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Gemeinde aktiv

St.Peter & St. Mauritius Evang.-Luth. Kirchengemeinden Leutershausen und Jochsberg

Unterwegs www.leutershausen-evangelisch.de

Juli August September 2013 - Nr. 97


Liebe Leserinnen und Leser! Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer. Jesaja 54,10

Einen Grundstein zu legen, heißt etwas gründlich zu machen. Und das, was man macht gründlich zu bedenken. Die Fundamente dieses neuen Anbaus an das Lutherhaus sind tief gegründet, damit das Haus auch gut steht. Und dennoch ruft uns der Vers aus Jesaja 54,10 in Erinnerung, dass selbst das stabilste und das tief gegründete hinfällig werden kann oder weichen muss. Auch Gebäude - sind sie uns noch so lieb geworden - müssen manchmal weichen, verändert und erneuert werden. Das ist eine Erfahrung die Menschen von alters her, seit Urzeiten machen. Dann stellt sich die einfache Frage: Was trägt unser Leben? Was gibt uns Halt? Worauf gründen wir unsere Hoffnung und unsere Zukunft? Es ist die Zusage, des sich erbarmenden Gottes, die Kraft und Grund gibt, die Trost und Halt schenkt. In den Veränderungen und Erschütterungen unseres Lebens tut uns der Zuspruch unseres Gottes wohl. Er sagt, was nicht weicht und nicht hinfällig wird, das ist seine Gnade und der Bund seines Friedens. Über all dem, was jetzt neu wird - vom Grund des Hauses bis hinauf zum Dach - und doch auch wieder alt und hinfällig werden wird, bleibt das Wort seiner Treue. Das heißt nichts anderes, als dass er uns nahe bleibt. Vor allem aber meint das, dass sein Friedensbund bestehen bleibt, auch wenn Menschen und Zeiten sich ändern. So soll dieses Haus gegründet sein auf die Gnadenund Friedenszusage Gottes. Es soll Raum schenken, dass Menschen in seiner treuen Gnade festen Grund finden. Sie sollen dem standhaften Bund seines Friedens begegnen und selbst zu Boten der Gnade und des Friedens Gottes werden. AMEN Andacht zur Grundsteinlegung des Lutherhauses, Dekan Rainer Horn 2

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ass wir auch mit festen Fundamenten und starken Mauern auf dem Weg durch die Zeiten sind, lässt sich ganz gut an der Urkunde sehen, in der die Geschichte des Lutherhauses beschrieben wird. Sie finden die Urkunde auf Seite 18 bzw. auf unserer Internetseite. Leutershausen


Unterwegs - auf Jakobs Wegen Der Jakobusweg

Der Jakobusweg

Die Jakobskirche in Häslabronn auf dem Jakobsweg (blaue Route oben) von Heilsbronn nach Rothenburg durch unser Dekanat ist vielen bereits bekannt. Nun entsteht ein neuer Jakobusweg (gelb-orange) der „historische Wegsamkeiten von früheren Menschen“ nutzen möchte, „deren Ziel Lebens- oder Pilgerorte und Wallfahrtsstätten waren.“ Er beginnt in Ansbach und folgt den Spuren der alten Pilgerfamilie von Eyb über Rammersdorf in einer ersten Tagestour nach Leutershausen. Über Feuchtwangen und Dinkelsbühl geht es weiter nach Ellwangen mit der Möglichkeit zu anderen bestehenden Wegen zu wechseln. Wer dem Jakobusweg weiter folgt, durchschreitet von Aalen her ohne größere Erhebungen die Schwäbische Alb im Kocher- und Brenztal. Herr Martin Kreder von der schwäbischen Jakobusgesellschaft Oberdischingen wird allen Interessierten bei unserem Gemeindefest am 30. Juni mit Bildern von diesem Weg berichten.

Der mittelfränkische Jakobsweg

Zum Titelbild... Es wurde im vergangenen Jahr beim Pfarrkonvent des Leutershäuser Dekanates aufgenommen, als Pfarrerinnen und Pfarrer auf dem Jakobsweg von Häslabronn nach Rothenburg unterwegs waren.

Leutershausen

1986 hat der Europarat den Jakobsweg zum europäischen Kulturgut erklärt. Über Jahrhunderte war der „Sternenweg“ einer der beliebtesten Pilgerstraßen. Das Grab des Apostels Jakobus d.Ä. in der nordspanischen Stadt Santiago de Compostela war vom 10. bis 15. Jahrhundert das Ziel ungezählter Pilger aus ganz Europa. Santiago wurde neben Jerusalem und Rom zum drittgrößten Wallfahrtsort der Christenheit. Das Netz der Jakobswege legte sich ein halbes Jahrtausend lang über den gesamten europäischen Kontinent. Einer dieser Wege führte von Krakau über Prag, Pilsen nach Nürnberg und Rothenburg und von dort weiter über die Schweiz oder Frankreich nach Spanien. An der Strecke dieses hier beschriebenen „Camino“ (span. „Weg“, auch Kurzbezeichnung für Jakobsweg) befinden sich evangelische Jakobskirchen in größerer Zahl. Der Weg führt durch Wiesen, Felder und Waldgebiete. Er berührt Ortschaften und kulturreiches Land in Mittelfranken. Der Weg ist mit einer weißen Muschel auf blauem Grund markiert.

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Pilgern: Die Kunst des Loslassens

Erfahrungen mit dem Pilgern von Rainer Schulz

Vor einigen Jahren bin ich mit einer Gruppe Gleichgesinnter auf dem Jakobsweg in Frankreich unterwegs gewesen, zweimal, insgesamt nahezu 500 Kilometer zu Fuß. Was bedeutet es für einen evangelischen Pfarrer, so etwas zu tun? Immerhin hatte Martin Luther seine Probleme mit gewissen Pilgern. Ärgerlich beäugte er das Volks-“Geläuff“ derer, die weg von der örtlichen Kirche hin zu weit entfernten, für besonders heilig gehaltenen Orten eilten, um dort nach langer, anstrengender und oft genug gefährlicher Wanderung für die Mühen ihrer frommen Leistung den kirchlich gewährten Straferlass für begangene Sünden zu erhalten. Gott sei Dank sind solche Zeiten im Großen und Ganzen vorbei. Wenn sich heute immer mehr Christen, katholische ebenso wie evangelische, auf den Weg machen, um wandernd und jenseits gewohnter Umgebungen und Beschäftigungen ihrem Leben neu auf die Spur zu kommen, so wollen sie vor allem Abstand nehmen vom Alltag und Raum gewinnen für Fragen wie diese: Woher komme ich? Wohin führt mich mein Weg? Was ist der Sinn, was das Ziel meines Lebens, der Grund meines Daseins? Und was kann mir Gott dazu sagen? Wie erfahre ich ihn, wie finde ich zu ihm? Welche Bedeutung hat der Glaube für mich auf den Wegen meines Lebens? Diese Fragen sind alt, und auch die Pilgerwege, auf denen solche Fragen Raum gewinnen, sind zumeist sehr alte Wege. Auf ihnen begegnet man viele Jahrhunderte alten Kirchen, Wegkreuzen, Kapellen, Klosterkirchen, Kraftorten des Glaubens – viele Gelegenheiten, um einzuhalten, in sich zu gehen, nachzudenken, zu meditieren, zu beten. Pilgern ist zwar anstrengend, hat aber nur wenig zu tun mit einem Wandern als Sport. Vielmehr ist es eine umfassende geistliche Übung, eine besondere Art von Gottesdienst.

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Morgen-, Mittags- und Abendgebet gehören fest dazu, viel Stille, oft schweigendes Gehen, allein oder mit anderen, und dann immer wieder auch der lebendige Erfahrungsaustausch mit denen, die mitpilgern. Oft ganz unerwartet, brechen unterwegs bislang verborgen gebliebene Fragen aus dem Innersten hervor. Schöne oder auch belastende Erfahrungen werden neu bewusst. Erinnerungen an frühe Kindheitstage tauchen auf, das ganze Leben, wie es bisher war. Es tut gut, wenn dann ein seelsorgerlich sensibler Mensch mitgeht, der dies verstehend auffangen kann und hilft, eigenen Problemen und Fragen offener zu begegnen, weniger angstbesetzt und in wachsender Freiheit. Pilgern bedeutet auch, sich in der Kunst des Loslassens zu üben, innerlich freier zu werden von dem, was sonst so sehr bindet, einengt oder gar fesselt. Allerdings gibt es keine Garantie für ein „erfolgreiches“ Pilgern. Geistliche Erfahrungen sind nicht „machbar“. Sie sind und bleiben ein Geschenk, das wohl am ehesten dem bewusst werden wird, der mit immer offenerem Herzen, offenerer Seele und offeneren Händen unterwegs ist. Und einmal heimgekehrt – was dann? Mir hilft sehr die Erinnerung an den gegangenen Weg. Mitten im Alltagsgetriebe meldet sich plötzlich und immer wieder die Stille zurück, gelingt überraschend das Loslassen, das Langsame gegenüber der Hektik, die innere Ausgeglichenheit gegenüber der Unruhe des Herzens. So setzt sich der Pilgerweg fort als ein inneres Pilgern, als ein stetes Unterwegsseins der Seele zu Gott. In den Mittelpunkt des Lebens rückt die Gewißheit: Ich bin frei, bin Gott lieb, und ich kann getrost, gelassen und froh meinen Weg gehen. Die zwei Pilgertouren durch Frankreich haben ihre Spuren hinterlassen. Ich schaue dankbar darauf zurück.

Leutershausen


Unterwegs auf dem Jakobsweg Hans Klenk berichtet

Es war die Zeit, vor dem sogenannten dritten Lebensabschnitt, dem Ruhestand. Da war ich auf der Suche; auf der Suche nach einer Möglichkeit mit einigen Enttäuschungen fertig zu werden, der lähmenden Routine in meinem Leben entgegenzutreten und ein paar Schandtaten hatte ich auch zu bereuen. Wer die Situation kennt, weiß, dass es gar nicht so leicht ist, da das Richtige zu finden. Als mir meine Frau einmal vom Jakobsweg erzählte, den ich bis dahin überhaupt nicht kannte (es war noch die Zeit vor Hape Kerkelings Buch), war ich sofort „Feuer und Flamme“. Nichts konnte mich mehr davon abbringen und schon zwei Monate später trat ich früh morgens um 5 Uhr zusammen mit einem guten Bekannten die Reise an. Klar waren dabei einige Hürden zu überwinden, aber wer etwas ganz fest will, der findet auch einen Weg. Die Etappe über Ulm bis zum Bodensee war hauptsächlich von den schmerzenden Beinen bestimmt. Morgens den Muskelkater zu überwinden, war dabei die große Herausforderung. Die Tage durch die Schweiz waren hauptsächlich davon geprägt, dass ein jeder Schritt uns dem Ziel näher bringt. Erst auf dem langen Weg durch Frankreich, wo am Mittag die Temperatur nicht selten über 40°C lag, reifte langsam die Erkenntnis, dass der Weg das Ziel ist. Als dann die Pyrenäen und die spanische Grenze überwunden waren, war alles anders. Es waren viele Pilger unterwegs und es entwickelte sich so etwas wie eine Pilgergemeinschaft. Manche kennen das vielleicht von der Fahrt in den Urlaub. Da sieht man bei einer

Rast ein Auto, das auffällt oder eine Familie oder eine Reisgruppe, die man dann unterwegs wieder sieht oder trifft oder vielleicht sogar mehrmals. So ist das auch auf dem Jakobsweg und daraus entwickeln sich Bekanntschaften, Reise- und Interessengemeinschaften über andere Nationalitäten, fremde Sprachen und den unterschiedlichsten Charakteren und Stellungen in Beruf und Gesellschaft hinweg. Da schläft in der Herberge der Hartz-4-Empfänger neben dem Bankdirektor und die Pilgerin aus Japan hilft einem Fußgeschädigten aus Quebec sein Gepäck zu tragen. Das sind keine seltenen Erlebnisse und man wird unweigerlich zu einem Teil dieser Gemeinschaft. Dabei verlieren sich viele der Beklemmungen und Barrieren, die am Anfang im Reisegepäck waren. Überhaupt wird das Gepäck immer leichter, waren es am Anfang so um die 15 Kilo, so sind es am Ende meist wenig mehr als 5 oder 6. Manches braucht man nicht, einiges vergisst und verliert man und wenn es passt, hilft man Anderen aus, so gut es eben geht. So verliert sich bis zum Ende der Reise Ballast auf dem Rücken und auf der Seele. Nach 100 Tagen war ich wieder zuhause, ein bisschen stolz, dass ich die 2800 km gut geschafft hatte, aber hauptsächlich tief berührt von den Eindrücken dieser Reise und der Gewissheit, dass es gehen kann, dass wir in Frieden und gegenseitigem Respekt mit- und nebeneinander leben können, in einer Welt die von unserem Schöpfer so wunderbar dafür gemacht wurde.

Nachgedacht... Der Jakobsweg braucht nicht unbedingt Santiago De Compostella als Ziel! Ich mache mich auf den Weg und suche…. • • • • • • • • • •

Menschen, denen ich nachgehen kann, ohne in Sackgassen zu geraten Menschen, die mich ein Stück mitnehmen auf ihrem Lebensweg Menschen, mit denen ich meine Träume teilen kann Menschen, denen ich nachgehen kann, ohne verraten und verkauft zu sein Menschen, die unterscheiden können zwischen Wahrheit und Lüge Menschen, die mir zeigen, wie Gott will, dass ich leben soll Menschen, die wie ich, leiden an dem was ungerecht ist Menschen, die noch nicht aufgehört haben zu hoffen Menschen, bei denen zusammenpasst was sie glauben und wie sie leben Menschen, bei denen zusammenpasst was sie reden und was sie tun

Und vielleicht kann ich auf meinem „Jakobsweg“ ein Wegweiser für Andere sein: Ein Wegweiser, der nicht in die Irre führt, der Anderen existentielle Wege zeigt - auf denen sie gehen können, zu den Menschen und damit zu dir, mein Gott. Möge Gott alle Tage ihr guter Begleiter sein! Ihr Andreas Bachmann Leutershausen

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Unterwegs auf dem Jakobsweg Erinnerungen von Lorenz Schwab 14 Jahre pilgern auf „Jakobs Straß‘ “

„Du Simon, mein Vater organisiert eine Pilgerwanderung. Hast du Lust?“ so fragte Schulfreund Jakob 1995 unseren Sohn, während sie mit mir im Auto fuhren. Simon hatte natürlich keine Lust und Jakob eigentlich auch keine. Dafür war mein Interesse geweckt. Und so kam ich zur 1. Pilgerwanderung von St. Gumbertus in Ansbach. Ich fragte noch Günther und Reinhard, die sofort zusagten und so gingen wir mit auf die erste Teilstrecke von Heilsbronn nach Rothenburg. Dass es für mich noch 12 Jahre lang weitere jährliche Etappen mit dieser Gruppe geben würde, ahnte ich damals nicht. So pilgerten wir jedes Jahr 3-4 Tage (oft abseits der offiziellen Routen) von Heilsbronn bis Basel, von der tschechischen Grenze bis Nürnberg und von Fulda über den Kreuzberg bis Würzburg. Pfarrer Käpplinger verstand es ausgezeichnet, die Gruppe locker und im ökumenischen Sinn zu führen. Es kam über die Jahre zu sehr guten Bekanntschaften bzw. Freundschaften unter den Teilnehmern. Alljährlich erstellte unser Pfarrer eine Broschüre für die täglichen Morgen- und Abendandachten, die im Regelfall in den örtlichen Kirchen stattfanden, sowie für jeden ein Liederheft. Was blieb mir von dieser Pilgerzeit: Viele sehr, sehr gute Erinnerungen, die ich auf keinen Fall missen möchte. Schon bei der Zugfahrt zu den Ausgangspunkten wurde meistens der Kopf frei von den Alltagsangelegenheiten. Ich liebte es oft alleine am Ende der Gruppe zu laufen und in aller Ruhe zu „sinnieren“. Eine große positive Erfahrung für mich war, dass in unserem Land viele Menschen unheimlich hilfsbereit sind. Sehr oft wurde uns bei der Suche nach dem Weg geholfen oder es gab bei großer Hitze einen Kasten Wasser, ohne Bezahlung aber mit dem Wunsch „Betet für mich“. Auch viele Wirte sahen in uns mehr als nur „Zahler“. Viele Eindrücke bleiben unvergessen. Hier einige wenige davon: Die Mesnerinnen von Häslabronn (Frau Rühl) und von Insingen (Frau Zeller). Zwei Bauersfrauen, die mit Begeisterung die Schönheiten ihrer Heimatkirchen erklärten. Oder die Mesnerin, die die Glocken für ihren Friedrich läutete, als wir gegen Mittag nach Wildenholz, dem Heimatort unseres Pfarrers, kamen.

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Die Herzlichkeit mit der wir von den meisten Kirchengemeinden (egal ob evangelisch oder katholisch) empfangen und zum Teil verpflegt wurden. Der Kirchpfleger aus Unterkirnach, der uns einige Kilometer mit seinem Enkel zur Begrüßung entgegenging. Oder den herzlichen Empfang in Rimlingen, einem kleinen Ort mit noch kleinerer Kirche, dafür aber riesengroßem Pilgervesper. Wir trafen auch die unterschiedlichsten Pfarrer, teilweise hochinteressiert (oft waren sie selber schon gepilgert). Der Pfarrer von Wildenholz, der noch Bienen züchtete, der Pfarrer von Jebenhausen, der uns durch die ehemalige Synagoge mit viel Leidenschaft führte, der über 90 Jahre alte ehemalige Priester auf dem Hohenberg, der über unseren Besuch so erfreut war, dass ihn seine Haushälterin immer bremsen wollte. Was ihr nicht gelang, aber ein äußerst unterhaltsames Erlebnis war. Die Mitpilger waren auch sehr flexibel: Maria, verheiratet, zum 1. Mal dabei. Am Ende der Zimmerverteilung durch unseren Pfarrer war sie und der damalige Junggeselle Erich noch ohne Raum und es gab nur noch eine Ferienwohnung. Humorvoll akzeptierte sie die Situation, da es ja in der Wohnung zwei Schlafzimmer gab. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Pfarrer von der schwierigen Aufgabe der Zimmerverteilung selbstverständlich entbunden. Als wir in der Rhön den Zug verließen, bemerkte Christel, dass ihr Rucksack mit den Wanderschuhen eine Station vorher mit einer anderen Gruppe den Zug verlassen hatte. Ohne jegliches Murren akzeptierte sie die Situation, verteilte das Vesper aus dem fremden Rucksack und marschierte ohne Klagen zwei Tage mit Sandalen. Leutershausen


Unterwegs in Pennsylvania Kathrin Albrecht

„Im August 1999 flogen wir als Jugendgruppe in die USA. Meine Gastfamilie waren Kevin und Jonna Zimmermann mit ihren Jungs Lane and Landon, die mir in unserer gemeinsamen Zeit viele interessante Facetten Pennsylvanias zeigten. Am meisten hat mich ein Besuch bei einer Amish-PeopleFamilie beeindruckt, die noch sehr traditionell leben, wie es für uns nicht mehr vorstellbar ist. Auch die Zeit mit der Jugendgruppe in Washington D.C. und am Meer in Oceancity/Maryland war wunderschön. Wir durften auf dieser Reise eine andere Lebensart kennenlernen und dabei viel Gastfreundschaft und Aufgeschlossenheit der amerikanischen Partner erfahren. Ein bis heute unvergessliches Erlebnis!!“

Familie Naser

„Beim ersten Besuch des Chores aus Amerika im Jahr 2005 waren wir von der Freundlichkeit und Offenheit der Chormitglieder völlig überrascht. Unsere Gäste Tenette und Debora wollten neben den vielen Sehenswürdigkeiten vor allem uns als Familie kennen lernen. Da unsere Kinder (und auch wir) sprachlich eher etwas Mühe hatten, haben wir uns oft mit „Händen und Füßen“ gestikulierend unterhalten. Über das ein oder andere Missverständnis lachten wir herzhaft. Bei unserem Gegenbesuch in Amerika waren wir dann noch mehr von der Gastfreundschaft durch die herzliche Aufnahme in Tenettes und Deboras Familien überwältigt. Gemeinsames Singen, gemeinsame Gottesdienstbesuche und interessante Ausflüge füllten diese wunderbaren Tage. Vor allem die gemeinsamen Picknicks unter „Freiem Himmel“ in sehr lockerer Atmosphäre bleiben uns in sehr guter Erinnerung. Als uns Tenette, zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter 2010 noch einmal besuchte, war das einfach wunderschön. Viele gemeinsame Ausflüge und natürlich „fränkisches“ Essen standen auf dem Programm. Die amerikanische Tradition, zusammen auf der Terrasse zu sitzen und zu plaudern, haben wir sofort übernommen. Selbst der Austausch über Kochrezepte, Garten und Solartechnik waren im deutsch/amerikanischen „Kauderwelsch“ sehr amüsant. Fazit: Eine Partnerschaft ist für alle sehr bereichernd.“

Leutershausen

Seit 1999 besteht zwischen dem Kirc henkreis AnsbachWürzburg und der Upper Susquehann a Synod (Pennsylvania, USA) eine Partnerschaft. Die Dek anate Bad Neustadt, Heidenheim und Leutershausen sind mit der Gestaltung dieser Partnerschaft besonders beauftra gt. 1999 und 2003 machten sich jeweils Jugenddelegationen auf den Weg nach Pennsylvenia. 200 7 stattete der Gospelchor den Partnern in der USA einen Besuch ab. In diesem Juni sind Regionalbischof Christian Schmidt und die Dekane der o.g. Dekanate zur Bisc hofswahl der Partner in die USA eingeladen.

Claudia und Achim Deuter

„Als wir im Jahr 2005 im Rahmen des Besuchs eines Synodenchors aus Pennsylvania zwei Sängerinnen unsere Gastfreundschaft anboten, konnte keiner ahnen, was sich in den nächsten Jahren daraus entwickeln würde. Faszinierend für uns alle war die Tatsache, dass es von Beginn an keine Berührungsängste auf beiden Seiten gab. Während unserer Gespräche über das Leben in Leutershausen und Beavertown/PA konnten viele Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede festgestellt werden. Was blieb, war der feste Wille, diesen Kontakt nach dem Besuch nicht abreißen zu lassen. Neben dem ständigen Kontakt per e-Mail folgte zunächst ein Gegenbesuch im Jahr 2006, bei dem wir die Familien der beiden Schwestern näher kennen und auch lieben gelernt haben. Weiterhin blieb die herzliche und offene Art der Menschen, die wir dort kennenlernen durften, in positiver Erinnerung. Gerne berichteten die Menschen dort über ihre Erlebnisse, welche sie auf Reisen durch Europa hatten oder wo der ein oder andere als Soldat stationiert war. Weitere Besuche sollten in den nächsten Jahren noch folgen, darunter eine Reise mit dem Gospelchor mit einigen Auftritten und die Einladung zu einer Hochzeit in der Familie. Und immer wieder fühlten wir uns „wie zuhause“. Aus einer Partnerschaft des Kirchenkreises entstand eine feste Freundschaft unserer Familien, welche für uns alle als Segen und Bereicherung empfunden wird.“

Barbara Reinert

„Im August 1999 waren wir für 2 Wochen in unserer Partnergemeinde in den USA. Meine Gastfamilie, von der wir herzlich empfangen und aufgenommen wurden, wohnte in Sunbury im Staat Pennsylvania. Während der Zeit haben wir viele unvergessliche Eindrücke und Augenblicke erlebt, wie z.B. der Besuch der Hauptstadt Washington oder der Amish People. Beeindruckt haben mich die Gastfreundschaft der ganzen Gemeinde und die Weite des Landes. Die zwei Wochen waren eine Zeit, an die ich noch heute gerne zurückdenke.“ 7


Am 18. Februar 2012 startete die Tafel in Leutershausen, wir feiern also in diesem Jahr bereits unser 1-jähriges Bestehen. Mit 16 Mitarbeitern starteten wir im Gemeindehaus den Samstagsverkauf und bedienten anfangs im Schnitt 8 Kunden, die für ihre Familien einkauften. Mittlerweile ist unser Mitarbeiterstab auf 24 Helfer angewachsen und bis zu 31 Kunden, d.h. ca. 80 Personen (Erwachsene und Kinder) nehmen unser Angebot pro Woche in Anspruch. Jeden Samstag erhalten wir mit dem Tafel-Bus von der Ansbacher Tafel Lebensmittel. Diese fallen täglich in Supermärkten, im Einzel-/ Großhandel, auf den Wochenmärkten und bei der Lebensmittelproduktion an.

Die Idee der Tafel ist, diese überschüssigen Lebensmittel dort abzuholen, wo sie nicht mehr gebraucht werden und an diejenigen zu verteilen, die sie benötigen. So schafft die Tafel eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel – zu Gunsten aller Beteiligten.

Samstags im Gemeindehaus

Zielgruppe der Tafel sind Menschen mit geringem Einkommen, vor allem Rentner, Arbeitslose, Arbeitslosengeld II-Empfänger, Geringverdiener und Alleinerziehende. Allen Berechtigten wollen wir Mut machen, zu uns zu kommen. Wir wissen sehr gut, wie klein der Schritt in die Bedürftigkeit sein kann. Gerne stehen wir für Gespräche und Informationen bereit. Selbstverständlich wird Ihr Anliegen mit äußerster Diskretion behandelt.

Aufgrund Ihrer großzügigen Unterstützung konnten wir verschiedene Aktionen durchführen und unseren Kunden zusätzliche Grundnahrungsmittel, Waschpulver sowie Lebensmittelgutscheine zukommen lassen.

Spende des Gewerberinges in Höhe von 700 € anlässlich des Walburgimarktes

Ein herzliches Vergelt‘s Gott allen Spendern, Unterstützern und Helfern Ihr TAFEL TEAM Leutershausen

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Leutershausen


Eine-Welt-Initiative Leutershausen e.V. Am Ochsenhof 3, 09823 / 92 676 47

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 Nach 15 Jahren hat der Eine-Welt-Laden neue Räume bezogen: Am 29. November 1997  wurde der Eine-Welt-Laden im          Haus Kirchenplatz 3b eröffnet. Wir danken der evangelischen Kirchengemeinde für die Überlassung Räume wäh       der  rend dieser Zeit. Da dieses Haus inzwischen verkauft wurde, gilt unser Dank der Stadt Leutershausen für die Möglich keit, in den neuen Räumen des Kulturhauses am Ochsenhof unterzukommen. Am Tag der offenen Tür haben auch wir  uns sehr über die vielen Besucher und den Zuspruch gefreut. 

Impressionen vom Umzug:

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Juni Juli August September Leutershausen

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Bananentermine: 30.5. – 1.6.; 13. – 15.; 27. – 29. 11. – 13.; 25. – 27. keine Bananen 12. – 14.; 26. – 28. 9


Veranstaltungen Juli 3.

9.00 Uhr Die 2. Tasse Kaffee „Der Islam und wir Christen“ mit Herrn Eidam

5.

20.00 Uhr Volksliederblasen des Bezirsposau-

September 2. - 6. Kids-Time in Schopflohe 13.

19.00 Uhr Präparandenanmeldung für beide Sprengel

15.

15.00 Uhr Gästenachmittag Alpha-Kurs

17.

14.00 Uhr Seniorenkreis Im Nebel ruhet noch die Welt - Gedanken und Gedichte zum Herbst

nenchores in Oberdachstetten 7.

19.00 Uhr Klassik Liederabend mit Gesang und Klavier

19.00 Uhr Andacht in fränkischen Dorfkirchen in Buch am Wald mit „Ladies S‘fürst“

14.

14.00 Uhr Sommerfest im Wohnpark am Weiher

17.

9.00 Uhr Die 2. Tasse Kaffee Informationen zur Pflegeversicherung mit Frau Ribis

20.00 Uhr Kirchenvorstandssitzung

21.

19.00 Uhr Andacht in fränkischen Dorfkirchen in Neunkirchen mit Musik von Familie Dressler und Stefanie Naser

August 2.

25. - 27. Seniorenrüstzeit in Pappenheim 25.

20.00 Uhr Kirchenvorstandssitzung

Tag der offenen Tür im CVJMHaus am 22. September

Sie sind herzlich eingeladen ins CVJM Haus in Leutershausen zu kommen. Ab 14.00 Uhr Kaffee und Kuchen, anschließend gibt es Brotzeit

Ökumemische Wanderung

Die diesjährige ökumenische Wanderung am 15. September hat das Straßenwirtshaus in Neunkirchen zum Ziel. Dort gibt es Kaffee, Kuchen und Getränke. Treffpunkt um 13.30 Uhr am Nettoparkplatz.

20.00 Uhr Männerkreis: Grillen bei A. Jendretzke

Silence and Praise Andacht mit neuen Liedern Texten - Gebeten

Eine halbe Stunde um: - zur Ruhe zu kommen - die Gedanken, die uns beschäftigen zur Seite zu schieben - sich frei zu machen und - sich einlassen auf .......... - in Liedern Gott anzubeten - sich beschenken zu lassen Wir treffen uns an folgenden Sonntagen: - 29.September - 20.Oktober - 17. November Wir freuen uns über jeden, der gerne mit uns singt.

Kirche St. Peter, Leutershausen Sonntags 18.00 - 18.30 Uhr 10

Das SaP-Team: Doris u. Matthias Naser, Katrin u. Harald Riedel, Marlen Heyde, Tina Zechner, Rainer Hühn, Johannes Böttiger Leutershausen


Evang.-Luth. Kirchengemeinde Jochsberg Plan der Haupt- und Kindergottesdienste

Juli 7. Juli 8.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Gottesdienst Pfarrer Schulz

14. Juli 9.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Gottesdienst zur Kirchweih Pfarrer Schulz

21. Juli 8.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Gottesdienst Dekan Horn

28. Juli 9.30 Uhr Marktplatz Leutershausen Sonntag Gottesdienst zum Altstadtfest Pfarrer Schulz

August

15. September 8.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Gottesdienst Dekan Horn

22. September 9.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Pfarrer Wirth

29. September 8.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Gottesdienst Pfarrer Repky Der Kindergottesdienst findet jeweils parallel zum Gottesdienst um 9.30 Uhr im Gemeindehaus statt. Bei Gottesdienstbeginn um 8.30 Uhr ist der Kindergottesdienst um 10.30 Uhr. Am letzten Sonntag der Schulwoche vor den Ferien und innerhalb der Ferien findet kein Kindergottesdienst statt.

Ein Jahr in einer Partnerkirche! Sei dabei!

4. August 8.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Gottesdienst Dekan Horn

11. August 8.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Gottesdienst Dekan Horn

18. August 9.30 Uhr Festzelt Brauerei Reindler Sonntag Gottesdienst zum Jubiläum Pfarrer Schulz

25. August 8.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Gottesdienst Pfarrer Schulz

September 1. September 9.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Gottesdienst Pfarrer Wirth

8. September 8.30 Uhr Kirche St. Mauritius Sonntag Gottesdienst Dekan Horn

Internationaler Evangelischer Freiwilligendienst

Willst du ... ... einmal über deinen Tellerrand schauen? ... von Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika oder im Pazifik lernen? ... dich für eine gerechtere Welt für alle einsetzen? ... erfahren, wie christlicher Glaube in anderen Kulturen gelebt wird? Bist du zwischen 18 und 28 Jahren alt? Ab Sommer 2013 beginnen unsere Informationstage, an denen du dich für ein Jahr im Ausland informieren kannst. 21.07.2013 Neuendettelsau 14–16 Uhr 19.10.2013 Nürnberg 10–14 Uhr 02.11.2013 München 10–14 Uhr Wir freuen uns, wenn du Interesse hast! Weitere Infos und Blogs von Freiwilligen findest du unter www.mission-einewelt.de

Sei dabei! Jochsberg

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Gottesdienste in Leutershausen Juli 6. Juli 16.00 Uhr Kirche St. Peter Samstag Trauung

7. Juli 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Gottesdienst Pfarrer Schulz 9.30 Uhr Gemeindehaus Kindergottesdienst 10.30 Uhr Gemeindehaus Kirchenkaffee

13. Juli 13.00 Uhr Kirche St. Peter Samstag รถkumenische Trauung Pfarrer Wirth 16.30 Uhr Wohnpark am Weiher Gottesdienst Dekan Horn

14. Juli 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Lichtspurgottesdienst Dekan Horn 9.30 Uhr Gemeindehaus Sonntagskinder

20. Juli 13.00 Uhr Kirche St. Peter Samstag Trauung

21. Juli 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Gottesdienst Dekan Horn 9.30 Uhr Gemeindehaus Kindergottesdienst 10.30 Uhr Gemeindehaus Kirchenkaffee

23. Juli 19.00 Uhr Kirche St. Peter Dienstag Gottesdienst mit Verabschiedung der Vorschulkinder des Kindergartens

27. Juli 16.30 Uhr Wohnpark am Weiher Samstag Gottesdiesnt mit Abendmahl Pfarrer Repky

28. Juli 9.30 Uhr Marktplatz Sonntag Gottesdienst zum Altstadtfest Pfarrer Schulz 9.30 Uhr Gemeindehaus Kindergottesdienst

30. Juli 9.45 Uhr Kirche St. Peter Dienstag รถkum. Schlussgottesdienst Hauptschule 10.30 Uhr Marienkirche รถkum. Schlussgottesdienst Grundschule

August 3. August 12.30 Uhr Kirche St. Peter Samstag Trauung Dekan Horn

4. August 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Gottesdienst Dekan Horn 10.30 Uhr Gemeindehaus Kirchenkaffee

10. August 13.30 Uhr Kirche St. Peter Samstag Trauung Dekan Horn

11. August 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Gottesdienst Dekan Horn

18. August 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Gottesdienst Pfarrer Wirth

24. August 16.30 Uhr Wohnpark am Weiher Samstag Gottesdiesnt Pfarrer Repky

25. August 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Schulz

31. August 13.00 Uhr Kirche St. Peter Samstag Trauung Pfarrer Schulz

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Leutershausen


September 1. September 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Kirchweihgottesdienst Pfarrer Schulz/Posaunenchor

8. September 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Gottesdienst Dekan Horn 10.30 Uhr Gemeindehaus Kirchenkaffee

12. September 8.15 Uhr Marienkirche Donnerstag ökum. Schulanfangsgottesdienst 1. Klasse 10.30 Uhr Kirche St. Peter ökum. Schulanfangsgottesdienst 2.-4. Klasse

13. September 8.00 Uhr Kirche St. Peter Freitag Schulanfangsgottesdienst Hauptschule

Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder einen 14. September 16.30 Uhr Wohnpark am Weiher Samstag Gottesdienst Pfarrer Wirth

15. September 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Gottesdienst Dekan Horn 9.30 Uhr Gemeindehaus Kindergottesdienst

22. September 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Lichtspurgottesdienst mit Präparandeneinführung Dekan Horn/Pfarrer Schulz 9.30 Uhr Gemeindehaus Sonntagskinder

28. September 16.30 Uhr Wohnpark am Weiher Samstag Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Repky

29. September 9.30 Uhr Kirche St. Peter Sonntag Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Repky 9.30 Uhr Gemeindehaus Kindergottesdienst

Leutershausen

Alpha-Kurs Gästenachmittag am Sonntag, 15. September, 15.00 Uhr im Gemeindehaus Der Alpha-Kurs wird ab 18.09.13 imer Mittwoch Abend stattfinden

Schafe hüten und das Gleichnis vom guten Hirten

Ferie Freit

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Ein echter Schäfer zeigt uns .08.13 seine Schafherde und berichtet über seine Aufgaben. Gemeinsam werden wir die Herde hüten und die Kommandos des Schäfers lernen. Christliche Gedanken zum Gleichnis vom guten Hirten runden das „Schaferlebnis“ ab. Anschließend folgt ein Fußmarsch; bitte an festes Schuhwerk denken! Natürlich muss die Schafwolle auch gewaschen und versponnen werden. Für Imbiss und Getränke wird gesorgt.

Teilnehmerbegrenzung: 20 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren Unkostenbeitrag: 2,50 €; Uhrzeit 10.00 bis 13.00 Uhr Treffpunnkt: Pfarrscheune in Neunkirchen (neben Kirche) Ende: Garten Stephan Zinßel, Ulmenweg 16, Leutershausen

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FREUD UND LEID IN DER GEMEINDE TAUFEN

BESTATTUNGEN

Jona Hiebeler, aus Lindau Madeleine Monika Klar Alina Schneck Katharina Lilly Klein, in Jochsberg

Friedrich Weber, 82 Jahre Babette Schmidt, geb. Lacher, 79 Jahre Dr. Gerhard Enzenhöfer, 55 Jahre Wilhelmine Moser, geb. Schönborn, 95 Jahre Lisette Dehn, geb. Redlingshöfer, 87 Jahre Friederika Anna Weidner, geb. Frank, 92 Jahre, in Frommetsfelden Frank Reichert, 43 Jahre Johann Weiß, 78 Jahre, in Jochsberg Katharine Küstner, 85 Jahre, in Jochsberg

TRAUUNGEN Martin Braun und Tatjana Kreiselmeyer Andreas und Kristina Lutz, geb. Rossel Christoph Ködel und Lisa Maria Burger Stephan und Maria Susanne Meyer, in Jochsberg Feier der Goldenen Hochzeit: Heinrich und Ella Bächner Ludwig und Hermine Oswald

Danke Gespendet haben unsere diesjährigen KonfirmandInnen Sprengel I € 800,Sprengel II € 790,Außerdem wurden bei den Jubelkonfirmationen € 90,- Silberne Konfirmation € 657,- Goldene Konfirmation € 417,- Diamantene Konfirmation € 530,- Eiserne, Gnadene und Kronjuwelen Konfirmation gegeben. Herzlichen Dank Wir bedanken uns beim Gewerbering für die Spende von 700 € zugunsten der Tafel und 555 € für die Jungbläser des Posaunenchores.

Kirchgeld 2012

Anmeldung zum Präparanden-Unterricht Die Kinder, die im Jahr 2015 konfirmiert werden möchten, können sich ab sofort im Dekanatsbüro die Anmeldung zum Präparanden/Konfirmandenunterricht abholen. Zur persönlichen Anmeldung für beide Sprengel merken Sie sich bitte Freitag, 13. September 2012 vor. Um 19 Uhr findet im Gemeindehaus ein Informationsabend für Eltern und Präparanden statt. Die Präparanden werden im Gottesdienst am 22. September 2012 der Gemeinde vorgestellt.

Seniorenrüstzeit in Pappenheim Auf den Spuren von Lebensgeschichte(n)

Mit diesem Gemeindebrief erhalten Sie den alljährlichen Kirchgeldbrief. Das Kirchgeld kommt unserem Lutherhaus zugute. Wir bitten Sie auch im Namen des Kirchenvorstandes um Ihre Unterstützung.

Kirchweihkaffee Der Kindergarten „Regenbogen“ lädt wieder ein zum Kirchweihkaffee am Sonntag, 2. September 2012 ab 14.00 Uhr im Festzelt.

sind Sie vom 25. – 27. September 2013 eingeladen zu den Bildungs- und Erholungstagen des Dekanats Leutershausen im Evangelischen Bildungszentrum Pappenheim. Begleitet werden diese Tage von Frau Gabriele Siegel, die Sie auf dem Seniorennachmittag in Frommetsfelden kennen lernen konnten. Nähere Informationen gibt es ab Juli.

Altkleider-Sammlung

Zum Vormerken: Die Kleidersammlung des Spangenberg Sozialwerks findet dieses Jahr am 7.-12. Oktober statt

Haben Sie es schon entdeckt? Weitere Bilder und Artikel von Veranstaltungen unserer Gemeinde finden sie aktuell und im Rückblick im Internet. Dort können Sie viele Artikel aus dem Gemeindeleben finden, die im Gemeindebrief keinen Platz mehr fanden!

Wer per E-Mail über das Neueste aus der Gemeinde informiert sein möchte, kann sich die neuesten Nachrichten abonnieren.

Wo? Auf unserer Internetseite:

http://www.leutershausen-evangelisch.de 14

Leutershausen


Herzliche Einladung zur

Gemeindefreizeit

nach Weimar vom 31.10. – 03.11.13

Foto: Maros Mraz

Weimar in Thüringen ist nicht umsonst eine Kulturstadt Europas. Wir können die Wohnhäuser der beiden großen Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller besichtigen. Ebenso das Wohnhaus von Franz Liszt. Natürlich werden wir auch an einer Stadtführung teilnehmen und es besteht die Möglichkeit verschiedene Museen zu besuchen, unter anderem das Goethe Nationalmuseum, das Schiller Museum, sowie das Bauhaus- und Ginkomuseum. Zur Gedenkstätte Buchenwald ist es nicht weit. In dem ehemaligen KZ waren von 1937 bis 1945 über 250.000 Menschen inhaftiert. Mehr als 50.000 Menschen überlebten das Lager nicht. Es gibt Schlösser, Parks und Gärten zu besichtigen, wie z.B. den Park an der Ilm mit dem Römischen Haus oder den Schlosspark und die Orangerie Belvedere. Am Sonntag werden wir einen Gottesdienst besuchen. Wenn wir rechtzeitig buchen, könnten wir eine Vorstellung im deutschen Nationaltheater besuchen. Dieses Jahr ist dem Architekten und Künstler Henry van de Velde gewidmet. Hier gibt es eine interessante Ausstellung. Im Hotel und Gasthaus „Zur Sonne“ im Zentrum von Weimar haben wir neun Doppelzimmer reserviert. Der Preis für Übernachtung und Frühstück liegt bei 108,- €/Person für die drei Nächte. Wir bilden Fahrgemeinschaften, da es die preisgünstigste Variante ist. Es ist sinnvoll eine „Weimar-Card“ für 14,50 €/2 Tage zu kaufen (Kinder 5,- €/2 Tage). Dadurch hat man freien oder ermäßigten Eintritt in Museen, Ausstellungen, Stadtführungen und alle Stadtbusse sind frei. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich bitte verbindlich im Dekanatsbüro (Tel.: 260) an. Dekan Rainer Horn und Hans Hausner

Jugendzentrum für Jugendliche ab 12 Hindenburgstraße 6

Villa geöffnet

Jeden Freitag von 16 – 20 Uhr aktuelle Informationen im Mitteilungsblatt

Leutershausen

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Erika Rüdel berichtet über Albert Schweitzer In einem engagierten und interessanten Vortrag berichtete die Zeitzeugin Erika Rüdel von ihrer Begegnung mit Albert Schweitzer. Dabei erzählte sie spannend davon, wie die Geschichte Albert Schweitzers sich mit der Geschichte ihrer Familie verband und berührte. Berührt und begeistert vom Leben und Wirken Dr. Schweitzers nutzten die Besucher des Vortrages im Kulturhaus am Ochsenhof die Gelegenheit, die Bibliothek und den Eine-Welt-Laden im Haus zu besichtigen.

Dekanatsfrauenabend Bei dem diesjährigen „Kleinen Menü bei Kerzenschein“ am 27. April wurde uns Afrika näher gebracht. Frau Gisela Helbig, Ehefrau des Pfarrers Dieter Helbig, hat mit ihm zusammen sechs Jahre in Tansania bei den Maasai gelebt. Sie berichtete uns aus 1. Hand über den Alltag und ihr Wirken dort. Mit einer Lesung aus ihrem Buch „Aufbruch Maasai - Meine Jahre unter dem Steppenvolk“ konnte sie uns u.a. die Lebenssituation der Maasai-Frauen vor Augen führen und vor allem aufzeigen, wie wichtig die Alphabetisierung und Bildung für die Verbesserung der Lebenssituation der Bevölkerung dort ist. Darüber hinaus durften die Teilnehmerinnen des Abends sich auch geschmacklich auf das Land einstimmen.

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Dekanat Leutershausen


CVJM- Pfingsttagung in Bobengrün Auch in diesem Jahr machte sich am Pfingstwochenende fast schon traditionsgemäß eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von knapp 30 motivierten jungen Leuten mit dem Fahrrad auf den Weg zur CVJM-Pfingsttagung nach Bobengrün in Oberfranken. In Ebermannstadt startete am Freitag, den 17. Mai 2013, unsere Radtour, deren erste Etappe uns bis in’s ca. 60 km entfernte Burgkunstadt führte. Hier durften wir im örtlichen Gemeindehaus auch dieses Jahr nach einem gemeinsamen Abendessen wieder die Nacht verbringen. Nach dem Frühstück und einer kurzen Lobpreiszeit schwangen wir uns am nächsten Morgen wieder auf’s Rad, bezwangen diverse Berge und erreichten am frühen Nachmittag und weitere 60 km später schließlich unser Ziel - die Pfingsttagung konnte beginnen! Gemeinsames Thema der verschiedenen Gottesdienste und Veranstaltungen am Samstag und Sonntag, die fast alle im Freien stattfinden, war dieses Jahr „Gott gibt dich nicht auf!“, was uns in dieser Zeit sehr wichtig wurde und uns Gottes große Liebe und Geduld mit uns wieder ganz neu bewusst machte. Ein weiteres Highlight des Wochenendes war das Indiaca-Turnier, bei dem wir mit einem Team, bestehend aus sechs sportbegeisterten Jungs, vertreten waren und immer sehr viel Spaß zusammen hatten. (Was wohl nicht zuletzt daran lag, dass wir mal wieder die wohl größte und lauteste Fangemeinde des Platzes stellten…☺) Am Pfingstmontag schließlich stand an einem Stück die Heimreise auf dem Programm. Bei nicht ganz so angenehmen Temperaturen aber mit guter Laune traten wir also noch einmal kräftig in die Pedale und motivierten uns gegenseitig, sodass am Ende des Tages zu Recht jeder sehr stolz auf sich sein konnte. Ohne größere Zwischenfälle kamen wir alle wieder gut in Leuterhausen an und konnten begeistert auf ein rundum gelungenes Wochenende zurückblicken. .

Leutershausen

„Mir gefällt das Radfahren in der Gruppe ganz besonders an Bobengrün, da wir auf einander achtgeben und die Stärkeren den Schwächeren helfen. Jedes Jahr haben wir eine super Gemeinschaft.“ „Trotz Planung und Vorbereitung bleiben die Umstände vor Ort unberechenbar – und trotzdem kann man auf Gott zählen. Er bleibt. Er liebt mich. Immer.“ „Die Prediger erzählen Beispiele und Geschichten, die hängen bleiben!“ „Gott und anderen Christen mitten in der Natur zu begegnen wird zum Erlebnis, das über die Pfingsttagung hinaus in den Alltag strahlt. Sei dabei und erlebe es selbst!“

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Urkunde am

2013, Im Jahre des Herrn . April, Donnerstag, den 25 in des

wird der Grundste

Lutherhauses therischen der Evangelisch - Lu Leutershausen Kirchengemeinde neu gelegt. f Dr. Landeskirche Landesbischo d an der Spitze unserer s Ansbach-Würzburg eise Zur Zeit des Umbaus stan enkr Kirch res unse an der Spitze an Rainer Horn, Heinrich Bedford-Strohm, Dekanatbezirkes ist Dek Schmidt, der Leiter des Regionalbischof Christian Rainer Schulz. ist n ause ersh Leut de mein 2. Pfarrer der Kirchenge retzke als Vertrauensmann, Ilse Jend ren an: Hans Hausner als Helga gehö d rstan ch, Roland Hessenauer, Dem Kirchenvo Frits e Luis ert, Emm i nsfrau, Heid stellvertretende Vertraue s Rummel, dazu Pfarrerin Han ert, Rein en Steff , Raab Lutz, Doris Naser, Reinhold enkirchberg. Heimtraud Walz aus Weiß scher, r, Reiner Hühn, Margit Neefi d: Hans Jürgen Diezinge Erweiterter Kirchenvorstan Leonie von Eyb. äsident Joachim Gauck mit esgebietes leitet Bundespr Ministerpräsident Horst Die Geschicke unseres Bund des Bayerischen Landes die n el, Merk ela Ang rin die der Stadt Leutershause und Bundeskanzle ig Ludw en Jürg Dr. es Landrat Seehofer, die des Landkreis Heß. Bürgermeister Siegfried Noch vor n Wolf zu einem Friedhof. e der Krautgarten von Stefa Stell er dies erhielt das und 1543 wurde an lle Kape eine tand n 1599 ents größere dem 30-jährigen Krieg scho rg. 1722 wurde eine neue fahrtskapelle von Büchelbe gt. 1760 fand Kapellenglöcklein der Wall dazu der Grundstein gele e wurd 2 172 Juni 7. Am tzt. Friedhofskirche gebaut. die Empore als Stützen gese : Holzsäulen wurden für die erste Sanierung statt ße ein Stra ger sber und an der Joch e der Friedhof geschlossen en Am 1. Januar 1920 wurd die Kreuzkirche damit kein für es Da legt. ange alle neuer Friedhof mit Leichenh

weiteren go ttesdienstlich en Gebrauch 1925 - 35 zum Gemein mehr gab, dehaus um wurde sie in gebaut. der Zeit von Ab 1928 fa Dekan Küsp nden in dem ert neuen Luth Bibelwoche erhaus u.a. n statt. Vers Gemeindeve chiedene Ge nutzte es als ranstaltung meindekreis Übungsraum en und e trafe Kirchengem . Ab 1935 fin ein det hier Grun n sich hier und der Po Stock des Ha de übernimmt 1945 di saunenchor e Kinderschu dschulunterricht statt, uses unter. Fü die le hier Lebens r das Krieg (Kindergarte mittel gesa sgefangene n) und brin mmelt und ngt Du sie im 1. rc hgangslager eine Gemein in Ansbach deschweste Die brandg werden rnstation ein eschädigte n Familien ge ric 100 RM un htet. werden 1945 d etwas Ch ins Lutherha ristbaumsc können. hmuck, dam us eingelad en und erha it sie wenigs lte tens dort We ihnachten fe n je 1947 wird iern das Theate rstück „Um Schicksal de den Glaube r Salzburge n“ im Luther r Emigranten haus au von 1732 be Von März 19 handelt wird fgeführt, wobei das 49 bis März . 1989 finde statt. t einmal im Jahr im Luth erhaus der Landfrauent 1950 wird ag das Lutherha us hergerichte t. 1955 werd für 1577 DM wieder pr en die Kind ovisorisch als Kindergarte er nräume, Sa Gemeindeha al und Vorra gartenräume im Luther us um erneut haus renovie gründlich re rt. 1957 we 1959 verhin noviert. rden dern Bläser während ih vorschriftsm rer Probe, da äß ss das Haus Januar 1962 igen Kamins abbrennt wegen eines . 1961 erhä werden Kape nicht lt das Luther die Vorhän haus einen ge erneuert. llensaal und Lutherha neuen Kam us innen re in noviert, die Beleuchtung . 1963 wird und der sehr schadh aufgelassene Friedhof afte Umfass zum Park um ungsmauer mit vielen fre gestaltet und 1964 di em 1965 müsse iwilligen Ar beitsstunden ittlerweile n Türmchen und Chorra hergerichte 3900 DM ne umdach na t. u hergerich ch einem er tet werden. Lutherhaus heblichen Bli Im gleichen park der Öff tzschaden Jahr wird de entlichkeit für übergeben. r neu gesta ltete 1971 zieht der Kinderga rten an den die breite Tr Gasberg in eppe als Zu ein neu geba gang für de n Lutherha utes Gebäud uspark. e. 1975 entst 1980 finde t zum erste eht n Mal ein Ge geselligen meindefest Nachmittag im Lutherha für türkische uspark statt. Gastarbeiter Es gibt einen familien im 1983 wird das Lutherha Lutherhaus . us eingeweiht. Schon 1984 für 320.000 DM renovie muss es wi Manöver 14 rt und von Ob eder herger Tage als Tr erkirchenra ich uppenunter t Meiser ne kunft für am tet werden, nachdem es bei einem u erikanische März 1988 Soldaten ge überlegt de dient hat. r Kirchenvor Lutherhaus sta es besser fü r den Posaun nd wie die Räume im stellt das Ar oberen Stoc en chitekturbü k des ro Rudi Teub chor genutzt werden Gemeindeha kö er dem Kirc uses am Ki henvorstand nnen. September 1988 rchenplatz vor. Das Lu Plä ne für den Um therhaus wi Von März 19 bau des rd zurückge 90 bis März stellt. 2005 finde 1991 wird t im Luther die Stützmau haus ein De er auf gesa Kirchenplat kanatsfraue mter Länge z eingeweih nfrühstück saniert. 1993 t. statt. das Gemein dehaus am

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Grundsteinlegung im Lutherhaus Mit einer kleinen Zeremonie fand die Grundsteinlegung am Lutherhaus statt. Ein kleiner aber feiner Posaunenchor umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Gemeinsam mit Pfarrer Rainer Schulz und Dekan Rainer Horn gestalteten die anwesenden Kirchenvorsteher und Architekt Harald Domscheit die einfache Feier. Die hier abgedruckte Urkunde mit der Geschichte des Lutherhauses wurde im Fundament eigemauert. Weitere Informationen und Bilder und die Urkunde zum Nachlesen finden Sie im Internet unter: www.leutershausen-evangelisch.de/lutherhaus

und Stiegler, Erika Unger 2 durch Dekan Hans itekten, ung im Februar 200 termin mit einem Arch Orts n Nach einer Baubegeh eine tand t der Kirchenvors Hans Rummel beschließ es zu betreiben. Sanierung des Gebäud um anschließend die s. che ins Obergeschos 2004 ziehen Jugendli Menü jährlich ein „Kleines die Dekanatsfrauen lten nsta choss z 2008 vera ume und das Oberges Von März 2006 bis Mär werden die Jugendrä 8 200 er emb Dez bei Kerzenschein“. Im Probleme geschlossen. aufgrund statischer e Bibelwoche statt. et eine dekanatsweit Im Januar 2009 find mit 10 das Bauvorhaben eiben vom 29.11.20 ehmigte in einem Schr Die Landeskirche gen €. 0,6.00 1.06 kosten von geschätzten Gesamt Planungen, sieht die lungen, Anträgen und hst. en Phase von Verhand lang Zug beginnt und wäc sehr r eine h Nac 3 wie der Bau Zug um 201 ar Janu seit nun Kirchengemeinde t Architekt Harald Bauausführung begleite itekt Christof Illig. Die Den Plan fertigte Arch Domscheit. Seelen. e hat zur Zeit 2456 Die Kirchengemeind ! lasse zur Vollendung Herr das Werk fortgehen Wir bitten, dass der

r Hügel hinfallen, abe Berge weichen und s Denn es sollen wohl und der Bund meine en, ich we dir von ht meine Gnade soll nic r, dein Erbarmer. Her der t ich spr en, hinfall Friedens soll nicht Jesaja 54,10

, Gott schenke es Der ewigreiche en in se Haus und in dass von diesem neuen Räumen werde im Segen gewirkt meinde! an Stadt und Ge

Leutershausen


Einführung Pfarrer Schulz Zum Einzug versammelte Posaunenchor, Kirchenchor und die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus Jochsberg und Leutershausen, um Familie Schulz ein herzliches Willkommen zu sagen. Am Sonntag den 14. April wurde Pfarrer Rainer Schulz dann in einem feierlichen Gottesdienst in St.Peter als Pfarrer eingeführt. Unter großer Anteilnahme der Gemeinde und mit vielen Gästen von nah und ferne führte Dekan Rainer Horn den neuen Pfarrer auf Leutershausen II mit Jochsberg ein. Auch in Jochsberg wurde Pfarrer Schulz mit einem Empfang nach dem Gottesdienst herzlich begrüßt.

Neue Dekanatskantorin Miriam Anne Marquardt An Pfingsten wurde in einem feierlichen Gottesdienst in der Feuchtwanger Stiftskirche unsere neue Dekanatskantorin feierlich in ihren Dienst eingeführt. Sie ist ab Juni mit einer halben Stelle in der Kirchengemeinde Feuchtwangen und jeweils einer Viertelstelle in den Dekanaten Feuchtwangen und Leutershausen tätig.

Verabschiedung Wolfgang Stetter In einer geistlichen Abendmusik verabschiedete das Dekanat und seine Chöre Dekanatskantor KMD Wolfgang Stetter. Musikalisch beteiligten sich neben Wolfgang Stetter selbst der Dekanatskirchenchor, der Bezirksposaunenchor und der Frauenchor des Dekanates. In seinen Dankesworten bezeichnete Dekanatskantor Stetter die Zeit im Dekanat Leutershausen als das i-Tüpfelchen seiner Arbeit. Dekanat Leutershausen

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EJSA - Finde Deinen Weg t beschlossen, dass das Deka ha sen au sh ter Leu s us sch Der Dekanatsaus ialarbeit r Evangelischen Jugendsoz de r fte ha lsc sel Ge sen au sh nat Leuter der EJSA ab Damit können die Angebote l. sol n rde we ) SA (EJ H mb gG kanat genutzt werden. sofort auch in unserem De (Diplomunser Dekanat, Ulrike Hahn für rin ite be tar Mi ige nd stä i Die zu und jungen Erwachsenen be n he lic nd ge Ju ht ste ) FH ig von Sozialpädagogin n zur Verfügung, unabhäng ge Fra en sch uli sch d un en persönlich rät in Konfliktlität und Geschlecht. Sie be na tio Na , ion lig Re , nft d rku He an der Ausbildungsstelle un n me ble Pro i be elt itt rm ve situationen, Lebenssituationen. 423 unterstützt in schwierigen h: Anruf unter 09861/ 9369 fac ein nz ga ist ng aru inb Eine Terminvere bsite www.ejsa-rot.de oder eine E-Mail über die We Folgendes Beispiel macht deutlich, wie wichtig niederschwellige und langsfristig angebotene Förderangebote und Ausbildungsbegleitung sind: Alexander-Maximilian Z. (Name geändert) war von 2004 an im Kontakt mit den Mitarbeitern der EJSA. Für Sport und Computer konnte sich der heute 22jährige Deutsch-Amerikaner begeistern und so war er regelmäßig bei den Sporttreffs (Basketball und Fußball) in Schillingsfürst dabei und ab 2006 bei den offenen Angeboten im PC-Studio sowie dem Jugendmigrationsdienst (JMD). 2007 verließ er die Hauptschule mit einem durchschnittlichen qualifizierenden Abschluss und wechselte auf die Wirtschaftsschule. Alexander-Maximilian war und ist freundlich und zuvorkommend, hat aber auch als Schüler immer wieder über die Stränge geschlagen – mit allen Konsequenzen seitens der Schule. Nach 3 Monaten verließ er die Wirtschaftsschule und arbeitete 21 Monate lang (!) auf 400-Euro-Basis in einem Supermarkt und besuchte an einem Tag die Berufsschule (JoA-Klasse). In dieser Zeit wurde er vom Ausbildungscoaching betreut, wodurch er unterstützt wurde, einen Ausbildungsplatz als Einzelhandelskaufmann zu finden. Von Sept. 2009 bis Juli 2012 durchlief er diese Ausbildung und konnte sie trotz großer Herausforderungen und Motivationsproblemen mit Erfolg abschließen. Alexander äußerte immer wieder, dass er noch einmal etwas ganz anderes machen möchte und Fotografie seine große Leidenschaft geworden sei. Da er immer wieder Kontakt zum Jugendmigrationsdienst hielt und das Ausbildungscoaching nutzte, um seine Schwierigkeiten zu bearbeiten und um eine neue 20

Perspektive zu finden, konnte darüber weiterhin sehr offen gesprochen werden. Zunächst erschien dieser Wunsch wie ein Ausweichen vor den Verbindlichkeiten und Lernanforderungen in der Ausbildung, doch Alexander zeigte wirkliches Interesse. Als er im Nov. 2012 wieder zur Beratung kam, hatte er sein Ziel schon klar formuliert, nachdem er im Sommer 2012 mit einer Mitarbeiterin des BIBBModellversuchs MehrWERT Fachkraft noch einmal eine Berufsorientierung gemacht hatte. Er will eine neue Ausbildung als Mediengestalter Bild und Ton machen. Mittlerweile hat er sich gute Grundkenntnisse zur Fotografie angeeignet – über 100 Stunden Demonstrationsvideos von Profifotografen hat er im Internet gesichtet und deren Tipps mit einer geliehenen Kamera ausprobiert. Vor über einem Jahr hat er sich eine eigene Kamera gekauft und eine erste Galerie im Internet eingestellt. In einem Monatsmagazin für Touristen und Einheimische der Stadt Rothenburg (RoTour), wurde sein fotografisches Talent auf zwei Seiten gewürdigt. Stolz zeigte er in der Beratung den Kommentar eines New Yorker Fotografen, der sich anerkennend zu einem seiner Frauenporträts äußerte. Alexander-Maximilian scheint „sein Ding“ gefunden zu haben. Dieser Erfolg war möglich, weil über mehrere Jahre hinweg eine verlässliche Anlaufstelle für den jungen Mann geboten werden konnte und weil hier der Jugendmigrationsdienst und das Ausbildungscoaching eng zusammenarbeiteten und durch aufsuchende und offene Jugendsozialarbeit, die jungen Menschen erreicht wurden und werden, die aus den offiziellen Arbeitsmarktstatistiken längst gestrichen sind.

Dekanat Leutershausen


Gruppen und Kreise Kindergottesdienst

Kirchenchor

Kirchenkaffee

Posaunenchor

jeden Sonntag um 9.30 Uhr (außer in den Pfingst- und Sommerferien)

14-tägig nach dem Gottesdienst

Mutter-Kind-Gruppe

dienstags um 9.30 Uhr (Raija Klein, Tel. 0170/7709216)

„Kleine Bären“

Vorschule - 2. Klasse Mädchen und Jungen montags, 14-tägig von 17 Uhr bis 18.30 Uhr im Gem.Haus (Jessica Auerochs, Dorina Jendretzke)

CVJM Bubenjungschar 3.-6. Klasse, mittwochs 17-19 Uhr (Gerhard Bauer)

donnerstags um 20 Uhr (Eva Schreiber)

donnerstags um 20 Uhr (Stefan Wirth)

Hauskreise

Für junge Erwachsene, N. Hessenauer Tel. 926888 Fam. Naser, Tel. 926257 Fam. Müller, Tel. 8328 Fam. Schreiber, Tel. 484 Fam. Bächner, Tel. 926614 Fam. Mohr, Tel. 8780 Fam. Volkhardt, Tel. 349 Fam. Hessenauer, Tel. 926888 Für Kindermitarbeiter, Sigrid Horn Tel. 927356

„Die zweite Tasse Kaffee“

mittwochs, 14-tägig um 9 Uhr (Doris Schwab, Irene Meier, Margit Jendrzej)

Mädchenjungschar

Frauenkreis

CVJM-Mädchenkreis

Männerkreis

3.-6. Klasse, montags 17.30 -19 Uhr (Tina Zechner, Lena Naser)

ab 7. Klasse, donnerstags von 18-19.30 Uhr (Lisa Zechner, Sofia Schilling)

CVJM-Teenie-Jungs

ab 7. Klasse, donnerstags 18.30-20 Uhr (Christoph Loos, Micha Mohr)

CVJM-Jugendkreis sonntags 19-20.30 Uhr (Lisa Zechner)

dienstags 1 x im Monat um 19.30 Uhr (Annemarie Zettlmeissl)

freitags, 1 x im Monat um 20 Uhr

Seniorenkreis

dienstags 1 x im Monat (Pfarrer Schulz, Frida Weber)

Bibelkreis im Wohnpark mittwochs, 1 x im Monat um 15.30 Uhr (Pfarrer Repky)

Gospelchor

dienstags um 20 Uhr (Karoline und Raimund Leis)

Leutershausen

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Sie erreichen uns! Dekan Rainer Horn Kirchenplatz 2 91578 Leutershausen ( 09823/260 Email: dekanat.leutershausen@elkb.de Internet: www.leutershausen-evangelisch.de

Dekanatsjugendreferentin z erschut in Mutt Ute Müllhofer it e Z r u z ( 09823/8438

Pfarrer Rainer Schulz Kirchenplatz 7 91578 Leutershausen ( 09823/248

Vertrauensmann Jochsberg Stefan Diezinger Burgweg 3 ( 09823/91181

Vertrauensmann Leutershausen Hans Hausner Rammersdorfer Str. 10 ( 09823/1210

Evang. Kindergarten „Regenbogen“ Am Gasberg 1 ( 09823/924665-0 Email: kita@leutershausen-evangelisch.de

Pfarramt Weißenkirchberg Pfarrerin Heimtraud Walz Kirchbuck 15 91578 Leutershausen ( 09868/5729, Fax: 5829

Wohnpark am Weiher Am Stadtweiher 1 ( 09823/954-0

Konten

Dekanats -und Pfarramtsbüro Rosi Rummel / Elfriede Hellmuth Badgasse 2 ( 09823/260, Fax: 8436 Mo. bis Fr. 9-12 Uhr Mo. und Do. 14 - 16.30 Uhr Email: dekanat.leutershausen@elkb.de Internet: www.leutershausen-evangelisch.de

Diakoniestation Am Stadtweiher 1 ( 09823/954201 Dorfhelferinnenstation Leutershausen über das Dekanatsbüro

Für Spenden: Kirchengemeinde Leutershausen, Konto-Nr. 030 238 802, Kirchengemeinde Jochsberg, Konto-Nr. 030 243 596 Sparkasse Ansbach, BLZ 765 500 00

Redaktion: A. Bachmann, L. Fritsch, S. Volkhardt, E. Hellmuth, W. Weidner, v.i.S.d.P.: Dekan Rainer Horn Redaktionsschluss für den nächsten Gemeindebrief: 02.09.2013

Diakonieverein St. Peter, Konto-Nr. 706272 Wohnpark Am Weiher, Konto-Nr. 15920 Gewerbebank Ansbach, BLZ 765 600 60

Jugendzentrum Villa

Lutherhaus, Hans Schreyer Str. 17

Hindenburgstr. 6

Wohnpark am Weiher,

P

Am Stadtweiher 1

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Eine Welt Laden

P

Im Kulturzentrum am Ochsenhof 3

P

Friedhof

, Jochsberger Straße 10

Gemeindehaus,

P

Kirchenplatz 8

P

P

P

P

Kindergarten Regenbogen, Am Gasberg 1

Büro, Badgasse 2

P P

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St.Peter, Kirchenplatz 1

Leutershausen


Konfirmation

Jubelkonfirmation

Diamantene Konfirmation

Silberne Konfirmation

Goldene Konfirmation

Kronjuwelene Konfirmation

Dekanat Leutershausen

Gnadene Konfirmation

Eiserne Konfirmation

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Sommerfest im Wohnpark am Weiher am So, 14.7.2013 ab 14 Uhr Andacht Volkstanzgruppe Aurach Jugend-Stadtkapelle Schillingsfürst unter Leitung von Stefan Ippach Gesangverein Leutershausen unter Leitung von Frau Grüner Kaffee und Kuchen

Losbude

Herzhaftes und kalte Getränke

Wir freuen uns auf Sie!

Unterwegs... Herzliche Einladung zum

Gemeindefest

am 30. Juni ab 13.30 Uhr

13.30 Uhr: Gottesdienst am Kirchenplatz

Foto: Maciej Lewandowski

15.30 Uhr: Martin Kreder berichtet vom Jakobusweg Leckeres von der Villa 24

Slackline

Barfuß-Pfad

Kaffee, Kuchen & belegte Brote Leutershausen

GemeindeAktiv 97  

Gemeindebrief der Kirchengemeinde Leutershausen - Ausgabe Juli August September 2013

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