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Robi Olt e Herbstfe nrien Wochen -

Olten, 11. Oktober 2018 | Nr. 41 | 86. Jahrgang | Auflage 35 001 | Post CH AG

Rhaban Straumann Berner? Aargauer.

RHABAN STRAUMANN, Schauspieler, Satiriker und Autor. (Bild: Remo Buess)

W Werferin Connie Hodel präsentiert ihre Goldmedaillen Nummer 18 und 19 im Garten ihres Hauses in Hägendorf. (Bild: Franz Beidler)

19 Mal Gold mit 55 Jahren

CONNIE HODEL Die Werferin Connie Hodel erkämpfte sich an Welt- und Europameisterschaften über 50 Medaillen. Die beiden Letzten waren golden und wurden ihr in an der Weltmeisterschaft im spanischen Malaga vor einem Monat überreicht. Ihr Geheimrezept: Fleiss, Ehrgeiz und viel Freude. FRANZ BEIDLER

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ie Statistik ist überwältigend: In den letzten zwanzig Jahren bestritt Connie Hodel in ihrer jeweiligen Altersklasse insgesamt 14 Welt- und 13 Europameisterschaften. Dabei holte sie in den Disziplinen Hammerwerfen, Wurfgewicht, Diskuswerfen und Wurfmehrkampf insgesamt 19 Gold-, 25 Silber- und 12 Bronzemedaillen. Zuletzt erweiterte Hodel ihre Sammlung um zwei Goldmedaillen in den Disziplinen Hammerwerfen und Wurfgewicht. Die brachte sie aus dem spanischen Malaga mit, wo vom 4. bis 16. September die Senioren-Weltmeisterschaften stattfanden. «Das sind zwei besondere Medaillen», sagt Hodel mit stolzem Lächeln, als sie die Auszeichnungen in den Händen hält. «Ich konnte zwei Top-Leistungen abrufen.» Tatsächlich hätten ihre Resultate auch eine Altersklasse tiefer für Gold gereicht. Bei Athletinnen also, die bis zu zehn Jahre jünger sind als sie. Connie Hodel ist 55-jährig, seit dreissig Jahren verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Hägendorf. Sie ist Mutter zweier erwachsener Töchter und arbeitet in einem 50-ProzentPensum auf ihrem erlernten Beruf als Sekretärin. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, Welt- oder Europameisterin zu werden, spielt sie gerne

Volleyball, fährt Ski oder Mountainbike, geht wandern oder kümmert sich um Haushalt und Garten. Im Winter findet sie manchmal auch noch Zeit zum Malen oder Handorgel spielen. «Ich schreibe mir jeweils eine Liste mit allen Pendenzen und dann arbeite ich die ab», erklärt sie ihr Zeitmanagement. Manchmal wisse sie aber auch nicht so recht, wie sie alle ihre Aktivitäten unterbringe, hängt sie lachend an und erklärt sogleich: «Man muss halt einfach sorgfältig planen.»

nicht», erinnert sie sich. Um die zwanzig Jahre alt war Hodel, als sie sich auf Kugelstossen und Diskuswerfen spezialisierte. Ab 1995 wurden beim Hammerwerfen auch Frauen zugelassen. Da ermunterten sie ihre Trainingsgenossen Beat Näf und Jürg Stäheli, sich doch auch mal darin zu versuchen. «Ich warf von Beginn weg gute Resultate», blickt Hodel zurück. Zudem sei das Hammerwerfen rückenschonender, weil die Wirbelsäule dabei nicht verdreht würde.

Eine akribische Planerin

Höhepunkt Schweizer-Meister-Titel

Sie sei eine akribische Planerin, sagt Hodel von sich. So bringt sie ihr Trainingspensum im Alltag unter. «Ich quetsche meine Trainingseinheiten zwischen andere Dinge», erzählt sie. «Nach dem Arbeiten und vor dem Abendessen, oder nach dem Putzen und vor dem Garten kurz 20 Minuten Krafttraining.» Ihr mache das Spass und wenn sie keine Lust habe, dann verschiebe sie das Training auch. Üblicherweise macht sie jede Woche einmal Kraft- und einmal Wurftraining und läuft einmal das Tausender-Stägli hoch. Steht ein Wettkampf an, trainiert sie zum Lauf zweimal in der Woche Kraft- und Wurftechnik. Dieses Programm stemmt sie seit über zwanzig Jahren. «Ich hatte Glück und war nie verletzt. So konnte ich immer trainieren», sagt Hodel. Dass sie allerdings mit Leistungsasthma, früher auch Staublunge genannt, geboren wurde und auch an einer Diskushernie leidet, erwähnt sie nur beiläufig. «Mein Arzt sagte mir, ich solle bloss nicht aufhören, zu trainieren, davon würde der Rücken nur schlimmer werden.»

Der Weg zum Hammerwerfen

Das Hammerwerfen entdeckte Hodel erst, als sie schon über dreissig Jahre alt war. Auf einem Bauernhof in Breitenbach aufgewachsen, begann sie als Jugendliche mit Sieben-Kampf. «Immer beim 800-Meter-Lauf überholten mich alle, der lag mir gar

Hodel hatte beim Hammerwerfen den Dreh schnell raus: 2002 wurde sie Schweizer-Meisterin bei den Aktiven. «Der Höhepunkt meiner Karriere», trotz aller Senioren-WM- und Senioren-EM-Titel. «Die Konkurrenz schien damals unschlagbar und dennoch warf ich schlussendlich am weitesten», sagt sie stolz. Nach wie vor ist sie in der Schweiz eine ernstzunehmende Konkurrentin unter den Aktiven: 2017 erwarf sie sich den 8. Rang an den Schweizermeisterschaften, im Alter von 54 Jahren, während ihre Mitstreiterinnen im Schnitt etwa halb so alt sind. «Mein Ziel ist die Senioren-Weltmeisterschaft in Toronto 2020», sagt die nimmermüde Hägendörferin. Eine Medaille müsse da schon her, schliesslich reise sie nicht bis nach Kanada für einen vierten Platz, fügt sie augenzwinkernd an. «Der Erfolg motiviert mich», kennt sich Hodel. Aber auch ihre Trainingsgruppe mit Beat Näf und Jürg Stäheli sei eine grosse Motivation. «Ausserdem bin ich ein Bewegungsmensch.» Lange Sonntagnachmittage, an denen nichts läuft, seien ihr ein Graus. «Das Training macht mir immer noch Freude, sonst würde ich damit aufhören.» Vielleicht werde sie den Wurfsport eines Tages mit Golf ersetzen. «Da ist man draussen und bewegt sich viel, das gefällt mir», sagt sie. «Man muss immer etwas tun, besonders im Alter», findet Hodel und macht sich auf, das Tausender-Stägli hochzulaufen.

oher sind wir? Wohin zieht es uns? Wird das noch diskutiert? Fände ich schön. Sofern philosophisch abgehandelt. Werden die Eingangsfragen zu Glaubensfragen, frage ich bald, wo’s zum Ausgang geht. Zurück zum Woher. In meinem Fall schwierig. Mir war bislang zum Beispiel nicht klar, dass ich im Bernbiet nicht nur beruflich, sondern auch privat verwurzelt bin. War zu erfahren via Lektüre des aargauischen Oltner Tagblatts unter solothurnischem Diktat: «Oltner [...] mit Wurzeln in Aarau, Aarberg, Solothurn, Trimbach und Zofingen.» Eine stolze Liste, mit der ich das Gefühl keineswegs teile. Es ist banale Realität. Bis auf besagten Berner Ort. Ob tatsächlich Aarberg oder eher Aarburg zu meinen Wurzeln zählt, ist eine Frage des Lektorats, welches korrigierte, was nicht zu berichtigen war. In Aarberg war ich nie. Nicht, dass ich etwas gegen eine Berner Vergangenheit einzuwenden hätte, nein, mannigfaches Sein finde ich anregend. Amüsant wird’s, wenn aus dem «woher» eine Bezeichnung werden soll. Bin ich Trimbacher? Weil sechs Jahre da gelebt. Solothurner, weil vier? Aarauer, da fast zwei Jahre im Telli? Gemessen an der Handvoll Prominenz, die stets noch oder bereits als Oltner betitelt wird, obwohl schon lange weg oder noch nicht lange da, müsste man mich Aargauer nennen. Weil insgesamt elf Jahre. Täte nicht weh. Herkunft wird überbewertet. Manche Künstler sind Oltner, Berner sowie Langenthaler, andere Züricher und Oltener, je nach Redaktion, Preisverleiher oder Politiker. Man schmückt sich gern mit grossen Namen. Wahr ist auch, die Ursachen für die vermeintlichen Berner Wurzeln sind vermutlich beim Spardiktat zu suchen. Offen bleibt, wohin das noch führt?


Amtliches

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Nr. 41

Amtliche Publikation

Gottesdienste

Sonntag, 14. Oktober 2018 10 Uhr, Pauluskirche Gottesdienst mit Taufe Pfrn. K. Fuhrer Näheres im «Kirchenboten», www.ref-olten.ch

Publikation Aufhebungen Grabstätte und Nischen auf dem Friedhof Meisenhard 2019 Der Stadtrat von Olten hat mit Beschluss vom 10.09.2018 die Aufhebung des folgenden Grabfeldes und der einzelnen Urnennischen verfügt: – sämtliche Urnengräber Nr. 1805 (1984) bis Nr. 1960 (1988) im Grabfeld XVI – einzelne Urnennischen im alten Kolumbarium (Nischen mit Erstbeisetzung 1988) – einzelne Felsennischen im Kolumbarium 1956 (Nischen mit Erstbeisetzung 1988) – einzelne Urnennischen im Kolumbarium 1, Pyramidenwürfel (Nischen mit Erstbeisetzung 1988) Die Angehörigen dieser Verstorbenen haben Gelegenheit, bis 31. Januar 2019 Grabdenkmäler (Grabsteine, Kreuze) und andere Grabgegenstände sowie Pflanzen abzuholen.

NOTFALLNUMMERN Polizei 117 Feuer-/Oelwehr 118 Sanitätsnotruf 144 REGA 1414 Vergiftungen 145 Ärztlicher Notfalldienst 0848 112 112 (Zuerst immer Hausarzt anrufen!) Zahnärztlicher Notfalldienst 0848 004 600 (Zuerst immer Hauszahnarzt anrufen!) Notfallapotheke Sonntag, 14. Oktober Hammer Apotheke, Olten 062 212 44 50 Spital Olten 062 311 41 11 Spital Aarau 062 838 41 41 Spital Zofingen 062 746 51 51 Spital Langenthal 062 916 31 31 Hebammenzentrale Netz Täglich 9.00-17.00, 079 344 73 03 Tierarzt Notfall 062 213 05 55 Pannenhilfe TCS 140 Dargebotene Hand 143 Störungsdienst Strom/Gas/Wasser 062 205 56 56 Bürozeiten Pikettdienst 062 205 56 05

IMPRESSUM

Wir bitten Sie, Folgendes zu beachten: • Jegliches Abholen von Gegenständen von den Gräbern und Nischen ist dem Friedhofpersonal zu melden (Tel. 062 296 53 13). • Auch nicht abgeräumte Gräber werden ab 1. Februar 2019 durch die Mitarbeiter des Werkhofs aufgehoben.

Kaufe Autos Gemäss den Bestimmungen in §§ 76 und 77 des Gebäudeversicherungsgesetzes des Kantons Solothurn sind Männer und Frauen in ihrer Wohngemeinde feuerwehrdienstpflichtig.

Aufgebot zur obligatorischen Rekrutierung Diesem Aufgebot ist Folge zu leisten, selbst wenn bereits in früheren Jahren in Olten oder in einer anderen Gemeinde in der Schweiz an einer Feuerwehrrekrutierung teilgenommen wurde. Montag, 29. Oktober 2018, Frauen und Männer, Jahrgang 1994 Mittwoch, 7. November 2018, Frauen und Männer, Jahrgang 1998 Ort: Feuerwehrmagazin, Werkhofstrasse 5, 4600 Olten

Registrierte Marke: Oltner Woche ISSN 1664-8919 Herausgeberin: AZ Anzeiger AG, Olten Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Verlag/Redaktion Stadtanzeiger Olten Ziegelfeldstrasse 60, 4601 Olten Tel 058 200 47 00 Fax 058 200 47 10 info@stadtanzeiger-olten.ch www.stadtanzeiger-olten.ch Kennzahlen Auflage: 35’001 Ex. Erscheinung: jeden Donnerstag Kontakt: Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@chmedia.ch Verlag / Anzeigen Verlagsleitung Predi Vukovic-Häfliger, Tel. 058 200 47 05 Verkauf Mario Agostino, Tel. 058 200 47 03 Giovanni Mazzola, Tel. 058 200 47 01 Verkaufssupport Melanie Bühler, Tel. 058 200 47 00 Anzeigenschluss Dienstag, 10.00 Uhr Redaktion Mirjam Meier (mim), Tel. 058 200 47 06 Franz Beidler (frabei), Tel. 058 200 47 07 redaktion@stadtanzeiger-olten.ch Copyright: Herausgeberin Aboservice / Zustellung abo@chmedia.ch Tel 058 200 55 86 Fax 058 200 55 56 Abopreise 2018 (inkl. 2,5% MWST) CHF 80.- (12 Monate) CHF 50.- (6 Monate) CHF 30.- (3 Monate) Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Eine Publikation der

Verleger: Peter Wanner NamhafteBeteiligungennachArt.322Abs.2StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

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Zeit: 19.00 Uhr Dieses Aufgebot richtet sich an Schweizer und Ausländer mit Aufenthaltsbewilligung C beiderlei Geschlechts. Die Feuerwehrdienstpflicht bzw. die Bezahlung der Ersatzabgabe ist obligatorisch. Unentschuldigtes Fernbleiben an diesem Rekrutierungsanlass wird gemäss Art. 10 in Verbindung mit Art. 55 des Feuerwehrreglements der Stadt Olten vom Friedensrichteramt mit Busse geahndet. Falls Sie an der Teilnahme an diesem Anlass verhindert sind (Krankheit, Unfall, Militär, Arbeitseinsatz, Auslandaufenthalt und Ferien), ist ein Gesuch schriftlich mit entsprechendem Beleg bis 7 Tage vor dem Termin, bei nicht vorhersehbaren Ereignissen bis 7 Tage nach dem Anlass, an das Feuerwehrsekretariat, Dornacherstr. 1, 4603 Olten, oder feuerwehr@olten.ch zu richten. FEUERWEHR DER STADT OLTEN Dornacherstrasse 1 4600 Olten

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Solothurn

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Stadt

Nr. 41 | Donnerstag, 11. Oktober 2018

«Was, wenn jemand erfriert?»

NOTSCHLAFSTELLE Auch diesen Winter werden wohnungslose Menschen in Olten in kalten Nächten keinen Zufluchtsort haben. Wie bereits letztes Jahr gelang es dem Verein «Schlaf guet» nicht, einen geeigneten Ort für eine Notschlafstelle zu finden. Für den Winter 2019/20 zieht der Verein nun auch in Betracht, die Notschlafstelle in Containern unterzubringen.

che beanspruchen. «Wir erhoffen uns von der neuen Idee natürlich bessere Chancen, einen Ort zu finden.» Ein Gebäude sei aber nach wie vor nicht ausgeschlossen. «Es muss auch nicht in Olten sein», so die Präsidentin weiter, «wir suchen ebenso in den umliegenden Gemeinden.» Die neue Pilotphase ist für November 2019 bis April 2020 geplant. Im Sommer wäre die Notschlafstelle jeweils nicht in Betrieb.

«Nur ein Ort fehlt uns»

FRANZ BEIDLER

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eden Montagabend habe ihr Weg zur Chorprobe sie über die alte Holzbrücke in Olten geführt. Dort habe sie die Menschen angetroffen: Jene ohne ein Dach über dem Kopf und ohne Bett. An den Seitenwänden unter den hölzernen Stützbalken hätten sie sich eingerichtet, um eine weitere Nacht in der Kälte zu überstehen. So erinnert sich Ursula Ulrich, Alt-Nationalrätin und Präsidentin des Vereins «Schlaf guet» an den Winter 2016. «Da wurde mir klar: Wohnungslose Menschen gibt es auch in Olten.» So zögerte Ulrich nicht mit ihrer Zusage, als sie angefragt wurde, den noch jungen Verein zu präsidieren. «Schlaf guet» wurde im Mai 2017 ins Leben gerufen und zählt rund 60 Mitglieder. Sein einziger Zweck ist es, in Olten eine Notschlafstelle einzurichten und zu betreiben. Eine dreijährige Pilotphase des Projekts hätte ursprünglich im Winter 2017 anlaufen sollen. Dieser Zeitrahmen war jedoch zu ehrgeizig, denn dem Verein gelang es nicht, eine passende Immobilie zu finden. So musste der Start für eine Notschlafstelle in Olten auf den Winter 2018 verschoben werden. Nun zeichnete sich ab, dass auch dies

Ursula Ulrich ist die Präsidentin des Vereins «Schlaf guet», der sich für eine Notschlafstelle in Olten einsetzt. «Auch in diesem Winter werden Obdachlose wohl auf der Holzbrücke übernachten müssen.» (Bild: Franz Beidler) nicht mehr gelingen wird. «Oft scheiterten wir am Mietpreis», sagt Ulrich. Bei den Verhandlungen habe der Verein aber auch immer wieder gegen Berührungsängste ankämpfen müssen. «Wir hatten einen Fall, bei dem der Vermieter eigentlich schon zugesagt hatte. Als er dann aber die Nachbarschaft befragte, lehnte diese eine Notschlafstelle in ihrer Umgebung ab», erzählt Ulrich. Die Bevölkerung wolle den Obdachlosen schon helfen, nur eine Notschlafstelle in ihrer unmittelbaren Umgebung wollten die meisten nicht.

Vorbild «Pfuusbus»

«Obdachlose Menschen machen keinen Lärm und sind nicht kriminell», sagt Ulrich. Die Verantwortlichen des «Pfuusbus» in Zürich würden das bestätigen. Der «Pfuusbus» ist ein Sattelschlepper mit einem Vorzelt

POLIZEIMELDUNGEN

Selbstunfall nach Ausweichmanöver

Autolenkerin bei Selbstunfall verstorben

FULENBACH Am Samstag, 6. Oktober kurz vor 14 Uhr fuhr ein Autolenker in Fulenbach auf der Boningerstrasse in Richtung Boningen. In einer Linkskurve kam ihm ein Auto entgegen, welches sich zur Hälfte auf der Gegenfahrbahn befand. Der Lenker bremste seinen Renault Mégane sofort ab und steuerte nach rechts um eine Kollision zu verhindern, dabei prallte er in einen Baum. Der Mann wurde leicht verletzt und zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Die Polizei sucht den unbekannten mitbeteiligten Autolenker und Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Kantonspolizei Solothurn in Egerkingen unter T 062 311 94 00 entgegen. ZVG

AUTOBAHN A1 / ROTHRIST Am Montag, 8. Oktober gegen 4.30 Uhr war eine Taxifahrerin mit einem Fahrgast auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs. Bei der Autobahnausfahrt Rothrist verlor die 74-jährige Lenkerin aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Auto. Dieses kollidierte mit der Leiteinrichtung, überschlug sich und kam schliesslich auf der Seite liegend auf der dortigen Grünfläche zum Stillstand. Die Taxifahrerin ist noch auf der Unfallstelle verstorben. Ihr Fahrgast wurde leicht verletzt ins Spital gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Ausund Einfahrt Rothrist musste durch den Unterhaltsdienst NSNW für die Unfallaufnahme zeitweise gesperrt werden. Ab 8.30 Uhr konnte die Sperrung in beide Richtungen wieder aufgehoben werden. Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Solothurn in Oensingen unter T 062 311 76 76 zu melden. ZVG www.polizei.so.ch

Mutmassliche Einbrecher angehalten STARRKIRCH-WIL Am Donnerstag, 4. Oktober kurz nach 20 Uhr versuchten Unbekannte, sich Zutritt in einen Betrieb in Starrkirch-Wil zu verschaffen. Dabei wurden sie von einem Anwohner überrascht, der die Polizei informierte. Die beiden unbekannten Männer flüchteten mit einem Fahrzeug in Richtung Olten. Es wurde eine Fahndung eingeleitet. Eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn konnte das Fahrzeug in Olten feststellen und unter Mithilfe der Kantonspolizei Aargau in Rothrist anhalten. Bei den beiden mutmasslichen Einbrechern handelt es sich um zwei Rumänen im Alter von 30 und 35 Jahren. Sie wurden für Abklärungen vorläufig festgenommen. ZVG

und steht derzeit im Albisgüetli in Zürich. «Im Umkreis von 100 Metern stehen Wohnhäuser», erzählt Ulrich. «Die Menschen gehen abends dahin und sind froh, eine ruhige Nacht an einem warmen und trockenen Ort verbringen zu können.» Am nächsten Morgen würden sie wieder gehen. «Mit Drogen kommen sie erst gar nicht rein.» Der «Pfuusbus» sei eine Inspiration für das, was «Schlaf guet» vorschwebe.

Container-Konzept für Winter 2019

Der Verein hat sein Konzept nach dem erneuten Scheitern nun um die Idee von Containern erweitert. «Wir würden drei Container aufstellen, wie man sie von Baustellen kennt, in denen Schlafplätze für sechs bis zehn Personen und sanitäre Anlagen untergebracht wären», so Ulrich. Das würde gegen 100 Quadratmeter Nutzflä-

Verein «Schlaf guet» Engelbergstr. 35 4600 Olten

Erhöhte Einbruchgefahr – melden Sie Verdächtiges sofort KANTON SOLOTHURN Während dem Wochenende gingen bei der Kantonspolizei Solothurn vermehrt Meldungen zu Einbrüchen ein. Durch erhöhte Aufmerksamkeit, richtiges Verhalten und geeignete Massnahmen lässt sich das Risiko reduzieren, Opfer eines Einbruchs zu werden. Im Kanton Solothurn musste in der Zeit von Donnerstag, 4. Oktober bis Montagmorgen, 8. Oktober eine Zunahme von Einbruchversuchen und vollendeten Einbrüchen festgestellt werden. Betroffen waren vor allem Einfamilienhäuser und Restaurants. Es gingen rund zwei Dutzend Meldungen bei der Alarmzentrale ein. Die in der Regel bandenmässig organisierten Einbrecher waren mehrheitlich in den frühen Abendstunden und in der Nacht aktiv. Die Kantonspolizei Solothurn hat ihre Präsenz durch vermehrte Patrouillentätigkeit erhöht.

Bei Verdacht Tel. 117

Die 74-jährige Taxifahrerin verstarb am Montagmorgen noch auf der Unfallstelle. (Bild: ZVG)

«Wir haben alles, was es braucht, nur ein Ort fehlt uns», sagt Ulrich. Das sei zeitweise schon frustrierend. Auch weil die Überzeugungsarbeit beim Stadtrat nicht auf fruchtbaren Boden stösst. «Die Stadt sagt, in Olten müsse niemand auf der Strasse leben», zitiert Ulrich. Allerdings müssten sich Obdachlose zu Bürozeiten in der Stadtkanzlei melden. «Die meisten obdachlosen Menschen funktionieren nicht so», weiss Ulrich. Sie würden nicht vorausplanen, sondern erst nach einem Schlafplatz suchen, wenn sie schlafen wollten. «Dann ist die Stadtkanzlei aber schon geschlossen.» Da würden Obdachlose und Stadtverwaltung in verschiedenen Realitäten leben. «Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, unser Angebot so niederschwellig wie möglich zu gestalten», erklärt Ulrich. So sei eine Notschlafstelle auch die richtige Massnahme im Vergleich zu anderen Konzepten, wie begleitete Wohngemeinschaften oder Notwohnungen. «Die Bürokratie, die solche Institutionen umgibt, schreckt viele Wohnungslose ab.» Auf die Frage hin, was den jetzt diesen Winter passiere, zeigt sich Ulrich besorgt: «Die Menschen werden wohl weiterhin auf der Holzbrücke übernachten müssen», sagt sie seufzend und fragt: «Was, wenn jemand erfriert?»

Einbrecher sind immer Personen, die sich normalerweise nicht im Gebiet aufhalten. Daher ist es der Polizei ein Anliegen, dass Anwohner, denen verdächtige Fahrzeuge oder fremde Personen im Quartier auffallen, in jedem Fall sofort der Polizei über die Nummer 112 oder 117 gemeldet werden. Melden Sie Verdächtiges lieber einmal zu viel als einmal zu wenig! Dank dieser Meldungen gelingt es der Polizei immer wieder, mutmassliche Täter anzuhalten.

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TERMINE DONNERSTAG, 11. OKTOBER Kartonsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite. Häckseln. Stadt Olten – Linke Aareseite. 7.00–11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse.

FREITAG, 12. OKTOBER

Häckseln. Stadt Olten – Linke Aareseite.

SAMSTAG, 13. OKTOBER

7.00–11.30 Wochenmarkt. Bifangstrasse.

MONTAG, 15. OKTOBER

Grünabfallsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite. Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite. Grünabfallsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite.

DIENSTAG, 16. OKTOBER

Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite. Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite.

MITTWOCH, 17. OKTOBER

Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite. Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite.

DONNERSTAG, 18. OKTOBER

Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite. Altpapiersammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite. 7.00–11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse.

Herbstferien: Samstag, 29. September bis Sonntag, 21. Oktober.

IN MEMORIAM MARTIN KERNEN, Olten, gestorben 1. Oktober, 89-jährig. LINDA VITA DI DIA-CASCIO, Olten, gestorben 4. Oktober, 82-jährig. HELMUTH STRUB, Olten, gestorben 4. Oktober, 88-jährig. MARCO VITELLI, Olten, gestorben 5. Oktober, 49-jährig.

Durch richtiges Verhalten und geeignete Massnahmen lässt sich das Risiko reduzieren, Opfer eines Einbruchs zu werden. (Bild: Fotolia) Es Einbrechern nicht zu einfach machen

Die Kantonspolizei Solothurn empfiehlt beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses folgende Punkte: • Verschliessen Sie alle Fenster und Türen immer sorgfältig. Gekippte Fenster sind offene Fenster. • Sichern Sie die Fenster und Balkontüren zusätzlich mit abschliessbaren Griffen. Diese kann auch ein Fensterbohrer nicht öffnen. • Licht drinnen und draussen kann Einbrecher abschrecken. Gute Dienste leisten dabei Bewegungsmelder mit Schockbeleuchtung und/oder Zeitschaltuhren.

Sicherheitsberatung

Für eine kostenlose Sicherheitsberatung steht Ihnen der Sicherheitsberater der Kantonspolizei Solothurn gerne zur Verfügung. Sie erreichen Herrn Graf via E sicherheitsberatung@kapo.so.ch oder Sie rufen ihn an T 062 311 94 19. ZVG

www.polizei.so.ch

HANSRUEDI WACKER, Olten, gestorben 5. Oktober, 75-jährig. RUTH WÜTHRICH-HOTTIGER, Olten, gestorben 6. Oktober, 71-jährig.


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Amtliches / Immobilien

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Nr. 41

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Gewerbe / Vereine

Nr. 41 | Donnerstag, 11. Oktober 2018

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as Sortiment im Laden ist sehr vielfältig: Geschenke, Kunst, saisonale Deko und Wohnaccessoires können nebst Spezialitäten wie Bio-Senf, Sirup und Olivenöl künftig im Kürzi Zentrum gekauft werden. «Es freut uns ausserordentlich, sind wir nun hier in Däniken mit unserem Laden Zuhause», so Inhaber Andreas Hermann.

Beständiger Weg und breites Portfolio

Vor mehr als zehn Jahren produzierte Andreas Hermann als Musiker Angenoir seine erste Single Nature in den Basel City Studios und 2010 rief er mit Michael Baumgartner das Musiclabel Angenoirs Productions ins Leben, um seine Songs zu veröffentlichen. Ein Jahr später gründeten Bettina Wirsing, Otto Hermann, Michael Baumgartner und Andreas Hermann daraus die Firma Angenoirs Productions Hermann & Partner. Angenoirs Productions steht für Kunstproduktionen. So finden Fotoshootings, Zusammenarbeit mit Agenturen, Male-

Die Inhaber des Ladengeschäftes Angenoirs Productions Hermann & Partner freuen sich über den gemeinsamen Start im Kürzi Zentrum in Däniken (v.l.): Andreas Hermann, Bettina Wirsing und Otto Hermann. (Bild: Fotoheimo.ch) rei, Erstellen von Homepages sowie Produktedesigns ihren Platz im Portfolio des Jungunternehmens. Immer mehr Produkte entstanden auf diesem Weg und interessante Partnerschaften kamen zustande. Damit wurde auch die Nachfrage nach einer Verkaufsfläche immer grösser. Diesem Bedürfnis kann nun mit dem neuen Ladengeschäft im Kürzi Zentrum Rechnung getragen werden. ZVG

www.facebook.com/ AngenoirsProductions

Die Lions gestalteten Nachmittag im Brüggli

Philosoph Imre Hofmann wird das Café Philo am Sonntag, 21. Oktober im Cultibo in Olten leiten. (Bild: ZVG)

CAFÉ PHILO

Das selbstbestimmte Leben Am Sonntag, 21. Oktober befasst sich das Café Philo mit der Frage, ob ein selbstbestimmtes Leben erstrebenswert oder bloss anstrengend ist. Was braucht es, um selbstbestimmt leben zu können? Kann Fremdbestimmung umgekehrt auch befriedigend und erfüllend sein? Unter der Leitung von Imre Hofmann, der in Zürich eine philosophische Praxis betreibt, wird dieses Thema diskutiert.

Interessiert an der Sichtweise anderer Leute

Im Café Philo sind alle willkommen, die Lust am Nachdenken haben, interessiert sind an der Sichtweise anderer Leute und vielleicht auch bereit sind, den eigenen Standpunkt zu überdenken. Im Anschluss an die Diskussion hat man die Gelegenheit, im kleineren Kreise bei Suppe, Brot und Kaffee oder Wein Gedanken auszutauschen. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte. ZVG

(Bild: ZVG)

www.crossfit-olten.com

RIWA DESIGN Die Lernenden der Riwa Design, Bäder-KüchenSchreinerei, begaben sich anlässlich des Teambildungstages auf Schatzsuche auf der Insel Ufenau. Mit Rösti und Spiegeleier im Magen, vom Fressbalken Würenlos, ging die Fahrt Richtung Pfäffikon in Schwyz. Auf der spannenden Taxiboot-Fahrt auf die Insel Ufenau nahm das gesamte Team ein kleines Apéro zu sich, um danach die immer näher rückende Gruppenarbeit in Angriff zu nehmen. Nach einer ausführlichen Instruktion der Leiterin Eva, bezüglich der Schatzsuche mit richtigen Schatzsucherkarten wurde das Team in drei Gruppen aufgeteilt. Nebst Karten, Spiegel und UV-Lichttaschenlampe, bekam jede Gruppe einen «Überlebensrucksack» bestückt mit einer Flasche Mineralwasser und einigem mehr. Mit einem Sudoku, welches vor allem den nicht mehr ganz so jungen Teilnehmern den Kopf zum Kochen brachte, startete die Schatzsuche. Die Teams wurden auf der kleinen Insel rund zweieinhalb Stunden hin- und hergejagt, und doch traf man sich sel-

ten. Wenn sich dann doch einmal die Wege kreuzten, hatte eine der Gruppen eine klare Taktik: nämlich «Irreführung» der anderen suchenden Gruppe, was in der Tat auch sehr gut funktionierte. Nachdem der Schatz schlussendlich von allen drei Gruppen fast gleichzeitig gefunden wurde, stärkten sich alle mit einem kleinen Imbiss. Schliesslich ging die Fahrt wieder mit dem Taxiboot nach Pfäffikon. Mit der Stretchlimousine fuhr der Chauffeur gekonnt sicher Richtung Egerkingen. Im Comforthotel Egerkingen hielt die Limo «standesgemäss» wie es sich gehört für Lernende, auf dem roten Teppich. Begrüsst wurden alle vom Chef persönlich. Nach einem köstlichen Grillteller begleitet von einem Bierli endete der Teambildungstag der Riwa DesignLernenden. Richard Wagner dankte den Ausbildnern Cornelius Kessler und Thomas Wagner für die Organisation. Ein grosses Dankeschön an den Stretchlimo Chauffeur Thomas Wagner. Ebenfalls ein grosses Dankeschön an alle vier Lernenden fürs Mitmachen. ZVG

www.riwadesign.ch

Der Riwa Design-Lehrlingsausflug führte in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein auf die Insel Ufenau. (Bild: ZVG)

VEREINSNACHRICHTEN

Charity Cheer Challenge

Das Crossfit-Team schwitzt am kommenden Samstag für einen guten Zweck.

Teambildungstag bei Riwa

ANGENOIRS PRODUCTIONS HERMANN & PARTNER Kürzi-Zentrum Kürzestrasse 6 4658 Däniken T 078 843 15 85 E info@angenoirs-productions.com

CROSSFIT OLTEN GMBH

Das Crossfit Olten-Team führt am kommenden Samstag, 13. Oktober von 12 Uhr bis Sonntag, 14. Oktober um 12 Uhr die «Charity Cheer Challenge» in ihrem Studio an der Tannwaldstrasse 101 in Olten zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Schweiz durch. Die Challenge setzt sich aus drei Übungen zusammen. In der ersten Stunde wird sich das Team auf den sogenannten Air Bikes abstrampeln. Während der zweiten Stunde bringt es das Ruderergometer so richtig ins Schwingen und in der dritten Runde stösst es den Schlitten so oft hin und zurück bis die Füsse brennen. Diese Übungen wird das Team während 24 Stunden wiederholen. Kommen Sie vorbei und unterstützen Sie das Team live vor Ort. Snacks und Getränke stehen zum Verkauf bereit und auch ein Grill kann benützt werden, sofern man seine Grilladen selbst mitbringt. Sämtliche Einnahmen gehen direkt an die Kinderkrebshilfe Schweiz. Mehr dazu finden Sie auf der entsprechenden Webseite www.kinderkrebshilfe.ch. ZVG CrossFit Olten GmbH Tannwaldstrasse 101 4600 Olten

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CAFÉ PHILO: Das selbstbestimmte Leben Sonntag, 21. Oktober 11 bis 12.30 Uhr Begegnungszentrum Cultibo, Aarauerstrasse 72, Olten

www.cultibo.ch

LIONS DES LC WARTENFELS Die Lions des LC Wartenfels waren «Wiederholungstäter», denn schon vor vier Jahren erfreuten sie die Bewohner des Altersund Pflegeheims Brüggli mit Speis und Gesang. Es ist die Absicht der Lions, jährlich in einem Altersheim des Niederamtes den Bewohnern ein Nachtessen zu kochen, zu servieren und sie zudem auch noch ein wenig zu unterhalten. Das Motto der Lions «we serve» konnte für diesen Anlass wörtlich verstanden werden, zeigten sie doch neben den Servierqualitäten auch ihre Fähigkeiten im gekonnten Smalltalk. Dass die Lions ihre Gesänge nicht nur im grossen Saal, sondern auch auf den Stationen zum besten vortrugen, wurde von allen Anwesenden besonders geschätzt. Nicht zuletzt bereitete diese Aktivität auch den anwesenden Lions grossen Spass und tiefe Befriedigung, die eigene Zeit nützlich eingesetzt zu haben. Kurz nach dem Eintreffen am Samstag, 22. September banden sich die Lions eine Schürze um und trafen sich wieder in der Küche. Unter der Anleitung des Küchenchefs Peter Richard bereiteten die Anwesenden diverse Salatteller zu. Der Metzgermeister Werner Scheibler – auch ein Mitglied des LC Wartenfels – erklärte INSERAT

dem «Servicepersonal» das Fleischangebot, sodass sie den Pensionären die grosse Auswahl fachmännisch erklären konnten. Um 17 Uhr kamen die Lions zum Serviceeinsatz, es wurden Getränke ausgeschenkt und den Bewohnern in der Pflegeabteilung die gefüllten Teller ausgehändigt. Zwischen den Gängen wurden die Anwesenden im Speisesaal musikalisch unterhalten, die kurzfristig neu formatierte Sängergruppe gab bekannte Volkslieder zum Besten. Es war schön zu beobachten, wie

Das nächste Niederämter Senioren-Jassturnier findet am Montag, 5. November um 14 Uhr im Restaurant Löwen in Dulliken statt. (Bild: Fotolia)

textsicher doch einzelne Pensionäre waren und kräftig mitsangen. Es sind gerade solche Momente im Leben, welche alle Beteiligen glücklich machen. Sowohl die Lions wie auch die Pensionäre konnten gemütliche Augenblicke verbringen und das gesellige Miteinander vertiefen. ZVG www.wartenfels.lionsclub.ch

Beat Zengaffinen aus Trimbach ist der Gewinner PRO SENECTUTE KANTON SOLOTHURN Am Niederämter Senioren-Jassturnier, organisiert von Pro Senectute Kanton Solothurn, haben 84 Jasserinnen und Jasser teilgenommen. Stattgefunden hat das Kräftemessen am 1. Oktober im Restaurant Löwen in Dulliken, wo sich Beat Zengaffinen aus Trimbach den Gewinn in der 141. Runde mit 4’208 Punkten holte. Den zweiten Rang konnte Rosmarie Grossenbacher von Obergösgen mit 4’190 Punkten für sich verbuchen und den dritten Rang belegte Helmut Bär aus Obergösgen mit 4’181 Punkten. Die nächste Austragung findet am Montag, 5. November um 14 Uhr im Restaurant Löwen an der Bahnhofstrasse 47 in Dulliken statt. Gerne erwartet der Organisator zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. ZVG www.so.prosenectute.ch


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Freizeit

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Nr. 41 Rezept

HOROSKOP Widder

21.3.-20.4.

Gefüllte Auberginen und frische Feigen in Portwein Bouillon dazu giessen. Im Ofen 35 bis 40 Min. backen. Zubereitung ca. 1 Std. + ca. 40 Min. backen

Job: Mit Diplomatie bringen Sie ein Projekt schneller voran als gedacht. Liebe: Hören Sie Ihrem Partner zu. Es bringt Sie in einer Sache weiter, die Ihnen wichtig ist. Allgemeines: Geben Sie auch mal nach. Glückstag: Freitag

Stier

21.4.- 20.5.

Job: Sie erklären Ihren Kollegen, worauf es bei einem Projekt ankommt. Sie brillieren. Liebe: Unter Venus ist Ihre Partnerschaft nun eine Glücksquelle für Sie. Lassen Sie sich fallen. Allgemeines: Schnäppchen sind beim Kauf möglich. Glückstag: Mittwoch

Zwillinge

21.5. – 21.6.

Job: Achten Sie auf klare Absprachen und verhandeln Sie nur mit seriösen Geschäftspartnern. Liebe: Mit Mars an Ihrer Seite machen Ihnen sportliche Aktivitäten zu zweit Freude. Allgemeines: Besonnenes Handeln lohnt sich. Glückstag: Samstag

Krebs

22.6. – 22.7.

Löwe

23.7. – 23.8.

Job: Schieben Sie eine Entscheidung nicht länger auf. Sie wissen doch, was Sie wollen und gut ist. Liebe: Sie spüren dank Venus, wann Ihr Partner mehr Aufmerksamkeit braucht und geben sie ihm. Allgemeines: Ihr Sparplan ist bestens. Glückstag: Dienstag

Job: Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Probleme lösen Sie dann ganz innovativ. Liebe: Ein Tapetenwechsel wirkt anregend und lässt negative Gedanken schnell verschwinden. Allgemeines: Beziehen Sie klar Stellung. Glückstag: Donnerstag

Jungfrau

24.8. – 23.9.

Job: Ihre Kollegen profitieren von den zahlreichen intensiven Gesprächen, die Sie nun mit allen führen. Liebe: Zeigen Sie sich mal spendabel und gönnen Sie sich und Ihrem Partner etwas Besonderes. Allgemeines: Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf. Glückstag: Sonntag

Waage

24.9. – 23.10.

Skorpion

24.10. – 22.11.

Schütze

23.11. – 21.12.

Gefüllte Auberginen Zubereitung Hackfleisch in 1 Esslöffel heissem Öl anbraten, Zwiebeln und Tomatenpüree beigeben und kurz mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen und alles ca. 40 Min. köcheln. Fleisch muss weich und Flüssigkeit fast vollständig eingekocht sein. Inzwischen Wasser aufkochen, Tomaten oben kreuzweise leicht einschneiden. Tomaten kurz ins kochende Wasser tauchen, herausnehmen, eiskalt abschrecken und die Haut abziehen. Tomaten würfeln und mit Peterli, Dill und Paprika zum Fleisch geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rund um die Auberginen in regelmässigen Abständen mit dem Sparschäler Längsstreifen wegschälen. Oben entlang der Mitte die Auberginen längs einmal einschneiden. Fruchtfleisch beim Einschnitt mit einem Teelöffel sorgfältig herausnehmen. Ofen auf 200 °C vorheizen. Restliches Öl erhitzen, Auberginen darin rundherum goldgelb braten. In feuerfeste Form legen, Auberginen innen salzen. Hackfleisch mit Reis mischen und in Auberginen füllen,

Frische Feigen in Portwein Zubereitung Stielansatz an Feigen wegschneiden. Früchte unten kreuzweise einschneiden in ein verschliessbares Glas geben. Portwein, Zimtstange, Sternanis und 2 Esslöffel Honig aufkochen. Feigen damit begiessen und 2 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. Sauerrahm mit wenig Zimt und Honig verrühren. Tipp: Zum Verschenken in ein kleines Glas geben. Sehr schön sehen Weckgläser aus, die in diversen Grössen erhältlich sind. Die Gläser mit zerknülltem Seidenpapier einhüllen und mit Geschenkband zusammenbinden. Eine Zimtstange und einige Sternanis mit Goldspray besprayen, trocknen lassen. Zimtstange an ein Geschenkband binden und die Sternanis auf die Verpackung kleben. Zubereitung ca. 10 Min. + 2 Std. marinieren

EINKAUFSZETTEL Gefüllte Auberginen für 4 Personen 200 g Rindshackfleisch 6 EL Sonnenblumenöl 2 Zwiebeln, fein geschnitten 60 g Tomatenpüree 1l Bouillon 250 g Tomaten 1 Bund Peterli ½ Bund Dill 1 TL Paprika, edelsüss 4 Auberginen Salz, Pfeffer aus der Mühle 150 g Reis, gekocht 1,5 dl Bouillon Frische Feigen in Portwein für 4 Personen 8 Feigen frisch 2 dl Portwein 1 Zimtstange 2 Sternanis 3 EL Honig flüssig 180 g Sauerrahm Zimt

Weitere Rezepte finden Sie unter: www.volg.ch/rezepte

RÄTSELN Sie mit!

Gewinnen Sie vom pure Restaurant in Olten einen Essensgutschein im Wert von Fr. 50.–

Job: Zeigen Sie, dass auf Sie Verlass ist und Sie zu dem stehen, was Sie gesagt haben. Liebe: Ein Hobby können Sie auch gemeinsam mit Ihrem Partner pflegen. Es bringt Sie noch näher. Allgemeines: Zeigen Sie sich nachsichtig. Glückstag: Montag

Job: Merkur lässt Sie die finanzielle Seite einer Sache betrachten und kluge Entscheidungen treffen. Liebe: Unter Venus sind Singles flirtbereit. In Ihrer Partnerschaft sorgen tiefsinnige Gespräche für Nähe. Allgemeines: Verausgaben Sie sich sportlich nicht. Glückstag: Samstag

Job: Schauen Sie auf das, was Sie geschafft haben und setzen Sie sich neue Ziele. Liebe: Die Stimmung zu Hause ist etwas angespannt. Wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht. Allgemeines: Gönnen Sie sich bewusst Schönes. Glückstag: Donnerstag

Steinbock

22.12. – 20.01.

Wassermann

21.01. – 19.02.

Job: Mithilfe von Merkur setzen Sie ganz klare Prioritäten und setzen so beste Akzente. Liebe: Erfüllen Sie Ihrem Partner einen Wunsch. Ihre Finanzen haben Sie prima im Griff. Allgemeines: Setzen Sie Ihre Ideen um. Glückstag: Dienstag

Job: Bewerten Sie Neues kritisch und nutzen Sie Ihren Forscherdrang. Sie finden Wichtiges heraus. Liebe: Sie können Schwung in Ihre Partnerschaft bringen. Gehen Sie aber einfühlsam vor. Allgemeines: Halten Sie Ihren Fitnessplan ein. Glückstag: Montag

Fische

20.02. – 20.03.

Job: Trauen Sie sich etwas zu und bringen Sie sich in ein Projekt mehr als bisher ein. Liebe: Mischen Sie sich nicht ungefragt in die Belange Ihres Partners ein. Allgemeines: Zeigen Sie sich ruhig etwas spendabel. Glückstag: Freitag

© bulls

Das Lösungswort der letzten Ausgabe lautet: MEISTER SO KÖNNEN SIE TEILNEHMEN

Per E-Mail oder Post. Teilnahmeschluss ist am Montag der kommenden Woche. Gratis-Teilnahmemöglichkeit per E-Mail: Raetsel@stadtanzeiger-olten.ch. Per Post bitte an folgende Adresse senden: Stadtanzeiger, Kreuzworträtsel, Ziegelfeldstrasse 60, 4600 Olten. Es bestehen dieselben Gewinnchancen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Preise.


Im Gespräch

Nr. 41 | Donnerstag, 11. Oktober 2018

«Ich kann ja nur malen»

SALAM AHMAD Er sei kein politischer Mensch, sagt Salam Ahmad von sich. Dennoch wurde der syrische Künstler vom Regime verfolgt. Nicht wegen einer politischen Botschaft, sondern wegen einer menschlichen. Am Wochenende des 13. und 14. Oktobers ist eine Auswahl seiner Werke in der Ausstellung «Parallele Realitäten» zu sehen. FRANZ BEIDLER

E

r male einfach drauflos. Pinsle ziellos mit verschiedenen Farben auf der Leinwand herum. So beschreibt Salam Ahmad seine Arbeit, wenn er ein neues Bild zu malen beginnt. Im Gewirr von Farben und Pinselstrichen mache er dann allmählich Schattierungen aus und plötzlich wisse er, was er male. Von diesem Moment an arbeitet er gezielt an den Formen, den Farbkombinationen, den Schattierungen. Erst wenn er das Bild fertig gemalt hat, erkennt er die Bedeutung darin: Erinnerungen aus seinem Leben, Facetten seiner kurdischen Kultur, Gedanken über das Menschsein. Als studierter Philosoph fehlt es Ahmad besonders daran nie. «Meine Arbeit beginnt technisch und wird dann immer mehr zur Denkarbeit», sagt er. Ist die Bedeutung eines Werks gefunden, ändert sie sich nicht mehr. Trotz dieses absichtslosen Arbeitsprozesses dominieren zwei Sujets Ahmads Kunst: Blumen und Gesichter. «Das Gesicht ist das Fenster zur Seele», findet er. Die Ausstellung «Parallele Realitäten» zeigt am kommenden Wochenende eine Auswahl seiner Bilder zusammen

Salam Ahmad in seinem Atelier: «Meine Kunst trägt nicht eine revolutionäre Botschaft, sondern eine menschliche.» (Bild: Franz Beidler) mit Werken von Gabriele Kulstrunk. Sie malt ebenfalls vorwiegend Gesichter und Blumen, setzt die Sujets jedoch farbenfroh und bewegt um, während Ahmads Figuren stets aus einem Nebelschleier enthüllt zu werden scheinen. «Unsere Bilder treten zusammen in einen Dialog», sagt Ahmad. Zwei Realitäten treffen aufeinander.

Vom Vater schon früh gefördert

Gleich neben den Ausstellungsräumen von «Parallele Realitäten» an der Industriestrasse 36 in Olten hat Ahmad sein Atelier. Der 47-Jährige wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Wangen bei Olten. Nach dem Studium der Philosophie an den Universitäten Damaskus und Aleppo schloss er zusätzlich in Psychologie ab und arbeitete als Lehrer und als Restaurator im Museum of Modern Art in Aleppo. Neben seiner Tätigkeit als Kunstmaler, hat er bereits zwei Bücher mit Gedichten veröffent-

licht. Zur Malerei fand Ahmad schon im Alter von sechs Jahren. «Künstler wurde ich wegen meinem Vater», erinnert er sich. Weil ihm die Bilder seines Sohnes so gut gefielen, versorgte er Ahmad mit Malutensilien. Kein einfaches Unterfangen in einem 500Seelen-Dorf nördlich von Aleppo im kurdischen Teil Syriens. Mit neunzehn Jahren bewarb sich Ahmad für einen Studienplatz an der Fakultät für Bildende Künste der Universität Damaskus. Er wurde abgelehnt. «Gegenüber tausenden Bewerbungen», erzählt Ahmad «standen nur etwa 60 Studienplätze.» Diese seien für den Nachwuchs von ranghohen Regierungsbeamten und Militärs reserviert gewesen. Ein junger, belesener Kurde war nicht erwünscht. «Also studierte ich Philosophie, meine zweite Wahl.»

Auf der schwarzen Liste

Schon seiner zwei Gedichtbände wegen steht Ahmad auf einer schwarzen Liste des syrischen Regimes. Als

KULTURKREIS DÄNIKEN Zum 25 Jahr-Jubiläum hielt der Kulturkreis einen besonderen musikalischen Leckerbissen bereit: The B-Shakers erwarteten die Zuschauer mit heisser Rockabilly-Musik. Vorab heizte die Schülerband «The Furious Eagles» aus Lostorf mit bekannten Melodien dem Publikum ein. Unter der Leitung vom Musiklehrer Cyrill Wangart brachten Salome, Till, Sebastian, Mike, Kim, Elija und Tobias die Anwesenden auf Betriebstemperatur. Nach einer Zugabe und einer anschliessenden kurzen Verschnaufund Umbau-Pause legten «The B-Shakers» los. Sie nahmen die gute Laune und Tanzfreudigkeit des Publikums auf und legten mit musikalischem Tempo noch zu . Mit ihrer tollen Show und den rockigen Beats rissen sie den Letzten vom Hocker und hielten dieses Niveau den ganzen Abend. Selbstverständlich forderte das Publikum eine Zugabe, welche die Band mit unverminderter Energie und Spielfreude gewährte. Und wer vor, während oder nach diesen heissen Rhythmen einen Heisshunger verspürte, konnte diesen mit einem

Hot Dog stillen. Ein kleiner Barbetrieb sorgte zudem dafür, dass der Flüssigkeitsverlust wieder ersetzt werden konnte. Wer nicht dabei war, hat tatsächlich etwas verpasst. Gerne hätte der Kulturkreis Däniken etwas mehr Publikum erwartet, denn alle Musiker gaben Vollgas und begeisterten sämtliche Anwesenden. ZVG www.kulturkreis-daeniken.ch

Marie Louise Werth in Olten The B-Shakers heizten zum Jubiläum des Kulturkreises Däniken ein. (Bild: ZVG)

KOLPINGFAMILIE OLTEN UND UMGEBUNG Am Mittwoch, 17. Oktober um 13.30 Uhr tritt Marie Louise Werth im Pfar-

Ahmads Kunst ist eine affektive Reaktion auf die Geschehnisse um ihn herum. So auch das Bild «Wut», das in «Parallele Realitäten» zu sehen ist. Es entstand an jenem Tag, als die türkische Armee in der Provinz Afrin einmarschierte. Dass die Umgebung, die er künstlerisch umsetzt, eben auch der syrische Bürgerkrieg ist, hat sich der Künstler nicht ausgesucht. «Ich habe ja nicht mal meinen Namen selber gewählt», sagt der Philosoph. Das Leben gebe einem wenig Auswahl und jeder könne sich nur in seinem Rahmen bewegen. Diese Haltung ist auch dem Studium von Albert Camus’ Schriften geschuldet. «Das Absurde kann jeden beliebigen Menschen an jeder beliebigen Strassenecke anspringen», soll der französische Schriftsteller gesagt haben. Philosophen wie Camus, Jean-Paul Sartre oder Søren Kierkegaard seien inspirierend für seine Kunst, sagt Salam Ah-

LEBENDIGE OLTNER NACHBARSCHAFT (LEONA) Der Verein Lebendige Oltner Nachbarschaft (LeONa) trifft sich am kommenden Montag, 15. Oktober für einen Workshop zum Thema «Wie wir wohnen wollen, im und ums LeONa-Haus».

Präsident soll abgewählt werden WOHNHEIM BETHLEHEM Der Vorstand des Vereins Wohnheim Bethlehem lädt seine Mitglieder zu einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung (Generalversammlung) ein. Diese findet am Freitag, 26. Oktober um 19 Uhr im Wohnheim Bethlehem an der Dorfstrasse 257 in Wangen bei Olten statt. Als einziges Traktandum steht der von Andreas Ehrsam zusammen mit Marlene Grieder, Regula Leuenberger, Vreni Schönenberger, Markus Sigrist und Peter Zeller eingereichte Antrag zur Diskussion: Abwahl von Walter Husi als Vorstandsmitglied. Die Einladung enthält keine Gründe zum Antrag. Walter Husi amtet als langjähriges Vorstandsmitglied seit der Generalversammlung 2014 als Vizepräsident. Letztes Jahr an der ordentlichen Generalversammlung fanden turnusgemäss Wahlen statt. Dort wurde Walter Husi oppositionslos für die neue Legislaturperiode von vier Jahren bestätigt. ZVG www.w-h-b.ch

In affektiver Reaktion

mad, der über die Jahre zwei Malstile entwickelt hat. Im einen arbeitet er mit Acrylfarben, die er nur mit seinen Fingern aufträgt. Die entsprechend grossen Formen kontrastiert er mit feinen Linien, die er mit einem Stift malt. «Da steckt sehr viel Arbeit drin», kommentiert der Künstler, als er auf die Feinheiten aufmerksam macht. Tatsächlich überzieht ein hauchdünnes Geflecht die mit den Fingern gemalten, grossen Flächen. Sein zweiter Stil ist traditionell: Öl auf Leinwand. «Ich experimentiere aber auch gerne», sagt er. In «Parallele Realitäten» sind Werke zu finden, bei denen er mit Kaffee, als Flüssigkeit oder Pulver, mit einem Sand-Leim-Gemisch oder mit Stempeln arbeitete. «Ich habe auch schon mit Kerzen gemalt», erzählt er begeistert. Der Rauch hätte Formen auf der Leinwand hinterlassen, mit denen er dann weitergearbeitet hätte. Unabhängig von der Technik bringt Ahmad in seinen Bildern immer all das unter, was ihn bewegt. «Wenn ich nicht male, dann schreibe ich, und wenn ich nicht schreibe, dann denke ich», sagt er. Er sei ein Träumer und erkenne auf der Strasse manchmal Freunde nicht, weil er in seinen Gedanken versunken sei, erzählt er lachend. Manchmal reicht das Geld für Malutensilien nicht. Dann kann es vorkommen, dass er eine Leinwand doppelseitig bemalt. Das bedrückt ihn jedoch weniger, als dass er mit seinem F-Ausweis nicht reisen darf. In den USA, Deutschland oder Schweden wurden seine Werke schon ausgestellt, ohne dass er dabei sein konnte. «Das macht mich traurig», sagt er. Um Werke verkaufen zu können, müsse der Künstler präsent sein. «Wie soll ich meine Situation so denn ändern? Ich kann ja nur malen.» PARALLELE REALITÄTEN Samstag und Sonntag, 13. und 14. Oktober, jeweils 12 bis 18 Uhr im Werk1, Industriestrasse 36, Olten

Wie wir wohnen wollen

VEREINSNACHRICHTEN

The B-Shakers zum 25 Jahr-Jubiläum

dieses 2011 eine Kundgebung in Homs blutig niederschlug und Demonstranten erschoss, griff Ahmad nicht zur Waffe, sondern zum Pinsel. Im Museum in Aleppo, wo er als Restaurator arbeitete, malte er als Reaktion ein Bild. Auf der Rückseite der Leinwand notierte er den Titel: Homs. Ahmad verlor daraufhin sowohl seine Arbeit als Restaurator als auch jene als Lehrer. «Jemand muss mich verraten haben», sagt Ahmad. Er habe das Bild weder veröffentlicht, noch jemandem davon erzählt. «Die Regierung glaubt, ich gehöre der Revolution an», erklärt Ahmad. «Das Bild war aber keine revolutionäre Botschaft, sondern eine menschliche.» Er hätte damit nur gegen die Erschiessung von Unschuldigen protestieren wollen. «Kunst ist nicht gleich Politik, ich bin kein politischer Mensch.» Als Regierungstruppen 2013 sein Haus zerstörten, beschloss er mit seiner Familie zu fliehen.

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Sängerin und Pianistin Marie Louise Werth tritt am Mittwoch, 17. Oktober im Pfarreisaal St. Marien an der Engelbergstrasse 25 in Olten auf. (Bild: ZVG) reisaal St. Marien an der Engelbergstrasse 25 in Olten auf. Sie ist eine Sängerin mit Herz, einer starken Stimme, die sie auf ihren heiss geliebten Klaviertasten begleitet. Hinter dieser unverkennbaren Stimme am Klavier steckt eine starke Persönlichkeit: Eine begnadete Vollblutmusikerin, die seit über 30 Jahren erfolgreich auf der Bühne agiert. Ihre Leidenschaft für die Musik ist mitreissend und berührend. Darum dürfen Sie diese Gelegenheit nicht verpassen. Vorausgehend ab 11.30 Uhr können Sie auch ein kostengünstiges Mittagessen geniessen. Dafür müssen Sie sich beim Restaurant Kolping unter T 062 212 24 27 anmelden. Dieses Mittagessen für jedermann und den Auftritt von Marie Louise Werth organisiert die Kolpingfamilie Olten. Unterstützt wird der Nachmittag von der Kolpingfamilie, der Thalmann-Stiftung und der Stiftung der Bürgergemeinde Olten. Es wird eine Kollekte aufgenommen. ZVG

Der Verein Lebendige Oltner Nachbarschaft (LeONa) entstand vor über einem Jahr als Projekt von «Olten im Wandel» und strebt eine neue Nachbarschaft in Form einer Genossenschaft in Olten an. Dabei orientiert sich «LeONa» an Projekten wie die Kalkbreite in Zürich, der Genossenschaft Erlenflex in Basel oder der

Giesserei in Winterthur. Seit der Gründung wurden mehrere dieser Projekte besucht und über verschiedene Ansätze für Olten diskutiert. In diesem Workshop soll es nun darum gehen, die Ansätze zu vertiefen. Dabei werden Visionen verfeinert und Bilder konkretisiert. Der Workshop beginnt um 19 Uhr im Flörli an der Florastrasse 21 in Olten und ist auch offen für neue Interessierte. Eine Anmeldung an E info@leona-olten.ch ist hilfreich, spontane Gäste sind jedoch genauso willkommen. Für die Diskussion bitten wir alle Teilnehmenden ein Bild oder eine Skizze zum Thema «Ein Beispiel: Wie ich persönlich gerne wohnen würde» mitzunehmen. ZVG

www.leona-olten.ch

Eine andere Wohnform leben, dies ist in der Giesserei in Winterthur möglich. Am Montag, 15. Oktober wird an einem Workshop vertieft über die Wohnform in Olten diskutiert. (Bild: ZVG)


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Rückblick

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Nr. 41

HERBST-FERIENPROGRAMM «TON-WERKSTATT» AUF DEM ROBI HAGBERG VOM MITTWOCH, 3. OKTOBER 2018

In Olten ein bisschen Freiheit spüren

abienne und Tuana aus Aarburg sitzen auf der Festbank unter freiem Himmel und formen den Ton. Ein Igel ist das Ziel. Dafür haben Deljin und Mile keine Zeit, sie ziehen das Klettern am Hang vor. Unerschrocken seilt sich Roman gar von der Plattform ab, auf der ein Tipi-Zelt steht und ein wunderbarer Blick über Olten möglich ist. Derweilen erkundet Nora mit ihrem Papa Denis Heiniger das verwinkelte Robi-Gelände, das neben dem Offensichtlichen zahlreiche versteckte Winkel, Hütten, eine Schaukel oder ein Hühnergehege zu bieten hat. Aufgrund der grossen Nachfrage wäh-

rend der Herbstferien hat sich das Team entschlossen, in den ersten zwei Ferienwochen mit der «Ton und Stein-Werkstatt» mit Büchsenbrand, Speckstein und Betongiessen zusätzliche Aktivitäten anzubieten. «Ich bin bereits als Kind verbotenerweise auf diesem wunderbaren Gelände mit seinen grossen Bäumen herumgeklettert, noch bevor es das Angebot Robi Olten gab. Ich finde es wichtig, dass es noch Orte gibt, an denen die Kinder ihre Grenzen entdecken können», betont die Oltnerin Ruth Wyss, die mit ihren Enkelinnen den Nachmittag auf dem Hagberg verbringt. Das Ferienprogramm gibt es noch diese Woche zu entdecken. Mehr Infos unter: www.robiolten.ch

NOEMI (5 Jahre) aus Dulliken geniesst den Pancake zum Zvieri.

Der 4 ½-jährige DEMIAN aus Olten vergnügt sich auf dem Autoreifen.

MIRJAM MEIER

F

Co-Leiter SAMUEL BOSSART notiert die Namen, damit nach dem Brennvorgang klar ist, wem das jeweilige Ton-Kunstwerk gehört.

MINKA FRIEDLI, Co-Leiterin auf dem Robi Olten, formt Pancakes in einer Pfanne über dem offenen Feuer, was von hungrigen Mäulern genau beobachtet wird. NORA (7 Jahre) besuchte den Robi bereits mit der Kita und war begeistert. Nun stand in den Ferien ein Ausflug, gemeinsam mit den Eltern auf dem Plan. Mit Papa DENIS HEINIGER aus Lostorf erkundete die 7-Jährige das Robi-Gelände auf dem Hagberg.

RUTH WYSS schätzt das Angebot des Robi Olten und besucht ihn deshalb gerne mit ihren Enkelinnen SORAYA (l.) und SHIRIN. Die 4-jährige SVEVA ist oft zu Gast auf dem Robi. Sie stürzte sich furchtlos kopfvoran die Rutsche hinunter, wo sie bereits von der Grossmama erwartet wurde.

Auf dem abwechslungsreichen ROBI-GELÄNDE gibt es für Gross und Klein viel zu entdecken. Kletterfreudig: ROMAN (7 Jahre) seilt sich aus schwindelerregender Höhe ab.

ALI und seine Schwester ZERRIN aus Trimbach verbringen regelmässig Zeit auf dem Robi.


Vereine / Sport

Nr. 41 | Donnerstag, 11. Oktober 2018

Den Elfen und Wichteln auf der Spur ELFEN- UND WICHTELWEG WOLFWIL Noch bis Ende Monat hält der Elfen- und Wichtelweg für Klein und Gross unterhaltsame Spiele im Wolfwiler Wald bereit.

MIRJAM MEIER

V

ergangenen Samstag herrschte viel Betrieb im Wolfwilerwald. Der vor drei Jahren eröffnete Elfen- und Wichtelweg vermöge in der Ferienzeit sogar Familien aus Zürich oder dem Tessin anzulocken, erzählt die 66-jährige Ruth Büttiker nicht ohne Stolz. Längere Zeit habe sie den Wunsch gehegt, einen Spielplatz oder ein ähnliches Angebot für Kinder auf die Beine zu stellen, erzählt die Wolfwilerin. Nach einem Besuch des Zwergliweges in Gänsbrunnen begann sie gemeinsam mit ihrer Tochter Nicole das Konzept zum Elfen- und Wichtelweg auszuarbeiten, um dieses bei der Bürgergemeinde - der Besitzerin des Waldes - einzureichen. Gemeinsam mit dem Ortsförster wurde schliesslich der 2,5 Kilometer lange Weg, mit Option auf eine 1 Kilometer lange Zusatzschlaufe, durch den Wald festgelegt. 20 Posten mit individuell ausgearbeiteten Spielgeräten sind innerhalb von drei Jahren entstanden. «Ohne die Mithilfe der Bürgergemeinde, der Kirchgemeinde, der Gemeindeverwaltung Wolfwil und zahlreicher weiterer Sponsoren, welche das Projekt mit gesamthaft 12’000 Franken unterstützt haben, wäre es jedoch nicht zu realisieren gewesen», betont Büttiker dankbar. Daneben hätten auch regionale Schreiner bei der Fertigung von zehn Posten tatkräftig mitgeholfen. Die übrigen zehn Posten hat Ruth Büttiker mit ihrer Jugendgruppe gefertigt.

Mit Köpfchen durch den Wald

Dem Wald-Xylophon kann mit seinen Holzpfählen und Glocken verschiedenste Töne entlockt werden. Neben dem Musischen ist aber auch Geschicklichkeit auf dem verwunschenen Elfen- und Wichtelweg gefragt. Dies, wenn der eigene Körper

Wer findet die meisten zueinanderpassenden Holzbilder? Der Elfen- und Wichtelweg begeistert durch unterhaltsame Spiele und liebevolle Dekoration. (Bild: mim) auf der Wippe ausbalanciert, von besucht werden. «Im Winter räumen einem auf den nächsten Holzpfosten wir einen Grossteil der Spielgeräte gehüpft oder der Hindernisparcours weg, um sie vor dem Frost zu schütauf Zeit absolviert werden soll. Aber zen und auch, um sie für die nächste auch das Kopftraining kommt nicht Saison wieder herzurichten. Ausserzu kurz, beispielsweise beim Memory dem tauschen wir insbesondere in oder beim Leiterspiel in Tannenform. den ersten Monaten immer wieder «Wir haben im Internet nach Spielen Spiele aus, damit es auch für Familien spannend bleibt, gesucht und diese gemäss unsedie den Weg ren Vorstellungen regelmässig abangepasst oder laufen», erzählt umfunktioniert», die Wolfwilerin. erzählt Büttiker. Während der SaiDoch damit nicht son kontrolliert genug. Neben jesie und weitere dem Posten gibt Personen aus es eine Skulptur dem Freundesoder ein Häusund Familienchen in liebevolkreis «Kinder und das kreative Arbei- selnd einabwechler Handarbeit bis zwei ten sind für mich das Grösste.» Mal pro Woche gefertigt. «Kinder RUTH BÜTTIKER, GRÜNDERIN ELFEN- UND WICHTELWEG und das kreative den Weg, um Arbeiten sind für sicherzustellen, mich das Grössdass die Posten te», erzählt die Mutter von zwei er- vollständig sind. «Ich bin zudem tägwachsenen Kindern. «Auch ich kann lich kurz im Wald, schliesslich darf es manchmal sein wie ein Kind und ma- nicht passieren, dass die Kinder beim che gerne Gugus», erzählt Büttiker la- Wichtelhaus mit Briefkasten, kein chend. kleines Geschenkli mehr vorfinden», betont Ruth Büttiker. Als Aufwand möchte sie die täglichen Touren nicht Tägliche Kontrolle Der Elfen- und Wichtelweg kann bezeichnen, zu sehr schätze sie es den jeweils vom 1. Mai bis 31. Oktober Kindern eine Freude zu bereiten.

Ohne die wertvolle, ehrenamtliche Mithilfe von Familie und Freunden sei das Unterfangen jedoch nicht zu stemmen, weiss Büttiker. Vandalismus sei schon vorgekommen, aber glücklicherweise eher selten. «Ein Spiel mussten wir anders konzipieren und grundsätzlich alles anschrauben. Aber wir haben auch Lehrgeld bezahlt: Während zweier Jahren haben wir für das Wichtel verstecken rund 2’200 Holz-Wichtel angefertigt, welche so weit im Wald vergraben wurden, dass sie nicht mehr zu finden waren. Deshalb haben wir das Angebot eingestellt», bedauert die 66-Jährige. Aber auch einige logistische Fragen mussten nach der Anfangszeit geklärt werden. So hat die Bürgergemeinde nach dem ersten Jahr auf der Hälfte des Weges ein ToiToi mit Unterstand errichtet und der Schlatthof hat sich bereit erklärt, dass Besucher ihre Fahrzeuge auch auf dessen Grund abstellen dürfen. «Der Elfenund Wichtelweg ist kostenlos. Das war mir ein grosses Anliegen, da ich Familien mit Kindern begrüssen wollte. Seit dem zweiten Jahr steht jedoch ein Kässeli für einen freiwilligen Beitrag bereit.»

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SPORTAGENDA SAMSTAG, 13. OKTOBER HANDBALL

18.30 Uhr: SG HV Olten - TV Zofingen Damen, 1. Liga Olten, Kleinholz www.hvolten.ch

STREETHOCKEY

14.00 Uhr: SHC Phoenix Hägendorf SHC Grenchen, Herren, NLB Hägendorf, Raiffeisen-Arena www.phoenixhaegendorf.ch

SONNTAG, 14. OKTOBER EISHOCKEY

17.30 Uhr: EHC Olten - SC Langenthal Herren, Swiss League Olten, Kleinholz www.ehco.ch

Zahlreiche Projekte am Start

Doch es wäre nicht Ruth Büttiker, wenn nicht bereits weitere Projekte anstehen würden. «Für den Dezember 2019 ist ein Weihnachts-Wichtelweg mit Bildern und Geschichten geplant, der die Besucher über winterliche Feldwege führt», erzählt sie strahlend. Gemeinsam mit ihrer Tochter hat Büttiker vor zwei Jahren anlässlich von 750 Jahren Wolfwil das Märchenbuch «Wölflishausen - Geschichten von Wichteln und Elfen» herausgegeben. Sozusagen das Buch zum Elfen- und Wichtelweg, in dem zahlreiche Wolfwiler verewigt sind. «Da das Buch demnächst vergriffen ist, arbeiten wir momentan an einem Neuen, können aber noch nicht sagen, wann dieses erscheinen wird.» Das Projekt Elfen- und Wichtelweg ist vorerst auf fünf Jahre beschränkt, daher erstaunt es nicht, dass Ruth Büttikers grösster Wunsch sich auf die Weiterführung des Weges bezieht.

www.eww-wolfwil.ch

Die Bilanz zwischen dem EHC Olten und dem SC Langenthal ist in dieser Saison bisher ausgeglichen: Beide Teams errangen jeweils auswärts einen Sieg. (Bild: Hansruedi Aeschbacher)

TIERISCHES OLTEN

Rina Alter: 8-jährig (1. September 2010) Geschlecht: weiblich, kastriert Wesen: Rina ist eine aufgestellte neugierige und sehr aktive Hundedame. Schnauze voraus erkundet sie die Welt. Bedürfnisse: aktive Personen Impfungen: vorhanden

SPORT- UND VEREINSNACHRICHTEN

Mitwirken am Trachtensonntag TRACHTENGRUPPE DULLIKEN Am Sonntag, 20. Januar 2019 führt die Trachtengruppe Dulliken ihren traditionellen Trachtensonntag durch. Sie will auch dieses Mal mit den Kindern einige Lieder und Tänze einstudieren und damit das Publikum erfreuen. Welches Kind ab fünf Jahren hat Spass und Freude daran mit anderen Kindern zusammen zu Tanzen und zu Singen? Die Kindertrachten werden von der Trachtengruppe zu Verfügung gestellt. Nach den Herbstferien beginnen die Proben, jeweils am Mittwoch von 17 bis 18 Uhr im Kleinfeldschulhaus im Musikzimmer (das ist auf der gleichen Strassenseite wie die katholische Kirche) in Dulliken. Die erste Probe findet am Mittwoch, 24. Oktober statt. Die Anmeldung ist

Zu Rina: Rina wurde wegen Zeitmangel im Tierheim abgegeben. Mit Artgenossen versteht sie sich je nach Sympathie. Katzen und Kinder ist sie sich gewohnt, doch das Alleine sein, muss man mit ihr noch intensiv trainieren. An der Leine läuft sie vorbildlich und schaut immer mal wieder, ob es dem Leinenhalter auch gut geht. Sie liebt ihre Menschen von Herzen und sucht ein Platz, an welchem sie so gut wie alles, miterleben kann.

bitte bis spätestens Donnerstag, 18. Oktober an die Leiterin Frau Berger unter T 076 494 79 62 zu richten. ZVG

SC Fulenbach im Letzigrund SC FULENBACH Am Super-League-Heimspiel GC Zürich gegen den FC Lugano durften 20 G- und F-Junioren des SC Fulenbach als Einlaufkinder mit den Spielern den heiligen Rasen im Letzigrund betreten. Die Fulenbacher Kinder brachten dem Heimteam Glück, sodass GC das Spiel mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Die stattliche Delegation von 61 Personen reiste im Anschluss zusammen mit dem Reisecar wieder zurück nach Fulenbach. So endete dieses tolle Erlebnis mit vielen leuchtenden Kinderaugen. ZVG www.scfulenbach.ch

Einen Auftritt mit den «Grossen» hatten die 20 G- und F-Junioren des SC Fulenbach am vergangenen Sonntag im zürcherischen Letzigrund-Stadion. (Bild: ZVG)

Die Männerriege Lostorf genoss traumhafte Tage am Gardasee. (Bild: ZVG)

Traumhafte Tage MÄNNERRIEGE LOSTORF Früh am Morgen bestiegen die 20 Männerturner den Car für die längere Herbstreise. Zügig fuhren sie Richtung Osten und zum Mittagessen waren sie bereits im österreichischen Innsbruck. Dort fand gerade die Strassen-Weltmeisterschaft im Radrennen statt, was zwar für die Männerturner interessant war, sie jedoch wegen der Strassensperrung zu einem ausgedehnten Spaziergang zwang. Bald erreichte die Gruppe die Nordketten-Bahn und so gelangte sie auf den Berg Seegrube. Das herrliche Panorama direkt auf Innsbruck war eindrücklich. Nach dem Mittagessen und der Rückfahrt mit der Bahn fuhren die Männerturner mit dem Car Richtung Italien. Am späteren Abend kam die Gruppe im Hotel Romantic in Cavaion an und dank der sehr warmen Temperatur konnten die Männer im schönen Garten bei Live-Musik Abendessen. Am zweiten Tag bestie-

gen die Turner die Velos und machten mit zwei Guides eine wunderbare Velotour durch die Reben und Oliven, meistens mit dem wunderschönen Gardasee im Rücken. In den Rebbergen machte die Gruppe Pause und konnte sich von den guten Weinen überzeugen. Am dritten Tag besuchten die Männerturner einen Weinkeller im Valpolicella Gebiet und konnten die bekannten Amarone Weine degustieren. Am Nachmittag wurde die Stadt Verona mit einer kompetenten Reiseleiterin besichtigt. Am letzten Tag besuchte die Gruppe den Markt von Lazise und fuhr danach nach Erbusco, wo sie in einem Agriturismo ein herrliches Mittagessen und guten Wein geniessen konnte. Danach begab sich die Gruppe mit vielen unvergesslichen Eindrücken auf die Rückreise nach Lostorf. Insgesamt genossen die Männerturner eine tolle Reise mit vielen Degustationen und Überraschungen. ZVG www.stvlostorf.ch

Adresse: Tierheim Arolfingen Bonigerweg 33, 4852 Rothrist T 062 794 22 00 Bitte vereinbaren Sie zu Bürozeiten telefonisch einen Termin.


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Veranstaltungen

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Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Nr. 41


Kino

Nr. 41 | Donnerstag, 11. Oktober 2018

Premieren vom 11. - 17. Oktober 2018

Eine Frau in Männerdomänen

Olten / Aarau Fahrenheit 11/9

KINO LICHTSPIELE OLTEN

Ein Film von Michael Moore Michael Moores neuster provokanter Streich zur Ära Trump und zu den Fragen: «How the f**k did this happen, and how the f**k do we get out?». Michael Moore hatte es vorausgesehen in seinem Essay vom Juli 2016: Fünf Gründe warum Trump gewinnen wird. Seine Einschätzung widersprach den Prognosen der Meinungsforscher, Moore wurde als bescheuerter Untergangsprophet abgekanzelt. Doch das für unmöglich Geglaubte sollte sich bewahrheiten, als in den frühen Morgenstunden des 9.11.2016 Trumps Wahlsieg bestätigt wurde. Moore beleuchtet nun satirisch das Erbe von 11/9 und stellt die Frage, was noch alles kommen mag. Denn Trump ist ein Meister des Wahnsinns mit seinen aufhetzenden Tweets, den regelmässigen Entlassungen in seinem Stab und den mehr als offensichtlichen Lügen. Wie immer weiss man nicht genau, was man von Moore erwarten darf. Aber kommen wir doch überein, dass Fahrenheit 11/9 ein Appell an die junge Generation ist in der Hoffnung, dass diese doch bitte auszubaden

«Fahrenheit 11/9»: Michael Moore vs Donald Trump. (Bild: Ascot Elite) INSERAT

vermag, was die Generation vor ihr verbockt hat.

Olten / Aarau Leave no trace Ein Film von Debra Granik Will (Ben Foster) und seine Tochter (Isaiah Stone) leben im Forest Park, dem riesigen, eher einem Wald gleichenden Naturschutzgebiet und Stadtpark von Portland in Oregon. Hier haben sie in einer selbstgebauten Unterkunft ihr Lager aufgeschlagen, holen sich ihr Wasser aus dem Fluss und gehen nur zum Einkaufen in die «zivilisierte Welt». Ansonsten halten sie sich von anderen Menschen fern und führen somit im Geheimen eine Existenz, von der sonst niemand weiss. Doch eines Tages hebt ein kleiner Fehler ihr ganzes Leben mit einem Mal aus den Angeln. Als ein Jogger von ihrer Lebensweise Wind bekommt, dauert es nicht lange, bis die Behörden auf sie aufmerksam werden und sie ihre Heimat verlassen müssen, um eine neue Bleibe zu suchen.

Olten / Oftringen / Aarau Smallfoot Ein Film von Glenn Ficarra, Ryan O’Loughlin, John Requa «Smallfoot», das animierte Abenteuer für die ganze Familie, mit Originalmusik und Starbesetzung, stellt eine Legende auf den Kopf: Ein aufgeweckter junger Yeti entdeckt etwas, das es angeblich gar nicht gibt – einen Menschen. Die Neuigkeit von diesem «Smallfoot» löst in der einfachen Gemeinschaft der Yeti auch enorme Unruhe darüber aus, was es denn sonst noch in der grossen Welt jenseits ihres verschneiten Dorfes gibt –

in einer nie da gewesenen Geschichte über Freundschaft, Mut und Entdeckerfreude.

Oftringen / Aarau Bad Times at the El Royale Ein Film von Drew Goddard Sieben Fremde, jeder mit einem dunklen Geheimnis, treffen am Lake Tahoe im El Royale zusammen, einem heruntergekommenen Hotel mit düsterer Vergangenheit. Im Verlauf einer verhängnisvollen Nacht bekommt jeder eine letzte Chance auf Erlösung, bevor alles zum Teufel geht. Jeff Bridges und Chris Hemsworth gehören zur Star-Besetzung von «Bad Times at the El Royale».

Oftringen / Aarau The Happytime Murderers Ein Film von Brian Henson Los Angeles, Stadt der Stars, wo alles möglich ist: Willkommen in einer Welt, in der Menschen und Puppen in friedlicher Koexistenz miteinander leben. Nun geht aber ein Mörder um und versetzt die Puppenwelt in Angst und Schrecken. Die Opfer sind die Mitglieder der einst umjubelten, mittlerweile aber etwas in die Jahre gekommenen Happytime Gang, die mit ihrer TV-Show jahrelang für lachende Kinderaugen sorgten, es hinter den Kulissen aber mächtig krachen liess. Ein Killer räumt ein Ensemble-Mitglied nach dem anderen aus dem Weg. Detective Connie Edwards übernimmt den Fall und muss sich dafür mit ihrem Ex-Partner Phil wieder zusammenraufen. Phil, selbst eine Puppe, sorgte vor Jahren mit einem schlimmen Patzer für den Ausschluss sämtlicher Puppen vom Polizeidienst. Quelle: www.movies.ch

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«Yvette Z’Graggen – Une Femme au Volant de sa Vie»: 11. Oktober, 20.30 Uhr und 17. Oktober, 18 Uhr

Der Untertitel ist Programm: Yvette Z’Graggen (1920-2012) scherte früh aus der Bahn aus, die ihr die bürgerliche Herkunft bestimmt hätte. Sie brach in Männerdomänen ein: rauchte, fuhr Auto und führte ein autonomes Liebesleben. Darüber hinaus arbeitete sie als Journalistin sowie beim Radio, übersetzte Max Frisch ins Französische und schrieb selbst zu heiklen Themen. Frédéric Gonseth dokumentiert mit zahlreichen Fotos dieses reiche Leben. Als Basis dient dabei ein Interview, das die Schriftstellerin zehn Jahre vor ihrem Tod gegeben hat.

«Le Grand Bal»: 12. und 15. Oktober, 20.30 Uhr

Immer im Juli kommen in einer ländlichen Gegend der Auvergne Menschen zusammen, um sieben Tage und Nächte durchzutanzen. Dies seit 27 Jahren, gleichgültig, ob es regnet oder stürmt oder ob die Sonne scheint. Es sind mehr als zweitausend Personen, aus allen Generationen, von überall her, die sich hier im Tanz begegnen. Laetitia Carton ist in dieses Fest mit der Kamera eingetaucht, hat die Blicke, die Bewegungen, den Austausch und den Wirbel einzufangen versucht. Eine Hommage an die pure Lebensfreude.

«Una Questione Privata»: 13. Oktober, 20.30 Uhr, 15. und 16. Oktober, 18 Uhr

1943, der Krieg in Italien ist in die entscheidende Phase getreten. Milton kämpft für die Partisanen und versucht seinen Freund Giorgio aus den Händen der Faschisten zu retten. Das

Yvette Z’Graggen lebte das Leben. (Bild: ZVG)

ist aber nicht nur ein Freundschaftsdienst, Milton plagt die Eifersucht, und er möchte wissen, ob Giorgio mit Fulvia, einem gemeinsamen Schwarm, etwas hatte. In ihrem letzten gemeinsamen Film – Vito ist im April gestorben – blenden die Brüder Taviani in die Zeit des Faschismus zurück, mahnend angesichts der verschärften gesellschaftlichen Polarisierungen.

«Der Läufer»: 16. Oktober, 20.30 Uhr

Der Fall machte 2002 Schlagzeilen: In der Nacht zum 1. August wurden in Bern zwei junge Frauen mit einem Messer attackiert, eine davon erlag ihren Verletzungen. Als Täter stellte sich ein bekannter Waffenläufer heraus, der sozial völlig integriert schien. An seiner Biografie orientiert sich nun dieser Spielfilm: Hannes Baumgartner zeichnet darin die Entwicklung eines Menschen nach, dem es nicht gelingt, belastende Erfahrungen aus der Kindheit zu verwinden. Sein Protagonist Jonas Widmer ist zwar sportlich erfolgreich, doch in ihm brodelt es, und schliesslich brechen GewaltphantaZVG sien durch. www.lichtspiele-olten.ch


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Veranstaltungen

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Nr. 41

TERMINE DONNERSTAG, 11. OKTOBER

SAMSTAG, 13. OKTOBER

KONZERTE/BÜHNEN

KONZERTE/BÜHNEN

OLTEN

OLTEN

20.30, Coq d’Or, Tannwaldstr. 48: Konzert von Desert Mountain Tribe (UK), Sir Robin & the Longbowmen (DE). Garage. www.coq-d-or.ch

AARBURG

20.00-23.30, Musigburg, Bahnhofstr. 50: Konzert von Megaherz (D), Heldmaschine (D), Anna Lux (CH). www.musigburg.ch

DIVERSES OLTEN

13.30-17.30, Robi Hagberg: Speckstein. Ferienprogramm. www.robiolten.ch 14.00-15.00, Kunstmuseum, Kirchgasse 8: Führung: Kunst für Senior/Innen. www.kunstmuseumolten.ch 14.00-15.30, Pro Senectute, Jurastr. 20: Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit einer Demenzkrankheit. 19.00-22.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Filme für den Wandel: «Weit». 19.30-22.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Multikulti Frauen*treff.

STARRKIRCH-WIL

09.15-10.30, Vita-Parcours «Ischlag»: «Fit+ Mami». Nordic Walking mit Kleinkind im Tragetuch. Anm.: T 079 456 27 69.

FREITAG, 12. OKTOBER KONZERTE/BÜHNEN OLTEN

20.00, Schwager Theater, Industriestr. 78: «Zuckerwattenbude» von Comedia Zap. www.schwager.ch 20.30, Coq d’Or, Tannwaldstr. 48: Konzert von Don Gatto (HR), Feinwaschmittel, Thoranzin Therapie. Punk, Hardcore.

PARTYS OLTEN

22.00, Galicia, Unterführungsstr. 20: «The sound of the 70/80ies». DJ Studi. www.galiciabar.ch 22.00, Paraiba, Mühlegasse 12: «Adrian Rich B-Day Bash». House. www.facebook.com/paraiba4600 23.00, Terminus, Frohburgstr. 7: «¡Baila! Noche Latina». Reggaeton. www.terminus.ch

AARBURG

18.00-20.00, Galicia, Unterführungsstr. 20: Apero Jam mit Behind Blue Eyes. 20.00, Schwager Theater, Industriestr. 78: «Zuckerwattenbude» von Comedia Zap. 20.15, Coq d’Or, Tannwaldstrasse 48: «Open-List-Slam». Poetry-Slam. 22.30, Coq d’Or, Tannwaldstrasse 48: Konzert von Schlakks, Opek, Razzmatazz (DE). Deutschrap, Hip Hop.

AARBURG

DIVERSES

OLTEN

OLTEN

22.00, Variobar, Solothurnerstr. 22: «B-Tech». Tremendo, Berner, Fape. House. www.variobar.ch 22.00, Paraiba, Mühlegasse 12: «All you can funk Vol. 6». Mit Arem, DJ Bigg Tace-D. 23.00, Terminus, Frohburgstr. 7: Hit Mix mit Enrico Ostendorf.

DIVERSES OLTEN

10.30-12.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Cafe International am Wochenende. 13.00, Schützi, Schützenmattweg 15: «Wrestling Live - King of Switzerland 5». www.swe-wrestling.ch 13.30-15.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Schenk mir eine Geschichte in Kurdisch. 13.30-17.30, Robi Hagberg: Beton giessen. Ferienprogramm. 14.00-17.00, Robi Vögeligarten: Freies Spielen. 15.00-16.30, Cultibo, Aarauerstr. 72: Schenk mir eine Geschichte in Arabisch.

TRIMBACH

14.00-16.00, Ref. Johanneskirche: Brockenstube Brokina.

SONNTAG, 14. OKTOBER DIVERSES LOSTORF

14.00-17.00, Dorfmuseum, Hauptstr. 49: «Thermalbad und Mineralquelle Lostorf». Ausstellung.

MONTAG, 15. OKTOBER

19.00, Flörli, Florastr. 21: Workshop zu: «Wie wir wohnen wollen, im und ums LeONa-Haus». www.leona-olten.ch

18.00-19.00, Altes Schuelhüsli, Dorfplatz: Obst- und Gartenbauverein Erlinsbach: Betrieb der Dörranlage. T 078 770 90 40.

KONZERTE/BÜHNEN

PARTYS

DIVERSES

ERLINSBACH SO

MITTWOCH, 17. OKTOBER

OLTEN

DIVERSES

13.30-17.30, Robi Hagberg: Büchsenbrand. Ferienprogramm. 14.00-17.00, Robi Vögeligarten: Finger-Tierli aus Filz. 15.00-16.00, Alters- und Pflegeheim Stadtpark: Pro Senectute: Offenes Singen.

ERLINSBACH SO

18.00-19.00, Altes Schuelhüsli, Dorfplatz: Obst- und Gartenbauverein Erlinsbach: Betrieb der Dörranlage. T 078 770 90 40.

21.00, Bärechäller, Städtchen 16: Konzert von Más o Menos. Rock. www.baerechaeller.ch

21.00, Musigburg, Bahnhofstr. 50: «Bass Flavors». DJ Analyze, Bl4ck Ice Tea.

OLTEN

13.30-14.30, Kantonsspital, Baslerstr. 150: «Evivo – Gesund und aktiv leben». Informationsveranstaltung. www.so-h.ch 19.30-21.30, Cabana, Aarauerstrasse 227: Sprachencafé Englisch. T 076 539 76 18.

13.30, Pfarreisaal St. Marien, Engelbergstr. 25: Konzert von Marie Louise Werth.

09.30-10.30, Leberngasse 7: Pro Senectute: «Hatha Yoga». 13.30-17.30, Robi Hagberg: Ritterwoche. 14.00-17.00, Robi Vögeligarten: Kinderrechte. 14.00-16.00, Pro Senectute, Jurastr. 20: Pro Senectute: «Erben und Schenken». Anm.: T 062 287 10 20. 19.00-22.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Friedensdialog-Übungsgruppen.

DONNERSTAG, 18. OKTOBER KONZERTE/BÜHNEN OLTEN

20.00-22.30, Variobar, Solothurnerstr. 22: Open Stage. www.nextstopolten.ch

LESUNGEN/VORTRÄGE OLTEN

18.30, Pure, Riggenbachstr. 10: «Grauer Star OP». Vortrag von Prof. Dr. med. Heinrich Gerding

DIVERSES OLTEN

18.00-18.30, Kunstmuseum, Kirchgasse 8: «hingeschaut». Werkbetrachtung. 19.30-21.30, Cultibo, Aarauerstr. 72: Bastelabend für Erwachsene: Tonwerkstatt.

STARRKIRCH-WIL

09.15-10.30, Vita-Parcours «Ischlag»: «Fit+ Mami». Nordic Walking mit Kleinkind im Tragetuch. Anm.: T 079 456 27 69.

OLTEN

DIENSTAG, 16. OKTOBER DIVERSES OLTEN

09.00-12.00, Cultibo, Aarauerstr. 72: Mütter- und Väterberatung. 09.30-10.30, 10.45-11.45, 16.00-17.00, Leberngasse 7: Pro Senectute: «Hatha Yoga». Anm.: T 062 287 10 20.

> EINSENDUNGEN In dieser Agenda werden Veranstaltungen aus Stadt und Region Olten publiziert. Ihren Agendaeintrag senden Sie uns bitte 14 Tage vor dem Anlass an: Stadtanzeiger Ziegelfeldstrasse 60 4601 Olten redaktion@stadtanzeiger-olten.ch www.stadtanzeiger-olten.ch

Neuer Oltner Slam startet am Samstag OPEN-LIST-SLAM Das PoetrySlam-Repertoire der Stadt Olten wird mit den Open-List-Slams alle zwei Monate im Coq d’Or um eine Veranstaltungsreihe erweitert. Der erste Slam findet am Samstag, 13. Oktober um 20.15 Uhr statt.

S

eit Jahren gehört Olten zu den Hochburgen des Schweizer Poetry Slams. Dafür sprechen sowohl zwei erfolgreich durchgeführte Schweizermeisterschaften wie auch die weit über die Region hinaus bekannten Trilogien in der Schützi. Nun wird das PoetrySlam-Repertoire der Stadt um eine Veranstaltungsreihe erweitert: Den Open-List-Slam im Coq d’Or. Dieser findet alle zwei Monate statt – nun zum ersten Mal am Samstag, 13. Oktober. Die Besonderheit des neuen Slams ist, dass vom Veranstalter keine Auftretenden eingeladen werden, sondern Interessierte sich für die Startplätze vorgängig anmelden können. Zwei der acht Startplätze werden zudem für Kurzentschlossene an der Abendkasse vergeben. Dieses offene Format ist ideal für diejenigen, die erste Gehversuche auf einer SlamBühne machen möchten oder für alte Hasen, die Neues ausprobieren wollen. So oder so, darf sich das Publikum auf abwechslungsreiche und überraschende Texte freuen und wer weiss, vielleicht entdeckt es im

Die Oltner Autorin und Slammerin Lisa Christ wird die neue Veranstaltungsreihe «Open-List-Slam» moderieren. (Bild: ZVG) Coq d’Or den Slam-Shootingstar der Zukunft? Organisiert wird die Veranstaltungsreihe vom Kulturverein art i.g. unter der Leitung von Lisa Christ, die den Slam, jeweils zusammen mit einem bekannten Gast aus der SlamSzene, moderiert. Die erste Gastmoderatorin ist Marguerite Meyer aus Zürich, die seit über zehn Jahren die Slam-Landschaft als Slammerin, Moderatorin und Veranstalterin aktiv mitprägt. ZVG OPEN LIST SLAM Samstag, 13. Oktober Türöffnung: 19.30 Uhr, Start: 20.15 Uhr Coq d’Or in Olten Eintritt: 15 Franken / 10 Franken WEITERE TERMINE: 8. Dezember 2018 / 9. Februar 2019 / 6. April 2019

www.artig.ch

Stadthalle präsentiert sich für jeden Geschmack 36. GROSSER SAMMLER- UND ANTIKMARKT Sind auch Sie ein emsig suchender Sammler? Dann wird die Stadthalle in Olten für Sie am Samstag, 20. und Sonntag, 21. Oktober anlässlich des Sammler- und Antikmarktes wieder eine grosse Fundgrube sein. Der grosse Sammler- und Antikmarkt vom Samstag, 20. und Sonntag, 21. Oktober in der Stadthalle Olten umfasst das folgende Angebot: Möbel, Teppiche, Bilderrahmen, Stiche, Bilder, alte Ansichtskarten, Puppen, alte Teddys und Steiff-Tiere, Puppenwagen, Fotoapparate, Bücher, Nippsachen, Parfumminiaturen, Fasnachtsplaketten (Schweiz), Abzeichen, Porzellan, Lampen, Spielzeuge, Münzen, Gläser, Weisswaren, Pelze, Vintage, Mineralien, Knöpfe, Militaria, Dekorationsgegenstände, Silber, Perlen, Uhren, Kupfer, Stickereien, Christbaum- und Osterschmuck, Schallplatten, Musikinstrumente, Marionetten, Theaterartikel, Skulpturen-Bilder aus Mineralien, Dampfmaschinen, Kurio-

Ein Paradies finden Sammler am 36. Grossen Sammler- und Antikmarkt in der Oltner Stadthalle. (Bild: ZVG) sitäten und Raritäten. Wer mit offenen Augen durch die Ausstellung flaniert, fühlt sich wie in «1000 und 1er Nacht». In diesem Sinne wünscht der Organisator allen Besuchern viel Vergnügen. Wie schon letztes Jahr können sich die Gäste im Beizli mit Sitzgelegenheit und Sicht auf die Ausstellung über das Gesehene unterhalten und sich verwöhnen lassen. ZVG GROSSER SAMMLER- UND ANTIKMARKT Samstag, 20. Oktober, 10 bis 18 Uhr Sonntag, 21. Oktober, 10 bis 17 Uhr Stadthalle Olten, Erlimattweg 3, Olten Eintritt: 5 Franken / Kinder gratis

DIESE WOCHE IN .....

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Stadtarchiv, Werkhofstrasse 5: Dokumente und Urkunden der Stadt Olten, Archive von Firmen, Vereinen und Privatpersonen. Di 13.30-17.30. Stiftung für Kunst des 19. Jh. Frohburgstr. 5: Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafik aus der ersten Hälfte des 19. Jh. Anmeldung: T 062 296 13 33. Kulturplatz 1, Riggenbachstrasse/Von Rollstrasse, Kulturplatz 2, Baslerstrasse, vis-à-vis Coop City: Mo bis So, 08.00-22.00. Bis Ende Oktober.

Kantonsspital, Baslerstr. 150: Ausstellung von Jörg Binz. Frei zugänglich. Bis 14. Dezember. Hotel Arte und Pallas Kliniken, Riggenbachstr. 10: Ausstellung «Bilder erzählen Geschichten». Mo bis Fr 09.00-18.00, Sa 09.00-12.00. Bis 24. August 2019. Kunstmuseum, Kirchgasse 8: Ausstellungen «Weiche Raster» von Lucie Schenker, Edit Oderbolz, Reto Pulfer und «Netz Werke». Di/Mi/Fr 14.00-17.00, Do 14.00-19.00, Sa/So 09.00-17.00. Bis 11. November.

Naturmuseum im «Haus der Museen», Konradstr. 7: Eröffnung im Herbst 2019. Werk 1, Industriestr. 36: «Parallele Realitäten». Ausstellung von Salam Ahmad, Gabriele Kulstrunk. 13./14. Oktober, jeweils 12.00-18.00.

Stadtbibliothek, Hauptgasse 12: Di bis Fr 10.00-11.30 und 15.00-18.00 Sa 10.00-16.00

BIBLIOTHEKEN / LUDOTHEK

Jugendbibliothek, Dornacherstrasse 1: Di bis Fr 11.00-12.00 und 14.00-18.00, Sa 10.00-16.00. Bis 21. Oktober: Di bis Fr 10.00-12.00 und 14.00-17.00, Sa 10.00-16.00.

FHNW Bibliothek, von Roll-Strasse 10: Mo bis Fr 09.00-18.00, Sa 09.00-13.00.

Offene Bücherschränke, Beim Gryffe und Bifangplatz: Jederzeit zugänglich.

Ludothek, Rötzmattweg 8: Mi 14.00-17.00, Do 18.00-20.00, Sa 09.00-12.00.

ÖFFENTLICHE SPORTANLAGEN Robi Hagberg, Baslerstrasse 89: Mi/Fr/Sa 13.30-17.00. Bis 14. Oktober: Mi/Do/Fr/Sa: 13.30-17.30. Robi Pavillon, Vögeligarten: Mi/Fr/Sa 14.00-17.00. Hallenbad, Hardfeldstr. 51: Di/Mi/Fr: 18.00-22.00, Sa 09.00-22.00, So 09.00-18.00. Schulferien bis 21. Oktober: Di/Mi/Fr: 14.00-22.00, Sa 09.00-22.00, So 09.00-18.00.

Stadtanzeiger Olten Ausgabe 41 (11. Oktober 2018)  
Stadtanzeiger Olten Ausgabe 41 (11. Oktober 2018)  
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