Issuu on Google+

N at ur fre un de in de rB lat tm itt e

Österreichische Post AG / Postentgelt bar bezahlt Verlagsort:3100 St. Pölten

RM 13A039750 K

kritisch. meinungsbildend. auflagenstark.

nr. 567

September 2013

Tag der Entscheidung

NR Anton Heinzl im Gespräch über seine Arbeit und die Zukunftspläne für Österreich.

Eislaufplatz gesichert

Leistbares Wohnen

Auch in Zukunft können St. Pöltnerinnen und St. Pöltner ihrem geliebtem Hobby, dem Eislaufen, zu einem fairen Preis nachgehen. Die Stadt fungiert als Eigentümer, die Naturfreunde garantieren weiterhin den reibungslosen Betrieb.

Während andere darüber reden, wurde in St. Pölten bereits das erste Projekt zum „Jungen Wohnen“ präsentiert. Alle Details zu diesem Vorzeigeprojekt für ganz Österreich hat der Stadtexpress für Sie recherchiert.

> seite 12

> seite 4

Am 29. September 2013 entscheiden Sie über die zukünftigen Mehrheitsverhältnisse im Nationalrat. Alle Fakten zur Wahl sowie ein Interview mit Anton Heinzl, dem erfahrenen sozialdemokratischen Spitzenkandidaten im Wahlkreis St. Pölten finden Sie im Blattinneren.

> ab seite 7


Allein würde ich eine solche Tour nie machen! Sonja, 52, geht mit den Naturfreunden quer durch die Dolomiten.

100 % Erlebnis Natur – garantiert ! Dein NaturfreundeAlpininstruktor Christoph, 36, ist einer von 9546 ehrenamtlichen NaturfreundeInstruktorInnen österreichweit. niederoesterreich@naturfreunde.at, www.niederoesterreich.naturfreunde.at


die seite drei

st.pöltner

stadt

Schlechte Schauspieler, mitleiderregende Plakate, falsche Pfarrer und die einzige Alternative... > seite 15 |

Der Querdenker

13-Jähriger gründet LUP-Fanseite

Stadt sorgt für Sicherheit am Schulweg

Seit Kurzem gibt es eine Facebook-Seite für den LUP-Stadtbus. Das besondere daran: es sind nicht die Stadt oder der ÖBB-Postbus, die hinter dieser aufwendig gemachten und stets aktuellen Seite stehen, sondern ein 13-jähriger Schüler: Lukas Gruber, der seit seinem zweiten Lebensjahr für Autobusse schwärmt, gestaltet und betreut die Seite im Alleingang. Praktisch ohne Werbeaufwand ist es ihm in wenigen Wochen gelungen, mehr als 220 LUP-Fans für seine Seite zu gewinnen. Auf die Idee kam er, weil ihm der LUP „einfach taugt“. Bei einem ersten Kennenlernen mit den LUP-Verantwortlichen Vizebürgermeister Franz Gunacker, Judith Zeidlinger vom Magistrat und ÖBB-Postbus Verkehrsleiter Christian Umlauf entpuppte sich der 13-jährige als Autobusexperte mit verblüffendem Fachwissen. Kein Wunder, ist Lukas doch in seiner Freizeit weniger im Bad, sondern viel lieber mit dem LUP in der Stadt unterwegs – quasi als Training für seinen Traumberuf: Autobuschauffeur. Die Fanseite und den neu eingerichetet LUPYouTube Kanal finden Sie übrigens unter facebook.com/LupStadtbusStPolten.

Seit 2. September sind wieder 26.000 Schulkinder und etwa 1.600 Kindergartenkinder im Stadtgebiet unterwegs. Jährlich verunglücken österreichweit etwa 3.000 Kinder im Straßenverkehr, ein großer Teil davon auch am Weg zur Schule bzw. nach Hause. Die Sicherheit der jüngsten VerkehrsteilnehmerInnen ist Bürgermeister Matthias Stadler und der Stadt St. Pölten ein besonderes Anliegen. Deswegen soll durch zusätzliche Maßnahmen die Geschwindigkeit der Autofahrer begrenzt und zur Vorsicht aufgerufen werden: Es gilt vor Kindergärten, Pflicht- und Höheren Schulen Tempo 30 mit zeitlichen Einschränkungen, jeweils Montag bis Freitag, von 6 bis 18 Uhr bzw. an Schultagen von 6 bis 20 Uhr. Im Zuge dessen fand an den ersten Schultagen als bewusstseinsbildende Maßnahme eine konzentrierte Geschwindigkeitsüberwachung vor den St. Pöltner Bildungseinrichtungen statt. Zur besseren Erkennbarkeit der Schutzwege im Verkehrsraum und damit zur Hebung der Verkehrssicherheit wurden die Schutzwege vor Schulen auf verkehrsreichen Straßen mit roter Farbe hinterlegt.

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: SPÖ Bezirksorganisation St. Pölten, 3100 St. Pölten, Prandtauerstraße 4, Telefon: 02742/352134, Fax: 02742/357393 E-Mail: office@stp-stadtexpress.at, Grundlegende Richtung: Informationen und Nachrichten der SPÖ St. Pölten. Redaktionelle Leitung: Harald Ludwig. Fotos: SPÖ Bezirksorganisation St. Pölten bzw. ZVG. Leser- und Adressservice: SPÖ Bezirksorganisation St. Pölten. Anzeigenannahme: Jakob Winter, 0664/9149634. Hersteller: Landesverlag Druckservice, 4300 Wels, Boschstraße 29. Auflage: 4 Ausgaben plus eine Sonderausgabe pro Jahr erscheinen im Stadtgebiet St. Pölten mit je 25.000 Stk. Haftungsausschluss: Sämtliche Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autoren und des Medieninhabers ist ausgeschlossen. Meinungen in persönlich gezeichneten Artikeln entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers.

express | 3

Editorial Reden Sie mit! Es ist wieder so weit: Wir haben die Wahl. Oftmals unrühmlich und unter jeder Kritik buhlen einzelne Protagonisten seit Wochen um die Wählergunst. Ausländerhass, verkehrte Bibelzitate, ein militärischer Einmarsch aus China, gar nicht mehr enden wollende 12-Stunden-Arbeitstage und allerlei Entfesselungen stehen auf dem skurrilen Programm. Es liegt an uns, ein klares Zeichen für eine Fortsetzung des sozialen Weges und gegen eine maßlose Entfesselung von Großkapital und Rassismus auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen zu setzen. Reden wir mit, sagen wir unsere Meinung, sprechen wir uns gegen die schwarz-blaue Zerstörung unserer Gesellschaft aus. Gehen wir am 29. September wählen, denn nur wer wählen geht, redet mit! Mitreden können die St. PöltnerInnen aber nicht nur zu Wahlzeiten. In den nächsten Wochen soll eine App für Smartphones den direkten Kontakt mit der Stadtverwaltung noch effizienter gestalten, indem Sie dem Magistrat Missstände und Anliegen jederzeit mitteilen können. Gesprächsstoff bieten wohl auch die neuen Naturfreunde Mitteilungen, die ab dieser Ausgabe in der Mitte des Stadtexpress zu finden sind. Mit dem umfassenden Freizeit- und Sportprogramm sind sie eine große Bereicherung und erreichen damit ein ganz besonderes Publikum: Sie, die Leserinnen und Leser des Stadtexpress. Ihr Stadtwolf


4 | stadt st.pöltner

thema

express

Die Wohnbauoffensive hat begonnen Gerade für junge Menschen muss ausreichend leistbarer Wohnraum angeboten werden. St. Pölten ist hier einmal mehr Vorreiter und schafft mit dem Projekt „Junges Wohnen“ schnell und unbürokratisch eine Lösung.

Tag der Entscheidung

facebook.com/matthias.stadler

Warum es eben nicht egal ist Bei der Nationalratswahl entscheiden Sie auch darüber, wie es mit den zahlreichen vom Bund (mit-)finanzierten Projekten in unserer Stadt weitergeht. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass nur eine sozialdemokratisch geführte Regierung Garant dafür ist, dass so zentrale Projekte, wie der Aus- und Umbau des Bundesschulzentrums HAK/HTL oder des Gymnasiums Josefstraße und der Bau der Güterzugsumfahrung fertiggestellt werden. Es wäre nicht das erste Mal, dass solche Projekte mitten in der Bauphase unerwartet gestoppt werden und viele St. PöltnerInnen können sich noch gut erinnern, als die Güterzugsumfahrung schon voll in Bau war und plötzlich von der schwarz-blauen Regierung auf Eis gelegt wurde. Nur die SPÖ kann zudem sicherstellen, dass nicht die Geldbörse darüber entscheidet, ob jemand die beste Gesundheitsversorgung und Pflege bekommt und Sozialleistungen nicht, wie in den Jahren unter Schwarz-Blau, zusammengekürzt werden. Treffen auch Sie Ihre Wahl anhand dieser Fakten!

Ihr Matthias Stadler Bürgermeister

Österreichweit ist der Zuzug in die Ballungszentren weiterhin ungebrochen stark, so auch in der niederösterreichischen Landeshauptstadt. „St. Pölten benötigt, wie alle anderen wachsenden Städte, vermehrt günstigen Wohnraum.

„Wir reden nicht über Junges Wohnen, wir bauen.“ Matthias Stadler Wenn wir die Nachfrage nicht stillen können, bremst das unsere Entwicklung. Es geht darum, den Menschen eine Perspektive für die eigenen vier Wände zu geben“, hält Bürgermeister Matthias Stadler bei einem Treffen mit Bundeskanzler Werner Faymann in St. Pölten fest.

In einem entsprechenden Konjunkturpaket hat der Ministerrat kurz nach diesem Treffen im Sommer ein Konjunkturpaket mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro bis 2016 beschlossen. Durch die Wohnbauoffensive sollen alleine in Niederösterreich fast 2.500 zusätzliche Wohnungen entstehen. Ein beachtlicher Teil davon wird auch in St. Pölten errichtet werden. Mit dem Konjunkturpaket „Wohnen“‘ soll nicht nur leistbarer, moderner Wohnraum geschaffen werden, sondern es gilt auch Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft zu erhalten.

Wohnsituation Im vergangenen Jahr wurden 289 Wohneinheiten in St. Pölten übergeben und insgesamt 226 Baubewilligungen


thema

für Wohnhäuser erteilt. Im ersten Halbjahr 2013 wurden 120 Wohnungen fertiggestellt und insgesamt 179 Baubewilligungen erteilt. „Um die ständig steigende Nachfrage decken zu können brauchen wir aber deutlich mehr. Bund und Land fördern den Wohnbau mit zusätzlichem Geld. Die Stadt stellt bestens geeignete Grundstücke zu günstigen Konditionen zur Verfügung. Dadurch können die Preise für die Wohnungen niedrig gehalten werden“, so Stadler. Die Stadt selbst hat – dank vorausschauender Politik - in den letzten Jahren die Voraussetzungen für modernes Wohnen geschaffen und stellt die notwendigen Grundstücke, Baurechtsgründe, Förderungen und leistbare Wohnungen zur Verfügung.

Junges Wohnen Vor wenigen Wochen konnte ein Pilotprojekt für „Junges Wohnen“ gemeinsam mit der allgemeinen gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft in St. Pölten fixiert werden. Für junge Landeshauptstädter oder solche, die es werden wollen, werden kostengünstige Wohnungen in der Tauschergasse errichtet. Das Grundstück stellt die Stadt zur Verfügung, von Landesseite wurden ebenfalls Fördergelder zugesichert. Baubeginn soll bereits im kommenden Frühjahr sein. „Junges Wohnen“ soll jungen Menschen den ersten Schritt in die Unabhängigkeit und Selbständigkeit durch die Bereitstel-

st.pöltner

stadt

lung einer kostengünstigen, leistbaren Wohnung ermöglichen, wobei in der Ausführung auf eine entsprechende Qualität geachtet wird.

„In Wohnraum zu investieren stärkt den Standort und sorgt für leistbares, hochwertiges Wohnen.“ Werner Faymann Das rund 4.000 Quadratmeter große Grundstück in der Tauschergasse weist eine hervorragende Infrastruktur auf und ist somit ideal für junge BürgerInnen. Zentral aber ruhig gelegen, sehr gute An-

express | 5

bindung an öffentliche Verkehrsmittel und Radwege sowie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Naherholungsgebiete, Landesklinikum u.v.m. befinden sich in unmittelbarer Nähe. „Wir haben hier ein optimales Grundstück ausgewählt, das beste Lebensqualität für die jungen St. PöltnerInnen und St. Pöltner bieten wird“, ist Stadler überzeugt.

fact

box

JUNGES WOHNEN »» 24 Wohnungen Für Personen unter 35 Jahren

Bildquelle: www.otzelberger.eu

»» 12 Wohneinheiten mit 51 Quadratmeter »» 12 Wohneinheiten mit 54 Quadratmeter »» 12 barrierefreie Wohnungen »» Fitnessraum »» 24 Autoabstellplätze »» Finanzierungsbeitrag: max. 4.000 Euro »» Kosten: 5,30 Euro/qm ohne Förderungen


6 | stadt st.pöltner

kurz angemerkt

express

kurz & gut Landeshauptstadt noch besser erreichbar.

lerpreiserhöAls Reaktion auf die Pend ahn haben die hung durch die WESTb ndlerInnen im ÖBB ihr Angebot für Pe ich ausgebaut. NÖ Zentralraum deutl Fahrplan gibt Alle Informationen zum er 05-1717 es unter der Telefonnumm t. sowie unter www.oebb.a

Stadtbücherei Nord neu in der Fachhochschule.

Das ist ein wahrer Gewinn für alle Lesebegeisterten im Norden St. Pöl tens: Der neue Standort bietet dur ch Zusammenlegung mit der FH-Bib liothek ab sofort einen stark aufg estockten Medienbestand bei deutlich erweiterten Öffnungszeiten.

r im Moderner Nahversorge Jugendstilhaus. te-

neu errich Kürzlich eröffnete die emsergasse. Kr r te Billa-Filiale in de us der Stadt Im ältesten Jugendstilha unmonatiger finden nach rund ne en auch ein Bauzeit die St. PöltnerInn ales Angebot. breit gefächertes region

Rekordumsatz bei St. Pöltner Privat-Brauerei Egger.

Das einst verbesserungswürdige Image ist längst abgeschüttelt, das beweisen die aktuellen Rekord-Zahlen : Pro Stunde werden 80.000 Gebind e abgefüllt, allein im Juli wurde so viel Bier verkauft, wie noch nie in der Geschichte des Traditionsunternehmens .

der Hochkultur im Herzen Landeshauptstadt. direkt ominentester Adresse,

An pr tz eröffnete am St. Pöltner Rathauspla reich kultur im August das niederöster hier die geKartenbüro. Erhältlich ist r Bühne im ballte NÖ-Kultur, von de us bis zum lha Hof, über das Festspie Landestheater.

plus!

minus!

Bürger, beteiligt euch!

Herzlose ÖVP

Bürgermeister Matthias Stadler und die Stadtverwaltung setzen auf mehr Bürgerbeteiligung und -einbindung. Um die Kontaktaufnahme mit dem Magistrat bei Missständen und Anliegen noch weiter zu erleichtern, wird es künftig möglich sein, über die Smartphone-App „Mach mit!“ defekte Straßenbeleuchtung, Schlaglöcher oder Müllreste auf öffentlichem Grund zu melden. Ein eigenes Ampelsystem gibt dem Nutzer Aufschluss darüber, ob das Anliegen bereits in Bearbeitung ist, oder das Problem gar schon behoben wurde. Derzeit wird die Anwendung innerhalb der zuständigen Abteilungen in das bestehende Bürgeranliegen-System implementiert und eine uneingeschränkte Nutzung sollte bereits in den nächsten Wochen möglich sein.

Gemeinsam mit dem „Österreichischen Herzfonds“ startete die Stadt St. Pölten – ebenso wie unzählige andere große und kleinere Städte - eine Befragung zur Herzgesundheit von Frauen. Ziel ist es, akute Anzeichen und Gesundheitsrisiken vor allem in der statistisch gefährdeten Zielgruppe der Frauen rechtzeitig zu erkennen bzw. bewusstseinsbildend gegen Herzkrankheiten vorzubeugen. In einer medialen Aussendung machte sich VP-Gemeinderätin Regina Endl vor kurzem lächerlich, indem sie diese tolle Initiative öffentlich anpatze. Von den zuständigen Stellen darauf angesprochen, wollte sie dann aber plötzlich nichts mehr von den Anschuldigungen wissen. Politisches Kleingeld auf dem Rücken der Gesundheit von St. PöltnerInnen zu wechseln, finden wir schlichtweg herzlos.

Weil Urlaub Entspannung sein soll, nicht Anstrengung. Weil wir finden wollen, statt nur zu suchen. Deshalb spa-ta.

Jetzt Facebook-Fan werden und Thermenkarten u.v.m. gewinnen:

 thermenauskunft


thema

st.pöltner

stadt

express | 7

Österreich braucht eine starke Sozialdemokratie Österreich steht vor einer Richtungsentscheidung. Bei der Nationalratswahl geht es um die Frage, ob Österreich den erfolgreichen Weg des sozialen Ausgleichs weitergehen soll, um den wir in der ganzen Welt beneidet werden. Oder ob Schwarz-Blau und Stronach eine Politik des Kaputtsparens der Pensionen, der Privatisierungen und der sozialen Kälte durchsetzen können.

noch weniger Kinder von Arbeitern als von Akademikern studieren, zeigt, dass mehr getan werden muss. Je mehr Familien nicht auf teure Nachhilfe angewiesen sind und je mehr Ganztagsschulen es gibt, desto besser kann man Unterschiede ausgleichen. Darum sage ich: Es braucht einen Paukenschlag in der Bildungspolitik.“ Der internationale Vergleich bestätigt, dass die besten Schulen Ganztagsschulen sind.

Gegen Schwarz-Blau

D

ie Bilanz der sozialdemokratisch geführten Regierung unter Bundeskanzler Werner Faymann kann sich sehen lassen. Unter schwierigsten Bedingungen, nämlich der schwersten Wirtschaftskrise seit den 30er Jahren, hat der Kanzler sichere Hand und einen Blick für das Wesentliche bewiesen: Arbeitsmarkt- und Konjunkturpakete sowie vorgezogene Investitionen in Zukunftsbereiche haben dazu geführt, dass es in unserem Land seit 29 Monaten in Folge die niedrigste Arbeitslosigkeit Europas gibt. Während in manchen Regionen Europas jeder zweite Jugendliche arbeitslos ist, gilt Österreich in Sachen Jugendbeschäftigung mit der Ausbildungsgarantie als internationaler Musterschüler. Damit gibt sich die SPÖ allerdings nicht zufrieden: Der Kampf um jeden Arbeitsplatz hat oberste Priorität.

Faktor Arbeit entlasten Während in anderen Ländern die Steuerzahler die Zeche für das Bankenversagen in

Form milliardenschwerer Sparpakete zahlen müssen, hat die SPÖ erreicht, dass die Krisenverursacher in die Pflicht genommen werden. Rund neun Milliarden Euro tragen Banken, Spekulanten und Konzerne durch neue, gerechte Einnahmen bis 2016 zum Budget bei. Diesen Kurs will Kanzler Faymann fortführen. In der nächsten Legislaturperiode sollen Einkommen unter 4.000 Euro brutto deutlich entlastet werden. Für die Finanzierung sieht die SPÖ eine Verlängerung der erhöhten Bankenabgabe, die Finanztransaktionssteuer, das Schließen von Steuerschlupflöchern sowie eine Millionärssteuer vor.

Paukenschlag in der Bildung Aber auch Bildung, Gesundheit und leistbares Wohnen sind Bereiche, denen die Sozialdemokratie besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen hohen Stellenwert einräumt. SPÖ-Spitzenkandidat Werner Faymann bekräftigt: „Dass immer

Während die SPÖ ihre Konzepte für die Zukunft des Landes längst auf den Tisch gelegt hat, verwirrt die ÖVP mit einem ZickZack-Kurs ihres Obmanns in allen wichtigen Fragen. Überdies hält sich Spindelegger die Koalitionsoption mit den Recken der Strache-FPÖ bewusst offen. Jeder Partner sei ihm Recht, hat Spindelegger offenherzig bekundet. Selbst im TV-Duell gegen Strache wollte Spindelegger die Option nicht ausschließen. Denkbar ist auch, dass sich Strache und Spindelegger notfalls auch von einem schrulligen Milliardär in den Regierungs-Sattel helfen lassen. Was so eine unsäglich Allianz „entfesseln“ würde, hat Spindelegger bereits klargemacht: Pensionskürzungen, 12-Stunden-Arbeitstag, Privatisierungen, Studiengebühren, eine vorzeitige Anhebung des Frauenpensionsalters sowie ein absoluter Stillstand in der Bildungspolitik. Faymann dazu: „Die einzige Möglichkeit, Schwarz-Blau zu verhindern, besteht darin, den Wahltag zu nutzen, hinzugehen, abzustimmen und die Sozialdemokratie zu stärken. Dann können wir dafür sorgen, dass dieses wunderschöne Land in Zukunft noch gerechter wird.“


8 | stadt st.pöltner

interview

express

Mit sicherer Hand für den Bezirk Unser Nationalrat Anton Heinzl, Spitzenkandidat für den Bezirk St. Pölten im Exklusiv-Gespräch.

Stadtexpress: Woher schöpfen Sie Ihre Motivation für die tägliche politische Arbeit? Heinzl: Aus dem vielen Positiven, welches von den Menschen aus der Region oder aus dem Wahlkreis zurückkommt. Wenn die Bemühungen für eine Initiative erfolgreich waren, wenn wieder eine Projekt auf den Weg gebracht wurde oder auch einfach begleitend zu vielen Projekten wieder Arbeitsplätze geschaffen werden - da gibt es viele schöne Momente und Erfahrungen, aus dem man Kraft und Motivation tanken kann. Sie sind Verkehrssprecher des sozialdemokratischen Parlamentsklubs. Wie bewerten Sie die infrastrukturellen Entwicklungen der letzten Legislaturperiode? Gut, denn noch nie wurde so viel in Straße und Schiene investiert wie unter der Regierung Werner Faymann. Zudem ist die nächste bundesweite Infrastrukturoffensive bereits auf den Weg gebracht. Von 2013 bis 2018 werden gemäß ÖBB-Rahmenplan rund 13,7 Milliarden Euro in den Ausbau der Schieneninfrastruktur und 6,9 Milliarden Euro in das hochrangige Straßennetz investiert. Die Projekte reichen vom Ausbau der großen Korridore zu Hochleistungsstrecken, 100 Bahnhofsumbauten und neuen Güterterminals über die Erneuerung von Gleisanlagen bis hin zur Absicherung von Eisenbahnkreuzungen. Durch

diesen Infrastrukturausbau werden österreichweit mehr als 50.000 Arbeitsplätze geschaffen und gesichert. Was ist in den letzten 5 Jahren insbesondere für die Region St. Pölten weitergegangen? Als Vorsitzender des parlamentarischen Verkehrsausschusses ist es mir gelungen, viele Projekte für den Bezirk und meinen Wahlkreis, aber natürlich auch für ganz Österreich, zu initiieren, mitzuentwickeln und mitzubeschließen. Ansprechen möchte ich hier für St. Pölten nur beispielhaft den Neubau des St. Pöltner Hauptbahnhofs, die Modernisierung des Bahnhofs Herzogenburg, die Donaubrücke Traismauer, den Weiterbau der Hochleistungsstrecke Westbahn und der Güterzugumfahrung St. Pölten sowie jüngst zahlreiche Hochwasserschutzprojekte für Niederösterreich. Der Ausbau der Infrastruktur war für mich immer wichtig, auch bei den Projekten Ausbau der A1 und der S33 durfte ich mitarbeiten. Welche Ziele hat sich die Sozialdemokratie für die kommende Periode gesteckt? Österreich ist ein schönes und erfolgreiches Land. Ein schönes und erfolgreiches Land deshalb, weil sich die Menschen jeden Tag aufs Neue für Wohlstand und Sicherheit engagieren und arbeiten. Während andere das Land

schlecht machen, sagen wir ganz deutlich: Wir lassen uns Österreich nicht mies reden, denn es ist der Leistung und dem Engagement aller Österreicherinnen und Österreicher zu verdanken, dass wir heute im internationalen Vergleich dort stehen, wo wir stehen - nämlich an der Spitze. Österreich soll und muss aber auch ein Land sein, in dem alle am Erfolg teilhaben. Wir wollen nach den kommenden Nationalratswahlen die wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse nach den Interessen der Menschen ausrichten und jenes für die Menschen in unserem Land nachhaltig verändern, was es zu verändern und zu verbessern gilt. Der Kampf um soziale Gerechtigkeit bleibt daher auch nach dem 29. September eine Daueraufgabe, die SPÖ ist und bleibt die große politische Kraft für Demokratie und Emanzipation in Österreich. Spindelegger liebäugelt mit einer Koalition bestehend aus ÖVP, FPÖ und Stronach. Welche Erinnerungen haben Sie an die schwarzblaue Regierungszeit? Unter Schwarz-Blau gab es Rekordarbeitslosigkeit trotz Hochkonjunktur; der Korruption wurde systematisch Tür und Tor geöffnet und durch Privatisierungen wurde das Tafelsilber der ÖsterreicherInnen verscherbelt. ArbeitnehmerInnenrechte wurden abgebaut, Sozialleistungen zurückgeschraubt und Steuererleichterungen gab es vor allem für Konzerne, Millionäre und Stiftungen. Das ist nur ein kleiner Auszug aus dem schwarz-blauen Horrorkabinett, dessen Vergangenheitsbewältigung mittlerweile mehr vor Gericht als in den Geschichtsbüchern stattfindet. Wir brauchen keinen Weg haltloser Privatisierung, Ausverkauf, hoher Arbeitslosigkeit und einer Gefährdung des sozialen Zusammenhalts mehr. Derartige Experimente hat sich unser Heimatland kein zweites Mal verdient. Die Volkspartei will die Arbeitszeit auf 12 Stunden am Tag erhöhen und das Pensionsantrittsalter für Frauen anheben. Wie stehen Sie zu diesen Ankündigungen?


interview

In Sachen Pensionsantrittsalter für Frauen entweichen innerhalb der ÖVP wieder die Gespenster der Schwarz-Blauen-Koalition und der Politik des unsozialen Drüberfahrens über die arbeitende Bevölkerung aus der Gruft. Die Frauen in diesem Land haben sich eine bessere Politik verdient als die verstaubte und rückwärtsgewandte Politik einer ÖVP, die die Frauen mit einer frühzeitigen Anhebung des Frauenpensionsalters bestrafen möchte. Es ist für viele Frauen noch immer nicht einfach, Beruf und Familien zu vereinbaren. Frauen sind es, die die Hauptlast der Kindererziehung sowie des Haushalts tragen und in großer Mehrheit auch die Hauptlast bei der Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen. Wir SozialdemokratInnen stehen für eine Frauenpolitik, die die Herausforderungen für Frauen berücksichtigt und sie nicht bestraft. Beim 12-Stunden-Arbeitstag ist es ähnlich! Hier versucht die ÖVP völlig einseitig durch Verschlechterungen für die arbeitenden Menschen die Gewinne für die Unternehmen und Konzerne zu steigern. Mehr Flexibilität nur auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen, zudem noch mit teils drastischen Einkommensverlusten, wird es mit der SPÖ nicht geben. Im Jahr 2011 wurde auf den Schienen der Westbahnstrecke erstmals ein privater Anbieter für den Personenverkehr zugelassen. Was halten Sie von dieser Entwicklung? Dieses Experiment ist meiner Meinung nach schiefgegangen, belegt durch die Tatsache,

st.pöltner

stadt dass das derzeit einzig verkehrende Privatunternehmen die Pendlerinnen und Pendler rein aus Gewinnstreben heraus wieder aus ihren Zügen entfernen möchte. Öffentlichen Verkehr rein gewinnorientiert anzubieten ist nicht machbar, da bleiben viele Menschen, vor allem die Pendlerinnen und Pendler, klar auf der Strecke. Öffentlicher Verkehr ist eine gemeinwirtschaftliche Aufgabe und die muss dem Staat auch etwas wert sein. Dazu bekenne ich mich! Werden Sie im Parlament einem allfälligen Antrag zur Wiedereinführung der Studiengebühren Ihre Zustimmung geben? Ich lehne Studiengebühren ab, unser Bundeskanzler Werner Faymann ebenso. Eines ist aber auch klar: Wir müssen als SPÖ im Parlament stark genug sein, um die Wiedereinführung von Studiengebühren auch verhindern zu können. Dies haben damit auch die Wählerinnen und Wähler in der Hand. Haben Sie einen Wunsch-Koalitionspartner für die nächste Bundesregierung? Die große Koalition hat, trotz mancher, teils aber auch übertriebener Kritik, gut gearbeitet und das Schiff erfolgreich durch sehr stürmische Zeiten gesteuert. Eine Fortsetzung wäre für Österreich sicher der „erfolgsicherndste“ Weg. Vor den Freiheitlichen oder einem Team Stronach in der Regierung möge Österreich die Vorsehung schützen!

express | 9

Wie viele Stunden sind Sie im Wahlkampf pro Tag durchschnittlich unterwegs? Der Arbeitstag eines Abgeordneten zum Nationalrat ist sehr vielfältig und umfasst viel mehr als die Tätigkeit im Parlament. Besonders die politische Arbeit im eigenen Wahlkreis, ist die Hauptaufgabe eines Abgeordneten und mir ist der persönliche Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk St. Pölten sehr wichtig. So kann ein normaler Arbeitstag regelmäßig zwischen 12 und 15 Stunden betragen. Nicht nur im Wahlkampf bin ich als Abgeordneter 7 Tage die Woche unterwegs und besonders die Wochenenden eignen sich, bei vielen Veranstaltungen und öffentlichen Anlässen im Bezirk bei den Menschen zu sein. Zum Abschluss: Warum soll man am 29. September Ihnen die persönliche Vorzugsstimme geben? Die Politik der SPÖ ist die bessere Politik für Österreich. In stürmischen Zeiten muss Politik handlungsfähig sein, die Politik muss ihrer Verantwortung gerecht werden, sie muss einen klaren Kompass haben. Unsere Politik ist dieser Kompass. Sie steht auf festem Grund - unseren Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Dafür arbeite ich, dazu bekenne ich mich. Ich möchte Österreichs Zukunft für die nächsten 5 Jahre erfolgreich mitgestalten. Darum werbe ich auch um Vorzugsstimmen - denn nichts ist stärker als das persönliche Vertrauen und der persönliche Arbeitsauftrag der Wählerinnen und Wähler.

fact

box

Das hat die SPÖ-geführte Regierung erreicht: Infrastruktur: »» Über 500 Arbeitsplätze im ÖBB TS-Werk St. Pölten gesichert. »» Ausbau der Westbahnstrecke von Wien nach St. Pölten. In 23 Minuten von der Bundeshauptstadt ins Herz Niederösterreichs »» Um- bzw. Neubau der Bahnhöfe St. Pölten und Herzogenburg »» Errichtung der neuen Donaubrücke bei Traismauer »» Autobahnabfahrt Herzogenburg Mitte in Umsetzung »» LUP St. Pölten – einzigartiges Bussystem »» Wiederaufnahme der Bauarbeiten der Güterzugumfahrung »» Elektrifizierung der Bahn Herzogenburg-Krems in Planung

Soziales/Arbeit/Bildung: »» Ausbau „Betreutes Wohnen“ in St. Pölten »» Lehrlingsoffensive in der Geschützten Werkstätte »» Mehr Arbeitsplätze als Einwohner in St. Pölten »» Übersiedelung der Arbeiterkammer Niederösterreich von Wien nach St. Pölten (400 Arbeitsplätze) »» Renovierungen der Gebäudesubstanzen von Bundesschulen in der Landeshauptstadt (HTL, BG/BRG,…) »» Junges Wohnen in St. Pölten


10 | stadt st.pöltner

express

Mehr Platz zum Spielen Weil der Spielplatz der beliebten Naturund Freizeitoase Hammerpark schon etwas in die Jahre gekommen war, wurden im Sommer umfangreiche Sanierungsund Neubauarbeiten bei den Spielgeräten und –anlagen durchgeführt. Ein neuer Spielturm, die neuen Schaukelanlagen mit Nestschaukel und ein drehbares Kletterbaumkarussel sind die Highlights am größten und bestbesuchten Spielplatz der Landeshauptstadt. Auch in Wagram wur-

Grünes Campen de das Spielplatz-Angebot noch weiter ausgebaut: Die Spielplätze in der Weyprechtstraße und beim Kulturhaus Wagram sind neu ausgestattet worden. „Wir freuen uns, dass Bürgermeister Matthias Stadler immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger aus den einzelnen Stadtteilen hat. Der neue Spielplatz ist eine große Bereicherung für die jungen Familien in unserem Gebiet“, so der Vorsitzende der Süd-Sektion Thomas Kainz.

Stadler: „Volle Solidarität mit den Voith-Mitarbeitern“ Wie von der Voith Geschäftsführung kurz vor Redaktionsschluss bekannt gegeben wurde, plant die Voith Paper den Abbau von insgesamt 800 Arbeitsplätzen in Deutschland und Österreich. In St. Pölten werden bis Oktober nächsten Jahres rund 290 Stellen betroffen sein, davon können 40 MitarbeiterInnen in anderen Geschäftsbereichen untergebracht werden. Begründet wird dieser für den Wirtschaftsstandort St. Pölten und im Be-

kurz angemerkt

sonderen für die betroffenen MitarbeiterInnen drastischen Schritt mit dem rückläufigen Markt in West-Europa und dem langsameren Wachstum in China sowie einem generellen Rückgang bei grafischen Papiermaschinen und Maschinen im oberen Größensegment. Bürgermeister Matthias Stadler zeigte sich in einer ersten Reaktion gegenüber dem Stadtexpress zutiefst bestürzt: „Schon bei der heurigen Jubiläumsfeier sind Probleme bei Voith Paper durchgedrungen, dass diese ein solches Aus-

Umweltstadtrat Robert Laimer machte sich am Campingareal des Frequency Festivals ein Bild von den umweltschonenden Maßnahmen: „Ein Hauptaugenmerk legen wir auf den nachhaltigen Schutz des Traisenufers als Naherholungsjuwel.“ Dabei setze man verstärkt auf Prävention. „Immer mehr Jugendliche lassen sich vom ‚Green Camping‘ begeistern. Das Areal wurde wieder stark vergrößert. Dieser umweltfreundlichen Form des Zeltens gehört die Zukunft“, freut sich Laimer. maß annehmen würden, ließ sich daraus jedoch nicht erahnen. Ich bin zutiefst betroffen von dieser negativen Entwicklung. Uns geht es jetzt vorwiegend um die betroffenen Mitarbeiter und ihre Familien. Deshalb habe ich sofort mit Bundesminister Hundsdorfer, mit dem AMS und dem Betriebsrat der Fa. Voith Kontakt aufgenommen, um hier ein Maximum an Hilfe für die Betroffenen zu erwirken und die volle Unterstützung der Stadt zugesagt. Wir haben in St. Pölten schon ähnliche Situationen erlebt und werden auch diesmal zusammenhalten. An die Konzernleitung möchte ich den Appell richten, nachhaltig den traditionellen Standort in St. Pölten mit seinen einzelnen Sparten, in die das Unternehmen in den letzten Jahren investiert hat und auch aktuell investiert, z.B. mit dem Ausbau im Stadtteil St. Georgen, für die Zukunft abzusichern. Es muss auch darum gehen, bei besserer Geschäftslage Teile der Produktion und des Betriebes wieder nach St. Pölten zurück zu verlagern, bzw. Sparten, wo keine Probleme bestehen, auszubauen.“


Herbst 2013

Leistungsschau der Naturfreunde NÖ:

Wassersporttag beim Bootshaus Rund 500 Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, ließen sich am 27. Juli 2013 den ersten Wassersporttag nicht entgehen. Der Wassersporttag wurde gemeinsam von den Naturfreunden, dem Paddelverband und der NÖGKK veranstaltet. Am Höhepunkt der sommerlichen Hitzewelle gab es im kühlen Nass des Mühlbachs

beim Naturfreunde-Bootshaus nicht nur Vorführungen im Slalom, Kanu-Polo oder im Flachwassersprint zu sehen. Jung und alt konnten selbst mit Kajaks, Stand Up Paddeln oder Rafting-Booten üben. Für viele war es dabei das erste Mal, dass sie mit dem Paddelsport Bekanntschaft machten. Höhepunkt der Veranstaltung war

eine Slalom-Demonstration von Corinna Kuhnle. Die zweifache Weltmeisterin und Olympia-Starterin im Kanu Slalom begeisterte das Publikum mit einem Slalom im Mühlbach der Traisen. Auf Grund des großen Erfolges planen die Naturfreunde eine Neuauflage im kommenden Jahr.


naturfreunde

Stadt St. Pölten kauft Eislaufplatz – Bestand gesichert Saisonbeginn am 23. November 2013 – 14 Uhr

Liebe Naturfreunde Rüsten wir uns für die Zukunft! Wir sind gerade dabei unserenVerein, die Naturfreunde St. Pölten – welcher nun schon seit 107 Jahren besteht – in finanzieller, personeller und organisatorischer Hinsicht neu aufzustellen, um ihn für die weitere Zukunft nachhaltig zu rüsten. Die erste organisatorische Änderung betrifft die Mitgliederzeitung. Die Information der Naturfreunde nun in Zusammenarbeit mit dem Stadtexpress abzuwickeln, hat den großen Vorteil, dass sich nun alle St. Pöltner – nicht nur Mitglieder – über das Geschehen in unserem Verein informieren können. Im Herbst werden wir einen neuen Vorstand wählen, der Mitgliederversammlung wird u.a. GR Heinz Hauptmann als neuer Vorsitzender zur Wahl vorgeschlagen. Vom Verkauf der Vereinsanlage (Eislaufplatz) an die Stadt St. Pölten und der anschließenden Zurückpachtung erwarten wir eine nachhaltige Sanierung unserer Finanzen. Jahrelang haben wir dort Verluste ertragen müssen. Wir wollen Lasten abwerfen und uns mehr auf unsere eigentliche Aufgabe konzentrieren, nämlich der Bevölkerung sinnvolle Freizeitangebote zu unterbreiten. Ihr Berg frei,

Wolfgang Strasser

Die Stadt St. Pölten erwarb das gesamte Grundstück, die Eishalle, das Vereinshaus und alle dazugehörigen Anlagen, die zum Betrieb des Eislauplatzes notwendig sind, von der Naturfreunde Betriebsanlagen GmbH. Die Naturfreunde werden in Zukunft nur mehr Pächter des Areals sein, den Eislaufplatz aber weiter betreiben. Der Verkauf war notwendig geworden, da jahrzehntelang Bilanzverluste aufgelaufen waren, die eine Einstellung des Betriebes erzwungen hätten. Der Stadt St. Pölten lag der Erhalt und Weiterbetrieb des Eislaufplatzes jedoch am Herzen, sodass eine Lösung gesucht wurde, die einen dauerhaften Betrieb des einzigen St. Pöltner Publikumseislaufplatzes auf Dauer garantieren sollte. „Für die St. Pöltner Eislauffreunde wird sich nichts ändern. Ab 23. November ist der Eislaufplatz für den Publikumseislauf geöffnet“, verspricht NaturfreundeObmann Wolfgang Strasser.

fact

box

Öffnungszeiten Publikumslauf in der Saison von 23.11.2013 bis 2.3.2014 Fr. und Sa. von 14 bis 18 Uhr Sonn- u. Feiertage sowie schulfreie Tage (Ferien) von 9-12 u.14 -18 Uhr hl. Abend, Silvester von 9 bis 16 Uhr Christtag, 1. Jänner von 14 bis 18 Uhr Der Rest der Zeit (Mo. – Freitag bis 14 Uhr) ist für den Schulbetrieb reserviert).

Preisliste: Vollpreis NF-Mitglieder Erwachsene

€ 4,00

€ 3,00

Kinder (3-14 Jahre)

€ 3,00

€ 2,00

Schuhe - Leihgebühr

€ 2,00

€ 2,00

Eislauflernhilfe (1h)

€ 2,00

€ 2,00

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Naturfreunde St. Pölten, 3100 St. Pölten, Heßstraße 4, Web: www.st-poelten.naturfreunde.at Grundlegende Richtung: Informationen und Nachrichten der Naturfreunde St. Pölten. Redaktionelle Leitung: Wolfgang Strasser Fotos: Naturfreunde St. Pölten bzw. ZVG. Leser- und Adressservice: Naturfreunde St. Pölten. Hersteller: Landesverlag Druckservice, 4300 Wels, Boschstraße 29. Auflage: 4 Ausgaben pro Jahr erscheinen im Stadtgebiet St. Pölten mit je 25.000 Stk. Haftungsausschluss: Sämtliche Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autoren und des Medieninhabers ist ausgeschlossen. Meinungen in persönlich gezeichneten Artikeln entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers.


naturfreunde

Manfred Schneider von der Firma Snowex. Dank seiner Unterstützung konnte das „Dienstfahrzeug“ der Göllerhütte mit neuen Logos ausgestattet werden. Für den Herbst ist die Abdichtung der Zisterne angesagt, für das kommende Jahr planen Christian Tezak und sein Team den Neuanstrich der Göllerhütte.

fact Göllerhütte: Großzügige Spende von EMC Obwohl die von den Naturfreunden St. Pölten betreute Göllerhütte bei St. Aegyd schon über 60 Jahre auf dem Buckel hat, ist sie top in Schuss. Dafür sorgen Hüttenwart Christian Tezak und sein Team von freiwilligen Helfern. Zuletzt wurde der Fußboden saniert, der sich unter dem Gewicht eines schweren Batterieschranks abgesenkt hatte. Der Schaden wurde von sechs Arbeitern der

Böheimkirchner Firma EMC (Elektromanagement & Construction GmbH) in mehrstündiger Arbeit fachmännisch ausgebessert. Das besondere daran: die Firma EMC übernahm dabei sowohl die Kosten für das Material als auch für die Arbeitszeit. Die Naturfreunde möchten sich an dieser Stelle bei der Firma EMC für die großzügige Unterstützung herzlich bedanken. Ein Dankeschön verdient auch

box

Auf Grund der Schon- und Brunftzeit des Wildes ist die Göllerhütte derzeit geschlossen. Ab 12. Oktober wird die Hütte an den Wochenenden bis Allerheiligen wieder bewirtschaftet sein. Falls Sie Interesse haben, bei der Göllerhütte mitzuarbeiten - das Team rund um Hüttenwart Christian Tezak sucht noch freiwillige Helfer. Kontakt Christian Tezak, 0664/5115474. Mehr Infos zur Göllerhütte finden Sie unter www.goellerhuette.at

Beste Unterhaltung für Naturfreunde jetzt noch günstiger

Schikurse

Seit 2009 steht „bestmanagement“ für hochklassige Kabarettveranstaltungen und Musikevents mit namhaften Künstlern aus der österreichischen Kulturszene im Großraum St. Pölten: Kultur auf hohem Niveau - mit bester Licht-, Ton- und Bühnentechnik - vor der Haustüre, zu moderaten, leistbaren Preisen. Als Veranstalter und Organisator darf Remigius Rabiega bereits auf etliche ausverkaufte Vorstellungen zurückblicken und sich über zufriedenes Publikum und professionell betreute Künstler - von Rudle über Resetarits bis hin zu Düringer und Weinzettel - freuen. Ab sofort gibt

Von 27. bis 29. Dezember 2013 und vom 4. bis 6. Jänner 2014 veranstalten die Naturfreunde die traditionellen Kinderschikurse auf der Bürgeralpe. Helm nicht vergessen!

es für alle Naturfreunde eine Ermäßigung von 4 Euro auf Vorverkaufskarten (erhältlich im Büro der Naturfreunde Niederösterreich in der Hess-Straße) und Abendkassa-Karten für alle Veranstaltungen von „bestmanagement“, solange der vorrat reicht. Gültig ist dieses Angebot bereits für das Konzert des frechen Frauen-Trios „Dornrosen“ – am 20. September in der Pielachtalhalle in Ober Grafendorf und „30 Jahre Broadlahn“ am 27. September im Kulturhaus Wagram. Das komplette Programm mit allen weiteren Veranstaltungen gibt es unter www.bestmanagement.at.

Abfahrt: 8 Uhr VAZ-Parkplatz, weitere Einstiegsmöglichkeiten in St. Georgen und Wilhelmsburg. Rückkunft: 17.30 Uhr VAZ Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie auf www.naturfreunde-snowsports.at


naturfreunde

Do, 26. Sept.

Do, 17. Okt.

FALKENSCHLUCHT

RUNDWANDERUNG

Abfahrt 9 Uhr Parkplatz Josefskirche nach Türnitz Info Christine Bauer, 0664/4523619 Do, 3. Okt.

HOHENBERGER GSCHWENDT

Abfahrt 9 Uhr Parkplatz Josefskirche nach Hohenberg. Gehzeit 5 Std., Proviant mitnehmen. Info Christine Bauer, 0664/4523619 Do, 10. Okt.

UNTERBERG

Abfahrt 8 Uhr Parkplatz Josefskirche Info Ing. Hans Pelzer, Tel. 0680/2093616 Sa, 12. Okt.

GEROLDING-BIERRUNDE

Wanderung Furth-Oberfucha-Angern-Krustetten-Maria Elend (Einkehr Osterhaus)Meidling. 8:20 Treffpunkt Hauptbahnhof St.Pölten, Abf. 8:36 nach Furth-Göttweig. Rückfahrt per Bahn.Gehzeit 4 Std. Info Ing. J. Maier 0664/4624709 Sa, 19. Okt.

HOHER LINDKOGEL

Abf. 9 Uhr Parkplatz Josefskirche nach Neuhaus, Zobelhof, GH Edelbacher. Gemütliche Wanderung mit Arnold Baumgartner zum Schutzhaus Eisernes Tor. Gehzeit ca. 3 Std., Info Roswitha Baumgartner 0699/10281771 Mo, 21. Okt.

Abfahrt 9.30 Uhr Parkplatz Josefskirche Gemütliche Wanderung entlang des Siecherbaches und anschl. Besuch u. Führung im Brauhaus. Gehzeit 3 Std., Info Theresa Huber, 0680/1167653

STEINHOFBERG

So, 13. Okt.

Fr, l. Nov.

HIRSCHENSTEIN 900m

TÜRNITZER HÖGER

Abfahrt 8 Uhr Parkplatz Josefskirche ins südl. Waldviertel nach Laimbach/Ostrong. Wanderung am Hirschenstein Höhenweg übern Hirschenstein. Gehzeit 3,5 Std., Info G. Daxberger, 0664/5071830 So, 13. Okt.

KINDERWANDERUNG

Kinder ab 4 Jahre bis 99. Erw. Begleitperson erforderlich! Wir gehen so langsam wie nötig und spielen soviel wie möglich. Treffen Kassenhalle Hbf St. Pölten 8:50 Uhr. Zugfahrt nach Spitz/D Wanderung nach St. Michael entlang Donaulände, Aufstieg Richtung Rotes Tor und zurück nach Spitz. Herrliche Rastplätze - Herumtollen, Baumklettern, Picknick. (Proviant u. Getränke mitnehmen) Keine Einkehrmöglichkeit auf der Strecke. Rückfahrt ab Spitz 15:17 Variante bei Regenwetter: Treffen Hbf 8:50 Uhr Spaziergang zur Traisen und Besuch von Klangturm und Landesmuseum. Picknick. Begleitung und Info: Mag. Ursula Breuer Tel.: 0664/73597709

Abf. 9 Uhr Parkplatz Josefskirche nach Freiland;Wanderung zur Steinhofberghütte. Gehzeit 4,5 Std. Info Leo Humpelstätter 0699/10447507

Rundwanderung. Abf. 7.30 Parkplatz Josefskirche nach Furthof. Aufstieg durch den Dachsgraben, Högerhütte (Einkehr) Abstieg über Stadelbergkamm und Gossental. Gehzeit ca. 6 Std.,Info Manfred Fuchs 0664/6170373 Do, 7. Nov.

KAISERKOGEL

Abf. 11.30 Uhr Parkplatz Josefskirche nach Eschenau. Gemütliche Wanderung Sonnleitgraben-Kaiserkogelhütte, Gehzeit 2,5 Std., Info Heidi Schwarz 02742/71217 Do, 14. Nov.

HEGERBERG

TP 9.30 Uhr Autobahn Abf. Böheimkirchen, Parkplatz. Info Christine Bauer, 0664/4523619 Do, 12. Dez.

RUDOLFSHÖHE

Abf. 11.30 Uhr Parkplatz Josefskirche nach Ochsenburg. Wanderung vom Aquädukt zur Ochsenburgerhütte. Gehzeit 2,5 Std., Info Heidi Schwarz 02742/71217

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.st-poelten.naturfreunde.at

NORDIC-WALKING-TREFF Jd. Dienstag: Beginn 18.30 Uhr Treffpunkt: Naturfreunde-Vereinsheim Dr. Micalgasse, ab Oktober geänderte Beginnzeiten: Start 14 Uhr. Info Franz Schweiger 0664/4970579

RADFAHREN

Touren in die nähere Umgebung St. Pöltens, mit Einkehr, Start um 15 Uhr vor dem Naturfreunde-Vereinsheim, Dr. Micalgasse Mittwoch: 4. u. 18. Sept., 2. u. 16. Okt. Info Willi Lashofer, Tel. 0664/4920223

FLOHMARKT

in den Kellerräumen des NaturfreundeVereinsheimes, Dr. Micalgassse, St. Pölten Fr., 8. November 2013 von 14 – 16 Uhr Sa., 9. November 2013 von 10 – 14 Uhr Waren von A – Z, Wir freuen uns auf Ihren Besuch Info J. Humpelstätter 0699/10447506

SKITOUREN

Zweiteiliger Skitourenkurs für Anfänger (gesamt 5 Tage)- mit Material-Leihmöglichkeit im Großraum Lilienfeld. Theorieblocks zu den Themen Ausrüstung, Schnee-, Lawinen-, Karten-, Wetter-Kunde, sowie Skitouren mit Spuranlage, Führungstechnik: Termine: Sa. 14.- So. 15. Dez. 2013 - Teil 1, Fr., 27.- So., 29. Dez. 2013 - Teil 2. (Teilnahme nur an beiden Modulen möglich) Details u. Info: Markus Rosenauer mrosenauer@aon.at, Tel. 0660/5771942

SCHIURLAUB FEBRUAR

Ratschings-Südtirol, Hotel Kalcherhof Busfahrt ab St. Pölten, Näheres in Ausarbeitung; Info J.Humpelstätter 0699/10447506

SKITOURENWOCHEN

Mölltal, Kärnten 22.2. – 1.3.2014 Rein in Taufers, Südtirol, 29.3. – 5.4.2014

WANDERREISE MADEIRA Termine und Preise in Ausarbeitung Info 0699/10447506

RADREISE DÄNEMARK

Kopenhagen und Insel Seeland im Juli 2014, Näheres in Ausarbeitung Info Johanna Humpelstätter 0699/10447506


Hurra, der Kasperl ist da! kurz angemerkt

st.pöltner

stadt

express | 15

Benefizvorstellungen zu Gunsten des Johanna Dohnal Kinderwohnauses

Sonntag, 29. September 2013 ab 13:30 im Forum Kino St. Pölten Kranzbichlerstraße 18 3100 St. Pölten

Eintritt: Freiwillige Spende Beginn 14:00 St. Pölten lebt Vielfalt Erste Vorstellung: Hurra, der Kasperl ist da! Zweite Vorstellung: Beginn 15:00 Seit einem Jahr gibt es in St. Pölten mit Am Sonntag, 29. September, laden die Strategien, Konzepten und Maßnahmen, Dritte Vorstellung: Beginn 16:00

dem Büro für Diversität eine eigene Ver- die dazu führen, dass aus der bestehenKinderfreunde ab 13.30 Uhr ins ehem. Forum Kino zu drei Benefizvorstellunwaltungsstelle für „Vielfaltmanagement“. den Vielfalt ein gelebtes Miteinander gen ihrer Puppenbühne Amadeus. Der Das Büro für Diversität bündelt derzeit wird. Daher werden ab dem WinterseEintritt ist gegen eine freiwillige Spende die Aufgabenbereiche Frauen, Menschen mester 2013/14 wieder die bewährten möglich. Mit dem Reinerlös wird das mit Behinderung und Menschen mit Deutschkurse unterschiedlicher NiveauJohanna Dohnal Kinderwohnhaus in Migrationshintergrund. Mit der Ein- stufen für erwachsene MigrantInnen anSt. Pölten unterstützt, dass 2010 von richtung dieses Büros verstärkt die Stadt geboten. Mit diesem Angebot unterstützt den Kinderfreunden ins Leben gerufen das Signal, dass im Vordergrund der die Stadt seit Jahren ZuwanderInnen wurde und derzeit zehn Kinder beherkommunalen Politik das Erreichen der beim Erwerb der deutschen Sprache. Die bergt. Es bietet speziell Geschwistergleichberechtigten Teilhabe aller Men- wöchentlichen Kurse in 15 Doppeleinkindern einen guten und sicheren Platz schen steht. Im Zentrum des Büros für heiten starten wieder ab dem 1. Oktober Das Johanna Dohnal Kinderwohnhaus wurde 2010 zum Leben. Dievon Kinderfreunde sorgen Diversität stehen dabei das Wissen um 2013. Anmeldungen werden im Büro den Kinderfreunden St. Pölten ins Leben gerufen und be-und Kuchen, einer mit Säften, Kaffee die unterschiedlichen Bedürfnisse und für Diversitätin(Rathaus, Rathausplatz 1) Spielecke für Kinder Lebenssituationen der St. Pöltnerinnen entgegengenommen. Dervon Kursbeitrag ist Jahren. Im Auftrag für ein familienherbergt zehn Kinder im Alter 5 bis 10 freundliches Ambiente. und St. Pöltner und das Ausarbeiten von mit 30 Euro bewusst niedrig angesetzt. des Landes Niederösterreich bietet es speziell Geschwister-

Familienfreundliches Rundherum: Säfte, Kaffee und Kuchen Spielecke für Kinder Kinderfreunde-Informationsbereich

kindern einen guten und sicheren Platz zum Leben.

Der Querdenker

Bald war‘s das also mit dem Veranstaltung großen Berufskillerder Eine Kinderfreunde hinrich ten und fordert 20.000Niederösterreich haben wir uns erwartet? Von nix kommt Wahlkampf 2013. Gefühlte 300 TV-Dis- Euro Einkommen für alle Österre iche- nix, heißt‘s im Volksmund so schön, wenn kussionen und vermutlich rund 30.000 rInnen. Der etwas dümmlich wirken de ich auch gestehen muss, dass das Niveau Wahlplakate im Raum St. Pölten sorgen FPÖ-Spitzenkandidat und Möchte gern- des Wahlkampfs der ÖVP mich auch diefür ein eindeutiges Bild. Oder doch nicht? Kanzleranwärter aus Wien schafft es mitt- ses Mal wieder negativ überrascht hat. So Der Schauspieler, den die ÖVP als Spit- lerweile, Hassbotschaften so zu verpack en, wird aufs Tiefste auf den Koalitionspartzenkandidaten engagiert hat wirkt vom dass sie auf den ersten Blick wirken , als ner hingehackt, Lügen verbreitet und poschauspielerischen Können, als wäre er hätte er nebenbei eine Ausbildung zum lemisiert. Was mich aber wirklich traurig direkt aus einer RTL 2-Sozial-Soap gecas- Priester gemacht. Das nicht nur inhaltli ch, stimmt, ist die unglaublich inhaltslose und tet. Und neben seiner mieserablen schau- sondern vermutlich bald auch finanzi ell angepasste Wahlkampflinie der Grünen, spielerischen Leistung verbreitet er auch zerstörte BZÖ, dessen Plakate im Allge- die sich mit ihren mäßig Revolutionären noch dreiste Unwahrheiten über ominöse meinen mehr Mitleid auslösen als sonstige Zielen nun endgültig ins System einreiFaymann-Steuern. Dabei bleibt die ÖVP Gefühle, schickt wenig überraschend ei- hen und kaum noch etwas übrig lassen, die Antwort auf die Frage schuldig, wessen nen armen Narren ins Rennen. Sind doch von der einst so stolzen, systemkritischen Oma die betreffen sollen? (Die Omas, die die einigen Medienberichte über unse- Vereinigung. Schade eigentlich. Wer mich ich kenne, haben nicht mal annähernd re Bienenzüchter mittlerweile die über kennt, weiß: Ich bin wahrlich kein Fayeine Million...) Der Milliardär aus Kanada Korruptionsfälle während der schwar z- mann-Fan. Aber ganz objektiv gesehen ist zieht sich bei jeder Gelegenheit aus, will blauen/orangen Regierungszeit. Gut. Was die Wahl für mich (auch dieses Mal) klar.

www.noe.kinderfreunde.at


16 | stadt st.pöltner

aus erster hand

express

Victor Adler-Plakette an Nasko und Daxböck Prof. Sigfried Nasko und Brigitte Daxböck erhalten höchste Auszeichnung der Sozialdemokratie. Auf Antrag des Bezirksvorsitzenden NR Anton Heinzl erhielten zwei besonders engagierte Mitglieder der SPÖ die höchste Auszeichnung verliehen, welche die österreichische Sozialdemokratie zu vergeben hat. Die Victor Adler Plakette ist Ausdruck für jahrzehntelangen, persönlichen Einsatz und Tatkraft im dienste der arbeitenden Menschen und ihrer

Arbeiterbewegung. Sigfried Nasko wurde am 22. März 1943 in Graz geboren. Im Jahr 1972 trat er der SPÖ bei und engagierte sich seither auf vielfältigste Art und Weise in der Sozialdemokratie. Ab 1984 war er Gemeinderat in St. Pölten, von 1991 bis 2003 Stadtrat für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, von 2003 bis 2005 vertrat er St. Pölten als Abgeordneter zum nö. Landtag. Als Historiker richtete er das Museum zur Geschichte der Arbeiterbewegung in St. Pölten (zuerst in der Heßstraße und jetzt in der Prandtauerstraße) sowie das

Rennermuseum in Gloggnitz ein. Er gestaltete darüber hinaus unzählige weitere Ausstellungen zur Zeitgeschichte und zur Geschichte der Arbeiterbewegung. Außerdem verfasste er zahllose Artikel zu diesen Themen. Er verfasste mehrere Bücher zur Geschichte der Arbeiterbewegung und zu Karl Renner. Sein im Jahre 1986 erschienenes Werk „Empor aus dumpfen Träumen“ ist bis heute das Standardwerk zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Stadt und Bezirk St. Pölten. Brigitte Daxböck ist, wie man so schön sagt, eine in der Wolle gefärbte Sozialdemokratin. Für sie ist diese Gesinnungsgemeinschaft seit ihrer Jugend Aufenthalt und Heimat. Im Jahr 1950 geboren, ist sie 22jährig im Jahr 1972 der SPÖ beigetreten und sofort als Funktionärin tätig geworden. Bei den vielen Veranstaltungen der SPÖ Bezirksorganisation ist sie eine verlässliche Stütze, wenn es darum geht mit anzupacken um ein Fest zu einem Erfolg werden zu lassen.

FORD MONDEO

FORD S-MAX

FORD GALAXY

1,6 TDCi/DPF 115 PS

1,6 TDCi/DPF 115 PS

1,6 TDCi/DPF 115 PS

1)

21.390,-

1)

1)

29.990,-

27.990,TOPAUSSTATTUNG:

Tempomat, SD-Navigationssytem, 17" Leichtmetallfelgen, 2-Zonen-Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, u.v.m.

www.

blum.

co.at

Ford MONDEO BusinessPlus: Kraftstoffverbr. ges. 4,9-6,4l/100km,CO2-Emissionen: 129-149g/km. Ford S-MAX BusinessPlus:Kraftstoffverbr. ges. 5,2-6,8l/100km, Co2-Emissionen:139-159g/km. Ford GALAXY BusinessPlus: Kraftstoffverbr. ges. 5,2-7,2l/100km CO2-Emissionen: 139-167g/km. Symbolfoto 1) Aktionspreis (beinhaltet Händlerbeteiligung und Hightech-Bonus) 2) Bei Kauf eines Ford Neuwagens *Beginnend mit Auslieferungsdatum, beschränkt auf 80.000km.

A-3100 St.Pölten Ratzersdorfer Hauptstrasse 142 Tel. 02742/77578 e-Mail: ford@blum.co.at A-3500 Krems an der Donau Gewerbeparkstrasse 13 (gegenüber Baumarkt Hornbach)

Tel.: 02732/81410 e-Mail: krems.verkauf@blum.co.at

JAHRE* GARANTIE Jetzt mit 3,9% Ford PowerLeasing

Der Ford Haupthändler für den Zentralraum NÖ


aus erster hand

st.pöltner

stadt

Verteidigungsminister in St. Pölten Bundesminister Gerald Klug trifft SPÖ-Abgeordnete. Verteidigungsminister Gerald Klug traf im Rahmen seines Besuches in der Landeshauptstadt mit den St. Pöltner SPÖ Abgeordneten zu einem Meinungsaustausch zusammen. SPÖ Vorsitzender Nationalrat Anton Heinzl, Nationalrat Johann Hell, Landtagsabgeordnete Heidemaria Onodi und Landesgeschäftsführer STR Robert Laimer nutzten diese Gelegenheit, um mit dem sozusagen „jüngsten“ Regierungsmitglied

der Bundesregierung wesentliche Anliegen unserer Region zu besprechen. „Der persönliche Kontakt zu den Spitzenrepräsentanten im Zentralraum Niederösterreichs, dem Bezirk St. Pölten ist mir wichtig“, erklärte BM Gerald Klug. In St. Pölten traf der Verteidigungsminister im Rathaus mit Bgm. Matthias Stadler zusammen, informierte sich im Militärkommando NÖ und besuchte auch die Sportwelt NÖ.

SPÖ Frauen setzen sich ein STR Renate Gamsjäger präsentiert vielfältige Fraueninitiativen in der Landeshauptstadt. Auf Inititaitve der SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzenden Renate Gamsjäger, machte sich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ein umfassendes Bild über die Frauenprojekte und Plattformen in St. Pölten. Auch für die kommenden Jahre setzen sich die SPÖ-Frauen vehement für die Interessen der Frauen ein. „Jede Frau soll genau das Leben führen können, das sie für sich will“, ist ein Credo von Gamsjäger. Besonders wichtig dafür ist eine gerechte Arbeitsmarktpolitik. Hier hat Ministerin Heinisch-Hosek mit dem Online-Gehaltsrechner und den Gehaltsangaben in Stelleninseraten eine gute Orientierung für Frauen geschaffen, ob sie für ihre Arbeit gerecht entlohnt werden. Auch ein Gewaltschutzgesetz wurde von der SPÖ-geführten Regierung beschlossen. Gewalt gegen Frauen ist leider noch immer Re-

alität in unserer Gesellschat, das neue Gewaltschutzgesetz gibt der Exekutive noch bessere Mittel in die Hand, um dagegen vorzugehen. Nicht zuletzt sollen auch die geltenden Schönheitsideale hinterfragt werden: Zaundürre Models und faltenlose Gesichter beherrschen als Schönheitsideale unseren Alltag. Mit dem Verbot von Schönheitsoperationen unter 16 Jahren wurde der Schönheitsindustrie eine klare Grenze gesetzt. Die wesentliche Forderung der SPÖ-Frauen bleibt unverrückbar eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Durch die Pflegefreistellung, den Papamonat im öffentlichen Dienst, die neue Familienbeihilfe oder das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld schreitet die Sozialdemokratie weiter voran, um die Möglichkeiten moderner Frauen zu verbessern.

express | 17

Wohnen muss leistbar sein. Die Mietsteigerungen der letzten Jahre, vor allem im privaten Wohnsektor (plus 28 Prozent!), bedeuten für viele Menschen eine große Belastung. Die SPÖ hat daher ein 7-Punkte-Programm für leistbares Wohnen entwickelt und ein Konjunkturpaket für den (Wohn-)Bau in der Regierung durchgesetzt: »» Wohnbauoffensive: In der nächsten Legislaturperiode sollen 25.000 bis 50.000 neue Wohnungen durch geförderten Wohnbau errichtet werden. »» Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbauförderungsmittel. »» Einführung einer neuen Widmungskategorie „sozialer Wohnbau”, wie es sie bereits in Südtirol gibt. Dadurch kann eine Dämpfung der Kostenentwicklung bei den Grundstückspreisen erzielt werden. »» Die Länder erhalten 2014 zusätzlich 276 Mio. Euro für die Wohnbauförderung. Das löst zusammen mit den privaten Investitionen eine zusätzliche Wohnbauleistung in Österreich in der Höhe von 1,5 Mrd. Euro aus. »» Insgesamt werden so 14.000 zusätzliche Wohneinheiten entstehen. Für den Arbeitsmarkt heißt das: Rund 60.000 Arbeitsplätze werden damit geschaffen oder gesichert. »» Beim Richtwertmietzins sollen die Zuschläge klar geregelt werden, um die Kostensteigerungen im privaten Bereich zu dämpfen. »» Zukünftig sollen die Maklergebühren vom Vermieter bezahlt werden. Ihr Anton Heinzl Abg. z. Nationalrat


18 | stadt st.pöltner

steckbrief

express

Dietmar Fenz, 52 Stadtrat, Vater einer Tochter, verheiratet, Vorsitzender der SPÖ Sektion 11

Steckbrief Stadtteil: nördlich Bahnhof bis Sturm 19 Platz Gemeinderat: seit 2001, Stadtrat seit 2006 Ausbildung: Lehre zum Installateur Funktion: Stadtrat für Gesundheit, Soziales, Familien u. Integration Hobbies: Familie, Fußball, Autos Kontakt: Landsbergerstraße 54

3100 St. Pölten Tel.: +43 (0) 664 / 808 67 442 0 E-Mail: dietmar.fenz@gw-stpoelten.com

Soziales Engagement kann eine Stadt verändern Als Dietmar Fenz vor 30 Jahren als Haustechniker in der Geschützten Werkstätte anfing, war der Betrieb noch deutlich kleiner (40 Mitarbeiter) als heute (430 Mitarbeiter). Sehr bald vertrat Fenz die MitarbeiterInnen als Betriebsrat und die Aufgabe wuchs zusammen mit dem Be-

trieb. So wurde die Betriebsratstätigkeit ein Vollzeit-Job und Triebfeder für das soziale Engagement, dass die Stadt heute mitprägt. Von 1996 an plante Dietmar Fenz zusammen mit Liselotte Eigner, Leiterin der Tagesheimstätte, das Projekt, das schlussendlich im Jahr 2005 in

das Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Spratzern mündete. Dem Verein steht Fenz bis heute ehrenamtlich vor und leitet dieses Vorzeigeprojekt in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden. Heute heißt das Wohnheim DomiZiel, beschäftigt 26 MitarbeiterInnen und bietet 34 Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung.

Integration gehört gelebt Poldi und Didi – so kennt man sie am Platz von Sturm 19. Die beiden waren es, die den Verein in seiner bis dato dunkelsten Stunde unterstützten und den Arbeiter-Sportverein seit 2008 leiten. In enger Verbindung mit der SPÖ-Sektion von Didi Fenz, selbst Intergationsstadtrat, finden am Platz des Sturm 19 immer wieder gemeinsame Veranstaltungen statt, bei denen das Miteinander der Menschen hervorgehoben wird. „Ausländerhass gibt´s bei uns eigentlich keinen. Überall wird von Integration gesprochen, bei uns wird das seit Jahren ganz selbstverständlich praktiziert. Miteinander und Integration gehören gelebt und Fußball ist ein gutes Mittel dafür“, weiß Fenz.

Obmann Poldi Aigelsreiter und STR Didi Fenz lenken gemeinsam die Geschicke des Vereins.


auf seite der jugend

st.pöltner

stadt

express | 19

Neues Skate-Mekka würdig eröffnet St. Pölten hat einen neuen Skateplatz – direkt am Ratzersdorfersee nebst dem neuen Stadion gelegen. Die Skateszene wurde vom Anfang bis zum Abschluss des Projektes eingebunden. Das Projekt ist damit ein Vorzeigebeispiel erfolgreicher Jugendbeteiligung. Der Lakesidepark, wie die Skateszene ihr neues Zuhause treffend nennt, garantiert auf über 1.200 Quadratmetern asphaltierter Fläche maximales Skatevergnügen. Zwei Flutlichter sorgen dafür, dass der Park bis 22:30 Uhr ausgeleuchtet wird. Damit kommen auch nachtaktive Skater auf ihre Kosten. Der endgültigen Fertigstellung waren beinahe zwei Jahre Planungs- und Bauarbeit vorausgegangen. Bereits im Herbst 2011 äußerte die städtische Skaterszene erstmals den Wunsch eines neuen Parks. Die Sozialistische Jugend erarbeitete daraufhin mit dem St. Pöltner Skateverein stp-skate association ein Konzept, das Bürgermeister Matthias Stadler im Frühjahr 2012 präsentiert wurde. Der Stadtchef sicherte umgehend die notwendige Unterstützung zu: Am Ratzersdorfersee konnte ein passendes Grundstück

gefunden werden, das asphaltiert wurde. Die Skater ihrerseits waren gewillt selbst mit anzupacken und investierten unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden in den Bau des Parks. Stadler ist mit dem Projektverlauf zufrieden: „Ich danke allen, die mitgewirkt haben. Gemeinsam mit der Skaterszene ist es uns gelungen, ein absolutes Paradies für Skatebegeisterte zu schaffen.“ Um die Eröffnung des Skate-Mekkas würdig zu zelebrieren, wurde Ende August ein Skatecontest ausgetragen, der über 150 BesucherInnen anlockte. Bei strahlendem Sonnenschein lieferten sich die besten Skater der Stadt ein packendes Duell um den ersten Titel. Schließlich krönte sich der erst 15-jährige Melvin Tricoire mit einem facettenreichen Finalrun zum Sieger. Den gemütlichen Ausklang fand der Contest bei einer Flutlicht-Session, die von den 80er-Hits des DJs „Marty McFly“ unterlegt wurde. Bürgermeister Stadler will den Park in den nächsten Jahren laufend erweitern: „Natürlich in enger Absprache mit den Skatern. Denn Jugendbeteiligung wird in St. Pölten groß geschrieben.“

5.000 Schulkalender verteilt Um St. Pöltens SchülerInnen den Start ins neue Schuljahr zu erleichtern, verteilte die Sozialistische Jugend im Stadtgebiet 5.000 Stück Schulkalender vor allen höheren Schulen. Neben diesem nützlichen Service für Jugendliche geht es aber auch darum, den Lebensraum Schule weiter zu entwickeln. „In einer

gemeinsamen Schule ohne Schultasche sollen SchülerInnen ihre Hausaufgaben gleich in der Schule erledigen und kostenlos Förderunterricht anstatt externer Nachhilfe in Anspruch nehmen können“, so die beiden Initiatoren Boris Ginner und Jakob Winter.


20 | stadt st.pöltner

express

kultur

St. Pölten einst und jetzt Die alte Traisenbrücke, die den 2. Weltkrieg überstanden hatte, wurde 1952 durch eine neue Brücke ersetzt. Auf unserem Foto sehen sie die Bauarbeiten an der neuen Brücke, die 1953 in Betrieb genommen wurde. Die Stadtteile St. Pölten und Wagram werden seither von dieser „neuen“ Stahlbetonbrücke verbunden.

Der Rosenkavalier

Kolumne von Toni Wegscheider Das Motto dieser neuen Kolumne: Der Kavalier liebt die Rosen, aber keine ist ohne Dornen! Der Kavalier liebt das Leben, aber es ist nicht: siehe oben! Zukunft Der geneigte Leser möge sich zu diesem Lied seine eigene Melodie basteln! Es ist leicht zu singen, denn die Grundmelodie lautet: Gerechtigkeit für und in Österreich, auch in den nächsten Jahren! Es geht um Vieles auf da Wöd owa meistens geht’s ums Göd und von unserer Erde Gaben wollen Wenige alles haben A Mittel dagegen kenn i die Sozialdemokratie (2x) Darum helft doch Werner Faymann dass er das – was er tun will – tun kann Denn Faymann steht in unsrer Zeit einfach für Gerechtigkeit

Auch wenn die Brücke die selbe geblieben ist, die Umgebung hat sich mit dem Bau des Regierungsviertels und mit dem futuristischen Bankgebäude stark verändert. Die Wahlwerbung, ohne die Demokratie nun einmal nicht denkbar wäre, wird schon Anfang Oktober wieder verschwunden sein, was bleibt ist ein spannend modernes Entrée in die historische Innenstadt.

und darum wählen wir bei meiner Sö im September SPÖ! (2x) Strache, Stronach, Spindelegger gehen mir a bissal auf den Wecker Der Erste schlägt mir – muss ich sagen ideologisch auf den Magen der Zweite wass ned wos er wü der dritte wü füa a poa vü z´ vü und darum man i bei meiner Sö dagegen hilft nur SPÖ (2x) Darum helft doch Werner Faymann ...

Foto SPÖ BO St. Pölten


kultur

st.pöltner

stadt

express | 21

Geschichte(n) aus St. Pölten – von Historiker Thomas Lösch Foto: Droschl Verlag

ÖVP-Wahlpropaganda anno 1927

Dunkles Kapitel Der als „schwarz-blaue Wende“ in die Geschichte eingegangene politische Umbruch im Jahr 2000 bildet den Hintergrund für Thomas Stangls neuem Roman „Regeln des Tanzes“. Eine großartige Darstellung der Suche nach dem richtigen Leben, von Revolution und Resignation oder Scheitern, von der Sehnsucht nach Erfahrungen jenseits aller Konventionen. Das Buch ist soeben im Droschl Verlag erschienen.

Auszüge aus dem Leitartikel der St. Pöltner Zeitung vom 21. April 1927 anlässlich der bevorstehenden Nationalratswahl: [...] Ganz Europa sieht in diesen Tagen auf uns. Die Aufgabe der alten Ostmark wird neuerdings lebendig. Die Aufgabe des alten östischen Bollwerkes des großen deutschen Vaterlandes, der christlich-deutschen Kultur Zentraleuropas, sie liegt in der Hand des österreichischen Wählers. Eine Ostmark soll die Heimat sein gegen die große Gefahr des Ostens, eine Festung gegen die Janitscharenhorden östlichen Bolschewismus’ und gegen volksfremden Klassenhass. [...] Der Leitartikel schließt mit folgenden Worten: St. Georg am 24. April soll Helfer sein, dass das österreichische Volk Mut und

Kraft erhalte, den Drachen des roten Bolschewismus aufs Haupt zu schlagen zum Heile Österreichs. Die St. Pöltner Zeitung stand im Besitz des Niederösterreichischen Pressehauses und war damals Sprachrohr des politischen Katholizismus. Von wem aber stammen diese vor Hass gegen die Sozialdemokratie triefenden Sätze? Diese Zeilen sind ganz in der Ideologie des Austrofaschismus abgefasst. Sie stammen von niemand anderem als dem so genannten „Staatsvertragskanzler“ der 2. Republik Julius Raab. Zu jener Zeit war Raab Nationalratsabgeordneter der christlich-sozialen Partei (Vorläufer der ÖVP). Er war auch einige Jahre Führer der niederösterreichischen Heimwehr und schwor 1930 den Korneuburg Eid, der den Faschismus in Österreich propagierte.

GIBT ES SYMPATHISCHE SPITZENKÖCHE? JA, DIE GIBT ES.

Roman Klauser hat mit seinem Konzept „Rent the cook“ viele Menschen überzeugt. Er ist der meistgebuchte Koch Österreichs und in allen Bundesländern ganzjährig unterwegs. Sein Können hat er bei zahlreichen Wettbewerben unter Beweis gestellt, so ist er zum Beispiel Vize-Grillweltmeister und zweifacher Grillstaatsmeister.

ISBN: 978 3 7017 3320 0 € 24,90

www.residenzverlag.com

Fotos Copyright: Peter Rauchecker

Das sagen nicht nur wir vom Verlag. 100te begeisterte Kunden hat sich Roman Klauser durch sein Konzept „Rent the cook“ in den letzten Jahren erkocht. Aber weil er nicht zu jedem nach Hause kochen kommen kann, hat er jetzt sein erstes Kochbuch geschrieben. Damit auch Sie in den Genuss seiner Rezepte und Tipps kommen. Kochen müssen Sie schon selber. Roman Klauser garantiert nur den „Mhhhhhhhh, das war gut. Gibt`s mehr?“ Effekt. Und Sie wollen den doch auch kennenlernen, oder?


22 | stadt st.pöltner

was war

express

Rückblick

Oktoberfest

Wahlkampfauftakt

Vizebürgermeister Franz Gunacker lud zum traditionellen Oktoberfest der SPÖ Sektion 12. Im schönen Garten des ehemaligen Gasthauses Rinder mit dem malerischen Altbestand an Kastanienbäumen erfreuten sich wieder zahlreiche BesucherInnen bei Musik und guter Stimmung. „Ein Hauch Münchner Oktoberfest liegt in der Luft, nur ist es bei uns gemütlicher“, scherzte Gunacker.

Mehr als 1.200 Gäste waren nach St. Pölten an den Ratzersdorfer See gekommen, um gemeinsam mit Bundeskanzler Werner Faymann, Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, sowie Landesparteiparteivorsitzendem Matthias Stadler, Landeshauptmann-Stv.in Karin Renner, Landesrat Maurice Androsch, Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos und vielen anderen SpitzenpolitikerInnen aus Bund und Land den Wahlauftakt für Niederösterreich zu feiern – getreu dem Motto: „Wer zusammenhält, gewinnt!“

Benefizkonzert der Volkshilfe

3:0 für die Junge Generation

Auch wenn gegen Deutschland wieder einmal nichts zu holen war, ließen sich die Zuschauer im „ausverkauften“ Steingötterhof die gute Stimmung an diesem lauen Abend nicht nehmen. Die Junge Generation rund um Organisatorin Claudia Pachta hatte zum Public Viewing Deutschland gegen Österreich geladen, schon im Vorprogramm heizten Chris Heart und Peter Puchner mit „ he without Problems“ den Fans ein. So wurde das 0:3 für Österreich zu einem 3:0 für die Junge Generation St. Pölten.

Besucherrekord beim Sommerfestival Mit schwungvoller Volksmusik von den Neuningern, Joannis Raymond, den Braunautalern und Harry Steiner lud die Volkshilfe Bezirksverein St. Pölten zum Konzert in den Steingötterhof. Dabei konnte die Vizepräsidentin der NÖ Volkshilfe und Obfrau des Bezirksvereins Landtagsabgeordnete Heidemaria Onodi den stolzen Betrag von 4.000,Euro für das St. Pöltner Volkshilfe Kinderhaus übergeben.

39 Tage lang verwandelte sich auch heuer wieder der Rathausplatz in ein Urlaubsparadies im Herzen St. Pöltens mit zahlreichen kulinarischen und musikalischen Genüssen. Am letzten Tag der Veranstaltung, Mitte August, war dann amtlich, was sich zuvor schon abzeichnete: Das 4. Sommerfestival geht mit einem Besucherrekord von 150.000 Personen in Geschichtsbücher der Stadt ein. Neben den Konzertveranstaltungen und Open-Air-Kinovorführungen des Cinema Paradiso sorgten vor allem das ausgezeichnete Wetter und die Schlemmereien von Amerika bis Afrika für tolle Stimmung und großen Andrang.


was kommt

Ausblick

st.pöltner

stadt

express | 23

Tag der offenen Tür (29.09.)

Seniorennachmittag (26.09.)

Nach der Sommerpause startet die SPÖ Sektion 10 am Donnerstag, 26. September mit dem Seniorennachmittag im Kulturhaus Nord (Matthias Corvinus Straße 5) in die neue Saison. Ab 15 Uhr sind bei Livemusik, Tanz und guter Unterhaltung wieder alle Junggebliebenen herzlich willkommen. Organisatorin GR Elfriede Bendl gibt unter 0650/8121003 gerne nähere Auskünfte.

Zuerst die Wahlstimme abgeben und dann ab zum großen Radlberger&Egger Familientag! Ab 10 Uhr ist für Verpflegung, Spaß und Unterhaltung bestens gesorgt. Bei freiem Eintritt wird es neben Führungen durchs Unternehmen samt Bier- und Limonadenverkostung wieder zahlreiche Gewinnspiele und ein stimmungsvolles Musikprogramm geben. Übrigens: Für die kostenlose An- und Abfahrt stehen drei Shuttlebus-Linien mit über 30 Stationen zur Verfügung.

Änderung Vorzugsstimmen (29.09.)

LUP-Wanderung (28.09.)

Die städtischen Abteilungen Tourismus und UmweltschutzLebensraum organisieren mit Unterstützung von Richard Mrkos neue, erlebenswerte Wanderungen mit dem LUP, an denen auch Bürgermeister Matthias Stadler immer wieder gerne teilnimmt. Die nächste Tour am 28. September führt durch das Brunnenfeld Süd mit anschließendem Einkehrschwung. Lup Ticket und ein Getränk werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Anmeldungen bitte im Tourismusbüro unter 02742/353 354 oder per mail an tourismus@st-poelten.gv.at. Treffpunkt: HBF Süd, 10:25 Uhr

Ab der Nationalratswahl 2013 können WählerInnen bis zu drei Vorzugsstimmen vergeben, eine für die Bundesparteiliste, eine für die Landesparteiliste und eine für die jeweilige Regionalparteiliste. KandidatInnen der Bundes- und/oder Landesparteiliste, tragen Sie bitte mit Namen oder Reihungsnummer (Listenplatz) im entsprechenden Feld auf dem Stimmzettel ein. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Regionalparteiliste finden Sie auch auf dem Stimmzettel. Mit einer Vorzugsstimme, setzt man sich für eine Neureihung innerhalb der drei Listen ein. Die gewählte Person hat damit eine größere Chance auf ein Mandat.


noe.spoe.at

Landesparteivorsitzender Matthias Stadler, Bundeskanzler Werner Faymann und Bundesministerin Gabi Heinisch-Hosek

Viel für die Menschen erreicht … Österreich hat die letzten Jahre trotz Finanz- und Wirtschaftskrise gut gemeistert. Das ist vor allem dem SPÖRegierungsteam zu verdanken. Bei der Beschäftigung sind wir Europameister, das Schulsystem wurde modernisiert, Spekulanten und große Vermögen werden stärker besteuert.

So wählen Sie richtig: Ihre STIMME für die SPÖ und drei KandidatInnen

. SPÖ ankreuzen In vielen anderen Ländern herrscht Massenarbeitslosigkeit, es gab Kürzungen bei den Pensionen und im Sozialbereich – all das wurde bei uns verhindert, ein großer Erfolg der SPÖ! … und noch viel für sie vor! Zeit zum Rasten gibt es nicht! Die SPÖ will den „rot-weißroten“-Erfolgskurs fortsetzen, denn es gibt noch viel zu tun: Es braucht leistbare Wohnungen, mehr Arbeitsplätze mit vernünftigem Einkommen und Millionäre müssen einen fairen Beitrag für die Allgemeinheit leisten!

. Werner Faymann reinschreiben . Gabi Heinisch-Hosek reinschreiben . Anton Heinzl ankreuzen

„Ich will, dass es künftig mehr leistbaren Wohnraum gibt, die

Bundesministerin Gabi Heinisch-Hosek – unsere starke Stimme in der Regierung

Menschen Arbeitsplätze mit vernünftigen Einkommen haben und dass unser Sozialsystem weiter

Ministerin Gabi Heinisch-Hosek ist eine wichtige Stütze in der Bundesregierung und eine starke Vertreterin der NiederösterreicherInnen. Unterstützen Sie Gabi HeinischHosek bei der Nationalratswahl am . September mit Ihrer Vorzugsstimme! www.facebook.com/Spoe.Niederoesterreich

ausgebaut wird. Deshalb kandidiere ich für die SPÖ, weil sie sich für diesen Weg und die Anliegen der Menschen einsetzt.“ - Gabi Heinisch-Hosek

.

.

. .


Stadtexpress September 2013