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1 | Oper

Sonderbeilage:

Theaterzeitung Premieren im Schauspiel Othello St端tzen der Gesellschaft Antigone Phaedra Backwards Premieren im Musiktheater Jakob Lenz Don Pasquale

Lala auf der Couch

Theaterzeitung Januar | Februar 2013

Januar | Februar 2013


2 | Oper

Editorial

Theaterzeitung Januar | Februar 2013

Schöner als im Kino Italo Nunziata inszeniert Gaetano Donizettis Don Pasquale

Verehrtes Publikum, ich wünsche Ihnen einen gelungenen Start in das Jahr 2013, in dem ich mich mit Ihnen auf viele anregende und unterhaltsame Premieren und Vorstellungen im Staatstheater Darmstadt freue! Wir sind stolz, Ihnen im Musiktheater mit Hec­tor Berlioz’ Die Trojaner ein Meisterwerk der Roman­ tik präsentieren zu können. Ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt-RheinMain, die Sparkasse Darmstadt und den Verein der Freunde des Staats­theaters Darmstadt e. V. wird diese Grand opéra am 9. März 2013 zum ersten Mal unge­ kürzt im Rhein-Main-Gebiet zu sehen sein. Ein weiterer Höhepunkt ist Gaetano Donizettis Don Pasquale, den wir in Kooperation mit dem renom-­­ mierten Teatro La Fenice Venedig am 19. Januar 2013 auf die Bühne des Großen Hauses bringen. In den Kammerspielen wird Wolfgang Rihms Kammeroper Jakob Lenz ab dem 17. Januar zu sehen sein. Zudem feiern wir den 200. Geburtstag zweier herausragender Persönlichkeiten der deutschen Kulturgeschichte: Richard Wagner und Georg Büch­ner. Den letzten Zyklus von Wagners RingTetralogie zeigen wir Anfang Mai des Jahres 2013. Anlässlich des Jubiläums findet außerdem ein Sonderkonzert am 17. Mai 2013 statt. Nach dem großen Erfolg von Büchners Woyzeck wid­ met sich das Schauspiel in dieser Saison Leonce und Lena. Die Premiere des Lustspiels ist am 21. Juni 2013. Unter der Leitung von Schauspieldirektor Mar­ tin Apelt startet das Ensemble mit Henrik Ibsens gesellschaftskritischem Drama Stützen der Ge­ sell­schaft am 25. Januar 2013 in das neue Jahr, und die Kammerspiele werden mit Sophokles’ Tragödie Antigone am 8. Februar 2013 zum Ver-­ handlungsort gegensätzlicher Moral­prinzipien. Herzlich gratulieren wir unserer Tanztheater­ direktorin Mei Hong Lin, die in der Kategorie Choreografie für Romeo und Julia für den deut-­ schen Theaterpreis DER FAUST nominiert wurde – zum zweiten Mal in Folge. Neben der Wiederauf­ nahme dieses Stückes ab 2. Februar 2013 wird außerdem ihre Uraufführung Lala auf der Couch im Kleinen Haus zu sehen sein. Unsere Tänzer werden uns weiterhin im gefeierten Musical La cage aux folles (Ein Käfig voller Narren) und beim Gesamtkunstwerk Die Trojaner bezaubern. Musikliebhaber können sich auf einen weiteren Höhepunkt freuen: das Extrakonzert Sinfonie der Tausend von Gustav Mahler wird mit verschiede­ nen Chören und Liebhaberorchestern aus Darm­ stadt und Umgebung am 20. und 22. Juni 2013 aufgeführt. Generalmusikdirektor Martin Lukas Meister übernimmt die musikalische Leitung.

Als Donizettis Don Pasquale am 3. Januar 1843 am Théâtre Italien in Paris uraufgeführt wurde, war die Glanzzeit der Opera buffa, der italienischen ko­ mischen Oper, eigentlich schon vorbei. Und doch gelang es Donizetti – nach Rossinis Barbier von Sevilla oder seinem eigenen Liebestrank – mit Don Pasquale ein letztes, an theatraler Komik, szenischer Perfektion und musikalischer Wirkung nicht zu über­treffendes Meisterwerk dieser Gattung zu schreiben. Dabei stützte sich Donizetti nicht nur auf die tradi­ tionellen Figuren der commedia dell’arte, sondern auch auf ein bereits erprobtes Libretto Angello Anellis, das im Jahr 1810 von Stefano Pavesi schon einmal vertont worden war. Figuren der commedia dell’arte Don Pasquale hat für seinen Neffen Ernesto eine reiche Partie ausersehen. Ernesto aber liebt die mit­tellose Witwe Norina. Nicht zuletzt um seinem Neffen das Erbe streitig machen zu können, fasst er daher den Entschluss, selbst noch einmal in den Stand der Ehe zu treten. Sein Hausarzt Dr. Malatesta präsentiert ihm als ideale Gattin seine Schwester Sofronia, hat dabei aber folgende Intrige ersonnen: Norina soll in die Rolle der Sofronia schlüpfen und die unterwürfige Gattin mimen. Don Pasquale ist begeistert. Kaum ist der Ehevertrag unterschrieben, zeigt „Sofronia“ allerdings ihr wahres Gesicht und übernimmt das Regiment im Hause. Als es darüber zur Auseinandersetzung kommt, setzt es für Pas­ quale sogar eine Ohrfeige. Pasquale setzt nun alles daran, die angeheiratete Furie wieder loszuwerden, und ist dafür sogar bereit, einer Verheiratung Er­ nestos mit Norina zuzustimmen. Selbst nachdem sich herausstellt, dass Sofronia und Norina ein und die­ selbe Person waren, ist Don Pasquale noch gewillt, in die abschließende Moral einzustimmen: „Will ein Mann in reifen Jahren / noch ein junges Weibchen frein, / wird ihm täglich widerfahren / Spott und tausendfache Pein!“ Zeit des Stummfilms Regisseur Italo Nunziata hat für die Typenkomödie um den alten Hagestolz, das junge Mädchen, ihren Liebhaber und den bei allem mitmischenden Intri­

Weiß Don Pasquale um den Finger zu wickeln: Julie Davies als Norina ganten eine plastische Umsetzung gefunden, indem er die Geschichte in die 20er/30er Jahre des ver­ gangenen Jahrhunderts und damit in die Glanzzeit des Stummfilms verlegt. Die soziale Wirklichkeit dieser Jahre weist erstaunliche Ähnlichkeiten mit der Entstehungszeit auf, die Figuren gewinnen konkrete gesellschaftliche Umrisse, und die Wunschfabrik des Films erzählt bekanntlich immer wieder Geschichten wie die vom jungen Mädchen, das vom sozialen Auf­ stieg träumt, ohne natürlich auf die große Liebe zu verzichten. So auch in Don Pasquale. Nur dank der grandiosen Musik Donizettis eben doch viel schöner als im Kino. (rs)

Mit Julie Davies/Margaret Rose Koenn | Juri Batukov, Minseok Kim, Sebastian Köchig, Oleksandr Prytolyuk Premiere 19. Januar 2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus Vorstellungen 22. Januar 2013 | 19.30 Uhr 1., 9., 14. Februar 2013 | 19.30 Uhr 24. Februar 2013 | 16 Uhr

Teatro La Fenice Ein Phönix aus der Asche Der Name ist Programm: Wie der Phönix aus der Asche wurde unser italienischer Kooperationspartner bei Don Pasquale, das Teatro La Fenice (ital. Phönix), nach teils verheerenden Bränden in den Jahren 1773, 1836 und 1996 immer wieder neu errichtet. Aber auch Freimaurersymbolik und ein Bezug zum Licht der Aufklärung lassen sich im Namen dieses bedeutenden Theaters ausmachen. Am La Fenice erlebten zahlreiche, auch heute noch gespielte Opern ihre Uraufführung, darunter Tancredi und Semiramide von Gioachino Rossini, Rigoletto und La Traviata von Giuseppe Verdi, aber auch Klassiker der Moderne wie The Rake’s Progress von Igor Stra­ winski und The Turn of the Screw von Benjamin Brit­ ten. Und: Wagners Der Ring des Nibelungen feierte dort seine italienische Erstaufführung! (sme)

Ich freue mich auf Sie! Ihr John Dew Intendant

Musikalische Leitung Elias Grandy Inszenierung Italo Nunziata Bühne und Kostüme Pasquale Grossi Choreinstudierung Markus Baisch

Schauplatz glanzvoller Aufführungen und Konzerte: Das Teatro La Fenice in Venedig


Theaterzeitung Januar | Februar 2013

Oper | 3

Die Trojaner kommen!

Jakob Lenz Kammeroper von Wolfgang Rihm

Als Jakob Lenz im Januar 1778 im Steinthal ankam, hatte ihm das Leben bereits übel mitgespielt: Als Poet blieb die künstlerische Anerkennung aus, auf die er so innig gehofft hatte; die Gesellschaft zollte ihm nicht den entsprechenden Respekt, der ihm so wichtig war; und schlussendlich blieb ihm auf der Suche nach der wahren Liebe selbst der Erfolg bei den Frauen verwehrt. Dass er im Vergleich zu seinem großen Vorbild Goethe gescheitert war, nahm er sich sehr zu Herzen, vielleicht etwas zu sehr. In Folge stetiger Enttäuschungen wird Lenz zu einem Schatten seiner Selbst, ist orientierungslos, entwurzelt. Als verlorenes Kind der Aufklärung sucht er im Spannungsfeld zwischen Individualität und Gottesfurcht seinen Platz in der Gesellschaft. Doch vermag er seinen Weg alleine nicht zu finden. Als er plötzlich anfängt, zu halluzinieren und Stimmen zu hören, weiß sein Verleger Kaufmann keinen anderen Rat mehr, als ihn zu Pfarrer Oberlin ins Steinthal zu schicken, in der Hoffnung, er möge ihn wieder auf den rechten Weg führen. Jeder Mensch ist ein Abgrund Doch es scheint bereits zu spät: Der geistige Verfall Lenzens ist schon zu weit fortgeschritten, immer öfter wird er von Stimmen und Halluzinationen

gequält, Oberlin vermag ihn mit seinen religiösen Floskeln und Pfadfindertugenden nicht mehr zu er­ reichen. Im Kunstgespräch mit Kaufmann blüht ein letztes Mal der geniale Geist auf, der einst Jakob Lenz, einen der herausragendsten Dichter des Sturm und Drang, so auszeichnete. Seine Krankheit – später wird Büchners Lenz als erster literarischer Beleg für Schizophrenie gelten – übernimmt die Herrschaft über ihn, sein Leben hängt an einem seidenen Faden, sein endgültiges Scheitern ist unabwendbar.

fragt die Gründe menschlichen Scheiterns in der heutigen Zeit, in der Burn­Out und Suizid nur noch als alltägliche Randnotizen wahrgenommen zu wer­ den scheinen. (dk)

Mit Elisabeth Auerbach, Annika Gerhards, Lea Pfeifer, Anja Vincken, Cordelia Weil | Stephan Bootz, Daniel Dropulja, Peter Koppelmann, Cornelius Lewenberg, David Pichlmaier

Musikalische Leitung Michael Cook Inszenierung Lothar Krause Bühne und Kostüme Nora Johanna Gromer

Premiere 17. Januar 2013 | 20 Uhr | Kammerspiele Vorstellungen 22. Januar 2013 | 19 Uhr 1., 9. und 14. Februar 2013 | 20 Uhr

Auf dem Sprung in die Hauptperson In seiner Oper nimmt Wolfgang Rihm den Zuhörer mit auf eine Reise ins Innere von Jakob Lenz: In einer dramaturgisch auf unheimliche Weise dichten und intimen Handlung – mit drei Personen auf das Wesentliche reduziert und dabei von einer extrem packenden Musik getragen, die dem Hörer tief ins Mark dringt – wird man Zeuge des geistigen Verfalls des Dichters Jakob Lenz. Oder wie Rihm selbst über seine Oper schreibt: „Der Faden, an dem Jakob Lenz hängt, ist der Strom ins Herz der Hörer.“ Seit seiner Uraufführung 1979 zählt Jakob Lenz zu den meist­ gespielten und bedeutendsten Werken des Musik­ theaters des 20. Jahrhunderts. Die Inszenierung von Lothar Krause am Staatstheater Darmstadt hinter­

Wolfgang Rihm (*1952 in Karlsruhe) zählt welt­ weit zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten. Als Komponist, Lehrer, Autor und Gesprächspartner ist er eine international gefragte Koryphäe, eine überlebensgroße Figur.

Sein Wissen über Musik scheint allumfassend, aber das gleiche gilt auch für die Künste, die Literatur, die Philosophie – die alle für sein Kom­ ponieren als Inspirationsquelle dienen. Mit sei­ nen über 400 Kompositionen hat er sein eigenes Universum geschaffen. Neben Opern schreibt er Sinfonien und Kammermusik, gilt als einer der wichtigsten Liedkomponisten unserer Zeit. Rihm ist ein Komponist, der sich immer in Frage stellt. Jedes neue Werk ist eine Antwort auf das Vorausgegangene; jedes neue Werk wirft Fragen auf, die er im nächsten Stück zu beantworten sucht. Alles ist ständig im Wachsen, es wird ununterbrochen gearbeitet, ergänzt, in neue Ver­ bindungen gebracht. Ein Ende ist glücklicher­ weise nicht in Sicht.

Der Ring des Nibelungen – 6. Zyklus Zum Auftakt des Richard-Wagner-Jahres 2013 erlebt das Bühnenfestspiel eine weitere zyklische Aufführung

Siegfried

„Was im Darmstädter Staatstheater aus dem Or­ chestergraben und von der Bühne kommt, macht das Mammutunternehmen von Richard Wagners Opern­ Vierteiler Der Ring des Nibelungen zu einem Erfolg mit rauschhaften Zügen.“ Darmstädter Echo

Mit Christian Voigt als Siegfried, Lasse Penttinen als Mime, Ralf Lukas als Wanderer, Elisabeth Hornung als Erda, Katrin Gerstenberger als Brünnhilde u.a. 2. Februar 2013 | 15 Uhr | Großes Haus

Musikalische Leitung Martin Lukas Meister Inszenierung John Dew Bühne Heinz Balthes Kostüme José-Manuel Vázquez Chor Markus Baisch

Siegfried

Mit Jeffrey Dowd als Siegfried, Katrin Gerstenberger als Brünnhilde, Thomas Mehnert als Hagen, Oleksandr Prytolyuk als Gunther, Susanne Serfling als Gutrune u.a.

Das Rheingold Mit Ralf Lukas als Wotan, Gundula Hintz als Fricka, Scott MacAllister als Loge, Olafur Sigurdarson als Alberich u.a. 26. Januar 2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus

Götterdämmerung

3. Februar 2013 | 15 Uhr | Großes Haus Das Rheingold

Unser Angebot Die Walküre

Wenn Sie für jede Vorstellung eines Zyklus eine Karte derselben Platzgruppe bestellen (gilt für die Platzgruppen 1 bis 4), erhalten Sie die vier Karten als Kartenpaket mit 15 % Rabatt. Wenn Sie ein Wahl­Abonnement der Spielzeit 2012 | 2013 haben, können Sie Kar­ tenpakete und auch Einzelkarten mit 30 % Rabatt kaufen.

Mit Vincent Wolfsteiner als Siegmund, Susanne Serfling als Sieglinde, James Moellenhoff als Hunding, Ralf Lukas als Wotan, Katrin Gerstenberger als Brünnhilde, Gundula Hintz als Fricka u.a. 27. Januar 2013 | 15 Uhr | Großes Haus Die Walküre

Götterdämmerung

Kartentelefon: 06151 2811-600


4 | Schauspiel

Theaterzeitung Januar | Februar 2013

Expedition zum eigenen Ich Othello Hermann Schein fragt mit Henrik Ibsens Stützen der Gesellschaft nach der Verantwortung jedes Einzelnen

Tragödie von William Shakespeare | Deutsch von Frank Günther Gastspiel des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Wie unterstützt man als Unternehmer die Ge­ sellschaft, in der man lebt, am besten? Indem man in zukunftsweisende Projekte investiert und damit Arbeitsplätze und Wohlstand garantiert. Doch wo beginnt egoistisches Profitstreben, ab wann entzie­ he ich mich der Verantwortung für Arbeitnehmer, Gesellschaft und Natur? In Ibsens Stützen der Gesellschaft scheinen die Auf­ gaben zunächst klar verteilt. Der Mann widmet sich dem Geschäft, die Frau der Wohltätigkeit und Familie. Für Karsten Bernick, angesehenen Bürger, erfolgreichen Reeder und Werftbesitzer, ist das Leben eine Erfolgsgeschichte nach genau diesem Muster: Das von ihm sanierte Familienunternehmen, die ihm ergebene Ehefrau Betty und der geliebte Sohn und Nachfolger Olaf machen ihn zum Vorbild und zur moralischen Autorität. Doch dann trifft ein Schiff aus Amerika ein – und mit ihm ungebetene Gäste, die die verdrängte und verschwiegene Kehrseite dieser Erfolgsgeschichte ans Licht bringen. Bernick hat einst nicht nur seine große Liebe Lona brüskiert, indem er die reiche Erbin Betty heiratete, sondern auch die Wahrheit gebeugt und seine Verfehlungen Schwager Johan angedichtet. Und ausgerechnet jetzt, da das lukrativste Geschäft seines Lebens unmittelbar vor dem Abschluss steht, scheint dies alles öffentlich zu werden. Um das zu verhindern, schreckt er selbst vor Mord nicht zurück. Oder kann das Bekenntnis zur Wahrheit die Rettung bringen?

Stützen der Gesellschaft, Ibsens erstes einer ganzen Reihe explizit gesellschaftskritischer Dramen, erleb­te seine Uraufführung 1877 und ist bestürzend aktuell geblieben. Banken und Regierungen jonglieren mit unvorstellbaren Geldsummen, handeln mit alter-­ nativlosen Konzepten zum Wohl der Gesellschaft. Doch wer verliert und wer profitiert in diesem ent-­ hemmten Spiel der Märkte? Hermann Scheins In­­sze­nierung vermeidet plakative Schuldzuweisungen, will zum Weiterdenken und -fragen anregen und zeigt die Zerrissenheit der Figuren zwischen mora-­ lischen Anforderungen, gesellschaftlicher Verantwor-­ tung und dem Wunsch nach persönlichem Glück. (cs)

Der schwarze Feldherr Othello liebt die weiße Senatorentochter Desdemona und hat sie ohne Wissen ihres Vaters geheiratet. Jago, den Othello einmal übergangen hat, hetzt Desdemonas Vater auf. Dessen Klage wird jedoch abgewiesen: Die Republik Venedig braucht Othello dringend im Kampf gegen die Türken. Jago ändert seine Taktik: Er weckt Othellos Eifersucht und insze­niert schein­ bare Be­weise für Desdemonas Untreue …

Inszenierung Hermann Schein Bühne und Kostüme Stefan Heyne

Mit Magdalena Höfner, Sybille Weiser, Franziska Werner | Michael Birnbaum, Michael Günther-Bard, Uwe Kraus, Franz Nagler, Michael von Burg, Jörg Zirnstein

Mit Gabriele Drechsel, Christina Kühnreich, Ronja Losert, Sonja Mustoff, Maika Troscheit | Matthias Kleinert, Antonio Lallo, Andreas Manz-Kozár, Aart Veder, István Vincze, Tom Wild, Gerd K. Wölfle Offene Probe 17. Januar 2013 | 19.30 Uhr | Kleines Haus Premiere 25. Januar 2013 | 19.30 Uhr Vorstellungen 3. Februar 2013 | 16 Uhr 9. und 22. Februar 2013 | 19.30 Uhr

Inszenierung Manfred Beilharz | Bühne Bernd Holzapfel | Kostüme Renate Schmitzer | Musik Roman Beilharz

Premiere 12. Januar 2013 | 19.30 Uhr | Kleines Haus Vorstellungen 18. und 30. Januar 2013 | 19.30 Uhr 7. und 14. Februar 2013 | 19.30 Uhr | 24. Februar 2013 | 18 Uhr

Jagos (Michael Birnbaum) perfider Plan geht auf: Othello (Michael Günther-Bard) wird zum Mörder Desdemonas (Sybille Weiser)

Das Individuum und die Macht Sahar Amini inszeniert Sophokles’ Tragödie Antigone

Das Gemeinwesen: Ein Balanceakt

Noch sind sie Freunde: Karsten Bernick (Matthias Kleinert) und Johan Tönessen (Andreas Manz-Kozár)

Ein Fluch ruht auf der Dynastie der Labdakiden, die die Stadt Theben regiert: Lajos wurde prophezeit, dass sein Sohn ihn töten würde. Daraufhin ließ er Ödipus aussetzen. Der überlebte und kehrte als erwachsener Mann nach Theben zurück. An einer Wegekreuzung traf er auf den Vater ohne ihn zu erkennen, geriet mit ihm in Streit und erschlug ihn. Er heiratete die Königin Iokaste, seine eigene Mutter und zeugte mit ihr vier Kinder: Eteokles, Polyneikes, Antigone und Ismene. Nachdem Ödi-­ pus seine Schuld erkannt und sich selbst geblen­ det hatte, ging die Macht auf Eteokles und Polyneikes über, die sich an der Spitze Thebens im Jahresrhythmus abwechseln sollten. Sie gerie­ten in Streit um die Macht und erstachen sich gegen­ seitig. Neuer Machthaber wird Kreon, der als erste Amtshandlung eine folgenreiche Weisung erteilt: Eteokles, der Theben verteidigte, soll mit allen üb­lichen Ehren bestattet werden. Polyneikes, der im Kampf um die Macht die feindlichen Arger zur Hilfe holte und die Heimatstadt zu zerstören trachtete, soll unbegraben Vögeln und Hunden zum Fraß die-­ nen. Antigone, mit ihrer Schwester Ismene letzte Überlebende der Labdakiden, hält sich nicht an Kreons Befehl: Sie bestreut den Leichnam des Bru­ ders mit Staub und beerdigt ihn so symbolisch. Sie wird dabei überrascht und steht dem neuen

Regenten gegenüber zu ihrer Verantwortung. Ihr gilt eine dauerhafte Moral mehr als ein staatlich erlassenes Gesetz, das nur vorübergehende Gültig­ keit haben kann. Kreon verurteilt Antigone zum Tod. Die Unbedingtheit der beiden Kontrahenten provoziert ein tragisches Ende. Zusammen mit Aischylos und Euripides gehört So­phokles zu den großen griechischen Tragödien­ dichtern der Antike. Sieben seiner Werke sind vollständig erhalten, darunter die wahrscheinlich 442 vor Christus urauf­ geführte Antigone. Neben seiner literarischen Tätigkeit diente Sophok­ les der Republik Athen immer wieder in hohen Staatsämtern. (ro) Inszenierung Sahar Amini Bühne und Kostüme Moritz Jüdes Mit Katharina Hintzen, Diana Wolf | Ulrich Cyran, Simon Köslich, Stefan Schuster, Klaus Ziemann Offene Probe 3. Februar 2013 | 20 Uhr | Kammerspiele Premiere 8. Februar 2013 | 20 Uhr Vorstellungen 16. und 22. Februar 2013 | 20 Uhr


Theaterzeitung Januar | Februar 2013

Schauspiel | Tanz | 5

Die Trojaner kommen!

Wie du liebst, das nennst du menschlich? Patricia Benecke inszeniert die Deutschsprachige Erstaufführung von Marina Carrs Phaedra Backwards Schlaflos sind Phädras Nächte. Zuviel Schuld aus der Vergangenheit, zuviel Leid und zu viele Drinks. Und viel zu wenig Kraft, um in der Gegenwart neu zu beginnen. Die Toten, sie sind zahlreich in Phädras Leben. Noch immer hört sie die Hufe ihres geliebten Bruders Minotaurus, einem Mischwesen aus Mensch und Stier, der aus einer Vereinigung ihrer Mutter Pasiphae mit dem weißen Bullen hervorgegangen ist. Phädras Mann Theseus hat sowohl Minotaurus als auch ihre Schwester Ariadne umgebracht. Dennoch hat sie Theseus geheiratet. In einer Mischung aus Hass und Leidenschaft ist sie ihm verbunden. Theseus hat seinen schönen und jungen Sohn Hippo­ lytus mit in die Ehe gebracht, der Phädra begehrt. Als dessen Leichnam in den Klippen gefunden wird, enthüllt sich das Vorangegangene in all seiner Unab­ dingbarkeit und Tragik. Wie eine Gefangene ihrer selbst muss Phädra mit ansehen, wie die Dämonen der Vergangenheit ihren Tribut fordern. Die irische Dramatikerin Marina Carr (*1964) lebt in Dublin und wurde u.a. für ihre Nacherzählungen an­ tiker Mythen mit zahlreichen Preisen ausgezeich­ net. In ihrer Version des Phädra­Stoffes erzählt sie in poetischer Sprache und doch mit archaischer Bruta­ lität die schicksalhaften Verstrickungen aus Schuld und Sühne, Unheil und Verhängnis. Eine ganz heutige Familientragödie und ein unsterblicher Mythos.

Drei Fragen an Patricia Benecke Sie inszenieren nicht nur Phaedra Backwards, sondern haben das Stück auch für die Deutschsprachige Erstaufführung übersetzt. Was zeichnet Marina Carrs Sprache aus? Marina Carr ist eine meiner Lieblingsautorinnen ge­ rade wegen ihrer Sprache: sie ist kraftvoll und direkt, gepfeffert mit scharfem Witz, gleichzeitig gelingt es ihr, über die Alltagssprache hinaus poetische, man­ chmal auch abgründige und harte Bilder zu zeichnen. Die Inhalte von Mythen sind zeitlos und immer gültig. Was ist für Sie das Moderne an der Frauengestalt Phädra? Marina Carrs Phädra ist eine durch und durch mo­ derne Frau, die aber die Wucht der mythischen Figur nicht verliert. Sie ist bestimmt zum einen von einer

enormen Frustration in ihrer Ehe mit Theseus, zum anderen von einem Schuldgefühl, das aus ihrer Ver­ gangenheit kommt und sie wie eine Welle überrollt – eine vielschichtige, spannende Frauenfigur, stark, dennoch gefangen in ihrer Liebes­ und Lebens­ situation, die sie nicht mehr erträgt und sich schließ­ lich daraus befreit. Verbirgt sich hinter dem Titel Phaedra Backwards eine chronologische Anspielung der Autorin? Das Stück beginnt mit der Szene in der Theseus und Phädra vom Tode Hippolytus erfahren. Dann gibt es immer wieder Flashbacks in die Vergangenheit und nach und nach entrollt sich die ganze Geschichte. Und plötzlich vermischen sich die Zeitebenen, die Vergangenheit bricht in die Gegenwart herein – viel­ leicht gibt es gar kein Damals und Heute, sondern es passiert alles gleichzeitig, weil im Mythos alles ewig ist. (cz)

Lala liegt weiter auf der Couch „Mit Lala auf der Couch ist Mei Hong Lin ein richtiger Knaller gelungen.“ Natali Kurth, SWR2 Journal Inszenierung und Choreografie Mei Hong Lin Musik Serge Weber | Bühne Dirk Hofacker Kostüme Bjanka Ursulov Mit Rie Akiyama, Nuria Gimenez Villarroya, Mireia González Fernández, Sabra Johnson, Andressa Miyazato, Ana Sánchez Martínez, Sabine Prokop, Laura Witzleben | Lee Bamford, Christopher Basile, Damián Cortes Alberti, Julio Andrés Escudero, Wout Geers, Sven Gettkant, Celedonio Indalecio Moreno Fuentes, Trung Pham Bao, Geoffroy Poplawski, Pavel Povrazník Vorstellungen 13. Januar 2013 | 18 Uhr 19. und 26. Januar 2013 | 19.30 Uhr 16. Februar 2013 | 19.30 Uhr

Inszenierung Patricia Benecke Bühne und Kostüme Gesine Kuhn Offene Probe 26. Februar 2013 | 19.30 Uhr | Kleines Haus Premiere 1. März 2013 | 19.30 Uhr Vorstellung 6. März 2013 | 19.30 Uhr

Marina Carr

Patricia Benecke

Die Gefühle unterm Messer Die Erfolgsproduktion Romeo und Julia kehrt auf den Spielplan zurück Shakespeares Tragödie Romeo und Julia ist sicherlich eine der bewegendsten Liebesgeschichten der Welt­ literatur und ein Stoff, der vor allem im Tanz eine intensive Rezeption genoss. Um diese berühmte Ge­ schichte neu zu erzählen, hat Mei Hong Lin in der

vergangenen Spielzeit eine Uraufführung kreiert, die wie in einem Brennglas auf die beiden Hauptfiguren fokussiert und – außer zwei Tänzern, die die ver­ feindeten Familien symbolisieren – alle Tänzer und Tänzerinnen in Romeo und Julia verwandelt.

Andressa Miyazato als Lala auf der Couch Die Anatomie der menschlichen Seele Die Beziehung zwischen Romeo und Julia wird als Anatomie der menschlichen Seele erzählt. Große Emotionen wie Liebe, Angst, Verzweiflung, Wut und Hass rücken in ihrer Modellhaftigkeit in den Mittel­ punkt der Inszenierung. Die innere Gefühlswelt mit all ihren Träumen und Ängsten wird auf der Bühne schonungslos wie mit einem chirurgischen Messer seziert. Als fesselndes Porträt menschlicher Leiden­ schaften und Abgründe hat Romeo und Julia in der letzten Spielzeit nicht nur das Darmstädter Publikum begeistert. Mei Hong Lin wurde für diese Choreo­ grafie 2012 auch zum zweiten Mal in Folge für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. (sm) Inszenierung und Choreografie Mei Hong Lin Musik Serge Weber | Bühne Dirk Hofacker Kostüme Bjanka Ursulov

Ganz nah dran Es ist wieder soweit: Das Tanztheater setzt auch in dieser Spielzeit die beliebte Reihe Rendez­vous – Hier wird getanzt fort. In der intimen und unmittelbaren Atmosphäre des Ballettsaals präsentieren Tänzerinnen und Tänzer eigene Choreo­ grafien. Mit dem Tanztheater des Staatstheaters Darmstadt 3. Januar 2013 | 19.30 Uhr | Ballettsaal Treffpunkt Foyer Kammerspiele

Mit dem Tanztheater des Staatstheaters Darmstadt Wiederaufnahme 2. Februar 2013 | 19.30 Uhr | Kleines Haus Vorstellungen 8. Februar 2013 | 19.30 Uhr 17. Februar 2013 | 18 Uhr Romeo (Wout Geers) weiß nichts von Julias (Laura Witzleben) Scheintod: die Tragödie ist nicht mehr aufzuhalten

Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungbeginn im Foyer

Celedonio Indalecio Moreno Fuentes und Pavel Povrazník tanzen ihre eigene Choreografie ,One more kiss‘


Januar-Spielplan

Theaterzeitung Januar | Februar 2013 Freitag

Dienstag Großes Haus | 18 Uhr

1

Neujahrskonzert

Von Wasser und wogenden Wellen Werke von Wagner, Strauss, Debussy, Bernstein u.a.

Immer aktuell: www.staatstheater-darmstadt.de

25

Freitag

4

Samstag

5

Rendez-vous – Hier wird getanzt

Choreografien von Mitgliedern des Tanztheaters Kleines Haus | 19.30 bis 21.30 Uhr

Der blaue Engel

Sonntag

13

Stück mit Musik von Peter Turrini nach dem Roman von Heinrich Mann

Die Macht des Schicksals

Tanzstück von Mei Hong Lin

von Arthur Miller

Kammerspiele | Deutschsprachige Erstaufführung 18 bis 19.45 Uhr

In der Toskana von Sergi Belbel

Das kunstseidene Mädchen

7

Foyer Großes Haus | 20 Uhr | Eintritt frei Aktion Theaterfoyer Cinemafoyer

Freitag

18

Hörbar

11

Cavalleria rusticana | Der Bajazzo

Der Tod eines Handlungsreisenden

Opern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Bar der Kammerspiele | 20 bis 21 Uhr

Kleines Haus | 19.30 bis 22.10 Uhr Eine Produktion des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

von Arthur Miller

Othello

von John Clancy

von William Shakespeare | Deutsch von Frank Günther

Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

Kammerspiele | 20 bis 21.10 Uhr

Die Macht des Schicksals

Die Jungfrau von Orleans

Eine romantische Tragödie von Friedrich Schiller

Samstag

19

Kleines Haus | Uraufführung | 19.30 bis 21 Uhr 19 Uhr Einführung im Foyer

Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

Cavalleria rusticana | Der Bajazzo

Opern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Kleines Haus | Premiere des Austauschgastspiels 19.30 bis 22.10 Uhr Eine Produktion des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Othello

Kammerspiele | Uraufführung | 20 bis 21.30 Uhr

Grandhotel Bogotá von Martin Krumbholz

Foyer Kammerspiele | 23 Uhr

läd naid sürpries

nächtliches Überraschungsprogramm, anschließend Party Sonntag

27

Die Walküre

Erster Tag aus dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner

Stück mit Musik von Peter Turrini nach dem Roman von Heinrich Mann

Kopenhagen von Michael Frayn

Die Macht des Schicksals

Bar der Kammerspiele | 20 bis 21.15 Uhr

Oper von Giuseppe Verdi in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Kols letzter Anruf von Joshua Sobol

Bar der Kammerspiele | 20 bis 21 Uhr

Das kunstseidene Mädchen nach dem Roman von Irmgard Keun Donnerstag Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

24

Großes Haus | 15 bis 20 Uhr

Kleines Haus | 18 bis 20 Uhr

Mittwoch Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

Cavalleria rusticana | Der Bajazzo

Opern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Dienstag Treffpunkt Foyer Kammerspiele | 15.30 Uhr

29

Kammerspiele | Uraufführung | 20 bis 21.20 Uhr

Der Chinese

von Benjamin Lauterbach

Theaterführung für Familien

Anmeldung erforderlich | Telefon 06151 2811-600

Mittwoch Kleines Haus | 19.30 bis 22.10 Uhr Eine Produktion des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

30

Othello

von William Shakespeare | Deutsch von Frank Günther Treffpunkt Foyer Kammerspiele | 16 Uhr

Der blaue Engel

Theaterspielplatz

Von Kronen und Schätzen – Workshop in der Requisite für Kinder ab 5 Jahren Donnerstag Großes Haus | 19.30 bis 22.10 Uhr

31

La cage aux folles (Ein Käfig voller Narren)

Das Musical Musik und Gesangstexte von Jerry Herman | Buch von Harvey Fierstein | Nach dem Stück La cage aux folles von Jean Poiret | Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin

Lala auf der Couch

Tanzstück von Mei Hong Lin Kammerspiele | Uraufführung | 20 bis 21.20 Uhr

Der Chinese

Kleines Haus | 20 Uhr

Bar der Kammerspiele | Uraufführung | 22 bis 23 Uhr

Werke von Mendelssohn Bartholdy (Trio op. 49), Debussy (Cellosonate), Françaix, Clapet, Martin

5. Kammerkonzert

von Benjamin Lauterbach

Der Mann, der mit Jimi Hendrix tanzte

Treffpunkt Foyer Kammerspiele | 17 Uhr

oder Sogar für die Revolution braucht man Profis von Kurt Appaz

Theaterführung „Technik“

mit dem Technischen Direktor Antonius Ginten Anmeldung erforderlich | Telefon 06151 2811-600

Kammerspiele | 20 bis 21.30 Uhr von Michael Frayn

Tanzstück von Mei Hong Lin

Kammerspiele | 18 bis 19.30 Uhr

von William Shakespeare | Deutsch von Frank Günther

Kopenhagen

Lala auf der Couch

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch statt

Großes Haus | Premiere | 19.30 Uhr Kooperation mit dem Teatro La Fenice, Venedig

von Kai Hensel

Kleines Haus | Uraufführung | 19.30 bis 21 Uhr 19 Uhr Einführung im Foyer

Der blaue Engel

Stück mit Musik von Peter Turrini nach dem Roman von Heinrich Mann

Don Pasquale

Vorabend zu dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner

Kammeroper von Wolfgang Rihm

23

Großes Haus | 19.30 bis 22 Uhr

Jakob Lenz

Kleines Haus | 19.30 bis 21.30 Uhr

Komische Oper von Gaetano Donizetti in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Foyer Großes Haus | 15.30 Uhr | Eintritt frei Aktion Theaterfoyer Kammerkonzert

Komische Oper von Gaetano Donizetti in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Stück für zwei Komödianten und einen Pianisten von Tom McGrath

Bar der Kammerspiele | 20 bis 21 Uhr

Welche Droge passt zu mir?

12

Laurel & Hardy

Oper von Giuseppe Verdi in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Kleines Haus | 19.30 bis 22 Uhr

Samstag

Die Schneekönigin

Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

István Vincze liest Heinrich Mann

Event Freitag

Großes Haus | zum letzten Mal | 11.30 Uhr Theaterstück für alle ab 5 Jahren nach Hans Christian Andersen 8 € Einheitspreis | Verkauf über den Theaterring Telefon 06151-26675

Don Pasquale

Kammerspiele | 19 Uhr 18.15 Uhr Einführung Foyer Kleines Haus Ab in die Oper! Vorstellung speziell für Schulklassen

Kammeroper von Wolfgang Rihm

Donnerstag Kleines Haus | 19.30 bis 22 Uhr

10

22

Foyer Großes Haus | 15.30 Uhr | Eintritt frei Aktion Theaterfoyer Kammerkonzert

Das Rheingold

Dienstag Großes Haus | 19.30 Uhr Kooperation mit dem Teatro La Fenice, Venedig

Jakob Lenz

Dienstag Kammerspiele | 17 Uhr

8

Einführung und Einblick in die Probenarbeit

26

Zusammen mit Diana Wolf stellt Andreas Wolf seinen autobiografischen Roman vor

Kammerspiele | Premiere | 20 bis etwa 21.30 Uhr

Kols letzter Anruf Montag

Stützen der Gesellschaft

Samstag

Die Dinge der Männer

Mittwoch Foyer Großes Haus | 16 Uhr | Eintritt frei Aktion Theaterfoyer Musikalischer Nachmittag

17

nach dem Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe

Bar der Kammerspiele | 20 Uhr

Anmeldung erforderlich | Telefon 06151 2811-600

Donnerstag Kleines Haus | offene Probe | 19.30 Uhr

Die Leiden des jungen Werther

von Georg Büchner | Konzept Robert Wilson Musik Tom Waits Liedtexte Kathleen Brennan

Theaterführung

16

Kammerspiele | 20 bis 21.15 Uhr

Woyzeck

nach dem Roman von Irmgard Keun

15

von Henrik Ibsen

Kleines Haus | 18 bis 19.20 Uhr

Dienstag Treffpunkt Foyer Kammerspiele | 18 Uhr

Bar der Kammerspiele | 20 bis 21.15 Uhr von Joshua Sobol

Das Musical Musik und Gesangstexte von Jerry Herman | Buch von Harvey Fierstein | Nach dem Stück La cage aux folles von Jean Poiret | Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin

Bar der Kammerspiele | 20 bis 21 Uhr

Großes Haus | 16 bis 18.40 Uhr

Kammerspiele | Deutschsprachige Erstaufführung 18 bis 19.45 Uhr

La cage aux folles (Ein Käfig voller Narren)

von Sergi Belbel

Stück für zwei Komödianten und einen Pianisten von Tom McGrath

Das Musical Musik und Gesangstexte von Jerry Herman | Buch von Harvey Fierstein | Nach dem Stück La cage aux folles von Jean Poiret | Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin

Großes Haus | 18 bis 20.40 Uhr

In der Toskana

Laurel & Hardy

Stützen der Gesellschaft

Benjamin Britten A Ceremony of Carols, Ralph Vaughan Williams Winter aus Folk Songs of the Four Seasons

Lala auf der Couch

Kleines Haus | 19.30 bis 22 Uhr

Kleines Haus | Premiere | 19.30 Uhr

Konzert des Kinderchores

Kleines Haus | Uraufführung | 18 Uhr bis 19.30 Uhr 17.30 Uhr Einführung im Foyer

Oper von Giuseppe Verdi in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Foyer Großes Haus | 11 Uhr | Eintritt frei Aktion Theaterfoyer Frühschoppen Billy and the Fendermen Termin ursprünglich 16. Dezember 2012 Foyer Großes Haus | 15 Uhr

Oper von Giacomo Puccini in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Kammerspiele | 20 bis 21.10 Uhr

6

20

Madame Butterfly

Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

La cage aux folles (Ein Käfig voller Narren)

Sonntag

Großes Haus | 18 bis 21 Uhr

Der Tod eines Handlungsreisenden

Sonntag

Foyer Großes Haus | 11 Uhr | Eintritt frei Aktion Theaterfoyer Frühschoppen Red Hot

La cage aux folles (Ein Käfig voller Narren)

Das Musical Musik und Gesangstexte von Jerry Herman | Buch von Harvey Fierstein | Nach dem Stück La cage aux folles von Jean Poiret | Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin

Donnerstag Ballettsaal | Treffpunkt Foyer Kammerspiele | 19.30 Uhr

3

Großes Haus | 19.30 bis 22.10 Uhr

Kartentelefon 06151 2811-600 Weitere Informationen sowie Kartenkauf unter www.staatstheater-darmstadt.de

zum letzten Mal in dieser Spielzeit | Kammerspiele Uraufführung | 18 bis 19.30 Uhr

Luise & Mathilde

Ein Kammer-Spiel um Georg Büchners Schwestern von Peter Schanz Bar der Kammerspiele | Uraufführung | 20 bis 21.15 Uhr

Der Mann, der mit Jimi Hendrix tanzte Der blaue Engel

oder Sogar für die Revolution braucht man Profis von Kurt Appaz

Impressum Staatstheater Darmstadt, Georg-Büchner-Platz 1, 64283 Darmstadt, 06151 2811-0 | Intendant John Dew | Geschäftsführender Direktor Jürgen Pelz (V.i.S.d.P.) Redaktion Kommunikation und Marketing | Beiträge Matthias Ackermann (ack), Magnus Bastian (mb), Nelly Haag (nh), Daniel Kunz (dk), Steffen Meder (sme), Silke Meier (sm), Reinar Ortmann (ro), Carola Schiefke (cs), Rüdiger Schillig (rs), Caroline Zacheiß (cz) Abbildungen Barbara Aumüller, Anna Carmignola (S. 8), Martin Kaufhold (S. 4), Wulf Schaeffer (S. 11) | Grafik Nora Baumann | Titelbild Szene aus Lala auf der Couch mit Andressa Miyazato (Lala)


Theaterzeitung Januar | Februar 2013

Februar­Spielplan

Die Trojaner kommen!

Donnerstag Kleines Haus | 19.30 bis 22.10 Uhr Eine Produktion des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

7

Othello

von William Shakespeare | Deutsch von Frank Günther

Freitag

15

Reservierung erforderlich | Telefon 06151 2811­600

Der Tragödie Erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe

Madame Butterfly

Oper von Giacomo Puccini in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

von John Clancy Samstag

16

1

Komische Oper von Gaetano Donizetti in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Kleines Haus | 19.30 bis 22 Uhr

Der Tod eines Handlungsreisenden

Samstag

9

Samstag

2

von Henrik Ibsen

Großes Haus | 15 bis 20.30 Uhr

Kammerspiele | 20 bis 21.30 Uhr 19.30 Uhr Einführung an der Bar

Siegfried

Sonntag

10

Das kunstseidene Mädchen nach dem Roman von Irmgard Keun

Großes Haus | 15 bis 20.45 Uhr

Laurel & Hardy

Kammerspiele | 18 bis 19.10 Uhr

Götterdämmerung

Stück für zwei Komödianten und einen Pianisten von Tom McGrath

Dritter Tag aus dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner

Bar der Kammerspiele | 20 bis 21.15 Uhr

Kleines Haus | 16 Uhr

Foyergespräch

mit Michael Cook (Erster Kapellmeister und stellv. GMD) und Elias Grandy (Erster koordinierte Kapellmeister) Kleines Haus | Doppelvorstellung | 15.30 Uhr und 19 Uhr

Macbeth

von William Shakespeare TNT Theatre Berlin | in englischer Sprache Dienstag Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

5

Die Macht des Schicksals

Oper von Giuseppe Verdi in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Kleines Haus | zum letzten Mal | 19.30 bis 22 Uhr

Der Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller

Mittwoch Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

6

Cavalleria rusticana | Der Bajazzo

Opern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Montag

18 19

Donnerstag

14

21

Othello

von William Shakespeare | Deutsch von Frank Günther Kammerspiele | 20 bis 21.30 Uhr 19.30 Uhr Einführung an der Bar

Jakob Lenz

Kammeroper von Wolfgang Rihm

Kleines Haus | 18 bis 20.40 Uhr Eine Produktion des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Othello

von William Shakespeare | Deutsch von Frank Günther Kammerspiele | 18 bis 19.10 Uhr

Laurel & Hardy

Stück für zwei Komödianten und einen Pianisten von Tom McGrath Bar der Kammerspiele | 20 bis 21 Uhr

Das kunstseidene Mädchen nach dem Roman von Irmgard Keun

Dienstag Kleines Haus | offene Probe | 19.30 Uhr

26

von Michael Frayn

Phaedra Backwards

Einführung und Einblick in die Probenarbeit Kammerspiele | 17 Uhr

Hörbar

Heinz Kloss liest Sagen des klassischen Altertums Mittwoch Bar der Kammerspiele | 20 bis 21.15 Uhr

27

Kols letzter Anruf von Joshua Sobol

Donnerstag Kleines Haus | 19.30 bis 21.30 Uhr

28

Der blaue Engel

Stück mit Musik von Peter Turrini nach dem Roman von Heinrich Mann Kammerspiele | Uraufführung | 20 bis 21.20 Uhr

Der Chinese

von Benjamin Lauterbach

6. Kammerkonzert

Jazz meets Barock meets HipHop meets … RING ENSEMBLE

Der Chinese

von Benjamin Lauterbach Im Anschluss an die Vorstellung findet in der Bar ein Publikumsgespräch mit dem Autor statt Freitag

22

Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

Madame Butterfly

Oper von Giacomo Puccini in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Kleines Haus | 19.30 Uhr

Stützen der Gesellschaft von Henrik Ibsen

Kammerspiele | 20 Uhr

Antigone

Großes Haus | 19.30 bis 22.15 Uhr Kooperation mit dem Teatro La Fenice, Venedig

Kleines Haus | 19.30 bis 22.10 Uhr Eine Produktion des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Komische Oper von Gaetano Donizetti in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Kammerspiele | Uraufführung | 20 bis 21.20 Uhr

Beim Kauf einer Karte für die Vorstellungen am 14. Februar 2013 erhalten Sie die zweite Karte der selben Kategorie zum halben Preis. So lange der Vorrat reicht!

Komische Oper von Gaetano Donizetti in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Kopenhagen

Kammermusikreihe mit Mitgliedern des Staatsorchesters Darmstadt

Donnerstag Kleines Haus | 20 Uhr

von Georg Büchner | Konzept Robert Wilson Musik Tom Waits | Liedtexte Kathleen Brennan

Don Pasquale

Programm und Besetzung wie am 17.02.2013

20

Woyzeck

Unser Special zum Valentinstag

4. Sinfoniekonzert

Mittwoch Foyer Großes Haus | 16 Uhr | Eintritt frei Aktion Theaterfoyer Musikalischer Nachmittag

Mittwoch Kleines Haus | 19.30 bis 20.50 Uhr

13

Großes Haus | 20 Uhr | 19.15 Uhr Einführung im Foyer

Dienstag Kammerspiele | 20 bis 21.30 Uhr

von Joshua Sobol

von Henrik Ibsen

Foyer Großes Haus | Der Verein der Freunde präsentiert 20 Uhr

von Martin Krumbholz

Soli fan tutti – 3. Konzert

Don Pasquale

Grandhotel Bogotá

Kols letzter Anruf

Stützen der Gesellschaft

Einführung und Einblick in die Probenarbeit

Romeo und Julia

Foyer Großes Haus | 11 Uhr

Großes Haus | 16 bis 18.45 Uhr Kooperation mit dem Teatro La Fenice, Venedig

Werke von Mozart und Haydn Kleines Haus | Uraufführung | 18 bis 19.20 Uhr 19 Uhr Einführung im Foyer

La cage aux folles (Ein Käfig voller Narren)

Traum oder Alptraum: Europa

24

4. Sinfoniekonzert

Kammerspiele | Uraufführung | 20 bis 21.30 Uhr

Neue Darmstädter Gespräche

Antigone

17

Großes Haus | 18 bis 20.40 Uhr

Kleines Haus | 11 Uhr

Sonntag

Großes Haus | 11 Uhr | 10.15 Uhr Einführung im Foyer

Kammeroper von Wolfgang Rihm

Foyer Großes Haus | 11 Uhr | Eintritt frei Aktion Theaterfoyer Frühschoppen The Silverballs

offene Probe | 20 Uhr | Kammerspiele

Sonntag

Tanzstück frei nach William Shakespeare von Mei Hong Lin

Das Musical Musik und Gesangstexte von Jerry Herman | Buch von Harvey Fierstein | Nach dem Stück La cage aux folles von Jean Poiret | Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin

nächtliches Überraschungsprogramm, anschließend Party

oder Sogar für die Revolution braucht man Profis von Kurt Appaz

Jakob Lenz

Zweiter Tag aus dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner

läd naid sürpries

Der Mann, der mit Jimi Hendrix tanzte

Don Pasquale

Kammeroper von Wolfgang Rihm

Bar der Kammerspiele | 20 bis 21 Uhr

4

Großes Haus | 19.30 bis 22.15 Uhr Kooperation mit dem Teatro La Fenice, Venedig

Bar der Kammerspiele | Uraufführung | 22 bis 23.15 Uhr

Stützen der Gesellschaft

Tanzstück frei nach William Shakespeare von Mei Hong Lin

Montag

Tragödie von Sophokles

Kleines Haus | 19.30 Uhr

Romeo und Julia

3

Tragödie von Sophokles

Antigone

Kammerspiele | 20 bis 21.30 Uhr 19.30 Uhr Einführung an der Bar

Kleines Haus | Wiederaufnahme | Uraufführung 19.30 bis 20.50 Uhr | 19 Uhr Einführung im Foyer

Sonntag

Kammerspiele | 20 Uhr

Antigone

Komische Oper von Gaetano Donizetti in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Foyer Kammerspiele | 23 Uhr

Tanzstück von Mei Hong Lin

Premiere | 20 Uhr | Kammerspiele

von Arthur Miller

Jakob Lenz

Oper von Giuseppe Verdi in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Eine romantische Tragödie von Friedrich Schiller

von Michael Frayn

Lala auf der Couch

Tanzstück frei nach William Shakespeare von Mei Hong Lin

Don Pasquale

Die Macht des Schicksals

Die Jungfrau von Orleans Kopenhagen

Kleines Haus | Uraufführung | 19.30 bis 21 Uhr 19 Uhr Einführung im Foyer

Romeo und Julia

Großes Haus | 19.30 bis 22.15 Uhr Kooperation mit dem Teatro La Fenice, Venedig

Großes Haus | zum letzten Mal | 19.30 bis 22.30 Uhr

Kleines Haus | 19.30 bis 22 Uhr

Kammerspiele | 20 bis 21.30 Uhr

Event

Kleines Haus | Uraufführung | 19.30 bis 20.50 Uhr 19 Uhr Einführung im Foyer

Freitag

23

Bar der Kammerspiele | 20 bis 21 Uhr

von John Clancy Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

Samstag

Faust

Event

Cavalleria rusticana | Der Bajazzo

Opern von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncavallo in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Kleines Haus | Wiederaufnahme | 19.30 bis 22.10 Uhr

Bar der Kammerspiele | 20 bis 21 Uhr

8

Cavalleria rusticana | Der Bajazzo

Treffpunkt Foyer Kammerspiele | 15.30 Uhr

Theaterführung für Familien

Freitag

Großes Haus | 19.30 bis 22.30 Uhr

Tragödie von Sophokles Samstag

23

Foyer Großes Haus | 15.30 Uhr | Eintritt frei Aktion Theaterfoyer Kammerkonzert Großes Haus | 19.30 bis 22.10 Uhr

La cage aux folles (Ein Käfig voller Narren)

In der Toskana – ab März wieder in den Kammerspielen

Das Musical Musik und Gesangstexte von Jerry Herman | Buch von Harvey Fierstein | Nach dem Stück La cage aux folles von Jean Poiret | Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin

Kammerspiele | 20 bis 21 Uhr

Welche Droge passt zu mir? von Kai Hensel

Verlag Echo Zeitungen GmbH | Geschäftsführer Dr. Hans ­Peter Bach, Carl C. Englisch | Verantwortlich für Anzeigen Andreas Wohlfart | Verantwortlich für Druck Druckzentrum Rhein­Main GmbH & Co. KG, Alexander­Fleming­Ring 2, 65428 Rüsselsheim | Ladungsfähige Anschrift für alle im Impressum genannten Verantwortlichen Echo Zeitungen GmbH, Holzhofallee 25­31, 64295 Darmstadt | Inhaber- und Beteiligungsverhältnis am Verlag: Inhaber Medienhaus Südhessen GmbH, Holzhofallee 25­31, 64295 Darmstadt (100%). Medienhaus Südhessen GmbH 1. Gesellschafter, allesamt mit Wohnort in Darmstadt: Dr. Hans­Peter Bach; Geschäftsführer (48,72%, 50%), Lars Bach (24,36%, 25%), Pia Schneider (24,36%, 25%); 2. Geschäftsführer: Dr. Hans­Peter Bach, Carl C. Englisch. Die Angaben in Klammern geben als ersten Wert die Kapitalbeteiligung und als zweiten Wert die Stimmbeteiligung je Gesellschafter in Prozent an. | Eine Beilage des Verlags Echo Zeitungen GmbH vom 29. Dezember 2012


8 | Konzert

Theaterzeitung Januar | Februar 2013

4. Sinfoniekonzert Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie A-Dur KV 114 Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert B-Dur KV 207 Joseph Haydn Violinkonzert A-Dur Hob. VIIa:3 Joseph Haydn Sinfonie f-Moll Hob. I:49 (La passione)

Einführung im Foyer jeweils 45 Minuten vor Konzert­ beginn

13 Fragen an Giuliano Carmignola Wo sind sie gerade? In einem Hotel in Luzern. Wenn Sie nicht aus dem Koffer leben, wo leben Sie am liebsten? In den Bergen. Wie lange schlafen Sie pro Tag? Leider viel zu wenig, ich leide an Schlaflosigkeit. Wie sähe ein Tag bei Ihnen ohne Musik aus? Ich lasse mich treiben und mache das, was mein Herz und mein Verstand mir sagen. Wovon haben Sie als Kind geträumt? Ich wollte schon immer Geige spielen. Wenn sie nicht Dirigent geworden wären, wel­ chen Beruf hätten Sie dann gewählt? Bergführer, Skilehrer oder Flugzeugkapitän. Haben Sie Lampenfieber? Das ist von Konzert zu Konzert anders, manchmal ja, manchmal nein. Welche drei Dinge nehmen Sie mit auf eine einsame Insel? Eine gute, alte Schallplatte, eine Buch und meine Geige.

„Von Wasser und wogenden Wellen” Werke von Wagner, Tschaikowsky, J. Strauss, Debussy, Bernstein u.a. Christa-Maria Stangorra Violine Simon Höfele Trompete Staatsorchester Darmstadt Martin Lukas Meister Musikalische Leitung

Giuliano Carmignola Violine und Musikalische Leitung Staatsorchester Darmstadt 17. Februar 2013 | 11 Uhr | Großes Haus 18. Februar 2013 | 20 Uhr | Großes Haus

Neujahrskonzert

Ein „moderner Paganini“: Als einer der be­ s­ten italienischen Geiger seiner Generation werden die Auftritte von Giuliano Carmignola überall gefeiert. Seine Zusammen­arbeit mit den Sonatori de la Gioiosa Marca und dem Venice Baroque Orchestra hat Carmignola zur Leitfigur des barocken Violinstils, vor allem der ita­lienischen Musik des 18. Jahrhunderts, gemacht. Als Solist ist er in ganz Europa mit den berühmten Orchestern unter der Leitung von Dirigenten wie Claudio Abbado, Eliahu Inbal, Peter Maag und Giuseppe Sinopoli aufgetreten. Die Einspielung der Vier Jahreszeiten sowie dreier bislang unveröffentlichter Vivaldi Vio-­ lin­ konzerte zusammen mit dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon ge­ wann den „Echo Klassik“ 2001.

Ein guter Arbeitstag beginnt mit … einem Gebet und einem guten Espresso. Mit 18 Jahren träumte ich davon … eine Familie mit Kindern zu haben. Im Rückblick würde ich nicht noch einmal … da gibt es einige Sachen, aber leider gibt es keine Gebrauchsanweisung für das Leben.

Im Rahmen des Konzerts erfolgt eine Spenden­sammlung zugunsten der Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger 1. Januar 2013 | 18 Uhr | Großes Haus

Kammerkonzerte 5. Kammerkonzert Sarah Rumer Flöte Joël Marosi Violoncello Ulrich Koella Klavier Claude Debussy Sonate für Violoncello und Klavier André Caplet Rêverie et Petite Valse für Flöte, und Klavier Frank Martin Ballade für Flöte und Klavier Jean Françaix Trio für Flöte Violoncello und Klavier Felix Mendelssohn Bartholdy Trio Nr.1 d-Moll für Flöte (Violine), Violoncello und Klavier, op.49 Claude Debussys Cellosonate entstand 1915 unter dem Eindruck der Ereignisse des 1. Weltkrieges, die den Komponisten danach streben ließ, eine dezidiert „französische“ Klangfarbe zu finden. Debussys Freund und Vertrauter André Caplet schrieb 1897 mit seiner Reverie et Petite Valse für Flöte und Klavier ein von lyrischer Wärme und rhythmischer Raffinesse durchdrungenes reiz-­ volles Miniaturenpaar. Als Beitrag zu einem Flöten­wettbewerb entstand 1939 die Ballade

für Flöte und Klavier des Schweizers Frank Martin. Im neoklassischen Stil gehalten, verlangt sie die Vereinigung von technischer Brillanz mit künst­ lerischer Reife, verbindet höchste Virtuosität – wie es bei einem Prüfungsstück naheliegt – mit lyrischer Sanglichkeit. 1995 schrieb Jean Françaix sein in gut gelauntem Tonfall gehaltenes Trio für Flöte, Violoncello und Klavier. Den Schlusspunkt des 5. Kammerkonzertes bildet das im Herbst 1839 ent­ standene Klaviertrio in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen Klanggewalt und Spielfreudigkeit Robert Schumann zu der Aussage animierte, Men­ delssohn sei der „Mozart des 19. Jahrhunderts“. Mit Sarah Rumer, Joël Marosi und Ulrich Koella gastieren drei hochkarätige Schweizer Künstler im Staatstheater, die sich sowohl in ihren Tätigkeiten als Mitglieder des Orchestre de la Suisse Romande und des Orchestre de Chambre de Lausanne wie auch als Kammermusiker und Solisten einen Namen gemacht haben. (mb) 31. Januar 2013 | 20 Uhr | Kleines Haus

Geld bedeutet mir … nicht besonders viel. Mir reicht es, genug für ein bescheidenes Leben zu haben. Wenn Sie diesen Fragebogen ausgefüllt haben, dann … gehe ich zum Abendessen. (dk)

Soli fan tutti – 3. Konzert Es spielen Mitglieder des Staatsorchesters Darmstadt und Gäste Johann Sebastian Bach Sonate g-Moll für Oboe und Klavier BWV 1030b Georg Friedrich Haas … aus freier Lust verbunden … für Viola, Violoncello und Kontrabass Emile Agnel Trio Pastoral op. 1 für Englischhorn, Violoncello und Klavier Robert Schumann Klavierquintett Es-Dur op. 44

geborenen Emile Agnel sagen. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Universalgelehrter, der in Paris ab den 1830er Jahren nicht nur Ovids Metamorphosen übersetzte und als Jurist und Schriftsteller von sich reden machte, sondern darüber hinaus auch eine ganze Reihe von Musikwerken komponierte. Georg Friedrich Haas schrieb sein mit einem Zitat aus Hölderlins Hyperion betiteltes Trio 1994/95 als Teil … Aus freier Lust verbunden …, dieser Titel des eines zehn Stücke umfassenden Ensemblewerkes. 1994/95 von Georg Friedrich Haas komponierten In der Besetzung mit tiefen Streichern evoziert er Trios könnte als Motto über dem Programm des 3. ein eindrucksvolles, oft überraschendes Klangbild, Kammerkonzert der Musiker des Staatsorchesters das die Grenzen des Spielbaren neu auslotet. Zum stehen, die darin bekannte Werke mit Raritäten zu-­ Abschluss des Konzertes erklingt Robert Schumanns sammenbringen. Zum Auftakt erklingt die um 1737 berühmtes Klavierquintett Es-Dur op. 44, das in sei­ entstandene Sonate g-Moll für Oboe und Klavier nem Kammermusikjahr 1842 entstand und nicht nur BWV 1030b; hat Johann Sebastian Bach die Oboe in seine Frau Clara durch seine Kraft und Frische in den zahlreichen seiner großen Orchesterwerke solistisch Bann zog. (mb) hervortreten lassen, so ist die g-Moll Sonate erstaun­ licherweise das einzige kammermusikalische Werk 24. Februar 2013 | 11 Uhr | Foyer Großes Haus für dieses Instrument. Eine echte Rarität also. Gleiches kann man von dem Trio pastoral des 1810 in Paris

6. Kammerkonzert RING ENSEMBLE Im 6. Kammerkonzert treffen zwei Welten auf­ einander, die zunächst ganz entgegengesetzte musikalische Strömungen zu repräsentieren scheinen, und doch eine große Nähe zueinander finden. Das 2004 gegründete Trio Ring, das sich mit seinem von Jazz über HipHop bis zur Welt­ musik reichenden Stil deutschlandweit einen Namen gemacht hat, trifft im RING ENSEMBLE auf vier Barockmusiker, die sonst in Gruppen wie La Risonanza, dem Freiburger Barockorchester oder Chapelle Rhénane zu Hause sind und sich dort der

historischen Aufführungspraxis widmen. Durch seine Kammermusikgröße verfügt das RING ENSEMBLE über ein enormes Ausdrucksspektrum – von der Intimität eines Duos bis zu aufbrausenden Crescendi in voller Besetzung. Dabei fügen sich der typische warme Klang der historischen Instrumente in diesem Zusammentreffen mit Percussion, Kontrabass und Fender Rhodes – ein E-Piano mit weichem, glocken­ ähnlichem Klang – zu einer faszinierenden Mischung. (mb) 21. Februar 2013 | 20 Uhr | Kleines Haus


Theaterzeitung Januar | Februar 2013

Die Trojaner kommen!

Oper entdecken …!

Macbeth

Ein Workshop zur Welt der Oper | Für Jugendliche von 10-14 Jahren

Shakespeares Klassiker in englischer Sprache

Du hast Interesse an Musik und Theater? Dann bist du bei diesem Workshop genau richtig. Wir wollen uns gemeinsam auf eine Reise durch die Welt der Oper machen! Wir untersuchen eine Oper aus dem Spielplan des Staatstheaters Darmstadt, werden musizieren, tanzen und singen – alles mit Unterstützung von Sängern und Repetitoren des Staatstheaters Darmstadt. Ziel ist, die Handlung der ausgewählten Oper genau kennen zu lernen, ein Kreativteam zu bilden, wie z.B. in den Arbeitsbereichen Kostüm, Bühne, Requisite und Tanz, um hierdurch den Prozess einer Opernproduktion an einem Staats­ theater kennen zu lernen. Wir werden gemeinsam Proben einer Oper

Mit zwei englischsprachigen Klassikern gastiert das TNT Theatre Britain in dieser Spielzeit am Staatstheater Darmstadt. Den Anfang macht die Tragödie Macbeth von William Shakespeare. Die Gier nach Macht und der Hochverrat sowie das brillante Zusammenspiel von irrationaler Magie und nüchterner Politik machen Macbeth zu einem fesselnden Stück. Nach gewonnener Schlacht, der Niederschlagung eines Aufstands, reitet Schottlands bester Kriegsführer Macbeth nach Hause. Das Blut an seinem Schwert ist noch nicht trocken, als ihm drei bärtige Hexen erscheinen und ihn als künftigen König von Schottland begrüßen. Für die Erfüllung der Weissagung nimmt Macbeth sein Schicksal selbst in die Hand, unterstützt und ermutigt von seiner Frau, Lady Macbeth. So wird er zum Mörder und Tyrann – es beginnt ein schier unaufhaltsamer Kreislauf immer neuer Verbrechen und Gewalttätigkeiten.

beobachten, eine Opern­Vorstellung besuchen und Theaterschaffende befragen. Wenn du schon immer mal wissen wolltest, wie eine Oper produziert wird, solltest du dich schnell anmel­ den! Workshopreihe Oper entdecken …! Leitung: Marie Helene Anschütz Ab dem 5. Februar wöchentlich jeden Dienstag von 15.30 bis 17.30 Uhr | Treffpunkt am Künstlereingang des Staatstheaters Darmstadt Mitgliedsbeitrag 10 € pro Monat | 5 Monate Laufzeit | 10 % Rabatt bei Vorauszahlung des gesamten Spiel­ zeitbetrages | Die Teilnehmerzahl ist begrenzt Buchung über die Vorverkaufskasse

Theaterpädagogik | 9

4. Februar 2013 | 15.30 und 19 Uhr | Kleines Haus

Macbeth wird Schreckliches prophezeit

Ab in die Oper! Patenklassen-Projekt mit der Prälat-Diehl-Schule

Theaterpädagogin Monika Reichle mit jungen Opernentdeckern auf der Bühne

Schreib dich auf die Bühne Das Projekt Probebühne, das ich im Rahmen mei­ nes FSJ Kultur in der Theaterpädagogik des Staats­ theaters Darmstadt plane und veranstalte, richtet sich in diesem Jahr an junge Autorinnen und Autoren. Die Idee zu meinem Projekt ist dadurch entstanden, dass ich mich gefragt habe, wie oft man denn als junger und kreativer Mensch die Chance hat, die Produkte dieser Kreativität oder das kreative Können in einem größeren Rahmen als der Schule, der Familie und dem Freundeskreis präsentieren zu können. Ich finde: nicht oft genug! Deshalb möchte ich mit meinem Projekt Abhilfe schaffen. Probebühne als kreative Orientierungshilfe Der Weg zur Realisierung des Projektes gestaltet sich jedoch maßgeblich durch euch: ihr schickt mir Kurzprosa, Gedichte, Essays zum Thema „Familie – alles wird ganz anders“. Grob gesagt, zu eurer derzeitigen Lebenssituation als sich verändernde Jugendliche in einer sich verändernden Welt. Von diesen Texten wird eine speziell zusammengestellte Jury die für eine Lesung am geeignetsten erschei­ nenden Werke auswählen und sie von Überrasch­ ungsgästen lesen lassen. Das Resultat des Projektes, die Lesung, wird im Staatstheater Darmstadt inner­ halb des Kinder­ und Jugendliteraturfestivals Huch ein Buch! vom 12. bis 16. Mai stattfinden. Das Projekt Probebühne soll aber nicht nur ein Anlass sein, euch und der Welt euer Können unter Beweis zu stellen, sondern vielmehr, wie der Name schon sagt, auch eine Orientierungshilfe darstellen und ohne vorherige Ausbildung oder Studium die Chance bie­ ten, sich in diesem Bereich und auf dieser Bühne vor Publikum zu erproben. Eure Nelly Haag

Noch mehr Theater für Jung und Alt! Theaterspielplatz für Kinder ab 5 Jahren Von Kronen und Schätzen – Workshop in der Requisite 30. Januar 2013 | 16 Uhr Foyer Kammerspiele 5 € | 2,50 € ermäßigt Theaterführung für Familien 29. Januar 2013 | 15.30 Uhr 7. Februar 2013 | 15.30 Uhr Treffpunkt Foyer der Kammerspiele 5 € | 2,50 € ermäßigt

Wann fängt eine Oper an? Wenn das Licht im Saal ausgeht, das Publikum verstummt und der Vorhang endlich hochgeht? Die Antwort auf diese Frage lautet „Das kann man so nicht sagen!“ Denn das, das wir sehen, wenn der Vorhang hochgeht, ist das Produkt des Ganzen: die Aufführung. Doch was steckt dahinter und wer wirkt eigentlich alles mit? Mittendrin statt nur dabei! Diesen und vielen andere Fragen gehen wir mit un­ serem neuen Educationprojekt Ab in die Oper! nach. Das Projekt findet in Form einer Schulklassen­ patenschaft statt. Unsere diesjährige Patenklasse ist der Musikleistungskurs der Prälat­Diehl­Schule in Groß­Gerau, die mit uns die Produktion der Kammer­ oper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm erlebt. Eine Opernproduktion erleben, bedeutet die Oper als ganzheitlichen Prozess kennenzulernen. Das heißt, vom Konzeptionsgespräch bis zum gemeinsamen Vorstellungsbesuch dabei zu sein und erstmalig zu erfahren, welche Stationen der Werdegang einer Opernproduktion erfordert: Wir besuchen Proben, kommen mit Regisseur Lothar Krause und den betei­ ligten Künstlern ins Gespräch, besuchen die Werk­

Einführung zu Jakob Lenz und Dokumentation von Ab in die Oper! 22. Januar 2013 | 18.15 Uhr Foyer Kleines Haus Schulvorstellung Jakob Lenz 22. Januar 2013 | 19 Uhr | Kammerspiele Projekt Probebühne Für Jugendliche von 13 bis 25 Jahre Einsendung ab Januar 2013 Einsendeschluss 1. März 2013 Einsenden über theaterpaedagogik@ staatstheater­darmstadt.de Vorverkaufskasse: Tel. 06151 28 11­600 www.staatstheater­darmstadt.de Unsere Patenklasse mit Dramaturg Daniel Kunz

stätten, in denen Bühnen­ und Kostümbild herge­ stellt werden und gucken auch im Rahmen einer Theaterführung hinter die Kulissen. „Oper? Was ist das denn für ein Zeugs?“ Mit unserem Workshop „Oper? Was ist das denn für ein Zeugs?“ bereiten wir uns gemeinsam mit dem Operndramaturgen Daniel Kunz auf den Kompo­ nisten Wolfgang Rihm, seine Musik und seine Oper Jakob Lenz sowie auf die literarische Vorlage, Georg Büchners Novelle Lenz vor. An Erfahrung abseits der Musik und der Bücher wird es jedoch auch nicht mangeln, denn wir bieten ebenfalls theaterprak­ tische Workshops zu ausgewählten Themen mit unserer Theaterpädagogik, bestehend aus Monika Reichle und Nelly Haag, an. Den Höhepunkt von Ab in die Oper! bildet selbst­ verständlich ein gemeinsamer Vorstellungsbesuch von Jakob Lenz am 22. Januar um 19 Uhr: Hier ist unsere Patenklasse besonders gefragt, denn sie mo­ deriert eine Einführungsveranstaltung ab 18.15 Uhr im Foyer Kleines Haus für andere Schüler, in der sie alle ihre neugewonnenen Theatererfahrungen und ­erlebnisse weitergeben. (nh)


10 | Extras

Theaterzeitung Januar | Februar 2013

60 Jahre Theaterfreunde Die älteste Bürgerinitiative Darmstadts kann in die­ sen Tagen ihr 60-jähriges Bestehen feiern. Anfang der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wogte in Darmstadt der Meinungskampf um den Wieder­ aufbau des in der Brandnacht 1944 zerstörten Thea­ ters auf dem heutigen Karolinenplatz. Viele Bürgerinnen und Bürger ergriffen Partei für die Wiederherstellung des Mollerbaus, benannt nach seinem klassizistischen Architekten Georg Moller, der im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts das Stadtbild gestaltete. Dieses Theater war den Darmstädtern ans Herz gewachsen, hatten sie doch hier ihre ersten Theatererlebnisse, die sie ein Leben lang zu treuen Theatergängern machten. Der Mollerbau durfte in einer total zerstörten Stadt nicht unwiederbringlich verloren sein. Die Beseitigung der Wohnungsnot, mangelnde Gesundheitsversorgung, fehlende Kindergärten, Schulraumengpässe, also die nackte Not in der Da­ seinsvorsorge diktierten jedoch den politischen Alltag. Die Entscheidung über den Wiederaufbau des alten Hauses wurde vertagt, mit großen nationalen und internationalen Erfolgen wurde seit 1945 in der Orangerie Theater gespielt. Die Freunde des Moller­ baus blieben zusammen und organisierten sich als Verein der Freunde des Großen Hauses, der sich im Verlauf des nächsten Jahrzehnts immer dann zu Wort

meldete, wenn erneut über die Zukunft der Theater­ ruine debattiert wurde. Und dafür gab es viele Anlässe, da sich das Land Hessen und die Stadt über Jahre nicht verständigen konnten. Der Verein ver-­ schaff­te sich in Diskussionsveranstaltungen Gehör und hielt seine Mitglieder darüber hinaus mit vielen geselligen und gesellschaftlichen Ereignissen zusam­ men. Damit war auch das Bewusstsein geschaffen, sich überhaupt für Theater zu engagieren, sich gene­ rell als Enthusiasten der Bühnenkunst in Darmstadt zu verstehen, gerade nachdem 1961 Stadt und Land beschlossen hatten, einen modernen und funktio­ nellen Neubau auf dem Gelände des Neuen Palais zu errichten, der 1972 eingeweiht werden konnte. Der Verein benannte sich nun in Freunde des Staats­theaters um, die Förderung des Theater- und Konzertlebens fest im Blick. Er begreift sich als pri­ vater Mäzen, der mit den regelmäßigen Beiträgen seiner Mitglieder und Spenden von Förderern helfen will, dem Theater finanzielle Spielräume zu verschaf­fen, die über den öffentlichen und knapp kalkulierten Theaterhaushalt hinaus notwendig sind. Denn es gilt, die Vielfalt der Theaterlandschaft auch auf unserem engen geografischen Raum zwischen Rhein, Main und Neckar zu erhalten. Gerade die Differenzen von Produktionen, Strömungen und Formen der darstel­ lenden Kunst gewähren Einblicke in Weltverständ­nis

Der Neue!

und Lebenszusammenhänge, die nur im Theater zu einem außerordentlichen sinnlichen Vergnügen füh-­ ren. Dies rechtfertigt den Erhalt des Dreispartenhau­ ses und die Verteidigung der Vielfalt in der Region. Die Theaterfreunde helfen dabei mit einer Fülle von Aktivitäten. So konnte dank finanzieller Unter­ stützung des Vereins der Bestand an historischen Instrumenten erweitert und die technische Ausstat­ tung im Foyer und den Kammerspielen in jüngster Zeit erneuert werden. Beispielsweise beteiligt sich der Verein bei Opernproduktionen (Siegfried aus Wagners Ring und Die Trojaner von Hector Berlioz), unterstützt seit Jahren die Schultheatertage und fördert die Konzertreihe Soli fan tutti. In Gesprächs­ runden im Foyer des Großen Hauses werden künst-­ lerische Arbeiten mit Dramaturgen und Regisseuren diskutiert, personelle Veränderungen im Haus prä­ sentiert, Vorträge zu Theaterereignissen organisiert, um Mitglieder und Theaterbegeisterte immer auf der Höhe der Entwicklung des Hauses zu halten. Das Staatstheater bietet als Anerkennung für die Arbeit des Vereins regelmäßig bei den Zusammenkünften der Mitglieder ein künstlerisches Programm an, die Eintrittskarten zu Soli fan tutti gibt es zum halben Preis und für offene Arbeitsproben erhalten Vereins­ mitglieder freien Eintritt. Die Theaterfreunde werden ihr Jubiläum am

14. Januar 2013 (Beginn 20 Uhr) anlässlich des jährlichen Neujahrsempfangs zusammen mit den Ensembles und Mitarbeitern des Theaters mit einem künstlerischen Rahmenprogramm im Foyer des Großen Hauses feiern. Der ehemalige langjährige Geschäftsführer und 2. Vorsitzende des Vereins, Dr. Yorck Haase, wird in einem anschaulichen Vortrag mit reichhaltigem Bildmaterial die Geschichte der Darmstädter Theaterfreunde Revue passieren lassen. Peter Benz Oberbürgermeister a.D. 1. Vorsitzender Verein der Freunde des Staatstheaters Darmstadt e.V.

Verein der Freunde des Staatstheaters Darmstadt e. V. Peter Benz, 1. Vorsitzender Kriemhild Kern, 2. Vorsitzende Schuchardstraße 7 | 64283 Darmstadt Telefon (AB) und Fax 032 224157929 briefkasten@freunde-des-staatstheaters.de www.freunde-des-staatstheaters.de

Parken: Einfach zum Theatertarif

Karsten Wiegand wird ab Herbst 2014 neuer Intendant des Staatstheaters Darmstadt

1. Mit dem Parkticket zuerst ins Foyer gehen, dort am Rabattiergerät einstecken 2. Dann jederzeit am Parkautomaten be­zahlen

Gleich im Foyer stecken …

Die Rabattierung des Parktickets ist nur im Foyer möglich, damit der Theatertarif exklusiv den Thea­ ter­­besuchern zur Verfügung steht!

… dann jederzeit am Parkautomaten zahlen

Aktion neues Theater-Mobil Karsten Wiegand und John Dew am 21. Oktober 2012 im Foyer Am 21. Oktober wurde der Nachfolger von Inten­ dant John Dew, Karsten Wiegand, den Mitarbeitern des Staatstheaters Darmstadt durch Oberbürgermeister Jochen Partsch vorgestellt. Karsten Wiegand, geboren 1972 in München, studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre in München und Berlin. Seine Theaterlaufbahn begann er 1994 als Dra­ maturg für Schauspiel und Musiktheater am Hans Otto Theater in Potsdam, um dann als freier Regis­ seur zu arbeiten. Seit der Spielzeit 2008 | 2009 ist er Operndirektor des Deutschen Nationaltheaters Weimar. Für seine Faust-Inszenierung (zusammen mit Julia von Sell) am Nationaltheater Weimar erhielt Wiegand 2001 den Bayerischen Theaterpreis. Er inszenierte unter anderem Dostojewskis Ver­ brechen und Strafe und Das Maß der Dinge von Neil

LaBute am Staatstheater Stuttgart. Seine Insze­ nierung von Schillers Die Jungfrau von Orleans am Theater Aachen eröffnete 2006 das Theatertreffen Nordrhein-Westfalen. Sein Debüt als Opernregisseur gab er 2004 mit Glucks Orfeo et Euridice an der Staatsoper Krakau. Es folgten unter anderem Donizettis Maria Stuarda und Gounods Faust an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Bruno Madernas Hyperion und Verdis Aida an der Staatsoper Stuttgart und Verdis Rigoletto an der Staatsoper Hannover. In Weimar entstanden unter seiner Regie unter anderem Chaya Czernowins Pnima, Verdis La Traviata und Wagners Tristan und Isolde. Karsten Wiegand ist verheiratet und hat drei Kinder.

Das Staatstheater Darmstadt bedankt sich sehr herzlich bei allen Unternehmen, die mit ihrer großzügigen Unterstützung die Bereitstellung unseres neuen Fahrzeugs ermöglicht haben. Ebenso gilt unser Dank der Firma Thaler-Mobilwerbung OHG für ihre erfolgreiche Vermittlung und die angenehme Zusammenarbeit.


Theaterzeitung Januar | Februar 2013

Elias Grandy bei Stars von morgen

Theaterquiz Fast 160 Antworten per Email und Postkarte, davon gut 150 richtige Lösungen – die Resonanz auf die Rückkehr des Theaterquiz’ war über­ wältigend! Wir freuen uns sehr, dass das Quiz nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt hat. Uns erreichte vielfach der Wunsch, das Theater­ quiz schwieriger zu gestalten; bei der jetztigen Auflage sind die Buchstaben der Lösung nicht in der richtigen Reihenfolge. Die Mühe lohnt sich aber: Zu gewinnen gibt es diesmal 3x2 Karten für die Premiere von Don Pasquale am 19. Januar 2013! Wir wünschen viel Spaß beim Rätseln und viel Glück bei der Auslosung der Gewinner! 1. Wie lauten die drei Vornamen des Dichters Lenz? 4. Buchstabe des 1. Namens 2. Wie lautet der Nachname des Arztes von Don Pasquale? 6. Buchstabe 3. Von welchem Komponisten stammt die Musik zu Mei Hong Lins Tanzstück Romeo und Julia? 1. Buchstabe des Vornamens 4. Die Hauptfigur im Drama Stützen der Gesellschaft von Henrik Ibsen ist von Beruf Reeder und …? 5. Buchstabe 5. An welchem Ort hat Theseus Phaedras Halbbruder Minotaurus aufgespürt und getötet? 4. Buchstabe 6. Im 4. Sinfoniekonzert wird … in einer Doppelfunktion als Geiger und Musikalischer Lei ter auftreten. 7. Buchstabe des Nachnamens

7. Im 5. Kammerkonzert wird Musik für drei Instrumente aufgeführt. Neben Flöte und Klavier erklingt außerdem das …? Vorletzter Buchstabe 8. Das 6. Kammerkonzert wird vom … gestaltet. 3. Buchstabe des zweiten Wortes 9. Im Februar findet das dritte Konzert der Kammermusikreihe Soli fan tutti statt. Welches Werk von Robert Schumann wird zu hören sein? 7. Buchstabe 10. In welcher Stadt liegt das Theater, mit dem das Staatstheater Darmstadt bei der Inszenierung von Don Pasquale kooperiert? 2. Buchstabe Die Lösung besteht aus zwei Worten. Einsende­ schluss ist der 10. Januar 2013 (es gilt das Datum des Poststempels), Lösungen bitte an: Staatstheater Darmstadt Kommunikation und Marketing Stichwort: Theaterquiz Georg­Büchner­Platz 1 64283 Darmstadt Oder per E­Mail an: presse@staatstheater­darmstadt.de Mit der Teilnahme am Theaterquiz erklären Sie sich einverstanden, dass Ihnen das Staatsthea­ ter Darmstadt per Post oder E­Mail Werbung zusenden darf. Falls nicht, bitten wir um kurze Mitteilung in Ihrer Antwort.

Neue Darmstädter Gespräche Traum oder Albtraum: Europa Europa kämpft nicht nur mit einer Schuldenkrise, sondern vor allem auch mit einer schweren Vertrau­ enskrise. Der Weg zu einem vereinten, demokra­ tischen und starken Europa ist schwieriger, als es sich die Väter der Europäischen Union einst dachten. Beim ersten Termin der Neuen Darmstädter Ge­ spräche im neuen Jahr diskutiert Gastgeber Alex­ ander U. Martens mit folgenden Gästen: Jutta Limbach, Juristin und Politikerin, von 1994 bis 2002 Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes und

von 2002 bis 2008 Präsidentin des Goethe­Instituts; Cora Stephan, Publizistin, Lektorin und Übersetzer­ in; Hermann Kleinstück, Mitbegründer der Europa­ Union in Hessen und ehem. Staatssekretär im Hes­ sischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst; Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin und Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations.

Der blaue Engel

Lesung

Kinokooperation RexFilmTheater

Die Dinge der Männer

1929 und 1930 verfilmte Josef von Sternberg Heinrich Manns Roman Professor Unrat unter dem Titel Der blaue Engel. Für Emil Jannings war die Figur des strengen Lehrers Rath, der sich un­ verhofft in die Tänzerin Lola Fröhlich verliebt und so seine gesellschaftliche Stellung verliert, eine Paraderolle. Die Suche nach einer Darstel­ lerin jener verführerischen Dame gestaltete sich ungleich schwieriger. Dem Autor Heinrich Mann hätte sie Stoff für einen seiner satirisch­gesell­ schaftskritischen Romane liefern können. Mit der bislang unbekannten Marlene Dietrich fand man schließlich eine ideale Protagonistin.

Gemeinsam mit seiner Tochter, der Schauspielerin Diana Wolf, stellt Andreas Wolf seinen autobiogra­ fischen Roman Die Dinge der Männer vor.

17. Februar 2013 | 17.45 Uhr | Rex Kinos

Extras | 11

Die Trojaner kommen!

Elias Grandy, seit Ende der Spielzeit 2011 | 2012 Erster koordinierter Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt, hat mit Rollando Villazón, einem Welt­ star der Klassik zusammengearbeitet – wir gratulie­ ren! Im Rahmen von Villazóns Sendung Stars von morgen, die auf ARTE junge Künstler einem breiten Publikum präsentiert, dirigierte Elias Grandy das Orchester. Gezeigt wurden die vier Folgen an den vier Adventssonntagen des vergangenen Jahres. Ein Tipp: Auf www.youtube.com sind alle vier Folgen noch zu sehen, als Suchworte einfach Elias Grandy Stars von morgen eingeben!

Staatstheater en Blog! Seit dem 1. Dezember 2012 blogt das Staatstheater Darmstadt auf seinem Online­Tagebuch! Ein Blog – was ist das? Ein Blog ist für alle, die mehr erfahren wollen als nur Termine, Kritiken und Biografien! Mit unserem Blog sind Sie jetzt noch näher am Theater­ geschehen dran! Hier gibt es besondere Einblicke in Probenabläufe, spezielle Berichte über Aktivitäten, die neben dem Spielplan laufen und frische Infos über unsere Arbeit. Fotos, Filmclips und Interviews zeigen, was gerade am Haus läuft, woran wir ar­ beiten oder wo wir unterwegs sind. Unsere Themen bisher: Spaghetti aus Wolle zum Dop­ pelabend Cavalleria rusticana | Der Bajazzo; Ihr Kin­ derlein kommet zu den Mitmach­Konzerten; Walnuss­ plätzchen von und mit unserem Tänzer Wout Geers und Paula Print am Staatstheater zum Besuch der wat­ schelnden Zeitungsente in unseren heiligen Hallen. Neugierig geworden? Dann auf zum Blog unter http://staatstheaterdarmstadt.wordpress.com

Spaghetti aus Wolle – da muss auch die Jungfrau mit dem Kinde schmunzeln

Verein der Freunde präsentiert: Foyergespräch mit Michael Cook (Erster Kapellmeister und stellv. GMD) und Elias Grandy (Erster koordinierter Kapellmeister) 5 € | ohne Ermäßigung | freier Eintritt für Mitglieder aller drei Fördervereine 4. Februar 2013 | 20 Uhr | Foyer Großes Haus

10. Februar 2013 | 11 Uhr | Kleines Haus

20. Januar 2013 | 20 Uhr | Bar der Kammerspiele 5 € | ermäßigt 2,50 €

Zweimal Hörbar István Vincze liest Novellen von Heinrich Mann 8. Januar 2013 | 17 Uhr | Kammerspiele | 1 € Heinz Kloss liest Sagen des klassischen Altertums 26. Februar 2013 | 17 Uhr | Kammerspiele | 1 €

Die Trojaner kommen! Ab 9. März 2013 wird im Großen Haus das alle Maßstäbe sprengende Monumentalwerk Die Trojaner von Hector Berlioz zu erleben sein – erstmals im Rhein­Main­Gebiet in der vollständigen Fassung. Mit allen Ballettmusiken und Orchester­Zwischenspielen, so, wie Berlioz sich das Stück erträumt, aber nie gesehen hat! Exklusiv für dieses Mammutprojekt haben wir ein Logo kreiert, angelehnt an den Entwurf des Trojanischen Pferdes unseres Bühnenbildners Heinz Balthes. Achten Sie in der nächsten Zeit auf dieses Logo und freuen Sie sich mit uns, denn voilà: Die Trojaner kommen!


Auftakt 2013 Tanti Auguri, Maestro Verdi! Wagenhalle Griesheim Sa. 5. Januar – 15 Uhr Parktheater Bensheim Sa. 5. Januar – 20 Uhr Benefizkonzert zum Neuen Jahr Wagenhalle Griesheim Sa. 12. Januar – 15 Uhr Kurhaus Wiesbaden So. 13. Januar – 16 Uhr Beethoven & Brahms Orangerie Darmstadt Sa. 16. Februar – 19 Uhr So. 17. Februar – 15 Uhr

© Barbara Aumüller

Veranstaltungen der Philharmonie Merck

Tanti auguri, Maestro Verdi!

2013 ist der 200. Geburtstag eines der ganz Großen der Opernbühne: Giuseppe Verdi. Darum kommen aus nah und fern Gratulanten, um in unserem Auftakt-Konzert dem Maestro ein Ständchen zu bringen. Aus Wien schickt Johann Strauss den starken Ritter Pázmán, aus Paris senden Jacques Offenbach und Georges Bizet beste Wünsche, aus Sevilla reist Rossinis bezaubernde Rosina an. Sie alle begrüßen das Jahr und den Jubilar mit einem schmetternden „Tanti auguri, Maestro Verdi!

Adréana Kraschewski

Beethoven & Brahms

Positives Denken – das konnten Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms gleichermaßen. Der eine schrieb trotz sich abzeichnender Ertaubung eine vor Kraft berstende zweite Sinfonie. Der andere reichte seinem ehemaligen Freund Joseph Joachim ein Doppelkonzert zur Versöhnung, in dem sich Violine und Violoncello symbolhaft wiedervereinen. Die Soloparts übernehmen Matthias Metzger, der Konzertmeister der Philharmonie Merck, und der in St. Petersburg geborene Cellist Kirill Timofeev, Stimmführer der Cellogruppe dieses Orchesters – und ein Musiker mit „Teufelscellistenqualitäten“, wie die Kieler Nachrichten einmal schrieben. Die Philharmonie Merck wird unterstützt von Merck.

Karten erhältlich über unsere Homepage sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, die mit dem Vorverkaufssystem ztix zusammenarbeiten (z. B. Darmstadt Shop oder City-Echo). www.facebook.com/ philharmonie-merck

www.philharmonie-merck.com


Theaterzeitung Januar | Februar 2013