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FA N Z E I T S C H R I F T D E R S P V G G B AY R E U T H

SPVGG BAYREUTH GEGEN

FC ISMANING

SA 13.11.10 14 00 UHR SPVGG BAYREUTH GEGEN

SV HEIMSTETTEN

SA 20.11.10 14 00 UHR

Tor. Schuss. Das Leben und Sterben der beiden Escobars Willkommen zuhause! „Meine

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03 editorial

Ver„-rückte“ Liga! Die Bayernliga-Saison 2010/2011 zeichnet sich vorallem durch eines aus, nämlich Unberechenbarkeit! Jeder schlägt jeden, ständig wechselnde Tabellenführer aber auch ein breites ausgeglichenes Mittelfeld! Und so kann man spielen, wie man will, irgendwie bleibt der Abstand nach oben und nach unten immer gleich. Die Liga und ihre Ergebnisse sind wirklich manchmal ins absurde verrückt. Für unsere Truppe war das Fluch uns Segen zu gleich. Die eher noch spielerisch schwache Startphase der Saison spiegelte sich nicht gleich im Tabellenkeller wieder. Die starken Leistungen der letzten Rückrundenhälfte führten aber auch nicht dazu, dass wir im Tabellenplatz merklich kletterten. Trotzdem kann sich die Bilanz sehen lassen. Mit 24 Punkten nach 17 Spielen stehen wir besser zur Rückrunde da, als im letzten Jahr. Freilich wäre der eine oder andere Punkt noch möglich gewesen. Erfreulich war aber die zuletzt gezeigte Heimstärke, die gerade im letzten Jahr keine Konstante war. Der Blick geht nach vorne und da kommt der Geheimfavorit der Liga gerade zum richtigen Zeitpunkt. Ismaning wurde vor der Sai-

son von den Trainern der Liga als klarer Favorit benannt, konnte aber diesen Anspruch nicht gleich erfüllen. Gerade bei der sehr ausgeglichenen Liga wäre ein Favorit hier mit Punktabstand ganz vorne zu erwarten. Nach einigen Anlaufproblemen haben sich die Münchner-Vorstädter aber gut gefangen und stellen heute einen echten Prüfstein für unsere Jungs dar. Wir als Fans und Verantwortliche erhoffen uns noch eine Steigerung in der Rückrunde, damit wir unser Saisonziel: „Besser als Platz 6“ noch erreichen können. Gerade im Hinblick auf die noch zu bestimmenden Kriterien für die Teilnahme an der 4. Liga im übernächsten Jahr können solche Ergebnisse besonders wichtig sein. Diese Ligareform stellt eine tolle Chance für uns dar, trifft sie die SpVgg doch in einer Phase des Aufwinds. Unser Bemühen, dem Verein wieder eine Struktur zu geben, werden dadurch noch bedeutender. Für alle Unterstützer unseres Vereins zeichnet sich ab, dass eine Investition in diesen Verein zum jetzigen Zeitpunkt auf fruchtbaren Boden fällt. Steigen Sie jetzt mit ein, wenn die Lokomotive SpVgg Fahrt in Richtung 4. Liga aufnimmt!

90 Jahre 90 Minuten. Andere Vereine feiern 5jähriges Bestehen. Die SpVgg Bayreuth gibt es im nächsten Jahr bereits 90 Jahre. Und das soll gefeiert werden. Zum Beispiel mit einem großen Jubiläumsbuch. Dafür benötigen wir Ihre Hilfe. Haben Sie Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte, Fanartikel oder einfach nur Erinnerungen?

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Dann melden Sie sich bei uns: info@spvgg-bayreuth.de oder Tel. 09 21 - 6 77 88

Ein schönes Spiel mit dem richtigen Ergebnis am Schluss wünscht Ihr Wolfgang Gruber

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der gegner

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Schorschla erklärt die Gegner: FC Ismaning Mit dem FC Ismaning darf das Schorschla heute den aktuellen Spitzenreiter der Bayernliga begrüßen. Die Ismaninger entwickeln sich unter Trainer Frank Schmöller, einst lange Jahre als Profi in Europa unterwegs, zum echten Spitzenteam, das seiner von der Konkurrenz aufgebürdete Favoritenrolle zumeist recht gut erfüllt. Angeführt vom altbekannten und gefürchteten Torjäger Mijo Stijepic und dessen kongenialen Partner Florian Niederlechner – der 20jährige Neuzugang vom FC Falke Markt Schwaben traf siebenmal und damit einmal mehr als Stijepic – marschierten die Ismaninger mit einer starken Mannschaft nach oben. Uli Fries, der einst auch bei der Oldschdod ein heißer Kandidat war, Ex-Bayern-Kicker Reiner Storhas, Thomas‘ Helmers Sohn Kim, der aus Buchbach kam, Thomas Bachinger und Bernd „Joey“ Häfele sind alles klangvolle Namen, die Frank Schmöller zu einer homogenen Einheit formte. Seit mittlerweile sechs Spielen sind die Ismaninger ungeschlagen – eine Serie, die es zu brechen gilt. Die Chan-

es zu schönen: Vier Niederlagen und zwei Remis stehen nur zwei Siege gegenüber – eine verbesserungswürdige Statistik. Apropos Statistik: Im Hinspiel bekamen die Zuschauer das bisher torträchtigste Ligaspiel zu sehen. Am Ende trennten sich die beiden Teams nach einem spektakulären Kick mit 5:5 – eine Wiederholung davon würde das Schorschla heute gern sehen – im Gegensatz zu FC-Coach Frank Schmöller, der nach der schnellen 2:0-Führung damals wenig „amused“ war. Neben dem Coach und seinem Co-Trainer „Jacky“ Muriqi, Betreuer „Willi“ Leifer, den SpieTrainer Frank Schmöller (links) und Co-trainer „Jacky“ Muriq (rechts) lern und den Verantwortlichen cen dafür scheinen gar nicht so schlecht: Die will das Schorschla auch ganz herzlich die zwei Saisonniederlagen (beide Male 1:2) kas- mitgereisten Fans begrüßen! Lasst euch das sierte Ismaning auswärts in Würzburg und Bier schmecken und habt Spaß – auch wenn Ingolstadt. Und unsere Heimbilanz gegen die Punkte heute mal wieder hierbleiben ;-). die Kicker aus dem Münchener Vorort gilt Forza, FCI :-)

Die Aufstellungen werden präsentiert von

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Schiedsrichter: Johannes Huber Assistenten: Johannes Müller Johannes Wallner

22 Stefan Essig 1 Christoph Wächter 3 Sebastian Hofmann 4 Sebastian Fiedler 5 Florian Jakl 6 Herbert Biste 7 Florian Wurster 8 Robert Menz 9 Michael Pfann 10 Chris Wolf 11 Christopher Klaszka 13 Christian Vitzethum 14 Michael Bock 16 Christian Karl 17 Viktor Gradl 18 Patrick Gubitz 19 Sebastian Lattermann 20 Christian Auner 21 Nico Schlegel 23 Alexander Kossmann 24 Christoph Herl 25 Dominik Heinl 33 Michael Eckert 40 Ingo Walther Spielertrainer: Ingo Walther

BE HÖ R- SH OP.

1 Christian Horn 33 Emilio Pingitore 2 Kim Helmer 3 Alexander Weiser 4 Markus Werth 5 Daniel Steinacher 6 Julian Maurer 15 Fabian Negele 19 Sebastian Ruhl 7 Bernd Häfele 8 Thomas Bachinger (C) 13 Hugo Miguel da Silva Lopez 16 Andreas Brandstetter 17 Anton Siedlitzki 18 Uli Fries 20 Rainer Storhas 9 Mijo Stijepic 10 Norbert Bzunek 11 Florian Niederlechner 12 Florian Wolf Trainer: Frank Schmöller


und SV Heimstetten Mit dem SV Heimst e t t e n

beg rüßt das Schorschla heute einen Aufsteiger, der noch nicht so richtig in der Liga angekommen ist, aber auch alles andere als Kanonenfutter ist. Schon im Hinspiel forderte uns die Elf von Trainer Claus Schromm, langjähriger Nachwuchstrainer beim TSV 1860 München, alles ab. Nach einer Trainer Claus Schromm schnellen 2:0-Führung unserer Elf vor zwei Wochen in Bamberg: Da gewann die kamen die Heimstettener immer besser ins Spiel und hätten um ein Haar noch ausgegli- Schromm-Truppe mit 3:1. Zwei Wochen vorher chen. Zu oft erging es der blutjungen Mann- unterlag unsere Truppe dort noch mit 1:2. Paradestück des SV ist eigentlich die offensive schaft um den früher bei der SpVgg Selbitz und dem FC Bayern Hof aktiven Kapitän Alex Fraktion um den ehemaligen Unterhachinger Ibrahim Aydemir, den einstigen Kötztinger Wich, dem das Schorschla ein extra-Servus Chris Oretan und Junis Ibrahim – doch mit sagen will, so. Bis auf die 1:6-Heimklatsche nur 21 Treffern hinken die Heimstettener diegegen den FC Ingolstadt 2 hielten sich die Heimstettener durch die Bank sehr gut, verlo- sen Erwartungen hinterher, während die Abren sechsmals mit nur einem Tor Unterschied. wehr mit nur 29 Gegentreffern (genausoviel Wie stark die Kicker aus dem Münchener wie unsere Mannschaft auch) sich recht gut mausert. Neben Coach Claus SChromm und Speckgürtel einzuschätzen sind, zeigten sie seinem Assistenten Peter Faber sowie den Verantwortlichen und den Kickern will das Schorschla auch die hoffentlich zahlreichen Anhänger des SVH recht herzlich begrüßen! 1 Ammar, Justin Lasst es euch gutgehen und habt Spaß! 24 Lehner, Patrick

3 Putzke, Dominik 4 Schmalhofer, Alexander 12 Löppert, Quirin 2 Langer, Roman 21 Mayer, Rafael 22 Toy, Steven 19 Baitz, Maximilian 14 Wich, Alexander 16 Paul, Sebastian 11 Ünver, Memis 6 Schmitt, Christoph 10 Schmitt, Dominik 15 Kubica, Arthur 17 Malenoff, Marco 20 Kartal, Ali 13 Moll, Quirin 25 Priewasser, Frederick 18 Ibrahim,Junis 8 Oretan, Christopher 9 Aydemir, Ibrahim Trainer: Claus Schromm

Schiedsrichter: Rainer Pongratz Assistenten: Jonas Portele, Simon Pleintinger

schorschla

Servus Oldschdod, servus Fans, servus Freunde des runden Leders! nach vier Spielen ohne Niederlage können wir frohen Mutes in die Zukunft blicken. Noch drei Spiele stehen an, davon die zwei Heimspiele gegen den FC Ismaning und den SV Heimstetten - da sollte ein bedenkenloser Blick in die nähere Zukunft schon jetzt möglich sein. Noch möglichst viele Punkt bis zur Winterpause hamstern, so muss die aktuelle Devise heißen. Positiv stimmt das Schorschla dabei vor allem die Art und Weise, wie die Wespen-Elf in den letzten Wochen aufgetreten ist. Von Rückschlägen in Form von Gegentoren ließ sich die Walther-Truppe nicht verunsichern. Angetrieben von „Aggressiv-Leader“ Michael Eckert, der an der Seite von Christopher Klaszka zum Torjäger mutiert und die Truppe mitreist, entwickelte sich unsere Truppe zum Aspiranten für eine Spitzenmannschaft, die von kaum mehr einem Gegner auf die leichte Schulter genommen wird. Mit dem FC Ismaning kommt heute eine weitere Spitzenmannschaft, die sich derzeit an der Tabellenspitze wiederfindet, während der SV Heimstetten weiterhin im Tabellenkeller anzutreffen ist. Wenn es uns gelingen sollte, aus diesen beiden Partien vier Punkte mitzunehmen, kann man beruhigt zum Fluchtlichtklassiker beim FC 05 Schweinfurt um unseren ehemaligen Trainer Klaus Scheer (Freitag, 26. November, 19.30 Uhr) reisen. Recht herzlich wollen wir zu den Spielen gegen Ismaning und Heimstetten auch die Schiedsrichtergespanne recht herzlich begrüssen. Seid fair auch zu den Dreien! Ohne Schiri geht es nicht! Ansonsten bleibt dem Schorschla nur, euch einen möglichst regenfreien Samstagnachmittag zu wünschen, die mit drei Punkten für unsere Wespenelf gekrönt werden. Ingo, lass die Wespen raus!

Euer Schorschla

Schorschla mit Carlos Valderrama bei der WM 2006 – ab Seite 8 eine Geschichte über die kolumbianische Nationalmannschaft

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rückblick 06

Hof seit 39 Jahren ohne Sieg Seit mittlerweilen fast 39 Jahren wartet ein Hofer Verein nunmehr auf einen Sieg in Bayreuth gegen die SpVgg Bayreuth. Und das sollte sich auch in dieser Saison nicht ändern: Am Ende behielten die Wespen gegen das damalige Tabellenschlusslicht der Fußball-Bayernliga mit 3:1 die Oberhand und kletterten ihrerseits ins dicht gedrängte Tabellenmittelfeld. Das Ergebnis täuschte allerdings über den wahren Spielverlauf hinweg. Bis kurz vor dem Pausentee waren die offensiv sehr engagierten Hofer ebenbürtig, lagen nicht unverdient in Führung und hätten zu diesem Zeitpunkt den Sack schon zumachen können, wenn sie vor dem Tor die nötige Zielstrebigkeit gezeigt hätten. Doch hätte, wäre, wenn: Am Ende standen sie mit leeren Händen da, weil Bayreuths Torjäger Christopher Klaszka binnen 40 Sekunden zwei Mal seine Qualitäten unter Beweis stellte und die Hofer sich von diesem Rückschlag nie mehr wirklich erholten. In der zweiten Hälfte kontrollierten die Hausherren vor 850 Zuschauer das Geschehen ziemlich klar, hätten die Partie weit früher als geschehen, entscheiden können. Alleine Florian Jakl, Michael Eckert und Christopher Klaszka hatten allerbeste Möglichkeiten, doch der stärkste Hofer, Keeper Karnitzschky war ein ums andere Mal auf dem Posten. Chancenlos war er in der 87. Minute, als Youngster Chris Wolf alleine vor ihm auftauchte und im Stile eines Torjägers vollendete. Nach einer solch deutlichen Angelegenheit sah es lange Zeit nicht aus. In einer von beiden Seiten mit offenem Visier geführten ersten Hälfte verzeichneten die Hofer ein Plus an

Orthopädie und Chirurgie im Herzen von Bayreuth

guten Möglichkeiten, hatten mit der schnellen Führung im Rücken einen nicht zu vernachlässigenden Vorteil. Ausgerechnet der letztjährige Bayreuther Andi Goss profitierte von einer brillianten Vorarbeit des Hofer Ex-Coaches Daniel Felgenhauer und wuchtete das Leder aus 20 Metern in die Maschen. Hätten Daniel Sam (36.) und Daniel Schäffler (37.) mehr Zielwasser getrunken und wären nicht an Essig gescheiterte – die Partie wäre wohl gelaufen gewesen. So schlug Christopher Klaszka binnen 40 Sekunden zweimal eiskalt zu und drehte die Partie, nachdem der auffällige Eckert noch an der Latte (34.) und Herl an Karnitzschky (12./34.) scheiterten. Bayreuth: Essig - Karl, Fiedler, Walther, Gradl (59. Wurster) - Hofmann (77. Wolf) - Herl, Jakl, Pfann Klaszka, Eckert. Hof: Karnitzschky - Arancino, Ichim, Gareis, Goss (46. Pajonk) - Felgenhauer, Schraps - Bukowski (75. Bächer), Fleischer, Schäffler (65. Mayer) - Sam. Schiedsrichter. Stein (Homburg), Zuschauer: 850. Tore: 0:1 Goss (13.), 1:1, 2:1 Klaszka (43./44.), 3:1 Wolf (87.). Gelbe Karten: Eckert ,Herl / Ichim, Sam

Die Heimserie der Altstadt hält: Nach dem Derbysieg gegen Hof siegten die GelbSchwarzen auch gegen die SpVgg Unterhaching 2 mit 3:2. „Jetzt wünsche ich mir bis zur Winterpause 30 Punkte, dann lässt es sich leichter arbeiten“ so ein erkennbar erleichterter Spielertrainer Ingo Walther, der einmal mehr an der Seite von Sebastian Fiedler in der Innenverteidigung seinen Dienst tat. Eine schwache Startphase bestraften die Hachinger durch einen Kopfballtreffer von Hasenbeck – einmal mehr stimmte die Zuordnung der Wespen nach einem Eckball nicht (7.). Hätte Alschinger seinen feinen Sololauf mit einem Treffer gekrönte, wäre die Partie wohl schon zugunsten der Hachinger gelaufen. So aber klärte Essig sehenswert und der eingeleitete Konter führte zum Ausgleich durch Eckert, der Fachärzte für Klaszkas Flankenball per Kopf einnickte. Es Orthopädie und Chirurgie entwickelte sich ein ofDurchgangsärzte der fener Schlagabtausch Berufsgenossenschaften mit Vorteilen zugunsNotfallbehandlung ten der defensiv gut stehenden Kicker im Ambulante Operationen IFA-Trikot, die nach einem Gradl-Eckball mit dem Halbzeitpfiff durch Hofmanns Kopfballtor Ihr Sportmedizin-Kompetenzzentrum, – sein Premierentreffer 7 Tage in der Woche für Sie da! in der Bayernliga – in Spinnereistraße 7 Führung gingen. Auch 95445 Bayreuth nach der Pause behielten Tel. 0921 151 268 60 die Altstädter das Heft www.medcenter-bayreuth.de in der Hand, nach einer

feinen Kossmann-Vorarbeit schloss Klaszka in Torjägermanier ab, als Fiedler gerade noch so gestört wurde. Die Entscheidung lag in der Luft: Kossmann und Klaszka hätten den Sack zumachen können. Schon vorher hatten Herl, von Wolf fein freigespielt (46.), und Klaszka die Chance, zu erhöhen. Als auf der anderen Seite Joker Kanca traf, begann das große Zittern auf Altstädter Seite: Erinnerungen an das 3:3 gegen Seligenporten wurden wach. Doch die Abwehr hielt. Und Gästetrainer Harry Deutinger gestand unumwunden ein: „Ein Remis wäre heute absolut unverdient gewesen.“ Bayreuth: Essig - Karl, Fiedler, Walther, Gradl - Hofmann (77. Bock) - Herl, Jakl, Pfann (46. Wolf) - Klaszka, Eckert (59. Kossmann). Unterhaching: Müller - Grunert (46. Hummels), Hain, Drum, Alschinger - Yilmaz, Schwabl - Grahammer (64. Schuster), Pasciel, Hasenbeck (71. Kanca) - Mützel. Schiedsrichter: Johannes Hartmaier, Dettelbach, Zuschauer: 345, Tore: 0:1 Hasenbeck (7.), 1:1 Eckert (14.), 2:1 Hofmann (45+1), 3:1 Klaszka (72.), 3:2 Kanca (85.).

Nach den beiden Heimsiegen hat die Wespenelf auch auswärts punkten können: Beim zuhause in dieser Saison noch ohne Niederlage gebliebenen Bayernliga-Herbstmeister TSV Großbardorf erspielten sich unsere Elf ein 1:1-Remis und gingen mit 24 Punkten aus der Vorrunde heraus. In einem temporeichen, aber von vielen einfachen Fehlern geprägten Spiel, verdienten sich die Wespen den Punktgewinn redlich. Auch ohne Kapitän Florian Jakl (Klausur) und Michael Pfann (Schulter) bestimmten die Gelb-Schwarzen die Partie von Beginn an und gingen folgerichtig in Führung: Eine gut getretene Standardsituationen des in der Anfangsphase sehr auffälligen Victor Gradl fand den am langen Pfosten lauernden Manndecker Sebastian Fiedler, der unter Bedrängnis einnetzte. Da die Gelb-Schwarzen es verpassten, nachzulegen (Herl), kamen die Großbardorfer kurz vor dem Pausentee besser ins Spiel. Eine feine Vorlage von Leicht nutzte Wajos Dinudis, dessen trockenen Schuss Stefan Essig nicht mehr um den Pfosten lenken konnte. Nach der Pause entwickelte sich ein von der Spannung lebender Schlagabtausch, der nur weni-


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statistik

Fall gebracht, einmal war Michael Eckert das Großbardorfer Opfer: Schiedsrichter Darandik versagte in allen drei Fällen den durchaus möglichen Elfmeterpfiff. Bayreuth: Essig, Karl (69. Schlegel), Fiedler, Walther, Gradl, Hofmann, Herl (89. Bock), Wolf, Wurster, Eckert (69. Auner), Klaszka. Großbardorf: Werner, Kurth, Volkmar, Lurz, Kröner, Zang (60. Rieß), Piecha, Stahl (78. Hirn), Laus, Dinudis, Leicht. Schiedsrichter: Darandik, TSV Altdorf, Zuschauer: 530, Gelbe Karten: Leicht / Klaszka, Hofmann. Tore: 0:1 Fiedler (22.), 1:1 Dinudis (37.).

ge echte Tormöglichkeiten zu bieten hatte, da beide Hintermannschaften sehr ordentlich strukturiert waren. Pech hatten die Altstädter mit zwei Schiedsrichterentscheidungen: Zweimal wurde Sturmführer Christopher Klaszka im Strafraum hart bedrängt und zu

Die Altstädter Defensivfraktion stand ihren Mann und ließ die ohne Toptorjäger Thomas Masberg in der Startformation auflaufenden Rosenheimer kaum zur Entfaltung kommen. Auf der anderen Seite verzeichneten auch die Gelb-Schwarzen kaum gute Chancen. Erst kurz vor der Pause war es soweit. Der agile Michael Eckert spitzelte das Leder vor Keeper Luginger weg und traf zum vielumjubelten Führungstreffer der Altstädter. Mit der Führung im Rücken zeigten die Bayreuther eine starke Partie. Rosenheim rannte an, kam allerdings nicht zwingend vor das Altstädter Tor. Zwei Mal allerdings brannte es lichterloh. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff tauchte Majdancevic allein vor Keeper Stefan Essig auf und versenkte das Leder - Schiedsrichter Modschiedler allerdings entschied sofort auf

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Abseits, weshalb der Treffer nicht zählte. Glück hatten die Altstädter, als der Unparteiische sein Arbeitsgerät nach einem Foulspiel an Markus Einsiedler schweigen ließ – ein klarer Elfmeter für die Rosenheimer. Richtig lag Modschiedler, als er Majdancevic nach einem Foul an Christoph Herl vom Platz stellte (80.) - es entwickelte sich eine turbulente Schlussphase, die mit Handgreiflichkeiten nach dem Schlusspfiff endete. TSV Rosenheim: Luginger, Einsiedler, Majdancevic, Hofmann C., Okanovic (85. Masberg), Wallner (46. Atilgan), Herberth, Kokocinski, Martin, Haas, Pointvogel (85. Schwinghammer) SpVgg Bayreuth: Essig, Wolf, Walther, Klaszka, Karl (75. Schlegel), Jakl, Hofmann, Herl (89. Bock), Gradl, Fiedler, Eckert (87. Kossmann) Schiedsrichter: Modschiedler (Weiherhof), Zuschauer: 180, Tor: 0:1 Eckert (38.); Rote Karte: Majdancevic (80./Foulspiel).


titelstory 08

Fußball in Zeiten der Cholera Deutschlandpremiere der Narco-Soccer-Dokumentation „The Two Escobars“ Im Kampf um die WM-Krone 1986 spielte Kolumbien keine Rolle. Zwar hatte man den Zuschlag bekommen, scheiterte aber letztlich an der Finanzierung. So gab es nach der WM 1962 erst 1990 wieder die Möglichkeit für Kolumbien, am größten Fußballturnier teilzunehmen – immerhin kam man bis ins Achtelfinale. Die Goldene Generation um Carlos Valderrama, Freddy Rincón, Faustino Asprilla, Adolfo Valencia und Andrés Escobar spielte sich in der Qualifikation für die WM 1994 bis auf FIFA-Weltranglistenplatz 4, auch dank eines 5:0 gegen Argentinien in Buenos Aires, nachdem die Spieler von argentinischen Fans als Drogen-Dealer beschimpft und angegriffen worden waren. Für viele Fußballexperten, darunter Pelé, galt Kolumbien von nun an sogar als Geheimfavorit auf den Titel. Den Aufstieg des kolumbianischen Fußballs (und seinen rasanten Abstieg, der weite Kreise nach sich zog), sowie seine Hintergründe dokumentiert ein bewegender Film, der in Anwesenheit der beiden Regisseure Michael und Jeff Zimbalist im Rahmen des Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur gezeigt wurde. „Wie kann ich meinem Land helfen?“ Eine Frage – zwei Antworten. Die beiden nicht miteinander verwandten Escobars, Pablo und Andrés, sahen in den 80er und 90er Jahren die Probleme und die Armut in weiten Teilen Kolumbiens und nicht zuletzt in ihrer Heimatstadt Medellín. Drogenbaron Pablo Escobar, dessen Beweggründe in jungen Jahren vielleicht noch mit denen Robin Hoods vergleichbar waren – von den Reichen nehmen und den Armen geben –, wird bald schon die

Grenzen überschreiten, immer mehr Blut fließt, 20 Auftragsmorde in der Woche, und Pablo lässt richten und sitzt wie Jabba the Hutt und reibt sich die Hände. „Aber er hatte Regeln“, so heißt es im Film – es sagt sein Cousin Jaime Gaviria, und bedeutet nichts weiter, als dass dieser Escobar wohl nie einen „seiner“ Fußballer kaltblütig und feige mit sechs Schüssen aus einem Maschinengewehr hingerichtet hätte. Auch Andrés Escobar möchte seinen Einfluss als Kapitän der kolumbianischen Fußball-Nationalmannschaft geltend machen. Er weiß um seine Vorbildfunktion. Er weiß auch, dass die kolumbianische Fußballgeneration der frühen 90er Jahre in der Lage ist, den Ruf seiner Heimat, die als Drogen-Land bekannt ist, zu verbessern. In den frühen 90ern Jahren erlebt der Fußball in Kolumbien seine Blütezeit. Großartige Spieler wie Valderrama, Higuita, Asprilla, Valencia und eben Andrés Escobar, der vor der Weltmeisterschaft 1994 ein Angebot vom AC Mailand erhält, prägen eine Goldene Generation und geben einem ganzen Land Hoffnung und Stolz. Mit gutem Fußball, so weiß nicht nur Andrés Escobar,

können sie ihrem Land die lang verwehrte Ehre erweisen. Sie können der Welt auch zeigen, dass Kolumbien mitnichten (nur) ein Narco-Staat ist. Perverses Weltenreich Der große Förderer und Freund des kolumbianischen Fußballs, „el Señor“, „el Patron“ Pablo Escobar gilt in diesen Jahren laut Forbes Magazine als einer der reichsten Männer der Welt, mit einem Umsatz von bis zu 50 Millionen Dollar in der Woche. In seinen großangelegten Kokainlaboratorien Tranquilandia und Vila Coca im Kolumbianischen Regenwald lässt er das Kokain herstellen und vertreiben. Um sein Geld reinzuwachen, wird er es den Armen in Medellín geben, er lässt Sozialwohnungen, Krankenhäuser, Schulen und Fußballplätze errrichten. Sein Vermögen geht auch in den Profifußball. Es ist schmutziges Geld, mit Blut verschmiertes, aber noch heute, 17 Jahre nach dem Tod Pablo Escobars, werden viele Kolumbianer sagen, dass der Fußball im Land ohne dieses Geld international niemals auch nur den Hauch einer Chance gehabt hätte. Mit dem Geld konn-

Andrés Escobar Saldarriaga, geboren am 13. März 1967 spielte zwischen 1988 und 1994 50 mal in der Abwehr der kolumbianischen Nationalmannschaft und nahm an der WM 1990 in Italien und 1994 in den USA teil. Beim Vorrundenspiel gegen die Mannschaft der USA am 22. Juni 1994 schoss Escobar ein Eigentor; Kolumbien verlor 1:2 und schied aus dem Turnier aus. Wenige Tage später, am 2. Juli 1994, wurde Andrés Escobar vor einer Bar in Medellín mit sechs Schüssen getötet. Der Täter Humberto Muñoz Castro handelte möglicherweise als enttäuschter, wütender Fan oder aber als Auftragsmörder der kolumbianischen Wettspielmafia. Vermutet wird jedenfalls, dass der Grund für Escobars Ermordung jenes Eigentor war. Seit der Jugend spielte Escobar für Atlético Nacional Medellín und gewann 1989 den Copa Libertadores, der südamerikanischen Champions League. 1989/90 spielte er bei den Young Boys Bern, kehrte aber er zu Nacional zurück. Nach der WM 1994 sollte er zum AC Milan wechseln, um dort der Nachfolger von Franco Baresi zu werden. Zu Escobars Beerdigung kamen über 120.000 Menschen. 2002 wurde zu seinen Ehren eine Statue in Medellín aufgestellt.


ten die besten Spieler im Land gehalten und ausländische Topstars geholt werden. Pablos Verein, Atlético Nacional Medellín, gewinnt dank dieser finanziellen Zuwendung 1989 die Copa Libertadores. Pablo ist im Stadion vor Ort. Jhon Jairo Velásquez Vásquez, genannt „Popeye“, Auftragskiller von Pablo und unheimliche Gesprächskonstante des Films „The Two Escobars“, über seinen Arbeitgeber: „Beim Fußball war er immer sehr euphorisch. Sonst war er ein Eisblock.“ Nach dem Finale werden die Spieler auf die 3000 Hektar große Hacienda Nápoles eingeladen, dort bekommen sie ihre Siegprämien ausbezahlt. Andrés Escobar ist einer von ihnen. Er ist nicht unbedingt der Typ, der rauschende Feste feiert, und schon gar nicht auf einem perversen Areal, auf dem Pablo Escobar Schönheitsköniginnen nackt um die Wette auf Bäume klettern lässt. Dennoch wird er kommen, Pablo sieht in ihm einen Freund, Andrés sieht es eher nüchtern, „er zweifelte“, sagt seine Schwester. Große Feste fallen in der Hacienda, die mit Stierkampfarena, 100 Gästezimmern, mehreren Swimming Pools und Hubschrauberlandeplätzen ausgestattet ist, ein Weltenreich also, in das auch die kolumbianische Nationalmannschaft eingeladen wird. Dort, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, werden Trainings-, Freundschafts- und Testspiele ausgetragen, die prominenten Spieler und Mannschaften werden aus dem Ausland eingeflogen. Die heimischen Talente werden so fit gemacht für die ganz großen Aufgaben, die noch anstehen sollen.

weggesperrt. Aber auch all seine Kollegen aus der Nationalmannschaft geben sich ein Stelldichein in der Kathedrale, darunter der Kapitän. Seine Freundin erklärt im Film: „Er wollte nicht, aber er hat gesagt: er muss. ‚Ich habe keine andere Wahl.’“ Und selbst der kolumbianische Nationaltrainer Francisco Maturana wird im Film Schulter zuckend zu Protokoll geben, dass er an diesen Besuchen nichts Falsches sehe: „Wenn Don Vito Corleone zum Essen einlädt – selbstverständlich gehe ich da hin.“ Der kolumbianische Präsident Cèsar Gaviria musste reagieren und ließ Escobar in ein anderes Gefängnis verlegen, woraufhin Escobar die Flucht ergriff. Von nun an hieß es: Alle gegen Pablo, denn auch viele seiner Weggefährten, darunter Carlos Castaño, wechselten die Seiten und schlossen sich PEPE an (People persecuted by Pablo Escobar – Zusammenschluss anderer Drogenkartelle des Landes), einer Organisation, die mit Hilfe der USA und der kolumbianischen Regierung blutige Jagd auf den Staatsfeind machte. Schließlich, am 2. Dezember 1993, wird Escobar gestellt und getötet. Auf der Beerdigung sind die Ärmsten Kolumbiens, sie trauern, fassen in den offenen Sarg, und fragen sich, wer sich nun um ihre Belange kümmern möge. Pablos Schwester tritt nach dem Tod ihres Bruders vor die Fernsehkameras und erklärt: „Herr Präsident, glauben Sie allen Ernstes, dass der blutige Krieg nun ein Ende hat, da mein Bruder tot ist? Seien Sie doch nicht so naiv!“ Und sie sollte Recht behalten: die kolumbianische Regierung wählte mit Unterstützung der

Don Vito Corleone lädt zum Essen „Eher ein Grab in Kolumbien als ein Gefängnis in den USA.“ Pablo Escobar, der weltweit gesuchte Staatsfeind Nummer 1, stellt sich 1991 der Polizei – wohl auch, um einer Auslieferung zu entgehen -, und lässt sich in das „eigene“ Gefängnis La Catedral einliefern. Dort findet er dieselben Voraussetzungen wie in der Freiheit vor: von hier aus wird er weiter seine Geschäfte betreiben, hier wird er seine Gäste empfangen, er wird feindliche Drogenhändler ermorden, mit der Nationalmannschaft auf einem Fußballfeld Spiele austragen. An René Higuita, El Loco, dem Vater aller durchgeschossenen Torhüter, der sich vor seinem Besuch bei Pablo Escobar etwas, vorsichtig ausgedrückt, unvorsichtig und dümmlich den Fragen der Journalisten stellt, wird noch vor der Weltmeisterschaft in den USA ein Exempel statuiert – er wird

amerikanischen den Teufel, um mit ihm den Belzebub auszutreiben. Sie besiegten Pablo Escobar – und schufen gleichzeitig mehrere von seiner Sorte, und glaubten vielleicht, das kleinere Übel bekommen zu haben. Ein fataler Irrtum – wie sich bald schon herausstellen sollte. Vielleicht stimmt, was Pablos Cousin sagt: „Andrés würde noch leben, wenn Pablo am Leben wäre. Der Tod Andrés’ und der Tod Pablos markieren den Niedergang des kolumbianischen Fußballs.“ La mano negra Fußball und Heimatliebe in Zeiten der Cholera: Das Land geht vor die Hunde. In dieser Zeit hat Kolumbien weltweit die höchste Mordrate. Die Nationalmannschaft, Vierter der Weltrangliste, wird ausgesandt, in den Vereinigten Staaten von Amerika das NarcoLand Kolumbien, das zu diesem Zeitpunkt im

Auffallen. Aber nicht um jeden Preis. Werbung muss nicht teuer sein, sie muss nur eins: funktionieren. Wenn Sie wissen wollen, wie sich Werbung für Sie auszahlt, sind Sie bei uns richtig.

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titelstory 10

Chaos unterzugehen droht, zu repräsentieren und wieder aufzurichten. „Wir versuchen, uns auf die WM zu konzentrieren“, verspricht Andrés, „unser Land hat alle Hoffnungen in uns gesetzt.“ Der Kapitän liebt sein Land, und sein Land liebt seinen Kapitän und die Fußball-Nationalmannschaft. Ein ganzes Volk sah sich nicht nur international gut vertreten sondern auch bestens portraitiert: magisch und realistisch. Auf dem Platz lagen die Hoffnungen von Millionen. Sie wollten geachtet, aber auch geliebt werden. Letztlich um jeden Preis. Besonders nach der Qualifikation mit zwei überzeugenden und fulminanten Siegen gegen Argentinien ist die Nationalmannschaft der große Stolz aller Kolumbianer. Aber mit der Liebe ist das manchmal so eine Sache. Sie nimmt seltsame Formen an, verkehrt sich nicht selten ins Gegenteil: It’s a thin line between love and hate. Die Erwartungshaltung ist enorm: Nichts Geringeres als der Weltmeistertitel ist angedacht und laut Pelé ist dieser zumindest nicht unvorstellbar. Der Druck ist enorm und spürbar für alle Beteiligten, die Mannschaft versagt und verliert das erste Spiel gegen Rumänien. Aus der Heimat folgen Anrufe von Vereinsbossen, die nach der Auftaktniederlage mit Entführungen und Hinrichtungen drohen, sollten ihre eigenen Spieler nicht berücksichtigt werden. Coach Maturana sieht sich gezwungen, einen seiner Schlüsselspieler auf der Bank zu lassen. Vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die USA erreicht das Team Morddrohungen aus der Heimat via TV, und es kommt noch schlimmer: Der Bruder des Abwehrspielers Chonto Herrera wird ermordet. Nicht wenige der Spieler werden mit Tränen aufs Spielfeld gelaufen sein, mit den Gedanken zuhause in Kolumbien, bei ihren Familien. Die „schwarze Hand“, „la mano negra“ – sie ist spürbar und lähmt die Spieler, macht sie taub und stumm. Letztlich ist es ein fataler Fauxpas des Kapitäns Andrés Escobar, der am 22. Juni 1994 gegen die USA zum 0:1 – sinnbildlich für ein ganzes Land – ins eigene Tor trifft. Escobar aber möchte sich nach der WM nicht verstecken. Er weiß, dass er in einem kriminellen Land lebt, er hört die Warnungen seiner Freunde, und dennoch wird er für sich

bestimmen: „Ich muss mich den Menschen stellen.“ Es sind diese sechs Schüsse aus dem Maschinengewehr, die noch lange nachhallen. Feige hingerichtet, vor der Diskothek „El Indio“ in Medellín, nach einem lächerlichen Wortgefecht, in dem sich die Mörder über Escobars Eigentor lustig gemacht haben. Escobar kontert diesen Angriff, er sagt, es sei keine Absicht gewesen, er verteidigt sich

– und das ist sein Fehler. Dann geht alles ganz schnell: ein blutverschmierter Autositz, der Trauergottesdienst, in dem darüber geklagt wird, dass die eigenen Landsleute die besten ihrer Generation ermorden. Unwirklich, was in diesem Land geschieht: eine „dritte Realität“ vielleicht, frei nach Kolumbiens Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez: Eine Verschmelzung aus trauriger Wirklichkeit und zusätzlichem Alptraum. Gerade einmal 27 Jahre alt ist Andrés Escobar am Tag seines Todes, im kritischen Rockmusikeral-

ter also, aber Escobar wollte nie ein Star sein, sondern er wollte seinem Land und insbesondere den Armen in seiner Heimat helfen, mit Geld und gutem Stellungsspiel. Dass ausgerechnet er, der Schüchterne und Bescheidene, stellvertretend für das Scheitern verantwortlich gemacht wird, ist bezeichnend für die Schieflage Kolumbiens in jener Zeit. Mit dem Kapitän wird auch der Fußball zu Grabe getragen, 120.000 trauernde Menschen geben ihm das letzte Geleit. Nach dem Ableben ihres Kapitäns ziehen sich mehr und mehr Nationalspieler aus dem Fußball zurück, zu gefährlich ist dieses Geschäft geworden. Die Goldene Generation ist Geschichte. Der kolumbianische Fußballsport verschwindet nach der WM 1998 weitestgehend von der internationalen Bildfläche, nicht zuletzt, weil auch die Drogenhändler fortan die Finger vom Fußball lassen und kein Geld mehr investieren wollen. Ist das Leben von Andrés Escobar und der Film über ihn und seinen Namensvetter die Chronik seines angekündigten Todes? Bis heute ist nicht genau bekannt, wer Andrés Escobar hingerichtet hat. Von enttäuschten Fans und von der Wettspielmafia war bald die Rede. Später kam heraus, dass das Fluchtauto auf die Gallón-Brüder zugelassen war. Die beiden Brüder hatten sich 1993 der Organisation PEPE angeschlossen, deren Aufgabe es war, den Drogenbaron zu exekutieren. Als Kriminelle mit eigenen Machtansprüchen war es auch in ihrem Sinn, Pablo Escobar auszuschalten. Ob nun einer der Brüder Escobar tötete oder ihr Bodyguard

Pablo Emilio Escobar, auch genannt „El Doctor“,wurde am 1. Dezember 1949 in Rionegro bei Medellín geboren. Durch groß angelegten und

erstmals in der Kriminalgeschichte industrialisierten Drogenschmuggel wurde er zu einem der reichsten Menschen der Welt. und kontrollierte bis zu 80 Prozent des internationalen Kokainmarktes. Allgemein wird Escobar als einer der mächtigsten, rücksichtslosesten und brutalsten Drogenhändler, die es je gab, angesehen. Er war auch sozial engagiert und finanzierte Krankenhäuser, Sozialwohnungen und Schulen und genoss daher unter dem ärmsten Teil der Bevölkerung seiner Heimatstadt Medellín teilweise einen guten Ruf. Das Fußballstadion seines Heimatvereins in Envigado wurde mit seinen Geldern erbaut, außerdem in Medellín Büro- und Apartmentkomplexe, Diskotheken und zahlreiche Restaurants. Noch heute sind seine Spuren sichtbar. Nach Friedensverhandlungen erklärte Escobar 1991 einen Waffenstillstand und stellte sich der Polizei. Er kam in das eigens von ihm errichtete luxuriöse Gefängnis La Catedral in der Nähe seines Heimatortes Envigado. Nach mehreren Skandalen (unter anderem ließ Escobar Drogenhändler ins Gefängnis kommen und dort ermorden) wollte ihn die Regierung in ein anderes Gefängnis verlegen, woraufhin er die Flucht ergriff. Escobar starb am 2. Dezember 1993, als eine US-Kolumbianische Elite-Einheit ihn bei einer Razzia in Medellín erschoss. An seiner Beerdigung nahmen über 20.000 Menschen teil.


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titelstory 12 The Two Escobars: Die DVD (spanisch, englisch mit Untertiteln) ist in Deutschland noch nicht erhältlich. Bei amazon.co.uk ab ca. 9 Euro inkl. Versand

Humberto Muñoz Castro, ist nicht geklärt. Es geht das Gerücht, dass Carlos Castaño, der alte Intimus Pablo Escobars und spätere Renegat, die Brüder für ein Handgeld von 3 Millionen Dollar herausgekauft habe – der Bodyguard als vermeintlicher Attentäter. Castro bekam schließlich 43 Jahre – von denen er gerade einmal 11 Jahre abgesessen hat, daraufhin wurde er „wegen guter Führung“ entlassen. Die Antwort „The Two Escobars“ ist ein Film über die Liebe, die Glaube und die Hoffnung. Im Guten wie im Bösen. Ein Film über den Willen eines Volkes, das eigene Bild in der Welt zu verbessern. „Fußball ist keine Insel“, so sagt es im Film der damalige Nationalcoach Materana,

„aber für den Erfolg, für den Sieg hat unser Land die Sicherheiten aufgegeben.“ Den jungen amerikanischen Regisseuren Michael und Jeff Zimbalist ist ein sauber recherchierter, spektakulärer und atemberaubender Dokumentarfilm über ein brisantes und noch immer wenig transparentes Thema gelungen. Die Blickwinkelvielfalt mit zahlreichen Interviews und Originalbändern der kolumbianischen und amerikanischen Regierung verhilft diesem Film zu epischer Dichte und lässt dem Zuseher dennoch etliche Möglichkeiten der eigenen Interpretation offen. 14 Monate habe die Fertigstellung des Werks gedauert, so die Regisseure vor dem interessierten und gesprächsbedürftigen Publikum im Nürnberger Filmhaus. Insbesondere die Gespräche mit den Gefolgsleuten Pablo Escobars seien alles andere als einfach gewesen, erst nach und nach hätten sie sich den Regisseuren geöffnet – noch immer sei die Angst und die Ehrfurcht alleine vor dem Namen Escobar und seinen Leuten in Kolumbien sehr

groß; dann aber hätten sie doch so viel erzählt, dass die Brüder aus dem Material wohl mehrere Filme hätten schneiden können. Die Aussagen der Angehörigen von Andrés Escobar, seiner Schwester und seiner Freundin, wirken, 15 Jahre nach dem Mord, gefasst und selbstbestimmt. Es sind die stärksten Auftritte in diesem Film: Hoffnung ist in den Worten, liebevolle Erinnerung, aber auch noch Wut und Unverständnis. Es werden keine Tränen verdrückt. Die Freundin gibt den vernünftigsten und naheliegendsten Vorschlag für die Lösung der Misere Kolumbiens: „Es gibt für uns nur zwei Möglichkeiten: entweder wir lassen zu, dass Wut und Hass uns lähmen, und dass somit die Gewalt weitersiegt. Oder wir springen alle über unseren Schatten und versuchen unser Bestes und helfen einander.“ Beide zitieren sie schließlich aus Andrés’ Kolumne, die er nach der WM für eine Tageszeitung geschrieben hat. Es ist eine Art Testament und ein Aufruf zur Vernunft. Der Kapitän, für den jeder Fußballplatz auch ein Ort der Harmonie und Humanität gewesen ist, entschuldigt sich für seine Leistung und die seiner Mannschaft. Er schreibt: „Wir müssen uns alle gegenseitig respektieren. Wir werden uns bald schon alle wiedersehen, denn das Leben ist noch nicht zu Ende.“ rb

„Die Welt spricht Fußball“ Gespräch mit Matthias Becher, der mehrmals in Kolumbien war Du warst Anfang der 90er in Kolumbien. Wenn man sich den Film so anschaut, glaubt man kaum, dass du das überlebt hast.

Hab ich mit auch gedacht. Mir war damals schon klar, dass das kein Urlaub im Schwarzwald ist. Aber ehrlich, ich hatte zu keinem Zeitpunkt ein unsicheres Gefühl oder gar Angst. Sonst wäre ich danach wohl kaum noch mehrfach dortgewesen.

Meister, da habe ich die Meisterschaft auf der Straße mitfeiern können – nachdem sie das entscheidende Spiel auswärts gewonnen hatten. Und bei einem Konzert im Stadion von Santa Marta kam plötzlich Carlos Valderrama auf die Bühne. Der spielte dort zwar nicht Fußball, dafür aber Akkordeon. Ein fußballbegeistertes Land?

Definitiv. Selbst bei Spielen der U21 wird in den Kneipen gefeiert. Viele Taxifahrer haben ganze Altäre ihrer Vereine in den Autos. FußNein, aber Medien berichten nun ball ist allgegenwärtig. Das Schöne mal oft einseitig. Es gibt aber imam Fußball ist, dass du weltweit mer zwei Seiten der Medaille. Für ein Gesprächsthema hast. Die Welt mich ist Kolumbien jedenfalls eher spricht Fußball und in Kolumbien Kaffee als Kokain und mehr Shakibesonders viel. Einer konnte mir ra als Pablo Escobar. die komplette 94er-Mannschaft vor der Valderramavon Borussia Dortmund aufzählen. Wie oft warst du dort? Bestimmt sieben mal. 1991 das ers- Statue in Santa Marta Die hatten zwar ein paar Wochen vorher La Coruña in einem denkte Mal, 1994 sogar mal drei Monate würdigen Spiel aus dem Uefa-Cup geworfen, am Stück. Die meiste Zeit war ich in Medellín aber er konnte ja nicht wissen, dass er kurz und Santa Marta. danach einen Fan treffen würde. Ich fand das faszinierend. Hast du Fußballspiele sehen können? Ja, aber leider nicht sehr viele, da ich immer Wie hoch war die Erwartungshaltung vor der im Winter dort war. Im Dezember endet die WM 94? Saison in Kolumbien. Ich war bei Deportivo Die war schon riesig. Man hat das nicht nur Medellín und Nacional. 1994 wurde Nacional Aber die Gewalt war doch nicht nur eine Erfindung der Medien?

in Gesprächen gemerkt, sondern auch in den Medien. Eigentlich haben sich die Kolumbianer ja schon als amtierender Vizeweltmeister gefühlt, weil sie 1990 als einzige Mannschaft gegen die Deutschen ungeschlagen blieben. Spätestens nach dem 5:0-Auswärtssieg gegen den Erzfeind Argentinien waren die Erwartungen grenzenlos. Genauso wie danach die Enttäuschung. Wie glaubst du schaut die Zukunft Kolumbiens aus – und die der Nationalmannschaft?

Kolumbien hat sich um die Ausrichtung der WM 2026 beworben. Vielleicht gibt das dem Fußball eine Perspektive. Was das Land selbst angeht, ist es in den letzten Jahren immer sicherer geworden. Mittlerweile hat sich der Drogenkrieg nach Mexiko verlagert. Die Amerikaner importieren – und konsumieren! – das Kokain und exportieren die Waffen, mit denen dort täglich Menschen umgebracht werden – schon über 8.000 in diesem Jahr. Vielleicht ist die Forderung von lateinamerikanischen Ex-Präsidenten wie Gaviria, Fox oder Cardoso, Drogen freizugeben und unter staatlicher Aufsicht zu verkaufen, die einzige Lösung. Solange es für die Mafia Milliarden zu verdienen gibt, wird es immer jemanden geben, der für dieses dreckige Geschäft über Leichen geht. Leiden muss immer die Bevölkerung. Und manchmal auch der Fußball...


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33 michael eckert


magazin


statistik 16

TABELLE BAYERNLIGA SAISON 2010/11 1. FSV Erlangen-Bruck 2. FC Ismaning 3. SpVgg Unterhaching II 4. TSV Großbardorf 5. Würzburger FV (Auf) 6. FC Ingolstadt 04 II 7. 1. FC Eintr. Bamberg (Ab) 8. TSV Rain a. Lech 9. SV Seligenporten 10. SpVgg Bayreuth 11. TSV 1860 Rosenheim 12. 1. FC Schweinfurt 05 (Auf) 13. TSV Buchbach 14. SV Schalding-Heining 15. TSV Aindling 16. SV Heimstetten (Auf) 17. SpVgg Bayern Hof 18. Freier TuS Regensburg (Auf)

Sp 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18

Der 16. Spieltag

S 10 9 9 9 9 9 8 8 7 7 7 5 5 5 5 4 3 2

U 4 7 5 5 3 2 4 3 6 6 1 7 6 5 4 4 4 6

N 4 2 4 4 6 7 6 7 5 5 10 6 7 8 9 10 11 10

Tore 40 : 28 35 : 24 32 : 20 35 : 28 35 : 29 40 : 29 29 : 32 28 : 22 33 : 34 28 : 29 22 : 24 24 : 27 25 : 34 27 : 36 22 : 24 21 : 29 24 : 38 16 : 29

Diff 12 11 12 7 6 11 -3 6 -1 -1 -2 -3 -9 -9 -2 -8 -14 -13

Zuschauer

P 34 34 32 32 30 29 28 27 27 27 22 22 21 20 19 16 13 12

Spiele

1. 1. FC Schweinfurt 05 2. TSV Buchbach 3. SpVgg Bayern Hof 4. 1. FC Eintr. Bamberg 5. SpVgg Bayreuth 6. TSV Großbardorf 7. Würzburger FV 8. SV Schalding-Heining 9. TSV Rain a. Lech 10. FC Ismaning 11. FSV Erlangen-Bruck 12. SV Heimstetten 13. TSV Aindling 14. SV Seligenporten 15. Freier TuS Regensburg 16. TSV 1860 Rosenheim 17. FC Ingolstadt 04 II 18. SpVgg Unterhaching II

Schnitt

8 10 8 10 9 9 10 8 10 10 10 9 8 8 8 10 8 9

1.301 830 700 697 614 572 518 512 497 453 420 420 330 308 292 262 225 215

zahlen&daten

Ingolstadt II - Rain a. Lech

2:1

Regensburg - Buchbach

1:3

Rosenheim - FCE Bamberg

3:1

Hof - Großbardorf

3:0

Schalding-Heining - Würzburg

2:3

Fairnesstabelle

Bayreuth - Unterhaching II

3:2

1. SpVgg Unterhaching II

20

10

0

1. Görtler, Nicolas

1. FC Eintr. Bamberg 15

Seligenporten - Ismaning

1:2

2. Würzburger FV

24

1

1

Heyer, Peter

FSV Erlangen-Bruck 15

Heimstetten - Erlangen

1:2

0

Neunteufel, Benj.

SV Schalding-Heining 15 Würzburger FV

Aindling - Schweinfurt

1:0

Der 17. Spieltag Ismaning - Hof

0:0

3. Freier TuS Regensburg 35

Torschützenliste

0

4. TSV Buchbach

36

0

0

4. Riedner, Tobias

11

5. FC Ismaning

32

0

1

5. Klaszka, Chris.

SpVgg Bayreuth

9

6. SpVgg Bayreuth

38

0

0

Kauffmann, Benj.

FC Ingolstadt 04 II

9

7. TSV Rain a. Lech

27

2

1

Klingmann, Ralf

TSV Buchbach

9

Pollinger, Christian SV Seligenporten

9

Rausch, Pascal

Würzburger FV

9

TSV Großbardorf

8

Buchbach - Schalding-Heining

3:0

8. SV Seligenporten

33

2

0

Würzburg - Aindling

2:2

9. SpVgg Bayern Hof

40

0

0

FCE Bamberg - Heimstetten

1:3

10. SV Heimstetten

37

0

1

10. Dinudis, Waios

Rain a. Lech - Regensburg

1:0

11. 1. FC Schweinfurt 05

37

2

0

Mützel, Sebastian SpVgg Unterhaching II 8

Schweinfurt - Seligenporten

1:1

12. SV Schalding-Heining

35

1

1

Schneider, Daniel TSV Rain a. Lech

Großbardorf - Bayreuth

1:1

13. FSV Erlangen-Bruck

38

2

0

13. Lappe, Karl-Heinz FC Ingolstadt 04 II

7

Unterhaching II - Rosenheim

2:0

28

2

2

7

Erlangen - Ingolstadt II

3:1

14. FC Ingolstadt 04 II ...

Niederlechner, Fl. FC Ismaning

8

Der 18. Spieltag Schweinfurt - Hof

3:2

Rain a. Lech - Schalding-Heining

2:1

FCE Bamberg - Ingolstadt II

1:3

Rosenheim - Bayreuth

0:1

Buchbach - Aindling

2:1

Erlangen - Regensburg

2:1

Ismaning - Großbardorf

2:0

Würzburg - Seligenporte

4:1

Unterhaching II - Heimstetten

2 : 0

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Da bahnt sich etwas an: 25 Anhänger unseres Fanclubs Altstadt Kult waren (wir berichteten) kürzlich in Berlin und besuchten dort Tennis Borussia Berlin im Mommsenstadion bei deren ersten Saisonsieg gegen den FC Altlüdersdorf. Gegen die SpVgg Bayern Hof war es dann soweit: Fünf Anhänger von Tennis Borussia machten sich auf den Weg nach Oberfranken um im HaWaWi das Derby zu verfolgen und Bayreuth zu erkunden – am Sonntag besuchten sich gleich noch das kleine Derby auf dem Kunstrasenplatz. Gegen den SV Heimstetten hat sich nun eine zehnköpfige Belegschaft aus der Hauptstadt angekündigt. Den Jungs um Lenni, Lutz und Co. wollen wir freilich ein ganz besonderes Servus zukommen lassen! Lasst es euch gut gehen, habt Spaß und genießt die guten Hopfenkaltschalen! Lila Weiße..... ;-) Follidioten unterwegs: Dass es nicht nur intelligente Anhänger von „lila“ Mannschaften gibt, bewiesen Bamberger „Fans“, die nach dem Hofer Gastspiel ihr Revier mittels Spraydosen am Bayreuther Hauptbahnhof markierten. „Vorza Viola“ steht jetzt dort zu lesen, notdürftig zu einem „Forza“ ausgebessert. Obwohl, vielleicht waren es ja gar keine FCE-„Fans“. Deren Verein gibt es ja nicht seit 1901, sondern erst seit diesem Jahr...

Dipl.-Kfm. Manfred Baier Wirtschaftsprüfer, Steuerberater RA Marcus Kurmann

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buch-tipp 18

Der Alleingaal Louis van Gaal 2009 zum Sprachwahrer des Jahres gewählt, was nichts heißen muss. Van Gaal hierzu: „Wir haben die Sprache um einige Ausdrücke bereichert, genauso wie damals in Spanien mit meinen ‚amigos de la prensa’, ‚Ständig negativ, niemals positiv’ und diesen ganzen Geschichten. ‚Der Tod oder die Gladiolen’, ‚Ich bin ein FeierBiest’ oder ‚Wir haben diszipliniert gefußballt’. Das mache ich alles ganz bewusst. Auch den Spielern komme ich öfter LvG mit solchen ZirkusnumWer ist nun dieser Louis van Gaal? „Ich bin mern. Um kurz mal die eine sehr konsequente, ehrliche und direkte auf Person, und das kommt bisweilen als Härte an.“ Aufmerksamkeit mich zu lenken, dass sie Und: „Ich bin ein Mensch, der Harmonie sucht scharf nachdenken müssen: Was hat der jetzt und braucht.“ Eine Familie, einen sicheren Hafen braucht ein van Gaal, und das sind zu- gemeint? Ich habe bei den Medien gesehen, wie nächst seine zweite Frau Truus und seine bei- das wirkt. Sie finden das lustig, aber gleichden Kinder aus erster Ehe, Brenda und Renate. zeitig habe ich sofort die volle Aufmerksamkeit.“ In den Das ist aber auch ein Fußballclub wie Ajax Amsterdam oder „Es gibt ja keinen Zweifel, dass Büchern selbst Bayern München, obschon bei wir den Louis van Gaal alle sehr hält der Trainer sich mit letzterem Verein die Voraus- lieb gewonnen haben.“ diesem teils setzungen wohl nicht allzu Uli Hoeneß im Vorwort verwirrenden günstig sind: „Niemand darf Sprachsport allerdings zurück, dafür wird es sich zum Kind machen, das trotzt, weil es nicht an einigen Stellen dann eher biblisch: „Und Recht bekommt und sich bei anderen ausheult (...) Franz Beckenbauer hat den Rang göttlicher jetzt sahen die anderen das auch, denn ich hatOffenbarung, und auch im Vorstand sitzen Ex- te es benannt und erklärt.“ Stars, die für die heutigen Stars ein offenes Ohr haben (...) diese Leute sind es immer ge- Vision Das analytische Begleitbuch mit dem Tiwöhnt gewesen, ihren Einfluss zu haben.“ Auf diesen Einfluss kann van Gaal ganz gut ver- tel „Vision“ ist vielleicht auch für Leser mit Übungsleiterambitionen gedacht. Hier erklärt zichten, denn er weiß, was er tut. van Gaal, wie der Fußball funktioniert. Seine Vorstellung von Fußball: ein schönes Spiel zeiSprache Und er weiß, was er kann. Neben Karl-Theo- gen – und gewinnen. Hin und wieder klappt das auch. So wie 1995, als sein Ajax Amsterdam dor zu Guttenberg und Ulrich Wickert wurde

Große Persönlichkeiten verdienen bereits zu Lebzeiten eine eigene Biographie. Noch größere Persönlichkeiten lassen es sich nicht nehmen, diese Biographie gleich selbst zu verfassen. Louis van Gaal ist so etwas wie ein Gott und legt deshalb gleich zwei Bücher vor, die seinen Namen tragen und inhaltlich nicht müde werden, diesen Namen hochleben zu lassen. Zwei Bücher also, 280 + 165 Seiten, im Königsklassenschuber, mit Lesebändchen sogar. Ein wenig größenwahnsinnig ist die Aufmachung mit eigenem Louisvan-Gaal-Wappen dann doch. Aber bitte: „Ich habe einen Körper wie ein Gott.“

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mit Jugendstil die Champions League dominierte. Unter van Gaals Kommando reiften junge Spieler wie Frank de Boer, Michael Reiziger, Clarence Seedorf, Edgar Davids, Patrick Kluivert und Marc Overmars zu Weltstars. Viele Wegbegleiter und Ziehsöhne wie Andrés Iniesta oder Carles Puyol kommen in Interviews und Portraits zu Wort, und sie verbeugen sich vor ihrem Mentor und Ausbilder. Thomas Müller, aktuellster Ziehsohn, antwortet auf die Frage, ob er seinem Trainer schon einmal widersprochen habe, und wie dieser daraufhin reagiert habe, mit einem Lachen: „Ich glaube, jeder darf und kann ihm widersprechen. Aber: Man muss ihm mit Argumenten kommen. Es ist bei uns schon oft vorgekommen, dass er sagt: ‚Deine oder Ihre Argumente sind gut, wir ändern das.’ Wer van Gaal nicht kennt, traut ihm das vielleicht gar nicht zu.“ Zum Thema „Aufeinander zugehen – miteinander reden“ hat van Gaal, wie soll es anders sein, eine ganz eigene Philosophie, die wohl nicht nur für seine Spieler gelten dürfte: „Zuerst kommt der Monolog, dann der Dialog, am Ende redet jeder“, und er dürfte damit wohl meinen: „Zuviel Diskussion kostet zuviel Kraft und kann ein schlechtes Spiel zur Folge haben.“ Wer seinen Spielern immer zuhöre, der fordere sie auch dazu auf, sich bei jeder Gelegenheit „wie Kinder“ auszuheulen. Und für Mitteilungsbedürfnisse dieser Art gibt es ja bekanntlich die Medien.

Louis van Gaal Robert Heukels Louis van Gaal Biographie & Vision gebundene Ausgabe 448 Seiten Verlag: Visie Sport ISBN-10: 3000321837 49,95 Euro

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I FA- VEREI N S MIT GLIE D S C H A FT Nach Unterzeichnung der Beitrittserklärung und ab Zugang dieser bei der IFA (per Post oder vorab per Fax) erwerben Sie die Mitgliedschaft einschließlich persönlichem Rechtsanspruch auf Leistungen des Vereins. Bei Eingang dieser Beitrittserklärung bei der IFA bis zum 31.10.2010 erhalten Sie das aktuelle Spieler-Trikot der SpVgg Bayreuth mit unserem Logo als einmalige Mitgliedschaftsprämie. Bitte kreisen Sie die gewünschte Größe ein: M L XL XXL Ich beantrage die Aufnahme als Vollmitglied in der IFA Internationale Flugambulanz e.V. – Flight-Ambulance-International (Germany). Die Mitgliedschaft wird zunächst für zwei Jahre vereinbart. Sie verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht spätestens 12 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. Der jährlich im voraus fällige Mitgliedsbeitrag beträgt (bitte Zutreffendes ankreuzen):

 7 8, - EUR O BE I E IN Z E LMIT G LIE DSCHAFT

 9 6 ,- E U R O BEI FAMILIENMITGLIEDSCHAFT

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SpVgg Bayr. 10_10


news 20

Jubiläum in Nürnberg Ein Jubiläum konnte die Deutsche Akademie für Fußballkultur in Nürnberg feiern: Zum fünften Mal wurde der Bensemann-Preis in der Nürnberger Tafelhalle verliehen. Einmal mehr war dabei ein großer Bahnhof für Prominente geboten: Von Grünen-Fraktionschefin Claudia Roth über Schauspieler Peter Lohmeyer („Das Wunder von Bern“) bis hin zu Bensemann-Preisträger Otto Rehhagel – das Who is who der Szene gab sich die Klinke in die Hand. Rehhagel, mittlerweile 72 Lenze zählend und immer noch fit wie ein Turnschuh, ließ Frau Beate zuhause und wusste auf der Veranstaltung schwungvolle Anekdoten zum Besten zu geben – an der Seite von Ex-Club-Trainer Hans Mayer und Kicker-Chefredakteur Rainer Holzschuh wusste er auf bei der nachfolgenden Feier im Foyer einige nette Geschichten zu erzählen. Der Klassiker des kurzweiligen Abends war einmal mehr freilich die Kür des „Fußballspruch des Jahres“. Der Titelträger in dieser Sai-

son ist ein weiterer altbekannter Fußballrecke, der leider nicht persönlich vor Ort sein konnte: Trainerlegende und DSF-Doppelpass-Experte Udo Lattek. Sein Klassiker: „„Im Kölner Stadion ist immer so eine super Stimmung, da stört eigentlich nur die Mannschaft.“ verwies seine Trainerkollegen Thomas Tuchel, Trainer von Mainz 05 (über ein Spiel beim FC Bayern): „Helfen würde uns ein schnelles Tor und ein schneller Abpfiff, und vielleicht können wir ja den Mannschaftbus vor unserem Tor parken.“ Lothar Matthäus, Franke (über sich): „An den Spekulationen über mich möchte ich mich nicht beteiligen.“ Und Jürgen Klinsmann (über David Villa bei der WM 2010): „Einfach traumhaft, wie er eins gegen eins geht – gegen zwei Leute.“ Auf die Plätze. Die weiteren Preisträger der Saison 2010: Bestes Fanvideo wurde „Die Leben meines Lebens“ vom Hannoveraner Duo Sebastian Rasch und Jan Suwalski. Zum Fußballbuch des Jahres wurde das hier im Magazin schon vorgestellte Christoph Biermann-Werk „Die Fußballmatrix“ gekürt. „Fußball trifft Kultur“: Darum geht es nicht nur in der Nürnberger Akademie, sondern auch beim „Lese- und Integrationsförderungsprojekt der Literacy Campaign GmbH“ (LitCam) mit Partnern in Frankfurt, Berlin, Hamburg, Stuttgart und anderen (Groß-)Städten. Mit dem Anreiz, bei Bun-

desligavereinen trainieren zu können, lockt man Jungen und Mädchen aus so genannten „bildungsfernen Schichten“ an. Doch neben Kicken ist auch Lesen und Ergänzungsunterricht angesagt. So wird beispielsweise die Fußballtabelle mathematisch betrachtet. Anlass genug also, dafür den Bildungspreis „Lernanstoß“ zu verleihen. Fa c h a n w a lt

f ü r

S t r a f r e c h t

von links: Christoph Biermann, Otto Rehhagel, Peter Lohmeyer, Reiner Holzschuh und Nürnbergs OB Ulrich Maly


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nachwuchs 24

Philipp Nitschke

Der vierte Sieg in Serie Mit dem vierten „Dreier“ in Serie zogen die

Oldschdod-Fohlen der U19 an ihrem Gegner, der SpVgg Weiden, vorbei und finden sich nun auf Rang fünf der Tabelle wieder. Trotz tiefem Geläuf, des B-Platzes am Wasserwerk, entwickelte sich von Beginn an eine ansehnliche und spannende Partie. Beide Mannschaften suchten, in der von Kampf und Einsatz geprägten Partie, ihr Heil in der Offensive, sodass die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Die Wespen zeigten dabei vom Anstoß weg das etwas bessere Spiel und waren über Volkan Yalcinkaya, Philipp Nitschke, Manuel Schatz und Maximilian Wächter auch immer torgefährlich. So war die Pausenführung durch die Treffer von Philipp Nitschke und Stefan Nützel, nach schöner Vorarbeit von Manuel Schatz und Tizian Otto, keine Überraschung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich der Weidener besorgte Josef Rodler nach feiner Einzelleistung. Mit dem zweiten Treffer von Philipp Nitschke, Mitte der zweiten Hälfte, schien die Partie zunächst gelaufen, zumal sich die Gelb-Schwarzen weitere gute Möglichkeiten heraus-spielten. Doch die Einwechslung von Martin Pasieka belebte den rechten Flügel der Weidener und brachte die Altstädter ein ums andere mal in Verlegenheit. In der 80. dann schließlich der Anschluss durch Esra Schmidt, der von Dominik Haller gut bedient wurde. Die Schlussminuten waren nichts für schwache Nerven, für die Oldschdod-Fohlen vergaben Nitschke und Kevin Ramming, während auf der Gegenseite zwei messerscharfe Hereingaben von Pasieka an „Freund und Feind“ vorbei flogen. Die Zuschauer bekamen ein tolles Spiel zu sehen, wofür allen Akteuren ein großes Lob gebührt. Für die Oldschdod spielten: Cukaric – Otto, Irgendetwas muss aus Schweinfurt ja auch kommen, was den angeschlagenen Ruf der Stadt aufpoliert: Neben dem Volksfest und der Rockfabrik tut das vor allem das Schweinfurter Brauhaus. Das in Großbardorf im unvermeidlichen Plastikbecher kredenzte ...in Großbardorf Pilsner hält auch in der verpönten Ummantelung, was es verspricht. Gut, ein Norddeutscher würde das Bier wohl verdammen, hat es doch mit Beck’s und Jever so gar nichts zu tun. Vielmehr erwartet einen ein süffiges fränkisches Hopfengetränk, das (für unterfränkische Verhältnisse) im oberen Bereich anzusiedeln ist. Und wem es nicht passt: Ab zum Bratwurststand. Da lauert in Großbardorf bekanntermaßen Suchtpotenzial auf dem Rost.

Schorschla trinkt

Bier

Dippold, Reingruber, Nützel, Rödel, Horter, Schatz (Kolodi), Wächter (Stricker), Nitschke, Yalcinkaya (Ramming) Bilanz: 5 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen Serie: 4 Siege in Folge Tabellenplatz: 5. Am kommenden Sonntag begrüßt die U19 (18 Punkte) den Tabellenzweiten aus Großbardorf (20 Punkte). Anstoß ist um 12 Uhr auf der Jakobshöhe. Über einen Besuch und Unterstützung würden sich die Jungs sehr freuen!

perte man in Gesees am nächsten Dreier. Unser letztjähriger Keeper Patrick Pohl verhinderte für seinen neuen Club in der Anfangsphase zweimal einen fast schon sicher geglaubten Rückstand, ehe die ausgebufften Geseeser um ihren Spielmacher Christian Wölfel die Partie auf ihre Seite zogen und dabei auch das nötige Glück hatten. Erst traf Haas mit dem Pausenpfiff zur neuerlichen Führung, nachdem Kapitän Marco Pütterich den Fohlen-Ausgleich markierte, dann erzielte unser früherer Leistungsträger Sebastian Fischer an seinem Geburtstag den vorentscheidenden dritten Treffer. Nach dem Auswärtsspiel bei den Kirchenlaibachern wartet am 21. November die interessante Heimpartie gegen den starken FC Tirschenreuth. Zwei richtungsweisende Spiele in der dicht gestaffelten Bezirksliga. Während man auf den zweiten Platz (Gesees) schon – oder nur – acht Zähler Rückstand hat, ist der Abstand auf Relegationsplatzinhaber SC Hummeltal, der ein Spiel weniger absolviert hat, auf fünf Zähler geschrumpft.

Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt agiert derzeit die zweite Mannschaft: Nach dem 2:0-Derbysieg über die SpVgg Bayern Hof 2 durfte die Elf von Trainer Jürgen Dörfler an die Spitze heranschnuppern, um danach jäh auf den Boden der Realität zurückgeholt zu werden: Während es in Hummeltal noch zu einem Remis reichte, gingen die Partien gegen Mainleus (0:4) und in Gesees (2:3) verloren und man muss seinen Blick vor dem am 14.11. stattfindenden Aus- BZL Oberfranken Ost wärtsspiel beim 1. SpVgg Oberkotzau TSV Kirchenlai- 2. SV Gesees bach-Speichers- 3. SpVgg Wiesau dorf zwangsläu- 4. TV Selb-Plößberg (Ab) fig wieder nach 5. SSV Kasendorf 6. FC Tirschenreuth unten richten. Während un- 7. TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf sere Fohlenelf 8. TSV Stadtsteinach (Auf) gegen Mainleus 9. TSC Mainleus (Ab) noch chancenlos 10. SpVgg Bayreuth II war und Kee- 11. FC Wüstenselbitz per Christoph 12. SV Mistelgau Wächter eine 13. SC Hummeltal noch höhere 14. SpVgg Bayern Hof II Niederlage mit 15. SpVgg Selb (Auf) einigen Glanz- 16. SV 05 Froschbachtal (Auf) paraden verhin- 17. 1. FC Türk Hof (Ab) derte, schnup- 18. VfB Kulmbach (Auf)

Sp S U N 17 10 3 4 17 9 5 3 16 10 1 5 16 9 2 5 16 8 4 4 17 7 7 3 16 8 3 5 17 7 5 5 17 7 4 6 17 7 3 7 17 7 2 8 17 6 4 7 16 5 4 7 16 5 3 8 17 5 1 11 16 4 3 9 17 4 3 10 16 0 5 11

Tore 43 : 28 28 : 22 39 : 32 36 : 28 45 : 30 43 : 29 38 : 32 20 : 19 42 : 29 41 : 34 45 : 50 30 : 36 24 : 27 27 : 39 22 : 40 30 : 40 33 : 47 20 : 44

Diff P 15 33 6 32 7 31 8 29 15 28 14 28 6 27 1 26 13 25 7 24 -5 23 -6 22 -3 19 -12 18 -18 16 -10 15 -14 15 -24 5


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abpfiff 26

ein CL-Finale zu verlieren, selbst wenn das so dramatisch war wie gegen Manchester. Ich meine damit einen Abstieg, Existenzängste. Umso größer ist dann die Party bei Erfolgen. Aber dafür sind wir ja beide Fan der SpVgg Bayreuth...

Letzten Sonntag abend im Weihenstephaner. Der BVB hat gerade Hannover 96 verputzt. Und Seele sein Schäufele. spvggmagazin: Eigentlich wollten wir ja heute mal über Frauen reden. Aber ich finde, es gibt Wichtigeres.

Stimmt, ein Aufstieg mit der SpVgg ist wie ein Titel mit den Bayern!

Seele: Genau! Fußball! Seit wann bist du eigentlich Bayern-Fan? Uli Hoeneß hat ja für einige Schlagzeilen gesorgt.

Schon immer, fast so lange wie ich SpVgg-Fan bin. Müller, Beckenbauer, Schwarzenbeck, Roth – das waren die Idole meiner Jugend.

Wir alle kennen den Uli. Er wollte sein Team wachrütteln. Aber es war der falsche Zeitpunkt. Ich finde, die Mannschaft spielt trotz des Tabellenplatzes guten Fußball.

Sie wären mit Sicherheit weiter oben, es fehlen ja noch mehr. Aber auch mit den einsatzfähigen Spielern müsste das möglich sein. Die Bayern wollen ja gegen den niederländischen Verband klagen, wegen Robbens Einsatzes bei der WM. Hast du da Verständnis?

Wie kann es sein, dass der niederländische Arzt ihn für fit hält und Dr. Müller-Wohlfahrt nicht? Andererseits hat er bei der WM nicht verletzt gewirkt. Die Klage selbst halte ich für nachvollziehbar, weil die Bayern ihn ja bezahlen und jetzt die Probleme mit dem Ausfall haben. Robben wollte unbedingt bei der WM spielen und Weltmeister werden, was ja auch fast geklappt hat. Ich denke, ein Spieler muss auch selbst die Verantwortung tragen. Und wenn die Bayern jetzt drohen, keine Nationalspieler mehr abzustellen, ist das wirklich ein Witz. Wenn sich Müllers Marktwert durch die WM enorm steigert, nehmen sie das ja auch gerne mit...

Stimmt schon, aber klar, dass du das sagst. Du magst den FCB halt nicht. Das stimmt nicht, ich hasse die Bayern. (lacht)

Warum eigentlich? Das war schon immer so, schon als ich noch klein war. Warum hassen Kinder Spinat? Das kann man nicht plausibel erklären. Man ist Bayern-Fan – oder eben nicht.

Auf ein Schäufele mit Seele präsentiert vom Restaurant

Bayreuth · Bahnhofstraße 5 Aber es muss doch irgendeinen Grund geben... Die Bayern waren schon ein Prosecco-Verein, da gab es dieses Gesöffs noch gar nicht. Mir sind die Bayern einfach zu arrgogant.

Das ist nur Selbstbewusstsein! Die Grenze ist schnell überschritten. Wenn ich in der ersten Klasse wie zwei Drittel meiner Mitschüler Bayern-Fan geworden wäre, hätte ich bis heute 17 Meisterschaften, zehn Pokalsiege und zwei europäische Cups feiern können. Also praktisch jedes Jahr einen Titel. Da ist es normal, wenn man abhebt. Aber darum geht es im Fußball nicht. Man muss auch leiden können, umso größer ist dann die Feier. Diese Erfahrung fehlt einem Bayern-Fan.

Da war ich 100% Altstädter, ganz klar. Aber sonst immer für den FCB! Und du? Kannst du denn gar nichts Positives über den FCB sagen? Ich muss zugeben, ohne die Bayern wäre die Bundesliga auch langweilig. Auch einen Uli Hoeneß sehe mittlerweile entspannter. Bei aller Abneigung, er ist, bzw. war einer der besten Sportmanager der Welt und...

...macht die besten Bratwürste... Das auch. Vor allem hat er der Oldschdod damals geholfen. Andererseits: Wenn er sich dann aber wieder künstlich aufregt, dass die Bayern am Dienstag CL spielen und am Freitag abend schon wieder in der Bundesliga ranmüssen...

Das muss aber auch nicht sein! Warum? Der BVB spielt am Donnerstag und muss am Sonntag nachmittag wieder ran. Wo ist da der Unterschied? Ich hoffe, die Bayern können das im nächsten Jahr in der Europa League selbst rausfinden – falls sie überhaupt international spielen. Apropros: Wird Dortmund Meister?

Das ist gut möglich. Sie haben alles, was man braucht. Eine junge, gierige Truppe, ein guter Trainer, der die Mannschaft begeistern kann... Ich hoffe, er geht nicht irgendwann zu den Bayern, wie damals Hitzfeld.

Klopp passt zu Dortmund. Und in München finde ich van Gaal genau richtig. Wegen mir soll das noch viele Jahre so bleiben. Gerne! Ein Satz zum Schluss?

Also ich mochte Spinat schon als Kind. Mit Ei. Das mit dem Spinat ist auch kein gutes Beispiel, mittlerweile mag ich Spinat, die Bayern aber immer noch nicht...

Ich leide auch mit den Bayern, wenn sie verlieren, kann ich mir keine Sportschau anschauen. Mit Leiden meine ich eigentlich nicht, z.B. mal

Auch wenn es erst Mitte November ist, es ist die letzte Ausgabe in diesem Jahr vor der Winterpause: Daher wünsche ich allen Fans frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Das nächste Spiel: Sa. I 12.03.11 I 1500

SpVgg Bayreuth –

Würzburger FV

Dieter „Seele“ Seliger (51) ist Mannschaftsbe­treuer der SpVgg Bayreuth. Mit ihm sprach Matthias Becher.

Mancher Spieler bei den Bayern kostet mehr als ganze Teams, die vor ihnen liegen. Oder meinst du, es liegt am Fehlen von Ribéry und Robben?

Und beim Pokalspiel 1980? Für wen warst du?


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Sie finden uns in der Seitenstraße, der Hauptstraße und sogar in der Milchstraße. Das Handwerk ist nicht nur einer der größten Wirtschaftsbereiche Deutschlands, sondern auch einer der innovativsten. Jedes Jahr entwickeln fast 1 Million Handwerks betriebe mehr als 150.000 Innovationen, die uns das Leben erleichtern und verschönern.Vom Spreizdübel bis zum Picosatelliten.Wer so viel erfindet, erfindet vor allem eins immer wieder neu: sich selbst. Überzeugen Sie sich: www.handwerk.de


10/11 spvgg magazin  

Fanzeitschrift der SpVgg Bayreuth · Fußball-Bayernliga Saison 2010/11 · Oldschdod gegen FC Ismaning· Oldschdod gegen SV Heimstetten

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