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ST. AUGUSTINUS-KLINIKEN Im Dienste der Menschen am Niederrhein


Impressum Herausgeber: St. Augustinus-Kliniken gGmbH, Am Hasenberg 46, 41462 Neuss Druck: Grafische Werkstatt Druckerei und Verlag Gebr. Kopp GmbH & Co. KG, Köln Fotos: St. Augustinus-Kliniken gGmbH, shutterstock® Seite 21 2. Auflage, Stand: Februar 2011


INHALT

Impressum

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Erfolgsgeschichte

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Ein starker Gesundheitsversorger für die Region

Historie

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Der Mensch steht im Mittelpunkt

Trägergrundsätze

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Ein starkes Fundament – auch für die Zukunft

Die Gesellschaft im Überblick

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St. Augustinus-Kliniken gGmbH

Geschäftsfelder: Somatik

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Umfassendes Versorgungsangebot

Psychiatrie

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Hochwertige Betreuung in Wohnortnähe

Behindertenhilfe

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Hilfe für ein selbstbestimmtes Leben

Seniorenhilfe

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Gemeinschaft und Geborgenheit

Tochtergesellschaften

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Berufliche Perspektiven bieten – Die Gesundheit des Menschen fördern

Das Führungsteam der St. Augustinus-Kliniken

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Adressen

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ERFOLGSGESCHICHTE „Wir verbinden erfolgreich Tradition und Moderne auf der Basis unserer Gründerorden.“

Geschäftsführung St. Augustinus-Kliniken gGmbH: Markus Richter, Paul Neuhäuser (Vorsitzender), Thilo Spychalski (v.l.n.r.)

Ein starker Gesundheitsversorger für die Region 4 Seit der Gründung der St. Augustinus-Kliniken durch die Stiftung der Neusser Augustinerinnen – Cor unum und die Neusser Alexianerbrüder im Jahr 2004 ist der Verbund stetig weiter gewachsen. Er hat sich bis heute zu einem der größten katholischen Anbieter von Gesundheitsund Sozialleistungen am gesamten Niederrhein entwickelt. Versorgungsangebot ausgebaut Durch die Integration verschiedener Einrichtungen in das Sozialunternehmen haben wir das Versorgungsangebot kontinuierlich verbessert und erweitert. Heute zählen sechs Krankenhäuser mit verschiedenen Versorgungsschwerpunkten sowie zahlreiche Wohn- und Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderung und Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Senioren zur Unternehmensgruppe. Die 4.118 Beschäftigten der St. Augustinus-Kliniken gGmbH versorgen jährlich rund 46.400 Menschen stationär und 92.600 Menschen ambulant. Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber bilden wir etwa 270 junge Menschen in neun verschiedenen Berufen aus. Mit professioneller Führung und persönlichem Engagement bieten unsere Mitarbeiter den ihnen anvertrauten Menschen eine Versorgung nach den neuesten Erkenntnissen aus Medizin, Pflege und Betreuung und darüber hinaus liebevolle Zuwendung im Sinne christlicher Karitas. Diese Verbindung von Tradition und Moderne auf der Basis unserer Gründerorden ist der Weg unseres Erfolges.

Paul Neuhäuser

Vorsitzender der Geschäftsführung


HISTORIE

Das Gütchen 1858

Der Mensch steht im Mittelpunkt 5 Über 500 Jahre kümmern sich die Neusser Alexianerbrüder und seit 1844 die Neusser Augustinerinnen um psychisch und körperlich Erkrankte sowie um alte Menschen und Menschen mit Behinderung im Rhein-Kreis Neuss. Auch heute noch sind Schwestern des Ordens in den Einrichtungen tätig. Dabei handeln sie nach der Regel des Theologen und Bischofs Augustinus. Die Ordensregel stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Fürsorge, die im Geiste der christlichen Nächstenliebe geleistet wird.

Haupteingang St. Josef vor dem 2. Weltkrieg

Behandlungszimmer nach dem 2. Weltkrieg

Christliche Fürsorge und moderne Behandlung Neben der christlichen Fürsorge als zentralem Fundament haben sich die Ordensschwestern und -brüder immer an den modernsten Pflege- und Behandlungsstandards sowie den neuesten medizinischen Erkenntnissen orientiert. Bestehende Kliniken und Heime wurden ständig erweitert und modernisiert. Neue Einrichtungen wurden eröffnet, um den Menschen jederzeit die bestmögliche Versorgung bieten zu können. Im Jahr 2004 übertrugen die Stiftung der Neusser Augustinerinnen – Cor unum und die Neusser Alexianerbrüder ihre Einrichtungen auf eine eigene Gesellschaft. Mit der St. Augustinus-Kliniken gGmbH wird seitdem der Fortbestand der Einrichtungen und die Fürsorge um die Patienten im Sinne der Ordensgemeinschaften gesichert.


TRÄGERGRUNDSÄTZE

Ein starkes Fundament – auch für die Zukunft Unser Auftrag Die St. Augustinus-Kliniken sind als regionaler Anbieter von Gesundheits- und Sozialleistungen dem christlichen Menschenbild verpflichtet. Sie helfen kranken, alten und behinderten Menschen im Sinne christlicher Nächstenliebe, schützen das menschliche Leben und achten die Würde des Menschen in jeder Lebenslage.

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Unsere Mitarbeiter Wir legen Wert auf ein Betriebsklima, das durch Offenheit, gegenseitigen Respekt und Partnerschaft geprägt ist. Unsere Mitarbeiter gewährleisten eine professionelle und zuverlässige Versorgung. Darüber hinaus begleiten sie die ihnen anvertrauten Menschen im Sinne des christlichen Auftrags, der Grundlage aller Aktivitäten der St. Augustinus-Kliniken ist. Unsere Mitarbeiter begegnen ihnen mit Warmherzigkeit, Achtung und Anteilnahme und sind sich des Vertrauens der Menschen in ihrer Obhut bewusst. Unser Ziel Die St. Augustinus-Kliniken verknüpfen Prinzipien einer wirtschaftlichen Unternehmensführung mit den Grundsätzen ihres christlichen Auftrags, um die Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern – im Sinne der Mitarbeiter, aber auch zur Erfüllung ihrer karitativen Ziele.

Heute und in Zukunft sehen wir uns als regionaler Anbieter, der alle Bevölkerungsschichten versorgt.


KREFELD

VIERSEN

WILLICH

MEERBUSCH

DIE GESELLSCHAFT IM ÜBERBLICK

DÜSSELDORF

KAARST MÖNCHENGLADBACH NEUSS

KORSCHENBROICH

SOLINGEN

GREVENBROICH DORMAGEN

Einrichtungen der ST. AUGUSTINUS-KLINIKEN

BERGHEIM

St. Augustinus-Kliniken gGmbH Somatik

Behindertenhilfe

Johanna-Etienne-Krankenhaus

Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“

Katharinen-Hospital

Niederrhein-Klinik Korschenbroich

Psychiatrie

Wohnverbund St. Alexius Wohnverbund Vinzenz von Paul Wohnverbund St. Josef Wohnverbund Königshof

Seniorenhilfe

St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus Klinik Königshof

Haus St. Georg Johannes von Gott Seniorenpflegeheim St. Augustinushaus Haus Raphael Haus Maria-Hilf Josef-Haus

Weitere Beteiligungen St. Elisabeth-Akademie savita gGmbH savita Gesundheits- und Rehabilitations-GmbH Alexianer-Klinik Meerbusch GmbH SCHNITT-GUT GmbH

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SOMATIK

Umfassendes Versorgungsangebot Auf den Zimmern der chirurgischen Abteilung erholen sich die Patienten von ihrer Operation. Eine Schwester erkundigt sich nach ihrem Befinden und nimmt sich Zeit für ein Gespräch.

Jederzeit die bestmögliche Versorgung Die Behandlungsschwerpunkte der Krankenhäuser ergänzen sich nahtlos, so dass dem Patienten sowohl eine breite Grundversorgung als auch umfangreiche spezialisierte Leistungen auf hohem Niveau geboten werden können. Die Krankenhäuser arbeiten haus- und abteilungsübergreifend Hand in Hand. Zudem kooperieren sie eng mit niedergelassenen Ärzten und den weiteren Einrichtungen der St. Augustinus-Kliniken vor Ort, etwa mit den Senioren- und Behinderteneinrichtungen. Durch die langjährige Erfahrung und hervorragende Leistungen bei der Spezialversorgung haben die Kliniken in Teilbereichen auch überregional an Bedeutung gewonnen. Mit der Einrichtung der ersten Palliativstation im Rhein-Kreis Neuss übernimmt das Gesundheits- und Sozialunternehmen eine Vorreiterrolle in der Region und ermöglicht unheilbar kranken Menschen einen würdevollen letzten Lebensabschnitt.

INFO

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Insgesamt 100.000 Menschen vertrauen sich jährlich den vier somatischen Krankenhäusern der St. Augustinus-Kliniken an. Die meisten Häuser blicken auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück, wurden von Ordensschwestern gegründet und betrieben. Bis heute bieten die Kliniken eine umfassende Seelsorge und eine intensive Patientenbetreuung. Unterstützung erhalten sie von ehrenamtlichen Pflegerinnen, den „Grünen Damen“.

Vier somatische Krankenhäuser mit insgesamt 1.158 stationären Betten werden von den St. Augustinus-Kliniken betrieben: das Johanna-EtienneKrankenhaus in Neuss, das Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“ in Mönchengladbach, das Katharinen-Hospital in Willich sowie die Niederrhein-Klinik in Korschenbroich. Rund 2.000 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Patienten. Die Grundversorgung wird durch spezialmedizinische Angebote, beispielsweise die minimalinvasive Chirurgie oder die Palliativmedizin, ergänzt.


INTERVIEW

Interview mit Dr. Thekla Schwarzlose, Oberärztin Innere Medizin, JohannaEtienne-Krankenhaus

„Nicht dem Leben mehr Tage hinzufügen, sondern den Tagen mehr Leben geben“ Frau Dr. Schwarzlose, Sie sind Oberärztin für Innere Medizin und haben eine palliativmedizinische Weiterbildung absolviert. Was genau versteht man unter dem Begriff Palliativmedizin?

tinerinnen zusammen. Erst im Jahr 2007 wurde der Anspruch auf ambulante spezialisierte Palliativversorgung gesetzlich geregelt.

Palliativmedizin ist die Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Krankheit.

Gibt es eine spezielle Ausbildung zum Palliativmediziner?

Mit welchem Ziel wird sie angewendet? Die Begründerin der Palliativmedizin, Cicley Saunders, hat es einst treffend formuliert: „Wir wollen nicht dem Leben mehr Tage hinzufügen, sondern den Tagen mehr Leben geben.“ Begleiterscheinungen der Krankheit, beispielsweise Schmerzsymptome, werden reduziert, um so eine möglichst hohe Lebensqualität bis zum Tod zu erreichen. Die Wünsche und das Befinden des Patienten stehen im Vordergrund. Die Zeit des Sterbens wird als ein wichtiger Teil des Lebens gesehen. Sie wird weder hinausgezögert noch verkürzt.

Seit wann besteht das palliativmedizinische Angebot der St. Augustinus-Kliniken? Die St. Augustinus-Kliniken haben bereits früh mit der Planung einer Palliativstation begonnen, die dann am 19. Oktober 2006 als erste Station im Rhein-Kreis Neuss überhaupt eröffnet wurde. Bei unserer Tätigkeit arbeiten wir eng mit dem Hospiz der Neusser Augus-

Seit 2004 können sich Fachärzte in einer etwa einjährigen Weiterbildung auf Palliativmedizin spezialisieren. Dazu zählen Fertigkeiten in der Gesprächsführung mit Schwerstkranken, Sterbenden und ihren Angehörigen sowie deren Beratung und Unterstützung. Auch das Erkennen von Schmerzursachen und die Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände durch eine palliativmedizinisch relevante Arzneimitteltherapie werden erlernt. Darüber hinaus findet eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer sowie deren kulturellen und spirituellen Aspekten statt.

In welche Richtung wird sich die Palliativmedizin Ihrer Einschätzung nach noch weiter entwickeln? Ich glaube, dass die Zahl der palliativen Einrichtungen und Hospize weiter steigen wird, ebenso die Zahl der haupt- und ehrenamtlichen Netzwerke und Vereine. Die palliative Behandlung wird in der medizinischen und pflegerischen Ausbildung in Zukunft grundsätzlich eine größere Rolle spielen.

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PSYCHIATRIE

Hochwertige Betreuung in Wohnortnähe In der Parkanlage der Fachklinik haben sich Patienten zur Bewegungstherapie zusammengefunden. Beim Volleyballspiel erlangen sie spielerisch neues Selbstwertgefühl und bauen Kontaktängste ab. Im Therapieraum der Klinik drückt eine weitere Gruppe bei der Tanz- und Ausdruckstherapie ihre Gefühle durch Bewegung aus – dies fällt ihnen leichter, als darüber zu sprechen. Ganzheitlicher Behandlungsansatz Die Fachkrankenhäuser bieten Hilfe bei einer Vielzahl psychischer Erkrankungen und leisten 10

INTERVIEW

Interview mit Matthias Mahle, Facharzt Psychiatrie, Klinik Königshof

„Gesellschaftliche Akzeptanz weiter vorantreiben“ Herr Mahle, wie hat sich Ihrer Einschätzung nach die Zahl psychischer Erkrankungen in den letzten Jahren entwickelt? Insgesamt steigen Krankheitskosten, Arbeitsunfähigkeitszeiten und Frühberentungen aufgrund psychischer Störungen immer weiter an. Vor allem Erkrankungen an depressiven Störungen nehmen seit Jahren bei uns und in anderen Industrieländern zu.

Welche Verbindung sehen Sie zwischen der gesellschaftlichen Entwicklung und der Zunahme an psychischen Erkrankungen?

Die berufliche Situation ist nachweislich einer der wichtigsten Einzelfaktoren für die seelische Gesundheit. Man kann davon ausgehen, dass berufliche Belastungen wie Sorge um den Arbeitsplatz, Arbeitsverdichtung und hoher Erwartungsdruck dazu beitragen, dass beispielsweise Depressionen zunehmen.

Gibt es weitere wichtige Faktoren? Ich denke, auch die Individualisierung der Gesellschaft spielt eine Rolle. Wir haben heute wesentlich mehr persönliche Freiheit, dafür aber auch eine geringere Einbindung ins soziale Gefüge. Fehlt der Rückhalt, kann eine Belastungssituation leichter in eine Krise führen.


damit einen wichtigen Beitrag für die Versorgung im Rhein-Kreis Neuss sowie in Krefeld. In den modernen Kliniken wird viel Wert auf eine ruhige Atmosphäre gelegt, die die Genesung der Patienten unterstützt. Auch Tageskliniken und ambulante Einrichtungen in der Region sind Teil des modernen Behandlungsansatzes, den die St. AugustinusKliniken verfolgen. Psychisch Erkrankte, die keiner stationären Behandlung bedürfen, können die wohnortnahe Versorgung nutzen. Gleichzeitig wird so ein ganzheitlicher Therapieansatz ermöglicht, bei dem nicht nur der erkrankte Mensch, sondern auch sein soziales Umfeld erfasst und berücksichtigt wird.

INFO

Offener Umgang mit psychischen Erkrankungen Die St. Augustinus-Fachkliniken haben sich zum Ziel gesetzt, den offenen gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Erkrankungen zu fördern. Dies wird durch die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, den Angehörigen und den Gemeinden erreicht.

Die zwei Fachkliniken, das St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus in Neuss und die Klinik Königshof in Krefeld, verfügen zusammen über 542 Plätze zur stationären Behandlung. 697 Mitarbeiter sorgen sich hier um psychisch erkrankte Menschen. Versorgungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Gerontopsychiatrie, der Suchtbehandlung sowie der Behandlung von Schlafstörungen. Einrichtungen in Neuss, Krefeld, Dormagen und Grevenbroich bieten eine ambulante, wohnortnahe Versorgung. 11

Wie steht es um die Anerkennung psychischer Erkrankungen durch die Gesellschaft? Psychisch Kranke leiden – neben ihrer eigentlichen Erkrankung – immer noch unter Vorurteilen, Ausgrenzung und Stigmatisierung. Allerdings konnten durch die Psychiatrie-Reform in den siebziger Jahren bedeutende Fortschritte erzielt werden. Die Akzeptanz psychischer Krankheiten muss aber mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit weiter vorangetrieben werden …

… um so die Situation für die Patienten weiter zu verbessern? Richtig. Psychisch Erkrankte haben es erheblich schwerer als körperlich Kranke, sich ihrer Erkrankung zu stellen. Zudem leiden sie häufig noch unter Rechtfertigungs- und Erklärungsdruck.

Warum ist das so? Es gibt keine Blutwerte oder Röntgenbilder als Ausdruck der psychischen Krankheit. Sie ist daher für andere schlechter erfassbar und weniger nachvollziehbar.

Welche Entwicklungen sehen Sie in den kommenden Jahren auf die Psychiatrie zukommen? Ich glaube, dass die Behandlungskosten für die Therapieplanung noch wichtiger werden und der Trend „ambulant vor stationär“ weiter zunehmen wird. Neue Therapieverfahren werden ebenso wie die Weiterentwicklung der etablierten Psychotherapie und die Zulassung neuer Medikamente die Behandlungsmöglichkeiten erweitern.


BEHINDERTENHILFE

Hilfe für ein selbstbestimmtes Leben Es ist Mittagszeit. In der Küche eines Wohnhauses der Behindertenhilfe bereiten Bewohner und Mitarbeiter gemeinsam das Essen zu. In der Werkstatt eines anderen Hauses werden vor der Mittagspause noch die letzten Pinselstriche auf die Leinwand gebracht. Fähigkeiten erhalten oder fördern Tagesstrukturierende Angebote wie diese sind ein wichtiger Aspekt der Arbeit in den Einrichtungen der Behindertenhilfe. Sie sind jedoch nur ein Teil des breit gefächerten Unterstützungsangebots.

Über 480 Menschen mit chronisch psychischer Erkrankung, Abhängigkeitserkrankung oder geistiger Behinderung haben in den Einrichtungen der Behindertenhilfe der St. AugustinusKliniken ein Zuhause gefunden. Ein Zuhause, das sich nicht neben, sondern inmitten der Gesellschaft befindet. Denn die Integration der Bewohner in die Gesellschaft steht hier im Mittelpunkt. Individuelle Betreuungsangebote Neben der Betreuung in den Wohneinrichtungen ermöglicht die Behindertenhilfe auch ein Leben in den eigenen vier Wänden: Alle Einrichtungen arbeiten eng mit dem Fachdienst „ZUHAUSE – ambulant betreutes Wohnen“ zusammen. Für Menschen mit besonderem Hilfsbedarf bieten die Einrichtungen ebenfalls spezielle Dienstleistungen.

INFO

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Menschen mit Behinderung haben ihre eigenen Vorstellungen, wie und wo sie wohnen möchten, welcher sinnvollen Tätigkeit sie nachgehen, welche Kontakte sie pflegen und wie sie ihre Freizeit gestalten wollen. Die St. Augustinus-Behindertenhilfe bietet daher vielfältige Wohnmöglichkeiten mit bedarfsgerechtem Betreuungsangebot sowie Hilfen zur sinnvollen Tagesgestaltung in einer Werkund Begegnungsstätte oder in einem Integrationsbetrieb. Hinzu kommen innerstädtische Beratungs- und Begegnungszentren, von denen aus sich weitere Dienstleistungen erschließen lassen.

Rund 475 Mitarbeiter begleiten in vier Wohnverbünden im RheinKreis Neuss, im Rhein-Erft-Kreis und in Krefeld ca. 700 Menschen mit psychischer Erkrankung, chronischer Abhängigkeitserkrankung oder mit geistiger Behinderung. Der Integrationsbetrieb für Garten- und Landschaftsbau der St. Augustinus-Kliniken, die SCHNITT-GUT GmbH, bietet behinderten Menschen, die einer regelmäßigen Tätigkeit nachgehen können, einen Zugang zum ersten Arbeitsmarkt.


INTERVIEW

Interview mit Karl-Heinrich Bertelmann, Leitung Ambulante und Tagesstrukturierende Dienste, Wohnverbund Vinzenz von Paul, St. Augustinus- Behindertenhilfe

„Individuelle Unterstützung in jeder Lebenslage“ Herr Bertelmann, welche Aufgaben umfasst die Behindertenhilfe in Ihrem Verantwortungsbereich?

Welche Rolle spielt die Gesellschaft bei der Integration von Menschen mit Behinderung?

In meinen Aufgabenbereich fallen vor allem die Entwicklung und Umsetzung ambulanter Wohnhilfen, der Ausbau der tagesstrukturierenden Hilfen und die allgemeine sozialhilferechtliche Beratung.

Die Selbständigkeit von Menschen mit Behinderung ist natürlich in hohem Maße auch von der Kompetenz der Gesellschaft abhängig, diese aufzunehmen. Diese Kompetenz auszubauen, ist ebenfalls Teil unserer täglichen Arbeit.

Welche Veränderungen haben die Behindertenhilfe aus Ihrer Sicht seit der Eröffnung der ersten Wohneinrichtungen der St. Augustinus-Kliniken besonders geprägt? Die Dezentralisierung und die Ausweitung der Hilfen in die Gemeinwesenstrukturen stellen eine bemerkenswerte Veränderung dar. Hinzu kommen der Ausbau des ambulant betreuten Wohnens und die Weiterentwicklung differenzierter Dienstleistungsangebote.

Welche Hilfestellungen müssen Menschen mit Behinderung gegeben werden, damit sie größtmögliche Freiräume, größtmögliche Selbständigkeit und Lebensqualität erhalten? Aus meiner Perspektive als Leiter der Ambulanten und Tagesstrukturierenden Dienste sehe ich meine Mitarbeiter und mich als Bezugspersonen, die in der Lage sind, Unterstützung in jeder Situation des Alltags zu leisten. Wir sind Vertrauensperson, Berater in der Zukunftsplanung, Anleiter bei allen hauswirtschaftlichen Fragen, Motivator, Konfliktmanager, Finanzberater, Paarberater und vieles mehr.

Wie wichtig ist es, die von einer Behinderung Betroffenen bei ihrer individuellen Hilfeplanung einzubeziehen? Hilfeplanung findet immer im Dialog aller handelnden Personen statt. Dies sind die betroffene Person selbst, ihre Angehörigen oder persönlichen Vertrauenspersonen, gegebenenfalls die rechtlichen Betreuer und wir als Fachleute. Im Entscheidungsprozess tritt der Leistungsträger mit hinzu.

Was glauben Sie, wie wird sich die Behindertenhilfe in Zukunft entwickeln? Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Förderung der individuellen Lebensgestaltung des Menschen mit Behinderung, egal ob stationär oder ambulant. Alle Hilfen haben ihre gleichberechtigte Bedeutung und es gilt, diese als festen Teil in die Gemeinwesenstrukturen aufzunehmen.

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SENIORENHILFE

Gemeinschaft und Geborgenheit Auf der Terrasse sitzen Senioren in kleinen Gruppen bei Kaffee und Kuchen zusammen. Im Gemeinschaftsraum plaudern einige Bewohner mit den ehrenamtlichen Helfern, die einen bunten Abend vorbereiten. Ehrenamtliche Kräfte spielen im modernen Betreuungskonzept der Seniorenhilfe eine große Rolle. Neben der persönlichen Betreuung wird viel Wert auf intensiven sozialen Kontakt gelegt, der durch die Einbeziehung der Angehörigen, aber nicht zuletzt auch durch die Besuche der ehrenamtlichen Helfer verstärkt wird. 14

INTERVIEW

Interview mit Sabine Jongmanns, Sozialarbeiterin, Haus Maria-Hilf

„Respekt vor der Lebensgeschichte eines jeden Menschen“ Welche Rolle fällt der Seniorenhilfe in einer immer älter werdenden Gesellschaft zu? Ich nehme einen wachsenden Bedarf an Unterstützung älterer Menschen wahr. Daher kommt der Seniorenhilfe, unter der wir die Begleitung der betagten und hochbetagten Menschen verstehen, auch eine immer größere Bedeutung innerhalb unserer Gesellschaft zu.

Was glauben Sie, wie kommt es zu diesem wachsenden Bedarf? Die Zahl der Alleinstehenden nimmt stetig zu, der medizinische Fortschritt ermöglicht, dass wir immer älter

werden. Familiäre und nachbarschaftliche Netzwerke sind nicht mehr so stark ausgeprägt wie noch vor einigen Jahren. Viele Menschen leben daher im Alter allein und sind auf Unterstützung angewiesen.

Wodurch zeichnet sich für Sie würdevolles Altern in der heutigen Zeit aus? Würdevolles Altern ist Teil eines würdevollen Lebens. In der Begleitung der älteren Menschen setze ich den Respekt vor dem gelebten Leben, vor der Lebensgeschichte eines jeden Menschen voraus. Würdevolles Altern heißt aber auch, dass wir die individuelle Lebensqualität so gut es geht aufrechterhalten.


Wohn- und Betreuungsangebote Das Wohn- und Betreuungsangebot in den Einrichtungen der Seniorenhilfe der St. Augustinus-Kliniken ist umfangreich und ebenso individuell wie die Bedürfnisse ihrer Bewohner. Viele von ihnen sind agile Menschen, die Gemeinschaft und eigenständiges, barrierefreies Wohnen wünschen. Andere benötigen etwa aufgrund einer Demenz eine sichere Umgebung und Fürsorge. Ältere Menschen mit psychischen oder neurologischen Erkrankungen finden in den Einrichtungen ebenfalls genau die Betreuung und Pflege, die sie benötigen, um sich geborgen zu fühlen.

INFO

Auch moderne Formen des Zusammenlebens sind in den Einrichtungen möglich. So richtete die Seniorenhilfe in Krefeld erstmals zwei Hausgemeinschaften für je acht Bewohner ein, die gemeinsam in einem familienähnlichen Verbund und mit 24-stündiger Begleitung leben.

Rund 390 Mitarbeiter betreuen die 482 Bewohner der Wohneinrichtungen der Seniorenhilfe. Alle sechs Einrichtungen, das Johannes von Gott Seniorenpflegeheim und das Haus St. Georg in Neuss, das Haus Raphael in Krefeld, das St. Augustinushaus in Dormagen, das Haus Maria-Hilf in Viersen und das Josef-Haus in Solingen, stehen in Kontakt mit den örtlichen Kirchengemeinden. Sie sind eng an die Krankenhäuser angebunden, so dass sich die Bewohner auch im Notfall einer guten Fürsorge sicher sein können. 15

Gibt es dabei Grenzen? Die individuelle Lebensqualität sollte im Einklang mit der Biografie, dem Gesundheitszustand des betreuten Menschen sowie den rechtlichen und hygienischen Vorschriften stehen, die für die stationären Senioreneinrichtungen gelten. Welche Rolle spielen Gemeinschaft und Gesellschaft in der Seniorenhilfe? Der Mensch ist ein soziales Wesen, das sein Leben lang auf die Gesellschaft anderer Menschen angewiesen ist. Die Gemeinschaft innerhalb der Senioreneinrichtungen wird geprägt von den Menschen, die hier leben, wohnen und arbeiten, aber auch von den Menschen, die hier ein und aus gehen, beispielsweise Angehörigen, Ärzten und Ehrenamtlichen. Hinzu kommen Kontakte, die außerhalb der Einrichtungen gepflegt werden. Was können Sie, in Ihrer Funktion als Sozialarbeiterin, tun, wenn die Kontaktpflege außerhalb der Einrichtungen nicht mehr möglich ist?

Wir bieten in unseren Einrichtungen gezielte Aktivitäten an, die den sozialen Austausch fördern. Diese orientieren sich, wie die Gestaltung des Alltagslebens insgesamt, immer auch an den Wünschen und Anregungen der Senioren. Können Sie ein konkretes Beispiel nennen? Gerade haben wir gemeinsam mit einem örtlichen Pflegedienst im Haus Maria-Hilf das Demenzcafé „Lebensquell“ eröffnet. Jeden Dienstagnachmittag kommen demenziell Erkrankte aus der Stadt zu uns. Die Besucher unseres Cafés fühlen sich wohl hier und leben in der Gemeinschaft spürbar auf. Werden Einrichtungen wie „Lebensquell“ Ihrer Meinung nach zukünftig vermehrt angeboten? Das würde ich mir sehr wünschen. Die Einrichtungen der Seniorenhilfen sollten sich zu Seniorenzentren entwickeln, die mit unterschiedlichen Tagesangeboten eigenständig lebenden Senioren die Möglichkeit geben, soziale Kontakte zu pflegen.


TOCHTERGESELLSCHAFTEN

Wir sehen uns als ein modernes, zukunftsorientiertes Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sind wir dazu aufgefordert, uns immer wieder zu hinterfragen und vorhandene Angebote stetig weiterzuentwickeln. Nur so können wir die Anforderungen und Bedürfnisse einer sich wandelnden Gesellschaft erfüllen. Dort, wo es sinnvoll ist, ergänzen wir unser Leistungsspektrum, beispielsweise durch die Integration von Tochtergesellschaften. So haben wir etwa unser Angebot in der ambulanten Gesundheitsversorgung ausgebaut. Soziale Verantwortung übernehmen wir, indem wir Jugendlichen eine berufliche Perspektive und Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt bieten. 16

Berufliche Perspektiven bieten Pflegeausbildung auf hohem Niveau

St. Elisabeth-Akademie Die St. Elisabeth-Akademie gGmbH ist das Ausbildungszentrum von fünf regionalen katholischen Krankenhausträgern. Rund 500 junge Menschen absolvieren an vier Standorten ihre Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in oder zum/zur Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten/-assistentin. Der Zusammenschluss der Träger zu einem Ausbildungsverbund ermöglicht den Pflegeschülern eine umfassende Lehre. Zusätzlich zu ihrer Arbeit im somatischen Krankenhaus sammeln sie auch Erfahrungen in der Psychiatrie, dem Hospiz, der Behindertenhilfe sowie in der ambulanten häuslichen Pflege. Ausgebildeten Pflegekräften bietet die St. Elisabeth-Akademie zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus unterstützt die St. Elisabeth-Akademie das Projekt „Familiale Pflege“, indem sie bei einigen Trägern Initialpflegekurse für Angehörige durchführt.


Integrativer Garten- und Landschaftsbau

SCHNITT-GUT GmbH Die SCHNITT-GUT GmbH ist ein im Garten- und Landschaftsbau tätiger Integrationsbetrieb, der gemeinsam von den St. Augustinus-Kliniken und den Gemeinnützigen Werkstätten Neuss gegründet wurde. 18 Menschen gehen hier einer Beschäftigung nach. Rund 40 Prozent der Angestellten des Betriebs sind Menschen mit Behinderung. Die SCHNITT-GUT GmbH verschafft ihnen einen Zugang zum ersten Arbeitsmarkt. Als vorrangigen Auftrag hat der Integrationsbetrieb die Garten- und Landschaftspflege im Umfeld aller Einrichtungen der St. Augustinus-Kliniken übernommen. Darüber hinaus nutzen aber auch Privatpersonen oder Unternehmen die professionellen Leistungen der SCHNITT-GUT GmbH.

Die Gesundheit des Menschen fördern In Bewegung bleiben

savita Das Leistungsangebot der savita GmbH beinhaltet ein breites, alle Altersklassen umfassendes Spektrum von Präventiv- und Rehabilitationsangeboten zur Förderung und Stärkung des menschlichen Bewegungsapparates. Am angeschlossenen Biometrischen Institut lassen Sportler ihre Bewegungsabläufe analysieren, um mögliche Überlastungen und Beschwerden durch Fehlhaltung oder fehlerhafte Abläufe zu vermeiden. Komplettiert wird das Angebot durch die staatlich anerkannte Physiotherapieschule der savita gGmbH. Sie bietet zahlreiche Aus-, Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten im Berufsfeld der Physiotherapie und der heilpraktischen Medizin an.

Teil des Psychiatrienetzwerks im Rhein-Kreis Neuss

Alexianer-Klinik Meerbusch GmbH Die Alexianer-Klinik Meerbusch ist eine Akut-Tagesklinik mit angeschlossener Institutsambulanz in der Trägerschaft der St. Augustinus-Kliniken und der Krankenhaus MariaHilf GmbH Krefeld. Sie ist, wie vier weitere Tageskliniken im Rhein-Kreis Neuss, ein Psychiatrie-Cluster und Teil des „Konzepts Psychiatrie 2010“ der St. Augustinus-Kliniken. Hier finden psychisch erkrankte Menschen Hilfe, die keiner durchgehenden stationären Behandlung bedürfen. Das teilstationäre und ambulante Konzept erlaubt es den behandelnden Ärzten und Therapeuten, das soziale Umfeld des Patienten in die Diagnose und die Therapie mit einzubeziehen. Die Behandlung des Patienten findet daher nicht nur in den Räumen der Tagesklinik, sondern auch in seinem gewohnten sozialen Umfeld statt.

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DAS FÜHRUNGSTEAM DER ST. AUGUSTINUSKLINIKEN KONZERNGESCHÄFTSFÜHRUNG 1_ Paul Neuhäuser, Vorsitzender der Geschäftsführung 2_ Markus Richter, Geschäftsführer 3_ Thilo Spychalski, Geschäftsführer

ST. AUGUSTINUS-FACHKLINIKEN 4_ 5_

Dr. Martin Köhne, Geschäftsführer u. Ärztl. Direktor, Einrichtungsleiter St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus Michael Novotny, Geschäftsführer, Einrichtungsleiter Klinik Königshof

St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus 6_ Sr. M. Gudula OSA, Hausoberin 7_ Heidrun Lundie, Pflegedienstleiterin 8_ Heidrun Schlenck, Verwaltungsleiterin

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Klinik Königshof 9_ Sr. M. Laurentia OSA, Hausoberin 10_ Andreas Fucken, Pflegedienstleiter 11_ Dr. Herbert Stuckstedte, Chefarzt

SOMATIK Johanna-Etienne-Krankenhaus 12_ Dr. Ralf Engels, Krankenhausdirektor 13_ Sr. M. Josefa OSA, Hausoberin 14_ Barbara Hagemann, Pflegedienstleiterin 15_ Prof. Dr. Thomas Foitzik, Ärztl. Direktor u. Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie 16_ Prof. Dr. Jens Encke, Chefarzt Innere Medizin 17_ Dr. Franz-Josef Esser, Chefarzt Anästhesie u. Intensivmedizin 18_ Priv.-Doz. Dr. Matthias Korell, Chefarzt Gynäkologie u. Geburtshilfe 19_ Prof. Dr. Dr. Jörg Jerosch, Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgie u. Sportmedizin 20_ Dr. Bernd Mingers, Chefarzt Gefäß- u. Thoraxchirurgie 21_ Dr. Stephan Mohr, Chefarzt Neurologie 22_ Priv.-Doz. Dr. Gebhard Schmid, Chefarzt Radiologie Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“ 23_ Dr. Jan Schlenker, Geschäftsführer 24_ Sr. Esther SDS, Hausoberin 25_ Karla Frankenstein, Pflegedienstleiterin 26_ Prof. Dr. Heinrich Meßler, Ärztl. Direktor u. Chefarzt Orthopädie 27_ Dr. Wolfgang Cleuvers, Chefarzt Unfallchirurgie 28_ Dr. Ralf Dürselen, Chefarzt Frauenheilkunde u Geburtshilfe

29_ Prof.Dr. Frank A. Granderath, Chefarzt Allgemein- u. Viszeralchirurgie 30_ Prof. Dr. Klaus-Jürgen Hengels, Chefarzt Innere Medizin 31_ Dr. Wolfgang Müller, Chefarzt Kinderheilkunde 32_ Dr. Ottmar P. Rollmann, Chefarzt Radiologie 33_ Dr. Stefan Scieszka, Chefarzt Anästhesiologie, Intensivmedizin u. Eigenblutdepot Katharinen-Hospital 34_ Stefan Knöfel, Geschäftsführer 35_ Dr. Walter Ormann, Ärztl. Direktor u. Chefarzt Innere Medizin 36_ Dr. Gerd-Uwe Neukamp, Chefarzt Allgemein-, Unfall- u. Viszeralchirurgie _ Karla Frankenstein, Pflegedienstleiterin (Abb. 25) Niederrhein-Klinik 37_ Reinhard Strauch, Geschäftsführer 38_ Martina Blöck, Pflegedienstleiterin 39_ Dr. Günther Clauss, Chefarzt Orthopädie 40_ Dr. Christa Hagen-Aukamp, Chefärztin Onkologie 41_ Christoph Schneider, Leitender Physiotherapeut

ST. AUGUSTINUS-BEHINDERTENHILFE 42_ Wilfried Gaul, Geschäftsführer 43_ Carmen Otten, Einrichtungsleiterin Wohnverbund Vinzenz von Paul 44_ Ulrich Pfeufer, Einrichtungsleiter Wohnverbund Vinzenz von Paul 45_ Karen Pilatzki, Einrichtungsleiterin Wohnverbund Königshof 46_ Sabine Schneider, Einrichtungsleiterin Wohnverbund St. Josef 47_ Regine Schroers, Einrichtungsleiterin Wohnverbund St. Alexius

ST. AUGUSTINUS-SENIORENHILFE 48_ Christa Bruns, Geschäftsführerin 49_ Elke Bunjes, Einrichtungsleiterin Johannes von Gott Seniorenpflegeheim 50_ Monika Kames-Austinat, Einrichtungsleiterin Haus St. Georg 51_ Christa Kleiner, Einrichtungsleiterin Haus Raphael 52_ Martin Kosian, Einrichtungsleiter St. Augustinushaus 53_ Stefan Lua, Einrichtungsleiter Haus Maria-Hilf 54_ Anita Steinborn-Kloock, Einrichtungsleiterin Josef-Haus


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ADRESSEN

SOMATIK Johanna-Etienne-Krankenhaus

Am Hasenberg 46, 41462 Neuss T (02131) 5295-00, F (02131) 5295-9059 info@johanna-etienne-krankenhaus.de www.johanna-etienne-krankenhaus.de

Krankenhaus Neuwerk „Maria von den Aposteln“

Dünner Straße 214–216, 41066 Mönchengladbach T (02161) 668-0, F (02161) 668-2141 info@krankenhaus-neuwerk.de www.krankenhaus-neuwerk.de

Katharinen-Hospital

Bahnstraße 26, 47877 Willich T (02154) 494-0, F (02154) 494-120 info@krankenhaus-willich.de www.krankenhaus-willich.de

Niederrhein-Klinik Korschenbroich

Regentenstraße 22, 41352 Korschenbroich T (02161) 979-0, F (02161) 979-222 info@niederrhein-klinik.de www.niederrhein-klinik.de

Wohnverbund Königshof

Obergath 50, 47805 Krefeld T (02151) 8231-7690, F (02151) 8231-7691 info@wohnverbund-koenigshof.de www.wohnverbund-koenigshof.de

Wohnverbund Vinzenz von Paul

Meertal 4, 41464 Neuss T (02131) 5291-9190, F (02131) 5291-9191 info@wohnverbund-vinzenz-von-paul.de www.wohnverbund-vinzenz-von-paul.de

Wohnverbund St. Josef

Pommernallee 32, 41539 Dormagen T (02133) 450-785, F (02133) 450-896 info@wohnverbund-st-josef.de www.wohnverbund-st-josef.de

SENIORENEINRICHTUNGEN Johannes von Gott Seniorenpflegeheim

Meertal 6, 41464 Neuss T (02131) 5291-500, F (02131) 5291-501 info@johannes-von-gott.de www.johannes-von-gott.de

Haus St. Georg

PSYCHIATRIE St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus

Nordkanalallee 99, 41464 Neuss T (02131) 5292-00, F (02131) 5292-9001 info@psychiatrie-neuss.de www.psychiatrie-neuss.de

Klinik Königshof

Am Dreifaltigkeitskloster 16, 47807 Krefeld T (02151) 8233-00, F (02151) 8233-9991 info@klinik-koenigshof-krefeld.de www.klinik-koenigshof-krefeld.de

BEHINDERTENEINRICHTUNGEN Wohnverbund St. Alexius

Alexianerplatz 1, 41464 Neuss T (02131) 5291-9690, F (02131) 5291-9691 info@wohnverbund-st-alexius.de www.wohnverbund-st-alexius.de

Selikumer Str. 2, 41464 Neuss T (02131) 5291-550, F (02131) 5291-551 info@haus-st-georg-neuss.de www.haus-st-georg-neuss.de

Haus Raphael

Am Dreifaltigkeitskloster 16, 47807 Krefeld T (02151) 8231-350, F (02151) 8231-351 info@haus-raphael-krefeld.de www.haus-raphael-krefeld.de

St. Augustinushaus

Krefelder Str. 82, 41539 Dormagen T (02133) 2810-0, F (02133) 2810-1401 info@st-augustinushaus-dormagen.de www.st-augustinushaus-dormagen.de

Haus Maria-Hilf

Goetersstr. 30–32, 41747 Viersen T (02162) 2656-0, F (02162) 2656-13001 info@hausmariahilf-viersen.de www.hausmariahilf-viersen.de

Josef-Haus

Schützenstr. 217, 42659 Solingen T (0212) 38350-0, F (0212) 38350-38 info@josef-haus-solingen.de www.josef-haus-solingen.de

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IM DIENSTE DER MENSCHEN AM NIEDERRHEIN

KREFELD

VIERSEN

WILLICH

MEERBUSCH

DÜSSELDORF

KAARST MÖNCHENGLADBACH NEUSS

KORSCHENBROICH

SOLINGEN

GREVENBROICH DORMAGEN

Einrichtungen der ST. AUGUSTINUS-KLINIKEN

BERGHEIM

ST. AUGUSTINUS-KLINIKEN St. Augustinus-Kliniken gGmbH Am Hasenberg 46 41462 Neuss T (02131) 5297-9000 F (02131) 5297-9001 info@st-augustinus-kliniken.de www.st-augustinus-kliniken.de


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