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Nr. 8 / Winter 2007 Zeitschrift f端r Patienten und Freunde der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH

Johannes im

DIALOG Immer unterwegs Transportdienst f端r Patienten

Ferner lesen Sie in dieser Ausgabe Die Kunst sich selbst zu m旦gen Seite 8 Boom in der Augenklinik Seite 10 Kreativwerkstatt f端r Senioren Seite 12 Kinderschutz: Jeder muss wachsam sein Seite 16

Unsere Einrichtungen: St.-Johannes-Hospital, Marien Hospital, Christinenstift, St.-Elisabeth-Krankenhaus, Jugendhilfe St. Elisabeth, St. Josefinenstift, Ambulantes OP-Zentrum am St.-Johannes-Hospital


Momentaufnahme

Lichter in der Nacht Im Alter leben die Menschen zunehmend in ihrer Vergangenheit, die Gegenwart wird immer schwerer fassbar. In der Altenpflege bem端hen wir uns darum, die Menschen aus ihrer Welt heraus zu aktivieren. Die Weihnachtszeit bietet mit ihren Liedern, Ger端chen und Lichtern viele Anregungen. Die festliche Beleuchtung im Josefinenstift ist nicht nur Schmuck, sondern auch ein Licht f端r das Leben. St. Josefinenstift

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Editorial und Inhalt

Herzlich

Willkommen liebe

Leser

Liebe Leserin, lieber Leser,

der in Kooperation von den Radiologen und Kardiologen betrieben wird. Technisch auf dem allerneusten Stand ermöglicht das mit zwei Röntgenröhren ausgestattete Gerät selbst das schlagende Herz in hoher Schärfe abzubilden. Etwa zur Hälfte wird das neue CT-Gerät für die Darstellung von Herzkranzgefäßen zum Einsatz kommen. Dadurch wird es in vielen Fällen möglich, diagnostische Herz­ katheter-Untersuchungen zu vermeiden. Darüber hinaus können aufgrund der hohen Bildqualität gleichzeitig Veränderungen an Organen und Geweben in der Umgebung des Herzens entdeckt werden. Über diese Anwendung hinaus steht das Gerät für alle anderen Untersuchungen der Blutgefäße und der Organsysteme zur Verfügung. Damit wird das ganze Spektrum der CT-Untersuchungen von Verengungen der Halsschlagader bis zur virtuellen Darmspiegelung auf das heute maximal erreichbare Qualitätsniveau gehoben.

trotz aller Turbulenzen, die gleich nach der Vorstellung Korrekturen erforderlich machten, hat der Initiativkreis Ruhr­gebiet mit der Neuauflage des „Klinkführer Rhein-Ruhr“ eine wichtige Orien­tierungs­ hilfe für die Bevölkerung geschaffen. Damit wird das vielfältige Geschehen in den Krankenhäusern für jeden nachvollziehbar, weil die Qualität der Leistungen von unabhängiger Seite abgebildet wird. Die Kath. St.-Johannes-Gesellschaft hat mit allen ausgeschriebenen Fachabtei­lungen an der Erhebung für den Klinikführer teilgenommen, lediglich die Herz­chirur­ gie wurde als Fachgebiet im Klinikführer nicht berücksichtigt. Insgesamt sind wir mit den Ergebnissen zufrieden, haben aber an einigen Stellen Anregungen zu weiteren Verbesserungen erhalten. Unab­hängig vom Klinikführer haben wir aktuell eine Einweiserbefragung auf den Weg gebracht, die uns – zum Wohle der Patienten – über Stärken und Schwächen in Ihr Günther Nierhoff (Geschäftsführer) der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten Auskunft geben soll. Ein aktuelles Beispiel für die Investitions­ leistungen, mit denen wir optimale Versor­ gungsbedingungen für unsere Patienten sicherstellen, ist der neue hochmoderne, leistungsstarke Computertomograph (CT),

Inhalt Nonstop zum OP: Transportdienst für Patienten

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Dialysepatienten ganz privat

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Aktuelles aus der Medizin

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Die Kunst sich selbst zu mögen: Auch Dicke sind Menschen mit Gefühlen 8 Entzerrung: Boom in der Augenklinik

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Lebenswege: Verschlungene Pfade

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Kreativwerkstatt: Ein Vogelhaus für den Balkon

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Neues aus der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft

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Candle Light Diner: Großmutter bittet zu Tisch

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Kinderschutz: Jeder muss wachsam sein

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Bunte Seite

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Impressum: Johannes im DIALOG Nr. 8 / Winter 2007, 2. Jahrgang, Nachdruck und Vervielfältigung von Artikeln (auch auszugsweise) ist nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung durch den Herausgeber gestattet. Herausgeber: Kath. St.-Johannes-Gesellschaft gGmbH, Johannesstraße 9-17, 44137 Dortmund, www.st-johannes.de; Redaktionsrat: Hille Ahuis, Dr. Jens Arlinghaus, Dr. Holger Böhm, Dr. Jan Bucher, Friedhelm Evermann, Dr. Volker Hagen, Dr. Gerhard Keim, Rainer Richter, Michael Rieks, Frank Scheele, Dr. Hans-Joachim Schneider, Birgit Stahnke, Peter Stein, Christian Straub, Dr. Joachim Weber-Albers, Beate Winterberg, Thomas Wirriger; v.i.S.d.P.: Hille Ahuis, Redaktion und Text: Dr. Holger Böhm, Dortmund, www.skriptstudio.de; Gestaltung: Hilbig | Strübbe Partner, Waltrop, Büro für Design und Kommunikation, Frank Scheele, Dominic Wissen, www.hilbig-struebbe-partner.de; Titelfoto: Gerhard P. Müller (GPM), Dortmund, www.dortmund-bild.de; Illustration: Ari Plikat, Dortmund, www.ariplikat.de; Druck: Koffler+Kurz MedienManagement GmbH, Dortmund, www.kkmedien.de; Johannes im Dialog erscheint viermal im Jahr, nächste Ausgabe: Frühjahr 2008; Auflage: 10.000 Exemplare

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Editorial und Inhalt Reportage Transportdienst für Patienten

Nonstop

zum OP

Am St.-Johannes-Hospital gibt es seit dem Sommer ein neues Berufsbild: Patiententransporteur. Wo früher voll­­ausgebildete Pflegekräfte ihre Arbeit liegen lassen mussten, um einen Patien­ ten z.B. einmal quer durch das Haus zum Röntgentermin zu schieben, da übernimmt heute speziell angelern­­tes Personal diese Aufgabe – unermüdlich, zuverlässig und sehr zufriedenstellend für alle Beteiligten.

geblieben und begeistert von ihrem Job, wie Angelika Marchewitz beteuert. Die Kath. St.-Johannes-Gesellschaft hat näm­lich nicht umgeschichtet, sondern neue Stellen geschaffen und damit medi­zinisch ungelernten, oft lange arbeitslosen Men­ Bettenschieben ist ein anstrengender Job. Die Wege sind weit, es gibt Gänge, schen nicht nur einen Job, sondern eine die bis zu 100 Meter lang sind. Oft geht sinnvolle und nützliche Aufgabe gegeben. es um viele Ecken und über mehrere Etagen. Besonders beschwerlich wird es Weit mehr als 2.000 Patiententransporauf der Strecke zu den Operationssälen. te sind Anfang des Jahres im St.-JohanEgal wie schwer der Patient auch sein nes-Hospital gezählt worden. Allein 80 Früh morgens um 7.00 Uhr beginnt der mag, der Transporteur muss mehrmals Prozent dieser Fahrten erfolgten in die reguläre Dienst. Dann laufen die ersten am Tag mit seiner Last sieben bis acht fünf Kernbereiche Röntgen, Endoskopie, Dialyse, OP bzw. Aufwachraum und HerzAnforderungen per Fax in der Dienstzen­ Prozent Steigung bewältigen. katheterlabor. „Kurzfristige Termine stelltrale bei Angelika Marchewitz ein. „Zwei Das trainiert. In den ersten Wochen ha- ten die Stationen vor nicht unerhebMitarbeiter müssen immer schon eine liche Schwierigkeiten und führten zu UnViertelstunde eher beginnen“, erläutert ben die neuen Mitarbeiter Pfunde verdie Leiterin der neu geschaffenen Abtei- loren. Und doch sind alle bei der Stange terbrechungen anderer Tätigkeiten“, sagt Magnus Engeln von der Pflegedirektion. „Oft kam es zu Verzögerungen und Wartezeiten. Es war eine für alle Beteiligten wenig zufriedenstellende Situation.“ lung, „denn um 6.45 Uhr starten bereits die Behandlungen auf der Dialysestation.“ Gleich danach beginnt die Rushhour von den Stationen in den OP-Bereich.

Heute deckt der Transportdienst rund zwei Drittel aller Patientenfahrten ab. Das hat zu einer deutlichen Entzerrung auf den Stationen und in den Funktionsabteilungen geführt. „Wenn jetzt die Endoskopie anruft“, erzählt Angelika Marchewitz, „weil ein Patient fertig ist, dann wird der Patient zehn Minuten später abgeholt. Es gibt kaum noch Wartezeiten und keinen Patientenstau.“

Weiße Hosen und blaue Poloshirts – der Patiententransportdienst ist auf den Gängen im St.-Johannes-Hospital leicht zu entdecken.

Wichtig ist die effektive Organisation der Fahrten. Es ist nicht die Aufgabe der Transporteure, sich darum zu kümmern, dass die Patienten wegfertig sind


Reportage

und alle Unterlagen beisammen haben. „Auch Fahrten auf Zwischenruf werden nicht übernommen“, betont Engeln, „alles wird zentral organisiert, damit es kein Chaos gibt.“ So kann sichergestellt werden, dass die Transporteure in der Regel sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg sinnvoll eingesetzt werden können. Die einzigen Voraussetzungen, welche die neun neuen Mitarbeiter und ihre einzige Kollegin mitbringen mussten, waren soziale Kompetenz und körperliche Belastbarkeit. Auf einen freundlichen und menschlichen Umgang mit den Patienten legt die Pflegedirektion großen Wert. Einfühlungsvermögen und Zuverlässigkeit sind die Tugenden des neuen Berufsbildes. Natürlich kann es beim Transport von kranken Menschen auch Probleme geben. „Wenn unsere Mitarbeiter merken“, so Angelika Marchewitz, „dem Patienten geht es nicht gut, dann müssen sie sofort Pflegepersonal verständigen.“ Und Magnus Engeln fügt hinzu: „Wir sind hier in einem Krankenhaus. Der Transporteur ist an jeder Stelle in der Lage, sofort Hilfe zu holen!“ Bei der Einsatzplanung wird großer Wert darauf gelegt, möglichst vielen der 20 Stationen zu Dienst sein zu können. Bei vielen gleichzeitigen Trans­ portanfragen kommt es jedoch vor, dass nur ein Transporteur geschickt werden kann. In diesen Fällen wird ein Mitarbei­ ter der Station zur Begleitung der Fahrt benötigt. Allein aus Gründen des Arbeitsschutzes dürfen Betten nämlich immer

nur von zwei Personen geschoben werden. „Der Transportdienst kann kein Ersatz, sondern immer nur eine Unterstützung sein“, erklärt die Dienstchefin. Bevor die Transporteure ihre Arbeit aufnehmen konnten, haben sie zunächst eine ausführliche Einweisung erhalten, die von Umgangsformen über einen Erste Hilfe-Kurs bis zu Notfallmaßnahmen reichte. Wichtig war natürlich eine Begehung des gesamten Hauses, damit sich niemand in den vielen verwinkelten Gängen des Gebäudekomplexes verlaufen kann. Alle Mitarbeiter sind per Handy mit der Zentrale verbunden. Bekleidet mit weißen Hosen und blauen Poloshirts sind die Transporteure auf den Gängen im St.-Johannes-Hospital leicht zu entdecken. Bei ihrer Arbeit kommen sie ordentlich ins Schwitzen. Da kommt es öfter einmal vor, dass die Dienstklei­ dung mehrfach am Tag gewechselt wird. Dies dient dem Wohlbefinden des Mit­ arbeiters ebenso wie dem des Patienten. Wer als Patient öfter längere Wege im Haus zurücklegen muss, für den werden die Transporteure zu vertrauten Personen. Manch einer möchte am liebsten nur von seinem Chauffeur bedient wer­­­­­­ den. Aber auch die Transporteure haben natürlich ihre Lieblingswege. Welche? Nun bei einem Berufsbild, das von Männern dominiert wird, kann es natürlich nur um eines gehen: die Stationen mit den meisten Praktikantinnen!

Der neue Dienstleistungsservice deckt rund zwei Drittel aller Patientenfahrten ab. Das hat Abläufe auf den Stationen und in den Funktionsabteilungen erheblich entzerrt.

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Gesundheit Dialysepatienten

Geselligkeit jenseits des Behandlungsalltags „Unsere Patienten kommen drei bis viermal in der Woche für vier bis fünf Stunden zur Dialysebehandlung, teilweise über einen sehr langen Zeitraum. Dadurch sehen sie uns oft häufiger als manche Familienangehörige“, erzählt Schwester Eva Lange (Foto links oben), die als Stationsleitung auf der Dialysestation am St.-JohannesHospital tätig ist.

Beim Kochen und beim Feiern treffen sich Patienten, Pflegende und Ärzte jenseits des Klinikalltags ganz privat.

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haben. Zunächst gab es Gottesdienste zu Weihnachten, an die sich schon bald ein gemütliches Kaffeetrinken in der Krankenhauscafeteria anschloss. Dort wurde auch Musik gemacht und gesungen. Inzwischen hat sich daraus eine jähr­ liche Feier, meist in der Weihnachtszeit, entwickelt, zu der auch die Angehörigen eingeladen werden. Es gibt ein Rahmenprogramm mit Alleinunterhalter, leckeren Speisen und vom Personal organisierten Für Nierenpatienten gehört die Dialyse- kleinen Geschenken. behandlung, also die maschinelle BlutDie richtige Ernährung spielt für chroreinigung zum notwendigen Lebensalltag. „Mit der Zeit baut sich häufig ein nisch kranke Patienten eine große Rolle. Deshalb verabreden sich die Mitarbeiter besonderes Vertrauensverhältnis auf und man lernt Stimmungsschwankun- der Station mit den Patienten und degen oder Probleme zu erkennen“, sagt ren Angehörigen zweimal im Jahr zum die Stationsleiterin. Als Bezugspersonen gemeinsamen Kochen im Dortmunder erfahren die Mitarbeiterinnen und Mit- Propsteihof. Es geht darum, als Dialysearbeiter oft Dinge aus dem Privat- und patient geeignete Mahlzeiten schmackhaft zuzubereiten und auch einmal außer­­ Familienleben der Patienten. halb der Station, bei einem gemütlichen Dieser freundlich offene und herzliche Essen, den Privatmenschen hinter dem Patienten zu sehen, mit dem man so viel Umgang hat seinen Grund, denn das Personal der Dialyseabteilung weiß aus Zeit des alltäglichen Lebens verbringt. langjähriger Erfahrung, was es bedeutet, seinen Lebensrhythmus umstellen „Der Erfolg dieser Veranstaltungen zeigt und die Behandlung in den Alltag inte- den Stellenwert der Dialyse im Leben die­ grieren zu müssen. „Wir versuchen, uns ser Patienten und bestätigt die hohe in die Lage der Betroffenen zu verset- Kompetenz der Pflegenden, die ein großes Maß an pflegerischer Fürsorge und zen“, so Eva Lange, „und geben Ihnen medizinisch-technischem Know-how auf­ die Hilfestellung, die sie benötigen.“ bringen“, so Christian Straub von der Schon vor Jahren hat das vertraute Ver­­ Pflegedienstleitung. hältnis dazu geführt, dass Personal und Patienten über den medizinischen Kon­ takt hinaus zwei bis drei Mal im Jahr gemeinsame Veranstaltungen organisiert


Fokus Gesundheit Kurzgefasst

Aktuelles

aus der

Medizin

Irreführend

Magenkrebs

„Diabetiker-Lebensmittel“

H. pylori aktiviert Krebsgene

ten Behandlungen wie Chemotherapie und Dialyse wünschen, während nicht Betrof­fene diese Behandlung eher Lebensmittel mit der Aufschrift „für ablehnen oder sich nicht festlegen. Dia­­betiker geeignet“ sind nach der Ferner befürchten laut Sahm viele der Auffassung von führenden Diabetesex- Befragten in allen Gruppen, dass eine perten überflüssig. Solche „DiabetikerPatientenverfügung geradezu diktaLebensmittel“ enthalten in der Regel torisch befolgt oder missbräuchlich Zucker-Ersatzstoffe wie Fruchtzucker gedeutet werden könnte. Drei von vier oder Zuckeralkohole. Dabei sei die alte Befragten wollen nach der Erhebung, Ansicht, dass es für die Betroffenen wichtig dass Angehörige zusammen mit Ärzten sei, Haushaltszucker in der Nahrung zu entscheiden, wenn sie selbst nicht dazu vermeiden, wissenschaftlich überholt. in der Lage sind. Die Experten halten zahlreiche „Diabetiker-Lebensmittel“ eher für schädlich, weil Ethik-Charta sie oft hohe Anteile ungünstiger Fette Leid und Leben enthalten, die das Gewichtsproblem vieler Diabetiker verstärken. Die Bezeichnung „Jeder Mensch hat ein Recht auf eine „für Diabetiker geeignet“ sei irreführend, angemessene Schmerztherapie – selbst weil sie nahe lege, man könne diese wenn die Schmerzmedikamente bei Lebens­mittel unbegrenzt essen. Die Dia­- Schwerstkranken den Sterbeprozess ver­ be­­tesexperten fordern deshalb, diese kürzen können“, das ist eine Aussage der Bezeichnung nicht mehr zuzulassen. Ethik-Charta, die die Deutsche Gesell­ Stattdessen sollten europaweite Kenn- schaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) zeichnungen eingeführt werden, die Ende Oktober in Berlin erstmals öffent­ übersichtlich die Inhaltsstoffe von Lebens- lich vorgestellt hat „Wir stehen gegenmitteln, inklusive der Mengen von Koh- über den Menschen, die an chronischen lenhydraten, Fetten und Zucker angeben. Schmerzen leiden, in der Verantwortung“, sagte Prof. Dr. Michael Zenz, Präsident Patientenverfügung der DGSS. „Ausdruck dieser Verantwor­ Betroffene ändern Einstellung tung ist die Ethik-Charta, die in Zusam­ men­arbeit von Medizinern, Psychologen, Der Frankfurter Medizinethiker Dr. Stephan Philosophen und Juristen entstanden Sahm hat Krebspatienten in verschie- ist.“ Sie beschreibt ausführlich die Rechte denen Stadien sowie Gesunde, Pflegen- der Patienten mit Schmerzen, sie stellt de und Patienten befragt, wie sie zu Be- Thesen zu allen zentralen Bereichen von handlungen bei einer lebensbedrohlich Schmerzdiagnose, Schmerztherapie und unheilbaren Erkrankung stehen. Dabei Schmerzforschung auf und endet mit eikam heraus, dass sich Krebspatiennem Forderungskatalog für die Zukunft.

Besonders aggressive Vertreter des weit verbreiteten Magenbakteriums Helicobacter pylori können Magenkrebs verursachen. Dabei gelingt es den Krankheitserregern in Zellen der Schleimhaut ein Tumor auslösendes Programm anzuwerfen. Neue Untersuchungen zeigen jetzt, wie die Bakterien dies bewerkstelli­ gen. Auf der Oberfläche der angegriffenen Zellen befinden sich Kontaktstellen für andere Zellen. Diese Andockstationen sind unter anderem wichtig für den natürlichen Zusammenhalt der Zellen im Gewebe. Andocken können aber nur Zellen, die über einen geeigneten Schlüssel verfügen. Einigen H. pyloriBakterien ist es gelungen, einen derartigen Schlüssel nachzubauen. Deshalb können diese Keime an die Schleimhaut­ zellen binden. Gleichzeitig wird eine Pore in der Zellhülle der Schleimhautzellen geöffnet. Hier können die Bakterien nun eine Substanz in die Körperzelle einspritzten, die das Tumorprogramm auslöst.

Der Magenkeim Helicobacter pylori. Quelle: www.idw-online.de / www.dieaktivisten.de

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Interview Die Kunst, sich selbst zu mögen

Dicke sind Menschen mit Gefühlen Auch

Gerda P. ist dick. Ihr Körpergewicht hat so zugenommen, dass sie nicht mehr auf eigenen Beinen stehen kann. Schwere Lymphödeme machen ihr zu schaffen und lassen ihre Beine bis über die Hüfte anschwellen. Sie leidet an den gesundheitlichen Folgen ihres Übergewichtes, aber mehr noch wahrscheinlich an den seelischen. Denn dick sein ist ein Schicksal, dass nicht nur erhebliche Einschränkungen für ihren Alltag bedeutet, sondern auch eine schwere Belastung für das Selbstwertgefühl.

nahmegewicht betrug 218 Kilo, ein normales Bett ist darauf eigentlich nicht ausgelegt. Sie hatte ihren eigenen Lifter mitgebracht, damit sie vom Bett in ihren Spezial-Rollstuhl wechseln konnte, denn ohne technische Unterstützung ging es nicht mehr. Im Marien Hospital fühlte sie sich offensichtlich wohl, weil sie sich von Pflegern und Ärzten ernst genommen fühlte. Sie wurde akzeptiert, wie sie ist. Und das ist für Gerda P. sehr wichtig, „denn auch Dicke“, sagt sie, sind Menschen mit Gefühlen.“

Böhm: Seit wann sind Sie so übergewichtig? Gerda P.: Mein Leidensweg fing schon mit 18 Jahren an. Ein ganz normales Gewicht hatte ich nie. Vor zwanzig Jahren wog ich noch 101 Kilo, vor zwei Jahren, bevor die Lymphödeme hinzukamen, 180 Kilo, jetzt sind es 218 Kilo. Böhm: Was haben Sie gegen Ihr Übergewicht getan?

Gerda P.: Ich habe ganz viel dagegen Gerda P. ist 59 Jahre alt, verheiratet und gekämpft. Früher war ich sportlich, bin hat einen Sohn. „Johannes im Dialog“- geschwommen, habe getanzt. Ich habe Im Sommer kam Gerda P. ins Marien Hospital nach Hombruch, wo sie wegen Redakteur Dr. Holger Böhm hat sie im immer versucht, mein Körpergewicht zu halten. Aber nach jedem Fehlschlag bei der Wasseransammlungen in ihren Bei­ Krankenhaus besucht und mit ihr ein nen behandelt werden musste. Ihr Auf- Gespräch über ihre Situation geführt. einer Diät, nahm ich wieder zu, und mit jedem Pfund auf meinen Rippen hasste ich mich mehr. Ich mochte keine Wurst und kein Fleisch mehr. Ich verbot mir selbst, was im Leben Spaß macht. Mein ganzes Leben verlor seine Qualität. Böhm: Man gerät schnell in einen Teu­ fels­kreis aus Diät, Frust und weiterer Gewichtszunahme?

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied: Gerda P. hat sich auf ihre Fähigkeiten besonnen und mit neuem Selbstwertgefühl Bilder für eine Ausstellung geschaffen.

Gerda P.: Da kommt der Jojo-Effekt zum Tragen. Man macht Diät, nur um danach umso mehr wieder zuzunehmen. Steigt das Gewicht, hört man wieder auf zu essen. Das Gewicht schaukelt sich immer rauf und runter. So kommt es, dass fast alle dicken Menschen sagen, sie essen nicht viel. Meiner Erfahrung nach haben diese Menschen einen großen Leidensdruck und mögen sich selbst nicht mehr.


Interview

ver­suchte, mir ins Gedächtnis zu rufen, was ich früher mochte, aber im Laufe meines Lebens vergessen habe. Früher tanzte ich für mein Leben gern. Das ging nicht mehr, aber Singen war möglich. Also ging ich in zwei Gesangvereine, um wieder unter Menschen zu kommen. Im Böhm: Die psychische Belastung ist Schwimmverein nahm ich kleine Posten enorm? an, als Kassierer und ähnliches, damit Gerda P.: Die Angst des Zunehmens ist ich bleiben musste. wie ein Gespenst. Dazu kommt dann, dass jeder Mensch, selbst der Arzt, meint, sa Böhm: Im vergangenen Jahr hatten Sie gen zu können, was er will. Jeder meint, eine Bilder-Ausstellung? den Dicken verletzen zu dürfen oder gute Ratschläge zu verteilen, als ob der Mensch, Gerda P.: Malen war mir immer schon den es betrifft, nicht selbst genug denkt. ein Hobby. Also malte ich, wann immer Man ist doch nicht blöd. Aber aus dem ich Zeit hatte. Die Bilder wurden so gut, dass ich im Frühjahr 2006 eine AusstelKreislauf herauszufinden, das ist das lung mit 64 Bildern gemacht habe. Schwerste, was es gibt. Es entsteht ein Kreislauf, in dem das Selbstbewusstsein auf ein gefährliches Minimum schwindet. Für viele beginnt eine Selbstaufgabe, Depression, Alkohol, und der Kreislauf wird immer kürzer.

Böhm: Wie sind Sie damit zurechtgekommen? Gerda P.: Ganz, ganz schwer. Man sagt, man solle sich so akzeptieren, wie man ist. Das geht aber meistens nicht mehr, weil der Leidensdruck schon zu groß ist. Immer wieder begegnen einem Menschen, die haben zwei unsichtbare Teufelshörner und vor allem ein hämisches Grinsen. Das spürt der Dicke und zieht sich immer mehr in sich zurück. Ich habe ver­sucht und ich versuche es noch, aus diesem Kreislauf zu entkommen.

Stricken konnte ich auch noch. Nicht immer, aber immer, wenn meine Hände nicht kribbelten. Ich habe auch immer selbst genäht. Weil mein Körper so dick war, fand ich keine passende Garderobe mehr. Ich kaufte mir schöne Decken und nähte mir davon Blusen und warme Ober­teile, damit ich wieder nett aussah und ohne Angst unter Menschen gehen konnte. So gefiel ich mir selbst wieder ein wenig, hatte Aufgaben und Spaß am Malen. Ich hatte wieder Mut zum Leben und lernte mich selbst zu akzeptieren.

Böhm: Wie sehen Sie ihre Situation Ich sitze seit etwa zehn Jahren im Roll- heute? stuhl und hatte kaum noch Bewegung. Deshalb begann ich darüber nachzuden­ Gerda P.: Wir alle unterliegen einer Selbsttäuschung, wenn wir glauben, ken, was ich im Sitzen tun kann. Ich

Wir alle unterliegen einer Selbsttäuschung, wenn wir glauben, Gesundheit erwerben zu können. Weder Technik noch Geld kann Gesundheit erzwingen – Gerda P. hat im Marienhospital Ärzte gefunden, die sie akzeptiert haben, wie sie ist.

Gesundheit erwerben zu können. Weder Technik noch Geld kann Gesundheit er­ zwingen. Es macht mir Angst, wenn ich Sprüche höre wie: Man ist wie man isst. Ich bin mir keiner Schuld bewusst. Als Betroffener wird man von seinen Mit­ men­schen gezwungen, Bedürfnisse vor­zu­­ spielen, anstatt so akzeptiert zu werden, wie man ist. Durch meine Schmerzen und Leiden bin ich unzufrieden geworden. Erst durch meine Krankheit habe ich gelernt, mich zu sehen und dankbar zu sein für die Talente und Begabungen, die mir auf meinen Weg mitgegeben wurden. Die Grenzen waren in meinem Kopf. Die Schmerzen haben mich gezwungen, mein Leben wahrzunehmen.

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Im Blickpunkt Entzerrung

Boom in der Augenklinik Zwei bis dreifach gesteigerte Patientenzahlen auf der Station, dazu vier bis fünf mal mehr Patienten in der Ambulanz: In gut 20 Monaten seit seinem Dienstantritt hat Chefarzt Prof. Dr. Markus Kohlhaas mit einem attraktiven Angebot der Augenklinik einen immensen Zuwachs beschert.

ferinnen und zwei neue Stationssekretärinnen in der Augenklinik beschäftigt. Im OP und auf Station gibt es neue Krankenschwestern. Viele Aufgaben bei Diagnostik und Untersuchungen sowie bei der Dokumentation sind jetzt von den Schultern der Ärzte genommen.

Die offene Ambulanz, in die jeder zwischen 7.00 Uhr und 9.00 Uhr ohne Anmeldung kommen konnte, gibt es nicht mehr. Patienten bzw. ihre zuweisenden Ärzte müssen jetzt Termine vereinbaren. Das hat die Situation deutlich entschärft, dennoch lassen sich Wartezeiten nicht gänzlich verhindern. „Die meisten vergessen nämlich immer, dass wir eine Ausbildungsklinik sind“, erklärt der Chef der Augenklinik. „Wir arbeiten größten­ Das hat sich herumgesprochen. Die Pa- teils mit Assistenten, die ihren Beruf er­­ tienten kommen mittlerweile nicht nur lernen. Alles, was ein Assistenzarzt macht, aus Dortmund, sondern auch aus Gü- muss von einem Facharzt überprüft wer­ tersloh, Osnabrück, Essen oder Köln. Die den. Das führt zu Engpässen, die sich Zahl der Operationen hat enorm zuge­ kaum vermeiden lassen, weil die Oberärzte auch in den drei OP-Sälen für opelegt und die Bettenauslastung ist von rative Eingriffe benötigt werden.“ 33 Prozent auf 95 Prozent geklettert. Doch der rasche Aufschwung zeigte auch schnell eine Kehrseite, denn der plötz- „Durch die Umstrukturierung und die Erlich anwachsende Patientenstrom muss- nennung weiterer Oberärzte ist die Warte zunächst mit kaum veränderter per- tezeit auf zwei bis drei Wochen zurück­ soneller Ausstattung bewältigt werden. gegangen“, so Prof. Kohlhaas, „das ist Es galt aufzustocken und neue Struktu- sehr gut, aber immer noch ein Problem. Auf der anderen Seite kommen Patienten ren zu schaffen. zu uns, die eine aufwändige Diagnostik „Früher“, so Prof. Kohlhaas, „mussten die benötigen. Wir sind eine Spezialklinik, in Ärzte alles selber machen, heute küm- der Behandlungen angeboten werden, mern sie sich nur noch um medizinische die woanders nicht möglich sind. Da Belange.“ Neben drei neuen Ärzten sind müs­sen die Patienten auch schon mal inzwischen sechs zusätzliche Arzthel- Wartezeiten in Kauf nehmen.“ Mit neuen Schwerpunkten wie Hornhautverpflanzungen, Operationen bei Grünem Star, Netzhautoperationen und Schielbehandlungen bei Kindern hat der neue Chef von Anfang an das Spektrum der therapeutischen Möglichkeiten deutlich erweitert. „Wir decken das Auge inzwischen konservativ wie auch operativ fast komplett ab“, betont Prof. Kohlhaas.

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Mit neuen Operationstechniken (oben) hat Chefarzt Prof. Dr. Markus Kohlhaas (unten) die Augenklinik auf einen der Topplätze in der Bundesrepublik katapultiert

In Bezug auf den operativen Umsatz und die Patientenzahlen rangiert die Augen­ klinik heute unter den zehn größten Klini­ ken in Deutschland. Doch Prof. Kohlhaas sieht sich keineswegs am Ziel: „Es hat sich super entwickelt“, sagt er, „aber Stag­ nation ist immer gefährlich und ich will noch mehr erreichen.“


Seelsorge Lebenswege

Verschlungene

Pfade

„Ein Krankenhausaufenthalt, selbst wenn er nur vorübergehend und wenig besorgniserregend sein mag“, sagt die evangelische Pfarrerin Heike Scherer, „ist für viele Menschen ein Moment des Innehaltens, des Herausgeworfenseins. Ich erlebe es oft mit Patienten und ihren Angehörigen, dass sie eine Unterbrechung empfinden, die ein neues Nachdenken über den eigenen Lebensweg in Gang setzt.“ Für die Seelsorgerin am St.-JohannesHospital stellt sich der Lebensweg wie ein Labyrinth dar. Der Mensch folgt einem verschlungenen Pfad, der bald hierhin, bald dorthin seine Wendungen macht, auch Mal dem Rand sich nähert, aber letztendlich doch einer Mitte, einem Ziel zustrebt. Im Unterschied zum Irrgarten gibt es allerdings keine Verzweigungen, keine Sackgassen und auch keine endlosen Schleifen.

Dem Labyrinth des Lebens können wir uns anvertrauen, der Weg ist gewunden, aber er führt nicht in die Irre – Pfarrerin Heike Scherer

„Im Irrgarten haben wir das Gefühl“, so Pfarrerin Scherer, „es gibt einen Erfinder, der uns zum Narren halten will, der uns mit Absicht vor eine Wand laufen lässt. Einem Labyrinth können wir uns dagegen anvertrauen, der Weg mag gewunden verlaufen, aber er führt nie in die Irre.“ Der Weg ist die Aufgabe, ihn gilt es zu meistern. „Die Richtung ist zwar vorgegeben“, erklärt die Pfarrerin, „aber dies bedeutet nicht, dass z. B. vorherbestimmt ist, welche Laufbahn ich nehme oder welchen Partner ich wähle.“ Der Weg garantiert für sie Kontinuität: Trotz aller unvorhergesehenen Wendungen geht es immer weiter. Dabei steht es uns frei, den Weg zu gestalten, auf übersichtlichen Strecken schnell voran zu schreiten oder an scharfen Kurven innezuhalten, damit wir nicht ins Schleudern oder ins Stolpern geraten. Die Herausforderung besteht darin, nicht zu fallen und nicht auf dem Weg liegen zu bleiben.

die Betroffenen selbst sagen können, das kann man nicht zusprechen oder erwarten. Es hat auch nicht immer alles einen erkennbaren Sinn.“ Manchmal führt der Weg an den Rand, dann erfahren wir unsere Grenzen. Dennoch hat der Weg in ihren Augen ein Ziel, das jenseits dessen liegt, was wir verstehen können. „Die Zeit im Krankenhaus ist eine Gelegenheit, die Raum und Zeit bietet, auf dem Weg inne zu halten und aus anderer Perspektive auf das Leben zu blicken. Wer diese Chance ergreifen will“, so Seelsorgerin Scherer, „dem gilt mein Angebot, diesen Prozess des Nachdenkens über den eigenen Lebensweg zu begleiten.“

„Ich denke schon, dass jeder Mensch auf diesem Weg seinen eigenen Sinn und seine eigene Deutung finden kann“, meint die Seelsorgerin. „Aber“, fügt sie hinzu, „das ist immer nur etwas, das

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Aus den Einrichtungen Kreativwerkstatt

Ein

Vogelhaus für den

Anneliese Vierhaus ist 90 Jahre alt. Seit Anfang des Jahres lebt sie im Seniorenheim, der Verzicht auf die eigenen vier Wände fällt ihr immer noch schwer. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Mit Unterstützung von Gisela Gendig-Borchers baut sie jetzt ein Vogelhaus für ihren Balkon im Christinenstift. Hauptsächlich gestalterische Arbeiten bie­­tet Frau Gendig-Borchers in der neu einge­richteten Kreativwerkstatt an. „Im Vordergrund steht dabei nicht das Er­geb­ nis“, betont sie gleich von vorne herein. Auch wenn das Ergebnis nicht unwichtig sei, gehe es in erster Linie um das Gesellige. Seit Sommer hat die Diplompädagogin eine Teilzeitbeschäftigung im Christinenstift. Zurzeit betreut sie zum Beispiel eine Gruppe von sechs Damen, mit denen sie Mandalas malt.

Balkon

man es um? Welche Farben nehme ich, welche Stifte?“ So einfach ist dies nicht. Zum einen hat jeder andere Vorlieben. Zum anderen sieht man im Alter manch­ mal nicht mehr so gut oder muss andere Einschränkungen hinnehmen. Es bedarf individueller Abstimmung. Wenn die Au­gen schlecht sind, sind vielleicht Buntstifte zu blass, aber mit Filzstiften kann man noch ganz gut zurechtkommen, weil sie kräftiger sind.

„Am Anfang ist da immer eine Scheu, die überwunden werden muss“, erzählt die Kreativgruppenleiterin. „Das kannst Du nicht, steckt oft noch von der Kind­ heit her drin. Wenn das erst einmal über­ wunden ist, kommt hauptsächlich der Spaß. Das ist für mich das Wichtigste.“ Ein Gruppentreffen dauert 60 Minuten. Zum Einstimmen und zum Ausklang werden alte Lieder gesungen. Die Zeit ist keineswegs zu lang. Wenn die Teilneh„Mandalas malen fanden alle toll“, erzählt merinnen Ehrgeiz entwickeln, weil sie Frau Gendig-Borchers. „aber wie setzt merken, dass sie malen können, dann

Kreativ aus Geselligkeit – Diplompädagogin Gisela Gendig-Borchers und Anneliese Vierhaus.

muss Frau Gendig-Borchers auch schon Mal eine Pause verordnen. „Die Konzentrationspanne ist mitunter sehr hoch“, berichtet sie. Natürlich hat nicht jeder immer Lust. Wer nicht möchte, der kann selbstverständlich eine Stunde ausfallen lassen. Viele kommen aber auch einfach der Geselligkeit wegen. Die Be­woh­nerinnen kommen hier ins Gespräch. Am Ende einer Stunde wird immer geschaut, was jeder erreicht hat. Da gibt es keineswegs nur Lob. Die Damen sparen auch nicht mit Kritik. „Ich glaube“, sagt Frau Gendig-Borchers, „das tut einfach gut, miteinander zu reden, einmal hinaus zu kommen aus dem Alltagsgeschehen.“ Das gilt wohl auch für Anneliese Vierhaus, wenn sie die Bauteile ihres Vogelhauses mit der Feile bearbeitet. Sie kam und hat den Wunsch geäußert, obwohl sie so etwas noch nie gemacht hat. „Ich fand es einfach toll“, sagt Frau Gendig-Borchers, „dass sie daran Freude entwickelt hat.“


Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Auf einen Blick

St.-Johannes-Hospital

Terminkalender

Dortmunder Herzstudie Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Hubertus Heuer ist in Zusammenarbeit mit dem Institut für Herz-Kreislaufforschung an der Universität Witten/ Herdecke und dem niedergelassenen Kardiologen Dr. Thomas Wetzel eine international beachtete Studie durchgeführt worden, die auf dem Kongress der amerikanischen Herzgesellschaft in Orlando (Florida) vorgestellt worden ist. „Bei der Studie ging es um die medikamentöse Nachbehandlung von Herzinfarkt-Patienten, denen im Herzkatheterlabor am St.-JohannesHospital eine Stent-Prothese in ein Herzkranzgefäß eingesetzt wurde“, erklärt DR. Martin Schulz vom Institut für Herz-Kreislauf-Forschung. Die Medikamente sind erforderlich, um zu verhindern, dass sich an dem eingebrachten Fremdkörper eine Thrombose entwickeln kann. Bei den meisten Patienten funktioniert dies ohne Probleme. Dr. Wetzel: „Wir haben herausgefunden, dass Patienten, die schlecht auf das Medikament ansprechen, mit einer Verdopplung der Wirkstoffmenge geholfen werden kann.“

Anlässlich der 150-Jahr-Feier hat die Jugendhilfe St. Elisabeth eine Chronik herausgegeben.

Einrichtung einen Einblick in die Geschichte der Heimerziehung in Deutschland und die von der jeweiligen Zeit geprägten pädagogischen Grundsätze. Der Titel der Festschrift „Das Leben lernen“ verdeutlicht, dass von Anfang an das Angebot der Erziehungshilfe für Kinder aus gestörten familiären Bindungsverhältnissen den Aspekt einer Verwahranstalt für elternlose Kinder dominierte. Nach vielen Umbrüchen in einer ereignisreichen Geschichte entstanden seit den 1970er Jahren vielfältige Formen stationärer, seit den 1990er Jahren auch teilstationärer und ambulanter Jugendhilfe-Chronik Kinder- und Jugendhilfe. Heute bieten Das Leben lernen die Einrichtungen der Jugendhilfe St.Anlässlich des 150-jährigen Bestehens Elisabeth ein vertrauensvolles Klima, in dem orientierungslose Kinder und der Jugendhilfe St.-Elisabeth ist eine Chronik erschienen. Der Historiker Dr. Jugendliche kurz- oder längerfristig eine neue Heimat finden können. Bernd Plaum gibt am Beispiel der

Arzt-Patienten-Seminare Immer um 17 Uhr im Konferenzraum 5, 1. Obergeschoß im St.-Johannes-Hospital Mi, 9.1. Von Kaffee bis Bier – eine Reise durch den Getränkedschungel, Fr. Peitz Mi, 16.1. Hypertensive Krise –wenn der Blutdruck einen Notfall heran beschwört, Dr. Schneider Mi, 23.1. Der plötzliche Herztod – und wie man ihn verhindern kann, Dr. Bünemann Mi, 30.1. Wenn die Nieren streiken – und wie es weitergeht, Dr. Janning Mi, 13.2. Bluthochdrucktherapie – was man von neuen Medikamenten erwarten darf, Dr. Schneider Mi, 20.2. Tumorschmertherapie, Dr. Fahimi Mi, 27.2. Computertomographie des Herzens – macht sie den Herzkatheter überflüssig?, Fr. Dr. Hecking Mi, 5.3. Ernährung bei Nierenerkrankungen, Fr. Westermann Mi, 12.3. Wer hilft mir im Alter und bei Krankheit – häusliche Hilfen, Fr. Pieper Nachtvorlesungen Immer um 19.30 Uhr im Amphi-Saal (Harenberg-City-Center) Bitte beachten sie die Ankündigungen in den Ruhrnachrichten Di, 4.12. Der Mensch ist, was er isst – Bedeutung der Ernährung zur Vor beugung und Behandlung von Krebserkrankungen, Dr. Volker Hagen Di, 12.2. Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben Weitere Termine Do, 24.1. 17.30-19.00 Uhr: Informationsveranstaltung: Rund um die Pflege „Alltagshilfen - Sturz“, St. Elisabeth-Krankenhaus Di, 5.2. 18.00 Uhr: Patientenseminar der Klinik für Augenheilkunde „Veränderungen des Auges bei allgemeinen Erkrankungen“, Dr. Peter Wölfelschneider, im Katholischen Centrum, Propsteihof 10, 44137 Dortmund, Sa, 15.3. 10.00 - 15 Uhr: 4. Patientinnenseminar zum Thema Brustkrebs, im Katholischen Centrum, Propsteihof 10, 44137 Dortmund

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Aus den Einrichtungen Kinderschutz

Jeder muss wachsam sein Die tragischen Fälle der jüngsten Vergangenheit zeigen: Im gestörten sozialen Umfeld können Kinder in tödliche Gefahr geraten. Die Gesellschaft reagiert darauf mit Kampagnen zur allgemeinen Sensibilisierung, damit sich anbahnende oder gar akute Gefährdungssituationen rechtzeitig erkannt werden können. Nicht nur Missbrauch und Misshandlung auch Mangelernährung, katastrophale hygienische Verhältnisse und schlicht Unversorgtsein können Kinder in eine bedrohliche Lage bringen. Die wachsende Armut, die sich, so der Leiter der Jugendhilfe St.-Elisabeth in Niederhofen, Friedhelm Evermann, auch in Dortmund immer deutlicher bemerkbar macht, ist ein wichtiger Grund, aus dem Familien aus der Bahn geraten können. Aber auch Drogen, Alkohol und in steigendem Maße psychische Erkrankungen spielen eine große Rolle. Die Politik hat erkannt, dass Handlungsbe­darf besteht, und gesetzliche Grundlagen geschaffen, deren Ziel, neben ziel­gerichteten Interventionen bei akuten Kindeswohlgefährdungen, auch die Eta­ blierung von Frühwarnsystemen ist. Vordringlich geht es um die Vermeidung von „Kindes­­wohlgefährdung“, womit der beginnende, oft schleichende Prozess angesprochen ist, der langfristig zu einer ernsthaften und akuten Gefährdung führen kann. „Solche Fälle gilt es frühzeitig zu erkennen, damit eine Chance besteht, den betroffenen Fami-

sprechen Gynäkologen und Hebammen mit Vertretern des Gesundheits- und Jugendamtes. Polizisten konferieren mit Erzieherinnen aus TageseinrichtunMartina Gitzen, die die ambulanten Erziehungshilfen im Rahmen des Kath. gen und Erziehungshelfern. Es werden Trägerverbundes koordiniert, erklärt wie Kriterien für Kindeswohlgefährdung das Frühwarnsystem funktioniert. Die aufgestellt und Handlungsmaßnahmen vorhandenen Betreuungssysteme vom abgestimmt. Wann ist was ist zu tun? Kleinkindalter bis zur Jugendbetreuung Wer informiert wen? Welche Hilfsangebote gibt es? bieten viele Naht- und Schnittstellen, an denen geschultes Fachpersonal mit An den Kontaktpunkten der Gesellschaft potenziell gefährdeten Kindern und zu den Kindern und Jugendlichen, die Jugendlichen in Kontakt tritt. Bereits in der Geburtsklinik, aber auch im Kinder­ in ihrer Mitte groß werden, ist Bewegarten, beim Kinderarzt oder in der Schu- gung entstanden. „Die Sensibilität ist le und in Freizeiteinrichtungen können um ein Vielfaches gestiegen“, betont Evermann. „Durch die bereichsübergreisich anbahnende Gefährdungslagen fende Zusammenarbeit in den verschieerkannt werden. densten Gremien kennt man inzwischen Zurzeit verdichtet sich in Dortmund ein in jeder Institution mindestens einen Netzwerk von Arbeitsgruppen und Gre- Ansprechpartner“, betont Martina Gitzen, mien, in denen Vertreter der verschie- „Deswegen funktioniert das Netzwerk densten Institutionen aus allen Berufs- im Dortmunder Frühwarnsystem auch gruppen, die mit Kindern oder Familien immer besser.“ zu tun haben, zusammentreffen. Hier lien Hilfsmaßnahmen und Begleitung anbieten zu können“, so Evermann.

Wann muss man reagieren? Es gibt einen festen Kriterienkatalog, der es Fachkräften ermöglicht, die Situation der Betroffenen nach einem Ampelsystem zu beurteilen - Martina Gitzen, Kath. Trägerverbund Ambulante Erziehungshilfen


Beratungs- und Schulungsangebote Auf einen Blick

Infos Ernährungsberatung Einzel- und Gruppenschulungen von Patienten und deren Angehörige, die aus gesundheitlichen Gründen eine bestimmte Diät einhalten oder Fragen zum Essen und Trinken haben. Unsere Diätassistentinnen beraten Sie gerne. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch: St.-Johannes-Hospital: Tel. (0231) 1843-2381 Marien Hospital: Tel. (0231) 7750-8327 oder (0231) 7750-8328 St.-Elisabeth-Krankenhaus: Tel. (0231) 28920 Diabetesberatung Für Fragen steht Ihnen zur Verfügung: Im St.-Johannes-Hospital: unsere Diabetesfachschwester, Anja Leichtfuß, Tel. (0231) 1843-2302 Im Marien Hospital: unsere Diabetesberaterinnen DDG, Annika Stahlschmidt oder Hilde Liskus, Tel. (0231) 7750-8362

für

Patienten und Angehörige

ren Aufenthalt eine qualifizierte Stomaberatung und Betreuung durch eine ausgebildete Enterostomatherapeutin an. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel. (0231) 1843-2325 INR-Schulung (Blutgerinnung) Für Patienten, die mit Marcumar eingestellt sind, werden zur Selbstmessung der Blutkoagulationswerte Schulungsmaßnah men für das CoaguCheckgerät der Firma Boehringer angeboten. Terminabsprachen treffen Sie bitte mit Frau Heemeier, Kardiologische Aufnahme, Tel. (0231) 1843-2591 Geburtshilfe Informationsveranstaltung: „ Alles rund um die Geburt“ incl. Kreißsaalführung jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat um 19.00 Uhr. Treffpunkt: Panorama Café, 4. Etage Hauptgebäude. Keine Voranmeldung erforderlich. Infos zu Kursen vor und nach der Geburt erhalten Sie in unserer Elternschule, Tel. (0231) 1843 2327

Stillberatung Montags bis freitags von 11.30 – 13.00 Uhr und nach Vereinbarung. Sie erreichen die Beratung über das Still-Telefon im Tracheostomaversorgung Beratung und Schulung, Hilfsmittelver- Säuglingszimmer (0231) 1843-23 33 sorgung und Tracheostomapflege für Halsatmer. Wenden Sie sich an die Station G5, Stillcafé Dienstags von 14:00–16:00 Uhr in den Tel. (0231) 1843-2371 Räumen der Elternschule, St.-JohannesHospital, Hauptgebäude 3. Etage Stomasprechstunde Für alle stationären Patienten, denen vorübergehend oder dauerhaft ein künstlicher Darmausgang angelegt wurde, bietet das St.-Johannes-Hospital nach dem stationä-

Selbsthilfegruppen Frauenselbsthilfe nach Krebs Gruppe Do-Mitte, Infos bei Erika Ballhausen, Tel. (0231) 13 63 80 Mamazone „mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.“ bündelt die Power der Betroffenheit und der wissenschaftlichen Kompetenz zu einer Kraft. mamazone-Dortmund bietet betroffenen Frauen Beratung und Begleitung an. Es finden regelmäßig Gruppentreffen statt. Infos: Heide Preuß, Tel. (02306) 53708 Bezirksverein der Kehlkopfoperierten Dortmund e.V. Präoperative Gespräche zum „Was kommt danach?“. Antragstellung auf Schwerbehinderung bei allen Versorgungsämtern. Monatliche Mitgliederversammlung mit Betreuung von Betroffenen und Angehörigen. Kontakt: Dagmar Schmidt, Tel./Fax (02303) 13 873 Selbsthilfegruppe Herzklappen Diese Patienten-Selbsthilfegruppe mit fachlicher Unterstützung der Herzchirurgie und Kardiologie trifft sich jeden Monat im St.-Johannes-Hospital. Infos: Barbara Streich, Tel. (0231) 486130 Selbsthilfegruppe vom Kreuzbund Trifft sich montags im St.-Elisabeth-Krankenhaus, 19:00 Uhr im Tagesraum 125. Ansprechpartner ist Herr Doll: Tel. (0231) 892459 Die Anonymen Alkoholiker Treffen: St.-Elisabeth-Krankenhaus, Do, 19:00 Uhr, Tagesraum 125 Deutsche ILCO e.V. Infos: Dortmunder Selbsthilfegruppe, der Deutschen ILCO e.V. Kontaktstelle K.I.S.S. , Tel. (0231) 529097 Glaukom Büro e.V. Informationen bei Frau Kipp, Tel.: (0231) 97100034 oder www.glaukom-buero.de

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Aus den Einrichtungen Candle Light Dinner

Großmutter bittet zu Tisch

Wann haben Sie das letzte Mal Holunderbeersuppe mit Grießklößchen serviert bekommen? Oder Grünen Wackelpeter? Schon ewig her? Wenn die Seniorinnen im Dortmunder Josefinenstift ihre Angehörigen und Freunde zum Candle Light Diner ein­ laden, dann enthält das Menü solche Überraschungen, denn im gemütlichen Ambiente kommt gute alte Hausmannskost auf den Tisch.

und Herzchen ausstechen. Alles wird selbst gemacht, die Damen lassen sich nicht gern etwas aus der Hand nehmen.

Wenn der Tag gekommen ist, wird in der Cafeteria eingedeckt. Kerzen kommen auf den Tisch und die musikalische Untermalung wird organisiert. Drei Gänge stehen auf der Speisekarte, die sich zum Beispiel so anhört: Hühnersuppe, Wirsingkuchen und flambierte Ananas. Die Rezepte kann man übrigens nachEinmal im Jahr wird es richtig aufregend fragen, denn die Damen haben sie mit für die Damen in ihrem Seniorinnenheim technischer Unterstützung der Mitaram Ostwall. Es gilt ein Menü zu zaubern, beiter im Josefinenstift in einem Kochdas ein besonderes Erlebnis werden soll. buch zusammengestellt. Auch für das In ihrem hohen Alter können sie ihren Candle Light Diner wird eine SpeisekarAngehörigen nur noch selten etwas Be- te gestaltet und gedruckt. sonderes bieten. Deshalb erfüllt sie das Candle Light Diner mit Stolz. Es tut ein- Zum Empfang gibt es ein Gläschen Sekt. fach gut, die Menschen, die einem nahe Und dann wird gespeist. Zwischen 15 stehen, noch einmal so richtig verwöh- und 18 Seniorinnen, jeweils ein Wohnbereich, begehen den festlichen Abend nen zu können. mit ihren Angehörigen und Freunden. Zunächst wird gemeinsam entschieden, Das sind an die 40 Personen, die sich was auf den Tisch kommen soll. Es folgt auf Achtertische in der Cafeteria verteiein Ausflug auf den Wochenmarkt, bei len. „Es sind gesellige Abende“, sagt die dem alle notwendigen Zutaten besorgt Leiterin der Einrichtung, Regina Misiokwerden. Dann geht es ans Gemüseput- Fisch. „Es ist auch ein netter Kennenzen und ans Kartoffelschälen. Alte Er- lernabend für die Angehörigen, die sich innerungen werden wach. Es wird ge- oft bereits bei anderen Veranstaltungen kocht, wie es früher üblich war, und da- im Josefinenstift begegnet sind. Es findet ein zwangloser Austausch statt mit mals haben sie noch immer alle satt offenem Ende, denn Schluss ist erst, und zufrieden bekommen. wenn der Letzte geht.“ Natürlich gilt es auch das Ambiente zu Ein Candle Light Diner ist natürlich aufgestalten. Tischdekorationen müssen angefertigt werden. Also heißt es, Ser- wändig für alle Beteiligten. Aber es ist auch jedes Mal ein besonderes Erlebvierten falten, Röschen ausschneiden

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – wenn die Damen zum Candle Light Diner laden, ist alles ein bisschen wie es früher immer war.

nis, das ein Erfolgsgefühl aufkommen lässt und die Damen stolz und zufrieden macht. „Deshalb wollen wir versuchen“, so Frau Misiok-Fisch, „im nächsten Jahr zwei solche Veranstaltungen pro Wohngruppe anzubieten. Damit es zur Jahreszeit passt einmal zum Auftakt und einmal zum Ausklang des Jahres.“

St. Josefinenstift


Spaß und Rätsel Für Zwischendurch ...

Neulich

bunte Seite Lachhaft! in der

St.-Johannes-Gesellschaft Diesmal zum Thema „Patienten-Transport“

Ernährung Ernährungsbewußte Patientin: „Sind Fische gesund, Herr Doktor?“ „Ich glaube schon, bei mir war jedenfalls noch keiner in Behandlung.“

Schön im Alter „Wie alt sind sie eigentlich, Frau Königstein?“ fragt der Schönheitschirurg seine neue Patientin. „Ich gehe auf die vierzig zu.“ - „Aus welcher Richtung?“

Für Profis Eine bescheidene Frage Was unterscheidet das Labyrinth vom Irrgarten?

Lösung: Es gibt keine Verzweigungen und folglich weder Sackgassen noch Endlosschleifen.

Die

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Kontakte der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft

Geschäftsführer Dipl. Betriebswirt Günther Nierhoff Tel. (0231) 1843 - 2256 www.st-johannes.de

Klinik für Augenheilkunde Prof. Dr. Markus Kohlhaas Sekretariat (Frau Blumenthal) - 2241 Sekretariat Fax - 2508 LASIK Hotline 0800-5273767 Ambulanz - 2292 Ambulanz Fax - 2293 augenklinik@joho-dortmund.de Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin Prof. Dr. Michael Sydow Sekretariat (Frau Aldenhövel) Sekretariat Fax Prämedikation Operative Intensivmedizin aldenhoevel@joho-dortmund.de Klinik für Chirurgie Prof. Dr. Laurenz Jostarndt Sekretariat (Frau Mücke) Sekretariat Fax Zentrale Notaufnahme jostarndt@joho-dortmund.de muecke@joho-dortmund.de

- 2247 - 2509 - 2652 - 2409

- 2272 - 2622 - 2277

Johannesstraße 9-17, 44137 Dortmund Tel. (0231) 1843-0, Fax (0231) 1843-2207 www.joho-dortmund.de

Johannesstr. 9-17, 44137 Dortmund Tel. (0231) 1843-2130, Fax (0231) 1843-2131 www.ambulanzzentrum-dortmund.de

Elternschule Brustsprechstunde Urogynäkologie / Deszensuschirurgie Risikoschwangerschaftssprechstunde georg.kunz@joho-dortmund.de

Klinik für Innere Medizin I Prof. Dr. Hubertus Heuer (Kardiologie, Nephrologie, Intensivmedizin) Sekretariat (Frau Reinhardt) - 2210 Fax - 2435 Kardiologie Sekretariat - 2616 Dialyse - 2266 Zentrale Notaufnahme - 2277 heuer@joho-dortmund.de

- 2327 - 2279 - 2280 - 2282

Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde Dr. Horst Luckhaupt Sekretariat (Frau Hayn) - 2242 Sekretariat Fax - 2510 hayn@joho-dortmund.de Ambulanz: mo – fr nach Voranmeldung -2361 Klinik für Herz-, Thorax-, Gefäßchirurgie Prof. Dr. Gerhard Walterbusch Sekretariat (Frau Strathaus) - 2299 Sekretariat Fax - 2445 Intensivpflegeeinheit - 2757 walterbusch@joho-dortmund.de ruth.strathaus@joho-dortmund.de Ambulanz: Sekretariat - 2560 Fax - 2490

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe PD Dr. Georg Kunz Vorzimmer (Frau Dulovic) - 2279 Vorzimmer Fax - 14 58 84 Gynäkologie Sekretariat - 2280 Kreißsaal - 2282

Vorstationäre Diagnostik Josefhaus Anmeldung - 2873/2874 Fax - 2894/2895 maatz@joho-dortmund.de

Katholische Seelsorge Pastor Thomas Müller St.-Johannes-Hospital, Tel. (0231) 1843 - 2388 Gemeindereferent Dieter Fender Marien Hospital, Tel. (0231) 7750-8324

Evangelische Seelsorge Pastor Rainer Richter St.-Elisabeth Krankenhaus, Tel. (0231) 2892-221 Pfarrerin Heike Scherer St.-Johannes-Hospital, Tel. (0231) 1843-2496

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Klinik für Innere Medizin II Dr. Hermann-Josef Pielken (Allgemein Innere Medizin, Gastroenterologie, Hämatologie/ Onkologie, Palliativmedizin) Vorzimmer (Frau Schlieck) - 2438 Geschäftszimmer (Anmeldung stationäre Aufnahme) - 2413 Fax - 2451 Gastroenterologie - 2202 Labor (Sekretariat) - 2304 Onkologische Ambulanz - 2464 Palliativstation (Station V4) - 2734 pielken@joho-dortmund.de schlieck@joho-dortmund.de Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Professor Dr. Karl Schürmann Sekretariat (Frau Tiemann) - 2285 Sekretariat Fax - 2853 karl.schuermann@joho-dortmund.de tiemann@joho-dortmund.de

Pfarrer Wolfram Eichler St.-Johannes-Hospital, Tel. (0231) 1843-2096 Pfarrer Raimund Dreger Marien Hospital, Tel. (0231) 7750-8871


Kontakte der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft

Gablonzstr. 9, 44225 Dortmund Tel. (0231) 7750-0 Fax (0231) 7750-8300 www.marien-hospital-dortmund.de Verwaltungsleitung: Herr Hans-Werner Gräber

-8281

Klinik für Innere Medizin/Diabetologie Chefarzt Dr. Klemens M. Sondern Sekretariat (Frau Weckermann) - 8120 Sekretariat Fax - 8140 jutta.weckermann@marien-hospital- dortmund.de Diabetische Fußambulanz - 8141 Anmeldung zur Aufnahme, Ambulanz -8124

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Chefarzt Dr. Harald Krauß Sekretariat (Frau Müller) - 8400 Sekretariat Fax - 8402 mueller@marien-hospitaldortmund.de Anmeldung zur Aufnahme Sekretariat (Frau Szalaga) - 8383 Psych. Institutsambulanz Dr. P. Wallenfels, Dr. G. Schindler Sekretariat (Frau Neumärker) - 8393 Sekretariat Fax            - 8371

St.-Elisabeth-Altenpflegeheim Heimverwaltung (Frau Rüping) - 208

Klinik für Innere Medizin/Geriatrie Chefarzt Dr. Jan Wiciok wiciok@elisabeth-dortmund.de Sekretariat (Frau Schwabe) - 241 Sekretariat Fax - 245 Hotline Geriatrie, Mo-Fr 9-11 h (0231) 2892345 Verwaltungs- und Heimleitung: Herr Wilhelm Eull -200 eull@elisabeth-dortmund.de

Eisenmarkt 2–6, 44137 Dortmund Tel. (0231) 18201-0 Fax (0231) 18201-1111 www.christinenstift.de

Verwaltungsleitung: Anni Kern info@christinenstift.de

Kurler Str. 130, 44319 Dortmund Tel. (0231) 2892-0 Fax (0231) 2892-147 www.elisabeth-dortmund.de

- 1022

St. Josefinenstift

Ostwall 8-10, 44135 Dortmund Tel. (0231) 55 68 05-0 Fax (0231) 55 69 05-155

Heimleitung: Regina Misiok-Fisch Tel. (0231) 55 68 05-110 www.josefinenstift-dortmund.de

Brücherhofstr. 200, 44265 Dortmund Tel. (0231) 9460600 Fax (0231) 946060260

Leitung: Friedhelm Evermann information@jugendhilfe-elisabeth.de www.jugendhilfe-elisabeth.de

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Johannes im DIALOG - Ausgabe 8  

Zeitschrift für Patienten und Freunde der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH Titelthema: Immer unterwegs - Transportdienst für P...

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