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magazin A U S G A B E 13 I S A I S O N 2 0 0 9 / 1 0

O F F I Z I E L L E s FA N M A G A Z I N D E R S P V G G B A Y R E U T H

Der Gegner: TSV Aindling

Bild dir deine Meinung: Balla Balla beim Pokal-Knaller?

Interview mit Klaus Scheer

Buch-Tipp: 1000 Jahre Uli Hoeneß

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29.SPIELTAG · SA,27.3.10 · 15.00 Uhr

„Wie ich den Bayern die Lederhosen auszog“ Pokalheld Uwe Sommerer über den Sieg gegen den FC Bayern München Mit TigersTrikot für

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editorial 03

Endlich E

ndlich wieder Fußball! Das mag sich so mancher eingefleischte Fußball-Fan denken, der nicht nur dem großen Geschehen am TV folgen will. Tatsächlich war die Winterpause lang und man durfte gespannt sein, wie Klaus Scheer seine Schützlinge über die kalten Monate gebracht hat. Als Vorteil hat sich dabei der Kunstrasenplatz gezeigt, den das Team vom Sportamt der Stadt Bayreuth um Leiter Christian Möckel für die Bayreuther Vereine immer hervorragend präpariert hat. Manch Regionalligaverein gastierte in diesen Monaten zum Trainingslager in Bayreuth um die Anlage zu nutzen. Vielen Dank dafür an die Stadt Bayreuth! Das erste Spiel in Seligenporten war ja schon mal sehr positiv. Und es lag wirklich eine Überraschung in der Luft. Es hat richtig Spass gemacht der Mannschaft zuzusehen und ein Riesenkompliment an die gesamte Mannschaft, die einen tollen Fußball bot. Ich bin sicher, wir werden in den restlichen Spielen noch für die ein oder andere Überraschung sorgen. Es gilt die Mittelfeldposition in der Tabelle zu festigen und sich von den Abstiegsrängen frühzeitig abzusetzen. Die guten Ergebnisse der Vorbereitung und das Spiel in der letzten Woche lassen einiges Positives erwarten.

Aber nicht nur das Fußballgeschehen bestimmt diese Tage die Schlagzeilen um die SpVgg Bayreuth. Die Mitgliederversammlung am 25.03.2010 sollte den Startschuss für den Neustart der SpVgg Bayreuth in eine gesicherte Zukunft mit einem nachhaltigen Konzept geben. Um den Status der Insolvenzantragstellung, in dem sich der Verein noch befindet, wieder zu beenden, mussten die Mitglieder einige richtungsweisende und auch sicher schmerzhafte Entscheidungen mit treffen. Vorstand und Aufsichtsrat hatten zusammen mit dem Ehrenrat der SpVgg einen Vorschlag erarbeitet, der die SpVgg wieder auf eigenständige Füße stellen soll. Und mit der Premiere des Schafkopfturniers haben wir einen weiteren Baustein zu einem vielfältigen Vereinsleben geschaffen. Nochmal ein herzlicher Dank an alle, die hierbei mitgeholfen haben! Nicht nur in unseren fast täglichen Gesprächen mit den Partnern und Freunden der SpVgg Bayreuth bemerken wir eine Klimaverbesserung. Es wird tatsächlich Frühling um die Altstadt! So mancher Partner, der in den letzten Monaten eher zurückhaltend gegenüber der SpVgg agierte, kehrt wieder zurück und bekundet Unterstützung.

Besonders bedanken möchte ich mich heute bei unserem Hauptsponsor SC24.com. Mit SC24 haben wir einen Partner gefunden, der auch in ganz schwierigen Zeiten zu uns gehalten hat. Ich kann nur alle Vereinsmitglieder und Freunde der SpVgg Bayreuth bitten, unseren Dank auch in der Nutzung der InternetPlattform von SC24.com zum Ausdruck zu bringen. So manches ist bereits heute neu: Wir haben unsere Eintrittspreise verändert! Die Familienkarte berechtigt eine ganze Familie mit allen Kindern zum Eintritt für einen Pauschalpreis und alle Zuschauer können auch weiterhin auf die Tribüne. Und mit der Eintritts-Aktion, die sich an alle Tigers-Fans richtet, möchtgen wir unsere Verbundenheit zum Bayreuther Sport dokumentieren und zeigen, dass man gemeinsam positive Veränderungen erreichen kann. Lassen Sie uns nicht nur auf der Tribüne zusammenrücken um lautstark unsere Jungs anzufeuern!

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04 der gegner

Servus Oldschdod, servus Fans, servus Freunde des runden Leders!

Trainer und Geld gesucht

Die Zeit des Wartens hat ein Ende! Die wahrscheinlich längste Heimspielpause in der Altstädter Vereinsgeschichte hat ein Ende! 119 lange Tage mussten wir warten ehe es heute auch auf heimischem Boden wieder losgeht. Und mit der Partie gegen den langjährigen Konkurrenten TSV Aindling wartet gleich ein echter Prüfstein. Schließlich punktete die Konkurrenz in Form des VfL Frohnlach, des TSV Großbardorf und des TSG Thannhausen, weshalb die Mannschaften im erweiterten Kreis der Abstiegsplätze noch näher zusammengerückt sind. Parallelen zur letzten Saison sind dabei unübersehbar: Auch da kickten wir nach der Winterpause auswärts torlos (damals in Erlangen/Bruck), um zum ersten Heimspiel die Aindlinger zu empfangen – am Ende stand damals ein 1:1 zu Buche. Mit den Aindlingern wartet eine Truppe, die seit nunmehr neun Ligaspielen ohne Niederlage ist und die ob ihrer Spielstärke zurecht im oberen Bereich der Liga zu finden ist. Unsere Truppe hat beim torlosen Remis in Seligenporten allerdings eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass mit ihr zu rechnen ist. Mit Verwunderung las man auf der Internetseite des Bayerischen Fußballverbandes von einem „Remis, dass gerecht war, da keine der beiden Mannschaften ganz klare Vorteile hatte.“ Ob der Berichterstatter dieser Zeile allerdings dem Kick in nüchternem Zustand beiwohnte oder doch schon vor Spielbeginn der einen oder anderen Hopfenkaltschale fröhnte, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Die Anhänger der Altstadt – und auch Kloster-Trainer Karsten Wettberg – sahen jedenfalls eine über 90 Minuten deutlichst überlegene Wespenelf. Dafür: Chapeau Jungs! Das Schorschla zieht seinen nichtvorhandenen Hut! Es ist allerdings kein Geheimnis, dass unsere Jungs in dieser Serie auswärts die weit stärkeren Vorstellungen abliefern. Gelingt es, unsere Heimschwäche abzulegen, dürfte am Ende der Klassenerhalt kein Problem sein. Schließlich scheint die Konkurrenz nicht übermächtig zu sein – und nicht zu vergessen: Seit letzter Woche hat unsere Truppe die zweitstärkste Abwehr der Liga! Ganz herzlich begrüßen will das Schorschla auch Schiedsrichter Björn Söllner und seine beiden Assistenten Steffen Mix und Sven Thoma. In der Hoffnung, dass die drei ebenso überragend wie die Truppe um Johannes Huber in Seligenporten pfeifen möge! Seid fair zu den Dreien! Ohne Schiri geht es nicht. Ansonsten bleibt dem Schorschla nur, euch einen sonnigen und erfolgreichen Samstagnachmittag zu wünschen. Auf drei Punkte!

it dem TSV Aindling gastiert heute die dienstälteste Bayernligamannschaft im HaWaWi. Seit nunmehr 15 Jahren treiben die Kicker aus dem beschaulichen schwäbischen Örtchen ihr Unwesen in der Bayernliga. „Immer heiße Duelle und immer schöne Auswärtsfahrten“ schmunzelt unser Co-Trainer Alex Hofmann, denkt er an die Rot-Weißen. Doch die Idylle trügt: Auch in Aindling hat die Kostenkeule zugeschlagen. „Wir brauchen einen Trainer und Geld“, sagt Fußballchef Josef Kigle. Tatsächlich geht’s am Schüsselhauser Kreuz zurzeit nur ums Geld, das wurde spätestens bei der Generalversammlung vor zwei Wochen klar. „Das finanzielle Konzept muss stehen, um die Verhandlungen fortzusetzen“, das sieht auch Trainer Helmut Leihe ein. Allerdings bleibt abzuwarten, wie viel das Budget am Ende noch hergibt, und ob das gehobene Ballpersonal den TSV auch bei reduziertem Angebot noch sympathisch findet. Leihe, langjähriger Assistenztrainer beim TSV, übernahm in der Winterpause die Geschicke der Aindlinger. Trainer Thorsten Just, der Trainerneuling kam erst vor Saisonbeginn für den damals zum SSV Ulm gewechselten und inzwischen dort entlassenen Manfred Paula, trat im Dezember von seinem Amt zurück – aufgrund verschiedener Auffassung über die zukünftige Ausrichtung. Dabei überraschte der Bayernliganeuling auf der Bank die versammelte Expertenschar. Die weiterhin, trotz schwerwiegender Abgänge von Manuel Müller, Mario Schmidt und Moritz Steiner, gutklassig besetzte MannTrainer Helmut Leihe schaft zeigte sich

Forza Oldschdod! Trainer, lass die Wespen raus!

Schorschla checkt den Gegner

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seit langem wieder einmal ausgeglichen wie selten: Am heimischen Schüsselhauser Kreuz fanden die Aindlinger zu alter Heimstärke zurück, auswärts präsentierten sie sich im bisherigen Verlauf ähnlich stark wie schon im Vorjahr. Auch ein Verdienst von Torjäger Christian Doll (13 Treffer), der vor der Saison auch bei uns lange Zeit ein Thema war. Im Winter mussten die Aindlinger einen herben Verlust verkraften: Maximilian Mies, auch er stand lange Zeit auf unserer Wunschliste, veränderte sich aus studienbedingten Gründen zum Landesliga-Tabellenführer Freier TuS Regensburg. Dafür haben die Verantwortlichen die eh schon überdurchschnittlich besetzte Offensivabteilung nochmals verstärkt. Mit dem erst 19jährigen Stürmer Esat Yaz, der zuletzt in der Landesliga Süd für den TSV Gersthofen kickte, wurde ein nach einem Platzverweis für ein halbes Jahr gesperrter Kicker verpflichtet, der sein Debüt gleich mit dem 1:0-Siegtreffer beim SV Memmelsdorf krönte. Man darf gespannt sein, was im beschaulichen Örtchen Aindling weiterhin passiert. Es drohen die Lichter in der Bayernliga für den symphatischen heutigen Gast auszugehen. Ein Szenario, das man niemandem wünscht: Zumal der TSV seit Jahren auf beständig hohem Niveau Fußball spielt und dabei auch die Volksnähe nicht vergisst. Dafür ein Lob seitens des Schorschlas! Schaut, dass ihr das auf die Reihe bekommt! Forza TSV! Auf ein weiteres Jahr in Bayerns Königsklasse! Neben dem ewigen Co-Trainer Helmut Leihe auf dem Chefsessel, seinem Assistenten Klaus Wünsch und den Verantwortlichen um Abteilungsleiter Josef Kigle will das Schorschla auch ganz herzlich die hofffentlich zahlreichen mitgereisten Fans begrüßen. Auch wenn die drei Punkte heute hierbleiben *g*: Lasst euch das Glenk, das Maisel Hefe und die Brodwerschd schmecken! Mit einem gelb-schwarzen Wespengruß, Euer Schorschla Anzeige

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Wie bei Memmelsdorf fällt Wikipedia unter Aindling zuerst der Deutschen liebste Sportart ein: „Aindling ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Aindling. Überregionale Bekannt214 km heit erfährt der Ort durch den örtlichen Fußballverein TSV Aindling, der seit mehreren Jahren in der fünfthöchsten deutschen Liga, der Bayernliga, spielt.“ Und immerhin noch: „Auch der Aindlinger Badesee ist weithin bekannt.“ Der Ort liegt in der Nähe von Augsburg und hat knapp 4.300 Einwohner. Die Ent-

stehung war wohl im 6./7. Jahrhundert. 1033 schenkte Kaiser Konrad II. dann dem Freisinger Bischof Egilbert den „Königshof Enilingun“ (Aindling), mit allen Rechten und den übrigen Zugehörigkeiten. Sehenswerte historische Gebäude sind die Pfarrkirche St. Martin und das Wasserschloss Pichl. Berühmteste Söhne der Stadt: Caspar Huberinus, (1500–1583, lutherischer Theologe, Erbauungsschriftsteller, Kirchenlieddichter und Reformator), Heinrich von Hofstätter, (1805–1875, Bischof von Passau), Peter Moreno (Bauchredner und Comedian). Und – womit wir wieder beim Fußball wären – Alfons Higl, ehemaliger Spieler in Köln und zuletzt Co-Trainer in Wolfsburg.

TSV Aindling SpVgg Bayreuth Florian Schürenberg 22 Christoph Wächter Dominik Heinl 2 Marco Pütterich 3 Christian John 4 Christian Auner 5 Florian Jakl 6 Herbert Biste 7 Florian Wurster 8 Michael Riester 9 Michael Pfann 10 Andreas Goss 11 Christopher Klaszka 13 Christian Vitzethum 14 Chris Wolf 16 Alexander Kossmann 18 Michael Eckert 19 Sebastian Lattermann 20 Alexander Günther 39 Ingo Walther Michael Bock Fabian Nelkel Victor Gradl Trainer: Klaus Scheer

1 Thomas Geisler (TW) 22 Tobias Hellmann 13 Sergej Scheifel 6 Tobias Völker 7 Qendrim Beqiri 15 Franz Hübl 5 Michael Zerle 11 Esat Yaz 14 Selcuk Akdemirci 10 Sebastian Fischer 21 Christian Doll 20 Florian Hönisch 2 Philipp Eweka 9 Michael Westermair 18 Manuel Degendorfer 4 Qemajl Beqiri 8 Stefan Wiedemann 12 Simon Knauer 16 Eugen Kunz 19 Moritz Bartoschek 3 Michael Neher

Schiedsrichter: Björn Söllner

Trainer: Helmut Leihe

Schiedsrichterassistenten: Steffen Mix Sven Thoma


06 die lage der liga

Memmelsdorf noch im Winterschlaf

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E

ine verrückte Bayernliga-Saison hat mit verrückten Ereignissen die lange Winterpause beendet: Im Mittelpunkt dabei die Neulinge, die erstmals für ihre Vereine die Schuhe schnürten. Den Anfang machte Esat Yaz bei unserem heutigen Gegner aus Aindling: Der vom TSV Gersthofen gekommene Stürmer sorgte mit seinem Treffer für den 1:0-Sieg des TSV beim SV Memmelsdorf. Eine Woche später dann die nächsten Newcomer, Rückkehrer und Debütanten. Erneut war der SV Memmelsdorf einer der Leidtragenden. Ersin Demir aus dem Ingolstädter Drittligakader trat erstmals in dieser Saison in der zweiten Mannschaft an. Und wie: Mit drei Toren sorgte er fast im Alleingang für den 5:3-Sieg seiner Mannschaft über den weiterhin abstiegsbedrohten SV Memmelsdorf. Ähnlich gut schlug Uli Fries, vor zwei Jahren auch bei uns auf der Wunschliste gestanden, beim FC Ismaning ein. Der ehemalige Burghausener kam aus der Kreisklasse zum Münchener Vorortverein und sorgte in einem kuriosen Spiel für den 4:3-Siegtreffer seiner Mannschaft über den FSV Erlangen-Bruck. Die Ismaninger führten zur Halbzeit bereits 3:0, Erlangen konnte kurz vor Schluss ausgleichen, ehe Fries die anhaltenden Offensivbemühungen des FSV bitter bestrafte. Erstmals ans runde Leder trat auch SchaldingHeinings lange verletzter Torjäger Florian Stecher. Und wie: Gegen die SpVgg Ansbach, die durch Florian Weiß mit 1:0 in Führung ging, besorgte der Rotschopf den 2:1-Siegtreffer. Doch damit nicht genug: Im Spiel der TSG Thannhausen gegen den TSV Rosenheim trug Neuzugang Marco Küntzel ebenfalls seinen Teil zum 2:0-Erfolg bei. Der Ex-Augsburger besorgte den entscheidenden zweiten Treffer.

D E R L E T Z T E S P I E LTA G TSG Thannhausen - TSV 1860 Rosenheim SV Seligenporten - SpVgg Bayreuth VfL Frohnlach - TSV Buchbach SV Schalding-Heining - SpVgg Ansbach

D E R H E U T I G E S P I E LTA G Sa, 27.3., 13:30 Uhr FC Ismaning - TSV Buchbach Sa, 27.3., 15:00 Uhr SpVgg Ansbach - FC Memmingen TSV Rain/Lech - VfL Frohnlach SV Memmelsdorf - SV Schalding-Heining TSV 1860 Rosenheim - SV Seligenporten 1. FC Bad Kötzting - TSG Thannhausen Anz_Lg_Pik_125x100_4c_Pr

2:0 (0:0) 0:0 (0:0) 2:0 (0:0) 2:1 (0:1)

FC Ismaning - FSV Erlangen-Bruck SpVgg Bayern Hof - TSV Rain/Lech FC Memmingen - TSV Großbardorf FC Ingolstadt 04 II - SV Memmelsdorf TSV Aindling - SpVgg Unterhaching II

SpVgg Bayreuth - TSV Aindling Unterhaching II - FC Ingolstadt 04 II Sa, 27.3., 16:00 Uhr TSV Großbardorf - SpVgg Bayern Hof

D E R N Ä C H S T E S P I E LTA G Do., 1.4., 18:00 Uhr Schalding-Heining II 25.08.2009 - Unterhaching 10:43 Uhr

4:3 (2:0) 2:0 (0:0) 0:0 (0:0) 5:2 (2:0) 2:2 (1:1)

SV Memmelsdorf - SpVgg Ansbach SV Seligenporten - 1. FC Bad Kötzting FC Ismaning - TSV Rain/Lech Do, 1.4., 18:30 Uhr TSV Aindling - TSV 1860 Rosenheim Do, 1.4., 19:30 Uhr FC Ingolstadt 04 II - SpVgg Bayreuth Sa, 3.4., 15:00 Uhr SpVgg Bayern Seite 1 Hof - FC Memmingen

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tabelle 07

BA YE RN LIG A SA ISO N 20 09 /10

HE IM S AU SW ÄR TS p. g u v + : - Dif f Pkt Sp g u v 1 1 FC Memmingen + : - HD HP Sp 21 14 4 3 34 : 14 g u v 20 46 + : - AD AP 2 4 TSV Rain/Lech 11 8 2 1 22 : 6 16 26 22 10 9 3 34 : 23 10 6 2 2 12 : 8 4 20 11 39 12 7 4 3 2 Unterhaching II (A) 1 22 : 12 10 25 21 11 4 6 38 : 29 10 3 5 2 12 : 11 9 37 4 3 TSV Buchbach 1 14 9 6 1 2 20 : 12 8 19 21 10 6 5 41 : 27 12 5 3 4 18 : 17 14 36 12 8 1 5 5 FC Ismaning 1 18 3 29 : 14 15 25 22 9 8 5 43 : 29 9 2 5 2 12 : 13 14 35 10 5 4 6 6 FSV Erlangen-Bruc -1 11 1 22 : 10 12 19 k 23 9 8 6 31 : 24 12 4 4 4 21 : 19 7 35 13 7 4 2 7 7 TSV Aindling 2 16 24 : 12 12 25 20 9 5 6 33 : 28 10 2 4 4 7 : 12 -5 10 5 32 8 8 SpVgg Bayern Hof 9 5 2 2 13 : 9 4 17 21 8 8 5 27 : 25 11 4 3 4 20 : 19 2 32 9 9 Schalding-Heining 1 15 11 6 4 1 18 : 9 (N) 9 22 21 10 1 10 32 : 32 10 2 4 4 9 : 16 -7 0 31 10 10 FC Ingolstadt II 10 7 1 2 22 : 14 10 8 22 20 9 3 8 35 : 30 11 3 0 8 10 : 18 5 30 11 11 SV Seligenporten -8 9 9 3 2 4 16 : 19 -3 11 20 8 4 8 31 : 34 11 6 1 4 19 : 11 -3 28 10 4 3 3 12 12 1860 Rosenheim (N) 8 19 16 : 14 2 15 21 7 6 8 28 : 21 10 4 1 5 15 : 20 -5 7 27 13 13 SpVgg Bayreuth 11 4 4 3 14 : 7 13 7 16 20 8 3 9 20 : 23 10 3 2 5 14 : 14 -3 27 14 14 VfL Frohnlach 0 11 9 4 0 5 8 : 10 -2 12 21 6 7 8 26 : 32 11 4 3 4 12 : 13 -6 25 15 15 SV Memmelsdorf -1 15 11 2 5 4 10 : 16 (N) -6 11 21 6 4 11 24 : 35 10 4 2 4 16 : 16 0 -11 22 10 2 3 16 16 SpVgg Ansbach 14 5 11 : 15 -4 9 20 6 3 11 22 : 39 11 4 1 6 13 : 20 -17 21 17 18 TSV Großbardorf -7 10 13 3 2 5 9 : 15 -6 11 (A) 22 5 5 12 24 : 33 10 3 1 6 13 : 24 -9 20 18 17 TSG Thannhausen -11 10 11 4 3 4 18 : 14 4 15 21 4 6 11 27 : 46 11 1 2 8 6 : 19 -19 18 19 19 FC Kötzting -13 5 11 3 2 6 14 : 26 -12 11 22 2 4 16 21 : 47 10 1 4 5 13 : 20 -26 10 -7 7 11 1 2 8 10 : 19 -9 5 11 1 2 8 11 : 28 -17 5 Aufgrund der vielen Spielausfälle ist die Tabelle etwas schief.

Rückrunde 09/10 Donnerstag 1. April Auswärts Ingolstadt Montag 5. April Auswärts Frohnlach Samstag 10. April Heim Schalding Dienstag 13. April Heim Ismaning Samstag 17. April Auswärts Memmelsdorf Mittwoch 21. April Heim Spvgg Bayern Hof Samstag 24. April Heim Unterhaching Dienstag 27. April Auswärts Memmingen Freitag 30. April Heim Ansbach Mittwoch 5. Mai Heim Thannhausen Samstag 8. Mai Auswärts Rosenheim Samstag 15. Mai Heim Kötzting Samstag 22. Mai Auswärts Erlangen Samstag 29. Mai Heim Buchbach

19.30 Uhr 15.00 Uhr 15.00 Uhr 18.15 Uhr 15.00 Uhr 18.30 Uhr 15.00 Uhr 18.30 Uhr 18.30 Uhr 18.30 Uhr 15.00 Uhr 15.00 Uhr 15.00 Uhr 15.00 Uhr

Die letzten beiden Spieltage können auch jeweils am Freitag gespielt werden. Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.spvgg.bayreuth.de

Ticketpreise

Rückrunde 2009/10 Tageskarte

8,50 €

vergünstigte Tageskarte für Jugend, Mitglieder, Bundeswehr, Rentner, Studenten oder Frauen

5,50 €

Kinder bis 14 Jahre Familienkarte für Eltern mit Kindern (Jugend)

kostenlos 12,50 €

Partnerkarte inkl. Eintritt 1 Person

30,- €

vergünstigte Partnerkarte inkl. Eintritt für Jugend, Mitglieder, Bundeswehr, Rentner, Studenten oder Frauen

25,- €

Familien-Partnerkarte inkl. Eintritt für Eltern mit Kindern (Jugend)

45,- €

Die Steh– und Sitzplatzkarte gibt es ab sofort zum gleichen Preis. Sie haben die freie Wahl, bei Regen oder Sonnenschein... Die Familienkarte: Mit dieser Karte ist ein Ehepaar inkl. aller noch minderjährigen Kinder beim Heimspiel der Spielvereinigung „live“ dabei! Die Partnerkarte: Diese Karte berechtigt Sie zum Besuch der Stadiongaststätte (Partnerbereich) Kaffee/Kuchen und Buffet sowie alle Getränke frei. Hautnah bei den Spielern und die Ergebnisse der anderen Begegnunge – vor, während und nach dem Spiel! Anzeige


08 das letzte spiel

Ein Punkt gewonnen! Oder zwei verloren?

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wischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt: Nach dem torlosen Auftakt unserer Oldschdod beim SV Seligenporten wussten die Probanten in den gelb-schwarzen Trikots nicht so recht ob sie sich ob der gelungenen Vorstellung freuen oder ob sie sich ob der leichtfertig vergebenen zwei Punkte ärgern sollten. Unser Trainer Klaus Scheer, bekanntermaßen einer der nicht leicht zufriedenzustellenden Garde, gab die Antwort selbst: „Ich muss meinen Hut vor jedem einzelnen Spieler ziehen!“ so der 58jährige nach Spielende. Die personell arg gebeutelten Altstädter, neben den bekannten Ausfällen (Bock, Eckert, Klaszka, Schlegel) ge- Ärger nach Riesters Großchance sellte sich auch noch der erkrankte Christian Vitzethum auf die Ersatzbank, wussten zu überraschen. Dabei war der erstmalige Spieleinsatz – er zog bisher das Wespen-Trikot noch nie im Spiel über – von Victor Gradl im Altstädter Trikot nicht die einzige Überraschung. Vielmehr agierte die Scheer-Elf von Beginn an couragiert, zweikampfstark und laufbereit. Und kaufte der zeitweise überfordert erscheinenden Heimelf schnell den Schneid ab. „Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Auswärtsmannschaft soviele Chancen hat“ so Scheer hernach. Das begann schon nach nur 30 Sekunden, als Keeper Siegl die Maßabnahme Herbert Bistes mit einem sehenswerten Reflex entschärfte. Und es ging bis zur 86. Minute, als der bärenstarke Michael Riester nach einer präzisen Kossmann-Flanke das Leder über das leerstehende Tor bugsierte – die Altstädter Bank mitsamt des verletzten Torjägers Kossmann und Matthias Wolf Christopher Klaszke raufte sich nur noch die Haa-

Apotheker Matthias Eichbaum e.K.

re. Schließlich waren die gutklassigen Angriffe der Bayreuther Rumpfelf – Scheer ließ seine Verlegenheitself inklusive des von Übelkeit geplagten Herbert Biste durchspielen – im Minutentakt gerollt. Angetrieben über die starken Flügelpärchen Wurster und Pfann auf der rechten Bahn sowie Gradl und Biste auf der linken Seite sowie eines brandgefährlichen Michael Riester und eines einsatz- und lauffreudigen Alexander Kossmann spielten sich die Altstädter allerbeste Chancen heraus – einzig der Abschluss ließ zu wünschen übrig: Kossmanns Fallrückzieher klärte Siegl (64.), Riester kam nach Bistes Flanke einen Tick zu spät (66.), ein Goss-Freistoss verfehlte knapp (67.), mit seinem schwachen rechten Fuß scheiterte Goss an Siegl (72.), Kossmann verzog alleinstehend vor dem Kasten (74.) und wurde allein auf Siegl zusteuernd abgeblockt (80.) – und die Krönung folgte sechs Minuten später, als Riester knapp drüber hielt. „Wir haben uns – und das ist das einzige, was ich heute bemängeln kann – durch unsere mangelnde Zielstrebigkeit um den Sieg gebracht“ so Klaus Scheer. Und fast wäre das sogar noch bestraft worden. Victor Gradl stand in seiner 87. Einsatzminute für die Altstädter nach einem Eckball der Hausherren auf der eigenen Linie goldrichtig. Sonst hätte Manndecker Sascha Amtmann mit seinem Kopfball den Spielverlauf vollends auf den Kopf gestellt. Trainerikone Karsten Wettberg ehrlich: „Das hätten wir aber beim besten Willen nicht verdient!“ SV Seligenporten: Siegl - Krauß, Amtmann, Köck (70. Jobst), Brandl - Wolf - Faltermeier, Räder, Yetkin - Grau, Roth (46. Rosinger). SpVgg Bayreuth: Schürenberg - Wurster, Goss, Jakl, Gradl - Wolf, Walther - Pfann, Riester, Biste - Kossmann. Schiedsrichter: Johannes Huber, TSV Bogen. Zuschauer: 300. Gelbe Karten: Jobst – Gradl. Tore: Fehlanzeige Anzeige


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10 history

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s gibt Tage, die verändern das Leben von Menschen nachhaltig. Der 13. Januar 1980 war der Tag, der „Uns“ Uwe Sommerer in einem völlig neuen Licht erscheinen ließ. Der KFZ-Mechaniker war seit seinem Debüt am 30. November 1974 unangefochtener Stammspieler in der damaligen Altstädter Zweitligamannschaft. „Knacker“ – wie Uwe allerorten gerufen wird war neben Manni Größler und Bobby Breuer zum Sinnbild des Bayreuther Fußballs geworden. Der Aufstieg in die erste Bundesliga gelang ihm dennoch nicht. An dem verschneiten Januar-Tag hatte er seine große fußballerische Stunde. Vor 18.000 Zuschauern gewann unsere Oldschdod sensatio-

wandelt. Das war ja fast mit dem Arsch. Und dann natürlich die traurige Geschichte mit dem Polizisten, der am Rande des Spiels einen Herzinfarkt erlitt und gestorben ist. An mehr nicht? Doch. Die Bayern kamen ja damals in bester Besetzung. An deren Auftreten haben wir schon gemerkt, dass da was geht. „Was wollen denn die hier in Bayreuth“ – da hat sich mancher von denen gedacht. Tja. Dumm gelaufen für die. Wir mussten wie die Bayern auch ja auch auf Schnee spielen. An dem Tag waren wir einfach den Tick stärker.

„Wie ich den Bayern die Lederhosen auszog“ nell mit 1:0 gegen den großen FC Bayern München. Es war ein Tag der gestrauchelten Favoriten. In der dritten Pokalrunde erwischte es nicht nur die Bayern, auch der Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach mussten die Segel gegen die Offenbacher Kickers und den Karlsruher SC streichen. In der Winterpause jährte sich der große Kick unserer damals legendären Elf zum 30. Mal. Zeit um mit Uwe Sommerer noch einmal über diesen Tag zu sprechen. Das SpVgg-Magazin unterhielt sich mit ihm über den Tag, als er den Bayern die Lederhosen auszog, andere Geschichten und natürlich auch die Gegenwart.

Und die Nachwehen von dem Spiel. Merkst du noch heute, dass der siegbringende Treffer den Leuten in den Köpfen hängengeblieben ist? Uwe Sommerer: Hin und wieder schon. Ich war ja erst vor einigen Wochen im Nordbayerischen Kurier „Kopf des Tages“. Als die Fürther bei den Bayern im Pokal gespielt haben. Da kam die Geschichte wieder raus. Und im Kicker gab es auch eine Geschichte.

spvgg magazin: Servus Uwe. Erinnerst du dich noch an den Glenk-Fasching 1980?

Apropos Medienpräsenz. Nach dem Sieg über die Münchner waren Trainer Heinz Elzner, Bobby Breuer und Reinhard Brendel im aktuellen Sportstudio zu Gast. Eigentlich ein Unding, dass der Torschütze nicht dabei war. Was war da los?

Uwe Sommerer: Aber sicher. Ich hatte diese Lederhose daheim. Die hab ich zum Fasching einfach mal angezogen. Ich konnte ja nicht ahnen, was das für Wellen schlägt. Da gibt es ja noch das komische Foto davon (lacht).

Ich war ganz einfach verhindert. Ich wäre da schon gerne mit nach Mainz gefahren. Das wäre ein Erlebnis gewesen. Für mich ist dann der Brendels Reinhard eingesprungen. Aber Blickpunkt Sport war auch schön.

30 Jahre sind seit einem deiner größten Auftritte vergangen. „Sommerer zieht den Bayern die Lederhosen aus“ titelten Gazetten. An was erinnerst du dich besonders?

Gab’s nach dem Spiel eigentlich Angebote von anderen Clubs? Ich meine: Jeder redet über Manni Größler, der Bayreuth nie verlassen hat. Und Uwe Sommerer?

Das ist ja doch schon 30 Jahre her. So vieles ist das gar nicht mehr. Natürlich an das Tor. Eine Maßflanke vom Manne (Anm. d. Red: Manni Größler). Die hab ich dann recht komisch ver-

Die gab es! Aber auch schon vor dem Spiel. Der HSV hat angefragt. Da konnte ich nicht hin. Die hatten auf meiner Position gerade Horst Hrubesch aus Essen geholt. Und den Hrubesch verdrängst du nicht so leicht. Wobei. Aktuell hat auch keiner gedacht, dass es der Olic in München schafft. Standard Lüttich war interessiert. Und Frankfurt mit Trainer Branko Zebec wollte mich. Die haben dreimal die Woche angerufen. Am Ende bin ich halt doch wieder geblieben.

EINWURF Die Musik der Beatles hat im Fußball ihren festen Platz, was nicht zuletzt auf Liverpool, die Heimatstadt der „Fab Four“ zurückzuführen ist. „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“, welches – laut FCK-Fans – in den 70ern auf dem Betzenberg erstmals gesungen wurde, stammt aus der Feder Paul McCartneys, die Melodie stammt aus dem Lied „Yellow Submarine“ aus dem Jahre 1966. Uli Hoeness (siehe auch Buch-Tipp) war es, der seit Ende 1979 die Bayern-Spieler bei öffentlichen Auftritten wie Fotoshootings oder dem Oktoberfest mit Lederhosen ausstattet. Und meistens behalten sie die ja auch an...

Ein wesentlicher Charakterzug von dir? Schließlich hast du in deiner ganzen Karriere nur einen Verein erlebt. Heutzutage ein undenkbarer Zustand.


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history 11 Das stimmt. Und einige Saaser haben mir es lange krumm genommen, dass ich als einziger von dort bei der Altstadt gespielt habe. Aber ob du zweite Liga oder B-Klasse spielst ist halt doch ein Unterschied. Mein Durchbruch war dann aber schon kurios. Der Gerhard Happ, damals Trainer, hat sich ein Spiel der Amateurmannschaft beim SV Heinersreuth angeschaut. Wir haben drei oder 4:0 gewonnen und ich hab alle Tore gemacht. Kurz danach war ich gegen den VfR Heilbronn erstmals im Kader. Und habe gleich ein Tor gemacht (Anm. d. Red: 2:0-Sieg am 30.11.1974). Als einer der wenigen hast du deine Karriere nach deiner Altstädter Zeit beendet und nicht noch irgendwo unterklassig gekickt. Irgendwann hat es halt gelangt. Und Trainer werden? Das kann ich nicht. Da wäre ich zu scharf. Ausserdem reicht es ja, wenn der Sohn noch spielt. Apropos: Hannes ist vom VfL Frohnlach wieder zur Saas gewechselt. Hättest du ihn den gern bei der Altstadt gesehen? Da ist irgendwas schiefgelaufen. Er stand ja in Kontakt mit Wolfgang Mahr. Auf einmal ist er doch bei der Saas gelandet. Aber das muss er selber wissen.

Noch ein Wort zur aktuellen Altstädter Situation. Wie siehst du das? Ich hoffe, es geht weiter aufwärts. Heut früh erst habe ich mich mit Ingo Walther, der ja mit mir zusammenarbeitet, darüber unterhalten. Ich hoffe, die Altschulden können abgebaut werden, der Stefan Seufert kommt zurück und der Klaus Scheer bleibt. Das wäre wichtig. Und ganz ehrlich. Ich glaube, dass die Mannschaft nächstes Jahr dann das Potenzial hat, sogar aufzusteigen. Zu wünschen wäre es den Leuten, die verantwortlich sind. Uwe, danke Dir für das Gespräch und weiterhin alles Gute! Gern geschehen. Und der Mannschaft heute viel Erfolg!

Uwe Sommerer, geboren am 2. Juli 1954 in Bayreuth, zwei Kinder. Beruf: gelernter KFZMechaniker, tätig als Lagerist seit 1968 bei der Firma Motor Nützel. Fußballerische Karriere: nur Oldschdod. Zum Glück, 106 Tore schoss „Uns Uwe“ alleine in den 254 Spielen der 2. Bundesliga.

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12 history

Ein tödlicher Schuss um 14.22 Uhr W

ie BILD arbeitet, hat Günter Wallraff bereits 1977 in Der Aufmacher investigativ beschrieben. Heute kann man es zum Beispiel bei bildblog.de nachlesen. KlausPeter Volke, ehemaliger Fotograf bei den Spielen der Oldschdod, hat 1980 seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht. „Den legendären 12. Januar 1980 habe ich auch nach so vielen Jahren noch in guter, aber auch schlechter Erinnerung. Toll war, dass unsere Altstädter die schon damals millionenschwere Truppe der Bayern um Paul Breitner aus dem EINWURF BILD erscheint seit dem 24. Juni 1952 im AxelSpringer-Verlag. Mit werktäglich 3.030.510 verkauften Exemplaren (4. Quartal 2009) ist sie die auflagenstärkste Zeitung außerhalb Japans – auch wenn die Auflage seit Jahren kontinuierlich sinkt, 1982 lag die noch bei fünf Millionen. Sport ist ein wesentlicher Bestandteil der Zeitung, etwa ein Viertel der etwa 1.000 festangestellten Redakteure sind Sportreporter. BILD ist wegen ihrer Polemik, dem Hang zur Vereinfachung und Polarisierung oder der Sensationslust häufig kritisiert. Diese Kritik am Blatt, die es seit den 60er Jahren gibt, nahm BILD bisher nicht zum Anlass, die Art der Berichterstattung zu ändern. Auch wenn BILD im Vergleich zu 1980 heute etwas zurüchhaltender scheint, so ist sie mit Abstand die vom Deutschen Presserates am meisten gerügte Zeitung. Der Ableger BILD am Sonntag erscheint seit dem 29. April 1956, aktuell mit einer verkauften Auflage von 1.577.764 Exemplaren. Auch hier ist die Nachfrage stark fallend. Vor zehn Jahren lag sie noch bei über 2,4 Mio.

Pokal geworfen hatte. Negativ, dass ich an diesem Nachmittag etwas niedergeschlagen war, da durch ein Randereignis die Münchner Redakteure mit ihren tiefroten Brillen von der peinlichen Schlappe ablenken konnten. Damals fotografierte ich die Heimspiele der SpVgg für BILD, Frankenpost, kicker und andere Medien und musste die Prints zur umständlichen Funkübertragung spätestens 15 Minuten nach Spielschluss in der Nürnberger BILD-Redaktion vorlegen. Nur so war es möglich, dass Fotos bundesweit in der Sonntagsausgabe erscheinen konnten. Bedingt durch den schneereichen Tag entschied ich mich, statt wie bisher 20 Minuten, nur die erste Viertelstunde zu fotografieren; wegen des zu erwartenden Bayern-Sieges postierte ich mich hinter dem Bayreuther Tor. Anstoß war um 14 Uhr. Um 14.15 Uhr fuhr ich nach Bindlach ins Fotolabor, vergrößerte dort die Fotos und brach nach Nürnberg auf. In der Nähe von Lauf war Schlusspfiff in Bayreuth. Ich verspürte Schadenfreude und Stolz über den Sieg der Mannen um Uwe Sommerer und Rolf Kaul. Obwohl an diesem Pokaltag auch Langerwehe die Hertha aus Berlin ausschaltete, war das klägliche Scheitern der Münchener die Sensation und ich war froh, in der kurzen Zeit so viele Fotos aus Bindlach mitgenommen zu haben. Nur das entscheidende Tor, das Uwe Sommerer um 14.22 Uhr erzielte, hatte ich nicht dabei. Es kam aber alles anders bei meiner Ankunft in der Nürnberger BILD-Redaktion. Zufrieden gab ich dort die bestellten zwei guten Funkfotos ab. Die Gefühlslage schlug aber sofort um, da kein Foto des im Stadion „erschossenen“ Polizisten vorlag. Ich hatte zwar noch gesehen, dass bierselige BayernFans nach Spielbeginn Feuerwerkskörper mit

Schreckschusspistolen in die Menge schossen, konzentrierte mich aber aus Zeitdruck auf das Spielgeschehen. Wie ich später erst erfuhr, stürmten Polizisten den Gäste-Block und ein als Ordner tätiger pensionierter Polizist erlitt auf der Aschenbahn einen Herzinfarkt. Eine voreilige Meldung nach Hamburg führte dort zur großen Titelschlagzeile auf der ersten Seite der BILD am SONNTAG, die erst im Text der Sportseite korrekter dargestellt wurde. Es ist bis heute die einzige SpVgg-Titelschlagzeile geblieben. Da man auf jeden Fall ein Foto des Polizisten in der Sonntagsausgabe wollte, wurde ich um 16.05 Uhr von Nürnberg nach Bayreuth beordert, um von der Frau des erschossenen Polizisten ein Privatfoto zu organisieren. Das sollte ich bis 18 Uhr nach Nürnberg bringen. Ich ärgerte mich, dass man hierzu Platz zum Druck freihält, aber trotz des sehr frühen Anstoßes nicht noch mehr Zeit für die Fotoabgabe bei solch einem Spiel zulässt. Eine Ernüchterung folgte dann der nächsten. Ich klingelte an der Wohnungstür in der Hammerstatt vergeblich. Die Nachbarin informierte mich, dass der Verstorbene bereits verwitwet war und sie kein Foto von ihm habe. Bei der Meldung an die Redaktion bekam ich die Antwort, dass für mich der Vorgang erledigt sei und ich das nächste Mal „besser aufpassen“ solle. Ärgerlich, da ich ja trotzdem noch einmal nach Nürnberg rasen musste, um dort in den anderen Redaktionen meine Fotos vom Spiel abzugeben. Ein moralischer Ausgleich ergab sich einige Tage später: Torschütze Uwe Sommerer trat beim SpVgg-Fasching im Glenk-Saal stolz in Lederhosen auf. Hatte er doch den Bayern diese im Pokalduell vom 12. Januar 1980 mit seinem ‚tödlichen Schuss’ ausgezogen.“ Aufgeschrieben von Klaus-Peter Volke

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24.09.2008 14:25:28 Uhr


„Journalismus“ á la BILD. Es gab keine „blutigen Krawalle“. Die „Schüsse“ waren Silvesterböller. Und der Polizist starb durch einen Herzinfarkt und wurde nicht erschossen, wie suggeriert werden soll. Einen Schuss gab es aber doch, den von Uwe Sommerer mitten ins Herz der Bayern. Der Sieg der Oldschdod wäre als Aufmacher eigentlich sensationell genug gewesen... Im Innenteil wird die reißerische Schlagzeile der Titelseite dann etwas relativiert, aber nimmt immer noch die Hälfte des Artikels ein.


9 michael pfann


magazin


16 interview

I

n seiner dritten Saison ist Klaus Scheer mittlerweile bei uns auf der Kommandobrücke. Am Rande der Partie beim heutigen Drittligisten SSV Jahn Regensburg sagte er einst sein Kommen zu. Seither hat sich vieles verändert. Nach dem torlosen Remis beim SV Seligenporten hat sich das Altstadt-Magazin mit dem 58jährigen unterhalten. Über die Vergangenheit, die aktuellen Geschehnisse und die (nähere) Zukunft.

Apropos an sich glauben: Viktor Gradl hat sein Debüt in Seligenporten mit Bravour bestanden. Und das ohne vorher auch nur eine Minute das Trikot in einem Testspiel übergestreift zu haben. War das so geplant? Ihn habe ich ins kalte Wasser geworfen und er hat sich freigeschwommen. Aber so ist das einfach. Der Fußball schreibt ja seine eigenen

kommt und eventuell der ein oder andere Verletzte zurückkommt. Dann klappt das auch mit dem Klassenerhalt. Eigentlich schade. Mit dem starken Anfangskader hätte ich mir schon etwas ausgerechnet. Mit Schlegel, Bock und Eckert wäre eine starke Runde drin gewesen. Die Verletzungen sind schon schade. Der Vorteil ist, dass wir trotzdem noch relativ viele flexible Spieler haben.

„Würde es mir nicht gefallen, wäre ich nicht mehr hier.“ spvgg magazin: Klaus, nach dem Auftaktspiel beim SV Seligenporten hast du direkt nach dem Spiel einen sehr angespannten Eindruck gemacht. Auf der Pressekonferenz hast du fast nur lobende Worte für Deine Mannschaft gefunden. Zufrieden mit dem Gesehenen? Klaus Scheer: Man muss klar sagen, dass ich schon zufrieden bin. Immerhin wussten wir vor dem Spiel überhaupt nicht wo wir stehen. Wir haben wochenlang nur auf Kunstrasen trainiert. Aber grüner Rasen ist etwas ganz anderes. Man hat in Seligenporten gesehen, dass wir konkurrenzfähig sind. Besser noch: Wir waren dem SV einen Schritt voran, waren laufstärker, spritziger und spielstärker. Jetzt hoffe ich, dass Christopher Klaszka am Samstag zurückkommt. Der hätte wahrscheinlich auch in dem Spiel sein Tor gemacht. Das war ja erkennbarermaßen das einzige Manko in Seligenporten. Aus zahlreichen Chancen haben wir es verpasst, das siegbringende Tor zu markieren. Wie kann so etwas passieren? Das war tatsächlich unser einziges Problem. Solche Tage gibt es einfach. Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Mannschaft auswärts soviele Chancen herausspielt. Kossi hat vor dem Tor leider angefangen zu überlegen. Da musst du schnell handeln, dann geht das Ding auch rein. Wichtiger ist aber, dass jetzt jeder an sich glauben muss und dann funktioniert auch die Mannschaft.

Klaus Scheer,

Geschichten. Die von ihm gehört jetzt dazu. Ich habe in der Woche vor dem Spiel einiges probiert. Donnerstag habe ich dann gehofft, dass es klappt. Aber was blieb mir noch übrig? Einen Versuch war es wert. Und der hat sich gelohnt. Am Samstag wird Christopher Klaszka wahrscheinlich zurückkehren. Christian Vitzethum hat am Sonntag in der zweiten Mannschaft wieder gespielt. Glaubst du an den Klassenerhalt? Schließlich punktet die Konkurrenz munter und die personelle Situation vor den englischen Wochen ist sehr angespannt. Wir haben jetzt noch eine normale Woche. Und dann geht es los mit den englischen Wochen. Die Situation ist nicht gut. Ein Sieg in Seligenporten wäre Gold wert gewesen. Es darf halt nichts passieren. Entscheidend sind Siege. Siehe Thannhausen – die haben personell nachgelegt und gewinnen gegen Rosenheim. Jetzt sind sie wieder im Geschäft. Aber wir haben bewiesen, dass wir es können. Wir dürfen zwei Sachen nicht haben: Angst und noch mehr Verletzungen. Man weiß halt nicht, was passiert. Es ist schwer, nachzuschieben. Wir haben gute, junge und willige Leute hinten dran. Aber denen fehlt halt noch die Erfahrung in der Bayernliga. Da muss ich Herbert Biste noch einmal ausdrücklich loben. Was der Junge in Seligenporten abgeliefert hat, war sensationell. Eigentlich hätte er ja gar nicht spielen wollen. Aber jetzt hoffe ich, dass noch ein Neuzugang

geboren am 4. Oktober 1950 in Siegen, spielte für die Sportfreunde Siegen und zwischen 1969 und 1975 für den FC Schalke 04 (165 Pflichtpiele, 38 Tore), mit denen er 1972 Deutscher Pokalsieger und Vizemeister wurde. Anschließend wechselte er zum 1. FC Kaiserslautern, wo er bis 1977 41 Spiele bestritt und das Finale im DFB-Pokal 1976 erreichte. Bis zu seinem Karriereende 1979 spielte er für Westfalia Herne in der Zweiten Liga. Unvergessen für Schalke-Fans und Klaus Scheer ist der Abend des 1. September 1971. An diesem Spieltag wurde er beim Schalker 6:2-(4:0)-Heimsieg über den 1. FC Köln zum „Helden des Abends“: Scheer schoss fünf der sechs Schalker Tore, darunter alle vier bis zur Schalker Pausenführung. Scheers Trainerstationen waren der 1. FC Saarbrücken, der FC Remscheid, Austria Lustenau, der SV Elversberg, Borussia Fulda und der 1. FC Eschborn. Seit der Saison 2007/2008 ist er bei der SpVgg Bayreuth.

Und wie geht es mit Klaus Scheer und Bayreuth weiter? Da ist noch keine Entscheidung gefallen. Würde es mir nicht gefallen, wäre ich jedenfalls nicht mehr hier. Es sind ja jetzt doch schon drei Jahre. Und in drei Jahren hatte ich fast vier Mannschaften. Ich würde schon gerne längerfristig etwas aufbauen. Klaus, für das offene Gespräch danken wir dir ganz herzlich und wünschen heute und im weiteren Saisonverlauf weiterhin viel Glück!


buch-tipp 17

Im Fadenkreuz des Steinbocks D

er Name Ulrich bedeutet so viel wie: Hei- nalmannschaftskarrieren im Keim erstickt. Uli, wohnt in Bad Wiessee, ist verheiratet, hat zwei der Fehlerteufel, oder: Uli ist dohf. Kinder sowie ein Enkelkind. Das Enkelkind heißt mat und reich. Und beides stimmt: Ulrich Anton. Paul B. über seine Jahre neben Hoeneß im Hoeneß ist reich und reich „Ich bin die Spielerbett: „Unsere Überschrift war Toleranz.“ ist auch seine Heimat: der FC Abteilung Wahrheit!“ Es kommt die Zeit, da wird auch ein Uli Bayern München. Nicht wenige Hoeneß, das sind in Wahrheit Hoeneß dem Allerletzten Bratwurst sein. aber denken an etwas ganz anund unter seiner Führung 30 geAnzeige deres, wenn sie diesen Namen wonnene Meisterschaften und hören; vielleicht denken sie an mindestens 15 Europa-Siege, die alte Wendung „Den Ulrich und davon alleine 12 seit 1999. rufen“, was so viel bedeutet Hoeneß beherrscht die Quadwie „sich erbrechen“. Ein bewegtes Leben: Glanztaten, Lächerlich- ratur des Kreises. Hoeneß ist Deutschland, und keiten. Die vielleicht wichtigsten Heldentaten do- führt man diesen Gedanken weiter aus, wird es kumentieren zwei Bücher, die beide im vergange- recht unangenehm. Hätte der FC Bayern Fans, sie würden ihren Hoeneß wohl kaum in Frage stellen. nen Jahr erschienen sind. Das erste Buch ist die kompakte Biographie „Das Prinzip Uli Hoeneß“ Eigentlich ist Uli Hoeneß ein lustiger, alter Mann. Sein Leben liest sich wie ein Krimi – und Leichen aus dem Verlag Die Werkstatt und dem zweiten Buch sicherlich vorzuziehen. Auf stolzen 445 Sei- pflastern seinen Weg. Der Ball ist rund, und ein ten werden hier auch die vielen Irrtümer und Wi- perfekter Film dauert exakt 90 Minuten. Hoeneß dersprüche des Ulmer Metzgersohns aufge- Anzeige führt. So seine den Gegner schwächende Transferpolitik und Rensing, Michael. Leider fehlt im Anhang des Buches, das im Rot des FC Bayern (oder dem der Mao-Bibel) „For me, it‘s scheißegal.“ (auf die Frage nach seinem erscheint, ein Namensverzeichnis. Wunschgegner fürs Champions-League-Finale) Das zweite Buch, das keine Biographie ist, sondern irgendetwas anderes, trägt den „Der sagt zu allem irgendwas. Stoßen in Tschechien zwei Titel „Hier ist Hoeneß!“, und ist im riva Spieler mit dem Kopf zusammen, weiß er, dass das in LeVerlag erschienen. Hier schreibt ein Fan verkusen 1934 auch schon passiert ist.“ (über Reiner Calüber seinen Verein und seinen Uli Hoeneß, mund) den er in kurzen, kindgerechten Absätzen verwurstet. Der Autor ist Redakteur bei „Eure scheiß Stimmung – da seid ihr doch dafür verantder Münchner AZ und als solcher natürlich wortlich“ (auf der Jahreshauptversammlung 2007 zu den hautnah dabei und immer brandaktuell. eigenen Fans) Witzig soll das sein und mit einem Augenzwinkern: Uli, halb so wild. „Eine Biografie? Von mir? Nein. Never ever! Wenn ich die In beiden Ausgaben: Wie Hoeneß seinen Wahrheit über das, was ich alles erlebt habe, schreiben Verein von 12 Millionen Mark auf rund 300 würde, müsste man etwa zehn Bände machen – und ich Millionen Euro Umsatz gemüsste nach der Veröffentlichung nach Australien ausbracht hat; wie der Manawandern.“ (vor seinem Abschied als Manager) ger sich auf der einen Seite knallhart und unerbittlich „30 Minuten nach Spielschluss werden wieder Karten gibt, und auf der anderen gespielt und Sprüche geklopft. Die Spieler essen Scampis Seite lammfromm und unund ich habe eine schlaflose Nacht.“ (am 7. Februar 2002 terstützend. Das berichten zur Berufsauffassung der Spieler nach der 1:2-Niederlage geimmer wieder gerne diejegen St. Pauli) nigen, die ihn gut kennen. Der Doppelpass-Zuseher „Das ist der Dreck, an dem unsere Gesellschaft mal erstiaber kennt den Uli nicht, cken wird“ (über das Lied „Bayern“ von „Die Toten Hosen“) und so kann er auch nicht wissen, dass der Bayern„Hoffentlich hat die Frau Merkel demnächst nicht zu viel Manager einem Sebastian Arbeit, die diplomatischen Beziehungen wieder zu verbesDeisler tatsächlich das Lesern.“ (am 14. April 2008 zum Engagement von Lothar Matben gerettet hat. Noch imZwei Bücher – ein Hoeneß: thäus beim israelischen Club Maccabi Netanya) mer wird er glauben, dass Hoeneß mit überzogenen Hier ist Hoeneß! Das Prinzip Uli Hoeneß – „Die Bremer sollen ruhig oben stehen bis Weihnachten. Ein Leben für den FC Bayern Handgeldern Spieler der Patrick Strasser Aber der Nikolaus war noch nie ein Osterhase. Am Ende Christoph Bausenwein riva Verlag Konkurrenzvereine auf die wird der FC Bayern wie immer vorne sein.“ (in der Saison Verlag Die Werkstatt, 2009 gebundene Ausgabe, Auswechselbank des FCB 304 Seiten gebundene Ausgabe, 464 S. 2006/2007. Bayern wurde letztendlich nur Vierter.) lockt, und so hoffnungs- ISBN-10: 3868830480 ISBN-10: 389533670X 28,00 Euro volle Fußballer- und Natio­ 19,90 Euro

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18 news

Neues von der Jakobshöhe Der Pechvogel der Vorbereitung ist gekürt: Im Testspiel gegen den VFC Plauen zog sich unser Flügelflitzer Michael Eckert einen Mittelfußbruch zu und wird mehrere Wochen ausfallen. Im Gegensatz zum mittlerweile endlich wieder auf dem Platz stehenden Victor Gradl wurde der 22jährige allerdings sofort operiert. Wir wünschen dem Eckes, der auf Krücken dem torlosen Remis in Seligenporten beiwohnte, von dieser Stelle aus noch einmal alles Gute und einen möglichst komplikationslosen Heilungsverlauf! Neben Michael Eckert hat es auch Christopher Klaszka erwischt. Unser Torjäger zog sich beim 3:2-Testspielsieg über den ASV Hollfeld ein Zerrung des Kreuzbandes zu. Es besteht gute Hoffnung, dass der 21jährige schon heute wieder auflaufen kann – in Seligenporten jedenfalls wäre er am liebsten mit aufs Feld gestürmt um das entscheidende Tor zu markieren. Eine längere Pause droht auch Michael Bock. „Böcksn“ zog sich beim Skifahren in seiner Tätigkeit als Lehrkraft eine Schultereckgelenkssprengung zu. Die Prognosen über die Ausfallzeit

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bewegen sich zwischen drei und acht Wochen. Auch an Bocki von dieser Stelle aus eine möglichst schnelle Genesung! Ganz bitter hat es unseren Vorrunden-Neuzugang Nicolas Schlegel erwischt. Der Lehramtsstudent zog sich einen Kapselabriss im Knie zu und droht bis zu acht Monate auszufallen. Entgegen der ersten Mutmaßungen ist allerdings das Karriereende kein Thema. Gute Besserung auch an Dich! Zu einem vollen Erfolg wurde das erstmals nach langen Jahren wieder ausgetragene Schafkopfrennen unserer Oldschdod. Am letzten Freitag fanden sich über 100 Kartfreunde im Altstädter Sportheim ein um in

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einer doppelten 32er-Runde den besten Zocker herauszufinden. Am Ende siegte mit grandiosen 3160 Punkten Fred Münch fast 300 Punkte vor Gerhard Kusch. Der Sieger erspielte sich 300 Euro und ein VIP-Paket unserer Oldschdod, Kusch durfte sich über 250 Euro und ein VIP-Paket freuen. Das VIP-Paket erhielten auch Patrick Leykam (2810 Punkte, 200 Euro), Christoph Angstl (2800 Punkte, 150 Euro) und Jörg Neukam, der mit 2750 Punkten und 100 Euro mehr im Geldbeutel den Heimweg antrat. Ein ganz herzliches Dankeschön der Organisatoren und des Vereins gehen an alle Sponsoren, die diesen wunderbaren Kartabend erst ermöglict haben. Eine nächste Auflage ist für die Altstädter Kerwa geplant.


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Partner-Vertrag I Fußball-Bayernliga zwischen Spielvereinigung Bayreuth 1921 e.V I Jakobstraße 33 I 95447 Bayreuth – nachstehend als SpVgg Bayreuth bezeichnet – und

– nachstehend als Werbepartner bezeichnet. Die SpVgg Bayreuth hat sich nach fast 88 Jahren Fußball-Geschichte, im Frühjahr 2009 mit einer neuen Satzung die zukünftige Grundlagen geschaffen für einen Neuanfang. Derzeit arbeiten ehrenamtlich Aufsichtsräte, Vorstände, Mitglieder und Freiwillige an der weiteren Festigung des mit über 800 Mitgliedern starken Vereins. Insbesondere wird auch explizit der Jugendbereich d.h. der eigene Nachwuchs wieder in den Mittelpunkt der eigentlichen Vereinsleben gesetzt um mit der Bayernliga-Mannschaft auch nachhaltige Erfolge zu erzielen. Nachfolgend unsere Angebote (zum Teil auch gegen Spendenquittungen und bezahlbar mit bis zu vier Raten pro Jahr. Die Ausstellung der Spendenquittung erfolgt nach Zahlungseingang der gesamten Summe). Helfen Sie uns durch Ihre Partnerschaft, die SpVgg Bayreuth als Marke weit über die Grenzen der Stadtgrenzen hinaus wieder „flott“ zu machen. Der Sponsoring/Spendenbetrag darf ausschließlich zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs verwendet werden – der Partner erhält eine exklusive Partnerplakette für alle eigenen oder weiteren Kommunikationszwecke.

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Der Vertrag beginnt am und endet am 30. Juni 2010. Dabei sind sich beide Parteien einig, dass sie prinzipiell an einer längerfristigen Partnerschaft über den genannten Zeitraum hinaus interessiert sind. Der Vertrag verlängert sich automatisch, wenn er nicht von einer der beiden Parteien mit einer Frist von drei Monaten zum Laufzeitende gekündigt wurd.

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bayernliga-news 19

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ernligasaison wird nach Burghartswiesers Ausstieg Thomas Prebeck beim SV Schalding-Heining sein. Er einigte sich mit dem Passauer Vorortclub auf eine weitere Zusammenarbeit. Mit einer spektakulären Meldung lässt unser Klassenkamerad TSG Thannhausen aufhorchen. Der Vertrag von Trainer Uwe Neunsinger wird nach dem Ablauf dieser Saison nicht verlängert. Was ein an sich völlig normaler Vorgang in der Branche ist, entbehrt in Thannhausen nicht einer gewissen Brisanz. Schließlich hat der 38jährige Nürnberger bis zum Zeitpunkt der Verkündung noch kein einziges Punktspiel an der Seitenlinie gestanden. Es dürfte sich um einen wohl einmaligen Vorgang im Fußballbereich handeln, dass ein Übungsleiter, der ausdrücklich als Rettungsanker verpflichtet wurde, damit noch vor seiner Premiere als Cheftrainer bereits wieder entmachtet wird – unabhängig vom Ausgang der Mission. Immerhin verpflichteten die Verantwortlichen des in starker Abstiegsgefahr befindlichen schwäbischen Clubs Uwe Neunsinger erst im Dezember als Nachfolger des nach nur fünf Monaten beurlaubten Markus Pleuler. Seine erste Amtshandlung in Thannhausen war dabei sofort von Erfolg gekrönt. Er führte die technisch beschlagene Truppe der TSG zum bayerischen Hallenfußballmeister-Titel. In der Erlanger Emmy-Nöth-Halle gewannen die Kicker um Kapitän Stefan Selig erstmals die bayerische Hallenkrone – und auch das Auftaktspiel in der Liga gewannen die Thannhausener. Ein Nachfolger für den Mittelfranken ist bei den Thannhausenern anscheinend auch schon gefunden. Wie die Mittelschwäbischen Nachrichten berichten handelt es sich dabei um Eigengewächs Markus Deibler. Der 30-jährige A-Schein-Inhaber trainiert momentan die C-Junioren in Thannhausen und ist ein TSG-Urgestein.

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Unser Ligakonkurrent FC Ismaning, derzeit Tabellenvierter, hat den Vertrag mit Trainer Frank Schmöller (43) um ein Jahr verlängert. Die Ismaninger haben in der nächsten Saison geplant, um die Meisterschaft mitspielen und wollten frühzeitige Planungssicherheit. Ebenfalls ein weiteres Jahr auf der Trainerbank sitzen wird Esad Kahric vom FC Memmingen. Der 50jährige ist der derzeit dienstälteste Coach der Liga. Auch der TSV Rain am Lech hat bereits Nägel mit Köpfen gemacht: Trainer Kurt Kowarz wird den ambitionierten Club weiterhin trainieren – dem Vernehmen nach soll auch schon der ein oder andere hochklassige Neuzugang an der Angel der Rainer zappeln. Veränderungen gibt es dagegen bei einigen anderen Clubs: Beim TSV Rosenheim wird Spielertrainer Manfred Burghartswieser (37) sein Amt nach Saisonende zur Verfügung stellen. Ein Nachfolger steht derweil noch nicht fest. Fix ist dagegen die Rückkehr von Anton Bobenstetter zum TSV Buchbach, bei dem Trainer Helmut Wirth aufhören wird. Einzig verbleibender Spielertrainer in der nächsten Bay-

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SpVgg Bayreuth 1921 e.V. JakobstraĂ&#x;e 33 95447 Bayreuth V.i.S.d.P.: Dr. Wolfgang Gruber

Telefon 0921/67788 I Fax 0921/57634 info@spvgg-bayreuth.de www.spvgg-bayreuth.de Druck: Kollin Medien GmbH Satz, Layout, Konzeption: fresh!Advertising www.fresh-bayreuth.de Texte: Andreas Bär, RenÊ Becher, Klaus-Peter Volke, Matthias Becher Fotos: Andreas Bär, Klaus-Peter Volke


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24 die zweite

Bei Sieg gegen Hof winkt Platz 3 U

nsere Fohlenelf hatte gegen eine Münchberger Elf, die stärker war als es der Tabellenstand aussagt, lange Zeit auf dem äußerst schwierig bespielbaren Ascheplatz Schwierigkeiten. Nachdem Torhüter Ruckdeschel Jo Weiß unmotiviert und unnötig an der Auslinie zu Fall brachte, verwandelte unser Youngster Sebastian Lattermann den fälligen Foulelfmeter. Inmitten einer starken Phase der Gäste sorgte Johannes Weiß nach einem Freistoß von Christian Vitzethum per Kopf für den zweiten Treffer. Als Karsten Auner nach Riesners feiner Vorlage kurz nach der Pause traf, schien die Partie gelaufen, zumal die Münchberger nachließen. Folgerichtig auch der vierte Treffer, gleichzeitig der schönste des Nachmittags. Fabian Nelkel schickte Karsten Auner auf die Reise, der den weit vor seinem Kasten stehenden Schlussmann ausspielte und ins leere Tor einschob. Die unaufmerksamer werdenden Fohlen wurden dafür prompt bestraft. Aus spitzem Winkel traf Lang für den FC Eintracht. Als wenige Minuten später Keeper Dominik Heinl einen 35-Meter-Schuss von Uflik Sazak ins eigene Netz statt über die Latte faustete, wurde die Partie nochmals spannend. Während Münchberg seine Defensive auflöste und noch die ein oder andere gefährliche Situation heraufbeschwor konterten unsere stark ersatzgeschwächten Jungs gefällig und hätten die Partie vorzeitig entscheiden können. Vor dem sonntäglichen Gastspiel bei der punktgleichen BayernligaReserve unseres alten Rivalen SpVgg Bayern Hof winkt der Eismann-Truppe bei einem Sieg sogar der dritte Tabellenplatz. Und wer weiß: Vielleicht gelingt nach den am grünen Tisch gewonnen Punkten im Hinspiel ein erspielter Dreier...

Münchbergs Libero Christian Frank grätscht das Leder von Stürmer Johannes Weiß ab – eine Situation, die nur selten eintraf: Am Ende behielten die Altstädter Fohlen mit 4:2 die Oberhand und schoben sich in der Tabellen nach vorne.

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Natürlich geht es auch ohne das Handwerk. Hat ja früher auch geklappt.

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26 glosse

Servus Oldschdod, Hi Folks! Harte Wochen waren das im Winter. Futtern was das Zeug hält. Dazu Glühwein ohne Ende. Und kein Fußball. Tagelang. Wochenlang. Monate lang. Fast so schlimm, wie ein runder Geburtstag. Frag nach beim Höreths Christian. Der hat seinen 40. gefeiert. Ein Riesending sagen die Leute. Schorschla hat er vergessen. Die Retourkutsche soll

noch wie ein junger. Muss man ihm lassen. Wäre glatt eine Alternative für unsere geschrumpfte Bayernliga-Bank. Obwohl. Das würde dem Klaus die Sorgenfalten noch kräftiger auf die Stirn treiben. Hat er doch schon genug zu leiden. Aber immerhin. Der Kossi, Weltmeister des Übergewichts nach diversen Sommer- und Winterpausen, hat sich als Musterschüler erwiesen – kein Gramm zuviel. Ein Mann wie ein Baum. Okay. Manchmal auch so beweglich. Aber Kisten macht er. Im Kloster hat es zwar nicht geklappt – aber in der Vorbereitung war er ansonsten zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Sagt das Schorschla. Und der muss es wissen. Oder so ähnlich. Jetzt aber zu dem was zählt: Das Runde muss ins Eckige. Genauso wie auf Höreths Geburtstag. Da muss das Flüssige in die Kehle. Da hat das ja prächtig geklappt – was man so gehört hat. Chrisses Stimme soll ja wieder intakt sein. Am Sonntag nach dem Datzer-Sieg hat sie ja geklungen, wie seine Augen ausgesehen haben… In diesem Sinne: Forza Oldschdod! Forza Chrisse! Und noch alles Gute von mir! In diesem Sinne: Der Ball muss ins Kisterl. Lasst euch grüßen!

Murphys Wespenstiche ich ihm verpassen, hat das Schorschla gesagt. Mach ich doch gern. So vogelwild wie das war. Am Sonntag ist der bei den Datzern ja mit Sonnenbrille erschienen. Gscheit recht. Horst-Tappert-Gedächtnis-Augenringe. Sagt das Schorschla. Die hat er sich verdient. Ich mein. Jetzt schaut der Chrisse ja eh schon aus wie 50 – auch wenn er versucht, mit seiner Frisur auszusehen wie 30. Klappt nur nimmer. Ich mein fit ist er ja schon. Also manchmal. Dafür sorgt schon Klein-Julian. Ist auch gar nicht so verkehrt. Kicken kann er ja

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Offizielles Fanmagazin der SpVgg Bayreuth, Ausgabe 12, 29. Spieltag Fußball-Bayernliga, Saison 09/10, Oldschdod ­ TSV Aindling

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