Page 1

magazin AUSGABE 6 I SAISON 2009/10

O F F I Z I E L L E s FA N M A G A Z I N D E R S P V G G B A Y R E U T H

Der Gegner: SV Memmelsdorf 04

SV M

Porträt: Chris Wolf

Hörspiel: Die Leiden eines Löwen-Fans

Interview: Michael Eckert

08

21

11

1923

Die Logos_der Liga _ _ ____ _ _ S_T_ E _ T _ _ R _ E _ D _ _

> Seite 14

Anzeige

FRESH!

Die nächste Pizza ist immer die leckerste.

Bayreuth I Wölfelstraße 16 Tel. 09 21 / 99 00 870 I www.joeys.de


Stellen Sie sich auf ein eingespieltes Team ein!


editorial 03

SpVgg Bayreuth – eine intakte Gemeinschaft! Liebe Mitglieder, liebe Fans und Freunde der SpVgg, liebe Oldschdädder! Wer hätte das gedacht! Vor kaum vier Monaten hätte das wohl niemand unserem Verein so zugetraut. Am vergangenen Wochenende erlebte Bayreuth eine tolle Altstadt-Kerwa. An allen fünf Festtagen herrschte Hochbetrieb. Aber es war nicht nur ein Fest, sondern es war ein echtes Lebenszeichen unseres Vereins. Die Kerwa wurde komplett durch ehrenamtliche Helfer aus dem Verein getragen. Besonders das Team um Jochen Täuber ging zeitweilig bis an die körperlichen Grenzen. Ihnen allen gebührt mein Dank im Namen der Vorstandschaft. Besser hätten wir all unseren Gästen nicht zeigen können: Die Altstadt lebt! Ich bedanke mich bei allen Altstädtern. Und wenn es gut läuft, dann meistens richtig.

In einem tollen Kampfspiel haben unsere Mannen den „Kerwa-Sieg“ am Samstag nach Hause gespielt und dann mit Ihren Fans bis in die Nacht gefeiert. Inzwischen ist nach dem Auswärtssieg im Passauer Land eine kleine Serie daraus geworden. Vor dem heutigen Heimspiel trennen uns bei einem Spiel weniger nur noch zwei Punkte vom dritten Tabellenplatz! Mit einem Heimsieg gegen den SV Memmelsdorf wäre nach dem Lebenszeichen des Vereins auch bereits ein sportliches Ausrufezeichen zu setzen. Und als ob das nicht alles schon genug wäre, können wir auch mit dem Pokal-Los zufrieden sein. Mit der SpVgg Weiden gibt es ein echtes Nachbarschaftsderby mit hohem Zuschauerinter-

esse. Freilich sind wir gegen den Regionalligisten nur Außenseiter. Aber bei der Serie? Aber auch hintern den Kulissen tut sich einiges. Vielen ist sicher unser Plakat an der Jakobshöhe „Hier wird in meine Zukunft investiert!“ aufgefallen. Tatsächlich soll es nicht nur beim neuen Anstrich des Vereinsheims bleiben. Die Sportstätten müssen insbesondere für unsere Jugendund Schülermannschaften neu hergerichtet werden. Keine leichte Aufgabe, bei leeren Kassen! Doch es zeichnen sich erste Lösungen ab, aus der Vision ist längst ein Projekt geworden. Weiter so, Oldschdod! Wolfgang Gruber Vorstandsvorsitzender SpVgg Bayreuth Anzeige

Anzeige


04 der gegner

Servus Oldschdod, Servus Fans, Servus Freunde des runden Leders! Zum heutigen Heimspiel gegen unseren oberfränkischen Rivalen vom SV Memmelsdorf will euch das Schorschla ganz recht herzlich im HaWaWi begrüßen! Es gilt heute eine für unsere neuformierte Mannschaft fast schon imposant anmutende Serie auszubauen: Immerhin vier Siege in Folge feierte die Wespen-Elf, hat sich damit den Pokalschlager gegen die SpVgg Weiden erarbeitet und in der Liga ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze erarbeitet. Fußball ist ein ziemlich simpel gestrickter Sport. Zumindest auf den ersten Blick. Erfüllt jeder der elf Spieler die ihm zugeteilten Aufgaben wie vom Übungsleiter gewünscht, ist bei gewissen taktischen, fußballerischen und konditionellen Grundvoraussetzungen ein Erfolg nicht unwahrscheinlich. Manchmal bedarf es dazu auch noch der ein oder anderen individuellen Fähigkeit einzelner Kicker. Am Ende zählt dabei, das Runde ins Eckige zu befördern. Und ein Gegentor zu vermeiden. Das mit dem Vermeiden eines Gegentores klappte bei den vier Siegen trotz mitunter imponierender Abwehrleistungen nur gegen den FC Ingolstadt und den SV Kulmain. Dennoch ist festzuhalten, dass unsere willens- und kampfstarke Truppe durch ihre Charakterstärke die letzten Gegner zuerst niedergefighted und am Ende dann mit fußballerischen Mitteln besiegt hat. Dem Schorschla bleibt dabei nur seinen nicht vorhandenen Hut vor den Energieleistungen der letzten Wochen zu ziehen. Chapeau! Heute gilt es gegen Memmelsdorf um Torjäger Mario Meth und seine engmaschige Abwehr mit unserem Ex-Hüter Christian Bergmann im Kasten die nötige Ruhe zu bewahren. In den letzten Wochen kamen die Kicker aus dem Bamberger Vorort immer besser in der Liga zurecht und sind auf dem besten Weg sich ins Mittelfeld vorzuarbeiten. Verwundbar ist der Aufsteiger dennoch, zumal unsere Offensivabteilung in den letzten Spielen immer wieder glanzvolle Momente in die Partien einstreute und bewies, dass auch durch Einzelaktionen Spiele zu gewinnen sind. Recht herzlich begrüssen will das Schorschla heute auch Referee Wolfgang Wallesch und seine beiden Assistenten Christoph Wiesnet und Christoph Falterer im HaWaWi begrüssen. Seid fair auch zu den Dreien! Ohne Schiri geht es nicht! Ansonsten bleibt dem Schorschla nur euch einen schönen Fußballnachmittag mit drei Punkten für unsere Oldschdod zu wünschen! Forza Oldschdod! Trainer, lass die Wespen raus!

Sie sind gekommen, um zu bleiben

M

it dem SV Memmelsdorf begrüsst das Schorschla heute nicht nur einige altbekannte Gesichter sondern vor allem den neuesten oberfränkischen Emporkömmling, der es über jahrelange solide Arbeit geschafft hat mit einer zu weiten Teilen aus echten Bamberger Jungs bestehenden Truppe mit dem nötigen SV Nachdruck aber auch der nötigen M Geduld den Sprung in die bayerische Königsklasse zu schaffen. Schorschla checkt den Gegner

1989 waren die Memmelsdorfer auf dem Sprung in die damals noch drittklassige Bayernliga - nur knapp unterlagen die Kicker aus dem Bamberger Vorort der damals noch existierenden SpVgg Fürth im Relegationsspiel und mussten in der vierten Klasse verbleiben.

20 Jahre dauerte es, ehe es dann doch passierte. Nach einer imposanten Saison, 24 Spiele verloren die Memmelsdorfer nicht, machte die Elf um unseren früheren Kicker Mario Herrmannsdörfer 1923 (Ein herzliches Servus an dich zurück Der letzte Schritt zu diesem Erfolg im HaWaWi!) und um den 37fachen Torhängt eng mit einem zusammen, der in schützen Mario Meth mit einem 5:0-Erfolg einer der schwersten Phasen der jüngeren Alt- über den TSV Mönchröden den Aufstieg perstädter Vergangenheit Gutes getan hat: Coach fekt. Der Sprung in die Bayernliga wollte trotz Norbert Schlegel. Er war es, der aus einer ge- der Verpflichtung unseres Ex-Keepers Christian rade wieder in die Landesliga zurückgekehrte Bergmann (Sersn auch an dich!) anfangs nicht Mannschaft eine Spitzenmannschaft formte, die gelingen. Es dauerte, ehe sich die SVler etabin der letzten Saison für viele Experten überra- lieren konnten und sich nun anschicken, den schend den erstmaligen Sprung in die (nur noch Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze langsam fünftklassige) Bayernliga geschafft hat. Bereits aufzuholen. Die Truppe um Michael Massak und den Ex-Hirschaider Tobias Wichert, die beide lange Zeit verletzt waren, hat zuletzt - wie auch Trainer Norbert Schlegel unsere Truppe - vier Spiele (mit Pokal) nicht verloren. Warnung genug sollte ein näherer Blick auf die früheren Ergebnisse sein: Nicht nur der Sieg über den auswärtsstarken FC Ingolstadt II, auch die Auftritte gegen Memmingen (0:1), gegen Thannhausen (3:4 nach 3:1-Führung) und vor allem in Ismaning, wo die Schlegel-Elf nur 1:2 verlor sollten reichen um die Memmelsdorfer Stärke zu erkennen. Neben unserem Ex-Coach Nobse Schlegel, Masseur „Ratzo“ Beck, Vorstand Hans Zang, Spielleiter Bernd Kauder und den Kickern will das Schorschla auch ganz herzlich die hoffentlich zahlreich mitgereisten Fans ganz herzlich in unserem orangen Fußballtempel begrüßen! Lasst euch das Glenk, das Maisel und die herrlichen Brodwerscht schmecken! Auch wenn die Punkte heute hierbleiben *g*: Viel Glück im Kampf um den Klassenerhalt! Anzeige

Wir machen positive Schlagzeilen. Für unsere Kunden! Alexanderstraße 14 - 95444 Bayreuth - Telefon (0921) 75935-0 - Telefax (0921) 75935-60 info@froehlich-pr.de - www.froehlich-pr.de


aufstellung 05

Anze ige

Super Sonder Angebot 10 A1 Plakate für Ihre W erbung im Herbst:

49.- Euro netto

(BlueBackPapier,120g/m2 , nach Ihren druckfertigen Daten, Lief erung 3-5 Werktage, Daten an dsk@kollin.de)

Memmelsdorf liegt nordöstlich von Bamberg an der A70 und hat ca. 9.200 Einwohner. Ein Franke namens „Mamo“ war der Namensgeber für die um das Jahr 900 gegründete Gemeinde. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Schloss Seehof, die ehemalige Sommerresidenz und das Jagdschloss der Bamberger Fürstbischöfe. In Memmelsdorf gibt es fünf Brauereien.

SV M 1923

56 km

Der SV Memmelsdorf 1923 e. V. bietet die Abteilungen Kegeln, Schach, Ski, Baseball. Die Fußballer schafften in diesem Jahr den Aufstieg in die Bayernliga. 1989 hätten sie dieses Ziel beinahe schon erreicht, verloren jedoch in der Relegation gegen die SpVgg Fürth.

95512

SV M 1923

SpVgg Bayreuth 1 Hassler 22 Wächter 2 Pütterich 3 John 4 Auner 5 Jakl 6 Biste 7 Wurster 8 Riester 9 Pfann 10 Goss 11 Klaszka 13 Vitzethum 14 Wolf 16 Kossmann 18 Eckert 19 Lattermann 20 Günther 39 Walther Nelkel Pohl Gradl Trainer: Klaus Scheer

SV Memmelsdorf

Christian Bergmann Manni Distler Daniel Probst Bernd Schütz Rainer Lindner Mario Meth Mario Herrmannsdörfer Michael Massak Marc Büttner Jens Horbelt Claus Christmayr Tobias Seifert Marco Müller Tobias Stumpf Tobias Wichert Roland Kropf Dominik Kauder Markus Stettner Tobias Haderlein Stefan Massak Michael Pitzer Trainer: Norbert Schlegel

Schiedsrichter: Rainer Pongratz geb.: 19.03.1980 Wohnort: Regen Beruf: Polizeibeamter SR seit: 1997 Hobbies: Fußball, Laufen, Skifahren

Schiedsrichterassistenten: Christoph Falterer Christoph Wiesnet


06 die lage der liga

Das Allgäu thront weiter über allem I

n der Fußball-Bayernliga hat der souveräne Spitzenreiter FC Memmingen seine Heimniederlage gegen die SpVgg Bayern Hof gut verdaut; in Frohnlach gewannen die Allgäuer durch ein Last-Minute-Tor von Stefan Pfohmann mit 1:0. Sie haben damit den Neun-Punkte-Vorsprung auf den engsten Verfolger, den FC Ingolstadt II, gehalten. Einmal mehr, zum insgesamt fünften Mal in dieser Serie, machten die Memminger dabei ihrem Ruf als Spezialisten der fünf Schlussminuten alle Ehre. Wie schon viermal zuvor gelang der Siegtreffer erst in den letzten Spielminuten. Diesmal in der 89. - Gegenschläge der jeweiligen Kontrahenten sind da in schöner Regelmäßigkeit ausgeschlossen. Auf Rang sechs hat sich nach ihrem 3:1-Heimsieg gegen die SpVgg Ansbach die SpVgg Bayern Hof (19 Punkte) vorgekämpft. Der Rückstand auf den Zweiten aus Ingolstadt beträgt für die Hochfranken damit nur noch zwei Zähler. Die mit einer dreiviertelstündigen Verspätung angekommenen Ansbacher (Stau) gingen dabei sogar in Führung,

ehe der junge Waldemar Schneider nach dem Pausentee die Aufholjagd mit einem herrlichen Treffer einleitete. Der in dieser Saison bisher wenig glückliche Markus Bächer, der schon den ersten Treffer vorlegte, und Daniel Zaccanti stellten die Weichen zum Sieg. Zum Verfolgerfeld mit 19 Zählern gehören auch der FC Ismaning, der TSV Rain und die SpVgg Unterhaching II. Am Tabellenende gelangen der TSG Thannhausen (gegen Buchbach 2:2) und unserem heutigen Gegner SV Memmelsdorf (gegen die SpVgg Unterhaching II 0:0) zumindest Achtungserfolge. Überhaupt nicht in Fahrt kommt RegionalligaabD E R L E T Z T E S P I E LTA G SV Seligenporten - FSV Erlangen-Bruck SV Memmelsdorf - SpVgg Unterhaching II SpVgg Bayern Hof - SpVgg Ansbach VfL Frohnlach - FC Memmingen

1:1 0:0 3:1 0:1

Markus Bächer (links) steiger TSV Großbardorf. Bei den spielstarken Ismaningern setzte es für die Rhön-Grabfelder eine bittere 2:5-Niederlage. SV Schalding-Heining - SpVgg Bayreuth 1:2 FC 04 Ingolstadt II - TSV 1860 Rosenheim 3:2 FC Ismaning - TSV Großbardorf 5:2 TSG Thannhausen - TSV Buchbach 2:2 TSV Aindling - 1. FC Bad Kötzting 1:0 spielfrei: TSV Rain/Lech Anzeige

www.maisel.com

Gleich wird angestoßen!

MAISEL_Anz_Hallo_Pizza_210x137.indd 1

31.07.2009 12:57:16 Uhr


statistik 07 BAYERNLIGA SAISON 2009/10 Sp. 1 FC Memmingen 12 2 FC Ingolstadt II 11 3 FC Ismaning 12 4 TSV Rain/Lech 11 5 Unterhaching II (A) 11 6 SpVgg Bayern Hof 12 7 TSV Aindling 11 8 TSV Buchbach 11 9 SV Seligenporten 11 10 SpVgg Bayreuth 11 11 Schalding-Heining (N) 11 12 VfL Frohnlach 12 13 1860 Rosenheim (N) 11 14 FSV Erlangen-Bruck 11 15 TSV Großbardorf (A) 12 16 SV Memmelsdorf (N) 11 17 SpVgg Ansbach 12 18 FC Kötzting 11 19 TSG Thannhausen 12

HEIM g 10 7 5 5 6 5 6 4 5 5 5 4 3 3 3 3 3 2 2

u 0 0 4 4 1 4 0 5 2 2 1 3 5 5 3 1 0 2 2

D E R H E U T I G E S P I E LT A G Fr, 2.10., 19:30 Uhr FC Memmingen - FC Ismaning Sa, 3.10., 15:00 Uhr SpVgg Bayreuth - SV Memmelsdorf TSV Rain/Lech - TSG Thannhausen SpVgg Bayern Hof - VfL Frohnlach 1. FC Bad Kötzting - FC 04 Ingolstadt II SpVgg Ansbach - SpVgg Unterhaching II TSV 1860 Rosenheim - SV Schalding-Heining TSV Buchbach - SV Seligenporten So, 4.10., 17:00 Uhr FSV Erlangen-Bruck - TSV Aindling

v + : - Diff 2 18 : 6 12 4 24 : 15 9 3 22 : 14 8 2 18 : 12 6 4 17 : 15 2 3 17 : 16 1 5 18 : 17 1 2 23 : 14 9 4 18 : 14 4 4 14 : 13 1 5 18 : 17 1 5 13 : 16 -3 3 13 : 10 3 3 13 : 13 0 6 13 : 17 -4 7 13 : 22 -9 9 10 : 29 -19 7 12 : 20 -8 8 16 : 30 -14

Pkt Sp 30 6 21 5 19 5 19 6 19 5 19 6 18 6 17 6 17 5 17 5 16 6 15 6 14 6 14 6 12 6 10 6 9 6 8 5 8 6

g 5 3 3 4 4 4 4 4 1 3 3 1 2 3 3 2 2 1 1

u 0 0 1 1 0 2 0 1 2 0 1 2 4 3 2 1 0 1 1

D E R N Ä C H S T E S P I E LT A G Sa, 10.10., 15:00 Uhr SV Memmelsdorf - TSV 1860 Rosenheim SpVgg Ansbach - VfL Frohnlach SV Schalding-Heining - 1. FC Bad Kötzting SpVgg Unterhaching II - SpVgg Bayreuth SV Seligenporten - TSV Rain/Lech FC Ismaning - SpVgg Bayern Hof TSG Thannhausen - TSV Großbardorf FC 04 Ingolstadt II - FSV Erlangen-Bruck So, 11.10., 15:00 Uhr TSV Aindling - TSV Buchbach

v 1 2 1 1 1 0 2 1 2 2 2 3 0 0 1 3 4 3 4

+ : - 10 : 2 12 : 11 11 : 6 12 : 7 10 : 7 10 : 3 9 : 7 18 : 7 7 : 7 7 : 6 11 : 10 2 : 6 7 : 3 10 : 5 11 : 5 9 : 11 4 : 9 6 : 8 7 : 17

AUSWÄRTS HD HP Sp 8 15 6 1 9 6 5 10 7 5 13 5 3 12 6 7 14 6 2 12 5 11 13 5 0 5 6 1 9 6 1 10 5 -4 5 6 4 10 5 5 12 5 6 11 6 -2 7 5 -5 6 6 -2 4 6 -10 4 6

g 5 4 2 1 2 1 2 0 4 2 2 3 1 0 0 1 1 1 1

u 0 0 3 3 1 2 0 4 0 2 0 1 1 2 1 0 0 1 1

v 1 2 2 1 3 3 3 1 2 2 3 2 3 3 5 4 5 4 4

+ : - 8 : 4 12 : 4 11 : 8 6 : 5 7 : 8 7 : 13 9 : 10 5 : 7 11 : 7 7 : 7 7 : 7 11 : 10 6 : 7 3 : 8 2 : 12 4 : 11 6 : 20 6 : 12 9 : 13

AD AP 4 15 8 12 3 9 1 6 -1 7 -6 5 -1 6 -2 4 4 12 0 8 0 6 1 10 -1 4 -5 2 -10 1 -7 3 -14 3 -6 4 -4 4

TORSCHÜTZEN Spieler

Verein(e)

Tore

1. Stefan Hillinger TSV Buchbach 2. Christopher Klaszka SpVgg Bayreuth 3. Mijo Stijepic FC Ismaning 4. Christian Doll TSV Aindling 5. Tobias Strobl FC Ingolstadt 04 II 6. Florian Wolf FC Ismaning 7. Waios Dinudis TSV Großbardorf 8. Ömer Kanca SpVgg Unterh. II

9 8 8 7 7 7 6 6

Anzeige

Omnibusse in allen Größen - Taxi - Mietwagen

Städte- und Fernreisen Behindertengerechte Reisebusse mit Schwebelift und Hebebühne Reiseplanung Reisen quer durch Europa Beratung und Organisation Wir freuen uns über Ihren Anruf und stehen Ihnen gerne bei der Planung sowie bei der Ausführung Ihrer Busreise unterstützend und beratend zur Seite.

Neuhaidhof 2 · 95473 Creußen · Tel.: 09270 – 1704 oder 1604 · Fax 09270 – 1076 E-mail: info@puettner.de · Internet: www.puettner.de


08 porträt

I

n unserem Haufen junger und wilder Wespen sticht einer heraus, der dadurch besticht, dass er nicht auffällt. Die Rede ist von unserem „Benjamin“ Chris Wolf. Der gerade einmal 18jährige Jungspund mit dem Dauergrinsen im Gesicht hat sich unter Klaus Scheer längst zu einem unersetzbaren Leistungsträger im defensiven Mittelfeld gemausert. An der Seite unseres Routiniers und Kapitäns Ingo Walther hat Chris nun schon eine komplette Saison Zeit zu reifen und sich den etablierten Bayernligakickern in den Weg zu stellen. Egal wo unser Wespendompteur den Gymnasiasten auch aufbietet: Auf eine nahezu fehlerfreie Leistung ist Verlass. Nur ganz selten macht er Fehler. Dabei ist er mit seiner ruhigen Art so ganz und gar nicht der typische Kicker der heutigen Zeit. Wo andere sich feiern lassen genießt er seine Erfolge in der ihm eigenen verschmitzten Art. Bodenständigkeit in Vollendung nennt man so etwas wohl. Kein Wunder, dass vor der Saison der ruhmreiche 1. FC Nürnberg mit einer Verpflichtung des defensiven Mittelfeldspielers mit den guten spielerischen Anlagen liebäugelte. Doch der auch privat ganz ruhige Kicker zog – zu unserem Glück – einen Verbleib bei den Wespen vor. Schließlich hat er klar abgesteckte Ziele. Und das vordergründigste vom Sohn unseres ehemaligen Zweitligakickers Lothar ist der Schulabschluß: Demnächst warten auf Chris die Abiturprüfungen – auch da

Wolf Chris

hat er beste Voraussetzungen ein gutes Zeugnis ausgestellt zu bekommen. Fußballerisch tut ihm das weitere Jahr in unserem Wespenteam augenscheinlich ebenfalls richtig gut. An der Seite von Ingo und inmitten einer blutjungen Truppe kann Chris seine Fähigkeiten immer wieder unter Beweis stellen. Zuletzt auch in Schalding. Dort absolvierte unsere Elf eine schwache erste Hälfte. Einzig einer ließ sich von der Unsicherheit nicht anstecken und spulte sein Pensum solide und fehlerfrei ab. Nach dem Pausentee konnte er seine einmal mehr starke Leistung krönen: Den Siegtreffer leitete er mit einem blitzgescheiten öffnenden langen Ball auf Michi Pfann ein, der unseren Torschützen Michi Eckert daraufhin sauber in Schussposition brachte. „Für Chris stehen alle Türen offen“ so unser Sportkoordinator Wolfgang Mahr vor der Saison. „Wir hoffen, dass er seine bisherige gute Entwicklung weiterführen kann und wir weiterhin viel Spaß an ihm haben“ so Mahr. Bis zum heutigen Tag kann man getrost behaupten, dass Chris genau das getan hat. „Wir dürfen ihn jetzt nur nicht verheizen“ meint einer, der es am besten weiß: Unser Chefcoach Klaus Scheer. Wenn die Rede auf unseren Youngster kommt, blitzen die Augen seines Trainers. Er weiß nur zu gut, was er an ihm hat. Auch oder gerade weil Chris seinen fußballerischen Dienst so wunderbar unauffällig und effektiv ausübt.

Anzeige

Anzeige

Feiern ... feiern ... feiern ... Geburtstag ... Taufe ... Hochzeit ... Kommunion ... Jubiläum ... Egal was Sie zu feiern haben, wir machen das ... mit unserem professionellen Service, kreativen Catering, flexiblen Handling, flinken und freundlichen Team, inovativen Ideen, Wir stellen die Räumlichkeiten von 20 bis 536 qm für eine Feier von 10 bis zu 650 Personen oder liefern die Feier zu Ihnen nach Hause ...

Rufen Sie uns an unter 0921 727-250. Eduard-Bayerlein-Str. 5a 95445 Bayreuth E-Mail: info@arvenakongress.de www.arvena.de


das letzte spiel 09

Anzeige

Eckert entscheidet das Spiel

E

inen so nicht erwarteten 2:1-Auswärtssieg gegen die zuletzt zuhause dreimal hinterein­ ander siegreichen Schalding-Heininger feierte unsere Wespenelf in der Vorwoche. Eine Halbzeit lang kamen unsere Jungs ohne Manndecker Christian Vitzethum überhaupt nicht in die Partie. Die kampfstarken Hausherren überzeugten dabei mit ihren gefährlichen Standardsituationen (Süss!): Der Führungstreffer durch einen Kopfball Pillmeiers fiel nach einer eben solchen.

Referees Karassek brachte die Wende. Christopher Klaszka setzte das Leder vom Elfmeterpunkt nach Kriegs Foul an Eckert in die Maschen. „Eckes“ stand nur sieben Minuten später erneut im Mittelpunkt. Nach einem Torwartfehler bediente Michi Pfann uneigennützig und wohl überlegt den Ex-Fürther, der im Laufduell mit Krieg einen Tick schneller war und das Leder zum Siegtreffer versenkte. Ein Sonderlob geht an die gut 40 mitgereisten Oldschdod-Fans: Sauber, was ihr im Passauer Vorort abgeliefert habt! 90 Minuten lang die Mannschaft angepeitscht, fair und lautstark gefeiert. So soll das sein! Danke auch von dieser Seite! Schalding: Lippert, Abelein, Grabl, Krieg (67. Iglhofer), Escherich - Eibl, Prebeck (73. Wagner) - Höllmüller, Süss - Neunteufel, Pillmeier

RA Tom F. Petrick Fachanwalt für Steuerrecht; Vertrags- und Wirtschaftsrecht, IT- und Medienrecht, Verkehrsrecht

RA Dr. iur. Mathias Fleischmann Fachanwalt für Steuerrecht; Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht; Internationales Wirtschaftsrecht

RAin Dr. iur. Monika Görtz-Leible Fachanwältin für Familienrecht; Sozialrecht

RA Kurt Eschlwöch Unfallabwicklung und Versicherungsrecht

RA Klaus Köbele Fachanwalt für Verkehrsrecht; Strafrecht, Vertragsrecht

RA Dr. iur. Uwe Scheder Fachanwalt für Arbeitsrecht; Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht; Mietrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Autovertrags- u. Leasingrecht

RA Michael Schädlich Fachanwalt für Familienrecht; Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht; Strafrecht

RA Horst Steier Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht; Fachanwalt für Medizinrecht RA Dr. iur. Thomas Mronz Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht; Fachanwalt für Erbrecht; Arzthaftungsrecht, Immobilienrecht RA Karl-Friedrich Hacker Verwaltungs- und Kommunalrecht RA Dr. iur. Dieter Mronz Wirtschaftsverwaltungsrecht, Kommunalrecht, Beamtenrecht

Abogada Carmen Bascón-Rauscher Spanisches Recht, Europarecht, Internationales Recht RA Oliver Schuster Allgemeines Zivilrecht, Vertragsrecht RAin Dorrit Franze Mahn- und Vollstreckungsrecht, Forderungseinzug Dipl.-Kfm. Manfred Baier Wirtschaftsprüfer, Steuerberater RA Marcus Kurmann

Kanzlei Bayreuth:

Zweigniederlassungen:

Löhestraße 11 95444 Bayreuth Tel.: 09 21/75 66-0 Fax: 09 21/75 66-100

Marthastraße 16 · 90482 Nürnberg Tel.: 09 11/3 76 57-111 Fax: 09 11/3 76 57-199

www.fe-ls.de bayreuth@fe-ls.de

Max-Reger-Straße 16 · 92637 Weiden Tel.: 09 61/4 82 39-0 Fax: 09 61/4 82 39-20

Bayreuth: Hassler - Wolf, Jakl, Goss, Wurster Walther, Biste - Riester (79. Günther), Eckert (65. Kossmann), Pfann (87. Auner) - Klaszka Schiedsrichter: Karassek (Oberösterreich) Zuschauer: 620, Gelbe Karten: Süss, Escherich / Auner, Walther, Biste Tore: 1:0 Pillmeier (19.), 1:1 Klaszka (56./FE), 1:2 Eckert (65.)

Ergebnis der letzten Umfrage: Wie bewerten Sie die Arbeit von Klaus Scheer? Erst nach dem Pausentee besannen sich unsere Jungs ihrer Qualitäten und kamen über den Kampf ins Spiel zurück. Ein Elfmeterpfiff des nur selten überzeugenden österreichischen

sehr gut 82,3% geht schon 15,4%

schlecht 2,3%

Anzeige

Hotline

Soll die Altstadt Kerwa auf der Jakobshöhe nächstes Jahr wieder stattfinden? ja 01379 – 22 00 24 – 1 nein Servus Oldschdod, Hi Folks! 01379 – 22 00 24 – 2 Wahnsinn. Ich war ja leider nicht dabei. Murmir egal phy allein zu Haus. Schorschla auf Hochzeit, 01379 – 22 00 24 – 3 Frau Schorschla mit dabei. Alle anderen auf der Grünen Au. Was wirst du da wahnsinnig. 50 Cent/Anruf aus dem Gottseidank hat das Schorschla den Laptop deutschenmir Festnetz. teuerer!dass ich dagelassen. Der kann jaMobilfunk nicht wissen, Wertung bis 20.10.09 mittlerweile mit dem Ding umgehen kann (siehe Foto). Welche Spannung. Zwei Tage vor dem Spiel hat der Hartmann den Seele bei StudiVZ gefragt, die Pampers die hat. anangelegt gehenschon Erleröse Alle ob

Jugend der SpVgg Bayreuth!


10 pokal

Anzeige

Folgt der nächste Sieg gegen Oberpfälzer? E

inen am Ende standesgemäßen 5:0-Sieg konnten unsere Wespen in der ersten Totopokalrunde auf Bayernebene beim Bezirksoberligisten SV Kulmain feiern. Trotz des frühen Führungstores, unser Knipser Christopher Klaszka verwandelte einen von Manuel Griener an Michi Eckert verwirkten und mit der roten Karte bestraften Foulelfmeter sicher, taten sich die Wespen gegen couragiert auftretende Gastgeber eine Halbzeit lang schwer. Das umständliche Aufbauspiel unserer Elf führte zum ein oder anderen passabel vorgetragenen Konter der Kulmainer, die sich eine hervorragende Fleißnote verdienten. Der vor dem Wechsel einige Male sehr stark haltende Strößner im SV-Tor sah sich nach dem Pausentee einer kurzen Drangperiode ausgesetzt. Just als Mühlhofer mit einer Dreifachchance, die „Jackson“ Jakl und Hassler zunichte machten die dickste Chance der Gastgeber nicht nutzen konnte, nahm die SpVgg-Offensive Fahrt auf. Zwei herrliche Vorlagen des spielfreudigen Michael Riester nutzte erneut Klaszka zu einem Doppelpack. Nach einem Flankenball des Torjägers traf Greger ins eigene Netz. Den Schlusspunkt besorgte der in dieser Saison bislang glücklose „Kossi“ Kossmann, der eine Flanke des nach der Pause sehr spielfreudigen Riester per Kopf vehement in die Maschen wuchtete.

Hier finden Sie einen Überblick der Paarungen für die 2. Toto-Pokal-Hauptrunde (Kreissieger kursiv): Topf 1: FC Gerolzhofen - Würzburger FV SV Rödelmaier - 1. FC Eintracht Bamberg SV Friesen - SV Alemannia Haibach DVV Coburg - SV Memmelsdorf Topf 2: SpVgg Bayreuth - SpVgg Weiden SG Quelle Fürth - FC Ingolstadt SpVgg Ansbach - FSV Erlangen-Bruck TSV Neustadt/Aisch - SpVgg Bayern Hof

(eine Idee frischer)

Topf 3: FC Ismaning - SSV Jahn Regensburg SpVgg GW Deggendorf - SV Wacker Burghausen DJK Vilzing - TSV Buchbach TV Schierling - Freier TuS Regensburg Topf 4: VfB Durach - TSV Landsberg SV Mering - TSV Aindling SC Bubesheim - BCF Wolfratshausen SV Pullach - TSV Rain/Lech

Bayreuth: Hassler - Wolf, Jakl (62. John), Goss, Wurster (30. Günther) - Walther, Riester - Pfann, Eckert, Biste - Klaszka (70. Kossmann) Schiedsrichter: Modschiedler. Rote Karte: Man. Griener (14./Notbremse). Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Klaszka (14./FE, 53./58.), 0:4 Greger (58./ET), 0:5 Kossmann (84.). In der zweiten Runde kommt es nun am nächsten Samstag zum Showdown. Die Auslosung der zweite Runde wollte es so: Unsere Wespen empfangen die SpVgg Weiden im Totopokal. Ein echter Kracher, der da wartet. Mit Gino Lettieri, Andreas Fischer, Alexander Konjevic, Alberto Mendez, Sven Seitz, Florian Schrepel, Jonas Sela und nicht zuletzt Stefan „FreeBatz“ Seufert. Marcel Mayr ist zur Zeit verletzt.

Werbung, Marketing, Design. Bahnweg 2a 95448 Bayreuth Tel. 0921 6080515 www.fresh-bayreuth.de Michael Rister in Kulmain


interview 11

V

or nicht einmal zwei Monaten kam Michael Eckert als bisher letzter Feldspieler in unseren neuformierten Kader. Der 1,83-Mann debütierte gegen die SpVgg Bayern Hof und spielte sich schnell in die Fanherzen. In seinen sechs Wochen auf Jakobs Höhen hat er so ziemlich alle Höhen und Tiefen schon mitgemacht. Das spvgg magazin unterhielt sich am Montag mit dem 20jährigen Jungspund, dessen Stimme

auch nicht von schlechten Eltern. Bis auf das Spiel gegen Seligenporten lief es ja bisher richtig gut. Und das Umfeld? Da bin ich auch positiv überrascht. Mit Wolfgang Mahr kann man sehr gut reden. Und auch vom Trainer bin ich sehr positiv angetan. Ich habe ja dahingehend in meinen eineinhalb Jahren in

Na ja, bei dir lief es ja in Schalding suboptimal. Was macht die Schulter? Vielleicht kann ich ja heute schon wieder spielen. Zumindest ist nichts gebrochen. Alles weitere zeigt sich. Im ersten Augenblick dachte ich schon „Scheiße“. Der Arm war ja schon einmal gebrochen. Und jetzt habe ich befürchtet, dass ich drei oder vier Monate weg bin. Aber das hat sich gottseidank nicht bewahrheitet.

„Die Ansagen vom Trainer sind richtig gut.“

MICHAEL ECKERT I M G E S P R Ä C H

Michael Eckert, geboren am 08.07.1989 in Schnaittach. Position: offensives Mittelfeld, Sturm. bisherige Vereine: FC Schnaittach, FSV Erlangen-Bruck, SC Feucht, SpVgg Greuther Fürth II. Hobbys: Fußball, mit Freunden weggehen, Celtic Glasgow, Freibad, Kicker von A-Z lesen, Fußball schauen. vom Oktoberfestausflug mit der Mannschaft noch leicht angeschlagen klang, über die bisherige Zeit und seine Zukunftspläne.

Fürth einiges erlebt. Aber die Ansagen vom Trainer sowohl vor dem Spiel als auch in der Halbzeit sind richtig gut.

spvggmagazin: Hi Eckes, du bist jetzt seit einigen Wochen auf Jakobs Höhen aktiv. Wie ist dein bisheriger Eindruck?

Apropos: Schon verdaut, dass dich der Trainer damals nach elf Minuten vom Feld genommen hat?

Michael Eckert: Richtig gut. Wir haben hier eine super Truppe. Die Jungs sind allesamt jung, wollen Spaß und wollen Siege. Dazu der Ingo als Leitwolf. Das passt schon so. Dazu kommen noch die Fans. Auswärts zu kicken macht da richtig Laune. Die machen richtig Stimmung. Und das Stadion hier ist natürlich

Ja klar. Das ist vergessen. Damals wollte er die Mannschaft aufwecken. Ich war schon ein bisschen überrascht. Klar habe ich drei, vier Fehlpässe gespielt. Aber das war im ersten Augenblick schon krass. Aber ich kann daraus nur lernen. Und seither läuft es ja für mich und die Mannschaft.

Auf der Altstädter Kerwa hast du gemeint, du würdest jetzt sofort einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Wie sieht’s aus? (schmunzelt) Hab ich das gesagt? Oh oh. Aber ernsthaft: Abgeneigt bin ich nicht. Ich denke schon, dass ich hierbleibe. Es macht Spaß, die Jungs passen und das Umfeld auch. Wenn jetzt die Jakobshöhe noch hergerichtet wird, dann sind das schon gute Voraussetzungen.

Danke für das kurze Gespräch und weiterhin viele Tore! Anzeige

Anzeige

Anzeige

Bayreuth Kulmbach


18 michael eckert


magazin


14 spezial

E

in Logo ist das Identifikationssymbol eines Vereins. Fans tragen es stolz auf T-Shirts, Trikots und Schals. Sie schlafen in Bettwäsche oder bekleben ihr Auto. Manche lassen es sich sogar tätowieren. Auch wenn das Logo einfallslos oder gar hässlich ist, mindert das ihre Liebe nicht. Aber wann ist ein Logo „hässlich“? Und warum? Der Grafiker Matthias Becher stellt seine – ganz subjektive – Rangliste der Bayernliga-Logos zusammen. Das der Oldschdod läuft dabei außer Konkurrenz. Es ist sowieso das schönste. Selbst wenn es hässlich wäre...

18

Ganz hinten im Ranking könnten einige Logos stehen. Stellvertretendes Schlusslicht für alle Design-Missgriffe das Logo des FC Ismaning. Lieblos gestaltet, austauschbar und ohne Wiedererkennungswert.

17

SV M 1923

Nicht besser der SV Memmelsdorf. Bei der Anordnung des Vereinsnamens hat man sich hier etwa zehn Minuten länger Zeit gelassen. Ein paar Tage wären besser gewesen...

Die Logos der Liga _____

____________ _ __1 __T_·__T_E_IL D __E_R__T_E_S

13

Der Ring erinnert eher an einen Schützenverein als an einen Torschützenverein. Etwas unförmig das Wappen des SV Seligenporten. Rechts oben die Aussparung für den Ball (?). Könnte aber auch eine Gitarre sein. Zuviele Fragezeichen in einem einzigen Logo...

16

14

15

12

... und ein weiteres Wappen. Der TSV Großbardorf in grün. Und mit Deckel obendrauf. Es hat ein bisschen die Form einer Eichelnuss, vielleicht ja beabsichtigt.

Der TSG Thannhausen wollte mal was ganz anderes machen. Eine Baumschule? Oder doch Segeln? Reicht nicht mal für die Relegation. Hätte eigentlich den letzten Platz verdient, noch dazu weil die Unterzeile optisch viel zu weit links steht.

Bobfahrer – wenn auch schwer als solche zu erkennen – sind im Logo eines Fußballvereins sicher weltweit einzigartig, der Ball immerhin ist gut zu erkennen, aber hässlich. Das Wappen der SpVgg Unterhaching scheint oben Flügel zu bekommen, angesichts der Optik bleibt man aber am Boden.

In der Tabelle ist der FC Memmingen ganz vorne, im Design nicht. Das F.C.M. wirkt wie gepinselt, aber irgendwie lieblos. Und wenn schon Ball, dann sollte der viel minimierter und dezenter dargestellt werden. Die Punkte an der Jahreszahl sind deutlich zu fett. Anzeige

. s u a s u a H r h Wir bausbaeu nI TreInnwände I BrandschreuntzsIysutevmm.e I

w w w. f r e sh - b ay r e u th . d e

sau I Glastü Dachgeschos d Gipsdecken n u lz o H I n Parkettböde

Bayreuther Straße 66 I 95469 Speichersdorf

Steininger

Trockenbau DECKE / BODEN / WAND

Tel. 0 92 08 - 97 08 I christian-steininger@web.de


INTERVIEW

11

Modern gibt sich der SV Schalding-Heining. Gut die leichte Kippung nach oben und die Verbindung des S-V mit Fortführung bis an den Rand. Das Logo erinnert aber mehr an einen Anstecker für eine Schülervereinigung als an einen Fußballclub.

10

Wirkt etwas zusammengestückelt, was wohl daran liegt, dass es sich bei der SpVgg Bayern Hof um einen Fusionsverein handelt. Besser die hervorragende Farbwahl. Das Symbol unten ist nur schwer zu entziffern, erst bei genauerem Hinsehen erkennt man die übereinandergestellten Ziffern des Gründungsjahrs: 2 - 0 - 0 - 5 ...oder?

09

Ganz ordentlich das Logo des TSV Rain/Lech. Mehr aber auch nicht. Eine zweite Farbe wäre für die Optik nicht schlecht gewesen.

„Warum eigentlich ein Geißbock?!“ Die Logos der Bayernliga im Test. Wie schwer war die Bewertung, Matthias? Es gibt ziemlich viele Logos, die mir nicht gefallen. Und einige sehr gut. Besonders schwer war es, die unteren vier, fünf Plätze zu vergeben. Da sind die Unterschiede marginal. Eine Menge Logos sind nicht sehr kreativ und wirken austauschbar.

Aber das könnte Hoffenheim ja noch machen... Klar, hat ja z.B. auch Bayer Leverkusen gemacht. Das Ergebnis überzeugt mich aber nicht. Wappentiere sind ja okay. Im Vergleich zu den Tieren der englischen Vereine wirken die Leverkusener Löwen aber ziemlich – sagen wir – „leblos“. Und der Kölner Geißbock?

Wie schneiden die Bayernliga-Logos im Vergleich zur Bundesliga ab? Die Logos der Bundesligavereine sind nicht unbedingt besser als die in den unteren Ligen. Das von Borussia Dortmund zum Beispiel. Oder vom 1. FC Nürnberg. Ziemlich einfallslos. Aber man muss auch sagen, dass sie etabliert sind. Jeder weiß, um welche Vereine es sich handelt. Und das Entscheidende: Ein paar Buchstaben und Zahlen im Kreis wecken Emotionen bei Fans und Gegnern. Das reicht? Das zählt letztendlich. Man kann das aber auch besser lösen: Ein Löwe und „1860“ reichen und jeder weiß, dass es die Münchner Löwen sind. Oder der HSV! Eine Raute, sonst nix. Fantastisch! Wer hat das schlechteste Logo der Bundesliga? Hoffenheim! Ein paar Euro hätte man einem Designer schon geben können, um ein neues zu entwerfen. Oder noch besser ein paar mehr Euro an einen guten Designer.

Der ist spitze, der hat Tradition. Da fragt sich auch keiner mehr, warum eigentlich ein Geißbock?! Das Logo ist voller Geschichte, das macht es aus. Diese Historie kann auch kein noch so guter Grafiker herbeide­signen. Aber er kann sie aufgreifen? Er muss es! Das älteste Leverkusener Logo zeigt einen geflügelten Löwen, der stolz eine Weltkugel in seinen Pranken hält. Warum wurde nicht dieser Löwe genommen? Und die Weltkugel gegen eine „Bayer-Pille“ ausgetauscht? Welches ist dein Lieblingslogo weltweit? Mal abgesehen davon, dass ich wahrscheinlich nicht mal ein Prozent kenne, ist es schwer sich da festzulegen. Ich weiß auch nicht, ob ich da völlig objektiv sein kann. Ich denke mal bis zum zweiten Teil darüber nach... Matthias Becher (36) ist hauptberuflich FußballFan und im Nebenjob Grafiker bei fresh!Advertising

Der zweite Teil des Logo-Tests in der nächsten Ausgabe

Anzeige

Anzeige


16 buch-tipp

Arm, aber eisern D

er letzte grĂśĂ&#x;ere Erfolg eines Berliner FuĂ&#x;ballvereins liegt noch gar nicht mal so lange zurĂźck: 2001 steht der 1.FC Union Berlin aus dem Stadtteil KĂśpenick nach ElfmeterschieĂ&#x;en gegen Borussia MĂśnchengladbach im DFB-Pokalfinale; die „Eisernen“ sind trotz der Niederlage gegen Schalke international dabei und bewältigen im Uefa-Cup immerhin die erste Runde. Es ist bis dato der zweite internationale Auftritt fĂźr Union; in der Saison 66/67, kurz nach der Neu-GrĂźndung des Vereins, absolviert die Mannschaft sechs Spiele im Intercup. Dazwischen immer wieder Existenzangst, immer

wieder Bauten im und am Stadion – zuletzt, mit Hilfe zahlreicher Union-Anhänger, die Umgestaltung der Alten FĂśrsterei zwischen 2008 und 2009. Die Fans sind und bleiben kreativ, „bluten“ fĂźr den Verein, geben alles, auch auĂ&#x;erhalb des Platzes. „Eisern mĂźsst ihr sein, eisern!“ Dieser von einem Anhänger in den frĂźhen Jahren skandierte Ruf hat noch heute Bestand, und das nicht nur, wenn vor den Heimspielen aus den Lautsprechern die von Nina Hagen gesungene Vereinshymne ertĂśnt. In der Wuhlheide lebt man den Unterschied, auch und insbesondere zu den Stadtrivalen TeBe

das fuĂ&#x;ball buch

Anzeige

Tino Czerwinski und Gerald Karpa 1.FC Union Berlin Sutton Verlag 2006, Reihe Sport-Archiv, 127 Seiten, zahlreiche SchwarzweiĂ&#x;bilder 17,90 Euro

Berlin (mit Pressesprecher und Ex-Ă„rzte-Bassist „The incredible Hagen“ Liebing) und Hertha BSC, dessen Maskottchen blĂśdsinnig „Herthinho“ heiĂ&#x;t, wo man in KĂśpenick dem weitaus originelleren „Ritter Keule“ vertraut. Der grĂśĂ&#x;te „Klassen-Feind“ in der Vorwende-Zeit aber war der von der Stasi unterstĂźtzte BFC Dynamo. In diese Zeit muss der neuerliche, eiserne Zusammenhalt von Union Berlin mit seinen Fans gefallen sein: als unmissverständliche Antwort auf diesen „Klub der LĂźgner und BetrĂźger“. Union Berlin dagegen ist und bleibt der Verein, der „Symbol dafĂźr ist, wie das Zusammenwachsen beider Stadthälften in der Praxis funktioniert“. Davon und von der 100jährigen Geschichte des Clubs erzählt dieses Buch in zahlreichen Bildern. Alte Wimpel sind zu sehen und Stadionhefte; singende Supporter wie Achim Mentzel und Frank SchĂśbel; Union-Fans auf milchigen Fotos in selbstgenähter Fan-Bekleidung. Nicht besonders leserfreundlich sind die kursiv gedruckten, enggesetzten TextblĂścke. Das ansonsten aber interessante Buch, 2006 erschienen, Union spielte damals unterklassig, endet mit dem Satz: „Die Oberliga ist nicht das Ziel. Und so ist Union wieder einmal unterwegs nach oben.“ Drei Jahre später: „Eisern Union“ ist in der Zweiten Liga, und tatsächlich: ganz weit oben.

Anzeige

›ÂŒÂ? „”Â?Â? „•„ ÂŽ–Â?Â? „“• •Â… „  Â? „—ÂŒ˜Â…Â? „­ •Â? „Œ…™ •š Â?  „”Â?”Â? –ÂŽÂ…–  ”Â?–

‡Â…ŠÂ?› ­Â?Â?œœ ˆ  

 ƒ‹ ˆˆ”™ Â?  ‰ ‹‰Â? ­€  ‰ ‹‰Â?

magazin SpVgg Bayreuth 1921 e.V. JakobstraĂ&#x;e 33, 95447 Bayreuth V.i.S.d.P.: Dr. Wolfgang Gruber

         Â?Â? Â?Â? Â?Â?  ­€Â? Â?Â?  ‚‚‚ƒ„Â?ƒ Â…†„Â?ƒ  ‡Â?ƒÂ? ˆ‰Š Â? Â? ˆ‹ˆ‹  Š Â?ƒ  ‹ÂŒÂ…ƒƒÂŽÂ?‘ Â? Â? ‰ ’‹  “„‡ƒ ˆ Â?  ­ Â? ‰  Â? 

Telefon 0921/67788, Fax 0921/57634 info@spvgg-bayreuth.de www.spvgg-bayreuth.de Druck: Kollin Medien GmbH Satz, Layout, Konzeption: fresh!Advertising www.fresh-bayreuth.de Texte: Andreas Bär, RenÊ Becher Fotos: Andreas Bär, shutterstock


18 hörspiel

Anzeige

Samstag ist Selbstmord

1

957. Bessere Zeiten für den TSV 1860 München in der Oberliga Süd. 1961 übernimmt Max Merkel die Mannschaft und rüstet sie für die neugegründete Bundesliga. 1963 DFB-Pokalsieger, 1965 verlorenes Finale gegen West Ham United im Europapokal. 1966 dann die erste und einzige Meisterschaft. Von nun an geht’s bergab, die Sechzger fallen in die Drittklassigkeit und erholen sich, so scheint es, bis heute nicht davon. Irgendwann in dieser Zeit wird Rudi Aumiller, der Held des Hörspiels „Marienplatz“ von Stefan Weigl, geboren. Nicht nur das: er ist mit dem ersten Schrei ein „Löwe“ in fünfter Generation, weil sein Vater es so bestimmt hat. Rudi, von Geburt an Löwe, immer Löwe, leidet – und stirbt. Seine Witwe Wally (gesprochen von der Kabarettistin Maria Peschek) macht die letzte Inventur in seinem Kiosk auf dem Marienplatz, wo die Roten Jahr für Jahr (oder zumindest in ermüdend sinnloser Regelmäßigkeit) ihre Titel feiern. ...58 Aufkleber „Sie sprechen mit einem Löwen“... In ThomasBernhard-Manier hastet die Witwe durch das Löwen-Leben des Rudi Aumiller. Im Hintergrund brandet immer wieder bedrohlicher Fanjubel aus dem unteren Hertzbereich auf – nicht der Jubel der Blauen, versteht sich, sondern der Jubel der bis zum Tod und darüber hinaus verhassten Roten. „Er hat das Geschrei immer im Ohr gehabt, wie einen Tinnitus.“ Aber Rudi war lange Zeit stark wie ein Löwe, ging durch dieses tiefe Tal der Tränen, wollte aber nicht aufgeben, glaubte tatsächlich noch an eine Wiederkehr der Roaring Sixties. Die Witwe indes, ohnehin nicht an Fußball interessiert, glaubte nie daran. Sie glaubt vielleicht, dass ihr Mann im Himmel wieder feiern könne, da er ja „alle seine Sünden schon da herunten abbüßt“ habe. Bevor das Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist, stirbt der Sechzger. Aber: einmal Löwe, immer Löwe. Und Rudi Aumiller war ein besonders treuer Anhänger. Mietet für sich und seine „FußballBraut“ in der Nähe des Grünwalder Stadions eine Wohnung mit 18,60 qm Grundfläche, „ein göttlicher Fingerzeig“; reist mit seiner Frau bis nach Weißrussland und erlebt dort im UI-Cup eine 0:4-Watschn gegen den FC Bate Borisov; oder unternimmt tatsächlich eine Wallfahrt nach Altötting, um für seinen Verein zu beten, und das gemeinsam mit einigen Roten, die sich ebenfalls in der Pilgergruppe befinden. Rudi: „Was müssen die noch wallfahrten, was wolln’s denn noch?!“ ...sechs Löwen-Schnuller, zwei Kinder-Sparschweine „Löwe“, 59 Schlüsselanhänger „Aber

ich bin doch immer noch ein Sechzger“... Die Witwe macht im doppelten Sinne Inventur: ohne sentimental zu werden, zählt sie die Fan-Artikel und die elenden Stationen ihres Mannes. Sein Lebensweg – eine Via Dolorosa. Aber auch die Schattenzeiten verkauft der echte Sechzger als Erfolg, denn gerade die sind es doch, die ihn von den verhassten Roten unterscheidet. „Das hat nichts mit dem richtigen Leben zu tun: immer nur gewinnen.“ Und auch deshalb pachtet Rudi diesen Kiosk, möchte ein Zeichen setzen, auch wenn der Arzt ihn noch warnt: „Auf keinen Fall als Sechzger auf den Marienplatz!“, aber Rudi: „Doch! Denn wir dürfen diesen Marienplatz den Dusel-Bayern nicht einfach so kampflos überlassen.“ Und Rudi kämpft weiter. Gegen die roten „Eventmanager, Webdesigner, Unternehmensberater und TelenovelaProduzenten“. Und auch gegen sich selbst und diesen Irrsinn „60 gegen Bayern“ und „Sechzger gegen Sechzger“. Rudi weiß doch: „Wir sind die besten Fans der Welt, aber auch die dümmsten.“ Scheißegal: jetzt erst recht! Gegen den Erfolgsfußball. Gegen die Arena und überhaupt gegen alles, was die Roten ausmacht. So sieht es Rudi bis zuletzt. Und wünscht sich, wenn nicht die 60er Jahre, so doch die Jahre in der Bayernliga und das Stadion an der Grünwalder Straße zurück. „Bayernliga-Zeit, das war die schönste Zeit.“ Unfassbare Niederlagen gegen Ampfing, Bayern-Amateure, Frohnlach, Bayreuth. „Ohne Abstieg auch kein Aufstieg“, weiß Rudi und träumt weiter: „2000 Fans und kein Klopapier – Fotzereien im eigenen Block – marodes Stadion an der Grünwalder Straße.“ Auf Giesings Höhen gibt’s all das, was die Roten nicht mögen, und was die Blauen aus diesem Grund lieben müssen. 60 – aus und vorbei. Es kommt in „Marienplatz“ von Stefan Weigl (dessen Hörspiel „Stripped – ein Leben in Kontoauszügen“ ebenso abgründig, grandios und wahrhaftig ist), wie es kommen musste: Rudi muss in die Nervenklinik. Die Anstalten in und um München sind voll von Sechzgern. Witwe Wally: „Die Löwen sind Selbstmordweltmeister, das ist gut, ansonsten gäb’s eine Überfüllung.“ Die Löwen-Fans stellen sich auf die Reichenbachbrücke, singen ein letztes Lied, dann macht es Bumm (oder Platsch) – und der Löwe ist hinüber. Andere nehmen den Umweg „Nervenheilanstalt“. Die wird mit ihren „blauen Patienten“ zum Zauberberg: eine Heilung dort ist ausgeschlossen, aber man ist unter sich, kann über Krankheiten (1860 München)

das fußball

Anzeige

Fa c h a n w a lt

f ü r

S t r a f r e c h t

hörspiel

sprechen und über den Tod. Es gibt Menschen, die wählen SPD; dann gibt es Menschen, die wählen SPD und sind Anhänger des TSV 1860 München. Rudi Aumiller war Löwen-Fan und Katholik. Leiden war sein Gottesdienst. „Er hat das Geschrei immer im Ohr gehabt, wie einen Tinnitus.“ Die Löwen nehmen diesen Leidensweg nur auf sich, um dann vielleicht festzustellen, dass ihr Verein ein billiger Bayern-Abklatsch geworden ist. Rudi muss das noch begriffen haben, aber zu spät. Er ist traurig, mehr noch: zu Tode betrübt. In der Klinik gelangt er irgendwie an einen Löwen-Schal – und erhängt sich. Er lässt seine „Fußball-Braut“ zurück, die nun im Kiosk auf dem Marienplatz letzte Inventur macht. ...drei Fußabtreter „Hier wohnt ein Löwe“, zwölf Grillschürzen „Original 1860 München“ und vier Fan-Schals „In ewiger Treue“... bis dass der Tod sie eben scheidet. „Marienplatz“ von Stefan Weigl steht kostenfrei unter www.br2-online.de im Hörspiel-Pool als Download zur Verfügung


HAUPTSPONSOR

CO-SPONSOR

95448 Bayreuth

Tel. 09209/91400-0 Fax 09209/91400-11

Hirschbaumstraße 1a

Dr. Armin Friedmann


20 altstadt-kerwa

Kerwa-Impressionen

Heinz Elzner und Annemarie Ponfick

Gehirnerschütterung und Schädelbruch V

or zwei Wochen passierte es im Training: In einem ehrgeizigen Duell um den Ball stiegen Spieler 1 und Spieler 2 zum Kopfball hoch. Ob einer den Ball traf, war nicht mehr zu entscheiden. Beide stießen heftigst mit dem Kopf zusammen und Spieler 1 blieb sogar reglos am Boden. Schädel-Hirn-Traumata sind im Fußball gar nicht so selten. Neben dem direkten Duell kann auch ein heftiger Schuß gegen den Kopf oder ein Ellenbogenschlag im Luftkampf zu schweren Verletzungen führen. Das Gehirn ist dabei besonders gefährdet. Zwar schützt der Schädelknochen das Gehirn vor direkter Schlageinwirkung, aber durch die auftreffende Energie wird das Gehirn, welches im Hirnwasser gleichsam im Schädel schwimmt, beschleunigt und prallt auf der Gegenseite wieder auf den Schädelknochen. Dabei kann es zu Verletzungen der Hirnmasse selbst oder zu Abrissen der Blutgefäße kommen. Am häufigsten sind die so genannten Gehirnerschütterungen. Dabei kommt es nur zu einem Funktionsausfall des Gehirns ohne das eine eigentliche Verletzung nachweisbar ist. Ganz typisch für eine Gehirnerschütterung sind kurze Bewusstlosigkeit und eine Erinnerungslücke. Die Verletzten wissen nicht was passiert ist und sind auch nicht orientiert. Manchmal tritt auch sporadisches Erbrechen auf. Kommt es jedoch zu Blutungen im Gehirn, sind Hirndruckzeichen zu beobachten. Dazu gehören unstillbares Erbre-

chen, vernichtender Kopfschmerz und Bewußtseinseintrübung. Da der Arzt von außen nicht unterscheiden kann, ob es sich um eine Gehirnerschütterung oder ein sogenanntes Schädel-Hirn-Trauma mit Blutung handelt, müssen die Verletzten entsprechend beobachtet werden. Bei geringstem Verdacht ist dann eine Computertomographie notwendig. Ähnlich war es auch bei unseren Spielern. Bei Spieler 1 waren sogar kleinere Blutungen und ein Bruch des Schädeldachs im CT nachweisbar, deshalb musste er für einige Tage auf der Intensivstation beobachtet werden. Spieler 2 war weniger hart getroffen und hatte seine Gehirnerschütterung nach wenigen Tagen überstanden.

das medizin lexikon

Treten also nach einer Schädelprellung Erinnerungslücken, Bewusstseinsstörungen oder unstillbares Erbrechen auf, ab zum Arzt!

Spinngewebshaut (arachnoidea)

Harte Hirnhaut (dura mater)

Schädelknochen (Schädelcalotte)

Gehirn umgeben von weicher Hirnhaut (pia mater)

Anzeige

Apotheker Matthias Eichbaum e.K.


altstadt-kult on tour 21

Ausflug nach Belém

D

as Estadio do Restelo liegt unweit des Präsidentenpalastes in Belém, einem noblen Stadtteil von Lissabon. Es wurde offiziell am 23. September 1956 eröffnet und fasst seit der Renovierung im Jahre 2004 knapp 32.500 Zuschauer. Das Stadion kann auch für Leichtathletik-Wettbewerbe genutzt werden. Eine türkisblaue Laufbahn schließt ein 105 x 70 Meter großes Fußballfeld ein. Die Fotos entstanden am 21.12.2008 Os Belenenses - Trofense 3:2 (Hz. 0:2)

>

Noch weniger Zuschauer als die Oldschdod, aber das mit Abstand schönere Fanmagazin: Der Os Belenenses aus Lissabon > Belenenses Lissabon, offiziell „Clube de Futebol Os Belenenses“, wurde 1919 gegründet Die Vereinsfarben sind Blau und Weiß. Hauptsportarten des Vereins sind neben Fußball Handball, Basketball und Rugby.

4x

portugiesischer Meister

3x

portugiesischer Pokalsieger

6x

LissabonMeister

9x

UEFA-CupTeilnehmer Anzeige

mehr mehr

Mainwelle Hits Klassiker

www.radio-mainwelle.de oskar_wirtshauszeitung_158x52.indd 1

UKW 93,3 Pegnitz/Fränkische Schweiz, MHZ 88,4 Kabelnetz Bayreuth/Kulmbach/Hof

24.09.2008 14:25:28 Uhr


Anzeige

22 glosse

Servus Oldschdod, Hi Folks! Was für ein Riesending! Die Oldschdäder Kerwa lebt. Und wie. War richtig geil dort. Die Jungs haben Höchstleistung vollbracht. Wie auf dem Feld. Und der Trainer scheint dem in nix nachgestanden zu haben. Wär ich da gern dabei gewesen. Aber Schorschla hat mir jetzt zumindest mal den Sinn ’ner Kerwa erklärt. Kannte ja bisher nur den

Hopfenblütentee geschuldet sein. Aber der passt rein. Mal sehen, was er heute zaubert. Will ja wieder dabei sein. Den kannst überall spielen lassen. Sagt das Schorschla. Und der muss es wissen. Oder so ähnlich. In Schalding wollte er ja unbedingt auf die Trainerbank. Des Rätsels Lösung. Der schreibt sich selber als Betreuer auf den Spielberichtsbogen. Herrlich. Vorher musste er ja noch als Fahrer agieren. Dem Jakl gings nicht gut. Papa Vitzethum hat ’n Wundermittel entdeckt. Zwei Schnaps zum Frühstück. Zwei Tage ging beim Jackson gar nix. Und nach zwei Schnaps? Gespielt hat er wie ’n junger Gott. Aber die Frisur. Au weia. Da muss der Vitze erst noch ne Lösung finden. Obwohl. Bei Frisuren ist der Vitze ja nicht so der Experte. Sagt das Schorschla. Und der muss das wissen. Oder so ähnlich. Na ja, mal schauen, was heute wird. Der Schlegel kommt ja mal wieder. Und der Bergmann. Und dazu der Herrmannsdörfer. Apropos: Der war als Kerwabursch auch immer ne Granate. Das fehlt noch. Im nächsten Jahr laufen die Jungs als Kerwaburschen auf. Wie früher. Herrlich. Und die beste Vorbereitung auf die Wiesn. Vielleicht

Murphys Wespenstiche Schlappentag in der verbotenen Stadt. Auch kein schlechtes Ding. Aber da ists noch schlimmer wie auf dem Annafest und der Bergkerwa. Die sappen sich nur auf den Füßen rum. Da helfen nichtmal die Mywalks-Schlappen und das neue Wespentrikot. Vogelwild. Apropos vogelwild: Vitzethum. Der ist der Brecher. Auf’m Feld wie Schlangenfuss Rolf Kaul. Und abseits davon ne gelungene Mischung aus Contala und dem kleinen Mahr. Das muss ihm erst mal einer nachmachen. Respekt. Hat ja auf der Kerwa geäußert, dass er lebenslang unterschreibt. Oke, kann dem ein oder anderen

wird die Wiesnzeit ja künftig Oldschdod-Zeit. Dann will ich das ganze Jahr Wiesn. Mit dem Schlangenfuss als Rädelsführer. Oder so ähnlich. In diesem Sinne: Forza Oldschdod! Lasst euch grüßen.

DAS NÄCHSTE HEIMSPIEL

SpVgg

Bayreuth gege n

SV

Memmelsdorf

Sa I 3.10.09 I 15.00 Uhr Bayreuth I Hans-Walter-Wild-Stadion Anzeige


MIT UNS IMMER AM RICHTIGEN BALL!

Am Nordring • Spinnereistraße 2 • 95445 Bayreuth Tel.: (09 21) 29 63 10 • Fax: (09 21) 29 63 80 www.hagebaumarkt-bayreuth.de Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8.30 - 20.00 Uhr Sa. 8.30-19.00 Uhr


NEUER HAUPTSPONSOR

DER SPVgg BAyREUTH

SpVgg Bayreuth Home Trikot

! t o k i r T as Kult

d r i D l o H

€ 9 9 , 9 2 nur € 9 9 , 9 6 statt

m o c . 4 2 C S . w r ww t reicht!

unteNur solange der VAorrtriakel sind keine zierte u bar. d d e r n e s t i w e n r Auf be batte a a R n e r weite

SC24.com Ag

Erwin-Bosch-Ring 32 . 86381 Krumbach . Telefon: 01805-8860990* Fax: 01805-8860991* . e-mail: info@sc24.com . Internet: www.sc24.com *(0,14 Euro/Minute aus dem Festnetz der DTAG, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz)

spvgg magazin 6  

spvgg magazin Offizielles Fanmagazin der SpVgg Bayreuth Ausgabe 6/2009 Oldschdod gegen SV Memmelsdorf

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you