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Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins, für das Jahr 2010 hatten wir uns als Verein wieder sehr viel vorgenommen. Vieles wurde erreicht, zwei wichtige Ziele konnten wir leider nicht erfüllen: Zum einen sind wir nach langer Zeit in der von der Stadt Aschaffenburg geführten Vereinswertung nicht der erfolgreichste Verein Aschaffenburgs geworden, obwohl wir sehr viele überregionale, nationale und internationale Titel gewinnen konnten. Zum anderen hat die Spendenaktion für die notwendige Sanierung unseres Vereins bei weitem nicht die erhoffte Summe eingebracht, die notwendig gewesen wäre, um das Sanierungsprogramm in dem vorgestellten Umfang durchzuführen. Daher werden wir über alternative Finanzierungsmöglichkeiten nachdenken müssen. In der Jahreshauptversammlung 2011 wurden die Details zur Spendenaktion sowie die vom Vorstand geplanten weiteren Schritte des Sanierungsprogramms vorgestellt. Trotz des ernüchternden Ergebnisses der Spendenaktion konnten durch die in 2009 eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen Finanzmittel im Jahr 2010 bereitgestellt werden, um zentrale Projekte des Sanierungsprogramms zu realisieren: 1. Entsorgung der alten Spielgeräte und Installation eines neuen Spielplatzes 2. Sanierung der WC-Anlagen im Vereinsheim 3. Sanierung des Bootshausdaches 4. Erneuerung der Schwimmbadtechnik 5. Erneuerung der Umwälzpumpen für Warmwasser 6. Neuanstrich des Schwimmbeckens

Erfreulicherweise hat sich die Investition in die neue Brunnenanlage sehr positiv auf unsere Wasserkosten ausgewirkt, sodass wir im Jahr 2010 gegenüber den Vorjahren erheblich an Wasserkosten einsparen konnten. Weitere Maßnahmen im administrativen Bereich sowie konsequente Nachbearbeitung der offenen Posten bei Mitgliedsbeiträgen haben zusätzlich für eine Verbesserung der Ertragskraft unseres Vereins geführt. Insbesondere die offenen Posten bei Mitgliedsbeiträgen, die im Schnitt über 10.000 Euro betragen, sind sehr ärgerlich und produzieren sehr viel Mehrarbeit. Wir bitten daher alle Rechnungszahler um pünktliche Begleichung der Mitgliedsbeiträge. Darüber hinaus bitten wir alle Mitglieder, uns bei Änderungen der Adresse oder der Bankverbindung zeitnah zu informieren. Sehr erfreulich ist die Entwicklung in unseren 15 Abteilungen – Angeln, Baseball, Basketball, Gymnastik, KanuAlpin, Kanu-Drachenboot, KanuRennsport, Schwimmen, Schwimmen Masters, Segeln, Ski, Tauchen, Tennis, Triathlon und Wasserball – sowie bei unseren „passiven“ Mitgliedern: Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in unserem Verein ist auf annähernd 900 gestiegen (850 im Vorjahr) und der Anteil der Familienmitgliedschaften ist auf ein Rekordhoch angewachsen. Dies zeigt, dass unser Sport- und vor allem auch das Freizeitangebot einzigartig in Bezug auf Qualität und Vielfalt ist und wir für alle Altersgruppen etwas zu bieten haben. Mit den durchgeführten Sanierungen und den noch anstehenden Maßnahmen hoffen wir, das

Angebot unseres Vereins weiter zu verbessern und den finanziellen Spielraum der Abteilungen erstmalig in 2012 oder 2013 zu vergrößern. An dieser Stelle gilt der Dank unseren Sportlerinnen und Sportlern aller Abteilungen, Familien, Sportwarte und Übungsleiter, Helfer, Funktionäre in den Abteilungen, Sponsoren und Spender sowie unserer großen Anzahl an „passiven“ Mitgliedern. Sie alle haben durch ihren Einsatz und die teilweise bis an die Grenze der Belastung gehenden Unterstützung den Verein auch in 2010 wieder zu einer besonderen Gemeinschaft gemacht, die Ihresgleichen sucht. Ebenfalls gilt großer Dank der Stadt Aschaffenburg, der Sparkasse Aschaffenburg und den Aschaffenburger Versorgungsbetrieben, die uns auch im Jahr 2010 in unterschiedlichen Bereichen unterstützt haben und uns drei stabile Partner bei der Entwicklung des Vereins waren und auch in 2011 sein werden. Ihnen allen wünsche ich Gesundheit, Zufriedenheit und persönliches Wohlergehen. Ich freue mich, dass Sie dieses Jahr die Clubanlage wieder genießen und uns auch im Jahr 2011 gewogen bleiben. Mit ihrer Hilfe werden wir den Verein weiter modernisieren und die Angebote ausbauen – einige Schritte in die richtige Richtung sind wir in den letzten 2 Jahren schon gegangen. Herzliche Grüße Gérard Richter 1. Vorsitzender

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HAUPTVEREIN

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Der Verein SSKC Poseidon ÜBER 100 JAHRE GESCHICHTE Die besondere Bedeutung des SSKC Poseidon 06 e.V. liegt nicht alleim am Status eines attraktiven Großvereins mit Ausstrahlung über die Grenzen Aschaffenburgs hinaus, sondern vielmehr auch am weit gefächerten Angebot sowohl im Freizeit- und Breitensport, als auch im Spitzensport. Der heutige Großverein mit seinen 15 Abteilungen und etwa 2.300 Mitgliedern fand seinen Ursprung zuerst 1906 durch Aschaffenburger Bürger, die den Schwimmsport betrieben, jedoch zu dieser Zeit heute unvorstellbaren

Schwierigkeiten gegenüberstanden. Dazu kam im Rahmen einer Fusion 1971 der Kanu- und Skisport treibende SKC, dessen Geburtsjahr 1926 war. Heute können wir mit Stolz auf eine lange gute Tradition unseres Vereinslebens zurückblicken. Es hat sich gezeigt, dass das Gedankengut, welches vor über 100 Jahren den Grundstein unseres Vereins bildete, große Bestätigung und erfreuliche Weiterentwicklung erfahren hat.

Mitgliedsbeiträge SSKC POSEIDON 06 e.V. Aschaffenburg Hauptverein Hauptverein Kinder bis 14 Jahre Jugendliche von 15-18 Jahre, Schüler, Studenten (Schüler-/ Studentenausweise sind vorzulegen)

Einmalige Aufnahmegebühr

Jährlicher Beitrag

7,50 €

55,00 €

7,50 €

65,00 €

Erwachsene

12,00 €

90,00 €

Alleinerziehende (inkl. Kinder bis 6 Jahre)

15,00 €

95,00 €

Alleinerziehende (inkl. Kinder bis 18 Jahre)

15,00 €

110,00 €

Ehepaare (inkl. Kinder bis 6 Jahre)

15,00 €

140,00 €

Familien (inkl. Kinder bis 18 Jahre)

17,50 €

160,00 €

Sparkasse Aschaffenburg-Azenau Bankleitzahl: 795 500 00 Konto-Nr.: 96 39 Zusätzliche Beiträge der Tennisabteilung (Saison-Beitrag): Tennishallenbuchung unter: www.sskc-poseidon.de Schüler

50,00 €

Einzelpersonen

100,00 €

Familien (inkl. Kinder bis 18 Jahre)

150,00 €

Ein Schnupperbeitrag für 1/2 Jahr (ab Juli) kostet die Hälfte des Saisonbeitrages. Aufnahmegebühren werden keine erhoben.

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www.sskc-poseidon.de Vorstand: 1. Vorsitzender: Gérard Richter 2. Vorsitzende: Susanne Patzelt 3. Vorsitzender: Alexander Brönner Schatzmeister: Hagen Koitzsch Geschäftsstelle: Steffi Kramer Kontakt: Stadtbadstr. 5, 63741 Aschaffenburg Geschäftszeiten: Mo. 18.00 - 20.00 h Fr. 10.00 - 12.00 h (01.05-31.07.2011) Telefon: 0 60 21 - 8 76 87 Internet: www.sskc-poseidon.de E-Mail: kontakt@sskc-poseidon.de Mitgliederzahl: 2.300, davon 850 Kinder und Jugendliche

Abteilungen: Angeln, Baseball, Basketball, Gymnastik, Kanu-Alpin, Kanu-Drachenboot, Kanu-Rennsport, Schwimmen, Schwimmen-Masters, Segeln, Ski, Tauchen, Tennis, Triathlon, Wasserball Ausstattung: Clubgelände mit 14.000 m2 mit Blick auf den Main, Vereinsheim mit Gastronomie, Umkleideräume und Duschen, Bootshalle und 3 Bootsstege, Tennishalle und 6 Tennisplätze, beheiztes 25 m Schwimmbad und Planschbecken, Liegewiese, Spielplatz, Basketballfeld, Kraft- und Gymnastikraum, vereinseigene Parkplätze, Segelboote, Kanus (auch Großboote).

Ansprechpartner der Abteilungen Schwimmen

Tauchen

Tom Ehrhardt E-Mail: t.ehrhardt@sskc.de

Joachim Heil E-Mail: joa.heil@sskc-tauchen.de

Schwimmen-Masters

Baseball

Petra Huth E-Mail: g@ghuth.de

Kevin Phillips E-Mail: kevinphillips1@gmx.de

Kanu

Angeln

Susanne Patzelt E-Mail: suse-patzelt@web.de Heiner Fassnacht E-Mail: heiner.fassnacht@arcor.de

Gerhard Berthold E-Mail: karin.berthold@t-online.de

Basketball Raimund Schmid E-Mail: schmid@kindernetzwerk.de Ralf Göbel r.goebel@goebel-fahrzeugbau.de

Segeln Thomas von der Saal t.vds@t-online.de

Tennis Wolfgang Hensel wolfgang.hensel@eu.takata.com

Inhalt: Seite

3

Hauptverein

Seite

12

Schwimmen

Seite

18

Masters

Seite

26

Kanu-Rennsport

Seite

36

Kanu-Drachen

Seite

40

Kanu-Alpin

Seite

44

Segeln

Seite

52

Basketball

Seite

60

Tennis

Seite

68

Angeln

Seite

70

Tauchen

Seite

74

VFS

Seite

76

Gymnastik

Seite

78

Triathlon

Seite

80

Baseball

Impressum: Jahresrückblick 2010 SSKC Poseidon 06 e.V. Stadtbadstraße 5 63741 Aschaffenburg 1. Vorsitzender: Gérard Richter Anzeigen: G. Wüst, G. Richter

Gymnastik

Redaktion: Vereins-Abteilungen

Marianne Geyer marianne.geyer@elektro-braun.de

Fotos: Vereins-Abteilungen

Triathlon André Dwehus E-Mail: adwehus@googlemail.com

Druck: Akzidenz-Druckerei Becker, Merenberg

VFS Stefan Lotz E-Mail: StefanLotz@gmx.net

Auflage: 2.000 Stück Distribution: Postversand, kostenlose Auslage bei Werbekunden, Vereinsgastronomie, Vereinsveranstaltungen

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Wir gedenken unseren verstorbenen Mitgliedern

Nachruf In tiefer Trauer mussten wir am 1.2.2011 Abschied von Paul Wirthmann, unserem „Paul“, nehmen. Paul Wirthmann hat sein Talent und Schaffenskraft über 50 Jahre in den Verein eingebracht. Anfangs hat er die Abteilungen Basketball und Kanu über sehr lange Zeit sportlich unterstützt und zusammen mit den Mannschaften Erfolge feiern können. Seit Mitte der 90iger Jahre hat er maßgeblich dazu beigetragen, die Anlage unseres Vereins zu pflegen und schön zu halten. Vor allem aber war er sehr vielen Mitgliedern ein guter Zuhörer und Ratgeber. Der Verein hat ihm sehr viel zu verdanken und aus diesem Grund werden wir ihn nie vergessen. Paul, wir werden dein „Werk“ weiter pflegen – Danke!


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Geburtstagsliste 2011

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50 Jahre

50 Jahre

50 Jahre

Carlos Olivo

Harald Musch

Dieter Neudecker

Susanne Krebs

Karin Link

Robert Ebert

Robert Schmitt

Cornelia Boehmer

Johannes Nuernberger

Dagmar Zerbe

André Breitenbach

Joachim Breid

Stephan Ruppel

Richard Bunch-Jung

Susanne Daig

Patricia Ullrich

Jürgen Himmel

Martin Wombacher

Michael Ebert

Angelika Rohden

Thilo von Wintzingerode-Knorr

Brigitte Kahnt-Kress

60 Jahre

Karl Heinz Obremski

Hasan Bal

Klaus Wolf

Konrad Diener

Stefan Breitinger

Wolfgang Wilke

Dagmar Brand

Michael Brönner

Traudl Krebs

Klaus Orth

Alex Jerabek

Willfried Mund

Günter Stenger

Andrea von der Saal

Roland Bollmann

Bernd Heininger

Martina Gissing

Peter Schaeffer

Christiane Stoll

Harald Kern

Susanne Mund

Martina Vierbantz

Thomas Fahl

Monika Schenk


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Heinrich Fassnacht

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Gerda Faeth

70 Jahre

75 Jahre

Werner Pollinger

Norbert Guenther

Anette Strater

Traudl Schaedlich

Herbert Fritsch

Hannelore Wirthmann

Heinz Kirchner

Fritz Ostberg

Tilly Krebs

Eveline Holzmann

Marga Daig

Gertrud Niedermeier

Wiltraud Gentil

Monika Kuhn

Heinrich Geiger

Theo Ostheimer

Elfriede Bahr

Guenther Rollmann

Martina Braun

Guenter Schmolny

Inge Bruchlos

Gabriele Rabens

Walburga Meininger

Horst-Dieter Menzel

Edith Demetrio

Uta Hild

Herta Kehrer

Franz Riedel

Christian Wuest

Waltraud Reefschlaeger

Monika Lehmann

80+ Jahre

Waltraud Schmittner

HLydia Hock

Gerd Hoyer - 80

Kurt Orschler

Annemarie Schuck - 80

65 Jahre

Waltraud Lauf

Sigrid Brunner - 80

Renate Stenger

Anneliese Ruis

Ingeborg Koenig - 81

Brigitte Kwiezinski

Günter Roth

Hnas Giegold - 81

Michael Hartmann

Isolde Hackl

Walter Mill - 82

Hans Seibert

HLisa Kramer

Erich Orschler - 82

Petra Hassdenteufel

Hilde Schweickard

Inge Kragl - 83

Margit Regula

Heinz Dietz

Norbert Purmann - 84

Johanna Sedlmeier

Doris Petz

Anneliese Doerflinger - 85

Doris Gollas

Joachim Moessinger

Richard Schuck - 85

Steffi Schmidt

Gertrud Denk

Manfrad Plewka - 85

Horst Oligmüller

Klaus Imhof

Heinz-Georg Obremski - 87

Gertraud Bien

Siegfried Franz

Therese Obremski - 87

Gabriele Kullmann

Iris Caspari

Lieselott Schellert-Hock - 88

Helga Schuelke

Thomas Kruck

Heinz Rademacher - 88

Hansi Zahn

Luitgard Kaiser

Maria Schaefer - 89

Klaus Fertig

Gottfried Schüßler

Sophie Zahn - 91

Rose Marie Rychner

Dieter Reis

Frieda Frank - 92

Peter Schmidt

Hans Hench

Hans Werner Eisenbrand

Manfrad Rückert

Herzlichen Glückwunsch!


SCHWIMMEN

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Die Jugendarbeit trägt die ersten Früchte Die Jugend zeigt sich in der Breite und orientiert sich leistungsmäßig nach oben Das Jahr 2010 brachte zwar keine Sensationen jedoch war ein weiterer Schritt nach vorne in der Schwimmabteilung erkennbar. Die in den Jahren zuvor gemachte Basis-Arbeit zeigt sich nun auch immer mehr in den Medaillenrängen von Einladungsschwimmfesten und an der gestiegenen Anzahl der Qualifikationen für Bezirks- und Landesmeisterschaften. Mit nun mittlerweile 15 Trainern sind wir vom Anfängerschwimmen bis hin zum Wettkampfschwimmen personell gut aufgestellt. Dieses Jahr kamen gleich fünf neue Trainer hinzu: Bärbel Feser startete mit den Anfängern, Mariella Schwarz, Isabell Fries und Lukas Kaiser betreuen unter Anleitung von erfahrenen Trainern Nachwuchsgruppen und Alican Bal hilft tatkräftig

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bei der Durchführung des Trockentrainings der 1. und 2. Wettkampfmannschaft. Das neu hinzugewonnene Athletiktraining in der Dessauer-Turnhalle am Dienstag stellt nun ideale Voraussetzungen für die Weiterentwicklung jedes Schwimmers da. Einen Dank hier an die Tennisabteilung, die uns diese Stunde zur Verfügung gestellt hat. Etabliert hat sich mittlerweile auch unsere relativ neue 4. Mannschaft um Trainer Claus Berninger. Diese Gruppe ist schon sehr homogen geworden und hat während des Jahres für einige Überraschungen gesorgt. Einen famosen Abschluss konnte diese Truppe beim „Goodbye Maradies“ Schwimmfest in Marktheidenfeld verzeichnen, bei dem viele Tagesbestzeiten und persönliche Bestzeiten erschwommen wurden. Die sportlichen Erfolge im Jahre 2010

werden hier ab Bezirksebene genannt. Weitere und genauere Berichterstattungen unseres Pressewarts Heinz Grasmann finden Sie auf unserer Homepage unter www.sskc.de. Bayerische Lange Strecken traditionell im Januar Die mit Abstand spannendste Jahrgangsentscheidung lieferten sich die Jugendlichen des Jahrgangs 1995 über 400 m Lagen. Nur eine Zehntelsekunde trennte am Ende die drei Podestplätze. Gregor Spönlein (SG Bamberg) lag zeitweise zwar weit in Front, konnte sich zum Schluss mit 5:20,25 Minuten als Sieger gerade noch ins Ziel retten. Christoph Kustra (SSKC Poseidon Aschaffenburg), der bei der 300-m-Marke noch einige Längen zurücklag, flog auf der Kraulstrecke förmlich heran und schnappte sich in neuer persönlicher Bestzeit (5:20,29 Min.) Silber vor Jan Fankhänel (SSG Erlan-


www.sskc.de gen - 5:20,35 Min.). Christophs gleichaltriger Vereinskamerad Eugen Hoffmann belegte im gleichen Rennen ebenfalls mit neuer Hausmarke (5:35,17 Min.) einen beachtlichen sechsten Rang.

(28:20,49), während sich die D-Jugendlichen nach einer Disqualifikation in der Lagenstaffel erst im »Nachschwimmen« auf der Siegerstraße fühlen durften. Mit ihrer Gesamtzeit von 30:27,10 Minuten hatten sie die Konkurrenz aus Würzburg (31:16,15 Minuten jederzeit im Griff. Gleich drei Mannschaften meldeten ihre Ansprüche auf den Titel bei der

Erik Kaiser, Stanislav Meisner und Eugen Hoffmann bei den Bayerischen Lange Strecken Für die Marathondistanz der Schwimmer, den 1500m Freistil, hatten sich sieben Akteure qualifiziert, die sich ebenfalls bewährten und mit zwei Ausnahmen Top-Ten-Platzierungen erreichten: Erik Kaiser 18:12,27; Stanislav Meisner (beide Jg. 1994) 19:38,81; Christoph Kustra 18:37,73; Eugen Hoffmann (beide Jg. 1995) 19:29,54; Noah Wolf 22:05,37; Adrian Baum 22:50,29; Niklas Reibenspieß (alle Jg. 1998) 22:57,37. SSKC Poseidon Aschaffenburg Herr im Haus beim DMSJ Sechs Gesamtsiege beim unterfränkischen Jugend-Mannschaftsentscheid und Tagesbestzeit durch die männliche A-Jugend konnten wir als Ausbeute am Ende auf unser Konto verbuchen. Bei der männlichen Jugend ließen wir als Gastgeber nichts anbrennen. Die AJugend sorgte mit 23:38,39 Minuten für die beste Gesamtzeit aller Teams und musste im Duell mit den Nachbarn aus Kleinostheim lediglich die Staffel über 4 x 100 m Schmetterling abgeben. Nicht minder einzuschätzen auch die Gesamtzeiten der siegreichen B(24:00,91 Minuten) und C-Jugend

Die Anfeuerung bei den Staffelmeisterschaften. C-Jugend an. Nicht für möglich gehaltene Siege in den Rücken- (5:42,06 Minuten!) und Schmetterlingsstaffeln (5:50,89 Min.) brachte das Team der Gastgeber mit Enna Corak, Lisa Diener, Linda Vorberg und Clara Lenz auf die Siegerstraße und erkämpften sich am Ende knapp den Sieg. Ohne weibliche Konkurrenz bei der DJugend, aber im direkten Vergleich mit ihren gleichaltrigen männlichen Vereinskameraden blieben Lia Klausner, Hanna Seubert, Anika Kutschera, Annika Lotz, Katharina Reibenspieß und Sophia Diener von den Gastgebern mit ihrer Endzeit (29:23,97) als einziges Team dieser Altersgruppe unter der 30-Minuten-Grenze. Dieses Jahr qualifizierte sich sogar 2 Mannschaften für das DMSJ Bayern Finale: Die männliche D und A-Jugend. Die D-Jugend musste jedoch wegen Skikursteilnahmen das Antreten bei der Bayern-Ausscheidung absagen. DMSJ Bayern-Finale mit der männlichen A-Jugend

Ohne Stanislav Meisner, der beim Sieg auf Bezirksebene in allen fünf Staffeln eingesetzt worden war und am Wochenende am schulischen Skikurs teilnahm, wurden die beiden ersten Starts sehr erfolgreich absolviert. Über 4 x 100 m Freistil nahm Erik Kaiser Meisners Platz ein und verhalf seinem Team zu einer Zeit von 4:01,42 Minuten, die Rang vier bedeutete. Die starke Mannschaft des SSV Nürnberg beging nach einem Frühstart des zweiten Staffelschwimmers den schwerwiegenden Fehler, das Rennen aufzugeben. Da bei einer Aufgabe nach den geltenden Regeln ein »Nachschwimmen« nicht mehr möglich ist, war der Wettkampf für das Team aus Nürnberg bereits hier zu Ende. Über 4 x 100 m Brust bewiesen Pascal Mangold, Alican Bal (für Meisner), Dominic Feser und Erik Kaiser ihr Können und belegten in 5:06,20 Minuten Rang drei hinter den Teams aus München und Bamberg. Der dritte Rang in der Gesamtwertung ging im Rückenschwimmen verloren, obwohl das Quartett Dominic Feser, Lukas Kaiser, Pascal Mangold und Erik Kaiser mit 5:02,27 Minuten nahe an seine Bestmarke herankam. Der entstandene Rückstand von über 20 Sekunden auf die Mitbewerber um Rang drei, Fürstenfeldbruck und Ergolding-Landau, konnte nicht mehr wettgemacht werden. Trotz der Steigerungen in der Schmetterlings- (4:44,00 Minuten) und in der Lagenstaffel (4:35,93 Minuten) blieb am Ende Rang fünf. Die Siegerzeit vom Bezirksfinale (23:38,39 Minuten) wurde mit 23:29,82 Minute deutlich unterboten.

SSKC in Unterfranken auf der Kurzbahn Spitze Obwohl für uns kein Einzeltitel in der offenen Klasse heraus sprang, waren wir mit den Leistungen unserer

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SCHWIMMEN Schützlinge mehr als zufrieden und können auf den Medaillenspiegel verweisen: Mit 72-mal Gold und je 64-mal Silber und Bronze nehmen sie den Spitzenplatz ein. Auf den Plätzen folgten SV Würzburg 05 (64/41/25), SG Hassberge (31/16/22), TSG Kleinostheim (25/13/11) und SG TV Elsenfeld/TV Kleinwallstadt (24/20/13). Als Titelhamster erwiesen sich beim Nachwuchs Justin Arapaj ( Jahrgang 1999, SSKC Poseidon), der es auf sieben Jahrgangsmeisterschaften brachte. Fünf Titel verbuchte Hanna Seubert ( Jahrgang 2000) auf ihrem Konto und gehörte damit ebenso zu den Mehrfachsiegern wie ihre Vereinskameraden Adrian Baum (4), Niklas Reibenspieß, Noah Wolf (alle Jahrgang 1998) und Marcel Hochstein ( Jahrgang 1999) (alle je dreimal Gold). Den Abschluss der Veranstaltung bildeten die Staffeln über viermal 50 Meter Freistil, bei denen Poseidon zweimal jubeln durfte. Zunächst verwies das junge Damenquartett Anne Lenz, Nergiz Cakir, Syna Michaelis und Lisa Schirado in 2:02,56 Minuten die stärker eingeschätzten Schwimmerinnen des TV Ebern (2:04,48 Minuten) in einem mitreißenden Zweikampf in die Schranken, ehe sich die Männer Alican Bal, Dominik Feser, Pascal Mangold und Eugen Hoffmann mit den sprintstarken Schwimmern des SC 13 Schweinfurt auseinandersetzen mussten. Die beiden nahezu gleichwertigen Teams unterboten ihre Meldezeiten um mehrere Sekunden. Am Ende hieß der Sieger SSKC Poseidon Aschaffenburg (1:48,51 Minuten), Zweiter SC 13 Schweinfurt (1:49,29).

SSKC mit sehr guter Jugend bei Unterfränkischen auf der 50m Bahn Mit 398 Einzel- und 8 Staffelmeldungen stellte der SSKC Poseidon Aschaffenburg erneut das größte Aufgebot

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und belegte im Medaillenspiegel der insgesamt 14 Vereine mit 57 ersten, 80 zweiten und 48 dritten Plätzen hinter dem SV 05 Würzburg (106/48/38) den zweiten Rang.

Hier unsere erfolgreichsten Teilnehmer der Bezirksmeisterschaften mit mindestens einer Goldmedaille in alphabetischer Reihenfolge: weiblich: Enna Corak ( JG 1998) 3 Gold / 1 Silber / 0 Bronze, Lisa Diener ( JG 1997) 5/2/0, Anne Lenz ( JG 1994) 1/4/0, Lisa Schirado ( JG 1993) 2/4/1, Hanna Seubert ( JG 2000) 3/4/2, Linda Vorberg ( JG 1997) 1/2/2

www.sskc.de Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Dachau Unter ungünstigen Witterungsbedingungen kämpften die bayerischen Jugendschwimmer in Dachau um die Landestitel auf der 50-Meter-Bahn. Sehr zufrieden kehrten auch die Schwimmer vom SSKC Poseidon Aschaffenburg aus Oberbayern zurück. Für sie waren die »Bayerischen« der geplante Saisonhöhepunkt, was sich in vielen persönlichen Bestzeiten, fünf Vizemeisterschaften und zwei Bronzemedaillen verdeutlichte. Knapp am möglichen Gold vorbei schrammte Niklas Reibenspieß ( Jg. 1998). Über 200 m Brust übernahm er vom Start weg das Kommando, steigerte seinen persönlichen Rekord auf 3:09,67 Minuten, doch musste er sich im Ziel Henning Dörries (TV Kempten) beugen, der drei Hundertstelsekunden schneller war.

Niklas Reibenspiess beim Startsprung männlich: Justin Arapaj ( JG 1999) 4/4/0, Johannes Bahmer ( JG 1998) 1/1/1, Fabian Bauer ( JG 1997) 1/2/2, Adrian Baum ( JG 1998) 2/1/2, Dominic Baum ( JG 1996) 1/1/3, Steven Herrschaft 2/1/0, Marcel Hochstein ( JG 1999) 1/3/0, Eugen Hoffmann ( JG 1995) 1/3/3, Patrick Horst ( JG 1996) 2/1/0, Lukas Kaiser ( JG 1993) 1/3/0, Christoph Kustra ( JG 1995) 7/2/0, Pascal Mangold ( JG 1993) 3/2/1, Moritz Merten ( JG 2000) 1/0/0, Luis Neumann-Perez ( JG 1996) 1/3/0, Niklas Reibenspiess ( JG 1998) 5/0/1, Philipp Schüßler ( JG 1999) 2/0/1, Philipp Walter ( JG 2000) 2/3/2, Noah Wolf ( JG 1998) 2/4/0.

Caro und Wolfgang Uhrig bei den regnerischen Bayerischen Jahrgangs in Dachau Gleich zweimal Silber schaffte Christoph Kustra ( Jg. 1995), jeweils mit guten Steigerungsraten über 200 m Schmetterling und 200 m Lagen. Als Delfin verbesserte er sich auf 2:24,82 Minuten, in der Vielseitigkeitsdisziplin auf sehr gute 2:23,99 Minuten. Für zwei dicke Überraschungen sorgten Lisa Diener ( Jg. 1997) und Lukas Kaiser ( Jg. 1993). Die Leidersbacherin glänzte über 50 m Freistil (0:29,67 Min) und holte sich damit ebenfalls die Vizemeisterschaft wie Kaiser, der sich


SCHWIMMEN über 400 m Freistil um über fünf Sekunden auf feine 4:34,82 Minuten steigern konnte. Ein vereinsinternes Duell um den Bronzeplatz lieferten sich über 50 m Brust Patrick Horst und Luis Neumann-Perez (beide Jg. 1996), das der Obernauer Horst mit 35,90 zu 35,92 Sekunden denkbar knapp für sich entschied. Hinter den beiden Münchner Schwimmern Bürger (34,88 Sek.) und Zeidler (35,10 Sek.) hatten beide ihre persönlichen Marken verbessert. Erstmals unter drei Minuten blieb Noah Wolf über 200 m Schmetterling. Mit 2:59,40 Minuten steigerte sich der zwölfjährige Gymnasiast erneut um vier Sekunden und sicherte sich damit überraschend den Bronzerang. Bezirks Jugend-Staffelmeisterschaften, National Schwimmfest im Hallenbad, Eröffnungsschwimmen im Freibad, Kinderschwimmfest im SSKC und AB Open in Hallenbad Dies waren die von uns selbst ausgerichteten Veranstaltungen im Jahre 2010. Durch unsere mittlerweile souveräne Durchführung und dem sehr guten Zusammenspiel zwischen Abteilung und Förderverein haben sich die auswärtigen Vereine bei uns wie immer sehr wohl gefühlt. Mein besonderer Dank gilt hier den Aschaffenburger Stadtwerken für die Breitstellung des Hallen- und Freibades als Wettkampfstätte. Optimale Wasser- und Raumtemperaturen sorgten stets für die richtigen Voraussetzungen, um bei den Wettkämpfen Bestzeiten zu erzielen. Die DMSJ Bezirksmeisterschaften ( Jugend-Staffeln) war eine neue Veranstaltung für uns, die wir jahrelang nicht mehr ausgerichtet hatten. Jedoch wurden wir auch diesem Wettkampfformat recht schnell Herr und hatten einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Die Anzahl unserer gemelde-

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ten Staffeln brachte das Meldeergebnis auch dazu, dass sich in jedem Lauf mindestens eine Mannschaft des SSKC befand. Diesen Umstand machte es sicher unseren Trainern nicht einfacher und lies es zu einem recht anstrengender Tag werden. Das Eröffnungsschwimmen über einen Tag im Aschaffenburger Freibad auf der 50m Bahn spiegelte die Meldezahlen des Jahres zuvor wider. Die Masters-Wettkämpfe jedoch beschränkten sich jedoch auf nur zwei wackere Männer aus Mainz. Hier im Masters-Bereich sollte bei der hoffentlich nächsten Auflage eine Erhöhung der Meldezahlen zu erzielen sein. Das Kinderschwimmfest 2010 fand wieder einmal bei bestem Wetter statt. Die teilnehmenden Vereine kamen diesmal nur aus dem Kreis Aschaffenburg zusammen, was dem Meldeaufkommen dank der großen Zahl unsres eigenen Nachwuchses jedoch keinen großartigen Abbruch tat. Unsere Kids konnten zeigen, was sie im Laufe des Sommers gelernt hatten und sich mit anderen Konkurrenten messen. Im Anschluss an das Kinderschwimmfest wurde unser gemeinsames Abschlussgrillen noch bis in die Dunkelheit weiter geführt, ehe es in die verdienten Ferien ging. Bei den AB Open 2010 erzielten wir mit 1630 Meldungen die fast gleiche Meldezahl wie im Vorjahr. Mit dem WSV Geretsried hatten wir sogar einen teilnehmenden Verein aus Oberbayern zu Gast. Die übrigen teilnehmenden Vereine kamen aus dem Kreis Aschaffenburg, aus dem Bezirk Unterfranken und aus Südhessen. Trotz nicht intakter Mikrofonanlage hatte die Veranstaltung Bestzeiten-Charakter und in den „Supersprints“ auch wieder stimmungsvolle Höhepunkte zu verzeichnen. Diese vom SSKC erfundene

www.sskc.de Wettkampfform ist mittlerweile so beliebt, dass unser Nachbarverein TG Hanau diese Einlagenwettkämpfe in deren Wettkampf ebenfalls integriert hat. Die von uns selbst ausgerichteten Veranstaltungen bilden eine wichtige finanzielle Einnahmequelle für unsere Abteilung. Ohne unseren rührigen Förderverein und die Eltern der Schwimmerinnen und Schwimmer ließen sich diese Aufgaben nicht bewältigen. Hierfür vielen Dank, auch an alle die sich rund um das Schwimmen im SSKC Poseidon engagieren! Im Bereich der Kampfrichter werden wir auch immer besser, denn es werden

Staffelsieg beim Einladungsschwimmfest immer mehr, die diese Ausbildung absolvieren, so dass nicht jeder in jedem Abschnitt zum Einsatz gebeten werden muss. Meinen Dank hier an Frank Bräutigam für die hervorragenden Informationen über bevorstehende Wettkämpfe, Einteilung vor und während der Kampfrichtersitzungen und seinen Einsatz bei der Durchführung unserer eigenen Veranstaltungen.

Das Jahr 2011 findet mit den Bezirksmeisterschaften im Sommer (10./11.07.) seinen Höhepunkt. Bitte vormerken! Auch da wird wieder jede helfende Hand gebraucht. Thomas Ehrhardt Abteilungsleiter


SCHWIMMEN-MASTERS

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Das „Masters“-Jahr 2010 Das aktive Wettkampfjahr 2010 begann, wie schon fast üblich, mit dem 21. Int. Masters-Schwimmfest des 1. SSV Ingelheim. Dort meldeten sich 10 Aktive des SSKC Poseidon für die unterschiedlichsten Wettkämpfe an und versuchten, in teilweise neu erreichten Altersklassen, ansprechende Leistungen abzuliefern. Gut in Form präsentierte sich Ina Kwiezinski (AK 30). Von sechs Starts beendete sie fünf als Siegerin: 50/100/200 m Brust (0:36,93 / 1:22,16 / 3:00,89), 100/400 m Lagen (1:17,35 / 6:06,80). Einen zweiten Platz erreichte sie über 50 Schmetterling in 0:33,63. Anja Bickert erreichte vier erste Plätze: 100/200 m Rücken (1:26,90 / 3:07,16), 200/400 m Freistil (2:40,36 / 5:40,93). Einen zweiten Platz erzielte sie über 50 m Rücken in 0:40,48. Uwe von der Tann (AK 55) siegte über 100 m Brust (1:26,90) und 800 m Freistil (12: 06,56). Drei silberne Medaillen erkämpfte er sich über 50/200 m Brust (0:39,96/ 3:15,38) und 100 m Lagen (1:23,49). Einen dritten Platz belegte er über 200 m Freistil (2:38,42). Arnt Scheidler (AK 35) beendete seine Rennen über 100/200 m Brust (0:36,25/ 1:22,07) jeweils als Schnellster und wurde Zweiter über 50 m Freistil (0:31,81). Frank Seubert (AK40) siegte über 800 m Freistil in 11:35,49 und konnte dabei

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seine persönliche Bestzeit um 11 Sekunden verbessern. Reinhard Nürnberger (AK 55) zeigte über 200 m Schmetterling Stehvermögen und sicherte sich mit neuer Bestzeit (3:24,12) den Sieg. Silber (50 m Schmetterling in 0:35,31) und Bronze (50 Freistil 0:31,81) rundeten seinen Wettkampf ab. Nach langer Wettkampfpause meldete sich Alexander Hirte (AK 25) recht beachtlich im Geschehen zurück. Über 50/100 m Brust erreichte er jeweils einen zweiten Platz (0:37,05/ 1:23,65) und über 50 Freistil (0:31,91) wurde er Dritter. Für Ingo Adamzik (AK 40) brachte die Zeit von 1:04,29 über 100 Freistil Bronze. Rang vier erreichte er über 100 m Lagen in 1:15,23. Herbert Nürnberger (AK 50) stand über 50 m Schmetterling (0:33,65) und 50 m Rücken (0:38,86) zwei Mal auf dem Silberplatz. 12:02,83 über 800 m Freistil bedeuteten Platz drei und 0:30,54 Platz sieben über 50 m Freistil. Ingo Gleich erreichte über 50/100/200 m Brust (0:36,72/1:20,61/2:37,26) jeweils einen dritten Rang. Beachtlich schlugen sich auch die gemeldeten Staffeln. Die 4x50 m Lagen Staffel (2:13,62) gewann in der AK 160 (+) in der Besetzung Ingo G., Alexander, Herbert und Ingo A. Die 4x50 m

Freistil Staffel AK 200 (+) (2:01,12) mit Ingo G., Reinhard, Herbert und Uwe erreichte einen zweiten Platz. Als nächster Wettkamp im Jahreskalender standen die Deutschen Meisterschaften Masters Lange Strecken in Köln am 23. u. 24. April auf dem Programm. Nur Tom Ehrhardt fühlte sich fit genug diesen hochwertigen Wettkampf zu besuchen. Podestplätze erreichte er dabei über 200 m Schmetterling (2. in 2:20,38), 1500 m Freistil (3. in 18:17,42) und 400 m Lagen (3. in 5:05,45). Ein vierter Platz über 200 m Rücken (2:25,90) und ein fünfter Platz über 400 m Freistil (4:35,36) rundeten dieses gute Ergebnis ab. Weiter ging es mit den Deutschen Meisterschaften Masters Kurze Strecken. Diese Großveranstaltung wurde von 11 Aktiven des SSKC Poseidon besucht. Die Qualität des Wettkampfs kann man an den erzielten Rekorden erkennen. So wurden insgesamt 6 Welt-, 7 Europa- und 28 DSV Altersrekorde aufgestellt. Erfreulich dabei die Bilanz von Ina Kwiezinski. Sie wurde über 50 m Brust in 0:37,53 Deutsche Meisterin in der AK 30. Über die 100 m Brust wurde sie Zweite in 1:22,54 und war damit gleichzeitig die erfolgreichste Teilnehmerin aus den Reihen der Poseidonen. Nicht ganz zufrieden mit seinen Leis-


SCHWIMMEN-MASTERS tungen war Tom Ehrhardt (AK 30). Er wurde über 50 m/100 m Schmetterling (0:27,11/ 1:00,67) jeweils Dritter und erreichte einen vierten Platz über 200 m Freistil. in 2:04,23. Abgerundet wurde das Ergebnis noch durch zwei siebte Plätze über 50 m/100 m Rücken (0:31,27/ 1:12,81). Reinhard Nürnberger (AK 55) erkämpfte sich über 100 m Schmetterling einen vierten Platz in 1:30,64. Auf der halben Distanz kam er in 0:35,52 auf Rang 14 und mit 0:33,19 über 50 m Freistil auf Rang 24. Steffi Konrad (AK 35) präsentierte sich nach der „Babypause“ gut in Form und wurde Vierte über 50 m Brust in 0:39,59, sowie Zwölfte über 50 m Freistil in 0:31,10. Igor Misovic (AK 35) beendete seine Einzelstarts zweimal mit Rang 5 über 50 m/100 m Rücken (0:30,98/ 1:08,38) und zweimal mit Rang 6 über 50 m/100 m Brust (0:33,29/ 1:15,37). Lena Schwarz (AK 25) „biss“ sich über 100 m Freistil durch und erreichte einen fünften Platz in feinen 1:05,17. Jeweils einen siebten Rang erkämpfte sie sich über 200 m Freistil (2:25,26) und 100 m Schmetterling (1:14/50). Die weiteren Platzierungen: 14. über 50 m Schmetterling(0:32,68) und 15. über 50 m Freistil (0:30,40). Ulla Petzolt (AK 35) schwamm über

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50 m Rücken in einer Zeit von 0:37,86 auf Platz 8, über 50 m Schmetterling (0:33,89) auf Platz 12 und über 50 m Freistil (0:31,21) auf Platz 20. Helena Kösterke (AK 20) beendete ihre Einzelrennen über 50 m Rücken (0:35,09) und 200 Freistil (2:25,26) auf Rang 8 bzw. 13. Uwe von der Tann (AK 55) belegte über 200 m Freistil (2:41,73) Platz 9, über 50 m Freistil (0:31,53) Platz 16 und über 50 m Brust (0:41,24) Platz 17. Sarah Seider (AK 25) freute sich mit neuer Bestzeit über 100 Freistil in 1:08,99 über Rang 14. Diese Platzierung erreichte sie auch über 100 m Brust (1:29,77). Auf der halben Distanz (0:41,59) belegte sie Platz 22. Ingo Adamzik erreichte mit seinem einzigen Einzelstart über 50 m Freistil in 0:29,16 den 24. Platz. Angetrieben von Vuvuzelas, die in der Halle allerdings teilweise einen grenzwertigen Geräuschpegel verursachten, erreichten die Poseidonen darüber hinaus beachtliche Staffelerfolge. Unsere vier Mädels Helena, Sarah, Steffi und Ina erkämpften sich in der AK 100 - 119 über 4 x 50 Brust in 2:38,50 einen hervorragenden zweiten Platz. (Kreisrekord). Genauso gut konnten sich Helena, Ina, Steffi und

www.sskc-poseidon.de Lena in der AK 100 – 119 über die 4 x 50 m Freistil in Szene setzen. Die Zeit von 2:00,06 bedeutete ebenfalls neuen Kreisrekord. Einen sehr guten dritten Platz konnte dasselbe Quartett über 4 x 50 m Lagen (2:15,52) erreichen. Die Mix-Staffel über 4 x 50 m Lagen (AK 120 - 159) mit Igor, Ina, Tom und Helena erzielte einen zweiten Platz, ebenfalls mit neuem Kreisrekord. Nach tollem Kampf mussten sie sich nur der Hamburger Staffel geschlagen geben. Die Mix – Staffel AK 160 – 199 mit Ulla, Uwe, Steffi und Ingo wurde in der Zeit von 2:20,74 13. Einen weiteren Erfolg erreichte die Mix – Staffel in der AK 120 – 159 über 4 x 100 m Lagen. Dort schlugen Igor, Ina, Tom und Lena als vierte in 4:38,46 an (KR). Ein spannendes Rennen gab es über die 4 x 50 m Freistil Mix in der AK 100 – 119. Mit 1:49,48 belegten Igor, Tom, Helena und Lena den sechsten Rang. Der Rückstand auf Platz 3 betrug knappe 70/100 sek. Als kleinen Trost konnten sie Kreisrekord Nr. 4 verbuchen. Igor, Tom, Ingo und Uwe verfehlten in der 4 x 50 Lagenstaffel AK 160 - 199 um 33/100 sek. den dritten Platz. Den fünften Platz erreichte dieses Quartett über 4 x 50 Freistil in 1:49,98 und neunter über 4 x 50 m Brust in 2:27,89.


SCHWIMMEN-MASTERS Der nächste Wettkampf im Kalenderjahr führte die Masters nach Auerbach in der Oberpfalz. Dort wurden bei schönstem Sommerwetter die Bayrischen Meisterschaften Masters Kurze Strecken ausgetragen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte im Medaillenspiegel hinter der übermächtigen Mannschaft der SG München (71 Gold / 27 Silber / 13 Bronze) der zweite Platz (25 / 15 / 9) belegt werden. Dank ihrer Sprintstärke trug Lena Schwarz (AK 25) mit vier Goldmedaillen (50/100 m Freistil 0:29,87/ 1:05,66; 50/100 m Schmetterling 0:32,53 /1:14,59) zum tollen Gesamtergebnis der Mannschaft bei. Silber holte sie über 200 m Freistil in 2:24.65 und rundete mit Bronze über 200 m Lagen (2:51,28) ihre starke Leistung ab. Tom Ehrhardt (AK 30) sicherte sich drei Siege: 100 m Schmetterling (1:02,47), 100 m Rücken (1:07,52) und 200 m Freistil (2:07,04). Zweiter wurde er über 50 m Schmetterling (0:27,18) und Dritter über 100 m Freistil in 1:00,66. Felix Sobietzki (AK 20) schwamm mit guten 2:06,75 über 200 m Freistil und 1:01,70 über 100 m Schmetterling jeweils zu Gold. Bei der »Vielseitigkeitsprüfung« über 200 m Lagen erreichte er in 2:21,85 genauso den zweiten Platz

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wie über 100 m Brust in 1:18,02. Ina Kwiezinski (AK 30) bestätigte ihren deutschen Meistertitel, den sie sich drei Wochen zuvor gesichert hatte und stand auch in Bayern ganz oben auf dem Podest. Unangefochten gewann sie ihre Lieblingsstrecken 50/100 m Brust in 0:37,33 bzw. 1:24,31. Über 200 m Lagen holte sie sich die Bronzemedaille in 2:55,55. Steffi Konrad (AK 35) gewann die 50 m Schmetterling in 0:33,62 und wurde dreifache Vizemeisterin über 50/100 m Freistil (0:30,22/1:08,12) und 50 m Brust (0:39,48). Helena Kösterke (AK 25) war mit der Siegerzeit von 0:35,07 über 50 m Rücken nicht zu schlagen. Uwe von der Tann (AK 55) erreichte mit 2:48,65 über 200 m Freistil Platz zwei und belegte dritte Plätze über 100 m Freistil (1:13,45) und 100 m Brust (1:33,31). Reinhard Nürnberger (AK 55) stand bei 100 m Schmetterling mit der Zeit von 1:32,59 auf den Bronzeplatz. Seinem Bruder Herbert (AK 50) gelang dies über 50 m Schmetterling in 0:35,02. Ulla Petzolt (AK 35) erkämpfte sich Silber über 50 m Rücken in 0:37,50

www.sskc-poseidon.de und Bronze über 50 m Schmetterling in 0:34,04. Erneut bestätigten die Staffeln des SSKC Poseidon ihre Spitzenposition. Bei den Frauen wurden alle fünf möglichen Wettbewerbe souverän gewonnen. Helena, Ina, Lena und Steffi siegten in der Altersklasse 100-119 Jahre über 4 x 50 m Freistil (2:02,17), 4 x 50 m Lagen (2:16,17), 4 x 50 m Schmetterling (2:13,00) und 4 x 50 m Brust (2:42,10). Ein weiterer Sieg kam in der AK 120159 J. über 4 x 50 m Rücken (2:32,89) hinzu. Hier kam Ulla anstatt Ina zum Einsatz. Igor, Tom, Felix und Ingo G. starteten in der AK 120-159 Jahre. Sie gewannen die 4 x 50 m Schmetterling in 1:55,40 (!), belegten je Platz zwei bei 4 x 50 m Freistil (1:45,96), 4 x 50 m Lagen (2:00,87), Platz drei über 4 x 50 m Rücken (2:13,78) und Platz 4 über 4 x 50 m Brust. In der AK 200-239 Jahre wurde Ingo A., Reinhard, Herbert und Uwe jeweils Vizemeister über 4 x 50 m Freistil (2:04,52), 4 x 50 m Lagen (2:27,08) und 4 x 50 m Schmetterling (2:19,60). Eine weitere Goldmedaille gewannen Helena, Igor, Tom und Lena in der 4 x 50 m Lagen-Mix-Staffel (AK 100-119 Jahre).


www.sskc-poseidon.de Während für den Großteil der Masters nach Auerbach die Freibadwettkämpfe abgeschlossen waren, mussten drei Aktive die Spannung bis Anfang August aufrechterhalten. Für Tom Ehrhardt, Igor Misovic und Ulla Petzolt war die Masters WM in Göteborg (Schweden) der Saisonhöhepunkt. Über 4000 Teilnehmer aus aller Herren Länder zwischen Neuseeland und Kanada, aus Japan, Südafrika Brasilien und Argentinien sorgten für eine Flut von Rekorden in den verschiedenen Altersklassen. Für Tom Ehrhardt (AK 30) begannen die Titelkämpfe eher durchwachsen. Konnte er mit seiner Zeit von 2:20,43 Minuten über 200 m Rücken und Platz vier noch recht zufrieden sein, so hatte sich der Delphinspezialist über 50 m Schmetterling (27,61 Sekunden) doch etwas mehr ausgerechnet als einen 15. Rang in einer allerdings sehr dicht gedrängten Spitzengruppe Besser lief es für den Poseidonen am dritten Tag der Schwimmentscheidungen, als die 100 m Schmetterling auf dem Programm standen. Hinter dem Rumänen Ioan Gherghel, der in 54,19 Sekunden einen neuen Weltrekord für die AK 30 aufstellte, ging Ehrhardt das Rennen beherzt an (26,86 Sekunden bei 50 Meter!) und sicherte sich in sehr guten 57,91 Sekunden hauchdünn hinter dem Franzosen Adrian Visinescu (57,89 Sekunden) den dritten Platz. Ganz anders dagegen seine Renneinteilung über 200 m Schmetterling: Nach einer Durchgangszeit von 1:03,55 Minuten bei 100 Metern steigerte er seine saisonale Bestmarke auf respektable 2:12,49 Minuten und holte sich damit Silber hinter dem mehrmaligen Olympiateilnehmer Vladan Markovic, der in 2:11,25 Minuten Weltmeister wurde. Mit jeweils sehr guten fünften Plätzen über 400 m Freistil (4:24,34 Minuten) und über 3 km im Freiwasserschwimmen (37:09 Minuten) beendete er seinen erfolgreichen WM-Auftritt. Igor Misovic (AK 35), der zuletzt in Auerbach fünf bayerische Einzeltitel erringen konnte, bestritt in Göteborg vier Rennen und steigerte dabei jeweils seine saisonalen Bestmarken. Die Zeit von 32,01 Sekunden über 50 m Brust

ist darüber hinaus persönlicher Rekord und brachten ihm Rang zehn. Seine beste Platzierung schaffte er mit Rang sieben über 50 m Rücken (29,65 Sekunden). Ulla Petzolt (AK 35), vielfache Kreismeisterin und Rekordhalterin der neunziger Jahre, startete in den Sprintdisziplinen über 50 Meter Freistil (31,29 Sek.), Rücken (38,29 Sek.) und Schmetterling (33,88 Sekunden!!) und belegte damit Plätze im Mittelfeld. Der nächste Wettkampf, den die Masters im Kalenderjahr 2010 besuchten, war eine Premiere für die Poseidonen. Neun Masters meldeten sich zur Teilnahme am 42. Kulmbacher EKU-Cup. Bei dieser Schwimmveranstaltung handelt es sich um einen Sprintwettkampf bei dem ausschließlich die 50 m Strecken, sowohl im Einzelwettkampf als auch im Staffelrennen absolviert werden.

Angekündigt hatten sich 298 Aktive aus 42 Vereinen, die insgesamt 693 Einzelstart und 154 Staffelmeldungen abgaben. Unter diesen Aktiven waren sehr starke Schwimmer, u.a. aus Potsdam, Magdeburg, Leipzig, München sowie von den Gastgebern vom ATS Kulmbach vertreten. Internationalen Flair verbreiteten Gäste aus dem nahen Tschechien und ein für Wuppertal startender Mexikaner. Trotz dieser starken Gegner schlugen sich die Positionen achtbar und belegten mit Ina Kwiezinski, Tom Ehrhardt und Ingo Gleich, sowie der 4 x 50 Freistil-Staffel in der AK 160 männlich viermal den 1. Podestplatz. Während die amtierende deutsche

Meisterin AK 30, Ina Kwiezinski, über 50 m Brust keine Gegnerin fürchten musste und überlegen in 0:37,76 min gewann, war die Konkurrenz über 50 Freistil stärker. Sie erreichte hier ebenso einen 2. Platz wie über 50 m Schmetterling in 0:34,48 min und einen 3. Platz über 50 m Rücken in 0:39,18 min. Für Anita Schieck, die ihren ersten Wettkampf für die Poseidonen schwamm, reichte es über 50 S in der AK 30 zu einem feinen 3. Platz in 0:40,56 min, einem 5. Platz über 50 Freist in 0:36,12 min und einem 7.Platz über 50 Brust in 0:46,61 min. Leichte Leistungseinbußen konnten Wies'n bedingt bei Tom Ehrhardt festgestellt werden. Trotzdem erreichte er in seiner Paradedisziplin 50 m Schmetterling in der AK 30 einen 1. Platz in 0:27,62. Zu weiteren Podestplätzen kam er über 50 m Freistil. In 0:26,65

min schlug er als Zweiter an und über 50 m Rücken als Dritter in 0:31,70 min. Gut in Form präsentierte sich Ingo Gleich. Er holte sich in der AK 40 über 50 m Brust den 1. Platz in 0:36,73 min und über 50 m Schmetterling den 2. Platz in 0:31,69 min. Ein gutes Ergebnis konnte auch Ingo Adamzik in der AK 40 über 50 Freistil vorweisen. In 0:27,78 min erreichte er den 2. Platz, während er über 50 Brust in 0:39,25 min als Fünfter anschlug. Rückenspezialist Udo Kuhlmann konnte in der AK 45 mit 0:34,42 min über 50 m überzeugen und holte über diese Distanz einen 2. Platz genau wie

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SCHWIMMEN-MASTERS über 50 m Schmetterling in 0:33.04. Nicht ganz zufrieden war Herbert Nürnberger mit seine Zeit über 50 m Schmetterling in der AK 50. 0:34,19 min reichten zwar zum 2. Platz, doch seine Erwartungen konnte er damit nicht erfüllen. Über 50 m Freistil erreichte er in 0:31,05 min den 8. Platz. Einer ungewohnt großen Konkurrenz sahen sich Uwe von der Tann und Reinhard Nürnberger in der AK 55 gegenüber. Geburtstagskind Uwe wurde über 50 Freistil in 0:31,20 min Fünfter, über 50 Rücken in 0:43,67 min ebenfalls Fünfter und über 50 Brust in 0:40,13 min Siebter. Reinhard wurde über 50 m Schmetterling Fünfter und über 50 Freistil Neunter. Große Freude bereitete die Männerstaffel über 4 x 50 Freistil in der AK 160. Vom Start weg übernahmen Tom, Ingo G., Ingo A. und Udo die Führung und schlugen in 1:49,99 min als Erste an. Nach dem Ende des offiziellen Wettkampfprogramms startete ein mit Spannung erwarteter Wettbewerb. Bei der so genannten Bierstaffel werden 4x50m geschwommen, wobei das Schwimmen nach 25 m an der Wende unterbrochen wird, um schnellstmöglich ein Fläschchen Bier zu trinken. Die Kulmbacher Schwimmjugend überprüft das vollständige Leeren der Flasche akribisch, so dass notfalls der nachfolgende Schwimmer Defizite seines Vordermannes bzw. seiner Vorderfrau zusätzlich zu seiner eigenen Flasche ausgleichen muss. Die Zeit läuft dabei weiter. Erschwerend kommt hinzu, dass der Flaschenöffner als „Staffelholz“ während dem Schwimmen in der Hand mitgeführt werden muss. Zu diesem Wettbewerb hatten sich 30 (!) Staffeln gemeldet. Während das Team 1 mit Anita, Udo, Ingo G. und Ingo A. einen respektablen 9. Platz erreichte, mussten sich die weniger trinkfesten von Team 2 mit Ina, Uwe, Reinhard Herbert mit einem 15. Platz zufrieden geben. Dieser Spaß-Wettkampf bot gute Unterhaltung und wird zukünftig sicher Einfluss auf das Trainingsprogramm haben.

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Letzter Wettkampf im laufenden Kalenderjahr 2010 war das Nachtschwimmen in Bad Homburg. Neben der außergewöhnlichen Anschwimmzeit (21.00 Uhr) ist das Besondere an dieser Veranstaltung, dass Aktive und Masters mit- und gegeneinander antreten. Höhepunkt des Abends waren die Staffelrennen, die sowohl geschlechts-, als auch altersmäßig gemischt bestritten werden mussten. Für beide Abteilungen war dies eine neue Erfahrung, die sowohl sportlich als auch abteilungsübergreifend als durchweg positiv bezeichnet werden kann.

www.sskc-poseidon.de pen gestärkt und dadurch Rücken und Gelenke entlastet. Für Vereinsmitglieder ist die Aquafitness kostenlos, Vereinsfremde zahlen 30 € für 10 Stunden, die im Normalfall von der Krankenkasse erstattet werden (Kontakt: Ute Dobslaw 06021/470120). Das in sportlicher Hinsicht durchaus ereignisreiche Jahr 2010 hat der Abteilung auch organisatorische Veränderungen gebracht. Ausgelöst durch den Umzug von Uwe von der Tann in die Nähe von Kulmbach wurde eine neue Abteilungsleitung ins Amt gesetzt. Dabei handelt es sich um folgende Mannschaft: Ina Kwiezinski (Abteilungsleiterin; ina.kwiezinski@web.de; Tel.:015121764834) Ingo Adamzik. (stellv. Abteilungsleiter) Eva Gleich (Kasse) Herbert Nürnberger (Presse). Nachdem die Masters auch abseits des Schwimmbades als durchaus umtriebig bezeichnet werden können, bilden Anja Bickert und Reinhard Nürnberger den „Vergnügungsausschuss“ und sind somit neben der Wettkampflogistik auch für die Organisation der sonstigen Mitgliederbespaßung zuständig.

Neben den wettkampforientierten Masters hatte die zweite Schwimmgruppe unter der Leitung von Arnt Scheidler auch im Jahr 2010 großen Zulauf. Sie eignet sich besonders für Neu-/Wiedereinsteiger aber auch für geübte Schwimmer, die sich unter qualifizierter Leitung verstärkt ihrer Schwimmtechnik widmen wollen. In der Mastersabteilung wurde auch 2010 wieder Aquafitness unter der Leitung von Ute Dobslaw angeboten. Dort werden schon seit mehreren Jahren zweimal in der Woche bei flotter Musik Herz und Kreislauf in Schwung gebracht und durch gezieltes Training die unterschiedlichsten Muskelgrup-

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei „unserem Uwe“ bedanken. Erst nachdem er uns in Vorbereitung seines nahenden Abschieds allmählich zur eigenverantwortlichen Organisation erzogen hat, ist uns klar geworden was er in den vergangenen 10 Jahren alles für uns geleistet hat. Erfreulicherweise bleibt er uns insofern erhalten als er auch in Zukunft weiter für Poseidon an den Start gehen wird. Regelmäßige Zusammenkünfte mit den üblichen Verdächtigen sind daher gewährleistet. Ein Dankeschön auch an Petra Huth, die ebenso lange für die Organisation der Abteilung verantwortlich war und unsere Trainer Arnt und Ute, die zuverlässig jede Woche am Beckenrand stehen.

Herbert Nürnberger / Ina Kwiezinski


KANU-RENNSPORT

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Erneut die 100 Siege Schallmauer geknackt Kanuten sind auch 2010 Spitze

Auch wenn die herausragende Bilanz aus dem Vorjahr nicht ganz erreicht werden konnte, so ver-buchte die Kanuabteilung erneut eine sehr erfolgreiche Saison 2010. Während die etablierten Leistungsträger inzwischen in der Leistungsklasse angekommen sind und jetzt mit der Weltspitze konkurrieren müssen, kommen aus dem Schüler- und Jugendbereich bereits neue Talente, die in Zukunft die Tradition der Rennsportkanuten fortsetzen können. Auf 14 Regatten verbuchten unsere Paddler insgesamt 122 Siege, 113 zweite und 85 dritte Plätze. Eine stolze Bilanz, die dadurch untermauert wird, dass unsere Abteilung einmal mehr den erfolgreichsten Verein bei den Bayerischen Meisterschaften stellte. Da unsere Sportart sehr trainingsintensiv ist, sind wir froh, dass wir über einige sehr motivierte und engagierte Übungsleiter und Trainer verfügen, die bei der Vielzahl der Trainingseinheiten immer vor Ort waren. Unser Dank gilt insbesondere Doris Ebert, Ulrike Faßnacht, Barbara Großmann, Heike Ott, Susanne Patzelt, Eugen Eibl, sowie Jörn, Tim und Heiner Faßnacht, die sich die Trainingsarbeit im Winter sowie im Sommer aufgeteilt haben. Neben den rein sportlichen Themen standen in der Abteilung noch einige andere Veranstaltungen auf dem Programm. • So wurde die Grundlage zu den Erfolgen beim Ostertrainingslager, in heimischen Gefilden, geschaffen. 3 bis 4 Trainingseinheiten pro Tag forderte den Sportlern alles ab.

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• Traditionell am 1. Mai fand unser Anpaddeln statt. Mit Wandercanadier und Drachenboot wurde die Strecke von Kleinwallstadt bis ans Vereinsgelände rechtzeitig zur Bootstaufe zurückgelegt. Trotz Regen konnte die Taufe von 5 neuen Rennbooten durchgeführt werden. Ein Großteil der Boote wurde durch Privatpersonen finanziert und den Sportlern zur Verfügung gestellt. Den Sponsoren sei hier noch einmal recht herzlich gedankt. • Einen herben Rückschlag mussten wir in unserem Pfingsttrainingslager am Bleilochstausee in Thüringen hinnehmen. Während einer Trainingseinheit zog überraschend und schnell ein Minitornado heran und wirbelte unsere ganzen am Ufer gelagerten Einer durch die Luft. Hilflos mussten wir mit ansehen, wie die Boote teilweise 10m hoch und 50m weit durch die Luft geschleudert wurden. An 6 Einerkajaks entstand zum Teil erheblicher Sachschaden. Peter Patzelt und Heiner Faßnacht hatten dann 2 Tage Arbeit um die Boote zumindest wieder einsatzfähig zu machen. Besonders bitter, da es sich ausnahmslos um neue Boote gehandelt hat. Zum Glück gab es zumindest keinen Personenschaden. • Nach der letzten Regatta stand dann Ende September noch das Abpaddeln auf dem Programm. Diesmal wurde der Main von Freudenberg bis Miltenberg befahren. Trotz Regens gab es bei den Teilnehmern nur fröhliche Gesichter, vor allem da bei der Rückkehr bereits der Grill für das Helferessen angeschürt war und alle beim Rollbraten und Bier von der Abteilungsleiterin Susanne Patzelt für den tollen Einsatz bei unserer Großveranstaltung, dem

Drachenboot Frankencup, gelobt wurden. Dazu später mehr. • Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildete, wie immer, die Saisonfeier Mitte Januar im Vereinsheim. Einen Tag nach der Sportlerehrung der Stadt, diesmal wurden 49 Kanuten und Drachenbootsportler geehrt, wurde in gemütlicher Runde ein Rückblick auf die erfolgreiche Saison 2010 gegeben. Die Meister wurden geehrt, ein Videorückblick gezeigt und der Gewinner des Walter Faßnacht Gedächtnispreises (für den Punktbesten Sportler), Paul Kress, mit dem Teller ausgezeichnet. Den Kenterpokal, in diesem Jahr ohne ernsthafte Konkurrenz, erhielt Jessica Lorenz. Sportliche Höhepunkte 2010 Bayerische Meisterschaft Nach viel Ärger im Vorfeld wurde erstmals bei einer Bayerischen ein Kanumehrkampf für Schüler und Jugendliche durchgeführt. Dieser Wettkampf besteht aus Laufen, Hüpfen, Ballstoßen und Standweitsprung. Auch ein bisschen Bootfahren gehört dazu, jedoch nicht im bisherigen Umfang. Dieser „Wettkampf“ wurde durch den Deutschen Kanu Verband beschlossen und ohne Rücksicht auf die Machbarkeit durchgeführt. Entsprechend waren die Meisterschaften zerrissen und hatten lange Tage für unsere Jüngsten. Dies allem zum Trotz zeigten unsere Athleten, dass sie vor allem schnell Boot fahren können. Vor den Rennen war Sportwart Heiner Faßnacht mit Prognosen sehr vorsichtig, da einige der Leistungsträger in höhere Klassen auf-


KANU-RENNSPORT gestiegen waren und sich dort mit den etablierten Fahrer/innen auseinander setzen mussten. So war das Ergebnis mit 27 Titeln, 23 zweiten und 19 dritten Plätzen mehr als selbst kühnste Optimisten erwartet hatten. Wie in den vergangenen Jahren waren wieder alle Altersklassen am Medaillensegen beteiligt. Großartig war die Leistung und Titelausbeute für Paul Kress und Frederike Altmeyer. Beide erpaddelten sich jeweils 6 Titel. Sie waren damit die erfolgreichsten Teilnehmer ihrer Klasse. Paul bei den Junioren und Frederike in der Jugend-

klasse. Unterstützt wurde Paul Kress dabei in den Mannschaftsbooten von Nick Sauerwein (K4 über 500m) und Jannis Heinrich (K4 über 200m + Staffel). Frederike Altmeyer gewann zusammen mit Annika Kunze den Langstreckenzweier über 5.000m und im siegreichen Kajakvierer saßen noch Regina Thönnissen und Nuria Irache-Estebanez. Zuvor hatte Regina Thönnissen mit Carolin Endres über die 2.000m ihren ersten BM Titel eingefahren. Hinzu kamen 2 Titel von Hannah Patzelt. Einmal über die 5.000m Langstrecke

Paul Kress (Mitte) mit 6 Titeln erfolgreichster BM Teilnehmer

www.sskc-kanu.de und dann noch zusammen mit Carina Seifert im Sprintvierer der Damen. Die beiden anderen Damen stellte unser Partner FC Hof. Geschockt hat dann Moritz Zimlich die Konkurrenz im Einerzeitfahren über 1.000m. Er gewann ü-berraschend in seinem ersten Jahr in der Leistungsklasse gegen die hohen Favoriten aus München und Kleinheubach. Den zweiten Streich, ebenfalls wieder gegen die Favoriten aus München, gelang ihm zusammen mit Tim Faßnacht im Langstreckenzweier über die 5.000m. Nachdem die Münchner noch vor 14 Tagen bei den Süddeutschen knapp vor unseren Fahrern lagen, drehten Tim und Moritz bei der BM den Spieß um und gewannen deutlich. Auch Johanna Obremski zeigte ihre Stärke auf der langen Strecke. Die 5.000m wurden von Ihr klar beherrscht und gewonnen. Bei ihrer ersten Teilnahme an einer Meisterschaft konnten Luisa Möller und Nico Schmidt gleich aufs oberste Treppchen steigen. Sie gewannen bei den 9 jährigen ihre Rennen über die 1.000m. Eine tolle Leistung der Beiden. Auch am anderen Ende der Altersstufe, bei den Senioren gab es Titel. So gelang es Eugen Eibl den Einer der Senioren C über die 5.000m zu gewinnen. Über die 200m und 500m lag dann Heiner Faßnacht in Front. Im Zweier wurden dann die Beiden ihrer Favoritenstellung gerecht und siegten über die 500m. Über 200m war Heiner Faß-nacht dann noch mit Torsten Lehnert in der Senioren A Klasse erfolgreich.

Süddeutsche Meisterschaften

Frederike Altmeyer(links) mit Annika Kunze

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Auch hier gab es harsche Kritik am Verband, da 2010 die Meisterschaften, wegen des Mehrkampfes, getrennt wurden. So fanden die süddeutschen Langstreckenmeisterschaften in Wiesbaden


www.sskc-kanu.de Schierstein statt. Dort zeigten die SSKC Starter ihre Stärken über die langen Distanzen. Erfolgreich war Hannah Patzelt bei den Damen. Ungefährdet zog sie ihre Runden und gewann souverän. Bei den Schülern B kristallisiert sich langsam ein neuesTalent heraus. Lukas Möller überraschte mit einem tollen zweiten Rang über die 2.000m.

wurden aber immer wieder Anschluss zur Spitzengruppe fanden, fehlten im Endspurt einige Körner. Knapp hinter den Münchnern wurden Sie am Ende Dritte. Der zweite Teil, die Kurz- und Mittelstrecken wurden dann Mitte Juli in München auf der Olympiaregattastrecke durchgezogen. Auch hier führte der Kanumehrkampf zu größeren Dis-

Lukas Möller SM Meister im Kanumehrkampf Eine Silbermedaille sicherte sich auch Paul Kress, der zusammen mit dem Coburger Simon Heister bei den Junioren an den Start ging. Erst auf den letzten Metern der 5.000m mussten sich die Beiden dem Siegerboot aus Koblenz beugen. Spannend auch das Rennen in der Leistungsklasse. Hier ging es von Anfang an hart zur Sache. Nachdem Tim Faßnacht und Moritz Zimlich mehrfach unfair behindert

kussionen und Zeitplanverschiebungen. Das konnte aber die Leistung von Lukas Möller in keinster Weise schmälern. Im Gegenteil, durch tolle Leistungen in allen Disziplinen gewann er den Mehrkampf der Schüler B. Im Übrigen der einzige Bayer, der einen Mehrkampf gewinnen konnte. Gut in Szene setzen konnte sich abermals Hannah Patzelt. Sie saß im siegreichen Bayernvierer der Damen über 500m. Zudem

konnte sie über die 1.000m einen zweiten und über 200m einen dritten Platz erringen. Auch Moritz Zimlich stand mit dem Vierermannschaft des BKV auf dem Siegerpodest. Über 1.000m kamen sie als Dritte ins Ziel. Deutsche Marathon Meisterschaft Mitte Mai starteten 8 Sportler unserer Abteilung in Brandenburg bei den Marathon Meisterschaften. Kälte, Wind und Regen forderte unseren Sportlern alles ab. Gut eingepackt gingen Frederike Altmeyer im Einer der Jugend und Jannis Heinrich mit Moritz Schüssler auf die 22,5km Rundstrecke. Nach 5 kräfteraubenden Laufportagen kam sowohl Frederike Altmeyer im Einer als auch Jannis Heinrich mit Moritz Schüssler im Zweier als Zehnte ins Ziel. Paul Kress nahm die gleiche Strecke bei den Junioren in Angriff. In der ersten Runde verlor er leider den direkten Kontakt zur 4 köpfigen Spitzengruppe. Alleine auf sich gestellt konnte er den Rückstand nicht mehr wettmachen und kam als Fünfter ins Ziel. Eine tolle Leistung! Seinen ersten Einsatz bei den Herren in der Leistungsklasse hatte Moritz Zimlich. Über die 33,5 km ging er beherzt zu Werke. Bis 28km lag er auf einem überragenden 5. Platz. Blasen an den Händen und muskuläre Probleme waren dann der Grund, dass er noch bis auf Platz 8 abrutschte. Trotzdem ein überzeugendes Ergebnis bei seinem ersten Marathon. Das Vorjahresergebnis vergessen lassen wollte Hannah Patzelt. Um auch wieder auf der internationalen Bühne dabei zu sein, musste eine Topleistung abgerufen werden. Lange Zeit war es ein Führungstrio. Zum Schluss musste Hannah dann etwas abreißen lassen. Der dritte Platz bescherte Ihr nicht nur eine Medaille bei der DM, sondern auch die Einladung zum Marathon Weltcup in Tyn/Cz. Auch die „Alten“ kämpften sich über

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KANU-RENNSPORT die 22,5km. Leider sorgten Muskelkrämpfe bei Gerd Bernhard dafür, dass er zusammen mit Heiner Faßnacht nicht über einen dritten Rang bei den Senioren C hinauskamen, nachdem es lange Zeit noch nach mehr aussah.

von Nationalmannschaftsfahrerinnen und Olympiasiegern. Paul Kress schaffte auf der Kurzstrecke mit Simon Heister (Coburg) leider keine Finalteilnahme. Über die Langstrecke zeigten die Beiden dann eine tolle Leistung.

www.sskc-kanu.de Marathon WeltCup Tyn/Cz. Hierfür hatte sich Hannah Patzelt durch ihren 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Nun ging es um die internationale Qualifikation für die WM in Spanien. Hierzu bedurfte es eine Zeit die max. 2 % hinter der Siegerzeit liegen durfte. Obwohl Hannah unangenehme Erinnerung an die Strecke hatte, ging sie vom Start weg beherzt zu Werke. Recht schnell setzten sich 4 Fahrerinnen vom Feld ab. Hannah Patzelt führte die Verfolgergruppe an. Bis zur letzten Runde konnte Sie Platz 5 halten, musste dann aber der langen Führungsarbeit Tribut zollen und rutschte noch etwas auf Platz 8 ab. Der Rückstand zur Siegerin war jedoch innerhalb der Toleranz und somit war die Qualifikation zur WM geschafft. Marathon Weltmeisterschaft Banyoles /E.

Hannah Patzelt 3. Deutsche Meisterin Kanu Marathon

Deutsche Rennsport Meisterschaft Leider litten die Deutschen Meisterschaften unter dem schlechten Wetter. Tagelanger Regen verwandelte den Zeltplatz in eine Schlammwüste und zahlreiche Zelte wurden geflutet. Zum Glück hatten wir unser Domizil auf einer kleinen Anhöhe aufgeschlagen, sodass uns zumindest das Wasser von unten erspart blieb. Die sportlichen Ergebnisse konnten sich trotzdem sehen lassen. Hannah Patzelt erreichte 3x das Finale. Im Zweier über 500m (8.Platz) und 1.000m (7.Platz) saß Sie zusammen mit Ania Zyzik (München) im Boot. Im Einer über die 1.000m landete Hannah auf Platz 8. Eingerahmt

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Taktisch klug blieben Sie auf der Welle und hielten sich aus den einzelnen Scharmützeln heraus. Im Ziel sprang ein hervorragender 6. Platz heraus. Um einen Platz bei den Weltmeisterschaften ging es bei Hannah Patzelt. Im Einerrennen über 5.000m trennte sich recht schnell die Spreu vom Weizen. Bereits nach der ersten Wende lagen nur noch 5 Boote zusammen. Taktisch klug hielt Hannah mit und übernahm in der zweiten Runde auch die Führung um in ihrem Rhythmus zu bleiben. Am Ende setzte sich die größere Routine und Kraft der Nationalmannschaftsfahrerinnen durch und Hannah Patzelt wurde sehr gute Fünfte.

Bislang hatte es noch kein Mitglied der Abteilung geschafft, sich für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Entsprechend motiviert ging Hannah Patzelt in Banyoles zu Werke. Im Rennen der U23 waren namhafte Fahrerinnen, hauptsächlich aus den Marathonhochburgen wie Spanien, Ungarn und Südafrika am Start. Ihr Trainer Heiner Faßnacht traute ihr den Sprung unter die 10 besten durchaus zu. Dass international mit anderen Bandagen gepaddelt wird, musste Hannah gleich nach dem Start feststellen. Die Fahrerinnen fuhren kreuz und quer um sich die besten Wellen zu sichern. Bis Hannah Patzelt die Favoriten ausmachte, war der Zug bereits abgefahren. Es bildete sich eine größere Spitzengruppe zu der trotz aller Ansprengungen Hannah keinen Anschluss mehr herstellen konnte. Nach einer anstrengenden Fahrt mit mehreren schwierigen Laufportagen kam Hannah Patzelt dann auf Platz 14 ins Ziel. Ein tolles Ergebnis für unsere junge Athletin.


KANU-RENNSPORT Drachenboot FrankenCup 2010 Unsere jährliche Herausforderung! Bereits kurz nach Veröffentlichung der Ausschreibung waren fast alle 68 Startplätze vergeben. Der Zeitplan wurde noch einmal minimiert um möglichst

werden mussten. Für die Stromversorgung benötigten wir 250m zusätzliches Starkstromkabel. Nachdem dies alles erledigt war, machte uns die Fußball WM zu schaffen. Ausgerechnet am Wettkampftag spielte die DFB Elf im Viertelfinale. Jetzt war guter Rat teuer.

www.sskc-kanu.de ren konnten. Hier sei allen Beteiligten (ca. 90 Personen) noch einmal herzlichst gedankt, dass sie bei diesen Temperaturen durchgehalten haben, angefangen von den Steuerleuten bis zur Besatzung des Küchen- und Grillstandes. Es ist für uns immer wieder erstaunlich, wie diese Veranstaltung, innerhalb kurzer Zeit, zu einem solch tollen Event in Aschaffenburg herangereift ist. Die Planungen für den Frankencup 2011 laufen bereits wieder... Um eure Mitarbeit werben wir schon heute. Saisonfeier 2010

Zielgelände beim Frankencup allen Teams die Teilnahme zu ermöglichen. Mehr geht nicht!! In diesem Jahr wurden wir organisatorisch vor neuen Herausforderungen gestellt. Zum Einen konnte unser bisheriger Sponsor das benötigte Baumaterial für die Stege nicht mehr zur Verfügung stellen. Alle möglichen Alternativen wurden geprüft und schließlich wurde eine Verlegung der Strecke, 200m in Richtung Theodorichstor beschlossen. Dies bedeutete, dass im Vorfeld die Strecke neu ausgemessen werden musste, neue Ballonierungen und Bootstege gebaut

Die „Kombinierer“ in voller Fahrt

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Susanne Patzelt setzte alle Hebel in Bewegung um noch kurzfristig von der Gema eine Genehmigung zur Fernsehübertragung zu erhalten. Fast hätte uns die Hitze noch einen Streich gespielt. Im vollbesetzten Festzelt fiel kurz vor Anpfiff der Beamer wegen Überhitzung aus. Robert Ebert schaffte es dann mit allen verfügbaren Lüfter die Technik gerade noch rechtzeitig wieder startklar zu machen. Und trotz der Übertragung waren alle Teams so diszipliniert, dass wir unseren engen Fahrplan einhalten konnten und pünktlich die Siegerehrung durchfüh-

Inzwischen gehört unsere Saisonfeier mit Rückblende auf die abgelaufene Saison, einen Tag nach der Sportlerehrung der Stadt, schon zum festen Punkt unseres Jahreskalenders. Bei dieser Gelegenheit haben wir die Höhepunkte aus der Saison 2010 noch einmal mit Bildern und Worten vorbeiziehen lassen. Wir haben unsere Meister im passenden Rahmen, einem vollbesetzten Nebenzimmer, geehrt und ihre Leistungen gewürdigt. Neben den Bayerischen-, Süddeutschen und Deutschen Medaillengewinnern wurde auch der Walter Faßnacht Gedächtnispreis 2010, für den Punktbesten Aktiven, verliehen. Nachdem er im letzten Jahr noch knapp an Moritz Zimlich gescheitert war, konnte diesmal Paul Kress die Schale mit nach Hause nehmen. Knapp dahinter rangierten mit Regina Thönnissen und Lukas Möller zwei Nachwuchspaddler, die sicherlich in den kommenden Jahren um diese Trophäe kämpfen werden. Den „Kenterpokal“ wurde 2010 an Jessica Lorenz verliehen. Sie hat sich diesen durch ihren nimmermüden Einsatz, auch nach Kenterungen weiter zu paddeln, mehr als verdient. Nachfolgend die Aufstellungen des Walter Faßnacht Gedächtnispreises 2010 und unsere Erfolgsstatistik:


KANU-RENNSPORT

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KANU-DRACHENBOOT

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Frankendrachen weiterhin erfolgreich

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Im Rahmen des traditionellen Langstreckenrennens in Merzig/Saar wurden 2010 erstmals die Süddeutschen Meisterschaften auf der Langstrecke (10 km) ausgefahren. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Paddelbedingungen erkämpften sich die Frankendrachen in der Leistungsklasse etwas abgeschlagen, aber dennoch zufrieden, einen 3. Platz. Leider hatten es die meisten anderen Mannschaften vorgezogen, in der Breitensportklasse zu melden. Für uns brachten die vier langen Bahnen (a 2,5 km) jedenfalls einen Gewinn an Erfahrung und Teambildung und insofern hatten wir uns die höchst amüsante Meisterfeier im Merziger Brauereigasthof redlich verdient.

Insgesamt war es an diesem Wochenende belastend, sowohl bezüglich der Frauenquote, als auch bei der Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Paddler am Limit zu fahren. Doch auch am Sonntag wurde weiter gekämpft. Bei einer durchgehenden Bewölkung fanden die beiden Vorläufe über 500 m unter erträglichen Temperaturbedingungen statt. Dennoch brachen wir abermals auf den letzten 50 m ein. Erst im C-Finale waren wir wieder da und belegten den 1. Platz. Dabei gelang es uns sogar, die Kameraden aus Lohr einmal deutlich hinter uns zu lassen.

Bei der Schiersteiner DrachenbootRegatta herrschten tropischen Temperaturen und bei wolkenfreiem Himmel waren wir froh, einen relativ schattigen Zeltplatz zur Verfügung zu haben. Nach recht mäßigen Leistungen in den Vorläufen der 250 m Strecke kamen wir im Zwischenlauf besser zurecht und erreichten am Ende doch noch das B-Finale. Beim abschließenden 2000 m Rennen zeigte sich dann unsere wahre Stärke und wir erreichten mit 19 Paddlern und einem geliehenen Steuermann den 1. Platz in unserem Lauf. Im Gesamt-

Für die Offene Deutsche Meisterschaft Langstrecke im Kanu-Drachenboot in Saarbrücken hatten wir uns viel vorgenommen und gut vorbereitet. Da jedoch zu wenig Masters Mixed Teams gemeldet hatten, gab es leider keine separate Wertung, sondern wir durften bei den Senioren Mixed „mitfahren“. Wir starteten als Nummer 1 und nach uns im 10 sec.-Takt die anderen Boote. Namhafte Kenner der Drachenbootszene hatten bereits errechnet, dass wir auf der 10,5 km langen Strecke von allen (im Verhältnis zu uns doch recht jugendlichen) Mitbewerbern überholt

ergebnis landeten wir dann auf Platz 7 von den gestarteten 15 Sport Teams.

und etwa eine weitere Minute nach dem Letzten über die Ziellinie fahren würden. Doch dann kam es ganz anders: Was die Nummern 2, 3 und 4 angeht, behielten die Experten Recht. Doch das KCV Mixed Team aus Völklingen mit der Nummer 5 biss sich an uns die Zähne aus. Dank eines enormen Motivationsschubes und einer bravourösen taktischen Leistung unserer Steuerfrau Dorothee Putscher hielten wir gut mit und ließen uns nicht mehr überholen, auch nicht von den zum Schluss noch bedrohlich nahe kommenden Rostockern mit der Startnummer 6. Mit einer beachtlichen Zeit von 52:04 min. landeten wir in der Gesamtwertung zwar auf Platz 7, fühlten uns aber dennoch als die „Sieger von Saarbrücken“.


KANU-DRACHENBOOT Der Höhepunkt der Saison lockte uns Ende Oktober wieder einmal in die Schweiz. Zum Wettbewerb um den Armadacup kommen jedes Jahr immer mehr Boote aus ganz Europa angereist.

Liter Ballast im Schiffsrumpf mitbewegt haben. Doch trotz dieses Unglücks war Bern wieder mal eine Reise wert, und wir werden beim nächsten Mal sicherlich wieder antreten.

www.sskc-kanu.de vom 18. - 26. Juni 2011 Kanu- und Drachenbootregatta in Aschaffenburg am 02. + 03. Juli 2011 Abpaddeln am 24. September 2011 WW Tour der Rennsportler vom 01. - 03. Oktober 2011 Saisonfeier 2011 am 14. Januar 2012 ab 14 Uhr im Vereinsheim Zum Abschluss bedankt sich die Abteilungsleitung bei allen, die unsere Abteilung das letzte Jahr hindurch unterstützt haben. Hier in erster Linie allen Helfern unserer Regatta, auch denen, die im Hintergrund ihren Beitrag zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

SSKC Frankendrachen beim Start am Armadacup 2010 In einigen Filmbeiträgen auf YouTube sieht man ganz deutlich, dass wir aus unserer Startposition am linken Rand der dritten Reihe einen hervorragenden Start hingelegt hatten und im wahrsten Sinne des Wortes „auf gutem Wege“ waren. Doch kurz vor der Bogenbrücke wurde aus einem Gedränge in der Mitte des Feldes ein Drachenboot nach links herauskatapultiert, welches uns voll am Bug erwischte und auf die eigentlich zu meidende Sandbank drückte. Bis wir wieder Fahrt aufnehmen konnten, waren wertvolle Minuten vergangen, die wir trotz einer tollen Mannschaftsleistung nicht aufholen konnten. Und so landeten wir mit einer respektablen Zeit von 39:12 min. leider nur auf Platz 28, was uns den Start im Jahre 2011 nicht gerade erleichtert. Erst beim Herausheben unseres Bootes stellten wir fest, dass dieses bei der Kollision ein erhebliches Leck davongetragen hat und wir dadurch noch viele

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Um in Form zu bleiben und unsere Technik zu verbessern sind wir „Frankendrachen“ auch im Winter, bei Plusgraden, jeden Sonntag um 10.30 Uhr auf dem Main unterwegs. Wir wollen unsere Teams, vor allem im FUN-Bereich weiter ausbauen. Deshalb möchten wir alle Interessenten aus den anderen Abteilungen aufrufen zu unseren Trainings zu kommen. Die Zeiten sind dem Schaukasten oder im Internet unter www.sskc-kanu.de zu ersehen.

Nicht vergessen wollen wir unseren Webmaster Tim Faßnacht, der unsere Internetseiten (sskc-kanu + Frankencup) immer auf einem aktuellen Stand gehalten und sicherlich mit dazu beigetragen hat, dass unsere Seite eine solch gute Resonanz und Akzeptanz erreicht hat. Weitere Veranstaltungen und Termine entnehmen Sie bitte unserem Schaukasten am Bootshaus oder unserer Internet Homepage www.sskc-kanu.de. Wir wünschen allen Gönnern, Freunden und Sportlern unserer Abteilung ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2011.

Wichtige Termine für 2011:

Abteilungsleiterin

Ostertrainingslager vom 22.- 29. April 2011 Anpaddeln + Bootstaufe am 01. Mai 2011 Pfingsttrainingslager

Sportwart


KANU-ALPIN

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Jahresbericht Kanu-Alpin 2010 Mit diesem Jahresbericht möchten wir unseren außergewöhnlichen Sport einmal bildlich darstellen. Wildwasser ist in 6 Schwierigkeitsklassen von 1 (sehr leicht) bis 6 (Grenze der Befahrbarkeit) eingeteilt.

Fränkische Sinn:

2010 konnten wir fast das ganze Spektrum des Wildwassers abdecken. Von WW Klasse 1 bis WW 5 wurde alles befahren, wie die folgenden Bilder zeigen. Erfreulich ist die positive Entwicklung unserer kleinen Abteilung. Für dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, das Bootshaus zu optimieren. Mehr Lagerplatz zu schaffen und unsere Kajaks zu aktualisieren. Unsere Anfänger sind an Pfingsten in Slowenien an der wunderschönen Soca. Dort wird sich zeigen, ob die im Schwimmbad erlernte Kenterrolle auch im Wildwasser umgesetzt werden kann.

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Die fränkische Sinn ist ein geeigneter Fluss für unsere Anfänger, aber auch Fortgeschrittene können die schöne Flusslandschaft genießen.


KANU-ALPIN

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Soca, Slowenien:

Die Soca, der smaragdene Fluss in Slowenien ist einer der letzten unverbauten Wildfl端ssen in den Alpen. Die Landschaft ist atemberaubend, das Wildwasser ist sowohl f端r Anf辰nger, als auch f端r versierte Paddler geeignet.

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www.sskc-kanualpin.de Korsika:

Korsika, auch genannt „die schöne Insel“, ist ein Paddeleldorado für „Stürzer“!!!

Ötztaler Ache:

Wellerbrückenabschnitt

KEEP ON CREEKING!!!

MARTIN

Weitere Infos unter: www.sskc-kanualpin.de

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SEGELN

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Bericht der Segelabteilung 2010 Die Saison 2010 sollte eigentlich mit dem Besuch der Boot in Düsseldorf Ende Januar beginnen. Leider hat uns das Wetter wie so oft in dieser Saison einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eine geschlossene Schneedecke auf der Autobahn machte keine Lust auf eine 300 km lange Anreise. So mussten wir zuhause mit dem Studium von Katalogen vorlieb nehmen. Das zu Wasser lassen des Steges am 10.04. ging dann dank einer eingespielten Mannschaft problemlos von statten. Als nächster Termin stand das Ansegeln am 01.05. auf dem Plan. Die Wettervorhersage verhieß nichts Gutes, und wurde leider auch bestätigt. Pünktlich nach dem Aufriggen der Boote

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setzte ein nicht enden wollender Regen ein. So fiel das Ansegeln buchstäblich

ins Wasser, nicht jedoch das anschließende Grillen unter einem Pavillon.


SEGELN

Wettermäßig belohnt wurden wir erst wieder vom 25. bis 27.06, wo die Vereinsfahrt nach Heeg in den Niederlanden anstand. Ziel war wieder wie in den vergangenen 2 Jahren der Bungalowpark Pharshoeke in Heeg, wo wir diesmal die neu erbauten Häuser direkt

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am Hafen bezogen. Wir, das waren diesmal die Familie von der Saal zu viert, die Familie Bergmann mit ihren 4 Kindern, die Morhards zu viert, Martin und Karina Sahl, Christian, Eva, Moni und Notker. Verteilt waren wir auf 5 Boote vom Typ Polyfalk, dem

"Segelvolkswagen" von Friesland. Waren die beiden letzten Jahre vom Wetter her gemischt, wurden uns dieses Jahr 3 Tage lang hochsommerliche Temperaturen präsentiert. Diese Wetterlage hatte leider den Nachteil, dass es mit dem Wind nicht sehr weit her war. Wehten morgens noch gerade annehmbare 2 bft, schlief der Wind dann gegen Mittag völlig ein, so dass für den Rückweg von Sloten nach Heeg ausschließlich die eiserne Genua (die auf den Namen Yamaha hört) zum Einsatz kam. Eine Ausnahme gab es am Abend des 2. Tages. Wir hatten uns gerade ausgehfertig gemacht zum Einfallen beim Italiener, als plötzlich eine stramme Brise von 4 bft einsetzte. Auf den Ausruf "da vorne gibt es mächtig Wind" wechselte die Hälfte der Mannschaft ganz schnell vom Ausgehanzug in die Segelklamotten und machte 2 Boote wieder klar. Nix wie raus auf 's Heeger Meer ! Unter Vollzeug, mit 5 Mann auf der hohen Kante ging es das


SEGELN

www.sskc-poseidon.de (Thomas und Thilo), die Ostsee (Peter) sowie die Nordsee (Christian und Eva). Zum Absegeln haben wir uns am 23.10. auf dem Vereinsgelände getroffen. Ausnahmsweise wurde das Wetter auch so geliefert wie bestellt. Pünktlich um 14:00, beim Einwassern der Boote, setzte ein schöner SW bis W-Wind der Stärke 3 ein, der bis 16:30 anhielt. So konnten wir den Steg gerade noch ohne Motornutzung erreichen. Die Strecke bestand aus einer Kreuz bis zum Leiderer Hafen und einem anschließenden Raumgang zurück zum SSKC. Wir waren mit 5 (!!!!) Booten

Heeger Meer rauf und runter, bis der Wind dann 2 Stunden später wieder einschlief. Mit einem Glänzen in den Augen sind wir dann gegen 21:00 Uhr in der Pizzeria eingelaufen. Wieder zuhause angekommen bescherte uns die Wetterlage in den nächsten Wochen des öfteren ordentlichen Segelwind, so dass unsere Laser und 420er öfters mal zum Einsatz kamen. Die anderen Segelreviere, die von uns angesteuert wurden, waren Griechenland ( Jochen mit Familie), Türkei

auf dem Wasser: Hugo und Martina mit den Mädels auf Ihrem 485er, Karsten mit seiner Gipsy Sport, Peter mit einem Freund, Moritz und Justus auf der Impala, Jochen, Niklas, Thomas und Johannes auf dem Flying Cruiser sowie Eva, Moni und Christian auf dem Volksboot. War echt klasse !!

Der letzte Termin war das Herausnehmen des Steges am 30.10. Nochmal Danke an alle, die sich bei den Arbeitsdiensten so rege beteiligen.

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SEGELN

Im November hat dann unser Ausbildungsleiter Peter einen Infoabend zum Erwerb des Sportbootführerscheins abgehalten. 7 Leute hat das so überzeugt, dass sie sich über den Winter freiwillig mit solch fremden Begriffen wie Kielschwein, Tampen, Palstek, Lee, Luv, Patenthalse, schamfilen und Ree befassen wollen. Wer wissen will, was all die seltsamen Begriffe bedeuten, kann sich jeden letzten Freitag im Monat beim Seglerhock (=Stammtisch) ab 20:00 bei Matteo informieren.

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Zum Schluss gibt es noch zu berichten, dass es uns nach jahrelanger Arbeit dank Martin endlich gelungen ist, mit einer neuen Homepage der Segelabteilung online zu gehen. Anzugucken unter: www.sskc-poseidon.de, dann "segeln" anklicken . Für 2011 wünschen wir Euch wie immer Mast - und Schotbruch sowie allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel Christian Franck und Thomas von der Saal


BASKETBALL

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Basketballjahr 2010 KORBJÄGER DES SSKC WAREN ERNEUT AUF KURS Trotz eines Jahres mit erneut vielen Umbrüchen und Veränderungen kann die Basketball-Abteilung des SSKC Aschaffenburg wieder auf ein erfolgreiches Spieljahr 2010 zurückblicken. Alle Mannschaften waren im abgelaufenen Jahr auf Kurs und haben die in sie gesetzten Erwartungen bestens erfüllt. Das gilt insbesondere für die beiden Oberligateams (1. Herren und U16), die sich bis Ende Januar 2011 auf einem Mittefeldplatz eingenistet haben. Angesichts der extrem dünnen Spieldecke in diesen beiden und auch in den meisten anderen am Spielbe-

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trieb teilnehmenden Mannschaften (U20.U18,U16/2, U14) und einiger sehr schmerzhafter personeller Rückschläge ein bemerkenswerter Erfolg, auf den die Abteilung und auch der Gesamtverein stolz sein kann. Jetzt muss man natürlich abwarten, auf welchen Plätzen sich die SSKC-Teams in der noch bis Anfang April 2011 laufenden Saison endgültig platzieren können. Doch der Grundstein für ein gutes Abschneiden konnte bis Anfang Februar 2011 (Redaktionsschluss dieses Beitrages) in jedem Fall gelegt werden.

Und hier die Jahres-Bilanz 2010 unserer Teams in Einzelnen: 1.Herren Wieder neue und harte Bewährungsprobe für die 1. Herren Wieder einmal gibt es von der 1. Herren-Mannschaft der SSKC Basketballer, die bereits im 6 Jahr in Hessens oberster Spielklasse spielt, Erstaunliches zu berichten. Nachdem die 1. Mannschaft bereits im Spieljahr 2009/2010 einen Aderlass von sage


BASKETBALL und schreibe 7 Akteuren (Tobias Löw, Jons Bauer, Timo Scherer, Danijel Lucac, Dorian Hartlaub, Lukas Schütz und Richard Ware) verkraften musste, waren die Vorzeichen in der im September 2010 begonnenen neuen Oberliga-Saison erneut sehr ungünstig. Neben einer kurzen Vorbereitungszeit musste das junge Team um den langjährigen Trainer und Coach Thomas Fechter wieder eine ganze Reihe von Hiobsbotschaften verkraften. Insbesondere das Karriereende von Timm Rüttger, langjähriges Aushängeschildes und Kapitän der 1. Herren, traf das Team so richtig ins Mark. Hinzu kamen weitere Spielerabgänge wie Max von der Decken und – von sporadischen Einsätzen abgesehen – Joni von Schönfeldt, dauerverletzte Spieler wie Felix Klietsch und der wieder zurückgekehrte Dorian Hartlaub oder nur bedingt einsetzbare Spieler wie Neuzugang Florian Gabler. Es gleicht fast einem Wunder, dass angesichts dieser Ausgangslage das stark dezimierte 1. Herren Team bis Ende Januar 2011 bereits mehr Siege einfahren konnte, wie in der gesamten Saison 2009/2010 Wiederum musste also eine vollkommen neue Mannschaft aus dem Boden gestampft werden en. In kurzer Zeit gelang es aber, um die Führungsspieler Nicklas Männche, Mario Nelson, Felix Roth und Andreas Schmid ein neues und auch schlagkräftiges Team zu bilden, das im Wesentlichen aus U 20 und U18 Spieler des eigenen Vereins besteht. Klar war von Beginn an auch, dass die SSKC-Junioren-Truppe als erster Anwärter auf den Abstieg in die Landesliga gehandelt wurde. Die Teams auf den Abstiegsplätzen konnte man jedoch nach überzeugenden Siegen gegen den TV Lich und den VFB Gießen (in Heim- und Auswärtsspielen) nach Ablauf von zwei Dritteln der Saison erst einmal etwas auf Distanz hal-

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ten. Sensationell geradezu der Sieg gegen den Meisterschaftsanwärter MTV Gießen, der in einem begeisternden Heimspiel – begleitet von stehenden Ovationen der Zuschauer – geschlagen werden konnte. Angesichts der dünnen Spielerdecke von lediglich 6 Stammspielern könnte die Mittelfeldposition der SSKC-Oberliga Herren allerdings bis Ende der Saison nochmals ins Wanken kommen, wenn weitere verletzungsbedingte Ausfälle hinzukommen, zumal Neuzugang Florian Gabler auch nur bis Mitte Februar zur Verfügung stehen wird. Der Klassenerhalt in der Oberliga ist daher weiter das prioritäre Ziel, das nur unter Aufbietung aller Kräfte zu erreichen sein wird. Drücken wir dafür alle unserem jungen Team mit ihrem mittlerweile ein Jahrzehnt für die SSKC Herren verantwortlichen Trainer und Coach Thomas Fechter für 2011 die Daumen! Spieler-Kader der 1. Herren: Andreas Schmid, Felix Klietsch (verletzt), Roman Weit, Jonas von Schönfeldt (zeitweise), Niklas Männche, Christoph Lenk; Felix Roth, Mario Nelson, Basti Hochrein (zeitweise), Dorian Hartlaub (verletzt), Eugen Steinke, Lukas Kneisel, Florian Gabler (zeitweise)

www.sskc-basketball.de 2.Herren 2 Herren: Auch als Aufsteiger ehrgeizige Ziele Ende März 2010 hatte es die 2. Herren-Mannschaft des SSKC geschafft. Mit dem Erreichen der Vizemeisterschaft in der Kreisliga B Frankfurt war automatisch der Aufstieg in die höchste der drei Kreisklassen im Bezirk Frankfurt/Rhein-Main (Kreisliga A) verbunden. Ein großer Erfolg für das Trainerteam Michael Brozek und Markus Zöller, zumal dieser Aufstieg bereits seit drei Jahren angepeilt worden ist. Und auch in der neuen höheren Spielklasse konnte sich die OberligaReserve des SSKC bisher (Stand Mitte Januar 2011) sehr gut halten. Mit einem nahezu ausgeglichenen Punktekonto steht das junge Team als Aufsteiger auf einem stabilen Mittelfeldplatz und dürfte kaum mehr in den Abstiegstrudel geraten. Dies ist umso erstaunlicher, als die beiden Spielertrainer Michael Brozek und Markus Zöller fast in jedem Spiel mit einer anderen Mannschaft auflaufen müssen, da eine Reihe von Spielern der 2. HerrenMannschaft auch in der U18/U20 sowie bei den 1. Herren zum Einsatz kommen. Mit der Etablierung in der nun höheren Spielklasse konnte aber


www.sskc-basketball.de ein zentrales Ziel der Basketball-Abteilung in jedem Fall erreicht werden. Den vielen Nachwuchstalenten möglichst lange Einsatzzeiten zu bieten, damit sich der eine oder andere junge Spieler auch für den Einsatz bei den Oberliga Herren empfehlen kann. Mario Nelson, Christoph Lenk und Lukas Kneisel haben es vorgemacht, dass man über diesen Weg den Sprung in die hochklassige Oberliga gut schaffen kann.

U 18/U20 Das Junioren Mixed-Team eilt von Erfolg zu Erfolg Da in der Saison 2010/2011 aus Mangel an Spielern keine eigenständigen U18 und U20 Teams gestellt werden konnten, läuft nun in der neuen Saison ein Mix aus U20 und U18 Spieler in einer Mannschaft auf. Schon in der vergangenen Saison hatte Lukas Kneisel das U18 Team trainiert und betreut. In dieser Saison wird er zusätzlich von Marion Nelson unterstützt, die beide sogar im Bedarfsfall auch selbst noch im Team spielen können. Trotz relativ dünner Spielerdecke bestand dafür aber zumeist in den meisten Spielen keine Notwendigkeit, führte doch das MixTeam bis Mitte Januar 2011 souverän die Tabelle in der Bezirksmeisterschaft Frankfurt/Rhein-Main an. Die Meis-

terschaft dürfte den SSKC-Junioren kaum mehr zu nehmen sein. Ein großer Verdienst der beiden jungen Nachwuchstrainer, die selbst noch bei den 1. und 2. Herren zum Einsatz kommen und sich dennoch zusätzlich in der Nachwuchsarbeit der Abteilung engagieren. Ideal ist der Einsatz in der U18/U20 vor allem für die Nachwuchsspieler, die bereits im Kader der 1. und 2. Herren

stehen und dort wenig Spielpraxis erhalten. Im Wettbewerb mit gleichaltrigen Jugendmannschaften können sie in der U18/U20 Spielerfahrungen sammeln, die ihnen sehr bald schon auch in den Herrenmannschaften zugutekommen dürften.

U 16 Oberliga U16 schnuppert erstmals erfolgreich Oberliga-Luft Primäres Ziel der Jugendarbeit des SSKC Poseidon war es gewesen, in der Saison 2010/2011 wieder eine Oberliga-Mannschaft – vorzugweise in der U16 - zu stellen. Dass dies gelingen dürfte, zeichnete sich bereits in den Qualifikationsturnieren der Nachwuchs-Basketballer ab, die im Sommer 2010 in eigener Halle erfolgreich absolviert wurde. Das erste Zwischenziel der beiden Trainer Tanja Spieler und Benedikt Lazar, die in der Qualifikation noch maßgeblich von Klaus Orth unterstützt worden sind, war damit schon einmal erreicht. Doch der Saisonauftakt verlief alles andere als optimal. Zwar wies man diesmal aufgrund der erst Ende Oktober beginnenden Spielrunde keinen so großen Trainingsrückstand im Vergleich zu den hessischen Teams (mit deutlich früherem Sommerferienende) auf. Da aber in den ersten Spielen wichtige Leistungsträger – insbesondere Marius Göbel – fehlten, legten die SSKC Oberliga-Youngsters erst einmal einen Fehlstart hin. Diesen haben sie mittlerweile aber mehr als wettgemacht. Spätestens nach dem fulminanten und

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BASKETBALL zumindest in der Höhe sensationellen 101:79 Sieg bei Eintracht Frankfurt hat das U 16 Team des SSKC die Oberliga förmlich aufgemischt. Mit 5 Siegen und 5 Niederlagen liegt das Team der auch in der neuen Saison verantwortlichen Trainer Tanja Spieler und Benedikt Lazar Ende Januar 2011 im Mittelfeld der Tabelle und in enger Tuchfühlung zu Platz 4. Falls dieser Platz Ende März 2011 erreicht werden kann, würde dies automatisch die Qualifikation zur Hessenmeisterschaft bedeuten. Ein hohes Ziel für ein so junges Team, von dem zumindest so lange geträumt werden kann, wie es erreicht werden kann. Sehr gut unterstützt wird das lediglich aus 8 Stammspielern bestehende Jugend-Oberliga Team des SSKC im Übrigen während der gesamten Saison auch von allen Spielern der U16/2, die bereitwillig immer dann einspringen, wenn die Spielerdecke wieder einmal allzu dünn ist. Der Kader der U-16 Oberliga: Der nicht ganz vollzählige Kader unserer Oberliga U16-Jungs in ihrer ersten Saison in Hessens höchster Jugend-Spielklasse: Matthew Mitchell, Pascal Brunner, Colon Ross, Daniel Ginter, Marius Göbel, Lamont Mitchell, Max Metz, Sebastian Mannweiler, Jonas Müller, Marius Schmidt, Brandon Butler, Trainerin Tanja Spieler, Trainer Benedikt Lazar.

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U16 / 2 Erfahrungen sammeln und Spielpraxis gewinnen

Aufgrund des großen Kaders von U16 Spielern beim SSKC gehen in dieser Saison gleich zwei U16 Teams an den Start. So ist die U16 / 2 in der höchsten Liga auf Kreismeisterschaftsebene des Bezirks Frankfurt gemeldet, um auch den Spielern der Altersjahrgänge 1995 und 1996, die nicht zum OberligaKader gehören, eine Möglichkeit zu bieten, zum Einsatz zu kommen und damit auch Spielpraxis gewinnen zu können. Und das ist in der Vorrunde, die Weihnachten 2010 abgeschlossen wurde, auch vortrefflich gelungen. Als Spitzenreiter in der Kreisliga, in der zum Teil sensationell hohe Siege gefeiert werden durften, wurde die U16-

www.sskc-basketball.de Oberliga Reserve im 2. Teil der Saison 2010/2011 allerdings einer deutlich stärkeren Gruppe zugeordnet. Seitdem fällt das Siegen nicht mehr so leicht

und das Team um die beiden Trainer Fritz Geiling und Dany Streun muss sich nun auch mit Niederlagen abfinden. Entscheidend ist aber, dass mit der U16/2 ein solider Unterbau zum Oberliga-Team des SSKC entsteht, um auch neuen oder nicht so leistungsstarken Spielern eine Chance zu geben, in einer Mannschaft spielen und sich dort – eventuell künftig auch für höhere Aufgaben - bewähren zu können. So ist es auch bereits in der Vergangenheit dem einen oder anderen jugendlichen Spieler gelungen, über eine 2. Mannschaft einer Altersklasse später in einer höheren Spielklasse – im Jugend- und im Herrenbereich – gut mitmischen zu können. Vor allem ist aber die U16 / 2 im SSKC ein Beleg dafür, dass beim SSKC Poseidon nicht ausschließlich Leistungs-Basketball, sondern auch Basketball als Breitensport gefördert wird. Dafür ist all denjenigen, die das ermöglichen – insbesondere den Trainern und den Eltern sowie allen beteiligten Helfern - ganz besonders herzlich zu danken.


BASKETBALL U14 Das Überraschungsteam der Saison: U14 sorgt für Furore Mit der U14 geht in der Saison 2010/2011 die jüngste Mannschaft aller SSKC-Teams an den Start. Das ist

Zöller seine Bewährungsprobe voll bestanden. Ende Januar rangiert die Nachwuchstruppe des SSKC bereits im oberen Tabellendrittel und konnte gegen so renommierte Vereine wie die Skyliners Frankfurt, Kronberg, Bad Homburg oder Offenbach gut bestehen. Die Potentiale des auch von Ralf

www.sskc-basketball.de liga Truppe entstehen könnte. Zusätzlich haben mit Yannis Brozek, Till Zöller, Leander Klüsekamp und Jakob Jessberger gleich 5 Nachwuchstalente des SSKC regelmäßig am E-Kadertraining des hessischen Basketballverbandes teilgenommen, für die es bereits zwei feste Nominierungen für den Hessenkader gibt. Besonders hervorzuheben ist Jakob Jessberger, der beim diesjährigen Fördercamp des HBV in Grünberg während der Ferien als einer der Jüngsten ( Jg. 1999) die Auszeichnung des besten Abwehrspielers erhielt. Für die gesamte Basketball-Abteilung des SSKC; die gerade im Herrenbereich immer wieder auf eigene neue Nachwuchskräfte bauen muss, stellt das U14 Team zumindest mittelfristig eine vielversprechende Perspektive dar. U 8-12

recht ungewöhnlich, da der SSKC in den vergangenen Jahren gerade in den unteren Altersklassen bis zur U10 immer Mannschaften aufgeboten hatte. Da in dieser Saison die Spieler der U10 und U12 zwar bereits fleißig trainieren, aber spielerisch noch nicht reif genug sind, an einer regulären Spielrunde teilnehmen zu können, wird zunächst nur ein Training für diese Altersjahrgänge angeboten. Dabei hat aber durchaus der eine oder andere Spieler aus der U12 bereits in der U14 sein spielerisches Können unter Beweis stellen können. Die sehr junge Mannschaft, deren Akteure in der vergangenen Saison fast ausschließlich noch in der U12 gespielt haben, ist das Überraschungsteam in der neuen Saison. Trotz der ferienbedingt wenig optimalen Vorbereitung auf die neue Saison und der Eingruppierung des Teams in die sehr starke Bezirksmeisterschaft Frankfurt/RheinMain hat das Team um die beiden Trainer Michael Brozek und Markus

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Göbel mit unterstützten Teams zeichneten sich bereits 2010 ab: Dort war die Mannschaft völlig unerwartet plötzlich in der Zwischenrunde zur Hessenmeisterschaft gestanden, womit wirklich niemand rechnen konnte. Und auch in dieser Saison eilt die U14 nach schwachem Start von Erfolg zu Erfolg und rückt in der Tabelle immer weiter nach vorne vor. In der Mannschaft um Teamleader Nicklas Göbel steckt so viel Potential, dass daraus in den nächsten ein bis zwei Jahren eine neue Ober-

Hoch engagiert: Unsere Minis von der U8 bis zur U12 Auch unsere Aller-Kleinsten, die noch nicht am Spielbetrieb teilnehmen, finden sich jeden Donnerstagabend ab 17.00 – 18.30 Uhr in der Halle ein, um das "1 mal 1" des Basketballs bei Trainer Ralf Göbel zu erlernen Ab 7/8 Jahren steht das Training für jedermann grundsätzlich offen. Auch ältere Kinder (bis maximal 12 Jahre), die


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beim Basketball ohne große Vorkenntnisse ganz einfach mal nur reinschnuppern wollen, sind herzlich willkommen Waren immer einige neue zaghafte Gesichter dabei, teilweise mit Eltern,

zum Warmmachen sind die neuen Mitspieler schnell im Ablauf integriert. Nach der Aufwärmphase wird zumeist kräftig an den Grundfertigkeiten des Basketballs gearbeitet. Werfen, Passen,

die Ihren Sprösslingen bei den ersten Basketballschritten zur Seite stehen wollten, stellte sich schnell heraus, dass die anfängliche Scheu schnell in Begeisterung umschlägt. Mit einfachen Fang- und Ballspielen

Fangen, Dribbeln sind die ständig wiederkehrenden Grundbausteine, die in jedem Training in einer anderen Form wiederholt werden. Da die Körbe teilweise noch in der Höhe für die Jüngeren unerreichbar

sind, stehen spezielle Kinder-Basketballkörbe zur Verfügung, so dass hier auch die Allerjüngsten Ihre Fertigkeiten beim Werfen weiterentwickeln können. Zum Abschluss kommt es zum viel geliebten "Freiwurfkönig", der für die meisten Kinder der Höhepunkt des Trainings darstellt. Nach dem K.O. System wird auf nächster Nähe auf einen Kinderkorb geworfen mit der Option den Rebound zu fangen. Nach und nach wird die Entfernung immer größer, so dass automatisch der Sieger der Spieler ist, der am besten trifft und zum Schluss noch übrig bleibt. Zur Belohnung gibt es den "Freiwurfkönig Pokal", der selbstverständlich beim nächsten Training wieder verteidigt werden muss. Schaut man den Kindern beim Training zu, kann festgestellt werden, dass sich alle Kinder gut weiterentwickelt haben. Mit dazu beigetragen hat auch, dass einige Eltern spontan beimTraining mithelfen. Sogar Mädchen haben sich vereinzelt zum Training eingefunden (mittlerweile 5 Spielerinnen), wobei hier bei der DJK im Schönbusch eine durchgehende und strukturierterein auf Mädchen ausgerichtete - Jugendarbeit angeboten wird. Da sich das Training über mehrere Jahrgänge erstreckt, ist das Angebot primär für ambitionierte Basketballer ausgerichtet, die auch länger mit dabei sein wollen und auch beabsichtigen, in absehbarer Zeit in einer Mannschaft mitspielen zu wollen. Kontakt der Basketball-Abteilung: Basketball SSKC Poseidon Abt. Leiter Raimund Schmid Ziegelbergstr. 17 63739 Aschaffenburg E-Mail: schmid@kindernetzwerk.de Telefon (06021)218979 www.sskc-basketball.de Besten Dunk!

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TENNIS

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Tennis, … … eine neue, aber altbekannte Trendsportart Auch wenn dieses Statement etwas kühn klingt, so konnte unsere Abteilung in 2010 erneut steigende Mitgliederzahlen verzeichnen und war in den Top20 der BTV-Rangliste für Mitgliederentwicklung vertreten. Wir hoffen, dass dieser erfreuliche Trend der Mitgliedergewinnung auch in den kommenden Jahren andauern wird. Die Tennisabteilung ist bestrebt, neben den sportlichen Aktivitäten auch die Geselligkeit zu pflegen. Als Beispiele für derartige Aktivitäten seien hier die beliebten Schleifchenturniere oder unsere erstmalig durchgeführte Winterwanderung genannt (Bilderserie auf der Homepage hinterlegt). An dieser Stelle möchte ich all den Ehrenamtlichen und

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engagierten Helfern ein herzliches Dankeschön für ihre Unterstützung aussprechen. Es ist schön zu sehen, dass sich viele dem Gesellschaftstrend widersetzen, kostenfreien Komplettservice ohne Gegenleistung einzufordern. Danke für Euer Engagement und Vorbild! Wir halten an unserer Ausrichtung fest, über Gemeinschaftsdenken statt mit kostenintensiver Kaderförderung zum Erfolg zu kommen. Den vom BTV beschrittenen Weg der Professionalisierung und intensivierten Vermarktung werden letztendlich alle Tennisspieler bezahlen müssen, auch wenn dies auf der kontroversen Verbandstagung in Fürth zumindest noch fürs kommende

Jahr abgewehrt werden konnte.

Aktivenbereich: Medensaison 2010: • Damen 30 (Landesliga) Ergebnis: 2. Platz • Damen 30 II (Bezirksklasse 2) Ergebnis: 4. Platz • Herren 30 (Bezirksliga) Ergebnis: 3. Platz • Herren 30 II (Bezirksklasse 2) Ergebnis: 6. Platz • Herren 40 (Kreisklasse 1) Ergebnis: 1. Platz • Senioren 55 (Bezirksklasse 2) Ergebnis: 2. Platz • Senioren 60 (Bezirksklasse 1) Ergebnis: 3. Platz


TENNIS 7 Mannschaften kämpften in der abgelaufenen Saison um Punkte. Aus der Bilanz ragt der Erfolg der neugegründeten Damenmannschaft 30 I heraus, die verbandsseitig ihren sportlichen Status (Damen Bezirksliga) beibehalten durfte und für 2010 in die Landesliga

www.sskc-tennis.de konnten so erstmalig Medenspielluft schnuppern und siehe da: Es machte ja wirklich Spaß. Bei den Herren 30 konnte die 1. Mannschaft mit dem 3. Platz ihr bestes Saisonergebnis in der Bezirksliga erreichen. Die Zwote erfuhr jedoch schmerzlich,

Hintere Reihe von links: Kerstin Möhrle, Jutta Sickenberger, Yvonne Fecher, Chrissi Schmidt, Moni Bühner. Vorne:, Sandra Korzenietz, Barbara Dürr, Nicole Ettl und Trainer Claus Stürmer. Auf dem Bild fehlt Katja Kuhn der Damen 30 eingestuft wurde. Trotz riesigem Verletzungspech konnte eine tolle Runde mit einer Bilanz von 6:1 Siegen gespielt werden. Da war die Enttäuschung natürlich groß, bei Punktgleichheit aufgrund des geringfügig schlechteren Matchverhältnisses nur den Vizemeistertitel erringen zu können. Umso größer war die Freude, als man erfuhr, dass diese Platzierung doch zum Aufstieg reichte. Somit spielt erstmals in der Geschichte der Tennisabteilung eine Mannschaft in der Bayernliga! Die zweite Riege der Damen 30 erspielte sich einen Mittelfeldplatz. Hierbei lag der Fokus eher auf der Integration frischer Kräfte, da die Spitzenspielerinnen des letzten Jahres in der Ersten aushelfen durften. Einige der ehemals reinen Freizeitspielerinnen

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dass man in der höheren Klasse überfordert war und folgerichtig wieder absteigen musste. Die Herren 40 konnten mit klaren Siegen den erwarteten Titelgewinn einfahren, der zum zweiten Aufstieg in Folge berechtigt. Parallel konnte man einen Rückkehrer und einen starken Neuzugang für 2011 „verpflichten“. Es sollte also nicht das letzte Wort gewesen sein. Im neuen Jahr kann sogar eine zweite Mannschaft in dieser Altersstufe gemeldet werden. Die Senioren 55 und Senioren 60 konnten sich mit dem zweiten bzw. dritten Platz jeweils in oberen Tabellenregionen festsetzen, obwohl man im größeren Ausmaß die Aufstellungen rotierte. Leider konnte man keine neuen Spieler für nächstes Jahr gewinnen und beschloss daher, künftig nur noch ein Team zu melden. Herzlichen Glückwunsch von der Abteilungsleitung an alle unsere Kämpfer/innen für die gezeigten Leistungen.

Herren 40 (v.l.): Paul Konrad, Gregor Wüst, Martin Zimmermann, Wolfgang Kapraun, Reiner Murschel, Armin Kress, Wolfgang Hensel, Michael Ludwig. Auf dem Bild fehlt Alex Sickenberger


TENNIS Ski-Tennis Meisterschaften: Traditionell nehmen einige Mitglieder an diesem Kombinationswettbewerb des WSV Aschaffenburg teil. Und wie in den Jahren zuvor ging der Titel bei den Damen wieder an Poseidon. Moni Bühner trat die Nachfolge von Nicole Ettl an, die krankheitsbedingt leider nicht zur Titelverteidigung antreten konnte. Stadtmeisterschaften: An den Stadtmeisterschaften bei DJK Aschaffenburg beteiligten sich viele Aktive unserer Abteilung in den unterschiedlichsten Klassen. Erstmalig konnten hier Ranglistenpunkte (LKWertung) gesammelt werden, weshalb der eine oder andere Star von Großvereinen teilnahm. Leider konnte fast kein

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www.sskc-tennis.de Stockerl-Platz errungen werden; man frönte also vornehmlich dem olympischen Gedanken. Einen Titel konnten wir durch Moni Bühner ergattern, die die Damen 30+-Konkurrenz für sich entscheiden konnte. Carsten Meyer Cup (Clubmeisterschaften): Erstmalig wurde der Damentitel durch eine Doppelkonkurrenz mit wechselnden Partnern ausgespielt. Mit Petra Lübbe gewann ein neues Mitglied den Titel vor Tanja Richter und Isabell Ludwig. Bei der Einzelkonkurrenz der Herren konnte sich Marcus Zang in einem hochklassigen Spiel gegen Michael Ludwig durchsetzen und sicherte sich den Titel. Den Bronzerang erspielte

sich der entthronte Seriensieger Gérard Richter, konnte damit aber nicht den Verlust des begehrten Wanderpokals vermeiden. Die Doppelkonkurrenz wurde mit gelosten Teams bestritten, um dem geselligen Gedanken Rechnung zu tragen. Hier konnte sich Gérard Richter mit seinem Partner Alex Sickenberger den Titel sichern, die in einem „dramatischem Kampf“ Henning Väth/Wolfgang Hensel auf Platz 2 verwiesen. Abschließend wurden die Sieger bei einem gemütlichen Grillfest standesgemäß geehrt. Unser Ziel ist es, im nächsten Jahr noch weitere Altersstufen zur Teilnahme an diesem Event bewegen zu können.


www.sskc-tennis.de Jugend: Medensaison 2010: 8 Mannschaften kämpften in der abgelaufenen Saison um Punkte: • Knaben 14 in der Kreisklasse 1 Ergebnis: 6. Platz • Bambino 12 in der Kreisklasse 1 Ergebnis: 6. Platz • Bambino 12 in der Kreisklasse 1 Ergebnis: 5. Platz • Bambina 12 in der Kreisklasse 1 Ergebnis: 2. Platz • Bambina 12 in der Kreisklasse 1 Ergebnis: 6. Platz • Kleinfeld U10 in der Kreisklasse 1 Ergebnis: 2. Platz • Kleinfeld U10 in der Kreisklasse 1 Ergebnis: 1. Platz • Minikleinfeld in der Kreisklasse 1 Ergebnis: 3. Platz

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Eltern, Familienmitgliedern und allen weiteren, welche unsere Kids während der Medenrunde betreut haben. Eure Unterstützung ist eine wichtige Motivationsquelle für die Kinder!

Am 28. Februar 2010 fand ein Kleinfeldturnier unter dem Motto „Kinder spielen für Kinder“ statt. Mit sehr beachtlicher Beteiligung wurde ein „Tennismarathon“ veranstaltet. Die Erlöse kamen dem Aschaffenburger Verein Krik Krak Haiti e.V. zugute. Krik Krak unterstützt Kinderheim- Projekte nach dem schrecklichen Erdbeben auf Haiti.

Auch für 2011 ist eine ähnliche Aktion geplant. Wir bedanken uns bei allen, die dieses Turnier mit ins Leben gerufen haben, allen voran unserer Chrissi.

Freizeitspieler: Aufgrund der günstigen Witterung wurde das alljährliche Schleifchen-Turnier bereits Ende April und nicht erst am 1. Mai ausgetragen. Zur Saisoneröffnung trafen sich knapp 30 TennisFreunde zum beliebten Turnier im bewährten Modus: Gespielt wird gemischtes Doppel, wobei die Paarungen ausgelost werden und von Runde zu Runde wechseln. Man kann auch mal eine Runde pausieren oder früher aufhören, der gesellige Aspekt steht im Vordergrund. Die neuen Mitglieder und Freizeitspieler sind jedes Jahr aufs Neue überrascht, dass man hier viel Spaß haben kann. Dafür müssen lediglich die allgegenwärtigen Bedenken, man spiele zu schlecht und behindere das Spiel der „Cracks“ ausgeräumt sein. Es wäre schön, wenn wir auch 2011 wieder einige neue Gesichter auf der Anlage begrüßen könnten. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen, diesen Schnuppertermin wahrzunehmen, sofern man mit Tennisschuhen erscheint. Abgerundet wird die Veranstaltung durch kulinarische Köstlichkeiten, die durch die Mitglieder bereitgestellt werden. Wir hoffen, dass unsere Renate nach der urlaubsbedingten Absenz in 2010 für 2011 wieder die Organisation übernehmen kann. Vielen Dank an Pit & Reiner für die Organisation in diesem Jahr. Bewährt hat sich die Vergabe von fest reservierten Spielzeiten für Freizeitspieler wochentags am Vormittag. Auf diese Art und Weise lässt sich sportliche Betätigung und „Nachbesprechung“ auf der Terrasse in geselliger Runde planungssicher gestalten. Diese Option

werden wir auch für das Jahr 2011 wieder exklusiv bei der JHV anbieten. Natürlich kann man auch zwanglos auf der Anlage erscheinen und mit dem Spielpartner entspannt ein Paar Bälle schlagen. Im Übrigen ist der beste und leichteste Weg, neue Spielpartner zu finden der folgende: Einfach mal unverbindlich beim Training der verschiedenen Teams vorbeizuschauen (für Trainingszeiten siehe Rubrik „Vorschau für 2011“). Nur Mut, gebissen wird da sehr selten.

Für viele (egal ob „Spitzensportler“ oder Freizeitspieler) ist der eigentliche Höhepunkt die 3. Halbzeit auf der Terrasse. Vielen Dank an Matteo und sein Team, die stets für glückliche Mienen bei unseren Mitgliedern sorgen.

Platzpflege: Unser besonderes Lob geht wie immer an unseren engagierten Platzwart Lothar Möser, der die Anlage und Plätze hegt & pflegt. Sein unermüdlicher Einsatz, ergänzt durch die liebevolle Gestaltungskraft seiner Renate im Bereich des Unterstands, ist Basis dafür, dass sich unsere Mitglieder auf unserer Anlage heimisch fühlen. Es wäre schön, wenn wir alle Lothar noch intensiver bei der Platzpflege unterstützen würden. Plätze wässern, Linien kehren, den eigenen Müll entsorgen, das alles ist kein Hexenwerk. Jeder kann seinen Anteil zur Erhaltung der Anlage beitragen.

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TENNIS Mitgliedsbeiträge / Finanzlage: Saisonbeitrag:

Familie 150 €; Einzelpersonen: 100 €; Schüler: 50 € (plus den jeweiligen Beitrag des Hauptvereins)

Aufnahmebeitrag: entfällt Schnupperjahr: ab Juli; ½ Beitrag

www.sskc-tennis.de ständnissen Vorschub zu leisten: Die Halle befindet sich im Eigentum des Hauptvereins und wird über die Geschäftsstelle verwaltet. Die Tennisabteilung hat keine direkte Befugnis, sie stellt lediglich den Zugriff auf den elektronischen Buchungsmodus über die Homepage sicher. Der Tennisbeitrag inkludiert daher auch nicht das Recht, kostenfrei in der Tennishalle zu spielen. Der zu erwartende Überschuss dieser Wintersaison kommt dem Hauptverein und nicht der Tennisabteilung zu Gute.

Kommunikation: Die Finanzlage der Tennis-Abteilung ist stabil, so dass wir alle unsere finanziellen Verpflichtungen erfüllen konnten. Eine Rücklagenbildung im nennenswerten Ausmaß ist bei den niedrigen, seit Jahren unveränderten Saisonbeiträgen nicht machbar, ohne das Sportangebot bzw. die Jugendförderung massiv zu beschneiden (also nicht zielführend). Für 2010 stieg der Kostenblock für die Jugendförderung der Abteilung, da wir einen sehr erfreulichen Trainingsboom im Jugendbereich zu verzeichnen hatten. Mehr Details können in der Jahreshauptversammlung erfahren werden, die turnusmäßig im März oder April anstehen wird.

Unser Internet-Auftritt wird nach Peters Austritt nun von Nicole Ettl betreut - Vielen Dank dafür! Die Page enthält Bildergalerien, einen umfassenden News-Bereich und vieles mehr unter http://www.sskc-tennis.de. Für Anregungen, eigene Bilder oder Artikel sind wir dankbar. Wer uns noch nicht seine EmailAdresse geschickt hat, den bitten wir diese umgehend an - nicole.ettl@t-online.de - zu mailen. Wir können dann Infos kostengünstiger, einfacher und schneller weitergeben.

Vorausschau auf 2011

Tennishalle:

Platzrenovierung:

Um den wiederkehrenden Missver-

Die alljährlich erforderliche Frühjahrs-

Voraussichtliche Trainingszeiten der Aktiven:

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renovierung wurde bereits vergeben und wird von einer externen Firma durchgeführt. Die Überwachung und Abnahme der Arbeiten erfolgt durch unserem Platzwart Lothar Möser. Zur Saisoneröffnung 2011 werden wir wohl endlich in den Genuss eines stabileren Begrenzungszauns zur Strasse hin gekommen sein. Wir danken dem SSKC-Vorstand für seinen stetigen Einsatz bei der Stadt Aschaffenburg, der uns die Übernahme des Zaunes vom ehemaligen Rot-Weiß Vereinsgelände ermöglicht haben wird.

Spielbetrieb: Die Weichen für die Verbandsspiele sind bereits gestellt. Folgende Mannschaften werden an den Verbandsspielen teilnehmen: Erwachsene: • Damen 30 (Bayernliga) • Damen 30 II (Bezirksklasse 2) • Herren 30 (Bezirksliga) • Herren 30 II (Kreisklasse 1) • Herren 40 (Bezirksklasse 2) • Herren 40 II (4er) (Kreisklasse 3) • Senioren 60 (4er) (Bezirksklasse 1) Jugend: • Knaben 14 (Kreisklasse 1) • Bambina 12 (Kreisklasse 1) • Bambino 12 (Kreisklasse 1) • Kleinfeld U10 (Kreisklasse 1) • Minikleinfeld U8 (Kreisklasse 1)


www.sskc-tennis.de Trainer: • • • •

Sigi Gebhardt; 0170/5994640; (sundeg@t-online.de) Markus Frank; 0160/5948881; (markus.w.frank@web.de) Christiane Schmidt; 0176/21254130; (kosmacat@yahoo.de) Benedikt Dümig; 0151/19163206; (benediktduemig@web.de)

Unsere Trainer bieten Einzel- und Gruppentraining für Jung & Alt an. Interessenten wenden sich für detaillierte Informationen bitte direkt an unser Trainerteam. Wer auf unserer Anlage mit anderen Trainern trainieren möchte, bedarf dazu der offiziellen Erlaubnis der Abteilungsleitung.

Abteilungsleitung: • • • • • •

Abt. Leiter; Wolfgang Hensel; 06021/550684; (wolfgang.hensel@eu.takata.com) Stellv. Abt. Leiter & Jugendwart; Gregor Wüst; 06021/909900; (gregorwuest@t-online.de) Sportwart; Reiner Murschel; 06021/367392; (reiner.murschel@t-online.de) Finanzen; Barbara Dürr; 0171/1288008; (babs282@gmx.de) Schriftführerin & Internet; Nicole Ettl; 0177/5126816; (n.ettl@t-online.de) Platzwart; Lothar Möser; 06021/69329


ANGELN

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Wenn Eisbären auf Fischfang gehen Den Eisbären in der Arktis ist es am liebsten, die Temperaturen sinken weit unter den Gefrierpunkt und eine dicke Eisschicht sichert den Weg zur Robbe, denn die gibt mehr Fleisch und ist einfacher zu fangen als Fisch. Mit zunehmender Erwärmung zerbricht das Eis jedoch immer mehr und damit auch die Hoffnung auf genügend Nahrung. Beim „Eisbärangeln“ im Dezember fanden unsere Angler geradezu ideale Verhältnisse für ein solches Treffen vor. Der Hafen war total verschneit, eine herrliche Winterlandschaft. Die Teilnehmer hatten sich in künstliches Eisbärfell aus Stoff gehüllt. Es war zwar sehr kalt, das Wasser jedoch noch nicht gefroren. Gute Aussichten – für einen Angler. Petri Heil! Leider bescherte das Ergebnis dem anwesenden Fotografen ohne Spezialob-

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jektiv kein sehenswertes Bild: Der größte Fisch wog 28 Gramm und mit 4 g war Rudolf Junker, der Gesamtsieger der Winterangeln des letzten Jahres, schon wieder bei den Gewinnern. Beim Zelten in Dachelhofen war das ganz anders. Klaus Etzel fing als größten Fisch einen wunderschönen Schuppenkarpfen mit fast 10 Kilo – er

gewann auch den Walzenpokal - , und Peter Brandt freute sich über einen Waller von 1 Meter Länge. Die Königskette holte sich jedoch Michael Kirchgessner. Natürlich war „Dachelhofen“ für einige von uns der Höhepunkt des Angeljahres. Großer Beliebtheit erfreuten sich jedoch auch die gemeinsamen


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Winterangeln mit den Nilkheimern. Gelegentlich trafen wir uns zu spontanem Angeln am Main mit einer kleinen Grill-Party. Besonders wichtig ist natürlich die Stadtmeisterschaft, denn

da packt auch den ruhigsten Angler der Ehrgeiz. Von den 76 Aktiven und Senioren stand jedoch dieses Jahr bei 31 Teilnehmern auf dem Fangbericht eine Null – oder ein O, wie in „Oh weh!“

Das heißt aber nicht, dass sie nichts gefangen haben. Leider waren es lauter Grundeln. Und die wurden dieses Jahr noch nicht gewertet. Allerdings war da noch einer aus unse-

rer Abteilung, der auch andere Fische locken konnte. Gerhard Berthold wurde Stadtmeister bei den Senioren und gewann auch noch deren Pokal für den größten Fisch. Das gibt uns Hoff-

nung für das nächste Jahr. Die Grundeln als letzte „Einwanderer“ in unseren Gewässern sind ein neues Problem für uns Angler. Sie werden zwar kaum größer als 20 cm, treten jedoch in großen Mengen auf und zeigen sich ungeheuer gefräßig. In unseren Main kamen sie aus dem Schwarzen Meer ohne Genehmigung über den Rhein-Main-Donau-Kanal. Mit ihrer Saugscheibe können sie sich auch bei stärkerer Strömung gut an Steinen und Ähnlichem festhalten und sind deshalb fast „always and everywhere“. Um diese Mengen an Köderräubern zu reduzieren, müsste man Anglern und Fischgourmands verführerische Rezepte für Grundelfilets präsentieren, oder sie von der aphrodisischen Wirkung ihrer extrem zarten Muskulatur überzeugen. Wir werden daran arbeiten. Hartwig Trohorsch

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TAUCHEN

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Tauchen lernen im Verein Die “Taucher” stellen eine der kleineren Abteilungen im SSKC. Dennoch hat die Abteilung, auch dank Unterstützung des Hauptvereines, so Einiges zu bieten. Von den vier Tauchvereinen in Aschaffenburg können wir im SSKC das breiteste Spektrum an Tauchausbildung anbieten. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Ihnen die Möglichkeiten der Tauchausbildung in unserer Abteilung vorzustellen. Tauchen lernen, kann man in fast jedem Alter. Schon mit dem Kindertauchen ab 12 Jahre in geschützter Umgebung in Begleitung eines Tauchlehrers kann begonnen werden. Ab dem 14. Lebensjahr können die Jugendlichen, mit einer entsprechenden Ausbildung, am allgemeinen Tauchbetrieb teilnehmen. Auch Senioren sollten sich nicht scheuen einen Tauchkurs zu absolvieren. Wenn die Gesundheit mitspielt steht einem Tauchkurs nichts im Wege. Das beste Beispiel ist Leni Riefenstahl, welche mit 72 noch mit dem Tauchen begonnen hat, welcher nach eigenen Aussagen zu Ihren Lieblingssportarten gehörte. Die Vielzahl an Verbänden ist groß, und gerade Einsteiger sind hier schnell überfordert. Alle behaupten von sich die beste Ausbildung zu vermitteln, aber schnell wird klar, gerade im Urlaub, dass es meistens nur ums Geschäft geht. Diese Sportart ist eigentlich zu wertvoll seine wohlverdiente Zeit im Urlaub für eine Tauchausbildung zu opfern.

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Man sollte sich zu Hause schon die Zeit nehmen und eine fundierte Ausbildung absolvieren. Die schönen Tauchgänge welche man dann im Urlaub entspannt machen kann entschädigen für den Aufwand den man zu Hause aufgebracht hat. Hier können wir im Verein alles abdecken, was der Taucher für seinen Urlaub und seinem Hobby benötigt. Vom Anfänger bis zum fortgeschrittenen Taucher, haben wir die Möglichkeiten an Ausbildungen und Weiterbildung. Als Mitglied im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) bilden wir nach dessen Regeln aus. Der VDST ist der nationale Vertreter

der CMAS in Deutschland. Die VDST/CMAS-Ausbildung ist auf internationaler Ebene anerkannt und gilt weltweit als eine der fundiertesten Ausbildungen im Sporttauchen. Die nachstehende Grafik soll eine grobe Übersicht der Sport-Tauch-Ausbildung im VDST geben.

Häufig ist das Schnuppertauchen der erste Kontakt eines Interessierten mit der Welt des Tauchens. Hier werden in der sicheren Umgebung eines Schwimmbades die ersten Gehversuche in der Unterwasserwelt unternommen.


www.sskc-tauchen.de Sollte der Wunsch nach einer taucherischen Ausbildung geweckt sein, so ist der nächste Ausbildungslevel der Grundtauchschein. Dieser umfasst die komplette theoretische Ausbildung für den Taucheinsteiger sowie die grundlegenden praktischen Fertigkeiten die der Tauchneuling beherrschen muss. Ist der Wunsch nach mehr geweckt, kann in einem nächsten Schritt mit dem Tauchen in offenen Gewässern begonnen werden. Mit dem Erlangen des Basic-Brevets ist der Taucheinsteiger nun in der Lage, in Begleitung eines Tauchlehrers die Unterwasserwelt bis in eine Tiefe von 12 m zu erkunden. Abgeschlossen wird die erste Stufe der Tauchausbildung mit Erlangung der Ausbildungsstufe CMAS*/DTSA Bronze. Der Taucher ist nun in der Lage, an geführten Tauchgängen teilzunehmen. Diese Tauchgänge werden in der Regel durch erfahrene Gruppenführer oder Tauchlehrer geführt und überwacht. Die nächste Stufe zum selbständigen Taucher ist das CMAS**/DTSA Silber -Brevet. Für dieses Brevet ist es erforderlich zusätzliche Kenntnisse in Erster Hilfe, Orientierung (Unterwassernavigation) und Gruppenführung nachzuweisen. Diese Vertiefung der Kenntnisse kann in den entsprechenden Sonderkursen (SK) erreicht werden. Ziel der CMAS**/DTSA Silber-Ausbildung ist der Ausbau des theoretischen Wissens und die Weiterentwicklung der taucherischen Fertigkeiten. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Ausbildungsstufe ist der Taucher in der Lage, mit einem Partner, der mindestens über den gleichen Ausbildungsstand verfügt, selbstständig Tauchgänge bis zu 40 m Tiefe sicher zu unternehmen. Auf diesem Ausbildungslevel bieten

sich viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung der taucherischen Erfahrung. Besonders zu erwähnen sind hier das Nitrox*-Brevet, welches zum tauchen mit sauerstoffangereicherten Atemgasen befähigt. Weitere Sonderkurse wie Trockentauchen und Nachttauchen sind wertvolle Erfahrungen welche die Freude an der Ausübung des Tauchsportes nachhaltig fördern.

nen Ihre Kreativität bei der Unterwasserfotographie entfalten oder einfach nur die Schönheit der Unterwasserwelt dokumentieren. Es besteht die Möglichkeit an der Teilnahme von Kursen zur Unterwasserfotografie unter Leitung von Qualifizierten Unterwasserfotografen. Eine kleine Auswahl an Bildern sind auf den folgenden Seiten .

Für diejenigen unter Ihnen, die weitergehende Ambitionen bezüglich des Tauchens haben, bietet sich, nach Absolvieren der Sonderkurse Tauchsicherheit und Rettung und Nachttauchen, die Ausbildung zum CMAS***/DTSA Gold -Taucher an. Das Hauptbetätigungsfeld auf diesem Ausbildungslevel ist das verantwortliche Führen von Tauchgruppen und erste Mitarbeit im Bereich der Ausbildung von Sporttauchern.

Unsere Ausbilder sind befähigt, alle vorgenannten Ausbildungen zu vermitteln und zu brevetieren.

In Zusammenarbeit mit dem DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) kann der engagierte Taucher die Trainer C-Lizenz erlangen die zur Trainings- und Ausbildungsarbeit im Rahmen des Vereinsbetriebes befähigt. Die Ausbildung zum Assistenztauchlehrer ist eine weitere Möglichkeit sich in die Ausbildung von Sporttauchern einzubringen. Für Taucher die sich über die die klassischen Sporttauchgrenzen hinaus weiter entwickeln wollen können wir weiterführende Ausbildungen zum Einstieg in das technische Tauchen anbieten. Der Nitrox**-Kurs und der Triox-Kurs erlauben es dem ambitionierten Taucher die Grenzen des Sporttauchens zu erweitern und in eine neue Dimension vorzustoßen. Das Rebreathertauchen stellt eine weitere Möglichkeit dar neue Wege im Tauchsport zu beschreiten. Künstlerisch interessierte Taucher kön-

Wir verfügen über die erforderliche Gaslogistik um alle, im Tauchsport gebräuchlichen Atemgasgemische herzustellen. Bei Fragen zur Aus- und Weiterbildung stehen wir gerne zur Verfügung. Weitere Informationen könnt ihr unter www.sskc-tauchen.de/html/tauchausbildung.html erhalten. Auch findet in den Monaten September bis Mai ein Wöchentliches Flossentraining im Hallenbad der Fröbelschule/Gutenbergschule immer Dienstags ab 19:30Uhr statt. Hier können sich unsere Taucher auf Ihre nächsten Tauchurlaube und persönliche Fitness vorbereiten. Bei Interesse meldet euch bei mir. Euer Abteilungsleiter Tauchen Joachim Heil.

Ich Wünsche allen, und noch ein erfolgreiches und Gesundes Jahr 2011, und recht viele Tauchgänge.

Text: Joachim Heil, Martin Wombacher Bilder: Joachim Heil

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TAUCHEN

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VFS-SSKC

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Verein zur Förderung des Schwimmsports Der VFS – SSKC = Verein zur Förderung des Schwimmsports im SSKC Poseidon Aschaffenburg e.V. wurde im Jahre 2003 (Satzung 24.10.2003, Eintragung 18.12.2003) ins Leben gerufen. Der Grund ergibt sich aus den zahlreichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schwimmer. Wasserflächen, welche die jungen Schwimmer des SSKC zum Training brauchen, müssen für ein ganzjähriges Training angemietet werden. Das vereinseigene Schwimmbecken steht nur in den Sommermonaten zur Verfügung und deckt auch hier nicht den Bedarf komplett ab. Auch notwendige Trainingslager können nur bei ausreichender finanzieller Unterstützung stattfinden. Meldegelder für die einzelnen Wettkämpfe Reisekosten, Übernachtungen und Ergänzung bzw. Erneuerung des Equipment strapazieren den Haushalt der Schwimmabteilung. Das Ziel des Fördervereins ist es, die aktiven Sportler der Schwimmabteilung des SSKC Poseidon langfristig durch finanzielle und materielle Mittel

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bei dem Training und den Wettkämpfen zu unterstützen und dadurch die Ermöglichung und Steigerung der nachhaltigen Jugendarbeit zu gewährleisten. Die Aktivitäten des VFS-SSKC tragen zur Verbesserung der finanziellen Situation des Schwimmvereins bei. Der VFS finanziert sich im Wesentlichen durch die Mitgliedsbeiträge. Hinzu kommen die Einnahmen des Catering-Services bei Schwimmwettkämpfen (Bayerische Jahrgangsmeisterschaften, Unterfränkische Meisterschaften, AB-Open etc.). Die Akquisition von Sach- und Geldspenden, sowie neuer Sponsoren stehen gehören ebenfalls zu den Aufgaben des VFS. Einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des Zusammenhalts in der Schwimmabteilung leistet der VFS durch die Ausrichtung der Nikolausfeier und des jährliches Saisonabschlussfestes. Der erste Sponsorenlauf auf dem Vereinsgelände wurde vom VFS im

Namen des SSKC ausgerichtet. Das Ziel dieser Aktion kommt Mitgliedern des SSKC-Poseidon zugute: Konzipierung und Aufstellung eines neuen Kinderspielplatzes auf der Spielwiese des Vereinsgeländes. Alle Aufgaben werden allein durch ehrenamtliches Engagement „gestemmt“. Unterstützung benötigt der VFSSSKC natürlich immer. Deshalb bitten wir alle Interessierten am Schwimmsport: • Werden Sie Mitglied (Familienmitgliedschaft 30,00 € im Jahr) • Ehrenamtliches Engagement bei Veranstaltungen • Bereitstellung von Geld- und Sachspenden oder Equipments • Sponsor – Sponsorenmappe kann angefordert werden Weitere Informationen sind unter www.vfs.sskc.de abrufbar. Das VFS-Team


GYMNASTIK

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Fit in die Woche

Mit abwechslungsreicher Ganzkörpergymnastik und den abschließenden Entspannungsübungen trainieren wir unsere Muskulatur von Kopf bis Fuß, kräftigen unsere Bauch- und Rückenmuskulatur, steigern Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination und verbessern unsere Haltung.

Elemente aus dem Bereich der Wirbelsäulengymnastik sind Anregung zur Stärkung der Rücken- und Bauchmuskulatur

Entspannungsübungen, auch mit Pilates-Übungen bringen Körper und Geist in Einklang, da die Bewegungen mit großer Konzentration und Achtsamkeit durchgeführt werden. Die aktive Verbindung der Bewegungen mit der Atmung lässt die Übungen effektiver werden und ein fließender Bewegungsablauf kann enstehen.

Der Ablauf unserer Gymnastik gliedert sich wie folgt auf: •

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Erwärmungsübungen kombiniert mit richtiger Atmung Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur unterstützt durch Arbeit mit dem Thera-Band Arbeit mit dem Igelball als Massage und Entspannung

Zur Motivationssteigerung sind alle Bewegungskombinationen in rhythmischer Musik verpackt.

– Bewegung ist die beste Medizin –

Wir treffen uns jeden Montag von 19.00 - 20.00 Uhr in der Schulturnhalle des Friedrich-DessauerGymnasiums. Bitte mitbringen! Sportbekleidung, Hallenschuhe, Isomatte.


TRIATHLON

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Abschlussbericht – TriTeam SSKC Aschaffenburg Triathlon wächst, das spürt man deutlich. Der Veranstaltungskalender wird immer dichter und man muss sich meist rechtzeitig anmelden, denn die Startplätze sind schon nach kurzer Zeit ausgebucht. Volle Trainingslager, Online-Portale, Geschäftsideen die auf Triathlon basieren, Magazine, Bücher, und vieles mehr drehen sich um Triathlon. Auch bei uns tut sich etwas. Die kleine Pflanze TriTeam SSKC Aschaffenburg hat Wurzeln gefasst und beginnt zu sprießen. Unsere Mitgliederzahlen konnten wir im Verlauf des letzten Jahres fast verdoppeln, einfach traumhaft, und das schöne daran ist, vor allem junge Sportler, die noch eine viel versprechende Zukunft vor sich haben. Durch gezielte Abstimmung findet immer öfter ein gemeinsames Training statt und wir sind auf dem besten Weg, auf dieser Position ein richtiger Verein zu werden. Die Verantwortlichkeiten

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verteilen sich jetzt auf mehrere Schultern und so ist es für den Einzelnen nicht mehr ganz so schwer, die nötige Zeit und Kraft dafür zu finden.

plant und eine neue Wettkampfbekleidung ist auch im Gespräch.

Für die einzelnen Wettkämpfen, Zeiten und Erfolge braucht es einen richtigen Ergebnisdienst, aber auch hier wird es demnächst eine tief greifende Veränderung geben. Unsere Homepage bzw. Weblog http://triathlon-sskc.de ist gerade neu gestaltet und wird als Informationsportal für Training, Wettkampfplanung und Ergebnisdienst eingerichtet, so dass die Mitglieder und Interessierte immer Zugang zu den jeweiligen Diensten haben können. Als Veranstaltungen außerhalb der Sportevents können wir bisher nur Weihnachtsfeier und Abteilungstreffen aufzählen, aber im Februar ist unsere erste Wanderung geplant und dies soll nicht die einzige Freizeitgestaltung in diesem Jahr bleiben. Die Abteilungstreffen sind 2011 öfter als bisher ge-

Es ist viel zu erwarten, was sich in diesem Jahr für unser TriTeam verwirklichen lässt. An der Motivation und dem Herzblut, mit dem das Training durchgeführt wird, dürfte es jedenfalls nicht scheitern. Die ganzen Veränderungen die jetzt am entstehen sind, werden dann im nächsten Abschlussbericht als Daten und Fakten nachgereicht.


BASEBALL

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Saisonbericht Baseball Herren 2010 Nachdem man in der Saison 2009 weit abgeschlagen mit nur 5 Siegen und 15 Niederlagen auf dem letzten Platz landete, waren die Mohawks für viele in Hessen die Überraschungsmannschaft in der Spielzeit 2010. Zwar konnte man 2009 schon teilweise überzeugen und gegen den späteren Aufsteiger Wiesbaden 2 Siege einfahren, jedoch gelang es den Aschaffenburgern nie konstant gut zu spielen. So hing es an den Trainern Phillips und May, die Mannschaft über die Winterpause so umzustrukturieren, das sie ihr volles Potential zeigen konnte. Schon zu Anfang der Saison stellte man defensiv auf einigen Schlüsselpositionen um. Auch in der Offensive wurde eine Änderung vollzogen. Peter Bergmann wurde dort in der wichtigen Rolle des ersten Schlagmannes durch Phillip Lorscheider ersetzt. Doch auch einige Spieler die 2009 ein schlechtes Jahr hatten, konnten 2010 überzeugen. So erhöhte sich der Mannschaftsschlagdurchschnitt von 34,4% auf 38,0% und lag somit auf dem zweiten

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Platz der Liga. In der Tabelle stellte sich relativ früh heraus, dass es zu einem Zweikampf zwischen Aschaffenburg und Dreieich kommen würde. Kurz vor dem ersten Duell sah es sogar danach aus, als könnte Aschaffenburg den Dreieichern den Rang ablaufen, Da man auf Seiten der Aschaffenburger acht Spiele in Folge gewann und Dreieich leichte Schwächen mit Niederlagen gegen Frankfurt und Erbach zeigte. So kam es am 18.7 zum Spitzenspiel der Landesliga Hessen Süd. Jedoch erwischte man einen rabenschwarzen Tag und mit 11-1 und 10-1 kam man 2-mal deutlich unter die Räder. Die Saison wurde mit einer guten Bilanz von 18 Siegen zu 9 Niederlagen auf dem 2ten Platz abgeschlossen. 2011 wird man wieder mit einem stark veränderten Gesicht auflaufen. Mit Stanley Young, Eiko Kühn, Allan Lirio und Timo Braunwarth werden gleich 4 wichtige Spieler ihre aktive Baseballkarriere beenden. Die Mohawks sehen diese Veränderungen aber auch als

Chance junge talentierte Spieler ins Team zu integrieren. Des Weiteren konnten sich die SSKC Baseballer über die Wintermonate schon über die beiden hochkarätigen Neuzugänge Oliver Sperling (ehemals 2.Bundesliga) und Christian Bischof (ehem. Regionalliga) freuen. Dies lässt uns schon gespannt in die Saison 2011 blicken.

Mixed Softballer Deutscher Meister Für die Mixed Softballer war das fünfte Jahr, seit der Gründung der Mannschaft, gleichzeitig das erfolgreichste. Die Mohawks wurden Deutscher Softball Slowpitch Meister Mixed 2010. Sie bezwangen in einem spannenden Finale die LSG Frankfurt mit 15:13 und sicherten sich den Titel bei dem Zweitagesturnier am 10. Oktober in Saarlouis. In der Vorschlußrunde hatten die Frauen und Männer um Trainer Jimmy Shepherd nicht immer ihre komplette Leistungsstärke abrufen können, doch


BASEBALL wurde man trotzdem mit 3 Siegen und 2 Niederlagen zweiter in der Tabelle. Für das Halbfinale qualifiziert warteten die Woodpeckers aus Kornwestheim. Diese erwiesen sich erneut, wie in der Vorrunde, als gleich starker Gegner. Das Spiel verlief sehr ausgeglichen und beide Mannschaften hätten den Sieg verdient gehabt. Doch beim Stande von 13 zu 13 Runs im letzten Inning beförderte Jim Phillips den Ball für

www.sskc-poseidon.de zubauen. Allerdings wußten die Frankfurter in der Defensive zu überzeugen und ließen keine Punkte mehr zu. Jetzt waren die Mohawks gefragt ähnliches zu leisten und tatsächlich konnte man den Gegner drei Mal Aus machen ohne weitere Runs zu kassieren. Ein Traum wurde wahr und die Meisterschaft ging nach Aschaffenburg. Bereits eine Woche zuvor hatte man

Meisterschaften. Desweiteren waren die Mohawks auf Wochenendturnieren in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinlandpfalz und sogar Holland unterwegs. Auch hier verzeichnete man das erfolgreichste Jahr in dem man nach einem zweiten Platz in Hengelo, Holland, das erste Turnier in Ladenburg gewinnen konnte. Später im Jahr konnte man auch das eigene Turnier, welches immer Anfang September stattfindet, auch siegreich beenden. Für das Jahr 2011 sind zwei Mannschaften geplant. Frauen und Männer ab 18 Jahren sind gerne willkommen. Wer Spaß an der Bewegung hat und ein wenig "American Way of Life" kennenlernen möchte ist bei uns genau richtig aufgehoben.

einen Home Run über den Zaun und erzielte die entscheidenden Punkte für den Sieg. Der Gegner im Finale hieß jetzt Frankfurt, gegen die man in der Vorrunde eine deutliche 19 zu 13 Runs Niederlage einstecken musste. Daher waren die Erwartungen gedämpft und als man bereits nach einem Inning mit 1 zu 7 Runs hinten lag schien die Vorentscheidung bereits gefallen. Doch die Mannschaft zeigte Moral und konterte ihrerseits mit 6 Runs und glichen wieder aus. Als man erneut 6 Punkte im dritten Inning erzielte gerieten die Frankfurter unter Zugzwang. Doch es waren weiterhin die Aschaffenburger die Offensivstärke mit 3 Runs im sechsten Inning zeigten. Diese wurden allerdings von 5 Runs der Frankfurter begegnet. Beim einem Spielstand von 15 zu 13 ging man in das letzte Inning und versuchte das Ergebnis noch aus-

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den Titel des Rhein-Main-Liga Meisters zum vierten Mal im fünften Anlauf

Unsere Deutschen Meister 2010: Jasmyn Boeger, Matt Boutry, Richard Bunch-Jung, Thomas Derzbach, Graham Hoey, Peter Hoepermans, Shawna Kolaczek, Todd Lee, Christian Leich, Sebastian Lubke, Jimmy McKenna, Cliff Myers, Melvin Oliver,

gesichert und damit eine perfekte Saison gekrönt. In der Liga spielen 12 Freizeitmannschaften aus dem RheinMain-Gebiet und ermitteln die Qualifikationsplätze für die deutschen

Christina Otter, Scott Peeler, Tascha Peeler, James Phillips, Michael Przinitzky, Tom Sarnow, Werner Schwarzer, Jimmy Shepherd, René Steglich, Florian Väth, Simone Väth.


SSKC Jahresbericht 2010