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Ausgabe 3/2013 Vereinsmagazin des SSV Heimbach-Weis 1920 e.V.

KIESELBORNECHO

Lukas Endres Unser Ehrenamtler des Jahres Seite 12: Vorbildliches Engagement beginnt nie zu früh.

Schwerpunkt „Ehrenamt“: Nur Engagement von jung und alt sichert die Zukunft


SSV Heimbach-Weis stellt den Regionalsieger: Max Hünermann geehrt

Fair ist mehr! Tolle Auszeichnung für Nachwuchsspieler Max Hünermann: Der E-Junioren-Spieler des SSV Heimbach-Weis wurde für sein faires Verhalten Ende April dieses Jahres im Spiel seiner Mannschaft gegen den SV Ellingen anlässlich der Halbjahrestagung der Vereinsjugendleiter des Kreises Westerwald/Wied ein weiteres Mal geehrt. Nachdem der junge Torhüter bereits als „Fair ist mehrMonatssieger“ durch den Fußballverband ausgezeichnet wurde und neben einer Urkunde, T-Shirts für seine Mannschaft auch zwei Eintrittskarten für das Bundesligaspiel Bayer 04 Leverkusen gegen den FC Bayern München erhielt, überbrachte nun der kommissarische 1. FVR-Vizepräsident Josef Hens, Max Hünermann Glückwünsche sowie Geschenke des DFB und gratulierte ihm als einem der insgesamt zwölf Regionalsieger in Deutschland.

Was war geschehen? Max Hünermann, Torhüter der E2Junioren des SSV Heimbach-Weis II, parierte im Spiel beim SV Ellingen II einen Distanzschuss, ein Abwehrspieler klärte die Situation. Zunächst lief das Spiel weiter – doch Max Hünermann meldete sich sogleich beim Schiedsrichter und teilte ihm mit, dass der Ball bei seiner Parade hinter der Linie gewesen sei. Der Unparteiische entschied folgerichtig auf Tor für Ellingen. Am Ende unterlag die Mannschaft von Max Hünermann zwar mit 3:5 – doch der junge Schlussmann des SSV HeimbachWeis II verließ das Feld durch seine bemerkenswerte faire Geste dennoch als Gewinner. Wiederum eine tolle Auszeichnung für die gesamte Jugendarbeit beim SSV Heimbach-Weis. Eine weitere Bestätigung des eingeschlagenen Weges und des gelebten Konzeptes, dass Fußball mehr ist als nur zu gewinnen, sondern Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, Zuverlässigkeit, Teamgedanke und eben Fairplay stets und immer mit dazugehören.

Foto: Regionalsieger Max Hünermann (vorne Mitte) mit dem kommissarischen 1. FVR-Vizepräsidenten Josef Hens (vorne links) und dem Kreisvorsitzenden Westerwald/Wied, Günter Hübinger (vorne rechts).

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Vielseitige Nachwuchsförderung beim SSV

Neue Stadionsprecherkinder ben und ihre Ideen fließen mit in die Abläufe ein. Und um dem Nachwuchs genügend Sicherheit bei der neuen Aufgabe zu geben ist stets ein erwachsener Mentor mit dabei. Denn schließlich gehört für die Kinder auch eine ordentliche Portion Mut dazu, solch eine Aufgabe vor Publikum und mit genügend Selbstbewusstsein zu bewältigen Mit den SSV-Nachwuchskickern Leon Kirschbaum (C-Jgd.), Joel Welter und Emily Reuschenbach (D-Jgd.) ist bei dieser Nachwuchsförderungsmaßnahme bereits ein ausgezeichneter Start gelungen und das Echo der Zuschauer fällt rundum positiv aus. Auch hier wiederum ein innovativer Baustein in der konzeptionellen Vereinsentwicklung des SSV Heimbach-Weis, denn vielfältige Nachwuchsförderung und auch frühzeitige Gewinnung von zukünftigen Ehrenamtlern ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg.

Eine in viele Richtungen gehende Förderung des Nachwuchses ist Teil des erfolgreichen Vereins- und Jugendausbildungskonzeptes beim SSV Heimbach-Weis. Kinder bereits frühzeitig in andere Bereiche der Vereinsarbeit, auch außerhalb des sportlichen Betätigungsfeldes, mit ein zu binden ist ein wichtiger Baustein einer ganzheitlichen Entwicklungsphilosophie. So gibt es nun bei den Heimspielen der SSV-Seniorenmannschaften seit Beginn der Saison 3 neue Stadionsprecherkinder, die für den Ablauf und die Durchführung dieser Tätigkeit abwechselnd im Einsatz sind. Mittels eines schriftlichen Leitfadens, der erforderliche Inhalte, Tipps zur Vorbereitung eines Spieltages und zeitliche Abläufe detailliert beschreibt, führen die Kinder gekonnt durch das Programm. Trotz dieses Leitfadens ist dem Stadionsprechernachwuchs Raum für viel eigene Kreativität gege-

Leon Kirschbaum, Joel

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chenbach an ihrem Welter und Emily Reus Stadion. neuen “Arbeitsplatz“ im

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SSV Heimbach-Weis stellt vor:

Die Menschen dahinter In dieser Rubrik möchten wir gerne in regelmäßigen Abständen Vereinsmitglieder vorstellen, die durch ihren enormen und bedingungslosen ehrenamtlichen Einsatz großartiges leisten. Oftmals tun sie dies eher im Verborgenen und mögen gar nicht das Bühnenlicht und helles Blitzlichtgewitter. Aber eines ist klar: Ohne diese Menschen und guten Seelen des Vereins wäre es nicht so gut beim SSV wie es nun mal ist. Rainer Reinsch – der Teammanager der 1. Mannschaft und die gute Seele des Vereins. Vor mehr als etwas 3 Jahren entstand Rainers große Leidenschaft für den SSV Heimbach-Weis. Zuvor noch tätig für den Lokalnachbarn vom Wasserturm, war der 43jährige Wahl-Engerser (mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten) von der Entwicklung und Atmosphäre rund um die 1. Seniorenmannschaft des SSV sehr angetan und entschloss sich daraufhin die Schwarz/Weißen Farben in sein Herz zu schließen. Seit dieser Zeit ist er ein nicht mehr weg zu denkender und unglaublich wichtiger Bestandteil des Vereins. Für die Spieler der 1. Mannschaft ist Rainer bei Tag und Nacht ansprechbar. Zuverlässig und durchdacht kümmert er sich als Teammanager um ideale Rahmenbedingungen. Bei jeder Trainingseinheit und allen Spielen ist Rainer am Start und wenn er mal fehlen sollte, dann kann kurz zuvor nur die Welt untergangen sein.

Er managt einfach Alles, besorgt die Pausengetränke, Erfrischungen, Verbände, warme Jacken, kümmert sich um Trikots, Bälle, Spielerpässe usw., usw. Als Linienrichter unterstützt er gerne auch die Unparteiischen und ist so ganz nah am Spielgeschehen dabei. Zugegebenermaßen manchmal auch mit viel Emotionen und kurz vor einem Herzinfarkt, wenn er spürt dass seine Jungs ungerecht behandelt werden. Aber dann kann man ihn auch schnell wieder beruhigen und weiter geht es an die nächste Aufgabe. Wenn immer er noch die Zeit dazu findet hilft er auch bei der Organisation rund um die 2. Mannschaft oder aber geht den Jugendmannschaften des SSV in vielfältiger Weise zur Hand. Kurzum: Rainer ist für uns ein Ehrenamtler par Excellence, der ohne Weh und Klagen immer einsatzbereit ist, einen unglaublichen Einsatz für unseren und seinen SSV leistet. Sollte neben dem Fußball mal noch etwas Freiraum für andere Dinge übrig sein, dann vertreibt sich Rainer gerne die Zeit mit Lesen, geht in Cafés oder genießt gutes Essen in Restaurants seiner Wahl. Damit erbringt Rainer einen unermesslich wertvollen Beitrag für den Fußball und unsere Gesellschaft und verdient für sein Schaffen die allerschärfste Form von Anerkennung. Wir sagen: Toll, dass es Menschen wie dich gibt, Rainer – mach genauso weiter und bleib uns immer treu.

KIESELBORNECHO Impressum Herausgeber: SSV Heimbach-Weis 1920 e.V. Verantwortlich: Martin Reuschenbach Redaktion und Satz: Martin Reuschenbach, Peter Rollepatz Druck: Druckerei Johann

Fotonachweise:

Titel: Martin Reuschenbach Anzeigenannahme: ssv.poststelle@gmail.com www.ssv-heimbach-weis.de


Rainer Reinsch: Teammanager der 1. Mannschaft und gute Seele des Vereins.

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Lukas Endres - Unser Ehrenamtler des Jahres

Vorbildliches Engagement beginnt nie zu früh! Wunderbarer Erfolg und sehr erfreuliche Nachricht für den SSV Heimbach-Weis und im speziellen für den 17jährigen Lukas Endres. Im Rahmen des SWNJugendpreises 2013 zum Thema: „Jugendliches Engagement ist angesagt“ ,bei dem junge Menschen im Alter zwischen 13 und 21 Jahren vom Verein im Rahmen einer Bewerbung für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement vorgeschlagen werden konnten, belegte Lukas Endres den 3.Platz.

Bambini-Trainer – seit 3 Jahren Bereits seit 2010 ist Lukas einer von 4 Bambini-Trainern beim SSV Heimbach-Weis. Bei den regelmäßigen Spielund Trainingseinheiten der 4-6jährigen kümmert er sich das runde Jahr über liebevoll und fachlich kompetent um bis zu 40 Kinder. Das ist ein durchaus fordernder und anstrengender Job und kommt manchmal dem Hüten einer Herde Flöhe gleich. Aber Lukas zeigt im jungen Alter von 17 Jahren hierbei bereits eine beeindruckende Reife, die sich in verständnisvoller Ruhe und Gelassenheit extrem positiv auf das Verhalten der 4-6jährigen Kinder überträgt

Vorab ein riesengroßes Dankeschön an die Stadtwerke Neuwied die in wirklich vorbildlicher Weise nun schon seit vielen Jahren das Ehrenamt und die Vereinsarbeit in der Stadt Neuwied unterstützen. Damit zeigen die Stadtwerke Neuwied als regionaler Energieversorger immer wieder mit intensiver Nachhaltigkeit, dass ihr die Menschen vor Ort sehr am Herzen liegen.

Engagierter Helfer im Haupt- und Förderverein Neben seiner verantwortungsvollen Aufgabe als Bambini-Trainer (2x wöchentlich) und der eigenen aktiven Spielertätigkeit (3x wöchentlich A-Jugend), packt Lukas bei zahlreichen Aktionen des Fördervereins Vorwärts,Kleeblatt! und Arbeitseinsätzen des Hauptvereins immer sehr gerne mit an. Sei es bei Renovierungen, Diensteinsätzen, Veranstaltungen wie z.B. unseren Sporttagen, Standbetreuung beim Dorffest, Organisation von Weihnachtsfeiern und vielem mehr. Auf Lukas ist stets Verlass, kein Murren oder ideenreiche Ausreden – wenn er gebraucht wird ist er zur Stelle. Und auch das finden wir wirklich außergewöhnlich und mehr als lobenswert.

Durch diesen ausgeschriebenen Jugendpreis konnte somit Lukas Endres stellvertretend für viele andere engagierte Jugendliche im Stadtgebiet eine öffentliche Anerkennung für sein nicht alltägliches Engagement in der Vereinsarbeit erhalten. Was zeichnet den 17jährigen Lukas aus? Lukas Endres ist in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert. Seit dem 3. Lebensjahr ist er als Fußballer selbst auf der Jagd nach dem runden Leder. Er begann 1999 mit dem Fußballspielen im Verein und durchlief seitdem alle Jahrgänge des Nachwuchsfußballs.

Da wo heutzutage viele 17jährige leider mit Desinteresse und Unlust glänzen, können wir als Verein auf einen Jungen wie ihn bauen. Man kann ihm die unterschiedlichsten Aufgaben in vollem Umfang anvertrauen und bekommt das gewünschte Ergebnis zurück.

Hierbei lernte er viele engagierte Jugendtrainer kennen und deren intensiven Einsatz zu schätzen. Nicht zuletzt auch dadurch reifte bei ihm vor fast 3 Jahren der Gedanke hierfür selber etwas zurück zu geben und sich mit in die Jugendarbeit einzubringen. Gesagt getan.

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Aktiver Fußballer in der A-Jugend

Neben dem Fußball und über den Tellerrand

Als A-Jugendspieler ist er selbst aktiv im sportlichen Geschehen eingebunden. Soweit generell nichts besonderes, jedoch bei näherer Betrachtung gleichwohl, denn seine Schuhe schnürt er aktuell für die A-Jugend Bezirksligamannschaft des Lokalrivalen FV Engers.

Vielseitigkeit zu zeigen ist enorm wichtig für eine ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wer unterschiedliche Dinge im Leben ausprobiert, aber mit Konsequenz und Leidenschaft bei der Sache ist, wird stetig an wertvoller Erfahrung hinzugewinnen.

Da der SSV Heimbach-Weis in der laufenden Saison noch keine eigene A-Jugendmannschaft stellen konnte, machten sich die Verantwortlichen vor der Saison gemeinsam mit Lukas über den sportlichen Weg Gedanken. Verschiedene Vereinsalternativen standen zur Auswahl, aber Lukas entschied sich am Ende bewusst für den Lokalrivalen. Ihm war es nämlich wichtig durch seine Entscheidung für Engers, die zum Teil immer noch bestehenden „alten Zöpfe“ mit abzuschneiden und zu zeigen, dass es gar nicht so schlimm ist als HeimbachWeiser Junge auch eine Gemeinschaft mit den „“Grünen“ vom Wasserturm zu bilden. So trainiert und spielt er dann in der laufenden Saison 3mal wöchentlich als Gastspieler des SSV Heimbach-Weis beim FV Engers.

Katholische Jugend

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So ist Lukas neben dem Fußball ein sehr engagiertes Mitglied der Katholischen Jugend Heimbach-Weis. Hier hat er selbst als Kind in 2006 begonnen und durch stetige Beteiligung sich seit 2 Jahren als Mitglied der Leiterrunde etabliert. Bei dieser Aufgabe ist er z.B. für die wöchentliche Führung von Kindergruppen verantwortlich, die Organisation des jährlichen Pfingstlagers, die Durchführung der regelmäßig stattfindenden Kinderwochenenden, Kleidersammlungen und vielem mehr. Bereits zum 2. Mal nahm er in 2013 an der vom BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) bundesweit organisierten 72-Stunden-Übung teil und war Mitglied des Teams, welches 3 Tage am Stück die gelungene Umgestaltung des Kindergartenspielplatzes in HeimbachWeis vornahm.

Immer da, immer nah.

Man muss wissen, wie es geht, um zu zeigen, was man kann. Das ist so beim Sport, das gilt auch für uns.

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Karneval – Pflege von Brauchtum Und wie könnte es für einen echten Heimbach-Weiser auch anders sein so ist er auch als Wagenbauer im Karneval aktiv. In der traditionsreichen Wagenbauergruppe “Weiser Wänd“ machte er seine ersten Schritte und ist mittlerweile beim “XTrupp“ mit handwerklichem Geschick und gelebter Zuverlässigkeit als einer der jungen Nachwuchshoffnungen der Heimbach-Weiser Fassenachts aktiv. Für uns ist ein 17jähriger junger Erwachsener wie Lukas Endres das Vorbild schlechthin.Er hat bereits in jungen Jahren begriffen, von welchem unschätzbaren Wert aktive Mitarbeit und ehrenamtliches Engagement im Verein und für unsere Gesellschaft sind.

Lukas ist vielseitig aktiv: Hier packt er bei der 72 Stunden-Übung der Katholischen Jugend an.

Eine Verantwortung und Aufgabe, die der Staat niemals alleine schultern könnte, deren Ausübung aber für eine liebenswerte Gesellschaft mit einem Zuhause und einer Zukunft für unsere Kinder unabdingbar ist. Herzlichen Glückwunsch Lukas – du bist unser Ehrenamtler des Jahres 2013 – Nachmacher willkommen!


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Fazit von Trainer Bernd Welter

E-Jugendmannschaften U11/U10 gebnisse, ist die Tatsache, dass trotz dem Neuland, das wir mit dem Umzug auf die Wiese des Berufsbildungswerkes als Trainings- und Heimspielort betreten haben, alle Kinder dabei geblieben sind und derzeit noch 3 neue Kinder mit trainieren.Ein weiteres Ziel, das wir vor der Saison ausgesprochen hatten: möglichst alle Kinder ein weiteres Jahr für den Fußballsport zu begeistern.

Die Hinrunde der E-Junioren des SSV HeimbachWeis ist abgeschlossen. Zeit mal wieder eine kurze Standortbestimmung zu machen. Was wollten wir vor der Saison erreichen, wo stehen wir? Unser Ziel war es aus 36 Kindern der Jahrgänge 2003 und 2004 - 3 Mannschaften zusammen zu stellen, die in ihrer Spielklasse mithalten können, sprich: Spiele gewinnen werden, aber auch Spiele verlieren werden. Wenn ich mir nun die Statistiken der Mannschaften ansehe ist uns das gelungen: Die E 1 hat 3 Spiele gewonnen und 3 Spiele verloren und hatte am letzten Spieltag noch die Möglichkeit, den 2. Tabellenplatz in der Gruppe zu belegen. Leider hat es in diesem Spiel nicht ganz gereicht. Die E 2 hat ebenfalls 3 Spiele gewonnen und 3 Spiele verloren, die verlorenen Spiele waren teilweise auch ganz knapp. Aber auch so hat es zu einem dritten Platz in der Gruppe gereicht. Die E 3 hat 5 Spiele gewonnen und eins verloren und den 2. Tabellenplatz in der Gruppe belegt. Ich denke wir können mit unserer Einteilung und dem Abschneiden der Mannschaften zufrieden sein. Was mir aber viel wichtiger ist als die Er-

Nun stehen die Hallenkreismeisterschaften an und für uns die neue Herausforderung aus 3 Feld-mannschaften nun 4 Hallenmannschaften zu bilden. Auch hier gilt wieder, dass unabhängig von den Jahrgängen alle Mannschaften die Chance haben sollen, Spiele zu gewinnen. Aber bevor die Turniere in der Halle anstehen freuen sich alle Kids auf unser schon traditionelles Saisonabschlussbowling in Neuwied. Ein herzliches DANKESCHÖN geht an die Organisatorin des Bowlings Birgit Welter. Ebenso an das gesamte Trainerteam mit Jörg Beringer, Denis Dittrich, Marco Di Ludovico, Jürgen Kern und Andreas Pfeffer, die stets und ständig optimale Trainingsmöglichkeiten für die Kinder möglich machen.

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Das kann man nur mit Linienrichtern! 3. Die Mannschaft befindet sich streng genommen immer im Angriff, denn entweder greift sie das Tor an oder den Ball. Dies wiederum bedeutet, dass das eigene Team ständig agiert und das Spiel bestimmt, anstatt nur zu verteidigen und damit andauernd passiv zu sein bzw. auf Aktionen des Gegners zu reagieren. Agieren wiederum macht mehr Spaß als reagieren.

So oder so ähnlich lauten die Aussagen von vielen Trainern, Zuschauern und „Experten“, wenn es um die Umsetzung von ballorientiertem Verteidigen im Allgemeinen oder der Vierer-Abwehrkette im Speziellen geht. Die vorgenannten Personen wollen damit zum Ausdruck bringen, dass eine sogenannte Linienabwehr nur auf ein Abseitsstellen des gegnerischen Angereifers abzielt, liegen damit aber total falsch. Gleichlautend wird auch oft erzählt, dass ein lauf-langsamer Spieler diese Form des gruppentaktischen Verteidigens nicht praktizieren könne, wobei genau das Gegenteil der Fall ist.

Die Entscheidung, das ballorientierte Verteidigen auch in den Jugendmannschaften des SSV einzuführen und zu praktizieren hat noch einen weiteren Grund: Gerade athletisch schwächere Spieler wären in einem mannorientierten Verteidigungssystem gegen stärkere Gegner (bzw. Gegenspieler) hoffnungslos verloren. Solche Kinder bis zum Eintritt der Pubertät zu motivieren und ständige Misserfolge zu verkraften ist enorm schwierig und in der Vergangenheit sowohl bei uns, als auch in anderen Vereinen offenbar nur mäßig gelungen, was die rückläufigen Zahlen im Aktivenbereich belegen. In einer Gruppe mit Stärkeren, die dem Mitspieler auf dem Platz helfen, die „doppeln“ und „sichern“ ist es jedoch möglich, so glauben wir.

Das diesen und den vielen weiteren diesbezüglichen klischeehaften Aussagen zumeist nur die mangelhafte Fachkompetenz der Protagonisten zu Grunde liegt, zeigt die D1-Jugend des SSV Heimbach-Weis dieser Tage. Mit 12 Gegentoren in 11 Spielen weist die Mannschaft um die Innenverteidiger Moritz John, Jonas Wendt, Joel Welter, Jonas Maxein und Niklas Leitner einen Gegentorschnitt von nur 1,09 auf und hat damit die zweitbeste Defensive der Liga. In den Spielen gegen Herschbach (2.), Asbach und Vallendar IV blieb die Mannschaft zuletzt drei mal hintereinander ohne Gegentor. Und das obwohl noch niemals eins der Kinder „seinem Gegenspieler“ hinterher gerannt ist.

Zurück zum Anfang: In den meisten Strategien (die Viererkette kann je nach Trainer unterschiedlich ausgelegt werden) ist das Ziel der Ball. Es gilt ab einer vereinbarten Höhe nach vorne zu agieren, den Ballbesitzer des Gegners zu attackieren und Passwege zu verstellen bzw. Pässe abzufangen. Der anspielbereite Stürmer wird über die Abseitslinie laufen gelassen und damit aus dem Spiel genommen. Das Ziel ist aber immer, den Ball zu erobern, was natürlich leichter ist, wenn man durch die Abseitsstellung des Stürmers in Überzahl gerät. Letztlich darf aber der im Abseits stehende Stürmer den Ball gar nicht bekommen, denn dann ist bereits etwas schief gelaufen. Wir spielen also immer nur „mit Abseits“ aber nie „auf abseits“! Daher ist es auch nur marginal erheblich, ob ein SchiedsrichterAssistent den Referee bei der Abseitsentscheidung unterstützt oder nicht.

Wie ist das möglich? Nun: Die Überlegungen zum gemeinsamen ballorientierten Verteidigen basieren auf einigen grundlegenden Gedanken, die sich große Fußball-Lehrmeister vergangener Tage gemacht haben. Die bekanntesten Namen, die es hier zu nennen gilt sind sicher Walerij Lobanowskyj und Arrigo Sacchi. 1. Das Objekt der Begierde ist der Ball! Solange wir den Ball haben kann der Gegner kein Tor erzielen, was uns wiederum nur dann möglich ist. 2..Eine unter mehreren bzw. allen Spielern abgestimmte, sich gegenseitig unterstützende Strategie entspricht wesentlich mehr dem Charakter eines Mannschaftssports als das „Alleinlassen“ des Mitspielers gegen seinen persönlichen Kontrahenten. Fussball ist 11 gegen 11 und nicht 11 mal 1 gegen 1.

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Doppeln 1: Anes Ben Hadada und Niklas Leitner bek채mpfen gemeinsam den Gegenspieler und attackieren den Ball.

Von der Augenglasbestimmung bis zur fertigen Brille. Gutes Sehen aus einer Hand


Fortsetzung: Das kann man nur mit Linienrichtern! In einem ballorientierten Verteidigungssystem hat jeder Spieler „seinen Libero“. Jeder wird von seinem Nebenmann unterstützt und gesichert. Daher ist es auch nicht ausschließlich entscheidend, ob jemand schnell laufen kann, sondern auch und vor allem wie schnell er wahrnehmen, entscheiden, antizipieren, reagieren kann. Durch die enge räumliche Verbindung zu seinem Nebenspieler muss er in engen Räumen nur kurze Strecken zurücklegen und das Verhältnis vom schnellen denken zum schnellen laufen verschiebt sich zu Gunsten des Kopfes. Sofern eine „Schnecke“ wirklich einmal zu spät kommt, ist der Helfer schon zur Stelle.

Doppeln am Flügel: Henry Hardtmann und Diego Brustolon sind zwar in Überzahl gegen den Ballbesitzer konnten aber leider den Ball nicht erobern.

Mannschaftssport eben! Postscriptum: Mit Viererkette im Sinne dieses Artikels ist nicht das Verteidigen mit „Franz Beckenbauer und „Katsche“ Schwarzenbeck“ gemeint, dass vielerorts heutzutage praktiziert und von den amtierenden Trainern als Viererkette bezeichnet wird. Begrifflich mag das stimmen, weil dort auch vier Spieler in der Abwehr spielen, die oben beschriebene gemeinsame Strategie ist jedoch meistens defizitär und nicht auf Balleroberung und Unterstützung ausgerichtet.

Henry Hardtmann und Niklas Leitner doppeln den Gegenspieler schon bei der Ballannahme.


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