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Riesaer. NACHRICHTEN FÜR UNSERE STADT.

Ausgabe Nr. 40/2013 · Freitag, 11. Oktober 2013

Eisenbahnbrücke über die Paul-Greifzu-Straße eingehoben

Kurz und bündig. Neue Romane im Gespräch Das 12. „Literaturgespräch am Sonntag” mit Renate Preuß findet am 13. Oktober, 15 Uhr im Benno-Werth-Saal des „Hauses am Poppitzer Platz“ statt. Dazu laden die Bücherfreunde Riesa und die Stadtbibliothek ein. Die Riesaer Autorin stellt drei Neuerscheinungen des Buchmarktes vor: Rainer Merkels Roman „Bo“, „Gleis 4“ von Franz Hohler und Rolf Schneiders „Die Lieben meiner Mutter“. „Lichtblick“ feiert Die Förderschule „Lichtblick“ feiert am Donnerstag, 17. Oktober, von 9.30 bis 12 Uhr ihr Herbstfest. Schüler und Pädagogen laden herzlich ein. Mobile Obstpresse Am 17. Oktober macht die Mobile Obstpresse von 10 bis 17 Uhr Station auf dem Projekte- und ErlebnisGut in Riesa-Göhlis, um die Ernte der vom Sprungbrett e.V. bewirtschafteten Streuobstwiesen vor Ort zu Saft zu verarbeiten. An diesen beiden Tagen können alle interessierten Bürger auch das eigene Obst pressen lassen (Mindestpressmenge ca. 50 kg). Telefonische Rücksprache unter 0176/10194856. Kunst in der Sparkasse Bis zum 29. November stellt das Christliche Gymnasium „Rudolf Stempel“ Riesa in der Sparkasse auf der Hauptstraße Collagen, Mosaike und Zeichnungen aus. Die Arbeiten der Schüler und Schülerinnen der 5., 6. und 7. Klasse sind im Kunst- und im fächerübergreifenden Unterricht, z. B. in Zusammenarbeit mit den Fächern Biologie oder Geschichte, entstanden. 5.818

news.aus-riesa.de

Der zweite Versuch passte I

m zweiten Versuch fand die neue Eisenbahnbrücke über die Paul-Greifzu-Straße ihre exakte Position. Zunächst hatte sich einer der beiden Auflagepunkte als fehlerhaft herausgestellt und musste nachgearbeitet werden, die Brücke wurde nochmals herausgehoben. Kurz nach elf Uhr war es am vorigen Sonnabend dann jedoch vollbracht. Der in der Nacht zuvor per Tieflader aus Zwickau „angereiste“ Stahlkoloss saß passgenau. Hunderte Schaulustige hatten die Aktion interessiert verfolgt.

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2014 folgt der Kreuzungsbau

Über mehrere Tage hinweg waren zuvor die alte Brücke der Bahnverbindung zwischen Bahnhof und Hafen abgebaut und neue Widerlager errichtet worden. Nach dem Aufsetzen des Brückenkörpers wurden sofort die Gleise montiert. Inzwischen ist die Bahnstrecke wieder nutzbar. Der Durch-

gang darunter ist für Fußgänger und Radfahrer möglich, ab Mitte November sollen auch Autos wieder hindurchfahren können. Anlieger können ihre Gebäude, beispielsweise das Ärztehaus, aber stets erreichen. Baubürgermeister Tilo Lindner erklärte, dass man mit dem Planungsbüro über die Ursache des zunächst misslungenen Hebeversuchs reden werde. „Der Stadt entstehen jedenfalls keine Zusatzkosten“, sagte er. Lindner erläuterte nochmals das Zusammenfallen von zwei Großbaustellen in Gröba. „Absprachen mit der Deutschen Bahn über die Sperrung einer Brücke müssen rund ein Jahr vorher getroffen werden. Da war für uns als Stadt absolut nicht absehbar, dass der Freistaat mit der Bundesstraße 182 so in Verzug kommt.“ Mit dem Bau der neuen, statt 8,80 Meter nun rund 18 Meter weiten Bahnbrücke ist ein Etappenziel erreicht. Nach der winterlichen Bauruhe wird

In der Nacht zum 3. Oktober wurde die alte Eisenbahnbrücke abgebaut. Zwei Tage später schwebte der Fotos: P. Gruhle/U. Päsler neue, größere Brückenkörper dann ein. (Foto ganz oben).

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dann ab Frühjahr 2014 die Straßenkreuzung völlig umgebaut. Die Paul-Greifzu-Straße muss unter der Brücke rund 60 Zentimeter abgesenkt werden, damit die neue Durchfahrtshöhe erreicht wird. Das erfordert auch eine Verlegung sämtlicher unterirdischer Medien im gesamten Kreuzungsbereich mit Rostocker, Hamburger und Canitzer Straße. Da sich damit auch das Gefälle der Wasser- und Abwasserleitungen verändert, muss zudem eine Pumpstation eingebaut werden. Das alles geht nicht ohne Vollsperrung über mehrere Monate. Nach seiner Vollendung wird das Vier-Millionen-Projekt den Verkehrsfluss in Gröba spürbar entU. Päsler krampfen.


Riesaer.

Ausgabe Nr. 40/2013 vom 11. Oktober 2013

Herbstferien beim Sprungbrett e.V. AbenteuerActionCamp Kostenloses AbenteuerActionCamp im Landhaus Gröden vom 21. bis 25. Oktober: In Kooperation mit dem „arche noVa-Initiative für Menschen in Not e.V.” Dresden bietet der Sprungbrett e.V. eine Erholungsfreizeit für Kinder und Jugendliche aus Familien, die vom Hochwasser 2013 betroffen waren. Inhalte sind Workshops (Graffiti, Bildhauerei und Tanz), Schatzsuche, Badeausflug ins Wonnemar, Kino, Pasta-Bowling, Niederseilgarten, Disco. Alter: ab 10 Jahre. Infos im Kinderund Jugendtreff „U-Punkt”. Telefon 03525/877762 oder E-Mail an u-punkt@sprungbrett-riesa.de Herbstwirbel auf der Streuobstwiese Die Teilnehmer entdecken am Montag, 21. Oktober, 9 bis 15 Uhr Tiere und Pflanzen auf der Streuobstwiese in Riesa. Sie bauen einen Winter- Anzeige -

The Dynamite Daze spielen „live vom Balkon“ in der Erdgasarena

Blues im Hier und Jetzt

schlafplatz für den Igel und richten Nistkästen her für Vögel. Bei Regenwetter gibt es kreative und handwerkliche Angebote auf dem Gut in Göhlis. Alter: ab 9 Jahre. Treffpunkt: Projekte- und Erlebnisgut Göhlis Leutewitzer Straße. Kosten: 10 Euro. Halloweenparty Am Dienstag, 29. Oktober, findet im „U-Punkt“ eine Gruseldisco für Kinder ab 7 Jahren statt. Dazu gehören ein Gruseldinner, ein Preis für das beste Kostüm, Gruselschminken, Nachtwanderung, die Suche nach dem „Gruselknut” und die Übernachtung im Gruselschloss „U-Punkt”. Die Party beginnt 16 Uhr und endet am 30. Oktober, 11 Uhr. Kosten mit Übernachtung: 7,50 Euro, ohne Übernachtung 5 Euro. Anmeldungen U-Punkt unter Telefon: 03525/877762, Fax: 03525/ 876773, E-Mail: u-punkt @sprungbrett-riesa.de

PILOBOLUS präsentiert

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SHADOWLAND

Schattentheater? Tanz? Das, was PILOBOLUS hier entwickelt hat, lässt sich in keine Schublade pressen. Der Betrachter taucht in die erzeugten Schattenwelten ein wie in eine Filmszene. Mit Akrobatik und Poesie zeigen uns die Tänzerinnen und Tänzer, dass der Mensch auch Tier, Pflanze, eine Landschaft und das Universum schlechthin sein kann.

The Dynamite Daze – eine der kreativsten Bluesbands, die man derzeit auf europäischen Bühnen finden kann – gastiert am Sonntag bei „live vom Balkon”. Foto: PR

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he Dynamite Daze gehören zu den kreativsten Bluesbands, die man derzeit auf europäischen Bühnen antreffen kann. Am Sonntag, 13. Oktober, 19 Uhr sind sie bei „live vom Balkon“ in der Erdgasarena zu Gast. Das Rolling Stone Magazin verlieh ihnen das Etikett „deutsche Antwort auf Tom Waits und Captain Beefheart“. Tatsächlich zählt das Quartett um den aus Karlsruhe stammenden Frontmann Didi Dynamite zu den Querdenkern auf den Bühnen der Welt und mit jährlich mehr als 100 Auftritten in Clubs und auf Festivals zu den meistbe-

schäftigten Roots-MusicBands Deutschlands. The Dynamite Daze haben einen eigenen Stil kreiert, geprägt von Didi Dynamites polarisierender Stimme und seinem Harmonikaspiel. Dynamite Daze stehen trotz ihres respektvollen Umgangs mit den Wurzeln des Blues mit beiden Beinen in der Gegenwart. „Wir sind keine Band, die ihre Vorbilder möglichst gut kopieren möchte. Unsere Musik spielt jetzt und hier“, erklärt Didi Dynamite. Mit Andrea Tognoli und Martin Czemmel bildet Schlagzeuger Colin Jamieson eine Rhythmusgruppe, die Musikfans je-

des Alters mühelos aus den Sitzen reißt. Karten für „live vom Balkon" gibt es für 12 Euro in der Riesa Information, bei der SZ, beim Wochenkurier und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Mit dem „Dreiklang-Abonnement“ für 30 Euro kann man mit einem persönlichen Anrecht drei Konzerte „live vom Balkon“ genießen, jeweils inklusive eines kostenlosen Begrüßungsgetränks. Diese Karte gilt saisonübergreifend. Das Dreiklang-Abo ist an der Abendkasse erhältlich. Kartentelefon: 529422, Info: www.erdgasarena.de

Stasi-Unterlagenbeauftragter lädt zur Sprechstunde ins Rathaus

Rehabilitierung von SED-Unrecht

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er Sächsische Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR führt in Riesa eine Bürgersprechstunde zu Fragen der Rehabilitierung von SED-Unrecht durch. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, 17. Oktober, von 9 bis 18 Uhr im Rathaus Riesa, Sitzungszimmer (Zimmer 1.8) im ersten Obergeschoss statt. Während der Sprechzeiten ist auch eine telefonische Beratung unter 03525/700-286

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möglich. Utz Rachowski berät im Auftrag des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen zu den Möglichkeiten strafrechtlicher, beruflicher und verwaltungsrechtlicher Rehabilitierung von SED-Unrecht. Zielstellung dieser Gesetze ist es, den Opfern einen Weg zu eröffnen, die rechtsstaatswidrige Verurteilung aus dem Strafregister zu entfernen, sich vom Makel persönlicher Diskriminierung zu befreien, fortwirkendes Unrecht aufzu-

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heben und soziale Ausgleichsleistungen in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus informiert Utz Rachowski über die 2007 beschlossene SED-Opferpension – eine monatliche Zuwendung in Höhe von 250 Euro für diejenigen, die in der DDR aus politischen Gründen mindestens 180 Tage in Haft waren. Außerdem besteht die Möglichkeit, Akteneinsichtsanträge für den Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen zu erhalten.


Jugendliche aus Ost und West sind gemeinsam künstlerisch tätig

ART IN SPACE

Und nächstes Jahr in Riesa

Schüler und Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums für Technik und Wirtschaft Riesa zeigen sich in einer Ausstellung in der Städtischen Galerie bis 11. Januar 2014 mit Werken unter dem Titel ART IN SPACE von ihrer künstlerischen Seite. Im Kunstunterricht beschäftigten sie sich mit verschiedenen Künstlern und entwickel-

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ereits in der 23. Auflage fand rund um den Tag der Deutschen Einheit eine Schülerbegegnung zwischen Jugendlichen aus Baden-Württemberg und Sachsen statt. Dem diesjährigen Ausrichter Sindelfingen folgt 2014 die Stadt Riesa. Bei einer Festveranstaltung übergab Sindelfingens Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer die Wandertafel des Gastgebers an Kathleen Kießling, Amtsleiterin für Bildung, Kultur und Soziales der Stadt Riesa. Sie hatte sich mit mehreren Mitarbeitern als Vertreter der Stadt über Ablauf und Organisation der Begegnungswoche informiert. Wechselweise führen Städte beider Bundesländer diese Ost-West-Treffen unter Schirmherrschaft ihrer Kultusminister durch. Chöre und Ensembles musizieren gemeinsam, auch Malerei und andere Kunstformen stehen auf dem Plan. Jeweils rund 500 Schüler geben Konzerte und stu-

Klaus-Dieter Mayer vom Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik (l.) und Sindelfingens Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer übergaben die Wandertafel an Kathleen Kießling. Foto: N.P.

dieren in Workshops das Programm der Festveranstaltung zum Tag der Einheit ein. Aus Sachsen waren 170 Mädchen und Jungen nach Sindelfingen gereist, neben Schülern aus Chemnitz, Dres-

den und Hoyerswerda auch der Chor des HeisenbergGymnasiums und das Bläserensemble aus Riesa. Vom 30. September bis 4. Oktober 2014 werden sie ihrerseits Gäste aus beiden Bundeslän-

dern begrüßen. „Wir erwarten rund 200 Schüler aus BadenWürttemberg und etwa 300 aus Sachsen. Erste Vorstellungen gibt es bereits, aber noch ist alles in der Ideenphase“, so Kießling. U.P.

ten ausgehend davon eigene Bildideen, die sie mit Acrylfarbe auf Leinwand umsetzten. Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung lädt die Städtische Galerie Riesa am Donnerstag, 17. Oktober, 19 Uhr in die Stadtbibliothek Riesa ein. Musikalisch umrahmt wird die Veranstqaltung von Schülern des BSZ. Der Eintritt ist frei.

Verkehrswacht informierte in der Elbgalerie

Neue BA-Studenten immatrikuliert

Fahrradcode und Rauschbrille

171 Mal Neugier auf Riesa D

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atürlich meinen wir alle, uns im Straßenverkehr bestens auszukennen, sei es als Autofahrer, auf dem Fahrrad oder zu Fuß. Dass dem zumindest im Detail nicht immer so ist, wissen die Mitglieder der Verkehrswacht RiesaGroßenhain nur zu gut. Aus diesem Grund versuchen sie mit verschiedenen Aktionen, die Sensibilität für die nicht immer einfachen Situationen zu schärfen. Sicherheit und Souveränität erwirbt man durch Wissen und Können gleichermaßen, deshalb steht die Information im Mittelpunkt der Aktionen. Neben Broschüren und lehrreichen Malheften für junge Verkehrsteilnehmer gehört unter anderem die so genannte Rauschbrille zur Ausrüstung. Trägt man sie auf der Nase, werden mehr als ein Promille Alkohol im Blut simuliert, was die Bewegungs- und Reaktionsfähigkeit erheblich beeinflusst. Ein eindrucksvolles „Erlebnis“, wie der Autor nach dem Selbstversuch bestätigen kann.

Mit zahlreichen Aktionen informieren die Mitglieder der VerkehrsFoto: U.P. wacht zu Fragen der Sicherheit im Straßenverkehr.

Zu den Veranstaltungen der Verkehrswacht gehört traditionell auch das Codieren von Fahrrädern. Das hat zwar nicht direkt mit dem konkreten Verhalten auf der Straße zu tun, dient aber der Abschreckung von Dieben oder zumindest dem schnellen Wiederauffinden gestohlener Räder. Vor einigen Tagen war die Verkehrswacht in der Riesaer

„Elbgalerie“ präsent. „Wir haben mehr als 30 Fahrräder codiert“, freute sich Gunter Riedel. Natürlich wurden bei dieser Gelegenheit auch darauf geachtet, dass am Zweirad alles intakt war. Gerade jetzt, wenn es länger dunkel und oft auch, feucht und neblig ist, sind funktionierende Bremsen und Beleuchtung unabdingbar. U.P.

er 1. Oktober ist jedes Jahr für die BA-Mitarbeiter ein besonderer Tag, denn es werden die neuen Studenten an der Staatlichen Studienakademie Riesa immatrikuliert. In diesem Jahr wurden 171 Studentinnen und Studenten in den technischen Studienrichtungen Biotechnologie, Energietechnik, Maschinenbau, Strahlentechnik, Umwelttechnik und Versorgungsund Gebäudetechnik sowie in den wirtschaftlichen Studienrichtungen Event- und Sportmanagement und Handelsmanagement aufgenommen. Mit dieser Zahl beweist die Berufsakademie erneut, dass sie trotz des demographischen Wandels mit hohen Studentenzahlen aufwarten kann. Die feierliche Immatrikulation fand traditionell im Filmpalast „Capitol“ statt. Bei strahlend blauem Himmel wurden die Neuankömmlinge im Eingangsbereich mit einer Rose begrüßt. Der stellvertretende Direktor Prof. Hans-Hermann Decker hieß die Neuankömm-

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linge willkommen und erläuterte die Änderungen, die nun auf die Studierenden zukommen. Er betonte besonders die Vorteile, die dieses Studium hier in Riesa mit sich bringt. Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer gratulierte den neuen Studenten zu der Entscheidung, ein BA-Studium in Riesa aufzunehmen. Diese Studienform sei eine der qualitativ besten, erklärte sie und gab einen gelungenen Exkurs zur Studienstadt Riesa mit all ihren Vorzügen und Möglichkeiten. Zu guter Letzt gab es für jeden neuen Studenten eine Präsenttüte mit vielen nützlichen Dingen und Infos zum Start ins Riesaer Studentenleben. Nach Ankunft auf dem Campus hielt die Mensa für jeden Neuankömmling einen Kaffee bereit, und das Imma-Team präsentierte stolz den Campus, was für die Erstsemestler sicher eine gute Hilfe zur ersten Orientierung war. Der Dank gebührt dem gesamten Team für die Organisation dieser Veranstaltung. Info: BA

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Riesaer.

Ausgabe Nr. 40/2013 vom 11. Oktober 2013

Seit 30 Jahren arbeitet Karin Proschwitz in der Riesaer Stadtbibliothek

Mit dem Moped zu den Lesern K

arin Proschwitz ist „Herrin“ über 78.448 Medien – Bücher, CDs, DVDs, Videos, Zeitschriften. Die Leiterin der Riesaer Stadtbibliothek feierte in diesem Jahr ein Jubiläum: Seit drei Jahrzehnten arbeitet sie in der Riesaer Bibliothek und hat in diesen dreißig Jahren eine Menge erlebt! Dabei wollte sie eigentlich Lehrerin werden, aber Mediziner waren der Meinung, dass es dereinst Probleme mit der Stimme geben könnte. So wurde sie 1975 Helferin der Stadtbibliothek in ihrer Heimatstadt Leisnig und absolvierte ein Fernstudium in Leipzig. Die Aussicht auf eine Wohnung im Haus der Schwiegereltern führte zum Umzug nach Strehla. Als sie 1983 ihre Arbeit in der Stadt- und Kreisbibliothek Riesa begann, befand sich diese noch im Rathaus – unter sehr beengten Verhältnissen. Aber schon damals knüpfte sie bei Lesungen Kontakte zu zahlreichen Schriftstellern. Helmut Sakowski, Tschingis Aitmatow, Ruth Radvanyi, die Tochter von Anna Seghers, sind nur einige von den bekannten Autoren, die in Riesa zu Gast waren. Doch Karin Proschwitz war und ist auch selbst eine begeisterte Vorleserin und fuhr damals mit dem Moped weit über die Dörfer, um Lesungen zu gestalten.

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Mit der Wende wurde in ihrem Arbeitsfeld vieles anders. Lachend erinnert sich Karin Proschwitz an das „Endstadium“ der Erwachsenenbibliothek im Rathaus: „Wir mussten Auflagen der Feuerwehr beachten und durften aus Brandschutzgründen nicht mehr als zehn Leser gleichzeitig reinlassen. In den engen Gängen wäre im Notfall auch kein Durchkommen gewesen. Aber so bestand ein Großteil meiner Arbeit darin zu zählen, wie viele Leute sich gerade in der Bibliothek aufhielten.“ Der Zustand der Kinderbibliothek, die sich seit 1955 an der Dr.Scheider-Straße befand, war nicht besser. Das änderte sich nach der Wende ganz schnell. Karin Proschwitz übernahm 1991 die Leitung der Stadtbibliothek. Die Kinderbibliothek zog

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Zwei Bibliotheken unter einem Dach

Weihnachten 1991 in einen neuerrichteten Lückenbau an der Bahnhofstraße. Die Erwachsenenbibliothek bekam ihr neues Domizil in der Friedrich-Engels-Straße 13. Das Konzept, die Bibliothek hier mit der Kneipe „Casablanca“ zu verbinden, war nicht unumstritten, aber man wollte neue Wege gehen. Allerdings gab es damals noch kein Rauch-

In der Ausleihe der Bibliothek fühlt sich Karin Proschwitz sichtlich wohl, denn hier hat sie Kontakt zu den vielen Lesern, lernt deren Literaturvorlieben, aber oft auch Probleme und Sorgen kennen. Foto: H. B.

verbot in Gaststätten und öffentlichen Räumen. So hatte sich in der Bibliothek bald der „Duft“ von kaltem Qualm festgesetzt. Der Tresen, an dem tagsüber Bücher ausgegeben und zurückgenommen wurden, musste abends komplett abgeräumt sein. Die Trennung von Gastronomie und Bibo war unausweichlich. Das „Casablanca“ zog in den „stern“, die Räume an der FriedrichEngels-Straße standen für Veranstaltungen der Bibliothek zur Verfügung. Hier hatten die Besucher Tuchfühlung zu prominenten Gästen – u. a. Hermann Kant, Ulrich Plenz-

dorf, Helga Königsdorf, Günter Wallraff, Gisela Steineckert. 2007 war ein besonderes Jahr für Karin Proschwitz und ihre Mitarbeiter. Nach langen Vorbereitungen zogen Erwachsenen- und Kinderbibliothek erstmals in ein gemeinsames Gebäude – ins sanierte Haus am Poppitzer Platz. Die Bedingungen für die sieben Mitarbeiter und die Leser haben sich enorm verbessert! 570 Kinder im Alter bis zu 12 Jahren sind hier angemeldet, insgesamt 3.500 Leser, davon sind etwas mehr als 700 älter als 60 Jahre. 2012 wurden 156.152 Entleihungen registriert. Dahinter steckt immens viel Arbeit, denn die Bücher müssen ausgebucht und nach der Rückgabe wieder in den Bestand eingegliedert werden. In jedem Jahr gibt es rund 500 Neuanmeldungen. Und sonnabends herrscht in den hellen, freundlichen Räumen richtiger Familienbetrieb. Karin Proschwitz hat als „Chefin“ natürlich viele organisatorische Aufgaben zu erledigen, aber am liebsten ist sie in der Ausleihe tätig. Da ergeben sich immer wieder Gelegenheiten zu Gesprächen mit den Lesern. Und es scheint ihr, dass mancher Leser eigentlich nur in die Bibliothek kommt, um mal jemanden zum Reden zu haben. Für Karin Proschwitz hat die Bibliothek auch eine soziale Funktion. Längst kommen die Besucher

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nicht mehr nur, um ein Buch oder eine CD auszuleihen. Die Leiterin hört immer genau hin, wenn ihre Leser und Leserinnen Wünsche äußern, und geht – so es in ihrer Macht steht – auch gern darauf ein. Aus dem Freundeskreis der Bücherliebhaber ist mit den Bücherfreunden Riesa ein eingetragener Verein geworden, der die Bibliothek in vielfacher Weise unterstützt. Es gibt einen Frauentreff, zu dem mittlerweile auch Männer gehören, mit einem lockeren Arbeitsplan mit Lesungen, Kinoabenden, Gesprächen. Und dann ist da noch die „Vorleserunde“ – Männer und Frauen, die regelmäßig in Senioreneinrichtungen der Stadt und des Umlandes vorlesen. Wenn man den ganzen Tag von Büchern umgeben ist und mit ihnen arbeitet – hat man dann noch Spaß am Lesen? Karin Proschwitz hat. Sie liest „quer Beet“ alles gern, Science-Fiction- ebenso wie Kinderbücher. Auch die Gesellschaftsbetrachtung „Das Ende“ von Steve Alten hat es ihr angetan. Sie muss die Leser, die nicht zielorientiert in die Bibliothek kommen, beraten können und dabei auch Menschenkenntnis unter Beweis stellen. „Bücher sind eine niveauvolle gemeinsame Ebene, über die man schnell miteinander ins Gespräch kommt“, weiß Karin Proschwitz längst. H.B.


Fahrradspartakiade beendet

Deutsche Meisterschaft der Sportakrobaten

Maximilian siegreich

Gelungene Generalprobe

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or einigen Tagen fand die Fahrradspartakiade 2013 ihren Abschluss. In sechs Läufen konnten die Jungs und Mädels auf verschiedenen Kursen, u. a. aufwärts (!) am Skihang in Altenberg, ihr Können beweisen. Dabei schnitten die Radsportler vom SC Riesa mehr als erfolgreich ab: Maximilian Weser belegte in der U 11 den 1. Platz vor Finn Wendisch. Lisa Kamowski wurde ebenfalls Zweite in der U11. Geehrt wurden die erfolgreichen Riesaer Sportler mit außergewöhnlichen Pokalen und Sachpreisen.

Nun stehen die letzten Rennen für diese Saison an. Im Rahmen des Vereinsrenntags des SC Riesa, Abteilung Radsport, findet am Sonntag, 13. Oktober, auf dem Flugplatz Riesa der 1. Lauf der BIORACER CROSS CHALLENGE 2013 statt. Gern gesehen sind hier auch Hobbyfahrer, die mal ein Rennen fahren wollen. Beginn ist 10.30 Uhr. Für den Nachwuchs starten ab 15 Uhr die „Fette Reifen Rennen” des Radclubs Deutschland. Hier können alle Kinder im Alter von 5 bis13 Jahren ihr fahrtechnisches Geschick beweisen.

Finn Wendisch und Lisa Kamowski wurden in der U11 Zweite und freuten sich über Urkunden und originelle Pokale. Foto: privat

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portakrobatik vom Feinsten war Ende September in der WM-Halle zu erleben. Aus sieben Bundesländern kamen die Besten der Besten zur Deutschen Meisterschaft der Sportakrobaten und verwöhnten die Augen und Herzen der Zuschauer. Übungen am laufenden Band, getanzt nach populärer Musik, gespickt mit spektakulären Saltos und Pyramiden - eine schöner als die andere - wurden hier zwei Tage lang geboten. Die Stimmung in der Halle war fantastisch, und das Publikum feuerte die Sportler und Sportlerinnen begeistert an. Aus Riesa starteten Paul-Julius Behrendt/Lukas Teichmann, Franz Krämer/Michail Kraft und Diana Dierich/Yasmin Sroka. Nicht nur für die drei Riesaer Formationen war es die Generalprobe für die Europameisterschaften Ende Oktober in Portugal. So kam es unter allen Teilnehmern zu spannenden Wettkämpfen. Dabei zeigten sich die Sportler, die in die Nationalmannschaft berufen wurden, in recht guter Verfassung und entschieden die Meisterschaften für sich. Aus Riesaer Sicht kam es bei den Herrenpaaren zum unmittelbaren Aufeinandertreffen von Paul-Julius Behrendt/Lukas - Anzeige -

Im Juli 2013 konnten wir 14 Mini-Riesaer begrüßen: Lennart, Novalee-Jay, Anni-Lois, Melina Martina, Fabian, Leonie Marion, Till, Laura, Toni, Hannah, Emmi, Anasthasia, Theo und Rikki. Herzlich Willkommen! Im August 2013 kamen 15 kleine Riesaer zur Welt: Betty, Sebastian-Joel, Leia Magdalena, Julian, Frida Erika Martina, Elisabeth Martha, Nora, Mona, Lena, Lena, Konrad Armin, Laura, Josefine, Matthis und Zoé-Luka.Herzlich Willkommen!

Ein erfolgreiches Team: das deutsche Meisterpaar Paul-Julius Behrendt, Lukas Teichmann und ihr Trainer Igor Blintsov (v.l.n.r.).

Teichmann und Franz Krämer/Michail Kraft. Beide Paare schenkten sich nichts und zeigten tolle Übungen. Durch die höheren Schwierigkeiten, die Behrendt/Teichmann präsentierten, gewannen sie die Deutsche Meisterschaft. Dabei legten beide Riesaer Formationen einen deutlichen Abstand zwischen sich und das drittplazierte Herrenpaar aus Leipzig, das noch im Vorjahr WM-Bronze geholt hatte. Nicht ganz so zufrieden mit sich war das Damenpaar Diana Dierich/Yasmin Sroka. Im letzten Jahr sehr erfolgsver-

wöhnt, mussten die beiden nach längerem Trainingsausfall ihr Programm umstellen, so dass die gewohnte Sicherheit noch fehlte. Die kleinen Fehler kosteten letztendlich den Titel, und so mussten sie sich mit dem Bronzerang zufrieden geben. Insgesamt war es eine hervorragende Meisterschaft mit ausgezeichneten und sehenswerten Leistungen, die für die Europameisterschaften hoffen lässt. Ein großer Dank gilt allen Trainern, Organisatoren und Helfern am Rande des Wettkampfes. Frank Behrendt

Haftung für schlafenden Hund

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Die Richter des Oberlandesgerichts Hamm hatten sich mit dem Fall einer Inhaberin eines kleinen Ladens für Tabak und Zeitschriften zu befassen. Diese hatte einen Schäferhund, der ihr im Laden oft Gesellschaft leistete. Für gewöhnlich lag er dann auf seinem Lieblingsplatz direkt im Eingangsbereich. Die meisten Kunden der Ladenbesitzerin wussten das und beachteten das Tier auch nicht weiter. Eine Kundin stolperte jedoch beim Verlassen des Ladens über den schlafenden Hund und verletzte sich dabei schwer am Knie und verlangte daraufhin Schadensersatz von der Ladenbesitzerin. Die Richter des Oberlandesgerichts Hamm entschieden, dass ein schlafender Hund im Eingangsbereich eines Geschäftes ein gefährliches Hindernis darstellt. Da die Ladeninhaberin weder vor der Stolpergefahr gewarnt hatte, noch den schlafenden Hund aus der Gefahrenzone geschafft hatte, stuften die Richter des Oberlandesgerichts Hamm das Verhalten der Ladenbesitzerin als fahrlässig ein und ließen sie für den Schaden haften. (Urteil des Oberlandesgerichts Hamm zum Aktenzeichen 9 U 96/12)

Berger · Barth & Coll. Andreas Berger

Herzlichen Glückwunsch! Zum 95. Geburtstag Herzliche Glückwünsche zum 95. Geburtstag übermittelte die Oberbürgermeisterin Frau Elisabeth Rodewald, Glauchauer Straße, die am 6. Oktober 1918 geboren wurde.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Hauptstraße 10 · 01589 Riesa · Telefon 03525/514999 www.bbc-rechtsanwaelte.de · riesa@bbc-rechtsanwaelte.de

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Riesaer.

Ausgabe Nr. 40/2013 vom 11. Oktober 2013

Amtliche Bekanntmachungen der Großen Kreisstadt Riesa Öffentliche Bekanntmachung Nachstehend aufgeführte Fundsachen wurden im Fundbüro der Stadtverwaltung abgegeben: Fundsache 145/2013 vom 03.09.2013 – Schlüsseltasche Fundsache 146/2013 vom 07.09.2013 – Schlüsselbund am Schlüsselband Fundsache 148/2013 vom 06.09.2013 – Mountainbike Fundsache 150/2013 vom 11.09.2013 – Schlüsselbund mit Anhänger Fundsache 151/2013 vom 13.08.2013 – Regenschirm, Glückwunschkarte, Buch, Brille mit Etui, Plüschtier, Schlüsselbund mit Anhänger Fundsache 152/2013 vom 13.09.2013 – Damenfahrrad Fundsache 155/2013 vom 07.08.2013 – Fahrrad-Rahmen + Vorderrad Fundsache 156/2013 vom 10.05.2013 – Damenfahrrad Fundsache 157/2013 vom 22.03.2013 – Damenfahrrad Fundsache 158/2013 vom 22.11.2012 – Mountainbike Fundsache 159/2013 vom 30.07.2013 – Mountainbike Fundsache 160/2013 vom 14.09.2013 – Herrenfahrrad Fundsache 161/2013 vom 29.07.2013 – Herrenfahrrad

Straßenbau- und Sperrmaßnahmen in und um Riesa Heinrich-Lorenz-Straße In der Zeit vom 09.10.2013 bis zum 18.10.2013 erfolgt die Vollsperrung der Heinrich-LorenzStraße in Höhe der Hausnummer 15. Grund sind Kanalsanierungsarbeiten und die Auswechslung des Abwasser-Schachtes. Während dieser Zeit wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Weststraße Bis zum 27.11.2013 erfolgt die Vollsperrung der Weststraße. Grund sind Kanalbauarbeiten. Joseph-Haydn-Straße/ Pestalozzistraße Bis zum 30.10.2013 erfolgt die Vollsperrung der Joseph-HaydnStraße zwischen der Hohen Straße und der Pestalozzistraße sowie der Pestalozzistraße zwischen der Joseph-Haydn-Straße und der Hohen Straße. Grund ist die Verlegung von Trinkwasser- und Abwasserleitungen. Hamburger Straße/Paul-Greifzu-Straße/Rostocker Straße Im Rahmen der Baumaßnahme Eisenbahnüberführung PaulGreifzu-Straße wird bis zum 20.10.2013 die Hamburger Straße als Einbahnstraße eingerichtet. Für diese Zeit ist nur die Fahrbeziehung aus Richtung Rostocker Straße/Paul-Greifzu-Straße kommend möglich. Aus Richtung Alleestraße kommend wird eine Umleitung ausgeschildert. Des Weiteren ist ebenfalls bis

Fundsache 162/2013 vom 13.09.2012 – Herrenfahrrad

Parkraumeinschränkungen

Fundsache 163/2013 vom 25.09.2013 – Schlüsselbund Fundsache 164/2013 vom 30.09.2013 – Schlüsselbund Fundsache 165/2013 vom 25.09.2013 – Damenfahrrad Die Verlierer oder sonstige Berechtigte werden aufgefordert, Ansprüche innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach Fundeingang geltend zu machen.

Öffentlicher Hinweis des Landratsamtes Meißen Information an Landwirte und Landwirtschaftsbetriebe Dem Landratsamt Meißen liegt ein Kaufvertragsentwurf über die Veräußerung der nachstehenden Grundstücke zur Genehmigung nach dem Grundstücksverkehrsgesetz vor. Gemarkung (Gemeinde)

Flurstücks-Nr.

Größe in ha

Nutzungsart gem. Angaben im Vertrag/Katasterkarte

Mautitz (Gde. Riesa, Stadt)

125a

0,3860

Acker

Mautitz (Gde. Riesa, Stadt)

125d

0,2513

Acker

Montag, 14. Oktober: W.-Seelenbinder-Straße von Kindergarten bis Alleestraße; H.Schönberg-Straße von Stahlwerkerstraße bis Ausfahrt Arbonia; Uttmannstraße von H.Lorenz- bis Gröbaer Straße. Dienstag, 15. Oktober: H.Schönberg-Straße von Waschanlage bis Freyler; Uttmannstraße von Hafenbis P.-Greifzu-Straße; Gröbaer Straße gegenüber Feralpi. Donnerstag, 17. Oktober: Puschkinplatz gegenüber Passage; Puschkinplatz von Goethe- bis Fr.-Engels-Straße; Beethovenstraße links von R.Koch- bis Pestalozzistraße. Freitag, 18. Oktober: Beethovenstraße von Fr.-Engels- bis Pestalozzistraße; Fr.-EngelsStraße von Lessing- bis Schillerstraße; Fr.-Engels-Straße links von Schiller- bis Dr.-KülzStraße.

Leistungsfähige landwirtschaftliche Unternehmen, die zur Aufstockung ihres Betriebes am Erwerb der Grundstücke interessiert wären, wird Gelegenheit gegeben, dem Landratsamt Meißen, Amt für Forst und Kreisentwicklung, Sachgebiet Forst und Landwirtschaft bis zum 23.10.2013 ihr Erwerbsinteresse schriftlich zu bekunden und mitzuteilen, welchen Preis sie bei einer eventuell gegebenen Erwerbsmöglichkeit anbieten würden.

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AMTSBLATT DER GROSSEN KREISSTADT RIESA

zum 20.10.2013 die Paul-Greifzu-Straße zwischen der Eisenbahnüberführung und der Zufahrt zum Reifenwerk voll gesperrt. Zur Erleichterung des Verkehrsflusses ist am Kreuzungsbereich Reußner Straße/Canitzer Straße/Weidaer Straße bis zum 20.10.2013 eine BaustellenLichtsignalanlage mit Fußgängerfurten aufgestellt. Strehlaer Straße Bis zum 30.10.2013 erfolgt weiterhin die Vollsperrung zwischen der Torgauer Straße und der Zufahrt zur Möbelwelt Fahrendorff, so dass die Strehaler Straße ab der Einmündung Alleestraße in Fahrtrichtung Strehla eine Sackgasse ist. Die über- und innerörtlichen Umleitungen werden ausgeschildert. Hohe Straße Bis zum 18.10.2013 erfolgt die Vollsperrung der Hohen Straße zwischen der Pestalozzistraße und der Lessingstraße. Grund für die Sperrung sind Kanalbauarbeiten. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt. An der Döllnitz Bis zum 18.10.2013 erfolgt die Vollsperrung der Straße An der Döllnitz zwischen der Reußner Straße und der Wiesenstraße. Grund ist die Neuverlegung einer Trinkwasserleitung. Die Arbeiten werden in 3 Bauabschnitten ausgeführt.

IMPRESSUM Herausgeber: Stadt Riesa · Rathausplatz 1 · 01589 Riesa Erscheinungsweise: wöchentlich, kostenlos für alle Haushalte im Stadtgebiet Riesa verantwortlich für den amtlichen Teil: Stadtverwaltung Riesa: Uwe Päsler Tel. 03525/700205 · Fax 03525/733407 E-Mail: obm.pressestelle@stadt-riesa.de Redaktion: Heike Berthold Tel. 03525/735060 E-Mail: heike_berthold@t-online.de Anzeigenleitung/Herstellung: polyprint Riesa GmbH Goethestraße 59 · 01587 Riesa Tel. 03525/72710 · Fax 03525/727133 E-Mail: info@polyprint-riesa.de Anzeigenschluss nächste Ausgabe: 14.10.2013 Verteilung: Bachmann Direktwerbung Tel. 0151/56902526 · Fax 03525/739185 E-Mail: bachmann-direktwerbung@web.de Jahresabonnement: Info-Telefon 03525/72710 Fotonachweis: Heike Berthold, Fotolia Die nächste Ausgabe des Amtsblattes erscheint am 18.10.2013.


Veranstaltungstipps

Antragsverfahren bei Flutschäden von Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen Das sächsische Kabinett hatte mit Beschluss vom 20. August 2013 eine Neufassung der bereits im Juli in Kraft getretenen „Richtlinie Hochwasserschäden 2013” beschlossen. Danach können Privatpersonen, Unternehmen und Vereine nun bis zu 80 Prozent der Schäden ersetzt bekommen. Unverändert gilt, dass Schäden in der Regel nur ab einem Betrag von 5.000 Euro berücksichtigt werden, bei Vereinen liegt die Grenze bei 2.000 Euro. Schäden am Hausrat werden nicht ersetzt. Nach wie vor förderfähig sind wesentliche Gebäudebestandteile. Dazu zählen etwa Elektroanlagen, Heizungen, Duschen und Badewannen sowie eingebaute Küchen. Privatpersonen, Unternehmen und Vereine können bis zum 31. Dezember 2014 Anträge auf Zuschüsse stellen. Zuständig für die Abwicklung des Förderverfahrens ist die Sächsische Aufbaubank (SAB). Die SAB hat für die Durchführung das Formular „SAB-Vordruck 68026” im Internet bereitgestellt. Aus diesem Formular ergibt sich, dass zur Beantragung der Fördermittel neben einer Stellungnahme der Gemeinde auch eine Bestätigung des Landkreises über die Erforderlichkeit eines Genehmigungsverfahrens erforderlich ist. Da die Stadt Riesa zuständige Baugenehmigungsbehörde ist und daher der Landkreis Meißen für seine Betätigung über die Genehmigungspflicht ohnehin einer Stellungnahme der Stadt Riesa bedürfte, wurde zur Minimierung des Aufwandes für die Betroffenen mit dem Landkreis eine Abstimmung vorgenommen. Riesaer, die einen Förderantrag nach der Richtlinie Hochwasserschäden 2013 bei der Sächsischen Aufbaubank stellen möchten, können alle erforderlichen antragsbegründenden Unterlagen direkt bei der Stadtverwaltung einreichen. Diese wird neben der Bestätigung der Betroffenheit sofort eine Vorprüfung zu erforderlichen öffentlichrechtlichen Genehmigungen vornehmen und alle Unterlagen direkt an das Landratsamt weiterleiten. Betroffene Privatpersonen, Unternehmen und Vereine sollten aus diesem Grund alle Unterlagen für den Förderantrag einschließlich des SAB-Vordruckes 68026 an die Stadtverwaltung Riesa Bürgeramt Rathausplatz 1, 01589 Riesa senden. Für Fragen stehen in der Stadtverwaltung Riesa folgende Mitarbeiter zur Verfügung: - Herr Wolfgang Beckel, Telefon 03525-700250, wolfgang.beckel@stadt-riesa.de - Frau Kerstin Wronna, Telefon 03525-700292, kerstin.wronna@stadt-riesa.de Für persönliche Absprachen bittet die Verwaltung darum, einen Termin zu vereinbaren. Nachdem die Stadtverwaltung die Unterlagen bearbeitet und weiter an das Landratsamt übergeben hat, sind für die weitere Bearbeitung der Stellungnahme des Landkreises folgende Ansprechpartner zuständig: - Frau Berthold, stellvertretende Amtsleiterin (Remonteplatz 10 in Großenhain, Zimmer 1.15, Telefon 03522/303-2302) - Frau Zimmermann (Remonteplatz 10 in Großenhain, Zimmer 1.04, Telefon 03522/303-2372, E-Mail: WAS2013@kreismeissen.de) und - Frau Schaeffer (Remonteplatz 10 in Großenhain, Zimmer 1.04, E-Mail: WAS2013@kreis-meissen.de). Sollten persönliche Vorsprachen beim Landratsamt erforderlich sein, bittet dieses zur Vermeidung von Wartezeiten vorab um eine entsprechende Terminvereinbarung. Die Antragsteller erhalten die geprüften und mit der Stellungnahme des Landkreises versehenen Unterlagen zurück, damit diese dann den Antrag auf eine entsprechende Zuwendung bei der Sächsischen Aufbaubank stellen können. Sollten Genehmigungen für die beabsichtigte Maßnahme erforderlich sein, werden der Rücksendung die notwendigen Beantragungsformulare des Kreisumweltamtes und des Kreisbauamts beigelegt.

Elternfrühstück Jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr findet im Mehrgenerationenhaus Riesa-Gröba ein gemeinsames Frühstück statt, zu dem Mütter, Väter, Großeltern und andere Sorgeberechtigte mit ihren Kleinkindern eingeladen sind. In gemütlicher Runde mit Tee, Kaffee und Brötchen können sie ihre Erfahrungen und Gedanken über Kinder, Erziehung, Entwicklung und Familienalltag austauschen oder einfach nur plaudern. Kosten: 1 Euro. ➜ mittwochs In Handel und Lager Am Mittwoch, 16. Oktober, 16 Uhr stellt die Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH, Mannesmannstraße 8, in Zeithain die Ausbildungsberufe Bürokaufmann/frau, Fachlagerist/-in, Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandel Fachrichtung Großhandel und Konstruktionsmechaniker/-in vor. Bei einem anschließenden Betriebsrundgang können erste Eindrücke von diesen Berufen gesammelt werden. Die Teilnahme ist nur nach telefonischer Voranmeldung im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Riesa, Telefon 03525/711213 möglich. ➜ Mi., 16. Oktober, 16 Uhr Riesa lacht Anna Piechotta (Foto), die „zierliche Sängerin mit dem Schneewittchen-Gesicht“, überzeugt mit umwerfender Bühnenpräsenz und hoher musikalischer Qualität. Ihre Texte sind gespickt mit raffinierten Pointen, die mit der virtuos eingesetzten Stimme

und dem eigenwilligen Klavierspiel eine kongeniale Einheit bilden. Der Kabarettabend findet 20 Uhr in der der Versuchshalle des VFUP e.V., Rittergutstraße 6, statt. Das „Not-Cafe“ ist vor und nach der Veranstaltung geöffnet. Tickets (13 Euro, erm. 8 Euro) gibt es im Vorverkauf in der Riesa Information und an der Abendkasse. ➜ Fr., 18. Oktober, 20 Uhr „live vom Balkon Special“ Mit seiner Band ist der deutsche Jazzmusiker, Komponist und Repräsentant des Vibraphons Wolfgang Lackerschmid (Foto) am Freitag, 18. Oktober, 20 Uhr live auf dem

Balkon der Erdgasarena zu erleben. Neben zahlreichen Musiktiteln für Theater- und Bühnenproduktionen komponierte er auch Musik für Film und Fernsehen, u. a. für „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Lackerschmid spielte live und auf über 100 Tonträgern unter anderem mit Jazzlegenden wie Chet Baker, Attila Zoller oder Lee Konitz. Als musikalischer Leiter und Produzent bringt er als einer der kreativen Mitgestalter der interna-

Die vom Kabinett verabschiedete Neufassung der Richtlinie Hochwasserschäden 2013, Links zu den Internet-Seiten der Sächsischen Aufbaubank sowie weitere aktuelle Informationen zum Thema sind auf der Homepage des Landkreises Meißen www.kreis-meissen.de unter Aktuelles/Hochwasser zu finden.

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tionalen Musikszene immer wieder innovative Projekte zur erfolgreichen Umsetzung. Orchesterwerke, Kammermusik, Chor, Percussion-Ensemble, Streichquartett, Bühnenmusik, Ballettmusik, Musicals, Gedichtvertonungen, Hörspiele und Kinderproduktionen zeugen von Wolfgang Lackerschmids hoher Schaffenskraft und kompositorischer Qualität. Tickets zum Preis von 21 Euro gibt es in der Riesa Information, im SZ-Treffpunkt, beim WOCHENKURIER sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet. Tickethotline und Informationen telefonisch unter 03525-529422. ➜ Fr., 18. Oktober, 20 Uhr Erich Kästner & Co. Am Sonntag, 20. Oktober, findet 15 Uhr in der Stadtbibliothek Riesa die Veranstaltung „Wo ein Kopf ist, ist meistens auch ein Brett“ statt. An diesem Nachmittag werden im Haus am Poppitzer Platz heitere, ernste, politische und erotische Verse, Lieder und Episoden von Erich Kästner, Wilhelm Busch, Kurt Tucholsky und Joachim Ringelnatz von dem Berliner Kabarettisten Prof. Wolf Butter dargeboten. Der Komponist, Dozent, Musiker, Regisseur, Schauspieler und Mitglied des bekannten „Galgentrio” wechselt mit Versen, Liedern und Episoden Schauplätze und Mundarten und geht insbesondere auf das Leben Erich Kästners ein. Karten gibt es im Vorverkauf im Haus am Poppitzer Platz zum Preis von 5 Euro, an der Abendkasse kosten sie 7 Euro. Reservierungen sind nicht möglich. ➜ So., 20. Oktober, 15 Uhr Gymnastikübungen Jeden Dienstag von 9.30 bis 10.30 Uhr treffen sich Junggebliebene zu sportlichen Übungen für die Stärkung der Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur im dfb-Familienzentrum. Voranmeldung unter Tel. 03525/736745 oder persönlich in der Elbgalerie, Hauptstraße 78 (Eingang neben Augenarztpraxis Dr. Falke). ➜ dienstags

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Ausgabe Nr. 40/2013 vom 11. Oktober 2013

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KW 40/2013 - Der "Riesaer."