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Olten, 10. Mai 2018 | Nr. 19 | 86. Jahrgang | Auflage 35 001 | Post CH AG

Rhaban Straumann Drei Sonnenaufgänge über Bivio

RHABAN STRAUMANN, Schauspieler, Satiriker und Autor.

(Bild: Remo Buess)

Die Bühne in Olten SüdWest steht für den Startschuss am 22. Mai: Gründungsmitglieder Brigitt Maag (l.) und Paul Weilenmann sind auch nach 32 Jahren Erfahrung nervös vor der Premiere: «Schliesslich wollen wir Olten zeigen, was wir haben.» (Bild: vwe)

«Wir machen einfach, worauf wir Lust haben» KARL’S KÜHNE GASSENSCHAU spielt ab dem 22. Mai wieder in Olten SüdWest. Zeit mit den Gründungsmitgliedern Brigitt Maag und Paul Weilenmann einen Blick zurück auf ihre 34-jähriges Theaterwirken zu werfen. VIVIANE WEBER

A

us einem kleinen Strassenvariété wurde das erfolgreichste und aufwendigste Freilichttheater der Schweiz. Aus einmonatigen Planungen entwickelten sich mehrjährige Konzepte. Aus einer Handvoll Schauspieler entstand eine hundertköpfige Theaterfamilie. Wäre die «Gassenschau-Geschichte» nicht passiert, müsste man sie fast erfinden. In so unglaublichen Dimensionen hat sich das Projekt «Karl’s Kühne Gassenschau» in den letzten 34 Jahren entwickelt.

Von der Hand in den Mund

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Ein Business-Plan habe dabei nie bestanden. «Wir hatten einfach Spass am Strassentheater und lebten völlig unbeschwert von der Hand in den Mund», erinnert sich Gründungsmitglied Brigitt Maag an die Anfangszeiten in den 80er-Jahren. Sie hätten sich nie erträumt, dass etwas Längerfristiges daraus entstehen würde. «Ich dachte stets, dass ich irgendwann in meinen Primarlehrerberuf zurückkehren würde», meint Paul Weilenmann, ebenfalls eines der vier Gründungsmitglieder. Gelebt habe die Truppe damals von den Kollekten der Zuschauer. «Dadurch entwickelten wir ein gutes Gespür dafür, was beim Publikum ankommt beziehungsweise was eben nicht, und veränderten unsere Stücke jeweils dementsprechend. Schliesslich sahen wir sonst mit den Zuschauern unser Znacht davon laufen», erinnern sich die beiden lachend.

Grenzen sprengen

Diese starke Selbstreflexion ist den «Gassenschaulern» bis heute nicht abhandengekommen - trotz anhaltendem Erfolg. «Wir entwickeln unsere Stücke auch während den Tourneen stetig weiter», meint Maag und fügt schmunzelnd an: «Paul hat immer einen Block dabei, um allfällige Verbesserungsmöglichkeiten zu notieren.» An Tatendrang mangelt es den Gründungsmitgliedern nicht. Und dies nach immerhin 34 Jahren und 22 Bühnenstücken. «Unser Wille ist ungebrochen, etwas aussergewöhnliches auf die Bühne zu bringen und bisherige Grenzen zu sprengen.» Diesem Anspruch gerecht zu sein, wird jedoch nicht einfacher. Schliesslich haben die beiden Mitgründer, welche als Produzenten sowie als Schauspieler fungieren, die Latte in den letzten Jahren mit ihren Kassenschlagern «Fabrikk», «Silo8» oder dem eindrücklichen Wasserspektakel «Akua» hoch angesetzt. «Ein gewisser Druck ist da, das bisherige Niveau zu halten. Allerdings muss keineswegs immer alles noch grösser und höher sein», so Weilenmann und fügt an: «Grundsätzlich machen wir einfach das, worauf wir Lust haben.» Der inhaltliche Aspekt der Stücke habe im Laufe der Zeit jedoch zugenommen. «Zentral ist für uns nach wie vor das Kreieren von starken und eindrücklichen Bildern. Diese sollen aber ein gesellschaftsrelevantes Thema ansprechen, das uns wichtig ist», so Weilenmann. Meist würden die Ideen dafür aus dem Alltag entstehen. «Wenn mich ein Thema lange beschäftigt und nicht mehr loslässt, birgt es Potenzial», erklärt Maag.

Den ganzen «Müll» vor Augen führen

Das aktuelle Stück «Sektor 1» sei aus dem Gefühl heraus entstanden, überfordert zu sein. «All dieser Müll aus Nachrichten über Klimawandel, Migration etc. prasselt ständig auf uns ein. Gleichzeitig vermüllen wir selber ständig unser Umfeld», sinniert Weilenmann und Maag meint: «Wir überlegten uns, was passiert, wenn uns

dieser ganze Abfallberg vor Augen geführt wird, und wie die Welt vor dem ökologischen Untergang gerettet werden kann.» Dafür seien Regeln zwar sicherlich nötig, aber wie weit können diese gehen? «Schliesslich soll der Mensch dabei immer noch Mensch bleiben dürfen», meint Weilenmann. Diese thematische Diskrepanz wird in «Sektor 1» gewohnt bildgewaltig, imposant und actionreich beleuchtet ohne dabei moralisierend zu wirken. «Wir wollen lediglich aufzeigen, wie wir es empfinden. Die Zuschauer nehmen dann den Aspekt mit, den sie wollen», sagen die Gründungsmitglieder. Ab dem 22. Mai gastiert «Karls Kühne Gassenschau» mit ihrem aktuellen Programm im Olten Südwest nach 2008/09 und 2013/14 bereits der dritte Besuch in der Dreitannenstadt. «Olten ist nicht nur verkehrstechnisch gut gelegen, sondern wir erfahren hier immer viel Unterstützung von der Stadt», so Weilenmann und ergänzt lächelnd: «Ausserdem ist bei unserem ersten Besuch meine Tochter hier zur Welt gekommen.» Aktuell sind Shows bis Ende Juli geplant. Obwohl schon einige Abende ausverkauft sind, gibt es nach wie vor Tickets. «SEKTOR 1» Olten SüdWest ab Dienstag, 22. Mai, jeweils 20.15 Uhr

www.sektor1.ch

TICKETVERLOSUNG

«Karl’s Kühne Gassenschau» Programm «Sektor 1» Dienstag, 26. Juni, 20.15 Uhr Olten SüdWest 3x2 Tickets zu gewinnen! Senden Sie bis Donnerstag, 17. Mai, 12 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff «Karl’s Kühne Gassenschau» und Ihrer Adresse an: redaktion@stadtanzeiger-olten.ch Wir wünschen Ihnen viel Glück!

D

er Rettungshubschrauber wirbelt kräftig Schnee auf. Mit hochgezogenen Kapuzen kauern wir unterhalb des Piz Lagrev und warten bis der Helikopter unsere Kollegin nach Samedan fliegt. Kreuzband futsch. Es ist kurz nach Mitte April und viel zu warm. Im Unterland überholt der Sommer den Frühling während droben ein sommerlicher Bergfrühling mit dem Winter flirtet. Es liegen Schneemassen wie seit Jahren nicht mehr. Täglich erklimmen wir mit Fell und Ski, Harscheisen und Musse einen Gipfel. Der Bergführer ist erfahren, Bivio die Basis, die Gruppe angenehm und um uns herum herrscht kraftvolles Weiss, Ruhe und Erhabenheit, der überwältigende Kitsch mächtiger Natur. Um das zu erleben muss man früh raus und ist zeitig zurück. Sonst wird es mühselig. Und gefährlich. Der Schnee wird schwer, die Verhältnisse ändern sich von Hang zu Hang und Lawinen sind spontan. Drum schnallen wir, sobald Heli fort, die Skier zügig an und geniessen vorsichtig die Abfahrt. Es ist die Stunde vor Mittag. Gleichzeitig kämpft sich eine Gruppe hoch. Das dauert noch. Fahrlässigkeit am Berg scheint weit verbreitet. Und nimmt zu je näher das Wochenende. Analog zum Ausflugverkehr am Julier und mit ihm sorglos Zigarettenstummel im Schnee entsorgende Berggänger und ihre Führer. Angesichts grosszügig unterschätzter weisser Gefahr sowie des Defizits an Respekt gegenüber der Natur zweifle ich, ob Mensch es jemals schaffen wird, den Klimawandel wahrlich ernst zu nehmen. Mich eingeschlossen. Etlichen wortreichen Beteuerungen folgen stets noch zu zahlreiche Billigflüge. Dabei liessen sich mit etwas Glück an einem Morgen über Bivio gleich drei atemberaubende Sonnenaufgänge geniessen. Mehr zum Thema: www.klimageschichten.so.ch/klimageschichten


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Amtliches / Diverses Baupublikationen

Gottesdienste

Donnerstag, 10. Mai 2018 (Auffahrt) 10 Uhr, Pauluskirche Gottesdienst mit Abendmahl und musikalische Überraschung Pfrn. K. Fuhrer Sonntag, 13. Mai 2018 10 Uhr, Friedenskirche Gottesdienst Pfr. W. von Wartburg

Donnerstag, 10. Mai 2018 | Nr. 19

Bauherrschaft: S & S Occ. Truck Center GmbH, 4142 Münchenstein Projektverfasser: Grogg Baumanagement GmbH, 4616 Kappel Bauobjekt: Einbau Café und Weinbar Bauplatz: Jurastrasse 1, GB Olten Nr. 1321 Rechtsgrundlage: Ergänzung Teilbebauungsplan «Frohburgstrasse – Amthausquai – Jurastrasse – Baslerstrasse» RRB 1740 vom 20.10.2014 Bauherrschaft: S & S Occ. Truck Center GmbH, 4142 Münchenstein

Näheres im «Kirchenboten», www.ref-olten.ch

Projektverfasser: Grogg Baumanagement GmbH 4616 Kappel

NOTFALLNUMMERN Polizei 117 Feuer-/Oelwehr 118 Sanitätsnotruf 144 REGA 1414 Vergiftungen 145 Ärztlicher Notfalldienst 0848 112 112 (Zuerst immer Hausarzt anrufen!) Zahnärztlicher Notfalldienst 0848 004 600 (Zuerst immer Hauszahnarzt anrufen!) Notfallapotheke Donnerstag, 10. Mai (Auffahrt) Apotheke Drogerie Hägendorf 062 209 60 50 Sonntag, 13. Mai Apotheke zum Kreuz, Olten 062 212 09 09 Spital Olten 062 311 41 11 Spital Aarau 062 838 41 41 Spital Zofingen 062 746 51 51 Spital Langenthal 062 916 31 31 Hebammenzentrale Netz Täglich 9.00-17.00, 079 344 73 03 Tierarzt Notfall 062 213 05 55 Pannenhilfe TCS 140 Dargebotene Hand 143 Störungsdienst Strom/Gas/Wasser Bürozeiten 062 205 56 56 Pikettdienst 062 205 56 05

IMPRESSUM

Bauobjekt: Aussenwirtschaft Öffnungszeiten: So – Do: bis 24.00 Uhr Fr/Sa: bis 00.30 Uhr Bauplatz: Jurastrasse 1, GB Olten Nr. 1321 Rechtsgrundlage: Ergänzung Teilbebauungsplan «Frohburgstrasse – Amthausquai – Jurastrasse – Baslerstrasse» RRB 1740 vom 20.10.2014 Bauherrschaft: Zweckverband Abwasserregion Olten, 4652 Winznau Projektverfasser: Frey + Gnehm Ingenieure AG, 4601 Olten Bauobjekt: Erstellung Messkabine und Ersatz Schachtdeckel Bauplatz: Solothurnerstrasse 201, GB Olten Nr. 6053 Einsprachefrist: 24. Mai 2018

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Nr. 19 | Donnerstag, 10. Mai 2018

Neuer Kletter-Spielplatz für die kleinsten Oltner Badigäste

BADI OLTEN startet heute in die Saison. Nach der neuen Rutschbahn im letzten Jahr baut das Strandbad sein Angebot für Kinder weiter aus. Ab sofort lädt ein neuer Spielplatz inklusive Slackline zum Klettern sowie ein saniertes Kinderbecken zum Planschen ein.

papier ersetzt. «Das ist kostengünstiger und umweltfreundlich.» Allerdings müssen auch diese leichteren Eintrittskarten unbedingt während des Badi-Aufenthaltes aufbewahrt werden. «Da sich in der letzten Saison vermehrt Gäste ohne Eintritt auf das Gelände geschlichen haben, werden wir in diesem Jahr regelmässigere Kontrollen durchführen. Jeder ohne gültige Karte wird mit bis zu 500 Franken Busse belangt und angezeigt», stellt der Chefbademeister klar.

VIVIANE WEBER

A

b heute ist die sprichwörtliche Dürrezeit für alle Oltner Wasserratten vorbei: Das Strandbad öffnet seine Pforten für die Sommersaison. Und das wurde bei den bisherigen sommerlichen Temperaturen bis zu 30 Grad auch höchste Zeit. Eine frühere Saisoneröffnung beziehungsweise ein fliessender Übergang vom Hallenzum Strandbadbetrieb wäre aber rein organisatorisch nicht möglich. «Da sich meine Mannschaft sowohl für die Beaufsichtigung beider öffentlichen Badis als auch für die «Auswanderungsarbeiten» im Frühjahr zuständig zeigt, ist eine Pause nötig, um alle Vorkehrungen zu treffen», erklärt Chefbadmeister Thomas Müller.

Kletterparadies für die Kleinen

Die zweimonatige Vorbereitungszeit in der Badi wurde jedoch genutzt, um einige Änderungen vorzunehmen. So entschied sich die Leitung dazu das in die Jahre gekommene Kletternetz zu ersetzen. «Neu können sich die Kinder auf einem Spielturm mit

GEBURTSTAGE

Mehr Hygiene durch «Warmduscher»

Kletter- und Geschicklichkeitsparadies für die Kinder: Ab heute wartet ein neuer Spielplatz auf die kleinen Badigäste in Olten. (Bild: vwe) Geschicklichkeitsparkour, einem Neue Drehkreuze und Kontrollen federnden Pferd und Rennauto sowie Generell habe das Team in diesem auf einem Kreisel zum Selberdrehen Jahr den Fokus speziell auf die kleinsaustoben», meint der Chefbade- ten Besucher gelegt - auch im Einmeister begeistert. Für die kleinen gangsbereich. Da nach elf Jahren die Akkrobaten wartet elektrischen Drehkreuze erneuert zudem eine fest installierte Slackwerden mussten, line. Um den Waskonnte ein neuer serverlust beim separater Eingang Kinderplanschfür Eltern mit becken zu verminKinderwagen oder dern, wurde auch Rollstuhlfahrer gedieses saniert und schaffen werden. neu beschichtet. «Dieser ist selbst«Dadurch wird die «In diesem Jahr haben wir den ständig per KarRutschfestigkeit tenlesegerät bebesser gewährleis- Fokus auf die Kleinsten gelegt.» dienbar», so MülTHOMAS MÜLLER, CHEFBADMEISTER tet und die neuen ler. Mit den neuen knalligen Farben Drehkreuzen werbringen Leben in den Kinderbereich», den auch die bisherigen Eintrittserklärt Thomas Müller. karten durch leichteres Quittungs-

Junge Frau als Zeugin gesucht KANTONSPOLIZEI SOLOTHURN

Der Stadtanzeiger gratuliert den folgenden Jubilaren herzlich zum Geburtstag: 14.05. Stephan Brantschen, 85 Jahre. 16.05. Heinrich Lütolf-Ballat, 90 Jahre.

Wie bereits im Stadtanzeiger vom 26. April (Ausgabe 17) berichtet, ist am Samstag, 21. April kurz nach 18 Uhr ein Mann in der Unterführung vom Bahnhof Olten bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer schwer verletzt worden. Der mutmassliche Täter konnte noch vor Ort festgenommen werden, er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Dem Opfer geht es inzwischen wieder besser, der Mann konnte das Spital verlassen.

Junge Frau als Augenzeugin gesucht

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass eine junge Frau die Auseinandersetzung in der Bahnhofunterführung mitbekommen hat. Diese hat sich bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht bei der Polizei gemeldet. Zur Klärung der Umstände und des Hergangs der Tat ist die Polizei an den Aussagen dieser Frau interessiert. Sie wird gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn unter der Telefonnummer T 062 311 80 80 in Verbindung zu setzen.

Signalement der Frau:

Die gesuchte Frau ist um die 20 Jahre alt, zirka 170 Zentimeter gross,

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schlank, braune zu einem «Dutt» (Haarknoten) zusammengebundene Haare. Sie trug ein rotes Top, hellblaue Jeans und weisse Sportschuhe. Mitgeführt hat sie eine PET-Mineralwasserflasche. ZVG

www.polizei.so.ch IN MEMORIAM PAUL AERNI, Olten, gestorben 6. April, 74-jährig.

Nachdem die Saisongarderoben im letzten Jahr bereits mit Zahlencode versehen wurden, sind in dieser Saison die altehrwürdigen Garderobentüren an der Reihe. «Diese sind noch aus dem Eröffnungsjahr 1936 und klemmten regelmässig», zeigt Müller auf. Das Auswechseln der Türblätter ist der erste Teil der geplanten Garderoben-sanierung. «Bei uns wird alles scheibchenweise erneuert», schmunzelt Müller. Ein weiterer Schritt dieser Erneuerung betrifft zudem den Duschbereich. «Wir haben extra 350 Meter Rohrleitungen verlegt, um in Zukunft drei Aussenduschen mit Warmwasser bis 32 Grad anzubieten.» Dadurch erhofft sich die Badi auch eine Verbesserung der Hygiene. «Bei warmem Wasser hat schliesslich niemand mehr eine Ausrede, warum er vor dem Schwimmen nicht duscht», meint Müller augenzwinkernd. Ob für Kalt- oder Warmduscher - in der Badi Olten wird auch in dieser Saison wieder einiges geboten. BADIERÖFFNUNG ab Mi, 9. Mai, 06.30 Uhr

www.olten.ch

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Polizei sucht Opfer von Trickbetrüger

Zwischen November 2017 und April 2018 war im Raum Olten ein Mann unter falscher Identität unterwegs, der mehrere Personen um Geld gebeten hatte. Sein Versprechen, das Geld zurückzuzahlen, hielt er nicht ein. Der mutmassliche Trickbetrüger konnte unterdessen ermittelt werden. Die Polizei sucht weitere Opfer. Seit November 2017 hat der Mann im Raum Olten unter falscher Identität mehrere Personen um kleinere Geldbeträge gebeten. Der angeblich in Not geratene Täter verlangte von seinen gezielt ausgesuchten Opfern, mit dem Hinweis der sofortigen Rückzahlung, um die 50 Franken. Im April 2018 konnte die Kantonspolizei Solothurn den mutmasslichen Täter ermitteln: Es handelt sich um einen 35-jährigen Mann aus der Region Olten. Bisher sind der Polizei eine grössere Anzahl Geschädigte bekannt. Gestützt auf vorliegende Erkenntnisse dürften weitere Personen in vergleichbare Handlungen involviert worden sein. Personen, welche Opfer des mutmasslichen Trickbetrügers geworden sind, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden (T 062 311 80 80).

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TERMINE MITTWOCH, 9. MAI

Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite. Häckseln. Stadt Olten – Linke Aareseite. 7.00–11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse.

FREITAG, 11. MAI

Häckseln. Stadt Olten – Linke Aareseite. Kartonsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite.

SAMSTAG, 12. MAI

7.00–11.30 Wochenmarkt. Bifangstrasse.

MONTAG, 14. MAI

Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite. Grünabfallsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite. Grünabfallsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite.

DIENSTAG, 15. MAI

Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite. Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite.

MITTWOCH, 16. MAI

Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite.

Kehricht- und Sperrgutsammlung. Stadt Olten – Rechte Aareseite.

DONNERSTAG, 17. MAI

Häckseln. Stadt Olten – Rechte Aareseite. Altpapiersammlung. Stadt Olten – Linke Aareseite. 7.00–11.30 Wochenmarkt. Kirchgasse.

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Donnerstag, 10. Mai 2018 | Nr. 19

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Mobiler Treff wird eingeweiht

VEREINSNACHRICHTEN

Leben mit einer Essstörung KONTAKTSTELLE FÜR SELBSTHILFE Zwei junge Frauen begegnen sich auf der Kontaktstelle für Selbsthilfe. Nicht zufällig, nein, sie haben sich gemeldet, beide mit dem Wunsch andere Betroffene zu finden, mit denen sie sich austauschen können. Austauschen über die Gegenwart, wie es ist, das Leben mit einer Essstörung. Austauschen über ihre Geschichte. Über ihre jahrelangen Erfahrungen als junge Frauen mit einer Essstörung. Nennen wir die beiden Frauen Anne und Pia. Anne, die ältere der beiden ist heute 34 Jahre alt. Ihr Problem mit dem Essen hielt sie ganz lange geheim. Sie redete weder mit ihrem Mann noch mit ihrer Mutter darüber. Vor etwa drei Jahren hielt sie es nicht mehr aus. Sie begann darüber zu sprechen. Diese Öffnung löste eine schwere Krise aus. Anne entschied sich, in Therapie zu gehen, mehrmals stationär. Heute hat sie wieder Boden unter den Füssen und geht für sich neue Wege. Die grosse Herausforderung für sie ist, dass man dem Essen einfach nicht entkommen kann. Für Anne ist klar, dass sie dieses Thema noch sehr lange beschäftigen wird. Doch sie hat Mut gefasst und die Kraft, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Dabei weiss sie, dass der Austausch mit anderen Erfahrenen ihr weiterhilft. Diese Überzeugung teilt Pia mit ihr. Die heute 24-jährige Studentin kennt ihre Essstörung seit sie

Zwei Frauen suchen den Austausch mit weiteren Personen, die von einer Essstörung betroffen sind. (Bild: Fotolia)

JUGENDTREFF OBERGÖSGEN Am Freitag, 18. Mai um 17 Uhr findet das Eröffnungsfest des Mobilen Jugendtreffs im neu um- und ausgebauten Bauwagen beim Roten Platz an der Sportplatzstrasse in Obergösgen statt. Neben der Besichtigung, diversen Spielmöglichkeiten und einem Apéro, ermöglicht der Anlass Begegnung und Austausch mit den Jugendlichen, Jugendarbeitenden und der Bevölkerung. Der Kochklub Wäieräuftler Lostorf setzt sich neu zusammen: Christophe Stutz (Kassier), Gerhard Schnydrig (Vizepräsident), Tom Kohler (ehem. Präsident), Vincenzo Imperia (Präsident) und Markus Weber (Aktuar). (Bild: ZVG) 17 Jahre alt ist. Nach verschiedenen Therapien und dem Abbruch und Wiederaufnahme des Studiums wurde klar, dass sie eine stationäre Behandlung braucht. Diese Zeit brachte eine Wende. Ihre Gesundheit ist in ihrem Leben viel wichtiger geworden. Selber geht es ihr besser, dass ihr familiäres Umfeld nicht versteht, was mit ihr ist, erlebt sie als Belastung. Pia weiss aber, dass laufen, frische Luft und darüber reden, für sie hilfreich sind. Pia und Anne suchen deshalb andere Betroffene, um eben darüber zu reden, sich verstanden fühlen und gemeinsam einander in Lernschritten zu unterstützen. Ihr Ziel ist es eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Bulimie und Anorexie zu gründen. Die Gruppe soll sich zweiwöchentlich in der Region Solothurn treffen. Die beiden Frauen sind neugierig und offen und freuen sich, wenn sich Männer und Frauen mit ähnlichen Erfahrungen melden. Die Gründung der Gruppe wird von der Kontaktstelle Selbsthilfe Kanton Solothurn begleitet. Dort erhalten alle Interessierten weitere Informationen und können sich anmelden. Kontaktstelle Selbsthilfe Kanton Solothurn, Poststrasse 2, 4500 Solothurn, T 062 296 93 91 oder E info@selbsthilfe-

solothurn.ch. www.selbsthilfesolothurn.ch

ZVG

Mit dem Ausbau der Offenen Jugendarbeit Lostorf nach Obergösgen ab Januar 2017 begann die Suche nach einem Mobilen Treff, der nach den Wünschen und Bedürfnissen der Jugendlichen eingerichtet und örtlich

Präsidentenwechsel KOCHKLUB WÄIERÄUFTLER LOSTORF An der letztlich stattgefundenen Mitgliederversammlung des Kochklub Wäieräuftler hat es einen personellen Wechsel gegeben. Tom Kohler hat das Amt des Präsidenten nach sechsjähriger Amtszeit niedergelegt. Er möchte diese verantwortungsvolle und spannende Aufgabe weitergeben. Er wird dem Kochklub aber weiterhin treu bleiben und geniesst das Vereinsleben und die tollen Erlebnisse mit seinen Klubkollegen. Vincenzo Imperia wurde als neuer Präsident und Gerhard Schnydrig als neuer Vizepräsident in ihren Funktionen gewählt. Christophe Stutz (Kassier) und Markus Weber (Aktuar) wurden ebenso in ihren Funktionen für weitere zwei Jahre gewählt. In dieser Zusammenstellung werden neue Herausforderungen und tolle Kocherlebnisse angegangen. Die tollen Kochabende und die Kochanlässe bleiben mit Tom Kohler in bester Erinnerung und der Kochklub Wäieräuftler dankt ihm für seinen unermüdlichen Einsatz für den Kochklub. ZVG

Olten ist noch keine Velostadt GRÜNE REGION OLTEN Die Grünen nehmen zur Vergabe des diesjährigen Prix Velostadt für Kleinstädte wie folgt Stellung: Trotz der Verbesserung ihrer Bewertung um gute 0.7 Notenpunkte landet die Stadt Olten mit einer ungenügenden Note 3.8 nur im hinteren Drittel, auf Platz 13 von 19. Der Preis für Kleinstädte mit weniger als 29’999 Einwohnern wurde an die Stadt Burgdorf (vor Muttenz und Solothurn) vergeben. Die Rangliste zeigt, dass in Olten in Bezug auf den Veloverkehr noch vieles verbessert werden kann. Bewertet wurden die Kriterien Verkehrsklima, Sicherheit, Komfort, Routennetz, Abstellanlagen sowie der Stellenwert in der Politik. Die schlechteste Bewertung erhielt Olten beim «Stellenwert», wo die Schneeund Eisräumung sowie der Unterhalt und die Werbung für den Veloverkehr bewertet wurden. Gegenüber Burgdorf besteht auch beim Routennetz

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Obergösgen

flexibel genutzt werden kann. Ein gut erhaltener, bis anhin als Nutztierstall verwendeter Bauwagen, passte zum Vorhaben. Es folgte ein Jahr intensiver Um- und Ausbauarbeiten mit über 50 mitwirkenden Jugendlichen und mit Unterstützung von Fachpersonen und weiteren Helfenden. Mit einem Eröffnungsfest wird der Wagen am Freitag, 18. Mai um 17 Uhr offiziell eingeweiht. Die Bevölkerung von Obergösgen sowie Interessierte sind eingeladen den neu um- und ausgebauten Bauwagen zu besichtigen. Neben diversen Spielmöglichkeiten und einem Apéro ermöglicht der Anlass Begegnung und Austausch mit den Jugendlichen, Jugendarbeitenden und der Bevölkerung. Die Jugendarbeitenden sowie alle Beteiligten freuen sich über zahlreiche Besuchende. ZVG

www.ojalo.ch

PARTEINACHRICHT

INSERAT

Olten

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Oensingen

noch Aufholpotenzial. Dabei geht es zum Beispiel um die Erreichbarkeit der Ziele, Wegweisung und Velofreundlichkeit der Hauptstrassen. Mit dem neuen Mobilitätsplan hat die Stadt Olten eine gute Grundlage, um bis zur nächsten Auswertung einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Der Mobilitätsplan gibt die Entwicklungsaufgaben und Lösungswege vor. Olten braucht durchgängige, direkte Routen für den Veloverkehr und ausreichend hochwertige und gut zugängliche Velostellplätze. Der Veloverkehr soll einen ebenso hohen Stellenwert wie MIV und ÖV in Planung, Betrieb und Unterhalt haben und wo möglich sollen Fussund Veloverkehr priorisiert werden. Für die Grünen Olten ist klar, dass die konsequente Bevorzugung des motorisierten Individualverkehrs in der Stadt hinterfragt werden muss und unter anderem breitere Velowege und eine velofreundlichere Version der heutigen Winkelunterführung notwendig sind. www.gruene-so.ch/olten/


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Stadt

Donnerstag, 10. Mai 2018 | Nr. 19

Neuer Wirtschaftsförderer WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG REGION OLTEN UND UMGEBUNG Am Donnerstag, 3. Mai hat der neue regionale Wirtschaftsförderer Rolf Schmid das Zepter von Urs Blaser übernommen, der sich nach 19-jähriger Tätigkeit entschieden hat, das Mandat in neue Hände zu übergeben. Im Rahmen des Ambassadoren Meetings fand die Übergabe bei der Papiermaschinenbespannungsfirma Heimbach Switzerland AG in Olten statt.

S

tadtpräsident Dr. Martin Wey sowie Präsident der Wirtschaftsförderung Region Olten erklärte am Ambassadoren Meeting, an welchem rund 110 Ambassadoren aus Wirtschaft, Politik und Bildung teilgenommen haben: «Urs Blaser hat die Wirtschaftsförderung Region Olten und Umgebung seit 2000 aufgebaut und erfolgreich weiterentwickelt. Ob Neuansiedelungen oder die Pflege bestehender Unternehmen: Er hat einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung unserer Wirtschaftskraft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen geleistet.» Weiter führte Wey aus: «Ideenreich und in engster Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft, Politik und Bildung hat Urs Blaser wegweisende Projekte initiiert, um Raum für Wachstum, Innovation und Wohlstand zu schaffen. Als vernetzter, weitblickender Denker und Umsetzer ist es ihm gelungen, zwischen Jungunternehmertum, etablierten Unternehmen, den Gemeinden, Kantonen INSERAT

Stadtpräsident Martin Wey (v.l.) mit dem abtretenden Wirtschaftsförderer Urs Blaser und dem neuen Wirtschaftsförderer Rolf Schmid. (Bild: ZVG) und den hier ansässigen Bildungsinstitutionen, allen voran die Fachhochschule Nordwestschweiz, Brücken zu bauen.» Die Label «ZentrumStadt», «Wohnregion Olten», das Jungunternehmerprogramm «plug & start» sowie das Life Science Projekt «swissbiolabs» würden ebenfalls seine Handschrift tragen und seien nur einige Beispiele. «Ich möchte mich ganz herzlich für dieses ausserordentliche Engagement und die stets gute Zusammenarbeit bedanken und wünsche Urs Blaser für seinen weiteren Weg alles Gute», so Wey weiter.

Innovativ, vernetzt und offen für Neues

«Als Unternehmer war es mir wichtig, der Trägerschaft frühzeitig eine nachhaltige Nachfolge vorzuschlagen. Ich bin stolz, dass dies gelungen ist

und der Vorstand Rolf Schmid als Nachfolger bestimmt hat. Rolf Schmid ist innovativ, vernetzt und offen für Neues. Zudem stammt er aus dem Kanton Solothurn, ist Unternehmer, Dozent und politisch engagiert. Zusammen mit wichtigen Playern aus der Region wird er neue Dynamiken für unsere Wirtschaftsregion entwickeln und Neues zum Vorteile aller schaffen. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen gutes Gelingen», so Blaser über seinen Nachfolger. Urs Blaser selber will den Freiraum nutzen, um sich verstärkt seiner Firma zu widmen, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. «Viele spannende Projekte stehen an. Daher ist es eine Win-Win-Situation», sagt Urs Blaser.

www.wirtschaft-regionolten.ch

PARTEINACHRICHT

SP Olten kümmert sich um Innenstadtentwicklung SP OLTEN Politische Arbeit ist stark vom Tagesgeschäft geprägt. Um aus diesem Muster herauszufinden, hat die SP Olten vor einem Jahr eine Initiativgruppe eingesetzt. Neben der Absicht, die eigenen Mandatsträger besser zu schulen und die externe Kommunikation zu verbessern, stand die regelmässige Festlegung eines Schwerpunktthemas im Vordergrund. Die Geschäftsleitung hat diese Stossrichtung unterstützt, sodass nun die Generalversammlung den passenden Antrag behandeln konnte. Nach der Wahl aus einer breiten Themenpalette schlug die Initiativgruppe der Versammlung das Thema «Innenstadtentwicklung» vor. Dazu gehören Verkehrs- und Gestaltungsfragen, aber auch der Spagat zwischen Kommerz und Kultur soll betrachtet werden. Die Versammlung folgte dem Antrag und erteilte der Gruppe die Kompetenz, das Thema weiter zu behandeln. Erster Höhepunkt wird eine Veranstaltung im Herbst sein, bei der eine öffentliche Diskussion geführt werden soll. Innert Jahresfrist soll ein Resultat vorliegen, das politisch umgesetzt werden kann. Die Ehrung langjähriger Parteimitglieder war aussergewöhnlich, konnten doch nicht nur zwei ehemalige Regierungsräte geehrt werden, sondern weitere engagierte Mitglieder, die der Partei über Jahrzehnte hinweg die Treue halten. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Evelyne und Clemens Ackermann geehrt. Beide hatten politische Funktionen inne. Ebenfalls 25 Jahre in der SP ist Franziska Holzer, die in der Baukommission und im Parlament aktiv war. Seit 40 Jahre Mitglied der SP ist Peter Gomm. Die Würdigung übernahm seine langjährige Weggefährtin

Susanne Schaffner. Peter Gomm sei als «junger Wilder» in Trimbach in die Partei eingetreten, erklärte sie. Die weitere Karriere von Peter Gomm ist bekannt, sie endete vorerst mit seinem Rücktritt aus dem Regierungsrat im letzten Juli. Susanne Schaffner hob hervor, dass er neben allen seinen Funktionen immer parteiintern ein wichtiger Denker gewesen sei, der die strategische Ausrichtung der SP als zentrale Aufgabe herausstrich. Ebenfalls 40 Jahre in der SP ist Aristide Roberti, der lange Jahre die RPK leitete. 50 Jahre SP-Mitglied ist Ruedi Wiedmer, der in Däniken alle denkbaren Funktionen von Parteipräsident bis Gemeinderat ausübte. Schliesslich folgte die Ehrung des 97-jährigen Ruedi Bachmann. Sein Eintrittsjahr in die SP ist nicht mehr dokumentiert. Belegt sind jedoch 60 Mitgliedsjahre in der Stadtpartei. Auch er hat wohl sämtliche denkbaren politischen Funktionen unter anderem als Rektor der städtischen Schulen und Regierungsrat ausgeübt. Die statutarischen Geschäfte konnte Präsidentin Caroline Wernli schlank erledigen. Die Rechnung schloss nach dem Wahljahr mit einem Verlust von 3’000 Franken ab, wobei zudem zweckgebundene Rückstellungen aufgelöst wurden. Der Mitgliederbestand stieg um zwei auf 189 Personen an. Unbestritten war die Wiederwahl der Geschäftsleitung mit Caroline Wernli an der Spitze, den frei gewählten Mitgliedern Caroline Bläsi, Gökhan Karabas, Hansjörg Haas, Kathrin Joho, Simon Gomm, Ruedi Moor und Peter Moor sowie den Mitgliedern von Amtes wegen Marion Rauber und Thomas Marbet (Stadtrat) sowie Christine von Arx (Fraktion). Neu in die Geschäftsleitung gewählt wurde Co-Fraktionschef Florian Eberhart von der Jungen SP. ZVG www.olten.sp-solothurn.ch


Gewerbe

Nr. 19 | Donnerstag, 10. Mai 2018

Ästhetik-Abteilung erweitert PALLAS KLINIK OLTEN Anlässlich der Eröffnung der neuen Ästhetik-Abteilung der Pallas Klinik Olten fand am Samstag, 5. Mai ein Tag der offenen Tür statt. Rund 200 Oltnerinnen und Oltner haben sich am vergangenen Wochenende ihre Venen prüfen und Muttermale entfernen lassen.

A

nlässlich der Eröffnung der neuen Ästhetik-Abteilung der Pallas Klinik Olten haben sich Interessierte kostenlos beraten lassen und sich im persönlichen Gespräch mit Experten über verschiedenste Behandlungen im Bereich Soft-Ästhetik, Venenheilkunde und Haartransplantation informiert. Besonders grossen Anklang haben die Live-Demonstrationen der Spezialis-

ten gefunden. Die Gäste haben den Ärzten bei einem Fadenlifting, einer CoolSculpting- und einer Laserbehandlung über die Schulter geschaut. Die kostenlosen Beratungen und Terminvereinbarungen vor Ort wurden rege genutzt. Die Pallas Kliniken sind die heute schweizweit führende Klinikgruppe spezialisiert auf die Fachbereiche Augenheilkunde, Augenlaser, Dermatologie, Venenheilkunde sowie Plastische Chirurgie. Die Kliniken sind offen für alle, auch für Allgemeinversicherte. Hauptsitz des 1994 gegründeten Unternehmens ist Olten. Ambulante Kliniken führt die Gruppe in Aarau, Bern, Olten und Zürich. Weitere Zentren befinden sich in Affoltern am Albis, Dübendorf, Grenchen, Langenthal, Solothurn, Thun, Winterthur, Wohlen, Zug und Zumikon. ZVG

www.pallas-kliniken.ch

Besonders grossen Anklang haben am Tag der offenen Tür von vergangenem Samstag die Live-Demonstrationen der Spezialisten gefunden. (Bild: ZVG)

Musik und Genuss am Muttertag Das Interesse am Neubau der VEBO Olten war gross. (Bild: ZVG)

VEBO OLTEN

Grosses Interesse am Neubau Ende April feierte die VEBO Olten in ihrem Neubau an der Haslistrasse in Olten den von vielen interessierten Personen erwarteten Tag der offenen Tür. Zwischen 8.30 Uhr und 14 Uhr wurden die Gäste durch den Geschäftsführer Alfred Dörfliger persönlich begrüsst und erhielten von ihm ein kleines Präsent. Das Interesse am Neubau der VEBO Olten war sehr gross, insgesamt konnte die VEBO Olten über 1’400 Personen willkommen heissen. Auf einem ausgeschilderten Rundgang konnte das ganze Gebäude besichtigt werden und die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der geschützten Werkstätte gaben gerne Auskunft über ihre Arbeiten und Erfahrungen mit dem Neubau. Viele Besucherinnen und Besucher waren von der Helligkeit der Räumlichkeiten und dem durchdachten Raumkonzept beeindruckt. Dass sich die Mitarbeitenden in den verschiedenen Abteilungen wohlfühlen, war für alle unübersehbar. Positiv wurde auch das sehr gute Verhältnis von Kosten und Nutzen des Neubaus aufgenommen. Am Schluss des Rundgangs konnten sich die Besucherinnen und Besucher in der eingerichteten Festwirtschaft verpflegen und den Besuch mit musikalischer Unterhaltung ausklingen lassen. ZVG

www.vebo.ch

SENEVITA RESIDENZ BORNBLICK Am Sonntag, 13. Mai findet von 11.30 bis 14.30 Uhr im Restaurant Bornblick in Olten ein KonzertLunch zum Muttertag statt. Kyshona, die feinfühlige Sängerin aus den USA begeistert mit ihrer kräftigen Stimme und ausdrucksvollen Liedern. Dazu passend, zaubert das Küchenteam der Senevita Residenz Bornblick ein festliches Viergangmenü. Die Sängerin aus den Südstaaten der USA arbeitete als Musiktherapeutin für Erwachsene, bevor sie ihre Karriere als Sängerin und Liedermacherin startete. Sie ermöglichte den Patienten, die heilenden Eigenschaften des Liederschreibens für sich zu nutzen. Das

GEWERBE OLTEN Ziel des Detaillistenzirkels von Gewerbe Olten Ende April war die praxisnahe Vermittlung von Know-how zum Thema Social Media. Rund 30 Gewerbetreibende, zumeist Detaillisten, kamen in den Genuss vieler informativer Inputs und Tipps der referierenden Fachleute.

Der 1. Oltner FoodCourt ist bald da FOODBAGS COMPANY AG Der grosse Eröffnungstag rückt näher. Bereits im Juni wird der erste Food Court von Olten an der Kirchgasse 4 eröffnen. Der «Äss-Punkt» ist längst zum Stadtgespräch geworden. Die Erwartungen sind gross und dürfte dem Planungskonzept der Begegnungszone an der Kirchgasse mit ihren räumlichen und sozialen Strukturen gewinnbringend in die Hände spielen. Die Eröffnung des Food-Tempels kann und muss die Stadt so richtig beleben. Darauf hat die Stadt schon lange gewartet: Olten erhält einen offiziellen Treffpunkt an der Kirchgasse 4. Die Foodbags-Company bleibt am Puls und fühlt, wie die Vorfreude auf ein nie da gewesenes Food- und Getränkesortiment die Stadt bereichert. ZVG

www.foodbags.ch

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Für Ralph Hubacher, der den sechsten Detaillistenzirkel von Gewerbe Olten (GO) im «Capitol» moderierte, war eines schon zu Beginn klar: Wer als Gewerbetreibender beim Thema soziale Medien auf die Vogel-StraussTaktik setzt, also schlicht nichts von Facebook, Google, LinkedIn und Co. wissen will, hat fast schon verloren. Dieser Meinung waren wohl auch die rund 30 Gewerbetreibenden, die sich zu diesem Thema eingefunden hatten. Sebastian Kabis, Inhaber der Freiburger Werbeagentur «MakingTheWeb», ging in seinen Ausführungen auf die digitalen Chancen für das Gewerbe ein. Er räumte im «Capitol» gleich mit einigen Mythen auf: So ist es mitnichten so, dass der Einzelhandel durch die Onlinekanäle verdrängt wird. Kabis: «91,5 Prozent aller Einkäufe finden nach wie vor im Einzelhandel, also vor Ort, statt.» Bloss und deshalb macht ein professioneller digitaler Auftritt eben sehr wohl Sinn: Den eigentlichen Kaufentscheid fällen die meisten schon vor dem Besuch des Ladens, daheim etwa beim Recherchieren. Sein Tipp: Sich als Anbieter frühzeitig im Entscheidungsverhalten des Konsumenten positionieren und den (potenziellen) Kunden als Fan für sich gewinnen. Die Klammer um Kabis’ Ausführungen hatte das Team der Oltner Agentur Mosaiq gemacht. Quasi im Vorpro-

war der Start ihrer musikalischen Karriere. 2014 erschien ihr erstes Album «Go» und 2017 erschien ihr zweites Album «The ride 2.0». Kyshona’s Musik ist eine Mischung aus Rock, R&B und Folk veredelt mit Soul und Gospel. Die Senevita Residenz Bornblick, als Gastgeberin, ist Anbieterin für betreutes Wohnen und setzt auf Genuss und Qualität. Eine saisonale und frische Küche ist ebenso selbstverständlich wie ein zuvorkommender Service und ein attraktives Veranstaltungsprogramm. ZVG KONZERT-LUNCH Sonntag, 13. Mai, 11.30 bis 14.30 Uhr Restaurant Bornblick, Olten Reservation: T 062 311 00 30 oder via:

www.bornblick.senevita.ch

Die Sängerin Kyshona wird am Sonntag, 13. Mai anlässlich des Konzert-Lunchs zum Muttertag in der Senevita Residenz Bornblick begeistern. (Bild: ZVG)

Informativ und nah an der Praxis

Der 1. Oltner Food-Court wird im Juni eröffnet. (Bild: ZVG)

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gramm des Abends erläuterte Rebekka Eggenschwiler die Vorteile eines Eintrags bei Google MyBusiness. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen digitalen Branchenbucheintrag. Anschaulich zeigte sie auf, wie man dabei am erfolgversprechendsten vorgeht. Am Ende des Abends rief Mosaiq-Chef und GO-Vorstandsmitglied Reto Spiegel den Anwesenden in Erinnerung, auf welche Weise Gewerbe Olten auf Facebook vernetzt ist. Und er zeigte am Beispiel seiner eigenen Person auf, wie LinkedIn funktioniert und welchen konkreten Nutzen ein entsprechendes Profil auch für Gewerbetreibende hat – oder hätte. Schön, dass Franziska und Dominik Maegli von der gleichnamigen Bijouterie im Vorfeld des Anlasses ihr Einverständnis gegeben hatten, ihre Social Media-Aktivitäten unter die Lupe nehmen zu lassen. Als Mutmacher quasi, wie Ralph Hubacher sich ausdrückte, könne man doch schon mit überschaubarem Know-how in diesem Bereich sehr vieles erreichen. Dominik Maegli, Vorstandsmitglied von Gewerbe Olten, verfasst jeweils die Texte für Kanäle wie Facebook oder Instagram. Seine Gattin stellt diese dann online. Ihre anfängliche Scheu hätten sie abgelegt, bekannten Maeglis. Vor allem er, der Perfektionist, habe auch lernen müssen, dass nicht alles von Anfang an perfekt sein könne. Dominik Maegli: «Irgendwann muss man den Mut haben und sagen: Jetzt legen wir mal los!» Gut möglich, dass die beiden den einen oder anderen Zuhörer ermutigt haben, Gleiches zu tun. Die Anwesenden erhielten am Ende der informativen Veranstaltung ein Handout mit Anleitung. Beim Apéro wurde das Gehörte vertieft. Der nächste Detaillistenzirkel findet am 12. September 2018 statt. ZVG

www.gewerbeolten.ch

DIGA MÖBEL AG

Gratiskonzert bei Diga in Hägendorf Am Pfingst-Wochenende vom 19. und 21. Mai ist im diga-Center Hägendorf einiges los. Nebst speziellen Aktionsangeboten und einem einmaligen Sonder-Rabatt findet am Montag, 21. Mai um 13.30 Uhr als Höhepunkt ein Gratis-Konzert mit ABBA99, der erfolgreichsten Coverband, statt. Um 11.30 Uhr ist der Männerchor Liederkranz Hägendorf zu Gast. Alle Freunde des Hauses sind herzlich eingeladen. Speis und Trank ist offeriert. ZVG DIGA-CENTER HÄGENDORF Konzert von Coverband «ABBA99»: Pfingstmontag, 21. Mai, 13.30 Uhr

Die Coverband «ABBA99» spielt am Pfingstmontag bei Diga Möbel. (Bild: ZVG) www.diga.ch

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Freizeit

Donnerstag, 10. Mai 2018 | Nr. 19 Rezept

HOROSKOP Widder

21.3.-20.4.

Süsse Rhabarber-Versuchungen

Job: Sie sind kaum zu bremsen. Mars spornt Sie zu Höchstleistungen an. Liebe: Sie sorgen in einer ärgerlichen Sache für Klarheit mit Ihrem Partner. Allgemeines: Gewinne winken nun. Glückstag: Mittwoch

Stier

21.4.- 20.5.

Job: Sie haben ein gutes Gespür für Trends. Warten Sie mit Neuerungen aber noch etwas. Liebe: Ein Gespräch unter vier Augen sorgt für die Klarheit, die Sie in einer Sache brauchen. Allgemeines: Es bahnen sich schöne Erfolge an. Glückstag: Samstag

Zwillinge

21.5. – 21.6.

Job: Holen Sie eine Ihrer Ideen aus der Schublade. Sie lässt sich jetzt gut umsetzen. Liebe: Sie sind etwas kurz angebunden. Das irritiert Ihren Partner enorm. Sagen Sie, was Sie beschäftigt. Allgemeines: Sport bringt Sie in Balance. Glückstag: Montag

Krebs

22.6. – 22.7.

Job: Dank Ihrer Disziplin können Sie eine wichtige Entscheidung zu Ihren Gunsten beeinflussen. Liebe: Lassen Sie mal los. Ihr Partner braucht auch seinen Freiraum. Allgemeines: Laden Sie Freunde zum Kochen ein. Glückstag: Freitag

Löwe

23.7. – 23.8.

Jungfrau

24.8. – 23.9.

Job: Was nicht zu ändern ist, nehmen Sie jetzt recht gelassen hin. So beeindrucken Sie. Auch Ihren Chef. Liebe: Stabilität ist nun genau das, was Ihnen viel Energie schenkt. Allgemeines: Übergehen Sie einen Freund nicht. Glückstag: Donnerstag

Job: Sie möchten einem Projekt mehr Schwung geben. Das kann gelingen. Liebe: Ihr Partner braucht Sie jetzt. Zeigen Sie, dass Sie verbindlich sind. Allgemeines: Sie sind extrem empathisch. Glückstag: Dienstag

Waage

24.9. – 23.10.

Skorpion

24.10. – 22.11.

Schütze

23.11. – 21.12.

Geschnetzeltes zum Muttertag Zubereitung Fleisch zu Geschnetzeltem schneiden: Zuerst Tranchen schneiden, diese in Streifen und dann in kleine Stücke schneiden. In der sehr heissen Bratbutter portionenweise kurz und kräftig anbraten. Fleisch herausnehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und warm stellen. Für die Sauce Kirschen kurz darin dünsten. Mit Portwein ablöschen und würzen. Sauce zur Hälfte einkochen. Mascarpone dazugeben und aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Fleisch zugeben und sofort servieren. Tipp: Dazu passen gebratene Maisschnitten und Saisongemüse. Zubereitung ca. 30 Min.

Erdbeer-Rhabarber Tiramisú Zubereitung • Erdbeeren vierteln und mit Zitronensaft mischen. Rhabarber in kleine Stücke schneiden, mit Zucker mischen und in einer Pfanne andünsten. Mit Wasser ablöschen und knapp weich kochen. Die Erdbeeren dazugeben und auskühlen lassen. • Eigelb mit Zucker schaumig rühren, unter den Mascarpone mischen. Eiweiss steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponecreme ziehen. • Je drei Löffelbiskuits auf vier Teller verteilen, mit Rhabarber-Beerensaft tränken, je die Hälfte der Creme und der Früchte draufgeben. Je drei getränkte Löffelbiskuits darauflegen, mit dem Rest der Früchte und der Creme bestreichen. Mit einem Messer die Kanten rundum in Form bringen. Zubereitung ca. 20 Min. + auskühlen

EINKAUFSZETTEL Geschnetzeltes zum Muttertag für 4 Personen 600 g Schweinshals ½ EL Bratbutter Salz, Pfeffer aus der Mühle Sauce 200 g Kirschen entsteint 1 dl Portwein rot 80 g Mascarpone Zitronensaft Erdbeer-Rhabarber Tiramisú für 4 Personen 250 g Erdbeeren 200 g Rhabarber, frisch 1 Zitrone (Saft) 1 dl Wasser 3 Eier 3 EL Zucker 200 g Mascarpone 24 Stk. Löffelbiskuits

Weitere Rezepte finden Sie auf: www.volg.ch/rezepte

RÄTSELN Sie mit!

Gewinnen Sie von Olten Tourismus das Buch: Die Prinzessin, der General und die Sängerin von Alex Capus, Franz Hohler, Pedro Lenz im Wert von Fr. 20.–

Job: Ihr Organisationstalent wird gelobt. Das motiviert Sie, sich intensiver einzubringen. Liebe: Besprechen Sie eine Investition mit Ihrem Partner. Gemeinsam sehen Sie, worauf es ankommt. Allgemeines: Nehmen Sie einiges mit Humor. Glückstag: Freitag

Job: Ohne Sie scheint manches nicht zu laufen. Setzen Sie sich ein, aber gönnen Sie sich Pausen. Liebe: Eine ehrliche Aussprache klärt ein Missverständnis ganz schnell. Allgemeines: Sprechen Sie Ihre Wünsche aus. Glückstag: Montag

Job: Sie schaffen eine anstrengende Aufgabe. Ihr Wille ist enorm. Liebe: Ihr Partner ist derzeit etwas empfindlich. Wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht. Allgemeines: Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf. Glückstag: Samstag

Steinbock

22.12. – 20.01.

Wassermann

21.01. – 19.02.

Job: Was Sie anfangen, führen Sie prima zu Ende. So öffnen sich einige neue Türen. Liebe: Gehen Sie mal wieder aus. Singles können interessante Kontakte knüpfen. Allgemeines: Sie können nicht für alle mitdenken. Glückstag: Mittwoch

Job: Wagen Sie sich ruhig an Aufgaben, an denen andere gescheitert sind. Liebe: Sie beweisen enormes Fingerspitzengefühl und umgehen so Streitigkeiten. Allgemeines: Setzen Sie auf vitaminreiche Kost. Glückstag: Freitag

Fische

20.02. – 20.03.

Job: Sie bringt jetzt nichts aus der Ruhe. So sorgen Sie für eine gute Arbeitsatmosphäre. Liebe: Sie verzeihen Ihrem Partner einen kleinen Fehler. Die Zeit zu zweit beglückt Sie. Allgemeines: Setzen Sie insgesamt Prioritäten. Glückstag: Montag

© bulls

Das Lösungswort lautet: KEHLKOPF Die Gewinnerin heisst: Rita Carlino, Kirchweg 5, 4652 Winznau SO KÖNNEN SIE TEILNEHMEN

Per E-Mail oder Post. Teilnahmeschluss ist am Montag der kommenden Woche. Gratis-Teilnahmemöglichkeit per E-Mail: Raetsel@stadtanzeiger-olten.ch. Per Post bitte an folgende Adresse senden: Stadtanzeiger, Kreuzworträtsel, Ziegelfeldstrasse 60, 4600 Olten. Es bestehen dieselben Gewinnchancen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Preise.


Im Gespräch

Nr. 19 | Donnerstag, 10. Mai 2018

«Es war der richtige Weg»

SEREINA LEU versteht das Gesetz als Leitplanke und Joghurt als juristische Fragestellung im Alltag, trug in der Gymnasialverbindung den Vulgo «Caritas», leidet unter einem GeschenkeTrauma und fand durch die Serie «Boston Legal» ihren Traumberuf.

lang habe ich als Mädchen auf den Wunschzettel geschrieben, dass ich gerne ein elektrisches Auto zum Reinsitzen und Rumfahren hätte.» Doch der Weihnachtsmann überlas scheinbar den an ihn gerichteten Brief Jahr für Jahr. «Egal was es ist, das Auspacken von Geschenken ist bis heute immer irgendwie mit einer Enttäuschung verbunden.» Vor kurzem hatte sich die Mutter sogar überlegt, der inzwischen längst erwachsenen Tochter ein Elektro-Auto zu besorgen. Diese kommentiert die Idee lachend: «Ich hätte es wohl einem Kinderheim gespendet.»

SONJA FURTER

A

ls Kind wollte sie, inspiriert von der Zeitschrift «Wendy», Tierärztin werden. Als Primarschülerin träumte Sereina Leu davon, als Pilotin von Kontinent zu Kontinent zu fliegen. Eine Sehschwäche machte diesen Berufswunsch zunichte. Als Jugendliche wollte sie Profi-Skifahrerin werden und absolvierte die Matura an der Alpinen Sportschule in Engelberg (OW), wo auch Wendy Holdener einst die Schulbank gedrückt hatte. Die Erkrankung an dem Pfeifferschen Drüsenfieber beendete jedoch auch die sportlichen Ambitionen. Ihren Traumberuf fand sie schliesslich durch eine Fernsehsendung. Was «Dr. House» für die Mediziner war, war «Boston Legal» für die Anwälte: Eine skurrile Justizserie, die aus dem Alltag einer Anwaltskanzlei erzählt und Leus Neugierde für das Studium von Recht und Gerechtigkeit weckte.

> IM GESPRÄCH In der Reihe «Im Gespräch» porträtieren wir Personen aus Olten und der Region. Wer als Nächstes an der Reihe ist, bestimmt in der Regel die interviewte Person. Sereina Leu hat sich für Jonas Hufschmid entschieden.

Gross- und Kleinbasel

Sereina Leu ist eine «Rückkehrerin» nach Olten und findet, die Stadt habe einen harten Kern und eine ehrliche Seite. (Bild: S. Furter) Schneetage in den Beinen

Aufgewachsen ist Leu mit ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester Flurina in Rickenbach (SO). Ihr Vater Dieter ist Chirurg, Gemeindepräsident und Kantonsrat, die Mutter Lisa Arztsekretärin und Hausfrau. «Ich fuhr Ski, bevor ich gehen konnte», scherzt Leu, welche die Winterferien als Kind in Bergün (GR) verbracht hat. Ihre Leidenschaft für den Sport begründet sie mit folgenden Worten: «Die Geschwindigkeit und die Kraft, die sich zwischen Schnee und Ski in der Kurve aufbaut, machen für mich die Faszination aus.» Ein Lehrer erkannte ihr Talent und ermutigte sie, die Alpine Sportschule in Engelberg zu besuchen. Mit fünfzehn zog Leu von zu Hause aus, weg von der Region Olten in die Zentralschweiz. Ein

Heimwehkind sei sie jedoch nie gewesen. Die Zeit in der Klosterschule habe sich eher wie ein Skilager in Endlosschleife angefühlt, erzählt sie. «Noch heute verbinden viele den Namen Sereina mit Skifahren, obwohl dieses Kapitel für mich abgeschlossen ist. Auf der Skipiste bin ich nur noch bei schönem Wetter anzutreffen.» Mit Blick auf die ungeplanten Wendungen in ihrem Leben sagt die junge Frau: «Wenn ich heute im Fernsehen ein Skirennen verfolge, dann weiss ich, dass es für mich der richtige Weg war, Juristin und nicht Profisportlerin zu werden.»

Geschenke-Träume

Die 29-jährige Sereina verrät, dass sie trotz schöner Kindheit an einem Geschenke-Trauma leidet. «Fünf Jahre

VEREINSNACHRICHTEN

«Living Museum New York» kommt nach Olten

Satus Wangen geht unter die Bowler

VEREIN LIVATO Der Verein Livato – Living Atelier Olten wird ein Arbeitsatelier für Personen mit oder ohne gesundheitliche Einschränkungen zu kreativen Tätigkeiten schaffen. Der Verein ist im Herbst 2017 gegründet worden und tritt nun mit dem Event vom 17. Mai ab 18 Uhr im Schauraum in Olten an eine breitere Öffentlichkeit. Das erste Projekt war das Living Museum in New York, weshalb der Event mit einer Video Dokumentation aus New York eröffnet wird. Durch den Abend wird Rhaban Straumann führen und die Vorstandsmitglieder vorstellen. Danach wird Lukas Meier über die Erfahrungen des Projekts «KUBEIS» Kunstwerkstatt in Cham berichten. Musikalisch umrahmt wird der Anlass durch die Band «Stellamar» mit Basso Salerno und Marcel «Kruzi» Wyss. Salam Ahmad, Maler und Poet, wird den Abend untermalen. Dieser ist öffentlich und ohne Eintritt (Kollekte) zugänglich. ZVG www.livato.ch

SATUS TURNVEREIN WANGEN BEI OLTEN Der SATUS Turnverein Wangen bei Olten wechselt von der Turnhalle ins Bowlingcenter. Eine tolle Abwechslung zum wöchentlichen Hallentraining war das Bowlen in Trimbach. In Gruppen aufgeteilt versuchten wir, mit möglichst wenigen Kugeln, so viele Figuren wie möglich zu treffen. Es wurde fair um jeden Punkt gekämpft. Als beste Frauen in ihren Teams konnten Agnes Ochsner und Elsbeth Friedl brillieren. Sie wurden nur durch die Herren Markus Hauser und Frank Zaugg überholt. Revanche ist angesagt. Abgerundet wurde der gesellige Abend bei einer feinen Pizza im Restaurant Kastaniengarten. ZVG www.satus-wangen-bei-olten.ch

Marco Flammer als neuer Ehren-«Höckeler» HÖCKELER-ZUNF HÄGENDORF Vor kurzem fand der 43. Jahresbott der HöckelerZunf Hägendorf statt. Der geschäftli-

Der Livato-Vorstand (v.l.): Bruno Helfenstein, Manfred Dreier, Cyrill Jeger, Karin Krebs, Ferdinando De Maria, Astrid Hochbach und René Meier. (Bild: ZVG)

che Teil verlief tadellos und erlebte mit dem Rekordgewinn in der Kasse einen ersten Höhepunkt. Ebenfalls erfreulich, dass die Zunft 3 neue Stifte in Ihrem Kreis aufnehmen durfte und begrüsste Pascal Meister, Adrian Fischer und Simon von Arx nach bestandener Aufnahmeprüfung herzlichst in ihrer Reihe. Beim gemütlichen Abendprogramm mit Grillbuffet durften weitere Zünftler Ehrungen über sich ergehen lassen. So konnten Mige Stalder und Tobias Bleuer nach 10 Jahren in den Stand der Meister eintreten. Für 20 Jahre Zunftwesen konnten Philipp Flury, Beat Gutzwiller, Tom Schneeberger, Fabian Lauper, Peter Siegfried, Dominik Studer, Marco Zambonati und Thomas Zwygart sogar in den Stand der Alt-Meister übertreten. Die ganz grosse Ehre gebührte aber Marco Flammer, der nach 25 Jahren Aktivmitgliedschaft zum Ehrenzünftler ernannt wurde. Diese Auszeichnung verdiente sich dieser mit unzähligen Einsatzstunden für die Zunft. Ob Zunftrat, Fest-OK, Singender, dort wo es etwas zu erledigen gibt, unterstützt er das Zunftleben. Die Urkunde wurde unter grossem Applaus dem neuen Ehrenzünftler überreicht. Im Vorfeld hatten die Organisatoren des Anlasses, Alphorn und Gitarre organisiert und so durfte auch der Root XLI und seine Sekundanten ihren Auftritt von der vergangenen Fasnacht nochmals zum Besten geben. Die Gesellschaft bedankte sich mit einem letzten Applaus für die gelungenen Auftritte während der Fasnacht 2018. Nachdem schlussendlich die rekordverdächtige Anzahl an Ehrungen und der restliche Unterhaltungsteil vollzogen waren, konnte der Abend bei gemütlichem Beisammensein ausklingen. ZVG www.hoeckeler-zunft.ch

Nachdem sie im Herbst 2016 ihr Jura-Studium in Basel abgeschlossen hatte, zog Leu in die Dreitannenstadt zurück und bezeichnet sich selbst als «Rückkehrerin». «Ich habe festgestellt, dass die Bande in Olten stark und Freundschaften auch nach all den Jahren noch intakt sind.» Sereina Leu lebt in einer Wohnung auf der rechten Aareseite und ereifert sich über die Diskussion, welche Stadthälfte besser sei. «Diese ist völlig irrational und beruht nicht auf sachlichen Argumenten.» Es erinnere sie an die Klischees zwischen Gross- und Kleinbasel und daran, dass Grenzen zwischen den beiden Stadtteilen vor allem in den Köpfen der Menschen existieren.

Gesetz beim Einkaufen

Im Alltag treffe sie immer wieder auf juristische Fragestellungen, die den meisten Menschen wohl gar nicht auffallen würden. Als Beispiel nennt sie den Kauf eines Joghurt-Bechers und stellt die rhetorische Frage: «Wer bezahlt die Milchspeise, wenn sie zu Boden fällt und kaputtgeht? Das Geschäft oder der Kunde?» Das Gesetz liefere dazu keine klaren Antworten, sondern gebe lediglich Leitplanken vor. Innerhalb derer müssen Gerichte dann ein Urteil fällen. «Dieses Ab-

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wägen und Gewichten von Argumenten finde ich spannend», erzählt Leu, die nach dem Studium in der Rechtsabteilung der Lonza tätig war, anschliessend ein Anwalts- und Notariatspraktikum absolvierte und sich nun auf die Anwaltsprüfungen im September vorbereitet.

Mittelstand und Familienpolitik

Wie im Recht, so in der Politik. Nicht nur Gesetze, auch Werte böten eine Art Leitplanke, innerhalb derer sich eine Gesellschaft definieren müsse und sich entfalten könne, ist Leu überzeugt. «Die zehn Gebote beispielsweise beeinflussen bis heute unser Rechtssystem und unser Zusammenleben.» Das C in der CVP stehe für sie daher stellvertretend für gesellschaftliche Werte wie Nächstenliebe und Akzeptanz, erklärt das Aktivmitglied der CVP Stadt Olten und Delegierte der kantonalen Partei. Als Mittelschülerin sei ihr Vulgo in der Gymnasialverbindung «Caritas» gewesen, weil sie sich schon damals für soziale Anliegen eingesetzt habe. «Für den Kurs meiner Partei wünsche ich mir eine klare Linie und ein Bekenntnis zum Mittelstand und der Familienpolitik.» Leu bedauert, dass manche Politiker durch scharfzüngige Posts und Tweets medial eine grosse Präsenz erreichen, während weniger polemische, nicht aber weniger fleissige Politiker oftmals ein Schattendasein fristen. «Die Schaffer werden zu wenig wahrgenommen.»

STECKBRIEF Name: Sereina Leu Geburtstag: 10. September 1988 Wohnort: Olten Zivilstand: ledig Beruf: Juristin Hobbys: Ski fahren, Fussball spielen, Zeit mit Freunden verbringen

Schweizermeisterschaft im Meggelen WOLFWIL In Wolfwil findet ab Pfingstmontag, 21. Mai die 11. Schweizermeisterschaft im Meggelen statt. Zum Meggelen braucht es «Abmacher», einen «Bott», einen «Jätter», einige «Meggeli» und einen «Stecken». Diese Begriffe sind wahrscheinlich nur wenigen Leuten ausserhalb von Wolfwil bekannt. Denn das Aussergewöhnliche am Meggelen ist, dass das Spiel eine Wolfwiler Eigenheit ist. Im Restaurant «Eintracht» entstand aus einer Bierlaune heraus das erste Turnier in Wolfwil. Inzwischen ist die Meggelen-SM ein fester Bestandteil der Wolfwiler Veranstaltungen.

Jugendmeggelen am Mittwoch

An der Schweizermeisterschaft wird traditionell ab dem Pfingstmontag bis am darauffolgenden Freitag «gmeggelet». Am Mittwochnachmittag findet bereits zum vierten Mal auch ein Kinder- und Jugendmeggelen statt. Meggelen ist ein so genanntes Endlosspiel, in welchem schlussendlich nach Punkten abgerechnet wird. «Meggelen» lernt man am einfachsten, indem man einfach mitspielt. Die Spielgeräte, also die «Stecken» und die «Meggeli», werden jedes Jahr nach Mass von Kari Büttler in Wolfwil hergestellt. An der Schweizermeisterschaft wird mit INSERAT

Ab Pfingstmontag wird in Wolfwil wieder «gmeggelet». Probieren geht über Studieren. (Bild: ZVG) Mannschaften à 5 Personen gespielt. Neugierig geworden? Die Turnierregeln und Anmeldeformulare sind unter der Meggelen-Website oder bei Boris und Rada Cembic im Restaurant Eintracht in Wolfwil zu beziehen. Austragungsort sind wie jedes Jahr die Quartierstrassen rund um die «Eintracht» in Wolfwil. Nach den Spielen am Freitag, 25. Mai findet auch in diesem Jahr die legendäre Meggelen-Party im Festzelt statt. Weitere Infos sind unter der Webseite oder über E info@meggelen.ch erhältlich. ZVG

www.meggelen.ch


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Rückblick

Donnerstag, 10. Mai 2018 | Nr. 19

APERO JAM MIT ANDRÉ KUNZ UND GREGOR KRTSCHEK IN DER GALICIA MUSIK BAR VOM FREITAG, 4. MAI 2018 IN OLTEN

Locker-flockig ins Wochenende

FRANZ BEIDLER

A

m vergangenen Freitag, 4. Mai wurde die beliebte Apero-Jam-Reihe in der Oltner Galicia Bar von André Kunz an der Gitarre und Gregor Krtschek an der Trompete in die nächste Runde geführt. Das ad-hocDuo spielte eine gelungene Auswahl an Klassikern wie dem Jazzstandard «My funny valentine» oder Joe Zawinuls Welthit «Mercy, mercy, mercy» und überzeugte in dem unverzeihenden Rahmen dank dem Mut zu auch leisen und intimen Tönen. Mit Ideenreichtum und Spielwitz vermochten die beiden das Publikum zu begeistern, so zum Beispiel als Krtschek im Solo den heute vor allem als Zirkusmusik bekannten Marsch «Einzug der Gladiatoren» von Julius Fucik zitierte. Zwischen die bekannten Stücke streu-

ten die beiden Musiker Eigenkompositionen von Kunz neuer CD «Silence». Auf den Anfang Jahr erschienenen Aufnahmen zeigt er sich von seiner lyrisch-nachdenklichen Seite und erforscht zusammen mit dem Saxophonisten Fabian Capaldi, dem Trompeter Kriz Flew und seiner Akustikgitarre die Möglichkeiten der Ballade, deren zehn auf dem Album zu hören sind. Entstanden ist eine stimmige Sammlung von ruhig fliessender Musik, die zum Verweilen in einer weitläufigen Klanglandschaft verführt. Die einladende Atmosphäre der CD traf die freundschaftliche Stimmung im Galicia genau. So segelte das Publikum locker-flockig ins Wochenende.

www.andrekunz.com, www.galiciabar.ch

Die Apéro-Jam-Reihe zog dank der freundlich-entspannten Atmosphäre im Galicia erneut ZAHLREICHES PUBLIKUM an. Der Lostorfer Künstler JÜRG MEYER war voller Vorfreude auf die Vernissage zu seiner Ausstellung «Hauptstrasse Nord, sonstiges und übriges», die noch bis zum 1. Juli jeden Sonntagnachmittag im Dorfmuseum Lostorf zu sehen ist.

CHRIGU HOF (l.) und LORI BÜRGI aus Wabern (BE) stärkten sich mit einem Kaffee und guter Musik, bevor sie zu Loris Diplomfeier weiterzogen. IRENE AREGGER (r.) aus Olten mit Hündin LILI und Künstlerin JUDITH NUSSBAUMER aus Fulenbach, von welcher Werke ab dem 13. Mai auf dem Schloss Wartenfels zu sehen sein werden.

ANDRE KUNZ an der Gitarre (l.) und GREGOR KRTSCHEK an der Trompete begeisterten als ideenreiches ad-hoc-Duo in der Oltner Galicia-Bar. SABRINA MUTTI und ALINE LIECHTI, beide aus Biel, und PIETRO MARONI aus Zürich studieren an der HTW Chur und liessen im Galicia eine Projektwoche zur Stadtbibliothek Olten ausklingen.

DOMINIQUE (l.) und PRISKA VON BÜREN aus Trimbach kommen wegen der Musik immer gerne zu den Apero Jams. Tochter JEANNINE NIGGLI (l.) mit ihren Eltern ERICH und REGINA sind alle langjährige Fans sowohl vom Galicia, wie auch von Andre Kunz, dessen neue CD «Silence» bereits zu ihren LieblingsCD’s gehört.

ANDRE KUNZ liess seine Gitarre «Fender Telecaster» abwechselnd singen, röhren und trommeln.


Vereine / Sport

Nr. 19 | Donnerstag, 10. Mai 2018

«Es sind Kleinigkeiten, die zählen» CARITAS SOLOTHURN Schach spielen, Kuchen backen, zusammen Zeit verbringen. Beim CaritasProjekt «mit mir» schenken Paten und Patinnen als Götti und Gotti einem Kind aus herausfordernden Familienverhältnissen Aufmerksamkeit, Wertschätzung und ein offenes Ohr.

Soda Clubs selber Hahnenwasser mit Kohlensäure versetzen könne, sei nur einer von vielen Wissenstransfers von Olten nach Hägendorf. «Kinder nehmen oft viel wahr und saugen auch unbewusst Dinge am neuen Ort auf», weiss Aurélie Payrastre, «die Paten geben den Kindern mehr fürs Leben mit, als ihnen vielleicht in dem Moment bewusst ist.» Nadja Frey schätzt an ihrem Patenkind Dario seine Aufgeschlossenheit, seine Ehrlichkeit und seine Bereitschaft, Dinge auszuprobieren. Für seine Zukunft wünscht sie ihm, dass er das erreichen kann, was er sich vorgenommen hat und «dass er so bleibt, wie er ist.»

SONJA FURTER

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schägg. Mit einem lauten Handschlag begrüssen sich der 12-jährige Dario aus Hägendorf und die Oberstufenlehrerin Nadja Frey aus Olten. Sie ist das Gotti, er das Patenkind. Vermittelt wurde der Kontakt durch die Caritas im Rahmen des Projektes «mit mir». Seit anderthalb Jahren treffen sich die beiden ein bis zweimal pro Monat für einen halben oder einen ganzen Tag. Am allerliebsten spielt Dario Schach mit seinem Gotti. Das wird ihm auch beim vierten, fünften und sechsten Mal nicht langweilig. Zusammen backen die beiden Pizza, kochen ein Mittagessen, unternehmen eine Radtour oder besuchen das Verkehrsmuseum in Luzern. Wichtiger als ein dickes Portemonnaie, so betont Projektleiterin Aurélie Payrastre, sei die Zeit, die man mit dem Kind verbringe und die Wertschätzung, die es dadurch erfahre. «Wir ermutigen die Paten bewusst, konsumarme Aktivitäten anzubieten, wie zum Beispiel einen Cervelat im Wald zu grillieren. Es sind Kleinigkeiten, die zählen.»

Eine Win-Win-Situation

Durch das Projekt können Kinder aus benachteiligten Verhältnissen, aus Haushalten mit knappem Budget

Paten gesucht

Dingdong, Handschlag und strahlende Gesichter: Nadja Frey (r.) ist Gotti beim Projekt «mit mir» und begrüsst ihr Patenkind Dario. (Bild: Sonja Furter) oder aus Familien mit Migrationshintergrund neue Welten entdecken und neue Erfahrungen sammeln. Im Idealfall ist «mit mir» eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Das Patenkind entwickelt Selbstvertrauen und neue Fähigkeiten, der Götti kann Anteil am Alltag «seines» Kindes nehmen und auch die Eltern werden punktuell stundenweise entlastet. Für die Mutter und den Vater von Dario ist das Projekt eine grosse Unterstützung. Es bietet ihnen freie Zeitinseln, in denen sie als Eltern auftanken und anschliessend den Alltag als Familie mit neuer Kraft bestreiten können.

Wasser als Wissenstransfer

Für seine Zukunft hat Dario bereits

Pläne geschmiedet. Nächstes Jahr wird er zusammen mit seinem besten Freund in die Oberstufe wechseln und möchte anschliessend eine Lehre als Polymechaniker machen. In seiner Freizeit trifft er sich gerne mit Kollegen und wirkt als Ministrant in der katholischen Kirche mit. Seinem Gotti Nadja Frey kommt für die Zukunftspläne auch eine Vorbildfunktion zu. «Ich habe mir gesagt, ich kann das Gleiche erreichen wie sie», fasst es Dario zusammen. Im Blödsinn machen sei sie ihm zwar kein Modell, schmunzelt er, «da bin ich mir selber ein Vorbild.» Dafür schätze er ihre Strukturiertheit und dass sie eines nach dem anderen erledige. Die Erfahrung, dass man mithilfe eines

Aktuell warten achtzehn Kinder auf ein Gotti oder einen Götti. Im Raum Olten und Agglomeration sind es acht Kinder. Die Caritas sucht darum nach Menschen, die Kindern aus benachteiligten Familien Zeit spenden. Für Nadja Frey ist das freiwillige Engagement «auf jeden Fall ein Geben und ein Nehmen». Wenn Dario ihr ein kleines Geschenk macht, freut sie das. «Ich spüre, dass er gerne Zeit mit mir verbringt.» Beim Rückblick auf die bisherige Patenschaft zieht sie ein positives Fazit und betont, dass sie sofort wieder mitmachen würde. Wer Pate werden will, müsse sich jedoch bewusst sein, dass auch lediglich ein Treffen pro Monat einen grossen Aufwand bedeutet. «Dieses Zeitfenster braucht einen festen Platz in der Agenda.» Um den Patenkindern eine gewisse Kontinuität zu ermöglichen, begleitet die Caritas die Patenschaften drei Jahre lang. Nadja Frey betont, sie habe sich von der Organisation immer gut betreut gefühlt und fasst zusammen: «Zu spüren, dass ich einem Kind etwas Positives mitgeben kann, macht den zeitlichen Aufwand mehr als wett.»

www.caritas-solothurn.ch

Der Pétanque Club Trimbach konnte am Turnier Schloss Hallwyl ein gutes Resultat erzielen. (Bild: ZVG)

Pétanque Club Trimbach spielte im Schloss Hallwyl PC TRIMBACH Bei Sonnenschein und ansprechenden Temperaturen traten sechs Mannschaften des PC Trimbach zum «Kräftemessen» an. Nach fünf Matches und fast sechs Stunden Spielzeit konnte der PC Trimbach ein ansehnliches Resultat vermelden. Mit dem 8. Rang von 63 Mannschaften konnten Leo Brigger und Roly Dünner einen Geldpreis entgegennehmen. ZVG www.pc-trimbach.ch

Über 500 OL-Läuferinnen und Läufer in Starrkirch OL REGIO OLTEN Glace-Wetter ist auch OL-Wetter: Bei frühsommerlichen Temperaturen nahmen über 500 Personen am 9. Orientierungslauf der OL Regio Olten in Starrkirch-Wil teil. Im kühlen Wald schwitzten die Läuferinnen und Läufer wegen den langen Bahnen trotzdem. Bahnleger David von Arx und die Topographie am Säliberg verlangte von den Teilnehmern alles ab. In vielen Kategorien überschritt die Siegerzeit die Stundenlimite. Nach dem warmen April war die

Truck Star weiter ungeschlagen BASEBALL- & SOFTBALLTEAM TRUCK STAR DULLIKEN Das Fanionteam bleibt mit einen Sweap in Dulliken weiter ungeschlagen. Im ersten Spiel trafen die Dulliker auf die Bern Mammoths, eine Spielgemeinschaft aus Bern Cardinals und Yverdon Golgoths. Die Berner konnten gleich einen Run erzielen und 0:1 in Führung gehen, doch die Dulliker konterten umgehend und rissen den Lead sofort an sich. Im Laufe des Spiels konnten die Mammuts keine weiteren Runs scoren, während Truck Star seine Führung kontinuierlich bis zum Endstand von 15:1 ausbaute. Auch im zweiten

Spiel, diesmal gegen die Spielgemeinschaft Embrach Mustangs II / Zürich Lions II, gingen die Dulliker von Beginn an in Front und liessen nichts anbrennen. Drei Homeruns, einmal von Rojas und zweimal von Santa Perez, brachten einen überdeutlichen 27:5- Sieg. Damit liegen die Dulliker weiterhin auf Kurs um den Aufstieg in die Nationalliga B zu erreichen. Zum allerersten Meisterschaftsspiel der Damen, gleich in der Nationalliga A, durfte das Fastpitch-Team, zusammen mit den Bern Cardinals als Spielgemeinschaft, in Rümlang beim letztjährigen Vorrundenzweiten antreten. Die Überraschung gelang, die SG Truck Star / Cardinals führte nach dem ersten Inning mit 5:4. Doch dann ging nicht mehr viel und die Erfahrung der Barracudas setzte sich schliesslich deutlich durch. Das erste Spiel ging 5:15 verloren, das zweite Spiel im Anschluss mit 4:11. ZVG www.truckstar.ch

Oltner Schwing-Ikone wurde 85 Jahre alt SCHWINGKLUB OLTEN-GÖSGEN An der Stegmattstrasse 21 in Däniken feierte Kurt Hagmann zusammen mit seiner Ehefrau am 2. Mai seinen 85. Geburtstag. Er gilt als einer der erfolgreichsten Schwinger und Eidgenössischer Verbandsfunktionär in der Nordwestschweiz. Er erschwang 30 Kränze und als Nationalturner wurde er ebenfalls 30 Mal gekränzt, davon dreimal mit Eidgenössischen Ehren. Einer seiner wohl grössten Erfolge war der Sieg 1961 am Nordwestschweizerischen Schwingfest in Hägendorf. Seine Karriere hatte ihren Preis. Nur ein Jahr nach seinem Triumph, musste er seine Aktivzeit unfallbedingt beenden. Damit war seine, bereits 1957 angelaufene Funktionärslaufbahn so rich-

SPORTAGENDA SONNTAG, 13. MAI FELDHOCKEY

13.00: HC Olten - HC Wettingen. Herren NLB. 15.00: HC Olten - Luzerner SC. Damen NLA. Olten, Kleinholz www.hc-olten.ch

SOLOTHURNER HEIMATSCHUTZ

Auffahrts-Exkursion im Olten SüdWest

Seit der Stilllegung der Industriebetriebe PCO Portland Zementwerk und der AG Hunziker & Cie im Jahr 1998 steht westlich des Bahnhofes Olten Hammer ein neues Entwicklungsgebiet von 275’000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Nach dem städtebaulichen Wettbewerb und der Inkraftsetzung des Nutzungsplanes wurde das erste Projekt mit acht Gebäuden und rund 420 Wohnungen im Jahr 2015 fertiggestellt. Das Resultat der ersten Bebauung hat gezeigt, dass die definierte maximale Dichte und fixierte Gebäudehöhe zu einer grossvolumigen und uniformen Bebauung führen kann. Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde mit dem Besitzer des Areals und der Stadt Olten ein neues städtebauliches Konzept für das Areal Oltensüdwest erarbeitet. Während der Auffahrts-Exkursion am Donnerstag, 10. Mai führt Städtebauer Daniel Schneider durch das Areal und erläutert das neue Konzept. ZVG TREFFPUNKT: RESTAURANT BLOOMELL Do, 10. Mai, 14 Uhr Anmeldung erwünscht: T 079 436 81 04

www.heimatschutz-so.ch

TIERISCHES OLTEN

«Tara»

SPORT- UND VEREINSNACHRICHTEN Vegetation weit fortgeschritten – die Sicht durchs Unterholz also bereits stark eingeschränkt. Die Blütezeit hinterliess Spuren an den Läufern: Viele kehrten von Pollen überströmt aus dem Wald zurück. Der klingendste Namen im Starterfeld in Starrkirch-Wil war Simone Niggli: Mit ihrem Palmares von 23 Weltmeistertiteln gilt sie als beste Orientierungsläuferin aller Zeiten. Auch fünf Jahre nach ihrem Rücktritt gehört Niggli zur Schweizer OL-Spitze. Dies bewies sie mehrfach an Schweizermeisterschaften und in Starrkirch-Wil gewann sie die anspruchsvollste Frauenkategorie (DAL) überlegen. Dabei war mit Silje Ekroll Jahren eine norwegische Kaderläuferin am Start. Die in Bern wohnhafte Ekroll Jahren zeigte eine Woche vor den Europameisterschaften im Tessin nur im ersten Teil ihr Potenzial und nutzte den Lauf danach als Training. Das schöne Wetter lockte jedoch nicht nur Eliteläufer, sondern besonders viele Familien aus der Region nach Starrkirch-Wil. ZVG www.olregioolten.ch

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tig lanciert. Im Bereich der Nationalturner hatte er auf Kantonaler- und regionaler Stufe präsidiale und technische Ämter inne. Sein ganz grosses Engagement galt aber dem Schwingsport. Kurt Hagmann präsidierte den Nordwestschweizerischen Schwingerverband, den Solothurner Kantonalen Schwingerverband und seinen Klub, den Schwingklub Olten-Gösgen. Er war im Vorstand des Eidgenössischen Schwingerverbands und 11 Jahre verantwortlicher Eidg. Kampfrichter Ausbildner. Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Basel 1977, war er Delegierter des ESV im OK und am selben Fest 1992 in Olten amtete Kurt Hagmann als Stabschef des Festes. Sein Engagement wurde mit einer Vielzahl von Auszeichnungen und Ehrenmitgliedschaften auf allen Verbandsstufen inkl. ESV, gewürdigt. ZVG www.sk-og.ch

Besuch der Firma Motorex in Langenthal VEREINIGUNG DER SCHÜTZEN-VETERANEN OLTEN-GÖSGEN 42 Schützenveteranen/innen wurden auf dem Areal von Motorex begrüsst. Letztes Jahr feierte die Firma ihr 100-jähriges Jubiläum mit 15’000 Besuchern. In drei Gruppen wurden sie durch das Motorex Gelände geführt. die Teilnehmer erfuhren, dass 360 Angestellte in der Firma arbeiten, im Tanklager 7 Millionen Liter Oel gelagert sind, in 86 Länder exportiert wird oder dass es 887 Oele gibt. Nach dem Rundgang wurde den Besuchern ein Film gezeigt. Der Präsident Walter Möri bedankte sich bei den zwei Führern und der Führerin. Zum Schluss wurde den Veteranen ein Apéro offeriert und sie durften ein Mitbringsel von der Motorex entgegennehmen. ZVG www.vsvog.ch

Alter: 1 ½-jährig (8. November 2016) Geschlecht: weiblich, nicht kastriert Rasse: Malteser Mix Wesen: unsicher, anhänglich Verträglichkeit: Katzen & Hunde i.O. Bedürfnisse des Tieres: kinderloser Haushalt Impfungen: i.O. Anforderungen an den neuen Besitzer:Tara kommt ursprünglich aus Portugal. Sie wurde illegal über die Grenze geholt und an eine Familie vermittelt. Die familiären Umstände waren für die kleine Hündin jedoch unpassend. Tara möchte in einen kinderlosen Haushalt. Andere Hunde und Katzen findet sie toll. Adresse: Tierheim Arolfingen Bonigerweg 33, 4852 Rothrist T 062 794 22 00 Bitte vereinbaren Sie zu Bürozeiten telefonisch einen Termin.


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Veranstaltungen

Donnerstag, 10. Mai 2018 | Nr. 19

Johann Sebastian Bach

Antonín Dvořák

OLTNER SOMMERNACHTSKONZERT Johann Sebastian Bach Kantate BWV 147 Antonín Dvořák Messe in D-Dur

FRIEDENSKIRCHE OLTEN 17. Juni 2018, 18.00 Uhr Tickets über: www.oratorienchorolten.ch Erleben Sie Kultur und Begegnung in Olten

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Kino

Nr. 19 | Donnerstag, 10. Mai 2018

Premieren vom 10. - 16. Mai 2018

Mit dem Kopf durch die Wand

Olten / Aarau Rampage: Big meets bigger

LICHTSPIELE OLTEN

Ein Film von Brad Peyton Primatenforscher Davis Okoye (Johnson) verbindet ihn eine unerschütterliche Freundschaft mit George, dem aussergewöhnlich intelligenten Silberrücken-Gorilla, den er von Geburt an aufgezogen hat. Doch als ein illegales Genexperiment aus dem Ruder läuft, mutiert dieser sanftmütige Affe zu einem rasenden Monster. Bald stellt sich heraus, dass auch weitere Tiere auf diese Art manipuliert worden sind. Während diese neu geschaffenen Alpha-Raubtiere Nordamerika unsicher machen und alles vernichten, was sich ihnen in den Weg stellt, tut sich Okoye mit einer in Ungnade gefallenen Gentechnikerin zusammen, um ein Gegenmittel zu entwickeln. Denn es geht nicht nur darum, eine weltweite Katastrophe zu verhindern, sondern auch das Biest zu retten, das einst sein Freund war.

Olten Isle of Dogs Ein Film von Wes Anderson «Isle of Dogs – Ataris Reise» erzählt die Geschichte von Atari Kobayashi, dem 12-jährigen Pflegesohn des korrupten Bürgermeisters Kobayashi. Als durch einen Regierungserlass alle Hunde der Stadt Megasaki City auf eine riesige Mülldeponie verbannt werden, macht sich Atari allein in einem Miniatur-Junior-Turboprop auf den Weg und fliegt nach Trash Island auf der Suche nach seinem Bodyguard-Hund Spots. Dort freundet er sich mit einem Rudel Mischlingshunde an und bricht mit ihrer Hilfe zu einer epischen Reise auf, die das Schicksal und die Zukunft der ganzen Präfektur entscheiden wird. INSERAT

Renee ist in «I Feel Pretty» von ihrem Aussehen beflügelt. (Bild: Ascot Elite)

Olten / Oftringen / Aarau I Feel Pretty Ein Film von Abby Kohn & Marc Silverstein Renee (Amy Schumer) ist eine gewöhnliche Frau, die täglich mit Gefühlen von Unsicherheit und Unzulänglichkeit zu kämpfen hat. Eines Tages - nach einem Sturz vom Fahrrad im Fitnessstudio inklusive heftigem Schlag an den Kopf - steht sie in der Umkleide vor dem Spiegel und empfindet sich plötzlich als atemberaubend schön. Obwohl Renee für alle anderen unverändert aussieht, beflügelt sie ihr neues Selbstbewusstsein. Sie findet einen Freund, wird zu Partys eingeladen und wird endlich von ihrer Chefin Avery (Michelle Williams) beachtet, die sie so sehr bewundert. Doch das Selbstvertrauen wird bald zur Überheblichkeit und der Zauber beginnt plötzlich wieder zu verblassen.

Olten / Oftringen / Aarau Truth or Dare Ein Film von Jeff Wadlow Die kalifornische College-Studentin Olivia lässt sich nur ungern von ihrer

besten Freundin Markie überzeugen, den letzten Spring Break vor ihrem Abschluss in Mexiko zu verbringen. Dort angekommen, sind ihre Bedenken aber schnell vergessen. Während einer Partynacht lernt sie den charmanten Carter kennen, der die Gruppe zu einer geheimnisvollen Höhle führt und sie überredet, das Partyspiel «Wahrheit oder Pflicht» zu spielen. Die erst lustige Stimmung schlägt schnell um, als Carter anfängt, von einem Fluch zu erzählen. Zurück in Kalifornien hat Olivia den Vorfall schon fast vergessen, als sie unheimliche Botschaften erreichen, die sie auffordern, zwischen Wahrheit oder Pflicht zu wählen. Anfangs hofft sie noch, dass sie sich alles nur einbildet, doch dann erkennt sie, dass sie die Regeln befolgen muss, um zu überleben.

Olten / Oftringen Liliane Susewind Ein Film von Joachim Masannek Die elfjährige Liliane Susewind (Malu Leicher), genannt Lilli, hat eine aussergewöhnliche Fähigkeit: Sie kann mit Tieren sprechen. Diese besondere Gabe hat Lilli bis jetzt allerdings immer nur in Schwierigkeiten gebracht. Als ein Stadtfest wegen ihrer Fähigkeiten komplett im Chaos versinkt, muss sie mit ihren Eltern Regina (Peri Baumeister) und Ferdinand (Tom Beck) und ihrem Hund Bonsai umziehen. In der neuen Stadt schwört Lilli, ihr Geheimnis für sich zu behalten. Doch dann macht ein gemeiner Tierdieb den städtischen Zoo unsicher. Nur Lilli kann – unterstützt vom Nachbarsjungen Jess (Aaron Kissiov) – helfen, Babyelefant Ronni und die anderen Tiere zu retten. Quelle: www.movies.ch

«Loveless»: 10. Mai, 20.30 Uhr

Ihre Ehe ist restlos zerrüttet, das Klima vergiftet und beide haben sich auch schon anderweitig orientiert. Sie leben nur noch zusammen, weil sie ihre Eigentumswohnung bisher nicht losschlagen konnten. Und da ist auch noch der zwölfjährige Alyoscha, für den sie sorgen müssen – für beide in ihren Zukunftsplänen nur mehr ein Klotz am Bein. Als das dem Sohn klar wird, haut er ab. Andrey Zvyagintsev zeichnet ein düsteres Bild von Russland, das nahezu unerträglich wäre, gäbe es nicht das Engagement der Suchtrupps.

«Glory»: 11. Mai, 20.30 Uhr

Bei einem Kontrollgang findet der Streckenwärter Tzanko eine beträchtliche Summe Bargeld auf dem Gleis und als ehrliche Haut meldet er das der Polizei. Das Transportministerium bauscht diesen selbstlosen Akt zur Heldentat auf – doch keineswegs uneigennützig, denn letztlich geht es nur darum, Korruption zu vertuschen. Kristina Grozeva und Petar Valchanov entwerfen ein satirisches Bild vom neuen Bulgarien, wo eine westlich orientierte Elite ihre Spielchen mit einer nach wie vor unmündigen Bevölkerung treibt.

«L’Intrusa»: 12. Mai, 20.30 Uhr, 15. Mai, 18 Uhr

Giovanna leitet ein Freizeitzentrum in einem Problemviertel Neapels. Hier möchte sie den Kindern eine gewisse Geborgenheit vermitteln und die grassierende Kriminalität fernhalten. Dann sucht ausgerechnet die Frau eines Mafia-Killers mit zwei Kindern Zuflucht in dieser Schutzzone. Kann Giovanna auch in diesem Fall ihre

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Türe offen halten? Leonardo di Constanzo schildert nüchtern eine Gesellschaft, die von mafiösen Strukturen durchdrungen ist, aber ebenso den Mut, mit dem Einzelne sich gegen solche Zustände behaupten.

«Haarig»: 14. Mai, 18 Uhr

Wo immer auch Haare am menschlichen Körper spriessen, sie tun es nicht einfach so. Stets wird der Pelz von kulturellen Ansprüchen in Regie genommen und zum Statement getrimmt. Ob bei Karl Marx, Pipi Langstrumpf oder John Lennon ihre Frisuren sind Träger einer Botschaft. Entlang der eigenen Biografie entwickelt Anka Schmid (*1961) eine kurze Kulturgeschichte der Haarpracht.

«Thelma»: 14. Mai, 20.30 Uhr

Thelma zieht nach Oslo, um zu studieren. Zum ersten Mal hat sie Abstand zu ihren streng religiösen, überkontrollierenden Eltern und prompt verliebt sie sich in eine Kollegin. Darauffolgend entdeckt Thelma, dass sie durch geheimnisvolle Kräfte Einfluss auf ihr Umfeld nehmen kann. Im Rahmen eines Mystery-Thrillers erzählt der Norweger Joachim Trier die Geschichte eines Mädchens, dessen Leidenschaft schliesslich anerzogene Hemmungen sprengt.

«Jeune Femme»: 15. Mai, 20.30 Uhr

Paula ist schwierig, sie kann schon mal mit dem Kopf durch die Wand. Deshalb hat ihr Freund sie auch auf die Strasse gesetzt. Da steht sie nun, ohne Job, ohne Geld, dafür mit einer Schramme an der Stirn. Und jetzt heisst es für ein sperriges Temperament sich durchzuschlagen. Wie die Heldin das anstellt, ist allerdings höchst unterhaltsam. www.lichtspiele-olten.ch


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Veranstaltungen

Donnerstag, 10. Mai 2018 | Nr. 19 KANTI OLTEN

TERMINE DONNERSTAG, 10. MAI KONZERTE/BÜHNEN OLTEN

20.30, Coq d’Or, Tannwaldstr. 48: Konzert von The Golden Grass (US), Heat (DE), Elegua. Heavy Rock, Blues, Vintage Boogie. www.coq-d-or.ch

EGERKINGEN

18.00, Mühlemattschulhaus: Auffahrtskonzert der Musikgesellschaft Konkordia Egerkingen und Aew Concert Brass. www.konkordia-egerkingen.ch

DIVERSES OLTEN

13.30-00.00, Paraiba, Mühlegasse 12: Gamesession X (SNWC Major). www.visiongaming.ch

STARRKIRCH-WIL

09.15-10.30, Vita-Parcours «Ischlag»: «Fit+ Mami». Nordic Walking mit Kleinkind im Tragetuch. Anm.: T 079 456 27 69.

FREITAG, 11. MAI KONZERTE/BÜHNEN AARBURG

21.00, Bärechäller, Städtchen 16: Konzert von Azul. Worldmusik. www.baerechaeller.ch

21.00, Galicia, Unterführungsstrasse 20: Konzert von Dave from Hollywood. Rock’n’Roll, Punk. 21.00, Vario Bar, Solothurnerstrasse 22: Konzert von Segublis. Rock, Folk, Jazz. 21.30, Coq d’Or, Tannwaldstr. 48: Konzert von «The Black Delta Movement». Garage Rock.

LESUNGEN/VORTRÄGE OLTEN

15.00-16.30, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Schenk mir eine Geschichte in Kurdisch.

PARTYS

KIRCHGASSE OLTEN

MITTWOCH, 16. MAI

KUNSTMUSEUM OLTEN

KONZERTE/BÜHNEN

10.00-17.00: Malatelier, Blumenteppich, Fotostudio «Traumberuf», Regisseur gesucht etc. 13.00: Kurzführungen für Erwachsene. 14.30: Familienführungen. 16.00: Finissage und Bildübergabe.

NATURMUSEUM OLTEN

OLTEN

10.00-17.00: Kinderschminken, Haifischzahn-Suchen, Regenbogen-Bar etc. 11.00/13.00/15.00: Theater mit Katharina Lienhard. 12.00/14.00/16.00: Führungen.

DIVERSES

11.15/15.00: Schlossführungen mit Prof. Dr. Peter André Bloch und Hans-Jürg Rudolf. www.musesol.ch

ab 22.00, Paraiba, Mühlegasse 12: VYBZ Vol.69 feat. Good Vibes Sound. ab 23.00, Terminus, Frohburgstrasse 7: Hit Mix mit Enrico Ostendorf.

OLTEN

10.30-12.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Café International. 11.00-17.00, Wärchlade, Marktgasse 35: Frühlingsapéro im Wärchlade. www.waerchlade.ch 12.15-13.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Lach-Yoga. 14.00-17.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Multikulti Frauentreff.

LOSTORF

OFTRINGEN

10.00-17.00: Muttertag: Ein WellnessTruckli für die Mütter. 11.00/14.00: Führungen durch das Sammlungs-Depot des Historischen Museum.

SCHLOSS WARTENFELS LOSTORF

MONTAG, 14. MAI LESUNGEN/VORTRÄGE OLTEN

18.30-20.00, Pro Senectute, Paulussaal: Spanisch.

DIVERSES

19.00-23.00, Obristhof, Dorfstrasse 1: Spieleabend.

DIVERSES OLTEN

09.00-10.00, Kursraum QiArt, Jurastr. 17: Pro Senectute: «Qi Gong». 09.30-10.30, Leberngasse 7: Pro Senectute: Kurs: «Hatha Yoga». 09.30-11.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Café International. 13.00, Bahnhof SBB (Kiosk Martin-Disteli-Unterführung): Seniorenwandergruppe Starrkirch-Wil. Wanderung: ZeglingenMapprach-Rümlingen. 13.30-17.00, Robi Hagberg, Baslerstr. 89: Seilpark. 13.30-17.30, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Kinderflohmarkt. 14.00-17.00, Robi Pavillon, Vögeligarten: Gemüse Kiste & Mini Gärtli. 18.00-22.00, Paraiba, Mühlegasse 12: Treff von Refugees Welcome. 18.30-20.00, Pro Senectute Kanton Solothurn (Kursraum), Jurastrasse 20: Spanisch.

DONNERSTAG, 17. MAI KONZERTE/BÜHNEN

OLTEN

OLTEN

14.00-16.00, Untergeschoss der Ref. Johanneskirche: Brockenstube Brokina.

14.00-15.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Pro Senectute: Café Balance. 14.30-15.30, Pro Senectute Kanton Solothurn, Jurastrasse 20: «Englisch für Einsteiger». 18.00-21.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Interkulturelle Vermittlung.

PARTYS

SONNTAG, 13. MAI

TRIMBACH

OLTEN

KONZERTE/BÜHNEN

14.15, Ref. Kirche, Johannessaal: Silberdistel - Seniorennachmittag.

LESUNGEN/VORTRÄGE

OLTEN

DIENSTAG, 15. MAI

15.00-16.30, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Schenk mir eine Geschichte in Tamilisch.

OLTEN

20.15, Theaterstudio, Dornacherstrasse 5: Der moderne Clown Peter Shub bittet zur «Lachtherapie». www.theaterstudio.ch

ab 21.00, Galicia, Unterführungsstr. 20: Dance Night mit DJ Plattenleger. www.galiciabar.ch 21.00, Variobar, Solothurnerstrasse 22: Pop and Wave Party. 80er-Jahre Musik. www.variobar.ch ab 23.00, Terminus, Frohburgstrasse 7: Baila! - Noche Latina. www.terminus.ch

DIVERSES OLTEN

09.30-11.00, Pro Senectute Kanton Solothurn, Jurastrasse 20: Kurs: «Englisch Stufe 4». 18.00-19.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Indian Yoga. www.cultibo.ch

SAMSTAG, 12. MAI KONZERTE/BÜHNEN OLTEN

20.15, Theaterstudio, Dornacherstrasse 5: Clown Peter Shub mit «Lachtherapie».

08.00-15.00, Buechehof, Mahrenstr. 100 A: Bio-Setzlingsmarkt am Buechehof. www.buechehof.ch

TRIMBACH

20.00, Coq d’Or, Tannwaldstr. 48: Konzert von Death Alley, Honeymoon Disease und demon Head. Heavy Rock. 20.00, Vario Bar, Solothurnerstrasse 22: Konzert vom Mandolinen-Ausnahmetalent Sierra Hull.

LESUNGEN/VORTRÄGE OLTEN

DIVERSES

20.00, Buchhandlung Schreiber, Kirchgasse 7: Walter Millns mit «Das Böse ist auch nur ein Mensch». www.schreibers.ch

AARBURG

DIVERSES

10.00-12.00, Heimatmuseum (Rathaushalle), Städtchen 35: Gedenkausstellung zum 100. Todestag des Aarburger Kunstmalers Franz Theodor Aerni 1853-1918.

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG DORFMUSEUM LOSTORF

10.00-16.00: Kinderworkshop–Basteln zum Muttertag, Märlistube und offenes Museum mit Kunstausstellung von Jürg Meyer. 13.00-17.00: «Gesucht»: Material für Herbstausstellung.

19.30-21.45, Stadttheater, Frohburgstr. 1: «Tell». Ein neuer Blick auf Mythos und Legende. www.stadttheater-olten.ch 20.30, Coq d’Or, Tannwaldstr. 48: Konzert von The Black Mambas, Hard Action und Gloria Volt. Hard Rock.

OLTEN

AARBURG

20.00, Musigburg, Bahnhofstrasse 50: Konzert der Graham Bonnet Band (UK). www.musigburg.ch

DIVERSES OLTEN

OLTEN

06.45-7.30, Stadtpark, Treffpunkt: Eisenskulptur: «Bewegung im Park». Findet bei Regen nicht statt. 09.00-11.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Elterntreff. 09.00-12.00, Cultibo, Aarauerstrasse 72: Mütter- und Väterberatung. 09.30-10.30/10.45-11.45/16.00-17.00, Leberngasse 7: Pro Senectute: Kurs: «Hatha Yoga». Anmeldung: T 062 287 10 20. 10.15-11.15, Pro Senectute Kanton Solothurn, Jurastrasse 20: Kurs: «Englisch Stufe 2». 20.00-22.00, Restaurant Cabana, Aarauerstrasse 227: Sprachencafé Englisch.

14.00-15.30, Pro Senectute Kanton Solothurn , Jurastrasse 20: Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Demenzkrankheit. 18.00, Schauraum, Ringstrasse 26: Informationsabend des Vereins Livato anhand bestehender Projekte. www.livato.ch

STARRKIRCH-WIL

09.15-10.30, Vita-Parcours «Ischlag»: «Fit+ Mami». Nordic Walking mit Kleinkind im Tragetuch. Anm.: T 079 456 27 69.

TRIMBACH

09.00-10.30, FamiTri, Mühleweg 11: Sprachcafé.

Klänge aus Mähren, Böhmen und Russland

Am Donnerstag, 17. Mai um 20 Uhr findet in der Friedenskirche Olten das Konzert des «Grossen Chors» der Kantonsschule Olten statt. Der «Grosse Chor» der Kantonsschule Olten führt in seinem alljährlichen Frühlingskonzert die Zuhörerschaft klanglich in die musikalische Spätromantik Russlands, Böhmens und Mährens, in Gegenden, die heute zum Teil geografische Vergangenheit sind. «Sechs Klänge aus Mähren» von Antonin Dvorak (1841-1904) für gemischten Chor und Klavier stehen am Anfang des Programms. Leos Janacek (1854-1928) fügte diesem Werk, das ursprünglich für einen Frauenchor geschrieben wurde, nachträglich die beiden Männerstimmen bei. Aus der «Kantate zum Gedenken an Puschkins 100. Todestag» des russischen Komponisten Alexander Glasunow (1865-1936) singt der Chor zusammen mit der jungen Solistin Zoe Spielmann ein Wiegenlied und zwei Chöre. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger am Klavier von Vladimir Guryanov, der seit einem Jahr an der Kantonsschule unterrichtet. Er war auch eine sehr grosse Hilfe, wenn es um die korrekte Aussprache und Artikulation ging, wird doch Glasunows Werk auf Russisch gesungen. Zwischen den beiden Chorwerken spielt Vladimir Guryanov russische Klaviermusik von Alexander Glasunow, Alexander Skrjabin (1872-1915), Sergei Rachmaninow (1873-1943) und Sergei Prokofiew (1891-1936). Unter der Leitung von Sarah Giger und Cyrill Schmiedelin führt der «Grosse Chor» der Kantonsschule ein musikalisch ausserordentliches und beachtenswertes Programm auf. Vorbereitung und Einstudierung eines solchen Konzertprogramms erstrecken sich im Schulalltag über ein volles Jahr. Die grosse Leistung, welche Schülerinnen, Schüler, Chorleiterin und Chorleiter dabei erbringen ist bewundernswert. Dass der grosse Chor der Kantonsschule zu einer festen Grösse im Raum Olten geworden ist, beweist auch die Tatsache, dass immer wieder Ehemalige und vereinzelte Lehrkräfte mitsingen. ZVG FRIEDENSKIRCHE Donnerstag, 17. Mai, 20 Uhr Vorverkauf: Buchhandlung Schreiber Olten, T 062 205 00 24

www.kantiolten.ch

> EINSENDUNGEN In dieser Agenda werden Veranstaltungen aus Stadt und Region Olten publiziert. Ihren Agendaeintrag senden Sie uns bitte 14 Tage vor dem Anlass an: Stadtanzeiger Ziegelfeldstrasse 60, 4601 Olten redaktion@stadtanzeiger-olten.ch www.stadtanzeiger-olten.ch

DIESE WOCHE IN .....

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kunstmuseum Olten, Kirchgasse 8: Ausstellung «Renaissance» Bilder aus den letzten Jahren von Marc-Antoine Fehr. Ausstellung «Wie im antiken Theater...». Figurative Malerei aus der Sammlung. Bis 13. Mai. Di bis Fr 14.00-17.00, Do 14.00-19.00, Sa/So 10.00-17.00. Auffahrt (10. Mai): 10.00–17.00 Uhr ab 14. Mai bis 2. Juni: geschlossen. Martins Galerie, Ringstrasse 42: Werke von Daniel D. Gasser und Franziska Näf. Bis 16. Juni. Do/Fr/So 15.00-18.00 Sa 14.00-16.00

Kantonsspital, Baslerstr. 150: «Liebe zum Detail». Werke von Susanne Venditti. Bis 17. August. Täglich zugänglich Stadtarchiv, Werkhofstrasse 5: Dokumente und Urkunden der Stadt Olten, Archive von Firmen, Vereinen und Privatpersonen. Di 13.30-17.30. Kunstverein Olten, Hübelistrasse 30: Kunstausstellung «gruen.blau». Bis 13. Mai. Fr 14.00-17.00, Sa/So 10.00-17.00. Stiftung für Kunst des 19. Jh. Frohburgstr. 5: Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafik aus der ersten Hälfte des 19. Jh. Anmeldung: T 062 296 13 33.

Büro- und Beratungsgemeinschaft Ring, Ziegelfeldstrasse 1: Fotoausstellung von Nermina Serifovic. Bis Juni. Zu Bürozeiten. Naturmuseum, Kirchgasse 10: «Wunderwelt der Bienen». Treppenhausausstellung «Aussenansichten». Bis 14. September. Di bis Sa 14.00-17.00 Auffahrt (10. Mai): 10.00–17.00 Uhr So 10.00-17.00.

BIBLIOTHEKEN / LUDOTHEK FHNW Bibliothek, von Roll-Strasse 10: Mo bis Fr 09.00-18.00, Sa 09.00-13.00 Auffahrt (10. Mai): geschlossen. Offene Bücherschränke, Beim Gryffe und Bifangplatz: Jederzeit zugänglich. Stadtbibliothek, Hauptgasse 12: Di/Mi/Do/Fr 10.00-11.30, 15.00-18.00 Auffahrt (10. Mai): geschlossen. Sa 10.00-16.00. Ludothek, Rötzmattweg 8: Mi 14.00-17.00, Do 18.00-20.00 Auffahrt (10. Mai): geschlossen. Sa 09.00-12.00.

Jugendbibliothek, Dornacherstrasse 1: Di bis Fr 11.00-12.00 und 14.00-18.00, Auffahrt (10. Mai): geschlossen. Sa 10.00-16.00.

ÖFFENTLICHE SPORTANLAGEN Strandbad, Schützenmattweg 3: Mo bis Fr 06.30-19.00, Sa/So 08.00-19.00. Robi Hagberg, Baslerstrasse 89: Mi/Fr/Sa 13.30-17.30. 11. und 12. Mai geschlossen. Robi Pavillon, Vögeligarten: Mi/Fr/Sa 14.00-17.00. 11. und 12. Mai geschlossen. Skate- und Boulderpark, Sportstr. 95: Mi/Sa/So 14.00-18.00 Fr 17.00-21.00.

Stadtanzeiger Olten Ausgabe 20 (17. Mai 2018)  
Stadtanzeiger Olten Ausgabe 20 (17. Mai 2018)  
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