Mörrum Magasin Tyska 2013

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FISKEBRÖDER MAGASIN

mörrum mörrums KRONOLAXFISKE

Spinn fischen in mörrum s.26

Meerforellen

in der Nacht s.46 mit ulf sil

#1.2013

Reglen Preisliste Fischerheihege

BO M

HLIN

Fisch

foto

grafie

Wertvolle

Tipss.18

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“Enorme Lachse und große Meerforellen”


Alkohol kann Ihre Gesundheit sch채digen Alkohol 채r beroendeframkallande


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en! 0 llkomm mehr als 60 i w h c i l t z i , r e n He wird s geschriebe m u r r ö t te n der M reigeschich hen - jetzt is Hier a e c Fisch ordfis ms jahren ähligen Rek r von Mörru nde z Wi reu mit un ance! lle unsere F daran h C e a ig dein ke und eiten ständ sern. s fi x a l Krono Mörrum arb s zu verbes fe ni m du Hil b u n e l d n r e n e i u w r e teilen ischer dein F ht uns mitzu r einen st. l nic st, ode g für uns ha o h c u Zweife a r b hla m, w svorsc Mörru g r t. n e u d r e n s a n wirs s n e e e b b r a m e h V om nis h willk -Erleb Herzlic estes Angel ines! nb Tight l du dei l e derdah Ola Sö kronolaxfisk s m Mörru /Chef ms

rru mö

Foto: Jonke Höglund

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vorwort Alle Fischer sind wahrscheinlich schon einmal in Kontakt mit der Mörrum gekommen, durch Zeitungen, das Fernsehen, in Träumen, ja irgendwie haben sich alle gefragt wie es ist an diesem erstaunlichen Fluss einen Spaziergang zu machen, vielleicht in ein paar Wathosen mit rauschendem Wasser zwischen den Beinen oder einfach nur am Strand, mit Angelrute in der Hand, die Natur genießend. Mörrum zu besuchen muss nicht unbedingt bedeuten, dass man Angeln als Lieblingshobby hat, aber die meisten, die das hier lesen haben das natürlich. Viele kommen Jahr für Jahr Zurück um zu Fischen, während einige von euch hier zum ersten Mal sind. Sie kommen zu einem Wasser wie Sie es noch nie zuvor gesehen haben, Sie kaufen einen Angelschein und die erste Sache, die Sie wirklich wollen, ist eine Tour mit einer Person, die bisher erfolgreich an diesem Fluss gefischt hat, eine Person die Ihnen zeigen kann wo Sie Fischen sollen. Wo Sie fischen dürfen? Welche blinker und fliegen am besten sind? Das Ziel von diesem Magazin ist, dass Sie auf eine einfache und saubere Weise, Antworten auf Ihre Fragen bekommen sollen. Damit können Sie alle Anstrengungen in Fischen setzen und noch bessere Bedingungen schaffen. Dieses Magazin ist natürlich nicht nur an neue Besucher gerichtet. Auch die die schon 30 Mal hier gewesen sind, haben sicherlich noch nicht die Fischzucht gesehen oder wissen, wie es in der Zucht zugeht? Nach dem Lesen dieses Magazins, wissen Sie es! Bo Mohlin kennen sie sicher auch noch nicht persönlich. Wie wir in der Fischereiwelt alle wissen, kann es manchmal der Fall sein, dass das was während der letzten Saison “heiß” war, in der nächsten Saison garnicht mehr so “heiß” ist. Die Menschen, auf die wir in diesem Magazin stoßen, fischen hier die ganze Zeit und sie wissen was gerade jetzt sache ist!

Alexander Knutsson

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responsible publisher Alexander Knutsson Editor in Chief Alexander Knutsson art director Alexander Knutsson graphic design and original Alexander Knutsson writers Normann Kotzurek, Jonke Höglund, Ulf Sill, Bo Widerberg, Alexander Knutsson photographers Jonke Höglund, Normann Kotzurek, Alexander Knutsson, Henka Olsson, Mörrum Kronolaxfiske bildarkiv illustrations Rebecka Olsson, Alexander Knutsson advertise annons@fiskebröder.se editorial team Info@fiskebröder.se fiskebroders website Fiskebrödermagasin.se

rePro Fiskebröder AB print Lenanders Kalmar cover photo Mörrum river Photographer: Henka Olsson

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8 6 10

18 38 26 46

inhalt 18 38 6 10 fischerheihege 26 Spinnfischen 44 16 älvräddarna 32 Bo mohlin 46 Info

Wertvolle Tips

Fisch fotografie.

Fiskebröder.se meerforellen in der Nacht

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Morrums Kronolaxfiske Bewerbung um einen Angelplatz Jahres- und Saisonkarten:

Tageskarten für die Saison vom 30. März bis 30. September:

Der Antrag muß auf einem Sonderformular gestellt werden und zwischen dem 15. Okt. und 15. Nov. bei Mörrums Kronolaxfiske eingehen. Benachrichtigung im Dezember; zugelassener Angelzeitraum siehe Preisliste2013

Der Buchungsstart beginnt am 15. Januar. Bis zum 31. Jan. nur schriftliche Bewerbungen (Brief, Fax, eMail ); ab dem 1. Feb. auch persönlich oder telefonisch (+46 454-501 23). Schriftliche Bewerbungen, die uns vor dem 15. Jan. erreichen werden ohne Rücksicht auf das Ankunftsdatum behandelt. Bei der Bewerbung müssen neben dem gewünschten Datum auch stets sämtliche Namen und Adressen aller Angler angegeben werden. Es dürfen gerne mehrere Alternativen angegeben werden, da einige Angeltage bereits ausgebucht sein können. Während der Zoneneinteilung bitte auch Wünsche bzgl. der Angelstrecke angeben.

Premiere (am letzten Freitag im März): Der Antrag muß auf einem Sonderformular persönlich gestellt werden und spätestens am 15. Jan. bei Mörrums Kronolaxfiske in Mörrum eingehen. Das Ergebnis der Verlosung wird bis spätestens zum 15. Feb. schriftlich bekanntgegeben.

preisliste 2013 Dagkort m. tilllägg

POOL 1-32

SEK DKK 29/3 1300 1200 1062 30/3-31/3 1150 1/4-14/4 700 646 554 15/4-30/6 600 416 1/7-31/7 450 600 1/8-30/9 650

SEK DKK 29/3 30/3-31/3 1350 1247 1/4-14/4 1000 923 15/4-30/6 800 739 1/7-31/7 650 600 1/8-30/9 850 785

die angelstrecke muss um 13.00 Uhr gewechselt werden

Fur Zugang zu allen Strecken

Datum

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Datum

Vittskövle knaggalid Härnäs

Datum

SEK

DKK

29/3

SEK

DKK

1300

1200

SEK DKK

30/3-31/3

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646

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15/4-30/6

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1/7-31/7

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1/8-30/9

300

277

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200

600

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600

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400

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JAHRESKARTEN, begrentze Anzah

2/4 - 30/9

SEK 11 300

DKK 10 434

SAISONKARTEN, begrenzte Anzahl

13/4 - 31/8

SEK 7 800

DKK 7 202

RENTNER-SAISONGKARTE, begrenzte Anzahl

15/4 - 31/8

SEK 4 300

DKK 3 970

Karte gilt weder an Wochenenden (Sam. u. Son.) noch an Feiertagen.

JAHRESKARTE FÜR JUGENDLICHE (bis einschl. 22) 13/4 - 31/8

SEK 4 000

DKK 3 693

SAISONGKARTE FÜR JUGENDLICHE (bis einschl. 22)

13/4 - 31/8

SEK 2 000

DKK 1 842

30/3 - 30/9

SEK 23 000

DKK 21 237

FÖRETAGSKORT, gäller pool 1-32, Vittskövle, Knaggalid, Härnäs ZUSATZKARTE, Vittskövle, Knaggalid, Härnäs

(Kann nur zusammen mit Jahres-und saisonskarten gekauft werden.)

JAHRE 2/4 - 30/9 SAISON 13/4 - 31/8 JUGEND bis einschl. 22

SEK 2 700 SEK 2 000 SEK 1 000

DKK 2 493 DKK 1 847 DKK 923

MUSEUM / AUSSTELLUNG / AQUARIUM

EINTRITT

ERWACHSENE

SEK 60

KINDER 7 - 18 jahre

SEK 30

RENTNER

Das Haus d es Lachses Geöffnet tä glich während de r Zeit Premierenta g30 septemb er 08.00 - 17.0 0

SEK 50

FAMILIENKARTE (2 Erwachsense und kinder) SEK 140

GRUPPEN UBER 10 PERSONEN ERWACHSENE

SEK 50

KINDER 7 - 18 jahre

SEK 25

RENTNER

13 m langes Aq uarium mit vielen Fischarten des Fl usses

SEK 40

Fuhrung: Zusatzgebuhr

Gultige Angelkarte 50% Nachlass auf Einfritt

Im Mai 1992 wurde das Haus des Lachses eingeweiht. Hier findet man Ausstellungen über den Lachs in der Mörrum, das Tierleben des Flusses und die Entwicklung der Fischerei aus alter Zeit bis zur heutigen weltberühmten Sportangelei.

Mörrums Kronolaxfiske bietet ihnen Camping möglichkeiten und Hütten direkt am Fluss. Sowie auch Konferens Räumigkeiten für bis zu 30 Personen. Alle Preise inkl. Mwst. Buchung: Tel +46 (0)454-501 23 www.morrum.com www.inatur.se Für eventuelle Druckfehler übernehmen wir kein Gewähr

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REGeln

Angelerlaubnis

Angelkarten sind an der Kartenausgabestelle von Mörrums Kronolaxfiske erhältlich. Sie gelten gemäß den bestehenden Regeln und sind persönlich, also nicht auf andere Angler übertragbar. Die Angelkarte soll während des Fischens gut sichtbar getragen werden und muß auf Verlangen des Aufsichtspersonals vorgezeigt werden. Kartenreservierungen geben kein Recht mit dem Angeln zu beginnen, solange die Angelkarten noch nicht bezahlt und abgeholt wurden.

Die Angelsaison Die Angelsaison beginnt am 29. März und endet am 30. September. Anfang April kann das Angeln bei ungünstiger Eislage eventuell eingestellt oder verschoben werden.

Jedem Angler wird für die eine Tageshälfte eine bestimmte Zone in der Nordstrecke (Pool 17-32), und für die andere Tageshälfte ein Pool und eine Uferseite in der Südstrecke (Pool 1-16) zugelost. An die Au grenzende Gärten und Anpflanzungen, der Golfplatz, die Eisenbahnbrücke sowie die E-22-Brücke dürfen nicht betreten werden! Ferner ist es verboten, Schnüre, Vorfächer, Dosen und jeglichen anderen Müll, an der Au zu hinterlassen. Angelmethoden u.a. An der Mörrum ist nur traditionelles Spinn- und Fliegenfischen zugelassen. Beispielsweise darf weder mit Wurm, noch mit andern

Das Angelsportgebiet

Zoneneinteilung 14/5 - 31/5

Die Angelstrecke ist in 32 Pools eingeteilt. Die „Südstrecke“ umfaßt die Pools 1-16, die „Nordstrecke“ die Pools 17-32 und die Strecke Vittskövle, Knaggalid und Härnäs. Die Grenzen zwischen den einzelnen Pools werden durch blaue Schilder mit der jeweiligen Poolnummer markiert. Die Pools sind entweder fürs Fliegen- und/oder Spinnfischen reserviert.

Südstrecke Südstrecke

Nordstrecke

Härnäs 08

Pool 1–16

Pool 17–32

Aug

Sep

Aug F

Sep F

2-3 1 4 2-3 5-9 4 10 - 12 5-9 13 10 - 12 14-15 13 16 14-15

S F S S S S F S S F S S S S

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17 - 18

S

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19 17 20 -- 18 30

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F S+F S+F

F F F

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3119 - 32 Nordstrecke 20 - 30 Vittskövle Knaggalid 31 - 32 Vittskövle Härnäs Knaggalid

den halben Tag in den Pools

Während der restlichen Saison gibt es keine Zoneneinteilung.

Zoneneinteilung

In der Zeit mit Zoneneinteilung muß die Angelstrecke um 13.00 Uhr gewechselt werden. Zoneneinteilung während der Premiere (letzter Freitag im März) 30/3 Pooleinteilung 29 Mai Jun Jul März Apr 30/3 Pooleinteilung 29 Mai Jun Jul März 1 F F F F F Apr

den halben Tag in den Pools

F F S S+F F S+F S+F S+F

F F S+F S+F F S+F S+F S+F

F F S+F S+F F S+F S+F S+F

F F S+F S+F F S+F S+F S+F

F F S+F S+F

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F F F S+F

F S+F S+F S+F

F S+F S+F S+F

F S+F S+F S+F

S+F S+F S+F S+F S+F S+F S+F F = nurS+F Fliegenfischen nur Spinnfischen S+F S+F S+FS =S+F S+F S+F F+S = sowohl Fliegen- als auch Spinnfischen

Naturködern geangelt werden. Außerdem ist es untersagt, vom Boot aus zu angeln. In den Pools, die den Fliegenfischern vorbehalten sind, darf nicht mit der Spinnrute geangelt werden. Dies gilt auch, wenn sich kein Fliegenfischer am Pool befindet! Entsprechendes gilt auch für das Fliegenfischen an den Spinnpools. Die Angelei soll gemäß dem „Zirkulationsprinzip“ betrieben werden, wobei das häufige Wechseln des Angelplatzes erwartet wird. Befindet sich bereits ein anderer Angler am Pool, darf man nicht unterhalb von ihm mit dem Angeln beginnen.

Tagesangelzeiten

Premierentag

kl. 09.00 - 17.00

16/4 - 30/6

kl. 05.00 - 24.00 kl. 05.00 - 02.00

Zweiter Tag - 15/4 kl. 06.00 - 21.00

1/7 - 15/9

16/9 - 29/9 30/9

kl. 05.00 - 24.00 kl. 05.00 - 20.00


Sonderbestimmungen

Auf den Angelstrecken von Mörrums Kronolaxfiske (und E.ON) ist nur traditionelles Spinn- und Fliegenfischen zugelassen. Naturköder dürfen nicht verwendet werden, Fischen vom Boot ist untersagt. Die Fischerei wird nach dem ”Zirkulationsprinzip” betrieben, also häufiges Wechseln des Angelplatzes. Befindet sich bereits ein anderer Angler im Pool muss man oberhalb von ihm beginnen. Wir haben die Einschränkungen bzgl.der zugelassenen Wurfgewichte, Schnüre und Vorfächer aufgehoben, erwarten jedoch, dass bei der Wahl der Ausrüstung gesunder Menschenverstand herrscht. In der Mörrum gibt es große Fische und wir empfehlen die Ausrüstung auf sie abzustimmen, dünne Schnüre und zu kleine Angeln sind daher nicht geeignet.

Regeländerungen Regeländerungen können während der laufenden Saison auftreten und werden in diesem Falle im Sportangelbüro, den Wiegestationen oder auf unserer Homepage (www.morrum.com) bekanntgegeben. Es ist die Plicht des Sportanglers, sich über geltende Bestimmungen zu informieren.

Regelverstoss und höhere Gewalt Diejenigen, die gegen bestehende Regeln verstoßen oder störend auftreten können vom weiteren Fischen in der Mörrum ausgeschlossen werden. Führt ein Verstoss gegen die Regeln von Mörrums Kronolaxfiske zum Entzug der Angellizenz, besteht kein Anspruch auf Zurückerstattung bezahlter Gebühren oder Angelkarten. Dasselbe gilt in Fällen höherer Gewalt, wenn beispielsweise ungünstige Eisverhältnesse das Angeln behindern.

Zurücksetzen, Fang und Registrierung Im März und April müssen alle abgelaichte Lachsweibchen zurückgesetzt werden. Im August und September müssen alle Lachs-, Meerforellen- und Hybridweibchen mit Fettflosse zurückgesetzt werden. Aus diesem Grunde darf in diesen Zeiträumen kein Gaff verwendet werden. Jegliche Fischerei und Ausrüstung, die zum Ziel hat Fische falsch zu haken ist verboten. Absichtlich oder unabsichtlich falsch gehakte Fische (Fische, bei denen der Haken nicht im Maul oder Schlund sitzt ) müssen sofort und schonend zurückgesetzt werden.

Zurücksetzen

1.Lachse, Meerforellen und Hybriden, die kleiner als 50 cm sind, müssen immer zurückgesetzt werden. 2. Absichtlich oder unabsichtlich fehlgehakte Fische (Fische, bei denen der Haken nicht im Maul oder Schlund sitzt) müssen sofort und schonend zurückgesetzt werden, wobei der Haken mit größter Vorsicht zu entfernen ist. Fische, die dadurch so stark verletzt sind, daß sie keine Überlebenschance haben, müssen getötet und umgehend beim Personal des Sportangelbüros abgegeben werden.

Diejenigen, die beabsichtigen Fische zurückzusetzen sind natürlich verpflichtet widerhakenlos zu fischen! Sobald Sie das Tageslimit von einem Fisch entnommen haben, müssen Sie mit dem Fischen aufhören. Alle gelandeten Fische müssen am Fangtag bei der Wiegestelle (”Invägningen”) am Sportangelbüro registriert (gewogen und vermessen) werden. Erst danach wird der Fang Eigentum des Anglers. Bei Aufforderung ist der Angler dazu verpflichtet, den Fang zur Besichtigung vorweisen zu können. Fische, die so gross sind, dass sie auf der Top-10-Liste des Jahres landen könnten, müssen immer dem Personal des Sportangelbüros vorgewiesen werden, um anerkannt zu werden. Zurückgesetzte Fische (Länger als 50 cm) müssen in unserem Fangstjournal bei einer der Wiegestellen (”Invägningen”) registriert werden. Die Länge des Fisches soll geschätzt werden. Denken Sie immer an folgendes: So lange die Regeln von Mörrums Kronolaxfiske befolgt werden, ist es immer der Angler selbst, der entscheidet ob er seinen Fang behalten will oder zurücksetzen möchte! Alle Angaben des Fangjournals werden auf unserer Homepage www.morrum.com veröffentlicht. Falls Sie gegen die Veröffentlichung Ihres Namens Einwendungen haben sollten, teilen Sie uns dies bitte unter der Tel. +46 454 50123 mit.

Fische, die dadurch so stark verletzt sind, dass sie keine Überlebenschance haben, müssen getötet und umgehend beim Personal des Sportangelbüros abgegeben werden. Gemäss unseren Bestimmungen dürfen Sie pro Tag einen Salmoniden fangen und behalten. Das Mindestmaß für alla lachsartigen Fische ist 50 cm, außer für Regenbogenforellen die nicht zum Tageslimit gerechnet werden. Entscheiden Sie sich, einen Fisch zurückzusetzen (sehen Sie auch “Zurückgesetzte Fische” ), denken Sie bitte daran, dass dieser im Wasser abgehakt werden sollte. Im Sommerhalbjahr ist die Wassertemperatur verhältnismässig hoch und die blanken Fische sind besonders empfindlich. In dieser Zeit empfehlen wir daher keine Fische zurüchzusetzen, da ihre Überlebenschancen gering sind. Fische, die Sie behalten möchten, müssen umgehend getötet werden. Im Zusammenhang mit unseren obigen Empfehlungen raten wir, auf die Verwendung eines Gaffes zu verzichten. 09


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Mörrum Kronolaxfiskes

Der Grundgedanke des Mörrums Kronolaxfiske ist, den Bestand der Lachse und der Meeresforellen, zu bewaren und zu entwickeln. Fischereihege besteht unter anderem daraus, den Lebensraum zu erhalten, Fangmengen zu regulieren, Aufstiegszählung (Fischzähler in den Fischtreppen) Auswanderungskontrolle (Smoltfalle) und Elektrofischen. Die Mörrum ist seit 2009 eines der Indexgewässer für Lax in der Ostsee. Ein Großteil der oben genannten Arbeiten, gehört zu der Indexierungsarbeit. Jedes Jahr wird außerdem Besatz von Meerforellen vorgenommen. Die Forellen werden als einjährige, auswanderungsreife Smolts ausgesetzt, allen Meerforellensmolts wird die Fettflosse geschnitten. Der Sinn dieser Aussetzungen, ist die Sportfischerei zu fördern, im Meer wie auch im Fluss. Der Sportfischer bekommt so die Möglichkeit, seine Angelei auf die markierten Fische zu richten. Die markierten Forellen, kann man mit gutem Gewissen behalten, während man die wilden, nicht markierten Fische, aussetzen sollte. Auf diese Weise, trägt man zur Erhaltung der wilden Stämme bei. Text:Hans Olsson Foto: Mörrums kronolaxfiske

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Indexierungsarbeit Die Mörrum wurde, zusammen mit dem Vindelälven, Sävarån und dem Torneälven in Nordschweden, zum Indexgewässer für Lax in der Ostsee ausgewählt. Mit Hilfe der durch diese Arbeit gesammelten Informationen, steigt unser Wissen über die verbliebenen Wildlachsbestände, und verbessert die Statistiken, die der International Marine Research Council (ICES) für Prognosen, über die Entwicklung des Lachsbestandes der Ostsee, verwendet. Die Vorhaben in den Indexgewässern, und deren Finanzierung, geschieht in Zusammenarbeit zwischen SLU, Vattenfall, E.ON, Sveaskog, Vindelns Fiskeråd, und gewissen Verwaltungsämtern, mit finanzieller Unterstützung der EU.

Die Auswanderungskontrolle geschieht mit Hilfe von Smoltfallen, so genannte Smoltwheels. Smolt, die gefangen werden, werden betäubt, vermessen, gewogen, und markiert. Außerdem werden Schuppenproben entnommen, um das Alter der Fische zu bestimmen, und um DNA für genetische Untersuchungen zu isolieren. Die markierten Fische werden nach diesem Verfahren stromaufwärts transportiert, und freigelassen. Durch das Verhältnis zwischen der Anzahl wieder gefangener Smolts mit Markierung, in Relation zu der totalen Anzahl ausgesetzter Fische, kann man die Effektivität der Falle messen, und somit auch die gesamte Smoltproduktion im Fluss. Wieder gefangener Lachs und Forelle, werden danach stromabwärts ausgesetzt. Andere Arten, die in den Fallen gefangen werden, werden direkt stromabwärts freigelassen.

Zwei Smoltfalle an der Arbeit unter der Ekebergsbrücke

Jeden tag wird die Smoltfalle geleert

Forellen und Lachse werden markiert, hier wird eine Meerforelle mit einer Carlinmarke fernsehen.

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Die Arbeit geschieht im Feld.

Um den Smolts auf ihrer Reise zu folgen wird ein Teil mit Radiosendern markiert


Die Aufstiegskontrolle

Bei Marieberg gibt es eine alte Lachstreppe. Ganz oben ist ein Fischrechner montiert.

geschieht an der Fischtreppe, nahe Mariebergs Wasserkraftwerk. Die aufsteigenden Fische werden automatisch durch einen Fischzähler, der 2002 montiert wurde, gezählt. Der Fisch wird, unter anderem, durch Schattenbilder, Größenmaß, und Zeitpunkt dokumentiert. Seit 2010 ist auch eine Kamera installiert, außer einem Schattenbild, bekommen wir nun auch einen kurzen Filmabschnitt von jedem registrierten Fisch. Jeder abschnitt wird manuell bewertet, um die Fischart, das Geschlecht, und eventuelle Markierungen festzuhalten. Seit September werden auch manuelle Kontrollen vorgenommen. Ein Mal pro Woche wird die Treppe geschlossen, und der dort gefangene Fisch wird von Hand aus dem Wasser genommen. Fischart, Geschlecht, und Größe werden protokolliert, auch hier werden Proben für genetische Analysen entnommen.

Ein mal in der Woche wird der Fischrechner herauf gezogen und gereinigt

Der Fischweg bei Hemsjös unterem Kraftverk Zeit den Fischrechner von Laub zu reinigen

Jede Registrierrung im Scanner generiert einen Filmclip. Jeder Film wird manuell kontrolliert.

Das Elektrofischen

wird im September vorgenommen, bestenfalls bei einem Wasserstand von unter 15 kbm/s. Es sind die gleichen gebiete, die Jahr für Jahr befischt werden. Viele dieser Lokale, werden seit mehreren Jahren befischt, und geben daher wertvolle Information über die Bestände der Mörrum. Es werden nicht nur Lachs und Forelle gezählt, alle gefangenen Arten, werden in Protokollen festgehalten.

Jeder gefangene Fisch wird kategorisiert und gemessen

Bei der Elektrifischerei wird ein hybrid gefunden

chElektrofischerei Untersu h eic er -B ung im Vittshövle

Nachdem der Fisch in das Protokoll eingetragen wirde wird er wieder freigelassen

Auch andere Arten werden in das Protokoll eingetragen. Hier sind einige Elritzen.

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Maßnahmen zur Unterhaltung des Lebensraumes

Der Helikopter bombardiert die markierte stelle min Leichkies

Mörrums Kronolaxfiske ist in mehrere Projekte involviert, die der Unterhaltung des Lebensraumes dienen, unter anderem, um die Flussperlmuschel zu fördern. Es sind hauptsächlich die Wirtstiere der Muscheln, auf die man zielt. Große Mengen Leichboden wurden verstreut, teils von der Straße aus, via Lastwagen und Kran, aber auch in großem Ausmaß via Hubschrauber. Neubepflanzung von Bäumen, und das Bewahren von gefallen und toten Bäumen, sind weitere Schritte, in der Pflege der Artenvielfalt. Mörrums Kronolaxfiske ist daher sehr restriktiv, was das entfernen von gefallenen Bäumen, nahe dem Fluss, angeht.

Forschungsprojekt Mörrums Kronolaxfiske ist des weiteren auch in eine Reihe von Forschungsprojekten involviert. Beispielsweise untersucht man den Effekt von Tiaminmangel auf Lachs, betreibt Studien der Genetik und über Östrogen. Forschungsresultate werden laufend auf www. morrum.com publiciert.

Mit Hilfe eines Kranwagens wird der Schotter verteilt

Ladeplatz für Helikopter

Zucht

Mörrums Lachszucht besteht aus zwei separaten, zirkulierenden/ Kreislauf- Systemen. Eine Brutstelle mit 55 KBM Wasser, und eine Zuchtanlage mit cirka 80 KBM Wasser. Die Systeme bestehen beide aus Trommelfilter, UV-Licht, und Biofiltern. In dem System wird so gereinigtes Wasser wiederverwendet, nur 2-5% neues Wasser werden pro Tag beigefügt. Sie sind nicht mit der Mörrum verbunden, was verhindert, dass Krankheiten oder Keime sich verbreiten. Die Zucht beginnt Anfang jeden Septembers, der Fisch wird mit dem Kescher am Kungsforsen und an Mariebergs Fischtreppe gefangen, im Zusammenhang mit manuellen Kontrollen. Die Zuchtfische werden in großen Becken gehalten, je nach Art und Geschlecht getrennt. Um den 20. Oktober sind die Forellenweibchen meist reif genug, um den Fischrogen zu sammeln. Um eine Befruchtung zu gewährleisten, wird jedes Weibchen von zwei Männchen befruchtet. Bevor der Fischrogen in der Brutstelle platziert wird, wird er mit einem Jodoforpräparat desinfiziert. Die Wassertemperatur in der

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Schell zurück um nachladen


Brutstelle ist reguliert, und wir streben danach den Schwankungen des Flusses zu folgen. Mitte März schlüpfen die Fische. Die Brütlinge kommen zur Welt mit einem Dottersack daraus erhalten sie ihre Nahrung für die folgenden Wochen. Wenn dieser Sack verbraucht ist, werden die Brütlinge gefüttert. Ein Teil der Brut behält man, um sie bis zu einem Jahr großzuziehen, der andere Teil wird in Zuflüssen der Mörrum ausgesetzt. Manches Jahr werden auch in Nättrabyån und Lyckebyån Forellenbrütlinge eingesetzt. Mörrums Kronolaxfiske züchtet jährlich 15.000 Forellensmolts, diese werden gegen Ende März ausgesetzt. Um den in die eingesetzten Fisch zu an die Mörrum zu prägen, ist es wichtig, dass das Besatz noch vor der Smoltifizierung geschieht.

Die Lachszucht

Befruchtung

Nach der Spülung wir unbefruchteter Rogen mit einer Maschine aussortiert

Ein Teil der Meerforellen werden als Fischbrut im Mai eingesetzt

2008 bekam Vr amsån in Skån e Fischbrut vo Kronolaxfiske n Mörrums . Die beiden m ännlichen Lach Laichen verw se die zum endet wurden wogen 19,4 un d 19,6 Kilo.

Pelle fängt Zuchtfische mit dem Kescher.

Der Rogen wird abgestreift.

Der Rogen liegt im Brutbecken.

Nach der halben Zeit bekommt der Rogen Augenpunkte.

Nach der Sortierung wird der ganze Augengepunktete Rogen manuell gezählt.

Im März schlüpft der Rogen

Ca. 15 000 Meerforellen werden behalten und nach einem Jahr als Jungfische eingesetzt

Das Einsetzten von Jungfischen in der Mündung der Mörrum

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DANKE

Für eure wertvolle Unterstützung und all das Engagement in unserem Kampf für die Erhaltung unserer Gewässer. Huvudsponsorer

Guldsponsorer

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Silversponsorer -

Bronssponsorer All Fly Mörrum AB• All Reason AB • Ammarnäs Wärdshus/Fiskecentrum • Annonskonsult Migge Sarrión AB • Avasund Fiske & Camp Böjda Spön AB • CWC • DMD-Consulting Sweden • Ekbergs Fiske • FiskeBiten.com • Fiskeimporten • Fiskeknuten

Werde Sponsor und Unterstütze Älvräddarna im Kampf um unsere Gewässer zu bewahren!

Kontaktieren Sie bitte Peter Sjödin

072-067 76 67 • peter@alvraddarna.se • www.alvraddarna.se


Wasserkraft zerstört

unsere Fischwasser

Wasserkraft Expansion ist ein schwerwiegender Eingriff in die sensiblen Ökosysteme in unseren Seen und Flüssen. Dass Wasserkraft als reine und sanfte Energiequelle bezeichnet wird ist stark übertrieben. Verwüstete Umgebungen, verlorene Arten, verkleinerte Fischbestände und reduzierte biologische Produktion sind Beispiele für negative Auswirkungen auf die Umwelt. Wenn Stromunternehmen und Ausbau-Befürworter mit dem Versprechen kommen den Ausbau naturfreundlich zu gestalten und die Fische so wie die Fischerei zu unterstützen, glaube es nicht... Werde Sponsor und Unterstütze Älvräddarna im Kampf um unsere Gewässer zu bewahren. Älvräddarna arbeitet aktiv, um unseren Sponsoren so viel wie möglich zurück zu geben. Für mehr Informationen, kontaktieren Sie bitte Peter Sjödin oder besuchen sie www.alvraddarna.se

Christer Borg Vorsitzende Älvräddarnas Samorganisation 0706 -84 74 31 christer.borg@alvraddarna.se

Peter Sjödin Sponsoring Manager 070 -210 49 30 peter@alvraddarna.se

www.alvraddarna.se

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Wertvo Enorme Lachse und

Enorme Lachse und nicht weniger große Meerforellen. Der Traum einen solchen Trophäfisch zu fangen, führt Angler von nah und fern an den Ufern der Mörrum zusammen. Die Chance den Traumfisch zu fangen. Wenn man in seinem Leben schon so einiges gefischt hat weiß man dass es eine Sache nicht überall zu finden gibt; “große und viele von ihnen”, aber hier geschieht es manchmal! Man fährt nicht nach Mörrum um sich die Kühltruhe zu füllen. Nein, eher um sich mit einem einzigartig großen gewachsenem Stamm von Lachsen zu mäßen und dies in einem noch dazu herausfordernden Gewässer. Ein beliebtes Zitat der örtlichen Elite:

“Wenn du an der Mörrum Lachsfischen kannst, kannst du es überall!” Da kann ich ihnen nur zustimmen. Die Mörrum ist eine harte Schule, aber die Belohnung für alle Anstrengungen ist umso größer. Man muss kein Profi sein um hier zu fischen. Manchmal reicht ein wenig Glück und nur wenige Würfe, aber die Meisten müssen bereit sein viele Stunden in ihre Mörrums-Lachse zu investieren! Es ist eine Herrausforderung an diesem Fluss zu fischen, waten, werfen und das Wasser zu lesen. Es wird was man daraus macht! Die Mörrum bietet fantastische Stellen zum Fischen, für Begeisterte allen Alters und Können, so wie auch einzigartige Naturerlebnisse.

Frühjahrsfischerei, für den der das erste Mal sein Glück an der Mörrum versuchen will, ist es wohl am besten den ersten Monat der Saison zu fischen. 18

Der Fluss ist meistens gefüllt mit überwinterten Lachsen und Meerforellen, die sich in überraschend gutem Zustand befinden. Diese Fische bieten eine hervorragende Fischerei und findet man den Fisch und serviert ihm den Köder, geht der Rest meistens wie von alleine. Das Schwere mit dieser frühen Fischerei ist nur den Fisch zu finden und den Köder richtig zu servieren. Kaltes Wasser macht es schwer den Köder langsam aber auch tief genug zu präsentieren. Wie immer ist Ortskenntnis unbezahlbar, zu dieser Jahreszeit findet man oftmals viel Fisch in den ruhigeren Partien der Au, so wie Poolausläufen und Gumpen. Wie man den Köder präsentiert ist schwer in nur wenigen Sätzen zu beschreiben, aber hier einige Tipps für Fliegenfischer: Wirf quer über den Fluss, wirf einen großen Mend stromauf und verwende schwere Fliegen und Sink Tips. Der Köder muss runter und nicht die Schnur! Fische den Wurf ganz aus, so weit unter Land wie möglich und scheue nicht schnelles Wasser zu fischen. Ist das Wasser sehr kalt solltest du eine vollsinkende Schnur benutzen um die Fliegengeschwindigkeit zu minimieren.Wenn es nach dem Wurf notwendig ist, füttere einige meter Schnur nach. Sinkschnurfischerei ist kein Schönheitswettbewerb. Die Fliege muss runter! Spinnfischer sollten anstatt den Ködertyp oft zu wechseln, sich lieber einfischen um die richtige Tiefe halten zu können, nahe am Grund. Spinnfliegen, können in sehr kaltem Wasser (<5°C) super effektiv sein. Wie dem auch sei, bekommt man nicht hin und wieder Hänger, ist das ein Zeichen dafür, dass man zu flach fischt und so seine Chance einen Biss zu bekommen verringert. Dies gilt so wohl für Spinn- als auch Fliegenfischen!


olle Tips große Meerforellen

Foto: Jonke Höglund

DANN STEHST DU FRÜHER ODER SPÄTER AN DER RICHTIGEN STELLE, ZUR RICHTIGEN ZEIT UND FÄNGST DEINEN TRAUMFISCH AN DER MÖRRUM. Text: Normann Kotzurek Foto: Jonke Höglund, Normann Kotzurek & Mörrums kronolaxfiske

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eine klassische Fishimitation die lächerlich gut funktioniert wenn die Fische von Signalfarben gelangweilt sind.

Starke Farben Die Köderwahl ist weniger kritisch, starke Farben wie Orange, Gelb und Weiß, gerne kombiniert mit Schwarz (für einen besseren Kontrast), in den Größen 5-12cm. Ein bis zwei Wochen in die Saison, mit steigender Wassertemperatur, kann es von Vorteil werden kleinere Köder in natürlichen Farben zu verwenden. Kupfer, Ginger, Braun und Senf gelb aber auch naturgetreue Fischimitationen sind ausgezeichnet dafür geeignet. Eine meiner Lieblingsfliegen heißt “Sillen”; schwarz, weiß und blau, eine klassische Fischimitation. Diese funktioniert lächerlich gut wenn die Fische von Signalfarben gelangweilt sind. Dann wird es auch Zeit die Fliege zu beschleunigen. Ist das Wasser wärmer als 10°C muss es schnell gehen!

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Die Blanklachsfischerei, fängt zwischen April Und Mai an. Die beste zeit ist Mitte Juni aber die Saison streckt sich bis in den September. “Lachsfischen ist Lachsfischen wohin man auch kommt!” sagt man oft. Das ist wahr, aber Mörrum ist etwas speziell. Man braucht viel Geduld, Willensstärke, viele Stunden mit der Fliege im Wasser und eine Portion Glück um einen dieser großgewachsenen Fische zu landen. Es gilt zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, aber auch dies ist schwer voraus zu sehen. Jedoch wissen wir dass im Mai, zwischen 9 und 17 Uhr, die Fischaktivität am größten ist, die Fische suchen sich neue Standplätze wenn mittags die Sonne am höchsten steht. Es gibt viele Theorien und Mythen was Strategie angeht. Ich persönlich denke, dass man die Fliege nie zu schnell Fischen kann.

Wirf quer über den Fluss, wirf einen großen Mend, aber stromabwärts, und ziehe gleichzeitig etwas Schnur ein um dem Fisch eine schnelle lebendige Fliege zu präsentieren. Die Lachse verweilen gerne in ruhigeren teilen der Au, darum kann es schwer sein sie zum Biss zu locken auch die oftmals steigende Wassertemperatur macht dies nicht einfacher. Die Fische zum biss zu locken fängt an schwer zu werden wenn die Wassertemperatur 17°C übersteiget, aber es ist nicht unmöglich. Wir haben alle schon mal gelesen wie man unter Idealumständen fischt. Um Rücksicht auf den Treibhauseffekt und die im Mai und Juni immer zu hoch steigende Wassertemperatur zu nehmen, gebe ich euch natürlich ein paar Tipps wie man in warmem/niedrig Wasser fischt. Ein positiver Faktor ist, dass ein niedriger Wasserspiegel den Fischen auch weniger Stelle um sich zu verstecken bietet. Oftmals stehen die Fische in großer Zahl auf den wenigen Stellen die ihnen den Schutz geben den sie brauchen. Tiefe Partien mit gutem Durchfluss, Stromschnellen und Poolausläufe aber vor allem die Pooleinleufe sind Goldgruben. Hat man dann den Fisch gefunden ist es gut etwas zu experimentieren, probiere verschiedene Fliegen und Präsentationen. Volle Geschwindigkeit und Strom ab Mend gilt ja wie erwähnt schon bei über 10°C. Das reicht nichtmehr wenn

Foto: Jonke Höglund

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die Wassertemperatur sich 20°C nähert. Manchmal muss man die Rute unter den Arm klemmen und schnell einziehen um die Aufmerksamkeit des Fisches zu wecken. Glaubt mir, es gibt nichts Besseres als es zu sehen und zu fühlen wenn ein Lachs die Fliege schnappt und mit Höchstgeschwindigkeit in die Höhe schießt. Eine andere gute Strategie ist es mit einer Sinkschnur, dem Lachs eine kleine Fliege direkt vor die Nase zu halten. Man kann sowohl das kleinste als auch das größte, das man dabei hat testen. Vielleicht mit einer Trockenfliege? Ein guter Standard-rig für Sommerwasser ist eine intermediate-tip Schnur ein langes Vorfach und eine dünngedresste Ullsocke. Die gleichen Regeln gelten für Spinnfischen. Das wichtigste ist es jedoch keine Nachsicht mit dem Haken, Knoten und dem Tafsmaterial zu zeigen. Es gilt seine Chancen zu maximieren, denn man bekommt nicht viele!

Herbstfischerei, diese Zeit ist stark von Wetter und Wasser abhängig. Viel Wasser ist gut für die Tagesfischerei und es kann sich lohnen jede Stunde im Tageslicht auszunutzen. Ein niedriger Wasserstand jedoch kann es schwer bis unmöglich machen am Tag erfolgreich zu sein, da die Fische zwischen Sonnenauf- und Untergang sehr inaktiv sind. Hier funktioniert die selbe Seichtwasser-Strategie wie ich forhin schon genannt habe. Die kleinste Fliege mit der ich bis dato eine Spätsommer-Meerforelle gefangen habe war eine Pheasant Tail Nymphe #10. Man muss immer daran denken, dass die Fische jeden Tag viele Fliegen kommen und gehen sehen. Hier ist es am wichtigsten ihnen etwas neues zu servieren um Aufmerksamkeit zu erwecken. Die Chance, dass ein Lachs auf Ullsocke nummer 1360 reagiert ist nicht besonders groß! Die Menge an Wissen die sich in Form von Lachsfischfanatikern an den Ufern der Mörrum zusammen tut ist grenzenlos und die meisten erzählen nur zu gerne von ihren Erfahrungen, Tricks und Lügengeschichten! Also keine Angst davor haben die Kollegen um Rat zu fragen, sie haben alle mal genau die selben Fragen gestellt. Es lohnt sich auch im FiskeShopen vorbei zu schauen um dort ein wenig Selbstvertrauen zu tanken, in Form von neuem Gerät und Tipps. Das Wichtigste ist, dass du daran glaubst was du machst wenn du deinen Köder auswirfst! Ein guter Guide kann die beste Abkürzung zum Erfolg sein. So kannst du dir sicher sein dass du alles richtig machst und vor allem an der richtigen Stelle bist. Dann stehst du früher oder später an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit und fängst deinen Traumfisch an der Mörrum.

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Pheasant Tail Nymph


Die kleinste Fliege mit der ich schon eine Sp채tsommer-Meerforelle gefangen habe war eine Pheasant Tail Nymph #10

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BOSSe "ULLSOOARK" Stell dir vor, die Saison hat gerade angefangen, es ist ungefähr Ende März, Anfang April. Du willst an der Mörrum fischen. Jedoch ist es das erste Mal. Mit was wirst du fischen? Spinn, Spinnfliege, Blinker oder Wobbler? Wie, wann und wo? Als erstes musst du eine Rute samt einer guten Schnur wählen. Keine alte Schnur die schon ein paar Saisons in Gebrauch ist, sondern eine neue, frische. Selber fische ich hauptsächlich mit einer 0,40er Nylonschnur. Dünner als 0,35er sollte sie nicht sein. Die Rute sollte etwa neun bis zehn Fuß lang sein mit einem wurfgewicht von 15-40g und mit einer gute Stationärrolle oder Multiplikatorrolle ausgestattet sein zum Beispiel eine Ambassadeur. Entscheide dich für einen Blinker bei etwa 40-50Kubik in dem recht kalten Wasser. Teste am besten mehrere Blinker, geh runter und fang im 2er an, probier ”flacket” die Grenze von Pool 2 und 3. Selbst würde ich einen Toby 25 oder 28gr ausprobieren, am besten in silbern oder kupfern. Wirf bis ungefähr in die Mitte des Flusses. Am wichtigsten ist es nicht zu schnell einzuholen, sondern langsam 26

und ruhig. Wenn das Wasser nicht mehr als ein par Grad plus hat gilt es den Fischen den Blinker genau vor der Nase zu präsentieren. Je länger die Saison schon fortgeschritten ist, desto näher der Wasseroberfläche kommen die Fische und nehmen den Köder. Wenn es kälter ist fischt man also langsam und tiefer, wenn das Wasser dann wärmer wird sollte man schnell und näher an der Oberfläche fischen. Wobbler sind gute Köder für den Frühling und auch den Herbst. Ich fische mit Rapala, 9-13 cm, orange auf der Rückseite und golden auf dem Bauch. Aber natürlich funktionieren auch andere Farben gut. Wenn mich Leute fragen: “Welchen Köder soll ich benutzen?”, antworte ich immer:”Das kann ich dir nicht sagen mein Freund, du musst selbst an das glauben was du am Ende der Schnur hast.”

Spinnfliege

Nun zu meinem Lieblingsteil des Spinnfischens; Spinnfliege. Eine effektive Technik die laxe und Meerforellen zu biss zu motivieren. Wir fangen mit der Montage an. Man nehme einen Dreiwegwirbel,


Text: Bo Widerberg. Foto: Candice Lee Olin, Jonke Höglund, Mörrum kronolax bildarkiv. Illustration: Rebecka Olsson

Bo (Bosse) Widerberg Alter: Etwas über 50! Größte Forelle: 14,1kg

Größter Lachs: 15kg Lieblingsköder: Ullsocken

Wie bist du in Mörrum gelandet? Ich komme aus einem Dorf namens Horda in Småland, südlich um Värnmö. Habe so gut wie mein ganzes Leben geangelt. Von meinem ersten Geld, das ich dafür bekam im Sägewerk Baumrinden zu entfernen, kaufte ich mit meinem Vater ein ABU-Spinnset. Eine Rute, eine 444A-Spinnrolle, mit ein par blinkern und alles Dazugehörigem. Oh wie stolz ich war als ich in dem See bei unserem Ferienhaus meinen ersten Barsch fing! Glaubt es oder nicht, sowohl die Rolle als auch die Rute von damals habe ich noch. So vergingen die Jahre und meine ganze Freizeit bestand aus Angeln mit den Jungs. Ich bekam meinen Führerschein und las viel über die Fischerei. Besonders über Mörrum wurde viel Gutes geschrieben und so, eines schönen Tages, gegen Ende der 70er, wollten wir unser Glück an der Mörrum versuchen. Seit dem ist das Lachs- und Forellenfischen das einzig Wahre für mich. Die Erfahrung den ersten Fisch zu drillen, das werde ich wohl nie vergessen. Es war im Pool 2 auf der westlichen Seite des Flusses. Als ich nach Hause kam und meinen Fang zeigen konnte war ich stolz wie ein Pfau. Eine männliche 6 Kilo Meerforelle. Danach fuhr ich jedes Wochenende 140 km nach Mörrum um während der Saison zu fischen. Sogar außerhalb der Saison fuhr ich nach Blekinge wegen der super Küstenfischerei. Mitte der 80er kamen die Überlegungen. Wieso nicht ganz nach Mörrum ziehen und dort Arbeit suchen? 1989 machte ich dann aus meinen Träumen Tatsachen. Ich zog nach Mörrum und fing an bei Volvo in Olofström zu arbeiten. Diesen Schritt habe ich nie bereut und nun habe ich meine geliebte Mörrum nur einen Steinwurf entfernt von meinem Haus, so wie viele andere Mörrumliebhaber auch. Verrückt nach Fischen bin ich nach wie vor, darum gibt es, in meinen Augen, keinen besseren Platz zum wohnen als hier.

bindet die Hauptschnur von der Rolle an. Dann ein kurzes Vorfach, 15-20 Zentimeter, am besten etwas dünner als die Hauptschnur (0,30-035). Man bindet das wurfgewicht an, dessen Gewicht ganz vom Wasserstand abhängt. Gegenüber der Hauptschnur bindet man das Vorfach an, etwa eine rutenlänge und daran eine Fliege. Später wenn es wärmer wird kann das Vorfach 4-5 Meter lang werden aber das ist eine Sache die selbst die Gelehrten diskutieren. Nein, das entscheidet man selber so dass es individuell passt.

Farbenfroh mit Glitzer

Nun zur Fliege, genau wie beim Blinker. Ich sage mal so, ich lache

nie über das Aussehen einer Fliege, ich habe zu viele verschiedene gesehen. Gerne in bunten Farben wie Micky-Finn und die Rapalafliege. Ja, man muss an seinen Köder glauben. Es gibt eine Unmenge Fliegenmuster zum Beispiel, GP, Glödhäck und Sillens Beiss-Fliege. Einfach alles durchprobieren, Hauptsache farbenfroh und mit Glitter im Frühjahr.

Ullsocken

Oj, oj, oj, da hätte ich doch bei nahe die Ullsocke vergessen. Würde ich vergessen das zu erwähnen würden sich alle die mich kennen wundern ob ich krank bin. 27


POOL 2

POOL 3 POOL 4

Für euch die mich nicht kennen, ich sage oft hat man keine Sooarken, ja Ullsocken, mit in der Dose so ist man auf dünnem Eis. Die sollte man immer in verschiedenen Größen mit sich tragen. Ich glaube nicht das ich lüge wenn ich sag dass von allen Fliegen auf die ich Fische gefangen habe Ullsocken die produktivste ist. Heute weiß ich nicht wie viele es waren, ich kann sie jedenfalls nicht mehr zählen.

FISCH! Danach kommt das Blei, viel Wasser erfordert höhere gewichte und weniger aber warmes Wasser erfordert leichtere. Frühlingskaltes Wasser bei circa 25-40 Kubik und 20-30gram, kommt drauf an wo man steht und angelt. Gegen den Strom zu werfen ist zu nichts gut. Man verliert nur sehr viele Bleie, Fliegen und Blinker. Mein Tipp: Wirf gerade heraus und Flussabwärts, das funktioniert am besten. Mach ein paar Würfe am selben Platz und dann gehe einige Schritte Flussabwärts und wiederhole es bis du fertig bist. Bei viel Wasser geht das Fischen wie von alleine. Lass das Blei einfach dem Grund folgen und die Fliege fischt super. Wenn du lieber etwas schneller Fischen willst kurbel langsam zwischendurch. Du wirst den Unterschied selber fühlen. Wenn dann einer beißt musst du: FISCH schreien, damit kein anderer über deine Schnur wirft, denn das könnte zu einem großen Problem werden. Sieh zu eine hohe Rutenführung zu haben und lass einfach die Rute arbeiten.

Ein Stück weiter Wie bereits erwähnt sind Pool 2 und 3 ausgezeichnet zum Spinnfischen. Jedoch finde ich, dass mehr Wasser eine bessere Voraussetzung zum Spinnfischen ist, aber teste es gerne selber. Welche Seite des Flusses du zum Fischen wählst ist Geschmacksache. Am besten ist es selber auszuprobieren wo es besser geht. Ich finde beide Seiten sind gut befischbar. Ein Stück weiter unten kommst du zu Pool 4. Auch hier ist eine ausgezeichnete Stelle zum Spinnfischen. Hier gilt genau das gleiche wie bei den anderen Pools, probiere verschiedenes, Blinker, Spinner und Spinnfliege Es kann anfangs etwas anstrengend werden mit den Hängern aber nach kurzer zeit weiß man wo man am besten hinwirft. Fange ganz oben an und fische dich Flussabwärts. Wenn du dann zu der Mauer kommst, versuche einige Würfe zum großen Stein auf dem Nacken. Das bringt oft positive Resultate. Nach Pool 4 kommen wir zum “Silverforsen” auch Pool 5 genannt. Es ist am besten etwas von den Stegen zu werfen. Ich gehe danach immer auf der westlichen Uferseite. Dort werden dann Pool 6 und 7 getestet. Stromauf den großen Nackens fisch ich gerne eine Weile und dann geht weiter zum 28

Bei viel Wasser, über 15 Kubik, ist dieser Pool unter den besten 4 zum Spinnfischen ”lill-nacken”. Ein sehr guter Platz im Frühjahr wenn es genug Wasser gibt. Pool 8 kann auch ein guter Platz sein, dort ist es jedoch sehr einfach hängen zu bleiben. Aber auch hier sollte jeder sein Glück versuchen. Ich sage oft, dass wir auch an diejenigen denken müssen die davon leben Fliegen und Köder zu verkaufen! Allgemein, es ist immer gut mit etwas Verlust zu rechnen wenn man einen neuen Fluss fischt. Auch Pool 9 sollte getestet werden. Danach hingegen kommen nur reine Fliegen-Pools. Laufe weiter bis zur Hängebrücke, die du überquerst, unter der E22-Brücke hindurch und an Pool 12 vorbei, denn auch dieser ist nur für das Fliegenfischen geeignet.


POOL 6

PO O

L8

POOL 5

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POO

POOL 13

POOL 7

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Lieblingsplätze Endlich angekommen bei Pool 13, dies ist einer meiner Lieblingsplätze. Bei viel Wasser, über 15 Kubik, ist dieser Pool unter den besten 4 zum Spinnfischen. Pool 13 ist außerdem, über die ganze Saison hin, nur zum Spinnfischen gedacht. Fische auch hier flussabwärts, bis zu dem Pumphaus welches auf der östlichen Seite liegt.Danach kommt Pool 14. Hier wird sowohl mit Spinn als auch mit Fliegenrute gefischt. Dasselbe gilt für Pool 15 und 16. Bei dem letzten größeren Stein in Pool 16, genannt ”Tranan”, sollte man etwas länger verweilen, denn hier stehen die Chancen gut im Frühjahr einen ”Blänkare” zu fangen. Weiter unterhalb dieser Stelle gibt es einige Stege von denen es sich sehr gut fischen lässt. Jetzt denken einige bestimmt 2 warum nicht die Westseite fischen unterhalb von Pool 12, 13, 14, 15 und 16?” Diese sind super stellen, jedoch ist es nicht einfach sich biss runter zur Pfarrerseiche zu fischen. Natürlich sollte man es probieren, gehe aber am besten eine Weile den Fluss entlang und schaue dir die Plätze an die ich vorgeschlagen habe.

Ach ja! Eins noch; Pool 4 ist Spinnpool den ganzen März und April, danach ist der Pool nur zum Fliegenfischen. Aber das ist nichts Neues für dich, denn du hast dich ja schon informiert. Nicht wahr? Das war also die südstrecke, die nördliche fängt in Pool 17 an. Der fast nur von der östlichen Seite, bei der alten Feuerwehrstation, befischbar ist. Pool 18 kann auch gut sein im Frühjahr, jedoch ist dieser, flussaufwärts, etwas anstrengend wegen vielen Bäumen und Ästen die im Weg sind. Versuche dein Glück! Es Gibt auch viele schöne Stellen auf der Nordseite. Nimm dir viel zeit um die Umgebung zu erkunden und sei aufmerksam in welchem Pool du fischst denn auch hier gibt es einige Pools die nur zum Fliegenfischen gedacht sind. Also vergiss nie dich über die Regeln zu erkundigen. Das waren einige meiner Ratschläge zu den Stellen die man nicht verpassen sollte wenn man an der Mörrum fischt. Eines der schönsten Lachs- und Meerforellengewässer der Welt. Das würde ich für nichts hergeben!

Fragen Sie nach Tipps Wenn du noch mehr fragen hast und vielleicht noch einen Tipp brauchst, kannst du bei der Information um Rat bitten. Wenn du auf mich stößt, helfe natürlich auch ich mit Freude aus. Lies dir die Regeln durch, wann Zonen-Wechsel ist und wo es erlaubt ist Spinn zu fischen. Das alles steht auf den ersten Seiten in diesem Magazin.

Danilo Lacio forellen 9,8kg pool 2

Yon a 201 s Meier 2 gr ößte n fo

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Foto: Jonke Höglund

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B 32


BO M HLIN Text und foto: Alexander Knutsson

1981

Bo und eine guter Freund hatten ihre Augen auf, was man damals als die vielleicht besten Fliegenrollen der Welt bezeichnete, gerichtet. Es war eine Agentur aus Stockholm, die sie verkaufte. Bo war zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich für seine Fliegen bekannt. Er band viele Fliegen selbst, und hatte mehrere Händler. Die meisten Fliegen verkaufte man an die USA, aber auch schwedische Fischerprofile angelten fleißig mit ihnen. Die Premiere für das Laxangeln am Em näherte sich, und die beiden beschlossen, sich jeweils eine dieser Fliegenrollen zu zulegen. Bo hatte schon früher Kontakt mit dem Produzenten, jedoch nur auf Grund seiner Fliegen.

-Ich will 2200 Kronen pro Stück, und 50 gebundene Laxfliegen, lautete die Antwort.

-Was kosten deine Fliegenrollen? -1800 kronen pro Stück. -Okay, das hört sich nach einem fairen Deal an, aber ich hätte sie gerne vor der Premiere an der Em im März. -Kein Problem, du hast sie innerhalb einer Woche.

Mohlin arbeitete zu dieser Zeit in der Firma seines Schwiegervaters als Schweißer. Dort hatte man mehrere gute Drehmaschinen, und er entschloss sich zu dem Versuch, selbst eine Rolle zu bauen. Einen solchen Versuch hatte er schon einmal gestartet, jedoch nur zum Vergnügen, die Rolle hatte jedoch gut funktioniert. Er hatte den größten Teil seines Lebend mit der Fliege gefischt, und vielerlei Rollen auseinander genommen, umgebaut, und kaputte Teile ausgetauscht. Zu dem jetzigen Zeitpunkt wusste er ziemlich genau was in einer Rolle stecken sollte, und was nicht. Das Modell und die Bauweise konnte er auswendig. Mohlin verbrachte viele Nächte damit, die Laxrolle, die er seinem Freund versprochen hatte, zu bauen. Er schaffte es, und war sogar sehr zufrieden mit dem Resultat. Zwei Tage vor der Premiere überlieferte er sie an seinen Freund. -Mann, was für tolle Rollen der Kerl baut! -Das stimmt wirklich, aber die hier habe ich gebaut! antwortete Bo.

Die Wochen kamen und gingen und von den Rollen war keine Spur zu sehen. Die Premiere rückte stetig näher und Bosses Petribruder fragte sich natürlich wie es um die Rollen stand. -Kein Problem, ist alles erledigt und am laufen, hörte er sich selbst sagen, während er sich über die Verspätung ärgerte. Am gleichen Abend noch rief er die Agentur an, und wurde nun auf eine andere Art empfangen. Der Preis war nun 2200 Kronen pro Stück. -Geht klar, solange wir sie zur Premiere bekommen!

Es war also nicht allein der Preis auf einmal gestiegen, sondern nun forderte man auch 50 neue Laxfliegen! Dieses Gespräch endete sicherlich mit dem einen oder anderen Schimpfwort. Was zum Teufel sollte er jetzt tun? Er hatte seinem Freund erzählt, dass alles nach Plan verlief, und die Premiere war nur wenige Wochen entfernt.

Die erste Rolle

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In seinen Ledersessel gelehnt z端ndet er eine Zigarre an

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Königliche und Fischerprofile Das war die erste richtige Rolle die Bo Mohlin produzierte, aber sicherlich nicht die letzte! Er bekam mehrere Bestellungen aus seinem Freundeskreis, und hatte eine große Freude an der Bastelei gefunden. Es dauerte nicht lange, bevor er die Drehmaschinen seines Schwiegervaters kaufte, und sie in seiner Garage in Fårbo einbaute. Wenige Jahre später hatte er ein feines und stabiles Design herausgearbeitet, und Bo’s Rollen bekamen den Ruf die vielleicht besten auf der Welt zu sein. Sie wurden weltweit verkauft! Königliche und Fischerprofile kauften sie, und beinahe jeder Fliegenfischer wollte eine “Bo Mohlin Rolle“ zu seinem Eigentum zählen. Heute sitze ich vor diesem Mann, der vor knappen 32 Jahren seine erste Fliegenrolle baute. In seinen Ledersessel gelehnt zündet er eine Zigarre an, wir sind umringt von Vitrinen, gefüllt mit handgemachten Fliegenruten und -Rollen. Auf dem Tisch ausgebreitet liegen, in einem geordneten Kaos, viele Rollen, Bücher, und Bilder. Wir sitzen in, was ich als Raucherzimmer verstehe, welches an Bo’s Werkstadt grenzt. Das Zimmer ist dunkel und nur die Spotlights der Glasschränke erleuchten die holzgekleideten Wände, welche, auch diese, mit Bildern und Photografien gekleidet sind, alles im Zeichen der Fischerei. An der Mitte der Wand hängt eine große präparierte Meerforelle dessen Geschichte ich schnell hören darf. Der Fisch war Bo’s zweitgrößter und wiegte 13.3 kg. Er fing ihn in Figeholms Scherengarten, cirka drei Kilometer von unserem jetzigen Sitzplatz entfernt. Bo ist im Ruhestand und 69 Jahre alt, er baut jetzt nur noch 20 Rollen pro Jahr. -Der Plan war, 20 Rollen pro Jahr zu machen. 2012 wurden es 50, aber es ist immerhin ein Unterschied zu den 350 Stück, die ich früher pro Jahr baute.

-Ich bin ja kein Jugendlicher mehr. Jetzt arbeite ich nur noch wenn ich Lust habe, wenn ich gerade nicht fische, will das heißen! Big Game Rollen In der Werkstadt treffe ich auch Roland. Sie scheinen sich schon lange zu kennen, und beenden sich beinahe gegenseitig die Sätze. Was Bo nicht weiß, das weiß Roland, und vice versa. Roland ist auch pensioniert, hat aber seit einem Jahr Rutenrohre produziert, auf die wir zurückkommen. Im Ledersofa sitzen wir eine Weile, reden über Angelpolitik und Sportwagen. Manchmal bekomme ich das Gefühl, dass Sportfischerei für Bo ein abgedroschenes Thema ist. Den Gedanken verwerfe ich jedoch schnell, und während Bo über einen Lexus erzählt, unterbreche ich ihn mit meiner nächsten Frage: -Welche ist die teuerste Rolle die du je gemacht hast? -Teuerste? Teuer ist wenn man mehr für etwas bezahlt als es wert ist. Meine Rollen kosten viel, das ist ein Unterschied! Ich habe einmal eine 35


Bestellung von einem Händler aus den USA bekommen, der wollte fünf Big Game Rollen haben. Die waren riesig wie Hölle. Für die habe ich insgesamt 50000 Kronen netto abgenommen, und da dachte ich, ich habe zu viel verlangt. Der Materialverbrauch war jedoch enorm, eine halbe Kuh allein für das Futteral. Die verkauften die Rollen aber für 35 000 Kronen pro Stück weiter! Das war viel Geld, fand ich, aber ich mische mich nicht darin ein, für wie viel man die Rollen weiterverkauft. Damit habe ich nichts zu tun. Das war also in den 80er Jahren. Würde ich die Stunden zusammenzählen, die ich für jede Rolle gebraucht habe, und die mit dem Lohn teilen, den ich bekommen habe, würde ich mich wahrscheinlich direkt in den See schmeißen. Ich bin beinahe jede wache Stunde in der Werkstadt. Ich baue Rollen weil es mir Spaß macht, nicht des Geldes wegen.

24 Karat Gold Alle Rollen die Bo macht sind aus Aluminium, rostfreiem Stahl und Bronze. Bronze für das Lager, in seinen Double Action Rollen verwendet er Kugellager. Die Kurbelgriffe sägt er aus mit einer Bandsäge, und schleift und feilt sie fein. Für die Körper verwendet er unterschiedliche Materialien, meistens Schwarzeiche. Ich nehme eine rot-goldene Rolle, die auf dem Tisch liegt, in die Hand. Wunderschön. Trotz des einzigartigen Zustandes, bekomme ich das Gefühl, dass sie vor kurzem verwendet wurde. -Das ist meine Meerforellenrolle, die steht NICHT zum Verkauf! Außer der roten Seiten ist die Rolle mit 24 Karat Gold verkleidet. Hätte ich selbst eine solche Rolle gehabt, hätte ich wahrscheinlich nicht damit angeln können. Aber okay, warum sollte sie auf einem Regal liegen und verstauben. Ich überlegte ein paar Sekunden, sie mir in die Tasche zu stecken, mich durch das Fenster zu schmeißen, und mit dem Auto davon zu jagen. Das Glas sieht jedoch ziemlich dick aus, ich würde vielleicht nicht durchkommen?! Bosse würde mich nie fassen, er ist 69 Jahre alt, und hat zu Zeit ziemliche Rückenschmerzen. Ich könnte es schaffen. - Ha...Hallo! Willst du die Ruten sehen, die ich baue? -Ehm, ja..Ja gerne.. Ich lege die Rolle wieder auf den Tisch. In der Vitrine an der Wand, stehen cirka 30 Ruten. Jede von Bosse’s Ruten hat er auf Carey Burkheimer Blanks gebaut, die, laut Bo, vielleicht die besten Ruten der Welt sind. Er macht daraus fertige Ruten, wickelt die Ringe an, baut den Griff, lackiert sie und so fort. Den Kork importiert er aus Portugal, aber schleift ihn selbst nach Bedarf. Rollenhalter und andere Details macht er selbst!

Leather Case Für solche Ruten, braucht man natürlich auch ein Rutenrohr aus Rindsleder. Es sind genau solche Rutenrohre, die Roland Nilsson seit einiger Zeit herstellt. Schöne Tuben aus Leder, die, wie es scheint, Bestseller sind, was ich gut verstehe. Es gibt sie in allen Größen, aber nur auf Bestellung. Auch die Farbe kann man wählen, eine gewisse Auswahl hat man. Roland stellt auch Futterale aus Leder für jederlei Arten von Rollen her. Das gilt auch für die Rutenfutterale, man muss keine Bo Mohlin Rute besitzen, um ein solches Futteral bestellen zu können. Ist man an solch einem Produkt interessiert, ist man herzlich willkommen, Roland zu kontaktieren. Als ich die Werkstadt verließ, fühlte ich, was für ein riesen Glück ich hatte, dass es man nicht mit vor Ort mit Kreditkarte bezahlen konnte. Die Rollen, Ruten, und Futterale waren verführerisch, für einen Angelnarren wie mich. Meine Kreditkarte wäre warmgelaufen! 36

ilsson Roland N 0 3492 096 )7 (0 e.se Tel: +46 n58@liv a b a L Mail:


Mission accomplished couple of fishes lots of photos One day with Henrik Ohlsson, September 2012, Härnäs. .

Get your personal photographer!

Wenn Sie, nach einer unvergesslichen Angeltour an der Mörrum, Ihre Sachen zusammenpacken, so nehmen Sie Erinnerungen und Gefühle mit sich nach Hause. Jetzt haben Sie auch die Möglichkeit, professionelle Bilder mitnehmen zu können. Konzentrieren Sie sich auf die Fischerei, und überlassen Sie mir das Fotografieren. Aus Erfahrung weiß ich, dass nahezu unmöglich ist, gute Fischerei mit Fotografie zu kombinieren, ohne Kompromisse eingehen zu müssen.

Who knows the river... Den Fluss kenne ich auswendig, und weiß, wo es Sinn macht seine Zeit zu verbringen, wenn man erfolgreich angeln möchte. Während ich Sie fotografiere, werde ich alles dafür tun, um Ihnen einen Fang zu ermöglichen. Ich möchte natürlich so schöne Bilder wie möglich schießen können.

Give me a call or send me an email. /Jonke Höglund , Photagrafer and Salmon finder phone + 46 730 43 46 49 jonke.hoglund@framehouse.se www.jonkehoglund.se

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Lernen Sie, Fische zu fotografieren. Text och Foto: Jonke Höglund

Lassen Sie mich mit einigen allgemeinen Tipps, die nicht mit der Kamera oder dessen Einstellung zu tun haben, beginnen. Will man schöne Angelbilder, so sollten Sie Ihre Rute zu Hause lassen, und sich für eine Tiefenwanderung in kaltem Wasser kleiden. Als Angelfotograf muss man auf der Erde kriechen, auf Bäume klettern, und waten. Man muss kurz und knapp da sein, wo die Fische sind, das heißt im Wasser, falls die Situation und das Bild das verlangt. Es gibt immer einen noch optimaleren Ort, um “Das Foto” zu schießen. Bewegen Sie Ihre Beine. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie jetzt gerade an der absolut besten Stelle, für die optimale Bildqualität, stehen? Höchst wahrscheinlich nicht. Sie müssen flexibel sein, und den Wunsch haben, einen besseren Winkel und noch interessantere Perspektiven zu finden. Ein Drill-Bild, zum Beispiel, ist oft sehr interessant, wenn der Fisch zwischen Ihnen und dem Angler ist. Dort geschieht das ganze Schauspiel. Dort fängt man wunderbar panische Mimiken, mit echter Lachs-Angst, und hoffentlich hat der Fischer gerade ein springfreudiges Exemplar an der Rute. Schaffen Sie eine diagonale Linie, die das Auge des Betrachters auf den wirklich interessanten Kern zu führen, dann haben Sie den Jackpot geknackt.

Timing ist wichtig, beim Fotografieren von Natur und gefühlvollen Bildern entlang dem Ufer. Morgengrauen und Abenddämmerung sind dafür optimal. Das Licht ist dann mäßig, weich und beleuchtet das Bild gleichmäßig. Zu diesen Zeiten sollten Sie mit einem Stativ arbeiten, auch Steine oder ähnliches können behilflich sein. Der Grund dazu, dass man eine stabile Oberfläche braucht, ist einfach, dass bei schwachem Licht die Kamera mehr Belichtungszeit braucht. Man arbeitet mit längeren Schlusszeiten um mehr Licht auf den *Bildsensor zu lassen. Dies bedeutet, dass die geringste Erschütterung das Bild unscharf machen würde. 38

Drei Dinge, und ein Paar Beine, die sich bewegen können, ist alles was Sie brauchen, um ein Hammer Bild zu schießen! Um die volle Kontrolle über Ihre Bilder zu haben, müssen Sie drei Dinge mit Ihrer Kamera meistern. Können Sie diese Dinge, so werden Sie immer die gewünschten Ergebnisse erzielen. Diese drei Dinge sind die Blende, Verschlusszeit und ISO-Empfindlichkeit.

Blende (f-värde) Die Blende ist der Linse und man könnte sagen, dass es die Öffnung ist, die das Licht einlässt. Der Blendenwert bestimmt, wie groß oder klein die Öffnung ist. Das interessante daran ist, was für eine Wirkung die unterschiedlichen Werte geben. Ein niedriger Blendenwert, wie (f)2,8 bedeutet, dass die Linse vollständig geöffnet ist, und der Lichteinlass damit maximiert ist. Der Effekt einer niedrigen Blendenzahl ist eine sehr geringe Schärfentiefe, Dinge die sich vor und hinter dem fokussierten Punkt befinden werden un-


scharf, während das, was Sie fokussieren, scharf wird. Ein niedriger Blendenwert ist ideal für Porträts, oder wenn Sie eine langweilige Umgebung haben, sowie kahle Bäume, Straßen und desgleichen. Ein hoher Blendenwert (f)22 bedeutet natürlich das Gegenteil, wenig Licht erreicht den Sensor. Ein größerer Teil des Bildes erscheint dadurch scharf, nicht nur der fokussierte Punkt. Höhere Blendenwerte sind perfekt für schöne Umgebungen, ansehnliche Landschaften, oder wenn man mehrere interessante Objekte im Bild haben möchte, die auf unterschiedlichem Abstand sind.

Verschluss/slutare Man kann es als eine Luke beschreiben, die sich öffnet und schließt, während Sie Ihr Bild schießen. Die Verschlusszeit entscheidet, wie lange die Luke geöffnet ist, und damit auch die Menge an Licht, die den Bildsensor erreicht. Will man gerne Actionbilder fangen, wie bei einem Drill, beim werfen von Schnurbögen oder Fische die eine Strömung hinauf springen, dann muss man eine kurze Schlusszeit einstellen, um den Augenblick einfrieren zu können. Eine längere Verschlusszeit eignet sich, wenn Sie mehr Bewegung in Ihrem Bild sehen wollen. Bilder von schnellen, fließenden Gewässern erscheinen dadurch zum Beispiel wunderschön weich und lebendig.

ist, dass durch die höhere ISO- Zahl das Bild körniger erscheint, und bei weitem nicht so klar, wie ein Bild bei einem niedrigeren Wert.Daher gilt es, den kritischen Grenzwert ihrer Kamera, in Bezug auf die ISO- Zahl, kennen zu lernen. Viele ignorieren diese Einstellungsmöglichkeit, aber ich halte es für wichtig, da es beeinflusst, in wie fern Sie mit den zwei anderen Faktoren experimentieren können. Lernen Sie diese drei Dinge, und wie sie zusammen wirken, werden Sie immer in der Lage sein, das Bild zu schießen, das Sie sich wünschen, und nicht das, das Ihre Kamera wählt. Sie sehen den Unterschied. Diese drei Dinge zusammen, ermöglichen ein korrekt belichtetes Bild. Das interessante daran ist, wie man sie mischt. Gehen wir davon aus, dass für ein richtig belichtetes Bild, die Summe 10 gefordert ist.

Blende

8 4 1

Schließer

1 4 2

ISO-tal

1 2 7

Summe

= 10 = 10 = 10

ISO-Zahl Diese Zahl entscheidet, wie lichtempfindlich Ihr Sensor wird. Zu der Zeit, der analogen Kameras, gab es verschiedene Filmrollen, mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten. Man wählte den passenden Film, für die entsprechende Situation. War man in einer hellen Umgebungen, nahm man einen Film mit niedriger ISO-Zahl, und vice versa. Eine hohe ISO-Zahl bedeutet, dass Sie Bilder auch bei schlechteren Lichtverhältnissen machen können. Das Problem

In dem obigen Beispiel, haben Sie drei perfekt belichtete Bilder. Die Ergebnisse werden jedoch unterschiedlich, obwohl das Objekt das gleiche ist, unter den exakt gleichen Umständen. Lassen Sie mich Ihnen drei Beispiele zeigen, die sich ein wenig unterscheiden. 39


Pool 1, Mörrums Premiere 2011. Michael Frödin lässt den ersten Fisch der Premiere zurück. Ein früher Morgen mit recht trübem Wetter. In diesem Bild, möchte ich Michael, sowohl als auch die Forelle, im Fokus haben. Ich möchte, dass die Bewegung eingefroren wird, und dass die langweilige Umgebung, mit kahlen Bäume und grauem Himmel, nicht das überschattet, was ich in meinem Bild aufnehmen möchte. Ich kenne meine Kamera, und weiß, dass ich diese Art von Bild mit einem recht hohen ISO-Wert schießen kann, ohne körnig zu erscheinen. Ein hoher ISO-Wert ist gefragt, zusammen mit einer schnellen Verschlusszeit, welches das Risiko von Unschärfe minimiert, falls der Fisch fleißig Widerstand leistet. Da ich nur Michael und den Fisch scharf im Bild haben möchte, brauche ich einen niedrigen Blendenwert, also eine große Öffnung für meine Linse. Der hohe ISO-Wert, in Kombination mit der niedrigen Blendenzahl, ermöglicht die sehr kurze Verschlusszeit, die ich erreichen möchte.

Foto: Jonke Höglund

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Blendenzahl 5,6 Schlusszeit 1/500 s ISO-zahl 1200


Vittskövle im Mai 2011. Ich möchte eine Lachsfliege auf Bild fangen, gerade bevor sie auf der Wasseroberfläche landet. Es ist kein einfaches Vorhaben, und erfordert eine ziemlich schnelle Kamera. Der Abstand zwischen dem Angler und der Fliege ist groß. Meine Priorität ist es, dass die Fliege scharf herauskommt, aber das ganze wäre unschön, wenn nicht genug Tiefe im Bild wäre, und der Fischer mit dem Hintergrund in Unschärfe verschwindet. Der Kontakt zwischen Fliege und Angler ist wichtig in diesem Motiv. Aus diesem Grund wähle ich eine mittelgroße Öffnung der Linse. Der Angler wird dadurch weder glasklar, noch geht der Kontakt zwischen Ihm und der Fliege verloren. Es fordert eine extrem kurze Verschlusszeit, um die Fliege einzufangen, da diese rasant unterwegs ist, gerade wenn sie umdreht und im Wasser landen. Ich bin zu einen hohen ISO-Wert gezwungen, was an der kritischen Grenze zu akzeptabler Bildqualität liegt. Vergrößert man dieses Bild zu 100% sehen Sie, dass es etwas Unebenheiten enthält. Um diese Art von Aufnahme zu machen, braucht man eine helle Lichtquelle und Umgebung.

Foto: Jonke Höglund

Blendenzahl 11 Schlusszeit 1/3000 s ISO-zahl 2400 41


Kungsforsen im Januar 2013. Kungsforsen fließt hart und kalt, und gibt einen ziemlich rauen Anschein. Ich möchte ein Bild, auf dem der Fluss weich, majestätisch, und nicht so kalt aussieht. Solch ein Bild erfordert eine lange Belichtungszeit, was es ermöglicht die Bewegung des Wassers festzuhalten. Daher kann ich diese Art Bild nur bei dunkleren Lichtverhältnissen machen, am hellen Tage würde dieses Bild überbelichtet werden. Auch ein Stativ ist gefordert, oder etwas anderes um die Kamera aufzustellen, um zu vermeiden, dass das Bild unscharf wird. Da ich eine lange Belichtung brauche, kann ich den niedrigsten ISO-Wert wählen, welches das Bild von Unebenheiten befreit. Hier möchte ich auch eine tiefere Schärfe, so viel wie möglich des Bildes soll scharf sein. Darum wähle ich einen hohen Blendenwert, das heißt eine minimale Öffnung meiner Linse. Blendenzahl 22 Schlusszeit 12 s ISO-zahl 200

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Interview mit

JONKE HÖGLUND Text: Alexander Svensson

Wie bist du zum Fotografieren gekommen? -Mein Großvater war freischaffender Fotograf und Künstler, vielleicht ist das Interesse ein Vermächtnis von ihm. Eigentlich könnte man sagen, dass das Interesse an der Fotografie in meines Großvaters Dunkelkammer begann, als ich ein kleiner Junge war. Eine Dunkelkammer ist ein faszinierender Ort, wo etwas Magisches geschieht. Zu sehen, wie sich langsam ein Bild auf einem leeren Blatt Papier abzeichnet ist wirklich cool, und etwas, das mir heutzutage etwas fehlt.

Viele der Fotos, die man von Dir gesehen hat, zeigen Tiere und Natur, ist das Deine Nische? - Ich war schon immer an Tier und Natur interessiert. Geboren und aufgewachsen in Östersund, der Weg in die schöne Natur, Berglandschaften, und zu guten Angelgewässern, nie weit. Ich mag die ständige Veränderungen, die in der Natur geschieht. Es sieht nie gleich aus. Ich mag schöne Dinge, und die Natur gehört zu den schönsten, die ich kenne. Also ja, das ist, was ich am liebsten fotografiere, meine Nische, wenn es so ausdrücken möchte. Sieht man schöne Dinge, nimmt man sie gerne mit nach Hause, mit einer Kamera hat man dazu die Möglichkeit.

Welches ist deine schönste Erinnerung im Zusammenhang mit der Fotografie? Davon gibt es viele, und es ist schwierig, eine Einzige auszuwählen, aber das folgende Ereignis ist sicherlich eine von der Besten. Ich denke, es ist das Gesamtbild, und die einzelnen Faktoren dahinter, die das Bild selbst zu etwas Besonderem machen. Es ist Mitte September 2011, und ich befinde mich nördlich von Vittskövle, einem Teil der Mörrum. Ein paar Freunde und ich hatten geplant, die Saison mit einer gesellschaftlichen Angeltour abzurunden. Viel quatschen, wenig fischen.

Ich griff meine Kamera und sprang auf. Aus den Gebüschen kam ein mächtiger Elch. Er nahm ein paar Schritte, in den Fluss, und schwamm langsam hinüber, zu dem anderen Ufer. Ein 11-ender ist kein alltäglicher Anblick hier in Blekinge. Ich hatte Zeit, um fünf-sech Bilder zu schießen, bevor der Elch auf der anderen Seite im Wald verschwand. Das Ganze dauerte vielleicht 20 Sekunden. Während dies geschah, sprachen wir kein Wort miteinander. Als der Elch verschwand setzten wir uns wieder. Wir schauten einander an, und schüttelten die Köpfe. “Was zum Teufel ist da gerade passiert, so etwas gibt es doch nicht.“ Witzig ist, dass ich seit langem auf der Jagd nach einem guten Elchbild war, für ein Kinderbuch. Ich hatte viele, frühe Morgen auf Stellen verbracht, die angeblich „Hot Spots“ für Elch sein sollen, aber nicht einen hatte ich entdeckt. Daher, die Umstände, unter denen dieses Bild zustande kamen, machen es zu einem klaren Favoriten, und man kann wohl sagen, dass die Mörrum ein recht artenreicher Fluss ist.

”ein 11-ender ist kein alltäglicher Anblick hier in Blekinge.”

Ich kam ein wenig zu früh, und entschied mich für eine schnelle Runde im Fluss, während ich auf die anderen wartete. Schon beim vierten Wurf zog ein wütendes Lachsweibchen, von etwa 10 kg, an meiner Leine, und der Tag hätte kaum besser beginnen können. Meine Freunde kamen und ich erzählte ihnen von meiner Morgengymnastik. Wir wanderten ein Stück stromaufwärts, und setzten uns auf eine Bank. Da die heutige Fischerei eine sekundäre Rolle spielte, und die Geselligkeit im Fokus stand, brachte ich meine systemkamera mit, was eigentlich nie der Fall ist, wenn ich fokussiert fische. Wir saßen und laberten ein wenig, die Kamera lag vor mir auf dem Tisch. Plötzlich hörten wir Zweige brechen, und dumpfe Geräusche aus dem Boden, etwa fünf Meter weiter flussabwärts auf unserer Seite des Flusses. 41


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meerforellen in der Nacht Viele Sportangler, die über die Mörrum sprechen denken dabei an ihre grossen, blanken und kampfstarken Lachse. Die Mörrum ist aber nicht nur für ihre Blanklachsfischerei, sondern auch für ihre grosswüchsigen Meerforellen berühmt. In kaum einen anderen Fluss auf der Welt ist das Durchschnittsgewicht dieser Fische so hoch wie hier. In den letzten Jahren hat das Schnittgewicht der aufsteigenden Fische konstant zwischen 5 und 6 kg gelegen. Die grössten Fische werden normalerweise im Juli und August gefangen, also in der Zeit wo die meisten Angler die Fliegenrute gegen ein Badehandtuch eintauschen! Im Frühjahr ist der überwiegende Teil der Meerforellenfänge von abgelaichten Fischen dominiert, die nach der Laichzeit im Oktober wieder auf dem Weg in die Ostsee sind, um sich für den Aufstieg im Sommer und Herbst wieder die notwendigen Kraftreserven anzufressen. Diese Fische sind oft schlank und sollten in größtmöglichem Umfang wieder zurückgesetzt werden. In dieser Zeit kann man jedoch auf den unteren Srecken des Flusses, also zwischen Pool 1 und 16 auf sogenannte “Grönländer” bzw. “Blänkare” stoßen. Dies sind frischaufsteigende Meerforellen, die sich oft nur für wenige Tage oder Wochen im Fluss aufhalten, um sich an kleinen Fischen satt zu fressen. Die ersten Meerforellen, die die Mörrum hinaufwandern um sich zu ihren späteren Laichplätzen zu bewegen kommen häufig bereits in der zweiten Maihälfte oftmals zusammen mit den so begehrten blanken Lachsen des Flusses. Dabei handelt es sich meistens um wenige Fische, die sich meistens an den Lachsanglern vorbeischleichen und selten in den Fanglisten auftauchen. Der Grund dafür ist einfach! Die Lachsangler beschränken ihre

Fischerei sehr oft auf die hellen Stunden des Tages und beenden ihren Angeltag bei Einbruch der Dunkelheit! Die Meerforelle nutzt diese Tatsache, um sich unbemerkt im Schutz der Nacht stromaufwärts zu bewegen. Die interessanteste Zeit für die nächtliche Meerforellenpirsch ist der Juli und August! Nach regenreichen Sommergewittern oder Tagen mit viel Niederschlag kommt immer die erste grössere Aufstiegswelle dieser oftmals silberblanken und gut konditionierten Fische in den Fluss. Es werden zwar einige dieser fantastischen Fische auch am Tage gefangen, doch steigen die Erfolgsaussichten mit Einbruch der Dämmerung. Viele Sportanler machen den Fehler, zu früh nach Hause zu gehen! Sobald die letzten Turisten den Fluss verlassen haben kommen die ortsansässigen Angler an den Fluss und beginnen ihre nächtliche Meerforellenjagd und diese ist sehr oft von Erfolg gekrönt, da die ersten Meerforellen erfahrungsgemäßdie beisswilligsten sind. Unabhängig davon, ob die Fischerei mit der Fliegenrute oder der Spinnrute betrieben wird, sind dunkle Köder zu bevorzugen. Für Fliegenfischer sind schwarze Tubenfliegen mit einer Schwingenlänge zwischen 5 und 10 cm die sicherste Alternative und für Spinnfischer kupferfarbene oder schwarze Spinner. Bei den lokalen Spinnanglern ist die sogenannte “Spinnfliegen-fischerei” die unschlagbare Metode! Grundsätzlich kann man an allen Pools des Flusses zum Erfolg kommen - es gibt jedoch wie an allen anderen Gewässern sogenannte “Hotspots”. Ob dies an der Anzahl der Angler oder an der Vorliebe der Meerforellen für diese Plätze liegt sei ungesagt sein. Eine Frage, die man sich immer stellen sollte ist ob man sich mit vielen anderen Anglern an den besten Stellen drängen möchte oder ob man ein wenig schlechtere Plätze für sich alleine haben will!

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Hotspots Da die Frage nach den “Hotspots” immer wieder auftaucht möchte ich diese hier nennen. Die meisten sind zwar allgemein bekannt und dementsprechend hartem Befischungsdruck ausgesetzt aber die Statistik spricht eine klare Sprache: 75 - 80% der gefangenen Fische kommt aus diesen Pools! Die meisten nächtlichen Meerforellen werden in Pool 17, 19, 2 und 4 gefangen. Leider ist man an diesen Plätzen selten alleine. Geheimtips für die Nachtfischerei sind weniger frequentierte Pools wie Pool 1, 7, 12, 13, 15, 18, 21 und 27. Diese Pools erscheinen immer wieder in der Fangstatistik auf, sind aber sehr oft menschenleer.

Die Ausrüstung Die optimale Wahl für den Fliegenfischer sind Zweihandruten zwischen 12’ und 14’ ft und Schwimmschnüre mit austauschbaren Sinkspitzen nach dem DDC- Prinzip von Guideline. In vielen Flüssen Skandinaviens wird in den Nächten sehr nahe an der Oberfläche gefischt - oftmals mit schwimmenden Schnüren und Fliegen vom “Muddler-typ”, die direkt unter der Oberfläche angeboten werden. Die Mörrum scheint in dieser Beziehung eine Ausnahme zu machen und es hat sich gezeigt, daß die meisten Meerforellen im Mittelwasser gefangen werden. Es sollten jedoch schnellsinkende Fliegenschnüre vermieden werden, da durch diese Schnüre das Risiko erhöht wird Fische falsch zu haken! Die Ausrüstung der Spinnfischer sollte eine Spinnrute zwischen 9’ und 10’ ft und eine Angelschnur mit mindestens 8 kg Mindesthaltbarkeit sein. Spinner und Wobbler zwischen 12 und 18 gr. sind gegenüber schwereren Ködern vorzuziehen.

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