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News-Plattform sehr gut aufgestellt. Sie ist nicht nur ein Archiv für die bereits gesendeten Beiträge und den Podcast-Service, sondern wir füttern das System laufend mit den wichtigsten Tagesinformationen. Wer also aktuell über das Wichtigste der ­Region informiert sein will, installiert am Besten www.regionaljournal.ch als Startseite. In Dossiers vertiefen wir dort auch aktuelle Themen, wie beispielsweise alles zu den eidgenössischen Wahlen. Hinweisen möchte ich ausserdem auf die Rubrik «Hesch ghört im Regi», wo die «knackigsten, schrägsten, verblüffendsten und pointiertesten Statements» nachzuhören sind. Es fällt auf, dass die Regionalredaktion BS BL unter Ihrer Leitung vermehrt die Öffentlichkeit sucht. Sei es mit Podien oder der Wahlparty im Vorfeld der ­diesjährigen Parlamentswahlen Baselland im Frühjahr. Was versprechen Sie sich davon? Politische Debatten soll man nicht nur im Studio führen, sondern damit unters Volk gehen.Vor Publikum entsteht eine andere Gesprächssituation, es können auch Fragen gestellt werden. Zudem hat man mehr Zeit, um sich einer Sache auch vertieft anzunehmen.

sammenarbeit mit der Volkshochschule beider Basel. Wir greifen dort aktuelle Themen auf und diskutieren sie mit interessanten Gästen. Im Team der Regionalredaktion BS BL stehen einige Veränderungen an: Beat Giger und Michèle Scheidegger wechseln zur «Tagesschau»-Redaktion respektive zu DRS 2. Mit Patrick Künzle hat unlängst ein Zeitungsmann seine Arbeit beim Regi begonnen. Wie wirken sich solche Personalwechsel auf ein über ­lange Jahre eingespieltes Team aus? Die langjährigen Teammitglieder Beat Giger und Michèle Scheidegger ziehen tatsächlich innerhalb von Schweizer Radio und Fernsehen weiter. Dies zeigt, dass Regionaljournal-Qualitäten im SRF-Haus gefragt sind. Beide haben das Regionaljournal geprägt und ich habe sehr gerne mit ihnen zusammengearbeitet. Wichtiges Know-how geht verloren, es entsteht aber auch Platz für Neues. Patrick Künzle hat als Zeitungsmann schnell Fuss gefasst, was nicht selbstverständlich ist. Unsere ehemalige Stagiaire, Marlène Sandrin, ist nun auch Mitglied des Kernteams und leistet sehr gute Arbeit. Ab 1. September 2011 arbeitet Eva Pfirter, zuletzt Journalis-

tin beim Schweizer Fernsehen, neu bei uns und dann wird auch Benedikt Erni noch zum Regi stossen. Erni war zuletzt Redaktionsleiter von Radio Basel und zuvor in der Chefredaktion von Radio Basilisk. Es weht also ein frischer Wind im Regionaljournal. Interview: Daniela Palla

www.regionaljournal.ch

Aktuelle Hörerzahlen fürs Regionaljournal BS BL Mit den Mittags- und Abendsendungen erreichte das Regionaljournal BS BL im ersten Semester durchschnittlich 37 600 respektive 37 000 Hörerinnen und Hörer. Dies entspricht über 8,5 Prozent der Bevölkerung innerhalb des Empfangsgebiets. Der Marktanteil liegt für die Mittagsausgabe bei 35 Prozent, für die halbstündige Abendsendung bei 38,4 Prozent. Wie für das gesamte Programmangebot von SRF, steigt auch die ­Nutzung des Online-Angebots der ­Regionalredaktionen stetig. Quelle: Radiocontrol

Sind weitere Aussenauftritte geplant? Vor den Ständeratswahlen organisieren wir mit allen Kandidatinnen und Kandidaten je ein grosses Podium in Basel und Liestal. Wir machen dies zusammen mit der «Basler Zeitung» und haben den Anspruch, DAS grosse Podium zu veranstalten. Ab November starten wir dann eine Reihe von öffentlichen Gesprächsveranstaltungen in Zu-

Das Regi-Team an der morgendlichen Redaktionssitzung: Vanda Dürring, Marlène Sandrin, Beat Giger und Dieter Kohler (v. l. n. r.).

Ausgabe 6/2011

Bild: www.andreaszimmermann.ch

Wie steht Ihr Team zu diesen öffentlichen Auftritten? Als Radiomitarbeitende sind sie doch eher gewohnt, ungesehen zu bleiben. Durch die öffentlichen Auftritte wird das Regionaljournal als publizistische Stimme wieder mehr wahrgenommen, was im Team positiv aufgenommen wird. Tatsächlich wollen aber nicht alle öffentliche Podien moderieren, was zu respektieren ist. Andere machen diese Arbeit sehr gern.

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LINK 6/11 - SRG Region Basel  
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