof – Josefstraße für einen attraktiven 10-Minutentakt. Verbesserungen und Erweiterungen des Liniennetzes gibt es auch in Ratzersdorf, Wagram, Viehofen und im Westen. All diese Maßnahmen sorgen für eine Steigerung der Jahreskilometer um 180.000 Kilometer (ohne Sonntag) – das ist fast fünf mal um die Erde.

Sonntagsverkehr: An 365 Tagen unterwegs Mit der Einführung des Sonn- und Feiertagbetriebs auf den Linien 1, 5 und 6 ist der LUP nunmehr an 365 Tagen im Jahr unterwegs. Die Busse auf diesen Linien werden pro Jahr zusätzlich rund 50.000 Kilometer zurücklegen. „Ich habe mich mit Nachdruck für einen Sonn- und Feiertagsverkehr beim LUP eingesetzt. Das erfreuliche Ergebnis bei der Ausschreibung hinsichtlich der deutlich

geringeren Jahresbetriebskosten bringt uns auch den nötigen finanziellen Spielraum für die Umsetzung. Eines ist jedoch klar: Wir werden den Sonn- und Feiertagsverkehr beim LUP nur dann beibehalten – oder in späterer Folge vielleicht sogar einmal ausbauen können – wenn das Angebot von der Bevölkerung entsprechend angenommen wird“, so Stadler.

Neue Anzeigetafel & mehr Haltestellen Die neuen Monitore bei den Haltestellen werden die Ankünfte und Abfahrten nicht nur der LUP-Busse, sondern voraussichtlich auch jene der Regionalbusse an St. Pöltener Haltestellen anzeigen. Damit soll den Fahrgästen ein deutlich verbessertes, großteils barrierefreies Fahrgastinformationssystem angeboten werden. Das

neue System wird an ausgewählten Haltestellen (z.B. am Hauptbahnhof) die Möglichkeit der Sprachausgabe der nächsten Bus-Abfahrten ermöglichen und so blinden bzw. sehschwachen Menschen die Teilnahme am öffentlichen Verkehr erleichtern. Seitens der Stadt St. Pölten werden 20 Haltestellen neu errichtet und sechs verlegt. Damit die Fahrgäste rechtzeitig und umfassend informiert werden können, werden in den nächsten Monaten die Linien- und Fahrpläne finalisiert und an den Haltestellen angebracht. Rechtzeitig vor Betriebsstart werden die Informationsmaterialien erneuert und insbesondere die neuen Fahrpläne in die VOR-Routenplaner und Routing-Apps integriert. Unter www.vor.at bzw. über die Routing-App „VOR | AnachB“ werden voraussichtlich ab Juni 2017 die neuen Fahrpläne für den neuen LUP für alle Fahrgäste ersichtlich sein.

fact Die wichtigsten Neuerungen beim LUP »» Start im September 2017 »» 13 statt 11 Linien »» 10-Minuten-Takt auf der Nord-Süd-Achse »» Sonntags- und Feiertagsverkehr »» 20 neue Haltestellen »» Neue Fahrgast-Informationssysteme »» Fast 2,2 Millionen Kilometer im Jahr

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kurz angemerkt

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kurz & gut Einst & Jetzt nun auch auf Facebook.

Der Stadtexpress bietet der einst verkannten Schönheit unserer Stadt eine Plattform auf Facebook. Damit greifen wir den Gedanken von Bürgermeister Stadler auf, historische Fotos und neue Ansichten der Stadt öffentlich zugänglich zu machen. Wenn auch Sie Bildmaterial zur Verfügung stellen möchten: office@stp-stadtexpress.at.

Aus „Probespeis“ wird „Speis am Eck“.

Noch bis Ende März kredenzt Joachim Hasler in der Schulgasse aus regionalen Zutaten Montag bis Samstag von 11 bis 20 Uhr schmackhafte Menüs. Rechtzeitig zur Schanigartensaison wird noch einmal kräftig umgebaut und im Mai eröffnet dann die „Speis am Eck“.

Die Saunalandschaft in der ase. Aquacity wird zur Wellnessoereich

Saunab Im Sommer 2018 wird der es umgebaut des städtischen Hallenbad werden eine und erweitert: Highlights e Biosauna Finnische Sauna und ein Outdoorim Freibereich samt großem d direkt in Whirlpool. Die Gastro wir iert und das die Saunalandschaft integr aufgerüstet. Dampfbad durch Soledüsen

Eine Stadt, hell wie nie zuvor.

Erstmals sind über 12.000 Leuchtmittel im Stadtgebiet im Einsatz, viele Bereiche wurden bereits auf energiesparende LED-Lampen umgerüstet. Teile von Pottenbrunn, Harland, aber auch die Kerntangente Nord, das Traisenufer zwischen Wiener Straße und Westbahn, die Dr. Adolf Schärf-Brücke und einzelne Straßenzüge im Stadtinneren standen zuletzt am Programm.

d Sinneswandel von ÖVP un . FPÖ in der Bildungspolitik iversität

vatun Die Gründung einer Pri n doch einwurde im Gemeinderat nu im Jänner stimmig beschlossen. Noch entsprechenhaben ÖVP und FPÖ einen Kommenden Beschluss verhindert. Ein ch, hat es „A : tar dazu im NÖN-Forum durchgesprosich schon bis zu VP/FP Universität chen, dass ein Verhindern der n der Stadt?“ nicht der SP schadet, sonder

minus! Der Dumme…

plus! …und der Gscheite

„Wer arbeiten geht, darf nicht der Ein möglicher Lichtblick für bedürfDumme sein“, sagt die ÖVP NÖ und tige Menschen ist die Dr. Erwin Pröll streicht den ärmsten Menschen in Privatstiftung. Zum 60. Geburtstag des Landeshauptmannes wurden 150.000 unserem Land einen Teil ihrer ohnehin kargen Lebensgrundlage. Die Euro, die er von seinen Freunden in Mindestsicherung weiter zusammenKleinbeträgen erhalten hatte, einer Stifzustreichen, anstatt sich für einen vertung zugeführt. Man kennt das ja von nünftigen Mindestlohn stark zu marunden Geburtstagen. Seitdem wurde chen, ist eindeutig der falsche Ansatz. die Stiftung jährlich mit 150.000 Euro Die Analyse der Armutskonferenz aus Mitteln des Landes, also öffentlizeigt: Betroffen sind nicht zuerst die chen Mitteln bedacht. Über die Jahre in den Medien strapazierten Einzelsind so 1,35 Millionen Euro zusammenfälle vielköpfiger Familien, die man in gekommen. Als Stiftungszweck wird der sozialen Wirklichkeit wie Nadeln unter anderem die Förderung „des sozialen Zusammenlebens“ angegeben. Erst im Heuhaufen suchen muss. Sondern rund 115.000 Euro wurden an BedürfKleinverdiener mit kleinen Kindern, alleinerziehende Mütter, chronisch tige oder an gemeinnützige Projekte kranke Personen und Eltern, die mit ausbezahlt. Zusammengekürzte Minihren erwachsenen Kindern mit BedestsicherungsbezieherInnen können hinderung im selben Haushalt leben. sich mit ihrem Förderansuchen an die „Dr. Erwin Pröll Privatstiftung“, LandDiese Menschen stehen dann oftmals vor der Entscheidung, ob sie frieren hausplatz 1 wenden. Einen Versuch ist Anzg_Stadtkurier_PlanA_128_83_060217:Anzg_Stadtkurier_PlanA_128_83_060217 oder hungern wollen. es allemal Wert.

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Plan! worauf-warten.at

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Stein auf Stein. Ein neuer Kindergarten muss es sein. Das System der Kleinkinderbetreuung in Österreich ist fragmentiert und basiert zum Großteil immer noch an der freiwilligen Teilhabe aller Beteiligten. Einen Rechtsanspruch auf einen Platz gibt es zum Beispiel nur für das verpflichtende Kindergartenjahr. Auch die Öffnungszeiten, Nachmittagsbetreuung, Schließzeiten oder Kosten sind ganz unterschiedlich geregelt. Dabei ist die erste Station im Bildungsweg eines Menschen eng verknüpft mit Chancengleichheit und Gerechtigkeit.

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etrachtet man die Wünsche österreichischer Erwerbstätiger, die Kinder unter zwölf Jahren haben, wird klar, dass Handlungsbedarf besteht: Denn 38 Prozent von ihnen wünschen sich explizit ganztägige Betreuungsangebote, aber nur acht Prozent der Befragten haben dementsprechende Möglichkeiten. In der Vergangenheit hat die Stadtpolitik alles daran gesetzt, dass die St. PöltnerInnen unter den acht Prozent der Menschen sind, die die Möglichkeit zu einer Nachmittagsbetreuung haben, denn laut Statistik Austria arbeiten zwei Drittel aller Teilzeitbeschäftigten nur deshalb Teilzeit, weil es sich nicht anders mit der Familie vereinbaren lässt. Darüber hinaus fallen laut OECD in der Regel Frauen im Arbeitsleben zurück und die Lohnschere zwischen Frauen und Männern geht auf, wenn das erste Kind geboren wird. Im Kindergartenjahr 2015/16 wurden rund 93 Prozent der österreichischen Kinder von drei bis sechs Jahren in institutionellen Einrichtungen betreut. Im Schnitt waren die Einrichtungen 22 Tage geschlossen – wobei sich auch hier zeigt: St. Pölten kommt auf 21 Schließtage, während andere Bundesländer mehr als acht Wochen im Jahr geschlossen haben.

Das Recht auf Chancengleichheit Für die SPÖ ergibt sich daraus eine ganz klare Zielsetzung in den nächsten Jahren: Sollen Eltern Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren können, so bilden flächendeckende und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungseinrichtungen die Voraussetzung dafür. Für Kinder sind dies Orte, an denen sie soziales Leben erlernen und die Chancen für sich und ihre Eltern schaffen, um zu einer Gesellschaft zu kommen, wo Bildung nicht vererbt, sondern gleichberechtigt allen ermöglicht wird. Aus frauenpolitischer Sicht wiederum handelt es

sich um eine der wichtigsten Maßnahmen, wenn wir endlich ernsthaft zu einer gerechteren Verteilung von Arbeit und Einkommen gelangen und echte Wahlfreiheit ermöglichen wollen – abseits von irgendwelchen ideologischen Debatten. Gründe genug also, um in letzter Konsequenz einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz und ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr gesetzlich zu verankern. Kinderbetreuung ist eines der gesellschaftlichen Schlüsselthemen in den nächsten Jahren und zu deren Ausbau gibt es keine Alternative. Wenn sich die Länder zu einer entsprechenden Vorgangsweise und Finanzierung durchringen, dann werden wir in St. Pölten die Ersten sein, die das umsetzen, genauso wie beim Kindergarten für 2,5-jährige.

18 neue Kindergartengruppen für St. Pölten St. Pölten wächst! St. Pölten wird jünger! Das bringt natürlich die angenehme Verpflichtung mit sich, für die Betreuung unserer jüngsten StadtbewohnerInnen Sorge zu tragen. Zur Zeit besuchen 1.600 Kinder eine der 78 Gruppen in den Kindergärten. Der Kindergartenbesuch kann ab 2,5 Jahren in einer der 20 dafür geeigneten Gruppen beginnen. St. Pölten war

eine der ersten Städte, die einen Besuch von 2,5-jährigen Kindern flächendeckend ermöglichen konnte. Mit Nebenwohnsitzen wird die Stadt aber bald die 60.000er Grenze hinter sich lassen. Daher werden alle Kindergartenbauten in Zukunft für eine Aufrüstung gewappnet sein und für einen Endausbau mit maximal acht Gruppen gebaut. Für 2017 ist ein Provisorium in der Daniel Gran-Straße geplant. Dort werden zwei Gruppen bis zum Neubau des Kindergartens Goethestraße betreut. Ebenfalls in diesem Jahr finden die Planung und der Baubeginn des neuen Kindergartens in der Karl Pfeffer-Gasse statt. Das Gebäude wird ebenfalls für einen Endausbau mit acht Gruppen konstruiert und im ersten Schritt werden vier Gruppen verwirklicht. Für 2018 ist der Ausbau des bestehenden Kindergartens in der Kirchschlägerstraße vorgesehen. Dort kommen fünf Gruppen zu den bestehenden drei dazu. 2019 wird dann ein neuer Kindergarten in der Goethestraße gebaut. Aktuell führt dieser Kindergarten zwei Gruppen und wird im Neubau bis zu acht Gruppen beherbergen können. Diese Neubauoffensive erweitert die Kapazitäten um bis zu 25 Prozent und macht Wahlfreiheit und Chancengleichheit nicht zu irgendwelchen Schlagwörtern, sondern zu einem politischen Auftrag.


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Unser Land neu denken – der „Plan A“ für Österreich

© BKA/Andy Wenzel

Anpacken, aktiv sein, Lösungen umsetzen: Unter diesem Motto steht der gesamte „Plan A für Österreich“ von SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern. Neue Ideen für Arbeitswelt, Wirtschaft, Bildung und Zusammenleben sollen Österreich wieder an die Spitze bringen. Jetzt geht es darum, zusätzliche Ideen zu sammeln, um den Plan gemeinsam weiterzuentwickeln. Übrigens: Mehr als zwei Drittel des neuen Arbeitsprogramms der Regierung kommen aus dem „Plan A“.

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rst wenige Wochen ist es her, dass Christian Kern seinen „Plan A für Österreich“ der Öffentlichkeit präsentiert hat. Seitdem ist viel passiert, so hat sich die Bundesregierung zum Beispiel auf ein neues Arbeitsprogramm für die kommenden 18 Monate geeinigt. Natürlich stellt so ein Programm immer einen Kompromiss dar. Dieser Kompromiss steht allerdings diesmal nicht wie so oft unter dem Motto „tust du mir nicht weh, tu ich dir nicht weh“, sondern wird von dem gemeinsamen Willen getragen, Österreich wieder voran zu bringen. Mehr als zwei Drittel der darin enthaltenen Punkte entstammen dem „Plan A“. Das heißt: Viele der Ideen, die Christian Kern vor kurzem erst vorgestellt hat, sind jetzt schon Teil des gemeinsamen Regierungskurses und bereits mit konkreten Beschluss- und Umsetzungsterminen versehen.

Vom Kampf gegen Arbeitslosigkeit bis Tablets für SchülerInnen Beispiele für Themen aus dem „Plan A“, die im neuen Arbeitsprogramm Eingang gefunden haben, sind die Unterstützung älterer Langzeitarbeitsloser, das zweite verpflichtende Gratiskindergartenjahr, Gratis-Tablets und -Notebooks für SchülerInnen, mehr Unterstützung für Kleinund Mittelunternehmen durch einen Ausbau der Entgeltfortzahlung, mehr sozialer Wohnbau oder die Aufwertung der Lehre und das Integrationsjahr. Firmen, die neues Personal anstellen, werden deutlich bei den Lohnnebenkosten entlastet. Auch ein Mindestlohn von mindestens 1.500 Euro ist sowohl im „Plan A“ als auch im Regierungs-Arbeitsprogramm enthalten, an der Umsetzung arbeitet die Bundesregierung gemeinsam mit den Sozialpart-

nern. Der temporäre sektorale Schutz des Arbeitsmarktes, ultraschnelles Internet für Schulen und KMU bis 2020 und der Abbau langer Wartezeiten auf Computertomographie- und MagnetresonanzUntersuchungen sind ebenfalls vom „Plan A“ direkt ins Arbeitsprogramm der Regierung aufgenommen worden. Nicht zuletzt sollen auch ausländische Konzerne, die in Österreich tätig sind, effizienter besteuert werden und einen fairen Beitrag leisten.

Mitmachen beim „Plan A für Österreich“ Beim „Plan A“ geht es darum, Österreich neu zu denken – mit einem konkreten, langfristigen Maßnahmenprogramm, aber auch kurzfristig umsetzbaren Schritten. „Ich will unser Land gemeinsam mit Euch gestalten. Ich will es ge-


reportage

Langfristiges Ziel: Vollbeschäftigung Oberstes Ziel des „Plan A“ ist der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit: „Arbeitslosigkeit kostet den Staat viel Geld, aber vor allem raubt sie den Menschen ihre Zukunftsperspektive und ihre Würde. Das können und wollen wir nicht akzeptieren“, macht Kern deutlich. Bis 2020 will Kern daher 200.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Das langfristige Ziel heißt Vollbeschäftigung. Weitere wichtige Themen sind Investitionen, um die Wirtschaft anzukurbeln, etwa im Energie- und Umwelttechnologie. Hier könnten 40.000 neue Jobs geschaffen werden. Auch ein Beitrag von reichen Erben ist gefordert, um in Zukunftsbereiche wie Forschung und Bildung investieren zu können.

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Sorgen der Menschen ernstnehmen – ohne populistische Parolen Das Thema Sicherheit soll nicht rechten Kräften überlassen, sondern mit Augenmaß geführt werden. Die Frage der Zuwanderungsund Fluchtbewegungen bleibt auf der Agenda: „Wir sind verpflichtet, diese Frage mit Huma-

„Ich will unser Land gemeinsam mit Euch gestalten. Ich will es gerechter machen. Ich will unser Land verändern.“

© BKA/Andy Wenzel

rechter machen. Ich will unser Land verändern“, hielt Kern bei der Präsentation des „Plan A“ Mitte Jänner vor mehr als 2.000 Gästen in Wels fest. Der „Plan A“ ist aber noch lange nicht endgültig fertig – denn alle Menschen in Österreich, die ihrerseits Ideen haben, wie Österreich wieder ganz an die Spitze kommt, sind herzlich eingeladen, diese unter www.worauf-warten.at kundzutun. Auch bei einem der rund 60 Stopps der „Plan A“-Tour durch ganz Österreich im Februar kann bekanntgegeben werden, woran es in Österreich noch hapert.

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und überholen“, sagte der Kanzler, der ein mehrheitsförderndes Wahlrecht vorschlägt. Die stimmenstärkste Partei soll künftig automatisch mit den Regierungsverhandlungen beauftragt werden und einen zusätzlichen Mandatsbonus im Parlament erhalten. Die ÖsterreicherInnen sollen direkt am Wahltag entscheiden, wer das Land führt.

Bundeskanzler Christian Kern nität, mit Respekt vor den Menschenrechten anzugehen. Aber es muss uns auch klar sein, wir wissen das, dass unsere Aufnahmefähigkeit Grenzen hat“, so Kern. Die Sorgen der Menschen sind ernst zu nehmen, dürfen aber nicht mit populistischen Parolen, sondern müssen mit ernsthaften Lösungen und seriöser Politik beantwortet werden.

Unterstützung ist gefragt

Der „Plan A“ ist aus hunderten Gesprächen mit Österreicherinnen und Österreichern entstanden und steht als 150-seitiges Magazin auf der Website www.woraufwarten.at zum Download zur Verfügung. Alle Interessierten können dort und auf der Facebook-Seite von „Plan A“ unter www.facebook.com/MeinPlanA ihre Ideen Wahlrecht reformieren für Österreich mitteilen – denn das Projekt ist noch nicht abgeschlossen. Alle Termine „Wenn wir den Stillstand überwinden wollen, der „Plan A“-Tour sind ebenfalls auf der 06.02. Anzg_Stadtkurier_PlanA_128_83_060217:Anzg_Stadtkurier_PlanA_128_83_060217 müssen wir das politische System renovieren Website zu finden.

Beste Bildung und Ausbildung

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Plan A! worauf-warten.at

© BKA/Andy Wenzel

Frauen gezielt zu fördern, etwa durch einen Rechtsanspruch auf einen GratisKindergartenplatz für 1- bis 6-Jährige und Frauenquoten in Aufsichtsräten – auch das ist bereits im Arbeitsprogramm der Regierung Kern vorgesehen – steht ebenso am Programm wie die Abschaffung des Pflegeregresses, die beste Bildung für Kinder und eine Aufwertung der Lehre, auf die sich die Bundesregierung ebenfalls schon geeinigt hat. Der Bundeskanzler forderte auch verstärkte Anstrengungen, um die Hochschulen wieder an die Spitze zu bringen.


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EGON – wird eh schon!

Wie Sprache wirkt gramm für Körper und Geist von Johannes Beitl alias Hennes. Auch Fußballübertragungen werden wieder fixer Bestandteil des EGON-Kalenders sein. Geöffnet ist das Lokal dann wieder Dienstag bis Samstag, ab 17 Uhr. „Eine Überraschung können wir schon verraten: Raclette wird es auf Vorbestellung geben“, so Schröding im Gespräch mit dem Stadtexpress. Die Arbeiten schreiten zügig voran, der Neueröffnung am 3. März steht somit nichts mehr im Wege.

Es ist Zeit, unsere Sichtweise der Macht politischer Diskurse zu überdenken. Das Buch von Elisabeth Wehling legt dazu den Grundstein. Es deckt auf, wie Sprache sich auf unser Denken, unsere Wahrnehmung der Welt und unser Handeln auswirkt. Diesen Grundlagen folgt eine Analyse der augenfälligsten Frames unserer Debatten über Steuern, Sozialstaat, Islam, Terrorismus oder Zuwanderung. Erschienen in der Reihe Medienpraxis des Herbert von Halem Verlages.

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Arbeit ist unser thema

na Balzer

t s e d n i M t t a t s . n e z kür

Foto: © Tatja

Verlagspostamt und Erscheinungsort 3100 St. Pölten. Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Niederösterreich, 3100 St. Pölten, Niederösterreichring 1a. Produktion: NGL mediamondial, 3151 St. Georgen

Mitte Jänner startete EGON-Wirt David Schröding mit den Umbauarbeiten im KultBeisl in der Fuhrmannsgasse. Neue Farbe, einen neuen Keller im alten Stil und eine neue Speisekarte sorgen für frischen Wind. Hausmannskost und heimische Schmankerl sowie vereinzelt Ausgefallenes soll es nach der Neueröffnung geben – am Teller in Form von Schweinsbraten oder veganen Linsen, und auf der Bühne im Form „Young and Lost“ oder nachhaltigem Kontrastpro-

kurz angemerkt

www.noe.spoe.at


Nordic-Walking mit den Naturfreunden.

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n Finnland, dem Ursprungsland des Nordic Walking, sollen fast eine Million Menschen (bei 5,5 Millionen Einwohner) den Sport betreiben. Auch in Österreich ist die Zeit als Nordic Walker belächelt wurden, längst vorbei. Dafür ist der Sport einfach zu gesund. Gerade für Menschen, die sich längere Zeit nicht sportlich betätigten, ist das Walken mit zwei Stecken der ideale (Wieder)einstieg. Aber Vorsicht: Nordic Walking sieht einfach aus, ist es

aber nicht. Nur wer die richtige Technik anwendet, kann die gesundheits- und fitnessfördernden Möglichkeiten von Nordic Walking auch ausschöpfen. Experten schätzen, dass rund 80 Prozent der Nordic Walker, die hierzulande unterwegs sind, falsch gehen. Eine Möglichkeit, die richtige Technik zu erlernen, bietet die Nordic Walking Gruppe der Naturfreunde. Franz Schweiger, dem Leiter der Gruppe und ausgebildeter NW-Instruktor, bringt In-

Foto: pixabay

frühjahr 2017

teressierten nicht nur die richtige Technik bei, sondern mit seinem abwechslungsreichen Tourenprogramm lernt man auch die grünen Adern St. Pöltens kennen. Die NW-Gruppe wendet sich vor allem an Senioren, denn wer aktiv mit zwei Stecken walkt, braucht keinen Stock. Die Nordic Walker treffen sich jeden Dienstag - Sommer wie Winter – beim Naturfreundeheim in der Dr. Mical Gasse. Ein Interview mit Franz Schweiger lesen Sie auf Seite 3


naturfreunde

Eislaufsaison heuer bis 19. Februar verlängert Zufrieden wie überrascht mit der bisherigen Eislaufsaison ist Wolfgang Strasser, der Finanzreferent der Naturfreunde: „In früheren Jahren galt der Grundsatz: Frieren die Seen zu, haben wir ein schlechtes Jahr. Liegt in den Voralpen Schnee, haben wir ein mittelmäßiges Jahr. Jetzt sind die Seen zugefroren und in den Schigebieten liegt Schnee und trotzdem ist der Besuch sehr gut.“ Ob es, wie im letzten Jahr, als 21.000 BesucherInnen den Eislaufplatz der Naturfreunde nutzten, wieder eine Rekordsaison wird, hängt vom Andrang in den Semesterferien ab. Sicher ist jedoch, dass die tiefen Temperaturen viel Geld sparen helfen, denn dadurch muss das Eis nicht extra herunter gekühlt werden. Eine Eislaufsaison kostet rund 20.000 Euro an Stromkosten, diese werden heuer deutlich geringer ausfallen. Öffnungszeiten bis 19. 02.: Fr/Sa: 14 bis 18 Uhr So: 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr

Liebe Naturfreundinnen! Liebe Naturfreunde! Die Wintersaison neigt sich dem Ende zu und wir können auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken. Unsere Angebote fanden regen Zuspruch, egal ob Winterwanderungen, Skikurse oder Nordic Walking. Auch der Eislaufplatz fand großen Anklang und so konnten wieder zahlreiche BesucherInnen begrüßt werden. Ihr habt noch bis 19. Februar die Möglichkeit, ein paar Runden auf dem Eislaufplatz zu drehen. Ihr findet in dieser Ausgabe ein reichhaltiges Angebot von geführten Wanderungen, bei dem sicherlich wieder für jede und jeden das Passende dabei ist. Ebenso präsentiert sich die Yogagruppe mit ihrem Angebot. Nähere Infos findet ihr auf unserer Homepage. 2016 konnte die erste Bauetappe der Neugestaltung der Göllerhütte dank des unermüdlichen Einsatzes des dortigen Teams erfolgreich abgeschlossen werden. Wenn es die Witterung zulässt, startet der zweite Bauabschnitt, der heuer fertiggestellt werden soll und die Hütte in neuem Glanz erstrahlen lassen wird. Ab 1. Mai wird die Göllerhütte wieder bewirtschaftet. Ich darf die Gelegenheit nutzen, um mich bei allen FunktionärInnen und MitarbeiterInnen zu bedanken, die sich unentgeltlich in den Dienst der guten Sache stellen und dafür Sorge tragen, dass ihr eure Freizeit sportlich verbringen könnt. Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr mit tollen Erlebnissen in der Natur. Es würde mich freuen, wenn unsere Aktivitäten euer Interesse wecken. Berg Frei! Euer Heinz Hauptmann

Raus in die Natur Lust auf ein bisschen Action, Sport und Spaß? Die Naturfreundejugend bietet für Kinder und Jugendliche aus ganz Niederösterreich jede Menge Freizeitaktivitäten an. „Handy weg & raus in die Natur!“ Unter diesem Motto veranstaltet die Naturfreundejugend Niederösterreich für kleine und große Kids nun regelmäßig Workshops, Kurse und Outdoor-Freizeitaktivitäten. Das Angebot ist sehr breit gefächert, denn ob Skifahren, Snowboarden, Snowbike-Fahren, Paddeln, Slacklinen, Klettern, Wandern, oder GeoCoaching – hier ist für jeden etwas dabei. Kompetente Instruktoren begleiten die Kinder und Jugendlichen bei allen Aktivitäten, gleichzeitig bringen sie ihnen die Vielfalt und Möglichkeiten der Natur näher. Dazu zählen Outdoor-Aktivitäten, aber auch Bewusstseinsbildung für Umweltschutz und das Wertschätzen der verfügbaren Ressourcen. Ein besonderes Event-Highlight der Naturfreundejugend Niederösterreich fand am 28. Jänner statt: Am Wintersporttag in An-

naberg konnten interessierte Kids viele verschiedene Wintersportarten gratis testen und kennenlernen. Aber auch beim Wassersporttag an den Viehofner Seen wird jedes Jahr ein umfangreiches Programm angeboten. Am 22. Juli ist es wieder soweit: Da kann man Stand-up-Paddling, Kajaken und viele andere Wassersportarten testen und in die abwechslungsreiche Welt des Wassersports eintauchen. Haben wir dein Interesse geweckt? Dann melde dich am besten direkt bei den Naturfreunden Niederösterreich unter stefanie.kuhn@naturfreunde.at oder unter 02742 / 35 72 11.

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Naturfreunde St. Pölten, 3100 St. Pölten, Heßstraße 4, Web: www.st-poelten.naturfreunde.at Grundlegende Richtung: Informationen und Nachrichten der Naturfreunde St. Pölten. Redaktionelle Leitung: Heinz Hauptmann Fotos: Naturfreunde St. Pölten bzw. ZVG. Leser- und Adressservice: Naturfreunde St. Pölten. Hersteller: Landesverlag Druckservice, 4300 Wels, Boschstraße 29. Auflage: 4 Ausgaben pro Jahr erscheinen im Stadtgebiet St. Pölten mit je 25.000 Stk. Haftungsausschluss: Sämtliche Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autoren und des Medieninhabers ist ausgeschlossen. Meinungen in persönlich gezeichneten Artikeln entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers.


naturfreunde

„Ham‘s euch die Schi g‘stohlen?“ Franz Schweiger ist der Mann, der die Nordic Walking Gruppe der Naturfreunde St. Pölten. Gemeinsam mit Elfriede Ritschel leitet. Woche für Woche sammelt er jung und fit Gebliebene zum Walk durch St. Pöltens grüne Lungen. NF-Mitteilungen: Nordic Walking liegt im Trend. Das war aber nicht immer so? Franz Schweiger: Nein, als wir mit Nordic Walking angefangen haben, haben wir viel gehört, Sachen wie: „Ham´s euch die Schi g‘stohlen?“ Mittlerweile aber haben die Leute den Wert von Nordic Walking erkannt und dementsprechend sind schon viele unterwegs. Nordic Walking ist aber mehr als nur zwei Stecken in die Hand nehmen und loszugehen. Wenn ich sehe, wie manche gehen, tut es mir schon weh. Denn um eine optimale Wirkung zu erzielen, also um möglichst viele Muskeln zu beanspruchen, braucht es eine bestimmte Technik. Darum sollte man gerade am Anfang mit jemanden mitgehen, der diese Technik kennt und sie auch erklären kann. Ich bin ausgebildeter Nordic Walking Instruktor und gehe daher mit Leuten, die das erste Mal dabei sind, immer daneben mit. Nur so erlernt man gleich von Anfang an die richtige Technik. Aber es kommt auch auf das richtige Material an. Deshalb bieten wir für Neueinsteiger auch Leihstöcke an – Wanderstecken oder Teleskopstecken sind für Nordic Walking nicht ideal. Seit wann machst du Nordic Walking? Die Gruppe wurde von Elfi Maier gegründet und es gab sie schon einige Jahre, als ich 2003 dazu gestoßen bin. Als dann Elfi Maier ihr Amt zurücklegte, habe ich die Gruppe gemeinsam mit Elfriede Ritschel übernommen. Ich habe die Ausbildung zum Nordic Walking Instruktor gemacht und seither treffen wir uns jeden Dienstag beim Naturfreundeheim in der Dr. Mical Gasse. Im Winter gehen wir um 14.00 los, ab Mitte April um 18.30, jeweils eineinhalb Stunden lang, darunter bringt es nicht viel. St. Pölten bietet für Nordic Walking tolle Möglichkeiten. Natürlich sind wir von der Dr. Mical Gasse gleich an der Traisen, aber wir fahren auch zu den Seen oder zum Heiratswald und gehen von dort weg. Da lass ich mir immer wieder was einfallen.

Wie viele Leute kommen zum Nordic Walking Treff? Das hängt natürlich von der Witterung ab. Bei schönem Wetter kommen wir auf ca. 25 Teilnehmer, bei schlechtem sind wir etwas weniger. Aber unter 15 Teilnehmer fallen wir nie. Zu 70 Prozent haben wir Stammkunden, die fast jedes Mal kommen. Und ich würde sagen, dass 60 Prozent schon den 7er vorne stehen haben. Unser Ältester ist sogar 83. Ich selber bin auch schon 75. Man sieht also: Nordic Walking hält jung. Es ist nicht nur gut für Herz und Kreislauf, sondern für den ganzen Bewegungsapparat. Bei Nordic Walking haben die Gelenke keine Chance einzurosten und mit der Zeit bekommt man eine wirklich gute Kondition. Am Anfang schnauft man noch viele, aber das trainieren wir schon weg! Nordic Walking: die ideale Sportart für Senioren also. Nicht nur für Senioren, sondern für jeden, dem seine Gesundheit was wert ist. Man ist in der Natur, man ist in Bewegung, man knüpft soziale Kontakte. Das ist gerade älteren Menschen

sehr wichtig. Deshalb setzen wir uns nach einer Runde auch immer zusammen, der soziale Aspekt soll nicht zu kurz kommen. Fasching und Weihnachten werden auch immer gefeiert. Das scheint ganz anzukommen, sonst würden nicht so viele immer wieder kommen. Was machst du, wenn du nicht walkst? Ich bin Pensionist und im Sommer genieße ich mit meiner Frau unseren Schrebergarten. Wir unternehmen viel mit dem Rad, da schaue ich immer auch nach neuen Strecken für unsere Gruppe. Für die Naturfreunde bin ich auch noch als Wanderführer aktiv. Jetzt im Frühjahr biete ich zwei Wanderungen an: die Ötschergräben und das Westerndorf in Rabenstein. Ich würde noch viel mehr machen, aber ich leide unter der Pensionistenkrankheit: Zu wenig Zeit! Wie kann jemand bei euch mitmachen? Einfach am Dienstag beim Naturfreundeheim vorbeischauen. Sportlich gekleidet, eventuell eigene Stecken mitnehmen, vor allem aber Lust sich sportlich betätigen zu wollen.

Nordic Walking jeden Dienstag Start: 14 Uhr, ab 18. April Start um 18:30 Uhr vor dem Vereinsheim der Naturfreunde, Dr. Micalgasse, St. Pölten. Dauer: ca. 1,5 Stunde Info: Franz Schweiger 0680/3125607


naturfreunde

Do, 06.04.

Do, 04.05.

Tourenski- Schneeschuh- od. Wandern je nach Schneelage. Abf. 9:00* nach Lilienfeld (grünes Tor) gemütlicher Aufstieg zur Hütte (Einkehr) GZ 4 Std. Info Hans Girsch ab 19 h 02742/32217

TP 8:50 Kassenhalle Hbf., Zugabfahrt 9:05 nach Paudorf. Wanderung Tiefenfucha (altes Bergwerk) - Maria Ellend (Einkehr) - Paudorf, GZ 4,5 Std. Hans Girsch ab 19 h, 02742/32217

Abfahrt 9:00* nach Frankenfels. Wanderung Gromannberg – Eibeckalm(Einkehr) GZ 3 Std., Info Hans Girsch ab 19 h 02742/32217

TRAISNERHÜTTE

So, 26.02.

WILHELMSBURGER RUNDWANDERWEG

TP 7:45 Kassenhalle Hbf, Abfahrt mit Bus 8:00. 2. Etappe von Rotheau Katzelhofer Höhe - Draxelhofer Höhe (585m) – Rudolfshöhe – Kreisbach. GZ 4,5 Std., 15 km,. Info Gerhard Daxberger 0664/5071830

Do, 02.03.

DUNKELSTEINERWALD

Abf. 10:00 Josefskirche*. Wanderung Oberbergern - Tote Frau - Toter Mann – Klingelbach - Bergerner Höhe, Einkehr in Unterbergern am Ende der Tour, GZ 3 Std., Info Leo Humpelstätter 0699/10447507

Do. 16.03.

WACHAUER KUHSCHELLENWANDERUNG

Abf. 9:00* nach Krems-Stein. Wanderung durch die Weinberge nach Dürnstein (Einkehr) retour über Loibenberg, GZ 4,5 Std. Hans Girsch ab 19 h 02742/32217

So, 26.03.

WILHELMSBURGER RUNDWANDERWEG

TP 7:45 HBF Kassenhalle, Abfahrt mit Bus 8:00. 3. Etappe Rotheau Meiselhöhe (521m) – Plambacheck – Dreihöf – Kuhberg – Windbühel – Wielandsberg – Kaiserhof - Wilhelmsburg, GZ 5 Std., 17 KM Info Gerhard Daxberger 0664/5071830

Sa, 01.04.

FAMILIENWANDERUNG

Abf. 9:00*.Texingtal - Burg Plankenstein wandern - spielen – Geocaching ev. Forellenfischen, GZ ca.4,5 Std. Info: Susanne Freissl, 0680/2051229

So, 02.04.

GEISBÜHEL

TP 8:30 Alpenbahnhof , Zugabfahrt 8:41 nach Rabenstein. Wanderung zur Josef-Franz-Hütte am Geisbühel. GZ 4 Std. Info Heidi Schwarz 02742/71217

SKULPTURENWEG

So, 09.04.

KRONBERG

TP 8:50 Kassenhalle Hbf, Zugabfahrt 9:05 nach Böheimkirchen. Gemütliche Wanderung SchreckhäuslKronberg-Maria Im Walde-Totzenbach (Wasserschloss)-Clementinum (Einkehr)Lanzendorf-HinterbergKronbergmühle-Böheimkirchen, GZ 4 Std., Rückfahrt 15:45 od.16:45, Info Wolfgang Just 0676/4619464

Do, 20.04.

HINTERALPE - KLOSTERALM

7:45 Kassenhalle Hbf . Bahnfahrt nach Lilienfeld/Krankenhaus. Wanderung Stilles Tal - Glatzwiese - Karlstein-Aufstieg Muckenkogel – Hinteralmhang - Schwarzwald Klosteralm (Einkehr) Abstieg Höllgraben - Bhf Lilienfeld. GZ 5 Std., 800 HM, Info Gerti Nestelberger 0660/3420506

So, 23.04.

MARIAZELL – ANNABERG

TP 8:20 Uhr Kassenhalle Hbf. Mitterbach – Josefsberg - Wienerbruck (Einkehr) - Annaberg Bhf. Rückfahrt 15:31 (Ankunft. 17:31) GZ 4½ Std,13 km, 450 HM, Info Johann Maier 0664/4624709

Do, 27.04.

HEGERBERG

Abf. 9:00* oder 9:30 Böheimkirchen Autobahnabfahrt. Wanderung von Stössing über ehemaliges Kloster Hochstraß zum Johann Enzinger Haus (Einkehr) Gehzeit 3,5 Std. Info Christine Bauer

So, 30.04.

STEINBACHKLAMM

Abf. 7:30* nach Marbach/Donau. Ca. 3 Std. Aufstieg durch die schöne Klamm und weiter nach Maria Taferl, Abstieg am Jakobsweg zurück nach Marbach. GZ 4 Std., Info Gerhard Daxberger 0664/5071830

YOGA Mit Elisabeth Pöhn

Erwachsenen Yoga Montag 18:30, Volksschule Ratzersdorf Kinder Yoga Donnerstag 16:00, Dr.-Otto- Glöckelschule (Turnsaal Eingang Mühlweg) Info u. Anmeldung 02762/64415, 0664/1056805

Mit Gerhard Sonntag

Erwachsenen Yoga Donnerstag 18:00, Dr.-Otto- Glöckelschule (Turnsaal Eingang Mühlweg) Info und Anmeldung 0676/4406522

So 28.05.

GROMANNBERG

So, 07.05.

EMMERSDORF

Abf. 9:00* nach Emmersdorf. Gemütliche Wanderung Schallemmersdorf - Gossam Ruine Burgkircherl – Briefträgersteig – Mödelsdorf - Pömling (Einkehr) - Rantenberg. GZ 3,5 Std., Info Johanna Humpelstätter 0699/10447506

Mi, 10.05.

PUCHENSTUBEN SCHWARZENBACH

TP 8:20 Kassenhalle Hbf. Laubenbachmühle – Boding – Frankenfels (Einkehr) – Hst Schwarzenbach. Rückfahrt 14:23 (Ankunft: 16:23) GZ 4½ Std,13 km, 500 HM, Info Johann Maier 0664/4624709

Do, 01.06.

DUNKELSTEINERWALD

Abf. 9:00* nach Gerolding. Rundwanderung Kartause Aggsbach – Ruine Wolfstein – Gerolding. GZ 5,5 Std. Christine Bauer

So 04.06.

RUINE AGGSTEIN

Abf. 9:00* Einkehr: Maria Langeck. GZ 3 Std. Info Franz Schweiger: 0680/3125607 oder 0664/4970579

Do, 18.05.

ÖTSCHERGRÄBEN

TP 7:10 Kassenhalle Hbf.. Bahnfahrt mit der Himmelstreppe nach Wienerbruck, Wanderung Ötschergräben - Ötscherhias (Einkehr), retour nach Erlaufklause, GZ 4 Std. Info Maria Gaubmann 0664/3843457

Sa, 20.05.

KIENSTEINER ÖDE

Abf. 9:00* nach Wobach. Wanderung Kiensteiner Öde - Ebenwaldhütte (Einkehr)über Ebenwald retour. GZ 4,5 Std. Hans Girsch ab 19 h 02742/32217

So, 21. 05.

SCHWARZENBACH TRADIGIST

TP 8:20 Kassenhalle Hbf. Wanderung Ruine Weissenburg – Wies – Schwerbach - Kirchberg (Einkehr) – Hst Tradigst. Rückfahrt 14:39 (Ankunft: 16:39) GZ 5 Std.,14 km, 400 HM, Info Johann Maier 0664/4624709

Sa, 10.06.

Mölltalerhof, Lainach, Kärnten

Mo, 15.03. – S0, 19.03.2017

PINZGAU

Postwirt, Maishofen b. Zell am See

Sa, 24.06.

südl. Ötztaler Alpen Hotel Gold.Kreuz Tonzhaus, herrliche Tourenmöglichkeiten in hochalpiner Umgebung,

FAMILIENWANDERUNG

Abf. 9:00*. Wanderung zur Mohnblüte nach Armschlag – wandern – spielen – Geocaching. GZ ca.3,5 Std, Info: Susanne Freissl 0680/2051229

Do 25.05.

Abf. 5:30* nach Kernhof. Wanderung über Waldhüttsattel – Schnalzstein 1548m – Pollwischalm – Gippel (1.600 m) – Gippelalm – Gippeltörl – Reintaler-Kernhof. Gehzeit ca. 6-7 Std., Proviant mitnehmen! Info Gerhard Daxberger 0664/5071830

TP 8:20 Kassenhalle Hbf. Annakreuz – Obergösing – Wegscheidhäusl – Puchenstuben (Einkehr)Rückfahrt 15:46 (17:46) GZ 4½ Std,13 km, 700 HM, Info Johann Maier 0664/4624709

MÖLLTAL

Sa, 25.03. – Sa, 01.04.2017

Westerndorf, Abf.9:00 Josefskirche Gehzeit 3 Std.,Wanderung ins Westerndorf Einkehr Rabenstein, Info Franz Schweiger: 0680/3125607 oder 0664/4970579

So, 25.06.

ANNABERG - PUCHENSTUBEN

Sa 04.03. – Sa 11.03.2017

RABENSTEIN GREEN HILL

JOCHART (1286m)

Abf. 7:30* nach Inner Halbach. Aufstieg durch die Roßbachklamm auf den Jochart. Abstieg übers Hammerleck 967m, Rohr im Gebirge zurück zum Ausgangspunkt. GZ 4 Std., Proviant mitnehmen ! Info Gerhard Daxberger 0664/5071830

SKITOURENWOCHEN/-TAGE

GIPPEL

Do, 29.06.

GEISENBERG

Abf. 8:00* nach Schwarzenbach/ Pielach. Rundwanderung über Hansenhütte (Schafkäse) – Geisenberg – Geisenbergalm (Einkehr) – Fuchsriegel, GZ 4,5 Std., Hans Girsch ab 19 h 02742/32217

* Abfahrt, wenn nichts anderes angegeben ist Parkplatz Josefskirche. Bei Tageswanderungen reicht die Anmeldung einen Tag vor der Tour beim Tourführer.

SÜDTIROLER SCHNALSTAL

Fr, 27.04. – Mo, 01.05.2017

RAURIS

Quartier in Kolm Saigurn Ammererhof Tourenziele : Sonnblick, Hocharn, Kolmkarspitze, Silberpfennig

Jeweils Mo – Sa im Zeitraum Do, 25.05. – Sa, 23.07.2017

KORSIKA

Schöne Tagestouren (Bergwandern, Küsten- und Flusstouren) im NF Feriendorf La Mora in Calvi mit Markus Rosenauer u. Eva Pelousek Auskunft: Markus Rosenauer 0660/5771942 http://www.rosireisen.at

WANDERN ENTLANG DER MARIAZELLER BAHN In 7 Etappen mit Johann Maier

So 23.04. 1. Etappe Mariazelle – Annaberg

WIR SUCHEN DICH !

Do 25.05. 2. Etappe

Um auch 2017 ein interessantes Wanderprogramm anbieten zu können, suchen wir Wanderbegeisterte jeden Alters als Tourenbegleiter

Annaberg- Puchenstuben

Info: Johanna Humpelstetter 0699/10447506

Puchenstuben – Schwarzenbach

So, 13.08. – Sa, 19.08.2017

RADFAHREN AUF DEM MOSELRADWEG

Gemütlich mit dem Rad von Trier nach Koblenz. Info J. Humpelstätter 0699/10447506

So, 03.09. – Sa, 09.09.2017

ELSASS - WANDERREISE im Weinparadies der Vogesen Info 0699/10447506

Weitere Informationen zu unseren Aktivitäten findest du auch auf unserer Website unter www.st-poelten.naturfreunde.at

So 28.05. 3.Etappe

So 04.06. 4. Etappe

Schwarzenbach – Tradigist

So 16.07. 5.Etappe Tradigist – Hofstetten

So 23.07. 6.Etappe

Hofstetten –Obergrafendorf

So 20.08 7.Etappe

Obergrafendorf -St. Pölten

Foto: Wikipedia

Do. 16.02.


kurz angemerkt

st.pöltner

stadt

express | 15

Smart Pölten: Mitdenken und mitgestalten

Volksbegehren – TTIP/CETA

St. Pölten ist eine lebenswerte Stadt. Lebensqualität definiert sich aber für jeden anders. Was braucht es also, damit sich Menschen in St. Pölten wohlfühlen? Genau das versucht das Projekt „Smart Pölten“ herauszufinden und anschließend in einem Demonstrationsprojekt umzusetzen. Das vom Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) geförderte Sondierungsprojekt verknüpft den populären Smart City-Ansatz mit den aktuellen Erkenntnissen aus der Lebensqualitätsforschung. Es gilt im Rah-

Bei der Eintragungswoche von 23. bis 30. Jänner wurden auch in St. Pölten Unterschriften gegen die Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TiSA gesammelt. Insgesamt trägt die Landeshauptstadt mit 3.632 Unterschriften und 9,3 Prozent einen bedeutenden Anteil an Stimmen zum Volksbegehren bei. Das Ziel von 100.000 Stimmen, für die Behandlung im Parlament wurde fast versechsfacht. Damit wird auch auf gesetzgebender Ebene über die Positionierung Österreichs zu den umstrittenen Abkommen diskutiert – ein klares Bekenntnis zu direktdemokratischen Mitteln!

men eines Bürgerbeteiligungsprozesses herauszufinden, wie sich die St. PöltnerInnen bestehende Plätze und Lebensräume in Zukunft vorstellen. Danach wird abgesteckt, wie der Weg dorthin aussieht und welche Schritte gesetzt werden müssen, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Am Ende des Prozesses steht ein gemeinschaftlich ausgewähltes Projekt, welches in Folge umgesetzt werden soll. Wollen Sie St. Pölten mitdenken und mitgestalten? Der nächste Workshop findet am 25. Februar in der Arbeiterkammer NÖ statt. Anmeldung unter facebook.com/smartpoelten

Der Querdenker

Endlich ist es so weit. Nach Jahren des erbitterten Kämpfens und des sachlichen Argumentierens konnte nun kürzlich eine der wichtigsten innenpolitischen Errungenschaften des letzten Jahrzehnts ins Regierungsprogramm aufgenommen werden. Wie oft lag ich wach und fragte mich, wie lange es wohl noch dauern wird, bis es endlich durchgesetzt werden kann. Und nun – von einem Tag auf den Anderen – steh ich da, und es wird Realität. Endlich konnte sich der reaktionäre Mob rund um den gefühlten „Minister für eh alles“ Kurz und den geschickten Wohnbauförderungs-Anleger aus Niederösterreich, Kollegen Sobotka, durchsetzen, und die wichtigste Errungenschaft seit der Erfindung des fünflagigen Toilettenpapiers verwirklichen. Das Burkaverbot. Was haben wir gewartet. Was

haben wir gebangt. Nun soll es also kommen. Ein Verbot, das jeglicher faktischer Grundlage entbehrt, keinerlei Probleme lösen wird und unnötig ist, wie Zecherlkas. Wer glaubt denn wirklich, dass ein Burkaverbot etwas zur Sicherheit oder gar Integration beitragen soll? Hände hoch! Ach ja... hab ich mir schon gedacht. Eigentlich gehts doch einfach nur darum, irgendwas durchzusetzen, womit man zeigen kann: „Wir sind die Herren im Haus“. Das hat absolut nichts mit einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema zu tun, das wird nicht dafür sorgen, dass Muslime plötzlich weltoffener durch die Gegend laufen, und schon gar nicht, wird es den Blutdurst des (auch nicht besonders weltoffenen) Mobs stillen, der sich um jeden Preis darin verbeißen will, was nicht Muslime

unserer Gesellschaft alles antun wollen. Kleidervorschriften für Frauen sind genau das Selbe, was man gläubigen Muslimen vorwirft: Eine Bevormundung. Nein, mir gefallen Burkas nicht. Ich habe aber bisher auch erst zweimal eine gesehen, eine davon an einer Urlauberin in München. So what. Es geht mich nichts an. Wenn man wirklich an Integration und Zusammenleben arbeiten will, sollte man eher die Hand ausstrecken und den Leuten echte Perspektiven anbieten. Und nein, das bedeutet nicht, dass wir Weihnachtsmärkte umbenennen sollten, unsere Feste nicht mehr feiern, oder unsere Kultur aufgeben. Aber wenn wir wirklich an einem Miteinander interessiert sind, wäre es wohl sinnvoller, nicht alles Fremde grundsätzlich abzulehnen, sondern zusammen zu arbeiten.


16 | stadt st.pöltner

aus erster hand

express

Lichtbild auf e-card SPÖ spricht sich für Vereinfachung und ehrlichen Umgang aus. In der letzten Sitzung des niederösterreichischen Landtages, sprach sich die St. Pöltner Landtagsabgeordnete Heidemaria Onodi klar für eine Vereinfachung in der Administration der e-card aus und befürwortet daher die Einführung eines Lichtblides auf dieser wichtigen Karte. Bisher musste die Ärztin oder der Arzt laut Gesetz zu jeder e-card einen Lichtbildausweis verlangen. Es fanden bereits Gespräche zwischen dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, sowie dem Gesundheitsministerium zu diesem Thema statt. Seit 2016 sind die Krankenanstalten verpflichtet, die Identität der PatientInnen, sowie die rechtmäßige Verwendung der e-card, zu überprüfen. Durch die Aufnahme eines Lichtbildes auf die e-card kommt es nicht nur zu einer wesentli-

chen administrativen Entlastung im Bereich der Kliniken, sondern auch die Gefahr des Missbrauches von e-cards wird im Bereich der niedergelassenen Ärzte hintangehalten. Auch die Ärztekammmer spricht sich schon seit Jahren für die Aufnahme eines Fotos auf die e-card

aus. „Ich denke, dass bei den jetzigen Gesprächen die Problembereiche noch diskutiert und Lösungen erarbeitet werden. Ich bin überzeugt, dass ein Foto auf der e-card von Missbrauch abhält! Deshalb stimmt die SPÖ der geplanten Einführung zu“, so Onodi.

Liebe Leserin, lieber Leser! „Das habe ich aber so im Internet gelesen“ – das Argument kennt jeder. Doch nicht alle Informationen im Netz sind seriös. Wir alle haben schon haarsträubende Falschmeldungen mitbekommen. Egal, ob es um die im Wahlkampf verbreitete Lüge um die erfundene Krebserkrankung von Alexander Van der Bellen oder einen angeblich von Flüchtlingen überfallenen Supermarkt geht – schon eine einfache Recherche zeigt, dass hinter vermeintlichen Nachrichten oft Falschmeldungen stehen. Das nennt man Fake News. Auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken verbreiten sich Falschmeldungen rasend schnell. Aber was ist das Problem dabei? Kann nicht jeder selbst überprüfen, ob er die Geschichte glaubt oder nicht? Schließlich haben wir doch Meinungsfreiheit. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn Fake News wollen uns bewusst in die Irre führen. Durch Falschmeldungen sollen

Menschen manipuliert werden. Das Ziel ist, dass wir nicht mehr beurteilen können, was die Fakten sind und was erfunden ist. Das ist gefährlich. Denn der im Internet geschürte Hass hat Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Die technischen Möglichkeiten nicht nur Fotos, sondern auch Videos und Sprachaufnahmen zu manipulieren, sind weit entwickelt. Bereits heute haben Fake News bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten eine große Rolle gespielt. Der Blick in die Zukunft zeigt: Auf die schnelle Verbreitung von Fake News müssen wir reagieren. Wir müssen die Medienkompetenz schulen und Druck auf die sozialen Medien wie Facebook machen, die Verbreitung von falschen Nachrichten zu erschweren. Dafür setze ich mich im EU-Parlament ein. Denn für mich gilt egal ob auf lokaler, nationaler oder EU-Ebene: net motschgern! Machen!

Ihre Abgeordnete Karin Kadenbach

www.karinkadenbach.at www.facebook.com/MEP.Karin.Kadenbach


aus erster hand

st.pöltner

stadt

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Willkommen in aller Freundschaft

Deutsche PKW-Maut ist EU-rechtswidrig Zu einem Abend auf „Du und Du“ mit den leitenden Persönlichkeiten der St. Pöltner Sozialdemokratie lud SPÖ-Bezirksvorsitzender Matthias Stadler zu Jahresbeginn ins Kulturbeisl EGON ein. Zahlreiche neue Mitglieder nutzten diese Gelegenheit, um in entspannter Atmosphäre ihre poltischen und sozialen Anliegen und Forderungen auszutauschen und sich gegenseitig besser kennen zu lernen. „Der traditionelle Gruß Freundschaft, ist in der Sozialdemokratie

auch heute nicht einfach so dahergesagt“, freute sich Stadler über den guten Start dieses erstmals durchgeführten Willkommensabends: „In unserer Bewegung entstehen auch zahlreiche Freundschaften die echte Verbundenheit und starke Netzwerke gründen.“ Gemeinsam mit den Abgeordneten, Stadt- und GemeinderätInnen sowie den VertreterInnen der Jugendorganisationen wurde noch bis in die Nacht diskutiert und geplaudert.

Widmungskategorie Sozialer Wohnbau

Eine langjährige, innovative Forderung von Nationalrat Anton Heinzl ist nun in das neue Regierungsprogramm aufgenommen worden. Es handelt sich um einen echten Meilenstein für den Wohnbau in unserer Republik und ein leistbares Wohnen für alle Generationen. Bereits seit Jahren sagt Heinzl der ständigen Preissteigerung bei den Mieten den Kampf an. „Faktum ist, dass die Wohnkosten in den letzten Jahren eklatant gestiegen und für einen Großteil der Bevölkerung schon fast nicht mehr leistbar sind“, erklärt Heinzl. Im Regierungsprogramm wurde eine neue Maßnahme festgesetzt, um diesen Entwicklungen

entgegenzuwirken. Bei Umwidmungen soll es in Zukunft Pflicht werden, einen Teil des neuen Wohnbaulandes für geförderten bzw. sozialen Wohnbau zur Verfühung zu stellen. Dieses Vorgehen kann für Mieter Preisersparnisse bis zu 25 Prozent bedeuten. Bundeskanzler Christian Kern hat auf gute Beispiele, die es in verschiedenen europäischen Ländern bereits gibt, eingeschworen. Dass diese langjähige Forderung von Anton Heinzl nun im neuen Arbeitsprogramm der Bundesregierung 2017 bis 2018 aufgenommen wurde, ist ein wichtiger Erfolg für alle MieterInnen in unserem Heimatland.

Ich bleibe bei meiner Kritik. Die Pläne der deutschen Regierung zur PKW-Maut benachteiligen weiterhin österreichische Autofahrer und die aus anderen EU-Staaten. Dem Prinzip nach bleibt der Plan des bundesdeutschen Verkehrsministers Dobrindt eine ‚Ausländermaut‘, weil die deutschen Autofahrer ihre Maut über die Kfz-Steuer – bis auf wenige Ausnahmen – zurückbekommen. Mein Einsatz wird auch weiterhin für eine gerechte Behandlung unserer österreichischen Autofahrer in ganz Europa gelten. Es kann nicht sein, dass wir in unserem Land Maut und Steuern für den Erhalt der Autobahnen zahlen und in einem anderen Land nur die Ausländer zur Kasse gebeten werden. Der europäische Wirtschaftsraum braucht eine gute Infrastruktur, das Transitland Österreich spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir begrüßen daher ausdrücklich den Ausbau der Bahninfrastruktur, bei dem auch die Nebenstrecken nicht vergessen werden dürfen. Österreich ist damit Bahnfahrnation Nummer Eins in der EU geworden. Die Gigaliner, die seit Jahresbeginn in Deutschland zugelassen sind, lehne ich daher entschieden ab. Faire Bedingungen im Transportgewerbe erfordern aus meiner Sicht auch ein Ende des Sozialdumpings, das viele Transportunternehmen betreiben. Deutschland hat das Recht einer Bemautung, eine Steuergutschrift für deutsche AutofahrerInnen ist jedoch eine klare Diskriminierung ausländischer FahrerInnen und verstößt gegen Europarecht. Ihr Anton Heinzl Abg. z. Nationalrat


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frauen der bewegung

express

Wir gestalten die Zukunft Gabriele Vavra, die Obfrau der Sektion Harland, ist schon viele Jahre bei der SPÖ aktiv und mit großem Engagement dabei. Sie ist nicht nur in der Organisation und Umsetzung bei den vielen Veranstaltungen der Sektion im Einsatz, sondern plant auch immer wieder Neues: Krimi-Dinner, Jazz-Brunch und Grätzlfeste.

I

ch bin in einer roten Arbeiterfamilie aufgewachsen. Schon als ich klein war, hat mich mein Vater am 1. Mai zum Aufmarsch mitgenommen“, erklärt Gabriele Vavra, warum es für sie keine lange Überlegung war, selbst der SPÖ beizutreten. Bei einem Maskenball in Harland, den sie gemeinsam mit ihrem Mann besuchte, lernte sie Ende der 80er-Jahre Anton Heinzl kennen und fragte gleich, ob sie auch mitarbeiten dürfte. Und von diesem Moment war Gabriele Vavra mit Feuereifer dabei. Zuerst wurde bei Festen mitgearbeitet, danach übernahm sie die Funktion der Kassier-Stellvertreterin, wurde schließlich Kassier der Sektion, stellvertretende Vorsitzende und ist nun die Vorsitzende der Harlander SPÖ Sektion – einer der größten St. Pöltner Sektionen. Hier ist ihr vor allem die Gemeinschaft in der Sektion ein großes Anliegen. Unter den Vorstandsmitgliedern ist neben der politischen Arbeit sogar eine richtige Freundschaft entstanden. „Meine Mannschaft steht zu hundert Prozent hinter mir“, kann sich Gabriele Vavra auf ihr Team verlassen. So können auch die großen Feste wie die Sonnwendfeier beim Bootshaus, das 3-Tages-Sommerfest und immer wieder neue Veranstaltungen wie das Krimi-Dinner oder der Jazz-Brunch abgehalten werden. Mit viel Elan geht man auch ins Jahr 2017: Heuer soll es erstmals Grätzlfeste geben.

Mit Engagement im Beruf Beruflich ist Gabriele Vavra ihr Leben lang der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse treu geblieben. Hier hat sie nach der Schule angefangen und sich hoch gearbeitet. Nun ist sie Abteilungsleiter-Stellvertreterin in der Organisationseinheit Ambulatorien-, Baumanagement und Controlling. „Diese Tätigkeit macht mir großen Spaß“, ist Gabriele Vavra stolz. Sie hat immer Vollzeit gearbeitet. „Nach der Geburt der Tochter war ich ein Jahr in Karenz. Elternteilzeit gab es damals noch nicht, ich hätte zwei Jahre Sonderurlaub nehmen müssen, aber ohne Bezahlung. Das wäre sich nicht ausgegangen“, konnte die engagierte Mitarbeiterin jedoch auf ihre Eltern zählen,

die bei der Kinderbetreuung eingesprungen sind.

Reisen als geliebtes Hobby Wenn man Gabriele Vavra nach ihren Hobbys fragt, dann kommt ihr ein Lächeln aus. Immerhin bleibt neben ihrem Beruf und ihrem Engagement kaum noch Zeit. Doch eines ist ihr wichtig. Das Reisen. Schiffs- und Städtereisen sind ihr am liebsten. Und auch hier gibt es noch Ziele: „Ein Traum wäre es mit meinem Mann drei Wochen quer durch Vietnam zu reisen.“ Die Liebe zum Reisen wurde schon in der Kindheit erweckt. Da ging es mit den Eltern zum Campen nach Kroatien oder an den Wörthersee. Zuerst mit dem Zelt, später mit einem kleinen Wohnwagen.

fact

Foto Dürr

Gabriele Vavra

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Geburtsdatum:

23. Juni 1963 in St. Pölten

Familie:

verheiratet, 1 Tochter

SPÖ-Mitgliedschaft:

seit 1984

Höchstes politisches Mandat:

Vorsitzende der Sektion 18 (Harland, Altmannsdorf, Windpassing)

Beruf:

Sozialversicherungsangestellte

Hobbys:

Reisen, Garten


auf seite der jugend

st.pöltner

stadt

express | 19

Jugendbericht 2016 – Was wir daraus lernen Alle fünf Jahre wird der Jugendbericht durch das Familienministerium herausgebracht, so auch 2016. Ein paar Dinge, die wir daraus lernen können! Die Situation junger Menschen wird häufig als trist dargestellt. Durch den Jugendbericht 2016 des BMFJ, der jetzt vorliegt, wird dieses Bild relativiert. Trotzdem besteht Handlungsbedarf. Einerseits wird deutlich, dass durch verschiedene Parameter, wie Wohnumgebung, Herkunft, Geschlecht und finanzieller Situation

die Zukunftsaussichten unterschiedlich beeinflusst werden. In vielfacher Hinsicht bestätigt die Studie aber auch die Jugendforderungen aus dem Gemeinderatswahlkampf 2016, was die Gestaltung des Lebensraums von jungen Menschen betrifft. Konsumfreie Zonen, ein nachhaltiges Umfeld, sichere Jobs und der Wunsch, sich in seiner Lebensumgebung sicher zu fühlen, werden von fast allen beteiligten jungen Menschen geäußert. An manchen Dingen müssen wir auch in St. Pölten weiter dran bleiben, andere sind bereits Realität.

Verschränkte Ganztagsschule – Ein Zukunftsmodell 750 Mio. Euro für die verschränkte Ganztagsschule (GTS). Fünf Gründe, wieso wir, die Junge Generation in der SPÖ, das unterstützen: Das kleine Kind mit der riesigen Schultasche – eine Erinnerung, die wir alle haben. Die Erfahrung zeigt: das muss nicht sein. Unsere fünf Gründe für das neue Modell: »» Die GTS schafft es, Unterricht, Freizeit, gemeinsames Essen und Zeit für Projekte zu verbinden. »» Wer mit Gleichaltrigen gemeinsam lernt, lernt auch voneinander, die LehrerInnen unterstützen. Schule wird so zum Lebensraum und SchulkollegInnen zu FreundInnen mit denen man diesen teilt und gestaltet. »» Lesen, Schreiben, Rechnen, das kann doch nicht alles sein? Stimmt! Durch die GTS wird es möglich, gemeinsam zu musizieren, Sport zu machen, kreativ zu sein, oder auch Schwächen auszugleichen. »» Gemeinsames Essen stärkt nicht nur die Gruppe, sondern macht auch fit zum Lernen. »» Die GTS schafft die Möglichkeit Job, Schule und gemeinsame Zeit zu verbinden – damit Eltern arbeiten können, während ihre Kinder lernen!


20 | stadt st.pöltner

express

kultur

St. Pölten einst und jetzt Der Winter hatte uns fest im Griff. Das erste Bild zeigt den Winterdienst in St. Pölten, wie er früher einmal war. Genau 30 Jahre ist es her, dass sich die Schneemassen auf unserem historischen Foto türmen. In der Rathausgasse kämpften die tüchtigen Mitarbeiter des Wirtschaftshofes gegen die weiße Pracht.

Der Rosenkavalier

Kolumne von Toni Wegscheider Wenn ich DON`T (©Rosenkavalier) in Washington beim Dauerunterschreiben sehe, von der eigenen Genialität überzeugt, triefend vor Selbstgefälligkeit, wird mir Angst und Bang um unsere Welt. Dazu das passende Wetter. Nein, ich trutze nicht, es ist wieder einmal richtig Winter, nur ein bisschen Wärme würde uns langsam gut tun. Wenigstens die Kerns in Wien haben sich nicht zurück gelehnert. Schon mal eine gute Aussicht! Aber trotz DON`Ts, Norberts und Fraukes und Maries haben wir eine Zukunft. Habe die tollen Söhne meiner Frau, meine Nichte und Neffen erlebt und das gibt Hoffnung! Ich zitiere Don Antonio Di Vadobbiadene: Kinder sind wie Diamanten, die in der Sonne glitzern. Kinder sind wie Tropfen eines erlesenen Weines, der deinen Gaumen streichelt. Kinder sind wie die Töne einer rosenholzfarbenen Laute, der sich himmlische Töne entlocken lassen. Kinder sind wie Schmetterlinge in der Morgensonne und wie die salzduftende Luft am Meer. Kinder sind der Atem Gottes! Macht es besser als wir und vermeidet unsere Fehler – DON`T ist out! Der Rosenkavalier

2017 wird als Ausnahmejahr in die Wettergeschichte eingehen, denn der Winter hat uns wieder fest im Griff, wie es früher einmal war. Heute stehen uns starke, moderne Geräte zur Verfügung, der Einsatz der tatkräftigen Männer des Wirtschaftshofes ist dennoch harte, körperliche Arbeit. Der Stadtexpress sagt DANKE für Euren Kampf gegen den Schnee.


kultur

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express | 21

Peter Minich – Ein Leben für die Musik Aus Anlass seines 90. Geburtstages würdigt das Stadtmuseum in einer großen Ausstellung das Leben und Wirken des in St.Pölten-Harland geborenen Operetten-Stars und Publikumslieblings. Was selbst eingefleischten Fans des großen Tenors bisher verborgen blieb, ist jener Fakt, dass Peter Minich als Kind zu den Betroffenen des österreichischen Bürgerkriegs von 1934 gehörte. Auch seine Familie wurde in den Strudel der politischen Ereignisse jener Zeit hineingezogen! Sein Vater, der in Harland ansässige Wirt Gustav Minich, wurde im Zuge der Verhaftungswellen infolge des niedergeschlagenen Aufstandes des Republikanischen Schutzbundes, von den Austrofaschisten zunächst in St. Pölten und anschließend im Anhaltelager Wöllersdorf interniert. Fotos, Dokumente,

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– Historiker Thomas Lösch

Briefe und eine Postkarte, die der siebenjährige Bub seinem Vater ins Lager schrieb, zeugen von der dramatischen Zeit, die den Vater von seiner Familie trennte. Die Liebe zur Musik, die er auf seinen Sohn übertrug, wurde von Vater Minich übrigens auch unter diesen widrigsten Umständen weiterhin gepflegt. In einem scherzhaften Geburtstagsgruß seiner ebenfalls internierten Freunde wird er als „Heldentenor des Wöllersdorfer Anhaltelagers“ bezeichnet. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums bis einschließlich 15. Mai 2017 zu besichtigen. Ein umfangreicher Ausstellungskatalog ist zum Preis von 18 Euro an der Museumskasse erhältlich.

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was war

express

Rückblick

Kindermaskenball in Spratzern

Ball der roten Nelken

Der große Ball der SPÖ Bezirksorganisation St. Pölten stand heuer unter dem Motto „Kultur verbindet - Die Seele Russlands“. Nicht nur der Kulturbotschafter Nummer 1 der Landeshauptstadt St. Pölten, das Euroballett, ist seit vielen Jahrzehnten Brückenbauer zwischen den Nationen, auch die Ballgäste konnten die freundschaftlichen und wirtschaftlichen Verbindungen unserer Region mit unserem großen östlichen Nachbarn pflegen und vertiefen. Unter den Gästen befand sich der russische Kulturattaché Frau Olga Matveeva als Ehrengast, die den St. Pöltner Abend genießen konnte. Bei Walzerklängen und Kalinka als Mitternachtseinlage unterhielten sich alle Gäste prächtig.

Frühschoppen für Mia

Am 21. Jänner fand im St. Pöltner Lokal Vino das Benefizfrühschoppen für Mia, organisiert von Claudia Pachta und ihrem Verein „St. Pölten Aktiv“, statt. Zahlreiche BesucherInnen brachten an nur einem Nachmittag einen Umsatz von 3.100 Euro, der von Lokalbesitzer Helmut Gschmeidler zu Gunsten der kleinen Mia, die an einer besonders schweren Form der Epilepsie leidet, gespendet wurde. Durch zusätzliche Spenden wurde der Betrag auf 4.010 Euro aufgestockt. Für Stimmung sorgte die St. Pöltner Kultband „UGLY FRITZ“. Somit kann der individuell angepasste Kinderwagen, der für Therapiezwecke dringend benötigt wird, angekauft werden.

Super Stimmung mit Spiel und Spaß bei und mit den Kinderfreunden Spratzern. Bereits seit vielen Jahrzehnten ist der Kinderball ein Fixpunkt im Veranstaltungskalender der SPÖ Spratzern. Der von Walter Hobiger und seinem Team organisierte und von den Kinderfreunden Niederösterreich unterstützte Kinderball wurde von einer Vielzahl von Ehrengästen besucht. Es gab tolle Preise beim Juxbasar, der von Daniela Hausmann gestaltet wurde. Die Kinder waren begeistert.

Kultur und Einsatz bei SPÖ Frauen

Ein musikalischer und kulinarischer Hochgenuss war der bereits traditionelle Neujahrsempfang der SPÖ Frauen. Vorsitzende Renate Gamsjäger und ihr Team konnten auf ein besonders aktives und erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken. Landtagsabgeordnete Heidemaria Onodi und Landesfrauenvorsitzende Elvira Schmidt betonten in ihren Statements die Wichtigkeit des politischen Einsatzes für die noch immer benachteiligten Frauen. Für den musikalischen Genuss sorgten Alexandra Fleischl und Adi Rodax mit der künstlerischen Gestaltung des Neujahrsempfangs.


was kommt

Ausblick

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express | 23

Maskerade im Rathaus (28.02.)

Maltherapie im REDpoint (15.02.)

Am Faschingsdienstag nimmt der Faschingspfad der Innenstadt wieder seinen Ausgang im Rathaus. Ab 17 Uhr unterhalten Reini Dorsch & Band die Faschingsnarren, deren Kostüme ab 20 Uhr vom Bürgermeister prämiert werden. Spaß ist mitzubringen, aber der Eintritt ist frei!

Lesung Alexandra Kollontai (09.03.) Die Seele kann auch in Bildern sprechen. Kreativität ist eine große und aufregende Kraft. Der kreative Prozess gibt uns die Möglichkeit, mit all unseren seelischen Anteilen in Berührung zu kommen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im REDpoint in der Wiener Straße 13. Um Anmeldung wird unter vorstand@bewusstseinswelt.at gebeten. Der Projektbeitrag beträgt 20 Euro.

In Harland sind die Narren los (25.02.)

Die SPÖ Frauen laden am 9. März um 19 Uhr zur szenischen Lesung von Isa Hochgerner in das Rathaus St. Pölten. Präsentiert wird das spannende Leben von Alexandra Kollontai, die die erste Diplomatin und Frauenministerin der Welt war. Im Anschluss diskutieren Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und ÖGB-Frauensekretärin Elisabeth Preus.

Für beste Stimmung und heitere Unterhaltung sorgt die SPÖ Harland am Faschingssamstag im Amtshaus. Ab 20 Uhr haben die Masken das Sagen und füllen die Tanzfläche, wenn Chris Heart mit dem Moonlight Express aufspielen. Der SC Harland sorgt in der Bar für Hochprozentiges und hochkarätige Stimmung.

Weitere Termine: 15.02. Tanzveranstaltung: Maskenball (Amtshaus Harland, 20 Uhr) +++ 17.02. Vernissage: Natascha Leithner präsentiert Abstraktionen und Assemblagen in Acryl (RedPoint, 19 Uhr) +++ 21.02. Tanzveranstaltung: Faschingsball der Pensionisten (Volksheim Pottenbrunn, 14 Uhr) +++ 04.03. Frauenveranstaltung: Frauenfrühstück (RedPoint, 10 Uhr) +++ 04.03. Tanzveranstaltung: Arbeiterball St. Georgen (Volksheim St. Georgen, 20 Uhr) +++ 11.03. Tanzveranstaltung: Ball der Spratzener (Volksheim Spratzern, 20:30 Uhr) +++ 29.4. Tanzveranstaltung: Tanz in den Frühling (Gasthaus Lesicki Pottenbrunn, 20:30 Uhr) +++


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St. Pöltner Stadtexpress Februar 2017