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Riesaer. NACHRICHTEN FÜR UNSERE STADT.

Ausgabe Nr. 03/2014 · Freitag, 24. Januar 2014

Elbland Philharmonie erhält 35.000 Euro von der Deutsche Bank Stiftung

Kurz und bündig. Winterkonzert Am Sonntag, 26. Januar, findet 17 Uhr in der Kirche Riesa-Weida (Windmühlenstraße) ein Konzert mit dem Kammermusikkreis der Kantorei Riesa statt. Es erklingt Orgel- und Kammermusik aus dem 18. und 19. Jahrhundert in verschiedenen Besetzungen – solistisch, als Geigenduett, als Trio oder als Ensemble. Der Eintritt ist frei. „KunstGänge” 2014 lädt die Stadtbibliothek Riesa zu Ausstellungseröffnungen in die Erwachsenenund die Kinder- und Jugendbibliothek im Haus am Poppitzer Platz ein. „KunstGänge“ im Erdgeschoss und in der 2. Etage präsentieren Werke regionaler Kunstschaffender. Am 30. Januar, 19 Uhr wird die Ausstellung „Ansichtssache“ mit Malerei und Grafik der Riesaerin Kerstin Beck eröffnet. Dr. Knut Berthold begleitet dabei am Piano. Der Eintritt ist frei. Taststrecke im SPZ Zu unserer Titelgeschichte in der Ausgabe vom 10. Januar wurden wir um eine Ergänzung gebeten: Die Finanzierung der neuen Taststrecke im Sozialpädiatrischen Zentrum des Elblandklinikums wurde von den Stadtwerken Riesa, der Energiegesellschaft Riesa und der Epperlein GmbH, aber auch vom ehemaligen Förderverein der Heidehäuser ermöglicht. Der aufgelöste Verein hatte beschlossen, die verbliebenen Gelder einem sozialen Zweck zukommen zu lassen, der mit Kindern zu tun haben soll. Dr. Erhard Körting und Dr. Hans-Georg Heduschke hatten das als frühere Vorstandsmitglieder des Vereins in die Wege geleitet. 5.872

news.aus-riesa.de

Vorfreude auf neue Harfe M

an sieht den angehobenen Fußboden nur, wenn man genau hinschaut: Im Eingang zum Probensaal der Elbland Philharmonie Sachsen ist das Parkett leicht nach oben gewölbt. Die Fluten des Junihochwassers 2013 erreichten kurz unterhalb des Saalbodens ihren Höchststand. „Da haben wir Glück gehabt. Das Wasser stand zehn Zentimeter niedriger als 2002, aber das war entscheidend“, so die geschäftsführende Intendantin Carola Gotthardt. Dennoch wurde das Domizil des Orchesters auf der Kirchstraße schwer geschädigt. Die Heizung und andere technische Anlagen mussten erneuert, das Mauerwerk getrocknet und auch Mobiliar ersetzt werden. Vieles wird bei der erneu-

» Luftfeuchte schadet Instrumenten ten Sanierung in höhere Etagen verlegt, um die Schäden künftiger Fluten zu mindern. Seit November kann wieder im Haus geprobt werden. Am Montag durften sich die Musiker, der Orchestervorstand und der Freundeskreis über eine erhebliche Zuwen-

Jörg Eduard Krumsiek übergab die Förderzusage an Carola Gotthardt und GMD Christian Voß. Daneben Uwe Schirrmeister und Mike Röseler von der Deutschen Bank (hinten v.l.). Freude auch bei den Musikern Carola Bachmann, Eckehard Wolf, Gabriele Kröhnert und Wolfdietrich Wagner (nicht im Bild). Foto: U.P.

dung freuen. Von der Deutsche Bank Stiftung gibt es eine Förderung von 35.000 Euro. „Es ist erfreulich, hiermit die Bereiche Kultur und Soziales zu verbinden, damit das musikalische Angebot die Menschen der Region auch weiterhin erreicht“, sagte Geschäftsführer Jörg Eduard Krumsiek. Kunden und Mitarbeiter der Bank haben ge-

spendet, damit die Stiftung Betroffenen der Flutkatastrophe helfen kann. Ein Großteil der Instrumente wurde rechtzeitig gerettet. Die großen Holzinstrumente konnten jedoch nicht in Sicherheit gebracht werden. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen sind sie jetzt verzogen. Vom Geld möchte die Philharmonie deshalb eine

neue Konzertharfe erwerben. „Weil die Wirbel verzogen sind, muss das anspruchsvolle Instrument derzeit immer wieder aufwändig gestimmt werden“, erklärte GMD Christian Voß. Harfen gibt es nicht „von der Stange“, sie sind Einzelanfertigungen. Deshalb wird es noch etwas dauern, bis das neue Instrument tatsächlich übergeben werden kann. U.P.

arche noVa e.V. spendet 63.000 Euro für Riesaer Wassersportler

Training des Nachwuchses gesichert D

as vergangene Jahr war für den Riesaer Wassersportverein e.V. vor allem geprägt durch das Hochwasser, den Kampf ums finanzielle Überleben und die immensen Aufbauarbeiten auf dem Vereinsgelände. Trotz großer Widrigkeiten wie unbenutzbaren Trainings- und Sanitärräumen und dem Verlust der

Kraft- und Fitnessgeräte sowie einiger Boote konnten die jungen Kanu-Rennsportler beachtliche Erfolge erzielen. Nicht zuletzt erreichten 2013 gleich zehn Sportler den DKaderstatus, wurden zwei Silbermedaillen bei Deutschen Meisterschaften erkämpft. Kurz vorm Jahreswechsel freuten sich die Mitglieder des

Riesaer Wassersportvereins riesig über eine Spende von 63.000 Euro durch den Verein arche noVa e.V. „Initiative für Menschen in Not“ mit Sitz in Dresden. Dieses Geld wird vor allem für die beschädigten Sportgeräte und Boote verwendet. Als einer der Talentstützpunkte im Kanurennsport in Sachsen fördert der Verein

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vor allem den Kinder- und Jugendsport und kann durch diese Zuwendung den Trainingsbetrieb für den Nachwuchs im Wassersport wieder qualitativ sicherstellen. Der Riesaer Wassersportverein bedankt sich auf diesem Wege sehr herzlich für die Unterstützung durch arche noVa. Riesaer Wassersportverein


Riesaer.

Ausgabe Nr. 03/2014 vom 24. Januar 2014

Riesas Stadträte beraten über Zuwendungen an Träger der Kinder- und Jugendarbeit

Offenes Jugendhaus soll gesichert werden I

n den Tagesordnungen der Ausschüsse für Verwaltung und Finanzen sowie für Kultur, Schulen und Soziales stand in dieser Woche eine Beschlussvorlage zu Zuwendungen für die freien Träger der Kinder- und Jugendarbeit. Auch der Riesaer Stadtrat wird sich am Mittwoch, 29. Januar, 17 Uhr in der Aula der Oberschule am Sportzentrum mit diesem Thema befassen. Neben Zuschüssen für die Outlaw gGmbH, den Sprungbrett e.V. und den SC Riesa ist auch die Unterstützung des Kulturwerk Riesa e.V. für das Offene Jugendhaus (OJH) Teil der Vorlage. Die Stadträte werden in diesem Punkt über 70.000 Euro befinden, die – in gleicher Höhe wie im Vorjahr – von der Verwaltung als Zuwendung für das OJH für 2014 vorgeschlagen werden. Alle Teilbeschlüsse stehen un-

ter dem Vorbehalt einer genehmigten Haushaltsatzung für 2014. Mit dem Beschluss können jedoch alle Träger Planungssicherheit bekommen. Das Offene Jugendhaus ist das einzige Angebot in Riesa, das sich ausschließlich an Kinder und Jugendliche richtet. Dort finden Jugendliche einen Ort, an dem sie sich ausprobieren können, ohne Erwachsene, aber dennoch im geschützten Rahmen. Ohne akustische Störungen von Anwohnern sind Bandproben, Konzerte und andere Veranstaltungen möglich. Bisher wird das OJH vom Kulturwerk Riesa e.V. geführt. Die Weiterführung durch diesen Verein wurde an die Bedingung geknüpft, dass er die Verwendung der städtischen Mittel von 2012 abrechnet. Dieser Verwendungsnachweis war bereits am 31. März 2013

Fürs Offene Jugendhaus sollen weiterhin 70.000 Euro städtische Gelder zur Verfügung stehen. Foto: U.P.

fällig. Dabei geht es um mehr als 200.000 Euro, mit der die Stadt die Kulturwerksarbeit bisher unterstützte. Letztmalig wurde der Kulturwerk e.V. von der Verwaltung aufgefordert, die Abrechnung bis 15. Januar 2014 – also mehr als neun Monate nach dem eigentlichen Termin (!) – vorzulegen. Zur Verantwortung eines Vereins, der öffentliche Gelder erhält, gehört es auch, diese nicht nur zweckentsprechend auszugeben, sondern auch ordnungsgemäß abzurechnen. Der konkrete Nachweis der Verwendung der Finanzmittel konnte vom Kulturwerk zum vereinbarten Termin 15. Januar wiederum nicht erbracht werden! Als Schlussfolgerung dessen sah die Beschlussvorlage für die Ausschuss- und Stadtratssitzungen eine Kün-

digung des Vertrags mit dem Kulturwerk Riesa e.V. vor. Die Stadtverwaltung sollte danach ermächtigt werden, ihrerseits mit der Outlaw gGmbH und dem Sprungbrett e.V. in Verhandlungen über die Betreibung des Offenen Jugendhauses zu treten. Nach den SItzungen von Finanz- und Kulturausschuss

» Letzte Chance für das Kulturwerk geht die Tendenz nun dahin, die 70.000 Euro „festzutackern.” Grundsätzliches Anliegen aller Seiten ist der unbedingte Erhalt des Offenen Jugendhauses! Wer es betreibt, hängt nach wie vor vom Kulturwerk ab. Für den erkrankten Geschäftsführer hat der Vorstand die Abrechnung übernommen, einen Teil der

Unterlagen vorgelegt und nun einen nochmaligen Aufschub bis 31. Januar erhalten. Gleichzeitig ist am 31. März natürlich auch schon die Abrechnung für 2013 fällig. Die Entscheidungsbefugnis für dieses Procedere hat selbstverständlich der Stadtrat, der dann auch über diesen Punkt beraten wird. Bis Ende Juni 2014 soll es eine Gesamtbetrachtung der Kinder- und Jugendarbeit in Riesa geben. Grundlage dafür bildet der Jugendhilfeplan des Landkreises. Alle Verträge mit den Trägern sollen zunächst zum 31. Dezember 2014 gekündigt und Schwerpunkte für die mittelfristige Arbeit der kommenden Jahre fixiert werden. MIt diesen Erkenntnissen werden die Verträge anschließend neu geschlossen. U.P.

Rechte der jüngsten Mitbürger stehen im Mittelpunkt

Reinschnuppern ins Kinderparlament

D

ie Stadt Riesa möchte Kindern die Möglichkeit geben, sich über ihre Rechte zu informieren und dafür einzusetzen. Dies soll in einem offenen Kinderparlament geschehen. Kinder von 10 bis 13 Jahren, die gern in einem Kinderparlament mitmachen wollen, können am Donnerstag, 30. Januar, 15.30 Uhr in das Thema hineinschnuppern.

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Dabei besteht die Gelegenheit, sich bei einer Führung durch das Rathaus über die Arbeit der Oberbürgermeisterin, des Stadtrates und der Verwaltungsmitarbeiter zu informieren. Die Veranstaltung endet spätestens 17 Uhr. Da die Plätze für die Rathausführung begrenzt sind, ist eine vorherige Anmeldung bei folgender Ansprechpartnerin

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notwendig: Diana Weishaupt, Telefon 03525/700482. Die Wortwahl „Offenes Kinderparlament“ bedeutet, dass jedes interessierte Kind mitmachen kann. Eine Wahl findet nicht statt. Den Auftakt bildete ein Aktionstag für Kinderrechte im November 2013, der Wissenswertes und Erlebbares zu den Rechten der jüngsten Mitbürger vermittelte.


Riesaer Stadtmuseum mit Benno-Werth-Sammlung startet in ein spannendes Jahr

Neuer Name, neue Ideen D

as Stadtmuseum Riesa hat sich zu Jahresbeginn einen neuen Namen gegeben. Er lautet „Stadtmuseum Riesa mit Benno-Werth-Sammlung“. Hintergrund ist ein Vertrag des in Riesa geborenen Künstlers und dessen Lebensgefährtin Frau Prof. Dr. Dr. Engeln Muellges mit der Stadt. Darin verpflichten sich die beiden Aachener, die bisher 50 als Dauerleihgabe an das Stadtmuseum Riesa gegebenen Kunstwerke sowie weitere Arbeiten der Stadt als Schenkung zu übergeben. In wechselnder Zusammenstellung können diese Gemälde und Skulpturen im BennoWerth-Saal des Hauses betrachtet werden. Darüber hinaus möchte das Haus am Poppitzer Platz mit zahlreichen neuen Angeboten noch vielseitiger und interessanter für sein Publikum werden. Herausragendes Ereignis wird dabei natürlich die bereits angekündigte neue Dauerausstellung zur jüngsten Geschichte unserer Stadt sein. Ab April kann man im Obergeschoss Riesas eindrucksvollen Weg zur Industriestadt verfolgen. Bewährte und beliebte Veranstaltungsreihen, wie der Vortrag am Dienstag, Kaffeeklatsch und Kinderclub, werden natürlich mit neuen, spannenden Themen fortge-

DIE RIESENKOLUMNE

Am Montag, 27. Januar, 18 Uhr wird im Museum die Sonderausstellung „Nicht mit uns! – Sächsische Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur 1933 bis 1945“ eröffnet. Foto: U.P.

setzt. Beim Kaffeeklatsch werden die Gäste am 3. März – anlässlich des Rosenmontags – im Anschluss an ein beschwingt unterhaltsames Programm mit Lothar Gläsel und Freunden erstmals zu einem Tänzchen aufgefordert. Im Mai wird die sachsenweite Eröffnung des Internationalen Museumstages in Riesa stattfinden. In den Winter- und Osterferien sind Familiensonntage mit besonderen Angeboten für die jüngsten Museumsbesucher geplant und auch das 2013 erstmals orga-

nisierte Sommerfest wird eine Fortsetzung erfahren. Endlich soll auch eine Kindermuseumsnacht im Oktober des Jahres das Angebot wieder bereichern. Fleißig Ideen werden bereits für die 13. Mondscheinführung im Juni geschmiedet – eine überaus beliebte Veranstatltungsreihe! Sie wird diesmal durch das 800-jährige Mergendorf führen. Traditionsgemäß werden die Eintrittskarten für den 13. und 14. Juni im März, diesmal ab Sonntag, dem 23. März, im

Museum verkauft. Vorbestellungen werden bereits jetzt entgegen genommen. Insgesamt dürfen sich alle Museumsfreunde auf ein interessantes Jahr mit vielfältigen Angeboten freuen. Gespannt kann man durchaus auch auf die Sonderausstellungen mit Riesaer und Aachener Kunst, „Sammlerleidenschaften“, zur Geschichte des Wohnens in Riesa, internationalen Jugendstil-Plakaten sowie eine eher ungewöhnliche Weihnachtsausstellung sein. M.P.

Hurra, es werden Bäume gefällt! Bevor Sie mit mir schimpfen, warum ich mich über so eine Tatsache freuen kann – die Bäume stehen am Elb- und Hafenufer in Gröba und ihre Fällung bildet den sichtbaren Start des neuen Hochwasserschutzes für Riesas sensibelstes Flutgebiet. Laut Info der Landestalsperrenverwaltung soll es im Sommer dann auch mit den „richtigen“ Arbeiten für die Ertüchtigung des Deiches losgehen – im Sommer dieses Jahres wohlgemerkt. Bäume dürfen aber nur außerhalb der Brutzeit der Vögel gefällt werden, das geschieht nun bis Ende Februar. Mancher hat ja schon nicht mehr dran geglaubt. Jahrelang wurden die Bewohner vertröstet, gab es einige triftige und viele weniger triftige Gründe, weshalb es nicht losging, trotz ministerieller Unterstützung. Nun aber werden wirklich sichtbare Zeichen gesetzt. Neue Hoffnung verbreitet der Riesaer Riese.

Neuer Onlineshop der BSG Stahl

Für alle Fans

A

m Wochenende ging der in Design und Funktionalität überarbeitete Onlineshop ans Netz. Einige neue Artikel, wie Poloshirts und Longsleeves, warten unter www.stahlriesa-fanshop.de auf die treu-

en Stahlfans. Wer nicht im Internet unterwegs ist, kann wochentags von 8 bis 12 Uhr oder zu den Heimspielen in die BSG-Fanbude in der Nudelarena, Merzdorfer Straße 31a, kommen.

Sonnabends bei den Sternenfreunden

Astro Lounge

D

er Sternenfreunde-Verein startet einen regelmäßigen Treffpunkt für Mitglieder und Interessenten. An jedem ersten Sonnabend im Monat findet von 16 bis 18 Uhr die „Astro-Lounge“ mit wechseln-

den Themen in den Vereinsräumen Kreuzstraße 5 statt. Dieser Termin soll auch zur gemeinsamen Beobachtung genutzt werden. Zu diesen „Riesaer Sternstunden“ sind alle Interessenten eingeladen.

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Riesaer.

Ausgabe Nr. 03/2014 vom 24. Januar 2014

Vorbeugender Hochwasserschutz in der Gröbaer Kirche

„Schwebende Bänke” E

s sieht aus, als würden die Kirchenbänke mitsamt dem Holzfußboden, auf dem sie verschraubt sind, schweben. Erst auf den zweiten Blick entdeckt man die Gewindestangen, auf denen die ganze Konstruktion ruht. Sie wirken relativ dünn im Verhältnis zu den vier Holzpodesten. „Die sind aus Edelstahl, das hält“, versichert Metallbaumeister Thomas Gruhle. Er muss es wissen, denn er hat sich das Ganze ausgedacht. 2004 wurde in der Gröbaer Kirche der Fußboden erneuert. Unter die Bänke kam ein Holzfußboden, der auf Streifenfundamenten ruht. Unter und zwischen den Betonstreifen ist Sand und Erdreich, keine Betonplatte, kein Kelleroder Gruftgewölbe oder etwas Ähnliches. Das Hochwasser im Juni 2013 machte nicht Halt vor dem Gröbaer Gotteshaus. 45 Zentimeter hoch stand es. Ein

Teil der Holzpodeste schwamm auf, ein Teil stand unter Wasser, weil es im Boden verankert war. Nach dem Rückzug der Elbe waren die groben Schäden und der Schlamm ziemlich schnell beseitigt. Das größte Problem war jedoch die Trocknung. Luftentfeuchter konnten in dem Kirchenraum kaum etwas ausrichten. Ein Heißluftgebläse wirbelte nur Unmengen Staub auf. Da wurde entschieden, die Holzpodeste „aufzubocken“, damit die Balken unter der Fußbodendielung und das darunter befindliche Erdreich endlich genug Luft zum Trocknen bekamen. Pfarrer Gunter Odrich dachte noch weiter: Könnte man die vier Podeste nicht mitsamt den Kirchenbänken in die Höhe schrauben, wenn ein Hochwasser naht? Von der wiederholten Demontage werden die alten Kirchen-

Pfarrer Dieter Kröhnert zeigt, wie hoch die Podeste mit den Bänken geschraubt werden könnten. Ostern soll die Kirche endlich wieder nutzbar sein. Bis dahin ist noch viel zu tun. Fotos: H.B.

bänke auch nicht besser. Er wandte sich mit seiner Idee an die Firma Metallbau Gruhle und stieß sofort auf offene

Heiko Funke von der Firma Elektro-Bräuning hat mit der Verlegung neuer Stromleitungen in der Gröbaer Kirche noch viel zu tun.

Ohren. Metallbaumeister Thomas Gruhle entwickelte eine einfache, aber wirkungsvolle Konstruktion, die es ermöglicht, die vier jeweils rund 20 Quadratmeter großen Podeste mit den Bänken innerhalb kurzer Zeit in hochwassersichere Höhen zu „schrauben“. Die Säulen im Kirchenschiff dienen als Führung. In einem Meter Höhe sind Fußboden und Bänke aus der Gefahrenzone. 2002 stand das Wasser 65 Zentimeter hoch. Doch bis alles reibungslos klappte, wurde viel ausprobiert und getestet. Mal war beim Hochdrehen ein Lautsprecher im Weg, mal bremste der Fensterrahmen einer Loge, mal eine schiefe Wand. Gemeinsam mit der Zimmerei Förster, dem Steinmetzbetrieb Heischmann und der Firma Elektro-Bräuning und der Baufirma Melde wurden immer wieder Lösungen für die Probleme gefunden.

Inzwischen sahen sich auch schon Interessenten aus ähnlich betroffenen Kirchen entlang der Elbe das „Gröbaer Modell“ an. Eine Nachnutzung ist nicht ausgeschlossen. Finanziert wird alles von der Landeskirche und über Flutgelder. „Wir müssen künftig mit dem Hochwasser leben“, betont Pfarrer Dieter Kröhnert. „Ich halte das, was hier entstanden ist, für eine sinnvolle Form des vorbeugenden Hochwasserschutzes. Hier wurde nur handelsübliches Material verwendet. Gerade in der einfachen Lösung sehe ich die Garantie dafür, dass das Ganze auch in zehn Jahren noch funktioniert. Ich freue mich über diese unkomplizierte, bodenständige Idee“, unterstreicht er. Am liebsten wäre ihm und allen Beteiligten jedoch trotzdem, wenn die Gewindestangen nie zum Einsatz kommen müssten. H.B.

Angebot der Volkshochschule

Englisch-Grundkurs

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in Englisch-Grundkurs für Teilnehmer ohne oder mit nur mit geringen Vorkenntnissen beginnt in der Volkshochschule am 27. Januar. Er findet immer montags von 18.15 bis 19.45 Uhr im Städtischen Gymnasium, Lessingstraße 8

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(Zi. 1.12), statt und erstreckt sich bis 26. Mai über 15 Veranstaltungen. Die Lernmenge pro Stunde ist sorgfältig dosiert, zum Üben und Wiederholen gibt es viele Gelegenheiten. Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Sprachmittel,

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um in Situationen des Alltags, besonders auf Reisen, sicher zu kommunizieren. Gleichzeitig erfahren sie Interessantes über Land und Leute. Anmeldung ist unter 03525/740446 und www.vhs-LKmeissen.de möglich.


Veranstaltungshinweise der FVG

Das Team des Sprungbrett e.V. informiert

Viel los in den Ferien

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etzt ist die richtige Zeit, um die die Winterferien zu planen. Das Team des Sprungbrett e.V. hat viele Attraktionen für die zwei Wochen im Februar vorbereitet. Vom Badespaß über Ski fahren und Rodeln bis zum Skaten in der Halle – das alles gibt es im Winterferienangebot. Montag, 17. Februar: Rutschen ohne Ende Los geht es gleich am ersten Ferientag. „Rutschen ohne Ende“ heißt es da bei einer Fahrt ins Wonnemar nach Bad Liebenwerda. Ab 7 Jahre. Treffpunkt: U-Punkt. 10 bis 16 Uhr. Kosten: 15 Euro inkl. Lunchpaket, Fahrt und Eintritt. Dienstag, 18. Februar: Konsolen zocken Konsolen- und Tanz-Tag im „Jugendclub Strehla“. Ob nun die klassischen „Jump and Run“-Spiele, Autorennen, Sport oder Tanzspiele – die Teilnehmer können sich an verschiedenen Konsolen austesten.

Tanz, Theater, Trommeln – „Da steppt der Bär...“ Wer gern tanzt, ist hier genau richtig. Die Teilnehmer erwartet ein Tag voller Schrittkombinationen – allein oder mit der Gruppe zusammen. Auch Jungs können ihr Talent zu Hip Hop-Musik zeigen. Es gibt auch einen Einblick in die Welt des Improvisationstheaters. Beim gemeinsamen Trommeln zwischendurch bringt jeder seinen eigenen Rhythmus ein. 8 bis 16 Jahre. Treffpunkt: Freizeitzentrum Strehla, Leckwitzer Straße 8a. 9 bis 16 Uhr. Kosten: 12 Euro (inkl. Mittagessen). Freitag, 21. Februar: RambaZamba auf der Piste Mit Ski, Schlitten, Snowboards oder allem anderen, was rutscht geht es auf Pistenjagd im Erzgebirge! Ab 8 Jahre. Treffpunkt: U-Punkt. Uhrzeit: 8 bis ca. 17 Uhr. Kosten: 15 Euro (inkl. Lunchpaket, plus Unkostenbeitrag für Skipass ca. 12 Euro).

Premiere für neuen Erzählband von Renate Preuß

Männergeschichten

Terminverschiebung für „DIE BIERHÄHNE“ DIE BIERHÄHNE – Die Stars des Radeberger Biertheaters sind am Sonnabend, 27. September, 20 Uhr mit ihrem neuen Tour-Programm zu Gast in der Stadthalle „stern“. Die Veranstaltung war zunächst für den 2. März geplant, kann jedoch auf Grund von Bauarbeiten in der Stadthalle in Folge der Hochwasserschäden nicht durchgeführt werden. Die Eintrittskarten vom MärzTermin behalten ihre Gültigkeit für die Veranstaltung im September. „Das habsch dir dor gesagt“ ist nicht nur der dritte Streich der Bierhähne, sondern auch das dritte Programm aus der Trilogie „Männer regieren die Welt, aber Frauen regieren die Männer“. Dass diesmal wieder das Glück im Vordergrund, steht ist selbstverständlich, aber nicht irgendein Glück, sondern das Glück von Männern! Sitzplatzerweiterung für Olaf-Schubert-Show Wegen der hohen Zuschauernachfrage für die Veranstaltung mit Olaf Schubert am Sonntag, 9. März, in der Erd-

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enate Preuß, die sich mit Erzählungen über Frauen einen Namen gemacht hat, wagt in ihrem neuen Büchlein „LIEB und SCHÖN und andere Männergeschichten“, einen Ausflug in die Männerwelt! Die Buchpremiere findet am Freitag, 14. Februar, dem Valentinstag, 19 Uhr im Klosterratssaal statt. Renate Preuß schreibt über die Stärken der Männer, aber auch über deren Schwächen. Da geht es unter anderem um den betagten Arzt, der die Worte LIEB und SCHÖN ein Leben lang therapeutisch an-

wandte, den ehemaligen Alkoholiker, der zum Glauben fand, und den verwitwete Vorruheständler, dem unerwartet neuer Lebensmut zufließt. Die Autorin stellt ihre neuen Texte gemeinsam mit ihrem Verleger Prof. Dieter Nadolski und einem Überraschungsgast in einer literarisch-musikalischen Veranstaltung vor, zu der die Bücherfreunde und die Stadtbibliothek Riesa, gemeinsam einladen. Karten zu 6 Euro gibt es im Vorverkauf in der Stadtbibliothek Riesa und zu 8 Euro an der Abendkasse.

Sascha Grammel ausverkauft Die Veranstaltung von Puppenspieler und Bauchredner Sascha Grammel am Dienstag, 10. Juni, in der Erdgasarena ist ausverkauft. „Keine Ahnung“ heißt das neue Programm, mit dem der quirlig-sympathische Spandauer Comedypreis-Träger da weitermacht, wo er mit seinem Mega-Erfolgsprogramm „Hetz mich nicht!“ aufgehört hat.

Kein Anspruch auf Ersatz von Detektivkosten

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Auch die Premiere ihres Buches „Gedanken und Träume” im September 2012 bestritt Renate Preuß gemeinsam mit Prof. Nadolski.

gasarena wurde das Kartenkontingent erweitert. 1.000 Sitzplätze stehen im Parkettbereich und auf den Tribünenblöcken zusätzlich zur Verfügung. „SO!“ heißt das neue Programm von Schubert, und es sind nicht nur seine spiegelbildliche Initialen – vielmehr sprechen diese beiden Buchstaben für ihn selbst, denn wer SO! sagt, hat Reserven. Dass Schubert diese Reserven überhaupt aktivieren muss, ist unwahrscheinlich. Seine Akkus sind voll und selbst im gewöhnlichen Standby gibt er schon 150 % Leistung. Schubert wird wie immer viel erzählen, obendrein singen, und es ist zu befürchten, dass er auch tanzt.

Premiere für großen Baby& Kindersachen-Flohmarkt Zum großen Baby- & Kindersachen-Flohmarkt am Sonntag, 23. März, in der Erdgasarena gibt es Kinderartikel, Bekleidung, Spielsachen, Kindermöbel, Sportwagen in riesiger Auswahl zum Schnäppchenpreis. Er bietet von 11 bis 16 Uhr mehr als 100 Stände. Jeder ist willkommen, der Kinderartikel – z. B. Bekleidung, Spielsachen, Kindermöbel – sucht oder verkaufen möchte! Die Standgebühr/Spende beträgt an diesem Marktsonntag pauschal für 3 Meter Stand 10 Euro für Kindersachen und Spielzeugstände. Anmeldung unter www.nachtflohmaerkte.de

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Der Kläger hatte nachehelichen Unterhalt an seine geschiedene Ehefrau zu zahlen. Er ging allerdings (im Ergebnis richtig) davon aus, dass die Ehefrau in einer verfestigten neuen Beziehung lebte, was den Unterhaltanspruch entfallen lassen würde. Derartiges wurde von der früheren Ehefrau bestritten. Zur Vorbereitung einer Abänderungsklage beauftragte der Kläger daher zur Überwachung seiner Exfrau einen Detektiv, der am Fahrzeug der Ex-Frau heimlich einen GPS-Sender anbrachte, um ein Bewegungsprofil zu erstellen. Im anschließenden Abänderungsverfahren erkannte die frühere Ehefrau den Antrag des Klägers auf Wegfall seiner Unterhaltspflicht an. In dem Anerkenntnisurteil wurden ihr die Kosten des Verfahrens auferlegt. Im nachfolgenden Kostenfestsetzungsverfahren stritten die Parteien darum, ob auch die Detektivkosten des Klägers von der Beklagten zu erstatten sind. Der Bundesgerichtshof hat dies in seiner Entscheidung vom 15.5.2013 (Az.: BGH XII ZB 107/08) mit folgender Begründung abgelehnt: Zu den Prozesskosten zählen zwar auch solche Kosten, die durch rechtmäßige Maßnahmen zur Vorbereitung eines bevorstehenden Verfahrens ausgelöst werden. Dazu können auch Detektivkosten gehören, jedoch nur dann, wenn die Ergebnisse einer solchen Überwachung im Rechtsstreit auch verwertet werden dürfen. Daran fehlt es bei einem durch GPS-Sender erstellten umfassenden personenbezogenen Bewegungsprofil. Denn die Feststellung, Speicherung und Verwendung greift in unzulässiger Weise in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ein, da im vorliegenden Fall mit einer punktuellen persönlichen Beobachtung ein milderes geeignetes Mittel zum Nachweis einer verfestigten Lebensgemeinschaft zur Verfügung gestanden hätte. Der Kläger hat daher zwar Recht bekommen, bleibt aber auf den entstandenen Detektivkosten sitzen. Sebastian Lohse, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Familienrecht, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

DR. BROLL · SCHMITT · KAUFMANN & PARTNER STEUERBERATER · WIRTSC HAFTSPRÜFER · RECHTSANWÄLTE Sebastian Lohse Rechtsanwalt

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Riesaer.

Ausgabe Nr. 03/2014 vom 24. Januar 2014

Die Agentur für Arbeit informiert Für Berufsrückkehrer I Informationen, Tipps und Hilfe zum beruflichen Wiedereinstieg nach der Familienphase gibt es in einer Informationsveranstaltung am Montag, 27. Januar, 10 Uhr im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Riesa, Rudolf-Breitscheid- Straße 35 in Riesa. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Riesa, Heike Bellstedt, gibt unter anderem Informationen zur Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zum Dienstleistungsangebot der Agentur für Arbeit Riesa sowie Tipps zur Stellensuche und zu Möglichkeiten der beruflichen Neuorientierung.

und Familie, zum Dienstleistungsangebot der Agentur für Arbeit Riesa und zu Möglichkeiten der beruflichen Neuorientierung. Ebenso informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters im Landkreis Meißen, Sabine Steinert, zu analogen Sachverhalten sowie zum Bildungs- und Teilhabepaket. Alle Interessenten, die sich derzeit in der Elternzeit befinden und sich Gedanken zum beruflichen Wiedereinstieg machen, sind zu der kostenlosen Veranstaltung eingeladen. Die Kinderbetreuung ist gewährleistet. Es wird um telefonische Voranmeldung im Mehrgenerationenhaus Riesa-Gröba unter Telefon 03525-518678 gebeten.

Alle Interessenten, die sich derzeit in der Elternzeit befinden und sich bereits Gedanken zum beruflichen Wiedereinstieg machen, sind eingeladen. Eine Anmeldung ist erwünscht unter Telefon 03525-711602 oder per Mail an Riesa.BCA@arbeitsagentur.de. Für Berufsrückkehrer II Am Donnerstag, 30. Januar, findet 15 Uhr im Mehrgenerationenhaus Riesa-Gröba, Alleestraße 88, eine Veranstaltung speziell für Berufsrückkehrer statt. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Riesa, Heike Bellstedt, informiert zur Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt, der Vereinbarkeit von Beruf

EU-Kommission will SEPA-Übergangsphase um ein halbes Jahr verlängern

Sparkasse rät zur zügigen Umstellung W enige Tage vor der offiziellen Einführung des „Einheitlichen Europäischen Zahlungsverkehrs-Raumes“ (Single Euro Payment Area, SEPA) will die EU-Kommission die Übergangsphase um sechs Monate verlängern. Die Sparkasse Meißen empfiehlt trotzdem allen betroffenen Kunden (vor allem Unternehmen und Vereine), aktiv und zeitnah die notwendigen Aktivitäten zur SEPA-Umstellung durchzuführen. Insbesondere sollten die neuen Zahlungsverkehrsverfahren – speziell die neuen SEPA Lastschriften – vor ihrem Einsatz getestet werden. Die Sparkasse Meißen selbst wird ihre Anstrengungen der letzten Monate

unverändert fortsetzen und aktiv auf diese Kunden zugehen. Für Fragen rund um SEPA hat die Sparkasse Meißen auf ihrer Internetseite www.sparkasse-meissen.de umfangreiche strukturierte Informationen eingestellt.

» Umfangreiche Infos im Internet Mit der Verlängerung der Übergangsphase sollen mögliche Störungen des Zahlungsverkehrs vermieden werden. Hintergrund dieser Entscheidung, der die EUStaaten und das Europaparlament noch zustimmen müssen, ist die laut EU-Kom-

mission zu geringe Umstellungsrate. Auch die Kunden der Sparkasse Meißen sind noch nicht komplett auf SEPA vorbereitet. Erst ca. 79 % der Kunden, die ihren Zahlungsverkehr auf SEPA umstellen müssen, haben dies getan. Der bisher gültige Stichtag zur europaweiten Umstellung auf SEPA, der 1. Februar 2014, bleibt bestehen. Die Verlängerung der Übergangsphase um sechs Monate hätte aber zur Folge, dass Zahlungen, die noch nicht dem SEPA-Standard entsprechen, noch bis zum 1. August 2014 akzeptiert werden. Sparkasse Meißen

Investieren in Riesa – es lohnt sich! Für bauwillige Interessenten bietet die Stadt Riesa folgende Wohnungsbaugrundstücke an: Stadtgebiet Riesa, Standort Dr.-Scheider-Straße: 1 Baugrundstück in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt, mit ca. 516 m2, Kaufpreis 81,81 €/m2.

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Nickritz, Jahnishausen, Böhlen, Gostewitz Bei Interesse melden Sie sich bitte umgehend bei Bachmann Direktwerbung, Tel. 01 51 / 56 90 25 26, Fax 0 35 25 / 73 91 85

Parkraumeinschränkungen Montag, 27. Januar: Schillerstraße von H.-Heine- bis Goethestraße; Schlossstraße von H.-Heine- bis Goethestraße; Dr.-Scheider-Straße von Fr.Engels- bis A.-Bebel-Straße. Dienstag, 28. Januar: Schlossstraße von Goethe- bis H.-Heine-Straße; Dr.-Scheider-Straße von H.-Heine- bis Fr.-Engels-Straße; Dr.-KülzStraße von Fr.-Mehring- bis Brauhausstraße. Donnerstag, 30. Januar: Brauhausstraße von Ende bis Dr.Külz-Straße; Großenhainer Straße von Dr.-Külz-Straße bis Lutherplatz; Poppitzer Straße von Mergendorfer Weg bis Dr.Külz-Straße. Freitag, 31. Januar: Poppitzer Platz von Stegerstraße bis Friedhofseingang; A.-BebelStraße von Dr.-Külz-Straße bis Lutherplatz; Fr.-Mehring-Straße von Dr.-Külz- bis Stegerstraße.

Stadtgebiet Riesa-Weida, Standort „Heidebergstraße”: 1 Baugrundstück mit 795 m2, Kaufpreis 35,00 €/m2. Ortsteil Canitz: 1 Baugrundstück Am Mühlgraben mit 620 m2, Kaufpreis 25,00 €/m2. Bei Interesse richten Sie Ihre Anfragen bitte an das Sachgebiet Liegenschaften, Friedrich-EngelsStraße 13, 01589 Riesa. Für weitergehende Informationen zu den ausgeschriebenen Objekten stehen Ihnen Frau Enderlein sowie Frau Kern telefonisch unter (03525) 700-435/433 zur Verfügung.

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AMTSBLATT DER GROSSEN KREISSTADT RIESA

IMPRESSUM Herausgeber: Stadt Riesa · Rathausplatz 1 · 01589 Riesa Erscheinungsweise: wöchentlich, kostenlos für alle Haushalte im Stadtgebiet Riesa verantwortlich für den amtlichen Teil: Stadtverwaltung Riesa: Uwe Päsler Tel. 03525/700205 · Fax 03525/733407 E-Mail: obm.pressestelle@stadt-riesa.de Redaktion: Heike Berthold Tel. 03525/735060 E-Mail: heike_berthold@t-online.de Anzeigenleitung/Herstellung: polyprint Riesa GmbH Goethestraße 59 · 01587 Riesa Tel. 03525/72710 · Fax 03525/727133 E-Mail: info@polyprint-riesa.de Anzeigenschluss nächste Ausgabe: 27.1.2014 Verteilung: Bachmann Direktwerbung Tel. 0151/56902526 · Fax 03525/739185 E-Mail: bachmann-direktwerbung@web.de Jahresabonnement: Info-Telefon 03525/72710 Fotonachweis: Heike Berthold, Fotolia Die nächste Ausgabe des Amtsblattes erscheint am 31.1.2014.


3. CTH-Cup für U12-Mannschaften

Vorbereitung auf neue Wettkampfsaison

Spannende Spiele erwartet D

Training mit der Vize-Europameisterin

as neue Jahr hat erst begonnen, und schon steht der erste große Fußball-Höhepunkt in Riesa an. Am Sonntag, dem 26. Januar, findet in der WM-Halle von 11 bis 18 Uhr der 3. CTH-Cup für U12-Mannschaften statt. Dieses Fußballturnier der Extraklasse hat sich bei zahlreichen Vereinen im Terminkalender etabliert und weckt das Begehren großer Mannschaften. Die Organisatoren um Kevin Klebitz bemühen sich jedes Jahr um eine reibungslose und beeindruckende Vorstellung. In diesem Jahr konzentrierten sich die Verantwortlichen auf regionale Mannschaften aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin und auch wieder ein Team aus Tschechien. Da-

durch erhoffen sie sich spannende Spiele und zahlreiche Zuschauer. Das Teilnehmerfeld verspricht ein knappes, intensives und sehr interessantes Fußballturnier auf hohem Niveau. Die Teilnehmer sind Rot-Weiß Erfurt, Carl Zeiss Jena, Titelverteidiger RB Leipzig, die SG Dynamo Dresden, der Chemnitzer FC, Erzgebirge Aue, der Hallesche FC, Hertha 03 Zehlendorf, FK Dukla Prag und der SC Riesa. Mit dieser Besetzung zählt dieses Turnier zu einem der besten in dem Altersbereich der U12 in Sachsen. Die Jungs wünschen sich zahlreiche und lautstarke Unterstützung, um über ihre Grenzen hinaus zu gehen. Der Eintritt ist natürlich frei!

Unterwegs mit den Senioren des SC Riesa

Entlang der Jahna

Cynthia und Luisa lernten viel beim Training mit Lubi Gazov aus Österreich (v.l.n.r.).

D

ie Mädchen vom Aerobic Team des ESV Lokomotive Riesa stecken mitten in den Vorbereitungen auf die neue Wettkampfsaison. Ein besonderer Ansporn dürfte es für Luisa Riedel und Cynthia Schlater (beide 13 Jahre) gewesen sein, gemeinsam mit Lubi Gazov aus Österreich zu trainieren. Die gebürtige Bulgarin ist in unserem Nachbarland ein Star und wurde erst kürzlich zur „Populärsten Turnsportlerin“ im Alpenland gewählt. Für die beiden Bundeskader aus Riesa war es auf

alle Fälle ein Höhepunkt, denn sie stehen sicher nicht jeden Tag mit der aktuellen Vize-Europameisterin auf der Fläche. „Lubi ist echt cool, und wir haben viel gelernt“ meinten die beiden Lok-Mädels nach dem mehrtägigen Trainingscamp. Aber auch für die Riesaer Trainer war es etwas Besonderes. Sie konnten für ihre ehrenamtliche Übungsleitertätigkeit im Talentstützpunkt Riesa viel Wissenswertes und Neues mitnehmen. „Es ist sehr wichtig für uns, auch einmal über den eigenen

Foto: ESV

Tellerrand hinweg zu schauen und von anderen Trainern – auch im Ausland – zu lernen“, meint Abteilungsleiter Rainer Fleck. Diese neuen Trainingserfahrungen werden jetzt natürlich in das Training einfließen und die Sportaerobic „Made by Riesa“ verbessern helfen. „Der engagierten Arbeit in Riesa ist es zu verdanken, dass wir aktuell zehn Landesund zwei Bundeskader vermelden können“, so Herr Fleck weiter. R. F.

Vereinigtes Wirtschaftsforum schreibt an Politiker

GroKo-Kampfziel? Auf schmalen Wegen ging es durchs Jahnatal.

W

interlich gekleidet waren zwar alle 61 Wanderer, als sie sich am vorletzten Januarsonnabend am Bootshaus trafen, aber die Landschaft erinnerte eher an den Vorfrühling. Die 10 Kilometer entlang der Jahna bewältigten alle bei sonnigem Wetter mühelos. Der Zustand des Radwanderweges im Landschaftsschutzgebiet ließ aber oft zu wünschen übrig – entweder er war morastig

Foto: G.G.

oder viel zu schmal. Hier besteht dringender Sanierungsbedarf. Lobenswert war dagegen die Sauberkeit des Wassers der 30 Kilometer langen Jahna. Gelungen war auch der gemeinsame Gesang der „Jahnataler Fischerin“ im Landgasthof in Grubnitz. Am 1. März treffen sich die Wanderer zur Brückenwanderung um das südliche Riesa wieder. Gerhard Göttlich

Doppelte Cheerleading-Meisterschaft Spektakuläre Choreografien mit atemberaubender Akrobatik, turnerischen Elementen und effektvollen Tanzeinlagen können alle Besucher der Regionalmeisterschaft/Ost im Cheerleading am Sonnabend, 15. März, in der Erdgasarena bestaunen. Außerdem kehrt nach sechs Jahren Abstinenz die Deutsche Meisterschaft im Cheerleading am Sonnabend, 24. Mai, wieder zurück nach Riesa.

Und wieder meldete sich das Vereinigte Wirtschaftsforum der Region Riesa mit einer Postkarte bei Politikern und Verantwortungsträgern zu Wort, um auf die Notwendigkeit des B169-Weiterbaus hinzuweisen.

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Riesaer.

Ausgabe Nr. 03/2014 vom 24. Januar 2014

Veranstaltungstipps · Veranstaltungstipps · Veranstaltungstipps Schülerkonzert der Elbland Philharmonie Sachsen

Blutspende Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes lädt zur Blutspende ein: Dienstag, 4. Februar, 15 bis 19 Uhr im Städtischen Gymnasium, Haus „Max Planck“, Lessingstraße 8. Zu Besuch bei den Pinguinen in der Antarktis Pinguine in ihrem natürlichen Lebensumfeld zu beobachten, ist ein ganz besonderes Erlebnis und Vergnügen. Blaue Eisgiganten, paradiesische Buchten, Vulkaninseln, extreme Stürme – und immer wieder Pinguine. Ein Besuch in der Antarktis ist unvergesslich! Heike Berthold aus Riesa hatte dazu im Januar 2013 bei einer Reise zu den Falklandinseln und zur antarktischen Halbinsel Gelegenheit. Im Vortrag am Dienstag, dem 28. Januar, 17 Uhr im Haus am

„Das Dschungelbuch”

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Frank Zander (l.) und Frank Schöbel gehen erstmals gemeinsam auf Tournee. Am 1. Februar sind sie in der Erdgasarena zu erleben.

Poppitzer Platz spricht sie über ihre Eindrücke und Erlebnisse und zeigt dazu faszinierende Bilder einer einzigartigen Landschaft. ➜ Di., 28. Januar, 17 Uhr

Eselspinguine schützen - alle einheitlich ausgerichtet - ihre jeweils zwei Jungen vor dem eisigen Wind. Foto: H.B.

Frank & Frank Frank Zander und Frank Schöbel – zwei Urgesteine der deutschsprachigen Unterhaltung der letzten Jahrzehnte gehen erstmals gemeinsam auf eine Tournee. Die Hits der Beiden sind abendfüllend und werden gemeinsam mit einer Liveband gespielt. Das Besondere der Show sind allerdings die Witze, Sketche und Anekdoten – vielfach aus Fernsehshows bekannt, aber teilweise auch extra für das Programm entwickelt. Ein Abend voller Humor und guter LiveMusik! Am Sonnabend, dem 1. Februar, gastieren sie 20 Uhr in der Erdgasarena Riesa. ➜ Sa., 1. Februar, 20 Uhr

as Schülerkonzert für Grundschulen der Elbland Philharmonie Sachsen stellt am Freitag, dem 31. Januar, 9.30 und 11 Uhr in der Erdgasarena den jüngsten Konzertbesuchern in diesem Jahr „Das Dschungelbuch“ mit groß besetzter Filmmusik von Miklós Rózsa vor, der die Musik zur Erstverfilmung der Geschichte komponierte. Sie erzählt von dem Jungen Mowgli, der in der Wildnis des Dschungels plötzlich auf sich allein gestellt ist, als sein Vater vom Tiger Shir Khan getötet wird. Da er von Wölfen großgezogen wird, lernt er, die Sprache der Tiere zu verstehen und findet viele Freun-

Auch im vergangenen Jahr begleitete das Tanzstudio das Schülerkonzert „Das Festmahl der Spinne” tänzerisch. Foto: EPS

Theater im sakralen Raum mit den Landesbühnen Sachsen

„Der Schimmelreiter”

I

n der Reihe „Theater im sakralen Raum“ spielen die Landesbühnen Sachsen eine der meistgelesenen deutschen Novellen: „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm. Die Premiere findet am Sonnabend, 7. Februar, in der Klosterkirche statt. Eine weitere Aufführung folgt am 8. Februar, beide beginnen 19 Uhr. Nach den „Jahrhunderthochwassern“ der Elbe 2002 und 2013 waren die Schäden immens. Dem Schock über das Ausmaß der Verwüstung folgten hitzige Debatten über den Schutz vor weiteren Überflutungen. Wie kann sich der

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Mensch vor Naturkatastrophen schützen, ohne die Umwelt massiv zu beeinträchtigen? Theodor Storms bekannteste Dichtung „Der Schimmelreiter“ erzählt vom Versuch eines Mannes, sich der Naturgewalt des Meeres zu widersetzen. Der friesische Kleinbauernsohn Hauke Haien hat sich das Wissen über modernen Deichbau selbst angeeignet. Als der alte Deichgraf stirbt, erhält er das Amt und heiratet dessen Tochter Elke. Als neuer Deichgraf will er nun seinen ehrgeizigen Plan einer Sanierung des alten Deiches durch-

setzen, um das Land besser gegen die Sturmfluten der Nordsee zu schützen. Doch er unterschätzt die Skepsis der Dorfbewohner. Das Meer wird ihm zum Verhängnis... In der Inszenierung von Peter Kube spielen Moritz Gabriel, Maria Huimann, Tom Hantschel, Anke Teikner und Julia Rani. Eintritt: 12 Euro, erm. 8 Euro. Vorverkauf: Pfarramt (Lutherplatz 11), Bäckerei Beutler (Puschkinplatz 4), Riesa-Information, Optiker Nathan (Hauptstraße 33), SchreibSchatulle (Lauchhammerstraße 4)

de unter ihnen, zum Beispiel Balu, den Bär, und die Schlange Kaa. Als Mogli zwölf Jahre später selbst vor Shir Khan fliehen muss, kommt er zurück in sein altes Dorf. Er trifft seine Mutter wieder, lernt von ihr die Sprache der Menschen und verliebt sich in das Mädchen Mahala. Getanzt wird das Stück vom Tanzstudio „Live“ aus Riesa in einer Choreografie von Angela Hoppe. Jörg Hempl führt als Erzähler durch die Geschichte. Moglis Mutter wird gesungen von Nanora Büttiker. Es dirigieren Studierende der Hochschule für Musik Dresden. Karten unter 03525/72260.

Hansi-Hinterseer-Tournee 2014

Das Beste zum Jubiläum M it „Das Beste zum Jubiläum“ geht Hansi Hinterseer auf eine ausgedehnte Tournee und kommt gemeinsam mit seinen Freunden vom Tiroler Echo zum 20-jährigen Bühnen-Jubiläum am Freitag, 11. April, in die Erdgasarena. Die Europatournee, mit der Hansi Hinterseer 2012 Musikgeschichte geschrieben hat, besuchten mehr als 100.000 Besucher! Auf Tournee wird Hansi Hinterseer eine Auswahl seiner größten Hits aus 20 Jahren sowie neue Titel vorstellen: Das Beste zum Jubiläum! Die anhaltende und mitreißende

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Begeisterung der Fans ist ungebrochen. Tickets gibt es in der Riesa Information, beim SZ-Treffpunkt und Wochenkurier. Tickethotline der Riesa Information: 03525-529422


KW 03/14 - Der "Riesaer."  

Das Amtsblatt der Großen Kreisstadt Riesa

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