Issuu on Google+

MITTEILUNGSBLATT DER

STADT HEIDECK 41. Jahrgang

2013

Nr. 8 August

Gemeindliche Mitteilungen

Redaktionsschluss.......................................................................................................................................................2 Entleerung der Papiertonne und Abholung gelber Sack.............................................................................2 Entleerung der Restmüll-/Biomüll-Tonne..........................................................................................................2 Stadtratsitzung............................................................................................................................................................2 Einwohnerzahlen .......................................................................................................................................................2 Gartenabfall-Container.............................................................................................................................................2 Fundgegenstände vom Heimatfest.....................................................................................................................2 Kostenfreie Energieberatung der Stadt Heideck.............................................................................................3 Ferienöffnungszeiten der Postagentur...............................................................................................................3 Neue Gießkannen für den Friedhof......................................................................................................................3 Wahlhelfer gesucht....................................................................................................................................................3 Neue Feldgeschworene für Schlossberg............................................................................................................3 Impressum.....................................................................................................................................................................3

Sonstige Mitteilungen Kirchliches - katholisch

Unterschriften „3 Punkte für Rentengerechtigkeit......................................4 Spende des Bastelkreises für die Kircheninstandsetzung........................5 Weinverkauf für die Instandsetzung der Stadtpfarrkirche.......................5 9. Kirchenfest in Schlossberg..............................................................................5 Firmung für den Pfarrverband...........................................................................6 Pfarrverbandsfest....................................................................................................6 KAB: Übergabe des Theaterspiel-Gewinns....................................................7 Evangelisch: Liegestuhl-Gottesdienst.................................................................................................................7 Kreisheimatpflege: Tag des offenen Denkmals „Unbequeme Denkmäler“............................................7 20. Todestag von Landrat Dr. Helmut Hutzelmann.........................................................................................8 Musikunterricht in Heideck.....................................................................................................................................9 Sommer-Leseclub der Stadtbücherei..................................................................................................................9 Landkreis-Seniorentag im September.................................................................................................................9 Schauübung der FFW Heideck...............................................................................................................................9 Marktplatzfest............................................................................................................................................................ 10 Boccia-Auftakt am Bahnhofsplatz...................................................................................................................... 11 Tennisherren erreichen die Meisterschaft in der Kreisklasse................................................................... 11 Wissen, was unter dem Strich bleibt................................................................................................................. 12 Im Landkreis Roth fehlen 260 km Radwege................................................................................................... 12 Einladung zum Altenheidecker Burgfest......................................................................................................... 13 Verdiente Gewinner beim Adlerschießen....................................................................................................... 14 Gewinne des Gewerbeschau-Preisausschreibens übergeben................................................................ 14 Bahnhofsvorplatz eingeweiht............................................................................................................................. 15 Ehrenamtliche Familienpaten gesucht............................................................................................................ 15 Hohe Ehrung für Dieter Habermann................................................................................................................. 16 Filztheater zugunsten der Flutopfer am Harrer-Hof in Liebenstadt...................................................... 16 Berichte vom 62. Heidecker Heimatfest........................................................................................................... 17 Schulisches: Reise durch Europa......................................................................................................................... 22 Gute Zusammenarbeit mit der Comeniusschule................................................................. 23 Sportfest an der Schule................................................................................................................. 23 Schulbus-Training............................................................................................................................ 24 Schwimmbadfest............................................................................................................................. 24 Abschlussfeier der 9. Klasse......................................................................................................... 25 Mittagsbetreuung unterwegs..................................................................................................... 25 Heidecker Senioren unterwegs........................................................................................................................... 26 Challenge-Stimmungsnest................................................................................................................................... 26 Neues von der Bücherei......................................................................................................................................... 22

Veranstaltungskalender der Vereine und Verbände ............................28 1


Gemeindliche Mitteilungen Redaktionsschluss Die nächste Ausgabe (September 2013) des Heidecker Mitteilungsblatts erscheint am Montag, 2. September 2013. Redaktionsschluss für diese Ausgabe ist Montag, 19. August 2013. Beiträge können bei der Stadtverwaltung, Marktplatz 24, 91180 Heideck, 1. Stock, im Zimmer-Nr. 1.05 (Herr Hueber), Tel.: 0 91 77 / 49 4020 abgegeben oder per E-Mail an roland.hueber@heideck.de übermittelt werden.

Entleerung der Papiertonne und Abholung „Gelber Sack“ Abfuhrgebiet: Stadt Heideck und alle Ortsteile Entleerung: Montag, 12. August 2013 Freitag, 6. Sept. 2013 Gelbe Säcke bitte nicht an die Papiertonne hängen oder anlehnen!

Entleerung der Restmüll/Biomüll-Tonne Abfuhrgebiet: Stadt Heideck und alle Ortsteile

Stadtratsitzung Im August findet wegen Ferienzeit keine Stadtratssitzung statt. Sollte eine Sitzung des Ferienausschusses notwendig werden, können Sie dies der Tagespresse entnehmen.

Einwohnerzahlen

im Juni 2013

Zuzüge: Wegzüge:

Stand zum 30. Juni 2013:

Heideck - Bauhof durchgehend vom 23. Februar bis 25. November 2013 Seiboldsmühle - Bahnhof Mittwoch/Donnerstag, 28./29. August

Mittwoch, 7. August 2013 Mittwoch, 21. August 2013

Geburten: 4 Sterbefälle: 4

Gartenabfall-Container

18 13 4 601

Kostenlose Annahme in der Kompostieranlage Pyras ist möglich (hier können sie mit dem Pkw und Anhänger anfahren und ebenerdig abladen). Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7 – 12 und 12.30 – 17 Uhr Samstag: 7 – 13 Uhr

Fundgegenstände vom Heimatfest

Am Heimatfest liegen gebliebene Gegenstände können im Fundbüro der Stadt Heideck, Rathaus, ZimmerNr. 1.04, Maria Allmannsberger, Tel.: 09177/4940-11, E-Mail: maria.allmannsberger@heideck.de abgeholt werden. Gefunden wurden auch 3 gut erhaltene Alustühle mit Geflecht.

N-ERGIE

Motiv: Geldsch

Liebe Hausbesitzer, man kann sein Geld auch zum Fenster rauswerfen, wenn es geschlossen ist.

Werbetr Vertrieb stützung

ET: XX.X

Format: 210 x 1

Satzspie

Wir fördern Ihre persönliche Energiewende. Modernisieren Sie Ihre Heizung und dämmen Sie Ihre Wohnung. Weitere Infos zum CO2-Minderungsprogramm gibt’s im Internet. Damit das Geld wieder bei Ihnen landet. www.n-ergie.de

2

az_210x148_N-Ergie_Geldschein_sw_Vertriebsunter.indd 1

sw Offset

16.11.12 17:29


Gemeindliche Mitteilungen Kostenfreie Energieberatung der Stadt Heideck Heidecker Bürger können sich seit 2012 regelmäßig im Rathaus von qualifizierten Fachberatern der unabhängigen ENA (EnergieBeratungs­Agentur des Landkreises Roth) beraten lassen. Alle sind eingeladen, kostenfrei den Bürgerservice in Anspruch zu nehmen. Beratungstage im Jahr 2013 (jeweils von 15 bis 18 Uhr): • Donnerstag, 19. September 2013, • Donnerstag, 24. Oktober 2013, • Donnerstag, 21. November 2013, • Donnerstag, 12. Dezember 2013. Nutzen Sie das Angebot der Stadt Heideck! Wenden Sie sich zur Vereinbarung eines persönlichen Beratungs-

Ferien-Öffnungszeiten der Postagentur Im August ändern sich ferienbedingt die Öffnungszeiten der Postagentur Elektro Brüchle. Geöffnet ist vom 1. bis 31.8.2013 am Mo, Di, Do, Fr von 14.30 bis 17 Uhr sowie Mi und Sa von 10 bis 12 Uhr. Ab 2.9.2013 gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Vorankündigung: Am Samstag, 28.9.2013, ist geschlossen.

termins an die Stadtverwaltung, Frau Allmannsberger, Tel.: 09177 4940-11. Bitte mitbringen: Gebäudepläne, Energieverbräuche der letzten 3 bis 4 Jahre, ggf. Photos und das letzte Kaminkehrerprotokoll mit den Werten von Abgasverlust und -temperatur. Der Berater der ENA-Roth steht Ihnen mindestens eine halbe Stunde für all Ihre Fragen zur Verfügung. Weitere Einzelheiten zum Energiesparen und zu Fördermöglichkeiten können Sie auch direkt bei Josef Gruner, Dipl.-Ing. (FH), oder Dieter Tausch, Dipl.-Ing. (FH), von der ENA Roth erfragen, Tel. 09171/81-400 oder per EMail unter ena@landratsamt-roth.de.

Neue Gießkannen für den Friedhof Das Bestattungsunternehmen Mühleck aus Schutzendorf hat für die städtischen Friedhöfe insgesamt 20 neue Gießkannen spendiert. Grund war, dass die alten Gießkannen teilweise schon löchrig und kaputt waren. Ein herzlicher Dank an den Spender!

Wahlhelfer gesucht Eine Demokratie lebt von der aktiven Teilnahme ihrer Bürgerinnen und Bürger am politischen Geschehen. Wah­len sind die Lebensgrundlage unserer Demokratie. Die Abwicklung einer Wahl ist jedoch nur mit einer Vielzahl ehrenamtlicher Kräfte möglich. In unserer Stadt Heideck werden rund 80 Helferinnen und Helfer benötigt. Etliche Personen melden sich freiwillig, einige sind schon seit vielen Jahren dabei. Wenn auch Sie einmal einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen wollen: Wie wäre es mit einer Mitarbeit in einem Wahlvorstand? Es erwartet Sie eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit zum Wohle der Allgemeinheit. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wird eine Entschädigung von 35 Euro gezahlt. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bei uns: Stadt Heideck, Wahlamt, Frau Goldmann, Marktplatz 24, 91180 Heideck, Tel: 09177/4940-34 oder brigitte.goldmann@heideck.de 2013 stehen folgende Wahlen bzw. Abstimmungen an: 15. September: Landtags- und Bezirkstagswahl 22. September: Bundestagswahl. Für Ihre Bereitschaft, in einem Wahlvorstand mitzuwirken, bedanken wir uns bei Ihnen im Voraus recht herzlich.

Neue Feldgeschworene für Schlossberg Per Eidesformel, die vor Bürgermeister Brunner abgelegt wurde, wirken sie ab sofort als Hüter der Grenzen und arbeiten an der Seite des Vermessungsamtes.

Impressum

Herausgeber: Stadt Heideck Marktplatz 24 91180 Heideck Telefon: 0 91 77 / 49 40-0 Fax: 0 91 77 / 49 40-40 http://www.heideck.de E-Mail: info@heideck.de

Als Feldgeschworene für die Gemarkung Schlossberg wurden Eduard Schneider (links) und Albert Strobl verpflichtet.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8 bis 12 Uhr und Donnerstag: 13 bis 18 Uhr 3


Sonstige Mitteilungen Kirchliches - katholisch - Kirchliches - katholisch - Kirchliches - katholisch Unterschriften für Rentenaktion „Drei Punkte für Rentengerechtigkeit“ 514 Unterschriften übergab Bianca Fürsich, die Vorsitzende des Heidecker katholischen deutschen Frauenbunds (KDFB), der Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler, als diese zum Heimatfest in Heideck war. Die Ausstellung des Künstlerkreises in der Stadthalle war der passende Rahmen hierfür. Etwa 200 Unterschriftskarten übergab Marianne Herzog vom Hilpoltsteiner Frauenbund. Beide Vorsitzende erhielten bei der Übergabe Verstärkung von Vorstandsmitgliedern, die mitgesammelt hatten. In Heideck beispielsweise hatten die Frauen erfolgreich beim Pfarrfest und beim Bauernmarkt gesammelt. Ziel der bundesweiten Aktion „Bekommt Ihre Mutter, was sie verdient?“ des KDFB ist, Rentengerechtigkeit herzustellen für Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden. Sie bekommen nämlich bisher nur für ein Jahr Erziehungszeit eine monatliche Rente in Höhe von bei uns im Westen 27,47 Euro, ab 1992 gibt es für jedes Kind 82,41 Euro, da seitdem drei Jahre Erziehungszeit angerechnet werden. Dies sei unverständlich, so Fürsich, da Frauen in der Vergangenheit die Hauptverantwortung für die Familienarbeit übernommen hätten. Sie weisen lange Erwerbsunterbrechungen wegen der Kinder auf, schließlich gab es in den 1970er und 1980er Jahren kaum Möglichkeiten, Familie und Beruf zu vereinbaren. Kindergärten nahmen entweder nur vormittags oder nur nachmittags die Kinder auf und das erst ab drei Jahren. Auch gab es bei weitem nicht für alle Kinder Plätze dort, nicht einmal für das letzte Jahr vor Schuleintritt. Elterngeld und Erziehungszeiten waren unbekannt. Auch war es nach der Kinderpause wegen der Arbeitsmarktsituation schwierig, ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu finden. Fürsich zeigte allein am Beispiel von Anwesenden auf, dass damals vier Kinder doch häufig waren und von daher regelmäßige Berufstätigkeit schlecht möglich war. „Der KDFB hält die derzeitige Bestimmung in der Rentenberechnung für ungerecht, denn wer Kinder erzieht, 4

Die Vorsitzenden des Hilpoltsteiner und Heidecker Frauenbunds, Marianne Herzog und Bianca Fürsich (3. und 4. von links) mit Vorstandsmitgliedern übergeben den Stoß Unterschriftskarten an Marlene Mortler MdB (4. von rechts).

leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Dies gilt für alle Generationen und muss in gleicher Weise ankannt werden“, ist auf dem Informationsblatt zur Aktion nachzulesen. Es könne nämlich nicht sein, dass Frauen, die die Sorge um die Familie stets in den Vordergrund stellten, nun die Verliererinnen unserer Gesellschaft sind. Bei Marlene Mortler rannten die Heidecker und Hilpoltsteiner Frauen offene Türen ein. Sie sei ihrer Meinung und werde sich für eine Änderung einsetzen, versicherte sie. In letzter Zeit habe die Regierung sehr viel Geld für Kinder investiert, nun seien die Mütter an der Reihe. „Aber erst noch sind Wahlen.“ Sie hoffe, dass sie und ihre Partei sich danach für dieses berechtigte Anlie-

gen einsetzen können. Sie lobte das Engagement der Frauen: „Solch einen großen Stoß Unterschriftskarten hab ich noch nie bekommen.“


Sonstige Mitteilungen Kirchliches - katholisch - Kirchliches - katholisch - Kirchliches - katholisch Spende des Bastelkreises für die Kircheninstandsetzung

Im Laufe dieses Jahres haben die acht handarbeitsbegeisterten Frauen des Bastelkreises Haus St. Benedikt fleißig gearbeitet, Socken und Babyschuhe gestrickt beziehungsweise gehäkelt, Schürzen und Taschen genäht, gebastelt und für den Palmsonntag Palmbuschen gebunden. Treffpunkt ist jeden Montagnachmittag im Dachgeschoss des Hauses St. Benedikt. Aber auch daheim wird gearbeitet. Beim Verkauf, unter anderem am Pfarrfest, erwirtschafteten die „Bastelfrauen“ mit ihren Arbeiten 1500 €. Dieses Geld übergaben sie nun an Stadtpfarrer Tobias Göttle für die dringend nötige Instandsetzung der Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer. So wuchs das Spendenkonto auf rund 49 000 Euro an.

Weinverkauf für die Instandsetzung der Stadtpfarrkirche Um das Spendenkonto der Stadtpfarrkirche nach oben zu bringen, können Sie uns unterstützen. Zu diesem Zweck

verkaufen wir im Pfarrbüro Rotwein trocken und halbtrocken zum Preis von 7,50 € und Weißwein halbtrocken zum

Preis von 6,50 €. Neu im Sortiment ist ein Portugieser-Dornfelder trocken für 7,50 €.

9. Kirchenfest in Schlossberg Die Kirchenverwaltung Schlossberg und Stadtpfarrer Tobias Göttle laden die gesamte Heidecker Bevölkerung herzlich ein, zum 9. Kirchenfest am Sonntag, den 11. August 2013, nach Schlossberg zur Maschinenhalle am Feuerwehrhaus zu kommen. Wie immer beginnt das Fest mit dem Gottesdienst um 10 Uhr im Freien. Ab Mittag spielt dann die bekannte und beliebte Lehrerhaus-Musik unter der Leitung von Claus und Renate Raumberger. Für den Nachmittag ist ein buntes Kinderprogramm geplant. Neben einem Kletterfelsen, der letztes Jahr sehr beliebt bei den Kindern war, wird ein abwechslungsreiches Beschäftigungsprogramm mit Betreuung geboten. Den ganzen Tag über besteht die Möglichkeit, eine Ausstellung über die Kapellen und Feldkreuze in Schloßberg zu besuchen. Neben Bildern und Informationen zur Entstehung zeigt auch eine Karte, wo die einzelnen Kapellen und Feldkreuze stehen. Die Schlossberger Jugend hat wie im vergangenen Jahr ein interes-

Folgendes Programm ist vorgesehen: 10.00 Uhr Gottesdienst am Sportplatz 11.30 Uhr Mittagessen mit Rollbraten und Knödel sowie Salat 13.00 Uhr Lehrerhaus-Musik 14.00 Uhr Kaffee und Kuchenbuffet 20.00 Uhr Ziehung der Gewinner des Preisrätsels und Preisverleihung Ganztags: Ausstellung „Kapellen und Feldkreuze“, Teilnahme am Preisrätsel Nachmittags: Kinderprogramm und Kletterfelsen

santes Preisrätsel zusammengestellt. Die Ziehung der Gewinner findet um 20 Uhr statt. Für das leibliche Wohl ist ganztags gesorgt. Mittags gibt es Rollbraten mit Knödel und Salat und am Nachmittag bieten die Schlossberger Frauen jeweils ihre besten Kuchen an. 5


Sonstige Mitteilungen Kirchliches - katholisch - Kirchliches - katholisch - Kirchliches - katholisch 33 Jugendliche des Pfarrverbands Heideck-Laibstadt-Liebenstadt empfingen in der Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer das Sakrament der Firmung. Mit Stadtpfarrer Tobias Göttle und Kaplan Dominik Pillmayer zelebrierte Monsignore Rainer Brummer den feierlichen Gottesdienst und spendete die Firmung. Die Schola, dirigiert von Martina Wirsing, und Organist Franz Stengl begleiteten die Feier musikalisch. In seiner Ansprache bat Rainer Brummer die Patinnen und Paten, es nicht bei der heutigen Handauflegung zu belassen, sondern auch künftig für ihre „Schützlinge“ da zu sein.

Firmung für den Pfarrverband Heideck - Laibstadt - Liebenstadt

Pfarrfest

der des katholischen Kindergartens einen lebhaften Tanz auf. Wenig später folgte der bunte Auftritt zweier Jazztanzgruppen aus Laibstadt. Der Ortsteil Liebenstadt bot an einem Stand Eis und Getränke an. Der Heidecker Jugendtreff bereitete leckere Crèpes zu, der katholische Frauenbund bot Kaffee, Kuchen und Käse an. Selbstgestricktes und Selbstgenähtes konnte man am Stand des Bastelkreises erwerben. Bei der Pfarrfest-Tombola gab es interessante Preise zu gewinnen. Ministranten und Firmlinge hatten Geschicklichkeitsspiele wie „RingoBingo“ und „Mount Everest“ aufgebaut und belohnten die geschickten Mitspieler mit kleinen Geschenken. In der Hüpfburg des Kreisjugendrings tobten sich die Kleineren aus. Wer einen Roten Kardinal, einen PapstCocktail Francesco-Piña-Colada, einen Kappl-Wappl oder gar einen Sanften

Das Patrozinium der Pfarrei Heideck, die Stadtpfarrkirche ist St. Johannes dem Täufer geweiht, und das Pfarrverbandsfest Heideck-Laibstadt-Liebenstadt wurden auf dem Heidecker Marktplatz gefeiert. Schon im Morgengrauen waren die Helferinnen und Helfer um Mesner Siegfried Allmannsberger und Gemeindereferent Heinrich Heim zugange. Nach dem Gottesdienst, der von der Schola musikalisch begleitet worden war, richteten sich bange Blicke gen Himmel. Doch nach anfänglichem Nieselregen lockerten die Wolken zusehends auf und das Pfarrfest konnte bei angenehmen Temperaturen im Trockenen stattfinden. Nach einem Weißwurstfrühstück gab es deftigen Rollbraten und Bratwürste zu Mittag. Dann lastete kurzzeitig der Fluch der Karibik auf dem Marktplatz, denn zu dieser Musik führten die Kin-

6

Engel probieren wollte, der war in der Kanaan-Oase am rechten Ort. Unter Palmen, bewacht von einem bunten Papagei, bereitete die Pfarrverbandsjugend aus Eis, frischen Früchten, Sahne und anderen Zutaten schmackhafte Getränke zu. Wer aber lieber Wein trinken wollte, der fand in der Weinbude „Zur blauen Traube“ das Passende. Hier schenkte Kaplan Dominik Pillmayer in Kellnerschürze den Hauswein der katholischen Kirchenstiftung Heideck aus. Der Erlös kommt der Renovierung der Stadtpfarrkirche zugute. Ausgemusterte Bücher, fünf Stück für einen Euro, gab es am Stand der Stadtbücherei. In deren Räumen wurde ein Bilderbuch-Kino gezeigt, zu dem Johanna Nickl die Texte las. Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klasse können in der Bücherei dem „Sommer-Lese-Club“ beitreten. Dazu sollen in den Sommerferien möglichst viele kostenlos ausgeliehene Bücher gelesen werden. Bei der anschließenden Verlosung können interessante Sachpreise gewonnen werden, die von Heidecker Firmen gespendet worden sind. Die Heimatkundliche Sammlung freute sich über das rege Interesse der Besucher, die teilweise aus der weiteren Umgebung gekommen waren. Fehlt noch die Musik, die vom Alleinunterhalter „Sepp“ mal volkstümlich, mal poppig gestaltet wurde. Die Schülerinnen und Schüler, die heuer gefirmt werden, sorgten fleißig und zuverlässig für das Geschirrabräumen. In einer Gemeinschaftsleistung hatte der Pfarrverband ein gelungenes Fest veranstaltet.


Sonstige Mitteilungen Kirchliches - katholisch - Kirchliches - katholisch - Kirchliches - katholisch KAB: Übergabe des Theaterspiel-Erlöses Glückliche Gesichter und eine ausgelassene Stimmung prägten den Empfang im Bürgersaal, bei dem die  KAB-Theatergruppe den Erlös der Aufführungen in der Osterzeit übergab. Regisseur Wolfgang Holzschuh, alias Opa Tell,  begrüßte die Gäste mit auch diesen noch bekannten Zeilen aus dem aufgeführten Stück „Die fidele Kurklinik“, in der sich erholen sollte. Besonders begrüßte er Bademeister Günter Herzog, die Büchereileiterin Waltraud Perner, Kaplan Dominik  Pillmayer und Stadtpfarrer Tobias Göttle, so dass jedem klar wurde, wer diesmal die Begünstigten sein werden. „Die fidele Kurklinik“ hat uns sehr viel Freude gemacht, vor allem, weil die Gäste bei den Aufführungen so viel Spaß hatten. Alle Aufführungen waren außerordentlich gut besucht, berichtete er. Da auch oft die  für das Bühnenbild nötigen  Ausstattungsstücke und Materialien gespendet wurden – „weil wir ja für einen guten Zweck spielen – können wir heuer wieder eine hohe Summe für soziale Zwecke spenden“, so Holzschuh. „So wie schon in den letzten 28 Jahren, in denen wir  im Zweijahresturnus spielten.“ „Geldverteiler“ Jürgen Streit, der „Frauenrundumbetreuer“ Gustav Schneck aus der Kurklinik, übergab dann „Showschecks und richtige Schecks“, so Holzschuh, im Gesamtwert von 6000 €. Die Verteilung habe eine  Beratergruppe beschlossen. Den ersten über 1000 € erhielt Bürgermeister Ottmar Brunner,

um auf dem neu geschaffenen Jugendplatz eine wetterfeste Tischtennisplatte aufstellen zu können. Bademeister Günter Herzog erhielt fürs Freibad die gleiche Summe ebenfalls für eine Tischtennisplatte. Büchereileiterin Waltraud Perner bekam einen Scheck über 500 €, um für die Stadtbücherei neue Bücher oder Medien anschaffen zu können. Kaplan Pillmayer freute sich über die Spende in Höhe von 500 €, damit für die Jugendgottesdienste mit der  Jugendband Material für „fidele“ Lieder, also für neues geistliches Liedgut, angeschafft werden kann.

Kirchliches - evangelisch Liegestuhlgottesdienst

Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September: Unbequeme Denkmäler

Am Sonntag, den 4. August 2013, findet im evangelischen Gemeindehaus der Gottesdienst nicht am Vormittag, sondern erst um 18 Uhr statt. Als „Liegestuhlgottesdienst“ wird er von einem Team Jugendlicher maßgeblich vorbereitet, die Band übernimmt die musikalische Ausgestaltung, Pfarrerin Krauß die Predigt. Im Anschluss an den Liegestuhlgottesdienst − bei schönem Wetter im Garten unter der Linde − wird herzlich zum gemütlichen Zusammensein eingeladen.

Zu diesem europaweiten Thema ist heuer auch gemeldet die Stadtpfarrkirche St. Johannes. Führungen in der Kirche und am Dachboden (für Erwachsene) von 11 bis 12 und 13 bis 17 Uhr nach Bedarf durch Kreisheimatpflegerin Eva Schultheiß und Richard Böhm. Eine Lichtbilderschau zeigt die geschädigten Dachstühle von Chor und Kirchenschiff und die holzgewölbte, von Schädlingen befallene Decke. Das größte Problem sind derzeit die fehlenden Eigenmittel,

Die Spieler der KAB-Theatergruppe mit den reich Beschenkten vor der meist bedachten Stadtpfarrkirche.

Die höchste Summe konnte Stadtpfarrer Tobias Göttle für „den Patienten Stadtpfarrkirche, der eine Kur dringend  benötigt“ entgegennehmen: 3000 € lassen das Spendenbarometer kräftig ansteigen. Bürgermeister Ottmar Bruner erinnerte daran, dass das Bühnenbild mit seinen frischen Farben sehr gelobt wurde.  „Die Theaterabende brachten die Stadt nach außen sehr gut voran.“ Er freue sich schon auf die nächste Aufführung in zwei Jahren. Und natürlich bedankte er sich im Namen aller Beschenkten für die reichen Gaben, vor allem für die Pfarrkirche. 

denn die Einnahmen beschränken sich auf den Klingelbeutel. Ab ca. 11 Uhr Frühschoppen mit Ge­ tränken und Brezen, nachmittags Kaffee und Kuchen. Erlös für die Kircheninstandsetzung. 17 Uhr: Musikalische Soirée zum Abschluss. Ein Faltblatt mit allen geöffneten Denkmälern im Landkreis Roth wird derzeit gedruckt und liegt dann u. a. im Rathaus auf. 7


Sonstige Mitteilungen 20. Todestag von Landrat Dr. Helmut Hutzelmann Wie ein Lauffeuer verbreitete sich am Morgen des 16. Juli 1993 die Nachricht: „Landrat Dr. Helmut Hutzelmann ist überraschend gestorben!“ Auf dem

Friedhof von Heideck, wo er beigesetzt worden ist, gedachte man seines Todes vor zwanzig Jahren. Sein Nachfolger Herbert Eckstein und

dessen Frau Elke Lades-Eckstein, die Landratsstellvertreter Dr. Hannedore Nowotny und Max Netter sowie weitere Politiker und ehemalige Weggefährten waren zum Gedenken gekommen und hatten Blumengestecke am Grab niedergelegt. An Hutzelmanns Witwe Siegrun Hutzelmann gewandt, würdigte Landrat Eckstein die Verdienste seines Vorgängers, die auch nach 20 Jahren nicht vergessen sind. In Hutzelmanns Amtszeit waren beispielsweise die Fertigstellung der Berufsschule Roth, die erste Erweiterung des Gymnasiums Hilpoltstein und die Vorbereitungen für den Bau des MainDonau-Kanals gefallen. Er war auch der Initiator der Spendenaktion „Jeder Bürger eine Mark“. Eckstein erinnerte an die Wertschätzung des Verstorbenen in der Bevölkerung und schloss mit dem Dank des Landkreises für das Geleistete. Mit einer Gedenkminute und dem Vaterunser endete die kurze Gedenkfeier.

Genießen Sie Orte voller Sinnesfreude und unwiderstehlichem Charme.

Öffnungszeiten Freitags ab 18.00 Uhr

Wir bieten ein Ambiente wie geschaffen für Feste im Familien- und Freundeskreis. Lassen Sie sich bei diesen ganz besonderen Momenten von uns kulinarisch verwöhnen. Wir machen Urlaub vom 10. August bis 8. September Ihre Fam. Mosig Marktplatz 4, Heideck Reservierung: 09177/48 599 16

8


Sonstige Mitteilungen Musikunterricht in Heideck Sie suchen in Heideck Angebote für musikalischen Unterricht? Hier sind sie: Katholischer Kindergarten Musikalische Früherziehung, Blockflöte Musiklehrerin: Linda Schötschel Ansprechpartnerin: Annette Korth Telefon: 09177 / 94 72 Grund- und Mittelschule Gitarre Roland Schrüfer Tel.: 09173 / 9189 Unterrichtstag: Donnerstag Klarinette, Saxophon Dominik Konrad Tel.: 0176 / 23123025 dominik@klostergold.de Unterrichtstag: Mittwoch Schlagzeug Jens Liebau Tel.: 0176 / 52262019 jens-liebau@web.de Unterrichtstag: Dienstag ab 13 Uhr Trompete, Waldhorn, Tenorhorn, Posaune, Tuba, Akkordeon, Keyboard Wolfgang Meixner Selingstadt 53 91180 Heideck Tel: 09177 / 484955 Handy: 0170 / 3020844 Unterrichtstag: nach Vereinbarung Musikschule Akkordeon, Melodika Musikstudio Fröhlich Beate Pirsch An der Gredl 3 91180 Heideck Tel.: 09177 / 4859328 beate.pirsch@musikstudio-froehlich. de www.musikschule-froehlich.de/pirsch Sie bieten auch Musikunterricht an? Gerne können Sie uns Ihre Kontaktdaten unter info@heideck.de schicken. Wir tragen Ihre Daten kostenlos auf unserer Homepage ein.

SommerLeseClub der Stadtbücherei Zum Auftakt des SommerLeseClubs war die 6. Klasse der Mittelschule Heideck zu Besuch in der Bücherei, um in den neuesten Kinder- und Jugendbüchern zu stöbern. Die Schüler haben sich fast alle für den SLC angemeldet und auch gleich die ersten Bücher ausgeliehen. Natürlich haben sie sich auch ausführlich nach den heurigen Preisen der Verlosung erkundigt. Zu diesen gehören, dank der zahlreichen Sponsoren (eine Auflistung unserer Sponsoren ist auf der Webseite der Bücherei www. bücherei-heideck.de zu finden), unter anderem Eintrittskarten für: Bavaria Filmstadt in München, Kino und Sommerrodelbahn, ein Sitzsack, USB-Sticks, Fußbälle, ein Puma Rucksack, Schlafsäcke, Gutscheine uvm. Am SLC können alle Schüler teilnehmen die der-

zeit die 5. bis 8. Klasse besuchen. Die Anmeldung kann jederzeit während der Öffnungszeiten der Bücherei erfolgen. Selbstverständlich sind die Teilnahme und das Ausleihen der neuesten Bücher für die Schüler kostenlos. Genauere Informationen zur Teilnahme können in der Bücherei erfragt werden. Der SLC schließt am 14.9.2013 ab 15 Uhr im Rahmen einer kleinen Feier mit der Ausgabe der Zertifikate für alle Teilnehmer sowie der Verlosung der Sachpreise unter den fleißigen Lesern, ab.

Landkreis-Seniorentag im September Der Landkreis-Seniorentag findet in diesem Jahr am Mittwoch, 4. September 2013, statt. Landrat Herbert Eckstein lädt alle älteren Bürgerinnen und Bürger zu dieser Veranstaltung sehr herzlich in den Stadtgarten und in die Stadthalle Roth ein. Der Seniorentag, der in diesem Jahr bereits zum 15. Mal stattfindet, ist für viele „Menschen im besten Alter“ Treffpunkt. Am Veranstaltungstag wird es von 10.30 Uhr bis ca. 17 Uhr ein breites Angebot aus vielen verschiedenen Bereichen geben: Ob Styling-Tipps oder Gesundheitsvorsorge, ob rechtliche Auskünfte oder Hinweise auf Bildungsangebote, ob Angebote zum Mitma-

chen oder Vorträge – es ist ein breites Spektrum, das an diesem Tag geboten wird. Das Programm wird zeitnah in den Heimatzeitungen und im Internet unter www.landratsamt-roth.de veröffentlicht. Der Eintritt zum Landkreis-Seniorentag ist frei. Besucher ab 60 Jahren können zudem den Rother Stadtbus an diesem Tag kostenlos nutzen. Nähere Informationen erteilt das Landratsamt Roth, Corinna Fochler, Telefon 09171/81-347, oder E-Mail: Corinna. Fochler@Landratsamt-Roth.de.

Schauübung der FFW Heideck Kinder – Helfer von morgen“, so lautet das Motto des diesjährigen Ferienprogramms der FFW Heideck, das am Samstag, 17.8.2013, von 13 bis 17 Uhr um Festplatz und Wäschweiher stattfindet. Im Rahmen des Ferienprogrammes, genauer: gegen Ende der

Veranstaltung, findet noch ein „Event“ statt: Um 16 Uhr wird ein FeuerwehrEinsatz an einem „Baustellenunfall“ demonstriert. Die gesamte Bevölkerung Heidecks ist herzlich eingeladen zu dieser Übung am Festplatz. 9


Sonstige Mitteilungen

17.8.201 ab 17 Uhr Festbetrie b mit Grillspezia lit채ten und Pizza variation

3

ab 20 Uhr Open-Air -Konzert

The

10

en

Frei

18.8.2013 ab 11 Uhr Fr체hschoppen und Mittagessen mit Grillspezialit채ten n und Pizzavariatione Kaffee und Kuchen


Sonstige Mitteilungen Boccia-Auftakt am Bahnhofsvorplatz Am Bahnhofsvorplatz ist so allerhand geboten. Neben Parkplätzen und dem Gredl-Radweg selbst, kann als Freizeitbeschäftigung auch die BocciaBahn genutzt werden. Um sich von der Beschaffenheit der neuen Einrichtung selbst überzeugen zu können, veranstaltete die Stadt Heideck eine Einweihungsrunde mit Vertretern des Stadtrates und ortsansässigen Halbprofis. Bürgermeister Ottmar Brunner staunte nicht schlecht, als er die 700-Gramm-Kugel das erste Mal aufs Feld beförderte. In zuvor herausgespielten Mannschaften wurden drei Runden gespielt. Aufgrund der immer wechselnden Teammitglieder konnte kein endgültiger Sieger festgestellt werden. Dies war auch nicht Sinn der Sache. Vielmehr sollte erstmals „den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit der Nutzung der Bahn durch eine Auftaktveranstaltung dargelegt werden“, so Stadtrat Reinhard Wechsler. Boccia kann in einer Mannschaft oder

auch eins-gegen-eins gespielt werden. Das Ziel des Präzisionssports ist, dass durch das Werfen seine eigenen Kugeln möglichst nah an eine kleinere Zielkugel platziert werden. Auch dürfen die gegnerischen Kugeln wegge-

schossen werden. Die Regeln ähneln stark denen des Eisstockschießens. Die Bahn kann kostenlos benutzt werden. Spielkugeln können beim Gasthaus zur Mühle zu den Öffnungszeiten (www.gasthof-muehle-heideck.de) ausgeliehen werden.

Tennisherren erreichen die Meisterschaft in der Kreisklasse Von den zehn Heidecker Tennismannschaften, die heuer in den verschiedenen Altersklassen und Ligen an den Punktespielen teilnehmen, sicherte sich die Herren 40 bereits vor dem letzten Punktespiel die Meisterschaft in der Kreisklasse I. Sie steigt damit in die Bezirksklasse auf und wird so im nächsten Jahr auf Bezirksebene aktiv sein. Die Mannschaft konnte bisher in fünf Spielen jeweils in der gleichen Besetzung antreten und alle Begegnungen gewinnen. Mit dabei waren: Ralph Müller, Christian Schütz, Stefan Käser, Michael Käser, Michael Müller und Michael Harrer. Davon blieben Christian Schütz, Stefan Käser und Michael Harrer bislang ohne Niederlage. Christian Schütz war seinen Gegnern so überlegen, dass er die fünf Begegnungen mit 5 : 0 Siegen, 10  :  0 Sätzen und 60 : 5 Spielen gewann.

11


Sonstige Mitteilungen Wissen, was unter dem Strich bleibt!

Für die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die heuer in Deutschland wieder stattfindet, sucht das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung noch weitere Teilnehmer auf freiwilliger Basis. Insbesondere Haushalte von Selbständigen, Landwirten und Nichtberufstätigen (Arbeitslose, Rentner, Studenten) sowie Haushalte mit mehreren Generationen sind derzeit noch nicht ausreichend vertreten. Was ist bei der EVS zu tun? Die Haushalte sollen neben allgemeinen Angaben zum Haushalt bereit sein, drei Monate über ihre Einnahmen und Ausgaben ein Haushaltsbuch zu führen. Wer auf diese Weise einen Überblick über seine finanzielle Situation gewinnen will, braucht diese freiwillige Buchführung nicht umsonst zu machen. Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung zahlt den teilnehmenden Haushalten nach Abschluss der Erhebung als Dankeschön eine finanzielle Anerkennung von 60 Euro. Mit der Teilnahme an der EVS wissen die Haushalte nicht nur selbst besser, wofür sie ihr Geld ausgeben und wie viel unterm Strich geblieben ist, sondern sie leisten auch einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit. Die EVS liefert nämlich ein repräsentatives Bild der wirtschaftlichen Situation in allen sozialen Schichten der Bevölkerung. Diese Informationen sind eine unverzichtbare Grundlage unter anderem für den erst kürzlich veröffentlichten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (http://dip21.bundestag. de/dip21/btd/17/126/1712650.pdf ) und für die Festlegung der Regelbedarfe in der Sozialgesetzgebung. Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik ist der Datenschutz umfassend gewährleistet. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich für statistische Zwecke verwendet. Ausführliche Informationen finden sich unter www.statistik.bayern.de/evs2013. Interessenten können sich per E-Mail (evs2013@statistik.bayern.de), telefonisch (kostenfrei unter 0800 – 000 44 98) oder schriftlich an das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, EVS 2013, Finkenstr. 3, 90762 Fürth wenden. 12

Im Landkreis Roth fehlen 260 Kilometer Radwege Im Radwegenetz des Landkreises Roth bestehen noch große Lücken. Der Ausbau von 260 Kilometern asphaltierten Wegen ist bis 2030 geplant. Dabei wird zwischen Radwegen, die der täglichen Nutzung dienen (z. B. zu Schule, Arbeit oder zum Einkaufen), und den touristischen Radwegen unterschieden. Ziel sei es, den Anteil an Radfahrern am Straßenverkehr von 11 auf 25 Prozent zu erhöhen, so Kreisbaumeister Ralph Möllenkamp. Es gebe Städte wie Erlangen, da werden 30 Prozent der Fahrstrecken mit dem Fahrrad zurückgelegt. In Holland ist es gar die Hälfte. Der Landkreis Roth ist derzeit unter Führung des Kreisbaumeisters und des ehemaligen Hilpoltsteiner Bürgermeisters Helmut Neuweg dabei, das Radwegenetz neu zu überplanen und den weiteren Ausbaubedarf zu prüfen. Dazu wurden alle Fahrradbegeisterten aus den Gemeinden des Landkreises zu einer Sitzung in den Kreistagssaal eingeladen. Landrat Herbert Eckstein konnte neben mehreren Bürgermeistern, Kreisräten, Stadträten und Bürgern auch Vertreter des staatlichen Straßenbauamtes begrüßen. Dabei freute er sich über das große Interesse an diesem Thema von Seiten der Bevölkerung. Bei einer solch bedeutenden infrastrukturellen Maßnahme sei die Bürgerbeteiligung besonders wichtig, so der Landrat. Durch eine gedeihliche Zusammenarbeit von Bund, Land, Kreis und Gemeinden sollte es möglich sein, die bestehenden Lücken zu schließen. Eindeutig unterscheiden müsse man zwischen ausgebauten Radwegen und touristisch und freizeitmäßig genutzten. Für die Freizeitwege bestehen wesentlich geringere Anforderungen. Hier ist der Landkreis gut aufgestellt, wie Radwanderkarte aufzeigt. Eine fünfköpfige Arbeitsgruppe hat bereits vorgearbeitet und eine Karte mit den not wen digen Lückenschlüssen gefertigt. Diese sollen nun bis 2030 abgearbeitet werden. Einem

schnelleren Abbau der Wunschliste stehen sowohl die hohen Kosten als oft auch schwierige Grundstücksverhandlungen im Wege. Bereits 2003 war eine umfangreiche Planung zum Bau von Radwegen entlang der Staatsstraßen erarbeitet worden. Mit dem Plan sollten die Gemeinden mit einander verbunden werden, – was jedoch bislang nur zum geringen Teil gelang. Die neue Planung ist wesentlich umfangreicher und soll dafür sorgen, dass die Wege zur Arbeit, zur Schule und zum Einkaufen vermehrt mit dem Fahrrad erledigt werden können. Zielpersonen für die erste Planungsphase, so Möllenkamp, seien sowohl die 60- als auch 15-Jährige. Die Wege müssen asphaltiert sein und eine gewisse Sicherheit geben. Wenig befahrene Waldwege seien für die Fahrt zur Schule und zum Einkauf nicht geeignet. Auch sei der Ausbau mit Schotter wenig sinnvoll. Selbst der den MainDonau Kanal begleitende Weg solle zumindest auf einer Seite asphaltiert werden. Die wachsende Zahl der EBikes werde künftig auch etwas hügeligere Strecken zulassen. Von den noch fehlenden Radwegen entfallen 100 km auf den Landkreis, 130 km auf Bund und Land, und 30 km müssten auf Kosten der Kommunen erstellt werden. Mit zum Wegeausbau gehöre auch eine entsprechende Beschilderung. Es wird dazu aufgerufen, Schwerpunkte zu setzen und das Konzept Punkt für Punkt abzuarbeiten. So kann man sich noch bis Ende September 2013 an der Planung beteiligen und Vorschläge über das Internet unter www.landratsamt-roth.de mit Klick auf Radwegeentwicklungskonzept einbringen. Dort ist auch der derzeitige Planungsstand abrufbar.


Sonstige Mitteilungen

Einladung zum „Altenheidecker Burgfest“ am 25. August 2013

9:30 Gottesdienst an der Kapelle ab 10:00 Uhr Frühschoppen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt

„Quetsch&Blech“ Otto, Alois and Friends

Mittags Rinderrouladen mit Kloß und Beilagen. Schaschlik, Steaks, Bratwürste und Fischsemmeln durchgehend.

Abendprogramm ab 18:00 Uhr mit der Band „Jumbalaya“ Auf Ihr Kommen freut sich die Altenheidecker Dorfgemeinschaft 13


Sonstige Mitteilungen Verdiente Gewinner beim Adlerschießen Das Adlerschießen der Concordia Heideck brauchte trotz regnerischem Wetters nicht abgesagt zu werden. Auf dem 10-Meter-Schießstand wurden zwei hölzerne Adler mit dem Luftgewehr ins Visier genommen. Christa Lang, die seit Jahren diese filigranen Gebilde herstellt, hatte dabei das meiste Glück. Der Schützenverein Concordia Heideck hält an seiner Tradition des Adlerschießens fest. Es wurde wieder mit dem Helferfest für die aktiven Mitglieder des Westernschießens verbunden. Die von Christa Lang fein ausgesägten Schwingen, der Kopf und der Schwanz des Vogels sind mit dem Luftgewehr nicht immer leicht zu treffen. Was aber nach einem Schuss auf den Holzadler von ihm herunterfällt, wird in der Tüte des jeweiligen Schützen eingesammelt und am Schluss gewogen. Damit alle Schützen eine bessere Chance haben, wird nach dem ersten Durch-

Die lachenden Gewinner des Adlerschießens: Erwin Kögler, Christa Lang, 2. Schützenmeister Fritz Lang und Karl-Heinz Kögler.

gang ein neuer Adler montiert und in umgekehrter Reihenfolge auf ihn geschossen. Trotzdem gehört immer etwas Glück dazu. Wenn ein Schütze mit seinem Schuss ein Körperteil des Adlers zwar getroffen, aber nur gelockert hat und beim nächsten Schützen zusätzlich dieses Teil herunterfällt, sorgt dies immer wieder für Gelächter. Von 19 Teilnehmerinnen und Teilneh-

mern war Christa Lang mit erbeuteten 160 Gramm am erfolgreichsten. Ihr folgten mit 156 und 150 Gramm die Brüder Erwin und Karl-Heinz Kögler, die beim Westernschießen die meiste Zeit am Grill arbeiteten. Zweiter Schützenmeister Fritz Lang überreichte den drei Gewinnern jeweils eine Flasche Wein als Preis.

Gewinne des Gewerbeschau-Preisausschreibens übergeben Karin Halbig, die Vorsitzende des Gewerbeverbands, begrüßte neben vielen Mitgliedern des Verbands auch die Gewinner des Preisausschreibens bei der Gewerbeschau am 17. März dieses Jahres. Ort der Preisvergabe war die Albrecht Montage GmbH in der Seiboldsmühle, die aufgrund ihres 25-jährigen Bestehens für die Eröffnung ausgewählt worden war. Auch spendete

14

Franz Albrecht einen der Hauptpreise: einen 60-minütigen Rundflug über Heideck und das Fränkische Seenland in einem Ultraleicht-Flugzeug, das er selbst steuert. Diesen Preis gewann Manuela Szmul-Schleicher, für die deren Ehemann und Sohn Sylvan den Preis entgegennahmen. Dieser freut sich schon, mit Franz Albrecht seine Heimat von oben kennen lernen zu

können (s. Foto). Den 1. Preis, eine Segeltour mit dem Kutter auf dem Brombachsee für zehn Personen inklusive Brotzeit, den die Segelschule Greubel spendet, gewann Helga Seidel aus Röthlein bei Schweinfurt, für die Wolfgang Stauber den Preis entgegennahm. Den 3. Preis gewann Maria Beyer aus Tautenwind, die sich über eine Familienkarte fürs Freibad für das kommende Jahr freute: die erste des Jahres 2014. Gespendet wurde sie von der Stadt Heideck. Es folgten Essensgutscheine in Höhe von je 50 € in den Gaststätten „Zu den 3 Linden“ in Rudletzholz (Andreas Maier), Rizzorante-Pizzeria „Zur Post“ (Ingrid Rischling), Gasthaus Rathmann in Laffenau (Hans Brunner) und Gasthaus „Mühle“ in Seiboldsmühle (Georg Scharrer). Weitere Gutscheine spendeten: Albrecht Montage GmbH, AS Stadlbauer, STS Schrödel, Bäckerei Schmidt, Tine‘s Zahnkosmetik, Wellcome Brilling, Heinloth&Rödl, Zimmerei Schöll, Regent Verlag, Motorradschuppen Ullmann, Fliesen Mohr, Motorgeräte Steib.


Sonstige Mitteilungen Bahnhofsvorplatz eingeweiht Was lange währt, wird endlich gut. Der ehemalige Bahnhofsvorplatz im Heidecker Ortsteil Seiboldmühle wurde zu einem kleinen Freizeitpark umgestaltet. Sieben Jahre Planungs- und Vorlaufzeit bei sechs Wochen Bauzeit waren notwendig, um aus dem etwas unansehnlichen Gelände ein schmuckes Eingangstor zur Stadt Heideck zu machen. Insgesamt mussten 120.000 Euro investiert werden. Der Freizeitwert der Stadt Heideck ist um gutes Stück größer geworden. Auf einer Fläche von etwa 4.000 Quadratmetern sind direkt neben dem Gredlradweg ausreichend Parkplätze, eine durch Hecken eingefriedete Fläche für die Abfallcontainer und ein zur ehemaligen Bahnstrecke passender Kinderspielplatz mit eine Sitzgruppe und einer Bocciabahn entstanden. Jetzt fehlt eigentlich nur mehr das beabsichtigte Cafehaus, das durch den Umbau des alten Bahnhofsgebäudes schon mal angegangen wurde, aber noch nicht fertiggestellt ist. Damit ist nicht nur ein lange gehegter Wunsch, sondern auch ein Bedarf an geordneten Parkplätzen am Gredlradweg in Erfüllung gegangen. Die Bocciabahn soll neue Freizeitmöglichkeiten erschließen und an dem originell gestalteten Kinderspielplatz darf natürlich in Bahnhofsnähe ein aus Holz gezimmerter Zug nicht fehlen. Geplant war die Gestaltung schon während der Amtszeit von Bürgermeister Hans Herger. Doch die Verhandlungen mit der Bahn zogen sich hin. Mal war die Bahn (Bundeseisenbahnvermögen) nicht verkaufswillig, mal stimmte der Preis nicht, bis schließlich 2009 der Ankauf des Geländes gelang. Mit der Planung für die Gestaltung der Fläche wurde die Landschaftsplanerin Lucia Ermisch schon im Jahre 2006 beauftragt. Da die Stadt Heideck die

Kosten nicht alleine tragen wollte und einen Zuschussantrag bei Leader stellte, verzögerte sich das Projekt ein weiteres Mal. Insgesamt hatte die lange Wartezeit aber auch etwas Gutes. So wurde zwischenzeitlich die Hochspannungsleitung entfernt und so konnte wesentlich großzügiger geplant werden. Jetzt steht auch eine Fläche bereit, um einmal ein größeres Fest abzuhalten. Durch die lange Wartezeit erhöhten sich im Laufe der Zeit auch die Baukosten, wie Lucia Ermisch bei der Einweihungsfeier berichtete. Am zügigsten kam die Firma Jung, Gartenund Landschaftsbau aus Schwabach bei der Ausführung der Arbeiten voran. In gerade mal sechs Wochen war das Gelände umgestaltet. Von den Gesamtkosten mit 120.000 Euro entfallen 70.000 Euro auf den von Leader geförderten Bereich. Der Containerplatz und die angrenzende Grünfläche mit Kosten von 50.000 Euro muss von der Stadt alleine getragen werden.

Ehrenamtliche Familienpaten gesucht Als Familienpaten begleiten engagierte Bürger zeitweise Familien mit kleinen Kindern, haben ein offenes Ohr für die Familien und unterstützen diese bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme. Gesucht werden lebenserfahrene Männer und Frauen zwischen 18 und 80 Jahren, die 1- bis 2-mal pro Wo-

che einer Familie 1 bis 2 Stunden Zeit schenken wollen. Auslagen wie z.  B. Fahrkosten werden erstattet! Wer Freude daran hat, Familien zu unterstützen und mit einer wertschätzenden und offenen Haltung auf Menschen zugeht, wer Erfahrung im Umgang mit Kindern hat und bereit ist,

Bürgermeister Ottmar Brunner zeigte sich stolz über das gelungene Projekt und dankte allen, die durch ihre Mitarbeit und Ideengebung im Stadtrat zum Gelingen des Werkes beigetragen haben. Er wünschte sich, dass der Platz von der Bevölkerung gut angenommen wird, musste aber das geplante Bocciaturnier wegen des schlechten Wetters absagen. Die Bemühungen der Stadt um den Ausbau des ehemaligen Bahnhofes gehen weiter, so Brunner. Der Vorsitzende der Leaderregion, Bürgermeister Bernhard Böckeler meinte, dass der Zuschuss in Höhe von 40 Prozent der Kosten sehr gut angelegt sei. Durch diese gelungene Begegnungsstätte werde der ländliche Raum gestärkt. Anschließen weihten die beiden Pfarrer die neue Anlage ein. Für die Bewirtung der vielen Gäste, die trotz des schlechten Wetters gekommen waren, sorgte die Freiwillig Feuerwehr Laffenau. Die musikalische Unterhaltung hatte Otto Schmidpeter übernommen.

sich auf diese ehrenamtliche Tätigkeit im Rahmen einer kostenlosen Schulung mit anderen Familienpaten vorzubereiten, kann sich ab sofort informieren bei der Diakonie Roth-Schwabach, Koordinatorin Familienpaten, Cornelia Terassa, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Telefon 09122-9256332 oder E-Mail: Cornelia.terassa.diakonie@elkb.de 15


Sonstige Mitteilungen Hohe Ehrung für Dieter Habermann Eine große Zahl von Angehörigen und Freunden war in den Bürgersaal des Rathauses wohnten der Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten an Dieter Habermann bei, unter ihnen auch seine Ehefrau Veronika und die beiden erwachsenen Kinder Daniela und Kevin. Die Zahl der Gäste deutete Landrat Herbert Eckstein in seiner Laudatio als eine hohe Wertschätzung für den Geehrten. Dieser habe einen langen Zeitraum mit Höhen und Tiefen durchschritten, er habe sich aber nie unterkriegen lassen. Dieter Habermann ist der 16. Bürger der Stadt Heideck, der diese Auszeichnung erhält. Daneben war er bereits im Jahr 2001 mit der Stadtmedaille in Bronze geehrt worden, es folgten verschiedene Ehrungen durch den Bayerischen Fußballverband und den Bayerischen Landessportverband. Habermanns ehrenamtliches Engagement für den Bayerischen Fußballverband (BFV), aber auch für das Blaue Kreuz sind ausschlaggebend für das jetzt verliehene Ehrenzeichen gewesen. Seit 1985 ist er Fußballschiedsrichter. Begonnen hatte er beim TSV Heideck. Dann war er zehn Jahre Lehrwart der Schiedsrichtergruppe Jura Nord. Während dieser Zeit war er an der Ausbildung von sehr vielen Schiedsrichtern beteiligt. Er war Kreisehrenamtsbeauftragter und ist seit 17 Jahren Bezirksehrenamtsreferent des BFV sowie Mitglied der Kommission „Nachhaltigkeit“ im BFV. Seit drei Jahren gehört er der Kommission „Nachhaltigkeit“ im Deutschen Fußballbund an, wo er zudem als Referent tätig ist. „Du bist eine Ikone dieser Kommission“, lobte ihn Landrat Eckstein, „immer voll dabei! Eine Gesellschaft lebt nur, wenn man sich dafür engagiert.“

Nicht minder wertvoll ist Dieter Habermanns Engagement für die Ortsvereine Roth und Heideck der Suchtkrankenhilfe Blaues Kreuz, wo er seit 1993 Mitglied ist. Aus einer überwundenen Lebenskrise heraus, so der Landrat, habe es Habermann geschafft, jetzt auch anderen Menschen helfen zu können: „Das finde ich total stark!“ Er ist Mitbegründer der Heidecker Ortsgruppe und war langjähriger Leiter der wöchentlichen Gruppentreffen, bevor er dieses Amt in jüngere Hände übergeben hat. Seit 1998 ist er gewähltes Vorstandsmitglied. Zuverlässigkeit, Pflichtbewusstsein, Engagement und Bereitschaft zur Innovation seien die Haupttugenden, die ihn auszeichneten, stellte der Landrat fest. Viele Menschen und Vereine würden ihn als Freund schätzen. Zusammen mit seiner Frau Veronika gäbe er ein prima Team ab. Bürgermeister Ottmar Brunner dankte im Namen der Stadt für Habermanns Leistungen und fügte hinzu: „Wir in Heideck sind stolz auf Dich!“ Höchstes Lob äußerten auch Uwe Kunstmann, der Bezirksvorsitzende des BFV Mit-

telfranken, und Hermann „Mandi“ Güller, der Verbandsehrenamtsreferent im BFV. „Du sollst nächstes Jahr mein Nachfolger werden“, kündigte Güller an. Der Geehrte gab das Lob mit „Das Beste an einem Mann ist die Frau an seiner Seite“ an seine Frau Veronika weiter. Auch mit Tochter und Sohn hätte man in schwerer Zeit zusammen gestanden. Sie haben jetzt sein Geschäft in Schwabach übernommen. Hinsichtlich seines umfangreichen Engagements sagte er: „Man kann immer ja oder nein sagen. Wenn ich kann, dann sage ich ‚ja‘‚“ Bewegende Worte des Dankes richtete Habermann an Schwester Gertraud, Diakonisse in Roth, hinsichtlich ihrer Hilfe vor vielen Jahren. „Schwester Gertraud, Sie haben mir das Leben gerettet!“, gestand er. Sie antwortete: „Es wäre schön, wenn sich jeder so helfen ließe wie der Dieter.“ Zum Abschluss erinnerte sich Habermann an die Zeit, als er vor über 30 Jahren als Lutheraner nach Heideck kam: „Erst, als sich der damalige Stadtpfarrer mit uns am Zaun unterhalten hat, wurden wir von den Leuten gegrüßt.“

Filztheater am Harrer-Hof in Lieben­ stadt zugunsten der Flutopfer Der Erlebnisbauernhof Harrer in Liebenstadt lädt ein zu einer Vorstellung des Heidecker Filztheaters am Samstag, 17. August 2013.

16

Die humorvollen Stücke frei nach Loriot sind geeignet für Jung und Alt, für Alleinstehende und Familien. Sitzgelegenheiten bitte mitbringen. Der Eintritt ist frei. Spenden werden erbeten für die Flutopfer.


Sonstige Mitteilungen 62. Heidecker Heimatfest - 62. Heidecker Heimatfest - 62. Heidecker Heimatfest Bieranstich am Heimatfestfreitag Nach dem „Einläuten“ des Heimatfests durch den Trommlerhaufen und den Salutschüssen aus der Kanone des Heimat- und Verkehrsvereins wurde das symbolische erste Fass Bier, traditionell Freibier, von Frau Hauptmann Anke Herrmann (Kompaniechefin der 7. Kompanie Luftwaffenausbildungsbatallion), Bürgermeister Ottmar Brunner und Uwe Schulz, dem Braumeister der Stadtbrauerei Spalt, die das Bier für das Heimatfest lieferte, angestochen. Dem weiteren Verlauf des 62. Heimatfestes stand somit nichts mehr im Weg. Bei schweißtreibenden Temperaturen waren die Schattenplätze im Biergarten unter den Bäumen heiß begehrt. Braumeister Uwe Schulz, Frau Hauptmann Anke Herrmann und Bürgermeister Ottmar Brunner (von links) prosteten den Gästen im Bierzelt zu.

Getränkemarkt/ Lager/ Büro Oberrödeler Straße 7

Getränkemarkt/ Lager/ Büro, Oberrödeler Str. 7 91180 Heideck, Tel. 09177/1351 Fax: 09177/1625 Mo. Die. Do. Fr. 8.00-13.00 und 14.00-18.00 Mittwoch 14.00-18.00 Samstag 8.00-14.00

Getränkemarkt Heideck Selingstädter Straße 1

Getränkemarkt Heideck, Selingstädter Str. 1 91180 Heideck, 09177/484565 Mo. Die. Do. 8.30-12.30 und 14.00-18.00 Mittwoch 8.30-12.30 Freitag 8.30-18.00 durchgehend Samstag 8.30-13.00

Getränke-Heimdienst und Abholmarkt. Getränkeservice für Privat-, Vereins- oder Betriebsfeiern Gekühlte Getränke bis zur Abholung oder Lieferung Kühlanhängerverleih Verleih von Festinventar und Gläser Große Auswahl an Weinen aus Baden-Württenberg, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Südtirol und Frankreich Sekt und Spirituosen

17


Sonstige Mitteilungen 62. Heidecker Heimatfest - 62. Heidecker Heimatfest - 62. Heidecker Heimatfest Trödelmarkt am Heimatfest-Samstag Bei richtig schönem Sommerwetter breiteten viele Heidecker Kinder ihre für sie nicht mehr interessanten Bücher, Puzzles, Puppen, Spiele oder CDs auf Decken aus und boten sie für geringes Geld zum Kauf an. Aber auch

Familienstände gab es oder einen „Liebenstadt-Stand“, bei dem abwechselnd Mütter und Kinder verschiedener Familen Dienst taten, so dass die, die frei hatten, zum einen für den Stand Werbung machen, aber auch bei anderen

Das kleine Mädchen war ganz begeistert von den vielen bunten Spielen und Büchern.

nach günstigen Angeboten suchen konnten. So konnte man für 50 Cent oder einen Euro ein gut erhaltenes Bilderbuch erstehen, für einen Euro ein noch vollständiges Kinderpuzzle oder ein Memory. „Es macht Spaß hier und wir haben schon Etliches verkauft“, freute sich eine erstmals hier trödelnde Familie. „Und wir machen nächstes Jahr auch wieder mit.“ Eine Anbieterin mit zwei Kindern wünschte sich noch mehr Besucher, um besser verkaufen zu können. Auch meinte sie, dass der gewählte Schattenplatz vielleicht nicht so günstig sei. Aber das wisse man vorher ja nicht. Unzufrieden wirkten Mutter und Kinder allerdings nicht. Organisiert hatte den fünften Heimatfest-Trödelmarkt zur Bereicherung des Heimatfests heuer erstmals die Frauenunion Heideck, denn die bisherigen Veranstalter, die Marktplatzfrauen, üben alle ihr Gewerbe nicht mehr am Marktplatz aus. Für das leibliche Wohl der Marktbesucher sorgten die eifrigen Frauen des katholischen Frauenbunds mit Getränken sowie Kaffee und Kuchen.

Bobbycar-Rennen am Schützenhausberg 30 km/h und mehr: Der Schützenhausberg wurde zur Rennstrecke – und das bereits zum siebten Mal. Alle tollkühnen Mannschaften hatten das Ziel, den begehrten Uli-Nester-Wanderpokal in ihren Händen zu halten. Acht Teams wagten sich, den mit einer Steilkurve endenden Berg mit ihren frisierten Boliden hinabzustürzen und mit Läufern wieder zu erklimmen. Dabei gewannen in den vergangenen Jahren immer wieder Hilpoltsteiner den Pokal. Nicht so in diesem Jahr: Heuer holte das Team „Hoden schleift am Boden“ den ersten Platz. Beim Überfahren der Ziellinie jubelte Sicherheitschef Martin Meisinger: „Der Pokal ist in Heideck“. Auf Platz zwei landeten die Jungs von „Hip-da-Moped“. Die bronzene Medaille des Gesamtrennens ging an die „Popopiraten“, die aber in einer anderen Wertung siegten. Die fachkundige Jury verlieh den Bobby-Luder-Preis an die Boxenluder des Drittplatzierten. Ebenso wurde auch das beste Out18

fit gekürt. Als Feuerwehrmann verkleidet, heimste Michael Bischof, der auch Fahrer des Siegerteams war, den Bobby-Style-Preis ein. Dass das Bobbycar-Rennen weit über Heideck hinaus bekannt ist, zeigte die Teilnahme der

„Spreewaldgurken“: Das Team aus der Lausitz stellte heuer zum ersten Mal eine Mannschaft bei dem von den „Heidecker Hütten Hustlern“ veranstalteten Event zum Heimatfest.


Sonstige Mitteilungen Kunstausstellung am Heimatfest

Zum 33. Mal in Folge bereicherte die Ausstellung des Künstlerkreises das Heimatfest. Bei der Eröffnung freute sich der Vorsitzende Maximilian Peschke über die große Zahl an Gästen, die in die Stadthalle gekommen waren, darunter Landrat Herbert Eckstein sowie seine Stellvertreter Dr. Hannedore Nowotny und Walter Schnell. Weiterhin die Vertreter der Kirchen und der Sparkasse Mittelfranken Süd. Den gelungenen musikalischen Beitrag leistete der Heidecker Matthias Fürsich mit seinem kunstvollen Mundharmonikaspiel. Der 19-jährige Enkel des früheren Leitersund Trompeters der Heidecker Stadtkapelle wurde schon mit etlichen Preisen ausgezeichnet und spielte nur eigene Kompositionen. 16 der 20 Mitglieder des Künstlerkreises waren mit Werken vertreten: Gabi Breuer und Maximilian Peschke mit Kunst und Handwerk, Manfred Klier mit Fotoarbeiten, auf Glaskunst hatten sich Rudolf Stowasser und Günther Opitz spezialisiert. Gemälde und Zeichnungen präsentierten Veronika Habermann, Christine Harrer, Walburga Pöllet, Maria Schwab, Elke Waldmüller und Lorenz Winter. Maike Hase ist Spezialistin für Filztechnik und Filztheater. Die Drechselarbeiten stammten von Manfred Schwalbe. Zum ersten Mal mit dabei waren zwei Künstlerinnen vom Kulturhof Aberzhausen: Vanessa Cognard und Nadine Elda Rosani. Die ausgebildete Holzbildhauerin Nadine Elda Rosani lebte zeitweise in Afrika.

Vanessa Cognard ist diplomierte Grafikerin und Designerin, überzeugte Europäerin und hat sich auf Charakterstudien und Kommunikationsdesign spezialisiert. Maximilian Peschke freute sich, dass „diese netten Typen“ jetzt mit dabei sind. Justine Netter ist eigentlich als Holzbildhauerin bekannt. Jetzt stellte sie nach längerer Pause wieder mit aus, diesmal allerdings stimmungsvolle und künstlerische Bilder in Acryl, Kreide und Öl. Neben Max Peschke ist Lorenz Winter seit 1981 mit dabei. Dieser komponierte darüber hinaus auch zahlreiche Messen und Singspiele. Für das Filztheater von Maike Hase, deren Ehemann Ingolf mit handwerklichem Geschick für den Künstlerkreis tätig ist, hat Winter eine Melodie komponiert, die Maike Hase auf einem „Hümmelchen“, einem kleineren Dudelsack, vorspielte. Landrat Herbert Eckstein äußerte sich begeistert darüber, dass so viele

Menschen schon so lange Zeit Kunstwerke anfertigen und ausstellen. In seiner humorvollen Rede betonte er, dass der Künstlerkreis Heideck einen Durchbruch für die Kunst im Landkreis geschaffen habe. „Wir kommen her und schauen uns die Arbeiten an, aber wer schon einmal eine Ausstellung gemacht hat, der weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt“, äußerte er anerkennend. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass bereits acht Mitglieder des Künstlerkreises auf Burg Abenberg als Landkreiskünstler ausstellen durften. Jürgen Rohmer, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mittelfranken Süd, wies auf den neuen Internetauftritt des Künstlerkreises hin, der von der Sparkasse finanziell unterstützt wurde. „Aber“, so fuhr er fort, „das Internet kann nicht die Atmosphäre hier ersetzen.“ Jedenfalls sei auch die traditionelle Unterstützung durch die Sparkasse gut angelegt und auch beim 34. Mal werde man wieder mit dabei sein. Den Künstlerinnen und Künstlern versprach er als Anerkennung eine Brotzeit. Bürgermeister Ottmar Brunner, dem die Eröffnung der Ausstellung vorbehalten blieb, dankte für die lange erfolgreiche Arbeit der Künstler, vor allem dem Vorsitzenden Maximilian Peschke. Dieser hatte auch das Etikett für den „Kirchenwein“ gestaltet, der im Foyer der Stadthalle verkostet und zu Gunsten der Stadtpfarrkirche gekauft werden konnte. Außerdem boten Gretel Opitz und Susanna Lanzet im Künstlercafé Kuchen und Kaffee an. Auch die Künstlertombola erfreute sich wieder großer Beliebtheit. 19


Sonstige Mitteilungen Heimatfestzug

Heimatfest-Höhepunkt war der traditionelle Festzug „Märchen, Volks- und Kinderlieder“. 50 Vereine und Gruppierungen legten sich wieder mächtig ins Zeug, so dass ein fantasievoller und farbenfroher Zug an den zahlreichen Zuschauern vorbeiziehen konnte. Heuer strahlte die Sonne von einem wolkenlos blauen Himmel und brachte so manchen der Beteiligten in den Kostümen ordentlich zum Schwitzen. Schon lange vor Beginn waren die Straßen mit Zuschauern gesäumt, allerdings nur auf der Schattenseite. Vor dem Eisgeschäft stand eine lange Schlange an. Punkt 14 Uhr krachten vier Böllerschüsse. Der Zug setzte sich in Bewegung und zog vom südlichen Stadtgraben aus über den Marktplatz zum Festplatz. Wurde früher der Zug von der Stadtkapelle Heideck angeführt, marschierte Organisator Werner Wildner jetzt vor der Blaskapelle Jahrsdorf. Nach dem bunten Blumenwagen mitreizvollen Elfen ritt „Ritter Friedrich II.“ in seiner Rüstung hoch zu Ross und von Rittersleuten umgeben. Dann trieb der Rattenfänger von Hameln sein Unwesen, klapperte die Mühle im Schwarzwald und arbeiteten die lustigen Holzhackerbuam um die Wette. Das tapfere Schneiderlein, die sieben Schwaben und der Räuber Hotzenplotz trieben ihre Späße. Man saß am Brunnen vor dem Tore, Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald, fleißige Handwerker waren zu Gange, die Post war da und

20

einem jungen Wandersmann folgten Rübezahl, die sieben Zwerge und Schneeweißchen und Rosenrot. Der gestiefelte Kater marschierte und ein Vogelpaar wollte Hochzeit machen. Als Trauzeugen sang eine Vogelschar das bekannte Lied. Schneeflöckchen tanzten, denn Frau Holle schüttelte die Betten, Till Eulenspiegel spielte seine Streiche und Hans im Glück verspielte den Klumpen Gold. Nach Schneewittchen und den sieben Zwergen wurde zum fröhlichen Jagen aufgebrochen. Der eiserne Heinrich wurde von den eisernen Banden befreit, Burgfräulein und Kinder begleiten ihn, bevor es in den Zirkus ging. Die Schwäb‘sche Eisebahne

fuhr offensichtlich in den Orient zu Aladin mit der Wunderlampe und den Märchen aus 1001 Nacht mit Haremsdamen. Beim Zirkuswagen zogen erstmals zwei echte Kamele mit. Den Abschluss bildete der TSV, der heuer auf 150 Jahre seines Bestehens zurückblickt und seinen Verein im Wandel der Zeiten präsentierte.


Sonstige Mitteilungen Vereidigung

Auf dem Marktplatz waren 153 Soldatinnen und Soldaten zum Ablegen des Treuebekenntnisses angetreten. Seit dem 19. Juli 1965 besteht eine Patenschaft zwischen dem Bundeswehrstandort Roth und der Stadt Heideck. 47 Soldatinnen und Soldaten auf Zeit der Laufbahngruppe der Mannschaften sowie erstmals 106 Offiziersanwärterinnen und -Anwärter wurden vereidigt. Die Freiwillig Wehrdienstleistenden hatten bereits in einer zentralen Veranstaltung am 20. Juli in Berlin ihr Gelöbnis abgelegt. Nach dem Einmarsch der 7. Kompanie, der Ehrenformation und des Luftwaffenmusikkorps 1 München-Neubiberg unter Leitung von Oberstabsfeldwebel Helmut Binder und dem Abschreiten der angetretenen Formation begrüßte Oberstleutnant Andreas Petry die zahlreichen hochrangigen Vertreter aus der Politik, den Kirchen und verschiedenen Organisationen. Er betonte, dass die Patenschaft mit Heideck nie eine lästige Pflicht gewesen, sondern immer mit Leben erfüllt worden sei, gemäß des Mottos der Bundeswehr Wir.Dienen.Deutschland. Bürgermeister Ottmar Brunner wies auf die seit langem gepflegte Tradition der Patenschaft hin, die bis Ende des vergangenen Jahres zu dem II. Bataillon bestand und jetzt auf die 7. Kompanie des Luftwaffenausbildungsbataillons übertragen wurde. Er freute sich über die große Zahl der aus weiten Entfernungen angereisten Angehörigen, die in Roth die Möglichkeit zu einer Kasernenbesichtigung hatten und dann in Heideck einen ökumenischen Gottesdienst besuchen konnten. Die Wertschätzung der Bundeswehr komme auch durch die große Anzahl der anwesenden Ehrengäste zum Ausdruck. Bürgermeister Brunner schloss mit den Worten: „Liebe Soldatinnen und Soldaten, ich hoffe, Sie behalten Heideck in guter Erinnerung. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute!“ Die Gelöbnisrede hielt Dr. Manfred Weiß, Abgeordneter des Bayerischen Landtags. Er überbrachte die Grüße des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Für ihn, Weiß, sei es eine Ehre und eine große Selbstverständlichkeit, für die Bundeswehr öffentlich Flagge zu zeigen, denn „unsere Soldaten leisten einen wichti-

gen und ehrenvollen Dienst für unser deutsches Vaterland.“ Er hieß die Soldatinnen und Soldaten in Bayern willkommen. Sie würden stets als Freunde aufgenommen werden. Der Dienst sei oft lebensgefährlich, aber andererseits auch unverzichtbar. Dafür gebühre ihnen Respekt und Dank. Weiß freute sich, dass der Standort Roth trotz schmerzlicher Veränderungen erhalten bleibe und zukünftig die Offiziersschule der Luftwaffe beheimaten werde. „Wir in Bayern sind stolz auf Sie“, sagte er, „Gott schütze Sie!“ Nach dem Marsch „Hoch Heidecksburg“ trat der Hauptgefreite Thomas Töpfer als Vertrauensperson der 7. Kompanie ans Rednerpult. Er erinnerte daran, dass die angetretenen Soldatinnen und Soldaten erst seit drei Wochen Dienst bei der Bundeswehr leisten und es für viele eine große Umstellung

bedeutet habe. Zum ersten Mal könne man sich jetzt in der Öffentlichkeit präsentieren und man stehe bereit, für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzutreten. Oberstleutnant Andreas Petry hätte jetzt eigentlich eine sieben bis acht Minuten dauernde Ansprach halten wollen. Doch er hatte Erbarmen mit den in der Hitze schmorenden Soldaten und Besuchern und er beschränkte sich unter Applaus auf die wichtigsten Formalitäten. Das war der eigentliche Höhepunkt, nämlich das Ablegen des Treuebekenntnisses, das von Bayernhymne und der Nationalhymne eingerahmt wurde. Unter den Klängen des „Mussinan Marsches“ zogen Einheiten und Besucher in Richtung Festplatz aus, um gemeinsam am Heimatfest noch einige fröhliche und gesellige Stunden zu verbringen.

21


Sonstige Mitteilungen Eine Reise durch Europa

An zwei Abenden wurde die „Musikalische Europareise“ der Grund- und Mittelschule in der jeweils voll besetzten Stadthalle aufgeführt. Mit perfekter Logistik lief ein buntes und kurzweiliges Kaleidoskop von Liedern, Informationen und Tänzen ab, das von Spielfreude und Engagement der Kinder getragen wurde. Rhythmischer Trommelwirbel von Schülern der Mittelschule und der nach Heideck ausgelagerten Comeniusklasse auf Congas und Djemben eröffnete das Programm. Bei der Begrüßung betonte Rektorin Claudia Hylla, dass sich das gesamte Kollegium in dieses Gesamtprojekt Europareise eingebracht habe, als Leitung von Schulchor und Flötengruppe, Mitgestalter des Bühnenbildes, Textdichter, bei der Einstudierung der Lieder und Tänze, der Gestaltung der Kostüme usw. Schüler der 9. Klasse assistierten einem externen Mitarbeiter, der ein Arsenal an Scheinwerfern aufgebaut hatte und für passende Beleuchtung und guten Ton sorgte. Wie Schulleiterin Hylla berichtete, habe der Elternbeirat sie gebeten, die gute Heidecker Tradition der MusicalAufführungen nicht aussterben zu lassen. Daher gestaltete man mit über 170 Schülerinnen und Schülern eine gemeinsame Aufführung mit einem selber erstellten Programm. Wochenlanges Einüben der Texte, Lieder und Tänze sowie Zeichnen und Malen von Landkarten und Flaggen und das Zusammenstellen der Kostüme waren angesagt. In Anlehnung an Uwe Timms Buch „Die Zugmaus“ – man hatte diese Lektüre in den Klassen gelesen – führten Mäuse, die in einem fantasievoll gestalteten Zug durch Europa reisten, durch das Programm. Es gelang ein zu-

22

gleich anschaulicher und lehrreicher Unterricht in Europakunde. Die sechs Zugmäuse gelangten zuerst in den Tempel des griechischen Gottes Zeus und wurden Zeugen der Olympischen Spiele vor 2500 Jahren. Dann wurde um ein Zitronenbäumchen getanzt, denn auch Geldsorgen, so hieß es, sollten nicht vom Tanzen abhalten. „Lang gezogene Brötchen“ (Baguettes) gibt es in Frankreich, wo sich die Mäuse auf den Käse freuten. Die schnelle Schnecke Michelle führte durch Paris und auf der Brücke von Avignon endete der französische Beitrag mit einem flotten Tanz. Erst seit kurzem ist Kroatien, das Land der tausend Inseln, Mitglied der Europäischen Union. Das beliebte Urlaubsland ist auch die Heimat des Dalmatiners, einer Hunderasse, die weiß zur Welt kommt und später schwarze Flecken bekommt. Ein Paradies erhofften sich die Zugmäuse in der Schweiz, wo viel Käse hergestellt wird. Vier Amtssprachen gibt es dort: deutsch, italienisch, französisch und rätoromanisch. Und es wird gejodelt wie in dem Lied „Vo Luzern gäge Wäggis zue“, zu dem getanzt und zwei Kä-

selaibe über die Bühne gerollt wurden. Dudelsackmusik kommt aus Großbritannien. England, Wales, Schottland und Nordirland bilden dieses Vereinigte Königreich, berichtete ein kleiner Schotte. Als die „Queen“ huldvoll grüßend über die Bühne schwebte, wollte der Applaus kein Ende nehmen. Dann wurde mit dem Tanz unter einer Birke das schwedische Mittsommerfest gefeiert. 220 000 Inseln, 100 000 Seen, Wälder mit Bären und Elchen und Knäckebrot verbindet man mit diesem Land. Aber auch IKEA, Alfred Nobel, Astrid Lindgren und erst recht die legendäre Gruppe ABBA. Beim fetzigen Tanz von „ABBA“ beteiligte sich eine ganze Schar von Pippi-Langstrumpfs, bis der Saal tobte. „Gott sei Dank!“, bekannten die Zugmäuse froh, als sie nach all dem Trubel wieder zu Hause waren. Dann räumten sie die Bühne schleunigst: „Die Neuntklässler wollen einen Tanz für ihren Abschlussball üben!“ Und schon legten die elegant gekleideten jungen Damen und Herren einen zünftigen „Stampfer“ aufs Parkett, einstudiert vom früheren Schulleiter Konrad Kerschenlohr. Fähnchen schwenkend beendeten alle Beteiligten diese rundum gelungene Aufführung, die mit kaum enden wollendem Applaus der begeisterten Zuhörer belohnt wurde. Nach diesem überzeugenden Auftritt wäre es durchaus vorstellbar, der Schule das Prädikat „Musikalische Schule“ zuzuerkennen. Die Zugmäuse standen mit Körben am Ausgang und freuten sich über die reichlich fließenden Spenden für die technische Aufrüstung der Klassenzimmer.


Sonstige Mitteilungen Gute Zusammenarbeit mit der Comeniusschule Ganz selbstverständlich sitzen an der Grundschule Heideck im Klassenzimmer der Comeniusklasse G3A die Kinder der Partnerklasse neben den Kindern der Klasse 1b der Grundschule. Sie malen jeweils für den Partner aus der anderen Schulart eine Zauberblume aus, die später im Wasser „aufblüht“. Seit dem Jahr 2005 pflegen beide Schulen eine enge Zusammenarbeit, und diese Zauberblume soll an gemeinsame Aktionen erinnern. Außer Kunstunterricht werden aber auch Sport und Musik, gelegentlich auch Heimat- und Sachunterricht oder Leseeinheiten gemeinsam betrieben. Während des ersten Schulhalbjahres war die Klasse 3a von Maria OdorferMöldner der Partner, jetzt ist es die Klasse 1b von Rektorin Claudia Hylla. Ursula Pessinger ist die Leiterin der Comenius-Partnerklasse. Von Anfang an war Susanne Nachtrab als Zweitkraft mit dabei. Sie erinnert sich, dass von 2005 bis 2008 eine Comeniusklasse von der 7. bis zur 9. Schulstufe mit der Volksschule kooperierte. Die nächste Partnerklasse blieb vom 3. bis 6. Jahrgang hier, musste aber aufgrund der wegbrechenden Mittelschule wieder zurück an den Auhof. Jetzt wurde die Grundschule als Partner ausgewählt. Susanne Nachtrab ist begeistert: „Wir fühlten uns hier von Anfang an prima integriert. Wir machen bei Sport- und Schwimmfesten und bei Musicals mit. Es wird immer darauf geachtet, dass es uns gut geht. Eine Partnerklasse ist eine gute Einrichtung. Beide Seiten profitieren davon.“

Rektorin Claudia Hylla spricht zugleich im Namen von Konrektorin Martina Wirsing. Beide sind der Meinung, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf einer Förderschule intensiver betreut werden können, als dies an einer Regelschule der Fall ist. Dort gebe es kleinere Klassen, Sonderschulpädagogen und spezielle Einrichtungen. Die Kinder haben mehr Zeit zum Lernen und Üben und sind auch nicht dem Leistungsvergleich mit Regelschülern ausgesetzt. Es gebe viele Möglichkeiten der Inklusion, unter denen die Eltern die Wahl hätten. Heideck ist aber auch stets offen gegenüber der Einzelinklusion. Der Fernsehsender 3sat hatte zweimal darüber berichtet, auch darüber, dass eine Inklusionsschülerin aus Heideck im letzten Jahr den besten Quali abgelegt hatte. Trotz aller Erfolge habe man aber aus

Sportfest an der Schule

ausgelagerten Comeniusklasse teilnahmen und wie die anderen Weitwurf, Weitsprung und Kurzstreckenlauf absolvierten, hie und da mit etwas Unterstützung durch die Betreuer. Vier Neuntklässler lockerten zu Beginn

Inklusion wird an der Schule auch in sportlicher Hinsicht groß geschrieben. Das zeigte sich beim Sportfest, an dem neben den Kindern der Regelklassen auch acht Schüler der nach Heideck

den oben genannten Gründen nicht das Bestreben, eine Inklusionsschule zu werden. Man habe vielmehr den Weg mit Partnerklassen gewählt. Dabei werden die Kinder der jeweiligen Klassen nach dem für sie geeigneten Lehrplan unterrichtet. Das Motto lautet: „Gemeinsames Lernen dort, wo es für alle gewinnbringend ist.“ Aufgrund partnerschaftlicher Zusammenarbeit konnte so schon ein Schüler von der Comeniusschule in eine Grundschulklasse zurückgeführt werden. Im Vordergrund stehe aber das soziale Lernen, also die Sozialkompetenz. Man habe festgestellt, so Rektorin Hylla, dass diejenigen, die mit Klassenkameraden aus den Partnerklassen zusammengearbeitet hatten, ein auffallend besseres Sozialverhalten an den Tag legen. Sie haben gelernt, dass jeder Mensch etwas wert ist, egal, wie er ist. „Das ist uns besonders wichtig!“, betont Schulleiterin Hylla.

mit Aufwärmübungen die Muskeln der Teilnehmer. Danach halfen zwei pensionierte Lehrkräfte und die 9. Klasse als Wettkampfrichter und bei den Aufzeichnungen der Ergebnisse zur vollen Zufriedenheit von Organisator KarlHeinz Dotzer. Von den 121 Teilnehmern erhielten 17 eine Ehrenurkunde, 47 eine Sieger-und 57 eine Teilnehmerurkunde. Schulbesten Mädchen: Carolin Kupsch (4 a), Luca Herger (4b) und Alina Leibold (2). Jungen: Elias Herger (3a), Tim Koszorus (3b) und Elias Semmler (4b). Beste Klasse ist die 3a, in der 15 der 19 Schüler eine Ehren- oder Siegerurkunde erhielten. 23


Sonstige Mitteilungen Schulbustraining

In wenigen Wochen beginnt für die Vorschulkinder die Schule. Richtiges Verhalten auf dem Schulweg, sowie vor und im Schulbus will geübt sein. Verkehrserzieher Polizeihauptkommissar Rudolf Eberle war deshalb an die Bushaltestelle vor der Volksschule gekommen. Ein Fahrzeug des Schulbusunternehmens stand bereit. Eberle freute sich, dass neben den Vorschulkindern und ihren Erzieherinnen so viele Mütter und sogar etliche Väter gekommen waren. Schulleiterin Claudia Hylla erklärte, dass auch diejenigen Kinder, die zu Fuß zur Schule kommen, hin und wieder mit dem Bus fahren müssen. An die Eltern gewandt sagte Eberle: „Es ist Ihre Aufgabe, Ihren Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr beizubringen. Das können Sie nicht auf andere übertragen!“ Er sprach zugleich die Vorbildfunktion der Eltern an, denn „Papa und Mama machen ja nichts falsch.“ Er empfahl, die Kinder in der Frühe rechtzeitig loszuschicken, für helle und reflektierende Kleidung zu

Schwimmfest der Schule Bei idealen Wetterbedingungen konnte die Volksschule ihr Schwimmfest im städtischen Freibad abhalten. Konrektorin Martina Wirsing und Lehrerin Maria Odorfer-Möldner hatten es bestens vorbereitet und etliche Mütter sowie ehemalige Lehrer der Schule leisteten wertvolle Helferdienste. Auch die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse halfen, zum letzten Mal, bereitwillig mit. Mit Übungen zur Wassergewöhnung wurden diejenigen Schüler an das nasse Element herangeführt, die damit noch nicht so viel Erfahrung haben. Im Nichtschwimmerbecken waren 12 Stationen aufgebaut, an denen man es „Turtle“, der Schildkröte, gleichtun musste. Turtle ritt auf einer Luftmatratze, glitt durch das Wasser, tauchte nach Ringen, sprang genau in einen Reifen, oder fing Fliegen. Natürlich keine echten. Anstelle von Punkten gab es Gummiringe. Die 6. Klasse hatte 38 Gummiringe pro Schüler gesammelt und wurde damit Sieger. Im Schwimmerbecken wurde auf Zeit geschwommen. Luca Herger, AnnaLena Hirscheider und Lena Edemann 24

sorgen und den Schulweg gemeinsam abzugehen. Dabei solle auf Gefahrenstellen aufmerksam gemacht und die Art der Gefahr erklärt werden. Dann ging es zur Praxis. „Links, rechts, links!“, das konnten alle Kinder im Chor aufsagen. Gemeint war die Blickrichtung vor dem zügigen Überqueren der Straße. An der Schulbushaltestelle hält

man zwei große Schritte Abstand zur Gehsteigkante, bildet eine Reihe, stellt die Büchertasche neben sich und wartet, bis der Bus steht. Ohne zu Drängeln steigt man ein, sucht sich einen Platz und bleibt dort sitzen. Diesmal hatte alles einwandfrei geklappt. Hoffentlich funktioniert es im Schulalltag auch so gut.

waren die schnellsten Schwimmerinnen. Bei den Jungen siegten Thomas Obermeier, Elias Semmler und Marcus Hofmeier. Viel Spaß gab es beim Staffelschwimmen, wo Schwimmnudeln paarweise an das jenseitige Ufer gebracht werden mussten. Traditionell wird das Schwimmfest der

Grund- und Mittelschule mit Gaudi­ sprüngen vom Sprungbrett beendet. Gewertet werden dabei die originellsten Sprünge, bei denen die Zuschauer auch manchmal gehörig vollgespritzt wurden. Kleine Preise erhielten Florian Kaiser, Blerim Kryezin und Elias Herger für die ideenreichsten Sprünge.


Sonstige Mitteilungen Abschlussfeier der 9. Klasse Zum letzten Mal wurde an der Mittelschule Heideck eine 9. Klasse verabschiedet. Die Religionslehrerin Bärbel Timmermanns, Kaplan Dominik Pillmayer und die Entlassschüler hatten einen Gottesdienst in der Frauenkirche vorbereitet. In der Stadthalle begrüßte anschließend Schulleiterin Claudia Hylla die Absolventen mit den Angehörigen und das Lehrerkollegium mit einem weinenden und einem lachenden Auge: Weinend deswegen, weil es die letzte neunte Klasse in Heideck gewesen ist. Lachend deswegen, weil 17 junge Menschen die Schule verlassen und ihr Leben anderweitig gestalten werden. Sie hätten Probleme intern gelöst, seien immer zum Helfen bereit gewesen und hätten in ihren Familien Halt gefunden. „Do it! – Mach es!“ gab die Schulleiterin den scheidenden Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg. Damit meinte sie: Lernen, bis der Kopf raucht, und bei Unrecht den Verantwortlichen zur Rede stellen. „Wenn deine Heimatstadt lebenswert bleiben soll, dann verschandle sie nicht!“, war ein weiterer Rat ebenso wie: „Du bist verantwortlich für dein Glück. Jammern hilft nicht. Gottes Segen!“ Bürgermeister Ottmar Brunner bedauerte, dass er in Heideck zum letzten Mal an einer Entlassfeier teilnehmen könne. Alle, die den Quali nicht schafften, tröstete er mit dem Hinweis auf eine zweite Chance. „Wir brauchen euch alle“, stellte er fest. Er dankte den Lehrkräften sowie Elternbeirat und Schulförderverein für deren Engagement. Von Karin Kerscher, der erkrankten Lehrerin der 9. Klasse, verlas Rektorin Hylla eine Grußbotschaft. „Die Mühe selbst besiegt das Schicksal“, war zu

hören. Kerscher empfahl: „Hört nie auf anzufangen und fangt nie an aufzuhören!“ Die Elternvertreter Regina Schneeberger und Jürgen Borgemeister verabschiedeten die letzten Entlassschüler. Sie hätten hervorragende, wohnortnahe Voraussetzungen in kleinen Klassen genossen und seien von engagierten Lehrkräften unterrichtet worden. Persönliche und soziale Kompetenzen seien von der Schule mitgetragen worden, die auch die Erziehungsarbeit der Eltern unterstützte. „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“, hieß der Rat, den sie für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben mit auf den Weg gaben. Der Dank galt dem Lehrerkollegium und den Eltern für deren unermüdliche Anstrengungen. Höhepunkt war die Zeugnisübergabe. Allerdings wurden diese bald wieder eingesammelt, denn der eigentliche Zeugnistermin war erst der 19. Juli, aber da hätte die Stadthalle wegen des Heimatfestes nicht mehr zur Verfügung gestanden. Alle 17 Neuntklässler hatten an den Prüfungen zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss teilgenommen. Die besten Leistungen hatten Lukas Harrer und Fabian Weich mit dem Notendurchschnitt 2,0 erzielt, knapp dahinter Nicolai Borgemeister.

Für die Schülerinnen und Schüler verglichen Justine Steidel, Alicia Rothgängel und Nicolai Zeh die Schulzeit mit einem Radrennen, bei dem trotz aller Schwierigkeiten das Ziel erreicht wurde. Unter großem Applaus gab es neben Dankesworten Blumen für die Lehrkräfte. Besonderen Dank sprach eine der Schülerinnen aus. Sie war trotz Schwangerschaft, von einer anderen Schule kommend, in Heideck aufgenommen worden, hatte ihr Kind zur Welt gebracht und von der Schule immer wieder Hilfe erfahren. In einer Lichtbilder-Präsentation ließen die Absolventen ihre erlebnisreiche Abschlussfahrt an den Gardasee und nach Venedig Revue passieren. Fleißig hatten die jungen Damen und Herren während des gesamten Schuljahres den Tanzkurs mit Helga Meier und Konrad Kerschen­lohr besucht. Mit einer festlichen Polonaise zogen sie in den Saal ein. Dann folgten viele weitere schweißtreibende Tänze, die sich alle sehen lassen konnten. Auch der Tanzkurs für die Abschlussklassen ist damit Geschichte geworden. Helga Meier und Konrad Kerschenlohr verabschiedeten sich endgültig von der Mittelschule Heideck, nachdem sie für ihre erfolgreichen Bemühungen kleine Geschenke erhalten hatten.

Mittagsbetreuung unterwegs

Die Kinder der Mittagsbetreuung der Schule unternahmen zum Abschluss des Schuljahres zusammen mit ihren Betreuerinnen einen Ausflug zur Minigolfablage am Rothsee. Dort stellten die Kinder ihr Geschick und ihr Talent im Schlagen des Golfballs unter Beweis. Mit großer Begeisterung wurde eine Herausforderung nach der anderen gemeistert. Nachdem man sich mit Essen und Trinken gestärkt hatte, gab es zum Abschluss ein leckeres Eis. 25


Sonstige Mitteilungen Heidecker Senioren unterwegs Zum fünften Mal waren Heidecker Seniorinnen und Senioren zu einem Tagesausflug unterwegs. Dieter Knedlik und seine Helfer hatten die Fahrt der fast 100 Teilnehmer bis ins Detail vorbereitet. Zuerst besuchte man in Stopfenheim einen alten Bekannten: Pfarrer Martin Seefried, der bis vor einem Jahr Kaplan in Heideck war. Nach einer Stärkung mit Kuchen und Kaffee zelebrierte er in der Deutschordenskirche einen Gottesdienst. In Osterdorf erzählte das Ehepaar Gretl und Willi Gagsteiger die eigene Lebensgeschichte und die Geschichte der vier „Grafendörfer“ Geislohe, Göhren, Neudorf und Osterdorf, die die Marschälle und späteren Grafen von Pappenheim auf der Albhochfläche ab 1250 gründeten. Gräfin Ursula zu Pappenheim und der Pappenheimer Bürgermeister Uwe Sinn hießen, die Reisegruppe vor dem „Europäischen Haus“ persönlich willkommen. Weiter ging es zum Frankenschotterwerk bei Langenaltheim. Mit Erstaunen erkannte man die Ausdehnung dieses gewaltigen Steinbruchgeländes, in dem 140 Mitarbeiter den

bis zu 160 Millionen alten Juramarmor herausbrechen und bearbeiten. Vorbei an Wemding wurde das Hotel Wildbad Wemding angesteuert, ein ehemaliges Privatbad der Wittelsbacher, zu dessen Stammgästen später Persönlichkeiten wie Rudolf Diesel zählten. Wie mit Hilfe einer „Kischtä auf’m Loiterwägele“ der gefürchtete Räuber Hotzenplotz zur Strecke gebracht wurde, erlebten die Reiseteilnehmer in der

bekannten Augsburger Puppenkiste, die man nach vielen Umwegen durch die in Umbau befindlichen Straßen der Innenstadt erreichte. In Abwandlung von Otfried Preußlers Original sprachen die Marionetten gemütliches Schwäbisch. Mit einer deftigen Brotzeit und anschließendem Volksliedersingen, zuvor hatte man schon im Bus, das fast vergessene „Heidecklied“ geübt, klang der erlebnisreiche Tag aus.

freute sich: „Die Stimmung ist saugeil!“ Es herrschte Volksfeststimmung im aufgebauten Biergarten, der von zahlreichen Helferinnen und Helfern des Skiclubs betreut wurde. Für die Kinder waren Kletterturm und Hüpfburg aufgebaut. Etwa 65 weitere Skiclubhelfer waren weiter oben am Selingstädter Berg postiert und versorgten die mehr

oder weniger ausgepumpten Athleten mit Bananen, Wasser, Iso-Getränken und Kraftriegeln. Später säumten Scharen von Fans die Rennstrecke vor und nach dem Stimmungsnest und feuerten die Triathleten an. „Heideck feiert den Challenge mit der ganzen Familie“ ist erfreulicherweise auf offene Ohren gestoßen.

Challenge-Stimmungsnest Als gegen 7.43  Uhr der Luxemburger Dirk Bockel als erster Radfahrer am Heidecker Stimmungsnest vorbeifuhr, zeigte das Display des Begleitfahrzeugs 1:12:03 an. Noch war es relativ ruhig, aber bald zeigte es sich, dass Doris und Eddy Görl zusammen mit Daniel Struller die richtige Entscheidung getroffen hatten. Als Organisatoren der „Family-Fanmeile“ hatten sie das Stimmungsnest als eine Feier für die ganze Familie angelegt. Der bisherige Organisator Max Peschke hatte ihnen dazu wertvolle Tipps gegeben. „Es lebe der Sport“, legte der Schwabacher DJ Eddy Großberger auf. „We are Family“ und selbst Wiener Walzer trieben die Athleten den Berg hinauf. Unterstützt von zahlreichen Helfern informierten Eddy Görl und Daniel Struller vom Sprecherturm aus und feuerten die Sportler an: „Peter, gib Gas, du hast zahlt dafür!“ Bald wurden sie von den mittlerweile in großer Zahl angekommenen Fans durch Anfeuerungsrufe und La-OlaWellen unterstützt. Triathlonchef Felix Walchshöfer schaute vorbei und 26


Sonstige Mitteilungen

27


Veranstaltungskalender der Vereine und Verbände

August - September 2013

Fr

Mi

So

Sa u. So

Sa u. So

So

Di

So

Sa

07.09.2013

06.09.2013

04.09.2013

25.08.2013

17.08.2013 18.08.2013

17.08.2013 18.08.2013

11.08.2013

06.08.2013

04.08.2013

03.08.2013

10.00

10.00

19.30

19.30

09.30

08.00 08.00

17.00 11.00

10.00

13.00

15.00

19.00

Königsschießen

Sommerfest

2-Tage-Radtour in die Oberpfalz

Königsschießen

Königsschießen

Burgfest Altenheideck

36. Reit- und Springturnier

Marktplatzfest

Kirchenfest

Schwimmbadfest

Sommerkellerfest

Gemüsesau-Essen

Schützenhaus

Schützenhaus

Mehrzweckhalle Tautenwind

Festplatz

Schützenhaus

Schützenhaus

in der Nähe des Burgstalls

Schloss Kreuth

Marktplatz

Feuerwehrhaus Schlossberg

Spaß- & Freizeitbad

Sommerkeller Laibstadt

Festplatz

FC Bayern Fanclub Heideck e.V.

Schützenverein

Schützenverein

Pfeifenköpfe

Geselligkeitsverein

Schützenverein

Schützenverein

Dorfgemeinschaft Altenheideck

Reitverein Heideck e.V.

CWG Heideck und Ortsteile e.V.

Kirchenverwaltung Schlossberg

Stadt Heideck

Heimatverein Laibstadt

Obst- und Gartenbauverein

Veranstalter

Sa 08.09.2013 17.30

Königsschießen

Skihütte

Schützenverein

Veranstaltungsort

So 11.09.2013 19.30

Fischgrillfest

Schützenhaus

Veranstaltung

Mi 13.09.2013

Königsschießen

Beginn

Fr 14.09.2013 10.00

Datum

Sa 15.09.2013

Tag

So

TSV Heideck

Schützenverein TSV-Sportplatz Liebenstädter Straße

Geselligkeitsverein

Schützenhaus 150 Jahre TSV Heideck

Festplatz

Künstlerkreis

Königsschießen

2-Tage-Trip im Bus

Gaststätte "Lindwurmbräu"

19.30

07.00

Künstlerstammtisch

18.09.2013

28.09.2013

19.30

Mi

Sa

30.09.2013

Fr bis 20.09.2013 So 22.09.2013 Mo

28


Mitteilungsblatt August 2013