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Staatstheater Nürnberg

: 2014 / 2015 Spielzeit

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Spielzeit

: 2014 / 2015


www.breuninger.com

Die schönen Dinge des Lebens in der Karolinenstraße 34

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2014 / 2015

: Spielzeit

spielzeitübersicht 07

Oper 14 Schauspiel 48 Ballett 82 Konzert 98

:

u18 plus   junges Publikum 126

Opernball 146

Mitarbeiter/innen 149

Mäzenin, Förderer, Sponsoren und Medienpartner 163 Spielstätten und Sitzpläne 175 Service 181

Kontakt 190 Karten und preise 192

Abonnements  195


Goyo Montero, Klaus Kusenberg, Peter Theiler, Johann Casimir Eule, Christian Ruppert, Marcus Bosch (von links nach rechts)


Liebe Freunde des Staatstheaters, mit Freude und Stolz präsentieren wir Ihnen das Jahresprogramm des Nürnberger Staatstheaters für die Spielzeit 2014/2015. Mit einem dichten Programm, das zentrale Themen unserer Zeit und unsere Verortung in der Gegenwart behandelt, laden wir Sie zu einer gemeinsamen Reise durch das neue Theaterjahr ein – über Mythen und Märchen, von der Antike bis zur Gegenwart und zu Gastspielen ins In- und Ausland. Die einzelnen Sparten zeigen ihre Profilierung, ob in Oper oder Schauspiel, Ballett oder Konzert – Drehund Angelpunkt ist immer der Mensch in seinem Streben und Ringen um das Verstehen der Bedingungen, die ihm das Leben aufzwingt. Detaillierte Beschreibungen entnehmen Sie den einzelnen Spartenbeiträgen: Lassen Sie sich überraschen! Eine ganz andere Reise führt uns in die Vergangenheit, um auf den Spuren unserer Theatergeschichte zu wandeln. Ein markantes Symbol für diese Historie ist das Opernhaus am Richard-Wagner-Platz, das hier seit über 100 Jahren steht und an dem sich Epochen und Zeiten ablesen lassen. Ehemals Nürnberger Stadttheater, schreitet dieses Gebäude nun mit großen Schritten auf seinen 110. Geburtstag zu, der sich am 1. September 2015 jährt. Ein stolzes Alter und Fortführung einer faszinierenden Theatergeschichte, die weit in die Annalen der Freien Reichststadt zurückreicht und die so manche Geheimnisse und Traditionen verbirgt … Doch nicht nur Traditionen einer positiven Erinnerungskultur hält die Geschichte des Theaters in Nürnberg bereit, auch die dunklen Jahre des Nationalsozialismus sind Teil des Vergangenen. Wir halten es für angebracht und notwendig, dass sich eine identitätsstiftende Kultureinrichtung wie das Staatstheater Nürnberg mit seiner eigenen, nicht immer nur ruhmreichen Geschichte auseinandersetzt. Deshalb freuen wir uns, dass wir mit dem Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth und dem Dokumentationszentrum Nürnberg zwei Partner gefunden haben, mit denen wir in einem größer angelegten Forschungsprojekt unter dem Titel „Inszenierung von Macht und Unterhaltung – Musiktheater in Nürnberg von 1920-1950“ die Geschichte des Theaters in dieser Zeit aufarbeiten können. Über die nächsten Jahre sind Tagungen und Ausstellungen vorgesehen, um diesen komplexen Themenbereich wissenschaftlich zu erörtern und öffentlich zu machen.

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2014 / 2015

: Spielzeit

Während wir Schlaglichter in die Vergangenheit werfen, wollen wir aber auch an die Zukunft denken. Dabei beschäftigen uns als Stiftungsvorstände nicht nur Fragen künstlerischer Aspekte sondern auch die ganz pragmatischen des Alltags, wie beispielsweise die Infrastruktur unseres Hauses. Zu erwähnen sind hier vor allem die großen Vorhaben und Projekte wie der Neubau der Dekorationswerkstätten, der wunderbar voranschreitet und für das gesamte Theater ein großes Geschenk darstellt, oder das neue, zentrale Kulissenlager, das ebenfalls für eine große Entlastung sorgt, sondern auch die Planung der anstehenden Generalsanierung des Opernhauses – Meilensteine in der weiteren Entwicklung der 400-jährigen Theatergeschichte der Stadt. Wir freuen uns nun, der Nürnberger Theatergeschichte eine weitere Spielzeit hinzufügen zu dürfen und heißen Sie herzlich an all unseren Spielorten willkommen. Seien Sie jederzeit unsere Gäste in spannenden und anregenden Aufführungen. Herzlichst

Peter Theiler

Christian Ruppert

Staatsintendant und Operndirektor Geschäftsführender Direktor

Hauptsponsor des Staatstheaters: BMW Niederlassung Nürnberg

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Spielzeit

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: 2014 / 2015


2014 / 2015

: Spielzeit

Oper Premieren

Turandot   Giacomo Puccini 04. Ok tober 2014, Opernhaus  Seite 16

Hänsel und gretel   Engelbert Humperdinck 02. November 2014, Opernhaus  Seite 19

Fausts verdammnis

la damnation de faust   Hector Berlioz konzertante Aufführung 22. November 2014, Opernhaus  seite 20

Quai West Quai Ouest  Régis Campo  17. Januar 2015, Opernhaus  Seite 22

: Ua der deutschsprachigen fassung

singin‘ in the rain   Nacio Herb Brown 14. Februar 2015, Opernhaus  seite 24

König roger

Król roger   Karol Szymanowski 14. März 2015, Opernhaus  seite 25

Siegfried   Richard Wagner 19. April 2015, Opernhaus  seite 28

ein maskenball

un ballo in maschera   Giuseppe Verdi 06. Juni 2015, Opernhaus  seite 30

die hochzeit des figaro

le nozze di figaro   Wolfgang Amadeus Mozart

27. Juni 2015, Opernhaus  seite 31 Wiederaufnahmen

My fair lady   Frederick Loewe 28. September 2014, Opernhaus  Seite 33

die hugenotten

les huguenots   Giacomo Meyerbeer 14. Ok tober 2014, Opernhaus  seite 33

Ritter EisenfraSS   nach Jacques Offenbach Kinderoper von Wiebke Hetmanek und Johann Casimir Eule 09. November 2014, Kammerspiele  SEITE 34

Die zauberflöte   Wolfgang Amadeus Mozart 29. November 2014, Opernhaus  Seite 34

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Spielzeit

: 2014 / 2015

Tristan und isolde   Richard Wagner 01. Februar 2015, Opernhaus  seite 35

La traviata   Giuseppe Verdi 26. März 2015, Opernhaus  seite 35 Ausserdem

Opernball

American Dreams 20. September 2014, Opernhaus  seite 146

Dramen der eskalation  Ein Symposium zum 150. Todestag von Giacomo Meyerbeer 16. November 2014, Gluck-sa al  seite 36

Inszenierung von macht und unterhaltung  Musiktheater in Nürnberg 1920-1950 Forschungsprojekt  seite 39

Schauspiel Premieren Schauspielhaus

Ödipus stadt   von Sophokles, Euripides und Aischylos 11. OKTOBER 2014  Seite 50

Aus liebe   Peter Turrini  : de 25. Oktober 2014  seite 54

Das Käthchen von heilbronn   Heinrich von Kleist 12. Dezember 2014  seite 57

Nachtasyl / Kinder der sonne  Maxim Gorki 21. Februar 2015  seite 62

Das leben der bohème   nach Henri Murger und Giacomo Puccini 18. April 2015  seite 67

Romeo und julia   William Shakespeare 04. Juni 2015  seite 69 Premieren Kammerspiele

Am schwarzen see   Dea Loher 18. Oktober 2014  seite 51

Heute bin ich blond  John von Düffel 14. Dezember 2014  seite 58

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2014 / 2015

: Spielzeit

Alle lieben George   Alan Ayckbourn  : de 20. Februar 2015  seite 61

Die Schmutzigen Hände   Jean-Paul Sartre 11. April 2015  seite 65 Premieren BlueBox

in aller ruhe (Quietly)   Owen McCafferty  : DSE 05. Dezember 2014  seite 55

Angry Bird   Basa Janikashvili  : UA 19. Februar 2015  seite 60

Der frühe hase fängt die axt  Jörn Klare : UA 10. April 2015  seite 64

Linke läufer (arbeitstitel)  Albert Ostermaier  29. Mai 2015  seite 68

: UA

Wiederaufnahmen

Der diener zweier herren   Carlo Goldoni  28. Oktober 2014, Schauspielhaus  seite 72

Lametta   Fitzgerald Kusz  28. Oktober 2014, in der 5. Spielzeit, Kammerspiele seite 72

Tod eines Handlungsreisenden   Arthur Miller   02. November 2014, Schauspielhaus  seite 73

Die 39 Stufen   John Buchan und Alfred Hitchcock

02. November 2014, in der 3. Spielzeit, Kammerspiele seite 73

Das Himbeerreich   Andres Veiel  04. November 2014, Schauspielhaus  seite 73

Supergute tage

oder die sonderbare welt des christoper boone 

Simon Stephens nach Mark Haddon  08. November 2014, Schauspielhaus  seite 74

the Effect   Lucy Prebble  12. November 2014, Kammerspiele seite 74

Der Hässliche   Marius von Mayenburg  21. November 2014, in der 4. Spielzeit, Kammerspiele seite 74

Der Gott des Gemetzels   Yasmina Reza  27. Januar 2015, in der 8. Spielzeit, Kammerspiele seite 76

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Spielzeit

: 2014 / 2015

Winnetou   nach Karl May   in der 3. spielzeit, BlueBox seite 76

best of nibelungen

(die out-takes)   John von Düffel  in der 2. spielzeit, Bluebox seite 77

X-Freunde   Felicia Zeller  in der 2. spielzeit, Bluebox seite 77 Ausserdem

Silvesterparty  31. Dezember 2014, Schauspielhaus  seite 79

Autorenwochenende  27. und 28. Juni 2015, Schauspielhaus  seite 79

Ballett Premieren

Cyrano

: UA

Ballett von Goyo Montero 13. Dezember 2014, Opernhaus  seite 85

Dreiklang: Inger / Naharin / Montero  Choreographien von Johan Inger, Ohad Naharin und Goyo Montero

: UA

08. Mai 2015, Opernhaus  seite 86

Exquisite corpse III Junge Choreographen 26. Juni 2015, Schauspielhaus  seite 88 Wiederaufnahmen

Duato / Montero: Melancholia Choreographien von Nacho Duato und Goyo Montero 11. Oktober 2014, Opernhaus  seite 94

Cinderella Ballett von Goyo Montero 27. Februar 2015, Opernhaus  seite 94 ausserdem

Internationale Ballettgala 20. und 21. März 2015, Opernhaus  seite 93

Gastspiel beim tschechow-Theaterfestival Moskau 07. bis 10. Juli 2015

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: Spielzeit

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Spielzeit

: 2014 / 2015

Konzert Philharmonische Konzerte

Eine groSSe nachtmusik   1. PHILHARMONISCHES KONZERT Werke von H. W. Henze und G. Mahler 17. Oktober 2014, Meistersingerhalle  seite 100

Sonnenfinsternis   2. PHILHARMONISCHES KONZERT Werke von R. Campo, E. Grieg und C. Nielsen 14. November 2014, Meistersingerhalle  seite 103

In moll   3. PHILHARMONISCHES KONZERT Werke von W. A. Mozart und J. Brahms 23. Januar 2015, Meistersingerhalle  seite 104

junge wilde   4. PHILHARMONISCHES KONZERT Werke von A. Dvoˇr ák und P. Maintz 20. Februar 2015, Meistersingerhalle  seite 105

Komponistenwahl   5. PHILHARMONISCHES KONZERT Werke von Ch. Ives, J. Haydn, P. Ruzicka und R. Strauss 20. März 2015, Meistersingerhalle  seite 107

Sommernacht   6. PHILHARMONISCHES KONZERT Werke von F. Mendelssohn Bartholdy, J. Ibert und H. Berlioz 08. Mai 2015, Meistersingerhalle  seite 108

Engel und Helden   7. PHILHARMONISCHES KONZERT Werke von L. van Beethoven, A. Berg und R. Strauss 12. Juni 2015, Meistersingerhalle  seite 109

Drahtseilakt   8. PHILHARMONISCHES KONZERT Werke von D. Schostakowitsch 10. Juli 2015, Meistersingerhalle  seite 110 SONDERKONZERTE

einkehr mit bach Werke von J. S. Bach 13. September 2014, St. egidien Nürnberg 14. September 2014, Ev. Pfarrkirche Betzenstein  seite 112

Stummfilm Philharmonisch  Charlie Chaplin „modern times“ 10. Oktober und 15. Dezember 2014, Opernhaus  seite 112

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2014 / 2015

: Spielzeit

neujahrsfeuerwerk   Neujahrskonzert Werke von G. Gershwin, F. Lehár, J. Fuˇcik, H. C. Lumbye u. a. 03., 04., 05. und 06. Januar 2015, Opernhaus  seite 113

final symphony late night zur blauen nacht 02. Mai 2015, Opernhaus  seite 114

Konzert im rahmen der INTERNATIONALEN ORGELWOCHE NÜRNBERG (ION) Werke von A. Bruckner 20. juni 2015, St. Lorenz  seite 114

Nur im rathaus Werke von R. Campo, F. Mendelssohn Bartholdy und L. van Beethoven 05. juli 2015, Historischer rathaussaal  seite 115

20th century classics Klassik open air 26. juli 2015, Luitpoldhain  seite 115 PHIL&YOUNG

Kinderkonzerte 26. Oktober, 30. November 2014; 26. April, 07. Juni 2015, opernhaus 26. Juli 2015, Kinderkonzert beim klassik open air, Luitpoldhain  ab seite 116 PHIL&MORE

PHIL&CHILL 31. Oktober 2014 und 30. april 2015, Hirsch  seite 117

PHIL&LUNCH An Jedem 1. Donnerstag im Monat, Café arte im Germanischen Nationalmuseum  seite 117

Kammerkonzerte der philharmonie Nürnberg e. V. 05. Oktober, 09. November, 07. Dezember 2014, Gluck-saal; 11. Januar 2015, Opernhaus; 15. Februar, 29. März, 31. Mai 2015, Gluck-Saal  ab seite 118

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gespräch mit staatsintendant und operndirektor peter theiler Wie würden Sie diese Spielzeit übertiteln? Viele Titel der kommenden Saison würden unter ein Spielzeitmotto „Mythen und Märchen“ passen: In „Turandot“ entscheidet die Lösung des Rätsels der Prinzessin über Leben und Tod; „Hänsel und Gretel“ ist die Märchen-Parabel über das Erwachsenwerden schlechthin; „Fausts Verdammnis“ erzählt vom verhängnisvollen Packt mit dem Teufel; „König Roger“ verhandelt den Konflikt zwischen überlieferter Ordnung und Moral und der Alternative eines hedonistischen, sinnenfrohen Lebens; „Siegfried“ thematisiert nichts Geringeres als die Erlösung der Welt, und selbst die Auftragsoper „Quai West“ ist in einem mythischen, verlorenen Ort angesiedelt, dabei fast ein Antimärchen wie die SterntalerErzählung in Büchners „Woyzeck“. Aber diese thematischen Zusammenhänge haben sich eher zufällig ergeben.

Was sind denn die Grundlagen für Ihre Stückauswahl? Für die Konzeption des Spielplans sind eben andere Dinge entscheidend. Das ist zum einen die Fortsetzung thematischer Reihen und musikalischer Traditionen, die wir über mehrere Jahre verfolgen. Zum anderen ist ein wichtiger Aspekt der Spielplangestaltung aus der Schatzkiste der Opernliteratur die Werke auszuwählen, die die Stimmen der Sängerinnen und Sänger unseres Ensembles optimal zur Geltung bringen.

In welchem Zusammenhang stehen die Neuproduktionen 2014 / 2015 zum saisonübergreifenden Spielplankonzept für die Nürnberger Oper? Natürlich setzen wir erst mal mit „Siegfried“ Georg Schmiedleitners und Marcus Boschs „Ring“-Interpretation fort; „Ein Maskenball“ ist ein weiterer Baustein in unserem Verdi-Repertoire; mit Berlioz‘ „Fausts Verdammnis“ greifen wir einmal mehr ein Werk der französischen Oper heraus, das in diesem musikalischen Kosmos eine Sonderstellung einnimmt; mit „König Roger“ von Karol Szymanowski setzen wir unsere Reihe der slawischen Opern fort; in der Serie der Mozart / da Ponte-Opern folgt dem „Don Giovanni“ nun „Die Hochzeit des Figaro“.


Gerade bei Wagners „Ring“ sind die Anforderungen an die Sänger enorm. Welche Sänger des Ensembles haben Sie dafür vorgesehen? An dieser Stelle kann ich nur einige Beispiele nennen: Es liegt zunächst mal auf der Hand, dass unser Heldentenor Vincent Wolfsteiner nach seinem überzeugenden TristanDebüt, Loge und Siegmund hier in Nürnberg jetzt auch den Siegfried angeht. Darüber hinaus hat unser koreanischer Bariton Antonio Yang bereits in der Partie des Alberich und als „Walküren“-Wotan tiefen Eindruck hinterlassen, den Göttervater wird er also auch im dritten Teil der Tetralogie geben. Die britische Sopranistin Rachael Tovey konnten wir für den „Ring“ als Brünnhilde enger an unser Haus binden. Sie hat hier ja bereits in der Titelpartie der „Elektra“ mit ihrem hochdramatischen Sopran sowohl mit Durchschlagskraft als auch der Fähigkeit zu zartestem Pianissimo begeistert. Das macht sie natürlich auch im italienischen hochdramatischen Fach, z. B. für eine Turandot, zur idealen Besetzung.

Warum fiel die Wahl auf „König Roger“? Mit dieser Oper erweitern wir unsere slawische Werkreihe nach zwei tschechischen Opern ins polnische Repertoire. Meine Neugier treibt mich ja immer wieder dazu, Unbekanntes in der Opernliteratur zu entdecken, und die polnische Oper kennt man hierzulande kaum. Da fügt sich Szymanowskis Werk hervorragend in die Schiene ein. Zudem haben wir mit Mikolaj Zalasinski einen polnischen Heldenbariton am Haus, der über alle stimmlichen Mittel und die Muttersprache verfügt, diese Herrscherfigur facettenreich und überzeugend zu gestalten.

Zum finalen Saisonhöhepunkt gibt es Mozart, … … weil ich der Meinung bin, dass Mozart nicht nur Gold für die Kehle ist, sondern auch ein musikalisches und dramaturgisches Genie war – gesangstechnisch oft unterschätzt –, dessen Werke daher in keinem Spielplan fehlen dürfen. Und wir können die Partien in „Die Hochzeit des Figaro“ ideal aus unserem wunderbaren Ensemble besetzen.

Mäzenin der Oper: Henriette Schmidt-Burkhardt †


Oper

: Premieren

Premiere

:

04. Oktober 2014 Opernhaus Nürnberger erstaufführung 01. Februar 1927

Turandot   Giacomo Puccini Dramma lirico in drei Akten

Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wie ein Albdruck lastet ein tödliches Gesetz auf Peking: Die jungfräuliche Prinzessin Turandot wird nur den Prinzen zum Mann nehmen, der ihre drei Rätsel löst. Wer scheitert, wird Peter Tilling hingerichtet. Aber Turandot will keinen Mann gewinnen, sondern Inszenierung Männer vernichten, um so die Vergewaltigung einer ihrer Ahninnen Calixto Bieito durch einen Fremden zu rächen. Ein Prinz, im Krieg aus seinem Bühne Land vertrieben, sieht Turandot und entbrennt sofort in Liebe zu Rebecca Ringst ihr. Tatsächlich löst er die drei unlösbaren Rätsel – doch Turandot will sich dem Fremden nicht hingeben. Nun stellt der Prinz ihr ein Kostüme Ingo Krügler Rätsel, das sie bis zum Morgengrauen lösen muss: Seinen Namen herauszufinden. Die Sklavin Liù, die den Prinzen schon lange liebt, Chor Tarmo Vaask kennt den Namen und nimmt Folter und Tod auf sich, um ihn nicht zu verraten. Ihre Liebe ist stärker als Henker, Tod und Turandot. KinderChor Barbara Labudde Giacomo Puccinis letzte Oper „Turandot“ ist ein düsteres Märchen mit einer farbenreichen Musik voller chinesischem Kolorit, Dramaturgie Johann C. Eule das Abschluss und Höhepunkt von Puccinis Opernschaffens bildet. In keinem anderen seiner Werke gibt es derart große Chorszenen, Oper Aktuell : und in keiner seiner Opern ist Puccini so sehr ein Komponist des 29.09.2014 20. Jahrhunderts. Doch obwohl Puccini mehr als vier Jahre an Vorstellungen : „Turandot“ gearbeitet hatte, konnte er das Werk nicht selbst voll09., 12., 19., 26., enden. Die Partitur bricht nach der Folterung und dem Selbstmord 28.10.; 05., 10., 23.11.; der Liù ab – der Dirigent Arturo Toscanini legte bei der Urauf11., 19., 30.12.2014 führung am 26. April Am Staatstheater Nürnberg wird „Turandot“ von einem der wichtigsten 1926 an dieser Stelle Theatermacher der Gegenwart auf die Bühne gebracht. Der katalanische den Taktstock mit den Regisseur Calixto Bieito arbeitet seit vielen Jahren an allen großen Worten „Hier endet Opernhäusern des deutschsprachigen Raumes (u. a. Komische Oper Berlin, das Werk des MeisStaatsoper Hannover, Staatsoper Stuttgart, zuletzt „Boris Godunow“ an der ters“ zur Seite. Von Bayerischen Staatsoper) und hat sich durch seinen unkonventionellen und der letzten Auseinanentschiedenen Blick auf die Werke einen Namen gemacht. dersetzung zwischen dem Prinzen und Turandot, die sich zur liebenden Frau wandelt, hat Puccini nur Fragmente hinterlassen. Musikalische Leitung

Koproduktion mit dem Théâtre du Capitole Toulouse und dem Grand Opera House Belfast

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Premieren

Hänsel und gretel  Engelbert Humperdinck Märchenspiel in drei Bildern

Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Hänsel und Gretel haben Hunger. Das Geschäft ihres Vaters läuft schlecht, die Mutter weiß nicht, was sie auf den Tisch bringen soll. Trotzdem tanzen und singen die Kinder übermütig durch die Wohnung – bis sie zur Strafe in den Wald geschickt werden. Dort haust in einer Hütte aus Kuchen, Torten und Zuckerwerk die Hexe Rosina Leckermaul und verwandelt kleine Kinder in schmackhafte Lebkuchen. Auch Hänsel und Gretel gehen der verführerischen Frau in die Falle. Doch mit Mut und List können die beiden die Hexe besiegen … Ein Märchenspiel? So jedenfalls nannte Engelbert Humperdinck seine erfolgreichste Oper, die am 23. Dezember 1893 unter der Leitung von Richard Strauss uraufgeführt wurde und die doch nicht so harmlos ist, wie sie daherkommt. Humperdinck verbindet eingängige Kinderlieder mit dem Klangrausch des spätromantischen Musikdramas, das seine Verwandtschaft mit der Klangwelt Richard Wagners nicht verleugnet. Die bittere Armut der Familie, die Bedrohung der Kinder im unheimlichen Wald und die verführerischen Versprechen der Knusperhexe weisen weit über das Märchenhafte hinaus. Humperdinck schildert darin die Ängste des Bürgertums vor dem sozialen Abstieg und vor den unheimlichen Abgründen der eigenen Seele. Seine Popularität verdankt „Hänsel und Gretel“ jedoch zauberhaften Momenten wie dem Abendsegen, dem Aufritt des Sandmännchens und dem Hexenwalzer. Ganze Generationen von kleinen und größeren Zuschauern hatten durch Humperdincks Werk die erste Begegnung mit der Oper. In Nürnberg wird Regisseur Andreas Baesler mit dem Bühnenbildner Harald B. Thor und der Kostümbildnerin Gabriele Heimann „Hänsel und Gretel“ auf die Bühne bringen. Die Inszenierung entstand als Koproduktion mit dem Théâtre du Capitole Toulouse, wo sie im Dezember 2013 mit großem Erfolg gezeigt wurde.

Premiere

: Oper

:

02. November 2014 Opernhaus Nürnberger erstaufführung 14. Dezember 1910 Musikalische Leitung

Guido Johannes Rumstadt Inszenierung

Andreas Baesler Bühne

Harald B. Thor Kostüme

Gabriele Heimann KinderChor

Barbara Labudde Dramaturgie

Kai Weßler Oper Aktuell 27.10.2014

:

Vorstellungen 12., 16., 20., 25.11.; 08., 14., 21., 26., 28.12.2014; 13., 16.01.2015

:

Koproduktion mit dem Théâtre du Capitole Toulouse Live-Übertragung der Premiere auf

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Oper

: Premieren

Premiere

FAUSTS VERDAMMNIS

:

22. November 2014 Opernhaus Nürnberger erstaufführung

LA DAMNATION DE FAUST   Hector Berlioz Dramatische Legende in vier Teilen

Text von Hector Berlioz und Almire Gandonnière nach der Übersetzung von Goethes „Faust I“ durch Gérard de Nerval

Musikalische Leitung

Guido Johannes Rumstadt

Konzertante Aufführung In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

chor

Tarmo Vaask Vorstellungen 06., 18., 22.12.2014; 11., 21.01.2015

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:

Nachdem Staatsintendant Peter Theiler 2008/2009 seine erste Nürnberger Spielzeit mit Hector Berlioz‘ „Benvenuto Cellini“ eröffnete, kommt nun erneut ein Werk des wohl ungewöhnlichsten Komponisten der französischen Romantik auf den Spielplan des Staatstheaters. „Fausts Verdammnis“ ist eine sehr persönliche Variante des „Faust“-Stoffes, die der Goethe-Verehrer Berlioz 1846 komponierte. Die Einsamkeit und das Leben sind für Faust eine Qual. Nur im Selbstmord sieht er noch einen Ausweg. Doch plötzlich steht Mephisto vor ihm und zieht ihn durch das Versprechen, alle seine Wünsche zu erfüllen, in seinen Bann. Mephisto reißt Faust mit sich in die Luft und lässt ihn von Geistern in ein Traumland entführen. In diesen Träumen erscheint das Bild Marguerites, in das sich Faust nach Mephistos Plan verliebt. Doch das Glück der beiden trügt, denn Faust schreckt vor den Konsequenzen einer Verbindung mit dem jungen Mädchen zurück. Dann verursacht Marguerite unwillentlich den Tod ihrer Mutter und wird selbst zum Tode verurteilt. Um das Mädchen zu retten, verkauft Faust seine Seele an Mephisto. Den Betrug Mephistos erkennt Faust zu spät … Mit seiner 1846 uraufgeführten dramatischen Legende „Fausts Verdammnis“ reiht sich Berlioz in eine große Tradition der „Faust“-Rezeption ein. Zwar knüpft Berlioz an die deutsche Vorlage von Johann Wolfgang Goethe an, doch weicht er in wesentlichen Punkten von dessen Version ab. Nicht wegen des Teufelspaktes, sondern als Preis seiner Liebe zu Marguerite wird Faust verdammt – und eben nicht wie bei Goethe gerettet. „Fausts Verdammnis“ ist keine Oper, sondern vereinigt Elemente von Oper, Oratorium, Ballett und Sinfonie und ist nicht zuletzt deshalb ein faszinierend modernes Werk. Der Komponist entführt den Zuhörer in rauschhafte, musikalische Bilder voller dramatischer Situationen und überraschender, oft bizarrer Klänge. Ein Werk der musikalischen und dramatischen Extreme, das für einen spannenden Abend im Opernhaus sorgen wird.


Oper

: Premieren

Premiere

quai west 

:

Quai Ouest

17. Januar 2015 Opernhaus

Uraufführung der deutschsprachigen fassung

Musikalische Leitung

Libretto von Kristian Frédric und Florence Doublet nach dem Stück von Bernard-Marie Koltès

Marcus Bosch Inszenierung

Kristian Frédric Bühne

Bruno de Lavenère Kostüme

Gabriele Heimann Chor

Tarmo Vaask Dramaturgie

Kai Weßler Oper Aktuell 12.01.2015

Régis Campo

:

Vorstellungen 20.01.; 07., 15., 18., 26.02.; 07.03.2015

:

Ein ehrbarer Mann hat Geld veruntreut. Nun steht er nachts mit seiner Sekretärin am Hafenbecken, um sich das Leben zu nehmen. Der Hafen am Rande einer heruntergekommenen Stadt ist von der Welt abgeschnitten. Hier treffen sich Gestrandete der Gesellschaft: Die Familie der alten Cécile, die sich als einzige Zivilisierte in der Wildnis sieht, der junge Mann Fak, der mit Céciles Tochter Claire verabredet ist, und ein Namenloser, der manchmal Abad genannt wird. Abgetrennt von der Welt beginnt am Hafen ein Spiel: Wer folgt wem? Wer führt wen? Der französische Schriftsteller Bernard-Marie Koltès (19481989) gehört zu den wichtigsten neueren Theaterautoren, dessen Stücke „Roberto Zucco“, „In der Einsamkeit der Baumwollfelder“ oder „Die Nacht kurz vor den Wäldern“ zu den am häufigsten aufgeführten Stücken der letzten Jahrzehnte zählen. Koltès schildert eine Gesellschaft, in der fremde Kulturen aufeinanderprallen, und legt dabei die bürgerlichen Obsessionen gnadenlos bloß. In seinem 1985 uraufgeführten Drama „Quai West“ zeigt er eine Welt von verlorenen Menschen, die sich nur noch durch Geschäfte machen, Tauschen und Dealen untereinander verständigen. Jeder will etwas vom anderen, und doch finden die Figuren nicht zueinander. Zum ersten Mal haben die Erben von Bernard-Marie Koltès ein Stück des Autors zu einer Vertonung freigegeben. Typisch für Koltès sind die langen Sprachblöcke, in denen sich die Figuren aneinander herantasten und die beinahe musikalisch geschrieben sind. Der Regisseur Kristian Frédric hat gemeinsam mit Florence Doublet aus Koltès' Sprachfluss einen Operntext destilliert. Diese Verknappung gab dem französischen Komponisten Régis Campo den Raum, Koltès' Drama mit den Mitteln seiner Musik zu gestalten, zu rhythmisieren und zu überhöhen. Er schrieb mit „Quai West“ sein zweites Werk für das Musiktheater, dessen Uraufführung der französischen Fassung zunächst an der Opéra National du Rhin in Strasbourg stattfinden wird, bevor das Werk unmittelbar danach in der gleichen Inszenierung von Kristian Frédric in Nürnberg zum ersten Mal in seiner deutschsprachigen Fassung gezeigt wird. Régis Campo ist in der Spielzeit 2014/2015 Composer in Residence am Staatstheater Nürnberg.

Koproduktion mit der Opéra National du Rhin, Strasbourg Live-Übertragung der Premiere auf

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Composer in residence

: Oper

Composer in Residence: Régis Campo Das Staatstheater Nürnberg ist stolz, mit Régis Campo zum ersten Mal einen Composer in Residence präsentieren zu können. Der 1968 in Marseille geborene Campo gehört zu den wichtigsten französischen Komponisten der jüngeren Generation. Er ist Schüler von Gérard Grisey, Edison Denisov und Henri Dutilleux. Seine Musik zeichnet sich durch große rhythmische Vitalität und durch kraftvolle, leuchtende instrumentale Farben aus. Mit seiner strukturellen Klarheit und seinem musikalischen Humor steht Campo in einer speziell französischen Musiktradition, für die Namen wie JeanPhilippe Rameau, François Couperin sowie Eric Satie und Maurice Ravel stehen. Zuletzt schrieb Régis Campo seine neue Oper „Quai West“ nach dem gleichnamigen Stück von Bernard-Marie Koltès, die im Auftrag der Opéra National du Rhin, Strasbourg und des Nürnberger Staatstheaters entstand und in der Spielzeit 2014/2015 ihre Uraufführung erlebt. Außerdem wird der Komponist dem Nürnberger Publikum beim 2. Philharmonischen Konzert durch sein Orchesterstück „LUMEN“ und durch ein Ensemblestück beim 1. Kammerkonzert vorgestellt. Eine Hommage an Wolfgang Amadeus Mozart hat Régis Campo mit seiner zweiten Sinfonie („Moz‘art“) geschaffen, die beim Konzert „Nur im Rathaus“ auf dem Programm steht. Als Composer in Residence wird Régis Campo die Stadt Nürnberg und ihr Theater- und Konzertpublikum kennenlernen, er wird die Proben zu seiner Oper begleiten und intensiv mit den Sängern arbeiten. Musikpädagogische Projekte mit dem Komponisten werden zudem für einen intensiven Austausch zwischen Musikkulturen und Generationen sorgen. Werke (Auswahl): „Commedia“ für 19 Musiker (1995), Violinkonzert (1997/2001), „Le Livre de Sonates” für Orgel (1997-1999), Klavierkonzert (1998-1999), „Livre de Fantaisies“ für Violoncello (1999), Orchesterstücke „Faërie“ (2000-2001) und „LUMEN“ (2001), „Premier Livre pour piano“ (2000-2002), „Pop-Art“ für sechs Musiker (2002), „Ouverture en forme d‘étoiles“ (2004), „Les Cris de Marseille“ (2005), Streichquartett Nr. 3 „Ombra Felice“ (2007), „Les quatre Jumelles“ (Opera-bouffe, 2009) für vier Sänger und neun Instrumentalisten, „Livre des caractères“ für Orgel (2010), „Color!“ für Orchester (2011), Streichquartett Nr. 5 „Fata Morgana“ (2012).

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Oper

: Premieren

Premiere

singin' in the rain   Nacio Herb Brown

:

Musical von Betty Comden und Adolph Green (Drehbuch und Adaptierung), Arthur Freed (Text) und Nacio Herb Brown (Musik)

14. Februar 2015 Opernhaus Nürnberger erstaufführung

Dialoge in deutscher Sprache Songs in englischer Sprache mit Übertiteln

Musikalische Leitung

Gábor Káli Inszenierung und choreographie

Melissa King Bühne

Knut Hetzer Kostüme

Susanne Hubrich Chor

Tarmo Vaask Dramaturgie

Sonja Westerbeck Musical Aktuell 10.02.2015

:

:

Vorstellungen 16., 28.02.; 16., 28.03.; 10., 18., 22., 25.04.; 10., 13., 16., 23., 28., 31.05.; 07., 09., 13., 26.06.; 03., 05.07.2015

Wer die Songs einmal gehört hat, vergisst sie nicht mehr! Tanzend und steppend machte Gene Kelly in dem Film „Singin‘ in the rain“ 1952 dem Regenwetter eine musikalische Liebeserklärung. 1983 erlaubte die Filmgesellschaft MGM eine Bühnenadaption des Musicals, die bis heute das Publikum mitreißt. Ein Mann, zwei Frauen und die Filmbranche von Hollywood im Umbruch: Hollywood-Star Don Lockwood und seine Filmpartnerin Lina Lamont sind das unangefochtene Traumpaar des Stummfilms. Doch während der Dreharbeiten zu ihrem neuen Film erreicht die beiden Schauspieler die schockierende Nachricht vom großen Erfolg des ersten Tonfilms. Kurzerhand bricht Produzent Simpson die Dreharbeiten ab, denn auch in seinen Filmen soll nun gesprochen und gesungen werden. Für Don Lockwood und seinen Freund, den Musiker Cosmo Brown, ist das kein Problem, doch Linas schrille Stimme treibt alle zur Verzweiflung. Als der Film zu platzen droht, kommt die zündende Idee: Die charmante aber bisher erfolglose Schauspielerin Kathy Selden soll Lina Lamont heimlich synchronisieren. Alles läuft gut – bis das begeisterte Publikum Lina Lamont live hören will … „Singin' in the rain“ ist eine Parade von Evergreens wie „Good mornin‘“, „Make 'em Laugh“, „Dream of you“ oder eben „Singin' in the rain”. Dazu fegt das Ensemble in allen nur denkbaren Tanzrhythmen von Stepptanz, swingendem Walzer, über Slapstick und Vaudeville bis hin zum Bolero über die Bühne. Am Staatstheater Nürnberg wird Melissa King den 1983 uraufgeführten Klassiker auf die Bühne bringen, die als Choreographin und Regisseurin Garant für einen temporeichen und humorvollen Musical-Abend ist.

Koproduktion mit dem Landestheater Linz Mit freundlicher Unterstützung des Damenclubs zur Förderung der Oper Nürnberg e.V.

» Just singin' in the rain, what a glorious feeling i‘m happy again « 

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Premieren

König roger  Król Roger

Karol Szymanowski

oper in drei akten

Text von Karol Szymanowski und Jarosław Iwaszkiewicz In polnischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere

: Oper

:

14. März 2015 Opernhaus Nürnberger erstaufführung Musikalische Leitung

Der normannische König Roger herrscht mit seiner Frau Jacek Kaspszyk Roxana über das mittelalterliche Sizilien. Doch in seinem Reich ist Inszenierung ein geheimnisvoller fremder Hirte aufgetaucht, von dem es heißt, Lorenzo Fioroni dass er die christlichen Sitten verdirbt und die Menschen zu Rausch Bühne und Exzess verführt. Auch König Roger und Roxana können sich der Paul Zoller erotischen Ausstrahlung des jungen Mannes kaum entziehen. In Kostüme den Ruinen eines antiken Theaters, das einst zu Ehren des Gottes Sabine Blickenstorfer Dionysos gebaut wurde, prallen die beiden Welten des Königspaares Chor und des charismatischen Jünglings aufeinander. Tarmo Vaask Karol Szymanowskis 1926 uraufgeführte Oper „König Roger“ Dramaturgie bringt den Konflikt von Religion und Sinnlichkeit, von Christentum Kai Weßler und heidnischem Kult, von seelischer Reinheit und erotischem Rausch auf die Bühne. Der polnische Komponist war ein Leben lang oper Aktuell : fasziniert von der Kultur des Mittelmeeres und besuchte mehrfach 09.03.2015 Sizilien. Hier erlebte er selbst die besondere Atmosphäre eines Ortes, Vorstellungen : an dem sich Okzident und Orient seit Jahrhunderten begegnet sind. 17., 29.03.; 09., 12., 20., In seiner einzigen Oper lässt er die sinnliche Seite des Orients in 24.04.; 09.05.2015 Gestalt des jungen Hirten auftreten, der mit seiner körperlichen Verführungskraft sowohl die Königin als auch den König in seinen Bann zieht. Die unterschwellige Erotik ist das eigentliche Thema dieses oratorienhaften Dramas, in das Elemente von Euripides’ Tragödie „Die Bakchen“ ebenso eingeflossen sind wie von Wagners „Tristan und Isolde“. Szymanowskis Musik überMit „König Roger“, der in Nürnberg zum ersten Mal auf dem Spielplan steht, setzt das Staatstheater Nürnberg nach Dvoˇráks „Rusalka“ und wältigt den Hörer Janáˇceks „Die Sache Makropulos“ die Beschäftigung mit dem slawischen mit einer Fülle von Opernrepertoire fort. Die Titelrolle dieser bedeutendsten polnischen Oper impressionistischen des 20. Jahrhunderts ist eine Paraderolle für Mikolaj Zalasinski, der in Klängen, die an Claude Nürnberg zuletzt als Jago in „Othello“ und als Scarpia in „Tosca“ große Debussy und Maurice Erfolge feierte und der diese Rolle bereits u. a. an den Opernhäusern von Warschau und Kiew sang. Ravel erinnern, aber auch an den exotischen Reiz von Richard Strauss’ „Salome“. Die strenge und archaische Musik der byzantinischen Kirche, die dem König zugeordnet ist, steht den flirrenden und schillernden Klängen des Hirten gegenüber, die ihren Höhepunkt in einem erotischen Tanz im dritten Akt finden.

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Oper

: Premieren

Premiere

siegfried   Richard Wagner

:

Zweiter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ in drei Aufzügen

19. april 2015 Opernhaus Nürnberger erstaufführung 21. April 1893

Text vom Komponisten

Musikalische Leitung

Marcus Bosch Inszenierung

Georg Schmiedleitner Bühne

Stefan Brandtmayr Kostüme

Alfred Mayerhofer Dramaturgie

Kai Weßler Oper Aktuell 08.04.2015

: :

Vorstellungen 26.04.; 03., 17., 25.05.; 21., 28.06.; 19.07.2015

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen, handelt der dritte Teil von Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“. In „Das Rheingold“ hatte der Nibelung Alberich den Rheintöchtern ihren Schatz gestohlen und daraus den Ring geschmiedet, der ihn zum Herrscher der Welt machen sollte. Nachdem Wotan ihm Ring und Schatz geraubt und damit seine Schulden bei den Riesen Fasolt und Fafner bezahlt hatte, verfluchte Alberich den Ring. Wotan baut nun eine Armee von toten Helden auf, um zu verhindern, dass Alberich den Ring wieder in die Hände bekommt. Und er zeugt das Geschwisterpaar Siegmund und Sieglinde, das in „Die Walküre“ Wotans Werkzeug im Kampf um den Ring sein soll. Doch Wotan entgleiten die Dinge: Seine Frau Fricka zwingt ihn, den eigenen Sohn zu opfern, seine Lieblingstochter Brünnhilde verweigert den Gehorsam und wird zur Strafe in Schlaf versenkt. In „Siegfried“ wächst nun der Sohn Siegmunds und Sieglindes in einem Wald am Rande der Welt bei Alberichs Bruder Mime auf. Siegfried hasst seinen Ziehvater, doch der hofft, dass der furchtlose Knabe für ihn Fafner tötet, damit er selbst an den Ring und damit an die Macht über die Welt gelangt. Vor der Höhle Fafners, der Gold und Ring besitzt, ohne deren Macht auszunutzen, belauern sich Wotan und Alberich wie in einem Stellungskrieg – bis Siegfried voller naivem Tatendrang Fafner tötet, in seinem Blut badet und den Ring an sich nimmt. Als sich Wotan ihm in den Weg stellt, zerschlägt er dessen Speer.

» Nur wer das Fürchten nie gelernt, schmiedet Nothung neu.«

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Premieren

: Oper

Nach den großen politischen Themen der ersten beiden Teile wirkt „Siegfried“ beinahe wie ein Märchen mit komödiantischen Zügen. Vor allem der erste Aufzug mit dem jungen Siegfried als aufsässigem Jugendlichen, der gegen den verhassten Ziehvater Mime rebelliert und seinen Weg in die Welt machen will, trägt Züge von grotesker Komik. Erst im dritten Aufzug, in dem Wotan erneut die allwissende Erda befragt und Siegfried in den Feuerkreis um die gefallene Walküre Brünnhilde eindringt, nimmt Wagner die Fäden der großen „Ring“-Tragödie wieder auf. Umso enger sind dagegen die musikalischen Verbindungen mit den beiden vorangegangenen Teilen, etwa wenn in Mimes Schmiedehütte die Motivwelt Nibelheims aus „Das Rheingold“ neu entsteht. Fast sieben Jahre hat Richard Wagner die Partitur des „Siegfried“ nach der Vollendung des zweiten Aufzugs beiseite gelegt und in der Zeit der Unterbrechung „Tristan und Isolde“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“ komponiert. Als er 1864 die Komposition des „Siegfried“ wieder aufnahm, hatte er seinen Stil deutlich weiterentwickelt. Seine Uraufführung erlebte „Siegfried“ bei den ersten Bayreuther Festspielen 1876, bei denen „Der Ring des Nibelungen“ zum ersten Mal vollständig gespielt wurde. Mit „Siegfried“ setzt das Staatstheater Nürnberg die Neuproduktion der Tetralogie in der Inszenierung von Georg Schmiedleitner und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Marcus Bosch fort. Die von den Menschen zerstörte Natur und der Kampf um ihre Ressourcen sind die großen Themen, die Schmiedleitner mit seinem Ausstattungsteam, Stefan Brandtmayr und Alfred Mayerhofer, in „Der Ring des Nibelungen“ erzählt. Während in „Das Rheingold“ die Grundlagen dieses Kampfes geschaffen werden und „Die Walküre“ vor allem von Wotans scheiternden Plänen erzählt, zeigt „Siegfried“ eine Welt des erbarmungslosen Kampfes aller gegen alle. Mit dem furchtlosen Siegfried, der von den Göttern nichts weiß, betritt zugleich die neue Kraft eines „freien“ Menschen den Kampfplatz, der seine Interessen rücksichtslos durchsetzt. Die Herrschaft der Götter ist zu Ende, von nun an übernehmen die Menschen die Herrschaft über die Welt.

Mit freundlicher Unterstützung: Damenclub zur Förderung der Oper Nürnberg e.V. und Patronatsverein der Oper des Staatstheaters Nürnberg

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Oper

: Premieren

Premiere

:

06. Juni 2015 Opernhaus Nürnberger erstaufführung 14. April 1871 Musikalische Leitung

ein maskenball un ballo in maschera   Giuseppe Verdi melodramma in drei akten

Text von Antonio Somma nach „Gustave III; Ou le bal masqué“ von Eugène Scribe In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Riccardo, der Gouverneur von Boston, ist heimlich in Amelia, die Frau seines besten Freundes Renato, verliebt. Die Warnungen Inszenierung vor einer Verschwörung schlägt er ebenso in den Wind wie die ProVincent Boussard phezeiung seines baldigen Todes. Als er sich nachts mit Amelia trifft, Bühne kann Renato gerade noch verhindern, dass die Verschwörer Riccardo Vincent Lemaire in den Hinterhalt locken. Doch er entdeckt, dass Riccardos Geliebte Kostüme seine eigene Frau ist. Aus dem besten Freund wird ein Todfeind. Bei Christian Lacroix einem Maskenball soll der Gouverneur getötet werden, und Renato Chor macht sich zum Vollstrecker eines finsteren Plans. Tarmo Vaask Liebe, Freundschaft, Rache und ein Maskenball – Giuseppe Dramaturgie Verdi hat mit der 1859 uraufgeführten Oper „Ein Maskenball“ einen Kai Weßler packenden Krimi komponiert, der auf einer wahren Begebenheit beruht. 1792 ermordeten schwedische Adelige ihren König Gustav Oper Aktuell : III. auf einem Maskenball. Eugène Scribe verarbeitete dieses scho01.06.2015 ckierende Ereignis bereits 1833 zu einem dramatischen Bühnenwerk Vorstellungen : mit vielen spannungsvollen Details. Giuseppe Verdi war fasziniert 08., 14., 19.06.; 04., von Scribes Libretto, weil mit der heimlichen Liebe und dem 08., 11., 14.07.2015 Umschlagen von Freundschaft in Feindschaft mehrere von Verdis zentralen Themen in dem Stück behandelt wurden. Der Maskenball im dritten Akt bietet dem Komponisten zudem wie schon in seinen früheren Opern die Möglichkeit, gesellschaftlichen Schein und private Sehnsüchte aufeinDas erfolgreiche franko-belgische Team Vincent Boussard, Vincent Lemaire anderprallen zu lasund Mode-Schöpfer Christian Lacroix ist zum ersten Mal Gast am Staatssen. Mit „Ein Mastheater Nürnberg. Die drei Künstler haben gemeinsam u. a. in München, kenball“ setzt das Wien und Toulouse gearbeitet. Zuletzt feierten sie mit „Aufstieg und Fall Staatstheater Nürnder Stadt Mahagonny“ an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und mit „Madame Butterfly“ an der Hamburgischen Staatsoper große Erfolge. berg seine Aufführungstradition von Verdis Schlüsselwerken fort. Die Welt des Maskenballs ist wie geschaffen für das Regieteam um Vincent Boussard, um eine packende Inszenierung mit opulenter Bildästhetik auf die Opernbühne zu bringen. Marcus Bosch

Koproduktion mit dem Théâtre du Capitole Toulouse Mit freundlicher Unterstützung von Patronatsverein der Oper des Staatstheaters Nürnberg

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: oper

Premieren

die hochzeit des figaro le nozze di figaro   Wolfgang Amadeus Mozart Opera buffa in vier akten

Text von Lorenzo da Ponte In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Graf Almaviva hat scheinbar alles, was ein Adeliger um 1780 braucht: Ein Schloss, viele Angestellte und eine schöne Ehefrau – aber er will mehr. Vor allem will er das Kammermädchen Susanna, und das am besten, bevor diese seinen Kammerdiener Figaro heiratet. Die Gräfin denkt jedoch nicht daran, ihren Mann einfach walten zu lassen. Gemeinsam mit Susanna und dem Pagen Cherubino heckt sie einen Gegenplan aus. Doch Liebesverwirrungen und Intrigen sorgen dafür, dass der Plan der Frauen anders ausgeht, als sich alle gedacht haben. Die nach dem erfolgreichen Lustspiel von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais entstandene Opera buffa „Die Hochzeit des Figaro“ erzählt eine Geschichte über Verlangen, Zuneigung und dem dazugehörigen Gefühlschaos. Zum ersten Mal haben der Librettist Lorenzo da Ponte und der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart zusammengearbeitet und gleich mit diesem 1786 uraufgeführten Werk einen Meilenstein der Operngeschichte geschaffen. Mozart und da Ponte machen aus Beaumarchais‘ turbulenter Komödie „Der tolle Tag“ ein Kammerspiel der menschlichen Seele, bei dem in jeder Note Gefühl und Vernunft, Tragik und Komik aufeinandertreffen. Mit „Die Hochzeit des Figaro“ setzt Mariame Clément den Mozart / da Ponte-Zyklus am Staatstheater Nürnberg nach der Inszenierung von „Don Giovanni“ fort. Das Nürnberger Publikum hatte bereits in Jean-Philippe Rameaus „Platée“ die Gelegenheit, die Arbeit der jungen, international gefeierten Regisseurin und ihrer Bühnen- und Kostümbildnerin Julia Hansen kennen zu lernen. In der erotisch-knisternden Inszenierung, die zuvor am Theater Dortmund gezeigt wurde, lassen die beiden die Welt des Rokoko wieder lebendig werden.

Premiere

:

27. Juni 2015 Opernhaus Nürnberger erstaufführung 13. mai 1802 Musikalische Leitung

Peter Tilling Inszenierung

Mariame Clément Bühne und kostüme

Julia Hansen Chor Tarmo Vaask Dramaturgie

Sonja Westerbeck Oper Aktuell 23.06.2015

:

Vorstellungen 30.06.; 02., 06., 12., 15., 18., 21.07.2015

:

Koproduktion mit dem Theater Dortmund

» Verblendung! Verwirrung! ist‘s wahrheit? Ist‘s traum? « 

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Wiederaufnahmen

My Fair Lady

  Frederick Loewe

: Oper

Wiederaufnahme  

Musical in zwei Akten

28. September 2014 Opernhaus

Text von Alan Jay Lerner nach dem Stück „Pygmalion“ von George Bernhard Shaw In deutscher Sprache

Musikalische Leitung

Ist es möglich, dem einfachen Blumenmädchen Eliza Sprache und Manieren einer Lady beizubringen? Phonetikprofessor Higgins geht diese Wette ein … Die Adaption von G. B. Shaws Komödie „Pygmalion“ ist einer der größten Musical-Erfolge überhaupt und erobert seit ihrer Uraufführung mit Evergreens wie „Es grient so grien“ oder „In der Straße mein Schatz“ die Bühnen der Welt. Das Staatstheater Nürnberg setzt dabei ganz auf regionalen Charme: Die Kabarettisten Heißmann und Rassau haben sich der fränkischen Textfassung angenommen und sind als Alfred P. Dolittle und Mrs Higgins auf der Bühne zu erleben.

„Uneingeschränktes fränkisches Lob in Superlativform: Des wor fei werkli ned schlechdd!“ Nürnberger Nachrichten

Die Hugenotten Les Huguenots   Giacomo Meyerbeer

:

Gábor Káli Inszenierung

Thomas Enzinger Bühne UND KOSTÜME

Toto Choreographie

Joshua Monten Chor

Tarmo Vaask Dramaturgie

Sonja Westerbeck

:

Vorstellungen 18.10.; 09., 28., 30.11.; 23., 31.12.2014

Wiederaufnahme  

:

14. Oktober 2014 Opernhaus

Opéra in fünf Akten

Text von Eugène Scribe In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln Eine einzige Nacht verwandelt die Stadt Paris in ein Totenhaus. In der Bartholomäusnacht 1572 ermorden die französischen Katholiken tausende ihrer Mitbürger, die als Hugenotten dem neuen Glauben der Reformation angehören. Eigentlich hatte die Hochzeit der katholischen Prinzessin Marguerite von Valois mit dem hugenottischen König Heinrich von Navarra die Zeit der religiösen Auseinandersetzungen beenden sollen. Doch die „Pariser Bluthochzeit“ in der Bartholomäusnacht macht diese Hoffnung zunichte. 260 Jahre später bringt Giacomo Meyerbeer in seiner Oper „Die Hugenotten“ die Ereignisse auf die Bühne. Am Beispiel der Liebe zwischen dem Hugenotten Raoul und der Katholikin Valentine führt er vor, wie ein religiöser Konflikt eskaliert und schließlich zu einem Massaker führt, in dem selbst familiäre Bindungen nicht mehr zählen.

Musikalische Leitung

Guido Johannes Rumstadt Inszenierung

Tobias Kratzer Bühne und Kostüme

Rainer Sellmaier Chor

Tarmo Vaask Dramaturgie

Kai Weßler

:

Vorstellungen 24.10.; 08., 15.11.2014

Koproduktion mit der Opéra de Nice

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Oper

: Wiederaufnahmen

Wiederaufnahme  

:

RITTER EISENFRASS   nach Jacques Offenbach KINDEROPER VON Wiebke HETMANEK UND Johann Casimir EULE

09. November 2014 Kammerspiele

Bearbeitung für Kammerorchester von Samuel Bächli

Musikalische Leitung

Andreas Paetzold Inszenierung

Ulrich Proschka Bühne und Kostüme

Christine Knoll Dramaturgie

Kai Weßler

:

„Wie schön war doch die Ritterzeit!“, denkt sich Jacques und besucht seinen Onkel Ritter Eisenfraß auf dessen Burg. Immerhin gibt es dort Rüstungen, Schwerter und Gregor, das Schlossgespenst. Außerdem lebt beim Nachbarn Ritter Schlagetot ein echtes Burgfräulein namens Schwertleite. Doch die beiden Familien liegen seit Jahrhunderten im Streit, da können auch Jacques und Schwertleite nicht viel ausrichten. Oder doch? Ein Stück für Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern zum Zuhören, Zusehen – und zum Mitmachen!

Es spielen Mitglieder der Orchesterakademie. Kooperation mit der Hochschule für Musik Nürnberg Mit freundlicher Unterstützung der Rudolf Wöhrl AG.

Vorstellungen siehe U18 plus S.128

„In der höchst ironischen Adaption der vergessenen RitterOper ‚Croquefer‘ von Jacques Offenbach zeigt das Staatstheater, dass auch hohe Gesangskunst für Kinder höchst unterhaltsam sein kann.“ Nürnberger Nachrichten

Wiederaufnahme  

:

29. November 2014 Opernhaus Musikalische Leitung

Peter Tilling Inszenierung und choreographie

Laura Scozzi Bühne

Natacha Le Guen de Kerneizon Kostüme

Jean-Jacques Delmotte Chor

Tarmo Vaask Judith Debbeler

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Wolfgang Amadeus Mozart

GroSSe oper in zwei aufzügen

Libretto von Emanuel Schikaneder „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder begeisterte schon 1791 das Wiener Publikum mit der märchenhaft-geheimnisvollen Reise Taminos und Papagenos zur Festung Sarastros, der zeitlosen Magie von Mozarts Musik und dem üppigen Bühnenzauber der volkstümlichen Kasperl- und Zauberoper. Laura Scozzi und ihr Team zaubern mit Flugwerken, Versenkungen und realistischen Bühnenelementen spektakuläre Szenen wie Paminas und Papagenos atemberaubende Flucht vor Monostatos, aber auch intime kammertheatralische Momente wirkungsvoll auf die Bühne – etwa wenn Sarastro sich der verzweifelten Pamina „In diesen heilgen Hallen“ tröstend nähert.

Koproduktion mit der Opéra National de Bordeaux

Dramaturgie

Vorstellungen 05., 07., 16., 29.12.2014; 19., 24., 26.01.2015

Die Zauberflöte

:

„Laura Scozzis Gefühl für Bewegungsabläufe, für Körperarbeit und -ausdrucksformen macht die Nürnberger ‚Zauberflöte‘ zu einem wirklich sehenswerten Geschlechterkampf.“  Bayerischer Rundfunk


Wiederaufnahmen

Tristan und isolde

  Richard Wagner

Handlung in drei Aufzügen

Dichtung vom Komponisten Eine Oper, die durch innere Bewegtheit, durch einen unaufhörlichen Strom an Gedanken und Empfindungen in ihren Bann zieht: Tristan will seine Liebe zu Isolde nicht wahrhaben und sieht in ihr nichts als ein Verhängnis. Gleichzeitig verwandeln sich Isoldes Gefühle für Tristan, der ihren Verlobten ermordet hat, von Rache in Liebe. Beide wagen erst im Glauben, den Tod vor Augen zu haben, sich gegenseitig ihre Liebe einzugestehen. Dem Augenblick des Glücks folgen unendliche Qualen. Die harmonisch-modulatorische Klangwelt, das Nicht-Auflösen von Spannungen schraubt sich ins Unermessliche. Diese Ruhelosigkeit beschreibt die brennende, verzehrende Sehnsucht, die durch nichts zu stillen ist als den Tod.

: Oper

Wiederaufnahme  

Musikalische Leitung

Marcus Bosch Inszenierung

Monique Wagemakers Bühne

Dirk Becker Kostüme

Gabriele Heimann Chor

Tarmo Vaask Dramaturgie

Sonja Westerbeck

„Die Spannung, die Marcus Bosch mit den präzise artikulierenden Musikern der Staatsphilharmonie zwischen kontemplativer Zartheit und rauschhaft-rasanten Steigerungen erzeugt, ist das eigentliche Ereignis dieser Aufführung.“  Die Opernwelt

Vorstellungen 08., 22.02.; 08., 22.03.2015

La traviata

Wiederaufnahme  

Giuseppe Verdi

Melodramma in drei Akten

Text von Francesco Maria Piave In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Violetta Valéry gehört zu den großen Kurtisanen der Pariser Gesellschaft – bis sie Alfredo Germont trifft, sich in ihn verliebt und ihr bisheriges Leben aufgibt. Doch Alfredos Vater verlangt, dass sie seinen Sohn wieder freigibt, um seine Familie nicht zu kompromittieren. Giuseppe Verdi war auf der Suche nach „neuen, grandiosen, schönen, abwechslungsreichen, gewagten Stoffen“, als er auf das Drama „Die Kameliendame“ stieß. Peter Konwitschnys spannende Neudeutung der Oper sorgte bereits an der Oper Graz für Furore, bevor sie 2012 in Nürnberg Premiere hatte und ein Jahr später an der English National Opera zum Sensationserfolg wurde.

Eine Produktion der Oper Graz und der English National Opera London „Wieder einmal hat Regisseur Peter Konwitschny sein Feingefühl für Frauenleid in expressiver Personenregie zu packend schmerzlicher Bühnenrealität geformt […] und eine „Traviata“-Sternstunde geschaffen, die selbst Werkkenner bewegt und erschüttert.“  Die Deutsche Bühne

:

01. Februar 2015 Opernhaus

:

:

26. MÄRZ 2015 Opernhaus Musikalische Leitung

Marcus Bosch Inszenierung

Peter Konwitschny Bühne UND KOSTÜME

Johannes Leiacker Chor

Tarmo Vaask Dramaturgie

Bernd Krispin , Bettina Bartz Vorstellungen 04., 06.04.; 05., 12., 15., 22.05.2015

:

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Oper

: Symposium

16. November 2014 11.00 Uhr Gluck-saal eintritt frei Leitung

Prof. Dr. Clemens Risi Prof. Dr. Bettina Brandl-Risi (Friedrich-AlexanderUniversität ErlangenNürnberg) Kai Weßler (Staatstheater Nürnberg) Mit

Prof. Dr. Konrad Klek (Theologe) Tobias Kratzer (Regisseur) Prof. Dr. Michael Walter (Musikwissenschaftler) u. a.

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Dramen der Eskalation Ein Symposium zum 150. Todestag von Giacomo Meyerbeer Ein Weltbürger der Musik, das war der Komponist Giacomo Meyerbeer, der vor 150 Jahren, am 2. Mai 1864, gestorben ist. Geboren 1791 als Sohn einer Berliner Fabrikantenfamilie jüdischen Glaubens, ging er 1815 nach Italien und feierte dort seine ersten Opernerfolge. Doch seine Hauptwerke schrieb er ab 1824 für die Pariser Oper, wo er mit „Robert, der Teufel“ (1831), „Die Hugenotten“ (1836), „Der Prophet“ (1849) und posthum mit „Die Afrikanerin“ (1865) die Entwicklung des Musiktheaters maßgeblich beeinflusste. Die Verbindung eines innovativen Musikstils mit einer auf überraschende Kontraste und szenische Überwältigung angelegten Werkdramaturgie wirkte auf die zeitgenössischen Zuschauer begeisternd. Nach 1918 sanken die Aufführungszahlen von Meyerbeers Grand opéras, bevor der Komponist ab 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft in Deutschland völlig von den Spielplänen verschwand. Erst seit den letzten Jahren kündigt sich eine Renaissance des Komponisten an, zu der auch die Nürnberger Aufführung von „Die Hugenotten“ beitragen will. Aus Anlass von Meyerbeers 150. Todestag und der Wiederaufnahme von „Die Hugenotten“ veranstaltet das Staatstheater Nürnberg ein Symposium. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Friedrich-AlexanderUniversität Erlangen-Nürnberg werden renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen (Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Theologie, Soziologie) eingeladen, die aus einem erweiterten Blick neue Perspektiven auf Giacomo Meyerbeer und seine „Hugenotten“ werfen. Themen werden sein: Die Dramaturgie der Grand opéra vor dem Hintergrund der Stadtgesellschaft des 19. Jahrhunderts; die Bedeutung von Massenaufständen und Revolutionen in Meyerbeers Opern; die viel kritisierte Verwendung des Chorals „Ein feste Burg ist unser Gott“ in „Die Hugenotten“; die Gründe für das Verschwinden von Meyerbeers Opern aus den Spielplänen der Opernhäuser im 20. Jahrhundert und nicht zuletzt die aktuelle Nürnberger Inszenierung von Tobias Kratzer.


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: xxx

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Forschungsprojekt

: Oper

Inszenierung von Macht und Unterhaltung Musiktheater in Nürnberg 1920-1950 Ein Forschungsprojekt des Staatstheater Nürnberg und des Forschungsinstitutes für Musiktheater der Universität Bayreuth in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände der Stadt Nürnberg Nürnberg, die Stadt der Menschenrechte, die Stadt der Reichsparteitage, die Stadt der Rassegesetze, die Stadt der „Nürnberger Prozesse“ – Nürnberg, eine Stadt mit enger Verbindung zur wechselhaften jüngeren Zeitgeschichte. Mittendrin das Stadttheater Nürnberg, das als Austragungsort politischer wie auch ästhetischer Demonstrationen ebenso Ort der Vereinnahmung und des Missbrauchs durch die Nationalsozialisten war, wie es auch andere „Schau“-Plätze der Stadt waren. In der reichen Auseinandersetzung der Nachgeborenen Nürnbergs mit ihrer jüngeren Geschichte, die sich u. a. in der Straße der Menschenrechte und dem Dokumentationszentrum manifestiert, fehlt bisher die des Staatstheaters mit seinen „dunklen“ Jahren. Einiges ist allgemein bekannt: Dass hier alljährlich anlässlich der Reichsparteitage Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Gala-Aufführungen gegeben und im Sinne einer nationalsozialistischen Lesart instrumentalisiert wurde; oder dass auf Geheiß Adolf Hitlers die ursprünglich von Jugendstil und Historismus geprägte Innenausstattung zerstört wurde. Aber wie waren im Detail die Prozesse, Veränderungen, Parteinahmen, Widerstände, Kontinuitäten? Das Staatstheater Nürnberg hat, zusammen mit dem Forschungsinstitut für Musiktheater in Thurnau unter der Leitung von Prof. Dr. Anno Mungen ein Forschungsprojekt angestoßen, das sich unter dem Titel „Inszenierung von Macht und Unterhaltung – Musiktheater in Nürnberg 1920-1950“ mit diesen Fragestellungen auseinandersetzt. Hierbei wird in exemplarischen Analysen und Recherchen die Repertoirepolitik untersucht, die Ästhetik der Inszenierungen analysiert (z. B. der Einfluss des Reichsbühnenbildners Benno von Arents, der von Nürnberg aus nationale Vorbildfunktion erlangte), die Personalpolitik beschrieben und dokumentiert, die Rezeption rekonstruiert sowie unter dem Gesichtspunkt „Städtische Inszenierung“ untersucht, inwieweit sich die Inszenierungen von Reichsparteitag und Stadtraum selbst als „musiktheatrales Gesamtkunstwerk“ begreifen ließen. Projektteam Leitung: Prof. Dr. Anno Mungen; Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Silvia Bier M.A.; Studentische Hilfskräfte: Viktoria Latko, Johannes Millian Planungen Erster Zwischenbericht, Sommer 2015; Tagung im Opernhaus,

Frühjahr 2016; Ausstellung im Dokumentationszentrum, Sommer 2017

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oper

: liedgut

Termine

:

19.10.; 21.12.2014; 25.01.; 12.04.; 10.05.2015 jeweils 19.30 Uhr Gluck-Saal

LiedGut Seit bereits vier Jahren gibt es am Staatstheater Nürnberg die Veranstaltungsreihe „LiedGut“. An nunmehr zwanzig Sonntagabenden haben die Sängerinnen und Sänger das Publikum mit individuellen Liedprogrammen für sich erobert. Dabei wurde über die Jahre hinweg ein Bogen von Brahms bis Weill geschlagen und ein außergewöhnliches Konzertformat erfolgreich im Spielplan etabliert. Auch in dieser Spielzeit wird der Gluck-Saal an fünf Terminen zur Konzertbühne. Lassen Sie sich musikalisch sowie in moderierten Gesprächen von Interessantem und Ungeahntem überraschen. So heißt es am 10. Mai 2015 wieder Vorhang auf für „Junge Stimmen“, einen Liederabend, bei dem die Mitglieder des Internationalen Opernstudios Nürnberg ihr Können präsentieren. Das aktuelle Programm können Sie dem Monatsleporello, der Internetseite und dem ausliegenden Flyer entnehmen.

LIEDGUT EXTRA „Zueignung“ – Ein Abend mit Marlis Petersen Termin

:

31.10.2014 19.30 Uhr Opernhaus

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Neu ab dieser Spielzeit im Programm: das „LiedGut Extra“ auf der Opernbühne. Den Auftakt macht die Sopranistin Marlis Petersen unter dem Titel „Zueignung“. Ihre Karriere begann vor 20 Jahren am Staatstheater Nürnberg, von wo aus sie die großen Bühnen dieser Welt eroberte. Dem Publikum ist sie vor allem durch ihr Debüt als Mozarts Königin der Nacht („Die Zauberflöte“) an der Bayerischen Staatsoper München und als Violetta in Verdis „La traviata“ an der Oper Graz sowie durch ihre „Medea“ an der Wiener Staatsoper, für die sie 2010 von der Zeitschrift Opernwelt bereits zum zweiten Mal zur „Sängerin des Jahres“ gekürt wurde, bekannt. Ihr Weg führte sie u. a. auch an die Opéra National de Paris (2000), Covent Garden London (2002), das Grand Théâtre de Genève (2004), die MET New York (2005), die Lyric Opera Chicago (2007), die L.A. Opera (2010) und an das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Am 31. Oktober kehrt Marlis Petersen nun mit Liedern von Richard Strauss, Robert Schumann und Wolfgang Rihm wieder auf die Bühne des Staatstheater Nürnberg zurück.


Opernstudio

: Oper

Internationales Opernstudio Nürnberg Bereits seit über zehn Jahren besteht die erfolgreiche Kooperation des Staatstheater Nürnberg mit der Hochschule für Musik Nürnberg. Im Internationalen Opernstudio werden einjährige Stipendien an junge Sängerinnen und Sänger sowie Korrepetitorinnen und Korrepetitoren vergeben. Konsequent werden dazu die besten jungen Stimmen aus aller Welt bei zwei großen Vorsingen pro Spielzeit gesucht – und gefunden. Die Zeit in Nürnberg gibt den Künstlerinnen und Künstlern die Gelegenheit, viele kleinere und mittlere Opernpartien zu studieren, szenisch zu lernen und durch die Praxis zahlreicher Vorstellungen auch zu trainieren. Immer wieder ist dabei zu beobachten, wie sich innerhalb dieses Praxisjahres die jungen Sängerinnen und Sänger von zurückhaltenden Studenten zu wirklichen Bühnenkünstlern und Darstellern entwickeln. Als wichtiger zweiter Pfeiler steht daneben der breitgefächerte postgraduale Studiengang an der Hochschule für Musik Nürnberg. Hier erhalten die Stipendiaten Gesangsunterricht, können sich bei Meisterkursen renommierter Gesangslehrer einschreiben und fakultativ am weiteren Lehrangebot der Hochschule teilnehmen (z. B. Bewegungstraining, Tanzunterricht, Workshops in Barockgesang und Liedgestaltung). Die Stipendiaten der Spielzeit 2014/15 sind die Sopranistin Gunta Cēse (Lettland), die Mezzosopranistin Solgerd Islav (Schweden), der Tenor Kwonsoo Jeon (Südkorea), der Bariton Vikrant Subramanian (Indien) und der Bass-Bariton Daniel Dropulja (Deutschland). Die Korrepetitorin Ulrike Deluggi (Italien) komplettiert das Opernstudio. Ermöglicht werden die Stipendien im Internationalen Opernstudio allein durch die großzügige Unterstützung unserer Freunde und Förderer. In der Spielzeit 2014/15 sind dies der Damenclub zur Förderung der Oper Nürnberg e. V., die IHK Kulturstiftung, die Freunde der Staatsoper Nürnberg e. V. sowie Sylvia Reprich. Kontakt: Susanne Hörburger Tel.: 0911-231-145 76; Fax: 0911-231-35 22 susanne.hoerburger@staatstheater.nuernberg.de

Kooperation mit

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: xxx


Opernensemble

:

Hrachuhí Bassénz, Ekaterina Godovanets, Leah Gordon, Taehyun Jun, Nicolai Karnolsky, Richard Kindley, Hans Kittelmann, Jochen Kupfer, Silvia de La Muela, Michaela Maria Mayer, Roswitha Christina Müller, Sébastien Parotte, Leila Pfister, Martin Platz, Vincent Wolfsteiner, Antonio Yang, David Yim, Mikolaj Zalasinski (von links nach rechts)


Dirigenten

:

Marcus Bosch, Peter Tilling, Guido Johannes Rumstadt, Gรกbor Kรกli, Andreas Paetzold, Christian Reuter, Tarmo Vaask (von links nach rechts)


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Chor des staatstheater n端rnberg


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Liebe Schauspiel-Abonnenten, verehrtes Publikum! Alle reden von der Ökonomie, sie scheint zum bestimmenden Faktor in der Welt geworden zu sein, Ausgangspunkt und Richtschnur allen Denkens und Handelns. Auch das Theater ist Teil der rasanten Entwicklungen, denen unser tägliches Leben unterworfen ist. Wachstum, Effizienzsteigerung, Beschleunigung und Optimierung sind auch für Theaterleute keine Fremdworte – aber können sie wirklich die Antwort der Kunst sein auf die immer neuen Herausforderungen? Entscheiden wirklich die Zahlen darüber, was sich am Ende als lohnend und richtig erweisen wird? Auch wenn das Theater als Institution sich im Wettstreit um öffentliche Aufmerksamkeit kräftiger als früher zu Wort melden muss – unsere Aufgabe bleibt es, mit unseren ureigensten Mitteln dem Einzelnen Gehör zu verschaffen im Getöse der Welt. Die Verwandlung des Schauspielers auf offener Bühne bleibt unser Alleinstellungsmerkmal, in dem sich Fiktion, Spiel, existentieller Ernst und öffentliche Erfahrung zum Rückbesinnungs-Erlebnis für gehetzte Selbstoptimierer verbinden. Wir bieten einen sozialen Ort, Freiräume zur Selbstreflexion und Entschleunigung, zum Durchspielen alternativer Lebensentwürfe – und zwar jenseits der Ökonomie. Jenseits der Ökonomie auf dem Primat der Kunst zu bestehen, jenseits des modischen Trends das Neue zu pflegen, jenseits der hektischen Suche nach der nächsten Erstoder Uraufführung die kontinuierliche Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Autoren zu verfolgen – diese Spielplanpolitik hat mit dem PREIS DER DEUTSCHEN THEATERVERLAGE 2013 an das Nürnberger Schauspiel eine ganz besonders wertvolle Anerkennung gefunden. Wertvoll nicht, weil Preisgelder oder Einladungen damit verbunden wären, sondern deswegen, weil der Preis nicht eine einzelne Inszenierung, sondern eine über Jahre hinweg entwickelte, kontinuierliche Theaterarbeit würdigt. Eine Theaterarbeit übrigens, die ohne Ihre Neugier, Ihre Offenheit und Begeisterungsfähigkeit chancenlos geblieben wäre. Dieser Preis war nicht das Einzige, was uns jenseits der bisherigen Grenzen Beachtung verschafft hat. Stefan Ottenis Inszenierung von Händl Klaus‘ „Eine Schneise“ ist zum Heidelberger Stückemarkt 2014 eingeladen worden, und das Schauspiel des Staatstheaters ist in dieser Spielzeit offizieller Kooperationspartner des europäischen Dramenwettbewerbs „Talking about Borders“ – deswegen wird das diesjährige Siegerstück seine Uraufführung in der BlueBox erleben.


Freuen Sie sich mit uns auf die nächste Stufe dieser nun also preisgekrönten Spielplangestaltung: eine Deutsche Erstaufführung des inzwischen 70-jährigen Provokateurs Peter Turrini („Aus Liebe“), ein neues Stück des britischen Mittelschicht-Chronisten Alan Ayckbourn („Alle lieben George“), neue Stücke aus Irland („In aller Ruhe – Quietly“) und Georgien („Angry Bird“), im Schauspielhaus außerdem nach langer Zeit wieder einmal ein großer Antikenstoff („Ödipus Stadt“), Stücke von Heinrich von Kleist („Das Käthchen von Heilbronn“) und Maxim Gorki („Nachtasyl/Kinder der Sonne“), eine musikalische Produktion („Das Leben der Bohème“) mit Motiven von Puccini und neuen Kompositionen von Bettina Ostermeier – und zum Saisonschluss, als später Beitrag zum Shakespeare-Jahr, eines der großartigsten Stücke der Weltliteratur: „Romeo und Julia“. Fast ist es schon zur Gewohnheit geworden, und doch ist es immer wieder schön, diesen Satz zu schreiben: Noch niemals in der Geschichte des Nürnberger Schauspiels gab es so viele Abonnenten wie in der laufenden Spielzeit – und noch nie ist es so offenkundig geworden, in welcher Weise es hier gelingt, Publikumszuspruch, Innovation und überregionale Ausstrahlung miteinander zu verbinden. Seien Sie weiterhin dabei, sichern Sie sich Ihren Platz und begleiten Sie uns auf unserer immer wieder neuen und aufregenden Entdeckungsreise. Auf Wiedersehen im Schauspielhaus!

Ihr

Klaus Kusenberg Schauspieldirektor

Hauptsponsor Schauspiel: Modehaus Breuninger Nürnberg


Schauspiel

Premiere

: Premieren

Ödipus Stadt 

:

von Sophokles, Euripides und Aischylos

11. Oktober 2014 Schauspielhaus

In der Bearbeitung von John von Düffel; Übersetzung von Gregor Schreiner

Inszenierung

Klaus Kusenberg Bühne und kostüme

Günter Hellweg musik

Bettina Ostermeier Dramaturgie

Katja Prussas Bereits geplante vorstellungen 12., 18., 29.10.; 05., 13., 16., 25.11.; 18., 28.12.2014; 07., 14., 20., 23.01.; 10., 14., 19.03.; 21.04.; 26.05.; 10.06.2015

:

weitere in Planung

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» AM BESTEN WÄR'S, VON ÖDIPUS' GESCHLECHT WÄR' KEINER BÜRGER, KEINER HERR IN DIESER STADT. GOTTLOS SIND SIE UND DEM STAAT EINE GEFAHR. «  Unwissend erschlägt König Ödipus von Theben seinen Vater Laios, heiratet seine Mutter Iokaste und zeugt mit ihr vier Kinder. Das Unheil des Vatermörders und Muttergatten Ödipus beginnt und endet mit Unrecht. Alle Anstrengungen, dem Geburtsfluch zu entgehen, sind vergeblich und führen zu seiner fatalen Erfüllung. Ödipus’ vier Kinder Eteokles, Polyneikes, Antigone und Ismene haben schwer am väterlichen Erbe zu tragen. Erschüttert über sein eigenes Schicksal, sticht sich Ödipus die Augen aus, und seine Söhne Eteokles und Polyneikes eröffnen den todbringenden Kampf um die Vorherrschaft in Theben. Ein Sohn stirbt durch die Hand des anderen. Daraufhin schlägt die Stunde des machthungrigen Kreon, Ödipus’ Schwager. Der ewige Ratgeber steigt zum neuen Herrscher von Theben auf. Den neuen Gesetzen zuwider handelt Ödipus’ Tochter Antigone, die ihrem toten Bruder Polyneikes ein Grab in der Heimat geben möchte, obwohl ihm als Feind Thebens diese Ehre verweigert wurde. Den Preis für seine Gesetzgebung bezahlt Kreon mit dem Leben seines eigenen Sohnes Haimon, der mit Antigone ins Schattenreich hinüberwandert. Einzig Ismene stirbt eines natürlichen Todes. So besiegelt der einst vom Gott Apoll über das Haus der Labdakiden verhängte Fluch sowohl das Schicksal der Herrscherfamilie als auch das der Stadt Theben. Die Theben-Trilogie umfasst vier Stücke der drei großen Tragödiendichter der Antike in einer Neuübersetzung. Im ersten Teil „König Ödipus“ von Sophokles, im zweiten Teil „Sieben gegen Theben“ von Aischylos / „Die Phönizierinnen“ von Euripides und im dritten Teil „Antigone“ von Sophokles. Klaus Kusenberg wird die politische Familienchronik der Labdakiden, die Geschichte der Stadt Theben und den Weg in die Katastrophe an einem Abend erzählen. Zugleich ist „Ödipus Stadt“ eine Chronik der Verfluchten, die sich an der Polis, ob schuldig oder schuldlos, schuldig gemacht haben.


Premieren

Am Schwarzen See   Dea Loher Eddie und Cleo leben in einem Haus am See. Um die geerbte Brauerei konkurrenzfähig zu halten, mussten sie einen Kredit aufnehmen. So lernten sie den Bankdirektor Johnny und seine Ehefrau Else kennen. Die beiden Paare freundeten sich an und ihre Kinder, Nina und Fritz, verliebten sich ineinander. Dann geschah das Unvorstellbare: Die Kinder ertränkten sich gemeinsam im See. Vier Jahre später treffen sich die Eltern das erste Mal wieder im Haus von Eddie und Cleo mit Blick auf den „Schwarzen See“. Man versucht einen Neuanfang und bemüht sich um Normalität, doch die Frage nach dem Warum steht nach wie vor unbeantwortet zwischen ihnen. Hilflos kreisen die Eltern umeinander und um sich selbst. Die Zeit scheint stehen zu bleiben. Dea Loher zeichnet in diesem Kammerspiel das Bild einer Gesellschaft, die keine Ziele kennt, die nicht weiß, wofür und warum noch leben. In der Konzentration auf nur vier Figuren gelingt ihr das beklemmende Porträt einer verlorenen Eltern-Generation. Die 1964 in Traunstein geborene Dea Loher wurde schon mit ihrem zweiten Theaterstück, „Tätowierung“, berühmt. Es folgten zahlreiche Dramen wie „Fremdes Haus“, „Adam Geist“ und „Unschuld“, die mittlerweile in über 15 Sprachen übersetzt wurden und weltweit gespielt werden. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. den SchillerGedächtnispreis, den Jakob-Michael-Reinhold-Lenz Preis, den ElseLasker-Schüler-Dramatikerpreis, den Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augsburg und den Publikumspreis der Mülheimer Theatertage. Dea Loher lebt in Berlin und zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen. Maik Priebe ist freier Regisseur und inszenierte nach seinem Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin u. a. am Staatstheater Kassel, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspiel Essen, Theater Ingolstadt und am Deutschen Nationaltheater Weimar. Am Staatstheater Nürnberg konnte man von ihm die Arbeiten „Pride“, „Die Frau, die gegen Türen rannte“ und „Odysseus!“ sehen.

: Schauspiel

Premiere

:

18. Oktober 2014 Kammerspiele Inszenierung

Maik Priebe Bühne und Kostüme

Susanne Mayer-Stauffen Dramaturgie

Horst Busch Bereits geplante vorstellungen 19., 23., 26.10.; 15., 19., 22.11.; 06., 18.12.2014; 07.01.2015

:

weitere in Planung

» da drauSSen liegt er da drauSSen liegt der See der Schwarze See Seht nur wie immer «

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Schauspiel

Premiere

: Premieren

Aus liebe   Peter Turrini

:

Deutsche erstaufführung

25. Oktober 2014 Schauspielhaus Inszenierung

Markus Heinzelmann Bühne

Gregor Wickert Dramaturgie

Diana Insel Bereits geplante vorstellungen 26., 30.10.; 06., 15., 22.11.; 27.12.2014; 10., 21.01.; 03., 15., 24., 27.02.; 04.03.; 02.07.; 19.07.2015

:

weitere in Planung

Michael Weber: Verheiratet. Eine Tochter. Gut bürgerliches Leben. Axtmörder. Warum erschlägt ein liebender Ehemann und Vater urplötzlich seine ganze Familie? „Aus Liebe“ – das ist Webers einzige Antwort. Damit lässt uns dieser moderne Woyzeck, der für sich keinen anderen Weg als den Mord an geliebten Menschen sieht, allein zurück. Schlummert folglich in jedem von uns, der liebt, ein Mörder? Sind uns die Werte abhanden gekommen und finden wir nirgends mehr Halt in dieser Welt? Die reale Tat des sogenannten Wiener „Hackenmörders“ war die Folie für Peter Turrinis neuestes Stück. Turrini interessiert sich vor allem für die Frage, wie es zu einer solchen Tat kommen kann. So gibt es im Stück ebenfalls einen Mord und kein nachvollziehbares Motiv. Neben dieser Familientragödie, die sich nicht als solche anbahnt, sind auch die anderen Figuren des Stücks von der Liebe gezeichnet. Und da es um Liebe geht, darf auch der liebe Gott nicht fehlen. Dieser irrt durch nächtliche Gassen und ist ebenfalls auf der Suche nach Liebe. Die ist den Menschen offensichtlich verloren gegangen. So probt er seine Schöpfung vor den Augen der Öffentlichkeit noch einmal. Er versucht, den Passanten die Schönheit seines liebevoll gestalteten Werkes nahe zu legen. Etwas Gutes muss doch noch unter den Menschen anzutreffen sein! Das Leben hat so viel zu geben und scheinbar will es niemand haben. Markus Heinzelmann, der in der letzten Spielzeit bereits mit Wolfram Lotz' „Einige Nachrichten an das All“ die Kammerspiele in ein herrlich absurdes Kabinett verwandelte, wird nun seine Arbeit mit dieser Liebeserklärung an die Unergründlichkeit der menschlichen Seele auf der großen Bühne des Schauspielhauses zeigen. Pünktlich zu Peter Turrinis 70. Geburtstag widmet er sich dieser berührenden Hommage an die großen Gefühle.

» Verstehen Sie, dass man da ab und zu ein Stück Torte braucht? Wie soll man das sonst aushalten? « 

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Premieren

in aller ruhe (Quietly) Owen McCafferty deutschsprachige erstaufführung

Deutsch von Michael Raab Eine Fußballübertragung in einem Pub in Belfast, drei Männer und ihr Guinness – ein wahres Idyll. Könnte man meinen. Doch weit gefehlt: Es ist der Start für eine Geschichte, die vom blutigen Trauma Nordirlands erzählt. Generationen von Nordiren wurden aufgrund des Konfliktes zwischen katholischen Nationalisten und protestantischen Unionisten unter das Joch von Gewalt, Rache und Feindschaften gezwungen, welches die Grüne Insel seit Jahrzehnten prägt. Der Konflikt schlägt in erster Linie in den Menschen Wunden, die nie heilen werden. So wie die Wunden der beiden 50jährigen Männer Jimmy und Ian, die sich in diesem Pub nun zum zweiten Mal in ihrem Leben treffen. Der gleiche Ort, nur ein anderer Barmann, der Pole Robert, und 36 Jahre später. 1974 während der Fußball-WM verübte der eine, Ian, als Jugendlicher ein Bombenattentat in diesem Pub. Es starben sechs Menschen, darunter Jimmys Vater. Dieser Tag in ihrer Jugend veränderte alles schlagartig und wirkt bis heute in den Männern nach. Ian versteht nach seiner langen Haftstrafe nicht mehr, was ihn damals zu der schrecklichen Tat trieb. Ians persönliche Geschichte und späte Reue sind jedoch für Jimmy kein Grund für eine Versöhnung, denn er leidet bis heute unter dem frühen Verlust des Vaters. Nach 36 Jahren des Weiterlebens mit den Folgen des Terroranschlages begegnen sich zwei Männer in altem Hass und alten, politischen Verblendungen. Beide auf der Suche nach Erlösung und Heilung ihrer Wunden.

: Schauspiel

Premiere

:

05. Dezember 2014 Bluebox Bereits geplante vorstellungen 09., 13.12.2014

:

weitere in Planung

» WE MET – WE UNDERSTAND EACH OTHER – THAT’S ENOUGH. « Ein leises und intensives Stück über das Trauma des Nordirland-Konfliktes aus der Feder des nordirischen Autors Owen McCafferty, Jahrgang 1961, der als Hausautor für das Royal National Theatre in London arbeitete. Er gewann 2013 mit „Quietly“ den „Writers Guild Award for Best Play“ sowie die Auszeichnung beim renommierten Edinburgh Fringe Festival. McCaffertys „Ein Tag im Leben des Frank Coin“ wurde in der Spielzeit 2005/2006 am Schauspiel Nürnberg ebenfalls erstaufgeführt.

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Premieren

das käthchen von heilbronn   Heinrich von Kleist „Ja, wenn wir den ganzen Zusammenhang der Dinge einsehen könnten, doch Anfang und Ende jeder Wissenschaft sind im Dunkel verhüllt; alles verweist auf etwas anderes.“ – So zitiert der ungarische Literaturwissenschaftler und Kleistspezialist László F. Földényi in seinem Buch „Im Netz der Wörter“ Heinrich von Kleist. Und so verweisen auch die Geschehnisse in Kleists märchenhaftem Ritterschauspiel „Das Käthchen von Heilbronn“ auf etwas anderes. Nichts in dieser traumhaften Welt ist so, wie es scheint. Die alte Ordnung ist zerfallen und eine neue noch nicht gefunden. Bestimmend für alle Figuren sind ihre Gedanken- und Gefühlsverwirrungen. Nur die Titelfigur, das Käthchen von Heilbronn, scheint Gewissheit zu haben, sie glaubt an die Wahrheit des Gefühls, traumversunken liebt sie ihren Ritter, den Grafen Wetter vom Strahl. Doch was soll der Graf mit einem Mädchen, wo er doch in Kunigunde seine zukünftige Braut sieht? Nichts als Ärger hat er mit ihrer „hündischen Liebe“. Selbst vor einem Gericht muss er sich verantworten, weil der eifersüchtige und besorgte Vater auf Kindesentführung klagt. Doch auch freigesprochen kommt der Mann nicht zur Ruhe. Im Traum ist ihm ein Engel erschienen, der ihm die Hochzeit mit einer Kaiserstochter prophezeit hat. Ist es Kunigunde von Thurneck, oder vielleicht doch dieses Käthchen von Heilbronn? Wem kann er vertrauen? Was ist die Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie soll er handeln, um Gewissheit zu bekommen? Im märchenhaften Ausgang wird die „Wahrheit im schönen Schein“ erkennbar.

: Schauspiel

Premiere

:

12. Dezember 2014 Schauspielhaus Inszenierung

Bettina Bruinier Bühne

Mareile Krettek Kostüme

Theresa Vergho Dramaturgie

Horst Busch Bereits geplante vorstellungen 13., 17., 19., 21., 30.12.2014; 13., 17., 22., 29.01.; 05., 14., 28.02.; 18.03.; 20., 29.04.; 27.05.; 13.06.; 01.07.2015

:

weitere in Planung

» O Himmel! Die Welt wankt aus ihren fugen! « Bettina Bruinier wurde 1975 in Wiesbaden geboren und studierte an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München Opern- und Schauspielregie. Danach arbeitete sie als Regieassistentin u. a. mit Dimiter Gotscheff, Michael Thalheimer, Armin Petras und Jürgen Kruse. Seit 2005 ist sie als freie Regisseurin tätig, u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Volkstheater München, am Schauspiel Bochum, am Schauspiel Frankfurt (2009 bis 2012 Hausregisseurin), am Nationaltheater Weimar und am Staatsschauspiel Dresden.

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Schauspiel

Premiere

: Premieren

Heute bin ich blond   John von Düffel

:

14. Dezember 2014 Kammerspiele Inszenierung

Karsten Dahlem Bühne und kostüme

Giulia Paolucci Dramaturgie

Diana Insel Bereits geplante vorstellungen 17., 21.12.2014; 18., 22., 24., 31.01.; 05., 28.02.; 29.04.2015

:

weitere in Planung

Bühnenadaption nach dem gleichnamigen Film von Katharina Eyssen und dem Buch von Sophie van der Stap Die junge Sophie ist hübsch, voller Pläne und gerade dabei, sich frisch zu verlieben. Doch plötzlich der Schock ihres Lebens: Diagnose Krebs. Die Heilungschancen bei dieser seltenen und aggressiven Krebsform sind eher gering. Soeben in ein selbstständiges Leben gestartet, steht sie nun vor dem drohenden Ende. Doch sie will nicht aufgeben. Anstatt sich zu verkriechen, sagt sie der Krankheit den Kampf an. Ihr neues Zuhause: die Onkologie. Dort trifft sie auf den liebenswerten Pfleger Bastian, den sie schnell ins Herz schließt und zu dem sie Vertrauen fasst. In dieser ungewohnten Umgebung lässt Sophie ihr altes Leben hinter sich. Da sie durch die Chemotherapie ihre Haare verliert, kommt ihr eine Idee: Perücken sollen ihr diese Phase der Krankheit zumindest etwas erleichtern. Mittels unterschiedlicher Frisuren und Haarfarben erdenkt Sophie sich unterschiedliche Identitäten. So schlüpft sie in immer neue Rollen und Lebensentwürfe. Was als unterstützende Maßnahme begann, entwickelt sich schnell zur Überlebensstrategie. Mit Hilfe der vielen neuen Ichs hält sie an ihrem Leben und der Lust, lebendig zu sein, unerschütterlich fest. Dieses berührende und lebensbejahende Stück, das auf der gleichnamigen Autobiografie von Sophie van der Stap beruht und von dem bekannten Autor und Dramaturg John von Düffel für die Bühne bearbeitet wurde, ist eine reine Kampfansage an den Tod.

» Ich – ich bin das nicht! «  Erstmalig wird Karsten Dahlem am Staatstheater Nürnberg inszenieren. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Regisseur, der u. a. in Berlin, Bremen, Essen, Oberhausen und Linz inszeniert, arbeitet auch als Drehbuchautor und Schauspieler. Zuletzt wurde der Film „Freier Fall“, für den er gemeinsam mit Stephan Lacant das Drehbuch geschrieben hat, für den Deutschen Filmpreis 2014 nominiert. „Freier Fall“ war in der Vorauswahl des deutschen Oscarbeitrags, lief als Eröffnungsfilm bei der Berlinale und wurde weltweit auf zahlreichen Festivals gezeigt.

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Schauspiel

Premiere

: Premieren

Angry bird   Basa Janikashvili

:

Uraufführung

19. Februar 2015 Bluebox Inszenierung

Christoph Mehler Dramaturgie

Diana Insel Bereits geplante vorstellungen 21., 25.02.2015

:

weitere in Planung

In einem georgischen Dorf verhärten sich die Fronten, als die christlichen Bewohner den Muslimen das Recht zum Gebet absprechen. Der religiöse Konflikt spaltet die Gemeinschaft in zwei Lager und macht aus ehemals besten Freunden Rivalen. Vor zwanzig Jahren musste Hassans Familie ihre Heimatstadt nach einem Erdrutsch verlassen. Ihr Nachbar Toma half den Flüchtlingen damals, sich am neuen Ort schnell einzuleben. Unter der nun angespannten Stimmung entwickelt sich Toma jedoch zu einem extremen Anhänger des Christentums, während Hassan die muslimische Gemeinde mit allen Mitteln verteidigt. Die 16-jährigen Jugendlichen der verfeindeten Familien, Ghio und Khatuna, lassen sich durch die Vorurteile nicht verunsichern und treffen sich regelmäßig. Sie spielen „Angry Birds“, einen Klassiker der Computerspiele, auf einem gestohlenen Tablet. Aus Freundschaft entsteht Liebe, für die ihre religiös fanatischen und engstirnigen Väter kein Verständnis haben. Basa Janikashvili erhielt für sein Stück den ersten Preis des Dramenwettbewerbs „Talking about Borders – Über Grenzen sprechen“ 2014. Dieses internationale Theater- und Literaturprojekt entstand 2004 auf Initiative des Regisseurs Christian Papke, des österreichischen Außenministeriums und des österreichischen P.E.N.-Clubs, und findet jedes Jahr in einem anderen osteuropäischen Land statt. Die teilnehmenden Autoren sind dazu eingeladen, sich mit dem politischen Wandel in ihrer Region zu beschäftigen. 2014 stand Georgien im Mittelpunkt.

» Wie sieht gott aus, vater? «

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Premieren

Alle lieben George   Alan Ayckbourn Deutsche Erstaufführung

Deutsch von Inge Greiffenhagen

: Schauspiel

Premiere

:

20. Februar 2015 Kammerspiele Inszenierung

Ein Ehepaar beim Frühstück: Sie ist genervt vom Zeitungsrascheln ihres Mannes. Er beklagt sich darüber, dass sie die falsche Marmelade gekauft hat. Nicht ohne Grund lässt der bekannte britische Komödienautor Alan Ayckbourn die Figuren eine Szene aus seinem Erfolgsstück „Halbe Wahrheiten“ für eine Amateurtheatergruppe proben. Auch in „Alle lieben George“ prallen die großen Erwartungen und die tägliche Routine der Liebe aufeinander: Drei Mittelstandspaare unterstützen, so gut sie können, ihren besten Freund George, der schwer erkrankt ist. Sie sorgen für Ablenkung, kümmern sich um den Haushalt und erfüllen ihm mit einem Urlaub auf Teneriffa den letzten Wunsch. Über den Betroffenen wird viel geredet, er selbst erscheint aber nicht auf der Bühne. Denn im Zentrum der Handlung stehen die Sehnsüchte der verheirateten Paare, die erst durch die gemeinsame Sorge zum Vorschein kommen und ein Gefühlschaos auslösen. Nachdem Monica sich vor einigen Jahren von George scheiden ließ, findet sie in der neuen Beziehung kein Glück. Ihr Mann Simeon muss gegen seinen Widerstand zuschauen, wie sie ihren Ex-Ehemann liebevoll pflegt. Bei Kathryn, die mit Colin zusammen ist, erwachen längst vergessene Gefühle aus einer früheren kurzen Affäre mit George. Tamsin flirtet mit dem Erkrankten, weil sie von ihrem Partner Jack nicht genug Aufmerksamkeit erhält. Ayckbourns Dialoge vereinen gekonnt schwarzen Humor mit scharfsinnigen Beobachtungen und entlarven dabei so manche Beziehungslüge.

Klaus Kusenberg Bühne und kostüme

Günter Hellweg Dramaturgie

Horst Busch Bereits geplante vorstellungen 21., 25.02.; 01., 05., 11., 21., 29.03.; 30.04.; 06.06.2015

:

weitere in Planung

» ja spass, du weisst doch, spass. Hatten wir früher auch mal. «  Alan Ayckbourn ist der meistgespielte britische Gegenwartsdramatiker. Er schrieb mehr als 70 Theaterstücke, die in über 30 Sprachen übersetzt wurden und zahlreiche Preise erhielten, u. a. siebenmal den renommierten Evening Standard Award. 2010 wurde Ayckbourn mit dem Special Tony Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Schauspieldirektor Klaus Kusenberg, der schon bei mehreren deutschsprachigen Erstaufführungen von Ayckbourn in Nürnberg und Osnabrück Regie führte („Unsere kühnsten Träume“, „Heimliche Ängste“, „Glückliche Zeiten“), inszeniert nun „Alle lieben George“.

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Schauspiel

Premiere

: Premieren

nachtasyl / Kinder der sonne

:

21. Februar 2015 Schauspielhaus Inszenierung

Sascha Hawemann Bühne

Wolf Gutjahr Kostüme

Hildegard Altmeyer Dramaturgie

Katja Prussas Bereits geplante vorstellungen 22., 25.02.; 05., 21., 24., 27., 30.03.; 04., 27., 30.04.; 16., 23.05.; 06., 12., 21., 29.06.2015

:

weitere in Planung

Maxim Gorki

Maxim Gorki (eigentlich Alexei Maximowitsch Peschkow – „der Bittere“) versammelt in seinem Stück „Nachtasyl“ (1902) in ihrer sozialen Lage und Hoffnungslosigkeit vereinte Ausgestoßene und Deklassierte, wie den Wirt Kostylew und seine Frau Wassilissa, den arbeitslosen Schlosser „Zecke“, die Dirne Nastja, den Dieb Pepel, den Skeptiker Satin oder den Pilger Luka. Sie sind ganz unten auf der sozialen Leiter angekommen. Privilegierte wie der Künstler Wagin, Tierarzt Tschepurnoj oder die reiche Witwe Melanija, die im Hause des Biochemikers Pawel Fjodorowitsch Protassow und seiner Frau Jelena Nikolajewna zusammenkommen, bauen hingegen in „Kinder der Sonne“ (1905) am Bild einer heiteren, strahlenden Zukunft, während sich auf den Straßen der Protest formiert und die Cholera wütet. Wie oder woran die Menschen auch leiden mögen, eines ist im Elendsquartier und im Haus des Chemikers gewiss: dass sie alle von einem erfüllteren und besseren Leben träumen. Egal ob man, wenn vielleicht auch nur temporär, nach unten steigt oder sich aus Langeweile in der „Komfortzone“ im Kreise dreht: Jeder leidet ganz für sich allein. Eine Veränderung – menschlich wie politisch – ist nicht in Sicht. Kein Engagement. Nirgends. Im düsteren Meisterwerk „Nachtasyl“ und in der Tragikomödie „Kinder der Sonne“ spiegelt sich Gorkis lebenslange Beschäftigung mit dem zerrissenen Band zwischen Intelligenzija und Volk wider. Beide Gesellschaftsschichten sind verhaftet in ihren eigenen Lebenswelten und unfähig, gemeinsam für eine bessere Welt einzustehen. Sascha Hawemann arbeitet seit 2000 als freier Regisseur und inszeniert u. a. am Centraltheater Leipzig, Schauspiel Hannover, Deutschen Theater Berlin, Maxim-Gorki-Theater Berlin und Schauspiel Magdeburg. Er wird nach seinem „furiosen Zugriff“ (Theater der Zeit) auf „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller in der vergangenen Spielzeit nun zwei Stücke des Seelenanalytikers Maxim Gorki an einem Abend inszenieren.

» NICHTS VERBINDET DIE MENSCHEN SO TIEF WIE DIE KUNST, SO MÖGE DENN DIE KUNST LEBEN UND MIT IHR DIE, DIE IHR DIENEN UND SICH NICHT FÜRCHTEN, DIE HERBE WAHRHEIT DES LEBENS SO DARZUSTELLEN, WIE SIE IST. «

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Schauspiel

Premiere

: Premieren

Der frühe hase fängt die axt

:

Jörn Klare

10. April 2015 Bluebox

URAUFFÜHRUNG

Bereits geplante vorstellungen 11., 16.04.2015

:

weitere in Planung

Ein Vater und sein Sohn. Nicht immer ganz einfach. Es ist eine klassische Eltern-Kind-Beziehung zwischen Liebe, Missverständnissen, einer immer wieder nötigen Abgrenzung und Enttäuschung. Hat der Sohn im Leben etwas erreicht, worauf der Vater stolz sein kann, darf und sein wird? Sich durchsetzen, sich behaupten müssen, sich ablösen vom Elternteil, ist ein wichtiger Prozess, um den Anderen im späteren Leben nicht zu verlieren. Doch zu den Grabenkämpfen kommen die Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit hinzu, die aber fortwährend verblassen und irgendwann für immer verschwinden. Die fortschreitende Demenz des Vaters stellt die Familienkonstellation grundsätzlich in Frage. Schließlich zerbröseln mit der Bedeutung von Vernunft und Logik auch die alten Gewissheiten. Was geschieht mit der eigenen Geschichte, wenn es keine Erinnerungen an sie mehr gibt? Ist man ohne erinnerte Vergangenheit immer noch man selbst? Waren alle Auseinandersetzungen, alles Lachen, alles geteilte Leid damit vergeblich und umsonst? Die Kämpfe des Sohnes treten angesichts der Demenz des Vaters plötzlich in den Hintergrund. Es geht nicht mehr darum, was war, sondern nur noch darum, was ist und was mit ein wenig Glück noch sein wird. Die bewussten Erinnerungen haben keine Bedeutung mehr. Vater und Sohn sind auf den Moment zurückgeworfen. Aber sie geben nicht auf. Sie kämpfen. Und manchmal lachen sie auch. Der Autor und Journalist Jörn Klare, der für „Die Zeit“ und Deutschlandfunk regelmäßig Features und Reportagen schreibt, hat mit „Der frühe Hase fängt die Axt“ ein zart komponiertes, berührendes Stück zum Thema Demenz geschrieben. Bereits in seinem Sachbuch „Als meine Mutter ihre Küche nicht mehr fand“ hat er sich ausführlich dieser Thematik gewidmet. Anschließend verarbeitete er das Sujet auch für die Bühne. Während er für das Badische Staatstheater Karlsruhe unter dem Titel „Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben“ eine Mutter-Tochter-Beziehung unter dem Einfluss von Demenz betrachtete, rückte er anschließend unter dem selben Thema eine Vater-Sohn-Beziehung in den Fokus seines Stückes.

» alles ist jetzt.  « 

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Premieren

Die Schmutzigen Hände

Jean-Paul Sartre Politik ist ein schmutziges Geschäft und ein unfaires Spiel. Dies erfährt der Idealist Hugo Barine am eigenen Leib. Um mit seiner bürgerlichen Existenz zu brechen, schließt er sich der Partei an. Er will der Sache dienen, seinem Leben durch eine Tat Sinn verleihen und steht am Ende als Mörder da. Wie es dazu kam, ergründet der Schriftsteller und Existentialist Jean-Paul Sartre in seinem 1948 uraufgeführten Drama. Er zeigt die Unvereinbarkeit von politischem Handeln und moralischer Integrität am Beispiel eines Intellektuellen im fiktiven Balkanstaat Illyrien. Der charismatische Realpolitiker Hoederer will mit dem Feind eine Allianz bilden, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Vielen seiner politischen Weggefährten ist dies ein Dorn im Auge, denn er will die Revolution zugunsten einer pragmatischen Machtpolitik vertagen. Eine radikale Splittergruppe plant ihn deswegen „beseitigen“ zu lassen, und heuert Hugo als Auftragsmörder an. Mit seiner Frau Jessica lässt sich Hugo als Hoederers Sekretär einschleusen. Doch die Nähe zu Hoederer – der von sich selbst sagt, er habe „schmutzige Hände bis zum Ellenbogen“, und nicht glaubt, dass man „unschuldig herrschen“ könne – erweist sich als fatal.

: Schauspiel

Premiere

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11. April 2015 Kammerspiele Inszenierung

Schirin Khodadadian Bühne und kostüme

Carolin Mittler Dramaturgie

Katja Prussas Bereits geplante vorstellungen 15., 18., 25., 26.04.; 07., 09.05.; 07., 25.06.; 15.07.2015

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weitere in Planung

» DU WEISST GENAU, DASS DAS KEIN SPIEL IST.  WENN ES EIN SPIEL IST, DAUERT ES MIR ZU LANGE. « Hoederer gegen Hugo – ein Kampf des Realisten gegen den Utopisten, sowie des politischen Realismus gegen die revolutionäre Moral, an dessen Ende der Intellektuelle den Politiker erschießen wird. Nach Absitzen seiner Haftstrafe muss Hugo feststellen, dass sich nicht nur die Zeiten, sondern auch die politischen Ziele geändert haben und seine mörderische Tat politisch sinnlos geworden ist. In Sartres fesselndem, intelligentem Spiel greifen Philosophie, Erotik und Politik ineinander. Nach ihrer Inszenierung von Schillers „Don Karlos“ in der vergangenen Spielzeit wird sich Schirin Khodadadian nun dem Politthriller Sartres widmen. Sie arbeitet seit 2010 kontinuierlich am Schauspiel Nürnberg und inszenierte „Nur Nachts“, „Der Weibsteufel“ und „Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos.“

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Schauspiel

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: Premieren


Premieren

Das leben der bohème nach dem Roman von Henri Murger und der Oper von Giacomo Puccini Irgendwo in einem Künstlerviertel einer europäischen Großstadt. Der Musiker Alexandre, der Maler Marcel, der Philosoph Gustave und der Dichter Rodolphe sind Freunde. Sie zählen sich zur intellektuellen kritischen Subkultur, pfeifen auf Regeln und Normen und ein rundum abgesichertes Leben ist ihnen verhasst. Kälte und Hunger scheinen ihnen genausowenig etwas anhaben zu können, wie die ständigen Geldsorgen. Ihr Leben ist ein Leben auf Pump. Nichts ist von Dauer und neben ihren Freundinnen haben sie zahlreiche Bekanntschaften. Gemeinsam fristen sie ein anarchisches Dasein und suchen neue Wege in der Kunst. Doch auch an dieser Clique geht die Zeit nicht spurlos vorbei und ihre Kraft, sich gegen die Gesellschaft zu stellen, wird immer geringer. Marcels Freundin Musette heiratet einen anderen und Rodolphes Geliebte Mimi stirbt an Schwindsucht. Was bleibt, sind sehnsüchtige Erinnerungen an ein ausschweifendes Leben und eine romantische Verklärung von Jugend und Kunst. Nach Henri Murgers Roman „Scènes de la vie de Bohème“ entwickeln der Regisseur Stefan Otteni und die Musikerin Bettina Ostermeier einen eigenen Abend mit viel Musik über die scheinbar ach so ganz andere Welt der Kunst. Ähnlichkeiten mit Giacomo Puccinis „La Bohème“ sind gewollt.

: Schauspiel

Premiere

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18. April 2015 Schauspielhaus Inszenierung

Stefan Otteni Musikalische leitung

Bettina Ostermeier Bühne

Peter Scior Dramaturgie

Horst Busch Bereits geplante vorstellungen 19., 22., 25., 28.04.; 03., 07., 14.05.; 11., 20.06.; 17.07.2015

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weitere in Planung

» Verflucht! Es ist doch noch gar nicht möglich, daSS es schon heute ist. «  Stefan Otteni arbeitet seit 1996 als freier Regisseur u. a. am Deutschen Theater Berlin, Schauspiel Bonn, Schauspiel Hannover, Bremer Theater, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg sowie am Staatstheater Nürnberg. Hier zählten u. a. Schnitzlers „Professor Bernhardi“, Schillers „Maria Stuart“, Jelineks „Die Kontrakte des Kaufmanns“, Handkes „Immer noch Sturm“ und der Musiktheaterabend „Judas Maccabäus / And The Trains Kept Coming ...“ sowie Händl Klaus‘ „Eine Schneise“, mit der er zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen wurde, zu seinen Inszenierungen.

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Schauspiel

Premiere

: Premieren

linke läufer

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(arbeitstitel)

Albert Ostermaier

29. Mai 2015 BlueBox

Uraufführung

Bereits geplante vorstellungen 03., 05.06.2015

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weitere in Planung

Julius Streichers antisemitische Wochenzeitung „Der Stürmer“ titelte im August 1932: „Der 1. Fußballklub Nürnberg geht am Juden zugrunde.“ Dieser Jude, an dem der Club angeblich zugrunde ging, war der ungarische Trainer Jenö Konrád. Dem bis dahin mit der Mannschaft durchaus erfolgreichen Clubtrainer wurden zwei Niederlagen zum Verhängnis. Mit diesen Misserfolgen war die Meisterschaft verloren – und die Jagd auf einen Menschen begann. Weil Jenö Konrád die Bedrohlichkeit der Situation erkannte, verließ er Deutschland mit Frau und Tochter noch im selben Monat. Nach einer langen Odyssee quer durch Europa konnte er sich nach New York retten und eine neue Existenz aufbauen. Doch seinen Trainerberuf übte er nie wieder aus. Lange war die Geschichte Jenö Konráds aus dem Bewusstsein der Nürnberger verschwunden. Doch das änderte sich in den letzten Jahren. Der 1. FC Nürnberg würdigte Jenö Konrád in seinem 2012 neu eröffneten Clubmuseum sowie bei einer Gedenkveranstaltung im Jahr 2013. Und die Fans der „Ultras Nürnberg“ erinnerten im November 2012 bei einem Heimspiel in einer spektakulären Choreographie an den ehemaligen Trainer. Nun widmet der Schriftsteller Albert Ostermaier Jenö Konrád einen Theaterabend. Was spielt sich in einem Menschen ab, der eine solche Schlagzeile über sich lesen muss? Was bewegt jemanden, Hals über Kopf seine berufliche Existenz aufzugeben und Deutschland zu einem Zeitpunkt zu verlassen, zu dem viele noch glaubten, dass dieser Spuk bald wieder vorbei sein würde? Ganz im Gegensatz dazu steht z. B. der Fußballer Julius Hirsch, der sich nicht vorstellen konnte, dass der deutsche Staat einem ehemaligen Nationalspieler und Frontsoldaten des Ersten Weltkriegs nach dem Leben trachten würde, und dessen Spur sich in Auschwitz-Birkenau verliert. Albert Ostermaier gibt in seinem Stück diesen beiden Fußballern wieder eine Stimme und begibt sich auf eine fiktive Reise in die Gefühle und Gedankenwelt von Jenö Konrád und Julius Hirsch.

In Kooperation mit dem 1. FC Nürnberg

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Premieren

Romeo und julia William Shakespeare Die Geschichte ist bekannt: Zwei auf den Tod verfeindete Familien, deren Kinder sich unsterblich ineinander verlieben und im Unglück enden. Doch so alt die Geschichte auch sein mag, deren Konflikte veralten nie. Eine unmögliche Liebe in Zeiten von Hass und Gewalt kämpft mit allen Mitteln um ihr Bestehen – ein unzerstörbarer Stoff, der bereits über 700 Jahre alt ist und seit Jahrhunderten Menschen in den Bann zieht. Spätestens mit der Bearbeitung durch Shakespeare wurde dieser weltberühmt. Wo bereits entflammte Liebe verboten wird, wird sie umso unkontrollierbarer und das rasante Schicksal nimmt seinen Lauf. Die romantische Botschaft des Stoffes: Die Liebe ist stärker als der Tod. Bei Shakespeare ist eine alte Familienfehde im italienischen Verona der Ursprung der Katastrophe. Zwischen den Häusern Montague und Capulet ist der Hass so stark, dass er alle Familienmitglieder infiziert hat. In dieser feindlichen Umgebung wachsen Romeo Montague und Julia Capulet, von der jeweils anderen Familie abgeschottet, auf. Ein Kostümfest, das Julias Vater anlässlich der Verkupplung seiner Tochter mit dem von ihm ausgesuchten Edelmann Paris gibt, wird zu Romeos und Julias erster Begegnung, die wahrhaft Funken schlägt: Die Liebe auf den ersten Blick nimmt hier ihren schicksalhaften Lauf. Die beiden Liebenden müssen nun ihren eigenen Weg zueinander suchen und dieser endet höchst tragisch im doppelten Suizid. Der blinde Hass der Familien zerstört unabwendbar deren eigene Kinder. Der Regisseur Johannes von Matuschka inszeniert regelmäßig in Konstanz, Würzburg, Linz und auf diversen Festivals. In der Spielzeit 2012/2013 war bereits seine deutschsprachige Erstaufführung von John Donnellys „Besser wissen“ in den Kammerspielen zu sehen. Diese Inszenierung erhielt bei den 31. Bayerischen Theatertagen 2013 den Ensemble-Preis. Nun wird von Matuschka den Shakespeareschen Klassiker um Liebe und Hass für die große Bühne inszenieren.

: Schauspiel

Premiere

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04. Juni 2015 Schauspielhaus Inszenierung

Johannes von Matuschka Bühne und Kostüme

Christof Hetzer Dramaturgie

Diana Insel Bereits geplante vorstellungen 05., 09., 14., 18.06.; 04., 05., 08., 09., 16., 25.07.2015

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weitere in Planung

» My only love sprung from my only hate «

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Schauspiel

: Wiederaufnahmen

Wiederaufnahme  

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Carlo Goldoni

28. Oktober 2014 Schauspielhaus Inszenierung

Volker Schmalöer Bühne und kostüme

Valentina Crnkovi´c Musik

Dirk Raulf Dramaturgie

Horst Busch

Wiederaufnahme  

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28. Oktober 2014 Kammerspiele Inszenierung

Frank Behnke Bühne und Kostüme

Günter Hellweg Dramaturgie

Katrin Breschke

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der Diener zweier Herren  Hunger und Liebe kennen kein Gewissen, sie wollen gestillt werden. Das muss auch der arme Schlucker Truffaldino erfahren. Sein neuer Herr, Federico Rasponi, der sich als verkleidete Beatrice entpuppt, scheint von Luft und Liebe zu leben und es vor allen Dingen eilig zu haben, Turin zu verlassen. So stürzen Herr und Diener unvermittelt in die Hochzeitsvorbereitungen der Familien Lombardi und de‘ Bisognosi. Clarice, die Tochter des venezianischen Kaufmanns Pantalone de’ Bisognosi, liebt Silvio, war aber dem aus Turin stammenden Federico versprochen. Als dieser in einem Streit mit Florindo Aretusi umkam, der sich seitdem auf der Flucht befindet, kann endlich geheiratet werden. Doch als der totgeglaubte Rasponi plötzlich wieder auftaucht, ist die Verwirrung groß. Das herrliche Durcheinander kommt aber erst richtig in Schwung, als Truffaldino aus purer Existenznot auch noch der Diener des verzweifelt gesuchten Florindo wird. Doch Goldoni wäre nicht der Meister der italienischen Komödie, hielte er nicht bis zum Schluss alle Fäden seines Spiels in der Hand und führte nicht alle Beteiligten zu einem glücklichen Ende.

Lametta   Lustspiel von Fitzgerald Kusz „Lametta“ ist ein fränkischer Unglücks-Reigen in Zeiten der Patchwork-Familie, in dem Fitzgerald Kusz lustvoll, mit staubtrockenem Humor und viel Situationskomik Weihnachten als das „Fest der Familie“ ad absurdum führt. Werner, der nichts so sehr liebt wie seine Weihnachtskrippe mit der Heiligen Familie, versucht das Unmögliche: ein Familienfest, wo es keine Familie mehr gibt. Am Ende ist er der traurige Esel eines verunglückten „Krippenspiels“.

„… die richtige künstlerische wie lokale Antwort auf den hohlen Vorweihnachtstrubel und das vielerorts zum leeren Ritual erstarrte Fest.“   Nürnberger Zeitung


Wiederaufnahmen

Tod eines Handlungsreisenden  Arthur Miller Willy Loman sitzt im wahrsten Sinne des Wortes in seinem Leben fest. Nicht nur seine Vergangenheit und sein Familienleben treiben ihn um, sondern auch die schonungslose Härte des täglichen Existenz- und Überlebenskampfes. Sein Zorn ist groß, aber seine Kraft neigt sich dem Ende zu.

„Vor gar nicht mal so langer Zeit galt Millers ‚Tod eines Handlungsreisenden‘ noch – ganz wie sein Titelheld – als Auslaufmodell und Entsorgungsfall. Hawemann hat den scheinbar altmodischen Klassiker erfolgreich recycelt. So steht das Stück dem Theater auch heute noch gut.“ Theater der Zeit

Die 39 Stufen   John Buchan und Alfred Hitchcock Bühnenbearbeitung von Patrick Barlow Vergessen Sie James Bond: Richard Hannay ist zurück! Ab dem ersten Schuss heißt es: Agenten, Abenteuer, schöne Frauen. Alfred Hitchcocks Spionagefilm aus dem Jahre 1935 um den alerten Junggesellen Richard Hannay, der auf seiner aberwitzigen Flucht den Spionagering der „39 Stufen“ zur Strecke bringt und dabei die Liebe seines Lebens trifft, zieht alle Register einer guten Kriminalkomödie.

„Und diesen temporeich vorbeiziehenden Bilderbogen mit seinen Dutzenden von Rollen und Nebenrollen, von Statisten und Protagonisten bewältigen gerade mal vier Schauspieler, die sich für keine noch so irrsinnigen Gags, Sitcoms und Slapsticks, für Slow-Motion- oder Zeitraffereffekte zu schade sind.“ Bayerische Staatszeitung

Das Himbeerreich   Andres Veiel Aus Gesprächsprotokollen mit 25 führenden Bankmanagern hat der renommierte Dokumentarfilmer Andres Veiel die Essenz der Finanzkrise 2008 zu einem Theaterstück verdichtet. Er erzählt von den Abläufen hinter den Kulissen der „Finanzaristokratie“.

„Laut und knallig bis zum Klamauk: Petra Luisa Meyer hat das ‚Himbeerreich‘ Deutschland – ein Begriff Ulrike Meinhofs – mit terroristischer Schärfe auf die schicksalshaft rotierende Bühne gepackt und das Drama, das an sich wenig dramatisch wäre, schlau und schlaglichtartig belebt.“ Nürnberger Zeitung

: Schauspiel

Wiederaufnahme  

:

02. November 2014 Schauspielhaus Inszenierung

Sascha Hawemann Bühne

Wolf Gutjahr Kostüme

Hildegard Altmeyer Dramaturgie

Katja Prussas

Wiederaufnahme  

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02. November 2014 Kammerspiele Inszenierung

Petra Luisa Meyer Bühne

Stefan Brandtmayr Kostüme

Cornelia Kraske Dramaturgie

Katja Prussas

Wiederaufnahme  

:

04. November 2014 Schauspielhaus Inszenierung

Petra Luisa Meyer Bühne

Stefan Brandtmayr Kostüme

Cornelia Kraske Musik

Bettina Ostermeier Dramaturgie

Katja Prussas 73


Schauspiel

: Wiederaufnahmen

Wiederaufnahme  

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08. November 2014 Schauspielhaus Inszenierung Bühne

Nehle Balkhausen

Wellington, der Hund der Nachbarin, liegt tot auf dem Rasen. Aus ihm ragt eine Gartenforke. Der 15jährige Christopher findet ihn und gerät prompt selbst unter Tatverdacht. Doch schnell wird klar: Er kann es nicht gewesen sein. Damit ist der merkwürdige Fall für die Polizei abgeschlossen. Doch der Mörder ist noch nicht gefasst. Und so begibt sich Christopher auf die Suche nach dem Täter, was für ihn eine große Herausforderung ist. Denn er ist Autist und sieht die Welt mit ganz anderen Augen. Was für uns normal erscheint, ist für ihn fremd und bedrohlich. Eine abenteuerliche Reise beginnt.

Kostüme

Janina Brinkmann Musik

Daniel Freitag Dramaturgie

Diana Insel

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12. November 2014 Kammerspiele Inszenierung

Klaus Kusenberg Bühne und Kostüme

Günter Hellweg Dramaturgie

Diana Insel

Wiederaufnahme  

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21. November 2014 Kammerspiele Inszenierung

Cordula Jung Bühne

Jutta Bornemann Kostüme

Catharina Bornemann Dramaturgie

Christina Zintl / Cornelia von Schwerin

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oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone Nach dem Roman von Mark Haddon Bühnenfassung von Simon Stephens

Christoph Mehler

Wiederaufnahme  

Supergute Tage

the Effect   Lucy Prebble Liebe: ein Experiment. Connie und Tristan lernen sich bei einer Versuchsreihe für ein neues Antidepressivum kennen. Die Teilnehmer der Studie dürfen in dieser Zeit das Klinikum nicht verlassen. Alles, was die Ergebnisse verfälschen könnte, ist strikt verboten. Abgeschnitten von der Außenwelt, entwickelt sich zwischen Connie und Tristan eine heftige Romanze. Während er von seinen Gefühlen überzeugt ist, kommen ihr Bedenken. Die junge Studentin vermutet hinter den plötzlichen Emotionen den Einfluss der Psychopharmaka. Als sich herausstellt, dass eine der Testpersonen nur ein Placebo erhält, nimmt die Verunsicherung zu. Ist Liebe nur ein Hormonrausch, der sich künstlich erzeugen lässt?

Der Hässliche

  Marius von Mayenburg

Lette hat als Ingenieur für elektrische Sicherungssysteme eine Entdeckung gemacht, die es auf einem Kongress zu präsentieren gilt, doch sein Chef hält ihn für nicht werbetauglich. Lette sei einfach zu hässlich. Der Entschluss zur chirurgischen Korrektur ist schnell gefasst. Lettes unvermutete Verwandlung macht ihn unwiderstehlich und zum berühmten Mann …

„Viel Beifall für ein ins Abstruse gesteigertes Zeitgeisttheater, dem die Inszenierung nichts schuldig bleibt.“ Bayerische Staatszeitung


Schauspiel

: Wiederaufnahmen

Wiederaufnahme  

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Yasmina Reza

27. Januar 2015 Kammerspiele Inszenierung

Peter Hatházy Bühne und Kostüme

Heiko Mönnich Dramaturgie

Maren Zimmermann

Wiederaufnahme  

:

Inszenierung, Bühne und Kostüme Dramaturgie

Katja Prussas

Provokant und lustvoll führt Yasmina Reza in ihrem Stück die Debatte über Gewalt unter Jugendlichen und die Verrohung an unseren Schulen ad absurdum und zeigt am Beispiel von zwei gutsituierten Paaren, wie schwer es ist, unseren zivilisatorischen Standard zu halten. Da wird der aufgeklärteste Gutmensch schnell zum egoistischen Kämpfer mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln.

„Dafür braucht es vier gleich gewichtige Schauspieler, bekannte Gesichter für zerbeulte Gefühle, die weder Pointen noch Wahnsinn fürchten. Die Uraufführungs-Inszenierung von Jürgen Gosch wurde dafür in Zürich und Berlin gerühmt – und für Nürnbergs Kammerspiel-Produktion ist das größtmögliche Kompliment die Bestätigung, dass sie mithalten kann.“ Abendzeitung

In planung BlueBox

Eike Hannemann

Der Gott des Gemetzels

Winnetou

Ein Live-Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Karl May Beim Bau der Transkontinentalbahn kreuzen sich die Lebenswege des Apachen Winnetou und des Bleichgesichts Old Shatterhand. Beide geraten ins Schussfeld der Auseinandersetzung zwischen Bleichgesichtern und Rothäuten. Die Haarlocke Winnetous, die Old Shatterhand bei dessen Befreiung an sich genommen hat, spielt eine entscheidende Rolle, bevor die beiden zu Blutsbrüdern werden können.

„Nach 100 Minuten Nonstop-Spektakel wirken alle, ob Akteure oder Zuschauer, einfach glücklich. Wenn das keine ‚Kult-Aufführung‘ wird, kann man den Begriff glatt vergessen.“ Straßenkreuzer

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Wiederaufnahmen

Best of Nibelungen (Die Out-Takes)   John von Düffel Die Abenteuer von Gernot und Giselher In drei Reinfällen Der Wormser Pakt zwischen Siegfried und Gunther um Gunthers Schwester Kriemhild und um Islands Königin Brünhild wird baldigst gebrochen und der tollkühne Siegfried aus Nibelungentreue von Hagen von Tronje ermordet. Soweit die Sage. Doch wer nahm je Kenntnis von den beiden Brüdern Gernot und Giselher? Damit soll nun ein für allemal Schluss sein. „Die Out-Takes“ sind liebevolle Patzer und wunderbares Bonusmaterial zur Nibelungensage.

: Schauspiel

Wiederaufnahme

:

in planung BlueBox Inszenierung

Eike Hannemann Bühne

Ay˛se Özel Kostüme

Margaux Manns Dramaturgie

Katja Prussas

„Von denen erfüllt der eine, Thomas L. Dietz, als Gernot mit bäriger Haarigkeit vor allem optisch jede Form von Sagenhaftigkeit. Der andere, Philipp Weigand, bringt als Giselher so viel flamboyante Entrüstung über das Los der Zukurzgekommenen mit, dass man – auch weil der Text echt lustig ist – 65 Minuten gut unterhalten wird.“ Süddeutsche Zeitung

X-Freunde   Felicia Zeller Als irrend in der Arbeitswelt mit der Sehnsucht nach „WorkLife-and-Relationship-Balance“ erleben wir den heutigen Menschen. Aus dem Hamsterrad der permanenten Selbstausbeutung und Selbstoptimierung scheint es kein Entkommen zu geben. Auch Anne Holz, selbstständige Unternehmensberaterin, ihr Ehemann Holger, arbeitsloser Koch und Catering-Unternehmer, und der gemeinsame Freund, Bildhauer Peter Pilz, verzagen: Denn ob Kunst oder Ökonomie – das „Kampfgebiet“ Lebensentwurf verlangt den Dreien alles ab.

Deutschsprachiges Stück des Jahres 2013 (Theater heute)

wiederaufnahme

:

in planung BlueBox Inszenierung

Jakob Fedler Bühne

Elena Köhler Kostüme

Annemarie Bulla Dramaturgie

Katja Prussas

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extra

: schauspiel

BLUEBOX SPEZIAL Unter dem Titel BLUEBOX SPEZIAL präsentiert das Schauspiel Ihnen zahlreiche Extraveranstaltungen. So können Sie neben kleinen theatralen Abenden der Schauspielerinnen und Schauspieler, der Regieassistentinnen und –assistenten auch musikalische Veranstaltungen mit der Musikalischen Leiterin des Schauspiels, Bettina Ostermeier, erleben. Unter dem Motto: „Bettina & Friends“ stellen sich Musik- oder Schauspielkollegen und -kolleginnen mit eigenen musikalischen Programmen vor. Darüber hinaus bietet die Schauspieldramaturgie Sonderveranstaltungen wie Diskussionsrunden, Lesungen, Vorträge etc. rund um den Spielplan an.

AUTORENWOCHENENDE Am Ende der Spielzeit widmet sich das Nürnberger Schauspiel wieder ein Wochenende lang aktueller Stücke und Autoren. In Form von szenischen Lesungen und Diskussionen können Sie sich mit neuen Stücken und Theaterformen vertraut machen. Das genaue Programm des Autorenwochenendes entnehmen Sie bitte dem Monatsspielplan oder der Internetseite.

SILVESTERPARTY IM SCHAUSPIELHAUS Prosit Neujahr! Feiern Sie nach den Vorstellungen mit dem Schauspielensemble Silvester. Ab 22.00 Uhr wird die BlueBox zur Disco und in den Foyers wird Musik, Tanz und Unterhaltung geboten. Freuen Sie sich auf Pete Budden alias Piano-Piet, die legendäre Karaoke-Bar und eine mitreißende Tanz-Band. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.

WEIHNACHTSLESUNGEN Erleben Sie in vorweihnachtlicher Atmosphäre an den vier Adventssamstagen, jeweils um 16.00 Uhr, die traditionellen Weihnachtslesungen mit Mitgliedern des Schauspielensembles. Bei Kaffee und Weihnachtsgebäck können Sie sich jenseits des Trubels entspannt auf die Weihnachtszeit einstimmen.

THEATERWERKSTATT In Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Nürnberg bietet die Schauspieldramaturgie zum Herbst und zum Frühjahr jeweils Arbeitskreise an. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit den aktuellen Inszenierungen des neuen Spielplans. Der Kurs richtet sich an alle, die gern ins Theater gehen und sich intensiver mit der Entstehung von Inszenierungen auseinandersetzen wollen. Informationen erhalten Sie über das Servicebüro des

27. und 28. Juni 2015 Schauspielhaus

31. Dezember 2014 Bluebox und Foyer Schauspielhaus

November und Dezember 2014 Foyer Schauspielhaus

Ab 29. September 2014 foyer Schauspielhaus

Bildungszentrums unter Tel.: 0911-231-3147. 79


Schauspielensemble

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Julia Bartolome, Martin Bruchmann, Pius Maria CĂźppers, Karen Dahmen, Frank Damerius, Thomas L. Dietz, Heimo Essl, Ksch. Michael Hochstrasser, Julian Keck, Thomas Klenk, Josephine KĂśhler, Ksch. Jochen Kuhl, Nicola Lembach, Stefan Lorch, Rainer Matschuck, Ksch. Thomas Nunner, Ksch. Adeline Schebesch, Henriette Schmidt, Daniel Scholz, Marion Schweizer, Louisa von Spies, Marco Steeger, Christian Taubenheim, Stefan Willi Wang, Philipp Weigand, Elke Wollmann (von links nach rechts)


Liebes Publikum, die 7. Spielzeit – ein weiteres Jahr, um unsere stilistische Ausrichtung zu vertiefen: Neben meiner persönlichen choreographischen Arbeit steht auch der Wunsch, dem Nürnberger Publikum weiterhin den Zugang zu den Werken der internationalen Elite der Choreographen zu ermöglichen. Ferner wollen wir dauerhaft die künstlerische Entwicklung unserer jungen Kreativen unterstützen. In unserer ersten Produktion und in Fortführung unserer fruchtbaren Zusammenarbeit mit unserem Orchester will ich mich dieses Mal einer Figur annähern, die noch nicht sehr häufig in der Tanzwelt behandelt wurde: Cyrano de Bergerac. Das Drama von Edmond Rostand ist eine der traurigsten und schönsten Liebesgeschichten der Literatur und zugleich ist es viel mehr: Es ist ein Werk, das sich mit der Freiheit auseinandersetzt, der Kreativität und kompromisslosen Ehrlichkeit und mit dem Mut, man selbst zu sein – auch wenn man anders ist als alle anderen. Ich habe mich entschieden, bei dieser Geschichte mit den Werken des Komponisten Jean-Philippe Rameau zu arbeiten, und habe eine musikalische Dramaturgie entwickelt, die durch die Einbindung des Grafikkünstlers Oliver Schuck ins künstlerische Team komplettiert wird. Das Programm „Dreiklang“ ist ein weiterer Schritt im Aufbau unseres Repertoires mit Werken der renommiertesten Choreographen der internationalen Tanzwelt. So werden wir in diesem dreiteiligen Abend ein zweites Werk unseres geschätzten Partners Johan Inger präsentieren, der uns bereits seine Choreographie „Walking Mad“ anvertraut hat und der uns das fantastische Stück „Rain Dogs“ zur Musik von Tom Waits überlässt. Als neuen Beitrag in unserer Reihe großer Choreographen präsentieren wir dieses Mal eine Arbeit von Ohad Naharin, einer Säule des zeitgenössischen Tanzes Israels und einem der persönlichsten Choreographen des aktuellen Tanzgeschehens. Er vertraut uns sein Stück „Minus 16“ an, eine Arbeit, die noch so viel mehr ist als ein Fest für den Zuschauer. Um den „Dreiklang“ zu vervollständigen, werde ich mein neues Stück „111“ erarbeiten, das ich mir als Reflexion über Paarbeziehungen vorstelle.


Unsere letzte Produktion wird die dritte Ausgabe unseres neuen Konzeptes des Jungen Choreographenabends sein: „Exquisite Corpse III“ gibt uns die Gelegenheit, die Entwicklung der choreographischen Talente unserer Tänzerinnen und Tänzer zu beobachten. Als zusätzliche Erweiterung ist der Samen für ein Projekt mit Jugendlichen gepflanzt, das wir in dieser Spielzeit vorbereiten und in der Saison 2015/2016 präsentieren wollen: Das „Projekt X“ bedeutet einen neuen Schritt innerhalb unseres künstlerischen Programms und wird viele aktuelle Strömungen zu einem neuen Ziel vereinen: die Interaktion mit unserer Kommune. Zudem bestätigen uns nationale und internationale Gastspiele, dass unsere Arbeit bereits auf internationalem Niveau Früchte trägt. Eine ganz besondere Auszeichnung unserer Arbeit ist die Einladung unserer Produktion „Cinderella“ zum weltweit renommierten Internationalen Tschechow-Theaterfestival nach Moskau im Juli 2015. Wir brennen darauf loszulegen – genießen Sie mit uns die 7. Spielzeit des Nürnberger Balletts!

Ihr

Goyo Montero Ballettdirektor und Chefchoreograph

Hauptsponsor Ballett: Sparda-Bank Nürnberg eG


Premieren

Cyrano Uraufführung Ballett von goyo montero

Musik von Jean-Philippe Rameau nach dem Drama von Edmond Rostand „Cyrano de Bergerac“ nach dem Versdrama von Edmond Rostand zählt zu den großen Stoffen der Weltliteratur. Der Titelheld, der unerschrockene, freiheitsliebende Poet, leidet unter einem fatalen körperlichen Handicap, einer lächerlich großen Nase. Trotz rauer Schale von empfindsamem Gemüt, ist er unsterblich in seine schöne Cousine Roxane verliebt. Deren amouröses Interesse gilt jedoch Christian von Neuvillette, einem Gascogner Kadetten, attraktiv, aber von mäßiger Intelligenz. Cyranos Liebe zu Roxane reicht so weit, dass er dem dummen Nebenbuhler seine Worte leiht und sich zu dessen Ghostwriter macht, um seine Liebste glücklich zu sehen. Nachdem Christian im Krieg gefallen ist, verrät Cyrano Roxane weiterhin nicht die Wahrheit. Erst Jahre später kommt diese durch eine Verkettung von Zufällen ans Licht – doch dann ist es bereits zu spät … Ausgehend von den Textquellen, stellt Goyo Montero seinen Cyrano als einen Mann vor, dem künstlerisches Ideal und Freiheitsliebe alles bedeuten – und letzten Endes sogar über die Liebe siegen. Ein innovatives Bühnenkonzept setzt das opulente Drama um den missgestalteten Geisteshelden eindrucksvoll in Szene. Goyo Montero kreiert seinen „Cyrano“ zu Musik des Barockkomponisten Jean-Philippe Rameau. Im September 2014 begeht die Musikwelt den 250. Todestag von Rameau, in dessen Opern der Tanz eine zentrale Rolle einnimmt. Monteros Auswahl an Tanzstücken dieses wichtigsten französischen Ballettkomponisten des 18. Jahrhunderts bringt dem Publikum im Jubiläumsjahr den Facettenreichtum des Organisten, Musiktheoretikers und Universalkünstlers Rameau in Erinnerung.

: Ballett

Premiere

:

13. Dezember 2014 Opernhaus Musikalische Leitung

Gábor Káli Choreographie und Inszenierung

Goyo Montero Bühne

Goyo Montero Eva Adler Kostüme

Angelo Alberto Goyo Montero Lichtdesign

Olaf Lundt Goyo Montero Bild- und Grafikdesign

Oliver Schuck Ballett Aktuell 06.12.2014

:

:

Vorstellungen 17., 20., 25., 27.12.2014; 10., 18., 25., 31.01.; 06., 09., 13., 21.02.; 11., 17., 21.04.2015

Es spielt die Staatsphilharmonie Nürnberg.

» Dein schicksal sei, wenn du der buche nachstehst und der Eiche, nicht hoch zu wachsen, aber schlank und frei. « 

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Ballett

: Premieren

Premiere

:

Dreiklang: Inger / Naharin / Montero  

08. Mai 2015 Opernhaus Choreographie und Inszenierung

Johan Inger Ohad Naharin Goyo Montero

Musik von Tom Waits, Dean Martin, Yma Sumac, Rolley Polley, Dick Dale, Tractor’s Revenge, Ohad Naharin, James Bowman, The Academy of Ancient Music, Marusha, Frédéric Chopin und Ludwig van Beethoven

Bühne

Johan Inger Ohad Naharin Goyo Montero Eva Adler

Der Schwede Johan Inger hat bereits 2012 sein Stück „Walking Mad“ mit dem Nürnberger Ballettensemble einstudiert. Nun vertraut er seine Choreographie „Rain Dogs” (entstanden 2011 für das Basel Ballett) der Compagnie von Goyo Montero an. Inspiriert von der stets theatralen Musik von Tom Waits, entwickelt sich in „Rain Dogs“ ein höchst emotionales Bühnengeschehen, zugleich voller Hintersinn, Witz und Melancholie. Ein immer dynamisches Aufeinandertreffen brüchiger Charaktere wird vorgestellt, der Tanz wird hier zur Suche nach Identität und Nähe gleichermaßen.

Kostüme

Johan Inger Ohad Naharin Goyo Montero Angelo Alberto Lichtdesign

Peter Lundin Avi Yona Bueno Olaf Lundt Goyo Montero Ballett Aktuell 02.05.2015 Vorstellungen 11., 14., 24., 30.05.; 04., 10., 12., 20.06.2015

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Choreographien von Johan Inger, Ohad Naharin und Goyo Montero (Uraufführung)

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:

Ohad Naharin, geboren in Israel, begann seine Tanzausbildung bei der Batsheva Dance Company in Tel Aviv und an der Julliard School of Music in New York. Nachdem er bei großen europäischen und amerikanischen Tanzcompagnien als Solist engagiert war, debütierte er 1980 als Choreograph und wurde 1990 Künstlerischer Leiter der Batsheva Dance Company. Eine enge Partnerschaft verbindet ihn mit dem Nederlands Dance Theater, dessen Gastchoreograph Naharin war. Seine Arbeiten finden sich zudem im Repertoire international renommierter Compagnien wie dem Bayerischen Staatsballett, Cullberg Ballet, dem Finnischen Nationalballett, Ballet du Grand Théâtre de Genève u. v. m.


Premieren

: Ballett

Ohad Naharins „Minus 16“ ist eine überaus temperamentvolle Choreographie, in der sich das gesamte Ensemble in überschäumender Bewegungsfreude und teilweise kühner Akrobatik beweisen kann. Die Musik dazu liefert ein packender Mix aus Stücken von Dean Martin, Cha-cha-cha-, Mambo-, Techno-Rhythmen und traditioneller israelischer Musik. „Minus 16“ macht sich auch Improvisation und Naharins gefeierte „Gaga“-Methode zunutze, eine einzigartige Bewegungssprache, die mit alten Gewohnheiten bricht und die Tänzer dazu herausfordert, sich in neuen Bezügen zu erfahren. Das Stück, Naharins verstorbener Frau Mari Kajiwara gewidmet, birgt unvorhersehbare Elemente und macht jede Aufführung zu einem unwiederholbaren Erlebnis. Goyo Monteros Neukreation „111“ zu Ludwig van Beethovens Klaviersonate Op. 111 ist „Tanz pur”. In äußerst reduzierter Besetzung und mit einem minimalistischen Gesamtkonzept versehen, verhandelt er darin Schlüsselmomente des Humanen: den Reifeprozess eines Menschenlebens wie auch einer Beziehung. Nachdem er für das Nürnberger Ballett in den vergangenen Spielzeiten auch opulente Handlungsballette geschaffen hat, kehrt der Ballettdirektor mit dieser Arbeit gleichsam zurück zu den Wurzeln und spürt dem Kern seiner Bewegungssprache nach.

» inside a broken clock splashing the wine with all the rain dogs Taxi, we'd rather walk huddle a doorway with the rain dogs for I am a rain dog, too «

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Ballett

: Premieren

Exquisite Corpse III

:

Premiere 26. Juni 2015 Schauspielhaus Idee und konzeption

Goyo Montero

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Vorstellungen 30.06.; 15., 18.07.2015

Das Projekt „Exquisite Corpse“ entstand 2011 aus dem Wunsch heraus, den Tänzern und Tänzerinnen innerhalb der eigenen Compagnie eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre ersten Schritte in der Welt der Choreographie machen können. Diese Reihe basiert auf Goyo Monteros Überzeugung, dass es für einen Ballettdirektor absolute Priorität hat, den Tänzern die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um sich in so vielseitige Künstler wie möglich zu verwandeln. Zugleich wollte der Nürnberger Ballettdirektor eine Veranstaltung kreieren, die das Modell „Junger Choreographenabend“ transformiert und dynamisiert, um diesem den Charakter eines Gesamtkunstwerkes zu geben. Das titelgebende Spiel „Cadavre exquis“ definierte André Breton, der wichtigste Theoretiker der Surrealisten, als „Spiel mit gefaltetem Papier, in dem es darum geht, einen Satz oder eine Zeichnung durch mehrere Personen konstruieren zu lassen, ohne dass ein Mitspieler von der jeweils vorhergehenden Mitarbeit Kenntnis erlangen kann“. „Exquisite Corpse“ will das geniale Konzept des Surrealismus nicht nur reproduzieren, sondern auch Kommunikation und Parallelen der künstlerischen Arbeiten untereinander offenlegen. Die individuellen Tanzstücke der Ensemblemitglieder ergeben so ein größeres Ganzes, ohne dass die einzelnen Arbeiten ihre eigene Struktur und choreographische Handschrift verlieren. Nach den großen Erfolgen der Vergangenheit ist dieses lustvolle choreographische Spiel, in dem die jungen Choreographen auch als Tänzer mit den übrigen Mitgliedern der Compagnie auf der Bühne stehen, erneut im Schauspielhaus zu sehen. Für die Gesamtkonzeption ist wieder Ballettdirektor Goyo Montero verantwortlich.

„Für die kurzweilige Ideen-Parade auf sehr hohem tänzerischen Niveau gab es verdientermaßen jede Menge Applaus.“ Nürnberger Zeitung (Kritik zu „Exquisite Corpse II“)

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internationale Ballettgala

Internationale ballettgala Der Ballettfreunde des Staatstheater Nürnberg e. V.

: Ballett

20. und 21. märz 2015 opernhaus

Im Frühjahr 2013 richtete der Förderverein „Ballettfreunde des Staatstheater Nürnberg e. V.“ zur Feier des fünfjährigen Bestehens der Nürnberger Compagnie unter der Leitung von Ballettdirektor Goyo Montero erstmals eine glanzvolle Gala aus. Dank der Kontakte Goyo Monteros zur internationalen Tanzwelt war es ihm möglich, langjährige Freunde und Weggefährten für das Ballettereignis zu gewinnen. Mit von der Partie waren solch gefeierte Tanzstars wie Tamara Rojo (erste Solistin des Royal Ballet London und Leiterin des English National Ballet) und Bridget Breiner (Ballettdirektorin des Ballett im Revier Gelsenkirchen). Die Veranstaltung war binnen weniger Wochen restlos ausverkauft und geriet zu einem triumphalen Erfolg bei Publikum und Presse. Anlass genug für die erneute Ausrichtung einer Ballettgala durch den engagierten Förderverein des Balletts. Und in dieser Spielzeit wird es aufgrund der enormen Nachfrage das große Ereignis für Ballettfans sogar an zwei Terminen geben. Erneut werden dazu zahlreiche Größen des internationalen Tanzgeschehens erwartet, die ein mitreißendes Programm mit Ausschnitten aus weltberühmten Choreographien gestalten. Unter der Gesamtleitung von Ballettdirektor Goyo Montero präsentiert das Nürnberger Ballett Höhepunkte aus dem Schaffen Monteros. Abgerundet wird dieses einmalige Ballettereignis durch eine Feier im Gluck-Saal des Opernhauses mit Speisen und Getränken im Anschluss an die Vorstellungen.

Der Erlös aus der Gala kommt der Unterstützung und Förderung von Projekten des Staatstheater Nürnberg Ballett zugute.

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Ballett

: Wiederaufnahmen

Wiederaufnahme   11. Oktober 2014 Opernhaus

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Choreographie und Inszenierung

Nacho Duato Goyo Montero Bühne

kostüme

Nacho Duato Ismael Aznar Angelo Alberto Goyo Montero

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Wiederaufnahme   27. Februar 2015 Opernhaus

Choreographien von Nacho Duato und Goyo Montero Musik von John Dowland sowie spanische Volkslieder und Tänze in einer Aufnahme dirigiert von Jordi Savall Der Doppelabend „Melancholia“ bildet eine tänzerische Reflexion des „Schwarzen Lochs“ im Universum der menschlichen Selbsterkundung und Selbsterkenntnis. In „Por vos muero (Ich sterbe für Euch)“ lässt Nacho Duato zu vertonten Gedichten von Garcilaso de la Vega und Gitarrenklängen in kühler Eleganz kunstvoll die spanische Renaissance aufleben. Mit der Kreation „Black Bile (Schwarze Galle)“, dem zweiten Teil des Abends, bezieht sich Goyo Montero auf das schwermütige der vier Temperamente. Die Musik zu „Black Bile“ kommt vom englischen Komponisten und Lautenisten John Dowland (15631626), dessen Werke in Lyrik und Harmonie ganz deutlich von Schwermütigkeit gezeichnet sind. So deutet Goyo Montero das Motiv der Melancholie mit seiner Compagnie facettenreich aus.

Nacho Duato Goyo Montero Eva Adler

Vorstellungen 17., 25.10.; 01., 04., 07., 11.11.2014

Duato / Montero: Melancholia

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cinderella ballett von goyo montero

Musik von Sergej Prokofjew Musikalische Leitung

Gábor Káli Choreographie und Inszenierung

Goyo Montero Bühne

Verena Hemmerlein Goyo Montero kostüme

Angelo Alberto Goyo Montero Vorstellungen 01., 06., 15., 18., 27.03.; 05.04.2015

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„... die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!“ – Eine Geschichte, die wir alle kennen und lieben. Der Erlösungsgedanke in diesem berühmten Märchen ist so präsent, dass die grausamen Aspekte der Geschichte oft in den Hintergrund geraten. Nicht so für Goyo Montero: Für ihn stehen die psychologischen Zusammenhänge der Erzählung im Vordergrund. So beleuchtet seine Interpretation die Abgründe des Märchens – wie sie schon bei den Gebrüdern Grimm erzählt werden – und unterstreicht dabei auch die Tiefe der berühmten Musik von Sergej Prokofjew.

„Diese ist eine intelligente, emotionsgeladene ‚Cinderella‘. Das gut durchdachte Konzept ist perfekt umgesetzt, mit ausgezeichneten Tänzerinnen und Tänzern. Dabei erweist es sich als leicht zugänglich und die [...] Vorstellung gipfelte in einem Jubelsturm des Publikums.“ Dance Europe


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BallettENsemble

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Oscar Alonso, Sophie Antoine, Ana Baigorri, Julia Cortés, Nuria Fau, Macarena González, Simon van Heddegem, Sayaka Kado, Carlos Lázaro, Max Levy, Marina Miguélez, Marina Sánchez, Natsu Sasaki, Hirotaka Seki, Malcolm Sutherland, Luis Tena, Christian Teutscher, Miguel Toro, Cagla Tuncdoruk, Saúl Vega, Max Zachrisson (von links nach rechts)


Aufs äusserste Liebe Konzertbesucher, es freut mich, Sie in meinem vierten Jahr als Generalmusikdirektor des Staatstheater Nürnberg zu einer Konzertspielzeit einzuladen, die wir unter das Motto „Auf Äußerste“ gestellt haben. Die Freude, mit dem Orchester immer wieder die Extreme auszuloten – emotional, dynamisch, klanglich – treibt uns auch beim vorliegenden Konzertprogramm an. Die beiden Sinfonien des ersten und des letzten Konzertes, die Siebte von Gustav Mahler und die Zehnte von Schostakowitsch, sind zwei sehr gegensätzliche Sinnbilder einer Entäußerung und bilden die Eckpfeiler eines Programms, das von der Musik Johann Sebastian Bachs bis zur Musik der Gegenwart reicht. Wir sind stolz, dass wir Ihnen eine Reihe von herausragenden internationalen Solisten als Gäste vorstellen können: Katerina Tretyakova wird mit Henzes „Nachtstücke und Arien“ das erste Konzert eröffnen, mit Igor Levit und Lise de la Salle kommen zwei junge Pianisten zu uns, denen bereits jetzt eine Weltkarriere vorausgesagt wird. Mit den Cellisten Alban Gerhardt, den Sie bereits vor zwei Jahren erleben durften, und Pieter Wispelwey haben wir zudem zwei überaus spannende Musikerpersönlichkeiten unserer Tage zu Gast. Aber die eigentlichen „Stars“ der Konzerte sind natürlich die Musikerinnen und Musiker der Staatsphilharmonie Nürnberg, und so bilden die großen sinfonischen Werke den Kern des Programms. Es war ein großer Wunsch, endlich wieder eine Sinfonie von Johannes Brahms zu spielen, den wir mit der Ersten Sinfonie des Komponisten erfüllen. Die Musik Brahms ist für mich in gewisser Weise Maßstab von Musik und Empfinden, weil sie mit ihren Emotionen, die sie bei mir auslösen, so stark für sich selbst steht. Das Gegenstück dazu bildet die Neunte Sinfonie von Anton Bruckner, mit der wir die Bruckner-Reihe bei der Internationalen Orgelwoche fortsetzen. Seit vielen Jahren ist Bruckner mit seiner sehr speziellen Spiritualität ein Wegbegleiter für mich, ohne dessen Musik mir etwas fehlen würde. Ich bin glücklich, dass wir die Neunte Sinfonie in der selten zu hörenden Version mit seinem „Te Deum“ als Finale gemeinsam mit dem Deutschen Jugendkammerchor realisieren können. Außerdem tauchen mehrere wichtige europäische Strömungen der Neuen Musik in dieser Spielzeit im Programm auf: Mit dem französischen Komponisten Régis Campo ist ein Composer in Residence am Staatstheater Nürnberg zu Gast, mit dessen Werken wir uns


auch im Konzert beschäftigen werden. Mit dem jungen deutschen Komponisten Philipp Maintz verbindet mich eine langjährige Zusammenarbeit, und so freue ich mich sehr, dass er für Alban Gerhardt und uns ein neues Cellokonzert schreiben wird. Die Verbindung zwischen zeitgenössischer Musik und ihren musikalischen Wurzeln verkörpert kaum einer so gut wie der Komponist und Dirigent Peter Ruzicka, der bei uns sein Violinkonzert „… Inseln, randlos …“ dirigieren wird. Die Lust auf neue Musik spielt auch eine wichtige Rolle bei der Konzertreihe Phil&Chill, deren Profil wir weiterentwickelt und geschärft haben. Mit der Gründung des Projektchors „Vokalwerk Nürnberg“ ist für mich ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen. In dem Konzert „Einkehr mit Bach“ wird sich das von Andreas Klippert einstudierte Ensemble zum ersten Mal vorstellen. Ich freue mich sehr, dass die Commerzbank uns das zweite Jahr als Haupsponsor begleitet, und dass der Zuspruch zu unseren Konzerten weiter wächst, wie wir neben den Zahlen auch an vielen begeisterten Reaktionen nach den Konzerten feststellen dürfen. Die Kinderkonzerte am Sonntagmorgen werden wir aus diesem Grund ab der kommenden Spielzeit zwei Mal präsentieren. Ihre Neugierde, Ihr Zuhören und nicht zuletzt Ihr Beifall sind für uns der größte Ansporn, zu musizieren und die Freude an der Musik weiterzugeben. Wir sehen uns in den Konzerten der Staatsphilharmonie Nürnberg! Herzlichst Ihr

Marcus Bosch

Generalmusikdirektor

Hauptsponsor Konzert: Commerzbank AG


Konzert

: Philharmonische Konzerte

17. Oktober 2014 20.00 Uhr Meistersingerhalle

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konzertführer Live  19.15 Uhr

eine GroSSe nachtmusik 1. philharmonisches konzert Hans Werner Henze „Nachtstücke und Arien“ nach Texten von Ingeborg Bachmann

Gustav Mahler Sinfonie Nr. 7 Solistin

Katerina Tretyakova, Sopran Musikalische Leitung

Marcus Bosch

„Nachtmusik“ nannte Gustav Mahler die beiden kurzen Intermezzi im Mittelpunkt seiner Siebten Sinfonie. Nächtliche Serenaden, Schlummer, Spukhaftes, das Tröstliche und das Unheimliche der Nacht, all das verbindet sich in diesen beiden kurzen Stücken. Doch Mahlers 1907 uraufgeführte Sinfonie ist mehr als das: Mahler schlägt einen gewaltigen Bogen von einem düsteren Trauermarsch im ersten Satz über ein schattenhaft dahinhuschendes Scherzo bis zu einem rauschhaften Finale, in dem der leuchtende Tag anbricht. So mündet das Zwielichtige der Nacht in einer Feier reiner Lebensfreude, in der Mahler nicht zufällig Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ musikalisch herbeizitiert. Mit der rauschhaften Siebten Sinfonie setzen Marcus Bosch und die Staatsphilharmonie Nürnberg ihren Zyklus mit Mahler-Sinfonien zur Spielzeiteröffnung fort. Ganz andere Hymnen an die Nacht sind die 1957 entstandenen „Nachtstücke und Arien“ von Hans Werner Henze. Die Schönheit der Nacht, ihr geheimnisvolles Glitzern und ihre kosmische Ruhe sind die Themen von Henzes Werk, für das er zwei Gedichte seiner Freundin Ingeborg Bachmann vertont hat. Mit impressionistisch verhauchten Klängen beschwört Henze diese Schönheit – und „Nachtstücke und Arien“ dürfte die einzige Komposition sein, die bei der Uraufführung abgelehnt wurde, weil sie zu „schön“ klang und nicht weniger glänzend endete als Mahlers Siebte Sinfonie. Die junge Sopranistin Katerina Tretyakova, seit 2010 im Ensemble der Hamburgischen Staatsoper, wird Henzes nächtliche Arien in Nürnberg singen.

» wohin wir uns wenden im Gewitter der Rosen, ist die Nacht von Dornen erhellt «

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Philharmonische Konzerte

Sonnenfinsternis 2. philharmonisches konzert Régis Campo „LUMEN“ für Orchester Edvard Grieg Klavierkonzert a-Moll op. 16 Carl Nielsen Sinfonie Nr. 4 op. 29 „Das Unauslöschliche“

: Konzert

14. November 2014 20.00 Uhr Meistersingerhalle

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konzertführer Live  19.15 Uhr Solist

Igor Levit, Klavier

Im Jahr 2014 wird in ganz Europa des Beginns des 1. WeltMusikalische Leitung kriegs vor einhundert Jahren gedacht. Bereits 1916, als sich mehr Ari Rasilainen und mehr ankündigte, dass dieser Krieg zur „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ werden sollte, reflektierte der dänische Komponist Carl Nielsen in seiner Vierten Sinfonie die Schrecken in den Schützengräben. Entsetzt über die Nachrichten von den europäischen Kriegsschauplätzen schrieb Nielsen eine emotional hochgespannte Musik, die ihren Höhepunkt im „Duell“ zweier Paukenpaare im Finale findet. Doch der Kriegsschilderung von Nielsens Sinfonie steht die optimistische Hoffnung auf das „Unauslöschliche“, nämlich auf die unzerstörbare, heilende Kraft des Lebens gegenüber. Ganz andere Töne erklingen im ersten Teil des Konzertes. Régis Campos 2001 entstandenes Orchesterstück „LUMEN“ ist eine flirrende Feier des Mit Igor Levit kommt ein Solist nach Nürnberg, der bereits im Alter von Lichtes und steht knapp 30 Jahren zu den „großen Pianisten dieses Jahrhunderts“ gezählt mit seiner mediterwird. Der Pianist stammt aus Nischni Nowgorod, kam als Kind nach ranen Klarheit und Deutschland und begann bereits mit drei Jahren, Klavier zu spielen. Furore seinen hellen und machte der Künstler mit seinen geistig durchdrungenen Interpretationen der satten Orchesterganz großen Klavierwerke wie Beethovens „Diabelli“-Variationen und der Hammerklaviersonate. Man darf gespannt sein, wie der hoch gehandelte farben in der TradiPianist das populäre und scheinbar so eingängige Klavierkonzert Griegs tion von französiangehen wird. schen Komponisten wie Maurice Ravel und Eric Satie. Der neben Carl Nielsen wichtigste skandinavische Komponist ist Edvard Grieg, dessen Klavierkonzert zu den populärsten Klavierwerken überhaupt zählt. Igor Levit, der junge deutschrussische Shooting-Star, wird das Konzert in Nürnberg spielen.

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Konzert

: Philharmonische Konzerte

23. Januar 2015 20.00 Uhr Meistersingerhalle

:

konzertführer Live  19.15 Uhr

In Moll 3. philharmonisches konzert Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183

Wolfgang Amadeus Mozart Solist

Lise de la Salle, Klavier Musikalische Leitung

Marcus Bosch

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Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466 Johannes Brahms Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Ein Konzert in Moll. Wolfgang Amadeus Mozart gilt Vielen als der Inbegriff des Heiteren, Unbeschwerten. Doch gerade in seinen Moll-Werken hat Mozart seine tiefsinnigste und emotional berührendste Musik geschrieben, die immer von den Abgründen hinter der Heiterkeit spricht. Die „kleine“ g-Moll-Sinfonie von 1773 steht dafür ebenso wie das 1785 entstandene Klavierkonzert in d-Moll, dessen Dramatik und Ausdruckskraft bereits auf die zwei Jahre später entstandene Oper „Don Giovanni“ vorausweist. Die junge französische Pianistin Lise de la Salle, die in den letzten Jahren mit ungewöhnlichen und klugen Programmen auf sich aufmerksam machte, ist die Solistin des Konzertes. Auch Johannes Brahms wählte eine Molltonart für seine 1876 nach langem Ringen fertiggestellte Erste Sinfonie. Als übermächtig empfand Brahms den Schatten des Vorbilds Ludwig van Beethoven, dem Brahms nacheifern wollte, ohne ihn zu imitieren. Tatsächlich knüpft er an die beiden Moll-Sinfonien Beethovens an, an die Fünfte und vor allem an die Neunte, und so wundert es nicht, dass Brahms’ Erste Sinfonie nach ihrer Uraufführung als „Zehnte Sinfonie“ Beethovens gefeiert wurde. Tatsächlich hat Brahms mit dem Werk vom ersten Akkord an einen ganz neuen Ton angeschlagen. Wie zuvor die Werke Beethovens und Mozarts endet die Sinfonie dann doch in Dur: Der Choral des Finales und seine überschäumende Apotheose gehören zu den großartigsten Momenten der Musikgeschichte.


Philharmonische Konzerte

Junge wilde 4. philharmonisches konzert Antonín Dvoˇr ák „ Die Waldtaube“ Sinfonische Dichtung op. 110 Philipp Maintz Konzert für Violoncello und Orchester (Uraufführung) Antonín Dvoˇr ák Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76 Vor drei Jahren war Alban Gerhardt als umjubelter Solist des Cellokonzertes von Antonín Dvořák zu Gast bei der Staatsphilharmonie Nürnberg. Nun kehrt der Cellist, der mit seinem ebenso durchdachten wie emotional packenden Interpretationen zu den herausragenden Musikern seiner Generation zählt, nach Nürnberg zurück, um die Uraufführung eines Cello-Werkes des jungen Komponisten Philipp Maintz zu spielen. Maintz gehört seit der Uraufführung seines Orchesterstückes „Heftige Klanglandschaft mit 16 Bäumen“ bei den Salzburger Festspielen 2005 zu den renommiertesten deutschen Komponisten der jüngeren Generation. 2010 dirigierte Marcus Bosch seine Oper „Maldoror“ bei der Münchener Biennale für Neues Musiktheater und erteilte ihm nun den Auftrag, ein Werk für Alban Gerhardt und die Staatsphilharmonie Nürnberg zu komponieren. Umrahmt wird die Uraufführung von zwei Werken Antonín Dvořáks, die erneut auch als CD erscheinen werden. Die 1879 uraufgeführte Fünfte Sinfonie ist die „Pastorale“ des böhmischen Komponisten, ein heiteres Werk voller böhmischer Melodien. Ganz anders die Sinfonische Dichtung „Die Waldtaube“, die Dvořák 1896 komponierte. Mit seiner Musik erzählt Dvořák ein bitterböses Märchen über die geheuchelte Trauer einer Gattenmörderin. Allein die Waldtaube kennt das düstere Geheimnis der grausamen Witwe – und ihr Gesang klagt die Mörderin unablässig an.

: Konzert

20. Februar 2015 20.00 Uhr Meistersingerhalle

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konzertführer Live  19.15 Uhr Solist

Alban Gerhardt, Violoncello Musikalische Leitung

Marcus Bosch

Live-Übertragung auf

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Philharmonische Konzerte

Komponistenwahl 5. philharmonisches konzert Charles Ives „The Unanswered Question“ Joseph Haydn Sinfonie Nr. 99 Es-Dur Hob I:99 Peter Ruzicka „... Inseln, randlos …“

: Konzert

20. März 2015 20.00 Uhr Meistersingerhalle

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konzertführer Live  19.15 Uhr

für Violine, Kammerchor und Orchester

Solistin

Richard Strauss Sinfonische Phantasie aus der Oper

Tanja Becker-Bender, Violine

„Die Frau ohne Schatten“ (nach der Originalbesetzung der Oper adaptiert von Peter Ruzicka)

Vokalwerk Nürnberg Chor-einstudierung

Komponist, Dirigent und Festivalleiter – Peter Ruzicka verkörpert als einer der wenigen Musiker die Einheit von Schöpfer und Interpret, die für viele Komponisten der Vergangenheit noch selbstverständlich war. Ruzicka leitete die Hamburgische Staatsoper, die Salzburger Festspiele und die Münchener Biennale, und er war als Dirigent eigener und fremder Werke Gast bei allen großen Orchestern Europas. Als Komponist hat Ruzicka sich immer wieder mit den Werken großer Vorbilder auseinandergesetzt und Musik komponiert, die ihr eigenes Wesen reflektiert und in der der Vorgang des Hörens zum Thema wird. Zu diesen Vorbildern gehören sowohl Joseph Haydn, dem Ruzicka eine klingende Hommage gewidmet hat, als auch der Amerikaner Charles Ives, dessen kurzes Orchesterstück „The Unanswered Question“ mit seinen Instrumentengruppen im Raum eines der Schlüsselwerke der modernen Musik ist. Ruzickas eigenes Werk „… Inseln, randlos …“ ist ein Solowerk für Violine und Orchester, das durch einen Kammerchor ergänzt wird und typisch ist für den Stil des Komponisten. Das 1995 entstandene Werk stellt das Soloinstrument den groß aufgefächerten Klangflächen des vielfach geteilten Streichorchesters gegenüber. Alles ist Bewegung – bis der Gesang der menschlichen Stimmen die „randlosen Inseln“ stillstehen lässt und damit verändert. Eine Hommage an Richard Strauss, dessen 150. Geburtstag gerade gefeiert wurde, ist schließlich die Sinfonische Phantasie aus dessen Oper „Die Frau ohne Schatten“. Strauss selbst hatte die rauschhaften Orchesterpassagen dieser Oper 1947 zu einer Suite zusammengestellt, für die er jedoch das Orchester reduzierte. In der Fassung von Peter Ruzicka ist der Klang des originalen Orchesters wiederhergestellt, und so ist Strauss’ Musik in der Meistersingerhalle in ihrer überwältigenden Klangpracht zu hören, die Strauss sich für „Die Frau ohne Schatten“ gewünscht hat.

Andreas Klippert Musikalische Leitung

Peter Ruzicka

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Konzert

: Philharmonische Konzerte

08. Mai 2015 20.00 Uhr Meistersingerhalle

:

konzertführer Live  19.15 Uhr Solistin

Magali Mosnier, Flöte Musikalische Leitung

Vasilis Christopoulos

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Sommernacht 6. philharmonisches konzert Felix Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre, Notturno, Scherzo und Hochzeitsmarsch aus „Ein Sommernachtstraum“ op. 61 Jacques Ibert Flötenkonzert Hector Berlioz Suite aus „Romeo und Julia“ op. 17 Vier wundersame Akkorde und ein hohes Flirren der Violinen: Die Ouvertüre zu William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ ist ein Geniestreich des erst 17jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy. Wie kein anderer hat Mendelssohn mit der Ouvertüre die Stimmung von Shakespeares Komödie um nächtliche Liebesverwirrungen in Tönen eingefangen und zugleich der Shakespeare-Begeisterung der deutschen Romantik einen unvergesslichen Klang gegeben. Nicht weniger einprägsam sind das wehmütige Notturno, das duftige Scherzo und vor allem der berühmte Hochzeitsmarsch, Werke, die Mendelssohn 16 Jahre später für eine Aufführung von Shakespeares „Sommernachtstraum“ nachkomponierte. Ausdruck der Shakespeare-Begeisterung der Romantiker ist auch Hector Berlioz’ Vertonung von „Romeo und Julia“ von 1839. Für den französischen Komponisten gehörte Shakespeare neben Goethe zu den großen künstlerischen Vorbildern, und ähnlich wie seine Goethe-Adaption „Fausts Verdammnis“ ist „Romeo und Julia“ eine bizarre Mischform von Sinfonie, Oper und Oratorium. Die Instrumentalstücke aus dem Werk, vor allem das leichtfüßige Scherzo um die wundersame Fee Mab, gehören zu den besten und einflussreichsten Werken des Komponisten. Leichtigkeit und Esprit sind auch die Markenzeichen des französischen Komponisten Jacques Ibert. Sein Flötenkonzert von 1934 ist eine Perle des französischen Neoklassizismus, sprühend vor lebendigen Rhythmen und überraschenden Klängen. Magali Mosnier, die Soloflötistin des Orchestre Philharmonique de Radio France, ist die Solistin dieses berühmtesten Flötenkonzertes des 20. Jahrhunderts.


Philharmonische Konzerte

Engel und helden 7. philharmonisches konzert Ludwig van Beethoven Ouvertüre zur oper „Leonore“ Nr. 3 C-Dur op. 72 Alban Berg Konzert für Violine und Orchester „Dem Andenken eines Engels“ Richard Strauss Ein Heldenleben. Sinfonische Dichtung op. 40 Wenn Engel erscheinen, schmettern Posaunen und Chormassen jubilieren. Doch Alban Berg schlägt in seinem Violinkonzert, das er „dem Andenken eines Engels“ gewidmet hat, ganz andere Töne an. Das Violinkonzert ist ein sehr privates Requiem zur Erinnerung an die mit 18 Jahren verstorbene Manon Gropius, die Tochter von Alma Mahler-Werfel und dem Architekten Walter Gropius. Unmittelbar unter dem Eindruck ihres Todes schrieb Berg 1935 ein Porträt des jungen Mädchens und zugleich eine Totenmusik, die einen Totentanz und eine große Klage zu dem Bach-Choral „Es ist genug“ umfasst. Wie kaum ein anderes Werk der „Zweiten Wiener Schule“ berührt das hochkomplexe Violinkonzert den Hörer mit seiner großen emotionalen Aussage. Als Solistin des Konzertes kommt mit Isabelle van Keulen eine der besten Geigerinnen ihrer Generation nach Nürnberg, die vor allem als Kammermusikerin auf sich aufmerksam gemacht hat. Eine Huldigung ganz anderer Art ist Richard Strauss’ Sinfonische Dichtung „Ein Heldenleben“. Der Held, der hier gemeint ist, ist nämlich ganz unbescheiden Strauss selbst. Die sinfonische Dichtung ist ein kraftstrotzendes, reich instrumentiertes und optimistisches Klangporträt des Komponisten, der später in seiner „Sinfonia domestica“ und in der Oper „Intermezzo“ noch weitere musikalische Einblicke in sein Familienleben gab. „Ein Heldenleben“ ist eigentlich eine Sinfonie in sechs Sätzen, die den „Kampf des Helden mit seinen Feinden“ beschreibt – und dabei eines der farbenprächtigsten und brillantesten Orchesterwerke überhaupt darstellt.

: Konzert

12. Juni 2015 20.00 Uhr Meistersingerhalle

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konzertführer Live  19.15 Uhr Solistin

Isabelle van Keulen, Violine Musikalische Leitung

Marcus Bosch

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Konzert

: Philharmonische Konzerte

10. Juli 2015 20.00 Uhr Meistersingerhalle

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konzertführer Live  19.15 Uhr

Drahtseilakt 8. philharmonisches konzert Dmitri Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107

Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93 16. Juli 2015 20.00 Uhr festspielhaus congress centrum Heidenheim

Drei Tage lang diskutierte der Komponistenverband der Sowjetunion 1953 über die Zehnte Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch: Darf man so komponieren oder muss man diese Musik mit ihrer ungeheuren, als pessimistisch empfundenen Expressivität verbieten, wie manches, was Schostakowitsch zuvor geschrieben Solist Pieter Wispelwey, hatte? Die Musikfunktionäre hätten kaum so lange diskutiert, wenn Violoncello sie geahnt hätten, dass die Sinfonie eine Abrechnung mit dem kurz zuvor verstorbenen Diktator Stalin ist, und dass Schostakowitsch Musikalische Leitung hier seine persönliche Trauer und Wut über die Opfer des Stalinismus Marcus Bosch aufarbeitet. Der Tod des Diktators brachte nicht nur die „Tauwetterperiode“ in der Sowjetunion, sondern beendete auch eine kompositorische Krise, in die Schostakowitsch seit seiner Ächtung durch die offizielle Kulturpolitik 1948 geraten war. In der Zehnten Sinfonie ergreift Schostakowitsch zum ersten Mal wieder öffentlich das Wort und macht mit der Wahl seiner in Musik gesetzten Initialen DSCH als zentrales Der niederländische Cellist Pieter Wispelwey wurde vor allem mit seinen Motiv den persönliInterpretationen von Bachs Cellosuiten auf historischen Instrumenten chen Aussagegehalt bekannt. Doch Wispelwey ist ein Musiker, der auf dem Gebiet der der Sinfonie unmisshistorischen Aufführungspraxis ebenso zu Hause ist wie in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, und so darf man auf seine Interpretation von verständlich klar. Das Schostakowitschs Konzert besonders gespannt sein. klingende Namenskürzel bildet auch das Hauptmotiv des 1959 entstandenen Cellokonzertes, das er für den damals 30jährigen Mstislaw Rostropowitsch komponierte. Anders als die Zehnte Sinfonie ist das Konzert ein robustes, fast optimistisches Musikstück, kein Rückblick auf Vergangenes, sondern das Werk einer neuen, besseren Zeit.

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Konzert

: Sonderkonzerte

13. September 2014 20.00 Uhr St. egidien nürnberg 14. September 2014 11.00 Uhr Ev. Pfarrkirche Betzenstein (anschließend Einkehr) Solisten

Michaela Maria Mayer, Sopran Benno Schachtner, Altus Tilman Lichdi, Tenor N.N., Bass Vokalwerk Nürnberg Chor-einstudierung

Andreas Klippert Musikalische Leitung

Peter Tilling

10. Oktober 2014 19.30 Uhr 15. Dezember 2014 19.30 Uhr Opernhaus Musikalische Leitung

Frank Strobel

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Einkehr mit Bach Johann Sebastian Bach  „O Jesu Christ, meins Lebens Licht“ Motette BWV 118 Choral „Ach Gott wie manches Herzeleid“ „Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem“ Kantate BWV 159 Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066 „Jesu schläft, was soll ich hoffen?“ BWV 81 „Gott ist mein König” Kantate 71 Geistliche Musik zur Spielzeiteröffnung: Mit Musik von Johann Sebastian Bach geht die Staatsphilharmonie Nürnberg mit ihrem Ersten Kapellmeister Peter Tilling zunächst in die Egidienkirche und dann in die Evangelische Pfarrkirche im fränkischen Betzenstein. „Einkehr mit Bach“ bedeutet nicht nur die religiöse Einkehr, zu der Bachs Kantaten aufrufen, sondern auch die Einkehr in die Dorfwirtschaft nach dem Konzert in der fränkischen Schweiz. Trauer und Buße sind die Themen der Motette „O Jesu Christ, meins Lebens Licht“ und der Kantate „Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem“. Die populäre Orchestersuite in C-Dur bildet in der Mitte des Konzertes den Wendepunkt von Trauer zur Freude. Die Kantate „Jesus schläft, was soll ich hoffen“ thematisiert Angst und Hoffnung des Gläubigen, während die Kantete „Gott ist mein König“ als eine der prächtigsten Kantaten des frühen Bach Freude und Zuversicht zum Klingen bringt.

Stummfilm Philharmonisch Charlie Chaplin  „Modern Times“ Musik von Charlie Chaplin (1936), rekonstruiert von Timothy Brock (2000) Ein Mensch verfängt sich buchstäblich in den Räderwerken der modernen Technik. In „Modern Times“ spielt Charlie Chaplin den Fabrikarbeiter, der am Tempo der neuen Zeit verrückt wird, unschuldig ins Gefängnis wandert und versucht, mit einem Mädchen ein neues Leben anzufangen. Aus dem Kreislauf von Arbeitslosigkeit, Jobsuche und Konflikt mit der Polizei gibt es scheinbar kein Entkommen – doch am Ende steht dennoch die Hoffnung auf ein anderes Leben. „Moderne Zeiten“ ist die letzte Stummfilmkomödie, romantisches Märchen und sozialkritische Studie zugleich. Charlie Chaplins Tanz gegen das Fließband zählt zu den berühmtesten Filmszenen überhaupt, denn der Filmkomiker Chaplin zeigt die Komik und zugleich die Krise der modernen Welt. Als Chaplin 1936


Sonderkonzerte

: Konzert

„Modern Times“ drehte, war die Ära der Stummfilme eigentlich längst vorbei. Doch der Schauspieler und Regisseur wusste, dass seine Figur des Tramps, die hier zum letzten Mal auf der Leinwand erscheint, nur ohne Sprache funktioniert. Und so drehte er einen Tonfilm fast ohne Dialoge, aber mit einem überraschenden Einsatz von Musik und Toneffekten, auf dessen Höhepunkt der Tramp als singender Kellner zu erleben ist. Der renommierte Dirigent Frank Strobel sorgt bei Chaplins letztem und berühmtesten Stummfilm dafür, dass die live gespielte Musik, der Film und die Tonspur mit Sprache und Geräuschen wie ein Zahnrad ineinandergreifen.

In Zusammenarbeit mit der

Neujahrsfeuerwerk Neujahrskonzerte

Werke von George Gershwin, Franz Lehár, Julius Fuˇc ik, Hans Christian Lumbye u. a. Ein schwungvoller Jahresbeginn: Nachdem das Neujahrskonzert 2014 der großen Musikerfamilie mit Namen Strauss gewidmet war, startet die Staatsphilharmonie das neue Jahr 2015 mit unterhaltsamen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, deren Komponisten nun gerade nicht Strauss heißen. Werke von George Gershwin, Franz Lehár, Julius Fučik, Hans Christian Lumbye und vielen anderen stehen für musikalische Unterhaltung auf hohem Niveau. Als Stargast begrüßt die Staatsphilharmonie den Trompeter Manuel Blanco Gómez-Limón, der mit dem ARD-Wettbewerb gerade den renommiertesten Musikpreis überhaupt gewonnen hat und zum Neujahrskonzert brillante Musik des 20. Jahrhunderts mitbringt. Aber spätestens bei der Neujahrs-Zugabe wird die Staatsphilharmonie auch mal wieder bei einem der Strauss-Komponisten vorbeischauen …

03. Januar 2015 19.30 Uhr 04. Januar 2015 19.00 Uhr 05. Januar 2015 19.30 Uhr 06. Januar 2015 11.00 und 19.00 Uhr Opernhaus 09. Januar 2015 20.00 Uhr Festspielhaus Congress centrum Heidenheim Solist

Manuel Blanco Gómez-Limón, Trompete Musikalische Leitung

Marcus Bosch

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Konzert

: Sonderkonzerte

02. Mai 2015 23.00 Uhr Opernhaus Musikalische Leitung

Eckehard Stier

20. juni 2015 20.00 Uhr St. Lorenz Mit

Deutscher Jugendkammerchor Chor-Einstudierung

N.N. Musikalische Leitung

Marcus Bosch

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Final Symphony Late Night zur Blauen Nacht 2015 Musik zu später Stunde: Das Late Night-Konzert der Staatsphilharmonie zur Blauen Nacht lockt nun schon zum dritten Mal ein Publikum, das sonst selten ins Opernhaus kommt. Nach „Star Wars“-Filmmusik und einem Salsa-Konzert steht 2015 sinfonische Spielemusik auf dem Programm. Die opulente orchestrale Musik von Computerspielen zieht in den letzten Jahren, vom Klassik-Publikum fast unbemerkt, ein immer größeres Publikum an. Eckehard Stier, der bereits weltweit Konzerte mit Spielemusik dirigiert hat, wird in Nürnberg eine Suite der beliebtesten Spielepartituren präsentieren.

konzert im rahmen der Internationalen Orgelwoche Nürnberg – musica sacra Anton Bruckner Sinfonie Nr. 9 d-Moll; Te Deum Ein gewaltiges Fragment, ein musikalisches Vermächtnis, das ist die Neunte Sinfonie von Anton Bruckner. Fast zehn Jahre lang hatte der österreichische Sinfoniker an dieser letzten seiner Sinfonien gearbeitet, bevor sein Tod die Vollendung des Finales verhinderte. Dabei gehören die vollendeten Sätze mit ihren jähen Abstürzen, mit gewaltigen harmonischen Kühnheiten und den bizarren Klängen des Scherzos zum Modernsten, was Bruckner überhaupt komponiert hat. Für das Finale dieser „dem lieben Gott“ gewidmeten Sinfonie hat Bruckner vor seinem Tod die Aufführung seines „Te Deums“ verfügt. Bei der Internationalen Orgelwoche Nürnberg 2015 führt die Staatsphilharmonie Nürnberg gemeinsam mit dem großartigen Deutschen Jugendkammerchor diese selten zu hörende Version der Neunten Sinfonie auf.


Sonderkonzerte

Nur im Rathaus Régis Campo Sinfonie Nr. 2 „Moz'art“ Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ Die Sinfonien Ludwig van Beethovens in der überraschend kleinen Besetzung ihrer Uraufführungen zu musizieren, ist seit mehreren Jahren ein Anliegen von Marcus Bosch mit der Staatsphilharmonie Nürnberg. Der Historische Rathaussaal entspricht in seiner Größe ungefähr der der Wiener Adelspalais', in denen Beethoven seine Sinfonien zum ersten Mal öffentlich aufführte. Seine Sechste Sinfonie, die „Pastorale“, wurde zwar von der Uraufführung an meist in großen Sälen gespielt, ist aber in ihrem fast kammermusikalischen Ton geradezu prädestiniert für die kleinere Besetzung. Kammermusikalisch gedacht ist auch die Zweite Sinfonie von Régis Campo, mit der unser Composer in Residence eine Hommage an Wolfgang Amadeus Mozart geschrieben hat. Beim Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy, mit dem unser 1. Konzertmeister Stanko Madic als Solist zu erleben ist, wird sich dagegen in kleiner Besetzung ein ganz neues Hörerlebnis einstellen.

Klassik Open Air 20th century classics Mit Kinderkonzert am Vormittag

: Konzert

05. Juli 2015 11.00 Uhr Historischer Rathaussaal Solist

Stanko Madic, Violine Musikalische Leitung

Marcus Bosch

26. Juli 2015, 20.00 Uhr und 11.00 Uhr (Kinderkonzert) Luitpoldhain

Zu ihrem traditionellen Spielzeitabschluss hat die Staatsphilharmonie Nürnberg in diesem Jahr einen besonderen Stargast eingeladen: Der Schlagzeuger Martin Grubinger ist längst ein Superstar der Klassik-Szene, der mit seiner unglaublichen Virtuosität und seinem Charisma seine Zuhörer in den Bann schlägt. Grubinger ist bereits weltweit mit allen großen Orchestern aufgetreten, aber so viele Zuhörer wie beim Nürnberger Klassik Open Air, der größten Veranstaltung dieser Art in Europa, hatte selbst er noch nicht. Martin Grubinger wird hier zwei Werke für Schlagzeug und Orchester spielen, die für ihn selbst komponiert wurden. Die Staatphilharmonie Nürnberg unter Leitung ihres Generalmusikdirektors Marcus Bosch rundet den Abend mit Stücken wie der „Candide“-Ouvertüre von Leonard Bernstein und der Jazz-Suite von Dmitri Schostakowitsch ab – bevor ein Feuerwerk die musikalische Sommernacht beendet.

Mit

Martin Grubinger, Schlagzeug Musikalische Leitung

Marcus Bosch

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Konzert

: Phil&Young

PHIL&YOUNG 26. Oktober 2014, 10.00 und 12.00 Uhr Opernhaus

30. November 2014 10.00 und 12.00 Uhr 16. Dezember 2014 (Schulvorstellung) Opernhaus

26. April 2015 10.00 Uhr Opernhaus

07. Juni 2015 10.00 und 12.00 Uhr 26. und 30. juni 2015 (schulvorstellungen) Opernhaus 26. Juli 2015 11.00 Uhr Luitpoldhain

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Der musik-erfinder   1. Kinderkonzert Benjamin Britten „Young Person’s Guide to the Orchestra“ op. 34 Musikalische Leitung: Gábor Káli

Zauberflöte und glockenspiel  2. Kinderkonzert

Wolfgang Amadeus Mozart „Die Zauberflöte“ (Ausschnitte) Musikalische Leitung: Peter Tilling

ein musikalisches match

  3. Kinderkonzert Werke von Joseph Haydn, Jacques Ibert u. a. Mit Mitgliedern der Orchesterakademie

Jetzt wird's zeit!

  4. Kinderkonzert Werke von Joseph Haydn, John Cage u. a. Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt

Kinderkonzert beim klassik open air Musikalische Leitung: Marcus Bosch Die vier Kinderkonzerte der Staatsphilharmonie Nürnberg am Sonntagvormittag um 10.00 Uhr im Opernhaus gibt es im Abonnement für Kinder und ihre Eltern. Nähere Informationen finden Sie im beiliegenden Heft zum Abonnement.

Phil&young extra 01. März 2015 11.00 Uhr Opernhaus

12. Mai 2015 10.00 und 11.45 Uhr Opernhaus

Laboratorium musicale Die musikschule nürnberg stellt sich vor

In Zusammenarbeit mit der Musikschule Nürnberg

Jugendkonzert: Die perfekte oper Mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini u. a. Ausführlichere Informationen zu den Kinder- und Jugendkonzerten finden Sie unter u18 plus ab Seite 130.

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Phil&More

: Konzert

PHIL&More Phil&Chill Klassische Orchestermusik im Club Hirsch – seit drei Jahren spielt die Staatsphilharmonie regelmäßig mit DJs in Nürnbergs größten und ältesten Club auf. Phil&Chill lockt die Zuhörer an, die vor den Ritualen des „normalen“ Konzertes zurückschrecken und die Musiker „hautnah“ erleben wollen. Für die Spielzeit 2014 / 2015 wurde das Konzept der Reihe weiterentwickelt und es werden in den Konzerten u. a. junge Solisten vorgestellt: Im ersten Konzert dirigiert Gábor Káli im Wechselspiel mit den DJs Werke des klassischen Repertoires und präsentiert einen der spannendsten Schlagzeuger der jüngeren Generation. Im zweiten Konzert bewegen sich Peter Tilling und die Musiker der Staatsphilharmonie zwischen elektronischer Tanzmusik und ihrem Pendant in der klassischen Musik - von Techno bis Minimal Music.

In Kooperation mit dem Concertbüro Franken Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben.

PHIL&Chill I

:

31. Oktober 2014 21.00 Uhr (Einlass 20.00 Uhr) Hirsch Musikalische Leitung

Gábor Káli PHIL&Chill II

:

30. April 2015 21.00 Uhr (Einlass 20.00 Uhr), Hirsch Mit

Benedict Klöckner, Violoncello Musikalische Leitung

Peter Tilling

Phil&Lunch Musik zum Verweilen. Seit drei Jahren lädt die Staatsphilharmonie Nürnberg jeden 1. Donnerstag im Monat zum Lunchkonzert ins Café Arte des Germanischen Nationalmuseums. Von Kammermusik über kleine Orchesterwerke bis zu Liedprogrammen reicht das Angebot, das die Dauer einer Mittagspause nicht überschreitet. Längst haben sich die Lunchkonzerte zum Publikumsrenner entwickelt. Reservierungen werden empfohlen und sind möglich unter Tel.: 0911-133 1286.

Termine

:

an jedem 1. Donnerstag im Monat, jeweils 13.00 UHR Café arte im Germanischen Nationalmuseum

In Zusammenarbeit mit dem Germanischen Nationalmuseum

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Konzert

: Kammerkonzerte

Kammerkonzerte 05. Oktober 2014 15.30 Uhr, gluck-saal

von europa nach brasilien 1. Kammerkonzert Europa: Werke von Ludwig van Beethoven,

mit

Benjamin Britten, Jean Françaix und Régis Campo

Jörg Krämer, Flöte Paulo Arantes, Oboe Thomas Sattel, Klarinette Wolfgang Peßler, Fagott und Gitarre Stanko Madic, Violine Ulrich Schneider, Viola Arvo Lang, Violoncello Christian Reuter, Klavier Christian Wissel, Schlaginstrumente

Brasilien: Werke von Heitor Villa-Lobos, Pixinguinha,

09. November 2014 15.30 Uhr Gluck-saal mit

Jessica Hartlieb, Markus Henschel, Violine Christian Heller, Sophie von Krosigk, Viola Inken Dwars, Veronica Zucker, Violoncello Konrad Fichtner, Kontrabass Rita Kaufmann, Klavier Ksch. Jochen Kuhl, Rezitation

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Zequinha de Abreu u. a. Das Konzert verbindet zwei Kontinente mit ihren unterschiedlichen Musiktraditionen: Zu Beginn klassische Musik aus Europa, darunter Trios von Ludwig van Beethoven und Jean Françaix, Brittens „Phantasy Quartet“ und ein Werk des Franzosen Régis Campo, in der Spielzeit 2014/2015 Composer in Residence am Nürnberger Staatstheater. Nach der Pause entführt Oboist Paulo Arantes das Publikum in seine brasilianische Heimat mit dem mitreißenden Zauber des südamerikanischen Lebensgefühls und Fagottist Wolfgang Peßler greift zur Gitarre. Samba und Caipirinha, aber auch die Melancholie der „chôros“ liegen in der Luft!

Ent-art  ? 2. Kammerkonzert

Gideon Klein Streichtrio Felix Mendelssohn Bartholdy Klaviersextett D-Dur op. 110 Erwin Schulhoff Streichsextett op. 45 2014 wird auch an Komponisten gedacht, die durch die Weltkriege und deren Umfeld beeinflusst waren: Erwin Schulhoffs ausdrucksstarkes, die Grenzen der Tonalität sprengendes Sextett entstand 1920 unter dem Eindruck persönlicher Kriegserlebnisse. Gideon Klein komponierte sein von mährischen Volksweisen inspiriertes Streichtrio 1944 in Theresienstadt, neun Tage bevor er nach Auschwitz deportiert wurde. Beide galten im „Dritten Reich“ als verfemt, genauso wie Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen Klaviersextett aufgrund seiner reizvollen Besetzung (mit einer Violine, zwei Violen, Cello und Kontrabass) eher selten aufgeführt wird. Kammerschauspieler Jochen Kuhl wird bei dem Konzert Literatur aus dem Umfeld der Werke rezitieren.


Konzert

: Kammerkonzerte

07. Dezember 2014 15.30 Uhr Gluck-saal Mit

Ralf-Jörn Köster, Simone Preuin, Oboe Felix Löffler, Thomas Sattel, Klarinette Wolfgang Peßler, Jörg Stasiewicz, Fagott Michael Lösch, Stefan Schaller, Horn

11. Januar 2015 11.00 Uhr Opernhaus Mit

Volker Heißmann und den wackeren musikalischen und unmusikalischen Mitstreitern der Philharmonie

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Serenade: Musik für bläseroktett 3. Kammerkonzert

Franz Krommer Oktett op. 79 Sergej Prokofiew Suite nach dem Ballett „Romeo und Julia“

Wolfgang Amadeus Mozart Serenade c-moll KV 388 „Nachtmusik“ Die Bläserserenade – auch Harmoniemusik genannt – war im späten 18. Jahrhundert das Radio des kleinen Mannes. In Transkriptionen wurden populäre Opern und sonstige „Schlager“ unaufwendig und kostengünstig landauf, landab gespielt. Für viele kleine Fürstentümer waren die kleinen Bläserensembles auch Ersatz für ein richtiges Orchester. Originalkompositionen für diese Besetzung haben meistens einen Serenadencharakter, schwankend zwischen Unterhaltung und tiefster, innigster Ausdrucksmusik. Mozarts c-moll-Serenade, auch „Nachtmusik“ genannt, ist sicherlich letzterer zuzuordnen, die Serenaden von Mozarts böhmischem Zeitgenossen Franz Krommer sind dagegen eher brillante, virtuose Unterhaltung. Andreas Tarkmann hat die Tradition der Harmoniemusik mit einer Bearbeitung von Prokofiews Ballettmusik „Romeo und Julia“ ins 20. Jahrhundert geholt.

„der ganz normale wahnsinn“ Das etwas andere Neujahrskonzert mit volker heiSSmann 4. Kammerkonzert Volker Heißmann von der Comödie Fürth – an der Stadtgrenze wird auch immer brav die Zollerklärung über mitgeführte Bratwürste und Lebkuchen ausgefüllt – ist bekanntermaßen ein Garant dafür, dass es hundertprozentig ernst und humorfrei zugeht. Ob die Musiker der Philharmonie allerdings auf seinen Vorschlag eingehen, in diesem Konzert die beliebtesten Trauer- und Beerdigungsmusiken zu Gehör zu bringen, darf dann doch bezweifelt werden. Das genaue Programm ist noch ein strenges Geheimnis – Gerüchte sprechen immerhin von Perlen der Tonkunst wie der „Kleinsten Nachttopfmusik, für Ensemble und zwei Nachttöpfe, gestimmt in pis und schis“ sowie „Fröhliches Leben und gar schröckliches Ende eines Flohs“ …


Kammerkonzerte

Klassiker 5. Kammerkonzert

: Konzert

15. Februar 2015 15.30 Uhr Gluck-saal

Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett d-moll KV 421

Mit

Felix Mendelssohn Bartholdy

Christiane Seefried, Ingrid Bauer, Violine Sebastian Rocholl, Viola Christoph Spehr, Violoncello

Streichquartett A-Dur op. 13 Franz Schubert Streichquartett G-Dur D 887 Für viele die Krönung der Kammermusik: das Streichquartett! Alle großen Komponisten haben für diese Besetzung Werke geschaffen, von Haydn bis zu Luigi Nono. Einige dieser Quartette sind echte „Klassiker“ geworden – so auch die Werke dieses Programms. Mozarts Quartett KV 421 gehört zu den sechs berühmten „Haydn-Quartetten“ – eine Hommage Mozarts an sein großes Vorbild Haydn. Mendelssohns A-Dur-Quartett entstand nur zwei Jahre nach seinem bekannten Streichoktett, ein Werk ganz geprägt vom Sinn der Romantik mit einem unvergleichlich intimen Intermezzo – voller Sehnsucht und Verlangen. Schuberts letztes Streichquartett gilt als Höhepunkt seines kammermusikalischen Schaffens. In ihm vereinen sich die ewige Spannung zwischen Dur und Moll, zwischen Leben und Tod, zwischen Hoffnung und Verzweiflung, mit Schuberts Bemühungen, die Grenzen der Gattung zu sprengen und in sinfonische Dimensionen vorzudringen – ein wahrhaft meisterhaftes Werk!

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Kammerkonzerte

gestatten: Michael Lösch, Solohornist!

: Konzert

6. Kammerkonzert

29. März 2015 15.30 Uhr Gluck-saal

Ludwig van Beethoven Sonate F-Dur op. 17 Reinhold Glière Konzert B-Dur op. 91 Johannes Brahms Trio Es-Dur op. 40 für Horn,

Mit

Violine und Klavier

sowie weitere Werke von Franz Kanefzky, Oscar Franz, Eugène Bozza und Malcolm Arnold

Michael Lösch, Horn Manuel Kastl, Violine Christian Reuter, Klavier

Überall in Deutschland, von Kiel bis München, ertönten seine „Siegfriedrufe“ – in den besten Orchestern der Republik ist er Gast; er hat mit Boulez, Levine, Mehta und Maazel musiziert; seit 20 Jahren ist er in Bayreuth dabei: Michael Lösch, Solohornist der Staatsphilharmonie, ist eine Institution! In diesem Konzert präsentiert er die ganze Vielseitigkeit seines Instrumentes: Neben wunderschönen Werken für das moderne Doppelhorn – darunter das herrliche Trio von Brahms – spielt er auf dem ventillosen Naturhorn die Beethoven-Sonate. Selbst das Alphorn ist ihm, Fan der Schweizerischen Eisenbahnen, nicht fremd und wird ausgepackt!

Cellissimo 7. Kammerkonzert

Werke für Celloensemble

31. Mai 2015 15.30 Uhr Gluck-saal Mit

„Das Cello rührt auf tiefer, unergründlicher Ebene an unser Gefühl“ – dieser schöne Ausspruch stammt nicht etwa von einem Cellisten, sondern vom Geiger Yehudi Menuhin! Die Cellogruppe der Staatsphilharmonie präsentiert sich in diesem Konzert als Ensemble, welches von zartester Klangschönheit bis zum kraftvoll zupackenden Brio, vom tiefen Bass der C-Saite bis in den Sopranbereich begeistert und in den verschiedensten Stilen zu Hause ist: Von einer Barock-Suite des Böhmen David Funck bis zu den berühmten Bachianas brasileiras von Heitor Villa-Lobos und populären Tango-Bearbeitungen wird der Bogen gespannt und das Publikum in Sommerstimmung versetzt.

Cellistinnen und Cellisten der Staatsphilharmonie Nürnberg

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Jubiläum: 15 Jahre Theaterpädagogik Was hat die berühmteste Internet-Boygroup „Y-Titty“ mit dem Staatstheater Nürnberg zu tun? Phil(ipp), einer der „Gründungsboys“, war hier im Jugendclub! Wo hat der Wiener-Exil-Literatur-Preisträger Thomas Perle (alias Gyöngy) seine Theaterleidenschaft entdeckt? Warum gibt es eine junge Generation von Theaterschaffenden, die als Performer, Schauspieler, Regisseure, Dramaturgen, Dramatiker und Lebenskünstler immer gerne in die Nürnberger Theaterkantine kommen, um über alte Zeiten zu reden? Weil es nun bereits fünfzehn Jahre die Theaterpädagogik am Staatstheater gibt. Ein Grund zu feiern, ein Grund, sich in die Arme zu fallen und darüber zu philosophieren, wie Kunst unser Leben verändert hat. Fünfzehn Jahre sind eine lange Zeit, gerade in einem Theaterleben, das per se den Wechsel beinhaltet. Die Stadt, die entdeckt werden will, wird zu einem Geflecht von Gesichtern, Schulen, Projekten und immer neuen Fragen. Was brauchen die Lehrer, um mit ihren Schülern neugierig ins Theater zu gehen, wie können wir Schauspiel, Tanz und Gesang in den Schulen unterstützen und wie schaffen wir es, alle Schüler auf und vor der Bühne zu begeistern? Indem wir starke Partnerschaften eingehen, und die sind in der Stadt der Soziokultur überall zu finden. Ob in Schulen, der freien Szene, den Kulturbüros, Universitäten, Hochschulen oder Ämtern: Überall wird man mit offenen Armen empfangen. Jeder möchte eine lebendige Stadtkultur, und da gehört das Theater einfach dazu. Mal schauen wir in Muggenhof, wie sich das AEG-Gelände theatral erschließen lässt, dann sind wir im Innenhof der Kongresshalle und überprüfen mit Theatermitteln, ob das ein „LernOrt“ werden kann. Ein anderes Mal wandern wir mit dem „Ring-Projekt“ in die Südstadt oder ertanzen uns am Nordostbahnhof mit Förderschülern die Auszeichnung „Kinder zum Olymp!“.


Der alte Theatergedanke, in einer Polis wirksam zu sein, bezieht sich in der Jetztzeit auf die Gesamtheit der Polis, ein großer Anspruch, aber Theater ist nicht dazu da, klein zu denken. Die Stadt ist im Wandel, Theatermenschen lieben das. Neugierig wollen sie wissen, was wo los ist. Theaterpädagogen sind da Vermittler, Entwickler, Netzwerker, Ermöglicher. Deshalb feiern wir 15 Jahre Theaterpädagogik mit einem Projekt, das die Themen unseres Spielplans zusammen mit jugendlichen und erwachsenen Bürgern unserer Stadt eine Spielzeit lang erforscht: „Romeo und Julia.heute“. Zwei Liebende – zwei Religionen. Und am Ende der Spielzeit heißt es dann für alle künstlerischen Ergebnisse „Bühnen frei“ im Schauspielhaus. In diesem Sinne entdecken Sie mit uns die Welt und das Theater!

Anja Sparberg Leiterin Theaterpädagogik

Hauptsponsor u18 plus: Rudolf Wöhrl AG


U18 plus

: Kinderoper : Kinderoper  5 plus

Wiederaufnahme 09. November 2014 Kammerspiele

:

Kinderoper von Wiebke Hetmanek und Johann Casimir Eule

Bearbeitung für Kammerorchester von Samuel Bächli Für Kinder im Grundschulalter

Musikalische Leitung

Andreas Paetzold Inszenierung

Ulrich Proschka Bühne und kostüme

Christine Knoll

:

Vorstellungen 10., 23., 24., 25., 26.11.2014; 11., 12. 13., 14.01.; 07., 08., 09.02.; 03., 04., 05.05.2015 08. und 09.03.2015 Markgrafentheater Erlangen

Ritter Eisenfrass   nach Jacques Offenbach

„Wie schön war doch die Ritterzeit!“, denkt sich zumindest Jacques und besucht seinen Onkel, den Ritter Eisenfraß, auf dessen Burg. Immerhin gibt es bei den von und zu Eisenfraß’ Rüstungen, Schwerter und Gregor, das Schlossgespenst. Außerdem lebt beim Nachbarn Ritter Schlagetot ein echtes Burgfräulein namens Schwertleite. Doch die Familien Eisenfraß und Schlagetot liegen seit Jahrhunderten im Streit, da können auch Jacques und Schwertleite nicht viel ausrichten. Oder doch? Wiebke Hetmanek, Johann Casimir Eule und Samuel Bächli haben den Einakter „Croquefer“ von Jacques Offenbach in eine Große Oper für Kleine Leute verwandelt und sich dabei höchst vergnüglich bei den eingängigsten Melodien dieses Komponisten bedient. In „Ritter Eisenfraß“ kommt alles vor, was zu einer „richtigen“ Oper gehört: Mit Arien und Ensembles entführen wir große und kleine Zuschauer in eine Ritterwelt, die sich als ziemlich modern entpuppt. Die Uraufführung von „Ritter Eisenfraß“ in der Inszenierung von Ulrich Proschka und im phantasievollen Bühnenbild von Christine Knoll fand in der Spielzeit 2010/2011 in den Räumen des Theaters Pfütze statt. Nun wird die Ritter-Komödie erstmals in den Kammerspielen im Schauspielhaus gezeigt. Ein Stück für Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern zum Zuhören, Zusehen – und zum Mitmachen!

Es spielen Mitglieder der Orchesterakademie. In Zusammenarbeit mit:

Mit freundlicher Unterstützung von: MODE & SPORT MIT STARKEN MARKEN

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U18 plus

: Kinderkonzerte : Kinderkonzerte  5 plus

1. Kinderkonzert 26. Oktober 2014 10.00 und 12.00 Uhr Opernhaus Musikalische Leitung

Gábor Káli

2. Kinderkonzert 30. November 2014 10.00 und 12.00 Uhr 16. Dezember 2014 (Schulvorstellung) Opernhaus Musikalische Leitung

Peter Tilling

der musik-erfinder Benjamin Britten „Young Person's Guide to the orchestra“ OP. 34 Der Erfinder Berthold Bogenstrich ist verzweifelt: Seit Wochen ist er auf der Suche nach dem Rezept für die perfekte Melodie. Eine Melodie, mit der man traurige Menschen zum Lachen bringen, mit der man den Regen wegzaubern und mit der man dafür sorgen kann, dass immer Schokoladeneis im Haus ist. Doch die Melodie will sich nicht einstellen. Da kommt ihm eine Idee: Mit einem Orchester kann man eine Melodie doch auf ganz verschiedene Weise spielen … Eine Geschichte über Melodien, die Kunst der Orchestervariation und über die Macht und Ohnmacht von Musik mit einem Orchesterstück, das der britische Komponist Benjamin Britten speziell für Kinder komponiert hat.

Zauberflöte und glockenspiel Wolfgang Amadeus Mozart „Die Zauberflöte“ (Ausschnitte) Tamino und Papageno sind Freunde – jedenfalls so lange, bis sich Tamino spontan in Pamina verliebt, obwohl er nur ein Bild des Mädchens gesehen hat. Papageno geht auf die Suche nach Pamina, aber eigentlich möchte er sich auch gern verlieben, am besten in eine Papagena. Aber einen Menschen zu finden, den man lieben kann, ist gar nicht so einfach. Wie gut, dass Papageno und Tamino eine Flöte und ein Glockenspiel mit magischen Kräften besitzen. Ein Kinderkonzert über die vielen Arten von Freundschaft und Liebe und über die Welt der Oper – mit Musik aus Wolfgang Amadeus Mozarts beliebtester Oper, „Die Zauberflöte“.

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Kinderkonzerte 

Ein musikalisches match

Werke von Joseph Haydn, Jacques Ibert u. a. Streichinstrumente und Blasinstrumente sind sehr verschieden, das weiß jedes Kind. Die einen erzeugen Töne, indem sie eine Saite zum Schwingen bringen, die anderen lassen kunstvoll eine Luftsäule vibrieren. Und alle wetteifern darum, mit ihren Klängen gehört zu werden. Im „Musikalischen Match“ treffen Streicher und Bläser im direkten Wettkampf aufeinander. Die Disziplinen: Schnelligkeit auf 30 Takte, Intervall-Weitsprung, Lautstärke im Einzelwettkampf und als Mannschaftssport. Aber nicht Kraft allein, auch eine saubere Staffelübergabe und einfallsreiche Pässe können beim musikalischen Match spielentscheidend sein … Ein Kinderkonzert für fünf Holzbläser, fünf Streicher und einen Schiedsrichter.

Jetzt wird's zeit!

Werke von Joseph Haydn, John Cage u. a. Es ist doch sonderbar: Die Zeit vergeht, man kann sie nicht sehen, nicht hören und man kann sie nicht anhalten. Und ohne Zeit gäbe es auch keine Musik. Aber was macht die Musik eigentlich mit der Zeit? Hilft sie, die Zeit zu hören? Oder kann sie die Zeit beschleunigen und verlangsamen? Manchmal scheint es, als schaffe die Musik eine ganz eigene Zeit. Im letzten Kinderkonzert der Spielzeit wird gemeinsam mit der Staatsphilharmonie Nürnberg das rätselhafte und spannende Verhältnis der Musik zur Zeit, zu Uhren, Metronomen und dem eigenen Pulsschlag erforscht.

Kinderkonzert beim klassik open air Das Klassik Open Air im Luitpoldhain ist ein besonderer Höhepunkt der Konzertsaison. Nach der erfolgreichen Premiere 2013 wird es auch in dieser Saison am Vormittag des Open Airs ein Konzert für Familien geben.

: U18 plus

3. Kinderkonzert 26. April 2015 10.00 Uhr Opernhaus Solisten

Mitglieder der Orchesterakademie

4. Kinderkonzert 07. Juni 2015 10.00 und 12.00 Uhr 26. und 30. Juni 2015 (Schulvorstellungen) Opernhaus Musikalische Leitung

Guido Johannes Rumstadt

26. Juli 2015 11.00 Uhr Luitpoldhain Musikalische Leitung

Marcus Bosch

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U18 plus

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Phil&Young extra

: U18 plus

: Phil&Young Extra Laboratorium musicale

Die Musikschule Nürnberg stellt sich vor Ein Haus voller Musik. 300 Kinder und Jugendliche verwandeln das Opernhaus für einen Vormittag in einen klingenden Zauberkasten. Nach dem großen Erfolg in der letzten Spielzeit kommt die Musikschule der Stadt Nürnberg erneut mit all ihren Ensembles und Musikgruppen ins Opernhaus und zeigt beim Laboratorium musicale, wie viel Spaß gemeinsames Musizieren machen kann. Dabei sind nicht nur die hochbegabten Instrumentalsolisten zu erleben, sondern genauso die Ensembles von der Blockflöte bis zu den Blechbläsern, von der Früherziehung bis zur Nachwuchs-Band.

01. März 2015 11.00 Uhr Opernhaus

In Zusammenarbeit mit der Musikschule Nürnberg

Jugendkonzert: DIE PERFEKTE OPER  11 bis 14

mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini u. a.

12. Mai 2015 10.00 und 11.45 Uhr opernhaus

Wozu dient eine Ouvertüre? Warum werden in manchen Arien die Worte so oft wiederholt? Warum singen in der Oper mehrere Sänger durcheinander und doch gleichzeitig gemeinsam? Wozu braucht eine spannende Geschichte überhaupt Gesang und Musik? Und was machen eigentlich der Regisseur, der Dirigent und die Bühnenarbeiter? All diesen und noch mehr Fragen geht das neue Format unseres Jugendkonzertes nach. Für Schülergruppen der fünften bis siebten Klasse wird eine einstündige „perfekte“ Oper geboten, in der neben den Musikern, Komponisten und Sängern auch die Beteiligten hinter der Bühne zu Wort kommen.

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U18 plus

: Angebote

im staatstheater nürnberg könnt ihr / Können sie ...

Spielen DAS JUBILÄUMSPROJEKT „Romeo und Julia.heute“ zwei Liebende – zwei Religionen Wir suchen 6 Gruppen, die Lust haben eine eigene, maximal 15-minütige Performance (Film, Fotografie, Theater, Tanz, Gesang) zu entwickeln. Unser Geschenk: Ein Künstler des Theaters coached die Gruppen. Wir suchen Paare, die mit der Schauspielerin und Performerin Özlem Demirci spannende Geschichten über ihre grenzenlose Liebe auf die Bühne bringen. Wir sammeln Hochzeitsfotos und Hochzeitsgeschichten von Liebenden mit zwei Religionen. Wir haben einen Jugendclub, der sich über Zuwachs freut. Geprobt wird immer freitags von 16.00 bis 18.00 Uhr. Unsere Sänger und Sängerinnen des Internationalen Opernstudios tauchen zusammen mit Jugendlichen in die musikalische Welt von „Romeo und Julia.heute“ ein. Und im MUSEUM suchen wir mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum (KPZ) nach kunstgeschichtlichen Spuren zum Thema des Jubiläumsprojektes. Wir sind im Dialog u. a. mit Schulen in Gibitzenhof, den dortigen Kirchengemeinden und Religionsgemeinschaften, dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum und allen, die Lust haben sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Wer mitmachen möchte, kann sich bei der Theaterpädagogik des Staatstheaters melden! WIR ZEIGEN alle Ergebnisse am Ende der Spielzeit und laden Alle zu einem langen Wochenende ins Schauspielhaus ein, an dem wir spielen, reden und miteinander feiern. Weitere Informationen zum Jubiläumsprojekt sowie Anmeldung oder Bewerbungen: theaterpaedagogik@staatstheater.nuernberg.de Tel.: 0911-231-3037 oder -6866

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Angebote

: U18 plus

Kinder- und Jugendstatisterie ... mit den Profis auf die Bühne in der Kinderund Jugendstatisterie 17plus

6 bis 9

offene workshops Alle Opernbegeisterte – egal ob „Wagnerianer“ oder „Opern-Anfänger“ können samstags zu ausgewählten Opernproduktionen spielerisch in die Welt der Figuren eintauchen. Die genauen Termine entnehmen Sie dem Monatsspielplan oder der Internetseite.

ICH LADE GERN MIR GÄSTE EIN

50 plus

Die Oper durch Workshops, Gespräche, Proben- und Aufführungsbesuche neu entdecken.

DAS SENIORENTHEATER Tempo 100

50 plus

... spielt seit über zwanzig Jahren in den Kammerspielen!

Tanzen

„Projekt X“ - die Compagnie von Goyo Montero entdeckt gemeinsam mit Jugendlichen die Potentiale des Tanzes. Die kreativen Ergebnisse der einführenden Workshops münden anschließend in eine Choreographie, die in der Saison 2015/2016 im Schauspielhaus Premiere feiern wird.

SINGEN

... im Jugendchor 10 plus montags oder mittwochs 16 bis 17 Uhr ... im Extrachor 18 plus

Schauen

... fast jeden Tag auf allen vier Bühnen! Oper, Ballett, Schauspiel, Konzert!  ... günstig mit der Schulplatzmiete (weitere Infos Seite 193) und dem Gutscheinheft für Studierende und Auszubildende

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U18 plus

: Angebote

Schauspiel / Oper / Ballett

Meistersinger heute Zum vierten Mal wird es die bewährte Kombination aus Grundschullehrerfortbildung, musikalischer Stadtbegehung und Mitmachkonzert für etwa 600 Kinder im Opernhaus geben.

Kulturfreunde Auch in diesem Jahr entdecken ehrenamtliche Kulturfreunde zusammen mit Eltern, Kindern und Erziehern das Opernhaus.

Kulturrucksack 1500 gut vorbereitete Grundschüler und 600 Mittelschüler besuchen die Kinderkonzerte.

Macht  Theater! Mittel- und Oberstufenschüler spielen sich einen Vormittag lang von ihrer Schule zum Staatstheater, um dort für- und miteinander Theater zu spielen. Das etwas andere Schultheaterfestival. Zum dritten Mal übernimmt das Staatstheater die Schirmherrschaft über die „Mittelfränkischen Schultheatertage“ der Gymnasien, diesmal am Wolfram-vonEschenbach-Gymnasium in Schwabach (10.-12. Oktober). Zudem werden Profis des Staatstheaters den Schülerinnen und Schülern in speziellen Workshops noch den einen oder anderen Tipp für ihr eigenes Spiel oder das Bühnen-, Kostüm- oder Maskenbild geben.

GANZ  THEATER Seit der letzten Spielzeit ist das Pirckheimer Gymnasium eine „Theaterschule“. Von der fünften Klasse bis zum 12. Jahrgang wird in allen Klassen und Stufen kontinuierlich gespielt und Theater geschaut. Unterstützt wird dieses Modellprojekt vom Gostner Hoftheater, dem Staatstheater Nürnberg, der Sparkasse Nürnberg und dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst.

Theater und schule trifft Stadtarchiv Geschichtsunterricht für jedes Alter: Auf Grundlage der Tagebücher eines Nürnberger Jungen wird in szenischen Lesungen eine neue Perspektive auf die lokalen Geschehnisse hinsichtlich der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan) eröffnet.

In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Nürnberg und dem W-Seminar Geschichte „Nürnberg und der Erste Weltkrieg“ des Melanchthon-Gymnasiums

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Angebote

: U18 plus

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U18 plus

: Angebote

FÜHRUNGEN … auf den Spuren der Schneider, Bühnentechniker und Maskenbildner im Opern- und Schauspielhaus.

richard, die opernmaus   5 bis 8 … führt unsere kleinsten Besucher durch das Opernhaus.

GESPRÄCHE mit unseren Künstlern und Mitarbeitern Ganz nah dran am Geschehen auf und hinter der Bühne

PROBEN- und trainingsBESUCHE

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Ballett ∙ Oper … von der ersten Probe bis zur Premiere

Vor- und nachbereitungen Wissenswertes rund um unsere Inszenierungen

Materialmappen Zu ausgewählten Neuproduktionen gibt es Materialien zur Vorbereitung Ihres Vorstellungsbesuches mit Schulklassen und Gruppen.

WORKSHOPS / PROJEKTTAGE Körper ∙ Stimme ∙ Gesang ∙ Bühne ∙ Kostüm ∙ Improvisation ∙ Szenische Interpretation ∙ Tanz ∙ Präsentation ∙ Licht ∙ Ton ∙ Maske ∙ MUSIK … zu den verschiedensten Themenschwerpunkten selbst aktiv werden

FORTBILDUNGEN … für Lehrer und Gruppenleiter zum Weitergeben.

„Theaterführer live“ und „nachgefragt!“ Unsere Dramaturginnen und Dramaturgen sind vor oder nach den Vorstellungen für Sie da. Alle Termine sind im Monatsspielplan und auf der Internetseite zu finden.

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Angebote

: U18 plus

Das orchester hautnah

ORCHESTERPATEN 4 plus   

Musiker/innen besuchen die Schüler im Unterricht, unter anderem mit „Otto, der Kontrabass“ mit Martin Huber oder „Die Geschichte vom kleinen Bären“ mit der Bratschistin Heidi Braun.

VOM BINDFADEN ZUR GEIGE

9 plus

Mit Sebastian Rocholl und Musikern der Staatsphilharmonie Instrumente erkunden und ausprobieren.

HÖRZELT 4  bis 8  

Vom Geräusch zur Musik – eine eigene Geschichte erzählen und gemeinsam musizieren.

sit-in-proben 10 plus  

Das Orchester hautnah beim Proben erleben!

Noch Fragen? Dann meldet Euch / melden Sie sich bei: Anja Sparberg (Leitung Theaterpädagogik) Tel.: 0911-231-30 37 Marina Pilhofer (Konzert- und Musiktheaterpädagogik) Tel.: 0911-231-68 66 theaterpaedagogik@staatstheater.nuernberg.de

Und wie kommt Ihr an die Karten oder das Schülerabonnement? Weitere Informationen auf Seite 192 ff. oder unter u18 plus auf der Internetseite: www.staatstheater.nuernberg.de

Ein, zwei oder alle Angebote … wir besprechen zusammen, was sich für Ihr Projekt, IHRE GRUPPE, IHRE SCHULKLASSE ODER IHR P- UND W-SEMINAR EIGNET!

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Kindertheater

: U18 plus

Kindertheater für Nürnberg und die Region Seit mehr als 15 Jahren gibt es die künstlerische Kooperation von Theater Mummpitz und Theater Pfütze mit dem Staatstheater Nürnberg In der Spielzeit 1997/1998 betraten das Theater Mummpitz und das Theater Pfütze, zwei freie Bühnen, gemeinsam mit den damaligen Städtischen Bühnen Nürnberg kulturpolitisches Neuland: In enger organisatorischer und künstlerischer Absprache mit dem Haus am Richard-Wagner-Platz übernahmen die zwei freien Ensembles mit ihren charakteristischen Angeboten den kulturellen Auftrag, die Stadt und die Region mit hochklassigem Kindertheater zu versorgen. Diese bundesweit einmalige und von der Politik breit unterstützte Kooperation beinhaltet eine abgestimmte Spielplangestaltung, eine gemeinsame Nutzung der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sowie eine Umschichtung der vorhandenen finanziellen Mittel. Die regionalen, überregionalen und internationalen Erfolge geben dem Kooperationsmodell recht: Der Ruf der Stadt als Kindertheater-Hochburg hat sich gefestigt, Produktionen aus Nürnberg sind vielfach preisgekrönt und oft auch auf internationalen Festivals zu Gast. Viel hat sich getan seit den Anfängen: Aus den Städtischen Bühnen ist ein Staatstheater geworden, das Theater Pfütze bespielt erfolgreich seit 2007 seine neue Spielstätte in den Sebalder Höfen und das Theater Mummpitz bietet seine Produktionen seit 2001 im eigenen Theater im Kachelbau an. Geblieben ist der grundlegende Charakter der Kooperation, mittlerweile getragen vom Stiftungsvorstand des Staatstheaters und den Leitungen der beiden freien Theater für ein junges Publikum: Niemand ist besser geeignet als die Spezialisten von Theater Mummpitz und Theater Pfütze, hochwertiges Kindertheater für Nürnberg und die Region sicherzustellen. Die besonderen Anforderungen beim Spielen für Kinder und Familien, das umfangreiche Repertoire, die hohe Anzahl von Vorstellungen, um der großen Nachfrage gerecht zu werden – all dies könnte das Schauspiel des Staatstheaters neben dem aufwändigen Abendspielplan nur in weit geringerem Maße ermöglichen. Mehr als 15 Produktionen sind bisher im Rahmen der Kooperation entstanden. Weit über hunderttausend Kinder erlebten Hunderte von Vorstellungen, zunächst in den Kammerspielen des Schauspielhauses, mittlerweile in den eigenen Spielstätten der beiden Partner; und auch in dieser Spielzeit unterstützt das Staatstheater wieder eine Neuproduktion sowie mehrere Wiederaufnahmen erfolgreicher Stücke aus dem Repertoire. Wir alle freuen uns auf weitere Früchte dieser bemerkenswerten Kooperation!

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U18 plus

: Theater Pfütze

Ausgezeichnetes Theater! Theater Pfütze Äußerer Laufer Platz 22 90403 Nürnberg Tel.: 0911-28 99 09 Das ausführliche Programm dieser Spielzeit finden Sie auf der Homepage www.theater-pfuetze.de

Im Herzen der Nürnberger Altstadt, in einem goldenen Theaterbau, ist das Theater Pfütze zu Hause. Pfütze-Schauspiel und die Musiktheatersparte jungeMET - damit hat sich das Ensemble in bald 30 Jahren einen festen Platz in der deutschen Theaterlandschaft erspielt. Begehrte regionale und überregionale Auszeichnungen sammeln sich in der Geschichte des Theaters. Die Pfütze-Stücke erzählen von den Herausforderungen und Chancen, von der Schönheit und der Lust des Lebens. Mit seinen Inszenierungen öffnet das Theater Pfütze die Tür zur Phantasie, lässt Raum für eigene Gedanken und Gefühle und bewegt große wie kleine Zuschauer.

Aktuelle Kooperationen:

Das Buch von allen dingen   von Guus Kuijer

:

Premiere  22. November 2014 20.00 Uhr

für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene Eine Geschichte über die zeitlose Frage nach Liebe, Glaube, Freiheit und Glück – anrührend und komisch.

Inszenierung

Marcelo Diaz

:

Wiederaufnahme  Dezember 2014 Inszenierung

Karin Eppler

Moby dick   nach Herman Melville für Kinder ab 9 Jahren und Erwachsene Abenteuer, soweit das Auge reicht. Meer, Sturm und Flaute, Walfang und Seemannslieder – Kapitän Ahab und seine Mannschaft blasen zur Jagd auf den legendären Moby Dick.

Jugendtheaterpreis der Bayerischen Theatertage 2008

:

Wiederaufnhame  Januar 2015 Inszenierung

Christopher Gottwald

:

Wiederaufnhame  Februar 2015 Inszenierung

Christopher Gottwald

:

Wiederaufnhame  Februar 2015 Inszenierung

Marcelo Diaz

Krabat   von Otfried Preußler für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene Der Jugendbuchklassiker vom Zauberlehrling, der zum Machtkampf gegen seinen Meister antritt, als magisches Bühnenkunstwerk.

Die Kuh Rosmarie   von Andri Beyeler für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene Zwei Erzähler zaubern einen kompletten Bauernhof, den afrikanischen Kontinent und eine mitreißende Geschichte auf die Pfütze-Bühne.

Ronja räubertochter   von Astrid Lindgren für Kinder ab 9 Jahren und Erwachsene Wind in den Haaren, beide Beine in der feuchten Erde und den Bauch voller Frühlingsschreie und Lieder – das ist Ronja Räubertochter im Theater Pfütze.

Kindertheaterpreis der Bayerischen Theatertage 2013

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Theater Mummpitz

: U18 plus

Geschichten für alle Sinne! Theater Mummpitz ist ein freies Theater mit eigener Spielstätte im Kachelbau. Seit der Gründung 1980 sind über 50 Produktionen entstanden, das Repertoire umfasst zehn Stücke, die auch auf Gastspielen im In- und Ausland zu sehen sind. Theater Mummpitz ist seit 2000 Ausrichter des europäisch-bayerischen Kindertheaterfestivals „panoptikum“, bietet ein breites theaterpädagogisches Programm und hat 2009 den „Nürnberger KulturRucksack“ ins Leben gerufen, der Kindern aus benachteiligten Stadtteilen den Zugang zu Kultur ermöglicht. Für uns bedeutet Theater für junge ZuschauerInnen – ohne Erwachsene auszuschließen – Unterhaltung und Kunst zugleich: Theater als Schule des Sehens, das seine Zuschauer unterhält, zum Weiterdenken anregt und am Ende mit neuen Erfahrungen entlässt. Kurz: TheaterGeschichten für alle Sinne!

Theater Mummpitz Michael-Ende-Str. 17 90439 Nürnberg Tel.: 0911-60 00 50 Das ausführliche Programm dieser Spielzeit finden Sie auf der Homepage www.theater-mummpitz.de

Aktuelle Kooperationen:

Dimpfelmoser ermittelt (ua)  Kasperletheater für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene Ein rasantes Spiel, Spaß ohne Ende und höllisch heiße Rhythmen. Punch und Judy, ohne Judy, für alle.

:

Premiere 15. November 2014 16.00 Uhr Inszenierung

Andrea Maria Erl

Kleiner Zauber, groSSer Zauber (ua) nach einer Idee von Michael Schramm für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene Eine Geschichte über die Wunder des Alltags und seine Veränderung durch unerwartete Begegnungen.

Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor   von Martin Baltscheit für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene Ein poetisches Stück über das Älterwerden und das Zusammenleben der Generationen.

Zanki Fransenohr   von Rudolf Herfurtner für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene Ein musikalisches Katzenabenteuer über Mut und Freundschaft.

Wiederaufnahme   25. November 2014

:

Inszenierung

Andrea Maria Erl

Wiederaufnahme   01. Dezember 2014

:

Inszenierung

Andrea Maria Erl

Wiederaufnahme   in Planung

:

Inszenierung

Meike Kremer

Schneewittchen (arbeitstitel) (ua)  Ensembleproduktion nach den Gebrüdern Grimm für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene Ein alter Märchenstoff, tragisch wie komisch zugleich – und eine pralle Geschichte voller Lust und Abenteuer.

:

Premiere 25. April 2015 16.00 Uhr Inszenierung

Andrea Maria Erl

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american dreams

Sponsoren

MODE & SPORT MIT STARKEN MARKEN

Der gute Zweck

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Medienpartner

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American Dreams

American dreams beim opernball Unter dem Ballmotto „American Dreams“ geht der 13. Nürnberger Opernball am 20. September 2014 an den Start. „Mr. Tagesschau“ Jan Hofer persönlich führt durch das Programm der Ballnacht, das amerikanische Träume vom nördlichen und südlichen Kontinent präsentiert: Allen voran den Stargast Erwin Schrott, der derzeit einer der populärsten Opernsänger der Welt und auf den größten Bühnen Amerikas (von der New Yorker MET bis zum Teatro Colón, Buenos Aires) und Europas (Mailänder Scala, Covent Garden London, Opéra National de Paris u. a.) zuhause ist. Mit seinem Tangoprogramm „Rojotango“ trägt er den Zauber seiner südamerikanischen Heimat ins Opernhaus, während der US-Amerikaner Gaines Hall mit dem Musical-Klassiker „42nd Street“ die Stimmung im Ballsaal anheizt und Broadway-Glamour funkeln lässt. An der Seite des genialen Step-Tänzers ist im Eröffnungsprogramm auch die Sopranistin Leah Gordon zu erleben, die in Nürnberg im Opernwie im Musicalfach bereits beeindruckende Erfolge gefeiert hat (u. a. in „Silk Stockings“ und „Don Giovanni“). Und weil das erste Debütanten-Defilee in der Geschichte des Nürnberger Opernballs im Vorjahr in der Publikumsgunst sogar mit dem Auftritt von Stargeiger David Garrett gleichziehen konnte, eröffnen 20 DebütantenPaare auch den Opernball 2014. Im Ballsaal spielt die Original Wiener Strauss Capelle „ganz klassisch“ auf, die Chris Genteman Group lockt mit gepflegtem Big Band-Sound zu Standard und Latein aufs Tanzparkett. Ausgelassene Party-Stimmung versprechen im Gluck-Saal Smokestack Lightnin‘ mit einem musikalischen Grenzgang zwischen Country, Blues und Rock’n’Roll und The Ballroomshakers im Stil des Rhythm&Blues der 50er Jahre. Das Team des MACH1 – seit vielen Jahren einer der angesagtesten Clubs im Nürnberger Nachtleben – wird in der Balldisco bis in die frühen Morgenstunden für das perfekte Nightfever sorgen. Nach den Ballnächten 2010, 2011 und 2012 übernimmt 2014 erneut der Event-Caterer Lehrieder die Sorge um das leibliche Wohl der Ballgäste, die auch in einer speziell eingerichteten „Las Vegas Lounge“ im 5. Stock die tanzmüden Füße ausruhen und statt dessen bei Roulette, Black Jack oder an einem der zahlreichen Spielautomaten ihr Glück im Spiel auf die Probe stellen können.

: Opernball 2014

20. September 2014 Einlass 18.30 Uhr Beginn 20.00 Uhr Opernhaus Stargast

Erwin Schrott Moderation

Jan Hofer

Informationen und Kartenbestellung unter: Tel.: 0180-5-231 600 (14-42 ct/Min) Fax: 0911-810 19 99 Ihre Ansprechpartnerin ist Birgit Christopheri. birgit.christopheri@staatstheater.nuernberg.de Flanierkarten können Sie auch direkt unter www.staatstheater.nuernberg.de online kaufen.

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Fรถrdervereine

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:


:

mitarbeiter / innen

Stiftungsrat

Leitungsebene

Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle

Johann Casimir Eule

Vorsitzender des Stiftungsrates

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner Finanzreferent Harald Riedel Staatsminister Dr. Markus Söder Ministerialrat Dr. Tobias Haumer

Pers. Referent und Stellv. des Staatsintendanten in künstlerischen Fragen

Jan Henric Bogen Chefdisponent

Susanne Wissen Leiterin Marketing

Verena Kögler Leiterin Presse und Kommunikation

Stiftungsräte

Hans-Peter Gormanns Stiftungsvorstand

Technischer Direktor

Peter Theiler

Stefan Schill Eva Weber

Staatsintendant

Christian Ruppert

Kostümdirektion

Geschäftsführender Direktor

Mitarbeiter Theaterleitung

Spartenleiter

Katharina Hoffmann (in Elternzeit) Franziska von Au (Elternzeitvertretung)

Peter Theiler Operndirektor

Marcus Bosch Generalmusikdirektor

Klaus Kusenberg

Assistentin des Staatsintendanten

Susanne Hörburger

Schauspieldirektor

Mitarbeiterin des Staatsintendanten

Goyo Montero

N.N.

Ballettdirektor und Chefchoreograph

Pers. Referent/in des Geschäftsführenden Direktors

Petra Siebert Büroleiterin der Geschäftsführenden Direktion

Hendrik Schröder Orchesterdirektor 149


mitarbeiter / innen

:

Michael Saur

N.N.

Kommunikation

Pers. Referent des Generalmusikdirektors

Mitarbeiter/in Künstlerisches Betriebsbüro, Sonderprojekte

Verena Kögler

José Ignacio Hurtado Ballettmeister und Stellv. des Ballettdirektors

Dramaturgie

N.N.

Dorothea Mosl

Kai Weßler Sonja Westerbeck 

Referent/in Presse und Kommunikation

Pers. Referentin des Ballettdirektors

Dramaturg/in Oper, Ballett und Konzert

Nora Vogt

Horst Busch

N.N. 

Stellv. des Schauspieldirektors

Dramaturgieassistent/in

Horst Busch Isabelle Schober Assistentin des Schauspieldirektors

Marie Pons (in Elternzeit) Henriette Barniske (Elternzeitvertretung) Pers. Referentin des Technischen Direktors und Leiterin der Ausstattungsassistenten

Arzu Imre Sekretärin des Technischen Direktors Künstlerisches Betriebsbüro

Jan Henric Bogen Chefdisponent

Thomas Hermann Disponent Musiktheater

Christine Haas Leiterin Künstlerisches Betriebsbüro Schauspiel, Disponentin Schauspiel

Florian Richard Mitarbeiter Künstlerisches Betriebsbüro

150

Leiterin Presse und Kommunikation

Leitender Schauspieldramaturg

Diana Insel Katja Prussas Dramaturginnen Schauspiel Theaterpädagogik

Anja Sparberg

Assistentin Presse und Kommunikation

Musikalische Leitung und Einstudierung

Marcus Bosch Generalmusikdirektor

Peter Tilling 1. Kapellmeister und Stellv. des Generalmusikdirektors

Prof. Guido Johannes Rumstadt

Leiterin Theaterpädagogik

1. Kapellmeister der Oper

Carola Schmidt (in Elternzeit) Marina Pilhofer (Elternzeitvertretung)

Gábor Káli

Theaterpädagogin

2. Kapellmeister, musik. Assistent des GMD und Solorepetitor

Rita Kaufmann

Marketing

Studienleiterin

Susanne Wissen

Andreas Paetzold

Leiterin Marketing

Lars Finneisen N.N. Referent/in Marketing

Julia Elberskirch Jenny Hobrecht Grafikerinnen

Hagen Ristow Vorderhausmanager

Kapellmeister, koordinierter Studienleiter und Leiter des Opernstudios

Christian Reuter Kapellmeister und Solorepetitor


: Jonathon Swinard N.N. Solorepetitoren mit Dirigierverpflichtung

Tarmo Vaask Chordirektor und Dirigent

Jacek Kaspszyk Gastdirigent Oper

Vasilis Christopoulos Ari Rasilainen Peter Ruzicka Eckehard Stier Frank Strobel Gastdirigenten Konzert

Gabriele Nutz Bibliothekarin

Maryna Chabanyuk Mitarbeiterin Theaterbibliothek REGIE Oper

Calixto Bieito Andreas Baesler Vincent Boussard Mariame Clément Thomas Enzinger Lorenzo Fioroni Kristian Frédric Melissa King Peter Konwitschny Tobias Kratzer Ulrich Proschka Laura Scozzi Georg Schmiedleitner Monique Wagemakers Schauspiel

Frank Behnke Bettina Bruinier Karsten Dahlem Jakob Fedler

Eike Hannemann Peter Hatházy Sascha Hawemann Markus Heinzelmann Cordula Jung Schirin Khodadadian Klaus Kusenberg Johannes von Matuschka Petra Luisa Meyer Christoph Mehler Stefan Otteni Maik Priebe Volker Schmalöer CHOREOGRAPHIE Oper

Melissa King Joshua Monten Laura Scozzi Ballett

Nacho Duato Johan Inger Ohad Naharin Goyo Montero BÜHNE/KOSTÜME Oper

Dirk Becker Sabine Blickenstorfer Stefan Brandtmayr Jean-Jacques Delmotte Natacha Le Guen de Kerneizon Julia Hansen Gabriele Heimann Knut Hetzer Susanne Hubrich Christine Knoll Ingo Krügler Christian Lacroix Vincent Lemaire Bruno de Lavenère Johannes Leiacker Alfred Mayerhofer Rebecca Ringst

mitarbeiter / innen

Rainer Sellmaier Harald B. Thor Toto Paul Zoller Schauspiel

Hildegard Altmeyer Nehle Balkhausen Catherina Bornemann Jutta Bornemann Stefan Brandtmayr Janina Brinkmann Annemarie Bulla Valentina Crnkovi´c Wolf Gutjahr Eike Hannemann Günter Hellweg Christof Hetzer Elena Köhler Cornelia Kraske Mareile Krettek Margaux Manns Susanne Mayer-Stauffen Carolin Mittler Heiko Mönnich Ay¸se Özel Giulia Paolucci Peter Scior Theresa Vergho Gregor Wickert Ballett

Eva Adler Angelo Alberto Nacho Duato Verena Hemmerlein Johan Inger Goyo Montero Ohad Naharin BÜHNENMUSIK Schauspiel

Daniel Freitag Bettina Ostermeier Dirk Raulf

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mitarbeiter / innen

:

Opernensemble

Hrachuhí Bassénz Ekaterina Godovanets Leah Gordon Taehyun Jun Nicolai Karnolsky Richard Kindley Hans Kittelmann Jochen Kupfer Silvia de La Muela Michaela Maria Mayer Roswitha Christina Müller Sébastien Parotte Leila Pfister Martin Platz Vincent Wolfsteiner Antonio Yang David Yim Mikolaj Zalasinski Sänger/innen Oper Gäste

Isabel Blechschmidt Csilla Csövary Fabrice di Falco Peter Galliard Volker Heißmann Claudia Iten Guido Jentjens Chariklia Mavropoulou Martin Rassau Pavel Shmulevich Uwe Stickert Melih Tepretmez Rachael Tovey Giuseppe Varano Martin Winkler Schauspielensemble

Julia Bartolome Martin Bruchmann Pius Maria Cüppers Karen Dahmen Frank Damerius Thomas L. Dietz Heimo Essl

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(Ksch.: Kammerschauspieler/in)

Ksch. Michael Hochstrasser Julian Keck Thomas Klenk Josephine Köhler Ksch. Jochen Kuhl Nicola Lembach Stefan Lorch Rainer Matschuck Ksch. Thomas Nunner Ksch. Adeline Schebesch Henriette Schmidt Daniel Scholz Marion Schweizer Louisa von Spies Marco Steeger Christian Taubenheim Stefan Willi Wang Philipp Weigand Elke Wollmann Schauspieler/innen

Christian Teutscher Miguel Toro Cagla Tuncdoruk Saúl Vega Max Zachrisson N.N. Tänzer/innen

José Ignacio Hurtado Didier Chape Ballettmeister

Luiz Claudio Frasetto Ballettrepetitor

Melani Brinkmann Assistentin Ballettbüro Chor

Tarmo Vaask Bettina Ostermeier

Chordirektor

Musikalische Leiterin Schauspiel

Timothy Hamel

Schauspiel Gäste

Rebecca Kirchmann Ruth Macke Maria Vogt Ballettensemble

Oscar Alonso Sophie Antoine Ana Baigorri Julia Cortés Nuria Fau Macarena González Simon van Heddegem Sayaka Kado Carlos Lázaro Max Levy Marina Miguélez Marina Sánchez Natsu Sasaki Hirotaka Seki Malcolm Sutherland Luis Tena

Chorinspektor

Eun-Joo Ham Franziska Kern Hyun-Mi Kim Dominique Lepeudry Gabriele Neumann Dorota SalomonczykWisniewska Andrea Schwendtner 1. Sopran

Stephanie GröschelUnterbäumer Annette Constanze Kroll Irène Lepetit-Mscisz Zodumo Mahlaba Yuko Oba Halina Zubel 2. Sopran

Kerstin Geitner Halina Holzwarth Gwendolyn Jones-Rose


: Raquel Luis Angelika Straube* 1. Alt

Yeonjin Choi Angelika Fichtinger Elisabeth Kuck Joanna Limanska-Paj¸ak Sabine Lippmann Annette Ostermeier 2. Alt

Klaus Brummer Yu-Sun Hong Han-Bo Jeon Sebastian Köchig Gustavo Quaresma Ramos Jerzy Sawkiewicz Chool Seomun 1. Tenor

Tibor Acs Timothy Hamel Luzuko Mahlaba Emanoel Velozo N.N. 2. Tenor

Gor Harutyunyan Tobias Link Kurt Schober Dariusz Siedlik* Benjamin Weaver 1. Bass

Alexander Alves de Paula* Hyoung-Jong Ham Rüdiger Krehbiel Suren Manukyan Moon Shick Oh 2. Bass Staatsphilharmonie Nürnberg

Stanko Madic (1. Konzertmeister koord.) Manuel Kastl (1. Konzertmeister koord.) *

Bernd Buß (stellv. 1. Konzertmeister) Sornitza Baharova (2. Konzertmeisterin) Christoph Klatt Policinska Malocco Alexandru Duma Milan Thiel Dr. Gabriela Scheler Wolfgang Seifert Stefan Teschner Michael Rößeler Hela Risto Berthold Jung Johanna Schlüter Julia Horneber Ja-In Ok (Zeitvertrag) 1. Violine

Jessica Hartlieb (Stimmführerin) Christiane Seefried (stellv. Stimmführerin) Richard Brunner Ewald Laube Reinhard Kossow Susanne Rüßmann Regina Hausdorf Ingrid Bauer Kea Wolter Chika Asanuma Monika Hager-Zalejski Justin Texon Markus Henschel Katharina Büll Miriam Eickhorst (Zeitvertrag)

mitarbeiter / innen

Larissa Gromotka Sophie von Krosigk Viola

Christoph Spehr (Solo) N.N. (stellv. Solo) Arvo Lang Arita Kwon Sabine Panofski Veronika Zucker Ralph Krause Inken Dwars Violoncello

Tae-Bun Park-Reger (Solo) Kathrin Münten (stellv. Solo) Raˇzvan Popescu (stellv. Solo – Zeitvertrag) Martin Huber Joachim Sevenitz Miljan Jakovljevic Konrad Fichtner Kontrabass

Lilo Kraus (Solo) Elena-Anca Stanescu-Beck (Solo) Harfe

Prof. Dr. Jörg Krämer (Solo) Alice Morzenti (Solo, koord.) Jong-Hyun Choi Susanne Block-Strohbach (Solo Piccolo)

2. Violine

Flöte

N.N. (Solo) Ulrich Schneider (stellv. Solo) Julia Barthel Kennan Hutchins Christian Heller Sebastian Rocholl Gunther Hillienhoff Heidi Braun

Paulo Arantes (Solo) Ralf-Jörn Köster (Solo, koord.) Simone Preuin Annette Kiesewetter (Solo Englischhorn) Oboe

Chorvorstand 153


mitarbeiter / innen

Prof. Felix Löffler (Solo) Nicole Spuhler (Solo, koord.) Thomas Sattel (Bass-Klarinette) Peter Reich

Hans-Joachim Scheler (1. Schlagzeuger) Sven Forker Christian Wissel

Klarinette

Julius Beck (1. Violine) Constantin-Catalin Micu (2. Violine) Adrienne Hochmann (Viola) Soyoung Kim (Violoncello) Jisu Park (Kontrabass) Elena Badaeva (Flöte) Salvador Ortiz Badal (Oboe) Kaspar Reh (Fagott) Sarah Ennouhi (Horn) N.N. (Horn) Nikolas Keller (Schlagzeug)

Matthias Topp (Solo) Wolfgang Peßler (stellv. Solo) Gunter Weyermüller Jörg Stasiewicz (Kontrafagott) Fagott

Michael Lösch (Solo) N.N. (Solo, koord.) Mirijam Alards Stefan Schaller Roland Bosnyák Gergely Molnár

Schlagzeug

Orchesterakademie

Mario Guardo

Horn

Leitender Orchesterwart

Prof. Christoph Braun (Solo koord.) Bernhard Holzmann (Solo koord.) Hans Christian Kirsch (Stellv. Solo) Günter Herzing Bernhard Plagg

Paolo Fonzi Stefan Kühnel Oliver Scheit

Trompete

Harald Bschorr (Solo) Holger Pfeuffer (Solo) Patrick Adam** Michael Wolkober Fabian Kerber Posaune

Matthias Raggl (Solo) Tuba

Christian Stier (Solo) Norbert Krämer (stellv. Solo) Pauke

154

: Inspizienz und Soufflage

Rainer Hofmann Susanne Hofmann Inspizienz Oper

Tommy Egger Bernd Schramm Inspizienz Schauspiel

Brigitte Christine Tretter Teresa Erbe Souffleusen Oper

Susan Fuhrmann Ilka Nordhausen Beatrice Zuber Souffleusen Schauspiel Statisterie UND BEWEGUNGSENSEMBLE

Isabelle Schober Leiterin Statisterie

Michael Dudek

Orchesterwarte

Statistenführer Musiktheater

Regieassistenz und Abendspielleitung

Ann-Marie Jarvis

Lutz Schwarz Koordinierter Spielleiter und Regieassistent Oper

Wanda Heinrich Annika Nitsch Regieassistenz und Abendspielleitung Oper

Kathleen Draeger David Rimsky-Korsakow Wiebke Schwegler Regieassistenz und Abendspielleitung Schauspiel

Opernballettmeisterin und Leiterin des Bewegungsensembles Geschäftsführende Direktion

Christian Ruppert Geschäftsführender Direktor

Volker Berger Stellv. Geschäftsführender Direktor

N.N. Pers. Referent/in des Geschäftsführenden Direktors


: Petra Siebert Büroleiterin der Geschäftsführenden Direktion

Hausbetriebsdienst/ Einkauf

Larissa Wall

Klaus Eichhorn

Leiterin Hausbetriebsdienst/Einkauf

Mitarbeiter Geschäftsführende Direktion

Gerhard Schicker

mitarbeiter / innen

Ursula Schäfer Assistentin der Lohn- und Finanzbuchhaltung

Birgit Christopheri Leiterin Call-Center und Kassen

Einkauf

Klaus Schäfer

Personalwesen, Recht UND Zentrale Angelegenheiten

Angelika Krauss

EDV-Administrator, Ticketsystem-Administrator

Volker Berger

Otmar Bauer

Leiter Personal und Recht, Zentrale Angelegenheiten

Hausinspektor

Mitarbeiterin

Sebastian Mähner Sabine Gruß Assistentin und Stellvertreterin des Personalleiters

Sabine Kreiser Thomas Nagel N.N. Sachbearbeiter/innen

Judrosan Sebastian Auszubildender Kaufmann für Bürokommunikation Finanzwesen

Hausmeister Abonnement und Ticket-Service

Martin Kleinlein Leiter Abonnement und Ticket-Service

Angelika Koppernock Gisela Gottschalk Abonnement

Brigitte Schuck Schulplatzmiete

Mike Wittich Leiter Finanzwesen vertrieb und Service

Kevin Blersch Controller

Wolfgang Engert Christian Ruppert

Birgit Zeitz

Geschäftsführer

Bilanzbuchhalterin

Ottilie Götz Andreas Saß Sachbearbeiter/in

Ilona Bülow

Maria-Theresia Bummer Vorzugskarten

Luisa Marie Wollnik Melanie Riedel Auszubildende Kaufleute für Dialogmarketing

Maria-Theresia Bummer Birgit Christopheri Doris Damm Christina Dreiner Marion Eitel Martina Fladerer Jane Gläser Lydia Haddani Anika Koropecki Christa Lauke Gabriele Lechner Gabriele Mosonyi Susanne Papoutsidis Flavia Radu Klaus Schäfer Ursula Schäfer Anselm Wohlfarth Mitarbeiter/innen Call-Center und Kasse

Prokuristin und Gesamtbetriebsleiterin

Jens Wiemann Buchhaltung für Lohnund Finanzbuchhaltung

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mitarbeiter / innen

Vorderhausmanagement

Hagen Ristow Vorderhausmanager

Michael Dudek Barbara Graser Christine Heide Birgit Herold Eveline Huguet Erika Klebl Christian Mai

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: Monika Schröder-Hecht Ulrike von Schwedler Elfriede Stolle Andrea Tausendpfund Kadri Tomingas Susann Velte Luise Wanninger Petra Wolf Alexanda Yesakoya Patrick Zadow Technische Direktion

Leitung Abenddienst Vorderhaus

Hans-Peter Gormanns

Klara Amstätter Ursula Bähre Meltem Baikaya Monika Bayerköhler Salome Bednarzik Erika Behling Ramona Binner Ingrid Bogendörfer Inge C. Braun Gesine Breimesser Karoline Cherfi Bojena Divaeva Helga Dominik Rosemarie Eberhardt Tanja Enhuber Britta Feinweber Elisabeth Friedrich Ina Goßow Helga Gronau-Schätz Gisela Kramer Natalia Krivtsova Angelika Krönert Ingeborg Liebermann Anne Markovic Delia Matscheck Johannes Millian Karin Naumann Alex Neigum Zora Ohnhauser Elvira Reisser Melanie Richter Nicole Schmidt

Henriette Barniske (Elternzeitvertretung) Marie Pons (in Elternzeit)

Technischer Direktor

Pers. Referentin des Technischen Direktors und Leiterin der Ausstattungsassistenten

Arzu Imre Sekretärin des Technischen Direktors

Annemarie Bulla Elena Köhler Margaux Manns Sara Lisa Matheis Ay¸se Özel Ausstattungsassistenten

Marita Hamman Alexander Hawajri Alexander Klosa Katharina Wiechert Theresa Zeh N.N. Auszubildende Fachkraft für Veranstaltungstechnik Bühnenbetrieb Oper

Mario Schomberg Technischer Leiter Bühnentechnik Opernhaus

Erich Berger-Thissen Michael Funk Horst Perschke Theatermeister

Klaus Beierlein Robert Ritter Günther Rupp Uli Schertenleib Rupert Ulsamer Maschinisten Ober-/ Untermaschinerie

Helmut Frieser Günter Liehret Martin Liehret Roland Pölloth Alain Weißmann Oliver Zippel Seitenmeister

Gerd Baßler Jörg Brandl Juan-Antonio Castro-Carro Thomas Cibulka Andreas Dreger Daniel Felgentreff Daniel Gezer Elmar Hauber Roland Horn Goran Jovic Robert Katianda Tobias Kern Serfercan Latifov Michael Maiß Carsten Nitz Michael Preußinger Sven Pürner Mathias Rechenbach Marek Reiter Stefan Schindlmeier Vernard Seebauer Martin Stritz Thomas Tauber Rainer Walter N.N. Bühnenhandwerker


:

Ingrid Donhauser Armin Schöppl Dieter Zintz

Erkan Latifov Sebastian Maiß Bertram Peter Alex Schulz Kurt Wölfel Kai Zürlik

Tapezierer/in

Bühnenhandwerker

Bühnenbetrieb Schauspiel

Helmut Bühner

Florian Steinmann

Wirginius Kaleta Domenico Stey

Andreas Böhm Tapeziermeister

Technischer Leiter Bühnentechnik Schauspiel

Tapeziermeister

Tapezierer/in

Uwe Otten Thomas Schreiber

Transport

Theaterobermeister

Karl-Heinz Utz Vorarbeiter

Oktay Alatali Stefan Joksch

Armin Pöppl

Theatermeister

Leiter Dekorationsmagazine

mitarbeiter / innen

Mario Schwenk Mario Solms Michael Solms Wolfgang Radtke Johannes Voltz Beleuchter Beleuchtung Schauspiel

Ernst Schießl Beleuchtungsinspektor

Tobias Krauß Stellv. Beleuchtungsinspektor

Sigurd Hösl-Taube Wolfgang Köper Beleuchtungsmeister

Bernhard Lotter Oberbeleuchter

Frank Laubenheimer Fachkraft für Veranstaltungstechnik BlueBox

Jürgen Bäumler Benjamin Burkel Werner Herppich Stefan Lobenstein Amanj Omar Christian Pelzer Maschinist Ober-/ Untermaschinerie

Andreas Maresch-Pelecudi Heinz Matysik Helmut Nagel Bruno Podszuweit Jürgen Sahm Andreas Wetzel Seitenmeister

Mathias Holl Sven Jager Ahmad Jamil Arnold Kramer Erdan Latifov

Tino Birkenmaier Ralf Hörndler Adrian Westphal Kraftfahrer/ Transportarbeiter Beleuchtung Oper

Olaf Lundt Beleuchtungsinspektor

Thomas Schlegel Karl Wiedemann

Sevdin Karac Andreas Meister Stellwerksbeleuchter

Artur Bickel Bernd Fabich Axel Hack Alexander Landgraf Evelyn Pohmer Tobias Schneider Beleuchter

Beleuchtungsmeister

Ton- und Videotechnik

Robert Niesslbeck

Boris Brinkmann

Oberbeleuchter

Leiter Ton- und Videotechnik

Mario Solms Stellwerksbeleuchter

Karl-Heinz Deindörfer Stefan Frank Lothar Schmid Michael Schmitt Jens Schwenk

Emil Conta Gerhard Joksch Frantisek Markacz Christoph Mergard Manuela Trier Peter Zeilmann Ton- und Videotechniker

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mitarbeiter / innen

Dekorationswerkstätten

Roman Declercq Leiter Dekorationswerkstätten und Konstruktionsbüro

: Philip Jovic

Kostümdirektion

Auszubildender Konstruktionsmechanik

Eva Weber

Malsaal

Leiterin Damenkostümabteilung

Klaus Keresztessy

Stefan Schill

Vorstand Malsaal

Leiter Herrenkostümabteilung

Klaus Franke Stellv. Werkstättenleiter

Ulrike Neuleitner 1. Theatermalerin

Doris Stark Mitarbeiterin des Werkstättenleiters

Jana Schiebel

Manuel Besinger Diana Galli Markus Gaul

Werner Billmann Produktionsassistentin/ Konstrukteurin

Andreas Braun

Raumausstatter

Elke Brehm Jonas Kusz Theaterplastiker/in

Konstrukteur Schreinerei

Dieter Engelhardt Leiter Schreinerei

Thomas Adler Michael Jakobi Gerhard Kohlbrand Armin Neidel Helmut Orend Josef Schell Klaus Welker Gerhard Wendler Schreiner

Eva Krasser N.N. Dekorationsnäher/in

Vera Simon Auszubildende Theatermalerin Requisite/Rüstmeister

Urda Hülsmeier Leiterin Requisite/ Rüstmeisterei

Peter Hofmann Rüstmeister

Schlosserei

Klaus Franke Leiter Schlosserei

Johannes Hofmann Marco Siegmanski Walter Zölfl N.N. Schlosser

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Gewandmeister/innen

Theatermaler/in

Produktionsleitung

Theresia Hänselmann

Gustav Kloos Claudia Lange Marion Oelschlägel Susann Schlegel

Jarmila Munske Juliane Nielsen Swantje Roos Katharina Scheunert Julia Theel Caroline Volz N.N. Requisiteur/innen

Claudia Amler Manuela Baier Jacqueline Bauer Andrea Ben-Brahim Anja Dombrowsky Heidemarie Funk Angelika Furkert-Korsa Marina Gröner Andrea Hagenheimer Ute Hartung Angela Hausmann Petra Horn Patricia Kohlstruck Margitta Ruis Kerstin Rupp Marion Schöller Martina Schuster Elisabeth Strack Isabell Ströhlein Deike Wedemeyer Evelyn Weichselbaum Melanie Weiß Elke Wiethaler-Kuhl Verena von Zerboni Schneiderinnen und Ankleiderinnen Damen

Angelo Alberto Norbert Amann Yusuf Aydogan Heike Behnke-Heffner Gunter Bickel Sabine Danninger


: Wolfgang Erk Gerlinde Gömmel Clarissa Grygier Linda Kandl Waldemar Konnerth Manuela Kutscher Erwin Priess Erwin Recker André Reichel Walter Römer Elisabeth Steger-Piehl Genadi Wenz Schneider/innen und Ankleider/innen Herren

Antje MadüskeSalamonsberger Christine Meisel Hannelore Moosburger Andrea Petrovic Claudia Schnackig-Duma Katja Schuberth Harald Utz

Erika Kenner Cornelia Pickel Modistinnen Maskenbild

Helke Hadlich

Auszubildende Maske

Leiter Technisches Gebäudemanagement

Karl Gündisch Patrick Ludwigh Thomas Reitenspieß Maschinentechnik

Stefan Wenzel Oberwerkmeister

Theodor Chudo Stellv. Oberwerkmeister

Chefmaskenbildnerin

Dirk Hirsch Stellv. Chefmaskenbildner, Leiter Maske Schauspiel

Hilmar Heise

Pforte

Georg Lang

Fundusverwalterinnen

Leiterin Bauunterhalt/ Bauprojekte

Sunnhilde Birthelmer Isabel Kowol Alicia Müller

Ayise Demirci

Andrea Hagenheimer Verena von Zerboni

Silke Ludwig

Projektkoordination Bau

Wäscherin

Büglerin

Bauunterhalt und BauProjekte

Maskenbildner/innen

Technisches Gebäudemanagement

Monika Siemang

mitarbeiter / innen

Manfred Gurklies Wilhelm Holl Kazim Kaygisiz Michael Richter Elektriker

Gerti Hauser Stellv. Maskenbildnerin Oper

IT-Technik

Eva Albrecht Esen Aygün Birgit Balke Armin Häfner Andrea Heyduck Stefanie Lais Sarah Lechner

Leiter IT-Technik

Patrick Schultheiss

Natalia Rybakova Mitarbeiterin IT-Technik

Marion Graeber Doris Meyer Eva Wild Pförtnerinnen Personalrat

Dieter Lang Vorsitzender des Personalrats

Alain Weißmann Stellv. Personalratsvorsitzender

Stefanie GröschelUnterbäumer Mitglied des Vorstandes

Norbert Krämer Stellvertretendes Mitglied des Vorstandes

Oktay Alatali Claudia Amler Marion Graeber Robert Katianda Hela Risto Peter Zeilmann Personalrätinnen und -räte Gleichstellungs- und BEM-Beauftragte

Marion Graeber

159


mitarbeiter / innen

:

Betriebsleiter Gastronomie

Sabrina Arbesmann Fidan Bayramova Sandra Berndt Joscha Feck Martina Feck Lukas Fries Theresa Gerth Andreas Görres Anna-Sophia Jestaedt Henry Keppner Julian Kirsch Jessica Köcher Sebastian Knorr Dorothee Kraatz Jennifer Kwapis Samprina Mousdraki Simone Nusko Isabella Ragaller Jennifer Ritter Adrian Arman Rowshanbakhsh Laura Schmidt Bianca Seidenschnur Oi Spies Stefanie Steible Thomas Tzolas Felicitas Wenzler Eric Wuchold

Sabrina Arbesmann

Mitarbeiter/innen Foyergastronomie

Schwerbehindertenvertretung

Stefan Kühnel Schwerbehindertenvertreter

Marion Graeber Stellvertreterin Jugendvertretung

Ralph Stocker Jugendvertreter

Marita Hamman Stellvertreter Datenschutzbeauftragte/r

N.N. Publikumsgastronomie

Eric Wuchold

Veranstaltungsleiterin Gastronomie

Thomas Mouratian

Isabelle Schober

F & B-Manager

Leiterin Theaterbuchladen

Sebastian Knorr

Gesine Horz Denis Leifeld Christian Mai Susanne Papoutsidis

Chef de Bar

Joscha Feck Jennifer Ritter Demi-Chef de Bar

Henry Keppner Demi-Chef de Rang

160

Theaterbuchladen

Mitarbeiter/innen Theaterbuchladen

Kantine

Wolfgang Engert Geschäftsführer

Thomas Mouratian F & B-Manager und Kantinenleiter

Maria Miller Küchenchefin

Marieta Böhlmann Silvia Buchner Manuela Grünbaum Silke Haner Milena Lakic Marius Krauss Maria Miller Oi Spies Ilse Ruth Weber Mitarbeiter/innen Kantine


:

BILDLEGENDE

Fotos: Ludwig Olah

S. 6 Nicolai Karnolsky

S. 11 Thomas Nunner

S. 26/27 Vincent Wolfsteiner, Thomas L. Dietz

S. 17 Leah Gordon

S. 18 Michael Hochstrasser

S. 21 Adeline Schebesch

S. 32 Miguel Toro

S. 37 Mikolaj Zalasinski

S. 38 Ekaterina Godovanets

S. 56 Nicola Lembach

S. 59 Pius Maria Cüppers, Josephine Köhler

S. 45 Jochen Kupfer

S. 52/53 Julia Bartolome, Hans Kittelmann, Jochen Kuhl

S. 63 Elke Wollmann

S. 66 Hrachuhí Bassénz

S. 70/71 David Yim, Sébastien Parotte, Karen Dahmen, Heimo Essl

S. 78 Stefan Lorch

S. 84 Leila Pfister

S. 89 Martin Platz

S. 90/91 Marco Steeger, Richard Kindley

S. 92 Antonio Yang

S. 95 Philipp Weigand

S. 101 Sornitza Baharova, Henriette Schmidt

S. 102 Stefan Willi Wang

S. 106 Paolo Arantes, Taeyun Jun, Matthias Raggl

S. 119 Roswitha Christina

S. 122 Daniel Scholz

S. 129 Frank Damerius

S. 132 Thomas Klenk

S. 111 Rainer Matschuck

Müller

S. 137 Louisa von Spies, Martin Bruchmann

S. 140 Michaela Maria Mayer

S. 144/145 Julia Cortés, Marina Sánchez, Julian Keck

S. 75 Malcolm Sutherland

S. 148 Christian Taubenheim

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GENIESSEN SIE TRAUM HA F T E NÄ CHT E

Hans-Vogel-Straße 53 90765 Fürth Telefon 0911.979 46 93 E-mail: info@tendenza.de www.tendenza.de

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Mäzenin und Sponsoren

Mäzenin und Sponsoren Hauptsponsor

Mäzenin Oper

Henriette Schmidt-Burkhardt † Hauptsponsor Schauspiel

Hauptsponsor Ballett

Hauptsponsor Konzert

Hauptsponsor u18plus

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Fördervereine

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Damenclub zur Förderung der Oper Nürnberg Nach dem Vorbild amerikanischer Charity-Veranstaltungen initiierte die Sopranistin Nancy Hermiston im Jahre 1988 die erste „Musikalische Damentee“-Veranstaltung im Opernhaus, um zusätzliche finanzielle Mittel für die Nürnberger Oper einzuwerben. Das gute Beispiel machte rasch Schule und so sorgte Maja Novotny dafür, dass bereits zwei Jahre später ein gemeinnütziger Verein eingetragen wurde, der die Veranstaltungsreihe seit nun über 25 Jahren erfolgreich durchführt. Besonders intensiv engagiert sich der Damenclub für die Nachwuchsarbeit und fördert seit einigen Jahren maßgeblich das Internationale Opernstudio Nürnberg. – Entsprechend steht das zehnjährige Jubiläum des Opernstudios im Mittelpunkt des traditionellen Sommernachts-Benefizkonzertes im Mai 2014. – Neben der finanziellen Unterstützung bietet der Damenclub den Stipendiaten auch regelmäßig eine Bühne für kleine solistische Auftritte; im Rahmen der Damentee-Veranstaltungen können sich die jungen Sängerinnen und Sänger mit eigenen Beiträgen im musikalischen Programm präsentieren. Darüber hinaus hilft der Damenclub unbürokratisch bei finanziellen Engpässen in der Oper, wenn etwa ein neuer Bühnenvorhang, eine Luftbefeuchtungsanlage, ein Konzertflügel, eine Harfe oder eine Spezial-Nähmaschine benötigt werden. Die Mittel des Damenclubs stammen aus drei verschiedenen Quellen: Ein- bis zweimal im Monat findet nachmittags der beliebte „Musikalische Damentee“ im Gluck-Saal statt. Die Damen servieren Kaffee und Kuchen, während die Künstler und Künstlerinnen von Oper und Schauspiel für ein kurzweiliges künstlerisches Nachmittagsprogramm sorgen. Daneben veranstaltet der Damenclub zweimal jährlich eine große Benefiz-Gala im Opernhaus. Sämtliche Einnahmen aus den Veranstaltungen des Vereins kommen Projekten zugute, die die Arbeit des Staatstheaters unterstützen. Die dritte Einnahmequelle des Damenclubs sind die sogenannten „Minuten-Spenden“. Ausgehend von den Betriebskosten des Opernhauses pro Minute (ca. 65,00 €) können Spender der Oper beliebig viele Minuten schenken, indem sie den entsprechenden Betrag auf das Spendenkonto IBAn: DE60 7605 0101 0001 0780 79, bei der Sparkasse Nürnberg (BIC: SSKNDE77XXX) überweisen. Spendenbescheinigung und Eintrag in das Spendenbuch, das im Foyer des Opernhauses öffentlich ausliegt, erfolgt umgehend. Musikalischer Damentee, jeweils 14.45 Uhr, Gluck-Saal:  20. und 21. Oktober, 17. und 18. November, 08. und 09. Dezember 2014; 23. und 24. Februar, 23. und 24. März, 13. und 14. April, 11. und 12. Mai 2015 Benefiz-Gala-Konzerte, jeweils 19.30 Uhr, Opernhaus: 22. Januar 2015 Benefizkonzert zum Jahresbeginn 11. Juni 2015 Sommernachts-Benefizkonzert Karten für die Veranstaltungen des Damenclubs erhalten Sie über die Staatstheater-Hotline 0180–5-231-600 (14 ct/Min, mobil bis zu 42 ct/Min) Kontakt Damenclub: Maja Novotny, Tel.: 09122-77 149 Lisa Albersdoerfer, Tel.: 0911-59 93 94

164


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Fördervereine

Patronatsverein der Oper des staatstheaters Nürnberg Die Oper mit ihrem hochkarätigen Ensemble, der Staatsphilharmonie und den international tätigen Regisseuren ist eine der identitätsstiftenden Sparten am Staatstheater Nürnberg. Aufgrund ihrer konstant hohen Qualität und ihrem spannenden Spielplan mit Klassikern und Raritäten konnte sie das Nürnberger Haus auch über die Metropolregion hinaus erfolgreich positionieren. Durch grenzübergreifende Kooperationen mit renommierten europäischen Theatern hat sich die Nürnberger Oper unter der Intendanz von Peter Theiler zudem in den letzten Jahren einen internationalen Ruf erarbeitet. Die jüngsten auswärtigen Koproduktionspremieren waren „Die Sache Makropulos“ in Venedig, „Othello“ in Bordeaux und „Hänsel und Gretel“ in Toulouse. Der 2013 gegründete gemeinnützige Verein OPERA VIVA hat es sich zum Ziel gemacht, diese internationalen Kooperationen und Koproduktionen zu unterstützen, nicht zuletzt, um den europäischen Dialog über Kunst, Ästhetik, aber auch Wertvorstellungen lebendig zu halten. Darüber hinaus ist es dem Verein ein Anliegen, spezielle Programminhalte der Oper zu fördern und damit die Schwerpunktsetzung der Spielplangestaltung und ihre Programmprofilierung weiter auszubauen. Die Unterstützung von OPERA VIVA kam gleich mit Gründung des Vereins einem der ambitioniertesten Projekte des Musiktheaters, „Der Ring des Nibelungen“, zugute. Nach den beiden ersten Teilen, „Das Rheingold“ und „Die Walküre“, folgt nun in dieser Spielzeit die Förderung der Inszenierung von „Siegfried“ und in der darauffolgenden Spielzeit „Götterdämmerung“. Zudem unterstützt der Patronatsverein das Engagement des französischen Mode-Schöpfers Christian Lacroix für den Kostümentwurf in Verdis „Ein Maskenball“. Fördern Sie die Oper am Staatstheater Nürnberg durch eine Mitgliedschaft im exklusiven Patronatsverein OPERA VIVA. Sie begleiten so die Sparte Musiktheater auch auf ihrem weiteren Weg der Internationalisierung. Bei exklusiven Veranstaltungen können die Mitglieder von OPERA VIVA mit der Kunst und dem Staatstheater auf Tuchfühlung gehen. Sie erhalten zudem vertiefte Einblicke in die Entstehung einer Inszenierung und die Möglichkeit, gemeinsame Reisen zu den Koproduktionspartnern des Staatstheaters zu unternehmen. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft wenden Sie sich bitte an: Susanne Hörburger Tel.: 0911-231-145 76, Fax: 0911-231-35 22 susanne.hoerburger@staatstheater.nuernberg.de Vorstand Peter Prinz zu Hohenlohe-Oehringen (Vorsitz), Dr. Hans-Peter Mall, Angela Novotny Mitglieder art & business hotel · BROCHIER Gruppe · Gewerbepark Südstadt GmbH & Co. KG · I.K. Hofmann GmbH · IHK-Kulturstiftung der mittelfränkischen Wirtschaft · Klavier Kreisel · NürnbergMusik GmbH · Immobilien Sollmann+Zagel · Tucher’sche Kulturstiftung · Rudolf Wöhrl AG Wolf P. Carstanjen · Sylvia van Eesbeeck-Böttcher · Hansruedi Elsener · Ursula Flechtner · Johannes Heyne · Ingrid Hildebrandt · Peter Prinz zu Hohenlohe-Oehringen · Tina Huber · Dr. Peter Küfner · Evi Kurz und Peter Kurz · Dr. Christian Lex · Dr. Hans-Peter Mall · Heidrun Mall · Rainer Megerle · Angela Novotny · Christiane Piller · Marga Rödl · Paul Graf von Schönborn-Wiesentheid · Christian Schwaiger · Galina Schwaiger Chkareuli · Dr. Heike Söhnlein · Dr. Wolfgang Söhnlein · Jörg K. Stengel · Dr. Ludovit Szabo · Utz W. Ulrich · Dirk von Vopelius · drs. Erwin und Jenny Weijnen · Inge Weise · Dr. Jan-Andreas Wobbe · Dagmar Wöhrl · Brigitte Wübbenhorst · Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst Ehrenmitglied Henriette Schmidt-Burkhardt † 165


Fördervereine

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Die „Freunde der Staatsoper Nürnberg e. V.“ wurden unter dem Namen „Opern- und Konzertfreunde Nürnberg e. V .“ im Jahr 1978 ins Leben gerufen, um neben dem Zeichen der Verbundenheit mit dem Nürnberger Theater- und Konzertleben für die finanzielle wie auch ideelle Unterstützung der Theaterarbeit zu sorgen. Heute zählt der Freundeskreis über 1000 Mitglieder und ist ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Staatstheater, der Stadt und der Metropolregion Nürnberg. Seit Gründung des Förderkreises konnten mit seiner Unterstützung zahlreiche Stars des internationalen Opern- und Konzertlebens auf die Nürnberger Bühne geholt werden, darunter Hildegard Behrens, Teresa Berganza, Rudolf Buchbinder, José Carreras, Dietrich Fischer-Dieskau, Siegfried Jerusalem, René Kollo, Waltraud Meier, Birgit Nilsson, Leo Nucci, Lucia Popp, Hermann Prey, Marina Prudenskaja, Renata Scotto, Peter Schreier, Bernd Weikl und viele andere mehr. Mit der Aktion „Nürnbergs Oper – schön wie früher“ legten die Freunde der Staatsoper den Grundstein für die Sanierung der Oper im Fassaden- und Publikumsbereich, die im Jahr 1998 abgeschlossen wurde. Die Gastspiel- und Reisetätigkeit des Theaters im Jahr 2005 mit der ersten vollständigen Aufführung des „Ring des Nibelungen“ in Peking und in der Spielzeit 2007/2008 mit einem Gastspiel von Glucks Oper „Orpheus und Eurydike“ in Shenzhen, der chinesischen Partnerstadt von Nürnberg, wurde zum wesentlichen Teil durch die Unterstützung des Vereins ermöglicht. Die Freunde der Staatsoper haben zuletzt die DVD-Produktion der „Meistersinger von Nürnberg“ 2011 unterstützt, die Antrittspremiere des neuen Generalmusikdirektors Marcus Bosch, sowie die Internationalen GluckOpern-Festspiele. Wie bereits in der zurückliegenden Spielzeit werden auch in der Saison 2014/15 zwei Stipendien des Internationalen Opernstudios Nürnberg vom Verein finanziell gefördert. Wenn Sie sich für das Nürnberger Theater- und Konzertleben engagieren möchten, können Sie zwischen verschiedenen Formen der Mitgliedschaft bei den Freunden der Staatsoper Nürnberg wählen. Vom persönlichen Einzelmitglied über eine Firmenmitgliedschaft, vom Förderer bis zum Mäzen sind jeweils entsprechend mehr Vorteile verbunden, die von der Nennung in den Programmheften bis zu einem Vorbuchungsrecht beim Erwerb der begehrten Opernballkarten reichen. Haben wir Ihr Interesse für die Aktivitäten und Fördermöglichkeiten der Freunde der Staatsoper Nürnberg geweckt, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: Präsident Hans-Peter Schmidt Geschäftsführer Ks. Heinz Klaus Ecker

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Fördervereine

Freunde der Staatsoper Nürnberg e. V. Mäzene

alpha Gruppe Gerd Schmelzer Daimler AG Niederlassung Nürnberg IHK-Kulturstiftung Nürnberg Müller Medien GmbH & Co. KG

NÜRNBERGER Versicherungsgruppe Henriette Schmidt-Burkhardt † Schöller Familienstiftung

Förderer

310Klinik GmbH Lisa und Joseph Albersdoerfer Dr. Ingrid Bär und Dr. Ralph Görtler BMW Niederlassung Nürnberg E. Breuninger GmbH Co. Business & Service Brigitte Schmedding DATEV eG Nürnberg Der Beck GmbH Deutsche Bank AG Norbert Fackelmann Ingrid und Siegfried Fergg Fürst Fugger Privatbank KG Moritz Fürst GmbH & Co. KG Monika und Dieter Gölzer Gitta und Harald Hacker Dr. Chrissanti Alexiou-Hauck und Dr. Sven Hauck Heidi und Dr. Karl-Heinz Hetterich Ulrich Hug Karin und Prof. Dieter Kempf Rita Kippes Willi Kippes KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Martin Kreßel Alena und Dr. Peter Küfner Franz Lauer Magold, Walter & Hermann Rechtsanwälte Christian Marguliés Dr. Hermann Meier Musikhaus Josef Klier KG N-ERGIE Aktiengesellschaft Neumüller Ingenieurbüro GmbH Barbara und Dr. Günther Niethammer Nordbayerische Verlagsgesellschaft mbH Sabine und Dr. Manuel Ober

Oberbank AG Dorit Paneutz Christiane Piller und Hansruedi Elsener Klaus-Heinz Poßner Marianne Postler Therese und Dr. Manfred Rau REMA Fügetechnik GmbH Heide und Günther Riedel Dr. Walter Ringel Eva Maria Roer und Josef Süß Linda und David Roosevelt Jeffries Rosen Eiskrem GmbH Siegbert Rudolph Helmuth Schaak Schaeffler Gruppe Barbara und Dr. Armin Scharrer Christa Schmid-Sohnle und Manfred Schmid Hans-Peter Schmidt Jutta und Helmut Schmidt Siglinde und Dr. Walter Schuhmann Andrea und Dr. Thomas Schulz Schuster & Walther IT-Gruppe Dr. Heike und Dr. Wolfgang Söhnlein Renate und Dr. Kurt Söllner Helga Soldan und Rainer Grasser Brigitta und Erhart Steger Gabriele Streng Erwin Telle GmbH Utz W. Ulrich Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg Rudolf Wöhrl AG Spedition Wormser Brigitte und Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst Christine und Prof. Dr. Peter Wünsch Helga Zitzmann

167


Fördervereine

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Ballettfreunde Staatstheater Nürnberg e. V. Vorsitzender: Peter Hering  Schirmherrschaft: Petra Maly Wenn Sie das Ballett lieben und noch tiefer in die Welt des Tanzes eintauchen möchten, dann werden Sie Mitglied im Förderverein „Ballettfreunde Staatstheater Nürnberg e. V.“. Ziel des Fördervereins ist die ideelle und materielle Unterstützung des Staatstheater Nürnberg Ballett, dessen künstlerische Arbeit Teil der allgemeinen kulturellen Bildung ist. Die Mitglieder im Förderverein genießen besondere Vorzüge:

: Besuch von Proben und Trainings (in Absprache mit der Ballettleitung) : Reservierung von Eintrittskarten vor dem offiziellen Vorverkauf : Einladung zu Gesprächen mit Ballettdirektor, Choreographen, Bühnenbildnern und Dramaturgen Im Rahmen einer Mitgliedschaft haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten zur Gestaltung Ihres Förderbeitrages. Natürliche Personen zahlen einen jährlichen Beitrag von 40,00 €, Firmen und juristische Personen 200,00 €, Förderer ist man ab 250,00 € und Mäzen darf sich nennen, wer das Ballett mit einem Betrag von 1000,00 € unterstützt. Sollten Sie sich für eine Mitgliedschaft im Förderverein interessieren, dann treten Sie mit uns in Kontakt. Wir freuen uns über Ihr Interesse und danken allen Mitgliedern, die sich bereits im Förderverein engagieren! Kontakt: Förderverein „Ballettfreunde Staatstheater Nürnberg e. V.“ c/o Ballettdirektion Richard-Wagner-Platz 2-10, 90443 Nürnberg Tel.: 0911/231 81 85 oder 09180/180 600 foerderverein.ballettfreunde@staatstheater.nuernberg.de www.ballettfreunde-nürnberg.de Förderer

Dr. Claudia Balzer ∙ Anita und Walter Bauer ∙ Silvia und Dr. Hans-Joachim Beyer ∙ SUPOL Tank und Christiane und Dipl. Kfm. Michael Böhm ∙ Doris Braeschke ∙ Dr. Wenke Dietrich und Dr. Thomas Schrauzer ∙ Prof. Dr. h. c. Stephan Götzl ∙ Petra und Klaus Gumpp ∙ Christine und Bernhard Haag ∙ Dr. Marianne Hagemann ∙ Alexandra und Robert Härtlein ∙ Heike und Peter Hering ∙ Hein Verpackungen GmbH und Friederike Hein ∙ Hotel Arvena Park und Oskar Schlag ∙ Hotel Drei Raben und Dr. Daniela Hüttinger ∙ Institut Rede und Antwort und Astrid Zapf ∙ Gabriele Jäger und Dr. Jürgen Jäger ∙ Lothar Kern ∙ Regine Lamparter und Prof. Dr. Bernhard Lang ∙ Christian Marguliés ∙ Dr. Susanne Meinhardt und Johannes Meinhardt, M. B. A. ∙ OrthoPraxis Altreuther & Klug und Dr. Stefan Klug ∙ Marianne Ott ∙ Retterspitz GmbH und Markus Valet ∙ Barbara und Armin Scharrer ∙ Christa Schmid-Sohnle und Manfred Schmid ∙ Manuela und Michael Schöpe ∙ Dr. Schwarz & Partner und Dr. Walter Schwarz ∙ Gertrud Sörries ∙ Ute und Klaus Steger ∙ Martina und Jörg K. Stengel ∙ Therapiezentrum Andrea Sommer und Andrea Sommer ∙ Angelika Stahlberg ∙ Karin Urlichs ∙ E. Vollrath & Co. GmbH ∙ Karin von Vopelius ∙ Dr. Volker Weidinger ∙ Wiegel Arbeitskultur und Martina Wiegel ∙ Dr. Grit Weigel Schirmherrschaft: Petra Maly 168


UNSER GESCHENK ZUM 50. GEBURTSTAG: LEDER ZUM STOFF-PREIS. UND STOFF ZUM VORZUGS-PREIS.* * Dieses Angebot gilt für alle Conseta Modelle, alle Leder aus der Dura- und Semi-Kollektion und alle COR Bezugsstoffe.

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Fördervereine

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Philharmonie Nürnberg E. V. Seit über 20 Jahren fördert und unterstützt die PHILHARMONIE Nürnberg e. V. das Konzertleben der Staatsphilharmonie und ermöglicht die überaus erfolgreiche Kammermusikreihe im Gluck-Saal. In sieben Kammerkonzerten präsentiert die PHILHARMONIE die Musikerinnen und Musiker der Staatsphilharmonie Nürnberg einmal abseits des großen Orchesterverbundes. Ausgesuchte Kammermusik auf hohem Niveau, das bieten die Konzerte, fernab vom normalen Orchesterdienst und in eigener künstlerischer Verantwortung der Musiker. Längst haben sich die Kammerkonzerte zu einer festen Größe im Konzertleben der Stadt entwickelt. Das Programm für die Spielzeit 2014/15 finden Sie ab Seite 124 dieses Heftes. Doch der Verein ist weit mehr als das. In Zusammenarbeit mit Generalmusikdirektor Marcus Bosch unterstützt er das Konzertprogramm der Staatsphilharmonie Nürnberg. Er hilft, international gefeierte Solisten und Dirigenten nach Nürnberg zu holen, und ermöglicht außergewöhnliche Konzertprojekte des Orchesters. Damit ergänzt er das Konzertangebot der Staatsphilharmonie und trägt zur Erweiterung des kulturellen Angebots in Nürnberg und in der Metropolregion bei. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar. Mitglieder erhalten Eintrittskarten und Abonnements für unsere Kammerkonzerte bevorzugt und zum Mitgliederpreis. Helfen Sie mit, das Konzertleben der Staatsphilharmonie zu bereichern! Wir freuen uns, Sie als Mitglied der PHILHARMONIE NÜRNBERG e. V. begrüßen zu dürfen!

Kontakt: Gesellschaft PHILHARMONIE Nürnberg e.V. c/o Commerzbank, Spitalgasse 5, 90403 Nürnberg z. Hd. Frank Haberzettel (1. Vorsitzender) Tel. 0911-131-2408, Fax 0911-131-2409 info@philharmonie-nuernberg.de Unsere Kontoverbindung: Commerzbank Nürnberg Iban: DE 7276 0400 6105 3638 3300 • BIC: COBADEFF760 www.philharmonie-nuernberg.de

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Fördervereine

Förderverein Schauspiel Nürnberg e. V. Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2003 ist die Mitgliederzahl auf 450 angestiegen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass im Rahmen einer Mitgliedschaft die ideelle und finanzielle Unterstützung der Schauspielsparte am Staatstheater Nürnberg und das Genießen von Vorteilen Hand in Hand gehen.

: Der Förderverein bezuschusst Investitionen und Produktionen des Schauspiels. : Um außergewöhnliche Leistungen besonders zu würdigen, wird vom Förderverein

alle zwei Jahre der Nürnberger Theaterpreis verliehen. Grundlage dieser vertrauensvollen und erfolgreichen Zusammenarbeit sind Begegnungen und Gespräche zwischen Fördervereinsmitgliedern und Theater- schaffenden im Rahmen von Stammtischrunden, Diskussions- und Sonderveran staltungen sowie beim traditionellen Neujahrsempfang. Der Förderverein bietet mehrmals pro Spielzeit kostenlose Hauptprobenbesuche im Schauspielhaus und den Kammerspielen für die Mitglieder an. Die Mitglieder des Fördervereins werden bei Kartenwünschen für die Sparte Schauspiel bevorzugt, so diese vor Beginn des offiziellen Vorverkaufs der Theater- kasse gemeldet wurden.

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Sie können zwischen verschiedenen Formen der Mitgliedschaft wählen: Eine persönliche Einzelmitgliedschaft (40,00 €), als Firma oder Institution (75,00 €), als Förderer (250,00 €) oder als Sponsor (750,00 €). Wir würden uns sehr freuen, Sie schon bald im Kreise unserer besonders engagierten Theaterbegeisterten begrüßen zu dürfen. Haben Sie Interesse an einer Mitgliedschaft, dann wenden Sie sich bitte an: Isabelle Schober: Tel.: 0911-231-35 33 oder isabelle.schober@staatstheater.nuernberg.de

sponsoren

AFI Private Akademie für Informatik GmbH Nürnberg ∙ Innovatives Projektmanagement für Gebäudeleittechnik GmbH Feucht ∙ Juwelier Wilfart ∙ nolte-innenarchitektur nürnberg Förderer

ABACUS Nachhilfeinstitut · ARVENA Park Hotel · Dietmar Balzert · Anita und Walter Bauer · Gerd Bauer · Petra Dieker · Monika Eibl-Eibesfeld · Claus Fesel · Günther Feuring · Dr. Helga Gebauer und Wolfram Scheffler · Aurelia und Karl-Heinz Göbel · Ursula Hähner · Helmut Höger · Gabriele Kal-tenhäuser · Jochen Köberich · Prof. Dr. Bernd Lang und Regine Lamparter · Elfi und Michael von Lüdin-ghausen · Gunther Oschmann · Irene Parsch-Braun und Gerald Parsch · Carsten Pflug · Helmut Reichert · Romantik Hotel Gasthaus Rottner · Christa Schmid-Sohnle und Manfred Schmid · Helmut Schmidt · Gisela und Gerhard Schröder · Elfriede Stolle · Utz W. Ulrich · Dr. Gerhard Wackerbauer · Dr. Harald Wagner Vorstand

Dr. Klaus Haage ∙ Gustav Roeder ∙ Richarda Kinzel ∙ Britta Bungartz ∙ Roland Wiesmeier ∙ Manfred Schmid ∙ Fitzgerald Kusz ∙ Schirmherrschaft: Dr. Ulrich Maly

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Im Jahr 2003, parallel zur Programmreform und Modernisierung unseres Programms, begann BR-Klassik, damals Bayern 4 Klassik, Partnerschaften mit ausgewählten Theatern, Orchestern und Konzertveranstaltern in Bayern einzugehen. Idee dieser Medienpartnerschaften war und ist die gegenseitige Stärkung und Unterstützung und somit eine gemeinsame Anstrengung für die Förderung und den Erhalt kultureller Juwelen in Bayern. Diese gemeinsamen Bemühungen haben in den vergangenen Jahren zu vielen interessanten Kooperationen mit Veranstaltern hochkarätiger Opern- und Konzertveranstaltungen geführt: Im Programm schlägt sich dies in informativen, manchmal heiteren, stets angeregten Gesprächen, anregenden Interviews und lebendigen Reportagen nieder. Seit Beginn gehört auch das Staatstheater Nürnberg zu unseren Medienpartnern, was eine enge und fruchtbare Zusammenarbeit entstehen ließ. Zahlreiche Mitschnitte sowie Liveübertragungen von Premieren haben nicht nur das Hörfunkprogramm des BR bereichert, sondern auch dazu beigetragen, das Renommee des Staatstheater Nürnberg weit über die Region hinaus zu steigern und zu festigen.

In der Spielzeit 2014 / 2015 können folgende Premieren in BR-KLASSIK mitverfolgt werden:

Premiere: 02. November 2014, Opernhaus

Hänsel und gretel Engelbert Humperdinck  Märchenspiel in drei bildern Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt  Inszenierung: Andreas Baesler Premiere: 17. Januar 2015, Opernhaus

Quai west Régis Campo : UA der deutschsprachigen fassung Musikalische Leitung: Marcus Bosch  Inszenierung: Kristian Frédric


Kreativität

Basis des Erfolgs Zu jeder Spitzenleistung gehört Kreativität, in der Kunst ebenso wie in der Technik. Unsere Herausforderung heißt: Bewegung erleichtern und Energie sparen, in jedem Lebensbereich und überall auf der Welt. Ob beim historischen Nadelkranz oder der zukunftsweisenden Automobilkomponente – mit kreativer Technik sichern wir unseren Spitzenplatz unter den Wälzlagerherstellern und Automobilzulieferern. Gemeinsam bewegen wir die Welt www.schaeffler.de


bulthaup b3 Folgt keinen schnellen Trends. Sondern Überzeugungen. Eine bulthaup verbindet höchste Individualität mit Präzision.

Die Liebe zum Detail spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie das architektonische Gesamtkonzept. Das macht jede bulthaup einzigartig. Zu einer echten Maßarbeit, genau auf den Raum zugeschnitten und auf alle, die darin leben.

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Breitsprecher Kücheneinrichtung GmbH Erlenstegenstraße 90 90491 Nürnberg Tel. 0911 9599154

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Herzog-Max-Straße 1. 96047 Bamberg Tel. 0951 2084614


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Opernhaus

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C

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55 8

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3. Rang links

54 753 7 1 752 750 75 748 749 A 744 745 746 747 99 98 7 797 7 6 9 7 839 5 79 838 793 794 837 789 790 791 792 4 835 3 8 3 3 8 869 831 832 868 827 828 829 867

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10

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3

11

95 2

92 4

3. Rang

Loge

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705 706 707 708 7 09 710 711 712 713 714

731 732 7 33 73 4 735 7 A 36 737 738 778 739 740 741 742 743 779 7 80 78 814 1 782 815 783 784 816 785 786 787 78 8 818 8 19 820 844 821 822 845 824 825 826 846 848 8 49 850 851 852 854 855 856

2. Rang

1. Rang

75 5

5

72

61 1

D

6

45

665 666

526 527

629 630

578 579

C

7

44

2 41 4 7 71 27 28 48 0 39 40 29 30 31 49 9 7 32 33 34 35 36 37 38 73 50 100 8 6 51 5 7 6 74 99 2 53 66 6 75 98 54 55 56 64 65 76 97 57 58 59 60 61 62 63 77 7 101 96 28 5 9 8 79 102 7 1 94 80 81 103 6 12 92 93 2 1 82 83 84 85 1 9 104 0 9 5 86 87 88 89 129 105 24 12 106 1 157 130 123 1 07 108 56 131 121 122 109 110 5 1 132 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 4 15 5 1 158 133 1 187 34 135 2 153 159 186 151 15 136 137 160 185 149 150 138 139 140 161 188 184 141 142 143 144 145 146 147 148 162 1 3 218 8 189 1 2 63 16 217 190 4 165 181 18 216 9 180 191 166 167 215 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 17 192 214 193 1 3 1 2 219 94 19 247 1 212 220 5 196 46 210 21 2 197 198 1 9 221 0 2 5 8 0 99 200 201 202 203 204 205 206 207 2 24 222 244 223 2 248 7 24 225 2 243 249 6 27 241 24 226 227 250 5 27 239 240 228 229 230 251 4 27 231 232 233 234 235 236 237 238 278 252 2 08 73 27 53 25 279 7 3 272 2 4 255 280 6 30 0 271 256 257 281 5 30 8 269 27 6 2 0 258 259 260 261 2 7 3 6 2 282 2 6 6 2 4 5 62 263 264 26 83 284 03 30 309 302 3 285 286 338 310 300 301 287 288 28 337 311 9 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 336 312 3 5 3 4 3 13 314 339 333 33 68 315 316 340 331 332 67 3 317 318 31 341 9 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 66 3 342 3 65 3 43 344 369 364 3 99 345 346 2 363 370 98 3 347 348 349 0 361 36 371 97 3 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 36 372 3 396 3 73 374 5 9 3 400 394 375 376 427 392 393 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 401 4 26 02 40 425 4 4 2 3 404 4 4 05 406 4 2 423 07 408 409 410 0 421 42 428 454 411 412 413 414 415 416 417 418 419 42 429 4 30 431 2 453 451 45 432 433 449 450 434 435 436 455 7 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 456 76 47 457 475 4 458 459 4 473 474 60 461 462 463 4 64 465 466 467 468 469 470 471 472 478 4 5 79 494 49 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 496 510 497 498 508 509 499 500 501 502 503 504 505 506 507 53 7 6 55 53 6 7 58 55 511 0 512 8 61 53 58 5 9 8 9 55 63 60 539 4 2 5 9 5 66 64 1 59 8 0 67 540 0 66 1 60 553 7 591 541 70 07 552 67 6 542 54 0 8 641 3 550 551 70 592 0 6 6 5 642 9 4 4 0 4 5 5 45 546 547 548 6 6 593 605 659 594 59 679 4 643 5 603 60 699 644 680 596 597 598 599 600 601 602 658 8 7 9 5 6 6 645 64 702 681 6 655 656 717 697 682 647 648 649 650 651 652 653 654 703 696 716 683 68 5 4 694 69 704 685 686 687 688 689 690 691 692 693 715

5 53 7 4 58 53 6 58 8 533 63 532 7 63 530 531 585 528 529 584 636 582 583 580 581 635 0 73 633 634 631 632 9 72 7 8 77 72 76 7 7 3 72 81 5 9 77 726 2 87 4 81 725 8 77 3 1 3 724 87 81 92 77 23 7 96 0 2 7 2 87 81 1 72 2 92 0 72 6 72 96 7 1 719 72 C 87 1 771 92 A B 718 5 70 96 B 0 87 9 7 0 92 4 A 8 76 96 E 76 87 9 91 3 87 8 2 91 87 7 1 91 87 6 0 91 87

8

1

■■■■■ 2 ■■ ■ ■■ ■■■ 3■ ■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■3 ■ 4■ ■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■45 5■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■■■■■■■■■■ ■ ■■ ■ ■ ■ 6■ ■■■ ■■■■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■67 7■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■■ ■ ■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■8 ■■■ 8■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ 9 ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ 9■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■■■ ■■ ■■■ ■■ ■■■■ ■ 10■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■1110 11■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■■ ■ ■■■ ■■ ■ ■ ■■ ■■■ 12 ■■ ■■■■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 12 ■■■ 13 ■■ 13 ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■■ ■ ■■■■■ ■ ■■ ■ ■■ ■■ ■■ ■ 14 ■ ●■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■●■14 ■ ■ ■ ■■ ■ 15 ■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■■15 ■ 16 ■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■ 16 ■ ■ ●■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ● 17 ■■ ■■17 ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ 18 ■■●■■■■■■■■■●■■ 18 ■ ■ 19 ■ 19 ■■ ● ■■ ■ ■ ■ ■ ■■■● ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■■ ■ ■ ■■ ■■ ■■■ ■ ■ ■4 ■■■■■■ 4 ■ ■ ■■ ●■■■ ■■ ■ ● ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ 3 3■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ● ■■ ■ ■■■ ■ ■ ● ■ ■ ■ ■■ ■ ■■■■■■■■■ ■■ ■■ ■2 2 1 1 ■■■■■■■■■■ ■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■ ■ ■■ ■■ ■ ■ ● ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■■■ ■■ ■ ■ ■ ● ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ● ■ ■ ■ ■ ■ ■ ● ■■ ■ ■■■ ■ ■■■ ■■ ■ ■ ■■■ ■■■ ■ ■ ■ 43

66 4

524 525

627 628

576 577

9

1■ 22 23 ■ 24 2■ ■ 46 25 ■ 26 4

66 3

625 626

10

574 575

11

rechts

links

520 521 522 523

Loge

■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■■■ ■■ ■ ● ■■ ■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ● ■■ ■■ ●■■

1. Rang

2. Rang

Prosc. Loge

■■■■■■

514 515 516 517 518 519

Bühne

■ ■■ ■ ■ ■■ ■■■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■● ■■ ■■● ■■ ■■ ● ■■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■■■ ● ■ ■■ ■■■■■■ ■■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■■■ ■ ■ ■■ ■ ■■■■ ■■ ■

3. Rang

■■■■■■

Prosc. Loge

Sitzpläne

9

4 865 863 86 861 862

■ ■ ■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■ ■■■ ■■ ■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■■ ■ ■■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■ 881 88 03 904 2 883 88 1 902 9 4 885 886 8 87 888 889 890 891 892 893 894 895 896 897 898 899 900 90 925 9 26 927 9 950 948 94 928 929 946 947 930 931 932 9 33 934 935 936 937 938 939 940 941 942 943 944 945 964 9 989 65 966 987 988 967 968 985 986 969 970 971 9 72 973 974 975 976 977 978 979 980 981 982 983 984 994 995 9 2 1013 1014 96 997 998 99 9 1000 1001 1002 1003 1004 1005 1006 1007 1008 1009 1010 1011 101 1015 1016 1037 1038 1017 1018 101 34 1035 1036 9 1020 1021 1022 1023 1024 1025 1026 1027 1028 1029 1030 1031 1032 1033 10

3. Rang rechts

Opernhaus Richard-Wagner-Platz 2-10 90443 Nürnberg 1.031 Sitzplätze Platzgruppen

I

II

III

IV

V

VI

VII

VIII

Wir erlauben uns den Hinweis, dass es auf einigen Plätzen architektonisch und inszenierungsbedingt zu Beeinträchtigungen der Sicht auf die Bühne kommen kann. Weiterhin bitten wir, die Übertitel als Service zu betrachten, von dem nicht auf allen Plätzen in gleichem Maße profitiert werden kann.

175


Sitzpläne

: schauspielhaus

Bühne 1■ 01 0 18 1 17 ■ ■2 ■ 03 04 16 ■ 15 ■ 05 06 07 14 ■ ■■ 13 ■ 08 09 10 11 12 ■ ■ ■■ 2■ 19 ■ 37 2 ■ ■ ■ 20 2 36 ■ ■ 5 1 3 22 23 ■■ 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 ■ ■■ 3■ 38 ■■■■■■■■■ 34 ■■56 57 3 39

Eingang

55

40

Eingang

■■ ■ 10 ■ ■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■ ■ ■■ 11■ ■ ■ ■■ 11 ■■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■■■ ■ ■ 12 12 ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■■ ■■ 13■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■13 ■ ■ ■■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ 14 ■ ■■■■ ■ 14 ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ 15■ ■■■■ ■■■■■■■■■■■■ 15 ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■■■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■■ 16 ■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ ■■■1617 17■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ 18 ■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 1819 19 ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■■ ■ ■■ ■■ ■■ ■ 20 ■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ 20 ■ ■ ■ ■■ ● ■■ ● ■ ■ ■■ ■ ■ ■ 10

Eingang

41 42 54 ■■ ■■ 53 ■ 43 44 45 4 52 ■ ■■ 4■ 4 58 47 48 49 50 ■ ■■■6 ■ 78 59 6 ■■■ 51 ■ 77 ■ ■ 76 ■ 61 62 ■0 ■ 75 ■ 5■ 74 ■ 79 63 64 65 73 ■ ■ 72 ■ 102 5 ■ 80 66 67 68 69 70 71 ■ ■ 101 ■ ■ ■ 81 8 ■ ■ ■ ■ ■ ■ 100 ■ ■ 2 9 9 8 ■ ■ 3 8 6■ 9 ■ 84 85 6 ■ 103 97 ■ 6 9 ■ 8 6 5 9 1 127 8 7 ■ ■ 4 0 9 89 90 91 92 93 ■■■ ■■■88 ■ ■4 ■ 126 ■ 105 1 ■■■■ 125 ■ 124 ■ ■06 ■ 107 108 7■ 128 123 ■ 122 ■ 109 110 1 153 7 ■ 129 121 ■ 120 ■ ■ 11 112 113 114 115 116 117 118 119 ■ 152 ■ ■ 130 1 ■ 1 ■ 5 1 ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■■ 150 ■ 132 13 ■31 ■ 8■ 149 ■ 154 0 8 148 ■ 134 135 ■3 ■ 147 ■ 155 9 18 146 ■ 136 137 138 139 145 ■ ■ 156 ■■ 8 17 ■ 140 141 142 143 ■ ■ ■ ■■ ■ 157 1 77 17 ■ ■■■ 144 ■ 9■ ■ 181 176 1 ■ 159 16 ■58 ■ 208 9 4 175 ■■ 1 0

17 82 1 161 162 1 07 63 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 83 1 06 2 84 18 05 2 5 186 209 204 2 37 187 188 210 02 203 36 2 189 190 191 211 0 201 2 35 2 2 212 2 192 193 194 195 196 197 198 199 20 4 3 13 214 233 2 238 67 215 216 31 232 239 217 218 21 66 2 9 230 2 2 2 2 8 240 2 2 5 7 9 2 6 2 220 221 222 223 224 225 226 241 2 64 2 42 243 263 2 244 245 268 1 262 6 6 2 9 0 6 2 2 2 269 46 247 248 9 295 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 25 270 294 271 2 2 293 72 273 297 6 291 29 274 275 298 289 290 5 32 276 277 278 2 299 3 4 32 79 280 281 282 283 284 285 286 287 288 00 30 23 32 3 2 327 2 1 302 3 357 303 304 0 321 328 2 3 6 9 1 5 3 3 3 05 306 307 308 8 329 355 309 310 311 312 313 314 315 316 317 31 330 3 358 3 354 31 332 89 359 352 35 333 334 8 3 350 351 360 335 336 337 7 38 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 361 3 6 38 62 36 85 38 3 4 3 364 8 390 3 365 366 20 82 383 4 3 391 1 8 3 3 9 6 0 7 8 1 3 368 369 370 371 372 4 392 373 374 375 376 377 378 379 418 393 3 94 395 6 417 421 415 41 396 397 52 422 413 414 398 399 400 51 4 423 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 50 4 424 42 449 4 8 5 426 4 4 427 428 446 447 5 4 453 4 4 2 4 3 9 4 4 4 30 431 432 433 434 3 48 454 435 436 437 438 439 440 441 442 44 482 455 4 56 457 0 481 479 48 458 459 484 477 478 460 461 462 515 485 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 486 4 3 514 87 488 512 51 1 1 5 489 490 10 516 491 492 493 08 509 5 538 517 5 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 506 507 5 18 519 6 537 3 5 5 3 520 521 534 5 522 523 52 532 533 4 525 529 530 531 526 527 528

Schauspielhaus Richard-Wagner-Platz 2–10 90443 Nürnberg 538 Sitzplätze Platzgruppen

176

I

II

III

IV

V

bei Rollstuhlbelegung nicht verfügbar

Eingang


:

Kammerspiele / Bluebox

sitzpläne

Bühne

1■ 01 02 ■ 03 2■ ■ 04 24 ■ 0

1

■ ■■ ■ 2 ■ ■ ■ ■ ■ 3■ ■■ ■ ■■ ■■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ 3 4 ■ ■ ■■ ■■ ■ ■■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ 4 5 ■ ■■■ ■■ 5 ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■■ ■ ■■ ■ 6 ■ ■■■ ■■ ■■■■■■■ 6 ■ ■■■■■■■■■■ ■ ■ ■■ ■■■■ 7 7 ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ 8 8 ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■■ ■ 9 ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ 9 ■ ■■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■■ ■ links rechts 10 ■■■■■■■■■■ 10 5

25

26 27 28 29 50 51 73 52 74 53 75 76 95 77 96 78 97 98 118 99 1 119 00 120 121 142 122 123 143 144 145 163 146 164 165 166 181 182

48

06

07 08

49

30

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Eingang

Eingang

Kammerspiele Richard-Wagner-Platz 2-10 90443 Nürnberg 205 Sitzplätze I II III IV V

Platzgruppen

optionale Plätze je nach Bühnengröße, im Abonnement nicht buchbar

BlueBox Spielort mit flexibler Bestuhlung

Richard-Wagner-Platz 2-10 90443 Nürnberg 55-99 Sitzplätze Platzgruppen

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Sitzpläne

: Meistersingerhalle

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N-ERGIE Motiv: Kultur

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Liebe Kulturfreunde, auch wir geben eine Zugabe – für die Kultur. Sie bereichert unser Leben. Deshalb unterstützen wir zahlreiche gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse und Initiativen in der Region. Diese Zugabe lohnt sich für alle. www.n-ergie.de

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Service

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: Service f端r menschen mit behinderung


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Service

Service für menschen mit behinderung : Barrierefreiheit Um Ihnen den Zugang zu erleichtern, befindet sich an der linken Außenseite des Opernhauses ein Fahrstuhl, der Sie ins Parkett sowie in den 1. Rang bringt. Der barrierefreie Eingangsbereich des Schauspielhauses und ein Fahrstuhl von den Kammerspielen bis zur BlueBox im dritten Stock ermöglichen Ihnen den Besuch aller drei Spielstätten. In der Meistersingerhalle sind alle Rollstuhlplätze ebenerdig zu erreichen.

Fahrstühle

Im Opernhaus befinden sich vier Rollstuhlplätze im Parkett. Auch im Schauspielhaus gibt es in allen drei Spielstätten ausgewiesene Rollstuhlplätze. In der Meistersingerhalle stehen im Großen Saal insgesamt 12 Rollstuhlplätze zur Verfügung. Die genauen Plätze entnehmen Sie bitte den Saalplänen, weitere Informationen zu den Rollstuhlplätzen erhalten Sie zudem an den Theaterkassen und unter 0180-5-231-600 (Festnetz 14 ct/Min; mobil bis zu 42 ct/ Min). Denken Sie bitte beim Kartenkauf daran, ausdrücklich einen Rollstuhlplatz zu bestellen.

Rollstuhlplätze

In allen Spielstätten stehen behindertengerechte Toiletten zur Verfügung. Im Opernhaus befindet sich diese neben der Garderobe im Parkett links, in der Meistersingerhalle gibt es sowohl im Eingangsbereich des Großen als auch des Kleinen Saals entsprechende Toiletten. Im Schauspielhaus finden Sie diese unten im Bereich der Kammerspiele, der über den Fahrstuhl erreichbar ist.

Behindertengerechte Toiletten

: ermäSSigungen Inhaber eines Schwerbehindertenausweises ohne Begleitperson erhalten auf ihre Eintrittskarten eine Ermäßigung von 25 % im Vorverkauf bzw. 40 % an der Abendkasse. Schwerbehinderte mit Begleitperson (Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis) erhalten die Karte für die Begleitung kostenlos, aber keine Ermäßigung aufgrund Schwerbehinderung auf ihre Karte.

: Induktionsschleifen Das Opernhaus, das Schauspielhaus und die Kammerspiele sind mit Induktionsschleifen ausgestattet. Da die Qualität von Platz zu Platz divergieren kann, bitten wir Sie, beim Kartenkauf auf Ihr Hörgerät hinzuweisen, damit wir Sie für ein uneingeschränktes Hörerlebnis individuell beraten können. In der BlueBox können wir Ihnen diesen Service leider nicht anbieten.

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Service

: Anfahrt

DER WEG ZU DEN SPIELSTÄTTEN DES STAATSTHEATER NÜRNBERG : Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Ihre Eintrittskarte für eine Veranstaltung des Staatstheater Nürnberg berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VGN-Verkehrsmitteln vier Stunden vor der Veranstaltung bis zum Betriebsschluss (ganzer Verbundraum, DB 2. Kl., zuschlagfreie Züge) zur einmaligen Hin- und Rückfahrt. Es gilt die VGN-Kombi-Ticket-Regelung. Die Eintrittskarte oder das Print@ Home-Ticket ermöglichen die kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im beschriebenen Zeitraum (die Buchungsbestätigung allein reicht nicht aus).

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Eintrittskarte = Fahrkarte

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EINGANG SCHAUSPIELHAUS EINGANG KAMMERSPIELE

Zum Opern- und Schauspielhaus fahren Sie mit den U-Bahnlinien U2/U21 und U3 bis zur Station „Opernhaus“, von dort haben Sie einen direkten Zugang zur Oper. Das Schauspielhaus mit den Kammerspielen und der BlueBox befindet sich zwischen dem Richard-Wagner-Platz und dem Karl-Pschigode-Platz nur wenige Meter von der Haltestelle entfernt.

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Anfahrt

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Zur Meistersingerhalle fährt ab dem Hauptbahnhof die Straßenbahnlinie 9 und ab Plärrer die Straßenbahnlinie 6 sowie die Buslinie 36 Richtung Doku-Zentrum. Bitte steigen Sie an der Haltestelle „Meistersingerhalle“ aus. Ausführliche Informationen zur Anfahrt finden Sie unter www.vgn.de und www.vag.de.

: Mit dem auto Die Zieladresse für Ihr Navigationsgerät bei Zufahrt „Parkhaus Theater“: Karl-Pschigode-Platz, 90443 Nürnberg, bei Anfahrt „Parkhaus Sterntor“: Grasersgasse 25-29, 90402 Nürnberg. Die Zieladresse für die Meistersingerhalle: Münchner Straße 21, 90478 Nürnberg.

: Parkmöglichkeiten Im unmittelbar an den Spielstätten gelegenen „Parkhaus Theater“ steht momentan nur ein begrenztes Parkplatzangebot zur Verfügung. Theaterbesucher können dort zur Pauschale von 3,00 € parken. Aus Kulanz bietet der Betreiber, die Parkhaus Service Nürnberg GmbH, den Theatergästen im Falle der Vollbelegung des „Parkhaus Theater“ als Ausweichmöglichkeit das „Parkhaus Sterntor“ an. Wenn das Parkleitsystem eine Vollbelegung im „Parkhaus Theater“ signalisiert, können Sie direkt das „Parkhaus Sterntor“ ansteuern, das in solchen Fällen auch den Theatertarif gewährt. Die Theaterpauschale wird dort aber erst bei Vollbelegung des „Parkhaus Theater“ eingeräumt, da die Tickets bei Einfahrt direkt ausgegeben werden müssen.

Opernhaus und schauspielhaus

An der Meistersingerhalle stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung, hier können Sie während des Konzertbesuches zum Pauschaltarif von 3,00 € parken.

meistersingerhalle

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Service

: xxx

Ihr persönlicher Parkplatz Für eine genussvolle Ouvertüre

Bequem ankommen – einfach parken – entspannt geniessen.

Wir halten den Parkplatz für Ihren Opernhausbesuch frei: Parkhaus Theater . Richard-Wagner-Platz 10 . 90443 Nürnberg Ein- und Ausfahrt: Karl-Pschigode-Platz Parkhaus Sterntor . Grasersgasse 25/27 . 90403 Nürnberg Ein- und Ausfahrt: Sterntor www.parkhaus-nuernberg.de Gestaltung: www.ninametz.de


Rund um ihren theaterbesuch

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Service

Rund um ihren theaterbesuch Im Foyer des Schauspielhauses bieten wir Ihnen in unserem Buchladen Programmhefte, Bücher, CDs und DVDs begleitend zu unseren aktuellen Produktionen in Oper, Schauspiel, Konzert und Ballett an. Auch die großen Klassiker der Literatur sind in unserem Angebot vertreten. Gerne bestellen wir Ihnen Bücher, Noten, CDs und DVDs auf Wunsch. Schauen Sie doch bei Ihrem nächsten Kartenkauf oder Theaterbesuch einmal persönlich vorbei, wir beraten Sie gern.

Theaterbuchladen

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00-18.00 Uhr, Samstag 9.00-13.00 Uhr, sowie eine Stunde vor den Vorstellungen im Schauspielhaus und in den Pausen Bestellungen und Kontakt: Isabelle Schober, Tel.: 0911-231-3533 oder isabelle.schober@staatstheater.nuernberg.de Um Ihren Theaterbesuch auch kulinarisch abzurunden, bieten wir Ihnen in allen unseren Spielstätten einen gastronomischen Service an, den Sie jeweils vor der Vorstellung sowie in den Pausen in Anspruch nehmen können. Genießen Sie die besondere Atmosphäre der jeweiligen Spielstätte, indem Sie sich bei einem Glas Sekt oder Saft auf den Theaterbesuch einstimmen und sich in der Pause über das Gesehene und Erlebte austauschen. Unser besonderer Tipp: Vorbestellung für die Pause Vor Beginn der Vorstellungen im Opern- und Schauspielhaus können Sie bei den Mitarbeiter/innen der Gastronomie an Bestellcountern in den Foyers Speisen und Getränke für die Pausen vorbestellen. Diese stehen dann in der Pause an dem Ihnen zugewiesenen Tisch für Sie bereit und Sie können die Aufführungspause zur Gänze genießen.

Gastronomie

Sie suchen einen außergewöhnlichen Ort für Ihre Veranstaltung? Wir vermieten unsere Bühnen und Räumlichkeiten in der einzigartigen Atmosphäre des Staatstheaters, sofern es die Disposition von Vorstellungen und Proben zulässt. Sie können Veranstaltungen bis zu 1.000 Personen in stilvollem Ambiente durchführen. Dafür bieten unsere Bühnen und Foyers einen unverwechselbaren Rahmen. Unser erfahrenes Gastronomieteam realisiert ein Speisenangebot nach Ihren Vorstellungen. Für das künstlerische Rahmenprogramm Ihrer Veranstaltung sprechen wir Ihnen gerne eine individuelle Empfehlung aus.

Vermietungen

Ansprechpartnerin Hausvermietungen: Petra Siebert, Tel. 0911-231-35 27, petra.siebert@staatstheater.nuernberg.de

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Service

: rund um ihren theaterbesuch

Vorstellungsbeginn

Ab der Spielzeit 2014/2015 beginnen die Aufführungen im Musiktheater wie im Schauspiel werktags bereits um 19.30 Uhr. Die Vorstellungen des Balletts beginnen unter der Woche wie gewohnt um 20.00 Uhr. Am Wochenende bleibt der Vorstellungsbeginn im Opern- und im Schauspielhaus am Samstag bei 19.30 Uhr und Sonntag bei 19.00 Uhr. (Ausnahme BlueBox Vorstellungen werktags 20.15 Uhr, Sa und So 20.00 Uhr)

Nacheinlass

Grundsätzlich besteht kein Anspruch auf Nacheinlass nach Beginn der Vorstellung. Sie können die Aufführung jedoch bis zur Pause über Monitore in den Theaterfoyers verfolgen. Nur in Ausnahmefällen wird inszenierungsbedingt und gemäß der Entscheidung der Theaterleitung der Nacheinlass gewährt. In diesem Fall weist Ihnen unser Vorderhauspersonal unter Rücksichtnahme auf die anderen Besucher und die Künstler einen Platz zu. Es besteht kein Anspruch auf den gekauften Sitzplatz oder die Platzkategorie.

Übernachtungen

Sie nehmen eine weite Fahrt auf sich, um eine unserer Vorstellungen zu besuchen oder planen einen längeren Aufenthalt in Nürnberg? Auf www.staatstheater.nuernberg.de können Sie im Menüpunkt „Service“ über unseren Partner hotel.de schnell und gebührenfrei Hotels in der Nähe des Staatstheaters buchen.

Nürnberger Oberliga! Am Donnerstag Kammermusik aus Hamburg, am Freitag ein Konzert mit der Staatskapelle Berlin, am Samstag vielleicht „Die Meistersinger von Nürnberg“. Wir versuchen in Oper und Konzert bei Deutschlandradio Kultur, der immensen Dichte an Kulturinstituten in Deutschland zu entsprechen. Weil diese Kulturlandschaft einzigartig ist, ist es auch unser Programm. Die Reaktionen aus der Hörerschaft bestätigen diese Strategie: ‚Wunderbar, dass Sie in die Fläche gehen, Ihr Programm ist ein Kulturführer durch Deutschland!’ Wir sind längst auch in Bayern, in Franken angekommen. Für uns ist immer wieder überraschend, wie vielfältig die deutsche Musikszene ist, wie schnell sie sich entwickelt. Innovationen gehen dabei nicht nur von den Metropolen aus, im Gegenteil. Neue Formate, neue Angebote entstehen in allen Häusern. Marcus Bosch ist für uns ein solcher Ideen- und Impulsgeber, ein ‚Formatentwickler’, der ein gutes Maß zwischen Innovation und Tradition findet. Aus Nürnberg haben wir Dvořák-Abende unter Boschs Leitung gesendet – Dvořák pur und keinen Takt langweilig. Wichtig, dass wir innerhalb der Übertragung auch ‚ins Gespräch’ kommen, mit den Protagonisten über Planung und Hintergründe der Planung reden, das ist auch für die Hörer interessant. Wir sind in Sachen Dvořák weiter im Gespräch, haben auch über Unbekanntes aus dem 20. Jahrhundert gesprochen und freuen uns dann auch auf Oper aus Franken – die Kooperation soll eine regelmäßige werden. Wir werden da mit den Kollegen vom BR kooperieren, die sind wichtige Partner, wir ergänzen uns. Wir freuen uns auf weitere Projekte der Nürnberger Meister.

Stefan Lang, Leiter der Musikredaktion von Deutschlandradio Kultur Übertragung in der Spielzeit 2014 / 2015: 20. Februar 2015, Meistersingerhalle

Junge Wilde  4. Philharmonisches Konzert Solist: Alban Gerhardt, Violoncello  Musikalische Leitung: Marcus Bosch


Aktuelles

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Service

immer auf dem laufenden ... : schwarz auf weiss Das Spielzeitheft für die gesamte Saison, die Halbjahres- und Monatsspielpläne und die Theaterzeitung „IMPULS“ liegen an der Theaterkasse, in unseren Spielstätten und an vielen weiteren Orten in Nürnberg und Umgebung für Sie gratis zum Mitnehmen bereit.

kostenlose auslage

Unsere Informationsmaterialien können Sie sich auch bequem gegen Berechnung der Portokosten und Bearbeitungsgebühren (Spielzeitheft 3,50 €, Monatsspielplan 0,75 €, IMPULS 2,50 € pro Ausgabe) nach Hause schicken lassen. Nach Ablauf der Spielzeit erlischt das Abonnement für das gewählte Medium, ohne Kündigung Ihrerseits, automatisch. Die Zahlung erfolgt einmalig per Bankeinzug.

Versandservice

Senden Sie uns Ihre Bestellung mit dem jeweiligen Betreff des gewünschten Mediums entweder

: per Post an Staatstheater Nürnberg Service GmbH, Richard-Wagner-Platz 2-10, 90443 Nürnberg

: per E-Mail an info@staatstheater.nuernberg.de : oder rufen Sie uns an: 0180-5-231-600 (14-42 ct/Min) Zu jeder Produktion erscheint zur Premiere ein Programmheft, das Sie sowohl im Vorverkauf als auch unmittelbar vor der Vorstellung an der Theaterkasse oder beim Vorderhauspersonal kaufen können. Gerne schicken wir es Ihnen auch zur Einstimmung auf Ihren nächsten Theaterabend gegen Entgelt zu.

Programmhefte

: digital Auf unserer Homepage finden Sie neben dem tagesaktuellen Spielplan auch ausführliche Informationen zu weiteren Angeboten, Beschreibungen zu aktuellen Produktionen und Veranstaltungen sowie Aufführungsfotos, Audio- und Videoausschnitte diverser Inszenierungen. Hier können Sie auch unseren Newsletter abonnieren.

www. staatstheater. nuernberg.de

Mit der Staatstheater-App fürs iPhone sowie einer mobilen Website (www.m.staatstheater.nuernberg.de) für andere Betriebssysteme haben Sie direkten Zugriff auf u. a. den Spielplan, können Karten buchen, sich über Videos und Bilder einen ersten Eindruck von den Produktionen machen u.v.m. App kostenlos herunterladen!

StaatstheaterApp

Videotrailer und Fotos, Impressionen von Proben, spannende Einblicke hinter die Kulissen, Verlosungen von Eintrittskarten oder Tipps zu besonderen Veranstaltungen auf den Plattformen facebook, twitter, vimeo und youTube runden unsere digitale Präsenz ab.

Facebook, Twitter, Vimeo, Youtube

mobile Version

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Service

: Zusatzangebote

Unsere Zusatzangebote für Sie Matinéen und Soiréen

In den Einführungs-Matinéen und -Soiréen „Oper aktuell“, „Schauspiel aktuell“ und „Ballett aktuell“ haben Sie vor den Premieren die Gelegenheit, sich über die Hintergründe von Stück und Inszenierung zu informieren. Mitglieder des jeweiligen Leitungsteams der jeweiligen Produktion stellen bei diesen Veranstaltungen ihre Deutung des Stoffes vor. Die Veranstaltungen finden wenige Tage vor der Premiere statt. In der Regel können Sie im Opernhaus im Anschluss eine öffentliche Bühnenprobe besuchen. Die jeweiligen Termine für Opern- und Ballettproduktionen finden Sie bei den Stückbeschreibungen vorne im Heft, die Termine für das Schauspiel in unseren aktuellen Veröffentlichungen wie den Monatsspielplan und der Internetseite.

Einführung unmittelbar vor der Vorstellung

Zu allen Neuproduktionen aus Oper und Ballett, ausgewählten Vorstellungen des Schauspiels und bei den Philharmonischen Konzerten geben die Dramaturg/innen vor einer Vorstellung (ausgenommen Premieren) im Gluck-Saal, im Foyer des Schauspielhauses bzw. der Meistersingerhalle Einführungen in die Konzeption sowie die Entstehungs- und Stoffgeschichte. Die Einführungstermine sind als „Opernführer live“, „Schauspielführer live“, „Ballettführer live“ oder „Konzertführer live“ auf Ihrer Eintrittskarte, dem Monatsspielplan und der Internetseite des Staatstheaters vermerkt.

Nachgefragt!

Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen, denn Theater bietet immer Diskussionsstoff. Spannende Zeitfragen, brisante politische oder gesellschaftliche Themen, besondere ästhetische Konzepte oder künstlerische Herausforderungen – bei „Nachgefragt!“ haben Sie Gelegenheit, mit Regisseur/innen und Dramaturg/innen ins Gespräch zu kommen. Die Termine sind auf den aktuellen Monatsspielplänen und der Internetseite des Staatstheaters angegeben.

Zu Besuch beim Ballett

Interessierte Gruppen haben an ausgewählten Terminen die Möglichkeit zu Trainingsbesuchen. Im Gespräch geben Mitglieder der Ballettleitung bzw. der Compagnie Auskunft über die Arbeit und den Beruf des Tänzers.

Weitere Informationen unter 0911-231-8185.

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zusatzangebote

Die Staatsphilharmonie Nürnberg hautnah erleben – bei den Sit-in-Proben sind Sie mittendrin. Wir laden Sie ein zu einem Probenbesuch und lassen Sie mitten im Orchester, neben einem Cello, zwischen Geigen oder vor der Pauke Platz nehmen. Ganz unmittelbar erleben Sie dann die Arbeit des Dirigenten an der Musik und hören die Kompositionen auch räumlich von einer ganz anderen Seite.

:

Service

Sit-in-proben

Anmeldung für Gruppen und Einzelpersonen unter: theaterpaedagogik@staatstheater.nuernberg.de Tel.: 0911-231-68 66 Nach jedem Philharmonischen Konzert lädt die Staatsphilharmonie das Publikum zur Philharmonischen Lounge im Foyer der Meistersingerhalle ein. Lassen Sie den Konzertabend mit einem Glas Wein und einer musikalischen Zugabe ausklingen. Kommen Sie beim lockeren Zusammensein im Foyer der Meistersingerhalle mit den Dirigenten, Solisten und Musikern ins Gespräch.

Philharmonische Lounge

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, wusste schon Karl Valentin. Bei den Theaterführungen durch das Opern- oder Schauspielhaus gewinnen Sie einen Eindruck, wie viele verschiedene Arbeiten von den über 500 Mitarbeitern des Theaters geleistet werden, bevor sich Abend für Abend der Vorhang hebt. Gruppen bis zu 25 Personen können einen individuellen Termin unter der Woche vereinbaren. Diese Führungen sind nur in Kombination mit einem Vorstellungsbesuch möglich. Für Einzelpersonen bieten wir meist am ersten Samstag im Monat öffentliche Führungen an (Termine finden Sie im Monatsspielplan und auf der Internetseite). Karten für öffentliche Führungen sind nur im Vorverkauf erhältlich.

Führungen

Dauer der Führungen: ca. 1 ½ Stunden Preise: 9,90  € pro Teilnehmer (4,95 € für Kinder bis 14 Jahre) Kontakt und Terminvereinbarung von individuellen Führungen:

für individuelle Gruppenführungen einschließlich Vorstellungsbesuch: fuehrungen@staatstheater.nuernberg.de Tel.: 0180-5-231-600 (Festnetz 14 ct/Min, Mobil bis zu 42 ct/Min)

für Schulklassen: theaterpaedagogik@staatstheater.nuernberg.de Tel.: 0911-231-68 66 oder -3037

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Service

: kontakt

Kontakt Ihre ansprechpartner/innen

… für alle Service-Fragen rund um die Spielstätten: Hagen Ristow, Vorderhausmanager hagen.ristow@staatstheater.nuernberg.de, Tel.: 0911-231-10 415 … für alle Fragen rund um das gastronomische Angebot: Sabrina Arbesmann, Veranstaltungsleiterin Gastronomie im Staatstheater Nürnberg gastronomie@staatstheater.nuernberg.de, Tel.: 0911-810-19 98 Weitere Ansprechpartner für Fragen rund um das Staatstheater, den Spielplan und die weiteren Angebote: Abonnement: Angelika Koppernock, Tel.: 0911-231-35 13 angelika.koppernock@staatstheater.nuernberg.de Gisela Gottschalk, Tel.: 0911-231-10 846 gisela.gottschalk@staatstheater.nuernberg.de

Neue

Adr

esse

ab Ende Juni 2014: Grasersgasse 25-29, 90402 Nürnberg Sparten: oper@staatstheater.nuernberg.de, Tel.: 0911-231-35 23 schauspiel@staatstheater.nuernberg.de, Tel.: 0911-231-35 33 ballett@staatstheater.nuernberg.de, Tel.: 0911-231-81 85 konzert@staatstheater.nuernberg.de, Tel.: 0911-231-35 07 Theaterpädagogik: theaterpaedagogik@staatstheater.nuernberg.de, Tel.: 0911-231-30 37 (Anja Sparberg) oder 0911-231-68 66 (Marina Pilhofer) Kommunikation und Presse: verena.koegler@staatstheater.nuernberg.de, Tel.: 0911-231-35 09 nora.vogt@staatstheater.nuernberg.de, Tel.: 0911-231-143 18 Marketing: marketing@staatstheater.nuernberg.de Tel.: 0911-231-35 28 (Susanne Wissen) oder Tel. 0911-231-10 5 73 (Lars Finneisen)

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Service

:

Karten

Karten Informationen und Karten für alle Vorstellungen des Staatstheater Nürnberg sowie die Konzerte der Staatsphilharmonie Nürnberg erhalten Sie über folgende Wege: staatstheaterhotline

Staatstheater-Hotline

0180-5-231-600 (Festnetz 14 ct/Min; Mobilfunk bis 42 ct/Min)

Fax: 0911-81019 99 info@staatstheater.nuernberg.de Mo–FR 9.00–20.00 Uhr, Sa 9.00–18.00 Uhr Mit Beginn des Vorverkaufs können Sie hier Karten telefonisch bestellen und zahlen per Lastschrift oder Kreditkarte. Ihre Tickets schicken wir Ihnen umgehend gegen eine Servicegebühr per Post zu, sofern mindestens sieben Werktage zwischen Bestellung und dem gewünschten Vorstellungstermin liegen. Bei kurzfristigen Kartenwünschen legen wir Ihre bezahlten Tickets an der jeweiligen Abendkasse für Sie bereit. Reservierungen

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Über unsere Hotline können Sie Ihre Tickets auch zur Abholung reservieren. Die Karten sind sechs Tage, jedoch höchstens bis drei Werktage vor der Veranstaltung für Sie zurückgelegt. Sollten Sie die Karten bis dahin nicht abgeholt haben, wird die Reservierung automatisch aufgelöst.

Theaterkassen im Opern- und Schauspielhaus

Richard-Wagner-Platz 2-10 (jeweiliges Eingangsfoyer), 90443 Nürnberg MO–FR 9.00–18.00 UHR; SA 9.00–13.00 UHR

Abendkasse

An jedem Spielort gibt es eine Abendkasse, die jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie öffnet.

OnlineKartenkauf mit Print@home

Auf www.staatstheater.nuernberg.de, der mobilen Version oder über die Staatstheater-App können Sie rund um die Uhr die Eintrittskarten für Ihren nächsten Theaterbesuch kaufen. Beim Online-Kartenkauf zahlen Sie per Lastschrift oder mit Ihrer Kreditkarte und können sich Ihre Eintrittskarten inkl. des VGNTickets anschließend im Print@Home-Verfahren selbst ausdrucken. Die Print@Home-Karten sind auf den jeweiligen Namen des Besuchers personalisiert und nur in Verbindung mit einem Ausweis gültig. Dieser ist bitte beim Einlass bereitzuhalten. Ab der Spielzeit 2014/2015 können auch Umtauschscheine und Geschenkgutscheine beim Kauf von Eintrittskarten im Webshop des Staatstheaters eingelöst werden.


Karten

Sowohl im Internet als auch an allen Vorverkaufsstellen beginnt der Vorverkauf (jeweils ab 9.00 Uhr):

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Service

Vorverkaufsbeginn

:

Für die Produktionen im Bereich Oper, Ballett und Konzert am 1. Werktag des Vorvormonats (z. B. am 01. September für die Vorstellungen bis einschließlich 30. November).

: Für die Produktionen des Schauspiels am 1. Werktag des Vormonats (z. B. am 01. Oktober für die Vorstellungen bis einschließlich 30. November).

:

Eine Sonderregelung betrifft die Vorstellungen zu Saisonbeginn im September und Oktober 2014. Hierfür beginnt der Vorverkauf für alle Sparten bereits im Juli 2014 (ausgenommen Sonderveranstaltungen und Gastspiele).

An den Tageskassen im Opern- und Schauspielhaus oder über die Staatstheater-Hotline erhalten Sie Gutscheine in dem von ihnen gewünschten Wert. Die Wertgutscheine sind für Veranstaltungen aller Sparten (Oper, Schauspiel, Ballett, Konzert) einlösbar. Gutscheine für ein Glas Sekt oder Canapée-Variationen runden Ihr Geschenk ab. Diese erhalten Sie ebenfalls an den Theaterkassen. Noch ein Hinweis: Bitte achten Sie beim Kauf auf die Einlösefristen. Gutscheine besitzen eine Gültigkeit von zwei Jahren ab dem Kauf- bzw. Ausgabedatum. Ab der Spielzeit 2014/2015 können Geschenkgutscheine auch im Webshop des Staatstheaters eingelöst werden.

Geschenkgutscheine

Mit diesem speziellen Schülerabonnement – weithin bekannt als Schulplatzmiete – können Schülerinnen und Schüler fünfmal in der Spielzeit für 8,00 € pro Vorstellung ins Theater gehen. Jede Nürnberger Schule hat sogenannte „Schulplatzmietenlehrer“, die die Theaterkarten für ausgewählte Inszenierungen organisieren. Die Schüler/innen können sich einfach bei diesem Lehrer/dieser Lehrerin anmelden und erhalten dann die Karten. Weitere Infos zum Schülerabonnement sind auf unserer Internetseite und in der speziellen Schulplatzmieten-Broschüre erhältlich, die jedes Jahr zu Beginn des Schuljahres erscheint.

Schulplatzmiete

„Theater nach Deinem Geschmack“ – unter diesem Motto können Auszubildende und Studierende von 16 bis 27 Jahren, die der Schulplatzmiete entwachsen sind, aber auf Theater zum günstigen Preis nicht verzichten möchten, mit einem speziellen Gutscheinheft fünf Mal für je 10,00 € Vorstellungen des Staatstheaters besuchen. Dabei ist es egal, ob man fünf Mal alleine oder ein Mal zu fünft geht. Das Gutscheinheft ist an den Kassen im Opern- und Schauspielhaus erhältlich.

Gutscheinheft

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Service

:

Karten

Eintrittspreise im Vorverkauf Platzgruppe

I

II

III

IV

V

VI

VII

VIII

Preis A

69,90 61,50 48,50 33,00 25,50 18,20 12,90

9,40

Preis B

64,20 54,80 44,00 30,00 23,00 18,20 12,90

9,40

Preis C

57,50 50,50 41,40 28,80 23,00 16,90 12,90

9,40

Preis D

56,00 49,20 38,40 26,10 20,00 15,60 11,80

8,20

Preis E

50,60 43,70 35,60 24,60 20,00 15,60 11,80

8,20

Preis H

21,00 18,40 15,80 13,20 12,00

7,20

Preis K

40,80 36,50 33,20 24,60 20,00

Preis M

9,60

9,60

100,80 85,30 66,70 44,00 32,20 26,30 19,40 12,70

Preis P

39,40 33,90 28,70 21,80 15,00

Preis PH

17,60 (Mitglieder der Philharmonie e. V. 11,00 €)

Preis Q

44,80 39,30 33,90 23,90 19,30

Preis R

36,80 31,30 27,00 20,30 13,70

Preis S

27,00 23,20 19,00 16,30 13,70

Preis BlueBox

14,40

Alle Angaben in Euro und inklusive Servicegebühr.

ErmäSSigungen Für Kinder bis einschlieSSlich 14 Jahre gilt eine ErmäSSigung von 50 %. Schüler (ab 15 Jahren), Studenten, Schwerbehinderte und Bundesfreiwilligendienstleistende erhalten im regulären Vorverkauf 25 %, beim Kartenkauf an der Abendkasse 40 % Ermäßigung. Inhaber des NürnbergPasses erhalten 50 % Ermäßigung im regulären Vorverkauf. Die entsprechenden Ausweise sind auf Verlangen vor der Vorstellung dem Einlasspersonal zu zeigen. Bei Gastspielen, Sonderveranstaltungen, Silvestervorstellungen und Premieren können keine Ermäßigungen gewährt werden.

Erläuterungen zu den Eintrittspreisen Preis A Premiere Musiktheater / „Singin' in the rain“, „My Fair Lady“ Fr/Sa / „Tristan und Isolde“ / Neujahrskonzert Preis B Großes Musiktheater und Handlungsballett Fr/Sa / „Singin‘ in the rain“, „My Fair Lady“ So/Di/Mi/Do Preis C Oper und Bandballett Fr/Sa / Großes Musiktheater und Handlungsballett So/Di/Mi/Do / „Singin‘ in the rain“, „My Fair Lady“ Mo Preis D Oper und Bandballett So/Di/Mi/Do Preis E Musiktheater Mo Preis H Kinderkonzert Preis K Philharmonisches Konzert Preis M Sonderpreis Silvestervorstellungen / „Siegfried“ Preis P Schauspiel Fr/Sa Preis PH Kammerkonzerte Preis Q Premiere Schauspielhaus Preis R Schauspiel So-Do / Premiere Kammerspiele Preis S Kammerspiele (außer Premiere)

Nähere Informationen zu den einzelnen Preisen erhalten Sie an den Theaterkassen.

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:

Abonnement

Abonnement Sie lieben das Theater, möchten gerne regelmäßig Aufführungen besuchen und sich dabei zahlreiche Vorteile sichern? Wählen Sie aus über 40 Basis-Abonnements oder stellen Sie sich mit unserem Wahlabonnement Ihr Programm individuell zusammen. In unserem Begleitheft und auf unserer Homepage finden Sie alle Informationen rund um unser Abonnement-Angebot. Gern beraten Sie unsere Mitarbeiterinnen auch persönlich: Angelika Koppernock Tel.: 0911-231-35 13, Fax: 0911-231-81 88 angelika.koppernock@staatstheater.nuernberg.de

ansprechpartnerinnen

Gisela Gottschalk Tel.: 0911-231-10 846 gisela.gottschalk@staatstheater.nuernberg.de ab Ende Juni 2014 Abonnementbüro Grasersgasse 25-29, 90402 Nürnberg Mo/Di/Do: 9.00–16.00 Uhr, Mi/Fr: 9.00–12.30 Uhr (in den Theaterferien vom 27.07.–10.09.2014, Mo–Fr 9.00–12.30 Uhr). Das Abonnementbüro ist in der Zeit vom 11. bis 29.08.2014 geschlossen.

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Öffnungszeiten

: Ihre Abo-pluspunkte auf einen Blick :

Sie sparen bis zu 30 % im Vergleich zum Einzelkartenkauf, 20 % bei den Theaterschecks und die Vorverkaufsgebühr bei den Premieren-Abos.

: Sie sichern sich Ihren Lieblingsplatz für die gesamte Spielzeit und kennen bereits alle ihre Theatertermine der Spielzeit.

: Ihr Abonnement ist übertragbar, wenn Sie einmal keine Zeit haben.

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Bei Vorauszahlung des Gesamtbetrages beim Kauf des Abonnements bis zum 31. Oktober 2014 erhalten Sie als Bonus zwei Gutscheine, mit denen Sie weitere Eintritts- karten mit einem Preisvorteil von 30 % erwerben können.

: Mit dem Abonnementausweis können Sie zur Hin- und Rückfahrt alle öffentlichen Verkehrsmittel der VGN be nutzen (4 Stunden vor der Vorstellung bis Betriebsschluss). Ab der Spielzeit 2014/2015 können Sie Ihre Umtauschscheine auch beim Kauf von Eintrittskarten im Webshop auf der Internetseite des Staatstheaters einlösen.

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Impressum

:

Spielzeit

: 2014 / 2015

Das Begleitheft zum Abonnement fehlt? Dann melden Sie sich bitte bei uns unter: info@staatstheater.nuernberg.de oder Tel.: 0180-5-231-600 wir senden Ihnen das Heft umgehend zu.

Abonnements

Staatstheater Nürnberg, Richard-Wagner-Platz 2–10, 90443 Nürnberg Informationen und Tickets 0180-5-231-600 (Festnetz 14 ct/Min; Mobil bis 42 ct/Min) www.staatstheater.nuernberg.de Herausgeber: Staatstheater Nürnberg Staatsintendant: Peter Theiler  Geschäftsführender Direktor: Christian Ruppert Das Staatstheater Nürnberg ist eine Stiftung öffentlichen Rechts unter gemeinsamer Trägerschaft des Freistaats Bayern und der Stadt Nürnberg. Wir danken den Abteilungen Kostüm, Requisite, Maske, Technik und Transport für die hilfsbereite und engagierte Unterstützung bei den Fotoshootings für dieses Heft. Redaktion: Susanne Wissen Texte und Inhalt: Jan Henric Bogen, Horst Busch, Axel Emmerling, Johann

Casimir Eule, Lars Finneisen, Christine Haas, Katharina Hoffmann, Susanne Hörburger, Diana Insel, Martin Kleinlein, Verena Kögler, Dorothea Mosl, Janet Neßmann, Lena Normann, Gabriele Nutz, Marina Pilhofer, Katja Prussas, Erik Raskopf, Donata Schwarzhoff, Marion Siems, Isabelle Schober, Anja Sparberg, Nora Vogt, Kai Weßler Gestaltung: Julia Elberskirch, Jenny Hobrecht Fotos Spielzeitheft, Porträts, Gruppenbilder: Ludwig Olah Weitere Porträts: Jason Bell / Sony Music (Erwin Schrott), Cristina Kadam (Silvia de La Muela), Ulf Krentz (Marcus Bosch), Lucia M. Lozoya (Nuria Fau) Corporate Design: Claudia Puhlmann und Martina Filsinger Anzeigen: Renate Buckl Druck: Druck und Medien Osterchrist GmbH, Nürnberg Planungsstand April 2014 – Änderungen vorbehalten

Hauptsponsor

Mäzenin Oper

Hauptsponsor Schauspiel

Hauptsponsor Ballett

Hauptsponsor Konzert

Hauptsponsor u18plus

Henriette Schmidt-Burkhardt †

Mobilitätspartner

Das Staatstheater Nürnberg ist Mitglied der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg


www.breuninger.com

Die schönen Dinge des Lebens in der Karolinenstraße 34

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Staatstheater Nürnberg

: 2014 / 2015 Spielzeit

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Spielzeit

: 2014 / 2015


Spielzeitheft 2014/2015 des Staatstheater Nürnberg